Deutschlands Pfadfinder und die Unantastbarkeit der Scharia (Teil 1)

DPSG strebt Erweiterung des RdP/RDP um einen muslimischen Pfadfinderverband an

Bei Pfadfinder-Treffpunkt wirbt Yvonne Baumann (scoutissima) im Juni 2011 mit elf Wortmeldungen dafür, die allgemeinen Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz nicht zu überwinden, auch nicht im Namen von Tradition oder Religion.

1. Muslimisches Pfadfinden und DPSG

Beitrag vom 11.06.2011 – 17:35

Und die Scharia? Anders als beim Buddhismus oder Judentum ist das Nichtbefolgen der Vorgaben der heiligen Texte im Fall des Islam mit hohem sozialem Druck sanktioniert, von den im Koran angedrohten jenseitigen Strafen nicht zu sprechen. Jahrelang hatte die geschätzte DPSG die Kooperation mit dem Bund Muslimischer Pfadfinder Deutschlands (BMPD) gesucht. Das Menschenbild und Weltbild eines BMPD-Funktionärs gibt Khadija Katja Wöhler-Khalfallah wieder:

„In Deutschland fielen 70 % der Jugendlichen der ewigen Verdammnis anheim, da sie entweder drogensüchtig oder Prostituierte würden. Das Leben in Deutschland sei gerade für die türkischen Jugendlichen die Hölle, da sie völlig vom Islam abgebracht und zwangsläufig in die Kriminalität geführt würden. Die muslimischen Mädchen würden dazu gezwungen, ’sich zu entehren‘.“

Der Bund und sein Umfeld (Jamaat un-Nur; Rüstem Ülker, Naim Demirel) sei, so Wöhler-Khalfallah,

„strikt antilaizistisch und verlangt nach einem am Koran orientierten islamischen Staat.“

(aus: Islamischer Fundamentalismus: Von der Urgemeinde bis zur Deutschen Islamkonferenz, S. 236)

Das klingt antimodern und antidemokratisch, Meinungsfreiheit oder Gleichberechtigung von Mann und Frau sind so wohl nicht zu machen, eher schon Burka und Kalifat. Da bleibt zu hoffen, dass die DPSG dieses mal genauer hinschaut, mit wem sie die Kooperation anstrebt.

Weiß jemand, ob es beim DPSG-seits angedachten Träger um den aktuellen spirituellen Lehrmeister der Tariqa Alawiyya (AISA) geht, Scheich Bentounes? Cheikh Khaled Bentounes hat in Frankreich einen tausend junge Menschen versammelnden Pfadfinderverband aufgebaut, die Scouts Musulmans de France (SMF). Zur Schleierpflicht geht er eher halbherzig und zur Scharia eher gar nicht auf Distanz.

AISA ist die Association Internationale Soufie Alâwiyya, die sich weltweit in Friedensbewegungen, auch im Umfeld von Pax Christi, sowie in den interreligiösen Dialoge einklinkt. So ist AISA Mitglied im European Interfaith Youth Network (EIYN) von Religions for Peace (RfP), der AISA-nahe Pfadfinderverband SMF hingegen ist der hanbalitisch-wahhabitischen IUMS (International Union of Muslim Scouts) asozziiert.

AISA-Funktionär Taoufik Hartit war, gemeinsam mit Thomas Dreessen, im Vormonat (Mai 2011) zu Gast in Greven beim VCP Westfalen (Der Landesrat war zelten). Der evangelische Theologe Dreessen ist bei der Evangelischen Jugend von Westfalen (Haus Villigst) zuständig für Junge Kirche – Glaube und Leben.

Thomas Dreessen ist Kuratoriumsvorsitzender im Islam-Archiv Soest (ZIIAD, um Salim Abdullah), Scheich Bentounes war 2010 internationaler Ehrengast auf dem Soester Forum der Religionen und Kulturen (zum ZIIAD). Der VCP Westfalen ist für das diesjährige Soester Forum (Herbst 2011) eingeladen.

Die Sufi-Scouts halten die Flamme der Hoffnung (La Flamme de l’Espoir), das pfadfinderische (?) Friedens-Missions-Konzept von Khaled Bentounes, sehr hoch.

Wir sollten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) höher halten.

2. Scout Law YES, Sharia Law NO

Beitrag vom 10.06.2011 – 12:57

Ein bisschen schwanger geht nicht, ein bisschen Scharia auch nicht. Seit al-Ghazali, gestorben im Jahre 1111, ist der letzte Bereich des menschlichen Lebens schariatisiert d. h. schariapflichtig. Urheber des Islamischen Rechts ist die Gottheit (Allah); ein jeder bewusster und schuldhafter Verstoß gegen die Scharia gefährdet das Heil der Seele.

Die Scharia ist totalitär und ewig. In freiheitlich demokratischen Staaten erst gibt es Religionsfreiheit, in Dschidda oder Teheran gibt es keine Religionsfreiheit, dafür ganz viel Scharia auch für alle, die sie gar nicht wollen.

