Terre des Femmes – mit Halbwissen und Islamverharmlosung gegen FGM

Zum Menschenrechtstag 2014. Text hier in Kürze zu lesen.

26 Antworten to “Terre des Femmes – mit Halbwissen und Islamverharmlosung gegen FGM”

  1. Bragalou Says:

    Nach der Übergabe der Unterschriften haben wir mit der Leiterin der politischen Abteilung der indonesischen Botschaft Lefianna H. Ferdinandus und weiteren Botschaftsangestellten ausführlich diskutiert, da der Botschafter terminlich verhindert war. Der Bedarf einer Aufklärungskampagne in Indonesien wurde zwar bestätigt, auch plant die Regierung eine landesweite Studie doch ein Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung halten sie nicht für notwendig. Die Überzeugung, dass jede Form von weiblicher Genitalverstümmelung eine Menschenrechtsverletzung darstellt wurde nicht geteilt.

    [Wie leider zu erwarten Fehlanzeige, das Netz bleibt leer: Botschaftsrätin Lefianna Hartati Ferdinandus hat zu sunat perempuan, khatan wanita, khitan wanita, FGM oder Female genital mutilation nichts gesagt, gar nichts, noch nie.]

    http://frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    Vor sechseinhalb Jahren (2008) arbeitete Ferdinandus für Indonesien in der Botschaft in Singapur

    Lefianna Ferdinandus, First Secretary, Embassy of Indonesia, Singapore

    http://www.docstoc.com/docs/40765205/7th-Workshop-on-the-ASEAN-Human-Rights-Mechanism

    Joint Development: A Possible Solution to the Spratly Islands Dispute

    von: Lefianna Hartati Ferdinandus, William T. Burke (1996)

    http://books.google.de/books/about/Joint_Development.html?id=KV3HtgAACAAJ&redir_esc=y

    Duta Besar RI untuk Jerman Dr. Ing. H. Fauzi Bowo yang adalah mantan Gubernur DKI Jakarta, menyerahkan surat-surat kepercayaan kepada Presiden Republik Federal Jerman, Joachim Gauck, di Istana Bellevue, Berlin, Jerman, Rabu. …

    Dubes Fauzi Bowo didampingi Wakil Kepala Perwakilan RI Berlin Dr. Siswo Pramono, Koordinator Fungsi Ekonomi Kusuma Pradopo, Koordinator Fungsi Politik Lefianna Hartati Ferdinandus, Koordinator Fungsi Pensosbud Ayodhia G. L. Kalake, Koordinator Fungsi Protkons Rachy Rachmat, serta Atase Pertahanan, Kol (Pnb.) Samsul Rizal.

    http://www.antaranews.com/berita/420209/dubes-fauzi-bowo-serahkan-surat-kepada-presiden-jerman


    vielleicht lesenswert:

    Ahmad Lutfi (Ahmad Lutfi Fathullah) über Die Islamjurisprudenz der weiblichen Beschneidung … sowie zu Bowo

    Fiqh Khitan Perempuan

    Fauzi Bowo

    http://www.jakarta.go.id/v2/dbbetawi/detail/53/Ahmad-Lurfi-Fathullah.DR.-KH.-LC-MA

    FIQH Khitan Perempuan

    Al-Mughni Press, Jakarta 2006

    Dalam penelitian kedokteran, khitan perempuan ternyata banyak yang menyalahi ketentuan-ketentuan medis dan ajaran Islam itu sendiri. Buku ini mencoba untuk menggali hokum khitan perempuan dalam pandangan Islam dengan melihat kembali dalil-dalil yang digunakan sebagai landasan hukumnya, serta pandangan ulama klasik dan kontemporer dalam permasalahan khitan perempuan

    http://library.wri.or.id/index.php?p=show_detail&id=543

    Katharina Kunze, TERRE DES FEMMES: „Wir freuen uns, dass eine Vertreterin der Botschaft Indonesiens in Berlin die Unterschriften entgegennimmt und zum Gespräch bereit ist. Wir fordern die indonesische Regierung auf, internationale Verträge zum Schutz von Kinder- und Frauenrechten einzuhalten, diese in eigene Gesetze umzusetzen und Aufklärungskampagnen in der Bevölkerung durchzuführen. Trotz Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention durch Indonesien werden Millionen Mädchen dort genitalverstümmelt [sunat perempuan, islamische Beschneidung nach Koran und Sunna ist den Schariagehorsamen keine mutilasi, keine Verstümmelung, insofern, sagen sie, auch keine FGM] – auch wenn der Botschafter Indonesiens Dr. Ing. Fauzi Bowo dies bezweifelt [genauer Wortlaut des Botschafters bitte, gerne auch auf Indonesisch oder Englisch]. Genitalverstümmelung wird keinesfalls nur bei traditionellen religiösen Minderheiten praktiziert, wie Herr Bowo meint [wieder kein Beleg für Bowos angebliche Aussage. Ohne genaues Zitat geht es nicht. Man braucht auch endlich eine Aussage zur schafiitischen Mädchenbeschneidungspflicht sowie gegen jede FGM von einem Spitzenpolitiker wie Joko Widodo genannt Jokowi, nicht vom Botschafter im fernen Deutschland].“

    http://frauenrechte.de/online/index.php/presse/aktuelle-pressemitteilungen/1679-tag-der-menschenrechte-10-12-mehr-als-13-000-menschen-fordern-ein-ende-der-weiblichen-genitalverstuemmelung-in-indonesien-10-12-2014

  2. Bragalou Says:

    Terre des Femmes hat die Spuren verwischt, zur Stunde nur noch mit Mühe als Partikel per Suchmaschine im Netz zu lesen:
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    Gesundheitsministerium zieht Empfehlung zur Genitalverstümmelung zurück

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    Genitalverstümmelung und will keine neue Empfehlung veröffentlichen

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

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    Die Kampagnenverantwortliche der Jahresaktion gegen FGM in Indonesien bei Zukunftsforum, wie leider gewohnt ohne eine Quelle zu nennen bzw. ihre Aussage zu belegen:

    02.09.2014 17:41 Katharina Kunze

    Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung (z.B. in Indonesien)

    (…)

    • 2014 starten TERRE DES FEMMES, Kalyanamitra und Watch Indonesia die Petition „Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung“. Das Gesundheitsministerium reagiert, indem es die Empfehlung zurückzieht und erklärt, dass „FGM keinen gesundheitlichen Vorteil“ biete. Die Vereinten Nationen nehmen das Thema am 05.07.2014 in der Befragung Indonesiens zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf. Der Menschenrechtsrat der UN drängt Indonesien daraufhin zum Verbot von FGM.

    https://www.zukunftscharta.de/ecm-politik/zukunftscharta/de/mapconsultation/43941/single/proposal/235/back/grid;jsessionid=B6FD92212CBC42FE374AC5DDEEAF27F5.liveWorker2

  3. Bragalou Says:

    Altes Abbild wiederhergestellt:

    Genitalverstümmelung (FGM) in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung

    (…)

    Erfolge und Fortschritte

    – Jakarta Post berichtete mehrfach über unsere Petition

    – Indonesisches Gesundheitsministerium zieht Empfehlung zur Genitalverstümmelung zurück

    – Deutsche Außen- und EntwicklungspolitikerInnen wurden informiert und sind interessiert

    – Bei der Befragung zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention wurde Indonesien ausführlich zu FGM befragt

    – UN Menschenrechtsrat drängt Indonesien zum Verbot von weiblicher Genitalverstümmelung

    – Indonesisches Gesundheitsministerium sieht „keinen gesundheitlichen Vorteil“ bei Genitalverstümmelung und will keine neue Empfehlung veröffentlichen

    – Wachsendes Bewusstsein dafür, dass weibliche Genitalverstümmelung nicht nur in Afrika verbreitet ist

    https://web.archive.org/web/20140911132240/https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

  4. Machandelboom Says:

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/3494
    04.12.2014

    Unterrichtung durch die Bundesregierung

    Elfter Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik

    C Menschenrechte weltweit
    C 1 Brennpunktthema: Weibliche Genitalverstümmelung

    (…) Die weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und ist Ausdruck von Diskriminierung und Gewalt gegen das weibliche Geschlecht. Daher setzt sich die Bundesregierung innerhalb und außerhalb Deutschlands mit Nachdruck für die Beseitigung dieser Praxis ein.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/034/1803494.pdf

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    A n m e r k u n g

    Nach der Istanbul Declaration, FGM-bezogener Schutz explizit (allenfalls) für Klitoris und Labien d. h. implizit Grünes Licht für (mindestens) jede FGM Typ Ia oder IV, seit den Aktivitäten der deutschen FGM-Lobbyistin Tatjana Hörnle als strafrechtliche Gutachterin auf dem 70. Deutschen Juristantag (Hannover 2014) und mit dem Duo Professor Karl-Peter Ringel / Ass. jur. Kathrin Meyer („Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt“) erkennen wir, dass die europaweite und zu diesem Zwecke zuerst wohl v. a. die deutsche Legalisierung mindestens der FGM Typ Ia und IV unmittelbar droht. Auch TERRE DES FEMMES, FGM-Fachreferentin Katharina Kunze, hat 2014 schlampig gearbeitet und zu den indonesienbezogenen angeblichen eigenen Erfolgen sowie zur Lage in Indonesien zusätzlich desinformierend berichtet.

    Jetzt ist darauf zu achten, dass kein europäischer bzw. v. a. deutscher Politiker die Einheit der WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) aufbricht in einen nach wie vor verbotenen Teil und einen straffrei gestellten, der insbesondere, denn eigentlich geht es immer nur um den Islam, Eltern, wie durch Ringel / Meyer (s. u.) bereits gefordert, die religiöse FGM der sogenannten milden Sunna erlaubt.

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    “… ist die Klassifizierung der „milden Sunna“ als Kindeswohlgefährdung gerade zu absurd. … Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt, indem geschlechtsneutral von einer medizinisch nicht erforderlichen Vorhautbeschneidung des einwilligungsunfähigen Kindes gesprochen wird. Der elterlichen Einwilligung in die Klitorisvorhautbeschneidung kommt von Verfassungswegen – wegen des (religiösen) elterlichen Erziehungsrechts – eine rechtfertigende Wirkung zu. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ muss bei Vorliegen einer Einwilligung der Eltern und der Einhaltung der entsprechenden Voraussetzungen, wie dem Arztvorbehalt und der Durchführung „nach den Regeln der ärztlichen Kunst“ etc., ausscheiden. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ als „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ i.S.v. § 226a StGB mit dem dort vorgesehenen Strafrahmen ist absolut unverhältnismäßig. Die Einordnung der „milden Sunna“ unter § 226a StGB ist auch mit Blick auf den Täterkreis nicht rechtfertigungsfähig.”

    aus:
    § 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung

    Professor Karl-Peter Ringel, M.D. / Ph.D., FRSM
    Ass. jur. Kathrin Meyer

    Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum Medizin-Ethik-Recht

    [ Seite 110 ]

    http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=33910&elem=2767812

  5. Jacques Auvergne Says:

    Resolution adopted by the General Assembly on 20 December 2012
    [on the report of the Third Committee (A/67/450 and Corr.1)]

    67/146. Intensifying global efforts for the elimination of female genital mutilations

    Die Resolution der UN gegen FGM – was wurde am 20.12.2012 wirklich verabschiedet?

    So ein Geschwurbel etwa, das nicht funktionieren kann und soll, weil Jungen ja weltweit rituell beschnitten werden sollen, jedenfalls traut sich kaum einer etwas anderes zu fordern. Mindestens FGM Typ Ia und IV (vgl. Tatjana Hörnle und das Pro-FGM-Duo Ringel/Meyer) kann also gerade nicht verboten werden, eigentlich auch der im Hinblick auf die sensitive Schädigung mit der MGM vergleichbare Typ Ib nicht:

    20. Encourages men and boys to take positive initiatives and to work in partnership with women and girls to combat violence and discriminatory practices against women and girls, in particular female genital mutilations, through networks, peer programmes, information campaigns and training programmes;

    Man murmelt zwar noch von female genital mutilation aber bekennt sich nicht erneut und explizit (!) zur Definition der WHO der Typen I, II, III, IV.

    Schlimm diskriminiert werden die Mädchen die, anders als die Jungen, noch nicht überall religiös (hier islamisch) beschnitten werden dürfen. Schwarzseherei ist leider geboten, man ruft als UN die Staaten nämlich eventuell sogar zur baldigen Legalisierung der milden Sunna auf:

    12. Calls upon States to develop policies and regulations to ensure the effective implementation of national legislative frameworks on eliminating discrimination and violence against women and girls, in particular female genital mutilations, and to put in place adequate accountability mechanisms at the national and local levels to monitor adherence to and implementation of these legislative frameworks;

    Fakt ist doch, dass auch in Europa nahezu niemand wagt, den schafiitischen Fiqh (Rechtsislam) für sein tägliches Mädchenbeschneiden zu kritisieren.

    Wie ernsthaft auch immer die Intention eines Kampfes gegen die FGM gewesen sein mag, das Ding vom 20.12.2012 (67/146. Intensifying global efforts for the elimination of female genital mutilations) ist Kappes, Murks, Mumpitz, Schmarrn, Humbug, Kokolores.

    http://www.npwj.org/node/7462

    Vier Tage eher, am 16.12.2012 (revised draft resolution. Intensifying global efforts for the elimination of female genital mutilations) war Deutschland mit dabei:

    http://www.unfpa.org/sites/default/files/resource-pdf/67th_UNGA-Resolution_adopted_on_FGM_0.pdf

    ::
    Bei der WHO werden, immerhin, die vier Typen (I, II, III, IV) noch genannt:

    Female genital mutilation

    Fact sheet N°241
    Updated February 2014

    Aber auch die WHO ist möglicherweise längst in Richtung milde Sunna gekippt, denn Südostasien, Indonesien als das bevölkerungsreichste islamisch geprägte Land der Erde und auch Malaysia, wird nicht genannt, Verstümmelung vielmehr nur in „Afrika und Nahost“ vermutet:

    More than 125 million girls and women alive today have been cut in the 29 countries in Africa and Middle East where FGM is concentrated (1).

    Hier desinformiert die WHO sogar komplett, die allen Schafiiten und vielen Hanbaliten rechtsverbindlichen islamischen Texte fordern die weibliche Beschneidung als religiöse Pflicht:

    Though no religious scripts prescribe the practice

    International response

    In December 2012, the UN General Assembly adopted a resolution on the elimination of female genital mutilation.

    Und der Text (67/146) vom 20.12.2012 bleibt Blabla wie oben gesehen oder vielmehr die sunat perempuan (khitan wanita) in Indonesien absegnend und in Europa begünstigend bis fordernd.

    http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs241/en/

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    Zur Islamic FGM schweigend, applaudiert man sich bei UNwomen eher gelangweilt …

    http://www.unwomen.org/en/news/stories/2012/12/united-nations-bans-female-genital-mutilation

    … und selbst die Desert Flower Foundation (Waris Dirie) hat nicht genau gelesen:

    UN resolution for worldwide ban of FGM
    27.12.2012

    http://www.desertflowerfoundation.org/en/2012/12/27/un-resolution-for-worldwide-ban-of-fgm/

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    Allahu akbar:

    „Egypt has played a key role in forging the battle cooperating with its African sister countries.“ …

    Instating laws against FGM, coupled with grassroots education on the hazards and myths surrounding FGM, is the way forward to eradicate this crime. Ban FGM input is still needed to assist African countries

    Islamische Mädchenbeschneidung ist für Ex-Botschafterin Moushira Khattab selbstredend kein Verbrechen (crime).

    Wie wahr, jetzt kommt die Phase der globalen Durchsetzung der milden Sunna:

    The UNGA resolution ushers in a new phase of the struggle to eradicate the practice of FGM … The adoption of this resolution is a huge milestone along this path and one that adds a heightened degree of international recognition to the cause. Together we will make it.

    Gemeinsam sind wir stark. Ob schariatreu, pflichtschludrig oder gottlos, schreiten wir alle miteinander zur Legalisierung der Beschneidung für JEDES Kind.

    Auch das Mädchen kriegt gleich
    die Beschneidung beim Scheich.

    Reflections on the Adoption of UNGA Resolution Banning Female Genital Mutilation

    Moushira Khattab
    Former Egyptian Ambassador to South Africa and to the Czech and Slovak Republics; Former Minister of Family and Population, Egypt; and former Public Policy Scholar, Woodrow Wilson Center

    http://www.intact-network.net/intact/cp/files/1387188941_Reflections%20on%20the%20Adoption%20of%20UNGA%20Resolution%20Banning%20Female%20Genital%20Mutilation.pdf

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    2010 war sie Ägyptens Familienministerin:

    Moushira Khattab

    Minister of State for Family and Population Affairs

    http://www.un.org/en/ecosoc/julyhls/pdf10/khattab_keynote_address.pdf

  6. Machandelboom Says:

    Genitalverstümmelung in Indonesien – Verharmlosung statt Schutz. Die islamische Mädchenbeschneidung endlich global durchsetzen.
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    [ Kalyanamitra = Rena Herdiyani und Lilis Listyowati ]

    Mit der von WADI und Hivos ausgerichteten Konferenz, die Anfang Mai 2014 in Istanbul stattfand …

    Indonesien wurde durch Rena Herdiyani und Lilis Listyowati vertreten, die sowohl die Verbreitung und Wahrnehmung von weiblicher Genitalverstümmelung in Indonesien als auch ihr internationales Engagement präsentierte.

    Der Nachmittag beginnt mit einer Skype-Konferenz mit Claudia Cappa und Cody Donahue von UNICEF in New York. Nachdem Oliver Piecha von WADI den Report von 2013 dahingehend kritisiert hat, dass dort suggeriert wird, weibliche Genitalverstümmelung sei weitestgehend ein „afrikanisches Problem“ und andere Länder (außer Irak) höchstens beiläufig und einmalig genannt werden, erklärt Claudia Cappa das Vorgehen von UNICEF und die diplomatischen Beschränkungen ihrer Arbeit: Die den Veröffentlichungen zugrunde liegenden standardisierten Fragebögen werden zwar von UNICEF kontinuierlich überarbeitet und erprobt, aber welche Themenblöcke in welchem Land abgefragt würden, entscheidet die Regierung autonom. UNICEF leistet bereits Überzeugungsarbeit, damit auch weitere Länder den Fragenkomplex zu FGM integrieren, ist dabei aber auf die Unterstützung der Zivilbevölkerung angewiesen. …

    TERRE DES FEMMES wird die Aktivitäten des neuen „Netzwerk FGM Asien“ (vorläufiger Name) den deutschen und europäischen Netzwerken nahe bringen und soweit wie möglich unterstützen.

    Autorin: Katharina Kunze

    (Als gewohnt dürftiger Hinweis von Katharina Kunze, der 2014 amtierenden FGM-Fachreferentin bei Terre des Femmes. Weibliche Genitalverstümmelung in Südostasien und im Mittleren Osten – Konferenzbericht „Second Conference on FGM in the Middle East and Asia“)

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/1520-weibliche-genitalverstuemmelung-in-suedostasien-und-im-mittleren-osten-konferenzbericht-second-conference-on-fgm-in-the-middle-east-and-asia

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    Selbstverliebt bewirbt man sich am 17.12.2014 auf YouTube selbst:

    „Im Jahr 2014 haben TERRE DES FEMMES, Watch Indonesia! und Kalyanamitra gemeinsam die Unterschriftenaktion „Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung“ durchgeführt. Lilis [Lilis Listyowati] und Rena [Rena Herdiyani], die Geschäftsführerinnen von Kalyanamitra und erfahrene Anti-Verstümmelungs-Aktivistinnen aus Jakarta, grüßen alle Menschen, die sich für die Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung überall auf der Welt einsetzten! [man mag ergänzen: und die die milde Sunna d. h. FGM Typ Ia und IV europaweit durchwinken wollen, islamisch korrekt eigentlich auch Ib.]“

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    UNICEF’s report on FGM/C was produced at UNICEF headquarters by the Statistics and Monitoring Section, Division of Policy and Strategy with contributions from the Child Protection Section. Claudia Cappa, Francesca Moneti, Nicole Petrowski and Cody Donahue contributed to this blog post.

    http://blogs.unicef.org/2014/02/11/five-things-you-didnt-know-about-female-genital-mutilationcutting-2/

  7. Bragalou Says:

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    Malaysia 2009 und die Fatwa pro FGM

    [Gequirlte Logik des Beschneiden-ja-aber-nicht-zuviel: Allah will die Mädchenbeschneidung, aber gesundheitlich schaden will Allah auch wieder nicht, die Mädchen müssen demzufolge beschnitten werden, aber wenn es gefährlich wird selbstverständlich nicht so, dass es gefährlich wird … das ist Islam und prima, da kommt ja auch schon unsere Mädchenbeschneiderin.]

    Auf ihrer Tagung am 21.-23.04.2009 hat die Konferenz des Fatwaausschusses festgestellt, dass die weibliche Beschneidung [khatan wanita; berkhatan bagi wanita, FGM] Teil der islamischen Lehre ist und von Muslimen durchgeführt werden muss. Andererseits ist der Islam sehr um das Wohlergehen seiner muslimischen Weltgemeinde [Umma] besorgt und bietet Flexibilität hinsichtlich von Praktiken, die schädlich sein könnten. Und so kam die Konferenz des Ausschusses für Fatwa, ganz im Einklang mit der Gemeinschaft der ‚Ulama, zum Ergebnis, dass die Frauenbeschneidung obligatorisch ist. Andererseits ist die Praxis zu meiden, wenn sie Schaden bringen kann.

    Muzakarah telah memutuskan bahawa amalan berkhatan bagi wanita adalah sebahagian daripada syiar Islam yang perlu dilaksanakan oleh umat Islam. Walau bagaimanapun, Islam juga amat mementingkan keselamatan umatnya dan memberikan kelonggaran sekiranya sesuatu amalan atau perbuatan itu boleh mendatangkan kemudharatan pada diri. Sehubungan itu, selaras dengan pandangan Jumhur Ulama’, Muzakarah bersetuju memutuskan bahawa hukum berkhatan bagi wanita adalah wajib. Walau bagaimanapun, sekiranya ia boleh membawa kemudharatan pada diri, maka ia perlu dielakkan.

    [Als malaysischer Islamgelehrter kennt man die FGM-Klassifikation der WHO genau, etwa Typ I, Amputation der Klitorisvorhaut ohne (Typ Ia) oder mit der teilweisen oder vollständigen Amputation der Klitoris (Typ Ib)]

    Peringkat pertama: Clitoridectomy. Ia merujuk kepada pembuangan sebahagian atau keseluruhan klitoris dan/atau bahagian kulup.

    Die Mehrheit der Islamgelehrten aus Schafiiyya, Hanbaliyya und Malikiyya [das Letztgesagte ist falsch, den Malikiten gilt die Mädchenbeschneidung nicht als Religionspflicht] halten die weibliche Beschneidung für wadschib [islamrechtlich verpflichtend].

    Jumhur al-Syafi`iyyah, Imam Ahmad dan al-Hanabilah dan pendapat Sahnun daripada Mazhab Maliki mengatakan khatan adalah wajib bagi perempuan.

    Der Mufti im Islamischen Komitee für Forschung von al-Azhar, Dr. Nasir Farid Wasil, ist ebenfalls der Ansicht, dass die Frauenbeschneidung nach [schariakonform durchgeführtem] Abwägen des Zusammenhangs der [in der Scharia vorgegebenen] Argumente vorgeschrieben sei. Sie sollte jedoch weggelassen werden wenn sie schadet.

    Dr. Nasir Farid Wasil, Mufti Mesir merangkap ahli Majlis Penyelidikan Islam, Al-Azhar menjelaskan khatan disyariatkan untuk wanita melalui umumnya dalil yang berkaitan. Namun, ia perlu ditinggalkan jika terdapat kemudaratan.

    [Bemerkenswert: Nun kommt Ibrahim vordem Abraham ins Spiel, nun wird die Beschneidung – der Jungen wie der Mädchen! – durch die Ulama Malaysias mit der koranisch nutzbar gemachten biblischen Figur des Stammvaters begründet, Sure 16 an-Nahl Die Biene Vers 123, Englisch vgl. hier unten, ungefähr: „Folgt dem Weg des Ibrahim, des Hanifen [des Protomuslimen, des vorislamisch Allah Bewussten], und der zählte nicht zu den Götzendienern.“

    Die Juden kannten und kennen allerdings gar keine Mädchenbeschneidung?! Für muslimische Schriftgläubige sind solche Lappalien kein theologisches Problem, hat jemand Skalpell und Schere gesehen.]

    http://www.e-fatwa.gov.my/fatwa-kebangsaan/hukum-pemotongan-genitalia-wanita-female-genital-mutilation

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    Koran 16:123

    Muhsin Khan
    Then, We have inspired you (O Muhammad saying): „Follow the religion of Ibrahim (Abraham) Hanifa (Islamic Monotheism – to worship none but Allah) and he was not of the Mushrikun (polytheists, idolaters, disbelievers, etc.).

    Pickthall
    And afterward We inspired thee (Muhammad, saying): Follow the religion of Abraham, as one by nature upright. He was not of the idolaters.

    Yusuf Ali
    So We have taught thee the inspired (Message), „Follow the ways of Abraham the True in Faith, and he joined not gods with Allah.“

    http://quran.com/16/123

    ::

  8. Edward von Roy Says:

    Für Angehörige der Rechtsschule der Schafiiten sind MGM und FGM religiöse Pflicht. Ein unbeschnittenes männliches oder weibliches Genital bricht den Gnadenstand mit dem Schöpfer und führt inschallah ins ewige Feuer, Indonesiens Muslime wollen aber in den Himmel kommen und selbstverständlich duldet das indonesische Gesundheitsministerium auch in diesem Jahr (2014) die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna. Das britische ORCHID PROJECT geht dem angeblichen FGM-Verbot des Jahres 2014 bzw. dem angeblichen ernst gemeinten Zurückziehen des vier Jahre älteren staatlichen FGM-Erlasses nicht auf den Leim.

    Indonesian Government Condones FGC

    In the past we have blogged about the Indonesian Government condoning the medicalisation of female genital cutting, and hence the promotion of the practice. In 2011 we submitted information on the situation of FGC in Indonesia for consideration in the context of the Universal Periodic Review of Indonesia, an instrument of the United Nations’ Human Rights Council set up to review the human rights records of every member state. It is well documented that FGC takes place in Indonesia, although there is no clear data on the true scale.

    In this we highlighted the implications of the Government regulations which essentially medicalise the practice, by seeking to mitigate harm, asking that the regulations be repealed. We also reminded Indonesia of the World Health Organization guidelines, which state health practitioners must not perform FGC. The medicalisation of FGC is on the rise globally, with over 70% of all FGC in Egypt now estimated to be performed by medical staff.

    In 2010, the Indonesian Health Ministry issued regulation No. 1636/MENKES/PER/XI/2010, which outlined how medical staff should perform FGC. Amnesty International has continued to call for this regulation to be revoked, with finding showing that the procedures taking place often failed to correspond with Government descriptions of FGC (or sunnat) as, ‘the act of scratching the skin covering the front of the clitoris, without hurting the clitoris.’ In many cases, the FGC was of greater physical severity, and after all, FGC is a human rights issue regardless of the ‘type’ performed.

    In early 2014, the Health Ministry released Regulation Number 6 Year 2014. This new regulation at first glance seems to signify a positive change in attitudes to FGC and to herald a new approach, but it is important to delve a little deeper.

    Article 1 in the regulation states, ‘Health Ministry Regulation Number 1636/ Health Ministry/PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision has been revoked and declared as not valid anymore.Clearly this should be positive news, yet taken in the wider context of the regulations, maybe not so. The considerations taken into account for the report include:

    1. That every measure/action in the medical field must be based on medical indication and scientifically has been beneficially proven;

    2. That woman circumcision until today is not part of medical action/ measures because its implementation is not based on medical indication and has not been proven to be healthily benefitted;

    3. That based on cultural aspects and Indonesia Community believes, there are still demand for female circumcision to be conducted and its implementation should pay attention toward the safety and health of the circumcised woman, and not conducting Female Genital mutilation;

    4. That the Ministry of Health regulation Number 1636/ Health Ministry/ PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision is perceived as not fit anymore with the Dynamic of Global Policy Development;

    5. Based on consideration on above points a, b, c, d need to settle Ministry of Health Regulation on Revocation of Health Ministry Regulation Number 1636/ Health Ministry/ PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision.

    Following on from this, Article 2 then says, ‘To give a mandate to Health Advisory Council and Ministry of Health Syara’k to Publish a Guidance on the Implementation of Woman Circumcision That Guarantee the Safety and Health of the Circumcised Woman and not to conduct a Female Genital Mutilation.

    What the government does and does not believe with regards to FGC as required by religion is a point of contention. There is certainly a sticking point in Indonesia regarding the believed difference between ‘circumcision’ and ‘female genital mutilation’, which this final paragraph alludes to.

    Point also d) seems to acknowledge that there has been global outcry about Indonesia’s policy on cutting, as it does not fit with global policy (specifically human rights declarations, the UNGA resolution from December 2012 and the WHO policy regarding medical practitioners and FGC).

    It is also noticeable that these regulations have not been widely discussed and it may be that they end up being little more than a nod to actual change. This means the regulation is markedly less encouraging than they might at first seem.

    From our point of view, our stance will remain the same: FGC is a human rights violation and every girl has the right to remain free from cutting in any form. We will continue to campaign for this to be the position of every government, and remain concerned by the stance of the Indonesian Government in particular.

    http://orchidproject.org/change-in-indonesia/

    Alles eine Frage der schariaverträglichen Etikettierung sprich des Schönlügens, das Mädchen ist ein bisschen (nicht zuviel versteht sich) zu beschneiden und, nein, nie, keinesfalls schlimm zu verstümmeln. So ist die FGM „abgeschafft“, wenn nun doch auch Deutschland endlich die FGM-Typen Ia und IV straffrei stellen würde, eigentlich auch FGM Typ Ib …

    Eigentlich sollte es seit dem 10.12.2014 auch Terre des Femmes dämmern:

    Lefianna H. Ferdinandus und weiteren Botschaftsangestellten ausführlich diskutiert, da der Botschafter terminlich verhindert war. Der Bedarf einer Aufklärungskampagne in Indonesien wurde zwar bestätigt, auch plant die Regierung eine landesweite Studie doch ein Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung halten sie nicht für notwendig. Die Überzeugung, dass jede Form von weiblicher Genitalverstümmelung eine Menschenrechtsverletzung darstellt wurde nicht geteilt.

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/1680-uebergabe-unserer-petition-genitalverstuemmelung-in-indonesien-schutz-statt-verharmlosung

    Nicht das fromme Indonesien muss sich verändern, die gottlose Justiz und Medizin der kulturellen Moderne soll sich bewegen und FGM Typ I und IV endlich legalisieren. Der Islam bringt den Menschen gerade keine Ungerechtigkeit. Ob Jungen oder Mädchen beschnitten werden, Allahs Befehl verstümmelt nicht genital, sondern macht heil und rein.

  9. Edward von Roy Says:

    KEPUTUSAN FATWA MAJELIS ULAMA INDONESIA Nomor 9A Tahun 2008 Tentang HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN

    KEPUTUSAN FATWA
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    Nomor 9A Tahun 2008

    … Tentang
    HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Majelis Ulama Indonesia, setelah :

    MENIMBANG :

    a. bahwa dewasa ini terjadi penolakan oleh sebagian masyarakat terhadap khitan perempuan.

    b. bahwa Departemen Kesehatan Republik Indonesia Cq. Dirjen Bina Kesehatan Masyarakat telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Sunat Perempuan bagi Petugas Kesehatan;

    c. bahwa telah terjadi keragaman praktik khitan perempuan di masyarakat karena ketidak-fahaman batas yang dikhitan;

    d. bahwa terhadap persoalan tersebut Kementerian Pemberdayaan Perempuan telah mengajukan permohonan fatwa kepada MUI;

    e. bahwa untuk memberikan kepastian hukum dalam syari’at Islam, MUI memandang perlu menetapkan fatwa tentang hukum pelarangan khitan terhadap perempuan.
    MENGINGAT :

    1. Firman Allah SWT. :

    ثُمَّ أَوْحَيْنَا إِلَيْكَ أَنِ اتَّبِعْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Kemudian Kami wahyukan kepadamu (Muhammad): „Ikutilah agama Ibrahim seorang yang hanif“ dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang mempersekutukan Tuhan”. (QS. an-Nahl[16] : 123)

    وَمَنْ أَحْسَنُ دِيناً مِّمَّنْ أَسْلَمَ وَجْهَهُ لله وَهُوَ مُحْسِنٌ واتَّبَعَ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَاتَّخَذَ اللّهُ إِبْرَاهِيمَ خَلِيلاً

    “Dan siapakah yang lebih baik agamanya dari pada orang yang ikhlas menyerahkan dirinya kepada Allah, sedang diapun mengerjakan kebaikan, dan ia mengikuti agama Ibrahim yang lurus ? Dan Allah mengambil Ibrahim menjadi kesayanganNya”. (QS. An-Nisaa[4] : 125)

    قُلْ صَدَقَ اللّهُ فَاتَّبِعُواْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Katakanlah: „Benarlah (apa yang difirmankan) Allah“. Maka ikutilah agama Ibrahim yang lurus, dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang musyrik”. (QS. Ali Imran[3]: 95)

    قُلْ إِن كُنتُمْ تُحِبُّونَ اللّهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللّهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنُوبَكُمْ وَاللّهُ غَفُورٌ رَّحِيمٌ

    “Katakanlah: „Jika kamu (benar-benar) mencintai Allah, ikutilah aku, niscaya Allah mengasihi dan mengampuni dosa-dosamu.“ Allah Maha Pengampun lagi Maha Penyayang.” (QS. Ali Imran[3]: 31)

    قُلْ أَطِيعُواْ اللّهَ وَالرَّسُولَ فإِن تَوَلَّوْاْ فَإِنَّ اللّهَ لاَ يُحِبُّ الْكَافِرِينَ

    “Katakanlah: „Ta’atilah Allah dan Rasul-Nya; jika kamu berpaling, maka sesungguhnya Allah tidak menyukai orang-orang kafir“. (QS. Ali Imran[3]: 32)

    2. Hadis-hadis Nabi SAW :

    عن أبي المليح بن أسامة عن أبيه أن النبي صلى الله عليه وسلم قال : الختان سنة للرجال مكرمة للنساء (رواه أحمد في مسنده)

    „Bahwa Nabi saw bersabda: Khitan merupakan sunnah (ketetapan rasul) bagi laki-laki dan makrumah (kemuliaan) bagi perempuan (HR. Ahmad)

    عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ مَرْفُوعًا بِلَفْظِ : يَا نِسَاءَ الْأَنْصَارِ اخْتَضِبْنَ غَمْسًا وَاخْتَفِضْنَ وَلَا تُنْهِكْنَ وَإِيَّاكُنَّ وَكُفْرَانَ النِّعَمِ

    Dari Abdullah ibn Umar bahwa Rasulullah SAW bersabda : “Wahai wanita-wanita Anshor warnailah kuku kalian (dengan pacar dan sejenisnya) dan berkhifadhlah (berkhitanlah) kalian, tetapi janganlah berlebihan”. (al-Syaukani dalam Nail al-Author)

    عَنْ عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَتْ إِذَا الْتَقَى الْخِتَانَانِ فَقَدْ وَجَبَ الْغُسْلُ فَعَلْتُهُ أَنَا وَرَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَاغْتَسَلْنَا

    “Apabila bertemu dua khitan maka wajiblah mandi, aku dan Rasulullah telah melakukannya, lalu kami mandi”. (HR at-Turmudzi, Ibnu Majah dan Imam Ahmad dari ‘Aisyah r.a.)

    عَنْ أُمِّ عَطِيَّةَ الْأَنْصَارِيَّةِ أَنَّ امْرَأَةً كَانَتْ تَخْتِنُ بِالْمَدِينَةِ فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا تُنْهِكِي فَإِنَّ ذَلِكَ أَحْظَى لِلْمَرْأَةِ وَأَحَبُّ إِلَى الْبَعْلِ

    Dari Ummu ‘Athiyyah r.a. diceritakan bahwa di Madinah ada seorang perempuan tukang sunat/khitan, lalu Rasulullah SAW bersabda kepada perempuan tersebut: “Jangan berlebihan, sebab yang demikian itu paling membahagiakan perempuan dan paling disukai lelaki (suaminya)”. (HR. Abu Daud dari Ummu ‘Atiyyah r.a.)

