Presseerklärung. Gegen „Islamische Studien in Deutschland“

Presseerklärung

Der Zentralrat der Ex-Muslime, der Osnabrücker Hintergrund-Verlag, das Internationale Komitee gegen Steinigung und Todesstrafe und der gemeinnützige Verein für Sprach- und Lernförderung I.so.L.De protestieren gegen den Aufbau von theologisch orientierten „Islamischen Studien“ an deutschen Hochschulen. Bekenntnisorientierte, auf der Scharia basierende Ausbildungszentren an zwei oder drei staatlichen Hochschulstandorten zu etablieren, halten die Unterzeichner für verfassungswidrig. Jeder Schulunterricht hat in der Tradition der Aufklärung zu erfolgen und wissenschaftlichen Standards zu genügen. Ein Islam, der nicht schulreif ist, schadet der Integration und gefährdet die freiheitliche Demokratie.

Ein glaubwürdiges Bekenntnis zur FdGO, besonders unter Berücksichtigung der Gleichberechtigung der Geschlechter, der negativen Religionsfreiheit, der Meinungsfreiheit auch in religiösen Angelegenheiten und der sexuellen Selbstbestimmung wären Grundvoraussetzungen, auf denen auch ein freiwilliger Islamischer Religionsunterricht (IRU) fußen müsste. Wie wenig die islamische Theologie bereit ist Wissenschaftsvorbehalt, historisch kritische Methode und Außenansicht zu respektieren und zuzulassen, zeigt der Umgang mit dem religionswissenschaftlichen Ansatz von Sven Kalisch. Der Münsteraner Jurist und Privatdozent war Inhaber des ersten Lehrstuhls für die Ausbildung islamischer Religionslehrer.

Das „religionsbezogene“ (Wissenschaftsrat) islamische Recht, das Körperstrafen wie Handabhacken, Fußabhacken und Peitschenhiebe für gottgewollte und gerechte Strafen hält und im Namen Allahs Todesstrafen verhängt und ausführt, sogar steinigt, ist, wie der Großmufti von Bosnien Herzegowina selbst zugibt, integraler Bestandteil der ewigen, unveränderlichen Scharia. Die vier oben genannten Organisationen protestieren gegen offizielle Gespräche mit hochrangigen Vertretern von menschenverachtenden theokratischen Diktaturen wie dem Iran.

Parteigänger der Scharia wie Bosniens Großmufti Mustafa Ceric, Irans Ex-Präsident Mohammad Chatami oder Ägyptens Religionsminister und Präsident des Obersten Islamischen Rates, Mahmoud Zakzouk, als Diskussionspartner bei Tagungen willkommen zu heißen, um mit ihnen über die vom Wissenschaftsrat (WR) empfohlenen Leitlinien zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen Hochschulen zu diskutieren, ist nicht hinzunehmen.

Mina Ahadi, Zentralrat der Ex-Muslime, Internationales Komitee gegen Steinigung und Todesstrafe

Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, Hintergrund Verlag

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin, und Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge, I.so.L.De Verein für Sprach- und Lernförderung

Kontakt:

Mina Ahadi, minaahadi@aol.com

Gabi Schmidt, i.so.l.de@gmx.de

Ergänzender Hinweis: Anlässlich der Tagung des Wissenschaftsrates am 13. und 14. Juli 2010 im Kölner MediaPark protestieren Menschenrechtsaktivisten zwischen 12:00 und 19:00 Uhr, Maybachstraße Ecke Am Kümpchenshof gegen den Aufbau von „religionsbezogenen Wissenschaften“ beziehungsweise „Islamischen Studien“ an Deutschlands Universitäten.

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4 Antworten to “Presseerklärung. Gegen „Islamische Studien in Deutschland“”

  1. Eifelginster Says:

    Der Wissenschaftsrat (WR) hat sein Programm geändert! Die Namen Chatami / Khatami und Zakzouk / Zaqzouq sind plötzlich verschwunden! Ob der Protest der Ex-Muslime etwa mitursächlich ist? Von Einsicht ist nicht gerade auszugehen, eher von Kalkül.

    Skandalös genug, dass WR und Annette Schavan wochenlang im Internet mit den Gästen Chatami (sein Amtsnachfolger ist Achmadinedschad) und Zakzouk (will die kulturelle Moderne verweigern im Namen der Schariadoktrin) auf der Gästeliste stand, ich rechne durchaus damit, dass Chatami und Zakzouk doch kommen, gewissermaßen durch den Hintereingang.

