Ein Kind aus Boppard am Rhein

البراءة

al-barāʾa

to reject the forces of disbelief

rejetter le Taghoût

heiliges Meiden

Muslime, seid östlich, wo auch immer

Auf den Spuren Mohammeds, Sayyid Abul Ala Maududis und Ali Scharatis wandelnd gilt es, den inneren und äußeren „Westen“ zu verweigern, die universellen Menschenrechte und die sie tragende Mentalität und Kultur. Die als organisierte Diskriminierung und Antirationalität umzusetzende islamisierte Sphäre ist seit Mohammeds Tagen, gleichsam physikalisch, ein Identität lenkender und den sozialen Raum spaltender, permanenter Abstoßungseffekt. Dieses heilige Meiden ist nicht europäisiert, sondern, hier liegt der Missionar Pierre Vogel völlig richtig, authentisch islamisch. Das Buch »Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten« der Berliner Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan (2009) kommentiert Jacques Auvergne.

Jede Gruppe von Fundamentalisten mag grundsätzlich in keine Wechselwirkung mit den angeblich so ganz Anderen eintreten und muss daher ein das Individuum unkontrollierbar verwandelndes Kunstwerk ebenso als Angriff empfinden wie die korrekt dokumentierte fundamentalismusbezogene Tatsache oder eine Presse ohne Zensur.

Den Winkel, den ein Flüssigkeitstropfen auf der Oberfläche eines festen Körpers zu dieser Oberfläche bildet, kennt der Physiker als Kontaktwinkel oder Benetzungswinkel. Wenn wir die Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mit einem erfrischenden Wassertropfen vergleichen, ist der lernfähige Mensch sozusagen hydrophil und lässt sich von Säkularität und Weltbürgerlichkeit gleichsam tränken. Doch finden wir weltweit, allerdings gerade in der islamisch beeinflussten Sphäre, unbeirrbare Einzelne und Milieus, die einfach nicht nass werden wollen. Der nicht praktizierende, aber die Scharia nicht verwerfende Muslim agiert in seiner Wechselwirkung zu allem Nichtislamischen sozusagen hydrophob (1), der über die DİTİB organisierte Mensch vielleicht superhydrophob (2). Der sinnbildlich völlig unbenetzbare, die Muslimbruderschaft einschließende Salafismus und ebenso die Erbakansche Bewegung der Millî Görüş zeigen dem Rest der Welt einen veritablen Lotuseffekt und wollen vom Wasser der kulturellen Moderne in keiner Weise befeuchtet werden (3).

Unsere Forderung nach der irdischen Gleichberechtigung der Frau beispielsweise muss an einem schariakonsequenten (radikalen) Muslim abperlen, kontaktlos heruntertropfen. Dass der Leipziger Schariagelehrte Hassan Dabbagh oder Kölner Kalifatsanhänger und Quṭb-Herausgeber Rassoul (4), Kampfname Abū Riḍāʾ, Gesetze einhält, die nicht von Allahgott stammen, sieht er nur seiner von Dankbarkeit (aš-šukr) gemäßigten, frommen Geduld (aṣ-ṣabr) verschuldet, die auch heute vielfach kalligraphisch umgesetzt wird und über die vor bald sieben Jahrhunderten der heute vom Braunschweiger Scheich Abu Anas (Muhamed Seyfudin Ciftci, einst EZP-Verlag, jetzt Moschee-Verlag) in türkischer Übersetzung vertriebene Ibn Qaiyim al-Ǧauziya (1292-1350, İbn Kayyim el-Cevziyye) so gründlich nachdachte (5).

Bereits im Vorwort nimmt die 1983 als Elfjährige mit ihren Eltern nach Deutschland eingereiste und im landschaftlich wunderhübsch gelegenen, rheinischen Ort Boppard aufgewachsene Naika Foroutan, Tochter eines Iraners und einer Deutschen, eine Aufteilung der Welt in westlich und islamisch vor:

Das politische Erwachen des Islam begann zwar nicht erst mit der iranischen Revolution, – seitdem jedoch war die Aufmerksamkeit der westlichen Welt für dieses Phänomen gestärkt, der es allerdings nicht gelang, die Entwicklung und die Radikalisierung der islamischen Welt richtig einzuschätzen.

Korrekt ist, dass das „politische Erwachen des Islam“ gute dreizehn Jahrhunderte eher und mit dem unübertrefflich gottgeliebten Menschen Mohammed begann, dem vollkommenen Wesen.

Der Westler an sich leide an Fehlwahrnehmung.

Einleitend mahnt Foroutan:

Das 21. Jahrhundert beginnt unter schlechten Vorzeichen und beendet vordergründig, mit den Attacken islamistischer Terroristen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und auf das Pentagon in Washington, die Jahre der politischen Visionen nach dem Fall der Berliner Mauer. Dieses terroristische Großereignis hat zumindest dem Beginn des 21. Jahrhunderts seinen Stempel aufgedrückt (…)

Als politikwissenschaftliches Makroereignis hat dieser 11. September zudem die bereits in die Polemik verwiesene Prognose Huntingtons vom Clash of Civilizations zu einem bitteren Realszenario werden lassen.

Nun stellt sich innerhalb der internationalen Beziehungen die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, diesem drohenden Konfliktszenario eines Krieges zwischen den Zivilisationen zu entgehen? Die vorliegende Arbeit wird von dieser Forschungsfrage ausgehen.

Wer Zivilisation nicht im Plural verstehen möchte, so impliziert die Sozialwissenschaftlerin, schüre Kriege und spiele den glaubensbewegten Terroristen in die Hände. Die von den neunzehn Dschihadisten ermordeten 3012 bis 3015 Menschen bleiben unerwähnt und werden unter Szenario und Ereignis (Realszenario, Makroereignis) verbucht.

Dass es darum geht, die Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durchzusetzen und auch dem so genannten Orient möglichst bald Pressefreiheit und Gleichberechtigung der Frau zu ermöglichen, schreibt Foroutan nicht:

27. Wie können Zivilisationskonflikte zwischen dem Westen und der islamischen Welt reguliert werden?

27. So riefen die Vereinten Nationen für das Jahr 2001 das UNESCO-Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen aus. Dies geschah auf Vorschlag des iranischen Staatspräsidenten Mohammed Khatami, der im Jahr 1999 zur Feier des 50-jährigen Bestehens der UN einen solchen Dialog als Verständigungsplattform für das kommende Jahrhundert eingefordert hatte, nachdem er selbst auf die latente Feindbereitschaft zwischen den Zivilisationen und die Gefahr, die solche Zivilisationskonflikte für die Neuordnung der Weltpolitik bedeuten, hingewiesen hatte.

Wieso Neuordnung, wir finden AEMR und GG gar nicht so schlecht. Der von der Soziologin genannte Khatami (Mohammad Chatami) will die Scharia nebst Polygamie und Schleierpflicht.

Dr. Naika Foroutan („Dabei bin ich ein Kind aus Boppard am Rhein“) hätte an dieser Stelle auf das koranbasierte Recht eingehen müssen, das im Iran über die Straftatbestände efsad-e fel-arz, Verderbenstiften auf Erden, oder moharebeh, aufgrund eines Angriffs gegen Allah und seinen Propheten, zum Tod des Delinquenten führt.

Im Jahre 2010 stand der global aktive schiitische Top-Islamist und iranische Ex-Präsident wochenlang auf der Gästeliste des Wissenschaftsrats (WR), nicht anders Ägyptens Schariaminister Zaqzuq (Mahmoud Zakzouk), Bosniens ECFR-Scheich (Cerić: „opening the way“) und Deutschlands Bildungsministerin Schavan. Nach Köln kamen dann Dr. Annette Schavan (Promotion in Philosophie zu: Person und Gewissen: Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung), Mathias Rohe („Das islamische Recht ist auch ein Recht.“) und etliche schariatreue Funktionäre der IGMG (Millî Görüş).

Die Soziologin (Foroutan: „sozusagen ein Bopparder Mädchen“) geht weder zur Scharia und zur schariatischen (nicht zuletzt iranischen) Schleierpflicht auf Distanz noch zu den islamisch korrekt begründeten Hinrichtungen nahezu jedes als mofsed-e fel arz oder mohareb Klassifizierten, sei es unter Chatami oder unter seinem Amtsnachfolger Ahmadinedschad.

Wer Frieden will, müsse Vielfalt bejahen, fordert Foroutan, und meint, Kofi Annan zitierend, ganz offensichtlich den „Dialog“ zwischen Nichtislam und Schariakultur:

Gefordert wurde für einen solchen Dialog zwischen den Kulturen eine aktive Bejahung von Unterschieden aus der Erkenntnis heraus, „dass Vielfalt notwendig ist, damit die Menschheit gedeiht.“

Henryk M. Broder beschrieb im Juli 2008 die Herangehensweise der radikalislamisch geprägten Vereinten Nationen:

»Es ist der „Distinguished Representative of Pakistan“, der den entscheidenden Satz sagt: „It is insulting for our faith to discuss Sharia here in this forum“, und es ist der Vertreter Ägyptens, der ergänzt: „Sharia is not under discussion here.“ Es sei eine Beleidigung des Glaubens seines Volkes, wenn die Scharia in diesem Forum diskutiert werde. Und: „Die Scharia steht hier nicht zu Diskussion.“ So weit also können religiöse Empfindlichkeiten gehen (6).«

Soweit Broder zum Genfer Menschenrechtsrat.

Costea studierte Arabische Sprache und Internationales Recht, weiß also besonders genau, was die Scharia ist. Der rumänische Staatsangehörige war für die in Südafrika abgehaltene Durban Konferenz von 2001 mit verantwortlich, die vom 31.08. bis zum 08.09.2001 abgehalten wurde, also nur etwa zwei Monate vor dem religiös motivierten Terroranschlag Nine Eleven. Ebenso kalkuliert wie schariafreundlich (demokratiegefährdend) verschmolz die Abschlusserklärung die Begriffe Antisemitismus und Islamophobie:

„In tiefer Sorge erkennen wir den Anstieg von Antisemitismus und Islamophobie in zahlreichen Gebieten der Erde … . Um allen Formen von Rassismus entgegen zu treten, sollen alle Staaten dazu aufrufen, sich Antisemitismus, Antiarabismus und Islamophobie entgegen zu stellen (7).“

Von 1991 bis 1995 war der Jurist Rumäniens Botschafter in Kuwait und im Sultanat Oman, erlebte also die Praxis der heiligen jedenfalls heilssichernden Ungleichbehandlung. Zwischen 1997 und 2001 war Costea Botschafter in Ägypten (8).

Zurück zum Bopparder Rheinkind:

31. dabei stellt sich die Frage: Wird der Westen durch die Europäische Union im Dialog repräsentiert oder durch die NATO? Durch die OSZE oder einzelne Staaten oder gar durch die USA? … Das gleiche Dilemma ergibt sich, wenn die ‚islamische Welt‘ vertreten werden soll. OIC, OPEC oder einzelne Nationalstaaten – wer steht faktisch als Repräsentant einer islamischen Welt zum Dialog mit dem Westen bereit?

Mit immer mehr Dialog soll die durch universelle Menschenrechte, Pressefreiheit und Gleichberechtigung der Frau gekennzeichnete kulturelle Moderne ein wenig zerstört werden. Foroutan hält es nicht einmal an dieser Stelle für notwendig, sich gut begründet von der glaubensbewegten und kulturell rassistischen OIC-Charta (Erklärung der Menschenrechte im Islam, Kairo 1990) zu distanzieren.

Zivilisation gibt es für Differenzdenkerin Foroutan nur noch im Plural. Um die Gewaltbereiten unter den Koranlesern zu besänftigen, mögen wir in den Dialog eintreten. Vielleicht spürt ja irgendjemand einen Hauch von Erpressung, wenn Foroutan von uns Staatsbürgern fordert:

31. Terroristische Anschläge durch islamische Fundamentalisten sind eine Folge von jahrelang ignorierten Spannungen zwischen den Zivilisationen. Spätestens jetzt ist für den Westen und für die islamische Welt ein Eintritt in eine dialogische Konfliktregulierung dringend notwendig.

Himmlischer Beistand naht, unsere Religionsführer vermeiden, inschallah, den globalen Dschihad, jedenfalls solange wir dialogisch gehorsam bleiben. Dialogverweigerer, so deutet Foroutan an, werden weitere Terroranschläge erleben, für den sie in nennenswert hohem Maße mitverantwortlich seien.

80. Es gibt jedoch auch Wissenschaftler, die den Islam selbst als Quelle des Unheils ansehen.

Das ist falsch, denn Wissenschaftler führen keine heilsbezogenen beziehungsweise unheilsbezogenen Forschungen durch, was übrigens selbst für Sozialwissenschaftler gilt.

Richtig wäre, was Foroutan nicht sagen möchte, dass mutige Menschen von jedem organisierten Islam die völlige Überwindung von Scharia und Fiqh verlangen und dass eine AEMR-verhaftete Rechtswissenschaft (eine andere gibt es nicht) der Unversehrtheit und Bildung jedes Individuums dient und auf eine Abwehr des Teufels ebenso verzichtet wie auf die Rettung der Seele.

80, 81. Ursachen für fundamentalistische Strömungen im Islam.

Der Islam, der vom Propheten Mohammed als die vollkommenste und abschließende Religion den Muslimen offenbart wurde, lässt seine Anhänger im traditionellen Selbstverständnis über den Anhängern anderer Religionen stehen.

Falsch, nicht im traditionellen, sondern im religiösen islamischen Verständnis. Den Nichtmuslim als bemitleidenswert bis verachtenswert zu betrachten, jedenfalls als sittlich minderwertig, ist kein „Islamismus“, sondern ist Islam. Eine verwendete indirekte Rede (statt „offenbart wurde“ offenbart worden sei usw.) wäre angemessen gewesen.

82. Die anti-westliche Position der Fundamentalisten richtet sich im Extremfall gegen sämtliche Ideen, die aus dem Westen oder dem westlichen Kulturgut stammen könnten, so auch den säkularen Nationalstaat oder die liberale Demokratie, als die vom Feind (Westen) geschaffenen Instrumente zur Spaltung der Umma (universelle, imaginäre Gemeinschaft aller Muslime).

So ganz und gar imaginär sind Judentum, Christenheit oder Umma gar nicht, aber das ist für jemanden, der die freiheitliche Gesellschaft verteidigt, auch gar nicht das Problem.

Frau Foroutan müsste sich vielmehr entscheiden, ob das für alle geltende, einheitliche, auf Seelenrettung verzichtende und jeden gleich behandelnde Recht im Namen der Religion außer Kraft gesetzt werden darf oder nicht.

Großmufti Mustafa Cerić fordert die Rechtsspaltung: „opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.“ Da unwahrscheinlich ist, dass Naika Foroutan nicht weiß, wer oder was der ECFR-Scheich aus Sarajevo ist, dürfen wir vermuten, dass sie das Hinarbeiten auf die Rechtsspaltung im Personenstandsrecht und Familienrecht, das der von Wolfgang Schäuble und Thomas Lemmen als Dialogpartner begehrte Bosnier als praktizierte islamische Religion darstellt, billigt.

Sicherlich dürfen wir einen Yusuf al-Qaradawi treu ergebenen Scheich als Salafisten bezeichnen, doch will Herr Cerić keine andere Scharia als Cemali Meço (Τζεμαλί Μέτσο), der Mufti von Komotiní, der zwölf- bis elfjährige Mädchen religiös verheiratet, die sich, immer noch zwölf- bis elfjährig, erstens mit ihrem Ehemann und zweitens schwanger bei der Düsseldorfer Stadtverwaltung melden, um ihren neuen Wohnsitz ordnungsgemäß eintragen zu lassen. In den Zwanziger Jahren wurde festgehalten, dass die muslimische Minderheit im EU-Staat Griechenland nach der ewigen Scharia leben darf.

Die schwangere Kindbraut ist religiöse islamische Kultur und müsste damit doch eigentlich Forschungsgegenstand der famosen, Foroutans Buchtitel prägenden „Kulturdialoge“ sein. Bezahlt wird die sozialwissenschaftliche Forschungstätigkeit (Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle, HEYMAT) von Volkswagen.

Die schwangere Kindbraut ist also nicht Islamismus, die schwangere Kindbraut ist Islam, wie Frau Dr. Foroutan, die zur Kindbraut nichts schreiben möchte, genau weiß. Denkt der griechische Imam (Bild (9)) einfach noch nicht hybrid genug? Oder hat Cemali Meço aus Sicht der einstigen Bopparderin den Islam falsch verstanden?

Foroutan übergeht gezielt, dass nicht der westlich verunreinigte, sondern bereits der orthodoxe Islam ein kultureller Rassismus ist, welcher der Herabwürdigung und tätlichen Diskriminierung der Nichtmuslime und muslimischen Frauen bedarf: Dhimma, Heiratsverbote, Beerbungsverbote, Apostasieverbot und Dschizya entrechten den Nichtmuslim systematisch, Zweit- bis Viertfrau, kontrollierte weibliche Keuschheit, Konkubinen unbegrenzter Anzahl, Kinderverlust der Ehefrau bei Verstoßenwerden sowie die jungfräuliche Zwangsverheiratung durch den Wali mudschbir werden die „differenzierte“ Rechtsfolge für jede Muslima sein, sobald wir das Islamische Recht nicht mehr verhindern.

Unterdessen lädt Mufti Metscho (Meço) unter Heranziehung der im Dialogbetrieb legendären, für uns nachhaltig Säkulare als kulturrassistisch zu erkennenden Koransure 2:256 (Kein Zwang im Glauben. Lā ikrāha fī d-dīn), die nichtmuslimischen Griechen zum Kulturdialog ein oder jedenfalls zum Dialog, der hellenische Bibelfreund mag sich verändern, das Prinzip Kindbraut verändert sich nicht (10).

Was Naika Foroutan der innerdeutschen muslimischen Spezies als innerpsychische „multikulturelle“ Spannung attestiert, die Sozialwissenschaftlerin nennt es hybride Identität, ist keine Beschreibung seelischer Innenwelt, sondern ein gebilligter, hoch politischer Angriff auf das säkulare Verständnis von Staatsbürgerlichkeit: Aus der irgendwie belastenden Mehrfachidentität des deutschen Allahfreundes habe eine der angeblichen Andersheit gerecht werdende Sonderrolle und, darum geht es Leuten wie T. Ramadan, M. Cerić und N. Foroutan, ein durchgesetztes Sonderrecht zu entspringen. Das von Volkswagen („HEYMAT“) bzw. der Mercator-Stiftung („Junge Islam-Konferenz 2011“) finanzierte und vielleicht ja auch inhaltlich mitverantwortete Treiben dient, absichtlich oder versehentlich, der Durchsetzung der Scharia im Familienrecht und dem Aufbau der parallelen Gerichtsbarkeit analog zum Londoner Islamic Sharia Council (11), das grundsätzlich nicht anders arbeitet als der Syariah Court in Singapur (12) oder das Council of Senior Scholars in the Kingdom of Saudi Arabia (13).

Im Namen der Modernität, Toleranz oder Religionsfreiheit soll der Nichtmuslimbürger das zu muslimisierende Kind in seinem Bopparder oder Beliner Straßenzug als „anders“ begreifen und aus den ungeschmälerten Zumutungen der AEMR aussondern. Dieses strategische Denken in den gegenmodernen Kategorien salafistischer bzw. radikalislamischer Apartheid vernebelt Foroutan taktisch klug, indem sie ihre Toleranz der kulturrassistischen und frauenfeindlichen Scharia gegenüber hinter Bildern deutscher Heimattümelei versteckt:

„Ich bin mit Weinfesten und dem Hunsrück und Traubenlese und so weiter aufgewachsen und hab das immer als Wesensbestandteil meiner Identität gesehen (14).“

Wie Yin und Yang. Angeblich naturhaft zusammengehörig wie Erde und Himmel oder Topf und Deckel, so sollen auch im Herzen und Hirn eines Muslimbürgers Rheinromantik und Sunnagehorsam, Deutschtum und Schariapflicht ausgesöhnt werden dürfen. Alles, was sich in der Seele der iranfreundlichen Soziologin nicht, sozusagen urgermanisch, aus Weinfesten, Hunsrück und Traubenlese zusammensetzt, darf offensichtlich auch aus dem Islamischen Recht bestehen.

Dem in Soziologenkreisen oder Islamkonferenzen bzw. Jungen Islamkonferenzen geübten Gerede über hybride Selbstwahrnehmung des Muslimbürgers wird die Rechtsspaltung entspringen, zunächst im Personenstandsrecht und Familienrecht (Cerić: opening the way), der erste Schritt zur Islamischen Revolution.

Aus der andächtig zu bewundernden Hybridität der Muslimpsyche ergibt sich die gegendemokratische Schariatisierung des Stadtviertels.

Jacques Auvergne

(1) Wasser nein danke, islambezogen: Wissenschaft nein danke.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f4/Drops_I.jpg

(2) Hygrophil, superhydrophob, Lotuseffekt.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/09/Krople.svg

(3) Der Lotuseffekt ist islambezogen zu lesen. Bildung? Mach mich nicht nass!

http://www.makesplash.com/wp-content/uploads/2009/08/lotuseffekt1.jpg

(4) Zeichen auf dem Weg (Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq«, englisch »Milestones«) des 1966 hingerichteten Saiyid Quṭb, herausgegeben von Muhammad Ahmad Rassoul genannt Abu-r-Rida.

http://www.scribd.com/doc/13679348/Zeichen-Auf-Dem-Weg-Sayyid-Qutb

Dr. Herbert L. Müller erwähnt Rassoul als Qutb-Herausgeber, Vom Islamismus zum Djihadismus: Versuch eines Zugangs. Ebenfalls in den Fußnoten findet sich der Hinweis auf den Vater von Hani und Tariq Ramadan, den Europaräpresentanten der Muslimbrüder, Said Ramadan (Islamic Law. It`s Scope and Equity). Said Ramadan: Das Islamische Recht: Theorie und Praxis.

http://www.gkpn.de/Mueller_Djihadismus.pdf

(5) Aṣ-ṣabr, Corinne Martin, Acryl auf Leinwand, 110 cm x 110 cm.

http://blog.corinnemartin.com/wp-content/c_martin_assabr_600x600.jpg

„Sabr“ [Patience] original Arabic calligraphy painting on heavy duty painting paper. The painting measures 11″ x 14″ and is sealed with a matte protective coat for preservation. Signed and dated by the artist on the back.

***Innalla ma’as-sabireen***

[God is with those who patiently persevere, 2:153]

http://ny-image0.etsy.com/il_fullxfull.193876900.jpg

Aṣ-ṣabr. MUSLIMOLOGY. Dawah Research and Development.

http://www.teakster.co.uk/web/gallery/digital/large/Sabr.jpg

Sabr (Patience). By Ibn Qayyim al-Jawziyyah (Ibn Qaiyim al-Ǧauziya).

http://abdurrahman.org/character/patiencequransunnah.html

EZP-Verlag: Islamisches Lektorat: Muhamed Ciftci, EZP-Verlag, Hamburger Straße 283, 38114 Braunschweig, Steuernr. : 14/108/07050. Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstrasse Wilhelmstraße 4 38100 Braunschweig. Inzwischen digital von http://www.ezp-verlag.de auf http://www.moscheeverlag.de umgezogen: Geschäftsinhaber: Muhamed Ciftci, Moschee-Verlag, Aussigstr. 4, 38114 Braunschweig, Steuernr. : 14/108/07956 Finanzamt Braunschweig-Wilhelmstrasse Wilhelmstraße 4, 38100 Braunschweig. Unter Verlagseigene Bücher finden sich nach wie vor die Werke aus dem EZP-Verlag (EZP = Einladung zum Paradies = Pierre Vogel / Abu Hamza) mit Pierre-Vogel-treuen Autoren wie Efstathios Tsiounis (Abu Alia: Wer hat die Götzen zerbrochen?) oder Sven Lau (Abu Adam: Gib nicht auf…). Den jugendgefährdenden Frauenprügeltheologen asch-Schiha lässt man im Kreis der Bärtigen und Burkafrauen Sexualaufklärung betreiben (Dr. Abdurrahman Al-Sheha: Islam & Sexualität).

http://www.moscheeverlag.de/index.php?cat=c2_Verlagseigene-Buecher.html

Ibn Qaiyim al-Ǧauziya, türkisch Ibn Kayyim El-Cevziyye, wird, wie bin Taimīya (1263–1328, Ibn Taymiyyah), in Salafistenkreisen eifrig studiert.

http://www.moscheeverlag.de/product_info.php?info=p163_esmaue-l-huesna—ibn-kesir—kurtubi—beyhaki—es-sadi—ibn-kayyim-el-cevziyye.html

(6) Henryk M. Broder: Religionsfreiheit vor Menschenrecht? DER SPIEGEL, 04.07.2008.

„Und so schaute und hörte auch kaum jemand hin, als es vor knapp zwei Wochen im Menschenrechtsrat der Uno zu einer Debatte kam, die jede weitere Diskussion über das Thema „Der Islam und die Meinungsfreiheit“ ad absurdum führte. Der britische Historiker David Littman wollte im Auftrag einer NGO eine Erklärung über die Steinigung von Frauen und die Verheiratung von Mädchen in Ländern, in denen die Scharia angewandt wird, verlesen.

Er kam aber nicht dazu, weil er von den Vertretern Ägyptens und Pakistans mit Rufen zur Geschäftsordnung daran gehindert wurde. Bis der sichtlich genervte rumänische Präsident des Rats, Doru Romulus Costea, schließlich jedes Räsonieren („judgements and evaluations“) über die Scharia im Kontext einer Debatte über Menschenrechte für unzulässig erklärte. Wohlgemerkt: alles im Einklang mit den Grundsätzen und der Geschäftsordnung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen.“

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,563714,00.html

Bei IHEU, eingestellt am 16.03.2008. A video of the „ambush“ of IHEU at last week’s session of the United Nations Human Rights Council is now available.

http://www.iheu.org/node/3116

Doru Romulus Costea war Präsident des UNO-Menschenrechtsrates (09.06.2007 bis 18.06.2008). From 1991 to 1995, he served as Romania’s ambassador to the State of Kuwait and the Sultanate of Oman.

(7) We recognize with deep concern the increase in anti-Semitism and Islamophobia in various parts of the world, as well as the emergence of racial and violent movements based on racism and discriminatory ideas against Jewish, Muslim and Arab communities … Calls upon States, in opposing all forms of racism, to recognize the need to counter anti-Semitism, anti-Arabism and Islamophobia world-wide,

http://www.un.org./WCAR/durban.pdf

(8) Herr Costea, Rumäniens Schariafreund in der Genfer UNO. Wiki: Doru Romulus Costea.

http://en.wikipedia.org/wiki/Doru_Romulus_Costea

Doru-Romulus COSTEA

1997 – 2001 Ambassador of Romania to the Arab Republic of Egypt

http://www.romaniaunog.org/whoswho/index.html

Listă de diplomaţi români: Doru Costea. Tiefes Schweigen.

http://ro.wikipedia.org/wiki/List%C4%83_de_diploma%C8%9Bi_rom%C3%A2ni

(9) Der Mufti von Komotiní, Cemali Meço (Hafız Cemali Meço Efendi, Gümülcine, Χαφίζ Τζεμαλή Μέτσο Μουφτής Κομοτηνής)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b4/20050327_25_March_Greek_national_day_Mufti_Meco_Cemali.jpg

http://www.muftikomotini.com/admin/_files/Image/Mufti_Komotini_Meco_Cemali.jpg

Der Mufti leidet nicht an einer Hybridität seiner Identität, sondern schätzt die Allahs Gesetz und verheiratet nach islamischem Recht.

http://www.muftikomotini.com/index.php?m=art&c=18&n=256

10.09.2007. Hoher Besuch aus den ungläubigen Niederlanden weilt zur Audienz beim Schatten Allahs auf nordgriechischem Boden: J.A.F.M. Förster, Ambassador of the Netherlands in Greece (O Ollandós présvis, O Ολλανδός πρέσβης, als Botschafter mittlerweile abgelöst durch Cornelis van Rij)

http://www.muftikomotini.com/index.php?m=art&c=6&n=132

J.A.M.F. Förster arbeitete einst für die Botschaft der Niederlande in Dänemark

http://kopenhagen.nl/kopenhagen/informatie/praktische_info/ambassade

(10) Der Mufti bittet die griechischen Nichtmuslime mit dem zur schariakonformen Lebenweise ermahnenden Koranvers 2:256 (Kein Zwang in der Religion) zum interreligiösen Dialog und schließt mit dem Friedensgruß der Pax Islamica, der stets eine Kriegserklärung an die Gegner der Islamischen Ordnung integriert. 07.03.2007.

http://www.muftikomotini.com/_files/dialogos_politismon/Intercultural_Dialogue_Greek.pdf

Lā ikrāha fī d-dīn, kein Zwang in der Religion, Λέγεται στο Ιερό Κοράνι: “Στη θρησκεία δεν υπάρχει καταναγκασμός επειδή η αλήθεια έχει ξεχωριστεί ολοφάνερα απ’την πλάνη.” (Κοράνι, 2:256). Bei: GREEKS RE-THINK, Durchklick nach Katar zu IslamOnline

http://www.greeksrethink.com/tag/%CE%BC%CE%BF%CF%85%CF%83%CE%BF%CF%85%CE%BB%CE%BC%CE%AC%CE%BD%CE%BF%CF%82/

auf Englisch

http://www.greeksrethink.com/2010/11/greek-muslim-myrto-my-journey-to-islam/

Die selbe Sure (Κορανι 2:256) beim zu Islamic Relief verlinkenden Blog Islamic Times and Reflections

http://xeniagreekmuslimah.wordpress.com/2011/01/10/%CE%B1%CF%80%CE%AC%CE%BD%CF%84%CE%B7%CF%83%CE%B7-%CF%83%CF%84%CE%B9%CF%82-%CE%B4%CE%B7%CE%BB%CF%8E%CF%83%CE%B5%CE%B9%CF%82-%CF%84%CE%BF%CF%85-%CE%BC%CE%B7%CF%84%CF%81%CE%BF%CF%80%CE%BF%CE%BB%CE%AF/

Griechenland im Mai 2007, Straßengewalt mit Beteiligung von Immigranten eskaliert, motivierte Kreise schöpfen daraus dschihadistischen Gewinn. Polizeilich: Operation broom. Hundreds of Muslim immigrants gathered in Kypseli protesting against the insult towards their religion. Angeblich sei ein Koran zerrissen worden, in Pakistan die übliche Ausrede zu einem kleinen oder großen Pogrom an Christen. Zum weiteren Umfeld der Muslim Brotherhood gehört Naim el-Ghandour.

Auf dem Plakat steht óchi stin islamofovía (Όχι στην ισλαμοφοβία), NEIN ZUR ISLAMOPHOBIE! Deutsche erinnert das das moralisch erpresserische Wehklagen des Salafisten Pierre Vogel.

http://www.greeksrethink.com/2009/05/operation-broomracism-in-all-its-glory/

Ateeq gemeinerweise in den Mund gelegt: Wie es zu den Athener Unruhen kam? Da war ein Koran, vielleicht, und ein griechischer Polizist, jaja, mit einer echten Polizeiuniform. Und zerrissen worden ist er, der Koran, ganz bestimmt, ich bitte Sie, hier liegen schließlich überall Scherben herum! Man vergleiche die angebliche Koranschändung mit dem Vorwurf der Hostienschändung, der zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert Europas Pogromen gegen Juden vorausging.

Hostienfrevel: „Die Heiligen Hostien werden / von den verschalekten Juden / biß auf das Heilige Blut mit / Dörnern gekratzt … Die Heilige Hostien werden / von denen Gottlosen Juden mit / einer spitzigen Schuhall, so / heint noch gegenwärtig, / bis zu Vergiessung des Allerhei= / ligsten Bluts gestochen.“

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/61/Deggendorf-1337-02-sw.jpg

Den Titel bestimmt nicht der Journalist, sondern der Setzer. The Washington Times titelt Koran-Vorkommnis (Koran incident) und unterlässt, warum auch immer, uns Zweifel an der gräuslichen Geschichte vom geschändeten Heiligen Buch kundzutun. Nahostexperte Iason Athanasiadis berichtet das brisante Gerücht korrekt, nämlich als Gerücht.

Iason Athanasiadis reports on Greece through a grant from the Pulitzer Center on Crisis Reporting in Washington. The Washington Tomes, 01.06.2009.

Mohammad Ateeq, the Iraqi immigrant at the center of the controversy, lodged a suit on charges of damage to property and religious disrespect.

He claims that the unidentified policeman insulted him, tore his copy of the Koran and proceeded to step on it.

Das Oberhaupt der griechischen Christenheit, Erzbischof Ieronymos, hat nichts gegen die längst bestehende Rechtsspaltung im Familienrecht einzuwenden, aber fordert noch mehr oder jedenfalls ganz viel Religionsfreiheit.

http://www.washingtontimes.com/news/2009/jun/01/warnings-follow-koran-incident/

http://www.liveleak.com/view?i=d72_1244081163&comment_order=newest_first

http://pulitzercenter.org/articles/warnings-follow-koran-incident-greece?format=print

Exkurs: Iason Athanasiadis. Iran, Präsidentschaftswahlen 2009. Am 17.06.2009 wurde der mit gültigem Visum eingereiste Journalist Iason Athanasiadis mit über 40 anderen Journalisten oder Bloggern verhaftet. Erst nahezu drei Wochen später wurde der gebürtige Grieche freigelassen, ein Verhaftungsgrund wurde nicht genannt.

http://www.niemanlab.org/2009/06/nieman-foundation-calls-for-release-of-iason-athanasiadis-journalist-detained-by-iranian-government/

Humanisierende, demokratisierende Bildungsarbeit im Iran oder unentbehrlicher Teil der zunehmend mächtigen Mord- und Propagandamaschinerie des Iran? School of International Relations (SIR), Iran: Javad Zarif, Iason Athanasiadis.

http://en.wikipedia.org/wiki/School_of_International_Relations

Zurück nach Hellas. Naim El Ghandour will eine Moschee für Athen. Für BBC berichtet Andrew Burroughs am 18.07.2006 aus der griechischen Hauptstadt.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/5190256.stm

Made in USA: Ein Islamisches Museum für Griechenland. Damit diese intoleranten Griechen die Schönheiten des Islam endlich schätzen lernen. Humanität und Modernität fahrlässig bis gezielt mit Proislamismus gleichsetzend, berichtet am 30.08.2008 für Newsweek, ohne vor der barbarischen Scharia zu warnen, kein anderer als Iason Athanasiadis:

The photo project, „The Modern Arab World“ (through Sept. 28), was commissioned by the private Iowa-based Stanley Foundation to help dispel stereotypes. Its exhibition in Athens marks an attempt to educate the Greek public about a region that is geographically proximate and economically intertwined, yet culturally misunderstood by Europe. Alongside Cyprus and Bulgaria, Greece forms a part of the EU’s border with Muslim Turkey. Yet Many Greeks remain hostile toward Islam, owing to 400 years of Greece’s occupation by the Ottoman Empire, during which Turkey’s rulers pressured Greeks to convert to Islam and built hundreds of mosques in the territory, many of which were eventually torn down. Today, 12 percent of the country’s work force is non-Greek, and the presence of Muslim immigrants on the streets of Athens is stoking the resentment of Greek workers competing with them in a lean economy. …

As Greek society evolves into a multicultural melting pot, the Benaki is playing a key role in educating a new generation away from Islamophobia. Teachers usher crowds of schoolchildren through the exhibits. Since its inclusion in tourist guides, the museum has been thronged with foreign visitors surprised to encounter such a sophisticated collection in Orthodox Christian Greece. And it will continue to spread its influence. In November, the Benaki—along with the British Museum, the V&A and a private collection—will join in the opening of a long-awaited Islamic museum in the Persian Gulf state of Qatar.

http://www.newsweek.com/2008/08/29/snapshots-of-islam.html

Griechenlands weiteres Umfeld der Muslimbruderschaft und Herr el-Ghandour, der ägyptischstämmige Textilgroßhändler.

The Muslim Brotherhood and Greece. Andreas Banoutsos:

The MB in Greece has not a formal presence like in the UK for example. However, the Muslim Brotherhood has close ties with the Muslim Association of Greece (MAG) which was founded in 2003. The MAG claims to represent all Muslims living in Greece. President of the MAG is Naim El-Ghandour an Egyptian born Muslim who lives in Greece since the early 1970s and has acquired Greek citizenship. His wife Anna Stamou a Greek convert to Islam is a member of the board of advisors of the MAG. She was also administrator of the islamfriends.gr website. Currently she is responsible for the MAG’s public relations and she also works for the greeksrethink.com website (in Greek language) which appeals to Greek converts to Islam all over the world.

Another important member of the board of advisors of the MAG is Iman Sotiria Kouvali a Greek-Canadian convert to Islam. She was founder of the greeksrethink.com website and she is adviser for strategic planning for the MAG. MAG’s official ‘educational’ website is ora-islam.gr This website was created in early 2010 and seeks to spread knowledge about Islam in Greek language. It is worth noting here that the greeksrethink.com website is hosting a YouTube video of the prominent Islamist scholar and member of the Muslim Brotherhood Yusuf al Qaradawi stating that “the next conquest of Europe will be the conquest of Dawah and ideas. There is no need for conquest to be by the sword”.

http://moderntokyotimes.com/2011/04/15/the-muslim-brotherhood-and-greece/

Griechischer Wein … war gestern, ist haram. Gebetsprotest ist halal. Einwanderer aus Afghanistan, Pakistan und Bangladesh sind zu ordnen, zu schariatisieren. Man empört sich und fordert, vielleicht nicht sehr originell: Wir wollen eine Moschee!

http://images.tanea.gr/assetservice/Image.ashx?c=15786262&r=0&p=0&t=0&q=100&v=1&s=1&w=800&h=

Ideell steht Naim el-Ghandour dem spirituellen Führer der Muslimbrüder, Scheich Yusuf al-Qaradawi, nicht fern.

http://www.setimes.com/cocoon/setimes/images/2011/01/03/HELENphoto2.jpg

http://voxversendaal.files.wordpress.com/2010/11/naim_web.jpg

GREEK MUSLIM.

http://greekmuslim.wordpress.com/videos/greek-converts-to-islam/

(11) Islamic Sharia Council, London: “Advice and guidance from an Islamic Sharia perspective.”

http://www.islamic-sharia.org/

(12) Syariah Court, Singapur: “The Syariah Court has been the institution in settling disputes between divorcing parties. In relation to this, it has become the philosophy of the Syariah Court to strive for justice and to administer fairly and effectively the cases before it. This is in line with the following verses of the Quran and hadith (…).”

http://app.syariahcourt.gov.sg/syariah/front-end/AboutUs_Philosophy_E.aspx

(13) Council of Senior Scholars in the Kingdom of Saudi Arabia

Der Teufel schläft nicht, das Böse auf Erden ist abzuwehren. The council appealed to God Almighty to protect the country and all other Muslim countries from all evils.

http://www.imra.org.il/story.php3?id=51302

Fatwa: Protestkundgebungen sind höchst unerwünscht, weil sie auch deinen Weg ins Paradies gefährden. A fatwa from the Council of Senior Scholars in the Kingdom of Saudi Arabia warning against mass demonstrations.

Protection of the community is of the greatest principles of Islam.

http://www.islamopediaonline.org/fatwa/fatwa-council-senior-scholars-kingdom-saudi-arabia-warning-against-mass-demonstrations

(14) Rheinromantisch, quasi urgermanisch jammert das Kalifat … auf Kosten der AEMR. Für Deutschlandradio lässt Dorothea Jung am 07.10.2010 Naika Foroutan für Deutschlandradio zu Wort kommen:

„Dabei bin ich ein Kind aus Boppard am Rhein“, sagt sie: „Ich bin mit Weinfesten und dem Hunsrück und Traubenlese und so weiter aufgewachsen und hab das immer als Wesensbestandteil meiner Identität gesehen, weil auch in Boppard das niemals infrage stand, dass ich dazugehöre und dass ich sozusagen ein Bopparder Mädchen bin. Deswegen ist das Gefühl für mich erst später angekommen, vielleicht jemand anders zu sein.“

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1291064/

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12 Antworten to “Ein Kind aus Boppard am Rhein”

  1. Widderhorn Says:

    Thursday, 09. June 2011 | 20:00
    Hybrides Deutschland?
    In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Heidelberg
    Dr. Naika Foroutan
    Lecture
    Great Hall

    Regular Price 8.00 Euro
    Reduced Price 5.00 Euro
    Member Price 4.00 Euro

    Ticket reservation

    Sind Migranten mit muslimischem Hintergrund tatsächlich nicht in die deutsche Gesellschaft integriert? Grenzen sie sich bewusst ab oder werden sie von den Deutschen in eine Außenseiterrolle gedrängt, aus der sie einfach nicht herauskommen? Was tut die Politik zur Förderung der Integration und wie geht sie generell mit diesem Thema um? Diese und noch viele andere Fragen werden in Frau Dr. Foroutans Vortrag thematisiert. Die deutsche Sozialwissenschaftlerin beschäftigt sich intensiv mit dem Kulturdialog zwischen dem Westen und der muslimischen Welt.

    Dr. Naika Foroutan wurde 1971 in Boppard in Rheinland-Pfalz geboren und studierte Politikwissenschaften, Romanistik und Islamwissenschaft an der Universität zu Köln. Sie promovierte an der Georg-August-Universität Göttingen. Das Thema ihrer Dissertation war »Inter-zivilisatorische Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt.

    http://www.dai-heidelberg.de/content/e2/e212/index_eng.html?veranstaltungs_id=2037&sdate=2011-06-09

    Dr. Naika Foroutan:
    Auf dem Weg in ein plurales Deutschland

    Donnerstag, 9. Juni 2011 um 20:00 Uhr
    Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg

    http://venyoo.de/s491415-dr-naika-foroutan-auf-dem-weg-in-ein-plurales-deutschland

    Dr. Naika Foroutan: Hybrides Deutschland?
    (In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung HD)

    Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg(DAI)

    Sind Migranten mit muslimischem Hintergrund tatsächlich nicht in die deutsche Gesellschaft integriert? Grenzen sie sich bewusst ab oder werden sie von den Deutschen in eine Außenseiterrolle gedrängt, aus der sie einfach nicht herauskommen?

    Was tut die Politik zur Förderung der Integration

    und wie geht sie generell mit diesem Thema um? Diese und noch viele andere Fragen werden in Frau Dr. Foroutans Vortrag thematisiert. Die deutsche Sozialwissenschaftlerin beschäftigt sich intensiv mit dem Kulturdialog zwischen dem Westen und der muslimischen Welt.
    Dr. Naika Foroutan wurde 1971 in Boppard in Rheinland-Pfalz geboren und studierte Politikwissenschaften, Romanistik
    und Islamwissenschaft an der Universität zu Köln. Sie promovierte an der Georg-August-Universität Göttingen. Das Thema ihrer Dissertation war »Inter-zivilisatorische Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt.

    Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg(DAI)
    Sofienstr. 12
    69115 Heidelberg

    info@dai-heidelberg.de
    http://www.dai-heidelberg.de

    Telefon: 06221.60730
    Tickets: 06221.60730
    Fax: 06221.607373

    https://www.kulturkurier.de/veranstaltung_268827.htm

  2. dentix07 Says:

    Ach, DIE Foroutan ist das!
    Die die nicht rechnen kann und Statistiken nicht versteht!

  3. schariagegner Says:

    Liebe(r) dentix07,

    das Netzwerk schariagegner schätzt die Meinungsfreiheit sehr, doch sollten Behauptungen auch belegt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ümmühan Karagözlü

  4. Widderhorn Says:

    Immer wieder berufen sich Islamverteidiger ungeniert auf den 1905 verstorbenen Muhammad Abduh, einen Theologen sprich Zauberkünstler, der Scharia und Vernunft angeblich „versöhnte“, indem er sozusagen das Licht der Vernunft auf die Barbarei des unveränderten Islam leuchten ließ und dem staunenden Publikum erklärte, der Islam sei jetzt „leuchtend vernünftig“. Gegen die diskriminierende Scharia hatte der optimistische ägyptische Großmufti zeitlebens gar nichts einzuwenden.

    Der nach dem urgemeindlichen (salafistischen) Trickmeister Abduh „flexible, vernünftige“ Islam erzeugt dem muslimischen Endverbraucher natürlich keine Freiheit, sondern eine Schein-Autonomie; das gleichsam gefesselte Individuum muss sagen: „Ich verstehe Allahs Gesetz, mein Islam ist vernünftig“. Wer nämlich jetzt noch sagt, die Scharia sei unvernünftig oder gar vernunftfeindlich, hat nicht nur keinen Glauben, sondern ist selbst „ohne Verstand“.

    Echter alter Islam eben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Abduh

    Auch die Kölner Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur und ihr Ehemann Navid Kermani wandeln auf den Spuren der Schariafreunde Abduh und Zaid (Nasr Hamid Abu Zaid). Nach den Worten des im Sommer 2010 verstorbenen, als sanft und modern gehandelten „Islamreformers“ Zaid leide der arme kleine Islam fürchterlich:

    „Die muslimische Gemeinschaft ist wie eine Frau, die ein Kind gebären will. Aber der Islam steht unter lärmenden Einflüssen. Es ist wie bei einer Mutter, die in der Notaufnahme ein Kind zu gebären versucht. Da sind viele Lichter, da ist eine Menge Lärm und die Geburt ist sehr schwierig.“

    http://www.swr.de/islam/gesichter-des-islam/koranforscher-nasser-hamid-abu-zaid/-/id=7039402/nid=7039402/did=7070688/1ur4rov/index.html

    Dass in einer menschlichen Gesellschaft die AEMR ganz gelten muss und die Scharia gar nicht, sagte der zwangsgeschiedene Zaid zeitlebens natürlich nicht.

    Ins Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI, um den islamfreundlichen Politikwissenschaftler Claus Leggewie) hatten Katajun Amirpur und ihr Ehemann eingeladen, um einen Kongress zum „Neudenken des Islam“ (Orwell lässt grüßen, sie sagten Islamic Newthinking) abzuhalten. Es heißt nicht: „Wer schützt die Menschen vor dem Islam?“, sondern:

    „Wer schützt den Koran vor sich selbst?“

    Ohne Schariawissenschaft und ohne mehr Macht für den „richtigen, eigentlichen“ Islam gebe es ja vielleicht schon bald ganz viel Elend und Schmerz. Gar nicht auszudenken, ein grausamer Bürgerkrieg irgendwo, und die frechen Islamkritiker sind schuld! Lasst uns den Islam neu denken, meint die Lobby der Islamverharmloser, die schließlich nicht arbeitslos werden will:

    „Zieht man jedoch anderseits die politische Präsenz der Muslimbrüder im «neuen» Ägypten und der vormals verbotenen islamistischen Nahda-Partei in Tunesien in Betracht oder auch die religiöse Komponente des Befreiungskampfs in Syrien: Dann wird offensichtlich, dass die Forderung nach einem «Islamic Newthinking» so bald nicht von der Geschichte überholt sein wird.“

    Von allgemeinen Menschenrechten reden diese Damen und Herren gar nicht erst, eher schon von einer irgendwie demokratisch gezähmten Scharia. Die eine Welt der AEMR (und Wissenschaft) wird gezielt unauffällig halbiert in eine nichtislamische und eine islamische Welt, den armen kleinen Mullahs und Imamen muss man jetzt ein wenig helfen:

    „die mangelnde Akzeptanz innovativer Denkansätze innerhalb der islamischen Welt“

    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/wer_schuetzt_den_koran_vor_sich_selbst_1.11128233.html

    Essen, das KWI und Herr Leggewie.

    http://www.kwi-nrw.de/home/vorstand.html

    Mohammed war ja vielleicht der erste Humanist, jedenfalls hieß es bereits am 6. April beim KWI Essen:

    „Humanism in Islam“

    http://www.kwi-nrw.de/home/suche.html?param=Islam&s=suchen

    Wir basteln uns eine Moschee. Necla Kelek kritisierte das Buch von Claus Leggewie (Moscheen in Deutschland).

    http://www.rundschau-hd.de/archives/3097/

    Man mag sarkastisch werden: Mehr Forschungsgelder bitte für das Reden über die Aussöhnung zwischen Rechtsstaat und Kalifat.

    Der hilfreiche Leggewie und das KWI Essen. Deutschlands alte „Linke“ und jetzige Kulturforscher helfen … der globalen islamischen Bewegung.

  5. Karsten Hilchenbach Says:

    Melya Kiyak und das Islamische Recht

    Im steinigungskritischen Essay (Liebe Sakineh Ashtiani!, 06.08.2010) vermeidet Kiyak eine Erwähnung der dem Urteil religiös korrekt zugrunde gelegten schariatischen (islamischen) Rechtsnorm.

    http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-liebe-sakineh-ashtiani-,1472602,4538136.html

    Zum Islamischen Recht (Scharia) äußert sich Kiyak (Der andere Islam, 21.01.2008) durchaus, als sie über die Sonderströmung der Aleviten schreibt, um unbelegt zu erklären, dass es den Islam und die Muslime nicht gibt:

    „Es gibt kein Kopftuchgebot und keine Scharia, Schweinefleisch ist nicht verboten, Moscheen spielen keine Rolle. Dennoch sei ausdrücklich davor gewarnt, das Sunnitentum gegen das Alevitentum auszuspielen. Deutschland hat fast ein halbes Jahrhundert gebraucht, um festzustellen, dass mit den türkischen Gastarbeitern auch eine Weltreligion gekommen ist. Vielleicht braucht es noch einmal so lange, um zu begreifen, dass es den Islam und die Muslime nicht gibt. Und dass es vor allem kein geistig-religiöses Oberhaupt gibt, das verbindlich für alle Muslime sprechen kann.“

    http://www.zeit.de/2008/04/Aleviten

    Will Kiyak sagen, dass Scharia kein Islam ist, dass es einen organisierten Islam ohne Scharia gibt oder endlich geben sollte, dass Schariafreund Scheich Yusuf al-Qaradawi keine islamische Autorität ist oder vom Islam keine Ahnung hat, dass Mustafa Ceric (opening the way for the Muslim law) sich von der Scharia abwenden sollte? Ist Kiyak für oder gegen das korangemäß zu halbierende Erbe jeder Tochter, stellt sie sich der praktizierten religiösen Polygamie und Frauenverstoßung in den Weg, fordert sie, dass Ägypten endlich den Schariavorbehalt aus der Verfassung (Artikel 2) streicht? Dort heißt es in Artikel 2: Islam is the Religion of the State. Arabic is its official language, and the principal source of legislation is Islamic Jurisprudence (Sharia).

    Vor einem halben Jahr (Was für ein Theater, 02.03.2010), publiziert immerhin bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), attestierte Melya Kiyak dem deutschen Theaterbetrieb einen eklatanten Mangel an Alltagsnähe.

    http://www.bpb.de/themen/S3LLEH,0,Was_f%FCr_ein_Theater%21.html

    Mit einer Diskussion über die Scharia, mit einer Distanzierung vom orthodoxen (rechtsspaltenden) Islam ließe sich der gewünschte Gegenwartsbezug leicht herstellen.

  6. Karsten Hilchenbach Says:

    Melya Kiyak und das Islamische Recht

    Im steinigungskritischen Essay (Liebe Sakineh Ashtiani!, 06.08.2010) vermeidet Kiyak eine Erwähnung der dem Urteil religiös korrekt zugrunde gelegten schariatischen (islamischen) Rechtsnorm.

    http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-liebe-sakineh-ashtiani-,1472602,4538136.html

    Zum Islamischen Recht (Scharia) äußert sich Kiyak (Der andere Islam, 21.01.2008) durchaus, als sie über die Sonderströmung der Aleviten schreibt, um unbelegt zu erklären, dass es den Islam und die Muslime nicht gibt:

    „Es gibt kein Kopftuchgebot und keine Scharia, Schweinefleisch ist nicht verboten, Moscheen spielen keine Rolle. Dennoch sei ausdrücklich davor gewarnt, das Sunnitentum gegen das Alevitentum auszuspielen. Deutschland hat fast ein halbes Jahrhundert gebraucht, um festzustellen, dass mit den türkischen Gastarbeitern auch eine Weltreligion gekommen ist. Vielleicht braucht es noch einmal so lange, um zu begreifen, dass es den Islam und die Muslime nicht gibt. Und dass es vor allem kein geistig-religiöses Oberhaupt gibt, das verbindlich für alle Muslime sprechen kann.“

    http://www.zeit.de/2008/04/Aleviten

    Will Kiyak sagen, dass Scharia kein Islam ist, dass es einen organisierten Islam ohne Scharia gibt oder endlich geben sollte, dass Schariafreund Scheich Yusuf al-Qaradawi keine islamische Autorität ist oder vom Islam keine Ahnung hat, dass Mustafa Ceric (opening the way for the Muslim law) sich von der Scharia abwenden sollte? Ist Kiyak für oder gegen das korangemäß zu halbierende Erbe jeder Tochter, stellt sie sich der praktizierten religiösen Polygamie und Frauenverstoßung in den Weg, fordert sie, dass Ägypten endlich den Schariavorbehalt aus der Verfassung (Artikel 2) streicht? Dort heißt es in Artikel 2: Islam is the Religion of the State. Arabic is its official language, and the principal source of legislation is Islamic Jurisprudence (Sharia).

    Vor einem halben Jahr (Was für ein Theater, 10.03.2011), publiziert immerhin bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), attestierte Melya Kiyak dem deutschen Theaterbetrieb einen eklatanten Mangel an Alltagsnähe.

    http://www.bpb.de/themen/S3LLEH,0,Was_f%FCr_ein_Theater%21.html

    Mit einer Diskussion über die Scharia, beispielsweise mit einer deutlichen Distanzierung vom orthodoxen (rechtsspaltenden) Islam, ließe sich der gewünschte Gegenwartsbezug durchaus leicht herstellen.

  7. جنوب الطريق Janoob al-Tareeq Says:

    Duschanbe (Tadschikistan) – Der als Weihnachtsmann verkleidete Mittzwanziger Parviz Davlatbekov wurde erstochen. Muslim fanatics stabbed to death Father Christmas in Tajikistan’s capital Dushanbe.

    The Voice of Russia reported:

    In Dushanbe, a young man, dressed as Santa Claus, was killed by a mob of young people, shouting accusations of “infidel,” as a senior source in the Tajik Interior Ministry disclosed.

    “The young man had decided to congratulate his relatives dressed up in a Santa Claus outfit. When he approached the door of his house, he was attacked by a mob of about 30 young people, shouting, “Tu kofiri” (“Infidel”), who inflicted on Parviz numerous stab wounds from which he died in the hospital,” – said the source.

    The authorities have admitted the fact that 24-year old Parviz Davlatbekov had been murdered, but deny that it was entirely motivated by religious hatred. “We acknowledge the fact of a murder having been committed, but we regard it as a domestic crime,” – Tajik Interior Ministry Chief of Staff, Gen. Tohir Normatov told journalists.

    On New Year’s Eve, December 30, the head of the Ulema Council of Tajikistan Saidmukarram Abdukodirzoda told reporters that decoration of Christmas trees, dancing and games around it are alien to the Tajik culture and contrary to the laws of Islam.

    Emirates 24 has more:

    Attackers brutally stabbed to death a man dressed up as Father Christmas in Tajikistan’s capital Dushanbe, officials said on Monday.

    Dressed in the red robes of Father Frost — the similarly-clad equivalent of Father Christmas in ex-Soviet states — the man was attacked while on his way to congratulate relatives during New Year’s night, the interior ministry said.

    “He was stabbed in the stomach and vital organs several times and it was not possible to save him due to the loss of blood,” a spokesman for the interior ministry told AFP. The man’s name was not given but he was 25.

    http://www.thegatewaypundit.com/2012/01/father-christmas-stabbed-to-death-in-muslim-fanatics-intajikistan/

    A young man dressed as „Father Frost“ – Russia’s equivalent of Father Christmas – was stabbed to death in Tajikistan on Monday in an attack police believe was motivated by religious hatred.

    A crowd attacked Parviz Davlatbekov, 24, and stabbed him with a knife as he visited relatives in the early hours of Monday dressed as Father Frost, who by tradition brings Russian children presents at New Year. Russian cultural influence remains strong in Tajikistan, a former Soviet republic.

    „We have witness statements that say the crowd beat Parviz and stabbed him with a knife, shouting: ‚You infidel!‘,“ a source said. …

    Tajikistan is officially secular, though the vast majority of its 7.7m people are Muslims. Authorities have cracked down on religious freedoms in the last few years and jailed dozens of people for membership of Islamist groups.

    President Imomali Rakhmon has ordered students at foreign religious schools to return home and told his security services to tighten control over religious education and mosques in Tajikistan, which he says are often used to foment radicalism.

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/jan/03/man-father-frost-killed-tajikistan

  8. Jacques Auvergne Says:

    Auf beinahe drei Buchseiten führt Sayyid Qutb die Argumente von Muhammad Asad (1900-1992) an, entnommen aus dessen Islam at the Cross-roads.

    Betrachten wir drei Zitate von dem als Leopold Weiss Geborenen, die uns heutige an Zivilisationsspalter Chatami und Kulturversöhner Welsch erinnern sollten:

    „Es ist unser [fester] Glaube, dass Islam keine Zivilisation wie die anderen Zivilisationen ist, [welche ja nichts sind als] Resultate menschlicher Meinungen und Handlungen., sondern das [der ganzen Menschheit] von Allah gespendete Himmlische Gesetz, ein System des Lebens für alle Zeiten und Orte.

    138. It is our belief that Islam is not a civilization like other civilizations, the result of human opinions and acts, but it is the Shariah bestowed by Allah, which is a system of life in every time and every place.

    „Die Islamische Kultur entsteht aus dem Gehorsam dem System gegenüber, das Allah herabgesendet hat.“

    139. The Islamic culture is the result of observance of the system sent down by Allah.

    „Jede Änderung, die in den Islamischen Theorien und ihrem Sozialsystem auftritt und die einer anderen Kultur entstammt, wird Islam nicht antasten, aber uns Schaden bringen.“

    140. Any change that may occur in the Islamic theories and its social system owing to the influence of other cultures …, it will not affect Islam, but it will be a cause of harm to us.

    Soweit der zitierte Rabbinersohn aus Lemberg, der spätere persönliche Freund von König Ibn Saud, dem Gründer Saudi-Arabiens, und pakistanische Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York.

    Für uns Menschenrechtsuniversalisten gibt es keine Zivilisation im Plural. Genau diese Mehrzahl aber setzt das angeblich Frieden stiftende Denken Chatamis voraus. Chatami ist hoher schiitischer Geistlicher im Rang eines Hodschat-ul-Islam val-moslemin, war zwischen 1978 und 1980, also auch in den Monaten der brutalen Islamischen Revolution Chomeinis (1979), Direktor des Islamischen Zentrums Hamburg und später als 5. Iranischer Staatspräsident Amtsvorgänger von Atombombenbauer und Israelhasser Mahmud Ahmadinedschad. An Chatamis Begriff Allianz der Zivilisationen (Alliance of Civilizations, AoC) beachte und verachte man die radikal kulturkreistheoretische Pluralendung. Auch das angeblich irgendwie emanzipatorische Transkulturmodell eines Wolfgang Welsch wird den Verunreinigung abwehrenden Kulturautismus (der xenophobe Asad-Weiss: the influence of other cultures) der revitalisierten alten Dhimma nicht erschüttern können. The Islamic culture is the result of observance of the system sent down by Allah, so versteht Asad seine Religion richtig. Mit einem himmlischen System aber haben wir nicht in einen Kulturdialog zu treten! Mit noch so viel gespürtem und reflektiertem „Netzdesign der Kulturen“ (Welsch) werden wir die menschenfeindlichen und insbesondere frauenfeindlichen Paragraphen der Scharia nicht abwehren können.

  9. Jacques Auvergne Says:

    Η εφαρμογή της Σαρία στην Ελλάδα
    Die Anwendung der Scharia in Griechenland

    Komotiní
    Κομοτηνή [kɔmɔtiˈni]
    Gümülcine
    Гюмюрджина, Gjumjurdschina

    Xánthi
    Ξάνθη [ˈksanθi]
    İskeçe
    Скеча, Sketscha

    Didymóticho
    Διδυμότειχο [ðiðiˈmɔtixɔ]
    Dimetoka
    Димотика, Dimotika
    ::

    Die Scharia als Instrument zur Unterdrückung von Muslimen
    Von Michael Kreutz · 27.07.2007

    Dabei ging es nicht um dessen illegale Praktizierung, sondern darum, dass der griechische Staat als einziges EU-Mitglied die Scharia offiziell anerkennt, wofür er von der EU mehrmals gerügt wurde. Nun bietet ein Buch von Yannis Ktistakis (”Das Heilige Gesetz des Islam und die muslimischen griechischen Staatsbürger”)[1] eine Übersicht zu dieser Problematik. Die bestehende Rechtsordnung duldet demnach die Anwendung der Scharia in Griechenland, während diese zugleich gegen die Verfassung verstößt, die allen Staatsbürgern ein Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz zuspricht. Der Verfasser sieht in dieser Praxis, die griechischen Muslime West-Thrakiens der Rechtsprechung der Scharia in Familienangelegenheiten zu unterwerfen, einen unterschwelligen Rassismus. Im Namen der Rücksicht auf Belange von Minderheiten wird – so der Autor – ein Sonderstatus innerhalb des bestehenden griechischen Rechtssystems geschaffen, der gar nicht im Interesse dieser Minderheit ist. Dem »Fossil« der Scharia können sie sich nicht entziehen.
    Vielleicht mag der Vergleich mit dem Südafrika der Apartheid übertrieben sein, aber ich sehe hier dennoch eine deutliche Parallele insoweit, als auch dort die rechtliche Benachteilung von Minderheiten mit der angeblichen Rücksicht auf deren Eigenarten begründet wurde. So etwas sollte es im Jahre 2006 in Europa nicht mehr geben.

    [1] Γιάννης Κτιστάκις: Ιερός Νόμος του Ισλάμ και Μουσουλμάνοι Ελληνες Πολίτες, εκδ. Σάκκουλα, σελ. 198, Athen/ Thessaloniki 2006.

    http://www.balkanforum.info/f26/scharia-instrument-unterdrueckung-muslimen-griechenland-46157/

    ::
    ::

    Zum Buch von Jiánnis Ktistákis, Γιάννης Κτιστάκις (Ιερός Νόμος του Ισλάμ και Μουσουλμάνοι Ελληνες Πολίτες) schreibt Thanasi Vasileiou Θανaση Βασιλεiου (Η εφαρμογή της Σαρία στην Ελλάδα), εφαρμογή bedeutet Anwandung, Saría (Σαρία) ist Allahs Schöpfungsordnung, zu verwirklichende Sozialordnung und durchzusetzendes unteilbares Gesetz, die Scharia.

    [Auf Griechisch in Kathimerini. Stichworte: „um die Frage zu beantworten, die Untersuchung der internationalen Übereinkommen, (…) die nicht gerechtfertigt ist oder eine Abweichung von den Grundsätzen der modernen griechischen bürgerlichen Rechts, der subjektive und objektive Geltungsbereich des Heiligen Gesetzes [Religionsgesetzes; für Muslime die Scharia] für Muslime und Griechen, vor allem, die Konflikte der Heiligen Gesetze [religiösen Gesetze] mit den [allgemeinen, AEMR] Menschenrechten (Verstöße gegen die Interessen der Kinder im Fall einer Auflösung der Ehe, Verheiratung von Minderjährigen durch einen Bevollmächtigten [den Wali, islamischen Heiratsvormund, fallweise Wali mudschbir, Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang], Verheiratung ohne Kontrolle des Willens der Verheirateten, die Unfähigkeit der Parteien zur Verteidigung ihrer Position, die Unkenntnis der [islamischen, schariarechtlichen] Regeln für die [weiblichen] Beteiligten wenn ungeschriebenen [sofern die Elfjährige [Arabisch] lesen kann, dem Willen des Stammes / dem Ansinnen des Muftis / dem Willen Allahs widersetzen kann sie sich doch wohl eher nicht, kulturell modern muss man Kindesmissbrauch / von einem Sexualdelikt an einer Minderjährigen reden; beklagt wird „das ungeschriebene Gesetz“, das lässt sich allerdings aus Kairo, Riad oder Karachi nach Hellas jederzeit liefern], etc.).

    ο Ιερός Νόμος δεν έχει γραπτή μορφή Das Heilige Gesetz hat keine schriftliche Form [so ein Unsinn, ist der Koran denn etwa kein Buch? Dass die Tochter nur die Hälfte erbt, steht wörtlich im Koran, ein paar Bände Hadith lege man als Islamischer Richter daneben, das reicht seit 1400 Jahren an Schriftlichkeit völlig aus, um die Hölle zu vermeiden und Allah zufriedenzustellen. Nicht der Mangel an Hadithen, Fatwas oder Staatsverfassungen bzw. Menschenrechtserklärungen mit Schariavorbehalt, die Jenseitszentriertheit ist das Problem! Im Recht kultureller Moderne werden Paradiesgeschenk und Höllenstrafe nicht mehr berücksichtigt.]

    απολίθωμα apolíthima [die Scharia als eine] versteinerte [Rechtsanwendung, menschenrechtlich erfreulich aber religiös falsch, denn Allahs Gesetz ist stets taufrisch]

    ενός «σεβασμού» στην ιδιομορφία του άλλου eines „Respekts“ gegenüber der Einzigartigkeit / Eigentümlichkeit des Anderen [die weltweite Chiffre der Multikulturellen und sonstigen Rechtsspalter, der gefälligst zu exotisierende sogenannte Muslim und seine Nachkommen sollen so auf ewig ins Gefängnis der Scharia eingesperrt und aus dem Bereich der für alle gleich geltenden, AEMR-basierten Gesetze ausgeschlossen bleiben]

    – Μεταξύ των τριών Ιεροδικείων της Δ. Θράκης εντοπίζονται διαφορετικές λύσεις – πράγμα που σημαίνει ότι δεν υφίσταται ενιαία ερμηνεία των κανόνων δικαίου. [Wie die Klage über die mangelnde Verschriftlichung sollte man das nicht so laut sagen, Saudi-Arabien, die OIC, Scheich Yusuf al-Qaradawi oder Tariq Ramadan kann nämlich den drei westthrakischen Bezirken jederzeit eine schön einheitliche Schariagesetzgebung liefern, die auch für den Rest Griechenlands keine Fragen offen lässt.]

    http://www.kathimerini.gr/257724/article/politismos/arxeio-politismoy/h-efarmogh-ths-saria-sthn-ellada

  10. Dwarslöper Says:

    Weiß man`s? Man weiß es nicht. Vielleicht!
    ::

    Deswegen … Gefühl … erst später … vielleicht … anders … sein.

    Deswegen ist das Gefühl für mich erst später angekommen, vielleicht jemand anders zu sein.
    ::

    Jetzt auch das noch, Naika kann stellvertretende Institutsdirektorin.

    Deutschland postmigrantisch I
    Gesellschaft, Religion, Identität
    Erste Ergebnisse

    u. a. von:
    Naika Foroutan usw.

    Humboldt-Universität zu Berlin
    Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
    Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
    Forschungsprojekt Junge Islambezogene Themen in Deutschland (JUNITED)

    https://junited.hu-berlin.de/deutschland-postmigrantisch-1/

    Kontakt:
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
    Stiftung Mercator
    Forschungsgruppe Junge Islambezogene Themen in Deutschland (JUNITED)
    Zentrum für empirische Sozialforschung

    Kalkuliert wird wie seit wenigen Jahren in Presse und Regierungspolitik leider üblich Islam und Muslime gleichgesetzt. Wie bei Naika Foroutan zu erwarten kein Wort der Kritik an der totalitären und insbesondere frauenfeindlichen Scharia. Implizit wird nicht, wie freiheitlich demokratisch zweckmäßig wäre, der Bürger (citoyen, citoyenne) empfohlen, sondern die Identität und Menschensorte der Muslime verherrlicht und in ihr Muslimsein (sprich in ihre Schariapflicht?) eingesperrt. Panislamistin Foroutan schafft somit den Muslimbürger bzw. definiert den deutschen Teil der Umma zur ethnischen Minderheit. Es geht ihr doch wohl nicht um graue Theorie, eher schon um islamkonforme Gesetze. Getarnt wird dieser womögliche Versuch mittelfristiger Kultur- und Rechtsspaltung als Minderheitenschutz und Kampf gegen Xenophobie:

    „Es gibt in Deutschland vielmehr eine lang anhaltende stabile Muslimfeindlichkeit, die sich durch Studien vielfach belegen lässt (Pollack et al. 2013, Decker et al. 2014, Heitmeyer 2012, Zick et al. 2011).

    Wir konnten nachweisen, dass Menschen, die eine deutsche Identität stark in den Vordergrund stellen („Es ist für mich wichtig, als Deutsche/r gesehen zu werden“ – eine Aussage, der immerhin fast jede/r Zweite zustimmt), deutlich stärker stereotyp und abwertend antworten und bereit sind, Minderheiten Rechte abzuerkennen.“

    Na was denn nun Frau Foroutan, sollen in einem Staat, in Deutschland oder im Iran beispielsweise, alle Rechte gleich und für jeden gelten, also auch für Gottlose und sogar für Frauen?

    Oder leiten Sie aus Ihrer irgendwie staatlich zu würdigenden doppelkulturell-hybriden Bopparder Besonderheit („weil auch in Boppard das niemals infrage stand, dass ich dazugehöre und dass ich sozusagen ein Bopparder Mädchen bin“) nicht doch muslimische Sondergesetze ab, wenig zufällig mit Mustafa Cerić (opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law)?

    Laut ruft Naika Foroutan nach der Pressezensur und einem gesetzlichem Verbot von Islamkritik:

    SCHLUSSFOLGERUNGEN

    „(…) Die Debatte muss – unter Einbeziehung von ExpertInnen [hm, sind auch Ex-Muslime zugelassen?], MinderheitenvertreterInnen, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – in einen gesetzlichen Rahmen überführt werden. … Hier schließen wir uns dem Aufruf der Jungen Islam Konferenz an http://www.junge-islamkonferenz.de/enquete-kommission.html.

    MEDIEN SENSIBILISIEREN: Bisherige Studien haben diskursanalytisch zeigen können, dass mediale Bilder von Musliminnen und Muslimen auch in deutschen Qualitätsmedien von Stereotypen und konfliktorientierter Darstellung geprägt sind. Wir können an unseren Ergebnissen sehen, dass Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen wesentliche Wissensquellen zum Thema Islam sind. Vor diesem Hintergrund erscheinen oftmals gestellte Forderungen von Einrichtungen wie dem ‚Mediendienst Integration‘ umso dringlicher: MedienvertreterInnen in Deutschland brauchen eine stärkere Sensibilisierung für die Wirkungsweise antimuslimischer Bilder, eine stereotype Darstellung muss abgelöst werden durch Berichterstattung, die die Vielfalt muslimischen Lebens und muslimischer Identitäten in Deutschland wie weltweit zeigt. Gerade seit dem Auftreten der Terrororganisation IS im internationalen Konfliktraum ist eine stark stereotype Berichterstattung über den Islam und Muslime spürbar. Diese überschreitet teilweise mühsam etablierte Konsensstrukturen, die in den letzten Jahren erarbeitet wurden – wie zum Beispiel die Erkenntnis, dass es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt.

    [Nein den gibt es nicht, man könnte allenfalls von Islamtheorie und Islamismuspraxis reden. Doch bleibt Islam der alle Lebensbereiche umfassende (totalitäre) Schariagehorsam, ist also totale Praxis. Und diese Orthopraxie und Islampraxis, von Muslimbruderschaft bis Darul Uloom, möchte Foroutan jetzt „Islamismus“ nennen? Das würde eine überflüssige Vokabel schaffen und denkfeindlich über das hochpolitische Wirken der Scheiche und Muftis, Mullahs und Ayatollahs Nebel werfen.]

    In den letzten Monaten wurde dies von Zeitungen wie Cicero, Focus und Welt immer wieder in Frage gestellt.

    [Drei letzte offensichtlich schon mal faktennahe Informationskrümel zum Islam bringende, sprich wenigstens gelegentlich couragiert arbeitende und ihrem Informationsauftrag nachkommende Blätter werden an den Pranger gestellt und, siehe unten, als angeblich schuldig an Gewalttaten ausgemacht.]

    Die Ausweitung der Sagbarkeitsgrenzen [Foroutan sinngemäß: Möge der starke Staat diese Schariakritiker endlich zum Schweigen bringen!] trägt zu Schwierigkeiten der Unterscheidung zwischen legitimer Religionskritik und Ressentiment bei. Dadurch kann die Hemmschwelle zu islamfeindlichen Äußerungen und muslimfeindlichen Handlungen sinken, was die Angriffe auf Moscheen oder die Qualität der Hassattacken im Internet und im öffentlichen Raum gegenüber muslimischen Einzelpersonen, EntscheidungsträgerInnen und AllianzpartnerInnen deutlich macht.“

    (p 54)

    https://junited.hu-berlin.de/deutschland-postmigrantisch-1/

    ::

    Naika Foroutan ist stellvertretende Institutsdirektorin. Sie ist Sozialwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet dort als Schumpeter-Fellow seit 2008 das Forschungsprojekt Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT), das von der VolkswagenStiftung gefördert wird.

    Zu den Schwerpunkten ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit gehören u.a. die Themen Migration und Integration; Islam- und Muslimbilder in Deutschland; Identität und Hybridität; politischer Islam und gesellschaftliche Transformation von Einwanderungsländern. Seit 2011 ist sie zudem Leiterin der Forschungsgruppe Junge Islambezogene Themen in Deutschland (JUNITED) im Rahmen des Projekts Junge Islam Konferenz (JIK), welches von der Stiftung Mercator gefördert wird.

    http://www.bim.hu-berlin.de/de/personen/dr-naika-foroutan/

    ::

    Die 38-Jährige ist das Kind einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters … „Dabei bin ich ein Kind aus Boppard am Rhein“,

    sagt sie:

    „Ich bin mit Weinfesten und dem Hunsrück und Traubenlese und so weiter aufgewachsen und hab das immer als Wesensbestandteil meiner Identität gesehen, weil auch in Boppard das niemals infrage stand, dass ich dazugehöre und dass ich sozusagen ein Bopparder Mädchen bin. Deswegen ist das Gefühl für mich erst später angekommen, vielleicht jemand anders zu sein.“

    http://www.deutschlandfunk.de/gefahr-fuer-die-gesellschaft.724.de.html?dram:article_id=99976

    ::

    „Deswegen … Gefühl … erst später … vielleicht … anders … sein“, aha, vielleicht per kultureller Zweitwurzel bzw. innerseelischer hybrider Doppelheimat ganz zufällig schariapflichtig und schariaberechtigt.

    Man weiß es nicht. Vielleicht!

  11. Dwarslöper Says:

    NAIKA FOROUTAN: „In der Befragung forderten 48 % das Kopftuchverbot für Lehrerinnen, 49 % lehnten es ab. … Die Beschneidung wird von 60 % der Befragten abgelehnt. … Man kann sicher sagen, dass es seit Jahren eine Kontinuität von starken Ressentiments gegenüber Muslimen gibt. … In der postmigrantischen Gesellschaft ändern sich die gesellschaftlichen Trennlinien: Früher wurden sie stark durch die Herkunft bestimmt, heute durch die Haltung zu Migration. Die Gesellschaft in Deutschland beschäftigt sich fortwährend mit dem Thema. Dabei lassen sich strukturell zwei unterschiedliche Lager ausmachen. Jenes, das einem Homogenitätspostulat folgt. Und jenes, das auf Diversität setzt. Zu Ersterem gehören [die Verteidiger universeller Menschenrechte sowie] die gegensätzlichen Lager der PEGIDA-Anhänger einerseits und der Salafisten und Islamisten andererseits. Beide verfolgen das Ziel einer durch religiöse, ethnische oder nationale Homogenität geprägten Gesellschaft mit einer Sehnsucht nach Eindeutigkeit [à propos, freiheitlich demokratisch geboten: Streben („Sehnsucht“) nach und Verteidigen von Rechtseinheitlichkeit, Rechtssicherheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau – alles mit Scharia und Fiqh eindeutig nicht machbar]. Das andere Lager, wohl eine relative Mehrheit der deutschen Gesellschaft, setzt auf Pluralität [Segregation, Dhimma], Diversität [Rechtsspaltung] und den Wettstreit [Rückzug hier, Dschihad da] von Meinungen und Ideen.“

    aus: Rainer Ohliger („Ressentiments gegen Muslime haben seit Jahren Kontinuität“), in: MiGAZIN 10.02.2015

    http://www.migazin.de/2015/02/10/interview-naika-foroutan-ressentiments-muslime/

  12. Bragalou Says:

    Ausverkauf des Journalismus? Medienverlage und Lobbyorganisationen als Kooperationspartner

    (Otto-Brenner-Stiftung)

    https://www.otto-brenner-shop.de/uploads/tx_mplightshop/AP21_Lobby_final.pdf

    Industriegewerkschaft Metall, IGM

    Die Otto-Brenner-Stiftung (OBS) (in eigener Schreibweise: Otto Brenner Stiftung) ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts der Gewerkschaft IG Metall. Ihr Sitz ist in Frankfurt am Main, in Berlin hat sie eine Außenstelle.

    https://de.wikipedia.org/wiki/IG_Metall

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