Den Teufel zähmen

079

Iblis, Teufel.

Islam als

territorial dominante

Sexualpolitik

Frauenentwürdigung.

Die Seele der Scharia

Von Jacques Auvergne

14. Juli 2008

Das mittelalterliche Wappenzeichen des im gesamten christlichen Raum verbreiteten heiligen Georg zeigt einen männlichen Ritter jedenfalls Reiter mit Lanze, der sich anschickt, selbige in den Leib eines aggressiv guckenden Fabelwesens zu stoßen. Das Untier wird von jedem Kind ganz richtig als Drache erkannt. Georg, im Wappen vieler Städte wie Moskau, Hattingen oder Stein am Rhein, Georg, Schutzpatron Englands oder auch der weltweiten Pfadfinderbewegung, Georg steht dabei für den Sieg des Guten über das Böse.

Als Tierfreund fordere ich freilich sofort dazu auf die Jagd auf Ungeheuer aller Art einzustellen und den Drachen unter Naturschutz. Andererseits wird jeder Mensch das „Böse“ seines Lebens konstruieren müssen, um handlungsfähig zu sein, bei aller Gefahr, die sich aus manichäischen jedenfalls dualistischen Weltbildern ergibt und die, wenn größere Gruppen politisch prägend, geschichtlich bisweilen schon zum rassistischen Pogrom oder Völkermord geführt hat. Sicherlich ist der Reiter individuell immer wieder einmal wie ein Schutzamulett gegen böse Kräfte verstanden worden. In den Stadtwappen von Archangelsk, Heiligenstadt, Jena oder Zeitz übernimmt ein gewisser Sankt Michael den symbolischen Drachenmord, der geht aber zu Fuß.

Das Gute gewinnt über das Böse. Gegenüber den arg zwielichtigen heidnischen Märchen oder antiken Mythen rätselhafter Zwischentöne, empörender Unmoral und dreister Betrügerei ist die als Ideal empfohlene Drachentötung allerdings etwas über das zur Wertorientierung und Gesetzesbestimmung für jedes Gemeinwesen unumgängliche Maß an eingeforderter Sittlichkeit und Bürgerpflicht hinaus geschritten, moralisch bereits bedenklich vergröbert in Richtung des in der persischen Antike entdeckten Tugendstaates der Formel „Staat = Wahrheit“ oder „Herrschaft = Moral.“ Wobei zwischen den beiden persischen Zauberern Zarathustra und Ayatollah Khomeini deutliche Ähnlichkeiten vorliegen, der erstgenannte aber nicht so frauenfeindlich war. Er war ja auch noch nicht islamisiert.

Um menschlich zu sein, darf ein Gemeinwesen nicht perfekt sein. Skandalfreiheit gibt es frühestens im Paradies. Die mit einer freiheitlichen Demokratie unvereinbare islamische Gesellschaft jedoch wird als perfekt angesehen, ihr Nichtaufbau oder der Widerstand gegen sie als Gefährdung des Seelenheils. Jeder heutige islamische Staat, glaubt man den Radikalen, stellt sich der Ordnung Allahs entgegen. In dieser Logik des politischen Islam wird Demokratie zum Götzendienst. So sehr ein Sankt Georg dem Individuum Orientierung geben darf, so wenig darf eine säkulare Gemeinschaft den Bürger zum Kampf gegen das Böse verpflichten. Andernfalls ist dein Bürgermeister dein Guru, dein Präsident dein Heilsbringer.

Den Handwerker kennzeichnet Erfahrung, keine Tugendhaftigkeit. Der Polizist ist professionell, nicht fromm (Bülent Arslan sieht das anders). Der Kommunalpolitiker hat Wissen, keine Heiligkeit. Darum braucht die Demokratie keine Experten oder Polit-Berater, sondern Bürger fehlbarer Mündigkeit. Diese Bürgerschaft ist Souverän, nicht Gott. Hier liegt der Geburtsfehler des neuen Staates Afghanistan, in dem, für Europäer leicht zu übersehen, Allahs Scharia als der menschengemachten Verfassung sittlich übergeordnet festgeschrieben ist. Dieser definierte Schariavorbehalt ist mit einer säkularen Verfassung nicht kompatibel. Dieses Afghanistan wird, so, niemals eine säkulare, freiheitliche Demokratie.

Neben Georg und Michael spießte auch ein gewisser Seyfrit oder Sigurd oder Siegfried die eine oder andere jungfrauenfressende Echse auf. Jungfrauenfressend ist einer Betrachtung wert, ein Mann rettet eine Frau vor dämonischen, animalischen und irgendwie sexuellen Trieben, jedenfalls ist das schwache Weiblein auf die Hilfe des Kerls angewiesen und dieser erweist sich als völlig zuverlässig. Sigmund Freud oder Carl Gustav Jung hätten womöglich die Lanze als symbolischen Phallus gedeutet. Hauptsache die Reinheit der Jungfrau ist gerettet und diese dem Helden zu Dank verpflichtet. Andererseits würde ich das hübsche Fräulein ja auch nicht fressen lassen.

Der Drache also ist das Böse, nennen wir es einmal den Teufel. Und wir Stadtbürger und zugleich Weltbürger müssen das Böse benennen dürfen: Korruption, Gewalt, Willkür, Ungerechtigkeit. Das Wort Teufel oder auch nur das Wort das Böse sollte in einer säkularen politischen Debatte allerdings wohl besser gar nicht erst fallen. Man könnte von „Feindbild“ sprechen, Psychologen entwickelten weise Konzepte wie „das Verdrängte“ oder „der Schatten.“ Greifen wir einmal auf das mittelalterliche Wortbild Drache oder Teufel zurück. Ohne Teufel nämlich kein politischer Islam.