    Mustafa Ceric ist unerträglich genug, da er Scheich bei Yusuf al-Qaradawi ist im Netzwerk „ECFR“ (European Council for Fatwa and Research“), Ceric gehört also zum mutmaßlichen Sympathisanten- und Mitstreiterkreis der Muslimbruderschaft und ihrer dichtesten Umgebung.

    Cees van der Duin

  2. IRU verhindern Says:

    DIE ZEIT
    Von Hermann Horstkotte
    Datum 6.7.2011

    Vor allem Christen wollen Islamunterricht in der Schule

    Als erstes Bundesland will Nordrhein-Westfalen Islamische Religion als Schulfach gesetzlich verankern. Damit werden Lehrer und Lehrpläne vom Ja oder Nein der Türkei abhängig.

    In einem sind sich die rot-grüne Landesregierung und die CDU als größte Oppositionspartei im Düsseldorfer Landtag einig: Sie wollen ein eigenes „Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach“. Es sei für derzeit mehr als 300.000 muslimische Schüler ein Zeichen „von Toleranz und für Integration“, sagt die zuständige Ministerin Sylvia Löhrmann. Der Abgeordnete Michael Solf von der CDU hält dieses Gesetz für einen Ausdruck „politischer Klugheit“.

    Geradezu unklug und verfassungswidrig erscheint der vorige Woche ins Parlament gebrachte Gesetzesvorschlag hingegen der Linkspartei, und zumindest skeptisch bleibt die FDP. Beide stoßen sich daran, dass der Koordinationsrat der Muslime (KRM) bei der Ausarbeitung der Lehrpläne und der Lehrerlaubnis für die Pädagogen entscheidend mitreden sollen.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-07/islamischer-religionsunterricht-nrw

    Seite 2

    http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-07/islamischer-religionsunterricht-nrw/seite-2

    Komplettansicht

    … Das aber geht nicht, weil die Islamverbände nicht den Charakter einer Religionsgemeinschaft erfüllen. Deshalb droht der KRM mit einer Verfassungsklage, die er im Moment aber ruhen lassen will.

    Das Verfassungsgericht würde bindend Klarheit schaffen und damit die Politik entlasten.Wieso soll jetzt trotzdem ein scheinbar dauerhaftes Gesetz geschaffen werden? Antreiber sind jedenfalls nicht die Muslime, sondern ausgesprochen kirchentreue Parlamentarier wie der CDU-Abgeordnete Solf oder die Grüne Sigrid Beer, zugleich Mitglied in der 19-köpfigen Leitung der Evangelischen Kirche von Westfalen.

    … Kann diese neue christlich-muslimische Schulallianz aber eine gemeinsame Lösung für einen Islamunterricht finden, die auch dem Staatsrecht entspricht?

    http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-07/islamischer-religionsunterricht-nrw/komplettansicht

  3. Kalevala Says:

    Mehr Segregation als Lehrinhalt verstaatlichen, mehr Höllenfurcht. Der diskriminierende, totalitäre Wohlverhaltens-Kult kann „neu produziert“ werden – Scharia Made in Germany.

    :::

    TAGESSPIEGEL
    Der Islam kommt in die Schule
    08.07.2011 Von Claudia Keller

    Ab Schuljahr 2012/13 wollen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen als erste Bundesländer flächendeckend Islamunterricht einführen. Das neue Fach soll nicht nur Wissen vermitteln und in die Glaubenspraxis einführen, sondern Toleranz fördern, „Brücken bauen“ und dazu beitragen, „das Anderssein der anderen anzuerkennen“, wie es die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) ausdrückt.

    … Wie an die Islamlehrer, so werden auch an die künftigen islamischen Theologen riesige Erwartungen gestellt: Sie sollen den Islam modernisieren, einen spezifisch europäischen Islam produzieren und die Integration der hier lebenden Muslime vorantreiben. „Theologie klärt auf, wo sie den zeitsensiblen Umgang mit den heiligen Texten zulässt“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) unlängst. Mit den neuen Fachbereichen sei „die Chance verbunden, eine islamische Gelehrsamkeit in Europa zu entwickeln“ und die Substanz von islamischer Religion in die Moderne zu transferieren.

