Ägyptens Religionsminister

الوزير اوقاف

al-Wazīr al-Auqāf

Minister für heilssichernde Stiftungen

Allahs Münchner Philosoph

Zum Interview »Es gibt Auffassungen, die verändert werden können« mit dem 1933 geborenen Philosophen Prof. Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq), abgedruckt in »Praxis Geschichte« Ausgabe 4/2006 (46-49) stellt Jacques Auvergne einige Zwischenrufe in den zunehmend multikulturellen Raum der in Ausdünnung befindlichen säkularen (freiheitlichen) Demokratie.

Nach dem Waqf, der Islamischen Stiftung, trägt Ägyptens Religionsminister den Titel The Minister of Awqaf. Der im Jahre 1933 geborene »Minister für die Allah wohlgefälligen Stiftungen« ist damit die reguläre Nummer zwei der islamischen irdischen Hierarchie des Landes der Pyramiden, der am 10.03.2010 verstorbene Großscheich Muhammad Sayyid Tantawi (Muḥammad Sayyid Ṭanṭāwī) war als Großimam der Azhar-Moschee die erste Sprosse der ägyptischen al-miʿrāǧ, der islamischen Himmelsleiter, ganz oben hält freilich Allahgott die miʿrāǧ-Leiter Sekunde für Sekunde im Lot und die vertikalen hölzernen Holme bleiben Sunna und Scharia. Den Nichtmuslimen erzahlt man, mit dem Ziel, sie zum Islam zu locken, es gäbe keine Hierarchie klerikaler Befehlsgeber und der Islam sei egalitär.

Der Verteidiger der den Segen der Gottheit aufs kulturrassistische ägyptische Gemeinwesen herabrufenden Glaubenspraxis, den seit Jahren pragmatisch im Untergrund lebenden Ex-Muslim und Neo-Christen Mohammed Beshoy Hegazy ebenso baldmöglich wie islamisch-würdevoll vom Leben zum Tode zu befördern, war am 25.10.2007 geschätzter Dialogpartner der 1986 ins Leben gerufenen Osnabrücker »Friedensgespräche« um entgrenzt tolerante Professoren wie Dr. Reinhold Mokrosch und Dr. Roland Czada. Gegen die Einladung Zakzouks nach Osnabrück erhoben sich zivilcouragierte Stimmen, mit der trefflichste Protest wurde vom Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten (BDB, die nachmalige Bürgerbewegung Pax Europa) in Form einer Presseerklärung formuliert (1).

Mokrosch, Reinhold Mokrosch, Uni Osnabrück. 1984-2005 Professur für „Evangelische Theologie: Praktische Theologie / Religionspädagogik“; frühe Forschungen zu „Tillich und Schelling“, später zu Luther und Bonhoeffer. War Leiter der Forschungsstelle „Werte-Erziehung in Religion und Gesellschaft“. Mokrosch gilt manch einem und sieht sich selbst als Experte für „Religionspädagogik, Interreligiöse und islamische Religionsdidaktik, Kirchengeschichtsdidaktik, Didaktik des Ethikunterrichts, Wertebildung“. Seit 1997 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rates der Osnabrücker Friedensgespräche. Nach seiner Emeritierung (2005) Bekundung, am christlich-islamischen Dialog weiterarbeiten und Handbücher zur Friedenspädagogik und Wertethik veröffentlichen zu wollen. Gemeinsam mit Werner Haussmann, Hansjörg Biener und Klaus Hock gab Reinhold Mokrosch das »Handbuch Friedenserziehung: interreligiös – interkulturell – interkonfessionell« heraus, in dem Hans Küng als Autor nicht fehlt. Mit Arnim Regenbogen 2009 Herausgeber von »Werte-Erziehung und Schule: Ein Handbuch für Unterrichtende«, wo Leute wie Johannes Lähnemann oder die strengstens schariatreue Kölner Fundamentalistin Rabeya Müller veröffentlichen.

Czada, Roland Czada, Uni Osnabrück. Erlernte allerlei aus Politik-, Kultur- und Verwaltungswissenschaft. Moderierte am 26.02.2010 an der Uni Osnabrück eine Veranstaltung innerhalb der Tagung: »Imamausbildung in Deutschland: Islamische Theologie im europäischen Kontext« (25.02.2010 bis 27.02.2010), für die als Veranstalter „ZIIS – Zentrum für Interkulturelle Islamstudien, Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern und dem Niedersächsischen Innenministerium“ gezeichnet hatte. (2).

An der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität promovierte Mahmoud Hamdi Zakzouk (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq) im Fach Philosophie mit einem Vergleich zwischen dem jenseitszentrierten Machttheoretiker al-Ghazali und dem französischen Philosophen und Mathematiker Descartes (1596-1650, dualistischer Mechanizismus über der alldurchwaltenden Doppelsphäre Geist-Welt, im übrigen humane Berufenheit zum Wissenserwerb nach Maßgabe des „Cogito ergo sum“). Wie kein anderer außer vielleicht Mohammed beziehungsweise Allahgott selbst trug der im Jahre 1111 verstorbene Perser al-Ghazali dazu bei, jeden Bereich des Lebens, beispielsweise jeden kaufmännischen und handelsrechtlichen, der Pflichtenlehre der Scharia explizit untertan zu machen, womit ab sofort auch dort eine jede begangene Pflichtwidrigkeit heilsgefährdende Folgen hat. Hatte sich Politiker Mohammed eher auf das Anordnen von Mordaufträgen und Durchführen von Beutezügen und Steinigungen beschränkt, strickte al-Ghazali, islamisch betrachtet vollendet konsequent, das Webmuster der Rechtssprechung der Scharia gewissermaßen bis an den Rand des Weltalls, insofern folgerichtig, als dass Allahgott immer global gedacht hat und die heutige Umma ein über alle Kontinente aufgeblähter altarabischer Stamm ist. Die nichtmuslimischen Glaubensnationen gleichen götzendienerischen Oasensiedlungen und sollten doch wohl besser zivilisatorisch veredelt werden, islamisiert.