    عَنِ الضَّحَّاكِ بن قَيْسٍ، قَالَ: كَانَتْ بِالْمَدِينَةِ امْرَأَةٌ تَخْفِضُ النِّسَاءَ، ُقَالُ لَهَا أُمُّ عَطِيَّةَ، فَقَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:“اخْفِضِي، وَلا تُنْهِكِي، فَإِنَّهُ أَنْضَرُ لِلْوَجْهِ، وَأَحْظَى عِنْدَ الزَّوْجِ“.

    Dari adh-Dhahhak bin Qais bahwa di Madinah ada seorang ahli khitan wanita yang bernama Ummu ‘Athiyyah, Rasulullah SAW bersabda kepadanya : “khifadllah (khitanilah) dan jangan berlebihan, sebab itu lebih menceriakan wajah dan lebih menguntungkan suami”. (HR. at-Tabrani dari adh-Dhahhak)

    عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رِوَايَةً الْفِطْرَةُ خَمْسٌ أَوْ خَمْسٌ مِنْ الْفِطْرَةِ الْخِتَانُ وَالِاسْتِحْدَادُ وَنَتْفُ الْإِبْطِ وَتَقْلِيمُ الْأَظْفَارِ وَقَصُّ الشَّارِبِ

    “Lima perkara yang merupakan fitrah manusia : khitan, al-Istihdad (mencukur rambut pada sekitar kemaluan), mencukur bulu ketiak, menggunting kuku, dan memotong kumis. (HR Jama’ah dari Abu Hurairah r.a.).

    3. Ijma’ Ulama. Seluruh Ulama sepakat bahwa khitan bagi perempuan merupakan hal yang disyari’atkan.

    4. Qa’idah Fiqhiyah

    لا اجتهاد مع النص

    “Tidak ada ijtihad ketika ada nash”

    MEMPERHATIKAN : 1. Fuqaha madzhab sepakat pensyari’atan khitan terhadap perempuan dengan menjelaskan mengenai khitan terhadap perempuan dan tata caranya, yang antara lain dimuat dalam Kutub wa Rasail wa Fatawa Ibn Taimiyah fi al-Fiqh (Maktabah Ibn Taimiyah, juz 21 hal. 114), I’anah al-Thalibin (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 174), Hawasyi al-Syarwani (Beirut: Dar al-Fikr, juz 1, hal. 142), Mughni al-Muhtaj (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 202), Minhaj al-Thalibin (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 136), al-Bahr al-Raiq (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 61), Fath al-Bari (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 10, hal 340 dan 347), ‚Aun al-Ma’bud (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, juz 14, hal. 123), Nail al-Authar (Beirut: Dar al-Jail, Juz 1, hal. 137), dan Tuhfah al-Ahwadzi (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, Juz 8, hal. 28). Hanya saja, para fuqaha berbeda pendapat dalam menentukan hukumnya; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib.

    2. Fuqaha madzhab berbeda pendapat dalam menentukan hukum khitan terhadap perempuan; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib, yang antara lain tercantum dalam:

    a. Ibnu Qudamah dalam al-Mughni :

    فَأَمَّا الْخِتَانُ فَوَاجِبٌ عَلَى الرِّجَالِ ، وَمَكْرُمَةٌ فِي حَقِّ النِّسَاءِ ، وَلَيْسَ بِوَاجِبٍ عَلَيْهِنَّ .

    “Khitan itu wajib bagi laki-laki, sedangkan bagi perempuan adalah suatu kemuliaan/kebaikan, tidak wajib bagi mereka” (Ibnu Qudamah, al-Mughni, [Kairo : Maktabah al-Qohiroh, TT], h. 64)

    b. Aun al-Ma’bud, Juz 14, hal. 125:

    „… وقد أخذ بظاهره أبو حنيفة ومالك فقالا سنة مطلقا وقال أحمد واجب للذكر سنة للأنثى وأوجبه الشافعي عليهما

    ”Berdasarkan zhahir hadits, Abu Hanifah dan Malik berpendapat bahwa hukum khitan hádala sunnah secara mutlak (baik laki-laki maupun perempuan), Imam Ahmad berpendapat wajib bagi laki-laki dan sunnah bagi perempuan, sedang Imam Syafi’i berpendapat wajib atas keduanya“.

    c. Nail al-Authar, Juz 1, hal. 138

    واختلف في وجوب الختان فروى الإمام يحيى عن العترة والشافعي وكثير من العلماء أنه واجب في حق الرجال والنساء وعند مالك وأبي حنيفة والمرتضى قال النووي وهو قول أكثر العلماء أنه سنة فيهما وقال الناصر والإمام يحيى أنه واجب في الرجال لا النساء

    ”Ada perbedaan tentang kewajiban khitan. Imam Yahya, Imam al-Syafi’i dan kebanyakan Ulama menyatakan bahwa khitan wajib bagi lelaki dan perempuan. Demikian juga menurut Malik dan Abi Hanifah. Imam Nawawi memandang khitan hukumnya sunnah bagi lelaki dan perempuan. Imam al-Nashir dan Imam Yahya menyatakan bahwa khitan wajib bagi laki-laki, tidak bagi perempuan“.

    d. I’anah at-Thalibin, Juz IV, hal. 198

    (قوله: والمرأة الخ) أي والواجب في ختان المرأة قطع جزء يقع عليه اسم الختان وتقليله أفضل لخبر أبي داود وغيره أنه (ص) قال للخاتنة: أشمي ولا تنهكي فإنه أحظى للمرأة وأحب للبعل أي لزيادته في لذة الجماع، وفي رواية: أسرى للوجه أي أكثر لمائه ودمه.

    „Yang diwajibkan dalam mengkhitan perempuan adalah memotong bagian yang harus dikhitan. Diutamakan dalam mengkhitan perempuan untuk menggores sedikit saja dari bagian yang harus dikhitan, berdasarkan hadis riwayat Abu Daud dan lainnya: bahwa rasulullah SAW berkata pada tukang khitan perempuan: khitanlah dengan sedikit dan jangan berlebih-lebihan. Khitan bagi perempuan lebih membahagiakan perempuan dan lebih disenangi bagi suami; dalam pengertian menambah kenikmatan hubungan badan. Dalam suatu riwayat „lebih menceriakan wajah, yakni lebih banyak aura dengan aliran air muka dan darah“.

    d. DR. Wahbah az-Zuhaili dalam Kitab al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu

    “Khitan pada perempuan ialah memotong sedikit mungkin dari kulit yang terletak pada bagian atas farj. Dianjurkan agar tidak berlebihan, artinya tidak boleh memotong jengger yang terletak pada bagian paling atas dari farj, demi tercapainya kesempurnaan kenikmatan waktu bersenggama”. (Wahbah az-Zuhaili, al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu, [Damaskus : Daar al-Fikr al-Islami] Jilid I, h. 356)

    e. Syaikh Jad al-Haq Syaikh al-Azhar, Buhust wa Fatawa Islamiyah fi Qhadhaya Mu’ashirah.

    ومن هنا: اتفقت كلمة فقهاء المذاهب على أن الختان للرجال والنساء من فطرة الإسلام وشعائره، وأنه أمر محمود، ولم ينقل عن أحد من فقهاء المسلمين فيما طالعنا من كتبهم التي بين أيدينا – قول يمنع الختان للرجال أو النساء، أو عدم جوازه أو إضراره بالأنثى، إذا هو تم على الوجه الذي علمه الرسول صلى الله عليه وسلم لأم حبيبة في الرواية المنقولة آنفا.
    أما الاختلاف في وصف حكمه، بين واجب وسنة ومكرمة، فيكاد يكون اختلافا في الاصطلاح الذي يندرج تحته الحكم

    Dari keterangan ini dapat disimpulkan bahwa seluruh mazhab dalam fiqih sepakat bahwa sesungguhnya khitan bagi laki-laki dan perempuan adalah bagian dari fitrah dan syi’ar Islam. Khitan pada dasarnya adalah perkara terpuji, dan sepanjang penelaahan kami atas kitab-kitab fiqih, tidak ada satupun ahli fiqih yang melansir sebuah pendapat yang melarang khitan bagi laki-laki dan perempuan, atau pendapat yang melarang atau menganggap adanya bahaya (dharar) khitan bagi perempuan. Hal tersebut karena telah sesuai dengan apa yang diajarkan oleh rasulullah SAW kepada Ummu Habibah sebagaimana riwayat yang dilansir di depan.

    Sedangkan adanya perbedaan dalam tata cara (sifat) dan hukumnya antara wajib, sunnah, atau makramah, maka semata-mata perbedaan tersebut dalam istilah yang ada di bawahnya.

    2. Penjelasan dari Kementerian Pemberdayaan Perempuan, Departemen Kesehatan RI, Ikatan Bidan Indonesia (IBI), dan Prof. DR. Jurnalis Udin dalam rapat Komisi Fatwa MUI, yang pada intinya menggambarkan adanya resiko khitan perempuan disebabkan oleh tata cara khitan yang tidak sesuai dengan ketentuan syara‘.

    3. Pendapat Komisi Fatwa dalam rapat tanggal 9 Desember 2006/18 Dzulqo’dah 1427 H, tanggal 3 Mei 2008, dan tanggal 7 Mei 2008.

    Dengan memohon ridha Allah SWT
    MEMUTUSKAN
    MENETAPKAN : FATWA TENTANG HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Pertama : Status Hukum Khitan Perempuan

    1. Khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam [Fitra, Weise des Geschaffenseins als Ausgerichtetsein der gesamten Schöpfung auf Allah hin; jeder Mensch ist von Geburt an Muslim].

    2. Khitan terhadap perempuan adalah makrumah [schafiitisch schlicht nicht wahr, die Mädchenbeschneidung ist wadschib], pelaksanaannya sebagai salah satu bentuk ibadah yang dianjurkan.

    Kedua : Hukum Pelarangan Khitan terhadap Perempuan

    Pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syari’ah karena khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Ketiga : Batas atau Cara Khitan Perempuan

    Dalam pelaksanaannya, khitan terhadap perempuan harus memperhatikan hal-hal sebagai berikut:

    1. Khitan perempuan dilakukan cukup dengan hanya menghilangkan selaput (jaldah/colum/praeputium) yang menutupi klitoris [angeblich wolle man sich mit FGM Typ Ia begnügen, das reicht schariarechtlich jedenfalls lebenswirklich aber nicht und es findet FGM Typ Ib statt].

    2. Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan [bei der Beschneidung der Frauen „nicht übertreiben, nicht zuviel“, das ist aus dem Hadith], seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan dlarar [man mache sich bitte nichts vor, die Klitoris ist mit dieser Fatwa nicht sicher geschützt].

    Keempat : Rekomendasi

    1. Meminta kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk menjadikan fatwa ini sebagai acuan dalam penetapan peraturan/regulasi tentang masalah khitan perempuan [wörtlich: „Wir fordern Regierung bzw. Gesundheitsministerium auf, diese Fatwa zur Grundlage der Regeln oder Vorschriften zum Thema weibliche Beschneidung zu machen“].

    2. Menganjurkan kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk memberikan penyuluhan dan pelatihan kepada tenaga medis untuk melakukan khitan perempuan sesuai dengan ketentuan fatwa ini [sinngemäß: das Personal ist entsprechend dieser Fatwa zu schulen].

    Ditetapkan di : Jakarta
    Pada tanggal : 1 Jumadil Awal 1429 H
    7 Mei 2008 M
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    KOMISI FATWA
    Ketua Sekretaris

    Dr. KH. ANWAR IBRAHIM, MA Drs. H. HASANUDIN, M.Ag

    http://at-turmudzi.blogspot.de/2012/03/keputusan-fatwa-majelis-ulama-indonesia.html

  10. Edward von Roy Says:

    .
    ..

    The family are Muslims.„, „The family, as I have said are Muslims

    London, Familiengericht, Urteil von gestern, 14.01.2015

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Case No: LJ13C00295

    Sir James Munby, President of the Family Division :

    1.
    These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011

    55.
    … „I do not want there to be any doubt. FGM is a criminal offence under the Female Genital Mutilation Act 2003. It is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.

    72.
    … „FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons.“

    Jeder Mensch ist von Geburt aus Muslim, die Fiṭra ist das angeborene Ausgerichtetsein des Geschöpfes auf Allah hin. Im gottgegebenen und allahzentrierten System der Scharia ist der Schöpfer gleichsam Nordpol und das menschliche Wohlverhalten von heilssichernder Bedeutung, der ungebrochene Gnadenstand, wo es die Hölle zu vermeiden gilt, von letztlich absoluter Wichtigkeit.

    Top family judge Sir James Munby gibt sich als Gegner der FGM jedenfalls ihrer schlimmeren Varianten, argumentiert nicht gegen die aus seiner Sicht durchaus einen körperlichen Schaden stiftende Jungenbeschneidung, sucht engagiert, was sonst, das Kindeswohl und fragt uns dazu auch ganz allgemein nach dem künftigen Umgang mit Sorgerecht oder Sorgerechtsentzug im Falle einer drohenden, vielleicht aber nur geringfügigen Mädchenbeschneidung. Was ist gesichert heiles Mädchengenital angesichts der drohenden Trennung von einer Schwester oder von einem weltweit sozial und legal akzeptiert unter Muslimen ja ohnehin zu beschneidenden Bruder. Der unschätzbar hohe Wert der Familie angesichts einer vielleicht ganz klitzekleinen FGM, diese bei der mit FGM-Vermeidung begründeten Herausnahme des Mädchens auf das Schlimmste zerstörten Geschwisterbindungen, Sir James wagt die Entscheidung nicht, Genital heil oder Familie heil:

    76.
    by definition, FGM is practised only on girls and not on boys. … Suppose, for example, that the FGM is so severe and the circumstances so far as concerns the girl are such that, were she an only child, adoption would be the appropriate outcome: what is the appropriate outcome if she has a brother who cannot be made the subject of proceedings? Is her welfare best served by separating her permanently from her parents at the price of severing the sibling bond? Or is it best served by preserving the family unit? … particularly if FGM is a factor of magnetic importance“.

    Intaktivisten und insbesondere Anti-FGM-Aktivisten sollten hellhörig werden, nach der Istanbul Convention, dem beinahe vollständigen Ausbleiben von Protest gegen Ringel / Meyer und nach dem Vorstoß der Tatjana Hörnle auf dem 70. Deutschen Juristentag Hannover 2014 könnte es 2015 rasch nötig werden, den Versuch der EU-weiten Legalisierung der FGM abzuwehren.

    Der höchste britische Familienrichter hat MGM und FGM in (anatomisch bzw. physiologisch immer noch weitgehend falsche) Beziehung gesetzt und leugnet die islamische Mädchenbeschneidung oder kennt sie nicht. Es gibt einen Jungen und ein möglicherweise beschnittenes sprich genitalverstümmeltes Mädchen. Sir James schweigt zur Scharia und nennt uns die Religion der Familie:

    „The family are Muslims.“, „The family, as I have said are Muslims“

    „Die Familie ist muslimisch“ erwähnt Familienrichter Munby. Was tut das zur Sache, geht es nicht um Bürgerrechte, um Kinderrechte als – ganz besonders schutzbedürftiger! – Teil der unveräußerlichen Menschenrechte?

    The President of the Family Division is the head of the Family Division of the High Court of Justice in England and Wales and Head of Family Justice.

    http://en.wikipedia.org/wiki/President_of_the_Family_Division

    Und wenn die Familie hier schon richterlicherseits irgendwie muslimisiert wird und Sir James unbelegt donnert:

    FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons“, „FGM … is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.„, was sagen Allah und Mohammed denn wirklich zur FGM? Doch nicht etwa:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    wenn nicht sogar:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide leicht und ohne Übertreibung

    wer sagt das dem höchsten Familienrichter?

    Immerhin, Munby kennt und zitiert die (wie das Kindergenital unversehrt erhaltenswerte) WHO-Klassifikation:

    Type I: Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy).

    When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only; Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.

    (…)

    Type IV: Unclassified: All other harmful procedures to the female genitalia for non-medical purposes, for example, pricking, piercing, incising, scraping and cauterization.

    Und dann geht es wie zu erwarten an den Verstümmelungsbegriff, die Einheit der vier Kategorien (I, II, III, IV) darf auch britisch zerredet werden, zerquatscht:

    „But WHO Type IV comes within the ambit of the criminal law only if it involves “mutilation”“

    Mutilation oder nicht mutilation, das ist hier die Frage … der Richter greift zum Wörterbuch:

    „The word “mutilation” is not further elaborated or defined in the statute, so I turn to the dictionary“

    Die erste Aufdeckung geschah im November 2012 in der Kindertagesstätte (nursery), die Kleine hatte Blut in der Windel (nappy). Es ergab sich, dass das Kind nicht beschnitten ist.

    Dann im November 2013 in der Pflegeunterbringung (foster carer), die Genitalien sind auffällig (irregular genitalia).

    2014 ahnt man von einem rituellen Schnitt (nicking cut), also einer FGM-IV-Beschneidung:

    “it was always her view that if FGM has occurred it is through a nicking cut as detailed by the WHO as level 4”

    Dann aber glaubt man, eine FGM Typ I oder sogar FGM Typ II (Mutilation der Labien) zu erkennen:

    “Evidence of scarring around the left side of her clitoral hood. This is indicative of female genital mutilation type I.” …

    “She has had a medical examination for female genital mutilation and it appears that she has type 1 and possibly type 2.” …

    “Hood of clitoris (clitoris not visible)”; “Right labia minora (appears missing)”; “Left labia minora (partly stuck to the left side of labia majora)”;

    Oder ist alles normal? Professorin Creighton kontrolliert die DVD-Bilder und Niederschriften und vermag nichts Ungewöhnliches zu erkennen. Alles im Bereich des Individuellen und Normalen, der Varianz? Statt einer FGM könnte es im Augenblick des Fotographierens Drüsensekrete gegeben haben und gar keine Narbe, und überhaupt, die Lichtreflexe. Wenn da überhaupt Narbe ist, dann eine Typ IV-FGM:

    Both labia minora are present. The left labia minora is slightly larger than the right. Slight asymmetry is a common finding and is part of normal variation. The left labia minora is adherent to the left labia majora. This can occur with chronic inflammation such as vulvovaginitis. … The clitoral hood looks slightly irregular and is less prominent on the right hand side of the clitoris but this can occur as part of normal variation. … It is not possible from the DVD images to confirm the present of the scar. … A small scar of this nature if present could be consistent with Type 4 FGM

    Die am 25.09.2014 aus den USA per Skype zugeschaltete Dr. Momoh lässt nicht locker und hält eine chronische Entzündung oder eine Genitalverstümmelung für möglich:

    Dr Momoh identified the most likely cause as “possible chronic vulvovaginitis and/or FGM.”

