Tag der Deutschen Einheit, Tag der Offenen Moschee

روز وحدت آلمان

rūz waḥdat almān

Tag der Deutschen Einheit

Das Lied zum Tag der Offenen Moschee

Nach dem Lied »Where Have All The Flowers Gone« von Pete Seeger (*1919) und Fragmenten der Übersetzung »Sag mir, wo die Blumen sind« von Max Colpet (Kolpenitzky, 1905-1998). Ümmühan Karagözlü, Jacques Auvergne, zum 03.10.2009

Sag mir, wo die Freiheit ist!

Viel Bedrohung, Trug und List,

freie Rede wird vermisst.

Was ist geschehn?

Staat und Schule, Hof und Heim

gehn dem Islam auf den Leim,

wann wird man je verstehn?

Wann wird man je verstehn?

Keusch verhülltes Frauenhaar,

Leib, Gesicht und Hand sogar:

Keine Hure, das ist klar.

Was ist geschehn?

Jedes Mädchen ohne Tuch

träfe Gottes Zorn und Fluch.

Wann wird man je verstehn,

wann wird man je verstehn?

Jeder sieht, was da passiert:

Straßenzüge segregiert,

deutsches Recht kapituliert,

was ist geschehn?

Doktor Rohe ist`s genehm:

Die Scharia wird System!

Wann wird man je verstehn?

Wann wird man je verstehn?

Allerorten seh ich nur

Brot und Spiele und Zensur,

jeder Depp macht Abitur.

Was ist geschehn?

„Stelle Fragen!“, meinte Kant,

heute sind wir tolerant,

wie soll ich das verstehn?

Wie soll ich das verstehn?

D h G A

D h G A

D h G A

G D G A D

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Eine Antwort to “Tag der Deutschen Einheit, Tag der Offenen Moschee”

  1. Bragalou Says:

    [ Immanuel Kant ]

    Eine Woche später schloss Daniel Späth das Semesterprogramm mit einem Vortrag zu „Antisemitismus und Antizionismus bei Immanuel Kant“ ab. Er führte aus, wie der deutsche Philosoph der Aufklärungsepoche bereits in seinem Identitätsdenken das rein Abstrakte der bürgerlichen Gesellschaft in den Juden personifizierte („eine Nation von Betrügern“). Indem Kant Jüdinnen und Juden die Fähigkeit zu moralischem Handeln absprach, leugnete er gleichermaßen ihre Fähigkeit zur Staatlichkeit – eine unheimliche Form des Antizionismus, mehr als 300 Jahre vor der Gründung Israels.

    http://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/junges-forum/im-fokus/category/junges-forum/showme/the-new-kibbutz-in-augsburg

    Kant

    Immanuel Kant (1724-1804) vereint in sich ebenfalls einen traditionellen Antijudaismus wie auch einen modernen Antisemitismus. Kant bezeichnete die Juden als eine „Nation von Betrügern“ und als „Vampyre der Gesellschaft“; außerdem unterstellte ihnen eine „Gemüthsschwäche im Erkenntnißvermögen“. Im Anschluss betonte Kant, der bis heute als größter Denker der Aufklärung gefeiert wird: „Die Euthanasie des Judentums ist die reine moralische Religion.“ Vom Rassismus durchtränkt glaubte der Philosoph auch an eine Hierarchie der Menschen:

    Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die Neger sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften. […] Die Negers von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege.
    Immanuel Kant

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41064/1.html

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