Barbara John integriert das Kopftuch, nicht die Muslima

حجاب

ḥiǧāb

Hidschab

Eine fahrlässig unterlassene Debatte

Barbara John (CDU) wurde 1981 vom Berliner Senat zur ersten Ausländerbeauftragten der Bundesrepublik Deutschland berufen. Für das der Förderung jedenfalls Duldung des orthodoxen (politischen) Islam geschuldete Scheitern der Integration ist John mitverantwortlich, was die Professorin uns und wahrscheinlich auch sich selbst gegenüber leugnet. John schweigt zur grundrechtswidrigen Scharia und zu der in den Koran und die Sunna integrierten Frauenentrechtung. Die Politologin will Deutschlands muslimische oder nichtmuslimische Islamkritiker zum Schweigen bringen und akzeptiert offensichtlich Strukturen des Islamischen Rechts. Ihr im Hinblick auf das Recht jedes Einwohners auf ungeschmälerte Meinungsfreiheit und negative Religionsfreiheit bedenklicher Text »Eine fahrlässige Debatte (1)« aus dem Jahr 2004 verdient unsere Kommentierung, meinen Ümmühan Karagözlü (K) und Jacques Auvergne (A) zu Zitaten von Barbara John

Eine fahrlässige Debatte

A: Eine fahrlässig unterlassene Debatte: Die Grundrechtswidrigkeit des orthodoxen Islam.

K: John meint in ihrem inzwischen fünf Jahre alten Text natürlich die Kopftuchdebatte. Mit »fahrlässig« spielt die Politikerin höchst manipulativ auf den beispielsweise aus »fahrlässige Tötung« bekannten rechtlichen Gebrauch an und möchte gezielt suggerieren, Kopftuchkritik beziehungsweise Islamkritik würde den gesellschaftlichen Frieden gefährden.

A: Eine fahrlässige Debatte scheint uns eher die gelegentlich von Politikern, Pädagogen und Kirchenfunktionären betriebene Kopftuchverteidigung zu sein.

K: Die Dogmen und Institutionen des Islam umgibt eine Mauer des Schweigens, die islamische Orthodoxie ist auch im säkularen Europa sozusagen sakrosankt. Gezielt vorenthaltene Informationen haben dazu beigetragen, dass sich Bürger die sie interessierenden Einzelheiten über die islamische Politreligion selber zusammensuchen. Die verwendeten Quellen sind nicht immer demokratisch, Fehlinformationen und Mythen wachsen und gedeihen. Die freiheitliche Demokratie kann sich lückenhafte oder einseitige Information nicht leisten.

A: Deutschlands Medien, Politiker, Verbände, Kirchen und Schulen verweigern die überfällige Debatte über den islamischen Gehorsamskult, daher würden wir in den Titel des besprochenen Textes das Wort »unterlassen« einfügen, denn nicht das Reden, das Schweigen ist das Problem. Der Begriff »unterlassene Hilfeleistung« kommt mir in den Sinn, ganz ähnlich könnte es Necla Kelek (2006) ergangen sein, die ihre Entgegnung an den Offenen Brief der sechzig Migrationsforscher mit »Sie haben das Leid anderer zugelassen!« übertitelte (2).

K: Diese Kulturrelativisten um die beiden Antietatisten Yasemin Karakaşoğlu und Mark Terkessidis hatten ihren als „Petition“ ausgegebenen Offenen Brief »Gerechtigkeit für die Muslime!« genannt (3). Bei den Mitunterzeichnern durften Barbara John und Ursula Boos-Nünning natürlich nicht fehlen.

Vor einigen Wochen, die Kopftuchdebatte machte bereits Schlagzeilen, bewarb sich eine junge, kopftuchtragende Berlinerin als Küchenhilfe bei McDonalds. Sie wurde abgelehnt – mit der Begründung, kopftuchtragende Mitarbeiterinnen seien für viele Kunden eine Provokation.

A: Und wäre ich noch so hungrig, in einem Schnellrestaurant würde ich einer Verkäuferin mit Sannyasin-Kutte, Pro-Scientology-Pullover, Hakenkreuzarmbinde oder Hidschab nichts abkaufen. Mich provoziert die islamische „Bedeckung“ des weiblichen Körpers, die jede Unverschleierte als Schlampe diskriminiert, den nichtmuslimischen Mann als Dhimmi oder Harbi und die jeder Frau, gerade auch der unter Burka oder Tschador befindlichen, das Etikett anheftet: Vorsicht, frei umher laufendes soziales und sexuelles Sicherheitsrisiko.

K: Bereits am 01.12.2003 gehörte John zu den 72 Unterzeichnerinnenn (4) des Aufrufes »Religiöse Vielfalt statt Zwangsemanzipation! Wider eine Lex Kopftuch« (5). Zu den Mitunterzeichnerinnen gehörten die damalige Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Marieluise Beck, die vormalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth und Hamburgs evangelische Bischöfin Maria Jepsen. Die Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat einen Offenen Brief (»Für Neutralität in der Schule«) eingestellt, der eine gelungene Entgegnung auf die 72 Unterzeichnerinnen um Dr. Barbara John darstellt (6).

A: Die das Lehrerinnenkopftuch verteidigende Barbara John meinte 2003 „Verbote würden nur weiter radikalisieren“ (7), was die künftige Verantwortlichkeit für jeden islamisch motivierten Extremismus auf die Seite der Kritiker des Kopftuches schiebt und wie nebenbei einer staatsgefährdenden Glaubensdoktrin Raum gibt, nach der man zu jeder tatsächlichen islamischen Radikalisierung um des sozialen Friedens willen schweigen müsse. Beides hat sehr viel mit der weltweit bekannten, ganz eigentümlichen Dynamik und Logik von Erpressung zu tun. Zu den erwähnten 72 Mitunterzeichnerinnen zählte auch die aus damaliger Sicht vormalige und in diesen Tagen des Oktober 2009 erneut in dieses Amt gewählte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

K: Nach dieser Logik, Verbote würden radikalisieren, dürften wir keine Gesetze gegen Internetpornographie, Neonazismus, Drogenkonsum oder Paramilitärs beziehungsweise Wehrsportler erlassen. Alle Regeln und Vorschriften müssen sofort weg, um den Bürgerkrieg zu verhindern?

K: Noch zu dem Aufruf „Wider eine Lex Kopftuch“ der 72 Hidschabfreundinnen: Der Türkische Bund Berlin Brandenburg (TBB) hält den Aufruf für blauäugig und warnt vor einer islamistischen Unterwanderung des Bildungssystems (8).

Ähnliches hören Frauen, die sich um prestigeträchtigere Arbeitsplätze als Ärztinnen oder Rechtsanwaltsgehilfinnen bewerben, täglich.

A: Wer die Tugenddoktrin der Scharia hinein in unsere Großraumbüros, medizinischen Praxen oder Anwaltskanzleien importieren will, zeigt nicht gerade die Bereitschaft, alle Menschen gleich zu behandeln. Scharia ist Ungleichbehandlung, sakrales Segregieren und Entrechten, kultureller Rassismus. Das die Trägerin ebenso „geheiligt“ wie obszön sexualisierende Kopftuch markiert den Geltungsanspruch des sexualmagisch orientierten islamischen Gesetzes.

Ortswechsel: Eine kopftuchtragende Studentin steigt in einen Berliner Bus und muss anhören, wie ein Fahrgast bei ihrem Anblick laut von „Scheißterroristen“ spricht. Als sie ihn zur Rede stellt, gibt es keine Unterstützung für sie von anderen Mitfahrenden.

A: Praktizierende Terroristen darf der Volksmund als beschissen bezeichnen. Die (in ihrer Existenz leider nicht belegte) Kopftuchträgerin in der kalkuliert rührselig beschriebenen Szene im Bus hat sich sicherlich sofort vom Dschihadismus distanziert und ihren Einsatz für die Bürgerrechte jedes Islamapostaten und jeder Schariagegnerin hörbar bekannt. Auch für die Rechte der in mehrheitlich von (so genannten) Muslimen bewohnten Landstriche lebenden Kopten, Hindus und Bahai machen sich beide täglich stark, die anonym gebliebene Studentin und ihre wehklagende Professorin Barbara John. Oder etwa nicht?

Ressentiments und Ausgrenzungen in der Berufswelt

A: John legt uns mit dieser Zwischenüberschrift nahe: Jeder Kopftuchkritiker ist ein kulturbezogener Rassist.

Frauen mit Kopftüchern erleben fast überall Ausgrenzung und Missbilligung, und zwar unverhohlen und direkt, so als gäbe es dazu eine öffentliche Aufforderung. Viele sehen sich behandelt, als sei ein Kopftuchverbot, das sich derzeit in Baden-Württemberg, im Saarland, in Niedersachsen und in Hessen noch in der parlamentarischen Beratung befindet, außerparlamentarisch bereits umgesetzt.

A: Das Kopftuchverbot ist mittlerweile glücklicherweise in acht von sechzehn Bundesländern umgesetzt worden, es betrifft übrigens Lehrerinnen an staatlichen Schulen. Barbara John wollte das Kopftuchgesetz im letzten Augenblick zu Fall bringen.

Betroffen sind auch Frauen mit Berufswünschen außerhalb pädagogischer Tätigkeiten. Das sind schon jetzt weitaus mehr Musliminnen, als es Bewerberinnen mit Kopftuch für ein Lehramt gibt.

A: Das soll heißen: Wer das Lehrerinnenkopftuchverbot befürwortet, billigt die gemeine, menschenverachtende Diskriminierung von Kopftuchfrauen in allen anderen Berufen gleich mit. Dass Kinder und Jugendliche unseres besonderen Schutzes bedürfen, scheint Dr. John nicht klar zu sein.

K: Selbstverständlich haben privatwirtschaftliche Unternehmen das Recht zu überprüfen, ob die neue Bewerberin in das Arbeitsteam passt. Groß- und Einzelhandel, Handwerk und Dienstleistung dürfen tatsächlich auf Belange und Wünsche ihrer Kunden eingehen – und das kann auch mal ein Kopftuchverbot bedeuten. Der Mensch unter dem Tuch wird ja gerade nicht abgelehnt, das ideologische Zeichen erregt Anstoss und wird zurückgewiesen.

Die Vertreibung kopftuchtragender Musliminnen aus der Berufswelt ist in vollem Gange. Spreche ich die Befürworter eines staatlichen Kopftuchverbots auf diese Folgen an, dann höre ich: „Das war nicht beabsichtigt. Es geht nur um ein Verbot für den öffentlichen Dienst.“ Dass es nun alle Kopftuchträgerinnen trifft, liegt aber in der Logik der vorgetragenen Gründe.

A: Türkin rein, Kopftuch raus. Die Muslima arbeitet als meine Kollegin, ihre Burka bleibt zu Hause. Und wir als Kolleginnen und Kollegen kämpfen dafür, dass ihr die vollen Bürgerrechte zugänglich sind, ihr Ayatollah oder Scheich sieht das wesentlich „differenzierter“ (koranisch halbierte Rechte für die Muslimfrau).

Im Mittelpunkt der Angriffe stand die Kopftuchträgerin. Sie wurde in geradezu klassischer Manier zum Feindbild aufgebaut. Kopftücher sind eine „militante Kampfansage an die Gesellschaft“, lautet die verbreitete politische Botschaft.

K: Stimmt, jede Verschleierung für die Spezies Islam-Frau ironisiert die allgemeinen Menschenrechte und untergräbt die Demokratie.

Im Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Schulgesetzes aus Baden-Württemberg heißt es: „Insbesondere ist ein äußeres Verhalten“ – gemeint ist das Kopftuch – „unzulässig, welches bei Schülern oder Eltern den Eindruck hervorrufen kann, dass eine Lehrkraft gegen die Menschenwürde, die Gleichberechtigung der Menschen nach Artikel 3 des Grundgesetzes, die Freiheitsgrundrechte oder die freiheitlich-demokratische Grundordnung auftritt.“

A: Genau, Allahgott will neun- bis dreizehnjährige Ehebräute, bedarfsweise zwangsverheiratende Väter (walī muǧbir) und die geheiligte indonesische Klitorisvorhautamputation, wie sie die wohltätige Assalaam Foundation in Bandung (Java) in leergeräumten Schulgebäuden an kleinen Mädchen durchführt (9). Das ist Islam, und eben auch dafür steht das deutsche Kopftuch. Frau John lässt die deutsche Öffentlichkeit bewusst im Unklaren und verschweigt den Wali Mudschbir und die vom saudi-arabischen Scheich Al asch-Scheich nach prophetischem Vorbild geforderten neun- oder zehnjährigen, zum ehelichen Geschlechtsverkehr vorgesehenen Bräute (10). Im September 2008 verkündete die höchste spirituelle Autorität Saudi-Arabiens ʿAbdu l-ʿAzīz bin ʿAbdullāh Āl aš-Šaiḫ ein Machtwort: „girls as young as 10 years old can be married“, der Bräutigam darf mit der Zehnjährigen den islamisch korrekten Geschlechtsverkehr ausüben. Für Barbara John kein Problem. Hören wir, was das malaysische Familienministerium zur islamischen Zwangsverheiratung sagt (11):

„Is consent from the bride required before a marriage can be carried out? – Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian).“ Wali bedeutet hier, was Barbara John genau weiß, Heiratsvormund, die Zustimmung (consent) der Braut ist zwar grundsätzlich erforderlich (required), wird jedoch bei einer jungfräulichen Tochter (virgin) von ihrem Vater beziehungsweise Großvater väterlicherseits gegeben, die Tochter wird also gegen jedenfalls ohne ihren Willen verheiratet, das ist Gott Allah aber noch nicht genug:

Das fromme frauenfeindliche (islamische) Ministerium antwortet unter Punkt 2 auf die Frage: „Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir? – A virgin girl can be entered into a marriage without her consent“, kann ein jungfräuliches Mädchen ohne ihre Zustimmung und durch ihren Wali Mudschbir in eine Ehe gezwungen werden? Ein jungfräuliches Mädchen kann ohne ihre Einwilligung verheiratet werden. Politikwissenschaftlerin Barbara John weiß auch das und verheimlicht den Nichtmuslimen derartige Brutalität.

