Koblenz und die Scharia

‏ قصور ذاتي

quṣūr ḏātī

Trägheit

Edward von Roy

Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Mönchengladbach

22. bzw. 23.05.2011, gesendet an jedes Koblenzer Ratsmitglied

Sehr geehrte Damen und Herren,

Anlass meines Schreibens ist der Auftritt der salafistischen Prediger Pierre VOGEL und Abdur-Raheem GREEN am 29. Mai 2011 in der Nähe von Koblenz (wie Bürgermeister Thilo Becker berichtet, nicht in Höhr-Grenzhausen).

Meine Kollegin Gabi Schmidt verfasste dazu einen informativen, hier angehängten Offenen Brief.(vgl. Quelle)[a]

Die Missionare Vogel und Green halten eine Gesellschaft, die nicht nach der Scharia regiert und gelebt wird, für sittlich minderwertig.

Missionare, die predigen, dass ein Jude, Christ oder Atheist und dass jede unverschleierte Frau vermutlich für immer in der Hölle brennen wird, beschädigen das Zusammenleben, fördern die Segregation (religiöse Apartheid; Geschlechterapartheid), arbeiten gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau und verhindern die Integration.

Da der Gruppenzwang sehr hoch ist, wird für das Individuum ein Ausstieg aus dem Kreis der Salafisten erfahrungsgemäß kaum noch möglich sein. Unsere offene Gesellschaft (Karl Popper) ist für diese Menschen dann faktisch unzugänglich. Angehörige eines Konvertiten, etwa wenn ihre Tochter oder ihr Sohn zu den Salafisten angeworben wird, erleben oft großes Leid.

Ich bitte alle Städte und Gemeinden sowie alle gewerblich tätigen Festhallenbesitzer, Predigern wie Pierre Vogel oder Abdur-Raheem Green am 29. Mai 2011 oder auch an einem späteren Zeitpunkt keine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Im Sinne des gesetzlichen Kinder- und Jugendschutzes ist dafür zu sorgen, dass Minderjährigen der Zugang zu einer Halle oder einem Platz nicht gestattet wird, so lange die Extremisten Vogel und Green dort predigen.

Mit freundlichen Grüßen

Edward von Roy

Stichwort Minderjährigkeit. Minderjährige (zu jung, „um einen Führerschein zu besitzen“) werden im radikalislamischen Netzwerk Dawa-News für den 29.05.2011 (Vogel/Green bei Koblenz) ausdrücklich mit angeworben, Ibrahim al-Almani:

„Liebe Geschwister im Islam, wie ihr bereits mitbekommen habt, planen wir am 29.05.11 einen Vortrag mit Pierre Vogel und den Weltbekannten Prediger Abdur Raheem Green. Da es viele Geschwister gibt die keinen Führerschein besitzen, kein Auto haben, oder vielleicht noch zu jung sind um einen Führerschein zu besitzen, haben wir uns erstmals dazu entschlossen für euch Reisebuse zu organisieren die von folgenden Städten zur Veranstaltung nach Koblenz und zurückfahren. Hamburg, Berlin und Frankfurt.“

Quelle: DAWA-NEWS: Pierre Vogel: Abdur-Raheem Green kommt nach Deutschland![b]

Soweit die Mail, das ist doch ein herausforderndes Betätigungsfeld, sollte man meinen. Die Vorsitzende der CDU Koblenz-Arzheim, Martina von Berg, Professionelle für Migration und Integration im Koblenzer Nachbarort Neuwied, weiß allerdings nicht, was sie tun soll, wählt den berüchtigten klientenzentrierten Ansatz und wundert sich, überhaupt Post erhalten zu haben:

Von: Martina von Berg An: Edward von Roy Betreff: AW: Islamismus: Vogel & Green in Koblenz Datum: Mon, 23. May 2011 10:05:23

Sehr geehrter Herr von Roy,

ich würde gerne wissen, wie Sie an meine e-Mail gekommen sind.

Gehören Sie einer Organisation an, oder schreiben Sie mir als Privatperson?

Warum wenden Sie sich an mich, was erwarten Sie von mir?

Außerdem habe ich auf der angegebenen Internetseite keinen Hinweis zum Veranstaltungsort und zum Zeitpunkt finden können. Gibt es da genauere Angaben?

Viele Grüße

Martina von Berg

Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin

Caritasverband Rhein-Wied-Sieg

Geschäftsstelle Neuwied

Trotz ausgiebiger Suche sieht die sozialpädagogische Koblenzer Berufskollegin in Sachen Islamismus einfach keinen Handlungsbedarf. Weil das nicht gut ist für die Integration, hilft die Verfasserin des Offenen Briefes ihrer Kollegin weiter:

Sehr geehrte Frau von Berg,

danke für Ihre Nachricht. Als Autorin des an die Mail von Herrn von Roy angehängten Textes beantworte ich gerne Ihre Fragen, die sie an meinen Kollegen gerichtet haben.

Ihre E-Mail ist durch Surfen im Internet von jedem Computeranfänger zu finden. Das ist auch lobenswert, zeigt Engagement, beweist die Offenheit und Kundenfreundlichkeit der Caritas Neuwied.

Herr von Roy und ich haben uns als sachkundige Bürger und Sozialpädagogen aus dem Arbeitsfeld Integration / sozialpädagogische Lernförderung an Sie gewandt.

Die Gründe und Erwartungen, warum mein Kollege und ich Sie als Multifunktionsträgerin diverser Ausschüsse und Berufskollegin angeschrieben haben, gehen aus dem Anschreiben von heute morgen und dem mitgeschickten Text hervor. Ihre Aufgaben als Mandatsträgerin und Diplom-Sozialpädagogin werden Sie genauso kennen, wie Ihnen das Motto der Caritas Neuwied vertraut sein wird: Not sehen und handeln.

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

Leider hat Martina von Berg, die sich wundert, wenn jemand ihre arbeitgeberseits ins Netz gestellte E-Mail auch wirklich benutzt, bis heute nicht geantwortet und die Worte Salafismus und Scharia gar nicht erst ausgesprochen. Auch Lothar Mohr vom Jugendamt der Bundesgartenschaustadt abgekürzt Bugastadt ist am 23. Mai um 08:11 Uhr fassungslos, dass ihm jemand im Dienst eine Nachricht zusendet, seine Mailadresse ist auf der Seite seines Arbeitgebers (Stadt Koblenz) für jedes Kind zu finden, was Herrn Mohr unbekannt ist. Auf das Thema Jugendschutz geht der Jugendschutzfachmann (Koordinierungsstelle Interkulturelle Ansätze in der Familienbildung und Stabsstelle Jugendhilfeplanung) nicht ein, keine Silbe zu Burka oder Scharia, irgendjemand im Haus scheint zuständig, immerhin:

Sehr geehrter Herr von Roy,

danke für Ihre Mail, die ich an die zuständigen Stellen in unserem Hause weitergeleitet habe.

Für mich wäre noch von Interesse, wie Sie auf meine E-Mail-Adresse gestoßen sind. Bitte um kurze Rückmeldung hierzu. Danke.

Mit freundlichen Grüßen aus der BuGa-Stadt

Lothar Mohr

Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales

Stabsstelle Planung & Programme

Jugendhilfeplanung, Soziale Stadt

Koblenz

Die gründlicher arbeitende deutsche Politikerin und Journalistin Julia Klöckner ist Oppositionsführerin im rheinland-pfälzischen Landtag. Klöckner scheint anzunehmen, dass es irgendwo einen DITIB- oder VIKZ-Imam gibt, der die Scharia abgelegt hat. Die gleichheitsfeministisch und säkular argumentierende Gegnerin einer Gleichstellung des Islam mit dem Christentum und Anerkennung als Körperschaft des Öffentlichen Rechts („Außerdem vermissen wir in Teilen des Islam noch immer das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland“, „Scharia und Grundgesetz sind nicht miteinander vereinbar“ [c]) distanziert sich am 23.05.2011 vom Gedankengut des Salafismus. Die Politikerin überanstrengt sich dabei, zwischen einem guten Islam und einem bösen Islamismus zu differenzieren. Dass Höhr-Grenzhausen längst durch Koblenz Innenstadt ersetzt ist, hatte sie überlesen:

Sehr geehrter Herr von Roy,

ich danke Ihnen für Ihren interessanten Hinweis und die offenen Worte vom 22. Mai, auf die ich gerne eingehe:

Ganz klar geht von salafistischen Predigern wie Pierre Vogel, die in ihren Äußerungen eine islamistische Weltanschauung vertreten, eine Gefahr für unsere freiheitlich-demokratisch geprägte Gesellschaft aus. Indem Salafisten den gewaltsamen „Jihad“ gutheißen, bereiten sie den geistigen Nährboden für gewaltbereite Islamisten. Darum teile ich Ihren Unmut, wenn Salafisten in der Öffentlichkeit islamistische Positionen kundtun. Folglich habe ich auch das durch die Frankfurter Stadtverwaltung verhängte Verbot des von Pierre Vogel geplanten „Totengebet für Osama Bin Laden“ am 7. Mai 2011 begrüßt. Auch ich habe das ursprüngliche Konzept als eine Verhöhnung der zahlreichen – auch muslimischen – Opfer des islamistischen Terrorismus angesehen, die Osama Bin Laden zu einem erheblichen Teil auf dem Gewissen hat. Nach dem ausgesprochenen Verbot machte Herr Vogel einen Rückzieher, bedauerte sein „ungeschicktes Vorgehen“ und nahm von dem Totengebet Abstand. Das Verwaltungsgericht genehmigte die öffentliche Veranstaltung unter Auflagen und verbannte sie aus der Innenstadt. Osama bin Laden wurde schließlich mit keinem Wort erwähnt und auch die Teilnehmerzahl blieb weit unter der angekündigten Zahl.

Selbstverständlich ließ sich Herr Vogel davon keinesfalls beeindrucken: Tatsächlich plant er nun die besagte Kundgebung am 29. Mai im „Raum Koblenz“. Trotz seiner Bemühungen um die Geheimhaltung des Veranstaltungsortes, ist nun bekannt geworden, dass er die Moorsberghalle in der Kannenbäckerstadt Höhr-Grenzhausen angemietet hat, die für bis zu 800 Personen ausgelegt ist. Dies hat auch der Vermieter, Horst Fischer, mittlerweile bestätigt. Herr Fischer vermietet seine Halle auch für muslimische Hochzeiten und hat dort ein orientalisches Restaurant integriert. Der Verfassungsschutz, die örtlichen Polizeibehörden und die Kreisverwaltung sind informiert und stimmen sich nun über etwaige Auflagen für die Veranstaltung ab.

Jedoch ist es leider so, dass die Veranstaltung gemäß rheinland-pfälzischem Versammlungsgesetz nicht genehmigungspflichtig ist, da sie in einer geschlossenen Halle stattfindet. Für eine Kundgebung unter freiem Himmel sähe das anders aus. Allerdings können sich derartige Veranstalter mittels Anrufung des zuständigen Verwaltungsgerichtes auf die im Artikel 8 des deutschen Grundgesetzes garantierte Versammlungsfreiheit berufen und somit in jedem Fall eine Erlaubnis unter Auflagen erzwingen.

Umso wichtiger ist es in diesen Fällen, wenn Politiker und die zahlreich vertretenen Gegendemonstranten zum Ausdruck bringen, dass die von Salafisten vertretenen Positionen in einer demokratischen Gesellschaft nicht mehrheitsfähig sind. Darüber hinaus ist mir bekannt, dass das Bundesministerium des Innern mit seinen Sicherheitsbehörden nicht erst seit dem schrecklichen Attentat, das ein fanatisierter Islamist gegen US-Soldaten vor dem Frankfurter Flughafen am 2. März 2011 verübte, Schritte eingeleitet hat, um insbesondere salafistischen Bestrebungen noch wirksamer entgegenzutreten.

Sehr geehrter Herr von Roy, wie Sie sehen, kann eine solche Veranstaltung nicht per se verboten werden. Der Grundsatz der Versammlungsfreiheit ist glücklicherweise unanfechtbar. Ein Blick in die deutsche Vergangenheit liefert uns gute Gründe dafür. Es braucht daher couragierte und mutige Menschen, die dem verworrenen Hasspredigten eine deutliche Absage erteilen und Ihren Protest auf diese Veranstaltungen zum Ausdruck bringen! Dies ist übrigens seit Jahren ein erfolgreiches Vorgehen gegen die fremdenfeindlichen Veranstaltungen verschiedener rechtsextremer Personen und Gruppen.

In diesem Sinne ganz herzliche Grüße,

Ihre

Julia Klöckner

Am selben Tag (23.05.2011) antwortet der Angesprochene in aller Sorgfalt und Geduld:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

vielen Dank für Ihre ausführliche und rasche Antwort.

Pierre Vogel hat den Islam keineswegs falsch verstanden, sondern in Saudi-Arabien studiert. Vogel ist islamischer Missionar und wirbt dafür, den Koran wortgetreu und in jeder Lebenslage umzusetzen, als Bundestagsabgeordnete sollten Sie sich jedoch gut begründet vom Islamischen Recht (Scharia, Fiqh) distanzieren. Die Vorgaben des Korans, wörtlich verstanden, zerstören die freiheitliche Demokratie. Auch Sunna und Scharia sind grundgesetzwidrig.

Ein Islam ohne Scharia ist derzeit nicht organisierbar. Dass Sie „Das Kopftuch hat im Unterricht nichts zu suchen“ meinten,[1]

begrüße ich, ist aber leider immer noch kein rheinland-pfälzischer CDU-Kurs. Außerdem begründen Sie unzureichend: („während das Kopftuch vor allem ein politisches Symbol sei.“), der Hidschab ist spirituell, das Kopftuch ist reine Religion und rettet die Seele, die Tuchverweigerin und ihre Angehörigen brennen nach islamischem Verständnis in der Hölle.

Was wir also zu verhindern haben, ist eine ‚Integration‘ einer Lehre, die die Angst vor der Höllenstrafe erweckt. Genau dazu aber sind die Islamverbände derzeit ebenso wenig bereit wie Pierre Vogels Schulungsbeauftragte um Einladung zum Paradies (EZP) / ISLAMSCHULE (Ciftci, Braunschweig). Was EZP lehrt, ist saudisches Curriculum (hanbalitische Rechtsschule), echter Islam.

Nicht in Höhr-Grenzhausen ist der Vortrag in sechs Tagen, die Moorsberghalle ist abgesagt, sondern in Koblenz unter freiem Himmel, Pierre Vogel gibt bekannt:

„Die Kundgebung soll um 18 Uhr an einem noch unbekannten Ort stattfinden, aber wir streben den Ortskern von Koblenz an!“

So lange die CDU in allen deutschen Bundesländern in Bezug auf den Islamischen Religionsunterricht (IRU) Fundamentalisten wie Lamya Kaddor („Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“) oder Bajrambejamin Idriz (Schariastudent an der IESH Château-Chinon, beim europäischen Zweig der Muslimbrüder) stark macht und mit Islamverbänden redet, die keine andere Scharia im Programm haben als Pierre Vogel, so lange ist der Islam ’nicht schulreif‘, nicht schultauglich.

Zitat: „Dipl.-Theol. Benjamin Idriz, geb. 1972 in Skopje, Gymnasium in Damaskus, Studium an der Europäischen Fakultät für Islamische Studien (IESH, Château-Chinon, Frankreich), Magister in Islamischer Theologie an der Al-Ouzai-Universität Beirut, seit 1995 Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg“[2]

Die Muslimbruderschaft ist 1928 innerhalb (!) des Salafismus (Revivalismus) entstanden, IZ München / IGD / FIOE / FEMYSO / Tariq Ramadan sind auch Salafisten, nur die Bärte und Burkas sind dort nicht so ausgeprägt.

In Bezug auf Pierre Vogel von Islamismus zu reden ist irreführend. Pierre Vogel vertritt keine „islamistischen“ Positionen, sondern islamische Positionen.

Hans-Gert Pöttering und Horst Köhler liegen gründlich daneben, wenn sie den Islam eine „im Kern friedliche Religion“ nennen.

Mufti Cemali Meço aus Komotiní (Κομοτηνή, Gümülcine, bulg. Гюмюрджина / Gjumjurdschina), der zwölfjährige oder elfjährige Mädchen religiös verheiratet, die nur Monate später mit Ehemann und schwanger in Düsseldorf auftauchen, wendet den echten, alten Islam an.

Quelle: Barbara Kirchner: Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby[3]

Der höchste Kleriker Saudi-Arabiens stellt Allahs Willen fest:

„We hear a lot about the marriage of underage girls in the media, and we should know that Islamic law has not brought injustice to women“[4]

Wir als Freunde der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die nicht „christlich-abendländisch“ oder „westlich“ ist, sondern universell, sollten betonen, dass Burka, Frauenverstoßung, Kindbraut und Steinigung im Islam zwar heilssichernd sind, spirituell, aber etwa in Deutschland nicht praktiziert werden dürfen.

Ihrer Aussage „Der Islam kann nicht mit den christlichen Kirchen gleichgestellt werden“[5]

stimme ich dankbar zu, doch tut sich in der Bundes-CDU Bedrohliches, wenn Thomas de Maizière mit ’sui generis‘ seine Phantasie spielen lässt („’sui generis‘ … Der Vertragstyp ermöglicht juristische Vereinbarungen, die von der üblichen Regelung abweichen“).[6]

Ein islamischer Bekenntnisunterricht ist, da Höllenstrafe und Schariagesetz von keinem Imam irgendeiner deutschen Moschee, ob Hinterhof oder Vorderhof, abgelegt sind, nicht zuzulassen, lediglich eine informierende Islamkunde ist sinnvoll.

Monika Maron beschreibt meisterlich, worum es beim Thema Islam und Rechtsstaat geht: Wie hast du’s mit der Religion?[7]

Lesenwert ist die Stellungnahme von Fachvertreterinnen und -vertretern der Islamwissenschaft und benachbarter akademischer Disziplinen zur Einrichtung des Faches „Islamische Studien“ an deutschen Universitäten.[8]

Mit freundlichen Grüßen

Edward von Roy

[1]

http://www.cdu.de/portal2009/26423_32576.htm

[2]

http://www.freunde-islamischer-kunst.de/2010/10/buchertipps-quer-durch-die-buchhandlung/

[3]

http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html

[4]

http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

[5]

http://www.suryoyo-online.ch/news/die-tuerkei-und-ihre-christen.html

[6] WELT-online, 19.12.2010, De Maizière will Islam ähnlich wie Kirchen behandeln

http://www.welt.de/politik/deutschland/article11724573/De-Maiziere-will-Islam-aehnlich-wie-Kirchen-behandeln.html

[7] DER SPIEGEL, 18.03.2011, Monika Maron: Wie hast du’s mit der Religion?

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,751138,00.html

[8]

http://www.dmg-web.de/pdf/Stellungnahme_Islamstudien.pdf

Quellen

[a] Offener Brief vom 02.05.2011 von Gabi Schmidt: 29. Mai 2011: Koblenz muss die Propaganda salafistischer Prediger eingrenzen

https://schariagegner.wordpress.com/2011/05/02/pierre-vogel-in-koblenz/

[b] DAWA-NEWS: Pierre Vogel: Abdur-Raheem Green kommt nach Deutschland!

http://dawa-news.net/2011/04/26/pierre-vogel-abdur-raheem-green-kommt-nach-deutschland/

[b] Julia Klöckner: „Außerdem vermissen wir in Teilen des Islam noch immer das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland“, „Scharia und Grundgesetz sind nicht miteinander vereinbar“. Klöckner betont am 26.10.2010 erfreulicherweise die Bedeutung der durchgesetzten Schulpflicht für eine gelingende Integration und stellt richtigerweise den Zusammenhang zwischen erfolgreicher Kriminalitätsprävention und Verhinderung des Schulschwänzens her.

http://www.cdu-worms.de/de/aktuelles/2010_10_26_53551798_integrationsprogramm.php

In der Landeshauptstadt Mainz und am 24. Mai um 09:50 Uhr freut sich Bürgerversteher Hans-Jürgen Fries über abgesagte islamistische Großveranstaltungen und empfiehlt uns in Sachen Pierre Vogel hochgestimmtes Nichtstun:

Sehr geehrter Herr von Roy,

wie Sie der beigefügten Pressemitteilung entnehmen können, ist die Veranstaltung im Westerwald abgesagt. Warten wir ab, wie es weitergeht.

Für Ihr Engagement in der Sache danke ich Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Hans-Jürgen Fries

Bürgerbüro der Landesregierung

STAATSKANZLEI RHEINLAND-PFALZ

Liest man in Mainz denn keine Zeitung? Der Sozialarbeiter antwortet dem geschulten Abwarter vom Bürgerbüro Rheinland-Pfalz in aller Kürze und unter Nennung zweier Pressequellen:

Sehr geehrter Herr Fries,

damit Sie wissen, „wie es weitergeht“ (Fries) und nicht nur abwarten: Statt Höhr-Grenzhausen 15:00 Uhr jetzt Koblenz 18:00 Uhr:

ISLAMIST WILL IN KOBLENZ PREDIGEN

Er hatte seine Kundgebung in Höhr-Grenzhausen halten wollen – doch das Ordnungsamt machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nun will der Islamprediger Pierre Vogel nach Koblenz kommen. RZ-Reporterin Dorothea Müth fragt, was die Leute davon halten.

http://www.rhein-zeitung.de/index.php?pageid=27&bcpid=52682618001&bclid=51370227001&bctid=956245185001&refer=rightboxb

Radikal-Islamist predigt doch nicht im Westerwald

RZ, 23.05.2011, 16:09. Stattdessen haben die Veranstalter angekündigt, eine Kundgebung für den 29. Mai um 18 Uhr anmelden zu wollen. Der genaue Ort steht noch nicht fest, nach den Plänen der Veranstalter ist aber der„Ortskern“ von Koblenz avisiert. Das hat das rheinland-pfälzische Innenministerium auf Anfrage bestätigt. … Seltsam ist nur: Dem Koblenzer Ordnungsamt lag gestern noch keine Anmeldung vor, sagte Leiter Reiner Klug.

„Wir werden in Koblenz auftreten. Das ist die nächst größere Stadt zu Höhr-Grenzhausen“, sagte der Berater Vogels, Ibrahim Thomas Al Almani, unserer Zeitung. Gegen rechtliche Verbote werde man vorgehen, kündigte Ibrahim Thomas an.

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Radikal-Islamist-predigt-nun-doch-nicht-im-Westerwald-_arid,252816.html

Mit freundlichen Grüßen

Edward von Roy

Jetzt weiß also auch der Bürgerbeauftragte aus Mainz, dass die Salafisten ihre Veranstaltung zu keinem Zeitpunkt abgesagt hatten, ein Blick auf der Homepage von Pierre Vogel oder auf Dawa-News hätte genügt. Nun, aus der Staatskanzlei kam dann keine Antwort mehr, fundierte Islamkritik macht einsam. Dafür beginnen die mittelrheinischen Zeitungen zu rauschen:

Rhein-Zeitung, 24.05.2011, 13:56 Uhr

Islamist Vogel will in Koblenz predigen

Koblenz. Der Islamist Pierre Vogel will am Sonntagabend in Koblenz im Freien predigen. Eine Anmeldung dafür ging am Dienstag beim städtischen Ordnungsamt ein, wie der Behördenleiter Reiner Klug bestätigte.

Klug sagte mit Verweis auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit, die angemeldete Veranstaltung könne schwerlich verboten werden. Er könne sich aber bestimmte Auflagen vorstellen, darunter ein Teilnahmeverbot für Kinder und Jugendliche. Das wäre vom Jugendschutzgesetz gedeckt.

Der zum Islam konvertierte Ex-Boxer Vogel wollte ursprünglich an diesem Sonntag in Höhr-Grenzhausen im Westerwald predigen, sagte den Auftritt aber wieder ab.

Kommen wir zum letzten Dialogbeispiel, im Koblenzer Stadtrat tut sich schließlich was! Claudia Kriebs findet Salafismus irgendwie nicht so gut, steht aber hinter (oder neben?) Vogel. Dabei positioniert sich die FDP-Politikerin und Frauenbeauftragte zum Islamisten Pierre Vogel durchaus kritisch, besonders als Frau, warum auch immer:

Tue, 24 May 2011 22:21:17 An: Edward von Roy

Sehr geehrter Herr Roy,

vielen Dank für die Informationen per E-Mail. Ich hatte auch schon Kenntnis von dieser Veranstaltung und stehe natürlich gerade als Frau mehr als kritisch hinter Herrn Vogel.

Ich konnte heute den Nachrichten im Radio entnehmen, dass die Veranstaltung im Westerwald abgesagt wurde. Ist deshalb nun eine in Koblenz geplant?

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Kriebs

Das ist doch was, der Extremismus hat Unterhaltungswert. Die ehemalige Vorsitzende der Koblenzer Jungen Liberalen und ehemalige Geschäftsführerin der FDP-Stadtratsfraktion in Koblenz erfährt demokratische Rechtleitung, während die Schariafreunde deutschlandweit ihre Taschen packen und die Reisebusse auftanken:

Sehr geehrte Frau Kriebs,

Pierre Vogel sagt, dass die Frau ohne Kopftuch auf ewig in der Hölle brennt. Jede tugendhafte Gläubige muss die Burka tragen, also eigentlich auch den Niqab (Gesichtsschleier), das begründet er mit Koran und Hadith, und Pierre Vogel hat den Islam nicht falsch verstanden.

Die Demokratie ist für Salafisten Teufelswerk, die weltliche Gesetzgebung lästert Gott. Nur Allah ist Souverän, eine Verfassung muss dem Koran nachgeordnet sein, das will die Religion.

Der Mann kann bis zu vier Ehefrauen haben und jede einfach so verstoßen. Jedes Kind eines muslimischen Mannes darf nie mehr aus dem Islam austreten, das ist göttliche Vorschrift.

Wer so eine Religion bejaht, wird in ständiger Angst vor dem Teufel leben und nur noch schwer in die offene Gesellschaft zurückfinden. Deshalb fordere auch ich ein Verbot radikalislamischer Reden im öffentlichen Raum und erwarte von der Stadt Koblenz, also auch von Ihnen, dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu dem Ort der Kundgebung erhalten: Absperrungen und Ausweiskontrollen müssen durchgeführt werden, Minderjährige dürfen schließlich auch nicht zum Pornokino oder Wodka-Ausschank.

Sie sollten sich klar machen, dass unser Grundgesetz auf der AEMR beruht, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Unser Gesetz beruht auf Gleichbehandlung und verzichtet auf die Abwehr böser Geister. Kulturelle Moderne ist durch die Trennung von Justiz und Seelenrettung gekennzeichnet, wir Deutschen haben vielleicht vergessen, dass die bürgerlichen Freiheiten und das wissenschaftliche Denken gegen den Klerus errungen worden sind.

Ein wortgetreu gelesener Koran zieht die Ungleichbehandlung der Nichtmuslime und Frauen nach sich. Das ist verfassungswidrig, an die Steinigung darf man zwar glauben, man darf sie aber nicht ausüben, auch nicht im Namen von Artikel 4 GG. Eine Religion wie die von Abdur-Raheem Green oder Pierre Vogel propagierte setzt, wie versehentlich, das AEMR-basierte Grundgesetz außer Kraft.

Wer erst einmal sein ganzes Denken und Handeln den salafistischen Lehren unterwirft, wird es schwer haben, zu einem selbst bestimmten Leben zurück zu finden. Deshalb sollten wir verhindern, dass Kinder oder Jugendliche von den Islamisten angeworben werden.

Koblenzer Bürgerinnen und Bürgern sollten deshalb nicht hinnehmen, dass ein gegendemokratisches Welt- und Menschenbild in ihrer Region verbreitet wird, ob in Höhr-Grenzhausen oder in Koblenz-Innenstadt, spielt dabei ja doch wohl keine Rolle.

Seit drei Wochen ist bekannt, dass die Salafisten am 29. Mai in die Region Koblenz kommen wollen. Am 02.05.2011 haben meine Kollegin Gabi Schmidt und ich Ihren Oberbürgermeister, den Stadtrat und die ADD dazu ausführlich informiert, am 10.05.2011 zeigte sich Joachim Hofmann-Göttig erfreut darüber, dass sich der Kundgebungsort in den Westerwald zu verlagern schien, nach Höhr-Grenzhausen:

„Wir haben uns deshalb aufgrund Ihres Schreibens zeitnah mit den zuständigen Behörden der Polizei und des Kommissariats des Staatsschutzes in Verbindung gesetzt, um mögliche Details und Kenntnisse in Erfahrung zu bringen. In diesem Rahmen hat uns das Kommissariat darüber informiert, dass die Veranstaltung definitiv nicht in der Stadt Koblenz stattfinden wird. An welchem Ort ein möglicher Auftritt geplant, wurde uns aus polizeilichen Gründen jedoch nicht mitgeteilt.“

Soweit OB Hofmann-Göttig vor vierzehn Tagen. Das NIMBY-Prinzip, heiliger Sankt Florian …

Richtig, seit wenigen Tagen ist bekannt, dass die Moorsberghalle am 29. Mai um 15:00 Uhr nicht genutzt werden kann, und so meldeten die Islamisten ihre Kundgebung eben für 18:00 in der Innenstadt von Koblenz an. Die Reisebusse aus Saarbrücken, Frankfurt, Hamburg und Berlin sind organisiert, Pierre Vogel kommt aus Köln, Abdur-Raheem Green aus England, der Mittelrhein und die Region Koblenz liegen ausgesprochen verkehrsgünstig.

Bitte setzen Sie sich für ein Verbot der für Sonntag vorgesehenen Veranstaltung ein. Falls die Kundgebung nicht verboten werden kann, sollten Sie dafür sorgen, dass Minderjährige vom Ort der Redebeiträge fern gehalten werden.

Nach der Scharia ist die Frau ein Mensch zweiter Klasse, die halb so viel erbt wie ihr Bruder und die kein Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Kinder hat. Und weil Islam weltweit trendy ist, geht der Trend zur Zweitfrau. Wissen Sie, was die Scharia ist?

Mit freundlichen Grüßen

Edward von Roy

Dieser kleine Ausschnitt soll genügen, die kampfstarke Resistenz der politischen Elite am Mittelrhein dem islamischen Radikalismus gegenüber zu belegen. Das Kalifat erzittert, wir Koblenzer sind mit unendlichem Schlendrian gerüstet und mit Frohsinn bewaffnet.

15 Antworten to “Koblenz und die Scharia”

  1. Kowelenzer Says:

    ——– Original-Nachricht ——–

    Datum: Wed, 25 May 2011 09:35:45 +0200 Von: Lothar Mohr An: Edward von Roy Betreff: Antwort: Kundgebung am 29.05.2011, EILANTRAG auf Verbot

    Guten Tag,

    nochmals vielen Dank.

    Ich bitte Sie aber auch nochmals auf meine Frage zu antworten, woher Sie meine Mailadresse beziehen?

    Ich bin Jugendhilfeplaner und nicht für dne Jugendschutz zuständig, habe Ihre Mitteilungen aber hausintern an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

    Mit freundlichen Grüßen aus der BuGa-Stadt

    Lothar Mohr

    Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales
    Stabsstelle Planung & Programme
    Jugendhilfeplanung, Soziale Stadt –
    Postfach 20 15 51
    56015 Koblenz

    Tel.: 0261/129-2325
    Fax: 0261/129-2340

    ——– Original-Antwort ——–

    Von: Edward von Roy“ An: Lothar Mohr Betreff: Fwd: Re: Antwort: Kundgebung am 29.05.2011, EILANTRAG auf Verbot Datum: Wed, 25. May 2011 14:47:19

    Sehr geehrter Herr Mohr,

    jedes Kind findet Ihre E-Mail-Adresse auf folgende Weise unter Verwendung des doppelten Hochkommas vulgo Gänsefüßchen und auf der Seite Ihres Arbeitgebers:

    „Lothar Mohr“ „Stadt Koblenz“

    Suchergebnis

    E-Mail: lothar.mohr@stadt.koblenz.de. Zimmer-Nr. 902

    Haben Sie ein Problem, dass jemand Ihre E-Mail verwendet? Soll ich Ihre Vorgesetzten und Ihre Kollegen noch heute bitten, Ihre E-Mail aus den Datenbanken streichen zu lassen?

    Ich begrüße die erstrebte Transparenz Ihres Arbeitgebers, der die Telefonnummern und Mailadressen seiner Angestellten gleich mehrfach auf dem mit http://www.koblenz.de beginnenden Internetauftritt für jede Bürgerin und jeden Bürger einsehbar veröffentlicht.

    Lesetipps: „Ansprechpartner Herr Lothar Mohr“

    http://www.koblenz.de/cgi-bin/r20msvcvis_aufgaben_detail_anzeigen.pl?&var_hauptpfad=../r20msvc_vis/&var_visau3=587&var_fa1_select=var_fa1_select||1|&var_suchbegriff=&var_letzter_suchbegriff=

    oder hier: „Ansprechpartner für Soziale Stadt Herr Lothar Mohr“

    http://www.koblenz.de/cgi-bin/r20msvcvis_aufgaben_detail_anzeigen.pl?&var_hauptpfad=../r20msvc_vis/&var_visau3=610&var_fa1_select=var_fa1_select||1|&var_suchbegriff=&var_letzter_suchbegriff=

    Und es gibt noch viel mehr Listen, die Ihre wunderhübsche Mailadresse enthalten, die mit dem Partikel @stadt.koblenz.de klar macht, für wen und was Sie professionell tätig sind.

    Es gibt solche Leute: Haben Sie keine Lust, im Dienst Post zu bekommen?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Edward von Roy
    Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    ——– Original-Koblenz ——–

  2. schariagegner Says:

    Die für Sonntag, 29. Mai, angekündigte Kundgebung in Koblenz, wurde vom Ordnungsamt der Stadt verboten.

    „Wir wollen alle uns rechtsstaatlich zu Gebote stehenden Möglichkeiten nutzen, um die Allgemeinheit und besonders die Jugend zu schützen“, macht Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig deutlich.

    Nach den Angaben des Veranstalters sollen 3000 Menschen zu der Kundgebung kommen, für die ein Platz in der Innenstadt von Koblenz gewünscht wurde. Das Ordnungsamt und die Polizei haben alle in Frage kommenden Plätze geprüft. Bis auf die so genannte Spiegelfläche auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes ist kein Platz in der Stadt, besonders wegen der Außengastronomie, geeignet. Ferner wäre vor dem Bahnhof auf einer weiteren Fläche eine angemeldete Gegendemonstration durchführbar.

    Wegen der zu erwartenden jugendgefährdenden Inhalte der Veranstaltung, die durch Expertisen des Jugendamtes und des Landeskriminalamtes unterfüttert wurden, müsste der Veranstalter sicher stellen, dass Jugendliche unter 18 Jahren, weder Zutritt zum Versammlungsgelände erhalten, noch außerhalb des Geländes beschallt werden.

    Diese Anordnung könnte der Veranstalter nicht erfüllen, weil insbesondere die Beschallung nicht an den Grenzen des Veranstaltungsgeländes endet und somit kein effektiver Jugendschutz gewährleistet werden kann. Da jedoch die jugendschutzrechtlichen Bestimmungen für die angemeldete Veranstaltung nicht außer Acht bleiben dürfen und kein milderes Mittel erkennbar ist, kommt als Maßnahme nur das ausgesprochene Verbot sowie das Verbot einer Ersatzveranstaltung unter freiem Himmel in Betracht.

    Die Entscheidung des Ordnungsamtes wurde dem Anwalt von Pierre Vogel übermittelt. Vermutlich wird die Entscheidung in einem Eilverfahren vom Verwaltungsgericht Koblenz überprüft, falls dort der entsprechende Antrag eingeht.

    http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Islamisten-Auftritt-in-Koblenz-wird-verboten-_arid,254069.html

  3. Schängel Says:

    :::
    Islamist Vogel wehrt sich gegen Redeverbot
    27.05.2011 10:30 Uhr

    Koblenz (dpa/lrs) – Der umstrittene islamistische Prediger Pierre Vogel will ein Redeverbot der Behörden nicht hinnehmen. Am Freitag reichte er beim Verwaltungsgericht Koblenz einen Eilantrag ein, um seine für Sonntagabend in Koblenz geplante Veranstaltung doch noch durchzusetzen. Am Donnerstag hatte das Ordnungsamt der Stadt Koblenz seinen Auftritt unter freiem Himmel verboten, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Rund 3000 Menschen erwarteten die Veranstalter zu der Kundgebung des Islamisten. Das Gericht wolle im Laufe des Freitags über den Antrag entscheiden, sagte der Medienreferent des Verwaltungsgerichts, Christoph Stieber.

    Das Gericht könnte dem Antrag stattgeben, ihn ablehnen oder die Veranstaltung unter bestimmten Bedingungen zulassen. Am Vormittag habe zunächst die Stadt Koblenz die Möglichkeit zur Stellungnahme, sagte Stieber. Vogel habe einen Antrag «auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung» gestellt, um zu verhindern, dass das Verbot sofort vollzogen werde – und er somit am Sonntag auftreten könne. Sollte das Gericht den Antrag Vogels ablehnen, könne dieser dagegen noch Beschwerde einlegen, sagte Stieber. Dann müsste das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entscheiden.

    Der Auftritt des zum Islam konvertierten Ex-Boxers war am Dienstag angemeldet worden. Jugendamt und Landeskriminalamt aber hatten Bedenken – sie rechneten mit jugendgefährdenden Inhalten. Kinder und Jugendliche hätten von dem Auftritt ausgeschlossen werden müssen. Sie hätten von der Rede auch nichts hören dürfen.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/rheinland-pfalz/10789048.htm

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    Islamist Vogel wehrt sich gegen Redeverbot in Koblenz
    27.05.2011, 11:29 Uhr

    Koblenz – Der umstrittene islamistische Prediger Pierre Vogel will ein Redeverbot der Behörden nicht hinnehmen.

    Am Freitag reichte er beim Verwaltungsgericht Koblenz einen Eilantrag ein, um seine für Sonntagabend in Koblenz geplante Veranstaltung doch noch durchzusetzen. Am Donnerstag hatte das Ordnungsamt der Stadt Koblenz seinen Auftritt unter freiem Himmel verboten, um Kinder und Jugendliche zu schützen.

    Rund 3000 Menschen erwarteten die Veranstalter zu der Kundgebung des Islamisten. Das Gericht wolle im Laufe des Freitags über den Antrag entscheiden, sagte der Medienreferent des Verwaltungsgerichts, Christoph Stieber. (…)

    Sollte das Gericht den Antrag Vogels ablehnen, könne dieser dagegen noch Beschwerde einlegen, sagte Stieber. Dann müsste das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entscheiden.

    Der Auftritt des zum Islam konvertierten Ex-Boxers war am Dienstag angemeldet worden. Jugendamt und Landeskriminalamt aber hatten Bedenken – sie rechneten mit jugendgefährdenden Inhalten. Kinder und Jugendliche hätten von dem Auftritt ausgeschlossen werden müssen. Sie hätten von der Rede auch nichts hören dürfen.

    http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Islamist-Vogel-wehrt-sich-gegen-Redeverbot-in-Koblenz-_arid,254620.html

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  4. schängel Says:

    Danke, Schängel, für diese Info. Auch der Südwestrundfunk ist auf dem laufenden: Vogels Eilantrag wurde stattgegeben, die zivilcouragierte Stadt Koblenz legte Beschwerde ein, und jetzt muss das OVG (Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz) entscheiden:

    swr. Ob der umstrittene radikal-islamistische Prediger Pierre Vogel am Sonntag in Koblenz auftreten darf, ist noch nicht abschließend geklärt. Zwar gab das Verwaltungsgericht Koblenz dem Eilantrag Vogels gegen ein Auftrittsverbot statt, die Stadt legte aber umgehend Beschwerde dagegen ein.

    Somit werden nun die Richter des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz den Fall entscheiden. (…)

    Der Konvertit Vogel wirbt mit Auftritten und Aktivitäten im Internet für den Übertritt zum Islam. Er gilt als Mitglied des salafistischen Vereins „Einladung zum Paradies“, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

    http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=8108692/bqzl7c/

  5. Eicken Says:

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    SWR, letzte Änderungen 27.05.2011, 19.32

    Salafist Vogel darf am Sonntag in Koblenz predigen

    swr. Der islamische Prediger Pierre Vogel darf in Koblenz am Sonntag eine Kundgebung abhalten. Das hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz am Freitagabend entschieden, wie ein Gerichtssprecher bestätigte. Damit wurde eine Beschwerde der Stadtverwaltung zurückgewiesen.

    http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=8108692/bqzl7c/

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    RZ, 27.05.2011, 18:48 Uh

    OVG macht Auflagen: Islamist Vogel darf in Koblenz sprechen

    Koblenz – Islamist Pierre Vogel darf am Sonntag in Koblenz sprechen, das Oberverwaltungsgericht hat aber die Regeln für die Veranstaltung verschärft.

    (…) Die Veranstaltung und sämtliche Reden haben „den öffentlichen Frieden zu wahren und die Menschenwürde anderer zu achten“. Jugendgefährdende Inhalte dürfen nicht verbreitet werden. Außerdem darf es auch nicht zu einer zwangsweisen Trennung der Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer nach dem Geschlecht kommen. Allerdings dürfte dieser Zwang bei den Anhängern von Vogel gar nicht nötig sein.

    Mit den Auflagen sieht das Gericht gewährleistet, dass den „von der Kundgebung drohenden Gefahren wirksam begegnet“ wird. Ein Versammlungsverbot sei deshalb nicht erforderlich. Das OVG weist in einer Erklärung auch darauf hin, dass der oft als Hassprediger titulierte Vogel sich bei früheren Anlässen an ähnliche Beschränkungen gehalten habe.

    http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-OVG-macht-Auflagen-Islamist-Vogel-darf-in-Koblenz-sprechen-_arid,254962.html

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  6. c. klein Says:

    AUFSTEHEN! und lautstark auf den bahnhofsvorplatz für „unreinheit“ und die Verfassung demonstieren!

  7. Kowelenzer Says:

    Gabi Schmidt
    Edward von Roy

    An die Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Koblenz

    29.05.2011

    Danksagung, Offener Brief

    Pierre Vogel in Koblenz

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen Dank für Ihr Engagement. In der ausklingenden Woche hat die Stadt Koblenz viel gegen den global tätigen Fundamentalismus getan. Sie hat Weitblick und Mut bewiesen, indem sie betonte, dass es gelte, die Allgemeinheit und besonders die Jugend vor den Aussagen der Prediger Pierre Vogel und Abdur-Raheem Green zu schützen, indem sie das Teilnahmeverbot bzw. Zugangsverbot aller Minderjährigen forderte und am Freitagnachmittag Einspruch beim Oberverwaltungsgericht gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts einlegte, nachdem das OVG den für heute Abend geplanten Auftritt Vogels erlaubt hatte.

    Koblenz ist weltoffen und fremdenfreundlich, und es ist ein kalkulierter Trick der Salafis (Salafisten), sich immer wieder als Opfer einer angeblich vorhandenen ‚Medienhetze‘ oder Xenophobie zu inszenieren.

    Hoffentlich wird Vogel in wenigen Stunden gar keine ‚Seele fangen‘ können und das schöne Koblenz noch am späten Abend verlassen, ohne dass Heranwachsende oder auch Sechzehnjährige öffentlich zum urgemeindlich (salafistisch) gelesenen Islam konvertiert sind.

    Aber ob Pierre Vogel, Bilal Philips, Abdur-Raheem Green, Nicolas Blancho oder Ibrahim Abou-Nagie, die korantreuen Revolutionäre werden wiederkommen, um ihr „vor dem Höllenfeuer rettendes“, gegenmodernes, nicht zuletzt auf Frauenentwürdigung beruhendes Gesellschafts- und Menschenbild zu propagieren und die Standards von AEMR und GG zu ironisieren bzw. provokant anzuknabbern. Im Dezember 2011 kann der aus dem indischen Mumbai nach Deutschland einreisende Zakir Naik durchaus auch am Mittelrhein Station machen.(1)

    Der Deutsche Städtetag und etwa die Lehrergewerkschaft GEW oder der sozialpädagogische Berufsverband DBSH sollten in den nächsten Monaten versuchen, ganz allgemein allen Extremisten, ob Salafisten oder NPD-Neonazis, das ungehemmte Reden auf Marktplätzen zu erschweren.
    In Mönchengladbach etwa durfte Einladung zum Paradies 2010 geschätzte vierzig Info-Stände in der Fußgängerzone betreiben, Kinder liefen dort ungehindert herum, während der Staatsschutz das Gelände observierte.

    Unser Mönchengladbacher OB meinte, er sei keine ‚Versagungsbehörde‘ und habe sich dieser ‚Sondernutzung‘ nicht in den Weg zu stellen. Das aber ist rechtlich fraglich und es käme auf einen Versuch an, ob von beispielweise fünf beantragten Infotischen nicht, juristisch nachhaltig, auch einer „reicht“.
    Zur Frage Was ist Salafismus beschreibt Purify and Educate die geheiligte Intoleranz der salafistischen Theologie, ihre totalitäre Wohlverhaltensdoktrin, der unsere muslimischen oder nichtmuslimischen Jugendlichen (14-17 Jahre), altersentsprechend, wohl noch nicht widersprechen können.(2)

    Zakir Naiks Medieneinsatz betreffend ist interessant, dass seit fünf Jahren für Ägypten ein durch einen saudischen Unternehmer gesponsorter salafistischer Fernsehkanal besteht, al-Khalajia TV.(3)

    Entsprechende Pläne gibt es für Europa, wie die von Bergheim bei Köln aus betriebene Seite Way to Allah weiß: „Wir werden mit der Hilfe von Allah und eurer Unterstützung einen islamischen Fernsehsender in deutscher Sprache gründen, der in Deutschland seinen Sitz hat, allerdings auch in Österreich und der Schweiz zu empfangen sein wird.“(4)

    Auf dieser Linkliste (Blogroll von: One Law For All: Mönchengladbach ohne salafistische Islamschule) finden sich mehr als hundert Pressequellen zum Thema Salafismus / Einladung zum Paradies, die vom versuchten Anwerben eines zwölfjährigen Kindes (027. Islamisten werben Jugendliche an) bis zum theologischen Begründen der Tötung der Ehebrecherin (033. Ciftci: Steinigung ist gerechtfertigt) die Praxis des Missionars Vogel und seiner Mitstreiter beschreiben. Durch das öffentliche Beschimpfen von ihrer Arbeit nachgehenden Journalisten (016. Salafisten: Kampagne gegen Reporter) fielen die Salafisten 2010 der Öffentlichkeit ebenso auf wie durch den illegalen Betrieb einer Kindertagesstätte (021. Masjid As-Sunnah Mönchengladbach – Erster muslimischer Kindergarten).(5)

    Jugendliche waren 2010 auch in Berlin eine Zielgruppe salafistischer Missionare, dem Charme des Rebellischen und Protestkulturellen dürften Minderjährige, völlig altersgemäß, besonders leicht erliegen.(6)

    Koblenz hat in Bezug auf Pierre Vogel besser argumentiert als bislang jede andere Stadt, wenngleich sich deutschlandweit wohl noch kein Politiker traut (auch nicht Axel Wilke oder Julia Klöckner, die das Wort Scharia immerhin bereits ausgesprochen haben), von unseren Islamverbänden die absolute und unwiderrufliche Abkehr von Scharia und Fiqh zu fordern.

    Pierre Vogel hat keine andere Scharia im Programm als Ayyub Axel Köhler (ZMD) oder die Sonderströmung der Ahmadiyya, mit deren Frauenbild und Schleierpflicht Oberbürgermeister Hofmann-Göttig offensichtlich keine Probleme hat, oder als die die salafistischen, der Muslimbruderschaft nahestehenden Lifemakers, welche vor fünf Jahren die Koblenzer Hochschulgruppe gründeten und bis heute prägen (ISK, um Safiye Ilhan). Muslimbruderschaft (IGD, FIOE, FEMYSO, ECFR) sind natürlich auch urgemeindlich orientiert, sind Salafisten.

    Sorglos integriert die Uni Koblenz gut vernetzte Schariafreunde in ihren Internetauftritt (Islamische Studierende in Koblenz – ISK), lässt Safiye Ilhan (Lifemakers Rosenheim) zu ‚Frauenfragen‘ zu Wort kommen, eine unverhohlen auf Pro-ḤAMĀS-Kurs befindliche Meldung zur hochschulseits offensichtlich unproblematischen ‚Gaza-Blockade‘ schließt sich an.(7)

    Pierre Vogel hat ein sportgymnasiales Abitur (Berlin 1999) erworben und dann in Saudi-Arabien den Islam studiert. Die ISK-Koblenz verlinkt nach Bonn in die Adenauerallee 13 (Lifemakers; Rat der Muslime Bonn) und gehört damit dem nicht minder revolutionären akademischen Salafismus an. Arbeitsteilig übernimmt Pierre Vogel Hauptschulen und Vorstädte, während Lifemakers Germany offensichtlich an Hochschulen und Wohlfahrtsverbände herangeht.(8)

    Der ZMD ist urgemeindlich geprägt, „salafistisch“, und wird dem Geist der Muslimbrüder (Said Ramadan, Vater von Hani und Tariq Ramadan) durchaus gerecht. Das ist der Unterwasseranteil des Eisbergs deutscher Salafismus. Seelenfänger, Empörungsobjekt und Provokationskünstler Pierre Vogel ist für uns alle lediglich einfacher sichtbar, den Gewinn aus der Empörung gegen Nicolas Blancho oder Pierre Vogel streichen Tariq Ramadan, Mustafa Ceric (Sarajevo; ECFR) und Bajrambejamin Idriz (Penzberg; Projekt ZIE-M) ein.(9),(10),(11)

    Pierre Vogel hat den Islam gründlich studiert und richtig verstanden.

    Notfalls bleibt uns eben „nur“, unsere Minderjährigen so stark zu machen, so sehr zu „immunisieren“ gegenüber politischem bzw. religiösem Extremismus, dass sie weder bei den Kindern Gottes, Hare Krishna oder der Mun-Sekte noch bei Skinheads, gewaltbereiten Linksradikalen, Scientology oder eben bei Pierre Vogel ‚versickern‘, und falls doch, dass sie wieder den Rückweg ins freie Denken (und Fühlen) finden.

    Kalifat und Scharia sind schließlich nicht angeboren, es gibt auch kein Burka-Gen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gabi Schmidt
    Sozialpädagogin

    Edward von Roy
    Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    Quellen

    (1) Über die Islamic Research Foundation betreibt der Inder Zakir Naik den Salafi-Fernsehkanal Peace TV.

    http://www.irf.net/

    24-Stunden Islamic Spiritual Entertainment! Jetzt mit Umfrage: “Wer ist Ihr Lieblings-Redner, Abu Ameenah Bilal Philips, Scheich Yusuf Estes, Abdur-Raheem Green (England), Dr. Zakir Naik (Indien) oder Scheich Ahmed Hoosen Deedat (Südafrika)?”

    http://www.irf.net/index.php?option=com_content&view=article&id=140&Itemid=56

    Das Who-is-who der internationalen islamischen Oratoren der Da’wa

    http://www.irf.net/index.php?option=com_content&view=article&id=159&Itemid=174

    (2) Zur Frage Was ist Salafismus. Purify and Educate.

    http://eifelginster.wordpress.com/2011/05/09/235/

    (3) DIE WELT, 08.05.2011.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13359898/Salafisten-sind-treibende-Kraft-des-Angriffs-in-Kairo.html

    (4) Deutschland: Salafistischer TV-Kanal im Aufbau.

    http://www.way-to-allah.com/projekte/1.html

    Way to Allah (Adel Zaghdoud, 50127 Bergheim), der zum Aufbau eines Salafismus-TV wirbt, empfiehlt theologisch den Prediger Pierre Vogel.

    http://www.way-to-allah.com/unterricht_predigten.html

    (5) Mönchengladbach, As-Sunnah-Moschee. Salafistischer Kindergarten nahm ohne behördliche Genehmigung den Betrieb auf.

    Salafismus in Mönchengladbach 2010, Linkliste mit hundert Pressequellen.

    http://eickener.wordpress.com/

    (6) Berliner Morgenpost, 15.06.2010. Verfassungsschutz: Islamisten werben Berliner Jugendliche an.

    http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1326206/Islamisten-werben-Berliner-Jugendliche-an.html

    (7) ISK, integriert in die Homepage der Uni Koblenz. „Unterdrückt der Islam Frauen? Ist der Islam eine frauenfeindliche Religion? Gibt es Frauenrechte im Islam? Was ist mit Aufklärung und Emanzipation für die Frau?“

    http://userpages.uni-koblenz.de/~muslime/?p=440

    ISK, Koblenz. „Gaza: Die Blockade überwinden – die Reise der Freiheitsflotte und was daraus geworden ist. Matthias Jochheim, Frankfurt/M, … wird von seinen Erfahrungen als Teilnehmer der ‚Freedom Flotilla‘ Richtung Gaza an Bord des Schiffes ‚Mavi Marmara‘ berichten.“

    http://userpages.uni-koblenz.de/~muslime/?p=433

    (8) Lifemakers Germany

    http://www.lifemakers-germany.de/index.html

    (9) Tariq Ramadan

    http://www.tariqramadan.com/

    (10) Mustafa Ceric: The challenge of a single Muslim authority
    in Europe „In the sharı¯’’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God“ , „In fact, the question of the imamate as the ‘supreme leadership’ of the universal Muslim umma [21, p. 859] after the death of the Prophet is the central issue of the current situation not only in the Muslim centre, but also in the Muslim periphery, Europe included. I have designated the imamate as the third theological foundation of Islamic authority in civil life because it is a part of Islamic judicial theory as well. The imamate is a human product based on personal faith, established by collective moral commitments and maintained by political power.

    http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

    Mustafa Ceric: DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS

    f) opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law; g) and the protection of European Muslims from islamophobia

    http://blog.zeit.de/joerglau/2006/12/01/erklarung-der-europaischen-muslime_62

    (11) ZIE-M

    „Zentrum für Islam in Europa – München ist eine Initiative, die bisherige muslimische Vergangenheit in diesem Lande herausfordern will, sich der Lebensrealität im Kontext der Gegenwart im Hier und Jetzt zu stellen. Das Projekt ZIEM ist ein aufrichtiges Angebot von Muslimen in München, die sich dem Gemeinwohl [Anm.: istiṣlāḥ, koranbasiertes und schariagehorsames Gemeinwohl] unserer Gesellschaft in Deutschland verpflichtet sehen. Mit Bezug auf das Konzept vom ZIEM ist von einer progressiven und innovativen Ansatzweise die Rede. Innovativ deshalb, weil dieses Konzept sich in einem Punkt von eingespielten muslimischen Strukturen unterscheidet: Es ist vollkommen abgekoppelt von Einflussnahmen durch die einstigen Herkunftsländer [Anm.: Ja, keine Staaten, nur noch Allāh ist Souverän]. Progressiv deshalb, weil es spezifisch auf das Hier und Heute und auf den heutigen, in Deutschland heimischen Muslim eingeht [Anm.: der Muslim sei eine Sorte Mensch und müsse daher eine Sorte Staatsbürger werden], und auf unser aller gemeinsame [Anm.: rechtsverschiedene] Zukunft hin ausgerichtet ist.“

    http://www.zie-m.de/index.php?option=com_content&view=article&id=390&Itemid=752&lang=de

    ZIE-M

    http://www.zie-m.de/

  8. Wien Says:

    Wien dreht voll auf – und der Klerus dreht das Ding mit!

    Ein Revival von Abendland und Kalifat wächst heran, eine fürchterliche christlich-islamische Gottesfurcht beginnt, sich zu globalisieren. Hier einige erste Querverbindungen.

    „Islamisches Zentrum Wien“ ist leider die Adresse Am Bruckhaufen 3a A-1210 Wien

    http://www.erzdioezese-wien.at/content/news/articles/2011/06/09/a26099/

    http://www.islamiccentre.at/impressum.html

    Damit Österreichs Koranlesern und Schariabürgern, frei nach Asterix, der Himmel nicht auf den Kopf fällt, und damit sich die Bibelbürger gleich mit freuen dürfen:

    http://www.islamiccentre.at/links.html

    … verlinkt das Islamische Zentrum Wien zu …

    http://www.eajaz.org/eajaz/index.php?lang=de

    Generalsekretär der Internationalen Kommission des wissenschaftlichen Wundercharakters im Koran und in der Sunna!

    „Was bedeutet der wissenschaftliche Wundercharakter?“

    http://www.eajaz.org/eajaz/index.php?option=com_content&view=article&id=46&Itemid=70&lang=de

    Auch zu EINLADUNG ZUM PARADIES verlinkt das Zentrum

    http://www.ezpmuslimportal.de/

    Armer Sigmund Freud, seine Heimatstadt hat sich wieder ganz dem Ekstatischen und Charismatischen zugewendet, statt Braunhemd eben Weißgewand:

    http://www.islamiccentre.at/links.html

    Und Islam wird Staat. Islamische Ordnung.

    http://www.islamreligion.com/de/articles/224/

    http://www.islamreligion.com/de/articles/223/

    Scheich Abu Anas, seine Handynummer, ist Muhamed Ciftci (Braunschweig) und sorgt für Rechtleitung bei DIE WAHRHEIT IM HERZEN

    http://www.diewahrheitimherzen.net/kontakt

    Hassprediger ZAKIR NAIK (Mumbai, Indien) wird zu Rate gezogen:

    http://www.diewahrheitimherzen.net/faqs

    Top-Salafi Dr. Zakir Naik („Peace TV“) will im Dezember 2011 zu einer Vortragsreise nach Deutschland und Bosnien einreisen, hoffentlich lässt sich das verhindern.

  9. äs liabs Grüessli us dr Schwiiz Says:

    a b g e s a g t

    Irfan Salihu & Abdurrahim Green [Abdur Raheem GREEN] (Islam Veranstaltung in Schweiz am 25.02.2012)

    https://www.muslimtube.de/index.php?option=com_hwdvideoshare&task=viewvideo&Itemid=1&video_id=2320

    a b g e s a g t

    IRFAN SALIHU

    1971 in Prizren geboren. Nach dem Abschluss des islamischen Gymnasiums studierte Salihu 1986 an der islamischen Fakultät in Medina und wechselte dann an die Sharia-Fakultät in Amman (Jordanien), an welcher er seine Studien in Usul-Fiqh abschloss. Während seiner Studienzeit konnte er als Student persönlich vom bekannten Hadith-Gelehrten Nasir ad-Din al-Albani profitieren. Seit 1999 ist er Imam in Prizren und arbeitet sehr erfolgreich für die islamische Gemeinschaft. Sein Engagement und seine zahlreichen Übersetzungen islamischer Standardwerke haben ihn in der albanisch-islamischen Glaubensgemeinschaft auch weit über die Landesgrenzen Kosovos hinaus sehr populär gemacht.

    http://islam-unity.com/index.php/extensions/irfan-salihu-kosovo

    Islamischer Zentralrat Schweiz (IZRS)
    Bern

    Abdul Adhim Kamouss [Deutschland]

    Der gebürtige marokkanische Diplom-Ingenieur predigt seit 2005 in mehreren Berliner Moscheen auf Deutsch und Arabisch. Abdul Adhim ist längst über die deutschen Landesgrenzen hinaus bekannt für seine rhetorisch geschliffenen Vorträge und Bildungsseminare. Als Dialogpartner u.a. des Innensenates von Berlin und mehrerer christlicher Einrichtungen wirkt er zudem aktiv als gesellschaftlicher Vermittler. Er betreibt die Webseite http://www.islamvoice.de

    http://islam-unity.com/index.php/extensions/abdul-adhim-kamouss-deutschland

    vgl. dazu
    «Hinterwäldlerisch»: Bülach wirft Islamisten aus der Stadthalle

    Der Bülacher Stadtrat hat die Veranstaltung des Islamischen Zentralrates (IZRS) von Ende Februar in der Stadthalle verboten. …

    Die fragliche Sicherheit und die radikale Ausrichtung der Islamisten rund um ihren Präsidenten Nicolas Blancho waren laut Bosshard für den Stadtrat Grund genug, die Bewilligung abzulehnen. Der IZRS vertritt eine strikte Auslegung des islamischen Glaubens. Die Vereinigung lud mehrmals umstrittene Redner an seine Veranstaltungen ein.

    Dazu gehört Pierre Vogel, ein extremistischer Prediger aus Deutschland. Als er aus Deutschland zu einem IZRS-Anlass anreisen wollte, wurde er 2009 an der Grenze abgewiesen. In Bülach war unter dem Titel «Ursprung der Moral» unter anderem der Auftritt von Prediger Irfan Salihu geplant. Er sagt unter anderem, wer kein Kopftuch trage, der sündige schwerer als eine Alkoholikerin.

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Hinterwaeldlerisch-Buelach-wirft-Islamisten-aus-der-Stadthalle/story/15429559?dossier_id=572

  10. Nermin Undefined Says:

    „Die Missionare Vogel und Green halten eine Gesellschaft, die nicht nach der Scharia regiert und gelebt wird, für sittlich minderwertig.“

    ist ihr gutes recht, es ist deren meinung und diese meinung dürfne sie haben.

    „Missionare, die predigen, dass ein Jude, Christ oder Atheist und dass jede unverschleierte Frau vermutlich für immer in der Hölle brennen wird,“

    in der bibel stehts so ähnlich, aber ok, bleiben wir beim koran:

    sure 3:85
    Wer aber als Religion etwas anderes als den Islām begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.

    sure 5:72
    Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gewiß, Allah ist al-Masīḥ, der Sohn Maryams“, wo doch al-Masīḥ (selbst) gesagt hat: „O Kinder Isrāʾīls, dient Allah, meinem Herrn und eurem Herrn!“ Wer Allah (etwas) beigesellt, dem verbietet fürwahr Allah das Paradies, und dessen Zufluchtsort wird das (Höllen)feuer sein. Die Ungerechten werden keine Helfer haben.

    73
    Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gewiß, Allah ist einer von dreien.“ Es gibt aber keinen Gott außer dem Einen Einzigen. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird denjenigen von ihnen, die ungläubig sind, ganz gewiß schmerzhafte Strafe widerfahren.

    74
    Wenden sie sich denn nicht in Reue zu Allah und bitten Ihn um Vergebung? Allah ist Allvergebend und Barmherzig.

    schlussatz: das sind nicht die worter irgendwelcher prediger, das steht so im koran und was die unverschleierte frau angeht, nun ja, sie trägt jedesmal die sünde mit sich, wenn sie rausgeht. von daher wird sie für diese sünde im jenseits bestraft, es sei denn, diese sünde wird ihr vergeben.

    das sind nur die beidne punkte die mir direkt aufgefallen sind🙂

  11. schariagegner Says:

    Die Zitate sind ein klarer Beweis, dass der Koran nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist und in der BRD gilt nun mal das Grundgesetz, nicht die Scharia🙂.

    Jeder hat das Recht seine Religion oder Weltanschauung ungestört zu praktizieren, solange er die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht stört oder gefährdet. Das bedeutet, dass weder gegen die allgemeine Rechtsordnung (Verfassungsrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht, Privatrecht) verstoßen werden darf, noch dürfen subjektive Rechte und Grundrechtsgüter des Individuums missachtet werden. Auch die öffentliche Ordnung, die alle ungeschriebenen Regeln für ein sozialverträgliches Miteinander in der Öffentlichkeit umfasst, gilt es zu respektieren. Obwohl der Parlamentarische Art. 135 nicht ins GG übernommen hat (Einfluss der Kirchen?), wird die Ausübung der Religion nach heutiger Rechtsauffassung Gesetzesvorbehalten unterstellt. Zu diesen Schranken gehören alle formell und materiell rechtlichen Bestimmungen, die sich nicht gegen die Ausübung der Religionsfreiheit als solches wenden (Muckel, religiöse Freiheit und staatliche Letztentscheidung, 1997, S. 231 f.).

    Ümmühan Karagözlü

  12. Nermin Undefined Says:

    nein eben nicht, die islamische theologie besagt, dass nur die muslime ins paradies kommen, ich rede jetzt von der heutigen zeit. was aber das leben auf erden angeht, ist ein anderes thema. somit versößt der koran nicht gegen das GG😉

    das gleiche gilt auch bei der bibel, auch laut der bibel kommt nur derjenige in den himmel wer an jesus als sohn Gottes glaubt, wenn ich richtig informiert bin.

  13. schariagegner Says:

    Da wir in einem zwar hinkend säkularen Staat leben, in dem trotzdem Staat und Kirche, Staat und Religion, Recht und Kirche, Recht und Religion getrennt sind, gilt hier in Deutschland das von den allgemeinen Menschenrechten (AEMR, Paris 1948) abgeleitete Grundgesetz, nicht die Scharia, auch nicht die Bibel. Und im GG Art. 3 heißt es nun mal, dass Frauen und Männer gleichberechtigt, also auch gleichgestellt sind. Nicht nur vor Gott, sondern auch im Alltag. Damit hat grundsätzlich jeder Monotheismus ein Problem.

    Das in der Scharia verankerte Fitra Konzept, auch die wortwörtlich verstandene Bibel bzw. Halacha gehen von einem anderen Menschenbild aus. Wortgetreu umgesetzter Koran und wortgetreu umgesetzte Bibel verstoßen daher sehr wohl gegen GG und FdGO.

    Um nur einige Beispiele zu nennen:

    Menschenwürde defininieren Koran und Bibel anders als das GG, weil die abrahamitischen Religionen davon ausgehen, dass Frauen den Männern untergeordnet sind. Die Frau soll dem Manne gehorchen, sich ihm unterwerfen. Gottesfürchtige Muslime sagen, dass der Ehemann ihr Schlüssel zum Paradies ist.

    Warum sollte Frauenhaar sündiger als Männerhaar sein? Der ganze Körper der Frau ist eine Aurah? Warum der des Mannes nicht?

    Wer glaubt, dass Frauen nichts anderes im Kopf hätten, als Männer zu verführen und Männer müssten sich von Frauen verhalten, weil sie ihrer teuflichen Anziehungskraft nicht widerstehen könnten, hat ein kulturell vormodernes und wissenschaftlich nicht haltbares Frauen- und Männerbild.

    Frauen sind nicht von ihrer Fitra her unreligiös, dumm und unmoralisch, so wie Männer keine triebgesteuerten Unholde sind, die willenlos und zu schwach sind, sich gegen die Verführungskünste von Frauen zu wehren.

    Meinungsfreiheit gibt es für schariatreue Muslime nicht, auch keine Informationsfreiheit. Das gilt auch für strenggläubige Juden und Christen.

    Erb- und Familienrecht sind mit dem GG nicht vereinbar. Das zeigt sich vor allem im Scheidungs- und Sorgerecht.

    Muslime müssen laut Koran heiraten. Die Ehe dient der Erzeugung von gottesfürchtigem Nachwuchs und der Vergrößerung der Umma. Homosexualität ist strafbar.

    Der Fiqh ist zwar von Menschen veränderbar, jedoch sind

    Sollte es ein Moslem wagen, aus dem Islam auszutreten, hat er nach orthodoxem Verständnis der Scharia, deren Primärquellen Koran und Sunna sind, drei Tage Bedenkzeit. Bereut er seinen Entschluss nicht, darf man ihn zur Ehre Allahs töten. Das galt für die nach der Halacha lebenden Juden auch, den Christen war das Umbringen von Menschen grundsätzlich verboten.

    Diese wenigen Beispiele zeigen, dass göttliche Gesetze in säkularen Staaten immer gegen die Rechtsordnung verstoßen.

    One Law for all everywhere, no sharia anywhere.

    Ümmühan Karagözlü

  14. Nermin Undefined Says:

    „Und im GG Art. 3 heißt es nun mal, dass Frauen und Männer gleichberechtigt, also auch gleichgestellt sind. Nicht nur vor Gott, sondern auch im Alltag. Damit hat grundsätzlich jeder Monotheismus ein Problem.“

    richtig, dennoch sehe ich da kein problem, ich kann bei mir zuhause nach islamischen recht erben, die rollen sind nach islamischen recht verteilt oder nach islamischen recht heiraten.

    „Wortgetreu umgesetzter Koran und wortgetreu umgesetzte Bibel verstoßen daher sehr wohl gegen GG und FdGO.“

    eben nicht, denn der koran sagt auch, dass wir muslime uns an die regeln des jeweiligen landes halten müssen, solange diese uns nciht an der praktizierung des islams hindern. ob ich jetzt bete oder faste, oder heirate nach dme islam, das ist nciht illegal!

    „Menschenwürde defininieren Koran und Bibel anders als das GG, weil die abrahamitischen Religionen davon ausgehen, dass Frauen den Männern untergeordnet sind. Die Frau soll dem Manne gehorchen, sich ihm unterwerfen. Gottesfürchtige Muslime sagen, dass der Ehemann ihr Schlüssel zum Paradies ist.“

    das steht in der bibel so, jedoch nicht im koran. im koran hat zwar der mann die meiste verantwortung und kann auch zur rechenschaft gezogen werdne, wenn er falsch entscheidet auch wenn es der vorschlag der frau war, jedoch ergänzen sich beide in vielen punkte. der eine ist abhängig vom anderen.

    aber hier in dieser westlichen gesellschaft macht irgendwie jeder alles selber.

    „Warum sollte Frauenhaar sündiger als Männerhaar sein? Der ganze Körper der Frau ist eine Aurah? Warum der des Mannes nicht?“

    weil nun mal beim mann sein geschlechtstrieb etwas stärker ist als bei der frau, so empfindet der mann sogar bei den haaren mehr als die frau beim mann, außerdem ist es für dne mann empfohlen, dass er sich auch bedeckt. der bart hingegen ist auch ein art bedeckung und frauen stehen ja bekanntich auf männer mit bart, zumindestens der 3-tage-bart.

    „Wer glaubt, dass Frauen nichts anderes im Kopf hätten, als Männer zu verführen und Männer müssten sich von Frauen verhalten, weil sie ihrer teuflichen Anziehungskraft nicht widerstehen könnten, hat ein kulturell vormodernes und wissenschaftlich nicht haltbares Frauen- und Männerbild.“

    nö, aber männer könnten den frauen hintergucken, denn wie ich schon sagte männer haben einen stärkerne geschlechtstrieb als frauen, oder warum gibts bordelle nur für männer und nicht umgekehrt? frauen sind nun mal was wertvolles, was den mann reizt, worauf er sich freut wenn er feierabend, das ist nicht zu leugnen, eine intelligente frau die die kinder auch gut erzieht, den haushalt gut macht, was will ich mit einer frau die ncihts kann?

    ich hatte neulich ein gespräch mit einem atheisten gehabt, er meinte ich braucht keine frau, nur eine sexpartnerin. er bestätigt genau das was ich die ganze zeit ahne, dass viele kein interesse haben an einen ehepartner, sondern nur für das eine!!

    „Frauen sind nicht von ihrer Fitra her unreligiös, dumm und unmoralisch, so wie Männer keine triebgesteuerten Unholde sind, die willenlos und zu schwach sind, sich gegen die Verführungskünste von Frauen zu wehren.“

    die fitra des menschen ist eher schon religiös, denn nicht umsonst sucht der mensch nach etwas höheren, was über ihm steht. manche bezeichnen es als natur oder evolution, manche aber auch als Gott! und doch, der mensch ist schwach, ob bei einer frau oder bei einem mann, denn nicht umsonst gibt es viele fremdgeher/innen!

    „Meinungsfreiheit gibt es für schariatreue Muslime nicht, auch keine Informationsfreiheit. Das gilt auch für strenggläubige Juden und Christen.“

    doch die gibt es auch, dem rechtgeleiteten kalifen omar hatte sogar ein persischer sklave gedroht gehabt, dass er ihn umbringen will. was hat omar gemacht? er hat gelacht udn ist gegangen. kurzer zeit später wurde omar doch von ihm umgebracht…… wenn ich das zur merkel sagen würde. würde man mich einsperren😉

    „Erb- und Familienrecht sind mit dem GG nicht vereinbar. Das zeigt sich vor allem im Scheidungs- und Sorgerecht.“

    und dennoch darf ich erben wie ich will, ob nach der sharia oder wie es mir passt.

    „Muslime müssen laut Koran heiraten. Die Ehe dient der Erzeugung von gottesfürchtigem Nachwuchs und der Vergrößerung der Umma. Homosexualität ist strafbar.“

    stimmt nciht, die heirat ist pflicht, empfohlen, verpöhnt oder verboten. kommt immer auf die person an. die heirat ist auch dafür da, um sich zu vergnügen, es ist pflicht, es soll zur gewohnheit werden. und ja, homosexualtiät ist strafbar, das ist auch gut so!

    „Der Fiqh ist zwar von Menschen veränderbar, jedoch sind “

    jedoch was?


    Sollte es ein Moslem wagen, aus dem Islam auszutreten, hat er nach orthodoxem Verständnis der Scharia, deren Primärquellen Koran und Sunna sind, drei Tage Bedenkzeit. Bereut er seinen Entschluss nicht, darf man ihn zur Ehre Allahs töten. Das galt für die nach der Halacha lebenden Juden auch, den Christen war das Umbringen von Menschen grundsätzlich verboten.

    Diese wenigen Beispiele zeigen, dass göttliche Gesetze in säkularen Staaten immer gegen die Rechtsordnung verstoßen.

    One Law for all everywhere, no sharia anywhere.“

    richtig, weil er mit seinem öffentlichen bekenntnis wohlgemerkt, die öffentliche sicherheit stört. es ist eine straftat für die er bestraft wird. natürlich muss man ihm aber erst vor dne richter stellen, es wird geguckt was die fakten sind und wenn er schuldig gesprochen wird, dann wird das urteil vollstreckt.

    schlussatz:

    ich als muslim darf hier ungestört den islam praktizieren, mit all seinen regeln. ob ich jetzt nach der sharia heirate, faste, bete, mich anziehe, wie ich mich anziehe, wie ich auf die toilette gehen, wie ich intim bin mit meine frau, erbe, familienrecht usw. all das darf ich laut dem GG machen, nur was ich nciht machen darf ist das strafrecht zu vollstrecken da ich 1. nicht dazu befugt bin 2. nicht in einem staat lebe wo die sharia herrscht

  15. Ümmühan Karagözlü Says:

    Nermin:
    Ümmühan: Ü

    N:
    “Der Fiqh ist zwar von Menschen veränderbar, jedoch sind ”

    Ü:
    …nur Schariagelehrte dazu berechtigt. Quellen der Rechtswissenschaft, die von allen vier sunnitischen Rechtsschulen anerkannt werden, sind Quran, Sunna, Idschma und Qiyas. Alim, Mufti und Qadi haben mit ihrer Auslegung des Rechts jedoch nicht viel Spielraum, da niemals gegen Inhalte von Koran und Sunna verstoßen werden darf und nur ein geringer Anteil der Verse im Quran juristischen Bezug haben.

    N:
    „richtig, dennoch sehe ich da kein problem, ich kann bei mir zuhause nach islamischen recht erben, die rollen sind nach islamischen recht verteilt oder nach islamischen recht heiraten“.

    Ü:
    Es mag ja sein, dass Nermin darin kein Problem sieht, bei sich zuhause nach islamischem Recht zu leben und die Rollenverteilung nach der Scharia vorzunehmen. Doch irrt sich Nermin gewaltig, wenn sein Zuhause in Deutschland sein sollte. Denn der Geltungsbereich des GG endet nicht vor der Haustüre, sondern schützt jeden auch in seinen vier Wänden. Darüber sollten wir alle sehr froh sein.

    Nach islamischem Recht darf die Frau ohne Wali nicht heiraten, auch die Ehe mit einem Nichtmuslim ist ihr verboten.

    Der Mann darf auch ohne die Zustimmung seiner Frau bis zu vier Frauen heiraten, die Frau nicht.

    Die Imam Nikah, ohne die eine Heirat islamrechtlich ungültig ist, wird zwischen dem Wali und dem Bräutigam ausgehandelt. Die Frau hat kein Mitspracherecht.

    Der Wali mudschbir (mücbir veli) darf nach malikitischer, hanafitischer, schafiitischer und hanbalitischer Rechtsschule die jungfräuliche Braut gegen ihren ausdrücklichen Willen verheiraten.

    Das ist keine Fehlinterpretation von Koran und Sunna, sondern Scharia pur und in Deutschland auch nicht in der eigenen Wohnung erlaubt.

    Solange niemand zum Beten oder Fasten gezwungen wird oder daran gehindert wird, zu beten oder zu fasten, wenn ihm danach zumute ist, sehe ich da auch keinen Konflikt mit dem Grundgesetz.
    Damit hätte möglicherweise zumindest eine Muslima vor der Menopause ab und an ein Problem. Warum sollen Menschen nicht jeder Zeit beten und Gott ehren können?

    Nur dort, wo Rechte Dritter und FdGO verletzt werden, schränkt das GG die ungehinderte Ausübung der Religion ein. Muslime machen es sich sehr einfach, wenn sie das Grundgesetz nur beachten, solange es nicht der Scharia widerspricht. Und doch, das ist illegal.

    Fitra der Frau nach der Scharia:

    Nach Buchârî soll der Prophet gesagt haben, den Frauen fehle es an Vernunft und an Religion. Die Frauen fragten nach dem Grund. Er antwortete: „Ist die Zeugenaussage der Frau nicht halb so viel Wert wie die des Mannes? Das kommt von ihrem Mangel an Vernunft. Muss sie nicht während der Menstruation aufhören zu fasten und zu beten? Das kommt von ihrem Mangel an Religion.“

    Die Frau als treuhänderisches Gut:

    „Normally, the rule of Amaanat is that the Ameen (Trustee) is under compulsory obligation to maintain and guard the Amaanat. He is not permitted to derive any personal benefit or use from or with the Amaanat. However, Allah Ta’ala in His infinite mercy has bestowed to the husband the right to derive comfort, rest, peace and benefit from the Sacred Trust we call The Wife“.

    „Both husband and wife are the makhlooq (creation) of Allah Ta’ala. In His infinite wisdom, Allah Ta’ala has assigned different rights, duties and obligations to the variety of specimens of His makhlooq. Allah Ta’ala has assigned the wife to the care of the husband. She is His makhlooq whom He has placed in the custody of the husband. Allah Ta’ala has awarded custody of the wife to the husband by way of Amaanat (Sacred Trust), not by way of mielkiyyat (ownership). As such, the wife in the custody of her husband and under his jurisdiction is a Sacred Trust. She is the sole property of Allah Ta’ala—and of no one else“

    Als triebgesteuerte Unholde möchte Nermin Männer nicht verstanden wissen, jedoch dichtet er ihnen pauschal einen etwas stärkeren Geschlechtstrieb an. Nun, auch das ist wissenschaftlich nicht haltbar.

    Warum soll eine Frau nur weil sie ihr Haar nicht bedeckt in die Hölle kommen? Der Mann kann jedoch bei jeder Gelegenheit seine Haare offen tragen ohne ewig in der Hölle unerträglichen Durst zu erleiden oder im Feuer zu brennen. Der „etwas stärkere Geschlechtstrieb“ kann doch wohl nicht der Grund sein. Ist Nermin der Ansicht, die Frau sei eine Aurah, wenn sie ausgehe käme ihr der Teufel entgegen. Sie sei am Nähsten zu Gott, wenn sie in ihrem Haus tief steckt.

    Wie kommt Nermin eigentlich auf die Idee, Frauen würden Männern nicht hinterher sehen? Und auch Männerhaare können sehr erotisch sein. Wieso reizen Männer die Frauen nicht? Dürfen Frauen keinen Spaß am Sex haben? Wenn viele Männer das auch bestreiten, auch sie sind Lustobjekt. Das ist auch gut so.

    Kinder gottesfürchtig erziehen, den Haushalt im Griff haben, den Mann erfreuen, wenn er nach getaner Arbeit nach Hause kommt. Mit anderen Worten ihm unangenehme Arbeiten abnehmen und ihm zu Gefallen sein. Das soll eine glückliche Ehe sein? Was macht denn der Mann für seine Frau?

    Bordelle gibt es nur für Männer, weil kaum ein Mann sich so erniedrigen lassen würde. Bordelle gibt es in patriarchalischen Gesellschaften, die Frauen verachten. In Bordellen kaufen sich Männer keinen Sex, sondern Macht über Frauen. Für mich gibt es kaum eine menschenunwürdigere Institution.

    Wenn Frauen doch so etwas Wertvolles sind, warum gehen Männer so mit ihnen um?

    http://www.emma.de/ressorts/artikel/prostitution/prostitution/

    Meinungsfreiheit im Islam:

    Omar lacht über den Sklaven, weil er ihn als seinen Besitz betrachtet und zu tiefst verachtet. Die Worte eines Leibeigenen sind es nicht wert, beachtet zu werden, ein Sklave hat überhaupt gar keine Meinung. Diese „Großzügigkeit“ hat mit Meinungsfreiheit nicht das Geringste zu tun. Das Grundgesetz verbietet Sklaverei, sieht alle Menschen als gleichwertig an, garantiert Meinungsfreiheit aber auch nur, solange Grundrechte Anderer nicht missachtet werden. Wer hier seine Mitmenschen mit dem Tode bedroht wird dafür bestraft.

    N:
    „und dennoch darf ich erben wie ich will, ob nach der sharia oder wie es mir passt“.

    Ü:
    Für einen Mann ist das im Prinzip zutreffend. Anders jedoch die Frau:

    Gott gebietet euch, die Erbschaft Seinen Weisungen gemäß unter eure Kinder und Eltern zu verteilen: der Sohn erhält doppelt so viel wie die Tochter. Sind es nur Töchter, zwei oder mehr, erhalten alle zusammen zwei Drittel; ist es eine einzige Tochter, bekommt sie die Hälfte. Die Eltern des Erblassers bekommen jeder ein Sechstel, falls er Söhne oder Töchter hat. Hat der Erblasser keine Kinder, wird die Erbschaft unter den Eltern verteilt: die Mutter erhält ein Drittel und der Vater zwei Drittel. Hat der Erblasser keine Kinder, aber außer den Eltern auch Brüder und Schwestern, so bekommt die Mutter ein Sechstel. Die Verteilung der Hinterlassenschaft erfolgt erst nach Berücksichtigung eines eventuell vorhandenen Testaments oder einer zu begleichenden Schuld. Ihr wißt nicht, wer von euren Söhnen und euren Eltern euch nützlicher ist. Das ist ein Gebot Gottes. Gott ist allwissend und allweise. (4:11)

    Nermin versucht zu tricksen. Steht es einer Muslima oder einem Muslim frei ledig zu bleiben? Nein. Natürlich ist einer Muslima nicht erlaubt einen Nichtmuslim zu heiraten.

    Allah gebietet in Sure 24, Absatz 32 die Ledigen zu verheiraten. Das Ziel der Ehe ist die Vermehrung der Umma und die Zeugung gottgefälligen (männlichen) Nachwuchses (al-Ghazali). Allah sagt im Koran: „Vermögen und Söhne sind der Schmuck des diesseitigen Lebens (Koran 18:46)“.

    Wieso wird in einem säkularen Staat die öffentliche Ordnung gestört, wenn jemand aus dem Islam austritt. Auch eine anschließende Konversion verletzt die öffentliche Ordnung hier nicht. Glaubensaustritt oder –wechsel ist in der BRD auch für Muslime sanktionsfrei, nicht so in islamischen Staaten, in denen die Scharia implementiert ist. Und wieder liegt ein Grundrechtsverstoß vor.

    N:
    „ich als muslim darf hier ungestört den islam praktizieren, mit all seinen regeln. ob ich jetzt nach der sharia heirate, faste, bete, mich anziehe, wie ich mich anziehe, wie ich auf die toilette gehen, wie ich intim bin mit meine frau, erbe, familienrecht usw. all das darf ich laut dem GG machen, nur was ich nciht machen darf ist das strafrecht zu vollstrecken da ich 1. nicht dazu befugt bin 2. nicht in einem staat lebe wo die sharia herrscht.“

    Ü:
    Auch für den Muslim Nermin gilt hier das GG. Wie ich bereits gesagt habe: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährt, solange nicht gegen die Rechts- und Werteordnung des GG verstoßen wird, die subjektiven Rechte und Grundrechtsgüter anderer Bürger nicht missachtet werden und auch die ungeschriebenen Regeln für ein sozialverträgliches Miteinander in der Öffentlichkeit respektiert werden. Das Praktizieren der Religion ist nicht schrankenlos erlaubt (Muckel, religiöse Freiheit und staatliche Letztentscheidung 1997, S. 231 f.).

    One Law for all everywhere, no sharia anywhere.

    Ümmühan Karagözlü

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