Pfarrer Dietrich Denker

اﻟﻤﺴﻴﺤﻴـﺔ

al-masīḥiyya

Le christianisme

The christianity

Christentum

»Eine Zwischenfrage, Herr Pfarrer …«

Von Karsten Hilchenbach. Der Christ und Säkulare Hilchenbach ist Mitglied der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und richtet Zwischenfragen an Pfarrer Dietrich Denker aus Mönchengladbach. Denker hatte kurz zuvor Scheich Abu Anas (d. i. Muhamed Seyfudin ÇİFTÇİ) besucht, Schulleiter einer Online-basierten, vom Verfassungsschutz beobachteten Fernuniversität.

ISLAMSCHULE heißt eine Lehrstätte, die nach dem wahhabitischen bzw. salafistischen Curriculum der 1961 gegründeten Islamic University of Madinah (IU) arbeitet. Die Fachbereiche der medinensischen IU heißen beispielsweise Faculty Of Shari’a (Islamic Law) oder Faculty of Da’awah & Fundamentals of Islam, akademische Grade lauten Bachelor degree in Sharia Law (LLB) oder Universal Master Degree (M.A) in Islamic jurisprudence.

Die Absolventen der IU, vier Fünftel sind Nichtsaudis aus aller Welt, sind offensichtlich gegenüber einer expansiv bis revolutionären Islamauffassung nicht immun. Islamist Scheich Ahmad Kutty aus Toronto etwa studierte an der IU und will in Kanada glaubensbasierte Schiedsverfahren (faith-based arbitration) einführen. Der indonesische Politiker Hidayat Nur Wahid betreibt mit seiner an der Muslimbruderschaft orientierten und die terroristische palästinensische Ḥamās unterstützenden „Partei für Wohlstand und Gerechtigkeit“ (Prosperous Justice Party, Partai Keadilan Sejahtera (PKS)) Sozialwerke, kämpft gegen Korruption, Drogen und Pornographie und fordert die landesweite Einführung des islamischen Gottesgesetzes. Ein dritter IU-Absolvent stammt aus Deutschland (Braunschweig) und wird inzwischen Scheich Abū Anas genannt.

Die in Saudi-Arabien ausgebildeten Schariafachleute sind offenbar geneigt, nach erfolgreichem Studium zurückgewandert, auf säkulare Systeme von Familiengericht, Standesamt, Schiedsamt oder Anwaltskanzlei zu verzichten und ihren künftigen Klienten, den muslimischen Endverbrauchern, den Weg ins Paradies islam-juristisch arbeitend zu ebnen. Der einzelne „Muslimbürger“ darf allerdings nicht gegen die Scharia verstoßen und ist im Alltag auf „islamisch korrektes“ Verhalten zu überwachen. Die Revolutionäre der archaischen Justiz des Fiqh verstehen sich als Seelenretter. Wir sind jedoch Bürger, keine Religionsbürger.

Die Gefahr einer religiös begründeten Rechtsverschiedenheit rückt bei einer Vielzahl von nach Europa zurückkehrenden IU-Absolventen bzw. bei der erfolgreichen Multiplikatorentätigkeit auch ganz weniger Heimkehrer in die Nähe. Es ist daher dringend zu prüfen, ob unser Rechtsstaat durch eine gelehrte Scharia auf lange Sicht bedroht und die Islamschule mitsamt dem Verein Einladung zum Paradies (EZP) zu schließen ist, das gilt auch für das französische, der Muslimbruderschaft nahe stehende Institut Européen des Sciences Humaines (IESH). Im Sinne des Schutzes der AEMR und des One Law For All hat ein freiheitlicher Demokrat, also auch ein Christ, eine jede Rechtsspaltung selbstverständlich zu verhindern.

Das koranbasierte und schariakonforme Welt- und Menschenbild der bislang in Braunschweig und künftig wohl in Mönchengladbach tätigen Lehranstalt ist notwendigerweise kulturrassistisch, frauenfeindlich und antidemokratisch. Weil das totalitäre Gesetz der Scharia unserer EKD aber offensichtlich als „Religion“ gilt, fühlte sich der christliche Klerus der Stadt Mönchengladbach zum Dialog berufen und eilte flugs zum Gespräch mit den beiden Salafisten Muhamed Seyfudin ÇİFTÇİ und Sven LAU. Der mit Pierre Vogel im EZP tätige Scheich ist prinzipieller Steinigungsfreund und billigt das durch den Ehemann betriebene Frauenprügeln (Koran 4:34).

Im bosnischen Bürgerkriegsgebiet war Çiftçi genannt Abū Anas zwischen 1992 und 1994 als schariakonformer „Sozialarbeiter“ für die (nach Spendensammlungen für die Ḥamās inzwischen verbotene) Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH) tätig. Çiftçi ist Sohn eines Funktionärs der von Necmettin Erbakan gegründeten und einen türkischen Gottesstaat erstrebenden Millî-Görüş-Bewegung und möchte, dass jede fromme Frau sich mit einer Burka (gespensterhafter schwarzer Überwurf, Handschuhe, Gesichtsschleier) vollständig verhüllt. Seine engsten männlichen Mitstreiter sind in den letzten Wochen der Bevölkerung am linken Niederrhein durch altarabisch anmutende Gewänder und lange Bärte sowie durch einen illegalen Kindergarten, eine ungenehmigte Moscheebaustelle und mehrere nächtliche öffentliche Gebetsproteste aufgefallen.

Dietrich Denker signiert folgende offizielle Erklärung.

Verband Evangelischer Kirchengemeinden in Mönchengladbach

Stellungnahme des Vorsitzenden des Verbandes der ev. Kirchengemeinden in Mönchengladbach, Pfr. Dietrich Denker, zu den Aktivitäten des Vereins „Einladung zum Paradies“ im Stadtteil Eicken vom 15.9.2010

Hätte man nicht sagen müssen, dass der „Verein“ vom Verfassungschutz beobachtet wird und warum?

