Die Jungenbeschneidung ist eine schädliche Tradition

Eine Nachricht vom

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

Einladung zum Diskussionsabend

über die Kinderbeschneidung

Gegen Verstümmelung nicht einwilligungsfähiger

und nicht urteilsfähiger Kinder unter achtzehn Jahren

Am 14.02.2014 um 17 Uhr

Köln – Alte Feuerwache

Referenten:

Mina Ahadi Eltern gegen Kinderbeschneidung

Gabi Schmidt Die Verfassungsbeschwerde gegen das Beschneidungsgesetz 1631d BGB

Edward von Roy Die Anti-Beschneidungs-Initiativen in den USA und in Skandinavien

Script zum Vortrag hier online

https://schariagegner.wordpress.com/2014/02/14/keine-beschneidung-unter-achtzehn/

Am 07.05.2012 erging im Kölner Landgericht ein wegweisenden Urteil zur Strafbarkeit der medizinisch nicht erforderlichen rituellen Beschneidung minderjähriger Jungen (Az. 151 Ns 169/11). Seither kämpfen orthodoxe jüdische und islamische Organisationen Hand in Hand mit Vertretern der christlichen Kirchen und Wohlfahrtsverbände sowie Kulturrelativisten aller im Bundestag vertretenen deutschen Parteien gegen diese Entscheidung.

Der Zentralrat der Ex-Muslime hatte gemeinsam mit solidarischen Kinder- und Menschenrechtsorganisationen durch verschiedene Aktionen protestiert (Demonstrationen, offene Briefe, Presseerklärungen bzw. Stellungnahmen). Trotzdem ist es den antisäkularen Freunden kulturell vormoderner Initiationsriten gelungen, die Bundesregierung zu veranlassen, mit BGB § 1631d Beschneidung des männlichen Kindes ein Gesetz zu verabschieden, das den humanistischen, kinderfreundlichen Kölner Richterspruch zurücknimmt.

Doch damit nicht genug. Nun, 2014, beruft sich das Zweckbündnis aus christdemokratischen und rot-grünen Karrieristen sowie religiösen Fundamentalisten auf die Religionsfreiheit und versucht für ganz Europa die Amputation der Penisvorhaut als individuelles Recht der Kinder und Elternrecht auf religiöse Erziehung zu etablieren. Dabei verstößt die Genitalverstümmelung gegen mehrere Artikel der UN-Kinderrechtskonvention als zwingend umzusetzendes Völkerrecht (ius cogens).

Wird die Verstümmelung kleiner Jungen und Neugeborener erst einmal als Elternrecht anerkannt, werden sehr bald auch medikalisierte Formen der FGM erlaubt werden. Beides gilt es zu verhindern.

Zentralrat der Ex-Muslime

02.02.2014

Kontakt:

+49(0177)5692413

+49(0172) 4044323

exmuslime@gmail.com

Postfach 801152

51011 Köln

Schlagwörter: , , ,

38 Antworten to “Die Jungenbeschneidung ist eine schädliche Tradition”

  1. Machandelboom Says:

    μὴ βλάπτειν
    Primum non nocere
    first, do no harm
    zuerst einmal nicht schaden


    Das dänische lemlæstelse bedeutet mutilation, Verstümmelung

    DSAM’s bestyrelse har drøftet høringsudkastet og er enige om, at der kun må udføres omskæring, når der foreligger medicinsk indikation. Hvis der udføres omskæring uden medicinsk indikation, er der tale om lemlæstelse.

    Høringsfristen er den 21. januar 2014.

    http://www.dsam.dk/flx/forsiden/nyheder/kommentar-til-vejledning-om-omskaering-af-drenge/



    Vejledning om omskæring af drenge

    … Omskæring af drenge under 15 år må ikke udføres, uden at der foreligger et informeret samtykke fra forældremyndighedens indehaver. Hvis der er tale om fælles forældremyndighed, skal begge parter informeres og give samtykke til indgrebets udførelse. En ung, der er fyldt 15 år, kan selv give informeret samtykke til omskæring.

    Aber nein, fünfzehnjährig ist noch sehr pubertär sprich deutlich zu jung – den Kindesbegriff der UN-Kinderrechtskonvention verwenden bitte, welcher Vierzehn – bis Siebzehnjährige vor Kindersoldatentum, Arbeit in der Prostitution u. dgl. schützen soll.

    Keine Beschneidung unter achtzehn!

    Eine Beschreibung der akuten Beschädigung, der lebenslangen sexuellen und psychologischen Folgen sowie der möglichen Komplikationen fehlt – solch ein Aufklärungsgespräch einem Jugendlichen gegenüber ist nicht in den Begriff der ärztlichen Kunst integrierbar.

    Beschneiden darf der Arzt – gerade den Minderjährigen! – dann immer noch nicht – denn es hat zu gelten: primum non nocere.

    http://www.dsam.dk/files/203/hoeringsudgave_09122013_vejledning_om_omskaering_af_drenge.pdf

  2. Machandelboom Says:

    Rolf Dietrich Herzberg, Rechtswissenschaftler

    Dass die medizinisch unnötige, vor allem die rein religiös motivierte Beschneidung eines Jungen den Tatbestand der „Körperverletzung“ erfüllt, bestreitet niemand. Wer einem anderen ohne Heilungssinn vom gesunden Körper einen gesunden Teil abschneidet, erfüllt selbstverständlich die Voraussetzungen des § 223 StGB. Der Streit beginnt erst mit der Frage, ob im Fall der elterlichen Zustimmung die Körperverletzung gerechtfertigt sein kann. Das Landgericht Köln hat das mit der im Strafrecht herrschenden Lehre verneint. Und der Bundestag hat diese Rechtsansicht indirekt bestätigt. Denn der Beschluss vom 19. Juni 2012 geht davon aus, dass es einer Gesetzesänderung bedarf, um das politische Ziel zu erreichen: die Straflosigkeit vieler Beschneidungen, die medizinisch nicht erforderlich sind, wobei es natürlich in der Hauptsache um die rituellen, religiös motivierten Beschneidungen geht. …

    In meinen Augen ist schon das Ziel nicht erstrebenswert. Außer in den Fällen der medizinischen Notwendigkeit sollten Körperverletzungen, die durch Abtrennung der Vorhaut begangen werden, rechtswidrig und strafbar bleiben. Aber es steht fest, dass der Gesetzgeber aus politischen Gründen die Beschneidung von Jungen weitergehend erlauben wird. Auch wenn man das akzeptiert – der Entwurf ist nicht akzeptabel. Er stellt die Erlaubniserweiterung in den Zusammenhang von Vorschriften zur „Personensorge“. Diese muss laut Gesetz der „Pflege“ und dem „Wohl des Kindes“ dienen (vergleiche §§ 1626, 1627, 1631 BGB). Es ist aber geradezu zynisch, so zu tun, als könnten Eltern ihr Kind dadurch „pflegen“ und seinem „Wohl“ dienen, dass sie ihm von seinem Geschlechtsorgan den sensibelsten Teil, der für das Empfinden sexueller Lust besonders wichtig ist, abschneiden lassen – von den Schmerzen und den drohenden Komplikationen gar nicht zu reden.

    Rolf Herzberg
    „Nachgiebigkeit gegenüber den Religionslobbyisten“
    MIZ 3/12

    http://www.miz-online.de/node/361

  3. Bragalou Says:

    Journal of Law and Medicine
    Volume 7
    February 2000
    Pages 301-310

    Circumcision of Healthy Boys: Criminal Assault?

    Gregory J Boyle BSc (Hons), M Ed, MA, PhD (Melb and Delaware)
    Professor of Psychology, Bond University, and Visiting Professor, Department of Psychiatry,
    University of Queensland
    J Steven Svoboda BS (Hons), MA, JD (Hons) (Harv)
    Executive Director, Attorneys for the Rights of the Child, California
    Christopher P Price MA (Oxon)
    Solicitor, Supreme Court of England and Wales; Hon Legal Adviser, National Organisation of Restoring
    Men (NORM), United Kingdom; Board Member, Attorneys for the Rights of the Child
    and
    J Neville Turner LLB (Hons), BA*
    Barrister and Solicitor (Victoria); Solicitor (England); President, OzChild, Children Australia Inc

    (…)

    Disadvantages of circumcision

    During circumcision, the baby’s sensitive foreskin is crushed audibly, and the raw flesh is cut with scissors. In all neonatal circumcisions, forceps or other probes are inserted into the delicate foreskin, scraping, tearing apart and destroying the normal erogenous tissues of the child’s sex organ. This causes considerable pain and leaves the raw glans open to infections, with any resultant scar tissue on the glans further compromising sexual sensitivity. Tearing the normal protective adhesions between the glans and foreskin resembles ripping a fingernail from the quick. If a clamping method is used, the foreskin is crushed over a bell-shaped device, to enable amputation.

    Circumcision removes 50 per cent of penile skin and thousands of specialised nerve endings, fundamental to normal sexual response.17 The externalised glans and inner foreskin remnant become dried and skin-hardened (keratinised), further desensitising the penis, with progressive lifelong loss of sensation.18 Reduced sexual function and pleasure has been acknowledged for centuries, though circumcision proponents expediently deny this. …

    Circumcision makes the achievement of orgasm more difficult, decreases its intensity, and impedes sexual satisfaction among circumcised men and their female partners, thereby reducing or constraining both male and female sexuality.20 Complications, including an estimated 229 deaths each year in the United States alone,21 range up to 55 per cent depending on the definition applied, and willingness to report complications fully and accurately (for example, meatal stenosis, urethral fistula, penile necrosis, accidental amputation of part or all of the glans, skin tags).22 Since genital integrity is always destroyed, and sexual function is always compromised, the true complication rate of circumcision is in reality 100 per cent.

    One Australian paediatrician stated that he had seen two infant deaths during circumcision. “That’s rare, but not to the parents of the little kid that died.”23 In Texas, a five-year-old boy died following circumcision complications.24 In Miami a boy bled to death after circumcision.25 Yet another circumcision-related death recently occurred in Cleveland.26 Sometimes, the entire penis is lost, and several boys have undergone gender reassignment (often unacceptable to the victim) resulting from this tragedy.27 In Seattle, to save his life, one baby’s penis was denuded, his scrotum completely removed, and his skin from his thighs up to his navel had to be excised to stop gangrene spreading from his circumcision wound.28 A British man suffered “appalling injuries” to his penis from an operation to repair the defects from his circumcision. The case was settled with payment in excess of £UK800,000.29

    Circumcision causes behavioural and neurological changes, diminished self-esteem and body image, sexual deficits, and often lifelong circumcision-related stress.30 Many men see themselves as deformed or harmed by male genital mutilation, causing enduring psychological damage.31 Many circumcised men suffer ongoing symptoms of post-traumatic stress disorder.32 …

    Involuntary circumcision violates human rights

    The case against circumcision of children was strengthened by Australia’s 1990 ratification of the United Nations Convention on the Rights of the Child. Ratified by every country in the world except the United States and Somalia, the United Nations Convention on the Rights of the Child safeguards the child’s right to autonomy and bodily integrity – rights violated by neonatal male circumcision. Several Articles support the position that circumcision breaches fundamental human rights:

    Article 19 provides that states shall take all appropriate measures “to protect the child from all forms of physical or mental violence, injury or abuse, neglect or negligent treatment, maltreatment or exploitation, including sexual abuse, while in the care of parent(s), legal guardian(s) or any other person who has the care of the child”.
    Article 24(3) urges “abolishing traditional practices prejudicial to the health of children”.
    Article 6(2) safeguards the survival and development of the child. Article 36 protects children against all forms of exploitation prejudicial to their welfare – a right violated when biotissue corporations use foreskins harvested from unconsenting defenceless infants – to produce profitable artificial skin products.40
    Article 37(a) in part states:
    “No child shall be subjected to torture or other cruel, inhumane or degrading treatment or punishment.”

    The following human rights treaties applicable in Australia also prohibit male genital mutilation based on such critical rights as the right to bodily integrity, the right to freedom of religion, the right to the highest attainable standard of health, the right to protection against torture, and the right to equal protection:

    Charter of the United Nations: Art 55(c);
    International Covenant on Civil and Political Rights: Arts 7, 9, 18.3 and 24.1;
    Universal Declaration of Human Rights: Arts 3, 5, 6, 7, 12 and 25(2);
    Convention on the Rights of the Child: Arts 14.1, 14.3, 16, 24.1, 24.2, 34 and 37(b);
    Convention Against Torture: Arts 2.1, 2.2, 4.1 and 4.2; and
    Declaration Against Torture: Art 3.

    Official acknowledgment of circumcision as a human rights violation is growing. Germany awarded political asylum to a Turkish man based on his fear of enforced circumcision:

    “There may be … no doubt that a circumcision which has taken place against the will of the person affected shows … a violation of his physical and psychological integrity which is of significance to asylum.”41

    Two United Nations reports recognise sexual assault on males, including circumcision, as torture and a violation of human rights.42

    Discriminatory prohibition of female genital mutilation violates human rights

    Countries which proscribe even the mildest forms of female circumcision – which may involve only a nick to the clitoris and/or excision of the female prepuce (Type 1) – but permit infant male circumcision – involving surgical amputation of the entire foreskin – are failing to provide equal protection of the right to bodily integrity for male minors. Laws against female genital mutilation, which do not simultaneously prohibit male genital mutilation, contravene principles of equal protection enshrined in human rights law. They directly conflict with Art 7 of the Universal Declaration of Human Rights, which states:

    “All are equal before the law and are entitled without any discrimination to equal protection of the law. All are entitled to equal protection against any discrimination in violation of the Declaration and against any incitement to such discrimination.”

    Likewise, these nations contravene Art 2 of the Universal Declaration of Human Rights, Art 2 of the Convention on the Rights of the Child, and Arts 1(3), and 55(c) of the United Nations Charter. All United Nations members are bound by these and all Charter provisions. Therefore, a human rights violation occurs when males are not afforded protection from genital mutilation, a protection enjoyed by females. As in the United States, where litigation frequently challenges legislation that violates equal protection, Australian anti-discrimination legislation offers a potential weapon against male circumcision.

    One frequent rationalisation for legislation addressing only female genital mutilation is the supposedly dramatic contrast in severity between female genital mutilation and male genital mutilation. However, circumcision removes a considerable area of erogenous penile skin (an area corresponding to 64 to 90 sq cm in adult males),43 causing significant damage. Human rights principles discourage the creation of hierarchies of rights and the ignoring of abuses which are placed lower in those hierarchies. Human rights principles are absolute, not subject to balancing in the scales of international justice relative to other violations. Interpretations of human rights law which recognise female genital mutilation but not male genital mutilation as violations infringe on equal protection principles enshrined in international law.

    (…)

    http://www.cirp.org/library/legal/boyle1/

  4. Edward von Roy Says:

    ::
    ::
    ::
    Public response (selection | 03.02.2014)

    Over the past week I have received many responses about the website; death threats and praises alternated. Quite a few people accused me of tarnishing the sacredness of the ritual. They fail to understand that the deaths/mutilations and the lack of visionary leadership are undermining the custom, not this website. Year after year the death toll climbs further, and no substantial actions are taken.

    Last Saturday the website was discussed during a counseling session that was attended by 17 young men with partial or complete penile amputations. Some of them are the ‚boys behind the photographs‘, and they expressed their hope that this website will prevent further deaths and mutilations. They want their younger brothers to be safe…

    Press statement of the Eastern Cape Health Crisis Action Coalition (link | 31.01.2014)

    „The circumcision crisis is seen by some as a fight between modern and traditional practices, or cultural versus health rights. This is not helpful. This is a matter of life and death and as such it places a duty on Government to intervene and requires the Traditional Leadership to effect the necessary changes that will enable initiation practices to continue under safe conditions. ECHCAC (…) expects 0 deaths in the upcoming season.“

    Complaint with the Film and Publication Board (letter | 25.01.2014)

    CODEFSA and the Eastern Cape House of Traditional Leaders have reported this website to the Film and Publication Board (FPB), demanding for it to be closed down immediately. …

    http://ulwaluko.co.za/News.html

    ::
    ::

    Was ist der Menschheit Beschneidung, auch die nach Abraham oder Schariagesetz? Einweihung in den kulturbringenden und den Zugang zum Himmel bewachenden Männerbund per Genitalverstümmelung.

    Das ist Beschneidung. Leider fällt dem mutigen südafrikanischen Arzt nichts ein, als nach Medikalisierung des Verstümmelungsrituals zu rufen.

    Damit aber wird der – nun aus der kulturellen Moderne heraus in die erneuerte Steinzeit fallende – südafrikanische High-Tech-Medizinbetrieb zum Beschneidungsbetrieb. Den deutschen Parlamentariern fällt bekanntlich auch nichts anderes ein, und schier niemand hat den Mut, den Beruf Mohel bzw. Sünnetci bzw. AAP-fehlgeleiteter amerikanischer Jungenbeschneider für immer ins Museum für archaische Kulturpraktiken zu verbannen. Nur da gehört er hin – wie Hexenfolter-Werkzeug und Sklavenkette.

    Vorsicht, drastische Fotos der Beschneidungsfolgen.

    http://ulwaluko.co.za/Photos.html

    ::
    ::
    ::

  5. Dwarslöper Says:

    Experts, Religious Leaders and Activists Square off at Council of Europe’s Circumcision Debate

    http://intactnews.org/node/422/1390925710/experts-religious-leaders-and-activists-square-council-europe039s-circumcision-d

    Jewish Intactivists Increasingly Vocal in Israel

    http://intactnews.org/node/424/1391468945/jewish-intactivists-increasingly-vocal-israel

    The Foreskin and Circumcision: Make an Informed Decision Class – Mesa, Arizona

    http://intactnews.org/node/421/1390859612/foreskin-and-circumcision-make-informed-decision-class-mesa-arizona

    ARC

    J. Steven Svoboda, Esq.
    Attorneys for the Rights of the Child
    2961 Ashby Avenue
    Berkeley, CA 94705 USA

    http://arclaw.org/

    Council of Europe Debates Circumcision in Strasbourg

    http://arclaw.org/announcements/council-europe-debates-circumcision-strasbourg

  6. Bragalou Says:



    European Jewish Press
    January 31, 2014
    World Jewish Congress protests calls by Swedish and Danish physicians to ban religious circumcision

    by Maud Swinnen Friday, 31 January 2014 15:30

    NEW YORK/STOCKHOLM/ (EJP)—The World Jewish Congress has strongly protested calls by Swedish and Danish medical associations for a ban [age-restriction] on religious male circumcision.

    In Sweden, the recommendation came in a resolution unanimously adopted last week by the ethics council of the Sweden Medical Association — a union whose members constitute 85 percent of the country’s physicians, according to Swedish daily newspaper Svenska Dagbladet.

    It recommended setting 12 as the minimum age for the procedure and the boy’s consent.

    http://www.circumstitions.com/news/news61.html#wjc


    Könsstympning av pojkar i Sverige / Male Genital Mutilation of young boys in Sweden.
    Omskärelse av pojkar / Circumcision of boys.

    http://childrens-genital-integrity.blogspot.de/


    Aus medizinischen Gründen will der schwedische Ärzteverband die Regeln für kulturelle oder religiöse Beschneidungen enger fassen. Av medicinska skäl vill Läkarförbundet skärpa reglerna för kulturell och religiös omskärelse av pojkar i Sverige. Sie soll nur nach Zustimmung des Jungen zulässig sein. Det ska bara få göras efter samtycke från pojken.

    Also kein Verbot, eher schon Tahsins Beschneidungsfest – für uns kann Beschneidung unter achtzehn nicht akzeptabel sein. Schwedens ziemlich schariakompatible Ärzteschaft will das dreizehn- oder zwölfjährige Kind über seine Beschneidung entscheiden lassen.

    Doch schon das regt Multikulturfreunde sprich Kinderfeinde auf, die das absolute Elternrecht auf Kleinkindbeschneidung fordern. Erik Ullenhag ist so ein Beschneidungsfreund. Ein Blogger fragt richtig:

    Hat der Integrationsminister eine Schraube locker??
    Har Ullenhag en skruv lös??

    „Ich habe nie einen erwachsenen Mann getroffen, der die Beschneidung als einen Angriff oder Übergriff erlebt hat. Jag har aldrig träffat någon vuxen man som upplevt att omskärelsen som ett övergrepp.“

    http://childrens-genital-integrity.blogspot.de/2014/02/lakarforbundet-vill-forbjuda.html


    Einstimmig hat sich der Ethikrat des schwedischen Ärzteverbands dafür ausgesprochen, die männliche Beschneidung ohne vorausgehende Zustimmung des (völlig gesunden!) „Patienten“ ganz zu stoppen. Man will also einem Kind bei lebenslangen nachteiligen gesundheitlichen, sexuellen und psychischen Folgen gesundes, hoch sensitives Genitalgewebe amputieren, das ist im Januar 2014 schwedische ärztliche „Ethik“, schämt euch was.

    Der Junge wiederum kann aus eigenem Körpererleben gar nicht wissen, was Sex mit bzw. ohne Vorhaut ist und wird sich leicht von Eltern, Imamen, Sittenwächter spielenden Mitschülern und sonstigen Beschneidungslobbyisten beeinflussen lassen. Unter- und Mittelstufe würden zum Diskursfeld des Beschneidungsdschihad, die multikulturellen erwachsenen Schweden gucken unschuldig, organisieren die medikalisierte Khitân bzw. Sünnet (Beschneidung) und sagen: wie nett, die munteren Jungs regeln das schon unter sich.

    Die Standards von Wissenschaft, hippokratischer Ethik (primum non nocere), AEMR und Kinderrechtskonvention wären damit abgeschafft, die Scharia bliebe wie zufällig unangetastet:

    Det är Läkarförbundets etik- och ansvarsråd som nu enhälligt står bakom ett uttalande om ett stopp för manlig omskärelse utan föregående samtycke.

    Die Beschneidung soll gemacht werden, wenn der Junge zwölf oder dreizehn Jahre alt ist, in einem Krankenhaus und nach einem Aufklärungsgespräch zu den Schmerzen und Risiken des Eingriffs. Det bör ske när pojken är i 12-13-årsåldern, på ett sjukhus och efter information om smärtan och riskerna som ingreppet innebär.

    http://www.svd.se/nyheter/inrikes/lakarforbundet-krav-samtycke-for-religios-omskarelse_8929562.svd


    In Norwegen werden jährlich 2.000 muslimische und 7 (sieben) jüdische Kinder rituell genital geschädigt.

    Each year, approximately 2,000 Muslims and seven Jewish newborns undergo non-medical circumcision in Norway, according to Aftenposten.

    http://www.jta.org/2013/11/12/news-opinion/world/norway-to-introduce-new-regulations-on-circumcision


    Oslo im Herbst 2013, Gesundheitsminister Bent Høie will etwas tun gegen bzw. zur Beschneidung von männlichen Kindern und Jugendlichen (unter achtzehn Jahren), vor April 2014 soll irgend etwas geregelt sein.