Für etwas ängstliche, wortgläubige Christen verkörpern vielleicht Feuerbach oder Nietzsche den „teuflischen Drachen“, für Rudolf Steiner oder Friedensreich Hundertwasser liegt „das Verachtenswerte“ im rechten Winkel, für Herrn Hitler ist „das Teuflische“ der Jude, für die HAMAS oder Herrn Ahmadinedschad meint „Satan“ ebenfalls den Juden. In der Wahl der Ziele und der Mittel unterscheiden sie sich die genannten Menschen allerdings erheblich, und darauf sollte es uns bei aller schmeichelnder Fremdenliebe und masochistischer Selbstbezichtigung ankommen: Künstler Hundertwasser war Atomkraftgegner, sägt aber noch nicht einmal Strommasten um. Wobei sich andererseits etwa Hitler und die HAMAS gar nicht so sehr unterscheiden, und auch das ist der Rede wert.

Der Drachentöter ist aber nicht einfach nur „gut“ wie der wiedergeborene Christ George Walker Bush es für seine Gefolgschaft ist oder der edle Freiheitsheld des großmäuligeren Teils der islamischen jungen Generation, Osama bin Laden. Der Drachentöter will nicht nur das „Böse“ angreifen. Der Drachentöter ist nicht nur kein Drache, er ist vielmehr männlich und zielt auf das Weib oder auch nur ganz knapp vorbei. Diese nahräumliche Konstellation oder Geometrie, dass nämlich ein grüngeschupptes, bissiges Kriechtier ganz dicht neben einem bezaubernd süßen Mägdelein zu stehen kommt ist mir als einem Christen seit frühesten Kindertagen vertraut: Neben der allzu lebenshungrigen Eva ringelt sich ein sprechendes Reptil am Baume der Erkenntnis. Eine einflüsternde Schlange! Oder sollte ich sagen: Neben der einflüsternden Eva, dieser falschen Schlange?

Durch des Weibes verbotswidrigen Apfelappetit flog das Pärchen aus der paradiesischen Vollversorgung in die vormoderne agrarische Arbeitswelt. Soweit der bunte jüdische Mythos. Das ewig lockende Weib jedoch bedroht die Zivilisation der Patriarchen aller Länder angeblich bis heute, der populärkulturelle Schürzenjäger Dieter Bohlen weiß davon ein Lied zu singen. Islamisch bedroht das Weib die Gesellschaftsordnung vor allen Dingen dann, wenn es kein Kopftuch trägt. Die unbedeckte Frau bringe, als ein einziges leibgewordenes Geschlechtsorgan bevorzugt aber mit ihrem zaubermächtigen Haupthaar, fitna in den artigen Männerbund, Spaltung, Streit, Unruhe. Andere Haare hat sie sich abzurasieren, wildverwegene Augenbrauen etwa zum Püppchengesicht zu zupfen. Wildverwegen ist schließlich nur der Held.

„Bricht den Kopf der alten Schlange(n) / und zerstört der Höllen Reich“ heißt es in einem alten, erhebend festlichen Kirchenlied. Als alte Schlange sollte man um eine so singende, derart kriegerisch gestimmte Gemeinde jetzt besser einen Bogen machen. „Hat ja fast etwas vom Anstand unseres Heiligen Krieges“, könnten die wenig zimperlichen Muslime sagen: „Aus euch Christen kann ja doch noch `was werden. Eigentlich seid ihr ja bereits Muslime, das tönt hier im Lied bereits durch.“

Schlange kann als Symbol für Erdgöttinnen angenommen werden, im Orakel von Delphi (wörtlich: „der Mutterschoß“) hieß die Priesterin, von der imaginierten mächtigen Erd-Schlange Python abgeleitet, Pythia. Die späteren Griechen haben den älteren und damit eher matristischen Geburtskult allerdings trickreich in den Griff gekriegt. Und widmeten das Heiligtum dem Schönling Apoll. So etwas kennen wir doch aus Arabien, die Umwidmung eines Heiligtums, erst drei Göttinnen, dann ein unsichtbarer, hemmungslos sadistischer Geistgott? Richtig, die Kaaba. Dummer Stein.

„Mann ist Himmel, Frau ist Erde.“ Ein wichtiger wie grundfalscher Satz. Drache und Schlange also zu „Erde“ und der Teufel ist auch „ganz unten“, in der tiefsten Etage. Im Unterkörper, allerdings, aus verkopfter Patriarchensicht im sexuellen Untergeschoss. Der Kopf ist asexuell jedenfalls rein. Das Männerhirn ist sauber. Die Frau hat keins. Frau ist animalische Wildnis, tierische Natur, Mann ist Kulturwesen, Geistwesen. Aus diesem Grund stehen bei Juden, Hindus, Zoroastriern, Christen und Muslimen keine Frauen am Allerheiligsten des jeweiligen religiösen Bezirks. Geist sei Männlich, Mitgefühl weiblich. Logik ziert den Krieger, Intrige ziemt sich für das Weib. Zwischen beide ein blickdichter Vorhang, über das teuflisch-verführerische Frauenhaar ein Tuch, auf das erotische Drachengesicht ein Niqab. Hach, wir Burschen unter uns, dieser edle, kriegerische, treue Männerblick, guckstu. Geh, Weib, bedecke deine Reize.

