Resolution gegen Kinderhidjab und Kopftuch im öffentlichen Dienst

09.05.2009

Resolution

gegen den Kinderhidschab und das Frauenkopftuch im öffentlichen Dienst”

Für engagierte Frauen- und Menschenrechtler ist jede Form islamischer Verschleierung von Mädchen und Frauen Teil einer totalitären, politreligiösen Bewegung und weder mit den universellen Menschenrechten noch mit freiheitlich demokratischen Verfassungen kompatibel. Eine weltweite Fundamentalisierung veranlasst mehr und mehr muslimische Eltern ihre Töchter an das „Schamtuch“ (Feridun Zaimoğlu) zu gewöhnen. Helfen Überredungskunst oder pädagogische Tricks nicht, droht man mit der Hölle und mit Prügel.

Selbst moderat gebundene, mit der übrigen Kleidung geschmackvoll abgestimmte Tücher sind daher kein selbst gewähltes Modeaccessoire. Der Druck auf die Mütter durch Sippe, soziales Umfeld und politische wie religiöse Autoritäten die schariakonforme Bedeckung notfalls mit Gewalt durchzusetzen, ist ungeheuer groß. Multikulturalisten, die das Kopftuch als individuellen Weg der religiösen Emanzipation muslimischer Frauen missdeuten, erschweren säkular denkenden muslimischen Familien die Argumentation.

Die schon von weitem erkennbare Verschleierung propagiert und tradiert ein islamisch orthodoxes Menschenbild, das Mädchen und Frauen ebenso verachtet wie es Männer als willensschwache, triebhafte Wesen herabwürdigt. Die islamische Bedeckung spaltet in antagonistische Kollektive, denen ein fairer, respektvoller Umgang miteinander verboten ist: Frauen / Männer, MuslimInnen / NichtmuslimInnen, verschleierte Muslimas / Frauen mit offenen Haaren.

Das „Schamtuch“ fördert daher schon bei Kleinstkindern das Gefühl von Fremdheit und erlebter Segregation. Integration kann so nicht gelingen. Falsch verstandene, entgrenzte Toleranz und Dialogbereitschaft um jeden Preis hat den Einfluss der islamistischen Organisationen gestärkt. Auch daher hat die Anzahl der verschleierten Mädchen und Frauen in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Viele Grundschülerinnen verlassen das Haus nicht mehr ohne Kopftuch, selbst in Kindergärten sieht man neuerdings Drei- und Vierjährige mit Hidjab. Das Kopftuchgebot diskriminiert bereits diese kleinen Mädchen als Verführerinnen.

Nicht nur der Europaabgeordneten Renate Sommer und der Frauenrechtlerin Mina Ahadi gilt der Kinderhidjab als Kindesmisshandlung und Kinderrechtsverletzung. Geschlechter-Apartheid sowie die grundsätzlich damit einhergehenden, vormodernen Denk-, Verhaltens- und Erziehungsmuster verstoßen gegen das Recht junger Menschen auf eine gleichgestellte und gewaltfreie Erziehung.

Sie behindern eine altersgerechte und selbstbestimmte Persönlichkeitsentwicklung. Chancengleiche Partizipation an der (Er )Lebenswelt Gleichaltriger unabhängig von Geschlecht, kultureller Herkunft, Religionszugehörigkeit oder sonstiger Weltanschauung ist strenggläubig sozialisierten Musliminnen bereits in jungen Jahren nicht möglich.

Die Unterzeichner fordern daher ein bundesweites Verbot des Kinderkopftuchs für Mädchen bis vierzehn Jahren in der Öffentlichkeit. Darüber hinaus setzen wir uns für das Verschleierungsverbot im öffentlichen Dienst ein. Die Beschäftigten in Institutionen der Verwaltung, der Justiz sowie des Erziehungs- und Bildungswesens sind Repräsentanten und Funktionsträger des säkularen, freiheitlich demokratischen Rechtsstaates. Sie haben den Anspruch auf und die Verpflichtung zur neutralen Kleidung während ihrer Dienstzeit, ohne die eine wertschätzende und bürgerorientierte Zusammenarbeit kaum möglich ist.

Wir halten ein grundsätzliches Kopftuchverbot in Gerichtsgebäuden, Schulen (französisches Modell) und Kindergärten für unumgänglich. Bei Gerichtsverhandlungen muss zum Schutz der Zeugen und Angeklagten garantiert sein, dass selbst jede unterschwellige Beeinflussung von Plädoyer und Urteil durch politreligiöse Symbole im Saal ausgeschlossen ist. Nur gänzlich kopftuchfreie Schulen und Kindergärten gewährleisten, dass Mädchen und Jungen unabhängig von kultureller Herkunft, Religion und sonstiger Weltanschauung einen Freiraum nutzen und genießen können, in dem sie vor orthodoxer religiöser Indoktrination verschont sind.

Die Unterzeichner sind:

Zentralrat der Ex-Muslime

http://www.ex-muslime.de

Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, HINTERGRUND-Verlag Osnabrück

http://www.hintergrund-verlag.de

Children First Now (Kinderrechtsorganisation)

http://www.childrenfirstnow.com

Equal Rights Now (Organisation für gleiche Rechte der Frauen)

http://www.equal-rights-now.com

I.so.L.De Lern- und Sprachförderung – i.so.l.de@gmx.de

Wir laden alle freiheitsliebenden Menschen und Organisationen ein, diese Resolution mitzuzeichnen unter http://www.petitiononline.com/s3q4a2b5/petition.html

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5 Antworten to “Resolution gegen Kinderhidjab und Kopftuch im öffentlichen Dienst”

  1. anne Says:

    Hilfe! Ich arbeite ebenfalls im öffentlichen Dienst und habe viel mit Nutzern zu tun. Nun kommen auch junge Kopftuchträgerinnen in die Institution, in der ich arbeite und wollen die Dienstleistungen nutzen, unter anderem muss ich diese bekopftuchen Frauen beraten, sie sprechen mich an. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich damit eigentlich gar nicht mehr klar komme. Es liegt daran, dass die Frauen mit Kopftüchern Unruhe in den Saal bringen, andere Nutzer drehen sich nach ihnen um, einige wechseln sogar die Tische, wenn sich bekopftuchte Frauen neben sie setzen. Mit den Konflikten, die durch das Eintreten der Kopftuchträgerinnen entstehen, muss ich umgehen. Schon öfter musste ich für Ruhe sorgen.
    Die Frauen mit Kopftüchern bringen oft ihre Kinder mit, die Kinder sind laut. Kopftuchträgerinnen tauchen in der Regel nicht allein hier auf, sondern zu zweit oder in einer größeren Gruppe, in der alle Frauen ein Kopftuch tragen. Sie sprechen eher selten Deutsch, sondern in der Regel ihre Muttersprache, Türkisch oder Arabisch.
    Ich komme wirklich nicht mehr klar damit, dass die Kopftuch tragenden Frauen sich von den anderen Nutzern absondern, in ihren Gruppen bleiben, dabei fühle ich mich unwohl. Wir an der Aufsicht müssen uns damit abfinden. Ich sage es ungern, aber mittlerweile wird bei uns von „Kopftuch-Tischen“ gesprochen, weil an diesen Tischen stets mehrere bekopftuchte Frauen sitzen.
    Es kommt noch etwas hinzu, was ich nicht verstehe: die Geschlechtertrennung! Studentinnen mit Kopftüchern lernen nie zusammen mit männlichen Stundenten. Obwohl die Nationalitäten durchaus zusammen, d.h. Frauen und Männer, sich in der Bibliothek aufhalten, setzen sich muslimische Stundentinnen und Studenten nie direkt nebeneinander, sondern immer nur nach Geschlchtern getrennt. Das kann man sich so vorstellen: türkische Muslime sitzen an zwei Tischen : an einem Tisch türkische Studentinnen, am Tisch daneben sitzen türkische Stundenten (junge Männer). An beiden Tischen wird Türkisch gesprochen, doch gibt es keine Kommunikation, keinen Blickkontakt und keinen Berührungen zwischen den Geschlechtern. Die Geschlechter sind getrennt.
    Ich weiß nicht mehr weiter. Oft will ich einfach nur noch küdnigen, weil ich sowas nicht mitansehen will.

  2. Eifelginster Says:

    Liebe Anne,

    danke für Ihren Bericht. Mit Ihren ehrlichen Worten haben Sie ein Tabu couragiert gebrochen, nämlich die (womögliche) Refundamentalisierung und „Schariatisierung“ nicht unter den Teppich des Schweigens zu kehren. Kündigen würde ich allerdings nicht, sondern beobachten, schließlich haben wir Verantwortung für Gegenwart und Zukunft unserer Vereine / Organisationen. Und warum sollte an Ihrer Stelle ein Kriecher, ein Gleichgültiger oder ein Pro-Islamist sitzen, auch wenn Ihr Arbeitgeber dass für postmodern-zukunftsfähig halten sollte.

    Ob die „gottesfürchtigen“ Männer die „keuschen“ Damen nicht einfach belauern, als Aufpasser und auf das Paradies verweisende Sittenwächter, zum Anmachen (und mehr) sind den Helden dann die „ungläubigen“ Frauen zweckdienlich, in bester Ghetto-Manier (Sexist Bushido …) als Schlampen tituliert?

    In Türkischen Universitäten ist das Kopftuch verboten – auch für Hochschülerinnen. Hoffentlich bleibt das in der Türkei auch weiterhin so, die türkischen Imam-Hatip-Schulen haben leider längst ein paralleles Schulsystem errichtet, in dem der Hidschab getragen wird, um den Frauen, sagen die Politreligiösen, den Weg ins Paradies zu ebnen. Frauenhaare sind eben immer wesentlich nackter als Männerhaare, glauben die Parteigänger des Schleiers.

    Aller Koranpolitik geht es darum, die Frauen von den Männern zu trennen, die Frauen zu überwachen und die Frauen zu vereinzeln. Hidschab heißt eben beides: die Bedeckung wie auch die Geschlechtersegregation. Und schlussendlich geht es darum, die Frauen zu verheiraten, nach Allahgottes ewigem Gesetz darf ein muslimisches weibliches Wesen nun einmal keinen Nichtmuslim heiraten und auch kein Single bleiben.

    Türkeistämmige Schwule und türkeistämmige Lesben kommen im manichäischen Gut-Böse-Denken der muslimischen Orthodoxen nicht vor oder nur als Brennstoff für das Höllenfeuer. Das heißt, dass muslimisch sozialisierte Homosexuelle im Untergrund leben, sobald die geheiligte Obszönität und seelenrettende Sexualisierung des Wohlverhaltens nach der Doktrin der Scharia erst einmal anfängt, den öffentlichen Raum zu spalten. Der damit, genau genommen, kein öffentlicher Raum mehr ist, sondern in maskuline und feminine Zonen zerfällt, ähnlich wie in Südafrika einst Parkbänke und Strände nur Weißen oder nur Schwarzen zugänglich waren.

    Nur Mut, beobachten Sie bitte sorgfältig weiter und lesen Sie Alice Schwarzer, Fatima Mernissi, Hans-Peter Raddatz, Taslima Nasreen, Mina Ahadi, Necla Kelek und Tilman Nagel. Und seien Sie gewiss, dass es auch an Ihren Institutionen, eine Hochschule scheint in der Nähe zu liegen, viele gläubige Muslime und auch Ex-Muslime, jedenfalls Marokko-, Tunesien- oder Türkeistämmige gibt, welche die Schnauze vom Tugendterror der Scharia ebenso voll haben wie wir beide.

    Auch ein Türke kann was lernen, Fundamentalismus ist nicht angeboren. Es gibt kein Kopftuch-Gen! Und vielleicht hat die Mehrheit der Bundesbürger heute wie in zwanzig Jahren ja gar keine Lust, im Kalifat zu leben, sondern bevorzugt die säkulare Demokratie und die Gleichberechtigung von Mann und Frau, und will die Religionsfreiheit, das heißt auch, die Freiheit, ohne Religion zu leben oder die Religion zu wechseln. Und will sich entsprechend ungezwungen verhalten dürfen, ohne selbsternannte universitäre Sittenwächter. Zwei oder drei Kinder wären ja womöglich auch mutterfreundlicher als fünf oder sechs.

    Ärgern muss es uns – und, aus Sicht der orthodoxen Allahkraten: soll es. Scharia ist feindbildbedürftig, kalkuliert antisozial. Die Schariafreunde, sobald kritisiert oder eingegrenzt, heulen genial gespielt jammerig und berufen sich auf das Grundgesetz (das sie als sittlich minderwertig verachten und überwinden wollen) und da besonders auf die Religionsfreiheit (die sie ihren Kindern nicht gewähren werden).

    Bon courage,

    Cees van der Duin

  3. frankfurter Says:


    Lehrerinnenkopftuch, Scharia. Hessen 2004.

    Hessischer Landtag
    30. Sitzung
    Wiesbaden, den 18. Februar 2004

    Dr. Franz Josef Jung (Rheingau) (CDU):

    Meine Damen und Herren, unstreitig ist das Kopftuch ein
    Symbol islamistischer Bewegungen. In den Gesellschaften
    werden Millionen Frauen in eine rechtlich minderwertige
    Stellung gegenüber dem Mann versetzt und vom
    gesellschaftlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Der
    Zwang zur Verhüllung, dem muslimische Frauen ausgesetzt
    sind, das Züchtigungsrecht des Mannes, das Recht,
    die Ehefrau zu verstoßen, und letztlich die Scharia sind
    mit unserer Verfassung unter keinen Umständen in Einklang
    zu bringen.

    (Beifall bei der CDU)

    Viele vom islamischen Recht, der Scharia, geprägte Staaten
    bekennen sich zur Unterordnung und Unterdrückung
    der Frau, zu einem Gottesstaat und zum Fundamentalismus
    und haben dafür als äußeres Symbol den Zwang
    zur Verhüllung gewählt.

    Meine Damen und Herren, wer dieses Symbol in Hessen
    als Lehrerin tragen will, ist persönlich nicht geeignet, unsere
    Kinder im Geiste unserer Verfassung zu erziehen.
    (Beifall bei der CDU und bei Abgeordneten der
    FDP) …

    Wir dürfen in dieser Debatte Toleranz eben nicht mit Intoleranz
    verwechseln. Der Intoleranz des Kopftuchs muss
    wirkungsvoll entgegengetreten werden. Sie führt zu
    Parallelgesellschaften und schadet der Integration.
    „Integrieren statt Spalten“ muss unsere Devise sein.Dem
    dient auch unser Gesetzentwurf.

    (Beifall bei der CDU und der Abg. Evelin Schönhut-
    Keil (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN))

    Meine Damen und Herren, zu diesem Thema „Toleranz
    und Intoleranz“ ist es bedenkenswert – ich habe in einer
    Aktuellen Stunde schon einmal darauf hingewiesen –, was
    Namo Aziz in der „Zeit“ dazu geschrieben hat. Ich zitiere:
    Wer in Deutschland das Kopftuch an Schulen und
    Universitäten toleriert, der sollte auch die Einführung
    der von der Scharia vorgesehenen Strafen, die
    Auspeitschung, Amputation und Steinigung, in Betracht
    ziehen.

    (Zurufe von dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

    Meine Damen und Herren, da wir das alles nicht wollen,
    halten wir es für zwingend, ein derartiges Verbot nach entsprechender
    Beratung zu beschließen.

    (Beifall bei der CDU)

    Bekundungen, die mit unserer Verfassung gerade nicht im
    Einklang stehen, dürfen weder bei Lehrerinnen noch bei
    Beamtinnen toleriert werden. Der Europäische Gerichtshof
    hat auch zu dieser Frage Stellung genommen und in
    seinem Urteil ausgeführt:

    Das Gebot des Kopftuchtragens ist schwerlich mit
    dem Grundsatz der Gleichheit der Geschlechter
    vereinbar. Auch ist das Tragen des islamischen
    Kopftuchs mit der Botschaft der Toleranz, des
    Respekts gegenüber dem anderen und vor allem
    der Gleichheit und der Nichtdiskriminierung
    schwer vereinbar.

    Der Präsident des Verwaltungsgerichtshofs Nordrhein-
    Westfalen schreibt dazu:

    Der Ausschluss einer islamistischen Lehrerin, die
    sich nicht ohne Vorbehalte und widerspruchsfrei zu
    unserer Verfassung und unseren Werten bekennt,
    ist unverzichtbarer Teil einer wehrhaften Verfassung.

    Meine sehr geehrten Damen und Herren, unsere Gesetzesvorlage
    schützt die Neutralitätspflicht des Staats, sie
    entspricht unserer Verfassung, und sie entspricht dem
    überwiegenden Willen der Mehrheit unserer hessischen
    Bevölkerung.

    http://starweb.hessen.de/cache/PLPR/16/0/00030.pdf

  4. Kopftuchstreit NRW 2007 Says:

    VG Düsseldorf · Urteil vom 14. August 2007 · 2 K 1752/07

    Die 1955 geborene Klägerin steht seit 1980 als Lehrerin der Fächer Deutsch, Erkunde und Wirtschaftslehre im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen und wurde 1984 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen. Seit 1991 ist sie an der Hauptschule „A“ in I tätig. 1994 nahm sie den muslimischen Glauben an …

    In der Folgezeit bat sie die zuständige Landesministerin und den Bundespräsidenten um Unterstützung ihres Anliegens. Im Rahmen umfangreicher Stellungnahmen sprachen sich Anfang 1999 sowohl das Schulamt für den Kreis N als auch der Schulleiter gegenüber der mittlerweile mit der Angelegenheit befassten Bezirksregierung E ausdrücklich gegen das Begehren der Klägerin aus. Sie begründeten ihre Empfehlung mit einer drohenden Gefährdung des Schulfriedens in der Schule …

    Im Juni 2006 erklärte die Klägerin ihrem Schulleiter, dass sie fortan nicht mehr darauf verzichten werde, das Kopftuch auch in der Schule zu tragen. Obwohl die Schulleitung ihr dies mit Hinweis auf das Ende Juni 2006 in Kraft tretende Neutralitätsgebot gemäß § 57 Abs. 4 des Schulgesetzes für das Land Nordrhein- Westfalen (SchulG NRW) untersagte, trug sie nunmehr auf dem Schulgelände und im Unterricht ein Kopftuch. Zu Beginn des neuen Schuljahres forderte sie der Schulleiter erneut auf, das Kopftuch in der Schule abzulegen. Daraufhin ersetzte sie das traditionell islamisch gebundene Kopftuch durch ein in der sogenannten Grace Kelly Variante getragenes Kopftuch und wies darauf hin, dass sie durch ihr Kopftuch nicht ein Glaubensverständnis zum Ausdruck bringe, das eine Unterdrückung oder Diskriminierung der Frau propagiere. …

    http://openjur.de/u/126079.html


    Der Verweis auf Grace Kelly konnte die Düsseldorfer Richter nicht erweichen: Maryam Brigitte Weiß darf ihr Haar nicht so verhüllen, wie es die mondäne Fürstin von Monaco einst tat, wenn sie ihre Locken vor Fahrtwind und Sonne schützen wollte – zumindest nicht während ihrer Arbeitszeit.

    Denn Mode und religiöse Pflicht sind verschiedene Dinge. Die Bergmannstochter Maryam Brigitte Weiß, 1955 im Ruhrgebiet geboren, ist Lehrerin an der Hauptschule von Haan, einer Stadt zwischen Düsseldorf und Wuppertal. …

    Maryam Brigitte Weiß steht an der Spitze von 26 gleichgesinnten Lehrerinnen. Es ist nicht das erste Mal, dass sie sich für ihren Glauben engagiert: Seit sechs Jahren ist sie Frauenbeauftragte des Zentralrats der Muslime, dessen Vize-Vorsitzende sie auch ist. …

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0815/seite1/0047/index.html

  5. Ummühan Karagözlü Says:

    Ein Kopftuch ist kein Hindernis, um als Beamtin in der Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten. Darauf hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht am Freitag hingewiesen und den Ausschluss einer Muslima als Beamtin im Kreis Mettmann aufgehoben (Az: 26 K 5907/12).

    http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article121693251/Beamtinnen-duerfen-Kopftuecher-tragen.html

    http://www.islamiq.de/2013/11/09/beamtin-mit-kopftuch-ist-kein-problem/

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