Kindbraut und Wali Mudschbir, das steht hinter dem Prinzip der islamischen Frauenverschleierung.

K: Islamische Kleidung schützt eben nicht nur vor Kälte. Kleidung hat eben nicht nur die praktische Funktion, uns vor Kälte und Nässe zu schützen, sie ist auch Symbol für die berufliche Funktion, den Status, das soziale Umfeld und gibt Einblick in Werte, Haltungen und Weltanschauung unseres Gegenübers. So signalisiert die Uniform eines Polizisten Rechtsstaatlichkeit und Schutz. Lehrerinnen und Erzieherinnen, die sich mit dem Schamtuch (Feridun Zaimoglu) oder sonstiger islamischer Kleidung bedecken, repräsentieren sich mit einem Dresscode, der als politreligiös, antiemanzipatorisch und erzkonservativ gedeutet wird.

Warum sollte das Kopftuch, das von der Sprechstundenhilfe oder der Krankenhausärztin oder der Verkäuferin getragen wird, einen anderen Inhalt transportieren als das einer Lehrerin? Die dem Kopftuch zugeschriebene politische Symbolik bleibt im Auge vieler Betrachter gleich, egal wo sie den Frauen begegnen.

K: Die Scharia ist allgegenwärtig, ewig und unverhandelbar. Sagt Mustafa Cerić, der Mann ist Großmufti.

Die Verbotsdiskussion befindet sich in einer Falle. Selbst dort, wo das Tuch nicht verboten werden kann oder darf, behält es seinen anstößigen Charakter.

A: Die Tuchverweigerin ist unter Islamisten anstößig, nicht die Tuchträgerin. Es wird so sein, dass die eine Frau im Einklang mit Yusuf al-Qaradawi oder irgendwelchen Fatwas geprügelt wird, um das Kopftuch zu tragen, und dass die andere Muslima Angst hat, bei ihrem Kopftuchverweigern für ganze Zeitalter qualvoll in den Höllenflammen zu brennen. Derlei Psychoterror ist es, was die die Töchter muslimisch geprägter Großeltern oder die Konvertitinnen zum Milieu um Abu Hamza (Pierre Vogel) zu spüren bekommen. Diese Frauen, ob fanatisch oder verprügelt oder beides, sie befinden sich „in einer Falle“. Nicht der Kopftuchkritiker diskriminiert, das Kopftuch diskriminiert. Die Scharia ist ein die Menschheit in Kollektive spaltendes und diese Menschenklassen im Namen der islamischen Religion gestuft entrechtendes gesellschaftliches Modell, das absoluten Gehorsam verlangt. Den Begriff orthodoxer Islam haben wir säkulare Staatsbürger mit geheiligte Diskriminierung zu übersetzen. Im Oktober 2007 erhielt Schariafreundin John für ihre 25 Jahre lang professionell betriebene Islamverharmlosung und Kopftuchverteidigung einen Sitz in der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS).

Schon suchen sie nach Auswegen und diskutieren, welches Studium oder welche Ausbildung überhaupt noch begonnen werden sollte, wenn Anstellungschancen im begehrten pädagogischen Arbeitsfeld nicht mehr realistisch sind. Sie witzeln, dass noch gute Einstellungsaussichten bei Call-Centers bestehen; schließlich gibt es noch keine Bildübertragung vom Telefonarbeitsplatz.

K: Eine außerhäusliche Tätigkeit der Muslima, soweit sie überhaupt vom Göttergatten gestattet wird, in einem erzieherischen Beruf entspricht dem mittelalterlichen beziehungsweise islamistischen Frauenbild. Ich glaube nicht, dass sich ein frommer muslimischer Mann von einer Ärztin, sei sie kopftuchtragend oder unverschleiert, behandeln lassen wird.

A: Indem wir die „unbedeckte“ muslimisch sozialisierte Frau in die jeweilige Branche beruflich integrieren, verhindern wir die auch im Erwerbsleben drohende Apartheid in „westliche“ und islamisch korrekte Zonen.

Wer sich ebenfalls auf gut qualifizierten Nachwuchs freuen kann, sind muslimische Organisationen: Schulen, Vereine und Eltern-Kindergärten. Bravo, kopftuchverbietende Knitzelsbacher: So tragt ihr dazu bei, dass die so genannte Parallelgesellschaft, vor der ihr permanent warnt, sich noch weiter abschotten kann. Musliminnen mit beruflichen Ambitionen außerhalb ihrer religiösen Milieus werden zurück zu Kindern, Küche und Moscheeverein verwiesen.

A: Die herrschaftskulturellen Sinnzeichen und persönlichkeitsverzerrenden Dressurinstrumente der Modernitätsverweigerung, Niqab, Hidschab oder Kopftuch jetzt allüberall zulassen, damit das, was wir nicht wollen, nicht länger parallel vorhanden ist, sondern gleich überall? In dieser Dr.-Barbara-John-Logik müssten wir Sozialarbeiter und Jugendarbeiter uns nicht länger über im Hinterzimmer oder im Wald grölende Burschen mit Hakenkreuzfahnen ärgern, sondern sie nebst Insignien in Schule und Rathaus beschäftigen.

So bleibt nur die Hoffnung auf weitere Entscheidungen höherer Gerichte, die feststellen, dass Artikel 4 der Grundrechte unserer Verfassung, die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit, auch für Frauen mit Kopftüchern gilt. Sie werden dieses Rechts nicht dadurch würdig, dass sie das Kopftuch ablegen. Sie besitzen das Grundrecht bereits; es ist keine Belohnung für gelungene Assimilation.

K: Das Grundrecht auf die negative Religionsfreiheit existiert ebenso – und schützt Menschen vor dem Fundamentalismus. Dieses Freiheitsrecht bewahrt gerade Musliminnen vor dem Totalitarismus der Wohlverhaltensdoktrin von Sunna und Scharia. Ohne dieses negative Grundrecht dürften diese Frauen weder neben Männern im Bus oder Großraumbüro sitzen beziehungsweise sich mit ihnen unterhalten noch sich einen Ehepartner selbst aussuchen oder die Religion wechseln.

Mit der Kopftuchdiskussion ist mir klar geworden, wie sich viele in Deutschland die Integration wünschen: Integriert ist eine muslimische Frau erst dann, wenn sie nicht mehr so aussieht wie eine Muslimin und auch nicht dafür gehalten werden kann.

