Deutsche Jugendbewegung

حركة الشبيبة الألمانية

Ḥarakat aš-Šabība al-Almāniyya

German Youth Movement

Deutsche Jugendbewegung

Besucher in Kluft

Im äußersten Nordosten Hessens, hoch über dem die Grenze zu Thüringen bildenden Fluss Werra liegt die sicherlich bekannteste deutsche Jugendburg. Der am 10.11.2013 von Burg Ludwigstein publizierte Brief an die Bünde. Trennung für ein Jahr – Aufarbeitung! ist ein eindrucksvolles Dokument der jugendbewegt-bündischen Reflexionsabwehr einer vorgeworfenen Nähe zum rechtsextremen Lager, ein Nebelwurf und um die Sache Herumreden.

Der im Oktober 2013 erhobenen, ziemlich berechtigten Kritik an dem offene Burg genannten Konzept einer Kooperation mit vier wohl tatsächlich eher dem völkischen oder neurechten Lager zuzurechnenden Bünden weicht der Text mit einer Kette kunstvoller Auslassungen und Irreführungen aus. Das verdient durch Übertreibung klärende Zwischenrufe.

Mit dem hauptsächlichen Thema des Blogs Eifelginster, dem Islam, hat der kritisierte Text auf den ersten Blick wenig zu tun (mit der Akzentsetzung des Blogs auf das Pfadfindertum sehr wohl). Doch verhindern einflussreiche, die Begriffe Jugendbewegung wie Jugendarbeit beinahe definierende und zwischen Hochschulsälen, Kirchengremien, Stadtjugendringen und Sozialministerien ihre Pfründe sichernde Eliten das faktennahe Reden auch über die Scharia.

Spöttisch im Ton und ernst in der Hoffnung auf ein burgseitiges Aufarbeiten der völkischen und neurechten Ludwigsteiner Verstrickungen.

Von Cees van der Duin.

Liebe Bünde der Jugendbewegung,

liebe Burgfreunde,

die Ereignisse der letzten beiden Wochen haben uns hart getroffen.

Was vierzehn Tage so alles kaputtmachen können. Die völkisch bis neurechts bereicherten Jahrzehnte vorher sind vergleichsweise nicht der Rede wert und verliefen ja auch ganz harmonisch.

Dann die schlimme Kunde: „Hessisches Sozialministerium friert Burg Ludwigstein sämtliche Fördermittel ein.“ Vierzehn Tage lang haben wir sehr gelitten, das müsste euch eigentlich ebenfalls weh tun. Oder seid ihr so herzlos?

Das Krisenmanagement nach allen Seiten hat uns an unsere Grenzen geführt.

Wir sind die geborenen Krisenmanager. Und wir sind am Ende unserer Kräfte. Wer uns jetzt noch quält, ist ein ganz Schlimmer.

Manches ist dabei sicher nicht optimal gelaufen, …

Was soll das, wer arbeitet macht Fehler, …

aber es gab dabei oft keine Handlungsalternative.

… Kritik an uns ist nicht hilfreich.

Wir machen das so. Anders geht meistens gar nicht.

Nach den von Jesko W. veröffentlichen Anschuldigungen im Blogartikel …

Dieser ungehemmt redende Artikelschreiber ist an allem schuld, nicht unsere Kontakte zu den alten Völkischen und Neuen Rechten. Wir sagen ja gar nicht, dass der Blogbetreiber von Rechte Jugendbünde auf der Ebene der Sachargumente Unrecht hat.

Doch ein allzu viel veröffentlichender Textmacher bringt das Elend. Die Blogger sind unser Unglück!

Sagt selbst, Sangesfreunde: Sachargumente sind seelenlos.

… erhielten wir auf der Burg, ebenso wie das Hessische Sozialministerium, zahlreiche Unterstützerschreiben.

Zarte Liebesbriefe bekamen wir und zackige Treuebekundungen. Wie sich das gehört.

Viele mögen uns. Gehöre auch du dazu. Reih dich ein in die Ludwigsteineinheitsfront. Mit Gildenschaftern, Freibündern, Gesellen und Mädchenwanderbund.

Aber jetzt müssen wir ernst werden, denn es gibt auch ausgesprochen unerwünschte Post:

Es fanden aber auch sehr kritische Stimmen ihren Weg zu uns.

Das war abscheulich! Das geht schon mal gar nicht!

Die Dynamik zwischen Befürwortern und Kritikern der offenen Burg war immens …

So viel Wirbel und Her und Hin, einfach nur turbulent.

Dynamisch halt, aber auch irgendwie sehr lebendig.

Im Auge des Orkans die ewige Burg. Eure Burg.

… und hat dem Burgbetrieb und dem ehrenamtlichen Stiftungsvorstand sehr viel Kraft und Zeit gekostet.

Wir leiden für euch, verschwenden Schweiß und Lebenszeit. Dafür solltet ihr uns dankbar sein.

Wesentliche Teile der täglichen Arbeit blieben liegen.

Seht ihr? Ja. So viel liegengeblieben. Dieser ganze Haufen da.

Die Kritiker des Konzepts offene Burg machen uns die alltägliche Arbeit kaputt.

Die starke Polarisierung um die Definition, wer jugendbewegt ist und wer nicht, …

Freibund, Fahrende Gesellen, Mädelwanderbund und Gildenschaft sind jugendbewegt oder jedenfalls ludwigsteinbewegt.

Was soll dieses unmenschliche Polarisieren?

… hat mit dem Ludwigstein einen Kristallisationspunkt erhalten, …

Wie ungerecht, wie 1938 irgendwie. Es hätte doch jemand anderen treffen können. Zum Drumherum-Auskristallisieren. Die Naturfreunde zum Beispiel oder die Georgspfadfinder oder die Antifa.

Stattdessen kristallisiert von hier etwas aus, nur weil wir die Völkischen und Neurechten so gerne freundschaftlich beherbergen. Dieser zerstörerische Kristallmittelpunkt.

Dieser kaputtmachende Kristallisationspunkt …

… welcher der Burg massiven Schaden zugefügt hat.

Wenn wenigstens die Pressefritzen geschwiegen hätten.

Jetzt alles voll von Kristall hier in Hessen, schlimm kristallin.

Wir sind die Opfer. Heute vor 75 Jahren war Kristallnacht.

Die Burg will Ort der Begegnung sein, kein Schauplatz von Grabenkämpfen.

Habt ihr das noch nicht kapiert? Völkische und Neurechte rein, Grabenkämpfer raus!

Ihr müsst die Kämpfer verhindern und die Gräben integrieren.

Die Klüfte integrieren. In Kluft versteht sich. Besucher in Kluft.

Wenn beispielsweise von einem bunten Singewettstreit mit Konzert, Workshops, moldawischen Pfadfindern und 500 Bündischen am Ende nur die Diskussion um eine diffamierende Äußerung auf dem Parkplatz bleibt, ist ein Schlusspunkt erreicht.

So grotesk aufgebauscht wurde diese Parkplatzlappalie. Welche eigentlich?

Egal. Hauptsache nie wieder. Jetzt ist Ende der Fahnenstange.

Schluss jetzt! Wir sind am Schlusspunkt. Gemeinsam versteht sich.

Alle zusammen am Punkt.

Uns allen wurde klar, dass der andauernde Konflikt um das Zugangsrecht der Bünde zur Burg einer einvernehmlichen Lösung bedarf. … Aus diesem Grund möchten wir diese Fragestellung an die Bünde zurückgeben.

Macht einfach. Redet ein bisschen. Und verpflichtet euch anschließend auf immer zum Schweigen.

Unser Beschluss vom ersten Novemberwochenende, Burg und Bünde für ein Jahr zu trennen, sichert allen Beteiligten die dafür notwendige Zeit.

Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.

Pfadfinder bzw. Waldjugend sind solche Besucher in Kluft und Völkische oder Neurechte sind ebenfalls Besucher in Kluft.

Unsere Gruppenkleidung, unsere bunte Kluft überbrückt jede Kluft.

Letztlich bilden sie ein untrennbares Ganzes, die Gemeinde der Besucher in Kluft.

Diese Entscheidung war eine sehr schwere, …

Moment, welche Entscheidung doch gleich? Ach ja, Burg und Bünde zu trennen.

Wie gesagt, wir haben sehr gelitten – für euch.

Ihr wagt es da noch undankbar sein?

… besonders weil es diejenigen am allerhärtesten trifft, die sich mit ihrem Engagement für den Enno-Narten-Bau, das Beräunertreffen, die Bauhütten und vielen weiteren Veranstaltungen sehr stark mit der Burg identifizieren.

Du identifizierst dich mit dem Ludwigstein, so gib es nur zu. Und der Freund der alten Artamanen oder der Leser von Junge Freiheit oder Blaue Narzisse identifiziert sich auch mit dem Ludwigstein. Beide mauern oder beräunern. Warum wollt ihr kein gemeinsames Singefest?

In den letzten Jahren ist eine Verbundenheit zwischen Bünden und der Burg entstanden, wie sie es in der Burggeschichte schon lange nicht mehr gegeben hat.

Hundert Jahre Aufbauleistung und dann das.

Diese traute Wärme und dann diese Kritiker.

Das muss sich wieder normalisieren. Bald nur noch gemeinsames Singen. Und vorher eine überbündische Schlusstrichdebatte am gemeinsamen Schlusspunkt.

Ohne Euch ist die Burg nur eine Herberge – wir wollen, dass Ihr wiederkommt!

Ohne singendes Miteinander von Wanderverein und Germanophilie, Pfadfinderzeltlager und konservativer Revolution droht der lebendigen Jugendburg der grausige Hotelbetrieb, die Herbergswerdung.

Scouts, Waldorfer und Gegenmodernisten, Spaßkulturelle und Deutschlandverherrlicher – wir wollen, dass Ihr wiederkommt!

Auch wir als Burgverantwortliche in den einzelnen Gremien wollen die vergangenen Jahre mit Hilfe professioneller Unterstützung aufarbeiten.

Das Ergebnis ist euch oder uns dann transparent oder auch nicht.

Vertraut uns einfach. Wir können professionell.

Wir möchten für uns und unsere Mitarbeiter ein Ort sein, der über Stabilität verfügt, ein Begegnungsort, der nicht jederzeit durch persönliche Meinungsverschiedenheiten gefährdet ist.

Scharfgeistiges Gespräch macht dieses organisch wachsende Stabile bekanntlich kaputt.

Stabilität wächst von Mensch zu Mensch. Und Jugendburg ist Begegnungsort. Das kann man nicht erklären, das muss man erlebt haben.

Bis Ende nächsten Jahres wünschen wir uns, über ein tragfähiges Konzept zum Erhalt der Burg als jugendbewegte Begegnungsstätte zu verfügen, welche den Blick über den Tellerrand ermöglicht …

Wer nicht mit den Freunden von Junge Freiheit und Blaue Narzisse bündisch feiern will, ist ein geistiger Gartenzwerg.

Wir wollen die tellerrandlose Burg, die den Blick freigebende Burg, die stabil ist und …

… und frei vom Verdacht bleibt, politischen Extremismus zu tolerieren.

Seht ihr, dieses Ergebnis der Verdachtsfreiheit steht dabei ja eigentlich jetzt schon fest. Wir reden trotzdem mit euch. So sind wir.

Aber dann endlich Schluss mit jedem Verdacht.

Was bedeutet nun aber die Trennung von Bünden und Burg für ein Jahr genau? Wenn jemand auf Durchreise in Kluft zu Besuch kommen will, muss er sich nicht am Burgberg umziehen.

Psst, alles einfach weiter wie bisher. Mit Mädchenwanderbünderinnen, Freibündern, mit Gilde und Gesellen Tag für Tag kämpfen für die engagierte Trennung von Bünden und Burg.

Und innerlich müssen wir alle diese Trennung spüren, alle miteinander ein ganzes Jahr lang.

Ein Jahr genau. Das ist hart. Ein Jahr lang fallen sich Bünde und Burg schluchzend in die Arme. Zur intensiv gespürten Trennung von Bünden und Burg.

Es geht schlicht darum, dass es für ein Jahr keine Veranstaltungen von Pfadfinder-, Wandervogel-, Jungenschafts- und anderen jugendbewegten Gruppen gibt.

Ihr werdet schon vorher zu uns zu Kreuze kriechen und um Gnade betteln und geloben, nie wieder dieses verstörend unromantische Buch „Wer trägt die schwarze Fahne dort…Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute zu lesen.

Wir bitten Euch um die Respektierung dieses Beschlusses.

Und zwar auf der Stelle. Wir könnten es natürlich auch befehlen. Aber das klingt nicht so nett.

Also sagen wir bitte bitte. Genau.

Danke.

Augenzwinkern, Zaunpfahlwinken, kleiner Umgehungstrick:

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung bleibt von der Regelung ausgenommen. Gruppen oder Einzelpersonen, die im Archiv forschen oder tagen wollen, können sich auch auf der Burg als Übernachtungsgäste einmieten.

… einfach ein bisschen auf Archivarisch machen und die Ludwigsteinparty kann wie gewohnt steigen.

Ebenso wird die Arbeit des überbündischen Arbeitskreises „Schatten der Jugendbewegung“ weiterlaufen. Dessen Veranstaltungen werden während dieses einen Jahres allerdings nicht auf der Burg stattfinden. Veröffentlichungen, Informationen und Kontakte dazu werden aber weiterhin auf der Homepage der Jugendburg einsehbar sein.

Und der AK klärt nur auf zu sexuellem Missbrauch in der Bündischen Jugend.

Denn einen überbündischen Arbeitskreis „Braune Schatten der Jugendbewegung“ wird es nicht geben, damit das mal ganz klar ist.

Nun zu den Personalfragen.

Darüber hinaus hat es in den vergangenen Tagen noch zwei Neuerungen im Stiftungsvorstand gegeben: Eva E. wird nicht wie geplant ausscheiden, …

… hat sich jemand zu früh gefreut?

Keiner. Geht doch.

… sondern bleibt als Vorsitzende weiterhin dabei. Kani (Juliane P.) aus dem Wandervogel Uelzen ist in dieser Situation als neues Vorstandsmitglied hinzugekommen. Mit ihr hat die Jugendbewegung eine weitere Stimme im Vorstand – das ist gerade jetzt besonders wichtig.

Jetzt in diesen schweren Zeiten der Trennung für ein Jahr.

Wir haben versprochen, die Burg für die Bünde offen zu halten …

… aber nicht vergessen diese Trennung, diese Trennung für ein Jahr …

und wir werden als Burgverantwortliche daran arbeiten, einen Weg zu finden, um unser Versprechen einzuhalten.

Wenn ihr nicht kuscht und das Konzept von der offenen Burg absegnet sperren wir euch halt ein weiteres Jahr lang aus. Das wollt ihr doch nicht?

Ok. Versuchen wir es im Guten. Der Sozialminister wird die Fördergelder nicht ein zweites Mal einfrieren.

Und wir bitten Euch, dieses Jahr zu nutzen, um Euren Weg zu finden.

Und ihr wisst es doch, der Weg ist das Ziel. Der Weg der Fördergelder hinauf zu uns. Und der Weg von euch Kinderlein hinauf zu uns.

Der Ludwigsteinweg. Mit Deutschem Mädchenwanderbund, Deutscher Gildenschaft, Fahrenden Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern und mit dem Freibund – Bund Heimattreuer Jugend.

10. November 2013

Duzen wir uns nun in der großen Familie der Besucher in Kluft.

Wir bieten euch das jugendbewegte bis völkisch bewegte Du an:

Eva, Roland, Jörg, Alex, Kani für die Stiftung

Holger für das Kuratorium

Selmar für den Burgbetrieb

Stephan für die Jugendbildungsstätte

Ein ehemaliger Burgbesucher beendet seinen Sarkasmus.

Cees van der Duin

Schlagwörter: , ,

32 Antworten to “Deutsche Jugendbewegung”

  1. Machandelboom Says:

    und einen Millimeter bewegt man sich, macht den gewissenhaften Jesko Wrede ein bisschen lächerlich und rückt sich ohne überzeugende Argumente ins rechte Licht

    Als Leiter der Jugendbildungsstätte Ludwigstein bin ich für die Bildungsarbeit auf der Burg zuständig und möchte den Artikel von Jesko Wrede nicht unwidersprochen so stehen lassen. … Wrede spricht Kindern und Jugendlichen der von ihm kritisierten Bünde die Demokratiefähigkeit ab und erklärt sie zu einer Gefahr für unsere Gesellschaft. … Ich sage, Bildungsarbeit muss allen jungen Menschen offen stehen. … Angst ist keine Kategorie meiner Pädagogik. …

    Stephan Sommerfeld
    23. Oktober 2013 um 19:39 Uhr
    23. Oktober 2013 um 21:30 Uhr

    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/10/23/eklat-um-rechte-umtriebe-auf-burg-ludwigstein_14239

  2. Machandelboom Says:

    ::
    ungerührt auf Kurs bleiben, die Subventionen fließen wieder, tatsachennahe Aufklärung bleibt verhindert, es darf gesungen werden. Vor nicht einmal drei Wochen, Ende Oktober sah es so aus:

    BERLIN taz | Die Gelder der Landesregierung Hessen für die Bildungsstätte Jugendburg Ludwigstein sind gestoppt. Der Grund: Auf der Burg sollen auch völkische Jugendbünde willkommen sein. „Bis zu Klärung der Vorwürfe ist veranlasst, dass keine Landesmittel und Zuwendungen mehr fließen“, sagt Esther Walter, Pressesprecherin des Sozialministeriums.

    Am 3. Oktober fand auf der Burg ein „Markt der Jugendbewegung“ statt. Ein Gast auf der Burg fiel auf: Götz Kubitschek, der aus der Deutschen Gildenschaft (DG) kommt und Mitgründer des Instituts für Staatspolitik ist.

    Doch nicht bloß der neurechte Kubitschek sorgte für Stirnrunzeln. Im Ministerium in Wiesbaden musste sich die Leitung um Stiftungsführerin Eva Eisenträger und Jugendbildungsstättengeschäftsführer Stephan Sommerfeld bereits wegen der „Fahrenden Gesellen – Bund für deutsches Leben und Wandern“, des „Freibunds“ und der DG [vorsprechen]. „Im Gespräch wurden wir gebeten, unsere Kriterien für die Zusammenarbeit genauer darzulegen“, sagt Sommerfeld.

    In Thüringen löste erst im August die Mitgliedschaft des Regierungssprechers Karl-Eckhard Hahn (CDU) bei der DG einen Streit wegen möglicher völkischer Ansätze aus. Das Regierungskabinett beschloss, die DG von der Innenministerkonferenz überprüfen zu lassen. Auf der Burg, die jährlich 16.000 Gäste besuchen, ist auch das Archiv der deutschen Jugendbewegung untergebracht. Der Archivkurator Sven Reiß kommt aus der DG. Sommerfeld erklärt: „Wir folgen der Grundhaltung ’Offene Burg‘. Das heißt, wenn die Gruppen transparent sind und nicht extremistisch, sind sie willkommen“.

