Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem

الإعلان العالمي لحقوق الإنسان

al-Iʿlānu l-ʿĀlamīyu li-Ḥuqūqi l-Insān

Universal Declaration of Human Rights

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem

Islamkonferenz um Islamkonferenz der Rechtsspaltung entgegen? Der säkulare Verfassungsstaat hat mit totalitär denkenden Jenseitszentrikern nicht auf Augenhöhe zu diskutieren, auch nicht im Rahmen der „Verbesserung des Zusammenlebens zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den Muslimen … ein gemeinsamer Weg zu einem besseren Miteinander“ (DIK 2009) oder von „Allianzen für die transkulturelle Gesellschaft“ (KIK 2013). Von Edward von Roy.

Nein, der Islam ist „im Kern“ eben keine friedliche Religion. Doch engagiert und rechtsstaatsgefährdend versucht unsere hochschulische, parteipolitische und kirchliche Elite, das Islambild des Souveräns sprich des Deutschen Volkes so zu verzerren und verzerrt zu halten, dass die Lehre von wortwörtlich gelesenem Koran und Hadith unzweideutig formschön und unbedingt demokratieverträglich dastehen muss. Wie zufällig und mit eilfertiger Hilfe des größeren Teils der Presse kann so immer mehr Schariagehorsam unter den so genannten Muslimen und immer mehr Einfluss der Muslimbrüder auf Schule, Bildungspolitik und Sozialarbeit sichergestellt werden. Die Kluft zwischen den grundgesetzlich gar nicht vorgesehenen Menschensorten der Nichtmuslime und Muslime wird sich daher einstweilen leider vertiefen und ist, rechtsstaatsbezogen angeblich völlig problemlos, mit immer mehr „Dialog“ zu überbrücken.

Unabdingbar haben die Schariafreunde und Postmodernisten dabei das Schreckgespenst eines so genannten Dschihadismus, Salafismus oder Islamismus zu kultivieren, das, so wird es uns Monat für Monat „alternativlos“ sprich hochaggressiv nahegelegt, mit der eigentlichen islamischen Religion nichts zu tun habe, sondern die menschenfreundliche und gefälligst hinzunehmende Lebensgestaltung von Kopftuch und Koranunterricht geradezu unislamisch fehldeute und missbrauche. Nein, mit schariabasierter Praxis oder legalisiertem Fiqh mag zwar „Transkultur“ (Wolfgang Welsch) hergestellt werden, doch kann es eine unversehrte sprich ernst genommene Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) nicht geben. Eine Mahnung an die Deutsche Islamkonferenz (DIK) sowie an die in wenigen Tagen in Berlin durchgeführte 2. Kritische Islamkonferenz (KIK 2013).

Was ist denn in den letzten drei Jahren nicht für ein Gerede um die Frage gemacht worden, ob der Islam nun zu Deutschland gehöre oder nicht. Bundespräsident Christian Wulff bejahte dies am 3. Oktober 2010 zwar vorsichtig aber pauschal.[1]

Zwar relativierte sein Amtsnachfolger keine zwei Jahre später ein bisschen,[2] doch freute sich Joachim Gauck darüber, dass Deutschlands Universitäten endlich Imame und Religionslehrer ausbilden dürfen. Die organisatorische und personelle Nähe der in die Ministerien, Hochschulen und Schulen hinein gebetenen deutschen Islamverbände zur Muslimbruderschaft oder ihre Treue zum unverhandelbaren und diskriminierenden Schariagesetz problematisierten beide deutsche Präsidenten nicht.

Viele haben sich seitdem zu Wort gemeldet und mehr oder weniger überzeugend begründet, dass der Islam zu Deutschland gehört oder eben nicht. Über den Islam selbst durfte im Allgemeinen leider gar nicht gesprochen werden, der einzige hoffnungsvolle Vorstoß, im Rahmen ihres sogenannten Zukunftsdialogs, wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 3. Juli 2012 feierlich abgewürgt mit einem an den Petenten gerichteten, kalten: „Ich teile Ihre These nicht.“[3]

Der Islam gehört zu Deutschland, der Islam gehört nicht zu Deutschland, er gehört, er gehört nicht, das ist ein wenig wie beim alten Kinderspiel vom Gänseblümchen, einem simplen Orakel, bei dem das kleine Mädchen die Blütenblätter auszupft und ganz gespannt mitzählt: „Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich …“

Kinder sind hier leider gar nicht am Werk, eher schon die globalen Muslimbrüder und ihre Helfer, die beispielsweise Tariq Ramadan[4] heißen und die genau wissen, wie man die nordafrikanischen, US-amerikanischen oder europäischen Massen manipuliert. Die von nichtmuslimischen Spitzenpolitikern anzustimmende Dauerbeschallung über den zum Staat dazugehörenden oder nicht dazugehörenden Islam soll und wird die Nerven der Bevölkerung mürbe machen und auf Paragraphen vorbereiten, die mit Koran und Hadith im Einklang sind, auf das durchgesetzte islamische Sonderrecht zunächst im Personenstands- und Familienrecht und später im Erbrecht (andere Rechtsgebiete werden folgen), und nur darum geht es der langfristig planenden Islamischen Bewegung.

Tariq Ramadan ist Enkel von Hasan al-Banna, der 1928 die Muslimbruderschaft gründete und Sohn von Muslimbruder Said Ramadan, dessen Abhandlung Das Islamische Recht 1961 erschien (im Jahr des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei) und der als eine Art Pionier bereits kurz vor der westeuropäischen, muslimisch geprägten Einwandererwelle von Genf aus den Kontinent einem Netz von Islamischen Zentren (IZ) zu überziehen plante. Im Folgejahr war Tariqs Vater in Saudi-Arabien Mitgründer der Rabita oder Islamischen Weltliga (Muslim World Leage MWL, ar-Rābiṭat al-’Ālam al-Islāmī).[5]

Niemand erregte sich, so ist es in jener Zeit treffend festgestellt worden, über die Frage, ob der Buddhismus zu Deutschland gehöre oder nicht, oder der Atheismus, doch mit dem Islam ist es anders. Das spürten damals viele, wie die Frage beim Zukunftsdialog bewies, bei der online fast 150.000 Menschen die offene Islamdiskussion forderten.

Tatsächlich hätte man als Politiker damals die Frage stellen müssen: Gehört das Islamische Gesetz zu Deutschland? Man hätte als deutsche Bürgerrechtsbewegung oder Menschenrechtslobby, etwa als amnesty international, ausrufen müssen: Wann kommen die Paragraphen der Scharia und wie können wir sie abwehren? Hätte als Jurist die Öffentlichkeit aufrütteln müssen: Droht Europa und Deutschland die Rechtsspaltung mit legaler Imamehe (keine Heirat ohne Wali), mit Kindbraut,[6] Zweit- bis Viertfrau sowie Verstoßung?[7]

Doch in Bezug auf die Unvereinbarkeit von Scharia und Grundgesetz blieb alles ruhig in den letzten drei Jahren, von wenigen mutigen Stimmen wie denjenigen der Ex-Muslime einmal abgesehen. Man hat in Deutschland nicht nach den antidemokratischen und islamrevolutionären Folgen von Scharia und Fiqh gefragt, und wer es riskiert hat, wurde mundtot gemacht und wird es immer noch.

Unterdessen begann die Machtergreifung der Muslimbrüder in Kairo und Tunis, und wieder wurde in Europas Presse das Märchen vom toleranten Islam erzählt und von der „im Kern friedlichen Religion“ (erst Hans-Gert Pöttering 2008, dann Horst Köhler 2010).

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung redete im April 2012, ob aus Unkenntnis oder aus Feigheit, zwar nicht gegen das diskriminierende Islamische Recht der Scharia an, aber scheint eine Bundesrepublik zu spüren, die den Islam längst integriert hat. Wer gar in Zukunft noch gegen den in Deutschland angekommenen Islam argumentiert, ist für Maria Böhmer schlicht weltfremd:

Wir leben in einem Land mit rund vier Millionen Muslimen. Wenn wir noch in 20 Jahren darüber reden, ob der Islam zu Deutschland gehört, dann hat das doch mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun.[8]

Dass es endlich einen Islam ohne Scharia geben muss, hat die Integrationsbeauftragte leider nicht gefordert.

Zurzeit ist, weltweit, ein Islam ohne Scharia als eine Religionsgemeinschaft gar nicht organisierbar und noch nicht einmal als Moscheegemeinde, denn kein Imam wagt es zu sagen, dass Paradiesgarten und Höllenfeuer nur symbolisch gemeint seien und dass jeder Muslim auf Schariagehorsam verzichten darf.

Kein deutscher Imam, auch bei der (ziemlich faktenfern) als demokratieverträglich geltenden DITIB nicht, der freitags predigt, dass es für jede deutsche Muslima ein von Allah wohlwollend betrachtetes Leben, ein im islamischen Sinne gelingendes Leben als eine unverheiratete Frau oder als Lesbe gibt oder bei vorehelichem oder außerehelichem Geschlechtsverkehr oder einfach ein glückendes Leben mit unauffälliger Kleidung, aber mit offenem Haar.

Nein, nach der Scharia verspielt offenes Frauenhaar das Glück im Diesseits und Jenseits, der Körper der Frau ist um Himmels Willen in dicken Stoff einzuhüllen, in Tücher: „die nur das freilassen, was unbedingt gesehen werden muss“. Das Tuch des islamischen Schleiers, arabisch Hidschab,[9] urdu und persisch Parda,[10] muss alles bedecken bis auf Hände und Gesicht und wird nach Allahs Willen auch in Deutschland in Arbeitswelt und Bildungsbetrieb durchgesetzt werden, gerade auch dazu dient ja die Deutsche Islamkonferenz.

Wir wollen die kopftuchfreie Schule sofort und das Verbot des Gesichtsschleiers im öffentlichen Raum langfristig und erkennen den längst globalisierten Kampf für den Schleier als einen weltweiten Krieg gegen die Frau und fordern schon daher und mit Blick auf die heutige, islamisch verursachte Rechtlosigkeit der Frauen in Bangladesch oder Pakistan, im Iran oder im Sudan: Die Deutsche Islamkonferenz muss beendet werden.

Wenn wir hier „ein bisschen Scharia“ dulden oder eine schleichende Scharia dulden, werden wir nicht erfolgreich für die Gleichberechtigung der Frau in Ägypten kämpfen können. Die Muslimbrüder wissen das, deshalb überziehen sie ja die USA und Europa mit ihren Dialogveranstaltungen und Islamkonferenzen, um im Maghreb und im Orient ungestört ihre Kalifate aufzubauen. „Ein bisschen Scharia“ ist übrigens auf Dauer für jeden schriftgläubigen Muslim so wenig möglich wie ein bisschen Koran oder ein bisschen Allah.

Die kulturelle Moderne ist nicht durch „Islamismus“, „Salafismus“[11] oder „Dschihadismus“ gefährdet, sondern durch die Scharia und durch den Fiqh, die Islamische Jurisprudenz. Deshalb kann man es nicht laut genug sagen: Die Staaten, in denen die Standards der universellen Menschenrechte auch künftig noch gelten sollen (also alle Staaten), brauchen keine Islamismusdebatte, sondern eine Islamdebatte.[12]

Am 19. April 2012 witterte der deutsche Innenminister den Missbrauch des Islam durch die „ideologischen Machtansprüche“ der Islamradikalen, es ging um die Aktionen der saudi-arabischen Da’wa-Gruppe oder Islamischen Missionsbewegung Die wahre Religion. Ihr Führer ist der Kölner Ibrahim Abou-Nagie, die in jenen Monaten in vielen deutschen Innenstädten Korane an Passanten verschenkte. Dass die Regierung Saudi-Arabiens, welche die Bücher in allen Sprachen druckt und ausliefert, den Islam falsch verstanden habe sagte Hans-Peter Friedrich natürlich nicht. Es wäre theologisch auch einfach falsch gewesen, denn die wieder und wieder ebenso verzweifelt wie erfolglos aus dem Bereich des Islamischen herausgeschobenen „Wahhabiten“ sind Muslime wie alle anderen und ihre Scheiche und Muftis sind ganz besonders fromme Muslime:

Auf der Konferenz in Berlin soll auch die umstrittene Verteilung des Korans durch radikalislamische Salafisten zur Sprache kommen. Das kündigte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich als Veranstalter des Gesprächsforums an. „Religion darf nicht für ideologische Machtansprüche missbraucht werden. Diese Botschaft muss auch von der Deutschen Islamkonferenz ausgehen“, sagte er.[13]

Die frommen Urgemeindler werden durch die Mehrheit unserer Politiker und Journalisten angestrengt von einem „eigentlich toleranten“ sowie „im Kern friedlichen“ Islam abgegrenzt und nur deshalb „Salafisten“ genannt; beiläufig oder nur versehentlich hat der Focus diese Schriftgläubigen gerade radikalislamisch genannt und nicht „islamistisch“. Radikal islamisch ist richtig gesagt.

Ob Islamgründer Mohammed seine „Religion für politische Machtansprüche missbraucht hat“, müsste man den Innenminister einmal fragen. Ist es denn unpolitisch, wenn die Tochter nur einen Teil erbt und der Sohn zwei Teile? Ist es denn nicht sehr „ideologisch“ und eine radikale Frage von „Machtanspruch“, wenn jeder, der den Islam verlässt, eigentlich umgebracht werden muss?

Stellen wir es uns nur einmal vor, dass der im Jahre 632 gestorbene Mohammed heute nach Berlin reisen würde, um das Regierungsviertel zu betreten und seine politischen Vorstellungen geltend zu machen: Ob der strenge Hüter der Verfassung Hans-Peter Friedrich einen uneinsichtig auf Apostasieverbot und halbiertem Erbe für die Frau bestehenden Propheten aus der Deutschen Islamkonferenz hinauswerfen würde?

Der Islam ist beides hundertprozentig, hundertprozentige Rettung des Heils der Seele und hundertprozentige politische Herrschaft. „Auf Augenhöhe“ kann eine säkulare Regierung mit schriftgläubigen Muslimen wahrscheinlich auf Dauer gar nicht sprechen, denn der auf das Jenseits zentrierte Islam trennt Seelenrettung und Staatsführung nicht, wie wir gesehen haben, und duldet andererseits kein Beherrschtwerden, wird also, sobald er es kann, die Volkssouveränität abschaffen und als König den unsichtbaren Erschaffer und Ernährer von Diesseits und Jenseits einsetzen, Allah.

Was machen denn die Muslimbrüder, sobald sie an die Macht gekommen sind, in Ägypten oder Tunesien? Ist jedes Plenum der Deutschen Islamkonferenz nicht eigentlich bereits der Raum einer Spaltung, die, wenn sie nicht zwei künftige deutsche Regierungen vorwegnimmt, eine Restdemokratie und eine Islamische Verwaltung und Islamische Führung, dann doch die Arena, auf der Islamisches Recht und Nichtislamisches Recht aufeinandertreffen? Der Kampfplatz, auf dem, Paragraph für Paragraph, die von Menschen nicht veränderliche weil von Himmel herabgekommene Scharia für Deutschland legalisiert wird, ganz im Sinne von Mustafa Cerić? In seiner Deklaration Europäischer Muslime vom 24. Februar 2006 forderte der der bosnische Reisu-l-ulema[14] oder Führer der Schariagelehrten und (vom kroatischen Zagreb aus) ganz offen die baldmögliche europäische Rechtsspaltung:

f. Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegenheiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann.[15]

Weiß es der Innenminister nicht oder sagt er es nicht: Islam ist Recht, Islam ist Gesetz?![16] Wir haben aber seit 1949 schon ein Grundgesetz, und seit 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte oder AEMR. Die 1990 bekannt gegebene Kairoer Erklärung der Menschenrechte ist ein Angriff auf die nach der AEMR verbürgte Gleichbehandlung von Gläubigen und Atheisten sowie von jedem Mann und jeder Frau. Der Islam, jedenfalls solange er die Scharia nicht außer Kraft setzt und den Fiqh untersagt, wird die Frau immer schlechter behandeln müssen als den Mann und das ist kein „Islamismus“, sondern Koran und Hadith, also Islam.

Meine letzte Bemerkung bezieht sich auf die deutsche Kritik an FEMEN, wie sie etwa durch Schariaverharmloserin Kübra Gümüşay hörbar wird.[17] Aufklärungshumanisten und Freunde des säkularen Rechtsstaates verstehen Menschenrechte selbstverständlich universell, was die Parteigänger von Scharia und Kalifat sehr genau spüren.

Ihr Trick ist daher, nach der Menschheitszivilisation nun auch den Feminismus gespalten anzunehmen in Westfeminismus (AEMR-kompatibel) und Islamfeminismus (schariakompatibel). Das dürfen und werden wir nicht zulassen: universelle Menschenrechte beinhalten universelle Frauenrechte, deutlicher gesagt: Allahs Feminismus ist kein Gleichheitsfeminismus, sondern ein Unterlegenheitsfeminismus.

Hoffentlich erkennt und bekennt das auch die KIK 2013, die in einer Woche in Berlin beginnen wird und sich zur Zeit weder eindeutig zur AEMR bekennt noch sich von der Scharia distanziert, sondern orakelt:

Im Unterschied dazu setzt die Kritische Islamkonferenz auf das Leitbild der transkulturellen Gesellschaft … Themenblock 5: Transkulturelles Lernen in der Schule … Themenblock 6: Allianzen für die transkulturelle Gesellschaft

Denn zum einen ist der hippe Transkulturalismus nur die in das eigene Innere, ins Innerpsychische verlagerte alte kulturrassistische jedenfalls kultur-autistische Theorie von den geographisch gewachsenen und einander wesensfremden äußeren Kulturkreisen bzw. vom Herderschen Kugelmodell der Kulturen.[18] Die allgemeinen Menschenrechte bilden dann eben einen verinnerlichten Planeten oder Erdteil im Fühlen oder Denken des Anhängers der Transkultur, der durchaus das Kalifat aufbauen darf, und auch der gesamte islamische Globus oder Kontinent darf vom entgrenzt toleranten, ins Kosmische aufgeblähten Ego des nichtmuslimischen Transkulturellen geschluckt werden. Mit einem Bewusstsein von Transkultur wird alles sehr bequem, brauchen die AEMR nicht mehr verteidigt zu werden und braucht der Islam endlich nicht mehr kritisiert zu werden. Wer noch Lust hat, darf ein bisschen über die Scharia quatschen, sofern ihn da irgendetwas irritiert oder befremdet. Für Pädagogik oder Sozialpädagogik sind die Folgen wahrscheinlich katastrophal, denn es muss, Arata Takeda oder Wolfgang Welsch zu Ende gedacht, der Lehrer oder Sozialarbeiter erst einmal viele kleine Schariavorschriften, viele kleine Kalifate in sich spüren, um das Kopftuchmädchen oder den muslimischen Jungen überhaupt erfolgreich erziehen zu können.

Spätestens hier wird uns die Vision von der transkulturellen Gesellschaft als rührungslose Begleiterscheinung oder heiß engagierte Binnenstruktur gegenmoderner Revolution erkennbar und als bestens einsetzbares Vehikel sowohl der Schariabewegung als auch der Neuen Rechten. Nein, das Fremde irgendwie in sich selbst zu wissen, schafft gerade keine Rechtssicherheit, sondern erzeugt das Yin und Yang von Vernunft und Scharia und zerstört die kulturelle Moderne. Mit einer Transkultur lassen sich Burka oder Lehrerinnenkopftuch gerade nicht abwehren.

Ebenso gegengesellschaftlich konsequent, wie zur AEMR (10.12.1948) die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (05.08.1990) geschaffen wurde, entstand in kalifaterzeugender Strukturverdopplung zur UNESCO die ISESCO, Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization, die vom marokkanischen Rabat aus gesteuert wird. Wenn sich in vier Wochen die ISESCO in Aserbaidschans Hauptstadt Baku zum 2. Weltforum für Interkulturellen Dialog (2nd World Forum on Intercultural Dialogue) treffen wird, könnte Generaldirektor Abdulaziz ibn Othman al-Tuwaijri (ʿAbdu l-ʿAzīz bin ʿUṯmān at-Tuwaiǧirī) eigentlich auch zu „Allianzen für die transkulturelle Gesellschaft“ (KIK 2013) aufrufen, nachdem er und seine Organisation doch bereits 2004 die Islamische Erklärung für kulturelle Vielfalt verabschiedet haben, the Islamic Declaration on Cultural Diversity.

Die ISESCO bekennt sich zum kulturrassistischen Menschenbild der den Islam keineswegs falsch verstehenden Kairoer Erklärung – und die über „Transkulturelles Lernen in der Schule“ diskutierende Kritische Islamkonferenz 2013 wird uns zeigen müssen, dass sie das explizit nicht tut und selbst die demokratiegefährdende Nähe zum einst vom deutschen Auswärtigen Amt entworfenen Europäisch-Islamischen Kulturdialog, seit 2002 wird er vom Pädagogischen Austauschdienst PAD der Kultusministerkonferenz durchgeführt, bewusst meidet, wenn sie es schon riskiert, in einem Atemzug von Islam und Kultur zu sprechen.

Es reicht nicht, wenn Eva-Maria El-Shabassy nun hybrid oder transkulturell wird, sensibel Fragmente der Ethik allgemeiner Menschenrechte im eigenen Herzen spürt und Elemente des deutschen Grundgesetzes im eigenen Hirn reflektiert, aber gleichzeitig für eine eventuelle Steinigung alle hundert Jahre plädiert sowie einen Islamischen Religionsunterricht plant, der auf dem literalistisch verstandenen Koran beruht und damit auf der Angst vor dem Höllenfeuer. Wir brauchen keine transkulturelle Allianz im Hörsaal oder Klassenzimmer, die zur mehrstufig ungleichbehandelnden Scharia schweigt, wir brauchen die durchgesetzte AEMR und die beibehaltene deutsche Rechtseinheitlichkeit. Noch ist es nicht zu spät, noch herrscht hierzulande nicht die Transkulturalität, sondern das Grundgesetz.

Und zum anderen ist es unerheblich, ob wir von der Deutschen Islamkonferenz reden oder von der Kritischen Islamkonferenz, wenn beide zur Scharia nicht Nein sagen und zur AEMR nicht Ja. Denn:

Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem![19]

Edward von Roy, Köln am 3. Mai 2013

F u ß n o t e n

[1] Wulff: “Ein Verständnis von Deutschland, das Zugehörigkeit nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben verengt, sondern breiter angelegt ist. Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wulff-rede-im-wortlaut-der-islam-gehoert-zu-deutschland-seite-all/3553232-all.html

[2] Gauck sagte leider nur:

“Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland.

Gauck sagte leider nicht:

“Ich hätte einfach gesagt, die Ex-Muslime, die hier leben, gehören auch zu Deutschland.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-05/bundespraesident-gauck-interview

[3] Man war einigermaßen froh, dass am Ende wenigstens die Islamkritiker noch von Platz 1 verdrängt wurden. … Manchem ihrer Gäste bescheinigt sie auch schlichtweg: “Ich teile Ihre These nicht.” Beispielsweise dem Islamkritiker aus dem Rheinland, der sich und seine Gesinnungsfreunde diffamiert sieht. … “Ich werde das nicht unterstützen”, sagt sie zu dem freundlichen Badener, der die Leugnung des Völkermords an den Armeniern und Aramäern unter Strafe stellen will.

Florian Gathmann: Merkels Bürger-Dialog im Kanzleramt: “Insgesamt sind wir ja sehr tolerant durchgekommen”, DER SPIEGEL 03.07.2012

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wie-merkel-mit-den-buergern-diskutiert-a-842305.html

Offene Diskussion über den Islam (Votes: 148.031)

https://www.dialog-ueber-deutschland.de/SharedDocs/Blog/DE/2012-06-29_BK%27in_trifft_TN_Onlinedialog.html

[4] Professor Tariq Ramadan is also President of the European think tank, European Muslim Network (EMN) in Brussels.

http://www.radicalmiddleway.co.uk/speaker/professor-tariq-ramadan

Ohne legendären „Okzident“ kein antiwestliches System, kein erneuertes Kalifat, das weiß auch Tariq Ramadan:

Il est engagé depuis plusieurs années dans le débat concernant l’islam en Occident et dans le monde.

http://www.tariqramadan.com/spip.php?article14&lang=fr

European Muslim Network (EMN)

http://www.euro-muslims.eu/

[5] About Us

The International Islamic Relief Organization, Saudi Arabia (IIROSA) is a charity organization emanating from the Muslim World League (MWL)

Mission

Pioneering the humanitarian and institutional work in a way that serves man and achieves reconstruction and development.

http://www.egatha.org/eportal/

Ibrahim El Zayat, Chair of Board of Trustees

Ibrahim F El-Zayat is a German citizen. … Mr El-Zayat holds positions in several Muslim organisations in Germany and Europe and regularly lectures on issues of integration and Muslim identity in European countries, as well as Islamic finance and economics.

http://www.islamic-relief.com/whoweare/ManagementTeam.aspx?depID=2

Neben einem Text von Scheich Yusuf al-Qaradawi wird Tariq Ramadan im September 2009 durch Islamic Relief zum Thema schariakonforme Sozialabgaben zur Lektüre und Heilssicherung empfohlen:

Rianne C. ten Veen: Charitable giving in Islam

Ramadan T., (2004) Social Organisation: The Principle of Justice

http://www.islamic-relief.com/indepth/downloads/Charitable%20Giving%20in%20Islam%20Sep%2009.pdf

Konvertitin ten Veen bei den Freunden des Wirtschaftens der Glückseligkeit, the Econimics of Happiness

http://www.theeconomicsofhappiness.org/greencreation/

Rianne C. ten Veen

Rianne, born in the Netherlands and raised in US, UK, Argentina and the Netherlands …

Rianne has hosted a regular radio show on community radio, is a voluntary member of the management team of the Islamic Foundation for Ecology and Environmental Sciences (IFEES) and is on the steering group of the Faith and Climate Change project in Birmingham.

In July last year she was invited to speak on Islam & Environment in London (London Central Mosque & Radical Middle Way), and to speak at the MOSAIC Summer School (HRH Prince Charles charity for future Muslim leaders).

http://neweranetwork.info/generationnext/rianne-ten-veen/

[6] Saudi Arabia’s grand mufti.

If a girl exceeds 10 or 12 then she is eligible for marriage, and whoever thinks she is too young, then he or she is wrong and has done her an injustice,’’ Sheikh Abdul Aziz told an audience in Riyadh University last year.

Many argue that Islamic law in fact permits such marriages, citing the Prophet Mohammed’s marriage to Aysha when she was nine.

http://www.middle-east-online.com/english/?id=41860

In January, the grand mufti, Abdul Aziz al-Sheikh, said girls as young as 10 may be married according to Islam and stressed that Islamic law is not by any means oppressive to women as he lashed out at critics.

“If a girl exceeds ten or twelve then she is eligible for marriage, and whoever thinks she is too young, then he or she is wrong and has done her an injustice,” he said.

http://www.alarabiya.net/articles/2009/02/21/66952.html

The mufti said a good upbringing will make a girl capable of carrying out her duties as a wife and that those who say women should not marry before the age of 25 are following a ‘bad path’.

Our mothers and before them, our grandmothers, married when they were barely 12,’ said Al Sheikh, according to the Al-Hayat newspaper.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

“We hear a lot in the media about the marriage of underage girls,” he said, according to the newspaper. “We should know that Shariah law has not brought injustice to women.”

http://edition.cnn.com/2009/WORLD/meast/01/17/saudi.child.marriage/index.html

[7] Talaq und Wali, aṭ-ṭalāq, al-walï

http://muslimheirat.wordpress.com/2008/06/17/der-talaq-%E2%80%93-die-eheauflosung/

Als Wali bezeichnet man den rechtmäßigen Vormund oder den rechtmäßigen Verwalter über eine bestimmte Person bzw. über eine bestimmte Angelegenheit. … kein Nikah ohne Wali und zwei vertrauenswürdige Trauzeugen (Hadith)

http://muslimheirat.wordpress.com/category/wali/

Islam ist Zwangsverheiratung, Wali Mudschbir (der sogenannte nötigende Heiratsvormund). Familienministerium von Malaysia:

»1. Is consent from the bride required before a marriage can be carried out?

Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian)

2. Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir?

A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu and the marriage will not bring dharar syarie to the bride.

6. Who is a Wali Mujbir?

Wali Mujbir is the natural father (father by birth) or grandfather on the father’s side.«

http://www.kpwkm.gov.my/faq

[8] Jetzt alle nachsagen: Guter Islam, böser Salafismus!

http://www.focus.de/politik/deutschland/volker-kauder-sorgt-fuer-scharfe-kritik-salafisten-debatte-dominiert-islamkonferenz_aid_740109.html

http://www.stern.de/politik/deutschland/islamkonferenz-in-berlin-salafisten-beherrschen-die-debatte-1815936.html

So sehr uns gründliche Argumente muslimischer Säkularer überzeugen, überall, wo die inhumanen Werkzeuge von Scharia und Fiqh nicht abgelegt sind, gilt: Salafismus ist der heiße Mokka aus Mekka, alles andere ist Nichtislam oder kalter Kaffee. Edward von Roy

http://schariagegner.wordpress.com/2011/05/09/salafismus-und-verbandsislam/

[9] Mit Hidschab – ohne Hidschab: Die lästigen Fliegen sollen doch nicht an die Süßigkeit kommen?!

http://2.bp.blogspot.com/_HTMsPJM4L_U/TPkggIrg-SI/AAAAAAAABxc/pMMNvTZNE8I/s1600/WithAndWithoutHijaab.jpg

gefunden bei Blogger Atoms aus Pakistan, einem IT-Spezialisten (Software Engineer)

http://islamforwomen.blogspot.de/2010/12/hijaab-importance.html

http://www.blogger.com/profile/01341840060140388703

der Informatiker muss es der Umma mitteilen: Der Teufel lauert überall und Vanille ist haram!

http://eislamtherightpath.blogspot.de/2012/10/vanilla-extract-halal-or-haram.html

[10] Parda in Islam in Urdu

http://www.urdumania.com/urdu-topics/islam/parda-in-islam-in-urdu.php

Parda – In the light of Quran and Hadith

http://islamforwomen.blogspot.de/2011/05/parda-in-light-of-quran-and-hadith.html

The importance of Hijaab, an important bayaan by Maulana Abdul Sattar Sahab in Karachi. This bayaan elaborates the reasons why Islam has demanded every women to observe Hijaab and Paradha according to the rules of Shariah.

Please do take out some time out of the busy life schedule to listen to this very important Bayaan. Even if we are not following this important ruling, we must listen it, as it will help us to understand in detail. After listening to that, our heart might say we are doing wrong …… and that could be the source of Maghfirat from Allah

http://islamforwomen.blogspot.de/2009/12/importance-of-hijaab-maulana-abdul.html

Maududi: Parda und die Stellung der Frau im Islam

Maududi: Purdah and the Status of Woman in Islam

http://www.amazon.com/Purdah-Status-Woman-Islam-Maududi/dp/1567442005

zu haben auch bei Bücher für’s Kalifat, Khilafah Books … Teil von Khilafah Concepts. Man vertreibt Imam al-Ghazali oder an-Nawawi ebenso wie Abul A’la Maududi oder Qutb. Gar kein „Islamismus“, sondern erneuertes Medina, islamisches Revival. Hinwendung zum echten, reinen Islam aber ist, allein weil es keinen unechten oder unreinen Islam geben kann, Hinwendung zum Islam.

http://www.khilafahbooks.com/purdah-and-the-status-of-woman-in-islam-by-syed-abul-a-la-maududi/

We have books from classical scholars of Islam like Ibn Taymiyyah, Ibn Kathir and Imam Ghazali to the contemporary Islamic scholars. Our collection comprises of Islamic ebooks on a variety of topics from scholarly, academic to contemporary and political including books related to the Islamic system and Khilafah. … Khilafah Concepts is an international collaborative venture involving several committed Muslims from various parts of the world to create and promote general awareness globally and especially in the Muslim Ummah regarding the correct concepts of the Islamic system and the path to Islamic revival.

http://www.khilafahbooks.com/about-us/

[11] Purify and Educate

Bärte, Burkas, Betproteste. Zu leben wie die korrekt handelnde Urgemeinde, den verwehenden Fußspuren des Propheten und der rechtgeleiteten Altvorderen (as-salaf aṣ-ṣāliḥ) genau nachzufolgen ist das Anliegen der Revivalisten oder Salafisten. Von Edward von Roy.

http://schariagegner.wordpress.com/2011/05/09/salafismus-und-verbandsislam/

[12] Die Übergänge zwischen den drei Positionen des stillschweigenden Billigens, des islamischen Uminterpretierens und des Verwerfens des Säkularismus sind fließend, sodass die heute übliche Unterscheidung zwischen “islamisch” und “islamistisch” keine Definitionskraft und erst recht keine Handlungsmaxime in sich birgt.

aus: Tilman Nagel: Kann es einen säkularisierten Islam geben?

in: Reinhard C. Meier-Walser, Rainer Glagow (Hg.): Die islamische Herausforderung – eine kritische Bestandsaufnahme von Konfliktpotenzialen p 9-20 (hg. von: Hanns-Seidel-Stiftung 2001)

http://www.hss.de/downloads/aktuelle_analysen_26.pdf

[13] Friedrich: „Religion darf nicht für Machtansprüche missbraucht werden“

Focus 19.04.2012

http://www.focus.de/politik/deutschland/islamkonferenz-beginnt-friedrich-religion-darf-nicht-fuer-machtansprueche-missbraucht-werden_aid_739659.html

[14] Reisu-l-ulema

http://bs.wikipedia.org/wiki/Reisu-l-ulema

Großmufti

http://en.wikipedia.org/wiki/Grand_Mufti

[15] Mustafa Cerić: Declaration of European Muslims

f) opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law

http://www.rijaset.ba/english/index.php/offices/9-documents/134-declaration-of-european-muslims

[16] 5:44 Und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat – das sind die Ungläubigen.

auf der Seite des schiitischen Gelehrten Scheich Muhammad al-Yaqoobi von der Hauza zu Nadschaf, dem bedeutendsten Islamischen Seminar des Irak (Naǧaf Ḥauza ‘Ilmïya, anglis. Najaf hawza ilmiyya).

Hauza ist das schiitische Äquivalent des Systems der sunnitischen Darul ‘Uloom (Deoband, Indien; nach der Kairoer al-Azhar die weltweit zweitgrößte Islamische Lehrstätte der Sunniten).

http://www.yaqoobi.de/quran/Al-Maida_41-80.htm

Mohammad al-Yaqoobi (born September 1960) is a prominent Iraqi Twelver Shi’a Marja’ with the title of Grand Ayatollah. After Grand Ayatollah Ali al-Sistani, he has the largest following in Iraq.

http://en.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Yaqoobi

Brief zum Kopftuchverbot in Frankreich

Am 11.12.2003 erließ ein staatlicher französischer Sonderausschuss ein Gesetz, welches das Tragen aller religiösen Symbole einschließlich des islamischen Kopftuchs, die jüdische Kippa sowie das Kreuz verbietet. Wir bedauern dies und hoffen, dass der Präsident diesen Erlass nicht unterzeichnet. Wir betrachten solches Gesetz als für folgende Gründe als ungerecht:

• Solche Gesetze verstoßen gegen die Menschenrechte. Der Mensch hat das Recht auf Religionsfreiheit sowie auf die Praktizierung seiner eigenen, religiösen Rituale, solange diese die Interessen seines Landes nicht beeinträchtigen.

• Überdies ist das islamische Kopftuch nicht ausschließlich ein religiöses Symbol, sondern ein für das gesamte Leben der muslimischen Frau charakteristisches Zeichen. Ein Kopftuch zu tragen, bedeutet genau genommen, dass eine Frau den geraden, frevellosen Weg gehen soll.

• Da die muslimische Frau das Kopftuch als einen festen Bestandteil ihres Daseins ansieht, und auf dies folglich nicht verzichten kann, hat das zur Folge, dass sie die Schule verlassen wird. Das ist aber wieder ein Verstoß gegen die Menschenrechte, denn eines der Rechte des Menschen ist das auf Bildung.

• Die Heilige Maria beispielsweise war eine fromme, saubere Frau, die Allah unaufhörlich anbetete. Sie war verschleiert, und wollte sich nicht jedem zeigen. Sie würde die Erste sein, die solch ein Gesetz ablehnt, denn sie will, dass die Frauen sie zum Vorbild nehmen.

• Dem laizistische Staatssystem, welches im Westen praktiziert wird, liegt zu Grunde, dass es Staat und Religion trennt. Diese Trennung heißt aber nicht, dass man der Religion gegenüber feindlich wird. Das widerspricht den Werten des Laizismus.

• Die Leute im Westen sind endlich zur Einsicht gekommen, dass der einzige Weg zur Behandlung des Menschen, von Krankheiten wie z. B. AIDS sowie der sozialen Syndrome wie z. B. Selbstmordfälle und Verbrechen in der Unterstützung geistlicher Werte des Individuums liegt. Das Kopftuch ist einer dieser Werte.

Ayatollah Scheich al-Yaqoobi

http://www.yaqoobi.de/ansprachen/zum_Kopftuchverbot%20in%20Frankreich.html

http://www.yaqoobi.com/

Biographie Seiner Eminenz Ayatollah Scheich Mohammad Musa al-Yaqoobi

http://www.yaqoobi.de/biographie.htm

http://www.yaqoobi.de/Biographie_1.htm

[17] Kübra Gümüşay: Gut gemeint

taz 09.04.2013

http://www.taz.de/!114255/

ein fremdwoerterbuch. WebLog von Kübra Gümüşay

http://ein-fremdwoerterbuch.com/

Ali Aslan Gümüşay, Kübras Ehemann, Vorsitzender von Zahnräder Netzwerk sowie Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome.

http://www.zahnraeder-netzwerk.de/team/

http://www.tt30.de/mitglieder/mitglieder-des-tt30-deutschland/

Zahnräder Netzwerk

Immer mehr Muslime engagieren sich in der Politik, der Kultur oder der Wirtschaft. Sie schreiben für verschiedene Medien, produzieren Filme, machen Musik, sind im sozialen Sektor aktiv, gründen Unternehmen, entwicklen innovative Ideen und sind akademisch erfolgreich. Sie stehen für Innovation und kulturellen Reichtum in Deutschland.

Genau diesen aktiven und talentierten Muslimen soll das Zahnräder Netzwerk eine Plattform bieten, auf der sie einander kennenlernen, Ideen und Visionen austauschen oder Projekte entwickeln können. Gemeinsam sollen sie als “Changemakers” auftreten und sich und die Gesellschaft motivieren, verändern und gestalten.

http://www.zahnraeder-netzwerk.de/

Konzept

http://www.zahnraeder-netzwerk.de/konzept/

[18] Kugelmodell der Kulturen

Der Begriff geht auf J. G. von Herder (1744-1803) zurück. Kennzeichnend für seinen Kulturbegriff ist ein ›Kugelmodell‹ der Kulturen: “Jede Nation hat ihren Mittelpunkt der Glückseligkeit wie jede Kugel ihren Schwerpunkt”. Kultur erscheint hier im Sinne der Totalität einer Lebensweise, in sich geschlossen und nach außen durch eindeutige Differenz zu anderen Kollektiven gekennzeichnet (vgl. Reckwitz 2001: 185). Im Prinzip gehen alle Ansätze, die Kultur als geschlossenes System betrachten, auf das Herdersche Kugelmodell zurück

aus: Michael Schönhuth: Das Kulturglossar

http://www.kulturglossar.de/html/k-begriffe.html#kulturrelativismus

[19] dazu schon am 14.07.2010 mein Schlusswort zur Kölner WR-Tagung, das Wochen später der Zensur der ZEIT-Redaktion zum Opfer fiel:

„Solange Scharia und Fiqh nicht überwunden sind das heißt abgelegt sind, so lange ist der Islam nicht schulreif und gehört nicht auf das Universitätsgelände, jedenfalls nicht als beworbenes pädagogisches oder sozialarbeiterisches Werkzeug.“

[entfernt. Bitte seien Sie vorsichtig mit Äußerungen, die von einer ganzen Religionsgemeinschaft als beleidigend empfunden werden können. Danke. Die Redaktion/ew]

http://www.zeit.de/studium/hochschule/2010-07/islam-hochschulen?commentstart=1#cid-780764

http://community.zeit.de/user/edward-von-roy

W e i t e r e Q u e l l e n

Am 16. Januar 2012 durfte ECFR-Scheich Mustafa Cerić mit Bundesbildungsministerin Annette Schavan, damals noch Dr., die Fakultät für Islamische Studien an der Uni Tübingen feierlich einweihen. ECFR bedeutet Europäischer Rat für Fatwa und Forschung – European Council for Fatwa and Research, Führer ist der Cheftheologe der Muslimbrüder Yusuf al-Qaradawi, was für Deutschlands Politiker kein Problem ist, da man zwischen Islamismus und Islam unterscheiden könne.

http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsticker-zentrum-fuer-islamische-theologie.html

Wissenschaftsrat (WR), Köln am 13. und 14. Juni 2010, Begrüßung zur Tagung „Islamische Studien in Deutschland“. Man umschreibt den muslimbrudernahen Scheich im ECFR Cerić („mit Bosnien-Herzegowina“) und lobt Ahmadinedschad-Amtsvorgänger Chatami (Muḥammad Ḫātamī) sowie den ägyptischen Schariaminister Zaqzuq (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq) und bedauert, dass alle drei nicht kommen konnten. Letzterer habe zugesagt, beim Aufbau der universitären Islamischen Studien mit Rat und Tat zu unterstützen, wie sich Mittelalterforscher und WR-Vorsitzender Peter Strohschneider freut, inzwischen Präsident der DFG:

“Als Vorsitzender des deutschen Wissenschaftsrates möchte ich Sie herzlich zu unserer Tagung „Islamische Studien in Deutschland“ begrüßen. Ich freue mich sehr, dass Frau Ministerin Annette Schavan gleich zu Beginn ihre Grußworte an uns richten wird. Sie signalisiert damit nicht allein ihr Interesse, ich darf sagen: ihr persönliches Interesse, an unserem Vorhaben, sondern auch die Absicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die Einrichtung von Islamischen Studien in Deutschland zu unterstützen. Ich begrüße auch sehr herzlich unsere Gäste aus dem In- und Ausland. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, Sie alle namentlich vorzustellen. Aber lassen Sie mich meiner Freude darüber Ausdruck geben, dass unser Vorhaben von Indonesien über die Türkei bis nach Marokko auf großes Interesse gestoßen ist. Auch die Gäste, die sehr kurzfristig – Ende Juni bzw. Anfang Juli – ihre Zusage haben zurückziehen müssen, haben ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Einrichtung von Islamischen Studien in Deutschland signalisiert. So hat Professor Mahmoud Zakzouk, Minister für Religiöse Angelegenheiten in Ägypten, angekündigt, bei der „Verwirklichung dieser Pläne (gemeint ist die Einrichtung von Islamischen Studien) mit Rat und Tat mitzuhelfen“.

Auch der ehemalige Staatsminister des Iran, Seyed Mohammad Khatami, bewertet unser Vorhaben und unsere Tagung als „sehr wichtig im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der islamischen Welt und dem Westen“. Aus unterschiedlichen Gründen – primär tages- und außenpolitischen Gründen, in jedem Fall nicht aus wissenschaftspolitischen Gründen – müssen wir das Gespräch mit dem Iran, mit Ägypten und mit Bosnien-Herzegowina zu einem anderen Zeitpunkt führen.

Umso mehr freue ich mich, Professor Amin Abdullah als Vertreter des Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten Indonesien und Herrn Professor Ali Dere als Leiter der Auslandsabteilung des Amtes für Religiöse Angelegenheiten in der Türkei (DIYANET) begrüßen zu dürfen.

http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Strohschneider_Begruessung.pdf

Den Partikel Partei für Entwicklung trägt auch die islamistische marokkanische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD, ḥizb al-’adāla wa t-tanmīya, Justice and Development Party) im Namen, die in Europa gerne und wie um ein herankommendes Unheil magisch abzuwehren als „gemäßigt islamistisch“ beschrieben wird.

http://en.wikipedia.org/wiki/Justice_and_Development_Party_%28Morocco%29

Der orthodoxe Islam will die Herabsetzung der Frau, eine andere Scharia gibt es nicht. Thomas Schmid schrieb vor zehn Jahren, 2003 zur Lage in Marokko, was an Brisanz und Relevanz für Nordafrika und Europa nicht verloren hat:

»Mohammed VI. machte sich daran, überkommene Traditionen zu beseitigen, und er versprach, auch mit der „Moudawwana“, der alten Familiengesetzgebung, aufzuräumen. Sie verbietet der Frau, ohne Einwilligung eines männlichen Beschützers, in der Regel des Vaters oder eines Bruders, zu heiraten. Und sie erlaubt dem Mann, ganz nach seinem Gusto, die Ehefrau mit nur drei ausgesprochenen Sätzen rechtsgültig zu verstoßen und den Ehevertrag aufzulösen. Zudem gestattet sie die Polygamie – selbstredend nur den Männern.

Bald nach der Thronbesteigung, im Jahr 2000 schon, hatte Familienminister Said Saâdi ein Gesetz zur Reform der Moudawwana ausgearbeitet. Sämtliche große Parteien stimmten dem Projekt zu – bis auf die islamistische „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (PJD). Diese mobilisierte zusammen mit der klandestinen, aber tolerierten Organisation „al-adl wa-l-ihsan“ (Gerechtigkeit und Spiritualität) des alten Scheichs Jassine die Straße. Eine Million Marokkaner marschierten – in nach Geschlechtern streng getrennten Blöcken – gegen eine Reform, die den Frauen Gleichberechtigung versprach. Nach dieser Machtdemonstration ließen sämtliche Parteien – und auch der König – das Vorhaben eingeschüchtert fallen. Der Gesetzesvorschlag wurde zwar nicht offiziell zurückgezogen, sondern, wie in solchen Fällen üblich, an eine Kommission verwiesen. Doch niemand sprach mehr darüber. Nur Familienminister Saâdi knickte nicht ein. „Die politische Klasse des Landes hat den Konflikt nicht gewagt“, sagte er, „aber letzlich wird sie nicht umhinkommen, ihn durchzufechten.“

Die Wende kam mit den Bomben. Am 16. Mai dieses Jahres sprengten sich in Casablanca an fünf verschiedenen Stellen zeitgleich zwölf Selbstmordattentäter in die Luft und rissen 33 Unschuldige mit in den Tod. Die Marokkaner waren schockiert. Alle Terroristen gehörten der radikal-islamistischen Gruppe „Assirat al-Mustakim“ (Der rechte Weg) an. Die Medien und das Parlament bezichtigten die PJD der moralischen Mitverantwortung. Nie hatte sich diese Partei eindeutig und glaubwürdig von der Gewalt distanziert.«

ZEIT-online 16.10.2003

http://www.zeit.de/2003/43/Marokko

Zur auch europäischen Machtergreifung der an Medina-Modell und Schariagesetz treu festhaltenden Ikhwaan Muslimiin, der Muslimbrüder, sind die Salafisten genannten, Irritation und Erschrecken verbreitenden Bärtigen ausgesprochen nützlich.

Das brutale Einschüchtern, die Erzeugung von Schrecken ist sehr islamisch, in Sure 33:26 sagt, wie wir hörten, der Islamgott selbst:

„and cast terror into their hearts … Und er … jagte ihnen Schrecken ein, so dass ihr sie zum Teil töten, zum Teil gefangen nehmen konntet“

Auch in Sure 59:2

Da aber kam Allah zu ihnen, von wannen sie es nicht vermuteten, und warf Schrecken in ihre Herzen

im Tafsir, bei ENFAL:

http://www.enfal.de/Tafsirde/Teil%2028.htm

Sure 8:12 [engl. Muhsin Khan]

I will cast terror into the hearts of those who have disbelieved, so strike them over the necks, and smite over all their fingers and toes. – Ich werde in die Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt oberhalb der Nacken und schlagt von ihnen jeden Finger!

http://quran.com/8/12

Sure 33:26 [engl. Muhsin Khan]

And those of the people of the Scripture who backed them (the disbelievers) Allah brought them down from their forts and cast terror into their hearts, (so that) a group (of them) you killed, and a group (of them) you made captives. Und Er ließ diejenigen von den Leuten der Schrift, die ihnen beigestanden hatten, aus ihren Burgen heruntersteigen. Und Er jagte in ihre Herzen Schrecken; eine Gruppe (von ihnen) habt ihr getötet und eine Gruppe gefangengenommen.

http://quran.com/33/26

The Council of Europe declaration on cultural diversity

http://www.diversite-culturelle.qc.ca/index.php?id=110&tx_bulletinsirre_pi1%5Byear%5D=2000&tx_bulletinsirre_pi1%5Bidbulletin%5D=907&L=2

http://www.alsatica.eu/alsatica/domain/label,identifier.html?alsaticaParam%5Bdomain%5D=bnus&alsaticaParam%5Bidentifier%5D=1%2F130149&alsaticaParam%5Blabel%5D=D%C3%A9claration+du+Conseil+de+l%27Europe+sur+la+diversit%C3%A9+culturelle%3B+Conseil+de+l%27Europe

ISESCO calls on international community to enhance respect for cultural diversity

Rabat 21/05/2012

The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) called on the international community to protect cultural diversity and enhance respect for the civilizational and cultural specificities of nations and peoples.

In a communiqué released on the occasion of the World Day for Cultural Diversity, ISESCO stressed on the necessity to protect diversity of cultural expressions as a path towards achieving comprehensive sustainable development and spreading the culture of justice, peace and mutual respect.

ISESCO also underscored the importance of cooperation and partnership between ISESCO, the United Nations Alliance of Civilizations and UNESCO, pointing out that the three parties are working jointly and with other international stakeholders to fulfill common objectives aimed at establishing a new world order based on ethical values and universal principles and guided by the international law.

In addition, ISESCO pointed that its active participation in the international efforts towards promoting dialogue of cultures and alliance of civilizations reflects the vision of the Muslim world with regard to cultural diversity as a universal law and a natural disposition in human beings.

By the same token, ISESCO stated that the appointment of ISESCO’s Ambassadors of Dialogue of Cultures and Civilizations is part of the action it is performing to promote the culture of dialogue, disseminate the values of coexistence, protect cultural diversity, and enhance the efforts for dialogue, development, tolerance and the universal protection of human rights.

http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=7127:isesco-calls-on-international-community-to-enhance-respect-for-cultural-diversity&lang=en

ISESCO to hold cultural diversity symposium

The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) is to convene in the Mauritanian capital of Nouakchott, in cooperation with the Ministry of Culture, Youth and Sports of that country, the “International Symposium on Cultural Diversity and Inter-Cultural Dialogue.” The symposium will be held from September 23 – 25, and will discuss the Draft Islamic Charter on Cultural Diversity, which ISESCO has prepared and which highlights Islam’s perspective of human rights and its outlook on the culture of justice, peace, and the principle of culture for all, given that what the world is ;witnessing today makes these issues more pressing.

The international symposium will be chaired by Dr. Abdul Aziz Othman Al-Tuweijry, ISESCO Director-General, and among those expected to attend is Mauritania’s of Culture, Youth and Sports, Muhammad Abdullah Ould Baban.
Rabat, Sha’aban 4/Sep 18/IINA

http://www.iacad.gov.ae/venglish/detailnewspage.jsp?articleID=4298&pageFlag=0&newsType=4

The 1st World Forum on Intercultural Dialogue was opened by H.E Mr Ilham Aliyev, President of the Republic of Azerbaijan, Mr Mevlut Chavushoglu, President of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe, Mr Abdulaziz Othman Altwaijri, Director General of ISESCO, Mr Hans D’Orville , Assistant Director General for Strategic Planning of UNESCO, Mr Marc Scheuer, Executive Director of United Nations Alliance of Civilizations Secretariat, Mr Jean-Paul CARTERON, President and Founder of Crans Montana Forum.