Im Kern will der Islam die Herabsetzung der Frau. Im Koran ist Allahs Befehl vorgegeben: Die Frau erbt 50 %, ihre Aussage vor Gericht gilt 50 %. Das ist nicht Islamismus, das ist Islam. Der Leib der Frau ist mit einem Schamtuch (Feridun Zaimoglu) zu „bedecken“.

Nach islamischem Verständnis reicht der intime Körperbereich, der durch Kleidung verhüllt werden muss, beim Mann einschließlich vom Nabel bis zum Knie, während die Frau die Waffe der Verleitung (ighraa) besitzt und ihr ganzer Körper Schamzone ist, sozusagen erweitertes Genital. Frauen sind im Islam prinzipiell die Ursache für Unglauben, Zwietracht, Intrige und Zerwürfnis in Familie und Umma (islamische Weltgemeinschaft). Ihnen fehle es an Religion, Vernunft und Anstand. Sie gelten als moralisch und religiös verunsichert und leicht beeinflussbar, sichere Beute für den Teufel, der sie dazu anstiftet, Männern den Kopf zu verdrehen, sie zu verführen und vom rechten Weg abzubringen.

Der aus dem Libanon stammende promovierte Philosoph, Islamwissenschaftler und Publizist Dr. Ralph Ghadban schreibt in einem Aufsatz, der auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung eingestellt ist, zum Frauenbild, das den Verschleierungsgeboten in Koran und Sunna als Motivation zu Grunde liegt, wie folgt: „Die Frau ist eine ‚aurah(14), wenn sie ausgeht, dann kommt ihr der Teufel entgegen. Sie ist am nähsten zu Gott, wenn sie in ihrem Haus tief steckt.“ Der Prophet soll gesagt haben: „Die Frau hat zehn ‚aurah. Wenn sie heiratet, schützt ihr Mann eine von ihnen und wenn sie stirbt, schützt das Grab alle zehn ‚aurah.“

Pfadfinderarbeit sollte die muslimischen Säkularen unterstützen, nicht die muslimischen Fundamentalisten, und am Antrag 10 (Bundesleitung und Lars Kramm) der 75. DPSG-Bundesversammlung vermisse ich das unbedingte Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau, dem, weil Yusuf al-Qaradawi oder Pierre Vogel in Deutschland noch so einflussreich sind, aus meiner Sicht auch ein Statement nicht nur gegen christlichen Fundamentalismus, sondern auch gegen koranisch begründeten Fundamentalismus folgen sollte.

In Artikel 4 GG (1) heißt es: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Dem schließt sich aber (2) an: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

4 (2) sagt also nicht: „wird unbegrenzt gewährleistet“, sondern „wird gewährleistet“. Wer schariatische Normen ohne Außenansicht (mit Bekenntnis-Charakter) vermittelt, gerät mit dem Grundgesetz in Konflikt. Hier sehe ich, alle derzeitigen Islamverbände betreffend, immensen Nachholbedarf.

3. Säkulares Menschen- und Weltbild

Beitrag vom 10.06.2011 – 15:27

Baden-Powell war proreligiös, gewiss, aber pantheistisch und weltbürgerlich. Fundamentalismus, der anderen Menschen ihre menschliche Würde abspricht, ist daher nicht pfadfinderisch. BP lebte einfach nicht in permanenter Höllenfurcht, aber genau dieses Lebensgefühl der Allgegenwart der bösen Geister und Teufel ergibt sich aus einem wörtlich gelesenen Koran.

Vielleicht hat jemand von der Arbeitsweise des Islamic Sharia Council (34 Francis Road, Leyton, London) gehört, wo Kleriker und Richter (Klerus und Justiz sind im Islam gar nicht getrennt) erbrechtlich und eherechtlich alle Frauen und Nichtmuslime benachteiligen dürfen, so lange sich niemand bei einem „weltlichen“ Gericht beschwert. Der Gruppendruck dürfte für viele Frauen indes bereits so hoch sein, dass sie den Weg zu einem nichtreligiösen Gericht gar nicht mehr finden.

Die Grenzen der Toleranz sind für uns Pfadis seit dem 10.12.1948 mit der AEMR gegeben (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte). Deshalb sollten WOSM und WAGGGS dem Menschen- und Gesellschaftsbild der IUMS (The International Union of Muslim Scouts) vernehmbar entgegentreten, einer wahhabitischen, saudisch finanzierten Bewegung. IUMS und AEMR sind nicht kompatibel.

Der französische Pfadfinderverband Scouts Musulmans de France (SMF) um den Alâwiyya-Scheich Khaled Bentounes (AISA) ist Mitglied in der IUMS. Bentounes ironisiert die Standards allgemeiner Menschenrechte und spielt den spirituellen, weisen „Mystiker“. Die SMF (Aktion: „Flamme der Hoffnung“) kann unser Vertrauen nicht verdienen.

