Das Berliner Gebetsraumurteil

برلين

Berlin

Gebetsraumurteil wenig plausibel

Ein Zwischenruf von Jacques Auvergne

Damit auch künftigen Generationen ungeschmälerte Freiheitsrechte und Bürgerrechte zugänglich sind, scheint es angesichts eines weltweit aggressiv agitierenden politischen Islam angebracht, an staatlichen Schulen keine schariakompatiblen Gebetsräume einzurichten. Einen womöglichen Bewerber der grundrechtswidrigen Scharia wie Dr. Mathias Rohe (»Das islamische Recht«, 2009) als Gutachter heranzuziehen war sicherlich bereits eine grundfalsche Entscheidung. Es muss uns darum gehen, die grundgesetzlich garantierte gleiche Würde jedes Menschen, auch des nichtbetenden Schülers, in öffentlichen Bildungseinrichtungen ebenso zu garantieren wie die Gleichberechtigung der Geschlechter. Beides ist mit einem fundamentalistisch verstandenen Islam nicht zu machen.

Der weltweit vernetzte fundamentalistische Islam der Sympathisanten der Wahhabiten, Muslimbrüder und Erbakan-Anhänger ist hoch politisch und mit Vereinen wie Inssan, MJD oder Islamische Föderation Berlin längst auch in der Bundeshauptstadt aktiv. Das dynamisch nach Kohärenz und Totalität strebende System der absoluten Gehorsam verlangenden islamischen Pflichtenlehre (Scharia und Sunna; Fiqh) ironisiert die grundgesetzlich verbürgte Religionsfreiheit konzeptionell. Religiöse Selbstbestimmung nach Maßgabe eines nachhaltig gemeinten staatsbürgerlichen und freiheitlich-demokratischen Geistes ist nicht nur im Islam aber besonders im Islam ebenso untrennbar wie problematisch verwoben mit sexueller Selbstbestimmung, weswegen unser Augenmerk dem Einsatz für garantierte negative Religionsfreiheit gelten muss.

Gerade Minderjährige bedürfen hierzu der Zeiten und Räume geschützten, relativ ideologiefreien Aufwachsens, um gegen den Fundamentalismus absoluter Textgläubigkeit und andressierter Angst vor der Höllenstrafe immun zu werden und immun zu bleiben. Spätestens hier erweist sich Mathias Rohe als Gefahr für die sehr säkular gedachte die Idee, denn der Erlangener Fachmann für Rechtsvergleichung ist seit Jahren weder in der Lage, vor sklavischer Textbefolgung (Koran, Hadithe, Fatwas) zu warnen noch dazu aufzurufen, Kinder und Jugendliche bewusst ohne die Angst vor dem Verbrennen in den Flammen der koranisch verbürgten Hölle zu erziehen. Kompetenz, Erfolg und Wirksamkeit eines Gutachters zum Thema islamisches Gebet in der Schule können aber wohl kaum von seiner Schariakonformität und Höllenpädagogik abhängen.

Das islamische Gebet strebt nach Kollektivität und geht mit einem erheblichen Konformitätsdruck einher, der Gebetsverweigerer wird nur allzu leicht als Gegner der islamischen Lebensweise und Feind Allahs stigmatisiert. Jedes öffentliche islamische Gebet ist stets eine verhältnismäßig bewusste Machtdemonstration und Machterprobung, sinngemäß gilt das auch für die öffentlich getragene schariakonforme (islampolitische) „Bedeckung“ des weiblichen Leibes mit jenem Hidschab, den wir einstweilen meist noch als Kopftuch sehen und besprechen.

Um Partizipation und Emanzipation, um die ungeschmälerten Grundrechte zu garantieren, muss es unser Ziel sein, alles dafür zu tun, die Spaltung der europäischen beziehungsweise deutschen Bevölkerung in ethnoreligiöse Kollektive zu begrenzen und letztlich zu verhindern. Unsere Schulen betreffend, „Berlin 2009“ (Diesterweg-Gymnasium, Wedding) ist dabei nichts weniger als ein Präzedenzfall, haben wir dafür zu sorgen, dass die einer heiligen Apartheid gleichkommende, vom orthodoxen Islam sehr gewünschte Aufteilung der Schülerschaft in nichtmuslimische Schüler und Muslim-Schüler unterbunden wird. Demonstrationen „islamisch korrekten“ Verhaltens brauchen wir nicht gerade zu begrüßen.

Solange noch nicht einmal unsere Islamverbandsfunktionäre dem theokratischen Anspruch der Wahhabiten oder der Scheichs um Yusuf al-Qaradawi widersprechen mögen, stigmatisiert jedes islamische Gebet den Nichtbetenden als Islamverweigerer und damit als Mensch sittlich geringeren Wertes. Des weiteren sind der islamische Gebetsruf und sein Befolgungsritual bis zur Außerkraftsetzung von Scharia und Fiqh als Ruf nach ebenso frauenfeindlicher wie heiliger Sexualpolitik zu verstehen und als ein Erflehen einer Ordnung, in der die Frau nur die Hälfte erbt, ihre Aussage vor Gericht nur die Hälfte gilt, sie als wesensgemäße Verführerin mit einem Schleier zu „bedecken“ ist und ihr Vater sie als Wali Mudschbir (staatlich-ministeriell in Malaysia wali mujbir) in erster Ehe auch gegen ihren Willen verheiraten kann.

