Beschneidung auf Elternwunsch

Das neue Beschneidungsgesetz BGB § 1631d

Was zu befürchten war, ist eingetroffen: der deutsche Bundestag hat die zunehmende Ausdünnung des säkularen Rechtsstaats bezeugt, das Beschneidungsgesetz ist da. Am 12. Dezember 2012 sind die kulturell vormodernen und anti-individuellen Normen von Halacha und Scharia in den Raum des Rechtsstaats hereingebeten worden, im Namen des Respekts vor dem Heiligen und des friedlichen Zusammenlebens werden völlig unnötige Schmerzen und andächtig abgeschnittene Penisvorhäute ins Bürgerliche Gesetzbuch integriert.

Sowohl die nicht geringen Operationsrisiken als auch die nennenwert hohen lebenslangen negativen Gesundheitsfolgen betreffend, waren die meisten Bundestagsabgeordneten nicht bereit, sich mit der Beschneidung auseinanderzusetzen und fielen Beschneidungsfreunden wie Volker Beck nicht ins Wort, seit Juli 2012 das Märchen von der völlig harmlosen Zirkumzision zu erzählen (Beck: „ein irreversibler Eingriff mit niedriger Eingriffstiefe“). Ungerührt, mit viel Elan und für fünf Monate in immer neuen Wellen sind auch von vielen anderen unserer Volksvertreter Halbwahrheiten oder Unwahrheiten in den Raum gestellt worden und sind wissenschaftliche Erkenntnisse mehrheitlich ebenso ignoriert worden wie die, anders als in den USA, die in der BRD noch selten zu vernehmenden Stimmen der Betroffenen, der Beschneidungsopfer.

Von Anfang an sind Beschneidungsgegner verächtlich gemacht worden, etwa indem Angela Merkel ebenfalls seit Juli vor einem die Beschneidung verbietenden Deutschland als einem Staat der Lächerlichkeit warnte („Wir machen uns ja sonst zur Komiker-Nation“). Vertreter der jüdischen Beschneidungslobby rückten in jenem Monat Zirkumzisionskritiker in die Nähe von Fremdenfeinden, Antisemiten und Planern von Pogrom oder Vertreibung (Graumann: „Können Juden überhaupt noch leben in Deutschland … Wenn ein solches Urteil zur Rechtslage würde, dann wären die Juden kalt in die Illegalität abgedrängt. Dann wäre in letzter Konsequenz jüdisches Leben in Deutschland nicht mehr möglich. Das ist sehr ernst gemeint, und darüber muss sich jeder im Klaren sein“). Im September meinte Ali Kizilkaya gelassen, in Sachen Amputation der Penisvorhaut für alle Muslime Deutschlands sprechen zu können, die sich um ein die Beschneidung verbietendes Gesetz gemeinschaftlich bewusst nicht kümmern würden („Ein Verbot würde nicht nur in die Religionsfreiheit, sondern auch in die elterliche Sorge eingreifen. Zudem würde ein Verbot der Beschneidungspraxis zwar eine Illegalität begründen, aber dennoch eine geringe praktische Auswirkung haben“).

Selbst Regierungskreise schreckten nicht davor zurück, eine angebliche Rechtssicherheit zu beschwören, die nach dem Kölner Urteil unbedingt wieder hergestellt werden müsse. Entsprechend lesen wir heute auf bundestag.de „Für Juden und Muslime in Deutschland herrscht künftig wieder Rechtssicherheit“. Dabei hatten die Kölner Richter genau diese erst geschaffen und das unveräußerliche Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit betont. Unversehrte kindliche Genitalien würden also „Rechtssicherheit“ verhindern, Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hatte das der Bevölkerung so nahegelegt: „Wir brauchen Rechtssicherheit … Es gibt auf der Welt kein Land, das die religiöse Beschneidung von Jungen generell unter Strafe stellt.“ Am 13. Dezember zitiert die Seite aktuell.evangelisch.de einen erleichterten jüdischen Zentralratspräsodenten, Graumann: „Das Beschneidungsgesetz schafft endlich wieder Rechtssicherheit.“ Erst das fließende Blut stelle „Recht“ und „Sicherheit“ her – das ist nicht GG-konformes Kindeswohl, das ist Halacha und Scharia.

434 Damen und Herren verlangten vorgestern, rituell blutende Kindergenitale in die Zukunft zu führen und setzten ein Zeichen für jüdisches und islamisches Leben und Kinderohnmacht und Elternallmacht, immerhin 100 Abgeordnete stimmten gegen diese Abkehr von den universellen und eben auch für Minderjährige geltenden Menschenrechten. Es gab 46 Enthaltungen.

