Der blinde Fleck der Altachtundsechziger und Linken

Guten Morgen Arouet8,

wiedereinmal ein lesenswerter Beitrag von dir, in dem du die Situation der ‘auf den Hund gekommenen’ Linken und Altachtundsechziger beschreibst. In unterwürfiger, masochistischer Manier pflegen sie den interreligiösen Dialüg.

Unter dem Deckmantel der Toleranz, der politisch korrekten Verfassungstreue und des Gutmenschentums treten sie die Erkenntnisse der Aufklärung und die oft blutig erkämpfte Freiheit mit Füssen und tragen eifrig dazu bei, Europa auf der Überholspur zurück ins Mittelalter zu katapultieren.

Mich bringt es oft zur Verzweiflung, dass viele pseudo-linke (Sozial)pädagoginnen und Politikerinnen es für feministisch halten, für die Unfreiheit ihrer Geschlechtsgenossinnen zu kämpfen. Ihre grenzenlose Toleranz höhlt die Demokratie aus, grenzt individuelle Handlungsspielräume ein und gefährdet Leib und Leben von ReligionskritikerInnen, Frauen in konservativen muslimischen Familien und ApostatInnen. Nicht zuletzt sägen sich diese ‘Gutis’ den Ast ab, auf dem sie selbst sitzen, denn sollten Macht und Einfluss der Islam-Verbände weiter anwachsen, werden sich die Lebensbedingungen auch für loyale DialügpartnerInnen drastisch verschlechtern. Diese Frauensolidarität macht wirklich stark, Männerbünde und das Patriarchat. Frauen als Steigbügelhalterinnen der Scharia. Wer für alles offen ist, kann wirklich nicht ganz dicht sein.

Arzu Toker und Alice Schwarzer haben die wahren Motive politisch korrekter Gutmenschen durchschaut. Lesetipp: Ausgabe Jan./Feb. 2006 der EMMA : ‘Das Klima wird kühler für Multi-Kultis. Und die Pfründe weniger’

und

‘Unheilige Allianz. Wie subventioniertes Gutmenschentum und Fundamentalismus sich bestens arrangieren’ auf dem Blog schariagegner.

http://www.emma.de/514.html
https://schariagegner.wordpress.com/2007/11/09/integrationspoker-von-glucksspielern-und-taktierern/

In einem Punkt muss ich dir allerdings als Gleichheitsfeministin widersprechen. Das Maskuline haben haben die Linken und Altachtundsechziger nie verachtet. Sie waren wie ihre Väter und Großväter ausgemachte Chauvinisten. Oder gab es damals Autoreklamen, wo sich ein wenig bekleideter Mann auf dem Kühler räkelte? Auf den Titelseiten der Boulevardpresse waren schon immer barbusige Frauen abgebildet, je jünger, je besser.

Nie sah man dort Fotos von Männern, nicht einmal Bilder von recht bekleideten männlichen Modells mit nacktem Oberkörper. Sicherlich nicht, weil Männer sich leichter verkühlen oder abstoßend hässlich sind. Ich möchte hier nicht der Polygamie das Wort reden, aber Vielweiberei war ok, jedoch Vielmännerei?

Auf viele weitere lesenswerte Beiträge von dir.

Ümmühan Karagözlü
https://schariagegner.wordpress.com

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2 Antworten to “Der blinde Fleck der Altachtundsechziger und Linken”

  1. M.S. Says:

    „In einem Punkt muss ich dir allerdings als Gleichheitsfeministin widersprechen. Das Maskuline haben haben die Linken und Altachtundsechziger nie verachtet. Sie waren wie ihre Väter und Großväter ausgemachte Chauvinisten. Oder gab es damals Autoreklamen, wo sich ein wenig bekleideter Mann auf dem Kühler räkelte? “

    Dieser Auszug habe ich mir erlaubt heruaszunehmen. Denn dieser Auszug, womit Alt 68er kein Probleme haben gilt nämlich nur für Europäer/die Abendländer. In Bezug auf den Islam und Muslime wird nicht auf dieselbe konseuente Art und Weise, auf dasselbe geachtet!

  2. Machandelboom Says:

    Geplünderte Demokratie
    Thomas Rietzschel

    Etwas ist faul im freien Europa. Lange wollte es niemand bemerken, jetzt ist es nicht zu übersehen: Die Demokratie verkommt zum Kuhhandel. Herrschaftlich agiert eine politische Kaste, der es nur um den Selbsterhalt geht. Der Steuerzahler unterhält sie aus Gewohnheit, nicht weil er sich viel von ihr erwarten würde. Das Volk darf den Politikern zusehen und dann für die Schäden aufkommen. In seinem neuen Buch beschreibt Thomas Rietzschel Zustände, vor denen wir gern die Augen verschließen.

    http://www.amazon.de/Gepl%C3%BCnderte-Demokratie-Gesch%C3%A4fte-politischen-Kartells/dp/3552056750/ref=la_B001I7ZVW6_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1412203488&sr=1-1

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    Das bleiche Herz der Revolution
    Sophie Dannenberg

    Eine Auseinandersetzung mit den 68ern aus der Sicht Ihrer Kinder. Dies ist der erste Roman über 68 aus diesem Blickwinkel. All die großen Projekte wie antiautoritäre Erziehung, Emanzipation, freie Sexualität werden von Grund auf in Zweifel gezogen.

    http://www.amazon.de/Das-bleiche-Herz-Revolution-Roman/dp/342105830X

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