Mit Terre des Femmes politisch korrekt gegen Genitalverstümmelung

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan, khitan wanita

FGM nach Koran und Sunna

Genital autonom oder genital intakt

Zur deutsch-indonesischen Achse der Bewegung für die Straffreistellung einer europäischen männlichen und weiblichen Genitalbeschneidung. Von Jacques Auvergne

56 % Mädchenbeschneidung ohne Elternwissen, die armen Kinder und Eltern und diese schlimmen Krankenhäuser, möchten Sie unsere Petition denn nicht unterzeichnen? Eine 2014 zum Thema jahrhundertealte islamische FGM bzw. indonesische FGM sowie künftig legale oder vielleicht gerade noch abzuwehrende deutsche FGM (Hörnle und Deutscher Juristentag über § 226a StGB; Ringel und Meyer über § 1631d BGB) schlampig arbeitende Seite verbreitet das Schauermärchen: „Und 2010 wurde bei der Befragung von 160 Krankenhäusern festgestellt, dass 34% FGM anbieten und 56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern durchführen“. Was ist dran an der Saga?

Nichts. Gar nichts. Indonesien beschneidet freilich trotzdem 1. Tag für Tag 2. islamisch korrekt begründet 3. immer mehr Mädchen 4. immer invasiver. Der durch TdF komplett falsch wiedergegebene YARSI-Vorsitzende Prof. Dr. Uddin ist in der Tat einen Blick wert. Seine YARSI ist der radikalislamischen Federation of Islamic Medical Associations (FIMA) angeschlossen (siehe unten), deren Vorstand (Executive Committee, ExCo) sich halbjährlich im saudi-arabischen Mekka trifft, welche die himmlischen Scharianormen im weltweiten Medizinrecht implementiert und die selbstverständlich nicht gegen, sondern für die Gegenwart und Zukunft der islamischen Mädchenbeschneidung sprich Genitalverstümmelung arbeitet.

Ohne die Erlaubnis der Eltern beschneiden keine 56 % der indonesischen Kliniken oder indonesischen untersuchten Kliniken oder der indonesischen mädchenbeschneidenden Kliniken innerhalb der untersuchten Kliniken die Mädchen, TERRE DES FEMMES kann zwar zu FGM weder lesen noch zitieren, dafür kann TdF Fehlalarm, Fehlinformation und uns für diese Minderleistung ganz engagiert um Geldspenden bitten. Die Deutschland 2014 real drohende Legalisierung der weiblichen Genitalverstümmelung mindestens von FGM Typ Ia und Typ IV wird durch Deutschlands größte Frauenrechtsbewegung immer noch nicht ernsthaft angeprangert, die mit FGM Typ Ib vielleicht sogar Typ II zu vergleichende Jungenbeschneidung wird verharmlost und, wie ja vielleicht demnächst die FGM, ins Wahlrecht des vierzehnjährigen jungen Menschen gestellt.

Rückblick. Auch Terre des Femmes (Stellungnahme von TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau zur gesetzlichen Regelung zur Beschneidung männlicher Kinder -Eckpunkte einer Regelung-) wollte am 30.09.2012 die Genitalverstümmelung auf Kinderwunsch:

Männlichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der männlichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung des Sohnes warten müssen.

http://frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/TDF-Stellungnahme_zur_gesetzlichen_Regelung_zur_Beschneidung_maennlicher_Kinder.pdf

Wenn TdF Gleichberechtigung wirklich wollte, müsste sie das soeben Geforderte konsequent ergänzen:

Weiblichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der weiblichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung der Tochter warten müssen.

Der Jugendliche, schlimmer: das Kind sollte sich das Geschlechtsorgan freiwillig rituell verstümmeln lassen dürfen, dafür also trat 2012 auch TdF an. Derlei genitalverstümmelnde Autonomie gilt es weltweit zu verhindern, zumal das Mädchen im Islam mit neun Mondjahren, also achteinhalbjährig, erwachsen, mündig, beispielsweise heiratsfähig und in der religiösen Ehe geschwängert werden darf. Wer die Nulltoleranzgrenze der HGM, das ist die human genital mutilation, also FGM und MGM, wirklich will, fordert unzweideutig: Keine Beschneidung unter achtzehn.

Deutschland 2014. Zu befürchten ist, dass die FGM Typ milde Sunna bald erlaubt sein wird, 70. Deutscher Juristentag, Beschlüsse der Abteilung Strafrecht:

7. d.

§ 1631d BGB begegnet keinen grundlegenden verfassungsrechtlichen Bedenken.

angenommen 40:32:19

8.

Dem Gesetzgeber ist zu empfehlen, § 226a StGB geschlechtsneutral zu formulieren, so dass auch die Genitalverstümmelung bei männlichen Personen, welche in der Intensität über die traditionelle Beschneidung hinausgeht, erfasst wird.

angenommen 54:23:14

http://www.djt.de/nachrichtenarchiv/meldungen/artikel/beschluss-der-abteilung-strafrecht/

Nun zu Terre des Femmes.

Falschmeldung 1: „Und 2010 wurde bei der Befragung von 160 Krankenhäusern festgestellt, dass 34% FGM anbieten und 56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern durchführen“, ein Gruselmärchen Made in Germany.

Weiter behauptet TdF:

Entgegen der Empfehlung des Gesundheitsministeriums und des MUI, „nur“ einen Schnitt in die Klitoris zu machen, wird gerade in den Krankenhäusern meist Gewebe entfernt und oft die Klitoris verletzt.

Bei Asia News liest man hingegen, was der MUI (zur Zeit, die Klitorisamputation behält sich der schafiitische Islam vor und muss es 2014 nicht offen sagen) wirklich fordert: „cutting out parts that cover the clitoris“, also Herausschneiden der teilweisen oder gesamten Klitorisvorhaut, eine FGM Typ Ia, von einem Schnitt in die Klitoris ist nicht die Rede (real wie realislamisch kommt er freilich vor und findet weltweit leider viel häufiger ohnehin eine FGM Typ Ib statt, aber noch nicht durch den MUI angeordnet).

Terre des Femmes:

Die Regierung Indonesiens schützt derzeit die Mädchen nicht, sondern opfert sie der frauenfeindlichen, reaktionären und selbstgerechten Politik einer (zum Teil religiös-fundamentalistischen) Minderheit und den selbst geschürten Irrtümern und Mythen rund um „Vorteile“ und „Nutzen“ weiblicher Genitalverstümmelung.

aber nein, weder der Majelis Ulama Indonesia (MUI) noch die Nahdlatul Ulama (NU) sind „Minderheit“, sondern echter alter Islam. Etwas anderes zu sagen ist so, als würde man im weltweiten Katholischen Machtbereich den Vatikan eine fundamentalistische Minderheit nennen. Die Beschneidung aller Jungen und Mädchen gilt Schafiiten islamrechtlich (islamisch) nicht lediglich als empfohlen (mandūb, mustaḥabb) oder, wie 2008 in MUI-Fatwa Nomor 9A in frommer Verstellung (Taqiyya) angedeutet, als ehrbar (makruma), sondern als verpflichtend (wāǧib, farḍ). Damit unterliegen die Gelehrten des Indonesian Ulema Council gerade keinem Irrtum in Bezug auf den Vorteil oder Nutzen der sunat perempuan und auch die gottesfürchtigen Indonesier wollen in den Himmel kommen, dem Höllenfeuer zu entgehen ist und die ewige Nähe zu Allah zu erreichen für sie der größte denkbare Nutzen. Der Fiqh der Schafiiten fordert die Beschneidung der Jungen und Mädchen noch nicht einmal mehrheitlich, sondern beinahe hundertprozentig, geradezu unisono. Die Minderheitenmeinung unter den schafiitischen ‚Ulama, FGM sei nicht islamisch verpflichtend sondern empfohlen bzw. ehrbar, ist derartig marginal, dass sie auf lange Sicht wenn nicht auf immer politisch bedeutungslos bleiben wird.

http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung/1415-hintergrundinformationen-zur-petition-genitalverstuemmelung-in-indonesien-schutz-statt-verharmlosung

The Indonesian Council of Ulema (MUI) is in favour of female circumcision (and men) that, although it can not be considered mandatory, it is still „morally recommended.“ …

Vorsicht Falle, die ‚Ulama verstecken ihre Ansicht, dass das Mädchen selbstverständlich beschnitten werden muss beispielsweise hinter dem islamisch korrekten Argument, die Mädchenbeschneidung (FGM) sei zwar kein Teil der Mu’amalat oder zwischenmenschlichen Pflichten, sondern Teil der ‚Ibadat (the acts of worship), der gottesdienstlichen Pflichten oder Pflichten Allah gegenüber. Insbesondere wird mit morally recommended bzw. on moral grounds auf den aḫlāq (akhlaq, Code of Conduct for an Islamic Way of Life) angespielt, was ebenso islamische Morallehre meint wie schlicht das menschliche Dasein als Geschöpf. Allah ist al-Ḫāliq, der Schöpfer, alles außer ihm ist Ḫalq, seine Schöpfung. Über den Achlaq sprich die schariafromme Moral und den Charakter bewusster Seinsweise islamischer Geschöpflichkeit ist augenzwinkernd oder mit der Rute drohend festgestellt worden: Gerade durch das Veredeln ihres Achlaq erfüllen Muslime ihre gottesdienstlichen Pflichten ‚Ibadat (By improving their akhlaq, the muslims improve their ‚Ibada). Ansonsten umfasst aḫlāq zunächst das Wissen von der fiṭra, dem natürlichem Ausgerichtetsein auf Allah hin. MGM wie FGM ist auch der indonesischen MUI Teil der Fitra.

Amin Ma’ruf, pointed out that it is an „advisable [Sunnah Mu’akkada, not obligatory but highly recommended] practice on moral grounds“, at the same time, he rejects any attempt to declare this practice illegal or contrary to the principles. It comes under the sphere of „human rights,“ said the Islamist leader, and is „guaranteed by the Constitution.“

„Female circumcision – said Amin – is commonly practiced by cutting out parts that cover the clitoris“ and, at the same time, he invites believers to refrain from „excessive circumcision“ that ends up becoming a real mutilation genital. He recalled that the MUI can not make this practice „mandatory“ [die Taqiyya bitte genau lesen: nicht MUI kann das Frauenbeschneiden als wadschib (religiös verpflichtend) erklären, nur Allah kann das], but „strongly rejects“ the possible cancellation of this „tradition“ which is performed in a „ritualistic ceremony“ and also applies to men.

von: Mathias Hariyadi (Indonesian Ulema in favour of female circumcision: a „human right“), AsiaNews 24.01.2013

http://www.asianews.it/news-en/Indonesian-Ulema-in-favour-of-female-circumcision:-a-human-right-26948.html

‚Ilm al-Achlaq, das Wissen und die Ethik von der Geschöpflichkeit. Man beachte die hohe Bedeutung der Fitra.

The level of human perfection is determined by discipline and effort. Man stands between two extremes, the lowest is below beasts and the highest surpasses even the angels. The movement between these extremes is discussed by ‚ilm al-akhlaq or the science of ethics.

Traditional Muslim philosophers believed that without ethics and purification (tazkiya), mastery over other sciences is not only devoid of value, but would obstruct insight. That is why it has been said that, `knowledge is the thickest of veils‘, which prevents man from seeing reality (haqiqa).

By improving their akhlaq, the muslims improve their ‚ibada.

http://en.wikipedia.org/wiki/Akhlaq

Für Schriftgläubige ist die Penisvorhaut eines Erwachsenen gar kein religiös zulässiges bzw. islamrechtlich legales (ḥalāl) Körperteil, da kann bei allem Amputieren gar nichts verstümmelt werden, für nahezu jeden Gelehrten der Schafiiten und ungefähr jeden zweiten ʿĀlim (Sg. V. ʿUlamāʾ) der Hanbaliyya gilt das zusätzlich für die Klitorisvorhaut oder inschallah eben die Klitoris. Nichts mit FGM und mutilasi, einfach khitan sagen oder sunan.

Fitra (fiṭra)

http://en.wikipedia.org/wiki/Fitra

Falschmeldung 2 (Hintergrundinformationen zum 6. Februar: „Internationaler Tag Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“) behauptet unbeirrt über Indonesiens von Dr. Uddin untersuchten Krankenhäuser: „56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern“. Die Religion hingegen, so legt man uns nahe, sei im Kampf gegen die sunat perempuan (Islamic FGM) hoch willkommen, das mädchenbeschneidende Volk gewissermaßen noch nicht islamisch genug:

Obwohl viele AktivistInnen, islamische Gruppen und Nichtregierungsorganisationen sich für ein Ende der weiblichen Genitalverstümmelung einsetzen und dies sowohl mit den Menschenrechten und gesundheitlichen Aspekten als auch mit dem Koran begründen, wird dieser Brauch von der Bevölkerung beibehalten.

Welche indonesischen islamischen Gruppen sich auf den Koran berufen und gegen die Frauenbeschneidung nach Koran und Sunna kämpfen verschweigt uns TdF einstweilen. Das ist bedauerlich, ein paar Gruppen- und Personennamen derartiger schariatreuer Schariagegner hätten wir gerne heute schon besprochen.

http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung

Falschmeldung 3

„56% davon … ohne Einwilligung der Eltern“

http://archiv.frauenseiten.bremen.de/fastmedia/36/FGM%20Indonesien-Verteiler.pdf

Falschmeldung 4 („Contact: Katharina Kunze“) verbreitet man sogar auf Englisch

The findings in the recent study (Uddin, 2010) shows that 34% of the questioned hospitals offer FGM and 56% of these even perform it without the parents’ consent right after birth.

http://tbinternet.ohchr.org/Treaties/CRC/Shared%20Documents/IDN/INT_CRC_NGO_IDN_16628_E.pdf

FGM in Indonesien, Stichwort Uddin (2010) und 56 %. Hier einmal scheint Jurnalis wirklich der Vorname von Professor Uddin zu sein, ansonsten bedeutet jurnalis Journalist.

http://www.jurnalperempuan.org/uploads/1/2/2/0/12201443/7215435_orig.jpg

Was war 2009 wirklich festgestellt worden?

Jumalis Uddin sagte 2010 nicht anderes, als dass von den 18 Prozent der indonesischen Kliniken, die FGM anbieten, 56 % Prozent diese lediglich symbolisch (simbolik) durchführen, also ohne Gewebe vom Genital zu entfernen, während die verbleibenden 44 % eingestehen, Teile des weiblichen Genitals zu amputieren.

A 2003 study conducted by the Population Council in Jakarta with the support from the Ministry for Women’s Empowerment concluded that “extensive medicalization of [female circumcision] has already occurred in some parts of the country and is underway in others”.25

This conclusion was supported by a 2009 Indonesia-wide survey on female genital mutilation, published by the Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta, which found that “medicalization” of female genital mutilation “continues to this day without showing any tendency of a downward trend”.26

The 2009 study, which examined the practice of female genital mutilation by health institutions (general hospitals, women and children’s hospitals, and maternity clinics) and health professional organizations, found that 18 per cent performed female genital mutilation.27 The study found that, of the health institutions that perform “female circumcision”, 56 per cent said that the procedure was “symbolic” and did not remove any part of the genitalia and the remaining 44 per cent admitted to removing parts of the female genitalia.28

25 Population Council, Female Circumcision in Indonesia: Extent, Implications and Possible Interventions to Uphold Women’s Health Rights, Jakarta, September 2003, p39.

26 Uddin, Prof Dr. Jurnalis et al, Female Circumcision: A Social, Cultural, Health and Religious Perspective, Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta (Jakarta: Yarsi University Press, 2010), (Uddin et al, 2010), p162.

27 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp3-4.

28 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp8-10.

Quelle: Amnesty International (Oktober 2013), pp 11-12

INDONESIA SUBMISSION TO THE UNITED NATIONS COMMITTEE ON ECONOMIC, SOCIAL AND CULTURAL RIGHTS

52nd Pre-sessional working group

02.-06.12.2013

http://www.refworld.org/pdfid/52d3c0624.pdf

tindakan sunat perempuan [die weibliche Beschneidung, FGM] dengan melakukan pemotongan genital sebesar 44% [in 44 % wird FGM ausgeführt] dan sisanya [und die verbleibenden] 56% hanya dilakukan secara simbolik [56 % nur symbolisch] yaitu dengan mengusap klitoris dengan betadin atau kassa (Uddin, 2010).

http://de.scribd.com/doc/237640955/jurnal-089661884085

http://de.scribd.com/doc/190013935/Proposal-KTI-2012-New

Wozu Uddin sonst so forscht? Die Erschaffung des ersten Menschen im Spannungsfeld von Korantext und Bioanthropologie, Penciptaan manusia pertama ditinjau dari teks al quran dan bioantropologi

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/nlmcatalog/100938861

Uddin zu Abtreibung und Islam, aborsi dan Islam. Nach 120 Tagen (vier Monate) bewohnt die Seele (ar-rūḥ) die befruchtete Eizelle und ist folglich Abtreibung aus Sicht des himmlischen Gesetzes (Scharia) in Übereinstimmung mit den ‚Ulama der großen Rechtsschulen (in Südostasien vielleicht verständlicherweise ohne Nordafrikas Malikiten dafür mit Zaiditen) ḥarām (illegal).

Abtreibung aus islamischer Perspektive, Abortion from the Islamic viewpoint

Uddin, Jurnalis

Vol 10, No 1 (2002): Jurnal Kedokteran Yarsi

http://journal.lib.unair.ac.id/index.php/Yrs/search/authors/view?firstName=Jumalis&middleName=&lastName=Uddin&affiliation=&country=

Noch etwas Islamisches zum Thema Abtreibung:

In Islam, the most common Shariah ruling is that the Ruh enters the embryo 120 [days] (4 months) after conception. Thus, some scholars permit abortion before this time period, ONLY in the case of zina. However, some scholars, still do NOT permit it.

These do:

http://www.islamqa.com/en/ref/13331

http://www.islam-qa.com/en/ref/12475

These don’t:

[Letzte zitierte Quelle] However, some scholars, such as those on Sunnipath do not consider it permissible to abort even before the Ruh enters. They consider it a sin still, but less of a sin than after 120 days.

http://qa.sunnipath.com/issue_view.asp?HD=1&ID=270&CATE=87

Gefunden bei ummah.com

http://www.ummah.com/forum/showthread.php?184900-how-is-abortion-haraam

Lob auf die Free-Gaza-Flotille sprich Hass auf Israel gehört unter Indonesiens Schariamedizinern leider zum guten Ton – mittendrin der bei Terre des Femmes zum Thema Islamic FGM unnötigerweise bizarr falsch zitierte glaubensbewegte YARSI-Präsident Professor Jurnalis Uddin. YARSI hat einen Sitz im Rat (Consortium) der weltweit vernetzten jenseitszentrierten Professionellen aus dem Medizinbetrieb von FIMA. Den Menschen in Sumatra hat Allah hat ein mahnendes Erdbeben gesendet, FIMA finanziert den von YARSI organisierten Wiederaufbau. Unter Koranrezitationen denkt der Autor an das aus seiner Sicht offensichtlich zeitnah zu islamisierende Jerusalem und die auch indonesischen Blockadebrecher der Free-Gaza-Kampagne.

Following our participation in IHC and CIMCO seminars in Samarinda- Kalimantan in the far east of Indonesia on June 4-6, 2010, we followed arrangements made by Prof. Jurnalis Uddin, President of YARSI, to attend the ground breaking of the FIMA supported relief project in the earthquake destroyed village Lambeh, district of Pariaman in Sumatra in the far west of Indonesia.

Prof. Jurnalis has been in direct contact with the villagers in the aftermath of the earthquake, and he dispatched the chief architect of YARSI, together with construction workers to the village and started the initial steps.

The villagers were so eager and persistent to receive FIMA delegation, and this was clearly transmitted to us by Prof. Jurnalis Uddin …

From the airport, a YARSI car took us in the 2 hour drive to the village, where we were touched by the warm reception of the villagers. Most men, women and children formed a large reception in their local traditional dresses, singing religious songs accompanied by drums of local traditions … all amidst the destruction left by the earthquake.

The ceremony included Qur’an recitation, religious songs and speeches by local representatives of villagers. Prof. Jurnalis Uddin and myself made short speeches at the site of the construction project. Then we toured the construction area, and participated in the ceremonial placement of stone and cement in the ground breaking.

The villagers invited us to lunch prepared by many of them in their homes. The group lunch was served on the ground of the area of the earthquake destroyed Masjid.

I was personally touched by this group of villagers, in a remote, poor, destroyed district of Sumatra, when they chanted while I alluded to Al-Aqsa Mosque, and the Gaza plight at the time when several Indonesians were injured when the Freedom Flotilla was attacked barbareously in international waters near Cyprus. This proved that our peoples, in cities, villages, jungles and deserts are eternally tied up as one Ummah.

http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=177:visit-of-fima-executive-director-to-indonesia&catid=37:fima-news&Itemid=196

Profis aus dem Medizinbetrieb aktiv für das Weltkalifat, die Panislamisten von FIMA (Federation of Islamic Medical Associations, Saudi-Arabien, USA, Libanon, Jemen, Pakistan, Indonesien usw.)

[2002] FIMA is currently approaching its 20th anniversary. When we look back at the minutes of the first FIMA Council meeting held in Florida-USA in December of 1982 … Over the years, Muslim medical professionals under FIMA banner, were capable of making history in overcoming and bypassing boundaries and divisions of politics, ethnicity and geography, and to step forward as brothers in Islam, descendants of one great Islamic civilization and culture. …

The CONSORTIUM is now in its second year of function. The first Consortium Exec. Committee is composed of leaders of the following three medical colleges:

❑ The college of Medical Sciences – University of Science & Technology – Yemen.

❑ The Islamic International Medical College – Pakistan.

Yarsi University School of Medicine – Indonesia.

The Committee held its semiannual meeting in Makkah 9-10 December 2001 (23-24 Ramadan 1422 H). Main topics discussed: Progress of Islamic medical curriculum, formation of subcommittees, exchange of faculty names and CVS, & other topics.

A brochure about the Consortium was approved & will be published soon.

Several Islamic medical schools in other Islamic countries are actively contacted for cooperation. …

Schariabasierte Zusammenarbeit zur Islamisierung des Medizinbetriebs. Collaborating Organizations

● Mercy, Malaysia

● IMAM, Malaysia

● IMASA, South Africa

● MER-C, Indonesia

● Doctors World Wide, UK

● IMANA, USA

● Nour International Relief Aid [Santa Monica, Kalifornien, USA]

● Wheels for Humanity, USA

● Al-Khidmat Foundation [Pakistan]

● Al-Hajri Trust, Pakistan

● Pakistan Muslim Aid

● IMAKSA, Saudi Arabia

● Lajant-ul-Dawah-Tul Islamia [evtl. die oft Islamic Call Committee genannte Lajnat Al-Da’wa al Islamia, Kuwait? Das wäre der Qaida nah.]

● IMARY, Yeman

● Life for Relief and Development [Southfield, Michigan, USA; ferner in Afghanistan, Jordanien, Ghana, Haiti usw.]

● Human Relief Foundation [islamisch, von Bradford aus in Amman, Bagdad, Mossul, Islamabad, Khartum, London, Paris]

http://fimaweb.net/main/aboutfima/files_fimavision/fima%20englishbk.pdf

[Pakistan 2004] Discussion on Contemporary Medical Issues & Islam. It was held at PIMA [Pakistan Islamic Medical Association] Convention 2004. Speakers were Dr Anees Ahmed and Prof Aly A. Mishal [damals FIMA-Präsident, vgl. o. als der Autor des Vorworts zu Ausgabe 1 von FIMA VISION].

http://www.dailymotion.com/video/x28t3ww_contemporary-medical-issues-islam_school

Auch 2014 trafen sich die Mächtigen der FIMA in Mekka, gegenwärtiger Präsident ist Tanveer Zubairi. Amtsvorgänger Aly Mishal berichtete über die werdende Enzyklopädie für den Fiqh der Medizin, Encyclopedia of Islamic Medical Jurisprudence. Delegierte berichten aus dem Bundesstaat Bauchi (Nigeria) über fraglos wichtige augenärztliche Operationen. In Bauchi allerdings hat man die Scharia längst ins Strafrecht implementiert, zwanzig im Januar 2014 einem echten oder angeblichen Homosexuellen verabreichte Peitschenhiebe stehen ganz im Einklang mit der körperlichen Unversehrtheit im Islam. Der Zwanzigjährige soll seine Taten vor sieben Jahren begangen haben, also etwa im Alter von 13 Jahren. Auch das ebenfalls bei FIMA erwähnte nigerianische Kaduna wird seit der Jahrtausendwende durch das islamische Recht bestimmt, dem alle Gebiete mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung unterliegen.

http://fimaweb.net/documents/2014%2003%20fima%20newsletter%20mar-apr%202014.pdf

Bauchi Sharia court carries out first punishment under Nigeria’s new anti-gay laws

NIGERIAN WATCH 18.01.2014

http://www.nigerianwatch.com/news/3659-bauchi-sharia-court-carries-out-first-punishment-under-nigerias-new-anti-gay-laws

Amtierender Vizepräsident von FIMA ist Prof. Dr. İhsan Kahraman, der Vorsitzende der Tugendbewegung Grüner Halbmond türkisch kurz Yeşilay, Turkish Green Crescent Society, gegründet 1920 als Hilâl-i Ahdar und seit 1934 als Wohlfahrtsorganisation staatlich anerkannt.