Der Oppositionsentwurf der 66 Abgeordneten erhielt 91 Stimmen und 462 Gegenstimmen bei 31 Enthaltungen. Viele einzelne Befürworter des nur halbwegs beschneidungskritischen Gegenentwurfs argumentierten immer wieder überzeugend, doch das dort vorgeschlagene Alter von vierzehn Jahren ab dem aus elterlicher Sorge hemmungslos beschnitten werden darf hielten und halten wir menschenrechtlich für unzureichend und strategisch für verfehlt. Denn wo es seit Jahrzehnten kein Jugendarbeiter oder Lehrer wagt, muslimisch und jüdisch geprägte Eltern – oder alle anderen – faktenbasiert, dienstlich dokumentiert und engagiert von der Beschneidung ihres Sohnes abzuhalten, da wird sich auch der vierzehn- oder fünfzehnjährige Junge dem Druck von Clan und Peer Group sowie dem viele Jahrhunderte alten, theologisch höchst erwünschten Ekel vor den angeblich unreinen Unbeschnittenen nicht entziehen können. Dieser, inzwischen parlamentarisch abgelehnte, Entwurf berücksichtigte nicht, dass das Übereinkommen über die Rechte des Kindes, in der sich die Unterzeichnerstaaten mit Artikel 24 dazu verpflichten, alle für Kinder schädlichen Bräuche zu verbieten (Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich. sind, abzuschaffen. States Parties shall take all effective and appropriate measures with a view to abolishing traditional practices prejudicial to the health of children), in Artikel 1 den Kindesbegriff auf alle Minderjährigen ausdehnt (Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt. A child means every human being below the age of eighteen years unless under the law applicable to the child, majority is attained earlier), also auch die 14- bis 17-Jährigen als vor jeder schädigenden Tradition zu schützendes Kind (child) bewertet.

Will die Bundesrepublik Deutschland, bei fortgesetzter Betonung der UN-Kinderrechtskonvention auch der Artikel 24 und 1, das islamische Alter der Pubertät und zugleich Volljährigkeit, die so genannte religiöse Reife (bulūġ, puberty; Adjektiv bāliġ, mature) als das Alter auch der Heiratsfähigkeit, welches Mädchen nach der Scharia mit neun und Jungen beispielsweise mit 15 Jahren (Mondjahren) erreichen, in Kindeswohlbegriff und BGB „integrieren“? Sollen in deutschen Städten die Kinder aufgespalten werden in nichtmuslimische und schariapflichtige Kinder, für letztere, fähig, die „Bürde“ (taklīf) des himmlischen Gesetzes zu tragen, dann ein abgesenktes Heiratsalter gilt, was man mit dem genannten Art. 1 begründen kann: „soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt“? Bosniens Großmufti Mustafa Cerić will das islamische Personenstands- und Familienrecht: opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.

Das Grundgesetz richtet sich zunächst an das sein Leben autonom gestaltende Individuum, nicht an das Objekt eines ethnoreligiösen Kollektivs. Wie das beschnittene Mädchen ist auch der beschnittene Junge an einem uneingeschränkten Sexualleben behindert und damit an einem autonomen Gestalten des Lebens in allen seinen Möglichkeiten. Den Oppositionsentwurf betreffend ist zu sagen: es ist nicht mehr Rechtsstaat und Rechtseinheitlichkeit, wenn das Kind genital geschädigt werden darf und der Jugendliche nicht. Es ist, mit Blick auf den Regierungsentwurf, nicht mehr Rechtsstaat und Rechtseinheitlichkeit, wenn ein Junge beschnitten werden darf und ein Mädchen nicht.

Der 12. Dezember ist ein schwarzer Tag für die kulturelle Moderne und die Kinderrechte. Wer es jetzt in Jugendverbänden, Jugendämtern, Wohlfahrtsverbänden oder Fachhochschulen für Soziale Arbeit noch wagen sollte, wissenschaftlich begründet gegen die Zirkumzision zu argumentieren, wird es noch schwerer haben als bisher.

Wie überall auf der Welt wird auch in Deutschland die mühselige Aufklärungsarbeit erst beginnen müssen und allmählich ein Bewusstsein dafür entstehen, dass Eltern keine schmerzenden Wunden und dauerhaften Schädigungen im Genitalbereich des „eigenen“ Kindes hervorrufen dürfen, auch nicht auf Befehl der Götter Jahwe oder Allah oder aus ästhetischem Befinden heraus oder aus reichlich legendärer Aidsprophylaxe.