    Vielleicht ist es keine besonders gute Idee, als säkularer Staat einen nüchternen Frühjahrstermin himmlisch als Ostern zu etikettieren oder als freiheitliche Demokratie ohne Grund vom 20. April zu reden.

    Allerdings sieht der norwegische Außenminister erst gar keinen Regelungsbedarf und macht einfach mal so das kinderfeindliche Versprechen, dass es ein Beschneidungsverbot nie geben wird:

    “The Norwegian government recognizes the importance of ritual male circumcision for the Jewish community in Norway,“ foreign Minister Børge Brende wrote in a letter to the Simon Wiesenthal Center, a Jewish campaign group. „It will not propose a ban on ritual circumcision.“

    Norway’s Health Minister Bent Hoie announced this month that the new right-wing government would bring in new legislation on non-medical circumcision of boys under 18 before April 20 next year.

    Die meisten Kleriker sind noch nicht so weit, aber die norwegische Beschneidungsterminplanerin und Kinderrechtsbeauftragte Anne Lindboe (non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed, damit wäre der Zwölfjährige geschützt und dürfte sich der gottesfürchtige Dreizehnjährige auf angeblich genitalautonomen eigenen Wunsch schariakonform genitalverstümmeln lassen) blickt durch: Beschneidung ohne medizinische Indikation ist eine Kinderrechtsverletzung.

    non-medical circumcision violates the rights of minors

    http://www.thelocal.no/20131126/norway-will-not-ban-circumcision-foreign-minister

    ANNE LINDBOE (Möchte Altersgrenze für Ritualbeschneidung: Vil ha aldersgrense for omskjæring) bettelt um ein Gesetz zur Erlaubnis der rituellen Vorhautamputation an männlichen Minderjährigen (wo bleiben die Mädchen?) und feilscht nur noch um die Aldersgrense, die Altersgrenze:

    „Vi ønsker at de som lager lovene her i landet skal bestemme at den nedre aldersgrensen for omskjæring bør være 15 år eller 16 år. Wir wünschen, dass diejenigen, die die Gesetze in diesem Land machen, entscheiden sollten, dass das Mindestalter für die Beschneidung 15 Jahre oder 16 Jahre ist.“ Fünfzehn? Nein, die Norwegerin ist flexibel und hat dreizehn Jahre gesagt …

    http://barneombudet.no/2013/09/29/aldersgrense-for-omskjaering-av-gutter/

    Ganz schlimm findet es Anne Lindboe den 12 Jahre alten Jungen beschneiden zu lassen, doch ggf. nur Tage später, mit 13 Jahren, darf das Kind in seine lebenslang schädigende Ritualbeschneidung einwilligen, wie uns die israelische Presse zum Anne-Lindboe-Verständnis von informed consent berichtet:

    non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed

    http://www.haaretz.com/misc/iphone-article/1.560094

    http://www.timesofisrael.com/norwegian-official-jews-muslims-circumcise-out-of-ignorance/

    Nur noch små gutter, „kleine Jungen“ seien künftig einigermaßen vor Genitalverstümmelung (MGM) geschützt, für die größeren Kinder macht eure Anne Lindboe keinen Finger mehr krumm – doch kein sechzehnjähriger Xhosa kann die Beschneidung verweigern, so groß ist der soziale Druck. Schnell und verwaschen noch die UN-Kinderrechtskonvention zitiert, die allerdings Kind grundsätzlich als Menschen unter achtzehn Jahren definiert:

    De nordiske barneombudene mener at omskjæring av små gutter uten samtykkekompetanse kan være i strid med FNs barnekonvensjonen.

    Sind 10- bis 13-jährige eigentlich „kleine“ Kinder? Will Lindboe mit dem staatlich anerkannten Beschneidungsalter gar noch weiter heruntergehen? Denn auch die kleinen Jungen können ja offensichtlich beschnitten werden, sobald sie samtykkekompetanse haben, Zustimmungskompetenz, Einwilligungsfähigkeit.

    Vil ha aldersgrense for omskjæring
    rb 29.09.2013

    http://www.rb.no/Innenriks/helse/article6890275.ece



    Schon gut, dann beschneidet doch endlich. Vi har ingen ting imot dette, wir haben nichts dagegen.

    „Barneombudene ønsker en aldersgrense for omskjæring. Dette innebærer i praksis at man ikke skal kunne foreta omskjæring på andre uten deres samtykke, og at den enkelte selv kan velge å gå igjennom en slik prosess. Vi har ingen ting imot dette. En som er 15 år – og det er den aldersgrensen barneombudene foreslår – er i stand til å forstå hva dette innebærer og bør kunne få lov til å velge dette for seg selv.

    Die Ombudsleute wollen ein Mindestalter für die Beschneidung. Dies bedeutet, … dass der Einzelne entscheiden kann, ob er diesen Eingriff an sich vornehmen lassen möchte. Wir haben nichts dagegen. Einer, der 15 Jahre alt ist – und das ist die Altersgrenze, die sich die Kinderrechtsbeauftragten vorstellen – ist in der Lage, zu verstehen, was das bedeutet und sollte die Möglichkeit haben, dies für sich selbst zu wählen.

    (Am 02.10.2013 bei der liberalen politischen Partei DLF, wie gesagt schreibt die Presse auch zehn Jahre und Anne Lindboe widerspricht nicht.)

    http://stemdlf.no/node/5446



    Weltweit gemeinsam die Präputophobie überwinden, we shall overcome preputophobia some day.

    The Jewish Press hält nichts von happy Jewish foreskins und fühlt sich zwischen Jahrtausende altem Vorhautschrecken und modernem norwegischem Kinderrechtsaktivismus in die Enge getrieben. Anscheinend bedrohe verwirklichter Vorhautschutz für alle (!) männlichen Kinder und Jugendlichen die jüdische Existenz schlechthin; Bildbeschreibung und Untertitel:

    There is nothing worse for Jews than a good looking and do-good non-Jewish woman doctor who sees the world through her stethoscope and thinks Jews are ignorant of health because they circumcise babies.

    Norwegian pediatrician Anne Lindboe, the country’s child welfare adviser, represents one of the world’s greatest dangers to Judaism.

    Das schariatische (Islamic Law) oder halachische (Jewish Law) Himmelsgesetz privat gern ein bisschen glauben, Kopftuch, Vielweiberei, Steinigung und Zirkumzision sind von gestern.

    Aus dem Text des albern heldenhaft tapferen Journalisten, der dem in eine vermeintliche Welt voller Feinde hinein zu judaisierenden Kind per Beschneidungsakt ganz bewusst Leiden und Schmerzen (to suffer; struggle; pain) zufügen will, der das Nichtbeschneiden für eine geschichtsvergessene und seelenlose Weltanschauung (a modern and sterile philosophy) erachtet und der vermutlich jeden unbeschnittenen Juden eigentlich für einen Nichtjuden sowie den eine unblutige Geburtfeier am biblischen achten Tag, eine Brit Schalom durchführenden Rabbi für pflichtschludrig oder gottvergessen hält:

    “With good information about risk, pain and lack of health benefits of the intervention, I think parents from minorities would voluntarily abstain from circumcising children,” Anne Lindboe, Norway’s Children’s Ombudsmen, told the Norwegian Aftenpost daily last week. …

    Her solution, reported here, is simply to perform a “symbolic ritual,” presumably one in which the baby will not cry, God forbid. It would be easy to criticize her for ignorance of Judaism, but why expect a non-Jewish pediatrician from one of the most anti-Semitic countries in Europe to understand Jewish law and belief? …

    Her thinking, so to speak, reflects a modern and sterile philosophy that there is no such thing as “religious law” if a government views it as wrong. Her attitude also reflects a modern view, often Christian, that no one has to suffer in life. Smile, have a nice day and don’t struggle with everyday difficulties that cause pain. It is the same type of bleeding heart mentality that is behind “engagement” with monsters like Syrian President Bassar al-Assad and with masters of evil, such as the Islamic regime in Iran. …

    The problem with the dream world is that it leaves it defenseless against the Assads and Ayatollahs. Lindboe’s “no pain” world that she wants to replace religious circumcision, about which she knows only a bit of the physical side and less than nothing about the metaphysical side, is a world that pretends evil does not exist and therefore does not have to be fought. …

    von: Tzvi Ben-Gedalyahu
    aus: Norway official wants to ‚educate‘ Jews against circumcision
    in: The Jewish Press 25.11.2013

    http://www.jewishpress.com/news/norway-official-wants-to-educate-jews-against-circumcision/2013/11/25/


    Der eben betrachtete Titel (Norway official wants to ‚educate‘ Jews against circumcision) enthält göttlich zufällig eine sehr schöne Wortgruppe, denn über die Jews against circumcision könnte Journalist Tzvi Ben-Gedalyahu uns schließlich auch einmal berichten, dann wäre auch sein Weltbild etwas ausgewogener:

    http://www.jewsagainstcircumcision.org/


    Keine Beschneidung unter achtzehn! Ein paar Norweger wollten im November 2013 wohl alle Sechzehnjährigen entscheiden lassen in das schädliche Ritual einzuwilligen oder eben nicht einzuwilligen.

    Das sollte jeder anders sehen, der dagegen ist, das sechzehnjährige Mädchen in der Prostitution arbeiten. Bei den südafrikanischen Xhosa sterben jedes Jahr beschnittene Sechzehnjährige, in diesem jungen Alter kann man sich also dem Gruppenzwang noch gar nicht entziehen. Kein Feilschen über die Kinderrechte der UN-Konvention, der Staat hat die körperliche Unversehrtheit der Kinder und Jugendlichen zu schützen.

    Die Erpressung mit schrecklichen Folgen (risks) der Hinterhofbeschneiderei funktioniert. Dass es auch bei der technisch besten Penis-Beschneiderei zu schweren Verletzungen oder gar Todesfällen kommt wird ebenso verschwiegen wie der grundsätzliche und nicht verantwortbare Schaden jeder unnötigen Operation nicht nur an Kindern und nicht nur am Genital. Mit dieser Moral müsste man eigentlich auch die Mädchenbeschneidung medikalisieren d. h. in die modernen norwegischen Krankenhäuser bringen:

    A Conservative leader of the committee on health care said that a complete ban on hospital circumcisions “will only lead to this being carried out by non-professionals” with possible risks. The government’s stand opposes a recommendation by Norway’s Medical Association and the Children’s Ombudsman to ban circumcisions before the age of 16. …

    Legislators from the opposition Labor and center parties also oppose circumcisions, but Socialist Left Party leader Audun Lysbakken told the newspaper that offering circumcision within the healthcare system “will be the safest solution for the children“. He added that religious freedom must be taken account “since a ban would be perceived as a very negative signal among both Jews and Muslims.”

    Wohl wahr Herr Genosse Audun Bjørlo Lysbakken, ein „sehr negatives Signal (a very negative signal) sehen Imam und Allahgott gar nicht gern.

    http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/norway-to-control-circumcision-with-respect-for-jews-and-muslims/2013/11/12/


    Audun Lysbakken

    „2001 kandidierte Lysbakken in Hordaland für die Sosialistisk Venstreparti und errang einen Abgeordnetensitz im Storting. Anschließend gehörte er dem Haushaltsausschuss an. 2005 verpasste er eine Wiederwahl. 2009 konnte er ins Parlament zurückkehren, ließ das Mandat jedoch ruhen, nachdem er am 20. Oktober 2009 zum Minister für Kinder, Gleichstellung und Integration in der Regierung Jens Stoltenberg II ernannt worden war. Am 5. März 2012 erklärte Lysbakken seinen Rücktritt, nachdem eine langjährige gesetzwidrige Praxis bei der Vergabe von Fördermitteln seines Ministeriums bekannt geworden war.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Audun_Lysbakken


    Im Januar 2013, der Verein Islam Net hatte für das nächste Wochenende den schariagelehrigen Dr. Haitham al-Haddad eingeladen, nannte Sozialist und Beschneidigungsfreund Lysbakken, immerhin, die Steinigung (steining) und die Todesstrafe für Apostasie (konvertering bort fra Islam straffes med døden) barbarisch.

    Lysbakken hielt es aus Sicht der „westlichen“ Werte (warum nicht der universellen Menschenrechte?) auch für falsch, als Prediger den Jungen zu erzählen, dass die norwegische Muslima nicht arbeiten solle (kvinner ikke bør være i jobb) und dass die Gewalttaten eines Mannes gegen seine Ehefraudessen Privatsache sei (menns vold mot kvinner i familien er en privatsak).

    Der linke Spitzenpolitiker sagt kein Wort gegen die totalitäre irdische Lebensform Islam selbst oder gegen die von Allah geschaffene Scharia, der jene „barbarischen“ islamischen Gesetze und Strafen, die das Seelenheil sichern und vor dem Höllenfeuer schützen sollen, sehr genau entstammen.

    http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/politikk/Audun-Lysbakken-ber-Islam-Net-avlyse-mote-7088077.html#.UvGU_Pv-aeY


    Der Sozialist kann sich gar nicht vorstellen, dass Norwegens Muslime die Werte der Scharia gutheißen, Fahad Qureishi hingegen bleibt völlig gelassen, verteidigt seinen Gast al-Haddad und weiß, dass es seit Mohammeds Zeiten nur einen Islam gibt.

    Audun Lysbakken (Die Linke) vs Fahad Qureishi (Islam.net) NRK Januar 2013

    2:27
    Nein, ich glaube nicht, dass seine Werte und Einstellungen von vielen geteilt werden.
    No, I don’t believe that the values and attitudes that he expresses are shared by that many.

    2:33
    Weder von den norwegischen Muslimen noch von ihren Kindern.
    Not by Norwegian Muslims and not by Norwegian Muslim youths.

    Fahad Quereishi über Islam-Net-Ehrengast al-Haddad:

    3:27
    Ich denke er ist ein gutes Rollenmodell für Muslime und Nichtmuslime.
    I think he is a good role model for many people, both Muslims and non-Muslims.

    http://www.mrctv.org/videos/audun-lysbakken-die-linke-vs-fahad-quereishi-islamnet-nrk-januar-2013

  7. Oslo Says:

    24.02.2010

    Den britiske konvertitten Abdur-Raheem Green og leder i Det Islamske Nettverket Fahad Qureshi. Førstnevte holdt foredrag i Det Islamske Nettverket i mars i fjor. Han karakteriseres som svært konservativ av Kari Vogt. I mars kommer han til Oslo igjen. …

    DR. ZAKIR NAIK, mannen bak vekkelseskanalen Peace TV, oppgis å være kilden til mange av tekstene som brukes på Islamnet. Han er også presentert med biografi og video på nettsidene.

    http://www.dagbladet.no/2010/02/24/magasinet/religion/islam/10532526/

    Is Fatwa on Jihad only to be taken from Ulama on the battlefield? – Q&A – Dr. Haitham al-Haddad

    hxxp://www.islamnet.no/

    Troverdige engelsktalende foredragsholdere om islam

    Shaykh Dr. Haitham al-Haddad

    Yusuf Estes
    Abdur-Raheem Green
    ZAKIR NAIK

    hxxp://www.islamnet.no/om-oss/kategorier/foredragsholdere

    Fahad Qureshi

    hxxp://www.islamnet.no/nyheter/kronikker/2319-de-vil-forby-islam-men-de-gjor-oss-bare-sterkere

    PEACE CONFERENCE SCANDINAVIA 2014
    12.-14-04.2014

    hxxp://peaceconference.no/

    hxxp://peaceconference.no/om-pcs

  8. Machandelboom Says:

    REPUBLIC OF TURKEY MINISTRY OF CULTURE AND TOURISM

    Circumcision

    Circumcision is among the most significant traditional procedures related to the child in Anatolia … No parents ever wish to break away from this entrenched custom. The sanctions of the tradition are so strong that no objection [Einwand, Einspruch] is ever permitted.

    The word “sünnet” (the word used in Turkish for circumcision) comes from Arabic origin [sunna] and means “busy path”. In a broader sense; it refers to the path to God and the good or bad attitudes which human being adopt [Lohn oder Strafe im Diesseits und im Jenseits].

    In Islam, complying with the practices and teachings of the Prophet is known as “sünnet”. Society makes almost no concessions on this. Consequently, young boys who have not been circumcised for various reasons within the socially acceptable period for this practice feel uncomfortable with their situation. People who have not been circumcised at the socially acceptable age are usually humiliated [gedemütigt, erniedrigt] and criticized. In this respect, the sanctions imposed by a deep-rooted custom still function as intensely as in the past.

    The family decides on a date and announces it some ten days before the day selected for the ceremony.

    This announcement can be made by means of either;

    – sending messengers with the news, or
    – printed invitations.

    In traditional communities in particular, great attention is paid to inviting everybody.

    The family starts to prepare the child for the circumcision a few days before the ceremony. In fact, the child begins to experience the joy and the fear of the operation long before that. In traditional communities, parents start to prepare their son for this significant turning point in life months beforehand.

    A special circumcision outfit is the most important part of the preparations for the ceremony. Rich families adorn their sons with jewels in big cities, and a light blue headgear on which the word “Maşallah” is embroidered on the front is the most common element of circumcision outfits there. In villages, the children who will be circumcised wear new outfits; a “çevre” (a surrounding piece of cloth) and “yağlık” (a large napkin) are hung around their necks and shoulders, and bridal tinsel is hung from the back of their headgear. A few days before the ceremony, or even on the day itself, the children to be circumcised are paraded around with their friends, either on horseback, on a cart or else by car. People are informed by means of this parade that the child is to be circumcised.

    The circumcision procedure consists of cutting off the child’s foreskin. The boy is sat on the lap of his kirve (someone who acts as a kind of godfather at the circumcision) if he has one, or if not, on the lap of some other relative. The boy is made to open his legs, and the person whose lap he is sitting on holds the boy’s arms very tight. Meanwhile, encouraging words stressing manly virtues [männliche Tugenden] are spoken in order to help reduce the child’s fears. Before and during the operation, the words “Allahu ekber Allahu ekber” are uttered, and people recite a very common bantering couplet “oldu da bitti maşallah, iyi olur inşallah” (It has happened at once, May God preserve him; it will grow better, by God’s will). The person who carries out the circumcision procedure; that is the operation, is generally referred to a “sünnetçi”, meaning circumciser. This individual is also known as the “abdal” (wiseman) or “kızılbaş abdal” (scarlet-head wiseman) in Central and Eastern Anatolia.

    Currently, the operation is carried out by trainned health officials, who describe themselves as “fenni sünnetçi” (scientific circumciser).

    The major turning point of the circumcision ceremony is enhanced with various gifts, usually consisting of gold, money, clothing and household goods. Today, the practice of giving gifts and presents to the boy who has been circumcised still continues.

    The kirve is also called “kirve”, “kivra”, or “kivre” in different regions.

    The institution of the “kirve” can briefly be described as a virtual kinship that is formed when one of two economically and socially equal families meets the expenses of the circumcision ceremony for the other. The kirve is the person who will support the child during the circumcision to ease his pain by taking him into his lap and at the same time, meet expenses of the ceremony, in full or in part. …

    The relationship established by means of the kirve lasts until death. The children of kirves are forbidden to marry. …

    http://www.kultur.gov.tr/EN,35058/circumcision.html

  9. Machandelboom Says:

    ::

    … Im Rahmen der Niederschrift zu seinem Asylbegehren vom 2. August 1984 machte der Kläger geltend, daß die Verfolgung der syrisch-orthodoxen Christen durch Muslime in der Türkei durch Urteile des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt sei. Während seiner Schulzeit in …, Stadt …, seien die christlichen Schüler von den Lehrern schlechter behandelt worden als die Muslime; sie seien zum Beispiel mehr geschlagen worden, auch von muslimischen Schülern. Ausschlaggebend für die Ausreise der Familie sei gewesen, daß sie von Muslimen überfallen worden seien; dabei habe er erhebliche Brandverletzungen am Bein davongetragen, während sein Bruder auf einem Auge blind geworden sei und seine Mutter einen Nervenzusammenbruch erlitten habe. Man habe von ihnen Geld gefordert und diese Forderung durch die geschilderten Übergriffe bekräftigt. Der dazukommende Vater habe schließlich das Geld bezahlt. Im übrigen seien die Christen allgemein benachteiligt worden. …

    Gegen diesen ihm am 10. Juli 1985 ausgehändigten Bescheid erhob der Kläger am 25. Juli 1985 Klage, zu deren Begründung er anführte, daß nach den bekanntgewordenen Gutachten und sonstigen Informationen einem syrisch-orthodoxen Christen während des Wehrdienstes landesweit asylrechtlich relevante Beeinträchtigungen drohten, die dem türkischen Staat zuzurechnen seien, weil er die zum Schutz christlicher Rekruten und Soldaten notwendigen Anordnungen unterlasse. Auch gebe es Zwangsbeschneidungen und den Zwang, nach islamischem Ritus zu beten.

    Hessischer VGH 12.08.1991
    Aktenzeichen: 12 UE 149/86

    http://openjur.de/u/290042.html

    ::
    ::

    Armenian Genocide

    Muslim Turks who assumed instant ownership of everything quickly occupied most of the homes and villages left behind by the rousted Armenians. In many cases, local Turks who took them from their families spared young Armenian children from deportation. The children were coerced into denouncing Christianity and becoming Muslims, and were then given new Turkish names. For Armenian boys the forced conversion meant they each had to endure painful circumcision as required by Islamic custom.

    … The death marches during the Armenian Genocide, involving over a million Armenians, covered hundreds of miles and lasted months. …

    Referring to the Armenian Genocide, the young German politician Adolf Hitler duly noted the half-hearted reaction of the world’s great powers to the plight of the Armenians. After achieving total power in Germany, Hitler decided to conquer Poland in 1939 and told his generals: ‘Thus for the time being I have sent to the East only my ‘Death’s Head Units’ with the orders to kill without pity or mercy all men, women, and children of Polish race or language. Only in such a way will we win the vital space that we need. Who still talks nowadays about the Armenians?’

    http://www.unitedhumanrights.org/genocide/armenian_genocide.htm

    ::
    ::

    Forced circumcision : Turkey

    During the Istanbul Pogrom in September 1955, „many Greek men, including at least one priest, were subjected to forced circumcision.“ As a result of the pogrom, the Greek minority eventually emigrated from Turkey.

    In 2002 there was a report that non-Muslim army recruits in Turkey had been threatened with forced circumcision.

    Cases are documented where Syro-Orthodox men serving in the Turkish military forces have been threatened with forced circumcision.

    In 1991, a young Christian Turk, fleeing from forced circumcision in the Turkish military forces, was granted asylum in Germany.