In seiner Sitzung am 15.9.2010 hat der Vorstand unseres Verbandes über eine Stellungnahme zu den Aktivitäten des Vereins „Einladung zum Paradies“ beraten. Das abschließende Ergebnis liegt hiermit vor.

Die konfliktvolle Entwicklung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil Eicken und dem Verein „Einladung zum Paradies“, in Verbindung mit der Ankündigung einer Ansiedlung einer Islamschule beschäftigt viele Mitglieder der evangelischen Gemeinden in der Stadt. Es werden Ängste der Bürgerinnen und Bürger vor islamistischen Tendenzen, einer aggressiven Mission und einer rigiden und traditionalistischen Ausübung des Islams deutlich.

Sind die angeblich irgendwie Verängstigten jetzt Angsthasen oder Phobiker? Haben die Demonstranten denn etwa keine Argumente, sondern nur Ängste? Werden die „Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Eicken“ in ihrer Mentalität beziehungsweise Aktion hier als ursächlich oder mitursächlich am Konflikt gemacht? Warum erfährt der Leser nicht ein einziges Wort über die Konflikte?

In einem Gespräch mit Vertretern des Verbandes der evangelischen Gemeinden machten Muhamed Ciftci (Vorsitzender des Vereins und Leiter der Islamschule) sowie Sven Lau (Vorstandsmitglied des Vereins) deutlich, dass es nicht ihrer Absicht entspräche einen Konflikt oder Ängste hervorzurufen. Vielmehr sei es ihr Ziel, einen Islam zu lehren, der zu seinen Wurzeln zurückkehre und sich allein auf den Koran und die Offenbarungen Mohammeds so wie seiner unmittelbaren Gefährten bezöge. Allein dieser reine Islam, sei von allen weiteren Überlieferungen und kulturellen Einflüssen der letzten Jahrhunderte gereinigt.

Die Kirchenvertreter sprechen also mit politreligiösen Radikalen, die auf einen kulturrassistischen Gottesstaat (Allahkratie) hinarbeiten und die Apostatenmord und Steinigung rechtfertigen. Nichtmuslime und Frauen sind in diesem islamischen Gemeinwesen zu Ehre Allahgottes auf charakteristische Weise juristisch herabzusetzen, was Pfarrer Denker nicht weiß oder verschweigt.

Herr Ciftci und Herr Lau grenzten sich aus religiösen Gründen ausdrücklich von jeder Gewaltanwendung und damit auch von Ehrenmord, Zwangsheirat und Unterdrückung der Frau ab. Sie verurteilten alle Strömungen im Islam, die solches förderten. Auch wurde zugesichert, dass Menschen, die zur Ausübung von Gewalt aufrufen würden oder von denen bekannt würde, dass sie Gewalt ausüben, nicht in der Moschee geduldet würden und bei den staatlichen Behörden angezeigt würden.

Leugnet die örtliche Evangelische Kirche die Herabsetzung der Frau in Koran und Scharia? Wenn sie die Deklassiereng der Frau im islamischen Recht erkennt und bekennt, wie hat sie dann die schariaverteidigenden Herren Ciftci und Lau einzuschätzen, sind Abu Anas und Abu Adam nun zwei Islamunkundige, zwei Lügner oder zwei Ex-Muslime? Oder kann es sein, dass die wissenschaftlich nachweisbare Diskriminierung der Frau im orthodoxen Islam salafistenseits als wahres weibliches Glück dargestellt wird, doch wenn das so ist, billigt die EKIR diesen Ausstieg aus den für alle geltenden wissenschaftlichen und rechtlichen Normen? Ist die Scharia durch Nichtmuslime künftig bitte gar nicht mehr zu bewerten?

Im Vergleich mit unserem christlichen Glauben gibt es jedoch unüberbrückbare Unterschiede, die das interreligiöse Gespräch erschweren.

Und was ist mit dem „Vergleich“ zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, sieht Pfarrer Denker keine große bzw. „unüberbrückbare“ Differenz? Haben die so genannten Christen schlicht das Glück oder Pech gehabt, dass ihre Doktrin (vielleicht) mit der AEMR übereinstimmt? Falls die Scharia gegen das Grundgesetz verstößt, wieso erklärt die Kirche dann den „Dialog mit dem Islam“ nicht zum Demokratierisiko?

Entsprechend der Glaubensüberzeugung von Muhamed Ciftci sind z.B. alle, die nicht den von seinen Glaubensbrüdern und -schwestern gepredigten Glaubensweg gehen, verflucht.

Ersetzt hier das geistlose Miterleben die nüchterne Außenansicht? Gibt es im wissenschaftlichen Sinne oder in der gelebten kulturellen Moderne „Fluch“, soll, darf es Verfluchungen aus evangelischer Sicht wirklich geben? Falls die EKD bzw. ihre Gottheit kein Verfluchen im Programm hat, billigt sie es, dass andere religiöse Gemeinschaften Verwünschungen, Schadenszauber oder Heilsverweigerung pädagogisch vermitteln dürfen, etwa Minderjährigen?

Damit sei nach seinem Verständnis des Islam ausgesagt, dass am Ende der Tage alle Menschen vor Allah erscheinen müssten. Die aber, die nicht den Glaubensweg des reinen Islam gewählt hätten, würden dann von Allah verflucht und vom Einzug ins Paradies ausgeschlossen, da sie ja den Weg zur Buße und zum rechten Glauben nicht gefunden hätten.

Die Kopftuchverweigerinnen und sonstigen Schariavermeider gelangen nicht lediglich niemals in die ewige Gottesnähe, sie müssen unendlich qualvoll und vielleicht auf ewig im Feuer der Verdammnis brennen. Warum sind die Worte Teufel und Hölle, zentrale Bestandteile der koranbasierten Doktrin, an dieser Stelle übergangen worden?

Einer Verfluchung aller Andersgläubigen, oder gar einem gewaltsamen Kampf gegen sie durch die Rechtgläubigen sei damit aber keineswegs das Wort geredet. Lediglich das Urteil Allahs über diese stünde fest. „Einladung zum Paradies“ wolle vielmehr Andersgläubige bzw. Ungläubige für den wahren Glauben nach der Weise des reinen Islam gewinnen.

