Der Islam und der Westen (zu Tariq Ramadan)

رباني

rabbānī

divinely orientated

allahbewusst

Sultan Tariq

Gedanken zu Tariq Ramadan »Islam: Le face à face des civilisations. Quel projet pour quelle modernité?« (1995), deutsch als »Der Islam und der Westen. Von der Konfrontation zum Dialog der Kulturen« (2000). Von Jacques Auvergne (2010)

Scheich Yūsuf al-Qaraḍāwī spricht von einem vierfachen Begriff der umma, der muslimischen Weltgemeinde. Sie möge einheitlich sein als umma al-waḥīd sowie weltweit missionarisch aktiv als umma ad-daʿwa. Wohlausgewogen (radikalislamisch) möge sie sein und harmonisierend wirksam (politisch revolutionär) als umma al-wasaṭīya. Zuletzt mögen die irdischen Korantreuen allahbewusst sein als umma ar-rabbānīya.

Den Begriff des Allahbewusstseins oder der schariatischen Gottesfrömmigkeit verwendet Tariq Ramadan, als er sich zu einem annähernd makellosen Menschen und Muslimbruder bekennt. Wir werden wenig später erfahren, wer das fromme Vorbild ist:

[Seite 23]. „Nach Jahren eines Kampfes … für Gott, gegen den Verrat … trugen seine Worte die Kraft der Quellen und der Rabbaniya (der inneren Bindung mit dem Schöpfer), er wurde nicht müde, von Gott … zu sprechen. Er hatte das Wesentliche erfasst, er gemahnte zum Wesentlichen.“

Rabbānīya und den erstrebenswerten persönlichen hohen Reifegrad als rabbānī (pl.: rabbāniyūn bzw. rabbāniyīn; Koran 3:79) erklärt das zu muftitaqiusmani.com (Mufti Muhammad Taqi Usmani, Vizepräsident der pakistanischen Jamia Darul Uloom), zu amontazeri.com (Āyatollāh Montaẓerī, Īrān), zu qaradawi.net (Yūsuf al-Qaraḍāwī) und zu tariqramadan.com (Ṭāriq Ramaḍān, künftig vielleicht der Präsident der europäischen Muslimstaatsbürger) verlinkende (1) Weblog »MT. Akbar« (Islamophobia is a dangerous and unique phenomenon) gewissermaßen dreidimensional, als Permanenz der Andacht (aḏ-ḏikr), als innerliche, handlungsorientierte Koranverhaftung und als wie versehentlich zu Lasten der Nichtmuslime zu betreibende Muslimsolidarität (2).

Der orthodoxe Islam will und duldet keine weltweite Solidargemeinschaft, eine entsprechend asoziale Spiritualität betreiben FIOE (3) und ECFR in Europa sowie IGD, ZMD und Millî Görüş in Deutschland. Vielmehr trennt er die Kinder eines männlichen Muslims, als die zwangsweise zu Muslimisierenden, von der als unsittlich und verworfen bewerteten übrigen Menschheit ab. Und er spaltet sogleich die eher integren und gewalttätigen Jungen und Männer von den wesensgemäß eher unkeuschen, Gewalt erfahrenden, besonders schutzbedürftigen und folgerichtig unmündigen Mädchen und Frauen ab. Wie nebenbei wird das in Europa, Australien oder in den USA geduldete Menschenbild der Scharia (šarīʿa) die Rechtsspaltung nach sich ziehen, schlussendlich hinein in segregierte Stadtteile, noch rascher allerdings in die (vorerst inoffiziell rechtsverschiedene) schariatisierte Nachbarschaft. Derlei Rechtspluralismus (Christian Giordano) wird zuerst im Familienrecht Niederschlag finden („opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law“ (4)), wie Europas ranghöchster Imam, der bosnische Großmufti und ECFR-Scheich Mustafa Cerić ankündigte.

»Der Islam und der Westen. Von der Konfrontation zum Dialog der Zivilisationen«

Der französische Originaltitel der von Yusuf Kuhn ins Deutsche übersetzten Schrift lautet: »Islam: Le face à face des civilisations. Quel projet pour quelle modernité?« (Éditions Tawhid, Lyon 1995) (5). Die redaktionelle deutsche Bearbeitung übernahm Amena el-Zayat, eine studierte Politikwissenschaftlerin und so genannte Islamologin. Amena el-Zayat war um 2005 die Leiterin der Islamischen Schule München und trat 2007 im Gästehaus Graz auf, an dem sich in den Jahren zwischen 2004 und 2007, wie überhaupt in Graz, gottesfürchtige Rednerinnen die Klinke in die Hand gaben. Beispielsweise Amina Baghajati. Baghajati („Wie begegne ich Fremden- und Islamfeindlichkeit im Alltag?“), sie hieß unerleuchtet noch Carla Siebrasse, ist eine 1966 in Mainz-Mombach geborene Diplom-Schauspielerin und die Ehefrau des Diplom-Ingenieurs Tarafa Baghajati (IGGiÖ, zu Tarafa siehe Sägefisch 112 Fatwa contra FGM?). Ebenso redete in Graz die überwiegend im sonnigen und faschistischen Iran lebende, 1981 zum Islam konvertierte Irmgard Pinn („Zusammenhänge zwischen Islamfeindlichkeit, Rassismus, Migration und Gesundheit & Krankheit“) (6).

Irmgard Pinn ist Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), hat einen Sitz im wissenschaftlichen Beirat des DISS (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung) und lebt mit ihrem iranischen Mann abwechselnd in Teheran und Aachen. Pinn gehört zur Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler (GMSG), die das Gedankengut von Murad Wilfried Hofmann (siehe Sägefisch 144 Allahs Diplomat) und Tariq Ramadan verbreiten. Der derzeitige Vorstandsvorsitzende der GMSG ist der Hamburger Rechtsanwalt Norbert Müller, der im Mai 1998 in Köln-Riehl Referent zum Thema „Islam und Menschenrechte. Debatten und Argumentationsstrategien“ war (7).

Gemeinsam mit Maryam Brigitte Weiß, einer 1980 zum Islam konvertierten Pädagogin (Fernstudium am Wiener Islamologischen Institut um Amir Zaidan, stellvertretende Vorsitzende und seit 2001 Frauenbeauftragte des ZMD, Mitglied des Pädagogischen Fachausschusses des ZMD zur Erstellung der Lehrpläne für den Islamischen Religionsunterricht, zeitweiliges Vorstandsmitglied und jetzt Mitglied des Begegnungs- und Fortbildungszentrums muslimischer Frauen (BFmF) in Köln) sowie mit dem in Wien lebenden Schöpfer der Kamel-Fatwa Amir Zaidan unterschrieb auch Irmgard Pinn im Frühling des Jahres 2010 die Solidaritätserklärung für die dem linksextremen Flügel der deutschen Friedensbewegung zuzurechnende Sabine Schiffer (8), einer engagierten Verteidigerin der kulturrassistischen Scharia (siehe Sägefisch 134 Mehr Toleranz der Intoleranz?).

Die gefährlichste Frechheit ist das s am civilisation, die Zivilisation im Plural. Doch auch das von Tariq Ramadan kalkuliert eingesetzte französische »Le face à face« ist der Betrachtung wert, umfasst es doch ein vielsagendes, breites Bedeutungsspektrum, das vom vertraulichen „unter vier Augen“ über das sachdienliche „von Angesicht zu Angesicht“ bis hin zum bedrohlichen „Auge in Auge“ reicht. Derlei Bandbreite und Ungewissheit soll die Dialogfreunde zum schmierigen Lächeln verleiten, doch wer allen Ernstes die iranische Diktatur oder die saudi-arabische Barbarei im Namen der religiösen und kulturellen Vielfalt verteidigt, dem sollte es eigentlich nicht gelingen, jemanden zum Lachen oder auch nur zum optimistischen Lächeln zu bringen.

Der optimistisch lächelnde Tariq Ramadan flunkert weiter, es gebe auch eine schariakonforme Modernität. Das ist falsch, es gibt nur eine Moderne universeller Menschenrechte, nur eine Menschheitszivilisation, eine Modernität, an der ein reinheitsmagisches Menschenbild und ein Seelen verdammendes Gottesbild keinen Anteil haben, jedenfalls keinen auf juristischer Augenhöhe. Gewählte Politiker haben mit Aussteigern aus dem einheitlichen Recht eigentlich nicht zu sprechen, Wolfgang Schäuble (Deutsche Islam Konferenz) und Armin Laschet (Sägefisch 155 Vertrauen schaffen – Vertrauen wagen) sehen das allerdings anders.

Bereits im Titel des vor zehn Jahren durch die der IGD (Islamische Gemeinschaft in Deutschland) als dem deutschen Zweig der global agierenden Muslimbruderschaft nahe stehende M.S.V. (Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland) veröffentlichten Textes mogelt uns Tariq Ramadan einen Dualismus in den angeknipst heiteren Diskurs, einen Kontrast in die gefälligst beglückende Debatte, den wir doch fortan beibehalten mögen: Die Unterscheidung zwischen islamisch und westlich.

Der Spezies der moralisch und kosmisch andersartigen, irgendwie östlichen Muslime sei der grausame Prozess der Verwestlichung (Demokratisierung) nicht zuzumuten, das wäre eine Art kultureller Völkermord. Folgerichtig stellt die IGMG (Islamische Gemeinschaft Milli Görüş, Vorstand: Osman Döring, Oğuz Üçüncü / Oguz Ücüncü, Ali Bozkurt) dem »Uniday2007 – Zukunft durch Tradition« den Aufruf voran: „Kennt den Westen, denn ihr lebt im Westen, kennt den Osten, denn ihr kommt aus dem Osten (9)“. Der Aufruf zur geheiligten Meidung, zur endgültigen Abschottung von den kuffār, tarnt sich mit der Maske der Heimatliebe oder Herkunftsbejahung.

Im Untertitel präsentiert sich der Sohn des Muslimbruders Said Ramadan (Saʿīd Ramaḍān, 1926 – 1995) dabei als Retter des Friedens, denn bei „Konfrontation“ dürfen wir auch an militärische beziehungsweise bürgerkriegsartige Konflikte denken. Wer den Dialog mit dem Islam, was das ist, weiß Herr Ramadan, verweigert, schüre so etwas wie kulturellen oder ethnoreligiösen Rassenhass. Dabei hat „der Westen“, in Wirklichkeit: hat der parlamentarische Rechtsstaat, die Parole nie jemals ausgegeben, den Islam sprich die Muslime als Klasse oder Rasse zu bezeichnen, als Sorte Mensch zu definieren. Er darf es auch nicht tun, will er kein Kastensystem, keine Apartheid. Wir wollen den Staatsbürger, der in die Pflichten und Rechte eines einheitlichen, auf Seelenrettung nebst Seelenverdammnis bewusst verzichtenden Regelwerks eingebettet ist. Dieser Staatsbürger kann Gärtner, Fußballspieler, Muslim, Atheist oder Analphabet sein oder sogar Frau.

Von Seite 16 bis 23 lobpreist der Autor einen großen spirituellen Führer voller Güte und Milde, Menschenliebe und Gottesfrömmigkeit, als dessen lebenslang geprägter persönlicher Jünger und monopolistischer Erbe unser Autor sich damit gleich selbst empfiehlt. Und als dessen Sohn, denn es ging auf sechs schickssalsschweren Buchseiten um keinen anderen als Said Ramadan, jenen ranghohen Muslimbruder, der 1959 in Köln beim Juraprofessor Dr. Gerhard Kegel (1912-2006) promovierte und später in Genf am Aufbau des Islamischen Zentrums beteiligt war (siehe Sägefisch 109 Said Ramadan: Das islamische Recht (1961)).

Said war in jungen Jahren von Ḥasan Aḥmad ʿAbd ar-Raḥmān al-Bannā wie ein Sohn (allgemein respektvoll genannt: le petit Banna, little al-Banna) und Privatsekretär behandelt und schließlich adoptiert worden, jenem al-Bannā, der 1928 al-iḫwān al-muslimūn (Muslim Brotherhood, Frères Musulmans, türkisch Ihvan-i Müslimin) gründete.

Dynastiebewusst beziehungsweise stammeskulturell verehelichte der Urheber der Muslimbruderschaft (MB) wenig später seine Tochter mit Said, weshalb unser (seit einigen Jahren bis nahe an die Eigenschaftslosigkeit heran geschmeidige) Führer Tariq nicht lediglich „Adoptivenkel“, sondern auch biologischer Enkel von Ḥasan al-Bannā ist.

Ein wenig wie im hochwohlgeborenen Dasein als Šarīf (Nachkomme des prophetischen ältesten Enkels Ḥasan, dem Ehemann der Fāṭima bint Muḥammad, ein grüner Turban weist scherifische Abkunft aus) oder Sayyid (Prophetennachkomme über den jüngeren Enkel Ḥusain, zweiter Ehemann der Fāṭima, schwarzer Turban) und ähnlich wie in der silsila, dem Lineage-Denken der Sufi-Scheichs, weiht sich Tariq seinem Lehrer und Vater und erbt damit die unnennbare Führungskraft des al-Bannā, dessen Mana (polynesisch: Wirkmacht, Zauberkraft), dessen Qì (chinesisch: Fluidum, Energie) und Chárisma (frühchristliches Griechisch: gottgeschenkte Begabung; numinose Autorität).

Schließlich muss Tariq dem sinnsuchenden Leser als Führer, als amīr oder sulṭān erahnbar werden und soll uns der Genfer Koranpolitiker zunehmend als Kronprinz, Jünger und Alleinerbe der „Spiritualität“ des Gründers erscheinen, und damit auch derjenigen seiner iḫwān, jener bei Buchveröffentlichung annähernd sieben Jahrzehnte alten Bruderschaft.

Jenes revolutionären Wurzelgrundes, aus dem bis heute Dutzende von Terrorgruppen entsprossen sind, etwa der nachträglich iranisch beeinflusste Islamische Dschihad in Palästina (Sitz im syrischen Damaskus, Bombenattentat auf die US-Botschaft in Beirut 1983), die ägyptische Gamaat Islamia (al-Ǧamāʿa al-Islāmiyya, Ermordung des ägyptischen islamkritischen Intellektuellen Farag Fauda 1992) und nicht zuletzt die palästinensische Hamas (Ḥamās, wörtlich unbändiger Elan bzw. Kampfgeist, auch Akronym zu Ḥarakat al-Muqāwama al-Islāmiyya, „Islamische Widerstandsbewegung“).

Unter Spiritualität stelle man sich als freiheitlicher Demokrat doch bitte anderes vor. Ja, auch als Muslim.

Die jahrzehntelange mörderische und terroristische Tradition der MB oder ihres Umfeldes problematisiert der Autor mit keiner Silbe. Tariq Ramadan stellt die nicht selten inhaftierten Muslimbrüder vielmehr als sanftmütige Opfer des ägyptischen Staates dar und stilisiert die treuen Weggefährten Saids, erst die ägyptischen und später diejenigen in Genf, zur Schicksalsgemeinschaft. Ein wenig wird dieser Kreis gar den ṣaḥāba angeähnelt, den Prophetengefährten. Die Flucht oder Auswanderung des Said nach Europa erlangt im Lobgesang des Sohnes auf den Vater beinahe die Weihe der islamstiftenden hiǧra des Jahres 622. Von der Krafthaltigkeit der Persönlichkeit und Rede Saids habe sogar der von Phlegma befallene pakistanische Radikale al-Maudūdī eine Portion abbekommen („al-Maudoudi dankte ihm, ihn aus seiner Gedankenlosigkeit befreit zu haben“, Seite 20), der uns Unerleuchteten als homophober Antisemit bekannte Yusuf Islam (Cat Stevens) sei vor Rührung nahezu zerflossen („so a sweet man“) und Malek Shabbaz (Malkolm X), kartoffelschälend in der Küche des IZ Genf, spürte diesen schariagöttlichen Antikolonialismus und Antirassismus in der Nähe des Meisters.

Auf die Küchenarbeit verzichtete der Meister allerdings womöglich dann doch, und zur islamrechtlich einwandfreien ökonomischen Institution der ʿabūdiya (Sklaverei) schwieg er, sei es aus kitmān bzw. katm (Lügetechnik der Auslassung), sei es aus taqīya (lügen zum Zwecke des Überlebens, Besitzwahrens oder schariatischen Leumundbewahrens) oder aus īhām (Lüge kunstsinniger Lockung und Werbung, wie sie etwa bei der daʿwa, Islam-Mission, am mit Allahs Erlaubnis selbstverständlich zu übervorteilenden christlich-islamischen Dialogpartner unerlässlich ist oder wie sie einer Frau gegenüber zweckdienlich ist zum Heiratsanbahnen vulgo ins Bett bekommen.

Exkurs Lügetechniken.

1. Der kitmān oder katm (zu katūm, verschwiegen, diskret) ist Tariq Ramadans Spezialität. Das vor dem Erkanntwerden zu Beschützende wird tänzerisch umschritten, vielleicht aufgeregt woanders hinzeigend (Red Herring). Im Interview ist der geradezu klassische kitmān das bewusste Beantworten einer Frage nur zur Hälfte, in Diskussionsveranstaltungen durch Deutschlands Muslime immer wieder in Form der gezielten Verwirrung durch Einstreuen eines Nachbarthemas (eben des Roten Herings), um das zu Verschweigende, für den Islam zur Stunde peinliche, jedenfalls nachteilige, zu umgehen. Dreck auf dem Gewand des Islam ist zu verbergen, den Dreckfleck (Deklassierung der Frau im Islam, Völkermord an den Armeniern, Islam und FGM) also bitte lächelnd zuhalten. Nur nachweisbar darf der authentisch islamische kitmān nicht sein, Lügen ist schließlich schlimm.

2. Leben, Gesundheit, Eigentum und guter Ruf sind bedarfsweise auf Kosten des nichtmuslimischen Lebens und Eigentums oder zu Lasten des guten Rufes eines Nichtmuslims auszudehnen, das ist die taqīya. Bedroht ist Ramadan nicht.