    In 1999 there was a report of the forced circumcision of Yedizi men in Turkish Kurdistan.

    http://iwiki.co/forced_circumcision-%28turkey%29-8cbd_a.html

    ::
    ::

    UGANDA

    Today, international affairs magazine The Africa Report describes the scene of a naked man fleeing 50 men attempting to forcibly circumcise him. “Only identified as Deo, the man sought sanctuary … as the men and a local scalpel-wielding surgeon gave chase,” reports Godfrey Olukya. In the last two days, more than 40 men have been subjected to forced circumcision in the town due to a disturbing mix of cultural and science-based values.

    The men who fell prey to the forced circumcision campaign were targeted because their wives or girlfriends were part of the Bamasaba tribe, which prescribes circumcision to all males from the age of 15. …

    In Uganda, a nationwide effort to encourage circumcision began in 2010 when the Ministry of Health launched an initiative to circumcise one million men in 2012. That program was inspired by a study by U.S. officials at the National Institutes of Health on HIV transmission in Uganda and Kenya. Following that study, UNAIDS projected that Uganda could halve its HIV transmissions if 4.2 million Ugandan men were circumcised in the next five years.

    (Three-fourths of all Ugandan men are uncircumcised.)

    Unsurprisingly, the program in Mbale has faced a stiff backlash with Olukya describing a “wave of protests in the town.” Yesterday, for instance, the Ugandan state-newspaper New Vision reported that police in Mbale had to fire teargas to disperse members of the Bamasaba tribe who were forcefully circumcising people outside their tribe.

    With a tribe like Bamasaba taking the initiative too far, the practice of forced-circumcision has become a human rights issue.

    ”Men were told to unzip on the streets to ascertain whether they had been circumcised,” human rights activist Keneth Mabonga told The Africa Report. “That is not only unfair but also inhuman,” In the Ugandan newspaper The Observer, Patience Akumu describes the rising problem of forcefully-circumcised men harboring lingering emotional problems. …

    Source: theatlantic wire

    http://news.ugo.co.ug/mbale-a-male-circumcision-campaign-goes-viral-online/

    ::
    ::
    Warum Kinder ohne medizinische Gründe nicht beschnitten werden sollten, erklärt Maximilian Stehr

    Im Juli 2011 ging eine Mutter mit ihrem zweijährigen Sohn in eine kinderchirurgische Praxis in München. Der Junge war bis zu diesem Tag vollkommen gesund, ihm fehlte nichts. Der Junge sollte nach dem Willen seiner Eltern in der Arztpraxis aus religiösen Gründen beschnitten werden.

    Während der Narkose gab es einen Zwischenfall … das Herz des Kindes hörte auf zu schlagen. … Die Ärzte versuchten, das Kind wiederzubeleben, verständigten den Münchner Kindernotarzt. Bei seinem Eintreffen war der kleine Körper seit mindestens zehn Minuten ohne ausreichende Sauerstoffversorgung. Die Wiederbelebung gelang, der Junge wurde im Notarztwagen in unser Krankenhaus gebracht. Dennoch, das Bewusstsein hat dieses Kind nie wieder erlangt, die Hirnschädigung durch den Sauerstoffmangel war zu stark.

    … Ein gesundes Kind … wird am Vormittag einer medizinisch unnötigen Narkose unterzogen und liegt am Mittag – schwerstbehindert für den Rest seines Lebens – auf unserer Intensivstation.

    Diese bestürzende Begebenheit macht vor allem eines deutlich: Wir Ärzte dürfen die uns anvertrauten Patienten niemals einem unnötigen Risiko aussetzen. Denn ohne die Beschneidung dieses Knaben hätte es auch keinen Narkosezwischenfall gegeben. … In keinem Fall genügt die häufig gehörte Bagatellisierung: „Es ist doch nur ein kleiner Eingriff.“ Genau das ist es nicht.

    Seit 2001 werden am Uni-Klinikum München Jungen ohne medizinische Indikation nicht mehr beschnitten. An vielen renommierten Kinderkliniken war es auch vor dem Kölner Urteil ähnlich. Innerhalb der Ärzteschaft wird diese Frage seit fast zehn Jahren diskutiert. Das Verdienst der Kölner Richter ist es, diese Debatte in die Öffentlichkeit getragen zu haben.

    Es ist das Grundprinzip ärztlicher Ethik, niemandem zu schaden. Im Eid des Hippokrates (um 460 bis um 370 vor Christus) ist unter anderem zu lesen: „Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.“ Im Zentrum ärztlich ethischen Handelns steht der Leitsatz: „Primum nihil nocere – zuerst einmal nicht schaden“ (formuliert von dem Arzt Scribonius Largus am Hof von Kaiser Tiberius Claudius). Die Behandlung des Patienten muss zu seinem Wohle sein [Anm.: zu seinem diesseitig sprich wissenschaftlich definierten Wohle, nicht zur Abwehr der ab einem gewissen Lebensalter durch die Vorhaut herangezogenen bösen Geister oder zur besseren Beförderung der Seele ins Paradies, das Unbeschnittenen eher nicht offen stehe] und wird damit vor andere Interessen wie Wissenschaft, Einkommen oder Gewinn gestellt.

    Der Schaden bei einer medizinisch nicht nötigen Beschneidung liegt im irreversiblen Verlust von gesundem Körpergewebe. …

    Die Vorhaut schützt nach der Geburt die Eichel und die Harnröhrenöffnung vor Reibung und Austrocknung. Nach einer Beschneidung verdickt und verhornt sich regelmäßig die Oberfläche der Eichel. Das kann zu einer Verengung der Harnröhrenöffnung führen, der häufigsten Komplikation bei Beschneidungen im Säuglingsalter, die in bis zu 30 Prozent der Fälle auftritt. Nicht selten sind dann gar mehrere Operationen nötig, damit die Kinder ihre Blase normal entleeren können.

    Auch beim Lustempfinden spielt die Vorhaut eine Rolle: Im Gegensatz zur Eichel, die über eine Tiefensensibilität verfügt, finden sich in der Vorhaut sogenannte Tastkörperchen, die in dieser Dichte nur noch an den Fingerkuppen, den Lippen und den Augenlidern vorkommen. … Männer, die erst im Erwachsenenalter beschnitten worden sind und darum einen Vergleich ziehen können, berichten in signifikanter Mehrzahl über einen Sensibilitätsverlust an dieser Stelle. Doch nicht nur dadurch hat die Beschneidung Einfluss auf die Sexualität: Einheitlich berichten Paare mit beschnittenem Mann über … Schmerzen. Insgesamt muss man davon ausgehen, dass die Beschneidung durchaus auch negative Auswirkungen auf die Sexualfunktion und das Sexualleben beider Partner mit sich bringen kann. … Schon Ende der neunziger Jahre wurden hierzu große Studien und Umfragen durchgeführt und veröffentlicht. …

    Als Wissenschaftler fühle ich mich von Angela Merkels Worten von der „Komikernation“ diskreditiert. Das Kölner Urteil hätte eine Möglichkeit geboten, gemeinsam mit den Religionsgemeinschaften über das Recht auf körperliche Unversehrtheit und das Recht auf Religionsfreiheit nachzudenken [Da gibt es nichts „nachzudenken“, planmäßige körperliche Schädigungen haben zu unterbleiben]. Einige Muslime [Na, etwa Top-Muslimbruder Ibrahim el-Zayat?] haben sich bereits aufgeschlossen gezeigt, Jungen erst dann zu beschneiden, wenn die in der Lage sind einzuwilligen [Antrag abgelehnt – der Achtzehnjährige ist kein Junge mehr und den Zehn- bis Siebzehnjährigen hat der Staat vor dem generationenalten präputophoben (vorhauthassenden) Gruppenzwang seiner Familie zu schützen]. Diese Diskussion droht in Berlin politisch abgewürgt zu werden, eine Chance auf einen Dialog wäre damit vertan [Warum will Stehr mit den Mullahs und Scheichen über den besten Zeitpunkt der Kinderbeschneidung debattieren? Er hätte fordern sollen, dass sich Mohel und Sünnetci beruflich neu orientieren.].

    aus: Unzumutbare Schmerzen
    von: Maximilian Stehr
    in: DER SPIEGEL 23.07.2012

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87482746.html

    ::
    ::
    Ohne das Recht auf einen unbeschädigten Körper zu fordern, wird das kinderfeindliche Initiationsritual der Jungenbeschneidung bei der GEO ein bisschen beplappert und bequatscht. Die sind irgendwie anders, exotisch. Fotosafari zum fremden Stamm. Kamera raus. Knips-knips.

    Sünnet

    Ein kleiner Bub. Mit kurzen Schrittchen geht er neben seiner Ana. Er hält sie ganz fest an der Hand. Er hat Schmerzen, eine kleine Träne kullert. Nur nichts anmerken lassen – er ist ja sooo tapfer. Die fröhliche, laute Großfamilie wartet schon. Er wird zum Küssen und Beschenken herumgereicht. Der kleine Prinz versteht die Welt nicht mehr….

    http://www.geo.de/reisen/community/bild/606982/Istanbul-Tuerkei-Suennet

    ::

  10. Machandelboom Says:

    Es geht um alles. Die Penisfrage stellt sich. Das islamische Gebet ist nur im Zustand der Tahara gültig, der rituellen Reinheit. Nadschasa, Verunreinigung beschädigt die Tahara. Nadschis, ritell unrein und damit potentiell heilsgefährdend wie sozial hoch ekelhaft sind Dinge wie Menstruationsblut, Schwein, Dhimmi oder Urin.

    Der Fragesteller ist entweder ein größerer Junge der noch nicht beschnitten worden ist oder hat noch einen Rest von Vorhaut. Er fürchtet dass unter der Vorhaut ein grausiger Rest von Urin haften könnte und sei es nur ein Tropfen, Tröpfchen, Molekül oder Atom davon. Sollte der Teufel so leichtes Spiel haben? Wer leitet jetzt recht? Der Himmel. Rasch eine E-Mail an den Scheich.

    Fatwa.

    Notice drops of urine within foreskin not sure if salah is valid

    Answered by Shaykh Sohail Hanif, SunniPath Academy Teacher

    http://spa.qibla.com/issue_view.asp?HD=1&ID=6848&CATE=3

    ::
    ::

    the Salafiyyat make clear that this is true only for men, whose foreskin traps najasa and thus renders them unfit for prayer.

    p 206

    Salafi Ritual Purity: In the Presence of God
    von: Richard Gauvain

    http://books.google.de/books?id=AJ6gL2iwhy8C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ::
    ::

    Issue 17: If essential Najasat like urine, blood, or anything which has become najis, like a najis cloth, falls in Kurr Water and if the water acquires the smell, colour, or taste of that najasat, it becomes najis; but if it does not, then it is not najis.

    http://www.al-islam.org/islamic-laws-ayatullah-al-uzma-sayyid-ali-al-husaini-seestani/taharat

    ::
    ::

    Wer im Erwachsenenalter zum Islam übertritt muss sich vielleicht nicht beschneiden lassen, aber auf der Pilgerfahrt wäre sein Kreisen um die Kaaba islamisch ungültig, meinen manche.

    Q955. Can a newly converted Muslim remain without getting himself circumcised?

    A. Circumcision is an Islamic tradition greatly insisted upon. Although his Namaz would be proper but his circumambulation around the Ka’aba would not be correct if he remained uncircumcised

    http://islamic-laws.com/musavi.htm

    ::
    ::

    Oder sie ist doch gültig, meinen andere:

    Frage: Wenn ein Mann unbeschnitten ist und die Pilgerfahrt unternimmt, ist diese dann gültig?

    Antwort: Die Beschneidung (von Männern) ist sunnah, also eine freiwillige und nicht vorgeschriebene (wenngleich auch sehr empfohlene) Handlung. Ihre Unterlassung hat keinen Einfluss auf die Gültigkeit einer pflichtmässigen Handlung.

    http://www.muslim-liga.de/app/download/5744192811/Disc.Islam+02.pdf?t…‎

    ::
    ::

    Wessen Ärzte meinen, dass er die Beschneidung gar nicht aushalten könne, der muss sich als Hanafit nicht beschneiden lassen, alle anderen sollten es wohl doch besser tun oder die Frau könnte bald einen Beschnittenen heiraten:

    Marriage and circumcision

    Question:

    My friend converted to Islam 10 years ago a sister as asked him for nikah but she wants him to get circumcision. He is Hanafi and she is Shafi. Someone told him to get circumcision at is age is haram what should he do? She will not do nikah with him unless he gets circumcision and is it haram for him to get circumcision at is age hes in is 40s.

    Answer:

    The Hanafi jurist Imam al-Haskafi states:
    – If an old person entered Islam, and the experts in medical field were of the opinion that he won’t be able to stand it, then circumcision should not be carried out. (Durr al-Mukhtar)

    From this opinion you can decide in case of your friend.

    Imam Senad Agic
    American Islamic Center – Chicago

    http://eshaykh.com/health-family/marriage-and-circumcision/

    ::
    ::
    Eigentlich sollten im Islam am besten auch die Frauen beschnitten werden, bei den Schafiiten ist die Beschneidung der Männer und Frauen bekanntlich eindeutige islamische Pflicht:

    1 – The meaning of circumcision (khitaan):

    Ibn al-Qayyim said:

    Khitaan is a noun describing the action of the circumciser (khaatin). It is also used to describe the site of the circumcision, as in the hadeeth, “When the two circumcised parts (al-khitaanaan) meet, ghusl become obligatory.” In the case of a female the word used is khafad. In the male it is also called i’dhaar. The one who is uncircumcised is called aghlaf or aqlaf.

    Tuhfat al-Mawlood, 1/152

    Shaykh Ibn ‘Uthaymeen (may Allaah have mercy on him) said:

    The most correct view is that it is obligatory in the case of men and Sunnah in the case of women. The difference between them is that in the case of men, it serves an interest which has to do with one of the conditions of prayer, namely purity (tahaarah), because if the foreskin remains, when the urine comes out of the urethra, some of it will collect there, and this causes burning and infection every time the person moves, and every time the foreskin is squeezed, some drops of urine come out, thus causing najaasah (impurity).

    In the case of women, it serves a useful purpose which is to reduce desire. This is seeking perfection, not removing something harmful.

    Al-Sharh al-Mumti’, 1/133-134

    This is the view of Imam Ahmad (may Allaah have mercy on him). Ibn Quddamah said in al-Mughni (1/115): As for circumcision, it is obligatory for men and it is good in the case of woman, but it is not obligatory for them.

    Islam Q&A fatwa Nr. 9412

    http://islamqa.info/en/9412

    ::

  11. Bragalou Says:



    Strategien der Medikalisierung männlicher Genitalverstümmelung und gegenläufige wissenschaftliche Erfolge

    Medicalization

    Slide presentation
    created by Dan Bollinger

    http://www.icgi.org/medicalization/


    Complications of circumcision

    CIRP

    http://www.cirp.org/library/complications/


    Complications of circumcision

    N. Williams and L. Kapila

    BRITISH JOURNAL OF SURGERY, Volume 80, 1231-1236,
    October 1993.

    http://www.cirp.org/library/complications/williams-kapila/


    Psychological impacts of male circumcision

    http://www.cirp.org/library/psych/


    Circumcision and Human Behaviour. The emotional and behavioral effects of circumcision

    George Hill

    http://www.cirp.org/library/psych/


    PAEDIATRICS & CHILD HEALTH (Ottawa),
    Volume 9, Number 9: Pages 630-633,
    November 2004.

    Circumcision Policy: A Psychosocial Perspective

    Ronald Goldman, PhD

    http://www.circumcision.org/policy.htm


    Circumcision: The Hidden Trauma. How an American Cultural Practice Affects Infants and Ultimately Us All

    Ronald Goldman, Ph.D.
    Foreword by Ashley Montagu, Ph.D.

    http://www.circumcision.org/cht.htm


    Towards evidence based circumcision of English boys: survey of trends in practice

    A M K Rickwood, consultant urologist,
    S E Kenny, lecturer in paediatric surgery,
    S C Donnell, consultant paediatric surgeon

    Too many English boys, especially those under 5 years of age, are still being circumcised because of misdiagnosis of phimosis. …

    Strictly, only some 0.6% of boys with pathological phimosis need to be circumcised, although more relaxed criteria would allow for a similar proportion affected by recurrent balanoposthitis. …

    A reduction in the proportion of English boys circumcised to an attainable target of 2% would make for about 6000 fewer circumcisions each year, with a corresponding saving of £3m.

    http://www.bmj.com//content/321/7264/792.1


    In Memory of the Sexually Mutilated Child

    John A. Erickson

    http://www.sexuallymutilatedchild.org/

  12. Jacques Auvergne Says:

    Die Scharia – der bislang organisierbare Islam – will die Herabwürdigung und juristische Geringerstellung der Frau, Amal Ingrid Lehnert (aus: Grundzüge der islamischen Erziehungslehre, im gleichnamigen Titel ab Seite 11; bei: Islamische Bibliothek; durfte leider auch veröffentlicht werden bei Calwer (2011) im: Lernstraße Islam) hat ihre Religion richtig verstanden; Seiten 25-26; Abschnitt c) Die geschlechtsspezifische Erziehung im Islam:

    Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass das Vorbild das größte erzieherische Mittel im Islam ist. Die eigene vorbildliche Lebensführung und das Verhalten der Eltern und Erzieher nach Allahs Willen sollen das Kind zum Nachleben desselben anregen. c) Die geschlechtsspezifische Erziehung im Islam Aufgrund der eindeutigen Aufgabenteilung von Mann und Frau im islamischen Recht ist auch eine differenzierte Erziehung von Jungen und Mädchen notwendig. Jedes Geschlecht muss neben der allgemeinen Bildung und Erziehung auf seinen speziellen Aufgabenbereich vorbereitet werden. Diese Aufgabenvermittlung äußert sich im alltäglichen Leben, indem das Mädchen beispielsweise zur Beaufsichtigung der jüngeren Geschwister und zur Reinigung des Heimes herangezogen wird, und der Junge den Vater bei seinen Geschäftigkeiten begleitet. Neben der Vermittlung geschlechtsspezifischer Aufgaben wird gleichermaßen die Erläuterung bestimmter Verhaltensnormen und Regeln gegenüber dem anderen Geschlecht und innerhalb der Gemeinschaft bzw. Gesellschaft, in der diese Normen üblich und von Allah vorgeschrieben sind, gefordert. Ein wichtiger Aspekt dieser geschlechtsspezifischen Erziehung ist die Bewusstseinsentfaltung. So muss der Junge so früh wie möglich auf sein Amt als Familienoberhaupt vorbereitet werden, damit er in dieser Hinsicht seine große Pflicht erkennt und ein entsprechendes Verantwortungsbewußsein entwickeln kann. In Bezug auf die Erziehung des Mädchens zu seinem Selbstverständnis als Frau erscheint es als äußerst wichtig, dem Mädchen die besondere Stellung der Frau und Mutter in der islamischen Gesellschaft zu erläutern; d.h. dass es eine äußerst große Verantwortung für die gesamte Gemeinschaft und für das Bestehen der islamischen Kultur trägt. Da dies nun indirekt und nicht so offensichtlich zum Ausdruck kommt, wird die Wichtigkeit der weiblichen Erziehung gerade oft in Europa verkannt.

    Amal Ingrid Lehnert

    Wenig erstaunlich, dass ein so radikaler Fundamentalist wie Frau Lehnert nichts gegen die obligatorische islamische Jungenbeschneidung oder ehrbare sunnitische bzw. verpflichtende schafiitische Mädchenbeschneidung sagt – für sie sicherlich alles eine Frage der „geschlechtsspezifischen Erziehung“ und der „Bewusstseinsentfaltung“.

    http://www.pdf-repo.com/pdf/bbbgeo6bm952d86d54.html

    Noch etwas zum sprachlich bemerkenswert Maududi-gemäßen Islamic System der Frau Lehnert (Einführung der Verfasserin), unser Bild von Beschneidungs- und Kopftuchzwang wird zum „Missverständnis“:

    Eine weitere Voraussetzung für das Verstehen des Islam ist die Forderung, dass man die einzelnen Elemente des islamischen Systems im Zusammenhang sehen muss, um ihre Bedeutung oder Begründung erfassen zu können; denn ohne Beachtung dieses systematischen Zusammenhangs können leicht Missverständnisse entstehen.

    Es ist ausgeschlossen, den Islam verstehen zu können und damit natürlich auch seine Anhänger, wenn man ihn mit europäischen Augen betrachtet und versucht, ihn mit europäischem Denken zu erfassen! Wenn man sich nicht von dem „fanatischen“ Freiheits- und „Emanzipations- Gedanken, der aus dem Unglauben resultiert, lösen kann, wird es unmöglich sein, beispielsweise den Sinn der Pflichtenlehre in der Sari’a zu verstehen.

    Dann im Text (Kapitel Grundzüge des Islam; II. Die erzieherischen Wirkungen der fünf Säulen des Islam) auf Seite 9

    … Die Umsetzung des Glaubensbekenntnisses in die Praxis ist der Gottesdienst. Die notwendigen Anweisungen dazu findet der Gläubige in Gesetzesform im Qur’an und in der Sunna.

    Die islamische Auffassung vom Gottesdienst ist sehr weitreichend; Gottesdienst bedeutet im weitesten Sinne völlige Unterordnung und Ergebung in den Willen Allahs und die absolute Ausrichtung des gesamten Lebens nach den Regeln des Islam.

    Lehnert bringt keinen „Islamismus“ den es gar nicht gibt, sondern echten Islam:

    II Die Scharia als Quelle der Erziehung
    1. Die islamische Gesetzgebung als Richtschnur für die Lebenspraxis

    Die Schari’a ist die islamische Gesetzgebung, die erstrangig auf dem Qur’an und der Sunna beruht. Sie enthält Vorschriften für das Verhalten des einzelnen in allen Dingen des Lebens; unterteilt in Sittlichkeit, Moral, Erlaubtes und Verbotenes.

    Aus dem Glauben an das Jenseits und an die Strafe und Belohnung für die Taten im irdischen Leben ergeben sich diese Pflichten und ihre Erfüllung. Dies unterscheidet in besonderem Maße Gläubige von Ungläubigen; denn ein Mensch, der nur an das diesseitige Leben glaubt, wird vielmehr seine Recht suchen und auf ihnen bestehen, um nicht „benachteiligt“ zu werden. Ein Gläubiger je doch, der in dem Bewusstsein lebt, dass seine Taten auf Erden Folgen im Jenseits haben werden, wird gezielter an seine Pflichten denken und sie so gewissenhaft wie möglich zu erfüllen versuchen, um das Leben im Paradies erlangen zu können. …

    3. Die Pflichten der Menschen

    … Der Islam befürwortet eine Aufgabenteilung innerhalb der Familie; denn die Natur will keine vollkommene Gleichheit zwischen den beiden Geschlechtern. … Der Ehemann hat die Stellung des Familienoberhauptes inne. Seine Pflicht ist es, für den Lebensunterhalt der Familie zu sorgen, seiner Gattin den Weg zu religiösem und weltlichem Wissen zu ermöglichen und ihr gegenüber stets höflich, gütig und nachgiebig zu sein.

