Rückblick auf den Diskussionsabend über die Kinderbeschneidung

Gegen Verstümmelung nicht einwilligungsfähiger

und nicht urteilsfähiger Kinder unter achtzehn Jahren

Köln 2014

Zum 14.02.2014 hatten der Zentralrat der Ex-Muslime und das Aktionsbündnis Eltern gegen Kinderbeschneidung ins Bürgerzentrum Alte Feuerwache in Köln geladen, um über die Entwicklungen im Kampf gegen die Verstümmelung von Jungen zu berichten, einen schädigenden, grausamen Brauch, gegen den sich nicht nur in Deutschland und Europa sondern weltweit, auch in den islamisch geprägten Ländern und in Israel Widerstand organisiert.

Mina Ahadi eröffnete den Abend indem sie die Initiative Eltern gegen Kinderbeschneidung vorstellte. Sie stellte klar, dass Eltern ihrem Kind nicht schaden und nicht weh tun wollen, sondern es beschneiden, weil sie davon überzeugt sind ihm Gutes zu tun. Sie glauben den Ärzten, die behaupten, dass die Beschneidung gegen AIDS, Krebs und andere Krankheiten helfen würde, in Wirklichkeit ist die vorbeugende Wirkung der Genitalverstümmelung bei Jungen widerlegt. Tatsächlich ist die Operation jedoch ein gutes Geschäft und wird deshalb von Medizinern und Wissenschaftlern empfohlen.

Deutlich kritisierte die Referentin die Befürworter und Propagandisten des grausamen Brauchs unter den Kulturrelativisten, die sich Hand in Hand mit den christlichen Kirchen, orthodoxen jüdischen und islamischen Organisationen für die Religionsfreiheit der Eltern und deren Recht auf religiöse Erziehung oder gar für die Wahlfreiheit der in diesem Punkt keinesfalls einsichts- und urteilsfähigen älteren minderjährigen Jungen unter achtzehn Jahren einsetzen. So haben beispielsweise jüdische Funktionäre und Geistliche eine Anhörung im Europarat initiiert, um die Jungenbeschneidung auf dem ganzen Kontinent ausdrücklich zu legalisieren.

In den USA besteht große Nachfrage an Vorhäuten seitens einer Reihe von privatwirtschaftlichen Unternehmen, und das Marketing um die Vorhäute von Kindern und Säuglingen ist zu einem einträglichen Wirtschaftszweig erwachsen mit einem jährlichen Umsatz in mehrstelliger Millionen-Höhe. So nutzen Pharmazie- und Kosmetikunternehmen die menschliche Vorhaut von Kindern als Forschungsmaterial. Unternehmen wie Tissue Sciences, Organogenesis und BioSurface Technology nutzen die Kindervorhaut als Rohmaterial für eine Art atmungsfähige Bandage.

Hodges, „Short History of the Institutionalization of Involuntary Sexual Mutilation in the United States,“ in G. C. Denniston and M. F. Milos, eds., Sexual Mutilations: A Human Tragedy (New York: Plenum Press, 1997), 35.

http://www.pflegewiki.de/wiki/Zirkumzision#Industrielle_Bedeutung_der_Zirkumzision

WASHINGTON (Reuters) – A new product made of human skin cells won FDA approval for use in treating certain kinds of wounds Tuesday [May 26, 1998].

The product, called Apligraf, is made of human skin cells mixed with collagen from cattle. It is made by Canton, Massachusetts-based Organogenesis.

http://umlingo.wozaonline.co.za/Foreskin+importance

Gewebe aus der Biofabrik gibt es mit dem Hautersatz Apligraf des Pharmakonzerns Novartis. … bei der Beschneidung amerikanischer Jungen

http://www.netdoktor.de/Magazin/Gewebe-aus-der-Biofabrik-2457.html

Gabi Schmidt versicherte zu Beginn ihres Vortrags ebenfalls, dass es ihr keinesfalls darum ginge Mütter und Väter zu verurteilen, die aus religiösen oder traditionellen Gründen ihre Kinder beschneiden lassen haben. Da nun aber deutlich geworden sei, wie schädlich und grausam dieses Ritual ist, muss das Brauchtum der männlichen Genitalverstümmelung abgeschafft werden.

Die Sozialpädagogin, die in einem gemeinnützigen Verein für Lern- und Sprachförderung arbeitet, wies auf die Verfassungsklage gegen das im Dezember 2012 vom Bundestag verabschiedete Beschneidungsgesetz § 1631d BGB hin, der auch deshalb grund- und menschenrechtswidrig ist, weil die Mädchenbeschneidung zwar gesetzlich verboten ist, die Eltern aber in die Verstümmelung ihres Sohnes einwilligen können.

Die Referentin wies darauf hin, dass diese Regelung dazu missbraucht werden könnte, eine mildere, medikalisierte Beschneidung von Mädchen doch zu erlauben. Sie betonte, dass auch die von Ärzten und in Krankenhäusern durchgeführte Mutilation von weiblichen und männlichen Genitalien eine Menschenrechtsverletzung und traumatisierende, mit vielen Komplikationen und unerwarteten Spätfolgen einhergehende Operation ist, die es weltweit zu verbieten gilt. Zum Beispiel verbluten Neugeborene aufgrund ihrer geringen Blutmenge und der praktischen saugfähigen Windeln sehr schnell und oft unbemerkt.

Besonderen Wert legte Frau Schmidt darauf, dass aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen nachzuweisen ist, dass beide Verstümmelungen, ob von Nichtmedizinern oder Ärzten durchgeführt, juristisch und von den lebensbedrohlichen und gesundheitsschädigenden Auswirkungen her durchaus miteinander vergleichbar sind. Sie plädierte daher dafür, den Begriff HGM, Human Genital Mutilation einzuführen.

Ich wusste, dass ich früher oder später beschnitten werden musste, aber trotzdem war ich überrascht und bedauerte den drohenden Verlust meiner Vorhaut, mit der ich vor meinen Freunden angegeben hatte. Ich fühlte mich anders, und auf dieses Privileg wollte ich nicht verzichten. Aber ich musste beschnitten werden. Es gab keinen Ausweg.

„K“ hatte immer Probleme beim Sex. Er konnte mit keiner Frau richtig schlafen. Der Sexualakt verwandelte sich für ihn stets in ein Höllenszenario. Immer, wenn er es wieder versuchte, ist er gescheitert. Er ist noch später beschnitten worden als ich, erst mit 13 Jahren. Zwei Jahre musste er nachbehandelt werden. Ein Stück der Vorhaut ist zurückgeblieben. Er musste erneut beschnitten werden, zweimal. Danach war die Wunde entzündet. Er litt auch beim Urinieren, ein Brennen hat ihn sein Leben lang begleitet. Es ist diese Angst, die wie ein Graveur seine Marke hinterließ, in seiner verstümmelten Seele.

Und es ist diese Angst, die bei ihm zu einer Art Kastration geführt hat. Dabei sprach „K“ nie von sich selbst. Er sprach natürlich im Namen von vielen beschnittenen Männern. Viele, die spät beschnitten worden sind, leiden unter dem gleichen Gefühl. Sie fühlen sich wie kastriert, weil sie mit eigenen Augen sehen mussten, wie man ihre männliche Zone verletzt, ja verstümmelt. Es ist ein nicht zu überwindendes Trauma bei vielen, über das sie nicht offen reden wollen/können/dürfen/sollen.

So diktiert es ihnen auf jeden Fall die herrschende Doppelmoral der Religion, seien sie Muslims, seien sie Juden. Deshalb reden sie weder über dieses Erlebnis noch über Sexualität. Früher musste man vier Frauen heiraten, um zu beweisen, dass man ein richtiger Mann ist. Heute entdeckte man die Waffe als Ersatz für seine kastrierte Sexualität. Gewalt und Sexualität gehören zusammen.

Najem Wali am 03.07.2012 in der taz

http://www.taz.de/!96617/

Edward von Roy berichtet, dass die Beschneidung der Genitalien des Jungen – ähnlich wie die vergleichbar zerstörerische Mädchenbeschneidung – in vielen Teilen der Welt eine sehr alte Überlieferung ist, von Afrika bis Südostasien. Vor vielen Jahrhunderten ist die verpflichtende Amputation der Penisvorhaut vom Judentum aufgenommen und später als islamische Pflicht angesehen worden. Zuletzt sickerte das uralte Verstümmelungsritual als angeblich gesundheitsförderliche Idee in den medizinischen Betrieb der englisch geprägten Länder ein, vor allem in die USA, verbreitete sich von dort bis nach Südkorea und wird inzwischen, wenig wissenschaftlich, als Anti-Aids-Kampagne mehreren afrikanischen Staaten empfohlen.

Längst kennt die Wissenschaft die gesundheitlich schädliche Wirkung der Beschneidung und die gegebene Irrelevanz im Hinblick auf HIV. Nicht abgeschnittene Vorhäute schützen vor AIDS, sondern Kondome und geändertes Sexualverhalten. Immer mehr Mütter und Väter entscheiden sich gegen die von der Tradition oder Religion geforderte Beschneidung. Es bleibt eine Menschheitsaufgabe, die Beschneidung der Jungen möglichst bald genau so erfolgreich abzuschaffen wie die Mädchenbeschneidung.

Aufklärungshumanisten wenden sich gegen jede medizinisch unnötige Operation. Das Jahr 2014 ist für Intaktivisten, die Anhänger der weltweiten Bewegung gegen die Beschneidung, ein stolzes Jubiläum, denn am 3. März jährt sich zum 25. Mal der erste Kongress der Beschneidungsgegner, das First Symposium of Circumcision. Die damals in Anaheim California entstandene Deklaration hat an ihrer Aktualität nichts verloren und wird inzwischen auch in Skandinavien immer mehr respektiert. Durch die Überzeugungsarbeit von Organisationen wie NOCIRC, Intact America, Doctors Opposing Circumcision oder ICGI ist es inzwischen in vielen US-amerikanischen Bundesstaaten gelungen, die Quote der beschnittenen männlichen Kinder stark abzusenken. Dieser Trend in Richtung Gesundheit aller Kinder hält an, ein ermutigendes Signal auch für Europa.

Leider werden immer noch 55 % der US-amerikanischen männlichen Säuglinge beschnitten, das sind pro Jahr 1,2 Millionen, von denen statistisch 117 Kinder sterben. Beim südafrikanischen Volk der Xhosa verbluten jährlich mehrere Dutzend Jungen im Alter von 15 oder 16 Jahren, eine Tatsache, so Edward von Roy, die auch den Europäern eine Warnung sein sollte, dass aufgrund des hohen Gruppenzwanges und der Verachtung aller Unbeschnittenen (als angeblich feige, unmännlich, schwul, gottlos oder ehrlos) auch hiesige Jugendliche aus traditionell beschneidenden Familien nicht in der Lage sein würden, zum Ritual Nein zu sagen. Der Staat muss deshalb der Beschneidung Minderjähriger, ob Mädchen oder Jungen, eine Grenze setzen, und zwar eine Null-Toleranz-Grenze.

Der Sozialarbeiter betont, dass ein höfliches Gerede von genitaler Selbstbestimmung (genital autonomy) gar nichts wert ist, wenn diese auf Kosten der genitalen Unversehrtheit (genital intactness) der Minderjährigen stattfinden darf. Der elfjährige Tahsin aus dem türkischen Keşan (KiKA 2014) hat zur Sünnet sicherlich gar nicht Nein sagen können, freute sich aber auf sein Beschneidungsfest und wollte, um endlich ein richtiger Mann zu werden, seine Vorhaut möglichst bald verlieren und genau das ist die genitale Selbstbestimmung, die in die kulturelle Moderne nicht integriert werden kann. Das Alter der Informierten Zustimmung (age of consent) wird in der wegweisenden Deklaration von Anaheim 1989 sinnvollerweise als das Erwachsensein (adulthood) angegeben, weshalb der Referent seinen Vortrag mit dem Appell beendet: Keine Beschneidung unter achtzehn.

Epidemic Methicillin-Resistant Staphylococcus Aureus:

Dramatically Increased Risk for Circumcised Newborn Boys

http://www.doctorsopposingcircumcision.org/DOC/mrsa.html

Answers to Your Questions about Circumcision and MRSA

http://www.nocirc.org/publish/12-AnswersMRSA.pdf

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30 Antworten to “Rückblick auf den Diskussionsabend über die Kinderbeschneidung”

  1. Edward von Roy Says:

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    Bravo Herr Dr. Morten Frisch, keine samtykke, keine Zustimmung unter achtzehn, sondern:

    fastsætter en nedre aldersgrænse på 18 år for rituel omskæring i Danmark

    Einrichtung eines Mindestalters von 18 Jahren für die rituelle Beschneidung in Dänemark
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    Ein Junge der ohne medizinische Indikation beschnitten wird, was per definitionem bedeutet, dass er vor der Operation nicht krank war, wird zu einem an seinen Genitalien blutenden, weinenden Patienten, der eine unauslöschliche Markierung auf seinem Körper trägt und der dem Risiko ausgesetzt ist, auch in seiner Seele und seiner Sexualität versehrt zu werden, wie mehrere Männer, die beschnitten worden sind und sich in die Debatte eingebracht haben, berichteten.

    En dreng, der omskæres uden medicinsk indikation, er per definition ikke syg, før et kirurgisk indgreb på hans kønsorgan gør ham til en blødende og grædende patient, der har fået et uudsletteligt mærke på sin krop, og også risikerer at få det på sin sjæl og seksualitet, sådan som flere omskårne mænd, der har blandet sig i debatten, har fortalt. …

    so endet man unweigerlich bei einem Machwerk, das in diesem Fall aussieht wie eine schlampige Klassenarbeit aus dem 9. Schuljahr in Sozialkunde. Hinweis auf die männliche Beschneidung ist ein unseriöses Dokument

    ender man uvægerlig med noget makværk, der i dette tilfælde ligner en sjusket 9.-klasses-opgave i samfundsfag. ’Notat om omskæring af drenge’ er et useriøst dokument …

    Die Ansammlung von Fehlern, Ungenauigkeiten, Verzerrungen und unangebrachter Verharmlosung ist endlos.