3. Die kalkuliert islamförderliche Tarnung oder Camouflage ist der von Lächeln begleitete īhām. In seiner ganzen verlogenen Schönheit wird der geheiligte Kulissenbau (īhām) in diesen Jahren womöglich beim formalen Zustimmen und verheimlichten zeitgleichen Vertragsbrechen um die Bauhöhe von Moscheeminaretten in Metern und Zentimetern sichtbar. Am Ende ist das Gebäude immer ein wenig üppiger als lächelnd vereinbart: „Ach ja, der Baukran ist noch da, die Spitze wird später fertiggestellt, auf Wiedersehen Herr Bürgermeister.“ Wochen später: „Ach so? Nun, das ist das zweite Minarett.“ Und einen Lautsprecher haben beide? „Nur zum Testen, wir rufen nur freitags, und ganz leise oder so.“

Oder es gilt, Europäerinnen nannten das Phänomen Bezness, die anvisierte Ehefrau (und deren Clan, sie ist nichts, doch was haben wir ihre Herkunftsfamilie übertölpelt, die sollen demnächst besser auf ihre Pferde und Frauen aufpassen) in einen ihr Schicksal als muslimische Ehefrau besiegelnden Vertrag (nāma) tappen zu lassen, in dem allerlei Freundlichkeiten stehen oder stehen könnten, etwa, dass sie bei einer Trennung die Kinder behält. Vielleicht weniger der islamische Ehevertrag (nikāḥ nāma) als die vorausgegangenen Versprechungen an die Frau sind echter īhām. Übervorteilt wird selbstverständlich auch der Konversionsbereite: solange er noch nicht am Fliegenfänger der Scharia zappelt, wird ihm der glitzernde Leim mit erotischem Unterton als Zucker gedeutet: „Die Wahrheit ist sehr süß.“ Faktennah betrachtet schmeckt der Islam allerdings überwiegend bitter. Wenn beispielsweise alle, von Rauf Ceylan bis zum KRM, beteuern, der Islamische Religionsunterricht würde die Integration fördern, erleben wir die schlicht unwahre Islambewerbung, den īhām. Mit verlockender Schwindelei verschwenden Muslimbrüder ihre Zeit nicht.

Soweit zur Straßenzug oder Staat umgestaltenden Kunstlüge, welche das demokratische Haus nie einreißen, sondern immer nur ein wenig kippen oder drehen muss, damit es sich in das voll funktionsfähige Gebäude des Kalifats wandelt. Im Hafen kann ein ausreichend geduldiges Kind ein erstaunlich großes Schiff an die Kaimauer heranziehen.

Strategisches Übervorteilen und Übervorteilwerden sind sicherlich kein Alleinstellungsmerkmal des Islam, gehören jedoch zur klassisch islamischen Ethik und Ästhetik eines krummgebogenen Weltvertrauens. Für die wenigen Ex-Muslime oder muslimischen Säkularen ist es vielleicht einer der schwierigsten Hürden, sich einzugestehen, dass die Stammesältesten oder gar die eigenen Eltern nicht das Beste der Kinder im Sinne hatten, und so wird, da die Verstoßung ökonomisch dysfunktional ist und das Ehrverbrechen gesundheitsschädigend, das tradierte Lügen mit den Mythen von der Mutterliebe und der familiären Nestwärme funktional und unlösbar verschmolzen oder mit demjenigen des makellosen Arabertums beziehungsweise des rasch beleidigten Türkentums und man tritt eben nicht aus dem Islam aus, sondern verteidigt den Grundsatz, dass von zwei Gläubigen der Radikalere stets recht hat.

Im Faschismus oder Patriarchat ist das Gute gerade, das Teuflische krumm. Einen Lebenspfad in moralischer „Schönheit“ (merke: der Islamverweigerer ist hässlich) und in „Geradheit“ (vgl. Koran 1:6 aṣ-ṣirāṭu ʾl-mustaqīm, the straight path, le chemin droit) stur geradeaus (istiqam) gehend, ist der Unbotmäßige, der Islamverweigerer, durch dich derart ins Abseits zu drängen, dass sein Lebensweg öffentlich als Fehlverhalten blamiert wird und als „krumme Tour“ erkannt.

Nach außen vertritt der Muslim wortgewaltig die „Ausgewogenheit“ (die berüchtigte wasaṭīya, wörtlich Mittigkeit) seines uneingestandenen Weltmisstrauens. Aus der orthodoxen muslimischen Sozialisation muss ein Welt- und Körpergefühl resultieren, welches pädagogische Verantwortung, kaufmännische Vertragssicherheit und freiheitsrechtliche Standards der Gottesfurcht (at-taqwa (10)) einer islamischen „Wirklichkeit“ nachordnet, in der die Dämonen und Teufel nahezu allgegenwärtig sind und in der das Deuten der Welt nur beim heftigen Umklammern des von Muḥammad gestifteten Rettungsseils geschehen kann, eine Verkrampfung, die, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren, deinen totalen Verhaltensgehorsam erfordert, ein Zwangshandeln, das dir und deinen Angehörigen den künftigen Paradiesglanz, vielleicht, sichert.

Du willst doch nicht, dass deine Eltern und Geschwister in den Flammen, an-nār, der Hölle, ǧahannam, braten?

Möglicherweise leistete, don`t tell Mo, der alte hebräische Name Ge-Hinnom des südlich von Jerusalem gelegenen kleinen Tals, das heute auf den Namen Wadi er-Rababi hört, zur Ortsbenennung der koranisch garantierten ewigen Verdammnis einen unverzichtbaren Beitrag (11). Schluss mit lustig: Andere Speise wird dem Höllenbewohner nicht zuteil als die Früchte des Baumes az-Zaqqūm, die ihm laut Koran 44:46 die Eingeweide verbrennen wie kochendes Wasser (12). Milieuweise ist man inzwischen allerdings entspannter gewesen, Jordanien hat eine Wüstendattel Zaqqūm genannt (13).

Vor fünf Jahren (2005) zählte der deutsche Flügel der Muslimbruderschaft nach Angaben des niedersächsischen Verfassungsschutzes 1800 Mitglieder, ihr Kern ist wohl die IGD (Islamische Gemeinschaft in Deutschland). Als IGD-Hauptsitz darf das Islamische Zentrum München gelten (14)), berühmteste bis berüchtigste Figur war sicherlich Ibrahim el-Zayat (15), Ehemann der Sabiha el-Zayat-Erbakan (16).

Die Muslimische Jugend in Deutschland (MJD), Gründungsvorsitzender war Wolfgang Borgfeldt genannt Muhammad Siddiq aus Lützelbach, und die Jugendorganisation der deutschen Millî Görüş (IGMG) sind Mitgliedsverband in der 1996 gegründeten, der MB zuzurechnenden FEMYSO (Forum of European Muslim Youth and Student Organisations (17)). FEMYSO organisiert „Leadership Training Programmes“, im Dezember 2009 an der Universität von Nottingham und vier Monate darauf in der unversehens kopftuch- und tschadorhaltigen Jugendherberge von Köln-Riehl (18), wo zeitgleich und im Nachbarsaal der Landesverband der unterstützenswerten (islamkritischen) Bürgerbewegung Pax Europa (BPE (19)) tagte.

Spiritueller Führer des European Council for Fatwa and Research (ECFR) ist der in Katar (Qaṭar) lebende Muslimbruder Yūsuf al-Qaraḍāwī (türk. el-Karadâğî), um den sich mehr als dreißig Scheichs anordnen, welche die entwerdenden Staaten Europas seelsorgerlich und zunehmend politisch verwalten. Der genannte Odenwälder Borgfeldt steht ja vielleicht als „Muhammed Siddique (Germany)“ auf der ECFR-Liste (20), als „Muḥammad Ṣiddīq (Wolfgang Borgfeldt)“ führt ihn die International Union for Muslim Scholars (IUMS) (21).

Der Gründer des Hauses des Islam, Wolfgang Borgfeldt (Muhammad Siddiq), sagt den Europäern, was konsequent umgesetzter Islam bedeutet, wie uns die Orientalistin Ursula Spuler-Stegemann am 26.03.2008 im Interview mit der FAZ aus dem Bericht des Baden-Württembergischen Verfassungsschutzes zitieren konnte: „Muslim sein (werden) bedeutet auch, Gott als einzige Quelle aller Gesetze anzuerkennen. Auch die von 90 Prozent der Bevölkerung gewählte Regierung hat nie das Recht, auch nicht mit absoluter oder Zweidrittelmehrheit, etwas zu verbieten, was Gott erlaubt hat, beziehungsweise etwas zu erlauben, was Gott verboten hat. Jeder Herrscher, jede Regierung, jeder Einzelne ist immer nur ausführende Gewalt, denn Gesetze zu geben steht allein Gott zu.“ (22) Tariq Ramadan hat gegen eine solchermaßen verstandene „Rabbaniya“, innere Bindung an Allah, sicherlich nichts einzuwenden.

„Ein Mann, eine Frau: Im Herzen der Moderne!“

Nach Tariq Ramadan sei die Moderne von Sinnleere und Überinformation, Beziehungsarmut und Desorientierung geprägt. Gegen diese zersetzenden Kräfte erfolgreich ankämpfend, weitere tragen bei ihm die Namen „Folter …, Armut, … Einsamkeit, Individualismus, moralisches Elend und der Mangel an Liebe“ (Seite 27), gehe es darum, dem angeborenen eigenen Wesen (Kenner wissen: der al-fiṭra, der schariakonformen Wesensnatur jedes Kindes, jedes Menschen) endlich wieder gerecht zu werden. Der Autor übt eine jugendbewegt oder umweltschützerisch anmutende Zivilisationskritik, welche gleichermaßen die politische Rechte (Werte bewahren, Sehnsucht nach der guten alten Zeit) wie die politische Linke (Kapitalismuskritik, Aussteigertum, Ökologismus) anwerben mag jedenfalls zufrieden stellt.

Nur rhetorisch fragt Ramadan, wie es denn möglich sein kann, die innere Balance, Spiritualität und Bindung (wir erinnern uns: ar-rabbānīya) bei aller Hektik und Unmoral dennoch beizubehalten, und hat flugs eine Koransure zur Hand (7:172 „… bin ich nicht euer Herr?“), in festlichem Arabisch gesetzt und übersetzt, welche Antwort gebe auf das Chaos der heutigen, gleichsam erkrankten Zivilisation. Der Genfer Islamisierer will seine Leser ermutigen, eine entwestlichte (gereinigte), eine orientalische, „östliche“ Zivilisation oder vielmehr Gegenzivilisation aufzubauen, oder, anders gesagt, er möchte die nach orthodox islamischem Selbstverständnis ursprüngliche Seinsweise (des Stadtstaates von Medina) re-installieren. Was als Schariarecht natürlich die Grenzen der demokratischen Religionsfreiheit sprengt und auf ein gesondertes Recht hinausläuft, das wiederum sagt Ramadan an dieser Stelle noch nicht.

Die jeweilige eigene Lehre als naturnah oder gar als Naturreligion zu etikettieren und die Außenwelt, für Ramadan ist es der „Westen“, als dekadent, ist ein Ansatz jeder fundamentalistischen Sekte. Die nicht gerne gründlich denkenden Nichtmuslime könnten hier voreilig Gewährung nicken: „Wir toleranten Ureinwohner lassen euch strenggläubige Ausländer oder Konvertiten mal machen.“ Das dürfen die Säkularen nach ihrem eigenen Regelwerk aber nicht, da Polygynie, Kindbraut, halbierte Frauenerbschaft, Kopftuchzwang und Apostasieverbot gegen die für alle geltenden Gesetze verstoßen.

302. „die Bedeutung des Kopftuchs, das – erinnern wir es – eine Verpflichtung im Islam ist“

Vielweiberei, zwölfjährige schwangere Ehefrauen, Ausgehverbot. Darob geriet schon so mancher Bürgermeister oder Minister ins Schwitzen, las nicht die Hadithe und schon gar nicht das Grundgesetz, sondern rief den Imam an. Der zeigte sich verständnisvoll, ja, die Situation ist vertrackt. Der Nichtmuslim atmete auf: der Nebel der Unübersichtlichkeit kann durch eine neue Dialogveranstaltung gelichtet werden. Auf welcher der Islamverbandsvertreter oder Großmufti dann allerdings in einem Nebensatz einen geänderten Paragraphen fordert, zum Schulsport, zum Lehrerinnenkopftuch, eine winzige Randbemerkung, die man als ranghoher Schamane des Dialogs mit dem Islam verständnisvoll nickend überhört und die am Folgetag auch nicht in der Presse erscheinen wird. Eine vibrierende Restunklarheit aber wird auch künftig im Hirn des Dhimmi verbleiben, ein Pochen und Drängen, welches nur … durch eine neue Dialogveranstaltung gelöst werden kann. Diesmal werden wir Herrn Ramadan um Rat fragen.

Nach eigenem Bekunden leidet der 1962 in Genf geborene Publizist an der Kluft, die Anspruch und Begeisterung der Stunden der Freitagspredigt und des halbherzigen muslimischen Alltags voneinander trennt:

29. „so viel Willen, und dann so viel Trägheit. Es war die Erinnerung, es bleibt das Vergessen“

Exkurs zu al-Maudūdī.

Islamische Frömmigkeit und europäisierten Verfall, Moscheeeuphorie und Alltagstristesse kontrastierend, argumentiert Tariq Ramadan recht genau wie der 1979 verstorbene Sayyid Abū ʾl-Aʿlā ʾl-Maudūdī (siehe Sägefisch 152 Ḫuṭabat. Grundlagen des Islam), „Halbherzigkeit reicht nicht aus, um ein muslim zu sein. Den gottesdienstlichen Ritualen beizuwohnen … macht einen kāfir nicht zu einem muslim.“ Wobei der Parteigründer der Jamaat-e-Islami (JI, Pakistan, Abspaltung in Bangladesh) die beim Gemeinschaftsgebet erlebte Sittlichkeit wirklich konsequent in Stadt und Staat hinein ausgeweitet wissen wollte:

„Bei jedem Schritt müsst ihr darauf achten, was ḥalāl, was erlaubt und was ḥarām, was verboten ist. Was ist hier und heute zu vermeiden, was erregt jetzt Gottes Missfallen?“, um der Leserschaft den benachbarten Schariaverweigerer als Agenten des Satans zu erkennen zu geben und den freiheitlichen Demokraten als einen, der die Allmacht des Herrn der Welten verhöhnt: „Allahs Gesetz anzuerkennen ist nicht genug. Nein, ihr seid … verpflichtet, die Regierungsform falscher Grundlage zu beenden, die Herrschaft derjenigen zu beenden, die nicht aus völliger Gottesfurcht handeln. … hier wird jedem einsichtigen Menschen klar werden müssen, dass er nicht zwei Religionen folgen kann, nicht dem unislamischen Staat und zugleich Allahs Staatsordnung“, womit al-Maudūdī wenig verhohlen den Staatsstreich fordert, die Islamische Revolution zur einzig glaubwürdigen muslimischen Seinsweise erklärt.

So weit möchte Tariq Ramadan den pakistanischen Freund seines Vaters nicht begleiten, jedenfalls sagt er es nicht. Stattdessen beschränkt sich der Genfer darauf, den brandgefährlichen Revolutionsprediger al-Maudūdī ins Literaturverzeichnis (Seite 391) abzuschieben: „Die Rechte der Schutzgenossen im Islamischen Staat, Kuwait 1984“.

Ramadan will ein wenig islamic supremacy kultivieren, schariatisch bedingte Oberhoheit über die unreinen Dhimmis. Er empfiehlt dazu das Huqūq ahl aḏ-ḏimma fi ad-daula al-islāmiya (Kuwait 1984). Ein ḏimmī ist Angehöriger der in Erniedrigung zu haltenden Schicht der Juden und Christen, die an das muslimische Herrschaftsvolk die Sondersteuer der ǧizya zu bezahlen haben, ihren Glauben nicht frei im öffentlichen Raum ausüben dürfen, nichts von den Höherrangigen erben dürfen, und, soweit männlich, ohne zum Islam zu konvertieren keine Muslima heiraten können. Noch tiefer, nämlich auf der Stufe der Rechtlosigkeit steht der ḥarbī, den man töten kann und dessen Besitz man sich nehmen darf. Nur durch das Zahlen der ǧizya wird dem Juden oder Christen der Rang eines ḏimmī zuteil, zahlt er nicht, ist er als ḥarbī anzusehen.

Soweit zum radikalen Prediger und Politiker al-Maudūdī, den Ramadan ja bereits auf Seite 20 wie zufällig und, da über die Mitstreiter und Freunde der (gewaltbereiten) Muslimbrüder gesprochen wird („al-Maudoudi dankte ihm [Tariqs Vater Said], ihn aus seiner Gedankenlosigkeit befreit zu haben“), mit offensichtlichem Wohlwollen erwähnt hat.

Der Autor behält den Stil bei, in seinen Text Koranzitate einfließen zu lassen. Nicht nur soll die arabische Sakralsprache, ihre Schrift sorgsam mit den Hilfszeichen der Vokalisation (taškīl) versehen, den Worten des vorerst unerklärten ranghöchsten politischen Muslimführers Europas (sein schariagelehrtes Pendant, der Euro-Großmufti, mag Mustafa Cerić heißen) „arabische“ kulturelle Verwurzelung, religiöse Glaubwürdigkeit und philosophische Tiefe verleihen. Eigentlich gibt es auf der Welt nur ein Buch, den Koran, das Buch der Bücher, jeder menschengemachte Text ist nur in seiner Relation zu dieser absoluten Schrift zu sehen. Nach dem Tod des Propheten sind die heiligen Schriften (Koran, ferner Prophetenbiographie und Hadithsammlungen) die einzige Richtschnur, zu der alle neuen Gesetze und Erfindungen in Beziehung zu setzen sind und zwar, um keine heilsgefährdende Neuerung (bidʿa) zu sein, in gehorsame Beziehung.

Darüber hinaus gilt die in einer Haltung außeralltäglicher innerer Würde gelesene, eher noch die in erhabener Andacht rezitierte Sure, an das Frauengesangs- Tanz- und Musikverbot radikaler islamischer Milieus sei erinnert, als bescheidenes Miteinstimmen in die das Weltall nach der Art der Creatio Continua (Augustinus von Hippo, 354 – 430 n. Chr.) auch heute und jetzt erschaffende und erhaltende Intention und Stimme Allahs. Das nahezu heilige Gewebe der koranischen Schriftzeichen entspreche also auf wunderbare Weise dem Gewebe der permanent geduldeten und erhaltenen Schöpfung.

