Der Ehrenmord von Mönchengladbach

Islamische Männer- und Frauenrollen.

Mord aus gekränkter Ehre? März 2007

Rukiye und Derya

Leben am Niederrhein

Ganz ungern besprochen:

ein rheinischer Doppelmord

Von Jacques Auvergne

Mehrere Fälle von islamisch-patriarchalischem so genanntem ’Ehrenmord’ sind uns wohl allen gut im Gedächtnis geblieben, vor allen Dingen der ’Ehrenmord’ an der kurdischen Berlinerin Hatun Sürücü, zu dem Ümmühan Karagözlü vom Netzwerk Schariagegner in den nächsten Tagen noch ein paar Zeilen schreiben wird. Doch ist über einen Ehrenmord bislang nicht so viel zu erfahren gewesen, nämlich über den Mönchengladbacher Doppelmord vom 09. März 2007. An diesem Tag erschoss Erol Peşter seine seit vier Jahren um Trennung bemühte Ex‑Ehefrau Rukiye und die gemeinsame Tochter Derya vor den Augen der zwei anderen gemeinsamen Kinder.

Die Behörden, Beratungsstellen, Verbände, Kirchen und Parteien der Stadt und der Region bemühten sich um Stillschweigen. Die Schaufensterveranstaltung Integration indes wird eifrig gepflegt

Mönchengladbach‑Rheydt 2007, Ortsteil Bonnenbroich, Frankenstraße 8. Die vergessene westdeutsche Großstadt ist durch demographischen Wandel, den katastrophalen Niedergang der Textilindustrie und eine unverstandene Zuwanderung gekennzeichnet.

Die Gruppe armseliger Mietskasernen in der Merowingerstraße, Salierstraße und Frankenstraße wird im Volksmund auch Papageienviertel genannt, doch weiß längst niemand mehr, ob es den papageienbunten Balkonverkleidungen liegt oder an der ethnisch bunt gemischten Zusammensetzung der Bewohner. Russlanddeutsche, Somalier, Kurden, Senegalesen und ärmliche Ureinwohner leben in ihren untereinander ebenso scharf abgegrenzten Milieus wie auch der gesamte Komplex in Richtung der alten aussterbenden Dorfkerne von Bonnenbroich‑Geneicken oder gar zum mittelständischen, reichen Viertel Hardterbroich‑Volksgarten bei aller räumlichen Nähe sozial abgekoppelt ist.

Eineinhalb Kilometer nur, doch vermutlich geht monatelang kein Mensch jemals den Weg von Volksgarten zum Papageienviertel.

In diesen Tagen im November 2007 lief in der Großstadt Mönchengladbach der Prozess gegen den Ehrenmörder Erol Peşter an und einige Zeitungen berichteten kurz, im Wesentlichen aber soll der Ehrenmord sogar im Mönchengladbach‑Rheydt des Jahres 2007 selbst unbemerkt geblieben sein, so gut sind die Alteingesessenen ganz offensichtlich in der hohen Kunst des Wegsehens und Schweigens eingeübt.

Erol Peşter wurde zwangsverheiratet, seine Frau Rukiye freilich ebenso. Man musste also zusammenleben, so, wie es die türkischstämmige muslimische Großfamilie so arrangiert hatte, zumal, wie in Zwangsheiratskreisen üblich, viel Geld geflossen sein wird. Erol Peşter indes misshandelte und vergewaltigte seine Frau ebenso wie seine Cousine über viele Jahre hinweg.

Für den 09. März 2007, war die Gerichtsverhandlung zum Sorgerecht für die drei Kinder anberaumt. Einen Tag also nach dem Weltfrauentag. Der als Misshandler und Vergewaltiger polizeilich gesuchte und in die benachbarten Niederlande geflüchtete Erol Peşter betrat seelenruhig und zum Schrecken von der Ex‑Ehefrau und ihrer Anwältin Gülsen Celebi den Gerichtssaal. Zwei Stunden später und drei Kilometer entfernt erschoss er Frau und Tochter, richtete beide kaltblütig und sorgsam geplant hin. Zwei Stunden oder 3.000 Jahre, drei Kilometer oder 3.000? In Nordrhein‑Westfalens Einwandererghettos herrscht eine andere Zeitrechnung, doch das hat die Mönchengladbacher Justiz im März 2007 übersehen.

November 2007. In Handschellen wird der glatzköpfig rasierte Erol Peşter in den Saal des polizeilich gesicherten Landgerichts geführt. Alle Besucher mussten durch zwei Ausweiskontrollen. Die Schwester der ermordeten Rukiye stellt sich diesen Minuten mit Entschiedenheit und Zivilcourage, sie, schwarzer Hosenanzug und hochgesteckte blonde Haare, nimmt die verspiegelte Brille ab und zeigt dem Mörder ihrer Schwester mutig ihr Gesicht. Zeigt damit also auch ihrem Schwager ihr Gesicht.

Der Schwager als der Mörder, der ehrenmordende Schwager. In der Türkei, in der nahezu täglich ein Ehrenmord geschieht, nun wirklich nichts Ungewöhnliches. Für Westeuropäer jedoch etwas irritierend.

Offenes Haar, solch eine Frau hat womöglich ein eigenes Bankkonto und eine selbst bestimmte Sexualität. Schwarzer Hosenanzug, so könnte eine Karrierefrau gekleidet sein, die einer Arbeit nachgehen darf oder gar beruflich erfolgreicher ist als mancher Mann. Die anderen Frauen im Publikum indes tragen fromme lange Mäntel und fromme strenge Kopftücher. Der Islam spielt für sie also eine Rolle. Mantel und Kopftuch, womöglich sind diese Frauen traditionellen oder islamistischen Milieus zugehörig, die auf eine Berufstätigkeit oder sexuelle Selbstbestimmung ihrer Töchter und Frauen keinen großen Wert legen.

Und Erol Peşter gehörte wohl solch einem Milieu ebenso an wie er es zu verewigen trachtete, jedenfalls erschoss er seine trennungswillige Frau in den Stunden nach der Sorgerechts‑Verhandlung des Familiengerichts, das zu betreten der polizeilich Gesuchte die Dreistheit hatte. Dann fuhr Erol Peşter zu dem ärmlichen Mönchengladbacher Mietshaus, der Wohnung seiner Ex‑Frau und wartete auf ihr Erscheinen.

In den letzten fünfzehn Monaten hat er oftmals an dieser Stelle auf sie gelauert, um sie einzuschüchtern. Das war Polizei und Jugendamt bekannt. Viele Nächte des Jahres 2006 verbrachte der Ex‑Ehemann im Auto vor dem Haus. Er konnte sich wohl mit dem auch mit der Scharia kaum in Übereinstimmung zu bringenden Trennungswunsch Rukiyes nicht abfinden, er fürchtete soziale Ächtung in seinem ebenso traditionalistischen wie fundamentalistischen Milieu. Oder mag im Vordergrund gestanden haben, dass er die Frau als Eigentum betrachtet? Es mag auch sein, dass Peşter sein Tun koranisch legitimiert hätte. Peşter schweigt dazu. Vielleicht hält er das deutsche Gericht für wenig zuständig. Die türkische Wagenburg Familie ist nicht säkular, nicht zu verstaatlichen. Das Gefängnis Familie ist Ehrensache.

Peşter schweigt zur Demokratie. Haben wir Demokraten ihm überhaupt erklärt, wie er hier in Deutschland leben kann, leben soll?

März 2007. Der Mann wartet vor dem Haus, die Pistole unter der Jacke. Und richtig, da kam sie, seine Ex‑Ehefrau. Sein Besitz. Die Verhinderin seiner wiederherzustellenden muslimisch‑machistischen Ehre.

November 2007. Der 39jährige Erol Peşter blickt nur selten zu seinen Verwandten hinüber. Er ist des zweifachen Mordes und des versuchten Mordes angeklagt.

März 2007. Denn Erol Peşter hätte seinen damals zwölfjährigen Sohn Orkan ebenfalls erfolgreich getötet, wäre der Junge nicht in Todesfurcht und im Zickzack hinter geparkte Autos springend vor seinem Vater geflohen, weshalb der Schuss Orkan nicht traf. Peşter also schoss zuerst auf seine 38jährige Ex‑Frau Rukiye und soll, wie Augenzeugen berichten, einen Fuß auf die am Boden Liegende gesetzt haben und Rukiye noch zwei Mal in den Kopf geschossen haben. Mit einem Mobiltelephon versuchte die achtzehnjährige Tochter Derya die Polizei anzurufen. Die Ziffern 1, 1 und 0 konnte Derya noch tippen. 110, das wäre die deutsche Polizei gewesen. Da aber schoss der 39jährige dann auch auf seine Tochter, die allerdings noch ein paar Minuten lebte. Der neunjährigen Tochter gelang es, sich im Hausflur zu verstecken. Peşter flüchtete vom Tatort und Polizei und Notarzt kamen rasch, jedoch starb die achtzehnjährige Derya im Rettungshubschrauber auf dem Weg in die Notaufnahme. Eine Stunde nach der Tat stellte sich Peşter in 15 km Entfernung bei der Polzei der Stadt Viersen.

Der Mörder Peşter selbst sagt, er habe die Tat aus Wut begangen, weil „keine Einigung erzielt worden war“, worüber auch immer, und weil er „die Kinder nicht der Frau überlassen“ wollte“, so jedenfalls konnte uns die Staatsanwaltschaft am 29.10.2007 erklären, die neben einer lebenslangen Freiheitsstrafe unter Feststellung der besonderen Schwere der Schuld eine zusätzliche Sicherungsverwahrung anstrebt.

Rechtsanwältin Gülsen Celebi nennt die Tat einen „Mord aus falsch verstandener Ehre“: Erol Peşter, so Celebi weiter: „nahm die Scheidung und den Streit ums Sorgerecht sehr persönlich und fühlte sich aufgrund seiner traditionell geprägten Moral- und Ehrvorstellungen (…) und des Verhaltens seiner Frau verletzt und gedemütigt“.

Die Auslöschung der, so ließe sich sagen, ebenso antitürkischen wie antiislamischen Familie, war sie die letzte Möglichkeit, Erol Peşters Ehrbegriff beziehungsweise Gottesbegriff zu retten?

Allah dient eben nicht der Selbstverwirklichung sinnsuchender westeuropäischer Wohlstandsgören. Allah ist der Gott des Gefängnisses Familie.

