Helmut Kohls Sohn Muslim?

055

Ἅγια Σοφία

Hágia Sophía

Konstantinopel, 28. Mai 1453

Istanbul, 28. Mai 2001

Der Kanzlersohn

ist längst Muslim?

Jacques Auvergne, 2008

Peter Kohl, der jüngste Sohn des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers und Türkeibeitrittsfreundes Helmut Kohl müsste eigentlich längst Muslim sein. Denn nach der von keinem Geringeren als von Allah persönlich gestifteten Rechtsordnung der Scharia kann eine muslimische junge Frau keinen Mann aus den Völkern der Dhimmis, der Schutzbefohlenen heiraten.

Mutter Hannelore konnte nicht bei der Hochzeit dabei sein, angeblich zwang sie ihre Lichtallergie, das pfälzische Haus nicht zu verlassen. Vater Helmut und der ältere Bruder Walter begleiteten Peter Kohl zu dessen Hochzeit mit der türkischen Industriellentochter Elif Sözen muslimischen Bekenntnisses. Am 28. Mai 2001 wurde im Beisein von 500 Gästen aus Politik und Wirtschaft im zur Kempinski-Gruppe gehörenden Hotel Ciragan gefeiert. Auf der europäischen Seite des Bosporus gelegen wurde das heutige Hotel Ciragan im Jahre 1874 als Palast von Sultan Abdülaziz errichtet. Ein theokratischer Sultanspalast als Unterkunft? Säkularisten oder orientalische Demokraten könnten daran Anstoß nehmen. Nicht so die pfälzische Dynastie Kohl.

Die Heirat fand auch als kirchliche Handlung statt, in Istanbul und am 28. Mai. An einem 28. Mai war bereits schon einmal eine gottesdienstliche Handlung in dieser Stadt begangen worden, doch das ist sehr lange her, mehr dazu am Ende des Textes. Das frisch verheiratete Paar also gedachte, die Flitterwochen in der Türkei zu verbringen.

War die Ehe heimlich türkischerseits arrangiert worden, nach dem Motto: Mädchen, fang den Sohn des Königs von Deutschland ein, Schachmatt? Und überhaupt: Ist Peter Kohl konvertiert oder weiß er als begüterter Bewohner transatlantischer goldener Käfige von den 1.400 Jahre alten Gesetzen Allahs immer noch gar nichts, auch wenn er schon wichtige Spielfigur der weltweiten Islamisierung ist? Findet Peter Kohl den Islam ganz toll? Gibt es Ärger im ehelichen Schlafzimmer, wenn Peter zu Elif über den Armeniervölkermord redet oder über die beschämenswerte Rolle der Frau – jeder Frau – im Islam?

Vielleicht ist dem Peter auch alles völlig egal – dann wäre er ganz Kind seiner Zeit, „Kind der Ära Kohl“. Recht witzig. Darüber hinaus ist man auf höchster politischer Ebene in der Bundesrepublik immer schon Meister im Schönlügen gewesen: Staatsverschuldung, Korruption (von Kohls schwarzen Kassen bis zum Antwerpes-Trienekens-Klüngel), Islamisierung Europas: Alles nicht so schlimm. Irgendwie normal. Just World, die Welt ist gerecht. Für Fehlentscheidungen braucht man ja auch keine persönliche Verantwortung zu übernehmen.

Peter Kohl und Elif Sözen hatten sich vor zwanzig Jahren beim gemeinsamen Studieren in den USA kennengelernt. Seit etlichen Jahren leben beide in London und arbeiten im Finanzgeschäft.

Doch 2007, 2008? Besteht die Ehe eigentlich noch? Ich hätte gar nichts dagegen, wenn Peter und Elif selbstbewusst die kulturell vormoderne Scharia ins Museum verweisen würden und sagten: „Klar, eine Muslima heiratet einen Christen und beide behalten ihre Religion und die Kinder werden sich ihre Religion oder Nichtreligion immer wieder selbst aussuchen!“ Dazu jedoch scheinen selbst die CDU-Politiker zu feige zu sein, die keine muslimische Verwandtschaft haben. Aus berechtigter Besorgnis. Denn Schariagegner oder Islamkritiker leben gefährlich.

Dem tollen Kanzler blieb nicht viel anderes übrig, als nach „malerischer“ patriarchaler Sitte und als sklavischer Dhimmi bei Elifs Familie um die Hand der Türkin anzuhalten, wenn wir das überhaupt glauben möchten. Ein Witz. Peter und Elif leben seit einem guten Jahrzehnt zusammen und nicht selten töten fromme türkische Familien eine Tochter, die unerlaubterweise mit einem Mann zusammen Zeit verbringt. Ein männlicher Christ, der eine Tochter Allahs ehelichen will: Das geht schon gar nicht, so habe es der Schöpfer der Welt angeordnet: Der Christenmann müsse erst einmal zum Islam konvertieren. Ich wiederhole mich: Ist Peter Kohl Muslim?

Der stumpfe Machtmensch Helmut hatte wahrlich keine ausgeprägten spirituellen Antennen. Auch zu religionspolitischen Fragen ist er stets ebenso desinteressiert wie unberufen gewesen. Er mag sich in seiner Allmachtsphantasie und seiner Verachtung für alles Schwache für unverwundbar gehalten haben. Nun, der König hat nicht aufgepasst.

Christenkanzler von Deutschland: Dein Sohn ist weg, Schachmatt. Ehen anbahnen ist der beliebteste orientalische Volkssport. Ohne Frage ein günstiges Omen für einen baldigen Türkeibeitritt zur Europäischen Union.

Die offensichtlich depressive Mutter Hannelore wählte wenige Wochen nach der Hochzeit ihres Sohnes Peter den Freitod. Die medizinischen Gründe für ihre Tat mögen unklar sein, die Lichtallergie halten manche für eine Fabel und eine Autopsie fand nicht statt (taz). Womöglich blickte Hannelore Kohl selbst politisch immer klarer als ihr Mann Helmut.

65.000 Dollar wird die Hochzeit im Palasthotel gekostet haben, so schätzen Kenner.

Um alle so richtig an der multikulturellen Nase herum zu führen wurde Tage gleich zweimal geheiratet, erst in der aus islamischer Sicht eher gotteslästerlichen katholischen Basilica Sant`Antonio und anschließend politreligiös rechtmäßig, das heißt: In der Moschee. Den Priester für die interreligiöse katholische Schaufensterveranstaltung hatten die Kohls aus Deutschland importiert, Monsignore Erich Ramstetter, der ehemalige Stadtdekan von Ludwigshafen, ein Freund der Familie. Der Imam der Moschee dann war fraglos der bessere Kenner der seit dem 29. Mai 1453 folkloristisch christenfeindlichen Stadt.

Christenverfolgung. Die bis heute seitens der Türkei aufwändig geleugnete Armenierausrottung der Jahre 1915 bis 1917 mit wahrscheinlich mehr als einer Million Ermordeten. Die bis heute andauernde permanente Diskriminierung der alteingesessenen Griechen orthodoxen Bekenntnisses, Grundstücks- und Kirchenenteignungen in gigantischem Umfang – die griechische Bevölkerungsgruppe scheint auch zahlenmäßig kurz vor dem Aussterben zu stehen. Das Lehrverbot der aramäischen Sprache.

In islamisierten Territorien gibt vorerst eine anscheinend für selbstverständlich gehaltene Alltagsgewalt gegen alle Nichtmuslime den Ton an, Spuren dieser Menschenverachtung erleben wir mittlerweile in Europa, Australien oder Kanada. Im Februar 2006 wurde im nordtürkischen Trabzon (dem vormaligen Trapezunt) der katholische italienische Priester Andrea Satoni von einem Sechzehnjährigen wie beiläufig hingerichtet, im April 2007 in Malatya der evangelische Missionar Tilman Geske.

Dschihad Priestermord: Bis auf Weiteres ein integrierter Bestandteil jeder islamischen Landnahme oder „islamischen Landespflege“ – auch das muss sich ändern, will der Islam von der weltweiten kulturellen Moderne als Gesprächspartner ernst genommen werden.

Ach, noch zur Hochzeit. Ein Wall von Sicherheitsleuten und Fahrzeugen hinderte die internationale Presse planmäßig am Fotografieren. Kohls ältester Sohn Walter machte engagiert mit und schlug einem Kameramann der Deutschen Welle ins Gesicht, um Fernsehaufnahmen im Außenbereich der katholischen Kirche zu verhindern. War wohl ein bisschen „mit den Nerven runter“, der Kanzlersohn?

Jetzt erwarten wir Islamkritiker aller Religionen vom bikulturell geschulten Londoner Finanzfachmann Peter Kohl eine Absage an die frauenfeindliche Scharia, an den Dhimma-Rassismus und an den weltweiten politischen Islam. Indes – wir hören nichts. Restfamilie Kohl schweigt.

Der 28. Mai also war Hochzeitstag. Europa ist ja ärgerlich symbolvergessen.

Das kann sich rächen. Am einem 28. Mai nämlich, 1979, wurde der Beitrittsvertrag der EU mit Griechenland unterzeichnet. Die Türkei möchte uns heute vielleicht zum Vertragsausfertigen ermuntern?

Am einem 28. Mai fand in dieser selben Stadt schon einmal ein christlicher Gottesdienst statt. Das kommt von Zeit zu Zeit durchaus vor, mögen Sie sagen.

Am 28. Mai 1453 war jener Gottesdienst. In der Hágia Sophía.

Es war der letzte.

Jacques Auvergne

Quellen:

Netzeitung

http://www.netzeitung.de/entertainment/people/145450.html

http://www.netzeitung.de/entertainment/people/144876.html

Die taz zum Freitod der Hannelore Kohl

http://www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?ressort=ku&dig=2001%2F08%2F03%2Fa0111&cHash=6323f395ed

RP-online zum Priestermord von Trabzon

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/175335

KN-online zum Missionarsmord von Malatya

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0629/blickpunkt/0001/index.html

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9 Antworten to “Helmut Kohls Sohn Muslim?”

  1. Ali Hassan Says:

    Catholics can only marry Catholics, but Helmut Kohl was married to Hannelore who was a Protestant. This is the 21st Century, lets stop fighting the Crusades.

  2. Jacques Auvergne Says:

    Zweifel an Lichtallergie bekennt
    Andrew Gimson am 03.08.2001
    in der taz:

    Eine schrecklich normale Ehe
    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2001/08/03/a0111

  3. Anja Murad Says:

    Ich gratuliere dem Verfasser dieses Artikels!

    Da haben zwei Menschen geheiratet und Sie haben es geschafft einen ganzen Phantasieroman drumherum zu dichten, der ihrer eigenen Paranoia entspricht. Ich denke, wer das liest und noch einigermaßen bei Verstand ist, wird wohl nur den Kopf darüber schütteln wie Sie hier von einer Heirat im Jahre 2001, die Sie im übrigen garnichts angeht, auf die Armenierausrottung im Jahre 1915 kommen.

    Viel Sinn für Romantik haben sie wohl auch nicht, sonst würden sie sich nicht noch drüber aufregen, daß Kohl bei den Eltern der Türkin für seinen Sohn um die Hand gehalten hat. Wie kann man das nur negativ finden? Wie kann man überhaupt so einen Artikel verfassen, an den Haaren herbeigezogener Unsinn!

  4. Anja Murad Says:

    PATRICK DELILA ELLEN MAMA FRANK
    spanishtrain2004@yahoo.de

  5. schariagegner Says:

    Guten Tag, Anja Murad,

    danke für Ihren Kommentar.

    Als säkulare Muslima muss ich ihnen sagen, dass nicht jede muslimisch sozialisierte Frau sich die rosarote Brille anzieht und zum Taschentuch greift, um sich ein paar Tränen der Rührung aus dem Gesicht zu wischen, sobald sie eine junge Frau im weißen Brautkleid mit ihrem ebenfalls festlich gekleideten Bräutigam im Kreis der zahlreich erschienenen Verwandten, Freunden und sonstigen Hochzeitengästen sieht. Manche türkischstämmige Zeitungsleserin, die von einer solchen Vermählung erfährt, denkt mit Grauen an ihre eigene Hochzeit.

    Offensichtlich lassen sich nicht alle Kufar an der Nase herumführen und haben den Mut, ihre Bedenken und Zweifel über eine solche „Traumhochzeit“ kundzutun.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wali_mudschbir

    http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&code=4&faqtitleID=5&lang=eng

    Ist es etwa falsch, dass ein Muslim zwar ohne weiteres eine Jüdin oder Christin heiraten darf, eine Muslima aber nicht einen Juden oder Christen?

    Die islamische Webseite Enfal.de beantwortet 63 Fragen rund um das Thema Frauen im Islam. Dort heißt es zu Frage 29: Dürfen muslimische Frauen Nicht-Muslime heiraten?

    Die allgemeine Regel ist diese: Ein muslimischer Mann darf eine christliche oder eine jüdische Frau heiraten. Der umgekehrte Fall, also daß eine muslimische Frau einen Christen oder eine Jüdin heiratet, ist nicht erlaubt. Was passiert, wenn es trotzdem zu solch einer Heirat kommt? Die Heirat ist trotzdem gültig.

    Der Grund, weswegen es eine muslimische Frau nicht machen darf, ist folgender: Im allgemeinen beobachtet man, wenn ein muslimischer Mann eine Jüdin oder eine Christin heiratet, folgendes: Die Frau zieht in die Wohnung oder in die Umgebung des Mannes ein.

    Umgekehrt würde eine muslimische Frau in die Umgebung des jüdischen bzw. christlichen Mannes einziehen. Der Grundsatz im Islam aber besagt: Man sollte in dieser Welt alle Voraussetzungen schaffen, damit alle Menschen Muslime werden.

    Wenn eine Jüdin oder eine Christin in eine islamische Umgebung einzieht, wird sie auf keinen Fall gezwungen, eine Muslimin zu werden, es darf kein Druck ausgeübt werden; das ist islamische Pflicht, aber die Grundlage oder der Boden ist da, um ihr einen Beitritt zum Islam zu ermöglichen.

    „Wenn jedoch eine Muslima in eine jüdische oder christliche Umgebung einzieht, wird ihr dieser Boden entzogen, das heißt, die Wahrscheinlichkeit, eine Jüdin oder eine Christin zu werden, nimmt zu und das widerspricht dem islamischen Grundgedanken, diese schöne Religion allen Menschen anzubieten. Denn das einzige Wohl liegt im Islam“.

    http://www.enfal.de/63fr2.htm#29

    ________________________________

    Für gläubige Muslime gibt es wohl kaum sachkundigere und kompetentere muslimische Autoritäten als den ägyptischen Religionsminister und Vorsitzenden des Gremiums für islamische Angelegenheiten Dr. Mahmoud Hamdi Saqsuq, (Zakzuk) oder der Betreiber der Webseite islamonline.de, Yusuf al-Qaradawi.

    Dr. Mahmoud Hamdi Saqsuq versichert, dass der Islam einer Muslima nicht erlaubt, einen Juden oder Christen zu heiraten. Dies sei jedoch keine rassistische Einstellung seitens des Islam. Der Islam erlaube jedoch einem Muslim, eine Jüdin oder Christin zu heiraten.

    Dr. Mahmoud Hamdi Saqsuq hat in einer Fatwa Folgendes zu diesem Thema erläutert:

    „Wenn ein Muslim eine Jüdin oder Christin heiratet, ist er (von seiner Religion her) verpflichtet, ihre Religion zu respektieren … .

    Wenn jedoch ein Nichtmuslim eine Muslima heiratet, wird der Respekt (ihrer Religion gegenüber) nicht vorhanden sein.

    Ein Muslim glaubt an die alten Religionen und Allahs Propheten und respektiert sie.

    Ein Nichtmuslim jedoch glaubt nicht an Propheten des Islam und anerkennt ihn nicht. Vielmehr betrachten diese ihn (Muhammad) als falsch (als falschen Propheten). Diese glauben sogar alle Lügen, die gegen ihn (Muhammad) und den Islam verbreitet werden …“.

    http://www.alarab.co.uk/index.asp;

    (Institut für Islamfragen, dh, 08.05.2006)

    ____________________________________________________________

    Hier die andere Fatwa, die Auszüge aus einer Fatwa enthält , die bei eben diesem islamonline.net eingestellt und bei Memri veröffentlicht wurde:

    A fatwa issued in August 2007 by the secretary-general of the Assembly of Muslim Jurists in America (AMJA), Dr. Sheikh Salah Al-Sawy, states that marriage between a Muslim woman and a non-Muslim man is forbidden and invalid, and that children born of such a union are illegitimate.

    The following are excerpts from the fatwa, which was posted on the website http://www.islamonline.net

    „Wenn ein Muslim eine Jüdin oder Christin heiratet, ist er (von seiner Religion her) verpflichtet, ihre Religion zu respektieren … . Wenn jedoch ein Nichtmuslim eine Muslima heiratet, wird der Respekt (ihrer Religion gegenüber) nicht vorhanden sein. Ein Muslim glaubt an die alten Religionen und Allahs Propheten und respektiert sie. Ein Nichtmuslim jedoch glaubt nicht an Propheten des Islam und anerkennt ihn nicht. Vielmehr betrachten diese ihn (Muhammad) als falsch (als falschen Propheten). Diese glauben sogar alle Lügen, die gegen ihn (Muhammad) und den Islam verbreitet werden …“.

    http://www.islamonline.net/servlet/satellite?cid=1184649663278&pagename=islamonline-Arabic-Ask_Scholar%2FFatwaAAskTheScholar, August 8, 2007.