    Rækken af fejl, unøjagtigheder, fordrejninger og urimelige bagatelliseringer er alenlang. …

    Es bleibt bemerkenswert, dass dieses 20-seitige Protokoll nun nicht mit einer Beschreibung des in der Handreichung betrachteten Gegenstands beginnt, nämlich mit der Vorhaut [Anm.: also sehr entsprechend dem Beschneidungsverharmloser Mario Lichtenheldt in un-heil]. Deren Schutzfunktion in Bezug auf den Kopf des Penis und ihre beeindruckende Fülle von Sinnesnerven mit besonderer Bedeutung für die sexuelle Empfindsamkeit wird nicht mit einem Wort erwähnt. Ebenfalls wird nicht gesagt, wie die Vorhaut Teil der normalen physiologischen Funktion während der sexuellen Aktivität normaler Jungen und Männer ist – und ganz entsprechend, wie der Verlust der Vorhaut die sexuelle Funktion bei beschnittenen Jungen und Männern beeinträchtigt.

    For et 20 sider langt notat er det påfaldende, at det ikke indledes med en beskrivelse af, hvad forhuden, notatets genstand, er for en størrelse. Dens beskyttende funktion i forhold til penishovedet og dens imponerende rigdom på følenerver af særlig betydning for den seksuelle følsomhed nævnes ikke med et ord. Hvordan forhuden indgår i den normalfysiologiske funktion under seksuel aktivitet hos normale drenge og mænd – og dermed hvordan tabet af forhud påvirker seksualfunktionen hos omskårne drenge og mænd – berøres ligeledes ikke. …

    [Und so wird die richtige Frage aufgeworfen: ]

    Ist es überhaupt ethisch vertretbar, das Ritual der Beschneidung minderjähriger Jungen in Dänemark durchzuführen?

    Er det overhovedet etisk forsvarligt at udføre rituel omskæring på umyndige drenge i Danmark?

    [Vielfach vertreten wird die Meinung: ]

    In Dänemark sollte an den Jungen, die nicht selbst ihre Zustimmung geben können, eine therapeutisch unnötige Beschneidung nicht durchgeführt werden.

    I Danmark bør ikke-terapeutisk omskæring slet ikke finde sted på drenge, der ikke selv kan afgive samtykke/strong>. …

    Entweder nehmen die Politiker die Kritik ernst und erarbeiten ein Gesetz zur Einrichtung eines Mindestalters von 18 Jahren für die rituelle Beschneidung in Dänemark, so wie die dänischen Ärzte und eine große Mehrheit der Menschen es fordern. Oder sie erhalten das entsprechende, nämlich in dieser Angelegenheit nicht gerechtfertigte Vertrauen in die Behörde für Gesundheit und richten den Verantwortlichen aus, dass noch ein Wort im Titel seiner Handreichung zu ändern ist, die in Leitlinien für die Verstümmelung von Jungen umbenannt wird.

    Enten kan politikerne tage kritikken seriøst og arbejde for en lov, der fastsætter en nedre aldersgrænse på 18 år for rituel omskæring i Danmark, sådan som danske læger og et stort flertal i befolkningen ønsker. Eller de kan fastholde den i dette spørgsmål ubegrundede tillid til Sundhedsstyrelsen og blot bede tilsynschefen om at ændre ét ord mere i sin vejledning, så den kommer til at hedde »Vejledning om lemlæstelse af drenge«. …

    Wer nicht beschnitten ist kann sich jederzeit für die Beschneidung entscheiden. Wer als Kind beschnitten wird, dem wird die eigene Wahlmöglichkeit vorenthalten und er muss mit den physischen und möglichen psychischen und sexuellen Folgen leben, die damit verbunden sind, dass ein Teil seines Körpers für immer fehlt.

    Hvis man ikke er omskåret, kan man altid vælge omskæring til. Hvis man er omskåret som barn, er valget truffet for én, og man mangler for evigt en del af sin krop med de fysiske samt mulige psykiske og seksuelle konsekvenser, som det indebærer.

    Morten Frisch

    aus: Sundhedsstyrelsens vejledning om lemlæstelse af drenge. Notat fra Sundhedsstyrelsen om omskæring er fuldt af fejl.

    in: Politiken 04.03.2014

    http://politiken.dk/debat/kroniken/ECE2224754/sundhedsstyrelsens-vejledning-om-lemlaestelse-af-drenge/

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    »Hvis der udføres omskæring uden medicinsk indikation, er der tale om lemlæstelse«

    „Wenn die Beschneidung ohne medizinische Indikation durchgeführt wird, haben wir von Verstümmelung zu sprechen.“

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  2. Machandelboom Says:

    So ist nun mal unsere Kultur von alters her, und Millionen Männer und Knaben sind beschnitten! Dass man damit für die Rechtsfrage nichts Erhebliches sagt, macht der Blick auf benachbarte Tatbestandsverwirklichungen klar. Wie bei der Beschneidung das starke dem schwachen Familienmitglied Schmerzliches antut, so geschieht es auch im Machtgefälle zwischen Ehemann und Ehefrau, zwischen Eltern und Töchtern. Es gibt Bevölkerungsgruppen, die es als Teil ihrer Kultur und, voll frommer Verachtung der Mehrheitsgesellschaft, als gottgewollt betrachten, dass die Frau dem Manne untertan ist und die Eltern über ihre Kinder weit mehr Macht ausüben, als ihnen unser Familienrecht einräumt. Was hier der Stärkere dem Schwächeren an Körperverletzungen, Freiheitsberaubungen, Verschleppungen, Nötigungen zufügt, das veranlasst, wenn es nicht geradezu tödlich endet, so gut wie nie eine Strafverfolgung. Man denke an das in Anatolien zwangsverheiratete junge Mädchen, das in Deutschland im Haus festgehalten wird und der Familie ihres Mannes Sklavendienste leistet. Solche Macht und Unterdrückung wird, wie die Beschneidung, mit bestem Gewissen ausgeübt. Für die Täter ist sie Teil ihrer religiös fundierten Kultur, und es hängt damit zusammen, dass die deutsche Justiz dazu neigt, sich nicht einzumischen. Aber niemand wird sagen, dass solch ein Gewährenlassen als Respektierung von Kultur und jahrhundertealtem Brauchtum richtig ist und die dareinfallenden Körperverletzungen, Freiheitsberaubungen, Nötigungen usw. als erlaubte Taten zu akzeptieren sind. Es handelt sich vielmehr um Straftaten, die von Rechts wegen verfolgt werden müssen.

    von: Professor Dr. Rolf Dietrich Herzberg, Bochum
    aus: Rechtliche Probleme der rituellen Beschneidung
    in: JZ 7/2009

    http://www.mohr.de/fileadmin/user_upload/Zeitschriften/PDF-Probehefte/JZ_64_7_2009.pdf

  3. Bragalou Says:

    S t i c h w o r t e

    Vorhautoperationen
    Dokumentationspflicht
    abrechnungsbegründende Dokumentationspflicht nach 31.2.2
    Versuch der Abschaffung der Fotodokumentation
    Antrag auf Abschaffung der Bilddokumentation
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    Dr. med. Birgit Pabst
    10.02.2014

    An das
    Institut des Bewertungsausschusses

    … nach meinen Informationen liegt dem Bewertungsausschuß ein Antrag der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein vor, die abrechnungsbegründende Dokumentationspflicht nach 31.2.2 für die Vorhauteingriffe mit den OPS 5-640.2 und 5-640.3 abzuschaffen bzw. diese Eingriffe in eine andere EBM-Gruppe einzugliedern. Erklärtes Ziel des Antrages ist, diese Eingriffe der Präambelvorschrift 31.2.2 des Kapitels der dermato-chirurgischen Eingriffe zu entziehen …

    Ich beantrage,

    1. eine erweiterte Aufbewahrungspflicht von mindestens 20 Jahren einzuführen (…)

    Den Fotos zur Dokumentationspflicht bei Vorhauteingriffen eine Sonderstellung anzudeuten ist somit nicht sachgerecht …

    http://www.beschneidungs-forum.de/index.php?page=Thread&postID=27161

    http://www.beschneidungs-forum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=958&h=5cb6fe26c2584cdf41c0832e73120c53aa941aa7

    http://intaktiv.de/wp-content/uploads/2014/02/Dr.Birgit_Pabst-Dokumentationspflicht_nicht_abschaffen.pdf
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    Lesenswert besprochen bei Beschneidungsforum, Maria Werner:

    „Dem Bewertungsausschuss liegt ein Antrag vor, nach dem die Vorhautamputation nicht mehr bildlich dokumentiert werden soll (Zustand vor und nach dem Eingriff). Dadurch würden wichtige Beweismittel entfallen und dem munteren Treiben der Scheindiagnosen und nicht indizierten Vorhautamputationen noch weiter als bisher Tür und Tor geöffnet werden.“

    http://www.beschneidungs-forum.de/index.php?page=Thread&postID=27161
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  4. Machandelboom Says:

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    Vermutlich kommt es wie in Deutschland, aber ein paar Stimmen wollen noch rasch so tun als ob sie etwas getan hätten.

    Norwegens Krankenschwestern wollten die Jungen genitalverstümmeln lassen, wenn auch „nur“ die älteren Jungen sowie erst auf den berüchtigten „eigenen Wunsch“ hin.

    Grydeland Ersvik ermuntert (noch) nicht zum großen norwegischen Ngaitana, doch wäre die Beschneidungsfreundin und Präsidentin des Krankenschwesterverbandes wirklich konsequent müsste sie fordern:

    “We need to gain acceptance for setting a minimum age limit of 15-16 years for circumcision, so that the girl herself can decide.”

    Wir Kinder- und Menschenrechtler sind nicht gegen die Kleinkindbeschneidung, sondern gegen jede Beschneidung! Juden hätten gute Argumente, wenn sie so eine derartig selektive Beschneidungserlaubnis als antijudaistisch sprich antisemitisch darstellen würden.

    Astrid Grydeland Ersvik ist zu feige, etwas gegen die beschneidungsobligate Scharia zu sagen. So will das postmoderne Norwegen in weniger als vier Wochen statt zu einem kleine Jungen verstümmelnden Zwangsbeschneidungserlaubnisgesetz zu seinem große Jungen verstümmelnden Wunschbeschneidungserlaubnisgesetz kommen.

    Allerdings wird Norwegens Regierung vermutlich noch weniger für die genitale Intakhheit ALLER Bürgerinnen und Bürger tun und die Rabbis nicht traurig und die Mohalim nicht arbeitslos machen.

    Norway’s union of nurses urged the government last month to ban non-medical circumcision of boys under 15. The Norwegian Nurses Organization first reported the plea in an interview with its director, which was posted Tuesday on the organization’s website.

    Grydeland Ersvik ermuntert zum großen norwegischen Ndiyindoda:

    “We need to gain acceptance for setting a minimum age limit of 15-16 years for circumcision, so that the boy himself can decide,” Astrid Grydeland Ersvik said, outlining a presentation she made to health ministry officials at a February 27 meeting.

    Genau verstanden hat es unsere Oberste Krankenschwester:

    “If we get a law that allows this in boys while it is illegal in girls, then this is discriminatory,” she said.

    Dann beschneiden wir doch endlich auch die Mädchen, dann ist das endlich nicht mehr so schlimm discriminatory.

    aus: Norwegian nurses seek brit milah ban
    in: JTA 22.03.2014

    http://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-news/1.581364
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    Mit kollegialen Grüßen. So sieht eine Genitalverstümmlerin aus. Hier die afrikanische Beschneiderin, im Fokus die Klitoris …

    … und hier ihre skandinavische Kollegin mit dem Zielobjekt Penis:

    https://www.facebook.com/astridgrydeland.ersvik?hc_location=timeline
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    Astrid Grydeland Ersvik sieht „in dieser Phase [der Islamisierung Norwegens bzw. der Theologisierung der Politik] keine realistische Chance für ein Verbot der Beschneidungstradition.

    „Wir haben stattdessen versucht, für das Beschneiden eine [Mindest-]Altersgrenze von 15 oder 16 Jahren zu erreichen, nach welcher sich der Junge selbst entscheiden kann.“

    [Astrid Grydeland Ersvik] Hun sier til Sykepleien at forbud mot en slik praksis neppe er realistisk på dette stadiet.

    – Vi prøvde derfor å få gehør for at det settes en aldersgrense på 15-16 år før omskjæring skjer, slik at gutten selv kan avgjøre sier hun.

    (…)

    Eigenfinanzierung statt Verbot

    Trond Markestad, der Vorsitzende des Rates für Medizinische Ethik und Professor für Kinderheilkunde, ist gegen ein Beschneidungsverbot, sondern fordert die Selbstfinanzierung.

    Mot forbud, for egenbetaling

    Trond Markestad er leder av Rådet for legeetikk og professor i barnesykdommer. Han er mot et forbud, men for egenbetaling.

    Immerhin einer vergleicht das Vergleichbare, der Osloer Medizinethiker Jan Helge Solbakk erklärt die vier Typen der Weiblichen Genitalverstümmelung, dem Jungen wird etwa so viel am Genital zerstört wie FGM Typ I (Amputation von Klitorisvorhaut oder Klitoris) oder II (teilweise oder volständige Amputation der kleinen Schamlippen).

    WHOs fire typer

    WHO skiller mellom fire typer omskjæring. Den minst mutilerende formen er fjerning av forhuden på klitoris, med eller uten delvis eller fullstendig fjerning av de små kjønnsleppene.

    Solbakk skriver at denne formen ligge nært opp til det som guttebarn utsettes for i dag.

    Solbakk spør derfor om Norheim ønsker å endre loven av 1995 om rituell omskjæring av jenter, slik at den minst mutilerende formen kan tillates.

    – Eller mener han kanskje at rituell omskjæring av guttebarn har større krav på toleranse og respekt enn en religiøst begrunnet fjerning av forhuden på jenters klitoris? spør han til slutt i kronikken.

    … Solbakk sier at et grunnleggende prinsipp i etikken – rettferdighetsprinsippet – tilsier at like tilfeller skal behandles likt og ulike tilfeller skal behandles forskjellig. Han viser til at Norheim er helt enig i at kvinnelig omskjæring er forbudt.