Ein Stein fällt nicht zu Boden, weil es die Schwerkraft gibt, sondern weil Allāh es zulässt, der das Fallen des Objekts in jedem Augenblick auch umkehren oder abstoppen könnte. Es gibt keine weltliche Kausalität, Allah ist Kausalität. In unvorstellbar rascher Folge regeneriert sich der Kosmos durch die Fügung (al-amr) der Gottheit. Jedes Objekt, jeder Partikel im Weltganzen wird zum Beweis für die Wahrheit der Offenbarung, jede Palme, jede Rose, jeder Stein. Eine andere Aufgabe als dich auf Allāh zu verweisen, haben Palme, Rose und Stein letztlich nicht.

Gerade auch im Volksislam und auch von Leseunkundigen werden Abschriften eines Koranverses äußerst vorsichtig behandelt, von jedem Rohrfeder- oder Pinselstrich auf dem Papier könnte die Rettung deiner Seele hängen. Der Klang der Worte enthalte das Offenbare und Geheimnisbleibende der diesseitigen und jenseitigen Welt. Die koranischen Aussagen selber, meinen manche Muslime, seien nicht nur die diesseitig zweckmäßige Gesetzesgrundlage, sondern würden jede überhaupt mögliche wissenschaftliche Erkenntnis vorgezeichnet haben. Das alles weiß und berücksichtigt Sultan Tariq, unweigerlich wird also auf einen überreichlich von Koranworten durchsetzten Text wie den von Herrn Ramadan selbst ein wenig himmlische Autorität übergehen, salopp gesagt: Kapiert es endlich, ich bin euer höchster Führer.

Der esoterische Lebensberater aus Genf empfiehlt stressgeplagten Muslimen das Heilmittel, von Zeit zu Zeit oder auch dauernd die eigene „innere Mitte“ (Seite 30) zu betreten. Damit zieht er den sattsam bekannten und längst auch von Extremisten nutzbar gemachten Begriff der Mittigkeit (al-wasaṭīya) heran und würzt das Ganze mit dem Wort des al-Buḫārī (810 – 870) „Sei auf dieser Erde wie ein Fremder oder ein Reisender“. Den Aufruf nicht dazuzugehören mag man als Unbestechlichkeit oder als Weltflucht bewerten, als beobachtende Distanz oder schlichte Hochnäsigkeit. Der berühmte Sammler der authentischen (ṣaḥīḥ) Erzähltraditionen (aḥādīṯ, Sg. ḥadīṯ) al-Buḫārī und Meister Tariq können jedoch nicht irren, und so mag der Energielieferant, die numinose Kraftquelle der Mittigkeit, Allahs Steckdose sozusagen, als eine in repressivem Tugendkult erscheinende Doktrin der ḥisba auch in Duisburg-Marxloh oder Köln-Ehrenfeld aufglühen.

Frauen sind ungleich zu behandeln, das ist Wohlausgewogenheit (wasaṭīya), und die Seelen aller, also womöglich auch der wesensgemäß unzuverlässigen Frauen, können vielleicht gerettet werden, wenn wir die Muslimbrüder erst in Parlament und Stadtrat einziehen lassen. Jedenfalls mahnt uns Sultan Tariq: „manche wollen nur das Leben dieser Welt, und sie verlieren sich“, um mit einem göttlichen Fanfarenstoß gleichen Sinngehalts zu enden: „… Und unter den Menschen sind solche, die sagen: ‚Unser Herr, gib uns in dieser Welt!‘ Und für sie gibt es im Jenseits keinen Anteil“ (Koran 2:200). Ramadan kümmert sich nicht nur wie ein guter Heilpraktiker um die geplagte Psyche des im grausamen Abendland dahinvegetierenden Normalmuslims, wie ein verlässlicher Wanderführer begibt er sich mit seinen Zuhörern persönlich auf den Weg der Errettung vor der ewigen Verdammnis – mir nach, Leute!

Doch gelte es, auf dem Weg ins Paradies ungeheure Gefahren zu umgehen, mit die größte Belastung ist: „wie man ein Mann sein kann, eine Frau sein kann“ (Seite 32). Das klingt sexualitätsbejahend und nach gender-mainstreaming, doch sollte man Herrn Ramadan sehr genau zuhören, denn von der Gleichberechtigung von Mann und Frau war gar nicht die Rede. In der Frage nach der rechtlichen Stellung der Frau scheint es für unsere Muslimbrüder und ihr Umfeld offensichtlich ein schier unüberwindliches Problem mit den transatlantischen Gesetzen zu geben. Implizit legt uns der Autor die orthodoxe islamische Vorschrift nahe, dass es außerhalb der schariakonformen Familie (für Frauen) keine Sexualität und keine (muslimischen) Kinder geben darf.

Das Kollektiv ist ihm ganz wichtig: „Angesichts all des unmenschlichen Individualismus, angesichts all der Reflexe des Konsums“ (Seite 33). Damit unserer deine Seele (vielleicht) rettenden umma auch niemand entwischt, ist eine sexuelle (und damit auch die spirituelle) Autonomie der immer mehr „zu muslimisierenden“ europäischen jungen Menschen als Abirrung und Gefährdung anzusehen. Junge Muslime sollen eben kein Recht auf eine selbstgeschriebene Biographie haben dürfen (Tariq, ergriffen: „im Herzen der Moderne“). Mit dem Wort vom „unmenschlichen Individualismus“ entlarvt sich Ramadan ganz deutlich als antimodern und reaktionär. Hochgestimmt fährt er fort mit: „Den Weg in der Tat suchen, geduldig mit dem Lichte sich wappnen.“ Wappnen heißt freilich auch: sich bewaffnen, die Unerleuchteten sind schließlich hinterhältige Dunkelmänner. Islam erhellt und befriedet.

„[Den Weg] In der Geschwisterlichkeit der Menschen gegen die Gesellschaft der Individuen suchen.“

Die Männer passen auf die Frauen auf und verheiraten ihre Töchter untereinander, die Frauen belauern sich, ob der Sittsamkeit täglich und stündlich Rechnung getragen wird. Jeder Muslim ein kleiner muṭawwiʿ (Scharia-Religionspolizist, Pl. muṭawwiʿūn (23)), der den Kritiker der Scharia zur „Einsicht“ und „Vernunft“ bringen oder aber aus dem islamisch korrekten Straßenzug vertreibem darf.

Das ist „Geschwisterlichkeit“, die Nichtmuslime sind militärpolitisch und ökonomisch klein (ṣaġīr, Pl. ṣiġār) und gedemütigt zu halten, man möge sie ihre von Allah als öffentliche Mahnung vorgesehene soziale Rolle kosten lassen, und die ist nun mal erniedrigt (ṣāġirūn; saghiroon). Diese kosmische Wahrheit wird durch die schariatische Finanztechnik der ǧizya (Zwangsabgabe der monotheistischen Nichtmuslime an die Höherrangigen) lediglich bestätigt. Der islamisch-orthodox zelebrierte Antijudaismus oder, im Fall der Muslimbruderschaft, der zusätzliche Israelhass wird ebenso zur nestwarmen „Geschwisterlichkeit“ verklärt wie die „Zivilisation“ der arrangierten Ehen und Zwangsheiraten nach der Maßgabe des walī muǧbir.

Wie konsequent will Führer Ṭāriq die junge muslimische Generation der säkularen Gesellschaft entfremden? So „moderat“ wie die totale Abschottung betreibende Millî Görüş oder gleich wie die islamisch-glaubensbewegte Strömung Boko Haram? Die radikalislamische nordnigerianische Bewegung plant, alles „Westliche“ ausmerzen, die Zielvorgabe der Dschihadisten lautet: „Das durch westliche Erziehung verschmutzte [nigerianische] Gesellschaftssystem reinigen und die Scharia überall im Lande installieren, clean the [Nigerian] system which is polluted by Western education and uphold Sharia all over the country“ (24). Die Bewegung Boko Haram aus Nigeria wäre von Ramadans manichäischem Gegensatz „Der Islam“ und „der Westen“ sehr angetan, die Nigerianer sind beim Reinigen der Welt vom Unglauben (kufr) allerdings bereits echte Praktiker.

37. Beim Vergleich der okzidentalen Welt … mit der muslimischen Welt.

Stopp – Weltverdoppelung unerwünscht! Ein wenig rechnen können wir ja auch, das doppelweltliche Frankreich oder Europa wäre sogleich ein halbiertes Frankreich oder halbiertes Europa, was wir verhindern werden. Dem ungekrönten König der Euromuslime geht es ums Kalifat, Tariq Ramadan baut für Europa und Nordamerika das, was in Südasien als »Two-Nation Theory« die Teilung Indiens im Jahre 1947 begründete.

Meine aus der Türkei eingewanderten Nachbarn, ich erinnere mich, als wäre es gestern, tauchten als etwa zehnjährige Kinder um 1980 im Rheinland auf und sind bislang mehr oder weniger fundamentalismusresistent geblieben. Deren Lebensweg soll keinesfalls mit den Mauern einer streng schariatischen Parallelwelt eingegrenzt werden, sie werden sich hoffentlich nicht von Tariq Ramadans Meinungsmachern in ein neues Mittelalter einglasieren lassen wie die fossile Fliege in den Ostseebernstein.

Leider ist die typisch islamische Mischung, das Männer aufwertende (Frauen deklassierende) Stammesdenken und der antimoderne Fundamentalismus für Deutschlands Türkeistämmige nach wie vor oft attraktiver ist als, mit Kant gesprochen, der „Ausgang“ aus ihrer „selbst verschuldeten Unmündigkeit“. Ein Fünfzigjähriger, ein in der Südosttürkei geborenen Industrieschweißer, ließ sich, nachdem er zehn Jahre lang „wie ein Deutscher“ mit einer „deutschen“ Frau zusammengelebt hatte, mit einer Cousine aus einem Dorf an der syrischen Grenze vermählen, ein ums Familienglück bekümmertes Tantchen war ans Telefon gegangen, hatte was von Herzschmerz erzählt und einer sittsamen, zur Haushaltsführung fähigen Jungfrau. Der zur Gesellschaftskritik unfähig gebliebene Facharbeiter kuscht und lässt sich die siebzehnjährige Braut nach Almanya einfliegen, mit der er mittlerweile zwei Kinder hat. Die Deutsche suchte schockiert und traurig das Weite. Der Nukleus eines archaischen Stammes ist immigriert, der langjährige linke Gewerkschaftsaktivist, der (bislang) weder Moscheegänger ist noch den Koran kennt, wird, befürchte ich, demnächst den Islam des Tariq Ramadan mit Zähnen und Klauen verteidigen, nur um „männlich“ zu sein und „türkisch“.

Im südlichen Asien gehört der Ehrentitel Allama zum Wort al-ʿulamāʾ, das eigentlich den Islamgelehrten meint, wörtlich den Wissenden. Die Zwei-Nationen-Theorie ist die Wirkung der von „Allama“ Muḥammad Iqbāl 1930 vor dem Parlament der 1906 gegründeten »All-India Muslim League« gehaltenen Rede. Der 1938 verstorbene Schriftsteller und Poet hatte zwischen 1905 und 1908 Europa bereist und in München, Heidelberg und London Rechtswissenschaften und Philosophie studiert. Der bedeutendste Urdudichter und scharia-spirituelle (revolutionäre) Vater Pakistans „würdigte“ im Jahre 1923 den aufklärungshumanistischen und kreativen europäischen Geist mit dem als Antwort auf Goethes pantheistisch-weltbürgerlich orientierten Gedichtband West-östlicher Diwan angelegten Payam-e-Mashriq, was „Die Botschaft des Ostens“ bedeutet (aš-šarq, der Osten).

Tariq Ramadan kennt Sir Iqbals Auffassung von östlich und Osten ebenso genau wie dessen Rede von 1930 als Präsident der Jahresversammlung der Gesamtindischen Muslimliga (kurz „Muslim Leage“ genannt, dort verehrte man den Stifter des Aligarh Movement (25), Sir Syed Ahmed Khan (26)). Der Poet und Philosoph hatte damals ein künftiges Zusammenleben von Muslimen und Hindus aus geradezu anthropologisch zu nennenden Gründen ausgeschlossen und visionär den schariabasierten Sonderstaat gefordert, der inzwischen Pakistan (und Bangladesch) heißt.

Goethe selbst hatte, ohne vom rassistischen Menschenbild der Dhimmitude und der Wissenschaftsverweigerung des orthodoxen Islam ahnen zu können, in der Tat mit einigen verspielten Worten Jesus faktenwidrig in die Nähe eines Quasimuslims oder Pantheisten gerückt („Und so muss das Rechte scheinen / was auch Mahomet gelungen; Nur durch den Begriff des Einen / hat er alle Welt bezwungen“). Während Mohammed unter Ganzheitlichkeit die Schreckensherrschaft des Kalifats verstand, hatte der deutsche Klassiker sich, gerade auch im West-östlichen Diwan, zum emotionalen Beteiligtsein und weltweiten kulturellen Lernen bekannt („Wer sich selbst und andere kennt, Wird auch hier erkennen: Orient und Okzident / Sind nicht mehr zu trennen“). Im Sinne des irdischen islamrechtlichen Mehrklassensystems und der jenseitszentrierten Höllenangst hat der für die immer konsequentere Trennung von Muslimisch und Nichtmuslimisch kämpfende Ästhet und Kulturrassist Iqbāl einen Dichterkollegen namens Goethe posthum nutzbar gemacht und ganz bewusst missbraucht.

Sultan Tariq weiß all das und lobt Iqbāl (Seite 141) als Erkenntnislieferanten islamischer „Rationalität“ (Ramadan) des „Idschtihâd“ (iǧtihād, autonomes Beurteilen einer Rechtsproblematik innerhalb der von der Scharia vorgegebenen Grenzen). Iqbāl habe vom „Prinzip der Bewegung in der Struktur des Islam“ gesprochen. Diese gegenwartsbezogene Flexibilität im ewig starren Scharia-Kristallgitter nennt der Genfer eine „Dynamik der Erinnerung“, welche dem Gottesfürchtigen jede unvermeidliche „fortschrittliche Lösung“ oder „demokratische Erfahrung“ als Bestätigung der Wahrheit der „Quellen und deren Interpretation“ erkennbar werden lasse. Steigende Wissenschaft ermögliche, beflügele das noch mehr Facetten aufweisende und noch mehr bedeutsame Gottesbewusstsein.

Je moderner das Äußere, desto korantreuer die Seele, so bringt Ramadan die europäischen Muslime von morgen auf Kurs:

141. Im Islam gibt es also einen Rahmen für den Pluralismus … Die Vorstellung eines absoluten Gegensatzes zwischen Islam und Demokratie wird unhaltbar

Den „Rahmen“ allerdings setzt kein anderer als Allahgott. Und ein relativer Gegensatz zwischen Islam und Demokratie ist für den Führer der europäischen Muslime kein Problem.

38. Die Begegnung – wenn es sich denn nicht um einen Gegensatz oder Konflikt handelt – zwischen der okzidentalen und muslimischen Zivilisation

Wenn. Wir gehören nicht zu euch. Entweder lächelt ihr Nichtmuslime zu unserem Dialogangebot oder ihr tragt die Schuld am baldigen Bürgerkrieg.

Wieder die hundertfach variierte These des Autoren Ramadan von den zwei Zivilisationen. Der Politreligiöse weigert sich, die Werthaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte anzuerkennen (und damit die des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland), die eine gefühlte, gelebte und reproduzierte einheitliche Solidargemeinschaft voraussetzt, mit gewährleisteter Chancengleichheit (man vergleiche das US-amerikanische Leben, Freiheit und das Streben nach Glück, Life, Liberty and the Pursuit of Happiness von 1776) auch für Atheisten und Frauen.

Wir Säkularen brauchen bekennenden Aussteigern aus der Rechtseinheitlichkeit in unseren Parlamenten oder staatlichen Hochschulen doch wirklich keine Bühne zu bieten. Sollte man meinen.

Nachdem der Supermoslem sechs Jahre lang nicht in die USA einreisen durfte, er hatte mit 900 Dollar unmittelbar eine palästinensische Hilfsorganisationen und indirekt die terroristische Ḥamās unterstützt, erstellte die 67. Außenministerin (Secretary of State) Hillary Rodham Clinton im Januar 2010 dem Genfer Statthalter Gottes eine Ausnahmegenehmigung. Blicken wir eineinhalb Jahrzehnte zurück.

„Am 26. November 1995 untersagte die französische Grenzpolizei dem Lehrer Tariq Ramadan die Einreise nach Frankreich“, empörte sich der Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuchautor, der Genfer Abgeordnete im Nationalrat Jean Ziegler (Sozialdemokratische Partei), als er, nur elf Tage nach Ramadans beendetem Reiseweg, eine Eingabe an den Nationalrat tätigte (27).

Im März 2008 erlangte der islamfreundliche Antiimperialist Hans Ziegler, ein Bewunderer von Che Guevara und Fidel Castro, für ein Jahr einen Sitz im Beratenden Ausschuss des UN-Menschenrechtsrates (28).

Der UN-Menschenrechtsrat wird leider stark durch die OIC-Staaten (Organisation der Islamischen Konferenz) wie Pakistan oder Algerien bestimmt, was eine Diskussion über die alle Frauen und Nichtmuslime diskriminierende Scharia ebenso unmöglich macht wie eine Kritik der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien und dem Iran, was wiederum den Herren Ramadan und Ziegler keine schlaflosen Nächte bereitet (29).

Der fromme Mann aus Genf zitiert den politischen Befehl der Gottheit:

76. [Sure 28:77] Und erstrebe … die Wohnstatt des Jenseits, … und begehe nicht Unheil auf Erden, denn Gott liebt die Unheilstifter nicht.

Das ist bewusst falsch übersetzt, im Koran steht nicht Gott, sondern es ist Allah, dem die Menschenklasse der al-mufsidīn, der Verderbenstifter, ernsthaft verhasst ist. Die Teheraner Schreckensherrschaft hat den Koran konsequent angewendet, ernst genommen, und das „mofsed fel-arz, spreading corruption on earth“ (fi ʾl-arḍ, auf der Erde) ist dort Anklagepunkt, das Strafmaß ist dann, ganz im Einklang mit dem islamischen Begriff der körperlichen Unversehrtheit (ḥurma, man vergleiche die Verteidigung oder auch Anwendung der jenseitsorientierten Doktrin der ḥurma bei Birgit Krawietz (31) oder Assia Maria Harwazinski (32)), oft, sehr oft, eigentlich immer, die Todesstrafe.

