Islam und FGM

جامعة الأزهر

dschami‘at al-azhar,

Die Al-Azhar-“Universität”

Die Al-Azhar und

das weibliche Genital

Ägypten praktiziert für nahezu alle seine Bevölkerungsgruppen und ‑schichten traditionell die Frauenbeschneidung, grundsätzlich in Form der Klitoridektomie. Laut einer Studie von UNICEF sind 96 % der verheirateten Frauen Ägyptens zwischen 15 und 49 Jahren „beschnitten“, wir sollten allerdings wohl besser sagen: Sind genitalverstümmelt.

Den Bürgern Europas gegenüber streiten muslimische Geistliche und streiten vor allem nichtmuslimische xenophile Islamfreunde gerne ab, dass FGM (female genital mutilation, Frauenbeschneidung) irgend etwas mit dem Islam zu tun habe. Lesen Sie die folgenden Auszüge aus einer Fernsehdebatte zum Thema der weiblichen Beschneidung in Ägypten.

Ausgestrahlt wurde das Interview über den kuwaitischen Fernsehsender Al-Rai TV am 28. März 2006. Quelle MEMRI-TV, deutsch von Jacques Auvergne, 9. Juni 2008.

Es unterhalten sich Dr. Muhammad Wahdan, Dozent an der Kairoer Al-Azhar-„Universität“ und die Dozentin für Islamisches Religiöses Recht Dr. Malika Zarrar. Zarrar ist grundsätzliche Gegnerin jeder Form von Frauenbeschneidung. Der Islam-Experte von der so genannten Universität Al-Azhar, die immerhin als die höchste Autorität des sunnitischen Islam gilt, hat eine „differenziertere“ Meinung: Wahdan will die FGM, Wahdan will die Teilamputation der Klitoris für alle Mädchen, die sie benötigen, nicht aber für die, die sie nicht benötigen. Wahdan beruft sich auf die alten arabischen Vorfahren und, was noch etwas mehr gilt, auf die rechtgeleiteten Kalifen. So argumentiert „islamische Medizin“ gegenüber den nichtmuslimischen Verstehern der Multikultur. So verkündet die Al-Azhar den islamisierten Frauen dieser Welt ihre Chance auf genitale Unversehrtheit.

Die sogenannte „Universität“ Al-Azhar ist nichtmuslimischen Studierenden nicht zugänglich. Darüber hinaus hält man Koedukation für unmenschlich, Studentinnen und Studenten studieren jedenfalls absolut geschlechtergetrennt. Unter Sunniten genießt die Al-Azhar und genießen deren Absolventen weltweit hohes Ansehen.

Dr. Muhammad Wahdan: Ibn Al-Qayyem berichtet uns, dass, als Hagar Abraham heiratete und schwanger wurde, Sara sehr eifersüchtig auf sie war. Von Eifersucht getrieben, schwor sie bei Allah, dass sie drei Teile von Hagars Leib abschneiden würde. Abraham, dem das zu Ohren kam, war nun besorgt, Sara könnte Hagars Nase oder Ohren abschneiden, weshalb er ihr die Anweisung gab, Saras Ohren zu durchstechen und Sarahs Geschlechtsteil zu beschneiden. So kam es zu der ersten Beschneidung in der Geschichte der Menschheit.

Dr. Malika Zarrar: Ich habe jetzt weder die Intellektuellen noch die Eliten im Blick. Ich spreche von der Alltagswirklichkeit, von den einfachen Leuten die in Elendsvierteln leben, von der Realität, in der ich aufgewachsen bin und gelebt habe. Ich rede auch von dem, was in Südägypten geschieht, bei den Nuba, bei den Landbewohnern und so weiter. Ich spreche über den Alltag wie ich ihn immer wieder erfahre: In der Begegnung mit jeder Frau, die dieser schmerzhaften und öffentlichen Verletzung ihrer Ehre unterworfen wurde.

Ich möchte dieses als Verbrechen bewertet wissen, sowohl nach religiösen als auch nach weltlichen Maßstäben. Ich verurteile jeden, der diese Praxis zu verteidigen versucht.

Dr. Muhammad Wahdan: Dr. Zarrar lehnt ganz grundsätzlich jede Form von khifadh, Frauenbeschneidung ab, ich jedoch betone, dass khifadh bereits in alten Zeiten unter den Arabern existierte und dass sogar die rechtgeleiteten Kalifen von ihr sprachen. Dafür gibt es viele Beweise.

Was also verursacht die Zwietracht? Sie ist nichts als das Resultat einiger falscher Handlungen …

Moderatorin: Was für falsche Handlungen?

Dr. Muhammad Wahdan: Zum Beispiel, wenn ich meine Tochter zu einer lokalen Beschneiderin bringen würde die keine professionelle Beschneiderin ist und diese dann dem Mädchen ihre Sache wegschneidet. Das sage ich gerade all jenen, die jetzt darauf warten, dass ich mich gegen die pharaonische Beschneidung ausspreche. Ich bin ganz und gar dagegen. Sie ist verboten.

Ich bin gegen die vollständige Entfernung der Klitoris. Ich bin völlig dagegen weil sie verboten ist und Allah nicht wohlgefällt.

Kalif Omar bin Al-Khattab sprach zu einem Beschneider: „Immer wenn du die Beschneidung der khifadh durchführst – so lasse ein Teil zurück.“ Das beweist ihr Vorkommen unter den Arabern der Zeit von Omar.

Khifadh-Beschneidung ist nicht für alle Mädchen das richtige sondern nur für einige.

Moderatorin: Welche Mädchen?

Dr. Muhammad Wahdan: Ich werde Ihnen sagen welche Mädchen das sind. Einst rief mich ein Mädchen an – eine Frau benachrichtigte mich – es ist nichts Beschämenswertes, Fragen zur Religion zu stellen … ein Mädchen also rief mich an und erzählte: Immer wenn ich mit der Straßenbahn fahre und dabei enge Jeans trage … die ägyptische Straßenbahn wackelt ja ganz schön herum … sie also sagte: „Es erregte mich wirklich sehr! Was soll ich tun?“

Dr. Malika Zarrar: Gott stehe ihr bei …

Dr. Muhammad Wahdan: Ich fragte den Doktor und werde Ihnen sagen was geschah … ich fragte den Doktor und der sagte mir, das die Klitoris dieses Mädchens sehr hoch sei und dass ein kleiner Teil von ihr abgeschnitten werden müsse.

Wir müssen alle Mädchen zu einem muslimischen Arzt bringen der auf diese Angelegenheit spezialisiert ist, und dieser wird beschließen, ob sie eine Khifadh-Beschneidung braucht oder nicht. Wenn nämlich ein Mädchen die Khifadh benötigt, sollten wir sie durchführen, und wenn ein Mädchen sie nicht benötigt, sollten wir es unterlassen.

Steht es mir denn zu, einen Ritus des Islam zu verneinen und die Gesetze von Allah?

Dr. Malika Zarrar: Der Prophet Muhammad hatte vier Töchter. Haben Sie jemals davon gehört, dass er eine von ihnen hätte beschneiden lassen?

Dr. Muhammad Wahdan: Das Islamische Forschungszentrum an der Al-Azhar University hielt am 14. November 1994 eine Tagung zu diesem Thema ab – die getroffene Entscheidung habe ich bei mir, wenn Sie eine Kopie davon haben möchten … diese lautet: Betreffend die weibliche Beschneidung – Nachdem CNN einen Bericht über ein ägyptisches Mädchen ausgestrahlt hat die brutal beschnitten wurde … Dies ist der Bericht, der die Weltöffentlichkeit für diesen Sachverhalt sensibilisierte, denn der Westen möchte uns seine Kultur und Philosophie auferlegen …

Dr. Malika Zarrar: Beschneidung ist immer brutal.

Dr. Muhammad Wahdan: Das Forschungszentrum, die höchste religiöse Autorität in der islamischen Welt, befand, dass „weibliche Beschneidung, khifadh-Beschneidung, im Islam rechtmäßig ist und keinesfalls als verboten oder als ein Vergehen angesehen werden darf.“

Moderatorin: Wie kommt es, dass es religiöse Scheichs gibt, die ihre Töchter nicht beschneiden lassen?

Dr. Muhammad Wahdan: Wer hat Ihnen das gesagt?

Moderatorin: Haben Sie Töchter?

Dr. Muhammad Wahdan: Ich habe keine Töchter. Ich wünschte ich hätte welche.

Dr. Malika Zarrar: Gut, dass Sie keine haben!

Dr. Muhammad Wahdan: Wenn ich eine Tochter hätte würde ich sie beschneiden lassen.

Moderatorin: Haben Sie Schwestern?

Dr. Muhammad Wahdan: Ja.

Moderatorin: Sind sie beschnitten worden?

Dr. Muhammad Wahdan: Lassen Sie mich erzählen was wir taten. Wir brachten meine jungen Schwestern zu einem spezialisierten Arzt, der sagte, dass eine von beiden die Beschneidung bräuchte und die andere nicht. Wir führten die Khifadh-Beschneidung bei derjenigen durch, die sie benötigte und wir führten sie bei derjenigen, die sie nicht benötigte, nicht durch.

Dr. Malika Zarrar: Wir müssen Saudi-Arabien den Krieg erklären. Wir müssen zum Schwert greifen und sie bekämpfen, denn diese praktizieren das nicht in Saudi-Arabien oder in den Golfstaaten.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass alle Prostituierten beschnitten worden sind.

Dr. Muhammad Wahdan: Im Jahre 2001 hat das Zentrum für Bevölkerungsforschung an der Al-Azhar-Universität eine Untersuchung durchgeführt, um die Keuschheit der ägyptischen Mädchen und den Zusammenhalt der ägyptischen Familie zu erforschen. Man untersuchte einen repräsentativen Querschnitt der ägyptischen Bevölkerung. Man entdeckte verschiedene Faktoren der Keuschheit der ägyptischen Mädchen.

Das erste ist die Khifadh-Beschneidung der Mädchen. Der zweite Faktor ist die Sittsamkeit, der dritte ist die von der Mutter ausgeübte Überwachung des töchterlichen Verhaltens und schließlich, viertens, die Einhaltung der Gebete.

Moderatorin: Wird das Mädchen gefragt, ob sie beschnitten warden will oder nicht?

Dr. Muhammad Wahdan: Nein. Wir fragen den Doktor, der dann die Entscheidung trifft.

Dr. Malika Zarrar: Gott helfe uns.

Moderatorin: Und was ist mit der Meinung des Mädchens?

Dr. Muhammad Wahdan: Was meinen Sie damit?

Moderatorin: Was ist, wenn sie sagt: Ich will nicht beschnitten werden. Was geschieht dann?

Dr. Muhammad Wahdan: Wenn ein Mädchen sagt, sie will das nicht, so steht ihr das zu. Gar kein Problem.

Moderatorin: Kommt das aber in der Realität vor?

Dr. Muhammad Wahdan: Ich habe keinen Bezug zur Realität. Ich spreche darüber wie die Dinge sein sollten.

Moderatorin: Sie sind ein religiöser Scheich, der Al-Azhar-Universität. Sie können doch nicht sagen, Sie hätten keinen Bezug zur Realität.

Dr. Muhammad Wahdan: Realität ist ein Fehler, wir müssen sie korrigieren.

In Ägypten haben wir viereinhalb Millionen alte Jungfern. Die Definition für alte Jungfer ist eine Frau, die dreißig Jahre alt geworden ist ohne jemals ein Heiratsangebot erhalten zu haben. Wir haben ein veritables Problem mit den alten Jungfern der arabischen Welt und das letzte, was wir für sie wollen, ist, sexuell erregt zu sein. Beschneidung für die Mädchen die es brauchen wird sie keusch, würdig und rein machen.

So weit das Fernsehinterview mit den beiden ägyptischen Sachkundigen, ausgestrahlt, vielleicht bezeichend, nicht in Ägypten sondern in Kuwait. Ins Deutsche von Jacques Auvergne

Im Juni 2007 wurde bekannt, Ägypten habe nach dem Tod des zwölfjährigen Mädchens Budour Ahmad Shaker ein generelles Verbot gegen die Klitoridektomie ausgesprochen. In derselben Quelle (1) wird bekannt gegeben, dass bereits ein Jahrzehnt früher, 1997, ein landesweites Verbot der FGM, nämlich der Klitoridektomie ausgesprochen worden sei, was betonen mag, dass die Amputation der gesamten Klitoris fortan zu bestrafen wäre. Leider bleibt die Aussage unklar. Wie viel Klitorisgewebe dem Mädchen nämlich amputiert wird liege vermutlich auch nach den Verboten von 1997 und 2007 ganz im Ermessen des „muslimischen Arztes“. Ägyptens First Lady, Suzanne Mubarak, äußerte sich 2007 beschneidungskritisch (5).

Das aber heißt, das Dr. Muhammed Wahdan nach wie vor als Maßstab für die „Wissenschaftlichkeit“ der ägyptischen Kinderheilkunde und Gynäkologie gelten darf.

Bereits 1996 gab das ägyptische Gesundheitsministerium bekannt (2), dass zumindest Angehörige staatlicher Kliniken sich nicht länger an Mädchenbeschneidungen beteiligen dürfen. Auf eine Definition, ob hierbei eine „ärztlich empfohlene“ (nach Wahdan) Teilamputation der Klitoris eingeschlossen sei wurde allerdings großzügig verzichtet.

Dr. Saed Thabat, Professor für Gynäkologie am Kairoer Kasr El Aini Ausbildungshospital, erwies sich 1996 jedoch als begeisterter Befürworter der FGM, so diese nur in staatlichen Kliniken und von geschultem Personal durchgeführt werde (2). Dr. Thabat teilt entsprechende schriftliche Handreichungen an seine Studenten aus, eingeschlossen eine Abhandlung mit einer Begründung, warum die FGM gesunder für jede Frau sei: „Sowohl der Islam als auch die Medizin stimmen hierin überein und loben die Vorzüge der Frauenbeschneidung.“

Saed weiter: „Unbeschnittene Mädchen wollen mehr Sex haben als für sie gesund ist. Und sie sind anfälliger für Infektionen und Krebserkrankungen.“ Dem, ironisch gesagt, beherzten Engagement der ägyptischen Gesundheitsbehörden, im Ernst: der schwammigen Absage an die FGM im Jahre 1996 ging der bekannt gewordene Tod eines elfjährigen Mädchens voraus.

In diesen Tagen, wir schreiben Juni 2008, scheint sich der angeblich genitalfreundliche Wortnebel zum wiederholten Male von den Ufern des Nils aus zu verbreiten: Wieder einmal (3) wird behauptet, Ägypten mache Ernst mit einem Verbot der Frauenbeschneidung.

Und damit ist die Kette der vielen kleinen und großen offiziellen Verbote der totalen Klitoridektomie oder auch der pharaonischen Beschneidung oder auch einer anderen Beschneidungsform, Ägypten legt sich da nicht so gerne fest, keineswegs ausreichend beleuchtet.

1995 etwa untersagte Gesundheitsminister Ismail Sallam die Durchführung von Frauenbeschneidungen in staatlichen Krankenhäusern. Gut, könnte man meinen: Die drohende Medikalisierung einer archaischen Praxis wird hier klar erkannt und beherzt verboten. Was aber war diesem heldenhaften Tun nur um ein Jahr vorausgegangen?

1994 wurde ein Dekret erlassen, das alle staatlichen Krankenhäuser anwies, einen Tag in der Woche zur Durchführung der FGM zu reservieren (2). In Ägypten ist man sehr flexibel.

Juni 2008. Ägypten verbietet die Frauenbeschneidung (3). Nun ja, bekannte Muster wiederzuerkennen gibt der menschlichen Psyche Gewissheit und Halt.