A: Es besteht Religionsfreiheit. Im Schuldienst, Schöffen- oder Richteramt muss niemand ein Schild um den Hals hängen haben, darauf die Worte: „Wer sich den Weisungen meines Gottes widersetzt, wird in den Flammen der Hölle qualvoll verbrennen und ist im Diesseits als jugendgefährdendes und gesellschaftsfeindliches Wesen minderen sittlichen Wertes anzusehen.“

K: Die Religionszugehörigkeit gehört nicht zu unseren spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen. In den Pass tragen wir sie aus gutem Grund nicht ein. Mit „Schamtuch“ jederzeit als Muslima zu erkennen, unterliegt sie dem geheiligten Kontrollzwang durch die „religiöse“ Community. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, seitdem Barbara John die hier kommentierten Sätze veröffentlichte. Doch auch im Jahre 2009 ist die Berliner Politikwissenschaftlerin für das Kopftuch politisch tätig geworden. Dieses mal war es nach dem Mord im Dresdener Gerichtssal an Marwa el-Sherbini durch einen arbeitslosen Russlanddeutschen.

A: Frau John kämpft bis heute für das ungebremste Kopftuchtragen und bezichtigt uns Gegner der islamischen Frauenkleidung, an einem fremdenfeindlich motivierten Mord Mitschuld zu tragen: „Jedes Feindbild entwickelt Eigendynamik. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die öffentliche Raserei über das Kopftuch einen Henker fand.“

K: Die kulturrelativistische Politikerin präzisiert zur Genese eines Mordes: „Die Untat zwingt, sich die deutsche Diskussion über das Kopftuchtragen wieder vor Augen zu halten. Es war von Anfang an eine brutale, eine feindselige, eine hysterische Debatte (12).“ Dass Scheich Ihab Adli Abu al-Madschd in diesen Tagen zum islamischen Vergeltungsmord an Marwas Mörder aufruft (13), ist Barbara John keine Silbe wert. Was, wenn für die schreckliche Tat im sächsischen Gerichtssaal nicht der Hass auf die islamische Verschleierung ursächlich war, sondern die prinzipiell gescheiterte Integration? Auch der Täter war Einwanderer, er stammt aus einer teilweise immer noch schlecht integrierten Immigrantengruppe. Migrantengewalt (gerade gegen Frauen) ist ein drängendes Problem, wie Hans-Ulrich Jörges (Die vergrabene Bombe) am 08.08.2008 betont (14).

Quellen

(1) Barbara John, bei: Qantara

http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-548/_nr-18/_p-1/i.html

(2) Necla Kelek 2006 »Sie haben das Leid anderer zugelassen!«

http://www.zeit.de/2006/07/Kelek

(3) „Gerechtigkeit für die Muslime! Die deutsche Integrationspolitik stützt sich auf Vorurteile. So hat sie keine Zukunft. Petition von 60 Migrationsforschern“

http://www.zeit.de/2006/06/Petition

(4) »Religiöse Vielfalt statt Zwangsemanzipation! Wider eine Lex Kopftuch«, die Unterzeichnerinnen

http://www.dtsinfo.de/deutsch/p200211/Seite36.htm

(5) »Religiöse Vielfalt statt Zwangsemanzipation! Wider eine Lex Kopftuch«. Wortlaut der Erklärung

http://www.antjeschrupp.de/lex_kopftuch.htm

(6) Für Neutralität in der Schule! Offener Brief vom 14.02.2005, taz

http://www.bpb.de/themen/VKZXQL,0,0,F%FCr_Neutralit%E4t_in_der_Schule.html

(7) John-Logik: Deutschlands böse Kopftuchverbote radikalisieren unsere empfindsamen Islamisten

http://www.sueddeutsche.de/politik/444/395232/text/

(0) Leutheusser Schnarrenberger (FDP) 2003

http://www.sueddeutsche.de/politik/444/395232/text/

(8) Türkischer Bund Berlin Brandenburg zur Kopftuchdiskussion

http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=031001

(9) Islamische FGM

(10) Islam will zehnjährige Ehefrauen

http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentID=2009011526744

(11) Islam ist Zwangsheirat, wali mujbir

http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&code=4&faqtitleID=5&lang=eng#

(12) Barbara John, zwölf Tage nach dem Mord an Marwa el-Sherbini

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Marwa-E-Dresden-Russlanddeutsche-Islamhass%3Bart141,2845530

(13) Scheich fordert Blutrache an Marwas Mörder

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,657102,00.html

(14) Hans-Ulrich Jörges: Die vergrabene Bombe (2008)

http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/zwischenruf-die-vergrabene-bombe-634119.html

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6 Antworten to “Barbara John integriert das Kopftuch, nicht die Muslima”

  1. Sandra Neumann Says:

    Ich wollte nur mal Grüß dich sagen. Bin jetzt schon das zweite mal über diesen Blog gestoßen.

  2. Carcinòl Says:

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    LILJEBERG
    Deutsch-türkische Wertewelten 2012

    Seite 9 – „Auffallend sind jedoch bestimmte Tendenzen zu einer vermehrten Segregation.“ … „So sagen inzwischen 62% gegenüber 40% im Jahr 2010, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen sind.“

    „Bedenklich sind tendenziell zunehmende religiöse Ressentiments, vor allem gegenüber Atheisten und Juden.“

    Seite 12 – „48% der TiD befürworten die Todesstrafe (Tendenz zunehmend).“

    Seite 13 – „Eine wachsende Intoleranz zeigt sich auch bei der Stellungnahme zu einem moralischen Dilemma“

    Seite 16 – „Der Anteil der streng Religiösen ist seit 2010 tendenziell angestiegen.“ … „Der höchste Anteil … findet sich überraschenderweise in der jüngsten Altersgruppe.“

    Seite 18 – salafistische Koranverteil-Aktion „Lies!“

    Knapp 70 % der laizistisch oder kemalistisch geprägten über 50-Jährigen sind dagegen, 63 % der 15- bis 29-Jährigen finden die Aktion „sehr gut bzw. eher gut“

    Quelle bei: Holger Liljeberg

    http://www.infogmbh.de/wertewelten/Wertewelten-2012-Pressemitteilung.pdf

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  3. Bragalou Says:

    Dann redet Frau Unverzagt, und sofort wird es leise im vollen Tagungsraum des Berliner GEW-Hauses.

    Sie spricht von »Ghettoisierungstendenzen« in Neukölln, einem sogenannten »A-Bezirk« (»A« für Alte, Arbeitslose, Ausländer, Alleinerziehende). An ihrer Schule seien über 80 Prozent der Kinder »nichtdeutscher Herkunftssprache«, die große Mehrheit davon türkisch- oder arabischstämmig. Fast alle Familien seien arm, viele zerrüttet. Die türkischen und arabischen Schüler seien tonangebend in ihrer Respektlosigkeit gegenüber Lehrern. Sie bekämen dafür Anerkennung unter ihresgleichen und stärkten so ihr Selbstwertgefühl: »Wenn es bei uns mal sogenannten Unterricht gibt, erleben sie Misserfolge. Also tun sie alles, um ihn zu sabotieren.« Die deutschen Kinder hätten als kleine Minderheit »alle Qualitäten, die ein Opfer haben muss«. Sie müssten lernen, »sich unsichtbar zu machen«. Sie wollten während der Pausen nicht mehr auf den Schulhof, weil draußen nur ein Spießrutenlauf mit Beschimpfungen und Drohungen auf sie warte. Nicht nur deutsche, auch leistungsbereite türkische und arabische Schüler würden von den Wortführern niedergemacht. Ein türkischer Junge, der zu den guten Schülern zähle, werde als »schwul« beschimpft: »Jeder, der irgendwas erreichen will in der Schule, ist der Gegner. Es wird alles gemobbt, was anders ist.« Auch sie selber ist in demütigender und sexistischer Weise angemacht worden.

    aus: Jörg Lau: „Schweinefresser“. Was tun, wenn Migrantenkinder deutsche Mitschüler unterdrücken? Berliner Lehrer sind verzweifelt

    in: ZEIT online 08.10.2010

    http://www.zeit.de/2010/41/Schule-Mobbing-Gewalt/komplettansicht

  4. Bragalou Says:

    LILJEBERG
    Deutsch-türkische Wertewelten 2012

    Seite 9 – “Auffallend sind jedoch bestimmte Tendenzen zu einer vermehrten Segregation.” … “So sagen inzwischen 62% gegenüber 40% im Jahr 2010, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen sind.”

    “Bedenklich sind tendenziell zunehmende religiöse Ressentiments, vor allem gegenüber Atheisten und Juden.”

    Seite 12 – “48% der TiD befürworten die Todesstrafe (Tendenz zunehmend).”

    Seite 13 – “Eine wachsende Intoleranz zeigt sich auch bei der Stellungnahme zu einem moralischen Dilemma”

    Seite 16 – “Der Anteil der streng Religiösen ist seit 2010 tendenziell angestiegen.” … “Der höchste Anteil … findet sich überraschenderweise in der jüngsten Altersgruppe.”

    Seite 18 – salafistische Koranverteil-Aktion “Lies!”

    Knapp 70 % der laizistisch oder kemalistisch geprägten über 50-Jährigen sind dagegen, 63 % der 15- bis 29-Jährigen finden die Aktion “sehr gut bzw. eher gut”

    Quelle: Holger Liljeberg

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108659406/Tuerkische-Migranten-hoffen-auf-muslimische-Mehrheit.html

    http://www.liljeberg.net/ge/aktuell/Pressemitteilung-fuer-pressekonferenz4.pdf

    http://www.inid.de/files/Wertewelten-summary_07.pdf

  5. Carcinòl Says:

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    ::INFO GmbH und LILJEBERG RESEARCH INTERNATIONAL

    Diese und weitere Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage der Info GmbH sowie des in Antalya ansässigen Meinungsforschungsinstituts Liljeberg Research International hervor. Die Ergebnisse der Studie „Deutsch-Türkische Lebens- und Wertewelten“ wurden am 17. August in Berlin vorgestellt. Sie basiert auf einer telefonischen Befragung von 1.011 Personen mit türkischem Migrationshintergrund. Nach 2009 und 2010 wurde die Studie nun zum dritten Mal erhoben (vgl. MuB 10/09). …

    Bei der Frage nach Sprachkenntnissen und Sprachsicherheit sind besonders große Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen erkennbar. Insgesamt gaben 31 % der Befragten an, besser Deutsch als Türkisch (69 %) zu sprechen. Bei den 15- bis 29-Jährigen ist die deutsche Sprache als Erstsprache wesentlich stärker ausgeprägt (70 %) als bei den 30- bis 49-Jährigen (26 %) oder den über 50-Jährigen (8 %). Konsens besteht darüber, dass Kinder von klein auf Deutsch lernen (92 %) und eine Kindertagesstätte besuchen sollten (95 %). Selbstempfinden und Religion:Die Studie geht zudem auf die Einstellung zur eigenen Position in Deutschland sowie zur Religion ein. Wie in der Studie von 2010 stimmten 95 % der Befragten der Aussage zu, dass es wichtig sei, die eigene türkische Kultur auch in Deutschland zu bewahren. 87 % sahen die deutsche Gesellschaft in der Pflicht, stärker auf die Gewohnheiten der türkischen Gemeinschaft Rücksicht zu nehmen (2010: 83 %).

    Der Wille, „unbedingt und ohne Abstriche“ zur deutschen Gesellschaft dazuzugehören, ist gegenüber den vorherigen Studien stark gestiegen (2012: 75 %, 2010: 59 %, 2009: 53 %). Andererseits zeigt die Umfrage auch Tendenzen einer zunehmenden Abgrenzung sowie religiöse Ressentiments: 62 % gaben an, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen seien (2010: 40 %). 72 % sehen den Islam als „einzig wahre“ Religion. 25 % empfinden Atheisten als „minderwertige Menschen“. Im Hinblick auf Juden und Christen sagten dies 18 % bzw. 8 %. Der Anteil derjenigen, die sich als „streng religiös“ einschätzen, ist von 33 % (2009) auf 37 % (2012) gestiegen. In der Gruppe der 15- bis 29-Jährigen bewerteten 63 % der Befragten die umstrittene kostenlose Koranverteilung der Salafisten als „gut“ oder „sehr gut“ (31 % bei den über 50-Jährigen, vgl. MuB 4/12).

    aus: Deutschland: Studie zu Deutschtürken
    in: bpb 11.09.2012

    http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/144241/studie-zu-deutschtuerken

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    Salafisten: Junge Deutsch-Türken finden Koran-Aktion gut

    Von Anna Reimann
    SPIEGEL online 16.08.2012

    … Auf die Frage: „Seit einiger Zeit verteilen Salafisten unter dem Motto ‚Lies‘ in Deutschland kostenlos deutschsprachige Korane. Wie finden Sie das?“ antworteten 20 Prozent der 15 bis 29-Jährigen mit „sehr gut“, 43 Prozent mit „eher gut“. (Siehe Grafik in der Fotostrecke). In dieser Altergruppe gaben 34 Prozent an, sie würden „wahrscheinlich“ oder „ganz sicher“ für die Aktion spenden, zwei Prozent hatten die Salafisten bereits finanziell unterstützt. Bei älteren Deutsch-Türken hingegen wird die Aktion der Salafisten überwiegend abgelehnt. Unter den 30 bis 49 Jahre alten Befragten finden 54 Prozent die Koran-Kampagne „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Bei den über 50-Jährigen lehnen mehr als zwei Drittel die Aktion ab.