    Die Pflicht der Frau dagegen ist es, die Harmonie in der Familie zu sichern, den Mann als Familienoberhaupt anzuerkennen und ihn zu achten.

    ab Seite 15 beginnt Kapitel

    III. Das islamische Erziehungskonzept

    … Daneben wird auch in der Schari’a – dem Gesetz Allahs – speziell den Eltern bzw. den für die Kinder Verantwortlichen eine gewissenhafte Erziehung und Betreuung der Kinder zur Auflage, d.h. zur Pflicht Allah gegenüber gemacht. Die Kinder und deren Erziehung werden im Qur’an sogar als Prüfstein der Eltern, speziell der Väter bezeichnet

    … Dazu müssen die Kinder zu überzeugten Muslimen erzogen werden, die in der Lage sind, sich für den Islam einzusetzen, um den Islam, seinen Segen und seine Kultur aufrecht zu erhalten.

    Mit anderen Worten: das Ziel der islamischen Erziehung soll sein, dass der Mensch für Allah allein lebt und wirkt zum Wohle seiner selbst und zum Wohle der gesamten Menschheit. …

    Ab und auf Seite 25 dann das eingangs Zitierte im Abschnitt

    c) Die geschlechtsspezifische Erziehung im Islam

    http://www.way-to-allah.com/dokument/Grundzuege_der_islamischen_Erziehung.pdf



    Distanzlos bis proradikal und deshalb pädagogisch völlig unakzeptabel:

    Lernstraße Islam: 15 Stationen für den Unterricht in der Sekundarstufe I
    Friederun Rupp-Holmes

    http://www.amazon.de/Lernstra%C3%9Fe-Islam-Stationen-Unterricht-Sekundarstufe/dp/3766838202/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1391682671&sr=8-1&keywords=lernstra%C3%9Fe+islam

  13. Edward von Roy Says:

    Ein uraltes Menschheitsproblem und heute Politikum allerersten Ranges: Das globale Mobbing gegen männliche Unbeschnittene

    In some settings where circumcision is the norm there is discrimination against non-circumcised men. In some cultures, such as the Yao in Malawi, the Lunda and Luvale in Zambia, or the Bagisu in Uganda, it is unacceptable to remain uncircumcised, to the extent that forced circumcisions of older boys are not uncommon. Among the Xhosa in South Africa men who have not been circumcised can suffer extreme forms of punishment, including bullying and beatings. This discrimination may extend to entire ethnic groups, as in the case of the Luo in Kenya, who do not traditionally practise circumcision and report that they are often discriminated against by other Kenyans because of this.

    e. A psychological explanation for this process is that ambiguity in social roles creates tension, and a symbolic reclassification is necessary as individuals approach the transition from being defined as a child to being defined as an adult. This is supported by the fact that many rituals attach specific meaning to circumcision that justify its purpose within this context. For example, certain ethnic groups, including the Dogon and Dowayo of West Africa and the Xhosa of South Africa, view the foreskin as the feminine element of the penis, the removal of which (along with passing certain tests) makes a man out of the child.

    In the Philippines, where circumcision is almost universal and typically occurs at age 10–14 years, a survey of boys found strong evidence of social determinants, with two thirds of boys choosing to be circumcised simply “to avoid being uncircumcised”, and 41% stating that it was “part of the tradition”. Social concerns were also the primary reason for circumcision in the Republic of Korea, with 61% of respondents in one study believing they would be ridiculed by their peer group unless they were circumcised.

    The desire to belong is also likely to be the main factor behind the high rate of adult male circumcisions among immigrants to Israel from non-circumcising countries (predominantly the former Soviet Union).

    aus: Male circumcision: global trends and determinants of prevalence, safety and acceptability

    von: World Health Organization and Joint United Nations Programme on HIV/AIDS, 2007

    p 5-6

    http://www.malecircumcision.org/media/documents/MC_Global_Trends_Determinants.pdf

    Für nüchtern Denkende Grund genug, das Ritual der den Zugang zum Himmel bewachenden Angstmacher einzustellen.

    Jetzt freilich geht es ans amerikanische Geldverdienen und spätkapitalistische Islaminstallieren und dazu muss es parawissenschaftlich werden. Zwischen weiblicher und männlicher genitaler Amputation, das wissen wir, gibt es ja gerade keinen „substantiellen“ Unterschied.

    Male circumcision may seem similar as far as definition is concerned – “partial … removal of the external genitalia” – but in practice is substantially different. FGM, also referred to as “female circumcision”, comprises surgical procedures involving partial or total removal of the external female genitalia. It is the manifestation of deep-rooted gender inequality that assigns women an inferior position in societies, and is unambiguously linked to a reduction in women’s sexual desire and an irreversible loss of capability for a type of sexual functioning that many women value highly.

    Auch dem männlichen Beschnittenen wird eine sexuelle Funktionseinbuße und ein hoher Sensitivitätsverlust zugefügt.

    Aber egal, das durch Erwachsene betriebene Ausplündern der Kinderkörper und die Kolonialisierung Afrikas müssen weiter gehen, Hand in Hand mit jener Theologisierung der Politik, ohne die das Schariagesetz nicht global implementiert werden kann.

    Die Bevölkerung wird schamlos dahingehend belogen, die männliche Beschneidung könne zu einer Senkung der Aids-Infektionen beitragen oder habe andere gesundheitliche Vorteile.

  14. 废除割礼 Says:

    HONGKONG
    香港
    Xiānggǎng
    Hēunggóng


    Man freue sich als Intaktivist nicht zu früh. Zwar wittern die US-amerikanischen Medizinmänner vom National Center for Biotechnology Information (NCBI) allerlei „misconceptions“, Missverständnisse, aber um ein massenhaftes präputophobisches (preputophobic, von Vorhautekel geschütteltes) Schnellamputieren der dämonischen Vorhaut geht es in Hongkong gar nicht – noch nicht. Nun naht Rettung aus den USA.

    Doch die traditionell denkende sprich nichtbeschneidende Landbevölkerung sowie die Leute aus Zentralcha sind bzw. machen den neurotisch beschneidungsgeilen Amerikanern ein hier gezielt schwammig umkreistes Problem, denn gerade die einfachen Leute beschneiden seit Jahrtausenden bekanntlich nicht zu viel, sondern (was auch nach heutiger Kenntnis völlig gesund ist) eher gar nicht. So kann das nicht weitergehen, lässt das NCBI empört durchblicken.

    Hong Kong Med J. 2012 Dec;18(6):496-501.
    Hong Kong Chinese parents‘ attitudes towards circumcision.
    Leung MW, Tang PM, Chao NS, Liu KK.

    Circumcision is not widely practised in Hong Kong. However, it can be a potential burden on surgical services in public hospitals. There are misconceptions concerning phimosis and circumcision, especially in parents from Mainland China and from lower socio-economic classes. Doctors‘ opinions are the most important factor guiding parental decisions on circumcision. Thus, family physicians‘ advice and education are important to avoid unnecessary circumcisions.

    Das Publikum elegant als gespalten wissen, jeder mag den Bonbon so oder andersherum schlecken und schlucken. Das NCBI macht Taqiyya bzw. Kitman (Lügen durch Auslassen) vom Dreckigsten, die Zahl der „unnecessary circumcisions“ darf der Intaktivist so kinderfreundlich sprich vorhauterhaltend lesen wie er möchte, in China allerdings sollen möglichst bald so viele Kinderpenisse beschnitten werden wie möglich. Die magische Restzahl der „unnötigen Beschneidungen“ ist dann halt wie zufälig sehr, sehr gering und wird immer noch geringer – die erfolgten Zirkumzisionen waren halt so was von necessary.

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23223650


    Hong Kong Chinese parents‘ attitudes towards circumcision

    Michael WY Leung, Paula MY Tang, Nicholas SY Chao, Kelvin KW Liu
    Division of Paediatric Surgery, Department of Surgery, Queen Elizabeth Hospital, Jordan, Hong Kong

    OBJECTIVE. To investigate Hong Kong Chinese parents‘ knowledge and attitudes towards phimosis and circumcision.

    DESIGN. Questionnaire survey.

    SETTING. Four primary schools in Hong Kong.

    PARTICIPANTS. Anonymous questionnaires were sent to Chinese parents of boys, aged 6 to 12 years old, studying in primary school Grades 1 to 6. Their social backgrounds, attitudes and beliefs towards phimosis and circumcision were enquired into.

    http://www.hkmj.org/abstracts/v18n6/496.htm


    http://www.labome.org//expert/china/leung/michael-w-y-leung-2027818.html




    Auch hier muss man als Intaktivist die Taqiyya der AAP-gesteuerten Milieus dechiffrieren. Kanadas Kinderärzte seien vorhautbezogen „konservativ“ – sie beschneiden den US-Amerikanern zu wenig. Menschenfeindliches Motto erfolgreichen Protestunterdrückens: Sorgen ernst nehmen, Sorgen zerstreuen. Zielvereinbarung: Ängste absenken. Wissen verbreite sich – selbstredend kann dieses nie ausreichend präputophobisch (preputophobic) sein, vorhauthassend. Die Zirkumzisionswelle möge Kanada überschwemmen.

    Our data support the hypothesis that pediatric urologists across Canada are very similar in their conservative approach to the management of common foreskin issues. Our goal is to improve the knowledge base among primary care providers and subsequently decrease patient and family anxieties.

    Die kanadischen Urologen bzw. Kinderärzte sind ausgezeichnet informiert, der auch als Balanitis xerotica obliterans (BXO) bezeichnete Lichen sclerosus (LS) ist (manchmal) die eigentlich einzige absolute Indikation für eine Zirkumzision. Der nicht aufrichtig argumentierende Text des NCBI gibt diese kanadische Einstellung bezeichnend unterkühlt wieder und hält diese (richtige) Sichtweise implizit eher für falsch.

    Richtig, weder ein Ballonieren (Aufblähen beim Urinieren) noch das Alter des Kindes (dass die angeborene Verklebung noch nicht bzw. nicht ganz abgelöst ist, kann auch für 11- oder 13-jährige Jungen völlig im Bereich des Gesunden liegen) ist ein Anlass zum Vorhautamputieren. Finger weg von der Kindervorhaut; gewaltsames Retraktieren kann das Genital sehr beschädigen.

    Wie kalt, kinderfeindlich und geldgeil, das Ziel der Untersuchung war die Analyse der kanadischen Herangehensweisen ans Vorhautmanagement (To study the approaches to foreskin management of pediatric urologists in Canada), weibliche Genitalverstümmelung müssten die Herrschaften vom National Center for Biotechnology Information (NCBI) konsequenterweise analog als Klitorismanagement benennen und dann zum Verstümmeln ermuntern.

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20705867

  15. Machandelboom Says:



    Basic Human Genital Anatomy #101



    Neurologically, the most specialized pressure-sensitive cells in the human body are Meissner’s corpuscles for localized light touch and fast touch, Merkel’s disc cells for light pressure and tactile form and texture, Ruffini’s corpuscles for slow sustained pressure, deep skin tension, stretch, flutter and slip, and Pacinian corpuscles for deep touch and detection of rapid external vibrations. They are found only in the tongue, lips, palms, fingertips, nipples, and the clitoris and the crests of the ridged band at the tip of the male foreskin. These remarkable cells process tens of thousands of information impulses per second and can sense texture, stretch, and vibration/movement at the micrometre level. These are the cells that allow blind people to „see“ Braille with their fingertips. Cut them off and, male or female, it’s like trying to read Braille with your elbow.

    Physiologically, the clitoris is richly endowed with thousands of these specialized pressure-sensitive nerves and the clitoral foreskin is virtually bereft of them. The ridged band at the tip of the the penile foreskin is richly endowed with thousands of these same specialized pressure-sensitive nerves and the glans is virtually bereft of them. Lightening speed feedback by somatosensory transduction from such tactile sensitivity gives humans intense pleasure, environmental awareness, and control. Cut off these super-sensitive cells and with lack of awareness comes lack of control. To say that amputation of the clitoris or amputation of the mobile roller-bearing-like portion of the natural penis, and consequently thousands of these specialized nerve cell interfaces, does not permanently sub-normalize a woman’s or a man’s natural capabilities and partially devitalize their innate capacity for gliding action tactile pleasure is grossly illogical denial of the bio-mechanical and the somatosensory facts of human genital anatomy.

    Mechanically, the natural vaginal and penile lubricants are kept inside the vagina during male/female intercourse by the organic seal effect of the mobile penile foreskin. The mechanoreceptors in the buried legs of the intact clitoris straddle the entroitus of the vagina and are stimulated by the identical mechanoreceptors in the thick bunching accordion folds of the mobile penile foreskin. The clitoris and the penile foreskin are also intensely vascular – thickening when stimulated. Millions of years of trial and error evolutionary forces have synchronously engineered the human sex organs to function synergistically. We can be sure Nature has evolved (if you prefer, God has created) these differences and duplications for a reason. The brilliantly engineered unaltered female body is the perfect match for the equally brilliantly engineered design of the natural penis; they evolved together to compliment each other and they function collaboratively to achieve two common goals – mutual pleasure and insemination.

    A woman can live without the sensitivity of the visible part of her clitoris. A man can live without the mobile and most sensitive part of his penis. But, both men and women are better off with their natural fine-touch parts intact – all of them. And so are their sexual partners.

    Gary Harryman

    https://ms-my.facebook.com/shareyoursexknowledge/posts/652188514794501


  16. Eldoret Says:

    2014, Eldoret (Kenia) – Einer der sogenannten Dschua Kali (jua kali, wörtl. „hot sun“, brennende Sonne), der um ihr Überleben kämpfenden holz- oder metallbearbeitenden, typisch kenianischen Kunsthandwerker, wurde von vorbeikommenden Männern für penil intakt (unbeschnitten) eingeschätzt, ergriffen, in ein Auto gestoßen und unter Drogen gesetzt. Anschließend wurde der Verschleppte in einer Privatklinik zwangsbeschnitten.

    Zwar hatte er versucht sich mit Bissen zu wehren, war den Angreifern aber rasch unterlegen. Jetzt sucht die Polizei die sechs Männer und den Chirurgen. Das Opfer dieser Zwangsbeschneidung (forced circumcision) weiß, dass sein Schicksal in diesem Landesteil kein Einzelfall ist.



    Man in hospital after FORCED circumcision goes wrong in Eldoret

    http://www.unahata.com/moto/ox9p9

    manhunt for six suspects and a medical practitioner who forcefully circumcised a 21 year old man on Sunday at a private clinic in Peris area

    http://www.kenyan-post.com/2014/01/man-in-hospital-after-forced.html

    He added that the act has been going on for a long time in the region. Men suspected to have not undergone the cut were forcefully circumcised. He tried to defend himself by biting the men but they overpowered him.

    http://trendingnewsroom.com/readfeed/18617/qa/man-in-hospital-after-forced-circumcision-goes-wrong-in-eldoret



    Die sogenannten Dschua Kali (Jua Kali, wörtlich sengende Sonne oder grimmige Sonne) sind die autodidaktischen Kunsthandwerker, meistens mit Holz oder Metall arbeitende Straßenkünstler. Der Begriff ist ferner eine Chiffre für die kenianische Schattenwirtschaft.

    They are jua kalis. … ‚Jua kali‘ means literally ‚hot sun‘ and is the local name given to people who work metal and wood for a living.

    http://practicalaction.org/manufacturing_peoplestories

    Jua Kali, a Swahili term meaning fierce sun, which has been taken to refer to Kenya’s informal sector of the economy.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Jua_Cali



    Brutale Angriffe auf die intakten männlichen Genitalien an Männern und Jungen selbst im Alter von elf oder fünf jahren sind im Westen Kenias nicht unbekannt. In der bürgerkriegsähnlichen Situation um 2008 (nach den Wahlen von Dezember 2007) kamen Zwangsbeschneidungen vielfach vor, teilweise auf offener Straße und mit Glasscherben vorgenommen. Bereits früher waren an einem kenianischen Gymnasium männliche Schüler zwangsbeschnitten worden.

    Der traditionelle Hass der beschnittenen Kikuyu gegen die unbeschnittenen Luo spielte 2008 ebenso eine Rolle wie die Beschneidungspropaganda einer (ziemlich unwissenschaftlichen und US-amerikanisch inspirierten) kenianischen Staatskampagne gegen AIDS.

    Stories of men being forcibly circumcised and even castrated peppered news accounts of the madness that overtook Kenya in the aftermath of the December 2007 elections. According to the Waki commission that investigated the Post Election Violence (PEV), by January 2008 the ethnic militia of the Kikuyu ethnic group, Mungiki, used blunt objects such as broken glass to forcibly circumcise at least eight men, some as young as eleven and five years old. While exact numbers are hard to come by, one can deduce that tens of men endured genital mutilation during the first three months of 2008. Forced circumcisions were not new in Kenya. There had been previous reports of high school boys being forcibly circumcised at school and the now infamous Mungiki sect had made their mark on the Kenyan psyche by forcibly circumcising Kikuyu women. But this seemed the first time that forced circumcision was being used as a political tool. It was being deployed as a weapon of inter-ethnic war.

    aus: Watu Wazima: A gender analysis of forced male circumcisions during Kenya’s post-election violence.
    von: Wanjiru Kamau-Rutenberg
    in: african arguments 17.07.2009

    http://africanarguments.org/2009/07/17/watu-wazima-a-gender-analysis-of-forced-male-circumcisions-during-kenya%E2%80%99s-post-election-violence/

  17. Machandelboom Says:



    Antrag auf Abschaffung der Bilddokumentation

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=3895


    Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein verlangt, dem Bewertungsausschuss einen Antrag auf eine neue Eingruppierung der Vorhautoperationen vorzulegen, wonach die bisher erforderliche Dokumentation wegfallen würde. Als reichlich fadenscheinige Begründung wird angeführt, die Bilder der Kinderpenisse könnten von Pädosexuellen missbraucht werden – was eher Unsinn ist, denn wie alle personenbezogenen Daten werden in Arztpraxen auch diese Dokumente höchst gesichert aufbewahrt.

    Bisher muss bei der berüchtigten und allzu oft überflüssigen, die Gesundheit schädigenden sogenannten Phimoseoperation eine umfassende und zehn Jahre aufzubewahrende Dokumentation erfolgen, die auch Fotos vor und nach dem Eingriff enthält.

    Durch einen Wegfall der Fotodokumentation könnten erhebliche Verletzungen der kindlichen Genitalien in Form medizinisch nicht indizierter sogenannter Beschneidungen leichter und häufiger auf Krankenkassenkosten abgerechnet werden, entweder auf Elternwunsch oder aufgrund einer unwissenschaftlichen Diagnose. Abrechnungsbetrügereien, Scheindiagnosen und medizinisch nicht indizierte Operationen würden vermutlich noch mehr zunehmen als das jetzt schon der traurige Fall ist.

    Den Beschneidungsbetroffenen würde erschwert oder sogar unmöglich gemacht, als Erwachsene die echten Gründe bzw. schleichenden esoterischen Motive ihrer Vorhautamputation zu recherchieren und die ggf. weitgehend oder völlig fehlende medizinische Indikation zu beweisen.

    Anästhesistin Dr. med. Birgit Pabst hat einen ausgezeichneten Brief an den Bewertungsausschuss verfasst und fordert die Verlängerung der Aufbewahrungsfrist auf zwanzig Jahre, damit auch als Säuglinge oder Kleinkinder genitalbeschädigte Männer endlich ungehinderten Zugang zu ihren Akten bekommen.


    „Zudem werde eine Bilddokumentation von den Eltern der Kinder in der Regel abgelehnt. Aus dieser Aufbewahrungspflicht in der Praxis-EDV wurde von den Operateuren und der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein ein kinderpornographisches Mißbrauchspotential abgeleitet. Die Bilddokumentation verletze daher die Intimsphäre der operierten Kinder“

    Man bemerke: das Dokumentieren verletze die Intimsphäre, nicht das unnötige genitale Verstümmeln. Hier sollen, an einer diesbezüglich regelmäßig vorhandenen elterlichen Zustimmung zweifeln wir leider nicht, mit Unterstützung der Arztpraxen und Krankenkassen Spuren verwischt und jahrtausendalte Denkverbote verewigt werden und vor jeder Veränderung für alle Zeit gleichsam versiegelt.

    Himmelsbefehl oder elterlicher Beschädigungswunsch sollen der Kontrolle entzogen werden.

    Frau Dr. Pabst überzeugt:

    „Der Tatbestand der mit hohen Strafen sanktionierten Darstellung sexueller Handlungen von, an oder vor Kindern (Kinderpornographie) ist durch die vom EBM geforderte Bilddokumentation des prä- und postoperativen Befundesregelmäßig nicht erfüllt.“

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=958&h=5cb6fe26c2584cdf41c0832e73120c53aa941aa7

  18. Bragalou Says:

    Keine Beschneidung unter achtzehn. Sagen wir. Sagen MOGiS und pro familia NRW leider sehr gezielt nicht.

    pro familia NRW zieht nur und genau zwei Quellen heran, beide laufen ganz bewusst hinaus auf den Runden Tisch und mindestens indirekt auf ein Genitalverstümmeln ab 14 Jahren (oder 10, 12, 16 Jahren, wie mit Anne Lindboe usw. in ganz Europa heranschleichend).

    http://www.profamilia.de/fileadmin/landesverband/lv_nordrhein-westfalen/Stellungnahme_Jungen-Beschneidung.pdf

    Der bvkj redet gesundheitsgefährdend von „einwilligungsunfähigen Jungen“, das deutlich als Grundsatz genannte Schutzalter nach der UN-Kinderrechtskonvention (eighteen years) soll also eher angetastet werden.