Ein Leben als Single oder Lesbe ist vom politisch denkenden Gott Allah für jedes muslimisch sozialisierte Mädchen Berlins und Deutschlands nicht vorgesehen, ebenso wenig dürfen Jungen die repressive und homophobe Sexualdoktrin der Scharia in Frage stellen. Dr. Rohe ist es ferner gleichgültig, dass mit dem islamischen Gebet auch die reaktionäre und gegenaufklärerische Doktrin von der Existenz des ewigen jenseitigen Höllenfeuers und des irdisch aktiven Satans (Iblis, Azazil) Einzug in unsere Schulen hält, wir sollten diesbezüglich deutlich weniger „tolerant“ sein.

Im Interesse des Schulfriedens und der religiösen, politreligiösen und sexuellen Selbstbestimmung aller am Schulleben Beteiligten ist das Urteil zum islamkonformen Gebetsraum und zum Islamgebet an staatlichen Schulen anzufechten, eine Revision ist vorzunehmen.

Jacques Auvergne

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4 Antworten to “Das Berliner Gebetsraumurteil”

  1. Jacques Auvergne Says:

    Pressemitteilung
    Nr. 106/2011 BVerwG 6 C 20.10 30.11.2011
    Verrichtung von Gebeten in der Schule findet ihre Schranke in der Wahrung des Schulfriedens

    Ein Schüler ist nicht berechtigt, während des Besuchs der Schule außerhalb der Unterrichtszeit ein Gebet zu verrichten, wenn dies konkret geeignet ist, den Schulfrieden zu stören. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.

    Der Kläger, Schüler eines Gymnasiums in Berlin, ist muslimischen Glaubens. Im November 2007 verrichtete er in der Pause zwischen zwei Unterrichtsstunden zusammen mit Mitschülern auf einem Flur des Schulgebäudes das Gebet nach islamischem Ritus. Die Schüler knieten dabei auf ihren Jacken, vollzogen die nach islamischem Ritus erforderlichen Körperbewegungen und deklamierten den vorgegebenen Text. Am folgenden Tag wies die Schulleiterin die Schüler darauf hin, die Verrichtung eines Gebets werde auf dem Schulgelände nicht geduldet. Mit Schreiben vom selben Tag teilte sie den Eltern des Klägers mit, an der Schule seien religiöse Bekundungen nicht erlaubt. Auf die daraufhin erhobene Klage hat das Verwaltungsgericht Berlin festgestellt, dass der Kläger berechtigt sei, während des Besuchs des Gymnasiums außerhalb der Unterrichtszeit einmal täglich sein islamisches Gebet zu verrichten. Auf die Berufung des beklagten Landes Berlin hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Klage abgewiesen.

    Die Revision des Klägers blieb erfolglos. Das Bundesverwaltungsgericht hat allerdings nicht festgestellt, dass die Verrichtung eines Gebets in der Schule von der Schulverwaltung generell unterbunden werden kann. Im Gegenteil ist ein Schüler aufgrund der im Grundgesetz garantierten Glaubensfreiheit grundsätzlich berechtigt, außerhalb der Unterrichtszeit in der Schule ein Gebet zu verrichten, wenn dies einer Glaubensregel seiner Religion entspricht. Die sogenannte negative Glaubensfreiheit von Mitschülern und Lehrkräften verpflichtet und berechtigt die Schulverwaltung nicht, sie vor einer Begegnung mit fremden Glaubensbekundungen, kultischen Handlungen und religiösen Symbolen gänzlich zu verschonen. Das verfassungsrechtliche Gebot religiöser Neutralität des Staates verlangt ebenfalls keine Schule, die von jeglichen religiösen Bezügen frei gehalten wird. Die Schule ist vielmehr gehalten, die weltanschaulichen und religiösen Zusammenhänge unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Realitäten zu vermitteln, ohne sie in die eine oder andere Richtung einseitig zu bewerten. Duldet die Schulverwaltung die Verrichtung des islamischen Gebets durch den Kläger, liegt darin keine einseitige Bevorzugung des islamischen Glaubens oder eine Beeinflussung anderer im Sinne dieses Glaubens, die die staatliche Neutralität in Frage stellen könnten.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat dann aber für den konkreten Fall des Klägers entschieden, dass hier aufgrund der Verhältnisse an der von ihm besuchten Schule die Verrichtung des Gebets auf dem Schulflur eine bereits ohnehin bestehende Gefahr für den Schulfrieden erhöhen konnte. Damit ist ein Zustand der Konfliktfreiheit und -bewältigung gemeint, der im Interesse der Verwirklichung des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags den ordnungsgemäßen Unterrichtsablauf ermöglicht. Der Schulfrieden kann beeinträchtigt werden, wenn ein religiös motiviertes Verhalten eines Schülers religiöse Konflikte in der Schule hervorruft oder verschärft. Nach den tatsächlichen Feststellungen des Oberverwaltungsgerichts, an die das Bundesverwaltungsgericht als Revisionsgericht gebunden war, waren an der vom Kläger besuchten Schule zwischen muslimischen Schülerinnen und Schülern teilweise sehr heftig Konflikte wegen des Vorwurfs ausgetragen worden, nicht den Verhaltensregeln gefolgt zu sein, die sich aus einer bestimmten Auslegung des Korans ergäben. Ebenfalls nach den bindenden tatsächlichen Feststellungen des Oberverwaltungsgerichts würde sich diese ohnehin bestehende Konfliktlage verschärfen, wenn die Ausübung religiöser Riten auf dem Schulgelände gestattet wäre und deutlich an Präsenz gewönne, während erzieherische Mittel allein nicht genügten, den zu erwartenden erheblichen Konflikten ausreichend zu begegnen und den Schulfrieden zu wahren. Die Einrichtung eines eigenen Raums zur Verrichtung des Gebets würde nach den tatsächlichen Feststellungen des Oberverwaltungsgerichts die organisatorischen Möglichkeiten der Schule sprengen.