Der Islam lässt die Engel und Teufel um jeden Sachverhalt oder Menschen Tauziehen betreiben und wird dir im Jenseits (al-āḫira) das sehr stark wohlverhaltensabhängige Ergebnis auf Allahs unbestechlicher Skala (al-mīzān) der Seelenwage verkünden. Im Diesseits (ad-dunyā) gilt es, dem Prototypen oder vielfachen Einzelfall des Muṣliḥ (zu: maṣlaḥa, Wohlergehen im Sinne schariatischen Allgemeinwohls), den Wohltuenden, dem zweifelsohne irgendwo aufzufindenden Mufsid (zu: fasada, verderben, demoralisieren), den Verderbensstifter gegenüberstellen.

Europa kennt Derartiges aus den Jahrzehnten der fieberhaften Hexensuche und der nachfolgenden, entspannte Gesichter und gefühlte vorläufige Reinigung herstellenden, Hexenverbrennung mit klerikalem Beistand. Irgendwann dann ein Blitzschlag, eine kranke Kuh, ein verunfalltes Kind. Wer hat den Bösen Blick?

76, 77. Die Familie bleibt … ein wichtiger Bezugspunkt für jeden. … Es ist für jede muslimische Gesellschaft eine Verpflichtung, alles dafür zu tun, um die Strukturen zu bewahren, die die Achtung des Familienlebens erlauben … Die allgemeine Orientierung hinsichtlich der Familie ist die Komplementarität, die ausgehend vom Prinzip der Gleichheit zu leben ist.

Ein Unbedarfter könnte meinen, Ramadan habe sich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau stark gemacht. Der Genfer Koranpolitiker möchte jedoch von der „Gleichheit“ weggehen – woandershin! Der Absolvent der Kairoer al-Azhar weiß, dass ihn das Familienrecht der Scharia mit Zweitfrau, Kindbraut, Verstoßung, weiblichem Ausgangsverbot und Schleierzwang mit dem durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte abgedeckten Familienrecht in Konflikt geraten lässt, und spielt, um davon abzulenken, ein wenig den Ehe- und Erziehungsberater. Seine Klagen über zerrüttete Familien und Ehen finden gleichermaßen bei Muslimen und Nichtmuslimen Gehör und Verständnis.

Die Schariafreunde Nordamerikas (siehe Sägefisch 133 Shahid Athar) und Europas verfolgen beim Islamisieren der, dank Islam und Korruption, in Entformung begriffenen Demokratie eine spezifische Abfolge von Mustern. Stets beginnt ihre „Religion“, die das Sonderrecht der vollumfänglichen Scharia erzielen muss, mit der „besonderen“ Rolle der Frau. In immer neuen Varianten wird das eine Verwirrspiel getrieben: ja, die muslimische Frau habe eine „andere“ Stellung als die „westliche“, doch nein, sie sei nicht diskriminiert. Den revolutionären Islamisten im Namen der kulturellen Vielfalt oder des Dialogs applaudierende Nichtmusliminnen wie Beate Sträter (evangelisch, Sägefisch 087), Ursula Boos-Nünning (universitär, Sägefisch 114) oder Sabine Schiffer (linksextrem, Sägefisch 134) unterstützen den skandalös frauenfeindlichen Kurs. Immer fängt die Sittenpolitik mit dem Kopftuch an, denn, mā šāʾ Allāh, ist und bleibt Frauenhaar nackter als männliches Haar.

79. Der Respekt der Kinder gegenüber den Eltern bildet gemäß der muslimischen Quellen und den ʿUlama (Rechtsgelehrten) eine der Grundlagen der Religion

Du bist deinen Eltern gegenüber gehorsamspflichtig, Kind, Sklave deiner Eltern.

82. In der muslimischen Konzeption ist der Mensch dadurch gekennzeichnet, wählen zu können und hierbei verantwortlich zu sein.

Er hätte sich beizeiten anders entscheiden sollen: Der muslimische Nonkonformist gelangt dereinst an den Ort, wo ihn die Teufel bestrafen werden, und es sind zusätzlich die irdischen Mitmuslime, die ihm, nach dem guten Vorbild Mohammeds, das Leben bereits hier ein wenig zur Hölle machen dürfen.

Um sich für ihren inhaftierten Ehemann Salih al-Thawwab einzusetzen, ging die in Saudi-Arabien (muslimische Konzeption) wohnhafte Sawsan Salim zum Gericht. Hoffnungsvoll. Alleine. Allerdings ohne männliche Begleitung, alleine eben. Weil aber ein Weib nicht ohne ihren Herrn frei umherlaufen darf (male guardianship), wurde Frau Salim eingesperrt und zu 300 Peitschenhieben verurteilt. Wofür sie dankbar sein sollte, denn im Jenseits fällt ihre verdiente Strafe, vielleicht, ein wenig geringer aus, oder Allahgott nimmt sie nach ungekürztem Aufenthalt gerechter Dauer in den schmerzenden Flammen doch noch zu sich: „wählen zu können und hierbei verantwortlich zu sein“ (33).

Die bereits etwas ältere Dame Khamisa Sawadi im selben Land verspürte Hunger, und höfliche Männer, die nicht ihrer Familie angehörten, brachten ihr ein Brot vorbei. Die Angreiferin wird, um soziale Gerechtigkeit herzustellen und Tugend zu bewahren, vierzig Peitschenhiebe erhalten.

83. Das Recht auf Bildung. Der Koran könnte in dieser Hinsicht nicht klarer sein: wissen – das heißt, sich der Lektüre der Zeichen zuwenden, eine größere Kenntnis des Schöpfers erlangen.

Wissen ist islamisches Wissen, alles andere ist falsches Wissen.

Islamkritik ist Fehlinformation.

90. Was ist die Scharia?

Am 10.09.2002 bezeichnete Hani Ramadan in der französischen »Le Monde« die Steinigung der Ehebrecherin als göttliches Gesetz. Hani hat Recht, auch das ist Scharia. Als Angestellter einer öffentlichen Schule im Kanton Genf wurde er deshalb allerdings am 11.10. des Jahres, richtigerweise, entlassen. Und Tariqs Bruder, zweitberuflich Direktor und Imam am radikalen, der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Islamischen Zentrum Genf, klagte sogleich gegen seinen einstigen Arbeitgeber auf Wiedereinstellung (34).

Ein halbes Jahrzehnt der Gerichtsprozesse begann. Am 18.02.2008 wusste The Global Muslim Brotherhood Daily Report (GMBDR) zu berichten, das die Klage des gefeuerten Sekundarlehrers den Kanton zur Nachzahlung von zwei Jahresgehältern und zur Übernahme der Gerichtskosten verpflichtet hatte, insgesamt $ 230.000. Die bei Global Jihad genannten Daten lassen ein juristisches Husarenstück ahnen. Auch das ist Scharia (35).

91. An die Frage der Modernität heranzugehen, setzt voraus, dass wir eine genaue Vorstellung dessen haben, was die Prinzipien und Orientierungen der islamischen Quellen beinhalten; denn diese bilden den Wesenskern dessen, was im muslimischen Recht Scharia genannt wird. … Einzig absolut ist mithin, was dem Koran und der Sunna entspringt und also die allgemeinen Orientierungen umfasst.

Das hätte Abū Ḥāmid Muḥammad al-Ġazālī († 1111 n. Chr., Sägefisch 162) schöner nicht sagen können. Allenfalls ehrlicher.

Ramadan will die Autonomie des koranlesenden Endanwenders ein für alle mal der höheren Erkenntnis der Schariagelehrten unterordnen und verpflichtet Europas Muslime auf einen umfassenden, totalitären Schariabegriff.

92. Der Fiqh ist die Arbeit der Rechtsgelehrten, im Lichte von Koran und Sunna eine Gesetzgebung zu erarbeiten, die ihrer Zeit angemessen ist.

Und die befolgt werden muss, um nicht in der Hölle zu braten. Der den Iblīs Fürchtende (schariatisch Gehorsamspflichtige) lasse seine irdischen Rechtsstreitigkeiten künftig am besten beim Islamic Sharia Court, beim Scharia-Gericht entscheiden, als Brite also in 34 Francis Road, Leyton, London (36).

99. [Die Lage der Frau] Im Lichte des Koran und der Sunna davon überzeugt sein, dass der Islam die fundamentalen Rechte der Frau anerkennt und vertritt; eingedenk sein der Gleichheit vor Gott und der darin eingeschriebenen gesellschaftlichen Komplementarität

Gleichheit vor Gott, Ungleichheit hier. Damit die Seele jedes Familienangehörigen gerettet wird, befiehlt der Islam für die Zeit im Diesseits die Ungleichbehandlung der Frau.

Um bei raffgierigen Politikern, gewaltverliebten Kirchenfunktionären und wertebeliebigen Progressiven kein Stirnrunzeln zu erwecken, ersetzt Sultan Tariq das wissenschaftliche diskriminiert durch das schariatische komplementär. Das klingt ein wenig Goethes Farbenlehre, erinnert an das chinesische Yin und Yang und an die Jugendjahre in Falken-Zeltlager, Hippie-Hüttendorf und SDS-Kommune.

Lasst den Tariq Ramadan mal reden, der weiß, was muslimische Frauen und Mädchen vom Leben erwarten.

Und so billigt womöglich auch die »Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in Nordrhein-Westfalen« das Gedankengut und Lebensführungsmodell von FIOE, WAMY und FEMYSO. Um den Münsteraner Diplom-Theologen Georg Bienemann jedenfalls kooperiert man im Projekt DIALOGBEREIT mit der an einer strengsten Auslegung der Scharia interessierten Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD) (37).

Die MJD darf ihr Ansinnen bei DIALOGBEREIT darstellen: „Häufig werden muslimische Jugendliche Vorurteilen ausgesetzt, mit denen es schwierig ist, zu leben. Hier möchte die MJD helfen, damit Jugendliche das notwendige Selbstvertrauen entwickeln und den Islam als eine herausragende Möglichkeit der Lebensgestaltung und Lebensbewältigung entdecken können.“ Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz („Vielfalt und Toleranz als Chance begreifen“) sowie die im Iran geborene Schauspielerin Pegah Feridoni („für ein partnerschaftliches Zusammenleben von Muslimen und Christen“) konnte DIALOGBEREIT als Unterstützer gewinnen.

Georg Bienemann brachte gemeinsam mit dem Beauftragten für den interreligiösen Dialog der DİTİB, Bekir Alboğa, und dem in Brühl wohnhaften Referatsleiter für den Interkulturellen Dialog der Erzbistums Köln, Werner Höbsch, das Buch »Christen und Muslime Tür an Tür. Basiswissen kompakt« zustande (38).

Werner Höbsch versuchte verbissen, ohne preiszugeben, jemals irgendetwas von der Scharia verstanden zu haben, im Dezember 2005 in der den Dominikanern nahe stehenden Seite »Die neue Ordnung« den stets lesenswerten Islamkritiker Hans-Peter Raddatz zu widerlegen. Auf Worte wie Menschenrechte, Frauenrechte, Gleichberechtigung, Bürgerrechte, Demokratie oder Rechtsstaat verzichtet Höbsch dabei. So mag der Dialog leicht fallen (39).

Die Jakobsleiter der Postmoderne zur Erkenntnis hinauf schreitend lesen wir die Namen der Sprossen: Säkular, katholisch, DIALOGBEREIT, MJD, FEMYSO, Ibrahim el-Zayat, Muslimbruderschaft, Hamas, al-Qaida. Hoppla, irgendwo hätte man jetzt halt machen müssen, eher zu Beginn bereits, Kinder- und Jugendschutz jedenfalls versteht sich doch wohl anders. Der im März dieses Jahres verstorbene österreichische Schriftsteller und Kabarettist Christian Wallner kommt einem in den Sinn:

„Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein (40).”

115. Dschihâd. … Mobilisierung ist angezeigt, wenn die Würde des Menschen in Gefahr ist, aber es muss nicht eine bewaffnete Erhebung sein.

Muss nicht. Kann aber.

116. der Denker Yusuf al-Qaradawi

Nicht: Der Hassprediger? Nein, Scheich Yusuf ist für Sultan Tariq ein „Denker“. Arbeitsteilung im Kalifat: es „denkt“ al-Qaraḍāwī ein wenig über das Religionsrecht, während Ramadan die Tagespolitik erledigt.

119. Koran und Sunna … bilden die Bezugsquelle, … eine Konzeption des Universums und des Menschen

Ramadan hat den Muslimen in Europa nichts anderes anzubieten, als die Welt und ihre Menschheit durch das Kaleidoskop einer tausend Jahre alten Erkenntnislehre zu betrachten. Mann und Frau werden Stereotyp, Abklatsch mittelalterlich-feudaler Rollen: Jude, Ehebrecherin, Tochter, Polytheist, Imam, Sohn, Händler, Henker. Damit die reaktionäre Haltung und die pädagogische wie politische Brisanz nicht zu sehr auffällt, verschweigt uns der Genfer die islamisch integrierten Teufel und Engel und die für fortgesetzte Islamgegnerschaft (Warnung, drei Tage Bedenkzeit) angemessene (Mittigkeit) Ermordung zuzüglich Höllenstrafe.

121. Das Feld der rationalen Erkundung ist erheblich und bietet der Vernunft eine stattliche Autonomie

Unbegrenzt möge die islamisierte Vernunft allerdings nicht sein. Islam will das eingemauerte Denken, die kanalisierte Kreativität.

130. Schûra. … Das Volk leistet unter der Voraussetzung, dass die Wahl rechtmäßig durchgeführt wurde, einen Treueeid (Baj’a) gegenüber dem von der Mehrheit Gewählten.

Sultan Tariq träumt vom politreligiösen Treueschwur der bayʿa (auch: Bayat), vom Fahneneid auf den Führer der Schariarepublik. Was der Staatslenker dann anordnet, hat der Rechtgläubige auszuführen.

Bei der Ahmadiyya ist endogames Heiraten und abgeschottete Lebensführung Pflicht. Dort legen bei der Anerkennung des „Messianischen Kalifen“ (Khalifat ul-Massih) alle eine bayʿa ab, beinahe ein kleiner persönlicher Staatsvertrag (41). In einigen Sufi-Ordensgemeinschaften (ṭuruq, Sg. ṭarīqa) ist eine bayʿa üblich, ein Gelöbnis oder Lehnseid auf den spirituellen Meister, den Scheich oder Pir.

Wir haben aber bereits einen Staat, wir brauchen keinen Bevölkerungsteil, der Treueschwüre auf muslimische Feldherren, Heilsgaranten oder Spitzenpolitiker ablegt. Nein zur Sezession im Namen der Religionsfreiheit (42).

Jacques Auvergne

Fußnoten

(1) Allahgott denkt global und das Blog »MT. Akbar« verlinkt folgerichtig zu Yūsuf al-Qaraḍāwī, zum Erbenkreis des feinfühligsten Theoretikers der Islamischen Revolution Dr. Ali Schariati (ʿAlī Šarīʿatī, † 1977), zu einem weltweit anerkannten US-amerikanischen Linguistikprofessor aus der Nähe von Boston (Massachusetts), nämlich zu seiner entgrenzten Friedfertigkeit Noam Chomsky, welcher dem Anarchosyndikalismus nahe steht und seit dem Vietnamkrieg als einer der prominentesten und heftigsten Kritiker der US-Außenpolitik gilt. MT Akbar empfiehlt auf seiner Linkliste ferner Scheich Ninowy (gesprochen: Nainuwī) als den in Syrien geborenen und heute in den USA (als Vorbeter und Freitagsprediger der Masjid al-Madina, Atlanta) residierenden unmittelbaren Nachkommen der Prophetenfamilie (Dr. Shaykh al-Ninowy, al-Haqq-Foundation) sowie zu Europas ranghöchstem Nadelstreifenislamisten Tariq Ramadan.

http://mtakbar.wordpress.com/scholarly-sites/

(2) The Rabbaniyya. Der rabbānī, der Allah-Bewusste.

http://mtakbar.wordpress.com/2007/11/11/rabbaniya-attaining-the-hereafter-through-knowing-the-divine/

(3) Der Aufbruch ins Kalifat.

Am 10. Januar 2008 wurde in Brüssel die 26 Punkte umfassende »Charta« der Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE) verabschiedet.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/20/140/

(4) Das an der Universalität der Menschenrechte orientierte Europa gilt es, in das Kastensystem islamischer Apartheid zerlegen: Opening the way. Turbanträger Mustafa Cerić will die Rechtsverschiedenheit, was denn sonst, der Mann ist orthodoxer Muslim.

Am 24. Februar 2006 gab Mustafa Cerić in Kroatiens Hauptstadt Zagreb die »Declaration of European Muslims« bekannt.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/12/21/159/

(5) Tariq Ramadan: »Islam: Le face à face des civilisations. Quel projet pour quelle modernité?« (Éditions Tawhid, Lyon 1995)

http://www.decitre.fr/livres/Le-face-a-face-des-civilisations.aspx/9782848620497

(6) Die Islamisierung Österreichs von Graz aus, zwischen 2004 und 2007. Irmgard Pinn, Amina Baghajati, Amena el-Zayat

http://www.dschanuub.at/aktivitaeten.htm

Dschannuub. „Insbesonders ist es uns ein Anliegen, den rassistischen und islamfeindlichen Tendenzen in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Ziel unserer Veranstaltungen ist es, als Musliminnen Respekt, gesellschaftliche Anerkennung, öffentlichen Raum einzufordern. Wir wollen entgegen der islamfeindlichen Hetze, die bis zum Krieg gegen MuslimInnen führt, die Wirklichkeiten muslimischer Frauen, ihre Lebenswahl, ihre Sorgen und ihre Widerständigkeit den nicht-muslimischen Frauen näherbringen.“

Das arabische ǧanūb bedeutet Süden.