    Undistanziert sprich offen sympathisierend lässt man am 12.09.2012 als bvkj durchklicken zu die-petition („Auf ein zweijähriges Moratorium und die Einrichtung eines Runden Tisches zielt daher die von der Deutschen Kinderhilfe und weiteren Verbänden und Einzelpersonen am 23. Juli 2012 beim Deutschen Bundestag eingereichte Petition mit der Nummer 26078“)

    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=4331&nodeid=26&nodeid=26&query=Beschneidung%20von%20Jungen

    Die bei pro familia NRW genannte erste Quelle IST bereits die-petition (d. i. MOGiS) „Moratorium und Runder Tisch zu Beschneidungen von einwilligungsunfähigen Jungen“, menschenrechtlich und insbesondere kinderrechtlich völlig unakzeptabel.

    http://die-petition.de/argumente-der-initiatoren/

    Getragen („Initiatoren“) von Giordano-Bruno-Stiftung, Deutsche Kinderhilfe oder TERRE DES FEMMES usw. sowie von Einzelpersonen („Unterstützer“) wie

    Christian Bahls
    Prof. Dr. med. Matthias Franz
    Prof. Dr. Holm Putzke LL.M.
    Dr. Gero Winkelmann, Prakt. Arzt, Leiter des Bund Katholischer Ärzte, BKÄ
    Mario Lichtenheldt

    http://die-petition.de/unterstuetzer/

    Die Kinderbeschneidungsterminverschieber laden ein:

    Verabschiedet auf der Mitgliederversammlung von pro familia NRW 2013
    Wuppertal, 09. März 2013

    http://www.profamilia.de/fileadmin/landesverband/lv_nordrhein-westfalen/Stellungnahme_Jungen-Beschneidung.pdf

    Wissenschaftliches Symposium: „Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis“

    MOGiS e.V. – Eine Stimme für Betroffene

    und

    pro familia NRW

    laden ein:

    am 6. Mai 2014, 10:30 – 17:30 Uhr

    Wissenschaftliches Symposium: „Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis“

    in der Universität zu Köln

    http://mogis-verein.de/sitemap/symposium-koeln/

    Als ernsthaft arbeitender Intaktivist ist all das zu boykottieren.

  19. Dwarslöper Says:

    Keine Beschneidung unter achtzehn Jahren

    SEC. 5001. PROHIBITION OF GENITAL CUTTING OF MALE MINORS.
    Except as provided in SEC. 5002, it is unlawful to circumcise, excise, cut, or mutilate the whole or any part of the foreskin, testicles, or penis of another person who has not attained the age of 18 years.

    https://www.facebook.com/sfmgmbill/info

    San Francisco mgmbill

    https://www.facebook.com/sfmgmbill

  20. Dwarslöper Says:

    Noch so einer, der sich nicht traut, weibliche und männliche Genitalverstümmelung zu vergleichen: Brian D. Earp

    female circumcision (which I am not claiming is identical to or strictly analogous with male genital cutting)

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2012/06/religion-is-no-excuse-for-mutilating-your-babys-penis/

    Dialogisch schreitet der Ethiker des Genitalverstümmelns in die ungewisse Zukunft. Wieso ungewiss, jeden Tag wird verstümmelt und Brian D. Earp macht nichts dagegen. Doch. Mutig fordert er die Ausdehnung der Debatte über das Thema.

    Much more debate is needed … only time will tell … What is needed now is productive and respectful dialogue moving forward.

    http://www.academia.edu/3430963/The_ethics_of_infant_male_circumcision

    Hier auch mal etwas Sinnvolles von Brian D. Earp. Zum Thema der unwissenschaftlichen Anti-HIV-Kampagne in Swaziland.

    http://goodmenproject.com/featured-content/circumcision-initiative-for-swaziland-fails/

    Auch das noch: Schauspieler und Sänger. Und wieder weigert sich der Zirkumzisionsverharmloser von HGM zu reden, Human Genital Mutilation.

    Brian D. Earp is strongly against FGM, but he doesn’t think the campaign to end genital mutilation should end with females.

    http://goodmenproject.com/author/brian-earp/

    Brian D. Earp
    University of Oxford, Uehiro Centre for Practical Ethics, Research Fellow

    http://oxford.academia.edu/BrianEarp

    Earp will nur den Neugoborenen sowie das „junge Kind“ (young child) schützen, womit er indirekt grünes Licht gibt zum Beschneiden des älteren Kindes.

    Für solche Leute geht es nur noch um das Feilschen zum rechten Alter der Reife zur informierten Einwilligung (informed consent).

    individuals have rights as persons, that bodily integrity is one of those rights, and that the infringement of that integrity can only be permitted under conditions of informed consent.

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2012/10/religious-vs-secular-ethics-and-a-note-about-respect/#more-4734

    Zur fragwürdig beschneidungsfreundlichen Aktion vom 07.05.2013 in Köln Brian D. Earp stellt zwei Videos ein.

    Marilyn Milos, die wissen müsste, dass sich weltweit auch Mädchen oder junge Frauen angeblich freiwillig beschneiden lassen, scheint den Jugendlichen in die Genitalverstümmelung einwilligen zu lassen: „until they can make personal choices about those bodies for themselves“ – nein Frau Milos, keine Beschneidung auf Kinderwunsch und auch Erwachsene sind in öffentlichen Krankenhäusern nicht ohne medizinischen Grund am Genital teilzuamputieren.

    Wer die Zerstörung von Genitalien wirklich verhindern will, setzt sich mit den Gegnern nicht an einen Runden Tisch:

    „die Einrichtung eines Runden Tisches, um die Interessen aller Beteiligten bei einer zukünftigen Regelung angemessen berücksichtigen zu können …

    Der Worldwide Day of Genital Autonomy fand nicht nur in Deutschland, sondern auch bei Kinderrechtsgruppen weltweit großen Zuspruch, und soll in Zukunft Vereine und Organisationen rund um den Globus vereinen helfen, damit eines Tages Kinder in aller Welt aufwachsen können mit der Gewissheit, über ihre Genitalien selbst bestimmen zu können.“

    Antrag abgelehnt! Das ist genau Tahsins Beschneidungsfest. Der Elfjährige (KiKA) wollte endlich dazugehören und war glücklich, beschnitten zu werden und damit, so hätte er es sagen können, über seine „Genitalien selbst bestimmen zu können“.

    2013

    http://abgeblogged.rz-etelsen.net/worldwide-day-of-genital-autonomy-nachlese/

    2014
    7. MAI 2014 – WORLDWIDE DAY OF GENITAL AUTONOMY

    http://genitale-selbstbestimmung.de/worldwide-day-of-genital-autonomy-2014/

    Wir dürfen das Kind nicht Ich will Beschneidung! rufen lassen. Insofern ist diese Forderung unbrauchbar:

    „unser Einsatz für die Rechte aller Kinder auf genitale Selbstbestimmung“

    Es bleibt offensichtlich auch 2014 dabei – schade.

    Das beachtliche Wörtchen und verkettet körperliches Heilsein mit kindlicher (!) Handlungsautonomie, was die für jeden Minderjährigen zugängliche Wunscherfüllung nach Beschnittenwerden in die Beschneidungspolitik von MOGiS integriert und nur noch offen lässt, ob mit 14 Jahren (Alternativentwurf Bundestag 2012) oder 10 Jahren (Anne Lindboe) verstümmelt werden darf:

    „immer wieder deutlich zu machen, dass es nur um das Wohl, die körperliche Unversehrtheit und das Recht des Kindes auf Selbstbestimmung gehen kann“

    http://genitale-selbstbestimmung.de/worldwide-day-of-genital-autonomy-2014/#forderungen

    Gar nicht unterstützenswert.

  21. Intaktes Genital statt Kinderautonomie Says:

    ::

    Intact autonomy = destroyed genital.

    29.09.2013

    Nicht das intakte Genital wird in Schweden verteidigt, sondern das unversehrte Willensbekunden. Ohne Zustimmung (utan samtycke) zu beschneiden sei Kinderrechtsverletzung – na dann holen wir uns die Erlaubnis zum Verstümmeln doch beim Jungen selbst.

    Letztlich bettelt der Kinderbeschneidungsbegrüßer und schwedische Ombudsman für Kinder Fredrik Malmberg also darum, dass der Junge (und wo bleibt das Mädchen) sich doch endlich beschneiden lassen möchte.

    To circumcise a child without medical reasons and without the child has consented breaks in our opinion, to the child’s human rights and the basic medical and ethical principles.

    http://jurist.org/paperchase/2013/09/sweden-childrens-rights-official-calls-for-ban-on-infant-male-circumcision.php



    28.09.2013

    Hier der Satz im schwedischen Original. In Schweden das Geschlechtsteil eines männlichen Kindes medizinethisch einwandfrei verstümmeln (omskära) dürft ihr künftig bitte immer erst, nachdem der Junge zugestimmt (samtyckt) hat, das Kind hat schließlich ein Recht darauf:

    Att omskära ett barn utan medicinsk grund och utan att barnet har samtyckt bryter enligt vår mening mot barnets mänskliga rättigheter och mot grundläggande medicinsk-etiska principer.

    Ein Kind ohne medizinische Begründung und ohne die Zustimmung des Kindes zu beschneiden, verstößt unserer Meinung nach gegen die Menschenrechte des Kindes und die Grundprinzipien der medizinischen Ethik.

    Omskärelse utan samtycke innebär, enligt vår mening, en kränkning av barnets rätt till respekt för sin fysiska integritet.

    Unserer Meinung nach bedeutet eine Beschneidung ohne Zustimmung die Verletzung des Rechts des Kindes auf seine körperliche Unversehrtheit.

    Enligt vår mening så ska omskärelse utan medicinsk grund endast få utföras om en pojke som uppnått den ålder och mognad som krävs för att förstå informationen samtycker till ingreppet.

    Unserer Meinung nach kann die Beschneidung ohne medizinische Grundlage nur dann stattfinden, wenn ein Junge das Alter und die Reife erworben hat, die erforderlich sind, um die Informationen darüber zu verstehen, wie der Eingiff durchgeführt werden soll.

    Embryogenetisch entspricht das Präputium den kleinen Labien, zusätzlich besitzt die männliche Vorhaut die Sensitivität der Klitoris. Beschneidungspolitisch darf das nicht sein und muss die Vorhaut zum Anhängsel, zur bloßen Schutzkappe entwertet werden:

    Den minst ingripande formen av stympning av flickor – att med nål pricka eller ta bort klitorisförhuden – är anatomiskt att likna vid omskärelse av pojkars förhud.

    „Die mildeste Form der Verstümmelung von Mädchen – ein Einstechen mit einer Nadel oder das Entfernen der Klitorisvorhaut – ist anatomisch der Beschneidung der Vorhaut eines Jungen vergleichbar.“

    Auch Schweden also kapituliert vor der Scharia. Den Abschied vom gebotenen Schutz des Kindes signieren:

    Fredrik Malmberg
    Kinderrechtsbeauftragter

    Ingemar Engström
    Präsident der Schwedischen Gesellschaft für Medizin; Beirat für Medizinische Ethik

    Sineva Ribeiro
    Vorsitzender des Verbands der Gesundheitsberufe

    Olle Söder
    Vorsitzender der Schwedischen Kinderärztevereinigung

    Johan Wallander
    Vorsitzender der Schwedischen Kinderchirurgischen Vereinigung

    http://www.dn.se/debatt/omskarelse-strider-mot-barns-manskliga-rattigheter/

    ::

  22. Intaktes Genital statt Kinderautonomie Says:

    Kinderwunsch heil, Penis kaputt.

    ::
    Sünnetci & ex-intactivist happy.

    Aldersgrense for omskjæring av gutter
    Mindestalter für die Beschneidung von Jungen

    Beschneidungsterminplanerin Anne Lindboe erzählt, dass sich die meisten Beschnittenen rundum wohl fühlen. Schmerzhaft ist für die Kinderrechtsbeauftragte auch nicht die eigentliche Teilamputation des Genitals, sondern eine gelegentlich auftretende Störung des Heilungsverlaufs und traumatisch ist für Lindboe ebenfalls nicht die Beschneidung, sondern die Wundheilungsstörung:

    „Er det farlig å bli omskåret?

    De aller fleste som blir omskåret klarer seg helt fint. Men, det kan oppleves som smertefullt, og det kan oppstå komplikasjoner i etterkant hvis for eksempel såret ikke gror riktig. Dette kan for noen oppleves som traumatisk og vanskelig.

    Ist es gefährlich, sich beschneiden zu lassen?

    Den meisten Menschen die beschnitten sind geht es gut. Allerdings kann es schmerzhaft sein und zu Komplikationen führen, wenn anschließend beispielsweise die Wunde nicht richtig heilt. Dies kann als traumatisch und schwierig erlebt werden.“

    Mein lieber Junge, es ist eigentlich egal, ob du beschnitten bist oder nicht, alles geht, entdecke die Möglichkeiten:

    „Hvis jeg er omskåret, er det noe feil med meg da?

    Nei, det er det ikke. De aller fleste gutter som er omskåret lever godt med det. Noen opplever allikevel komplikasjoner/vanskeligheter.

    Wenn ich beschnitten bin, ist da etwas falsch mit mir?

    Nein, ist es nicht. Den meisten Jungen geht es auch beschnitten sehr gut. Nur einige wenige berichten über Komplikationen / Schwierigkeiten.“

    Man möchte sich nicht schuldig machen und ist irgendwie auch gar nicht für die rituelle Beschneidung. Der Junge soll selbst entscheiden, wenn er ein gewisses Alter erreicht hat. Anne Lindboe redet inzwischen von 13 (dreizehn!) Jahren (non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed, Quelle vielfach in der israelischen Presse), ihr Amtsvorgänger wünschte sich die 15 Jahre.

    „Barneombudet er ikke i mot rituell omskjæring av gutter. Det Barneombudet har foreslått er at barn selv skal få bestemme om de skal bli omskåret. Vi ønsker at de som lager lovene her i landet skal bestemme at den nedre aldersgrensen for omskjæring bør være 15 år eller 16 år.

    Der Bürgerbeauftragte plädiert nicht für die rituelle Beschneidung von Jungen. Der Bürgerbeauftragte hat vorgeschlagen, dass das Kind selbst entscheiden soll, ob es beschnitten werden soll. Wir wollen, dass diejenigen, die die Gesetze in diesem Land machen, entscheiden, dass das Mindestalter für die Beschneidung 15 Jahre oder 16 Jahre sein sollte.“

    [Anne Lindboe findet wie gesagt inzwischen zarte zehn Jahre völlig in Ordnung als Altersgrenze für ein einsichtsfähiges Zustimmen des Kindes in die auf Familienwunsch anstehende lebenslange körperliche Beschädigung und sexuelle Behinderung].

    http://barneombudet.no/2013/09/29/aldersgrense-for-omskjaering-av-gutter/



    30.09.2013

    „I dag har det vært møte om omskjæring av gutter i Oslo. Der deltok Norges barneombud Anne Lindboe, Sveriges barneombudsmann Fredrik Malmberg, Finlands barneombudsmenn Maria-Kaisa Aula, og Flemming Schultz fra Danmarks børneråd.

    Det var det en rekke foredrag av eksperter på medisin og jus, deriblant Dr. med. Trond Markestad (leder medisinetisk råd), Dr. med. Hans Skari (leder, Barnekirurgforeningen), Kirsti Haugstad (leder i Oslo/Akershus barnesykepleierforening), Dr. juris Titti Mattsson; Dr. jurist Julia Kohler-Olsen (førsteamenuensis HiOA).

    Det ble signert en felles uttalelse hvor man ytrer ønske om aldersgrense for omskjæring, underskrevet av de nordiske barneombudene og medisineksperter. (Det ble meddelt at barneombudet til Island, Grønland og Nederland også ønsker aldersgrense i sine respektive land).

    Dette kan bli et veiskille i debatten i Norden. Barnerettighetsperspektivet løftes frem. Majoriteten av folket støtter forslag om aldersgrense. Politikerne må nå ta stilling.

    – Mats

    Heute fand in Oslo eine Konferenz zum Thema Beschneidung von Jungen statt. Teilnehmer waren die norwegische Kinderrechtsbeauftragte Anne Lindboe, ihre Kollegen Fredrik Malmberg aus Schweden und Maria Kaisa Aula aus Finnland sowie Flemming Schultz vom Dänischen Kinderrat.

    Es gab eine Reihe von Vorträgen von Experten in Medizin und Recht, darunter Dr. med. dent. Trond Markestad (Vorsitzender der medizinischen Ethik-Kommission), Seine Skari (Kinderchirurgischer Verband), Kirsti Haugstad (Lehrstuhl in Oslo / Akershus; Kinderkrankenpflegeverband), Dr. juris Titti Mattsson sowie Rechtsanwalt Dr. Julia Kohler Olsen (HiOA).

    Man unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung, in der man den Wunsch nach einer Altersgrenze formuliert. Angekündigt wurde, dass sich auch die Kinderrechtsbeauftragten von Island, Grönland und den Niederlanden auf eine derartige Altersgrenze verständigen wollen.

    Dies könnte ein Wendepunkt in der Beschneidungsdebatte in den nordischen Ländern hin zu einer kinderrechtlichen Perspektive sein. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt den Vorschlag einer Altersgrenze. Jetzt muss die Politik entscheiden.

    – Mats“

    unten links, Unterschrift noch ausstehend, Hans Skari

    Am 30.09.2013 zu lesen bei der – sehr lobenswert ein Beschneidungsverbot von Kindern unter 18 (achtzehn) Jahren fordernden – Lena Nyhus von Intact Denmark.

    http://intactdenmark.wordpress.com/2013/09/30/historisk-udmelding-fra-skandinaviske-borneombudsmaend-stop-drengeomskaering/

    Das Unheil nahte und nahm seinen bekannten menschenrechtsfeindlichen Lauf:

    La gutter selv bestemme om de skal omskjæres

    „… at omskjæring kun kan utføres hvis en gutt som har nådd den alder og modenhet som kreves for at forstå nødvendig medicisnk informasjon, velger å samtykke til inngrepet. Vi ønsker en respektfull dialog mellem alle berørte parter …

    … dass die Beschneidung nur durchgeführt werden kann, wenn ein Junge das Alter und die Reife, die für das Verständnis der notwendigen medizinischen Informationen erforderlich ist, erreicht hat, um in den Eingriff einzuwilligen. Wir wollen den respektvollen Dialog zwischen allen Beteiligten …“

    Der Vorhang fällt, der Beschneider kommt, Skandinaviens Hedonisten verabschieden sich und die irgendwie zu halachisierenden oder schariatisierenden Minderjährigen werden dem himmlischen Verstümmelungsritual ausgeliefert:

    „Vi ber de nordiske regeringer om å sette i gang nødvendige tiltak for å sikre at gutter selv får bestemme om de vil omskjæres.

    Wir bitten die amtierenden Nordischen Regierungen, die notwendigen Maßnahmen zu initiieren, um sicherzustellen, dass die Jungen selbst entscheiden, ob sie beschnitten werden wollen.“

    Lüge. Nicht der Junge entscheidet, die Scharia entscheidet.

    Selbstverliebt bestätigen sich die hoch angesehenen und hochbezahlten Beschneidungsverharmloser, etwas für die genitale Selbstbestimmung (Genital Autonomy) aller Kinder getan zu haben.

    http://intactdenmark.wordpress.com/2013/09/30/historisk-udmelding-fra-skandinaviske-borneombudsmaend-stop-drengeomskaering/



    Ach schlimm ist es, das Beschneiden der nichteinwilligungsfähigen Menschen (a person who is incapable of giving consent), eine grausige Verletzung der Kinderrechte. Andererseits wollen die schariatreuen Stämme nun einmal beschneiden. Wie kommt der amtierende Gutmensch da raus?

    Das erlösende Wort ist gefallen: Einwilligung (consent). Kinder an die Macht, ob 16, 14, zwölf oder zehn Jahre alt. Verzichten wir Würdenträger daher auf Altersangaben.

    Zwischendurch als Beschneidungsterminplaner (Mediziner oder skandinavischer staatlicher Kinderrechtsbeauftragter) rasch mit ernster Miene etwas von UN-Kinderrechtskonvention, äußerst wichtigen gesundheitlichen Informationen und schützenswerten Kinderrechten gemurmelt, um etwaige Vorwürfe auch des Beschnittenen prophylaktisch abzuwehren, dann endlich einstimmen in den Lobgesang auf das Genitalverstümmeln auf Kinderwunsch. Look at the boy. Siehe, das Kind will es so. Du willst Schadensersatz? Du hast es so gewollt.

    Alle genannten altbewährten Standards wie die Un-Kinderrechtskonvention werden auf diese Weise gezielt unterlaufen und entwertet:

    „The Nordic Ombudsmen for Children in conjunction with pediatric experts therefore wish to work towards a situation where circumcision without medical indication may only be carried out if a boy, who has reached the age and maturity required in order to understand the necessary medical information, chooses to consent to the procedure.

    We would like to see a respectful dialogue between all involved parties on how to best ensure that boys will be able to exert their influence on the issue of circumcision. …

    We request our governments to take necessary measures to ensure that boys are given the opportunity to decide for themselves whether or not they want to be circumcised.“

    Und nun hat auch Hans Skari unterschrieben.

    http://www.crin.org/docs/English-statement-.pdf



    Hier die nordische Verstümmelungs-Fatwa in der bekannten Übersetzung:

    LET BOYS DECIDE FOR THEMSELVES WHETHER OR NOT THEY WANT TO BE CIRCUMCISED

    … We ask the Nordic governments to take the necessary steps towards ensuring that boys get the right to decide for themselves whether or not they want to be circumcised.

    http://ehja.sexpo.fi/en/2013/nordic-ombudspersons-will-seek-a-ban-on-non-therapeutic-male-circumcision/

    Eine Erklärung zum Wohlfühlen.

    Beschneider, Imame, Politiker, Kinderrechtsbeauftragte, von genital autonomy schwatzende Als-ob-Intaktivisten, alle dürfen sich gut fühlen.

    Ein schwarzer Tag für die allgemeinen Menschenrechte und die Medizingeschichte.

    ::

  23. Norwegen Says:

    Oslo im April 2012. Der Sohn von Khalid Moradi und Daiva Gedvygaite wurde nur dreizehn Tage alt. Der in der Innenstadt praktizierende Beschneider hatte den Eltern nur gesagt, ihn bei Blutungen oder Infektionen per Telefon um Rat anzufragen. Genaue Anzeichen, worauf zu achten sei, nannte er dabei nicht.

    Nach der Beschneidung starb der Säugling an Blutverlust.

    Wo genau die für ganz Norwegen 2000 muslimischen Beschneidungen durchgeführt werden ist den Behörden nicht bekannt, man vermutet, dass es meistens in den östlichen Stadtvierteln von Oslo geschehe.

    Mehtab Afsar, der Generalsekretär des Islamischen Rates Norwegen (Islamsk Råd Norge), drohte damit, dass die Juden und Muslime ein etwaiges, die Neugeborenenbeschneidung verbietendes oder einschränkendes Gesetz nicht einhalten werden und skizzierte schlimme körperliche Schädigungen nach den dann angeblich unumgänglichen Keller- oder Hinterhofbeschneidungen.

    Legekontor gransket fire ganger på seks år
    Tine Dommerud, Lene Skogstrøm
    Aftenposten 21.11.2013

    http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/Barnet-la-alene-pa-benken-mens-legen-bare-var-opptatt-i-telefonen-7379866.html#.UwiLY87EHoY

    Mehtab Afsar gehört der pakistanisch ausgerichteten und international arbeitenden islamischen Bewegung Minhaj-ul-Quran an.

    http://no.wikipedia.org/wiki/Mehtab_Afsar

    http://no.wikipedia.org/wiki/Minhaj-ul-Quran



    Kadra Yusuf, who became known in the country when she went public about imams encouraging women to take part in “female circumcision,”

    http://www.newsinenglish.no/2011/08/01/norwegians-muslims-react-to-attacks/

    Mehtab Afsar of the Islamic Council …

    – One thing is for sure, this practice is so central to Islam that Muslims are not going to stop it. I fear that it will go underground, that we lose control and the risk of infections and other complications increase. Many will also travel abroad, often to their countries of origin, to have it done there, with varying degrees of hygiene and control, he said.

    Afsar says that for Muslims it is not critical that it is a Muslim who carries out the procedure. They are satisfied if a Norwegian doctor or someone else in a hospital can do the job, but believes that the government should also open to other qualified persons who may perform the procedure in an orderly fashion.

    – The most important thing for us is that it does not introduce any age limit, and that the procedure is done in a responsible manner by competent persons. The person who carries out the circumcision does not need to be Muslim at all, although it of course is preferred. Often, the Jewish mohel performs the rite, and that’s okay, he says.

    Norwegian Jews and Muslims show force of unity against circumcision ban proposal
    McGonagall
    Norway, Israel and the Jews 15.09.2011

    http://www.israelwhat.com/2011/09/15/norwegian-jews-and-muslims-show-force-of-unity-against-circumcision-ban-proposal/

  24. Dänemark Says:

    KEINE BESCHNEIDUNG UNTER 18
    Menschenrechtlich und vor allem kinderrechtlich akzeptable Positionen kommen nicht aus Oslo, sondern immer wieder aus Dänemark.



    Unautorisierte Übersetzung ins Deutsche

    Ved disse accepteres ikke stedfortrædende samtykke, men det forudsætt es, at personerne skal være myndige (18 år) og selv give samtykke til indgrebet. Ligeledes gælder det for sterilisation og tatovering. Vi mener, at en 18 – års grænse for adgang til drengeomskæring vil give den nødvendige beskyttelse af drengebørns ret til at bestemme over egen krop.

    Hierbei ist eine stellvertretende Zustimmung nicht akzeptabel, sondern bleibt es Voraussetzung, dass die Personen volljährig (18 Jahre) sind und in den Eingriff einwilligen. Gleiches gilt für Sterilisation und die Tätowierung. Wir glauben, dass eine 18-Jahres-Grenze als Zugang zur Jungenbeschneidung den notwendigen Schutz in das Recht des Mannes darstellt, über seinen eigenen Körper zu entscheiden.

    I vejledningen nævnes intet om de reelle sundhedsrisici, der er forbundet med indgrebet, eller om den negative påvirkning, omskæring kan få for seksualiteten.

    Das Handbuch sagt nichts über die tatsächlichen Gesundheitsrisiken, die mit der Operation verbunden sind, oder über die negativen Auswirkungen, die Beschneidung auf die Sexualität haben kann.

    Der bør stilles krav om, at der sker en systematisk, obligatorisk registrering af samtlige rituelle omskæringer i Danmark, samt af evt. komplikati oner i forbindelse hermed.

    Es sei erforderlich, dass es eine systematische und obligatorische Registrierung aller rituellen Beschneidung in Dänemark gibt, so gut wie möglich, mitsamt den eventuellen Komplikationen, die damit einhergehen.

    Bjarne B. Christensen

    generalsekretær
    Sex & Samfund

    http://www.sexogsamfund.dk/Files//Filer/Sex%20og%20Samfund/Holdningspapirer/Hoeringssvar_drengeomskaering_jan%202014_FINAL.pdf



    Sex & Samfund finder det rimeligt, at beslutning om rituel drengeomskæring træffes af drengen selv, hvorfor man bør vente med at udføre indgrebet, til han som 18-årig kan afgive sit informerede samtykke.

    Family Planning Association hält es für vernünftig, dass die Entscheidung über eine rituelle Jungenbeschneidung vom Jungen selbst vorgenommen wird, weshalb man damit warten sollte, eine Operation durchzuführen, bis er 18 Jahre alt ist und eine informierte Zustimmung geben kann.

    http://www.sexogsamfund.dk/Default.aspx?ID=31209

    http://www.sexogsamfund.dk/Files/Filer/Sex%20og%20Samfund/Sex_&_Samfunds_holdning_vedr%C3%B8rende_drengeomsk%C3%A6ring.pdf


    Sex & Samfund (The Danish Family Planning Association/DFPA). Sex & Samfund is a longstanding proponent of quality sex education.

    Sex & Samfund is a longstanding proponent of quality sex education. It works to promote family planning, sexual well-being, and sexual knowledge as an integral part of personal and social life. Above all, it sees sexual and reproductive health (SRH) as a fundamental human right. The organization is recognized by the government as a partner in issues related to sexual and reproductive health and rights (SRHR).

    IPPF

    http://www.ippf.org/our-work/where-we-work/europe/denmark

    About IPPF
    International Planned Parenthood Federation

    http://www.ippf.org/about-us

    Mindestens Teile Afrikas betreffend war die IPPF – wie WHO und UNAIDS – im Jahre 2007 ausgesprochen pro-circ eingestellt, pro männliche Beschneidung einschließlich Säuglingsbeschneidung, und begründet das mit dem Mythos AIDS-Prophylaxe

    IMAP Statement on male circumcision and HIV
    This Statement was prepared by the International Medical Advisory Panel (IMAP) in April 2007

    Vorsicht Zauberkunst:

    Male Circumcision

    It has been proven that male circumcision reduces the probability of transmission from HIV positive females to HIV negative males by 60%54. As a result WHO and UNAIDS recommend the inclusion of male circumcision in HIV prevention in high prevalence countries (WHO and UNAIDS, 2007). Swaziland will focus on young people aged 10-24 years as a priority target group, infants from birth to 8 weeks and adult males aged 25-49. Swaziland has been at the forefront of MC and has successfully increased MC prevalence from 8% in 2007 to 19% in 2010. Male circumcision has been included in the package of prevention interventions to reduce HIV infection in Swaziland, but has not yet been rolled out nationally. A policy on male circumcision was developed in November 2007, and an operational plan in 2008.

    Unsinn, nur Kondome und geändertes sexuelles Verhalten schützen vor AIDS, keine Beschneidungen.

    http://www.k4health.org/toolkits/swaziland-hiv-prevention/male-circumcision

  25. Oslo Says:

    OSLO RESOLUTION
    30.09.2013
    BLACK DAY FOR CHILDREN’S RIGHT TO BODILY INTEGRITY

    Nordisk møte om omskjæring av gutter
    Skandinavische Konferenz zur Beschneidung von Jungen

    Vi ble ønsket velkommen av barneombudet i Norge Anne Lindboe og barneombudsmannen i Sverige Fredrik Malmberg, som sammen har vært pådrivere [die gemeinsam zur treibenden Kraft wurden] for en felles nordisk statement [für die gemeinsame skandinavische Aussage] for at gutter selv skal få velge om de vil bli omskåret [dass Jungen selbst wählen können, ob sie beschnitten werden wollen].

    Rituell omskjæring av gutter foregår i de fleste tilfeller før barna selv kan samtykke [Die rituelle Beschneidung findet in den meisten Fällen statt, bevor die Jungen selbst zustimmen können], som oftest i nyfødtperioden.

    Programmet besto av ulike innlegg fra barneleger, barnekirurger, barnesykepleier [Kinderkrankenschwestern], helsesøster og jurister fra Finland, Sverige, Danmark og Norge. I tillegg var Helse- og omsorgsdepartementet tilstede. Det var bred enighet mellom landene at det ikke foreligger noen medisinsk grunn for omskjæring hos gutter [Breite Zustimmung fand, dass es in den hier betroffenen Ländern keine medizinische Begründung für eine Beschneidung von Jungen gibt], og at mulige komplikasjoner taler i mot for at barna skal utsettes for dette [und dass die möglichen Komplikationen dagegen sprechen, die Kinder ihr auszusetzen].

    Barneombudene var tydelige på at de ønsker å kjempe for at guttene selv skal få velge når de har kommet i en alder hvor de har samtykke-kompetanse og presiserte at de får henvendelser fra gutter som føler seg annerledes og har tanker om at de synes det er urettferdig at foreldrene har påført de kroppslige endringer. Juristene presenterte omskjæring i et menneskerettighetsperspektiv og sammenhengen mellom religiøs praksis og barns rettigheter. De konkluderte med at det ikke finnes noen klarhet i hvilke rettigheter barnet har i henhold til barnekonvensjonen og lovene i de ulike nordiske landene, da det også foreligger lover som sier noe om foreldrenes rettigheter til å ta valg på vegne av barna og i forhold til religionsfrihet.

    Barnesykepleier Kirsti Egge Haugstad fortalte om sine erfaringer med rituell omskjæring av barn i sykehus [Kinderkrankenschwester Kirsti Egge Haugstad erzählte ihre erfahrungen zur rituellen Beschneidung im Krankenhaus], hvor hun presiserte at måten dette har blitt utført på tidligere har medført bruk av tvang [mit Gewalt; unter Zwang] ved at barna måtte holdes [die Kinder festgehalten werden mussten] og at barna ble påført betydelig smerte [und dass die Kinder erhebliche Schmerzen erlitten].

    I tillegg fortale hun om nylige erfaringer i barnemottak hvor barn som har blitt omskåret utenfor sykehus [Kinder, die außerhalb eines Krankenhauses beschnitten wurden] har kommet inn alvorlige syke [erhebliche Erkrankung], hvor i ett tilfelle barnet døde av komplikasjoner [in einem Fall starb das Kind an den Komplikationen].

    Representant for helsesøstrene etterspurte retningslinjer for hvordan de skulle forholde seg ved henvendelser fra pårørende angående omskjæring av gutter, for på den måten å kunne tilnærme seg utfordringene på lik måte.

    Det kom frem ulike meninger [Unterschiedliche Meinungen gab es zur Frage] om målet skulle være et lovforbud mot omskjæring av gutter [Vertreter der Pflegekräfte wollten wissen, wie sie mit den Fragen der Verwandten zum Thema Jungenbeschneidung umgehen sollten], slik som det foreligger for omskjæring av jenter, men da dette er en viktig del av noen religioner er man redd [man fürchtet; man hat Angst] for at et lovforbud vil fremme rituell omskjæring utenfor sykehus og under dårligere forhold [dass ein Verbot die rituelle Beschneidung außerhalb des Krankenhauses und bei schlechteren Bedingungen fördern würde].

    Statementet konkluderer med at det er enighet [Einhellig kommt das Statement zum Ergebnis] om at gutter selv skal få velge om de vil bli omskjært [dass Jungen selbst entscheiden sollen, ob sie beschnitten werden] når de har nådd en alder [wenn sie das Alter haben] hvor de har samtykkekompetanse [informed consent; Einwilligungsfähigkeit] på bakgrunn at man mener at det er til det beste for guttene uavhengig av religion [unabhängig von der Religion].

    Statementet ble blant annet underskrevet av barneombudet, barneombudsmennene, ulike nordiske barnekirurg- og barnelegeforeninger, norsk barnesykepleierforbund og norsk helsesøsterforbund. (…)

    Es folgt der wissenschaftsfeindliche und kinderfeindliche Beschneidungsfreibrief der skandinavischen Dhimmis:

    La gutter selv få bestemme om de skal omskjæres

    (…)

    Tidsskrift for Barnesykepleiere
    Nr. 3 2013
    p 6-7

    https://www.nsf.no/Content/1371323/web_rnesykepleie_03_2013.pdf

    Norsk Sykepleierforbund / The Norwegian Nurses Organisation (NNO)



    Rituell omskjæring av gutter bryter medisinsk-etiske prinsipper
    Aftenposten 18.10.2013

    Regjeringen må sette i gang nødvendige tiltak for å sikre at gutter selv får bestemme om de vil omskjæres.

    http://www.aftenposten.no/meninger/kronikker/Rituell-omskjaring-av-gutter-bryter-medisinsk-etiske-prinsipper-7341742.html#.UwsQeM7EHoZ

    http://www.aftenposten.no/meninger/kronikker/Rituell-omskjaring-av-gutter-bryter-medisinsk-etiske-prinsipper-7341742.html#.Ul_bAPE4W70

    Nedre aldersgrense for omskjæring av gutter
    Das Mindestalter für die Beschneidung von Jungen

    https://www.nsf.no/vis-artikkel/1331455/Nedre-aldersgrense-for-omskjaering-av-gutter

    ::

  26. Bragalou Says:

    „the benefits outweigh the risks“
    „Die Vorteile überwiegen die Risiken“

    Gesundheitsförderung: Das Beschneidungsmärchen. Seit 120 Jahren immer wieder aufgewärmt.

    2012 kam der deutsche, schließlich zum deutschen Beschneidungserlaubnisgesetz gewordene Elternwunsch (Staatsdoktrin elterliche Wunschbeschneidung) sehr deutlich aus den USA:

    New scientific evidence shows the health benefits of newborn male circumcision outweigh the risks of the procedure, but the benefits are not great enough to recommend routine circumcision for all newborn boys, according to an updated policy statement published by the American Academy of Pediatrics (AAP). The revised policy, like the previous one from the AAP, says the decision whether or not to circumcise should be left to the parents in consultation with their child’s doctor.

    „Neue wissenschaftliche Erkenntnisse [wer widerspricht sei ein Wissenschaftsfeind] zeigen, dass die gesundheitlichen Vorteile der Beschneidung männlicher Neugeborener die Risiken des Eingriffs überwiegen [eigentlich sei Beschneidung sehr gut für die Gesundheit], jedoch sind die Vorteile nicht groß genug, um eine Routinebeschneidung aller neugeborenen Jungen zu empfehlen [so richtig empehlen können wir leider nicht, das müsst ihr Eltern schon selber tun], heißt es in einer von der American Academy of Pediatrics (AAP) veröffentlichten aktualisierten Grundsatzerklärung. Wie die vorherige Richtlinie der AAP kommt auch die überarbeitete Fassung zum Ergebnis, dass die Entscheidung darüber, ob das Kind beschnitten wird oder nicht, in Beratung durch den Arzt den Eltern überlassen bleiben sollte.“

    aus: New Evidence Points to Greater Benefits of Infant Circumcision, But Final Say is Still Up to Parents, Says AAP
    auf: AAP 27.08.2012

    Keine sechs Wochen eher hatte die deutsche Bundeskanzlerin verletzend an den Kinderpenis äh griff sie religionsfreundlich durchgegriffen:

    Angela Merkel:
    „Wir machen uns ja sonst zur Komiker-Nation“
    16.07.2012

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeskanzlerin-merkel-warnt-vor-beschneidungsverbot-a-844671.html

    Nun (2014) fällt einigen Beschneidungskritikern nichts anderes ein, als statt des Elternwunsches (2012) den Kinderwunsch auf Beschnittenwerden zu verstaatlichen (zu legalisieren).

    Allen Ernstes (oder auch: immerhin ehrlich) dürfen, wie alle Jungen, ebenfalls alle Mädchen in ihr Verstümmeltwerden einwilligen, wenn sie erst das von J. Steven Svoboda (Attorneys for the Rights of the Child) bezeichnenderweise nicht genau definierte Alter der Einwilligungsfähigkeit (age of consent) erreicht haben, diese Aussage ist mehr als dreizehn Jahre alt:

    14.08.2001

    When the child is of the age of consent, he or she can make up his or her own mind about his or her own body.

    http://www.nocirc.org/un/unhrcoral.php

    Am 27. April desselben Jahres (2001) war Svoboda u. a. mit dem exzellenten Mediziner Robert S. Van Howe an der folgenden Aussage beteiligt, die einigermaßen wenn auch nicht ausreichend gesundheitssichernd, auf Volljährigkeit im Sinne von achtzehn Jahren hindeutet, allerdings selbst das nur auf den ersten Blick.

    Es geht um prophylaktische Operationen, darunter Beschneidung (circumcision), vor denen, erschließen wir, ggf. nicht alle Kinder, sondern nur kleine Kinder zu schützen seien:

    Since it is difficult to predict how a child might feel, when he grows up, about having had a scar imposed on him in exchange for such a minor cosmetic gain, any decisions that can be delayed without endangering the health of the child should be delayed until the child can make a decision for himself upon attaining the legal age of consent or the age of majority.

    Prophylactic interventions on children: balancing human rights with public health
    27.04.2011

    J Med Ethics 2002;28:10-16 doi:10.1136/jme.28.1.10

    http://jme.bmj.com/content/28/1/10.full

    Das Einwilligungsalter dürfe hier also gesetzlich (the legal age) beliebig tief abgesenkt werden, das Wort oder (or) zwischen age of consent und majority hat es also in sich – von der halachischen oder islamischen Volljährigkeit abgesehen.

    Das Konzept von 2001 ist von Beschneidungsgegnern ohnehin abzulehnen, denn das Wort Kind (child) definiert ja den Menschen unter 18 und genau den wollen wir nicht dem präputophoben (vorhauthassenden) Druck von Sippe, Rabbi und Scheich aussetzen.

    Dass ein Arzt auch am Volljährigen keine Wunschamputation durchführen kann, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Den Erwachsenen kann man aber versuchen, aus dem Fndamentalismus herauszuführen, wenn die Vorhaut weggeschnitten worden ist, bleibt nur noch das Denken an die nächste und übernächste Jungengeneration und ist es für diesen individuellen Menschen im Sinne einer optimalen genitalen Gesundheit schlicht zu spät.

    Man beachte (schon in der Überschrift), dass es um gesundheitliche Fragen geht, nicht um rituelle.

    Sicherlich war und bleibt der US-amerikanische Kampf gegen die Neugeborenenbeschneidung wichtig und anerkennenswert, aber die globalen Beschneidungsgegner können sich mit einem Intaktivismus, der ältere Jungen (und Mädchen!) der archaisch gebliebenen Beschneidungskultur oder technisch modernen Beschneidungsindustrie ausliefert, nicht zufrieden geben.

    Vor der HGM (human genital mutilation) haben wir alle Kinder (sowohl Jungen als auch Mädchen) zu schützen, nicht nur Säuglinge und Kleinkinder.

    Selbstverständlich geht für gründlich arbeitende Intaktivisten der Kampf für genital intakte Säuglinge und Kleinkinder niemals zu Lasten der Gesundheit der größeren Kinder und kann es keine Legalisierung und Medikalisierung einer freiwilligen Genitalamputation für Minderjährige (unter 18 Jahren) geben.

    Die Vernunft wird siegen. Ein schönes Signal zum Schluss zur wichtigen Arbeit für intakte Genitalien aller Jungen und Männer auch in Afrika:

    Another recent study analyzed circumcision rates and HIV incidence in South Africa, finding that: ”Circumcision had no protective effect on HIV transmission.”

    “The RCTs are questionable. The only conclusion that can be safely drawn from them is that circumcision might delay HIV infection.” Dan Bollinger, Director of ICGI said. “A 2008 study found that increased use of condom promotion is 95 times more cost-effective than male circumcision in preventing new HIV infections.” …

    ICGI also exhibited at the AIDS 2009 conference in Capetown, South Africa and IAS 2008 in Mexico City, Mexico. Intact America was instrumental in forcing the America Academy of Pediatrics to retract its proposal to re-introduce female genital cutting in the United States earlier this summer.

    aus: Promotion of Male Circumcision at AIDS 2010 Vienna Is a Dangerous Mistake
    von: Dan Bollinger
    ICGI 17.07.2010

    http://www.icgi.org/2010/07/promotion-of-male-circumcision-at-aids-2010-vienna-is-a-dangerous-mistake/

  27. Machandelboom Says:

    Februar/März 2014, das zur Jungenbeschneidungspflicht (und schafiitischen FGM-Pficht) der Scharia bemerkenswert schweigsam bleibende Intact America und beinahe alle Kinderrechtler von Dänemark frohlocken: bald darf sich der große Junge (nicht der little boy) legal genital verstümmeln lassen:

    Little boys should not be subjugated to genital mutilation … Therefore we recomment strongly that boys are given the opportunity to decide for themselves – and not before the age of 15.

    Circumcision can cause complications

    a person unable to give his consent

    Sünnetci und Mohel wetzen das Amputationsmesser, den consent kriegen wir schon hin.

    Am 11.02.2014 signiert von:

    Mimi Jakobsen (Save the Children) (s. u.)

    Per Larsen (National Council for Children) (s. u., Stichwort Lindboe)

    Rasmus Kjeldahl (Children’s Rights) (siehe ganz unten)

    Den Hinweis dazu erhielten wir auch über das hierzu ganz verzückte Intact America, März 2014 (MARCH NEWS: Is FGM really worse than MGM?); wenn Intact America nur Säuglinge schützen will und die ältere Jungen per Meinungsbildungsprozess den Ritualbeschneidern willig ausliefert, soll man das der Öffentlichkeit doch unmissverständlich sagen.


    *
    *
    Mimi Jakobsen und ihre Kollegen von Save the Children kämpfen für Kinderrechte und auch ein bisschen gegen Kinderbeschneidung, solange jedenfalls, wie das Kind (child) weiblich (female) ist und nicht männlich (male), gegen schlimme Praktiken, „practices that are“:

    „harmful for children (e.g. female circumcision or early marriage)“

    Jungen sind weniger wert, Jakobsen & Co. umgingen gezielt:

    harmful for children (e.g. male circumcision or early marriage)

    p 85

    http://www.developmenteducation.ie/media/documents/Advocacy%20Matters%20Participants%20Manual.pdf
    *
    *
    Per Larsen (National Council for Children) aus Dänemark hatte den gesamteuropäischen verhängnisvollen Kurs vorgegeben und war mit Anne Lindboe (die als norwegische Kinderrechtsbeauftragte unwidersprochen zitiert wird, alle Teenager wunschbeschneiden lassen zu wollen, also nur den Zwölfjährigen oder Jüngeren ernsthaft zu schützen, non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed) an der OSLO RESOLUTION beteiligt:

    Let the boys decide on circumcision

    … circumcision without medical indication may only be carried out if a boy, who has reached the age and maturity required in order to understand the necessary medical information, chooses to consent to the procedure. … We request our governments to take necessary measures to ensure that boys are given the opportunity to decide for themselves whether or not they want to be circumcised.

    Oslo am 30.09.2013 – die skandinavischen Jungen werden dem schädlichen, lebenslang gesundheitlich, psychisch und sexuell benachteiligenden Vorhautamputieren einfach ausgeliefert.

    http://www.crin.org/docs/English-statement-.pdf
    *
    *
    Auch Rasmus Kjeldahl will dem irgendwie einsichtsfähigen und informierten Jungen rituell das Zentrum der Lust amputieren lassen, obschon der Direktor des dänischen Børne Vilkår (Children’s Rights) die anatomische Bedeutung der männlichen Vorhaut entweder nicht kennt oder jedenfalls karrierefreundlich nicht nennt:

    Børne Vilkår mener endvidere, at indgrebet er i strid med juridiske og etiske principper, idet indgrebet er irreversibelt og da der intet er til hinder for at indgrebet foretages, når drenge har nået en alder, hvor de kan tage stilling og samtykke til indgrebet på egne vegne.

    „da die Operation irreversibel ist … und nichts dagegen spricht, den Eingriff in einem Alter vornehmen zu lassen, in welchem Jungen der Operation eigenmächtig zustimmen können.“

    Børns Vilkår mener, at hensynet til barnets bedste i dette tilfælde bør tillægges så meget vægt, at forældres ret til at handle på deres barns vegne indtil barnet har den fornødne alder og modenhed også i religiøse anliggender, må vige for barnets ret til selvbestemmelse og kropslig integritet.

    „… bis das Kind das dazu notwendige Alter und die Reife erreicht hat, auch religiöse Angelegenheiten betreffend, … das Recht des Kindes auf Selbstbestimmung und körperliche Integrität.

    Rasmus Kjeldahl 18.01.2014

    http://www.bornsvilkar.dk/BV/~/media/BV/pdf/H%C3%B8ring%20over%20revideret%20vejledning%20om%20omsk%C3%A6ring%20af%20drenge.ashx
    *
    *
    Die Politik zieht sich zurück aus dem Bereich der anwachsenden Herrschaft Allahs, die Kinderrechtsbeauftragten verabschieden sich in aller Form und sind bereit, falls sich, unwahrscheinlich genug, Jahre oder Jahrzehnte später jemand beschwert, die beschnittenen Männer selbstbewusst zu beschuldigen: Was wollen Sie heute, Sie selbst wollten sich doch damals beschneiden lassen.

    Die kulturelle Moderne kapituliert und die Beschneider beschneiden.

    03.03.2014, 25 Jahre nach Anaheim California

  28. Edward von Roy Says:

    *
    *
    Fall Edathy
    Ärzte Zeitung online, 25.02.2014

    Pädiater fordern schärfere Strafen für Kinderpornografie

    Der Handel mit Bildern von nackten Kindern soll hart bestraft werden, fordert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Auslöser der Diskussion ist der SPD-Politiker Sebastian Edathy.

    KÖLN. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) begrüßt, dass Bundespolitiker künftig den gewerbsmäßigen Handel mit Bildern nackter Kinder unter Strafe stellen wollen. Anlass für die Gesetzesinitiative ist der Fall des SPD-Politikers Sebastian Edathy, der Bilder von nackten Jungen gekauft haben soll.

    Seit nun 25 Jahren ist die UN-Kinderrechtskonvention in Kraft, trotzdem habe Deutschland noch viel zu tun, um allen Kindern zu ihrem Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit zu verhelfen, schreibt der BVKJ in einer Mitteilung. Dazu gehöre auch, den Handel mit Nacktbildern von Kindern hart zu betrafen.

    Zudem fordert der Verband Politiker dazu auf, die Regelungen zur Beschneidung von Jungen zu überdenken. BVKJ-Präsident Dr. Wolfram Hartmann spricht von einem zwiespältigen Verhalten vieler Abgeordneter: „Bei Herrn Edathy wenden sie sich angewidert ab, aber dem Gesetz über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes haben 434 Abgeordnete ohne Bedenken zugestimmt!“

    Dem Verband zufolge finden Erziehungsrecht der Eltern und Religionsfreiheit ihre grenzen, wo körperliche und seelische Unversehrtheit eines Kindes nicht mehr gewahrt ist. (ras)
    *
    *
    *
    [25.02.2014, 11:27:02]
    Silke Schuster

    Was hat die Circumcision mit Herrn Edathy zu tun?

    Es ist hinreichend bekannt, dass die medizinisch korrekt durchgeführte Circumcision zu keinerlei körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen führt, wohl aber neben der Beseitigung der Vorhautenge eine wirksame hygienische Maßnahme und damit Prophylaxe des Peniskarcinomes darstellt.

    Ähnlich der Vorgehensweise den Schwangerschaftsabbruch unter bestimmten Voraussetzungen legal unter korrekten medizinischen Bedingungen durchführen zu können um den illegalen Schwangerschaftsabbruch zu verhindern muss die medizinisch korrekt durchgeführte Circumcision legal sein um rituelle Beschneidungen von Jungen durch unqualifizierte Personen unter mangelhaften hygienischen und fehlenden analgetischen Bedingungen zu vermeiden. Ein Aufklärungsgespräch bezüglich der OP-und Anästhesie-Risiken ist in Deutschland bereits Gesetz.

    Im Gegensatz zur Beschneidung von Mädchen stellt die Circumcision bei Jungen keine Operation mit folgenden obligaten funktionellen Behinderungen dar.

    Und was hat diese Thematik mit dem Fall Edathy zu tun? Nichts!
    *
    *
    *
    Genitale Integrität achten, Kinderpornographie ächten

    Ermutigend, dass der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) die grundsätzliche lebenslange Schädigung des männlichen Körpers nach einer medizinisch nicht indizierten Amputation des Präputiums auch 2014 in Erinnerung bringt.

    Die Fakten beispielsweise zur physiologischen Phimose (Jakob ØSTER (1968); Hiroyuki KAYABA (1996)) sind weithin offenbar immer noch ebenso ungenau bekannt wie die sensorische Bedeutung der Vorhaut, die möglicherweise Klitoris oder kleinen Labien entspricht mithin das Zentrum des männlichen sexuellen Lusterlebens darstellt (Sorrells et al.: Fine-touch pressure thresholds in the adult penis).

    Die richtigerweisene verbotene weibliche Genitalverstümmelung nach WHO-Klassifikation FGM Typ Ia ist weniger invasiv als die Jungenbeschneidung. Tastkörperchen (Meissner-, Vater-Pacini-, Ruffini-Körperchen, Merkel-Zellen) und bis zu 20000 Nervenenden gehen bei der Zirkumzision für immer verloren.

    Penile Intaktheit betreffend sprichwörtlich ’sich ein Bild von einer Sache machen‘ (Stichwort medizinische Fotodokumentation), das darf und soll der Arzt, Gesundheitserzieher oder Erziehungsberechtigte und genau das darf der Kinder sexuell ausbeutende Erwachsene eben nicht.

    BVKJ-Präsident Dr. Wolfram Hartmann führt beide wichtigen Themen überzeugend zusammen.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)
    04.03.2014
    *
    http://www.aerztezeitung.de/news/article/855786/fall-edathy-paediater-fordern-schaerfere-strafen-kinderpornografie.html
    *

  29. Bragalou Says:

    Und die ersehnte juristische Lösung der transatlantischen sogenannten Kinderrechtler des Jahres 2014?

    Statt Zwangsbeschneidungserlaubnisgesetz fordern sie allen Ernstes ein Wunschbeschneidungserlaubnisgesetz.

    So kann beschnitten werden wie eh und je und die verständnisvoll tuenden Intaktivisten haben ihr Gesicht nicht verloren.

  30. Edward von Roy Says:

    ::

    Bravo Herr Dr. Morten Frisch, keine samtykke, keine Zustimmung unter achtzehn, sondern:

    fastsætter en nedre aldersgrænse på 18 år for rituel omskæring i Danmark

    Einrichtung eines Mindestalters von 18 Jahren für die rituelle Beschneidung in Dänemark
    *
    *
    *
    Ein Junge der ohne medizinische Indikation beschnitten wird, was per definitionem bedeutet, dass er vor der Operation nicht krank war, wird zu einem an seinen Genitalien blutenden, weinenden Patienten, der eine unauslöschliche Markierung auf seinem Körper trägt und der dem Risiko ausgesetzt ist, auch in seiner Seele und seiner Sexualität versehrt zu werden, wie mehrere Männer, die beschnitten worden sind und sich in die Debatte eingebracht haben, berichteten.

    En dreng, der omskæres uden medicinsk indikation, er per definition ikke syg, før et kirurgisk indgreb på hans kønsorgan gør ham til en blødende og grædende patient, der har fået et uudsletteligt mærke på sin krop, og også risikerer at få det på sin sjæl og seksualitet, sådan som flere omskårne mænd, der har blandet sig i debatten, har fortalt. …

    so endet man unweigerlich bei einem Machwerk, das in diesem Fall aussieht wie eine schlampige Klassenarbeit aus dem 9. Schuljahr in Sozialkunde. Hinweis auf die männliche Beschneidung ist ein unseriöses Dokument

    ender man uvægerlig med noget makværk, der i dette tilfælde ligner en sjusket 9.-klasses-opgave i samfundsfag. ’Notat om omskæring af drenge’ er et useriøst dokument …

    Die Ansammlung von Fehlern, Ungenauigkeiten, Verzerrungen und unangebrachter Verharmlosung ist endlos.

    Rækken af fejl, unøjagtigheder, fordrejninger og urimelige bagatelliseringer er alenlang. …

    Es bleibt bemerkenswert, dass dieses 20-seitige Protokoll nun nicht mit einer Beschreibung des in der Handreichung betrachteten Gegenstands beginnt, nämlich mit der Vorhaut [Anm.: also sehr entsprechend dem Beschneidungsverharmloser Mario Lichtenheldt in un-heil]. Deren Schutzfunktion in Bezug auf den Kopf des Penis und ihre beeindruckende Fülle von Sinnesnerven mit besonderer Bedeutung für die sexuelle Empfindsamkeit wird nicht mit einem Wort erwähnt. Ebenfalls wird nicht gesagt, wie die Vorhaut Teil der normalen physiologischen Funktion während der sexuellen Aktivität normaler Jungen und Männer ist – und ganz entsprechend, wie der Verlust der Vorhaut die sexuelle Funktion bei beschnittenen Jungen und Männern beeinträchtigt.

    For et 20 sider langt notat er det påfaldende, at det ikke indledes med en beskrivelse af, hvad forhuden, notatets genstand, er for en størrelse. Dens beskyttende funktion i forhold til penishovedet og dens imponerende rigdom på følenerver af særlig betydning for den seksuelle følsomhed nævnes ikke med et ord. Hvordan forhuden indgår i den normalfysiologiske funktion under seksuel aktivitet hos normale drenge og mænd – og dermed hvordan tabet af forhud påvirker seksualfunktionen hos omskårne drenge og mænd – berøres ligeledes ikke. …

    [Und so wird die richtige Frage aufgeworfen: ]

    Ist es überhaupt ethisch vertretbar, das Ritual der Beschneidung minderjähriger Jungen in Dänemark durchzuführen?

    Er det overhovedet etisk forsvarligt at udføre rituel omskæring på umyndige drenge i Danmark?

    [Vielfach vertreten wird die Meinung: ]

    In Dänemark sollte an den Jungen, die nicht selbst ihre Zustimmung geben können, eine therapeutisch unnötige Beschneidung nicht durchgeführt werden.

    I Danmark bør ikke-terapeutisk omskæring slet ikke finde sted på drenge, der ikke selv kan afgive samtykke/strong>. …

    Entweder nehmen die Politiker die Kritik ernst und erarbeiten ein Gesetz zur Einrichtung eines Mindestalters von 18 Jahren für die rituelle Beschneidung in Dänemark, so wie die dänischen Ärzte und eine große Mehrheit der Menschen es fordern. Oder sie erhalten das entsprechende, nämlich in dieser Angelegenheit nicht gerechtfertigte Vertrauen in die Behörde für Gesundheit und richten den Verantwortlichen aus, dass noch ein Wort im Titel seiner Handreichung zu ändern ist, die in Leitlinien für die Verstümmelung von Jungen umbenannt wird.

    Enten kan politikerne tage kritikken seriøst og arbejde for en lov, der fastsætter en nedre aldersgrænse på 18 år for rituel omskæring i Danmark, sådan som danske læger og et stort flertal i befolkningen ønsker. Eller de kan fastholde den i dette spørgsmål ubegrundede tillid til Sundhedsstyrelsen og blot bede tilsynschefen om at ændre ét ord mere i sin vejledning, så den kommer til at hedde »Vejledning om lemlæstelse af drenge«. …

    Wer nicht beschnitten ist kann sich jederzeit für die Beschneidung entscheiden. Wer als Kind beschnitten wird, dem wird die eigene Wahlmöglichkeit vorenthalten und er muss mit den physischen und möglichen psychischen und sexuellen Folgen leben, die damit verbunden sind, dass ein Teil seines Körpers für immer fehlt.

    Hvis man ikke er omskåret, kan man altid vælge omskæring til. Hvis man er omskåret som barn, er valget truffet for én, og man mangler for evigt en del af sin krop med de fysiske samt mulige psykiske og seksuelle konsekvenser, som det indebærer.

    Morten Frisch

    aus: Sundhedsstyrelsens vejledning om lemlæstelse af drenge. Notat fra Sundhedsstyrelsen om omskæring er fuldt af fejl.

    in: Politiken 04.03.2014

    http://politiken.dk/debat/kroniken/ECE2224754/sundhedsstyrelsens-vejledning-om-lemlaestelse-af-drenge/

    *
    *
    *

    »Hvis der udføres omskæring uden medicinsk indikation, er der tale om lemlæstelse«

    „Wenn die Beschneidung ohne medizinische Indikation durchgeführt wird, haben wir von Verstümmelung zu sprechen.“

    ::

  31. Edward von Roy Says:

    *
    Kindervorhautbezogen erregt sich die medizinische Elite der Landeshauptstadt,
    die große Stunde der Beschneidungs-Charismatiker ist nahe.

    Ein neugedrucktes Buch hält man hoch,
    noch nicht ganz den Koran:

    Einladung zur Pressekonferenz: Die Beschneidung von Jungen und ihre Folgen

    Prof. Dr. Matthias Franz stellt die neuen Erkenntnisse zu diesem Thema und sein neues Buch vor und stellt sich den Fragen der Presse:
    am Donnerstag, den 13.03.2014
    um 11:30 Uhr
    am Universitätsklinikum in Düsseldorf.

    http://www.v-r.de/de/newsdetail-1-1/einladung_zur_pressekonferenz_die_beschneidung_von_jungen_und_ihre_folgen-338/
    *
    *
    „Auch kleine Jungen werden durch die genitale Beschneidung großem Leid und bedeutenden Risiken ausgesetzt“

    Wenn es für den Professor kleine Jungen gibt, dann doch wohl auch große Jungen. Zielsicher schweigt sich Franz darüber aus, dass auch die größeren Jungen durch die Amputation der Vorhaut (einschließlich beispielsweise von Gefurchtem Band und ggf. Frenularem Delta) im Hinblick auf die genitale Sensitivität ebenso sehr so verstümmelt werden wie ein Mädchen mit dem Verlust von Labia minora oder Klitoris.

    „Und dies begründet letztlich auch den Primat der körperlichen Unversehrtheit nicht einwilligungsfähiger Kinder vor den religiösen Bedürfnissen von Erwachsenen. Wir müssen sie auf der Grundlage unserer Verfassung schützen.“

    Gibt es für Professor Matthias Franz in Bezug auf die HGM (FGM oder MGM) auch einwilligungsfähige Kinder, die der Staat nicht schützen muss?

    Er scheint, wie Anne Lindboe, die Beschneidung auf Kinderwunsch zu tolerieren:

    „Jawohl, ich bin – wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen aufgrund meiner ärztlichen Erfahrungen ganz klar gegen die nicht-medizinisch indizierte Zwangsbeschneidung von kleinen, nicht einwilligungsfähigen Jungen. Die betroffenen Jungen haben heute bei uns keine Stimme.“

    Eine „Stimme“ zu haben heißt, ausrufen zu dürfen: Ich will beschnitten werden. Man strebt zum medizinethischen Standard der kenianischen Mau-Mau-Rebellen (Ngaitana – I will circumcise myself; FGM) oder der südafrikanischen Xhosa (Ndiyindoda – I am a man; MGM) und versteckt sich, um die Beschneidungspflicht der Scharia nicht zurückweisen zu müssen, hinter der Floskel von der Genital Autonomy.

    Man macht also gar nichts gegen die Beschneidung, Norwegens Gesundheitsminister Bent Høie hat den Gesetzesvorschlag für die nächsten fünf Wochen angekündigt.

    Høie said work was underway on a draft bill to regulate circumcision, which will be ready before Easter. But he said the legislation will not fall under criminal law. “Unlike female genital mutilation, circumcision of boys is not illegal,” he said. “It’s not applicable to impose any prohibition against it.”

    http://www.newsinenglish.no/2014/02/06/push-to-change-circumcision-laws/

    Nichts anderes bezweckte die jungen- und männerfeindliche Herangehensweise der OSLO RESOLUTION. Nach ihr soll dem schariapflichtigen skandinavischen Jungen Krankenhaus oder Arztpraxis zur Bühne der Charakterprüfung werden, auf der er sich zwischen Vorhautbesitz und Familienehre bzw. zwischen Vorhautamputation und Gotteslästerung entscheiden muss.

    Allahs Genitalautonomie, demnächst ja vielleicht nach der WHO-Klassifikation als FGM Typ Ia oder IV für die schafiitischen Mädchen.

    Mit einem beschneidungsbegeisterten Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised liefern Skandinaviens Kinderrechtsbeauftragte wie Anne Lindboe (N), Fredrik Malmberg (S), Maria Kaisa Aula (FIN) oder Per Larsen (DK) bereitwillig die etwas größeren Jungen dem Verstümmelungsritual aus, was den britischen Allgemeinmediziner Antony Lempert aufjubeln ließ: This important statement by the Nordic child protection experts … Children’s basic rights to bodily integrity and to form their own beliefs, das Wörtchen and zwangsintegriert uns das Wunschverstümmeln.

    Auch der Sprecher des UK Secular Medical Forum (SMF) also findet den Beschneidungswunsch eines norwegischen Sechzehn- oder Fünfzehnjährigen (Etter norsk lov har en 15-åring selv rett til å bestemme over religiøse forhold, mens 16 år er den helserettslige myndighetsalderen, zu Reidar Hjermann 2011) oder Dreizehnjährigen (non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed, Anne Lindboe 2014 lt. JTA) einfach prima.

    Zurück zur deutschen Lobby der Kinderwunschbeschneidung. Dr. Franz:

    „Erwachsene sollten die Genitalien von Kindern in Ruhe lassen! Sie gehören nur ihnen selbst.

    Ngaitana oder Ndiyindoda rufend will das gottesfürchtige oder traditionsbewusste größere Kind zeitnah genital verstümmelt werden und freut sich sehr auf die morgige Pressekonferenz im Düsseldorfer Universitätsklinikum. Auch Matthias Franz billigt den genitalautonomen Wunsch beispielsweise des elfjährigen Tahsin (KiKA 2014) nach dem Beschnittenwerden. Ernsthafter Kampf gegen die männliche Beschneidung (Genitalverstümmelung) sieht anders aus.

    Beschneidung ist Beschneidung, ob sie dem Säugling bzw. Kleinkind aufgezwungen wird oder ob das ältere Kind dem Gruppenzwang angeblich freiwillig Folge leistet, um nicht in der Hölle zu brennen oder den Stamm nicht zu entehren (EAST IS EAST: Now, how I looking mullah in the bloody face, ‚cause your son got bloody tickle-tackle!).

    Schluss mit der Zwangsbeschneidung oder Wunschbeschneidung der Minderjährigen!

    Keine Beschneidung unter achtzehn Jahren!

    http://www.v-r.de/de/newsdetail-1-1/was_tue_ich_da_meinem_sohn_eigentlich_an_die_beschneidung_von_jungen_und_ihre_folgen-337/
    *
    *
    Manche Säuglingsbeschneidungsgegner stellen sich nicht als ernsthafte Intaktivisten heraus, sondern als Spätbeschneidungsfreunde. Statt Zwangsbeschneiden oder Nichtbeschneiden geht es ihnen, postmodern und schariakompatibel, zum Spätbeschneiden auf Kinderwunsch.

    Schon am 21.07.2012 unterschied Spätbeschneidungsfreund Matthias Franz explizit zwischen den schützenswerten „kleinen Jungen“ und den zu erschließenden, auf eigenen Wunsch verstümmelbaren größeren Jungen, sich zum Thema Islam ganz erleichtert auf Muslimbruder Nadeem Elyas berufend. MOGiS und Holm Putzke signierten unbekümmert:

    „Kernpunkt ist die Abwägung der Grundrechte auf Religionsfreiheit von Erwachsenen mit dem Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung sowie die Achtung seiner Würde. … Anwendung von (sexueller) Gewalt gegenüber nicht einwilligungsfähigen Jungen sein … die Entfernung einer gesunden Vorhaut bei einem gesunden, nicht einwilligungsfähigen kleinen Jungen gibt … eine Beschneidung in einwilligungsfähigem Alter … Es herrscht eine bemerkenswerte Verleugnungshaltung und Empathieverweigerung gegenüber den kleinen Jungen, denen durch die genitale Beschneidung erhebliches Leid zugefügt wird … Warum sollte man nicht warten, bis der Betroffene einsichtig zustimmen kann?

    Zitiert aus dem die erhebliche körperliche Beschädigung jeder Zirkumzision und den innermuslimischen Gruppendruck zum Beschnittensein, dem sich kein Jugendlicher entziehen kann, verkennenden Offenen Brief: „Religionsfreiheit kann kein Freibrief für Gewalt sein“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html
    *

  32. Bragalou Says:

    Chaos pur aus dem Land der Fjorde. Gesundheitsminister Bent Høie plustert sich auf. Norwegens Führerbefehl an alle Ärzte ist ein Beschneidungsbefehl. Viele der derartig Angeschnauzten sehen das nüchterner und werden nicht beschneiden.

    Høie: Leger kan ikke nekte omskjæring
    Høie: Ärzte können Beschneidung nicht ablehnen
    Barneleger vil reservere seg mot å omskjære gutter på offentlige sykehus.
    Kinderärzte weigern sich, Jungen in öffentlichen Krankenhäusern zu beschneiden.