    … Die neuen Dozenten werden also vor allem aus dem Ausland kommen, aus Sarajewo, Istanbul, Kairo, Marokko und Tunesien. Es ist fraglich, ob sie die historisch-kritische Herangehensweise an den Islam mitbringen, die an den deutschen Universitäten Standard ist.

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/der-islam-kommt-in-die-schule/4369700.html

    :::

  4. Bragalou Says:

    la position de l’islam dans le contexte helvétique

    Islam im Schweizer Kontext

    (Mercator)
    ::

    Schweizer Uni, neue Islamisierungsklitsche

    Alles durchaus ein bisschen Made in Germany:

    2015 kommt der aus Remscheid stammende junge Imam und in nun Frankfurt frischgebackene Schariaforscher Serdar Kurnaz in die Schweiz nach Freiburg, während Institutsleiter Hansjörg Schmid aus dem proislamischen katholischen Stall Diözese Rottenburg-Stuttgart stammt. Beide haben bisweilen mit Mathias Rohe gearbeitet – Schmid sozusagen chronisch und für Kurnaz hat Rohe die Dissertation mit begutachtet (und der Stiftungs-Chef von MERCATOR sich über das Ergebnis gefreut).

    An der Goethe-Universität erhielt Serdar Kurnaz das Summa cum laude für:

    Methoden zur Normgewinnung (istinbāt al-ḥukm). Eine Rekonstruktion der Methoden zur Interpretation autoritativer, textueller Quellen bei ausgewählten islamischen Rechtsschulen
    ::

    Université de Fribourg / Universität Freiburg
    Faculté de théologie / Theologische Fakultät

    CSIS / SZIG

    Von Freiburg (Fribourg) aus hat Anthropologieprofessor Christian Giordano einst Rechtsspaltung und Scharia gefordert.

    Esma Isis-Arnautovic pflichtgemäß (schariagehorsam) im Hidschab.

    „Kontext“ (contexte) … erinnert ein wenig an ECFR und Tariq Ramadan.
    ::

    Le Centre Suisse Islam et Société (CSIS)
    Fribourg

    Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG)
    Freiburg

    Allahs Apartheid lässt grüßen. Dhimmis hier entlang bitte:

    „Das Angebot des Zentrums für Islam und Gesellschaft enthält zwei Hauptrichtungen: Es wird ein Weiterbildungsangebot für eine muslimische und eine nicht muslimische Zielgruppe aus diversen Berufsgruppen geben.

    Im Bereich Ausbildung werde ein erstes Projekt sein, einer kleinen Gruppe von Schweizer Moslems die Möglichkeit zur Forschung zu geben, bis hin zum Doktorat. Weiter denkt Schmid, dass es frühestens 2017 möglich sein wird, einen Master-Studiengang über islamisch-theologische Studien im Schweizer Kontext anzubieten. […]

    Das Zentrum für Islam und Gesellschaft wird sich in überschaubaren Grenzen halten. Für ein Doktorat komme eine Gruppe von vielleicht fünf Personen infrage, für die Weiterbildungskurse brauche es etwa 15 bis 20 Personen. Um den Betrieb aufzubauen, wollen Schmid und Isis-Arnautovic ihre Kontaktnetze nutzen und erweitern. Diese konzentrieren sich auf ein europäisches Umfeld. Schmid erwähnt die Fakultät für islamische Studien der Universität Sarajewo oder Zentren für islamische Theologie in Tübingen oder Frankfurt.“

    http://www.freiburger-nachrichten.ch/nachrichten-kanton/das-islamzentrum-schlaegt-wurzeln

    Institutsleiter Hansjörg Schmid, der muslimische Theologe Serdar Kurnaz als Co-Direktor, Esma Isis-Arnautovic, ferner Religionssoziologin Mallory Schneuwly Purdie und Religionswissenschafterin Andrea Lang

    http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/auf-dem-weg-zu-einem-schweizer-islam-1.18582503

    UNI FRANKFURT
    Pressemitteilung
    20.02.2015

    Erste Promotion im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen

    Wichtiger Meilenstein für den Aufbau Islamischer Theologie in Deutschland: Serdar Kurnaz legt Arbeit zum islamischen Recht vor […] Der 27-jährige muslimische Theologe untersucht, wie in islamischen Rechtsschulen Verhaltensnormen für Gläubige ermittelt werden. Kurnaz kommt zu dem Schluss, dass die traditionellen Rechtsgelehrten Koran und Sunna auf immer wieder neue Kontexte angewandt haben. Dies ermöglichte ihnen, Antworten auf immer neue religiöse Fragestellungen zu geben.