Wien. Dar al Janub – Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative
Koordinationsforum zur Unterstützung Palästinas

29. April 2010: Workshop Hijab und Rassismus (nur für Frauen)

http://www.dar-al-janub.net/sesam_oeffne_dich

(7) Die (GMSG) um Amena el-Zayat und Amina Erbakan traf sich im Juni 1997 im Jugendgästehaus Bonn: „Es sollte sowohl die Satzung der GMSG verabschiedet als auch ein neuer Vorstand für die nächsten zwei gewählt werden. Gegen 18.00 stand dann der neue Vorstand fest: Irmgard Pinn wurde als Vorstandsvorsitzende gewählt, Ibrahim El-Zayat als ihr Vertreter. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Marlies Wehner, Senay Akar und Amena El-Zayat.“

„Nach dem Mittagsessen und Gebet ging es weiter mit der Vorstellung des Instituts für Internationale Pädagogik und Didaktik (IPD) [Rabeya Müller, Köln]. Amina Erbakan informierte die Tagungsteilnehmer über die Arbeit des Instituts, welche sowohl theoretische Arbeit an Curricula und Lehrbüchern als auch die Realisierung der theoretischen Vorstellungen in der Praxis anbietet.“

„Nach der Begrüßung begann Harun Behr zum [Harry Harun Behr] Thema „Islamische Bildungstheorie“ zu referieren.“

http://www.gmsg.de/suche3/SEMINARE/seminare.html

Irmgard Pinn / Marlies Wehner: EuroPhantasien. Die islamische Frau aus westlicher Sicht. Hg.: DISS (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung e.V., im wissenschaftlichen Beirat sitzt: Irmgard Pinn!), bei: DISS, Duisburg 1995

http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,175,16.html

Wikipedia im April 2010 zu Irmgard Pinn:

„Irmgard Pinn (* 1946) ist eine deutsche Sozialforscherin. Sie lehrt im Iran. Pinn konvertierte 1981 zum Islam. Sie erregte unter anderem dadurch Aufsehen, dass sie die Möglichkeit muslimischer Eltern verteidigt, ihre Kinder aus religiösen Motiven vom Schulsystem fernzuhalten. Pinn streitet die Benachteiligung von Frauen in islamischen Ländern ab.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Irmgard_Pinn

(8) Iranfreunde, GMSG- und DISS-Funktionsträger und Ahmad von Denffer höchstselbst erklär ihre Solidarität mit der Islamverteidigerin und Antiimperialistin Sabine Schiffer

http://www.solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.de/

(9) Uniday2007. Muslim, verweigere die Integration, lebe östlich im sittenlosen Westen. Frauen ohne Hidschab gehören nicht zu uns Morgenländern, wie jeder sehen soll.

http://www.uniday2009.org/de/ueber-uns/uniday-2007.html

Uniday2009 (IGMG), Bild 6 bis 8, der künftige Sultan Europas, Tariq Ramadan.

http://www.uniday2009.org/de/start/impressionen.html

Mit Tariq hättet ihr wieder einen. Einen Sultan. Prof. Dr. Iskender Pala (geboren 1958 im türkischen Uşak), träumt: „Sie waren Sultane. Das Reich, das sie gegründet hatten, haben sie über 600 Jahre regiert. Es kam eine Zeit, in der ihre Flagge auf drei Kontinenten gleichzeitig wehte. Jedoch änderte sich die Zeit und sie verloren zunehmend ihre Macht, wurden zum Spielball von Veziren, Staatsmännern und Frauen. Der Gründer des Reichs hieß Osman. Man nannte sie „Die Osmanen“ und mit ihnen begann die prächtigste Zeit der türkischen Geschichte. Sie lebten wie Helden, die mit dem Schwerte in der Hand Länder eroberten. Gleichzeitig eroberten sie mit der Schreibfeder in der Hand Herzen.“ Merke: Wesire und Frauen sind für echte Männer immer ganz schlecht. Pala weiter: „Das Wort „Sultan“ vermittelt uns heute nur noch das Bild eines kämpfenden Mannes. Jedoch hätte vielleicht gerade das Künstlerische, Ästhetische und die Anmut niemals von der charakterlichen Vorstellung eines Sultans entfernt werden dürfen.“ Das reicht für heute. Entdecke deinen inneren Sultan – ersehne einen äußeren.

http://www.uniday2009.org/de/aktivitaeten/sultan-s-der-gedichte.html

Die IGMG steht treu zu Tariq Ramadan: „Tariq Ramadan ist einer der wichtigsten Denker der zweiten Generation, der 1962 in Schweiz geboren ist. Nach den Aussagen über das Kopftuchverbot in Frankreich, bekam er sehr viel Kritik. Er bezeichnet sich als eine Brücke zwischen dem Islam und Europa.“ Statt Brücke zwischen wohl eher Mauer zwischen. Oder Brückenkopf, dann gliche er, Nomen est Omen, dem Eroberer des Westgotenreichs und damit der Iberischen Halbinsel, Ṭāriq ibn Ziyād, nach dem Gibraltar genannt ist, Dschebel Tariq (Ǧabāl Ṭāriq), Berg des Tariq

http://www.uniday2009.org/de/programm/prof-dr-tariq-ramadan.html

(10) got taqva? Ein T-Shirt stimmt den Muslim und seine vereinnahmten Mitstreiter ein auf die zu absolvierende ḥisba. Tach auch, hamse Gottesfurcht? Bruder, hast du Respekt vor Allah?

http://3.bp.blogspot.com/_48HcFn_CyuU/Stn6X4dQoFI/AAAAAAAAAaA/vUL-eF4NFoU/s320/got_taqwa_tshirt-p235752187496529696t5tr_400.jpg

(11) Ge-Hinnom als Ursprung des Namens der islamischen Hölle?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1a/Valley_of_Hinom_PA180090.JPG“>

Gräber im Wadi ar-Rababi vormals Ge-Hinnom (Talmud: Gehinnam, Gehinnom)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b7/Valley_of_Hinom_PA180093.JPG

(12) Schluss mit lustig: Die Früchte des Baumes Zaqqūm verbrennen dem Höllenbewohner die Eingeweide

http://de.wikipedia.org/wiki/Zaqqum

(13) Die Rechnung ist Zaqqūm minus Scharia gleich Wüstendattel

http://en.wikipedia.org/wiki/Balanites_aegyptiaca

(14) Verfassungsschutz Niedersachen: Die Muslimbruderschaft

http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/master/C806292_N808071_L20_D0_I541.html

Zu Mohammed Mahdi Akef: „Führer der Muslimbruderschaft nennt Holocaust einen Mythos“

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E5A998B1F11FC4DCA91634FA36A297FEF~ATpl~Ecommon~Scontent.html

16.01.2010 – Achter Muršid der Muslimbrüder und Nachfolger von Mohammad Mahdy Akef ist der Professor für Veterinärmedizin Mohammed Badei

http://derstandard.at/1263705329918/Kopf-des-Tages-Ein-Tierarzt-an-der-Spitze-der-Muslimbrueder

(15) Ibrahim el-Zayat, oder: Allahgott ist großzügig – mit der Wahrheit. „Im Jahr 2005 wollte al-Zayat der CDU-Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler untersagen, ihn als „Funktionär der Muslimbruderschaften“ zu bezeichnen. Das Landgericht München wies die Unterlassungsklage zurück.“ Aus: WELT-online vom 26.02.2007

http://www.welt.de/welt_print/article735384/Aegypten_Chef_der_Muslimbruderschaft_muss_vor_Gericht.html

„Dabei nennt die Fundamentalistenorganisation auch die Namen ihrer angeklagten Mitglieder – viele davon aus der Führungsebene. Auch der Deutsche Ibrahim al-Zayat findet sich darunter. Der ist Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) und gilt als seriöser Ansprechpartner, obwohl er seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird.“ Jan-Philipp Hein, in: WELT-online vom 25.02.2007

http://www.welt.de/politik/article734965/Deutscher_Muslim_Funktionaer_vor_Gericht.html

(16) Sabiha el-Zayat Erbakan, Nichte des Gründers der radikalislamischen Millî-Görüş-Bewegung und einstigen Ministerpräsidenten der Türkei Necmettin Erbakan. Ihr Bruder ist der langjährige Millî-Görüş-Vorsitzende Mehmet Erbakan.

http://www.droppingknowledge.org/bin/user/profile/6955.page

(17) FEMYSO, Rue Archimède 50, 1000 Bruxelles, Belgique / Belgium. Vizepräsident Michel Privot, Generalsekretärin Najatte Kaaoiss

http://p9445.typo3server.info/profil.0.html

(18) FEMYSO 2010 in Köln, Germany

im Youth Hostel von Köln-Riehl, 08.-11.04.2010. Mit Prof. Rafik Beekun, Dr. Rani al-Khatib, Bruder Aamer Naeem und vielen tief verschleierten Jungfrauen

http://p9445.typo3server.info/

FEMYSO, zehn Tage darauf … in La Chaux (La Chaux-de-Fonds, Schweiz). Finding Our Voice … How to Engage with the Media.

GMBDR (Global Muslim Brotherhood Daily Report. An Intelligent Digest Covering Developments In The Worldwide Muslim Brotherhood Network) berichtet: “European Muslim Brotherhood Youth Organization To Hold Media Training Seminar. … The Forum of European Muslim Youth and Student Organisations (FEMYSO) has announced that in April, it will be holding a media training seminar in La Chaux-de-Fonds, Switzerland.”

http://globalmbreport.com/?p=2338

Der im nordrhein-westfälischen Herne aufgewachsene, 22 Jahre alte Informatikstudent Halil Köklü, die gute Hoffnung der Universität Dortmund, geht nach La Chaux zum Medienseminar der Jugendbewegung der radikalislamischen Muslimbrüder. Hoffentlich glaubt er nicht alles, was ihm bei der FEMYSO erzählt wird. Möge Halil Köklü, der zu Akif Şahin verlinkt und dieser zu Serdar Günes und der wiederum zu Abu Bakr Rieger, Mathias Rohe und Lamya Kaddor, möge er langfristig zur Bewegung der internationalen Schariagegner stoßen und Sayyid Qutb gering schätzen.

http://www.halilkoklu.de/2010/04/finding-our-voice-media-seminar/

FEMYSO, Einladung. April 2010, La Chaux-de-Fond

http://www.facebook.com/photo.php?pid=4822185&o=all&op=1&view=all&subj=19474538784&aid=-1&id=760088622

Dezember 2007, Europas Jugendverbände integrieren. Seminartitel „Inter-religious Dialogue meets Fundamentalism“. Das stimmt. Mit dem Beistand von Jesus, Allah und der FEMYSO im griechischen Vólos.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/01/13/043/

(19) Bürgerbewegung Pax Europa (BPE). Europas gute Hoffnung

http://www.buergerbewegung-pax-europa.de/

BPE-Blog, Mitglieder kommentieren

http://bpeinfo.wordpress.com/

(20) Die aufgelisteten ECFR-Scheichs. Borgfeldt hier, Siddique da

http://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research#Members_of_the_ECFR

(21) IUMS. “Chairman: Sheikh Dr. Yusuf Al-Qaradawi”, und anders als Erbakan, el-Zayat oder Ramadan ist Wolfgang Borgfeldt der IUMS bekannt

http://www.iumsonline.net/index.php?searchword=Borgfeldt&ordering=&searchphrase=all&Itemid=1&option=com_search

Sahab Salafi Network. Wolfgang Borgfeldt bei sahab.net (2002)

http://www.sahab.net/forums/showthread.php?p=619342

(22) Was Islam bedeutet, stellt Borgfeldt klar: „Muslim sein (werden) bedeutet auch, Gott als einzige Quelle aller Gesetze anzuerkennen. Auch die von 90 Prozent der Bevölkerung gewählte Regierung hat nie das Recht, auch nicht mit absoluter oder Zweidrittelmehrheit, etwas zu verbieten, was Gott erlaubt hat, beziehungsweise etwas zu erlauben, was Gott verboten hat. Jeder Herrscher, jede Regierung, jeder Einzelne ist immer nur ausführende Gewalt, denn Gesetze zu geben steht allein Gott zu.“

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/jugendliche-werden-indoktriniert/?src=SE&cHash=a3a51ffc2f

(23) Muṭawwiʿūn, Islamische Religionspolizisten

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Religionspolizei

(24) Boko Haram („Western education prohibited“). Am 06.07.2009, bei: BBC, »Dozens killed in Nigeria clashes«

http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/8169359.stm

Boko Haram („Westliche Bildung ist Sünde“), am 02.08.2009 in: Die Presse (Wien), »Nigeria: Über 600 Tote bei Kämpfen mit Islamisten«

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/499867/index.do

(25) Aligarh Movement. Mit der britischen Kolonialmacht auskommen, Urdu neben Englisch als gleichberechtigte Sprache etablieren. Den Islam vor der [respektlos analysierenden] Übergriffigkeit der Orientalisten bewahren und beweisen, dass er von Anfang an die wahre Religion ist – To protect Islam against the onslaught of Orientalists and to prove that it was the one true religion.

http://en.wikipedia.org/wiki/Aligarh_Movement

(26) Sir Syed Ahmed Khan (1817 – 1898), Stifter der heutigen Aligarh Muslim University (Uttar Pradesh, India)

http://en.wikipedia.org/wiki/Syed_Ahmed_Khan

Aligarh Muslim University (AMU)

http://www.amu.ac.in/aboutamu.htm

Auf »TwoCircles.net – Indian Muslim News« macht sich Maulana Waris Mazhari Gedanken über Ayatollah Khomeini, social change, schariakonforme Spiritualität im Hier und Heute und Maulana Maududi: »Social Transformation in Islam: Reform or Revolution?«

http://twocircles.net/2010apr21/social_transformation_islam_reform_or_revolution.html

(27) 1995 bestand für den Genfer Supermoslem ein Einreiseverbot nach Frankreich. Jean Ziegler, Bewunderer von Che Guevara und Fidel Castro und Kämpfer für die globale Reisefreiheit von Tariq Ramadan legt sich ins Zeug für die antiimperialistische Sache: „Wie gedenkt sich der Bundesrat bei der französischen Regierung raschestmöglich für die unverzügliche Aufhebung dieser willkürlichen Massnahme gegen Tariq Ramadan einzusetzen?“

http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=19953565/

(28) März 2008, Jean Ziegler im UN-Menschenrechtsrat

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2008/03/26/Schweiz/Jean-Ziegler-beraet-Menschenrechtsrat

(29) OIC. Mitgliedsstaaten

http://www.oic-oci.org/member_states.asp

(30) OIC. Ekmeleddin Ihsanoglu

http://www.oic-oci.org/page_detail.asp?p_id=58

(31) Die Hurma. Innerhalb der Grenzen der ḥurma definiert Allahgott den Aufenthaltsort abgehackter Hände und Köpfe. Birgit Krawietz 1990, Promotion im Fach Islamwissenschaft an der Universität Freiburg i. Br. mit einer Arbeit zum Thema „Die Hurma: Schariatrechtlicher Schutz vor Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit nach arabischen Fatwas des 20. Jahrhunderts” (erschienen Berlin 1991).

http://www.birgit-krawietz.de/publika.html

Islamische „Körpergestaltung“ (Krawietz) durch Peitschenhieb, Säbelklinge, Galgenschlinge oder indonesisches FGM-Skalpell.

»’Macht die Scharia dick?‘ Hinter der ziemlich provokanten Frage, die Birgit Krawietz in einem noch unveröffentlichten Aufsatz über Sport in der islamischen Welt stellt, verbirgt sich eine breite Forschungsarbeit. Die Wissenschaftlerin geht den unterschiedlichen Aspekten von Sport und Körpergestaltung in der islamischen Welt nach.«

http://www.fu-berlin.de/campusleben/vorgestellt/2009/090722_krawietz/index.html

(32) Alles Hurma oder was? Allahs Begriff von der körperlichen Unversehrtheit (al-ḥurma) umfasst die in der Ehe vergewaltigte Braut, die ehelich vergewaltigte neunjährige Braut, das schafiitisch genitalverstümmelte indonesische Mädchen und die Morde im Teheraner Evin-Gefängnis.

Zur Hurma. Assia Maria Harwazinski, in: Deutsches Ärzteblatt: »Fasten im Islam: Gebot körperlicher Unversehrtheit« Dtsch Arztebl 2002; 99(48): A-3242 / B-2733 / C-2545

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=34642

(33) Frau Sawsan Salim, die ohne männlichen Beschützer unterwegs war, erwarten eineinhalb Jahre Gefängnis und 300 Peitschenhiebe. Der älteren Dame Khamisa Sawadi, welcher Männer, die nicht der Familie angehören, Brot brachten, bekommt 40 Peitschenhiebe

http://www.msmagazine.com/news/uswirestory.asp?ID=12251

(34) Genf 2002, Hani Ramadan will die Steinigung der Ehebrecherin. Bei swissinfo.ch titelt man: »Hani Ramadan stolpert über das Genfer Schulgesetz«

http://www.swissinfo.ch/ger/Hani_Ramadan_stolpert_ueber_das_Genfer_Schulgesetz.html?cid=3082770

(35) Hani Ramadan gewinnt gegen den kantonalen Arbeitgeber bekommt sein Lehrergehalt nachgezahlt. The Global Muslim Brotherhood Daily Report (GMBDR), January 18, 2008

http://globalmbreport.org/?p=512

Global Jihad, thank you very much, nennt uns die Folgedaten der Affäre Hani:

04.04.2003, Schweizer Gericht annulliert den Rauswurf. 15.04.2004, Verwaltungsgericht ordnet die Wiedereinsetzung des Französischlehrers an. Der Kanton Genf lehnt ab, bietet Hani Ramadan aber eine Tätigkeit an, bei der er nicht mit Kindern in Kontakt kommen kann, was wiederum Herr Ramadan ablehnt. Mai 2005, erneute gerichtliche Anweisung an die kantonalen Behörden, den Sekundarlehrer im Schuldienst arbeiten zu lassen. Genf lehnt ab, doch erklärt sich bereit, zwei Jahresgehälter zu bezahlen. 16.01.2008, Hani Ramadan verzichtet im Austausch der beiden Jahresgehälter darauf, seine Wiedereinstellung zu betreiben.

http://globaljihad.net/view_page.asp?id=1749

(36) Islamic Sharia Court

http://www.islamic-sharia.org/

(37) Billigt die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in Nordrhein-Westfalen das Gedankengut und Lebensführungsmodell der Muslimbruderschaft und der FEMYSO? Im Projekt DIALOGBEREIT (um Georg Bienemann) kooperiert man mit der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD), die ihr Ansinnen bei DIALOGBEREIT darstellen darf: „Häufig werden muslimische Jugendliche Vorurteilen ausgesetzt, mit denen es schwierig ist, zu leben. Hier möchte die MJD helfen, damit Jugendliche das notwendige Selbstvertrauen entwickeln und den Islam als eine herausragende Möglichkeit der Lebensgestaltung und Lebensbewältigung entdecken können.“

http://www.dialogbereit.de/wirsind.html

(38) Alboğa, Bienemann, Höbsch: »Christen und Muslime Tür an Tür: Basiswissen kompakt«

http://www.amazon.de/Christen-Muslime-T%C3%BCr-Basiswissen-kompakt/dp/3769816617

(39) Ohne Erfolg versucht Werner Höbsch, Hans-Peter Raddatz zu widerlegen

http://www.die-neue-ordnung.de/Nr62005/WH.html

(40) Christian Wallner (* 30.03.1948, † 09.03.2010)

http://www.salzburger-fenster.at/dbgfx/artikel/2210_6_wallner_christian.jpg

(41) Ahmadiyya. Der Treueeid auf den Khalifat ul-Massih

http://de.wikipedia.org/wiki/Khalifat_ul-Massih

(42) Sezession

http://de.wikipedia.org/wiki/Sezession

Schlagwörter:

8 Antworten to “Der Islam und der Westen (zu Tariq Ramadan)”

  1. No Sharia here Says:

    Das Islamische Recht, die okkulte und brutale Scharia, sickert in unsere Universitäten, und Deutschlands angehende Ärzte finden das zum Plappern (und Karrieremachen) nett. Zitat:

    „Der Islam besitzt ein sehr konkret gefasstes Menschenbild und ist bestrebt, den in KORAN, SUNNA und SCHARIA festgelegten Moralkodex ins Leben zu transponieren, um so einen Menschen zu schaffen, der seine Existenz nach diesen Vorschriften ausrichtet.“ (233)

    „in der Rechtsordnung der SCHARIA selbst begründet, … die sich an … KORAN und SUNNA orientiert. Für das Verständnis der Stellungsnahmen der Muftis ist vor allem darauf zu achten, … mit welchen Folgen der gläubige Muslim im Diesseits und/oder Jenseits zu rechnen hat.“ (245)

    man bemerke ZMD („ZENTRALRAT …“) in FN 611 (254) mit „Dr. Nadeem Elyas“ sowie FN 556 (230) „Der Islam im 3. Jahrtausend“, dabei fälschlich „M. W. HOMANN“ für Murad Wilfried Hofmann

    aus: Doktorarbeit im Fach Medizin an der Uni Münster, von: Thomas Holznienkemper, Oelde/Westf. 2003

    http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1304/diss_holznienkemper.pdf

    Zum Glück gibt es solche Leute:

    Stop Sharia Law in North America

    http://nosharia.blogspot.com/2005/01/toronto-star-story-on-marion-boyds.html

  2. Bragalou Says:

    RISTalks. RIS = „Reviving the Islamic Spirit“

    http://www.ristalks.com/about.php

    Imam Suhaib Webb

    http://www.ristalks.com/listing.php?cat=13

    Dr. Ingrid Mattson

    http://www.ristalks.com/details.php?v=44

    Faith in Citizenship – Dr. Jamal Badawi

    http://www.ristalks.com/listing.php?speaker=31

    Amr Khaled

    http://www.ristalks.com/listing.php?speaker=15

    Shaykh Hamza Yusuf [geb. als Mark Hanson; ZAYTUNA COLLEGE, Kalifornien ]

    http://www.ristalks.com/listing.php?speaker=10

    Professor Tariq Ramadan

    http://www.ristalks.com/listing.php?speaker=16

    Modern societies have become fundamentalist in their secularism and have effectively banned religion from the public square. Religion has been relegated to the status of a personal hobby, to be practiced behind closed doors. Does public morality suffer as a result? (Tariq Ramadan)

    http://www.ristalks.com/details.php?v=49

    RIS 2012 „Reviving the Islamic Spirit“

    http://www.revivingtheislamicspirit.com/convention/index.php

    Dr. William Fray Vendley is the Secretary General of the World Conference for Religions of Peace (WCRP). … He is a member the Council on Foreign Relations Religious Committee, the Center for Interfaith Action on Global Poverty, an advisor to the Clinton Global Initiative Religion Forum, an advisor to UNICEF on global partnerships, and a member of the Saudi-based 2008 Madrid World Conference on Dialogue Committee. …

    Mustafa Cerić

    Dr. Mustafa ef. Cerić, born 1952 in Visoko, Bosnia and Herzegovina, then Yugoslavia) is the Grand Mufti (reis-ul-ulema) of Bosnia-Herzegovina.

    http://www.revivingtheislamicspirit.com/convention/speakers.php?id=38

  3. Carcinòl Says:

    ::
    Tja liebe Schweizer, das ist kein Islamismus (aktiver Islam) oder Salafismus (geschichtsbewusster Islam) oder Wahhabismus (hanbalitische Rechtsschule, ganz reiner Islam), sondern … nun … Islam halt.

    Was will Martin Burkhard: „Gute“ alpine Abendlandkultur mit „bösem“ Kalifat möglichst weit weg jedenfalls nebenan – oder endlich die durchgesetzte AEMR weltweit?

    Im Wallis hat, wie vor kurzem bekannt wurde, die Fremdenpolizei Imam Sevgani Asanovski aus Mazedonien [Anm.: siehe unten] die Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung verweigert. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass der Imam an einer fundamentalistischen Universität in Medina (Saudiarabien) studiert habe. Diese vom saudischen Wahabismus geprägte theologische Ausbildungsstätte vertritt eine extremistische Richtung. Martin Burkhard findet den Entscheid der Walliser Behörde richtig: „Leute wie diese sollte man in der Schweiz nicht zulassen. Solche in Saudi-Arabien ausgebildete Wahabiten infiltrieren sich überall und schaffen Probleme.“ Bedauerlich sei allerdings, dass in der Schweiz Imame fehlen, die sich in die Kultur integrieren können, sagt Burkhard.

    http://www.schweizergeschichte.ch/index.php/D/article/133-society/4722-Extreme_Richtungen_des_Islams_macht_Westschweizer_Behoerden_zu_schaffen/

    ::

    2002 verfasste der ZMD seine berüchtigte CHARTA; im selben Jahr in der Schweiz:

    On February 5, the Geneva Cantonal Government confirmed its decision to fire public school teacher Hani Ramadan, a Muslim cleric, after hearing his views. Ramadan had been suspended from teaching since October 2002 following the publication of an article in the French newspaper Le Monde in September 2002, in which he came out in favor of the stoning of adulterers as set out in Shari’a law. The Cantonal president publicly stated that the justification of stoning ran counter to the values of the Geneva republic, adding that Ramadan twice had been clearly warned in writing in previous years. …

    In October 2002, the immigration authorities of the Canton of Valais refused to grant a residency permit to the Macedonian Imam Sevgani Asanoski on the grounds that his religious education was too radical and potentially endangered the religious peace among different Muslim communities in the country. An advisory body on immigration of the Federal Government had positively reviewed Asanoski’s application for residency permit to serve as Imam of the Islamic Center of Sion, but cantonal authorities decide autonomously against it. Asanoski appealed the decision of the Valais immigration authorities to the Valais cantonal government, but the latter rejected the appeal in May. Asanoski has not appealed the Valais government decision.

    International Religious Freedom Report 2003
    Bureau of Democracy, Human Rights and Labor
    USA

    http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2003/24436.htm

    Immerhin, man bekennt sich zur UDHR (AEMR), aber …

    http://www.state.gov/j/drl/

    da ist bestimmt der (Scharia-)Wurm drin, aha, DiscoverTheNetworks weiß:

    According to The Global Muslim Brotherhood Daily Report, CSID’s 2009 annual conference featured such noteworthy speakers as Tariq Ramadan (grandson of Muslim Brotherhood founder Hasan al-Banna); Rashad Hussain (U.S. envoy to the Organization of the Islamic Conference); Anwar Ibrahim (a Malaysian opposition politician, affiliated with the International Institute of Islamic Thought); Salah Ali Abdulrahman-Islah (affiliated with the Muslim Brotherhood movement in Bahrain); Ruhail Gharaibeh (a member of the Islamic Action Front, which is affiliated with the Muslim Brotherhood in Jordan); and Daniel Brumberg (United States Institute of Peace). …

    In 2011, CSID hosted a Washington, DC forum that featured Hamadi Jebali, secretary-general of al-Nahda, the largest Islamist political party in Tunisia. Al-Nahda’s leader, Rashid Ghannouchi …

    CSID has received much funding in the form of grants from the Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor … ; and the U.S. Institute of Peace.

    Leider funktioniert das Spiel der beiden Brüder Ramadan fast immer. Guter Bulle, böser Bulle (good cop, bad cop).

    Wenn Steinigung und Burka schlimm sind (Hani guckt besonders finster), dann können Imamehe und Hidschab nicht so schlimm sein (Tariq lächelt mild), böser, böser Hani – einen roten Teppich dem feinen Tariq – staatliche Behörden und Stellen sowie „Pazifisten“ leisten den Netzwerken der MB Finanzhilfe und sonstige Aufbauhilfe.

    DiscoverTheNetworks 17.01.2014

    http://www.discoverthenetworks.org/printgroupProfile.asp?grpid=6296

    ::

    dt. EIHW = engl. EIHS = frz. IESH

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/

    :
    ::
    :::
    IESH Château-Chinon; Paris
    EIHS Birmingham; Llanbydder (Wales)
    EIHW Frankfurt
    :::
    ::
    :

    Dr. Abdullatif Hussein
    Geschäftsführer

    Dr. Khaled Hanafy
    Wissenschaftlicher Leiter

    ansonsten islam-aktiv unter anderem:

    Muhammet Caglayan [sicherlich geschrieben …]
    Muhammet Cağlayan [… vgl. u., Eichenstraße 55]
    Sevgani Asanovski [der aus aus Mazedonien, s. o.]
    Mustafa Hadzic [das ist vielleicht der bosnische Kölner …]
    Mustafa Hadžić [… siehe ganz unten]

    ::

    EIHW im deutschen Frankfurt,
    Augenhöhe echter Geschwisterlichkeit bezeugen die Links zu
    EISH Birmingham
    und
    IESH Paris

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/Ueber-das-Institut

    ::

    Private Islam-Hochschule in Frankfurt

    Im Oktober 2013 hat von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ein neues Privatinstitut für Islamstudien in Frankfurt am Main eröffnet.

    Von Dr. Friedmann Eißler – Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

    Das „Europäische Institut für Humanwissenschaften“ (EIHW) im Frankfurter Ostend bietet ein eigenständiges Islamstudium an. Der Verein wurde im März 2013 in Mainz registriert. Die Planungen der privaten Einrichtung seien unabhängig und längst vor der Etablierung der islamischen Theologie an staatlichen Universitäten gelaufen, so der Leiter und Direktor des Instituts, Abdullatif Hussein, laut des neuen, Milli Görüs (IGMG) nahe stehenden Internetmagazins islamiQ.de. Es sei nicht an Konkurrenz, sondern an Ergänzung gedacht, denn es gebe eine „hohe Nachfrage vieler junger Leute und Imame in Deutschland, islamische Wissenschaften mit Bezug zum Hier und Heute zu erlernen“ – zum Beispiel die korrekte Interpretation und Anwendung der Scharia-Normen im Westen. …

    Das Stichwort Islam kommt wie beim gleichnamigen „Institut Européen des Sciences Humaines“ (IESH) im burgundischen Château-Chinon im Titel nicht vor. Die Parallelen dürften sich nicht nur auf den Namen beschränken. Tatsächlich bestätigt Abdullatif Hussein, dass das Frankfurter Institut mit Château-Chinon und weiteren Einrichtungen aus Frankreich und England „in einem europäischen Institutsverbund“ seien. Betont wird auch die Brückenfunktion hin zu mehrheitlich islamischen Ländern. Damit weist er auf Aktivitäten und Einrichtungen der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE) hin, die zum internationalen Netzwerk der Muslimbruderschaft in Europa gehört. In dieses Umfeld gehören in Deutschland zum Beispiel die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) oder die Muslim Studenten Vereinigung (MSV). Vertreten wird ein sogenannter „Islam der Mitte“ (wasatiyya, dazu MD 5/2010, 163-179), der etwa auch durch das umfangreiche Fernstudienprogramm des „Deutschen Informationsdienst über den Islam e. V.“ (DIdI – http://www.didi-info.de) verbreitet wird. In letzter Zeit ist eine „Salafitisierung“ des DIdI zu beobachten, der sunnitisch-wahhabitische Salafismus gewinnt im Umfeld der europäischen Muslimbruderschaftsinstitutionen an Einfluss.

    Als Gründer der privaten „Hochschule“ in Frankfurt werden neben Abdullatif Hussein namentlich Mustafa Hadzic, Muhammet Caglayan und Asanoski Sevgani genannt. Der Mainzer Hussein war im Frühjahr 2013 in einen offenen Konflikt mit der dortigen CDU geraten, nachdem diese den Auftritt eines saudisch-wahhabitischen Predigers im Arab Nil-Rhein Verein (Al Nur Moschee) offen kritisiert hatte und Hussein den städtischen CDU-Fraktionschef als „Hassprediger“ bezeichnet hatte. …

    http://brightsblog.wordpress.com/2014/01/16/private-islam-hochschule-in-frankfurt/

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    Religion und politische Verfassung in demokratischen Staaten
    Überlegungen zum Verhältnis von Scharia und „muslimischem Gesellschaftsvertrag“ in Europa

    Mustafa Cerić

    http://www.ekd.de/ezw/dateien/ezw_texte_227_inhaltsverzeichnis.pdf

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    Sidi
    Boubacar Estaghvirou
    18.08.2013

    die wundebare Gelegenheit, Islam-Studium für interessierte Brüder und Schwester in Deutschland zu ermöglichen.
    Ihre Bruder Sidi Boubacar.

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/Gaestebuch

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    DAAD-Preis für Sidi Boubacar Ould Estaghvirou

    Während des Studiums in Mauretanien engagierte er sich in der studentischen Freiheitsbewegung, die sich vor allem für Demokratie einsetzte.

    http://www.hs-koblenz.de/hochschule/organisation/pressebereich/aktuelles/detail/_n/daad-preis-fuer-sidi-boubacar-ould-estaghvirou/

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    einen Muhammet Caglayan gibt es an der Yunus Emre Moschee (Eichenstraße 55)

    http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Tag%20der%20offenen%20Moschee%202013.pdf

    Die Frankfurter sind zu feige, sich von Kopftuchpflicht, Beschneidungszwang und der übrigen Scharia zu distanzieren aber werden nervös, wenn der global muslimbrudergeführte reine Islam eine Moschee bauen will

    Auf dem Grundstück in der Eichenstraße 55 soll die neue Moschee im Frankfurter Stadtteil Griesheim entstehen. [Bildbeschreibung]

    Ibrahim El Zayat würde am liebsten gar nichts sagen. Aber der Generalbevollmächtigte des Kölner Moscheebau-Multis EMUG tut es dann doch. Das muslimische Gemeindezentrum, das sein Verein für den Islamverband Milli Görüs (IGMG) in Frankfurt-Griesheim bauen will, „soll eine offene, integrative Einrichtung“ werden, betont er am Telefon.

    FR 31.05.2012

    http://www.fr-online.de/frankfurt/moscheebau-in-frankfurt-bedenken-wegen-islam-zentrum,1472798,16153318.html
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    sicherlich in Bosnien kein seltener Name

    Mustafa Hadzic
    Mustafa Hadžić

    Jedan od 60 imama iz BiH u Njemačkoj je i pofesor Mustafa Hadžić, imam u džematu koji djeluje u Islamskom kulturnom centru „Gazi-Husrevbeg“ u Kölnu.

    DW (Deutsche Welle) 02.03.2010

    http://www.dw.de/europski-islam-po-uzoru-na-bih/a-5309161

    Mustafa Hadzic is also looking for that path for his „Dzemat“ in Cologne.

    DEUTSCHE WELLE/Qantara 11.05.2007

    http://en.qantara.de/content/bosnian-muslims-in-germany-everyday-euro-islam

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  4. Edward von Roy Says:

    Verstümmelung bezeichnet …
    (ein Blick in die demokratisch wandelbare Online-Enzyklopädie)

    Zitat
    … die als nachteilig bewertete, radikale Veränderung der Gestalt durch äußere Einwirkung.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verst%C3%BCmmelung

    Zitat
    Some ethnic groups practice ritual mutilation, e.g. scarification, burning, flagellation, tattooing, or wheeling, as part of a rite of passage. … The traditional Chinese practices of língchí and foot binding are forms of mutilation. … A joint statement released by the United Nations and numerous other international bodies opposes female genital cutting (female circumcision) as a form of mutilation. Whether or not male circumcision amounts to mutilation is a subject of active academic debate.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mutilation

    Der heiße Wunsch des Mädchens, dazuzugehören in den irgendwie altehrwürdigen Ritualbund der rituellen Zahn-Herausschläger. Aus dem englischen Wikipedia-Eintrag Verstümmelung. Bildbeschreibung:

    Zitat
    Knocking out a girl’s tooth. Kaitish tribe in Australia, 1912

    Alles Körperkonzept (body concept) oder was. „Bezugsrahmen“ (framework) ist selbstredend die Schöpfungs- und Sozialordnung der Scharia. Farideh Akashe-Böhme legte dar, „welcher Diskurs unter der Perspektive der allgemeinen Menschenrechte und der Gleichstellung der Geschlechter auch in Europa angeregt werden soll“, was Hilal Sezgin, Mitglied im Liberal-Islamischen Bund (LIB) und Verteidigerin für das Recht muslimischer Frauen, in Beruf und Öffentlichkeit Kopftuch zu tragen, auf die sprichwörtliche Palme bringt:

    Zitat
    In höchstem Maße erbost ist Rezensentin Hilal Sezgin über dieses Werk zu islamischen Körperkonzepten. … Sie vermisst eine Darlegung des theoretischen Bezugsrahmens

    http://www.perlentaucher.de/buch/farideh-akashe-boehme/sexualitaet-und-koerperpraxis-im-islam.html

    Scharia nur heil wenn Kindergenital kaputt. Und umgekehrt, schafiitisches Mädchen von neun oder zehn Jahren unbeschnitten oder muslimischer Junge von 15 oder 16 unbeschnitten bedeutet Schöpfungsordnung (Scharia) kaputt.

    Die Islamkonferenz spürt es (und ‚es ist immer spannend, wenn zwei Symbolsysteme sich berühren‘ bzw. miteinander kollidieren), Scharia oder AEMR, eines von beiden gerät außer Form. Islam and Bodily Integrity:

    Zitat
    The Rules of Respecting Bodily Integrity in Islam

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3516177/

    Nun, dem Dieb islamjuristisch korrekt die Hand abzutrennen, ist ebenso ein integrierter Bestandteil des totalen (totalitären) Sozial- und Körperkonzepts der Scharia wie die Pflichtbedeckung des Frauenkörpers mit dem Hidschab (Schleier).

  5. Jacques Auvergne Says:

    the opinion paper of November 2004, signed by 26 Saudi clerics, who called for Jihad in Iraq

    Vielleicht hat der Freund der Scharia und Bewunderer der Muftis und Scheiche Simon Wolfgang Fuchs (Princeton University) die Angriffswelle längst vergessen, die vor elf Jahren (2004) den Irak terrorisierte: Explosionen in Bagdad, bewaffnete Überfälle auf Polizeistationen, Hinrichtungen auf offener Straße, Autobomben. Ministerpräsident Iyad Allawi musste den landesweiten Ausnahmezustand verhängen. Spirituelle Unterstützung bekamen die Aufständischen aus dem benachbarten Ausland, aus der islamischen Diktatur Saudi-Arabien.

    Im offenen Brief vom 05.11.2004 (nur wenige Tage vor Beginn der amerikanischen Belagerung der Rebellenhochburg Falludscha) erklären 26 saudische Geistliche den bewaffneten Widerstand gegen US-Amerikaner und deren irakische Verbündete für legitim:

    „Wir kämpfen einen heiligen Krieg, um die Angreifer zurück zu schlagen. Widerstand ist ein legitimes Recht. Kein Muslim darf einem Widerständler Schaden zufügen oder Informationen über ihn weitergeben. Stattdessen sollten die Männer des Widerstands unterstützt und beschützt werden.“

    Quelle: DER SPIEGEL vom 07.11.2004 (Terrorserie im Irak: Alawi verhängt den Ausnahmezustand)

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorserie-im-irak-alawi-verhaengt-den-ausnahmezustand-a-326827.html

    Unterzeichnet hatten die Stellungnahme 26 Islamgelehrte aus Saudi-Arabien, darunter der für seine Auftritte bei Fernsehshows bekannte Geistliche Dr. Awad al-Qarni. Derselbe al-Qarni, der sieben Jahre später (2011) über seinen Facebook-Account für jeden entführten israelischen Soldaten 100.000 $ auslobte (erst wenige Tage vorher war Gilat Schalit freigekommen, den Kämpfer der Hamas in Israel entführt hatten und der mehr als fünf Jahre in Gefangenschaft hatte verbringen müssen).

    Ebenfalls zu den Unterzeichnern des Aufrufs zum Dschihad gegen die Amerikaner und ihre irakischen Verbündeten gehörte Scheich Hatim al-Auni, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung seit drei Tagen durch einen Islamwissenschaftler bewerben lässt.

    FAZ vom 21.07.2015, der islambezogene Nichtreformator und Desinformierer Simon Wolfgang Fuchs (Braucht der Islam eine Reformation?) schweigt zur Grundrechtswidrigkeit der Schariapflichten und schreckt nicht davor zurück, die extrem einflussreichen Islamrevolutionäre Yusuf al-Qaradawi und Tahir-ul-Qadri als Retter des globalen friedlichen Zusammenlebens zu loben. Sehr entzückt ihn auch der saudi-arabische angebliche Menschenfreund und irgendwie ernsthaft herangehende Islamreformer Hatim al-Auni.

    Der Name …

    حاتم العوني
    Ḥātim al-ʿAwnī

    … ergibt Transkriptionen wie …

    Hatem al-Aouni
    Hatim al-‚Awni
    Hatim al-Awni
    Hatim al-Auni
    Hatim ibn Arif Awni
    Hatim bin Aref al-Aouni
    Hatim bin ‚Arif al-‚Auni

    Bleiben wir bei Hatim al-Auni (Ḥātim al-ʿAwnī). Der Scheich spielt den Al-Wahhab-Kritiker, in Wirklichkeit will (auch) er Hanbaliyya pur und Herrschaft Allahs sowieso:

    Dr. Ḥātim al-ʿAwnī’s Critiques of Wahhabī Thought

    http://www.islamicreformulations.net/reformers-and-intellectual-reform.php

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    shaykh al-sharif Hatim bin Aref al-Aouni

    http://islamstory.com/en/node/27339

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    BEIRUT, Lebanon – Prominent Saudi religious scholars have called on Iraqis to support militants waging holy war against the U.S.-led coalition forces, saying fighting the occupation was a duty and a right.

    In an open letter to the Iraqi people and posted on the Internet Saturday, 26 Saudi scholars and religious preachers stressed that armed attacks launched by militant Iraqi groups on U.S. troops and their allies in Iraq were “legitimate” resistance. […]

    “Fighting the occupiers is a duty for all those who are able. It is a jihad (holy war) to push back the assailants …,” said the letter. “Resistance is a legitimate right. A Muslim must not inflict harm on any resistance man or inform about them. Instead, they should be supported and protected.”

    Among the 26 scholars who signed the letter are influential Sunni Muslim clerics, Sheik Safar al-Hawali, Sheik Nasser al-Omar, Sheik Salman al-Awdah, Sheik Sharif Hatem al-Aouni and Sheik Awad al-Qarni. […]

    aus: Robert Spencer (Saudi Religious Scholars Support Holy War), auf: Jihad Watch, 06.11.2004

    http://www.jihadwatch.org/2004/11/saudi-religious-scholars-support-holy-war

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    Awad Al-Qarni is one of those who signed the opinion paper in March 2006, calling for the support of the Palestinian people and the Hamas, as well as the opinion paper of November 2004, signed by 26 Saudi clerics, who called for Jihad in Iraq. The Al-Faloja forum, which is identified with Global Jihad, called Al-Qarni the Mufti of the Al-Qaida organization in the Arabian Peninsula.

    (gmbwatch 21.07.2009)

    http://www.globalmbwatch.com/2009/07/21/saudi-cleric-denies-ties-to-egyptian-muslim-brotherhood/

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    Wie IslamOnline am Samstag berichtete, haben zahlreiche islamische Gelehrte in Saudi-Arabien Muslime dazu aufgefordert, der Besatzung des Iraks durch die USA Widerstand zu leisten.

    „Jihad gegen die Besatzer ist eine Pflicht für alle Tauglichen und erfordert keine allgemeine Führung“, so die 26 Gelehrten in einem offenen Brief an das irakische Volk.

    „Widerstand ist ein legitimes Recht und die islamische Rechtslehre verpflichtet das irakische Volk dazu, sich, seine Ehre, sein Land, sein Öl und seine Zukunft gegen die kolonialistische Allianz zu verteidigen, wie es es in der Vergangenheit gegen den britischen Kolonialismus getan hat“, so die Gelehrten. Die „Besatzer sind zweifellos kriegführende Aggressoren, gegen die Religionen zum Kampf aufrufen, bis sie sich geschlagen zurückziehen … wie auch das Gesetz das Recht des Volkes zum Kampf anerkennt“, so die Unterzeichner des Brief, zu denen auch so angesehene Gelehrte wie Safar al-Hawali, Nasser al-Omar, Salman al-Oadah, al-Sharif Hatem al-Awni, Awad al-Qarni und Saud al-Fenesan gehören.

    „Jegliche Unterstützung für militärische Operationen der Besatzungskräfte ist unrechtmäßig und gleichbedeutend mit der Unterstützung von Sünde und Aggression“, sagten sie.

    aus: Islamische Gelehrte fordern Widerstand, von: Freace 06.11.2004

    http://www.freace.de/artikel/200411/061104b.html

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    A group of Saudi religious scholars have signed an open letter urging Iraqis to support jihad against US-led forces. […]

    The 26 signatories – some of whom have been in trouble with the authorities – made their appeal to Iraqis only and stopped short of calling on Muslims outside Iraq to join the struggle. […]

    „At no time in history has a whole people been violated … by propaganda that has been proved false,“ Sheikh Awad al-Qarni, one of the scholars, told al-Arabiya TV. Other signatories included Safar al-Hawali, Nasser al-Omar, Salman al-Awdah and Sharif Hatem al-Aouni.

    Mr Hawali, imprisoned for five years during the 1990s because of his militant views, was once close to Osama bin Laden but has been acting as an intermediary between the Saudi government and al-Qaida elements in the kingdom.

    aus: Brian Whitaker (Saudi call for jihad), in: The Guardian, 08.11.2004

    http://www.theguardian.com/world/2004/nov/08/iraq.saudiarabia

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    A week after the release of kidnapped Israeli soldier Gilad Shalit, top Saudi cleric Dr. Awad al-Qarni is offering a $100,000 reward to anyone who kidnaps Israeli soldiers.

    Al-Qarni’s post has already received more than 1,000 likes and extensive coverage in Hamas-affiliated newspapers in Gaza.

    Al-Qarni is a famous Muslim cleric who often guests on TV shows and operates his own website where he discusses various religious law issues. The Palestine-Islam issue is particularly close to his heart.

    aus: Roee Nahmias (Saudi cleric: Kidnap soldier – get $100,000), auf: Ynetnews (Israel) 25.10.2011

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4138982,00.html

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    Saudi Cleric Offers Reward For Kidnapping Israeli Soldiers

    auch bei den Vlaamse Vrienden van Israël

    http://brabosh.com/2011/10/26/pqpct-dy4/

    Quelle MEMRI

    http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/5747.htm

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    Vorsicht, wenn Simon Wolfgang Fuchs über den Islam schreibt, entsteht Volkspädagogik vom bösen Wahhabismus / Salafismus / Islamismus und der eigentlich menschenfreundlichen Scharia:

    „Was prägt die Doktrin des IS? Ursprünglich unpolitisches salafistisches Gedankengut verschmolz im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts mit Positionen der ägyptischen Muslimbrüder, die Gottes direkte Herrschaft in Form seines Gesetzes einforderten und bewaffnete Aufstände gegen die ungläubigen, repressiven Regierungen in der arabischen Welt propagierten. Den Rahmen für eine solche Synthese boten die religiösen Institutionen der älteren, aber ebenfalls dezidiert aktivistischen Reformbewegung des wahhabitischen Islams. Diese hat ihren Ursprung auf der Arabischen Halbinsel, wo Muhammad ibn Abd al-Wahhab im achtzehnten Jahrhundert einen strikten Monotheismus predigte. Die religiöse Führung in Saudi-Arabien stellt sich in seine Tradition und näherte sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr salafistischen Positionen an.

    Diese Synthese aufzubrechen und den durch Reformen dieser Spielart entstandenen Schaden rückgängig zu machen ist ein extrem schwieriges Unterfangen. Ein Mann, der diesen Kampf auf sich genommen hat, ist der saudische Gelehrte Hatim al-Auni, der zur besten Sendezeit im Fernsehen des Königreichs aufgefordert wurde, seine kontroversen Thesen öffentlich zu verteidigen. Al-Auni ist der Überzeugung, dass Muhammad ibn Abd al-Wahhab einer Reihe von Fehleinschätzungen aufgesessen ist. Seine bedingungslose Verurteilung einer Mehrheit aller Muslime als Ungläubige, die durch ihren Lebenswandel den Pfad des Monotheismus verlassen hätten und dafür zu töten seien, sei im Lichte der islamischen Tradition nicht haltbar. Saudische Gelehrte sollten anerkennen, dass das Problem mit dem IS und ähnlichen Bewegungen nicht in einer Verfälschung des wahhabitischen Erbes liege, sondern gerade in der Umsetzung der wahhabitischen Kernaussagen. Die Innovationen, die Reformen des achtzehnten Jahrhunderts samt ihrer späteren Erweiterungen, müssten zurückgenommen werden.“

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/braucht-der-islam-eine-reformation-13712121-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

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    Leider ist Fuchs in diesen Monaten nicht allein beim Lobgesang auf den Muslimbruder-Cheftheologen und ECFR-Scheich Yusuf al-Qaradawi. Nein, im Januar 2015 erfolgte ein Großangriff an Islamschönfärberei, von London aus und finanziert durch das Islamic Reformulations Project:

    Reformers and Intellectual Reformulation in Contemporary Islam

    A Two-Day Symposium, 29.-30.01.2015
    Held at SOAS and QMU London

    [einige der Londoner Vorträge, Princeton-Islamverherrlicher Fuchs hier am Schluss]

    Mohammed Drammeh (Qatar Faculty of Islamic Studies), “Ṭāhā ʿAbd al-Raḥmān and the Question of Philosophical Reform in Arab World”

    Jawad Anwar Qureshi (University of Chicago), “Countering Reform: Saʿīd Ramaḍān al-Būṭī (1929-2013) and the Parameters of maṣlaḥa”

    David Warren (University of Manchester), “Yūsuf al-Qaraḍāwī and the Reform of the Islamic Legal (fiqh) Tradition”

    Salman Younas (University of Oxford), “A Conservative Jurist’s Approach to Reform: Ashraf ʿAlī al-Thānawī on Women’s Political Leadership” [Genaues zu Maulana („Meister“) al-Thānawī / al-Thānwī / Ashraf Ali Thanvi in nächster Zeit auf Blog Sägefisch]

    Yasir Qadhi (Rhodes College), “Reformation or Reconstruction? Dr. Ḥatim al-ʿAwnī’s Critiques of Wahhabī Thought” [ Der durch Islamverharmloser Simon Wolfgang Fuchs angepriesene Hatim al-Auni ]

    Omar Anchassi (QMUL), “On the Art of Removing One’s Turban: Fazlur Rahman, Zakāt and the Impossible State”

    Kamaluddin Ahmed (Freie Universitat), “Renewal Through Reform: The Contemporary Jurisprudence of Justice Mufti Muḥammad Taqī Usmānī

    Katie Merriman (University of North Carolina at Chapel Hill), “Freedom By Our Own Hands: The Revolutionary Theology of Warith Deen Mohammed

    Simon Wolfgang Fuchs (Princeton University), “Denigration, Deception, and Denial: Muhammad Ḥusayn Najafī Ḍhakkō and the Limits of Shīʿī Reform in Pakistan”

    http://www.islamicreformulations.net/reformers-and-intellectual-reform.php

    [Unten Stichworte zu einigen der Top-Islamisierer]

    ISLAMIC REFORMULATIONS

    Beginning in September 2012, Islamic Reformulations will run until September 2015. The project is led by Robert Gleave.

    http://www.islamicreformulations.net/

    Principal Investigator:
    Robert Gleave

    Research Fellow:
    Dr Mustafa Baig

    http://www.islamicreformulations.net/people.php

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    American, black, sunni-mainstream, 100 % schariatreu:

    Warith Deen Mohammed

    In 1999, he was elected to the Islamic Society of North America’s Shura Board […]

    While emphasizing unity within the Muslim community, Warith Deen Mohammed called upon the American Muslim community to establish a new school of „Fiqh“, a code of conduct for the observance of rituals, morals and social legislation in Islam.[86] He told ISLAMICA magazine in 2008 that he felt that the Madhhab—the schools of thought within Fiqh—were geographically influenced and should be regionally developed, suggesting that „I think we are gradually getting a sense of madhabs in America, especially those like me. We are getting a sense of madhabs. And with the coming generation I think that we will be getting a much stronger sense of it. It is coming more and more.

    In 1977 he formed the Committee for the Removal of All Images that Attempt to Portray the Divine (C.R.A.I.D.)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Warith_Deen_Mohammed
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    Mitglied in der IUMS (Internationale Union Muslimischer Gelehrter) und daher IUMS-Führer Yusuf al-Qaradawi treu ergeben. Zielt auf die zum Standardprogramm der Muslimbruderschaft gehörende berüchtigte „Mittigkeit“, al-wasaṭiyya:

    Taha Abd al-Rahman
    Taha Abdurrahman
    Ṭāhā ʿAbd-ar-Raḥmān

    Ein marokkanischer Philosoph und Theologe. Er ist der Präsident des Wisdom Circle for Thinkers and Researchers (منتدى الحكمة للمفكرين والباحثين / Weisheitsforums für Denker und Forscher), Marokko. Er ist Direktor des Al-Umma Al-Wasat Magazine (مجلة الأمة الوسط) der Internationalen Union muslimischer Gelehrter (الاتحاد العالمي لعلماء المسلمين / al-Ittihad al-Alami li-Ulama al-Muslimin)[1].

    Er unterrichtet seit über 30 Jahren Logik an der Mohammed-V.-Universität. Er hat den Marokkanischen Buchpreis (Moroccan Book Prize) zweimal gewonnen und erhielt den ISESCO-Preis für islamische Philosophie im Jahr 2006.

    Er war einer der 138 Unterzeichner des offenen Briefes Ein gemeinsames Wort zwischen Uns und Euch (engl. A Common Word Between Us & You)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Taha_Abd_Al-Rahman

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    Said Ramadan al-Bouti
    Saʿīd Ramaḍān al-Būṭī

    https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Sa%CA%BF%C4%ABd_Ramad%C4%81n_al-B%C5%ABt%C4%AB

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    Mufti, OIC-Stratege, Allahs globaler Kassenwart:

    Taqi Usmani
    Taqī Usmānī

    Mufṭī Muḥammad Taqī Usmānī is one of the leading experts in the fields of Islamic Jurisprudence and Economics. Born in Deoband in 1362H (1943 CE), he graduated par excellence form Dars-e-Nizāmi at Dar ul-‚Ulūm [Darul Uloom], Karachi, Pakistan. Then he specialized in Islamic Jurisprudence under the guidance of his eminent father, Mufṭī Muḥammad Shafi, the late Grand Mufti of Pakistan. Since then, he has been teaching ḥadīth and Fiqh at the Dar ul-‚Ulūm, Karachi.

    He also holds a degree in law and was a Judge at the Shari’ah Appellate Bench of the Supreme Court of Pakistan till recently.

    He is a consultant to several international Islamic financial institutions and has played a key part in the move toward interest free banking and the establishment of Islamic financial institutions. He is considered to be an authority on this subject.

    He is the deputy chairman of the Jeddah based Islamic Fiqh Council of the Organization of Islamic Conference (OIC).

    http://islamicstudies.islammessage.com/Article.aspx?aid=175

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    An Introduction to Islamic Finance
    Mufti Muhammad Taqi Usmani

    http://www.amazon.de/Introduction-Islamic-Finance-Muhammad-Usmani/dp/8171012361

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    Tahir-ul-Qadri
    Ṭāhir al-Qādrī

    Positionen

    2001 verlangte Qadri, sobald Muslime in einem Gebiet die Mehrheit stellen, solle es eine koranbasierte islamische Gesellschaftsordnung geben. Diese würde Freiheit, Wohlstand und Frauenrechte sowie Rechte für die Nichtmuslime optimal gewährleisten.

    Religionspolitisch wegweisend bleibe die Verfassung von Medina, Referenzmodell und Nukleus für die Umma (muslimische Weltgemeinde). Über keine von Menschen gemachte Verfassung könne behauptet werden, dass sie der von Gott (Allah) geschaffenen Verfassung überlegen sei.

    Der einstige Berater am Schariagericht und am Obersten Gerichtshof Pakistans glaubt an die sittliche und politische Überlegenheit des Islamischen Gesetzes (Scharia), das Koran und Sunna jedem Staat anbieten. Islam sei eine auf politische Aktivität und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zielende Weltanschauung und Lebensweise. Tahir-ul-Qadri glaube fest an Demokratie und Menschenrechte, und behauptet, dass der letzte Rahmen aller Rechte, also auch der Menschenrechte, durch den Islam (Koran und Sunna; Scharia) vorgegeben und gewährleistet sei.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Tahir-ul-Qadri

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    Gegen den sich aus Koran- und Sunnagehorsam ergebenden, totalitären Din und die nichtreformierbare Schöpfungsordnung Scharia sind die universellen Menschenrechte durchzusetzen. Das Thema des Jahrhunderts – oder Jahrtausends.

    Scharia allenfalls für den Flugverkehr der noch nachzuweisenden Engel und Dschinnen, auf Erden weg mit den Schariagesetzen. Schluss mit Apostasieverbot, Dhimmi-Konzept, Harbi-Konzept, der Polygamie und den Heiratsverboten, dem Talaq, dem Zwang zum Hidschab, der Genitalbeschneidung an Jungen und Mädchen. Die Menschheit hat ein Islamproblem. Einziger Ausweg für Nichtmuslime wie Muslime: Islambändigung, -zähmung, -säkularisierung.

    Lesetipp zum Thema Islamreform:

    Reformiert euch! Warum der Islam sich ändern muss

    Ayaan Hirsi Ali

    http://www.amazon.de/Reformiert-euch-Warum-Islam-%C3%A4ndern/dp/3813506924

  6. Jacques Auvergne Says:

    Die Machtübernahme der irdischen Stellvertreter Allahs und Mohammeds, der Lotse geht an Bord. ECFR-Scheich Mustafa Cerić jetzt bei Bajrambejamin Idriz Künstlername Benjamin Idriz im MFI-Kuratorium. Ein paar Dhimmis lässt man (beim erneuerten Medinavertrag) mitmachen

    ::

    Gestalt nimmt inzwischen das Kuratorium des MFI an. Das Gremium soll die Arbeit des Vereins begleiten, inhaltliche Anstöße geben und es nach außen repräsentieren. Als Gründungsmitglieder haben laut Imam Idriz der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der Präsident des Zentralkomitees der Katholiken, Alois Glück, Stadtrat Marian Offman (CSU) und Großmufti Emeritus Mustafa Cerić, der Präsident des Bosniakischen Weltkongresses, zugesagt. Angefragt habe Idriz auch bei Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), auf Antwort warte er noch.

    aus: Bernd Kastner (Stadt verlangt 4,4 Millionen für Moscheegrundstück), in: Süddeutsche Zeitung 28.07.2015

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-forum-fuer-islam-stadt-verlangt-millionen-fuer-moscheegrundstueck-1.2584548

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    „Das Münchner Forum für Islam (MFI) beruft Alois Glück, den Chef des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Heinrich Bedford-Strohm, den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche, CSU-Stadtrat Marian Offman von der Israelitischen Kultusgemeinde und Großmufti Emeritus Mustafa Cerić, den Präsidenten des Bosniakischen Weltkongresses, in das Gremium.“

    aus: Felix Müller (Islamzentrum: Kirchen im Moschee-Kuratorium), in: Merkur 31.07.2015

    http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/islamzentrum-muenchen-kirchenvertreter-moschee-kuratorium-berufen-5296168.html

    ::
    ::

    Münchner Forum für Islam (MFI)
    Newsletter Ausgabe 03/10.2.2015

    „Kritisch-Denken“ mit Prof. Khorchide

    Am Sa. 24.1.15 war der Konferenzsaal der Penzberger Moschee bis zur letzten Reihe voll. Am So. 25.1.15 mussten im MFI viele stehen; die Räumlichkeiten waren überfüllt. Die Anwesenden waren neugierig auf den Vortrag von Prof. Mouhanad Khorchide […]

    IMAM IDRIZ IN DER SICHERHEITSKONFERENZ

    Auf Einladung von Dr. Hubertus Hoffmann, CEO von World Security Network, hat Imam Benjamin Idriz an einem Frühstücks-Gespräch über „Islam und IS“ teilgenommen. … presentation of the book of WSN President Dr Hubertus Hoffmann on „Codes of Tolerance“ in Arabic and German with former Prime Minister (2007-2013) and Foreign Minister (1992-2013) Sheikh Hamad al Thani from Qatar

    ___p://www.islam-muenchen.de/wp-content/uploads/2015/02/NEWSLETTER-3.pdf

    Vortrag von Prof. Dr. Bülent Uçar am 7. Juni 2015

    ___p://www.islam-muenchen.de/vortrag-von-prof-dr-buelent-ucar-am-7-juni-2015.html

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    Mustafa Ceric is tied to the Global Muslim Brotherhood through his membership in the European Council for Fatwa and Research (ECFR), headed by global Brotherhood leader Youssef Qaradawi and by his participation in the UK-based Radical Middle Way comprised of a wide range of associated scholars representing the global Muslim Brotherhood. […] In November 2012, the International Union of Muslim Scholars, headed by Qaradawi, was expected to send a delegation to the Gaza Strip that included Dr. Ceric who is known to be a member of the IUMS.

    Global Muslim Brotherhood Daily Watch (GMBDW)

    http://www.globalmbwatch.com/mustafa-ceric/

  7. Cees van der Duin Says:

    Islam needs reformers, not moderates

    Ali A. Rizvi

    Warum der Islam doch etwas mit Terrorismus zu tun hat

    Huffington Post, 17.11.2015


    […] Was sollen Nicht-Muslime denken, wenn selbst moderate Muslime wie Ihr genau die Worte und das Buch verteidigen, das diese Fundamentalisten genauso mühelos zitieren, um eine Rechtfertigung für Ihre Morde zu präsentieren – perfekt und unfehlbar? […]

    Wir stehen hier vor einem offensichtlichen Dilemma. Die Überzeugung, dass der Koran das Wort Gottes ist, das nicht infrage gestellt werden darf, ist ein Grundsatz des islamischen Glaubens.

    Muslime weltweit, fundamentalistisch oder fortschrittlich, halten sich daran. Viele von Euch sind der Meinung, dass es einem Abschwören des Glaubens gleichkommt, diesen Grundsatz zu lockern. […]

    Ich höre diese Diskussionen über eine Reform des Islam schon mein ganzes Leben lang. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der erste Schritt aller grundlegenden Reformen ein Überdenken des Konzepts der schriftlichen Irrtumslosigkeit ist. […]

    In den meisten muslimischen Haushalten wird der Koran auf dem höchstmöglichen Platz platziert. Bei uns war es auf dem obersten Bord eines Bücherregals. Er kann nicht berührt werden, es sei denn, es wird zunächst eine Reinigungszeremonie durchgeführt. Er darf nicht von Frauen gelesen oder rezitiert werden, die grade ihre Menstruation haben. […]

    Es gab viele Dinge im Koran, von denen wir nicht wussten, dass sie so dort standen. Genau wie Aslan dachten auch wir fälschlicherweise, dass harte Strafen in Saudi-Arabien wie Köpfen oder das Amputieren von Gliedmaßen etwas Kulturelles und nichts Religiöses seien.

    Später lernten wir, dass der Koran tatsächlich das Köpfen als Strafe vorsieht, und in Sure 5, Vers 38 ist deutlich zu lesen, dass Dieben, ganz gleich ob Mann oder Frau, die Hand amputiert werden solle.

    Es gibt aber auch eine ganze Reihe anderer Dinge, von denen angenommen wird, dass sie im Koran zu finden sind. Dem ist jedoch nicht so. Ein berühmtes Beispiel ist der Hijab oder die Burka. Weder das eine noch das andere wird im Koran erwähnt. Auch ist an keiner Stelle von der Steinigung als Strafe zu lesen. Dieses wird im Hadith (der Sunna, der Überlieferungen der Handlungen und Aussprüche des Propheten) und sogar im Alten Testament erwähnt, aber nicht im Koran.

    Weder männliche noch weibliche Beschneidung finden im Koran Erwähnung. Wieder jedoch kann beides im Hadith nachgelesen werden. Als Aslan das Thema weibliche Beschneidung diskutierte, vermied er es zu erwähnen, dass von den vier sunnitischen Rechtsschulen die Schafi’i Schule die weibliche Beschneidung vorschreibt und die anderen drei Schulen es empfehlen.

    Aus diesem Grund beträgt die Häufigkeit von weiblicher Beschneidung in Indonesien, dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit und dem Land, die meisten davon Schafi’i, und das Land, in dem laut Aslan Frauen den Männern zu 100% gleichgestellt sind, mindestens 86%. Mehr als 90% der Familien unterstützen diese Praxis.

    In dem Land mit der größten arabischen muslimischen Bevölkerung, Ägypten, beträgt die Rate der weiblichen Beschneidungen über 90%. Also ja, sowohl männliche als auch weibliche Beschneidung ist älter als der Islam, aber es ist falsch zu sagen, dass keine Verbindung zu der Religion besteht. […]

    Wenn ihr denkt es sei rassistisch, den Islam zu kritisieren, dann sagt ihr im gleichen Atemzug, dass der gesamte Islam eine einzige Rasse sei. […]

    Der Islam braucht in der Tat Reformer, keine moderaten Muslime. Und Wörter wie „Reform“ passen einfach nicht so gut zu Wörtern wie „Unfehlbarkeit“. Der Zweck der Reformen ist es, Dinge zu verändern, das System zu reparieren und ihm eine neue Richtung zu geben. Und um etwas zu reparieren, muss man sich eingestehen, dass es kaputt ist, und nicht einfach nur kaputt scheint. […]

    Sie waren radikal. Rebellen. Reformer. So wird der Wandel vorangetrieben. Alle Revolutionen waren einmal Rebellionen. Der Islam selbst ist so entstanden. Offen problematische Ideen aufzugreifen ist nicht bigott. Es ist keine Blasphemie. […]

    http://www.huffingtonpost.de/ali-a-rizvi/warum-islam-doch-etwas-mit-terrorismus-zu-tun_b_8579988.html


    An Open Letter to Moderate Muslims

    In most Muslim households, the Quran is physically placed at the highest place possible. In our house, it was at the top of a tall bookshelf. It cannot be physically touched unless an act of ablution/purification (wudhu) is first performed. It cannot be recited or touched by menstruating women. […]

    Neither male nor female circumcision (M/FGM) are found in the Quran. Again, however, both are mentioned in the hadith. When Aslan discussed FGM, he neglected to mention that of the four Sunni schools of jurisprudence, the Shafi’i school makes FGM mandatory based on these hadith, and the other three schools recommend it. This is why Indonesia, the largest Muslim country in the world, mostly Shafi’i, where Aslan said women were „absolutely 100% equal“ to men, has an FGM prevalence of at least 86%, with over 90% of families supporting the practice. And the world’s largest Arab Muslim country, Egypt, has an FGM prevalence of over 90%. So yes, both male and female genital cutting pre-date Islam. But it is inaccurate to say that they have no connection whatever to the religion.

    http://www.huffingtonpost.com/ali-a-rizvi/an-open-letter-to-moderat_b_5930764.html


    Ali A. Rizvi

    http://www.huffingtonpost.de/ali-a-rizvi/


    Auch auf Twitter

    Pakistani-Canadian Writer. Musician. Physician. Working on my first book, The Atheist Muslim (2016).

    Ali A. Rizvi

    https://twitter.com/aliamjadrizvi

  8. Edward von Roy Says:

    [ Von Paul Nellen. Die Achse des Guten, 01.05.2016. ]

    […] Am Ende schließen die Synagogen, die Juden verlassen das Land, die Muslime übernehmen ihre Häuser und Gebetsstätten. So wie jetzt in Marseille, die einen raus, die anderen rein. […]

    „In Marseille wird eine Synagoge Moschee. Denn wegen des erstarkenden Antisemitismus verlassen die Juden das Stadtzentrum. Die Muslime übernehmen.“ […] Und hier die heiligen Verse, nach denen sich das Neue aufmacht, das Alte abzulösen:

    „Allah hat euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über all ihre Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet.“ (Sure 33,28) …..„Und bekämpft auf Allahs Pfad, wer Euch bekämpft… Und kämpft gegen sie (die Ungläubigen), … bis nur noch Allah verehrt wird!“ (Sure 2:190, 193)….. „Mir wurde aufgetragen, alle Männer so lange zu bekämpfen, bis sie sagen: Es gibt keinen Gott außer Allah“ (Mohammeds Abschiedsbotschaft vor seinem Tod, März 632).

    Natürlich alles aus dem Zusammenhang gerissen (wie übrigens auch immer alle Verse, die das friedliche Gegenteil belegen sollen). Aber im Zusammenhang sind die Ergebnisse am Ende auch bloß immer dieselben.

    http://www.achgut.com/artikel/juden_raus_moslems_rein

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    […] Die Hafenstadt Marseille hat 800.000 Einwohner, darunter rund 250.000 Araber und rund 80.000 Juden. Die [durch den Verein Al-Badr betriebene] Umwandlung der Or-Thora-Synagoge [rue Sainte-Dominique (1er)] in eine Moschee steht symbolisch für den seit Jahren anhaltenden Trend in Marseille.

    Wegen des erstarkenden Antisemitismus verlassen viele Juden das Stadtzentrum. In den letzten 16 Jahren sind bereits zehntausende Juden in die Mittelschicht-Gegenden im Süden von Marseille umgezogen […]

    Mit dem Umzug in den Süden von Marseille gehen viele Juden auch nicht mehr in die Synagoge im Stadtzentrum, weil dies unsicher ist. Allein von Oktober bis Januar gab es drei Vorfälle, wo Muslimen mit Messern auf Juden losgingen.

    Nachdem in Marseille ein junger Muslim einen jüdischen Lehrer mit einer Machete verletzt hatte, empfahl die jüdische Gemeinde im Januar, die Kippa nicht mehr in der Öffentlichkeit zu tragen. Die Juden müssten sich vorübergehend „ein bisschen verstecken“, sagte der Vorsitzende des sogenannten israelitischen Konsistoriums in Marseille Zvi Ammar.

    (Marseille: Synagoge wird in Moschee umgewandelt. Von: Ferdinand Hauser, in: Ferry House, 28. April 2016)

    http://www.ferryhouse.ag/marseille-synagoge-moschee-umgewandelt/

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    MARSEILLE, France — After a teenager used a machete to injure a Jewish teacher wearing a kippa, or skullcap, on Monday in France, the country’s Jewish community is debating whether it’s safe to continue to wear this outward sign of Judaism.

    Monday’s assault on teacher Benjamin Amsellem, waged by a 15-year-old boy who said he did it for the Islamic State, marks the third of its kind in Marseille in the span of a few months. Three people stabbed another teacher in November 2015, and a month earlier, a drunk assailant attacked three Jews near a synagogue in the city. […]

    (Maxime Bourdier, HuffPost France, 13.01.2016 )

    http://www.huffingtonpost.com/entry/anti-semitic-attacks-marseille_us_5696ace5e4b0b4eb759ce7b8

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    Change of faith: Marseille Synagogue bought at €400k, to be turned into mosque

    A synagogue in Marseille, a city in southern France city with a large Muslim population, was reportedly bought for nearly 400.000 euros by a Muslim association and will be transformed into mosque

    https://www.rt.com/news/341175-marseille-synagogue-turned-mosque/

    Prix du bien ? On parle d’environ 400.000 €. Une aubaine pour les responsables de la synagogue.

    400.000 €, le prix de la transaction entre juifs et musulmans

    http://www.laprovence.com/article/societe/3906598/marseille-la-synagogue-soffre-aux-musulmans.html

    Al-Badr

    Al-Badr est une association islamique à but non lucratif créé en Septembre 2009 suite à une volonté d’acquérir des lieux permettants aux musulmans de pratiquer leur culte, dans un cadre sain et conforme à notre religion. Nous considérons que les musulmans et les jeunes en particulier doivent avoir l’opportunité d’apprendre leur religion en s’appuyant sur l’étude du Coran, la Sunna selon la compréhension des pieux prédécesseurs. [ السلف الصالح as-salaf aṣ-ṣāliḥ. Die rechtschaffenen Altvorderen. ]

    http://www.al-badr.fr/asso/presentation

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    https://www.facebook.com/badr13marseille/

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    [ Was ist Salafismus? ]

    Purify and Educate

    Bärte, Burkas, Betproteste. Zu leben wie die korrekt handelnde Urgemeinde, den verwehenden Fußspuren des Propheten und der rechtgeleiteten Altvorderen (as-salaf aṣ-ṣāliḥ) genau nachzufolgen ist das Anliegen der Revivalisten oder Salafisten. Von Edward von Roy.

    Inhalt

    1. Verstoße alles Nichtislamische und halte dich den Ungläubigen fern! Das geheiligte und heilssichernde Verhalten der Meidung, al-barāa

    2. Das islamisch korrekte Verhalten durchsetzen, bei Bedarf mit Gewalt: ḥisba

    3. Frommheit oder Frevel? Tauhid oder Schirk?

    4. Der Taghut, der Götze

    5. Das salafistische Doppelprogramm: Reinigen und Erziehen (at-taṣfīya wat-tarbīya)

    6. Rebellische Inseln kultureller Gegenmoderne. Salafismus als Verweigerung der universellen Menschenrechte

    7. Die postmodernen Erklärer des Weges: Mit Abdullahi Ahmed an-Na’im, Mathias Rohe und Mustafa Cerić in die religiös begründete Rechtsverschiedenheit einziehen

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/05/09/235/

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