Im bewegtesten Jahr der vielfach gründlich emanzipatorisch gedachten, zumeist aber rasch wertebeliebig-spaßkulturell sprich wirkungslos gewordenen Studentenrevolte, im Jahre 1968, trat der Ägypter Zakzouk eine Professur für Philosophie an der Kairoer al-Azhar an. Sechs Jahre früher war der perfekt Deutsch sprechende Zakzouk noch DAAD-Stipendiat im westlichen Mittelhessen gewesen, im schönen Marburg. An jener traditionsreichen Institution also ließ Professor den akademischen Nachwuchs Ägyptens ein wenig denken, die in Deutschland immer wieder mit etwas verlegenem Lächeln Universität genannt wird, obwohl dort dem Vorbehalt der Ratio, der seit Renaissance und Aufklärung und eigentlich bereits seit Platon und Vergil maßgeblich für freies Denken ist, der auf die Rettung der Seele zielende Schariavorbehalt vorangestellt wird, der wie nebenbei eine misogyne Sexualpolitik (Hidschab) und kulturrassistische Realpolitik (Kalifat) befördert und verlangt.

Ein Verweigern der kulturellen Moderne geht mit dem Scharia-Kult einher, zu der den berüchtigten Dialogbeauftragten aus Kirche und Wohlfahrtsverband seit ein paar Jahren leider nicht viel mehr einfällt, als zu klagen, all das sei zwar irgendwie bedauerlich, habe aber nichts mit dem „eigentlichen“ Islam zu tun. Auf unsere Gegenfrage, ob Hidschab und Fiqh unislamisch seien, schweigen die wohldotierten Islamversteher und verweisen auf den mit Yusuf al-Qaradawi korrespondierenden und jahrelang der Milli Görüs zugeneigten Penzberger Vorzeigeimam Benjamin Idriz, der im Mai 2010 zur Gegenfrage übergeht, „was denn die Sharia sei und wo das stünde (3)“. 2009 äußerte Idriz bereits grinsend die nicht ernst gemeinte Frage, in welchem deutschen Buchhandel er denn die gedruckte, geheimnsivolle Scharia erwerben könne, vom Curriculum der weltweit aktiven sunnitisch-hanafitischen Deobandi um ihr pakistanisches Studienzentrum Darul-Uloom, vom schariatreuen Lehrplan der höchste Autorität genießenden Kairoer al-Azhar oder vom Schariastudium des in Mittelfrankreich (Region Morvan, Saint-Léger-de Fougeret bei Château-Chinon, Département Nièvre) gelegenen, der Muslimbruderschaft nahestehenden Predigerzentrums Institut Européen des Sciences Humaines (IESH) distanziert sich Herr Idriz mit keiner Silbe.

Der Minister für heilssichernde Stiftungen legt los:

Man spricht heute gerne davon, dass der Islam keine Aufklärung wie Europa erlebt habe. Aber wenn man den Grund hierfür kennt, wird man sich darüber nicht wundern. Er liegt in den Lehren des Islams, der von Anfang an gegen die Autorisierung von Machtbefugnissen religiöser Autoritäten auftrat.

Da fragt man sich doch, ob Aufragsmörder Mohammed nun nicht autoritär genug war oder aus aber islamischer Sicht nicht ausreichend religiös.

Europa erlebte die Herrschaft der Kirche und die lange Zeit andauernden Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Staat. Schließlich versuchte Europa, sich ganz von der Vorherrschaft der Kirche zu befreien. Zu diesem Zweck waren die Epochen der Renaissance und der Aufklärung nötig.

Geschichte ist ein offener Prozess, ein handelndes Subjekt namens Europa hat es in jenen Jahrhunderten zwischen Mailand und London gar nicht gegeben, vielmehr gab es Männer und Frauen, die ihr Leben, ihr Denken, Sprechen und Schreiben und nicht zuletzt ihre Sexualität selbst bestimmen wollten, ohne sich von den mächtigen und gewaltbereiten Wortführern der, deutlich gegen die jesuanische Intention, Staat gewordenen Kirchenreligion gängeln zu lassen. Mohammed hingegen war Militärseelsorger und Staatsführer in einem, absoluten Gehorsam fordernder Feldherr ebenso wie die menschgewordene Schwelle zum Paradies. Sicherlich hat Jesus gesagt: „Keiner kommt zum Vater denn durch mich“, was man ja einmal etwas respektlos mit dem „Du kommst hier nicht rein!“ eines heutigen halbseidenen Club-Türstehers vergleichen könnte und wobei einem der Unterschied zum Islam klar wird, der darin besteht, dass der Nazarener die völlige Gewaltlosigkeit predigte und eine transparente, egalitäre Ethik sogar für Ausländer, Sünder und Frauen verlangte, während Allahs Liebling im Auftrag der die Ehebrecherin steinigenden und dem bekennenden Islamapostaten den Kopf abhackenden Gottheit als jenseitsverliebter Despot auftrat.