    http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/2415.htm

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    Christenverfolgung:

    Der Alltag der christlichen Bevölkerung ist bedrückend bis lebensbedrohlich. Etwa 120.000 Christen leben in der Türkei – in der Theorie frei, in der Praxis vielfach unterdrückt. Die Schikanen bewegen sich zwischen bürokratischen Hürden und körperlichen Angriffen. Auch Morde wie die an den drei Angestellten des Bibelverlags „Zirve“ gab es bereits in der jüngeren Vergangenheit.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,478091,00.html

    Bedenkt man dann noch, dass auf den Tag genau nach 548 Jahren in Istanbul erstmalig wieder mit offiziell unbegrenztem Wohlwollen ein christlicher Gottesdienst (katholische Kirche „Sent Antuan“ im feinen Stadtteil Beyoglu) gefeiert worden ist, dann muss man nicht einmal ein fanatischer Christ sein, um an Christenverfolgung und den armenischen Genozid zu denken. Das schaffen selbst säkulare Christen, Atheisten oder Menschenrechtler.

    In der Faz heißt es:

    Nachdem Ali Bardakoglu, der Leiter des türkischen Amtes für religiöse Angelegenheiten, vor einer Woche gefordert hatte, St. Paul im südtürkischen Tarsus wieder in eine richtige Kirche zu verwandeln, hat er sich nun auch offen dafür gezeigt, die im Jahr 1453 erst in eine Moschee und später in ein Museum umgewandelte Hagia Sophia in Istanbul wieder für christliche Gottesdienste zu öffnen.

    Das sei derzeit zwar nicht auf der Agenda seines Amtes, grundsätzlich aber bemühe er sich darum, dass jeder Mensch die Zeremonien seiner Religion feiern könne, sagte Bardakoglu der türkischen Zeitung „Hürriyet“ zufolge während eines Iftar-Essens.

    Die Entscheidung, ob es in der Hagia Sophia wieder Gottesdienste geben werde, könne das Amt für religiöse Angelegenheiten nicht treffen. „Es wird aber seine Meinung sagen, wenn man es danach fragt.“

    Wohl bemerkt: Dafür, sich für die Verwirklichung der nur auf dem Papier bestehenden Religionsfreiheit der Christen einzusetzen, ist in dem Artikel nicht die Rede.

    http://www.faz.net/s/Rub011161ADA7F34E3692147FAD3231C28E/Doc~E81CC7C334F1D4AADAFABA53559DD4134~ATpl~Ecommon~SMed.html

    Wie wird es nach der Entlassung des islamischen Theologen weitergehen, den die Presse nicht müde wurde, als einen Vertreter des gemäßigten, modernen Islam darzustellen?

    http://www.ksta.de/html/artikel/1288741310651.shtml

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    ____________________________________________

    Die medizinischen Gründe für Hannelore Kohls Selbstmord wurden nicht durch eine Autopsie untersucht. Zweifel an Lichtallergie äußerte beispielsweise Andrew Gimson am 03.08.2001 in der taz:

    Eine schrecklich normale Ehe
    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2001/08/03/a0111

    ________________________________________________________________________________________________________________________

    Viel Sinn für Romantik haben Sie wohl auch nicht wirklich und einen schlechten Geschmack dazu. Wie kann man sich nur eine E-Mail Adresse besorgen, die auf das Attentat islamistischer Terroristen am 11. März 2004 hinweist.

    spanishtrain2004@yahoo.de

    Madrider Zuganschläge

    Die Zuganschläge in der spanischen Hauptstadt Madrid waren eine Serie von zehn durch islamistische Terroristen ausgelösten Bombenexplosionen am 11. März 2004 (in Spanien umgangssprachlich als 11-M abgekürzt). Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kamen 191 Menschen ums Leben, 2051 wurden verletzt, 82 davon schwer. Damit stellt dieses Ereignis nach dem Anschlag auf die Pan-Am-Maschine über dem schottischen Lockerbie (1988) in der Geschichte der Europäischen Union (EU) den terroristischen Anschlag mit den meisten Todesopfern dar.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Madrider_Zuganschl%C3%A4ge

  6. Anja Murad Says:

    Spanishtrain ist ein Lied von Chris de Burgh und hat mit der Explosion in dem Zug rein garnichts zutun.

  7. schariagegner Says:

    Zunächst der Link zu dem angesprochenen Songtext zum besseren Verständnis Leser, die das Lied nicht kennen:

    http://www.golyr.de/chris-de-burgh/songtext-spanish-train-673210.html

    Nun zu Ihrem Kommentar:

    Die Gedanken sind frei. Wer in einem solchen Kontext eine derartige E-Mailadresse benutzt, muss sich nicht wundern, wenn er missverstanden wird und man ihm vorwirft, einen schlechten Geschmack zu haben.

    Die E-Mailadresse, die sich auf den Song von Chris de Burgh beziehen soll, die Sie durchaus nicht zufällig ausgewählt haben, zeugt von einer Lebenseinstellung, die ich bei vielen Konvertiten vorgefunden habe.

    Als durchaus religiöse Frau lehne ich dieses Weltverständnis und diese Form von Spiritualität ab. Hier einige Gründe:

    Nach meiner Ansicht äußert sich in dieser Herangehensweise an die Umwelt Sinnsuche, dies ist das Positive, aber leider auch Weltekel, Verzweiflung, Enttäuschung und Gottesferne.

    Allah als süchtiger Glücksspieler, der nicht aufhören kann zu spielen? Blind in seiner Besessenheit und krankhaften Abhängigkeit sieht er nicht einmal, dass sein Gegner, der Teufel, betrügt. Völlig abhängig vom Nervenkitzel des Risikos, absolut gleichgültig und verantwortungslos verspielt er die Seelen der Menschen an Iblis, wohlwissend, dass sie laut islamischer Doktrin unerträgliche Qualen in der Hölle ertragen müssen. Dies nur, weil er nicht verlieren und dem Zwang zu spielen nicht widerstehen kann.

    Der Mensch als hilfloser Spielball eines besessenen, suchtkranken Glücksspielers namens Allah?

    Ist das Ihr Menschen- und Gottesbild? Ich hoffe nicht.

    Ümmühan Karagözlü

  8. Anja Murad Says:

    Ich bin Christin und werde immer Christin bleiben, vom Konvertieren zum Islam oder zu irgendeiner andren Religion halte ich nicht viel. Die emailadresse habe ich schon sehr lange, mein Herz im Leib hat nicht dran gedacht, dass sie jetzt noch auf die Idee kommen, mir zu unterstellen, ich hätte die emailadresse extra nur wegen meiner Antwort in diesem Forum hier gewählt!
    Was mich jetzt interessieren würde: Sie nennen sich Schariagegner und die Seite hier heisst auch so. Sind sie also die Inhaberin dieser Seite?

    Auf meinen ersten Kommentar haben sie mit einem sehr, sehr langen Text geantwortet, in dem sehr viele Zitate von muslimischen Gelehrten und so weiter drin sind. Diese Zitate sagen zum Großteil aus, daß eine Muslimische Frau keinen Juden oder Christen heiraten darf. Da sie sich selbst als säkuläre Muslima beschreiben, bin ich mir jetzt nicht sicher, ob das mit den Juden und Christen ihre eigne Meinung ist oder ob sie nur zitiert haben. Unter andrem steht in diesen Zitaten auch drin :
    „Denn das einzige Wohl liegt im Islam“.
    Ist das auch Ihre Meinung? Unter säkulär stell ich mir irgendwie immer vor, dass man seine eigene Religion nicht als die alleinig seligmachende ansieht. Toleranz halt irgendwie…
    Der Text, über den wir ursprünglich sprachen, in dem es um Peter Kohl und seine Frau geht, von dem Text habe ich eigentlich geglaubt, dass ein Nicht-Muslim ihn verfasst hätte, der den Islam hasst. Ist der Verfasser des Textes etwa auch Moslem?

    Sie fragen mich nach meinem Gottesbild und nach Spanishtrain. Nun, spanishtrain ist einfach nur ein interessantes Lied, eine Phantasiegeschichte, die nichts mit der Wirklichkeit zutun haben muß.

    Mein Gottesbild: Gott hat alle Religionen erschaffen, so wie er alles erschaffen hat und darum gibt es für mich auch keine falschen Religionen. Das ist allerdings auch der Grund, warum ich kein Fan von konvertieren bin, ich finde, jeder sollte in der Religion, in die er hineingeboren wurde, sein bestes geben. Ausnahmen gibt es natürlich immer: Leute die sich aufgrund negativer Erfahrungen nichtmehr mit ihrer Religion identifizieren können.

    Gruß

    Anja Murad

  9. schariagegner Says:

    Guten Tag Anja Murat,

    danke für Ihren Kommentar, den ich morgen beantworten werde.

    Ümmühan Karagözlü

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