Das Leben besteht aus Wiederholungen. Egyptian health minister bans female circumcision. Alle Jahre wieder.

2008 allerdings murrte die vor genau 80 Jahren von Hassan al-Banna in Ägypten gegründete al-ichwān al-muslimūn, mithin die dschihadistische Muslimbruderschaft erstmalig vernehmlich laut gegen dieses soundsovielte Verbot und will den Rechtsweg einlegen, um ein derartig „unislamisches Verhalten“ wie es das der FGM-Gegnerschaft nun einmal sei, nachhaltig zu unterbinden (3). Man darf gespannt sein: Wird sich die Muslimbruderschaft als Befürworter der FGM outen? Kuscht die Al-Azhar? Protestiert die Bundesregierung, wenn ja, wofür?

Jeden Tag werden in Ägypten Mädchenbeschneidungen durchgeführt.

Wir wünschen Dr. Malika Zarrar Kraft und Erfolg bei ihrem an der menschlichen Vernunft und an den universellen Menschenrechten orientierten Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung.

Minister wie Herr Sallam und Scheichs wie Herr Wahdan werden noch einige Zeit dabei erfolgreich sein, den Mädchen und Frauen Ägyptens das Recht auf körperliche namentlich genitale Unversehrtheit unzugänglich zu halten. In Dörfer und Regionen die FGM praktizieren, sollten wir sonnen- und erlebnishungrige Touristen ganz bewusst nicht reisen.

Bloggerin Lisa Wynn verbrachte dreieinhalb Jahre in Kairo und berichtet, dass mit einer einzigen Ausnahme niemand auch nur ein Wörtchen über das nicht besprechbare Thema Frauenbeschneidung verliert. „It was a non-issue“ nennt Lynn das im herrlich bündigen Englischen: „Das war ein Unthema.“ Studierende sahen sich nicht in der Lage, das Wort Frauenbeschneidung vor der koedukativ zusammengesetzten Gruppe auch nur laut auszusprechen. Diese Erfahrung macht deutlich, dass eine ganze Nation ein Ritual duldet und kultiviert, ohne dass auch nur die jungen Eliten dagegen aufzumucken wagen. Offensichtlich ist das symptomatisch für den Zustand aller islamischen Gesellschaften zwischen Marokko und Malaysia.

Fassen wir zusammen: Erstens bleibt Frauenbeschneidung etwas Unbesprechbares. Zweitens findet sie statt. Und drittens wird sie immer wieder offiziell verboten. Die Akteure der arbeitsteiligen islamischen Gesellschaften kultivieren eine vernetzte und flexible Rhetorik.

Vielleicht sollten wir Imperialisten und Eurozentriker die ägyptischen FGM-Verbote gar nicht wörtlich nehmen sondern als einen gequält geäußerten Wunsch erkennen.

Als den Wunsch nach dem Wechsel des Gesprächsthemas.

Jacques Auvergne

1. Zum nebulösen Verbot von 2007

http://www.guardian.co.uk/world/2007/jun/30/gender.humanrights

2. Zum legendären Verbot von 1996

http://www.bmj.com/cgi/content/full/313/7052/249

3. Zum fabelhaften Verbot von 2008

http://www.dradio.de/nachrichten/200806081500/4

4. Bloggerin Lisa Wynn

http://culturematters.wordpress.com/2007/07/04/new-ban-on-female-circumcision-in-egypt/

5. Suzanne Mubarak auch „so was von gegen FGM“. 2007

http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/6251426.stm

Oktober 2007. Gute Quelle, thanks to Lisa Wynn

http://afp.google.com/article/ALeqM5jUPmjsbBS7ci0dIjRL33BR3vvc8A

An vielen Stellen auf der Welt wird erfolgreich gegen die uralte und damit durchaus auch vorislamische FGM vorgegangen. Die gute Hoffnung im weltweiten Kampf aller zeitgemäß denkenden Menschen sind Organsationen wie terre des femmes, (i)ntact, Forward Germany und Wadi. Diese sind die Fachleute in Sachen FGM, teilweise Experten für einzelne Regionen so WADI e. V. für den kurdischen Nordirak, einem Gebiet, in dem FGM überhaupt erst durch WADI e. V. für die Weltöffentlichkeit und Wissenschaft entdeckt wurde. Die bekannte Frauenrechtsorganisation terre des femmes hat beispielsweise von Anfang an die NGO Bangr Nooma in Burkina-Faso unterstützt

terre des femmes

http://www.terre-des-femmes.de/

(i)ntact

http://www.intact-ev.de/

Forward-Germany

http://www.forward-germany.de/

„Stop FGM in Kurdistan!“ (Wadi e. V.)

http://www.stopfgmkurdistan.org/

WADI

http://www.wadinet.de/projekte/frauen/fgm/kampagne.htm

Maimouna – der Film. Ein Film von Fabiola Maldonado und Ulrike Sülzle. Filmemacherin Ulrike Sülzle verstarb nach langer Krankheit am 11. Mai 2008. Der Film beschreibt das Leben von Maimouna Ouédraogo, der großen Aktivistin gegen Genitalverstümmelung an Frauen in Burkina Faso. Terre des femmes unterstützt seit 1998 die dort tätige NGO Bangr Nooma

http://www.maimouna-derfilm.de/

Zur NGO Bangr Nooma

http://www.frauen-lubu.de/bangrnooma.html

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22 Antworten to “Islam und FGM”

  1. stop fgm! Says:

    :::

    Dtsch Arztebl 2006; 103(13): A-842 / B-716 / C-692

    Heribert Kentenich, Isabell Utz-Billing:
    Weibliche Genitalverstümmelung: Lebenslanges Leiden

    (…) Aus menschenrechtlicher Sicht ist FGM ein Versuch, Frauen eine untergeordnete Stellung zuzuweisen, indem man sie mit einem Stigma versieht, das sie stets daran erinnert, dass sie „nur Frauen“ sind. Die Genitalverstümmelung verwehrt der Frau das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

    Die meisten Frauen mit FGM leben in 28 afrikanischen Staaten (39). Am häufigsten wird die weibliche Genitalverstümmelung in Somalia, dem nördlichen Sudan, Erithrea, Sierra Leone und Djibouti praktiziert (45). Der Sudan ist das einzige Land, in dem bisher Untersuchungen zur Häufigkeit von weiblicher Genitalverstümmelung durchgeführt wurden. Danach sind bis zu 90 Prozent der sudanesischen Mädchen und Frauen beschnitten (14). FGM kommt jedoch auch in den südlichen Teilen der arabischen Halbinsel, am Persischen Golf und in muslimischen Gemeinden in Indien, Malaysia und Indonesien vor (39). Zunehmend ist auch die Verbreitung unter Immigrantinnen in Europa, Kanada, Australien, Neuseeland und den USA (2, 43). Einer britischen Untersuchung zufolge waren 80 Prozent der Einwanderinnen aus Somalia, dem Jemen, aus Eritrea und Äthiopien „beschnitten“ oder wollten ihre Töchter „beschneiden“ lassen (5). …

    Ägyptische Frauen berichteten, dass ihre eigene Beschneidung in 13 Prozent der Fälle von Ärzten durchgeführt wurde. Bei ihren Töchtern erfolgt sie bereits in 46 Prozent der Fälle durch ärztliches Personal.

    Die „Medikalisierung“ der weiblichen Genitalverstümmelung ist umstritten. Auf der einen Seite kann sie die Komplikationen und eventuell auch das Ausmaß des Eingriffs reduzieren. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden beispielsweise im Sudan und in Somalia traditionelle Hebammen für die weibliche Genitalverstümmelung geschult (15, 41). Aus Kenia wurde über die Verteilung von prophylaktischen Antibiotika, sterilen Einmalrasierern und Tetanus-Impfungen bei betroffenen Mädchen berichtet. Diese prophylaktischen Maßnahmen senkten die Rate an frühen Komplikationen um etwa 70 Prozent (32). In Krankenhäusern im Sudan wurde die weibliche Genitalverstümmelung angeboten, jedoch nur der Typ I der FGM durchgeführt (30). In städtischen Regionen in Mali und Nigeria ist es inzwischen üblich, dass Krankenschwestern die „Beschneidung“ durchführen.

    Auf der anderen Seite besteht durch die „Medikalisierung“ die Gefahr der Verharmlosung und der verzögerten Ausrottung der weiblichen Genitalverstümmelung. Die WHO verurteilte 1982 die Beteiligung von medizinischem Personal an der Genitalverstümmelung der Frau als unethisch. In den 1990er-Jahren schlossen sich verschiedene internationale Organisationen dieser Stellungnahme an (International Federation of Gynecology and Obstetrics 1994, American College of Obstetricians and Gynecologists committee opinion 1995). 1996 hat auch der Deutsche Ärztetag die Beteiligung von Ärztinnen und Ärzten an der weiblichen Genitalverstümmelung verurteilt. Derartige Praktiken seien berufsrechtlich zu ahnden, heißt es in einer Entschließung. Entsprechend wurde 1999 einem Berliner Arzt, der FGM durchführte, die Approbation entzogen.

    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=50783

    :::

  2. Netzwerk Schariagegner Says:

    10.6.2013, Wien/Kairo. (HN)

    Suhair al-Bata’a wurde nur 13 Jahre alt.

    Sie starb, weil sie ihrer Familie keine Schande bereiten sollte, sie sollte eine ehrbare Frau und Mutter werden. Sie wird nie das Glück erleben, ein Kind auf die Welt zu bringen, sie wird nie ihr Kind aufwachsen sehen, es nicht umsorgen können.

    http://humanist-news.com/junge-agypterin-13-stirbt-wahrend-sie-am-genital-verstummelt-wurde/

    Suhair al Bata’a starb bereits als Kind.

    Sie wird nie mehr lachen können, weil sie eine andere Religion hat, aus einer anderen Kultur stammt, weil Mädchen- und Frauenrechte immer noch mit Füßen getreten werden, weil wir medikalisierte MGM und FGM verharmlosen.

    Wann werden wir endlich begreifen, dass Menschenrechte universell und unteilbar sind – oder gar nicht.

    One law for all everywhere, no sharia anywhere.

  3. Netzwerk Schariagegner Says:

    Spanisches Gericht: Genitalverstümmelung ist keine Kultur
    Eltern zu zwölf Jahren Haft verurteilt

    Mutiger Arzt meldete die bei einer Routineuntersuchung entdeckte Genitalverstümmelung der beiden Geschwister bei Behörden

    Das Gericht deutet auf Konflikte hin, die beim aufeinander treffen von verschiedenen Kulturen fast unvermeidlich seien. Aber es stellte klar, “Respekt vor anderen Traditionen muss sich dem Respekt vor universellen Menschenrechte unterordnen”.

  4. Netzwerk Schariagegner Says:

    Genitalverstümmelung ist keine Kultur

    Eltern zu 12 Jahren Haft verurteilt.

    Mutiger Arzt meldete die bei einer Routineuntersuchung entdeckte Verstümmelung der beiden Geschwister den Behörden.

    Das Gericht deutet auf Konflikte hin, die beim aufeinander treffen von verschiedenen Kulturen fast unvermeidlich seien. Aber es stellte klar,
    “Respekt vor anderen Traditionen muss sich dem Respekt vor universellen Menschenrechte unterordnen”.

    Daran könnten sich sowohl deutsche Mediziner als auch Behörden und Gerichte ein Beispiel nehmen

    http://www.humanist-news.com/spanien-12-jahre-haft-wegen-genitalverstummelung-beider-tochter/

  5. Bragalou Says:

    Weibliche Genitalverstümmelung ist sehr islamisch, Hadith Nummer 5251 bei Dawud
    ::

    Sunan Abu-Dawud, Book 41:
    General Behavior (Kitab Al-Adab)

    Book 41, Number 5251:

    Narrated Umm Atiyyah al-Ansariyyah:

    A woman used to perform circumcision in Medina. The Prophet (peace_be_upon_him) said to her: Do not cut severely as that is better for a woman and more desirable for a husband.

    http://www.usc.edu/org/cmje/religious-texts/hadith/abudawud/041-sat.php

    ::

    Abu Dawud Book 036 [Anm.: 041], Hadith Number 5251
    Abu Dawud Book 36 [nein, Buch 41]. General Behavior

    Narated By Umm Atiyyah al-Ansariyyah : A woman used to perform circumcision in Medina. The Prophet (pbuh) said to her: Do not cut severely as that is better for a woman and more desirable for a husband.

    http://www.hadithcollection.com/abudawud/268-Abu%20Dawud%20Book%2036.%20General%20Behavior/18425-abu-dawud-book-036-hadith-number-5251.html

    ::

    In der Hadith-Sammlung von Abu Dawud (Buch 41, Nr. 5251) heißt es: „Eine Frau betätigte sich als Beschneiderin in Medina. Der Prophet sagte zu ihr: „Schneide nicht zu stark, das ist besser für die Frau und mehr wünschenswert für einen Ehemann.“

    http://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/beschneidung/

    ::

    In einem Lehrbuch für schafiitische (eine der vier anerkannten islamischen Rechtsschulen) Muslime (The Classic Manual of Islamic Sacred Law ‘Umdat al-Salik by Ahmad ibn Naqib al-Misri, 1368 n.Chr.) liest man: „Beschneidung ist Pflicht (die Vorhaut der Männer und die Klitorisvorhaut (wahrscheinlicher: die Klitoris selbst) bei Frauen).“ Dagegen ist nach hanbalitischer Lehre die Beschneidung der Frau zwar nicht Pflicht, aber doch nachahmenswert, während die hanafitische Lehre die Beschneidung einer Frau nur noch als Entgegenkommen für den Ehemann bewertet.

    http://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/beschneidung/

    ::

    Umm Habibah war als Beschneiderin von Sklavinnen bekannt und gehörte zu den Frauen, die mit Mohammed immigriert waren. Nachdem er sie entdeckt hatte, fragte er sie, ob sie immer noch ihren Beruf ausübe. Sie bejahte und fügte hinzu: „unter der Bedingung, dass es nicht verboten ist und du mir nicht befiehlst, damit aufzuhören“. Mohammed erwiderte ihr:„Aber ja, es ist erlaubt. Komm näher, damit ich dich unterweisen kann: Wenn du schneidest, übertreibe nicht (la tanhaki), denn es macht das Gesicht strahlender (ashraq) und es ist angenehmer (ahza) für den Ehemann“.

    Nach anderen Überlieferungen sagte Mohammed: „Schneide leicht und übertreibe nicht (ashimmi wa-la tanhaki), denn das ist angenehmer (ahza) für die Frau und besser (ahab, nach Quellen abha) für den Mann“.

    Andere Übersetzung: „Nimm ein wenig weg, aber zerstöre es nicht. Das ist besser für die Frau und wird vom Mann bevorzugt.“ „Die Beschneidung ist eine Sunnah für die Männer und Makrumah für die Frauen.“

    Sunan Abu Dawud, Buch 41, Nr. 5251

    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/24942-Ist-Frauenbeschneidung-erlaubt

    ::

  6. Jacques Auvergne Says:

    ::
    Islamic FGM in Thailand. Weibliche Genitalverstümmelung ist auch sehr thailändisch, muss aber vielleicht nicht unbedingt sein … zwar ist das Gebot von Frauenbeschneidungsfreund an-Nawawi den dortigen Schafiiten bestens bekannt, doch man ist ja auch vom Sufismus geprägt bzw. hält nicht die Gesamtheit der Worte des an-Nawawi für schariarechtlich verbindlich, beschneidet also vielleicht nicht … Ehefrau und Tochter fallen einem so argumentierenden, hoch angesehenen („Das Gedächtnis des Landes“) Geistlichen (‚Alim) ins Wort und verteidigen die FGM:

    -173-
    If a Buddhist woman converts to Islam, for example to marry a Muslim man, whether or not she will be asked to be circumcised will depend on the view of the matter that the groom`s family (especially his mother) holds. I have witnessed one female sunat performed on a baby …

    -174-
    whether … the Thai term dtat (literally, „to cut“) … was wadjib (obligatory) or only sunna (customary). The added that she knows that the sunat for the boys is wadjib.

    -175-
    while reciting a doa (or dua, meaning prayer …) in Arabic … Tok Moo then took a razor and scratched the skin of the clitoral hood, while pressing the clitoris over a peace of clean bamboo. … At this point, the girl started crying louder. … The baby ate and slept regularly, but for two or three days following sunat, she cried every time she passed urine. After every urination, Maryah reapplied iodine on the scratch.

    -176-
    ROZIAH [Anm.: auch die Amme des genannten Babys] … was circumcised in relation to her conversion. …

    -180-
    TOK IMAM MUSA … reported that a publication from Malaysia stated that uncircumcised girls would be more at risk of committing zina – having sexual relations out of wedlocks. He stated that in his village, girls are usually circumcised between the age of two and five …

    -181-
    Frau und Tochter fahren der Forscherin Claudia Merli dazwischen und blockieren Übersetzung und Gespräch mit dem angesehenen Geistlichen PAK OSMAN, der die Islamic FGM nicht als wadschib (verpflichtend) einstuft. Beide Frauen halten die Islamische FGM für wadschib und betonen, dass Frau Merli doch zum Islam übertreten solle, am selben Tag beschnitten werden würde und dass ihr so und nur auf diese Weise alle vergangenen Sünden vergeben wären

    first by hindering my assistant`s translation, then by making statements and interrupting the narration of the alim (cleric) [PAK OSMAN] …

    Quelle:
    Self-Determination and Women’s Rights in Muslim Societies
    herausgegeben von Chitra Raghavan, James P. Levine

    darin:
    Claudia Merli: Negotiating Female Genital Cutting (Sunat) in Southern Thailand

    http://books.google.co.uk/books?id=QT3Tq6FfG0cC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    http://books.google.co.uk/books?id=QT3Tq6FfG0cC&pg=PA129&dq=#v=onepage&q=genital&f=false

    ::

  7. Dwarslöper Says:

    In 2008, the People’s Assembly passed a legislation criminalizing FGM. However, the law faced opposition, particularly by Sheikh Youssef Al-Badry, who sued Health Minister Hatem El-Gabaly for outlawing a practice Al-Badry says is permissible under Sharia.

    Daily NewsEgypt 2009

    http://www.thefreelibrary.com/Qaradawi+bans+FGM+in+new+fatwa.-a0196265708

  8. Carcinòl Says:

    Ägypten im Juni 2013, westliches Nildelta, eine Dreizehnjährige stirbt in Privatklinik bei „medikalisierter“ FGM.

    Unter armen Familien werden immer noch 80 Prozent aller Mädchen verstümmelt, unter gebildeteren und reicheren Familien knapp 30 Prozent.

    Egypt teen dies after female circumcision

    Statistics reveal poor families pose biggest hurdle to efforts to abolish practice

    … Cairo: The death of a 13-year-old girl at a private clinic while undergoing a circumcision operation has once again highlighted that female genital mutilation continues to endanger lives in Egypt despite laws forbidding the practice.

    The family of the girl, identified as Soher, filed an official complaint, accusing the doctor who performed the operation of having caused her death.

    The girl died on Thursday evening in a village in the Daqahliya governorate, north-east of Cairo. …

    “The doctor does everything and the nurse helps him. Doctors at the Aga Hospital told me that she died of an anaesthesia overdose,” the girl’s mother, Hasanat Naeem Fawzi, said.

    “I want nothing but to hold the doctor accountable and to have justice for my daughter,” Hasanat said.

    The girl’s uncle, Mohammad, said that the doctor had offered the family 20,000 Egyptian pounds (Dh10,299) in return for an assurance that they would not file a complaint against him. …

    von: Ayman Sharaf
    bei: Gulf News (Dubai, United Arab Emirates)
    am: 10.06.2013

    http://gulfnews.com/news/region/egypt/egypt-teen-dies-after-female-circumcision-1.1195005

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    Muḥāfaẓat al-Daqahliyya
    Dakahlia Governorate
    Gouvernement ad-Daqahliyya

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gouvernement_ad-Daqahliyya

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    drei Jahre eher, Eltern aus der Provinz Menufya ebenfalls im Nildelta, bei FGM verstorbenes Mädchen ebenfalls dreizehnjährig

    13-year-old girl dies after circumcision in Egypt

    Egypt’s Chief Prosecutor Abdul Meguid on Thursday ordered physician Fathiya Ahmad arrested and to stand trial at the Criminal Court for performing the banned procedure on 13-year-old Nermeen Al Hadad, who died later of complications from the surgery.

    … Egypt banned the centuries-old practice in 2008. …

    von: Ramadan Al Sherbini, Correspondent
    bei: Gulf News (Dubai, UAE)
    am: 21.08.2010

    http://gulfnews.com/news/region/egypt/13-year-old-girl-dies-after-circumcision-in-egypt-1.670993

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    Muḥāfaẓat al-Minūfiyya
    Monufia Governorate
    Gouvernement al-Minufiyya

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gouvernement_al-Minufiyya

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  9. Machandelboom Says:

    2.2.2 Asien

    Außerhalb Afrikas ist bisher der Jemen das einzige Land mit Beschneidungspraxis, für das die Verbreitung statistisch erfasst wurde: 22,6% der 15 bis 49-jährigen Mädchen und Frauen sind betroffen.17

    Weiters ist die Beschneidung weiblicher Genitalien für Indonesien (primär auf den Inseln Sumatra, Java, Sulawesi, Madura, vorwiegend Typ I und IV) 1819, für das irakische Kurdistan20, für Beduinen in Israel, für muslimische Gruppen in Malaysia und für die Vereinigten Arabischen Emirate dokumentiert.21

    Die Hilfsorganisation Wadi, die Frauen im Irak unterstützt hat in sechzig kurdischen Dörfern eine Befragung durchgeführt und stellte dabei fest, dass sechzig (!) Prozent der Frauen genital verstümmelt sind. Weder der Irak noch die Türkei noch Syrien – all dies sind Gebiete, in denen Kurdinnen leben – wurden bisher in Sachen FGM ins Visier genommen. Besonders wichtig wäre dies aber für die Situation in Deutschland, da dort hunderttausende Kurdinnen leben.22

    2.2.3 Mittel- und Südamerika

    In Amerika ist das Phänomen vereinzelt belegt, etwa für die Embera-Chami-Indianer in Kolumbien.23

    von: Martina Weitlaner

    aus: Die Genitalverstümmelung der Frau – menschenrechtliche Instrumente zu ihrer Verhinderung und Untersagung
    Diplomarbeit
    Seite 7-8

    http://www.stopfgm.net/dox/Diplomarbeit%20Weitlaner_Menschenrechte%20FGM_2011.pdf

  10. Machandelboom Says:

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    Berlinale 2013. Zufällig fiel das Filmfestival zeitlich auf den Internationalen Tag gegen die weibliche Genitalverstümmelung, International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation.

    Das Inter-African Committee (IAC) hatte diesen Tag 2003 in Addis Abeba gestiftet. Der jährliche Internationale Tag „Null Toleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“ fand 2013 also zum zehnten mal statt.

    Grund genug für FEMEN, die Bewohner der Scheinwelt von glamour and glitter mit ein paar unbequemen Fakten in die frauenfeindliche Wirklichkeit zurückzuholen.

    Der Filmschnitt heißt the cut.

    Doch nicht nur Filme schneidet man.

    Hört auf zu schneiden! Stop to cut!

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    Kurzer Zwischenfall bei der Berlinale-Eröffnungsfeier: Aktivistinnen der ukrainischen Gruppierung „Femen“ protestiertet auf dem Roten Teppich gegen die Genitalverstümmelung der Frau.

    Abendzeitung München 08.02.2013

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.berlinale-2013-femen-nackt-protest-auf-dem-roten-teppich.a123a56b-9eb5-4862-806f-6580c652ffb7.html

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    FEMEN protests in Berlin against female circumcision (video)

    By Anne Sewell
    Feb 9, 2013

    http://digitaljournal.com/article/343138

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    bei al-Mashhad (ägyptisch) berichtet man am 08.02.2013 ausführlich und versteht die Anspielung auf den Cutter als den Filmschneider – denn es stimmt, weltweit werden nicht nur Filme werden geschnitten, sondern auch weibliche Genitale!

    “stop to cut”

    برلين
    Berlin

    ختان الإناث
    ḫitān al-ināṯ
    Weibliche (al-ināṯ) Beschneidung (ḫitān),
    FGM

    http://al-mashhad.com/News/%D8%A8%D8%A7%D9%84%D8%B5%D9%88%D8%B1-%D8%B9%D8%A7%D8%B1%D9%8A%D8%A7%D8%AA-%D9%8A%D9%82%D8%AA%D8%AD%D9%85%D9%86-%D9%85%D9%87%D8%B1%D8%AC%D8%A7%D9%86-%D8%A8%D8%B1%D9%84%D9%8A%D9%86-%D8%A7%D9%84%D8%B3%D9%8A%D9%86%D9%85%D8%A7%D8%A6%D9%89-%D8%A7%D8%B9%D8%AA%D8%B1%D8%A7%D8%B6/156388.aspx

    al-mashhad.com aus Kairo:

    Al-Mashhad is considered to be the first Egyptian newspaper to be issued after January 25 revolution by 25 journalists who lived outside of Egypt before the revolution. The group of journalists decided to establish the newspaper using their income and savings rather than relying on external funding or through business corporations.

    Its goal is journalistic independence and to not play a suspicious role in the world of the independent newspapers in Egypt.

    http://www.islamopediaonline.org/websites-institutions/al-mashhad

    ::
    ebenfalls im Land am Nil wird der mutige Kampf der FEMEN gegen FGM bei Al-Masri al-Yaum zur Kenntnis genommen:

    «ختان الإناث»
    Female Genital Mutilation

    http://www.almasryalyoum.com/node/1456376

    ::

    المصري اليوم
    al-Maṣrī l-Yawm
    L’Egyptien aujourd’hui
    The Egyptian Today

    Ende 2002 von Salah Diab gegründete Tageszeitung. Diab ist ein ägyptischer Geschäftsmann und der Enkel von Tawfik Diab, einem bekannten Publizisten der Dreißiger und Vierziger Jahre.

    Wie sehr unterstützte Al-Masri al-Yaum 2011 die radikalislamisch (IHH, HAMAS) und israelfeindlich orientierte Gaza-Flotille?

    http://en.wikipedia.org/wiki/Al-Masry_Al-Youm#cite_note-11

    ::
    was wollte Nadin al-Badir, hoffentlich mutige Islamkritik im Sinne der allgemeinen Menschenrechte und kein irritierendes Geschnatter für das Kalifat? A Saudi female journalist, eine saudi-arabische Journalistin darf auf Al-Masri al-Yaum die Vielehe fordern – auch die Vielehe für Frauen! Eine Provokation. Kleriker empörten sich, einer zeigte Verständnis.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3822111,00.html

    gefunden bei
    Women Against Shariah

    http://www.womenagainstshariah.com/search?q=Al-Masri+al-Yaum

    The mission of Women Against Shariah is to prevent and outlaw the imposition of shariah law in the United States for both Muslim and American women as either a parallel legal system or a replacement for existing laws. Additionally, we hope to empower women worldwide to resist shariah.

    http://www.womenagainstshariah.com/

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    klingt erfreulich scharia-unverträglich, und MEMRI ist zuverlässig:

    Nadin Al-Badir: „28-year-old Hassan Nabil Hmeid from Abha was harassed [by the religious police] because he grew his hair long.

    sogar die Sache mit den ins Feuer zurückgetriebenen Schülerinnen spricht Nadin Al-Badir an:

    Nadin Al-Badir: „A fire broke out in a girls‘ school in Saudi Arabia. It would have been easy to extinguish the fire without any girl getting hurt. But members of the Authority for the Promotion of Virtue stood at the door of the school and prevented any student from leaving, because the girls were not wearing the hijab. How were they supposed to get a hijab when the school was going up in flames? They prevented the fire brigade from entering to extinguish the fire, and they prevented the parents from going in…“

    Interviewer: „Why?“

    Nadin Al-Badir: „Because the girls were not wearing the abaya. The girls were right behind the door…“

    Interviewer: „But it is a duty to save them from death. Who cares if they are wearing the abaya or not?“

    Nadin Al-Badir: „Their mission is to save you from the Hellfire, not from death. They believe that you are martyred in such a case. I don’t know what was going through their minds at that moment.“

    Interviewer: „Saving them from the Hellfire is more important than saving them from death…“

    Nadin Al-Badir: „I’m talking about 13-year-old girls, not university students. These were schoolgirls. 15 girls from the school died – because of the Authority for Prevention of Vice and Promotion of Virtue, and not because of the fire. They could easily have been rescued. Has any member of the Authority been placed on trial? Not that we’ve seen. The department of girls‘ education was annexed to the Education Ministry, but the Authority is never held accountable. It punishes, but is never punished itself. You can never get justice. Even if they stab or kill you, nobody can hold them accountable.“ (…)

    January 26, 2012
    Special Dispatch No. 4449

    http://www.memri.org/report/en/print6028.htm

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    Vom Höllenglauben an sich hat sich die Journalistin gar nicht distanziert, vielleicht aus Sorge um die eigene Sicherheit.

    Nadin Al-Badir ist hoffentlich nicht nur eine Kritikerin des saudi-arabischen Korrupten, um das angeblich auch ethisch makellose des rein Islamischen zu beschwören … ist hoffentlich keine von jenen, die ohne Kopftuch für den Hidschab kämpfen.

    Deshalb einstweilen zurück zur BERLINALE:

    Berlinale, there is not only film that can be cutted! Stop FGM!