10.04.2011

http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/44/nid/42/

beim Crans Montana Forum kulturdialogisch vereint: UNESCO und ISESCO sowie UN und OIC

http://cmf.ch/about/crossroads-world

Crans Montana Forum

26.-29 Juni 2013 in Baku, Aserbaidschan

http://cmf.ch/events/2013-06-29-2013-post-crisis-world

NEW LEADERS FOR TOMORROW

http://cmf.ch/events/2013-06-28-2013-%E2%80%93-new-leaders-tomorrow-june

2nd World Forum on Intercultural Dialogue 29 May-01 June 2013, Baku, Azerbaijan Living together peacefully in a diverse world

Azerbaijan is one of the unique places where different cultures and civilizations meet at the crossroad between the East and the West, the North and the South. At the same time, being a member of both Islamic and European organizations Azerbaijan absorbs the values of both civilizations, thus enabling it to assume a role of genuine bridge

The World Forum on Intercultural Dialogue has taken responsibility for delivering the global agenda on the Dialogue among Civilisations adopted by the United Nations General Assembly (November 2001), the UNESCO Convention on Protection and Promotion of the Diversity of Cultural Expressions (2005), the Islamic Declaration on Cultural Diversity, which was adopted by ISESCO in 2004, Declaration and Action Plan of the Third Summit of the Heads of State and Government of the Council of Europe member states, the Council of Europe White Paper on Intercultural Dialogue (May 2008), as well as the Baku Declaration for the Promotion of Intercultural Dialogue Azerbaijan hosted the 1st World Forum on Intercultural Dialogue on 7-9 April, 2011 in Baku under patronage of H.E. Mr. Ilham Aliyev, the President of the Republic of Azerbaijan that had been declared by the President at the 65th Session of the United Nations General Assembly (23 September 2010, New-York).

The Baku Forum addressed challenges of intercultural dialogue in its various aspects regarding conceptual frameworks, governance, policy and practice. It has tackled the barriers to dialogue and faced concretely how dialogue can best be pursued in diverse contexts.

http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/6/

Baku Forum 2013 Programme

http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/19/

Abdulaziz Othman Altwaijri (‘Abd al-’Azīz bin ‘Uṯmān at-Tuwaiǧirī; * 3. April 1950 in Riad, Saudi-Arabien) ist Generaldirektor der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization; Abk. ISESCO). Er lebt in Marokko.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abdulaziz_Othman_Altwaijri

Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri is a Saudi Arabian author and lecturer … He has served as a trustee of the Islamic University in Niger, the Islamic University in Uganda, the Islamic University in Pakistan, the Islamic University in Bangladesh, the Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation, the Open University of Islamic Civilization in Beirut, and the Center for Muslim Contribution to Civilization in Doha.

http://thewcmp.org/dr-abdulaziz-othman-al-twaijri

Europäisch-Islamischer Kulturdialog. Bildungsexpertinnen aus islamisch geprägten Staaten zu Besuch in Deutschland. Fragen der schulischen und außerschulischen Integration von Kindern islamischer Minderheiten in Deutschland stehen im Mittelpunkt eines Seminars, an dem bis zum 07. September 20 Bildungsexpertinnen aus neun islamisch geprägten Staaten teilnehmen. … Außerdem finden Gespräche mit Vertreterinnen von Projekten im außerschulischen Bereich zur Integration islamisch geprägter Minderheiten statt. Die Veranstaltung im Rahmen des Europäisch-Islamischen Kulturdialogs wird seit 2002 vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz durchgeführt und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Die Teilnehmerinnen in diesem Jahr kommen aus Ägypten, Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Libanon, Malaysia, Pakistan und der Türkei. In ihren Heimatländern sind sie in Führungspositionen der Schulaufsicht und Schulverwaltung tätig.

http://www.kmk.org/index.php?id=735&type=123

KMK – Kultusministerkonferenz

http://www.kmk.org/

Europäisch-Islamischer Kulturdialog

Durch den Politikansatz „Dialog mit der islamischen Welt“ haben die kulturellen Beziehungen an Bedeutung gewonnen. Seit bereits mehr als fünf Jahren bildet der Politikschwerpunkt „Dialog mit der islamischen Welt“ einen festen Bestandteil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Der Dialog mit der islamischen Welt ist hierbei als eine Form des bereits in den 1970er Jahren initiierten Kulturdialogs zu verstehen. Ziel ist es, über das Mittel des Dialogs mehr über Traditionen, Werte und Religion des „Anderen“ zu lernen, um somit eine Vertrauensbasis und beidseitiges Verständnis aufzubauen. Vorherrschende Stereotype und Feindbilder im Verhältnis von westlich und islamisch geprägten Gesellschaften sollen im Gegenzug entkräftet werden.

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/Islamdialog___C3_9Cbersichtsseite.html

Europäisch-Islamischer Kulturdialog

Januar 2009: “Zerrbilder der Wirklichkeit-Die Wahrnehmung des Anderen in den Beziehungen zwischen westlicher und islamischer Welt”

Dezember 2009: “Rechtsvergleich des marokkanischen mit dem jemenitischen Familienrecht”

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/Europ__isl__Kulturd__Kleinstprojekte__Seite.html

Das Dialogprojekt „Zerrbilder der Wirklichkeit – Die Wahrnehmung des Anderen in den Beziehungen zwischen westlicher und islamischer Welt“ fand am 13. Januar 2009 im Rahmen einer Konferenz statt, während derer deutsche und jemenitsche Studenten und Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten wurde, über die Missverständnisse in den gegenseitigen Perzeptionen zu diskutieren und Ansätze zur Dekonstruktion gängiger Stereotypen zu erarbeiten.

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/40_20Jahre__Dialogprojekt__Seite.html

Im Rahmen des Seminars untersuchten die Teilnehmer das marokkanische und jemenitische Familienrecht und prüften, in welcher Weise das jemenitische Familienrecht im Einklang mit der Scharia reformiert werden müsste, um Frauen mehr Rechte zuzugestehen.

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/Rechtsvergleich__Seite.html

Ob mittelalterlicher Medinastaat oder heutige Bundesrepublik Deutschland: Die militante Provokation, Allahs scharfer Seitenwind, ist, im Sinne der Islamisierung eines Landstrichs, ein nützliches Erschrecken. Geplant unberechenbare „Salafisten“ und geschmeidig salonfähige Islamlobbyisten betreiben eine Art Arbeitsteilung und wollen letztlich dieselbe gesellschaftliche Veränderung.

Die besonders radikal schariabewegte und mit Tatsachen gelegentlich großzügig umgehende Islamische Zeitung (der vom spanischen Granada aus um den gebürtigen Schotten Ian Dallas aufgebauten, kalifatischen Murabitunbewegung nahestehend) beleuchtet das Finanzierungsgeflecht:

„Derzeit wird jeder Standort mit bis zu vier Millionen Euro jährlich durch Bundesmittel gefördert. Hinzu kommen Stiftungen, die auf diesem Gebiet aktiv sind. Beim Osnabrücker IIT beispielsweise bereiten sich einige Doktoranden auf ihre Promotion mit Hilfe der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) vor. In diese Kategorie fällt auch die Maturidi-Studienförderung für Islamisches Denken, die der türkischen DITIB nahesteht. Das bekannteste Beispiel, die Mercator-Stiftung, ihrerseits ist seit der Einführung der „Islamischen Theologie“ mit einem standortübergreifenden Programm im Rahmen ihres Graduiertenkollegs vertreten. Ihre Stipendiaten arbeiten und forschen an den jeweiligen Standorten. Außerdem gibt es eine Kooperation bei der Organisation von Tagungen, Veranstaltungen und Studienreisen. Koordiniert wird dieses Programm von Münster aus.“

http://www.islamische-zeitung.de/?id=16591

Dem Beispiel des im Jahre 1111 gestorbenen Imam al-Ghazali folgen also alle, allesamt mehr oder weniger muslimbrudernahen Ideologen und Organisatoren einer globalen, kriechenden Scharia und beginnenden Rechtsspaltung: das unislamisches Denken gefährdet den Erfolg (machtpolitisch) und das Seelenheil (koranbasiert theologisch) und darf und muss, al-Islam huwa al-Hall – der Islam ist die Lösung, durch ein islamisches Alternativmodell ersetzt werden.

Statt Philosophie demnächst eben ein den angeblichen kulturellen Besonderheiten des Orients gerecht werdendes Islamisches Denken (Islamic Philosophy), statt Pädagogik kultureller Moderne künftig eben parallel dazu eine Islampädagogik, statt universelle Menschenrechte eben auch in Kairo, Tunis, London oder Berlin “ein bisschen Scharia” (was auf Dauer so wenig geht wie ein bisschen schwanger).

Die emotionale und juristische Apartheid der in Muslime und Nichtmuslime aufgespaltenen, dialogischen Gesamtgesellschaft friedlichen Zusammenlebens kann kommen.

Die mittelfristige Rechtsspaltung nach Koran und Sunna und inschallah langfristige Etablierung eines politischen Islamischen Systems ist auf eine Denkfigur und mantraartig permanent zu wiederholende Formel angewiesen: auf das Zerreißen der unteilbaren, einen Welt in die islamische und westliche Welt, hier von Göttingen aus vorgedacht:

Herr Schulze hat zahlreiche Publikationen zu diesem Themenbereich veröffentlicht und ist seit dem 1. Juni 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt „Neomodernistischer und Liberaler Islam in Indonesien und seine intellektuellen Netzwerkbildungen in die islamische und westliche Welt“ im Seminar für Arabistik/Islamwissenschaft (Prof. Dr. Irene Schneider) tätig.

http://www.uni-goettingen.de/de/364888.html

Conference Islamic Gender Discourse and Legal Thought

This is the first joint conference of the Department of Arabic and Islamic Studies of Georg-August-University Goettingen (Prof. Irene Schneider), Prof. Fritz Schulze and the Faculty of Sharia and Law of the Islamic State University of Yogyakarta/Indonesia (Dean Dr. Noorhaidi Hasan). The cooperation is supported by the German Academic Exchange Service (DAAD) in the context of the program „Academic Dialogue with the Islamic World“. The conference will be followed by a workshop for PhD and Master students who will present their ongoing research on 24 May 2013.

Everyone who is interested is welcome. Contact: Prof. Fritz Schulze

hier veröffentlicht bei: GAIR, Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht

http://www.gair.de/conference-islamic-gender-discourse-and-legal-thought/

Das machen wir nicht mit, es gibt keine zwei Sorten Mensch (nichtmuslimisch versus muslimisch). Sobald wir die eine, unteilbare Menschheit in Ost und West gespalten denken, wird – auch in Europa! – die Rechtsspaltung nachrücken, das frauenfeindliche Schariasystem, bei dem die Ostfrau nicht richtig gesehen werden darf und die Westfrau nicht mehr richtig hinsehen möchte, wie es diese Collage treffend veranschaulicht:

http://www.4vientos.net/?p=6854&doing_wp_cron=1364044340.3373689651489257812500

Mustafa Cerić: “We live the Koran in an open society, Europe should dialogue with us”

Interview by MARIA LAURA CONTE and MlCHELE BRIGNONE

http://www.rijaset.ba/english/index.php/template/latest-news/105-europe-should-dialogue-with-us

THE MEMBERS OF THE CONSTITUTIONAL COURT

The Islamic Community’s Constitutional Court has five members: five judges and Secretary of the Court. The Judges of the Constitutional Court are:

1. Osman Kozlić MA, President of the Constitutional Court, lecturer of Fikh and Hadith at Behram-Bey’s Madrasah in Tuzla.

2. Mujo Sušić, Vice-President of the Constitutional Court, lecturer in Fikh at the Gazi Husrev-Bey’s Madrasah in Sarajevo.

3. Professor Enes Ljevaković Ph.D, lecturer of Sharia Law at the Faculty of Islamic Studies in Sarajevo.

4. Jusuf Šeta, attorney from Zenica

5. Adnan Omanović, attorney from Zagreb

The Secretary of the Constitutional Court of the Islamic Community is Nurif Herić, an attorney from Sarajevo.

The current members of the Constitutional Court took up duty on 24 December 2008. Their appointments each last six years, with the possibility of reelection.

http://www.rijaset.ba/english/index.php/2011-06-30-23-44-03/information/24-constitutional-court

http://www.rijaset.ba/english/index.php/2011-06-30-23-44-03/members

Islamische Studien …

The Faculty of Islamic Studies

Sarajevo, Bosnien

http://www.rijaset.ba/english/index.php/faculties

Article VII [ 7 ]

The aim of the Islamic Community is that all of its members should live in conformity with Islamic ethical norms.

The aim of the Islamic Community is being achieved by promoting good and preventing evil.

Article XLV [ 45 ]

The Mufti [ spricht die Fatwa, das orthopraktisch obligatorische weil heilssichernde jeweilige islamischen Rechtsgutachten ] is appointed, transferred an dismissed by the Council of the Islamic Community upon the proposel of the Raisu-l-ulama.

The person appointed as the Mufti must be an Alim (a Senior Muslim Scholar) (…)

Article XLIX [ 49 ]

The Riyasat [ Islamische Führung ] of the Islamic Community is the highest Islamic religious and administrative organ of the Islamic Community.

The head of the Riyasat is the Raisu-l-ulama [ Führer der Schariagelehrten ].

Including the Raisu-l-ulama, the Riyasat is consisted of 15 members. (…)

Article LV [ 55 ]

The Raisu-l-ulama is the Supreme Authority and the Grand Mufti of the Islamic Community in Bosnia-Hercegovina.

The Raisu-l-ulama is a symbol of the unity of the Din (Islamic religion) and the Ummat of the Islamic Community in Bosnia-Hercegovina. (…)

Article LIX [ 51 ]

(…)The Raisu-l-ulama may suspend any decision of any organ of the Islamic Community whenever he sees it contrary to the Shari’ah law, by a decision requiring its revocation or by an amendment that will bring it into conformity with the Islamic norms. (…)

Article LXIII [ 63 ]

Ein Fünftel sind Auslandsbosnier, drei davon deutsch, einer aus Chicago

The Council of the Islamic Community is consisted of 88 members

Sarajevo 13 members

Tuzla 10 members

(…)

Novi Pazar [ Serbien ] 5 members

Zagreb [ Kroatien ] 5 members

Ljubljana [ Laibach, Slovenien ] 3 members

Cologne [ Köln, Deutschland ] 3 members

Chicago [ USA ] 1 member

Sydney [ Australien ] 1 member

http://www.rijaset.ba/english/images/stories/Constitution.pdf

Cerić sprach am 12.10.2008 in Cambridge zur zielsicher rechtsspaltenden Dialog-Kampagne A Common Word; hier beim der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Radical Middle Way (RMW)

http://www.radicalmiddleway.co.uk/event/do-we-need-a-common-word

http://www.radicalmiddleway.co.uk/speaker/mufti-mustafa-ceric

Die Netzwerke der globalen Muslimbrüder durchleuchtet Global Muslim Brotherhood Daily Report, vielen Dank:

A U.K Muslim Brotherhood organization has invited Bosnian Grand Mufti Mustafa Ceric as a special guest for its event entitled “Why Europe Needs Islam.” According to the Radical Middle Way website, the event will be held on separate days in London and in Birmingham. Dr. Ceric is tied to the Muslim Brotherhood through his membership in the European Council for Fatwa and Research, the theological body led by global Brotherhood leader Youssef Qaradawi … The RMW has a wide range of associated scholars representing the global Muslim Brotherhood including Tariq Ramadan, German Islamist Murad Hoffman, Canadian muslim Brotherhood leader Jamal Badawi, and Dr. Helbawi and his son Abdur Rahman Helbawi. Other interesting figures associated with the RMW include Egyptian Grand Mufti Shaykh Ali Gomaa and Egyptian tele-evangelist Amr Khaled. Dr. Ceric recently joined the RMW as an associated scholar.

GlobalMB @ January 14, 2008

http://globalmbreport.com/?p=501

Why Europe needs Islam

http://www.radicalmiddleway.co.uk/media/why-europe-needs-islam

Why Europe needs Islam

15 January 2008, London

Dr Mustafa Ceric, Grand Mufti of Bosnia-Herzegovina and author of the groundbreaking Declaration of European Muslims, Dr Kamal Helbawy (Chairman, Centre for The Study of Terrorism) and Dr Usama Hasan (Director, The City Circle)

This program is presented by The Radical Middle Way initiative in partnership with Green Light Youth Forum, The Sultan Bahu Trust with support from The City Circle. Special thanks to the London Muslim Centre and The Cordoba Foundation.

http://www.radicalmiddleway.co.uk/event/why-europe-needs-islam

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27 Antworten to “Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem”

  1. Bragalou Says:

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    Die Transkulturalität beschwörend sich aus den universellen Menschenrechten herausschleichen:

    Wir brauchen endlich die transkulturelle Gesellschaft!
    Von Kamuran Sezer
    Migazin 26.07.2006

    Wir müssen uns wieder auf die “Mitte der Gesellschaft” besinnen! Und vor allem sollten wir uns dabei bewusst machen, dass in der Mitte der Gesellschaft nicht einzig der “weiße Mann” Platz eingenommen hat. Sie ist schon lange multiethnisch und -religiös aufgestellt. Multikulti ist daher nicht tot! Die multiethnische und -religiöse Gesellschaft ist der einzige Lösungsweg, wenn man gesellschaftlichen Frieden und ökonomischen Wohlstand nachhaltig gewährleisten will! …

    Deswegen ist eine transkulturelle Identität die unabdingbare Voraussetzung. Wir benötigen einen konsensualen Wertekonstrukt …

    Das Konzept der transkulturellen Gesellschaft bildet damit einen referentiellen Mittelpunkt, die an alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen adressiert ist. Eine solche Gesellschaft stellt damit nicht nur an die Aufnahmegesellschaft Forderungen. Auch die Einwanderer sind aufgefordert, in diese Gesellschaft zu investieren. Traditionen, Gebräuche und Sitten müssen kritisch reflektiert und auf den Prüfstand gestellt werden.

    Der effektivste Weg dorthin verläuft über gesellschaftspolitische Verhandlungsarenen. Im weitesten Sinne stellen die Islamkonferenz und der Integrationsgipfel solche oder ähnliche Verhandlungsarenen dar. Es muss jedoch kritisch angemerkt werden, dass diese in den vergangenen Jahren gemessen an deren originären Ideen politisch pervertiert aber zumindest deformiert wurden. …

    Die Verhandlungsarenen sind aber für die Bildung und Verstetigung der transkulturellen Gesellschaft wichtig. …

    Die multiethnische und -religiöse Gesellschaft muss zum Normalfall der gesellschaftlichen Realität werden! Hiervon sind wir in Deutschland noch ein ganzes Stück entfernt!

    Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht? Sind wir ein Einwanderungsland oder doch nicht? Benötigen wir eine aktive Einwanderungspolitik? Und wenn ja, wie soll die Integration der Einwanderer aussehen? Und nach welchen Kriterien beurteilen wir erfolgreiche Integration?

    Diese Grundsatzdebatten sind aber Scheindebatten, die vom Wesentlichen ablenken: Es geht um die Zugänge und um die Verteilung von Macht und Wohlstand in der Gesellschaft. Die transkulturelle Gesellschaft wird funktionieren, wenn knappe und verknappte Ressourcen wie Arbeit, Bildung, Macht, Partizipation und Anerkennung allen Gesellschaftsmitgliedern gleichermaßen zugänglich gemacht werden. …

    Mit einer Verzögerung wird diese soziodemografische Realität auch die Unternehmen erreichen. Denn diese werden in weniger als zehn Jahren ihr Humankapital aus einem multikulturellen Arbeitskräfteangebot schöpfen. Die Gesamtgesellschaft und ihre Institutionen müssen mit einem klaren Bildungsauftrag auf diese – eigentlich bereits existente – gesellschaftliche Realität konsequent vorbereitet werden.

    Wir brauchen endlich die transkulturelle Gesellschaft …

    http://www.migazin.de/2011/07/26/wir-brauchen-endlich-die-transkulturelle-gesellschaft/

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    eine vorsichtig kopftuchkritische Handreichung für Berufseinsteiger wird, völlig schariakompatibel, heftig auseinandergenommen, auch von Kamuran Sezer:

    „Es ist ein Armutszeugnis, jungen, selbstbewussten und gut ausgebildeten Frauen zu erklären, dass sie ihr Kopftuch ablegen sollen, damit sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Stattdessen sollten mit demselben Engagement Arbeitgeber davon überzeugt werden, dass ein Kopftuch nichts über die Kompetenzen und Qualifikation einer Frau aussagt, und schon gar nicht eine Bedrohung ist.“

    Kamuran Sezer

    http://islam.de/21382

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    als Kolumnist bei dtj – Deutsch Türkisches Journal

    http://dtj-online.de/category/list/83/kamuran_sezer/

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    DTJ hat sehr viel Verständnis für Prediger Fethullah Gülen – kein Wunder, der Chef des gülenbewegten FID ist DTJ-Kolumnist

    Von DTJ-ONLINE | 15.04.2013 17:09

    Die Hizmet-Bewegung möchte durch die Einrichtung einer Stiftung von sich aus einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit setzen. Diese soll nicht nur den Medien oder der Politik gegenüber eine nachvollziehbare Struktur bieten, sondern auch als Ansprechpartnerin für die Dialogvereine und Bildungsinitiativen darstellen, die sich Hizmet verbunden fühlen.

    Ercan Karakoyun, geschäftsführender Vorsitzende des „Forum für interkulturellen Dialog e.V.“ (FID) in Berlin und DTJ-Kolumnist, koordiniert derzeit eine Arbeitsgruppe, um die Gründung der geplanten Stiftung von Hizmet in Deutschland vorzubereiten. … “Die Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft sind Menschen, die sich für Hizmet engagieren und von Fethullah Gülen inspiriert sind. Alle verbinden die Werte und Ideen von Hizmet. Die meisten der rund zwei Dutzend Mitglieder sind Vorstandsmitglieder der Dialogvereine oder von Vereinen aus dem Bildungs- und Schulbereich, es arbeiten aber auch Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien mit.”

    http://dtj-online.de/news/detail/2079/gulen_bewegung_durch_transparenz_akzeptanz_erhohen.html

    FID = Fethullah Gülen

    Gülen ist Ehrenvorsitzender des in Berlin angesiedelten Forums für Interkulturellen Dialog (FID)

    http://www.dialog-berlin.de/Fethullah-G%C3%BClen/

    Im FID-Beirat:

    Prof. Dr. Rita Süssmuth
    Bundestagspräsidentin a.D.

    Prof. Dr. Christina von Braun
    Humboldt-Universität zu Berlin – Institut für Kulturwissenschaft

    http://www.dialog-berlin.de/Beirat/

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    DTJ lässt von einer Studentin die Frauenrechtsaktivistinnen von FEMEN scharf kritisieren und das Frauenrecht auf den Hidschab verteidigen:

    Sogenannte „Islamkritiker“ und Feministinnen meinen, im Kopftuch eine religiöse Symbolik erblicken zu können, welche zur Unterdrückung der Frau diene oder ihre Entwürdigung repräsentiere, da der Islam so die Frau auf ihre Sexualität reduziere – so heißt es – und nehmen damit einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung einer ohnehin bereits vorurteilsbeladenen Gesellschaft. …

    aus: Aliye Yılmaz: „Mein Kopf – meine Entscheidung!“
    in: dtj 10.04.2013

    http://dtj-online.de/news/detail/2050/mein_kopf_%E2%80%93_meine_entscheidung!.html

  2. Machandelboom Says:

    transkulturell. Bei Prof. Dr. Rosemarie Sackmann

    Collective Identity and Self-Localization of Turkish Migrants in Germany – Transfer and Transformation, Conference of the International Council for Canadian Studies “Transculturalism: Diversity and Metamorphoses”, Montreal 22. – 24.5. 2003

    Formen kollektiver Identität und Selbstverortungen türkischer Migranten in Deutschland, 31. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Leipzig, 7.10. 2002

    http://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/lehrbereiche/speziellesoziologie/mitarbeiter/pd_dr_rosemarie_sackmann/vortraege/

    2006: Transfer and Transformation: Collective Identities and Religious Belonging of Turkish Immigrants in Germany, in: Dirk Hoerder, Yvonne Hébert und Irina Schmitt (eds), Negotiating Transcultural Lives. Belongings and Social Capital among Youth in Comparative Perspective: 69-88; Toronto: University of Toronto Press.

    http://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/lehrbereiche/speziellesoziologie/mitarbeiter/pd_dr_rosemarie_sackmann/publikationen/

    ::
    ::

    The Islamophobia Studies Journal (ISJ), a bi-annual publication “that focuses on the critical analysis of Islamophobia and its multiple manifestations in our contemporary moment,” has published its first issue. …

    CONTENTS of ISLAMOPHOBIA JOURNAL, VOLUME 1, ISSUE 1

    Advisory board members include
    Tariq Ramadan

    http://tirnscholars.org/2012/11/15/new-islamophobia-studies-journal-debuts/#more-1063

    http://tirnscholars.org/tag/tariq-ramadan/

    What is the Transcultural Islam Research Network ?

    The Duke Islamic Studies Center, in partnership with the Carolina Center for the Study of the Middle East and Muslim Civilizations and the Oxford Centre for Islamic Studies (a Recognized Independent Centre of at University of Oxford), has launched a Transcultural Islam Project that aims to deepen understanding of Islamic cultures and issues.

    This multi-year project will further Islamic studies scholarship and research through individual and institutional partnerships between these founding partners, their faculty, and other scholars and partners across the globe.

    This site houses one component of the Transcultural Islam Project — the Transcultural Islam Research Network (TIRN) —which seeks to connect international scholars interested in exchanging research findings and engaging in thematic working groups on issues of importance in the Islamic world.

    http://tirnscholars.org/about/

    Panel Discussion and Reception
    to launch the book
    Gender and Equality in Muslim Family Law:
    Justice and Ethics in the Islamic Legal Tradition

    Edited by Ziba Mir-Hosseini, Kari Vogt, Lena Larsen and Christian Moe

    School of African and Oriental Studies (SOAS)
    Saturday, 27 April 2013, 5–7:30 pm

    It explores how male authority is sustained through lawand court practice in different contexts, the consequences for women and the family, and the demands made by Muslim women’s groups. The book argues for women’s full equality before the law by re-examining the jurisprudential and theological arguments for male
    guardianship (qiwama, wilaya) in Islamic legal tradition.

    http://tirnscholars.org/

    Using contemporary examples from various contexts,from Morocco to Malaysia, this volume presents an
    informative and vital analysis of these societies and gender relations within them. It unpicks the complex and
    often contradictory attitudes towards Muslim family law, and the ways in which justice and ethics are conceived in the Islamic tradition.

    http://tirnscholars.org/2013/04/15/panel-discussion-gender-and-equality-in-muslim-family-law-justice-and-ethics-in-the-islamic-legal-tradition-soas-london-april-27-2013/

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    OCIS Oxford Centre for Islamic Studies

    Oxford OCIS Scholarships

    Launched in 2009, the OCIS – Oxford Scholarships support British Muslim students as well as those from developing countries in Asia and Africa to read for degrees at the University of Oxford.

    Khazanah – OCIS Merdeka Scholarships

    The Khazanah-Oxford Centre for Islamic Studies Merdeka Scholarships, established to mark the 50th anniversary of Malaysia’s independence, are intended to enable outstanding Malaysian students to undertake postgraduate study at the University of Oxford.

    http://www.oxcis.ac.uk/scholarships.html

    The annual Ditchley conferences explore the political, economic and cultural dimensions of relationships between Muslim societies and the West. … Discussion forums have been organised in cooperation with the Arab League and the European Commission.

    http://www.oxcis.ac.uk/conferences.html

    Makers of Islamic Civilization

    The Makers of Islamic Civilization is a continuing series of concise and accessible biographies of influential figures in the history of Islam.

    http://www.oxcis.ac.uk/makersofcilamiccivilisation.html

    OCIS … Prince Charles

    The Oxford Centre for Islamic Studies is a Recognised Independent Centre of the University of Oxford. It was established in 1985 to encourage the scholarly study of Islam and the Islamic world. HRH The Prince of Wales is the Patron of the Centre.

    http://www.oxcis.ac.uk/about.html

    :::::::

    “Transkulturelles und interreligiöses Lernhaus der Frauen”

    In einer durch Einwanderung und Globalisierung geprägten Gesellschaft stehen sich unterschiedliche Kulturen längst nicht mehr als klar voneinander abgegrenzte Entitäten gegenüber. Im alltäglichen Leben wie in der Biographie von Individuen kommt es zu zahlreichen Berührungen, zu Austauschprozessen und Überschneidungen. Im realen Zusammenleben werden die Grenzen zwischen den Kulturen durchlässig, Transkulturalität entsteht. …

    Zur Unterstützung der Nachhaltigkeit der Lernhausidee und der Implementierung neuer Lernhäuser in der Bundesrepublik wurde im November 2008 in Frankfurt a.M. eine überregionale Tagung zum Thema: Ein Lernhaus in jeder Kommune durchgeführt. Die Tagung wurde durch das BMFSFJ finanziert, ausgerichtet durch beramí e.V. und inhaltlich ausgestaltet durch eine Kooperation der drei Lernhäuser: Lernhaus Berlin, Lernhaus Frankfurt, Lernhaus Köln.

    http://www.berlin-stadtderfrauen.de/lernhaus/lernhaus.html

    :::::::

    La société transculturelle (transkulturelle Gesellschaft), notion forgée par Wolfgang Welsch en 1997, s’applique à une culture à laquelle tout le monde peut prendre part, quelle que soit sa nationalité.

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Transculturel#Soci.C3.A9t.C3.A9_transculturelle

    dieser frz. Wiki verweist auf:

    Wolfgang Welsch:
    Transculturality – the Puzzling Form of Cultures Today

    http://www2.uni-jena.de/welsch/Papers/transcultSociety.html

    :::::::

    Conférence 7 :
    En dehors du multiculturalisme canadien, de l’« interculturalisme » québécois, et de l’assimilation à la française, que sait-on vraiment des autres modèles énoncés dans la littérature et les milieux académiques comme le « transculturalisme » ou le « métissage » ?

    Conférence 8 :
    Conférenciers : Tariq Ramadan et Yacob Mahi

    http://www.presencemusulmane.org/colloques/programme.htm

    ganz oben verlinkt bei der frankokanadischen Schariafront von Présence Musulmane:Tariq Ramadan und das von ihm geführte, ziemlich muslimbrudernahe EMN

    Tariq RAMADAN

    European Muslim Network

    http://www.presencemusulmane.org/liens.htm

    der Sohn von Muslimbruder Said Ramadan war an der Gründung beteiligt:

    Raison d’être

    Promouvoir un meilleur vivre et agir ensemble entre Québécois (es) de confession musulmane et leurs concitoyen(ne)s en favorisant :

    a. la connaissance et le respect mutuels ;

    b. la reconnaissance des valeurs universelles communes ;

    c. la contribution active, participative et créative à la société québécoise.

    (…)

    Historique

    Le 8 Juillet 2001, un dialogue intra communautaire a eu lieu à Montréal, en présence du professeur Tariq Ramadan. Ce dialogue a regroupé plus d’une douzaine d’organismes venus de Sherbrooke, Trois Rivières, Québec, Montréal et Ottawa.

    http://www.presencemusulmane.org/a_propos_de_pm.htm#philosophie

    :::::::

    vgl. S. 37 u. 49-50 in dieser Diplomarbeit;
    [ Tipp zum Suchen: vom Inhaltsverzeichnis auf S. 3 aus die jeweils gewünschte Seitenzahl oben-links bei Page:__ selbst einstellen und bestätigen ]

    Transkulturelles Lernen und Sexualität

    Erste Überlegungen für eine neue Didaktik zum Transkulturellen Lernen im Kontext von Sexualität
    Von Ken Kupzok

    http://www.friedenskreis-halle.de/attachments/article/136/TKK5.pdf

  3. Machandelboom Says:

    Wolfgang Welsch: Netzdesign der Kulturen. Zur Transkulturalität
    vor elf Jahren veröffentlicht in:
    ZfK 1/2002
    Der Dialog mit dem Islam

    ::
    ::

    (…)

    Transkulturalität

    Kulturen sind intern durch eine Pluralisierung möglicher Identitäten gekennzeichnet und weisen extern grenzüberschreitende Konturen auf. Sie haben eine neuartige Form angenommen, die durch die klassischen Kulturgrenzen wie selbstverständlich hindurchgeht. Das Konzept der Transkulturalität benennt diese veränderte Verfassung der Kulturen und versucht, daraus die notwendigen konzeptionellen und normativen Konsequenzen zu ziehen. … Moderne Kulturen sind durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensformen und Lebensstile gekennzeichnet.

    Ferner ist die klassische separatistische Kulturvorstellung durch die äußere Vernetzung der Kulturen überholt. Die Kulturen sind hochgradig miteinander verflochten und durchdringen einander. Die Lebensformen enden nicht mehr an den Grenzen der Nationalkulturen, sondern überschreiten diese und finden sich ebenso in anderen Kulturen. Die neuartigen Verflechtungen sind eine Folge von Migrationsprozessen sowie von weltweiten materiellen und immateriellen Kommunikationssystemen … und von ökonomischen Interdependenzen. Grundlegende Probleme und Bewusstseinslagen treten heute in den einst für so grundverschieden erachteten Kulturen in gleicher Weise auf, gehen gleichsam quer durch sie hindurch, stellen Determinanten dar.

    Die Austauschprozesse zwischen den Kulturen lassen nicht nur das alte Freund-Feind-Schema als überholt erscheinen, sondern auch die scheinbar stabilen Kategorien von Eigenheit und Fremdheit. Es gibt nicht nur kein strikt Eigenes, sondern auch kein strikt Fremdes mehr. Im Innenverhältnis einer Kultur – zwischen ihren diversen Lebensformen – existieren heute tendenziell ebenso viele Fremdheiten wie im Außenverhältnis zu anderen Kulturen… Anstelle der separierten Einzelkulturen von einst ist eine interdependente Globalkultur entstanden, die sämtliche Nationalkulturen verbindet und bis in Einzelheiten hinein durchdringt.

    Transkulturalität dringt überdies nicht nur auf der Makroebene der Kulturen, sondern ebenso auf der Mikroebene der Individuen vor. Für die meisten unter uns sind, was unsere kulturelle Formation angeht, mehrfache kulturelle Anschlüsse entscheidend. Wir sind kulturelle Mischlinge. Zeitgenössische Schriftsteller betonen häufig, dass sie nicht nur durch eine einzige Heimat, sondern durch verschiedene Bezugsländer geprägt sind, durch deutsche, französische, italienische, russische, süd- und nordamerikanische Literatur. Ihre kulturelle Formation ist transkulturell; die der nachfolgenden Generationen wird das noch mehr sein.

    Wenn ein Individuum durch unterschiedliche kulturelle Anteile geprägt ist, wird es zur Aufgabe der Identitätsbildung, solche transkulturellen Komponenten miteinander zu verbinden. Nur transkulturelle Übergangsfähigkeit wird uns auf Dauer noch Identität und so etwas wie Autonomie und Souveränität verbürgen können. Die Entdeckung und Akzeptanz der transkulturellen Binnenverfassung der Individuen ist eine Bedingung, um mit der gesellschaftlichen Transkulturalität zurechtzukommen. Hass gegenüber Fremdem ist … projizierter Selbsthass. Man lehnt stellvertretend etwas ab, was man in sich selbst trägt, aber nicht zulassen will, was man intern verdrängt und extern bekämpft. Umgekehrt bildet die Anerkennung innerer Fremdheitsanteile eine Voraussetzung für die Akzeptanz äußerer Fremdheit. Wir werden dann, wenn wir … unsere innere Transkulturalität nicht verleugnen, sondern wahrnehmen, zu einem anerkennenden und gemeinschaftlichen Umgang mit äußerer Transkulturalität fähig werden.

    Das Konzept der Transkulturalität zielt auf ein vielmaschiges und inklusives, nicht auf ein separatistisches und exklusives Verständnis von Kultur. Es intendiert eine Kultur, deren pragmatische Leistung nicht in Ausgrenzung, sondern in Integration besteht. Stets gibt es im Zusammentreffen mit anderen Lebensformen nicht nur Divergenzen, sondern auch Anschlussmöglichkeiten. … Man könnte einwenden, das Konzept der Transkulturalität laufe auf die Annahme einer zunehmenden Homogenisierung der Kulturen und auf eine uniforme Weltzivilisation hinaus. Aber bedeutet Transkulturalität tatsächlich Uniformierung? Keineswegs. Nur verändert sich unter den Bedingungen der Transkulturalität der Modus der Vielheit. Vielheit im traditionellen Modus der Einzelkulturen schwindet in der Tat. Statt dessen entwickelt sich eine Vielheit unterschiedlicher Lebensformen transkulturellen Zuschnitts. Auch sie ist durch hohe Individualisierung und Differenzierung gekennzeichnet. Die Differenzierungen folgen jedoch nicht mehr geographischen oder nationalen Vorgaben, sondern kulturellen Austauschprozessen. Insofern sind sie jetzt erst genuin kulturell geworden.

    (…)

    aus: Wolfgang Welsch: Netzdesign der Kulturen. Zur Transkulturalität
    in: Zeitschrift für KulturAustausch 1/2002

    http://cms.ifa.de/index.php?id=welsch

    ::

    darin neben Wolfgang Welsch unter anderem:

    Alois Graf von Waldburg-Zeil
    Schleichendes Gift – Kulturelle Feindbilder
    Feindbilder in immer neuen Varianten sind das schleichende Gift der internationalen Beziehungen. Um bei der Suche nach dem passenden Antidot Schritt zu halten, sind Phantasie gefragt und langer Atem. Im Islamdialog müssen die Mittler die richtigen Formeln finden.

    Hans Arnold
    The West und der Rest. Die Instrumentalisierung einer Religion
    Was kann der “Kulturdialog mit dem Islam” in der gegenwärtigen Krise der internationalen Beziehungen wirklich leisten? (…) Und immer, wenn es zwischen der westlichen Wertegemeinschaft und anderen Teilen der Welt zu kulturell grundierten und damit tiefgreifenderen Schwierigkeiten kommt, hilft man sich in der Wertegemeinschaft mit der unverbindlichsten Form aller politischen Kommunikation weiter: dem (vorwiegend kulturellen) Dialog oder einem noch distanzierteren “kritischen Dialog”. Man ist mit ihm tätig, beruhigt sich selbst, vergibt sich nichts, tut nichts Falsches und hofft auf günstige Entwicklungen. In der gegenwärtigen politisch-kulturellen Krise kann dies freilich nicht ausreichen.

    Insofern ist auch das jetzt vom Auswärtigen Amt in Gang gesetzte Sonderprogramm “Europäisch-islamischer Kulturdialog” zwar sicher nicht falsch, aber es kann angesichts der Dimension des Themas nicht ausreichen. Insbesondere, da allein schon der in dieser Zeitschrift in den letzten zehn Jahren geführte und in diesem Heft zusammengefasste westlich-islamische Diskurs zeigt, dass die Ebene, auf der das Programm angesiedelt werden soll, kein Neuland ist, das nun endlich beackert werden müsste, sondern dass auf ihr ein erheblicher Fundus an wechselseitigem Verständnis besteht. Den kann man sicher noch verstärken, die gegenwärtigen Probleme aber mit ihm kaum lösen.

    Hinzu kommt, dass das westliche Interesse insgesamt zu stark auf die religiösen Aspekte der Krise fixiert ist. Damit lässt sich dann freilich auch ebenso spektakulär wie bequem die Frage verdrängen, was denn nun eigentlich der gegenwärtige Terrorismus ist, was seine Motive und was die Ursachen seiner Motive sind. Ein paar bizarre Fatwas von Scheik Osama Bin Laden und einigen Mullahs über einen Heiligen Krieg gegen den Westen sind offenkundig nicht die Ursachen, sondern Auswirkungen des Problems. Denn Kultur ist, wie so oft, auch hier nicht als Grundlage oder Synonym für Religion, sondern für die Gesellschaft und ihr Zusammenleben zu verstehen.

    Daher ist der Kern des gegenwärtigen Problems auch nicht in irgendwelchen religiösen oder ethischen Werten des Westens und anderer Weltregionen zu suchen, sondern im Wirtschaften in den Gesellschaften. Es ist schließlich eine Binsenwahrheit, dass die westlichen Werte von den Menschenrechten über die Demokratie zum Bürgersinn, die ein friedliches Zusammenleben sichern, nur auf einer einigermaßen tragfähigen wirtschaftlich-sozialen Grundlage gedeihen können. (…)

    Johannes Reissner
    Dichtung und Wahrheit im Kulturdialog
    Die Terroranschläge vom 11. September haben im Westen vielfach Anlass gegeben, das Verhältnis zur islamischen Welt zu überdenken. Einerseits zeigte sich die Bereitschaft, nicht pauschal “den Islam” oder “die Muslime” schlechthin für die Attentate verantwortlich zu machen. Andererseits wurden Bedrohungsvorstellungen und Ängste vor einer islamischen anti-westlichen Solidarisierung geweckt.

    Hamid Mowlana
    Die Vereinigten Staaten und der Islam: Ein Kulturkonflikt? Wenn unterschiedliche Weltansichten aufeinanderprallen
    Der Islam ist nicht nur ein Glaubensbekenntnis, sondern auch eine Lebenseinstellung. Ähnliches ließe sich auch über die amerikanische Verfassung und den “American Dream” sagen. Sind die beiden Weltansichten unvereinbar? (…) Der Islam ist ein einzigartiges gesellschaftliches und politisches Gefüge, das eine Zivilisation mit eigenen Vorstellungen vom Menschen und seinem Platz in der Gesellschaft darstellt. Folglich entwickelt er auch Grundsätze, die die Beziehungen zwischen den Völkern regeln sollen. Er ist nicht nur ein Glaubensbekenntnis, sondern auch eine Lebenseinstellung. Die Religion selbst übernimmt die Aufgabe, das rituelle und zeitliche Leben des Einzelnen und der Gesellschaft zu organisieren. Eine Mittlerrolle von Geistlichen oder Institutionen, wie es im Christentum der Fall ist, existiert nicht. Unter dem Islam gibt es keine Trennung von Religion und Staat. Mit der Gründung der Vereinigten Staaten wurde die Trennung von Kirche und Staat in einer nationalen Verfassung festgeschrieben und in die Praxis umgesetzt. Die Lösung, Kirche und Staat vollständig voneinander zu trennen, hat bei der Beseitigung von Problemen, die die westliche Welt seit Jahrhunderten geplagt hatten, gut funktioniert. Doch dies ist ganz klar ein Modell, das aufgrund der spezifischen Umstände im Westen entstanden ist. Unzählige weitere Weltreligionen haben sich anders entwickelt, und eine solche Vorstellung ist ihnen daher völlig fremd. Der Islam ist eine solche Religion. …

    Der Islam ist ein ganzheitliches Lebenssystem und liefert Richtlinien für das menschliche Zusammenleben. Folglich behandelt der größte Teil des islamischen Rechts soziale Regeln. Riten und Sittenlehre nehmen nur einen kleinen Bereich ein. Im Gegensatz zum Westen, wo Religion Privatsache ist, ist Religion im Islam eine öffentliche Angelegenheit. Während Souveränität im Liberalismus die Souveränität von Personen bedeutet, meint sie in der islamischen Gemeinschaft die Souveränität der Prinzipien des Islam.

    Der Islam unterscheidet nicht zwischen einer Person und mehreren Personen, sondern zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft. Gerade hier gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen einer Staatsgemeinschaft wie den USA und der Gemeinschaft nach dem Prinzip der “ummah” im Islam. Der Begriff der “ummah” überschreitet nationale und politische Grenzen. Die islamische Gemeinschaft geht über den Begriff eines modernen Nationalstaatssystems hinaus: Die islamische Gemeinschaft ist eine religiös-politische Idee und ist nur dann vorhanden, wenn sie vom Islam genährt und gelenkt wird. Weil der Begriff der Gemeinschaft im Islam keinen deutlichen Unterschied zwischen öffentlich und privat macht, besteht zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Forderungen kein Unterschied.

    Jochen Müller
    Im Schatten der Vergangenheit. Wurzeln der islamischen Solidarität
    Nach den Angriffen auf Afghanistan und den jüngsten israelisch-palästinensischen Auseinandersetzungen sieht sich die arabische Welt durch den Westen kollektiv verletzt und gedemütigt. Das tief verwurzelte Misstrauen gegenüber der westlichen Welt hat neue Nahrung erhalten und ist ein fruchtbarer Boden für die ohnehin stark ausgeprägte islamische Solidarität. Wo sind die Wurzeln dieses Gemeinschaftsgefühls?

    Barthold C. Witte
    Weltkultur oder Kulturkonflikt? Die Strahlkraft der europäisch-amerikanischen Kultur lässt nach
    Warum sollte im Falle des Islam falsch sein, was sich im Falle des Kommunismus als richtig erwiesen hat, fragte sich der Verfasser dieses Beitrags bereits vor acht Jahren. “Dialog” ist seit langem das bestimmende Stichwort in der Auswärtigen Kulturpolitik. “Die Theorie ist nicht neu, neu ist nur die Situation.” Auch diese Feststellung ist nach wie vor von frappierender Aktualität. ( … ) So erscheint am Horizont eine neue Ebene kulturellen Handelns, angesiedelt zwischen den als unentbehrliche Prägung fortbestehenden Nationen und der immer nötiger werdenden “Einen Welt”: der Dialog der Kulturregionen. Er eröffnet eine neue Chance, dem in allen Teilen der Welt wachsenden Ansturm der nach dem Zusammenbruch des Kommunismus neu formierten falschen Integrationsideologien, ob nationaler oder religiöser Prägung, die überlegene Zukunftsvision entgegenzusetzen: eine offene Weltgesellschaft im Sinne Karl Poppers, in der persönliche Individualität, religiös-kulturelle Identität und menschheitliche Gemeinsamkeit harmonisch zum Ganzen finden.

    Christian Szyska
    Reformen und Reaktionen. Wie reformresistent ist der Islam? Ein historischer Überblick
    Neben fundamentalistischen Strömungen gab und gibt es in der islamischen Welt eine Reihe von Denkern, die ein liberales Konzept vertreten und einer Versöhnung mit dem Westen das Wort reden. Werden sich ihre Ideen durchsetzen und die Grundlage für eine eventuelle Reform des Islam bilden?

    Gudrun Krämer
    Zurück zu den Quellen
    Die islamische Welt erscheint auf der Weltkarte der Demokratien meist als schwarzes Loch. Die vielfältigen Ansätze von Muslimen, die Menschenrechte im Koran zu verwurzeln und islamische Antworten auf die Herausforderungen der Moderne zu suchen, finden dabei nur wenig Beachtung.

    Ali Bulaç
    Dialektik und Islam
    Schon in den neunziger Jahren mehrten sich kritische Stimmen, die sich gegen eine einseitige Darstellung des Islam wehrten. Dem unaufgeklärten, aggressiven Muslim der westlichen Medien wurde eine andere Seite des Islam entgegengestellt, die darauf aufmerksam machte, dass viele Koransuren die Muslime dazu anhalten, das Destruktive nicht außerhalb, sondern in sich selbst zu bekämpfen.

    Volker Rittberger
    Werkzeug Glaube. Wenn Religion zu Machtgewinn verhilft
    Im “Heiligen Krieg” werden der Gegner zum Satan und die eigenen Opfer zu Märtyrern erklärt. Für die Machteliten in Krisenregionen ist Religion ein ideales Instrument, die eigenen Anhänger auf den gewaltsamen und entbehrungsreichen Kampf zur Erreichung so irdischer Ziele wie Machtgewinn einzuschwören. Wie können die Weltreligionen dem fundamentalistischen Fanatismus ihre Fähigkeit zu Dialog und Versöhnung entgegensetzen?

    Otfried Höffe
    Kulturimperialismus oder interkultureller Diskurs?
    Der Versuch, die Welt auf westliche Werte einzuschwören, hat vielerorts zu Abwehr und Aggression geführt. Der “interkulturelle Rechtsdiskurs” hingegen zielt darauf ab, kulturübergreifende Verbindlichkeiten zu entwickeln, die ein friedliches Miteinander regeln. Wurden die Vorschläge bislang zu wenig beachtet?

    Sami Naïr
    Zwei Sichtweisen. Wenn festgefahrene Wahrnehmungsmuster den Blick versperren
    Festgefahrene Wahrnehmungsmuster verstellen den Blick auf die Kulturen auf der jeweils anderen Seite des Mittelmeers. Um die kulturellen Beziehungen von Hass oder Gleichgültigkeit zu befreien, muss auch der Norden entscheidende Schritte tun.

    Regine Rapp
    Schreiben gegen den Dämon
    Während in den letzten Jahren der iranische Film zu internationalem Ansehen gelangen konnte, sieht sich die iranische Literatur noch immer vorwiegend durch Spezialisten rezipiert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Begegnungen mit dem Islam” organisierte das Goethe-Institut in München und Berlin im März zwei Lesungen zeitgenössischer iranischer Schriftsteller.

    http://cms.ifa.de/pub/kulturaustausch/archiv/zfk-2002/der-dialog-mit-dem-islam/

  4. Cees van der Duin Says:

    Ja was denn nun: postmoderne “Vielheitsbereitschaft” mit legalisierter Zweitfrau, “vernetztes Denken” mit ein bisschen Schleierzwang, Abkehr von der AEMR im Namen der “transversalen Vernunft”?

    Hans-Peter Raddatz spricht über das jede Individualität ausgelöscht haltende Schariabewusstsein des kritiklosen Nachahmens (taqlid; salafiyya) jener echtislamischen Textgläubigkeit und Allahzentrik, welche das Geflecht des totalitären Nizam oder Islamic System aufbaut, als vom “Rhizom”.

    Die kriechenden Wurzelausläufer oder sich unterirdisch ausbreitenden Stängel des Islamischen Nizam bilden ein autonomes Bewusstsein verhinderndes Geflecht oder Netz. Der schariatreue islamische Mystiker Rumi (vgl. unten) wirbt für die Überlebensstrategie (taqiyya) bzw. Revolutionsstrategie (thawriyya, pers. enghelāb) mit dem Gleichnis der vernetzten Graswurzeln auf dem krautbewachsenen Dach eines alten Hauses.

    In: Transkulturalität – Die veränderte Verfassung heutiger Kulturen. Ein Gespräch mit Johann Gottfried Herder sagt Wolfgang Welsch es etwas anders es die rhizomlogischen Gleichgeschalteten der Scharia fühlen und denken, sein Denken aber kriecht nicht minder in dichtverflochtenen Endlosschleifen oder Netzen.

    In FN 45 beispielsweise zitiert Welsch den unter Postmodernen wie Islamradikalen beliebten Richard Rorty: dass “das Ich ein mittelpunktloses Netz ist”, es sei: “alles menschliche Leben als das immer unvollständige (…) Neuweben eines solchen Netzes zu denken.” Rechtsstaatliches Bewusstsein kriecht im Netz dieses Ich hinweg, Faustrecht heran? Rorty verherrlichte die Kontingenz, die Zufälligkeit, der Islam geht ein Stück weit den selben Weg wie Rorty und hebt kontingente, nämlich unwichtige oder satanische Naturgesetzlichkeit im allwirkenden und allerhaltenden Schöpfergesetz auf.

    Mystiker Welsch: “Dies bedeutet auch, dass die Welt im ganzen statt eines separatistischen eher ein Netzwerk-Design annimmt. Unterschiede verschwinden dadurch zwar nicht, aber die Verständigungsmöglichkeiten nehmen zu.”

    Will Wolfgang Welsch die allgemeine Menschenrechte und ihre Gleichberechtigung von Mann und Frau sowohl im so genannten Orient als auch im (islamverbandlichen) Untergrundnetzwerk eines schariatisierenden transatlantischen “Okzidents” denn wirklich nicht durchgesetzt wissen? Die 2. Kritische Islamkonferenz (Mai 2013) sollte ihn dazu befragen.

    Lediglich hocherfreut eine endlich überalll spürbare “Vernetzung der Kulturen (Welsch ebd.) zu beschwören, wird Allahs Normativität von Kopftuchzwang und Zweitfrau nicht abstoppen, weder im Orient noch im legendären so genannten Westen.

    http://via-regia-kulturstrasse.org/bibliothek/pdf/heft20/welsch_transkulti.pdf

    :::::::

    Rumi: Wenn du Saat bist, werden die Vögel dich aufpicken und wenn du Knospe bist, werden die Kinder dich abreißen. Darum verstecke die Saat und breite dich aus wie ein Netz. Halte die Knospe verborgen und nimm die Gestalt an, die das dichtverwobene Gras auf dem Hausdach hat.

    Rumi: if you are a seed, the birds will peck at you and if you are a bud, children will tear you apart. So hide the seed and spread out like a net. Conceal the bud and adopt the form of slimy grass on the roof.

    http://www.allamaiqbal.com/publications/journals/review/oct90/1.htm

    In fact the Kingdom of God is never precisely defined in the Bible. Jesus explained its nature by a variety of images, metaphors, and parables. The kingdom is like a mustard seed that grows into a tree, like a pearl buried in a field, like a net that gathers fish, like a landowner who rents his vineyard to evil men, like a king who forgives his servant’s debt, and so on.

    http://www.onislam.net/english/ask-about-islam/society-and-family/interfaith-issues/168854-kingdom-of-god.html

  5. Carcinòl Says:

    ::
    KULTUREN IN BEWEGUNG :
    Buch Volltextsuche

    Wolfgang Welsch

    a. Externe Vernetzung und interner Hybridcharakter der Kulturen
    Seite 25

    b. Interne Transkulturalität erleichtert den Umgang mit externer Transkulturalität
    Seite 31

    http://bookview.libreka.de/retailer/urlResolver.do?id=9783837617290&retid=5105788#X2ludGVybmFsX0ZsYXNoRmlkZWxpdHk/eG1saWQ9OTc4MzgzNzYxNzI5MCUyRjI1JmltYWdlcGFnZT0mX19zdGI9U3VjaHRleHQ=

    Wolfgang Welsch im selben Text:

    Transkulturalität ist historisch keineswegs völlig neu. Geschichtlich scheint sie eher die Regel gewesen zu sein. Viele Kulturen waren weitaus weniger rein, waren beträchtlich transkultureller, als die romantische oder historistische Fiktion der Kulturkugeln das sehen mochte. (p 33)

    “Griechenland” beispielsweise, einst zur ganz aus sich selbst sprudelnden Quelle des Abendlands stilisiert, war keineswegs “rein”: ohne Ägypten und Asien, Babylonien und Phönizien ist die Entstehung der griechischen Kultur gar nicht zu verstehen. … Auch das spätere Europa war jahrhundertelang durch transkulturellen Austausch bestimmt. … Albrecht Dürer, der lange als der exemplarische deutsche Künstler galt, ist erst in Italien er selbst geworden, und er musste erst Venedig ein zweites Mal aufsuchen, um ganz er selbst zu werden. (p 34)

    ::

  6. Dwarslöper Says:

    Martin Tamcke … Ebenso kitische wie heftige Islamverharmlosung, und zugleich Werbung für Wolfgang Welsch:
    ::

    Interreligious Interaction on the Path to Transculturality
    by Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Tamcke, Goettingen University

    In 1908 two Muslim scholars arrived at a German missionary station in the Bulgarian town of Plovdiv: Nessemi and Kessaf. They argued on the basis of the Koran and in the manner of traditional Islamic scholarship. Nevertheless, the missionaries got the impression they were already converted from Islam to Christianity. One of the Missionaries describes them as “Mollas from Macedonia who, after intense research, got to acknowledge the truth of the Gospel”. What a pity! Later, between 1909 and 1910, they taught Islamic studies at the German Orient Mission Seminary in Potsdam

    Nesimi taught Arabic and Qur’anic interpretation, and Kessaf Sufism and Sufi philosophy. …

    The argumentation of Nessemi and Kessaf as at first simple and schematic. They constantly distinguished between progress and civilization on the one hand and backwardness and savageness on the other hand. They were interested in what is useful or damaging. Thus, this progress is related to liberty and equality. In their opinion, backwardness was obvious where, for example, women were excluded from public places. The hermeneutical criterion would be a sort of benefit-oriented interpretation which promotes the inner truth. An independent process of making a legal decision would rely on reason and Qur’an. Religion should be reformed and fit the time.

    http://www.adyanonline.net/pluginfile.php/1040/mod_resource/content/0/Papers_Opening_Session/Panel_2-Martin_Tamcke.pdf

    ::

    Berufen sich (im Text sowie auch in Fußnote 4) auf Wolfgang Welsch (“Transculturality – the Puzzling Form of Cultures Today.”) :

    Lars Klein und Martin Tamcke, Göttingen 2012

    The articles of this volume originate from a European Studies Intensive Programme held at the Georg-August-University Göttingen in June 2011. … The four texts by Balibar, Paasi, Stråth and Welsch that are referred to in this preface were given to the participants as starting point for their own research projects.

    http://arts.eldoc.ub.rug.nl/FILES/publications/general/Euroculture/2012/Europeans/007Einleitung.pdf

    ::::::::

    in der zweiten Quelle (Göttingen 2012) erwähnt:

    Walking the Tightrope: Europe between Europeanisation and Globalisation. Selected papers presented at the European Studies Intensive programme 2010, University of Groningen
    (2011) Jong, Janny de (ed.); Megens, Ine (ed.); Waal, Margriet van der (ed.)

    http://arts.eldoc.ub.rug.nl/publications/general/Euroculture/2011/walking/?pLanguage=en&pFullItemRecord=ON

    :::::::

    FN 1 (Tamcke: Interreligious Interaction on the Path to Transculturality)

    Gotthard Jäschke, Islamforschung der Gegenwart, Martin Hartmann zum Gedächtnis, Die Welt des Islams 23, 1941, pp. 111-121

    Gotthard Jäschke

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gotthard_J%C3%A4schke

  7. 339. Die Scharia ist keine Kultur! | Sägefisch Says:

    [...] http://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/ [...]

  8. Die Scharia ist keine Kultur! | Schariagegner Says:

    […] http://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/ […]

  9. Carcinòl Says:

    Endlich spricht es jemand aus: das ethische Gewand des amtierenden “evolutionären Humanismus” ist ungefähr so farbenprächtig und blickdicht wie dasjenige der durch ein Kind auf Normalmaß gebrachten Hauptfigur im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Broder blickt … durch:

    “In diese Abteilung gehört auch eine Frage, die an den Philosophen und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, Leiter der Giordano-Bruno-Stiftung “zur Förderung des evolutionären Humanismus”, im Zusammenhang mit der Islamkonferenz neulich gestellt wurde. … Für Schmidt-Salomon und seine Freunde ist die Freiheit von der Religion wichtiger als die Religionsfreiheit. Das ist legitim, aber auch nicht besser als die Überzeugung, dass man an irgendetwas glauben sollte: Die globale Klimakatastrophe, die Einheit Europas, dass es einen Gott gibt oder dass es keinen Gott gibt. Mag sein, dass diese Austauschbarkeit der Kern des “evolutionären Humanismus” ist. Ich kann darin keinen Fortschritt erkennen. Beim besten Willen nicht.”

    aus: Henryk M. Broder: Wir brauchen einen Zentralrat der Atheisten!

    in: WELT 11.05.2013

    http://www.welt.de/kultur/article116068163/Wir-brauchen-einen-Zentralrat-der-Atheisten.html

    : : :

    Medaillen, nach dem Andersen-Märchen „Des Kaisers neue Kleider“

    Kejserens nye klæder. Arno Malinowski 1975.

    http://www.visithcandersen.dk/medaljer-hca-2005/kejserens-nye-kl-am-1975.jpg

    Kejserens nye klæder. Gunvor Svensson Lundkvist 1989.

    http://www.visithcandersen.dk/medaljer-hca-2005/kejserens-nye-kl-gsl-1989.jpg

    Visit Odense – City of Hans Christian Andersen

    http://www.visithcandersen.dk/tourist.htm

    : : :

    The Emperor’s New Clothes

    A vain Emperor who cares for nothing except wearing and displaying clothes hires two swindlers who promise him the finest, best suit of clothes from a fabric invisible to anyone who is unfit for his position or “hopelessly stupid”. The Emperor’s ministers cannot see the clothing themselves, but pretend that they can for fear of appearing unfit for their positions and the Emperor does the same. Finally the swindlers report that the suit is finished, they mime dressing him and the Emperor marches in procession before his subjects. The townsfolk play along with the pretense not wanting to appear unfit for their positions or stupid. Then a child in the crowd, too young to understand the desirability of keeping up the pretense, blurts out that the Emperor is wearing nothing at all and the cry is taken up by others. The Emperor cringes, suspecting the assertion is true, but continues the procession.

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Emperor%27s_New_Clothes

    : : :

    The Emperor’s New Suit
    (1837)

    by Hans Christian Andersen
    (1805-1875)

    … “I can’t see anything,” he thought. “If I see nothing, that means I’m stupid! Or, worse, incompetent!” …

    “We have worked night and day but, at last, the most beautiful fabric in the world is ready for you. Look at the colors and feel how fine it is.” Of course the Emperor did not see any colors and could not feel any cloth between his fingers. He panicked and felt like fainting. But luckily the throne was right behind him and he sat down. But when he realized that no one could know that he did not see the fabric, he felt better. Nobody could find out he was stupid and incompetent. And the Emperor didn’t know that everybody else around him thought and did the very same thing. …

    All the people had gathered in the main square, pushing and shoving to get a better look. An applause welcomed the regal procession. Everyone wanted to know how stupid or incompetent his or her neighbor was but, as the Emperor passed, a strange murmur rose from the crowd.

    Everyone said, loud enough for the others to hear: “Look at the Emperor’s new clothes. They’re beautiful!”

    “What a marvellous train!”

    “And the colors! The colors of that beautiful fabric! I have never seen anything like it in my life!” They all tried to conceal their disappointment at not being able to see the clothes, and since nobody was willing to admit his own stupidity and incompetence, they all behaved as the two scoundrels had predicted.

    A child, however, who had no important job and could only see things as his eyes showed them to him, went up to the carriage.

    “The Emperor is naked,” he said.

    The Emperor realized that the people were right but could not admit to that. He though it better to continue the procession under the illusion that anyone who couldn’t see his clothes was either stupid or incompetent. And he stood stiffly on his carriage, while behind him a page held his imaginary mantle.

    http://deoxy.org/emperors.htm

    : : :

    Les Habits neufs de l’empereur

    … Les deux charlatans se mirent alors au travail. Quelques jours plus tard, l’empereur, curieux, vint voir où en était le tissage de ce fameux tissu. Il ne vit rien car il n’y avait rien. Troublé, il décida de n’en parler à personne, car personne ne voulait d’un empereur sot.

    Il envoya plusieurs ministres inspecter l’avancement des travaux. Ils ne virent pas plus que le souverain, mais n’osèrent pas non plus l’avouer.

    Tout le royaume parlait de cette étoffe extraordinaire. … Seul un petit garçon osa dire la vérité : « Mais il n’a pas d’habit du tout ! ». [ou dans une traduction plus habituelle : « le roi est nu ! »]. Et tout le monde lui donna raison. L’empereur comprit que son peuple avait raison, mais continua sa marche sans dire un mot.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Les_Habits_neufs_de_l%27empereur

  10. Bragalou Says:

    Platform for Intercultural Europe (PIE)

    Im Jahr 2006 erklärte die Europäische Kommission 2008 als das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs. Die European Cultural Foundation und das European Forum for the Arts und Heritage (später umbenannt in  Culture Action Europe) reagierte mit der Gründung einer zivilgesellschaftlichen Initiative mit dem Ziel, „Auswirkungen und Effektivität des Europäischen Jahres zu steigern, die Auseinandersetzung mit Konzepten zu initiieren und den Interkulturellen Dialog zu fördern, an integrierten Strategien für den interkulturellen Dialog zu arbeiten, dem Sektor eine Stimme zu geben und zu politischer Analyse und Entwicklung beizutragen sowie die Kulturpolitik zu beeinflussen“*.

    *Communiqué vom 26. September 2006.

    http://www.intercultural-europe.org/site/content/page/about-platform-intercultural-europe?language=de

    ::

    Steering Group of the Platform for Intercultural Europe
    Current Steering Group Members:

    Ahmed Ahkim
    (Travellers and Roma Mediation Center in Wallonia)

    Master of Arts in Communication (University of Brussels), DEA in Communication (Catholic University of Louvain). Ahmed’s previous experiences include being an Intercultural trainer and researcher. He is currently Director of the Travellers and Roma Mediation Centre in Wallonia, where his tasks range from conceptualisation and implementation of cross-cultural projects between different populations and the authorities; conflict management intervention and information against racism. Ahmed’s aims are to support PIE in shaping European intercultural dialogue and feed the steering group with a Belgian experience of “convivencia” between different populations: Travellers, Roma, Flemish, French speaking and immigrants.

    Tarafa Baghajati
    (European Network against Racism (ENAR) and Austrian Muslim Initiative) … Tarafa is member of the Advisory Council of the European Network Against Racism (ENAR). Born in Damascus, …

    Mercedes Esteban Villar

    (…)

    http://www.intercultural-europe.org/site/content/page/steering-group

    ::

    4/5 June 2013,
    Brussels, Belgium
    - EIF forum
    9th European Integration Forum – The Integration of migrant youth in the EU
    Organiser: European Commission, European Economic and Social Committee

    10/11th June 2013,
    Brussels, Belgium
    - platform annual forum
    5th European Forum – Collaborating in the Construction of Intercultural Europe: Education, Culture & Political Campaigning

    3/4th July 2013,
    Brussels, Belgium
    4th OMC expert group meeting – Cultural diversity and intercultural dialogue (Phase II)
    Organiser: European Council

    http://www.intercultural-europe.org/site/content/list/agenda

    ::
    bei PIE kommentarlos verlinkt

    Islamic Declaration on Cultural Diversity
    Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO), December 2004,
    Algiers
    - declaration
    Islamic Conference of Culture Ministers

    http://www.intercultural-europe.org/site/database/publication/islamic-declaration-cultural-diversity

    ::

    ISLAMIC DECLARATION ON CULTURAL DIVERSITY
    Adopted by the 4th Islamic Conference of Culture Ministers
    Algiers – December 2004

    Artikel 2 lobpreist die Potenziale einer islamgerechten [wir denken mit: einer schariakonformen] kulturellen Vielfalt; mit Referenzrahmen (framework) ist unter Muslimbrüdern bekanntlich das Kalifat gemeint, und Frieden (peace) schafft nur Allah:

    within the framework of an international policy founded on the principles of dialogue, peace … Cultural diversity can be a fundamental factor of development, mutual understanding; peaceful coexistence, economic and social progress, redressing disparities and disorders existing in the present international order, respecting and protecting the environment; …

    in Artikel 3 ergeht der Ruf zur kulturellen islamischen Abschottung und Reinhaltung, die Nichtmuslime, deren Kultur man verstehen (nicht: wertschätzen) muss, bekommen Kulturtransfer und sind in den gefälligst konstruktiven (constructive) Dialog einzuspannen:

    The aim is to enable the Islamic Ummah to protect its culture, understand the other’s culture and wield new communication and information technologies that are considered today as prerequisites to blazon forth the voice of the Islamic world, to transfer its culture to the other and to engage with the latter in a constructive dialogue. …

    That the values of plurality and cultural diversity are not a justification to exclude the other; on the contrary, the opportunities and possibilities offered by globalization should be exploited to further solidarity, exchange and coexistence between people.

    Article 4: The contribution of Islamic culture and civilization to enriching cultural diversity

    Die erneuerte Dhimma oder Dhimmitüde nenne man Koexistenz:

    The Islamic culture, as history attests, is a culture of progress, creativity, knowledge and action that has always respected and dealt with diversity. The diversity of cultures and civilizations and their coexistence within the large Islamic world, despite its different languages, cultures and civilizations, is the best historical evidence of the culture of dialogue and tolerance that Islam has always called for, regardless of the changing junctures.

    Nach Wissen zu streben ist islamische Pflicht, und solltest du dazu bis nach China reisen müssen. Auf in den Bildungsdschihad:

    Characteristically, Islamic culture and civilization consider “the quest for knowledge a religious duty”, despite the relating difficulties. This has contributed to enriching universal heritage in the various fields of science, arts and literature. Islam, indeed, attaches great importance to knowledge and urges the quest for it, even in distant parts of the world.

    Islamisch gesetzeskonformes (halal) Wissen stammt nicht vom Satan, sondern vom Schöpfer:

    The world’s different generations are inspired by the various contributions of the Islamic Ummah and of its radiant civilization that has always endeavoured to make additions to the universal civilization and worked towards enhancing progress, peace as well as material and moral prosperity. The Islamic civilization is also the cradle of several fields of knowledge and science.

    Article 6: Cultural diversity, and the Islamic perception of human rights and the culture of justice and peace

    ebenfalls noch in der Erklärung lesen wir, p 14
    The role of the Member States:

    Dialog zwischen den Zivilisationen, friedliches Zusammenleben, wechselseitiges Verständnis – lassen wir den süßlichen Lobgesang ausklingen, das erneuerte Medina, das Kalifat schmeckt den Muslimas und allen Nichtmuslimen bitter:

    cultural diversity and dialogue among civilizations … with a view to enhancing the culture of justice, peace and dialogue among cultures and religions, as well as peaceful coexistence and mutual understanding, through mechanisms, means and methods that suit all parties. … highlighting such values as dialogue, coexistence and tolerance in Islam, and advocating the principles of cultural diversity, through cooperation with the specialized organizations and bodies in the Islamic world, …

    http://www.usc.edu/schools/college/crcc/private/cmje/heritage/Islamic_Cultural_Diversity.pdf

    ::
    eingestellt bei:

    USC – University of Southern California

    http://www.usc.edu/

    ::
    ebenfalls bei USC findet sich:

    Islam in a Modern State:
    Democracy and the Concept of Shura
    Dr. Fathi Osman

    http://www.usc.edu/schools/college/crcc/private/cmje/issues/more_issues/Islam_in_a_Modern_State__Democracy_and_Shura.pdf

    ::

    Sherman Jackson Named among the World’s 500 Most Influential Muslims
    The King Faisal Chair in Islamic Thought and Culture in USC Dornsife has been recognized for his work bridging the gap of understanding between Muslims and non-Muslims.
    By Ambrosia Brody
    April 2, 2012

    Sherman Jackson, King Faisal Chair in Islamic Thought and Culture, and professor of religion and American studies and ethnicity in USC Dornsife, has been named for the second time among the world’s 500 most influential Muslims by The Royal Islamic Strategic Studies Centre.

    The independent research center affiliated with the Royal Aal al-Bayt Institute for Islamic Thought in Amman, Jordan, selected Jackson for his impact on community and international research. …

    http://dornsife.usc.edu/news/stories/1124/sherman-jackson-named-among-the-worlds-500-most-influential-musl/

    ::

    ebenfalls kommentarlos bei PIE verlinkt, zu finden über Suchbegriff Islam, der OIC-Kulturdschihad namens IRCICA

    The West and Islam: Towards a Dialogue
    Abuhusayn, Z. D. & Waley, M. I. (Eds), 1999 – book
    Organisation of the Islamic Conference Research Centre for Islamic History, Art and Culture,
    Istanbul, Turkey

    This book encompasses the texts of selected lectures and addresses, notably by Ekmeleddin İhsanoğlu and guest speakers at IRCICA: Hillary R. Clinton, Hajo Funke, Murad W. Hofmann, Ingmar Karlsson, Bassam Tibi on relations between the Western world and the Muslim one. This theme is explored in the context of dialogue between peoples from different cultural backgrounds and the promotion of a positive image of Islamic culture and civilization.

    http://www.intercultural-europe.org/site/search/node?theme=panorama&keys=Islam

    ::

    OIC,
    IRCICA

    Istanbul

    http://www.ircica.org/the-west-and-islam-towards-a-dialogue-1999/irc768.aspx

    IRCICA started its activities in 1980 as the first subsidiary organ of the Organisation of the Islamic Conference (OIC) concerned with culture.

    http://www.ircica.org/establishment/irc387.aspx

    ::
    “Für eine Philosophie der Vielfalt” und “der andere in uns” – wenn das nicht mal reinstes Bewusstsein von der transkulturellen Gesellschaft ist; letzter radikalislamischer Hinweis für heute aus dem Hause PIE – Platform for Intercultural Europe:

    L’autre en nous. Pour une philosophie du pluralisme
    Tariq Ramadan (2009)

    http://www.intercultural-europe.org/site/database/publication/lautre-en-nous-pour-une-philosophie-du-pluralisme

  11. Abschlusserklärung der Kritischen Islamkonferenz 2013 | Schariagegner Says:

    […] http://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/ […]

  12. 340. Abschlusserklärung der Kritischen Islamkonferenz 2013 | Sägefisch Says:

    […] http://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/ […]

  13. Abschlusserklärung der Kritischen Islamkonferenz 2013 | Schariagegner Says:

    […] http://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/ […]

  14. Machandelboom Says:

    Jetzt auch liberalislamisch pro Scharia?

    Mohammed befreite die Menschen von irdischer Herrschaft, kein Mensch oder menschengemachtes System, nur noch Allahgott verdient von nun an Gehorsam und Allah ist endlich auf Erden zum König eingesetzt. Ibrahim el-Zayat, Tariq Ramadan und Mustafa Cerić wollen in diesem Sinne mehr Liberalität, mehr freie Fahrt für die Scharia. Auch Schariafreundin Lale Akgün Lale will mehr liberalen Islam und lässt auf dem Nachfolge-Hofberichterstatterblatt des Unrechtsregimes namens DDR mitgefühlvoll über Allahs zartes Pflänzchen plappern, fallen wir dem Geschwätz ins Wort:

    “Für die Gründung einer Organisation liberaler Muslime in Deutschland hat sich die SPD-Politikerin Lale Akgün ausgesprochen.”

    Für oder gegen die Scharia? Für oder gegen EMN, FIOE und ECFR (European Muslim Network; Federation of Islamic Organisations in Europe; European Council for Fatwa and Research)?

    “Alle muslimischen Verbände in Deutschland würden aus dem Ausland finanziert.”

    Aber, aber, wohl den 1111 verstorbenen Imam al-Ghazali nicht genau genug gelesen: Ernährer und Erhalter des Universums ist nicht das Ausland, sondern Allahgott.

    »Das heißt, wir haben gar keinen deutschen Islam.«

    Genau, Allah muss endlich germanisiert werden. Wieder im Ernst: seit wann kümmert sich der Gott von Koran und Sunna um menschengemachte staatliche Außengrenzen?

    “Um zu verhindern, dass der Islam in Deutschland von außen geregelt und kontrolliert wird, …”

    Taqiyya pur, Prophetie erhielt die Botschaft immer aus dem Seinsbereich der Verborgenheit, also von außen, und das Diesseits (ad-dunyā) bleibt stets außengesteuert, die politisch aktiven Kalifen handeln lediglich stellvertretend für den Schöpfergott. Regel- und Kontrollinstanz Allah.

    »müssen wir das zarte Pflänzchen eines liberalen Islam etablieren«.

    Ungefähr so zart, wie es tunesisch Rachid al-Ghannouchi und ägyptisch Mohammed Mursi vormachen, nur eben deutsch, das Pflänzchen.

    “Lale Akgün, die Teilnehmerin an der am Wochenende in Berlin stattfindenden Kritischen Islamkonferenz”

    Das musste wohl so kommen: die von Michael Schmidt-Salomon angeführte Giordano-Bruno-Stiftung war 2013 in den Wochen vor der Kritischen Islamkonferenz (KIK) wie auf der KIK selbst nicht bereit, sich umfassend und eindeutig von der ewigen Doktrin der Scharia (ECFR-Scheich Cerić eröffnete in Tübingen die universitären Islamischen Studien; Eva El-Shabassy verantwortet die ZMD-, KRM- und IRU-Pädagogik im bevölkerungsreichsten Bundesland) und von den weltweiten schariakonformen Paragraphen und Erklärungen (Schariavorbehalte in den Verfassungen wie Ägypten; Kairoer OIC-Charta der Menschenrechte von 1990; ZMD-Charta von 2002) zu distanzieren. Bereitwillig ließ die KIK stattdessen Wolfgang Welsch über Kultur sprechen. Über den Islam selbst durfte auf der KIK 2013 nicht mehr geredet werden, schon gar nicht kritisch.

    Thema verfehlt. Denn:

    Nicht die Kultur, der Islam ist das Problem.

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-05/26802504-neues-deutschland-lale-akguen-wir-haben-keinen-deutschen-islam-spd-politikerin-fuer-die-gruendung-eines-verbandes-liberaler-muslime-007.htm

  15. Bragalou Says:

    Sie fragen: »Meinen Sie uns, Herr Giordano?« Ich antworte: Solange Sie wahrheitswidrig so tun, als sei Ihre gelungene Einordnung in die Gesellschaft exemplarisch für den Status quo der muslimischen Minderheit in Deutschland, und dabei wirklichkeitsferne Sätze fallen wie »die Frage nach Integration stelle sich gar nicht« – so lange meine ich Sie.

    Sollten Sie aber ebenso erschüttert sein wie ich über das, was türkische Kritikerinnen berichtet haben aus dem Alltag von Unterdrückung, Abschottung, Ausbeutung, Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen als Norm – dann meine ich Sie nicht. …

    Sollte … von Ihrer Seite eine klare, unmissverständliche Abkehr von der Scharia kommen, dem islamischen »Rechtssystem«, das mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus unvereinbar ist – dann meine ich Sie nicht.

    Solange Sie bestreiten, dass es in den Parallelgesellschaften türkische Gewaltkultur gibt, überbordenden Nationalismus, offenen Fundamentalismus, ausgeprägten Antisemitismus und öffentliches Siegergebaren mit demographischer Drohung – so lange meine ich Sie. …

    Vor allem aber meine ich: Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!

    aus: Giordano: „Der Islam ist das Problem“
    in: ksta 20.08.2007

    http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/giordano—der-islam-ist-das-problem-,16341264,13379668.html

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    Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben sich Jugendliche aus dem Umfeld der türkisch-islamischen Union, Ditib, gegen den „Fanatismus und die Diffamierung von Ralph Giordano“ gewehrt. Sie trafen sich auf dem Gelände der Ditib in Ehrenfeld und entrollten ein Banner mit der Aufschrift „Meinen Sie uns, Herr Giordano?“

    Giordano hatte den Islam grundsätzlich kritisiert und bezweifelt, ob jemand „dem der Koran, diese Stiftungsurkunde einer archaischen Hirtenkultur, heilig ist, auf dem Boden des Grundgesetzes stehen kann“. „Wie kann er mir so etwas sagen?“, fragt Unternehmer Tekbas. Der Islam sei eine friedliche Religion. „Christentum, Judentum und Islam haben gleiche Wurzeln.“

    aus: „Meinen Sie uns, Herr Giordano?“
    in: ksta 17.08.2007

    http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/-meinen-sie-uns–herr-giordano–,16341264,13380914.html

  16. Machandelboom Says:

    2013

    Nachdem Abdel-Samad am 4. Juni 2013 bei einem Vortrag in Kairo „der Muslimbruderschaft islamischen Faschismus vorgeworfen“ und gesagt hatte, „dass dieser Faschismus in der Entstehungsgeschichte des Islams zu begründen ist“, gab es am nächsten Tag im Internet Mordaufrufe gegen ihn, und am 7. Juni rief Assem Abdel-Maged, ein Führer der Gamaa Islamija und Verbündeter von Staatspräsident Mohammed Mursi, im ägyptischen Fernsehen zum Mord an Abdel-Samad auf, weil dessen Äußerungen eine Beleidigung des Propheten gewesen seien.[4] Übliche Aufenthaltsorte von Abdel-Samad in Kairo wurden im Internet veröffentlicht. Abdel-Samad forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle öffentlich auf, den Mordaufruf schärfstens zu kritisieren, und den ägyptischen Präsidenten Mursi aufzufordern, diesen ebenfalls zu verurteilen.[5] Mahmoud Shaaban, Professor an der al-Azhar-Universität in Kairo, wiederholte den Mordaufruf

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad

    Die Gruppe entstand in den 1970er Jahren in Abspaltung von der Muslimbruderschaft in einem studentischen Umfeld vor allem in Oberägypten.

    al-Dschamā’a al-islāmiyya
    al-Gama’a al-Islamiyya

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gamaa_Islamija

  17. Machandelboom Says:

    Er sprach von „religiösem Faschismus“ – und das wurde ihm zum Verhängnis. Als Hamid Abdel-Samad vergangene Woche für einen Vortrag nach Kairo reist, ahnt er vermutlich nicht, welche Reaktionen seine Thesen diesmal hervorrufen werden. Nicht nur im Internet sind tagelang öffentliche Morddrohungen zu lesen. Auch im Fernsehen rufen Scheich Assem Abdel-Maged, Führer der islamistischen Bewegung „Dschamaa Islamiya“, und Salafist Mahmud Schaaban, offen zu Abdel-Samads Ermordung auf.

    Abdel-Samad ist deutsch-ägyptischer Autor und gilt als Experte für den Islam. Auslöser für die heftigen Reaktionen aus seiner Heimat war offenbar seine These zur Entstehung des „religiösen Faschismus“ im Islam. Dieser sei nicht erst mit der Machtergreifung der Muslimbrüder entstanden, sondern habe seine Wurzeln viel tiefer: in den Ursprüngen des Islam, als Prophet Mohammed diesen als „Monokultur“ bezeichnet haben soll.

    Focus 11.06.2013

    http://www.focus.de/politik/deutschland/morddrohung-gegen-islamkritiker-muslimbrueder-drohen-hamid-abdel-samad-mit-mord_aid_1011081.html

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    Ich habe versucht, deutlich zu machen, dass man moderne Begriffe wie Faschismus nicht auf die Urgeschichte des Islam übertragen kann. Aber als Gegenleistung sollten auch alte Begriffe wie Scharia nicht auf das 21. Jahrhundert übertragen werden. Deswegen habe ich diese Behauptung gemacht. Wenn orthodoxe Muslime darauf bestehen, diese Konzepte des 7. Jahrhunderts auf das 21. Jahrhundert zu übertragen und unser Leben heute durch solche Konzepte und Begriffe zu definieren, dann können wir auch mit modernen Begriffen wie Faschismus die Entstehungsgeschichte des Islam beschreiben. Die Lösung wäre für mich: Wir beurteilen den Propheten und den Koran mit den Maßstäben unserer Zeit. Aber als Gegenleistung sollten auch der Koran und der Prophet unser Leben heute nicht bestimmen.

    ZDF: Sie haben den Muslimbrüdern religiösen Faschismus vorgeworfen. War das möglicherweise zuviel?

    Abdel-Samad: Das ist nicht zuviel. Wenn man die Entstehungsgeschichte der Muslimbruderschaft mit der Entstehungsgeschichte der faschistischen Bewegung in Europa vergleicht, dann erkennt man viele Parallelen. Sie sind alle in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden. Alle sprechen von Weltherrschaft, von moralischer Überlegenheit gegenüber der Welt. Alle verlangen von ihren Anhängern unbedingten Gehorsam. Alle gehen mit Medien und mit der Opposition sehr faschistisch um. Alle glauben an die Einmaldemokratie – einmal wählen gehen und danach wie ein trojanisches Pferd die Demokratie von innen zerstören.

    ZDF: Aus welchen Kreisen kommt der Mordaufruf jetzt und was glauben Sie, welches politische Motiv könnte dahinterstecken?

    Abdel-Samad: Der Mordaufruf kommt zum einen aus dem Kreis der Gamaa-Islamija, das ist eine bekannte terroristische Bewegung, die für die Ermordung des früheren ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat verantwortlich ist. Zum anderen kommt sie auch aus salafistischen Kreisen der Al-Azhar Universität. Es geht nicht nur um meine Aussagen, sondern es geht auch darum, dass Präsident Mursi gerade durch die Opposition unter Druck gerät. Es gibt eine sehr erfolgreiche Unterschriftenaktion, die dafür plädiert, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. Diejenigen, die diesen Mordaufruf gemacht haben, sind Verbündete von Präsident Mursi. Sie versuchen meine Aussagen auf die gesamte Opposition zu übertragen, um sie als Islamhasser zu diffamieren. Und somit spalten sie die ägyptische Gesellschaft in zwei Völker – in Gläubige und Ungläubige. …

    ZDF: Ist es bisher ein Aufruf oder auch eine Fatwa?

    Abdel-Samad: Es ist ein Aufruf und eine Fatwa. Den Aufruf hat der Terrorist Assem Abdel-Maged gemacht und die religiöse Untermauerung hat Professor Mahmood Shaaban von der Al-Azhar-Universität gemacht. Es ist keine offizielle Fatwa der Al-Azhar-Universität. Aber heutzutage erleben wir eine Privatisierung der Fatwa, denn jeder Sheikh, jeder Gelehrte fühlt sich ermächtigt, solche Fatwas auszusprechen. …

    ZDF 20.06.2013

    http://m.zdf.de/ZDF/zdfportal/xml/object/28477774

  18. Dwarslöper Says:

    – 1 BvR 387/65 —

    Der Beschwerdeführer gehört der religiösen Vereinigung des evangelischen Brüdervereins an. Seine Ehefrau war ebenfalls Mitglied dieser Gemeinschaft. Die nach der Geburt des vierten Kindes unter akutem Blutmangel leidende Ehefrau lehnte es ab, sich ärztlichem Rat gemäß in eine Krankenhausbehandlung zu begeben und insbesondere eine Bluttransfusion vornehmen zu lassen. Ihr Ehemann unterließ es, seinen Einfluß auf seine Ehefrau im Sinne der ärztlichen Ratschläge geltend zu machen. Eine Heilbehandlung unterblieb; die Ehefrau, die bis zuletzt bei klarem Bewußtsein war, verstarb. …

    Wer sich in einer konkreten Situation durch seine Glaubensüberzeugung zu einem Tun oder Unterlassen bestimmen läßt, kann mit den in der Gesellschaft herrschenden sittlichen Anschauungen und den auf sie begründeten Rechtspflichten in Konflikt geraten. Verwirklicht er durch dieses Verhalten nach herBVerfGE 32, 98 (108)BVerfGE 32, 98 (109)kömmlicher Auslegung einen Straftatbestand, so ist im Lichte des Art. 4 Abs. 1 GG zu fragen, ob unter den besonderen Umständen des Falles eine Bestrafung den Sinn staatlichen Strafens überhaupt noch erfüllen würde. Ein solcher Täter lehnt sich nicht aus mangelnder Rechtsgesinnung gegen die staatliche Rechtsordnung auf; das durch die Strafdrohung geschützte Rechtsgut will auch er wahren. Er sieht sich aber in eine Grenzsituation gestellt, in der die allgemeine Rechtsordnung mit dem persönlichen Glaubensgebot in Widerstreit tritt und er fühlt die Verpflichtung, hier dem höheren Gebot des Glaubens zu folgen. Ist diese Entscheidung auch objektiv nach den in der Gesellschaft allgemein herrschenden Wertvorstellungen zu mißbilligen, so ist sie doch nicht mehr in dem Maße vorwerfbar, daß es gerechtfertigt wäre, mit der schärfsten der Gesellschaft zu Gebote stehenden Waffe, dem Strafrecht, gegen den Täter vorzugehen. Kriminalstrafe ist – unabhängig von ihrer Höhe – bei solcher Fallgestaltung unter keinem Aspekt (Vergeltung, Prävention, Resozialisierung des Täters) eine adäquate Sanktion. Die sich aus Art. 4 Abs. 1 GG ergebende Pflicht aller öffentlichen Gewalt, die ernste Glaubensüberzeugung in weitesten Grenzen zu respektieren, muß zu einem Zurückweichen des Strafrechts jedenfalls dann führen, wenn der konkrete Konflikt zwischen einer nach allgemeinen Anschauungen bestehenden Rechtspflicht und einem Glaubensgebot den Täter in eine seelische Bedrängnis bringt, der gegenüber die kriminelle Bestrafung, die ihn zum Rechtsbrecher stempelt, sich als eine übermäßige und daher seine Menschenwürde verletzende soziale Reaktion darstellen würde.

    http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv032098.html#106

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    bei Henryk M. Broder lesen wir am 09.08.2007

    DEN KORAN VERBIETEN?

    Ich bin gerade auf einen Artikel gestossen, der zum Gegenstand den Antrag einer Frau bei der Hamburger Staatsanwaltschaft hat, den Koran auf Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfen zu lassen. Dies wurde erwartungsgemäß abgelehnt.

    Bemerkenswert aber, was die zuständige Staatsanwältin in ihrer Begründung schrieb:

    “(…) Wer sich in einer konkreten Situation durch seine Glaubensüberzeugung zu einem Tun oder Unterlassen bestimmen lässt, kann mit den in der Gesellschaft herrschenden sittlichen Anschauungen und den auf sie gegründeten Rechtspflichten in Konflikt geraten. Verwirklicht er durch dieses Verhalten nach herkömmlicher Auslegung einen Straftatbestand, so ist im Lichte des Artikel 4 Abs. 1 GG zu fragen, ob unter den besonderen Umständen des Falles eine Bestrafung den Sinn staatlichen Strafens überhaupt noch erfüllen würde. Ein solcher Täter lehnt sich nicht aus mangelnder Rechtsgesinnung gegen die staatliche Rechtsordnung auf. Er sieht sich vielmehr in eine Grenzsituation gestellt, in der die allgemeine Rechtsordnung mit dem persönlichen Glaubensgebot in Widerstreit tritt und er fühlt die Verpflichtung, hier dem höheren Gebot des Glaubens zu folgen.

    Die sich aus Artikel 4 Abs. 1 GG ergebende Pflicht aller öffentlichen Gewalt, die ernste Glaubensüberzeugung in weitesten Grenzen zu respektieren, muss immer dann zu einem Zurückweichen des Strafrechts führen, wenn der konkrete Konflikt zwischen einer nach allgemeinen Anschauungen bestehenden Rechtspflicht und einem Glaubensgebot den Täter in eine seelische Bedrängnis bringt, der gegenüber sich die kriminelle Bestrafung als eine übermäßige und daher seine Menschenwürde verletzende soziale Reaktion darstellen würde (vgl. BverfG NJW 1972, 327 (328,329)).

    Vor dem Hintergrund dieser durch das Bundesverfassungsgericht entwickelten Grundsätze und unter Berücksichtigung der zentralen Bedeutung des KORAN für den islamischen Glauben sowie seiner Entstehungsgeschichte kommt eine Strafbarkeit wegen Volksverhetzung und/oder Beschimpfen von Bekenntnissen gemäß §§ 130, 166 StGB durch Verbreiten des Koran nicht in betracht.

    Dabei kann dahingestellt bleiben, ob der KORAN nur in der von Ihnen dargestellten Form oder wie es von vielen Reformern in der islamischen Welt bereits getan wird, in Übereinstimmung mit den Menschenrechten ausgelegt werden kann. (…)”

    So weit die Staatsanwaltschaft.

    Heisst das, die RAF-Mitglieder hätten nie so hart bestraft werden dürfen, schliesslich haben sie ja ihrer Überzeugung gemäß gehandelt?

    Und was ist mit Nazis, werden die nicht auch “durch ihre Überzeugung zu ihrem Handeln bestimmt”? Desgleichen Satanisten? Was meinen Sie?
    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. G.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/den_koran_verbieten/

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    Die Staatsanwaltschaft ist daher zum Einschreiten weder berechtigt noch verpflichtet.
    Der KORAN stellt zwar eine Schrift im Sinne der §§ 130 Abs. 2, 166 Abs. 1 StGB dar, deren Verbreitung – unabhängig vom Inhalt und seiner jeweiligen Interpretation ( – jedoch nicht strafbar ist.

    Zweifelhaft ist schon, ob der Inhalt des KORAN überhaupt an den vorgenannten Normen gemessen werden kann. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass seine Entstehung und schriftliche Konkretisierung in etwa auf das 7. Jahrhundert datiert wird und es sich mithin beim KORAN um eine vorkonstitutionelle Schrift handelt.

    Der BGH hat in anderem Zusmmenhang festgestellt, dass es nicht Wille des Gesetzgebers gewesen sein kann, Schriften oder andere Darstellungen aus vorkonstitutioneller Zeit, deren Inhalt teilweise- nach den heute gültigen Wertmaßstäben- nicht mit den Grundsätzen der Verfassung in Einklang zu bringen ist, allein schon deswegen der Einziehung zu unterwerfen, weil sie früher- unter der Herrschaft anderer Verfassungsgrundsätze- hergestellt worden sind (vgl. BGH NJM 1963, 2034 (2035)). Zum Zeitpunkt der Entstehung des KORAN galten jedoch andere Werte, Auffassungen und Gebräuche.

    Zwar können grundsätzlich auch vorkonstitutionelle Schriften strafrechtlich relevant sein und der Einziehung unterliegen, wenn sie die Verfassungsordnung bekämpfen, mithin mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren sind. Dies gilt jedoch nicht für solche vorkonstitutionellen Schriften die sich – möglicherweise- gegen Grundwerte einer freiheitlichen Demokratie wenden, ohne sich dabei aber gegen deren Verwirklichung gerade in der Bundesrepublik Deutschland zu richten ( vgl. BGHSt 29, 73 (77 f.)). der Inhalt des KORAN wendet sich jedoch nicht- zielgerichtet- gegen die Verfassungsordnung der BRD.

    Letztlich muss die Frage, ob die vorgenannten von der Rechtsprechung für das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen entwickelten Grundsätze auch im vorliegenden Fall Anwendung finden, nicht entschieden werden.

    Die Verbreitung des KORAN, der Grundlage der islamischen Religion ist, ist in jedem Fall von der in Artikel 4 des Grundgesetzes verbürgten Religionsfreiheit gedeckt.

    (aus dem Schreiben der Staatsanwaltschaft an Jutta S.)

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  19. Carcinòl Says:

    zwar unsauber, dafür religiös rein:
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    Health officials are having crisis talks with Muslim medical staff who have objected to hospital hygiene rules because of religious beliefs.

    Medics in hospitals in at least three major English cities have refused to follow the regulations aimed at helping tackle superbugs because of their faith, it has been revealed.

    Women medical students at Alder Hey children’s hospital in Liverpool objected to rolling up their sleeves when washing their hands and removing arm coverings in theatre, claiming it is regarded as immodest.

    Similar concerns were raised at Leicester University -and Sheffield University reported a case of a Muslim medic refusing to “scrub” because it left her forearms exposed.

    Some students have said that they would prefer to quit the course rather than expose their arms, but hygiene experts said no exceptions should be made on religious grounds.

    A Royal Liverpool hospital spokesman said they had experienced issues of Muslim staff not sanitising their forearms with alcohol gel although this had now been addressed.

    Dr Steve Ryan, medical director at Alder Hey said that while the “bare below the elbows” dress code is a matter of patient safety, the trust would work with Muslim students to find a solution. …

    Dr Charles Tannock, a Conservative MEP and former hospital consultant, said: “These students are being trained using taxpayers’ money and they have a duty of care to their patients not to put their health at risk.

    “Perhaps these women should not be choosing medicine as a career if they feel unable to abide by the guidelines everyone else has to follow.”

    But the Islamic Medical Association insisted that covering all the body in public, except the face and hands, was a basic tenet of Islam.

    It said: “No practising Muslim woman – doctor, medical student, nurse or patient – should be forced to bare her arms below the elbow.”

    aus: Muslim medics refuse to roll up their sleeves in hygiene crackdown – because it’s against their religion

    in: Daily Mail / Mailonline 27.02.2008

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-519072/Muslim-medics-refuse-roll-sleeves-hygiene-crackdown–religion.html

  20. Bragalou Says:

    Türkei 2012: Elfjährige im achten Monat schwanger (siehe unten)

    Islam ist Kindbraut. Der marokkanische Scheich al-Maghrawi (Al Maghraoui) stellte im Jahre 2008 der Zeitrechnung das Heiratsalter für ein Mädchen fest: neun Jahre.

    Maroc : nouvelle fatwa controversée autorisant le mariage des jeunes filles dès l’âge de neuf ans

    Le cheikh salafiste marocain Mohamed Ben Abderrahman Al Maghraoui a édité une fatwa décriée pour avoir violé les nouvelles lois de l’état civil (la Moudawana). Maghraoui a en effet légitimé le mariage des jeunes filles à partir de l’âge de 9 ans

    http://www.mediarabe.info/spip.php?article1500

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    Scandale au Maroc : une fatwa autorise le mariage « pédophile »

    Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui a publié sur un site Internet un avis religieux autorisant le mariage des fillettes à partir de neuf ans.

    Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui est dans la ligne de mire des défenseurs des droits humains marocains. D’après le quotidien Al Jarida Al Oula du 1er septembre, le leader religieux a lancé sur le site Internet maghrawi.net une fatwa autorisant le mariage des fillettes à partir de l’âge de neuf ans. « Il nous a été dit et nous avons vu que les filles de neuf ans ont la capacité de se marier autant que les filles âgées de 20 ans et plus », aurait expliqué Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui à maghrawi.net. Pour appuyer son propos, il aurait par ailleurs cité l’exemple du Prophète qui se serait marié avec l’une de ses épouses âgées de neuf ans. …

    vendredi 12 septembre 2008 / par Habibou Bangré

    http://www.afrik.com/article15182.html

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    Soviel Einblick in den echten alten Islam darf nicht sein, meinen Marokkos höchste ‘Ulama (der König selbst sitzt ihnen im Nacken pardon: Mohammed VI ist Vorsitzender) und weisen die Fatwa eher ohne theologische Argumente, dafür sehr ernst guckend und entschieden zurück.

    Le Conseil supérieur des oulémas du Maroc a dénoncé dimanche la fatwa autorisant le mariage des fillettes à partir de l’âge de neuf ans.

    L’instance présidée par le roi Mohamed VI …

    Comment réagit Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui face au déchaînement causé par sa fatwa, assimilée par ses détracteurs à une incitation à la « pédophilie » et au « viol » des enfants ? Apparemment, le religieux n’est pas homme à se laisser abattre. En témoigne son discours tenu le 14 septembre dernier sur maghrawi.net, où il persiste et signe.

    « Le mariage des filles à l’âge de neuf ans, a-t-il indiqué, n’est pas interdit puisque, selon les hadiths, Mohamed s’est marié alors qu’Aïcha n’avait que sept ans et il a consommé son union quand elle eut neuf ans. (…) Je suis un théologien confirmé et ce que j’ai dit, je ne l’ai pas inventé. C’est le prophète qui l’a dit avant moi. »

    « Enquête judiciaire approfondie »

    Et le fondateur de l’association Addaâoua wa Sounna fi Al Coraane (Prédication et sunna dans le coran) de conclure : « Ceux qui me critiquent, comme la presse ou la télévision marocaines ainsi que l’avocat [Mourad Bekkouri] qui a porté plainte, font partie d’une offensive laïque contre la nation islamique et ses théologiens ». ….

    Maroc : les oulémas dénoncent la fatwa sur le mariage « pédophile »

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    Türkei: Elfjährige im achten Monat schwanger

    Hospitalized eleven year old turns out to be eight months pregnant

    An eleven year old girl hospitalized yesterday night in the Mudurnu district of Bolu province of northern Turkey turned out to be eight months pregnant, daily Hürriyet reported.

    The girl was brought to the emergency room by her 25 year-old ‘husband’ last night, who refused to let her stay overnight when the doctors discovered her real condition.

    The two had been brought together by religious ceremonies with no legal ties, since the girl’s age prevented any formal marital proceedings.

    Private hospital security guards tried to stop members of the press from taking pictures of the eleven year-old girl.

    The hospital did not initiate any formal processes, despite the minor’s age, and sent her back home with her husband, daily Hürriyet reported.

    January/05/2012

    http://www.hurriyetdailynews.com/Default.aspx?pageID=238&nid=10797

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    The Islamic Evidence

    We now present the Islamic data showing that Aisha was a girl of nine when Muhammad consummated his marriage to her. All bold, capital and underlined emphasis is ours.

    SAHIH AL-BUKHARI

    Narrated Aisha:
    The Prophet engaged me when I was a girl of six (years). We went to Medina and stayed at the home of Bani-al-Harith bin Khazraj. Then I got ill and my hair fell down. Later on my hair grew (again) and my mother, Um Ruman, came to me while I was playing in a swing with some of my girl friends. She called me, and I went to her, not knowing what she wanted to do to me. She caught me by the hand and made me stand at the door of the house. I was breathless then, and when my breathing became all right, she took some water and rubbed my face and head with it. Then she took me into the house. There in the house I saw some Ansari women who said, “Best wishes and Allah’s Blessing and a good luck.” Then she entrusted me to them and they prepared me (for the marriage). Unexpectedly Allah’s Apostle came to me in the forenoon and my mother handed me over to him, and at that time I was a girl of nine years of age. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 234)

    Narrated Hisham’s father:
    Khadija died three years before the Prophet departed to Medina. He stayed there for two years or so and then he married ‘Aisha when she was a girl of six years of age, and he consumed that marriage when she was nine years old. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 236)

    Narrated ‘Aisha:
    Allah’s Apostle said to me, “You were shown to me twice (in my dream) before I married you. I saw an angel carrying you in a silken piece of cloth, and I said to him, ‘Uncover (her),’ and behold, it was you. I said (to myself), ‘If this is from Allah, then it must happen.’ Then you were shown to me, the angel carrying you in a silken piece of cloth, and I said (to him), ‘Uncover (her), and behold, it was you. I said (to myself), ‘If this is from Allah, then it must happen.’” (Sahih Al-Bukhari, Volume 9, Book 87, Number 140; see also Number 139)

    Narrated ‘Aisha:
    that the Prophet married her when she was six years old and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death). (Sahih Al-Bukhari, Volume 7, Book 62, Number 64; see also Numbers 65 and 88)

    SAHIH MUSLIM

    ‘A’isha (Allah be pleased with her) reported: Allah’s Messenger (may peace be upon him) married me when I was six years old, and I was admitted to his house at the age of nine. She further said: We went to Medina and I had an attack of fever for a month, and my hair had come down to the earlobes. Umm Ruman (my mother) came to me and I was at that time on a swing along with my playmates. She called me loudly and I went to her and I did not know what she had wanted of me. She took hold of my hand and took me to the door, and I was saying: Ha, ha (as if I was gasping), until the agitation of my heart was over. She took me to a house, where had gathered the women of the Ansar. They all blessed me and wished me good luck and said: May you have share in good. She (my mother) entrusted me to them. They washed my head and embellished me and nothing frightened me. Allah’s Messenger (may peace be upon him) came there in the morning, and I was entrusted to him. (Sahih Muslim, Book 008, Number 3309; see also 3310)

    ‘A’isha (Allah be pleased with her) reported that Allah’s Apostle (may peace be upon him) married her when she was seven years old, and he was taken to his house as a bride when she was nine, and her dolls were with her; and when he (the Holy Prophet) died she was eighteen years old. (Sahih Muslim, Book 008, Number 3311)

    SUNAN ABU DAWUD

    Aisha said: The Apostle of Allah (may peace be upon him) married me when I was seven years old. The narrator Sulaiman said: Or six years. He had intercourse with me when I was nine years old. (Sunan Abu Dawud, Number 2116)

    Narrated Aisha, Ummul Mu’minin:
    The Apostle of Allah (peace_be_upon_him) married me when I was seven or six. When we came to Medina, some women came. According to Bishr’s version: Umm Ruman came to me when I was swinging. They took me, made me prepared and decorated me. I was then brought to the Apostle of Allah (peace_be_upon_him), and he took up cohabitation with me when I was nine. She halted me at the door, and I burst into laughter. (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 4915)

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

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    Zunächst schien alles ganz harmlos. Ein elf Jahre altes Mädchen wurde vergangene Nacht in Mudurnu, einem Stadtteil von Bolu, ins Krankenhaus gebracht. Doch dann nimmt die Geschichte, die im Norden der Türkei spielt, eine dramatische Wendung.

    Türkei: Elfjährige im achten Monat schwanger

    Das kleine Mädchen, das da vor den Ärzten auf einer Trage liegt, ist im achten Monat schwanger. Ihre 25-jährige Ehemann brachte sie in die Notaufnahme des Krankenhauses. Als die Mediziner dort allerdings ihre Schwangerschaft bemerkten, erlaubte er nicht, dass sie dort über Nacht zur Beobachtung blieb.

    Paar nur nach religiösem Ritus verheiratet

    Das ungleiche Paar wurde im Rahmen einer religiösen Zeremonie verheiratet, die in der Türkei allerdings auf keiner juristischen Grundlage fußt und entsprechend nicht legal ist. Auf Grund des Alters des Mädchens wäre eine legale Hochzeit ohnehin nicht möglich gewesen.

    Schnell hatte die Presse Wind von der Angelegenheit bekommen. Die privaten Sicherheitsleute des Krankenhauses versuchten noch sie davon abzuhalten Fotos von der Kleinen zu machen. Trotz des Alters der Patientin erstattete die Krankenhausleitung keine Anzeige gegen den Ehemann. Beide konnten die Einrichtung anstandslos verlassen. Warum der Mann seine schwangere Frau überhaupt ins Krankenhaus brachte, ist bisher nicht näher bekannt. …

    Quelle: Deutsch-Türkische Nachrichten
    Veröffentlicht: 05.01.12, 21:05 | Aktualisiert: 08.01.12, 14:16

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/50823/tuerkei-elfjaehrige-im-achten-monat-schwanger/

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    “Aicha a dit : « Le Messager d’Allah m’a épousée quand j’avais sept ans. “(Le narrateur Sulaiman a déclaré:« ou six ans. »). Il a couché avec moi quand j’avais 9 ans. » [Abu Dawud 2:2116]

    Rapporté par le père de Hisham : « Khadija est morte trois ans avant que le Prophète parte à Médine. Il y est resté environ deux ans et il se maria ensuite avec Aicha qui était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage ». [Sahih Bukhari 5:58:236]

    http://www.algerie-dz.com/forums/archive/index.php/t-238828.html

    Aïcha a dit :

    “J’avais six ans lorsque le Prophète m’épousa, neuf ans lorsqu’il eut effectivement des relations conjugales avec moi”. Puis elle relatait: “… Ma mère, ‘Umm Rûmân, vint me trouver tandis que j’étais sur une balançoire, ..elles .. se mirent à me parer. J’avais à peine fini, que l’Envoyé d’Allah entra, lorsqu’il était encore le matin. Alors on me remit entre ses mains.” …

    Sahih Bukhari 5:58:236: Aicha était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage

    Sahih Bukhari Volume 7, Livre 62, Numéro 65: elle avait six ans et il a consommé son mariage quand elle avait neuf ans

    Sahih Bukhari 5:58:236: Aicha était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage

    http://www.bladi.net/forum/threads/lage-mariage-islam.300388/page-3

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  21. Bragalou Says:

    1975, drei Jahre nach der Gründung der WAMY, gründete die LIGA (RABITA) in der Hauptstadt Belgiens CMSM, Le Conseil mondial suprême des mosquées, The World Supreme Council of Mosques)
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    … L’augmentation du prix du pétrole après la guerre israélo-arabe de 1973, a eu pour conséquence l’enrichissement des pays producteurs. Certains pays, comme l’Arabie saoudite, utilisent cette richesse pour propager l’Islam. En 1975, la Ligue fonde à Bruxelles le Conseil mondial suprême des mosquées, et en 1977 elle ouvre un bureau à Paris. Remarquons que ces deux dates d’ouverture correspondent à la phase de sédentarisation de la population musulmane. …

    Les réseaux du livre islamique
    Soraya El Alaoui

    Chapitre 2. Autres circuits du livre religieux
    p. 47-78

    http://books.openedition.org/editionscnrs/2836

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    Das Hudson Institute nennt mit dem Tauhid (Tawheed) das richtige Stichwort, aber es gibt keinen irgendwie ganz schlimmen “Wahhabismus”, sondern nur die hanbalitische Rechtsschule, und die ist ewiger, reinster Islam:

    … Citons encore l’Assemblée mondiale de la jeunesse musulmane (WAMY), pépinière de cadres terroristes et d’organisations-écrans qui permet à la galaxie Ben Laden de prospérer. Un grand nombre de ses membres ont fait l’objet de poursuites aux États-Unis et sont nommément mis en cause par le rapport des Nations unies sur le financement du terrorisme.

    Fondée en 1972, la WAMY rayonne sur 450 organisations de jeunesse et d’étudiants musulmans dans 34 pays. Ses statuts annoncent clairement la couleur : il s’agit de ” servir la véritable idéologie islamique basée sur le Tawheed “, c’est-à-dire sur le wahhabisme. Elle vise également à ” renforcer les facteurs d’unité idéologique ” – lire : faire taire toute voix non wahhabite dans le monde musulman -, à consolider ” les fraternelles relations islamiques entre jeunesses musulmanes ” et à ” soutenir les organisations de jeunesse islamiques dans le monde entier en contribuant à coordonner leurs activités et à aider à la réalisation de leurs projets “.

    Qu’est-ce à dire ? Après le premier attentat contre les Twin Towers du World Trade Center, en 1993, un manuel du parfait bricoleur de bombe fut trouvé dans l’appartement d’un des comploteurs : c’est la WAMY qui l’avait publié, et il avait été imprimé en Arabie saoudite. Le cerveau de l’attentat était le cheik Omar Abdel Rahman, prédicateur aveugle et violent qui avait longtemps enseigné et prêché à Riyad. De tels indices suffiraient à boucler le dossier d’instruction. Mais il y a plus : quatre des pirates de l’air du 11 septembre agissaient en liaison avec le bureau américain de la WAMY situé non loin de Washington. La WAMY avait eu pour président un certain Abdullah ben Laden, dont les services de renseignement affirmaient qu’il était resté en contact avec al-Qaida. Dès 1996, le FBI avait rangé la WAMY parmi les ” organisations soupçonnées de terrorisme “.

    L’Organisation du secours islamique, autre organisation ” charitable ” impliquée dans le terrorisme, le Conseil mondial suprême des Mosquées et le Complexe du fiqh (loi) islamique complètent la panoplie. …

    POLITIQUE INTERNATIONALE N° 103 – PRINTEMPS 2004
    Dé-saoudiser l’Arabie

    Article de Laurent Murawiec
    Directeur de recherche au Hudson Institute (Washington)

    http://www.politiqueinternationale.com/revue/print_article.php?id=127&id_revue=17&content=texte

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    Cheikh Abu Bakr Mohiyeddine, Ancien Président de l’Association de la Daw’a islamique à Singapour, membre du Conseil constitutif de la Ligue islamique mondiale et membre du Conseil mondial suprême des mosquées

    https://www.facebook.com/permalink.php?id=257335464375873&story_fbid=429613987148019

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    der indische Sufischeich Abul Hassan (Nadwi, Nadvi, Lebenszeit 1913 bis 1999, seine Tariqa war die Qadiriyya wa Naqshbandiyya, eine Fusion der beiden bekannten großen Orden durch den einst auf Java wirkenden Scheich Achmad Khotib al-Syambasi atau (auch bekannt als Scheich Ahmad Khatib ibn Abdul Ghaffar al-Sambasi al-Jawi) war mit Maududi und Said Ramadan Mitgründer der RABITA, war Mitglied des Conseil mondial suprême des mosquée

    He was a founder member of the Muslim World League (Al Rabita Al ‘Alam Al Islami), a member of the Organisation of Islamic Conference (OIC), a member of the World Supreme Council of Mosques, and a member of the Fiqh Council of Rabita. He was also a member of Advisory Council of the Islamic University of Madinah al-Munawwarah, a founder member of its Supreme Council, and a member of the Academy of Arts and Letters of Damascus. He was also a founder member of the League of the Islamic Literature in India.

    He participated in many other activities through Islamic organizations and institutions; including the World Assembly of Muslim Youth (WAMY). In India, he was a rector of Nadwatul Ulama, and president of the Academy of Islamic Research and Publications. He was highly respected by Ulama and political leaders alike, and in 1980, he was awarded the prestigious King Faisal International Prize for serving Islam. He was also awarded the Sultan Hassanal Bolkiah International Prize and an ‘Islamic Scholarship’ plaque by Oxford university in 1999.

    Wrote: “Islam and the World” (1961, 1973), English language. [Anm.: auf Urdu heißt es: Maza Khasiral Alam be Inhitat al-Muslimeen]

    Scheich Abul Hassan (Nadwi, Nadvi) hat den Schlüssel zum Paradies, jedenfalls beinahe

    In 1951 During his second Hajj (Pilgrimage) the key-bearer of Holy Kaabah, opened its door continuously for two days and allowed Sh Abul Hassan Ali Nadwi to take anyone into the Holy Kaabah at his discretion for two days.

    On 8th Sha`ban 1417 Hijri (December, 1996) the heir of the Bani Shaibah family, (the key-bearers of the Kaabah) honoured Sheikh Abul Hassan by placing the key at the door of Kaabah and asking him to open it, Sh Abul Hassan offered prayers and supplicated inside the Kaabah at the request of Prince Mishaal bin Abdulaziz Al Saud. He was subsequently given the key to the Kaabah to allow him to enter the Kaabah when he chose during his pilgrimage.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Abul_Hasan_Ali_Hasani_Nadwi#Institutional_positions_and_affiliations

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    die Texte des an-Nadwi schätzt man auf dem Blog at-Tahawi

    “Islam and Civilization” – Shaykh Abul Hasan Ali an-Nadwi & link to more downloadable books of Shaykh Nadwi
    Posted on April 9, 2011 by Faraz Abdul Moid

    Download “Islam and Civilization” by Shaykh Abul Hasan Ali an-Nadwi. This work of Shaykh Nadwi is different from his renowned book Islam and the World: The Rise and Decline of Muslims and Its Effect on Mankind.

    More books of Shaykh Abul Hasan Ali an-Nadwi (ra) in Arabic, Urdu, and English can be downloaded at AbulHasanAliNadwi.org.

    http://attahawi.com/2011/04/09/islam-and-civilization-shaykh-abul-hasan-ali-an-nadwi/

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    Islam and the World: The rise and decline of Muslims and its effect on the World

    Author:
    Sayyed Abul Hasan Ali Nadwi (1914-1999 C.E.)

    ISBN:
    1 872531 32 6

    http://www.ukiabooks.com/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=40&category_id=15&option=com_virtuemart&Itemid=71&vmcchk=1&Itemid=71

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    Short Life Sketch of Abul Hasan Ali Nadwi
    http://www.abulhasanalinadwi.org

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    Books

    • Islam and the world
    • A misunderstood reformer
    • Appreciation and interpretation of religion in the modern age
    • The basis of a new social order
    • Calamity of linguistics
    [ fehlt hier: • Economic Order in Islam; siehe unten als pdf ]
    • Faith versus materialism
    • From the depth of the heart in America
    • Glory of Iqbal
    • Inviting to the way of Allah
    • Islam and civilization [ nur 18 Seiten? siehe unten pdf ]
    • Islam and knowledge
    • Islam and the earliest Muslims
    • Islam and the west
    • Islamic code of life and uniform civil code
    • Islamic concept of prophethood
    • Islamic studies, orientalists and Muslim scholars
    • Islam in a changing world
    • Islam the perfect religion
    • Learn to live with love
    • Life and mission of Maulana Mohammad Ilyas
    • Live to lead : a call to Indian Muslims
    • Mankind’s debt to the prophet Mohammad
    • Mercy for the world
    • Mohammad Rasulallah (sallalahu alaihe wasallam )
    • Mohammad, the last prophet
    • Muslims in the west ,the message and mission
    • Muslims in India
    • Only a prophet can do it
    • Presidential address
    • Prophet Mohammad in the mirror of his supplications
    • Qadianism : a critical study [also über die Ahmadiyya]
    • Qadianism : a critique
    • Reconstruction of Indian society what Muslims can do
    • Role of hadith in the promotion of Islamic climate and attitudes
    • Religion and civilization
    • Saviours of Islamic spirit
    • Speaking plainly to the west
    • Status of woman in Islam
    • Stories of the prophets
    • Tales of the prophets
    • The Arabs must win
    • The country at a dangerous crossing need for urgent attention
    • The excellent names of god
    • The fifteenth century
    • The final prophet & the perfect religion
    • The four pillars of Islam

    http://abulhasanalinadwi.org/Short-Life-Sketch-Wikipedia.pdf

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    Economic Order in Islam

    http://abulhasanalinadwi.org/Economic%20Order%20in%20Islam.pdf

    Islam and Civilization

    http://abulhasanalinadwi.org/Islam%20and%20Civilazation.pdf

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  22. Bragalou Says:

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    hin zum Sonderbürger Muslim, die Rechtsspaltung kann kommen:

    Stapelfeld Die niedersächsische Landesregierung plant, den Begriff der ‚Integration‘ durch „den selbstverständlichen Anspruch auf Teilhabe und Partizipation“ zu ersetzen. Das kündigte Sozialministerin Cornelia Rundt am Montag an. Mit Blick auf Migranten lehne sie die Unterscheidung von ‚Wir‘ und ‚Ihr‘ ab. Die Vielfalt der Bürger Niedersachsens solle in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens „wie selbstverständlich mitgedacht werden“, sagte die SPD-Politikerin bei einer Migrationstagung in Stapelfeld vor 90 Zuhörern aus ganz Niedersachsen. Veranstalter der Tagung waren neben der Katholischen Akademie und dem Sozialministerium die Uni Oldenburg, das Deutsche Rote Kreuz in Aurich sowie die oldenburgischen Landesverbände von Diakonie und Caritas.

    von: Dietmar Kattinger
    aus: Zuwanderung wird um zehn Prozent steigen. Migrationstagung des Landes-Caritasverbandes mit 90 Teilnehmern aus ganz Niedersachsen
    in: NWZ 05.11.2013

    http://www.nwzonline.de/cloppenburg/politik/zuwanderung-wird-um-zehn-prozent-steigen_a_9,4,1596776842.html

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    mehr Einknicken, mehr Symbolhandeln, Charisma! es darf gezaubert werden:

    Im deutschen Bundesland Niedersachsen ist für die Anerkennung des Islam als offizielle Religion eine Absichtserklärung unterzeichnet worden. Zu diesem Anlass kam der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil mit den Vertretern der islamischen Organisationen zusammen. Die Absichtserklärung wurde vom Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Well, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Ditib Niedersachsen e.V. Yilmaz Kiliç, dem Vorsitzenden von Schura Niedersachsen – des Landesverbandes der Muslime in Niedersachsen e.V. Avni Altiner sowie Hüseyin Mat, dem Vorsitzenden der Alevitischen Gemeinde Deutschlands e.V. unterzeichnet.

    In seiner Rede sagte Stephan Weil, dass die Muslime ein wichtiger Teil der niedersächsischen Gesellschaft sind und fügte folgendes hinzu, “In der Vergangenheit kam es gegenseitig zum Misstrauen. Unsere Regierung will mit dieser Erklärung den Muslimen Respekt erweisen.”

    An der Unterschriftszeremonie nahmen auch die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Cornelia Rundt, Integrationsbeauftragte Doris Schröder Köpf sowie Belit Nejat Onay von den Grünen.

    aus: NIEDERSACHSEN UNTERZEICHNET PROTOKOLL MIT ISLAM-VERTRETERN
    in: trt 01.10.2013

    http://www.trtdeutsch.com/de/newsDetail.aspx?HaberKodu=69161913-35b9-4dd7-802b-192d3bc82848

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    wozu denn auch gleiche Bürgerrechte und Bürgerpflichten für jeden?

    Einen Tag eher freute sich die schariaverliebte Neue Osnabrücker Zeitung, die Spaltung (Rechtsspaltung) darf integriert werden, nur darüber reden darf man nicht mehr, das wäre ein schlimmes Zerreißen in wir und ihr:

    Niedersachsen hat am Montag mit der muslimischen Gemeinschaft Verhandlungen über einen Staatsvertrag aufgenommen. … Die Landesregierung will mehr Teilhabe der Muslime sichern, die rund sechs Prozent der Bevölkerung stellen. …

    „Dass der Islam zu Niedersachsen gehört, wird hier und jetzt mit dem Vertrag untermauert“, sagte der Ditib-Landesvorsitzende Yilmaz Kilic. „Der heutige Tag ist ein guter Tag für das Land Niedersachsen und die Muslime, die hier leben.“ Es gehe um Dialog auf Augenhöhe: „Die ewige Spaltung zwischen denen und uns muss ein Ende haben.“

    aus: Niedersachsen spricht mit Muslimen über Vertrag
    in: noz 30.09.2013

    http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/417230/niedersachsen-spricht-mit-muslimen-uber-vertrag

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  23. Tag der Menschenrechte Says:

    يوم حقوق الإنسان
    yaum ḥuqūq al-insān
    Journée internationale des droits de l’homme
    Human Rights Day
    Tag der Menschenrechte

    Zur Feier des Tages. Allgemeine Menschenrechte sind nicht östlich und nicht westlich, sondern gelten entweder universell … oder sie gelten gar nicht.

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    Aus dem Vortrag von Christian Tomuschat vom 27. Juni 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin:

    … Vor allem hinsichtlich der Frauenkonvention befanden sich manche Staaten, insbesondere diejenigen mit starken islamischen Glaubensgemeinschaften, in einer deutlich erkennbaren Zwangslage. Nach außen sollte der Eindruck eines den Zeitströmungen der Gegenwart folgenden aufgeklärten Gemeinwesens hervorgerufen werden, während andererseits auch im Innenverhältnis die klerikal-konservativen Kräfte nicht offen brüskiert werden konnten. So fand man vielfach eine janusköpfige Lösung. Auf der einen Seite wurden die Abkommen ratifiziert, auf der anderen Seite versuchte man, die Bindungskraft durch weitreichende Vorbehalte auszuhöhlen. Geradezu berühmt geworden sind die Vorbehalte von Ägypten und Bangla Desh zu der Zentralvorschrift des Art. 2. Während Bangla Desh den Art. 2 kurzerhand aus seiner Bindungserklärung ausnimmt, weil er der Schariah zuwiderlaufe, erklärt Ägypten etwas feinsinniger, es werde den Art. 2 insoweit anwenden, als er nicht mit den Regeln der Schariah unvereinbar sei.

    In bezug auf das Übereinkommen über die Rechte des Kindes trieb die Vorbehaltslust noch tollere Blüten. Indonesien erklärte, das Übereinkommen könne keine weitergehenden Rechte als die in der Verfassung niedergelegten gewährleisten, Djibouti machte einen Globalvorbehalt in dem Sinne, daß es sich nicht als gebunden betrachte im Hinblick auf Vorschriften, die mit seiner Religion und seinen traditionellen Werten unvereinbar seien, und der Iran verwies auf den Vorrang der Schariah. …

    Während im Grunde die Erklärung von Tunis wie auch die Erklärung von San José keine gewichtigen Besonderheiten aufweisen, wird in einem Absatz der Erklärung von Bangkok in wenigen Worten eine Divergenzposition markiert. Es heißt dort, die Staaten würden

    “Recognize that while human rights are universal in nature, they must be considered in the context of a dynamic and evolving process of international norm-setting, bearing in mind the significance of national and regional particularities and various historical, cultural and religious backgrounds”.

    Auf den ersten Blick nimmt sich diese Aussage recht undramatisch aus. An sich ist es eine Selbstverständlichkeit, daß Menschenrechte jeweils in einen spezifischen politischen Kontext eingebettet sind. Aber die Erklärung wollte mehr signalisieren, nämlich daß Menschenrechte innerhalb eines solchen Rahmens eine besondere Bedeutung annehmen können, die – was man freilich ausdrücklich zu sagen sich scheute – von ihrer ursprünglich intendierten Substanz nur wenig übrig lassen würde. …

    Deutlich ist hinsichtlich der islamischen Länder, daß es insbesondere zwei Divergenzpunkte gibt, wo das Credo der Allgemeinen Erklärung von liberalerem Geist geprägt ist als die Verhaltensordnung der Schariah, die göttliche Gebote unmittelbar in den Alltag der Menschen umsetzen will.

    Auf der einen Seite ist es die individuelle Religionsfreiheit, die der Islam nicht akzeptiert. Einem Angehörigen des islamischen Glaubens wird nicht gestattet, sich einer anderen Religion zuzuwenden. In der Allgemeinen Erklärung wird das Recht des Religionswechsels ausdrücklich gewährleistet (Artikel 18). Natürlich war über diese Frage auch schon im Jahre 1948 eine Debatte entbrannt. Dennoch wurde erstaunlicherweise die Vorschrift seinerzeit von den Regierungen aller islamischen Staaten gebilligt, mit Ausnahme derjenigen Saudi-Arabiens, das sich, wie schon berichtet, bei der Schlußabstimmung der Stimme enthielt. Dennoch war die Diskussion damit nicht beendet. …

    Der zweite große Divergenzpunkt ist die Gleichheit zwischen Mann und Frau. Stets wird im Islam argumentiert, nach dem göttlichen Gesetz könne es zwischen den beiden Geschlechtern keine schematische Gleichheit geben. Gleichheit fehle keineswegs, sie bestehe aber in einem qualitativen Sinne. Männer und Frauen hätten unterschiedliche Rechte und Pflichten. Im Ergebnis, bei einer Gesamtabwägung, stelle sich indes ein vollkommenes Gleichgewicht ein. Ob eine solche Synthese tatsächlich zustande kommt, kann fraglich erscheinen. …

    aus: Europäische vs. Asiatische Werte. Scheitert die Universalisierung der Menschenrechte?

    von: Christian Tomuschat, Humboldt-Universität zu Berlin.

    ::

    Europäische vs. Asiatische Werte. Scheitert die Universalisierung der Menschenrechte?, in: R. Schröder/J. Zachhuber (eds.), Was hat uns das Christentum gebracht? Versuch einer Bilanz nach zwei Jahrtausenden, Münster et al. 2003, 161-179.

    http://tomuschat.rewi.hu-berlin.de/search

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    http://tomuschat.rewi.hu-berlin.de/doc/univers.rtf

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  24. Carcinòl Says:

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    Tja liebe Schweizer, das ist kein Islamismus (aktiver Islam) oder Salafismus (geschichtsbewusster Islam) oder Wahhabismus (hanbalitische Rechtsschule, ganz reiner Islam), sondern … nun … Islam halt.

    Was will Martin Burkhard: “Gute” alpine Abendlandkultur mit “bösem” Kalifat möglichst weit weg jedenfalls nebenan – oder endlich die durchgesetzte AEMR weltweit?

    Im Wallis hat, wie vor kurzem bekannt wurde, die Fremdenpolizei Imam Sevgani Asanovski aus Mazedonien [Anm.: siehe unten] die Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung verweigert. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass der Imam an einer fundamentalistischen Universität in Medina (Saudiarabien) studiert habe. Diese vom saudischen Wahabismus geprägte theologische Ausbildungsstätte vertritt eine extremistische Richtung. Martin Burkhard findet den Entscheid der Walliser Behörde richtig: “Leute wie diese sollte man in der Schweiz nicht zulassen. Solche in Saudi-Arabien ausgebildete Wahabiten infiltrieren sich überall und schaffen Probleme.” Bedauerlich sei allerdings, dass in der Schweiz Imame fehlen, die sich in die Kultur integrieren können, sagt Burkhard.

    http://www.schweizergeschichte.ch/index.php/D/article/133-society/4722-Extreme_Richtungen_des_Islams_macht_Westschweizer_Behoerden_zu_schaffen/

    ::

    2002 verfasste der ZMD seine berüchtigte CHARTA; im selben Jahr in der Schweiz:

    On February 5, the Geneva Cantonal Government confirmed its decision to fire public school teacher Hani Ramadan, a Muslim cleric, after hearing his views. Ramadan had been suspended from teaching since October 2002 following the publication of an article in the French newspaper Le Monde in September 2002, in which he came out in favor of the stoning of adulterers as set out in Shari’a law. The Cantonal president publicly stated that the justification of stoning ran counter to the values of the Geneva republic, adding that Ramadan twice had been clearly warned in writing in previous years. …

    In October 2002, the immigration authorities of the Canton of Valais refused to grant a residency permit to the Macedonian Imam Sevgani Asanoski on the grounds that his religious education was too radical and potentially endangered the religious peace among different Muslim communities in the country. An advisory body on immigration of the Federal Government had positively reviewed Asanoski’s application for residency permit to serve as Imam of the Islamic Center of Sion, but cantonal authorities decide autonomously against it. Asanoski appealed the decision of the Valais immigration authorities to the Valais cantonal government, but the latter rejected the appeal in May. Asanoski has not appealed the Valais government decision.

    International Religious Freedom Report 2003
    Bureau of Democracy, Human Rights and Labor
    USA

    http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2003/24436.htm

    Immerhin, man bekennt sich zur UDHR (AEMR), aber …

    http://www.state.gov/j/drl/

    da ist bestimmt der (Scharia-)Wurm drin, aha, DiscoverTheNetworks weiß:

    According to The Global Muslim Brotherhood Daily Report, CSID’s 2009 annual conference featured such noteworthy speakers as Tariq Ramadan (grandson of Muslim Brotherhood founder Hasan al-Banna); Rashad Hussain (U.S. envoy to the Organization of the Islamic Conference); Anwar Ibrahim (a Malaysian opposition politician, affiliated with the International Institute of Islamic Thought); Salah Ali Abdulrahman-Islah (affiliated with the Muslim Brotherhood movement in Bahrain); Ruhail Gharaibeh (a member of the Islamic Action Front, which is affiliated with the Muslim Brotherhood in Jordan); and Daniel Brumberg (United States Institute of Peace). …

    In 2011, CSID hosted a Washington, DC forum that featured Hamadi Jebali, secretary-general of al-Nahda, the largest Islamist political party in Tunisia. Al-Nahda’s leader, Rashid Ghannouchi …

    CSID has received much funding in the form of grants from the Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor … ; and the U.S. Institute of Peace.

    Leider funktioniert das Spiel der beiden Brüder Ramadan fast immer. Guter Bulle, böser Bulle (good cop, bad cop).

    Wenn Steinigung und Burka schlimm sind (Hani guckt besonders finster), dann können Imamehe und Hidschab nicht so schlimm sein (Tariq lächelt mild), böser, böser Hani – einen roten Teppich dem feinen Tariq – staatliche Behörden und Stellen sowie “Pazifisten” leisten den Netzwerken der MB Finanzhilfe und sonstige Aufbauhilfe.

    DiscoverTheNetworks 17.01.2014

    http://www.discoverthenetworks.org/printgroupProfile.asp?grpid=6296

    ::

    dt. EIHW = engl. EIHS = frz. IESH

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/

    :
    ::
    :::
    IESH Château-Chinon; Paris
    EIHS Birmingham; Llanbydder (Wales)
    EIHW Frankfurt
    :::
    ::
    :

    Dr. Abdullatif Hussein
    Geschäftsführer

    Dr. Khaled Hanafy
    Wissenschaftlicher Leiter

    ansonsten islam-aktiv unter anderem:

    Muhammet Caglayan [sicherlich geschrieben ...]
    Muhammet Cağlayan [... vgl. u., Eichenstraße 55]
    Sevgani Asanovski [der aus aus Mazedonien, s. o.]
    Mustafa Hadzic [das ist vielleicht der bosnische Kölner ...]
    Mustafa Hadžić [... siehe ganz unten]

    ::

    EIHW im deutschen Frankfurt,
    Augenhöhe echter Geschwisterlichkeit bezeugen die Links zu
    EISH Birmingham
    und
    IESH Paris

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/Ueber-das-Institut

    ::

    Private Islam-Hochschule in Frankfurt

    Im Oktober 2013 hat von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ein neues Privatinstitut für Islamstudien in Frankfurt am Main eröffnet.

    Von Dr. Friedmann Eißler – Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

    Das „Europäische Institut für Humanwissenschaften“ (EIHW) im Frankfurter Ostend bietet ein eigenständiges Islamstudium an. Der Verein wurde im März 2013 in Mainz registriert. Die Planungen der privaten Einrichtung seien unabhängig und längst vor der Etablierung der islamischen Theologie an staatlichen Universitäten gelaufen, so der Leiter und Direktor des Instituts, Abdullatif Hussein, laut des neuen, Milli Görüs (IGMG) nahe stehenden Internetmagazins islamiQ.de. Es sei nicht an Konkurrenz, sondern an Ergänzung gedacht, denn es gebe eine „hohe Nachfrage vieler junger Leute und Imame in Deutschland, islamische Wissenschaften mit Bezug zum Hier und Heute zu erlernen“ – zum Beispiel die korrekte Interpretation und Anwendung der Scharia-Normen im Westen. …

    Das Stichwort Islam kommt wie beim gleichnamigen „Institut Européen des Sciences Humaines“ (IESH) im burgundischen Château-Chinon im Titel nicht vor. Die Parallelen dürften sich nicht nur auf den Namen beschränken. Tatsächlich bestätigt Abdullatif Hussein, dass das Frankfurter Institut mit Château-Chinon und weiteren Einrichtungen aus Frankreich und England „in einem europäischen Institutsverbund“ seien. Betont wird auch die Brückenfunktion hin zu mehrheitlich islamischen Ländern. Damit weist er auf Aktivitäten und Einrichtungen der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE) hin, die zum internationalen Netzwerk der Muslimbruderschaft in Europa gehört. In dieses Umfeld gehören in Deutschland zum Beispiel die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) oder die Muslim Studenten Vereinigung (MSV). Vertreten wird ein sogenannter „Islam der Mitte“ (wasatiyya, dazu MD 5/2010, 163-179), der etwa auch durch das umfangreiche Fernstudienprogramm des „Deutschen Informationsdienst über den Islam e. V.“ (DIdI – http://www.didi-info.de) verbreitet wird. In letzter Zeit ist eine „Salafitisierung“ des DIdI zu beobachten, der sunnitisch-wahhabitische Salafismus gewinnt im Umfeld der europäischen Muslimbruderschaftsinstitutionen an Einfluss.

    Als Gründer der privaten „Hochschule“ in Frankfurt werden neben Abdullatif Hussein namentlich Mustafa Hadzic, Muhammet Caglayan und Asanoski Sevgani genannt. Der Mainzer Hussein war im Frühjahr 2013 in einen offenen Konflikt mit der dortigen CDU geraten, nachdem diese den Auftritt eines saudisch-wahhabitischen Predigers im Arab Nil-Rhein Verein (Al Nur Moschee) offen kritisiert hatte und Hussein den städtischen CDU-Fraktionschef als „Hassprediger“ bezeichnet hatte. …

    http://brightsblog.wordpress.com/2014/01/16/private-islam-hochschule-in-frankfurt/

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    Religion und politische Verfassung in demokratischen Staaten
    Überlegungen zum Verhältnis von Scharia und „muslimischem Gesellschaftsvertrag“ in Europa

    Mustafa Cerić

    http://www.ekd.de/ezw/dateien/ezw_texte_227_inhaltsverzeichnis.pdf

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    Sidi
    Boubacar Estaghvirou
    18.08.2013

    die wundebare Gelegenheit, Islam-Studium für interessierte Brüder und Schwester in Deutschland zu ermöglichen.
    Ihre Bruder Sidi Boubacar.

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/Gaestebuch

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    DAAD-Preis für Sidi Boubacar Ould Estaghvirou

    Während des Studiums in Mauretanien engagierte er sich in der studentischen Freiheitsbewegung, die sich vor allem für Demokratie einsetzte.

    http://www.hs-koblenz.de/hochschule/organisation/pressebereich/aktuelles/detail/_n/daad-preis-fuer-sidi-boubacar-ould-estaghvirou/

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    einen Muhammet Caglayan gibt es an der Yunus Emre Moschee (Eichenstraße 55)

    http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Tag%20der%20offenen%20Moschee%202013.pdf

    Die Frankfurter sind zu feige, sich von Kopftuchpflicht, Beschneidungszwang und der übrigen Scharia zu distanzieren aber werden nervös, wenn der global muslimbrudergeführte reine Islam eine Moschee bauen will

    Auf dem Grundstück in der Eichenstraße 55 soll die neue Moschee im Frankfurter Stadtteil Griesheim entstehen. [Bildbeschreibung]

    Ibrahim El Zayat würde am liebsten gar nichts sagen. Aber der Generalbevollmächtigte des Kölner Moscheebau-Multis EMUG tut es dann doch. Das muslimische Gemeindezentrum, das sein Verein für den Islamverband Milli Görüs (IGMG) in Frankfurt-Griesheim bauen will, „soll eine offene, integrative Einrichtung“ werden, betont er am Telefon.

    FR 31.05.2012

    http://www.fr-online.de/frankfurt/moscheebau-in-frankfurt-bedenken-wegen-islam-zentrum,1472798,16153318.html
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    sicherlich in Bosnien kein seltener Name

    Mustafa Hadzic
    Mustafa Hadžić

    Jedan od 60 imama iz BiH u Njemačkoj je i pofesor Mustafa Hadžić, imam u džematu koji djeluje u Islamskom kulturnom centru „Gazi-Husrevbeg“ u Kölnu.

    DW (Deutsche Welle) 02.03.2010

    http://www.dw.de/europski-islam-po-uzoru-na-bih/a-5309161

    Mustafa Hadzic is also looking for that path for his “Dzemat” in Cologne.

    DEUTSCHE WELLE/Qantara 11.05.2007

    http://en.qantara.de/content/bosnian-muslims-in-germany-everyday-euro-islam

    ::

  25. Jacques Auvergne Says:

    Islam ist Islam, Scheich Yusuf al-Qaradawi kennt seine Religion genau. Da aber der Islam nach US-amerikanischer und EU-europäischer Staatsdoktrin durch und durch gut ist (iKfR, im Kern friedliche Religion), muss es doch einfach einen bösen Islamismus geben!

    Gestern bot uns die Frankfurter Rundschau wieder kleines Scheingefecht zum Islam. Erzählgegenstand ist das IESH, Institut Européen des Sciences Humaines. Adnan Aslan / Ednan Aslan tut so als habe er was gegen FIOE und ECFR, Top-Demokratiebewahrerin Claudia Dantschke liefert eine Dosis islambezogene Desinformation, alles ist wie immer und Karneval kann kommen mit viel Alaaf und Helau und ab Aschermittwoch dann für alle mehr Scharia als je zuvor, auch für die, die sie gar nicht wollen.

    Europäisches Institut für Humanwissenschaften
    Studiendekan Abu-Obaida Ali
    Mitarbeiter Abdullatif Hussein
    *
    *
    Problematisches Islaminstitut
    Timur Tinç
    FR 22.02.2014

    … Die neue Frankfurter Hochschule gehört zum „Verbund der Europäischen Institute für Humanwissenschaften“ (IESH). Ableger gibt es in Chateau-Chinon, Paris, Birmingham und im walisischen Llanybydder. Unterstützt und gefördert wird der IESH durch die „Föderation Islamischer Organisationen in Europa“ (FIOE). Auf Initiative der FIOE wurde der „Europäische Rat für Fatwa und Forschung“ gegründet. Dessen Vorsitzender ist Yusuf al Qaradawi ist – Chefideologe der Muslimbruderschaft. Der Rechtsgelehrte genießt in großen Teilen der arabischen Welt hohes Ansehen, seine Fatwas, unverbindliche Rechtsgutachten, sind jedoch höchst umstritten, unter anderem fordert er die Todesstrafe für außerehelichen Sex und rief zuletzt zum „Heiligen Krieg“ gegen Syriens Machthaber Baschar al-Assad auf.

    Qaradawi hat die Lehrpläne für die Europäischen Institute für Humanwissenschaften miterstellt. Die dort vermittelte Theologie wird in Deutschland schon länger vom Deutschen Informationsdienst über den Islam (DIDI) verbreitet, der Islamfernkurse mit den Lehrinhalten der IESH anbietet. Die Institutsgründung war also nur der nächste logische Schritt.

    Ein Blick in die Lehrbücher des Islamfernkurses von DIDI entlarvt eine zumindest fragwürdige Einstellung zur Verfassung. So heißt es im Lehrbuch „Islamische Geschichte“, geschrieben von Samir Murad von DIDI in Kapitel 6, dass es die Aufgabe der muslimischen Gemeinschaft sei, „…zum Aufbau von Zivilisation und im Speziellen Aufbau einer islamischen Gesellschaft, das heißt einer Gesellschaft, die nach dem Gesetz Gottes regiert wird“, beizutragen. …

    Ausgewählt werden die Dozenten vom Ägypter Khaled Hanafy, der den wissenschaftlichen Teil des Instituts leitet. Hanafy ist Imam des Islamischen Informations- und Servicezentrum (IIS) in Frankfurt, die der Theologie der Muslimbrüder nahestehen. …

    http://www.fr-online.de/campus/europaeisches-institut-fuer-humanwissenschaften-problematisches-islaminstitut,4491992,26308874.html

    Anmerkung:

    Khaled Hanafy ist der gewählte Vorsitzender des RIGD (Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland), ein Al-Azhar-Hochschullehrer, Imam und Rechtsgelehrter. Der RIGD ist assoziiertes Mitglied im ZMD (Zentralrat der Muslime in Deutschland). Einen anderen Islam als denjeniges des IESH haben Deutschlands Islamkonferenzen, Staatsverträge und hochschulische Ausbildungsgänge zum Lehrer für Islamischen Religionsunterricht also gar nicht im Angebot. Nicht der Islamismus, der Islam bedroht die freiheitliche Demokratie, was auch Volontär Timur Tinç (tim) dämmern dürfte, die Frankfurter Rundschau aber nicht abdrucken würde.

    “beschäftigt sich mit den Themen Islam, Türkei, Integration”

    http://www.fr-online.de/wir-ueber-uns/redaktion-in-frankfurt-a-m-,4353508,21437376,view,authorProfile.html

    Ursula Rüssmann und Timur Tinç: Aber wie geht man mit Leuten um, die sagen, Handabhacken oder Steinigung seien islamkonform?

    Ömer Özsoy: Das sind aber nicht nur Salafisten. Dass die rechtlichen Regelungen des Islam wortwörtlich umgesetzt werden müssten, ist in der Moderne zum Mainstream des sunnitischen wie schiitischen Islam geworden.

    Als ob Mohammed gesagt hätte, dass seine bzw. Allahs Forderungen (“rechtlichen Regelungen”) nicht unbedingt wortwörtlich zu nehmen seien.

    Kommentarbereich, Nermin K. bleibt schariatreu:

    “islam ist islam und wird auch islam bleiben, so wie er vor 1400 jahren offenbart wurde. in 100 jahren wird wieder jemand kommen und versuchen den koran neu zu interpretieren und gewisse passagen für nicht mehr zeitgemäß halten. nicht die religion hat sich der gesellschaft anzupassen, sondern die gesellschaft der religion. denn die religion ist keine kultur, sondern ein handbuch wie man sein leben zu führen hat.”

    http://www.fr-online.de/frankfurt/muslime-in-frankfurt-kopftuch-als-gradmesser-demokratischer-kultur,1472798,11598848.html

    Handbuch stimmt schon. Autor Ahmad A. Reidegeld. Handbuch Islam.

    http://www.kitapshop.de/de/fiqh-aqida/1279-handbuch-islam-die-glaubens-und-rechtslehre-der-muslime.html

    Nermin K. freut sich, wenn junge Menschen im Milieu der islamischen Radikalisierung hängenbleiben:

    “eine tolle sache, so kommen die jugendliche weg von den schlechten dingen, wie diebstahl, saufen, kiffen und lernen mal was vernünftiges.”

    http://www.fr-online.de/frankfurt/riederwald-salafisten-mieten-raeume,1472798,10986422.html

  26. Jacques Auvergne Says:

    *
    Verwaltungsgericht Münster

    13 K 3135/13
    13 K 3135/13.O

    13.05.2014

    “Die Disziplinarverfügung der Bezirksregierung Arnsberg vom 9. Oktober 2013 wird aufgehoben.”

    Die iKfR (im Kern friedliche Religion) von Auspeitschung, Jungenbeschneidungszwang, Apostasieverbot, Zwang zum Schleier (Hidschab), Zweitfrau bis Viertfrau, halbem Erbe für die Frau und halber weiblicher Aussagekraft vor Gericht, begründungsfreier jederzeitiger Frauenverstoßung, Wali mudschbir, Kindbraut und De-facto-Versklavung der Juden und Christen muss jetzt einfach integriert werden.

    Das friedliche Zusammenleben (das sich erneut herausbildende Millet-System; langfristig die errichtete Dhimma) steht auf dem Spiel und da seien Tariq Ramadan und die Deutsche Islamkonferenz vor. Fehlt bloß noch Allahs Liebling Mohammed als “Islamisten” fehlzuetikettieren der seine Religion falsch verstanden habe.

    Leider versäumt das Gericht festzustellen, dass die allgemeinen Menschenrechte auch im Namen von Religion oder Tradition nicht außer Kraft zu setzen sind. Mindestens durch das “und” wird die demokratiegefährdend schariaverharmlosende Aussage zur fahrlässigen oder gezielten Irreführung:

    “Sie setzen dabei den Islam mit Islamismus gleich und sehen in Muslimen der Sache nach Feinde der Freiheit.”

    Was soll diese, zur Darstellung einer noch gebremst rechtsrevolutionären Partei dienende, vorwurfsvoll gehaltene annähernde Gleichsetzung von Islam und Muslimen bedeuten? Wenn der Islam auch noch so menschenfeindlich wäre, muss der einzelne sogenannte Muslim sich doch noch lange nicht menschenfeindlich verhalten! Die diskriminierende Scharia ist nicht modernisierbar, der einzelne Bürger (citoyen, citoyenne) hingegen bleibt für sein Verhalten verantwortlich, ob Muslim oder Nicht-mehr-Muslim oder Noch-nie-Muslim ist einerlei.

    Wird bald ein deutsches Gerichtsurteil nach dem anderen die irgendwie demokratietaugliche Scharia für sakrosankt erklären, um in immer düsteren Schattierungen einen grausigen “Islamismus” zu zeichnen, der gefälligst unislamisch um nicht zu sagen muslimfeindlich zu sein hat? Und ist jeder noch so tatsachenbezogen argumentierende Gegner von Scharia und Fiqh demnächst und bedarfsweise gerichtlich als ein Muslimfeind zu definieren und damit als ein gruppenbezogener Menschenfeind, der die freiheitliche Demokratie bekämpft oder nicht verstanden hat?

    “Für einen unvoreingenommenen Betrachter ist nämlich offenkundig, dass der Kläger nicht den Islam verurteilt oder angreift, sondern nur den Islamismus, der unbestreitbar verfassungsfeindliche Bestrebungen aufweist.”

    Aha, der Islamismus ist aktiv verfassungsfeindlich. Damit ist man dem Thema Scharia (Islam) ausgewichen. Also gibt es entweder gar keinen “Islamismus” und der Islam ist menschenfeindlich und insbesondere frauenfeindlich und jeder Islamismuskritiker fällt jedem Islamkritiker in den Rücken und allen säkularen Muslimen gleich mit … oder es haben Abul A’la Maududi, Sayyid Qutb und Ayatollah Chomeini die problemlos in den säkularen Rechtsstaat integrierbare Religion von Koran und Sunna listenreich verdorben und missbraucht. Das zuletzt Gesagte trifft einfach nicht zu, Maududi, Qutb und Chomeini hatten keinen anderen theologischen Din (Koran plus schariakonformes Wohlverhalten plus Islamstaat) im Gepäck als Imam al-Ghazali oder Prophet Mohammed.

    http://openjur.de/u/455395.html
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    *
    Islamischer Terrorismus? Wäre hässlich, kann also gar nicht sein. Ein modernisierter türkischer Islam, ein endlich moderat gewordener Islam? Vergessen Sie das bitte, der Islam war schon immer ausgewogen. Islamismus? Gibt es nicht. Der Vorsitzende der muslimbrudernahen AKP und Ministerpräsident der Türkei kennt seine Religion, Islam ist Islam und damit hat es sich:

    “Such a definition saddens not only the Muslims, but also those who believe in other religions. No religion permits terrorism. Therefore, it is very ugly to put the word Islam before terrorism. You may say religious terrorist but you can’t say Islamic terrorist.”

    Turkey is not a country where moderate Islam prevails. This expression is wrong. The word Islam is uninflected, it is only Islam. If you say moderate Islam, then an alternative is created, and that is immoderate Islam. As a Muslim, I can’t accept such a concept. Islam rejects extreme concepts. I am not an extreme Muslim. We are Muslims who have found a middle road.”

    These descriptions are very ugly, it is offensive and an insult to our religion. There is no moderate or immoderate Islam. Islam is Islam and that’s it.

    Recep Tayyip Erdoğan
    *
    *
    “Doch heutzutage sind diese Errungenschaften wieder in höchster Gefahr: Der Islamismus bedroht linke und liberale Werte, so wie es einst der Nationalsozialismus tat.”

    Nicht ungeschickt (“einst” – “heutzutage”) wird das Dritte Reich dem koranbasierten Terror chronologisch vorangestellt, was suggeriert, dass ein böses faschistisches Mitteleuropa den kindlich reinen Islam gefährdet und beinahe verdorben habe. Die Lösung aus dem deutsch angekränkelten jedenfalls zutiefst unislamischen Elend des heutigen Islamismus bietet demzufolge, genau, der Islam … die Rückkehr aus dem Islamismus in den Islam. Al-Islam huwa al-hall, Islam is the Solution, das war schon das Motto der kalifatsbewegten und schleichend islamrevolutionären Muslim Brotherhood.

    Das in der Rezension zu Daniel Krause bei Amazon Gesagte ist grundfalsch, der echte alte Islam ist wieder da und bedroht. Vor 1400 Jahren lokal und jetzt eben global.

    Um das Heil der Muslime zu sichern nehme Allah staatslenkend Seinen Thron ein. Es werde Licht.

    Es werde Medina.

    Als Linker gegen Islamismus - Ein schwuler Lehrer zeigt Courage: HJB-Fakten

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    Bei Amazon kaufen

    *

  27. Cees van der Duin Says:

    ::

    Prag – Der tschechische Staatspräsident Miloš Zeman wird sich nicht für seine Ende Mai gemachten Äußerungen entschuldigen, in denen er den Islam selbst und nicht nur dessen falsche Auslegung durch Extremisten als ursächlich für Terror und Gewalt in der Welt brandmarkte. …

    Eine Entschuldigung für die Aussagen zum Islam hatte dieser Tage Iyad bin Amin Madani (Foto), der Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (Organisation of Islamic Cooperation – OIC) vom tschechischen Staatsoberhaupt verlangt. …

    Gemäß dem auf der Webseite der “Burg” veröffentlichten Redetext hatte Zeman am 26. Mai in Bezug auf den von religiösem Hass motivierten Terrorismus gesagt: “Ich lasse mich nicht von Erklärungen beruhigen, dass es sich nur um kleine extreme Gruppen handelt, ich vermute im Gegenteil, dass diese Xenophobie und sagen wir dieser Rassismus oder Antisemitismus aus den eigentlichen Grundlagen der Ideologie hervorgeht, auf die sich diese fanatischen Gruppen stützen. Und erlauben Sie, dass ich als Beweis dieser Behauptung einen der heiligen Texte zitiere: “Der Baum ruft, hinter mir versteckt sich ein Jude, gehe und töte ihn. Der Stein ruft, hinter mir versteckt sich ein Jude, gehe und töte ihn.” …

    In einer am 5. Juni veröffentlichten Stellungnahme hatte die OIC-Menschenrechtsorganisation (IPHRC) die “herabwürdigen Anmerkungen des Staatspräsidenten der Tschechischen Republik gegenüber dem Islam verurteilt” und ihre “tiefe Besorgnis und starke Enttäuschung über das islamophobe Statement” ausgedrückt.

    Zemans Äußerungen basierten auf “Stereotypen gegenüber dem Islam”, sie seinen “konzeptuell falsch, faktisch falsch und irreführend”.

    von: Niels Köhler
    aus: Miloš Zeman lehnt eine Entschuldigung für seine Äußerungen über den Islam ab
    in: prag aktuell 10.6.2014

    http://www.prag-aktuell.cz/nachrichten/milos-zeman-lehnt-entschuldigung-seine-aeusserungen-ueber-den-islam-ab-10062014-7621

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    “Dus laat me een van hun heilige teksten aanhalen om deze bewering te staven: ‘Een boom zegt, er staat een Jood achter mij, kom en dood hem. Een steen zegt, er is een Jood achter me, kom en dood hem.’ Ik zou kritiek uiten op hen die oproepen Arabieren te doden. Maar ik ken geen enkele beweging die oproept om massaal Arabieren te vermoorden. Ik ken echter één anti-beschavingsbeweging die oproept massaal Joden te vermoorden.

    Het is tenslotte een van de paragrafen uit het handvest van de Hamas dat zegt: ‘Dood elke Jood die je ziet.’ Willen we ons werkelijk inbeelden dat dit een extreem standpunt is? Willen we werkelijk politiek correct zijn en zeggen dat iedereen aardig is en dat er alleen maar een kleine groep extremisten en fundamentalisten is die zulke misdaden plegen?”

    aus: Tsjechische president: islam bron haatmoorden Brussel
    zuerst in: Algemeiner 13.06.2014 (Joshua Levitt)
    auch in: christenenvoorisrael 02.07.2014

    http://www.algemeiner.com/2014/06/13/czech-president-zeman-refuses-to-apologize-for-quote-from-koran-calling-for-muslims-to-kill-jews/

    Czech President Zeman Refuses to Apologize for Quote From Koran Calling for Muslims to Kill Jews
    Algemeiner 13.06.2014
    von Joshua Levitt

    http://www.algemeiner.com/2014/06/13/czech-president-zeman-refuses-to-apologize-for-quote-from-koran-calling-for-muslims-to-kill-jews/

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