Im Jahre 2003 wollte sich Rukiye von ihrem Mann endgültig trennen, was ihr aber nicht gelang: ihr Ex‑Ehemann zwang sie mit Gewalt dazu, mit ihm zusammenzuleben. Erst fünfzehn Monate vor dem Mord konnte sie ihn vor die Türe setzen, woraufhin Erol regelmäßig im Auto vor der Haustür übernachtete, was dem ebenso elenden wie dicht bevölkerten Häuserblock unmöglich entgangen sein kann. Erol bedrohte und schlug seine Ex‑Frau, die mehrfach in ein Frauenhaus flüchten musste. Der Psychoterror wurde also vom Straßenviertel des Mönchengladbacher ’Papageienviertels’ gedeckt, aus welchen Hoffnungen oder Ängsten auch immer. Obschon ja jede Beratungsstelle und Behörde längst Bescheid wusste.

Wir Demokratinnen und Demokraten können die Demokratie halt straßenzugweise nicht durchsetzen. Da wird sich wohl etwas ändern müssen.

Rainer Pohlen und Gerd Meister, die beiden Verteidiger des ’ehrbaren Mörders’, verweisen auf den chronisch angeschlagenen seelischen Gesundheitszustand des Mandanten, der zeitweilig in psychiatrischer Behandlung gewesen sei und im Jahre 2000 einen Suizidversuch begangen habe. Dass sich Peşter über viele Wochen oder sogar wenige Monate hinweg vor dem Haus lauernd im Auto aufgehalten habe, möchten Pohlen und Meister als Indiz seelischer Überforderung oder sogar als Anzeichen einer Neurose verstanden wissen. Im Übrigen sei die Tat selbst im Affekt begangen worden. Doch einer psychologisch‑medizinischen Begutachtung in seiner Haftzeit hat sich der ’ängstliche’ Wohnungsbewacher und Todesschütze seit acht Monaten erfolgreich verweigert.

Auch ein Geständnis legte der 39jährige bislang nicht ab. Lothar Beckers, der Vorsitzender Richter, empfiehlt Peşter beides zu überdenken, gerade auch um seinen Kindern eine Aussage vor Gericht zu ersparen.

Der in den Niederlanden gemeldete Peşter war seit dem 15. Februar polizeilich gesucht worden, seit drei Wochen vor der Tat also. Warum er in den Stunden vor dem Doppelmord vom 9. März nicht festgenommen wurde, namentlich in der einstündigen Gerichtsverhandlung, das ist offensichtlich auf ein Versagen von Justiz und Polizei zurückzuführen. Die türkischen Zeitungen verhöhnten dementsprechend auch die tapsige deutsche Justiz, ohne freilich eigene Mitverantwortung zu bekennen am immer noch oder schon wieder tonangebenden Ehrenmordmilieu des kleinasiatischen Islams, sei er nun kurdisch oder türkisch, dörflich oder AKP‑nah.

In der Türkei kommen vermutlich 25 Ehrenmorde pro Monat vor, es findet also nahezu jeden Tag ein ’Ehrenmord’ irgendwo in dem 70 Millionen Bewohner zählenden riesigen Land mit seiner rasant wachsenden Bevölkerung statt. Die deutschen Touristen werden davon nicht viel mitbekommen, interessieren sich aber auch eher für Sonne, Strand und blauen Himmel an der türkischen Südküste.

Die ehtnischen Spannungen zwischen Kurden und Türken sind nicht bewältigt. Die regierende AKP benutzt die Vokabel Demokratie womöglich nur, um einen Gottesstaat auszurufen. Grund genug, so findet jedenfalls der SPD‑Politiker Günter Verheugen, die Türkei in die Europäische Union aufzunehmen. Verheugen wohnt auch nicht im Papageienviertel.

Deutschland 2007. Durchaus im Sinne des aus der Psychologie bekannten Just‑World‑Prinzips also befinden die oberflächlich empörten Politiker und Medien nun: „dieser Mord in Mönchengladbach hätte verhindert werden können“. Auch Nordrhein‑Westfalens Justizministerin Roswitha Müller‑Piepenkötter schließt sich dieser ebenso unumgänglichen wie wohlfeilen Dosis an Zerknirschtheit an.

Wir islamkritischen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die wir täglich in und mit Familien aller Einwanderermilieus zu tun haben sind da zwar mindestens ebenso zweckoptimistisch, doch teilweise zu etwas mehr Mühsal bereit. Und zum Eingeständnis, schmerzlich festzustellen, dass inzwischen wohl zehntausende türkisch‑muslimische Familien in Deutschland leben, in denen die Moral des anatolischen Dorfes gilt, nicht die der demokratischen und modernen Emanzipation, in denen die Werber für Scharia und Kalifat erfolgreich sind, nicht diejenigen der säkularen Demokratie.

Es tickt eine Zeitbombe, die mit der Polarität ’hier der Eurozentriker, da der edle Wilde. Hier das kapitalistische Schuldigwerden, da der geheimnisvolle Orient’ nun wahrlich nicht zu erfolgreich bewältigen sein wird.

Doch, erfolgreich im Sinne von Milli Görüş und Muslimbruderschaft.

Europas und Deutschlands Demokratinnen und Demokraten haben auch gar nicht erst geworben. Professor Bassam Tibi wagte es, die Europäer aufzufordern, von sich selbst ebenso wie von den Einwandernden das Bekenntnis zur säkularen und demokratischen Leitkultur zu einfordern. Tibi jedoch brachte die Gutmenschen aus der Kinder- und Enkelgeneration der Achtundsechziger mit dem Begriff Leitkultur derartig aus der Fassung, dass sie ihn einfach totschwiegen.

Vielleicht haben wir uns geschämt, für die Demokratie und damit gegen den vormodernen Scharia‑Islam zu werben. Die Kolonialzeit, Hitler, allemal Grund genug für eine geheuchelte Bescheidenheit, hinter der sich wohl nicht viel Anderes als Gleichgültigkeit versteckte. Grenzen überwindend, multikulturell. Für alles offen war man längst nicht mehr ganz dicht. Da kam der eine oder andere Wolf im Schafspelz gerade recht, der uns die Möglichkeit bot, im warmen masochistischen Schlamm der europäischen Schuld zu baden. Ach, was fühlt man sich gut, wenn man fremdenfreundlich Buße tut. Und, schwuppdiwupp, durfte die Islamische Föderation an Berliner Schulen Religionsunterricht erteilen.

Es gibt kein Machtvakuum. Wir haben es der faschistischen Muslimbruderschaft bei der Erosion Europas so leicht gemacht, dass sie es bis haute kaum fassen kann. Europa franst aus. Da kommt es auf die Mitgliedschaft der Türkei auch nicht mehr an.

Jetzt reden wir uns ein, dass auch der Doppelmord von Mönchengladbach nur ein Einzelfall gewesen sei. Ob das falsch ist, können wir eigentlich nur herausfinden, wenn wir die europäische Außengrenze in das Quellgebiet von Tigris und Euphrat hinein verschieben.

Erol und Rukiye Peşter wurden von ihren beiden Großfamilien verheiratet als Rukiye 15 Jahre alt war. Im Südosten der Türkei werden immer noch zwei Drittel aller Ehen abgesprochen, der Wille eines Menschen, wen er oder sie heiraten will oder ob er oder sie überhaupt heiraten will, zählt da nicht viel. Und wir in Europa, nicht in Moskau oder Minsk, wir in Westeuropa, die wir das persönliche Glück gehabt haben, halbwegs selbstbestimmt aufzuwachsen, haben wir den Einwanderern aus dem Geltungsbereich von Shari’a und Dhimma nichts anderes zu sagen als ’Der Intelligente passt sich an’? Ein Salman Rushdie musste nach London flüchten, kein Günther Grass nach Teheran.

Allein in Berlin wurden im Namen der ’verletzten Ehre’ zwischen November 2004 und März 2005 sechs Mädchen ermordet. Viele Europäerinnen und Europäer irritiert dabei auch die Frage, ob eine derartige Grausamkeit aus dem Islam an sich resultiert, aus dessen dörflicher Rückständigkeit oder aus seiner extremistischen Variante. Die wegweisenden Antworten auf diese Frage finden zu helfen, dazu haben couragierte Frauen wie Necla Kelek, Seyran Ateş oder Serap Çileli viel beigetragen. Wahrscheinlich ist es sinnvoll, zwischen Traditionalismus, Islamismus und Islam nicht zu unterscheiden. Die Scharia hat auch niemand je in Frage gestellt, und der Hauptbestandteil der Scharia ist gerade das Ehestandsrecht. Allerdings ist es auch sinnvoll zu sagen, dass die Scharia dem Koran nicht Unrecht tut.

Ebenfalls ist es wohl richtig, dass die althergebrachte frauenverachtende Scharia mit Erol Peşters Mönchengladbacher Doppelmord ganz gut harmoniert. Traditioneller Islam heißt Frauenunterdrückung, Islamismus heißt das Selbe – und zwischen beidem bleibt derzeit leider kaum Spielraum. Jedenfalls sitzen den enigen demokratiebejahenden Muslimas und Muslimen die Hinterwäldler nicht weniger im Nacken als die Kalifatsfreunde aus dem politischen Islam.

Dass es einmal hoffnungsvolle Modernisierungen des Islams gegeben hat, beispielsweise mit der eine Demokratie theoretisch ermöglichenden konzeptionellen Trennung von Din und Daula, Religion und Staat durch den Theoretiker Abd al‑Raziq und seinen Lehrer Mohammad Abduh, die dann von der islamofaschistischen Bewegung der Muslimbruderschaft um ihren theokratischen Vordenker Sayyid Qutb überrollt wurden soll nicht vergessen sein.

Doch heute erinnere man sich an den Integrationsgipfel, zu dem die Bundesregierung am 12. Juli 2007 eingeladen hat und an die Begründung für die Absage der türkischen Islamverbände in buchstäblich letzter Minute? Diskriminierung, Diskriminierung, so schimpften die Ferngebliebenen. Der Grund: Die Bundesrepublik wollte das Nachzugsalter für Ehefrauen heraufsetzen.

Einstweilen ist die Religion der Muslime sakraler Machismus. Ob in Anatolien oder in der AKP, ob hinterwäldlerisch oder islamverbandlich organisiert: Islam ist heiliger Frauenhass. Ayaan Hirsi Ali dokumentierte das mit ihrem Film Submission, woraufhin es Regisseur Theo van Gogh leider für übertrieben hielt, sich innerhalb seiner niederländischen Heimat zu verstecken. Auf offener Straße wurde Querkopf van Gogh von einem in Holland aufgewachsenen fanatisch religiösen Marokkaner hingerichtet, sorgsam vorbereitet und mit einem koranisch inspirierten Bekennerschreiben bedacht.

Zurück nach Mönchengladbach: zwischen den Familien von Rukiye und Erol, so ist inzwischen bekannt geworden, gibt es seit Generationen immer neue Gewalttätigkeiten, gleichwohl werden immer wieder untereinander Verheiratungen beschlossen. Eine geopferte Tochter verändert die Höhe der nächsten paar Brautgelder, mehr steht nicht auf dem Spiel.

Islam sind 1,5 Milliarden Menschen. Islam kann recht Vieles sein. Doch auch die Ehe von Rukiye und Erol ist ein echtes Stück Islam. Erol der türkische Muslim ist genau so Opfer einer Zwangsverheiratung wie Rukiye, die allerdings sich aus ihrem scharia‑konformen Sklavinnendasein befreien wollte.

Für den in diesen Wochen auf seine Verurteilung wartenden Ehrenmörder Erol Peşter war es offenbar nicht attraktiv, den Weg in einen gleichberechtigten Umgang mit dem anderen Geschlecht und in eine Sexualität jenseits des Vergewaltigens zu beschreiten.

Zur Pistole jedoch konnte er greifen.

Jacques Auvergne

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19 Antworten to “Der Ehrenmord von Mönchengladbach”

  1. Anonymous Says:

    So einen Schwachsinn habe ich selten gelesen

  2. Anonymous Says:

    Diese Darstellung ist außerordentlich undifferenziert und unanalytisch und darum äußerst ärgerlich. Hier werden Feindbilder produziert, die beim Kampf gegen Gewalt (gegen Frauen) nicht weiterhelfen und das Zusammenleben zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Religion unnötig erschweren.

    Bitte bitte liebe Sozialpädagogen: orientiert euch in eurer Arbeit bitte an komplexeren und intelligenteren Analysen! Ihr habt wichtige Arbeit zu machen, aber bitte nicht auf einer solchen Basis!

  3. Ümmühan Karagözlü Says:

    Das Netzwerk schariagegner meint dazu:

    Sehr geehrte/r Anonymus

    Ihrer Bitte werden wir nicht nachkommen.

    SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen sind geradezu verpflichtet, Dinge bei ihrem passenden Namen zu nennen, auch wenn sie damit gegen Tabus verstoßen. Sie decken Missstände auf, beschreiben sie authentisch und analysieren Ursachen und Wirkung ohne zu beschönigen.

    Dabei entwickeln sie gemeinsam mit den KlientInnen Lösungskonzepte auf dem Fundament des Grundgesetzes und innerhalb seiner Rahmenbedingungen. Das erweitert die Handlungsoptionen letztendlich für alle, verbessert die Lebensqualität und trägt nicht unwesentlich dazu bei, unsere Gesellschaft humaner zu gestalten.

    Erfolgreiche SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen sind eckig und kantig und reden niemandem nach dem Mund. Effektive und effiziente Soziale Arbeit ist Hilfe zur Selbsthilfe und in diesem Sinne parteiisch. SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen sind das Bindeglied zwischen Individuum und Gesellschaft, sie sind oft in der undankbaren Position, Übermittler schlechter Botschaften zu sein und stoßen unangenehme aber notwendige Diskussionen an. Couragierte SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen schwimmen nur selten mit dem Strom. Sie sind im positiven Sinne unangepasst und für manche/n mögen ihre Darstellungen und Ansichten ärgerlich sein. Das ist für uns ein Qualitätskriterium.

    Stein des Anstoßes zu sein, damit können meine KollegInnen im Netzwerk Schariagegner und ich jedoch ganz gut leben. Sie sehen es als ihre Pflicht, aufzuklären und kulturell vormoderne Moralbegriffe, Verhaltensregeln und Lebenskonzepte anzuprangern und aktiv zu bekämpfen. Jede Bürgerin und jeder Bürger soll die Chance haben, ihr / sein .Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach eigenen Neigungen, Interessen, Wünschen und Talenten entsprechend individuell zu gestalten, jedes Kind hat das Recht auf eine selbst gestaltete, maßgeschneiderte Biographie. Handlungsrahmen sind auch hier das Grundgesetz, sowie abgeleitete Gesetze und Rechtsvorschriften.

    Die MitarbeiterInnen im Netzwerk Schariagegner haben sich verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass die notwendigen politischen, gesellschaftlichen und individuellen Voraussetzungen für eine derartige persönliche Lebensgestaltung zugänglich sind, geschaffen oder verbessert werden.

    Das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Religionen soll in erster Linie für alle gleichermaßen selbstbestimmt und erfüllend sein, nicht reibungslos und leicht. Political Correctness, Appeasement und Kompromisse um des lieben Friedens willen sind dabei keine nachhaltige Lösungsstrategie.

    Im Gegenteil, multikulturelles Gutmenschentum relativiert Leid und verharmlost und konserviert patriarchale Machtmuster. Hier ist eine durch konsequentes, geradliniges Handeln geprägte Soziale Arbeit angesagt, die nötigenfalls Dissonanzen in den Alltag von Menschen bringt und zur unbequemen Zumutung wird.

    Nur so wird ein Umdenken auf beiden Seiten, der Autochthonen und Allochthonen eingeleitet, dass den Irrweg des Kulturrelativismus als solchen erkennbar macht und durch faire Begegnung sowie Gespräche auf Augenhöhe ersetzt.

    Ümmühan Karagözlü, Sozialpädagogin

    mitunterzeichnend

    Cees van der Duin, Diplom Sozialarbeiter

    Thea Stavridis, Heilerziehungspflegerin

    Jacques Auvergne, Diplom Sozialpädagoge

    Juliana Zeedijk, Diplom Pädagogin

  4. moira Says:

    Jacques Text ist ein ausgezeichneter Beitrag, ehrlich und schonungslos. Ümmühans Beitrag ebenso.
    Unser Menschsein ist was uns verbindet; Religionen trennen. Alle Religionen unterdrücken Frauen und machen sie zu Menschen 2. Klasse. Selbst Martin Luther war ein extremer Frauenverachter. Ich vermute, Anonymous ist auch ein Frauenverachter, da er die Fakten des Doppelmordes und die Frauenfeindlichkeit des Islams so unkritisch gegenübersteht. Ich bin Frauen- und Menschenrechtlerin und finde Eure Initiative groß Klasse. Macht weiter so.

  5. schariagegner Says:

    Liebe Moira,

    danke für den aufmunternden Kommentar.

    Leider treffen beunruhigende Nachrichten aus Israel ein, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Wenn man den AnhängerInnen des ultraorthodoxen Judentums aber weiter soviel Einfluss einräumt, wird es nicht mehr lange dauern bis israelische Frauen dort genauso unterdrückt leben müssen wie ihre palistinänsischen Geschlechtsgenossinnen.

    Darf ich Sie auf die Recherchen von Jacques zum Thema religiöser Fundamentalismus und Frauenrechte in Israel aufmerksam machen?

    https://schariagegner.wordpress.com/2011/01/14/islamisches-umweltveraendern/

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Kraft für Ihr wichtiges Engagement.

    Ümmühan Karagözlü

  6. Senem Aytan Says:

    Guten Morgen Ümmühan,

    leider habe ich keine guten Nachrichten für dich. Gestern tötete in Pfäffikon (Schweiz) ein Kosovare mit muslimischem Sozialisationshintergrund seine Ehefrau und die Leiterin des Sozialamtes.

    «Nur zwei der Töchter halten sich an unsere Regeln als Muslime. Bei uns gilt eben, dass eine Frau als Jungfrau in die Ehe geht», zitiert der «Blick» einen Neffen der erschossenen Ehefrau. Die anderen Töchter hätten Schande über die Familie gebracht.

    Dafür machte der Kosovare laut dem Neffen seine Frau verantwortlich. «Er glaubte, sie decke die Männergeschichten der Töchter oder heisse sie gut.» Der gewalttätige Ehemann sei in letzter Zeit strenggläubig geworden und habe nur noch gebetet.

    Seine Töchter hatten gemäss dem Neffen andere Vorstellungen vom Leben. Und seine Ehefrau wollte die Gewalt in der Familie offenbar nicht länger ertragen. Zu Hilfe kam ihr gemäss dem «Blick» die Leiterin des Sozialamts Pfäffikon. Sie habe die Frau ermutigt, sich von ihrem Mann zu lösen.

    Der Kosovare gab dem Sozialamt zudem eine Mitschuld an den Eheproblemen, «weil meine Tante dort neue Leute kennenlernte und nichts mehr von ihrem Lohn abgab und das Geld für sich brauchte», so der 28-jährige Neffe.

    http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Toetete-er-wegen-seiner-Toechter–12044099

    Gewalt gegen Frauen geht uns alle an.

    Senem

  7. Filzentwirrer Says:

    Auch was es mit den immer geleugneten türkischen und arabischen Kriegern, die im Balkan-Krieg auf der Seite ihrer bosnisch-moslemischen Brüder gekämpft haben sollen, auf sich hat, kann Petrović sagen: „Die gibt es. Es gibt in der Stadt Travnik unweit von hier eine Siedlung von 150 Häusern, wo die Mudshaheddin leben. Sie haben als Dank die bosnische Staatsbürgerschaft erhalten und viele Moslems radikalisiert.“

    Was die Situation der Frauen angeht, kennt Petrović beide Seiten: Sowohl Musliminnen, die nach wie vor Miniröcke tragen würden, als auch Mädchen, die von Vater und Brüdern zur Verschleierung gezwungen würden. Und auch Frauen, die für das Tragen des Kopftuchs von den Wahhabiten bezahlt würden. Generell hätten sich moslemische Frauen vergleichsweise schon immer in größerer Abhängigkeit von den Männern befunden und seien traditionell mehr Gewalt ausgesetzt; dieser Trend verstärke sich, wie er von einem befreundeten Polizisten weiß, der vermehrt in Fällen häuslicher Gewalt gerufen wird. Allgemein würden sich moslemische Familien aber abschotten.

    Abgeschottet sind auch Selma, 19, und ihre jüngere Schwester Šemsa, die in Deutschland leben, aber aus dem bosnischen Tuzla stammen. Der Vater erlaubt keine Beziehungen zu Jungen, keine Discos oder Alkohol, Ausgang nur nach Erlaubnis. Der große Bruder schmuggelte während des letzten Kriegs Waffen an bosnische Muslime. Als Selmas Beziehung zu einem Jungen aufflog, schlugen Vater und Bruder die Mädchen krankenhausreif: „Wenn du das nochmal machst, bringe ich dich um!“ Die älteste Schwester Mirela ist dabei bereits vor einiger Zeit weggelaufen. Zunächst schlief sie nur mit einem Messer im Bett, berichtet sie. Die Angst vor dem Vater war übermächtig. Nachdem sie sich an eine Hilfsstelle wandte, lebt sie nun in Italien.

    http://www.theintelligence.de/index.php/politik/international-int/3135-die-islamisierung-bosniens.html

  8. Secular Law Says:

    Allahseibeiuns, und pfui Teufel! Zum Greifen nah flattern die Engel und Geister, und allüberall dräut der böse Blick. Möge bedarfsweise der niederträchtige Dschinn aus deinem Körper fahren: „Ich wollte den Jinn besiegen und ihn aus mir heraus holen“ (letzte Quelle, 28jährige Marokkanerin).

    Hexerei, so weiß der islamgelehrige Abu Safiya, kann im Spiel sein, wenn Allahgott angezweifelt wird oder der oder die Verhexte den Schariapflichten nicht nachkommt: „Sich abwenden (dies ist bezogen auf das Abwenden von Allah, bspw. Nicht beten etc., Alles in allem, sich also von der Ibadat (Anbetung) gegenüber Allah abzuwenden“

    Kein masochistisches Einknicken zeigt sich oder rational erklärlicher Nervenzusammenbruch, sondern endlich offenbar werdender teuflischer Schmutz, weiß Abu Safiya. Relativ untrüglich ist das rebellische Auftreten des bösen Geistes im Klangbereich der Koranrezitation und im Ritus des Betens in der Gruppe:

    „Wenn eine oder mehrere dieser Anzeichen insbesondere beim Hören von Qur´an oder beim Gemeinschaftsgebet in denen laut rezitiert wird auftreten, so stellt dies eine größere Wahrscheinlichkeit auf einen Jinn dar.“

    http://www.koranheilung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=55:symptome-im-wachzustand&catid=40:symptome&Itemid=69

    Exorzismus nach Koran und Sunna. Ruqiyah Shariyah

    http://ruqyashariyah.org/

    Mit Koranversen gegen Krankheit, Dschinnen oder den Bösen Blick:

    Bei der Ruqyah werden Krankheiten, aber auch sihr, das böse Auge und der Befall von einem Dschinn durch den Quran und Bittgebete aus der Sunnah geheilt.

    Man kann das selbst machen oder von jemand anderem machen lassen. Ein Raqi ist jemand, der sich in diesem Gebiet auskennt und darauf „spezialisiert“ ist. Er versteht sozusagen mehr von der Materie als der Otto-Normal-Verbraucher.

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:DlF5onk1Lq0J:diewahrheitimherzen.net/forum/printthread.php%3Ftid%3D4719+raqi+ruqya&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Do you know a good Raqi who practice Roqia shariah?

    http://www.sunniforum.com/forum/showthread.php?46416-Do-you-know-a-good-Raqi-who-practice-Roqia-shariah

    Exorzismus im Islam: Die RUQIYA wird vom RAQI durchgeführt

    Bonn: Bruder Abdul Jalel; Bruder Abu Sufyan; Bruder Abdul Kadir

    Mönchengladbach: Bruder Mokhtar

    Dinslaken: Bruder Mustafa

    Oberhausen: Bruder Abdullah Rasheed

    http://www.koranheilung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=111:wo-finde-ich-einen-raqi&catid=25:das-projekt&Itemid=72

    Sihr ist Hexerei oder Zauberei (witchcraft, black magic). Ist im Islam Sihr Tatsache?

    Is sihr (magic, witchcraft) real? … Sihr is a serious crime and is one of the kinds of kufr. … According to sharee’ah, the meaning of sihr is what the magicians do to delude and confuse people …

    http://www.islam-qa.com/en/ref/9432

    Die Widerspenstige will nicht heiraten, oh weh, die Unglückliche, verhext muss sie sein:

    „Es geht um meine Schwester. Wir haben die sehr starke Befürchtung dass sie Shour zum Opfer gefallen ist.

    Es geht um Te9af (Tekaf, dass sie nicht heiratet)

    Wir haben nie daran gedacht, dass sie befallen sein könnte zumal es schon einmal weggemacht worden ist vor einigen Jahren.“

    Antwort kommt umgehend, wir haben auch Exorzismus im Programm:

    „In meiner Familie gab es auch schon diesen Fall und Rukya wurde beim Si Mokhtar in Mönchengladbach gemacht.“

    Doch mahnt man zur Vorsicht, gefahrvoll die Anrufung der Dschinn:

    „Ich rate dir, suche einen Raqi auf welcher auch wirklich Ruqiya Sharia macht, sprich nach Quran und Sunnah handelt. Denn leider gibt es viele Charlatane, welche behaupten sie würden alles „mit Quran“ machen, jedoch arbeiten diese selber mit Hilfe der Jinns und bekämpfen den Sihr mit einem anderen Sihr“

    http://www.maroczone.de/group/42/discussion/64385/&p=2

    Eine Marokkanerin erzählt, wie sie an den durch Schwarze Magie (Sihr) verursachten Symptomen Glaubensschwund und Nichtverheiratetsein litt. Das geht doch nicht, Allahbewusstsein und Ehemann müssen heran.

    „Sihr zur Verhinderung einer Ehe

    Zu dem muss ich auf einen entscheidenden Punkt erwähnen,es kam in meinem Leben niemals zu einer Heirat, es baten sich viele Heiratswillige Männer an , die sich dann Knall auf Fall anders entschieden haben, einfach so ohne jegliche Begründung, dies geschah dann nicht ein oder zwei mal sondern unzählige Male. …

    Meine erste Rouqia Sitzung fand in Deutschland statt. Ich hab mich auf den Weg zu diesem Raqi gemacht, der mich vorher darum bat einen Mahram mitzubringen. Vor Ort, in einer Moschee, sollte ich mich entspannt setzen . Er fing an den Suren aus dem Koran zu rezitieren hielt mir dabei mit einer Hand die Stirn [Anmerkung Abu Safiya: das Handauflegen des Raqis ist bei Frauen nicht erlaubt.].

    Je mehr er rezitierte desto unwohler war mein Befinden, meine Hände zitterten meine Beine streckten sich ohne das ich jeglichen Einfluss darauf hatte. Ich fing an zu weinen. Die Ruqia dauerte ca. 45 Minuten.

    Anschließend war die Anweisung des Raqis mich so hinzusetzen dass mein Körper keinerlei Spannung aufwies, meine Hände in meinen Schoss gelegt und meine Beine gestreckt. Ich sollte tief einatmen und beim ausatmen Bismillah sagen, je öfter ich dies tat umso größer waren die Reaktionen des Jinns. Meine Hände fingen an extrem zu zittern, mein rechtes Bein streckte sich als ob mich Jemand daran zog.

    Mein Mund fornte sich so dass ich Bismillah nicht mehr richtig aussprechen konnte. Es formte sich zu einem Flaschenmund und die Tränen flossen. Dies war für mich eine endgültige Bestätigung und Feststellung des Sihr.

    2. Sitzung

    Die zweite Sitzung fand in Marokko statt. Der Raqi informierte sich zu aller erst darüber weshalb ich die Rouqia machen wollte. Dieser hatte eine ganz andere Methode, ich habe mich auf Liege gelegt und sollte mich mit einm Laken zu decken, nicht zu vergessen das auch bei diesem ein Mahram dabei sein sollte.

    Neben der Liege hatte er zwei Lautsprecher platziert die Ihren Sound direkt an meinem Kopf abgaben. Er hat damit angefangen den Athan abzuspielen, infolge dessen fing er mit der Rouqia an. Er sprach in ein Mikrofon, nach nicht mehr als 2 Minuten fingen meine Augen an zu Tränen und mein Körper fing an zu zittern. Die Extreme lag in meinem rechten Bein, meiner rechten Hand, meiner Oberlippe und meinem Nasenflügel, denn diese zitterten unaufhörlich.

    3. Sitzung

    Der Raqi wiederholte noch einmal die Rouqia. Der Jinn in mir reagierte wiederrum sehr schnell auf die Koransuren. Die Erscheinungen vom Vortag wiederholten sich, nur waren sie viel intensiver. Diese Rouqia hatten wir aus Zeitmangel nicht lange durch gezogen. Der Raqi gab mir ein Pulver (Khust Hindi) mit, das ich in sehr wenig Wasser zu mir nahm.

    4. Sitzung

    Die Erscheinungen bei dieser Sitzung waren viel stärker. Was mir auffiel, bei Ayas wo es über den Sihr explizit ging, waren die Erscheinungen am extremsten. Ich hatte nun mehr keinerlei Kontrolle über meinen Körper. Während der Raqi rezitierte hab ich für Duaa gemacht und auch viel Dikhr gemacht. Alles an mir und in mir zitterte, meine Hände schlugen um sich, als ob ich etwas von mir schütteln wollte, ich hatte starke Zuckungen in jedem Gliedmass.

    Mein Rechtes Bein streckte sich so stark als ob mich etwas an diesem zog, Allahu alem vielleihct war es der Jinn. Der Raqi beauftragte meinen Vater damit mich mit einem Öl an den Füßen und Händen einzureiben .Ich weiss es nicht genau, aber ich denke es war Ölivenöl.

    Teilweise bin ich im Gesicht blau angelaufen und ich bekam keine Luft, ich hatte das Gefühl das mich Jemand würgen würde. Mein Vater erzählte mir das mein Gesichtsausdruck sich völlig änderte. Mein Mund eine unnatürliche Form zog Ich schrie doch es war nicht meine Stimme.

    Doch ich hatte mich so sehr mit diesem Thema befasst, dass ich keinerlei Angst vor diesem Jinn hatte. Ich wußte ich war stärker und wenn Allah es so will ich sofort wieder gesund werden würde. Ich wollte den Jinn besiegen und ihn aus mir heraus holen biidhnillah.

    Es würgte mich so lange bis ich mich übergab. Ich hatte keine Möglichkeit mich ruhig zu setzen denn jede Extreme meines Körpers tat alles, nur nicht das was ich wollte. Der Raqi hatte Rouqia-Wasser womit er mich hin und wieder besprüht hatte. Diese Sitzung dauerte mehr als vier Stunden an.

    Am Ende der Sitzung wollte der Raqi nicht weiter machen, er sah es vor, am nächsten Tag dies weiter zu führen. Er befahl mir noch den Wudu zumachen und mich zu erholen, doch davon konne man nicht sprechen. Meine rechte Hand schüttelte sich immer weitre obwohl der Raqi längst mit der Rouqia aufgehört hatte. Mir tat alles weh.

    http://www.koranheilung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=110:sihr-zur-verhinderung-einer-ehe&catid=57:wahre-begebenheiten&Itemid=102

  9. Cees van der Duin Says:

    Ehrenmord von Köln-Braunsfeld am 29.11.2010, Täter: Mutafa Tilki, Opfer: Laura Valanciute und Andrés Olivera

    Der 42-jährige Tilki ist angeklagt, seine 29-jährige Ex-Freundin Laura V. und deren 34 Jahre alten Begleiter an der Scheidtweilerstraße mit sechs Schüssen ermordet zu haben. Laut Anklage konnte es der vierfache Familienvater nicht ertragen, dass sich die 29-Jährige von ihm getrennt hatte. …

    Nebenklageanwalt Thomas Gros … machte … deutlich, wie brutal und entsetzlich die Bluttat war. „Beide wurden regelrecht hingerichtet“ … Mit gestrecktem Arm sei der Anklagte auf die Opfer zugegangen und hätte geschossen … Insgesamt habe die dramatische Tat genau 26 Sekunden gedauert. Auch Anwalt Gros betonte, dass sich die 29-Jährige von dem gewalttätigen Angeklagten trennen wollte. In den letzten beiden Jahren der Beziehung sei es häufig zu gewalttätigen Übergriffen gekommen. „Er hat sie geschlagen, getreten und vergewaltigt“, sagte Gros, der die Familie von Andres O. vertritt.

    18.08.2011

    http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1313489002794.shtml

    01.09.2011

    Auch eine Rechtspflegerin vom Amtsgericht machte eine Aussage. In der beschrieb sie die missliche Lage, in der sich Laura V. vor ihrem Tod befunden hatte.

    V. hatte sich als Gewaltopfer an die Justiz gewendet, wollte vor Mustafa T. beschützt werden. Unter anderem soll T. seine Geliebte mit einem Gürtel geschlagen haben. Einmal, als sie den Sex verweigerte, zerrte er sie an den Haaren durch die gesamte Wohnung.

    Außerdem soll Brutalo-Mustafa gedroht haben: „Ich mache Döner aus dir!“

    Was am Mittwoch auch herauskam: Kurz bevor Laura V. das erste Mal beim Amtsgericht um Hilfe gefleht hatte, wurde ihr bereits einmal mit ihrem Kollegen Andres O. von Mustafa T. aufgelauert. Nur hatte er an diesem Tag keine Schusswaffe dabei.

    Die alarmierte Polizei hatte damals einen Platzverweis gegen den völlig aufgebrachten T. ausgesprochen, der damals geschrien haben soll, dass V. ihm „gehöre“ und kein Recht habe, sich mit anderen Männern zu treffen.

    http://www.express.de/regional/koeln/braunsfeld-killer-drohte—ich-mache-doener-aus-dir–/-/2856/10189984/-/index.html

    30.11.2010

    Die Opfer Andres O. (34) und Laura V. (29) wurden mit sieben Schüssen regelrecht hingerichtet. Aus einem einzigen Grund: Weil der mutmaßliche Killer Mustafa Tilki (41) die Trennung von Laura nicht verkraftet hatte.

    Bereits vor 18 Tagen war die Litauerin auf einer Polizeiwache erschienen. Mustafa, den sie nach einer längeren Affäre verlassen hatte, war ausgerastet, hatte sie mit einem Stock verprügelt. Sie erwirkte eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht. Mustafa durfte sich ihr nicht mehr nähern. …

    Donnerstagabend vergangener Woche lauerte er ihr an ihrer Arbeitsstelle in der Scheidtweilerstraße in der Nähe der KVB-Zentrale auf.

    Laura kam mit ihrem Arbeitskollegen und guten Kumpel, dem Chilenen Andres O., aus der Firma „Sport und Markt“ heraus. „Andres war wie ein Freund für sie, der sie beschützte“, so einer der Kollegen.

    http://www.express.de/regional/koeln/das-ist-der-doppel-killer-von-braunsfeld/-/2856/4884132/-/index.html

    Laura Valanciute und Andrés Olivera, erschossen: 29. November 2010

    Am 25. November 2010 geht Laura zur Polizei, weil sie von ihrem Ex-Freund verfolgt und bedroht wird. Sie zeigt ihn wegen gefährlicher Körperverletzung an und beantragt eine Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz.

    ehrenmord.de

    http://www.ehrenmord.de/doku/zehn/2010_Laura.php

  10. Der Islam der Hexenverfolgung Says:

    (Niveaulose) Religion im Gaza-Streifen: Inschallah ist Jabriyeh eine Hexe und inschallah darf sie auch im Beisein ihres Ehemannes einfach so öffentlich getötet werden.

    62-Year-Old Gaza Woman Murdered for ‘Witchcraft’

    Islamic extremism in Gaza claims another victim as a 62-year-old woman accused of witchcraft is gunned down in front of her husband.

    Islamic extremism in Gaza appears to be behind the Wednesday murder of a 62-year-old woman. The woman, Jabriyeh Abu Kanas, had been accused by neighbors of practicing witchcraft. …

    Hamas leaders have also brought back the death penalty for offenses such as drug use. In many Islamic countries, witchcraft is punishable by death as well.

    Hamas is not the only group seeking to enforce Islam in Gaza. In recent years it has been challenged by Jaish al-Islam (Army of Islam), a group whose former leader, Abu Mustafa, accused Hamas of being “Islamic-lite.”

    Army of Islam members and recruits to other Salafi Muslim groups have carried out a series of attacks in Gaza, targeting music stores, Internet cafes, summer camps at which boys and girls are allowed to mingle, and pharmacies accused of selling drugs that can be used for recreational purposes.

    Salafi group Jund Ansar Allah has openly battled Hamas, as has the pan-Islamic group Hizb Ut-Tahrir. Both organizations support the establishment of a global Islamic Caliphate, and have accused Hamas of failing to sufficiently enforce Islamic law.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/139194#.TmlIGewvmfQ

    Gaza: Frauen und Rauchen geht laut Scharia gar nicht

    New Rules for Gaza Women: No Smoking
    Hamas regime in Gaza continues to make women’s lives unbearable via Sharia law, this time by barring women from smoking hookahs in public places.

    http://www.israelnationalnews.com/News/news.aspx/138660#.TmlJNuwvmfQ

    Gaza und die echte islamische Hisba: Religionspolizei jetzt offiziell. Gewaltlizenz auch für das Komitee zur Förderung der Tugend und Verringerung des Lasters.

    Report: Gaza Religious Police Now Official

    A female journalist reports that Hamas is now officially enforcing strict Islamic law in Gaza, using a previously “unaffiliated” violent group.

    A violent group calling itself “The Committee for the Propagation of Virtue and the Prevention of Vice” has carried out attacks in Gaza since shortly after Hamas took over the area in mid-2007. Now a female Arab journalist reports that the “unaffiliated” group is clearly an official branch of Hamas, charged with enforcing the group’s strict interpretation of Islamic law.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132199#.TmlJfOwvmfQ

    Tja Multikulturalisten und Kirchentagsbewegte, was wollt ihr noch sagen? Das ist Religion, die Parteigänger der Hamas wollen die irdische Scharia verwirklichen, um in den Himmel zu kommen.

    As-sihr, englisch sorcery, ist Zauberei oder Hexerei und dem suadi-arabischen Strafrecht bestens bekannt.

    Auch in Saudi-Arabien schreitet die Religionspolizei ein, wenn ruchbar wird, dass ein Zauberspruch erfolgreich Unheil bewirkte. Zaubermächtiger, kannst du bewirken, dass sich der Mann dort von seiner Frau trennt und zur früheren Ehefrau, meiner Mutter, zurückkehrt? amnesty international, 14.05.2010:

    ‘Abdul Hamid Bin Hussain Bin Moustafa al-Fakki was originally arrested on 8 December 2005 in the city of Medina by the Mutawa’een (religious police). He was accused of practising sorcery, after being entrapped by the Mutawa’een, though it is not clear why the authorities targeted him. A man working for the Mutawa’een approached ‘Abdul Hamid and asked him to produce a spell that would lead to the man’s father separating from his second wife and returning to his first wife, the man’s mother. …

    The Saudi Arabian authorities arrested scores of people for “sorcery” in 2009, and have arrested over 20 more this year. Often arrests are carried out by the Mutawa’een, which uses entrapment to secure charges not only of “sorcery” but also of other offences such as khilwa (being in the company of members of the opposite sex who are not close relatives).

    The last known execution for “sorcery” was that of Egyptian national Mustafa Ibrahim, on 2 November 2007. …

    At least 69 people are known to have been executed in total in Saudi Arabia last year, the fourth highest number of any country in the world. Since the beginning of 2010, at least 11 further people have been executed in the country.

    http://www.amnesty.org.uk/news_details.asp?NewsID=18762

  11. Eifelginster Says:

    Sara Mohammad ist die Vorsitzende des schwedischen Vereins Vergiss niemals Pela und Fadime (GAPF). 2009 sagte ermahnte sie die schwedische Regierung:

    „Integrationsministerin Nyamko Sabuni hat versprochen, die Zwangsehe und Kinderheirat zu kriminalisieren. … Wie viele Jahre müssen wir noch warten, und wie viele Mädchen und Kinder sollen noch gegen ihren Willen zwangsverheiratet werden?“ (In Schweden fürchten zirka 70.000 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, dass sie keine Freiheit bei der Wahl ihres Lebenspartners haben. Insgesamt 8.500 von ihnen geben an, dass sie nicht selber darüber entscheiden könnten, wen sie heiraten werden.)

    http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=2875682

    GAPF

    http://www.pelafadime.se/english/aboutus.htm

    Pela Atroshi, Fadime Sahindal

    http://www.pelafadime.se/pelaochfadime.htm

    „Am 21. Januar 2002 wurde die 26-jährige Fadime Sahindal, aufgewachsen in einer Einwandererfamilie kurdisch-türkischer Abstammung, von ihrem Vater im Flur der Wohnung ihrer Schwester ermordet. Fadime Sahindal lebte schon seit Jahren fern von ihrer Familie, weil sie sich einer geplanten Zwangsheirat verweigert hatte und einen schwedischen Freund hatte. Sie war nach Uppsala zu ihrer Schwester gefahren, bei der sie ohne Wissen des Vaters ihre Mutter treffen wollte. Der Vater aber erfuhr von ihrem Besuch, ging mit der Pistole zu der Wohnung und erschoss seine Tochter. Er lebte seit über zwanzig Jahren in Schweden, hatte den größeren Teil dieser Zeit feste Arbeit und war, von außen betrachtet, gut integriert.“

    http://www.monde-diplomatique.de/pm/2004/02/13.mondeText.artikel,a0017.idx,3

    Pela Atroshi (19), schwedisch-kurdisch, wurde 1999 in der Heimatstadt der Familie im nördlichen Irak getötet.

    http://www.aftonbladet.se/wendela/article10308613.ab

  12. Cees van der Duin Says:

    ::

    Point de Bascule ist eine sehr gute kanadische Seite und berichtet über deutsche Ehrverbrechen – auch über den Mönchengladbacher Doppelmord; man verlinkt zu Spiegel online:

    Rukiye et Derya Pester

    Le 9 mars 2007, peu après être passé devant le tribunal des affaires familiales (en vue d’une séparation), un homme de nationalité turque (Erol Pester) a tué en pleine rue son épouse (Rukiye – 38 ans) et sa fille (Derya – 19 ans) dans la ville de Mönchengladbach (près de la frontière des Pays-Bas en Rhénanie du Nord – Westphalie) au nom de «l’honneur de la famille».

    Spiegel Online : Das Deckmäntelchen namens Ehre (Au nom de l’honneur)

    http://pointdebasculecanada.ca/articles/10002557-rapport-petermann-une-synth%C3%A8se-belge-sur-le-crime-d%E2%80%99honneur.html

    Rapport Petermann : Une synthèse belge sur le crime d’honneur
    Écrit par Point de Bascule on 24 Janvier 2012.

    ::
    ::

    SPIEGEL 29.10.2007

    Doppelmord-Prozess Das Deckmäntelchen namens Ehre

    Von Julia Jüttner, Mönchengladbach

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/doppelmord-prozess-das-deckmaentelchen-namens-ehre-a-514134.html

    ::

  13. Dwarslöper Says:

    ::
    ::

    26.08.2009

    An den Oberbürgermeister der
    Stadt Mönchengladbach
    Herrn Norbert Bude
    Rathaus Abtei

    15. März 2007

    Doppelmord in Mönchengladbach

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    Bezug nehmend auf den tragischen Fall des Doppelmordes im Bezirk Rheydt-Mitte am 09.03.2007 möchte ich folgende Fragen an Sie herantragen mit der Bitte um Stellungnahme.

    Wie der Presse zu entnehmen war, ging der Tat ein Gerichtstermin beim Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt an der Brucknerallee voran. Dabei ging es um das Sorge- bzw. Umgangsrechts für die gemeinsamen Kinder. In der Regel bedient sich das zuständige Familiengericht in solchen Fällen der Amtshilfe des örtlichen Jugendamtes bzw. der städtischen Sozialdienstes.

    Von daher möchte ich Sie um die Beantwortung nachfolgender Fragen bitten:

    1. Inwieweit war dem Amt für soziale Dienste bzw. dem Jugendamt der Stadt Mönchengladbach bekannt, dass es sich bei dem Täter um einen Gewalttäter handelte, der seine Frau regelmäßig geschlagen haben soll und gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag? Wenn dem Jugendamt der Stadt Mönchengladbach die Gewaltproblematik aktenkundig bekannt war, was wurde von Seiten der Stadt Mönchengladbach zum Schutz der Familie der Getöteten getan? Existieren bei der Stadt Mönchengladbach Akten, aus denen hervorgeht, dass es sich bei dem Täter um einen potentiellen Gewalttäter handelte?

    2. Hat das Jugendamt der Stadt Mönchengladbach Justiz, Staatsanwaltschaft und Polizei davon in Kenntnis gesetzt, dass es sich bei dem Täter um einen potentiellen Gewalttäter handelte, der seine getötete Ehefrau regelmäßig geschlagen haben soll?

    3. Verfügt die Stadt Mönchengladbach über Kenntnisse, ob der Täter schon stationär psychiatrisch behandelt worden war?

    4. War zu dem Gerichtstermin, an den sich die Morde anschlossen, das Jugendamt geladen? Wenn ja, hat das Jugendamt darauf hingewirkt, dass die Polizei zum Schutz der Beteiligten vor Gericht anwesend war, wie es in vielen Städten, wenn eine Gewaltproblematik vorherrscht, grundsätzlich praktiziert wird?

    5. Unterhält das Jugendamt der Stadt Mönchengladbach eine zentrale Notrufnummer und/oder Kontaktadresse an die sich das Lehrpersonal, Kinder und Jugendliche aus allen Schulen in Mönchengladbach sowie andere Personen in Fällen von häuslicher Gewalt, Bedrohung und anderen existentiellen Notlagen wenden können?

    Wenn ja, wann wurde diese vom Jugendamt der Stadt Mönchengladbach allen Schulen in Mönchengladbach und anderen gegenüber bekannt gemacht?

    Wie lautet diese Nummer und zu welchen Zeiten ist diese Nummer erreichbar? Auch hierzu erbitten wir alle vorliegenden Informationen.

    6. Existiert beim Jugendamt eine Dienstanweisung, die das Personal anweist, wie in Fällen z.B. des Umgangs- und Sorgerechts, die gleichzeitig das Vorhandensein einer Gewaltproblematik nahe liegend erscheinen lassen, grundsätzlich zum Schutz der dadurch gefährdeten Beteiligten zu verfahren ist? Wenn ja, bitten wir um Übersendung eines Exemplares dieser Dienstanweisung.

    7. Existiert für alle Mönchengladbacher Schulen eine Dienstanweisung, die das Schulpersonal anweist, wie in Fällen, in denen das Personal an Schulen Informationen erhält, die den Verdacht nahe legen, dass Schülerinnen und Schüler häuslicher Gewalt, Bedrohung und anderen existentiellen Notlagen augesetzt sind, zu handeln ist? Wenn ja, bitten wir um Übersendung eines Exemplares.

    8. Die beiden Morde vollzogen sich an zwei Frauen mit einem Migrationshintergrund. Häufig erfahren die Opfer zuerst häusliche Gewalt durch die Täter. Die beiden Taten in Mönchengladbach können in den Kontext so genannter „Ehrenmorde“ gestellt werden. Opfer dieser Gewalt sind überwiegend Frauen.

    Daraus ergibt sich die Frage, welche Stellen in Mönchengladbach sind speziell für Migrantinnen, die solche Gewalterfahrungen machen, bekannt und zuständig?

    9. Bei den so genannten „Ehrenmorden“ handelt es sich um hinrichtungsähnliche Morde, die von Tätern mit einer archaisch patriarchalischen Mentalität begangen werden. Diese Mentalität tradiert sich, in dem männliche Jugendliche diese Einstellung übernehmen. Häufig entstammen solche Täter einem Milieu mit Migrationshintergrund.

    Wo führt das Jugendamt der Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit Schulen in Mönchengladbach welche Maßnahmen durch, um gewaltorientierte Einstellungen von männlichen Jugendlichen zu verändern (Anti-Gewalttraining)?

    Für eine baldige Antwort danke ich Ihnen und verbleibe
    mit freundlichen Grüssen

    Karl Sasserath
    Fraktionsvorsitzender

    Durchschrift
    Staatsanwaltschaft Krefeld

    http://www.gruene-mg.de/themen/sicherheitordnung/doppelmord-in-moenchengladbach.html

    ::
    ::

  14. Anonymous Says:

    What are you talking about? I know all of the people involved. Erol, Rükiye, Derya, Okan and Tügce. Please look into this with an open mind. That’s all I want to say. It’s much more complicated!!!

  15. STOP honour killing - STOP eerwraak - STOP Töre ve namus suçları Says:

    Peşter
    Rukiye, Orkan, Tuğçe

    http://www.hurriyet.de/haberler/arsiv-haberler/135657/evde-teror-estiren-bir-canavardi

    Pakistaan pleegt eermoord op eigen dochter

    http://forums.marokko.nl/showthread.php?t=1067712&s=e4093a2b30dffccd473e71028fbff614

    Antwerpen 2008

    http://www.gva.be/regio-antwerpen-stad/borgerhout/moord-op-rooseveltplaats-was-eermoord-2.aspx

    Zeventien eermoorden in België in vijf jaar tijd

    http://www.demorgen.be/dm/nl/989/Binnenland/article/detail/243295/2008/04/15/Zeventien-eermoorden-in-Belgie-in-vijf-jaar-tijd.dhtml

  16. Karina Says:

    Wo bleibt der Vergleich mit den – wie sie von den Medien so schön genannt werden – deutschen „Familiendramen“? Wieso wird dieses Thema nicht direkt mit aufgegriffen und analysiert? Etwa, weil sie nicht religiös geprägt sind? Familie pester war laut Artikel auch nicht religiös geprägt, wieso dann der Vergleich mit der Scharia?

    Erinnert mich an die mediale Hetzkampagne gegen muslimische Terroristen: es gab ca. 200 terroristische Anschläge im letzten Jahr und wieviele davon waren islamistisch geprägt? Genau, 3!

    Wo bleibt der Vergleich mit den integrierten, weltoffenen Muslimen, die in Deutschland deutlich in der Überzahl sind? Von denen man sicher sinnvolleres hört, als von einer Hand voll sog. Sozialpädagogen?

  17. Ümmühan Karagözlü Says:

    Liebe Karina,

    danke für Ihren Kommentar.

    Können Sie mir Belege für die 200 terroristischen Anschläge bringen, die nicht von radikal schariatreuen Gotteskriegern verübt worden sein sollen?

    Was die muslimischen Anschläge betrifft scheinen Sie sich gewaltig verrechnet zu haben.

    Ist Ihnen die Gruppe Boko Haram bekannt?

    A year of attacks linked to Nigeria’s Boko Haram

    http://edition.cnn.com/2014/02/27/world/africa/nigeria-year-of-attacks/

    UN: Over 1,000 killed in Boko Haram attacks
    ….“Some 1,224 people have been killed in Boko Haram related attacks“ since May, the UN humanitarian agency (OCHA) said in a statement.“

    http://www.aljazeera.com/news/africa/2013/12/un-1224-killed-boko-haram-attacks-20131216175810115265.html

    Timeline of Boko Haram attacks in Nigeria

    Since 2010, the Islamic sect Boko Haram has been blamed for many attacks on the residents of Northern Nigeria and Nigeria’s Federal Capital Territory. Below is a timeline of attacks for which the sect has claimed responsibility.
    Date Location of action Number of deaths Number of injured‘

    30 December 2010 Maiduguri 6 x [1][2]

    25 December 2010 Jos 32 x [3][4]

    31 December 2010 Abuja, Mogadishr, Military Barracks 11
    13 [5][6][7]

    26 June 2010 Borno 25 12 [8]

    9 October 2011 Maiduguri x x [9]

    8 April 2011 Suleja, INEC Office 16 x [10][11]

    23 July 2011 Maiduguri 3 Several [12][13]

    3 July 2011 Maiduguri 5 10 [14]

    26 August 2011 Abuja, UN House 26 116 [15][16][17]

    13 September 2011 Maiduguri 4 x [18]

    16 June 2011 Abuja Nigeria Police Headquarters 8 44 [19][20]

    26 June 2011 Maiduguri, Borno State 25 12 [21][22]

    4 December 2011 Azare, Katagum, Local Govt Area Bauchi 3 x [23][24]

    7 December 2011 Ori Apata Ogbomoso Area of Kaduna 7 x [25][26]

    13 December 2011 Maiduguri 10 30 [27][28]

    22 December 2011 Maiduguri & Damaturu 4 x [29]

    25 December 2011 Jos, Plateau, Suleja, Yobe, Church 43
    Several [30][31]

    28 December 2011 Sapele, Delta, Hausa Quarters x 7 [32][33]

    30 December 2011 Gombe, Hotel x 15 [34]

    5/6 January 2012 Gombe & Adamawa 28 x[35]

    7 January 2012 Adamawa 17 12 [36][37]

    20 January 2012 Kano 162 Several [38][39]

    22 January 2012 Bauchi 11 x [40]

    3 February 2012 Kogi, State Police Station 4 Several [41]

    11 March 2012 Jos, Church 10 Many [42]

    24 March 2012 Kano 2 x [43][44]

    8 April 2012 Jos, Church 20 Many [45][46]

    8 April 2012 Kaduna 40 Many [47][48]

    29 April 2012 Kano Bayero University 16 x [49][50]

    26 April 2012 Abuja, Kaduna 6 Many [51]

    30 April 2012 Taraba 11 x [52]

    25 April 2012 Maiduguri, Police Headquarters 7 x [53]

    3 June 2012 Bauchi 12 many [54]

    8 June 2012 Maiduguri Unknown x [55]

    10 June 2012 Jos 8 x [56][57]

    17 June 2012 Kaduna & Zaria 40 x [58][59]

    22 June 2012 Abuja x x [60]

    13 July 2012 Maiduguri 5 x [61][62]

    30 July 2012 Zaria, Kaduna 5 x [63]

    14 August 2012 Kaduna 4 x [64][65]

    26 August 2012 Maiduguri Unknown x [66][67]

    23 September 2012 Bauchi 2 46 [68][69]

    5 October 2012 Maiduguri 1 11 [70]

    6 October 2012 Taraba x 8 [71]

    8 October 2012 Maiduguri 35 x [72]

    28 October 2012 Kaduna 8 100 [73][74]

    7 May 2013 Bama 55 ? [75]

    6 July 2013 Yobe State 42 ? [76]

    12 February 2014 Konduga 39[77] ?

    12 February 2014 Wajirko 4[77] 6

    16 February 2014 Izge Rana, Christian village in Borno
    90[78][79] ?

    19 February 2014 Bama 60[80] ?

    25 February 2014 Buni Yadi 59 ?

    1 March 2014 Maiduguri 51[81] ?

    1 March 2014 Mainok 39[81] ?

    10 April 2014 Kala Balge 60[82] ?

    10 April 2014 Dikwa 8[82] ?

    14 April 2014 Abuja 88[83] 125

    1 May 2014 Abuja at least 19 [84] 60[84]

    5 May 2014 Gamboru Ngala more than 300[85] many

    18 May 2014 Kano 4[85] ?

    20 May 2014 Jos 118 56[86]

    21 May 2014 Chikongudo 25[85] ?

    25 May 2014 Yobe State,Borno State 54[87] ?

    27 May 2014 Borno State 48[88] ?

    31 May 2014 Kala/Balge 40[89] ?

    1 June 2014 Mudi 40+[90] ?

    23 June 2014 Kano 12+[91] ?

    14 July 2014 Northeast Nigeria 26+[92][93]

    Das sind die Terroranschläge und Überfälle einer einzigen Terrorgruppe innerhalb von nur vier Jahren. 2013 terrorisierten diese Dschihadisten an zwei Orten die Bevölkerung

    http://en.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_Boko_Haram_attacks_in_Nigeria

    Weitere bekannte Terrorgruppen sind al Qaida und die al Schabaab-Miliz.

    Die Harakat al-Shabaab al-Mujahideen (HSM) Bewegung der Mudschahidin-Jugend‘) – kurz al-Shabaab ist eine islamistische militante Bewegung in Somalia. Sie ging aus dem radikalen und militanten Flügel der Union islamischer Gerichte hervor, die Ende 2006 entmachtet wurde. Sie kämpfte im somalischen Bürgerkrieg gegen die bis Anfang 2009 im Land stationierten äthiopischen Truppen und bekämpfte die Übergangsregierung Somalias sowie seit deren Auflösung im August 2012 den somalischen Staat. Al-Shabaab kontrolliert Teile Südsomalias und setzt dort eine strenge Auslegung der Schari’a durch. Die Gruppierung ist wahhabitisch beeinflusst.[1] Ihr Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staates am Horn von Afrika und die Beteiligung an einem weltweiten Dschihad.[2] Die Organisation steht auf der Liste der durch das Außenministerium der Vereinigten Staaten ausgewiesenen terroristischen Organisationen im Ausland.[3] Seit spätestens 2009 bemühte sich al-Shabaab um die Aufnahme in das Netzwerk von al-Qaida, was Osama bin Laden bis zu dessen Tod wegen al-Shabaabs Inkaufnahme der Tötung von Muslimen verweigerte.[4] Im Februar 2012 schwor Al-Shabaab Aiman az-Zawahiri, dem neuen Anführer von al-Qaida, die Gefolgschaft und gilt seitdem als regionaler al-Qaida-Ableger.[5]

    1 Somalia rebel groups ‚merge‘, in: Al Jazeera English, 25. Dezember 2010
    2 Interview mit Shabaab-Kommandeur Muhammad Abu Hanifa in zenith – Zeitschrift für den Orient vom Frühling 2010
    3 Foreign Terrorist Organizations. U.S. Department of State. 27. Januar 2012. Abgerufen am 28. Mai 2012.
    4 http://www.usnews.com/news/world/articles/2013/09/29/terrorists-used-new-tactic-to-spare-some-muslims
    5 http://edition.cnn.com/2012/02/09/world/africa/somalia-shabaab-qaeda/

    Islamisten bedrohen Journalisten

    Syrien und Somalia gehören zu den gefährlichsten Ländern für Journalisten weltweit. Reporter und Blogger müssen vor allem radikale Islamisten fürchten.

    Laut der Organisation Reporter ohne Grenzen sind im vergangenen Jahr 71 Journalisten und 39 Blogger bei ihrer Arbeit getötet worden. Das sind etwas weniger als 2012. Allerdings hat sich die Zahl der Entführungen auf 87 verdoppelt. Über 800 Presseleute wurden festgenommen, über 2.000 bedroht oder angegriffen.

    Die gefährlichsten Länder für Journalisten sind derzeit demnach Syrien, Somalia, Pakistan, Indien und die Philippinen. Fast alle getöteten Blogger kommen aus Syrien. Bürgerjournalisten wie sie kämpfen laut Reporter ohne Grenzen dort gegen Nachrichtensperren und Zensur. Das Regime von Präsident Baschar al-Assad gehe „mit unverminderter Gewalt“ gegen die Zivilbevölkerung und Medienschaffende vor. Letztere gerieten zudem immer öfter ins Visier bewaffneter, mit Al-Kaida verbündeter Islamistengruppen, die keine unabhängige Berichterstattung duldeten.

    http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/islamisten-bedrohen-journalisten-87064/

    Am 21. September 2013 bekannte sich al-Shabaab zu dem Überfall auf das Westgate-Einkaufszentrum im kenianischen Nairobi, wobei mindestens 68 Menschen getötet und mehrere hundert Menschen verletzt wurden. Al-Shabaab gab als Anlass für den Anschlag die Präsenz kenianischer Truppen in Somalia an.

    http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-24193284

    Am 14. Dezember 2013 starben bei einem Granatenangriff auf einen Regionalbus, im somalisch besiedelten Stadtteil Eastleigh von Nairobi, vier Menschen. Der Anschlag ereignete sich vor der Pangani Police Station, die zum Zeitpunkt des Anschlags mit 32 Personen besetzt war.

    http://bigstory.ap.org/article/gunmen-open-fire-nairobis-most-upscale-mall

    The Dominian: Grenade attack on Kenyan bus kills four vom 14. Dezember 2013

    „Al Qaida ist noch nicht besiegt

    Al Qaida ist zurück, und wieder geht der Schrecken vor ihrem Terror um. Zwei Entwicklungen haben dem Terrornetz zu der Renaissance verholfen: Erst flossen die Waffen, die im Jahr 2011 zur Unterstützung der Rebellen im Aufstand gegen Gaddafi nach Libyen gelangt waren, weiter nach Mali; dort bildete sich eine neue Basis für den Dschihad.

    Dann zog der Bürgerkrieg in Syrien islamistische Extremisten aus aller Welt an – ein zweites Zentrum war entstanden. Während Mali als geographischer Mittelpunkt Dschihadisten von Marokko bis Nigeria als Ausgangspunkt dient, erweitert Syrien den Radius der irakischen Dschihadisten. Sie schienen mit dem Ende des irakischen Bürgerkriegs im Jahr 2008 besiegt. Als Folge des uneinsichtigen schiitischen Ministerpräsidenten Maliki und vor allem des Bürgerkriegs in Syrien sind sie aber stärker denn.

    Als drittes Element könnte die Rückkehr von Al Qaida befördern, dass Islamisten, die es mit der Demokratie versuchen wollten, zu der Überzeugung gelangten, dass Demokratie nur dann gilt, wenn Säkulare die Wahlen gewinnen.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/terror-al-qaida-ist-noch-nicht-besiegt-12397949.html

    Zwangsheirat und Wali Mudschbir sind übrigrigens pure Scharia.

    Der Wali mudschbir, auch Wali mujbir walī muǧbir, von wali ‚Vormund‘ und adschbara ‚zwingen‘), türkisch: mücbir veli ist nach dem islamischen Recht der Vater oder Großvater, der die jungfräuliche Braut als Heiratsvormund (wali) gegen ihren ausdrücklichen Willen zur Ehe mit einem beliebigen ehefähigen Muslim bestimmen kann.[1]

    Jungfräulich bedeutet in der Praxis, dass die Frau zu ihrer ersten Ehe gegen ihren ausdrücklichen Willen gezwungen werden kann, jedoch nicht zu weiteren Ehen. Der gewöhnliche Heiratsvormund kann zwar auch Schweigen, Lachen oder Weinen als Zustimmung zur Heirat werten, aber gegen den ausgesprochenen Willen der Braut darf er sie nicht verheiraten.

    Ist der Ehevormund der Vater oder Großvater väterlicherseits, kann er nach der hanafitischer, malikitischer,[2] schafiitischer und hanbalitischer Lehre die Ehe als wali mudschbir auch gegen den ausgesprochenen Willen einer jungfräulichen Braut schließen.

    Nach hanafitischem Recht kann jeder Heiratsvormund eine minderjährige Braut zur ersten Ehe zwingen, die Braut hat jedoch das Recht, sich bei Erreichen ihrer Volljährigkeit wieder scheiden zu lassen.

    Im Iran war die Gesetzeslage von 1958 bis 1998 so, dass das Verheiraten einer Braut ohne ihre Einwilligung als Sklaverei angesehen wurde und strafbar war. Seit 1998 ist ein solches Tun im Iran wieder legal. Dies entspricht den Lehren des zwölfer-schiitischen Mehrheits-Islams im Iran, sowie den Lehren der sunnitischen Minderheiten, die meist der hanafitischen oder schafiitischen Schule des sunnitischen Islams folgen.

    In Malaysia ist die Zwangsverheiratung durch einen Wali mudschbir in mehreren Bundesstaaten legal[3], etwa im Staat Kelantan.

    Nach einem Rechtsgutachten Fatwa des stellvertretenden Justizminister Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich im Jahre 2005 ist die Zwangsehe nach Saudischem Recht für verboten und unter Strafe erklärt worden. Es wurde jedoch keine konkrete Strafe festgelegt.[4]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wali_mudschbir

    Weder die Kirchen, noch die deutsche Regierung, noch die Parteien, Wohlfahrtsverbände haben laut vernehmlich derartige Menschenrechtsverletzungen und Gräueltaten angeprangert und das islamische Recht als nicht kompatibel mit der Allgemeinen Erklärung und dem Grundgesetz verurteilt. Die von Ihnen genannten weltoffenen, integrierten Muslime, die Ihrer Ansicht nach in der Überzahl sein sollen, haben sich ebenfalls nicht glaubhaft von diesen Gruppen als unislamisch und menschenverachtend distanziert. Das können sie theologisch auch gar nicht.

    Sehr geehrte Karina,

    nach meinen Informationen gab es in den letzten Wochen überall sogenannte „friedliche Demonstrationen“ gegen den Gaza Krieg, auf denen Parolen wie Kindermörder Israel, Tod den Juden, Juden ins Gas, Tod Israel zu hören waren. Wo waren da die weltoffenen, integrierten Muslime?

    Diese Bevölkerungsgruppe habe ich auch nicht auf Demos gegen die Gotteskrieger des IS gesehen. Waren Sie da?

    „Granatenangriff auf armenische Schule in Syrien – Kind getötet

    Damaskus.Bei Mörserangriffen auf von Christen bewohnte Gebiete der syrischen Hauptstadt Damaskus ist mindestens ein Kind getötet worden. In dem Stadtviertel Bab Touma in Damaskus wurde die amenisch-katholische Grundschule „Manar“ (armenisch: Paros) angegriffen.

    Wie Staatsmedien, Oppositionelle und Augenzeugen berichten, wurde die Grundschule heute um 7:30 Uhr Ortszeit, als sich die Kinder der Grundschule im Hof versammelten, von einer Wurfgranate getroffen. Veröffentlichten Krankenhausberichten zufolge wurden dabei 58 Kinder verletzt und ein Kind getötet. Derzeit werden die lebensgefährlich verwundeten Kinder, die bei dem Granatenangriff teilweise Beine und Arme verloren haben, in 3 verschiedenen Krankenhäusern behandelt. “

    http://haypressnews.wordpress.com/2014/04/15/granatenangriff-auf-armenische-schule-in-syrien-kind-getotet/

    Werden Sie an einer Aktion teilnehmen, um für Freiheit, Frauen- bzw. Menschenrechte und Frieden einzutreten?

    Setzen auch Sie sich für den Erhalt des säkularen, freiheitlich demokratischen Rechtsstaats und die weltweite Verbreitung und Anerkennung der allgemeinen und daher gleichbehandelnden Menschenrechte (Paris, 1948), die unteilbar, unveräußerlichen und daher unverhandelbar sind.

    Ümmühan Karagözlü

  18. Machandelboom Says:

    „der Vergleich mit den integrierten, weltoffenen Muslimen, die in Deutschland deutlich in der Überzahl sind“

    Karina, meinen Sie jetzt eher die Chefetage von IGMG (Millî-Görüş-Bewegung) oder diejenige der IGD (deutscher Zweig der globalen Muslimbruderschaft), wenn Sie von integrierten Muslimen schwärmen?

    In Muslime und Nichtmuslime unterteile ich die Bevölkerung auch gar nicht, auch Sie sollten das nicht länger tun, sondern von den Bürgerrechten und allgemeinen Menschenrechten reden, die jeden gleich behandeln, auch wenn er gottlos ist oder sogar Frau.

    Oder distanzieren Sie sich als säkulare Muslima regelmäßig und laut hörbar von ECFR (Fatwa Rat, unter Scheich Yusuf al-Qaradawi) und Necmettin Erbakan?

    Stimmen Sie mir zu, dass das Islamische Recht jeden Nichtmuslim und jede Frau herabstuft und daher in der BRD nicht legalisiert werden darf?

    Ich bin gespannt.

  19. Bragalou Says:

    ::

    Vater erwürgt Tochter – weil sie einen Freund hatte

    VON CHRISTINE HORSTKORTE, in: Bild, 25.09.2015

    Darmstadt – Sie war wunderhübsch, lernte Zahnarzthelferin. Aber Lareeb K. (19) liebte einen jungen Mann. Eine verbotene Liebe. Deshalb musste sie sterben!

    Erwürgt von ihrem eigenen Vater, ihre Mutter sah zu. Jetzt wird den Eltern Asadullah K. (52) und Shazia K.(41) der Prozess am Landgericht gemacht. Wegen gemeinschaftlichen Mordes. […]

    Der Vater: Ein kleiner schmaler Mann, weiße Haare, weißer Bart. Die Mutter: cremefarbener Schal um Kopf und Schultern, taupefarbene Longjacke [, um ihre islamische Verpflichtung der Bedeckung des weiblichen Körpers, um die Vorgaben für den Hidschab zu erfüllen]. Beide weinen. Sie sind Pakistani mit deutschen Pässen, gehören zur muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, sehr religiös.

    Die schreckliche Tat am 28. Januar 2015 laut Anklage: Zwischen 2 und 4 Uhr geht der Reinigungsmitarbeiter Asadullah K. in Lareebs Zimmer in der elterlichen Wohnung. Er kniet sich auf sie, legt ihr die Hände um den Hals, drückt minutenlang zu. […] Dann bringen sie die Leiche im Auto zu einem Waldparkplatz zehn Minuten entfernt. Asadullah K. schubst den Rollstuhl die Böschung runter. Passanten finden die tote Lareeb am Morgen.

    Asadullah K. glaubte die Ehre der Familie in Gefahr, weil sich Lareeb mit einem jungen Mann traf. Er gehört zwar zur gleichen Gemeinde, aber der Kontakt passte weder ihren noch seinen Eltern.

    Lareebs Eltern rasteten aus, als sie von der Beziehung erfuhren, verboten ihr den Umgang, sie durfte nicht mehr allein raus, bekam sogar Schläge. Doch die junge Frau widersetzte sich, traf ihren Liebsten trotzdem. Sie sprach nicht mehr mit ihren Eltern, aß kaum noch, wurde immer schmaler, trug kein Kopftuch mehr. Dabei war sie bis dahin eine brave Tochter.

    Die Gemeinde versuchte zu vermitteln, vergeblich. Als Post von der Polizei kam, eskalierte die Situation. Lareeb war beim Versuch, Kondome zu klauen, erwischt worden. In der Nacht brachte der Vater sein Kind um. […]

    Shazia K., die wie ihr Mann kaum Deutsch spricht, weil er ihr das Lernen verboten hatte […]

    Die jüngste Tochter Nida (14) ist Nebenklägerin, ist als Zeugin geladen […] „Mama hat mich mit dem Stock geschlagen.“ Mit Lareeb hat sie sich gut verstanden, aber von ihrem Freund Raheel wusste sie nichts: „Über so was durften wir nicht reden.“

    Sie traf ihn erst nach Lareebs Tod. „Er erzählte mir, dass Lareeb in Pakistan zwangsverheiratet werden sollte.“ Am Abend vor der Tat wurde die kleine Schwester zu einer Tante zum Übernachten geschickt.

    Raheel T. (25), Student und Taxifahrer, kommt in dunklem Anzug und Krawatte: „Wir wollten heiraten. Ihre Eltern bedrohten mich erst, taten nach einigen Gesprächen mit der Glaubensgemeinde und meinen Eltern nach außen aber so, als ob sie einverstanden seien. Doch Lareeb erzählte mir, dass ihre Mutter sie als Schande für die Familie beschimpft, sie mit einem Stock schlägt, einmal drückte sie ihre Hand auf den heißen Herd, sie hetzte den Vater gegen Lareeb auf, damit er sie ständig verfolgt. Sie haben sie auch nachts zweimal auf die Straße geworfen.“

    Angeblich habe der Vater außerdem schon einmal versucht, Lareeb zu erwürgen. […]

    http://www.bild.de/regional/frankfurt/prozess/diese-eltern-toeteten-ihre-eigene-tochter-42714238.bild.html

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    Die Tochter für die „Familienehre“ getötet

    Von: Joachim Baier, in: Kölnische Rundschau, 25.09.2015.

    Mit dem Geständnis des Vaters hat in Darmstadt ein Prozess gegen strengreligiöse muslimische Eltern um die Tötung ihrer Tochter begonnen. Der 52-Jährige und die 41 Jahre alte Mutter sollen die 19-Jährige vor acht Monaten gemeinschaftlich ermordet haben, um die „Familienehre zu retten beziehungsweise wiederherzustellen“, sagte Staatsanwältin Barbara Sieger am Freitag beim Verlesen der Anklage vor dem Landgericht. Die junge Frau habe einen Freund gehabt, mit dem sie nicht verlobt gewesen sei. Vater und Mutter hätten von sexuellen Kontakten des Paares erfahren. […]

    Laut Anklage erwürgte der Vater seine Tochter. Er habe der Schlafenden Ende Januar in Darmstadt „minutenlang ihren Hals zugedrückt“, die Mutter sei einverstanden und dabei gewesen. Die 41-Jährige habe bei der Planung der Tat und der Beseitigung der Leiche geholfen.

    Die Mutter ließ über ihren Anwalt mitteilen, sie sei von der Tat überrascht und dann dazu gezwungen worden, beim Wegschaffen der Leiche zu helfen. Ihr gesamtes Leben, sagte der Anwalt, sei stark „vom Leben in der muslimischen Gemeinde“ bestimmt gewesen, „von den Geboten der Religion“. Die Beziehung der 19-Jährigen – an den Eltern vorbei – habe „deren Denken erschüttert“. Als dann die Polizei die Tochter verdächtigt habe, Modeschmuck und Kondome gestohlen zu haben, […]

    In dem Prozess tritt die Schwester der Getöteten als Nebenklägerin auf. Zum Auftakt wurde sie als Zeugin gehört, vom Zeugnisverweigerungsrecht als Tochter wollte sie keinen Gebrauch machen. […] Die 14-Jährige erzählte, die Eltern seien sehr streng gewesen: „Wir mussten auf jede Kleinigkeit achten.“ Das Thema Liebe und Jungs sei tabu gewesen. Die Mutter habe sie mit einem Stock geschlagen. Kontakte zu Freunden außerhalb des Schulunterrichts seien schwierig gewesen. […]

    http://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/gestaendnis-vor-gericht-die-tochter-fuer-die–familienehre–getoetet,15184900,31990944.html

    ::

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