Nichtmuslime sind also aus salafistischer bzw. streng islamischer Sicht als Menschen sittlich geringeren Wertes zu beschreiben. Darf den so genannten muslimischen Kindern empfohlen werden, auf die nicht gottesfürchtig lebenden Kinder mit Hass, Ekel oder Mitleid herabzusehen?

Auf der Basis dieser fundamentalistischen Glaubensüberzeugung ist ein Dialog, der über das Kennenlernen der jeweiligen religiösen Überzeugungen hinaus geht, weder von christlicher noch von islamischer Seite möglich.

Warum steht hier nicht: Wir empfehlen allen unseren Gemeinden, Gruppen und evangelischen Einzelpersonen, den Kontakt zu Islamschule / EZP zu vermeiden? Ist Jugendschutz nicht wichtig, wo sind die Bildungsseminare evangelischer Jugendarbeit, die vor dem ungleich behandelnden islamischen Recht warnen und die das Menschenbild der Salafisten begründet verwerfen?

Auch das gemeinsame Gespräch auf gesellschaftlicher bzw. kultureller Ebene stößt an seine Grenzen, da von Seiten der Glaubensbrüder und –schwestern des Vereins „Einladung zum Paradies“ schon aus religiösen Gründen um der Reinheit des wahren Islam Willen jegliche Form der kulturellen Integration abgelehnt werden muss.

Ein misslungenes Gespräch ist sicherlich unangenehm, aber geht es nicht um die universellen Menschenrechte bis zum Recht auf Leben, körperliche Unversehrtheit, sexuelle Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit? In was hinein soll eigentlich in Deutschland in Zukunft integriert werden, in ein für jeden Menschen zugängliches, ungeschmälertes Grundgesetz oder in die Scharia bzw. in die Schariatoleranz? Sollte man angesichts einer Strömung, die den Schleier und Gesichtsschleier fordert und die Zweitfrau sowie die Kindbraut billigt, nicht gerade auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau ausdrücklich erwähnen?

Schon die Anpassung an hiesige Bekleidungsarten oder so selbstverständliche Verhaltensweisen wie Begrüßungsgesten sind mit ihren religiösen Überzeugungen oft nicht vereinbar. So werden Frauen von Männern und Männer von Frauen aus religiösen Gründen niemals mit Handschlag begrüßt.

Die Burka ist recht neu in Mönchengladbach, das stimmt, sollen wir den Gesichtsschleier aber künftig einfach tolerieren? Was bitte wird denn noch so alles „aus religiösen Gründen“ getan, sehr geehrter Herr Pfarrer Denker, im Iran oder weltweit: Wird auch „aus religiösen Gründen“ gesteinigt? Geschieht das von asch-Schiha geforderte Frauenprügeln, das entsprechende islamische Buch (Frauen im Schutz des Islam) ist im Januar 2010 in Salafistenkreisen beschlagnahmt worden, denn etwa nicht „aus religiösen Gründen“? Und wenn Frauenprügeln unreligiös ist, hat asch-Schiha dann den Islam nicht verstanden oder ist er ein Islamapostat? Der nach eigenem Bekunden christlich empfindende Dietrich Denker weiß, dass salafistenseits im Namen der Religion Gewalt gegen Menschen ausgeübt werden soll, außerhalb des staatlichen Gewaltmonopols. Ist derlei Toleranz christlich oder wenigstens verfassungskonform?

Sollen wir als die „Hiesigen“ den „Bekleidungsarten“ ein wenig entgegenkommen, damit der Kontrast zwischen Burka und Nichtburka etwas weniger ins Gewicht fällt? Ist es jetzt evangelischerseits ganz offiziell, dass der verweigerte Handschlag dem Bereich des Religiösen und religiös zu Duldenden zugerechnet wird? Warum kein Wort zum Konformitätsdruck, zur innermuslimischen Bespitzelung auf „islamisch korrektes“ Wohlverhalten?

Im Sinne der Religionsfreiheit und der Toleranz ist allen Menschen das Recht einzuräumen, ihren Glauben nach ihren Überzeugungen zu leben.

Muhamed Seyfudin Ciftci sagt doch nichts anderes. Wo geht es denn hier zur Auspeitschung, wo zur Imam-Ehe für eine Viertfrau?

Die religiöse Vielfalt ist ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft.

Ex-Muslime werden von Pfarrer Denker leider nicht empfangen, säkular-muslimische Texte von Seyran Ateş und Necla Kelek nicht in Mönchengladbachs evangelischen Gemeindebriefen veröffentlicht, Kritik an Scharia und Fiqh wird von den betreffenden Schriftleitern seit Jahren ganz bewusst unterschlagen. Herr Denker, Sie sollten sich schämen.

Solange kein Rechtsbruch geschieht und kein Gesetz übertreten wird, muss unsere Gesellschaft es aushalten können, dass in ihr auch das nach unserer Überzeugung Falsche gesagt und geglaubt werden kann.

Geht das nicht deutlicher, kommen die evangelischen Funktionäre lediglich zur Erkenntnis, dass das Grundgesetz eine feine Sache ist?

Es bleibt die Aufgabe der staatlichen Behörden, jegliche Verletzung staatlichen Rechts, besonders der Grundrechte, zu unterbinden, bzw. zu ahnden.

Die sprichwörtliche Kurve ist gekratzt und der Pfarrer freut sich über die rechtsstaatlich legitimierte, nachvollziehbare und gründliche Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz. Den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im evangelischen Verantwortungsbereich wird weiterhin nichts Kritisches über das islamische Recht beigebracht, der EKD ist die Scharia unantastbar.

Für ein angstfreieres Miteinander ist das gegenseitige Kennenlernen und miteinander Reden wünschenswert.

Man wünscht ein mutigeres Miteinander – Zivilcourage oder Waghalsigkeit? Ruft Denker mich jetzt zum Dialog mit Neonazis und Scientologen auf, damit ich meine „Ängste“ abbaue?

Dies erfordert die Bereitschaft aller Beteiligten einander mit Respekt zu begegnen, die Menschenwürde des Einzelnen zu achten und Sorgen und Ängste auf beiden Seiten ernst zu nehmen.

Welche Menschenwürde meint Dietrich Denker, diejenige der OIC-Charta (Kairo 1990) oder diejenige der AEMR (Paris 1948)? Täterarbeit zur Resozialisation muss geleistet werden, und sicherlich mag der Hells-Angels-Führer oder Salafistenscheich irgendwelche ungeklärten Lebensprobleme mit sich tragen („Ängste auf beiden Seiten“). Können wir aber ernsthaft damit rechnen, dass der Hemmungslosere und Machtverliebtere von zwei Gesprächspartnern auf seinen Vorteil verzichten wird?

Für unsere Gemeindeglieder gilt es, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Mitverantwortung für das Zusammenleben zwischen den Kulturen und Religionen zu übernehmen.

Soll die Stadt Mönchengladbach in ein Gefüge von zunehmend abgeschotteten Religionsvölkern zerfallen, deren Führer immer lauter und immer mehr nach „Harmonie“ und „Dialog“ schreien und einander zwischenzeitlich mit Friedens- und Toleranzpreisen bekränzen? Soll die mehrstufig privilegierende (diskriminierende) Scharia im Familienrecht implementiert werden, damit „Mitverantwortung“ zur aufregenden Herausforderung wird? Ist die Apartheid der Religionsvölker, wie sie in Malaysia, Indien, Ägypten oder im Libanon unnötig leidvoll und kulturell vormodern bzw. gegenmodern gelebt wird, für die Evangelische Kirche ein akzeptables „Zusammenleben“? Wünscht die EKD die zunächst im Familienrecht realisierte Scharia, will die Kirche („allen Menschen das Recht einzuräumen, ihren Glauben nach ihren Überzeugungen zu leben“) die im Namen der praktizierten Religion betriebene Rechtsspaltung?

Vorsitzender des Verbandes der ev. Kirchengemeinden in Mönchengladbach,

Dietrich Denker, Pfarrer

Karsten Hilchenbach, Gemeindemitglied

Schlagwörter: , , , , , , , ,

8 Antworten to “Pfarrer Dietrich Denker”

  1. Helmut Zott Says:

    Das Verhalten von Pfarrer Dietrich Denker ist nicht verwunderlich. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her.
    Im Jahre 2002 hatte ich eine Auseinandersetzung mit der EKD und folgenden Brief an den damaligen Ratsvorsitzenden Manfred Kock geschrieben,
    der sich in dieser Korrespondenz durch Dr. Martin Affolderbach vertreten ließ.

    %%%%%%%%%%%%%%%%%

    17.04.2002

    An das
    Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
    Herrn
    Dr. Martin Affolderbach
    Postfach 210220
    D 30402 HANNOVER

    Sehr geehrter Herr Dr. Affolderbach,

    zu Ihrem Schreiben vom 12.03.2002, das Sie mir unter Ihrem Zeichen 5821/1.314 und im Auftrage des Ratsvorsitzenden, Präses Manfred Kock, zugesandt haben, nehme ich wie folgt Stellung:
    Sie mogeln sich geschickt an der eigentlichen Problematik vorbei, indem Sie in meinem Schreiben mit großem Scharfsinn eine „beleidigende und polemische Form“ ausmachen und alles daran festmachen. Ein ernsthaftes Anliegen meinerseits konnten Sie leider nicht feststellen und so verfielen Sie, unter Umgehung einer klaren Stellungnahme zur Sache, bedauerlicherweise auf diesen plumpen Ausweg. Ich meine allerdings, dass ich meine Auffassung und mein Anliegen klar und deutlich formuliert habe, sowohl in meinem Brief als auch in meiner Darstellung „Islam und Ethik“, die dem Brief beilag und Ihnen vorliegt.
    Die Wahrheit und die Wichtigkeit der Sache erfordern es aber, dass man nicht oberflächlich in Förmlichkeiten stecken bleibt, sondern der Sache auf den Grund geht, und so bemühe ich mich abermals, auf die eigentliche Problematik einzugehen und sie zu formulieren, auch wenn dies erneut Ihre christliche Gutwilligkeit überfordern oder Ihre Fassungskraft übersteigen sollte.

    An keiner Stelle meines Schreibens habe ich der EKD vorgeworfen, dass sie „nicht ausreichend gründlich oder ernsthaft analysiert und bewertet hat“, wie Sie mir unsinnigerweise, oder besser gesagt böswilligerweise, mit den folgenden Worten zu unterstellen suchen: „Es ist nicht zutreffend, dass die EKD die Implikationen muslimischen Glaubens und die Rolle des Islamismus nicht ausreichend gründlich oder ernsthaft analysiert und bewertet hat“. Die Deutschen Christen haben seinerzeit sicherlich auch ihr Verhältnis zu Hitler ernsthaft analysiert und bewertet, mit dem Ergebnis, dass Hitler der Heilsbringer Deutschlands sei, und die Juden, gemäß Luthers Sieben-Punkte-Pogrom in seiner Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ aus dem Jahre 1543, zu Recht verfolgt werden.
    Was ich verständlicherweise und auch vernünftigerweise nur kritisiere, ist das Ergebnis, zu dem die EKD und ihr Ratsvorsitzender bei ihren Überlegungen bezüglich des Islams kommen und gekommen sind.

    Ich werfe dem Ratsvorsitzenden der EKD vor, in einer geistigen Verblendung gegenüber dem Islam und der Verkennung christlicher Wahrheiten, nicht zu sehen, dass der im Koran sich offenbarende Allah nicht identisch ist mit dem Gott der Christenheit, der sich in Jesus Christus geoffenbart hat und den dieser „Vater“ nannte. Wie ich in meiner Darstellung „Islam und Ethik“, auf die ich hier ausdrücklich nochmals hinweise, schon hinreichend ausgeführt habe, offenbart sich Allah im Koran unter anderem als ein angeblicher Gott, der Menschen sowohl für die Hölle erschuf, als auch Menschen vorsätzlich irreleitet, um sie in die Hölle zu bringen, damit sein Wort erfüllt werde: „Die Hölle will Ich (Allah) füllen mit den Geistern und den Menschen allesamt“. Wer dieses satanische Scheusal mit dem Namen Allah, das sogar Menschen in Affen und Schweine verwandelt, mit dem christlichen Gott der Liebe und des Lichtes verwechselt und es ihm gleichsetzt, hat nicht nur keine Ahnung vom Wesen des Islam, sondern ist auch geistig nicht normal. Wenn sich der antichristliche Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, sind die Leiter der evangelischen Kirche offenbar in ihrem Erkenntnisvermögen restlos überfordert.

    Ich werfe dem Ratsvorsitzenden der EKD weiterhin vor, unter Missbrauch seiner Amtsautorität und der Gutgläubigkeit der Menschen, in der Äußerung, der Islam sei als Weltreligion für den Terror nicht verantwortlich, nicht nur eine große Dummheit, sondern eine gefährliche Unwahrheit verbreitet zu haben, die gläubige Christen irreleitet und verführt, an einen im Kern friedfertigen Islam zu glauben. Das Urbild des Terroristen im Islam ist Mohammed. Er war es, der als Banditenführer mit seinen Leuten die Karawanen und Oasen überfiel, um sich zu bereichern; er war es, der die Juden in Medina vertrieb und ausmerzte, um zu Macht und Reichtum zu gelangen; er war es, der seinen Leuten das Paradies, mit Saufen, Fressen und mit Weibern, versprach, wenn sie für Allah ordentlich morden würden; er war es, der seine Leute zum Raub animierte und die Sure rezitierte: „Und Allah gab euch zum Erben ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz, und auch ein Land, das ihr vorher nicht betreten hattet“. Wie aus den wenigen Angaben geschichtlicher Begebenheiten in meiner Darstellung „Islam und Ethik“ bereits erkennbar ist, war Mohammed ein Verbrecher und Massenmörder von der Qualität und Geistigkeit eines Adolf Hitlers. Aber Mohammed, der das beste Vorbild ist, und dem nachzueifern alle Muslime sich bemühen, zeigte auch „menschliche“ Züge, wie wir lesen: „Er ließ ihnen die Augen ausbrennen, und danach die Hände und Füße abhacken. Des weiteren sorgte man anscheinend dafür, dass die Opfer nicht verbluteten, denn die Überlieferung berichtet, dass man die verstümmelten Beduinen anschließend in der Wüste verdursten ließ“. Der geistige Inspirator Hitlers, den schon die Deutschen Christen verkannt haben, ist derselbe, der einst auch Mohammed beseelt und durch ihn seine Verbrechen bewirkt hat, und der heute vom Ratsvorsitzenden der EKD ebenso verkannt wird. Wehe uns aber, wenn dieser satanisch-böse Geist, der schon an den Wurzeln des Islam sichtbar wird und sich im heutigen Terror zeigt, über uns kommt und uns beherrscht. Die Dummheit der Kirchenleiter lädt den Islam geradezu ein, sich bei uns zu etablieren. Was wir heute denken, wird morgen unser Schicksal sein. Was der Ratsvorsitzende der EKD heute in seiner Blindheit und Verantwortungslosigkeit verkündet, wird morgen mit beitragen, unser Land ins Verderben zu stürzen, und unser aller Schicksal mitbestimmen. Die Deutschen Christen sollten uns gemahnen.

    Ich werfe dem Ratsvorsitzenden der EKD zum Dritten vor, unter Missachtung jeglicher Vernunft und Sorgfalt, entweder den Koran nicht ausreichend zu kennen, oder ihn in unzumutbarer Weise zu verkennen. Der Koran, aus dem gleichen Geist wie „Mein Kampf“ geboren, zeigt deutliche und nicht zufälligerweise faschistoide Züge. Diese und die Bereitschaft zur Gewaltanwendung sind Geburtsfehler des Islams. Wo liegt denn der Unterschied zwischen einer arischen Herrenrasse und der Umma der Muslime, die glauben, aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit elitär und erhaben über den Rest der Welt zu stehen, und die sich dabei sogar auf den Koran berufen können, wo zu lesen ist: „Ihr seid das beste Volk, das je unter den Menschen entstand“? Wo liegt der Unterschied zwischen den Untermenschen im Dritten Reich und den Ungläubigen, die selbst Allah, nach den Aussagen des Korans, wie das ärgste Vieh betrachtet? Wo liegt schließlich der Unterschied zwischen dem Weltmachtanspruch des Nationalsozialismus und dem des Islams, der unter anderem in der Aussage Mohammeds gründet, er wurde von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben? Uneingeschränkt gilt bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der einzig wahren Religion. Wo ist die notwendige Warnung und der aufklärende Hinweis des Ratsvorsitzenden der EKD auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und menschenrechtsverletzenden Machtideologie?

    Nur wenige Jahrzehnte nach dem historischen Versagen der Kirche und dem Verbrechen am christlichen Geiste im Dritten Reich, besitzt der Ratsvorsitzende der EKD schon heute wieder die Frechheit, jeden, der seine Bedenken anmeldet, durch seinen subalternen Schreibknecht mit akademischer Glätte abblitzen zu lassen. Sie werden mir natürlich, gemäß Ihrer christlichen Feindesliebe, nun schreiben, dass Sie die „Dämonisierung des Islam“ nicht teilen, und vor allen Dingen nicht in diesem Ton und auf dieser Ebene mit mir weiter korrespondieren möchten. So können Sie sich elegant, und ohne Ihre Ignoranz zu demaskieren, um eine Auseinandersetzung in der Sache erneut drücken. Unsere Zukunft ist durch den Islam gefährdet, aber Sie werden alle Hinweise als Vorwürfe und Anschuldigungen verkennen, und mit Entschiedenheit zurückweisen. Genauso hätten die Deutschen Christen in ihrer tiefen Verbundenheit mit dem christlichen Glauben gehandelt. Und natürlich bin ich, wie jeder andere, schuldig, der es wagt, Sie zu kritisieren und Ihnen unverblümt die Wahrheit zu sagen, und vor allen Dingen derjenige, der Ihnen den Spiegel vorhält. Aber ich möchte im Geiste Lichtenbergs doch fragen, ob dann, wenn der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland in den Spiegel blickt, und ihn ein Esel anschaut, denn allemal der Spiegel schuld sein muss? In der klaren Erkenntnis, dass ich geistig Blinde nicht sehend machen kann, und in der Gewissheit, dass der Ratsvorsitzende der EKD und Sie in Ihrer theologischen Borniertheit, auch in diesem Schreiben, außer einer „beleidigenden und polemischen Form“, nichts weiter erkennen können, verbleibe ich
    Helmut Zott
    17.04.2002

    %%%%%%%%%%%%%%%%%%

  2. Dietrich Denker Says:

    Hallo Herr Hilchenbach,
    danke für die Mühe, die Sie sich mit der Kritik an unserer Stellungnahme, gemacht haben, die ja keine theologische Erklärung sein sollte, sondern zunächst mal der Information unserer Gemeindeglieder dienen sollte, die über das hinausgeht, was man aus Presseartikeln oder Plakatüberschriften entnehmen konnte. Wenn man weiß, wie seine Gegner ticken, kann man mit ihren Gedanken und verhaltensweisen besser umgehen. Unbegründete Ängste werden abgebaut und man kann auf die wahren Gefahren zu sprechen kommen. Ein paar Kernthesen der Salafisten haben wir deshalb aus dem Gespräch in unserer Erklärung thematisiert. Natülich kann man da viel mehr zu sagen. (ZB. über die Stellung der Frau und die Forderungen nach der Scharia nach Londoner Vorbild…..) Nur dann liest es keiner mehr.

    Unsere Gemeinden werden sich jetzt über Vorträge von kompetenter Seite mit dieser radikalen Form des Isalm und den Stellungnahmen der Verfassungschützer, die ich übrigens auch gelesen habe, beschäftigen. Also: Die Stellungnahme ist ein Schritt auf dem Weg.

    Manche ihrer Forderungen, die Sie in unserer Stellungnahme vermisst haben würde ich sogar unterstützen. Ein Burkaverbot z.B. Und natürlich ist es angemessen eine Bildungsarbeit des Vereins oder gar eine Kindertagesstätte zu verhindern. Jedoch auch das Demonstrieren dagegen ist nicht ohne Probleme, will man sich nicht die in der Region doch recht gut vertretenen Neonazis mit auf den Wagen laden.

    Hier ist also behutsames Vorgehen in jeder Beziehung angeraten.

    Dies kann nur mit rechtsstaatlichen Mitteln erfolgen. Jede Form der Agitation oder der „Parolendemokratie“ halte ich in dieser Frage für verfehlt.
    In Mönchengladbach hatte unsere Stellungnahme das Ziel, Erstinformationen über das, was die Presse meldete hinaus weiterzugeben und zugleich etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen.
    So aufgescheucht wie jetzt alle sind, wäre eine Rückkehr zur sachlichen Auseinandersetzung mit den radikal islamistischen Salafisten sicherlich auch dem Verfassungsschutz lieber. Jetzt werden die Vorsitzenden des Vereins sich erst recht vorsichtig äußern.
    Da ich im Unterschied zu Ihnen lieber über Email als über Foren diskutiere, fände ich es hilfreich, Sie könnten den Emailkontakt mit mir suchen.

  3. Helmut Zott Says:

    Warum wurde mein Kommentar gelöscht?

  4. schariagegner Says:

    Sehr geehrter Herr Zott,

    in Ihrem an Pfarrer Denker gerichteten Beitrag zitierten Sie Sunan Abu-Dawud, Buch 38, Nr. 4348.

    Abdullah Ibn Abbas berichtete, dass eine Sklavin über Mohammed schimpfte. Ihr Herr, der von ihr bereits zwei Söhne hatte, ermahnte sie mehrmals erfolglos, ihr frevelhaftes Verhalten zu unterlassen und befahl ihr, dem Namen des Propheten die gebotene Ehre zu erweisen. Da sie sich seinem Verbot widersetzte, tötete er die schwangere Mutter seiner Söhne und sein ungeborenes Kind im Mutterlaib auf bestialische Weise.

    Mohammed, dem dieser brutale Mord am nächsten Morgen berichtet wurde, rechtfertigte diese menschenverachtende Untat.

    http://german.faithfreedom.org/ex.htm

    Alle Autoren des Netzwerks Schariagegner schätzen ihre Beiträge, die immer von einem fundierten Wissen zeugen, Behauptungen durch wissenschaftlich zitierbare Quellen belegen und was die Gedichte betrifft (der Mensch…) auch sehr witzig sind.

    Ich stimme Ihnen absolut zu, dass Menschen Koran und Hadithe sowie Bücher von Ex-Muslimen, Säkularen und Islamkritikern lesen und auch mit diesen Menschen diskutieren sollten, um sich objektiv über den politreligiösen Islam und seinen Propheten Mohammed zu informieren.

    Den Eindruck den sie dabei gewinnen werden, wird manchen vollkommen zu Recht entsetzen, weil er nichts „mit einer im Kern friedlichen Religion“ (Pöttering, Köhler) gemein hat. Vielleicht sieht das ja auch Pfarrer Denker so.

    Ich habe Ihren Kommentar nicht freigeschaltet, weil das detailgetreue Zitat so grausam und gewalttätig ist und hier auch Minderjährige mitlesen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Das hätte ich Ihnen auch mitgeteilt, Sie waren nur schneller als ich.

    In der Hoffnung auf weitere erheiternde oder auch ernste und kritische Beiträge,

    Ümmühan Karagözlü

  5. Helmut Zott Says:

    Die „Minderjährigen“

    Ein Mensch – der Vater wird es sein –
    ruft seinen Sohn zum Brüderlein,
    das ihm der Storch in letzter Nacht
    ganz heimlich in das Haus gebracht.
    Der aber weiß, er wird belogen:
    nach Süden ist der Storch beflogen!
    und fragt den Vater klipp und klar,
    ob sein Kondom gerissen war.

    Helmut Zott

  6. Thilo Says:

    Stirnrunzelnde Himmelswächter gibt`s auch auf christlich.

    Es wickrathet sehr. „Harte und deutliche“ (Hermann Schenck) Wichtigtuerei oder evangelisch-elitär betriebene Schariaverharmlosung oder beides?

    „Mönchengladbach. Am Samstag treffen sich Synodale des evangelischen Kirchenkreises Gladbach-Neuss in Wickrath an der Denhardstraße zu einer Versammlung, in der es auch um die umstrittenen Salafisten gehen soll, die in Eicken eine Moschee betreiben wollen.

    Kirchenvertreter sagten am Montag, dass sich Superintendent Hermann Schenck „hart und deutlich“ von den als militant eingestuften Islamisten abgrenzen werde. Ob die Versammlung dazu einen Beschluss fasst, wird nicht ausgeschlossen. Pfarrer Dirk Sasse (Eicken) erklärte unlängst, er unterstütze ein Verbot des Salafisten-Vereins ‘Einladung zum Paradies’“.

    http://www.wz-newsline.de/?redid=999863

  7. Widderhorn Says:

    Die multikulturell-gegenmoderne und israelhassende Bewegung Free Gaza, ihr Schiff Mava Marmari, die verbotene IHH und der türkische islamisch gefärbte Rechtsradikalismus. Ein wohl nicht ganz unwichtiges Netz von Akteuren ist die ATB (), eine radikalisierte Abspaltung der ohnehin rechtsradikalen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP, um die Bewegung „Graue Wölfe“). Und irgendwo ein Braunschweiger Scheich der Salafiyya, Sohn eines deutschen Milli-Görüs-Grunders und im yugoslawischen Bürgerkrieg für die IHH in Bosnien im „sozialen“ Einsatz. Fusionieren großtürkisch-rassistische Phantasien und Praktiken mit dem urgemeindlichen Modell von Medina?

    3sat – Chef der IHH ist Bülent Yildirim. In den 1990er Jahren soll er geholfen haben, Kämpfer für den Heiligen Krieg anzuwerben. Kurz vor dem Angriff der israelischen Marine gibt er an Bord der „Mavi Marmara“ ein Interview. „Wenn die Israelis uns attackieren, dann wird es in Städten wie Ankara, Istanbul oder Islamabad Aktionen gegen Israel geben“, sagt Yildirim. „Israel ist in einer schwierigen Situation.“

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/145159/index.html

    Der Verband der Türkischen Kulturvereine in Europa

    In Europa ist die BBP durch den „Verband der türkischen Kulturvereine in Europa“ (Avrupa Türk Birliği, ATB) vertreten. Die Organisation entstand 2002 als Nachfolgerin der Avrupa Nizam-ı Alem Ocakları Federasyonu (ANOF). Der gegenwärtige Vorsitzende ist Recep Yıldırım. Zitate von der Website (atb-europa.com):

    „Wer seine Religion leugnet, ist nichts, wer seinen Stamm leugnet, ein Bastard.“

    „Nationalismus ist unser Blut, das Wesen des Grauen Wolfes unser Stamm, auf dem Wege ALLAHs ist unser Weg eins. Wir sind die ALPERENs, die Enkel der Osmanen. Für die rote Fahne mit dem Halbmond und Stern geben wir unser Leben.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCy%C3%BCk_Birlik_Partisi#Die_Alperen_Ocaklar.C4.B1

    aus: Wiki: Büyük Birlik Partisi, BBP, (deutsch: Partei der Großen Einheit) ist eine nationalistische und islamistische politische Partei in der Türkei. Ihr Vorsitzender Muhsin Yazıcıoğlu starb im März 2009 bei einem Hubschrauberabsturz. Dort auch:

    Rechtsextremismus und Antisemitismus

    Laut verschiedenen Verfassungsschutzberichten wird die BBP als rechtsextrem und als Teil der Bewegung der Grauen Wölfe angesehen, die eine „rassistisch-nationalistische Orientierung“ habe und für „Gewaltbereitschaft und totalitäre Strukturen“ stehe. Islamwissenschaftler Michael Kiefer sieht im Programm der BBP Ähnlichkeiten zur deutschen NPD. Andere Experten sprechen außerdem von antisemitischen und militanten Tendenzen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCy%C3%BCk_Birlik_Partisi

    3sat – Doch was steckt genau hinter der IHH? „Auf jeden Fall ist die IHH eine humanitäre Organisation, das heißt, für Menschenrechte und Freiheit“, sagt Annette Groth. Inge Höger bezeichnet die Organisation als „islamisch vielleicht, aber nicht islamistisch“. „Da haben Sie sich vorher informiert?“, fragen wir nach. „Da habe ich mich vorher informiert“, so Höger.

    Die IHH – nicht islamistisch? Mete Çubukçu ist Chefredakteur beim türkischen Nachrichtensender NTV. Er sieht die IHH als Teil einer islamistischen Bewegung, deren Ziel eine Gesellschaftsordnung auf Basis des Islam ist. „Die IHH hat eine starke Milli-Görüs-Basis“, sagt Mete Çubukçu. „Die Anhänger haben einen engen Bezug zu dieser islamistischen Bewegung. Aber das sagen sie auch selbst.“

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/145159/index.html

    ADÜTF (Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Europa)

    Die Türk Federasyon (ADÜTDF, Sitz in Frankfurt/Main) wurde am 18.06.1978 als Auslandsabteilung der MHP mit Sitz in Frankfurt/ Main gegründet. Alte Parteimitglieder und Funktionäre der MHP sitzen in Schlüsselpositionen der Türk Federasyon. Sie strebt, wie ihre Mutterorganisation, ein Großtürkisches Reich an.

    http://grauewoelfe.blogspot.com/2008/08/graue-wlfe-was-ist-das.html

    Aufgrund der Breite des Idealistenspektrums / der Grauen Wölfe ist es nicht verwunderlich, daß sich Anfang der 90iger auch eine fundamentalistisch islamische Fraktion formierte. Diese ist in der Avrupa Türk-İslam Birliği (ATIB), in der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V., organisiert. Ihre Berliner Zentrale soll, wenn ich mich recht erinnere, an die Moschee Orhan Gazi Camii in der Obentrautstraße 35 (Kreuzberg) gebunden sein.

    Als Zentrale der Türkische Föderation in Berlin gilt die Moschee Ertugrul Gazi Camii in der Oranienstraße 189, direkt am Heinrichplatz neben dem SO36.

    aus: Türkendämmerung – Graue Wölfe in Berlin

    http://aka.blogsport.de/2009/04/12/graue-woelfe-veranstaltung/

    Orhan Gazi Camii (zu: DITIB), Obentrautstraße 35, Berlin-Kreuzberg

    http://www.moscheesuche.de/moschee/Berlin/Orhan_Gazi_Camii/15529

    Ertugrul Gazi Camii (zu: ADÜTDF), Oranienstr. 189, Berlin-Kreuzberg

    http://www.berlin-igmg.de/index.php/berlin/mocheen-in-berlin.html

    Ein anderes Projekt des Vereins ist der Kunst- und Kultur-Cluster in der Drontheimerstr. 34 und 36 ( http://www.kuenstler-work.net/content/view/79/98/ ). Unter dieser Adresse findet sich neben Security Firmen und einigen Künstlern auch ein „Türkischer Idealisten e.V.“.

    Das türkische Wort für „Idealisten“ ist „Ülkücüler“ und so bezeichnen sich die Mitglieder der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) bzw. die Grauen Wölfe (türk. Bozkurtlar)

    aus: Kotti, Heroin und Graue Wölfe

    http://de.indymedia.org/2009/02/242397.shtml

    Verband der türkischen Kulturvereine in Europa (Avrupa Türk Kültür Dernekleri Birliği), Kurzform Avrupa Türk Birliği (ATB), ist die Europaorganisation der Partei der Großen Einheit BBP

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_t%C3%BCrkischen_Kulturvereine_in_Europa

    Ob türkischer Rassist oder türkischer Islamist, wenn es gegen Israel – gegen die Juden – geht, sieht man über jeden Zwist hinweg und es überwiegen Harmonie und Eintracht des Barbarischen und Antisemitischen. Allgemeine Menschenrechte werden gerade nicht eingefordert, sondern mehr „Völkerrecht“ und sicherlich, schließlich empören sich in deutscher Sprache ZMD und Milli Görüs, auch mehr Religion, d. h. mehr Islam:

    IGMG, 02. Juni 2010

    Islamische Religionsgemeinschaften werten Angriff auf Gaza-Hilfsflotte als Sabotage der Friedensbemühungen

    … Die Menschenrechtsaktivisten in der Friedensflotte stehen für das gemeinsame Gewissen der Menschheit, heißt es weiter. …

    Unterzeichner:

    ATIB – Türkisch-islamische Kulturvereine in Europa e.V.

    ADV – Europäische Demokratiestiftung
    ATCB – Union türkischer Caferiten [Dschafarite] in Europa
    ATB – Türkische Union in Europa
    ABAF – Europäische Ahli-Bayt Alevitische Föderation
    AEKB – Europäische Union der Ahli Bayt Frauen
    DITIB – Türkisch-İslamische Union der Anstalt für Religion e.V.
    IGMG – Islamische Gemeinschaft Milli Görüş
    IRH – Islamische Religionsgemeinschaft Hessen e.V.
    IRD – Islamrat für die Bundesrepublik Deuschland e.V.
    IHH – Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V.
    MÜSIAD – Verband Unabhängiger Industrieller und Unternehmer e.V.
    TIDAF – Bundesverband Türkisch-Deutscher Unternehmervereine in Deutschland e.V
    UETD – Union europäisch-türkischer Demokraten e.V.
    VIKZ – Verband islamischer Kulturzentren e.V.
    ZMD – Zentralrat der Muslime in Deutcshland e.V.

    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2010/11/15/islamische-religionsgemeinschaften-werten-angriff-auf-gaza-hilfsflotte-als-sabotage-der-friedensbemuehungen.html

  8. Eicken Says:

    Kaum zu fassen, der geschmeidige (aalglatte) Dietrich Denker ist jetzt Superintendent. Nervtötend berichtet die Rheinische Post über den Islamversteher:

    „Denker hat sich als Vertreter der Gladbacher Gemeinden mit ‚Aktionen gegen Rechts‘ positioniert. Er hat mehrfach die öffentliche Verantwortung der Kirchen und ihre Pflicht zum Einsatz gegen Extremismus betont.“

    Ich kommentierte:

    Jetzt wird sicherlich zeitnah eine unzweideutige Distanzierung von der rechtsextremistischen ADÜTDF (Graue Wölfe, hier am Ort als Türkischer Kulturverein Mönchengladbach) hörbar werden , der durch die Stadtverwaltung erst im April 2014 ein Konzert untersagt wurde …

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/graue-woelfe-stadt-sagt-veranstaltung-in-schule-ab-aid-1.4169317

    Es hört sich zunächst immer wieder durchaus brauchbar an, was Dietrich Denker äußert, vermutlich nur wenige merken, dass er gegen die totalitären Normen der Scharia, etwa gegen die Menschenrechtserklärung der OIC (Kairo 1990) zielsicher gar nichts sagt:

    Darauf kommt es an: Sorgen ernst nehmen, Probleme gemeinsam lösen. Vielfalt zulassen. Antidemokratischen Kräften geschlossen, bestimmt und wehrhaft entgegentreten.

    Rassismus ist unethisch und weltweit überwindenswert, ja. Wäre der neue Superintendent konsequent, müsste er insofern jetzt auch etwas gegen die türkischen Ultranationalisten sagen. Warum schweigt Dietrich Denker zu den Grauen Wölfen?

    http://www.kkgn.de/termin/dietrich-denker-redebeitrag-gegen-rechts.html

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s