    Diese „Offenheit“ stört aber längst andere Gruppen. „Das Konzept der ’Offenen Burg‘“ sagt Oliver Wunder, stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. (BdP), „lässt auch Gruppierungen zu, die nicht mit unseren demokratischen Werten und Normen übereinstimmen.“ Die Teilnahme von „völkisch-nationalistischen Gruppen“ schade dem Ansehen.

    Der Bund [der Pfadfinderinnen und] Pfadfinder ist Mitglied in der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein e. V. Mit dem Deutschen Pfadfinderverband (…) hat der BdP unlängst eine Erklärung verfasst. Wunder sagt: „Wir möchten unsere Mitgliedern einem derartigen Einfluss nicht aussetzen und wir werden mit diesen Gruppen keine gemeinsame Veranstaltung durchführen.“ …

    von: Andreas Speit
    aus: „Offenheit“ – besonders nach rechts
    in: taz 31.10.2013

    http://www.taz.de/!126606/

    ::
    ::
    Kommentator Andreas beschreibt das viele Jahre alte alte völkische bzw. neurechte Ludwigsteinproblem sehr treffend und zugleich noch sehr zurückhaltend, ein Interesse seitens des Sozialministeriums in Bezug auf ein Aufdecken neurechter Zusammenhänge überschätzte er aber, wie wir heute sehen müssen.

    Was zählt ist, dass der Rubel rollt. Kritische Berichterstattung wird da zum Störfaktor.

    Genau treffend versucht Kommentator Andreas noch einmal und mit guten Argumenten, die den Kommentarbereich lautstark beherrschende Front der Beschwichtiger und Schönredner zu knacken:

    … und auch Herr Kubitschek ist nur ein Indikator für einen Trend, der seit Jahren Grund für Diskussionen ist.

    Ein Beispiel ist der Freibund, der z.B. am alljährlichen Beräunertreffen teilnimmt, bis zum letzten Jahr aber auch auf dem Zwischentag einen Stand hatte, auf CDs zusammen mit neurechten Bands auftaucht etc. Das findet jeder, der eine Suchmaschine bedienen kann, sehr schnell heraus.
    Viele sehen seit Jahren ein schleichendes Problem dort auf der Burg – aber die Situation war festgefahren.

    Dass nun Bewegung in die Sache kommt, ist zu begrüßen. Schade nur, dass das auf so unschöne Weise passiert und die tollen Projekte der Burg und deren Mitarbeiter darunter leiden.

    Das nun alles einem einzigen Zeitungsartikel in die Schuhe zu schieben, ist in meinen Augen unsinnig und leichtfertig – es gibt und gab schon viel mehr Berichterstattung über die Burg.

    Außerdem traue ich dem hessischen Sozialministerium auch ein wenig mehr Medienkompetenz zu …

    Andreas
    7. Nov, 11:58

    ::
    ::
    zweiter guter Kommentar von Andreas am selben Tag:

    Liest man den Artikel von Jesko Wrede gründlicher, wird man lesen „Anfang Oktober erschien mit Steffen Hupka ein bekannter Neonazi-Aktivist zum „Markt der Jugendbewegung“. Er wurde vom Burgbetriebsleiter des Geländes verwiesen. “

    Ausserdem geht es nicht um das Auftauchen von drei Personen, die die JF publizieren. Es geht um die regelmäßige Teilnahme von Bünden an Veranstaltungen, die von vielen als „völkisch“ betrachtet werden. Kubitschek ist übrigens nicht nur an der JF beteiligt sondern spielt noch eine ganz andere Rolle in der neurechten Szene.

    Ich wüsste keinen anderen wichtigen Ort der bündischen Jugendbewegung, wo solche Personen und Bünde so problemlos auftauchen können.

    7. Nov, 12:06

    ::

  3. Dwarslöper Says:



    da war doch was, 2013? Richtig, das Meißnertreffen, zu dem schon Anfang 2010 einige weit rechts stehende Bünde explizit ausgeschlossen worden waren. Ein Beschluss, den man leider kaum noch nachweisen kann oder will

    Nach dem zweiten Weltkrieg fanden bereits größere und kleinere Jubiläumstreffen auf dem Nordhessischen Berg statt … Besonders hervorzuheben sind die großen Treffen zu runden Jahrestagen 1963 und 1988. Die Treffen auf dem Meißner dienten auch immer dazu, eine gemeinsame Erklärung, in der Art einer gesellschaftlichen Standortbestimmung abzugeben. Bei all diesen Treffen waren völkische Bünde mit unter den Teilnehmern vertreten. Von Beginn der Meißnertreffen an hat es auch Konflikte bezüglich solcher Gruppen und ihres Gedankengutes gegeben.

    Der Philosoph Walter Benjamin erklärte schon auf dem Treffen 1913 dass erst wenn Chauvinismus und Antisemitismus keine Rolle mehr spielten, von einer wirklich freideutschen Jugend die Rede sein könnte. …

    Während beim letzten großen Treffen 1988 zwar völkische und teils nationalistisch eingestellte Bünde wie die “fahrenden Gesellen” unbehelligt am Meißnertreffen teilnehmen konnten, so hatte man sich jedoch darauf verständigt, das offen rechtsextremistische Gruppen wie die Wiking-Jugend oder der Bund Heimattreuer Jugend (BHJ), der sich gerade den Namenszusatz Freibund gegeben hatte, von der Veranstaltung ausgeschlossen seien.

    Als dann doch eine Gruppe des BHJ auf dem Lagerplatz auftauchte, sollte sie des Platzes verwiesen werden. Zeugen berichten, dass dies letzlich daran scheiterte, dass einer der Verantwortlichen die Gruppe unauffällig in seinem eigenen Zelt unterbrachte. Derselbe – heute über 90jährige – ehemalige Verantwortliche tritt heute nach wie vor für eine Akzeptanz gegenüber dem Freibund ein.

    Im Hinblick auf das anstehende Meißnerlager 2013, zu dem wieder einige tausend junge Menschen erwartet werden, kam es bereits im Vorfeld zu heftigen Diskussionen um die Teilnahme völkischer und nationalistischer Jugendbünde. Eine Reihe von Bünden distanzierte sich von derartigen Gruppen (1, 2, 3, 4, 5).

    Am 28. Februar fand nun die so genannte “Bundesführerversammlung” statt, die neben anderen Gremien der Vorbereitung des Meißnerfestes dient. Insgesamt waren 35 Jugendbünde vertreten. Jeder Bund war bei der Abstimmung mit einer Stimme ausgestattet.

    Zuvor wurde mit den anwesenden Vertetern von Fahrenden Gesellen, Deutschem Mädelwanderbund und der Deutschen Gildenschaft über die Kritik an ihren Gruppen diskutiert und ihnen die Möglichkeit gegeben, Stellung zu diesen Kritikpunkten zu nehmen.

    Im Ergebnis der Abstimmung, wurden mit großer Mehrheit der Freibund – Bund heimattreuer Jugend, die Fahrenden Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern, der dazu gehörige Deutsche Mädelwanderbund, der Sturmvogel – Deutscher Jugendbund und die Deutsche Gildenschaft von den weiteren Vorbereitungen und der Teilnahme am Meißnerlager ausgeschlossen.

    Die Gruppen der heutigen Jugendbewegung haben so die Möglichkeit geschaffen, sich nach ihrer mehr als 100jährigen Geschichte erstmals ohne ihren “völkischen Flügel” auf dem Hohen Meißner zu treffen und ihren heutigen gesellschaftlichen Standort zu bestimmen.

    Blog Rechte Jugendbünde
    Freitag, 09. April 2010

    http://rechte-jugendbuende.de/?p=923





    wo ist das Abstimmungsergebnis von Hofgeismar 2010, wie genau war die Frage der Nichtzulassung einiger Bünde zum hundertsten Jahrestag des Ersten Freideutschen Jugendtages formuliert?

    Kaum noch sind irgendwo auch nur Partikel zu finden … beinahe alle Spuren sind erfolgreich verwischt worden

    Ein Großteil der heutigen „Bündischen/Jugendbewegten“ hat sich ganz klar von Gilde, Freibund, Sturmfahrern und Fahrenden Gesellen / DMWB distanziert, nicht zuletzt auf der Meissner-Bunderführerversammlung in Hofgeismar.

    tiffi 26.11.2010 – 15:44

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/www.stammwelfen.de/include.php?path=forumsthread&threadid=9807&entries=75



    am Vortag noch etwas kryptischer

    Zitat
    Original geschrieben von *Dennis*
    Im gleichen Zug werden eine Zahl von Bünden vom Meissner ausgeschlossen.

    Falsch.
    Dies geschah bei der Bundesführerversammlung im Frühjahr 2010 in Hofgeismar, welche stets unabhängig vom RJB stattfindet.

    bölkes 25.11.2010 – 18:39

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/www.stammwelfen.de/include.php?path=forumsthread&threadid=9807&entries=45



    dann, 2012, ein Jahr vor dem „Hundertsten“, der geheimniskrämerische Austritt der Grauen Reiter aus dem RjB, kein Bekenntnis in der Sache, eher ein Versickern

    Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter e.V. hat auf dem Burgrat (der Vollversammlung) am 27.10.2012 mehrheitlich ihren Austritt aus dem Ring junger Bünde beschlossen. Jahrelange ergebnislose Diskussionen über den Umgang mit rechten Tendenzen in verschiedenen Bünden und die Uneinigkeit in der Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte Burg Ludwigstein haben aus Sicht der Grauen Reiter eine weitere Zusammenarbeit unmöglich gemacht. Der genaue Wortlaut des Beschlusses lautet:

    Die Pfadfinderschaft Grauer Reiter sieht die Differenzen zwischen den Bünden innerhalb des RjB als nicht mehr überwindbar an und erklärt somit ihren Austritt aus dem Ring junger Bünde. Das Ziel einer Plattform für den Austausch zwischen den Bünden ist aus unserer Sicht durch die unterschiedlichen Ausrichtungen der Bünde nicht mehr möglich.

    Der Austritt wurde mit Bekanntgabe auf der Bundesführerversammlung des Ring junger Bünde am 24.11.2012 durch die Bundesführung der Pfadfinderschaft Grauer Reiter e. V. bestätigt.

    Quelle: scouting 04-12; Autor: murkel (Bundesführung der Grauen Reiter)

    http://scouting.de/austrittserklarung-der-pfadfinderschaft-grauer-reiter-aus-dem-rjb/



    dann, im Mai 2013, versickerte die große Freischar ebenfalls aus dem RjB

    Die institutionelle Verquickung mit dem Ludwigstein hat sich dabei als belastend erwiesen.

    Daher erklärt die Deutsche Freischar e.V. – Bund der Wandervögel und Pfadfinder ihren Austritt aus dem Ring junger Bünde.

    Beschlossen auf der Bundesversammlung Polle 19. Mai 2013

    http://www.freischar.de/aktuell/austritt-der-deutschen-freischar-aus-dem-ring-junger-buende-rjb



    Ludwigsteiner Blätter Heft 242 März 2009 Seite 29 (dort ab Seite 30 unten lese man unter Liebe Freunde sowie dann auf Seite 31 das VJL Positionspapier – Offene Burg – Eine Klärung)

    01.06.2009 – „Meißner 2013“ findet 2010 in Hofgeismar statt

    nanu, Hofgeismar, doch nicht etwa dasselbe Treffen wie die Bundesführer? Im größeren Ausschnitt:

    … Im Zusammenhang mit dem „Beräunertreffen“ sind Vorwürfe aufgekommen, dass rechtsradikale Bünde Zugang zur Burg hätten. Eva Eisenträger erklärte für die Stiftung, dass sich die Burg eindeutig positionieren müsse. Alle Gremien der Burg müssten eine klare Position finden und veröffentlichen, die die Besonderheit unserer Satzung und unserer Leitsätze als Treffpunkt aller Bünde berücksichtigt, jedoch gleichzeitig die Kritiker ernst nimmt und Kriterien zur Teilnahme am Burgleben findet (siehe dazu das „Positionspapier Offene Burg“ in diesem Heft).

    Das nächste Vorbereitungstreffen für „Meißner 2013“ findet 2010 in Hofgeismar statt. Mit dem Stiftungsvorstand ist abzusprechen, ob für 2011 die Burg auf den Ludwigstein einlädt. …

    Der Kuratoriumsvorstand

    Klicke, um auf LB242.pdf zuzugreifen


    Zur gegenwärtigen Haltung der Burg gegenüber Freibund und Sturmvogel

    Der Freibund als Jugendbund hat in direkten Gesprächen am 10. März 2009 den im Papier „Offene Burg – Eine Klärung“ benannten Voraussetzungen für eine aktive Teilnahme am Burgleben der Jugendburg Ludwigstein zugestimmt und dies durch seine Unterschrift bestätigt.

    In Reaktion auf kritische Stimmen aus anderen Jugendbünden erklärt der Freibund, sich eigenständig um Aufklärung und Verständigung zu bemühen. In einem ersten Schritt signalisiert die Bundesführung des Freibunds in ihrem Papier Der Freibund – Jugend in Bewegung“ vom 12. März 2009 Offenheit und stellt sich für einen weiteren Austausch zur Verfügung.

    Daraus ergibt sich, dass es aus Sicht der Jugendburg Ludwigstein keinen Grund gibt, den Freibund vom Burgleben auszuschließen. Dem Freibund ist es damit möglich, zum gegenseitigen Kennenlernen auch an Veranstaltungen wie dem Beräunertreffen, dem Kirschenfest, den Bauhütten und dem Meißnerforum teilzunehmen.

    Die Bundesführung des Sturmvogel sucht nach einem eigenen Zeitpunkt für den persönlichen Austausch mit der Burg. Da ein offener Austausch aus Sicht der Burg Voraussetzung für ein Engagement auf dem Ludwigstein ist, werden Gruppen des Sturmvogel bis dahin keine Raumpatenschaft übernehmen und auch keine Veranstaltungen der Burg besuchen.

    Burg Ludwigstein, den 13. März 2009

    Klicke, um auf LB242.pdf zuzugreifen


  4. Machandelboom Says:

    ::
    Für einen Verbleib des Freibundes auf der Jugendburg setzte sich am 17.11.2010 der aus dem Wandervogel Deutscher Bund (WVDB) stammende Gerhard Neudorf ein.

    Gemeine Scharfmacher, so Neudorf sinngemäß, würden das unbefangene Kennenlernen vermasseln!

    Man soll einander, so argumentiert der Schriftleiter von IDEE UND BEWEGUNG (die seit 1988 erscheinende Zeitschrift der Kulturinitiative ‚lebendig leben‘) allen Ernstes, doch überhaupt erst einmal bzw. immer noch etwas besser kennenlernen:

    Liebe Bundesführerinnen und
    Bundesführer des RjB!

    Als einer der Mitbegründer des RjB mit Dr. Karl Vogt in den 60er Jahren teile ich Euch meine entschiedene Ablehnung der undemokratischen Politisierung der Arbeit des RjB in den Jahren 2009 und 2010 mit.

    Als Höhepunkt wurde von Verantwortlichen des RjB vor einer guten Woche gegen den Wunsch der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) der Freibund von der Nutzung der Bildungsstätte ausgegrenzt.

    Dies geschah, obwohl der Freibund sich zu den Prinzipien der Offenen Jugendburg Ludwigstein nicht nur bekannt, sondern auch dementsprechend gehandelt hat. Bekannt sind sein konstruktives Mitwirken beim Beräuner Singetreffen und beim Bauen am Enno-Narten-Bau, bei Archiv-Tagungen auf Burg Ludwigstein und bei Veranstaltungen der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein.

    Die jungen Sänger/innen und Bauenden von Bünden und Gruppen verschiedenster Weltanschauungen auf der Burg haben sich bei ihren vielen Treffen sehr gut vertragen, und politische Agitation wurde nicht bekannt.

    M. E. ist die Ausgrenzung des Freibundes eine Bevormundung, mit dem Zweck, den Freibund nicht kennenlernen zu sollen. Solche Bevormundung steht im Widerspruch zur Meißnerformel, die die „eigene Bestimmung“ und die „eigene Verantwortung“ der Jugend fordert. …

    Mit wirklichem Entsetzen über die Entwicklung einer überbündischen Institution, die mir immer
    noch viel bedeutet,
    grüße ich Euch

    Gerhard Neudorf

    Klicke, um auf Gerhard_Neudorf_an_RjB-Bundesfuehrer.pdf zuzugreifen

    ::
    ::
    die Namen der vier Bünde sowie den ausgrenzenden Bundesführerbeschluss verbirgt gerhard in den Fußnoten. Den Fahrtennamen dadarish trägt Dieter Geißler von der Deutschen Freischar (DF)

    Wo bleiben Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?
    Mit Hinweisen auf die „frei“ im Namen tragenden Bünde Deutsche Freischar und Freibund. Von Gerhard Neudorf.

    Aufpassen müssen wir in den heutigen Bünden: Krieg herrscht in den Köpfen einiger ihrer Verantwortlichen. Diese behaupten gebetsmühlenartig, rechtsextreme Bünde (= Feinde) ausfindig gemacht zu haben, und sie brüsten sich damit, diese vom Meißnerfest 2013 ausgeschlossen zu haben.

    19 So hebt dadarish zwar in einem Aufsatz in seiner Freischar-„Zeitung“ 1/2010 Worte Karl Vogts mit einem Zitat von Wilhelm Stählin hervor, der als Bleibendes der Meißnerformel „eine unbefangene Offenheit für den anderen im Verhältnis Mensch zu Mensch“ erkannte (S.39), verweigert eine Seite später diese Offenheit aber dem „Konzept des starren Nationalismus und „Ethnopluralismus“. Dieses Konzept und „Ignoranz oder fehlende Bereitschaft zur Kritik gegenüber der deutschen und bündischen Geschichte …“ unterstellt er damit den ausgeschlossenen Bünden, ohne Beweise zu nennen. Wie ihm dieses Scharfmachen gegen Feinde gefällt, erkennt der Leser auch aus seiner Überschrift „Die Diskussion um „neurechte“ Bünde zieht weite Kreise“ (a.a.O. – Mitte des Heftes).

    Als „Beschluss einer sehr deutlichen Mehrheit“
    führt er auf:

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt schließen die anwesenden Bundesführer Freibund, Sturmvogel, Fahrende Gesellen/DMWB (d.i. der Deutsche Mädelwanderbund – G.N.) und Deutsche Gildenschaft von den weiteren Vorbereitungen und der Teilnahme des Jubiläumslagers zum Hohen Meißner 2013 aus. Die Ergebnisse sollen als Handlungsaufforderung gesehen werden, die ein Umdenken in den betroffenen Bünden bewirken soll. Den anwesenden Bünden wird angeboten, sich nach internen Klärungsprozessen erneut vorzustellen.“

    Dadarish schließt seinen Artikel mit folgendem
    Absatz:

    „Anwesend waren in Hofgeismar alle genannten Gruppierungen bis auf den „Sturmvogel“. Mit dem o.a. Beschluss wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass in der bündischen Gemeinde schon seit längerer Zeit eine Diskussion um sog. „neurechte Bünde“ geführt wird und um Bünde, denen eine zumindest in Teilen feststellbare Nähe zum „rechten Lager“ vorgeworfen wird. Bereits in Martinfeld wurde darauf hingewiesen, dass zum Meißnerfest 1988 die Frage der Teilnahmeberechtigung grundsätzlich so entschieden worden war, dass einige Gruppierungen, denen Vorhaltungen in verschiedener Richtung gemacht wurden, von der Teilnahme ausgeschlossen worden waren. Dies war damals (fast) allgemein als richtige Entscheidung gewertet worden.“

    Dadarish frage ich: Wie kommt es dann, dass die Deutsche Gildenschaft 1988 im Zentrum ‚lebendig leben’ mitwirkte? …

    26 Verbindliche Grundsätze als Voraussetzung für die Teilnahme am Meißnerfest 2013 habe ich in Idee und Bewegung Heft 87, S. 102, aufgeschrieben. Neue Vorschläge dafür hat Roland Eckert in der DF-„Zeitung“ a. a. O. S. 32 gemacht. …

    Klicke, um auf Wo_bleiben_Freiheit-Gleichheit_und_Bruederlichkeit.pdf zuzugreifen

    ::

  5. petsamo Says:

    Hachja, diese Sehnsucht nach dem Singen am Lagerfeuer. Nicht über Theorie und Praxis der gegenmodernen deutschen Rechtsrevolutionäre ist man „erschrocken“, nein, man bejammert dieses schlimm gestörte Zwischenmenschliche:

    „Wir zeigen uns erschrocken über den Verlauf und die zwischenmenschliche Art und Weise der Diskussion um die Burg Ludwigstein in den letzten Monaten.“

    Davon hätte noch nicht einmal Eva Eisenbieger träumen können, die postmoderne bündische Amigo- und Bussi-Szene schafft vollendete Tatsachen. Es ist unfasslich. Karo (w, Pfadfinderschaft Süddeutschland im DPV), Bene (m, 26, VCP Bezirk Elm in Niedersachsen), Jan (m, 25, VCP Bezirk Homburg) und Hagen (m, 19, VCO Bezirk Homburg) wollen singen, nein wir haben uns nicht verhört: sie wollen singen!

    Und sprachen die entgrenzt gastfreundliche Einladung aus nach Gut Steimke nach Uslar.

    Treuherziger Dackelblick. Piep piep piep wir ha’m uns alle lieb.

    Man will sich einfach wohl fühlen dürfen! Mit einer derartigen kulturorientierten Versöhnungspraxis wird es im Laufe des Jahres 2014 kaum noch möglich sein das zu tun, worauf es ankäme, nämlich zwischen ‚uns‘ und ‚denen‘ – zwischen Völkischer Bewegung und AEMR-orientierter Jugendbewegung – zu unterscheiden. Damit sind ein paar (selbstgefällige) Tränchen vergossen worden und bleiben die der konservativen Revolution (Neue Rechte) zuzurechnenden vier Bünde in den braungetönten Blaue-Blume-Sumpf auf weitere Jahrzehnte einzementiert.

    petsamo

    :::::::

    „‚Was ist so schlimm an den kritisierten Bünden?‘ Immer wenn wir diese Frage stellen, wird von Kritikerseite nicht geantwortet oder alte Geschichten erzählt (Freibund auf dem Zwischentag). Die Leute merken anscheinend nicht, dass sich die Jugend doch noch bewegt und innerhalb mehrerer Jahre einiges passieren kann.

    Aber solange es keine stichhaltigen Fakten (nicht Anschuldigungen) gibt, die einen Ausschluss eines Bundes rechtfertigen, kann ich ihnen auch nicht sagen: “Ihr dürft nicht kommen, weil jemand euch nicht mag”. Unter dieser Argumentation kann ich ja auch alle CDU oder Grünen-Wähler ausladen.

    Wir dürfen über die ganze Streiterei nicht das aus den Augen verlieren, was unser (über-)bündisches Leben ausmacht, nämlich die Begegnung, der Austausch, das gemeinsame Singen und in unserem Fall auch der Wettstreit, wer der beste Sänger ist. …

    Wir möchten an dem Singewettstreit nicht diskutieren, sondern Freunde wiedertreffen, Spaß haben am Musizieren und das Bündische aufleben lassen.“

    (Schwarzzeltvolk 14.03.2014)

    http://www.schwarzzeltvolk.de/wir-bieten-einen-raum-fuer-eine-unbefangene-begegnung-ein-interview-mit-dem-vorbereitungskreis-des-exilberaeunertreffens/

    ::

    ExilBeräuner 2014
    Vorbereitungskreis (VK) des Exilberäuners

    „Der Termin dürfte den meisten Beräunerfreunden schon bekannt sein, am 22.03.2014 ist es wieder soweit!“

    http://www.exilberäuner.de/kontakt/

    ::

    „Auch wir sehen uns von der aktuellen Diskussion in der Szene über Teilnahme oder Nichtteilnahme bestimmter Bünde an überbündischen Veranstaltungen betroffen. Deswegen haben wir einen innovativen Weg gewählt und das Gespräch mit den betreffenden Bünden gesucht, statt nur über sie zu sprechen.“

    http://www.exilberäuner.de/kodex/

    ::

  6. Cees van der Duin Says:

    Endlich! Wenn auch inhaltlich wenig bis gar nicht begründet: VCP verlässt den Dialog der Bünde:
    ::

    Leider konnten die Personen aus dem VCP, die bis jetzt am „Dialog der Bünde“ teilgenommen haben, nicht am BR teilnehmen und ihre Sicht schildern. Der BR beschloss nach kurzer Diskussion, dass der VCP nicht an einem kommenden Mediationsprozess im Rahmen des „Dialogs der Bünde“ teilnehmen wird. Auch wurden die Bundesvorsitzenden vom BR beauftragt, dafür zu sorgen, dass der VCP als Verband nicht mehr als Unterzeichner der Steimker Grundsätze erscheint

    aus: Tagung des Bundesrates 1-2015, von: Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Bundeszentrale

    Klicke, um auf BR_aktuell_01_2015.pdf zuzugreifen

    ::
    aha, Pfadfinder jergen kann durchaus sinnvoll argumentieren und lehnt das Denken in Kulturkreisen ab. Sich wie pfadfinderisch geboten allerdings gleichzeitig zu den weltweit, d. h. bei Bedarf auch gegen das Islamische Recht (Scharia) durchzusetzenden allgemeinen Menschenrechten (AEMR) zu bekennen wäre allerdings schön gewesen:

    Es ging meines Wissens zunächst darum, dass die VCP-Vertreter im Dialog nicht ermächtigt waren, diese Erklärung (oder andere) zu unterzeichnen, und dass vor der Unterzeichnung auch keine Rücksprache mit dem Bundesvorstand erfolgt ist.

    Was der Verband als Ganzes inhaltlich kritisiert, weiß ich nicht, ich kann da nur für mich sprechen. Für mich werden die sogenannten Steimker Grundsätze von ethnopluralistischen Vorstellungen überprägt.

    Die Aussage zur Staatsangehörigkeit liegt rechts von der AfD – „nicht ausschließlich“ heißt ja, dass das nur im extremen Ausnahmefall gilt. Die Realität sieht anders aus: Wer in Deutschland geboren wird, bekommt einen deutschen Pass – und wird ihn zukünftig wohl auch dann behalten dürfen, wenn er eine zweite Staatsangehörigkeit besitzt.

    Durch die Grundsätze wabern Begriffe wie „Volk“ bzw. „Kultur eines Volkes“, die auch genau diese ethnopluralistische Klientel bedienen können. Interessanterweise ist das alles erst auf der Tagung reingekommen, im Entwurf der Mosaikler findet sich das nicht so.

    Und das, was zu Veränderungen in der diffus-undefinierten „Kultur eines Volkes“ drin steht, ist meilenweit vom aktuellen Forschungsstand im Bereich „Cultural studies“ entfernt: Kultur verändert sich nicht auch durch interkulturellen Austausch, wie die Steimker Grundsätze postulieren, sondern fast ausschließlich durch diesen Austausch.

    Meiner Meinung nach war das eine dringend notwendige Entscheidung und die einzige richtige – weg von diesem ethnopluralistisch überprägten Unfug.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=0#post189966

    ::
    Die nächste Sitzung des Bundesrates findet vom 20.-23. März statt. Hoffentlich wird der VCP dann nicht, durch den offenbar schier unwiderstehlichen Duft der blaubraunen Blume der Romantik betört, einknicken und mit dem Ludwigstein Dialog zu den vier rechtskonservativen bis neurechten Bünden betreiben.

  7. Cees van der Duin Says:

    Na geht doch! Erfreut liest man auf der Homepage des größten evangelischen deutschen Pfadfinderverbandes:

    Dialog der Bünde – Beteiligung des VCP

    Nach Abwägung aller Argumente und einer Diskussion trafen Bundesrat und Bundesleitung die Entscheidung, dass sich der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) aus dem Dialog der Bünde und allen eventuellen Nachfolgeprozessen zurückzieht. Dazu gehört auch, dass der VCP nicht länger unter den „Steimker Grundsätzen“ gelistet wird.

    Da es in Teilen des VCP (aber nicht im gesamten Verband) Verbindungen zur Burg Ludwigstein gibt, wurde im Februar 2014 eine Beteiligung an dem „Dialog der Bünde“ rund um die Burg Ludwigstein entschieden und durch eine Beauftragung der Bundesleitung wahrgenommen. Der Auftrag dieses Dialoges war, ein „tragfähiges Konzept über den Zugang der Bünde zur Burg [Ludwigstein]“ zu erarbeiten.

    Dieser Auftrag wurde bei mehreren Treffen bearbeitet und mit einem Antrag an die Mitgliederversammlung der Burg Ludwigstein abgeschlossen. Dieser Auftrag war Basis für die Beteiligung des VCP und für die Beauftragung. Die Beauftragten standen dazu in regelmäßigem Kontakt mit der Bundesleitung. Über den Fortschritt des Prozesses wurde in den Gremien des VCP regelmäßig berichtet. Der Bundesrat hat sich darüber hinaus im Rahmen seiner Tagungen 04.2014 und 01.2015 intensiv mit den Ergebnissen des Dialogs beschäftigt.

    Der am Ende des Prozesses vereinbarte Kriterienkatalog ist aus Sicht des VCP teilweise nicht klar genug formuliert, um ausreichend Distanz zu extremen Bünden aufzuzeigen. Das trifft auch auf die „Steimker Grundsätze“ zu. Dort werden Begriffe verwendet werden, die einen weiten Interpretationsspielraum zulassen. Deshalb sehen Bundesrat und Bundesleitung eine Beteiligung des VCP an einem Nachfolgeprozess, in dem es nicht mehr allein um den Zugang zur Burg Ludwigstein geht, als nicht sinnvoll.

    Bundesleitung und Bundesrat danken den Beauftragten ausdrücklich für ihr Engagement und ihre Arbeit in diesem Prozess.

    Q u e l l e :

    http://www.vcp.de/nachrichten/artikel/dialog-der-buende-beteiligung-des-vcp/

  8. Mach mit beim Steimker-Grundsätze-Boykott Says:

    „Also die CPD stimmt diesem Text zu – möchte aber nicht das jemand davon weiß.

    Der VCP war bislang einverstanden, hat den Text mit erarbeitet und auch für gut befunden – möchte aber jetzt ausscheiden und jeden Hinweis darauf das sie mal beteiligt waren gelöscht wissen.“

    (derralf 09.03.2015 – 16:42)

    h__p://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12266&entries=45

  9. Cees van der Duin Says:

    Reih dich ein in die Ludwigsteineinheitsfront. Mit Gildenschaftern, Freibündern, Gesellen und Mädelwanderbund.

    Thema deutscher Scoutismus und rechte bündische Szenen in ihrer potentiell demokratiegefährdenden Scharnierfunktion zum Bereich deutsche Neue Rechte bzw. deutsche Konservative Revolution, hier: Burg Ludwigstein und der sogenannte Dialog der Bünde (DdB).

    Leider ohne die Namen der vier rechtslastigen Bünde (Deutscher Mädelwanderbund, Deutsche Gildenschaft, Fahrende Gesellen – Bund für Deutsches Leben und Wandern, Freibund – Bund Heimattreuer Jugend) auszusprechen, verlässt der größte deutsche nicht konfessionell gebundene Pfadfinderbund heute den DdB.

    Grundsätzlich eine sehr richtige (und längst überfällige) Entscheidung:

    Stellungnahme der BdP-Bundesleitung zum Dialog der Bünde

    „… sehen wir den von uns mit initiierten Dialogprozess nach den bisherigen Erfahrungen nicht als geeignet an, die Situation auf der Burg weiter positiv zu beeinflussen. Vielmehr bestehen mittlerweile durch den Dialog der Bünde regelmäßiger Kontakt zu den kritisierten Bünden und ein gemeinsamer öffentlicher Auftritt; beides wünschen wir so nicht und es schadet unserer Ansicht nach dem Ansehen des BdP.

    Demnach sehen wir keinen Grund mehr, am so genannten Dialog der Bünde teilzunehmen und erklären hiermit unseren Austritt. Außerdem legen wir Wert darauf, aus oben genannten Gründen nicht weiter mit den kritisierten Bünden genannt zu werden. Dazu gehört auch, dass der BdP nicht mehr auf der Homepage des Dialogs der Bünde genannt werden darf.

    http://www.pfadfinden.de/aktuelles/stellungnahme-zum-dialog-der-buende/

  10. dj.bdh Says:

    Die doppelte Verfolgung

    Rassenwahn und Ausmerzen „bündischer Umtriebe“: In der Hitler-Zeit gerieten die Eltern des Ulmer Professors Hans-Joachim Seidel in die Fänge der Nazis. Seidel hat das Kapitel Familiengeschichte aufgearbeitet.

    RUDI KÜBLER | SWP 03.01.2014

    „Vater Hans als auch Mutter Gabriele, genannt Rele, hatten Wurzeln in der Deutschen Jungenschaft dj.1.11, die Eberhard Koebel [ tusk ] am 1. 11. 1929 gegründet hatte. Hans Seidel (Jahrgang 1913) leitete die Stuttgarter Gruppe, Rele Schweitzer (Jahrgang 1916) gehörte als einziges Mädchen der Berliner Gruppe an. Die dj.1.11 wurde 1934 verboten.“

    „Noch im Oktober 1937 hatte Hans Seidel „tusk“ in London besucht, „die Reise wurde wohl überwacht“, sagt Hans-Joachim Seidel. Anfang November schlugen die Nazis im Rahmen einer großangelegten Razzia zu. „Wir waren schon einige Zeit das Gefühl nicht los geworden, dass wir verfolgt und beobachtet wurden“, erinnerte sich Rele Schweitzer an den Abend des 1.11.1937. Mit ihrem Freund Hans Seidel wurde sie wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet. Sie kam ins KZ nach Lichtenburg, er saß in Sachsenhausen und im Polizeigefängnis Alexanderplatz in Berlin ein“

    „Nach der Approbation wird er im Sommer als Arzt zur Wehrmacht eingezogen. Und Rele? An eine Heirat ist nicht zu denken: Sie ist Halbjüdin, Mischehen sind verboten laut „Herrn Globke“. Mit 14 erst erfuhr sie, dass ihr Vater jüdischer Abstammung ist“

    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/die-doppelte-verfolgung-6573928.html

    __

    Längere Haft in Konzentrationslagern erlitten die Mitglieder von dj.1.11 Hans Seidel, Rele Schweitzer und Willi Claus (bill).

    https://books.google.de/books?id=kPvNBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  11. Cees van der Duin Says:

    Ulrike Pilarczyk

    Gemeinschaft in Bildern
    Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina/Israel

    Unter Mitwirkung von Ulrike Mietzner, Juliane Jacobi und Ilka von Cossart

    Reihe: Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden (für die Stiftung Institut für die Geschichte der deutschen Juden hg. von Stefanie Schüler-Springorum und Andreas Brämer); Bd. 35

    http://www.wallstein-verlag.de/9783835304390-ulrike-pilarczyk-gemeinschaft-in-bildern.html

    Ulrike Pilarczyk:

    Gemeinschaft in Bildern. Jüdische Jugendbewegung und zionistische Erziehungspraxis in Deutschland und Palästina / Israel

    Klicke, um auf ulrike-pilarczyk_gemeinschaft-in-bildern.pdf zuzugreifen

    Hier der Beleg, dass das ganz offiziell und legal ist …

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

    … dort auch weitere ganz interessante Titel aus der Reihe, kostenfrei als pdf

    Institut für die Geschichte der deutschen Juden
    Hamburg

    http://igdj-hh.de/publikationen-digital.html

  12. Tramp, vandrák, čundrák. "Svatojánské proudy" Says:

    __
    __

    __
    __

  13. dj.1.11 Says:

    .

    Ettersberg bei Weimar? Da wächst nicht nur Linden-, Eichen- und Buchenwald, da ist „Buchenwald“ – KZ Buchenwald

    .

    Schützen Sie den Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar vor forstlicher Ausbeutung!

    als begeisterte Hobbyradlerin, war ich im Januar dieses Jahres tief erschrocken über die Geräusche des brechenden Holzes beim Einsatz des an einen Panzer erinnernden Harvesters im Naturschutz- & Naherholungsgebiet „Prinzenschneise“ auf dem Ettersberg. Uralte, dicke und wunderschöne Buchen, Eichen und Linden liegen seitdem gefällt und leblos am Wegesrand und warten darauf, abtransportiert zu werden. Die weitere Abholzung wollen wir jetzt mit unserer Petition verhindern!

    Jetzt unterschreiben!

    Wieso darf mit „unserem“ öffentlichen, unter Naturschutz stehenden Buchenwald, so umgegangen werden? Zählt heute wirklich nur noch vermeintliche „Wirtschaftlichkeit“ und kurzfristige „Gewinnmaximierung“? Was ist mit dem unschätzbaren nicht monetären Wert eines intakten Waldes? In Zeiten globaler Erderwärmung haben gerade auch unsere heimischen Wälder eine bedeutende Rolle in Sachen Klimaschutz. Warum also diese ausbeuten, wo ihr langfristiger Nutzen für die Region und Spätfolgen durch Plünderung noch gar nicht richtig erforscht sind?

    Für die kommende Bewirtschaftungsperiode wollen meine Mitstreiter/innen und ich die maßlose Abholzung verhindern! Die Thüringer Landesregierung soll eine Rechtsverordnung erlassen, die eine ökologische Bewirtschaftung nach dem „Lübecker Modell“ zum Ziel hat. Das heißt, dass eine nachhaltige Bewirtschaftung stattfindet und natürliche Prozesse geschützt und unterstützt werden.

    Je mehr Menschen unterschreiben, desto wahrscheinlicher ist, dass wir unseren Wald behalten können. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf für die Umwelt!

    Jetzt unterstützen!

    Vielen Dank
    ​Silvia Wagner und BI proEttersberg

    https://www.change.org/p/th%C3%BCringer-landtag-sch%C3%BCtzen-sie-den-buchenwald-auf-dem-ettersberg-bei-weimar-vor-forstlicher-ausbeutung

    ___
    ___

    Ettersberg, Obelisk Prinzenschneise

    Aufschrift: “ Mahnmal Buchenwald 3,5 km “

    .

    .
    .

    heute

    .