    FEMEN activist attacked the ceremony of the opening of the film festival Berlinale-2013. The attack coincides with international day against female genital mutilation (female circumcision), appointed on 6 February by the United Nations.

    http://femen.org/en/gallery/id/132

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    International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation is a UN-sponsored awareness day that takes place February 6 each year.

    http://en.wikipedia.org/wiki/International_Day_of_Zero_Tolerance_to_Female_Genital_Mutilation

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  11. Bragalou Says:

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    Ḫitān al-banāt
    Khitan al-banat (anglisiert)
    Beschneidung der Mädchen,
    Beschneidung der Töchter

    إبـنـة ibna, Tochter

    http://arabicway.tumblr.com/page/54

    بنت bint, Tochter von [in Namen]; das Mädchen
    البنات banāt, die Töchter; die Mädchen

    http://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D9%86%D8%AA

    ::

    Weibliche Beschneidung nennt man dementsprechend khitan al-banat – die Beschneidung der Mädchen – um sie von der Jungenbeschneidung abzugrenzen.

    p 9

    http://books.google.de/books?id=FWbztMP_XlAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ::

    walad Junge, awlād Jungen

    Ḫitān al-awlād wal-banāt
    khitan al-awlad wal-banat
    Beschneidung der Jungen und Mädchen

    Zakariyya Al-Birri[47]

    ‚Abd-al-Raziq: Abu-Bakr: Al-khitan, ra’y ad-din wal-‚ilm fi khitan al-awlad wal-banat, Dar Al-i’tissam, Cairo, 1989; pages 95-96

    http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_views_on_female_genital_mutilation

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    Ein Blick auf den wichtigen englischen Wiki, danke an alle, die daran mitgearbeitet haben:

    Some scholars[46] suggest makrumah means that female circumcision adds to the man’s pleasure. The majority of fatwas that permit or recommend Muslim female circumcision lean toward it being commendable or meritorious act on the part of the woman. Zakariyya Al-Birri[47][48] argues it is better to carry out female circumcision, while Al-Qaradawi leaves the choice to parents according to their beliefs, in spite of the fact that he favours female circumcision, because it protects girls‘ morality „especially nowadays“ claims Al-Qaradawi.[49][50]

    Similarly, Al-Azhar – one of the most respected universities of the Islamic World in Cairo – has issued a number of fatwas on female circumcision over its history.[23] On June 23, 1951, a fatwa[51] from Al-Azhar declared that it does not recognise the abandonment of female circumcision as an option, and that female circumcision is advisable because it curbs „nature“. Moreover, this fatwa declared doctors‘ opinions on the disadvantages of female circumcision as irrelevant. On January 29, 1981, another fatwa[23] from Al-Azhar was authored and proclaimed by the Grand Sheikh of Al-Azhar. The fatwa insisted that it is impossible to abandon the lessons of Mohammed in favor of the teaching of others, such as doctors, because the science of medicine evolves. The fatwa then recommended to the Islamic community that female circumcision is a duty, and the responsibility of female circumcision lies with the guardian of the girl. In October 1994,[52][53] the mufti of Egypt publicly declared that hadiths on female circumcision attributed to the Prophet were unreliable; however, within days of this announcement, Shaykh Gad al-Haq Ali of al-Azhar issued a fatwa that female circumcision is a part of the legal body of Islam and is a laudable practice that honors women.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_views_on_female_genital_mutilation#cite_ref-47

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    tja, man kommt allmählich darüber Gespräch

    mutilation criminelle des filles
    khitan al banat

    http://www.bladi.net/forum/threads/circoncision-filles-islam.237934/

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    Die britische „Öko-Muslima“ Zaufishan bringt den uns vom US-amerikanischen Sufi-Scheich Nu Ha Mim Keller sattsam bekannten Unsinn, das beim großen schiitischen Rechtsgelehrten an-Nawawi genannte und zu beschneidende sprich teilweise oder vermutlich vielmehr gänzlich wegzuschneidende Körperteil baẓr ist nicht die Klitorisvorhaut, sondern das Organ selbst, die Klitoris.

    A number of religious works by the classical scholars such as Fath Al Bari by Ibn Hajar Asqalani and Sharhul Muhadhdhab of Imam Nawawi have stressed on the necessity of removing only the prepuce of the clitoris and not any part of the organ itself. It is recorded in the Majmu Al Fatawa that when Ibn Taymiyyah was asked whether the woman is circumcised, he replied: “Yes we circumcise. Her circumcision is to cut the uppermost skin (jilda) like the cock’s comb.” More recently Sheikh Jadul Haqq declared that the circumcision of females consists of the removal of the clitoral prepuce (Khitan Al Banat in Fatawa Al Islamiyya. 1983). …

    A recent study by Sitt Al Banat Khalid ‘Khitan Al-Banat Ru’yah Sihhiyyah’ (2003) has shown that female circumcision, like male circumcision, offers considerable health benefits, such as prevention of urinary tract infections and other diseases such as cystitis affecting the female reproductive organs. …

    http://www.greenprophet.com/2011/09/circumcision-healthy-muslim-sexuality/

    95% halal and freedom friendly, Zaufishan is our eco-Muslim reporter from England, UK. Zaufishan reports from her environment blog http://www.theecomuslim.com/ and is creator of the media savvy group site http://www.muslimness.com.

    http://www.greenprophet.com/author/zaufishan/

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    Der radikalislamische amerikanische Scheich Nuh Hah Mim Keller lügt das “westliche” Publikum kalkuliert an und behauptet, baẓr sei die Klitorisvorhaut (prepuce) und “nicht die Klitoris selbst, wie manche fehlerhaft annehmen” (not the clitoris itself, as some mistakenly assert).

    e4.3 Circumcision is obligatory (O: for both men and women. For men it consists of removing the prepuce from the penis, and for women, removing the prepuce (Ar. Bazr) of the clitoris (n: not the clitoris itself, as some mistakenly assert). (A: Hanbalis hold that circumcision of women is not obligatory but sunna, while Hanafis consider it a mere courtesy to the husband.)”

    In Wirklichkeit ist der himmlische Beschneidungsbefehl mit Klitorisbezug mindestens für den schafiitischen Fiqh eindeutig:

    The Arabic word bazr does not mean “prepuce of the clitoris”, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

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    baẓr (54 words). baẓr (A, pl. buẓūr) : in anatomy, the clitoris.

    http://www.paulyonline.brill.nl/entries/encyclopaedia-of-islam-2-Glossary-and-Index-of-Terms/bazr-SIM_gi_00549?s.num=10

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    baẓr

    http://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    http://en.wikipedia.org/wiki/Clitoris

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    Nur noch zwei letzte Verwendungsbeispiele.

    Und alles (für heute …) eigentlich nur, um neben
    khitan al inath ختان الإناث
    auch
    khitan al-banat ختان البنات
    im Deutschen Sprachraum als Begriff bekannt zu machen:

    khitān al-banāt

    البتر التناسلى للإناث ؛ ختان البنات /
    al-Batr al-tanāsulī lil-ināth khitān al-banāt
    Verfasser/in: فياض، محمد. محمد فياض. ; Muḥammad Fayyāḍ
    Verlag: دار الشروق، al-Qāhirah : Dār al-Shurūq, 1998.
    Ausgabe/Format E-Book : Dokument : Arabisch : al-Ṭabʻah

    Datenbank: WorldCat
    Zusammenfassung:
    Female circumcision; religious aspects; Islam; Egypt.

    http://www.worldcat.org/title/batr-al-tanasuli-lil-inath-khitan-al-banat/oclc/609158546

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    SIHAT AL BANAT PROJECT

    Raising Awareness About The Health Consequences Of Female Genital Mutilation In Yemen

    Introduction:

    Female Gentle Mutilation (FGM) also known as female circumcision or as it is used locally “ Khitan Al-Banat “ causes Physical mental damage that becomes a life long suffering. It is estimated that 130 million women have been circumcised and an additional two million girls undergo this procedure every year.

    The clinical based research study of female genital mutilation which was conducted in 1999 revealed that FGM practice is presented in Sana’a at 45.4%, Hodiedah at 97.3%, Hadramout at 96.65, Aden at 82.2%, and Al-Mahra at 96.5%.

    The Women’s National Committee in Aden and its partner the International Health and Development Associates (IHDA) are implementing a project entitled Sihat Al Banat, funded by Netherlands Embassy. The duration of the project is three years, starting 1st June2001 to 2003. The overall goal of this project is to raise the Yemeni Public awareness about the negative health impact of FGM on both girls and women’s health.

    On 13/6/2001 a contract was signed in Sana’a, between Dr, Stolba, Project Director/Advisor, Ms Ittadal Dirrea, as the Associate Director, and Ms Feroza Hamed as Project Coordinator for Girls health project (Sihat Al Banat project) which is to be implemented in Aden Governorate. …

    http://www.yemeni-women.org.ye/project-eng/FGM.htm

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    Auch bei FFI Nederlandstalig (Beweging van ex-moslims, hun sympathisanten en humanisten) blickt Wim Ahlers (2008) durch:

    Frauenbeschneidung hat nichts mit dem Islam zu tun?
    Vrouwenbesnijdenis heeft niets met Islam te maken?

    And finally, there is still religious debate regarding the issue, so as we have no directives by the heads of religion to forbid female circumcision, we do not have the right to ban it,” Al-Shami explained.

    Nb. Al-Shami is een yemenitische parlementariër!

    http://dutch.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?f=10&t=11992

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    Abschließend ein Blick auf den islamisch Frauen beschneidenden Jemen:

    Der jemenitische Parlamentarier und Muslimbruder Zaid Al-Shami (Partei al-Iṣlāḥ), zitiert von Kommentator scattergood auf IsraelForum, würgte 2008 die Diskussion zu Tagesordnungspunkt drei ab, der eigentlich als Gespräch über die FGM vorgesehen war.

    Sehr frei übersetzt:

    Denn, erstens, unangemessen und beschämend ist der Antrag formuliert worden. Und zum Zweiten ist die FGM nichts als ein Provinzproblem für al-Ḥudaida und Ḥaḍramaut, kein nationales Problem also. Drittens aber ist einmal festzustellen, dass wir gar nicht das Recht haben die FGM zu verbieten, weil unsere geistlichen islamischen Autoritäten hierzu noch nicht abschließend entschieden haben.

    ”I suggested canceling term number three, about preventing female circumcision, for many reasons. First, the term, which was written in the draft, included inappropriate and shameful sentences. Second, female circumcision exists in few regions in Yemen, like in Hodeidah and Hadramout, so it not common practice. And finally, there is still religious debate regarding the issue, so as we have no directives by the heads of religion to forbid female circumcision, we do not have the right to ban it,” Al-Shami explained.

    http://www.israelforum.com/board/showthread.php?2063-More-evidence-that-this-is-Islam-v-World/page6

    etwas ausführlicher bei Elder of Ziyon

    http://elderofziyon.blogspot.de/2008/04/yemens-parliament-refuses-to-outlaw.html#.Uq6cjvuFeeY

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    Bei der im jemenitischen Sana’a – Ṣanʿāʾ – erscheinenden YEMEN TIMES 2008 veröffentlicht aber längst wundersamerweise in Luft aufgelöst, bei neugierigen Bloggern fehlerfrei erhalten:

    Yemen’s MPs debate female circumcision, pre-marriage tests

    SANA’A, April-13 — Preventing female circumcision and pre-marriage medical tests evoked turmoil and disagreement among Parliament members (MPs) in last week’s session.

    The session ended with a unanimous agreement to cancel the term 3, which would prevent female circumcision, and delay the discussion of pre-marriage tests.

    The two terms were part of a draft written by the Safe Motherhood Law Project, and introduced by the heath committee inside Parliament.

    Najeb Ghanem, the Chairman of the Health Committee in Parliament, expressed his sorrow over the way Parliament discussed the two issues.

    “These two topics are very important for guaranteeing women’s rights in Yemen,” he commented in a phone call to the Yemen Times after the session.

    According to Ghanem, who belongs to the Islah party, most of the MPs who disagreed with the terms represent the conservative attitudes of most Yemeni citizens. “The committee is aware of the Yemeni conservative community’s positions on these issues. So we [the committee] suggested applying the law of emphasizing pre-marriage medical tests after ten years… that is after we carry out extensive awareness campaign to educate people about the importance of such tests.”

    Zid Al-Shami, an MP who suggested delaying the approval of the two terms, confirmed that such topics are “sensitive and need more awareness.”

    “I suggested canceling term number three, about preventing female circumcision, for many reasons. First, the term, which was written in the draft, included inappropriate and shameful sentences. Second, female circumcision exists in few regions in Yemen, like in Hodeidah and Hadramout, so it not common practice. And finally, there is still religious debate regarding the issue, so as we have no directives by the heads of religion to forbid female circumcision, we do not have the right to ban it,” Al-Shami explained.

    He confirmed that Yemen suffers from a lack of medical services to provide pre-marriage medical tests. “Yemen has a lack of doctors, labs, and medical facilities, so it’s nonsense to approve a law which would prevent any couple from getting married unless they are certified as disease-free,” Al-Shami added.

    He went on to say, “Having a law which says that the marriage is not acceptable, is not practical for the present day, but I am still for and encourage all young people to get tested, which is good for their own well-being and to have a healthy and happy life with healthy children.”

    ::

    ohne die beiden letzten Abschnitte am 19.04.2008 durch Robert Spencer auf seinem Blog Jihad Watch zitiert und damit vor dem jemenitischen Verschweigen bewahrt:

    http://www.jihadwatch.org/cgi-sys/cgiwrap/br0nc0s/managed-mt/mt-srch.cgi?search=Yemen&IncludeBlogs=1&limit=20&page=42

    ::

    … und hier ein Foto des jemenitischen Muslimbruders. Blockiert jedes Gespräch über die weibliche Genitalverstümmelung:

    Zaid Al Shami

    Zaid Al-Shami, the head of the Islah Party in Parliament

    http://www.yementimes.com/en/1682/intreview/2449/Zaid-Al-Shami-the-head-of-the-Islah-Party-in-Parliament-to-the-Yemen-Times.htm

    http://www.yementimes.com/get_img?ImageWidth=300&ImageId=2448

    ::
    ::
    Die „drei Komponenten“ fallen seit den Tagen des Propheten sehr in ein Ganzes: Politik der Scharia, Familie der Scharia und Theologie der Scharia. Drei ist Unfug. Einheitsglaube. Tauhid.

    التجمع اليمني للإصلاح
    at-Taǧammuʿ al-Yamanī li-l-Iṣlāḥ
    The Yemeni Congregation for Reform
    Jemenitische Versammlung für Reform

    AL-ISLAH ist als aus drei Komponenten bestehend beschrieben worden. Zum ersten der politische Anteil, die jemenitische Muslimbruderschaft unter Führung von Mohammed Qahtan. Zum zweiten die Stammeskonföderation unter dem 2007 verstorbenen Scheich Abdullah al-Ahmar, dem sein Sohn Sadiq al-Ahmar gefolgt ist (Sadeqs jüngerer Bruder, Hamid al-Ahmar, ist in der Politik aktiv). Dritte Dimension ist der jemenitische Mainstream-Salafismus, für den der prominenteste sunnitische Gelehrte des Landes steht, Abdul Majeed al-Zindani.

    Gegenwärtig steht sie in Opposition zur Regierungspartei Allgemeiner Volkskongress. Bei den letzten Parlamentswahlen am 27. April 2003 erhielt al-Islah 22,6 % der Stimmen und 46 von 301 Sitzen im Parlament. Die bekannteste Abgeordnete von al-Islah ist Tawakkul Karman, die 2011 als erste Frau aus dem arabischen Raum mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Islah

    http://al-islah.net/new/EN/

    arabisch:

    http://al-islah.net/new/

    Reiner Islam halt. Nur die Kulturrelativisten werden nervös und sehen ein flackerndes Mehrfachbild aus schlimmer Revolte und urigem Stamm sowie schwarzen Bärten und schwarzen Burkas.

    Ideology :
    Islamism [d. i. Islam aktiv!],
    Tribalism [naj, Islam schützt die Familie],
    Salafism [der echte alte Islam]

    International affiliation :
    Muslim Brotherhood [ECFR, FEMYSO, IGD, ZMD …]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Al-Islah

    Abdul Majeed al-Zindani

    http://en.wikipedia.org/wiki/Abdul_Majeed_al-Zindani

    ::

  12. Carcinòl Says:

    +
    +

    Friedrich-Schiller-Universität
    Jena

    Rechtswissenschaftliche Fakultät
    Lehrstuhl für Deutsches und
    Internationales
    Straf- und Strafprozessrecht, insbesondere
    Wirtschaftsstrafrecht
    Lehrstuhlvertretung
    PD Dr. Edward Schramm

    Deutscher Bundestag
    – Rechtsausschuss –

    Jena, den 22. April 2013

    Stellungnahme

    zu dem
    – Gesetzentwurf des Bundesrates,

    „Entwurf eines … Strafrechtsänderungsgesetzes – Strafbarkeit der Verstümmelung weiblicher Genitalien (… StrÄndG)“, BT-Drucksache 17/1217

    – Gesetzentwurf der Abgeordneten Christine Lambrecht, Burkhard Lischka, Sonja Steffen, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD,

    „Entwurf eines … Strafrechtsänderungsgesetzes – Wirksame Bekämpfung der Genitalverstümmelung,“ BT-Drucksache 17/12374

    – Gesetzentwurf der Abgeordneten Monika Lazar, Jerzy Montag, Katja Dörner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen,

    „Entwurf eines …. Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuchs – Strafbarkeit der Genitalverstümmelung
    ,“ BT-Drucksache 17/4759
    Öffentliche Anhörung am Mittwoch, den 24. April 2013, 11 h

    Die einzige Form der Beschneidung, die mit Vorhautbeschneidung von Knaben und Männern verglichen werden kann, ist die sog. „milde Sunna“, bei der die Vorhaut der Klitoris (also nicht die Klitoris selbst) eingestochen, eingeritzt oder entfernt wird.20 Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass diese milde Sunna nur sehr selten praktiziert wird; es gibt kaum Nachweise für die Existenz dieser Eingriffsform mit der geringsten Tragweite.21 Darüber hinaus kann man davon ausgehen, dass ihre Durchführung häufig mit einer Verletzung und Dektomie der Klitoris verbunden ist.

    (…)

    Erreicht die FGM nicht diese Intensität, etwa bei bestimmten Formen der FGM nach Typ IV oder bei „bloßer“ Beseitigung eines Teils der Schamlippen, ist ein minder schwerer Fall nach § 226 Abs. 3 StGB in Betracht zu ziehen. Bei der milden Sunna, bei der nur die Klitorisvorhaut beschnitten wird – also der einzigen Form der FGM, hinsichtlich derer die Bezeichnung „Beschneidung“ angemessen ist -, wird hingegen mangels Äquivalent mit den intensiven Verstümmelungsformen sowie den bisherigen Fällen schwerer Körperverletzungen der § 226 StGB nicht einschlägig sein, sondern nur eine einfache Körperverletzung nach § 223 StGB in Betracht kommen.

    (…)

    Dies könnte zunächst zu dem kriminalpolitischen Fehlschluss verleiten, dass im Grundegenommen jede Beschneidung – mithin auch diejenige von Knaben – eine Verstümmelung sei. Dann würde sich aber die Frage stellen, warum nur Mädchen und Frauen vor Beschneidung in § 226 a StGB n. F. strafrechtlich geschützt werden – noch dazu durch einen Qualifikationstatbestand -, nicht aber Knaben und Männer. Durch eine solche Gesetzesformulierung würde die Entscheidung des Gesetzgebers zur familienrechtlichen Erlaubnis der Beschneidung von Knaben in 1631 d BGB konterkariert, und sie würde Zweifel an der Legitimität dieser Sorgerechtsregelung hervorbringen. Daher sollte ein Gesetzgeber, der einen Straftatbestand zur weiblichen Genitalverstümmelung schaffen möchte, den Begriff der Beschneidung vermeiden, um nicht den Eindruck zu erwecken, er behandele Gleiches ungleich und benachteilige ohne sachlichen Grund Knaben.

    Abgesehen davon erscheint der Begriff der Beschneidung im Rahmen der weiblichen Genitalverstümmelung nicht nur begrifflich unklar, sondern – ungewollt – womöglich sogar missverständlich, irreführend und bagatellisierend. Bei der Beschneidung eines Knaben wird nur dessen Vorhaut entfernt; bei der weiblichen Genitalverstümmelung werden hingegen die Genitalien abgeschnitten oder massiv verstümmelt.

    (…)

    Rechtfertigung aufgrund Sorgerecht, Kultur oder Religion?

    Eine Rechtfertigung der Genitalverstümmelung auf der Grundlage der Sorgerechtsausübung kann – vom Ausnahmefall einer medizinischen Indikation abgesehen – in keinem Fall in Betracht kommen.88 Darüberhinaus erstreckt sich die familienrechtliche Befugnis zur Beschneidung in 1631 d BGB ausdrücklich nur auf Knaben.89

    Zudem mag zwar die Beschneidung von Mädchen und jungen Frauen vor allem in muslimisch geprägten Ländern stattfinden und teilweise auch religiös begründet werden; der Koran schreibt jedoch eine solche Beschneidung an keiner Stelle vor,90 und in zahlreichen muslimisch geprägten Staaten Afrikas ist die weibliche Genitalverstümmelung inzwischen ebenfalls explizit unter Strafe gestellt (Burkina Faso, Benin, die Zentralafrikanische Republik, die Elfenbeinküste, Dschibuti, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Mauretanien, Niger, Senegal, Tansania, Togo, Uganda; fakultativ in Kamerun, Mali, Tschad und dem Irak). 91 Insofern besteht auch kein anerkennenswertes religiöses Fundament, das bei der FGM, etwa unter Berücksichtigung der religiösen Grundrechte aus Art. 4 GG, eine rechtfertigende oder entschuldigende Wirkung entfalten könnte.92

    (…)

    45 So wie der deutsche Gesetzgeber mit § 1631 d BGB eine Regelung geschaffen hat, die im Einklang mit der weltweiten Straflosigkeit der Beschneidung von Knaben steht (vgl. die rechtsvergleichenden Hinweise in BT-Dr. 17/11295 S. 10), so würde er mit einer Erfassung der weiblichen Genitalverstümmelung als qualifizierter Körperverletzung ebenfalls mit der internationalen Strafrechtsentwicklung Schritt halten.

    89 Abgesehen dürfte die kunstgerecht durchgeführte Beschneidung von Knaben aus zwingenden religiösen und medizinischen Gründen ohnehin verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein, ohne dass es der gesetzlichen Regelung des § 1631 d BGB bedurft hätte. Zur Position des Verfassers in dieser Frage vgl. Schramm, Die Beschneidung von Knaben aus strafrechtswissenschaftlicher Sicht, in: Heil/Kramer (Hrsg.), Beschneidung: Das Zeichen des Bundes in der Kritik, 2012, S. 140.

    90 Vgl. nur Rohe, Islamisches Recht, 3. Aufl.2011, S. 342: Die Verstümmelung weiblicher Genitalien ist kein Gebot des Islam.

    92 Vgl. Schramm, Ehe und Familie (o. Fn. 32), S. 222.

    http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a06/anhoerungen/archiv/46____Str__ndG/04_Stellungnahmen/Stellungnahme_Schramm.pdf

    +
    +
    +
    +Deutscher Bundestag am 04.06.2013

    Drucksache 17/13707
    04. 06. 2013

    Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP

    Entwurf eines … Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuchs – Strafbarkeit der Verstümmelung weiblicher Genitalien (… Strafrechtsänderungsgesetz – … StrÄndG)

    A. Problem und Ziel

    Die Verstümmelung der Genitalien von Frauen und Mädchen insbesondere durch die traditionelle oder rituelle Beschneidung ist ein schwerwiegender Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, dem als Menschenrechtsverletzung ernsthaft begegnet werden muss. Obwohl die Genitalverstümmelung vor allem in Ländern Afrikas, aber auch in einzelnen Ländern Asiens praktiziert wird, besteht auch in Deutschland Handlungsbedarf. …

    (…)

    Die aus religiösen oder traditionellen Gründen vorgenommenen Genitalverstümmelungen kommen vor allem in Ländern Afrikas, aber auch in einzelnen Ländern Asiens vor.

    (…)

    Für minder schwere Fälle ist eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren angedroht. Damit sollen Taten erfasst werden, die unter Berücksichtigung von Tatausführung und Tatfolgen vom Durchschnittsfall so stark abweichen, dass eine mildere Bestrafung geboten erscheint. Denkbar ist dies beispielsweise in Fällen, in denen das Ausmaß der Verstümmelung nicht wesentlich über das Ergebnis der oben genannten kosmetischen Eingriffe hinausgeht und die körperlichen und psychischen Beschwerden des Opfers infolge der Verstümmelung gegenüber den sonst durchschnittlichen Beschwerden der Opfer von FGM wesentlich geringer sind.

    (…)

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/137/1713707.pdf

    +
    +

  13. Machandelboom Says:

    Dentist Dr Omar Sheikh Mohamed Addow, 55, and Dr Ali Mao-Aweys, a 61 year-old GP, were being questioned following the series of raids on addresses in Birmingham.

    West Midlands Police said the pair were held over claims that the illegal procedure, known as FGM, was being offered for money throughout the city.

    On Friday, the pair was being questioned by detectives from force’s Public Protection Unit on suspicion of offences contrary to the Female Genital Mutilation Act 2003. …

    Andrew Hough
    Pair held by police investigating female genital mutilation in UK
    The Telegraph 04.05.2012

    http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/crime/9246130/Pair-held-by-police-investigating-female-genital-mutilation-in-UK.html

    berichtet bei: TaskForce schon am: 23.04.2012
    England: Ärzte bieten Genitalverstümmelungen für £750 an

    http://www.taskforcefgm.de/2012/04/6306/

    „If a white girl is abused, the police come break down the door. If a black girl is mutilated, nobody takes care of her. This is what I call racism.“

    Waris Dirie

    http://www.theguardian.com/uk/2012/apr/22/female-genital-mutilation-uk-medics?cat=uk&type=article&view=mobile

    Im The Guardian kann Rowenna Dawis die Polizei über Englands ängstliche Lehrer berichten lassen (Teachers tell us they’re worried about being seen as racist) sowie über erste, selber den vormodernen Beschneidungsmilieus oder vielmehr Verstümmelungsgesellschaften entstammende mutige Aktivistinnen gegen FGM, die durch Verteidiger der FGM bedroht oder isoliert werden (Death threats were sent to my house and I wasn’t welcome in certain parties).

    Daughters in danger
    22.07.2008

    http://www.theguardian.com/education/2008/jul/22/raceinschools.childprotection

    … We also heard several times that it exists in other gulf countries like the United Arab Emirates, Bahrain and even Saudi Arabia.

    Internationally, the existence of FGM in the gulf regions was long denied. Yet, knowledge about FGM in Oman is not new at all. An archeologist and consultant to the Omani Sultan has reported on it already in the 1960s. Wendell Phillips writes in his book “Unknown Oman”: “Among the Qara (inhabitants of the mountains behind Salalah), radical clitoridectomy – or complete female circumcision (…) – is clumsily and brutally performed without ceremony at the birth of the female child. In the rest of Oman the little girl merely has the top of her clitoris, which is regarded as the prime center of sexual excitability, incised at the age of ten or soon after birth a bit of fine rock salt is placed on her clitoris which is then eliminated (rubbed away) by the insertion of a finger.” (p.174)

    Phillips who lived on and off in Oman during the 1950s and 60s also analyses the social consequences of the practice: “If the truth were told a high percentage of Arab wives are among the world most embittered and frigid, while the Arab male is among the world’s unhappiest husbands. In his supreme effort to insure martial fidelity the Omani husband in numerous instances has equipped himself with up to four unresponsive ice cold mates whose genital organs have been deliberately mutilated by having the clitoris cut out along with its foreskin and in extreme cases the sanguinary ablation of the labia minora as well, thus eliminating in most instances all female pleasure and sensation during sexual intercourse and, to the self-centered male, any possible desire in his females to indulge in extra marital relations.” (p. 136)

    Phillips analyses clearly a consequence long ignored in the discourse about FGM. The practice was always adressed as a medical problem. Only in recent years, sexual and social aspects came into focus, e.g. a Saudi study examines the connection of sexual dysfunction and FGM. …

    geschrieben von: Stop FGM Middle East
    aus: Oman: Precise descriptions of FGM already in the 1960s

    http://stopfgmmiddleeast.wordpress.com/2013/12/03/oman-precise-descriptions-of-fgm-already-in-the-1960s/

    A team of Wadi’s and Hivos’ Stop FGM Middle East campaign is currently in Oman, talking with local actors about these findings, their own assesment and ideas how to campaign against female genital mutilation.

    The account of the blogger “Omani Princess” in Muscat supports Al Hinai’s finding. She tells us that it is practiced by her in-laws. They come from the mountains near Muscat, the Dakhiliya. “It is done with a hot needle”, she has heard. Her husband knows that in some cases a nail clipper is used.

    At the Omani Women’s Association the women are surprised. “No, it’s not a problem here in Muscat and not in the mountains,” insists Nashia Al Kharusi, the president of the local Muscat branch. She has long heard of the practice in Dhofar and thinks the Ministry of Health should do something to stop it. “Maybe some do it in the North because they are influenced by the Emirates?” she ponders.

    That FGM is practiced widely in the Emirates is well known in Oman. Also the Omani Princess tells us about it. She is well connected with other women in the region and since she believes that FGM is a crime she has talked with them about it. She can tell us: It is practiced in Bahrain, in Kuwait and also in Jordan.

    But the “Omani Princess” doesn’t know how to overcome the social taboo surrounding the topic. “Unthinkable to write about it in an Arabic newspaper, only the English ones can publish articles on it.” This is also the opinion of a journalist from the Muscat Daily we meet.

    Habiba Al Hinai explains to us why only the official Women’s Association can initiate a campaign. “There are no independent NGOs, you won’t get a license and you won’t be allowed to work.” She must know. As one of the main protagonists of the small Omani spring she has tried to found several groups with others, among them the Omani Human Rights’ organization.

    … Even the activist Habiba says: “If it wasn’t for the Sultan we would still live imprisoned. These people (the religious) would lock us in the house not allowing us to work or even go out.”

    hier aus: Field Trip to Oman: FGM is acknowledged but everyone is afraid to tackle it
    bei: ESLKevin 15.12.2013

    http://eslkevin.wordpress.com/2013/12/15/field-trip-to-oman-fgm-is-acknowledged-but-everyone-is-afraid-to-tackle-it/

    … Marzouka is proud of her skills. She stresses that she is trained and not a traditional cutter. “My mother did not do this. I trained myself in the hospital.”

    Openly, she describes her job: “I use a clamp and then a knife.” She carries rubber gloves and two sprays, one anaestatic one disinfectant, in her bag. Her business runs well. She cuts two to seven girls a day, she says, making 15 riyals (30 Euros) each. Most costumers she meets in the hospital in the delivery ward. In Dhofar, the Southern province of Oman, girls are traditionally mutilated in the first two days of their lives. Marzouka also advertises her services on the internet and besides, everybody knows her in town …

    Marzouka says she often gets calls from fathers of girls to be cut. “He tells me not to cut too much.” But in some cases she had to redo the surgery afterwards. “The next day, the mother and the grandmother came and attacked me: Why did you not do it right? I said: your husband told me not to cut too much. The woman said: You don’t listen to my husband.” …

    von: Stop FGM Mideast
    Meeting a Circumciser: “Men suffer from it” – In Salalah facing up against FGM is almost impossible

    http://stopfgmmiddleeast.wordpress.com/2013/12/06/meeting-a-circumciser-men-suffer-from-it-in-salalah-facing-up-against-fgm-is-almost-impossible/

    sehr unterstützenswert

    Stop FGM Middle East
    an initiative by WADI e.V. supported by Hivos

    http://stopfgmmiddleeast.wordpress.com/

    The campaign „Stop FGM Kurdistan“ is one of WADIs most renown activities. Democracy building is another focal point.

    http://en.wadi-online.de/

    wadi
    The Campaign against Female Genital Mutilation

    http://en.wadi-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=70&Itemid=18

  14. Machandelboom Says:

    There is a decade’s history of the practice being banned in Egypt, yet it has persisted. In 1996, the Ministry of Health banned any state-affiliated medical personnel from involvement in female circumcision, according to the BMJ. Then, according to ReligiousTolerance.org, the ruling was challenged by a Muslim cleric, Sheikh Youssef Badri, who claimed it was permitted by Islam and that the state was overstepping its bounds in banning it. In 1997 a court overturned the ban, but then the government took the case to the Egyptian Supreme Administrative Court which ruled that it was not an Islamic procedure and that citizens therefore did not have a right to practice it. The state banned the procedure, but allowed gynecologists to perform the surgery if they deemed it necessary for health reasons. …

    On a personal note, I spent 3-1/2 years living in Egypt, studying Arabic and doing fieldwork, and I knew Cairene women from all different classes, and the only one who ever brought up the topic of circumcision with me was an upper-class young woman who was taking a sociology course at the American University in Cairo and who commented to me that in a class discussion on the subject, students were mortified to have to discuss it in a mixed (male and female) group, and most could not even bring themselves to say the word out loud in class. At least amongst my little cohort of female informants, it was a non-issue.

    L.L. Wynn

    http://culturematters.wordpress.com/2007/07/04/new-ban-on-female-circumcision-in-egypt/

    http://culturematters.wordpress.com/page/33/

    About CM

    Current and former students and staff of the Department of Anthropology at Macquarie University, Sydney, Australia, write about the emergent trends in anthropology.

    http://culturematters.wordpress.com/about-cm/

    Lisa L. Wynn received her PhD in anthropology from Princeton University in 2003. Her early research compared Arab and Western tourism in Egypt. Her current research examines reproductive health technologies in the Middle East, including emergency contraception, medication abortion, hymenoplasty and erectile dysfunction drugs. She’s also at work on an ethnography about dating, courtship, marriage and extramarital affairs in Egypt. Born in the United States, Lisa now teaches anthropology at Macquarie University in Sydney, Australia.

    http://www.goodreads.com/author/show/528156.L_L_Wynn

    Pyramids and Nightclubs: A Travel Ethnography of Arab and Western Imaginations of Egypt, from King Tut and a Colony of Atlantis to Rumors of Sex Orgies, Urban legends about a Marauding Prince, and Blonde Belly Dancers

    http://www.amazon.com/Pyramids-Nightclubs-Ethnography-Imaginations-Marauding/dp/0292717024

  15. Jacques Auvergne Says:

    ::

    Islamkenner und Frauenbeschneidungsfreund Dr. Wahdan dürfte sich auf den Ṭanṭāwī nachfolgenden Scheich al-Azhar Scheich Gad al-Haq (Gad al-Haqq) beziehen. Tantawi gilt – im Vergleich zu seinem Vorgänger – theologisch als vergleichsweise sanft, zeigte allerdings als Garaudy-Freund sowie islamisches Morden (die Juden ermordenden Attentate sollte man nicht Selbstmordattentate nennen) billigender Israelhasser und Menschenfeind sein wahres Gesicht.

    Im für die FGM-Fatwa erwähnten Jahr 1994 fand in Kairo die Weltbevölkerungskonferenz der Vereinten Nationen statt, The International Conference on Population and Development (ICPD). Außerdem hatte im selben Jahr CNN der Weltöffentlichkeit die Klitorisamputation an einem ägyptischen zehnjährigen Mädchen bekannt gemacht, was den chronisch müden Staat zu einer Großaktion des Eindruckschindens veranlasste, natürlich ohne wirklich etwas gegen FGM tun zu wollen.

    Similarly, Al-Azhar – one of the most respected universities of the Islamic World in Cairo – has issued a number of fatwas on female circumcision over its history.[23] On June 23, 1951, a fatwa[51] from Al-Azhar declared that it does not recognise the abandonment of female circumcision as an option, and that female circumcision is advisable because it curbs „nature“. Moreover, this fatwa declared doctors‘ opinions on the disadvantages of female circumcision as irrelevant. On January 29, 1981, another fatwa[23] from Al-Azhar was authored and proclaimed by the Grand Sheikh of Al-Azhar. The fatwa insisted that it is impossible to abandon the lessons of Mohammed in favor of the teaching of others, such as doctors, because the science of medicine evolves. The fatwa then recommended to the Islamic community that female circumcision is a duty, and the responsibility of female circumcision lies with the guardian of the girl. In October 1994,[52][53] the mufti of Egypt publicly declared that hadiths on female circumcision attributed to the Prophet were unreliable; however, within days of this announcement, Shaykh Gad al-Haq Ali of al-Azhar issued a fatwa that female circumcision is a part of the legal body of Islam and is a laudable practice that honors women. Egyptian government, in 1996, banned female circumcision in hospitals and prohibited licensed professionals from performing FGM. However, in 1997, Shaykh Nasr Farid Wasil, Grand Mufti of Egypt, issued a fatwa that female circumcision should be permitted even though it is not obligatory under Islam. Soon after, Egypt’s court overturned the government ban on female circumcision in hospitals and by licensed professionals.[53]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_views_on_female_genital_mutilation

    Gad al-Haq
    Gad al-Haqq

    Sheikh Gad al-Haq Ali Gad al-Haq (5 April 1917 – 15 March 1996) was Grand Imam of Al-Azhar from 1982 to 1996.

    In 1982 he became Minister of Religious Affairs, and then Grand Imam of Al-Azhar. A conservative voice, he pleased the Egyptian government with his strong opposition to fundamentalist Wahhabi doctrine. However, the government was less pleased by his criticism of abortion (for which he collaborated with the Vatican delegation) at the 1994 UN Population Conference in Cairo. He refused to accept the Oslo Accords, since they did not acknowledge the Palestinian right of return.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Gad_al-Haq

    Großmufti Scheikh Gad al-Haqq ‚Ali Gad al-Haqq

    p 27

    aus: Gutachten zum ausländischen Familien- und Erbrecht. Naher und Mittlerer Osten, Afrika und Asien

    von: Omaia Elwan, Bruno Menhofer, Dirk Otto

    http://books.google.de/books?id=8ubw7cbBf3AC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Mufti Gad al-Haqq ‚Ali Gad al-Haqq52 saw female circumcision as ’something Islam calls for‘, da’a ilayhi al-islam

    Mufti Gad al-Haqq recognised that the other schools have different opinions, but he suggests that a number of (unnamed) Hanbalis agree with the Shafi’is and hold circumcision to be obligatory. Regrettably this is one of the few statements in the fatwa that does not have a Western-style footnote. …

    in September 1994, the CNN network broadcast worldwide the scene of a a ten-year-old girl … cutting off the child’s clitoris with a razor, and heard her agonised screams. The Egyptian authorities at once began a publicity campaign to repair the damage done to Egypt’s image of modernity by the broadcast. …

    Bemerkenswert: nicht die Klitoridektomie will man mit der Publicity-Kampagne ausrotten, sondern den schlechten Eindruck.

    Um das intakte oder versehrte Mädchengenital geht es gar nicht, Ägypten möchte sein Gesicht nicht verlieren.

    p 152-153

    aus: The Dual Nature of Islamic Fundamentalism
    von: Johannes J. G. Jansen

    http://books.google.de/books?id=3w9CvjALUCgC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ::

    … „Er erkannte 2003 das Recht des französischen Staates, ein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen zu erlassen, ausdrücklich an und erklärte, obwohl es die Pflicht einer Muslima sei, den Schleier zu tragen, sollten muslimische Schülerinnen das geringe Übel wählen und dem Gesetz gehorchen.

    Er bezeichnete aber alle, die den Staat Israel unterstützen, als „legitime Ziele“ von Gewalttaten. In seiner 1968/69 veröffentlichten Doktorarbeit Das Volk Israels im Koran und in der Sunna, die als Standardwerk unter Arabern gilt, hatte er geschrieben, dass das Verzehren von nicht-jüdischem Blut ein religiöser Ritus der Juden sei.

    Tantawi setzte sich 1998 für das den holocaustleugnende Buch Die Gründungsmythen der israelischen Politik von Roger Garaudy ein, das dennoch in Frankreich verboten wurde (2003 vom Europäischen Gerichtshof bestätigt).

    Im Gegensatz zu früheren Äußerungen, die die palästinensischen Selbstmordattentate nicht als Märtyrertum anerkannten, erklärte Tantawi 2002, diese seien als Verteidigungsmanöver legitim und müssten intensiviert werden. Er reagierte damit auf die vorherrschende Meinung unter den Gelehrten der al-Azhar-Universität und „korrigierte“ sein ursprüngliches Urteil.“ …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Sayyid_Tantawi

    ::

  16. Jacques Auvergne Says:

    Schweden 2014, alle Mädchen einer Schulklasse beschnitten.

    Allt fler könsstympade flickor upptäcks

    ANNICA HESSER
    Norrköpings Tidningar am 20.06.2014

    http://www.nt.se/nyheter/norrkoping/allt-fler-konsstympade-flickor-upptacks-9908656.aspx

    Enligt Norrköpings tidningar är det skolhälsovården som upptäckt könsstympningen och 28 av de 30 flickorna hade utsatts för den värsta formen av könsstympning. Formen kallas för faraonisk omskärelse och innebär att både inre- och yttre blygdläppar samt klitoris skärs bort innan underlivet sys ihop. Kvar blir bara en liten öppning.

    Ann-Christine Johansson vet inte hur gamla flickorna i den aktuella skolklassen är men tror att de går i högstadiet. Och många av dem är födda i Sverige. [Und viele von ihnen sind in Schweden geboren worden.]

    I Sverige är könsstympning förbjudet sedan 1982 och kan ge mellan fyra och tio års fängelse. Sedan 1999 är det straffbart även om ingreppet utförs i ett annat land, och sommaren innebär en riskperiod.

    EBBA ROSENCRANTZ
    Svenska Dagbladet‎

    http://www.svd.se/nyheter/inrikes/hel-skolklass-i-norrkoping-omskuren_3677000.svd

    Hel skolklass könsstympad
    Expressen

    – Vi försöker informera föräldrarna att de kan få fängelse om de kommer tillbaka och barnen har könsstympats, säger Petra Blom Andersson, samordnare vid Centrala elevhälsan i Norrköping, till NT.

    ARNE LAPIDUS
    Expessen

    http://www.expressen.se/nyheter/hel-skolklass-konsstympad/

    Some 60 cases of genital mutilation have been discovered in Norrköping in eastern Sweden since March with all 30 girls in one school class …

    Female genital mutilation has been illegal in Sweden since 1982 [gesetzliches Verbot der FGM] and can be punished [seit 1999 gilt das auch für Auslandsstraftaten, s. u.] with up to four years in prison. If the offence is considered to be aggravated then the penalty can be up to ten years.

    Since 1999 it is also an offence under Swedish law if the procedure is performed in a different country.

    When school breaks up for the summer holidays the risk of being exposed to the surgery increases for many Swedish girls due to the prospect of visits to their parents‘ home countries.

    „We’re working to inform parents that they could face prison if they come back and their children have undergone female genital mutilation,“ said Petra Blom Andersson, student health coordinator in Norrköping, to the newspaper.

    Most girls who undergo the procedure are between the ages of 4-14 years, but the operation is also carried out on infants. Teenagers typically suffer a wide range of complications including period pains and headaches and for some it can be very painful to urinate.

    There are no established figures detailing the extent of the female genital mutilation in Sweden, or of how many girls are brought to their parents‘ countries of origin to get it done.

    The Local – Sweden edition [Schwedische Nachrichten auf Englisch]

    http://www.thelocal.se/20140620/swedish-school-class-genitally-mutilated

  17. Jacques Auvergne Says:

    Es bleibt zum Kotzen, Ägypten verstümmelt Tag für Tag weiter. Die auch in der bunten Republik Deutschland so gerne bemühten kulturellen Wurzeln dürfen schließlich nicht abgeschnitten werden, Teile des weiblichen Genitals schon:

    Berüchtigt kultursensibel geht Abeer Hamdy (EACD) an das Thema heran:

    „Die Frauenbeschneidung ist so tief in der ägyptischen Kultur verwurzelt, wir können den Leuten einfach nicht sagen, dass der Brauch jetzt ganz abgeschafft werden soll“.

    The Egyptian Association for Comprehensive Development (EACD) is ardently opposed to female genital mutilation, a traditional practice of cutting a girl’s genitalia to ensure chastity. But when it sends doctors to speak to low-income Egyptians about the risks of getting their daughters circumcised, the nonprofit dances around the issue.

    “We can’t tell people that FGM should be totally avoided,” said Abeer Hamdy, the NGO’s media officer. “It is so embedded in the culture.”

    Instead, during a recent series of conferences conducted across Egypt in cooperation with the Ministry of Health and a coalition of other nonprofits, EACD set out with the goal of convincing Egyptians to consult with a doctor before making any decisions. Informational meetings were held in 11 Egyptian cities.

    Dr. Azza Salama empfiehlt den Blick auf den Einzelfall des Mädchenverstümmelns:

    „In individuellen Fällen kann die Beschneidung erforderlich sein. Sobald das Mädchen geschlechtsreif ist, soll die Mutter es in ein Krankenhaus (keine Privatklinik) bringen. Dort entscheidet ein Arzt ob sie beschnitten werden muss oder nicht.“

    “It might be required in individual cases,” said Dr. Azza Salama, a government health worker in Dar El-Salam who spoke at the conference. As a girl reaches puberty, her mother needs to take her to a hospital – not a private clinic – where a doctor will decide whether she needs to undergo circumcision or not, she said.

    FGM has been illegal in Egypt since 2008, carrying a sentence of up to two years or a fine between EGP 1,000 and EGP 5,000. But the government did not prosecute its first case until June 2013, after a 13-year-old Suhair Al-Bate’a died as a result of a botched FGM procedure. Suhair’s father and her doctor, Fadl Raslan, are expecting a verdict in July.

    Reactions to calls for the ban of FGM were divided. Despite the fatwa (religious ruling) issued by the Grand Mufti Ali Gomaa in 2007, stating that FGM has no Islamic basis, some religious leaders still lobbied for the practice. In 2008, for example, right after the law criminalising FGM was passed, two Islamist lawyers, Hamed Seddik and Youssef El-Badry filed a lawsuit to cancel the law. It was rejected in 2013.

    Former minister of health Ali Abd El-Fattah medicalised FGM in public hospitals in an attempt to “limit the practice of FGM” in 1994, a month after he made a statement that the practice should be banned, according to Equality Now, an NGO working to end violence and discrimination against women. …

    von: Marwa Morgan
    aus: Anti-FGM activists compromise in the face of cultural obstacles
    in: Daily News Egypt 08.07.2014

    http://www.dailynewsegypt.com/2014/07/08/anti-fgm-activists-compromise-face-cultural-obstacles/
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    Egyptian Association for Comprehensive Development (EACD)

    EACD believes that the emerging competence of individuals and society with regard to their abilities is the principle foundation for lasting development, … EACD focuses on women, children and youth, using a comprehensive synergy of development programs that address: – Health. – Education. – Economic development (micro-credit finance and income generating projects). – Environment.

    http://www.nakhweh.org/en/organizations/322-Egyptian-Association-for-Comprehensive-Development-EACD-

  18. News about ISIL / IS, Iraq 2014, Fatwa pro-FGM no hoax Says:

    Iraq 2014, ISIL / DAESH : FGM-Fatwa ok and no hoax,
    Irak 2014, ISIS / Daaisch, FGM-Fatwa keine Falschmeldung

    Lediglich die Ortsangabe (Mossul und Umgebung) und die Einschränkung in Bezug auf das Lebensalter (11 bis 49 Jahre o. dgl.) sowie die Interpretation als Befehl sind falschgemeldet. Die Genitalverstümmelung wird – islamrechtlich ohnehin korrekt – durch ISIS / DAAISCH empfohlen.

    Die Fatwa ist kein Befehl, sondern eine Empfehlung … völlig üblich für ein Rechtsgutachten.

    „Vergangene Woche berichtete „Spiegel online“, die Vereinten Nationen (UN) hätten sich mit einer Falschmeldung blamiert. Die militant islamistische Gruppe Islamischer Staat (IS), vormals Isis, habe nicht die genitale Verstümmelung aller Mädchen und Frauen im irakischen Mosul befohlen. Das hatte zuvor die humanitäre Koordinatorin der UN im Irak, Jacqueline Badcock, behauptet.

    Doch die Falschmeldung ist womöglich nicht so falsch wie behauptet. Badcock bezog sich auf ein im Internet kursierendes religiöses Gutachten (Fatwa). Dabei handelte es sich nicht um einen Befehl und der Ausstellungsort war nicht Mosul. Doch die Behauptung, das Gutachten widerspreche dem von IS vertretenen salafistischen Islam, ist falsch.

    Tatsächlich tauchte die Fatwa zur weiblichen Genitalverstümmelung schon vor Wochen in arabischen sozialen Netzwerken auf. Sie zitiert drei Hadithe (Erzählungen über das Leben Mohammeds), in denen der Prophet unter anderem sagt, die weibliche Beschneidung lasse das Gesicht der Frau erstrahlen und sei gut für den Mann. Damit begründet der Autor der Fatwa im Namen des IS-Kalifen Abu Bakr al-Bagdadi, dass alle Frauen dazu aufgerufen seien, sich beschneiden zu lassen.“

    von: Hannah Wettig
    aus: Genitalverstümmelung – Fatwa oder Falschmeldung?
    in: DIE WELT 04.08.2014

    http://www.welt.de/politik/ausland/article130845922/Genitalverstuemmelung-Fatwa-oder-Falschmeldung.html

    genau verstanden bei landeskundigen wadi-Blog

    http://www.wadinet.de/blog/?p=12690

    „However, most law schools say it is Sunnah, sometimes meaning it is a good thing but not obligatory, sometimes meaning it was done in the times of the prophet and not prohibited by him, therefore people are allowed to practice it. Mainstream Islam views it as a private matter leaving it to the parents. However, one law school, the Shafi’i, say it must be done. The fatwa in question reads like a Shafi’i fatwa. It seems quite plausible that IS would make this interpretation their own as they tend to always pick the most extreme interpretation of an issue.“

    FGM in Iraq: The hoax of a hoax?
    29.7.1014. By Stop FGM Middle East

    http://www.stopfgmmideast.org/fgm-in-iraq-the-hoax-of-a-hoax/

  19. Machandelboom Says:

    Was Islampraxis (Schariagehorsam) ist? FGM zum Beispiel, denn ob Mann oder Frau, das Geschlechtsteil ist halal zu machen sprich es ist genital zu verstümmeln. Die islamische weibliche Beschneidung (khitan al-inath) ist auch auf den Malediven auf dem Vormarsch.
    ::

    … A source from the Health Ministry’s Department of Gender and Family Protection told Minivan News that while female circumcision was widely known to have occurred in the Maldives, it stopped in the 80s and 90s but “now we are hearing media reports that it is happening again.”

    The Ministry was not aware where the practice was occurring, but said it intended to investigate.

    “There is no formal reporting happening in the islands,” she said. “We have been trying to get reports but health facilities are not aware of the situation.” …

    Interim President of that NGO, former Gender Minister Aneesa Ahmed, confirmed to Minivan News today that “some Islamic organisations are advocating this and people are having girls circumcised. I don’t know where and when, but I have heard people say on various programs including Raajje radio.

    “I heard two Islamic scholars speaking, and this woman called the radio station and asked two Islamic scholars on the program what Islam said about [female circumcision], and the scholar said yes, that the Prophet Mohamed advocated that girls be circumcised. My concern is that scholars are advocating this has to be done according to Islam, people will not question it and start circumcising girls.”

    Aneesa said a representative from the NGO had met with State Minister for Islamic Affairs, Sheikh Hussein Rasheed, who said there was “no question about it: that girls had to be circumcised.”

    When Minivan News spoke to Sheikh Rasheed today, he said he did not wish to comment on the matter as he had a meeting scheduled with the Health Ministry regarding the issue. …

    von: JJ Robinson (Reported increase in practice of female circumcision raises alarm), in: MINIVAN NEWS (Malediven; Founded by members of the Maldivian Democratic Party in 2005) 30.10.2011

    http://minivannews.com/politics/reported-increase-in-practice-of-female-circumcision-raises-alarm-27670#sthash.5l9ECqBq.dpbs

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    MALEDIVEN
    (Wie befohlen wurde Allahs Gesetz irdisch durchgesetzt.)

    Der Islam ist die alleinige Staatsreligion. Religionsfreiheit wird ausdrücklich ausgeschlossen: Die öffentliche Religionsausübung jeder anderen Religion ist verboten und unterliegt strafrechtlicher Verfolgung. Das muslimische Glaubensbekenntnis ist Bedingung für die maledivische Staatsbürgerschaft, seit der Verfassungsrat im Dezember 2007 eine Verfassungsänderung verabschiedete (Artikel 9 Absatz D der neuen Verfassung). Auf dem aktuellen christlichen Weltverfolgungsindex der privaten Organisation Open Doors stehen die Malediven auf Platz 7 (Stand 2014 (Vergleich 2008: Platz 4, 2009: Platz 6, 2010: Platz 5).

    Nicht-Muslime werden diskriminiert und die gesellschaftliche Kontrolle ist enorm. Zum 1. Januar 2008 wurde allen Staatsbürgern, die Christen sind, die Staatsbürgerschaft entzogen. Mehr als 700 Christen wurden so zu Staatenlosen. Kirchen sind verboten; der Import christlicher Literatur ist untersagt; Staatspräsident Mohamed Nasheed bat deutsche Islam-Gelehrte darum, ihm bei der Durchsetzung der Scharia auf den Malediven zu helfen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Malediven#Religion

  20. Jacques Auvergne Says:

    [ obscures the Shafi’i law, given by ‚Umdat al-Salik ]

    [ ibn al-lakhna‘ means „son of the uncircumcised woman“ but carries the connotation of sexual promiscuity in the absence of clitoral excision ]
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    […] Der Prophet (…) sagte:

    {لا ضرر ولا ضرار}

    „Es soll weder Schaden bringen, noch Schaden entgegen wirken.“ [1]

    Was die zulässige Form der Beschneidung angeht, so besteht diese daraus, einen geringfügigen Teil der Klitoris an der vorderen Vulva zu entfernen [genau, der Klitoris. Die gänzliche oder teilweise Amputation der Klitoris, auf Arabisch ist Kitzler der baẓr], denn der Prophet (…) sagte zu der Frau, welche Frauen beschneidet:

    {أشمي ولا تنهكي، فإنه أبهى للوجه وأحظى عند الزوج}

    „Reduziere es nur geringfügig und überschreite nicht die Grenze, denn das ist besser für ihre Gesundheit und begehrenswerter für den Ehemann.“ (Überliefert von Al-Hakim, Al-Tabarany und anderen. [2])

    […]

    Das Ständige Komitee für wissenschaftliche Forschung und Rechtsfragen
    (Bakr Abu Zayd, Salih Al-Fawzan, `Abdullah ibn Ghudayyan, `Abdul-`Aziz Al Al-Shaykh, `Abdul-`Aziz ibn `Abdullah ibn Baz)

    http://www.alifta.net> Fataawa al-Lajnah ad-Daa’imah lil buhuuth al-‚Ilmiyyah wal-Iftaa‘; Band 4: Fiqh – Taharah> Kapitel: Handlungen der Sunan-ul-Fitrah> Beschneidung> Unzulässigkeit der Grenzüberschreitung bei der Beschneidung von Mädchen> Achte Frage der Fatwa Nr. 20118;
    Band 4, Seite 44-45

    [1] Überliefert in ‚Ibn Majah‘, Kapitel: Entscheidungen, Nr. 2341; Ahmad, Musnad, Band 1, S. 313). Anm.: Von Al-Albani in ‚Al-Irwa‘ (3/408, Nr. 896) und in ‚Ghayat Al-Maram‘ (Hadith 68) als Sahih eingestuft.
    [2] Abu Dawuud, Sunan, Buch: Manieren, Nr. 5271.

    http://www.islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/84-familie-und-kinder/kinder-neugeborene/1499-unzulaessige-maedchen-beschneidung-pharaonische-beschneidung-genitalverstuemmelung

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    […] Now before delving profound into the question of female circumcision, we would like to make it lucid that „female circumcision“ means removing the prepuce of the clitoris which is situated above the opening of the urethra, not the clitoris itself [Nein. Die Schönrede von Sufischeich Keller. Die autoritativen Texte geben Klitorisvorhaut nicht her, die Rede ist vom baZr (baẓr), der Klitoris]. The Sunna is not to remove all of it, but only a part [von dem baZr, baẓr].

    Umm Atiyya al-Ansariyya (…) narrates that a woman used to perform circumcision in Medina. The Prophet said to her: Do not cut severely as that is better for a woman and more desirable for a husband. [Sunan Abu Dawud]

    Circumcision is Sunna for men, and it is an honour for women, but it is not obligatory for them.

    […]

    [Fatawa Raheemiyah Vol: 6 Pg: 261 (Darul Ishaa’at)]

    Imam Ahmad bin Hanbal (…) said: For men it is more strictly required, but for women it is less strictly required. [Al-Mughni by Ibn Qudamah (…)]

    Ml. Mohammad Ashhad bin Said
    Correspondence Iftā Student, Mauritius

    Checked and Approved by:

    Mufti Ebrahim Desai
    Dārul Iftā, Madrasah In῾āmiyyah
    ___p://askimam.org/fatwa/fatwa.php?askid=767cfe4e4c8822436a4c59d2af87d565

    ___tp://ahlu-sunnah.de/foren/archive/index.php/t-4909.html?s=59a2f484c2b6c6d3cfaaa855b8c0eb56

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    On the misconception of circumcision of women, by Maulvi Muhammad Yusaf Al-Kanadee

    On Circumcision for Women
    According to the Hanafi Madhhab

    […] This is learned from a hadith reported by Abū Dāwūd from the woman Companions ʿĀṭiya al-Anṣārīya, who said,

    إن امرأة كانت تختن فقال لها النبي لا تنهكي فإن ذلك أحظى وأحب إلى البعل .
    A woman used to perform circumcisions so the Prophet k said to her, “Don’t cut too much [of the skin surrounding the clitoris but leave some of it–Mullā ʿAlī al-Qārī] because that will be more pleasing to the woman and more desirable to the husband.

    Mullā ʿAlī al-Qārī mentioned in his commentary on the hadith compilation Mishkāt al-Maṣābīḥ known as Mirqāt al-Maṣābīḥ that the hadith is weak by virtue of an unknown narrator that figures in its chain of narration however he said that al-Ṭabarānī reported it with a rigorously authentic chain of narration as did al-Ḥākim in his al-Mustadrak but with a slightly different wording, اخفضي ولا تنهكي فإنه أنضر للوجه وأحظى عند الزوج / “Circumcise but don’t cut too much for that will be brighter for the face and more pleasing to the husband.” Here follows the text from Mirqāt al-Maṣābīḥ […]

    https://khadijah1431.wordpress.com/2010/09/22/on-the-misconception-of-cirscumcision-of-women-by-maulvi-muhammad-yusaf-al-kanadee/

    ::

    Maulvi Muhammad Yusaf al-Kanadi [ „der Kanadier?“ ]

    ___p://www.peopleofsunnah.com/index.php?option=com_jdownloads&Itemid=55&view=viewcategory&catid=31

    [ Maulvi Muhammed Yusaf al-Kanadi ]
    [ Molwi Muhammad Yusuf al-Kanadi ]
    [ Maulvī Muḥammad Yūsuf ]

    Al-Nadwa Institute, Mississauga, Canada [ Kanada: „der Kanadier“ ]
    Advisory Board:
    Mohammad Iqbal M. Al-Nadvi
    Abdallah Idris Ali
    Jasser Auda
    Hamid Slimi
    Saeed Faizi Nadwi
    Shaykh Salman Al-Husaini Al-Nadwi

    Shaykh Muhammad Yusuf al-Kanadi
    Leading expert in Aqeeda (specializes in Ash’ari theology), Ilm al-Kalam, Mantiq, Usool al-Ilm, Balagha and Hanafi Fiqh.

    http://www.alnadwa.ca/faculty-of-islamic-studies–arabic.html

    Shaykh (Maulvi) Muhammad Yusaf Kanadi (HA)

    ___p://www.central-mosque.com/index.php/taqleed/taqlid-a-the-falsification-of-islamic-history.html

    Maulvi Muhammed Yusaf al-Kanadi

    ___p://www.islamicboard.com/aqeedah/134287410-deciding-madhab.html

    ::
    ::

    “La circuncisión es recomendable para los hombres y algo honorable para las mujeres”. (Musnad Ahmad) […] “Recórtalo, pero no lo cortes, porque esto es mejor para ella y más favorable para el marido”. (Mu`yam al-Tabarani al-Awsat) […]

    Una naración atribuida al Profeta Mahoma aconseja cortar el baZr [ = clitoris! ] (prepucio [eso no es verdad]) del clítoris (“Una mujer acostumbraba a practicar la circuncisión […]“

    http://inter-rev.foroactivo.com/t572-ablacion-del-clitoris-mutilaciones-genitales-a-ninas-en-espana-tambien-lo-hacen

    ::

    “Khifad” or the colloquial “Tahour” for female circumcision, “Gataa el baZr”

    http://www.atria.nl/epublications/2005/Genital_mutilation_of_girls.pdf

    Le baZr al hâss avait un intérêt non négligeable chez l’enfant qui grandit,

    https://archive.org/stream/LaPsyquiatrieMedievaleParsane/La%20psyquiatrie%20medievale%20parsane_djvu.txt

    ::
    ::
    Der baZr ist die Klitoris. Islam ist FGM

    Islamic Law on Female Circumcision

    […] The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‚Umdat al-Salik, that circumcision of girls […]

    The Arabic word baZr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    baẓr

    baẓr (A, pl. buẓūr) : in anatomy, the clitoris. al-K̲h̲afād̲j̲ī […]

    baẓrāʾ (A) : a woman who is affected by clitorism […]

    http://referenceworks.brillonline.com/entries/encyclopaedia-of-islam-2-Glossary-and-Index-of-Terms/bazr-SIM_gi_00549?s.num=226&s.rows=100&s.start=180

    IV 913a
    bazra‘ (A) :
    a woman who is affected by clitorism, or is believed to be so. An uncircumcised woman is called lakhna‘.

    (Encyclopaedia Dictionary Islam Muslim World, etc, Gibb, Kramer)

    https://archive.org/stream/EncyclopaediaDictionaryIslamMuslimWorldEtcGibbKramerScholars.13/13.EncycIslam.NewEdPrepNumLeadOrient.EdEdComCon.BearBianBosDonHein.etc.UndPatIUA..Vol.13.Index.Leid.EJBrill.2004._djvu.txt

    Marital Customs among the Moors
    The Muslims of Sri Lanka, Moors

    female circumcision […] Christian woman whose clitoris had not been excised as a baẓrā, one affected by clitorism (fr.Ar.baẓr. ‚clitoris‘).

    http://www.sailanmuslim.com/news/wp-content/uploads/marital-customs-among-the-moors.pdf

    Son of an “uncircumcised” mother (Ibn al-bazrá) is a sore insult.

    http://burtoniana.org/books/1885-Arabian%20Nights/HTML/part54.html

    https://ebooks.adelaide.edu.au/b/burton/richard/b97b/part54.html

    of this called Ibn al-Bazrä‘; in the end, he decided to have his mother circumcised in order to escape satires […] ‚Khafḍ‘, p.913: “In Persia and Kurdistan, travellers mention that it is done between the ages of 9 and 15 (H. Massé, Croyances et coutumes persanes [1938]

    http://isamveri.org/pdfdkm/08/DKM081245.pdf

    CROYANCES ET COUTUMES PERSANES, by the French orientalist Henri Massé (q.v., b. Lunéville, France, 2 March 1886, d. Paris, 9 November 1969), published in 1938, one of the most compre­hensive and reliable texts on general Persian folklore in a Western language.

    http://www.iranicaonline.org/articles/croyances-et-coutumes-persanes-by-the-french-orientalist-henri-mass-q

    More specifically, ibn al-lakhna‘ means „son of the uncircumcised woman“ but carries the connotation of sexual promiscuity in the absence of clitoral excision.

    (Jane Dammen McAuliffe: The History of al-Tabari Vol. 28: ‚Abbasid Authority Affirmed)

    https://books.google.de/books?id=yxXuphUYugsC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Arabic لَخْنَا ( laḫnā ), indelicate epithet for woman; Batten Ezr 2:65 cp.

    http://www.ericlevy.com/revel/bdb/bdb/ext/aram85.html

    [ laḫnā ]
    “una ragazza puzzona, deriva da puzza che è il cattivo odore. Si dice: “l’otre puzza” quando il suo odore è cambiato.
    Ama laḫnā‘ min al-laḫan wa-huwa al-natn yuqāl laḫina l-siqā‘ iḏā rīḥu-hu taġayyarat.

    http://dspace.unive.it/bitstream/handle/10579/4790/812448-1156932.pdf?sequence=2

    The editor of the entry on khafd or khifad reports that „a woman is called bazra when she is affected by clitorism . . . and lakhna when she has not been excised“; expressions meaning in effect „son of the uncircumcised woman“ — ibn al-bazra and ibn al-lakhna — are considered injurious and synonymous with „son of a whore,“ the violence of sexual appetite in a woman being considered the result of absence of excision.

    [Between Rites and Rights: Excision in Women’s Experiential Texts and Human Contexts; von: Chantal Zabus; 281]

    https://books.google.de/books?id=UqaaAAAAIAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ibn al-lakhna‘ (‚son of the uncircumsized woman‚)
    History of al-Tabari Volume XL, The: Index, Band 10 [vgl. Index, 226]

    https://books.google.de/books?id=Loe6jUEGc6QC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    O son of an uncircumcised woman (ya ibn al-lakhna), [is there] pardon, when the swords are taking turns on you?
    [Martyrdom in Islam, von: David Cook; 108]

    https://books.google.de/books?id=KgVlKiXzodcC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    He said, „Strike this son of a stinking, uncircumcised whore (ibn al-lakhna‘)!“ so the two of them punched him about a hundred times. Then the Caliph said,

    [The History of al-Tabari Vol. 30: The ‚Abbasid Caliphate in Equilibrium; von: Clifford Edmund Bosworth; 209]

    https://books.google.de/books?id=wqf1gwM9O58C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  21. Jacques Auvergne Says:

    Sicherlich ist die Abschaffung von FGM Typ III ein wichtiges Ziel.

    FGM mindestens der Typen I (leider eigentlich Ib) oder IV aber ist Scharia und schafiitische Religionspflicht (wadschib). Da gibt es nichts „zu entflechten, abzukoppeln“ (de-linking).

    Jede Form von weiblicher Genitalverstümmelung (nach der WHO also FGM Typ I, II, III, IV) ist zu verbieten, auch die islamische FGM beispielsweise der sog. milden Sunna (FGM Typ Ia oder Typ IV).

    Gemeinsam publizierten die USAID (United States Agency for International Development) und das FRONTIERS Program des Population Council diesen untauglichen Versuch der Überwindung der chitan al-inath (sunat perempuan), der islamischen FGM; man beachte die eines Sayyid Qutb würdige Verpflichtung auf die allumfassende (totalitäre) Scharia – damit sind Hidschab, Polygamie, Talaq, Kindbraut und MGM mindestens ermöglicht und bleibt, allen sakraljuristischen Rechtskniffen zum Trotz, der schafiitische chitan al-inath (ختان الإناث) vermutlich ziemlich ungerührt bestehen.
    _____

    De-linking Female Genital Mutilation/Cutting from Islam

    Ibrahim Lethome Asmani
    Maryam Sheikh Abdi

    2008

    This publication is made possible by the generous support of the American people through the United States Agency for International Development (USAID) […]

    ISLAM AND FGM/C

    Islam is a complete way of life and its teachings govern every aspect of a Muslim’s life. Muslims are required to adhere to Islam and apply its teachings in their daily lives. Just as Islam provides guidance for all aspects of human life, it also has guidance on FGM/C and one should seek guidance from the authentic sources on whether or not it is a religious practice.

    http://www.unfpa.org/sites/default/files/pub-pdf/De-linking%20FGM%20from%20Islam%20final%20report.pdf

  22. Jacques Auvergne Says:

    __

    Imam Fatty Maintains „FGM Is Sunna“

    Gambia. Seit Dezember 2015 eine Islamische Republik. 1,7 Millionen Einwohner.

    In Saudi-Arabien ausgebildeter Kleriker kennt seine Religion: Alhagie Abdoulie Fatty will Jungen und Mädchen beschneiden (genital verstümmeln)
    __

    […] GAMCOTRAP [Comité Gambie contre les pratiques traditionnelles] efforts visant à décourager les mutilations génitales féminines en Gambie a été accueillie avec une forte opposition de certains dirigeants religieux, qui plaident ouvertement pour la circoncision féminine. L’un d’eux est le très controversé State House Imam Alhagie Abdoulie Fatty, qui a dit à Radio Liberté dans une récente interview que la MGF n’est pas pratiquée en Gambie peint par les militants locaux. Imam gras accuse les militants de la MGF faire exploser des choses hors de proportion. Il a dit que l’islam soutient l’excision.

    „Il n’ya rien de mal à circoncire nos enfants. Islam appuie excision. Ne vous occupez pas des militants que l’on appelle les MGF. Ils se répandent de fausses informations sur l’excision. Il est une pratique culturelle reconnue par l’islam“, a dit l’imam gras.

    Une enquête menée par GAMCOTRAP, environ 80 pour cent de la population gambienne pratique des MGF […]

    (WLUML)

    http://www.wluml.org/fr/node/6706

    __

    […] En Gambie, la MGF est pratiquée peu après la naissance ou jusqu’à l’âge de 16 ans (ibid.; voir aussi The Independent 28 mai 2004), et elle comprend l’excision du clitoris (Morison 20 déc. 2001; The Independent 28 mai 2004) et des petites lèvres (ibid.).

    Attitudes et croyances

    Selon un article de la PANA du 30 novembre 2004, nombre de Gambiens, y compris l’imam du palais présidentiel Abdoulie Fatty, appuient la MGF car ils croient que l’islam entérine cette pratique (PANA 30 nov. 2004; voir aussi Country Reports 2004 28 févr. 2005, sect. 5). Un article de la PANA a cité l’imam Fatty, selon lequel la MGF [ engl. FGM ] « est bien et tous les musulmans devraient encourager cette pratique », tandis que des militants contre la MGF ont été qualifiés [traduction] « d’ennemis de la foi islamique et d’infidèles » (30 nov. 2004). […]

    IRB – Immigration and Refugee Board of Canada: The practice of female genital mutilation (FGM), including the ethnic groups among which the practice is prevalent; the existence of any law banning the practice; attitudes of government authorities toward the practice; state protection available to victims and to people who oppose the practice (April 2005) [GMB43496.E], 19. April 2005 (verfügbar auf ecoi.net)

    http://www.ecoi.net/local_link/100934/295028_de.html (Zugriff am 21. Februar 2016)

    __

    Performed on girls from shortly after their birth or up until age 16 (28 Feb. 2005, Sec. 5; see also The Independent 28 May 2004), in The Gambia, FGM involves the removal of the clitoris (The Independent 28 May 2004; Morison 20 Dec. 2001; The Independent 28 May 2004) and labia minor (ibid.).

    Attitudes and beliefs

    According to a 30 November 2004 PANA article, many Gambians, including State House Imam Abdoulie Fatty support FGM because of their belief that Islam mandates the practice (PANA 30 Nov. 2004; see also Country Reports 2004 28 Feb. 2005, Sec. 5). The PANA article cited Imam Fatty as stating that FGM „is good and should be encouraged by every Muslim,“ while anti-FGM campaigners were described as the „enemies of the Islamic faith and infidels“ (30 Nov. 2004). […]

    http://www.refworld.org/docid/42df60f128.html

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    Imam Fatty Maintains „FGM Is Sunna“

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    Imam Fatty Maintains “FGM Is Islamic”

    — by Musa Saidykhan — Kairo News, 13.12.2015

    The former Imam of State House Mosque has maintained his earlier stance on female circumcision otherwise known as female genital mutilation (FGM). Imam Abdoulie Fatty says the practice is not a joke which is why Islam does not compromise it. He says the practice is a Sunnah, the verbal transmitted record of the teachings, deeds, sayings and silent permissions or disapproval of Prophet Muhammad.

    A fortnight ago, President Yahya Jammeh banned female circumcision. Jammeh says after 21 years of research, he is now convince that the practice is purely cultural because it has no connection with Islam. […]

    Imam Fatty urges circumcisors to apply care during their procedure. “They are advised to cut little part of the clitoris, but it is not proper to remove the entire clitoris,” he adds, explaining several benefits of the procedure, including purifying girls, shining their faces at old age and helping them combat too much sexual pressure.

    http://www.kaironews.com/news/imam-fatty-maintains-fgm-is-islamic/

    ::

    08.08.2015 – The Gambia community in Salt-Girona Spain, Invited The Erudite Sheikh Imam Fatty for a dutiful Ramadan Expound.

    ::

    Veröffentlicht am 06.02.2016

    As the world commemorates International Day of Zero Tolerance for FGM, Bakary Fatty speaks to Jaha Dukureh, the Executive Director of Safe Hands For Girls organisation in The Gambia about the anti-FGM campaign and the force behind it.

    __

    ‚I opposed the banning of Female Genital mutilation (FGM) in the Gambia“ says Hamat Bah, leader of the National Reconciliation Party (NRP). He was challenged by Bakary Fatty as a selective human right defender.

    https://m.facebook.com/nfallyfadera?v=timeline&filter=2

    __

    Imam Alhaji Abdoulie Fatty, Studium in Saudi-Arabien, will die islamische Beschneidung der Jungen und Mädchen und erklärt: „Es gibt keine FGM in Gambia“

    GAMBIAN IMAM DENIES FGM IN THE COUNTRY

    „FGM does not exist in The Gambia. What we have here is female circumcision. If you know what FGM means, you know that we do not practice that here. We do not mutilate our children.

    The crux of the matter is, they should not portray us as practitioners of a thing that we do not practice. Given we do not have FGM here, why are they campaigning against it. If they are campaigning against FGM, let them go to places that practice it but not to us because we do not practice that here. What we have here is circumcision and that is our religion. We do not mutilate our people. FGM is part of our religion. When it comes to FGM, Islam found us practising it. Prophet Muhammad found the people of Medina practising it and Allah commanded him to follow the path of Prophet Ibrahim of which FGM is one that he advised. Prophet Muhammad also advised people how to do it in a good way hence it became part of our religious practice. […]

    The prophet, Muhammad said we should practice circumcision but with moderation so that we leave a smile on her face and therein lies reward for the husband. If a woman doesn’t undergo the practice, in the majority of circumstances, they have greater sexual appetite than the husband and this can lead them to have contempt for the man if he falls short in satisfying her appetite. Or it can put on the husband a duty so onerous it could result in hardship for him. But if they are circumcised, balance can be achieved; the husband will not incur hardship and so too the wife. It also contributes to cleanliness. Circumcision makes you cleaner. But this does not mean if a woman has not undergone the practice, her prayers, fasting or pilgrimage will not be accepted. They will be accepted as long as they keep clean. It is easier for a circumcised woman to keep clean than the uncircumcised one.“ […]

    (Kibaaro News. Culled from Standard News Gambia.)

    http://kibaaro.com/gambian-imam-denies-fgm-in-the-country/

    __

    November 2014, inzwischen ist der Imam gefeuert worden, aber nicht wegen der Forderung nach ausreichend viel Islamic FGM verharmlost genannt islamische weibliche Beschneidung, eher schon wegen Hetze gegen die Ahmadiyya.

    http://sidisanneh.blogspot.de/2014/11/breaking-imam-fatty-fired-replaced-by.html

    Ein Jahr später wird sein Reisepas eingezogen.

    Breaking News: Imam Abdoulie Fatty’s Passport Impounded

    01.11.2015 – The former Imam of the State House mosque Alhagie Abdoulie Fatty, wouldn’t be able to travel outside the jurisdiction of The Gambia for now, as Fatty’s Passport has been impounded by the National Intelligence Agency, (the NIA)

    http://www.freedomnewspaper.com/breaking-news-imam-abdoulie-fattys-passport-impounded-by-the-nia/

    __

    Präsident Yahya Jammeh selbst hatte den Imam zu seinem Berater ernannt:

    Instead, he appointed Abdoulie Fatty, a Muslim scholar who had graduated in Saudi Arabia, as his personal adviser and asked him to lead the Friday sermons at the State House Mosque […]

    (Islam, Youth and Modernity in the Gambia: The Tablighi Jama’at. Von Marloes Janson. Seite 49.)

    https://books.google.de/books?id=cUAIAQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Ebendort, Seiten 154-155, Kapitel: A Jihad For Purity:

    Under the influence of national and international NGOs, a debate is taking place in Gambian society about whether female circumcision or FGM (female genital mutilation) is enforced by Islam or not.

    […] their daughters eventually gave in to the elderly women’s claim that an uncircumcised girl would never find a husband because she is regarded asa’whore‘. […]

    Fatima explained to me: ‚When one doesn’t circumcise a girl properly, that thing [the clitoris] later grows big again. Therefore it’s better to let a doctor remove it in hospital than a numoo (blacksmith) or traditional midwife at home.

    __

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/77/Flag_of_The_Gambia.svg

    __

    Wahlspruch: Progress, Peace, Prosperity
    (Fortschritt, Frieden, Wohlstand)

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d4/Coat_of_arms_of_The_Gambia.svg

    __
    __

    Gambia

    11.12.2015 – The Gambia has been declared an Islamic republic by President Yahya Jammeh

    http://www.theguardian.com/world/2015/dec/12/gambia-now-an-islamic-republic-says-president-yahya-jammeh

    12.12.2015 – Gambia declared Islamic republic by President Yahya Jammeh

    http://www.bbc.com/news/world-africa-35082343

    Nach Wiedereinführung der Todesstrafe nach islamischem Recht (Schari’a) […] Im Jahre 1999 verlieh ihm die kanadische Universität Saint Mary’s in Halifax den Ehrendoktor in Zivilrecht für seine Verdienste um Wohlstand, Frieden und Harmonie. […] 2008 forderte er alle Homosexuellen dazu auf, Gambia innerhalb von 24 Stunden zu verlassen. Er drohte außerdem, alle Lesben und Schwulen, die er im Land entdecke, zu köpfen. Auch kündigte er an, er würde die Gesetzgebung in Bezug auf Homosexualität verschärfen lassen, und diese würde noch strikter als im Iran werden. 2013 bezeichnete Jammeh Homosexuelle vor der UN-Vollversammlung als eine der drei größten Bedrohungen für die menschliche Existenz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Yahya_Jammeh

    Partei­vorsitzender: Yahya Jammeh

    Die Alliance for Patriotic Reorientation and Construction (APRC) (deutsch Bündnis für patriotische Neuausrichtung und Aufbau) ist eine autoritäre politische Partei in Gambia. Der Wahlspruch der Partei lautet: Unity, Self Reliance, Progress (Einheit, Selbständigkeit, Fortschritt).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alliance_for_Patriotic_Reorientation_and_Construction

    __

    Politics of the Gambia

    https://en.wikipedia.org/wiki/Politics_of_the_Gambia

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