    Die Promotion ist eine der ersten islamrechtlichen Forschungsarbeiten der deutschen Islamischen Theologie und ein wichtiger Meilenstein für die Beheimatung des Islams in Deutschland. Begutachtet wurde sie vom Koranwissenschaftler Prof. Ömer Özsoy (Frankfurt), dem Rechtswissenschaftler Prof. Mathias Rohe (Erlangen-Nürnberg) und dem islamischen Religionspädagogen Prof. Harry Harun Behr (Frankfurt). Nach Auffassung der Gutachter entwickelt Kurnaz auf Basis der Tradition des Islams die muslimische Normenlehre in Deutschland grundlegend weiter. […]

    Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, betont den Beitrag der Arbeit zur Entwicklung der Islamischen Theologie in Deutschland […]

    http://www.uni-frankfurt.de/54217443/GKIT_PM_Erste_Promotion.pdf

    Erste Promotion

    … im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen.

    Veröffentlicht am: Freitag, 20. Februar 2015, 14:15 Uhr (06)

    Serdar Kurnaz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam, hat die erste Promotion im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen. Seine Dissertationsschrift Methoden zur Normgewinnung (istinbāt al-ḥukm). Eine Rekonstruktion der Methoden zur Interpretation autoritativer, textueller Quellen bei ausgewählten islamischen Rechtsschulen, die er jetzt an der Universität Frankfurt vorgelegt hat, ist eine der ersten deutschen islamisch-theologischen Promotionen zum islamischen Recht.

    http://www.uni-frankfurt.de/54217515/06-Promotion-Kurnaz

    ::
    Ziele und Zwecke der SCHARIA …
    2014

    Maqāṣid aš-šarīʿa = Die Maximen des islamisches Rechts

    Jameleddine Ben Abdeljelil; Serdar Kurnaz (2014)

    https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D1060880407

    Serdar Kurnaz

    Imam; Mitherausgeber der Zeitschrift für islamische Studien (ZIS); Schwerpunkt: Islamisches Recht

    https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&reset=true&referrerPosition=0&referrerResultId=idn%3D1060880407%26any&query=idn%3D1064112099

    ::

    Ohne Moos nichts los.

    Geld gibt`s vom Staat …

    http://article.wn.com/view/2014/07/09/Soutien_gouvernemental_au_Centre_Islam_et_societe_de_Fribour/

    … oder vielmehr von MERCATOR SUISSE

    Un partenaire solide pour le Centre suisse islam et société

    Durant les six prochaines années, le Centre suisse islam et société de l’Université de Fribourg pourra compter sur le soutien financier de la Fondation Mercator Suisse, qui lui accorde un montant de 1,4 million de francs. Le centre a également choisi son futur codirecteur: le théologien musulman Serdar Kurnaz prendra ses fonctions au mois de septembre 2015.

    En lui octroyant la somme de 1,43 million de francs, la Fondation Mercator Suisse a décidé de soutenir le Centre suisse islam et société (CSIS) durant le six années à venir. La Fondation, qui s’engage pour une société ouverte sur le monde et la promotion de la Suisse en tant que pôle dans la science et la recherche, espère, ainsi encourager une meilleure intégration des musulmans en Suisse grâce à des connaissances scientifiques approfondies de l’islam. «Notre Fondation encourage la science et reste persuadée que les échanges interdisciplinaires permettent de fournir des réponses à des questions sociétales actuelles; réfléchir d’une manière scientifique à la position de l’islam dans le contexte helvétique en fait partie», explique Nadine Felix, directrice de la Fondation Mercator Suisse.

    http://www.unifr.ch/news/fr/14490/

    http://article.wn.com/view/2015/06/29/Un_partenaire_solide_pour_le_Centre_suisse_islam_et_societe_/

    Starker Partner für das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft

    Das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft der Universität Freiburg wird von der Stiftung Mercator Schweiz über die kommenden sechs Jahre mit 1,4 Millionen Franken gefördert. Als künftigen Co-Leiter konnte das Zentrum den muslimischen Theologen Dr. Serdar Kurnaz gewinnen, der im September seine Tätigkeit in Freiburg aufnimmt.

    Mit 1,43 Millionen Franken will die Stiftung Mercator Schweiz das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) über die kommenden sechs Jahre unterstützen. Die Stiftung, die sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzt und den Wissens- und Forschungsplatz Schweiz stärken möchte, erhofft sich durch die vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Islam nicht zuletzt eine bessere Integration der Muslime in der Schweiz. „Unsere Stiftung unterstützt die Wissenschaft darin, im interdisziplinären Austausch Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen zu erarbeiten. Dazu zählt auch, den Islam im Schweizer Kontext wissenschaftlich zu reflektieren“, sagt Nadine Felix, Geschäftsführerin der Stiftung Mercator Schweiz.

    http://www.unifr.ch/news/de/14490/

    ::

    STIFTUNG MERCATOR

    Es existiert auch eine Stiftung Mercator Schweiz, welche bis September 2001 Gebrüder Schmidt-Stiftung hieß und seither in Zürich angesiedelt ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator

    ::

    FACULTÉ DE THÉOLOGIE

    Le Centre Suisse Islam et Société (CSIS)

    http://www.unifr.ch/theo/fr/instituts

    THEOLOGISCHE FAKULTÄT

    Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft

    Projektleiter

    PD Dr. Hansjörg Schmid, Lehr-und Forschungsrat

    Esma Isis-Arnautovic M.A., Diplomassistentin

    http://www.unifr.ch/theo/de/institute

    ::

    Esma Isis-Arnautovic. Sie stammt aus Bosnien, ist in der Schweiz aufgewachsen und hat Islamwissenschaften studiert.

    http://www.srf.ch/sendungen/kultur-kompakt/muslime-in-der-schweiz-ein-erfahrungsbericht-aus-dem-kleinbasel

    Esma Isis-Arnautovic (Fribourg, Schweiz)

    Esma Isis-Arnautovic studierte Islamwissenschaften an der Universität Bern sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Fribourg. Gegenwärtig arbeitet sie als diplomierte Assistentin am Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft und bereitet ihre Dissertation vor.

    http://www.glaubeundgesellschaft.ch/studientage/referenten/weitere-referentinnen/

    Das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft ist das Ergebnis eines interkonfessionellen Gesprächsprozesses, der von der je neuen Notwendigkeit eines Brückenschlages zwischen akademischer Welt und gelebter Spiritualität ausgeht.

    http://www.glaubeundgesellschaft.ch/ueber-uns/geschichte/

    An die Vereinsversammlung wurden auch Herr Dr. Hansjörg Schmied und Frau Esma Isis-Arnautovic eingeladen, welche das Projekt „Zentrum für Islam und Gesellschaft“ den Delegierten und Anwesenden vorgestellt haben.

    ___p://vioz.ch/news/vioz-mitgliederversammlung-2015/

    Bern, 25.03.2015
    Haus der Religionen

    Stoff für Konflikte? Religiöse Kleidung im öffentlichen Raum

    Religiöse Kleidung im öffentlichen Raum. Bedeutung, Hintergründe, Erfahrungen

    Religionszugehörigkeit und Glaube werden durch das Tragen bestimmter Kleidung im öffentlichen Raum sichtbar. Welche Bedeutung hat diese Kleidung für Personen, die sie tragen, und welche Erfahrungen machen sie damit? Welche Reaktionen gibt es aus der Öffentlichkeit, und was sind die Gründe dafür? Wie kann man mit solchen Reaktionen umgehen, und wie beeinflussen sie Personen, die religiöse Kleidung tragen?

    Podiumsdiskussion

    Esma Isis-Arnautovic, Islamwissenschaftlerin, Muslimin

    http://www.refbejuso.ch/agenda.html?tx_zicadmin_pi2%5Bload%5D=34720

    ::
    ::
    UNI FREIBURG

    Astrid Epiney, Rektorin der Universität Freiburg, über das Zentrum Islam und Gesellschaft

    http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/denkverbote-darf-es-nicht-geben-1.18582505

    ::
    ::
    an der Katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart angesiedelt:

    Theologisches Forum Christentum – Islam

    Gründer des Forums sind die katholischen Theologen Hansjörg Schmid und Andreas Renz sowie die evangelische Theologin Jutta Sperber.

    ährlich findet an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim eine Fachtagung von christlichen und muslimischen Wissenschaftlern mit der Absicht statt, den Dialog zwischen christlicher und islamischer Theologie im deutschsprachigen und gesamteuropäischen Kontext zu vertiefen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theologisches_Forum_Christentum_%E2%80%93_Islam

    ::

    Publikationen von PD Dr. Hansjörg Schmid [Auszug]

    – Islam im europäischen Haus. Wege zu einer interreligiösen Sozialethik im Blick auf islamische Positionen zum Verhältnis von Religion, Staat und Gesellschaft, Freiburg 2012

    – Kirche und Umma. Glaubensgemeinschaft in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2014, mit Amir Dziri, Mohammad Gharaibeh und Anja Middelbeck-Varwick

    – „Nahe ist dir das Wort …“ Schriftauslegung in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2010, mit Andreas Renz und Bülent Ucar

    – Verantwortung für das Leben. Ethik in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2009, mit Andreas Renz, Jutta Sperber und Abdullah Takim

    – „Den Koran zu lesen genügt nicht!“ Fachliches Profil und realer Kontext für ein neues Berufsfeld. Auf dem Weg zum Islamischen Religionsunterricht, Münster 2008, mit Harry Harun Behr und Mathias Rohe

    Aufsätze und kleinere Schriften [Auszug]

    – Christen und Muslime als Träger sozialer Verantwortung und Mitgestalter der deutschen Gesellschaft, in: M. Rohe [Mathias Rohe] / H. Engin / M. Khorchide [Mouhanad Khorchide] / H. Schmid (Hg.), Interdisziplinäres Handbuch Christen und Muslime in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenlebens, Freiburg 2014

    Europäischer Islam? Kontextualisierungsprozesse, normative Positionen, christliche Entsprechungen, in: M. Hüttenhoff (Hg.), Christliches Europa? Beiträge zu einem umstrittenen Konzept, Leipzig 2014

    . Verantwortung für das Leben: Grundlagen der Ethik, in: V. Meißner / M. Affolderbach / H. Mohagheghi]Hamideh Mohagheghi] / A. Renz (Hg.), Handbuch christlich-islamischer Dialog, Freiburg 2014, mit Julia Rahman

    – Muslime in Europa zwischen Globalisierung und Lokalisierung. Gesellschaftspolitische und theologische Perspektiven im Anschluss an Enes Karic und Tariq Ramadan, in: CIBEDO-Beiträge 4 (2007), S. 8-16

    leicht veränderte Fassung in: C. Ozankom/Ch. Udeani (Hg.), Theology in intercultural Design/Theologie im Zeichen der Interkulturalität. Interdisciplinary Challenges – Positions – Perspectives/Interdisziplinäre Herausforderungen – Positionen – Perspektiven, Amsterdam 2010, S. 173-186
    (bosnisch: Muslimani u Evropi izmedu Globalizacije i Lokalizacije, in: novi muallim 24 [2008], S. 24-35)

    – Diskriminierung von Muslimen in der Erwerbsarbeit aus christlicher Sicht, in: M. Khalfaoui (Hg.), Erwerbsarbeit aus Sicht der Weltreligionen, Münster 2014

    – Muslime und Christen in pluralistischen Gesellschaften. Wege zu einer interreligiösen Sozialethik, in: Jahrbuch der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin 2 (2014)

    – Bosnischer Islam für Europa? Geschichte, Organisationsstruktur, Sozialethik, in: B. Idriz [„Bajrambejamin gen. Benjamin Idriz“] / St. Leimgruber / St. Wimmer (Hg.), Islam mit europäischem Gesicht. Perspektiven und Impulse, Kevelaer 2010, S. 50-74 & 230-237

    Kleinere Beiträge und Berichte [Auszug]

    – Neue Initiative zum Dialog mit dem Islam. Erste Fachtagung des Theologischen Forums Christentum – Islam, in: H. Schmid u.a. (Hg.), Herausforderung Islam. Anfragen an das christliche Selbstverständnis (Hohenheimer Protokolle 60), Stuttgart 2003, S. 161-167, mit Andreas Renz und Jutta Sperber

    Buchbesprechungen [Auszug]

    Rez. Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der modernen Fortschrittsgesellschaft, in: Theologische Revue 100/3 (2004), Sp. 237-239

    http://www.akademie-rs.de/2156.html

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