    BVerwG 6 C 20.10 – Urteil vom 30. November 2011

    Vorinstanzen:
    OVG Berlin-Brandenburg, 3 B 29.09 – Urteil vom 27. Mai 2010 –

  2. Jacques Auvergne Says:

    Islamisten in Tunesien
    Bärtige prügeln sich mit Studenten

    aus: DER SPIEGEL 29.11.2011

    Tunis ist eine liberale Stadt – zu liberal, finden radikale Salafisten: Sie besetzten einen Uni-Campus nahe der tunesischen Hauptstadt, weil dort Frauen und Männer zusammen studieren. Ginge es nach den Islamisten, sollen Unis künftig getrenntgeschlechtlich lehren. Die Übergriffe häufen sich.

    Nach ersten religiös motivierten Protesten am Montag haben tunesische Islamisten auch am Dienstag den Betrieb der Universität in La Manouba, einem Vorort der Hauptstadt Tunis, massiv gestört.

    Wie am Vortag besetzten mehrere Dutzend Islamisten den Eingang zum Universitätsgelände und zu einem Gebäude der geisteswissenschaftlichen Fakultät. Ihnen stellten sich wütende Studenten entgegen, bei denen es sich nach Angaben der Hochschule um Vertreter der tunesischen Studentengewerkschaft UGET handelte.

    Als Studenten und Hochschulmitarbeiter trotz der Blockade versuchten, in das Gebäude der Geisteswissenschaften vorzudringen, kam es zu einem Handgemenge. Die religiösen Demonstranten skandierten „Gott ist Groß“, die säkularen Studenten antworteten mit „Dégage“-Rufen („Verzieht euch“), teilte die Universität auf ihrer Internetseite mit. Einige antworteten auf die Provokation der Islamisten mit dem Absingen der tunesischen Nationalhymne, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

    Die religiös motivierten Demonstranten kritisieren, dass Männer und Frauen an tunesischen Universitäten gemeinsam Seminare besuchen, fordern geschlechtergetrennte Lehre und ein Ende des Vollverschleierungs-Verbots an tunesischen Hochschulen. Außerdem verlangten sie einen Gebetsraum in der Hochschule.

    Bereits am Montag hatten Männer in traditionellen Gewändern vor der Uni campiert und Studenten den Zugang zu den Fakultäten für Englisch und Französisch verwehrt. Ein Professor berichtete einem lokalen Radiosender, er und seine Studenten seien in seinem Büro von „bärtigen Männern“ festgehalten worden. „Diese Gruppe von mehr als 40 Leuten hat uns verboten, mein Büro zu verlassen, bis wir ihre Forderungen akzeptieren“, sagte Habib Kazdaghli, Leiter der literatur- und geisteswissenschaftlichen Fakultät, dem Sender „Shems-FM“.

    Die Uni meldet, dass es sich bei den Besetzern um Salafisten handelt. Der Direktor habe mit den Besetzern gesprochen und ihnen gesagt, sie müssten die Regeln der Uni akzeptieren. Die Salafisten repräsentieren eine konservative Strömung im sunnitischen Islam. (…)

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,800587,00.html

  3. Jacques Auvergne Says:

    Nutzungsordnung für den Raum der Stille an der TU Dortmund (§ 4) „Der Raum der Stille ist weltanschaulich und religiös neutral zu halten. Religiöse Symbole, Zeichen oder Ähnliches dürfen nicht aufgestellt oder angebracht werden.“

    „in dem Raum, entgegen der Nutzungsordnung, diverse Gebetsteppiche und Korane gelagert“

    „Männer wiesen Frauen darauf hin, dass sie nur einen kleinen Teil des Raumes nutzen dürften.“

    „wurden mehrfach weibliche Besucher des Raumes am Eingang von männlichen muslimischen Nutzern abgefangen und darauf hingewiesen, dass sie nur Zugang zu einem kleineren, optisch und tatsächlich abgegrenzten Raumteil hätten, der größere Raumteil sei nur Männern vorbehalten.“

    „Flugblätter in arabischer Schrift und deutschsprachige Belehrungen […], die unter anderem Hinweise enthielten, wie sich Frauen zu kleiden und zu benehmen hätten (z. B. Tragen eines Kopftuches, Verzicht auf Parfüm, etc.).“

    „die Verwendung von Raumteilern zur Geschlechtertrennung“

    „Vor diesem neuerlichen Ärger hatten Muslime schon vor wenigen Jahren Frauen mit Flugblättern in dem Raum darauf hingewiesen, dass sie Kopftücher tragen und auf Parfüm verzichten müssten.“
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    Von Muslimen vereinnahmt: TU Dortmund schließt nach Religionsärger „Raum der Stille“

    FOCUS, 05.02.2016

    Die TU Dortmund hat ihren „Raum der Stille“ geschlossen. Er sollte eigentlich Platz für Gebete und Meditation bieten. Doch Muslime funktionierten ihn für ihre Zwecke um. Männer wiesen Frauen darauf hin, dass sie nur einen kleinen Teil des Raumes nutzen dürften. […]

    In einem Offenen Brief […] machte das Rektorat jetzt darauf aufmerksam, dass der Raum nicht von Muslimen für eigene Zwecke umfunktioniert werden könne. Deshalb werde der Raum geschlossen und künftig für Lehre und Forschung oder als Babyraum genutzt, kündigte das Rektorat in dem Brief an, der sich auf den Protest einiger muslimischer Studenten gegen die Schließung bezog.

    Besucher des Raumes hatten sich darüber beklagt, dass der Großteil abgetrennt und mit Gebetsteppichen und Korane versehen worden sei. Weibliche Besucher seien am Eingang von männlichen muslimischen Nutzern darauf hingewiesen worden, dass sie nur Zugang zu einem kleinen Teil hätten. „Das ist ein Verstoß gegen das Gebot der Gleichbehandlung von Mann und Frau“, sagte Uni-Sprecherin Eva Prost am Freitag. Zuvor hatten die „Ruhr Nachrichten“ berichtet.

    „Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ein unantastbarer Kernbereich“

    Vor diesem neuerlichen Ärger hatten Muslime schon vor wenigen Jahren Frauen mit Flugblättern in dem Raum darauf hingewiesen, dass sie Kopftücher tragen und auf Parfüm verzichten müssten.

    Das Rektorat verbat sich in dem Schreiben an die Kritiker der Raumschließung Vorwürfe der Diskriminierung und des antiislamischen Rassismus. „Ihre Anmerkungen zur Bedeutung der Integration greifen wir gerne auf und erlauben uns zu ergänzen, dass hierzu die Kenntnis und Akzeptanz der in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze gehört, an die wir alle gebunden sind. Gleichberechtigung von Mann und Frau ist dabei ein unantastbarer Kernbereich“, heißt es im Schreiben.

    http://www.focus.de/regional/dortmund/gebetsteppiche-und-korane-gelagert-muslime-machten-sich-breit-tu-dortmund-schliesst-nach-religionsaerger-raum-der-stille_id_5264970.html

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    TU Dortmund
    Das Rektorat
    03.02.2016

    Per E-Mail
    Herren
    Emrullah Yildiz [Emrullah Yıldız]
    Azad Yazgan
    Philippe André Marquardt [Philippe Marquardt]
    im Hause

    […] wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom 26.01.2016 […] Wir begrüßen auch ausdrücklich, dass Sie sich in Ihrem Schreiben gegen eine Diskriminierung bestimmter Gruppen von Studierenden aussprechen, denn genau um diese Diskriminierung zu vermeiden, war die Schließung des Raumes erforderlich. […]

    Nutzungsordnung für den Raum der Stille an der TU Dortmund

    § 4 Erscheinungsbild des Raumes

    Der Raum der Stille ist weltanschaulich und religiös neutral zu halten. Religiöse Symbole, Zeichen oder Ähnliches dürfen nicht aufgestellt oder angebracht werden. Es ist nicht gestattet, Aushänge, Broschüren, Flyer oder Ähnliches mit religiösem oder weltanschaulichem Bezug innerhalb oder in unmittelbarer Nähe des Raumes auszulegen oder aufzuhängen.

    […]

    Nachdem die Nutzung des Raumes entsprechend seiner Zweckbestimmung in den ersten Monaten nach Eröffnung geräuschlos verlief und die vielen anfänglichen, sehr kritischen Stimmen, die vor einer „Übernahme des Raumes durch Muslime, einer Umwidmung in einen Gebetsraum sowie einer Verdrängung andersgläubiger Besucher“ warnten, verstummt waren, kam es in der Folgezeit bedauerlicherweise zu einem ersten massiven Verstoß gegen diese Nutzungsordnung und die Zweckbestimmung des Raumes.

    Eine Begehung durch den AStA ergab nämlich, dass in dem Raum, entgegen der Nutzungsordnung, diverse Gebetsteppiche und Korane gelagert wurden sowie Flugblätter in arabischer Schrift und deutschsprachige Belehrungen auslagen, die unter anderem Hinweise enthielten, wie sich Frauen zu kleiden und zu benehmen hätten (z. B. Tragen eines Kopftuches, Verzicht auf Parfüm, etc.). Ferner wurde die Nutzung durch externe Dritte im Rahmen von Gruppenveranstaltungen sowie die Verwendung von Raumteilern zur Geschlechtertrennung festgestellt. […]

    […] wurden mehrfach weibliche Besucher des Raumes am Eingang von männlichen muslimischen Nutzern abgefangen und darauf hingewiesen, dass sie nur Zugang zu einem kleineren, optisch und tatsächlich abgegrenzten Raumteil hätten, der größere Raumteil sei nur Männern vorbehalten. Eine anschließend von uns durchgeführte Ortsbesichtigung ergab, dass die raumhohen, stabilen Regale umgestellt worden waren und als Raumteiler dienten, die den Raum, beginnend am Eingang, in einen größeren hellen und einen kleineren dunklen Bereich aufteilten. Über diese Regale waren zusätzlich Decken gehängt, womit sichergestellt wurde, dass eine Blickverbindung von einem Raumteil in den anderen nicht möglich war. […]

    Ihre Ansichten bezüglich einer angeblichen Verhöhnung, einer Diskriminierung, einem antiislamischen Rassismus oder einem Generalverdacht weisen wir aus den genannten Gründen auf das Schärfste zurück.

    Mit freundlichen Grüßen
    (gez.)
    (Das Rektorat)

    http://www.tu-dortmund.de/uni/meldungen/2016-02/16-03-02_stille/Antwort-Petition_Raum-der-Stille_020316.pdf

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    13.12.2013 / Cuma dersimizi Azad Yazgan hazırladı.

    IFa e.V – Islamische Bildung & Kultur für Familien
    Moderatoren: Azad Yazgan und Merve Yazgan. Sprache: Der Vortrag wird in türkischer Sprache gehalten. Datum: 28.02.2013 |

    _ttp://ifa-ev.net/index.php/87-aktivitaeten/veranstalltungen

    Top keywords used with ‚13.12.2013 / Cuma dersimizi Azad Yazgan hazırladı. ‚

    IFa – Islamische Bildung & Kultur für Familien e.V.

    13.12.2013 / Cuma dersimizi Azad Yazgan hazırladı. Konusu; Almanya’nın NRW eyaletinde bulunan universitelerinde müslüman öğrencilerin faaliyetleri idi. Ayrıntılı bilgi ve fotograflar içeren değerli çalışmasında bizlere Münster, Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg, Köln ve Aachen üniversitelerindeki Müslüman öğrencilerin çalışmalarını ve mekanlarını fotografları ile anlattı. Dersi takip eden arkadaşlarına okullarında yapılabilecek çalışmalar ile ilgili perspektifler sundu. Ayrıca RAMSA çatı kuruluşunu da anlattıktan sonra arkadaşlarının sorularının yanıtlaması ile programını bitirdi.

    http://www.social-peek.com/Keywords?Query=13.12.2013+%2F+Cuma+dersimizi+Azad+Yazgan+haz%C4%B1rlad%C4%B1.+

    http://www.social-peek.com/Page/IFa_Islamische_Bildung_Kultur_f%C3%BCr_Familien_e.V/11167707

    AStA Dortmund
    Endgültiges Ergebnis der StuPa-Wahlen 2014
    In das Autonome AusländerInnenreferat wurden gewählt:

    Azad Yazgan (Türkei)

    http://asta-dortmund.de/endgueltiges-ergebnis-der-stupa-wahlen-2014/

    Emrullah Yıldız erklärt in einem Interview warum der deutsche Islamunterricht an deutschen Schulen wichtig ist. Das Interview wurde im Garten der DITIB Moschee in Marxloh / Duisburg geführt

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=IhsKPlR_Jw8

    Technische Universität Dortmund
    Fakultät 12 Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie
    IAEB = Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Berufspädagogik