    Bjørgulv K. Bjåen
    VL 24.03.2014

    http://www.vl.no/samfunn/hoie-leger-kan-ikke-nekte-omskjaring/
    *
    *
    *
    Nunja, das musste wohl so kommen. Vorausgegangen war, wir erinnern uns, der irgendwie heldenhafte Beschluss der norwegischen Kinderrechts- und Menschenrechtsfeinde, die rituelle (Säuglings)beschneidung in die Krankenhäuser zwangszuverschieben, analog zur altbekannten Medikalisierung der FGM.

    http://www.thelocal.no/20140319/norway-to-mandate-hospital-circumcision

  33. Machandelboom Says:

    *

    Intact Denmark (um Führerin Lena Nyhus) hat ein neues islamisches Maskottchen, Hind Ouhnia, die ihren ältesten Sohn hat beschneiden lassen und die angeblich ihren zweitgeborenen Sohn nicht beschneiden lassen wird – ganz sicher oder jedenfalls vielleicht. Debattieren müsse man jedenfalls. Und Zweifel an der Beschneidung hat sie auch ein bisschen. Lena Nyhus nennt Hind Ouhnia eine Erfolgsgeschichte und ist überglücklich, mit der Trägerin des Parda (Hidschab) befreundet zu sein.

    http://intactdenmark.wordpress.com/2014/03/28/muslimsk-mor-genovervejer-omskaering/

    Die hundertprozent korrekt verschleierte Muslima Hind Ouhnia ist Hamida Ouhnia …

    https://www.facebook.com/hind.ouhnia

    … und liebt per Facebook Diktator Mahmud Ahmadinedschad und Irans klerikale Front um Großayatollah Ali al-Sistani (Seyyed-ʿAlī Ḥosainī Sīstānī)

    I bet I can find 1,000,000 people who like Mahmoud Ahmadinejad!!!

    https://www.facebook.com/pages/I-bet-I-can-find-1000000-people-who-like-Mahmoud-Ahmadinejad/43856206590

    Ali al-Sistani

    https://www.facebook.com/pages/Ali-al-Sistani/109338995764306?rf=116427785033943

    … und daneben liebt Hind Ouhnia / Hamida Ouhnia eben auch die von Lena Nyhus geführte angebliche Anti-Beschneidungs-Bewegung Intact Denmark.

    Ouhnia interessiert sich für den Islam – und für Psychologie.

    Eine Kombination, die sich rechnet. 100 Prozent Scharia.
    *
    *
    *
    Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered „not as long as he is not circumcised“. They quote Ali as saying: „If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old“. Another narration from Al-Sadiq says: „Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised“. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: „the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised“, and that „the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days“.

    (wiki)
    *
    *
    *
    Intact Denmark wird wie Just a Snip, beides ist Lena Nyhus, im Mai 2014 den Welttag der genitalen Selbstbestimmung (Worldwide Day of Genital Autonomy) unterstützen.

    Veranstalter MOGiS bekommt also Applaus von den dänischen multikulturellen Freundesfreunden und dänischen schleiertragenden Freunden von Großayatollah Ali al-Sistani und Diktator Mahmud Ahmadinedschad.

    http://genitale-selbstbestimmung.de/

    *

  34. Machandelboom Says:

    ::

    KÖLN 2014
    Welttag der genitalen Selbstbestimmung – Worldwide Day of Genital Autonomy …
    „Ein weltweites Beschneidungsverbot für alle Jungen und Mädchen unter 18 Jahren“

    Mina Ahadi, die für den Zentralrat der Ex-Muslime sprach, sagte, es ging heute nicht mehr nur um eine Botschaft an die deutsche Regierung, das Beschneidungsgesetz abzuschaffen, sondern, darum solche Gesetze international zu verhindern. Besonders Familien aus sogenannten Islamischen Ländern seien zum Umdenken aufgefordert. Laut Ahadi fürchteten die Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften um ihren Machtverlust und setzten die Europäische Regierungen derzeit unter Druck. Die heutige Demonstration richte sich nicht nur an die europäischen Staaten sondern habe vor allem auch eine Signalwirkung in Richtung der islamischen Länder wie Iran, Irak, Sudan, Afghanistan usw., in denen die Beschneidung aus religiösen Motiven häufig vorgenommen werden. Ahadi forderte ein weltweites Beschneidungsverbot für alle Jungen und Mädchen unter 18 Jahren.

    Gislinde Nauy

    http://hpd.de/node/18545?page=0,1

    ::

  35. Machandelboom Says:

    „These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011 (these are not their real initials). In terms of their ethnic origin, both the father, F, and the mother, M, come from an African country which I shall refer to as country A, though the mother was born and brought up in a Scandinavian country which I shall refer to as country S (again, these are not the real initials). The family are Muslims.

    (Sir James, am 14.01.2015 über FGM sinnierend)

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf

    ::
    ::
    ::
    Einen Tag später würde Richter Munby (The family are Muslims. … The family, as I have said are Muslims) öffentlich zu FGM und MGM grübeln dürfen, leider politisch folgenreich, der Familienrichter schrieb gerade ein Urteil. Jetzt, am 13.01.2015, plappert Brian D. Earp über Kinderwünsche zu MGM und FGM:

    Boys and girls alike
    [Na fein Herr Earp, dann also eben, sobald genitalautonom, beide legal ein bisschen verstümmeln lassen?]

    An un-consenting child, an unnecessary, invasive surgery: is there any moral difference between male and female circumcision?
    Sagen wir als die Erwachsenen endlich Nein zur bloßen Möglichkeit jedweder Zustimmung („consent“) eines Kindes (Kind ist ein Mensch unter achtzehn Jahren).

    Mit der FGM oder MGM ist es doch wie beim Konsum von Vodka oder Whiskey, wie beim Thema Waffenbesitz oder Führerscheinbesitz und vor allem wie bei der Rechtslage zum Sex mit Erwachsenen – Minderjährige sind grundsätzlich nicht einwilligungsfähig.

    Frohgestimmt guckt Brian D. Earp ins schafiitisch beherrschte Südostasien:

    so-called ritual ‘nicking’ of the clitoral hood (common in Malaysia) …

    Die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna (indones. sunat perempuan, khitan wanita) ist Scharia, den südostasiatischen Muslimen, nahezu alle sind sie Schafiiten, wadschib, religiös verpflichtend.

    Nur das beschnittene Geschlechtsteil des Menschen nach der Pubertät oder religiösen Reife (bulūġ, Junge 15, Mädchen 9 Jahre) ist halal, die Menschen wollen in den Himmel kommen. Der islamisch reife (bāliġ) Mensch kann verheiratet werden und in der Ehe Geschlechtsverkehr haben, im Islam nach prophetischem Vorbild von Mohammed und Aischa also die Neunjährige (neun Mondjahre das sind acht Jahre und acht Monate).

    Die erfahrung lehrt, dass es beim Stich in die Klitorisvorhaut (clitoral hood) sehr oft nicht bleibt und nicht einmal beim Entfernen der Klitorisvorhaut (FGM Typ Ia). Vielmehr läuft das Mädchenbeschneiden oft, und das durchaus sehr islamisch, auf FGM Typ Ib hinaus, die teilweise oder vollständige Klitorisamputation. Wer als Beschneiderin nach ein paar internationalen erhobenen Zeigefingern (na ihr werdet doch nicht mehr Genitalgewebe amputieren, ihr lieben Frommen) mit FGM Typ IV beginnen muss, wird später ggf. nachbeschneiden.

    … I don’t think that a sharp object should be taken to any child’s vulva unless it is to save her life or health, or unless she has given her fully-informed [kann die Sechzehnjährige zustimmen oder schon die Vierzehnjährige? Und warum soll der Junge jünger sein, den wir ja, so ist es leider noch überall Himmelsbefehl und Gesetzeslage, angeblich ebenfalls ganz genitalautonom in sein Verstümmeltwerden einwilligen lassen sollen?] permission to undergo such an operation, and wants to take on the relevant risks and consequences [Was soll das, warum soll überhaupt rituell verstümmelt werden dürfen?].

    In that case, of course, she wouldn’t be a ‘child’ anymore, but rather an adult [welchen Begriff von adult, den der Scharia des Reifealters nach Maßgabe des bulūġ, alt genug, um die ganze Bürde des Gesetzes zu tragen, die ganze Last der Schariapflichten?] woman, who can make a decision about her own body.

    Allein angemessene 18 Jahre – oder aber jünger? Wie viel jünger schlägt dieser oder jener Scheich und Mufti vor? Brian D. Earp weicht aus und macht den Weg frei zum regierungspolitischen Aushandeln der berüchtigten Altersgrenze angeblicher Einwilligungsfähigkeit.

    … individuals should be left to decide what to do with their own genitals when it comes to irreversible surgery, whatever their sex or gender.

    Antrag auf kindergewünschten Kindersex oder sonstige „genital autonomy“ abgelehnt Herr Earp, ob weiblich oder männlich, keine Beschneidung unter 18 Jahren.

    http://aeon.co/magazine/philosophy/male-and-female-circumcision-are-equally-wrong/

    Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: Should there be a separate ethical discourse?

    Der Postmodernist vergeht vor Glück: Kinder an die Macht. Hallo Kind, hallo Mädchen, hallo Junge, bist du endlich ausreichend reif (bāliġ) zum Einwilligen in das Beschneidungsritual?

    Der leutselige Brian D. Earp, der leider kein Verbot der HGM (d. i. FGM und MGM) an Minderjährigen fordert, arbeitet, wie Judge Sir James Munby, willentlich oder versehentlich einer europaweiten Legalisierung der Islamic FGM („milde Sunna“) zu:

    It is of course to be welcomed that ethicists, activists, and other stakeholders have been campaigning to protect the rights of girls [sic! Mädchen] to be free from non-therapeutic, nonconsensual cutting into their genital organs. …

    Children [sic! Kinder] of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves.

    https://www.academia.edu/8817976/Female_genital_mutilation_FGM_and_male_circumcision_Should_there_be_a_separate_ethical_discourse

  36. Machandelboom Says:

    Germany and Great Britain are paving the way towards a European FGM

    Deutschland und Großbritannien als Europas Wegbereiter der ḫitān al-ināṯ oder islamischen FGM (anglis. khitan al-inath, sog. milde Sunna)

    ::
    The family are Muslims.
    (James Munby)

    Über die immerhin halbinformierten Erwägungen des Familienrichters Sir James Munby zu FGM und MGM desinformiert die National Secular Society, der in Großbritannien gebotenen Islambeschönigung gerecht werdend, mit vollendetem Nebelwurf:

    The judge said that FGM was „an abuse of human rights.“ [Oder ganz im Gegenteil, denn welche „Menschenrechte“ (human rights) meint Herr Munby? So pauschal ist das nicht richtig, nach der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist es gerade der schlimme „Missbrauch“ (abuse), als Schafiit den Jungen und das Mädchen nicht zu beschneiden] that had „no basis in any religion“ [das ist schlicht falsch, MGM und FGM sind schafiitisch und möglicherweise hanbalitisch wadschib, religiöse Pflicht].

    Auch die National Secular Society hat vom Islam keine Ahnung und, als ob verbalisierter Unsinn durch bloße Wiederholung an Wahrheitsgehalt gewinnen würde, wiederholt den Richter und sich selbst unbeirrt:

    because „male circumcision is often performed for religious reasons“ whilst „FGM has no basis in any religion“

    Nein, FGM ist Scharia. Warum nur problematisieren noch nicht einmal die britischen Säkularisten, dass man im funktionierenden Rechtsstaat Mädchen und Jungen nicht unterschiedlich behandeln kann und demzufolge sehr zeitnah entweder die Jungenbeschneidung verbieten oder die „milde Sunna“ (islamische Mädchenbeschneidung, und nur um diese,“The family are Muslims”, geht es Herrn James Munby) erlauben muss?

    The judge concluded that although „both involve significant harm, there is a very clear distinction in family law between FGM and male circumcision.“

    So also zerplappert und zerquatscht selbst das organisierte atheistische Großbritannien die mühselig errungene Einheit der WHO-Klassifikation?

    http://www.secularism.org.uk/news/2015/01/fgm-court-judgement-raises-questions-about-fgm-and-male-circumcision-in-the-uk

    ::
    ::

    House of Lords debates FGM and Sharia Law in the UK

    … On Thursday 11 December, there were debates in the House of Lords on female genital mutilation (FGM) and the „impact of Sharia Law on the United Kingdom.“ …

    *Sarkasmus ein*
    Na sowas, Malaysias und Indonesiens Muftis und Scheiche wollen die schließlich irgendwie zu muslimisierenden Jungen und Mädchen beschneiden lassen? Na dann definieren wir doch einfach einige oder auch gleich alle Subtypen von FGM Typ I und Typ IV als Nichtverstümmelung, und schon haben wir Atheisten und Kinderrechtsaktivisten gar kein Problem mehr mit der Scharia.
    *Sarkasmus wieder aus*

    http://www.secularism.org.uk/news/2014/12/house-of-lords-debates-fgm-and-sharia-law-in-the-uk

  37. Eldoret Says:

    Eldoret (Uasin Gishu) 2015, Zwangbeschneidung an Jungen in Kenia durch die Nichtregierungsorganisation IRDO (Impact Research Development Organization). Uasin Gishu County liegt in der einstigen Rift Valley Province. IRDO bietet u. a. die parawissenschaftliche VMMC an, voluntary medical male circumcision.

    Die Opfer der aufgezwungenen MGM sind Flüchtlingskinder aus dem Sudan, Angehörige der (ethnisch und sprachlich eng verwandten wiewohl untereinander seit alters her verfeindeten) Volksgruppen der Nuer und Dinka. Traditionell kennen weder Nuer noch Dinka die männliche Beschneidung (männliche Genitalverstümmelung).

    Die Täter:

    Male Sexual Health Promotion Program (MSHPP)

    https://impactrdonyanza.wordpress.com/about/

    Impact Research and Development Organization currently provides voluntary medical male circumcision (VMMC) services in Kisumu East, Nyando, Rongo, Migori, Nyatike, Homa Bay, Ndhiwa and Suba districts. It has previously provided VMMC services in Bondo and Nairobi’s Langata and Kasarani districts.

    http://www.csokenya.or.ke/site/index.php/cso/cso_index/107

    ::

    Anxiety has gripped Eldoret in Uasin Gishu after an estimated 30 children were forcefully circumcised by a non-governmental organisation [NGO: Impact Research Development Organization – IRDO] based in Kisumu and which has a clinic in Eldoret.

    The organisation is alleged to have performed the circumcision on the school-going children last week in various parts of Eldoret, when learners came home for the April recess.

    The mood was tense Wednesday evening at Kapsoya Estate as mothers wailed uncontrollably after realising that their sons, some as young as six years old, were circumcised by the organisation without their consent. …

    LURED WITH SWEETS

    “The younger one said they were offered sweets and taken to a clinic in Langas, where many boys were circumcised,” the bitter mother said. …

    Anxiety in Eldoret After NGO ‚Forcefully‘ Circumcises 30 Boys, by: Mwakilishi | 22.04.2015

    http://www.mwakilishi.com/content/articles/2015/04/22/anxiety-in-eldoret-after-ngo-forcefully-circumcises-30-boys.html

    ::

    Some of the children were from the South Sudan Nuer community, which does not perform circumcision on their boys. The community regards the act of circumcision as a taboo and anyone conducting it is banished.

    Only two children, who were from the Islamic Centre, were Kalenjins while close to 30 others are from South Sudan. A Sudanese national, Madol Anyief, said: “Our Dinka Bor community does not perform circumcision. Anyone who is circumcised is banished and disowned. … It is said these people were going around saying the government has directed circumcision but we have later been assured that the county has no such programme,” Anyief said, adding that she did not question much because she was a foreigner and feared for her life.

    According to reports corroborated by the circumcised boys, sweets were used by people who were in cars to lure them.

    MORE THAN A HUNDRED

    One of them said there were more than a 100 boys and that some were hiding in their homes.

    Uasin Gishu County’s Chief Officer for Health, Mr Silas Boit, said the revelation came during a normal inspection at Kapsoya Health Centre on Tuesday when they met a young boy who was walking in pain.“We asked further and we were told that there was a forceful circumcision that the NGO had conducted. The boy had a urinal retention complication due to the surgery,” Mr Boit said.

    The health officer said they went around the estate and found over 30 other boys in pain in their various homes.Some who were suspected to be developing infections were referred to Moi Teaching and Referral Hospital for treatment.

    Mr Boit said police arrested three officers from the NGO and booked then at Kapsoya Police Post.Mr Boit said: “We were shocked after realising that the car in which the suspects had been arrested was released and was going around collecting the boys to ferry them to hospital,” Boit said.

    He added that the OCS had promised to take the suspects to court.

    Meanwhile, parents have been urged to keep a close watch on their children.

    nation.co.ke

    http://pwanikenya.com/index.php?page=news&gid=1241

    ::
    ::

    NATIONAL AIDS/STD CONTROL PROGRAMME MINISTRY OF HEALTH, KENYA AND MINISTRY OF MEDICAL SERVICES, KENYA PILOT STUDY OF THE SHANG RING: A NOVEL MALE CIRCUMCISION.

    by: Jaylon-Swalley
    30.03.2015

    National AIDS/STD Control Programme Ministry of Health, Kenya and Ministry of Medical Services, Kenya Pilot Study of the Shang Ring: A Novel Male Circumcision Device for HIV Prevention Mark A. Barone, DVM, MS Senior Medical Associate EngenderHealth Eastern and Southern Africa Region: Country Update Meeting Arusha, Tanzania June 2010

    http://docslide.us/documents/national-aidsstd-control-programme-ministry-of-health-kenya-and-ministry-of-medical-services-kenya-pilot-study-of-the-shang-ring-a-novel-male-circumcision.html

    ::

    KENYA VISION 2030

    http://docslide.us/business/kenya-vision-2030-sessional-paper-2012-office-of-prime-minister-ministry-of-state-for-planning-national-development-and-vision-2030.html

    ::
    ::

    Eldoret Circumcision Mystery NGO forces County Government

    24.04.2015

    News that some children from the Sudannese community had been circumcised illegally allegedly by an Eldoret based NGO, continues to generate debate and now the Sudannese community wants the county government of Uasin Gishu to take action.

  38. Bragalou Says:

    Islam ist FGM Typ I oder IV und bei 28 Too Many (um Ann-Marie Wilson) lässt man Hama Jaiteh das Gegenteil behaupten.

    At a Youth Summit held in Banjul in October 2014, Islamic scholar Hama Jaiteh emphasised the importance of addressing the religious arguments justifying FGM. Jaiteh advocated a reassessment of the Qur’anic texts, stating: ‘There is no valid hadith they can bring to support their claims (…). Let everybody go back and read, conduct research. Islam is Islam, it is here to preserve the interests and rights of the woman. This FGM is completely against Islam’ (Topping, 2014).

    http://www.28toomany.org/media/file/profile/Gambia_v5_high.pdf

    Die genitalautonome Bewegung („Genital Autonomy (GA), with headquarters in Stone, Staffordshire, England“), welche seit 2012 (Helsinki) und 2013 (Oslo) den globalen Intaktivismus unterwandert und voll im beschneidungsoptionalen und islamophilen Griff hat, wird es Ann-Marie Wilson von der Organisation 28 too many erlauben, im September 2016 in Keele zu sprechen.

    Der amtierende Direktor von GA (Genital Autonomy) bzw. der Hauptverantwortliche für das globale genitalautonome Geplapper über die Beschneidung auf Kinderwunsch versteckt sich ziemlich gut, doch die Adresse ist Intaktivisten bekannt. In 42 High Street Stone Staffordshire ST15 8AU war und ist die von Dr. John Warren („Chair“) und David Smith („General Manager“) verantwortete NORM UK ansässig. 15 Square, the trading name for NORM-UK.

    https://www.15square.org.uk/

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

    Keine Beschneidung unter achtzehn – das ist die richtige Forderung. Aber warum wird durch Petentin Charlotte Cornell das Land Schweden erwähnt (The Swedish Medical Association recommended 12 as a minimum age for male circumcision and requiring a boy’s consent), ohne zu sagen, dass ein Mensch unter 18 Jahren, männlich oder weiblich, völlig altersgemäß nicht in die MGM bzw. FGM einwilligungsfähig ist?

    Petition: Protect boys: ban male circumcision for under-18s on non-medical grounds.

    A girl’s genitals are no more sacrosanct than those of the world’s men. Fight the double standard on circumcision. Bodies are born, made as they were made to be made: there is no place in the modern world for doctor, state or faith to interfere: it is time to ban male circumcision for under 18s.

    https://www.15square.org.uk/petition-protect-boys-ban-male-circumcision-for-under-18s-on-non-medical-grounds/

    https://petition.parliament.uk/petitions/111265

    Achtzehn Jahre als age of consent ist 15 Square / NORM UK offensichtlich gar nicht wichtig, denn unter Ziele (Aims of 15 Square Posted on 10/01/2013 by John Dalton) werden sie nicht eingefordert.

    https://www.15square.org.uk/aims-15-square-norm-uk-circumcision-foreskin/

    [Keele 2013. Promoting children’s rights in Europe: recent developments.]

    John Dalton

    John Dalton is the lead researcher and archivist for Genital Autonomy and NORM UK. He was born in Cumbria and was educated at Dundee and St Andrews Universities. He is an independent nuclear safety consultant and a lay member of an NHS research ethics committee. He has studied the literature on the foreskin and circumcision for twenty-five years and has amassed an archive of over 4000 documents related to the issue.

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    Dr Antony Lempert; Secular Medical Forum (SMF)

    Dr Antony Lempert is a partner in a rural Welsh GP practice and has been chair of the (UK) Secular Medical Forum (SMF) since 2010 having previously taken over as coordinator in 2008 from SMF founder, Dr Michael Irwin.

    The SMF is a not for profit organisation run by volunteer healthcare professionals campaigning to limit the harm caused to patients by the imposition on them of other people’s personal religious beliefs. The SMF challenges religious privilege in both healthcare provision and decision – making especially where such privilege disadvantages other people. […]

    In 2012, Antony was invited to Geneva to meet with the chair of the UN committee on the rights of the child (UNCRoC) to discuss male circumcision. During this visit he also met with the current chair of the UNCRoC. Following this meeting, and the subsequent submission of formal evidence to the committee, the UNCRoC has made its first ever comment about the harms of ritual circumcision.

    [Das war Keele 2013. Schlimm, Norwegens Freundin der Beschneidung auf Kinderwunsch Anne Lindboe fehlte nicht.]

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

    _____

    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity. Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment.

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

    _____

    Comfort Momoh, die aus Nigeria stammt und im September 2016 bei der Bewegung der Genitalautonomen (Genital Autonomy) reden darf, behauptet ebenso standhaft wie faktenwidrig, dass es keinen Zusammenhang zwischen Scharia (Islam) und FGM gebe:

    “the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual […] female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty.”

    Im Kontext:

    However, Islamic scholars have delivered edicts, clearly stating that the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual of initiation for women. Mali is an example of a staunchly Islamic country, where organisations and progressive Imams are working together to spread the message that abandoning the custom of FGM is not a sin against Islam, but the end of a dangerous practice that can have long-lasting health repercussions. […]

    Ethical, religious and legal issues

    Whilst Islam is the main religion in areas where FGM is practised, female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty. Christian, Jewish and traditional religious groups have also practised circumcision and, conversely, in some Islamic countries such as Pakistan, female genital mutilation is extremely uncommon.

    (Female Genital Mutilation. Von Comfort Momoh. Die beiden Zitate finden sich in der Einführung (Introduction) und auf S. 31.)

    https://books.google.de/books?id=dVjIP0RfVAMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    __
    __

    https://www.facebook.com/GenitalAutonomyUK/events?key=past&ref=5&action_history=null

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: