Für Kinderrechte – gegen Kinderbeschneidung!

Menschenkette gegen Beschneidung

Köln, 21. September 2012

Für Kinderrechte – gegen Kinderbeschneidung!

Am 7. Mai 2012 hatte das Kölner Landgericht festgestellt, dass die nicht medizinisch begründete Beschneidung eines Jungen eine strafbare Körperverletzung ist, in die Eltern nicht einwilligen können. Seit drei Monaten nun erlebt Deutschland eine heftige Debatte zur rituellen Beschneidung an nicht einwilligungsfähigen männlichen Minderjährigen.

Zwei Kontrahenten stehen sich gegenüber: einerseits die islamischen und jüdischen Organisationen, die das Ritual beibehalten wollen. Diese konservativen bis reaktionären Kreise werden von Spitzenpolitikern wie Angela Merkel („Komikernation“) unterstützt. Auf der anderen Seite und weltweit vernetzt stehen wir und mit uns die Kinderrechtsorganisationen und Menschenrechtsorganisationen gegen Beschneidung.

Am 21. September werden wir eine Menschenkette bilden: Eltern oder Jugendliche, aus dem Iran oder Irak, aus Afghanistan und aus vielen anderen Ländern weltweit. Wir werden unserer Stimme Gehör verschaffen und zeigen: wir sind Eltern aus den so genannten islamischen Ländern, wo man die Beschneidung aus Tradition, seit vielen Jahrhunderten praktiziert, und wir sind kulturell modern und gegen Kinderbeschneidung.

Im Juli hat der Bundestag hastig einen Antrag angenommen, nach der die Regierung noch in diesem Herbst für die Legalisierung der religiösen Beschneidungen sorgen soll. Damit wurde gegen die körperliche Unversehrtheit und das Kindeswohl entschieden. Das ist verfassungswidrig und verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention.

Bisher konnte die deutsche Öffentlichkeit bei dieser großen Debatte unsere Stimme leider nicht vernehmen.

Wir laden alle Medien und alle interessierten Menschen ein, am Freitag den 21. September um 17:00 Uhr nach Köln auf die Domplatte zu kommen und die Erfahrungen von Betroffenen zu hören.

Wir solidarisieren uns mit der Kampagne der Giordano Bruno Stiftung und ihren Partnern und mit allen anderen Kinderrechtsorganisationen, die bis heute und weltweit eine großartige Arbeit für die Kinderrechte und gegen diesen religiös begründeten Angriff auf den Kinderkörper geleistet haben.

Eltern gegen Kinderbeschneidung

Köln Domplatte

17 bis 19 Uhr

Freitag 21. September

Informationen zum Thema rituelle Beschneidung finden Sie bei:

Arbeitskreis Kinderrechte

http://pro-kinderrechte.de/

http://pro-kinderrechte.de/statement-von-eran-sadeh/

Die «Kinderrechtskampagne gegen Zwangsbeschneidung» ist eine Aktion von:

Giordano Bruno Stiftung

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/bundestag-will-kinderrechte-beschneiden

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/vorhautbeschneidung-ist-keine-bagatelle

U n t e r s t ü t z e r :

Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg

http://gbs-berlin.org/auf-messers-schneide-fotos-von-der-kundgebung-auf-dem-bebelplatz/

http://gbs-berlin.org/was-nun-herr-senator-heilmann/

http://gbs-berlin.org/nein-zum-geplanten-beschneidungsgesetz/

humanistischer pressedienst

http://hpd.de/node/13684

http://hpd.de/node/13768

netzwerkB

http://netzwerkb.org/category/meldungen/%E2%80%93-rituelle-gewalt/

Zentralrat der Ex-Muslime

http://www.ex-muslime.de/indexAktuell.html

Freidenker-Vereinigung der Schweiz

http://www.frei-denken.ch/de/2012/09/gute-argumente/

MOGIS

http://mogis-verein.de/2012/09/14/petition-26078-zur-beschneidung-endlich-online/

International Coalition for Genital Integrity

http://www.icgi.org/2010/04/infant-circumcision-causes-100-deaths-each-year-in-us/

Circumcision Information Australia

http://www.circinfo.org/parents.html

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18 Antworten to “Für Kinderrechte – gegen Kinderbeschneidung!”

  1. Kalevala Says:

    A neurologist who saw the results to postulated that the data indicated that circumcision affected most intensely the portions of the victim’s brain associated with reasoning, perception and emotions. Follow up tests on the infant one day, one week and one month after the surgery indicated that the child’s brain never returned to its baseline configuration. In other words, the evidence generated by this research indicated that the brain of the circumcised infant was permanently changed by the surgery.

    Dr. Paul D. Tinari, Ph.D.

    http://www.drmomma.org/2009/10/mri-studies-brain-permanently-altered.html

    In a definitive study of the types and degrees of crying during circumcision, psychologists and physicians at Washington University in St. Louis measured cries in exhaustive detail (Porter, Miller, & Marshall, 1986). They discovered that crying correlated with the invasiveness of the surgery. For the thirty babies in the study the frequency of cries shot up from 224 in the ten minutes before restraint, to 1,817 cries during the three minutes of lysis. There were almost as many cries in the following two minutes of clamping, pulling, and cutting.

    Detailed sound portraits (spectrograms) of cries at different stages of the operation were easily sorted into separate piles by strangers who did not know what they were looking at. The variation and urgency of cries was obvious to adult judges who were listening. The degree of urgency matched the stages of wsurgical invasiveness and unmistakably represented degrees of infant pain.

    Babies Remember Pain
    David B. Chamberlain Ph. D.

    PRE- AND PERI-NATAL PSYCHOLOGY, Volume 3, Number 4: Pages 297-310,
    Summer 1989.

    http://www.cirp.org/library/psych/chamberlain/

  2. Jacques Auvergne Says:

    Complications from circumcision are as high as 55%, according to Patel’s (1966) circumcised-infant cohort study, which reviewed case histories, examined infants in the home, and questioned parents on outcomes, making it the most thorough circumcision-complication study performed to date. Eight percent of boys in the cohort became infected after being circumcised, and they were 700% more likely to have become infected after hospital release than before. Bacterial sepsis and hemorrhage are both frequent fatal complications of circumcision, and circumcised boys are at a higher risk for streptococcus infection (Cleary & Kohl, 1979). Gairdner reported that one in fifty circumcised boys returned to the hospital for treatment of excessive bleeding, some requiring transfusions.

    Infection has become even more of a factor recently with the epidemic of methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) now under way in the United States. The medical literature is replete with reports of MRSA infections occurring first in hospitals and now in the community (Rabin, 2003; Klevens et al., 2007). Circumcised boys are at a higher risk for this “superbug” than intact (not circumcised) boys (Enzenauer et al., 1985), most likely because of the open circumcision wound. A 2003 outbreak of MRSA in a Long Island, New York, hospital maternity ward resulted in three newborns’ being infected: all were boys; all had been circumcised (Rabin). Circumcision is a double whammy when it comes to MRSA: the American Medical Association identified both surgery and young age as risk factors (Zeller, 2007). The mortality rate for neonates once subcutaneous tissue becomes infected is more than 70% (Sawin, Schaller, Tapper, Morgan, & Cahill,1994). The risk from MRSA alone would seem to dictate ceasing the practice of unnecessary surgery such as infant circumcision. …

    In summary: through a thorough review of the literature and the application of common-sense calculations, this study has arrived at a reasoned estimate of circumcision-related neonatal deaths in the United States: approximately 117 per year.

    Bollinger, D. (2010). Lost Boys: An Estimate of U.S. Circumcision-Related Infant Deaths. Thymos: Journal of Boyhood Studies, 4(1), 78-90.

    http://www.davidwilton.com/files/lost-boys—estimate-of-us-circumcision-related-deaths—bollinger-2010.pdf

  3. Kalevala Says:

    Gemeinsam für Kinderschutz – ein Appell für mehr Verantwortung und Augenmaß in der Beschneidungsdebatte

    05.07.2012

    Am vergangenen Wochenende war eine weitere Zuspitzung der Debatte um die religiös motivierte Beschneidung von Jungen zu verzeichnen. Religionskritiker nutzen das Urteil zu einer Generalabrechnung mit den Religionen und begrüßen lautstark das Urteil. Die Gegner wiederum finden immer schärfere Worte der Ablehnung. Es gebe weder einen „Verhandlungsspielraum“, so Dieter Graumann, noch Platz für Kompromisse. Aiman Mazyek möchte einen „Präzedenzfall“ schaffen, um das Bundesverfassungsgericht zu involvieren. Für den Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist das „Recht auf Beschneidung eine religiöse Tradition und Ausdruck religiöser Vielfalt“ und er befürchtet „außenpolitische Irritationen“. Politiker wie Volker Beck fordern ein gesetzliches Beschneidungsrecht und Serkan Tören sieht in dem Urteil das Ende jedweder Integration und das Signal, Muslime seien in Deutschland nicht willkommen. …

    Die Ankündigung, einen Präzedenzfall zu schaffen, könnte im Sinne des rechtkräftigen Kölner Urteils durchaus als Aufruf zu einer Straftat gesehen werden. Es ist ethisch fragwürdig und nicht vertretbar, ein Kind gezielt nicht nur aus religiösen sondern nun auch aus Lobby-taktischen Gründen öffentlichkeitswirksam beschneiden zu lassen. …

    Es geht nun darum, verbal abzurüsten und nicht in eine integrationsfeindliche oder gar antisemitische Debatte abzugleiten. Im Interesse der Kinder bedarf es eines Dialoges mit Medizinern sowie Fachleuten aus der Jugendhilfe und des Kinderschutzes, um ein Umdenken und einen Mentalitätswandel einzuleiten. Die Tatsache, dass ein die körperliche Integrität von Kindern erheblich verletzendes Ritual eine jahrtausendalte Tradition ist, rechtfertigt nicht deren Beibehaltung. Das Recht von Kindern auf eine unbeschadete Kindheit sollte als Grundkonsens über allen Religionsgemeinschaften und Wertvorstellungen stehen. Die Verschiebung der Beschneidung in das Erwachsenenalter könnte ein Weg dahin sein.

    Georg Ehrmann, Vorsitzender Deutsche Kinderhilfe

    https://www.kinderhilfe.de/blog/artikel/gemeinsam-fuer-kinderschutz-ein-appell-fuer-mehr-verantwortung-und-augenmass-in-der-beschneidungsdebatte/

  4. Kalevala Says:

    Tel Aviv, 9. Juli 2012

    Sehr geehrter Herr Präsident,
    sehr geehrter Herr Rivlin,

    … Das jüdische Leben zu fördern ist nicht nur ein klares Bekenntnis der deutschen Politik. Die Ausübung der Religionsfreiheit ist in der Bundesrepublik ein verfassungsrechtlicher Grundsatz. Dieser gilt für das Judentum, den Islam und andere Reglionsgemeinschaften gleichermaßen. …

    Das Urteil ist eine Einzelfallentscheidung, die keine bindende Wirkung für andere Gerichte entfaltet. Im Ergebnis wendet sich das Urteil von der in Deutschland herrschenden Rechtsauffassung zur Beschneidung ab. In der Bundesrepublik ist die Zirkumzision seit sechzig Jahren gesellschaftlich und juristisch als einwilligungsfähiger ärztlicher Heileingriff akzeptiert. Diese Entscheidung bedeutet nicht, dass andere Gerichte genauso entscheiden würden. …

    Die Bundesregierung wird das Urteil sorgfältig analysieren und mögliche Konsequenzen dieser Einzelfallentscheidung in Ruhe prüfen.

    Andreas Michaelis
    Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel

    http://www.tel-aviv.diplo.de/Vertretung/telaviv/de/01_20-_20Botschaft/Aktuelle_20Artikel/120709-Brief-an-Rivlin-Beschneidung.html

  5. Chronist Says:

    ::

    Volst gekent dokh zayn a foygl
    volst gekent dokh zayn a shvalb

    (Nu, Kelbl … nur die dummsten aller Kälber wählen sich die Schlächter selber)

    Gesetze regnen vom Himmel. Und so treiben die leider wissenschaftsfern gebliebenen Rabbiner das erstarkend revolutionär gegenmoderne jüdische Fußvolk in die Dhimmitude und erbauen die Herren Tariq Ramadan und Dieter Graumann, legalistisch frauen- und kinderfeindlich Hand ind Hand, das europäische Kalifat. Allahs Scharia werde Paragraph:

    „Es ist ein klares politisches Signal, dass Juden und Muslime weiterhin in Deutschland willkommen sind. Wir sind froh, dass jüdische Gebote und damit jüdisches Leben nicht in die Illegalität gedrängt werden. Rechtssicherheit bedeutet in diesem Falle zugleich Zukunftssicherung des Judentums in Deutschland.“ Das Recht auf religiöse Beschneidung an Jungen soll als neuer Paragraf (§ 1631d) im Recht der elterlichen Sorge des Bürgerlichen Gesetzbuchs gesichert werden. …

    „Die Beschneidungsdebatte hat mitunter sehr feindlich gesinnte Töne hervorgebracht, die rational nicht mehr zu erklären waren. Nirgendwo sonst auf der Welt wurde die Debatte mit solch einer Schärfe, Kälte und zuweilen brutalen Intoleranz geführt. Ich hoffe, dass wir nach der rechtlichen Sicherheit nun auch eine emotionale Sicherheit von den Menschen hierzulande erfahren, denn nur im verständnisvollen Miteinander wird die Vielfalt als Bereicherung erlebt und gewürdigt.“

    aus:
    Zentralrat der Juden in Deutschland 04.10.2012

    http://www.zentralratdjuden.de/de/article/3847.html

    Auf in die Apartheid von La convivencia.

    ::

  6. schariagegner Says:

    Berlin. (HN) Dass es weiterhin Diskussionsbedarf in Sachen „Knabenbeschneidung“ gibt, trotz der schnellstmöglichen „Abschiebung“ in ein eilig zusammengeschustertes Gesetz, steht wohl außer Frage. Wie verunsichert die Gesellschaft dem Thema gegenübersteht, lässt sich tagtäglich in den verschiedenen Medien und Foren beobachten.

    http://www.humanist-news.com/knabenbeschneidung-akzeptiertes-ritual-oder-vorsatzliche-korperverletzung/

    Ümmühan Karagözlü

  7. schariagegner Says:

    Das musste wohl so kommen.

    Professor fordert Legalisierung von Genitalverstümmelung für Mädchen
    Humanismus | Redaktion Wien | 6. November 2012 09:11

    Der ägyptische Gynäkologe Mohamed Kandeel fordert nach der Legalisierung der Knabenbeschneidung (in Deutschland) nun auch die weltweite Legalisierung der Mädchenbeschneidung, “wenn es die Eltern so wollen”, sagt Kandeel, würde nichts dagegen sprechen. In einem jüngst erschienenen Aufsatz behauptet er, die Mädchenbeschneidung hätte keinerlei nachweisliche Nachteile für die Betroffenen Frauen.

    http://www.humanist-news.com/professor-fordert-legalisierung-von-genitalverstummelung-fur-madchen/

    http://jungle-world.com/jungleblog/1928/

    Ühmmühan Karagözlü

  8. Jacques Auvergne Says:

    ::

    Liebe Ümmühan,

    hier eine Fatwa zur islamischen Rechtfertigung auch der weiblichen Genitalbeschneidung, wobei man zwischen männlicher und weiblicher Beschneidung im ethischen Grundsatz eben nicht unterscheiden darf.

    Das doch zu tun, ebnet dem Menschenbild das Kalifats den Weg und nachfolgend dem Kalifat gleich mit und um nichts anderes geht es beim „religionsfreundlichen“ Handeln des Deutschen Bundestags. Der beschneidungsfreundliche sprich schariafreundliche Deutsche Bundestag führt die Bürger zwischen Juli und November 2012 mal wieder herzhaft hinter die Fichte, wie man so sagt; berüchtigt islamrhetorisch.

    Mit dem auf (himmlische Verdammnis abwehrende) künftige genitale Jungenbeschädigung zielenden Gesetzentwurf ist die FGM mindestens Typ 1a und 4 der UN-Klassifikation eigentlich auch „gleichbehandelnd mit integriert“ – und wer das Kindeswohl so richtig islamfromm denkt, für den ist auch 1b (Klitoridektomie) ‚familiär-elternsorgend‘ und ‚religionsfreiheitlich-glaubenspraktisch‘, diesbezüglich um Gehorsam werbende Scheiche gibt es weltweit.

    Interessant und wichtig: Sami A. Aldeeb Abu-Salieh berichtet, dass die Ehefrau eines Unbeschnitenen sich islamrechtlich begründet trennen darf.

    Noch später zu Sufischeich Taha und seiner Mithilfe bei der islamischen Pro-FGM-Revolte im Sudan des Jahres 1945: the Circumcision-Revolution. Taha ist hoch geehrt in der deutschen Islamverharmloserszene bzw. Proislamistenszene, ferner bekanntlich beim Rechtsprofessor Abdullahi an-Na’im in den USA (Emory).

    Hier vorab ein Zitat von Dr. Gérard Zwang zur Untrennbarkeit von MGM und FGM, ich übersetze:

    Weibliche Beschneidung wird nie aufhören, solange es die männliche Beschneidung gibt. Wie erwarten Sie, einen afrikanischen Vater überzeugen zu können, seine Tochter unbeschnitten zu lassen, solange Sie es ihn bei seinem Sohn machen lassen?

    Female circumcision will never stop as long as male circumcision is going on. How do you expect to convince an African father to leave his daughter uncircumcised as long as you let him do it to his son?

    Mit solidarischen Grüßen
    Jacques

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    ::

    In Kürze vorab

    fatwa No. 45528
    Islam Q&A

    Für uns in der muslimischen Welt ist weibliche Genitalbeschneidung zuallererst eine Frage des Gehorsams dem Islam gegenüber, was bedeutet, im Einklang mit der Fitra zu handeln und die Sunna zu befolgen. Wir alle wissen um die [vielen] Bedeutungsebenen des Islam und dass alles in ihm in jeder Hinsicht gut sein muss, einschließlich der Gesundheitsfragen. Sollten uns auch heute die Vorteile noch nicht sichtbar sein, dann werden sie uns [eben] in Zukunft bekannt werden

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitrah and following the Sunnah which encourages it. We all know the dimensions of Islam, and that everything in it must be good in all aspects, including health aspects. If the benefits are not apparent now, they will become known in the future

    Die weibliche Beschneidung ist [uns Muslimen] nicht ohne Grund vorgeschrieben, vielmehr liegt ihr eine Weisheit zugrunde und sie bringt viele Vorteile mit sich.

    Female circumcision has not been prescribed for no reason, rather there is wisdom behind it and it brings many benefits.

    Etwas ausführlicher

    fatwa No. 45528

    Could you explain me what is the medical benefit of girl’s circumcision?

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory.

    There are reports in the Sunnah which indicate that circumcision for women is prescribed in Islam. In Madeenah there was a woman who circumcised women and the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said to her: “Do not go to the extreme in cutting; that is better for the woman and more liked by the husband.” Narrated by Abu Dawood (5271), classed as saheeh by Shaykh al-Albaani in Saheeh Abi Dawood.

    Female circumcision has not been prescribed for no reason, rather there is wisdom behind it and it brings many benefits.

    Mentioning some of these benefits, Dr. Haamid al-Ghawaabi says:

    The secretions of the labia minora accumulate in uncircumcised women and turn rancid, so they develop an unpleasant odour which may lead to infections of the vagina or urethra. I have seen many cases of sickness caused by the lack of circumcision.

    Circumcision reduces excessive sensitivity of the clitoris which may cause it to increase in size to 3 centimeters when aroused, which is very annoying to the husband, especially at the time of intercourse.

    Another benefit of circumcision is that it prevents stimulation of the clitoris which makes it grow large in such a manner that it causes pain.

    Circumcision prevents spasms of the clitoris which are a kind of inflammation.

    Circumcision reduces excessive sexual desire.

    Then Dr al-Ghawaabi refutes those who claim that female circumcision leads to frigidity by noting:

    Frigidity has many causes, and this claim is not based on any sound statistics comparing circumcised women with uncircumcised women, except in the case of Pharaonic circumcision which is where the clitoris is excised completely. This does in fact lead to frigidity but it is contrary to the kind of circumcision enjoined by the Prophet of mercy (peace and blessings of Allaah be upon him) when he said: “Do not destroy” i.e., do not uproot or excise. This alone is evidence that speaks for itself, because medicine at that time knew very little about this sensitive organ (the clitoris) and its nerves.

    From Liwa’ al-Islam magazine, issue 8 and 10; article entitled Khitaan al-Banaat (circumcision of girls).

    The female gynaecologist Sitt al-Banaat Khaalid says in an article entitled Khitaan al-Banaat Ru’yah Sihhiyyah (Female circumcision from a health point of view):

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitrah and following the Sunnah which encourages it. We all know the dimensions of Islam, and that everything in it must be good in all aspects, including health aspects. If the benefits are not apparent now, they will become known in the future, as has happened with regard to male circumcision – the world now knows its benefits and it has become widespread among all nations despite the opposition of some groups.

    Then she mentioned some of the health benefits of female circumcision and said:

    It takes away excessive libido from women

    It prevents unpleasant odours which result from foul secretions beneath the prepuce.

    It reduces the incidence of urinary tract infections

    It reduces the incidence of infections of the reproductive system.

    In the book on Traditions that affect the health of women and children, which was published by the World Health Organization in 1979 it says:

    With regard to the type of female circumcision which involves removal of the prepuce of the clitoris, which is similar to male circumcision, no harmful health effects have been noted.

    And Allaah knows best.
    Islam Q&A

    http://islamqa.info/en/ref/45528

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    130.
    Adawi, Abd-al-Rahman: Khitan al-banat. In: Abd-al-Raziq, Abu-Bakr: Al-khitan, ra’y al-din wal-‚ilm fi khitan al-awlad wal-banat, Cairo: Dar al-i’tisam 1989:97-8

    131.
    Arnus, Mahmud: Khitan al-banat. In: Abd-al-Raziq, Abu-Bakr: Al-khitan, ra’y al-din wal-‚ilm fi khitan al-awlad wal-banat, Cairo: Dar al-i’tisam 1989:93-4

    132.
    Salim, Muhammad Ibrahim: Khitan al-banat. In: Abd-al-Raziq, Abu-Bakr: Al-khitan, ra’y al-din wal-‚ilm fi khitan al-awlad wal-banat, Cairo: Dar al-i’tisam 1989:81-2

    136.
    Al-Ghawabi, Hamid: Khitan al-banat bayn al-tib wal-islam. In: Abd-al-Raziq, Abu-Bakr: Al-khitan, ra’y al-din wal-‚ilm fi khitan al-awlad wal-banat, Cairo: Dar al-i’tisam 1989:67-70

    142.
    (…) Taha, Mahmud Ahmad. Khitan al-inath bay al-tajrim wal-mashru’iyyah. Cairo: Dar-al-nahdah al-‚arabiyyah. 1995:70.

    143.
    Taha, Mahmud Ahmad. Khitan al-inath bay al-tajrim wal-mashru’iyyah. Cairo: Dar-al-nahdah al-‚arabiyyah. 1995:71.

    [ von Seite 168
    ab hier
    Seite 169 ]

    145.
    Shaltut, Mahmud …

    147.
    Hamrush, Ibrahim …

    150.
    Al-Labban, Muhammad Muhammad …

    159.
    Al-Banna, Muhammad …

    160.
    Khallaf …

    Male and Female Circumcision: Medical, Legal and Ethical Considerations in Legal Practice
    herausgegeben von George C. Denniston, Frederick Mansfield Hodges, Marilyn Fayre Milos

    http://books.google.de/books?id=ljZZ9ZvD_kQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    ::

    Al-Sukkari räumt der Frau sogar das Recht ein, eine Ehe mit einem Unbeschnittenen aufzulösen, denn die Vorhaut könnte Krankheiten begünstigen und Abscheu verursachen, was die Ziele der Ehe, Liebe und guten Einvernehmlichkeit des Ehepaars beeinträchtigen würde.

    Al-Sukkari grants the woman the right to dissolve a marriage if the husband is not circumcised, because the foreskin could be a vector of disease and cause disgust that would interfere with the goals of the marriage, love and good understanding between the couple.

    aus: Sami A. Aldeeb Abu-Salieh

    in: Rogaia Mustafa Abusharaf: Female Circumcision: Multicultural Perspectives (p 58)

    http://books.google.de/books?id=t2vMxOzujlQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ebendort, p 142-143, wird berichtet, dass der von Abdullahi an-Na’im usw. verehrte sudanesische SufischeichTaha 1945 für die so genannte Beschneidungsrevolution im Sudan mitverantwortlich war, nachdem eine Hebamme und Beschneiderin (aus Rufaa) zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe (in Hasaheisa) eingesperrt worden war. Die Circumcision Revolution habe patriotisch-antikolonialistische Orientierung gehabt … aber das hat, gegen die USA, den Pharao oder gegen Satan, die Islamische Revolution ja angeblich immer.

    The movement gradually developed into a popular uprising in that locality known as „the Circumcision Revolution.“

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    It could be legitimate to perform either male or female circumcision, as any other surgery, for specific, extremely rare, medical reasons on specific individuals. But to arbitrarily mutilate children, boys or girls, under the pretext that it is for their own good, shows an influence of cynicism and fanaticism.

    That is why there is no valid justification of the distinction made between male and female circumcision. Doctor Zwang goes further: „Female circumcision will never stop as long as male circumcision is going on. How do you expect to convince an African father to leave his daughter uncircumcised as long as you let him do it to his son?“ There is no alternative but to condemn the attitude of international and non-governmental organizations which dissociate one type of circumcision from the other, giving legitimacy to male circumcision in the process.

    Medicine and Law, Volume 13, Number 7-8: Pages 575-622,
    July 1994.

    To Mutilate in the Name of Jehovah or Allah:
    Legitimization of Male and Female Circumcision
    by

    Sami A. ALDEEB ABU-SAHLIEH

    Anm.: auch hier im Literaturverzeichnis finden sich, ohne vorangestellts al-, die Namen Labban, Ghawabi, Sukkari usw.

    http://www.cirp.org/library/cultural/aldeeb1/

    ::

  9. Machandelboom Says:

    … Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, Prof. Dr. med. Bernd Tillig …: Auch eine Narkose sei für Neugeborene mit besonderen Risiken behaftet. Selbst ein Mediziner, der eine Narkose vornehmen dürfte, müsste sie also aus seinem Ethos heraus ablehnen. Und Emla-Creme, die bei Beschneidungen zur örtlichen Betäubung mitunter verwendet werde, sei ungeeignet und habe lediglich eine „Alibifunktion“. Tillig kritisierte zudem, dass vor der Verabschiedung des Gesetzes viel zu kurz über dessen Inhalte diskutiert worden sei: „Wir mussten erleben, dass die meisten seriösen Stellungnahmen zu dem Beschneidungsgesetz überhaupt nicht beachtet wurden.“ Rechtssicherheit sei deshalb lediglich für die Beschneider eingeführt worden, nicht aber für die beschnittenen Kinder.

    „Eine Zirkumzision aus rituellen oder religiösen Gründen lehnen wir ab“, bekräftigte der Pressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. med. Ulrich Fegeler. Beschneidungen ohne therapeutischen Nutzen dürften frühestens nach Erreichen der notwendigen Einwilligungsfähigkeit der Betroffenen durchgeführt werden – nur so sei sichergestellt, dass der Betroffene sich der Tragweite dieser Entscheidung bewusst sei.

    Abschließend kündigte Tillig die Erstellung einer Konsensus-Leitlinie zu diesem Thema an, deren Inhalte zurzeit zusammen mit anderen Fachrichtungen diskutiert würden …

    von: Falk Osterloh
    aus: Beschneidungsgesetz: Ärzte halten an ihrer Kritik fest
    in: Dtsch Arztebl 2013; 110(51-52): A-2460 / B-2171 / C-2091

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/152542/Beschneidungsgesetz-Aerzte-halten-an-ihrer-Kritik-fest

  10. Machandelboom Says:

    +++

    Thema Kinderpenis – vorangestellt sei stets diese Warnung von ICGI:

    ACHTUNG: Bleiben Sie während aller medizinischen Untersuchungen bei ihrem Jungen. Einige Beschäftigte im Gesundheitsbereich könnten versuchen, gewaltsam seine Vorhaut zurückzuziehen. Sagen Sie vor jeder Untersuchung: “Bitte ziehen Sie seine Vorhaut nicht zurück.“

    CAUTION: Stay with your boy during all medical examinations. Some health-care professionals might forcibly retract his foreskin. Before every examination say, “Please, do not retract his foreskin.”

    http://www.icgi.org/information/penile-care-information/

    +++++

    Forist Sokrates (heute Heute, 04:40 Uhr) von Beschneidungsforum entdeckte im Schweizer Fernsehen und bringt wichtige Anmerkungen.

    Sicherlich ein wichtiger Film zum Top-Tabuthema Jungenbeschneidung.

    Wir dürfen allerdings fragen: warum dreijährig und nicht dreizehnjährig?

    Wann nämlich die Vorhaut eines Jungen ganz zurückziehbar sein sollte, sagt (Quelle s. u.) NOCIRC: This usually happens between early childhood and sometime after puberty.

    Aus Puls vom 18.09.2006, 12:00 Uhr
    Vorhautverengung – Cremes helfen oft genauso gut wie das Skalpell

    Löst sich nach dem dritten Lebensjahr bei Knaben die Vorhaut nicht altersentsprechend, kann das eine Behandlung erfordern. Die Operation und damit das teilweise oder gänzliche Entfernen der Vorhaut war früher die gängige Behandlungs-Methode. Das ist heutzutage jedoch durch den Einsatz von Hormonsalben meistens unnötig.

    http://www.srf.ch/player/video?id=b4348abb-6d07-4910-96a0-936e924c5597

    +++++

    Schweizer Fernsehen (2006): „Vorhautverengung – Cremes helfen oft genauso gut wie das Skalpell“

    Ich bin durch Zufall auf einen interessanten und gelungenen Bericht des Gesundheitsmagazins Puls des Schweizer Fernsehens gestoßen:

    http://www.srf.ch/player/video?id=b4348a…a0-936e924c5597

    In diesem Bericht wird die konservative Therapie der Phimose mittels Corticosteroidhaltiger Salben vorgestellt – am Beispiel des Sohnes im Grundschulalter eines Lichtensteiner Kinderarztes.

    Es wird auch – sozusagen als Kontrastprogramm – in deutlichen Bildern eine (teilweise?) Beschneidung bei einem anderen Jungen gezeigt, bei dem die Operation angeblich dringend notwendig gewesen sei.

    Leider wird nicht erwähnt, ob der Junge irgendwelche Probleme hatte, die eine Behandlung erforderlich machten, oder ob einfach nur wie so oft an einer symptomfreien, physiologischen Phimose „litt“, wie sie in seinem Alter normal ist.

    Indirekt geht der Bericht auch auf die möglichen psychischen Negativfolgen der Beschneidung ein.

    Sokrates

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=3689&s=0ccca5c5aee10510fdcf18453889f7a7907293e3

    +++

    CIRCUMCISION DECISION-MAKER
    Your first stop in making a circumcision decision

    http://www.icgi.org/birth_care_providers.htm

    +++

    ANSWERS TO YOUR QUESTIONS ABOUT PREMATURE (FORCIBLY) RETRACTION OF YOUR YOUNG SON’S FORESKIN

    The foreskin becomes retractable when its inside fold separates from the glans and its opening widens. This usually happens between early childhood and sometime after puberty.

    Parents can also file a complaint against the doctor

    Please report all incidents of premature retraction to NOCIRC.

    NOCIRC

    http://www.nocirc.org/publish/6pam.pdf

    +++

  11. USA & Afrika Says:

    Gebändigte Sexualität macht global gehorsam,
    Kinder als Rohstofflager,
    Diamanten gegen Glasperlen tauschen wie früher,
    der Weiße Mann darf die Schwarzen für doof halten,
    AAP darf Afrikaner verstümmeln im „Kampf gegen AIDS“:

    SWAZIS AND AMERICANS IN PARTNERSHIP TO FIGHT HIV/AIDS

    SOKA UNCOBE
    SOKA UNKOBE

    „Beschneiden und Besiegen!“ auf siSwati

    „Soka Uncobe“ is a phrase which means „circumcise and conquer“ in siSwati

    http://www.k4health.org/sites/default/files/A%20System%20for%20Collection%20of%20MC%20Service%20Data.pdf

    http://www.k4health.org/

    Mehr Esoterik für
    Uganda
    MC = Zirkumzision (male circumcision)
    SMC = „sichere Zirkumzision“

    http://www.k4health.org/toolkits/uganda-male-circumcision-communication/national-safe-male-circumscion-policy

    The Uganda People’s Defense Forces have received Mobile Male circumcision equipment worth 763,000 dollars, about 1.7 billion shillings from the US mission in Uganda.
    The equipment which included seven vehicles was handed to General Aronda Nyakairima, Uganda’s Chief of Defense Forces by Ambassador Jerry Lanier the US envoy to Uganda, at the 1st infantry barracks at Kakiri.

    Mehr Sexualmagie für
    Tansania

    http://www.k4health.org/blog/post/mining-data-exhaust-extracting-behavior-change-evidence-text-messages-male-circumcision

    Mehr Hokuspokus für
    Swaziland

    http://www.k4health.org/toolkits/swaziland-hiv-prevention/costing-male-circumcision-swaziland-and-implications-cost

    So ein Schwachsinn mit den sechzig Prozent!!! Schon mal russisch Roulette gespielt … jede Woche bis jeden Tag neu gespielt …

    Was K4Health uns verschweigt: die beschnittenen Männer halten sich für immun und boykottieren das Kondom – oder die im Laufe der Jahre nachlassende penile Sensitivität lässt ihnen den Sex mit Kondom fast unerträglich fühllos erscheinen …

    It has been proven that male circumcision reduces the probability of transmission from HIV positive females to HIV negative males by 60%

    http://www.k4health.org/toolkits/swaziland-hiv-prevention/male-circumcision

    July 15, 2011 the Swaziland Ministry of Health and Social welfare in collaboration with the U.S. Embassy in Swaziland and PEPFAR (the President’s Emergency Plan for AIDS Relief), launched the Soka Uncobe male circumcision campaign. Soka Uncobe, which means „circumcise and conquer“ in siSwati, is part of the National Strategic framework on HIV/AIDS.

    More than 28 000 Swazi men and boys have been circumcised. According to the Ministry of Health in Swaziland, medical male circumcision has been proven to reduce the risk of acquiring HIV by over 60%.




    JOSEPH4GI = science-based information.
    The Angry Intactivist brings light into darkness:

    Though they tried and tried, the much hyped Soka Unkobe program failed in Swaziland, where approximately 34,000 out of the expected 200,000 men (about 17%) were circumcised. Rather than abandon the strategy to mutilate the genitals of the men of Swaziland, American organizers are trying to figure out „what went wrong.“ …

    In Botswana, programs are also failing to convince men to cut off part of their genitals. One program circumcised only 685 out of an intended 10,000. In another program, promoters convinced only 360 out of 2560 men (approx. 14%) to get circumcised. Here too, promoters are dumbfounded and can’t find the right people to blame. It couldn’t possibly have anything to do with the fact that they’re trying to convince men to undergo permanently altering surgery on their genitals, could it? …

    In Kenya, Homabay district, only 11,000 men have been circumcised out of the estimated 42,000 since September 2008 when the program was initiated. Here too, circumcision uptake has been low, so coordinators are targeting children who are neither at risk for HIV, nor putting others at risk, not to mention the ethical dilemma of forcibly cutting off part of the genitals of healthy, non-consenting individuals. (So much for „Voluntary Medical Male Circumcision.“) …

    80% of America’s male population is circumcised from birth, yet AIDS rates in some US Cities rival hotspots in Africa. In some parts of the U.S., they’re actually higher than those in sub-Saharan Africa. …

    http://joseph4gi.blogspot.de/2013/06/pepfar-to-blow-millions-on-prepex.html

    Studies show that circumcision is next to worthless in the fight against HIV. Actually, it’s proving to be less than worthless, as it’s leading men to believe that they don’t have to wear condoms, making the situation worse. The Soka Uncobe campaign was the biggest blunder for the Swazi Ministry of Health because it sent the message that „Circumcise and Conquer“ meant once you were circumcised you „conquered“ HIV, and you could „conquer“ all the women you want.

    Circumcision gives men an excuse to be complacent with condoms, which, even if „studies“ were correct, outperforms circumcision. And now they want to make circumcision for all the men compulsory?

    joseph4gi.blogspot

    http://joseph4gi.blogspot.de/2011/06/swaziland-compulsory-circumcision-law.html

  12. Bragalou Says:

    Elternrecht und Kindeswohl

    Dabei stellt Satz 1 von Art. 6 Abs. 2 GG das Elternrecht ausdrücklich unter den besonderen Schutz der Verfassung. Ausschlaggebend für diese weit reichende Grundsatzentscheidung des Verfassungsgebers ist die Erkenntnis, dass „in aller Regel Eltern das Wohl des Kindes mehr am Herzen liegt als irgendeiner anderen Person oder Institution“ (BVerfGE 59, 360 ; 61, 358 ).

    Wesentlichen Einfluss auf die Interpretation des Inhalts von Art. 6 Abs. 2 GG hat jedoch das Kindeswohl. Dies befremdet zunächst, ist doch vom Kindeswohl in der Verfassung nicht ausdrücklich die Rede. Dies bedeutet aber nicht, dass es keine Rolle spielt. Im Gegenteil: Das Kindeswohl steht nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts im Zentrum aller verfassungsrechtlichen Überlegungen im vorliegenden Problembereich. Dies ergibt sich daraus, dass das Elterngrundrecht sich von nahezu allen anderen Grundrechten durch seinen Pflichtgehalt („zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“) unterscheidet (Böckenförde 1980, 68). Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG enthält damit zwar ein Recht der Eltern, jedoch nicht primär ein eigenes, sondern eines um den Schutz des Kindes willen (Jestaedt 1995, Rn. 5). Es vermittelt daher keinen „ungebundenen Machtanspruch (der Eltern) gegenüber ihren Kindern“ (BVerfGE 72, 155 ), sondern die „verfassungsrechtliche Gewährleistung des Elternrechts gilt in erster Linie dem Schutz des Kindes“ (BVerfGE 61, 358 ).

    Es zeigt sich damit, dass das Grundgesetz zwar nicht explizit dem Wohle des Kindes Verfassungsrang einräumt, das Kindeswohl ihn jedoch gleichwohl innehat (Böckenförde 1980, 65). So sieht beispielsweise das Bundesverfassungsgericht das Kindeswohl (unter anderem) in der Formulierung zum staatlichen Wächteramt (Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG) verankert (BVerfG, EuGRZ 1998, 612 ). Der verfassungsrechtliche Schutz des Kindeswohls offenbart sich zudem darin, dass das Kind selbst Träger von Grundrechten ist, denn es ist nicht nur Inhaber des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts und hat damit „selbst einen Anspruch auf den Schutz des Staates“ (BVerfGE 24, 119 ). Das Kind hat nach Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG auch das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Schließlich ist – wie bereits erwähnt – das Verhältnis von Art. 6 Abs. 1 GG zu Art. 6 Abs. 2 GG maßgeblich.

    Wenn das Kindeswohl vor allem in Art. 6 Abs. 2 GG sowie in Art. 1 Abs. 1 und 2 GG verankert ist und der Familienschutz hinter der spezielleren Regelung des Elterngrundrechts zurücktritt, dann ist das Kindeswohl auch vorrangig vor dem Familienschutz.

    Im Hinblick auf die „Definition“ des Kindeswohls, das auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten vielfach nur die „am wenigsten schädliche Alternative“ (Goldstein/Freud/Solnit, 1978) sein kann, sei – gerade im Hinblick auf die Wahrnehmung des staatlichen Wächteramts – lediglich ein Aspekt hervorgehoben: die Notwendigkeit, dem Faktor Zeit hinreichend Rechnung zu tragen (Heilmann, 1998). Jegliche staatliche Maßnahme im kindschaftsrechtlichen Bereich hat die Besonderheiten des kindlichen Zeitempfindens zu berücksichtigen, sodass auch die für einen Erwachsenen als relativ kurz erscheinenden Zeiträume für ein Kind schon sehr erheblich sein können. Demnach sind die in Ausübung des staatlichen Wächteramts zu treffenden Entscheidungen – sei es im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, sei es im justiziellen Bereich – in Zeiträumen zu treffen, die diesem Umstand hinreichend Rechnung tragen. Nur so werden unnötige Nachteile für das Kind vermieden.

    Das staatliche Wächteramt

    Im Zusammenhang mit der Wahrnehmung des Elternrechts überträgt die Verfassung der staatlichen Gemeinschaft in Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG ein staatliches Wächteramt. Dies geschieht aufgrund des besonderen Schutzbedürfnisses des Kindes (BVerfGE 24, 119 ), mithin zur Wahrung des verfassungsrechtlich verankerten Kindeswohls (Erichsen 1985, 49). Dabei ist „staatliche Gemeinschaft“ in diesem Sinne im jeweiligen Kompetenzbereich Bund, Land oder Stadt/Kreis/Gemeinde einerseits und Legislative, Exekutive (insbesondere das Jugendamt) und Judikative (insbesondere das Familiengericht) andererseits.

    In welchem Umfang kann sich der Staat aber zur Erfüllung der ihm verfassungsrechtlich übertragenen Aufgaben auch Privater, beispielsweise freier Träger, im Sinne von §§ 3 Abs. 2 S. 1, 75 SGB VIII bedienen?

    Bereits der Wortlaut von Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG spricht gegen eine (vollständige) Übertragbarkeit von Aufgaben, da die Norm sich ausschließlich an den Staat wendet. Danach können Private begrifflich nicht Träger des staatlichen Wächteramts sein. Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG befindet sich zudem im so genannten Grundrechtskatalog. Damit ist grundsätzlich nur jegliche staatliche Gewalt an diese Regelung gebunden (vgl. Art. 1 Abs. 3 GG). Festzuhalten bleibt damit, dass letztlich die staatliche Gemeinschaft – und nicht Private – für die Wahrnehmung des staatlichen Wächteramts verantwortlich ist und bleibt. Der Staat kann sich mithin keineswegs seiner Pflicht zur Ausübung des staatlichen Wächteramts durch Übertragung von Aufgaben auf freie Träger gänzlich entledigen.

    Die Gesamtverantwortung zur Wahrnehmung des staatlichen Wächteramts – und damit auch für die Jugendhilfe – bleibt beim Staat (BVerfGE 22, 180 ). Er muss folglich aufgrund seiner verfassungsrechtlichen Verpflichtung in allen Fällen einer Aufgabenwahrnehmung durch Private (beispielsweise freie Träger) sicherstellen, dass er in der Lage ist, gegenüber diesen die Pflichten durchzusetzen, denen er selbst in Ausübung des Wächteramts von Verfassungs wegen genügen muss (Jestaedt 1995, Rn. 182). Aus diesem Grunde hat er eine Überwachungs- und Kontrollfunktion (Heilmann 2000). Hierzu gehört es auch, dass die freien Träger dem Staat die Wahrnehmung seiner Überwachungspflicht durch das Zur-Verfügung-Stellen von Informationen ermöglichen. Es ist in diesem Zusammenhang aber auch zu berücksichtigen, dass sich die Pflicht des Staats zum Einschreiten jedenfalls so lange nicht aktualisiert, wie das Notwendige von anderer Seite getan wird. Der Umfang von Überwachung und Kontrolle hängt damit vom Einzelfall ab, doch ist ein Mindestmaß unabdingbar, um auch über den Umfang und die Art eigener (staatlicher) Aufgabenwahrnehmung befinden zu können (Heilmann 2000).

    Das staatliche Wächteramt dient der Verhütung von Verletzungen des Kindeswohls (vgl. BVerfGE 10, 59 ). Das Kindeswohl ist damit die Richtschnur für den Auftrag des Staats aus Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG (vgl. BVerfGE 24, 119 ). Können Beeinträchtigungen des Kindeswohls jedoch nur gegen den Willen der Eltern abgewehrt werden, stellte sich die Frage, inwieweit das Elternrecht aus Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG staatlichen Eingriffen in das Eltern-Kind-Verhältnis Grenzen setzt.

    Die Antwort enthält zum einen Art. 6 Abs. 3 GG. Danach darf ein Kind gegen den Willen der Eltern von diesen nur getrennt werden, wenn diese versagen oder die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen. Diese Regelung bestätigt, dass es bei der Ausübung des staatlichen Wächteramts, insbesondere bei der Trennung von Eltern und Kind, nicht darum gehen kann, eine bessere oder optimale Erziehung für das Kind zu gewährleisten, sondern darum, das Kind vor Schaden zu bewahren (Böckenförde 1980, 76). Die von der Verfassung geforderte gesetzliche Grundlage findet sich dabei in erster Linie in §§ 1666, 1666a BGB sowie in §§ 42, 43 SGB VIII.

    Zum anderen findet sich die Antwort auf die Frage nach den Grenzen für Eingriffe in das Elternrecht im „Grundsatz der Verhältnismäßigkeit“. Dieser wird in der jugendhilferechtlichen Diskussion häufig fehlinterpretiert und ausschließlich in dem Sinne verstanden, der Staat müsse immer das mildeste Mittel anwenden, d. h. die Hilfe sei immer vorrangig vor dem Eingriff in das Elternrecht, beispielsweise der Herausnahme des Kindes. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit besagt jedoch, dass jeder staatliche Eingriff in Grundrechte – hier das Elterngrundrecht aus Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG – geeignet (zur Verfolgung des intendierten Zwecks), erforderlich (d. h. nicht mit milderem Mittel gleichermaßen effektiv) und verhältnismäßig im engeren Sinn (d. h. zumutbar) sein muss (Jarass/Pieroth 1995, Art. 20 Rn. 58 ff.). Ihm ist damit zunächst der grundsätzliche – nicht generelle! (Heilmann 2000) – Vorrang der Hilfe vor dem Eingriff zu entnehmen. Dieser lässt sich im Übrigen auch daraus herleiten, dass die Verfassung die Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt (Art. 6 Abs. 1 GG). Entsprechend ist ein vorrangiges Ziel auch der Erhalt der Funktionsfähigkeit der Familie, was auf der Erwägung beruht, dass ein Kind in der Familie grundsätzlich am besten aufgehoben ist und ihm dort in der Regel alles zuteil wird, was es für sein Wohl benötigt (BVerfGE 52, 214 ).

    aus: BLJA Mitteilungsblatt 1/2002
    Wann muss das Jugendamt eingreifen?
    Eine Behörde zwischen Elternrecht und Kindeswohl

    http://www.blja.bayern.de/textoffice/fachbeitraege/Waechteramt0102.html

  13. Together We Can Stop EIMC Says:

    Der Mythos Beschneidung gegen AIDS geht auch 2014 weiter. Wissenschaftlich gebotene Redlichkeit war gestern, jetzt darf der Weiße Mann den Schwarzen Mann wieder mit allerlei Zaubertricks betrügen. MMC ist die Medizinische Beschneidung (medical male circumcision) sprich Sinnlos-Verstümmelung, EIMC ist Säuglingsbeschneidung (early infant male circumcision) oder vielmehr Neugeborenenverstümmelung. Wie aber die gutmütigen Mütter in Swasiland noch besser über den Tisch ziehen?

    EIMC provides an opportunity to dramatically reduce the incidence of HIV in a safe and cost-effective way (WHO 2010). … Therefore, detailed information and culturally sensitive education materials on early infant circumcision should be distributed.

    aus: Early infant male circumcision for human immunodeficiency virus prevention: knowledge and attitudes of women attending a rural hospital in Swaziland, Southern Africa

    von: Prudence Jarretta, Merav Klinerb & John Walley
    online: 24.06.2014

    http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17290376.2014.929530#.U7B2FNJ_vgI

    http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/17290376.2014.929530#.U7B36tJ_vgJ

  14. Machandelboom Says:

    MOGiS. MOGiS schon wieder.

    ::
    Der zur Grundrechtswidrigkeit und Menschenrechtswidrigkeit des Islamischen Rechts (Scharia; Fiqh) schweigende Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS äußerte sich gestern zu Jungenbeschneidungsfreundin und überhaupt Schariafreundin Aydan Özoguz:

    Integration auf dem Rücken der Kinderrechte?

    Am Mittwoch, dem 29. Oktober 2014, legte die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoguz (SPD), dem Bundestag den 10. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor.

    Unter anderem nahm sie darin auch Stellung zum Ende 2012 in Kraft getretenen Beschneidungserlaubnisparagraphen 1631d BGB, der Vorhautamputationen ohne medizinische Indikation an minderjährigen Jungen aus jeglichem Grunde dem Erziehungsrecht der Eltern unterstellt hat.

    „Die Beauftragte begrüßt den Gesetzestext ausdrücklich. Sie sieht einen wesentlichen Mehrwert der gesetzlichen Regelung in der Beendigung der Verunsicherung durch die Herbeiführung der notwendigen Rechtssicherheit.

    Die Beauftragte bewertet das Gesetz darüber hinaus als deutliches Bekenntnis der Bundesregierung zur Zugehörigkeit von Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens zu Deutschland sowie zu dem Recht auf freie Religionsausübung. Die positiven Reaktionen der Juden und Muslime auf die nun geschaffene Rechtssicherheit versteht sie insoweit als ein wichtiges Signal.“

    (…) Interessant ist hierbei, dass das Gesetz bei den dafür relevanten Kriterien keine Verbesserung, sondern gar Verschlechterungen mit sich bringt: so war die Einhaltung der Regeln der ärztlichen Kunst bei Operationen schon immer bindend, Ausnahmen davon gab es nicht.

    Diese wurden erst mit dem § 1631d BGB eingeführt, der nun auch explizit die Ausführung einer chirurgischen Amputation eines Körperteils durch Nichtmediziner erlaubt. Wie die im Gesetz geforderte vergleichbare Befähigung in diesem Falle auszusehen hat, bleibt im Dunkeln.

    (…) Es bleibt unverständlich, wie die Bundesbeauftragte das Gesetz begrüßen kann, wenn keine Maßnahmen erkennbar sind, die die von Fachärzten [warum fehlen Namen?] genannten Bedenken [bitte? nur Bedenken, kein klares Nein?] und das dokumentierte Leid von Jungen [falsch, das wächst sich nicht aus, das lebenlange Leid] ausräumen könnten. Es dürfte Frau Özoguz bekannt sein, dass der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte bereits mehrfach in Pressemitteilungen auf die unverändert hohen Komplikationsraten hinwies.

    [Leider verfehlt der auf Komplikationen hinweisende Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS das Thema männliche Genitalverstümmelung und sagt an dieser Stelle nicht, dass die Zirkumzision mit der Klitorisamputation FGM Typ Ib zu vergleichen ist und dem männlichen Menschen 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Meissner, Pacini, Vater-Pacini und Merkel amputiert, die Klitoris hat davon 8.000]

    (…) [MOGiS dünn zur lebenslangen Zerstörung sensitiver Empfindungsfähigkeit, die man lateinkundig fremdwortfein nicht Kaputtmachen oder Zerstörung, sondern „Limitierung“ zu nennen beliebt]

    Ein eklatantes [Wie bitte? Hundertprozentiges Kaputtmachen von Gefurchtem Band und meistens auch Frenularem Delta sowie Frenulum ist für MOGiS nur irgendwie sehr hoch, „eklatant“?] Risiko [Thema verfehlt] hingegen besteht für den betroffenen Jungen: auf Schmerzen, schwere Loyalitätskonflikte, Störungen in der psychosozialen Entwicklung, auf noch über die Amputation der Vorhaut hinaus gehende Schädigungen und Verletzungen, Traumata und lebenslange Limitierung sexuellen Erlebens.

    [Ndiyindoda, jetzt wird es genitalautonom, Deutschlands Jungen sollen ganz offensichtlich in ihr Verstümmeltwerden einwilligen dürfen und dem Aushandeln von Altersgrenzen steht aus Sicht von MOGiS offensichtlich immer noch nichts nichts im Weg, was mit Karl-Peter Ringel und Tatjana Hörnle freilich bedeuten muss, dass auch Deutschlands Mädchen allesamt sagen dürfen: ‚Ngaitana. Ich will beschnitten werden‘. Warum fordert MOGiS denn nicht für Mädchen und Jungen die Null-Toleranz-Grenze mit einem unzweideutigen ‚Keine Beschneidung unter achtzehn!‘?]

    (…) nicht hingegen die betroffenen Kinder. Laut Gesetzestext muss deren Wille nicht beachtet, sondern sich nur mit ihm auseinandergesetzt werden – und das auch nur, wenn das Kind bereits in der Lage ist, diesen überhaupt hinreichend zu äußern [Schwachsinn, ein Minderjähriger kann die lebenslangen negativen sexuellen Beschneidungsfolgen nicht überblicken und ist daher in seine FGM oder MGM nicht einwilligungsfähig]. In der Praxis bedeutet dies, dass auch ein klares Veto des Kindes der Operation nicht zwingend im Wege steht, solange die Eltern dieses zur Kenntnis nehmen und das Kind daraufhin „überstimmen“. All dies lässt den betroffenen Jungen völlig schutz- und rechtlos zurück.

    (…) Da es sich um einen irreversiblen Eingriff in die Intimspäre des Menschen mit lebenslangen erheblichen Auswirkungen auf seine Sexualität handelt, verletzt er den Kern der Menschenwürde und die UN-Kinderrechtskonvention.

    [Aha, die „Auswirkungen“ bleiben „lebenslang“ bestehen. Aber wie sind sie denn bitte? Mit positiven oder negativen „erheblichen Auswirkungen“? MOGiS weicht ausgechnet hier, kinderrechtlich unakzeptabel, einfach aus.]

    http://beschneidung.die-betroffenen.de/blog/Lagebericht-Integration/

    ::
    ::
    Önder Özgeday meint es sicherlich jedenfalls hoffentlich gut und klagt:

    „Grundrechte, Menschenrechte beschließen, aber sie einfach für einige Kinder nicht gewähren!“

    [Schon recht Herr Özgeday, aber dann lassen wir mit Karl-Peter Ringel und Tatjana Hörnle doch einfach auch die Mädchen beschneiden, dann sind alle Kinder gleichbehandelt und ist keine Kindergruppe benachteiligt???]

    [Önder Özgeday stellt die richtige, wichtige Frage, lässt sie aber leider unbeantwortet: ]

    (…) Es heißt oft, Moslems und Juden sollten die Frage von männlicher Genitalverstümmelung unter sich klären. Ist meine körperliche Unversehrtheit in diesem Land also weniger wert, weil ich türkischer Herkunft bin?

    Dann sind meine Grundrechte also Privatsache des Kulturkreises, aus dem ich stamme, bestenfalls ein Zufallsprodukt – und ihre mögliche Verletzung ein Kollateralschaden „gelungener Integration?“

    [Auch Önder Özgeday fordert am gestrigen 30.10.2014 leider nicht: ‚Keine Beschneidung unter 18‘. Eine weitere Chance wurde verpasst.]

    http://beschneidung.die-betroffenen.de/blog/Lagebericht-Integration/

    ::
    ::
    Vor zwei Jahren war Önder Özgeday durchaus eindeutiger, auch wenn man, um nicht erst über genitale Mündigkeit zu diskutieren, die explizite Nennung von achtzehn Jahren bestehen muss, zumal wenn man auf einer Homepage (Erol Özkara. Für Neukölln im Abgeordnetenhaus) kommentiert, deren Besitzer gerade das Jungenbeschneidungsalter von 14 Jahren gefordert hat:

    Jeder, der sich im Erwachsenenalter beschneiden lassen möchte, darf dies gerne tun.

    http://www.erol-oezkaraca.de/2012/10/beschneidung-teil-3/

    Ganz schlimm dort, enttäuschenderweise, ausgerechnet der gut informierte Stefan Schritt (Zirkumpendium), der ohne Not nach etwas Einzelfallbetrachtung und Beratungsgequatsche auch vierzehnjährige oder sechzehnjährige (männliche) Minderjährige in ihre Genitalverstümmelung einwilligen lassen wollte:

    „Ob das mit 14 schon der Fall sein kann, hängt stark vom Druck der Familie auf den Jugendlichen ab, ist aber in Anbetracht der Religions- und Strafmündigkeit mit ebenfalls 14 Jahren als Mindestalter vertretbar, auch wenn 16/18 analog zu Schönheitsoperationen etc. sicherlich besser wäre.“

    Stefan Schritt hätte, ein vergleichbares sensitives Zerstören am weiblichen Körper verteidigend, damals eigentlich auch für das vierzehnjährige oder sechzehnjährige Mädchen das Recht auf eine FGM Typ Ib (Klitorisamputation) fordern müssen. Gut dass er das nicht getan hat, aber jetzt muss die Null-Toleranz-Grenze klar werden: Keine Genitalbeschneidung (FGM oder MGM) unter achtzehn Jahren.

    Schlimm war Erol Özkara 2012, „Zustimmung des Betroffenen (eventuell ab 14 Jahren orientiert an der Religionsmündigkeit).“, bei dem Özgeday und Schritt kommentierten, allerdings blieb Özkara ja ganz im Rahmen des grundgesetzwidrigen Alternativentwurfs des Bundestags.

    http://www.erol-oezkaraca.de/2012/10/beschneidung-teil-3/

    ::

  15. Jacques Auvergne Says:

    Genital Autonomy 2015 Myths and Multiple Standards

    For two days, on May 8th and 9th, professionals, survivors and activists of different genders and from 11 countries met in Frankfurt am Main for the first “Genital Autonomy” conference in Germany to discuss in depth various aspects of genital surgery and the genital integrity and autonomy of boys, girls and intersex people, and to establish new networks.

    Speakers and participants from Germany, Austria, Switzerland, Denmark, France, Great Britain, Finland, Turkey, the USA, Canada and Iran exchanged their views on “Genital Autonomy: Myths and Multiple Standards” on May 8th and 9th at the Haus der Jugend in Frankfurt. …

    The undisputed highlight of the conference was the presentation of Mina Ahadi (Central Council of Ex-Muslims), though. Her dedicated advocacy for the genital integrity of boys and girls in cultural groups influenced by Islam and her courageous work in general were celebrated with standing ovations.

    (see: Press release about “Genital Autonomy 2015″)

    https://intaktiv.de/wp-content/uploads/2015/05/PM-intaktiv_GA-Konferenz_eng-12-05-2015.pdf

    http://intaktiv.de/pr-genital-autonomy-2015/

    intaktiv: „Unumstrittener Höhepunkt der Konferenz war jedoch der Vortrag von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), die für ihr engagiertes Auftreten für die genitale Unversehrtheit von Mädchen und Jungen im muslimisch geprägten Kulturkreis und ihre mutige Arbeit im Allgemeinen mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.“

    Schluss mit der Kinderbeschneidung – auch in islamisch geprägten Ländern
    Von Mina Ahadi

    https://schariagegner.wordpress.com/2015/05/12/genital-autonomy-keine-medizinisch-nicht-unbedingt-erforderliche-genitaloperation-unter-achtzehn-jahren/

  16. Pelikan Says:

    Islam ist Schariagesetz, Beschneidung ist Scharia

    Weguer als einer von den Islambeschönigern von Beschneidungsforum schon wieder! Sie lechzen danach, auf den angeblich islamreformerisch bzw. islamliberal denkenden AHmad ManSour (18.07.2012, man beachte das Datum) hereinzufallen und leugnen die absolute religiöse Pflicht (wadschib, farD) zur Jungenbeschneidung des hanbalitischen und des schafiitischen MaDHhab.

    Auch bei Zwölferschiiten kann die CHatna (CHitân) nicht diskutiert werden. Als religionsrechtlich definierte sogenannte Sunna muakkada kommt den anderen beiden sunnitischen Rechtsschulen die männliche Beschneidung (MGM) einer (wie alles menschliche Handeln prekär heilssichernden) Religionspflicht gleich.

    „Die Pflicht zur Beschneidung wird im Koran nicht erwähnt. Und selbst die muslimischen Gelehrten sind sich über die Notwendigkeit des Eingriffs nicht einig.“

    Bemerkenswerterweise wirft, ausnahmsweise und warum auch immer, noch nicht einmal Userin MaGHrebprincessa Nebel, sondern kennt die betonharte Mauer der von Allah geschaffenen Scharia und der menschlichen Schariapraxis Fiqh, deren Infragestellen lebensgefährlich ist. Die schariatreue MaGHrebprincessa über die tausendjährige Macht der Ulamâ (Sg. Âlim) bzw. Ayatollahs, der sunnitischen bzw. schiitischen Schariagelehrten:

    „Ich möchte dir [Weguer] ungern die Freude / Hoffnung nehmen, aber ein paar Aussagen [wie die von AHmad ManSour am 18.07.2012] werden da nicht ausreichen. Da müssten deutlich mehr Stimmen erhoben werden, um wirklich etwas zu erreichen. So manchem Muslim droht die Todesstrafe wegen Glaubensabfall. Solange die Gelehrten nicht hinter solchen Aussagen stehen, ist jegliche Aussage dieser Art äußerst lebensgefährlich. Es müssen mehrere Gelehrte diese Aussage als gültig erklären, damit überhaupt ein Umdenken der Anhänger anfängt und damit einen Dialog möglich macht. In Europa kannst du als Muslim sagen was du willst, solange deine Familie auch hier lebt, ansonsten gefährdet man mit solchen Äußerungen das Leben der Familie.“

    Vom Totalitarismus des dîn (Lebensführung und Gesellschaftsgestaltung) nach Koran und Sunna distanziert sich auch MaGHrebprincessa nicht.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6414-Ahmad-Mansour-zur-Beschneidung-im-Islam/?postID=46209#post46209

  17. Machandelboom Says:

    [Endlich, ein Einziger blickt durch. Götz am 02.02.2016 um 19:00 Uhr]

    Noch was zu MaGHrebPrincessa: Dein Logo „terrorism has no religion“ gefällt mir nicht. Terroristen haben sehr wohl eine Religion. Es gibt aber sicher auch Terroristen ohne Religion. Mit dem argumentativen Trick, wenn er Terrorist ist, kann er kein „wahrer“ Muslim, Christ etc. sein, lügst Du Dir und anderen in die Tasche.

    [Götz kenntnisreich am 04.02.2016, Hickhack hatte geschrieben: das Kopftuch dient schließlich dazu die Frauen vor den unkontrollierbaren Trieben der Männer zu schützen]

    Der Islam geht nicht von den Interessen der Frau aus. Das Kopftuch soll auch nicht die Frau schützen, sondern den Mann. Dieser soll nicht durch den Anblick von Frauenhaaren in Versuchung geführt werden.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/5578-Das-Kopftuch-im-Klassenzimmer/?postID=46941#post46941

    [Na, ob sich das Kartell der Meinungsmacher von Beschneidungsforum nun endlich dazu durchringen kann, die stets totalitäre und insbesondere frauenfeindliche Scharia doof zu finden?]

  18. Dwarslöper Says:

    März 2016

    http://saekulares.nrw/2016/03/

    Frühjahrstreffen der säkularen Verbände in Köln

    antheus 18.03.2016

    Im Schatten des Domes versammelten sich Delegierte verschiedener säkularer Verbände aus ganz Nordrhein-Westfalen, um gemeinsam das Säkulare NetzWerk NRW (SNW) zu gründen und eine neue Religionspolitik für das Land zu fordern. Unter der Gesprächsleitung von Ingrid-Matthäus-Maier (ehem. MdB) diskutierten der Humanistische Verband (HVD), die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), der IBKA sowie Mitglieder zahlreicher kleinerer säkularer Organisationen. Hinzu kamen Vertreter*innen von SPD, Grünen, FDP und Linken.

    Konsens war, dass das Verhältnis Kirche – Staat in NRW dringend auf den Prüfstand gehört.

    Problemfelder sind etwa der Bildungsbereich, die Landesverfassung sowie ein aufgeklärtes, säkulares Leitbild für die Flüchtlingsintegration. Das SNW möchte über Verbands- und Parteigrenzen hinweg säkulare Anliegen bündeln, von denen viele längst in der Bevölkerung mehrheitsfähig sind.

    Erstaunlicherweise scheint die Politik säkulare Menschen als Wählergruppe noch nicht entdeckt zu haben. Auch die Interessen konfessionsfreier und nichtreligiöser Frauen und Männer finden – anders als die bestens organisierten Interessen der Religionsgemeinschaften – kaum Berücksichtigung. Das SNW strebt nach gleichem Recht und gleichen Chancen für alle Menschen in NRW unabhängig von ihrer Religions- oder Konfessionszugehörigkeit.

    http://saekulares.nrw/2016/03/18/fruehjahrstreffen-der-saekularen-verbaende-in-koeln/

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    Koordinierungsteam für die weitere Vernetzung gewählt

    antheus 18.03.2016

    vorne: Hans-Peter Keul, Eva Creutz, Fatos Aytulun

    hinten: Werner Hager, Johannes Schwill, Wally Röhrig, Burkhard Wepner

    Das Koordinierungsteam ist erreichbar unter info (ät) saekulares.nrw

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    LaizistInnen in der LINKEN. NRW29. FEBRUAR 201619:07

    Säkulares Netzwerk Nordrhein-Westfalen (SNW)

    Der Sprecherrat dieser LAG wird auch am ersten Treffen des neuen „Säkularen Netzwerks Nordrhein-Westfalen (SNW)“ am 13. März in Köln teilnehmen.

    Die Absicht der Zusammenkunft ist, eine Vernetzungsstruktur zu schaffen, die zukünftig alle säkularen Bemühungen auf Landesebene zusammenführt, die Sichtbarkeit verbessert und für die kommende Landtagswahl Impulse setzen kann.

    Folgende Gruppierungen aus NRW werden voraussichtlich mit dabei sein (wobei viele Persönlichkeiten mit Mehrfachmitgliedschaften kommen werden):

    NGOs:

    Regionalgruppen GBS, HVD, IBKA, ZdE, HU, Gerdia, Skeptiker, Freidenker

    (Gruppierungen aus) politischen Parteien:

    Säkulare Grüne, ASF / Laizisten der SPD, Säkulare Linke, Piraten, FDP, PdH

    http://www.laizismus-dielinke-nrw.de/blog_laizismus/post/2016/02/29/saekulares-netzwerks-nordrhein-westfalen-snw/

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    „[…] Die Forderung nach Pluralität in den ö-r Medien ist ebenfalls zu begrüßen. Es wird kritisiert, dass bei der Neufassung des ZDF-Staatsvertrags z.B. Humanisten wieder nicht berücksichtigt worden sind. Da das vor wenigen Tagen neu gegründete Säkulare Netzwerk in NRW sich gerade um einen Platz im WDR-Rundfunkrat bemüht, wird interessant sein zu sehen, wie der Rot-Grün dominierte Landtag entscheidet. Auch die Forderung nach Sendeplätzen ist zu begrüßen. […]“

    (Ein Fortschritt, doch es bleiben Wünsche offen. Von Ingrid Matthäus-Maier. Auf: hpd 18.03.2016)

    http://hpd.de/artikel/fortschritt-doch-es-bleiben-wuensche-offen-12869

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