    Dr. Share vermutet FGM Typ IV:

    Dr Share said: “I believe to the best of ability … that [G] has been a
    victim of type 4 FGM. … the concern that the scarring around the clitoral hood is due to FGM.”

    Creighton kann keine Narbe bestätigen, gibt aber auch keine vollständige Entwarnung, „wenn es eine Narbe gibt, dann ist sie sehr klein.“

    Share sieht eine kurvige Narbe eines Schnittes (a cut) von fünf Millimetern:

    Dr Share said (Transcript page 7) that the scar was not the result of an abrasive injury but of a cut. … it was about five millimetres long and “quite arched”, “quite curved”.


    Weg vom offensichtlich schwierigen Fall. Richter Sir James Munby wird grundsätzlich und vergleicht FGM und MGM.

    58.
    Without wishing in any way to qualify what I have just said in relation to FGM in general, there is a particular issue in relation to FGM WHO Type IV which cannot be shirked. And that brings me to the topic of male circumcision.

    59.
    Circumcision of the male (from the Latin circumcidere to cut round) is the removal of some, or all, of the prepuce (foreskin), the retractable fold of skin that surrounds and covers the glans of the penis, so as to expose the glans. C ircumcision involves the removal of a significant amount of tissue, creates an obvious alteration to the appearance of the genitals and leaves a more or less prominent scar around the circumference of the penis. Apart from the removal of the foreskin, and sometimes of the frenulum, the ligament that connects the foreskin to the glans, the genitals are left intact.

    60.
    It can readily be seen that although FGM of WHO Types I, II and III are all very much more invasive than male circumcision,1 at least some forms of Type IV, for example, pricking, piercing and incising, are on any view much less invasive than male circumcision.

    Wer wie Richter Sir James Munby erst einmal die äquidistante Ulknudel Brian D. Earp zitiert, bringt Kinder beiderlei Geschlechts in Gefahr:

    62.
    … Brian D Earp, Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: Should there be a separate ethical discourse, Practical Ethics (2014).

    63.
    IIn the present case the point arises in striking form. The family, as I have said are Muslims. [Was tut das zur Sache, wir haben HGM d. i. FGM oder MGM für jedes Kind unter achtzehn Jahren zu verbieten] … G’s FGM Type IV (had it been proved) … G would have subjected to a process much less invasive, no more traumatic (if, indeed, as traumatic) and with no greater long-term consequences, whether physical, emotional or psychological, than the process to which B has been or will be subjected.

    70.
    I should add that my conclusions in relation to whether FGM, including FGM Type IV, constitutes “significant harm” for the purposes of family law, is quite separate from the question of whether particular examples of FGM Type IV involve the commission of criminal offences under the Female Genital Mutilation Act 2003. As I have already pointed out, FGM Type IV comes within the ambit of the criminal law only if it involves “mutilation”. The question of whether a particular case of FGM Type IV – for example, the case as presented here by the local authority in relation to G – involves mutilation is, in my judgment, not a matter for determination by the family court, and certainly not a matter I need to determine in the present case. It is a matter properly for determination by a criminal court as and when the point arises for decision in a particular case.

    Will der Richter uns mitteilen, dass die FGM Typ IV (oder Typ Ia) aus seiner Sicht in Großbritannien auch in Zukunft auf keinen Fall religiös begründet werden darf oder ist Sir Munby einfach nicht über die gegebene islamisch-schafiitische Pflicht zur Mädchenbeschneidung informiert? Würde der Richter die FGM denn in jedem Falle bekämpfen oder aber sie erlauben, sobald er wüsste, dass Koran und Sunna sie fordern, wie immerhin die schafiitischen und etliche hanbalitische Autoritäten es sagen?

    71.
    And, as I have already pointed out, FGM has no religious justification. So, he submits, it can never be reasonable
    parenting to inflict any form of FGM on a child. I agree.

    72.
    It is at this point in the analysis, as it seems to me, that the clear distinction between FGM and male circumcision appears. Whereas it can never be reasonable parenting to inflict any form of FGM on a child, the position is quite different with male circumcision. Society and the law, including family law, are prepared to tolerate non-therapeutic male circumcision performed for religious or even for purely cultural or conventional reasons, while no longer being willing to tolerate FGM in any of its forms. There are, after all, at least two important distinctions between the two.2
    FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons. FGM has no medical justification and confers no health benefits; male circumcision is seen by some (although opinions are divided) as providing hygienic or prophylactic benefits. Be that as it may, “reasonable” parenting is treated as permitting male circumcision.

    Hier irrt der Richter leider vollkommen (FGM has no basis in any religion) und auf diese Weise wird er die FGM gerade nicht verhindern können, denn die FGM ist auch echter alter Islam, Hadith und Fatwa zur Mädchenbeschneiduung kann und sollte auch Munby kennen.

    73.
    I conclude therefore that although both involve significant harm, there is a very clear distinction in family law between FGM and male circumcision. FGM in any form will suffice to establish ‘threshold’ in accordance with section 31 of the Children Act 1989; male circumcision without more will not.

    Absichtlich oder aus Versehen, ruft, ja fleht Richter Sir James Munby denn etwa nicht nach der Legalisierung der milden Sunna sprich der FGM vom Typ IV (und, angesichts der leider überall legalen Jungenbeschneidung kann es nicht lange dauern, der FGM Typ Ia)?

    Q u e l l e

    Neutral Citation Number: [2015] EWFC 3
    Case No: LJ13C00295
    Date: 14 January 2015

    … Before :
    In the matter of B and G (Children) … (B and G by their children’s guardian Victoria Wilson)

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf



    Erfreulicherweise wird das Urteil heute diskutiert bei:

    MALE CIRCUMCISION CAN BE WORSE THAN FGM RULES SENIOR JUDGE
    vielen Dank an: Inside MAN, 15.01.2015

    One of the country’s most senior judges has courted controversy by declaring that male circumcision can be more harmful than female genital mutilation (FGM).

    Sir James Munby acknowledged he was entering “deep waters” by highlighting inconsistencies in the law, but said it would be “irrational” to dispute the fact that male circumcision can be more harmful than some forms of FGM. The High Court judge made the comments as he passed judgment in care proceedings brought by a local authority seeking to take a brother and sister, from a Muslim family, into care on the grounds that the girl was a victim of Type IV FGM. (…)

    http://www.inside-man.co.uk/2015/01/15/male-circumcision-can-be-worse-than-fgm-rules-senior-judge/

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf



    Zu Medizin, Gesellschaft und Religion gibt es heute viele unterschiedliche Ansichten, meinte Familienrichter Munby. Kein grundsätzliches Primat der Wissenschaft vor der Höllenfurcht oder der AEMR vor der Scharia wird eingefordert oder wenigstens empfohlen, dafür bittet Sir James alle Seiten um größten „Respekt“:

    The courts are secular, says top family judge
    Von Catherine Baksi
    Gazette (The Law Society of England and Wales) am 29.10.2013

    ‘We live in a society, which on many of the medical, social and religious topics that the courts recently have to grapple with, no longer speaks with one voice,’ he said. ‘These are topics on which men and women of different faiths or no faith at all hold starkly different views. All of these views are entitled to the greatest respect, but it is not for a judge to choose between them,’ he said. …

    ‘There is no “bright-line” test that the law can set. The infinite variety of the human condition precludes arbitrary definition.’ Some things, he stressed, are ‘beyond the pale’, including forced marriage, female genital mutilation and ‘so-called, if grotesquely misnamed honour-based domestic violence’. …

    
In addition, he said, in cases regarding the religious upbringing of children, while the courts will have regard to the views of parents, they will be given effect by the court only if they are in accordance with the child’s best interests.

    http://www.lawgazette.co.uk/law/the-courts-are-secular-says-top-family-judge/5038456.fullarticle


    ..
    .

  11. Machandelboom Says:

    Germany and Great Britain are paving the way towards a European FGM

    Deutschland und Großbritannien als Europas Wegbereiter der ḫitān al-ināṯ oder islamischen FGM (anglis. khitan al-inath, sog. milde Sunna)

    ::
    The family are Muslims.
    (James Munby)

    Über die immerhin halbinformierten Erwägungen des Familienrichters Sir James Munby zu FGM und MGM desinformiert die National Secular Society, der in Großbritannien gebotenen Islambeschönigung gerecht werdend, mit vollendetem Nebelwurf:

    The judge said that FGM was „an abuse of human rights.“ [Oder ganz im Gegenteil, denn welche „Menschenrechte“ (human rights) meint Herr Munby? So pauschal ist das nicht richtig, nach der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist es gerade der schlimme „Missbrauch“ (abuse), als Schafiit den Jungen und das Mädchen nicht zu beschneiden] that had „no basis in any religion“ [das ist schlicht falsch, MGM und FGM sind schafiitisch und möglicherweise hanbalitisch wadschib, religiöse Pflicht].

    Auch die National Secular Society hat vom Islam keine Ahnung und, als ob verbalisierter Unsinn durch bloße Wiederholung an Wahrheitsgehalt gewinnen würde, wiederholt den Richter und sich selbst unbeirrt:

    because „male circumcision is often performed for religious reasons“ whilst „FGM has no basis in any religion“

    Nein, FGM ist Scharia. Warum nur problematisieren noch nicht einmal die britischen Säkularisten, dass man im funktionierenden Rechtsstaat Mädchen und Jungen nicht unterschiedlich behandeln kann und demzufolge sehr zeitnah entweder die Jungenbeschneidung verbieten oder die „milde Sunna“ (islamische Mädchenbeschneidung, und nur um diese,“The family are Muslims”, geht es Herrn James Munby) erlauben muss?

    The judge concluded that although „both involve significant harm, there is a very clear distinction in family law between FGM and male circumcision.“

    So also zerplappert und zerquatscht selbst das organisierte atheistische Großbritannien die mühselig errungene Einheit der WHO-Klassifikation?

    http://www.secularism.org.uk/news/2015/01/fgm-court-judgement-raises-questions-about-fgm-and-male-circumcision-in-the-uk

    ::
    ::

    House of Lords debates FGM and Sharia Law in the UK

    … On Thursday 11 December, there were debates in the House of Lords on female genital mutilation (FGM) and the „impact of Sharia Law on the United Kingdom.“ …

    *Sarkasmus ein*
    Na sowas, Malaysias und Indonesiens Muftis und Scheiche wollen die schließlich irgendwie zu muslimisierenden Jungen und Mädchen beschneiden lassen? Na dann definieren wir doch einfach einige oder auch gleich alle Subtypen von FGM Typ I und Typ IV als Nichtverstümmelung, und schon haben wir Atheisten und Kinderrechtsaktivisten gar kein Problem mehr mit der Scharia.
    *Sarkasmus wieder aus*

    http://www.secularism.org.uk/news/2014/12/house-of-lords-debates-fgm-and-sharia-law-in-the-uk

  12. Stop FGM in the UK Says:

    ::
    STOP KHITAN AL-INATH (sunat perempuan), STOP ISLAMIC FGM!

    Germany (Ringel / Meyer; Tatjana Hörnle), bad enough, and unfortunately now even Great Britain are paving the way towards the so called “mild Sunnah” type, towards a legal FGM. We should stop this, any form of FGM or MGM should be banned everywhere.
    ::

    Female genital mutilation comprises all procedures involving partial or total removal of the external female genitalia or other injury to the female genital organs for non-medical reasons (WHO, UNICEF, UNFPA, 1997). The WHO/UNICEF/UNFPA Joint Statement classified female genital mutilation into four types (FGM Type I, II, III, IV).

    Now UK judge James Munby compares male circumcision with FGM – without demanding a ban on ritual circumcision of minors. Are fears of legalisation of female genital mutilation (FGM Type IV and maybe also Type Ia) in the UK unfounded?
    ::

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Sir James Munby, President of the Family Division

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf

    ::
    Judge Sir James Munby can know that the circumcision of girls is religion, part of several hadith and many fatwa. The Fiqh (Islamic Jurisprudence) of Shafii madhhab and many Ulama of Hanbali madhhab regard FGM as wajib, i. e. as a religious duty. So khitan al-inath (sunat perempuan; FGM) is part of authentic Islam.

    Hadith. Muhammad said to the muqaṭṭiʿa al-buẓūr (cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration

    Today several Muslim clerics promote a “mild sunnah” circumcision; who tells Judge Munby about this fatwa: What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfi’ī madhhab. Answered by: Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfi’ī. Checked by: Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

    My real concern is that Europe will soon legalise some “mild” forms of the Classification of FGM.

    And again: every form of FGM or MGM should be banned everywhere.

    s o u r c e s

    A Cutting Tradition. By Sara Corbett. The New York Times, published: 20.01.2008

    http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html

    Inside a Female-Circumcision Ceremony. Photo: Stephanie Sinclair

    http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_index.html

    ::

  13. STOP khitan al-inath. STOP Islamic FGM Says:

    Großbritannien. Im Februar 2014 erlebte GB eine parlamentarische Untersuchung zur Lage der weiblichen Genitalverstümmelung im Land. Das BHRC skandalisiert die britische Wirklichkeit der FGM:

    Report of the Bar Human Rights Committee of England and Wales to the Parliamentary Inquiry into Female Genital Mutilation
    12.02.2014

    … The BHRC has reached three key conclusions in respect of the UK’s response to FGM that the UK has been in breach of its international law obligations to protect women and children from genital mutilation; that the UK will continue to be in breach until an anti-mutilation mechanism that is comprehensive and cohesive is securely in place; that during the period the UK has been in breach, thousands of British national girls have been mutilated since FGM was criminalised in 1985; some of them could – and should – have been saved and their mutilation evidences a serious breach of the state’s duty of care.

    Further, the lack of FGM prosecutions – a crucial impetus to the Parliamentary Inquiry – is just one instance of a pattern of systemic failure to protect young women and girls that is detailed in this report. Taken together, these failures have unnecessarily exposed females in the UK to the risk of genital mutilation. This situation cannot continue. Action must be taken immediately. We make 12 recommendations that should be implemented without delay. …

    (…)

    10.
    Why is the UK in breach of its international law obligations to protect young women and girls from FGM? What international commitments has it subscribed to?

    18.
    [Leider beruft sich das BHRC (über sich: „dedicated to promoting principles of justice and respect for fundamental human rights through the rule of law in different parts of the world“) in Punkt 18 ausgerechnet auf die Istanbul-Konvention, welche die FGM-Typen Ia und IV der – bei Nulltoleranzpolitik unbedingt bewahrenswerten – WHO-Klassifikation weder bekämpft noch verurteilt.]

    27.
    Notoriously, not a single prosecution has been brought. But during the ensuing period of nearly thirty years, many thousands of young women and girls who are British citizens or nationals have been mutilated either in the UK or when they have been taken back to the country of family origin. In a recent report, Bindel and colleagues estimated that resently in the UK 170,000 girls aged 15 and over are living with the consequences of FGM.

    29.
    When these failures are evaluated against the backcloth of the state’s international commitments, it is plain that the UK has been in breach of its international obligations to protect young women and girls. Taken together, these failures, individually and cumulatively, have unnecessarily exposed young women and girls to the risk of genital mutilation since FGM was criminalised in the UK in 1985. The many thousands of British national girls who have been mutilated since the UK passed FGM legislation in the 1980s have suffered irreparable harm. Some of these young women could – and should – have been saved. Their mutilation evidences a serious breach of the state’s duty of care. This situation cannot continue. Action must be taken immediately.

    [Als britischer Schariafreund oder Kulturrelativist und Wegducker kann man, womöglich mit Hilfe von Judge Sir James Munby, In the matter of B and G (Children) (No 2), die authentisch islamisch begründbaren FGM-Typen IV und Ia legalisieren. Die ebenso islamische Ib ja vielleicht etwas später. Dann bleibt die Staatsdoktrin vom FGM-freien sowie frauenfreundlichen und überhaupt menschenfreundlichen Islam erhalten und man hat viele, viele Fälle an Verstümmelung hinwegdefiniert.]

    38.
    … The UK’s human rights obligations apply to all children within its jurisdiction, therefore anyone in the UK who is arranging for children to be taken out of the jurisdiction to be mutilated should be guilty of a criminal offence. This gap in the law not only fails to reflect the highly mobile nature of the affected communities, but is morally indefensible. This loophole in the law must be closed.

    London, 12 February 2014

    https://barhumanrights.org.uk/sites/default/files/documents/news/bhrc_fgm_submission_12_feb_2014.pdf

    http://www.barhumanrights.org.uk/node/415

    Aus der wichtigen Arbeit des BHRC berichtet Anwältinnen ohne Grenzen. Mexikoreise 2009

    „Die Delegation setzte sich zum einen zum Ziel, die Lage der Menschenrechte in den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero und Oaxaca unabhängig und unparteiisch zu beurteilen. Zum anderen wollte sie die Durchsetzbarkeit von Rechten Privater und der Menschenrechtsverteidiger sowie die Achtung der Rechtsstaatlichkeit prüfen.“

    http://anwaeltinnen-ohne-grenzen.de/aktivit%C3%A4ten/delegationsreisen/mexiko/

    Anwältinnen ohne Grenzen

    http://anwaeltinnen-ohne-grenzen.de/frauen-europas/

    „Zwei Wochen lang rangen 2000 Vertreterinnen und Vertreter von fast 200 Regierungen in New York um Formulierungen und Forderungen, bis die Erklärung am 16. März 2013 doch noch eine Mehrheit fand. Es stellt sich aber die Frage, wozu noch eine Erklärung zu gleichen Rechten von Frauen und Männern auf UN Ebene nötig ist, wenn das Prinzip der Gleichstellung der Geschlechter schon bei der Gründung der Vereinten Nationen in der UN-Charta und seit 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen formuliert ist. Ebenso wie in beiden Pakten aus dem Jahre 1966 – dem internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und dem internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte – und in mehreren Menschenrechtsverträgen. Zählen Frauenrechte etwa nicht zu den Menschenrechten? Doch! …

    Erst vor dem Hintergrund der Frauendekade der Vereinten Nationen (1976-1985) gelang schließlich 1979 die Verabschiedung der völkerrechtlich bindenden Frauenrechtskonvention (UN-CEDAW – Convention on the Elimination of Discrimination against Women) … Fast 35 Jahre danach wollten auf der New Yorker UN-Frauenkonferenz wieder einige islamische Staaten (Iran, Saudi-Arabien, Katar, Libyen, Nigeria, Sudan und Honduras) sowie der Vatikan den Schutz vor Gewalt wegen „kultureller Besonderheiten“ ausklammern, doch letztlich gaben sie ihren Widerstand auf gegen die Formulierung, dass Gewalt gegen Frauen nicht durch Sitten, Traditionen oder religiöse Ansichten gerechtfertigt werden kann. Ebenso hat man sich darauf geeinigt, künftig von einem „Femizid“ zu sprechen, wenn Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts ermordet werden.“

    Quelle: Europäische Bewegung Deutschland (EBD)

    http://www.netzwerk-ebd.de/nachrichten/frauen-europas-begruessen-den-un-beschluss-zu-frauenrechten/

    Die muslimischen Länder konnten sich nicht mit einer Ausnahmeregelung durchsetzen, mit der die Rechte von Frauen aufgrund „kultureller Besonderheiten“ eingeschränkt werden können.

    FOCUS

    http://www.focus.de/politik/ausland/islamstaaten-und-vatikan-blockieren-un-konferenz-staerkt-die-rechte-von-frauen-weltweit_aid_941534.html

    UNITED NATIONS — A U.N. policymaking body agreed upon a declaration Friday urging an end to violence against women and girls despite concerns from conservative Muslim countries and the Vatican about references to women’s sexual and reproductive rights.

    Iran, Egypt, Saudi Arabia, Qatar, Libya, Nigeria and Sudan, along with Honduras and the Vatican, expressed reservations about the declaration of the United Nations Commission on the Status of Women, but did not block adoption of the 18-page text.

    While the declaration of the commission, created in 1946 for the advancement of women, is nonbinding, diplomats and rights activists said it carries enough global weight to pressure countries to improve the lives of women and girls. …

    A proposed amendment by Egypt — which would have allowed states to avoid implementing the declaration if it clashed with national laws or religious or cultural values — failed. Some diplomats said it would have undermined the whole document.

    aus: Michelle Nichols (U.N. body agrees on women’s rights policy, skirting sexual politics), The Washington Post, 16.03.2013

    http://www.washingtonpost.com/world/un-body-agrees-on-womens-rights-policy-skirting-sexual-politics/2013/03/16/d3d24f10-8de2-11e2-9838-d62f083ba93f_story.html

    The fifty-seventh session of the Commission on the Status of Women took place at United Nations Headquarters in New York from 4 to 15 March 2013.

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/57sess.htm

    EGYPT

    „The 2012 Constitution of Egypt underlines the rights of women“
    [die der Frau durch Allah mit der Scharia gegebenen Rechte …]

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/csw57/generaldiscussion/memberstates/egypt.pdf

    IRAN

    „The Government of the Islamic Republic of Iran considers the elimination of all forms of violence against women and girls as a priority.“
    [Die gleichen Rechte wie ein Mann zu bekommen oder auch nur die Haare offen tragen zu dürfen ist schlimme Gewalt, davor schützen wir alle unserer Frauen mit allahzentrierten Schariagesetzen und der schwarzen Parda, dem Hidschab]

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/csw57/generaldiscussion/memberstates/iran.pdf

    .
    .
    Im Oktober 2014 wendet sich das BHRC ans Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR), das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, welches die Arbeit der Experten des UN-Menschenrechtsrats unterstützt.

    BHRC
    Suchbegriff FGM

    http://www.barhumanrights.org.uk/search/node/FGM

    .
    Report of the Bar Human Rights Committee of England and Wales to the Office of the High Commissioner for Human Rights
    03.10.2014

    Strafverfolgung allein reiche nicht aus, man müsse auch mit den Communities zusammenarbeiten. Das klingt nett und beinahe überzeugend, aber auch nach Imam, Scheich und Mufti. Und diese Autoritäten werden, solange die Scharia für sie Handlungsweiser im Diesseits ist, nichts gegen die schafiitische und oft auch hanbalitische Mädchenbeschneidungspflicht tun:

    … Consequently, we support prosecutions. But there is a risk. The reality is that it will prove impossible to prosecute FGM into extinction. …

    Das BHRC redet von den kulturellen bzw. traditionellen Begründungen der FGM – bei Unterschlagung der Rechtfertigung nach Koran und Sunna:

    „7. Challenge cultural justifications for FGM … forms part of the UK’s international obligation to modify cultural or traditional practices [und was ist mit den religious practices, khitan al-inath bzw. sunat perempuan?] that are harmful to women and girls“ [ach so, Scharia und Fiqh sind nie harmful, schädlich]

    http://www.barhumanrights.org.uk/sites/default/files/documents/biblio/ohchr_bhrc.pdf

    UNHCHR
    OHCHR
    Hoher Kommissar seit September 2014: Seid al-Hussein (Jordanien; Prince Zeid Ra’ad Zeid Al-Hussein)

    http://de.wikipedia.org/wiki/UNHCHR

    http://en.wikipedia.org/wiki/Prince_Zeid_bin_Ra%27ad

    .
    .
    Germany and Great Britain are paving the way towards a European FGM.

    SIR JAMES MUNBY PRESIDENT OF THE FAMILY DIVISION
    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    14.01.2015

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf

  14. Edward von Roy Says:

    Bekommen Großbritannien und Deutschland 2015 die Chitan al-Inath (ḫitān al-ināṯ), die Islamische FGM?

    Vorab: Religion insbesondere Scharia (Islamisches Recht) und die deutsche Partei der GRÜNEN.

    Wie leider zu erwarten wieder kein Bekenntnis zu den allgemeinen Menschenrechten, insbesondere keine Distanzierung vom rituellen Verstümmeln des männlichen oder weiblichen Kindergenitals:

    „Religionspolitischer Kongress. Vor dem Hintergrund einer sich immer stärker pluralisierenden und individualisierenden Gesellschaft stellt sich die Frage, wie das Verhältnis von Staat und Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaften neu austariert wird. Bündnis 90/Die Grünen stellen sich dieser Aufgabe. 27.11.2014. Der Kongress „Im Namen der Freiheit: Religion, Staat und Gesellschaft im Konflikt?“ ist eine Kooperationsveranstaltung der grünen Landtagsfraktion NRW, des Bundesverbandes und des Landesverbandes NRW von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wir laden zum religionspolitischen Kongress in das bevölkerungsreichste Bundesland, wo heute Menschen unterschiedlichster Weltanschauung und Religion zusammen leben“

    http://www.gruene.de/ueber-uns/religionspolitischer-kongress.html

    Die geballte Kraft der kulturellen Postmoderne, bestehend aus Schariabewegung und Proislamismus:

    „Sigrid Beer … Micha Brumlik … Volker Beck … Aiman Mazyek (ZMD) … Sylvia Löhrmann … Rafael Nikodemus …“

    http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Sonstiges/20150114_Rel_Pol_Kongress_Referenten_final.pdf

    Damit droht die chitan al-inath (anglis. khitan al-inath, indones. sunat perempuan, khitan wanita), die FGM nach Koran und Sunna zeitnah legal zu werden. Die drei Ritualbeschneidungsfreunde Ringel / Meyer (fordern die geschlechtsneutrale Formulierung des 226a StGB) und Hörnle (fordert dasselbe für 1631d BGB) können zufrieden sein.

    Auch Großbritannien arbeitet anscheinend intensiv auf die Legalisierung der Islamischen FGM hin, das Ansinnen des Judge Sir James Munby, der 2015 tatsachenwidrig behauptet, dass die FGM in keiner Religion verankert sei, wird nun durch einen Gerichtsprozess („with encouragement from Hasan Mohamed„) gefährlich unterstützt.

    Zum englischen Fall. Die 24 Jahre alte Frau war als sechsjähriges Mädchen in Somalia genital verstümmelt worden; es liegt FGM Typ III vor, also eine Infibulation (sog. pharaonische Beschneidung).

    Dr Dhanuson Dharmasena, who is accused of carrying out FGM contrary to the Female Genital Mutilation Act 2003

    http://www.theguardian.com/uk-news/2015/jan/19/fgm-genital-mutilation-trial-uk-dharmasena

    Ich befürchte den Auftakt zu einer Art Schauprozess, dessen Abfallprodukt die britische Erlaubnis von einem ganz klitzekleinen bisschen FGM ist, nämlich von FGM Typ IV (oder auch Typ Ia), genau so, wie das Urteil von James Munby es uns recht eigentlich nahelegt.

    Wer eigentlich ist Hasan Mohamed, ein Islamischer Geistlicher oder der Wali, der schariatische Aufpasser? Wir haben offensichtlich eine erneuerte bzw. (damit) eine Variante von FGM Typ III (Infibulation; pharaonische Beschneidung). Juristisch verhängnisvoll folgenreich könnte unter anderem das (zu überprüfende) Einwilligen der Frau (und des Ehemannes bzw. Wali) sein, das wäre der unbedingt zu vermeidende Schritt in die Diskussion über Altersgrenzen (zum Bereich des beschneidungsfreundlichen sprich verstümmelungsreundlichen Konzepts genital autonomy).

    Wohl wahr, wenn London jetzt die „milde Sunna“ (anglis. Arab. khitan al-inath) legalisiert, ist das ein Meilenstein … auf dem Weg ins Kalifat:

    UK doctor goes on trial for FGM in landmark case

    … Prosecutor Kate Bex told the jury the offence took place after Dhanuson Dharmasena delivered the woman’s first child at the Whittington Hospital in north London on November 24, 2012.

    Bex said the woman had undergone FGM in Somalia when she was six years old which had involved her labia being partially sewn together. The procedure, known as infibulation, had left her vaginal opening too narrow to allow a baby to be born naturally.

    … He made a 1.5-2cm cut with scissors. But after the birth he put in two stitches, partially sewing her labia together again and thereby performing FGM, the jury heard.

    Bex said a second man, Hasan Mohamed, 41, had insisted or encouraged the doctor to carry out the procedure on the 24-year-old woman who cannot be named for legal reasons. …

    http://uk.reuters.com/article/2015/01/19/uk-britain-fgm-trial-idUKKBN0KS1P320150119

    Wird Großbritannien 2015 den wissenschaftlich-medizinethisch sowie universell-menschenrechtlich allein gebotenen Mut aufbringen, ausdrücklich jede Form der FGM (WHO-Klassifikation: FGM Typ I, II, III, IV) zu untersagen oder wird man um des berüchtigten friedlichen Zusammenlebens der Religionen Willen die „milde Sunna“ straffrei stellen?

  15. Carcinòl Says:

    The UK is talking about Islamic FGM (khitan al-inath)

    Grand Committee
    Thursday, 11 December 2014.

    Die Auswirkungen des Schariagesetzes auf das Vereinigte Königreich insbesondere für Frauen, the impact of Sharia law in the United Kingdom, particularly on women

    Weiter unten zu den britischen Schariagerichten und zur notwendigerweise frauenfeindlichen islamischen Ehe oder Nikah (Imamehe), zuerst zur FGM, Female Genital Mutilation

    This, which appears to be Islamic in origin, is now being practised in the UK … the fact is that it too is illegal here. It is just another variation on a damaging cutting procedure, which every victim would be better off without.

    Baroness Rendell of Babergh (Lab): My Lords, in the past 30 years there have been two Acts of Parliament concerning the law on female genital mutilation.

    Hier fehlt die Definition von FGM, das unzweideutige Bekenntnis zum Verbot aller Typen (I, II, III, IV).

    Großbritannien kann die erwiesene oder mögliche Verbindung zwischen FGM und Islam kennen, am 11.12.2014 wurde sie angesprochen! Die Buchstaben C und N stimmen schon (ungefähr), der erste und letzte des Wortes, das allerdings statt CARRIBBEAN richtig CORAN (anglis. meistens Quran, arab. al-qurʾān) hätte lauten müssen:

    The Department of Health is working to improve the information collected by the NHS on FGM. Health staff may now have to include a type of so-called female circumcision in their attentions. This, which appears to be Islamic in origin, is now being practised in the UK, according to information reaching the FGM National Clinical Group. It claims to be close to male circumcision and involves cutting the area around the clitoris. It appears to have its origin in the Caribbean. Claims are made that it brings enhanced pleasure to men and women but, whether or not that bears any relation to the truth, the fact is that it too is illegal here. It is just another variation on a damaging cutting procedure, which every victim would be better off without.

    The Department for International Development has established a £35 million programme to address FGM in Africa and beyond, which aims to end FGM in one generation. The Home Office’s action plan, the Call to End Violence against Women and Girls, has renewed its focus on protecting potential victims. The Home Office aims to use this plan to work closely with partners across government to help secure an FGM conviction. The Home Office has launched a statement which sends out a strong message to anyone involved in the practice of FGM. This statement is set out on leaflets, of which 37,000 have gone out.

    Sehr erfreulich, das Verbot von FGM Typ Ia und IV wird als beizubehalten gefordert, the fact is that it too is illegal here.

    Gleichwohl ist man im Oberhaus anatomisch unkundig, die Jungenbeschneidung entspricht in Bezug auf die gegebene sensitive Zerstörung einer FGM vom Typ Ib. Das aber sich einzugestehen hieße, die MGM (unter achtzehn Jahren) verbieten zu müssen, was zur Zeit aber leider auch im Vereinten Königreich kaum jemand zu fordern wagt.



    11.12.2014 – Und dann kam man zu Allahs Schöpfungsordnung und Gesetz (Scharia), Lady FLATHER und Lady COX argumentieren plausibel und zivilcouragiert:

    Sharia Law
    Question for Short Debate
    Asked by Baroness Flather

    To ask Her Majesty’s Government what is their assessment of the impact of Sharia law in the United Kingdom, particularly on women

    FLATHER

    Baroness Flather (CB): My Lords, I have waited a long time to have the opportunity to bring this issue to at least some of your Lordships’ notice. I am extremely concerned about what is happening to British Muslim women. It is not about religious freedom or what we are trying to change, but what is happening in the everyday lives of British Muslim women. If we cannot protect British women, whether they are Muslim or not, then we are not providing the right kind of help.

    In 2010, when we were discussing the Equality Bill, I tried to table an amendment to try to stop Sharia law impacting on women’s lives. I was told then that it was too late and if I brought this new topic into the Bill it would be likely that the Bill would fall. I had a letter from the noble Baroness, Lady Royall, and several telephone conversations with her. I still have the letter. She said, “We will look at this seriously. Do not table the amendment. We will take it up later and look at it”. I had constant telephone calls from the noble Lord, Lord Lester of Herne Hill. He was then an adviser to Gordon Brown. He said, “Don’t worry, we will at look at this. We will look into what is happening to the women”. I am still waiting. They did nothing. I tried very hard to remind them that they had given me this undertaking—well, they would not call it an undertaking; it was about stopping my amendment. Since then I have spoken to Ken Clarke and he said, “Well, you know, it is their choice if they choose to go to Sharia councils”. Yes, it is their choice, and they do go—and my noble friend Lady Cox will talk more about choice. But a choice can be made only if you know what the choices are. A choice cannot be made if you are told, “This is your choice”. It was very short-sighted of Ken Clarke not to look into it.

    I also had discussions with the Ministry of Justice, particularly about the Sharia councils. As your Lordships probably know, there are now more than 80 Sharia councils. As far as I know, they are not trained lawyers. I think they are imams who have some training. The decisions—please correct me anybody who knows more—are ad hoc on that particular case. There is no record kept. Nobody knows what previous decisions have been. Nobody knows what the next decision will be. So women cannot get a divorce—the councils put them off and put them off. This was also shown in a programme on television where a woman went every year to try to get a divorce but she could not. Some women, of course, have a registered marriage, which means that they are subject to British law and can get a British divorce, and they do. The problem there is if they go to an Islamic country their husband can come and claim the children. This, of course, is unacceptable to the mothers. In any case with Sharia, a seven year-old boy is given to the wife; girls are given at puberty. If the woman marries somebody else, it could be worse.

    The retired Bishop of Rochester, who has studied Sharia, has said clearly that Sharia is discriminatory against women, not only in relation to marriage and children, but in most aspects. A woman’s status does not come up to more than half that of a man. Two women have to give evidence to equal a man’s evidence. When a Sharia will is made, a woman gets half of what a man gets. This is happening in our country today, here and now, and we are letting it happen. It is not fair: these women have come here to be with their husbands; they have been allowed to live here legally. We women spent the whole of last century trying to change women’s lives. We wanted equality—we are still fighting for it, but at least we do not have all these things happening to us.

    I wrote to the noble Baroness, Lady Warsi, who said that we need to work with the Sharia councils. I suppose she means that it is work in progress, but I have not heard anything about what work has been done with the Sharia councils. The most important thing, if we cannot do without them, is that records should be kept. If they keep records, then we can look at the records and see whether there is a similarity between cases, or whether different things are happening in different ways. These women have no support from the community or the family, and only a third of women have their marriages registered, because the men work hard not to get the marriages registered.

    It helps men in these ways. Polygamy allows them to have two or three wives. Many women have said that they were absolutely taken aback to find that the man had two or three wives already. They have control over custody of the children. They do not need to provide any financial support, and there is plenty of evidence that no support has been provided for the women. They cannot be charged with bigamy, because the other women are also not registered—they are just women in the household. I think that this is absolute abuse of the British system and it has to be looked at very carefully.

    If a man brings a woman into this country as his wife, it should be legally essential for him to register that woman as his wife. Then, when the next wife comes, at least we will know how many wives he has. Your Lordships may remember that I said some time ago that we should not give benefits for an unlimited number of children, since those people who are in work cannot afford more than one or two children. At that time I did a radio interview and a man said, “I have three wives”. The interviewer asked him, “How do you manage three wives?” He said, “It is on a rota basis”. There are wives living separately from the household. One woman—my noble friend Lady Cox will talk about this further—says that she lives in the household, but she gets benefits which are used to pay the mortgage for the house. There is so much going on under the surface.

    The noble Baroness, Lady Warsi, feels that this is a religious matter. No, it is not a religious matter. It is not about praying to God. Did God really make us half as good as a man? We do not believe that any more. Maybe at one time people did believe that, but we are not half of a man. We are also people; we are also persons. I think that if Muslims come to this country, and if they bring a wife—or a husband—the marriage must be registered. Even just doing that will change many things in the system. Once the marriages are registered, the men will be subject to a charge of bigamy and subject to having to pay maintenance to the wife if they divorce her.

    Another thing, of course, is that a man can divorce a woman by saying, “I divorce you”. I cannot understand how we can accept that today. Maybe 600 or 700 years ago it was fine, but it is not fine in this country today. Communities are moving backwards. Things are happening in schools which are unacceptable. They are trying to segregate girls and boys. In Birmingham there was a takeover of schools and Leicester University decided that girls and boys would sit separately when somebody came to speak to them. What is so amazing is that the university council said this was all right. Well, it is not all right; none of this is all right. We need to protect all British women, whether or not they are Muslim.

    (…)
    2.16 pm

    COX

    Baroness Cox (CB): My Lords, I congratulate my noble friend Lady Flather on initiating this debate on a very important subject. I appreciate the way in which she opened it. She did not rely on headlines but on some very substantive issues. I take the distinction made by the noble Baroness, Lady Warsi, between Sharia and Sharia law. Sharia is much wider. It contains many aspects of ways of life, including times of prayer and so on, and no one can take issue [disagree, nicht einverstanden sein] with those. However, what we are looking at today are those aspects of Sharia law which adversely affect women in this country.

    I take this opportunity to raise some of the concerns that are reflected in my Private Member’s Bill, which is currently in your Lordships’ House, with particular reference to aspects of religiously-sanctioned gender discrimination and threats to the fundamental principle of liberal democracy and of one law for all. However, first I emphasise my primary and fundamental commitment to the essential freedom: freedom of religion and belief, as enshrined in Article 18 of the Universal Declaration of Human Rights. I do so as a vice-chair of the All-Party Parliamentary Group on International Freedom of Religion or Belief.

    There may be various institutions and aspects of different faith traditions which embody gender discrimination, both in policies and practices. If women are aware of the implications of these discriminations, make an informed choice and are happy to accept these provisions then they have every right to do so. However, where women and girls involuntarily suffer as a result of such policies and practices, this should be a matter of concern in a country committed to the eradication of unacceptable gender discrimination and the promotion of gender equality.

    The concerns that I will highlight in this debate are associated with the fundamental tenets inherent in many interpretations of Sharia law, which are inherently discriminatory with regard to provisions for men and women. The establishment of Sharia courts or councils in this country has promoted the application of such gender-discriminatory provisions in ways which are currently causing considerable distress for many women. I am not relying on headlines but on talking to Muslim women and their organisations.

    These provisions include unequal access to divorce. As has already been said, in many situations a husband can obtain a divorce merely by saying “I divorce you” three times. Women, on the other hand, have to obtain permission from a religious authority, often a Sharia council or court, and they may have to pay and fulfil other conditions. Sometimes their husbands will not give them money, so they are trapped in the marriage. One Muslim lady described to me how, in theory, she knew she could obtain a divorce. However, she had to pay for it and, as she could not obtain the money—her husband would not give it to her—she felt as though she was in a room with an open door to freedom, but tied to a chair so that she could not walk out of that door to enjoy that freedom. Conversely, the husband usually does not have to pay anything to obtain his divorce.

    Another lady, a devout Muslim, described how her husband had divorced her. When she asked her imam for a divorce, he told her that she must bring her marriage certificate, but this was in her husband’s possession. When she asked for it, he told her that it was with his family, back in their country of origin. When her family there went to his family to ask for the certificate, they beat her younger brother because she was bringing shame on the family by asking for a divorce. She is a devout Muslim, so she will not remarry without a religiously-sanctioned divorce. She is trapped and, several years later, still very lonely in this country. When I asked an imam from a major mosque why a man does not have to pay, and indicated that it takes two people to divorce, I never received a reply.

    Another problem for many Muslim women is their lack of knowledge regarding the implications of having only a religious marriage, without an accompanying legally registered civil marriage. This leaves them and their children without any rights in law if they are divorced. Many say that they are not told that their religious marriage does not simultaneously provide

    11 Dec 2014 : Column GC543

    for a legal marriage, while others say that their husbands-to-be and/or the families discourage them from obtaining a legal marriage. Of course, this leaves the husband free to practice polygamy without breaking the law against bigamy. Another aspect of gender discrimination which often applies in the practice of Sharia law relates to polygamy. A husband is entitled to take up to four wives, provided he takes responsibility for making appropriate provision for them all.

    Baroness Warsi: May I ask a question?

    Baroness Cox: No, I am sorry; this is a timed debate. If I have time at the end, I will answer.

    In many Muslim communities in this country polygamy is commonplace, although in this nation bigamy is legally forbidden. A report written by a courageous Muslim woman named Habiba Jaan, Equal and Free? 50 Muslim Women’s Experiences of Marriage in Britain Today, has just been published. In this report, Habiba describes the marital situation of 50 Muslim women in the West Midlands. Two-thirds of those who are married are in polygamous marriages. Some say that they did not know that they were a second or third wife when they were married. Of these, almost all said that their husbands fail to provide them with financial support, in contravention of Islamic teaching. Many of these women are desperately unhappy.

    A related aspect of these practices of polygamy and unequal access to divorce is the number of children which one man may have. Several Muslim women have told me that men in their communities may each have up to 20 children. This clearly paves the way for children to grow up in dysfunctional families. Those children may become very vulnerable to disaffection, marginalisation and potential radicalisation.

    My Private Member’s Bill, the Arbitration and Mediation Services (Equality) Bill, seeks to address some of these problems by trying to ensure that women know their rights under law in this country, as well as by providing more protection for victims of domestic violence and outlawing the operation of quasi-legal courts. In another initiative last year, I moved an amendment to what was then the Anti-social Behaviour, Crime and Policing Bill. This would have made it a requirement for the celebrant of any religious marriage which does not also provide for a legally registered marriage to ensure that both parties to the marriage are aware of the implications of that. The importance of a legal marriage was also alluded to by the noble Baroness, Lady Warsi. For some reason which I fail to understand, the Government did not accept that amendment.

    The heart-wrenching, award-winning documentary film “Banaz: A Love Story” depicts the true story of a young girl who was murdered by men in her family for bringing what they saw as shame on the family. A disturbing aspect of that film was the failure of the police to provide protection for Banaz, despite her having made several visits to the police station to seek help. The Government do not support my Private Member’s Bill or my amendment, on the grounds that they are unnecessary because every citizen in this country ostensibly has access to the law of our land. However, this implies that every citizen knows their rights, and this is clearly not the case. It also ignores the reality that many closed communities can put a great deal of pressure on families and individuals not to bring what they deem to be shame on the community.

    The chasm between the Government’s de jure position and the de facto reality for so many women and girls in this country today is resulting in widespread suffering, intimidation and such gender discrimination as would make the suffragettes turn in their graves. I hope that in the Palace of Westminster, where there are memorials to those suffragettes for their achievements in obtaining votes for women at a very high price, our modern-day Parliament will not betray their sacrifices or their achievements. While respecting freedom of religion and cultural diversity, I do not believe that we should allow that freedom to override the law of our land or to deny women the knowledge of their rights and their freedom—genuine freedom—to access those rights. At present, we are looking the other way while many women are suffering in our country. That is documented by Muslim women, not by headlines I have read. We have responsibility in our country to protect and promote fundamental freedoms and gender equality. At the moment, we are seriously failing to do so.

    Baroness Warsi: Perhaps I may come back on one issue that the noble Baroness raised. Does she accept that if we simply recognised a Muslim marriage—a nikah—as a legal marriage, it would deal with all the issues that she has raised today?

    Baroness Cox: I thank the noble Baroness because that is just the point that I was making. It is more than the point I was making, because I have been told that that has not been deemed acceptable at the moment. We have raised it in many discussions and I would strongly support the noble Baroness, Lady Warsi, if that could be accepted. The related point that I raised in my speech is that if any religious marriage—I am not talking only about Islamic marriages—does not bring in at the same time a legally registered marriage, the woman ought at least to know the implications of not having a legally registered marriage. At the moment, they do not even know. They are often told by their families that it is a legally registered marriage or think that if it is carried out in the UK, it will bring a legally registered marriage. At the moment, they are in a state of ignorance. The amendment that I moved would go one step towards remedying that situation so that they would at least know. They would not necessarily have freedom of choice because of the pressures put on them by families and local communities, but it would be one step. If the suggestion of the noble Baroness, Lady Warsi, were to become an amendment I would support it wholeheartedly.

    2.26 pm

    http://www.publications.parliament.uk/pa/ld201415/ldhansrd/text/141211-gc0001.htm

  16. Machandelboom Says:

    Irmingard Schewe-Gerigk will jedenfalls wollte das in seine Genitalverstümmelung ach-so-genitalautonom einwilligende Kind:

    „Unser Ziel ist es, dass sich Jungen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden können, wenn sie selbst entscheidungsfähig sind.“

    Gleichheitsfeministisch hätte sie konsequenterweise folgern und fordern müssen:

    „Unser Ziel ist es, dass sich Mädchen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden können, wenn sie selbst entscheidungsfähig sind.“

    Bemerkenswert, dass Schewe-Gerigk, leider erst am Tag der Bundestagsentscheidung, die religiös (islamisch) begründete Mädchenbeschneidung mindestens ungefähr kennt, anspricht und ihre Straffreistellung (hier mal, Elan in der Sache sähe allerdings anders aus) verhindern will:

    „Und ich richte meine Worte nochmals an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Diejenigen, die den Antrag der Bundesregierung unterstützen, müssen wissen, dass sie damit die Strafbarkeit der weltweit geächteten weiblichen Genitalverstümmelung gefährden. Unter den vier Formen der weiblichen Genitalverstümmelung gibt es mindestens zwei, die mit der Jungenbeschneidung verglichen werden können. Das sind das Einritzen der Klitorishaut und das Entfernen der Klitorishaut wie es eine islamische Rechtsschule fordert.

    Und schon jetzt gibt es aus Ägypten und Australien Stimmen, die diese Eingriffe, die heute zurecht verboten sind, auch straffrei stellen wollen.

    Das dürfen wir nicht zulassen.“

    Man freue sich nicht zu früh. Das sei jetzt, wie wissenschaftlich geboten und AEMR-kompatibel, die genitale Intaktheit des Kindes (Mädchen oder Junge) sichernd?

    Leider wohl Nein, alles bleibt eine Frage der Einwilligungsfähigkeit sprich der politisch auszuhandelnden Altersgrenze. Die etwa aus der UN-Kinderrechtskonvention ableitbare Definition von Kind als Mensch unter achtzehn Jahre wird eben nicht gefordert, der genitale Schutz könnte damit durchaus nur die jüngeren unter den „Kindern“ (s. o. „Jungen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden“) betreffen:

    „Genitale Eingriffe an nichteinwilligungsfähigen Kindern ohne medizinische Indikation sind ein Verstoß gegen die Menschenrechte – und diese sind nicht teilbar, sie gelten für Mädchen und Jungen.

    Kinderrechte sind Menschenrechte.“

    Denn vielleicht ist die langjährige Vorstandsvorsitzende (2009-2014) von TERRE DES FEMMES ja nach wie vor der Ansicht, die wir aus dem Ungesagten schlussfolgern müssen und ihr jetzt in den Mund legen:

    „Genitale Eingriffe an einwilligungsfähigen Kindern ohne medizinische Indikation sind kein Verstoß gegen die Menschenrechte – und diese sind nicht teilbar, sie gelten für Mädchen und Jungen.

    Kinderrechte sind Menschenrechte.“

    Dann bestünden die laut beschworenen „Menschenrechte“ (welche eigentlich, AEMR oder Kairo 1990) gerade in der kindlichen bzw. von Junge und Mädchen ausgelebten Genitalautonomie.

    (Zitiert nach: Schwarzer Tag für Kinderrechte, Rede von Irmingard Schewe-Gerigk am 12.12.2012 vor dem Brandenburger Tor, heute zu lesen auf der Archivseite von Irmingard Schewe-Gerigk)

    http://www.schewe-gerigk.de/terre-des-femmes/?no_cache=1&expand=443135&displayNon=1&cHash=aac61eca9b4717187aca388efc0e6dda

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    Letztlich wird es auch islamisch (khitan al-inath, sunat perempuan) nie bei einer FGM vom Typ IV oder Typ Ia bleiben, der Angriff auf das weibliche Genital bezweckt vielmehr ganz zielgerichtet die Teilzerstörung oder Zerstörung der Klitoris:

    Christian Winterhager‎ SAIDA International
    08.02.2013

    Was will Frau Schewe-Gerigk?

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330
    Bei bestimmten Formen gibt es Parallelen. … Deshalb fürchten wir – und die Justizministerin hat ja in dieser Sache auch schon ihre Sorge geäußert – , dass eine gesetzliche Genehmigung der Beschneidung von Jungen auch Auswirkungen auf andere Bereiche haben kann: Es gibt Formen von weiblicher Genitalverstümmelung, die man mit der Beschneidung von Jungen vergleichen könnte. So gibt es Gegenden, in denen nur die Haut der Klitoris entfernt wird. Noch wird diese Form als strafbar angesehen, aber mit der Genehmigung der Beschneidung von Jungen würde man sie straffrei stellen. Laut einer Umfrage in Großbritannien ist ein Hindernis im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, das Unverständnis für die Ungleichbehandlung: Jungen dürfen straffrei beschnitten werden, bei Mädchen aber ist die „mildeste Form“ verboten.

    SAIDA International
    Lieber Christian, wir können nur spekulieren, was sie antreibt. Aber ihre fachlichen Kenntnisse über Genitalverstümmelung sind offenbar nicht sehr ausgeprägt: in der Realität ist keine anstiftende Familie daran interessiert, nur die Klitorisvorhaut ihrer Tochter wegschneiden zu lassen – der Zweck würde doch meilenweit verfehlt. http://saida-international.de/genitalverstuemmelung/praktik

    Christian Winterhager
    Genau, und wenn schon die WHO das bestätigt, wie können diese Leute von Terre des Femmes so einen Unsinn daherreden? Man versteht die Welt nicht mehr!

    SAIDA International
    Das Fähnchen immer schön in den Wind hängen …

    https://de-de.facebook.com/saidainternational/posts/111476772367823

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    „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
    CICERO wohl, vgl. erster Kommentar, am 25.07.2012

    „… Die Verstümmelung wird als religiöse und gesellschaftliche Pflicht angesehen und gilt als Voraussetzung für eine Heirat …“

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330

  17. Bragalou Says:

    Die islamische Mädchenbeschneidung ist mindestens den Schafiiten religiöse Pflicht, etliche hanbalitische Autoritäten sehen das nicht anders. Ein schlimmes volkspädagogisches Dilemma, FGM ist Islam aber zugleich ist Islam Friede. Also wird aufgeregt herumgeredet und unter Hinzuziehung aller erreichbaren Kleriker (s. u., FEMALE GENITAL MUTILATION RELIGIOUS LEADERS DECLARATION) noch ein Weilchen so getan, als wolle man ernsthaft gegen jede Form der FGM (WHO-Klassifikation der Typen I, II, III, IV) kämpfen. Nichtkleriker wie Tatjana Hörnle und James Munby machen unterdessen den juristischen Weg frei. Vereinigtes Königreich im Sommer 2014, vor und auf dem Mädchengipfel (Girl Summit).

    Das wörtlich verstandene und konsequent praktizierte Islamische Recht sprich Allah will die Mädchen beschneiden (khitan al-inath; sunat perempuan) und Großbritannien (vgl. im Januar 2015 James Munby) fällt offensichtlich auf die Taqiyya einer angeblichen Bereitschaft der muslimischen Organisationen bzw. Einzelpersönlichkeiten, gegen FGM zu kämpfen herein.

    Man hätte weibliche Genitalverstümmelung (FGM) vorab noch einmal definieren und eben auch FGM Typ IV sowie FGM Typ Ia als unakzeptabel, unzulässig und strafbar erklären müssen, doch ein derart unzweideutiges Dokument hätten Yousif al-Khoei und Scheich Tayeb Mustapha Cham möglicherweise nicht unterschrieben.
    ::

    Asked if there was any resistance to the declaration Yousif al-Khoei, of Al-Khoei Foundation, said: „There are always some barriers, otherwise we wouldn’t be here. But the majority of scholars are against FGM, and already leaders from Somalian, Egyptian, Nigerian and other affected communities are signing up and are committed to change. They are taking this issue seriously, but it takes time.“ …

    Sheikh Tayeb Mustapha Cham, imam and founder of the Taiba Welfare Foundation, said some imams still resisted condemning FGM …

    aus: Alexandra Topping (UK religious leaders unite against FGM), THE GUARDIAN am 20.06.2014

    http://www.theguardian.com/society/2014/jun/20/uk-religious-leaders-fgm-female-genital-mutilation

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    Mädchengipfel 2014, UNICEF war Mitveranstalter, und FGM. Zweckmäßigerweise thematisiert wurde ebenfalls die CEFM / CFM.

    THE GIRL SUMMIT CHARTER ON ENDING FGM. AND CHILD, EARLY AND FORCED MARRIAGE. No one should be forced into marriage, or made to marry …

    https://www.girlsummit2014.org/content/docs/CharterEnglish.pdf

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    On 22 July 2014, the UK hosted the first Girl Summit, aimed at mobilising domestic and international efforts to end female genital mutilation (FGM) and child, early and forced marriage (CEFM) within a generation. UNICEF co-hosted the event.

    https://www.gov.uk/government/topical-events/girl-summit-2014

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    A new package of action and funding to protect millions of girls at home and abroad from female genital mutilation and forced marriage will be announced today by Prime Minister David Cameron, International Development Secretary Justine Greening and Home Secretary Theresa May at the Girl Summit 2014.

    The Girl Summit, hosted by the government and UNICEF, is aimed at mobilising domestic and international efforts to end female genital mutilation (FGM) and child and forced marriage (CFM) within a generation. It will bring together domestic and international work to accelerate the work of campaigners, governments and charities around the world to bring an end to these practices.

    https://www.gov.uk/government/news/pm-hosts-girl-summit-2014-a-future-free-from-fgm-and-child-and-forced-marriage

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    The Centre for Academic Shi’a Studies
    Director
    Yousif al-Khoei

    http://www.shiaresearch.com/?p=26&subp=3&sub=news&seo=Our-Team

    http://www.al-khoei.org/About/TheFoundation.aspx

    Der Großvater war Großayatollah (Quelle der Nachahmung)

    Imam Al-Khoei Foundation

    Grand Ayatullah (marj’a) Sayyid Abul Qasim Musawi Al-Khoei, one of the most influential Shi’a Islamic scholars, established The Al-Khoei Benevolent Foundation in 1989.

    http://www.al-khoei.org/About/TheFoundation.aspx

    New York, London, Paris, Swansea (UK), Islamabad (Pakistan)

    http://www.al-khoei.org/Contact.aspx

    Ganz viel Dialogbetrieb auch im Irak:

    http://www.faithsforum4london.org/author/yousif-al-khoei/

    Der Enkel des Großayatollahs:

    Director of the London-based Al-Khoei Foundation. The Al-Khoei Foundation is an international Islamic charity institute established under the patronage of his grandfather, His Holiness Grand Ayatollah al-Khoei.

    http://www.forum2000.cz/en/projects/forum-2000-conferences/2004/participants&wWGoVXFUWbw=200001552/

    ::

    Imam Tayeb Mustapha Cham (born April 1960)

    http://www.endole.co.uk/profile/5178562/tayeb-mustapha-cham

    Postcode: NW6 7SG

    http://ukdata.com/director/detail/910765466

    5 Kimberley Road London

    http://companycheck.co.uk/director/910765466

    mit wem teilt man sich die Hausnummer:

    INTERNATIONAL ISLAMIC RELIEF ORGANISATION (UK)

    http://companycheck.co.uk/company/06281636

    http://www.endole.co.uk/company/06281636/international-islamic-relief-organisation-uk

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    Allah hat dem Menschen Verstand (‚aql) und Beschneidungsbefehle gegeben, so sei doch vernünftig sprich schariagehorsam: die Klitorisvorhaut oder inschallah die halbe oder ganze Klitoris ist eigentlich gar kein Bestandteil des weiblichen Körpers, also gibt es im Islam zwar die khitan al-inath (sunat perempuan), aber gar keine Verstümmelung (mutilation), sondern nur ein Verändern und Rein-Machen, ein frommes Veredeln und späteres Sichzugehörigfühlen …

    FEMALE GENITAL MUTILATION RELIGIOUS LEADERS DECLARATION

    We, the signatories, recognise that:

    Female Genital Mutilation, in all its types, is a grave violation of the rights of girls and women.

    Female Genital Mutilation is child abuse and a violation of a child’s bodily integrity as well as their right to health.

    Female Genital Mutilation can have serious consequences for a woman’s health and in some instances can lead to death.

    Female Genital Mutilation is not a religious requirement. Causing harm and distress is not condoned by our faith.

    http://imamsonline.com/blog/religious-leaders-sign-declaration-on-fgm/

    ::
    22.07.2014, das Office of The Chief Rabbi (Chief Rabbi Ephraim Mirvis, *1956 in Südafrika) tut kund:

    Today, the UK is hosting the first ‘Girl Summit’, aimed at mobilising efforts to end female genital mutilation (FGM) and child, early and forced marriage (CEFM). The Chief Rabbi has joined with other faith leaders and signed two declarations Female Genital Mutilation Religious Leaders Declaration & Faith and Community Leaders Declaration on Forced Marriage both of which will be announced by Deputy Prime Minister, Rt Hon Nick Clegg MP at the Summit, co hosted by UNICEF, this afternoon.

    Female Genital Mutilation Religious Leaders Declaration

    We, the signatories, recognise that:

    • Female Genital Mutilation, in all its types, is a grave violation of the rights of girls and women.

    • Female Genital Mutilation is child abuse and a violation of a child’s bodily integrity as well as their right to health.

    • Female Genital Mutilation can have serious consequences for a woman’s health and in some instances can lead to death.

    • Female Genital Mutilation is not a religious requirement. Causing harm and distress is not condoned by our faith.

    Faith and Community Leaders Declaration on Forced Marriage

    We agree that:

    • Forced marriage is a serious violation of human rights and a form of violence against women and men.

    • Consent to marriage should always be full and free. [Anm.: das neunjährige Mädchen gilt als heiratsfähig]

    • Forced marriage can carry grave consequences. Victims of forced marriage can suffer physical, psychological, emotional, financial and sexual harm.

    • As leaders of our communities, we do not accept any practice which causes harm and distress to the victims.

    Our faith does not condone forced marriage.

    Der die jungfräuliche Tochter zwangsverheiratende Allahgott bzw. fromme Familienvater stiftet aus islamischer Sicht selbstverständlich gerade keinen „Schaden“ (harm), damit ist auch der Wali mudschbir integriert.

    http://www.chiefrabbi.org/the-chief-rabbi-fgm-forced-marriage/

    ::
    Chief Rabbi Mirvis was the first United Synagogue rabbi to host an address by an imam, Dr. Mohammed Essam El-Din Fahim [s. u.], in his synagogue. He has also led a delegation of members of his community to the Finchley Mosque [s. u.].

    http://www.chiefrabbi.org/biography/

    IANL – North Finchley Mosque

    North Finchley Mosque conducts Nikah service to the Muslim Barnet community. Our Nikah service is there to help those who wish to be in an Islamic lawful and Halal relationship.

    Nikah

    Nikah is a great blessing and worship. In Sharia law Nikah viewed as a contract by both parties agree to live as husband and wife in accordance with the Quran and the Sunnah of the Prophet Muhammad. Having a relationship outside the bond of Nikah is totally prohibited in Islam and is a major sin.

    http://www.ianl.org.uk/activities/nikah-service

    Mufti Abdul Barkatullah, shari’a adviser to Lloyds TSB and imam at the North Finchley mosque,

    hxxp://www.brusselsjournal.com/node/1898

    ::
    Noch nicht der Dschihad, aber der Dialog ist ausgebrochen:

    Dr Mohammed Essam El-Din Fahim

    Dr Mohammed Essam El-Din Fahim was born in Egypt and immigrated to the UK in 1970. He is currently chairman and Head Imam of South Woodford Muslim Community Centre (Qurani Murkuz Trust), Executive Member of the Three Faith Forum and regularly appears in religious programmes in mainstream media. … Dr Mohammad holds a diploma in Muslim-Jewish relations (University of Cambridge) and Chaplaincy diploma from Markfield Institute.

    http://www.muslimquestiontime.co.uk/guests/item/dr-mohammed-fahim

    Qur’ani Murkuz (QM) Trust, South Woodford, London

    Participating in inter-faith activities such as the “Three Faiths Forum”

    http://qmtrust.org.uk/content/background

    The Markfield Institute of Higher Education (MIHE) (Gastdozent Maududis rechte Hand Khurshid Ahmad)
    Ratby Lane, Markfield, Leicestershire

    http://www.mihe.org.uk/staff

    Khurshid Ahmad (Islamic scholar)

    In 1949, after publishing first article on economics, Ahmad began studying the teachings of Abul Ala Maududi. He came to know Maududi as a frequent visitor in his father’s house; it was only in 1949 that he encountered Maududi as the religious scholar for the first time. In particular, he was impressed with Mawdudi’s discussion of both Islamic and Western thought and the conflict between Western civilisation and Islam.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khurshid_Ahmad_%28Islamic_scholar%29

    Ratby Lane, Markfield, Leicestershire
    The Islamic Foundation

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/Home.aspx

    ‘Christian-Muslim Co-Existence into the New Millennium’, ‘Islam and Religious Pluralism’, ‘The Rights and Obligations of Muslims Living as Minorities in the West’

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/InterfaithRelations.aspx

    The Islamic Foundation, established in 1973 … Since its inception the Islamic Foundation has strived towards building bridges between the Muslim community and the rest of society by creating a better understanding between communities through greater awareness about each other.

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/AboutUs.aspx

    Kube Publishing

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/KubePublishing.aspx

    MAUDUDI
    Towards Understanding Islam
    Mawdudi … The Islamic Foundation (1980)

    http://www.kubepublishing.com/shop/towards-understanding-islam/

    MAUDUDI

    „Sayyid Abul A’la Mawdudi (1903-1979) was a leading Muslim intellectual and a chief architect of the Islamic revival in the twentieth century. In 1941 he founded Jama’at-i-Islami, a political party in Pakistan, which he led until 1972. He authored more than a hundred works on Islam, both popular and scholarly, and his writings have been translated into some forty languages.“

    http://www.kubepublishing.com/authors/sayyid-abul-ala-mawdudi/

    MCC, Ratby Lane
    Markfield
    Leicestershire

    http://www.kubepublishing.com/about-us/contact-us/

  18. Edward von Roy Says:

    .
    ..

    „Die Beschneidung ist sowohl für die Männer als auch für die Frauen vorgeschrieben. … Unser Islamgehorsam der weiblichen Beschneidung bedeutet, in Übereinstimmung mit der fiṭra [als dem natürlichen Ausgerichtetsein jedes Geschöpfes auf Allah hin] zu handeln und [auf diese Weise] der Sunna [als dem Beispiel Mohammeds] zu folgen.“

    Scheich al-Munadschdschid

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory [mindestens schafiitisch ist die FGM allerdings wadschib (wāǧib), religiöse Pflicht]. …

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna which encourages it.

    Shaykh al-Munajjid

    ::

    Solange wir die FGM vom Typ Ia oder IV ebenfalls als Verstümmelung (mutilation) definieren, was die WHO zweckmäßigerweise so macht, dürfen wir sagen, das Sir James, das ist Judge Munby, entweder immer noch keine Ahnung von Koran und Sunna hat oder aber die britische Bevölkerung zielsicher dahingehend belügen möchte, die FGM habe keine Grundlage im Islam.

    Die Frage drängt sich auf: Will James Munby als der ranghöchste Familienrichter für England und Wales noch auf Zeit Nebel werfen, um auf lange Sicht die milde Sunna (khitan al-inath, sunat perempuan), wie leider derzeit die so sehr schädigende Jungenbeschneidung (MGM), straffrei gestellt zu wissen?

    Er wäre nicht allein, Fuambai Sia Ahmadu, Ringel/Meyer plus Hörnle, Sitt al-Banaat Khaalid, Haamid al-Ghawaabi und der saudi-arabische Scheich Muhammad Salih al-Munajjid arbeiten fleißig mit.

    “The family are Muslims.“,
    “The family, as I have said are Muslims”

    (London, Familiengericht, Urteil vom 14.01.2015)

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Case No: LJ13C00295

    Sir James Munby, President of the Family Division :

    1.
    These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011

    55.
    … “I do not want there to be any doubt. FGM is a criminal offence under the Female Genital Mutilation Act 2003. It is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.

    72.
    … “FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons.”

    ::

    Nein Herr Munby, die Mädchenbeschneidung ist islamisch.

    Folgende Fatwa zur Islamic FGM wurde persönlich supervidiert von Scheich al-Munadschdschid (Muḥammad Ṣāliḥ al-Munaǧǧid)

    Islam Question and Answer
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    ( – Principles of Fiqh » Jurisprudence and Islamic Rulings » Acts of Worship » Purity » Natural character and instinct of the human creation.)

    45528: Medical benefits of female circumcision

    Could you explain me what is the medical benefit of girl’s circumcision?

    Praise be to Allaah.

    Just as Allaah has created mankind, He has also guided them that which is best suited to their interests in this world and in the Hereafter, so He sent them Messengers and revealed Books to guide mankind to what is good and urge them to follow it, and to teach them what is evil and warn them against it.

    Islam may enjoin or forbid something and the people – or most of them – may not be able to see the wisdom behind this command or prohibition. In that case we are obliged to obey the command or heed the prohibition and to have certain faith that the laws of Allaah are all good, even if we cannot see the wisdom behind them.

    Circumcision is one of the Sunnas of the fitra, as is indicated by the words of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him): „The fitra is five things – or five things are part of the fitra – circumcision, shaving the pubes, plucking the armpit hairs, cutting the nails, and trimming the moustache.“ narrated by al-Bukhaari (5889) and Muslim (257).

    Undoubtedly with regard to the Sunnas of the fitra, some of the wisdom behind them is obvious, and that includes circumcision. There are clear benefits to it which we should pay attention to and understand the wisdom behind it.

    In the answer to question no. 9412 we have discussed circumcision, how it is to be done and the ruling on it. In the answer to question no. 7073 we have explained the health and shar’i benefits of circumcision for males.

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory.

    There are reports in the Sunna which indicate that circumcision for women is prescribed in Islam. In Madeenah there was a woman who circumcised women and the Prophet (…) said to her: “Do not go to the extreme in cutting; that is better for the woman and more liked by the husband.” Narrated by Abu Dawood (5271), classed as saheeh by Shaykh al-Albaani in Saheeh Abi Dawood.

    Female circumcision has not been prescribed for no reason, rather there is wisdom behind it and it brings many benefits.

    Mentioning some of these benefits, Dr. Haamid al-Ghawaabi says:

    The secretions of the labia minora accumulate in uncircumcised women and turn rancid, so they develop an unpleasant odour which may lead to infections of the vagina or urethra. I have seen many cases of sickness caused by the lack of circumcision.

    Circumcision reduces excessive sensitivity of the clitoris which may cause it to increase in size to 3 centimeters when aroused, which is very annoying to the husband, especially at the time of intercourse.

    Another benefit of circumcision is that it prevents stimulation of the clitoris which makes it grow large in such a manner that it causes pain.

    Circumcision prevents spasms of the clitoris which are a kind of inflammation.

    Circumcision reduces excessive sexual desire.

    Then Dr al-Ghawaabi refutes those who claim that female circumcision leads to frigidity by noting:

    Frigidity has many causes, and this claim is not based on any sound statistics comparing circumcised women with uncircumcised women, except in the case of Pharaonic circumcision which is where the clitoris is excised completely. This does in fact lead to frigidity but it is contrary to the kind of circumcision enjoined by the Prophet of mercy (peace and blessings of Allaah be upon him) when he said: “Do not destroy” i.e., do not uproot or excise. This alone is evidence that speaks for itself, because medicine at that time knew very little about this sensitive organ (the clitoris) and its nerves.

    From Liwa’ al-Islam magazine, issue 8 and 10; article entitled Khitaan al-Banaat (circumcision of girls).

    The female gynaecologist Sitt al-Banaat Khaalid says in an article entitled Khitaan al-Banaat Ru’yah Sihhiyyah (Female circumcision from a health point of view):

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna which encourages it. We all know the dimensions of Islam, and that everything in it must be good in all aspects, including health aspects. If the benefits are not apparent now, they will become known in the future, as has happened with regard to male circumcision – the world now knows its benefits and it has become widespread among all nations despite the opposition of some groups.

    Then she mentioned some of the health benefits of female circumcision and said:

    It takes away excessive libido from women

    It prevents unpleasant odours which result from foul secretions beneath the prepuce.

    It reduces the incidence of urinary tract infections

    It reduces the incidence of infections of the reproductive system.

    In the book on Traditions that affect the health of women and children, which was published by the World Health Organization in 1979 it says:

    With regard to the type of female circumcision which involves removal of the prepuce of the clitoris, which is similar to male circumcision, no harmful health effects have been noted.

    And Allaah knows best.

    Islam Q&A
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid
    ‏محمد صالح المنجد‎

    09.02.2015

    http://islamqa.info/en/45528


    ..
    .

  19. Machandelboom Says:

    Immer noch etwas mehr Dialog mit dem Islam? Wozu eigentlich diese Angestrengtheit des Islambeschönigens?

    Khitan al-inath (sunat perempuan), FGM ist islamisch. Gabriele Heinisch-Hosek, Österreichs Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, behauptet (vor)laut das Gegenteil:

    Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C)

    … Für FGM/C gibt es keine medizinische Rechtfertigung und sie wird auch von keiner Religion ausdrücklich befürwortet oder gefördert. Basierend auf kultureller Identität ist sie tief in der jeweiligen Gesellschaft und der Tradition dieser Länder – teilweise seit Jahrhunderten – verwurzelt. Oft wird FGM/C als Initiationsritus praktiziert, der die Voraussetzung für die Heiratsfähigkeit darstellt. …

    Der Wali mudschbir ist Islamisches Recht (Scharia). Gabriele Heinisch-Hosek ist das unbekannt oder sie verschweigt es:

    Zwangsheirat

    Zwangsheirat steht zwar mit kulturellen Traditionen im Zusammenhang, kommt aber in unterschiedlichen religiösen und ethnischen Gruppen vor, überschreitet die Grenzen von Schichten und Kasten, betrifft reiche und arme Familien. Kulturelle Wertvorstellungen, patriarchalische Machtverhältnisse, aber auch wirtschaftliche und ethnische Gründe spielen dabei eine große Rolle. Nicht die Religion, sondern die Tradition setzt die Zwangsverheiratung und arrangierte Ehen als Machtmittel ein und verfestigt diese. …

    Auch die Steinigung, arabisch ar-Radschm (ar-raǧm) ist Religion (Koran + Sunna = Basistexte der Scharia), vgl. u. die Hadithen zur Ayatu r-radschm (āyatu ʾr-raǧm), zum Steinigungsvers.