Gelegentlich ist das Christentum militant geworden trotz seines radikal friedfertigen Gründers, der künftige Islam aber mag demokratietauglich werden, obwohl es Mohammed gegeben hat.

Im Islam gibt es grundsätzlich keine religiös legitimierte Vorherrschaft und Hierarchie religiöser Würdenträger.

Sagt der zweithöchste Würdenträger Ägyptens. War der seit mehr als einem Jahrtausend doktrinär als perfekt zu verstehende Mohammed denn etwa gar kein religiöser Würdenträger? Oder trat Mohammed als Bekämpfer jeglicher Hierarchie auf?

Im Gegensatz zu einer Unterwerfung unter religiöse Autoritäten lehrte man die Notwendigkeit der selbstständigen Betätigung der Vernunft.

Sehr geehrter Herr Minister, wie schamlos möchten Sie uns eigentlich am heutigen Tage ins Gesicht lügen? Vernunft ist im Islam nur zulässig, solange sie die angeblich gottgegebenen politischen, sozialen und sexuellen Grenzen der Scharia bestätigt und lobpreist. Hohe oder höchste Konformität mit den frauenfeindlichen Normen des Islamischen Gesetzes ist gleichbedeutend mit der islamischen Vernunft. Die Pflicht, als Frau das Kopftuch zu tragen oder als Muslim die Polygamie zu bejahen, ist „vernünftig“, jegliche Kopftuchkritik „unvernünftig“.

Warum widerspricht Praxis Geschichte dem rhetorischen Taschenspieler Zakzouk hier nicht sofort?

Der Islam beschäftigte sich von Anbeginn an sowohl mit religiösen wie auch mit weltlichen Dingen, vor allem mit der Frage einer gerechten Gesellschaft.

Allerdings, leider ist im Islam Gehorsam gleichbedeutend mit Glaubenstiefe. Zwischen Religion und Politik zu differenzieren ist angesichts einer reinen Gesetzes- und Wohlverhaltenslehre recht sinnfrei. Das alles mag ja in hundert Jahren einmal anders sein, doch muss dafür die Schariadoktrin und das differenziert diskriminierende Spruchrecht des Fiqh von jedem Individuum jederzeit ersatzlos gestrichen werden können, ohne dass der Imam der nächsten Moschee es damit bedroht, in den Flammen der Hölle zu brennen.

Zakzouk hat soeben die Auspeitschung des Weintrinkers und die Ermordung des Polytheisten als „Gerechtigkeit“ verteidigt, ohne uns zu sagen, ob er, den Genießer eines alkoholischen Getränkes betreffend, vierzig oder achtzig Peitschenhiebe für „sozial gerecht“ hält.

Der in der Neuzeit aufgetretene Zerfall der islamischen Kultur hat viele Gründe, aber der Islam selber gehört nicht zu ihnen.

Wie einer der beiden in Streit geratenen Sandkastenbengel, beide zeigen völlig überzeugt mit dem Zeigefinger auf das kindliche Gegenüber und empören sich engagiert: „Der da hat angefangen!“ Leider sagt Professor Zakzouk uns die Namen der religiösen Islamscherben nicht, enthält uns vor, in welche Bruchstücke der Mohammedglaube denn nun zerfallen ist und wen wir als den destruktiven Kaputtmacher ausmachen sollen. Wie auch immer, die Kultur gewordene kosmische Unschuld hat einen Namen, al-Islam.

Natürlich gab es Theologen, die aufgrund ihrer Beschränktheit des Islam buchstäblich – also einseitig – interpretierten. Auch aus politischen Gründen geschah dies teilweise. Aber die Muslime waren religiös gesehen nie gezwungen, irgendwelche Interpretationen zu akzeptieren.

Lediglich ein paar koranisch begründete Peitschenhiebe einstecken mussten sie, spirituell völlig autonom. Man möge den seelsorgerlich gemeinten Peitschenhieb auch bitte nicht politisieren.

Jeder kann als Sunnit die Rechtsschule seines Vaters oder, als sunnitische Frau, die des Ehemannes verlassen und sich eine hübsche Moschee bauen, in der täglich gegen Kopftuch, Polygamie, Azhar und Scharia gepredigt wird – bitte Vorsicht, das war ein schlechter Scherz.

Der Islam unterstützt das Bemühen nach notwendigen Erneuerungen.

Das stimmt, die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist für Allah und für Herrn Zakzouk unnötig.

Unnötige Neuerungen kennt der Islam als bidʿa, als „modernistische“ Gefährdung des Seelenheils.

Für die islamische Philosophie bedeutet [der Idschtihad] dass sie vor allem bemüht war und ist, die Aufgabe, Vernunft und Religion in Übereinstimmung zu bringen, so weit wie möglich zu lösen.

Damit der Wanderer in der Wüste nicht die Orientierung der Zakzoukschen „Gerechtigkeit“ und „Vernunft“ verliert, stellt die „barmherzige“ islamische Gottheit ein Schild in den Sand mit der Aufschrift: „Bis hierher denken und keinen Schritt weiter!“

Bei Überschreiten der Grenze reagiert Allah mit offener Brutalität, in der moralischen Grauzone der schariarechtlichen Ungewissheit mit verlässlicher Willkür. Idschtihad wäre für alle Sunniten das durch die geistliche Elite auszuführende und islamrechtlich möglicherweise zulässige autonome Interpretieren der religiösen Quellen innerhalb der von der Scharia gezogenen Grenzen.

Hierbei stützte sie [die islamische Philosophie] sich auf die vielen Äußerungen des Korans, welche die Rolle der Vernunft betonten und die Betätigung der Vernunft ausdrücklich als eine religiöse Pflicht bezeichneten.

Los, Moslem, sei vernünftig, das ist ein Befehl, viele Grüße, dein Allah!

Was bei derartiger geheiligter Vernunftpflicht herauskommen mag, zeigen uns die Leistungen im Bereich der Frauenrechte, Kreativität und Pressefreiheit in der Weltregion zwischen Casablanca und Kuala Lumpur, in der das von Herrn Zakzouk erwähnte Büchlein namens Koran in der Tat eine Rolle spielt, das übrigens keineswegs sich selbst „äußert“, sondern die zu Schriftzeichen gewordene Stimme des Schöpfers darstellt. Es gibt nahezu keine Leistungen.

Was „islamische Philosophie“ sein soll, dürfen wir ja vielleicht Zakzouks auf Logik weitgehend verzichtenden Argumentationsmustern entnehmen.

Im letzten Jahrhundert schrieb deshalb der bekannte ägyptische Schriftsteller al-Akkad ein Buch mit dem Titel: „Das Denken ist eine religiöse Pflicht“, wobei er sich vor allem auf koranische Texte stützte.

Sich auf Laotse oder Nietzsche zu stützen oder die Gleichberechtigung für Ägyptens Kopten, Atheisten und Frauen zu fordern, wäre für einen al-Akkad auch lebensgefährlich gewesen. Wer das »Thought is an Islamic duty« (4) des Autoren und Poeten ‚Abbas Mahmoud el-‚Akkad (ʿAbbās Maḥmūd al-ʿAqqād, 1889-1964) gelesen hat, verwechselt derartige Führung eines Gottesbeweises hoffentlich nicht mit freiem Denken. Als ein guter Schriftsteller und Poet mag ‚Abbas el-‚Akkad, der fließend Französisch und Englisch sprach, sich ja erwiesen haben.

Zakzouk legt uns den Trugschluss nahe: Je mehr Denken, desto mehr Islam. Ratio und antirationales Allahbewusstsein fusionieren zu einer Kultur der Begeisterung, die für die Unkenrufe der AEMR keine Energie verschwenden möchte.

Ich selbst habe kürzlich ein Buch unter dem Titel „Kultur ist eine islamische Pflicht“ geschrieben, das wegen großen Interesses in Malaysia bereits übersetzt wurde.

Dass mehrere Jahrhunderte vergingen, ohne dass im arabisch-islamischen Raum liberale Strömungen zustande kamen, kann man nicht einfach auf einen einzigen Grund, nämlich das islamische Denken, zurückführen.

Eher schon auf amtierende Sittenwächter und Religionspolizisten wie Mahmoud Hamdi Zakzouk. Das Erbauungstraktätchen, mit dem Ägyptens Religionsminister den Gottesfürchtigen am Nil zur Kulturpflicht ermahnt, sollten wir uns an Land ziehen.

Ein zünftiger Brückenbauer hat an möglichst tiefen Gräben und Schluchten ein professionelles Interesse.

Brückenbauer Zakzouk, der in Nordrhein-Westfalen vor vielen Jahren bereits ganz offiziell für das Düsseldorfer Schulministerium islampädagogisch tätig sein durfte, denkt über die Bedeutung der weltweiten Erziehungswissenschaft nach und entwirft die Schule der Zukunft, die geeignet sei, die Aussöhnung der in Okzident und Orient zerklüfteten Welt zu befördern, die grässlich tiefe Schlucht zwischen Europa und dem Islam glücklich überwindend:

Ein erster Schritt hierfür wäre eine Verbesserung der Informationen über die andere Seite in den Schulbüchern. Der vor einiger Zeit leider verstorbene Professor Falaturi beschäftigte sich mit seinem Team jahrzehntelang in vorbildlicher Weise mit einer Revision der europäischen Schulbücher zum Islam. … Die Ergebnisse [Falaturis (5)] könnten als Grundlage für Bemühungen um eine Verbesserung der Schulbücher dienen.

Eine „Verbesserung“, die darauf hinauslaufen wird, die islamische Deklassierung der Frau zu bagatellisieren und die rassistische Dhimmitude der muslimisch beherrschten Religionsvölker zur multikulturellen Gesellschaft zu verklären. Was Deutschlands gründlicher arbeitende Sozialpädagogen allerdings zu verhindern haben, weil sie Allahgott nicht mit ihrem Arbeitgeber identifizieren möchten, sondern das ungeschmälerte Recht in ihrem Stadtviertel durchsetzen wollen, und zwar auch für die Töchter der angeblich so ganz andersartigen Muslim-Spezies.

Was die Informationen über den Westen in den islamischen Schulbüchern angeht, ist darauf hinzuweisen, dass die Muslime durch ihre Religion prinzipiell aufgefordert werden, das Christentum als wahre Religion anzuerkennen und zu respektieren. … Der Koran betont ausdrücklich die Gemeinsamkeiten der Religionen

Die Christenweibchen darf man als männlicher Muslim auch als Erst- bis Viertfrau heiraten oder, anzahlmäßig unbegrenzt, als Konkubine schwängern, den Aufenthaltsort des womöglich nachfolgend entstehen Kindes bestimmt nach der Scharia der Vater und die Frage nach der Religion des Kindes hat Allahgott gleich mit geklärt.

Islamkenner wissen, dass Zakzouk glauben muss, dass jeder Mensch als Muslim geboren ist und dass erst die fehlgeleiteten Eltern das Kind als Juden, Christen oder Zoroastrier erziehen. Die kulturelle Herrenrasse des Kalifats hält sich das in die Nähe einer Sklavenkaste hinab zu rückende christliche Arbeitervolk. Die Jesusleute bleiben ja schließlich eingeladen, jederzeit zu ihrer wahren Religion zurückzukehren, zum Islam.

Zweifel ist für das Denken sozusagen eine Medizin, die der Patient gemäß den Anweisungen des Arztes einzunehmen hat, wenn sie eine heilsame Wirkung haben soll.

Wildes Herumzweifeln führt die Jugend ins Verderben. Medizinmann Mohammed hat die Verabreichung der Zweifelsdosis zweifelsohne vorbildlich kultiviert. Wer am Führer zweifelt oder an Allahgott verzweifelt, dessen Kopf wird, ganz nach Maßgabe der Hurma (körperliche Unversehrtheit im Islam), kein Zweifel, in einiger Entfernung zum Körper abgelegt.

Diese Art eines systematischen Zweifels erfordert eine gewisse Reife und Mündigkeit

Die der Ehemann als Vormund für seine Ehefrau (ihre Geschlechtsreife und Ehefähigkeit beträgt neun Mondjahre) übernimmt.

Keine Sorge, kleiner Muslim, dein Imam zweifelt ausreichend für dich. Und auch dieser Imam ist, bunte Kacheln mit mechanischem Gehorsam versinnbildlicher geometrischer Musterung im Hintergrund des heiligsten Moscheeraumes, zum Erleichterung verkörpernden Lächeln verpflichtet, da Scheich Yusuf al-Qaradawi ihm das Zweifeln abnimmt, den wiederum Mohammed vom Ballast unnötiger Fragen befreit hat.

[Zweifeln setzt] die Möglichkeit und Fähigkeit [voraus], … zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Man muss den jungen Menschen zuerst ein selbständiges Denken beibringen

Und man muss ihnen bedarfsweise ein wenig Prügel beibringen, damit die Sache mit der Differenzierung zwischen wahr und falsch auch ordentlich funktioniert und der Schüler genau das für wahr, gesund und „vernünftig“ hält, was Necmettin Erbakan, Mustafa Cerić oder Mahmoud Zakzouk für „wahr“ halten, Polygamie und Kopftuch beispielsweise, und das für „falsch“ erachten, was Erbakan, Cerić oder Zakzouk, von heiligem Ekel geschüttelt, verabscheuen, die universellen Menschenrechte etwa oder das Recht auf eine muslimische Lebensführung ohne Scharia.

Für die Muslime gehört die Anerkennung des anderen prinzipiell zu der Natur der islamischen Religiosität, denn jeder Muslim ist religiös verpflichtet, die anderen Offenbarungsreligionen, Christentum und Judentum, zu akzeptieren und an ihre Wahrheit zu glauben.

Wobei es darauf ankommt, zu erkennen, dass die christliche Wahrheit den Zorn Allahgottes nach sich zieht und die jüdische Wahrheit eine verlogene Wahrheit ist und im wahrhaftigen Verfälschen der Schrift besteht. Die unwürdige Wahrheit des Judentums und die wurmstichige Wahrheit der Christenheit haben denn auch nur den irdischen Zweck, auf die makellose Wahrheit des Islam hinzuweisen.

Ex-Muslime und Bahá’í gehören aus Allahs und Zakzouks Sicht nicht zur Solidargemeinschaft.

Der Islam betont die Gemeinsamkeiten zwischen den drei offenbarten Religionen.

Genau, Hindus kommen unmittelbar ins Höllenfeuer und haben gar keine Rechte, Bahá’í, Atheisten oder uneheliche Kinder in Kairo können einfach so bestohlen und vergewaltigt werden, die brauchen und bekommen auch keine amtlichen Ausweispapiere, können nichts erben und nicht zur Schule gehen. Koptische Klöster oder Kirchen darf man als Ägypter angelegentlich zerstören, aber nur aus Notwehr. Um des sozialen Friedens Willen hat Allah verboten, ruinierte Kirchen jemals wieder aufzubauen. Koptenmädchen werden straflos entführt, für Herrn Zakzouk ist das nicht der Rede wert, schließlich gibt es keinen Zwang in der Religion.

In einer harmonischen Staatsordnung (Islamische Gesellschaft) wechselt die Kopfsteuer (Dschizya) den Eigentümer und wandert vom sklavenähnlichen Christen hin zum würdevollen Muslim, um die „Gemeinschaft“ (Zakzouk) zu betonen.

Dass man den Schülern im Unterricht ein kritisches Denken beibringt, ist natürlich wünschenswert, aber das bedeutet nicht, dass man ihnen beibringen sollte, an ihrer Religion zu zweifeln, bevor man ihnen die Möglichkeit gegeben hat, ihre Religion gründlich zu studieren.

Der makellose Islam stehe also bitte unter einem ganz besonderen Schutz. Erst nach vieljährigem dogmatischem Drill, mutige Menschen reden allerdings sinnvollerweise von Gehirnwäsche, ist es dem zu muslimisierenden jungen Individuum (alsbald leider zumeist Ex-Individuum) gestattet, kunstvollen Zweifel an der Religion des Islam kundzutun, wobei die Bahnen des zweifelnden Gedankenfluges, wie ein Vogel, immer elegant ein Stückchen vor der Dank Allahs Weisheit gesetzten Begrenzung des Denkens, der Mauer der Scharia, abdrehen. Um beim ornithologischen Gleichnis zu bleiben: Der schwungvolle Vogel, der muslimische Mauersegler, eckt eben nicht an, sondern verhält sich islamkonform und ruft den Muslimen und Nichtmuslimen zu: „Ich bin frei!“

Indirekt fordert Zakzouk die Implementierung der Scharia ins deutsche Curriculum eines künftigen Islamischen Religionsunterrichts (IRU), schließlich muss der Schüler, ihr Europäer zweifelt doch so gerne, den totalen Islam erst einmal erlernen, um ihn später einmal in Zweifel ziehen zu können, inschallah.

Explizit richtet Zakzouk seine Kritik in erster Linie gar nicht an Deutschland, sondern an den ägyptischen Staat und dessen öffentliches Schulsystem. Ägypten will offensichtlich die ungefilterte Begeisterung fürs Kalifat nicht in seinen staatlichen Schulen unterrichtet wissen, womit der ägyptische Religionsminister natürlich nicht zufrieden sein kann.

Die Frage der vernünftigen Anpassung oder Nichtanpassung wurde bereits von dem Propheten Mohammed ausführlich behandelt, der sich für einen Kultur- und Religionspluralismus und für die Bedeutung des Wissens von Spezialisten einsetzte.

So kann man den Staat gewordenen kulturellen Rassismus freilich auch nennen, „Religionspluralismus“. Zakzouk empfiehlt Europa offensichtlich die Rechtsspaltung, zunächst im Familienrecht beziehungsweise Personenstandsrecht sowie im Schulrecht.

Die stufenweise Entwicklung von vernunftbestimmten Gesellschaftsordnungen betonte der Islam von Anfang an.

Das mag zweierlei bedeuten, einerseits: Ihr Westler, lasst uns Orientalen mit der AEMR noch ein paar Jahrhunderte Zeit, wir brauchen ein wenig länger. Andererseits mag Zakzouks evolutionäres Geraune heißen: Die Menschheitsgeschichte hat sich von der Barbarei des Polytheismus über die hanifischen Propheten bis zur Seinsweise des Islam hinauf entwickelt, von der Unvernunft über die halbe hin zur vollendeten Vernunft.

[Wir] müssen … ein kritisches Denken betätigen und vernünftige Lösungen suchen, die im Rahmen der islamischen Weltanschauung möglich sind. In unserer Religion gibt es feststehende Prinzipien und Morallehren, die keine Veränderung benötigen.

Frei nach dem Herrn Schariaminister aus dem Lande der Pyramiden: Wenn wir Muslime sagen, dass der Mann vier Ehefrauen haben kann, die er ohne die Angabe von Gründen verstoßen darf, dann ist Veränderung weder erwünscht noch erforderlich.

Aber es gibt auch Auffassungen, die geändert werden können, wenn eine Anpassung nötig ist. So akzeptieren die Muslime auf keinen Fall die Homosexualität und die Heirat zwischen Frauen [untereinander einerseits] und zwischen Männern [untereinander andererseits].

Und das soll künftig auch im flächendeckend einzuführenden Islamischen Religionsunterricht in Deutschland gelehrt werden, schließlich gibt es keinen Zakzouk-Islam, sondern nur einen Islam: Unter uns Muslimen sind Lesben und Schwule unerwünscht, und dafür tragen wir das Kopftuch oder bauen eine Moschee. Kopftuch bedeutet: Ich bin keineswegs lesbisch und ein schwuler Sohn wäre mir und Allah ein Gräuel.

Die realen weiblichen und männlichen Homosexuellen Ägyptens, selbstverständlich arrangiert verheiratet sprich zwangsverheiratet, gehen ihren Neigungen eben gar nicht oder aber heimlich nach, leben auf der Flucht oder im Untergrund oder werden bei polizeilichen Razzien an bekannten Treffpunkten verhaftet und allesamt eingesperrt, wie das am 11.05.2001 mit den 52 Partybesuchern des am Nilufer ankernden Bootes »Queen Boat« geschah (6).

Aber die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern, die der Islam von Anfang an sich zum Ziel gesetzt hat – zum Beispiel in Bezug auf das Scheidungsrecht – ist islamisch sehr wünschenswert und wird durch die zunehmend gleichen Entwicklungs- und Bildungschancen für Frau und Mann verwirklicht.

Sicherlich will der Islam die Gleichstellung der Frau – im Paradies, und auch das ist nicht so ganz sicher, sonst müssten der Frau schließlich 72 nette paradiesische Liebhaber in Aussicht gestellt sein.

Ob Zakzouk uns sagen möchte, dass die Sache mit der Gleichstellung leider nie geklappt hat, obwohl die Muslime sich seit 1.400 Jahren alle erdenkliche Mühe gegeben haben? Nein, Zakzouk betreibt den kunstsinnigen Kitman, die Lüge durch Auslassung, er weiß, dass die Europäer jetzt ein paar Worte der Gleichberechtigung für die Frau hören wollen, und, bitte sehr, er äußert sie. Dass der Islam die emotionale Befrachtung der Frau mit Ekel predigt und ihre Deklassierung mit dem Islamischen Recht und bereits im Koran fordert (halbes Erbe, halbe Stimme vor Gericht), zieht Allahs Münchner Philosoph mit keiner Silbe in Zweifel.

Verständlich werden diese islamischen Lehren in Bezug auf Moral und Sitte, wenn man berücksichtigt, dass nach islamischer Auffassung Freiheit kein absoluter Wert ist, sondern nur in der Bindung möglich ist.

Allerdings nicht etwa in der Bindung an eine Rechtseinheitlichkeit, es sei denn, man versteht das mehrstufig diskriminierende Islamische Recht als ein einheitliches Recht, womit eine gewisse wüste Gottheit keine Probleme zu haben vorgibt; das Lügen behält sich der Gott der Eigenschaftslosigkeit sprich der Willkür allerdings ausdrücklich vor!

Freiheit ist „im Islam“, das klingt bezeichnenderweise immer ein wenig nach „im Weltall“ oder „in Taka-Tuka-Land“, kein absoluter Wert. Ja, die Frau, deren Ehemann, wie wir gelernt haben, für sie ganz viel zweifelt, bekommt auch den größeren Teil ihrer Freiheit abgenommen, die ja schließlich für sie eine allzu schwere Bürde wäre.

Körperliche Unversehrtheit oder das Recht auf Leben ist im Islam „kein absoluter Wert“ (Zakzouk), damit die amputierte Hand des Diebes zwar vom Arm herab, aber keinesfalls aus der Zone der „Gerechtigkeit“ heraus fällt.

Zakzouk unterstreicht, dass der Islam gegen Artikel 1 des Grundgesetzes verstößt, wo es heißt und auch so gemeint ist, dass die Würde „des Menschen“ unantastbar ist, also nicht diejenige „des muslimischen Menschen“ oder „des männlichen Menschen“. Was tun, Herr Schäuble oder Herr Laschet, mehr Dialog?

Die Grenzen der Freiheit sind durch die moralische Natur des Menschen gegeben, auf die uns die Lehren der Religion hinweisen.

Ohne Religion ist der Mensch ein Barbar, das könnte ganz und gar stimmen, wüssten wir nicht, dass Koran und Scharia den Menschen im Bereich der Barbarei gefangen halten und dass Huitzilopochtli ein sehr hungriger Gott war, der nach frisch geopfertem Menschenfleisch verlangte.

Was die Morallehren betrifft, setzen sich die Muslime vor allem für die Erhaltung der Institution der Familie ein, die durch die Globalisierung bedroht wird.

Hier formuliert der in Bayern ausgebildete Denker gezielt unscharf, deutlicher wird immerhin, dass er die diskriminierungsfreie Universalität zurückweist, denn ohne herabgewürdigte Religionsvölker und Menschenklassen, eine Menschenklasse sind dabei die muslimischen Frauen, ist Allah arbeitslos.

In der Tat ist die entrechtete Rolle, welche die Scharia der muslimischen Tochter oder Ehefrau abverlangt, nicht mit den allgemeinen Menschenrechten in Übereinstimmung zu bringen. Die AEMR muss daher als ein Angriff gegen die „harmonische“ und „moralische“ muslimische Familie erlebt werden, ganz entsprechend führt auch die Muslimbruderschaft den weltweiten Krieg gegen die Frauenrechte und gibt sich mit ihrer Kriegsflagge zu erkennen, dem Kopftuch.

Auf die Frage nach der AEMR antwortet der Religionsminister mit einem Hütchenspielertrick:

Ein Zeichen für die Einmaligkeit einer jeden Person ist doch zum Beispiel die Tatsache der Einmaligkeit der Fingerabdrücke. Man handelt somit gegen die Natur der Dinge, wenn man versucht, bei Menschen religiöse oder kulturelle Besonderheiten auszulöschen.

Zakzouk verwirbelt trickreich Individual- mit Gruppenrechten. Die AEMR und das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland meinen, bei allem Schutz der Familie, der Identität und Religiosität, den individuellen Staatsbürger, nicht den mittelalterlichen gebliebenen Clan.

Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq (7) macht die Menschenrechtserklärung fürs Kalifat nutzbar, indem er Kollektivrechte verteidigt, indirekt fordert er für Europa damit die Rechtsspaltung.

Warum eine muslimische Frau einen nicht-muslimischen Mann nicht heiraten darf? Die Heirat soll – wie der Koran betont (Sure 30:21) auf „Liebe und Barmherzigkeit“ beruhen und auf emotionaler Harmonie basieren. Dadurch kann man die Beständigkeit einer Ehe garantieren. Dazu gehört Respekt und Verständnis für die Religion des Islams, welcher die Frau angehört.

Reizend, der vorbildlich treue muslimische Ehemann sagt damit also aus: „Ja mein Schatz, ich liebe dich, aber nimm es nicht persönlich, ich liebe nur den Islam in dir!“

Jacques Auvergne

(1) Gegen die Einladung des Schariafreundes Zakzouks nach Osnabrück wurde vorab Protest laut, eine treffliche Kritik wurde vom »Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V“ (BDB)« in Form einer Presseerklärung formuliert

http://www.bdb.buergerbewegungen.de/zakzouk.pdf

Würzburg, 17.05.2008. Sternstunde Europas: BDB und Pax Europa fusionieren zur Bürgerbewegung Pax Europa (BPE). Die BPE ist als gemeinnützige privatrechtliche Körperschaft anerkannt und Mitglied der Lobbyliste des Deutschen Bundestages

http://www.buergerbewegung-pax-europa.de/

»PAX EUROPA Blog. Texte & Kommentare von BPE-Mitgliedern«

http://bpeinfo.wordpress.com/

(2) Roland Czada und die Imam-Ausbildung. Universität Osnabrück, Tagung:

»Imamausbildung in Deutschland: Islamische Theologie im europäischen Kontext«, Osnabrück, 25.02.2010 bis 27.02.2010

Tagungsleitung:

Prof. Dr. Bülent Ucar: Islamische Religionspädagogik

Prof. Dr. Rauf Ceylan: Islamische Religionspädagogik

Prof. Dr. Arnulf von Scheliha: Evangelische Theologie

Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke: Katholische Theologie

Mit dabei: Mathias-Rohe-Schüler Dr. Michael Kiefer („Ziele der Imamausbildung aus nichtmuslimischer Sicht“), Mizrap Polat („Die Bedeutung der Fiqh-Kompetenz in der Imamausbildung“), Harry Harun Behr („Religionspädagogische Kompetenzen von Imamen“) und der VIKZ-Öffentlichkeitsbeauftragte Erol Pürlü („Imamausbildung in Deutschland: Erfahrungen und Kompetenzen der islamischen Verbände am Beispiel der VIKZ“). Auch Johannes Lähnemann, Rauf Ceylan und Mouhannad Khorchide fehlten nicht. Abschlussveranstaltung mit Dieter Wiefelspütz (MdB, SPD), Bülent Ucar (Uni Osnabrück) und Aiman Mazyek (ZMD).

Czadas Beitrag: „10:45 bis 12:00 Uhr, Politische und soziologische Rahmenbedingungen, Leitung: Prof. Dr. Roland Czada, Osnabrück, Raum 01/EZ 04“.

http://www.islamische-religionspaedagogik.uni-osnabrueck.de/images/Tagung_-_Imamausbildung_-_Februar_2010.pdf

(3) Benjamin Idriz lügt, dass sich die Balken biegen, und verleugnet das Islamische Gesetz, die Scharia. Aus Penzberg kann Islamkritikerin Epistemology berichten, „was denn die Sharia sei und wo das stünde“. Epistemology durchschaut die tatsachenwidrige Glitschigkeit des Imams: „Bei der Stadtversammlung in München hat er uns noch erzählt, sein Freund Mustapha Ceric, der Obermufti von Bosnien, sähe in der Sharia die Liebe zu Allah. Der Imam lebt anscheinend nach dem Motto, was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an.“ Bei: Politically Incorrect (17.06.2010), aus dem wichtigen Erlebnisbericht »Stuhlkreis mit Idriz«

http://www.pi-news.net/2010/06/stuhlkreis-mit-idriz/

(4) Abbas el-Akkad (ʿAbbās Maḥmūd al-ʿAqqād), »Thought is an Islamic duty«

http://www.arabphilosophers.com/English/philosophers/modern/modern-names/eAbbas_Mahmoud_Elakkad.htm

el-‚Akkad, Gemälde, entnommen: Wiki, Maler: Rif, veröffentlicht: Beirut 1973

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/5/51/Image-A_Portrait_of_AL-Aqqad_by_the_artist_Rif%2Cat_Afifi.jpg

(5) bei Eslam: Prof. Abdoldjavad Falaturi und die 1978 gegründete Kölner „Islamische Wissenschaftliche Akademie“.

„Um der Überforderung und Entfremdung der Muslim in der Westliche Welt, zunächst vor allem in Deutschland, entgegenzuwirken und gegenseitige Vorurteile und Missverständnisse abzubauen, wurde das Kölner Schulbuchanalyseprojekt gegründet, das seit 1981 alle in Deutschland zugelassenen Schulbücher aller Fächer auf ihr Islambild hin untersuchte.“

http://www.eslam.de/begriffe/f/falaturi.htm

(6) Ort der homosexuellenfeindlichen Razzia: „Cairo 52“, Queen Boat, 11.05.2001

http://en.wikipedia.org/wiki/Cairo_52

Das Queen Boat war lange Zeit der etwas subversive Treffpunkt für einen Teil von Kairos vielen homosexuell lebenden und liebenden Menschen

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ac/QueenBoat.JPG

A Jihad for Love (2007), ein Film des in Indien aufgewachsenen Filmproduzenten und bekennenden „gay Muslim“ Parvez Sharma thematisiert das tabubehaftete Thema Islam und Homosexualität

http://en.wikipedia.org/wiki/A_Jihad_for_Love

Homosexualität im Islam

http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_Islam

(7) Der Deutsche Akademische Austauschdienst bewirbt den heute so mächtigen Mahmoud Hamdi Zakzouk mit Lebenslauf und Foto: “Egypt is a deeply Islamic country – and this means that the Ministry of Religion is an appropriately important political office.” Der Austauschdienst hatte den 29-jährigen einst (1962) nach Marburg geholt: “He came to Germany aged 29 in 1962 on a DAAD scholarship, first to Marburg and then to Munich.”

http://www.daad.de/alumni/pics/vip/Mahmoud_Hamdi_Zakzouk.jpg

Foto von Peter Ziegler aus Basel vom 30.04.2004, Zakzouk zeigend

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/f/f3/Mahmoud_Zakzouk_2004.jpg

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