    Große Unterschiede gibt es bei der Frage bezüglich der Staatsbürgerschaft: Von Befragten mit deutschem Pass lehnen zwei Drittel die Aktion ab, unter den Personen mit türkischer Nationalität nur etwas mehr als die Hälfte. Auffällig ist, dass unter den Befragten, die keinen oder einen niedrigen Schulabschluss haben, die Zustimmung zu der Koranverteilung am niedrigsten ist. Insgesamt stimmen Männer der Aktion eher zu als Frauen. …

    Im Frühjahr dieses Jahres hatten Salafisten in Dutzenden deutschen Städten Tausende deutschsprachige Koran-Exemplareunter das Volk gebracht. Hinter der Aktion steckt das Netzwerk „Die wahre Religion“ des radikalen Predigers Ibrahim Abou-Nagie. …

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/salafisten-junge-deutsch-tuerken-finden-koran-aktion-gut-a-850346.html

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  6. Carcinòl Says:

    Facts are facts, however uncomfortable they may be.
    Erik Voeten

    SCIICS
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    Vergleichende Sechs-Länder-Studie zu Immigration und Integration (SCIICS)

    The Six Country Immigrant Integration Comparative Survey (SCIICS)

    von Evelyn Ersanilli und Ruud Koopmans
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    … Ein Kernergebnis der Studie ist, dass Muslime stärker zu Fundamentalismus tendieren als Christen. So halten 65 Prozent der befragten Muslime in allen sechs Ländern religiöse Gesetze für wichtiger als weltliche Regeln – bei Christen liegt der Wert bei 13 Prozent. 75 Prozent der befragen Muslime glauben, dass es nur eine mögliche Auslegung des Koran gibt, bei den Christen halten 20 Prozent nur eine Auslegung der Bibel für möglich. Schließlich stimmen 60 Prozent der Muslime der Aussage zu, dass man „zu den Wurzeln des Islam zurückkehren“ sollte, während bei den Christen nur 20 Prozent eine Rückkehr befürworten.

    In Österreich liegen die Werte über dem Durchschnitt. Hier stellen 73 Prozent der Muslime die Regeln des Koran höher als die Gesetze Österreichs und 79 Prozent sehen nur eine Auslegung der heiligen Schrift – bei den Christen sagen das in Bezug auf die Bibel 13 bzw. 18 Prozent. Und: 65 Prozent der Muslime wollen zu den Wurzeln des Glaubens zurückkehren (bei den Christen: 27 Prozent).

    Bei Muslimen ortet Studienautor Ruud Koopmans auch eine höhere Fremdengruppenfeindlichkeit – und auch hier liegt Österreich über dem Schnitt. So stimmen 45 Prozent der befragten Muslime der Aussage zu, dass man Juden nicht trauen kann – in Österreich sind es 63 Prozent. (Allerdings liegen auch die österreichischen Christen mit 11 Prozent Zustimmung über dem Wert der anderen Länder.) Auch die Ablehnung von Homosexuellen als Freunde ist bei den befragten Muslimen (fast 60 Prozent) deutlich stärker ausgeprägt als bei Christen (13 Prozent) – wiederum sind die Werte in Österreich (Muslime 69, Christen 15 Prozent) höher. …

    aus: Österreichs Muslime strenger religiös
    in: DiePresse 11.12.2013

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1503287/Osterreichs-Muslime-strenger-religios

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    Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit Muslime und Christen im europäischen Vergleich

    Ruud Koopmans

    Um diese Frage zu
    beantworten, verwenden wir drei Aussagen:
    „Ich möchte keine Homosexuellen als Freunde haben.“
    „Juden kann man nicht trauen.“
    „Die Muslime wollen die westliche Kultur zerstören.“ [Für Einheimische]
    „Die westlichen Länder wollen den Islam zerstören.“ [Für Personen mit türkischem oder marokkanischem Migrationshintergrund]

    … das Ausmaß der Phobie gegen den Westen – für die es sonderbarerweise kein Wort gibt, man könnte sie „Abendlandphobie“ nennen – unter Muslimen viel höher; 45 Prozent glauben, dass der Westen den Islam zerstören will. Diese Resultate stimmen mit dem Ergebnis einer Studie des Pew Research Center aus dem Jahr 2006 überein, wonach etwa die Hälfte der Muslime in Frankreich, Deutschland und Großbritannien glaubt, dass die Anschläge vom 11. September nicht von Muslimen ausgeübt wurden, sondern vom Westen und/oder von Juden geplant wurden.

    (…)

    Diese Befunde widersprechen ganz klar der oft gehörten Behauptung, dass islamischer religiöser Fundamentalismus in Westeuropa ein Randphänomen ist oder sein Ausmaß sich nicht vom Fundamentalismus unter Christen unterscheidet. Beide Behauptungen sind offensichtlich falsch, wenn fast die Hälfte der europäischen Muslime den Aussagen zustimmt, dass die Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollten, dass es nur eine einzige Auslegung des Koran gibt und dass die im Koran festgeschriebenen Regeln wichtiger sind als säkulare Gesetze. Von den einheimischen Christen kann nicht einmal jeder 25. in diesem Sinne als fundamentalistisch bezeichnet werden. …

    Das Ausmaß des islamischen religiösen Fundamentalismus wie auch seine Korrelate – Homophobie, Antisemitismus und „Abendlandphobie“ – sollten bei politischen Entscheidungsträgern ebenso wie bei den Führern muslimischer Gemeinschaften ernsthafter Grund zur Besorgnis sein. …

    http://diepresse.com/mediadb/pdf/Koopmans_Kurz.pdf

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    Evelyn Ersanilli, Ruud Koopmans
    The Six Country Immigrant Integration
    Comparative Survey (SCIICS) –
    Technical report
    Discussion Paper
    SP VI 2013–102
    July 2013

    [ONLY FOR MALE RESPONDENTS]
    140. Does your wife wear a headscarf?

    141. When somebody says something bad about my religion, I feel personally hurt.

    142. There is only one possible interpretation of the Koran and every Muslim has to stick to that.

    143. There is a secret Jewish network wich has great influence on world politics.

    144. The rules of the Koran are more important to me than the laws of [survey country].

    145. Western countries are out to destroy Islam.

    146. Jews cannot be trusted.

    147. Muslims have to return to the original roots of Islam.

    p 57

    http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2013/vi13-102.pdf

    http://diepresse.com/mediadb/pdf/Koopmans_Paper.pdf

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    Fakten sind Fakten, mögen sie noch so unbequem sein

    How widespread is Islamic fundamentalism in Western Europe?

    One narrative about Muslim immigrants in Europe is that only a relatively small proportion holds views that are sometimes labeled as “fundamentalist.” Ruud Koopmans from the Wissenschaftszentrum in Berlin argues that this perspective is incorrect.

    His first finding is that majorities of Muslim immigrants believe that there is only one interpretation of the Koran possible to which every Muslim should stick (75 percent), and that religious rules are more important than the laws of the country in which they live (65 percent). Moreover, these views are as widespread among younger Muslims as among older generations.

    facts are facts, however uncomfortable they may be

    von: Erik Voeten
    in: The Washington Post 13.12.2013

    http://www.washingtonpost.com/blogs/monkey-cage/wp/2013/12/13/how-widespread-is-islamic-fundamentalism-in-western-europe/

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    RUUD KOOPMANNS

    Hochschullehrer für Soziologie an der Freien Universität Amsterdam – Vrije Universiteit Amsterdam (VU).

    http://nl.wikipedia.org/wiki/Ruud_Koopmans

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    1880 durch Abraham Kuyper gegründet, den Verfechter des (bestens schariakompatiblen und für das heutige Europa den Rutsch hinab in Allahs Rechtsspaltung begünstigenden) Systems der Versäulung, ndl. verzuiling:

    Freie Universität Amsterdam

    … hat die Universität auch einen relativ hohen Anteil muslimischer Studenten, für die auch ein eigener Gebetsraum eingerichtet wurde. Zudem wurde an der VU die erste Imam-Ausbildung der Niederlande angeboten. Wegen des hohen Ausländeranteils hat die Universität sich den Ruf erarbeitet, ein Hort von Diversity zu sein.

    Im Oktober 2009 wurden von der Gruppe creatie.info 95 Thesen gegen die Evolutionstheorie am Haupteingang der Universität aufgehängt, was von der Universitätsleitung toleriert wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Universit%C3%A4t_Amsterdam

    Die Dhimmis im Europakalifat von morgen beim bibeltreuen Thesenklopfen – creatie.info

    http://www.creatie.info/component/content/article/12-2004-nieuwsbrieven/505-foto-rapportage-vu-95-stellingen.html

    Politiker Alır erzählt von der noachischen, auf dem Berge Ararat gestrandeten Arche und sitzt für die Provinz Ağrı im Parlament der Türkei, der sogenannten Großen Nationalversammlung, Türkiye Büyük Millet Meclisi (TBMM). Nunja, der famose Ararat liegt in der Provinz Ağrı.

    Der Berg ist das Nationalsymbol der Armenier, die dort bis 1915 lebten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Armeniens

    „Auch wenn der Ararat heute in der Türkei liegt, ist er das Nationalsymbol der Armenier, die bis 1915 größtenteils in den sechs armenischen Ostprovinzen im Osmanischen Reich ihren Siedlungsraum rund um den Ararat hatten. Er war im Staatswappen der Armenischen SSR und ist auch im Wappen Armeniens abgebildet. Die Türkei protestierte mit dem Hinweis, dass der Berg auf türkischem Territorium liege und deshalb nicht von Armenien oder der Sowjetunion vereinnahmt werden dürfe. Der sowjetische Außenminister Gromyko konterte später mit dem Hinweis, dass im Gegensatz dazu die Türkei den Mond als eine Mondsichel in der Flagge führe, obwohl weder der Mond noch ein Teil davon zur Türkei gehörten.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ararat

    Mehmet Hanifi Alır
    Mehmet Hanifi Alir, parlementariër, Turkije

    Volgens het Jodendom, Christendom en Islam, ruste de Ark van Noach op de berg Agri Dagi, welke wij ook kennen onder namen als Ararat, Cudi, Cedel Haris en dergelijke.

    http://www.creatie.info/component/content/article/28-2006-nieuwsbrieven/530-press-release-ark-dutch.html

    Der mit den schwarzen und roten Ameisen:

    Werner Gitt

    http://www.refdag.nl/kerkplein/kerknieuws/stellingen_uitgelegd_in_twaalf_talen_1_365606

    Die schriftgläubige Bewegung fürchtet den Schöpfer auch auf Deutsch:

    Studiengemeinschaft Wort und Wissen. Intelligente Schöpfung. Verein ProGenesis.

    Und am siebten Tag nahm sich Gott einen Tag Urlaub:

    De internationale actie met ’95 Stellingen tegen evolutie‘ is ontstaan in Zwitserland. Het initiatief comité ProGenesis geeft wetenschappelijke kritiek op het naturalistische wereldbeeld.

    http://www.creatie.info/in-de-media/502-internationale-actie-95-stellingen.html

    Eerste erkende universitaire islamitisch-theologische opleiding in Nederland
    De afstudeerrichting Islam binnen de bacheloropleiding Religiewetenschappen is de eerste officieel erkende universitaire islamitisch-theologische opleiding in Nederland. Deze opleiding wordt aangeboden door het Centrum voor Islamitische Theologie (CIT) en is om een aantal redenen uniek in Nederland.

    dr. Mohamed Ajouaou (kalām/scholastiek en islamitische filosofie)
    dr. Marzoek Aulad Abdellah (islamitische jurisprudentie/fiqh en rechtsbronnen (usūl al-fiqh)
    dr. Yasser Ellethy (Koran en Hadith wetenschappen)
    dr. Arslan Karagül (islamitische geestelijke verzorging en pedagogiek)
    em. prof. dr. Sjoerd van Koningsveld (gastdocent geschiedenis van de islam)
    drs. Redbad Veenbaas (jongerenzorg)
    dr. Stella el Bouayadi-van de Wetering (Arabische taal)

    http://www.vu.nl/nl/opleidingen/bacheloropleidingen/opleidingenoverzicht/q-z/religiewetenschappen-islam/waarom/index.asp

    Arslan Karagül

    http://ilahiyat.omu.edu.tr/haber/Do%C3%A7.%20Dr.%20Arslan%20Karag%C3%BCl%20fak%C3%BCltemizde%20%E2%80%99Avrupa%E2%80%99da%20Manevi%20Bak%C4%B1m%E2%80%99%20konulu%20bir%20konferans%20verdi/72

    http://www.platformdergisi.com/yazi/roportaj/370/aslan-karagul-manevi-bakim-bir-vaaz-ve-nasihat-meselesi-degil#.UrEeKPuFeeY

    Sich auch als Mann und Frau begrüßend die Hand zu reichen ist halal, jedenfalls unter gewissen islamrechtlichen Umständen:

    Marzoek Aulad Abdellah
    Marzouk Oulad Abdellah

    http://www.maroc.nl/forums/nieuws-de-dag/119179-hand-weigeren-vorm-angst.html

    http://www.islaam.nl/forum/forum_posts.asp?TID=3703&PN=3&title=korten-op-uitkering-na-handweigering

    http://www.islaam.nl/forum/forum_posts.asp?TID=3735&title=discussieren-met-nietmoslims

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    papperlapapp, vor Dhimmis schöngeistig (al-kalam) das Pfötchengeben zu diskutieren findet zwar statt … doch dürfen die Grenzen des Islamischen Gesetzes (der Scharia) nicht angetastet werden:

    3. Het geloof in Allah als Enige God, aan Hem komen de Schone Namen en Verheven Eigenschappen toe, zonder deze te vergelijken en/of te ontkennen en/of te (mis)interpreteren en/of te verdraaien, de eerste pilaar van de Iman;

    4. De Iman berust verder op de overige vijf pilaren van geloof: de Engelen, de Boeken, de Boodschappers, de Laatste Dag en het Lot (het goede en kwade ervan);

    5. De Qur’an en de Sunnah van de Profeet

    6. De uitnodiging [Einladung] naar de Islam gebaseerd is op de Qur’an en de Sunnah; dat deze uitnodiging centraal staat in ons bestaan; zowel naar moslims als niet-moslims [Allahgott integriert also auch den, der gar nicht eingeladen werden will …] …

    http://www.sv-isa.nl/grondslag/

    Studentensport in Geschlechterapartheid, montagabends die Damen.

    http://www.sv-isa.nl/sport-voor-heren-en-dames/

    Damen und Herren? Nein. Die Herren Dienstags bitte.

    http://www.sv-isa.nl/isa-futsal-voor-heren/

    Jungfrauen only jedenfalls männerfreie Zone.

    http://www.sv-isa.nl/paintball-dames/

    Frauenfreie Zone. De echte mannen

    http://www.sv-isa.nl/indoor-paintball/

    Mädchenfest anlässlich des Opferfestes – ʿĪdu l-Aḍḥā – Mobiltelefone werden eingesammelt.
    meidenfeest [man beachte: Frauen sind gar nicht erst abgebildet]

    http://www.sv-isa.nl/ladies-eve-meidenfeest-id-al-adha/

    Islam lähmte, betäubte und blendete noch jeden Intellekt,
    ach nein:

    Islam fasziniert jeden Intellekt –
    Islam intrigeert ieders intellect

    Islamitische Studentenvereniging Amsterdam

    http://www.sv-isa.nl/

    ::

    Apartheid im Bildungs- und Gesundheitsbereich.
    Allah kann Psychotherapie.

    Welkom bij de Islamitische Pedagogen- en Psychologenpraktijk (IPeP)

    http://ipep-online.weebly.com/waarom-islamitisch.html

    Von der Islamitische Studentenvereniging Amsterdam (ISA) wird auf facebook auf die IPeP hingewiesen:

    https://www.facebook.com/isapagina

    ::

    Man will ihn doch so gerne, den gemäßigten und menschenfreundlichen Islam.
    Der Gutmensch verehrt Ahmed Marcouch, einst Sprecher und Vorstandsmitglied der
    Unie van Marokkaanse Moskeen in Amsterdam en Omstreken (UMMAO)
    Union der marokkanischen Moscheen in Amsterdam und Umgebung (UMMAO)
    und ab 2006 Bezirksbürgermeister im Amsterdamer Stadtteil Slotervaart.

    Marcouch machte auf demokratie-, islam- und homosexuellenfreundlich. Ein netter Mensch? Der die AEMR will?
    Oder nicht vielleicht Taqiyya und Muslimbruder-Geschmeidigkeit, um die Strukturen der Ikhwan zu verfestigen?

    De Unie van Marokkaanse Moskeeën in Amsterdam en Omstreken (UMMAO) roept haar moskeeën op gehoor te geven aan een oproep van Yusuf al Qaradawi en te bidden voor het Egyptische volk.

    http://www.republiekallochtonie.nl/marokkaanse-moskeekoepel-ummao-roept-op-te-bidden-voor-egypte

    „Moderate“ Muslim Ahmed Marcouch Wants Muslims Only District Of Amsterdam

    Politician Ahmed Marcouch has plans to set up a ‚city in itself‘ outside the ring of Amsterdam. In that district a ‚flourishing Muslim community‘ should develop. …

    In place of a district Marcouch wants to see a „super -district‘, a city unto itself: New West. ‚There a flourishing Muslim community can develop with sufficient social capital.The Muslim minority is a plus point. There is a clear difference between west inside the ring and the west outside the ring‘ writes Marcouch.

    PvdA-Politiker Ahmed Marcouch träumt also vom niederländischen Medina und will das Vorstadtkalifat. Parteikollege Jeroen Dijsselbloem:

    We thought that we at the PvdA were members of a secular party, but Marcouch sees it above all as his obligation as a good Muslim to spread Islam

    http://www.militantislammonitor.org/article/id/3812

    Anja Meulenbelt (s. folgende Quelle) kennt die Verbindungen der niederländischen und britischen Muslimbrüder nicht oder verschweigt sie uns. Mitten unter den HAMAS-Freunden (Gaza in unseren Herzen) und europäischen hochrangigen Muslimbrüdern dabei: Ahmed Marcouch, der von Menschenrechten redet aber darauf verzichtet, eindeutig zwischen Paris 1948 und Kairo 1990 zu unterscheiden, zwischen den allgemeinen und Allahs islamischen Menschenrechten:

    http://anjameulenbelt.sp.nl/weblog/2006/05/22/gaza-in-ons-hart/

    20 mei 2006: Rabbae houdt de slotspeech op de manifestatie Gaza in ons hart in de Meervaart in Amsterdam. Verder spreekt (inmiddels) PvdA-politicus Marcouch. De organisatie is in handen van het Palestijns Platform voor Mensenrechten en Solidariteit (PPMS) van Mohammed Cheppih en Amin Abu Ibrahim, ook wel bekend als Abu Rashid, een voorman van de Moslim Broederschap in Nederland. Aanwezig was ook Azzim Tamimi, een leider van de Moslimbroeders in Engeland. De banden van PPMS en Tamimi met de Moslimbroederschap worden overigens niet vermeld door verslaggeefster Anja Meulenbelt.
    Bron: Weblog Anja Meulenbelt, rapport van de NEFA Foundation over de Moslim Broederschap in Nederland, The Global Muslim Brotherhood Daily Report.

    http://www.carelbrendel.nl/2010/11/10/waarom-moet-mohamed-rabbae-eigenlijk-binnenboord-blijven/

    Cheppih is de initiatiefnemer van de Poldermoskee in Slotervaart in Amsterdam.[7] Deze moskee werd op vrijdag 5 september 2008 na een succesvolle inloopperiode geopend in aanwezigheid van stadsdeelvoorzitter Ahmed Marcouch en de islamitische wetenschapper Tariq Ramadan.

    http://nl.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Cheppih

    In der Vergangenheit arbeitete er unter dem Namen Amin Abou Ibrahim für die niederländische Al-Aqsa-Stiftung. Diese Stiftung wurde mit der Hamas in Verbindung gebracht und ist seit 2003 auf der Liste der verbotenen terroristischen Organisationen. …

    Im Jahr 2010 befand sich Amin Abou Rashed als Crewmitglied an Bord des Schiffes „Mavi Marmara“, die als Teil eines Konvois nach Gaza von der israelischen Marine aufgehalten wurde. Er war neben der Anthropologin Anne de Jong einer der beiden Besatzungsmitglieder mit niederländischer Staatsangehörigkeit. Rashed ist zufolge eines Postings auf der Website der Muslimbruderschaft, einer der Initiatoren der europäischen Aktion für den Bruch der Blockade des Gazastreifens und wird vom israelischen Geheimdienst als „Chef der Spendenaktion für die Hamas“ in Westeuropa betrachtet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Amin_Abou_Rashed

    Azzam Tamimi (sometimes spelled Azam Tamimi; born 1955) is a British Palestinian academic and political activist. He is currently the director of Institute of Islamic Political Thought in London

    http://en.wikipedia.org/wiki/Azzam_Tamimi

    Azzam Tamimi is a long time member of the Muslim Association of Britain (MAB) and recently switched allegiance to the British Muslim Initiative (BMI), both organizations being part of the Muslim Brotherhood in the U.K. He is the director of the Institute of Islamic Political Thought (IPT), whose Advisory board has included global Muslim Brotherhood leader Youssef Qaradawi as well as long-time Brotherhood supporter Professor John Esposito of Georgetown University.

    globalmb @ April 27, 2008

    http://globalmbreport.org/?p=809

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