    Solbakk viser videre til type-inndelingen WHO opererer når det gjelder omskjæring av jenter.

    http://www.sykepleien.no/nyhet/1490309/vil-forby-omskjaring-av-guttebarn

    *

  5. Jacques Auvergne Says:

    Muslim and Jewish leaders visit Denmark to call for meat ban to be reversed

    … The group, organised by Samia Hathroubi, co-ordinator of the Foundation For Ethnic Understanding (FFEU), was formed to respond to growing Islamophobia and anti-Semitism in Europe. …

    Those part of the delegation included: Chief Rabbi of Brussels Albert Guigui (Belgium); Afzal Khan, former Lord Mayor of Manchester and Labour MEP Candidate for the North West; Chief Rabbi of Strasbourg, Rene Gutman (France); Samia Hathroubi, FFEU European Coordinator (France); Alexander Goldberg, Jewish Chaplain, University of Surrey (UK); Moussa Al-Hassan Diaw, director, Department of Islamic Theology, University of Osnabruck, (Germany); Chief Rabbi of Denmark Bent Lexner; Kamran Shah, Religious Advisor to the Islamic Community of Denmark.

    Asian Image 28.03.2014

    http://www.asianimage.co.uk/news/11110916.Muslim_and_Jewish_leaders_visit_Denmark_to_call_for_meat_ban_to_be_reversed/?ref=var_0

    ::
    ::

    Moussa Al-Hassan Diaw, M.A. Dipl.-Paed.

    Beiratsmitglied der Bosch-Stiftung
    Projekt: „Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure‏“
    Muslim Jewish Conference
    Head of Muslim Affairs http://www.mjconference.org/
    Deutsche Islam Konferenz
    Projektgruppe „Fortbildung von religiösem Personal“ der Deutschen Islam Konferenz
    Publikationen

    • „Religiöse Vielfalt als Chance für einen toleranten Umgang mit religiöser Praxis an staatlichen Schulen“ in: Guttenberg, Gudrun /Schroeter-Wittke, Harald (Hrsg.) (2011): „Religionssensible Schulkultur“. Jena. Edition Paideia Verlag.

    Tätigkeit als Dozent und Referent (u. a.)

    • Universität Osnabrück
    • Pädagogische Hochschule der Diözese und des Bundes
    • Sicherheitsakademie Linz für die PolizeischülerInnenausbildung (SIAK)
    • Heeresunteroffiziersakademie (HUAK)
    • Polizeihochschule Münster
    • Landtag Oberösterreich (Expertenrunde)

    http://studip.uni-osnabrueck.de/extern.php?module=Persondetails&range_id=49ce7409e6d0339a42b2f3626cd72647&username=adiaw&seminar_id=f00227184a154e081bab030c3e489f0c&global_id=909fe8e8141aaf5001852f4d02de97cb

  6. Bragalou Says:

    Norwegen will und wird 2014 die Beschneidung legalisieren und damit die vor menschlicher Genitalverstümmelung (HGM) geschützten Mädchen anders behandeln als die Jungen.

    Skandinaviens Gutmenschen lassen einerseits die männliche Genitalverstümmelung (MGM) widerstandslos zu und reden andererseits davon, gegen diese medizinisch nicht notwendige Operation zu kämpfen. Säuglinge dürfen beschnitten werden, ja, aber bitte nicht in den Säuglingsstationen der staatlich getragenen Krankenhäuser, sondern nur in privaten Beschneidungszentren.

    – We are pleased that Høie has specified that the procedures should not be performed in the maternity ward, and they can happen at private hospitals. But we will continue to fight against this to be a public task and that the interventions can be performed on children who are too young to give consent,says Jan Petter Odden

    Und dann gibt es da noch einen gewissen Svein Aarseth, der großmäulig die Beschneidung verbieten will, aber den Sechzehnjährigen in sein Verstümmeltwerden einwilligen lassen möchte – ganz die Xhosa-Moral mithin, Ndiyindoda, I am a man.

    Was Zirkumzision wirklich ist wird einfach nicht gesagt! Dass dem Jungen – egal ob acht Tage alt oder 16 Jahre – der größte Teil der penilen Sensitivität amputiert wird muss, damit niemand sein Gesicht verliert und sich alle gut fühlen können, der Öffentlichkeit jetzt unbedingt verschwiegen werden.

    Wie in Deutschland im Herbst 2012 also, kein Politiker zitierte nüchtern:

    „Der Tastsinn der Haut wird durch weitere Mechanosensoren vermittelt, die auf bestimmte Reize spezialisiert sind: so reagieren die Merkel-Zellen auf Druckintensität, Ruffini-Körperchen auf Dehnungsreize und die Vater-Pacini-Lamellenkörperchen auf Vibration.“

    http://www.norwaytoday.info/home_view.php?id=10407

    Meissner-Körperchen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Meissner-K%C3%B6rperchen

    Merkel-Zelle

    http://de.wikipedia.org/wiki/Merkel-Zelle

    Ruffini-Körperchen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ruffini-K%C3%B6rperchen

    Vater-Pacini-Körperchen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vater-Pacini-Lamellenk%C3%B6rperchen

  7. Machandelboom Says:

    Norwegen. Die Linke stimmt ab – gegen eine Altersgrenze sprich für ungebremstes Beschneiden. Genau wird das jetzt für Norwegen und bald für ganz Skandinavien kommen, zum Schaden der Gesundheit der Jungen und Männer sowie zum Schaden der journalistischen und wissenschaftlichen Redlichkeit.

    Man ist – ganz wie in Deutschland die Wunschbeschneidungslobby MOGiS oder das täglich die Beschneidung bequatschende Beschneidungsforum – schlicht zu feige, unzweideutig und kompromisslos Nein zur menschlichen (weiblichen oder männlichen) Beschneidung zu sagen.

    Skandinaviens Schönwetterintaktivisten sinnierten ein bisschen über Altersgrenzen. Wer das jedoch macht, billigt die Verstümmelung pauschal und, nichts anderes signalisiert er zwischen den Zeilen den Beschneidungsfreunden, will damit letztlich gar nicht ernst genommen werden.

    Die Als-ob-Intaktivisten quatschen ein bisschen … und die Beschneider … nun, sie beschneiden.

    Venstre stemte ned aldersgrense på omskjæring

    Geir Kjell Andersland tilhørte mindretallet som ønsket aldersgrense. … Venstrevedtaket betyr at Venstre støtter helseminister Bent Høies linje i omskjæringssaken.

    Anne Marte Blindheim
    Dagbladet 06.04.2014

    http://www.dagbladet.no/2014/04/06/nyheter/politikk/samfunn/venstre/innenriks/32676206/

  8. Mythos Phimose Says:

    Epidemiology of male genital abnormalities: a population study.
    Wan S1, Wang Y, Gu S.

    Abstract
    BACKGROUND:

    We conducted genital health wellness screens in male kindergarten children between the ages of 3 and 6 years to assess the incidence of congenital abnormalities and their treatment.
    METHODS:

    We performed genital examinations on 2241 male children in 8 kindergartens. We screened for 4 conditions: phimosis, hypospadias, cryptorchidism, and hydrocele/hernia. We assessed the incidence of these conditions and the effectiveness or lack of their treatment.
    RESULTS:

    Among this sample, 55.5% children aged 3 to 4 years and 44.1% aged 5 to 6 years were found to have persistent phimosis. The circumcision rate, excluding those performed in conjunction with hypospadias repair, was 2.8%, but it carried a 3.2% complication rate. There was a lower incidence of hypospadias and cryptorchidism than reported in the literature at 0.2% and 0.4%, respectively. Our hypospadias repair rate was 60%, with a success rate of 66.7%. Our cryptorchidism repair rate was only 25%, and all repairs were performed above the age of 5 years. Incidence of hydrocele and hernias was 1.2%, and our treatment rate was 46.2%. Finally, we found high incidence of keloid formation, 73.3%, associated with inguinal incision.

    CONCLUSIONS:

    There was high prevalence of phimosis in Chinese boys, a natural physiologic condition, up to age 6. [ Anmerkung: Gesundheitsgefährdend nachlässig bzw. verdienstorientiert beschneiderfreundlich fehlt der Hinweis darauf, dass ältere Kinder, etwa sieben- bis zwölfjährige Jungen, gar nicht untersucht werden konnten, da es sie in einem Kindergarten nun nun einmal nicht gibt. ] There appeared to be lower incidences of hypospadias and cryptorchidism in our screened population. However, there were opportunities for us to improve the diagnosis and treatment of these 2 conditions. Our hydrocele/hernia incidence was on par with literature, but we had a lower treatment rate. Finally, we found a high incidence of keloid formation associated with inguinal incision.

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24567010

    Epidemiology of Male Genital Abnormalities: A Population Study

    Wan, et al.

    Pediatrics 2014; 133:3 e624-e627

    http://pediatrics.aappublications.org/content/133/3/e624.long

  9. Machandelboom Says:

    ::

    KÖLN 2014
    Welttag der genitalen Selbstbestimmung – Worldwide Day of Genital Autonomy …
    „Ein weltweites Beschneidungsverbot für alle Jungen und Mädchen unter 18 Jahren“

    Mina Ahadi, die für den Zentralrat der Ex-Muslime sprach, sagte, es ging heute nicht mehr nur um eine Botschaft an die deutsche Regierung, das Beschneidungsgesetz abzuschaffen, sondern, darum solche Gesetze international zu verhindern. Besonders Familien aus sogenannten Islamischen Ländern seien zum Umdenken aufgefordert. Laut Ahadi fürchteten die Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften um ihren Machtverlust und setzten die Europäische Regierungen derzeit unter Druck. Die heutige Demonstration richte sich nicht nur an die europäischen Staaten sondern habe vor allem auch eine Signalwirkung in Richtung der islamischen Länder wie Iran, Irak, Sudan, Afghanistan usw., in denen die Beschneidung aus religiösen Motiven häufig vorgenommen werden. Ahadi forderte ein weltweites Beschneidungsverbot für alle Jungen und Mädchen unter 18 Jahren.

    Gislinde Nauy

    http://hpd.de/node/18545?page=0,1

    ::

  10. Bragalou Says:

    Eine neue Verhöhnung der Bürgerrechte und Verharmlosung der Scharia? Der Titel jedenfalls lässt nichts Gutes erahnen:

    Säkulare Selbstbestimmung versus religiöse Fremdbestimmung?: Zur Kritik an der öffentlichen Debatte um das Beschneidungsritual

    Michael Wermke (Hg.)

    Mit Beiträgen von Heiner Alwart, Jens Haustein, Kristina-Monika Hinneburg, Miriam Rose, Manuel Vogel und Michael Wermke.

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3374037976/wystrach

  11. Bragalou Says:

    Der erfolgreiche Kampf gegen FGM oder MGM erfordert das Bekenntnis der Aktivisten zur Null-Toleraz-Grenze („zero tolerance“) was wiederum bedeutet, auch zum Beschneidungswunsch des Kindes (Kind = Mensch unter achtzehn Jahre) unzweideutig Nein zu sagen.

    Dr. Reinald Eicholz ist Jurist, ehemaliger Kinderbeauftragter der Landesregierung NRW und Mitglied in der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Die notorisch schariafreundliche evangelische Theologenfront publiziert Beschneidungsversteher Reinald Eicholz (Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 13 (2014), H.1, 33-44).

    Eicholz verwendet (Literaturverzeichnis) die anatomisch unkundigen (Verlust von 10000-20000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Meissner, Ruffini, Vater-Pacini und Merkel bei jeder Jungenbeschneidung, die damit im Hinblick auf die lebenslange sensitive Schädigung Äquivalent ist zur FGM Typ Ib das ist die Exzision der Klitoris) und allein dadurch unwissenschaftlichen und kinderfeindlichen Ansätze von Aktionsbündnis Kinderrechte, Heiner Bielefeldt und Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft.

    Insgesamt könnte dieser Beschneidungslobbyismus der Evangelischen um Theo-Web, demnächst vielleicht irgendwie beglückend fusioniert mit dem Ansatz von Genital Autonomy (Boulder Colorado 2014) und der Oslo Declaration 2013 (um Anne Lindboe) zum Legalisieren des Modells Beschneidungswunsch jedes Jungen führen, dem, siehe Tatjana Hörnle (70. Deutscher Juristentag), der legalisierte Beschneidungswunsch jedes Mädchens allerdings hinzuzufügen ist.

    All das gilt es nach der Maßgabe des Keine Beschneidung unter 18 selbstverständlich zu verhindern.

    „FAZIT … Erst eine konsequente Ausrichtung der Gesetzeslage an der Subjektstellung des Kindes könnte die verfassungsrechtlichen Zweifel ausräumen. …

    das in der Kinderrechtskonvention und im Grundgesetz verankerte Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit … Das Kind ist Träger aller Menschenrechte … dass in dieses Recht nur eingegriffen werden darf … wie insbesondere die Einwilligung des Betroffenen. …

    Weil es ein Verfügungsrecht über das Kind nicht geben kann, kann dieses Recht zur Einwilligung rechtlich nur dem Kind selbst zustehen. Aus diesem Grunde kommt dem Willen des Kindes entscheidende Bedeutung zu. Sobald es die Tragweite seiner Entscheidung einschätzen kann, ist seine Zustimmung entscheidend für die Rechtfertigung …

    Bekanntlich wird auch beim Wahlrecht diskutiert, ob dies nicht Menschenrecht von Geburt an ist. Zu diesen Menschenrechten zählt aber nicht zuletzt auch das Recht auf freie Religionsausübung …

    Bedenkt man, dass die Problematik des § 1631d BGB im Kern die mangelnde Berücksichtigung der Subjektstellung des Kindes einschließlich seines Rechts auf religiöse und kulturelle Identität ist, wird das beschlossene Gesetz zu einem sprechenden Beleg für die Notwendigkeit, die Subjektstellung des Kindes durch den Verfassungsgeber so sichtbar im Grundgesetz zu verankern“

    pp 35-36 und 37

    http://www.theo-web.de/zeitschrift/ausgabe-2014-01a/07.pdf

  12. Bragalou Says:

    Die Beschneidungsdebatte als religionspädagogische Herausforderung
    von Rolf Schieder

    Dr. Rolf Schieder („Der Coup von Köln“) ist Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Humboldt-Universität Berlin. Schieder will Deutschlands religiöse Familien ihre Kinder auch in Zukunft genital verstümmeln („beschneiden“) lassen und ermahnt die Bevölkerung zu „Einsichten in den theologischen Bezugsrahmen von Beschneidung“ sowie zu „Anerkennung religiöser Diversität“.

    Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 13 (2014), H.1, 21-32.

    „Fähigkeit, sich in die Deutungsrahmen anderer Lebensformen einzufühlen und sich deren Binnenplausibilität zu erschließen [in gewissen religiösen Kreisen ist Steinigung plausibel] …

    Mit zunehmender Pluralisierung steigen die Ansprüche an die Diversitätsakzeptanz und die Empathiefähigkeit einer Gesellschaft. Die Bereitschaft zu einem respektvollen Umgang mit Andersheit wird zu einer unabdingbaren Bürgertugend [soll ich den Hells-Angels Rocker oder den NPD-Funktionär im Rahmen des „respektvollen Umgangs mit Andersheit“ ethisch schätzen und politisch integrieren?]. …

    dass der öffentliche biopolitische Diskurs nicht dazu führen darf, dass der Staat zum Organisator einer normalisierten sexuellen Biographie wird [das erfordert eigentlich die Akzeptanz der FGM selbst von Typ III, denn die sich ergebende Sexualbiographie ist gewiss nicht normal, sondern außergewöhnlich, binnenplausibel … Antrag abgelehnt, keine Beschneidung unter achtzehn, weder an Jungen noch an Mädchen]. Die Betrachtung der religiösen Beschneidung allein und ausschließlich aus der Perspektive medizinischer Experten …

    Sensibilität für Diversität in unserer Gesellschaft, die ihrerseits ein sexuelles Normalisierungsprogramm verfolgen, liegt auf der Linie dessen, was Foucault als die zunehmende Diskursivierung des Leibes beklagt hat. Die Medikalisierung aller Lebensbereiche überfordert nicht nur das medizinische Personal, sondern führt auch zu einer bedenklichen Reduktion des Menschen auf das Körperliche [aha, die partielle Genitalabschneidung ist irgendwie spirituell und damit sozusagen als Weltkulturerbe unter Schutz zu stellen wie pubertätsrituelles Zahnausschlagen bzw. Zahnzurechtfeilen oder klassisch-chinesisches Füße-Einbinden].“

    http://www.theo-web.de/zeitschrift/ausgabe-2014-01/06.pdf
    *
    *
    Dass Rolf Schieder jetzt eigentlich auch nach Legalisierung der weiblichen Genitalbeschneidung (FGM) rufen müsste, wird sehr schön erkannt von Forist Selbstbestimmung

    http://beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=4832

  13. Protea Suikerbos Says:

    Good advice for our health and sex life: Mr Moatshe
    Well informed about circumcision: Mr Moatshe
    Intelligent and brave: Mr Moatshe
    Our hero: Thabo Moatshe
    ***
    **
    *
    Thabo Moatshe has made a shocking claim that the government’s initiative at HIV prevention by having four million men circumcised by 2016 is flawed and misleading. He has publicly declared he would not get circumcised. His campaign is gaining momentum on Facebook.

    Moatshe, who is the afternoon drive show host on Lephalale FM on weekdays, and also does the gig guide on Thobela FM’s graveyard shift on Saturdays, told Sowetan yesterday that the government’s campaign only served to promote the opposite message against safe sex. …

    „Your foreskin is there for a reason … (to) make sex more enjoyable,“ he said.

    Moatshe said the government needed to review its message and stop pegging one’s foreskin as a catalyst for HIV infections. He says the government should rather place more emphasis on promoting the use of condoms.

    By Karabo Disetlhe
    DJ sparks big row over snip – Circumcision not good for HIV
    Sowetan LIVE (Johannesburg, Südafrika) 06.09.2014

    http://www.sowetanlive.co.za/entertainment/2014/09/06/dj-sparks-big-row-over-snip—circumcision-not-good-for-hiv
    *
    **
    ***
    07.09.2014

    I take my hat off to to the dj and that guy from Mahikeng for the bravery

    https://www.facebook.com/sowetanlive

  14. Bragalou Says:

    „Wir bezeichnen die religiöse Beschneidung guten Grundes als Kindesmisshandlung“.Dr. Brigitte Dietz [schweigt hier leider zu den amputierten 10000 bis 20000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Merkel, Ruffini, Vater-Pacini und Meissner, welche die Penisvorhaut als sensorisches Pendant nicht der Klitorisvorhaut, sondern der Klitoris auszeichnen und ist] die stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecherin der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern ist die Beschneidungsdebatte noch lange nicht beendet. …

    Der Verband startete Aufklärungskampagnen für die Eltern, verteilte Broschüren zur Penisgesundheit unter dem Motto „Die Vorhaut – kein Fehler der Natur“. Doch am Ende, so ist man sich einig, müsse eine neue gesetzliche Regelung her: ein Verbot. „Denn die Eltern, die diesen Eingriff vornehmen lassen, sind in ihrer religiösen Vorstellung so gefangen, dass vernünftige Argumente leider nicht ankommen und nicht gehört werden“, erklärt Dr. Brigitte Dietz.

    „Es ist Zeit, dass das 2012 erlassene ‚Beschneidungsgesetz‘ novelliert wird“, fordert der Vorsitzende Dr. Wolfram Hartmann. „Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen.“ [Na hoffentlich geht Mädchen und Junge bis 17 Jahren einschließlich und gehen Dr. Dietz und Dr. Hartmann nicht auf Genitalautonomie und Minderjährigenbefragung und Minderjährigen-Wunschbeschneidung]

    http://www.gmx.net/magazine/gesundheit/beschneidung-kindesmisshandlung-30137066

    Ist Beschneidung Kindesmisshandlung?
    Von Miriam Zöllich

    http://web.de/magazine/gesundheit/beschneidung-kindesmisshandlung-30137066

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    Offener Brief zur Beschneidung
    „Religionsfreiheit kann kein Freibrief für Gewalt sein“
    FAZ 21.07.2012

    … Herr Nadeem Elyas [eine der radikalsten deutschen Wegbereiter der Scharia], ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Muslime, hält beispielsweise den Zeitpunkt aus Sicht des Islam für variabel [platte Taqiyya, denn beschnitten werden muss der spätestens 15- oder 16-jährige Junge im Islam von Koran und Sunna und genau das Zwangsbeschneiden haben Intaktivisten zu verhindern], eine besonders wichtige Aussage, da die Beschneidung im Alter von 4-6 Jahren aus entwicklungspsychologischer Sicht besonders gravierende psychotraumatische Wirkungen entfalten kann. In diesem Alter erfolgt die Konsolidierung der sexuellen Identität unter dem empathischen Schutz der Eltern. Warum sollte man nicht warten, bis der Betroffene einsichtig zustimmen kann?

    Eine Lösung dieses Konfliktes kann nicht auf der Grundlage von Angst und Zwang erfolgen [sondern so wie beim KiKA-Filmjungen (Tahsins Beschneidungsfest), der endlich ein richtiger Mann sein will? Und mit Ringel bzw. Hörnle auch die Mädchen fragen?]. …

    Düsseldorf, den 21.7.2012
    Professor Dr. med. Matthias Franz, Universität Düsseldorf

    Die Mitunterzeichner


    • Dr. med. Brigitte Dietz, niedergelassene Kinder- und Jugendärztin, stellvertr. Vorsitzendes des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern, Taufkirchen
    • Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Georg Dietz, Kinderchirurgische Klinik, Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Ludwig Maximilians Universität München

    http://www.faz.net/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

  15. Edward von Roy Says:

    8th Mai 2015
    08. Mai 2015

    Genital Autonomy 2015 – Kongress, Ort: Frankfurt Youth Hostel

    „Internationaler Kongress in Frankfurt Unter dem Titel Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe werden namhafte Referenten aktuelle Fragen der genitalen Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutieren. Die Konferenz findet in englischer und deutscher Sprache statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Genital Autonomy mit Unterstützung von intaktiv e.V.“

    (Quelle: Bundesweiter Arbeitskreis Säkulare Grüne)

    http://saekulare-gruene.de/events/event/on/2015/05/08/

    Der Beschneidung der Jungen und Mädchen ist Scharia, wer zu feige ist, den Islam zu kritisieren, wird nie etwas für die Kinder erreichen.

    Die wollen in den Himmel kommen. Ein unbeschnittener Penis ist religiöse Pflichtverweigerung und damit islamisch illegal (haram).

    Die Penisvorhaut des 15-Jährigen oder Älteren ist im islamischen Recht (Scharia) gar kein Teil des jenseitszentriert zu denkenden und rituell rein zu haltenden männlichen Körpers und was nicht an den Frauenkörper (islamisch ab neun Jahre) gehört sprich was religiös abzuschneiden ist, weiß dein Mufti oder Scheich oder kannst du nachlesen im ‚Umdat as-Salik wa ‚Uddat an-Nasik (Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper, bekannter als Reliance of the Traveller), wobei der amerikanische Sufimeister Nuh Ha Mim Keller das Wort baẓr mit Klitorisvorhaut gezielt falsch übersetzt hat.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Reliance_of_the_Traveller

    Answering Islam blickt durch:

    „translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law“

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    Die von unseren Multikulturalisten und Postmodernisten beschworene Genitale Autonomie (genital autonomy) läuft auf Beschneidung hinaus (sowie auch auf straffreie Päderastie, man verhindere bitte auch das), etwa auf das Aushandeln von Altersgrenzen (Stichwort informed consent).

    Marlene Rupprecht wollte 2012 jeden 14-jährigen Jungen in sein Verstümmeltwerden (MGM) einwilligen lassen und kann dieses genitale Beschnittenwerden jedem die FGM wünschenden Mädchen konsequenterweise gar nicht verwehren. Der Islam des schafiitischen Fiqh verlangt die Beschneidung der Jungen und Mädchen.

    Wir sehen: Kinder unter 18 Jahren brauchen keine Genital Autonomy, sondern Genital Intactness.

    Zum Glück ist Mina Ahadi in Frankfurt dabei, für ein menschenfreundliches und insbesondere kinderfreundliches Ergebnis des Kongresses besteht also Hoffnung.

    Genital Autonomy Frankfurt 2015: Myths and multiple standards

    Bestätigte Dozenten

    Following the now annual demonstration in Cologne on 7 May to support genital autonomy for all children, there will be a two-day conference in Frankfurt. This will explore some legal and medical issues relating to the genital cutting of children. There will be expert speakers from several countries and delegates from all over the world. …

    Confirmed speakers so far: Marlene Rupprecht, Lena Nyhus (Denmark), Steven Svoboda (USA), Tim Hammond, Susana Rocha-Teixeira, Simon Zobel, Tommi Paalanen (Finland), Professor Michael Thomson (UK), Kaan Göktaş (Turkey), Tiina Vilponen (Finland), Christian Bahls, Mina Ahadi, Shemuel Gerber, Michel Garenne

    http://www.eventbrite.co.uk/e/genital-autonomy-frankfurt-2015-myths-and-multiple-standards-tickets-8116953025

    Im Anschluss an die jährlich am 7. Mai stattfindende Demonstration in Köln wird es am 08.05. und 09.05.2015 eine zweitägige Konferenz in Frankfurt am Main geben. Diese wird rechtliche, ethische, soziale und medizinische Aspekte im Zusammenhang mit Eingriffen an menschlichen Genitalien analysieren sowie die damit verbundenen Interessenlagen und Machtstrukturen beleuchten. Neben renommierten internationalen Fachleuten als Referenten werden Delegierte aus der ganzen Welt anwesend sein, so dass sehr leicht Kontakte zu Experten und Menschenrechtsaktivisten geknüpft werden können. Sobald die Referenten bestätigt sind, werden ihre Namen zu diesem Buchungssystem hinzugefügt.

    Confirmed speakers so far: Marlene Rupprecht, Lena Nyhus (Denmark), Steven Svoboda (USA), Tim Hammond, Susana Rocha-Teixeira, Simon Zobel, Tommi Paalanen (Finland), Professor Michael Thomson (UK), Kaan Göktaş (Turkey), Tiina Vilponen (Finland), Christian Bahls,

    http://www.koln.deutschlandlokal.com/98_Genital-Autonomy-Frankfurt-2015-Myths-and-multiple-standards

    Keine Beschneidung unter achtzehn!

  16. Edward von Roy Says:

    Zitat aus:

    intaktiv: Pressemitteilung zur internationalen “Genital Autonomy”-Konferenz in Frankfurt/Main

    „Nun findet erstmals eine internationale Genital Autonomy-Konferenz in Deutschland statt. Am 08. und 09. Mai werden im Haus der Jugend in Frankfurt am Main unter dem Titel Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe aktuelle Fragen zu Eingriffen an den Genitalien sowie der genitalen Unversehrtheit und Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutiert.

    Prominenteste Rednerin aus deutscher Sicht ist die SPD-Politikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht, die über die Aktivitäten bezüglich der körperlichen Unversehrtheit aller Kinder auf europäischer Ebene berichtet.

    Mina Ahadi, iranischstämmige Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime [ZdE] sowie der türkische Autor Kaan Göktaş befassen sich mit männlicher Genitalverstümmelung in muslimischen Ländern. Dr. Michel Garenne vom epidemiologischen Institut Pasteur in Paris geht der Frage nach, ob durch Vorhautamputationen die Übertragung von HIV verhindert werden kann.

    Aus dem Themenbereich der weiblichen Genitalverstümmelung sprechen die britische Psychologin Dr. Ann-Marie Wilson, Vorsitzende von 28 Too Many, und Susana Rocha-Teixeira von der deutschen Organisation Terres des Femmes [TdF].

    Das Thema Intersexualität wird durch den deutsch-französischen Wissenschaftler Simon Zobel sowie Markus Bauer aus der Schweiz, Aktivist für genitale Unversehrtheit von Intersexuellen und gegen erzwungene Geschlechtsangleichungen, vertreten.

