Die Scharia ist nicht integrierbar

Aufklären statt verschleiern:

Warum die Deutsche Islamkonferenz ein so großes Problem darstellt

Veranstalter: Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

Datum: Freitag, 3. Mai 2013

Zeit: 18:30 Uhr

Ort: Jugendherberge Köln-Riehl, An der Schanz 14, 50735 Köln

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

Mit Redebeiträgen von:

Mina Ahadi

Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE)

Cahit Kaya

Initiative Ex-Muslime Österreich

Hartmut Krauss

Sozialwissenschaftler

Thomas von der Osten-Sacken

Geschäftsführer von WADI e. V.

Gabi Schmidt,

Edward von Roy

I.so.L.De

Am 7. Mai 2013 findet die diesjährige Deutsche Islamkonferenz (DIK) statt. Die erste DIK wurde im Dezember 2006 durch das Innenministerium unter der Regie des damaligen Innenministers Wolfgang Schäuble ins Leben gerufen. Zu dieser Konferenz wurden die Vertreter der islamischen Organisationen und Verbände sowie einige nichtorganisierte bzw. säkulare Muslime eingeladen, um über die “Integration der Muslime” und deren Lebensbedingungen in Deutschland zu debattieren und um “gemeinsame” Ziele zu erreichen.

• Was aber sind die tatsächlichen Hintergründe der Deutsche Islamkonferenz?

• Warum werden Tausende von Menschen mit Herkunft aus islamisch regierten Ländern allesamt als “Muslime” etikettiert? Sogar viele Atheisten und Ex-Muslime werden als “Muslime” kategorisiert, ohne dazu gefragt worden zu sein.

• Warum werden die islamischen Organisationen und Verbände als “Vertreter” der “Muslime” anerkannt, obwohl sie nur eine Minderheit der Muslime in Deutschland vertreten?

• Warum setzt sich die deutsche Regierung zum Thema Integration mit den islamischen Organisationen zusammen und öffnet ihnen die Türen, damit sie mehr Kontrolle in den öffentlichen Einrichtungen und in der Gesellschaft haben?

Diese und viele andere legitime Fragen blieben damals unbeantwortet und haben uns stark beschäftigt. Diese Fragen zu klären und in die Gesellschaft zu tragen, war im Februar 2007einer der Gründe zur Schaffung des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE).

Was ist seitdem geschehen, was hat die DIK erreicht, welche Probleme sind zu bewältigen und welche Lösungen gibt es? In unserer Veranstaltung am 3. Mai 2013 werden wir darauf eingehen.

Kontakt:

Zentralrat der Ex-Muslime

http://www.ex-muslime.de/

0049 1778297841

zum Thema schreibt Mina Ahadi:

Die Deutsche Islamkonferenz muss abgeschafft werden

http://minaahadi-iran.blogspot.de/2013/04/erklarungdes-zentralrats-der-ex-muslime.html

auch hpd – humanistischer pressedienst weist auf den Kölner Termin am 3. Mai hin

http://hpd.de/veranstaltungen?action=cal&id=652&tab=cal_single

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7 Antworten to “Die Scharia ist nicht integrierbar”

  1. Dwarslöper Says:

    Nachvollziehbarkeit und AEMR waren gestern, jetzt wird es transkulturell … aus Bremen orakelt Klinkhammer transkulturell, sie war vier Jahre eher bei Schariafreundin Karakaşoğlu (ebenfalls Bremen) zitiert worden

    „Islam – transkulturell betrachtet“
    Vortrag von Prof. Dr. Gritt Klinkhammer

    Universität Bremen
    und
    Eröffnung des 2. Jahres
    Master Transkulturelle Studien
    Di. 20. Oktober 2009, 19:00 Uhr
    Haus der Wissenschaft
    Raum: Kleiner Saal

    http://www.religion.uni-bremen.de/uploads/media/plak_SW0910_A4__2_.pdf

    ———-

    Zahlreiche Untersuchungen zu kopftuchtragenden Musliminnen in islamischen Ländern und in der westlichen islamischen Diaspora konnten deutlich machen, dass die Frage, wie freiwillig sich Frauen für das Tragen eines Kopftuches entscheiden, vor allem eine Frage des Bildungsstandes seiner Trägerin und des Einflusses ihres sozio-kulturellen Umfeldes ist (z.B. Nilüfer Göle, Gritt Klinkhammer, Yasemin Karakasoglu, Helma Lutz, Sigrid Nökel). Während sich Studentinnen sogar häufig erst an der Universität entscheiden, ein Kopftuch zu tragen, als Zeichen ihres selbstbestimmten Zugangs zum Islam, kann bei Schülerinnen stärker noch der Einfluss von ethno-religiöser Community und / oder dem Elternhaus vorausgesetzt werden.

    aus: Yasemin Karakaşoğlu: Frauen mit Kopftuch in Deutschland
    Symbol der Religiosität, Zeichen von Unterdrückung, Ausdruck neuer Identitäten?
    in: bpb 28.06.2005

    http://www.bpb.de/themen/V1NOYB.html

  2. Dwarslöper Says:

    Demokratische Ethik und Politik im Islam: Arabische Studien zur transkulturellen Philosophie des Zusammenlebens
    Von Fathi Triki

    Aus d. Franz. übers. v. Hans Jörg Sandkühler

    http://www.amazon.de/Demokratische-Ethik-Politik-Islam-transkulturellen/dp/3942393158

    – – – – –

    … um uns dabei zu unterstützen, bei den Nachwuchswissenschaftlern in Tunesien die Werte jener Transkulturalität zu verankern, die eine neue Art und Weise bedeutet, Universalität zu leben.

    Dieses Buch soll durch den Austausch und das Teilen von Werten und Ideen für eine bestimmte Weise des Zusammenlebens in unserer Welt plädieren. Und dies verlangt nach gegenseitigem Verstehen und nach der Zurückweisung allen ausschließenden und intoleranten Denkens, wie es in Europa manche Intellektuelle bezüglich des Islam zu propagieren suchen. …

    In allen meinen Veröffentlichungen habe ich immer wieder betont, dass Islamität in ihrem Kern kein Hindernis für ein demokratisches Zusammenleben darstellt. Die islamischen Länder sind, wie alle anderen Länder, zu einem wirklich demokratischen Leben fähig, und der ›gewöhnliche‹ Islam – der auf nichts als den Glauben gegründete Islam – kann den Laizismus als politische Gestaltungskraft der Gesellschaft akzeptieren. …

    Das Wort ›dīn‹ zeigt die Präsenz eines Göttlichen an, das die Existenz vernunftbegabter Wesen durch deren eigene Wahl zu ihrem diess eitigenund jenseitigen Heil führt.

    Fathi Triki

    http://www.velbrueck-wissenschaft.de/pdf_ausfuehrlich/978-3-942393-15-7.pdf

    – – – – – –

    Fathi Triki, né le 30 mai 1947 à Sfax, est un philosophe tunisien.

    la philosophie du « vivre-ensemble dans la dignité »

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Fathi_Triki

    – – – – – –

    Den Islam hat es nie gegeben; es gibt Sunniten – die Mehrheit – und unter ihnen verschieden Glaubensrichtungen; es gibt Schiiten, Sufis und Salafiten. Ihre Glaubensprinzipien und Rechtsvorstellungen sind nicht homogen. …

    In der Debatte über eine erneuerte muslimische Identität wird freilich auch ein Widerspruch nicht verschwiegen. Fathi Triki, der Inhaber des für den ganzen arabischen Bereich zuständigen UNESCO-Lehrstuhls für Philosophie in Tunis, schreibt in seinem jetzt auf Deutsch erschienenen Buch Demokratische Ethik und Politik im Islam:

    „So paradox dies auch erscheinen mag, wird der gewöhnliche Islam […], der Islam des Gewissens, zu Recht immer als Anregung zu Frieden und Brüderlichkeit wahrgenommen, als religiöse Einstellung der Unterwerfung unter Gott, aber auch als Unterwerfung unter die politische Autorität des Landes. Der gewöhnliche […] Islam stellt sich als soziale, durch gegenseitige Hilfe, Hospitalität, Toleranz, Großzügigkeit, Mäßigung und Frömmigkeit gekennzeichnete Ethik dar.“[2] …

    Dies ist der Horizont, an dem sich klar abzeichnet, warum nicht der Islamismus, sondern der gewöhnliche Islam den tunesischen Frühling geprägt hat. …

    Die politische und soziale Lage in den arabischen Ländern begründet die Forderung nach Demokratie. Der tunesische Verfassungsrechtler und Präsident der nationalen Kommission für politische Reformen Yahd Ben Achour zieht folgende Bilanz: „Jetzt ist die Demokratie als Ausdruck zwischenmenschlicher Gerechtigkeit vom ganzen Volk verinnerlicht, und der politische Islamismus, gleich welcher Tendenz, muss sich auf die massenhafte Verbreitung der Idee der Demokratie einstellen. Er wird auf den ‚Geist des Islam‟ setzen müssen, und zwar gegen dessen Buchstaben.“[6]

    Was bedeutet es dann, dass bei den Wahlen in Tunesien zur Verfassunggebenden Versammlung die aus dem Londoner Exil zurückgekehrte konservativ-islamische Partei Ennadha die Mehrheit der Sitze erringen konnte? Wir sollten uns daran erinnern, dass die CDU nach vierzig Jahren Staatssozialismus die letzten Volkskammerwahlen in der DDR mit 40,8 Prozent gewonnen hat. Eine realistische Einschätzung wird auch berücksichtigen, dass Ennadha bei 7,5 Millionen Stimmberechtigten nur etwa 1,5 Millionen Stimmen erhalten hat, also nicht mehr als 20 Prozent, und eine Koalition mit laizistischen Mitte-Links-Parteien eingehen musste. …

    Hieraus leitet Triki seine Kritik am Westen ab, der Menschenrechte und die Demokratie den Kalkülen ökonomischer Macht opfere. Nicht weniger nachdrücklich ist seine Kritik am Islamismus und an den vier islamischen und arabischen Menschenrechtserklärungen, die alle Rechte unter den Vorbehalt der Shari’a stellen.

    Ihrem Anspruch nach stützen sich diese Erklärungen auf das islamische Recht. Tatsächlich aber greifen sie nur auf das zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert entwickelte klassische sunnitische Recht zurück. Von neueren Reformdiskursen zeigen sie sich unbeeindruckt. Sie widersprechen offen der Universalität der Menschenrechte. Kritik an ihnen ist notwendig, doch es sind einige Aspekte zu berücksichtigen, soll sich die Kritik nicht pauschal gegen den Islam richten:

    Die vier Erklärungen gründen in konservativen Interpretationen des Islam und der Shari‟a und dienen den Interessen autoritärer Staaten. Es handelt sich nicht um Erklärungen von Rechten, sondern von Pflichten gemäß Gottesrecht. Verbreitete Behauptungen, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 sei eine säkulare Interpretation der jüdisch-christlichen Tradition und für Muslime nicht maßgeblich, verdrängen die Tatsache, dass an ihrer Aushandlung in den Vereinten Nationen islamische Staaten überproportional beteiligt waren, nämlich 10 von 56 Staaten. Zu berücksichtigen ist schließlich aber auch, was Kofi Annan in Erinnerung gerufen hat: Die meisten Muslime seien sich der Tatsache bewusst, dass ihre Religion und Zivilisation einst große Teile Europas, Afrikas und Asiens dominiert habe. Sie wüssten, dass dieses Reich nach und nach verloren gegangen und fast jedes muslimische Land unter direkte oder indirekte westliche Kontrolle geraten sei. Heute sei der Kolonialismus vorüber, aber viele Muslime lehnten sich gegen ihre offensichtliche Ungleichheit gegenüber dem Westen im Bereich der Machtpolitik auf. …

    aus: Weg zur Freiheit und Demokratie – Der Aufbruch des Islam
    Von Hans Jörg Sandkühler

    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Islam/sandkuehler.html

  3. Dwarslöper Says:

    Aufklären statt Verschleiern:
    Warum die Deutsche Islamkonferenz ein so großes Problem darstellt

    Wo:
    Jugendherberge Köln-Riehl, An der Schanz 14, Köln

    Wann:
    Fr 03. Mai 2013, 18:30

    Veranstalter:
    ZdE Zentralrat der Ex-Muslime

    Referenten: Mina Ahadi (Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Deutschland), Cahit Kaya (Initiative Ex-Muslime Österreich) , Thomas von der Osten-Sacken (Geschäftsführer von WADI e.V.). Hartmut Krauss (Sozialwissenschaftler), Gabi Schmidt und Edward von Roy (i.so.l.de).

    Am 7. Mai 2013 findet die diesjährige Deutsche Islamkonferenz (DIK) statt. Die erste DIK wurde im Dezember 2006 durch das Innenministerium unter der Regie des derzeitigen Innenministers Wolfgang Schäuble ins Leben gerufen. Zu dieser Konferenz wurden die Vertreter der islamischen Organisationen und Verbände sowie einige milde und säkulare Muslime eingeladen, um über die “Integration der Muslime” und deren Lebensbedingungen in Deutschland zu debattieren und um “gemeinsame” Ziele zu erreichen.

    • Was sind aber die wahren Hintergründe der Deutsche Islamkonferenz?

    • Warum werden Tausende von Menschen, mit der Herkunft aus islamisch regierten

    Ländern, allesamt als “Muslime” bestempelt? Viele Atheisten und Ex-Muslime müssen sogar mit sich diesen Stempel tragen, ohne vorher befragt worden zu sein.

    • Warum werden die islamischen Organisationen und Verbände als “Vertreter” der “Muslime” anerkannt, obwohl sie nur eine Minderheit der Muslime in Deutschland vertreten?

    • Warum setzt sich die deutsche Regierung zum Thema Integration mit den islamischen Organisationen zusammen und öffnet ihnen die Türen, damit sie mehr Kontrolle in den öffentlichen Einrichtungen und in der Gesellschaft haben können?
    Diese und viele andere legitime Fragen standen damals in Raum und haben uns stark beschäftigt. Auf diese Fragen zu antworten, die Wahrheit ans Licht zu bringen und um die Gesellschaft darüber aufzuklären, das waren einige der Gründe, warum der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) im Februar 2007 gegründet wurde. Der ZdE hat damals vor 5 Jahren diese Probleme unter der Lupe genommen und auf die Fragen geantwortet.

    Was ist in den letzten Jahren passiert, was hat die DIK erreicht, welche Problemen müssen wir noch bewältigen und wie sehen die Lösungen aus.
    In unserer Veranstaltung möchten wir auf diese Themen eingehen.

    http://minaahadi-iran.blogspot.de/2013/04/03.html

    http://www.ex-muslime.de/

  4. Machandelboom Says:

    Die Wiederkehr des Leviathan: „Aktivierung“ als neues Leitbild für die soziale Arbeit

    Dahme, Heinz-Jürgen; Wohlfahrt, Norbert (2003)
    in: Forum Wissenschaft, 20, 4: 10-13.

    Der neuen Präventionslogik folgend, darf man angesichts fehlender valider Indikatoren vorsorglich Alles und Jeden unter Generalverdacht stellen – den Beweis des Gegenteils abzuwarten, kann destruktiv sein, weil nachteilig im Wettbewerb mit anderen Staaten. BürgerInnen und Beschäftigte lassen sich demnach umstandslos als FaulenzerInnen denunzieren, die nicht bereit sind, Genügendes zum Erhalt ihrer „Beschäftigungsfähigkeit“ zu tun. Vorsorgliche Aktivierungspolitik betreibt die Freisetzung der BürgerInnen im Interesse des Gemeinwohls. Die Zwangsvergemeinschaftung ist Programm.

    Diese neue Präventions- und Interventionslogik hat Folgen für die soziale Arbeit. Unter Stichworten wie „new paternalism“, „managerialism“, „life politics“ und „help and hassle“ wird im angloamerikanischen Bereich seit geraumer Zeit eine Diskussion über die Methoden von aktivierenden Betreuungsprogrammen geführt. Die Befürworter von „workfare“ favorisieren „paternalistische Betreuungsformen“, deren Besonderheit darin besteht, die „strenge Beaufsichtigung von Abhängigen“ mit Maßnahmen in Verbindung zu bringen, die SozialhilfeempfängerInnen helfen und zugleich drängen, einen Arbeitsplatz zu finden. Die Durchsetzung von Disziplin und Anpassung zur Arbeit werden als neues methodisches Prinzip der sozialen Arbeit angesehen, indem im Rahmen einer überwachenden und kontrollierenden „Betreuung“ Regeln und Normen des Arbeitsmarktes erst einmal in Trainingsprogrammen oder im Niedriglohnsektor simuliert werden. Die Forderung, Verhaltensweisen zu zeigen, die „Arbeitsbereitschaft“ signalisieren („kein Kaugummi“; „kleide Dich für den Erfolg“; „sei pünktlich“), zielt ab auf eine Änderung des Verhaltens von HilfebezieherInnen, das als eigentlicher Grund für prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Unterbeschäftigung unterstellt wird. Die Entwicklung und Durchsetzung von Zwangsmaßnahmen erscheint damit als methodisches Prinzip der Beeinflussung und Veränderung defizitärer Verhaltensweisen und Persönlichkeitsstrukturen, die letztendlich – so wird unterstellt – Ursachen für dauerhafte soziale Ausgrenzungen seien. Hierfür – allerdings nur kursorisch – drei Beispiele aus der deutschen Diskussion:

    – Wernder Lindner hat unter der Überschrift „Verlassen von allen guten Geistern“ auf die Folgen präventiver Inklusion in der Jugendarbeit hingewiesen. Mit der enormen Aufwertung des Präventionsgedankens geht eine De-Thematisierung sozialpolitischer Rahmenbedingungen einher und eine angemessene Auseinandersetzung mit Ausgrenzung, Marginalisierung, Armut und Jugendarbeitslosigkeit findet nicht mehr statt. Die Prävention konzentriert sich fast ausschließlich auf die (potenzielle) Delinquenz von Kindern und Jugendlichen und die Jugendhilfe und Jugendarbeit nimmt diese Entwicklung nicht nur passiv hin, sondern beteiligt sich aktiv und beflissen an Präventionsaktivitäten, deren Verständnis der Logik eines Generalverdachts folgt, indem Kinder und Jugendliche zuallererst als mögliche Straftäter gesehen werden.

    In einem Gutachten der KGSt-Consult zu den Hilfen zur Erziehung im Auftrag des Sächsischen Finanzministeriums wird auf das Konzept der Bürgerkommune Bezug genommen und ausgeführt, dass die Bürger nicht „verwöhnt“, sondern gefordert werden müssen. Wörtlich heißt es: „Unsozial ist es, Leistungsunwilligkeit und missbräuchliches oder gar asoziales Verhalten öffentlich zu finanzieren“.

    – Unter Überschriften wie „Behandeln unter Zwang“ und „Das schwierige Geschäft: Grenzen ziehen“ wurde vor einiger Zeit im Sozialmagazin eine kontroverse Diskussion über Grenzen und Möglichkeiten zwangsbetonender sozialer Interventionen begonnen. Theoretisch knüpft diese Debatte an die von Anthony Giddens angestoßene Diskussion über die „Politik der Lebensführung“ (life politics) an. Die Politik der Lebensführung soll dem Einzelnen, der in einer individualisierten Gesellschaft zunehmend zwischen vielen unsicheren Alternativen wählen muss, Entscheidungshilfen geben. Eigensinnige individuelle Entscheidungen, die das Verhalten anderer beeinträchtigen und die mit politischen Entscheidungen des Gemeinwesens oder gesellschaftlichen Moral- und Wertvorstellungen in Konflikt geraten können, können politische Interventionen nach sich ziehen, die auch in Form sozialer Arbeit auftreten können. Soziale Arbeit wird unter diesem Voraussetzungen zukünftig in wachsendem Maße im Interesse des angeblichen Gemeinwohls angesichts individueller Fehlentscheidungen intervenieren müssen, wobei die Entschiedenheit nicht in das individuelle Ermessen der SozialarbeiterInnen gestellt wird. Methodische Prinzipien sozialer Arbeit wie diskursive Lösungssuche, Lebensweltorientierung, partnerschaftliche Zusammenarbeit, Akzeptanz des Klienten, Wahrnehmung anwaltlicher Funktion, Freiwilligkeit der Hilfe, Bedürfnisorientierung der Hilfe u.ä. müssen aus dieser Perspektiv, um Einsicht in die Notwendigkeit auch durchzusetzen zu können, durch autoritäre bis repressive Interventionsmittel ergänzt werden.

    Die „Politik der Lebensführung“ (sozialpolitisch und sozialpädagogisch zu Ende gedacht, was Giddens selbst in seiner Theorie des dritten Weges mit dem Begriff „Lebensstilabkommen“ nur zaghaft andeutet) hat mit Aktivierungsstrategien in der Arbeitsmarktpolitik gemein, dass beide Konzepte darauf abzielen, „schädlichen“ Verhaltenstendenzen von Gruppen oder Einzelnen rigoros entgegenzutreten. Interventionen im Rahmen von „life politics“ wie „workfare“ werden i.d.R. mit Gemeinwohlinteresse begründet: HilfeempfängerInnen werden zu bestimmten Verhaltensweisen gedrängt und angehalten, weil das zwar auch in ihrem eigenen Interesse ist (help and hassle), aber langfristig auch das Gemeinwohl befördert. Strategien dieser Art, die HilfeempfängerInnen bewusst wie „Kinder zu behandeln“ (Mead), um sie gesellschaftsfähig zu machen, sind in den USA über das enge Feld der workfare hinaus mittlerweile auch in der Sozial-, Familien-, Drogen- und Wohnungslosenhilfe verbreitet, weil die „Psychologie der Armen“ lehrt, Langzeitarbeitslose und sonstige Hilfeempfänger mit längerer Armutskarriere benötigten mehr Lenkung, Führung, das Aufzeigen von Grenzen u.ä.

    Der Paternalismus vernachlässigt bewusst strukturelle Ursachen von Problemen, da davon ausgegangen wird, dass einerseits Verhaltensweisen und Lebensstile zu einem nicht unerheblichen Teil Ursache von Problemlagen seien und andererseits auch leichter als die Verhältnisse für Interventionsprogramme zugänglich sind, eine Begründung, die der Paternalismus mit der kriminalpolitischen „broken-windows“-Theorie und der daraus abgeleiteten Null-Toleranz-Strategie teilt.

    Für die Sozialarbeit hat das Folgen. Das „Feld“ wird für die praktische Arbeit zur vernachlässigenden Größe. Aber auch der „Fall“ bleibt nicht, was er einmal war: in der Fallarbeit werden Ursachensuche, hermeneutisches Fallverstehen und Lebensweltorientierung zunehmend unwichtig, da lediglich die von den jeweiligen Programmen vorgegebenen Verhaltensstandards durchgesetzt werden müssen. Die Autonomie in der Fallbearbeitung, wie Expertise, freie Wahl der Mittel, Autonomie im Umgang mit KlientInnen u.ä. wird schrittweise eingeschränkt und führt auf absehbare Zeit möglicherweise zu einer grundsätzlich veränderten Professionalität in der sozialen Arbeit. Hier ist der neue Paternalismus anschlussfähig an den neuen Managerialismus in Staat und Verwaltung.

    Auswirkungen auf die Methoden praktischer sozialer Arbeit hat auch die Tatsache, dass der „aktivierende Staat“ sich auch als effizienzsteigender Staat, quasi als idealer Gesamtmanager, positioniert. Seit geraumer Zeit verändert sich durch die Neuen Steuerungsmodelle und insbesondere durch das Kontraktmanagement (z.B. Leistungsvereinbarungen im Sozialsektor) das „Organisationsregime“ sozialer Arbeit. …

    Die emanzipatorische, radikaldemokratische Semantik, derer sich der „aktivierende Staat“ dabei bedient, erweist sich auf dem Feld der Sozialpolitik und der sozialen Arbeit nur als Hintergrundsmusik bei der Durchsetzung neuer Organisationsstrukturen und Handlungsprinzipien zur Restrukturierung von Sektoren mit bislang großer Selbststeuerungskapazität. Vokabeln wie Beteiligung, Autonomie, Selbststeuerung, Selbstverantwortung, Befähigen und Ermöglichen u.ä. sind kennzeichnend für den „aktivierenden Staat“ und sollen – wie schon im Wirtschaftssektor – die Kunst effektiver Verhaltensbeeinflussung bei optimalem Ressourceneinsatz befördern helfen. Für eine professionelle, gesellschaftlich und politisch aufgeklärte Soziale Arbeit könnte dieses Programm perspektivisch das Aus bedeuten.

    http://www.bdwi.de/forum/archiv/archiv/247707.html

    Prof. Dr. Heinz-Jürgen Dahme lehrt Verwaltungswissenschaft am FB Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal; Prof. Dr. Norbert Wohlfahrt ist lehrt Sozialmanagement, Verwaltung und Organisation am FB Sozialarbeit der Ev. FH Bochum

  5. Carcinòl Says:

    ::
    KULTUREN IN BEWEGUNG :
    Buch Volltextsuche

    Wolfgang Welsch

    a. Externe Vernetzung und interner Hybridcharakter der Kulturen
    Seite 25

    b. Interne Transkulturalität erleichtert den Umgang mit externer Transkulturalität
    Seite 31

    http://bookview.libreka.de/retailer/urlResolver.do?id=9783837617290&retid=5105788#X2ludGVybmFsX0ZsYXNoRmlkZWxpdHk/eG1saWQ9OTc4MzgzNzYxNzI5MCUyRjI1JmltYWdlcGFnZT0mX19zdGI9U3VjaHRleHQ=

    Wolfgang Welsch im selben Text:

    Transkulturalität ist historisch keineswegs völlig neu. Geschichtlich scheint sie eher die Regel gewesen zu sein. Viele Kulturen waren weitaus weniger rein, waren beträchtlich transkultureller, als die romantische oder historistische Fiktion der Kulturkugeln das sehen mochte. (p 33)

    „Griechenland“ beispielsweise, einst zur ganz aus sich selbst sprudelnden Quelle des Abendlands stilisiert, war keineswegs „rein“: ohne Ägypten und Asien, Babylonien und Phönizien ist die Entstehung der griechischen Kultur gar nicht zu verstehen. … Auch das spätere Europa war jahrhundertelang durch transkulturellen Austausch bestimmt. … Albrecht Dürer, der lange als der exemplarische deutsche Künstler galt, ist erst in Italien er selbst geworden, und er musste erst Venedig ein zweites Mal aufsuchen, um ganz er selbst zu werden. (p 34)

    ::

  6. Dwarslöper Says:

    kulturdialogische globale Schariafront = UNESCO-Gegenentwurf ISESCO, um
    Al-Twaijri / at-Tuwaiǧirī / al-Tuwaidschiri. Vorab (nur vorab ?) etwas Nähe zu Welsch
    :::::::

    Moritz Csáky

    der Islam war nicht nur Jahrhunderte lang eine für Europa bestimmende Größe (Iberische Halbinsel), er ist in Europa auch heute noch präsent (Bosnien)

    Wird Europa als politisches Projekt den real nachweisbaren Differenzen, Diversitäten, Pluralitäten (Kulturen) gerecht? Ist es in Bezug auf den kulturellen Kommunikationsraum Europa nicht zutreffender, von europäischen Identitäten/Gedächtnissen (im Plural) anstatt von europäischer/m Identität/Gedächtnis (im Singular) zu sprechen? Wie ist der Vergleich mit außereuropäischen Kulturen (Blick von außen)? …

    Was wird (zumindest in der Auswahl von „Werten“) bewusst oder unbewusst verdrängt: zum Beispiel Judentum, Islam als integraler Bestandteil einer europäischen Geschichte? …

    Eine „europäische Identität“ bezieht sich dementsprechend nicht nur auf eine verbindliche politische Übereinstimmung; „europäische Identität“ beziehungsweise europäisches Bewusstsein schließt vielmehr unterschiedliche Identitäten mit ein und impliziert eine in die Vergangenheit zurückreichende „Vielfalt der Kulturen, Religionen und Sprachen“.

    [ Fußnote 8 ] Wolfgang Welsch, Transkulturalität. Zur veränderten Verfassung heutiger Kulturen, in: Irmela Schneider, Christian W. Thomsen (Hg.), Hybridkultur. Medien, Netze, Künste, Köln 1997, S. 67–90.

    http://www.transcript-verlag.de/ts785/ts785_1.pdf

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    The Council of Europe declaration on cultural diversity

    http://www.diversite-culturelle.qc.ca/index.php?id=110&tx_bulletinsirre_pi1%5Byear%5D=2000&tx_bulletinsirre_pi1%5Bidbulletin%5D=907&L=2

    http://www.alsatica.eu/alsatica/domain/label,identifier.html?alsaticaParam%5Bdomain%5D=bnus&alsaticaParam%5Bidentifier%5D=1%2F130149&alsaticaParam%5Blabel%5D=D%C3%A9claration+du+Conseil+de+l%27Europe+sur+la+diversit%C3%A9+culturelle%3B+Conseil+de+l%27Europe

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    ISESCO calls on international community to enhance respect for cultural diversity
    Rabat 21/05/2012

    The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) called on the international community to protect cultural diversity and enhance respect for the civilizational and cultural specificities of nations and peoples.

    In a communiqué released on the occasion of the World Day for Cultural Diversity, ISESCO stressed on the necessity to protect diversity of cultural expressions as a path towards achieving comprehensive sustainable development and spreading the culture of justice, peace and mutual respect.

    ISESCO also underscored the importance of cooperation and partnership between ISESCO, the United Nations Alliance of Civilizations and UNESCO, pointing out that the three parties are working jointly and with other international stakeholders to fulfill common objectives aimed at establishing a new world order based on ethical values and universal principles and guided by the international law.

    In addition, ISESCO pointed that its active participation in the international efforts towards promoting dialogue of cultures and alliance of civilizations reflects the vision of the Muslim world with regard to cultural diversity as a universal law and a natural disposition in human beings.

    By the same token, ISESCO stated that the appointment of ISESCO’s Ambassadors of Dialogue of Cultures and Civilizations is part of the action it is performing to promote the culture of dialogue, disseminate the values of coexistence, protect cultural diversity, and enhance the efforts for dialogue, development, tolerance and the universal protection of human rights.

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=7127:isesco-calls-on-international-community-to-enhance-respect-for-cultural-diversity&lang=en

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    ISESCO to hold cultural diversity symposium

    The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) is to convene in the Mauritanian capital of Nouakchott, in cooperation with the Ministry of Culture, Youth and Sports of that country, the „International Symposium on Cultural Diversity and Inter-Cultural Dialogue.“ The symposium will be held from September 23 – 25, and will discuss the Draft Islamic Charter on Cultural Diversity, which ISESCO has prepared and which highlights Islam’s perspective of human rights and its outlook on the culture of justice, peace, and the principle of culture for all, given that what the world is ;witnessing today makes these issues more pressing.

    The international symposium will be chaired by Dr. Abdul Aziz Othman Al-Tuweijry, ISESCO Director-General, and among those expected to attend is Mauritania’s of Culture, Youth and Sports, Muhammad Abdullah Ould Baban.
    Rabat, Sha’aban 4/Sep 18/IINA

    http://www.iacad.gov.ae/venglish/detailnewspage.jsp?articleID=4298&pageFlag=0&newsType=4

    ::

    The 1st World Forum on Intercultural Dialogue was opened by H.E Mr Ilham Aliyev, President of the Republic of Azerbaijan, Mr Mevlut Chavushoglu, President of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe, Mr Abdulaziz Othman Altwaijri, Director General of ISESCO, Mr Hans D’Orville , Assistant Director General for Strategic Planning of UNESCO, Mr Marc Scheuer, Executive Director of United Nations Alliance of Civilizations Secretariat, Mr Jean-Paul CARTERON, President and Founder of Crans Montana Forum.

    10.04.2011

    http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/44/nid/42/

    ::

    2nd World Forum on Intercultural Dialogue 29 May-01 June 2013, Baku, Azerbaijan Living together peacefully in a diverse world

    Azerbaijan is one of the unique places where different cultures and civilizations meet at the crossroad between the East and the West, the North and the South. At the same time, being a member of both Islamic and European organizations Azerbaijan absorbs the values of both civilizations, thus enabling it to assume a role of genuine bridge

    The World Forum on Intercultural Dialogue has taken responsibility for delivering the global agenda on the Dialogue among Civilisations adopted by the United Nations General Assembly (November 2001), the UNESCO Convention on Protection and Promotion of the Diversity of Cultural Expressions (2005), the Islamic Declaration on Cultural Diversity, which was adopted by ISESCO in 2004, Declaration and Action Plan of the Third Summit of the Heads of State and Government of the Council of Europe member states, the Council of Europe White Paper on Intercultural Dialogue (May 2008), as well as the Baku Declaration for the Promotion of Intercultural Dialogue Azerbaijan hosted the 1st World Forum on Intercultural Dialogue on 7-9 April, 2011 in Baku under patronage of H.E. Mr. Ilham Aliyev, the President of the Republic of Azerbaijan that had been declared by the President at the 65th Session of the United Nations General Assembly (23 September 2010, New-York).

    The Baku Forum addressed challenges of intercultural dialogue in its various aspects regarding conceptual frameworks, governance, policy and practice. It has tackled the barriers to dialogue and faced concretely how dialogue can best be pursued in diverse contexts.

    http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/6/

    Baku Forum 2013 Programme

    http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/19/

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    Abdulaziz Othman Altwaijri (ʿAbd al-ʿAzīz b. ʿUṯmān at-Tuwaiǧirī; * 3. April 1950 in Riad, Saudi-Arabien) ist Generaldirektor der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization; Abk. ISESCO). Er lebt in Marokko.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Abdulaziz_Othman_Altwaijri

    Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri is a Saudi Arabian author and lecturer … He has served as a trustee of the Islamic University in Niger, the Islamic University in Uganda, the Islamic University in Pakistan, the Islamic University in Bangladesh, the Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation, the Open University of Islamic Civilization in Beirut, and the Center for Muslim Contribution to Civilization in Doha.

    http://thewcmp.org/dr-abdulaziz-othman-al-twaijri

  7. Machandelboom Says:

    Tilman Nagel: Zum schariatischen Hintergrund der Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland

    Damit schlagen die Autoren der Charta die Tür zur säkularisierten Gesellschaft Deutschlands zu, denn diese ist nun einmal nicht an Koran und Sunna ausgerichtet.

    Der Muslim und die Muslima sehen es als ihre Lebensaufgabe […] Gott zu erkennen, Ihm zu dienen und Seinen Geboten zu folgen.

    Seite 125 und 126, auch bis 128

    ______

    Erst im Islam findet die Relationalität des Rechts ihre Erfüllung, weil es Gott selber ist, der die Relationen bestimmt […] Für muslimische Leser steht dies im Einklang mit den muslimischen Menschenrechtserklärungen, denn vom Recht, den Islam zu verlassen, ist nicht die Rede.

    Seite 124

    Tilman Nagel (Zum schariatischen Hintergrund der Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland), in: Hartmut Lehmann – 2004 – Koexistenz und Konflikt von Religionen im vereinten Europa

    ______

    Seite 125 Mitte auch zur auch in der Charta verankerten Muslimsolidarität = Nichtmuslim-Entsolidarisierung (wala al-bara’a)

    Im Grunde wird diesem Land zugemutet, einen privilegierten Fremdkörper aufzunehmen, der seinerseits zu keinerlei Loyalitätsbindungen verpflichtet ist.

    https://books.google.de/books?id=vyQKDoZFqDoC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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