THE GREEN CRESCENT’S GOALS

The main goal of the Green Crescent is to fight against addictions that destruct the mental and physical health of youth and community such as drug, smoking, alcohol, gambling, prostitution, internet, screen addiction and all kind of addictions in a moral and cultural development atmosphere in our country. Therefore, the goal is to protect the society and increase the public’s attention to minimize the consumption of alcohol, drugs, cigarettes and all kind of fatal habits by partnering with governmental, non-governmental, national and international organizations.

http://www.environmental-expert.com/companies/turkish-green-crescent-society-49096

Der Grüne Halbmond im patriotischen Kampf gegen Drogen und Händchenhalten. Unmoral droht Stadt und Provinz Mardin, wie ein Yeşilay-Funktionär warnt. Studenten sind gekommen und der ganze türkische Südosten erzittert vor ihren schlimmen Unkeuschheiten, Jungen und Mädchen halten sich an der Hand oder, das Ende der Türkei ist nahe, nehmen sich in den Arm.

University students bring immorality to southeastern city, Green Crescent official says …

“Girls and boys began to hang around hand in hand, arm in arm and in a close embrace and make love immodestly in front of people in terms of freedom and civilization.”

“Immodest scenes among youths in Ankara, Istanbul and İzmir have begun to be seen frequently in Mardin too,” the official said.

HÜRRİYET 30.10.2012

http://www.hurriyetdailynews.com/university-students-bring-immorality-to-southeastern-city-green-crescent-official-says.aspx?pageID=238&nid=33576

Der Chef des Grünen Halbmonds kommt bei den Schariafreunden und Panislamisten von FIMA zu Wort.

http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=347:brief-on-green-crescent&catid=38:general-news&Itemid=212

Genug für heute zu den deutsch-indonesischen Anstrengungen für eine im Erfolgsfall rasch EU-weite Erlaubnis der islamischen FGM. Vielleicht werden wir Freunde von Wissenschaft und allgemeinen Menschenrechten diesen Sieg der muslimischen Dogmatiker und nichtmuslimischen Kulturrelativisten gerade noch verhindern können.

Mit einem 2015 fortgesetzten Leugnen der hohen körperlichen Schädigung jeder Jungenbeschneidung (MGM) sowie dem Beschwichtigen der theologisch nicht reformierbaren, felsenfesten Verankerung der Mädchenbeschneidung (FGM) im sunnitischen Islam im Allgemeinen und im schafiitischen islamischen Recht im Besonderen, wie Indonesiens Kalyanamitra und Deutschlands Terre des Femmes es in den letzten Monaten betrieben haben, kann das nicht gelingen und wird Europa neben der MGM auch die FGM bekommen.

Jacques Auvergne

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23 Antworten to “Mit Terre des Femmes politisch korrekt gegen Genitalverstümmelung”

  1. Cees van der Duin Says:

    Fauzi Bowo genannt Foke war vor drei Jahren (2011) Gouverneur von Jakarta. Bowo hielt unkeusch gekleidete Frauen für ein nationales Sicherheitsproblem und empfahl ihnen kaum verhohlen, gerade auch im öffentlichen Nahverkehr wie in einem Bus keinen Minirock zu tragen, wörtlich: „Keine freizügige Kleidung zu tragen, um nicht in die Gefahr zu geraten, vergewaltigt oder auf andere Weise zum Opfer zu werden“.

    Erst kurz vorher war wieder eine Frau vergewaltigt worden, ausgerechnet in einem Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs. Der Gouverneur aber zeigte sein Verständnis für Täter und Tat. Jakartas Frauen wurden wütend und zwar laut.

    Zwar entschuldigte sich Bowo rasch, doch hatten sich seine Kommentare schon in lokalen Medien und per Twitter verbreitet. Es gab eine erfreulich eindeutige Demo gegen den Minirockhasser und situativen Vergewaltigungsversteher Fauzi Bowo.

    Indonésie : des femmes en mini-jupe contre le gouverneur de Jakarta

    [Aus der Bildbeschreibung, ich übersetze die mutigen Frauen]

    „Sagen Sie uns nicht, wie wir uns anzuziehen haben, sondern sagen Sie ihnen, dass sie aufhören müssen uns zu vergewaltigen!“ – „Mein Körper ist nicht schamlos, im Gegensatz zu Ihren versauten Gedanken!“

    „Ne nous dites pas comment nous devons nous habiller, dites-leur plutôt de cesser de nous violer !“ ou encore „Mon corps n’est pas indécent, contrairement à vos pensées cochonnes !“ peut-on lire sur ces pancartes.

    Immerhin hat sich der Macho und damalige Hauptstadtgouverneur, inzwischen beruflich in Berlin, sofort entschuldigt:

    Fauzi Bowo, a déclaré vendredi que les femmes ne devaient pas porter de vêtements trop révélateurs sous peine d’être harcelées ou violées. Il avait tenté de faire machine arrière en présentant rapidement des excuses, mais ses propos ont fait le tour des médias indonésiens et de Twitter.

    Fauzi Bowo a déclaré vendredi que les femmes ne devaient pas porter de vêtements trop révélateurs sous peine d’être violées.

    Le Point.fr 18.09.2011

    http://www.lepoint.fr/monde/indonesie-des-femmes-en-mini-jupe-contre-le-gouverneur-de-jakarta-18-09-2011-1374782_24.php

    Summary of story from Yahoo News, September 19, 2011.

    Scores of women have gathered in Jakarta to protest against a public official’s comments that provocatively dressed women are to blame for sexual assaults.

    The protest came in response to remarks by the Indonesian capital’s governor Fauzi Bowo, who said that women should not wear revealing clothes to avoid being raped or victimized.

    Like the women on the many SlutWalks that have taken place throughout the world this year (see WVoN coverage), the protesting women wore brightly coloured leggings and mini-skirts.

    It was a defiant stand against the idea that women ‘deserve’ or attract rape if they dress a certain way.

    Despite a prompt apology, Fauzi Bowo’s comments were publicized in a flurry of local media and Twitter.

    The rally called on police and the Indonesian government to do more to protect women and help the victims of sexual assault.

    Women carried placards saying “Don’t tell us how to dress, tell them not to rape,” and “My body is not porn, instead it’s your dirty mind.”

    According to data from Indonesia’s National Commission for Women’s Affairs, there have been more than 100,000 cases of violence against women so far this year, of which almost 4 percent were rape cases. –

    http://www.womensviewsonnews.org/2011/09/indonesian-women-protest-officials-claim-clothing-provokes-rape/

    Fauzi Bowo ist Botschafter Indonesiens in Berlin. Genau der Herr also, dem Terre des Femmes am 10.12.2014 die halbernst gemeinte, schlampig gemachte und irreführend beworbene Petition (Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung) übergeben möchte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fauzi_Bowo

    „Die Unterschriften dieser Petition werden voraussichtlich am 10.12.2014 dem Botschafter Indonesiens in Berlin übergeben.“

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    http://www.frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/buechertischaktion/2014/Petition-FGM-Indonesien.pdf

    Nicht jeder Indonesier hielt den üblicherweise Foke genannten Mann für die geeignete Person, Indonesien in Deutschland zu vertreten. Gefunden bei Watch INDONESIA!

    „Fauzi Bowo (Foke) darf nicht zum Botschafter der Republik Indonesien in Deutschland ernannt werden!

    Fauzi Bowo hat im Wahlkampf um das Amt des Gouverneurs der Provinz DKI Jakarta 2012 eine Schmutzkampagne abgezogen, die auf der Ausgrenzung ethnischer und religiöser Zugehörigkeiten (indonesisch: SARA) basierte. Wir halten die Berufung einer Person, welche die Werte einer multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft nicht achtet, zum Kopf der diplomatischen Vertretung eines vielfältigen Staates wie Indonesiens für nicht angebracht. (…)

    Als politische Führungsperson machte Fauzi Bowo mehrfach Bemerkungen, durch die sich viele Menschen verletzt fühlten. So kommentierte er beispielsweise die Vergewaltigung einer Frau in einem Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs mit dem Verweis auf ihren aufreizenden Minirock.

    http://www.watchindonesia.org/Foke.dt.6.9.13.htm

    https://www.change.org/p/aliansi-peduli-kbri-jerman-berlin-tolak-fauzi-bowo-foke-menjadi-dubes-ri-di-jerman?share_id=PgOYigQMVg&utm_campaign=share_button_mobile&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition

  2. Machandelboom Says:

    Indonesiens Gesundheitsministerin NAFSIAH MBOI, gelernte Kinderärztin mit Ausbildungen am belgischen Tropeninstitut zu Antwerpen und an der amerikanischen Harvard University (Cambridge, Massachusetts, USA), hätte ja eindeutig gegen die islamische Mädchenbeschneidung (milde Sunna, sunat perempuan, khatan wanita). Doch da ist so gut wie nichts. Man sortiert Menschen leider immer noch nach Abkunft und Glaubenszugehörigkeit, wie ihr aus der an Osttimor angrenzenden Provinz stammende Vater ist MBOI Katholikin. In Indonesien kann niemand gegen die ‚Ulama reden, eine Frau sowieso nicht und eine Dhimmifrau erst recht nicht. Jeder versucht, sein Gesicht zu wahren und trotzdem noch politisch und persönlich erfolgreich zu arbeiten.

    NAFSIAH MBOI sagt und macht wie gesagt beinahe nichts, von diesem Krümel abgesehen, der sich aus dem Wiedergeben der Beschneidungsposition des Vertreters der Scharia entwickeln durfte und nach lästigen Sekunden wieder zurück zum Islamradikalen kippt, man lässt die Gesundheitsministerin, deren Namen man nicht korrekt schreiben muss, also noch nicht einmal zu Wort kommen:

    Sementara itu dari Kementerian Kesehatan, Nafsiah Mboy [Nafsiah Mboi] mengatakan pemerintah tidak sepakat dengan praktik FGM ini, akan tetapi masih membolehkan praktek khitan wanita.

    “Praktik ini tidak dapat diterima, karena kami keberatan dengan FGM, ” kata Nafsiah.

    Nafsiah mengatakan khitan bagi wanita tidak menyebabkan kerusakan dan tidak menyebabkan dampak negatif pada anak perempuan itu sendiri. Selain itu, sunat bagi perempuan Indonesia merupakan bagian dari ketentuan agama Islam.

    Sedangkan di Afrika, Female Genital Mutilation (mutilasi alat kelamin perempuan) sangat melanggar hak asasi perempuan dan secara medis juga sangat buruk.

    Niemand darf sein Gesicht verlieren, jedenfalls kein Mann und schon gar kein muslimischer Mann oder gar Islamgelehrter, sofort vom irgendwie schlimmen Frauenbeschneiden in Afrika zu reden ist in Indonesien daher geradezu unbedingt geboten. Dem eigentlichen Thema religiöse indonesische Mädchenbeschneidung bzw. milde Sunna weicht man damit schlicht aus.

    Nafsiah Mboi darf die Worte Praktik und FGM im selben Satz aussprechen, das wird sogar abgedruckt, doch um Verstümmelung (mutilasi, engl. mutilation) geht es bei der khitan wanita = sunat perempuan aus Allahs Sicht ja gar nicht, denn das Schariagesetz macht das männliche oder weibliche Genital nicht kaputt, sondern heil. Fundiert gegen die schädigende Jungenbeschneidung zu reden, trauen sich 2012 oder 2014 noch nicht einmal deutsche Bundestagsabgeordnete und kann ein Gesundheitsminister in einem islamisch geprägten Staat in den nächsten Jahrzehnten leider gar nicht wagen.

    SatuHarapan.com fällt der Frau entsprechend mit einem mahnenden islamische Religion (agama Islam) ins Wort und reicht gewissermaßen das Mikrophon wieder dem Vertreter des Majelis Ulama Indonesia (MUI), Ichwan Syam. Der will die FGM nicht FGM nennen aber wie schafiitisch vorgegeben durchführen, nur „erfahren und professionell“ (pengalaman dan profesional) müssen die Beschneider sein, macht es also ein wenig wie Tatjana Hörnle.

    Gegebenenfalls wird der MUI eine staatliche Ausbildung und Lizenz für Beschneiderinnen verlangen, damit niemand mehr aufmuckt.

    http://www.satuharapan.com/read-detail/read/mui-anjurkan-sunat-bagi-perempuan-ditentang-lsm

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    Auf Dauer Jungen religiös beschneiden sprich religiös genital verstümmeln zu dürfen und Mädchen nicht verbietet das deutsche Grundgesetz, die milde Sunna wird daher kommen, zumal sich ihr im Europa des Jahres 2014 kaum jemand wirklich beherzt in den Weg stellt. Frauenrechtsorganisationen wie Terre des Femmes sollte man fragen: Können und wollen Indonesien und Deutschland eine staatlich anerkannte islamische FGM-Lizenz noch abwehren, die zertifizierte Mädchenbeschneiderin verhindern? Ernsthafte Intaktivisten werden das genau tun und zusätzlich die jugendliche Wunschbeschneidung verweigern müssen, denn medizinisch unnötige Gewebsamputationen am Geschlechtsorgan vorzunehmen, kann in der kulturellen Moderne kein sozialversicherungspflichtiges Praktizieren und erst Recht kein Ausbildungsberuf sein.

  3. Machandelboom Says:

    Die Fatwa des MUI aus dem Jahre 2008 gegen jedes Verbot der FGM
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    JAKARTA, KOMPAS.com – Majelis Ulama Indonesia (MUI) menggelar sosialisasi Fatwa tentang Sunat Perempuan di Kantor MUI, Menteng, Jakarta Pusat, Senin (21/1/13).

    MUI dan ormas-ormas Islam sepakat, untuk menolak dengan tegas pelarangan khitan perempuan oleh pemerintah atau pihak manapun.

    [MUI und die islamischen Organisationen haben ein Rechtsgutachten (Fatwa) erstellt, das jeden Versuch eines Verbots der sunat perempuan (FGM nach Koran und Sunna) einer indonesischen Regierung oder Partei eindeutig für unzulässig erklärt.]

    „Yang kita tentang adalah pelarangan terhadap khitan perempuan itu,“ kata KH Ma’ruf Amin, Ketua Harian MUI yang membidangi fatwa.

    „Was wir ablehnen, ist das Verbot der Frauenbeschneidung“, sagt der für den Bereich Fatwa zuständige MUI-Geschäftsführer Ma’ruf Amin.

    Berkaitan dengan sunat perempuan, telah dikeluarkan Fatwa MUI Nomor 9A Tahun 2008 yang berbunyi:

    „Khitan bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam. Dan khitan terhadap perempuan adalah makrumah (ibadah yang dianjurkan).“.

    „Die Beschneidung der Männer und Frauen gehört zur islamischen Fitra (Regelungen) und zu den islamischen Riten und die weibliche Beschneidung ist makruma, islamrechtlich empfohlen (als Teil der ‚Ibadat, der Pflichten Gott gegenüber, islamrechtlich empfohlen.)“

    [Anm.: Taqiyya, die sunat perempuan (Islamic FGM) ist Schafiiten nicht makruma, islamrechtlich ehrbar, sondern wadschib, islamrechtlich verpflichtend. Fitra ist nicht einfach Regelungen, sondern das natürliche Ausgerichtetsein auf Allah hin, die Jungenbeschneidung gilt Sunniten als Teil der Fitra.]

    „Tujuan dari sunat perempuan adalah menjalankan kewajiban agama dan menyetabilkan syahwat,“ kata Hj. Huzaemah sebagai Wakil Ketua Komisi Fatwa MUI.

    „Ziel der islamischen Frauenbeschneidung ist die Erfüllung einer religiösen Pflicht [aha, eben doch wadschib] und das Stabilisieren und Zügeln der Lust“, ergänzt Huzaemah, der Vizepräsident der Fatwakomission des MUI.

    Quelle
    MUI Tolak Larangan Sunat Perempuan
    KOMPAS.com 21.01.2013

    http://female.kompas.com/read/2013/01/21/13404468/MUI.Tolak.Larangan.Sunat.Perempuan

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    „Wir wehren uns entschieden gegen ein Verbot. Wenn jemand eine Beschneidung durchführen lassen will, darf er nicht zurückgewiesen werden“, äußerte der Vorsitzende des MUI, Maruf Amin, am Montag vor Medienvertretern. Amin forderte alle Krankenhäuser und Gesundheitszentren des Landes auf, bei Bedarf weibliche Beschneidungen vorzunehmen. …

    „Beschneidung ist ein Teil der islamischen Lehre und wird für Männer und Frauen empfohlen, so der MUI-Vizegeneralsekretär Amirsyah Tambunan, am Montag auf einer Pressekonferenz. …

    [Anm.: Nein, die Beschneidung aller Jungen und Mädchen gilt Schafiiten islamrechtlich (islamisch) nicht lediglich als empfohlen (mandūb, mustaḥabb), sondern als verpflichtend (wāǧib, farḍ).]

    Huzaemah, Mitglied der Fatwa-Kommission des MUI, sagte der Jakarta Post, weibliche Beschneidung sei eine religiöse Pflicht, um die sexuellen Gelüste von Frauen zu kontrollieren. Der Akt der Beschneidung wird vom MUI verharmlost. Nach islamischer Lehre sei es bei weiblichen Beschneidungen ausreichend, die Klitorisvorhaut zu entfernen, so der MUI-Chef Maruf Amin.

    Religionshüter wollen Verstümmelung
    taz 25.01.2013

    http://www.taz.de/!109704/

  4. Katharina Kunze Says:

    Lieber Jacques Auvergne,

    vielen Dank für die Auseinandersetzung mit unserer Petition!

    Natürlich hätte mich eine direkte Ansprache zur Klärung der offenen Fragen vor Veröffentlichung noch mehr gefreut, aber ich kann ja nun hier reagieren:

    Die Information, dass die weibliche Genitalverstümmelung in Indonesien so routiniert durchgeführt wird, dass Mädchen ohne Einwilligung der Eltern “beschnitten” werden, finden Sie u.a. hier auf S. 356:

    http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/arch_0044-8613_1998_num_56_1_3495

    Den Originaltext von Prof. Uddin kann ich online nicht finden, und da Sie auch nur die Zusammenfassung von Amnesty International zitieren, nehme ich an, es geht Ihnen genauso?

    Obwohl ich natürlich gewissenhaft arbeite und nichts zitiere, was ich nicht im Moment des Niederschreibens aus seriöser Quelle vor mir liegen habe, kann ich nicht ausschließen, dass Fehler passieren. Aber durch die enge Zusammenarbeit mit Kalyanamitra (eine der wichtigsten Frauenrechtsorganisationen Indonesiens, die FGM abschaffen möchte ohne darin einen Konflikt mit dem islamischen Glauben ihrer Angestellten zu sehen und die uns über 200 Unterschriften anderer, gleichgesinnter Organisationen und Aktivistinnen geschickt haben) und Watch Indonesia! (durch die wir selbstverständlich auch über Dr. Bowo informiert sind – aber nunmal keine andere Möglichkeit als die Botschaft haben, unsere Forderungen an die indonesische Regierung zu stellen, ohne auch noch Spenden für Flugticktes einwerben zu müssen) sollten diese doch auf ein Minimum reduziert sein. Auf Hinweise und Anmerkungen während des 10monatigen Petitionszeitraums hätten wir übrigens alle interessiert und flexibel reagiert.

    Und zur “Drohenden Legalisierung von FGM I und IV in Deutschland” verweise ich auf das Ergebnis (nicht die vorangegangene Medienkampagne um Prof. Hörnle) des Deutschen Juristentags in Hannover. Da finden Sie eine schlüssige Begründung, warum diese Gefahr für die kommenden Jahr(zehnt)e nicht besteht.

    Wer die Petition noch unterstützen (oder sich einfach weitergehend über unsere Argumentation informieren möchte) kann dies auf http://www.frauenxxxxxx.de/fgm-indonesien noch bis zum 10.12.2014 tun.

    Viele Grüße
    Katharina Kunze

  5. Machandelboom Says:

    Noch zur Fatwa von 2008 Nummer 9A des Hohen Rates der Islamgelehrten Indonesiens (MUI) gegen ein Verbot der FGM, die in Verstellung (Taqiyya) die sunat perempuan einfach mal so ein wenig als islamrechtlich empfohlen bzw. ehrbar behauptet, was für Schiiten bis auf eine sakraljuristische Randmeinung schlicht nicht stimmt.

    Die Beschneidung der Jungen und Mädchen ist und bleibt vielmehr wadschib, religiös verpflichtend, Fatwa:

    What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab. In a situation a woman is in her advanced age, it is not permissible to circumcise her if it may harm her (al-Rauḍah of Imam An-Nawawi: 3: 384).

    http://www.shafiifiqh.com/what-is-the-ruling-on-circumcision-for-women/

    Die Zielsetzung der Fatwa Nomor 9A war nichts als das Verbotsverbot, der MUI will die Zukunft der schafiitischen FGM-Praxis politisch absichern. Über die Eingriffstiefe kommt demnächst halt eine andere Fatwa oder auch nicht, wahrscheinlich nicht, denn schafiitisch ist doch längst alles gesagt. Baẓr.
    ::

    Khitan Perempuan Disyariatkan dalam Islam tapi Dilarang oleh PBB

    JAKARTA (voa-islam.com) – Majelis Umum Perserikatan Bangsa-Bangsa melarang praktik khitan perempuan. PBB pun meminta negara-negara di seluruh dunia, termasuk Indonesia, untuk menghentikan praktik yang disebut mengancam sekitar tiga juta gadis setiap tahunnya.

    Organisasi Kesehatan Dunia (WHO) memperkirakan sekitar 140 juta gadis disunat. Praktik sunat perempuan lazim ditemui di negara-negara Afrika, Timur Tengah, dan Asia, dan dilakukan karena alasan budaya, religi, maupun sosial.

    Majelis Ulama Indonesia (MUI) sudah sejak tahun 2008 mengeluarkan fatwa tentang sunat perempuan. Dikutip dari situs MUI, sunat perempuan dibahas MUI setelah mendapat pertanyaan dari Kementerian Negara Pemberdayaan Perempuan mengenai persoalan itu, disertai data penyimpangan pelaksanaan khitan perempuan di berbagai negara.

    Kementerian Kesehatan RI bahkan telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Khitan Perempuan bagi Petugas Kesehatan. Ini karena beragam tata cara pelaksanaaan sunat perempuan tak jarang berpotensi membahayakan perempuan itu sendiri.

    Untuk itu MUI mengklarifikasi soal sunat perempuan itu dengan mengeluarkan Fatwa MUI Nomor 9A Tahun 2008 tertanggal 7 Mei 2008 yang berbunyi:

    Khitan bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Khitan terhadap perempuan adalah makrumah (ibadah yang dianjurkan).

    Dalam fatwa itu, MUI juga mengatakan bahwa pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syariah, karena khitan baik bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah dan syiar Islam.

    Namun, masih menurut fatwa itu, ada batasan dan tata cara khitan perempuan, yaitu:

    Khitan perempuan cukup hanya menghilangkan selaput yang menutupi klitoris.

    Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan, seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan bahaya dan merugikan.

    Sementara itu, menanggapi pelarangan PBB terkait sunat terhadap wanita, Ketua Majelis Ulama Indonesia (MUI) bidang Fatwa, Ma’ruf Amin, mengatakan khitan pada alat kelamin perempuan diperbolehkan. „Kalau fatwa kita kan memperbolehkan, bahkan ada yang mewajibkan dan ada yang mensunnahkan,“ kata Ma’ruf kepada VIVAnews, Jumat, 21 Desember 2012.

    [Eigene Hervorhebung des wadschib anglis. wajib im mewajibkan]

    Khitan , kata Ma’ruf, diperbolehkan asal tidak berlebihan [ašimmī wa-lā tanhakī … iḫtafiḍna wa-lā tanhikna, das berüchtigte „ohne zu übertreiben“ des Propheten an die muqaṭṭiʿa al-buẓūr (amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris) Umm ʿAṭiyya]. Maksud dari berlebihan adalah memotong clitoral hood (kulit pembungkus klitoris) [die übliche, v. a. durch den amerikanischen Sufi-Scheich und Übersetzer des Reliance of the Traveller Nuh Ha Mim Keller verbreitete Lüge, die halbernst säkularen und postmodernen Ohren schmeicheln soll. Selbstverständlich zielt jede Frauenbeschneidung auf das Zentrum der Lust, die Klitoris selbst. Arabisch ist baẓr auch gar nicht nicht Klitorisvorhaut, sondern Klitoris] yang terlalu banyak. Departemen Kesehatan Indonesia juga sudah mengeluarkan kebijakan mengenai khitan. „Mungkin PBB melarang khitan dari segi yang berlebihan seperti itu, barangkali,“ ujarnya.

    Ma’ruf menambahkan, khitan mempunyai banyak manfaat [die Beschneidung hat viele Vorteile], di antaranya untuk menyeimbangkan syahwat perempuan [unter anderem, den weiblichen Orgasmus auzubalancieren]. „Menurut para ulama, kalau dia tidak dikhitan, syahwatnya terlalu besar. Kalau khitannya kebanyakan, itu menjadi rendah syahwatnya. Maka dari itu, khitannya sedikit saja untuk membuka selaput saja,“ jelas Ma’ruf. [das alles sei wissenschaftlich belegt … der islamgelehrige Ma’ruf Amin lügt, dass sich die Balken biegen.]

    Ma’ruf justru mempertanyakan mengapa Perserikatan Bangsa Bangsa sampai mengurusi masalah khitan. „Ada apa PBB mengurusi khitan segala? Korban seperti apa diakibatkan dari khitan seperti yang dimaksud oleh PBB,“ tanya Ma’ruf.

    [Widad/viva]

    http://voa-islam.com/

    http://www.voa-islam.com/read/indonesiana/2012/12/22/22475/khitan-perempuan-disyariatkan-dalam-islam-tapi-dilarang-oleh-pbb/#sthash.MYmfbX6C.dpbs

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    Female circumcision not mutilation: Jakarta
    THE JAPAN TIMES (nach AFP-JIJI) 25.03.2013

    In response to the ban [2006], the Indonesian Ulema Council (MUI), the country’s top Islamic clerical body, issued a fatwa in 2008 allowing the practice but did not make it compulsory. [Jetzt einmal wird es nicht so gesagt, kein Problem, die Sache bleibt schafiitisch wadschib (obligatory, compulsory), man hat anlässlich der Verkündung deutlich genug auf die gottesdienstlichen Pflichten der ‚Ibadat (ʿibādāt, im Gegensatz dazu die zwischenmenschlichen Pflichten, muʿāmalāt) und auf die islamische Körperideologie Fitra (fiṭra) hingewiesen. Schiitisch ist das unbeschnittene männliche oder weibliche Genital gar nicht halal, ohne MGM und FGM vermutlich kein bewahrter Gnadenstand mit Allah und, man denke ans stets an das Diesseits und Jenseits, inschallah kein Eingang ins Paradies.] …

    Jakarta issued a 2010 regulation allowing “scraping the clitoral hood, without injuring the clitoris” — a practice that is nevertheless defined by the WHO as mutilation — while criminalizing more severe procedures. [Die Regierung hat also nur das zwei Jahre ältere, theologisch kaum nachvollziehbare und bezeichnend holprig und dürr vorgetragene Gerede der MUI, die Entscheidung über die Beschneidung der Tochter liege im elterlichen Ermessen und die Klitoris dürfe eher auf keinen Fall angetastet werden, nachgebetet, wie optimistisch auch immer.]

    Islamic foundations such as the Assalaam Foundation in Bandung [Java] say they ditched scissor-snipping for pinpricks. “In the past, we had used one or two doctors and more traditional healers and they used scissors to snip a bit on the hood. We abandoned that method many years ago,” said the foundation’s coordinator, Eulis Sri Karyati.

    [Die Nadeln können jederzeit wieder durch Scheren ersetzt werden. Und irgendwann kann es mit (بظر) ernsthaft religiös werden.]

    http://www.japantimes.co.jp/news/2013/03/25/asia-pacific/social-issues-asia-pacific/female-circumcision-not-mutilation-jakarta/

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    Islamic Law on Female Circumcision

    The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    Baẓr
    بظر

    http://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

  6. Machandelboom Says:

    Aha, der seit vielen Jahren zu Indonesien schreibende Alex Flor findet Scharia und Schariapolizei irgendwie doof, jedenfalls wenn sie „in einer sehr extremen Form“ umgesetzt wird. Eine nicht so sehr extreme Form von Schariagesetzgebung oder eine maßvolle Scharia scheint der Aktivist für Watch Indonesia! zu billigen, Zitat heute bei MDR:

    Nach Recherchen des ARD-Magazins FAKT geht die dort aktive Sharia-Polizei immer brutaler gegen Menschen vor, die gegen das islamische Recht verstoßen haben sollen. So sind Auspeitschungen etwa von Homosexuellen mit bis zu 100 Peitschenhieben an der Tagesordnung. Ein aus Indonesien nach Deutschland geflohener Mann berichtete FAKT: „Die Moralpolizei hat dort jetzt viel mehr zu sagen als die richtige Polizei. Es wird immer schlimmer und schlimmer.“

    Alex Flor von der Organisation „Watch Indonesia“ sagte FAKT, Aceh habe sich zu einem fundamentalistischen Islamstaat entwickelt. „Das macht sich fest an der Einführung der Sharia in einer sehr extremen Form.“ So werde derzeit darüber diskutiert, ob Ehebrecher oder Ehebrecherinnen zu Tode gesteinigt werden sollen.

    MDR am 10.12.2014

    [Scharia ist echter alter Islam]

    http://www.mdr.de/fakt/fakt_indonesien_aceh_sharia100.html



    Vor elf Jahren schwieg Alex Flor zum unakzeptablen Herabwürdigen aller Nichtmuslime und Frauen in jeder Variante des Islamischen Rechts und sinnierte über die Separatistenmiliz GAM, die sicherlich keine Schariabewegung war- Flor nutzt das, um sich über die diskriminierende Scharia auszuschweigen und um die Religion, hier den Islam, schönzureden. Zitat:

    Indonesiens Militär verschärft die Kontrolle über Hilfsorganisationen. Sie dürfen sich ab sofort nur noch in den zwei besonders schwer von der Flutkatastrophe getroffenen Städten Banda Aceh und Meulaboh frei bewegen. Sämtliche Einsätze außerhalb der beiden Städte bedürfen der Genehmigung und Begleitung durch das indonesische Militär (Tentara Nasional Indonesia – TNI). Begründet wird dieser Schritt von Seiten der TNI offiziell mit drohenden Angriffen der Unabhängigkeitsbewegung GAM (Gerakan Aceh Merdeka – Bewegung Freies Aceh) auf Hilfstransporte und ausländische Helfer. …

    Doch die GAM ist eine nationalistische Unabhängigkeitsbewegung, die keine religiösen Ziele verfolgt.

    Dass praktisch 100% ihrer Gefolgschaft strenge Muslime sind, macht aus der GAM noch lange keine islamische oder gar islamistische Bewegung. Ebenso gut könnte man behaupten, dass die US-Streitkräfte eine christliche Armee sind. Auch das indonesische Militär, der Feind der GAM, besteht zum überwiegenden Teil aus Muslimen.

    Ohne Zweifel ist Aceh eine streng islamisch geprägte Region. Nicht umsonst wird die Provinz in Indonesien auch als die „Veranda Mekkas“ bezeichnet. Einige der in Aceh geltenden kulturellen Werte und Bräuche mögen nur schwer mit dem Weltbild aufgeklärter Westeuropäer vereinbar zu sein – egal ob sie auf der Religion oder auf anderen Traditionen beruhen.. Der Stempel des „Islamismus“ wurde Aceh jedoch von außen aufgedrückt. …

    Quelle:
    Alex Flor (Christliche Kämpfer aus Amerika und Radikalislamisten in Aceh. Indonesisches Militär behindert humanitäre Hilfe) am 12.01.2005, hier veröffentlicht bei AG Friedensforschung

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Indonesien/aceh-flor2.html




    07.12.2009, 17:19 von Celestine
    FGM in Indonesien

    Liebe Frau [Celestine],

    das ist ein schwieriges Thema. Zum ersten Mal wurde ich beim Lesen des Buches „Töchter Kartinis“ von Jutta Berninghausen und Birgit Kerstan darauf aufmerksam. Das Buch erschien vor 25 Jahren. Seit ca. 20 Jahren versuchte ich – mit aller Vorsicht, die dieses sensible Thema gebietet – mehr darüber zu erfahren. Abseits der Tatsache, dass FGM in Indonesien praktiziert wird, interessierte vor allem, wie weit verbreitet diese Praxis ist und welches Bild ich mir davon machen sollte: tatsächlich ein eher symbolisches Anpieksen mit der Stecknadel, wie manche schreiben, oder doch eher härtere Methoden wie sie aus Afrika bekannt sind.

    Vor allem auf letztere Frage suche ich bis heute nach Antworten. Die Bilder der amerikanischen Fotografin Stephanie Sinclair sind bekannt. Mir ist allerdings einigermaßen unverständlich, dass trotz dieser nun weiß Gott nicht heimlichen Nähe der Kamera dennoch weiterhin über die Frage gestritten wird, ob und wenn ja was den armen Mädchen da eigentlich abgeschnitten wird.

    Bezüglich der Frage der Verbreitung dieser Praxis scheint mir das Bild mittlerweile ein wenig klarer geworden zu sein. Demnach scheint FGM vor allem in Westjava verbreitet zu sein. Frauen aus Ost- und Zentraljava, mit denen ich eine ausreichende Vertrauensbasis habe, um auch über solche Themen reden zu können, hatten noch nie etwas von dieser Praxis gehört. Weder waren sie selbst beschnitten, noch kannten sie irgendwelche Fälle aus ihrem weiteren Umfeld. Meinen Einwand, dass man das ja möglicherweise nicht immer an die große Glocke hänge, sondern eher heimlich vollziehe, ließen diese Freundinnen nicht gelten: es sei in der javanischen Kultur schlicht undenkbar, dass solch ein Initialisierungsritus im Verborgenen stattfände. Wenn es ihn denn gäbe, dann müsste er von einem Slamatan – einem Fest – begleitet sein, ähnlich wie bei der Sunnat, der Beschneidung von Jungen. Aber solche Feste gibt es in Java nicht für kleine Mädchen.

    Auch auf Sumatra scheint mir die Praxis von FGM eher fremd zu sein, während ich Kalimantan, Sulawesi und einige Regionen im Osten (Sumbawa usw.) zu wenig kenne, um mir darüber ein Bild machen zu können.

    Es scheint somit ganz klar, was auch in dem Artikel behauptet wird: es handelt sich um eine prä-islamische Praxis, die mit der Religion eigentlich nichts zu tun hat. Aber es ist in Indonesien eben auch üblich, solche vor-islamischen (bzw. vor-christlichen usw.) Riten irgendwie in das Gesamtkonzept der Religion einzubinden, um sie sich zu bewahren. Es gibt hunderte von Beispielen solcher Bräuche, die mit der „neuen“ Religion kompatibel gemacht wurden und die dementsprechend jeweils nur in bestimmten Regionen bzw. von bestimmten Ethnien ausgeübt werden. Viele davon sind eher harmloser Natur. FGM ist es leider nicht.

    Es gibt Vertreter des Islamrates MUI, welche die FGM als Teil des Glaubens verteidigen. Dafür haben Muslime nicht-sundaischer Herkunft eigentlich wenig Verständnis, aber dem MUI widerspricht man auch nicht so ohne weiteres … Wenn die Muslime in Sunda glauben, dass es so sein muss, dann sollen sie es eben so machen. Wir machen es anders. So oder so ähnlich lässt sich der Umgang mit dieser Problematik beschreiben.

    #115 07.12.2009, 17:20 von Celestine

    In Sunda selbst wiederum wird man mit der Unterscheidung zwischen Adat und Religion auf Granit beißen. Das Cover up der FGM mit islamischer Symbolik ist den Menschen so perfekt in Fleisch und Blut übergegangen, dass an dieser Auffassung nur schwer zu rütteln ist. S. dazu die Frauen mit Kopftüchern, die Kinder mit Kopftuch und das abschließende Gebet auf den Bildern von Stephanie Sinclair.

    Auch ExpertInnen im Gesundheitsministerium sehen die Praktizierung von FGM kritisch. Aber mit Verboten alleine scheint man dem Problem nicht wirklich beizukommen.

    Vergleiche zu Aceh drängen sich auf: Hier haben ein paar islamische Hitzköpfe vor ein paar Wochen die Steinigung für außerehelichen Sex und die Auspeitschung von Homosexuellen ins Gesetz geschrieben. Die Provinzregierung ist dagegen, die Zentralregierung auch, die meisten Bewohner sind dagegen und Menschenrechtsorganisationen sowieso. Dennoch eiern alle rum, wie man dieses Gesetz wieder einstampfen kann. Eine klare Aussage dagegen wird leicht als anti-islamisch gebrandmarkt und wer erst mal als anti-islamisch abgestempelt ist, hat jegliche Möglichkeit auf Einfluss verspielt. Folglich kursieren jetzt Papiere von Menschenrechtsorganisationen, die erst mal lang und breit die Scharia begrüßen, aber dann auf Grundlage der Religion zu argumentieren versuchen, warum die Steinigung einen Schritt zu weit geht.

    Auf Ebene des Zentralstaates versuchen Gruppen wie JIL (Jaringan Islam Liberal) – das Netzwerk für einen liberalen Islam – mit ähnlichen Argumenten zu punkten. Dazu gehört auch der Kampf gegen FGM und für die Rechte von Homosexuellen. Aber selbst JIL wurde schon mehrfach von Hardlinern bedroht.

    Junge Künstlerinnen und Künstler unter Koordination der Produzentin Nia Dinata nahmen sich des Themas FGM an, indem sie einen Film drehten, der sich aus 4 kritischen Beiträgen zum Thema Frauen zusammensetzt: indonesische Lesben in Hongkong, Billigprostitution auf einem Friedhof, FGM, und der Besuch unverheirateter Frauen beim Gynäkologen. Der Film „At Stake“ schaffte es mit einigen Tricks durch die Zensur (das Anti-Pornographiegesetz verbietet die Darstellung schwuler und lesbischer Lebensweisen!) und wurde dieses Jahr mehrfach auf den Berliner Filmfestspielen gezeigt.

    Erste Schritte der Bewusstseinsmachung, das Rücken des Themas in die allgemeine Wahrnehmung. Das sind erste, vorsichtige Schritte, die unternommen werden und die natürlich vom Ausland unterstützt werden können und auch werden (s. Einladung der Filmemacherinnen nach Berlin).

    Das mag alles ungenügend erscheinen. Aber eine schnelle Lösung ist leider nicht in Sicht.

    Viele Grüße
    Alex Flor, Watch Indonesia!

    [Alex Flor kannte 2009 die Tatsachen nicht oder leugnete sie: FGM ist Scharia, FGM ist schafiitischer Fiqh]

    http://www.spiegel.de/forum/kultur/genitalverstuemmelung-die-andere-nomadentochter-thread-9520-12.html

  7. Carcinòl Says:

    Islam- und Schariafreundin MUSDAH MULIA, 2014 bei Terre des Femmes einer der Erstunterzeichner der Petition gegen Indonesiens für Schafiiten islamisch verpflichtende FGM (sunat perempuan, khitan wanita), zementiert den untergeordneten, eben nicht gleichberechtigten Status der Frau im Islamischen Recht und behauptet dennoch beinahe das Gegenteil. Ein erneuerter Idschtihad, so die bekennende Islamliberale, soll alle Probleme beseitigen, die ohnehin nur den verzerrenden sozialen und kulturellen Faktoren der historischen Wirklichkeit entstammen würden und eben nicht dem eigentlichen, frauenfreundlichen Islam. Allen Ernstes freute sich Musdah Muliah über die 1997 festgestellten fünf Punkte der Erklärung der NU (Nahdlatul Ulama) zur Rolle der Frau (s. u.).

    Musdah Mulia vertritt nicht nur die radikal gegenmoderne und schariafreundliche sprich frauenfeindliche Frauenpolitik (Fatayat NU) der mächtigen Organisation Wiedererwachen der Schariagelehrten (The Awakening Of The ‚Ulama = Nahdlatul Ulama, NU), sondern sitzt zusätzlich in der Arbeitsgruppe Gender des indonesischen Religionsministeriums:

    „Hal ini pula yang melandasi mengapa saya dengan teman-teman merancang Counter Legal Draf [CLD] atas Kompilasi Hukum Islam [KHI]. Draf ini memang tidak ada kaitannya dengan Fatayat NU, karena program ini dirancang oleh Tim Pengarusutamaan Gender Departemen Agama RI dimana saya sebagai ketuanya.

    Ganz entsprechend bin ich mit Kollegen dabei, den Entwurf [Counter Legal Draf, CLD] einer KOMPILATION DES ISLAMISCHEN RECHTS [Kompilasi Hukum Islam, KHI] zu entwickeln. Dieser Entwurf hat nichts mit Fatayat NU zu tun, vielmehr wird dieses Projekt vom Team Gender Mainstreaming des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten durchgeführt, dessen Vorsitzende ich bin.“

    Dem irgendwie ganz viel Frauenglück heranbringenden, „liberalislamischen“ CLD KHI, so lässt sich im weiteren oder engeren Umfeld der indonesischen Maududi-Sympathisanten bzw. Muslimbrüder beklagen, schlage schlimmer Widerstand der islamischen Ultraorthodoxen des „puritanischen Islam“ („Islam Puritan“) entgegen. Wie zu erwarten verweigert allerdings auch Mulia die kulturelle Moderne universeller Menschenrechte und greift nach dem Koran. Ein neuer Idschtihad müsse her, um frauenpolitische Gegenwartsfragen wie zu komplexen Fällen des Personensorgerechts endlich frauenfreundlich zu lösen:

    Perlu ada ijtihad baru agar dapat merespon persoalan sosial yang muncul di masyarakat.

    1997 wurde in Lombok auf der NU-GeneralversammlungIn in den Kreisen der NU das Edikt zur Gleichstellung der Geschlechter ausgestellt. Diese Generalversammlung wurde zur Geburtsstunde einer Entscheidung oder Erklärung zur „Stellung der Frau im Islam“ (al-mar’ah Makanah fil Islam). Die Hauptinhalte der Erklärung lassen sich in den fünf (5) folgenden Punkten darstellen:

    1) Der Islam anerkennt die Existenz von Frauen als vollständigen Menschen, die den entsprechenden Respekt verdienen;

    2) Der Islam anerkennt die Rechte der Frauen als denjenigen der Männer gleichgestellt in Bezug auf die Hingabe an die Religion, Heimat und Nation;

    3) Der Islam anerkennt die Unterschiede in der Funktion zwischen Männern und Frauen aufgrund der Unterschiede in der Natur;

    4) Der Islam anerkennt die öffentliche Rolle der Frau neben ihrer häuslichen Rolle; und

    5) Die Lehren des Islam, welche die Frauen mit den Männern gleichberechtigt, wurden erst in späterer Wirklichkeit durch den Einfluss sozialer und kultureller Umstände verzerrt.

    Die vorliegende Bekanntmachung ist von grundlegender Bedeutung für die Frauenbewegung innerhalb der NU, aber dennoch fühlten wir uns ziemlich vorgespannt und erkennen die patriarchalischen Werte in ihr, etwa die Aussage: „Die Rolle der Frau ist im Haus, Hausfrau zu sein ist die eigentliche Natur der Frauen, als früheste Erziehungsinstanz und Oberhaupt ihrer Kinder“. Damit aber ist die Bekanntmachung im Hinblick auf das Verständnis der angeblichen Natur der Frauen ist immer noch übervoll von geschlechtsspezifischen Vorurteilen. Doch immerhin ist durch das Edikt festgestellt worden, dass sich Frauen an der öffentlichen Sphäre beteiligen dürfen, die eben nicht Monopol der Männer ist.

    Grundlegend bleibt, dass sich die NU am Ende der Erklärung zu einem starken Engagement bekennt, die Beteiligung von Frauen an allen Bereichen des Lebens zu erhöhen. Damit hat die NU zugesagt, eine Umwandlung hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung einzuleiten, die wiederum einen dynamischen Faktor der nationalen Entwicklung im Zeitalter der Globalisierung zu werden verspricht, um Indonesiens Frauen zu befähigen, ihrem tatsächlichen Anteil entsprechend an allen Bereichen des Lebens teilzunehmen und teilzuhaben.

    … Das Edikt war sehr ermutigend.

    Dalam lingkungan NU sendiri terdapat Maklumat akan pengakuan tentang kesetaraan gender yang dikeluarkan pada Munas NU di Lombok pada tahun 1997. Munas tersebut melahirkan suatu keputusan atau maklumat tentang “Kedudukan Perempuan Dalam Islam” (Makanah al-Mar’ah fil Islam). Pokok-pokok pikiran yang terkandung dalam maklumat tersebut dapat disimpulkan dalam 5 (lima) poin berikut:

    1) Islam mengakui eksistensi perempuan sebagai manusia yang utuh dan karenanya patut dihormati;

    2) Islam mengakui hak perempuan sama dengan hak laki-laki dalam hal pengabdian kepada agama, nusa, dan bangsa;

    3) Islam mengakui adanya perbedaan fungsi antara laki-laki dan perempuan yang disebabkan karena perbedaan kodrati;

    4) Islam mengakui peran publik perempuan di samping peran domestiknya; dan

    5) Ajaran Islam yang menempatkan perempuan pada posisi yang setara dengan laki-laki itu dalam realitasnya telah mengalami distorsi akibat pengaruh kondisi sosial dan budaya.

    Walaupun maklumat ini sangat fundamental dalam mendukung gerakan perempuan di lingkungan NU, namun tetap diakui masih terasa bias nilai-nilai patriarki di dalamnya, seperti terbaca dalam pernyataan bahwa: “peran domestik perempuan yang hal itu merupakan kesejatian kodrat wanita, seperti sebagai pendidik yang pertama dan utama bagi anak-anak mereka”. Artinya, dalam maklumat itu pemahaman tentang kodrat perempuan masih bias gender. Namun, setidaknya, maklumat itu telah menegaskan pengakuan akan kebolehan kaum perempuan berkiprah di dunia publik yang selama ini dianggap sebagai monopoli kaum laki-laki.

    Namun, yang dianggap sangat mendasar adalah bahwa di akhir maklumat terbaca komitmen NU yang kuat untuk meningkatkan partisipasi perempuan dalam seluruh aspek kehidupan. NU juga menyatakan komitmennya untuk ikut memprakarsai transformasi kultur kesetaraan yang pada gilirannya mampu menjadi dinamisator pembangunan nasional dalam era globalisasi dengan memberdayakan perempuan Indonesia pada proporsi yang sebenarnya.

    … Maklumat itu amat menggembirakan.

    http://fatayat.or.id/tokoh/prof-dr-musdah-mulia-ma-apu/

  8. Jacques Auvergne Says:

    MUSDAH MULIA will den reinen tauḥīd (Tauhid), beruft sich ausgerechnet auf den im Jahre 1111 d. Z. verstorbenen Frauenfeind Imam al-Ghazali sowie auf den Taymiyya-Schüler und Verfechter der weiblichen Genitalverstümmelung Ibn Qayyim al-Ǧawziyya (1292-1350), zaubert reformislamisch mit den berüchtigten Zwecken oder Zielen der Scharia maqāṣid aš-Šarīʿa (Maqasid al-Shari’a, the goals and objectives of the Sharia) und will, Der Islam ist die Lösung, alle Probleme der Gegenwart mit iǧtihād (Idschtihad) bewältigen.

    However, the Arabs did not invent sexual inequality or discrimination. In the seventh-century no society was egalitarian, no society at that time recognized women as full human beings, or as moral agents, or as independent legal persons. Then, Islam came to introduce the concept of tawhid. Tawhid is the basic tenet of Islam which teaches the belief in Allah and His Prophet, and provides human beings with the guidance in how to properly interact with other human. To properly uphold tauhid as one’s creed will bring humanity to better life in this world and an everlasting happiness in the hereafter.

    One of the highest and most important principles in tawhid as the essence of Islam is the equality of all people. Islam looks to all people as members of humanity, distinguished only by their relationship to Allah.2 Islam stressed the importance of equality among people, regardless of their race, class or gender. Muslim scholars agreed that all instructions in the Qur’an are directed to all believers: women and men. This includes religious duties, rights, and rites. So, there is no distinction among men and women in religious orders, values and principles.

    In fact, there are many Qu’ranic verses that stress this male-female equality in Islam, for example: equality in religious punishment for sins;3 equality between women and men in the moral values it advocates.4 Islam also gave women the jurisdiction to carry out all religious duties. So that women in Islam enjoyed independent character and jurisdiction.5 Islam also gave women the right to participate in public sphere and social life equally with men.6 It can be concluded that Islam gives the duty of reforming the society on all believers: males and females alike. Both of them are responsible and none is exempted because this duty is not based on gender, but rather on the fact that they are both part of humanity.

    (…)

    This following description explains basic principles in reinterpretation of Islamic teachings.

    a. The principle of MaqaSid al-Syar’iyah [maqāṣid aš-Šarīʿa]

    Although the Qur’an and Hadith generate and lay down legal binding rules, indeed, the number is very small compared to human problems, which require legal decision. Therefore, reinterpretation is inevitable. Such reformed interpretation shall stick to Islamic legal resources namely the Qur’an and Hadith. The understanding of the two resources shall not be based on literally interpreted text but rather more on non-literally or contextually with reference to the true objective of Islamic legislation (maqaSid al-syari’ah). The objective of Syari’ah is clearly implemented in the values of justice (al-‚adl), virtue (al-maSlaha), wisdom (al-hikma), equality (al-musawa), compassion (al-raHma), pluralism (al-ta’aduddiya), and human rights (al-huquq al-insaniya).

    Imam al-Ghazali has formulated the values engraved in maqaSid al-syarl’ah into five basic principles of human rights which he designated as al-huquq al-khamsah. The said five human rights constitute the rights to live, rights to voice opinion freely, rights to have religion, right to have properties and right to reproduce offspring. The concept of al-huquuq al-khamsah subsequently leads to the importance of treating human beings as the subject of Islamic legislation. Therefore, it is not exaggerated if Ibn al-Qayyim al-Jawziyya, a prominent scholar in Islamic Jurisprudence in the school of Hanbali, has stated the following statement: Islamic legislation is actually established for the interest and benefit of humankind and for humanity universal objectives such as virtue, justice, compassion, wisdom. It is these principles that shall serve the guideline in legislation making, and must inspire every law-making agent. Any deviation from this principle means running counter to the true ideal of the Islamic legislation itself. The same statement was also made by Ibn Rushd: that the benefits for human kind constitute the root of various legislations stipulated by God. Even more, Izzuddin Ibn Abdissalam has arrived at the conclusion that all religious provisions are entirely directed for the benefit of humankind.

    b. The principle of fiqh relativity

    Notwithstanding that the Quran is eternal and absolute truth, but its interpretation is not absolutely eternal and ever-lasting. Its interpretation is always relative. The historical development of many schools of Islamic Jurisprudence (fiqh) constitutes a clear and positive evidence of the relative nature of the interpretation.

    Fiqh as we know today is truly an intellectual engineering of medieval Muslim scholars, the contents of which consist of four basic components namely matters of ubudiyah (dealing with transcendental and vertical relationship between human beings and God), muamalah (disclosing relationship among human beings, and human beings with other creatures as well as with the universe), and jinayah (discussing various criminal matters).

    It is necessary to understand that a mufassir (exegete) and a faqih (scholar of fiqh), however objective he can not separate himself from traditions developing at the time of his life, Therefore, the codification of fiqh views prevailing in a gender — biased community will certainly produce books of fiqh which are misogynic. In sum, no human interpretation of the Qur’an and hadith can possibly accepted as having the same authority as the Qur’an and hadith itself, for that would mean also erasing the distinction between God and humans.

    (..)

    Conclusion

    Finally, in answering the question indicated in the preamble of this paper, I can conclude that the obstruction of woman to be active in political party or politic is the religious interpretation, not the religion itself. That is religious interpretation, which are bias gender and bias patriarchal values. That is the main problem.

    Bias interpretation is intentionally preserved and descended by generation to generation in the name of religion for the interest of reaching political objectives. It is indeed ironic. The most ironic is that in the real life of Muslim community in various countries, those the relative and profane human interpretation of The Qur’an are often considered holy and sacral, more holy and sacral than The Qur’an it self.

    For the conclusion, the woman struggle in politics still requires prolonged time. So, what must we do? Here I propose three things. First, establishing networking between various groups of woman, from many nations as it is attempted by this workshop. Struggle for success always requires smart strategy and strong solidarity. This networking is very necessary to eliminate all kinds of rule and regulations as well as political policies, which are not friendly woman. Secondly, internally the women their selves have to always attempt promote their capacity and quality through a wide range of education. Women’s organizations, especially women’s wing of any political parties should propagate for increased participation in decision making post. Third, the last but not least, is that women should be brave to carry out interpretation of religious teaching. Since, inequality and discrimination against women, especially in politics derive from from the secondary religious texts, the Tafsir (Qur’anic exegesis) and hadith. As such, by returning to a fresh and immediate interpretation of the Holy Book and by taking a new and critical look at the hadith, by engaging in creative ijtihad, modem Islamic authority could very well reform and renew the position of women in politics.

    von: Musdah Mulia (DOES RELIGION POSE BARRIERS FOR POLITICAL ENGAGEMENT OF MUSLIM WOMEN?) 2013

    hier bei: Comunità di Sant’Egidio

    http://www.santegidio.org/pageID/2386/langID/en/text/430/DOES_RELIGION_POSE_BARRIERS_FOR_POLITICAL_ENGAGEMENT_OF_MUSLIM_WOMEN_by_Musdah_Mulia.html


    Idschtihad (iǧtihād)

    Seit al-Ghazali (st. 1111) gibt es die Tendenz, auch dem Prinzip des [islamisch verstandenen, sprich alle Nichtmuslime und Frauen auf Erden herabwürdigenden] Gemeinwohls (maṣlaḥa) große Bedeutung im Prozess der rationalen Urteilsfindung zuzumessen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Idschtih%C4%81d


    Auf geht’s mit Ibn Qayyim al-Ǧawziyya (1292-1350) zur Islamic FGM

    „in his book Al-Tuhfatu l-Mawdood [Tuhfat al-Mawdud bi Ahkam al-Mawlud] (a book about the sunnas regarding a new-born child) … he supported the opinion of his teacher Ibn Taymiyya by stating that circumcision for the ladies is to balance the desire.“

    http://www.avicennaanswers.com/ruling-of-female-circumcision/

    Ibn-Qayyim al-Jawziyya, Shams-al-Din. Tuhfat al-wadud bi-ahkam al-mawlud.
    neu bei: Dar al-Rayyan, Kairo 1987

    p 168

    https://books.google.de/books?id=ljZZ9ZvD_kQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Musdah Mulia 2009 in Kuala Lumpur bei den weisen muslimischen Frauen von WISE (The Women’s Islamic Initiative in Spirituality and Equality)

    http://www.wisemuslimwomen.org/images/uploads/2009_WISE_Conference_Report.pdf

    WISE, Kuala Lumpur 2009, “Muslim Women: Building Institutions, Creating Change”

    http://www.wisemuslimwomen.org/pdfs/wise2009-program.pdf

    The Women’s Islamic Initiative in Spirituality and Equality (WISE) is a global program, social network and grassroots social justice movement led by Muslim women. WISE is empowering Muslim women to fully participate in their communities and nations and amplifying their collective voices. Muslim women have enjoyed a rich legacy of excellence in their roles as leaders, professionals, caregivers and activists, and Islamic history is an impressive record of their remarkable contributions as teachers and scholars of sacred text and law. WISE represents an authoritative Muslim women’s movement to reclaim this legacy. … WISE is a program of the American Society for Muslim Advancement, a New York-based non-profit organization dedicated to strengthening an authentic expression of Islam through interfaith collaboration, youth and women’s empowerment, and arts and cultural exchange.

    http://www.wisemuslimwomen.org/about/

    Musdah Mulia

    Siti Musdah Mulia is a research professor at the Indonesian Institute of Sciences (LIPI), where she has been teaching since 2003. Dr. Mulia is also a lecturer on Islamic Political Thought at the School of Graduate Studies of Syarif Hidayatullah State Islamic University in Jakarta, Indonesia. Since 2007, she has been the Chairperson of the Indonesian Conference on Religion for Peace, an organization that promotes interfaith dialogues, pluralism and democracy for peace. She was Senior Advisor of the Minister of Religious Affairs of the Republic of Indonesia from 2000 to 2007 and head of Research Division of The Council of Indonesian Ulema (MUI) from 2000 to 2005.

    An activist for democracy, human rights and gender issues, Dr. Mulia has been an international visiting fellow in a number of universities. In 2007, she was the recipient of the International Women of Courage Award from the US Government for her outstanding contribution to the development of moderate Islam and the promotion of democracy and human rights in Indonesia. She is currently the laureate of the 2009 Yap Thiam Hien Award for her activities in promoting women rights and minority rights.

    http://www.wisemuslimwomen.org/muslimwomen/bio/siti_musdah_mulia/

  9. Machandelboom Says:

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/3494
    04.12.2014

    Unterrichtung durch die Bundesregierung

    Elfter Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik

    C Menschenrechte weltweit
    C 1 Brennpunktthema: Weibliche Genitalverstümmelung

    (…) Die weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und ist Ausdruck von Diskriminierung und Gewalt gegen das weibliche Geschlecht. Daher setzt sich die Bundesregierung innerhalb und außerhalb Deutschlands mit Nachdruck für die Beseitigung dieser Praxis ein.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/034/1803494.pdf

    ::
    A n m e r k u n g

    Nach der Istanbul Declaration, FGM-bezogener Schutz explizit (allenfalls) für Klitoris und Labien d. h. implizit Grünes Licht für (mindestens) jede FGM Typ Ia oder IV, seit den Aktivitäten der deutschen FGM-Lobbyistin Tatjana Hörnle als strafrechtliche Gutachterin auf dem 70. Deutschen Juristantag (Hannover 2014) und mit dem Duo Professor Karl-Peter Ringel / Ass. jur. Kathrin Meyer („Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt“) erkennen wir, dass die europaweite und zu diesem Zwecke zuerst wohl v. a. die deutsche Legalisierung mindestens der FGM Typ Ia und IV unmittelbar droht. Auch TERRE DES FEMMES, FGM-Fachreferentin Katharina Kunze, hat 2014 schlampig gearbeitet und zu den indonesienbezogenen angeblichen eigenen Erfolgen sowie zur Lage in Indonesien zusätzlich desinformierend berichtet.

    Jetzt ist darauf zu achten, dass kein europäischer bzw. v. a. deutscher Politiker die Einheit der WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) aufbricht in einen nach wie vor verbotenen Teil und einen straffrei gestellten, der insbesondere, denn eigentlich geht es immer nur um den Islam, Eltern, wie durch Ringel / Meyer (s. u.) bereits gefordert, die religiöse FGM der sogenannten milden Sunna erlaubt.

    ::
    ::

    “… ist die Klassifizierung der „milden Sunna“ als Kindeswohlgefährdung gerade zu absurd. … Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt, indem geschlechtsneutral von einer medizinisch nicht erforderlichen Vorhautbeschneidung des einwilligungsunfähigen Kindes gesprochen wird. Der elterlichen Einwilligung in die Klitorisvorhautbeschneidung kommt von Verfassungswegen – wegen des (religiösen) elterlichen Erziehungsrechts – eine rechtfertigende Wirkung zu. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ muss bei Vorliegen einer Einwilligung der Eltern und der Einhaltung der entsprechenden Voraussetzungen, wie dem Arztvorbehalt und der Durchführung „nach den Regeln der ärztlichen Kunst“ etc., ausscheiden. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ als „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ i.S.v. § 226a StGB mit dem dort vorgesehenen Strafrahmen ist absolut unverhältnismäßig. Die Einordnung der „milden Sunna“ unter § 226a StGB ist auch mit Blick auf den Täterkreis nicht rechtfertigungsfähig.”

    aus:
    § 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung

    Professor Karl-Peter Ringel, M.D. / Ph.D., FRSM
    Ass. jur. Kathrin Meyer

    Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum Medizin-Ethik-Recht

    [ Seite 110 ]

    http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=33910&elem=2767812

  10. Machandelboom Says:

    Hamburg 2013, Vorbereitungstreffen der ein bisschen gegen die FGM kämpfenden CHANGE Agenten. Den Schafiiten ist die Beschneidung aller Jungen und Mädchen religionsrechtlich verpflichtend (wadschib). Einerseits möchte man mehr oder weniger ernsthaft etwas gegen Mädchenbeschneidung tun und andererseits darf man über den Islam nichts Schlechtes sagen. Rasch muss also ein Imam her, der den Anwesenden vorlügt, weibliche Genitalverstümmelung habe keine religiöse (hier islamische) Grundlage. Der, Name wäre interessant gewesen und wird leider unterschlagen, lügt dem Publikum das Blaue vom Himmel herunter.

    It was the third training for CHANGE Agents in Hamburg and it covered the topics culture and religion and how they are related to FGM. As external speaker an Imam from a Muslim community in Hamburg was invited to talk about FGM in Islamic religion. He emphasised that FGM is not a recommended practice within the Islam and encouraged the CHANGE Agents to share this knowledge. The CHANGE Agents originally stem from French-speaking African countries, where FGM is prevalent.

    In December, 2013 the head of Division of TERRE DES FEMMES e.V. Ms. Sibylle Schreiber visited the 8th EUROPEAN FORUM ON THE RIGHTS OF THE CHILD, which took place in Brussels, from 17th to 18th December. The focus of the conference was the role of the child protection systems in protecting children from violence. Among many other topics, female genital mutilation was of central importance. Sibylle Schreiber presented the TERRE DES FEMMES project „CHANGE“. In the course of an active discussion it came to exchange of opinions and prospects.

    http://www.change-agent.eu/index.php/about-us/news-and-press-release?start=10

    ::
    Scharia ist kein Problem und als berüchtigter Bezugsrahmen oder Referenzrahmen gefälligst mit heranzuziehen. Alles Framework oder was? Die UDHR, Universal Declaration of Human Rights, Paris am 10.12.1948, wird zu einer „General Declaration in Human Rights“ verzerrt. Die jeden Nichtmuslim und jede Frau juristisch herabsetzende und entwürdigende Erklärung der Menschenrechte im Islam (Kairo 1990) wird implizit gelobt, beschworen und um Hilfe im Kampf gegen FGM gebeten:

    Legal Framework in Germany

    Since June 2013 female genital mutilation is a statutory offense in Germany. With a change in § 226 (heavy bodily injury) the penalty rose from six months to at least one year imprisonment with a maximum penalty of fifteen years. In cases where the physical and psychological consequences are substantially less than the average a sentence of six months to five years imprisonment is possible.

    In addition, female genital mutilation can be prosecuted under provisions concerning protection of minors (§ 225 of the Federal Penal Code). Since 1 October 2009, the ten-year statute of limitations for mistreatment of dependents was altered. The new statutory offence in 2013 additionally extended the statute of limitations from former 10 to now 20 years. Beginning at the age of eighteen, victims can now bring charges until they are 38 years old.

    Present criminal law in Germany doesn‘t generally permit prosecuting cases of FGM undertaken outside the country. The passive personality principle according to Article 7 paragraph 1 of the Federal Penal Code can, according to current law, be applied if a girl mutilated abroad is a German citizen and undergoes FGM in a country which has a law against it.

    Parents who fail to prevent an act of genital mutilation undertaken abroad can be charged with violating their duty to protect a minor child in their care and be charged according to article 171 of the Federal Penal Code. They can be sentenced to a fine or imprisonment of up to three years.

    The girl’s consent to be genitally mutilated is not a mitigating circumstance according to article 228 of the Federal Penal Code, nor is consent of the parents.

    International conventions

    Female genital mutilation also infringes international conventions protecting human rights.

    Among these are:

    The General Declaration in Human Rights [Nanu, UDHR / AEMR ?]
    The Convention of the United Nations on the Rights of the Child
    The Convention of the United Nations on Eliminating all Forms of Discrimination against Women
    The Cairo Declaration of Human Rights in Islam
    The African Charta of Human Rights and the Rights of Peoples

    http://www.change-agent.eu/index.php/information-about-fgm

    ::
    Was man uns zur Lektüre empfiehlt:

    English Books and Reports

    General Information

    Afro-Arab Expert Consultation on Legal Tools for the Prevention of Female Genital Mutilation – Stop FGM! Female Genital Mutilation.
    This book gives background on the legal framework concerning FGM, gives information about FGM and religion and informs about various campaigns.

    http://www.change-agent.eu/index.php/information-about-fgm/books-and-reports/english

    ::
    Aha, unter Lufthoheit von Ihrer Exzellenz und Schariaverharmloserin Suzanne Mubarak. Höchster sunnitischer Klerus muss heran, Scheich von al-Azhar Sayyid Tantawi, der sich von FGM Typ Ia oder Typ IV nie explizit distanziert hat und in seine die schafiitische Beschneidungspflicht unterschlagenden Taqiyya („The ulema (theologians) of Islam are unanimous in agreeing that female circumcision has nothing to do with religion“) vielleicht großzügig auch ein bisschen Amputation von Klitorisgewebe integriert:

    The Afro-Arab Expert Consultation on Legal Tools FOR THE PREVENTION OF FEMALE GENITAL MUTILATION
    Under the Auspices of H. E. MRS. SUZANNE MUBARAK – Cairo, 21-23 June 2003

    Female genital mutilation (FGM) is a deeply entrenched cultural tradition [und gefälligst keine Religion] practiced by various ethnic groups [und bittesehr nicht bei religious groups] in more than 28 countries on the African continent [Asien fehlt, wage niemand, die sunat perempuan, die milde Sunna in Indonesien oder Malaysia zu verbieten]. …

    Presentations were made by Mohammed Sayed Tantawy, the Sheik of Al Azhar and Egypt’s’ highest Islamic authority, and Bishop Moussa, a representative for H.H. Pope Shenouda III, Patriarch of the Coptic Church. Each, respectively, made the point that the practice of female genital mutilation is neither called for by, nor has it any basis in, Islam or Christianity.

    http://www.npwj.org/FGM/Afro-Arab-Expert-Consultation-Legal-Tools-PREVENTION-FEMALE-GENITAL-MUTILATION.html

  11. Bragalou Says:

    ::

    Malaysia 2009 und die Fatwa pro FGM

    [Gequirlte Logik des Beschneiden-ja-aber-nicht-zuviel: Allah will die Mädchenbeschneidung, aber gesundheitlich schaden will Allah auch wieder nicht, die Mädchen müssen demzufolge beschnitten werden, aber wenn es gefährlich wird selbstverständlich nicht so, dass es gefährlich wird … das ist Islam und prima, da kommt ja auch schon unsere Mädchenbeschneiderin.]

    Auf ihrer Tagung am 21.-23.04.2009 hat die Konferenz des Fatwaausschusses festgestellt, dass die weibliche Beschneidung [khatan wanita; berkhatan bagi wanita, FGM] Teil der islamischen Lehre ist und von Muslimen durchgeführt werden muss. Andererseits ist der Islam sehr um das Wohlergehen seiner muslimischen Weltgemeinde [Umma] besorgt und bietet Flexibilität hinsichtlich von Praktiken, die schädlich sein könnten. Und so kam die Konferenz des Ausschusses für Fatwa, ganz im Einklang mit der Gemeinschaft der ‚Ulama, zum Ergebnis, dass die Frauenbeschneidung obligatorisch ist. Andererseits ist die Praxis zu meiden, wenn sie Schaden bringen kann.

    Muzakarah telah memutuskan bahawa amalan berkhatan bagi wanita adalah sebahagian daripada syiar Islam yang perlu dilaksanakan oleh umat Islam. Walau bagaimanapun, Islam juga amat mementingkan keselamatan umatnya dan memberikan kelonggaran sekiranya sesuatu amalan atau perbuatan itu boleh mendatangkan kemudharatan pada diri. Sehubungan itu, selaras dengan pandangan Jumhur Ulama’, Muzakarah bersetuju memutuskan bahawa hukum berkhatan bagi wanita adalah wajib. Walau bagaimanapun, sekiranya ia boleh membawa kemudharatan pada diri, maka ia perlu dielakkan.

    [Als malaysischer Islamgelehrter kennt man die FGM-Klassifikation der WHO genau, etwa Typ I, Amputation der Klitorisvorhaut ohne (Typ Ia) oder mit der teilweisen oder vollständigen Amputation der Klitoris (Typ Ib)]

    Peringkat pertama: Clitoridectomy. Ia merujuk kepada pembuangan sebahagian atau keseluruhan klitoris dan/atau bahagian kulup.

    Die Mehrheit der Islamgelehrten aus Schafiiyya, Hanbaliyya und Malikiyya [das Letztgesagte ist falsch, den Malikiten gilt die Mädchenbeschneidung nicht als Religionspflicht] halten die weibliche Beschneidung für wadschib [islamrechtlich verpflichtend].

    Jumhur al-Syafi`iyyah, Imam Ahmad dan al-Hanabilah dan pendapat Sahnun daripada Mazhab Maliki mengatakan khatan adalah wajib bagi perempuan.

    Der Mufti im Islamischen Komitee für Forschung von al-Azhar, Dr. Nasir Farid Wasil, ist ebenfalls der Ansicht, dass die Frauenbeschneidung nach [schariakonform durchgeführtem] Abwägen des Zusammenhangs der [in der Scharia vorgegebenen] Argumente vorgeschrieben sei. Sie sollte jedoch weggelassen werden wenn sie schadet.

    Dr. Nasir Farid Wasil, Mufti Mesir merangkap ahli Majlis Penyelidikan Islam, Al-Azhar menjelaskan khatan disyariatkan untuk wanita melalui umumnya dalil yang berkaitan. Namun, ia perlu ditinggalkan jika terdapat kemudaratan.

    [Bemerkenswert: Nun kommt Ibrahim vordem Abraham ins Spiel, nun wird die Beschneidung – der Jungen wie der Mädchen! – durch die Ulama Malaysias mit der koranisch nutzbar gemachten biblischen Figur des Stammvaters begründet, Sure 16 an-Nahl Die Biene Vers 123, Englisch vgl. hier unten, ungefähr: „Folgt dem Weg des Ibrahim, des Hanifen [des Protomuslimen, des vorislamisch Allah Bewussten], und der zählte nicht zu den Götzendienern.“

    Die Juden kannten und kennen allerdings gar keine Mädchenbeschneidung?! Für muslimische Schriftgläubige sind solche Lappalien kein theologisches Problem, hat jemand Skalpell und Schere gesehen.]

    http://www.e-fatwa.gov.my/fatwa-kebangsaan/hukum-pemotongan-genitalia-wanita-female-genital-mutilation

    ::

    Koran 16:123

    Muhsin Khan
    Then, We have inspired you (O Muhammad saying): „Follow the religion of Ibrahim (Abraham) Hanifa (Islamic Monotheism – to worship none but Allah) and he was not of the Mushrikun (polytheists, idolaters, disbelievers, etc.).

    Pickthall
    And afterward We inspired thee (Muhammad, saying): Follow the religion of Abraham, as one by nature upright. He was not of the idolaters.

    Yusuf Ali
    So We have taught thee the inspired (Message), „Follow the ways of Abraham the True in Faith, and he joined not gods with Allah.“

    http://quran.com/16/123

    ::

  12. Edward von Roy Says:

    Für Angehörige der Rechtsschule der Schafiiten sind MGM und FGM religiöse Pflicht. Ein unbeschnittenes männliches oder weibliches Genital bricht den Gnadenstand mit dem Schöpfer und führt inschallah ins ewige Feuer, Indonesiens Muslime wollen aber in den Himmel kommen und selbstverständlich duldet das indonesische Gesundheitsministerium auch in diesem Jahr (2014) die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna. Das britische ORCHID PROJECT geht dem angeblichen FGM-Verbot des Jahres 2014 bzw. dem angeblichen ernst gemeinten Zurückziehen des vier Jahre älteren staatlichen FGM-Erlasses nicht auf den Leim.

    Indonesian Government Condones FGC

    In the past we have blogged about the Indonesian Government condoning the medicalisation of female genital cutting, and hence the promotion of the practice. In 2011 we submitted information on the situation of FGC in Indonesia for consideration in the context of the Universal Periodic Review of Indonesia, an instrument of the United Nations’ Human Rights Council set up to review the human rights records of every member state. It is well documented that FGC takes place in Indonesia, although there is no clear data on the true scale.

    In this we highlighted the implications of the Government regulations which essentially medicalise the practice, by seeking to mitigate harm, asking that the regulations be repealed. We also reminded Indonesia of the World Health Organization guidelines, which state health practitioners must not perform FGC. The medicalisation of FGC is on the rise globally, with over 70% of all FGC in Egypt now estimated to be performed by medical staff.

    In 2010, the Indonesian Health Ministry issued regulation No. 1636/MENKES/PER/XI/2010, which outlined how medical staff should perform FGC. Amnesty International has continued to call for this regulation to be revoked, with finding showing that the procedures taking place often failed to correspond with Government descriptions of FGC (or sunnat) as, ‘the act of scratching the skin covering the front of the clitoris, without hurting the clitoris.’ In many cases, the FGC was of greater physical severity, and after all, FGC is a human rights issue regardless of the ‘type’ performed.

    In early 2014, the Health Ministry released Regulation Number 6 Year 2014. This new regulation at first glance seems to signify a positive change in attitudes to FGC and to herald a new approach, but it is important to delve a little deeper.

    Article 1 in the regulation states, ‘Health Ministry Regulation Number 1636/ Health Ministry/PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision has been revoked and declared as not valid anymore.Clearly this should be positive news, yet taken in the wider context of the regulations, maybe not so. The considerations taken into account for the report include:

    1. That every measure/action in the medical field must be based on medical indication and scientifically has been beneficially proven;

    2. That woman circumcision until today is not part of medical action/ measures because its implementation is not based on medical indication and has not been proven to be healthily benefitted;

    3. That based on cultural aspects and Indonesia Community believes, there are still demand for female circumcision to be conducted and its implementation should pay attention toward the safety and health of the circumcised woman, and not conducting Female Genital mutilation;

    4. That the Ministry of Health regulation Number 1636/ Health Ministry/ PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision is perceived as not fit anymore with the Dynamic of Global Policy Development;

    5. Based on consideration on above points a, b, c, d need to settle Ministry of Health Regulation on Revocation of Health Ministry Regulation Number 1636/ Health Ministry/ PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision.

    Following on from this, Article 2 then says, ‘To give a mandate to Health Advisory Council and Ministry of Health Syara’k to Publish a Guidance on the Implementation of Woman Circumcision That Guarantee the Safety and Health of the Circumcised Woman and not to conduct a Female Genital Mutilation.

    What the government does and does not believe with regards to FGC as required by religion is a point of contention. There is certainly a sticking point in Indonesia regarding the believed difference between ‘circumcision’ and ‘female genital mutilation’, which this final paragraph alludes to.

    Point also d) seems to acknowledge that there has been global outcry about Indonesia’s policy on cutting, as it does not fit with global policy (specifically human rights declarations, the UNGA resolution from December 2012 and the WHO policy regarding medical practitioners and FGC).

    It is also noticeable that these regulations have not been widely discussed and it may be that they end up being little more than a nod to actual change. This means the regulation is markedly less encouraging than they might at first seem.

    From our point of view, our stance will remain the same: FGC is a human rights violation and every girl has the right to remain free from cutting in any form. We will continue to campaign for this to be the position of every government, and remain concerned by the stance of the Indonesian Government in particular.

    http://orchidproject.org/change-in-indonesia/

    Alles eine Frage der schariaverträglichen Etikettierung sprich des Schönlügens, das Mädchen ist ein bisschen (nicht zuviel versteht sich) zu beschneiden und, nein, nie, keinesfalls schlimm zu verstümmeln. So ist die FGM „abgeschafft“, wenn nun doch auch Deutschland endlich die FGM-Typen Ia und IV straffrei stellen würde, eigentlich auch FGM Typ Ib …

    Eigentlich sollte es seit dem 10.12.2014 auch Terre des Femmes dämmern:

    Lefianna H. Ferdinandus und weiteren Botschaftsangestellten ausführlich diskutiert, da der Botschafter terminlich verhindert war. Der Bedarf einer Aufklärungskampagne in Indonesien wurde zwar bestätigt, auch plant die Regierung eine landesweite Studie doch ein Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung halten sie nicht für notwendig. Die Überzeugung, dass jede Form von weiblicher Genitalverstümmelung eine Menschenrechtsverletzung darstellt wurde nicht geteilt.

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/1680-uebergabe-unserer-petition-genitalverstuemmelung-in-indonesien-schutz-statt-verharmlosung

    Nicht das fromme Indonesien muss sich verändern, die gottlose Justiz und Medizin der kulturellen Moderne soll sich bewegen und FGM Typ I und IV endlich legalisieren. Der Islam bringt den Menschen gerade keine Ungerechtigkeit. Ob Jungen oder Mädchen beschnitten werden, Allahs Befehl verstümmelt nicht genital, sondern macht heil und rein.

  13. Edward von Roy Says:

    KEPUTUSAN FATWA MAJELIS ULAMA INDONESIA Nomor 9A Tahun 2008 Tentang HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN

    KEPUTUSAN FATWA
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    Nomor 9A Tahun 2008

    … Tentang
    HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Majelis Ulama Indonesia, setelah :

    MENIMBANG :

    a. bahwa dewasa ini terjadi penolakan oleh sebagian masyarakat terhadap khitan perempuan.

    b. bahwa Departemen Kesehatan Republik Indonesia Cq. Dirjen Bina Kesehatan Masyarakat telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Sunat Perempuan bagi Petugas Kesehatan;

    c. bahwa telah terjadi keragaman praktik khitan perempuan di masyarakat karena ketidak-fahaman batas yang dikhitan;

    d. bahwa terhadap persoalan tersebut Kementerian Pemberdayaan Perempuan telah mengajukan permohonan fatwa kepada MUI;

    e. bahwa untuk memberikan kepastian hukum dalam syari’at Islam, MUI memandang perlu menetapkan fatwa tentang hukum pelarangan khitan terhadap perempuan.
    MENGINGAT :

    1. Firman Allah SWT. :

    ثُمَّ أَوْحَيْنَا إِلَيْكَ أَنِ اتَّبِعْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Kemudian Kami wahyukan kepadamu (Muhammad): „Ikutilah agama Ibrahim seorang yang hanif“ dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang mempersekutukan Tuhan”. (QS. an-Nahl[16] : 123)

    وَمَنْ أَحْسَنُ دِيناً مِّمَّنْ أَسْلَمَ وَجْهَهُ لله وَهُوَ مُحْسِنٌ واتَّبَعَ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَاتَّخَذَ اللّهُ إِبْرَاهِيمَ خَلِيلاً

    “Dan siapakah yang lebih baik agamanya dari pada orang yang ikhlas menyerahkan dirinya kepada Allah, sedang diapun mengerjakan kebaikan, dan ia mengikuti agama Ibrahim yang lurus ? Dan Allah mengambil Ibrahim menjadi kesayanganNya”. (QS. An-Nisaa[4] : 125)

    قُلْ صَدَقَ اللّهُ فَاتَّبِعُواْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Katakanlah: „Benarlah (apa yang difirmankan) Allah“. Maka ikutilah agama Ibrahim yang lurus, dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang musyrik”. (QS. Ali Imran[3]: 95)

    قُلْ إِن كُنتُمْ تُحِبُّونَ اللّهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللّهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنُوبَكُمْ وَاللّهُ غَفُورٌ رَّحِيمٌ

    “Katakanlah: „Jika kamu (benar-benar) mencintai Allah, ikutilah aku, niscaya Allah mengasihi dan mengampuni dosa-dosamu.“ Allah Maha Pengampun lagi Maha Penyayang.” (QS. Ali Imran[3]: 31)

    قُلْ أَطِيعُواْ اللّهَ وَالرَّسُولَ فإِن تَوَلَّوْاْ فَإِنَّ اللّهَ لاَ يُحِبُّ الْكَافِرِينَ

    “Katakanlah: „Ta’atilah Allah dan Rasul-Nya; jika kamu berpaling, maka sesungguhnya Allah tidak menyukai orang-orang kafir“. (QS. Ali Imran[3]: 32)

    2. Hadis-hadis Nabi SAW :

    عن أبي المليح بن أسامة عن أبيه أن النبي صلى الله عليه وسلم قال : الختان سنة للرجال مكرمة للنساء (رواه أحمد في مسنده)

    „Bahwa Nabi saw bersabda: Khitan merupakan sunnah (ketetapan rasul) bagi laki-laki dan makrumah (kemuliaan) bagi perempuan (HR. Ahmad)

    عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ مَرْفُوعًا بِلَفْظِ : يَا نِسَاءَ الْأَنْصَارِ اخْتَضِبْنَ غَمْسًا وَاخْتَفِضْنَ وَلَا تُنْهِكْنَ وَإِيَّاكُنَّ وَكُفْرَانَ النِّعَمِ

    Dari Abdullah ibn Umar bahwa Rasulullah SAW bersabda : “Wahai wanita-wanita Anshor warnailah kuku kalian (dengan pacar dan sejenisnya) dan berkhifadhlah (berkhitanlah) kalian, tetapi janganlah berlebihan”. (al-Syaukani dalam Nail al-Author)

    عَنْ عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَتْ إِذَا الْتَقَى الْخِتَانَانِ فَقَدْ وَجَبَ الْغُسْلُ فَعَلْتُهُ أَنَا وَرَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَاغْتَسَلْنَا

    “Apabila bertemu dua khitan maka wajiblah mandi, aku dan Rasulullah telah melakukannya, lalu kami mandi”. (HR at-Turmudzi, Ibnu Majah dan Imam Ahmad dari ‘Aisyah r.a.)

    عَنْ أُمِّ عَطِيَّةَ الْأَنْصَارِيَّةِ أَنَّ امْرَأَةً كَانَتْ تَخْتِنُ بِالْمَدِينَةِ فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا تُنْهِكِي فَإِنَّ ذَلِكَ أَحْظَى لِلْمَرْأَةِ وَأَحَبُّ إِلَى الْبَعْلِ

    Dari Ummu ‘Athiyyah r.a. diceritakan bahwa di Madinah ada seorang perempuan tukang sunat/khitan, lalu Rasulullah SAW bersabda kepada perempuan tersebut: “Jangan berlebihan, sebab yang demikian itu paling membahagiakan perempuan dan paling disukai lelaki (suaminya)”. (HR. Abu Daud dari Ummu ‘Atiyyah r.a.)

    عَنِ الضَّحَّاكِ بن قَيْسٍ، قَالَ: كَانَتْ بِالْمَدِينَةِ امْرَأَةٌ تَخْفِضُ النِّسَاءَ، ُقَالُ لَهَا أُمُّ عَطِيَّةَ، فَقَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:“اخْفِضِي، وَلا تُنْهِكِي، فَإِنَّهُ أَنْضَرُ لِلْوَجْهِ، وَأَحْظَى عِنْدَ الزَّوْجِ“.

    Dari adh-Dhahhak bin Qais bahwa di Madinah ada seorang ahli khitan wanita yang bernama Ummu ‘Athiyyah, Rasulullah SAW bersabda kepadanya : “khifadllah (khitanilah) dan jangan berlebihan, sebab itu lebih menceriakan wajah dan lebih menguntungkan suami”. (HR. at-Tabrani dari adh-Dhahhak)

    عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رِوَايَةً الْفِطْرَةُ خَمْسٌ أَوْ خَمْسٌ مِنْ الْفِطْرَةِ الْخِتَانُ وَالِاسْتِحْدَادُ وَنَتْفُ الْإِبْطِ وَتَقْلِيمُ الْأَظْفَارِ وَقَصُّ الشَّارِبِ

    “Lima perkara yang merupakan fitrah manusia : khitan, al-Istihdad (mencukur rambut pada sekitar kemaluan), mencukur bulu ketiak, menggunting kuku, dan memotong kumis. (HR Jama’ah dari Abu Hurairah r.a.).

    3. Ijma’ Ulama. Seluruh Ulama sepakat bahwa khitan bagi perempuan merupakan hal yang disyari’atkan.

    4. Qa’idah Fiqhiyah

    لا اجتهاد مع النص

    “Tidak ada ijtihad ketika ada nash”

    MEMPERHATIKAN : 1. Fuqaha madzhab sepakat pensyari’atan khitan terhadap perempuan dengan menjelaskan mengenai khitan terhadap perempuan dan tata caranya, yang antara lain dimuat dalam Kutub wa Rasail wa Fatawa Ibn Taimiyah fi al-Fiqh (Maktabah Ibn Taimiyah, juz 21 hal. 114), I’anah al-Thalibin (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 174), Hawasyi al-Syarwani (Beirut: Dar al-Fikr, juz 1, hal. 142), Mughni al-Muhtaj (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 202), Minhaj al-Thalibin (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 136), al-Bahr al-Raiq (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 61), Fath al-Bari (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 10, hal 340 dan 347), ‚Aun al-Ma’bud (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, juz 14, hal. 123), Nail al-Authar (Beirut: Dar al-Jail, Juz 1, hal. 137), dan Tuhfah al-Ahwadzi (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, Juz 8, hal. 28). Hanya saja, para fuqaha berbeda pendapat dalam menentukan hukumnya; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib.

    2. Fuqaha madzhab berbeda pendapat dalam menentukan hukum khitan terhadap perempuan; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib, yang antara lain tercantum dalam:

    a. Ibnu Qudamah dalam al-Mughni :

    فَأَمَّا الْخِتَانُ فَوَاجِبٌ عَلَى الرِّجَالِ ، وَمَكْرُمَةٌ فِي حَقِّ النِّسَاءِ ، وَلَيْسَ بِوَاجِبٍ عَلَيْهِنَّ .

    “Khitan itu wajib bagi laki-laki, sedangkan bagi perempuan adalah suatu kemuliaan/kebaikan, tidak wajib bagi mereka” (Ibnu Qudamah, al-Mughni, [Kairo : Maktabah al-Qohiroh, TT], h. 64)

    b. Aun al-Ma’bud, Juz 14, hal. 125:

    „… وقد أخذ بظاهره أبو حنيفة ومالك فقالا سنة مطلقا وقال أحمد واجب للذكر سنة للأنثى وأوجبه الشافعي عليهما

    ”Berdasarkan zhahir hadits, Abu Hanifah dan Malik berpendapat bahwa hukum khitan hádala sunnah secara mutlak (baik laki-laki maupun perempuan), Imam Ahmad berpendapat wajib bagi laki-laki dan sunnah bagi perempuan, sedang Imam Syafi’i berpendapat wajib atas keduanya“.

    c. Nail al-Authar, Juz 1, hal. 138

    واختلف في وجوب الختان فروى الإمام يحيى عن العترة والشافعي وكثير من العلماء أنه واجب في حق الرجال والنساء وعند مالك وأبي حنيفة والمرتضى قال النووي وهو قول أكثر العلماء أنه سنة فيهما وقال الناصر والإمام يحيى أنه واجب في الرجال لا النساء

    ”Ada perbedaan tentang kewajiban khitan. Imam Yahya, Imam al-Syafi’i dan kebanyakan Ulama menyatakan bahwa khitan wajib bagi lelaki dan perempuan. Demikian juga menurut Malik dan Abi Hanifah. Imam Nawawi memandang khitan hukumnya sunnah bagi lelaki dan perempuan. Imam al-Nashir dan Imam Yahya menyatakan bahwa khitan wajib bagi laki-laki, tidak bagi perempuan“.

    d. I’anah at-Thalibin, Juz IV, hal. 198

    (قوله: والمرأة الخ) أي والواجب في ختان المرأة قطع جزء يقع عليه اسم الختان وتقليله أفضل لخبر أبي داود وغيره أنه (ص) قال للخاتنة: أشمي ولا تنهكي فإنه أحظى للمرأة وأحب للبعل أي لزيادته في لذة الجماع، وفي رواية: أسرى للوجه أي أكثر لمائه ودمه.

    „Yang diwajibkan dalam mengkhitan perempuan adalah memotong bagian yang harus dikhitan. Diutamakan dalam mengkhitan perempuan untuk menggores sedikit saja dari bagian yang harus dikhitan, berdasarkan hadis riwayat Abu Daud dan lainnya: bahwa rasulullah SAW berkata pada tukang khitan perempuan: khitanlah dengan sedikit dan jangan berlebih-lebihan. Khitan bagi perempuan lebih membahagiakan perempuan dan lebih disenangi bagi suami; dalam pengertian menambah kenikmatan hubungan badan. Dalam suatu riwayat „lebih menceriakan wajah, yakni lebih banyak aura dengan aliran air muka dan darah“.

    d. DR. Wahbah az-Zuhaili dalam Kitab al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu

    “Khitan pada perempuan ialah memotong sedikit mungkin dari kulit yang terletak pada bagian atas farj. Dianjurkan agar tidak berlebihan, artinya tidak boleh memotong jengger yang terletak pada bagian paling atas dari farj, demi tercapainya kesempurnaan kenikmatan waktu bersenggama”. (Wahbah az-Zuhaili, al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu, [Damaskus : Daar al-Fikr al-Islami] Jilid I, h. 356)

    e. Syaikh Jad al-Haq Syaikh al-Azhar, Buhust wa Fatawa Islamiyah fi Qhadhaya Mu’ashirah.

    ومن هنا: اتفقت كلمة فقهاء المذاهب على أن الختان للرجال والنساء من فطرة الإسلام وشعائره، وأنه أمر محمود، ولم ينقل عن أحد من فقهاء المسلمين فيما طالعنا من كتبهم التي بين أيدينا – قول يمنع الختان للرجال أو النساء، أو عدم جوازه أو إضراره بالأنثى، إذا هو تم على الوجه الذي علمه الرسول صلى الله عليه وسلم لأم حبيبة في الرواية المنقولة آنفا.
    أما الاختلاف في وصف حكمه، بين واجب وسنة ومكرمة، فيكاد يكون اختلافا في الاصطلاح الذي يندرج تحته الحكم

    Dari keterangan ini dapat disimpulkan bahwa seluruh mazhab dalam fiqih sepakat bahwa sesungguhnya khitan bagi laki-laki dan perempuan adalah bagian dari fitrah dan syi’ar Islam. Khitan pada dasarnya adalah perkara terpuji, dan sepanjang penelaahan kami atas kitab-kitab fiqih, tidak ada satupun ahli fiqih yang melansir sebuah pendapat yang melarang khitan bagi laki-laki dan perempuan, atau pendapat yang melarang atau menganggap adanya bahaya (dharar) khitan bagi perempuan. Hal tersebut karena telah sesuai dengan apa yang diajarkan oleh rasulullah SAW kepada Ummu Habibah sebagaimana riwayat yang dilansir di depan.

    Sedangkan adanya perbedaan dalam tata cara (sifat) dan hukumnya antara wajib, sunnah, atau makramah, maka semata-mata perbedaan tersebut dalam istilah yang ada di bawahnya.

    2. Penjelasan dari Kementerian Pemberdayaan Perempuan, Departemen Kesehatan RI, Ikatan Bidan Indonesia (IBI), dan Prof. DR. Jurnalis Udin dalam rapat Komisi Fatwa MUI, yang pada intinya menggambarkan adanya resiko khitan perempuan disebabkan oleh tata cara khitan yang tidak sesuai dengan ketentuan syara‘.

    3. Pendapat Komisi Fatwa dalam rapat tanggal 9 Desember 2006/18 Dzulqo’dah 1427 H, tanggal 3 Mei 2008, dan tanggal 7 Mei 2008.

    Dengan memohon ridha Allah SWT
    MEMUTUSKAN
    MENETAPKAN : FATWA TENTANG HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Pertama : Status Hukum Khitan Perempuan

    1. Khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam [Fitra, Weise des Geschaffenseins als Ausgerichtetsein der gesamten Schöpfung auf Allah hin; jeder Mensch ist von Geburt an Muslim].

    2. Khitan terhadap perempuan adalah makrumah [schafiitisch schlicht nicht wahr, die Mädchenbeschneidung ist wadschib], pelaksanaannya sebagai salah satu bentuk ibadah yang dianjurkan.

    Kedua : Hukum Pelarangan Khitan terhadap Perempuan

    Pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syari’ah karena khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Ketiga : Batas atau Cara Khitan Perempuan

    Dalam pelaksanaannya, khitan terhadap perempuan harus memperhatikan hal-hal sebagai berikut:

    1. Khitan perempuan dilakukan cukup dengan hanya menghilangkan selaput (jaldah/colum/praeputium) yang menutupi klitoris [angeblich wolle man sich mit FGM Typ Ia begnügen, das reicht schariarechtlich jedenfalls lebenswirklich aber nicht und es findet FGM Typ Ib statt].

    2. Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan [bei der Beschneidung der Frauen „nicht übertreiben, nicht zuviel“, das ist aus dem Hadith], seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan dlarar [man mache sich bitte nichts vor, die Klitoris ist mit dieser Fatwa nicht sicher geschützt].

    Keempat : Rekomendasi

    1. Meminta kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk menjadikan fatwa ini sebagai acuan dalam penetapan peraturan/regulasi tentang masalah khitan perempuan [wörtlich: „Wir fordern Regierung bzw. Gesundheitsministerium auf, diese Fatwa zur Grundlage der Regeln oder Vorschriften zum Thema weibliche Beschneidung zu machen“].

    2. Menganjurkan kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk memberikan penyuluhan dan pelatihan kepada tenaga medis untuk melakukan khitan perempuan sesuai dengan ketentuan fatwa ini [sinngemäß: das Personal ist entsprechend dieser Fatwa zu schulen].

    Ditetapkan di : Jakarta
    Pada tanggal : 1 Jumadil Awal 1429 H
    7 Mei 2008 M
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    KOMISI FATWA
    Ketua Sekretaris

    Dr. KH. ANWAR IBRAHIM, MA Drs. H. HASANUDIN, M.Ag

    http://at-turmudzi.blogspot.de/2012/03/keputusan-fatwa-majelis-ulama-indonesia.html

  14. Machandelboom Says:

    Irmingard Schewe-Gerigk will jedenfalls wollte das in seine Genitalverstümmelung ach-so-genitalautonom einwilligende Kind:

    „Unser Ziel ist es, dass sich Jungen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden können, wenn sie selbst entscheidungsfähig sind.“

    Gleichheitsfeministisch hätte sie konsequenterweise folgern und fordern müssen:

    „Unser Ziel ist es, dass sich Mädchen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden können, wenn sie selbst entscheidungsfähig sind.“

    Bemerkenswert, dass Schewe-Gerigk, leider erst am Tag der Bundestagsentscheidung, die religiös (islamisch) begründete Mädchenbeschneidung mindestens ungefähr kennt, anspricht und ihre Straffreistellung (hier mal, Elan in der Sache sähe allerdings anders aus) verhindern will:

    „Und ich richte meine Worte nochmals an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Diejenigen, die den Antrag der Bundesregierung unterstützen, müssen wissen, dass sie damit die Strafbarkeit der weltweit geächteten weiblichen Genitalverstümmelung gefährden. Unter den vier Formen der weiblichen Genitalverstümmelung gibt es mindestens zwei, die mit der Jungenbeschneidung verglichen werden können. Das sind das Einritzen der Klitorishaut und das Entfernen der Klitorishaut wie es eine islamische Rechtsschule fordert.

    Und schon jetzt gibt es aus Ägypten und Australien Stimmen, die diese Eingriffe, die heute zurecht verboten sind, auch straffrei stellen wollen.

    Das dürfen wir nicht zulassen.“

    Man freue sich nicht zu früh. Das sei jetzt, wie wissenschaftlich geboten und AEMR-kompatibel, die genitale Intaktheit des Kindes (Mädchen oder Junge) sichernd?

    Leider wohl Nein, alles bleibt eine Frage der Einwilligungsfähigkeit sprich der politisch auszuhandelnden Altersgrenze. Die etwa aus der UN-Kinderrechtskonvention ableitbare Definition von Kind als Mensch unter achtzehn Jahre wird eben nicht gefordert, der genitale Schutz könnte damit durchaus nur die jüngeren unter den „Kindern“ (s. o. „Jungen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden“) betreffen:

    „Genitale Eingriffe an nichteinwilligungsfähigen Kindern ohne medizinische Indikation sind ein Verstoß gegen die Menschenrechte – und diese sind nicht teilbar, sie gelten für Mädchen und Jungen.

    Kinderrechte sind Menschenrechte.“

    Denn vielleicht ist die langjährige Vorstandsvorsitzende (2009-2014) von TERRE DES FEMMES ja nach wie vor der Ansicht, die wir aus dem Ungesagten schlussfolgern müssen und ihr jetzt in den Mund legen:

    „Genitale Eingriffe an einwilligungsfähigen Kindern ohne medizinische Indikation sind kein Verstoß gegen die Menschenrechte – und diese sind nicht teilbar, sie gelten für Mädchen und Jungen.

    Kinderrechte sind Menschenrechte.“

    Dann bestünden die laut beschworenen „Menschenrechte“ (welche eigentlich, AEMR oder Kairo 1990) gerade in der kindlichen bzw. von Junge und Mädchen ausgelebten Genitalautonomie.

    (Zitiert nach: Schwarzer Tag für Kinderrechte, Rede von Irmingard Schewe-Gerigk am 12.12.2012 vor dem Brandenburger Tor, heute zu lesen auf der Archivseite von Irmingard Schewe-Gerigk)

    http://www.schewe-gerigk.de/terre-des-femmes/?no_cache=1&expand=443135&displayNon=1&cHash=aac61eca9b4717187aca388efc0e6dda

    ::
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    Letztlich wird es auch islamisch (khitan al-inath, sunat perempuan) nie bei einer FGM vom Typ IV oder Typ Ia bleiben, der Angriff auf das weibliche Genital bezweckt vielmehr ganz zielgerichtet die Teilzerstörung oder Zerstörung der Klitoris:

    Christian Winterhager‎ SAIDA International
    08.02.2013

    Was will Frau Schewe-Gerigk?

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330
    Bei bestimmten Formen gibt es Parallelen. … Deshalb fürchten wir – und die Justizministerin hat ja in dieser Sache auch schon ihre Sorge geäußert – , dass eine gesetzliche Genehmigung der Beschneidung von Jungen auch Auswirkungen auf andere Bereiche haben kann: Es gibt Formen von weiblicher Genitalverstümmelung, die man mit der Beschneidung von Jungen vergleichen könnte. So gibt es Gegenden, in denen nur die Haut der Klitoris entfernt wird. Noch wird diese Form als strafbar angesehen, aber mit der Genehmigung der Beschneidung von Jungen würde man sie straffrei stellen. Laut einer Umfrage in Großbritannien ist ein Hindernis im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, das Unverständnis für die Ungleichbehandlung: Jungen dürfen straffrei beschnitten werden, bei Mädchen aber ist die „mildeste Form“ verboten.

    SAIDA International
    Lieber Christian, wir können nur spekulieren, was sie antreibt. Aber ihre fachlichen Kenntnisse über Genitalverstümmelung sind offenbar nicht sehr ausgeprägt: in der Realität ist keine anstiftende Familie daran interessiert, nur die Klitorisvorhaut ihrer Tochter wegschneiden zu lassen – der Zweck würde doch meilenweit verfehlt. http://saida-international.de/genitalverstuemmelung/praktik

    Christian Winterhager
    Genau, und wenn schon die WHO das bestätigt, wie können diese Leute von Terre des Femmes so einen Unsinn daherreden? Man versteht die Welt nicht mehr!

    SAIDA International
    Das Fähnchen immer schön in den Wind hängen …

    https://de-de.facebook.com/saidainternational/posts/111476772367823

    ::
    ::

    „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
    CICERO wohl, vgl. erster Kommentar, am 25.07.2012

    „… Die Verstümmelung wird als religiöse und gesellschaftliche Pflicht angesehen und gilt als Voraussetzung für eine Heirat …“

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330

  15. Machandelboom Says:

    Indonesiens islamische FGM

    In Redetechnik der Auslassung sagt Kalyanamitra nicht Nein zu Koran und Sunna und quält sich, schariatreu folgerichtig, in Bezug auf die Mädchenbeschneidung explizit irgendwo zwischen Nein, lieber MUI? und Wir alle müssen entschiedener Jein sagen! herum.

    Am 13.-14.01.2015 traf man zwei halboffiziell herangereiste Vertreter des UN-Menschenrechtskomitees.
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    Kalyanamitra (NGO Assessment of the Implementation of Key Recommendations and Follow-up Report to the Human Rights Committee) am 20.01.2015

    Kalyanamitra along with several civil society organizations have had the opportunity to meet and discuss with the two members of the UN Human Rights Committee, Prof. Cornelis Flinterman and Prof. Victor Manuel Rodriguez-Rescia, who came to Indonesia for semi-formal visit. The meeting was held at JS Luwansa Hotel, Jakarta on 13-14 January and hosted by HRWG …

    In February 2014, the Regulation of Minister of Health No. 1636 of 2010 was officially revoked and declared invalid through the Regulation of Minister of Health No. 6 og 2014. However, in the regulation stated provides a mandate to the Health Advisory Council and Syara’k to issue guidelines for female circumcision that are safe and not to mutilate the genitals of women (Article 2). This is lamentable because then the government is still open space for the practice of female circumcision and perform the omission of harmful cultural practices and violate the women rights

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2015/01/ngo-assessment-of-the-implementation-of-key-recommendations-and-follow-up-report-to-the-human-rights-committee/

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    Bewährt zuverlässige Informationen bringt Orchid Project:

    There is certainly a sticking point in Indonesia regarding the believed difference between ‘circumcision’ and ‘female genital mutilation’, which this final paragraph alludes to.

    http://orchidproject.org/change-in-indonesia/

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    Rückblick auf das Jahr 2012.

    Hier empfiehlt Orchid Project die Rücknahme der 2010 erlassenen, berüchtigten Ministry of Health regulation No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 – die Rücknahme erfolgte 2012 bekanntlich … sehr schariakonform und mit viel Gesichtswahren und sonstiger Taqiyya, damit die Mädchen nur weiter beschnitten werden können.

    Submission to the Universal Periodic Review:
    Indonesia 13th Session 2012

    In December 2010, this government circular was superseded by new Ministry of Health regulations (No. 1636/MENKES/PER/XI/2010) that provide guidance for healthcare professionals on how to perform „female circumcision‟. Article 4 explicitly states “The carer shall then make a small cut on the skin covering the frontal part of clitoris.” These regulations are particularly concerning to Orchid Project and other groups consulted. …

    The 2010 Amnesty International report found that most women interviewed felt that they practised FGM/C for religious reasons. There is debate amongst Muslim religious groups and experts about whether FGM/C is a requirement for Muslims.

    In 2006 the Indonesian Ulema Council, reached an agreement stating that any genital mutilation that is physically and sexually harmful for women is strongly opposed, and gave approval only to methods of female circumcision in Indonesia that do not harm women. This directly contradicts the WHO and UN stance that states that all forms of FGM/C cause harm and there is no such thing as harm mitigation in terms of FGM/C. In 2008 the Indonesian Ulema Council issued a fatwa “prohibiting the prohibition” (referring to the Government‟s 2006 circular) of female circumcision. …

    [„das Verbot verbieten“, nur zu diesem Zwecke hatte sich der MUI per Fatwa in die Staatspolitik eingeschaltet]

    http://lib.ohchr.org/HRBodies/UPR/Documents/session13/ID/OP_UPR_IDN_S13_2012_OrchidProject_E.pdf

  16. Jacques Auvergne Says:

    Islamgesetz Österreich. „In den Erläuterungen“, das kann nicht funktionieren, denn die Mädchen sind unter schariafrommen Schafiiten sowie evtl. Hanbaliten, wie alle Jungen, ebenfalls genital zu beschneiden und die Jungenbeschneidung ist wie die FGM eine Genitalverstümmelung und gehört weltweit verboten.

    Wird Österreich den Mut aufbringen, sich der khitan al-inath (sunat perempuan; FGM nach Koran und Sunna) in den Weg zu stellen?

    Islamgesetz neu: Türkische Kritik, deutsches Lob
    Kurier am heutigen 25.02.2015

    … Islamische Religionsgesellschaften und ihre Mitglieder werden ferner berechtigt, Kinder und Jugendliche durch alle traditionellen Bräuche zu führen und sie „entsprechend den religiösen Geboten zu erziehen.“ In den Erläuterungen wird dazu betont, dass davon „auch die männliche Beschneidung“ umfasst sei. …

    http://kurier.at/politik/inland/islamgesetz-beschlossen-tuerkische-kritik-deutsches-lob/116.252.436

  17. Machandelboom Says:

    Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein.
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    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Es gibt Formen von weiblicher Genitalverstümmelung, die man mit der Beschneidung von Jungen vergleichen könnte [allerdings, und zwar Ib Klitoris(teil)amputation oder Typ II Labien(teil)amputation]. So gibt es Gegenden, in denen nur die Haut der Klitoris entfernt wird [das wäre eine FGM Typ Ia und anatomisch ahnungslos. Die Zirkumzision ist, die menschliche Keimbahnentwicklung betreffend, mit der FGM Typ II zu vergleichen sowie, histologisch und sensorisch-sexuell, mit einer FGM Typ Ib].

    […] Laut einer Umfrage in Großbritannien ist ein Hindernis im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, das Unverständnis für die Ungleichbehandlung: Jungen dürfen straffrei beschnitten werden, bei Mädchen aber ist die „mildeste Form“ verboten.

    [Na demnächst mit Tatjana Hörnle usw. erlaubt? Ganz im Ernst, wo bleibt 2014 und 2015 der Protest von Terre des Femmes gegen die verschiedenen Vorstöße zur Straffreistellung der milden Sunna?]

    CICERO: Welche Gründe gibt es für weibliche Genitalverstümmelung?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Die Verstümmelung wird als religiöse [genau, etwa islamische] und gesellschaftliche Pflicht angesehen und gilt als Voraussetzung für eine Heirat. Ziel ist es, [nach dem Tod in den Himmel zu gelangen und nicht in die Hölle, ferner geht es darum] die Sexualität der Frau zu kontrollieren, die Jungfräulichkeit vor der Ehe und die sexuelle Treue sicherzustellen. Frauen, die nicht beschnitten sind, gelten in manchen Teilen Afrikas als Huren, gehören nicht zur sozialen Gemeinschaft. Frauen, die nach Deutschland migrieren, setzen diese Tradition manchmal fort.

    CICERO: Bei der Beschneidung von Jungen ist der Bezug zum Islam und klarer noch zum Judentum festgeschrieben. Ist die Genitalverstümmelung von Frauen auch in einem religiösen Werk vorgeschrieben?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Weder in der Bibel noch im Koran wird dieser Eingriff verlangt [so ein Unsinn, Islam funktioniert nicht als lässige Koranlektüre, sondern etwa als Qiyas (qiyās), schariagelehriger Analogieschluss oder als Idschma‘ (iǧmāʿ) der Mehrheit der ‚Ulama, alles durch den Endanwender zu befolgen per Fatwa vom Scheich], aber in alter Tradition wird dieses grausame Ritual seit vielen Jahrhunderten fortgeführt: Von islamischen Gruppen und auch von Christen. Das lässt sich nicht auf bestimmte Religionen beschränken. [Terre des Femmes weicht aus, die FGM ist für Schafiiten wadschib, religiöse Pflicht] […]

    CICERO: Was würden Sie sich für Ihre Position beim Thema Knabenbeschneidung wünschen?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Um das Selbstbestimmungsrecht durchzusetzen [völlig falsch, die genitale Intaktheit des Minderjährigen d. h. des Jungen oder Mädchens unter 18 Jahren ist zu kompromisslos durchzusetzen, nicht die genital autonomy des Kinderwunsches nach Beschneidung], brauchen wir den Dialog mit den Religionsgemeinschaften [wozu Dialog? Klare strafbewehrte Verbotse müssen her – und dann hinter Gitter mit den Beschneiderinnen und Beschneidern], um über Alternativen zu sprechen: Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein. [Unglaublich, Schewe-Gerigk will nicht nur, was ebenfalls abzulehnen wäre, Jugendliche (14-17 Jahre), sondern ausdrücklich Kinder (!) in ihr Verstümmeltwerden einwilligen lassen. Koran und Sunna verlangen die Beschneidung religiös zwingend, hanbalitisch und schafiitisch für alle Jungen, mindestens schafiitisch aller Jungen und Mädchen. Da gilt es alle Minderjährigen vor dem religiösen Zwang zu schützen, da heißt es Nein zu sagen zu den Schariapflichten] Im Judentum mit der Vorgabe des achten Tags ist das schwieriger. Da könnte man über rituelle Ersatzhandlungen sprechen [wie lange verhandeln, 3000 oder 5000 Jahre lang?].

    aus: „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“, in: Cicero, 25.07.2012 (s. u.), die Fragen stellte Karoline Kuhla

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330/seite/4

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330

    BESCHNEIDUNG. Karoline Kuhla hat Kunstgeschichte und Philosophie an der Freien Universität in Berlin studiert.

    „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
    25. Juli 2012

    http://www.cicero.de/autoren/kuhla-karoline-0


    Qiyas (qiyās), der die Grenzen des (gruppenbezogen menschenfeindlichen und zusätzlich durchgehend frauenfeindlichen) Islamischen Rechts einhaltende und sichernde Analogieschluss eines Schariagelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Qiyas

    Idschma‘ (iǧmāʿ), Mehrheitsmeinung der islamgelehrigen Elite, die Schönheit und Vernunft der alle Lebensbereiche regelnden (totalitären) Scharia bestätigend

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ijma

    Usul al-Fiqh (uṣūlu ʾl-fiqh), heilssicherndes Staatsprogramm für die um Himmels Willen zu errichtende Lebensführungsdiktatur

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fiqh

    ‚Ulama (ʿUlamāʾ, Singular ʿĀlim), die islamischen Gelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ulama

  18. Edward von Roy Says:

    „Circumcision is a part of the Islamic teachings that were recommended for Muslims, both male and female“

    Amirsyah Tambunan, MUI deputy secretary-general

    „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away“

    Senior cleric Ma’ruf Amin, MUI [seit August 2015 MUI-Chef, s. u.]
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    Wie in Kuala Lumpur so in Brüssel …

    … und wie in Jakarta so in Berlin. Europa und insbesondere Deutschland arbeiten mit Hochdruck an der Integration der islamischen Normativität sprich Orthopraxie und damit auch an der Legalisierung der islamischen Mädchenbeschneidung, arab. Chitan al-Inath (anglis. khitan al-inath, indones. sunat perempuan).

    Das ist zu verhindern, auch die milde Sunna (FGM etwa als ritual nick / pinprick d. h. Typ IV oder aber eine FGM Typ Ia) darf in der Bundesrepublik nicht straffrei gestellt werden.

    Auch die geringst invasive Form der FGM (s. WHO-Klassifikation: Typen I, II, III, IV) hat illegal zu bleiben. Dass gerade auch die religiös (islamisch) begründete weibliche Beschneidung (i. e. weibliche Genitalverstümmelung) alles andere als zufällig immer wieder auf eine FGM Typ Ib hinausläuft sollten Intaktivisten wissen.

    Beispiel Sulawesi:

    „followers of Islam define the female genital circumcision as a total removal of the clitoris“ (Quelle s. u.).

    Bestandteil des indonesischen Gesundheitsministeriums ist das NIHRD, das Staatliche Institut für gesundheitliche Forschung und Entwicklung. Am 01.01.2015 denkt man dort an das Mädchengenital und empfiehlt die Medikalisierung, die Krankenhaus-FGM.

    Buletin Penelitian Sistem Kesehatan (Bulletin of Health System Research, ISSN 1410-2935) published by National Institute of Health Research and Development [ NIHRD ], Ministry of Health of Republic of Indonesia

    Vol 18, No 1 Jan (2015)

    DETERMINAN ORANG TUA DALAM PERILAKU SUNAT ANAK PEREMPUAN DI INDONESIA (Determinants of Parents for Female Children Circumcision in Indonesia)

    Zainul Khaqiqi Nantabah, Agung Dwi Laksono, Tumaji Tumaji

    Abstract

    Background: Female circumcision is still in debate. Some people consider that female circumcision may harmful to health. Meanwhile others consider female circumcision as a thing that taught by the religion.

    Objective: To analyze female circumcision and factors that influence parents to circumcise their daughter in Indonesia.

    Methods: This study is non-intervention analysis research by using data of 2013 Riskesdas. The data are contained of 14.859 parents who have daughter with age of 0 until 11 years old. The data are analyzed based on socio demographic and Girl’s circumcision behavior by using univariate, bivariate and multivariate analyzes method.

    Result: From the total respondent are found about 33.2% circumcise their daughter. The interesting fact is that 51.8% respondent are living in urban areas. Considering the age of the girls that have circumcised shows 71.8% are done in the age of 1 until 3 month after birth. Around 51.7% are having their daughters circumcised in the midwives. Factors that influence parents to circumcise their daughters are age, education, occupation, quintile of ownership index, and area of residence. Conclusion: Female circumcision in Indonesia is relatively high. Female circumcision done when the child was aged 1–3 years and are mostly done by midwives.

    Suggestion: It needs to spread correct information about female circumcision, especially for parents who willing to circumcise their daughters. The circumcision should be performed by medical practioners in order to avoid illegal practices which may be detrimental to the health of the children.

    Recommendation: It needs to spread correct information about female circumcision, especially for parents who willing to circumcise their daughters. The circumcision should be performed by medical practioners in order to avoid illegal practices which may be detrimental to the health of the children.

    Keywords

    determinants of parents; female circumcise; Indonesia

    http://ejournal.litbang.depkes.go.id/index.php/hsr/article/view/4273

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    Indonesiens Gesundheitsministerin vorgestellt bei der OECD

    Indonesia, Dr. Endang Rahayu Sedyaningsih, MPH, Dr. PH., Minister of Health

    Dr. Endang Rahayu Sedyaningsih was appointed as the Minister of Health of the Republic of Indonesia in October 2009 by President Soesilo Bambang Yudhoyono and joined his cabinet […] After completing her doctorate degree in Social Epidemiology at Harvard School of Public Health in 1997, she joined the National Institute of Health Research and Development (NIHRD) of the Ministry of Health. She worked as a researcher in the Center of Disease Control Research and Program Development, NIHRD for more than a decade. For 6 months in 2001, she spent her time working with WHO HQ in Geneva, Switzerland. She was appointed as the Director of the Center of Biomedical Research and Program Development, NIHRD in 2007.

    http://www.oecd.org/health/ministerial/indonesiadrendangrahayusedyaningsihmphdrphministerofhealth.htm

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    Jakarta Post, 25.06.2011

    Stop female genital circumcision, activists say

    Activists urged Health Minister Endang Rahayu Sedyaningsih to immediately revoke a ministerial regulation on female genital circumcision […] National Commission on Violence against Women (Komnas Perempuan) deputy chairperson Masruchah said Thursday the issuance of Health Minister Regulation No. 1636/2010 on female genital circumcision had tarnished the commitments recently shown by the government in protecting women’s reproductive health and freedom.

    “It is so sad to see such a setback as we have achieved some improvements in protecting the rights of our women,” Masruchah told a press conference held by Amnesty International and Indonesian Civil Societies. […]

    “In Bone, South Sulawesi, followers of Islam who have deep-rooted patriarchal cultures define the female genital circumcision as a total removal of the clitoris. It is very dangerous because it will not only hurt women but also badly affect their reproductive health,” Masruchah said. […]

    Indonesia and countries in Africa and the Middle East are regions with the highest number of female genital circumcision cases.

    Musdah Mulia, a Muslim intellectual from the Islamic State University Syarif Hidayatullah, Jakarta, said female genital circumcision violated fundamental rights of women and it had no basis in Islamic teachings.

    “Islam has never prescribed female genital mutilation,” she said.

    [ Schariafreundin Musdah Mulia wirft gekonnt Nebel. Angewandter Islam bringt aus ihrer Sicht und derjenigen des MUI dem Mädchen und der Frau selbstverständlich keine Verstümmelung (mutilation), sondern sichert den Gnadenstand mit Allah und macht legal (halal) – alle Jungen und Mädchen sind im schafiitischem Fiqh zu beschneiden. ]

    http://www.thejakartapost.com/news/2011/06/25/stop-female-genital-circumcision-activists-say.html

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    Rights groups push for female circumcision ban

    Jakarta Globe, 21.01.2013

    The National Commission on Violence Against Women (Komnas Perempuan) spoke out against the Ministry of Health’s refusal to ban female circumcision on Monday, calling the practice, which is tolerated in some communities, a form of gender discrimination.

    Rural Indonesian Muslims have historically tolerated a form of female circumcision where a small cut is made to the clitoris of a young girl by a dukun (shaman) shortly after birth.

    The Ministry of Health banned health workers from performing female genital cutting in a 2006 decree. But in 2010, Health Minister Endang Rahayu Sedyaningsih issued guidelines that instructed health workers to „scrape the skin covering the clitoris, without injuring the clitoris“ in an effort to provide a measure of safety in the widely unregulated industry.

    Women’s rights groups criticized the decree, arguing that the regulation was a tacit approval of female circumcision. Now, three years later, women’s rights groups are pushing for Health Minister Nafsiah Mboi to ban the practice.

    „Strange the Ministry of Health, as an institution, can be directed by the MUI [the Indonesian Ulema of Council],“ Komnas Perempuan commissioner Ninik Rahayu, told the Indonesian newspaper Tempo.

    Nafsiah said the ministry approved of health workers performing female circumcision under the existing guidelines.

    „If [women] would like to get circumcised please make an inquiry to a health agency so a medical officer can handle [the procedure],“ Nafsiah told Tempo. „Do not go to a dukun [shaman] because [circumcisions done by shamans] are prone to infection.“

    Nafsiah said that female circumcision did not cause any negative side effects if the clitoris isn’t cut.

    Komnas Perempuan questioned the ministry’s decision. „What standards?“ Ninik said. „Our medical officers have never been trained to perform female circumcision.“

    The MUI rejected any efforts to ban the practice on Monday. MUI chairman Ma’ruf Amin instead urged all hospitals and health centers in Indonesia to service those who want their daughters circumcised.

    „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away,“ Ma’ruf said.

    The MUI considers circumcision an act of religious devotion. The MUI issued a fatwa five years ago, saying that female circumcision is a religious service. But Ninik argued that, under Islamic law, female circumcision is considered a tradition, not a religious order.

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    MUI pushes government to circumcise girls

    Jakarta Post, 22.01.2013

    Jakarta – The Indonesian Ulema Council (MUI) is bucking a United Nation’s campaign to ban female circumcision, demanding that the government keep the practice legal.

    MUI deputy secretary-general Amirsyah Tambunan told reporters at a press conference on Monday that the government should continue to allow female circumcision, calling it a constitutional right.

    „Circumcision is a part of the Islamic teachings that were recommended for Muslims, both male and female,“ Amirsyah said at MUI headquarters as quoted by Antara news agency. „The MUI and Islamic organizations in the country firmly stand against any efforts to ban female circumcision.“

    Female circumcision performed by licensed doctors, nurses or midwives was legalized by a Health Ministry regulation issued in 2010 that defined the practice as „incising the skin that covers the front part of clitoris, without harming the clitoris“.

    Last month, the UN approved a non-binding resolution urging its 193 member states to enforce legislation prohibiting female genital mutilation.

    According to the World Health Organization (WHO), female genital mutilation can cause urination problems, severe bleeding and complications during childbirth. In Indonesia the practice ranges from the symbolic – a small tap with a bamboo stick – to slicing the clitoris off with scissors.

    The National Commission on Violence against Women (Komnas Perempuan) has consistently urged that the 2010 ministerial regulation be revoked, claiming it violated women’s reproductive rights.

    Meanwhile, Huzaemah [ Huzaimah, Khuzaimah; Prof DR Hj Huzaemah Tahido Yanggo ], a member of MUI’s fatwa commission, said that female circumcision was a religious obligation that should be done to control women’s sexual desire.

    Separately, the executive director of the Wahid Institute, Ahmad Suaedy, disagreed, saying that the practice was based on fiqih (Islamic jurisprudence) that could be interpreted differently by different ulemas.

    [ Nur hanbalitisch könnte das funktionieren, dort sagt dir der Mufti oder Scheich, ob die weibliche Beschneidung religiöse Pflicht ist. ]

    „Female circumcision is not in the sharia [ Falsch. Mindestens den Schafiiten ist die FGM wadschib, Schariapflicht ]. Maybe, the MUI drew their conclusions from a fiqih that was applied in a particular context and region,“ he told The Jakarta Post on Monday.

    Meanwhile, Enrico Renaldi, a physician from the Indonesian General Practitioners Association, said that local medical schools did not teach female circumcision procedures.

    „I also have never heard of female circumcision training for doctors. Traditionally, this practice is only performed by midwives,“ he told the Post. (yps)

    http://www.asia-pacific-solidarity.net/ietnews/ietnews_220113.htm

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    Verbote gehören verboten, Beschneidungsverbote jedenfalls.

    Die FGM verbieten geht gar nicht, was wir indonesischen Ulama daher verbieten ist das Verbot. Sollten die einen starken Beschneidungswunsch verspürenden Eltern mit ihrem Mädchen denn vergeblich in die Klinik gekommen sein?

    „Was wir zurückweisen, ist das Verbot. Sendet sie [die Eltern] nicht weg, die [um eine Mädchenbeschneidung] anfragen“

    Ma’ruf Amin: „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away“
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    Ma’ruf Amin new MUI chairman

    The Jakarta Post, 27.08.2015

    Senior cleric Ma’ruf Amin had been chosen as chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI) for 2015 to 2020 following a national assembly in Surabaya, East Java, on Thursday.

    Ma’ruf was recently elected as the rais aam (supreme leader) of Nahdlatul Ulama (NU) in early August.

    Other newly elected officials at the MUI include Anwar Abbas as secretary general, Slamet Effendy Yusuf and Yunahar Ilyas as deputy chairmen and Amani Lubis as general treasurer.

    Ma’ruf, who previously acted as MUI’s deputy chairman, said that the newly elected officials will soon conduct some organization consolidating as well as revamping and redefining the council’s work plans.

    „We are aiming for a more effective performance, including on matters related to our peta dakwah [Islamic propagation map] and its targets,“ said Ma’ruf as quoted by kompas.com. (kes)

    http://www.thejakartapost.com/news/2015/08/27/maruf-amin-new-mui-chairman.html

  19. Dwarslöper Says:

    Jeder kann wissen: Islam ist nicht Koranlektüre, sondern Wohlverhalten nach Koran und Sunna. Damit ist die FGM auch echt islamisch und den Schafiiten sogar wadschib, Religionspflicht.

    Ausgerechnet zu Indonesien (schafiitisch) desinformieren die Als-ob-Frauenrechtlerinnen von Terre des Femmes (TdF) so:

    „Obwohl FGM keine religiösen Ursprünge hat, so wird es in Indonesien dennoch religiös begründet.“

    Sehr widersinnig werden sogleich auch gegenläufige Informationskrümel ausgestreut; spaßkulturell geht alles:

    „Obwohl FGM keine religiösen Ursprünge hat, so wird es in Indonesien dennoch religiös begründet. Viele muslimische Führer sind der Meinung, dass der Koran Mädchen zur Beschneidung verpflichtet. Aber das Gesetz ändert sich von einem madhab (Lehrrichtung in der islamischen Normenlehre) zum anderen. So kann es wadschib (für alle MuslimInnen verpflichtend) sein oder sunna (empfohlen aber optional). Zudem soll es die Sexualität der Frau kontrollieren und sie zu einer aufopferungsvollen, anspruchslosen und sicheren Ehefrau werden lassen.“

    Mysterienkult TdF … kann man nicht erklären, muss man erlebt haben.

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1352-indonesien


    Zur FGM in Thailand erwähnt TdF immerhin die Rolle des Islam. Doch muss ein noch so kurzer Text zur Islamic FGM misslingen, solange die Schariakonzepte FiTra und TaHara fehlen. Annähernd richtiges Info-Krümelchen: ohne Koran geht Islam nicht, gewiss. Doch ist Hadith nicht Koraninterpretation („Auslegung“), sondern (je nach islamgelehriger Bewertung ggf. hoch oder höchst relevanter) autoritativer islamischer Text, Erzählung zu Mohammed:

    „In Thailand gibt es sehr unterschiedliche Gründe warum Mädchen beschnitten werden. Zum einen aus Gründen der Ästhetik (es wird befürchtet, die Klitoris könne übermäßig wachsen) zum anderen als Aufnahmeritus ins Erwachsenenalter beziehungsweise in den Islam. […] In Thailand sind sich die Muslime uneinig über die Auslegung (hadith) des Korans bezüglich der Genitalverstümmelung.

    Warum das nichts wird mit den Kampf für gleiche Frauenrechte: Terre des Femmes – über das Islamische Recht (Scharia) nichts Schlechtes.

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1355-thailand

  20. Jacques Auvergne Says:

    Sunat perempuan (indones.), chitan al-inath (arab.)

    Nach dem Fiqh der Schafiiten sind alle Jungen und Mädchen zu beschneiden (genital zu verstümmeln). FGM ist Scharia (Islam).

    Die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist schafiitische Religionspflicht, je nach Mufti bzw. Scheich auch hanbalitisch, und morgen treffen sich in New York, u. a. mit einer mutigen Vertreterin des wohl vor Generationen afrikanisierten jedenfalls die Klitoris herausschneidenden Indianertums der Emberá, Emberá katío an den Ufern der Flüsse Urabá, Alto Sinú und San Jorge bzw., in den Kordilleren, Emberá chamí, das bedeutet Embera in den Bergen*, …

    Ban Ki-moon, seit dem 1. Januar 2007 der achte Generalsekretär der Vereinten Nationen

    • Ihre Exzellenz, die indonesische Ministerin für Frauenangelegenheit und Kinderschutz, Frau Dr. Yohana Susana Yambise (Professor of Linguistics at Cenderawasih University; „First Female Minister from Papua“)
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    I. Press Briefing, Monday 8 February

    International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation

    What: Press Conference marking the International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation (FGM).

    Who:

    Nafissatou J. Diop, Senior Adviser & Coordinator of the UNFPA-UNICEF Joint Programme on Female Genital Mutilation Cutting

    Inna Modja, FGM Survivor and singer, France

    Patricia Tobon, FGM Survivor, Representative of the Embera community, Colombia

    Moderator: Ms. Margaret Novicki, Chief, Communications

    Campaigns Service, UN Department of Public Information

    When: Monday 08.02.2016, 10.00 am EST

    Where: S-237, UN Headquarters, New York or live through webtv.un.org

    Available for interviews:

    Babatunde Osotimehin, UNFPA Executive Director

    Nafissatou Diop, Coordinator, UNFPA-UNICEF Joint Programme on FGM/C

    Keziah Bianca Oseko, Survivor activist, Kenya

    Patricia Tobón, Representative of the Embera community, Colombia [s. u.: an Emberá lawyer who has worked with women in her community to help them understand FGM and try to prevent it. “They try to remove the masculine side of girls.”]

    Inna Modja, Survivor and singer, France

    Background:

    Female Genital Mutilation (FGM) refers to all procedures that involve altering or injuring the female genitalia for non-medical reasons. It is recognized internationally as a violation of the human rights of girls and women, in addition to the threat it constitutes to their health and lives. However, at least 200 million girls and women alive today worldwide have been cut […]

    II. Special Event: Monday 8 February

    What: International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation

    Who:

    Ban Ki-moon, UN Secretary-General

    Babatunde Osotimehin, Executive Director, the United Nations Population Fund (UNFPA)

    Cornelius Williams, Chief, Child Protection Section, UNICEF

    Yohana Susana Yambise – Minister, Women’s Empowerment and Child Protection, Indonesia

    Keziah Bianca Oseko, a FGM survivor activist, Kenya

    Patricia Tobon, a representative of the Embera community, Colombia

    Inna Modja, a FGM survivor and a singer, France

    What: “Mobilizing to achieve the Global Goals through the elimination of FGM by 2030”

    When: Monday 08.02.2016, 11.00 am to 1.00 pm EST

    Where: ECOSOC Chamber, UN Headquarters, New York or live through

    [ The UN Web TV Channel ]

    http://webtv.un.org/

    http://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2016/02/media-advisory-two-events-to-end-female-genital-mutilation/

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    03.02.2016 |

    Minister Yohana Regrets Violence Against Dita Aditia

    TEMPO.CO, Jakarta – The Minister of Women Empowerment and Child Protection, Yohana Yambise, regrets the antics of Masinton Pasaribu, member of the House of Representatives of Indonesian Democratic Struggle Party who have allegedly hit Dita Aditia, his expert staff.

    “I’m very upset about it as it is against my plan to build a system for prevention of violence against women,” said Yohana at Istana Merdeka Complex, Wednesday, February 3, 2016.

    According to Yohana, the alleged Masinton’s antics shows that he still has a view of a male-dominated world. Yohanna said that the way of thinking could lead to violence against women. “It still happens in Indonesia, from Aceh to Papua,”

    Yohana added that she will let him off the hook. She will send a written warning to Masinton. “Regarding his dismissal, I will let the House’s Ethics Council to decide,” said Yohana.

    At the House of Representatives, Masinton case had been reported to the House’s Etchics Council (MKD). Dita has also brought this case forward to the police and has asked for assistance from APIK Legal Aid Institute. […]

    http://en.tempo.co/read/news/2016/02/03/055741793/Minister-Yohana-Regrets-Violence-Against-Dita-Aditia

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    [ First Female Minister from Papua ]

    Yohana Susana Yambise, First Female Minister From Papua Is A High Achiever

    27.10.2014, by: Global Indonesian Voices

    Jakarta. Universitas Cenderawasih Professor Yohana Yambise becomes the first female minister from Indonesia’s most eastern province, Papua.

    Presiden Joko ‘Jokowi’ Widodo has announced Professor Yohana’s appointment as the Minister of Women Empowerment and Child Protection in Jakarta (26 Oct 2014). She will replace Linda Amalia Sari, who served as minister in the previous cabinet led by President Susilo Bambang Yudhoyono.

    Born in Manokwari on 1 October 1958, Yohana is married to Leo Danuwira.

    Yohana Susana Yembise is a lecturer at the Faculty of Teacher Training and Education at Universitas Cenderawasih, Jayapura, Papua. She is also the first women in Papua, to have received a professorship from the Ministry of Education and Culture. Her specialization is in the design of syllabus and material development.

    Her doctoral professorship was confirmed by the rector in the auditorium of Universitas Cenderawasih, Jayapura, Papua, on 14 November 2012. […]

    Local media reported that Yohana had a fast career pace. In 1992, she received a Diploma of Applied Linguistic (Dip. TEFL) from Regional English Language Centre (RELC), SEAMEO Singapore.

    In the midst of her fulltime job, Yohana was also undergoing further education. She completed a master at the Faculty of Education, Simon Fraser University at British Columbi, Canada.

    Yohana has working experiences both in Indonesia and other countries. In Indonesia, she was once the head of a team to select Merauke regency English teachers. The selected candidates were then sent Sunshine Coast University in Australia. […]

    She also received hundreds of awards from various parties, including one as an exemplary student in the 1981-1982 period. During her undergraduate time, Yohana also participated in a student exchange program to Canada.

    http://www.globalindonesianvoices.com/17055/yohana-susana-yambise-first-female-minister-from-papua-is-a-high-achiever/

    Universitas Cenderawasih (English: Cenderawasih University) is a university in Jayapura, in the province Papua, Indonesia. The university is the leading educational institution in the province.

    Kampus Lama (Old Campus) Abepura
    Faculty of Teacher Training and Education
    Faculty of Medicine
    Faculty of Public Health
    Faculty of Law
    Faculty of Social and Political Science
    Faculty of Nursing

    Kampus Baru (New Campus) Waena HillSide
    Faculty of Economics
    Faculty of Social and Political Sciencece(Main Building)
    Faculty of Law (Main Faculty)
    Faculty of Mathematics and Natural Sciences
    Faculty of Engineering

    https://en.wikipedia.org/wiki/Cenderawasih_University

    Trường Đại học Cenderawasih
    L’université Cenderawasih

    http://www.unipa.ac.id/

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    Cenderawasih University Christliche Studentenvereinigung (indonesisch)

    https://pmkuncen.wordpress.com/

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    Quo vadis? Wohin wandern Ban Ki-moon und die UN?
    AEMR für alle und jeden oder die Scharia integrieren?
    Islam erlauben = halal legalisieren = sunat perempuan (FGM).

    http://desain-logo.blogspot.de/2012/05/logo-halal-mui.html

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    *Emberá

    Los emberá, êbêra o ẽpẽrá, también llamados chocó, son un pueblo amerindio que habita algunas zonas del litoral pacífico y zonas adyacentes de Colombia, el este de Panamá y el noroeste de Ecuador. Son unas 70 mil personas (2004). Se conocen como Emberá katío a los que habitan en el alto Sinú y el alto Río San Jorge, departamento de Córdoba y en Urabá; en Colombia, Emberá chamí a los que viven en las cordilleras occidental y central de los Andes colombianos, departamentos de Antioquia, Caldas, Risaralda, Quindío y Valle; Chocoes o simplemente Emberá a los que habitan las cuencas del río Baudó y del bajo San Juan, municipios de Istmina, Alto Baudó y Pizarro; el río Curiche, municipio de Juradó en el Chocó (Colombia); y en la Comarca Emberá-Wounaan en el Darién y en Emberá Drua en el distrito de Panamá (Panamá); y como eperara siapidara o epená, a los de la costa Pacífica de los departamentos de Valle, Cauca y Nariño en Colombia.

    En Panamá se les acostumbra llamar emberá (con tilde). Hay quienes creen que la palabra Emberá significa literalmente: „La gente del maíz“.

    En Ecuador son llamados épera y habitan en la provincia de Esmeraldas, concretamente en el cantón Eloy Alfaro, parroquia Borbón y las cuencas de los ríos Cayapas y Santiago. En esta zona forman una población de unos 250 individuos.

    https://es.wikipedia.org/wiki/Ember%C3%A1

    Chamí o Emberá-Chamí es un grupo étnico indígena colombiano que habla un dialecto de la lengua Emberá: chamí quiere decir „cordillera“ y emberá significa „gente“; los Chamí son, entonces, la Gente de la Cordillera, por oposición a los Emberá propiamente dichos, que viven en las selvas de las llanuras de la región del Pacífico, y a los Embera-katío, que habitan las cuencas de los ríos de Urabá y el Alto Sinú.

    https://es.wikipedia.org/wiki/Cham%C3%ADes

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    For Colombia’s Emberá, telling outsiders about FGM is worse than cutting girls

    Sibylla Brodzinsky in Pueblo Rico
    19.11.2015

    […] Karina, 17, is a staunch traditionalist. When she does have children, if she has a girl, the baby’s clitoris will be cut in the long-held tradition of the Emberá, the only ethnic group in Latin America known to practise female genital mutilation (FGM).

    “I couldn’t leave the girl just like that without taking it off because later she will be embarrassed,” says Karina, reflecting the strongly held belief among the Emberá that if a clitoris is not cut it will become a penis. […]

    “It is considered a defect that must be corrected,” says Patricia Tobón, an Emberá lawyer who has worked with women in her community to help them understand FGM and try to prevent it. “They try to remove the masculine side of girls.”

    The practice came to light among the Emberá after the deaths of two newborn girls in 2007 in Pueblo Rico. Focusing on the two municipalities in which the girls died, public health officials, human rights defenders and the UN scrambled to find the origin of the practice and stop it.

    But there are about 230,000 Emberá in Colombia, and the group’s presence stretches from the border with Panama to the frontier with Ecuador.

    The revelation that FGM is practised stunned many in the Emberá community. Men had no idea their daughters were cut at birth and many women – oblivious to the fact that they had been cut as babies – only learned the truth with the birth of their first girl. “It was a closely guarded secret,” says Tobón. […]

    http://www.theguardian.com/global-development/2015/nov/19/colombia-embera-female-genital-mutilation-mystery-myth-misgiving

  21. Jacques Auvergne Says:

    Schafiitisch Junge oder Mädchen, unbeschnitten ist haram:

    „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    Alles wird gut (alles ist halal), das Volk hat verstanden. Wenn da nicht diese Vereinten Nationen wären und der jährliche sechste Februar. Man wisse um die sunat perempuan und verliere nicht sein Gesicht. Man kultiviere das tosende Blabla:

    „Former First Lady Sinta Nuriyah Wahid advocates for the elimination of FGM during a UNFPA conference in Jakarta.“

    Die einstige First Lady oder Ibu Negara, Landesmutter, war Ehefrau des 2009 verstorbenen indonesischen Politikers und Staatspräsidenten von 1999 bis 2001 Abdurrahman Wahid genannt Gus Dur. Dessen Großvater hatte die sunnitisch-schafiitische Nahdlatul Ulama (NU, nahḍatu l-ʿulamāʾ „Wiedererwachen der Gelehrten“) gegründet, die oft als antifundamentalistisch missverstanden wird und für allmähliche (und selbstredend globale) totalitäre Islamisierung steht. Zwischen 1984 und 1999 leitete Abdurrahman Wahid das Exekutivkomitee der NU. Mit einer Mitgliedschaft von über 30 Millionen Menschen ist die NU die größte schariatreue (islamische) NGO der Erde.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings”

    Islamschönlügnerin Wahid am 17.09.2016 zu den Teilnehmern eines Seminars der UNFPA über die FGM in Jakarta, Tagungstitel: Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives.
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    UNFPA Indonesia

    Changing the Dialogue: Speaking Out Against Female Genital Mutilation in Indonesia

    03.02.2016

    JAKARTA, Indonesia – “The day before I was discharged by the midwife, my daughter was circumcised. She is now three weeks old. When she becomes an adult, she will pray five times a day and read the Al Quran,“ says Rosa, a young woman living in Jakarta, before expressing a common misconception in the country. „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    In many regions of Indonesia, the practice of female genital mutilation (FGM) is centuries old and deeply seeded, and many, like Rosa, mistakenly believe the procedure is a dictate of their religion.

    [Wieso mistakenly, fälschlich? Die FGM ist schafiitisch religiöse Pflicht und für die anderen Rechtsschulen mindestens ehrenwert.]

    The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    Die sunat perempuan ist wadschib. Lügen ohne rot zu werden:

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    this Monday, 8 February, Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana Yambise will speak about the nation’s strengthened commitment to fighting the procedure at an International Day of Zero Tolerance for FGM event at the United Nations in New York. […]

    http://indonesia.unfpa.org/news/2016/02/changing-the-dialogue-speaking-out-against-female-genital-mutilation-in-indonesia

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    […] The Indonesian Commission for Child Protection (KPAI) has called on the government to do more against FGM, starting by taking a clear stance on the matter.

    KPAI commissioner Maria Ulfah Anshor previously pointed outthat FGM is a violation of Indonesia’s child protection law as well as a number of human rights principles and international conventions that Indonesia has ratified.

    Maria Ulfah said in September last year that the government should act quickly and decisively by providing “complete, honest and accurate information about opinions on and the effects of female circumcision, so that people can steer clear from this dangerous practice.”

    Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Yohana Yambise was slated attend a high-level event at the United Nations in New York on Monday to mark International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation, which falls on Feb. 6.

    The eradication of FGM by 2030 is part of the Sustainable Development Goals that world leaders, including the Indonesian government, agreed to last year.

    The fifth SDG, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI) and former longtime chairman of Muhammadiyah, is a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), a UN initiative, representing the Islamic world.

    [Din Syamsuddin = Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin]

    Adding to the confusion surrounding the government’s stance on the practice in Indonesia, MUI in 2008 issued a controversial fatwa that condoned FGM.

    The semi-official MUI is Indonesia’s top Islamic advisory body.

    Parents here mostly cite religious reasons for allowing the procedure, even as a growing number of religious leaders in Indonesia and elsewhere contend that there is no basis in Islam for FGM.

    (Unicef: 200 Million FGM Cases Worldwide, Many in Indonesia. The Jakarta Globe, 05.02.2016)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/unicef-200-million-fgm-cases-worldwide-many-indonesia/

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    […] Jakarta. Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI), has been selected to become a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), to represent the Islamic world in the United Nations initiative that has been supporting work on the 17 newly agreed Sustainable Development Goals (SDGs).

    The former longtime chairman of Muhammadiyah, the nation’s second-largest socio-religious organization, was chosen in his capacity as a leader of the Religions for Peace organization, according to a press release by the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations (CDCC), which he also chairs.

    The SDSN was launched by UN Secretary-General Ban Ki-moon in 2012 […]

    There are quite a few obstacles Indonesia will have to overcome to achieve any of the new SDGs, but Din could hit the ground running as his own MUI issued a controversial fatwa in 2008 condoning female genital mutilation (FGM), which is a direct challenge to development goal No. 5.

    Goal No. 5, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    FGM, mainly carried out for religious reasons, remains widespread in Indonesia […]

    (MUI’s Din Syamsuddin Joins UN Quest for Sustainable Development. The Jakarta Globe)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/muis-din-syamsuddin-joins-un-quest-sustainable-development/

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    Din Syamsuddin
    Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin

    Chairman of Muhammadiyah (2005–present)

    Chairman of the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations / CDCC (2007–present)

    Member, Strategic Alliance Russia-based Islamic World (2006–present)

    Member, UK-Indonesia Islamic Advisory Group (2006–present)
    Chairman, World Peace Forum / WPF (2006–present)

    Honorary President, World Conference on Religions for Peace / WCRP, based in New York (2006–present)

    Vice Chairman of the MUI (2005–2010)

    Vice Chairman of the Central Advisory Board of ICMI (2005–2010)

    Vice Secretary General, World Islamic People’s Leadership [ WIPL ], based in Tripoli

    Member, World Council of World Islamic Call Society, based in Tripoli

    https://id.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

    https://en.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin#Being_Chairman_of_Indonesian_Ulema_Council_Center

    Din Syamsuddin

    Muhammad Sirajuddin Syamsuddin (* 31.08.1958) ist ein indonesischer Politiker und Hochschullehrer, der zahlreiche Ämter bekleidet und sich am interreligiösen Dialog beteiligt. Er ist der Vorsitzende der Muhammadiyah, der größten modernistischen islamischen Organisation in Indonesien, und Generalsekretär des Indonesischen Ulema-Rates. Im Juli 2010 wurde er als Vorsitzender der Muhammadiyah für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Er lehrt als Professor für Islamic Political Thought (Islamisches politisches Denken) an der Nationalen Islamischen Universität in Jakarta und ist Vorsitzender des Zentrums für Dialog und Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen (Center for Dialogue and Cooperation among Civilizations).

    Er studierte an der Syarif Hidayatullah State Islamic University Jakarta und promovierte später an der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA) in den Vereinigten Staaten.

    2008 war er einer der Delegationsteilnehmer des 2. Seminars des Katholisch-Muslimischen Forums.

    Er gilt in verschiedenen Bereichen als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten innerhalb der muslimischen Welt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

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    Majelis Ulama Indonesia (MUI)

    Prof Din Syamsuddin Resmi Jadi Ketua Umum MUI Menggantikan Almarhum KH Sahal Mahfudz […] [Din replaced Sahal Mahfuz who died on 24.01.2014.]

    Ma’ruf Amin

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    https://id-id.facebook.com/MajlisUlamaIndonesia/posts/821287614553117

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    In November 2010, the Indonesian Ministry of Health passed a regulation [No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 regarding “Female Circumcision”] legitimizing the practice of female genital mutilation (FGM) and authorizing medical professionals to perform it.

    http://www.equalitynow.org/take_action/fgm_action431

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    Patricia Tobon
    Patrícia Tobón Yagarí
    Maria Patrícia Tobón Yagarí

    http://www.un.org/spanish/News/story.asp?newsID=34401#.VrqystJ5N30

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    [Wie denn nun, war Minister Heru P. Kasidi anwesend oder nicht, wenn ja, was hat er gegen die islamische FGM gesagt?]

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi and Patricia Tobón Yagarí, an Embera indigenous lawyer from Colombia.

    http://www.unfpa.org/es/node/13874

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

    2014

    Women’s Roles and Participation in REDD+ Focus of Indonesian Gender and REDD+ Dialogue Event

    A dialogue event was held in Jakarta, Indonesia on 17 June 2014 on the topic of “Achieving Gender Equality in REDD+ Implementation”.

    Dr. Heru P. Kasidi, Deputy Minister for Gender Mainstreaming in Politics, Social and Law

    http://un-redd.org/Newsletter2014Issue3/IndonesianGenderREDD/tabid/133458/Default.aspx

    Dr. Heru KASIDI, Deputy, Ministry of Women’s Empowerment and Child Protection, Indonesia

    http://www.oecd.org/globalrelations/OECD_SEA_Regional_Forum_AGENDA.pdf

    2007
    Dr Heru P. Kasidi, Assistant to Deputy Minister for EVAW, Ministry of Women Empowerment of Indonesia.

    http://unwomen-eseasia.org/News/Unifem_and_thai_gov_pressrelease.html

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    [Die Ministerin heißt Yembise. Nicht Yambise. Aber wie denn nun, hat sich Ministerin Yembise im Februar 2016 in New York gegen die islamische FGM positioniert oder nicht?

    Mea culpa oder so, keine Fragen stellen, sondern sorgsam dosiert Ehre entbieten. Das Gesicht wahren.

    Wie geht es Ihren Kindern, ist die Kleine schon beschnitten?]

    […] Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana S. Yambise, and Patricia Tobón Yagarí, an Emberá indigenous lawyer from Colombia.

    (UNFPA zur diesjährigen Schönsprechveranstaltung International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation (FGM))

    http://www.unfpa.org/events/international-day-zero-tolerance-female-genital-mutilation

    Yohana Yembise
    Yohana Susana Yembise

    https://id.wikipedia.org/wiki/Yohana_Yembise

    Yohana is first female Papuan minister

    (The Jakarta Post, 28.10.2014)

    http://www.thejakartapost.com/news/2014/10/28/yohana-first-female-papuan-minister.html

    Yohana Susana Yembise: A first for Papua

    (The Jakarta Post, 26.04.2013)

    http://www.thejakartapost.com/news/2013/04/26/yohana-susana-yembise-a-first-papua.html

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    in flagranti

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    Nur Bewusstsein schaffen (raise awareness) soll reichen? Fordert die Ministerin, auch entgegen der schafiitischen Normativität (Scharia), die Mädchen wirklich gar nicht mehr zu beschneiden? FGM (sunat perempuan) ist Alltag, welche der existierenden Regelungen (regulations) also findet Menteri Yohana prima?

    Welche Anordnungen zur Islamic FGM sollen den Leuten 2016 bewusst (aware) gemacht werden? Wie viele weitere Jahre soll sich die indonesische Regierung irgendwie vorwärts (forward) bewegen? Was für einen Erfolg haben die durchgeführten staatlichen Programme (programs) denn gehabt?

    “In most cases, people aren’t even aware of the existence of regulations on FGM,” said Yohana Yembise. “Moving forward the Government will continue to conduct programmes to raise awareness among the medical and health workers to stop practicing any forms of FGM procedures.”

    Und wirklich jedwede (any) Form von FGM? Verstümmelung (mutilation) definiert durch MUI, Indonesiens Madschlis der Ulama?

    http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=53186#.Vrq7TdJ5N31

    http://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2016/02/un-event-mobilizes-action-toward-ending-female-genital-mutilation/

    Menteri Pemberdayaan Perempuan dan Perlindungan Anak

    Minister of Women Empowerment and Child Protection, Joan Yembise

    Minister für Women Empowerment und Kinderschutz, Johana Yembise

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    […] The royal families of Java also employed a non-Arabic word for FGC such as kres or tetesan (‘pricking’). Among the orthodox Muslims, the term sunat perempuan or khitan perempuan (‘female circumcision’) is more commonly used, until today. […]

    The overwhelming majority of Muslims in Southeast Asia follow the Shafii school of law, which declares FGC as wajib, or obligatory.[…]

    Today, in Southeast Asian society, we are witnessing a growing trend towards institutionalising and medicalising FGC. In 2008, the Ministry of Health in Malaysia reported that 88 percent of their female staff had their daughters circumcised by doctors in the private practice. Another study in Indonesia revealed that 65 percent of FGC was performed in hospitals. In Singapore, a woman Muslim doctor admits to “circumcising five to six patients a day”, mostly babies and prepubescent children.

    In late 2006, the Ministry of Health in Indonesia banned doctors from performing the procedure based on the grounds that it was “potentially harmful”, but this ban was not enforced. Hospitals continue to offer sunat perempuan for baby girls, sometimes as part of “birth packages” which also included vaccinations and ear piercing. Yayasan Assalaam, an Islamic foundation that runs a mosque and several schools, also links the practice to celebrating the birthday of Prophet Muhammad, and even provides incentives like money and food to parents who bring their daughters to their annual sunat ceremony.

    In Malaysia, the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled in 2009 that female circumcision, was “obligatory for Muslims but if harmful must be avoided”. More recently, in Indonesia, the Indonesian Council of Ulema ruled in favour of female circumcision and added that although it cannot be considered mandatory, it is still “morally recommended”. The leader of this council however warned to avoid “excesses” in the removal or cutting of the clitoris — […]. A similar advice is given by the Islamic Religious Authority of Singapore on their website. […]

    (“A Tiny Cut”: Female Circumcision in South East Asia. Von: Sya Taha, 12.03.2013)

    http://theislamicmonthly.com/a-tiny-cut-female-circumcision-in-south-east-asia/

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    the „tetesan“ – as it is called in the country […] The the Muslim intellectual Sumanto Al Qurtuby says the faction that supports tetesan is linked to the Salafi and Wahhabi [also ziemlich genau der hanbalitische Fiqh] community, which together with other fundamentalist groups are concentrated in Bandung and Aceh. They believe that circumcision is „morally“ encouraged by Sharia, or Islamic law, and reiterated in the hadith, in anecdotes related to the life of the Prophet Muhammad. […]

    The author of this article in his youth, when he was about eight years old, witnessed firsthand circumcision practiced on a young girl, forced by her parents (Muslims) to submit to the „Islamic ritual.“ Rather than doing it in a private and appropriately sterilized room – as I recall – the act of female circumcision was carried out in the open air, her feet on the ground, while the genital organ was removed with a razor blade. The little girl began to scream in pain, as a stream of blood oozed from the wound. At the end of the rite, I remember that the family offered a kind of celebration of the „thank you“ to neighbors, for taking part in the „Islamic ritual.“

    An opinion poll carried out by the government in 2003 confirmed that the practice of female genital mutilation is still widespread in rural areas. […]

    (Mathias Hariyadi: Java, radical Islam in favor of female genital mutilation. AsiaNews (katholisch), 12.07.2012)

    http://www.asianews.it/news-en/Java,-radical-Islam-in-favor-of-female-genital-mutilation-26563.html

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    […] The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    “Many countries have passed laws to criminalize FGM; however, legislation alone cannot solve the problem,” sayid Dr. Ahmed Ragaa Abdel-Hameed Ragab, a professor from the International Islamic Centre for Population Studies and Research at Cairo’s Al-Azhar University. “FGM can only be abolished by a grass-roots approach that involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice.”

    In 2014, researchers at Jakarta’s YARSI University conducted a study along with UNFPA to better understand FGM practices throughout the country and help develop a new, more comprehensive plan to eliminate the procedure. Then in September 2015, UNFPA convened the seminar in Jakarta, attended by Madame Wahid and nearly 100 others, entitled Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. […]

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

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    [Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. UNFPA-Seminar zur FGM. Jakarta am 17.09.2015, Jakarta on 17 Sept.]

    […] Prof. Jurnalis Uddin from YARSI University Indonesia presented findings from a study, which was supported by UNFPA Indonesia, aimed at determining whether the 2010 government regulation on female circumcision had been effective as a harm-reduction strategy. Women, men, midwives, traditional practitioners, religious leaders and Islamic jurists were approached to obtain a better understanding of their knowledge, attitudes and practices regarding FGM/C.

    “FGM/C can only be abolished by a grassroots approach which involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice,” explained Prof. Ahmed Ragaa Abd El-Hameed Ragab from the International Islamic Center for Population Studies and Research (IICPSR) at Al Azhar University in Egypt during his presentation, where he discussed FGM/C from the context of health, religion and culture.

    “Many countries have passed laws to to criminalize FGM/C , among them Egypt. However, legislation alone cannot solve the problem. The IICPSR at Al-Azhar University was founded in 1975 to disseminate the true stand of Islam regarding issues of reproductive health and explored the issue from an Islamic perspective and published several publications addressing it. In addition, IICPSR designed and implemented several programmes in Egypt and Somalia to eradicate this practice.” […]

    Former first lady and human rights activist H.E. Madame Sinta Nuriyah Wahid discussed some of the traditional motives and Islam and FGM/C procedures in Indonesia during her keynote speech, adding that she hoped the seminar would start a conversation.

    Sinta, who raised four daughters with the late fourth president of Indonesia, Abdurrahman ‘Gus Dur’ Wahid, described how her children grew up in a traditional pesantren (Islamic boarding school) environment. Their grandfather, Wahid Hasyim, was a religious affairs minister in the Sukarno era and their great-grandfather, Hasyim Asy’ari, founded Nahdlatul Ulama – currently the biggest religious organization in the country.

    Despite this, none of Sinta’s daughters or six granddaughters was subjected to the treatment, which many in Indonesia strongly believe is an integral part of the faith.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Koran nor from the prophet’s sayings,” explained Sinta during her keynote address, with various religious experts at the seminar concurring. “That is why I am confident that the nahdliyin [followers of NU] will not circumcise their daughters. I hope this seminar will contribute to ideas and recommendations of action to reduce the practice of female circumcision.” […]

    UNFPA

    http://indonesia.unfpa.org/news/2015/09/fgm-in-indonesia-discussions-from-a-social-cultural-and-health-perspective-

  22. Edward von Roy Says:

    Zielsichere Irreführung bringt bereits die Überschrift:

    Female Genital Mutilation Is Not a Uniquely Muslim Problem

    Über den Islam wie über die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) sollte sich Kevin Drum zeitnah informieren. Dann würde er zur Verbreitung der FGM keine afrikazentrierte (halbierte …) Weltkarte zeigen lassen, auf denen Malaysia, Indonesien, Thailand, Indien, Pakistan usw. nicht verzeichnet sind.

    „FGM is […] not common in Morocco or Algeria or Libya or Saudi Arabia or Oman or Jordan or Syria or Iran.“

    Unsinn, leider hat auch der Iran in vielen Landesteilen FGM, für kurdische Gebiete belegt etwa mit dem Film In the Name of Tradition, den Kameel Ahmady schuf.*

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Iran

    Jordanien

    Residents of Wadi Araba village in southern Jordan are known to practice FGM. The practice is foreign to the rest of the country, experts speculate that this practise was introduced through descendants of tribes that came from neighbouring Gaza and Beer Sheba.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Jordan

    Oman hat viel FGM.

    http://www.stopfgmmideast.org/study-in-oman-shows-high-prevalance/

    The practice is prevalent in Oman; 90% of females have been mutilated. A 2013 article describes FGM practice in Oman, and claims the practice is very common in Dhofar. Type I is claimed to be common in southern Oman and typically performed within a few weeks of a girl’s birth, while Type IV is observed in most parts of northern Oman.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Oman

    FGM in Syrien.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Syria

    Algerien

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Algeria

    Saudi-Arabien beschneidet Mädchen mindestens am Roten Meer bzw. da, wo die islamische Rechtsschule der Schafiiten vorherrscht

    Female genital mutilation is prevalent in Saudi Arabia. FGM is most prevalent in Saudi regions following Shafi’i school within the Sunni sect of Islam, such as Hejaz, Tihamah and Asir.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Saudi-Arabia

    Kevin Drum: „Female genital mutilation is a barbaric practice, and Muslims in many countries are far too tolerant of it. Anyone who fights it—as do many feminist NGOs as well as Islamic clergy and scholars—is literally doing God’s work. But it’s uncommon in the heartland of Islam, and in Africa it’s practiced by plenty of Christians too. The only way to represent it as a uniquely Islamic problem is to imply it with a wink and a nudge but without actually producing any evidence.“

    http://www.motherjones.com/kevin-drum/2016/02/female-genital-mutilation-not-uniquely-muslim-problem

    _
    _

    Kein schlechtes Wort über den Islam bitte …, zur Scharia schwieg Kevin Drum bereits am 10.10.2014.

    We Have a Saudi Arabia Problem, Not an Islam Problem

    […] Islam has a problem today.

    [Islam sei im Wesen oder Kern friedlich und menschenfreundlich, alles Unschöne oder Schlimme („Problem“) würde vom außen kommen.]

    Saudi Arabia is the epicenter of Islam’s problems

    Königshaus-Bashing betrieb schon Maududi und ist offensichtlich auch heute praktisch, denn so muss das Wort Scharia gar nicht erst fallen.

    It is theocratic. It treats women and gays horribly. Its legal system is barbarous. It is intolerant of any religion […]

    Reiner Islam. Der Satz ging allerdings noch schräger als schräg weiter:

    It is intolerant of any religion other than its own fundamentalist strain of Wahabi Islam.

    Nein, im Großen und Ganzen Rechtsschule nach Ibn Hanbal. Scharia pur, und Kevin Drum hätte etwas für die universellen Menschenrechte und gegen die Scharia sagen müssen.

    Islamschönfärber aller Länder klagen über das vierköpfige Schreckgespenst Salafismusdschihadismusislamismuswahhabismus und schweigen zu Koran und Sunna.

    http://www.motherjones.com/kevin-drum/2014/10/we-have-saudi-arabia-problem-not-islam-problem

    _
    _

    2016, am selben Tag auf Twitter. Immerhin räumt Kevin Drum nach dem zweiten Anpfiff ein, die FGM Südostasiens gar nicht gekannt zu haben und ist jetzt mit der Landkarte nicht zufrieden.

    „Article ignores Indonesia, conveniently.“

    „Very uncommon in Indonesia. Not sure why that’s relevant, though.“

    „home to some 210 million Muslims, the world’s largest population. Researchers believe most Muslim women here are circumcised.“

    „Sorry, you’re right. It wasn’t on the map, and I misread an article about it.“

    This article is apologist’s nonsense. Here are some facts.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Religious_views_on_female_genital_mutilation

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    In The Name Of Tradtion
    (Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C) in Iran
    Film by: Kameel Ahmady
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  23. Edward von Roy Says:

    .

    Schluss mit dem Gerede von der genitalen Autonomie für Minderjährige (unter achtzehn Jahre alt)

    Der Intaktivismus als der 1989 so selbstbewusst und glaubwürdig begonnene weltweite Kampf gegen die Genitalbeschneidung (Declaration of the First International Symposium on Circumcision. Adopted by the First International Symposium on Circumcision, Anaheim, California, March 3, 1989) hat auftragsgemäß – der Name Intaktivismus sagt es – nicht auf genitale Autonomie, sondern auf genitale Intaktheit zu bestehen. Seit einigen Jahren ist dieser unbequeme Intaktivismus durch die karrieresichernde Bewegung der Genitalautonomen unterwandert worden.

    Seither kann man so tun, als habe man den Kampf gegen die rituelle Beschneidung im Sinne, versteckt sich in Wirklichkeit hinter dem Recht auf kindliche, auch genitale sprich sexuelle Selbstbestimmung (alles Fred Karst oder was?) und diskutiert mit Sünnetci oder Mohel auf Augenhöhe sowie mit der echt afrikanischen oder der echt islamischen Mädchenbeschneiderin. Jeder ist zufrieden, niemand hat sein Gesicht verloren und der Beschneider nicht seinen Job.

    Mit der leider nicht bedingungslos kinderschützerisch, sondern „genitalautonom“ sprich schleichend MGM- und FGM-freundlich orientierten Erklärung von Helsinki (The 2012 Helsinki Declaration of the right to genital autonomy) hatte es begonnen, dann, vor weniger als drei Jahren, kam Oslo (September 30th 2013 „Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised“) und im Folgejahr (2014) Boulder, Colorado (The 13th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights: “Whole Bodies, Whole Selves: Activating Social Change”).

    Im Früherbst 2016 wird es in Großbritannien weitergehen. Europa droht die Straffreistellung der weiblichen Sunnabeschneidung (FGM Typ I oder IV) und um ein besseres Bild abzugeben, benötigen die Parlamentarier treulose Juristen und Intaktivisten.

    Genital Autonomy („It’s a personal choice“) ist islamverträglich; der vierzehn Jahre alte Junge oder die das neunjährige (Mondjahre, also achteinhalb) Mädchen sei erwachsen könne in ihr Verheiratetwerden oder genitales Verstümmeltwerden einwilligen (Wali mudschbir und schafiitischer faktischer Beschneidungszwang regeln etwaige Pflichtschludrigkeit oder Widerspenstigkeit).

    Auch wenn es echte Religion war und bleibt (da die himmlische Scharia nicht zu ändern ist und wir Säkularen gar nicht mit dem Rotstift an autoritative Texte herangehen), gilt es die Kult-OP mit dem jeden gleich behandelnden und für alle geltenden Recht zu verhindern: keine Beschneidung (FGM oder MGM) unter achtzehn.

    Die 1949 einen Kilometer südlich des Dorfes Keele gegründete gleichnamige Universität, Motto: Thank God for all, liegt im Raum Newcastle-under-Lyme bzw. Stoke-on-Trent in Staffordshire in Mittelengland (The Midlands) und auf halber Strecke zwischen den Großstädten Birmingham und Manchester. Vom 14.09.2016 bis zum 16.09.2016 strömt das Who-is-who des mehr oder weniger ernst gemeinten Kampfes gegen die Kinderbeschneidung zusammen: „Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity.“

    Auf Kinderschutz (child protection) kommt es in der Tat an, sofern das Nichtbeschneiden gemeint ist und der noch nicht erwachsene, jeder unter 18 Jahre alte Mensch geschützt werden soll, was man leider nicht liest. Angebunden sprich eingebunden (integriert) mit dem berüchtigten Wort „und“, man wählte den pfiffig wirkenden Schnörkel des leicht zu überlesenden Et-Zeichens (&), beschwört man die körperliche Integrität (bodily integrity) und eben nicht die körperliche Intaktheit (bodily intactness).

    Allerlei Wohlfühlen, Wünschen und Wollen, ggf. also auch das Initiiertwerdenwollen oder der sonstige Wunsch nach Zugehörigkeit des Minderjährigen werden hier integriert, nicht hingegen das uns Erwachsenen gebotene Nein zu jeder rituellen Veränderung (mutilation, etwa FGM Typ Ia) oder Verletzung (auch mutilation, etwa der ritual nick bzw. pinprick, zu FGM Typ IV) des kindlichen Geschlechtsorgans. In der Beschneidungsdebatte beachten ernsthafte Intaktivisten, wie schon gesagt: Kind Mensch unter achtzehn Jahre.

    Kein Intaktivist kämpft pauschal gegen Traditionsbewusstsein oder persönliche Spiritualität. Im freiheitlichen Rechtsstaat kann jeder an einen Engel glauben oder an einen Gott oder mehrere oder an das Leben nach dem Tod. Und doch gibt es für einen Beschneidungsgegner gar keinen Anlass, mit den Himmelswächtern Kompromisse auszuhandeln. Was ist weltweit durchzusetzen:

    • die Volljährigkeit (achtzehn Jahre) als das Alter der Einwilligungsfähigkeit (age of consent) rein ins geltende Recht

    • die milde Sunna (FGM Typ Ia oder IV) und die Jungenbeschneidung rein ins Strafrecht

    Nur so verlagert sich die Beschneidungspraxis raus aus dem Kinderzimmer und rein ins Geschichtsbuch.

    Edward von Roy, 19.02.2016

    _____

    Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

    https://www.genitalautonomy.org/

    How to Prevent Unnecessary Male Circumcision, Keele University, Staffordshire, England

    http://intactnews.org/node/161/1337912812/how-prevent-unnecessary-male-circumcision-keele-university-staffordshire-england

    14-16 September 2016
    Keele international symposium on Changing times, changing minds: Child Protection and bodily integrity, Staffordshire

    http://maryamnamazie.com/calendar/calendar.html

    ONE LAW for ALL

    http://www.onelawforall.org.uk/14-16-september-2016-child-protection-symposium-staffordshire/

    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity; 14th Symposium
    Genital Autonomy
    Wednesday, 14 September 2016 at 10:30 – Friday, 16 September 2016 at 17:30 (BST)
    Keele, United Kingdom

    http://www.eventbrite.co.uk/e/changing-global-perceptions-child-protection-bodily-integrity-14th-symposium-tickets-21307649754

    J. Steven Svoboda is founder and Executive Director of Attorneys for the Rights of the Child (ARC)

    The 14th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights

    http://www.arclaw.org/about-us/people/j-steven-svoboda-esq

    FGM ist Scharia und mindestens dem schafiitischen Fiqh wadschib, religiös verpflichtend, vielleicht auch den Hanbaliten. Schlimm genug, dass Terrence McCoy am 22.05.2014 auf Washington Post FGM-bezogene Islamschönfärberei unkommentiert durchgehen ließ. Warum aber verbreiten auch die ARC diese Desinformation?

    Equality Now denied that female circumcision was vital to Islam.

    “It’s not an Islamic issue – it’s cultural,” said Suad Abu-Dayyeh, regional representative for Equality Now … “In Sudan and Egypt the practice is widespread. But in most of the other Arab countries – which are mostly Muslim countries – people don’t think of it as a Muslim issue.”

    http://www.arclaw.org/news/egyptian-doctor-stands-trial-illegal-genital-cutting-caused-girls-death

    Patrick Kingsley schrieb es am 20.11.2014 in The Guardian und engagiert malt sich jedenfalls uns J. Steven Svoboda den je nach Madhhab die FGM begrüßenden oder fordernden Islam schön:

    While many use Islam to justify FGM, activists stress it is a cultural, rather than a religious practice. FGM is not mentioned in the Qur’an, and the practice is not as prevalent in other predominantly Muslim countries.

    http://www.arclaw.org/news/no-one-found-guilty-egypt-s-first-trial-over-female-circumcision

    So wird das nie was mit eurem Kampf gegen die Mädchenbeschneidung, Equality Now. Warum das nichts wird:

    the realization that FGM is not a religious requirement of Islam

    http://www.equalitynow.org/first-international-meeting-ex-circumcisers-convened-equality-now-brings-groundbreaking-perspective

    Suad Abu-Dayyeh | Equality Now

    Suad Abu-Dayyeh joined Equality Now as a consultant for the Middle East and North Africa in 2008. Before joining the organization, Ms. Abu-Dayyeh worked for ten years with the Women’s Center for Legal Aid and Counseling in Jerusalem (WCLAC). WCLAC is a Palestinian [also schafiitische Rechtsschule, FGM ist Religionspflicht] feminist NGO which works to address gender-based violence within the Palestinian Society in both the private and public spheres. Ms. Abu-Dayyeh holds an MA in “Women & Development” from the Institute of Social Studies in the Netherlands and Bachelors degrees in Social Work and Law from Bethlehem University and Al Ahliyya Amman University in Jordan. Currently, she is pursuing a Master’s in Public Law at Middle East University Jordan.

    http://www.equalitynow.org/people/suad_abu_dayyeh

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