Mit der HAMAS oder mit The Imam al-Mahdi Scouts veranstalten VCP oder DPSG schließlich auch keine Zeltlager …

4. Irdische Rechtseinheitlichkeit statt „göttliches“ Mehrstufenrecht

Beitrag vom 10.06.2011 – 17:55

Vielen Dank, Sadarji, für deinen gut durchdachten Beitrag,

die sagtest: „Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau (…) fußen letztlich auf christliche Werte. Fairerweise muss man dazu sagen, dass diese Rechte auch im christlichen Abendland nur gegen den Widerstand der Kirchen durchgesetzt wurden.“

Es ist sicherlich im Sinne der (erschließbaren) jesuanischen Ethik, dass der Mensch als solcher, dass jeder Mensch, ein Träger von absoluter Würde ist, und sei er Samariter, Zöllner, Römer oder gar Frau. Insofern steht das christliche Menschenbild der Verfassung nicht entgegen, während Zweitfrau, Burka und wali mudschbir den Verfassungsbruch theologisch begründen. Religion ist eben nicht „gut“, sonst müssten wir auch Menschenopfer für Huitzilopochtli billigen. Ernsthaft gelebter Islam ist ohne praktizierte Menschenrechtsverletzung nicht anwendbar, aber Islam ist Religion.

Ich möchte allerdings betonen, dass wir nicht im christlichen Abendland leben. Wir sollten daher nicht bestrebt sein, „abendländische Werte“ oder „westliche Werte“ verteidigen zu wollen. Unsere Menschenrechte sind universell – oder sie sind gar nicht! Und daher denke ich, auch das Pfadfindertum ist universell, eine Spaltung in „westlich geprägtes“ Scouting und schariabasiertes Islamic Scouting kann es gar nicht geben.

Eine freiheitliche Gesellschaft wird immer eine ausgesprochen säkulare Gesellschaft sein.

Was Europa droht, ist die Rechtsspaltung, die religiös begründete Rechtsverschiedenheit. Wir hätten dann schariakonform „befreite“ Straßenzüge, in denen das Abschließen polygamer Ehen nicht länger untersagt ist und in denen Mufis und Imame neunjährige Mädchen verheiraten, wie das Cemali Meco aus der Universitätsstadt Komotiní völlig legal praktiziert. Das islamische Heiratsalter für Mädchen beträgt neun Jahre, das ist nicht „Islamismus“, das ist Religion (Islam). Diese Mädchen tauchen als schwangere zwölfjährige oder schwangere elfjährige Ehefrauen in Düsseldorf auf, das ist Islam – einen anderen Islam gibt es nicht.

Unsere Politiker (und sicherlich auch die chistlichen Theologen) müssen endlich sagen, dass Koran und Sunna die Frau herabsetzen, auch die Pfadfinderverbände müssen das tun. Dass in Lübeck als Antrag Nummer 10 gesetzte Signal (75. BV der DPSG) stellt, vielleicht ja „nett gemeint“, die Weichen in Richtung von mehr Segregation, mehr Apartheid, und gerade nicht in die Richtung der Integration.

Wir integrieren in die Standards der kulturellen Moderne, wir integrieren ins Grundgesetz, nicht in die Scharia.

Erzbischof Rowan Williams hat den Einstieg in die religiös begründete Rechtsverschiedenheit bereits gefordert:

„But I think it is a misunderstanding to suppose that means people don’t have other affiliations, other loyalties which shape and dictate how they behave in society and that the law needs to take some account of that.“

die „Muslime“ (aha, keine Staatsbürger?) hätten, so das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, „andere Loyalitäten“, das Einhalten der britischen Gesetze für Personenstands- und Familienrecht sei ihnen nicht zuzumuten. Dem müssen Weltbürger (damit auch: müssen wir Pfadfinder) widersprechen, an einem islamkonformem Sonderrecht können wir kein Interesse haben.

Mustafa Ceric, Scheich im radikalen ECFR unter Yusuf al-Qaradawi, durfte vor wenigen Tagen auf dem Evangelischen Kirchentag auftreten, auch Ceric („opening the way“) will bekanntlich die Scharia in das europäische Recht integrieren, zunächst geht es ihm um die Bereiche Personenstands- und Familienrecht. Genau dort aber werden Frauen oder Kinder am massivsten benachteiligt.

Was in Großbritannien (One law for all) oder Kanada (No Sharia Campaign) längst diskutiert wird, muss jetzt von der deutschen Jugendverbandsarbeit aufgegriffen werden. Die Ereignisse dieser Wochen rund um den VCP-Westfalen (Stichwort Taoufik Hartit und Thomas Dreessen) und natürlich die DPSG-Bundesversammlung (Lübeck) zeigen, was jetzt ansteht:

Der Pfadfinder-Treffpunkt braucht eine Scharia-Diskussion.

Hier ist sie.

5. Frau Mensch zweiter Klasse, Harbi vogelfrei

Beitrag vom 10.06.2011 – 18:11

Zitat aghamemnun „Kalifat (d.h. die Lehre vom Menschen als Stellvertreter Gottes auf Erden) im Islam einfach bloß der biblischen Gottesebenbildlichkeit entspricht.“

Lieber Aghamemnun, im Islam ist nicht „der“ Mensch oder gar jeder Mensch „Kalif“, sondern nur der korantreu Denkende und dabei nachprüfbar schariakonform lebende Mensch, und, genau genommen, nur der maskuline. Die Frau gilt in der Scharia als unmündig, sie hat einen Vormund, den Wali. Ohne Wali kann eine Frau nicht einmal heiraten. Für die Frau ist ihr Ehemann „Kalif“.

Der Vater eines jungfräulichen Mädchens darf sie in ihre erste Ehe zwingen (sog. Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang: Wali Mudschbir).

Die Scharia kannst du an vielen Universitäten der Welt studieren, Bajrambejamin Idriz studierte sie im Fernstudium in Château Chinon (IESH), die Darul-Uloom bietet Schariastudiengänge an, Saudi-Arabien natürlich auch. Manch ein Curriculum zur Scharia (‚Aqîda und Fiqh, USûl-ud-Dîn) ist online. Willst du sagen, dass Ayatollah Chomeini die Scharia falsch verstanden hatte – oder dass Yusuf al-Qaradawi oder Mustafa Ceric vom Islam keine Ahnung hat?

Das wichtigste Lehrbuch der Scharia ist übrigens der Koran, dazu die sechs kanonischen Hadithsammlungen – oder willst du behaupten, der Koran sei nicht Scharia? Der Koran ist in vielen Dingen sehr eindeutig und (halbes Erbe für die Frau, halbe Aussagekraft vor Gericht) selbstverständlich klar menschenrechtswidrig.

Wenn freiheitliche Demokraten von Menschenrechten sprechen, ist der Menschenrechtsbegriff der OIC (Kairo 1990) nicht gemeint.

6. Es gibt AEMR nur im Singular, es gibt nur eine Zivilisation

Beitrag vom 10.06.2011 – 18:31

Lieber aghamemnun,

da bringst du ja etwas Interessantes und leider völlig Falsches ein:

„Es hat auch eine islamische Aufklärung gegeben, und zwar etwa vom späten 8. bis ins 10. Jh. hinein“

das ist schlicht Unsinn, denn wenn du al-Ghazali (gest. 1111 n. Chr) liest, wirst du merken, dass der „Jenseitsvorbehalt“ Baghdad nur so durchtränkte. Das geistige Niveau hinsichtlich der überall lauernden Dämonen war von demjenigen des Voodoo also noch gar nicht so verschieden, als Polytheist oder Ketzer hättest du von der legendären Bagdader Medizin auch nicht profitieren können.

Juristisch sah es noch schlimmer aus, selbstverständlich beruhte das hochmittelalterliche Bagdad auf der Ungleichbehandlung, wie bis heute die Scharia ein nicht auf Gleichbehandlung, sondern auf Ungleichbehandlung beruhendes Gesetz ist.

Artikel 1 GG redet von Die Würde des Menschen, nicht von Würde des Gottesfürchtigen oder Würde des Mannes. Die Frau ohne Hidschab aber ist im Islam eine würdelose Unsittliche, die Kopftuchverweigerin ist eine Schlampe und gefährdet das Seelenheil ihrer Angehörigen.

In Bagdad – auch im legendären Andalusien – war der Gegner des Islamischen Gesetzes (Scharia) zu töten und der bekennende Ex-Muslim wahrscheinlich gleich mit.

Im heutigen Iran sind Krieg gegen Gott und Verderbenstiften auf Erden Anklagepunkte, die zumeist die Todesstrafe nach sich ziehen, das ist kein falsch verstandener Islam, sondern echte erstrebte Seelenrettung (Religion).

Wir müssen uns für Europas Ex-Muslime stark machen, statt multikulturell lächelnd zum Teetrinken in Moscheen zu rauschen.

Die Pfadfinder sollten in ihren Zeitschriften Deutschlands ex-muslimische Menschen über Religion schreiben lassen, statt Lamya Kaddor oder Rabeya Müller (Kirchentag 2011) zuzuhören.

7. Sachthemenbezug ja bitte, Persönlich-Werden nein danke

Beitrag vom 10.06.2011 – 22:23

Hallo HathiCPD,

da fragst du allen ernstes meine Mitstreiterin: „Du willst uns für doof verkaufen, oder?“

Will Hathi unseren Ruf schädigen nach dem Motto: Glaubt Lagerfeuer bzw. scoutissima, seien sie nun eine, zwei, drei oder Personen, glaubt ihnen kein Wort? Das wäre ein Sieg für die Islambeschwichtiger, ein toller Nebelwurf über unseren schariakritischen Argumenten.

Und das, lieber HathiCPD, wäre menschlich gar nicht nett von dir. Wenn zwei ‚Nicknames‘ behaupten, nicht derselbe Mensch verberge sich hinter ihnen, dann solltest diese dir persönlich Unbekannten allen Forenteilnehmern gegenüber einstweilen nicht der Lüge bezichtigen.

Wer weiß, vielleicht wird sich die Gelegenheit ergeben, einander persönlich kennen zu lernen – dann wird HathiCPD fröhlich sagen: Ich hätte wetten können, dass im Juni 2011 nur ein Mensch diese beiden Nicknames verwendete.

Und jetzt geht HathiCPD nebst CPD zu Schariadoktrin und Fiqhjustiz auf Distanz bitteschön, denn zum „Herumzicken“ sind alte Pfadfinderinnen aus dem Netzwerk Eifelginster nämlich nicht unterwegs (Ceric-Verteidiger und Schariafreund aghamemnun mag das theologisch begründet, anders sehen).

Ich denke, eine gehörige Portion Unschuldsvermutung gehört zum pfadfinderischen Miteinander, zumal es uns Neuen um ein Sachthema geht (und nicht um Karriere bei einem Jugendbund bzw. bei Pfadfinder-Treffpunkt). Das völlig neue Thema, das wir in den PT einbringen, ist die Schariadebatte, ist der Konflikt zwischen AEMR / GG und Islamischem Recht. Da war eine Lücke, da war bei PT bislang gar nichts!

Wenig verwunderlich, denn keine Jugendzeitschrift, kein kirchlicher Gemeindebrief druckt derzeit einen Leserbrief gegen die Scharia ab, nur ganz wenige PädagogInnen sind mutig genug, gegen Hidschab/Kopftuch zu argumentieren. Das muss sich endlich ändern, beschlossen wir zu zweit, und enterten den geschätzten Pfadfinder-Treffpunkt, der sich (bis auf Erhöher des Glaubens aghamemnun) ja durchaus lernfähig zeigt.

Darüber hinaus versichere auch ich dir, dass Lagerfeuer und scoutissima zwei Personen sind – den Spirit der Aufrichtigkeit haben wir verinnerlicht: If scout says „On my honour it is so,“ that means it is so, just as if he had taken a most solemn oath.

Ich bitte um etwas mehr Sachthemenbezug und etwas weniger Persönlich-Werden.

Herzlich Gut Pfad

8. DPSG strebt Erweiterung des RdP/RDP um einen muslimischen Pfadfinderverband an

Beitrag vom 11.06.2011 – 14:14

Islam ist mein Thema. Und dieser Thread titelt mit dem Wort muslimisch. Also ist Islam in diesem Strang Thema und Gegenstand unserer Betrachtung (Hathi CPD: „Ich habe kein Wort zum Thema Islam verloren, das ist nicht mein Thema“).

Eine „Ethik“ (aghamemnun), die die Menschen im Namen der Seelenrettung in Klassen verschiedenen sittlichen und juristischen Wertes aufteilt und die alle Frauen benachteiligt, sollten Pfadfinderinnen und Pfadfinder, gerade auch im Namen der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen jeder Religion oder Ex-Religion, zurückweisen.

Binationale Ehen betreffend werden Kinder mit Berufung auf das Islamische Recht (Scharia) dem Vater zugesprochen, auch die tägliche Benachteiligung der Nichtmuslime Ägyptens ist der Rede wert, Bahá’í bekommen dort erst gar keine Papiere, weil bzw. wenn sie ihr Kreuzchen im Formular „/ Muslim / Christ / Jude /“ nicht machen wollen. Und die fröhlichen Pfadis fahren da zum Schnorcheln und Pyramidengucken hin …

Einerseits möchte ich auf den Jenseitsbezug des Islamischen Rechts aufmerksam machen und betonen, dass der moderne Rechtsstaat Gesetze und Verordnungen schafft, die darauf verzichten, die bösen Geister abzuwehren und die Seele zu retten. Dass Erzbischof Rowan Williams, immerhin höchster Religionsführer im Ursprungsland der Pfadfinderbewegung, bereit war, „Teile der Scharia“ ins Recht zu implementieren, sollte Scouts nicht kalt lassen.

Kinder- und Jugenderziehung betreffend, richtigerweise sind KPE oder sehr „glaubensbewegte“ evangelikale Milieus hier im Strang genannt worden, dürfen wir Pfadfinder versuchen, den Fundamentalismus, die rigide Sexualmoral oder den „Weltekel“ zu benennen, der dort, religiös begründet, „pädagogisch“ angewendet wird.

Ein werdender muslimischer Pfadfinderverband – und anders als das Said-Nursi-geprägte Vorhaben BMPD (Naim Demirel) könnte mit Hilfe von Islam-Archiv Soest (Salim Abdullah, Thomas Dreessen) und der ‚Alâwiya-Sufi-Bewegung AISA in den nächsten Monaten wirklich ein solcher Verband auch in Deutschland entstehen – ist daher von uns allen auf seine Inhalte zu befragen.

Wenn es in zwei oder drei Jahren an vielen Stellen in der BRD eine Muslimische Pfadfinderarbeit gibt, sollten alle Pfadfinder bereits heute Interesse daran haben, dass Muslimisches Pfadfinden nicht von Muslimbruderschaft (innerhalb derer evtl. gar von Sayyid Qutb) geprägt ist und auch nicht von der fundamentalistischen Milli-Görüs (innerhalb der IGMG gar von Necmettin Erbakan ungefiltert), sondern in der kulturellen Moderne angekommen ist.

Gradmesser dieser Veträglichkeit mit weltbürgerlicher, AEMR-kompatibler und damit auch grundrechtsbejahender Pfadfindererziehung wird, es geht um den Islam, die Nähe oder Ferne zum Islamischen Recht (Scharia) sein.

Um etwas zu erreichen bzw. überhaupt erst zu wollen, sollte man sich den kulturrassistischen und frauenfeindlichen Charakter des angeblich die Seele vor dem Höllenfeuer bewahrenden Islamischen Rechts (Zweitfrau, Kindbraut, frauenfeindliche Ehescheidung nach Talaq & Chula) klar machen.

Dass Griechenland zwölfjährige oder elfjährige Mädchen nach der für die türkische Minderheit legalen Scharia verheiraten lässt, die Monate später mit Ehemann und schwanger in Düsseldorf auftauchen (Diana Goldermann-Wolf vom Deutschen Kinderschutzbund: „Ein Skandal“, „Staatlich geförderter Kindesmissbrauch“), ist der Rede wert. Der Kinder verheiratende Mufti Cemali Meco aus Komotiní (Gümülcine) hat Islam und Scharia keineswegs falsch verstanden.

Dadurch aber, dass die IUMS auf Weltpfadfinderverbands-Ebene seit Kuala Lumpur (1993) Anerkennung genießt, wird es VCP- und DPSG-Spitze bereits jetzt schwer fallen, das wahhabitisch (hanbalitisch, salafistisch) zu nennende, radikal antimoderne Menschenbild der IUMS zu kritisieren. Das wiederum braucht die pfadfinderische Basis nicht hinzunehmen, auch nicht im Namen des interreligiösen Dialogs.

9. DPSG strebt Erweiterung des RdP/RDP um einen muslimischen Pfadfinderverband an

Beitrag vom 11.06.2011 – 15:49

Lieber Hathi, möchtest du („Don`t feed the troll“) jeden PT-user davor warnen, mit mir zu kommunizieren?

Ist für dich eine Diskussion über die Scharia unangenehm und mit deiner Vorstellung von Christlichem Pfadfindertum (Fritz Riebold) ethisch nicht vereinbar?

10. Organisierte Gegenmoderne: Alles „fremd“ oder was?

Beitrag vom 11.06.2011 – 16:03

Hallo mak_scout,

es ist eigentlich schön, wenn jemand neugierig auf das Fremde ist.

Würdest du Kindern oder Jugendlichen empfehlen, ihre Freizeit im Jugendverband der Imam al-Mahdi Scouts zu verbringen? (mak_scout: Wenn der inbrünstige Patriotismus, … die … Nähe zur Hisbollah und die tiefe Verankerung im muslimischen Glauben uns auch fremd erscheinen mögen).

Findest du das fraglos gottesfürchtige Weltbild das libanesischen, dem Umfeld der Hizbollah zuzurechnenden Verbandes denn nur „fremd“ oder nicht auch ein klitzekleines bisschen abstoßend?

11. Menschenrechtsuniversalismus versus Kulturrelativismus

Beitrag vom 11.06.2011 – 17:35

Hallo Malte_B,

danke für deinen Beitrag. Du bringst die Diskussion durchaus weiter, denn mir geht es in der Tat darum, den absoluten Wert des Menschen zu globalisieren, etwa den juristischen Wert der Frau, deren Erbe, wie das ihres Bruders, 100 % zu betragen hat. Gerade mit meiner Forderung nach Gleichheitsfeminismus (keine Angst Männer, ich fordere keinen „Überlegenheitsfeminismus“) bin ich universell.

Pressefreiheit muss, weil es keine ‚muslimische Rasse‘ gibt und Muslime eben keine ‚Sorte Mensch‘ sind, bald auch in Mogadischu und Islamabad gelten, das Recht auf ein Leben als bekennender Atheist natürlich ebenso.

Die AEMR vom 10.12.1948 (du sprichst leider von den: „von abendländischer Kultur geprägten Menschenrechte[n]“) ist eben gerade nicht „abendländisch“, nicht „westlich“, und die orientalischen Muslime (wie unterstützt du die dortigen Ex-Muslime?) sind keine Opfer meines Kolonialismus und Imperialismus, wenn ich ihnen die Gleichberechtigung der Atheisten, Juden oder Frauen abverlange.

Dass du indirekt dem Bundesverfassungsgericht unterstellst, nach monotheistischen bzw. bibeltreuen Grundsätzen zu arbeiten, erstaunt mich („Wenn das Grundgesetz „die Ehe“ schützt, dann ist das eine nach rein christlicher Lehrart“).

Die von dir mit einem zivilisationskritischen Unterton genannte Dimension des Ökonomischen betreffend kann sich Malte_B einen Bauernhof kaufen und dort in kommunistischer Gütergemeinschaft leben, so eine ‚rote Siedlung‘ hätte meine Sympathie. Du aber parkst dein Recht auf Eigentum in die cäsarische Antike („Wenn das Grundgesetz das Eigentum schützt, dann streng nach den römischen Grundsätzen.“), willst du die (sehr abendländische!) Hexe enteignen oder dem Dhimmi die Dschizya abpressen und dem Harbi das Recht auf Eigentum gleich ganz absprechen?

So kulturrelativistisch, wie du an die Menschheit herantrittst, könntest du glatt die FGM bei der UNESCO als Weltkulturerbe klassifizieren lassen. Wo bleibt dein Mitgefühl? Würdest du, ich wäre dir dafür dankbar, mit mir einen Aufruf gegen die schafiitische FGM (female genital mutilation) der Region Bandung (West-Java) mit deinem Klarnamen unterschreiben?

Du argumentierst wie Ali Schariati, der Wegbereiter der Islamischen Revolution (Iran 1979), wenn du Rechtssicherheit und Gleichbehandlung der BRD bzw. EU als „nach westlichen Vorstellungsmustern“ gestaltet erblickst.

Das beunruhigt mich, denn zu viel Toleranz macht den Weg in die Barbarei bekanntlich frei.

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Eine Antwort to “Deutschlands Pfadfinder und die Unantastbarkeit der Scharia (Teil 1)”

  1. Cees van der Duin Says:

    Natürlich soll das Pfadfindererlebnis für alle Kinder oder Jugendlichen zugänglich sein. Nur das wäre im Sinne von Gründer Baden-Powell.

    Doch geht es nicht lediglich um Selbsterfahrung und persönliches Wachstum, sondern soll unsere Erziehungsbewegung auf Dauer auch die Gesellschaft, ja die ganze Welt ein bisschen freundlicher, gerechter und friedlicher machen.

    Was aber wächst bei dem offensichtlich der Literalität (Wortwörtlichkeit) von Koransure und Hadithvers folgenden Islamic Scouting oder Muslim Scouting, der Bürgersinn oder die Abschottung der ethnoreligiösen Kollektive?

    Bekommen wir ein Mehr an Integration oder an Segregation?

    National Islamic Committee on Girl Scouting

    Report Harassment and Hate Crimes
    YOU HAVE RIGHTS
    (Use them or you will loose them)
    Contact CAIR (Council on American-Islamic Relations)

    http://www.nicgs.com/

    BOY SCOUTS OF AMERICA
    Scouting in the Islamic Community

    Religious Principles and Key Terms

    There are several Islamic terms with which Scout officials should be familiar:

    Islam: Voluntary acceptance of the will of Allah and obedience to His commands. [Gehorsamspflicht]

    Muslim: A person who freely and consciously accepts the Islamic way of life, and practices it.

    Qur’an: The sacred book of Islam. Many Muslim Scouts study with religious teachers at obligatory training sessions at the mosque until about age 12.

    Basic Beliefs: The five fundamental Islamic beliefs are Tawhid (Oneness of Allah), Risalah (Prophethood), Yaum al-Akhira wa Ma’ad (Day of Judgment and Life After Death), Ghaib (Angels and the Unseen), and Kutub (All the Books From Allah). [Außenansicht Fehlanzeige! Koran, Engel, Auferstehung, Himmel oder Hölle. So sieht die Welt aus, basta!]

    Iman: One of the three dimensions of the Islamic religion which refers to the strength of conviction, or faith, of a Muslim.

    There are five pillars of Islam (or foundations of faith):

    A Muslim boy of Boy Scout-age must offer prayers five times a day (when in camp, time for this activity should be allowed). [Wer nicht betet ist kein Muslim boy? Der Pfadfinder als Hisba-Sittenwächter auch in Straßenzug und Schulhof?]

    Before he can begin, the youth will need to wash himself in the prescribed way.

    With other men and boys, he will attend the mosque (or other suitable area when in camp) to say prayers.

    The Muslim Boy Scout will need to fast the whole month of Ramadan from dawn to sunset (no food or drink). Diskutieren verboten, bis Sonnenuntergang wird gefastet.

    Additional pillars of the faith are giving to the needy, openly declaring faith in Allah and Muhammad as His last messenger, and making a pilgrimage at least once during one’s lifetime to the first House of God in Mecca.

    http://www.scouting.org/About/FactSheets/operating_orgs/Islamic.aspx

    Gegen Terrorismus

    http://www.pelerin.com/L-actualite-autrement/Dossier-special-attentats-a-Paris/Les-reactions-des-musulmans-de-France/Contre-le-projet-de-la-mort-les-Scouts-musulmans-appellent-a-choisir-la-vie

    http://www.pelerin.com/L-actualite-autrement/Dossier-special-attentats-a-Paris/Les-reactions-des-musulmans-de-France/Contre-le-projet-de-la-mort-les-Scouts-musulmans-appellent-a-choisir-la-vie


    Désir de Paix | AISA –

    http://aisa-ong.org/

    Frankreichs Pfadfinderführer und Sufi-Scheich Khaled Bentounes

    http://aisa-ong.org/cheikh-khaled-bentounes-les-sources-du-soufisme/


    Empfang vor dem Rathaus Tiergarten durch Christian Hanke mit Ansprachen von Sawsan Chebli, Friederike von Kirchbach und Khaled Bentounès.

    Empfang des Bunds Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands e.V. (BMPPD) und der „Flamme der Hoffnung“ im Rathaus Tiergarten

    Aus der Pressemitteilung des Bezirksamts Berlin-Mitte vom 01.10.2013

    „Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Dr. Christian Hanke, informiert:

    Am Samstag, den 5. Oktober 2013, um 10 Uhr empfängt der Schirmherr und Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke den Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschland e.V. (BMPPD) zum Projekt „Flamme der Hoffnung“ auf dem Vorplatz des Rathaus Tiergartens.

    […] Zum Empfang, am 5. Oktober 2013, um 10 Uhr, werden neben dem Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte, Ansprachen von Gästen wie Frau Sawsan Chebli (Grundsatzreferentin für Interkulturelle Angelegenheiten in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport), Frau Friederike von Kirchbach (Pröpstin der EKBO) und Herr Cheikh Khaled Bentounès (Ehrenpräsident des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands) auf dem Mathilde-Jakob-Platz abgehalten werden. Ganz traditionell, wie bei jedem Halt mit der Flamme, soll auch vor dem Rathaus Tiergarten die Charta für ein besseres Zusammenleben verlesen werden.“

    http://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2013/pressemitteilung.240112.php

    „Der BMPPD hat seine ethische Grundlage in den Lehren des Koran und in der Sunna (Tradition) des Propheten Mohammad. In der Nachfolge des Koran bekennt sich der BMPPD zur dialogischen Begegnung mit Menschen anderen Glaubens, anderer Hautfarbe, Sprachgemeinschaft und Nationalität, die er als gleichberechtigte Partner anerkennt. Zur weiteren Ordnung des BMPPD gehört, dass er sich ausdrücklich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und zu den Ordnungsvorstellungen, wie sie in den Länderverfassungen niedergeschrieben sind, bekennt. Der BMPPD hat sich die koedukative Erziehung und Bildung junger Menschen im Alter von 7 bis 21 Jahren in Deutschland zur Aufgabe gemacht.

    […] Beim evangelischen Kirchentag in Hamburg im Mai 2013 beteiligte sich erstmals eine Gruppe muslimischer Pfadfinder. Zum evangelischen Kirchentag in Stuttgart im Juni 2015 trugen sie als Helfer im Ordnungsdienst und als Initiatoren einer Kirchentagsresolution bei.“

    Muslimisches Pfadfinden in Deutschland
    Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD)



    Flammen der Hoffnung in Rathäusern herumzutragen oder einen selbstverliebten ganzen Kirchentag zum Beschließen der Resolution zum Welttag des Zusammenlebens zu bringen, reicht nicht. Wann endlich verwirft Scheich Bentounès die CDHRI oder Cairo Declaration on Human Rights in Islam / Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam?

    „Gegen Ende der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Gottes Barmherzigkeit – menschliche Gewalt“ brachte der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) eine Resolution ein, die bei den Vereinten Nationen für einen Welttag des Zusammenlebens plädiert. BMPPD Gründungspräsident Taoufik Hartit verlas vor dem Publikum den Resolutionstext.

    Unter den Anwesenden waren auch Cheikh Khaled Bentounès, Ehrenpräsident des BMPPD, Frank Otfried July, Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Prof. Mouhanad Khorchide, Direktor des Zentrums für Islamische Theologie in Münster, Prof. Christoph Schwöbel, Professor für Systematische Theologie in Tübingen und Miyesser Ildem vom Zentrum für Frauenförderung [ZIF – Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung].“

    http://www.moslemische-pfadfinder.de/kirchentag-beschliest-resolution-zum-welttag-des-zusammenlebens/

    Forum der Brückenbauer „Die faktische rechtliche Ungleichbehandlung von Religionen in unserer pluralistischen Demokratie, wie z.B. durch das einseitige Verbot religiöser Symbole in einigen Bundesländern, ist brisant.“ Und was ist mit der Religion, die intern etwa ehe- und familienrechtlich Mann und Frau ungleich behandelt, einen Austritt aus der Umma verbietet und nach außen die Nichtgläubigen etwa erbrechtlich diskriminiert?

    http://www.forum-der-brueckenbauer.de/index.php?option=com_content&view=article&id=27&Itemid=30

    Forum der Brückenbauer
    Buchmitarbeit
    Lamya Kaddor

    http://www.forum-der-brueckenbauer.de/index.php?option=com_content&view=article&id=101:bruecken-bauen-perspektiven-aus-dem-einwanderungsland-deutschland&catid=35:bundesweit&Itemid=29

    Forum der Brückenbauer
    Miyesser Ildem

    http://www.forum-der-brueckenbauer.de/index.php?option=com_peoplebook&Itemid=59&func=fullview&staffid=72&search=LOWER(name)+LIKE+%27%25%27&previous_field=name&previous_term=&search_status=%25&search_category=%25&sort_field=&sort_order=

    ZIF – Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung
    Miyesser Ildem
    Köln

    http://www.network-migration.org/experten/datenbank.php?guid=J88F69&rid=253

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