Demonstration in Köln gegen den Islamischen Staat

Aufruf zum Protest gegen die Gräueltaten des Islamischen Staates

Ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Irak und in Syrien

Freitag, den 15.08.2014

18:00 Uhr

Köln, Domplatte

Wir laden alle Menschen herzlich nach Köln ein, zu einer Demonstration gegen den Islamischen Staat (IS).

Der IS, bis vor wenigen Wochen ISIS bzw. ISIL, ist eine radikal islamische Bewegung, die im Irak und in Syrien mit Waffengewalt, Vertreibung, Mord und Zwangskonversion eine Schreckensherrschaft (Kalifat) errichtet und möglichst auch den Libanon, Israel und Jordanien erobern will:

• Zwei Millionen Zivilisten sind auf der Flucht

• Fünftausend Menschen haben ihr Leben verloren

• Bis zu 60.000 Zivilisten, überwiegend Angehörige kurdischen Jesiden (Êzîdî, auch Yeziden, Eziden), verstecken sich in den irakischen Bergen des Sindschar (Şengal), dem Zentrum ihrer Kultur und Religion. Sie sind eingekesselt von den islamischen Glaubenskriegern, ohne Zugang zu Wasser oder Lebensmitteln. Bis zu hundert Menschen sind bereits verdurstet

Die Menschen im Kriegsgebiet haben alles verloren und befinden sich in akuter Lebensgefahr.

Die Weltgemeinschaft muss aktiv gegen den IS-Terror vorgehen und, angesichts dieser humanitären Katastrophe, den Zivilisten helfen.

Iranerinnen und Iraner in Köln und Umgebung

09.08.2014

Als Quelle für diesen Aufruf: Facebook der giordano bruno stiftung Köln, am 11.08.2014 mitgeteilt von Mina Ahadi.

https://de-de.facebook.com/gbskoeln

Großdemonstration in Köln gegen ISIS

https://www.facebook.com/events/330619520436687

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7 Antworten to “Demonstration in Köln gegen den Islamischen Staat”

  1. Machandelboom Says:

    Gerade wenn in und um ein Kriegsgebiet schreckliche Gewalttaten, fiebriger Rassismus, der Begriff irgendeiner Gruppen-Ehre und allerlei verführerische Ideologien die Sicht zu vernebeln drohen, halte man sich an die allgemeinen Menschenrechte und ziehe sich von all denen zurück, die die AEMR nicht offen sichtbar im Schilde führen.

    Zwischen Muslimen und Nichtmuslimen unterscheide man nicht, sondern fordere und dulde als Kategorie nur die Bürgerin und den Bürger, die oder der vor dem Gesetz gleich zu behandeln ist. Muslime, Christen oder Religionslose sind in der AEMR – anders als in der Scharia! – ja gerade keine ‚Sorte Mensch‘, der Islam hingegen darf nicht legal werden, wenn Bürgerbegriff, Meinungsfreiheit und Wissenschaft eine Chance haben sollen. Das, was IS (ISIS) macht, ist kein den Koran und die Hadithen missverstehender „Islamismus“, sondern entfesselter, enthemmter Islam.

    In genanntem Sinne erscheinen mir zwei Meinungen lesenswert:
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    „Was wir in diesen Tagen durch Christenverfolgungen in SYRIEN, IRAK und NIGERIA erleben, ist ein Höhepunkt in der Verfolgung von Christen. Gleiches Unrecht erleben die Yeziden in Schingal/Irak sowie die Aleviten in der Türkei und Syrien. Es ist unsere Pflicht, unsere Stimme zu erheben und die Ungerechtigkeiten öffentlich anzuklagen. …

    Über die Lautsprecheranlagen der Deutschen Polizei ertönte letzte Woche in Frankfurt der Schlachtruf der Dschihadisten „Allah hu Akbar“ Tod Israel! Juden ins Gas! Ein Antisemitischer Mob tobt durch unsere Straßen. So etwas hat es seit der Machtübernahme der Nazis nicht mehr gegeben in Deutschland. Juden werden auf offener Straße bedroht und beleidigt, Synagogen angegriffen. All diese Dinge machen auch uns Angst. …

    Die nächste Stufe dieser tolerierten Intoleranz bedeutet, dass auch wir Aramäer, Kopten, Armenier in einem Land, das uns Zuflucht bietet, nicht mehr sicher sind. Das Schweigen der Amtskirchen zu dieser Entwicklung erinnert an die Worte von Martin Niemöller“

    Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja kein Kommunist! Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als die die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja kein Gewerkschaftler.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr der protestieren konnte …

    (Lukas Beth Saliba)

    http://ayunion.wordpress.com/2014/07/26/die-hand-an-der-wiege-rede-bezuglich-der-demonstration-heute-in-koln/
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    „Panzer an Saudi-Arabien sind von der Bundesregierung genehmigt. Milliardengeschäfte mit dem Iran, einschließlich Abhörtechnologie und dual use-Gütern, geben in der Außenhandelsbilanz ebenfalls ein prächtiges Bild ab. Während am nächsten Kran in Teheran ein Homosexueller baumelt. …

    Zwar ist Deutschland 1954 der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes beigetreten. Und nichts anderes passiert im Irak und auch in Syrien, wenn ein Schwert der ISIS in Reichweite des Kopfes eines Ungläubigen gelangt. Die sich aus dem Beitritt Deutschlands zur Völkermordkonvention ergebenden Verpflichtungen werden allerdings von den politisch Verantwortlichen hierzulande parteiübergreifend geflissentlich ignoriert.

    Diese sind lediglich gut darin, an Jahrestagen Trauer zu simulieren und seifige Betroffenheitsadressen zu verlesen.“

    (Joachim Steinhöfel)

    http://www.steinhoefel.de/blog/2014/08/deutschland-zuschauer-beim-volkermord.html

  2. Ümmühan Karagözlü Says:

    Wie recht Lukas Beth Saliba hat, sieht man an den Themen, mit denen sich der 70. Deutsche Juristentag am 16.-19-September beschäftigt. Flüchtlinge fliehen vor dem Terror der ISIS ins vermeintlich sichere Europa, ins vermeintlich sichere Deutschland und die hochangesehenen, einflussreichen Rechtsprofessoren, Richter und Anwälte sinnieren über neue Herausforderungen für das Strafrecht, Prozessrecht und Internetrecht. Überhaupt über kulturelle oder religiöse Entschuldgungsgründe für Kapitalverbrechen und Straftaten nachzudenken und in Erwägung zu ziehen, Laienrichter, damit ja auch Schariarichter Recht sprechen zu lassen, ist ein Skandal. Haben sie noch nie etwas von der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte gehört auf der das Grundgesetz, die deutsche Verfassung fußt? Dies ist die Rechts- und Werteordnung, der sie verpflichtet sind. Haben sie vergessen, das Menschenrechte allgemein, unteilbar, unveräußerlich und eben deshalb auch unverhandelbar sind.

    Frieden ohne Freiheit kann es nicht geben. Frieden ohne Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde kann es nicht geben.

    Ich möchte daher an Nâzım Hikmet erinnern, einen Kommunisten und türkischen Dichter und Dramatiker, mit dessen politischen Ansichten ich nicht 100% übereinstimme, der mir aber wegen seiner Freiheitsliebe und seinem Streben nach Gerechtigkeit sehr viel bedeutet. Er gilt als Begründer der modernen türkischen Lyrik und als einer der bedeutendsten türkischen Dichter. Wie das Zitat aus einem seiner Gedichte beweist, ist er sehr sehr aktuell:

    Like a tree alone and free. Like a forest in brotherhood. This yearning is ours.

    Als Menschenrechtsuniversalistin und daher Gleichheitsfeministin bewundere ich Olympe de Gouges, die Verfasserin der Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin (franz. Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne), die für ihre Forderung, Frauen die volle rechtliche, politische und soziale Gleichstellung zuzuerkennen der Frauen.

    Die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin (franz. Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne) wurde im September 1791 von der französischen gleichheitsfeministischen Frauenrechtlerin Olympe de Gouges verfasst, um sie der französischen Nationalversammlung zur Verabschiedung vorzulegen. Sie forderte darin die volle rechtliche, politische und soziale Gleichstellung der Frauen. Dafür wurde sie zum Tode verurteilt und 03.11.1793 hingerichtet.

    Ihr Entwurf zur Ergänzung der Erkläung der Menschen- und Bürgerrechte war nicht einfach ein Gegenentwurf nur für Frauen. Vielfach wird deutlich, dass es um beide Geschlechter geht, die gemeinsam die Nation bilden (Art. III). Olympe de Gouges ersetzte an vielen Stellen das Wort „l’homme“ (Mensch/Mann) durch die Worte „Frau und Mann“, so dass beide Geschlechter deutlich wurden. In Artikel VII ist festgehalten, dass es keine Sonderrechte für Frauen gibt.

    Auszug aus der Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin

    Art. I: Die Frau wird frei geboren und bleibt dem Mann an Rechten gleich […]

    Art. II: Das Ziel jeder politischen Vereinigung ist die Bewahrung der natürlichen und unverjährbaren Rechte von Frau und Mann: diese Rechte sind Freiheit, Eigentum, Sicherheit und vor allem Widerstand gegen Unterdrückung.

    Art. III: Die Grundlage jeder Staatsgewalt ruht ihrem Wesen nach in der Nation, die nichts anderes ist als die Wiedervereinigung von Frau und Mann […]

    Art. IV: Freiheit und Gerechtigkeit bestehen darin, alles zurückzugeben, was einem anderen gehört. So hat die Ausübung der natürlichen Rechte der Frau keine Grenzen außer denen, die die ständige Tyrannei des Mannes ihr entgegensetzt. Diese Grenzen müssen durch die Gesetze der Natur und der Vernunft reformiert werden.

    Art. V: Die Gesetze der Natur und der Vernunft verbieten alle Handlungen, die der Gesellschaft schädlich sein können. Alles, was nicht durch diese weisen und göttlichen Gesetze verboten ist, kann nicht verhindert werden […]

    Art. VI: Das Gesetz muss Ausdruck des Gesamtwillens sein; alle Bürgerinnen und Bürger müssen persönlich oder durch einen Stellvertreter zu seiner Entstehung beitragen: alle Bürgerinnen und Bürger, die ja in seinen Augen gleich sein, müssen gleichermaßen zu allen Würden, Stellungen und öffentlichen Ämtern zugelassen sein […]

    Art. VII: Keine Frau ist ausgenommen; sie wird in den vom Gesetz bestimmten Fällen angeklagt, festgenommen und gefangengehalten. Die Frauen sind wie die Männer diesem unerbittlichen Gesetz unterworfen.

    Art. VIII: Das Gesetz darf nur Strafen festsetzen, die unbedingt und offensichtlich notwendig sind […]

    Art. IX: Auf jede für schuldig befundene Frau wird die ganze Strenge des Gesetzes angewandt.

    Art. X: Niemand darf wegen seiner Überzeugungen, auch wenn sie grundsätzlicher Art sind, belangt werden. Die Frau hat das Recht das Schafott zu besteigen; sie muss gleichermaßen das Recht haben, die Tribüne zu besteigen […]

    Art. XI: Die freie Gedanken- und Meinungsäusserung ist eines der kostbarsten Rechte der Frau, da diese Freiheit die Legitimität der Väter gegenüber den Kindern sichert. Jede Bürgerin kann deshalb frei sagen: „Ich bin Mutter eines Kindes, das Euch gehört“, ohne dass ein barbarisches Vorurteil sie zwängt, die Wahrheit zu verbergen […]

    Art. XII: Die Garantie der Rechte der Frau und der Bürgerin muss einem höheren Nutzen verpflichtet sein. Diese Garantie muss dem Vorteil aller gegründet sein und nicht auf dem besonderen Nutzen derer, denen sie gewährt wird.

    Art. XIII: Für den Unterhalt der Staatsmacht und für die Ausgaben der Verwaltung sind die Beiträge von Frau und Mann gleich. Sie ist beteiligt an allen Frondiensten und mühseligen Arbeiten; sie muss deshalb gleichermaßen beteiligt sein an der Verteilung der Posten, der Anstellungen, der Aufträge, der Würden und der Gewerbe.

    Art. XIV: Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, selbst oder durch ihre Stellvertreter die Notwendigkeit der öffentlichen Steuer Festzustellen. Die Bürgerinnen können dem nur zustimmen, wenn eine gleichmäßige Teilung zugelassen wird, und zwar nicht nur beim Vermögen, sondern auch bei den öffentlichen Ämtern, und sie die Höhe, die Veranlagung, die Eintreibung und die Dauer der Besteuerung mitbestimmen.

    Art. XV: Die Masse der Frauen, die durch die Steuerleistung mit der der Männer vereinigt ist, hat das Recht, von jedem öffentlichen Beamten Rechenschaft über seine Verwaltung zu verlangen.

    Art. XVI: Jede Gesellschaft, in der die Garantie der Rechte nicht gesichert und die Trennung der Gewalten nicht festgesetzt ist, hat gar keine Verfassung. Die Verfassung ist null und nichtig, wenn nicht die Mehrheit der Individuen, die die Nation bilden, an ihrer Ausarbeitung mitgewirkt hat.

    Art. XVII: Eigentum kommt allen Geschlechtern zu, gemeinsam oder getrennt […] niemand kann seiner als eines wahren Erbteils der Natur beraubt werden […]

    Zitate der Gleichheitsfeministin

    Die Frauen haben das Recht, das Schafott zu besteigen, gleichermaßen muß ihr das Recht zugestanden werden, eine Rednertribüne zu besteigen.

    Olympe de Gouges (1748-93), frz. Revolutionärin u. Frauenrechtlerin

    Frauen, wacht auf! Was auch immer die Hürden sein werden, die man euch entgegenstellt, es liegt in eurer Macht, sie zu überwinden. Ihr müßt es nur wollen.

    Ümmühan Karagözlü

  3. Bragalou Says:

    Wortlaut, bei den Säkularen bzw. Religionslosen von gbs Köln

    Mina Ahadi
    10. August um 00:30

    Aufruf gegen ISIS- für ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Irak & Syrien Freitag- 15.08.14 Kölner Domplatte- 18 Uhr Wir laden alle Menschen herzlich zu einer Großdemonstration in Köln gegen ISIS ein. ISIS ist eine radikal islamische Terrorgruppe, die eine Schreckensherrschaft im Irak und Syrien errichten will • 2 Millionen Zivilisten sind auf der Flucht. • Ca.5000 haben ihr Leben schon verloren. • Bis zu 60.000 Zivilisten jezidischen Glaubens verstecken sich in den Sinjar-Bergen im Irak, eingekesselt von den Djschihadisten, ohne Zugang zu Wasser oder Lebensmitteln- bis zu 100 sind schon verdurstet Diese Menschen haben alles verloren und befinden sich in Lebensgefahr. Die Weltgemeinschaft muss aktiv gegen diese Terrorherrschaft vorgehen, da es sich um eine humanitäre Katastrophe handelt. Iranerinen in Köln und umgebung 9.08.2014

    https://de-de.facebook.com/gbskoeln

  4. Bragalou Says:

    open doors informiert zur Lage der Christen

    BETROFFENE LEBENSBEREICHE

    Der Druck (squeeze) auf Christen ist im Irak in allen Lebensbereichen hoch. Beispiele: Laut Verfassung des Irak genießt jeder Bürger Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Allerdings ist die Scharia Hauptquelle der Rechtsprechung, wonach Muslimen der Wechsel zu einer anderen Religion verboten ist. Rein rechtlich können sich Konvertiten weg vom Islam also nicht auf Religionsfreiheit berufen, die Änderung der Religionsbezeichnung in ihrem Personalausweis ist nicht möglich. Das hat dann auch Auswirkung auf ihre Kinder, die automatisch die Religionszugehörigkeit ihres Vaters erhalten. Sie werden als Muslime registriert, auch wenn ihr Vater nun Christ (mit muslimischem Hintergrund) ist.

    TRIEBKRÄFTE VON VERFOLGUNG

    Die stärkste Triebkraft der Verfolgung im Irak ist der „Islamische Extremismus“. Islamisch extremistische Gruppierungen wollen eine religiöse Säuberung des Irak, das Land soll rein islamisch sein. Seit der US-geleiteten Invasion des Irak 2003 hat sich die Lage beständig verschlechtert, wobei eine anti-westliche (und damit christenfeindliche) Stimmung bei gleichzeitig erheblicher Gewalt durch islamistisch-militante und Gruppierungen von Aufständischen immer weiter zunimmt. Unter dem Einfluss des Bürgerkriegs in Syrien wächst die Anzahl der islamistisch-militanten Gruppen im Norden. Sie sind für die meisten Gewalttaten gegen Christen verantwortlich, denn sie wollen das Land christenfrei machen. Dass die Regierung dies straffrei geschehen lässt, verschärft die Lage.

    In der irakischen und kurdischen Regierung gewinnt der Islam aufgrund regionaler Entwicklungen an Bedeutung. Die unter Saddam verbotenen islamistischen Parteien – schiitische und sunnitische – haben heute nicht nur einen Platz in der irakischen Politik, sondern stellen sogar die Mehrheit im Parlament. Etliche schiitische Parteien haben gute Beziehungen zur Islamischen Republik Iran, deren Einfluss im Irak infolgedessen zunimmt. Sie stellt den Islam nun mehr in den Vordergrund und bedrängt die kurdische Regierung, dies ebenfalls zu tun. Christen, insbesondere solche mit muslimischem Hintergrund, berichten bereits von Überwachung durch den iranischen Geheimdienst. Die irakische Gesellschaft insgesamt scheint islamischer zu werden. Das betrifft zum einen die Frauen, die nun den Schleier tragen sollen, zum anderen wird aber auch die Einhaltung des Ramadan kontrolliert. Selbst Christinnen in Bagdad und Mosul sehen sich zum Tragen des Schleiers gezwungen, wenn sie sich außerhalb ihres Hauses sicher bewegen wollen.

    In Mosul und Bagdad sowie großen Teilen von Basra (mehr im Süden und in der Mitte, noch nicht im Norden) werden Christen auch zum Verkauf ihrer Häuser gezwungen. Ist das Haus erst verkauft, so informiert der Makler einige Extremisten, die dann jene Christen entführen; die haben ja nun Geld. Oftmals zahlen sie das Lösegeld noch am Tag ihrer Entführung und werden auch freigelassen. So erscheint dies auch selten in den Nachrichten. Allerdings auch, weil Christen aus Furcht vor Vergeltungsaktionen keine Anzeige erstatten.

    Mittlerweile hat die Regierung in Kurdistan den Verkauf von Land an Jesiden und Muslime in etlichen vorwiegend von Christen bewohnten Gegenden und Städten angeordnet; bislang war der Erwerb von Land oder Häusern dort den Christen vorbehalten. Infolgedessen werden Moscheen, kurdische Häuser und Kulturzentren nun auf Land gebaut, das ursprünglich Christen gehörte. In einer Stadt hat das Bauministerium den Bau von sechs Wohnungen für Schiiten aus Dörfern der Umgebung angeordnet. Das ähnelt dem Prozess der Arabisierung, der früher von Saddam Hussein an Orten wie Kirkuk durchgeführt wurde. Dieser ‚demografische Umkehrprozess‘ geschieht seit Jahren in vielen mehrheitlich christlichen Gebieten der kurdischen Region. Wird dieser Trend nicht gestoppt, so werden diese Gebiete nach und nach muslimisch.

    AUFTRETEN VON GEWALT

    Lokale Quellen melden, dass Angriffe auf einzelne Christen sowie Drohungen gegen sie im Jahr 2013 zugenommen haben. Einem Beamten in Mosul zufolge wird alle zwei bis drei Tage ein Christ entweder getötet, entführt oder misshandelt. Die Sicherheitslage der Christen im Nordirak verschlechtert sich weiter. Anschläge auf christliche Dörfer und einzelne Christen geben ihnen das Gefühl, dass sie nun auch im Norden nicht mehr sicher sind. Der Ausbruch von etwa 500 Gefangenen, denen Verbindung zu Al Kaida nachgesagt wird, hat den Eindruck einer schwachen und unfähigen Regierung verstärkt, die terroristischen Organisationen ausgeliefert ist. Im Frühjahr 2013 griffen beispielsweise Kurden im Zuge der Islamisierung christlicher Gebiete ein christliches Dorf an. Das war nur ein Angriff von vielen, jedoch der einzige, der auch die Öffentlichkeit erreichte.

    Im Zentral- und Südirak ist die Lage so schlimm wie zuvor. Christen in Bagdad können ihre Häuser nicht verlassen, da es für sie auf der Straße zu gefährlich ist. 2013 kam es zu etlichen Tötungsdelikten an Christen. Im Januar wurde einer christlichen Lehrerin in Mosul die Kehle durchschnitten. Dies geschah in einem Zeitraum voll von religiös motivierter Gewalt und Kriminalität, ob hier religiöse Motive zugrunde lagen, ist fraglich. Die Tötungsart und die Tatsache, dass das Opfer eine Christin war, lassen zumindest vermuten, dass der Mord gezielt und aus islamistisch-extremistischen Motiven geschah.

    open doors

    https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/irak/



    Mit dem arabischen Buchstaben N (Nasrany), was im Koran im negativen Sinne soviel bedeutet, wie Christ, wurden Häuser christlicher Familien markiert. Anschließend wurde den in Mossul lebenden Christen ein Ultimatum gestellt, die Stadt zu verlassen, eine Sondersteuer zu bezahlen oder zum Islam zu konventieren. Weigert man sich, wird man getötet.

    BethNahrin am 03.08.2014

    „Wie einst die Juden im Dritten Reich mit einem Judenstern gekennzeichnet wurden, so werden nun sämtliche Häuser von Christen mit dem arabischen Buchstaben „N“ markiert. Dieser Buchstabe steht für den Begriff „Nasrany“, mit dem im Koran Christen bezeichnet werden. Der Begriff bedeutet übersetzt Nazarener und bezeichnet damit in einem negativen Sinne die Christen, die an Jesus von Nazareth glauben. Die Christen der Stadt erhielten nun von ISIS das Ultimatum, entweder zu konvertieren, eine hohe Kopfsteuer zu zahlen, zu fliehen oder getötet zu werden. Nicht alle haben es geschafft in sichere Gebiete zu fliehen und wurden daher in ihren Häusern ermordet oder auf offener Straße geköpft oder sogar gekreuzigt. Im Jahre 2003 lebten noch 25.000 Christen in Mossul. Heute ist die Stadt frei von Christen.“

    Sargon Demir, Aktionsgruppe Save Our Souls

    http://bethnahrin.de/2014/08/03/weltweiter-aufruf-zum-schutz-der-christen-im-irak/



    DSCHIZYA

    Dschizya (arabisch ‏جزية‎, DMG ǧizya ‚Kopfsteuer, Tribut‘) ist die Bezeichnung für die den nichtmuslimischen Schutzbefohlenen (Dhimmi) unter islamischer Herrschaft auferlegte Steuer. …

    Welche immense Bedeutung diese Art der Besteuerung im islamischen Staatswesen und im Fiqh hatte, bestätigen die umfangreichen Ausführungen des Juristen Ibn Qayyim al-Dschauziya (1292-1350) in seinem grundlegenden Buch unter dem Titel Ahkam ahl al-dhimma / ‏أحكام أهل الذمة ‎ / Aḥkām ahl al-ḏimma / ‚Rechtsvorschriften für die Schutzbefohlenen‘, in dem er die Dschizya-Frage auf über 160 Seiten zusammenfassend darstellt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dschizya

  5. Herford ‏ﻦ‎ Says:

    „Ja, Herford – mitten in Ostwestfalen-Lippe – ist am Mittwochabend zum Schauplatz eines Stellvertreterkonfliktes geworden, den wir bislang tausende Kilometer entfernt wähnten: den blutigen Feldzug der islamistischen Terrororganisation IS im Nahen und Mittleren Osten.

    Weite Teile des Iraks und Syriens wurden von dieser sunnitischen und extrem militanten Gruppierung teilweise kampflos erobert. Zuerst wurden dort Christen vertrieben – worüber sich kaum jemand erregte – jetzt sind andere, aber eben nicht sunnitische Volksgruppen »dran«. Seit einigen Tagen werden die Jesiden im Raum Mossul/Nordirak regelrecht ausgerottet. Deshalb sind deren Angehörige hier bei uns in Ostwestfalen-Lippe so verzweifelt und durch nichts zu besänftigen. Eine Massenexekution von mindestens 68 jungen Männern war zum Beginn dieser Woche bei Youtube zu sehen. So etwas hat unvermeidlich Folgen.“

    Westfalen-Blatt, 07.08.2014 (Der Wahnsinn erreicht Ostwestfalen)

    http://www.westfalen-blatt.de/Ueberregional/Meinung/1678817-Islamisten-Der-Wahnsinn-erreicht-Ostwestfalen

    „Die Polizei geht davon aus, dass der Überfall mit einem Plakat zusammenhängt, das der Gastwirt aufgehängt hatte und das zu einer Demo in Berlin aufrief. Dort wollen am Samstag Jesiden aus ganz Deutschland gegen die Terror-Truppe »Islamischer Staat im Irak und in Syrien« (ISIS) protestieren. Die Islamisten hatten vor wenigen Tagen die nordirakische Stadt Shingal [Anm.: Bergzug Sindschar, Schwerpunkt jesidischer Dörfer und Kultur] eingenommen, in der viele Jesiden leben. Es soll dort zu einem Massaker an etwa 70 Menschen dieses Glaubens gekommen sein. Unter den Tschetschenen gibt es einige, die den Kampf der »ISIS«-Truppen zur Errichtung eines islamistischen Staates unterstützen.

    Westfalen-Blatt, 07.08.2014 (Muslimische Tschetschenen greifen Jesiden an)

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Herford/1678186-Glaubenskrieg-erreicht-Deutschland-Polizei-zieht-Kraefte-aus-NRW-zusammen-weitere-Demonstrationen-geplant-Muslimische-Tschetschenen-greifen-Jesiden-an

    „Auslöser war nach Erkenntnissen der Polizei am späten Nachmittag eine Auseinandersetzung zwischen Tschetschenen und Jesiden, nachdem der jesidische Imbissbetreiber offenbar mit einem Plakat auf eine geplante Demonstration am Freitag hingewiesen hatte. Mehrere muslimische Tschetschenen sollen den Inhaber des Lokals mit einer Machete attackiert und ihn brutal zusammengeschlagen haben.“

    Westfalen-Blatt, 06.08.2014 (Tumulte nach Überfall auf Jesiden)

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Herford/1678065-Mann-attackiert-und-brutal-zusammengeschlagen-Tumulte-nach-Ueberfall-auf-Jesiden

    „Bei den Tumulten am Mittwoch nahm die Polizei in Herford sechs muslimische Angreifer fest. Wie die Kreispolizei Herford am Donnerstag berichtete, sollen Jesiden in einem Imbiss in der Innenstadt einen Demonstrationsaufruf aufgehängt haben. Sechs IS-Sympathisanten hätten dann die fünf Jesiden attackiert. Zwei 31 und 16 Jahre alte Jesiden wurden dabei durch Messerstiche leicht verletzt.

    Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen handelt es sich bei den muslimischen Angreifern um vier Deutsche und zwei Russen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren, die die »IS« unterstützen. Fünf von ihnen sollen aus Tschetschenien stammen, einer aus Ostdeutschland. Sie sind in Herford, Hiddenhausen und Hamburg gemeldet. Der gebürtige Deutsche soll Konvertit sein. Alle Männer sollen dem Salafismus nahestehen, also einer Strömung, die einen islamistischen Gottesstaat mit den Gesetzen der Sharia anstrebt. Herford gilt in Sachen Salafismus als ein regionaler Brennpunkt.“

    Westfalen-Blatt am 07.08.2014 (Polizei schützt religiöse Gebäude)

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Herford/1678334-Staatsschutz-ermittelt-nach-Tumulten-zwischen-Jesiden-und-Tschetschenen-mehrere-Demos-in-OWL-geplant-Polizei-schuetzt-religioese-Gebaeude

    Wie am Freitag bekanntwurde, haben der deutsche Inlandsgeheimdienst und der Staatsschutz der Polizei zwei der sechs Männer schon seit längerem unter Beobachtung, weil sie zu den Top-Salafisten in Deutschland gehören sollen. Zum einen soll es sich um den Konvertiten handeln, zum anderen um einen Tschetschenen. Ein hoher Beamter sagte dem WESTFALEN-BLATT: »Der Tschetschene ist ein ausgebildeter Kämpfer. Der war im Guerillakrieg gegen Putins Truppen. Der wird als hochgefährlich eingeschätzt.«“

    Westfalen-Blatt am 09.08.2014 (Top-Salafisten an Angriff beteiligt)

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Herford/1680136-Behoerden-beobachten-gewalttaetige-Muslime-schon-laenger-Top-Salafisten-an-Angriff-beteiligt

  6. ‏ﻦ‎ pro AEMR Says:

    Und Islam wird Staat, Kalifat. Das ist nicht einmal „Islamismus“ den es gar nicht gibt, sondern ungehemmtes Handeln nach dem himmlischen Befehl aus Koran und Sunna.
    ::

    Thomas von der Osten-Sacken: Diese dschihadistische Terrororganisation kontrolliert Teile von Syrien und dem Irak. Dort bringt sie mit heftiger Brutalität Minderheiten um, Christen, Jesiden. Sie bringt Frauen dazu, sich zu verschleiern oder das Haus nicht mehr zu verlassen und regiert dort mit nacktem Terror. …

    Der Iran als schiitisches Land hat sehr großen Einfluss auf die gegenwärtige Regierung von Nuri al-Maliki. Dadurch wurde die Dominanz der Schiiten ausgebaut, was in den arabisch-sunnitischen Gebieten für großen Unmut gesorgt hat. Die Sunniten waren diejenigen, die die Diktatur von Saddam Hussein besonders gestützt und auch von ihr am meisten profitiert haben.

    Als IS im Juni den Nordirak überrollt hat, ist die irakische Armee dort, in Mossul, auseinandergebrochen. Das lag auch an der verfehlten Politik, schiitische Soldaten in diese sunnitischen Gebiete fast wie Besatzungstruppen zu schicken. Seitdem etabliert sich dort diese Terrororganisation und hat dort ein sogenanntes Kalifat ausgerufen.

    Die Grundidee aller islamischen Bewegungen – des IS, aber auch der Muslimbrüder oder der Hamas – ist zum einen, dass es in der islamischen Welt keine Trennung zwischen Staat und Religion geben soll. Zum anderen ist die gesamte islamistische Bewegung manisch besessen von der Vorstellung, dass die Schwächung und letztendlich alle Probleme der Region daher stammen, dass das Kalifat abgeschafft wurde, das bis 1922 aus Istanbul regierte.

    [Anm.: Gesetz betreffend die Abschaffung des Kalifats vom 3. März 1924.

    1924 Caliphate abolished (March 3). Traditional religious schools closed, Sheriat (Islamic Law) abolished. Constitution adopted (April 20).

    1925 Dervish brotherhoods abolished. Fez outlawed by the Hat Law (November 25). Veiling of women discouraged; Western clothing for men and women encouraged. Western (Gregorian) calendar adopted instead of Islamic calendar.

    1926 New civil, commercial, and penal codes based on European models adopted. New civil code ended Islamic polygamy and divorce by renunciation and introduced civil marriage. Millet system ended.

    http://www.allaboutturkey.com/reform.htm

    [Zurück zum Text]

    Deshalb soll nun ein neues Kalifat errichtet werden, das die Gesetze des Islam, also der Scharia, umsetzt und zumindest die ganze islamische Welt unter seine Regierung bringen muss. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß im Zeitalter von Chemiewaffen und Mobiltelefonen. …

    Vorgestern haben IS-Kämpfer im Nordirak etliche Angehörige der Religionsgemeinschaft der Jesiden getötet. Während wir hier reden, sind rund 200.000 Jesiden auf der Flucht. 100.000 weitere sind in die Berge geflüchtet, sie sitzen bei 40 Grad, ohne Nahrung und ohne Wasser auf dem Berg, wo sie sich vor den IS-Kämpfern verstecken. Es gibt keine Versorgung, keine Luftbrücke. Vor unseren Augen beginnen die ersten Frauen und Kinder zu verdursten. Das ist die aktuelle Lage.

    Quelle: „Der Westen muss militärisch eingreifen“, tagesschau, 05.08.2014

    http://www.tagesschau.de/ausland/interview-osten-sacken-100.html

    ::
    ::
    Aus Ägypten bekundet man theologisch unzulässigen Dissens zum IS (ehem. ISIS), veritable Schariaprobleme. Nunja, die Scharia gibt es nicht im Plural, Umma oder Allahgott ebensowenig:

    Egypt’s top cleric has condemned the extremist Islamic State group that has been on a rampage in Iraq and Syria, describing it as a „terrorist“ organization that poses a danger to Islam and Muslims.

    The Islamic State is „violating all the Islamic principles and the intentions of the Shariah (Islamic law),“ said Grand Mufti Shawki Allam, Egypt’s highest religious authority. …

    [Anm.: Der 19. Großmufti Ägyptens, Amtsvorgänger und Nummer 18. war Ali Gom’a, ist höchst geachtet, gilt aber wohl eher als die zweithöchste Autorität nach Mehrheitsmeinung, denn der Großscheich von al-Azhar, al-Tayyeb als Nachfolger des Tantawi, gilt unter etwas mehr Sunniten als höherrangig.]

    After the militant’s blitz offensive in June, they declared a self-style [handgestricktes Kalifat? Aber nicht doch, König ist Allah] caliphate straddling the Syria-Iraq border and their chief, Abu Bakr al-Baghdadi, called on Muslims everywhere to support him.

    Muslim fundamentalists have long dreamed of recreating the caliphate, which ruled over the Middle East, much of North Africa and beyond in various forms over the course of Islam’s 1,400-year history.

    Quelle: Egypt’s top cleric condemns Islamic State, Hawaii News Now, 13.08.2014

    http://www.hawaiinewsnow.com/story/26266742/egypts-top-cleric-condemns-islamic-state

    ::

  7. Jacques Auvergne Says:

    Unschuldige Menschen zu töten, zu foltern oder aus ihrer Heimat zu vertreiben, ist mit islamischen Werten nicht vereinbar“

    Nun, VIKZ, die vermeintlich schuldigen Menschen dann doch?

    Bajrambejamin Idriz Künstlername Benjamin Idriz flunkert, es gebe keine theologische Begründung für solche Gewalttaten. Das ist falsch, wie ein Blick in den Koran lehrt.

    Aiman Mazyek vermeidet zielsicher die Forderung nach allgemeinen Menschenrechten und erweckt Schuldgefühle:

    „Wir sprechen ständig über den IS und nicht über die mehrheitlich friedlichen Muslime, die hier leben“

    epd, abgedruckt auf domradio:

    „Mazyek rief die Muslime auf, „noch lauter“ gegen den Terror zu protestieren. Islamverbände in Deutschland wollen am 19. September unter dem Motto „Muslime stehen auf – gegen Hass und Unrecht“ in mehreren Städten demonstrieren.“

    Man bemerke: die frauenfeindliche Scharia ist für Aiman Mazyek kein „Hass und Unrecht“.

    Mit dem Popanz der angeblich irgendwie unislamischen Glaubenskrieger des IS dort die Implementierung von immer mehr Schariagesetz ins deutsche Recht hier erzwingen?

    Friedensdemo für Friedensdemo hinein ins Europakalifat?

    http://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2014-09-05/muslime-empoert-ueber-terror-des-islamischen-staates

    „Wir alle haben Angst vor Gewalt, Hass und Fanatismus. Dagegen müssen wir gemeinsam vorgehen“, sagt Aiman Mazyek und betont gleichzeitig, dass alle Bürger aufgerufen seien, mitzudemonstrieren.

    Nein Herr Mazyek, wir haben Sorge vor der Abkehr von den Standards der am 10.12.1948 festgestellten allgemeinen Menschenrechte und vor der Integration der 1990 in Kairo bekundeten Menschenrechte im Islam.

    „Wir sind entsetzt über das, was da im Irak passiert“, meint Ali Kizilkaya. Der Islamische Staat (IS) missbrauche die Religion und stehe mit seiner Auslegung des Koran unter den Muslimen eher isoliert. Was, wenn die Dschihadaktivisten den Koran einfach nur 1:1 umsetzen? Warum fordert der Vorsitzende des Islamrates nicht die Gleichberechtigung von Nichtmuslim und Muslim sowie von Mann und Frau?

    Der Tagesspiegel macht mit, die Bevölkerung in zwei Sorten Mensch aufzuspalten:

    „Die Vertreter der Islam-Verbände fürchten zudem, dass durch die Bilder aus dem Irak die Entfremdung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland weiter zunimmt.“

    Taqiyya pur, die Entfremdung soll mit Sonderrechten legalisiert werden, um die Abgrenzung zu den Nichtmuslimen und ihren Verhaltensweisen geht es der globalen Schariabewegung ja gerade.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/der-islamische-staat-und-der-westen-muslime-in-deutschland-verurteilen-den-islamischen-staat/10655204.html

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