Edward von Roy und Gabi Schmidt

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4 Antworten to “Beschneidung auf Elternwunsch”

  1. Edward von Roy Says:

    Kopenhagen, Dänemark 2013. Europäische Kinderärzte, angeführt von Morten Frisch, stellen die Behauptung der bekanntermaßen beschneidungsfreundlichen amerikanischen Vereinigung American Academy of Pediatrics (AAP) in Frage, dass eine sogenannte medizinische Jungenbeschneidung medizinisch sinnvoll sei. Mit einer Stellungnahme in der Zeitschrift Pediatrics ( http://dx.doi.org/10.1542/peds.2012-2896 ) widerspricht man der Haltung der AAP.

    Cultural Bias in the AAP’s 2012 Technical Report and Policy Statement on Male Circumcision

    The American Academy of Pediatrics recently released its new Technical Report and Policy Statement on male circumcision, concluding that current evidence indicates that the health benefits of newborn male circumcision outweigh the risks. The technical report is based on the scrutiny of a large number of complex scientific articles. Therefore, while striving for objectivity, the conclusions drawn by the 8 task force members reflect what these individual physicians perceived as trustworthy evidence. Seen from the outside, cultural bias reflecting the normality of nontherapeutic male circumcision in the United States seems obvious, and the report’s conclusions are different from those reached by physicians in other parts of the Western world, including Europe, Canada, and Australia. In this commentary, a different view is presented by non–US-based physicians and representatives of general medical associations and societies for pediatrics, pediatric surgery, and pediatric urology in Northern Europe. To these authors, only 1 of the arguments put forward by the American Academy of Pediatrics has some theoretical relevance in relation to infant male circumcision; namely, the possible protection against urinary tract infections in infant boys, which can easily be treated with antibiotics without tissue loss. The other claimed health benefits, including protection against HIV/AIDS, genital herpes, genital warts, and penile cancer, are questionable, weak, and likely to have little public health relevance in a Western context, and they do not represent compelling reasons for surgery before boys are old enough to decide for themselves.

    http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2013/03/12/peds.2012-2896

  2. Bragalou Says:

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    GELDSTRAFE FÜR DAS NICHTBESCHNEIDEN

    Die zu jeder Islamisierung unabdingbare Abkehr von den universellen Menschenrechten zeitigt die Rückkehr der Stämme! Religiöse Richter frohlocken.

    Auch der jüdische Himmelsgott befiehlt, am kindlichen Genital elterlich unerwünschte Körperteile abzuschneiden. Die reine Halacha zeitigt erpresserische Folgen:

    Israel im November 2013. NIS 500 sind $140. Das Hohe Rabbinatsgericht Israels (Israeli rabbinate’s high court) verlangt von einer Mutter 500 Schekel, das sind etwas über hundert Euro (genau 102 bis 103 Euro) für jeden Tag, den sie die Beschneidung ihres Sohnes hinausschiebt.

    Der Fall wird wohl demnächst vor das höchste staatliche Gericht kommen.

    Israeli court fines woman for refusing to circumcise her son
    Woman, who says she will not physically harm her son, must pay £86 a day until the operation is done, rabbinical court says

    An Israeli woman has been fined by a religious court for refusing to circumcise her infant son.

    The rabbinical court ruled last week that circumcision was for the child’s welfare and that the woman must pay 500 shekels (£86) a day until the child has had the procedure. The woman told the court she refuses to physically harm her son.

    The case is the first time a religious court in Israel has punished a parent for refusing to circumcise a child. There is no law requiring circumcision in Israel, but the vast majority of Jews are circumcised, in line with Jewish law. Rabbinical courts have authority over certain family matters.

    The justice ministry, which is representing the mother, said on Thursday it would be likely appeal the case to Israel’s supreme court.

    nach: Associated Press in Jerusalem
    hier in: The Guardian 28.11.2013

    http://www.theguardian.com/world/2013/nov/28/israel-court-fines-woman-refusing-circumcise-son

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    hier als Meldung bei Ha’Aretz, „Das Land”.

    Der Vater will die Beschneidung, die Mutter lehnt sie ab. Alles geschieht – auch – im Rahmen eines Scheidungsprozesses.

    Israeli woman fined $140 a day for refusing to circumcise son
    In unprecedented ruling, court obligates mother to circumcise son or be penalized; In divorce hearing, father insists boy be circumcised.

    Israeli woman fined $140 a day for refusing to circumcise son
    In unprecedented ruling, court obligates mother to circumcise son or be penalized; In divorce hearing, father insists boy be circumcised.

    von: Netta Ahituv
    in: HAARETZ 26.11.13

    http://www.haaretz.com/news/national/.premium-1.560245

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    die traditionsreiche religionsfreie, 1881 gegründete britische Zeitschrift Der Freidenker bringt Hintergründe und die Details und erinnert sogar an die Diskussion und gesetzliche Lage in Deutschland:

    Rabbinical court fines Israeli woman for refusing to allow her son to be ritually mutilated
    IN A landmark ruling the Israeli rabbinate’s high court last week punished a woman who refused to have her son circumcised. She is being fined $150 a day for each day she delays having the procedure carried out.

    … During the hearing, the woman said she did not wish to harm the infant.

    Shimon Yaakovi, legal adviser to the rabbinical court, said:

    The decision is not based only on religious law. It is for the welfare of a Jewish child in Israel not to be different from his peers in this matter.

    He added that it was the first time a religious court in Israel has punished a parent for refusing to circumcise a child.

    A year ago, a civil court also ruled in favour of circumcision in a parental dispute.

    There is no law requiring circumcision in Israel, but the vast majority of Jewish boys undergo the procedure at the age of eight days in line with Jewish law, which sees the ritual as upholding a covenant with God.

    Rabbinic courts have authority over certain family matters like marriage, divorce and child custody and welfare issues. …

    Ronit Tamir, an anti-circumcision activist, called the rabbinic court’s ruling:

    Dangerous for democracy. It turns the government into a theocracy.

    Uri Regev, a Reform rabbi who leads Hiddush, a movement that promotes religious pluralism in Israel, said the circumcision dispute had no place in the rabbinical court. He said a circumcision should only take place with the consent of both parents.

    He said attaching “legal sanctions” to an ancient religious commandment:

    Will undermine popular respect for circumcisions.

    The ritual of circumcision has generated controversy in Europe. Last year, a German regional court said the procedure amounted to bodily harm, though it stopped short of banning it. Germany subsequently passed a law explicitly permitting male infant circumcision.

    More recently, a European advisory council passed a non-binding resolution calling circumcision:

    A violation of the physical integrity of children.

    (…)

    aus: Rabbinical court fines Israeli woman for refusing to allow her son to be ritually mutilated
    von: Barry Duke
    in: The Freethinker 29.11.2013

    http://freethinker.co.uk/2013/11/29/rabbinical-court-fines-israeli-woman-for-refusing-to-allow-her-to-be-ritually-mutilated/

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  3. Bragalou Says:

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    An interview with Elinor, the mom who is forced by a religious court to circumcise her one year old son

    Guy Zohar: Yesterday we’ve read to you a very emotional post by Elinor, a mom, who wrote on her Facebook page: “HELP! I ask the help of the people. I am a mother to a baby, I am in tears and crying for help. The religious rabbinical court is forcing me to cut my one year old son against my will (Brit Milah), by imposing daily heavy financial sanctions.”
    Shalom, Elinor.

    Elinor: Shalom.

    Guy Zohar: Please explain the situation. What’s going on here?

    Elinor: It’s inconceivable, unfathomable. It’s something that raises the question of what kind of culture we live in. The religious rabbinical court, during a divorce case, takes upon itself to pass judgment on an issue that is not within its authority. It’s not in anyone’s authority to force me as a mother to cut my son against my will, and the rabbinical court parcels this issue in the divorce case and forces me by daily financial sanctions…

    Guy Zohar: what do you mean, ‘daily’?

    Elinor: Every day I have to pay N.I.S 500 for not circumcising my son.

    Guy Zohar: Every day that passes, that you’re not complying with the court order, you need to pay N.I.S 500.

    Elinor: That’s correct. And I don’t have that kind of money, not even close.

    Guy Zohar: When did the court give this decision?

    Elinor: On the 21th (of November, 2013).

    (…)

    Guy Zohar: We need to understand the story. When the baby was born, were you and the father together?

    Elinor: When I gave birth, yes. Shortly after that, the father filed for divorce in the religious rabbinical court. In the papers he did not mention anything about Brit Milah. Not only that, for a whole year he did nothing…

    Guy Zohar: Is the Gett (=Jewish divorce verdict) final?

    Elinor: No. Not yet.

    (…)

    http://www.gonnen.org/?p=366

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    nana, nicht dass die Mutter verlieren will? Oder jetzt verwendet wird, um in Israel den jüdischen Theokraten mehr Macht zu geben und die Beschneidungspflicht zu verstaatlichen, am Besten auch gleich die schafiitische Pflicht zur Mädchenbeschneidung?

    … The mother, who has been identified only as Elinor, said her son had been born with a medical problem that prevented him undergoing ritual circumcision on the eighth day after birth, as is customary in Jewish law.

    “As time went on, I started reading about what actually happens in circumcision, and I realized that I couldn’t do that to my son. He’s perfect just as he is,” Haaretz newspaper quoted her as saying. She said her husband originally had no objection to not having their son circumcised but changed his mind during the divorce case. …

    In their ruling, the three rabbis wrote: “Circumcision is a standard surgical procedure that is performed on every Jewish baby boy, so when one of the parents demands it, the other cannot delay it except where it is proven to be medically dangerous.

    “Fulfilling the command of circumcision is not a [mere] surgical medical act….Brit milah [the rite of circumcision] is exactly what it says: a covenant that God made with His chosen people, the nation of Israel.” …

    “This trend must be stopped immediately for the common good, which takes precedence over that of the individual,” the judges concluded. They added: “Removal of the foreskin prepares the soul [of the baby] to accept the yoke of Heaven and study God’s Torah and commandments.”

    Rabbinical courts are part of Israel’s judicial system and are overseen by the ministry of religious services. In addition to holding exclusive jurisdiction over the marriage and divorce of Jews, they have the power to rule on matters of personal status, alimony, child support, custody and inheritance. Their rulings are enforced by the police and other legal agencies in the same ways as those of civil courts. …

    “We have been seeing public and legal fights against circumcision in the United States and Europe for quite some time. The public in Israel stands united against this phenomenon, seeing it as another aspect of the anti-Semitic acts that must be fought.”

    Israel’s foreign ministry condemned the parliamentary assembly of the Council of Europe last month after it adopted a resolution calling for regulation of religious circumcision, which is also carried out on Muslim boys shortly after birth.

    The foreign ministry demanded that the resolution be annulled …

    aus: Israeli court orders mother to circumcise her son
    von: Robert Tait, Jerusalem
    in: The Telegraph 26.11.2013

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/israel/10475575/Israeli-court-orders-mother-to-circumcise-her-son.html

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    Israel fordert Rücknahme europäischer Resolution zur Beschneidung

    … Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hatte in dem Dokument die Beschneidung kleiner Jungen aus religiösen Gründen zusammen mit der genitalen Verstümmelung von Mädchen als Grund “besonderer Besorgnis” bezeichnet. Die Mitgliedsstaaten des Europarates sollten deshalb das Bewusstsein für Risiken solcher Praktiken fördern und das Kindeswohl in den Mittelpunkt stellen.

    Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums sagte, die Beschneidung kleiner Jungen sei “von Alters her Teil der religiösen Traditionen zweier wichtiger Religionen, des Judentums und des Islams”. Dies mit der “barbarischen” Genitalverstümmelung von Mädchen zu vergleichen, sei bestenfalls Ausdruck einer “schockierenden” Unwissenheit. …

    DIE ZEIT 04.10.2013

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-10/israel-kritik-beschneidung-resolution

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    beim guten Berichten muss ich Kobi Nachshoni leider mit Zwischenrufen stören:

    a violation of the physical integrity of children – in der Tat, und Sexualmagie und Steinzeit-Medizin und kulturelle Gegenmoderne von Halacha bis Scharia.

    Aufpassen, es kann das ganze Diskutieren im Europarat Taqiyya pur sein bzw. werden und Teil des Dschihad, eben um genau diese Beschädigung der genitalen Integrität europaweit zu legalisieren.

    Erst einmal ok, es das Alter zur Einwilligung muss allerdings 18 sein und nicht 15 – wie beim Thema Kindersoldat oder Kinderprostitution.

    Ein 15-Jähriger wird sich dem Druck der patriarchal denkenden Sippe nicht entziehen können und weiß aus eigener Erfahrung noch gar nicht, was erwachsene Sexualität mit Vorhaut sein kann.

    At the end of a debate in Strasbourg, the Parliamentary Assembly ruled overwhelmingly that male circumcision and female genital mutilation are forbidden, unless the child is over the age of 15 and has given his or her consent to the practice.

    Ihr Hornochsen!!! Damit können die Fünfzehnjährigen Mädchen legal beschnitten werden!!!

    The council further called on states to “initiate a public debate, including intercultural and interreligious dialogue, aimed at reaching a large consensus on the rights of children to protection against violations of their physical integrity according to human rights standards” and to “adopt specific legal provisions to ensure that certain operations and practices will not be carried out before a child is old enough to be consulted.”

    Welche human rights standards bitteschön, die der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam??? Kein Bekenntnis zur AEMR!!! Und was soll der interreligiöse Dialog oder interkulturelle Dialog, wenn wir Kinderrechte verteidigen wollen???

    Im Islam ist der Fünfzehnjährige Junge – und das neunjährige Mädchen! – ist allt genug, um die ganz Last des Gesetzes zu tragen, also auch alte genug, um befragt zu werden, old enough to be consulted.

    Kobi Nachshoni
    ynetnews

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4436074,00.html

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    Kinderrechtsaktivistin Marlene Rupprecht ist auch 2013 fleißig, hat sich 2012 allerdings ziemlich hängen lassen und hätte den Alternativentwurf (Beschneidung ab 14 erlauben) nicht unterstützen dürfen.

    Es geht neben FGM und MGM auch um Tattoos und Piercings sowie OPs zu Intersexualität oder um (andere) medizinisch unnötige plastische Operationen an Kindern:

    VERSION PROVISOIRE
    Doc. .. juin 2013 Le droit des enfants à l’intégrité physique Rapport

    Commission des questions sociales, de la santé et du développement durable
    Rapporteure
    : Mme Marlene RUPPRECHT, Allemagne, SOC

    A. Projet de résolution

    1. Denombreuses mesures législatives et politiques ont été prises par les Etats membres du Conseil de l’Europe ces dernières décennies pour améliorer le bien-être des enfants et leur protection contre toute forme de violence. Toutefois, les enfants sont encore victimes de violence dans de nombreux contextes différents.

    2. L’Assemblée parlementaire est particulièrement préoccupée par un certain type de violations de l’intégrité physique des enfants, que les tenants de ces pratiques présentent souvent comme un bienfait pour les enfants, en dépit d’éléments indiquant manifestement du contraire. Ces pratiques comprennent notamment les mutilations génitales féminines, la circoncision des jeunes garçons pour des motifs religieux, les interventions médicales à un âge précoce sur les enfants intersexués, et les piercings, les tatouages ou les opérations de chirurgie plastique qui sont pratiqués sur les enfants, parfois sous la contrainte. …

    Mädchenbeschneidung “öffentlich verdammen” und ganz energisch verbieten (na, gegen FGM-Typ 1a fallweise Typ 1b der Schafiiten sagt man nichts?), über Jungenbeschneidung hingegen mit Imamen, Ärzten und Politikern nur noch ein bisschen plappern?

    7.5.1.

    condamner publiquement les pratiques les plus préjudiciables comme les mutilations génitales féminines et adopter la législation les interdisant, et doter ainsi les pouvoirs publics des mécanismes de prévention et de lutte effective contre ces pratiques, y compris en appliquant « les mesures législatives ou autres nécessaires pour établir leur compétence » extraterritoriale si des ressortissantes du pays ont été soumises à des mutilations génitales féminines, tel que stipulé par l’article 44 de la Convention du Conseil de l’Europe sur la prévention et la lutte contre la violence à l’égard des femmes et la violence domestique (STCE n° 210) ;

    7.5.2.

    définir clairement les conditions médicales, sanitaires et autres à respecter s’agissant des pratiques qui sont aujourd’hui largement répandues dans certaines communautés religieuses, telles que la circoncision médicalement non justifiée des jeunes garçons ; …

    nur noch die Umstände der Medikalisierung der MGM etwas genauer abklären! Die Jungen sollen also pauschal beschnitten werden dürfen. Das ist kinderfeindlich und verstößt gegen die Gleichbehandlung.

    Und was, wenn demnächst die niederländischen Indonesier oder britischen Dawoodi Bohra FGM durchführen, in ihrer Community sind diese Rituale ja vielleicht ebenfalls so was von weithin verbreitet, largement répandues?

    Es war zu befürchten. Man will nichts tun.

    Wer kann, mag ja hoffen, mit so einer weichgespülten Herangehensweise auf lange Sicht dann doch die MGM ganz abschaffen zu können.

    Zu befürchten allerdings, dass sich, so watteweich herangegangen, auch in Europa die Islamic FGM legalisiert.

    RUPPRECHT stellt im Vier-Typen-Modell, das die uns wichtige Unterscheidung in 1a (Klitorisvorhautbeschneidung) und 1b (Klitoridektomie) zwar nennt, beide, 1a wie 1b lassen sich islamisch begründen und gegen beide haben wir deshalb zu kämpfen, optisch etwas irreführend Typ 1 pauschal unter Clitoridectomie.

    Rupprecht scheint es nicht zu wissen: anders als im Englischen meint Exzision im Französischen üblicherweise jede Form der FGM, nicht lediglich die Klitoris(teil)amputation.

    Note also that, in French, the term ‘excision’ is often used as a general term covering all types of female genital mutilation.

    Die unten auf Englisch zu lesende Typologie macht das nur unwesentlich genauer, immerhin mit einem and/or definiert sowie dann ausführlich beschrieben in 1a und 1b, siehe unten bei: Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy)

    Man müsse die jahrtausendealte Jungenbeschneidung “heutzutage ernstlich in Frage stellen”, das ist nett und sogar wünschenswert für eine Freitagspredigt, aber nein, in der Politik das reicht nicht:

    Bien qu’elle se pratique depuis des milliers d’années, la circoncision doit donc être aujourd’hui sérieusement remise en question, tant dans le cadre médical que religieux.

    Bordellwesen ist auch Jahrtausende alt. Und Brudermord (Romulus und Remus, Kain und Abel). Bankraub. Und Kindesmissbrauch bzw. Inzest (griechische Mythen).

    Nein, der schreiende und blutende jüdische männliche Säugling ist nicht drei Jahrtausende alt, sondern acht Tage, und die Misshandlung nicht Jahrtausende her, sondern drei Minuten.

    Europarat und Kleriker sollen einander auch nicht rechtleiten. Presse und Pädagogik müssen zu FGM (islamisch begründet) wie MGM (prinzipiell schädigend und abzulehnen) Klartext reden dürfen! Daran mangelt es in Europa.

    http://www.assembly.coe.int/CommitteeDocs/2013/Fintegritychildren2013.pdf

    ::
    DIE VIER TYPEN DER WEIBLICHEN GENITALVERSTÜPMMELUNG
    Classification of female genital mutilation
    Classification of FGM (2008)

    Complete typology with sub-divisions:

    Type I — Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy).

    When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are proposed: Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only; Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.

    Type II — Partial or total removal of the clitoris and the labia minora, with or without excision of the labia majora (excision).

    When it is important to distinguish between the major variations that have been documented, the following subdivisions are proposed: Type IIa, removal of the labia minora only; Type IIb, partial or total removal of the clitoris and the labia minora; Type IIc, partial or total removal of the clitoris, the labia minora and the labia majora.

    Note also that, in French, the term ‘excision’ is often used as a general term covering all types of female genital mutilation.

    Type III — Narrowing of the vaginal orifice with creation of a covering seal by cutting and appositioning the labia minora and/or the labia majora, with or without excision of the clitoris (infibulation).

    Type IIIa, removal and apposition of the labia minora; Type IIIb, removal and apposition of the labia majora.

    Type IV — All other harmful procedures to the female genitalia for non-medical purposes, for example: pricking, piercing, incising, scraping and cauterization.

    http://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/

    ::

  4. Intaktivisten aller Länder Says:

    *

    George Wald (1906-1997)
    “Circumcision”

    … “A few years ago,” he went on, “I realized that to make further progress in my thinking I’d have to go public. So I prepared some carefully lettered signs; and since it was a windy day I asked my younger brother to come along and help carry them. I told my father what we planned to do. “Well son,” he said, “you know I’ve backed you in almost everything, but I think I’ll pass this one up.”

    “We drove to the entrance to a big general hospital on a main road, and began to picket. One of the signs read, CIRCUMCISION IS A SEX CRIME. Another read: SEX CRIMINALS FOR HIRE? INQUIRE WITHIN.

    “Almost every car that drove past would slow up to read our signs. Then something interesting developed. There was a difference in the way men and women reacted. Some of the men were with us. They would lean out, wave, and say things like, “You tell them, kid!” and “Right on!”

    “But the women were furious. They shook their fists at us, and some of them stopped to curse us out. You’d be surprised at the language they used.

    The Dogon have an extraordinary creation myth. The primal god, Amma, made the Earth from clay in the shape of a woman lying on her back. Then Amma, being lonely, wanted to copulate with her. Her vagina was an ant hill; but beside it was her clitoris, a termite mound. (These characterizations became clearer to me when I ran across a photograph of a field with termite mounds. They are not broad, rounded eminences like ant hills, but tall, slender, phallic columns.)

    As Amma approached the Earth to copulate with her, the male element, the termite mound, rose against him. So first he had to destroy it.

    Suddenly everything fell into place. The Dogon, like many other African peoples, not in early infancy but at or near puberty, as an initiation rite, circumcise the boys, and excise the girls: the clitoris is cut away, in some tribes along with the labia minora. Up to puberty every Dogon child is thought to be to a degree bisexual, a gynandromorph; and that is acceptable, since it has as yet no serious sexual role to fulfill. But then, in preparation for adulthood, the boys are made altogether male by removing the foreskin, their female member; and the girls are made wholly female by excising the clitoris.

    One does not have to improvise this interpretation. The tribal traditions state it plainly. So, speaking of the creation of man: “each human being from the first was endowed with two souls of different sex. In the man the female soul was located in the prepuce; in the woman the male soul was in the clitoris… The dual soul is a danger; a man should be male, a woman female. Circumcision and excision are the remedy.”[2]

    I have no doubt that this is the dominant primitive meaning of circumcision and excision: that, androgynous to a degree in infancy, children have their sex roles established unequivocally at or near puberty by removing the foreskin from boys and the clitoris from girls.

    Moses Maimonides, the 12th Century rabbi of Cairo and court physician to Saladin, put the matter plainly: “No one should circumcise himself or his son for any other reason than pure faith; for circumcision is not like an incision on the leg or branding on the arm, but a very difficult operation.”[6]

    As was to be expected, the rite of circumcision has also excited great psychoanalytic interest. Sigmund Freud took it to represent the symbolic castration of sons by jealous fathers.[7] There is little anthropological evidence to support this view. It implies a primitive awareness of the male role in procreation that was generally lacking, as well as an interest in castration that so far as we know developed only in relatively sophisticated peoples and in quite other associations. Bruno Bettelheim has suggested an ingenious alternative: that circumcision may represent an attempt on the part of males symbolically to mimic characteristically female roles in reproduction including bleeding at puberty.[8] …

    http://www.mendocomplain.com/references/1153-2/

    http://books.google.de/books?id=2wYabLqzbFEC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    http://www.blog.sami-aldeeb.com/2013/02/10/what-jewish-nobelist-george-wald-had-to-say-about-circumcision/

    *

    [2] Marcel Griaule: Conversations with Ogotemmeli, Oxford University Press, 1965, pp. 22-23.

    [6] Guide for the Perplexed, M. Friedlander trans., Routledge and Kegan Paul, London, 1904, p. 378.

    [7] Freud S: Totem and Taboo, Random House, New York, 1938.

    [8] Symbolic Wounds: Puberty Rites and the Envious Male, Free Press, Glencoe, Ill., 1954, p. 112.

    *
    *
    *
    PETITION GEGEN BESCHNEIDUNG

    Edward von Roy

    An den
    Deutschen Bundestag
    Petitionsausschuss
    Berlin

    20. Juli 2012

    Pet 4-17-07-451-040847

    Text der Petition

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Personensorgeberechtigten jede rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung eines Jungen (Zirkumzision) oder eines Mädchens (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) im Hinblick auf die Verwirklichung der körperlichen Unversehrtheit des Kindes oder Jugendlichen bis zu dessen Volljährigkeit zu untersagen. Um dem Individuum die Option auf ein Leben mit unversehrten Genitalien und mit der Option auf eine selbstgeschriebene Biographie zu ermöglichen, insbesondere im Hinblick auf die Entscheidung, ob eine lebenslange Sexualität mit oder ohne Präputium (Junge) oder Klitorisvorhaut (Mädchen) verwirklicht wird, möge der Bundestag beschließen, in das Bürgerliche Gesetzbuch Buch 4 Familienrecht Abschnitt 2 Verwandtschaft Titel 5 Elterliche Fürsorge § 1631 Inhalt und Grenzen der Personensorge einzufügen:

    § 1631d
    Verbot der rituellen Genitalmutilation

    Die Eltern können nicht in eine rituelle, medizinisch nicht indizierte Beschneidung ihres Sohnes (Zirkumzision) oder ihrer Tochter (nach der Typisierung der World Health Organisation die FGM vom Typ I, II, III, IV) einwilligen. Auch das Kind selbst kann nicht in die Beschneidung einwilligen. § 1909 findet keine Anwendung.

    Begründung

    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR, Paris 10.12.1948) und das auf ihr beruhende Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (23.05.1949) richten sich zuallererst an den Menschen als Individuum und nicht, wie in der von Stammesreligion, Rechtspluralismus und Initiationsriten geprägten kulturellen Vormoderne, an den Menschen als Angehörigen eines ethnoreligiösen Kollektivs, …

    http://eifelginster.wordpress.com/2012/07/21/297/

    Im Oktober 2012 reagierten Politiker, die sich zwei Monate später mehrheitlich für die Beschneidung aussprechen sollten

    http://eifelginster.wordpress.com/2012/10/15/307/

    *

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