    Weitere Vortragende kommen aus den USA, Finnland, Dänemark und Österreich und beleuchten das Thema genitale Selbstbestimmung u. a. unter den Aspekten Position der Vereinten Nationen, konkreter Gerichtsfälle, Lobbyarbeit und psychologischer Auswirkungen.“

    https://intaktiv.de/pm-genital-autonomy/

    Keine Beschneidung unter 18

  17. Genital Autonomy No Thanks, Genital Intactness Yes Please! Says:

    Genital Autonomy 2015 Myths and Multiple Standards
    Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung
    ::

    Die Konferenz mit dem Titel Myths and multiple standards wird am 8. und 9. Mai 2015 im Haus der Jugend in Frankfurt am Main stattfinden. Die internationale Referentenliste umfasst unter anderem:

    J. Steven Svoboda – der US-amerikanische Anwalt und Gründer der Organisation „Attorneys for the Rights of the Child“ kontrastiert in seinem Vortrag „The rights of the child vs the rights of the parent?“

    Mina Ahadi – die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und des Internationalen Komitees gegen Steinigung und Todesstrafe gibt Antworten auf die Frage, was gegen Beschneidung von Jungen in „islamischen Ländern“ getan werden kann

    Shemuel Garber – der Student und Autor der Bachelorthesis „The circular cut: Problematizing the longevity of civilisation´s most aggressively defended amputation“ stellt die Zusammenhänge zwischen kulturellen, religiösen und medizinischen Rechtfertigungen für Vorhautamputationen dar

    Kaan Göktaş – der türkische Journalist und Autor eines in der Türkei publizierten Buches über die Tradition der männlichen „Beschneidung“ im Zusammenhang mit dem Islam, Sexualität und Kinderrechten berichtet über männliche Genitalverstümmelung in der Türkei

    Susana Rocha Teixeira – das Thema der Aktivistin von Terres des Femmes ist „Myths and Multiple Standards with Regards to Body Modifications“

    Markus Bauer – der Mitbegründer der Organisation „Zwischengeschlecht“, die sich für das Recht auf genitale Unversehrtheit von Intersexuellen und somit gegen erzwungene Geschlechtsangleichungen an Kindern einsetzt, greift die Sitzung der UN-Kommission für Kinderrechte auf, in der Anfang 2015 Genitalverstümmelungen an Intersexuellen als „schädliche Praktik“ bezeichnet wurden

    Marlene Rupprecht – die SPD-Politikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete sowie Angehörige der Kinderkommission des deutschen Bundestages berichtet über die 2013 verabschiedete Resolution des Council of Europe zur körperlichen Unversehrtheit von Kindern und weitere Schritte zu diesem Ziel

    Die Vorträge werden englischsprachig sein, mit Ausnahme der Rednerinnen Mina Ahadi und Marlene Rupprecht, die auf Deutsch referieren werden.

    aus: Viola Schäfer (Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung), auf: hpd 30.03.2015

    http://hpd.de/artikel/11499

    ::
    Say NO to genital autonomy and YES to genital intactness.

  18. Minderjährige (unter 18) sind NICHT genital autonom. Says:

    Concerning any person under the age of 18 years: Genital Autonomy No Thanks, Genital Intactness Yes Please!
    ::

    MYTHS AND MULTIPLE STANDARDS

    Programme of events in Frankfurt and Cologne 6th to 9th May 2015

    Wednesday 6th May
    19:00 – Meet in the Skyline Deck, Frankfurt Youth Hostel / Haus Der Jugend, for a pre-conference drink & gathering.

    Thursday 7th May
    07:45 – Frankfurt Youth Hostel / Haus Der Jugend. Bus departs 08:00 to Cologne for attendees who wish to participate in Worldwide day of Genital Autonomy demonstration.

    Friday 8th May
    09:00 – Registration.

    09:30 – Short welcome.

    09:35 – UN Council and genital cutting and children’s rights.
    Victor Sande-Aneiros

    10:20 – Insights from the outside: How in 2012 the German legislator allowed foreskin amputations for whatever reason and MOGiS response.
    Christian Bahls

    11:05 – Coffee.

    11:20 – The rights of the child versus the rights of the parent?
    J Steven Svoboda

    12:05 – Whose Rights? Conflicts of interest and ethical arguments about genital mutilation.
    Tommi Paalanen

    12:50 – Lunch.

    14:00 – ‘Evidence, harm and rationality: Sir James Munby In the Matter of B and G [2015]‘?
    Prof Michael Thompson

    14:45 – The Interdependence between Cultural, Religious, and Medical Justifications for Male Foreskin Removal.
    Shemuel Garber

    15:30 – Male circumcision and prevention of HIV: rational and irrational decisions and behaviours.
    Dr Michel Garenne

    16:15 – Tea.

    16:30 – Lobbying in Denmark and its applicability elsewhere.
    Lena Nyhus

    17:15 – Circumcision of boys in “Islamic countries”: What can be done against it?
    Mina Ahadi

    18:00 – Dinner followed by evening film show.
    19:15 – Intersexion
    20:30 – Whose Body Whose Rights?
    21:45 – Fire Eyes

    Saturday 9th May
    9:00 – Registration.

    9:30 – Short welcome.

    9:35 – Exploring the aftermath of circumcision.
    Tim Hammond

    10:20 – Turkey and MGM.
    Kaan Göktaş

    11:05 – Coffee.

    11:25 – Using research to accelerate community change.
    Dr Ann-Marie Wilson

    12:10 – Myths and Multiple Standards with Regards to Body Modifications.
    Susana Rocha Teixeira [Terre des Femmes TdF]

    12:55 – Lunch.

    14:00 – The Hermaphrodite Question: When scientific standards, medicine and culture collide.
    Simon Zobel

    14:45 – “2015: Intersex Genital Mutilations (IGM) considered a ‘harmful practice’ by UN – Intersex Social Movement Strategies in Action.”
    Markus Bauer

    15:30 – Tea.

    15:50 – Psychological harm.
    Tiina Vilponen

    16:35 – Strasbourg, the Resolution and beyond.
    Marlene Rupprecht [ging 2012 auf 14 Jahre]

    17:20 – Conference closes.

    http://www.genitalautonomy.org/2015/02/11/myths-and-multiple-standards/

    ::
    HGM, i. e. FGM and MGM. A minor is a person under 18 years of age. Let us say NO to genital autonomy for minors, and YES to their genital intactness. Any circumcision on a girl or a boy below the age of eighteen years should be considered as child abuse and illegal.

  19. Edward von Roy Says:

    ::
    aus: David Smith (Genital Autonomy: A New Approach )

    Let the children decide for themselves—all in good time—Paul Mason

    [Sicherlich war und ist der Kampf gegen die Säuglingsbeschneidung wichtig. Hier aber ruft David Smith doch ganz offensichtlich zum Aushandeln von Altersgrenzen [vgl. u.: age of consent] im Sinne der informierten Zustimmung des etwas älteren Kindes: „Lasst die Kinder selbst entscheiden“. Nein!

    Antrag abgelehnt, unter achtzehn Jahren dürfen wir dem Kind keine „genitalautonome“ Entscheidung für das eigene genitale Verstümmeltwerden lassen. Der weibliche oder männliche Minderjährige kann die Folgen der FGM oder MGM auf Gesundheit, Sexualität und Partnerschaften völlig altersgemäß noch gar nicht abschätzen und ist daher gerade nicht genital autonom.

    Nicht viel anders ist das ja im Bezug auf das Thema Sex: Einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen gibt es nicht! Sollte es so sein, dass gerade auch im Namen der Genital Autonomy für unser Verständnis für Beschneidung auf Kinderwunsch geworben wird, während die selbe „Genitalautonomie“ offen oder verdeckt nach der Straffreistellung von Pädosexualität ruft? Von der (kinderfeindlichen) Pädo-Lobby sollten sich die intaktivistischen Genitalautonomen unzweideutig abgrenzen.]

    p 328

    We need GA to receive the same recognition internationally as Amnesty International and Greenpeace have, …

    p 333

    in: Genital Cutting: Protecting Children from Medical, Cultural, and Religious Infringements
    herausgegeben von: George C. Denniston, Frederick M. Hodges, Marilyn Fayre Milos

    https://books.google.de/books?id=nb9EAAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    [2011]

    Conference report: Law, human rights, and non-therapeutic interventions on children

    A conference titled, “Law, Human Rights, and Non-Therapeutic Interventions on Children,” was held on 31 August – 1 September [2011] at the University of Keele, UK. Speakers from the United States, Britain, the Netherlands and Australia covered all aspects of non-therapeutic surgery on children’s genitals, including male circumcision, female genital cutting (mutilation), and intersex children (i.e. babies born with ambiguous genitalia). The conference organizers, including David Smith of Genital Autonomy EU and Michael Thomson, professor of Law at the University of Keele, took a very creative approach, bringing together grass-roots anti-circumcision and child protection activists with academics and officials not necessarily associated with direct advocacy. All participants felt that the event was „a smashing success“, marking a new phase in the struggle for recognition of the rights of children to bodily integrity.

    [Da steht leider nicht bodily intactness, sondern bodily integrity. „Integrität“ aber beinhaltet die Gesamtheit des persönlichen Körpergefühls, des Körpergestaltens und des körperbezogenen Strebens und Planens, weshalb jede Body-Modification sprich ggf. leider auch der kindliche bzw. jugendliche Beschneidungswunsch integriert sein kann. Genau das jedoch ist für Mädchen und Jungen zu verhindern: keine Beschneidung unter achtzehn!].

    http://www.circinfo.org/news_2011.html

    J. Steven Svoboda reports on a conference on circumcision and other genital surgeries held at the University of Keele.

    http://www.circinfo.org/Genital_integrity_conference.html

    Genital Autonomy, Children’s Rights, and Competing Rights Claims in International Human Rights Law

    Author: Debra L. DeLaet
    Source: The International Journal of Children’s Rights, Volume 20, Issue 4, pages 554 – 583
    Subjects: Human Rights & Humanitarian Law
    Publication Year : 2012

    Claims that genital autonomy should be considered a human right

    [erst ab achtzehn, sonst müssten wir jetzt die Päderastie legalisieren, was aber im funktionierenden Rechtsstaat nicht sein darf, selbst angesichts des islamischen Heiratsalters von neun Jahren für die Mädchen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr#Eheschlie.C3.9Fung_mit_Mohammed

    „Saudi-arabischer Kleriker: Es ist eine Ungerechtigkeit, zehn Jahre alte Mädchen NICHT zu verheiraten. It’s an injustice to NOT marry girls aged 10, says Saudi cleric“

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

    „Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt [neun Mondjahre, ggf. also achteinhalb].“

    … and at that time I was a girl of nine years of age. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 234)

    … and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death). (Sahih Al-Bukhari, Volume 7, Book 62, Number 64; see also Numbers 65 and 88)

    … and he took up cohabitation with me when I was nine. … (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 4915)

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

    Genitale Autonomie zu Ende gedacht: Wer die Genitalbeschneidung auf Kinderwunsch (gleichberechtigt versteht sich für Junge oder Mädchen) legalisieren will, wird die in der Scharia ggf. neun Jahre alte Ehefrau nicht verhindern können.]

    … call into question medically unnecessary genital alterations, including genital cutting of both boy and girl children, the forced or coerced circumcision of adults, and surgical alterations performed on the genitals of intersex children prior to the age of consent. To date, global norms suggest only a narrow applicability of any right to genital autonomy. International organizations, states, and non-governmental organizations increasingly condemn genital cutting of girls and women but generally tolerate both the genital cutting of boys and men and the surgical alteration of the genitals of intersex children. In examining assertions that genital autonomy should be considered a human right, the article considers competing rights claims, including religious and cultural rights, parental rights, and contending perspectives on health rights. Ultimately, this article highlights the limitations of international human rights law as a tool for promoting a right to genital autonomy.

    http://booksandjournals.brillonline.com/content/journals/10.1163/15718182-55680007?crawler=true

    ::

  20. Jacques Auvergne Says:

    Ayatollah Ali Sistani: „Aus religiöser Sicht ist Frauenbeschneidung erlaubt!“

    [ FGM im Iran ]
    ::

    Rayeheh Mozafarian hat dafür zwischen 2007 und 2009 in mehreren iranischen Provinzen Befragungen zu weiblichen Genitalverstümmelungen durchgeführt. Ihren Recherchen zufolge finden 70 Prozent der weiblichen Beschneidungen in den Provinzen Kurdistan, West-Aserbaidschan, Kermanshah, Ilam, Lorestan und Hormozgan statt. Die Praktik ist sowohl bei Schiiten als auch bei Sunniten vorzufinden. Einfach war die Forschung Mozafarians nicht, denn viele Frauen reden nur ungern über dieses heikle Thema. „Besonders in den kurdischen Gebieten erhielt ich auf viele meiner Fragen leider keine Antworten“, schreibt die Frauenforscherin in ihrer Arbeit. Aus diesem Grund kann auch keine verlässliche Statistik über die Verbreitung der Verstümmelungspraktik erstellt werden.

    Doch trotz solcher Einschränkungen hat Mozafarian wertvolle Informationen zusammengetragen. Etwa, dass die meisten Beschneidungen bei den Opfern zuhause durchgeführt werden. Die Eltern der meist minderjährigen Mädchen holen zu diesem Zweck eine Hebamme, die den Eingriff vollzieht – oft „ohne Betäubung und unter sehr unhygienischen Umständen“, so die Forscherin: „Die meist unausgebildeten Hebammen benutzen dafür oft eine einfache Rasierklinge.“

    Eine der Befragten erzählte Mozafarian von ihrer Beschneidung als zehnjähriges Mädchen: „Ich ging mit meinem Vater zu einer Hebamme. Sie hatte ein weißes Tuch auf einem Brett ausgebreitet, auf das ich mich legen sollte. Als die Hebamme ihre Hände und Rasierklinge desinfizierte, habe ich angefangen zu weinen, weil ich wusste, was nun auf mich zukommen wird. Sie bat mich meine Augen zu schließen. Als das Ganze vorbei war, hatte ich unglaubliche Schmerzen.“

    aus: Jashar Erfanian: Weibliche Beschneidung im Iran: Verboten, aber nicht verfolgt, in: Iran Journal (IJ) 26.02.2014

  21. Kızılırmak Says:

    Nun zum yazar (Schriftsteller) Kaan Göktaş, dem Autoren von Oldu da Bitti Maşallah, der nicht voreilig als türkischer Beschneidungsgegner gehandelt werden sollte. Sein Verdienst ist es, das türkische Tabuthema Nummer Eins überhaupt anzusprechen. Das reicht aber nicht, um die islamische MGM und islamische FGM zu überwinden:

    „Tartışılmalı. Wir sollten diskutieren“ – Nein, Schluss mit dem Beschneiden der Mädchen oder Jungen, da gibt es nichts zu diskutieren.

    „Bu, din adamları, hukukçular, hekimler ve psikologlar tarafından konuşulmalı. Mit islamischen Klerikern, Rechtsanwälten, Ärzten und Psychologen“ – Aber nein, die Geistlichen der Scharia haben 1.400 Jahre lang Zeit gehabt, die islamische Jungenbeschneidung und islamische Mädchenbeschneidung abzuschaffen.

    „Çünkü kadın sünnetinin hiçbir şekilde dini temeli yok. Die Frauenbeschneidung (FGM) hat keinerlei religiöse Grundlage“ – Falsch, die FGM ist islamische Pflicht für alle Schafiiten und evtl. auch Hanbaliten, die anderen sunnitischen Rechtsschulen halten sie für gottgefällig oder ehrbar.

    aus: Sünnet çocuk haklarına aykırı mı?, in: radikal 28.03.2013

    http://www.radikal.com.tr/hayat/sunnet_cocuk_haklarina_aykiri_mi-1126947

    Kaan Göktaş: Turkey and MGM

    (Das funktioniert nicht, MGM ist Scharia und FGM ist mindestens den Schafiiten Religionspflicht. Kaan Göktaş versucht den Back-to-Quran-Ansatz, letztlich also leider ein salafistischer Weg. Der Hidschab ist Scharia und die Jungenbeschneidung ebenfalls. Jetzt nur den Koran in die Luft halten und die Muftis und Scheiche bitten, etwas gegen die im Hadith verankerte MGM zu tun … das wird nichts. Göktaş kann wissen: Islam ist eben nicht nur Koran, sondern Koran und Sunna. )

    „Kaan Göktaş ist ein türkischer Journalist und hat Antike Kulturen und Soziologie in Istanbul studiert. Nach seinem Erstlingswerk über die Evolutionstheorie und den Islam hat er in der Türkei ein Buch über Beschneidung, Islam und Kinderrechte publiziert. Er berichtet über männliche Genitalverstümmelung in der Türkei und erläutert dabei, dass die Beschneidung keinen direkten Bezug zum Islam hat [falsch, das stimmt nicht] und neben der Religion z. B. auch Tradition und gesellschaftlicher Druck eine wichtigen Rolle für die Beibehaltung der Praktik spielen.“

    https://intaktiv.de/wp-content/uploads/2015/05/Presseinfo_GA-Konferenzprogramm_03-05-2015.pdf

  22. Kızılırmak Says:

    Quran Only Movement, Quranism

    Ist Göktaş Koranist?

    Dankenswerterweise schrieb HaWeHa im Januar 2015 mit, was Kaan Göktaş an Nebel über die Schariapflicht zur Beschneidung der Jungen (und mindestens schafiitisch auch aller Mädchen) geworfen hatte, ARD hat den Stunden vor dem Attentat auf Charlie Hebdo publizierten Beitrag längst gelöscht:

    Mein Junge nicht – in der Türkei beginnt langsam die Debatte über Beschneidung (Audio)

    http://www.ardmediathek.de/radio/Studio-9-Deutschlandradio-Kultur/Mein-Junge-nicht-in-der-T%C3%BCrkei-beginnt/Deutschlandradio-Kultur/Audio-Podcast?documentId=25709518&bcastId=22051212

    „Ist die Beschneidung im Islam eigentlich eine Pflicht? – Nein ist sie nicht. Beschneidung, auf Türkisch sünnet ist nicht einmal Sunna, also die Vorgabe, so zu leben, wie der Prophet Mohammet gelebt hat. Nirgends gibt einen Eintrag darüber, dass der Prophet Mohammed beschnitten war. Die Beschneidung ist eine Praxis, die 150 bis 200 Jahre nach dem Tod Mohammeds eingeführt wurde. …

    Die Beschneidung sei weder religiös noch gesundheitlich notwendig, sagt der Bergbau-Ingenieur.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&postID=38112

    Kaan Göktaş weiß es nicht oder verschweigt uns: Jungenbeschneidung ist Teil der Fiṭra (angeborenes Ausgerichtetsein auf Allahgott hin) sowie schariarechtlich (islamisch) verpflichtend, für Hanafiten und Malikiten als sogenannte sunna muʾakkada, einer absoluten Verpflichtung gleichzustellende Sunna, für Hanbaliten und Schafiiten als unmittelbar als farḍ bzw. wāǧib, (absolute) Religionspflicht.

    Amongst Ulema (Muslim legal scholars), there are differing opinions about the compulsion of circumcision in Sharia (Islamic law). Imams Abū Ḥanīfa, founder of the Hanafi school of Fiqh (Islamic jurisprudence), and Malik ibn Anas, maintain that circumcision is a Sunna Mu’akkada—not obligatory but highly recommended. The Shafi’i and Hanbali schools see it as binding on all Muslims.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Sunni_Islam

    Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered „not as long as he is not circumcised“. They quote Ali as saying: „If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old“. Another narration from Al-Sadiq says: „Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised“. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: „the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised“, and that „the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days“.[29]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Shia_Islam

    5 – Circumcision

    It was narrated that Abu Hurayra said: The Messenger of Allaah (…) said: “The fiṭra (natural state) is five things, or five things are part of the fitra: circumcision, shaving the pubic hairs, plucking the armpit hairs, clipping the nails and trimming the moustache.”

    Narrated by al-Bukhari, 5550; Muslim, 257

    http://islamqa.info/en/20064

    Bleibt die Frage nach dem Wann … bevor der Junge schariarechtlich reifer Mann ist, bevor er also 15 oder 16 sechzehn Jahre alt ist. Beschnitten worden sein muss der erwachsene Muslim auf jeden Fall. Fatwa.

    The Islamic law has not defined a desirable time or age for circumcision

    http://fatwa.islamweb.org/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=89015

    Question

    … a following question : “Circumcision does cause harm … it removes the most sensitive portions of the penis. It causes nerve damage. It removes the natural gliding action of the penis. If Allah knows best, why put the foreskin their to begin with, only to have a risky procedure to cut it off later?”.Please answer it.

    Answer

    This indicates the merits of Islam and the greatness of the Islamic Shari’a.

    http://fatwa.islamweb.org/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=246646

    Iran

    By puberty, all Muslim Iranian boys must be circumcised if they are to participate fully in religious activities.

    Drew, Paula E.; F. A. Sadeghpour and anonymous. „Iran“. In Robert T. Francoeur. The International Encyclopedia of Sexuality. New York, NY: Continuum Publishing Company. Retrieved 2006-10-18.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_male_circumcision#Islam

    Quranists

    There is a Quran alone movement within Islam that rejects making male circumcision a religious requirement due to the fact it is not mentioned in any verse in the Qur’an, yet at the same time the Qur’an is supposed to explain all things (Qur’an 12:111).

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Quranists

    Ist der auffällig übervorsichtige türkische Beschneidungskritiker Teil dieser letzten Gruppe, ist Kaan Göktaş Koranist (quranist) bzw. gehört er der Nur-Koran-Bewegung an (Quran Only Movement; Quran Alone Movement)?

  23. Edward von Roy Says:

    Der britische Allgemeinmediziner John Warren ist ein Gründer von Norm-UK.

    Harm and physical effects of circumcision

    In this paper Dr John Warren shows how the harm of circumcision arises from the operation itself, when all goes well and as planned, not merely when there are complications.

    Abstract

    Male circumcision results in permanent changes in the appearance and functions of the penis. These include artificial exposure of the glans, resulting in its keratinization and altered appearance. Additionally, circumcision results in loss of 30–50% of the penile skin, loss of at least 10,000–20,000 specialized erotogenic nerve endings, loss of reciprocal stimulation of foreskin and glans, and loss of the natural coital gliding mechanism, etc. From the point of view of sensation and function, the most important effect is caused by the tissue loss itself. The most sensitive part of the penis is removed, and the normal mechanisms of intercourse and erogenous stimulation are disturbed.

    3. Tissue Loss from Circumcision

    It is the tissue loss that causes the most important functional effects of circumcision. What is lost? Thirty to fifty percent of the penile skin, the area in an adult being about 15 square inches (96 cm2), comprising nearly all of the inner and outer foreskin, is removed. The frenulum is sometimes (and in USA-style “high and tight” operations, nearly always) removed. The inner foreskin includes the ridged band, a zone of specialized mucosa encircling the distal end of the inner foreskin, first described by Taylor and colleagues (1996). They described the ridged band in this way:

    4. Loss of Sensory Nerve Endings

    As already described, circumcision removes the part of the penis most richly supplied with sensory nerve endings, the ridged band. In general, the inner mucosal foreskin is more sensitive than the outer foreskin, which differs little from the shaft skin. This loss is borne out by the results shown by Sorrells et al.

    From the point of view of sensation and function, the most important effect is caused by the tissue loss itself. The most sensitive part of the penis is removed, and the normal mechanisms of intercourse and masturbation are disturbed.

    John Warren, Physical effects of circumcision, in George C. Denniston, Frederick M. Hodges and Marilyn Fayre Milos (eds), Genital Autonomy: Protecting Personal Choice (Dordrecht, Heidelberg, London, New York: Springer, 2010; ISBN 978-90-481-9445-2 e-ISBN 978-90-481-9446-9)

    http://www.circinfo.org/Warren.html

    John Warren
    NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/whoweare

    Who’s Who at NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/norm_uk_who.html

    Founder’s video interview

    Dr John Warren explains how he came to see circumcision as a bad thing and how he came to see the need for an organisation to represent circumcised men. This led to the founding of NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/johnwarreninterview

  24. Edward von Roy Says:

    Die iranischstämmige Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, bei ihrem gefeierten Vortrag.
    ::

    Unumstrittener Höhepunkt der Konferenz war jedoch der Vortrag von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), die für ihr engagiertes Auftreten für die genitale Unversehrtheit von Mädchen und Jungen im muslimisch geprägten Kulturkreis und ihre mutige Arbeit im Allgemeinen mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

    aus: intaktiv: Pressemitteilung über ‚Genital Autonomy 2015‘, 10.05.2015

    https://intaktiv.de/pm-genital-autonomy-2015/

  25. Machandelboom Says:

    ::

    Um Eltern eines zwei, drei oder vier Jahre alten Jungen gegenüber die Schrecken fortgesetzten Nichtbeschneidens gar grässlich auszumalen und die Möglichkeit der baldmöglichen Beschneidung zu vergolden, säen die etwa auch das Urologenportal betreibenden Medizinmänner von BDU und DGU (Berufsverband der Deutschen Urologen und Deutsche Gesellschaft für Urologie) zielsicher Zweifel und liefern allerlei Faktenferne.

    Vorab daher Faktennähe:

    • Im Hinblick auf die sensitive Zerstörung ist die männliche „Beschneidung“ sprich Genitalverstümmelung mit einem Klitorisherausschneiden (FGM Typ Ib) vergleichbar

    • Für einen Jungen im Grundschulalter ist ein Zurückziehen der Vorhaut nicht notwendig, vielmehr grundsätzlich zu vermeiden weil gesundheitsschädlich (Gefahr von Verletzungen). Ein Retraktieren durch Erwachsene ist also grundsätzlich zu vermeiden, der einzige, der den Penis anfasst, ist der Junge selbst

    • Durchschnittsalter der vollständigen Retraktierbarkeit ist 10,4 Jahre (zehn Komma vier). Wer wie Iris Rübben suggestiv von Grundschülern oder gar von Kindergartenkindern redet, die angeblich eine weitgehend oder gar gänzlich zurückziehbare Vorhaut haben müssten, will zielsicher desinformieren oder ist anatomisch absolut unkundig

    Faktenferne erhalten Deutschlands Eltern auch durch diese Herrschaften:

    Prof. Dr. Anne-Karoline Ebert, Prof. Dr. Raimund Stein:

    Phimose beim Jungen. Informationen für Eltern

    (Ausgabe 1/2015)

    Verantwortlicher Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU, Düsseldorf)

    http://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/19.6.15_Flyer_Phimose.pdf

    ::
    ::

    Mythos abgelenkter Harnstrahl und Mythos Ballonierung

    Ein Ballonieren des Präputiums bei der Miktion, also ein Aufblähen der kindlichen Vorhaut beim Wasserlassen ist nicht selten eine gesunde, normale Entwicklungsphase noch bestehender (angeborener, gesunder) VorhautENGE bei bereits einsetzender Auflösung der (angeborenen, gesunden) VorhautVERKLEBUNG und gerade keine Indikation für eine Zirkumzision (Genitalverstümmelung).

    Ganz im Stil der Iris Rübben energisch das nicht korrekte, viel zu junge Alter der (teilweisen oder vollständigen, das wird bei der DGU gerne verwischt) Retraktierbarkeit nennend, murmelt Urologenportal (DGU) verantwortungslos nebulös. Ein irgendwie nachvollziehbares „und“ sowie zwei der Konjunktion vorangestellte „z. B.“ schaffen Grauzonen, Bereiche des Zwielichtigen und den Beschneidern (Genitalverstümmlern) sehr große Einsatzmöglichkeiten:

    Die zu enge Vorhaut „balloniert“ sich während des Wasserlassen auf.Operation der Vorhautverengung bei Kindern: Sollten die genannten Maßnahmen keinen Erfolg gehabt haben, besteht oft nur noch die Möglichkeit einer operativen Behandlung. Gründe hierfür können z. B. starke Beeinträchtigungen des Harnstrahls (z. B. Ballonieren der Vorhaut während des Wasserlassens) und hierdurch bedingte wiederkehrende Harnwegsinfekte sein.

    aus: Urologenportal (BDU und DGU) 09.07.2014, Autorin: Karin Janke, aktualisiert und ergänzt durch Dr. Claudia Krallmann und Dr. Arne Tiemann im Juli 2014

    http://www.urologenportal.de/phimose.html

    ::

    DOCTORS OPPOSING CIRCUMCISION

    Ballooning of the Foreskin

    If, at any time during childhood, the opening remains small, while the urine stream is considerable, the foreskin may balloon, with urine under back pressure. This is normal, so long as urination is not markedly prolonged. Circumcision is contraindicated.

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/info/physiciansguide.html

    ::

    PROTECT Your Uncircumcised Son. EXPERT MEDICAL ADVICE FOR PARENTS
    by: Paul M. Fleiss

    Your son sprays when he urinates. Circumcision will correct this.

    In almost every intact boy, the urine stream flows out of the urinary opening in the glans and through the foreskin in a neat stream. During the process of penile growth and development, some boys go through a period where the urine stream is diffused. Undoubtedly, many of these boys take great delight in this phase, while mothers, understandably find it less amusing. If your boy has entered a spraying phase, simply instruct him to retract his foreskin enough to expose the meatus when he urinates. He will soon outgrow this phase.

    Your son’s foreskin balloons when he urinates. He needs to be circumcised or else he will suffer kidney damage.

    Ballooning of the foreskin during urination is a normal and temporary condition in some boys. It results in no discomfort and is usually a source of great delight for little boys. Ballooning comes as a surprise only to those adults who have no experience with this phase of penile development. It certainly does not cause kidney damage; it has nothing to do with the kidneys. Ballooning disappears as the foreskin and glans separate and the opening of the foreskin increases in diameter. It requires no treatment.

    http://www.nocirc.org/articles/fleiss2.php

    ::

  26. Edward von Roy Says:

    You can’t ‘ave THIS THING, my son. It no belong to you. Not our religion, see.

    Hömma, du kannz DIESE SACHE nich haben, mein Sohn. Die gehört nich zu dir. Dat is nich unsre Religion, vastehste.

    ::

    Die islamische Mädchenbeschneidung ist (mindestens) schafiitische religiöse Pflicht – auch die also müsste Dänemark registrieren. Und mindestens für besonders Befugte – Wissenschaftler, Imame usw. – wird es die Ebene der Patientendaten bzw. der persönlichen Namen geben.

    An Kontur gewinnender Islamfaschismus (Kalifat) braucht die Registrierung der Genitalverstümmelung (MGM, FGM). Hoffentlich kann der Datenschutz noch verhindern, dass Dänemark ein Beschneidungsregister einführt.

    *Sarkasmus ein*

    Na, dein Sohn oder deine Tochter will in die Moschee oder in den Islamischen Religionsunterricht, ist aber am Geschlechtsteil noch nicht rituell rein (ṭāhir)? Ihr wisst doch, vorhandene Klitorisvorhaut bzw. inkakte Klitoris ist für Mädchen über neun Jahren und anwesendes Präputium für Jungen über 15 Jahren islamisch illegal (ḥarām). Ihr wollt doch einst nicht ins ewige Feuer (ǧahannam) kommen, sondern ins Paradies (ǧanna), oder? Your son goin’ bloody ‘ell with this thing.

    *Sarkasmus aus*

    ::

    Alle religiøse omskæringer skal nu registreres

    Nu skal et nyt register for første gang forsøge at skabe klarhed om netop de spørgsmål. … Islamiske Trossamfund i Danmark, Imran Shah, … Dansk Folkepartis sundhedsordfører, Liselott Blixt

    http://nyhederne.tv2.dk/2015-07-26-alle-religioese-omskaeringer-skal-nu-registreres

    Das protheologisch und proreligiös (sprich auch proschariatisch) orientierte Beschneidungsforum (Weguer, wenn Jungenbeschneidung Schariapflicht ist, bist du dann für oder gegen die Scharia?) hat bislang offensichtlich nicht verstanden, was für ein Totalitarismus sich aus einer Registratur religiöser Genitalverstümmelung ergeben kann – der Staat wird der organisierten Umma den vollen Zugang zum Register, und das enthält die Ebene der Personennamen, nicht verweigern, was für die schützenswerte Intaktheit des Genitals aller Minderjährigen (unter achtzehn Jahre) gerade nicht günstig ist.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=5595

    ::

    Kritik: Jøder og muslimer skal ikke i særligt register

    Må man registrere borgere på baggrund af deres religion? … Registret er lavet på initiativ fra den tidligere regering i 2013 og skal være med til at kvalificere omskæringsdebatten herhjemme ved blandt andet at klargøre omfanget af rituelle omskæringer og hyppigheden af sundhedsmæssige komplikationer efter indgrebene.

    http://www.kristeligt-dagblad.dk/danmark/kritik-joeder-og-muslimer-skal-ikke-i-saerligt-register

    ::

    27.07.2015
    by Rose Nayatine

    Intact Denmark [das ist Lena Nyhus] i TV2 News i dag kl. 17.30 – ang. det nye register for omskæring

    https://intactdenmark.wordpress.com/2015/07/27/intact-denmark-i-tv2-news-i-dag-kl-17-30-ang-det-nye-register-for-omskaering/

    ::

    East Is East (Film, 1999)

    00:18:02 Not our religion, see?

    Time – Phrase

    00:17:57 You can’t have this thing.

    00:18:00 It no belong to you.

    00:18:02 Not our religion, see?

    00:18:04 No worry about it. I buy you nice watch.

    00:18:08 0h, why bother with this at his age, George?

    http://www.subzin.com/quotes/M1526479d5/East+Is+East/Not+our+religion%2C+see%3F

    ::

    East is East (Film, 1999)

    Schlimmer Slang in der von “Verwestlichung” sprich Islamlosigkeit bedrohten Familie, jeder zweite Satz verwendet bloody, verdammtnochmal.

    Der traditionsbewusste Patriarch sieht sich vor der gesamten Moscheegemeinde bloßgestellt, grausam entehrt, weil sein jüngster Sohn noch nicht vorhautamputiert ist.

    Schorsch: Getan? Isch werde sagen was er verdammtnochmal getan hat. Er hat misch verdammt blamiert. Die ganze Familie hat misch verdammt vorgeführt. Da gehe isch jahrelang Moschee. Wie soll isch morgen demm Mullah innet verdammte Gesischt gucken? Alldieweil DEIN SOHN noch diesen verdammten Dödel hat.

    George: Done? I tell you what he bloody done, missus. ‘E makes a bloody show of me. All the bloody family always makes a bloody show of me. I go to that mosque long time. Now how I looking Mullah in the bloody face? ‘Cause your son got bloody tickle-tackle.

    [Im Jargon steht tickle-tackle ironisch und frivol für das männliche Genital; Yet another slang term for male genitalia, but twee and camp rather than vulgar. “If you show me your boobs I’ll show you me tickle-tackle.”]

    http://de.urbandictionary.com/define.php?term=tickle-tackle

    Sajid (backing away): Get stoofed!

    [Ziemlich grob für Verpisst euch: “Fickt euch”; Didn’t know what “stoof” meant so I looked it up. Stoof means “another word for sex, or when you want to fuck”.]

    http://justicebuilding.blogspot.de/2013/06/a-hero.html

    Drehbuch bzw. Filmbeschreibung zu Sajids Verhalten: backing away, weicht zurück; Sajid whimpers, Sajid wimmert, er hat also große Angst vor der männlichen Genitalverstümmelung.

    Die in Halacha und Islam dämonisierte Vorhaut als das männliche Lustorgan Nummer Eins wird zu DIESE SACHE:

    DIESE SACHE muss abjeschnitte sein!

    Auch das fromm tuende, aus Pakistan stammende und die Unmoral und “Verwestlichung” seiner ziemlich englischen Familie fürchtende Familienoberhaupt verwendet lautstark und wenig fromm einen subproletarischen Slang:

    George: No bloody funny, you sees. It’s got be fixed! This thing has to be cutting! (Sajid runs away) Ey! Come ‘ere you bastard!


    Saleem: (secretly an art student, drawing an intact penis to show his brothers and sister) We draw ’em all the time at college. … protects the end of the penis.

    Der totalitär spirituelle Manir kennt seine Religion:

    Vorhäute sind dreckig.

    Salim zweifelt eher am Glauben als an der Evolution:

    Es gäbe sie nicht, wenn sie wirklich dreckig wären.

    Maneer (the religious one): Foreskins are dirty.

    Saleem: They wouldn’t be there if they were dirty.

    Mina stellt alte Gewohnheiten in Frage:

    Warum schneidet man sie eigentlich immer ab?

    Meenah: Why do they cut it off?

    Der Sohn versteckt sich vor Schorsch und schließt sich auf dem Klo ein. Der islamisch jenseitszentrierte und schariakonform vorhauthassende Vater kann nur durch ein Loch in der Toilettentür zu Sajid hereinrufen:

    Hömma, du kannz DIESE SACHE nich haben, mein Sohn. Die gehört nich zu dir. Dat is nich unsre Religion, vastehste.

    George (calling through a hole in the outside toilet door to Sajid): You can’t ‘ave this thing, my son. It no belong to you. Not our religion, see. No worry about it. (Cajoling [redet ihm gut zu]) I buy you nice watch.

    Ella: Ach Schorschilein, warum warum sollen wir uns in seinem Alter mit dem ganzen Thema noch rumärgern.

    Oh why bother with all this now at ‘is age, George?

    Doch der seinen moscheegemeindlichen Ehrverlust fürchtende Ehemann erinnert an das im Islam sehr grundsätzlich präputial bedrohte Seelenheil.

    The ‘ell ist eigentlich hell also die Hölle und DIESE SACHE, der Vorhautbesitz, führe unweigerlich weg vom Paradies und ins ewige Feuer:

    George: Your son goin’ bloody ‘ell with this thing. But we fixes.

    Die Ehefrau versucht es reformislamisch, keine Chance:

    Ella: Achnee, dat führt ihn nich inne Hölle.

    Ella: ‘E’s not goin’ to ‘ell.

    George: I tell you, missus, it’s my ‘ouse, an I bloody control it. (They argue.)

    Nach der Genitalverstümmelung (aus schlechter Gewohnheit im Deutschen verharmlosend Beschneidung genannt) im Krankenhaus.

    Muslim “Schorsch” lässt dem professionell perfekten doch unbekümmert genitalbeschädigenden, vermutlich indischen Arzt gegenüber eine für ihn gewohnte rassistische Bemerkung fallen, der immerhin gerade seinen Sohn “beschnitten” sprich genitalverstümmelt hat.

    Das Beschneidungsgeschenk, eine Uhr, so lesen wir, sei irgendwie arabisch, vielleicht ein religiöser Wecker mit Gebetszeiten, sicherlich eine Anspielung auf das zeitlos islamische Zeitverständnis.

    Der ewige reine Osten ist im dekadenten England angekommen und hat mit euren wissenschaftlichen Erkenntnissen und euren allgemeinen Menschenrechten nichts zu tun, so ließe es sich mit “George” sagen, uns korantreuen Orientalen die kulturelle Vormoderne, East is East.

    http://www.circumstitions.com/Movies.html

  27. Edward von Roy Says:

    ein barbarisch blutiger Akt, der den Vater mit Angst erfüllt, die Wöchnerin in krankhafte Spannung versetzt

    its only foundations are habit and fear
    ::

    Abraham Geiger (geboren am 24. Mai 1810 in Frankfurt am Main; gestorben am 23. Oktober 1874 in Berlin) war ein deutscher Rabbiner und zeitweise durchaus ein entschiedener Beschneidungsgegner.

    Am 18.03.1845 schrieb Abraham Geiger privat an Leopold Zunz:

    „[die Beschneidung] verbleibt ein barbarisch blutiger Akt, der den Vater mit Angst erfüllt, die Wöchnerin in krankhafte Spannung versetzt, und das Opferbewusstsein, das sonst dem Akte eine Weihe gab, ist doch nun einmal bei uns verschwunden, wie es denn, als ein rohes, auch keine Befestigung verdient.“

    http://www.archive.org/stream/abrahamgeigersn01kircgoog/abrahamgeigersn01kircgoog_djvu.txt

    http://www.archive.org/stream/lbi_kobler_mf760_reel15/lbi_kobler_mf760_reel15_djvu.txt

    auch bei Jérôme Segal S. 217

    http://jerome-segal.de/Publis/SEGAL-Beschneidung-Maerz2014.4-12.pdf

    Another Reform leader Abraham Geiger (1810-1874), who led reform groups in Breslau, Frankfurt and Berlin, called circumcision „a barbaric act of blood-letting rite“

    http://www.the-jewish-story.org/germany.html

    http://www.aish.com/jl/h/cc/48955721.html

    The fact remains that it is a barbaric, gory rite which fills the infant’s father with fear and subjects the new mother to harmful emotional strain. The sense of sacrifice, which in days long past lent an aura of consecration to this ceremony, has long since vanished from our midst; nor is so brutal a thought deserving of perpetuation. True, in the olden days religious sentiment may have clung to it; at present, however, its only foundations are habit and fear, and we surely have no desire to dedicate temples to either.

    http://www.israel613.com/reform.htm

    טורים, מחקרים בהיסטוריה ותרבות יהודית מוגשים לד“ר ברנרד לנדר
    von: Michael A. Shmidman, Bernard Lander
    p 20

    https://books.google.de/books?id=K7fYHDDQ_FkC&pg=PA20&lpg=PA20&dq=%22The+fact+remains+that+it+is+a+barbaric,+gory+rite+which+fills%22&source=bl&ots=BTDSwJt05K&sig=Hxcz1pWfoY0jCEaQzPdJGfukJsU&hl=de&sa=X&ved=0CCMQ6AEwAGoVChMI8_Tj1NqIyQIVhnsOCh32cwYH#v=onepage&q=%22The%20fact%20remains%20that%20it%20is%20a%20barbaric%2C%20gory%20rite%20which%20fills%22&f=false

  28. Bragalou Says:

    Islam ist FGM Typ I oder IV und bei 28 Too Many (um Ann-Marie Wilson) lässt man Hama Jaiteh das Gegenteil behaupten.

    At a Youth Summit held in Banjul in October 2014, Islamic scholar Hama Jaiteh emphasised the importance of addressing the religious arguments justifying FGM. Jaiteh advocated a reassessment of the Qur’anic texts, stating: ‘There is no valid hadith they can bring to support their claims (…). Let everybody go back and read, conduct research. Islam is Islam, it is here to preserve the interests and rights of the woman. This FGM is completely against Islam’ (Topping, 2014).

    http://www.28toomany.org/media/file/profile/Gambia_v5_high.pdf

    Die genitalautonome Bewegung („Genital Autonomy (GA), with headquarters in Stone, Staffordshire, England“), welche seit 2012 (Helsinki) und 2013 (Oslo) den globalen Intaktivismus unterwandert und voll im beschneidungsoptionalen und islamophilen Griff hat, wird es Ann-Marie Wilson von der Organisation 28 too many erlauben, im September 2016 in Keele zu sprechen.

    Der amtierende Direktor von GA (Genital Autonomy) bzw. der Hauptverantwortliche für das globale genitalautonome Geplapper über die Beschneidung auf Kinderwunsch versteckt sich ziemlich gut, doch die Adresse ist Intaktivisten bekannt. In 42 High Street Stone Staffordshire ST15 8AU war und ist die von Dr. John Warren („Chair“) und David Smith („General Manager“) verantwortete NORM UK ansässig. 15 Square, the trading name for NORM-UK.

    https://www.15square.org.uk/

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

    Keine Beschneidung unter achtzehn – das ist die richtige Forderung. Aber warum wird durch Petentin Charlotte Cornell das Land Schweden erwähnt (The Swedish Medical Association recommended 12 as a minimum age for male circumcision and requiring a boy’s consent), ohne zu sagen, dass ein Mensch unter 18 Jahren, männlich oder weiblich, völlig altersgemäß nicht in die MGM bzw. FGM einwilligungsfähig ist?

    Petition: Protect boys: ban male circumcision for under-18s on non-medical grounds.

    A girl’s genitals are no more sacrosanct than those of the world’s men. Fight the double standard on circumcision. Bodies are born, made as they were made to be made: there is no place in the modern world for doctor, state or faith to interfere: it is time to ban male circumcision for under 18s.

    https://www.15square.org.uk/petition-protect-boys-ban-male-circumcision-for-under-18s-on-non-medical-grounds/

    https://petition.parliament.uk/petitions/111265

    Achtzehn Jahre als age of consent ist 15 Square / NORM UK offensichtlich gar nicht wichtig, denn unter Ziele (Aims of 15 Square Posted on 10/01/2013 by John Dalton) werden sie nicht eingefordert.

    https://www.15square.org.uk/aims-15-square-norm-uk-circumcision-foreskin/

    [Keele 2013. Promoting children’s rights in Europe: recent developments.]

    John Dalton

    John Dalton is the lead researcher and archivist for Genital Autonomy and NORM UK. He was born in Cumbria and was educated at Dundee and St Andrews Universities. He is an independent nuclear safety consultant and a lay member of an NHS research ethics committee. He has studied the literature on the foreskin and circumcision for twenty-five years and has amassed an archive of over 4000 documents related to the issue.

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    Dr Antony Lempert; Secular Medical Forum (SMF)

    Dr Antony Lempert is a partner in a rural Welsh GP practice and has been chair of the (UK) Secular Medical Forum (SMF) since 2010 having previously taken over as coordinator in 2008 from SMF founder, Dr Michael Irwin.

    The SMF is a not for profit organisation run by volunteer healthcare professionals campaigning to limit the harm caused to patients by the imposition on them of other people’s personal religious beliefs. The SMF challenges religious privilege in both healthcare provision and decision – making especially where such privilege disadvantages other people. […]

    In 2012, Antony was invited to Geneva to meet with the chair of the UN committee on the rights of the child (UNCRoC) to discuss male circumcision. During this visit he also met with the current chair of the UNCRoC. Following this meeting, and the subsequent submission of formal evidence to the committee, the UNCRoC has made its first ever comment about the harms of ritual circumcision.

    [Das war Keele 2013. Schlimm, Norwegens Freundin der Beschneidung auf Kinderwunsch Anne Lindboe fehlte nicht.]

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

    _____

    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity. Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment.

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

    _____

    Comfort Momoh, die aus Nigeria stammt und im September 2016 bei der Bewegung der Genitalautonomen (Genital Autonomy) reden darf, behauptet ebenso standhaft wie faktenwidrig, dass es keinen Zusammenhang zwischen Scharia (Islam) und FGM gebe:

    “the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual […] female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty.”

    Im Kontext:

    However, Islamic scholars have delivered edicts, clearly stating that the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual of initiation for women. Mali is an example of a staunchly Islamic country, where organisations and progressive Imams are working together to spread the message that abandoning the custom of FGM is not a sin against Islam, but the end of a dangerous practice that can have long-lasting health repercussions. […]

    Ethical, religious and legal issues

    Whilst Islam is the main religion in areas where FGM is practised, female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty. Christian, Jewish and traditional religious groups have also practised circumcision and, conversely, in some Islamic countries such as Pakistan, female genital mutilation is extremely uncommon.

    (Female Genital Mutilation. Von Comfort Momoh. Die beiden Zitate finden sich in der Einführung (Introduction) und auf S. 31.)

    https://books.google.de/books?id=dVjIP0RfVAMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    __
    __

    https://www.facebook.com/GenitalAutonomyUK/events?key=past&ref=5&action_history=null

  29. Edward von Roy Says:

    Ibrahim (arabe : إبراهيم) est un personnage du Coran. […] Les musulmans lui doivent aussi l’institution de la circoncision et la construction du Temple de la Ka’ba.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ibrahim

    .
    .

    Stichwort Nicht-Mufti und Nichtayatollah Kaan Göktaş! Islam funktioniert nicht als Koran pur, sondern als Koran und Sunna. Ob und dass MGM – und schafiitische FGM – Pflicht ist, hat der Hadith eindeutig bestimmt und bekräftigt seit tausend Jahren Fatwa um Fatwa.

    Liest den Koran und hält ihn hoch und redet den alle Lebensbereiche regelnden (den totalitären) Islam schön; Kaan Göktaş schweigt zur Scharia und belügt uns, ohne rot zu werden:

    „Es gibt zwei Dinge die falsch sind: 1. Beschneidung ist etwas Islamisches und der Islam fordert die Beschneidung, 2. Die Menschen in der Türkei lassen sich beschneiden, weil sie Muslime sind. Das ist beides falsch und muss korrigiert werden“ [nun, korrekt wäre gewesen: „Beschneidung ist etwas Islamisches und der Islam fordert die Beschneidung“, der Rest ist die Taqiyya des Kaan Blaustein],

    „Beschneidung gibt es im Islam nicht“ [jeder Junge und jedes Mädchen ist zu beschneiden, das ist die schafiitische religiöse Pflicht],

    „Beschneidung hat mit dem Islam nichts zu tun. Es gibt keinen Eintrag über Beschneidungen im Koran“ [Nicht-Ulama und Nichtscheich Kaan Göktaş erspare sich und vor allem uns solche Lüge. Die männliche und weibliche Beschneidung steht im Hadith der Sunna … und knüpft an Allahs Rede aus Sure al-Baqara 2:135, „Say: Nay! (we follow) the religion of Ibrahim, the Hanif, and he was not one of the polytheists“, „Folgt dem Weg Abrahams, des Hanifen!“].

    Schlimm. Und wieder einmal macht Auf-Zeit-Spieler Walter Otte mit beim Islamschönreden.

    http://hpd.de/artikel/beschneidung-hat-dem-islam-nichts-tun-12815

    Walter Otte

    Walter Otte, Jahrgang 1955, ist Kaufmann und Jurist, übt die Tätigkeit eines Rechtsanwalts in Berlin aus. Er ist einer der Sprecher des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne und Sekretär der Säkularen Grünen in Berlin.

    http://hpd.de/autor/walter-otte

    Düsseldorf, den 21.7.2012, Professor Dr. med. Matthias Franz, Universität Düsseldorf:

    „kann die Religionsfreiheit kein Freibrief zur Anwendung von (sexueller) Gewalt gegenüber nicht einwilligungsfähigen Jungen sein […] Zusammenfassend kann man aus ärztlicher Sicht eindeutig sagen, dass es keine medizinischen Gründe für die Entfernung einer gesunden Vorhaut bei einem gesunden, nicht einwilligungsfähigen kleinen Jungen gibt […] Herr Nadeem Elyas, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Muslime, hält beispielsweise den Zeitpunkt aus Sicht des Islam für variabel […] Warum sollte man nicht warten, bis der Betroffene einsichtig zustimmen kann?“, was soll das, 18 Jahre oder nicht 18 Jahre?! Schon um endlich erfolgreich die Kinderheirat (im Islam ist die Kindbraut ggf. neun Jahre alt, neun Mondjahre) oder die legalistische Päderastie des frühen Berliner GRÜNEN Fred Karst zu überwinden, haben sich Intaktivisten eindeutig zu positionieren: Keine Beschneidung unter achtzehn!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

    Gislinde Nauy, Dana Kühnau, Mariana Pinzón Becht, Walter Otte, Victor Schiering. Hintergrundpapier zur „Jungengenitalbeschneidung“ … am 28.06.2014 forderten der Freund der Beschneidungs auf Kinderwunsch Walter Otte und seine Mitstreiter allen Ernstes; man ersetze, wie es das Grundgesetz nicht anders zulässt, auch einmal Junge durch Mädchen:

    „Bereits einsichts- und einwilligungsfähige Jungen müssen umfassend über die Operationsrisiken und die zu erwartenden Auswirkungen auf ihr späteres Sexualempfinden aufgeklärt werden und im Zweifelsfall ein Vetorecht gegenüber dem Eingriff besitzen. Diese Aufklärung muss nach verbrieften Standards durch ärztliches Personal durchgeführt und dokumentiert werden, sowie auch die Eltern umfassen. Ebenso sorgfältig muss jede Jungengenitalbeschneidung mitsamt allen ggf. eintretenden Operationskomplikationen anonymisiert dokumentiert werden um eine belastbare Datenbasis für die weitere Evaluation zu bekommen.“

    Antrag abgelehnt Her Otte, denn ob er Junge oder Mädchen ist: der Mensch unter 18 Jahren ist in eine Genitalbeschneidung sprich Genitalverstümmelung (FGM oder MGM), völlig altersentsprechend, gar nicht einwilligungsfähig.

    http://saekulare-gruene.de/wp-content/uploads/2014/08/Hintergrundpapier_Jungenbeschneidung.pdf

    http://saekulare-gruene.de/hintergrundpapier-zur-jungengenitalbeschneidung/

  30. Edward von Roy Says:

    [Professor Maximilian Stehr ist Vorsitzender der AG Kinderurologie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) und müsste jetzt eigentlich auch jugendliche Mädchen auf ihren Wunsch hin beschneiden sprich genital verstümmeln lassen.]

    „Wenn Eltern mit ihren 14 oder 16-jährigen Söhnen zu mir kommen und auch der Jugendliche die Zirkumzision will, dann habe ich überhaupt nichts dagegen“ […]

    Er betont, dass es dabei nicht um die „Diskriminierung von Religionsgemeinschaften, Bräuchen oder Ritualen“ gehe. „Es geht nur darum, wie man den Wert der Unversehrtheit und des Selbstbestimmungsrecht von Kindern einordnet. Und das ordnen wir heute möglicherweise anders ein als noch vor hundert oder gar tausend Jahren“, so Stehr.

    In persönlichen Gesprächen mit muslimischen und jüdischen Mitbürgern habe er erfahren, dass dem Kind durch einen Aufschub der Beschneidung auch „keine sozialen Nachteile wie ein Religionsausschluss“ entstünden. […]

    [Maximilian Stehr redet laut von genitaler Autonomie, aber will dem islamischen Gesetz, den Schariavorgaben, letztlich entsprechen. Der Professor ist bereit, einen Jugendlichen („14 oder 16-Jährigen“) auf dessen Wunsch hin per Operation lebenslang am Genital zu beschädigen.]

    Vorteile einer Beschneidung sieht er in Ländern mit hohen Hygienestandards nicht. „Demgegenüber stehen einige Nachteile: Das direkt operative Risiko, es kann zu Nachblutungen – wie in dem Fall, auf dem das Urteil basiert – kommen, Langzeitfolgen wie eine Verengung der Harnröhrenöffnung, Oberflächenveränderung der Eichel und ähnliches können entstehen“, so Stehr. […]

    [Dass die sensitive Bedeutung der Penisvorhaut derjenigen der Klitoris gleichkommt, interessiert Maximilian Stehr nicht, jedenfalls verschweigt er es.]

    Auch er hat Eltern kennengelernt, die auf eine Ablehnung der Beschneidung durch den Arzt mit Unverständnis reagiert haben. Doch meistens sei das anders: „Viele können das allerdings nachvollziehen und sagen: ‚Wir können noch warten‘.“

    [Geduld, Geduld … irgendwann muss das Geschlechtsteil laut Scharia verstümmelt werden, bis dahin warten alle … und die wartenden Eltern und der wartende Herr Stehr freuen sich.]

    (Deutsch Türkische Nachrichten, 28.06.2012.)

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/06/455911/%E2%80%9Ewir-wollen-keine-religionsgemeinschaften-diskriminieren%E2%80%9C/

    ::

    Maximilian Stehr:

    Ich war schon immer der Auffassung, dass dieser Eingriff nicht mit geltendem Recht und auch nicht mit geltender medizinethischer Überlegung in Einklang zu bringen ist. Und so empfehle ich weiterhin, diesen Eingriff nicht durchzuführen, sondern die religiös motivierte Beschneidung, wenn sie denn durchgeführt werden soll, in einem Alter durchzuführen, in dem das Kind oder der Jugendliche einwilligungs- oder zumindest konsensfähig ist. […]

    Wenn solche medizinisch nicht indizierten Eingriffe durchgeführt werden sollen, bedürfen sie zwingend der Zustimmungsfähigkeit seitens des Patienten. […]

    [Und die Mädchen hat der Mediziner nicht ungleich zu behandeln.]

    Man kann es nur so regeln, dass die Religionsgemeinschaften sich darauf verständigen können, dass man diesen Akt tatsächlich verschiebt in eine Zeit, wenn das Kind einwilligungs- oder konsensfähig ist. Es muss ein Kompromiss sein […]

    [Wenn ein schafiitischer Ulama die im Hinblick auf die Schädigung mit der MGM vergleichbare Klitoris(teil)amputation für wadschib hält (beschnitten werden muss in dieser Madhhab auch das Mädchen in jedem Fall), dann müsste Stehr, nähme er sich und das grundgesetzliche Gebot nach Gleichbehandlung der Geschlechter ernst, begeistert wiederholen: „dass man diesen Akt tatsächlich verschiebt in eine Zeit, wenn das Kind einwilligungs- oder konsensfähig ist.“]

    (Stehr: „Niemals Schaden zufügen“. DW, 25.07.2012.)

    http://www.dw.com/de/stehr-niemals-schaden-zuf%C3%BCgen/a-16104062

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