    Baracke

    .

    Modell Lager Buchenwald

    .

    Dieses Modell wurde von Richard Kucharczyk, einem ehemaligen Buchenwaldhäftling, in den 60er Jahren gebaut.

    .

    Tor zum Lager

    .
    .

    Konzentrationslager Buchenwald
    KZ Buchenwald

    Blutstraße

    Figurendenkmal Fritz Cremer

    .

    Figurendenkmal Gedenkstätte Buchenwald

    .

    Monument Buchenwald

    .

    Menschenverachtung purZynismus: „Jedem das Seine“ – Lagertor KZ Buchenwald

    .
    .

    Während der NS-Diktatur wurde in Rehmsdorf und Gleina (beide bei Zeitz) das Außenlager Wille eingerichtet, das dem Konzentrationslager Buchenwald unterstellt war. Von dort wurden allein in den vier Hydrieranlagen der Brabag von Ende Mai bis Oktober 1944 nahezu 10.000 KZ-Häftlinge eingesetzt, um die Zerstörungen der alliierten Bombenangriffe zu beseitigen und so die Produktion wieder anzufahren. Die meisten von ihnen waren ungarische Juden, unter ihnen Imre Kertész, der im Brabag-Werk in Tröglitz arbeiten musste. Zivile Ingenieure der Unternehmen, die so genannten „Werksbeauftragten“, koordinierten die Arbeit der Häftlinge am Ort. Eine Produktion konnte aber kaum noch durchgeführt werden, da diese kriegswichtige Produktion durch immer wieder neue Bombenangriffe der alliierten Bomberverbände unterbunden wurde. Der Literaturnobelpreisträger Imre Kertész selbst schildert seine damaligen Erfahrungen in seinem autobiographischen Werk „Roman eines Schicksallosen“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitz

    .

  14. starý čundrák Says:

    .

    “Nimmer lassen wir das Fahrten“

    Bundesführer Carsten Stork (…) Die Gründung der Wiesbadener Kreuzfahrer erfolgte 1953 unter den Stammesführern Godwin Graf und Günther Weiß.

    Mit weißem Fahrtenhemd und Wimpel | Wiesbadener Christliche Jungenschaft „Kreuzfahrer“ feiern 60. Jubiläum | Evangelisches Dekanat Wiesbaden 02.06.2013

    http://www.kirchen-wiesbaden.de/dekwi/index.php?option=com_content&view=article&id=170:mit-weissem-fahrtenhemd-und-wimpel&catid=37:aktuelles

    ( Carsten Stork )

    http://www.matthaeus-wiesbaden.de/matthaeus/vorstand.htm

    _
    _

    Die Erfindung des Biodeutschen

    Von der Ernährung zur Eugenik: Eine Tagung schöpft aus den trüben Quellen von Feminismus und Veganertum

    von Bodo Mrozek

    http://zeitgeschichte-online.de/thema/die-erfindung-des-biodeutschen

    Bodo Mrozek

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Mrozek

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lexikon_der_bedrohten_W%C3%B6rter

    _
    _

    Hei, wie die Klampfen klingen
    In dem frischen Morgenwind,
    Wenn wir unsre Lieder singen
    Wenn der Tag beginnt
    Jungenschaft auf froher Wanderfahrt
    Lust und Freude, Jungenart
    Und die große Fahr begann.

    ( Godwin Graf )

    http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/heiwiedi.html

    ___
    ___

    1996

    ABW | Köpfchen 1/96 | März 1996

    die deutsche jungenschaft (neubund) mit aki, Henning (als einziger in Jungenschaftstracht!) und Christopher vertreten waren. Der bündischen Sache verbunden zeigten sich auch einige jetzige und ehemalige Odenwaldschüler und -lehrer, die Jürgen Kahle [ einer der Haupttäter der Odenwaldschule, s. u. ] zur Teilnahme motiviert hatte, u.a. asterix, zipp, tristan, sowie Anja, die die Salamanderhütte und den BDP Main-Taunus vertrat. Am Kontakt „von Burg zu Burg“ interessiert war Boris, der von der Burg Ludwigstein herübergekommen war. Von ABW-Seite waren molo, ali, dunja, zar, schacker, Annette, Gisela, Jürgen K. und kurzzeitig auch Suse anwesend.

    ( ABW Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck | Burg Waldeck als bündischer Platz? Ein Bericht über das Treffen am 3./4.2.1996 )

    Klicke, um auf 846478.pdf zuzugreifen

    Der dritte Haupttäter, der „Physiklehrer“ Jürgen Kahle, kam als Marinefunker und Gelegenheitsjobber an die Odenwaldschule. Ohne jegliche Ausbildung zum Lehrberuf. Seine Qualifaktion bestand offenbar im wesentlichen aus der Nähe zu den damals durchaus noch in gewissen Päderastenkreisen einflussreichen sog. „Wandervögeln“.

    ( Rostock, den 28. Mai 2010 )

    http://glasbrechen.de/2015/05/vortrag-in-rostock-anlaesslich-der-tagung-gewalterfahrung-uebergriffigkeit-und-deren-bewaeltigungsstrategien-in-oeffentlichen-einrichtungen-und-auf-paedagogischen-feldern/

    .

    Jürgen Kahle (…) hatte keine abgeschlossene Hochschulausbildung und war gelernter Radio-und Fernsehtechniker. (…) Jürgen Kahle (…) in den Hunsrück zur Burg Waldeck (…), um in der «Wiesbadener Hütte», die der Odenwaldschule gehört, die Elektrik neu zu installieren.

    Wie laut soll ich denn noch schreien?: Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch | von Jürgen Dehmers, Andreas Huckele

    https://books.google.de/books?id=woVrAgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    .

    der spätere Kunstpädagoge und Kulturhistoriker Diethart Kerbs, der die Veranstaltungen ideologisch prägte, Jürgen Kahle, der die Organisation leitete,

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    .

    Burg-Waldeck-Festivals

    Die Burg-Waldeck-Festivals (1964–1969) im Hunsrück waren die ersten Open-Air-Festivals in Deutschland und bildeten einen entscheidenden Abschnitt in der deutschen Folkgeschichte. Sie waren beeinflusst vom französischen Chanson und der amerikanischen Folk- und Protestlieder-Szene.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    .

    ABW | Köpfchen 1/96 | März 1996

    Die Entstehung der Waldeck-Festivals in den sechziger Jahren Ein Zeitzeugenbericht, vorgetragen von Diethart Kerbs auf dem Treffen des Mindener Kreises am 04.06.1994 in Minden/Westfalen

    Klicke, um auf 846478.pdf zuzugreifen

    .

    In Göttingen arbeitete zum Beispiel (…) Diethart Kerbs, der Mitbegründer des Festivals auf der Burg Waldeck, die für die Odenwaldschule noch wichtig werden wird.

    ( Sündenfall: Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte | von Christian Füller )

    https://books.google.de/books?id=qccmBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    tagesspiegel 06.02.2013

    Die Projekte gingen ihm nie aus

    (Er war Fotohistoriker, Hochschullehrer, Kunstpädagoge, Denkmalschützer. Ende Januar ist Diethart Kerbs mit 76 Jahren gestorben.)

    Nachruf auf Diethart Kerbs von Bodo Mrozek

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-diethart-kerbs-die-projekte-gingen-ihm-nie-aus/7745414.html

    _
    _

    dj.1.11
    Deutsche Jungenschaft vom 1. November 1929

    Während sich die 1990 gegründete deutsche jungenschaft (bis 1996 mit dem Namenszusatz Neubund) in ihrem Erscheinungsbild stark der Vorkriegs-dj.1.11 annähert und gedanklich mehr an die Ansätze der Nachkriegsjungenschaft von Michael Jovy und Walter Scherf anknüpft, betont die Ordensjungenschaft besonders eine modernisierte Fassung des von dj.1.11 propagierten Ordensgedankens. Die graue jungenschaft versucht eine Symbiose aus Jungenschaftsgedanken und Grauem Corps zu bilden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Jungenschaft_vom_1._November_1929

    .

    Oktoberlager 1994

    Klicke, um auf 846478.pdf zuzugreifen

    1994 fand das Oktoberlager in Thüringen von 20 Bünden mit rund 700 Teilnehmern statt.

    http://www.arge-pfadfinder.org/die-deutsche-jugendbewegung.html

    Pfadfinderbund Antares
    1994

    Teilnahme am großen überbündischen „Oktoberlager“

    http://www.jugendbewegung.de/antares/html/infos/geschichte.html

    auf dem oktoberbündelager 1996

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Deutsche_Jungenschaft_vom_1._November_1929

    .

  15. Maurizio Silvani Says:

    .

    Friedrich Kellner (1914)

    .

    Friedrich Kellner (1923)

    .

    […] Friedrich Kellners an die 900 Seiten zählendes Tagebuch aus den Jahren 1939 bis 1945 gehört zu den großen historischen Dokumenten des 20.Jahrhunderts, von Stil und Anlage her allenfalls vergleichbar mit den Aufzeichnungen des Celler Ingenieurs Karl Dürkefälden. Erst jetzt wird es, nachdem es lange in Familienbesitz geblieben war, endlich veröffentlicht. Kein unmittelbar Verfolgter spricht hier, wie etwa Victor Klemperer in seinem berühmten Journal, sondern ein deutscher Normalbürger, ein stiller, aber kritischer Beobachter tief in der Provinz. Sein Tagebuch wirft erneut die Frage auf: Was konnte der Einzelne während der NS-Zeit wissen? Was las er in der Zeitung, hörte er im Radio (ohne heimlich den „Feindsendern“ zu lauschen)? Was war von den großen Verbrechen in Erfahrung zu bringen, wenn ihm jeder Zugang zu den internen Kreisen des Regimes fehlte?

    Im Unterschied zu Klemperer war Kellner auch kein Intellektueller aus großbürgerlichem Haus. Geboren wurde er 1885 in Vaihingen an der Enz, in der Nähe von Stuttgart. Sein Vater arbeitete als Bäcker, seine Mutter als Dienstmädchen. 1889 zogen die Kellners nach Mainz, wo Friedrich Volks- und Oberrealschule besuchte. 1903 begann er seine Ausbildung als Gerichtsschreiber in Mainz. Nach dem obligatorischen Vorbereitungsdienst von drei Jahren und der einjährigen Militärzeit fand er Anstellung am Mainzer Gericht. Hier arbeitete er bis 1932, zwischenzeitlich befördert zum Justizinspektor. Ob bereits sein Vater Sympathien für die Arbeiterbewegung gehegt hatte, ist nicht bekannt, Friedrich jedenfalls schloss sich bald nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, in dem er brav gedient hatte, der SPD an und engagierte sich aktiv für sie. […]

    Eine kurze Zeit lang war er der stellvertretende Bürgermeister von Laubach. 1970 starb Friedrich Kellner – ein ganz normaler Deutscher und unbestechlicher Chronist einer gnadenlosen Zeit.

    von Markus Roth | ZEIT online 22.06.2011

    http://www.zeit.de/2011/26/Nationalsozialismus-Tagebuecher

    Friedrich Kellner

    Das Tagebuch besteht aus zehn Bänden und insgesamt 861 Seiten. Es enthält 676 einzeln datierte Eintragungen in Sütterlinschrift und mehr als 500 Zeitungsausschnitte. […]

    Im August 2011 brachte der Göttinger Wallstein Verlag es unter dem Titel „Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne – Tagebücher 1939–1945“ heraus.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Kellner

    .

    Friedrich Kellner
    »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«
    Tagebücher 1939-1945

    http://www.wallstein-verlag.de/9783835306363-friedrich-kellner-vernebelt-verdunkelt-sind-alle-hirne.html

    .

  16. Jeremy Clifford Says:

    .
    .

    Πέτρος Πανδής
    Petros Pandis

    Μαλλιά Σγουρά
    Malliá Sgourá
    Curly Hair
    « Cheveux bouclés »
    Lockige Haare
    .

    der Theodorakis-Sänger Petros Pandis

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517855.html

    Petros Pandis – Chants De La Résistance Grecque
    Petros Pandis – Songs of the greek resistance (vinyl rip, 1974)

    Μαλλιά Σγουρά – Πέτρος Πανδής
    Malliá Sgourá (Curly Hair)
    .

    .

    אויפֿן פּריפּעטשיק
    Oyfn pripetshik

    Mark Warshawsky

    Oyfn pripetshik brent a fayerl,
    Un in shtub iz heys,
    Un der rebe lernt kleyne kinderlekh,
    Dem alef-beys.

    ( source: Yidlid )

    http://rama01.free.fr/yidlid/chansons/oyfnpripetshik.htm

    .

    »Zog nit keynmol az Du geyst dem letsten weg…«
    Jiddische Partisanenlieder · Eine Broschüre gegen das Vergessen

    Zog nit keynmol az du geyst dem letstn weg
    Khotsh himlen blayene farshteln bloye teg […]

    http://docplayer.org/46639954-Zog-nit-keynmol-az-du-geyst-dem-letsten-weg.html

    ( bei, u. vllt. auch von: prinzessin paula )

    Klicke, um auf BroschureDritteAuflage.pdf zuzugreifen

    .

    שמריהו קצ’רגינסקי

    Shmerke Kaczerginski

    28. Oktober 1908, Vilnius – 23. April 1954, Mendoza (Argentinien)

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Shmerke_Kaczerginski

    .

    Yid, du partizaner

    Fun di getos tsife vent, in di velder fraye
    Anshtot keytn af di hent, ’kh halt a biks a nayer
    Af di oyfgabes mayn fraynt, kusht mikh haldz un aktsl
    Mitn biks bin ikh fun haynt, fest tsunoyfgevaksn

    Veynik zenen mir in tsol, drayster vi milyonen
    Raysen mir af barg un tol, brikn ershalonen
    Dem fashist fartsitert vert, veyst nit vu fun vanen
    Shturmen yidn fun unter der erd, yidn partizanen

    S’vot nekome hot a zin, ven mit blut farshraybst im
    Far dem heylikn bagin, firn mir di shtraytn
    Neyn, mir veln nit keynmol zayn, di letste mohikaner
    S’brengt der nakht di zunenshayn, der yid, der partizaner

    – Shmerke Kaczerginski –

    .

    ( Inhalt, Deutsch, nicht singbar )

    Heraus aus den Gefängnismauern des Ghettos, hinein in die freien Wälder,
    keine Ketten an den Handgelenken, sonder in der Hand ein neues Gewehr.
    Auf Posten küsst es, mein Freund, mich auf Hals und Schulter.
    Untrennbar bin ich ab jetzt mit meinem Gewehr verbunden.

    Gewiss, an Zahl sind wir wenige, doch wirkungsvoller als Millionen,
    in Berg und Tal lassen wir Brücken und Brigaden explodieren.
    Der Faschist wird zittern, denn er weiß nicht woher all diese
    Juden, diese Partisanen aus der Erde stürmen.

    Das Wort Rache ergibt erst einen Sinn, wenn du es mit Blut schreibst.
    Noch vor der heiligen Dämmerung führen und beenden wir den Kampf.
    Nein, niemals wollen wir die letzten Mohikaner sein,
    Die Juden, die Partisanen bringen der Nacht das Sonnenlicht.

    .

    espe

    .

    .
    .

    Shtil di nakht iz oysgeshternt

    The song celebrates Vitka Kempner, a Jewish partisan, and her successful attack, an act of sabotage, on a German train in the Vilnius sector. It was the first attack by the Fareynikte Partizaner Organizatsye (FPO), organization of Jewish partisans from the Vilna Ghetto. Kepner and Itzik Matskevich threw a hand grenade at the convoy damaging it. […] nagan (Russian term referring to Nagant M1895), pistoyl (German term) – to denote an automatic pistol.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Shtil,_di_nakht_iz_oysgeshternt

    .

    Shtil, di nakht iz oysgeshternt
    und der frost hot shtark gebrent,
    tsi gedenkstu vi ikh hob dikh gelernt
    haltn a shpayer in di hent.

    A moyd, a peltsl un a beret,
    un halt in hant fest a nagan,
    a moyd mit sametenem ponim
    hit op dem soynes karawan.

    Getsilt, geschosn un getrofn
    hot ir kleyninker pistoyl,
    an oyto a fulinkn mit wofn,
    farhaltn hot zi mit ayn koyl.

    Fartog fun wald aroysgekrokhn,
    mit shney-girlandn oyf di hor,
    gemutikt fun kleyninkn nitsokhn,
    far undzer nayem frayen dor.

    ( Text )

    http://rama01.free.fr/yidlid/chansons/shtildinakht.htm#chan

    ( source: Yad Vashem )

    Klicke, um auf vilna_partisans_partizaner_lid.pdf zuzugreifen

    .

    .
    .

    Kako što e taja ćaša polna so vino

    .

    .
    .

    Ой да ты, калинушка
    Oy da, ty kalinushka
    Oh you, my snowball tree
    Oh, du Schneeballstrauch

    .

    .

  17. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    Naturschutz ist wichtig. Auch gestern wurde Naturschutz gebührend ernst genommen:

    Freiheitliche Demokraten haben vier neue Totemtiere oder Maskottchen: Blaukehlchen, Bekassine, Uhu, Wanderfalke

    .

    “ Blaukehlchen, die Bekassine, den Uhu und den Wanderfalken. “

    .

    Rechtsrock-Konzert in Themar verboten | mdr Thüringen 19.03.2018

    https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/rechtsrock-konzert-themar-verboten-100.html

    __

    Landratsamt verbietet Rechtsrock-Konzert wegen brütender Vögel

    Focus 19.03.2018

    https://www.focus.de/panorama/welt/nicht-die-nazis-sind-schuld-thueringen-verbietet-rechtsrock-konzert-wegen-bruetender-voegel_id_8637390.html

    __

    … wir hätten ihn fast vergessen, hoch lebe auch der Schlagschwirl

    “ unter anderem Blaukehlchen, Bekassine und Schlagschwirl. “

    „Landrat Thomas Müller unterstrich, dass die naturschutzrechtlichen Bedenken nichts mit den Inhalten der geplanten Veranstaltung zu tun habe.“

    Verbot: Blaukelchen contra Rechtsrock in Themar

    Quelle: In Südthüringen | 19.03.2018

    https://www.insuedthueringen.de/region/hildburghausen/Verbot-Blaukelchen-contra-Rechtsrock-in-Themar;art83436,6036622

    .

  18. Edward von Roy Says:

    [ Betrifft Bytom / Beuthen – Offener Brief ]

    Dieser Gedenkstein ist eine unerträgliche und skandalöse Verherrlichung nationalsozialistischer und rechtsextremer Verbände sowie ein nicht hinnehmbarer Affront gegenüber Polen. (…) In Oberschlesien unterstand der Selbstschutz SS-Oberführer Fritz Katzmann, einem der schlimmsten NS-Massenmörder während des Zweiten Weltkrieges.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/revisionistischer-gedenkstein-in-polen-historiker-fordern-ruecktritt-von-afd-politiker/25264164.html

    .

    Der offene Brief soll an diesem Montag offiziell vorgestellt werden. Unterschrieben wurde er bislang von den Leitern mehrerer deutscher KZ-Gedenkstätten, unter anderem in Buchenwald und Neuengamme, sowie von einer zweistelligen Zahl an Professoren.

    Initiiert wurde der Rücktrittsappell von den Historikern Michael Wildt, Professor an der Humboldt-Universität Berlin, und Jens-Christian Wagner, Leiter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. (…)

    Die Errichtung des Denkmals sorgte in der vergangenen Woche nicht nur bei Historikern in Deutschland für Kritik. In einer dreisprachigen Stellungnahme des Instituts für nationale Erinnerung in Warschau heißt es, das Denkmal sei eigenmächtig auf einem polnischen Friedhof errichtet worden. Das Aufstellen des Gedenksteins verstoße gegen die nachbarschaftliche Zusammenarbeit.

    Von Jan Petter | Historiker fordern Rücktritt von AfD-Politiker | Der Tagesspiegel | 25.11.2019

    https://www.tagesspiegel.de/politik/revisionistischer-gedenkstein-in-polen-historiker-fordern-ruecktritt-von-afd-politiker/25264164.html

    .

    (…) Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die ProfessorInnen Norbert Frei (Jena), Michael Wildt (Berlin), Miriam Rürup (Frankfurt) und Frank Bajohr (München/Berlin) sowie die LeiterInnen zahlreicher Gedenkstätten. Initiiert hat den Brief unter anderem Jens-Christian Wagner, der die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten leitet. Wagner hatte Protschka bereits wegen Volksverhetzung angezeigt, der Staatsschutz ermittelt.

    In der Inschrift des Steins wird unter anderem der „Selbstschutz- und Freikorpskämpfer“ gedacht. Der „Volksdeutsche Selbstschutz“, so die HistorikerInnen, habe 1939/40 unter der Leitung der Höheren SS- und Polizeiführer gestanden und sei für den Mord an Tausenden Polen und Juden verantwortlich gewesen. „In Oberschlesien unterstand der Selbstschutz SS-Oberführer Fritz Katzmann, einem der schlimmsten NS-Massenmörder während des Zweiten Weltkrieges.“

    Auch der „Selbstschutz Oberschlesien“ von 1921, ein Zusammenschluss von rechtsextremen Freikorpsverbänden, habe brutal gegen polnische Aufständische gekämpft. „Zu ihnen gehörte das Freikorps Oberland, das sich 1923 am Hitler-Putsch in München beteiligte und aus dem Teile der bayerischen SA hervorging.“

    „Die in den Stein gemeißelte Liste der Spender zeigt, wie stark die AfD im rechtsextremen Milieu verankert ist“, heißt es in dem Brief weiter. Neben Protschka werden dort unter anderem die Junge Alternative Berlin und die Burschenschaft „Markomannia Wien zu Deggendorf“ genannt, die vom bayerischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft und beobachtet wird. (…)

    Von Sabine am Orde, taz am 25.11.2019

    https://taz.de/AfD-Politiker-Stephan-Protschka/!5644412/

    .

    Neben Protschka sind auf dem Stein die AfD-Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ und die Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf genannt. Der Bayerische Verfassungsschutz erklärte auf BR-Anfrage, dass die Überschneidungen der Burschenschaft zur rechtsextremistischen Szene bekannt seien.

    Von Patrick Gensing, tagesschau.de 21.11.2019

    .

    IPN Instytut Pamięci Narodowej 21.11.2019

    Oświadczenie IPN w związku z odsłonięciem na cmentarzu parafialnym w Bytomiu tablicy gloryfikującej żołnierzy narodowo-socjalistycznych Niemiec z okresu II wojny światowej oraz członków formacji Selbstschutz i Freikorps

    Statement of the Institute of National Remembrance in connection with the unveiling of a plaque glorifying German National Socialist soldiers of World War II and the members of the Selbstschutz and Freikorps formations at the Parish Cemetery in Bytom

    Erklärung des Instituts für Nationales Gedenken in Bezug auf die Enthüllung einer Tafel auf dem Pfarrfriedhof in Bytom, die deutsche nationalsozialistische Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg und Mitglieder der Formationen: Selbstschutz und Freikorps verherrlicht

    Die Initiative wurde unter anderem von Stephan Protschka aus Alternative für Deutschland, einem Mitglied des Bundestages unterstützt, der die Ausführung der Tafel mitfinanzierte. Laut den uns vorliegenden Informationen hat der Friedhofsverwalter der Installation der Tafel nicht zugestimmt. Die Initiatoren der Gedenkfeier haben keine Stellungnahme des Instituts für Nationales Gedenken erhalten, die gemäß Artikel 53j und Artikel 53l des Gesetzes vom 18. Dezember 1998 über das Institut für Nationales Gedenken – Kommission zur Strafverfolgung von Verbrechen gegen das polnische Volk erforderlich ist.

    Darüber hinaus verstößt die Inschrift auf der Gedenktafel, die ausschließlich in deutscher Sprache ist, gegen das Gesetz vom 7. Oktober 1999 über die polnische Sprache.

    In Anbetracht des Vorstehenden erklärt das Institut für Nationales Gedenken, dass das Objekt illegal ausgestellt und unter Verstoß gegen die Vorschriften des polnischen Rechts gebaut wurde. Zudem ist das unvereinbar mit Respekt vor dem Gedenken an die Opfer von verbrecherischen nationalsozialistischen Formationen. Jedes derartiges Objekt sollte sofort entfernt werden.

    Das Institut wird in jedem Fall solcher illegalen Aktivitäten eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstatten.

    https://ipn.gov.pl/pl/dla-mediow/komunikaty/83340,Oswiadczenie-IPN-w-zwiazku-z-odslonieciem-na-cmentarzu-parafialnym-w-Bytomiu-tab.html

  19. Alter Wanderer Says:

    h t t ps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/ff/Georg_Schoenerer2.jpg

    Mitgliedsurkunde des Floridsdorfer Turnvereins für von Schönerer in Runenschrift. Transcription:

    „Durch Reinheit, zur Einheit.“

    Hochgeehrter Führer! Der Deutschvölkliche Turnverein in Floridsdorf hat in seiner 31. Hauptversammlung den Beschluss gefasst, Sie, werter Herr, in Anbetracht Ihrer großen Verdienste um die gerechte Sache, die der Verein als Deutschvölklicher zu würdigen versteht, zu seinem Ehrenmitgliede zu ernennen. Floridsdorf, im Eis-Mond [Januar] 2009 [1896 n. Chr.], der Turnrath [Turnrat].

    Georg von Schönerer

    https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_Sch%C3%B6nerer

    Die Jugendbewegten bzw. Bündischen haben seit 100 oder 120 Jahren nicht nur das skandalöse Päderastieproblem, sondern in ebenso starkem Maße auch das völkisch-rassistische – diese zwei Dimensionen müssen zerbrochen werden.

  20. Эдвард фон Рой Says:

    Weltfahrtenstaffel in Teheran

    https://scouting.de/weltfahrtenstaffel-in-teheran/

    .

    Fahrtenschwestern

    https://www.weltfahrtenstaffel.de/gruppe/

    .

    „den Jahreswechsel auf der Insel Hormuz verbringen“

    … die Insel Hormuz und die weibliche Genitalverstümmelung, Female genital mutilation (FGM).

    According to research by social anthropologist Kameel Ahmady released on Thursday, FGM is more prevalent in the southern province of Hormozgan and its nearby islands (Qeshm and Hormuz) than in any other parts of the country.

    It is also being practised to a lesser degree in Kurdistan, Kermanshah and West Azerbaijan provinces, which are situated in western Iran close to the Iraq border.

    Ahmady’s research shows that FGM is mainly an issue concerning the Shafi’i sect of Sunni Muslim Iranians, a minority in the Shia-dominated country. Only a small fraction of the Shia population living in proximity of Sunni communities practise FGM.

    https://www.theguardian.com/world/2015/jun/04/female-genital-mutilation-iran-fgm

    .

    Frauenrechte im Iran

    Die Diskriminierung von Frauen im Iran ist vielfältig. Frauen sind durch die im Iran angewandte Scharia in fast allen Rechtsbereichen unter Verstoß gegen völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge stark benachteiligt. Beispielsweise dürfen Frauen verschiedene Berufe, wie das Richteramt, nicht ausüben, es bestehen u. a. Benachteiligungen beim Zeugenrecht, beim Ehe- und Scheidungs- sowie beim Sorgerecht. Vor Gericht zählt die Aussage einer Frau nur halb soviel wie die eines Mannes, teilweise werden weibliche Zeugen vor Gericht auch gar nicht zugelassen. (…)

    Im Iran haben Ehemänner zudem „das Recht“ auf die sexuelle Verfügbarkeit der Ehefrau und dürfen dies auch mit Gewalt durchsetzen; Vergewaltigung in der Ehe ist damit kein juristischer Tatbestand. Auch allgemeine häusliche Gewalt des Ehemanns gegen die Frau ist weitgehend erlaubt. So darf der Mann seine Frau schlagen, wenn er „Ungehorsam fürchte“. Das Scheidungsrecht wird als einseitiges Recht des Mannes betrachtet. Der Mann kann sich von seiner Frau jederzeit scheiden lassen. Zwar hat auch die Frau prinzipiell die Möglichkeit Scheidungsgründe vorzubringen, ist aber in der Pflicht, diese zu belegen. Schläge oder sexuelle Gewalt durch den Mann sind im Allgemeinen zunächst ausdrücklich kein Scheidungsgrund, belegte körperliche Gewalt in für die Frau nicht tolerierbarem Ausmaß kann jedoch als Scheidungsgrund anerkannt werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenrechte_im_Iran

    .

    „Bündische Fahrtenschwestern auf Weltfahrt“, kaum zu fassen, unsere teutonischen Wohlstandsgören auf Egotrip jetzt auch im Gottesstaat.

    Geht es schamloser, als eine brutale, nicht zuletzt frauenfeindliche Diktatur und ein Menschenrechtler und Nichtmuslime unterdrückendes System als Kulisse für die eigene Gier nach immer noch mehr Abenteuer zu verwenden?

    silis

  21. Adriaan Broekhuizen Says:

    Wir sind Pirkko und Jenna aus dem Laninger Wandervogel. Im richtigen Leben arbeitet Pirkko als Erlebnispädagogin in einem Kinderheim in Schleswig-Holstein und Jenna für einen großen Schulbuchverlag. Wir haben uns die Idee zur Weltfahrtenstaffel für Frauen ausgedacht. … Daher sind wir dankbar für Kontakte im Iran, den Zentralasiatischen Republiken, dem Kaukasus und Russland … Ach ja: wir beide, die Leiterinnen, fahren nämlich gar nicht mit. Wir unterstützen und koordinieren, die Mädels sind dann aber unter sich. Und, das Feedback: es ist gut! Wir kriegen sehr viel Zuspruch und Anfragen.

    ( zu lesen bei: Pfadfinder-Hilfsfond )

    https://www.pfadfinder-hilfsfond.de/index.php/18-vorstellung/robert-baden-powell-preis

    Pirkko – Lisa Klein

    https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=50354

    pirkko -­ Lisa Klein und jenna – Jenny Sonnabend aus dem Laninger Wandervogel

    https://scouting.de/unterstuetzung-fuer-weltfahrtenstaffel/

    Führungswechsel im Laninger Wandervogel | scouting 09.07.2019

    Zu Pfingsten wurde fee (Samia Mohammed, links) für die kommenden drei Jahre als neue Bundesführerin der Laninger gewählt.

    https://scouting.de/fuehrungswechsel-im-laninger-wandervogel/

    der eisbrecher · 16. August 2019 ·

    – frauenquote übererfüllt –

    mit unserer hochgeschätzten eisbrecher-redakteurin fee (samia mohammed, links auf dem moped), schon wieder eine frau zur bundesführerin des laninger

    h t t ps://www.facebook.com/der.eisbrecher/posts/3494812733877600/

    Frau Samia Mohammed

    Tutorium „Einführung in die Politikwissenschaft“ im Wintersemester 2019/20

    https://ekvv.uni-bielefeld.de/pers_publ/publ/PersonDetail.jsp?personId=83132230

    Universität Bielefeld

    Kommission für die Gleichstellung von Frauen und Männern

    Mohammed, Samia

    https://ekvv.uni-bielefeld.de/pers_publ/publ/EinrichtungDetail.jsp?orgId=3757429

    Erasmus

    Gastuniversität

    Institut d’Etudes Politiques de Bordeaux

    https://erasmusu.com/de/samia-mohammed-948898

    juli 2016 – BpB

    UNABHÄNGIGES MAGAZIN ZUM 13. JUGENDMEDIENWORKSHOP IM DEUTSCHEN BUNDESTAG IM APRIL 2016

    11.07.2016 – Müssen sich Geflüchtete deutsche Werte aneignen? Samia Mohammed geht der Herkunft dieser Forderung auf den Grund.

    _ww.bpb.de

    13. Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag in Berlin

    njuuz

    Bundestagsvizepräsident Peter HintzeGemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland lädt der Deutsche Bundestag insgesamt 30 junge Journalistinnen und Journalisten zum 13. Jugendmedienworkshop nach Berlin ein. Der Wuppertaler Politiker Peter Hintze ruft junge Medienmacher aus Wuppertal zur Bewerbung auf. Hintze: „Der Workshop ist eine Riesenchance für Schüler und Studenten, die sich für Journalismus interessieren.“

    Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, lernen Hauptstadt-Journalisten kennen, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Zeitung. Unter dem Titel „Eine andere Heimat“ stellt der Jugendmedienworkshop in diesem Jahr das allzeit präsente Thema Flucht und Heimat in den Mittelpunkt.

    https://www.njuuz.de/beitrag33719.html

    CPD, Ostrakon I / 2014

    „Immer wieder davon“ Mädchenfahrtenbuch [ Zum Titel, wie zu erkennen ein Zitat, vgl.: „Was uns lässt fahren, wird nicht jeder fühlen, kann nur verstehn, wer mit uns einmal zog … Es liegt uns im Blut und treibt uns davon, immer wieder davon …“ – ein Lied von mac Erik Martin (lebte 1936 bis 2017), längere Zeit in Viersen als Deutsch- und Biologielehrer tätig, Deutsche Waldjugend ]

    Herausgegeben von Jenny Sonnabend, Claudia Himmelsbach, Eva Richter, Samia Mohammed – jungen Frauen aus dem Laninger Wandervogel und der CPD und wunderbar liebevoll illustriert von Leslie Maria Lampe.

    Klicke, um auf 180401-1803-ostrakon-2018-1-Internet.pdf zuzugreifen

  22. Эдвард фон Рой Says:

    Wie die bündische Frauen-Weltfahrtenstaffel zuletzt auf ihrer Internetseite berichtete, befanden sie sich gegen Ende Dezember noch in Teheran, der Hauptstadt des Irans und wollten den Jahreswechsel auf der Insel Hormuz verbringen, die gleichfalls zum Iran gehört: „In zwei Tagen reisen wir getrennt nach Teheran, per Nachtzug oder Anhalter, lernen großartige Menschen kennen und werden an jeder Ecke mit Orangen, Halvafladen, kleinen Küchlein und Trockenfrüchten versorgt. Nun sind wir seit einer Woche in der Hauptstadt, verbringen abwechselnd Zeit in der Metro zur chinesischen Botschaft oder mit Danial, den wir über das Hostelteam kennengelernt haben. Morgen geht es weiter nach Yazd und somit weiter in Richtung Süden, denn Weihnachten wollen wir auf der kleinen Insel Hormuz im Tarp verbringen.“

    https://scouting.de/weltfahrtenstaffel-in-teheran/

    Geht es schamloser, als eine brutale, nicht zuletzt frauenfeindliche Diktatur und ein Menschenrechtler und Nichtmuslime unterdrückendes System als Kulisse für die eigene Gier nach immer noch mehr Abenteuer zu verwenden?

    .
    .

    Pfadfinder Hilfsfond · 17. Januar 2019

    🌎 Weltfahrtenstaffel 🌍 Eines unserer Förderprojekte!

    Die Teilnehmerinnen kommen aus unterschiedlichsten Pfadfinder- und Wandervogelbünden, z. B. den Laningern, der CPD [Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (1976) d. i. EKD Evangelische Kirche in Deutschland], dem Pfadfinderbund Mosaik, dem VCP [Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, ebenfalls EKD Evangelische Kirche in Deutschland]. Jede, die schon einmal auf Großfahrt war, zwischen 18 und 28 Jahren alt ist und sich aktiv in die Vorbereitung einbringt, darf mit.

    Bündische Frauen, zwei Gitarren, eine Kamera, ein Zelt, viele Wochen, viele Meilen unterwegs in drei Jahren. Die eine geht – die andere kommt. Die Idee bleibt.

    h t t ps://www.facebook.com/PHFeV/posts/367046157185782/

    .

    Ostrakon · 27. Januar 2019

    Die Weltfahrtenstaffel der bündischen Frauen ist gestartet! –

    Knopf aus der CPD und Ronja vom Laninger Wandervogel trafen sich am 19.1.19. in Istanbul und eröffneten damit die Weltfahrtenstaffel.

    h t t ps://www.facebook.com/cpd.ostrakon/posts/2061186647303041/

    .

    eisbrecher crew

    die weltfahrtenstaffel der bündischen Frauen ist gestartet

    h t t ps://www.instagram.com/p/Bs301JjBRXr/?hl=de

    .
    .

    زندان اوین
    Evin-Gefängnis

    https://de.wikipedia.org/wiki/Evin-Gef%C3%A4ngnis

    .
    .

    زندان گوهردشت‎

    Gohardasht Prison in the northern outskirt of Karaj, approximately 20 km west of Tehran

    https://en.wikipedia.org/wiki/Gohardasht_Prison

    .
    .

    Capital punishment in Iran

    https://en.wikipedia.org/wiki/Capital_punishment_in_Iran

    .

    Atefah Sahaaleh (* 1988 in Neka, Iran; † 15. August 2004) war eine 16-jährige Schülerin, die erhängt wurde, nachdem man sie eine Woche zuvor mittels islamischer Rechtsprechung wegen Ehebruchs und „unkeuschen Verhaltens“ zum Tode verurteilt hatte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Atefah_Sahaaleh

    .

    Iran’s hijab protests: The Girls of Revolution Street – BBC News

    https://www.bbc.com/news/av/world-middle-east-42954970/iran-s-hijab-protests-the-girls-of-revolution-street

    .

    Steinigungen in Iran

    Wer beim ersten Wurf tötet, bricht das Gesetz

    Steinigungen sind blutige Spektakel und weltweit geächtet. In Iran werden sie bis heute von Richtern verfügt – als tödliche Strafe unter anderem bei Ehebruch. Das Strafgesetzbuch regelt die Größe der Steine, die Reihenfolge der Werfer – und den seltenen Fall, dass ein Opfer überlebt.

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/steinigungen-in-iran-wer-beim-ersten-wurf-toetet-bricht-das-gesetz-a-547885.html

    .

    Iran defends execution of gay people | News | DW | 12.06.2019

    https://www.dw.com/en/iran-defends-execution-of-gay-people/a-49144899

    .

    Gay rights: a world of inequality | World news | The Guardian

    https://www.theguardian.com/world/2011/sep/13/gay-rights-world-of-inequality

    .

    Mother to be stoned to death in Iran – Amnesty International USA

    https://www.amnestyusa.org/mother-to-be-stoned-to-death-in-iran/

    .

    Im Iran werden Menschen mit Baukränen aus Deutschland hingerichtet

    https://www.vice.com/de/article/ppwdvn/wie-an-deutschen-baukraenen-im-iran-menschen-sterben

    .

    Hanged from cranes, thrown off cliffs and stoned to death… Iran’s brutal history of barbaric executions revealed

    https://www.thesun.co.uk/news/9557897/iran-executions-cia-spies-death/

    .

    Und 2019 und 2020 ist die teutonische Bündische Jugend mittendrin. Deutschland-Iran, spätestens seit 1933 sozusagen die arische Achse.

    .
    .
    .

    Hannes Wader – ES IST AN DER ZEIT!

    .

    .
    .

    Wolf Biermann – Soldat, Soldat …

    .

    .
    .

    Bundestag: Musikalische Begleitung von Wolf Biermann zu „25 Jahre nach Mauerfall“ am 07.11.2014

    .

    .
    .

    Proteste gegen den antisemitischen Quds-Marsch in Berlin und Hamburg

    https://www.presseportal.de/pm/75035/3965699

    .

    Irans Regime-Freunde in Berlin

    Neuköllner Moschee trauert um getöteten General Soleimani

    Die Imam-Riza-Moschee gilt als Hisbollah-Treff. Nun preist sie mit einer Trauerfeier den iranischen General Soleimani als „Märtyrer“. Es gibt Proteste.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/irans-regime-freunde-in-berlin-neukoellner-moschee-trauert-um-getoeteten-general-soleimani/25402182.html

    .
    .
    .

    (…) Ja, ja, die Experten. Sie können das Wetter nicht vorhersagen, aber dass die iranischen Raketen keine Gefahr darstellen, das wissen sie ganz genau. Denn: “Zudem betonen die Experten des EastWest Institute, dass Iran erst in ‘vielleicht sechs bis acht Jahren’ eine Rakete entwickeln könnte, die einen 1000 Kilogramm schweren Sprengkopf bis zu 2000 Kilometer weit tragen könnte.” Und: “Wann Iran eine größere Interkontinentalrakete bauen könnte, sei derzeit völlig unmöglich zu sagen, erklärten die Experten. Ohne Hilfe von außen könnten es noch mindestens zehn bis 15 Jahre sein. Es gebe auch noch keine Hinweise, dass der Iran dies überhaupt vorhabe.”

    Eigentlich weiss man überhaupt nicht, was der Iran vorhat. Möglich wäre, dass die Mullahs und die Ayatollahs nur ein wenig basteln wollen, und nachdem ihnen die Bausätze für zehn Jahre alte Barbie-Puppen ausgegangen sind, weil Matell wegen des Embargos keine mehr liefern will, versuchen sie es jetzt mit Raketen. (…)

    Von Henryk M. Broder am 21.05.2009 | Experten in der Umlaufbahn

    http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/4514

    .

    Deutschland und Iran: Von der arischen Achse zur nuklearen Schwelle

    Vorwort zu „Germany and Iran. From the Aryan Axis to the Nuclear Theshold“, Nov. 2014, Telospress New York

    Von Matthias Küntzel

    http://www.matthiaskuentzel.de/contents/deutschland-und-iran-von-der-arischen-achse-zur-nuklearen-schwelle

    .

    Matthias Küntzel

    Die Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft

    https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_K%C3%BCntzel

    .

    Kundgebung gegen den Quds-Marsch 2019

    Fathiyeh Naghibzadeh, Exil-Iranerin, Mideast Freedom Forum Berlin: „Das iranische Regime führt seit 40 Jahren Krieg gegen seine eigene Bevölkerung und seine Nachbarn. Iraner verlangen vom Westen kein Geld und keine Waffen für ihren Widerstand dagegen. Sie fordern, dass sich der Westen an die Seite der Demokraten im Iran stellt und aufhört, auf das tote Pferd der Islamischen Republik zu setzen. Ein erster Anfang wäre das Verbot des Al-Quds-Tages wegen Volksverhetzung.“

    http://www.mideastfreedomforum.org/index.php?id=515

    .

    2020

    Nach dem Tod von Qassem Soleimani: STOP THE BOMB appelliert an Bundesregierung und deutsche Öffentlichkeit: Stellt euch an die Seite der Demokraten im Nahen Osten!

    http://de.stopthebomb.net/presse/presseaussendungen.html

    .

    جلوگیری از دستیابی جمهوری اسلامی به بمب اتمی

    قطع معاملات اقتصادی با جمهوری اسلامی ایران

    Petition

    STOP THE BOMB! Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

    http://de.stopthebomb.net/petition-unterschreiben.html#c324

  23. Edward von Roy Says:

    Reisen bildet (hoffentlich) und auch der weltweite Tourismus kann und soll etwas zur freiheitlichen Demokratisierung beitragen.

    Mögen sich pirkko und jenna als die beiden Organisatoren, mögen sich die heimgekehrten Fahrtenschwestern der bündischen Weltfahrtenstaffel aufraffen und ihr Credo, ihr unzweideutiges Bekenntnis ablegen gegen Hidschab (den islamischen Schleierzwang ab der Pubertät), gegen iranische Todesstrafe und auch Steinigung seit 1979, gegen den iranischen Gottesstaat, gegen die zwischen Malaysia und Mauretanien an so vielen Orten auf der Welt alle Frauen und die Nichtmuslima entwürdigenden und entrechtenden Schariagesetze.

    Mögen sich die Organisatoren und Fahrtenschwestern der bündischen Weltfahrtenstaffel unzweideutig für die globale Durchsetzung der Gleichberechtigung von Mann und Frau stark machen und gegen die Diskriminierung und Verfolgung von Feministinnen, Atheisten, Freidenkern, säkularen Muslimen, Juden, Christen und Bahai im Iran, in Pakistan, Afghanistan, Saudi-Arabien, Ägypten, in der Türkei und überall sonst, wo die Scharia herrscht.

    silis

  24. Cees van der Duin Says:

    شهره بیات
    Shohreh Bayat

    Bayat stammt aus der Stadt Rasht in der Provinz Gilan. Sie ist die erste und einzige internationale Schachschiedsrichterin in Asien und Dozentin des Weltschachbundes (FIDE), der bedeutsame Schachmeisterschaften ausrichtet, darunter das Finale der Frauen-Weltmeisterschaft.

    Shohreh Bayat ist Dozentin für die World Chess Federation und ehemalige Sekretärin der Iranian Chess Federation.

    .

    .
    .

    Iran Female Chess Referee Defies Compulsory Hijab, Says Not Going Back

    https://en.radiofarda.com/a/iran-female-chess-referee-defies-compulsory-hijab-says-not-going-back/30370173.html

    Radio Farda is the Persian language broadcaster at Radio Free Europe/Radio Liberty

    https://en.radiofarda.com/p/6258.html

    .

    Shohreh Bayat ist Chefschiedsrichterin bei der Schach-Weltmeisterschaft der Frauen in Shanghai. Die 32-Jährige leitet und überwacht die täglichen Matches zwischen Titelverteidigerin Ju Wenjun aus China und Alexandra Gorjatschkina (Александра Юрьевна Горячкина) aus Russland.

    Bayat ist Iranerin. In ihrem Heimatland werden Frauen vom Staat gezwungen, ein Kopftuch zu tragen. Als offizielle Repräsentantin des iranischen Schachverbands …

    Dann eben ohne Kopftuch | Schach-Ticker | 13.01.2020

    https://www.chess-international.com/?p=17802

  25. Adriaan Broekhuizen Says:

    „Es blühet im Walde tief drinnen die blaue Blume fein,
    die Blume zu gewinnen, ziehn wir in die Welt hinein.
    Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluß,
    und wer die blaue Blume finden will, der muß ein Wandervogel sein.“

    Aus dem Lied Wir wollen zu Land ausfahren, Text Hjalmar Kutzleb.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Blume

    ::

    Baukran, Baukran über alles,
    über alles in der Welt,
    wenn er stets zum Schutz des Islam
    ’nen Schwulen an den Seilen hält.
    Vom Gefängnis bis zum Galgen,
    wo er dann zu Tode fällt,
    Baukran, Baukran über alles,
    über alles in der Welt!

    (aus: Deutschlandlied zum Tag der offenen Moschee. Von Dr. Gudrun Eussner zum 03.10.2011.)

    http://eussner.blogspot.com/2011/10/deutschlandlied-zum-tag-der-offenen.html

    ::

    Hach wie aufregend, was diese morgenländischen Exoten im Iran so alles machen … in Kurdistan oder auf Hormuz Mädchen islamisch am Genital verstümmeln … juristisch einwandfrei echte oder vermeintliche Ehebrecherinnen steinigen oder Schwule am deutschen Baukran erhängen … echte oder vermeintliche Regierungskritiker im Evin-Knast foltern … und die weibliche Bündische Jugend knabbert Sonnenblumenkerne und Pistazien und ist voller Ekstase – „so viele neue Eindrücke“.

    .

    „… so viele neue Eindrücke über den Islam“

    Februar und März 2019

    Ronja und Knopf berichten aus dem Iran:

    Von Anfang an hat uns die iranische Gastfreundschaft begeistert und uns einen großartigen Einblick in diese Kultur ermöglicht. Auch wenn wir uns manchmal nach etwas Ruhe gesehnt haben.

    Wir reisten von Täbris über Sanandadsch, Teheran, Rāmsar, Isfahan und Yazd nach Schiras.

    Dieses vielfältige Land haben wir kennen und lieben gelernt. Landschaftlich: von Kurdistan übers kaspische Meer bis in die Wüste, wie auch kulturell: bunte turbulente Basare und Städte, so viele neue Eindrücke über den Islam. Und wir haben gesehen wie es ist unter so vielen Regeln zu leben.

    Ein unglaublich schöner, voller und anstrengender Monat!

    https://www.weltfahrtenstaffel.de/aktuell/

    (…)

    19.Januar 2019

    Istanbul, wirf uns gen Osten! Die Fahrtenstaffel startet!

    Knopf (CPD) und Ronja (Laninger Wandervogel) treffen sich in Istanbul und eröffnen damit die Weltfahrtenstaffel!

    (…)

    16. Januar 2019

    In drei Tagen fliegt Knopf nach Istanbul und eröffnet damit die Weltfahrtenstaffel.

    In Istanbul wird sie Ronja treffen, die die letzten Wochen in Griechenland verbracht hat.

    Wir sind alle aufgeregt und es werden noch schnell allerlei Päckchen hin und her geschickt.

    Bald geht es los!

    Unser nächstes Treffen wird beim Beräunertreffen vom 22.-24.März 2019 auf der Burg Ludwigstein stattfinden.

    ::
    ::

    Juni 2016

    Konflikte thematisieren – Ideologien hinterfragen

    Zwei Workshops auf der Jugendburg Ludwigstein zum Umgang mit salafistischen Anwerbeversuchen und religiöser Radikalisierung

    Klicke, um auf 16.06.15_salafismus.pdf zuzugreifen

    Radikale Salafisten streben nach einer Gesellschaft, die dem – nach ihrer Meinung – reinem Islam der Kalifate nach dem Tod des Propheten Mohammeds im siebten Jahrhundert entspricht. Alle damaligen innerislamischen Konflikte blenden sie für dieses Ideal aus. Ein wahrer Muslim lebt nur nach dem im Koran festgeschriebenen Gesetz Gottes, wogegen die Demokratie allein schon deshalb schlecht ist, weil sie von Menschen gemacht wurde. In Deutschland lebend, haben diese Ultrareligiösen aber ein prinzipielles Problem, denn der wahre Muslim lebt im Westen in Sünde. Nur wenn er hier missioniert, ist sein Aufenthalt legitimiert. Und so kommt es, dass Salafisten in einzelnen Moscheen und Flüchtlingsunterkünften andere Muslime unter Druck setzen, sich von den Götzen „Demokratie“ und „Staat“ abzukehren, um ein richtiger Muslim gemäß der „Salaf“, der Altvorderen, sein zu können.

    Es beginnt in der Regel damit, den Alltag zu islamisieren und zu politisieren: „Mein 3-jähriger Sohn kann nicht mehr frei durch die Unterkunft laufen, weil Deine 14-jährige Tochter kein Kopftuch trägt“. Dieser kulturelle Druck bestraft „unislamisches Verhalten“ und freie Entscheidungen z. B. von Mitbewohnern verlieren ihre Selbstverständlichkeit. Dschihadistische Prediger gehen weit darüber hinaus und werben vor allem junge Menschen dafür, in Syrien oder Libyen den islamischen Staat mit der Waffe zu erkämpfen.

    Vor diesem Hintergrund führte auf Initiative von Ilona Friedrich, Fachbereichsleiterin für Jugend, Familie, Senioren und Soziales beim Werra-Meißner-Kreis, die Fach- und Koordinierungsstelle der kreisweiten Partnerschaft für Demokratie zwei jeweils vierstündige Workshops zur Salafismusprävention auf der Jugendburg Ludwigstein durch. Am 24. Mai 2016 nahmen 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bildungs- und Betreuungsbereich unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UMA) teil, am 31. Mai 2016 19 Fachkräfte der Arbeiterwohlfahrt aus den Bereichen Flucht und Integration.

    https://www.berkatal.de/news/1/340455/nachrichten/340455.html

    ::

    Das größte Gefängnis der Welt für Journalisten

    Selbstzensur oder Haft: Der Fall Yücel zeigt die schwierigen Bedingungen, unter denen Reporter in der Türkei arbeiten. Und die Menschen haben immer mehr Angst zu reden.

    Von Zia Weise, Istanbul

    ZEIT 23.02.2017

    https://www.zeit.de/politik/2017-02/tuerkei-deniz-yuecel-journalisten-festnahmen-pressefreiheit-selbstzensur

    ::

    Insgesamt sind mindestens 125 000 Angestellte im öffentlichen Dienst entlassen oder suspendiert worden, manche Quellen sprechen gar von etwa 150 000 Personen. Über 120 000 Personen sind im Zusammenhang mit dem Putschversuch festgenommen worden. Ihnen allen wird die Kooperation mit den Putschisten vorgeworfen. Gegen mehr als 50 000 Personen wurde Anklage erhoben, ein grosser Teil von ihnen sitzt in Untersuchungshaft und wartet auf ein Urteil.

    1. Angestellte im öffentlichen Dienst

    Bildung: Über 60 000 Lehrer sowie mindestens 1500 Universitätsdekane wurden entlassen, zudem haben alle Universitätsrektoren ihre Arbeit verloren.

    Justizbeamte: Mindestens 4500 Justizbeamte wurden entlassen, darunter Richter, Staatsanwälte, Militärrichter und -anwälte; zudem wurde der Besitz von mehr als 3000 Richtern und Staatsanwälten konfisziert. Beobachter berichten von eingeschüchterten, demoralisierten Justizbeamten.

    Sicherheit: 25 000 Polizisten wurden entlassen, ebenfalls haben Tausende von Soldaten, Sicherheitsberater und weitere Militärangehörige ihre Jobs verloren. Tausende sitzen in Untersuchungshaft.

    Weitere Angestellte: Über 35 000 weitere Beamte wurden entlassen. Zum Teil durften manche wieder auf ihre Posten zurückkehren, so zum Beispiel 540 Mitarbeiter des Bildungsministeriums.

    2. Journalisten und Medienleute

    Gegen mindestens 300 türkische Journalisten ist bis anhin ein Haftbefehl erlassen worden. Erdogan selbst sagte, sie seien «Terroristen». Über 700 Presseausweise wurden laut «Reporter ohne Grenzen» annulliert, vielen Journalisten aus dem Ausland wird die Einreise verwehrt.

    Von Alexandra Kohler | Erdogan greift durch – die Repressionen in der Türkei im Überblick | NZZ Neue Zürcher Zeitung am 26.12.2018

    https://www.nzz.ch/international/europa/uebersicht-erdogan-tuerkei-die-repressionen-seit-dem-putschversuch-ld.128285

    .
    .

    Song: Erdowie, Erdowo, Erdogan | extra 3 | NDR

    .

    .
    .

    DIETER HALLERVORDEN – Erdogan, zeig mich an!

    .

    .
    .

    2919 [„Am 19.1.2019. trafen sich Knopf (CPD) und Ronja (Laninger Wandervogel) in Istanbul und eröffneten damit die Weltfahrtenstaffel!“]

    Knopf (Noemi Nowatzki) kommt ursprünglich aus Paderborn. Seit zehn Jahren ist sie in der CPD. Im Januar hat sie sich gemeinsam mit Ronja aus dem Laninger Wandervogel aufgemacht, um die Welt zu erkunden! Im Rahmen der überbündischen Mädchenweltfahrtenstaffel war sie sechs Monate unterwegs. Nun ist die 19-Jährige von ihrer Reise zurückgekehrt und sprach mit uns über ihre Erfahrungen. (…)

    (Ostrakon)

    Klicke, um auf ostrakon-2019-3-Internet.pdf zuzugreifen

  26. Jacques Auvergne Says:

    ( Ändert die Iran-Politik! Das fordern iranische und deutsche Aktivistinnen in dem nachfolgenden Appell von der deutschen Regierung. Sie verlangen: Schluss mit der Anbiederung! Stattdessen soll die deutsche Außenpolitik die freiheitlichen Kräfte im Iran unterstützen und sich für ein Ende der Geschlechterapartheid einsetzen. )

    .

    Ändert die Iran-Politik!

    EMMA 15.01.2020

    Bereits seit zwei Jahren, seit Dezember 2017, demonstrieren Iranerinnen und Iraner gegen das iranische Regime, das ihnen grundlegende Menschenrechte vorenthält. Obwohl das Regime das Internet abschalten ließ, dringen Berichte aus dem Iran, nach denen das Regime in den letzten Tagen mehr als 200 Menschen ermordet hat, die für ihre Rechte auf die Straße gegangen sind. Die Benzinpreissteigerung war zwar der jüngste Auslöser für weitere Proteste, aber nicht das Ziel der meisten Protestierenden, die Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheit fordern.

    Vor allem Frauen werden durch die Gesetze des Regimes zu Menschen zweiter Klasse degradiert, das Kopftuch ist Pflicht, Frauen sind von öffentlichen Veranstaltungen wie Fußballspielen ausgeschlossen, Vergewaltigungsopfer werden bestraft, kurz: Im Iran herrscht eine totale Geschlechterapartheid.

    Im Iran herrscht totale Geschlechter-Apartheid

    Daher standen Frauen seit Beginn an der Spitze der Proteste: Vida Movahed wurde zur Ikone, als sie auf einem Stromkasten stehend protestierte, die Haare unbedeckt, ein weißes Kopftuch an einem Stock schwenkend. 24 Frauenrechtlerinnen wurden mittlerweile zu Gefängnisstrafen verurteilt, einige, wie Saba Kurdafshari zu Strafen von mehr als 20 Jahren. Nachdem das Regime die Frauen trotz Verhaftung und Folter nicht von den Protesten abhalten konnte, ging es dazu über, die Anwälte der Frauen ins Visier zu nehmen. Die Anwältin Nasrin Sotoudeh wurde z. B. wegen Staatszersetzung zu Gefängnis und Stockhieben verurteilt.

    Während Frauen und Männer im Iran um ihre Rechte kämpfen, empfingen deutsche Staatsvertreter wie Bundespräsident Steinmeier immer wieder offiziell Vertreter des iranischen Regimes. Organisationen des iranischen Regimes wurden sogar mit staatlichen Geldern gefördert. Der deutsche Außenminister Heiko Maas traf sich mit dem iranischen Außenminister Zarif, der in dem öffentlichen Pressegespräch die Hinrichtung Homosexueller verteidigte.

    Die bisherige Politik Deutschland hinsichtlich des iranischen Regimes ist gescheitert. Sie hat das Regime gestärkt und die freiheitlichen Kräfte im Iran allein gelassen. Daher fordern wir eine Änderung der Iranpolitik! Wir fordern die Bundesregierung auf, Demokratie und Gleichberechtigung, Werte, für die die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union stehen, auch gegenüber dem iranischen Regime zu vertreten.

    Um glaubwürdig zu bleiben, muss die Bundesregierung zu einer Außenpolitik zurückkehren, die den Menschenrechten verpflichtet ist. Dazu gehört, (…)

    ( Zu diesem Appell findet am 16. Januar eine Pressekonferenz in Berlin statt. )

    https://www.emma.de/artikel/aendert-die-iran-politik-337437

    .
    .

    Einladung zur Pressekonferenz:

    Frauen fordern Änderung der Iranpolitik!

    Wann: Donnerstag, 16.01.2020 16:30 Uhr

    Wo: Humanistischer Pressedienst, Pufendorfstraße 6B, 10249 Berlin

    (…) Um glaubwürdig zu bleiben, muss die Bundesregierung zu einer Außenpolitik zurückkehren, die den Menschenrechten verpflichtet ist. Dazu gehört, Folgendes konsequent zu vertreten:

    Die Freilassung aller Frauen, die verurteilt wurden, weil sie Gleichberechtigung forderten, die Freilassung aller politischen Gefangenen im Iran.

    Die Aufhebung des Kopftuchzwangs.

    Die Freilassung aller Europäer mit doppelter Staatsangehörigkeit, die von dem Regime als Geiseln gehalten werden.

    Den Stop der Hinrichtung von Homosexuellen, den Stop aller Hinrichtungen im Iran.

    Keine offiziellen Treffen mit Vertretern des Regimes, da diese von dem Regime zu Propagandazwecken und zur Legitimierung seiner Politik missbraucht werden.

    Des Weiteren muss die Bundesregierung den Zusammenhang zwischen der Außenpolitik gegenüber dem iranischen Regime und der inneren Sicherheit der Bundesrepublik Deutschlands erkennen und dementsprechend handeln:

    Die Einstellung der staatlichen Förderung aller Regime-nahen Organisationen, die iranische Propaganda in Deutschland verbreiten, insbesondere die Briefe Khameneis an die Jugend im Westen.

    In Deutschland lebende iranische Oppositionelle vor den ernst zu nehmenden Drohungen iranischer Agenten schützen.

    Die Hisbollah als Ganzes verbieten.

    Sämtliche Organisationen in Deutschland verbieten, die zur Vernichtung Israels aufrufen.

    Wir appellieren an die Bundesregierung, dem iranischen Regime mit konsequenten Sanktionen zu begegnen und es zu isolieren, solange Geschlechterapartheid im Iran herrscht. Geschlechterapartheid, Antisemitismus und Homophobie müssen international geächtet und diejenigen Kräfte gestärkt werden, die sich für Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheit einsetzen.

    (…) In order to remain credible, the Federal Government must return to a foreign policy that is committed to human rights. This means to consistently enforce to the following:

    The release of all women who have been sentenced for demanding equal rights, the release of all political prisoners in Iran.

    The lifting of the mandatory headscarf laws.

    The release of all Europeans of dual nationality held hostage by the regime.

    The stop the execution of homosexuals, stop all executions in Iran.

    No official meetings with representatives of the regime, as they are abused by the regime for propaganda purposes and to legitimize its policies.

    Furthermore, the Federal Government must recognize the connection between foreign policy towards the Iranian regime and the internal security of the Federal Republic of Germany and act accordingly:

    The cessation of state support for all organizations close to the regime that disseminate Iranian propaganda in Germany, especially Khamenei’s letters to the youth in the West.

    Protection of Iranian opposition members living in Germany from the serious threats of Iranian agents.

    Full prohibition of all of Hezbollah.

    Outlawing of all organizations in Germany that call for the annihilation of Israel.

    We appeal to the Federal Government to confront the Iranian regime with consistent sanctions and to isolate it as long as gender apartheid prevails in Iran. Gender apartheid, Antisemitism, and homophobia must be outlawed internationally, and all forces that are committed to democracy, equal rights and freedom must be strengthened.

    https://frauenfuerfreiheit.de/Einladung-zur-Pressekonferenz-Frauen-fordern-Aenderung-der-Iranpolitik–91894.html

  27. Adriaan Broekhuizen Says:

    Die katholischen Fundamentalisten, Antirationalisten, Gegenmodernisten und Kleriker auch aus dem schönen Spanien:

    „Juntos en Camino, Q2“, un curso para acompañarte … ¿La masturbación es siempre pecado

    https://www.religiondigital.org/espana/publicar-Mario-Iceta-sexualidad-lenguaje-matrimonio-placer-noviazgo_0_2195480479.html

    ::

    Masturbation ist nicht mit gesundheitlichen Schäden verbunden. In der Vergangenheit wurde Masturbation besonders gegenüber Kindern und Heranwachsenden moralisch geächtet, verdammt und mit Angst auslösenden Behauptungen, beispielsweise dass man durch Masturbation krank werde, tabuisiert. Eine „Masturbationsfurcht“ gab es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch vor allem im bürgerlichen Umfeld, aber nur selten in unteren Bevölkerungsschichten und adeligen Kreisen. Die Medizin, insbesondere des 19. Jahrhunderts, unterstützte diese Vorstellungen mit der Deutung verschiedener körperlicher Befindlichkeitsstörungen als Folge von zu häufiger Masturbation. Heute ist es selbstverständlich geworden, Masturbation anzuwenden.

    Im häufigsten Fall handelt es sich bei der Masturbation um eine geschlechtliche Selbstbefriedigung, also eine Form der Autosexualität. Eine Masturbation kann jedoch auch an anderen und durch andere Personen ausgeführt werden. Neben der häufigsten Form der Masturbation durch die Benutzung der Hand als Stimulationswerkzeug gibt es auch verschiedene Sexspielzeuge und Masturbationshilfen, die zur Unterstützung der Masturbation eingesetzt werden können.

    Der Anteil regelmäßig masturbierender Männer beträgt ca. 90 %, der von Frauen ca. 86 %. Es ist jedoch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen; generell lässt sich sagen, dass fast alle Männer und ein Großteil der Frauen ab der Pubertät unabhängig vom Alter regelmäßig masturbiert

    https://de.wikipedia.org/wiki/Masturbation#Gesundheitliche_Aspekte

    Selbstbefriedigung

    Die eigene Sexualität entdecken viele Jungen und Mädchen bei der Selbstbefriedigung. Sie berühren ihren Körper an allen empfindsamen Stellen, um sich schöne Gefühle zu bereiten. Leider gibt es viele Gerüchte darüber, dass Selbstbefriedigung in irgendeiner Form schädlich sein könnte.

    https://www.bravo.de/dr-sommer/selbstbefriedigung

    So onanieren Jungen! | BRAVO

    Wie Jungs sich bei der Selbstbefriedigung tolle Gefühle verschaffen und was es mit Begriffen wie Onanieren, Wichsen oder Autoerotik auf sich hat, erfährst du hier.

    https://www.bravo.de/dr-sommer/selbstbefriedigung-so-onanieren-jungen-242725.html

    So machen sich’s Jungs! | BRAVO

    Ein Richtwert, wie oft ein Junge onaniert, existiert nicht. Denn manche Jungen haben gar kein Verlangen danach oder tun es nur gelegentlich und andere masturbieren mehrmals täglich. Und das kann sich auch wieder ändern.

    https://www.bravo.de/dr-sommer/selbstbefriedigung-so-machen-sichs-jungs-176263.html

    Wichsen: die häufigsten Mythen! | BRAVO

    Wichsen, rubbeln, onanieren! Für Selbstbefriedigung bei Jungen gibt es viele Ausdrücke. Und genau so viele Gerüchte ranken sich um diesen entspannten Sex mit sich selbst. Wir erklären, was erzählt wird und nicht stimmt.

    https://www.bravo.de/dr-sommer/wichsen-die-haeufigsten-mythen-274463.html

    ::

    Spanien: Mehrjähriger Vorehekurs soll Masturbation, Pornographie und Pansexualität verhindern

    Die katholische Kirche lehnt unter anderem außeherlichen Sex, Masturbation und Pornographie ab. Damit ihre Schäfchen also auch in sexueller Hinsicht kirchenmustergültige Ehen führen, soll der vorgeschriebene voreheliche Kurs für Heiratswillige ausgeweitet werden und zukünftig mehrere Jahre dauern.

    Wer in Spanien kirchlich heiraten möchte, braucht neben der Mitgliedschaft auch die Bescheinigung über die Teilnahme an einem Ehevorbereitungskurs. Dieser umfasst aktuell 20 Stunden. Für die spanische Bischofskonferenz (Conferencia Episcopal Española (CEE)) reichen diese Stunden nicht mehr aus. Als Grund geben die Bischöfe an, dass nach fünf Jahren bereits 40 Prozent der Ehen wieder geschieden würden. Nach 15 Jahren seien es sogar schon 60 Prozent. Als Gegenstrategie hat diese Konferenz unverheirateter Männer laut El País nun einen zwei bis drei Jahre dauernden Kurs vorgestellt.

    Der Kurs soll „Juntos en Camino, + Q2“ (Zusammen auf dem Weg, mehr als zwei) heißen und mehrere Jahre dauern. (…)

    Wer heterosexuell und monogam genug ist, um weiter zuzuhören, erfährt, dass vorehelicher Sex ebenso abzulehnen ist wie Masturbation und Pornographie. (…)

    Von Hella Camargo auf hpd humanistischer pressedienst am heutigen 16.01.2020

    https://hpd.de/artikel/spanien-mehrjaehriger-vorehekurs-soll-masturbation-pornographie-und-pansexualitaet-verhindern-17621

  28. Grüner Bund Says:

    – Rhein-Zeitung 27.8.2005: Frank Jellinek: Mahnmal im Brexbachtal wieder aufgestellt. Stahlkreuz in Gedenken an erschossenen Deserteur von Bendorfer Pfadfindern auf eigenem Grundstück neu errichtet.

    http://www.abtei-sayn.de/geschichte/ortsgeschichte-sayn/sayn-mappe-12/

  29. Grüner Bund Says:

    sehenswertes Sayn

    Brexbach, im Brextal Pfadfinder-Gedenkstätte und Denkmal für den hingerichteten Fahnenflüchtigen, Weg zum Römerturm sowie Zeltplätze am Brexbach

    http://www.tourbee.de/rheinland-pfalz/mayen-koblenz/bendorf.html

    Dort fanden wir auch das Denkmal für den hingerichteten Fahnenflüchtigen:

    An dieser Stelle wurde am 6. April 1940 ein deutscher Soldat wegen Fahnenflucht hingerichtet

    https://www.wandernimrheinland.de/saynsteig.htm

  30. Cees van der Duin Says:

    Dr. Rüdiger Ahrens zu „Verklärung des Bündischen – Zur politischen und emotionalen Dimension eines schillernden Begriffs“

    (Auf scouting am – Thinking Day – 22.02.2016.) Die vierte Fachtagung Pfadfinden des Pfadfinder-Hilfsfond fand vergangenes Wochenende in Oberwesel statt. Die Veranstalter Pfadfinder Hilfsfond, RdP/rdp, PPÖ, VDAPG, DPV und BMPPD und die Sponsoren Globetrotter, Pollution Police und die Stiftung Dokumentation der Jugendbewegung sowie Universität Duisburg Essen beleuchteten die Thematik „Pfadfinderische Beziehungsformen und Interaktionsstile“.

    https://scouting.de/pfadfinderische-beziehungsformen-und-interaktionsstile/

    Rüdiger Ahrens

    Bündische Jugend

    Eine neue Geschichte 1918-1933

    Reihe: Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Bd. 26

    Wallstein Verlag

    .

    Rüdiger Ahrens stellt die bündische Jugend erstmals [na, na] umfassend dar und bietet so einen neuen Blick auf ihre politische Ausrichtung.

    Über die Jugendbewegung der Weimarer Zeit ist bis in die 1980er Jahre hinein scharf gestritten worden [Meistens nicht scharf genug, und den angeblich debattierfreundlichen Siebziger Jahren mangelte es allzu oft an Ernst und Sorgfalt.], bevor die Kontroverse über den politischen Ort der Bünde und besonders über ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus abgerissen ist. [Bei uns ist diesbezüglich auch seit den Achtzigern nichts aus dem Blickwinkel geraten, nichts „abgerissen“, ganz im Gegenteil.]

    Rüdiger Ahrens (…) zeichnet die Geschichte der bündischen Jugend (…) unter engem Anschluss an die Quellen nach. Er bezieht dabei die organisatorische Entwicklung, die ideologische Ausrichtung und die Praxis der Bünde aufeinander. So [interessiert ihn], wie die bündische Jugend infolge [bestenfalls: auch infolge] des Ersten Weltkriegs entstand, welche Mentalität die bündische Erziehung mit ihrem Schwerpunkt auf Soldatentum und »Wehrhaftigkeit« hervorbrachte und wie die Bünde auf Angebote und Ansprüche der nationalsozialistischen »Bewegung« reagierten. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf das »nationale Lager« zu, dessen Beitrag zur Erosion der Republik und zur Durchsetzung der nationalsozialistischen Herrschaft auf diese Weise in den Blick kommt. Zugleich wird am Verhalten ehemaliger Bündischer nach 1933 und 1945 exemplarisch deutlich, welche langfristigen Wirkungen mit der Prägung in der Jugendbewegung verbunden waren.

    Rüdiger Ahrens, geb. 1981, Studium der Geschichte und Germanistik in Göttingen, Besançon, Berlin (HU) und Freiburg.

    https://www.wallstein-verlag.de/9783835317581-ruediger-ahrens-buendische-jugend.html

    .

    „Rüdiger Ahrens, Historiker und CPDer“ ( ostrakon III_15 Seite 68 )

    Das Buch schließt mit dem Satz »Die ›bündische Jugend‹ ist Geschichte.«

    [ „Die Bündische Jugend ist Geschichte“, das, zum Glück und vor allem leider, sollte man so nicht sagen. Gewiss, man hat die Legenden und den Kitsch wegzuräumen, das Verheimlichen zu wittern, dem Gerücht nachzugehen. Doch das – sehr deutsche – Problem namens Jugendbewegung oder Bündische Jugend lässt sich nicht weghexen.

    Dazu gibt es doch genügend Kontinuitäten über den zweiten Weltkrieg hinweg einerseits und hat sich andererseits auch über beide Weltkriege, hat sich gar in den vergangenen 100 oder auch 140 Jahren die Mentalität der Deutschen nicht grundlegend geändert.

    Als Bündische sollten wir sagen und bedauern: Der Schmutz ist keineswegs „Geschichte“, sondern ist wahr und bleibend wirksam, und für die Zukunft der einen unteilbaren Menschheit ist weder eine betörend duftende Blaue Blume noch eine Gewalt fordernde oder billigende Schicksalskraft zuständig und verantwortlich zu machen, sondern jeder einzelne von uns. ]

    Klicke, um auf ostrakon_2015-III.pdf zuzugreifen

    .
    .

    kommt aus der CPD

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12397&entries=15

    Rüdiger Ahrens, CPD, Buch wurde gefördert durch den Pfadfinder Hilfsfond – PHF

    https://pgwcloud.bplaced.net/index.php?section=hdwLiteraturShowAll

    .
    .
    .

    6. Fachtagung Pfadfinden

    12.-14. November 2021 Jugendherberge Mainz [ und nicht 2020 ]

    Die Pfadfinderbewegung in der Demokratie

    Wissenschaftliche Leitung

    Prof. Dr. Helmut Bremer, Universität Duisburg-Essen

    Helmut Bremer

    https://www.uni-due.de/ekfg/beteiligte_diversity

    Publikationen [ u. a. ]

    [ 2020, mit Wilfried Breyvogel: Die Pfadfinderinnen in der deutschen Jugendkultur. ]

    [ 2017, mit Mark Kleemann-Göhring: Zur Milieuspezifität des Engagements in Jugendverbänden. Im Rahmen der Fachtagung (2016) Pfadfinderische Beziehungsformen und Interaktionsstile. ]

    https://www.uni-due.de/biwi/politische-bildung/bremerpublikationen

    Prof. Dr. Karl Düsseldorff, Universität Duisburg-Essen

    Karl Düsseldorff

    https://www.uni-due.de/ekfg/beteiligte_diversity

    2012

    Elite und Benachteiligte – Pfadfinder und soziale Disparitäten

    https://www.pfadfinder-fachtagung.de/index.php/archiv/vortraege/2012/196-elite-und-benachteiligte

    https://books.google.de/books?id=6yQjBAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Prof. Dr. Wibke Riekmann, MSH Medical School Hamburg

    Wibke Riekmann

    Klicke, um auf programmablauf-digitales-zeitalter.pdf zuzugreifen

    Wibke Riekmann: Demokratie und Verein. Potenziale demokratischer Bildung in der Jugendarbeit (2011)

    https://www.socialnet.de/rezensionen/12753.php

    Pfadfinder/innen/verband – ein Ort der Demokratiebildung?

    https://www.pfadfinder-fachtagung.de/index.php/archiv/vortraege/2012/200-pfadfinder-innen-verband-ein-ort-der-demokratiebildung

    https://books.google.de/books?id=6yQjBAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ( 6. Fachtagung Pfadfinden (von 2020 verschoben nach) November 2021 )

    Inhalte

    Seit einigen Jahren wachsen national und international Rechtspopulismus / -radikalismus, Fremdenfeindlichkeit / Rassismus und antidemokratische Tendenzen. Diese Entwicklungen sind auch bei Jugendlichen zu beobachten, womit deren demokratische und weltoffene Orientierungen drohen, brüchig zu werden. Kann bzw. muss dies die Arbeit von Institutionen, Verbänden und Organisationen – etwa der Pfadfinder – beeinflussen?

    [ Und der Islam ist weltweit kein Problem, weder ein gesellschaftliches noch ein pfadfinderisches? Wer auf der 6. Fachtagung Pfadfinden zuerst Scharia sagt, hat verloren …? ]

    https://www.pfadfinder-fachtagung.de/

    https://www.pfadfinder-hilfsfond.de/index.php/93-6-fachtagung-pfadfinden

    .

    [ Franziska Giffey ist eine deutsche Politikerin. Sie ist seit dem 14. März 2018 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett Merkel IV. Von 2015 bis 2018 war sie Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln. ]

    Pfadfinder Hilfsfond · 3. Juni 2020 · Fachtagung 2020 in 2021

    Aufgehoben ist nicht aufgeschoben

    Das Team Fachtagung hat Corona bedingt den Termin der Fachtagung 2020 mit dem attraktiven Thema: “ Die Pfadfinderbewegung in der Demokratie“
    um genau ein Jahr, auf den 12.-14. November 2021, verschoben.

    Der Ort bleibt die DJH Mainz und die Reservierung ist bereits erfolgreich durchgeführt.

    Als Schirmherrin konnte BM Franziska Giffey gewonnen werden.

    [ Hey, Scout, der Trend geht zur Zweitfrau? Zum Talaq, zum halben Erbe? Den im Islamischen Recht – den im Islam – gegebenen Zwang zum Bedecken des gesamten weiblichen Körpers (bis auf Hände und Gesicht, im öffentlichen Raum und ab der Pubertät) nehmen die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder einfach so hin? Das Verheiraten neunjähriger „Frauen“ mitsamt ehelichem Sex ist für die weltweiten Girl Guides & Boy Scouts schon ok? ]

    ps://www.facebook.com/PHFeV/photos/a.366070010616730/656711364885925/?type=3&theater

    .

    The World Scout Bureau Global Support Centre, Kuala Lumpur was officially opened on 18 June 2014 by the Prime Minister of Malaysia. [ Dort fordern die geistlichen Autoritäten des JAKIM die islamische FGM und haben ihre Religion richtig verstanden. ]

    The legal seat of WOSM remains in Geneva, Switzerland.

    https://www.scout.org/wsbkl

    .

    [ Von Brownsea Island zum Schleierzwang. Kopfabhacken goes Jamboree. ]

    Saudi Arabia to promote Muslim boy scouts

    By kurtrat 09.03.2007

    More than 200 boy scouts from all over the Muslim world will visit Saudi Arabia next month for the third Global Islamic Solidarity Forum.

    The forum, sponsored by the International Union of Muslim Scouts and the Saudi Boy Scouts Assocition, will take place in Makkah, Jeddah and Madina from April 22 to May 2.

    The scouting organizations hope to promote and expand Muslim scouting all over the world. And, International Union Secretary-General Zuhair Ghonaim said, „We would like young men to witness the Kingdom’s efforts in serving the Islamic world.“

    http://www.digitaljournal.com/article/136508

    .

    Zuhair Bin Hussein Ghoneim, Secrétaire général de l’Union internationale des scouts musulmans (IUMS)

    ps://app.livestorm.co/smf/scoutisme-international-union-of-muslim-scouts?utm_source=Livestorm+company+page

    26.03.2018

    International Union of Muslim Scouts‘ Chief visits UNA headquarters

    Jeddah (UNA-OIC) – Secretary General of the International Union of Muslim Scouts (IUMS) Dr. Zuhair bin Hussein Ghoneim visited the headquarters of the Union of News Agencies of the Organization of Islamic Cooperation (UNA-OIC) countries, in Jeddah on Sunday

    (OIC ist die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, älterer Name: Organisation der Islamischen Konferenz.)

    (Die 6. Fachtagung Pfadfinden „Die Pfadfinderbewegung in der Demokratie“ wird zu desinteressiert, zusätzlich zu feige sein, die 30 Jahre alte Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam zurückzuweisen und von allen Pfadfindern, auch den muslimischen, das Bekenntnis zur AEMR (Paris am 10. Dezember 1948) zu verlangen, zu den allgemeinen Menschenrechten.)

    ttp://www.iinanews.org/page/public/news_details.aspx?id=231595

    .
    .

    إعلان القاهرة حول حقوق الإنسان في الإسلام
    Iʿlān al-Qāhira ḥaula ḥuqūq al-insān fī l-Islām
    Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

    … ist eine 1990 beschlossene Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz, welche die Scharīʿa als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert. Die Erklärung wird als islamisches Gegenstück zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gesehen.

    es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt

    Solange Gott dem Menschen das Leben gewährt, muss es nach der Scharia geschützt werden.

    Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert. Jeder Staat ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen, und es ist verboten, dieses Recht zu verletzen, außer wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt.

    Artikel 7 definiert Rechte zwischen Kindern und ihren Eltern. Eltern steht das Recht auf die Wahl der Erziehung ihrer Kinder nur in dem Umfang zu, wie diese mit den „ethischen Werten und Grundsätzen der Scharia übereinstimmt“.

    Artikel 19 garantiert Gleichheit vor dem Gesetz für alle Menschen und Rechtssicherheit. Die Scharia wird als einzige Grundlage der Entscheidung über Verbrechen oder Strafen festgelegt.

    Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Abschnitt b) gibt jedem Menschen in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz. Abschnitt c) verbietet es, das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu zu nutzen, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“.

    Die Artikel 24 und 25 unterstellen alle in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte genannten Rechte und Freiheiten, nochmals ausdrücklich der islamischen Scharia und benennen die Scharia als „einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

    .

    the Secretary General of the International Federation of Muslim Scouts, one of the Organization of Islamic Cooperation Organizations, Dr. Zuhair Hussein Ghoneim

    ttps://eumrasubs.com/Magazine/en/Home/BlogDetails/5

    .
    .

    24.04.2018

    UNA Training Center, Union of Muslim Scouts sign training agreement

    ttp://www.iinanews.org/page/public/news_details.aspx?id=232846

    .

    Muslim Scouts: Practicing Islam through the Scout Law

    Und leider eben nicht: „Muslim Scouts, Muslimische Pfadfinder…“

    [ Muslim Scouts: Practicing freedom of academic teaching through the Scout Law ]

    [ Muslim Scouts: Practicing freedom of expression and information through the Scout Law ]

    [ Muslim Scouts: Practicing freedom of speech through the Scout Law ]

    [ Muslim Scouts: Practicing women’s rights through the Scout Law ] [ Wobei unter „Frauenrechte, women’s rights“ immer explizit die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu verstehen ist und nicht die berüchtigten islamischen Frauenrechte zu verstehen sind, die halbierten Rechte nämlich, der „frauenbewegte“ Kampf für den Sieg von Allahs Unterlegenheitsfeminismus … ]

    Syed Ehtesham H. Naqvi, Founder President of the Islamic Council on Scouting of North America said, (…)

    “The Scouting Law given by Lord Powell contains the same principles mentioned in the Quran.”

    Nein, Mohammeds Kriege und Auftragsmorde entsprechen dem Pfadfindergesetz nicht. Dass der muslimische Mann vier Frauen heiraten darf, aber die muslimische Frau keinen Nichtmuslim, dass die Ehefrau ohne Erlaubnis ihres Mannes das Haus nicht verlassen darf, all das ist Ziel von Koran und Sunna, nicht Ziel des Scouting Law.

    Muslim rein, Islam raus: Apostatenmorde, Unterdrücken der Christen, Dhimma, MGM und FGM sind in die durch Baden-Powell gegründete Erziehungsbewegung nicht integrierbar. Hingegen ist es aus pfadfinderischer Sicht einerlei, welche Religion die Eltern des Kind oder Jugendlichen haben oder ob sie überhaupt eine Religion haben.

    s://naureenaqueel.wordpress.com/2012/10/01/muslim-scouts-practicing-islam-through-the-scout-law/

    The International Union of Muslim Scouts (Arabic: الإتحاد العالمي للكشاف المسلم‎) (IUMS) is an autonomous, international body committed to promoting and supporting Islam within Scouting. Its headquarters are in Jeddah, Saudi Arabia.

    https://en.wikipedia.org/wiki/International_Union_of_Muslim_Scouts

    .

    Ziele von IUMS

    The official objectives of IUMS are:

    [cite web| title =International Union of Muslim Scouts | publisher =OICUN | url =___p://www.oicun.org/articles/50/1/International-Union-of-Muslim-Scouts/1.html | accessdate =2007-07-09]

    ■ To develop an education curriculum that should contribute to structure and build the spiritual dimension in the personalities of young Muslims. (Ein Erziehungsprogramm hin zum absoluter Schariagehorsam ist gemeint. Der jeden Lebensbereich umfassende Verhaltensgehorsam mitsamt der Kontrolle der Mitmuslime auf jederzeitiges islamisch korrektes Verhalten: Keine selbstbestimmte Spiritualität ist gemeint, die es laut Sure und Hadith auch gar nicht geben kann.)

    ■ To motivate and promote Islamic Scouting on global basis. (Wie in Saudi-Arabien seit Muhammad ibn Abd al-Wahhabb oder wie im Iran seit 1979, nur eben endlich „on global basis“. Schließlich denkt Allah weltweit.)

    ■ To extend coordination and cooperation among IUMS members. (Wie gesagt, die „Koordinierung und Kooperation“ ist streng schariakonform.)

    ■ To promote and coordinate social, humanitarian and relief activities within the Union or in cooperation with non-scout organisations of similar nature. (Was „sozial, social“ oder „humanitär, humanitarian“ ist, sagen dir Mufti und Scheich.)

    ■ To introduce Islamic Scouting in such states where Muslims are residing. (Es soll keine Rolle spielen, ob sie in einem islamisch geprägten Teil der Erde wohnen oder beispielsweise in Europa oder Amerika, die muslimischen Kinder und Jugendlichen sollen dem verderblichen unislamischen Einfluss entzogen werden. Von den Ungläubigen und ihren Verhaltensweisen gilt es sich fern zu halten.

    Die seit 1907 sehr deutlich auf Individualität, Kreativität und Demokratisierung gerichtete Pädagogik des Scouting wird durch IUMS missbraucht zum Abschotten gegenüber der in die Hölle führenden Dschahiliyya (die vorislamische Epoche, bei Maududi und Qutb die heutige unislamische Seinsweise), zum irdischen Errichten der vielleicht auf ewig rettenden Hakimiyya, der Herrschaft Allahs.)

    ■ To develop and promote the spirit of brotherhood and understanding among Muslim Scouts. (WOSM / WAGGGS aufgepasst, von der Gleichberechtigung der muslimischen Frau oder von gleichen Rechten für pakistanische oder ägyptische Christen ist nicht die Rede. Noch die leiseste Kritik am Islam würde den „Geist der Bruderschaft, spirit of brotherhood“ beschmutzen und beschädigen.)

    ps://enacademic.com/dic.nsf/enwiki/6666175

    .

    OIC

    AFFILIATED INSTITUTIONS

    DEFINITION

    Membership to these institutions is optional and open to institutions and organs of OIC Member States. Their budgets are independent of the budget of the Secretariat General and those of subsidiary and specialized organs. They were established under the auspices of the Islamic Conference of Heads of State and Government or the Islamic Conference of Foreign Ministers. Affiliated institutions may be granted observer status by virtue of a resolution of the Islamic Conference of Foreign Ministers. They may obtain voluntary assistance from the subsidiary and specialized organs as well as from Member States.

    1. Islamic Chamber of Commerce and Industry (ICCI)
    2. Organization of Islamic Capitals and Cities (OICC)
    3. Islamic Solidarity Sports Federation (ISSF)
    4. Islamic Committee of the International Crescent (ICIC)
    5. World Federation of Arabo-Islamic International Schools (WFAIIS)
    6. Organization of the Islamic Shipowners Association (OISA)
    7. Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation (ICYF-DC)
    8. International Union of Muslim Scouts (IUMS)
    9. Federation of Consultants from Islamic Countries (FCIC)
    10. Islamic World Academy of Sciences (IAS)
    11. General Council for Islamic Banks and Financial Institutions (CIBAFI)
    12. Federation of Contractors from Islamic Countries (FOCIC)
    13. OIC Computer Emergency Response Team (OIC-CERT)
    14. Standards and Metrology Institute for Islamic Countries (SMIIC)

    (…)

    ISLAMIC CONFERENCE YOUTH FORUM FOR DIALOGUE AND COOPERATION (ICYF-DC)

    Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation (ICYF-DC) was granted with the status of institution affiliated to the OIC by the virtue of the resolution N3/32-C adopted by the 32nd session of the Islamic Conference of Foreign Ministers held in Sana’a, Yemen on 28-30 June 2005. In accordance with the resolution N 15/31-C adopted by the 31st session of the Islamic Conference of Foreign Ministers held on 14-16 June 2004 in Istanbul, Turkey the ICYF-DC was established at its Founding General Assembly held in Baku, Azerbaijan on 1 – 3 December 2004.

    The ICYF-DC is aimed at coordination youth activities in the OIC countries. The Forum pursue its activities in five major fields: advocacy of youth interests, supporting sustainable development, promoting formal and non-formal education, strengthening moral values of young generation and engaging in the dialogue among cultures and civilizations. The Forum consists of 35 leading national and 6 international youth organizations. The ICYF-DC’s highest decision- making body is its General Assembly. It elects 9-member Board, President and Secretary General of the Forum.

    ICYF-DC Headquarters are resided in Istanbul at the Istanbul World Trade Center.

    Headquarters:
    Address: Istanbul World Trade Center … Block, …th Floor
    …, Airport – Istanbul – Turkey

    Regional Office in Baku:
    Address: AZ …, Sabail district, Jafarov Gardashlari Street …
    Baku – Azerbaijan
    Website: ___p://www.icyf.com

    INTERNATIONAL UNION OF MUSLIM SCOUTS (IUMS)

    The International Union of Muslim Scouts (IUMS) is an autonomous body having scouts bodies and associations representing Muslim Scouts all over the world. It is recognized by the following bodies:

    The 7th Islamic Summit Conference, held in Casablanca, Kingdom of Morocco, from 11 to 15 Rajab 1415H (13-15 December 1995), Resolution No. 5/7-ORG(IS).
    The World Organization of the Scout Movement in its conference in Bangkok in 1993.
    International Islamic Council for Da’wa and Relief in its conference in 1416H, Cairo.
    The Royal approval of the Custodian of Two Holy Mosques, King Fahad Ibn Abdul Aziz to host IUMS in the Kingdom of Saudi Arabia (No. 9/B 14886 dated 17/9/1420H).
    The World Assembly of Muslim Youth.

    OBJECTIVES

    • To develop an education curriculum that should contribute to structure and build the spiritual dimension in the personalities of Young Muslims.

    • To motivate and promote Islamic scouting on global basis.

    • To extend coordination and cooperation among IUMS members.

    • To promote and coordinate social, humanitarian and relief activities within the Union or in cooperation with non-scout organization of similar nature.

    • To introduce Islamic scouting in such states where Muslims are residing.

    • To develop and promote the spirit of brotherhood and understanding among Muslim Scouts.

    HEADQUARTERS

    The Headquarters is in Jeddah, Saudi Arabia.

    ADDRESS

    P.O. Box … Jeddah …
    Kingdom of Saudi Arabia

    ___ps://oichumanrights.wordpress.com/2011/07/21/affiliated-institutions/

  31. Grüner Bund Says:

    .

    Međimurje [mɛˈdʑimuːrjɛ] ist der alte Name für den äußersten Norden Kroatiens. Die „Medschimuhrje“ (Druckakzent auf der zweiten Silbe, langes „u“) befindet sich zwischen zwei großen Flüssen Mur und Drau. Dort aber entspringt dem Fels ein Quell, kühl, eisig …

    „Fließt Wasser aus dem Stein, kalt, eiskalt“, ein Altes Lied aus der Landschaft Međimurje.

    Kalt, eiskalt entspringt das Wasser dem Stein und bringt eine Blume zum Wachsen, schön, schwarz. Die Blume wächst aus der Wurzel, schön, schwarz. Das Mädchen pflückte Blumen, dann schlief es ein. Mit den heranreitenden jungen Helden weckt auch dieser Spruch sie: Hör auf zu brennen, Mädchen, schläfst du? Die Blumen sind verdorrt, die du gesammelt hast, die Blumen sind verdorrt, die du gesammelt hast. Die Jungen haben geheiratet, die du geliebt hast. Die verheirateten Mädchen rochen alle nach dem Duft, den auch du einst gehabt hattest.

    .

    ZVIRA VODA IZ KAMENA

    Zvira voda iz kamena, hladna studena.
    Rasti roža iz korena, lepa, črlena,
    Rasti roža iz korena, lepa, črlena.

    Divojčica rože brala, pak je zaspala.
    Poleg jahal mladi junak, stiha jo budi,
    Poleg jahal mladi junak, stiha jo budi:

    Stani gori divojčica, jel‘ si zaspala.
    Rože so ti povehnule, kaj si nabrala,
    Rože so ti povehnule, kaj si nabrala.

    Dečki so se oženili, kaj si ljubila.
    Vse so dekle zamuž ‚dišle, kaj si imela,
    Vse so dekle zamuž ‚dišle, kaj si imela.

    .

    .
    .
    .

    Sende mir, o Gott, den weinenden Falken,
    der nach Schwanenfedern sucht.
    Wie er doch flog über das weite Meer,
    und küsste mein liebes Herz.
    Wie mein Herz pochte,
    als es sich durch dich bewegte.
    Du bleibst im Innern meines Herzens,
    das jetzt wie ein entkernter Apfel ist.

    Dej mi, Bože, joči sokolove,
    Išče k tomu perje labudovo,
    Kaj preletel čez široko morje
    I poljubil drago srce moje.
    Vu meni je srčece zdrhtalo
    Kada se je od tebe gibalo.
    Ti si meni po serdini srca
    Kak v črljeni jabuki koščica.

    .

    Dej mi, Bože, joči sokolove – Altes Volkslied aus der Međimurje, Kroatien.

    Zrinka Posavec

    .

    .
    .

    Nina Kraljić – Dej mi Bože joči sokolove

    .
    .

    Lidija Bajuk – Dej mi Bože joči sokolove

    .

  32. Έντουαρντ φον Ρόι Says:

    (…)

    Das Projekt mit der Hausnummer 429039799 beschäftigt sich mit jüdischen Akteuren im globalen Sexhandel, mit einem besonderen Fokus auf zentrale Orte in Großbritannien und Deutschland, es wird von ausgewiesenen Experten aus den Gender Studien, der Jüdischen Geschichte, der Antisemitismus- und der Migrationsforschung geleitet. Und es will Licht in ein bisher finsteres Kapitel der Geschichte bringen. Schauen Sie, was die ausgewiesenen Experten sich so vorgenommen haben. (…)

    Henryk M. Broder / Dieter Nuhr, die DFG und die historische Rolle der Juden im Sexhandel / Die Achse des Guten / 02.08.2020 /

    https://www.achgut.com/artikel/dieter_nuhr_die_dfg_und_die_historische_rolle_der_juden_im._sexhandel

    .
    .

    Jüdische Zuhälter, Prostituierte und Frauenrechtler in einem transnationalen deutschen und britischen Kontext, 1875-1940

    Antragstellerin Dr. Stefanie Fischer

    Technische Universität Berlin
    Institut für Geschichte und Kunstgeschichte
    Zentrum für Antisemitismusforschung

    Fachliche Zuordnung
    Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europäische Geschichte der Neuzeit und Außereuropäische Geschichte)
    Religionswissenschaft und Judaistik

    Förderung seit 2019

    Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 429039799

    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/429039799?context=projekt&task=showDetail&id=429039799&

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: