Ex-Muslime fordern erneut sofortige Auflösung der Islamkonferenz

Zentralrat der Ex-Muslime e. V. (ZdE)

Presseerklärung vom 19. April 2012

Zum aktuellen Treffen der Deutschen Islamkonferenz

Die islamischen Organisationen, die in der heutigen Sitzung der Islamkonferenz am runden Tisch saßen, sind die Vertreter von verschiedenen islamischen Regierungen und Verbänden und Teil einer islamischen Bewegung. Ihr Ziel ist mehr Macht und mehr politischer Einfluss.

Diese Islamkonferenz dient zur Anerkennung des politischen Islams in Deutschland und ist ein umgekehrter Rassismus gegenüber Millionen von Menschen aus so genannten islamischen Ländern.

Unter dem Vorwand, dass hierzulande Menschen aus dem Iran, Irak, Türkei usw. … leben, werden immer mehr – zum Teil mit staatlichen Mitteln – Imame importiert und geschult, Moscheen und islamische Einrichtungen gebaut. Religiöse Organisationen werden als politische Parteien anerkannt und sitzen als Vertreter der Menschen aus oben genannten Ländern mit der deutschen Regierung am runden Tisch. Das ist ein Rückschritt für die zivilisierte Welt.

Das deutsche Innenministerium versucht durch diese Konferenz angeblich gegen den Terrorismus zu kämpfen und das heutige Thema war Ehrenmord und häusliche Gewalt in den islamischen Familien.

Wenn die deutsche Politik den Menschen eine religiöse Identität gibt, gleichgültig ob sie es wollen oder nicht, wenn die deutsche Regierung mit den Organisationen verhandelt, deren Aufgabe die Verbreitung und die Propaganda für den Islam und die islamische Ideologie wie Zwangsverschleierung, Geschlechterapartheid und patriarchalische Kultur ist, und wenn sie ihnen Macht, Geld und Einfluss verschafft, dann ist das Gespräch über häusliche Gewalt eine Farce.

Noch ein anderer Punkt war heute der Salafismus in Deutschland.

In diesen Wochen kann man in vielen deutschen Innenstädten bärtige junge Männer sehen, die an Passanten den Koran verteilen. Der religiöse Radikalismus der Salafisten sorgt in vielen Ländern für eine menschenfeindliche, speziell frauenfeindliche Kultur und für eine Bewegung, die im Herzen von Deutschland für Steinigung und für das Abhacken von Händen und Füßen plädiert. Vor allem junge Menschen sind davon bedroht, in den Sog dieser Strömung zu geraten, den Kontakt zu Freunden und Familienangehörigen abzubrechen und sich zu radikalisieren. Sie lassen dann ihre Eltern verzweifelt zurück.

Statt einer säkularen und menschenfreundlichen Integrationspolitik strebt die deutsche Regierung eine reaktionäre Islampolitik an, die leider immer mehr Jugendliche in die Tiefe der radikal-reaktionären islamischen Bewegung zieht. Das ist das Ergebnis der seit 2007 gegründeten Islamkonferenz.

Die Salafisten, die dicht mit den finanziellen und politischen Interessen Saudi-Arabiens verknüpft sind, sind ein Teil des weltweit erstarkenden Islamismus, dem auch die im Koordinierungsrat (KRM) zusammengeschlossenen Verbände Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), Islamrat, VIKZ und Ditib zuzurechnen sind. Die Deutsche Islamkonferenz hat diese an der Scharia orientierten Organisationen aufgewertet und als Dialogpartner und staatliche Kooperationspartner salonfähig gemacht. Durch die Einführung des flächendeckenden bekennenden Islamischen Religionsunterrichts gelingt es ihnen, Einfluss auf den Bildungssektor und die nachwachsenden Generationen zu nehmen. Einige Politiker wollen sogar islamische Schiedsgerichte legalisieren, die auf der Grundlage der Scharia urteilen.

Deshalb verurteilt der ZdE jede Verharmlosung oder Zusammenarbeit mit islamischen Organisationen und verlangt von der deutschen Regierung ebenso wie von der Öffentlichkeit, klar Position gegen frauenentwürdigende und menschenverachtende Aussagen und Praktiken der Salafisten oder anderer islamischer Gruppierungen und Einzelpersonen zu beziehen.

Wir fordern die sofortige Auflösung der Islamkonferenz sowie eine konsequente Trennung der Einflussbereiche von Staat und Religionsgemeinschaften. Islamkritik darf nicht als Islamophobie oder antimuslimischer Rassismus diskreditiert werden. Pressefreiheit, Informationsfreiheit und Meinungsfreiheit gehören zum Fundament der Menschenrechte, die dem chronischen religiösen Beleidigtsein nicht geopfert werden dürfen.

Zentralrat der Ex-Muslime

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Anmerkung: Bereits vor fünf Jahren forderte der Zentralrat der Ex-Muslime sinnvollerweise die Auflösung der proschariatischen und demzufolge nicht auf Eingliederung (Integration) sondern auf Abschottung (Segregation) hinwirkenden Deutschen Islamkonferenz. In der Presseerklärung vom 30. April 2007 wurde verdeutlicht, dass die unter Deutschlands Einwanderern durchaus zahlreichen „Personen, die dem repressiven Normierungsdruck der islamischen Vorschriftenreligion entrinnen wollten … durch die vertretungspolitisch erzwungene Muslimisierung entmündigt und ausgegrenzt (werden).“ Öffentlichkeit und Bildungsbereich der mühselig errungenen kulturellen Moderne sollen nicht vom „repressiven Normierungsdruck der islamischen Vorschriftenreligion“ bestimmt sein: „Wir wenden uns deshalb mit Nachdruck gegen die staatlich geförderte Schariatisierung des öffentlichen Raumes. … Die Islamkonferenz fördert nicht die Integration von Zuwanderern, sondern behindert sie.“

http://www.ex-muslime.de/de/archiv/presse20070428.htm

6 Antworten to “Ex-Muslime fordern erneut sofortige Auflösung der Islamkonferenz”

  1. Kalevala Says:

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    Kann es einen säkularisierten Islam geben?
    Tilman Nagel:

    Vor allem auch die Herrscher bedürfen des Rates des Muftis. Sie stehen zwar, wie auch immer legitimiert, in der Nachfolge Mohammeds. Die auf der Scharia fußende islamische Staatstheorie befasst sich aber nicht mit der Frage, auf welche Weise sie ihr Amt auszuüben haben. Ob eine von ihnen getroffene Anordnung der Scharia entspreche oder nicht, müssen ihnen die Muftis sagen. Mit anderen Worten: Die Muftis sind es, die Gewähr leisten können und müssen, dass der Daseinszweck des islamischen Gemeinwesens und des Machtapparats der „besten Gemeinschaft“ erreicht wird und gewahrt bleibt. Sie können zur Lösung dieser Aufgabe auf ein noch heute wachsendes Schrifttum von riesigen Ausmaßen zurückgreifen, indem die Lebenswirklichkeit von der kleinsten ritualrechtlichen Finesse bis hin zu Fragen von staats- und gesellschaftspolitischer Bedeutung auf den Koran und die Prophetenüberlieferung zurückbezogen werden. Die Diskussionen, die in diesem Schrifttum geführt werden, beschränken sich jedoch nicht auf einen kleinen Kreis Spezialgelehrter; in popularisierter Form erreichen sie jeden Moscheeprediger und zahllose an ihrer Religion und ihrem Jenseitsschicksal interessierte Laien und bewirken, dass sich die islamische Auslegung der Welt nicht verflüchtigt. …

    Vor allem wenn es um die Wahrnehmung von politischen Interessen innerhalb säkularisierter Gesellschaften geht, scheut man nicht vor intellektuellen Unredlichkeiten zurück, um die Vereinbarkeit des Islam mit deren Grundlagen zu behaupten. So kann man aus dem Munde von Muslimen immer wieder hören, im Islam herrsche Religionsfreiheit, gelte ein absolutes Tötungsverbot, habe es nie Angriffskriege gegeben usw. Durch besonderen Eifer in dieser Hinsicht zeichnet sich der Konvertit Murad Hofmann aus. Die Haltlosigkeit solcher Thesen, die die tiefe Kluft zwischen Islam und Säkularismus verschleiern sollen, lässt sich leicht aufdecken, wenn man die islamische Geschichte kennt, die angeführten Koranverse oder Versfragmente in ihren Zusammenhang stellt und schließlich die Prophetenüberlieferung heranzieht. Zu unserem Thema etwa führt Hofmann aus: Im Sinne eines Konfliktes zwischen Herrschenden und Religionsgelehrten habe es immer einen Säkularismus im Islam gegeben, nicht jedoch im Sinne eines Laizismus, der die Religion aus dem öffentlichen Raum verbanne; der Islam verlange nur, dass „Religion und Staat harmonisch aufeinander bezogen und bis zu einem gewissen Grad integriert werden, wie dies in der Bundesrepublik Deutschland der Fall ist“; eine islamische Regierung habe allerdings Vollstrecker der Scharia im weitesten Sinne zu sein. Dazu bleibt nur zu bemerken, dass Säkularismus etwas ganz anderes ist als der genannte Konflikt und dass die von Hofmann verschwiegenen islamischen Deutungen von Freiheit, Gleichheit usw. weit jenseits unseres Grundgesetzes liegen. …

    Unbedingt erforderlich ist zudem eine offene und sehr eingehende Debatte mit den in Deutschland existierenden islamischen Vereinigungen über deren Haltung zum Grundgesetz. Es genügt nicht, etwa die Erklärung von Millî Görüş, man erkenne dessen Normen an, mit Wohlwollen zu vermerken; vielmehr muss sorgfältig ausgelotet werden, was dieser auf die Ausbreitung des Islam hinarbeitende Verband mit einer solchen Erklärung eigentlich meint und vor allem wie nach seiner Ansicht die Normen des Grundgesetzes mit den Lehren des Islam zum Einklang gebracht werden sollen. Um eine solche Übereinstimmung herbeizuführen, müssten wesentliche Partien des Korans und der Prophetenüberlieferung für nicht mehr gültig erklärt werden; insbesondere den zahlreichen Koranstellen und Prophetenworten, die zur Gewaltanwendung gegen Andersgläubige auffordern (etwa Sure 9, Vers 5 und 29) und den absoluten Geltungsanspruch des Islam verfechten, sowie den ebenfalls zahlreichen Belegen für die inferiore Stellung der Frau wäre ohne Wenn und Aber die ewige Geltung abzusprechen. Mit anderen Worten: Den in einer säkularisierten Gesellschaft lebenden und deren Entfaltungsmöglichkeiten genießenden Muslimen ist zuzumuten, dass sie zwischen überlieferter Geschichte und verpflichtender Wahrheit unterscheiden lernen und sich dadurch aus dem Käfig von Maximen und Denkweisen befreien, über die die Zeit längst hinweggegangen ist. Falsche Rücksichten auf die religiöspolitischen Interessen der Glaubensbrüder in den islamischen Ländern dürfen niemanden daran hindern, diesen langwierigen und dornenvollendiesen langwierigen und dornenvollen Weg zu betreten, an dessen Ende erst die in die säkularisierten Gesellschaften des Westens eingewanderten Muslime dort auch wirklich angekommen sein werden. …

    Unter den Muslimen, die in säkularisierten Gesellschaften leben, sehen sich freilich nicht alle zu einem Sacrificium intellectus der von Hofmann vorgeführten Art genötigt; sie gehen ihrem Broterwerb nach, erfüllen ihre Ritualpflichten und wissen im Übrigen die Vorzüge einer freien Gesellschaft zu schätzen. Andere scheinen die Fragwürdigkeit der eben dargelegten und vergleichbarer Argumentationen zu durchschauen und verfangen sich in einer radikalen Ablehnung des Säkularismus, dessen Vernichtung sie anstreben, womöglich auch unter Anwendung von Gewalt. Die Übergänge zwischen den drei Positionen des stillschweigenden Billigens, des islamischen Uminterpretierens und des Verwerfens des Säkularismus sind fließend, sodass die heute übliche Unterscheidung zwischen „islamisch“ und „islamistisch“ keine Definitionskraft und erst recht keine Handlungsmaxime in sich birgt.

    aus: Tilman Nagel
    Kann es einen säkularisierten Islam geben?
    in: Reinhard C. Meier-Walser, Rainer Glagow (Hg.):
    Die islamische Herausforderung – eine kritische Bestandsaufnahme von Konfliktpotenzialen p 9-20

    http://www.hss.de/downloads/aktuelle_analysen_26.pdf

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  2. Querverweis Says:

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    Das politische Klima in Tunesien ändert sich, und die Vorfälle vor dem Stadttheater von Tunis machen das drastisch deutlich. Die Schauspieler hatten vor einem Monat einen Theatertag unter freiem Himmel organisiert – doch schon bald sahen sie sich von tausenden Salafisten umringt.
    Diesen Islamisten, die den Koran wortgetreu auslegen, war das bunte Treiben der Theaterleute zu weltlich.

    Moez Mrabet, Schauspieler:
    „Sie haben alles zerschlagen und dann haben sie begonnen, Steine und Schuhe auf uns zu werfen.“

    Rund 5.000 Salafisten bedrängten die Schauspieler solange, bis diese ihre Sachen zusammenpackten. Die Islamisten hatten ihr Ziel erreicht.

    Moez Mrabet, Schauspieler:
    „Jemand, der frei denkt, der ist für die Salafisten gefährlich. Sie wollen uns ihre Meinung, ihre Art des Denkens aufzwingen, zum Beispiel, dass sich Frauen verschleiern.“

    Über ein Jahr nach der Revolution ist die Lage in Tunesien gespannt, immer öfter kommt es zu Zwischenfällen. …

    Mohammed Bakhti, Salafist:
    „Wir sind gegen die Demokratie. Das ist doch ein Modell aus dem Westen. Demokratie bedeutet doch, dass die Mehrheit bestimmt, was passiert. Aber für uns geht alle Macht von Gott aus. Sein Wort allein zählt.“

    Der Schauspieler Moez nimmt uns mit zur Manouba-Universität bei Tunis. Dort blockiert der Salafist Mohamed Bakhti zusammen mit seinen Mitstreitern schon seit Monaten den Betrieb. Auch hier ist die Stimmung sehr aggressiv.

    Die Fundamentalisten wollen erreichen, dass Studentinnen voll verschleiert am Unterricht teilnehmen können. Bislang ist das nicht erlaubt, und deswegen richtet sich die Wut der Salafisten gegen die Leitung der Universität.

    Moez Mrabet, Schauspieler:
    „So gehen sie immer vor. Sie verhalten sich gewalttätig und wollen Druck ausüben. So wollen sie ihre Ziele erreichen.“

    Die Wut schlägt auch in Gewalt um: Das Haus von Nabil Karoui wurde verwüstet. Ihm gehört der Privatsender Nessma, der den Zeichentrickfilm Persepolis ausgestrahlt hat. Darin wird Gott als alter, bärtiger Mann dargestellt – Gotteslästerung für die Salafisten.

    Gegen den Direktor von Nessma TV, Nabil Karoui, richtet sich der ganze Hass der Fundamentalisten. Der alerte Geschäftsmann wiederum glaubt, dass Tunesiens derzeitige Regierung die Salafisten bewusst gewähren lässt.

    Nabil Karoui, Direktor Nessma TV:
    „Wenn Sie sich anschauen, was in Ägypten, in Libyen, Marokko und hier geschieht, dann sieht es wirklich so aus, als gebe es einen Masterplan der Salafisten, den sie überall ausführen.“

    Mohammed Bakhti, Salafist:
    „Ganz klar – wenn es nach uns geht, werden wir den Fernsehsender Nessma schließen. Das ist doch ein laizistischer Sender.“

    Lautstarker Protest vor dem Gericht von Tunis, denn gegen den Eigentümer von Nessma TV, Nabil Karoui, läuft auch noch ein Verfahren wegen Gotteslästerung: Die Salafisten auf dem Vormarsch.

    In Tunesien sollen sie angeblich bereits ein Fünftel aller Moscheen kontrollieren. Und es ist nicht nur in Tunesien ein offenes Geheimnis, dass solche Gruppen auch von außen finanziell unterstützt werden, etwa aus Saudi-Arabien.

    aus: Stefan Schaaf / ARD Madrid
    Rückschau: Tunesien:
    Salafisten wollen Scharia-Staat

    Sendeanstalt und Sendedatum: BR, Sonntag, 22. April 2012

    http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,54hu9k3jt26rxree~cm.asp

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  3. Kalevala Says:

    Ex-Muslime fordern erneut sofortige Auflösung der Islamkonferenz – was der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) in seiner Presseerklärung vom 19. April 2012 gesagt hat ist sehr gut. Aber leider wollen die Multikulturalisten im Juli 2012 etwas ganz anderes und wollen mehr Religion, mehr Islam. Volker Beck will den Islam gleichstellen, einfach so, die Worte Apostasieverbot, Kopftuchzwang und Scharia spricht der Spitzenpolitiker der GRÜNEN nicht aus:

    Mit der „Roadmap zur Gleichstellung und rechtlichen Integration des Islam in Deutschland“ zeigen wir als erste Fraktion einen Weg auf, diesen Auftrag und Anspruch unseres Grundgesetzes zu verwirklichen. Wir beschreiben, wie man zur Gründung und Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaft(en) kommt.

    Die Deutsche Islamkonferenz wurde als ursprünglicher Ort für einen Dialog gegenseitiger Bedürfnisse durch Innenminister Friedrich an die Wand gefahren. Wir fordern deshalb einen Neustart der Islamkonferenz. Ausgerichtet an den tatsächlichen Bedürfnissen der Muslimas und Muslime und dem Staat.

    Die Muslimas und Muslime müssen selbst entscheiden, ob sie aufgrund von religiösen Unterschieden eine oder mehrere islamische Religionsgemeinschaften bilden wollen.

    http://www.volkerbeck.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=2470&Itemid=201

    Grüne: Islam gleichstellen

    “Den Islam in Deutschland … nur unter dem Aspekt der Gefahrenabwehr zu diskutieren, ist gesellschaftspolitisch kontraproduktiv und sät eine Kultur des Misstrauens. Für uns ist es selbstverständlich, dass alle Menschen – unabhängig ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung – ihre Grundrechte und Teilhabemöglichkeiten gleichberechtigt wahrnehmen können.”

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Gruene-fordern-Islam-gleichstellen-mit-Christentum-und-Judentum-id20895136.html

  4. Bragalou Says:

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    Vor 23 Jahren hielt Mahmoud Hamdy Zakzouk (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq) seinen Vortrag Ein Islam und viele Interpretationen in Berlin auf der 2. Orient-Tagung im Haus der Kulturen der Welt, an dem sich mittlerweile Navid Kermani und Tariq Ramadan die Klinke in die Hand geben (siehe weiter unten).

    Dir die Pixel, mir das Gesamtbild

    Zum neunzehn Jahre alten Text des ägyptischen Islampolitikers Mahmoud Zakzouk »Ein Islam und viele Interpretationen«, 1991 in Berlin gehalten auf der 2. Orient-Tagung im Haus der Kulturen der Welt. Eine Islamkritik von Jacques Auvergne.

    http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/07/11/179/

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    Ein widerspenstiges (Koran 4:34) Kopftuchverweigern der Muslima ebenso wie die staatsdoktrinär als rassistisch zu etikettierende Kopftuchkritik der Nichtmuslime sollen wir künftig zu den „schädlichen“ Verhaltenstendenzen rechnen.

    Der „aktivierende Staat“ lockt und presst das, elterlich bedingt, entweder schariapflichtige oder nichtmuslimische Ex-Individuum in ein korankonformes Wohlverhaltenssystem.

    Allahgott, Mufti, Islamkonferenz und schariafreundlicher Sozialarbeiter bestimmen die Geschwindigkeit des Auskristallisierens des schwindenden freiheitlich demokratischen und Gestalt gewinnenden autoritären Systems sowie den Grad der Schmerzhaftigkeit der „Politik der Lebensführung“.

    So jedenfalls ließen sich die Autoren Heinz-Jürgen Dahme und Norbert Wohlfahrt vielleicht auch verstehen. Schließlich, mit Tony Blair gesprochen: „what counts is what works“, ist faktennahe islambezogene Berichterstattung im werdenden Kalifat anfangs „wenig hilfreich“ (Janbernd Oebbecke) und schon bald „überhaupt nicht hilfreich“ (Merkel über Sarrazin).
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    … Die „Politik der Lebensführung“ (sozialpolitisch und sozialpädagogisch zu Ende gedacht, was Giddens selbst in seiner Theorie des dritten Weges mit dem Begriff „Lebensstilabkommen“ nur zaghaft andeutet) hat mit Aktivierungsstrategien in der Arbeitsmarktpolitik gemein, dass beide Konzepte darauf abzielen, „schädlichen“ Verhaltenstendenzen von Gruppen oder Einzelnen rigoros entgegenzutreten. Interventionen im Rahmen von „life politics“ wie „workfare“ werden i.d.R. mit Gemeinwohlinteresse begründet: HilfeempfängerInnen werden zu bestimmten Verhaltensweisen gedrängt und angehalten, weil das zwar auch in ihrem eigenen Interesse ist (help and hassle), aber langfristig auch das Gemeinwohl befördert. Strategien dieser Art, die HilfeempfängerInnen bewusst wie „Kinder zu behandeln“ (Mead), um sie gesellschaftsfähig zu machen …

    Der Paternalismus vernachlässigt bewusst strukturelle Ursachen von Problemen …

    Für die Sozialarbeit hat das Folgen. Das „Feld“ wird für die praktische Arbeit zur vernachlässigenden Größe. Aber auch der „Fall“ bleibt nicht, was er einmal war: in der Fallarbeit werden Ursachensuche, hermeneutisches Fallverstehen und Lebensweltorientierung zunehmend unwichtig, da lediglich die von den jeweiligen Programmen vorgegebenen Verhaltensstandards durchgesetzt werden müssen. …

    Auswirkungen auf die Methoden praktischer sozialer Arbeit hat auch die Tatsache, dass der „aktivierende Staat“ sich auch als effizienzsteigender Staat, quasi als idealer Gesamtmanager, positioniert. …

    Die mittlerweile manifeste Debatte über „Wirkungsorientierung“ sozialer Arbeit („what counts is what works“, Tony Blair) muss als Bestandteil aktivierender Sozialpolitik gesehen werden, deren Ziel es ist, stärkeren Einfluss auf Handlungsvollzüge in der sozialen Arbeit zu bekommen, um letztlich die Fallbearbeitung besser steuern und reglementieren zu können. …

    von: Heinz-Jürgen Dahme, Norbert Wohlfahrt
    aus: Die Wiederkehr des Leviathan
    in: BdWi

    http://www.bdwi.de/forum/archiv/archiv/247707.html

    Veröffentlichungen
    Prof. Dr. Norbert Wohlfahrt

    http://www.efh-bochum.de/homepages/wohlfahrt/

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    Prof. Dr. Heinz-Jürgen Dahme lehrt Verwaltungswissenschaft am FB Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal; Prof. Dr. Norbert Wohlfahrt ist lehrt Sozialmanagement, Verwaltung und Organisation am FB Sozialarbeit der Ev. FH Bochum

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    Uni Münster
    Pressemitteilung
    19.01.2011

    „Das Religionsrecht muss sich dem Islam öffnen“

    Jurist Prof. Dr. Janbernd Oebbecke über rechtliche Wege zum islamischen Religionsunterricht

    Wenig hilfreich sei auch das westliche „Unbehagen am Islam“ seit den Terroranschlägen vom September 2001, das alte wie neue Religionsgegner auf den Plan gerufen habe, sagte Prof. Oebbecke. Sein Vortrag trug den Titel „Der islamische Religionsunterricht und die Integration des Islam in Deutschland“.

    In der nächsten Woche spricht der Schriftsteller und Orientalist Dr. Navid Kermani in der Ringvorlesung des Exzellenzclusters. Sein Vortrag „Deutsche und Muslime. Über Verständigungen und Missverständnisse“ …

    https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religion_und_politik/aktuelles/2011/01_2011/pm_islamischer_religionsunterricht.pdf

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    Jurist Prof. Dr. Janbernd Oebbecke spricht über religionsrechtliche Voraussetzungen

    http://www.allianz-fuer-wissenschaft.de/presseinfo.php?id=39&pid=106

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    Ringvorlesung zur Integration religiöser Vielfalt von der Antike bis zur Gegenwart
    Referent: Dr. Navid Kermani, Frankfurt am Main

    Titel des Vortrags: Deutsche und Muslime. Über Verständigungen und Missverständnisse

    … Kermani wird sich auf sein jüngstes Buch „Wer ist Wir? Deutschland und seine Muslime“ aus dem Münchner Verlag C.H. Beck beziehen. … Navid Kermani, geboren 1967, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und Permanent Fellow am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. …

    http://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2011/jan/PM_RVL_Navid_Kermani.html

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    21.01.2011, der Enkel des Gründers der weltweiten Muslimbruderschaft und ihr globaler junger Führer
    am:
    Haus der Kulturen der Welt

    Debate „Islam in Europe“ at Haus der Kulturen der Welt

    Discussion of historical and religious perspectives on Islam in Germany and Europe. Tariq Ramadan, Professor of Islamic Studies and one of the leading contemporary intellectuals, takes the stand for a European Islam in his opening dissertation. Afterwards, the historian Dan Diner and the Professor of Islamic Studies Gudrun Krämer will discuss his theories. …

    Part of the event „Germany’s Muslims and European Islam“ at Haus der Kulturen der Welt, Berlin. 21-01-2011

    playlist?list=PL454A559111757822

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    watch?v=rLTYADTC-Ps&list=PL454A559111757822&index=1

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    Hans-Peter Raddatz blickt durch:

    Letztlich geht es um die Täuschung der Masse, die mit Entertainment und laufender Absenkung der Bildung von ihrer Enteignung bei gleichzeitiger Feudalisierung der Politik und der Rückkehr zu sozialdarwinistischen Praktiken abgelenkt werden soll. Dabei hilft zusätzlich das System der Moderne, denn da es Bewußtsein ohne Zeit nicht gibt, führen Fragmentierung und Beschleunigung der Sozialprozesse zur wachsenden Reflexhaftigkeit des Denkens und Verhaltens insgesamt. Von der Psychologie wird sie mit einer Neigung zum Narzißmus als Folge der wachsenden Streßbelastungen in Verbindung gebracht.

    aus: Hans-Peter Raddatz: Naturrecht und Korruption
    in: Die Neue Ordnung Nr. 2/2012 April

    http://www.die-neue-ordnung.de/

    *

  5. Jacques Auvergne Says:

    „Die DIK hat auf ihrem ersten Lenkungsausschuss im Januar fünf Handlungsfelder zur Bearbeitung des Themas Wohlfahrtspflege festgelegt, zu denen unter anderem Würdigung und Abbau von Vorurteilen sowie Information und Beratung gehören.“

    „Positionspapiere (z.B. zum Kopftuch)“
    _____
    _____

    Vorgestellt auf der Deutschen Islamkonferenz (DIK) am 10.11.2015

    Deutsche Islam Konferenz

    Religionssensible soziale Dienstleistungen von und für Muslime

    Ein Überblick aus Kommunen und den Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)

    […] [Seite 5, inkl. FN 2]

    Die DIK hat fünf Handlungsfelder festgelegt […]

    Handlungsfelder der DIK zur Wohlfahrtspflege, im Einzelnen:

    Würdigung und Abbau von Vorbehalten;
    Information und Beratung;
    Kooperation und Teilhabe;
    Ehrenamt, Hauptamt, Qualifikation;
    Finanzierung.

    […]

    Kinder- und Jugendhilfe […] Die vorliegende Publikation zeigt, welche Schritte gegangen wurden, um die Teilhabe muslimischer Organisationen an der Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen und somit adäquate religionssensible Angebote im Sinne des SGB VIII zu schaffen.

    Die Altenhilfe […] Zugleich können Kommunen zur besseren Wahrnehmung der Bedürfnisse muslimischer Menschen in der Pflege beitragen, um dort religionssensible und attraktive Bedingungen zu schaffen. Wohnbereiche für Musliminnen und Muslime, Gebetsräume, geschlechtsspezifische Pflege oder Beschäftigung muslimischen Personals sind einige Maßnahmen, die
    durch die hier aufgeführten Kommunen angestoßen worden sind.

    [Seite 6]

    […]

    „Nebeneffekte“ interkulturelle Sensibilisierung und bürgerschaftliches Engagement

    Die breite Beteiligung muslimischer Akteure auf kommunaler Ebene hat neben Erfolgen bei den jeweilig spezifischen Themensetzungen den Effekt, die Verwaltung für die Bedingungen einer multireligiösen und vielfältigen Gesellschaft zu sensibilisieren.

    [Seite 8]

    […]

    ein Anspruch der Spitzenverbände der BAGFW, der sich im Leitsatz ausdrückt „Wir sind für Menschen da – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung“.

    (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege)

    [Seite 11]

    […]

    Die Einrichtung eines Wohnbereichs für muslimische Menschen im Pflegeheim als Ergebnis langfristiger Kooperation zwischen muslimischer Gemeinde und Kommune

    München […] Die Stadt setzt auf Gender Mainstreaming, Inklusion, interkulturelle Orientierung und Öffnung sowie aktive Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit.“

    [Seite 13]

    […]

    Umsetzung in der interkulturellen Öffnung der Langzeitpflege für Muslime

    Rahmenkonzeption 2014-2020 zur Interkulturellen Öffnung der Langzeitpflege

    Wohnbereich für Musliminnen und Muslime im Hans-Sieber-Haus der MÜNCHENSTIFT GmbH

    Der Leiter des Hans-Sieber-Hauses arbeitete zusammen mit einer Projektleitung an der Realisierung des Wohnbereichs für Musliminnen und Muslime.

    […] Begleitet wird die interkulturelle Öffnung der Häuser […]

    [Seite 15 und 17]

    […]

    Empowerment von (jungen) Muslimen und muslimischen Organisationen als Querschnittsthema in der Kommune

    Religionssensible Dienstleistungen von und für Musliminnen
    und Muslime in Essen […]

    [Seite 23] [23 ff.: Katernberg]

    „Initiativkreis Religionen in Essen“ (IRE). Er ist Träger des vom Rat der Stadt institutionell, personell und zusammen mit der Stiftung Mercator auch finanziell geförderten interreligiösen Projekts Arche Noah.

    Ein am Rande einer Demonstration spontan entstehender Übergriff auf das städtische Museum „Alte Synagoge“ im Jahr 2000 konnte knapp verhindert werden. […]

    Vergleiche, die „Essener Erklärung Muslime für Dialog, Integration und Frieden.“ vom 11.9.2005. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit antisemitischen Parolen im Anschluss an eine Demonstration gegen den Gaza-Krieg in Essen trugen der Oberbürgermeister und Vertreter des IRE auf einer öffentlichen Kundgebung die „Essener Klärung gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“ vom 3.7.14 vor.

    [Seite 28, mit FN 9, FN 11]

    [DER PARITÄTISCHE, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband. Datenschutzproblem angerissen: Seite 133, immerhin, noch sind keine Daten erhoben worden. Riskant insbesondere, die Nutzer der Angebote betreffend: „Rückschlüsse wären ggfs. aufgrund der Nationalität denkbar“ sowie, die Mitarbeiter betreffend: „Es liegen keine Angaben darüber vor, wie viele Mitarbeiter/innen Muslime sind. Die Erfassung der Religionszugehörigkeit kann nur erfolgen, soweit die Zugehörigkeit zu einer Religion eine berufliche Anforderung darstellt oder für die steuerliche Abwicklung eines Arbeitsverhältnisses notwendig ist“, der Kollegenkreis, die eine ungeteilte Mitarbeiterschaft, weicht den Menschensorten von Dhimma und Kalifat.]

    Liegen Angaben zur Religionszugehörigkeit (hier: zum Islam) der Nutzer von Angeboten Ihres Verbandes vor?

    Liegen Angaben zur Religionszugehörigkeit (hier: zum Islam) der Mitarbeiter in Einrichtungen, die Ihrem Verband angehören, vor?

    [Seite 133]

    […]

    DIAKONIE

    Positionierungen für Gerechtigkeit und Gleichstellung von Muslimen

    Leider wird die gesellschaftliche Realität zunehmend pluralistischer Religionskultur und wachsender Sichtbarkeit des Islams nicht von allen Bürgerinnen und Bürgern in einer Weise akzeptiert, wie es für ein friedliches Zusammenleben wünschenswert wäre. […]

    In der Logik des antimuslimischen Rassismus wird der Islam nicht als ein Teil, sondern als ein Gegenentwurf zu unserer Gesellschaft angesehen.

    [Seiten 156-157]

    [Die folgende Forderung ist zweckmäßig, da Abschottung und Fundamentalismus eingegrenzt werden. Leider muss eine islamverliebte Kirche sie halbherzig meinen, man wird sich mit Lippenbekenntnissen zufriedengeben. Zweitfrau, Talaq, Kindbraut sowie der Zwang zum Hidschab (BVerfG 2015 DITIB zitierend) wird evangelischerseits ja nicht kritisiert, zur MGM – und schafiitischen FGM! – schweigt man desinteressiert und karrierebewusst. Zu den islamischen Einrichtungen der Wohlfahrtspflege sowie auch zu einem eventuellen künftigen islamischen Wohlfahrtsverband.]

    ein plurales Angebot sozialer Hilfen, das den Nutzenden die Freiheit gibt, welches Angebot welchen Verbandes sie in Anspruch nehmen wollen […] Ihre Prinzipien sowie ihre sozialpolitischen Positionierungen zu teilen, auch hinsichtlich der interkulturellen Öffnung, der Kinder- und Jugendhilfe, Frauenpolitik und LGBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle) u.v.m., würde von neuen Mitgliedern erwartet.

    [Seite 178]

    […]

    Anhang
    Fragebogen

    „Überblick über religionssensible soziale Dienstleistungen für Musliminnen und Muslime in den Organisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)

    (Seite 185)

    Positionspapiere (z.B. zum Kopftuch)

    [Seite 187]

    ___p://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/Sonstiges/soziale-dientsleistungen-kommunen-BAGFW.pdf?__blob=publicationFile

    Religionssensible soziale Dienstleistungen in Kommunen und BAGFW

    Datum 10.11.2015
    Typ Studie

    Die DIK hat auf ihrem ersten Lenkungsausschuss im Januar fünf Handlungsfelder zur Bearbeitung des Themas Wohlfahrtspflege festgelegt, zu denen unter anderem Würdigung und Abbau von Vorurteilen sowie Information und Beratung gehören. Ein Beitrag dazu ist die vorliegende exemplarische Sammlung von Beispielen guter Praxis in sechs Kommunen sowie der Überblick über die Berücksichtigung von Musliminnen und Muslimen in den Angeboten und Strukturen der Spitzenverbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Der Fokus ist, analog zur Schwerpunktsetzung im DIK Arbeitsprogramm, auf die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe gelegt.

    Gute Praxis in Kommunen

    Kommunen treten sowohl als öffentliche Träger sozialer Dienstleistungen als auch als Zuständige für der Anerkennung freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf. Die hier gesammelten Impulse, sollen einen Eindruck vermitteln, wie Kommunen bessere Teilhabe von Muslimen und ihren Organisationen bei der Gestaltung und Erbringung sozialer Dienstleistungen ermöglichen können. Die Vielfalt kommunaler Ansätze und Aktivitäten auf diesem Gebiet wird exemplarisch durch die Städte Essen, München, Stuttgart und Heilbronn sowie die Landkreise Osnabrück und Böblingen präsentiert.

    Überblick über Angebote in der BAGFW

    Die Schwerpunkte Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe sind die größten Arbeitsbereiche innerhalb der Mitgliedsorganisationen der BAGFW. Dieser Überblick zeigt einerseits, wie die Wohlfahrtsverbände die Bedarfe von Muslimen in ihren Angebote berücksichtigen und andererseits, welche Möglichkeiten zur Beschäftigung muslimischen Personals und zur Einbindung muslimischer Organisationen in ihren Strukturen bestehen.

    Download (pdf, 3 MB)

    ___p://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/Sonstiges/soziale-dientsleistungen-kommunen-BAGFW.html?nn=4757014

  6. Bragalou Says:

    08.03.2016 Dienstag
    19.30 Uhr

    DOMFORUM – das thema

    Was ist der Islam?

    Vortrag von Dr. Tilman Nagel, Prof. em. für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen

    „Den Islam gibt es gar nicht!“ Diesen Satz hört man immer wieder, wenn man nach der Kernbotschaft dieser Religion fragt. Tilman Nagel zeigt anhand von Originalbelegen, vornehmlich aus dem Koran, dass es sehr wohl den Islam gibt. Nagel legt den Kern der Botschaft Mohammeds frei und beschreibt deren religiösen und gesellschaftlichen Gehalt, der bereits gegeben war, noch ehe sich nach Mohammeds Tod in einem bis in die Gegenwart andauernden Prozess die unterschiedlichen Richtungen des real existierenden Islams herausbildeten. Sie alle bewahren diese Kernbotschaft, die im Übrigen auch das Verhalten der Muslime in einer nicht-islamischen Umgebung prägt.

    Teilnehmergebühr: 3,00
    Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln

    http://www.domforum.de/export/sites/domforum/.content/.galleries/downloads/fol_Maerz_2016.pdf

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