    Philippe Marquardt – IAEB – Fakultät 12 – TU Dortmund

    TU Dortmund > Fakultät 12 > IAEB > Allgemeine Erziehungswissenschaft > Personen > Philippe Marquardt

    https://www.fk12.tu-dortmund.de/cms/IAEB/de/Allgemeine_Erziehungswissenschaft/Personen/Philippe_Marquardt/index.html

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    AStA TU Dortmund
    Dortmund
    [o. D., Ende Januar oder Anfang Februar 2016]

    Schließung des „Raums der Stille“

    Liebe Frau Kolle,

    die Schließung des „Raums der Stille“ am 11. Januar 2016 ist dem AStA erst im Nachhinein vom Rektorat zugetragen worden. Als Hauptgrund für die Schließung nannte die Universität „die Verwendung von Raumteilern zur Geschlechtertrennung“: eine Gegebenheit, die gegen die Nutzungsvorschriften des Raumes verstößt, die der AStA als Betreiber des Raums 2012 formuliert hat. […]

    Die Begründung, der Raum sei „aus Sicherheitsgründen“ geschlossen worden, ist unserer Meinung nach bedenklich. Die betroffenen Studierenden empfinden diese Formulierung aufgrund ihrer Undifferenziertheit als diskriminierend und missachtend. Die Missachtung der Raumregeln als Begründung anzuführen, wäre eleganter gewesen.

    Moritz Kordisch
    AStA TU Dortmund
    -Vorsitz-

    http://asta-dortmund.de/wp-content/uploads/2016/02/20160204-Stellungnahme-des-AStA-zum-Raum-der-Stille.pdf

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    „Raum der Stille“: TU schließt Ruheraum wegen Geschlechtertrennung

    Ruhr Nachrichten‎, 05.02.2016
    Von Gaby Kolle

    Der eher schmucklose Raum, in dem Studierende der Technischen Universität Dortmund (TU) bislang die Seele baumeln lassen konnten, liegt im 3. Stock des Physikgebäudes: Das Zimmer mit der Bezeichnung P111a, mit zwei Sofas, ein paar Bücherregalen und einem Wandbild nennt sich „Raum der Stille“. Und um den gibt es jetzt Krach.

    Der Raum war 2012 für alle Studierende – unabhängig von ihrer Glaubensausrichtung – zur Verfügung gestellt worden. Weil ihn muslimische Studierende weitgehend in Beschlag genommen, die mit dem Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (Asta) abgestimmte Nutzungsordnung missachtet und dabei auch gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau verstoßen haben, ließ das TU-Rektorat den Raum der Stille am 11. Januar schließen – „Aus Sicherheitsgründen“ hieß es auf dem Zettel an der Tür mit dem ausgetauschten Schloss.

    „Rigorose und unabgesprochene Schließung“

    Die so Ausgesperrten reagierten auf die „rigorose und unabgesprochene Schließung“ mit einer Petition. Sie empfinden „diese Formen der Missachtung als Diskriminierung“ und sehen muslimische Studenten „unter Generalverdacht“ gestellt. […]

    […]

    Das Rektorat hatte dem Asta den Raum zunächst befristet für zwei Jahre zur Verwaltung übergeben. Die Nutzungsverordnung sollte die gebotene weltanschauliche Neutralität und Vielfalt der Nutzung sicherstellen.

    Raumteiler zur Geschlechtertrennung

    Nachdem es bereits einmal aufgrund von Beschwerden anderer Studierender eine vom Asta veranlasste vorübergehende Schließung gegeben hatte, sei man jetzt erneut Beschwerden über „ganz erhebliche Verstöße“ der Nutzungsordnung nachgegangen, so das Rektorat und sei unter anderem auf Raumteiler zur Geschlechtertrennung gestoßen.

    Damit sei der Versuch, einen neutralen und allen Glaubensrichtungen in gleicher Weise zur Verfügung stehenden „Raum der Stille“ zu schaffen, gescheitert. […]

    Die Beschwerden seien leider direkt an das Rektorat und nicht an den Asta gegangen, bedauert der Asta-Vorsitzende Moritz Kordisch, ebenso wie die Schließung, die er auf „die Missachtung der Raumordnung durch Einzelne“ zurückführt.

    Gleichzeitig bedauert er das Vorgehen der Universität, „ohne Absprache mit dem Asta den Raum zu schließen“. Kordisch: „Ich als Vorsitzender bin bemüht, den Beschwerden auf den Grund zu gehen und zwischen den Studierenden, die den Raum nutzen möchten, und der Universität zu vermitteln, um eine langfristige Lösung zu finden.“

    Auch die Verfasser der von rund 400 Studierenden unterschriebenen Petition wünschen sich „einen Dialog über den Raum der Stille, dessen Schließung und möglicherweise wieder Öffnung“.

    http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44227-Barop~/Raum-der-Stille-TU-schliesst-Ruheraum-wegen-Geschlechtertrennung;art930,2938401

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    […] Nach fortgesetztem Ärger um die Nutzung ihres Meditationsraums hat die Technische Universität (TU) Dortmund die Konsequenzen gezogen und ihren „Raum der Stille“ geschlossen.