Den Sündenfall bedeute es, Anima und Animus jeder Menschenseele in die Formel „Mann ist Himmel, Frau ist Erde“ zu zerbrechen. Halbierte Persönlichkeiten, die, Jahrtausende später, die kulturelle Moderne wieder mühsam kitten muss. Das ist die seelische Seite, politisch heißt das: Gleichheitsfeminismus.

Drache und Frau.

Rheinische Kerle, die wie nistende Schleiereulen am Biertresen hocken, mögen sich in wechselseitigen Klagen mäßig erfolgreicher Seelsorge über einen Erzählgegenstand namens „Hausdrache“ ergehen. Bei verstärkt schief hängendem Haussegen auch als „alter Drache“ bekannt. Seltsam, der Georgsdrache lauerte noch knapp neben der Frau, hier jedoch die Gleichsetzung? Nun, die Frau ist ja auch keine Jungfrau mehr sondern zwei bis drei Jahrzehnte gealtert. Irgendwie bleiben wir Männer immer jung. Und darf man sich als Bundeskanzler zum vierten male eine Zwanzigjährige zulegen.

Drache und Teufel.

Mythen- und Symbolforscher vermuten im Drachen verdichtete Bedeutungen des Erdigen, Erdentsprossenen, Irdischen. Eine dem geflügelten Wesen zugrunde liegende Fusion aus Schlange und Hahn wird angenommen. Wobei der typischerweise eben nicht fliegende sondern auf der Erde stolzierende Hahn mit seinem roten Kamm und dem sonnenbegrüßenden Ruf auch für das feurige Element steht, der symbolische „rote Hahn“ im alten deutschen Sprachgebrauch für die kriegerische jedenfalls schreckensreiche Feuerbrunst brennender Hausdächer. Dieses Mischwesen aus Vogel und Echse, diese blutrünstige Hahnenschlange, der Drache, jedes Kind weiß das, spuckt Feuer. Zwischen Feuer und Erde bestehen Korrelationen und Kongruenzen, noch deutlicher gilt das für Feuer und Sexualität. Während im durchaus mysogyn geprägten China der Drache als Herrschaftszeichen des Kaiserhauses gegolten hat und als Garant für die Harmonie zwischen Himmel und Erde und damit Reisfeldfruchtbarkeit und Wohlstand, konnte es im manichäisch oder christlich geprägten Europa und vorislamischen Orient für das das feuerspuckende und Felsklüfte liebende Fabeltier nur noch einen Aufenthaltsort geben: Da der Himmel bereits anderweitig besetzt war blieb die angestammt Höhle, wortgewandelt zur Hölle. Schlangenbrut, der Gehörnte ist nicht weit.

Teufel und Frau.

Aus jahrtausendealter männerbündischer Sicht ist Sexualität ebenso dämonisch wie unvermeidlich, da sich Kardinäle oder Kreuzritter, Papua-Krieger, Bundeswehrsoldaten oder Koranschüler nicht durch Teilung oder Sprossung fortzupflanzen vermögen. Verflixt, um die Mutterfigur kommt man also nicht herum. Da bleibt einem als Patriarch nichts anderes übrig, als das verstörende Mütterliche durch Hofieren und Bestechung zu bannen (Islam: „Unter den Füßen der Frau liegt das Paradies“; NS-Mutterkult), die reale „sündhafte“ Frau durch ein unerreichbares marianisches Keuschheitsmonster einzuschüchtern, sie mit dem Teufel gleichzusetzen oder als entmachtete Barbiepuppe zu beherrschen sprich im neuen Großbordell als Prostituierte stundenweise zu kaufen. Tja, Helden wie wir.

Die Frau mit dem Dämonischen oder Teuflischen gleichzusetzen tut jedes Patriarchat seit Konfuzius oder Moses, niemand aber so verbissen und dabei so dogmatisch wie der Islam. Die sexuelle Zähmung des dem iblīs, dem islamischen Teufel nahestehenden Weibes ist im orthodoxen Islam eine gottesdienstliche Handlung. Geschlechtsverkehr ist Gebet, Schwängerung Heiliges Tun, Vergewaltigung nichts als das Bändigen des teuflischen Widerstandes.

Keine Religion hat eine solche Affinität zur außerehelichen oder auch ehelichen Vergewaltigung wie der Islam. Konsequenterweise oder auch ursächlich, jedenfalls strukturell ist die Inszenierung der islamischen Hochzeitsnacht eine institutionalisierte Vergewaltigung.

Schariatisches Fortpflanzen. Austausch der Brautgeschenke zwischen den Clans, Imamehe, (patrilokale) Verfrachtung der Braut ins Haus des Mannes sowie die Feier im Männerkreis zeitigen für das junge Paar Sex auf Knopfdruck. Vor der Türe die Jujuju-schreienden maghrebinischen Weibchen oder die anatolische Dorfbevölkerung, die das blutige Bettlaken sehen will und sehen wird. Die islamische Hochzeitsnacht wird zur heiligen Vergewaltigung. Muslimen ist dieses Thema stinkepeinlich und sie werden jede Außenansicht auf ihr Sittenleben mit Geflunker oder Geschrei zu verhindern trachten. Gegen die Alltäglichkeit der Zwangsehen tun sie indes – nichts. Eine andere Scharia, ein anderes Frauenbild (entsprechend: Männerbild) hat es seit 1.400 Jahren noch nicht gegeben.

Vielmehr stellt die islamische Geistlichkeit bis heute ihren Schützlingen zwischen Marokko und Malaysia einen Gott Allah dar, der mit diesem, unterworfenen Frauenbild und dem entsprechenden Männerbild zufrieden ist. Hier tut Aufklärung und Befreiung not, für Frauen wie Männer. Der Islam braucht eine gänzlich geänderte Jungen- und Mädchenerziehung, um für die kulturelle Moderne ohne Konflikte tauglich zu werden. Was wir als Dschihadismus erleben ist nämlich durchaus auch die Weigerung, Töchtern und Söhnen andere, gewaltärmere seelische und damit sexuelle und damit soziale Rollen zuzugestehen. Homosexuelle Identitäten beispielsweise, daran droht 2008 allerdings auch die weltweite anglikanische Kirche zu zerreißen. Oder eine Frauenrolle jenseits von Kinderzucht und Söhnchenfabrik. Bildung wäre auch klar von Vorteil.

Durch moderne Pädagogen oder Sozialpädagogen ausgesprochene Kritik an Erziehungsfragen jedoch wird von der muslimischen Familie als brutaler Angriff erlebt. Muslimisch (übrigens auch zigeunerisch) geprägte Einwanderer akzeptieren bereits die mit einer auch nur rudimentär realisierten Schulpflicht oder Gesundheitsvorsorge verbundene staatliche Einmischung in Familienangelegenheiten zumeist nur höchst widerwillig. Das setzt sich fort beim Thema Spracherwerb oder der Teilnahme an Klassenfahrten, wobei die „seelsorgerlich tätigen“ Islamistenvereine den um die Reinheit der Tochter bekümmerten Eltern diensteifrig zur Seite stehen. „Der Islam ist die Lösung“ … für Probleme mit diesen nervtötenden Dhimmis und Demokraten.

Auch in Nordafrika oder Kleinasien hat sich ein weltliches und modernes Bildungssystem in einem bis heute nicht gewonnenen Kampf durchsetzen müssen. Älteren Mädchen wird der Schulbesuch oder gar Hochschulbesuch vielerorts verweigert. Dass Frauen in vielen islamisch geprägten Teilen der Erde wie ganz selbstverständlich kein eigenes Bankkonto besitzen dürfen oder ohne triftigen Grund oder jedenfalls ohne Alibi nicht alleine über den Dorfplatz oder durch die Innenstadt flanieren dürfen ist in Europa weithin unbekannt.

Dass im Namen der Scharia systematisch versklavte Frauen längst auch in Belgien oder England leben ist erst durch eine Handvoll Journalisten offengelegt worden, im Juli 2008 etwa durch die in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 06. Juli beschriebene Arbeit von James Brandon und Salam Hafez (Heinrich Maetzke: Tanzt nicht aus der Reihe!). Brandon und Hafez berichten für das Center of Social Cohesion, dass britisch-muslimische Familien ihre eingeheirateten sprich eingekauften Frauen verprügeln, in Gefangenschaft halten, in die Prostitution zwingen oder ermorden und sie im Falle einer Flucht erfolgreich durch das ganze Land verfolgen, aufspüren und gewaltsam zurückbringen lassen. Moscheegemeinden schweigen dazu oder sind der Beteiligung an Gewalttaten gegen Frauen bereits überführt, jedenfalls wünschen sie offensichtlich kein geändertes Bewusstsein zur Rolle von Frau und Mann. Der britische Muslim-Rat trug vielmehr dazu bei, ein Gesetz gegen Zwangsehen zu verhindern. Ein 21 Jahre alter „britischer“ Sohn von Einwanderern fasst sein sexualpolitisches sprich islamisches Weltbild männerbündischer Kontrolle über die zu unterwerfenden, von ständiger Unreinheit bedrohten und bei Entehrung zu ermordenden Frauen in diese Worte:

“A man is like a bar of gold, a woman is like a piece of white silk. If gold gets dirty you can just wipe it clean, but if a piece of silk gets dirty, you can never get it clean again and you might as well just throw it away.”

“Ein Mann ist wie ein Goldbarren, eine Frau ist wie ein weißes Seidentuch. Wenn Gold schmutzig wird, kannst du es einfach wieder sauberwischen, aber wenn ein Seidentuch schmutzig wird, dann wirst du es nie mehr sauber bekommen, dann könntest du es genau so gut gleich wegwerfen.“

Europas muslimische Einwanderer und die erlaubten Männer- und Frauenrollen: Bei Regelverstoß droht der Mord aus Gründen des al‑Namus, der angeblich befleckten sexualpolitischen Ehre. Das ist Islam.

Muslimische, wie Spitzel tätige männliche Angestellte in britischen Behörden helfen entgegen ihrer Dienstvorschriften den patriarchalischen Häschern, ihre flüchtigen Frauen einzufangen. Ein landesweites Netz von zumeist pakistanischen Taxifahrern verfügt über Namenslisten und Fotographien der „vermissten“ Mädchen und Frauen und entführt diese wieder zu ihrem islamischen Ehemann oder jedenfalls Besitzer zurück. In Polizeiwachen oder Sozialämtern lügen die dort tätigen Übersetzer oder versuchen, die häusliche Gewalt wider besseres Wissen zu bagatellisieren. Britische Sozialarbeiter wissen, dass sogar diensthabende Polizisten, soweit „Asiaten“, das heißt: Muslimisch geprägt, als Unterstützer der Frauenversklavung und Frauenjagd kein Vertrauen verdienen.

Droht Deutschland eine ähnliche Zukunft? Ja. Oder auch nein, aber dann nur deshalb, weil sie bereits Gegenwart ist: Aus einer nordrhein-westfälischen Großstadt ist uns ein Fall eines Taxifahrers bekannt, der auf Wunsch der ihm völlig unbekannten Mutter und mit einem Passbild des Kindes eine Vierzehnjährige eines Sommerabends gewaltsam einfing und nach Hause zurücktransportierte, die Mutter hatte die Polizei noch nicht einmal eingeschaltet, auch lieferte der Taxifahrer das Mädchen nicht bei Polizei oder Jugendamt ab sondern bei der Familie, die dem “hilfsbereiten” Taxifahrer reichlich Geld bezahlt hatte. Auch bei uns also maßte sich ein Taxifahrer an, wie ein Vollzugsorgan der Exekutive tätig zu werden und im fragwürdigen aber bezahlten Sinne einer Familie körperliche Gewalt anzuwenden.

Bereits vor eineinhalb Jahrzehnten hätte uns die parallelgesellschaftliche und islamische Realität „deutscher“ Ehrenmordmilieus klar werden können. Nach dem Ehrenmord von Waldshut (EMMA Juli/August 1993) an einer scheidungswilligen Siebzehnjährigen, der Türkin Leyla, die mit vierzehn Jahren zwangsverlobt und mit fünfzehn Jahren zwangsverheiratet worden war. Mindestens zweimal flüchtete das Mädchen, erstmalig in der Zeit ihrer Zwangsverlobung, da brachte die deutsche Polizei die Flüchtige zurück zu ihren Eltern, dann in der Zeit der zwangsweisen Eheschließung. Das meint wohl Necla Kelek mit „die zweite Stadt“: Weitgehende Abschottung von den Ureinwohnern, für letztere das Leben der Frauen im Einwanderermilieu der Scharia nicht zu verstehen und vielleicht auch kaum zu glauben ist.

Leyla, das „parallele“ Leben einer Türkin in Deutschland: Mit vierzehn zwangsverlobt, mit fünfzehn zwangsverheiratet. Der in Koran und Scharia vorgeschriebene Geschlechtsverkehr wird ihr Leben noch zwei letzte Jahre lang bestimmt haben. Leylas in der Türkei aufgegriffener Vater und Mörder gestand seine Tat sofort.

Doch gibt es auch Erfolgsmeldungen, wie Brandon und Hafez 2008 schreiben: Einer britischen Sondereinheit gelingt es vereinzelt, zwangsverheiratete Mädchen aus Pakistan nach England zurück zu holen. Leider nur vereinzelt.

Wo das Verteidigen der absoluten Geltung des al-Namus, der Familienehre, für die Männer zu einem antimodernen Widerstand im Namen der Religion verschmilzt, da ist der begangene Ehrenmord für den Täter, man denke an den französischen Mordfall Sohane Benziane, die 2002 mit siebzehn Jahren ermordet wurde, beinahe zum islamischen Märtyrertum stilisierbar, zum Dschihad als einem „Gender-Dschihad“. Sittlich bleibt der Ehrenmord aus Tätersicht jedenfalls und zumeist lebenslang makellos, die Gefängnisstrafe wird mit kaltem Stolz in Kauf genommen. Das Aussteigen aus dieser falschen Auffassung von Ehre wird wohl viele Generationen benötigen. Sexualität und Gewalt sind im Islam einstweilen untrennbar miteinander verwoben.

Sohane wurde am 4. Oktober 2002 von ihren männlichen „Freunden“ mit Benzin übergossen und angezündet. Die muslimischen jungen Männer wollten die „Schmutzige“ in den im Koran an so vielen Stellen erwähnten Flammen der Hölle braten, quälen, rösten und vergehen lassen. Ohne Koran hätten sie diese Tötungsart wohl gar nicht gewählt. Auch ihr selbstverständlicher – pervertiert männlicher – Herrschaftsanspruch sowie die seelisch krankhafte Manie der angeblichen weiblichen Unreinheit und Verführungskraft sind seit mehr als tausend Jahren in jedem Text der islamischen Orthodoxie nachzulesen.

Der Mord an Sohane und die Gruppenvergewaltigungen in jenem französischen Stadtteil sind wohl weniger islamischer Betriebsunfall denn durchgesetzte Scharia. Der Alptraum Frauenmord ist ein perverser islamischer Männertraum. Wir alle, Muslime und Nichtmuslime, müssen diese gigantische Fehlentwicklung zur Sprache bringen. Der Islam darf, frei nach Mina Ahadi, nicht in die Demokratie integriert werden, vielmehr sind die einzelnen Muslime in die kulturelle Moderne zu integrieren. Der Rechtsstaat darf der ebenso frauenversklavenden wie unwandelbaren Scharia keine Mitgestaltung an seinen Institutionen zubilligen.

Wer aber die vormoderne islamische Jungen- und Mädchenerziehung angreift, die sich im Ehrenmord nur konsequent umsetzt, der greift Allah an. Islamische Erziehungskritik ist Islamkritik und damit todeswürdig. Dementsprechend üben sich Deutschlands Kindergärten, Schulen und Jugendämter in der als Toleranz deklarierten Kultur des Wegsehens. Im Zweifelsfall passt man sich an die jeweilige islamische Maßgabe an und isst alāl und feiert Ramadan und fährt nicht auf Klassenfahrt und redet nicht über Evolutionstheorie oder Kreuzzüge oder Tiere auf dem Bauernhof. Und baut als Grundschullehrerin traditionelle Kinder-Weihnachtslieder islamkonform um, obwohl es „türkischerseits“ noch nicht einmal Beschwerden gab. An genau dieser Schule, mutmaßen Kenner, soll es eine türkische Cousinen-Kinderheirat gegeben haben.

Die Islamverbände sind derweil nicht untätig gewesen und haben einen neuen Typus des kommunalpolitischen Aktivisten herangebildet: Unter diesen „neuen“ radikalen Muslimen gilt es als hoch anerkannte sportliche Übung, den gottlosen Staat der Kuffār, ob kemalistisch oder bundesrepublikanisch, auszutricksen. Der „alte“ Ehrenkodex des Stammes (al‑Namus und Schari‘a; albanischer Kanun; Stammeskultur der Roma) oder des im gefühlten oder auch berechtigten generationenlangen Widerstand lebenden Volkes (Kurden oder Berber, andere ethnische Minderheiten) war ebenfalls noch nie bereit, familiäre Angelegenheiten einer anderen Instanz zu überlassen als dem Patriarchen und dem Rat des Stammes. Nun übernehmen Islamverbände die Deutungshoheit zum Thema Muslim und muslimisch. Durch Parlamente und Ministerien wandeln mittelalterlich denkende Super-Stammeschefs als modern auftretende Funktionäre in Nadelstreifen.

Die ordnungspolitische Theologie des Islam wirkt seit 1.400 Jahren wie eine ins gigantische vergrößerte räuberische Sippe: An ihrer territorialen Grenze militärisch und versklavend: „Aslim, taslam!“, „Unterwirf dich (dem Islam) und du wirst verschont!“. Nach innen nachhaltig unterdrückerisch und eine jede Individualität planmäßig verhindernd. In die als Feindesland betrachtete Außenwelt hinein und bei dem zu vermeidenden Leben in der Diaspora als antisoziale und sadistische Gegenkultur „selbstgewählter Fremdheit“. Ich rede hier nicht vom einzelnen vielleicht säkularen oder gar nicht praktizierenden oder auch einfach anständigen Muslim, ich spreche von der orthodoxen islamischen Geistlichkeit, der allerdings sich niemand in den Weg zu stellen wagt, auch kein „moderner“ nordafrikanischer oder nahöstlicher oder türkischer Politiker.

Der politische, seine Umwelt verändernde Islam will mit eingeforderten und durch die Anhänger der Multikultur merkwürdig gerne gewährten Sonderrechten und Sonderpflichten (Kopftuch, Geschlechtertrennung, „reine“ Nahrung) die Frauen, Männer und Kinder aus der eigenen „Sorte Mensch“ daran hindern, in die kulturelle Moderne „der Fremden, der Ungläubigen“ auszubrechen. Verwestlichte Exemplare werden erpresserisch zur Räson gebracht: Erzwungene Muslimisierung.

Bei fast keiner anderen Einwanderergruppe sondern eigentlich nur bei den nach Europa eingewanderten Muslimen findet diese ausgeprägte Weise des Nichtbeachtens und Ironisierens aller Ordnungen der kulturellen Moderne statt: Die Scharia wird zur Jurisdiktion des Clans oder Straßenzuges, der Clan oder die Moscheegemeinde zur Exekutive der Scharia.

Andererseits lebte ja bereits der Prophet Mohammed selbst in einem solchen Clan und fühlte und dachte in den Strukturen des patriarchalischen Männerbundes. In ganzen Stadtvierteln der auf den ersten Blick modern erscheinenden Millionenstädte wie Kairo (Klitorisverstümmelung) oder Istanbul (Zwangsheirat) regiert allenfalls am Bankschalter oder Flughafen die kaufmännische säkulare Zeit, hinter der Haustüre jedoch die „familiäre Bronzezeit“. Und genau hier, an der Bruchlinie zur immerhin möglichen, nahezu greifbaren kulturellen Moderne knüpfen die Agitateure des politischen Islam an, ob pittoresk gewandete Salafiyya oder optisch gewieftere Muslimbrüder: Die jeweiligen Kinder sollen nicht in die kulturelle Moderne entlassen werden. Gerade die muslimischen deutschtürkischen Töchter sollen sich nicht, das Wort ist in der xenophilen deutschen Linken leider vergessen oder auch niemals verstanden worden, „emanzipieren“ können.

Angesichts der demographischen Entwicklung droht der Bundesrepublik das aus Schlamperei und Feigheit zugelassene islamische Sonderrecht. Wird Deutschlands Topographie künftig einem religionsrechtlichen Flickenteppich gleichen wie ihn die Landkarte des deutschen Sprachraumes etwa um 1700 zeigte, drohen „islamisch befreite Zonen“ (islamischer Frauenentrechtung) nach dem vordemokratischen Grundsatz des Friedens von 1648: cuius regio, eius religio? Ein Staat, der sich ernst nimmt, müsste solches wenigstens verhindern wollen.

Meditieren wir noch einmal über das eingangs erwähnte Bild des Drachentöters. Stechen von oben nach unten. Krieg des Himmels gegen die Erde. Der muslimische Mann sei dem Himmlisch-Göttlichen nahe, die Frau der teuflischen Hölle. Die islamischen Hadithe oder andere Erbauungsschriften zur Assoziation „Frau = Teufel“ sind zahlreich wie Sandkörner in der Wüste, als Vergewaltiger erwischte europäische Imame mittlerweile nicht viel weniger. Der Muslim auf Erden habe die Aufgabe, das Weib sexuell zu zähmen, nötigenfalls mit erzwungenem Sex. Im letztgenannten Fall auch in der Weise der in der gesamten Literatur islamischer Orthodoxie sehr lobend erwähnten Gruppenvergewaltigung.

Heilige Vergewaltigung: Nur insofern bejaht der Islam die Sexualität. Dem Muslimen ist Geschlechtsverkehr mit seinen bis zu vier neunjährigen oder älteren Ehefrauen erlaubt. Kriegerischer Sex, ob die Ehefrau oder Sklavin gerade willig ist oder nicht, erzwungener Sex zähme und bändige die Wirkmacht des Teufels. Der Akt wird zum Exorzismus.

In militärisch eroberten Territorien wird der islamisch empfohlene Geschlechtsverkehr mit den Frauen der Unterworfenen zum Vergewaltigungsdschihad. Aus Darfur, Basra oder Malmö-Rosengård vernehmen wir Schreckliches über muslimischerseits gruppenvergewaltigte Frauen: In Darfur wird mit einem Zehntausende von Opfer fordernden Vergewaltigungsdschihad ein islamischer Völkermord gerahmt, in Basra durch Frauenvergewaltigungen seitens dschihadistischer Straßenmilizen jede alleine spazierende oder gar berufstätige sprich unislamische Frau ins Haus gezwungen und in Malmö und Oslo machen Iraker und Somalier Jagd auf die aus koranischer Sicht minderwertigen skandinavischen Ureinwohnerinnen. Die Hunderte von islamischen Vergewaltigungsopfer an den Mädchen der Urbevölkerung Ägyptens der letzten Jahre seien nicht vergessen, die vom muslimischen Mob gerade im Fastenmonat Ramadan und da gerade am letzten Tag des Monats gejagt und gruppenweise, islamreligiös fiebrig, vergewaltigt worden sind.

Kaum ein Moscheeturm sieht derart anatomisch korrekt nach Kultphallus aus wie das aufgereckt in der Fassade prangende Minarett der 1990 erigierten äh errichteten Finsbury-Park-Mosque. Eben jener Londoner Moschee, die seit der dortigen sechsjährigen Tätigkeit des Hasspredigers Abu Hamza im englischen Volksmund als „suicide factory“ bekannt geworden ist und die der spirituellen Schulung Dutzender Top-Terroristen gedient hat.

Wir fassen zusammen: Anders als jede andere Religion ist der Islam vom Koitus geradezu besessen. Geschlechtsverkehr soll laut Koran unbedingt so oft wie gewünscht praktiziert werden, die muslimische Ehefrau ist dabei neun Jahre alt oder älter. Ayatollah Khomeini durchdachte sogar die Vergewaltigung von Babys. Prophet Mohammed und seine Gefährten kultivierten wie selbstverständlich die Vergewaltigung des weiblichen Teils der menschlichen Kriegsbeute. Bis heute darf jeder Muslim auf der Welt bis zu vier Frauen haben, die ersten Mehrehen sind ja bereits in Europa vorzufinden, und unbegrenzt viele Sklavinnen, wobei er auch mit seinen Sklavinnen jederzeit Geschlechtsverkehr ausüben darf. Denn es ist stets ehrenhafter zu Vergewaltigen denn zu Masturbieren. Selbstbefriedigung nämlich, so wird es jedem religiösen Jungen und Mann vermittelt, sei vor Allah verwerflich: Dann doch besser über eine Dhimmi-Frau oder Atheistin herfallen. Aber nachher bitte gleich duschen, sonst ist die rituelle Reinheit nicht gegeben.

Der Anspruch der ewigen Scharia wird die menschenrechtlich wie grundgesetzlich gebotene Gleichberechtigung der Frau oder die sexuelle Selbstbestimmung ihrer Töchter und Söhne ebenso wenig zulassen wie er dreist von jedem deutschen Islamverband und von jeder Moscheegemeinde als Waffe gegen den säkularen Rechtsstaat erhoben wird. Alles ganz sei symbolisch, das verstehe sich doch. Wo die sensiblen Orientalen doch da’wa machen müssen, das bedeutet Proselytismus (das Abwerben eines Gläubigen einer anderen Religion) und bei deiner oder meiner Gegenwehr in Gefahr laufen, ihr „Gesicht zu verlieren“? Wo sie so rasch seelisch traumatisiert sind und politisch beleidigt! Und kreuzenthaltende Fahnen verbrennen und Autos anzünden.

An die die oberflächlich zwar modifizierbare und vorläufig auch mal nur teilweise umzusetzende, letztlich jedoch absolute und ewige Scharia bleibt eine Entwürdigung der Frau und bleibt eine weitgehende Entrechtung der nichtmuslimischen Frau gekettet. Dieses ist weder mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte noch mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland vereinbar.

Jeder Muslim ist durch die unveränderbare Doktrin von Koran, Scharia und Sunna aufgefordert, nach Kräften die islamische Gesellschaftsordnung gegen jede andere Lebensweise zur totalen Geltung zu befördern.

Heldentum soll für Jungen und männliche Jugendliche gerne durchlebt werden, warum nicht auch für Mädchen. Es gibt diesen Wunsch nach Verkörpern der das Unheil bezwingenden Urbilder, von Gilgamesch bis Siegfried, als Robin Hood oder Winnetou. Gerade die Kinder- und Jugendarbeit und selbst manch therapeutischer Ansatz für Erwachsene greift auf solche Spielideen oder Theaterrollen zurück, die dem Individuum helfen, seiner Einzigartigkeit und seinem Potential auf die Spur zu kommen. Frau kann in diesem ästhetischen Sinne gerade in der kulturellem Moderne ein paar Stunden im Monat Amazone, Zauberpriesterin oder Göttin sein, das Mädchen darf seinen Traum und seine Wirklichkeit anhand der Archetypen Prinzessin oder Zicke, Amazone, girlie oder femme fatale abgleichen, entwickeln und verändern.

Muslimischen Mädchen und auch Jungen wird der Zugriff auf dieses kreative Wählen und Spielen genannter weiblicher und männlicher Rollen allerdings erheblich eingeschränkt und wird so die Chance auf Autonomie und die Entwicklung einer gereiften Persönlichkeit versagt. Das enge Gleis des im islamischen sozialen Geschlecht Erlaubten ist von einer durch Misshandlung und Missbrauch gerahmten „Fahrbahnbegrenzung“ gekennzeichet, die jede andere Weise weiblich oder männlich zu sein, verbietet. Atheistische Weiblichkeit beispielsweise. Schwule Männlichkeit. Heldenhaftes Mädchentum etwa. Rücksichtsvolles, zärtliches Junge-Sein.

Der arrangierte Geschlechtsverkehr an der im Islam ohne weiteres auch dreizehn- oder zwölfjährigen Braut ist ein die meisten Mädchen lebenslang seelisch brechender Kindesmissbrauch. Die Routine-Beschneidung an Jungen im Namen nicht eines Arztes sondern Gottes ist religiöse sexualisierte Gewalt. Millionen Ägypter schweigen uns gegenüber zu der tagtäglichen Klitoris-Amputation, Millionen Türken zu den täglichen Zwangsehen. In diesem Sinne aber und im Wissen, dass ein Kindesmissbrauch auch die Geschwister, Mitwisser, Kinder und Enkel belastend prägt, ist jeder Muslim und jede Muslima sexuell missbraucht. Zu erkennen jedoch, in der Weise sexualisierter Gewalt Opfer der eigenen Eltern, der Imame und der heiligen Schriften geworden zu sein, käme einer Explosion gleich. Einer Explosion, die man nach außen ableitet, aus der Umma in die Dar al-Harb. Der Knall, der sich seitens der Muslima nämlich gegen den Vergewaltiger im Ehebett oder seitens des muslimischen Machos gegen Tantchen und Mami richten müsste, die einem die zu vergewaltigende Ehefrau besorgten, dieser Knall richtet sich gegen uns Islamkritiker. Richtet sich gegen die Demokratie.

Deutschlands Türken der Sechziger und Siebziger waren anfangs Söhne und zeitlich wenig später auch Töchter aus einem Dorf oder Gecekondu, in dem harte Landarbeit, Feudalismus, Bildungsferne, Korruption, Zwangsehen, islamische Kindesmisshandlung, verleugneter Armeniervölkermord und bitterste Armut das Leben prägten. Oft um buchstäblich nicht zu verhungern, kam das Angebot irgendwelcher Fabriken im regnerischen grünen Almanya gerade recht. Diese Menschen wollten leben, kein Kalifat aufbauen! Mit den Spitzenfunktionären gewisser Islamverbände sah die Sache allerdings anders aus, die hatten und haben den von der Muslimbruderschaft formulierten Plan der Islamisierung Europas, die wollten und wollen die Segregation und das Imamat ganz bewusst. Während also das muslimische Fußvolk Europas sich heute von den Ureinwohnern segregiert, um der dargestellten schmerzlichen Erkenntnis auszuweichen, die die kulturelle Moderne weltweit jedem Muslim abverlangt, wollen Europas Islamverbände ganz bewusst die Gegengesellschaft, die Gegendemokratie: Das islamische Sonderrecht und die islamisch befreiten Zonen.

Europas altes Wappenzeichen des drachentötenden Ritters. Auch wir Bürgerinnen und Bürger eines freiheitlichen Gemeinwesens, wir als Nichtmuslime, Ex-Muslime und Muslime, auch wir dürfen auf dieses Sinnbild zurückgreifen und unsere rechtsstaatliche Waffe gegen die Feinde der kulturellen Moderne richten. Das waren einmal Nationalsozialisten und Stalinisten und das sind jetzt Islamofaschisten. Ganz ohne das konstruierte „Böse“ wäre ich handlungsunfähig.

Die noch viel zu wenigen säkularen oder auch bloß weltbürgerlichen Muslime betrachten die Doktrin von Sunna und Kalifat zwar als historisch und geschmacklos, doch das zu sagen ist gerade für sie mittlerweile auch in Deutschland lebensgefährlich. Innenminister Schäuble jedoch verweigert auch diesen demokratischen Muslimen gegenüber die notwendige Unterstützung und bereitet den Seelenfängern der hart agitierenden Islamverbände eine muffige Hinterzimmerbühne, in der sich der seichte Traum eines Einzelnen vom Orwellschem Überwachungsstaat und die tausend Jahre alten Doktrin der sadistischen Scharia in schriller Dissonanz überlagern.

Der „kultursensiblen“ Republik droht die Rechtsspaltung.

Jacques Auvergne

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