    Das Rektorat macht in einem offenen Brief darauf aufmerksam, dass der Raum nicht von Muslimen für ihre eigenen Zwecke umfunktioniert werden könne. Die TU schließt den Raum deshalb und will ihn künftig – einer Hochschule entsprechend – für Forschung und Lehre nutzen. Oder auch als Babywickelraum. Diese Konsequenzen aus dem Ärger um die Raumnutzung kündigte das Rektorat in seinem offenen Brief an.

    Über die Umwandlung des Raumes in einen muslimischen Gebetsraum hatten sich Besucher beklagt, die zum schlichten Meditieren gekommen waren. Frauen seien am Eingang von muslimischen Männern darauf hingewiesen worden, dass sie nur Zugang zu dem kleineren Teil des Raumes hätten. Uni-Sprecherin Eva Prost bezeichnete dieses Vorgehen heute als einen Verstoß gegen das Gebot der Gleichbehandlung von Mann und Frau. […]

    (Gebetsteppiche und Koran: TU Dortmund schließt „Raum der Stille“. Von Silvia Rinke. Rundblick Unna am 5. Februar 2016.)

    http://rundblick-unna.de/gebetsteppiche-und-koran-tu-dortmund-schliesst-raum-der-stille/

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    TU Dortmund – IHG Interkulturelle Hochschulgruppe

    https://www.facebook.com/TU-Dortmund-IHG-Interkulturelle-Hochschulgruppe-530190367025933/info?tab=page_info

    [Monokulturelle Hochschulgruppe, 100 % im Hidschab]

    Eschatologie: Wahrheitsanspruch, Heil & Toleranz“ vom Islamwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza [Stiftung Weltethos]

    TU Dortmund – IHG Interkulturelle Hochschulgruppe
    21.01.2014 ·

    Ortsänderung bzgl. der Veranstaltung Philosophische Einführung in den Islam an der TU Dortmund am 22.01.14 (also morgen). Der neue Ort: AStA Seminarraum.

    [ 22.01.2014 ] Der Erste Gastvortrag an der TU Dortmund🙂 Gehalten wird er von Muhammad Sammer Murtaza (Islamwissenschaftler), das Thema ‚ Philosophische Einführung in den Islam‘.

    _ttps://www.facebook.com/events/237254919789315/

    [Ihg] Infoveranstalltung des Avicenna- Studienwerks

    Sa Jan 2 14:13:37 CET 2016

    Ich bin Stipendiatin des Avicenna Studienwerks und gleichzeitig Studentin an der TU-Dortmund. Das Avicenna-Studienwerk möchte sich für Studierende an der Universität Dortmund bekannt machen. Dazu möchten wir Ende Januar eine Infoveranstaltung organisieren und bräuchten eine Räumlichkeit in der wir es veranstalten können. Aus diesem Grund wende ich mich an Sie und würde mich freuen, wenn Sie uns dabei behilflich sein könnten einen geeigneten Raum zu organisieren.

    http://aengus.asta.uni-dortmund.de/pipermail/ihg/2016-January/000012.html

    TU Dortmund – IHG Interkulturelle Hochschulgruppe
    29.01.2016 um 12:48 ·
    Liebe Freunde, am 25.01.2016 hatte sich das `Avicenna-Studienwerk‘ an der Technischen Universität Dortmund vorgestellt. Dies war ein sehr erfolgreicher und produktiver Tag! Bei Rückfragen zum Avicenna-Studienwerk stehen wir euch und das Avicenna Team gerne zur Verfügung!

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    2012

    Protokoll der Team-Sitzung des Autonomen AusländerInnenreferats (AAR) vom 14.11.2012

    Anwesende: Pia Mai Kristiansen [Dänemark], Mohammed Abdelali [Marokko], Mohammed Bahakim [ursprünglich aus dem Jemen], Olena Kryshko [Ukraine]

    Top 4, Sonstiges. Raum der Stille. Dieser Raum wurde vom AStA geschlossen, weil dort (religiöse) Flyer ausgelegt wurden. Mohammed B. wird sich Freitag mit dem AStA treffen, um über die Wiedereröffnung des Raums zu diskutieren.

    http://aar.blogs.asta-dortmund.de/wp-content/uploads/sites/9/2012/07/Protokoll_AAR-_14.11.12-.pdf

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    2008

    24.05.2008 Studenten machen negative Erfahrung an der Dortmunder Universität
    Keine Unterstützung

    (iz). Drastisch andere Erfahrungen als viele andere muslimische Studentenvereinigung an deutschen Hochschulen, nämlich äu­ßerst negative, hat die 2007 aus zwei vor­hergehenden Vereinen gegründete Islamische Hochschulvereinigung (IHV) Dortmund bisher machen müssen. „Man verweigert man uns die Eintragung als Verein, da ein Verein ja nur dann Sinn habe, wenn er auch die Räume benutzen könne“, erzählt […] von der IHV. „Und Räume seien angeblich keine vorhanden. Als wir dann versucht haben, uns auch ohne Raumnutzung eintragen zu lassen, wurde deutlich, dass dies nur ein Vorwand war und man offenbar gar keine muslimischen Vereine zulassen will.“ Offenbar gebe es eine generelle Ablehnung gegenüber religiösen Studentengruppen, und insbesondere gegenüber muslimischen […].

    Die IHV, die derzeit rund 35 Mitglieder hat, habe mehr als 100 Unterschriften für einen Gebetsraum gesammelt, aber kein akzeptables Raum­angebot erhalten – lediglich einen Raum des AStA, der allerdings nicht nur Muslimen, sondern der Allgemeinheit offen stehen sollte […] Derzeit betet man daher weiter im Treppenhaus nahe dem Notausgang. Mehrere Gespräche mit dem Rektorat blieben erfolglos, auch nach dem Wechsel des Rektors.

    Im Studierendenparlament und im AStA […] werde von einigen eine anti-islamische Haltung vertreten, und das Studentenparlament habe sich selbst die Regel aufgestellt, religiöse Vereine nicht mehr unterstützen zu wollen.

    So schwindet nun auch die Unterstützung des AStA für die IHV. Die Teilnahme an einer antirassistischen Veranstaltung wurde der IHV, die einen Vortrag über Islamophobie als eine Art des Rassismus halten wollte, mit dem Argument verwehrt, dass ihr Programm „zu religiös“ sei. […]

    Derzeit ist man bei der IHV Dortmund ratlos aufgrund der festgefahrenen Situation und weiß nicht mehr, was man noch tun soll. […]

    (Islamische Zeitung)

    ___p://www.islamische-zeitung.de/index.cgi?id=10343#sthash.M9Z1u6hb.dpuf

  4. Edward von Roy Says:

    „als Feinde des Islams gebrandmarkt“

    [ Proteste vor der TU Berlin ]

    [ Persönliche Drohungen gegen den Universitätspräsidenten und Demonstranten, die kein Deutsch sprechen: Eine Protestaktion gegen das Verbot, eine Turnhalle der TU Berlin als informelle Moschee zu nutzen, trägt schrille Züge. ]

    Drohgebete

    FAZ vom 22.05.2016, von Regina Mönch.

    […] Am vergangenen Freitag hatte ein Mitarbeiter der Technischen Universität Berlin, Dawud Ansari, dieses Gebet als politische Demonstration gegen das Beharren der staatlichen Hochschule auf dem Neutralitätsgebot beantragt und organisiert. […] Ansari behauptete, im Namen aller muslimischen Studenten zu sprechen, ein Blick auf den Vorplatz der TU hätte ihn bereits eines Besseren belehren können. Dort hörten sich auch muslimische Studenten zunehmend irritiert die aggressiv-schrillen Reden an, die dem Gebet vorangingen, antisemitische Entgleisungen inklusive. […] Immer mehr Personen hätten an diesen Freitagsgebeten teilgenommen, die weder studierten noch an der Uni arbeiteten, und die Predigten der Imame seien immer extremer geworden. Auf Internetseiten wie „Islamisches Erwachen“ – wo auch Sinn und Zweck der Wiedereinführung des Kalifats diskutiert werden – war für die Berliner Aktion geworben worden. […]

    Die etwa hundert Männer, die sich vergangenen Freitag auf dem Bürgersteig der Straße des 17. Juni niedergelassen hatten, waren umringt von verschleierten jungen Frauen, die Plakate schwenkten, auf denen dem TU-Präsidenten gedroht wurde […] Die Personalisierung der Empörung über untersagte Gebetsräume an allen Berliner Universitäten ist das eigentlich Beunruhigende an diesem Protest. Auf Youtube war schon zuvor ein Video aufgetaucht, das ebenfalls erkennen ließ, dass kein Gremienbeschluss der Universität angegriffen, sondern der TU-Präsident und ein leitender Mitarbeiter als Feinde des Islams gebrandmarkt werden sollen. […]

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/drohgebete-schrille-protestaktion-vor-tu-berlin-14247261.html

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    Stellungnahme der TU Berlin zu der Demonstration am 20.05.2016 der Befürworter des Freitagsgebetes

    https://www.pressestelle.tu-berlin.de/newsportal/aktuelles/stellungnahme_der_tu_berlin_zu_der_demonstration_am_2052016_der_befuerworter_des_freitagsgebetes/

    Ab März keine Gebetsräume mehr an der TU Berlin

    Freitag, 26.02.2016
    Info-Brief „Offene Universität – Neues aus dem Präsidium“ / Nr. 7 · Februar 2016

    http://www.pressestelle.tu-berlin.de/newsportal/news_detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2674&cHash=1d7e20efd0

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