    Islambeschwichtigerin Gabriele Heinisch-Hosek kämpft weder für eine sofortige Abschaffung der Steinigung, noch geht ihr, seicht einige Silben über die Steinigungspraxis in der Teheraner Diktatur der Ayatollahs sowie beim Hüter über Mekka und Medina plappernd, das i-Wort (i wie Islām) über die Lippen:

    Steinigung

    Praktiziert werden Steinigungen in Ländern wie Afghanistan, Iran, Jemen, Nigeria, Saudi-Arabien und Sudan. …

    hier verwendet das ältere:
    Tradition und Gewalt an Frauen
    2009

    http://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=34583

    vgl. fünf Jahre später:
    Tradition und Gewalt an Frauen
    2014

    https://www.bmbf.gv.at/frauen/gewalt/fin_Tradition_und_Gewalt_an_Frauen.pdf?4jj2r1


    STEINIGUNGSVERS

    „Wenn ein bejahrter Mann und eine bejahrte Frau Unzucht treiben, so steinigt sie auf jeden Fall als Strafe Gottes. Und Gott ist gütig und weise.“

    Die Existenz des Steinigungsverses wird aus mehreren Hadithen hergeleitet. Ibn Ishaq erklärt in seiner Biographie des Propheten Mohammed, Umar habe erwähnt, Steinigung sei im Buch Gottes die Strafe für verheiratete Männer und Frauen, die Unzucht (i. e. Ehebruch) betrieben. Dabei müsse der Beweis erbracht sein oder eine Schwangerschaft oder ein Geständnis vorliegen.

    Auch as-Suyuti berichtet über die Kontroverse zu dem Steinigungsvers. Er erklärt, Zaid b. Thabit habe sich geweigert, den Vers in die kanonische Fassung aufzunehmen, da nur Umar ihn bezeuge und nennt drei verschiedene Varianten dieses Verses.

    Sahih Muslim, die Hadith-Sammlung von Muslim ibn al-Haddschadsch, führt den Vers auf Umar zurück. Dieser habe gesagt, der Vers sei ursprünglich Bestandteil des Korans gewesen. Er habe gesehen, wie Mohammed steinigen ließ, und sie hätten nach ihm gesteinigt. Beweis oder Schwangerschaft oder Geständnis mussten demnach vorliegen, um die Strafe vollstrecken zu dürfen.

    Ferner existiert eine Überlieferung, die auf A’ischa zurückgeht, der zufolge der Steinigungsvers einer jener Verse gewesen sei, der nach dem Tod des Propheten verloren gegangen sei. Eine Ziege sei in das Zimmer gekommen und habe die Blätter, auf denen der Vers geschrieben stand, aufgefressen. Dieser Vers habe die Steinigung als Strafe für Unzucht vorgeschrieben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinigungsvers

    The Verse of Stoning

    Sahih Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 816:

    Narrated Ibn ‚Abbas:

    ‚Umar said, „I am afraid that after a long time has passed, people may say, „We do not find the Verses of the Rajam (stoning to death) in the Holy Book,“ and consequently they may go astray by leaving an obligation that Allah has revealed. Lo! I confirm that the penalty of Rajam be inflicted on him who commits illegal sexual intercourse, if he is already married and the crime is proved by witnesses or pregnancy or confession.“ Sufyan added, „I have memorized this narration in this way.“ ‚Umar added, „Surely Allah’s Apostle carried out the penalty of Rajam, and so did we after him.“ (See also: Vol. 8, No. 817 and Vol. 9, No. 424; Sahih Muslim, No. 4194)

    http://www.answeringislam.info/Quran/Text/stoning.html

    Narrated Ash-Sha’bi:

    from ‚Ali when the latter stoned a lady to death on a Friday. ‚Ali said, „I have stoned her according to the tradition of Allah’s Apostle.“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 803)

    Narrated Ash-Shaibani:

    I asked ‚Abdullah bin Abi ‚Aufa about the Rajam (stoning somebody to death for committing illegal sexual intercourse). He replied, „The Prophet carried out the penalty of Rajam.“ I asked, „Was that before or after the revelation of Surat-an-Nur?“ He replied, „I do not know.“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 824)

    Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid Al-Juhani:

    A bedouin came and said, „O Allah’s Apostle! Judge between us according to Allah’s BOOK (Laws).“ His opponent stood up and said, „He has said the truth, so judge between us according to Allah’s Laws.“ The bedouin said, „My son was a laborer for this man and committed illegal sexual intercourse with his wife. The people said to me, ‚Your son is to be stoned to death,‘ so I ransomed my son for one hundred sheep and a slave girl. Then I asked the religious learned men and they said to me, ‚Your son has to receive one hundred lashes plus one year of exile.'“ The Prophet said, „I shall judge between you according to Allah’s BOOK (Laws)! As for the slave girl and the sheep, it shall be returned to you, and your son shall receive one-hundred lashes and be exiled for one year. O you, Unais!“ The Prophet addressed some man, „Go in the morning to the wife of this man AND STONE HER TO DEATH.“ So Unais went to her the next morning and stoned her to death. (Sahih Al-Bukhari, Volume 9, Book 89, Number 303)

    http://www.answeringislam.info/Shamoun/stoning.htm

  20. Jacques Auvergne Says:

    Na geht doch, alle sind zufrieden, Terre des Femmes feiert sich als erfolgreich und Indonesien beschneidet Tag für Tag die Mädchen im Einklang mit den gültigen Gesetzen und Verordnungen und im Einklang mit Koran und Sunna sowieso.

    Hier die alle gebotenen Standards untergrabende, schlampig gemachte Petition bei Avaaz.

    Stop FGM in Indonesia
    (veröffentlicht am 22.03.2014)

    Created by
    Watch Indonesia!, Terre des Femmes, Kalyanamitra.

    To be delivered to:
    Joko Widodo, President of Indonesia

    https://secure.avaaz.org/en/petition/stop_fgm_in_indonesia

  21. Edward von Roy Says:

    Kuala Lumpur 2015. Nach der schafiitischen Rechtsschule (Madhhab) bzw. der schafiitischen Sakraljurisprudenz (Fiqh) ist khitan al-inath (sunat perempuan, khitan wanita, Islamic FGM) wadschib, religionsrechtlich verpflichtend.

    Wer flüstert es Angela Merkel („Der Islam gehört zu Deutschland“)?

    Islam ist FGM. Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört auch die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna (indones. sunat perempuan, arab. khitan al-inath) zu Deutschland und ist zeitnah straffrei zu stellen. Das gilt es zu verhindern.
    **
    *

    … 19-year-old Syahiera Atika … is a modern incarnation of Malay culture: She happily embraces Western-style capitalism, while at the same time strictly following the local interpretation of Islam. And as she proudly informs me, that also means she’s circumcised.

    „I’m circumcised because it is required by Islam,“ she says. The Malay word she uses is wajib, meaning any religious duty commanded by Allah. Syahiera is aware of how female circumcision is perceived in the West, but rejects any notion that it’s inhumane. „I don’t think the way we do it here is harmful,“ she says. „It protects young girls from premarital sex as it is supposed to lower their sex drive. But I am not sure it always works.“ She giggles at this thought. …

    Regardless of how cruel FGM is, the majority of Muslim women in Malaysia are, like Syahiera, circumcised. A 2012 study conducted by Dr. Maznah Dahlui, an associate professor at the University of Malaya’s Department of Social and Preventive Medicine, found that 93 percent of Muslim women surveyed had been circumcised. …

    Dahlui insists Malaysia’s version of female circumcision is less invasive than some types practiced around the world—she says it involves a needle prick to the clitoral hood [das wäre der pinprick bzw. ritual nick, also eine FGM Typ IV] and is performed on girls between the ages of one and six. However, as I discovered, more invasive procedures are also widespread.

    Obstetrician and gynecologist Dr. Mighilia of the Global Ikhwan private clinic located in Rawang, north of Kuala Lumpur, admitted that she performs a more drastic version with a needle or scissors. „I just take a needle and slit off the top of the clitoris, but it is very little,“ she said. „Just one millimeter.“ [nicht die Klitorisvorhaut wohlgemerkt wird „aufgeschlitzt“, wir haben, sofern bzw. weil Gewebsverlust anzunehmen ist, eine FGM Typ Ib als die teilweise oder gänzliche Amputation der Klitoris, oder einen die Klitoris beschädigenden Untertyp von FGM Typ IV]

    Genital mutilation isn’t banned in Malaysia, although public hospitals are prevented from performing the surgery. In 2009 the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled that female circumcision was obligatory for all Muslim women, unless it was harmful.

    [Allahgott will nichts Schädliches, also „kann“ die FGM nicht schädlich (harmful) sein …] …

    According to Adibah, FGM became more socially acceptable in 2012, when the Ministry of Health announced it was developing guidelines to reclassify the procedure as medical. To her, this misleads people into thinking mutilation is medically sound. „If you come up with the guidelines and you medicalize it this means you’re OK with it, despite it having no medical benefit,“ she said. (The Ministry of Health did not respond to multiple requests for comment.)

    Not that the „medicalization“ of female genital mutilation is unique to Malaysia—the practice was recently identified as a new „disturbing trend“ by the UNFPA, UNICEF, the International Confederation of Midwives, and the International Federation of Gynaecology and Obstetrics.

    But some Malaysians believe that international organizations like those shouldn’t be telling them how to live. „The problem with the West is that it’s just so judgmental,“ said Abdul Khan Rashid, a professor at Penang Medical College. „Who the hell are you to tell us what to practice and what not to practice? A lot of women now do it in private clinics in safe conditions, but if you’re going to make it illegal, the practice will just go underground.“

    Malaysian medical practitioners also defend the practice by passing judgment onto other countries. „We are very much against what is going on in other countries like Sudan,“ said Dr. Ariza Mohamed, an obstetrician and gynecologist at KPJ Ampang Puteri Specialist Hospital in Kuala Lumpur. „That is very different from what we practice in Malaysia,“ she added. „And there is a big difference between circumcision and female genital mutilation.“

    [Genau so gehen Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014), James Munby (2015) usw. vor, die allesamt die schützenswerte WHO-Klassifikation zur FGM (Typ I, II, III, IV) spalten wollen in einen weiterhin verbotenen und einen (wenig zufällig sehr schariakonform) dann auch in Großbritannien bzw. Deutschland erlaubten Teil.

    „Und es gibt einen großen Unterschied zwischen weiblicher Beschneidung und Verstümmelung (mutilation)“, sinngemäß genau so vernahm es erst vor wenigen Wochen die ein Jahr lang schlampig gegen die indonesische FGM arbeitende Terre des Femmes (TdF) aus dem Mund der Berliner Botschaftsvertreterin des Staates Indonesien, Lefianna H. Ferdinandus.]

    von: Marta Kasztelan (Female Circumcision Is Becoming More Popular in Malaysia), mit Fotos von: Thomas Cristofoletti, in: VICE, 20.02.2015

    http://www.vice.com/en_ca/read/female-circumcision-is-becoming-more-popular-in-malaysia

  22. Edward von Roy Says:

    Die Strafbarkeit der Genitalverstümmelung als Gesetzessymbolik?

    (s. Mark A. Zöller ab 729 ff., aber nein, Kindern, Mädchen oder Jungen, auf Wunsch von Göttern oder Eltern sensitives Genitalgewebe abzuschneiden, einzuschneiden oder anzustechen, ist keine Symbolik, sondern leider sehr konkret)

    Mädchenbeschneidungsfreundin Tatjana Hörnle ist nie weit weg, wenn sich Deutschlands Juristen an die Legalisierung (im Sinne von Staffreistellung) der islamischen Mädchenbeschneidung heranschleichen. Ist die khitan al-inath (sunat perempuan) denn etwa nicht zur familienfreundlichen und religionsfreundlichen Körperverletzungsklasse rein symbolische Bagatellverletzungen zu rechnen?

    Aus der Festschrift für Bernd Schünemann zum 70. Geburtstag am 1. November 2014, herausgegeben von Roland Hefendehl, Tatjana Hörnle, Luis Greco

    Über die FGM grübelt Mark A. Zöller (Uni Trier) allen Ernstes:

    „Zudem ist mit Blick auf die Wortwahl des Gesetzgebers erkennbar, dass es sich um negative Veränderungen von einigem Gewicht handeln muss.26 Damit scheiden rein symbolische Bagatellverletzungen, kosmetisch motivierte Eingriffe wie „Schönheitsoperationen“ im Genitalbereich oder dem Modebewusstsein entspringende Intimpiercings aus dem objektiven Tatbestand des § 226a StGB aus.27″

    Seite 733

    https://books.google.de/books?id=TSPoBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false



    Professor Dr. Mark A. Zöller

    Professur für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht

    https://www.uni-trier.de/index.php?id=23759

  23. Bragalou Says:

    Brisant und zur korangemäßen Perestroika (Kalifatwerdung) Deutschlands interessant, „rein symbolische Bagatellverletzung“ (Professor Dr. Mark A. Zöller bestimmte Formen der FGM verharmlosend), etwas kürzer gesagt:

    „rein symbolische Verletzung“,

    das wäre:

    purely symbolic injury

    und da finde ich Indianisches:

    http://www.sierranewsonline.com/index.php?option=com_k2&view=item&id=1602:court-denies-injunction-against-north-fork-casino-project&Itemid=245

    Ansonsten natürlich der schon am 04.11.2007 von Jacques Auvergne in Sägefisch 010. (Blutige Neugeburt im afropazifischen Jägerbund) erwähnte Bruno Bettelheim, beispielsweise publiziert:

    Les Blessures symboliques, Paris 1954
    Symbolic Wounds, New York 1962
    Die symbolischen Wunden, 1982 (bei Kindler)

    Gegen persönliche Frömmigkeit oder Spiritualität habe ich nichts, aber Verletzungen oder Wunden sind nie wirklich symbolisch und schon gar nicht rein symbolisch, sondern schmerzhaft sprich verdammt konkret.

    Nur etwa der Brit schalom ist eine wirklich zum Sinnzeichen (Symbol) gewordene Beschneidung.

    Vor mehr als sieben Jahren schrieb der erwähnte Auvergne:

    „Bruno Bettelheim (Die symbolischen Wunden – Pubertätsriten und der Neid des Mannes, englisch 1954 als: Symbolic Wounds; Puberty Rites and the Envious Male) forschte eingehend zu dem bis heute irritierend tabubehafteten Thema Jungenbeschneidung so vieler afrikanischer und pazifischer Völker. Er kommt zum Schluss, dass die Beschneidung einem etwas kläglichen Versuch der Aneignung der magischen weiblichen Geburtskraft durch die neidischen Jägerbünde entspreche. Blut müsse fließen wie bei einer Geburt. Diese blutige Initiation werde zum Gottesdienst.

    Solche Neugeburt in die Kriegerkaste hinein würdigt die eigentliche Geburt herab, überkrönt diese jedenfalls hierarchisch, denn nur Männer werden zu Kulturwesen (Stichwort „Mann wird gemacht“), die Frau bleibe dem Erdhaften und Animalischen nahe.“

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/04/010/

    .
    .
    .

    http://www.amazon.de/Die-symbolischen-Wunden-Bruno-Bettelheim/dp/346300612X

  24. Machandelboom Says:

    Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein.
    ::

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Es gibt Formen von weiblicher Genitalverstümmelung, die man mit der Beschneidung von Jungen vergleichen könnte [allerdings, und zwar Ib Klitoris(teil)amputation oder Typ II Labien(teil)amputation]. So gibt es Gegenden, in denen nur die Haut der Klitoris entfernt wird [das wäre eine FGM Typ Ia und anatomisch ahnungslos. Die Zirkumzision ist, die menschliche Keimbahnentwicklung betreffend, mit der FGM Typ II zu vergleichen sowie, histologisch und sensorisch-sexuell, mit einer FGM Typ Ib].

    […] Laut einer Umfrage in Großbritannien ist ein Hindernis im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, das Unverständnis für die Ungleichbehandlung: Jungen dürfen straffrei beschnitten werden, bei Mädchen aber ist die „mildeste Form“ verboten.

    [Na demnächst mit Tatjana Hörnle usw. erlaubt? Ganz im Ernst, wo bleibt 2014 und 2015 der Protest von Terre des Femmes gegen die verschiedenen Vorstöße zur Straffreistellung der milden Sunna?]

    CICERO: Welche Gründe gibt es für weibliche Genitalverstümmelung?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Die Verstümmelung wird als religiöse [genau, etwa islamische] und gesellschaftliche Pflicht angesehen und gilt als Voraussetzung für eine Heirat. Ziel ist es, [nach dem Tod in den Himmel zu gelangen und nicht in die Hölle, ferner geht es darum] die Sexualität der Frau zu kontrollieren, die Jungfräulichkeit vor der Ehe und die sexuelle Treue sicherzustellen. Frauen, die nicht beschnitten sind, gelten in manchen Teilen Afrikas als Huren, gehören nicht zur sozialen Gemeinschaft. Frauen, die nach Deutschland migrieren, setzen diese Tradition manchmal fort.

    CICERO: Bei der Beschneidung von Jungen ist der Bezug zum Islam und klarer noch zum Judentum festgeschrieben. Ist die Genitalverstümmelung von Frauen auch in einem religiösen Werk vorgeschrieben?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Weder in der Bibel noch im Koran wird dieser Eingriff verlangt [so ein Unsinn, Islam funktioniert nicht als lässige Koranlektüre, sondern etwa als Qiyas (qiyās), schariagelehriger Analogieschluss oder als Idschma‘ (iǧmāʿ) der Mehrheit der ‚Ulama, alles durch den Endanwender zu befolgen per Fatwa vom Scheich], aber in alter Tradition wird dieses grausame Ritual seit vielen Jahrhunderten fortgeführt: Von islamischen Gruppen und auch von Christen. Das lässt sich nicht auf bestimmte Religionen beschränken. [Terre des Femmes weicht aus, die FGM ist für Schafiiten wadschib, religiöse Pflicht] […]

    CICERO: Was würden Sie sich für Ihre Position beim Thema Knabenbeschneidung wünschen?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Um das Selbstbestimmungsrecht durchzusetzen [völlig falsch, die genitale Intaktheit des Minderjährigen d. h. des Jungen oder Mädchens unter 18 Jahren ist zu kompromisslos durchzusetzen, nicht die genital autonomy des Kinderwunsches nach Beschneidung], brauchen wir den Dialog mit den Religionsgemeinschaften [wozu Dialog? Klare strafbewehrte Verbotse müssen her – und dann hinter Gitter mit den Beschneiderinnen und Beschneidern], um über Alternativen zu sprechen: Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein. [Unglaublich, Schewe-Gerigk will nicht nur, was ebenfalls abzulehnen wäre, Jugendliche (14-17 Jahre), sondern ausdrücklich Kinder (!) in ihr Verstümmeltwerden einwilligen lassen. Koran und Sunna verlangen die Beschneidung religiös zwingend, hanbalitisch und schafiitisch für alle Jungen, mindestens schafiitisch aller Jungen und Mädchen. Da gilt es alle Minderjährigen vor dem religiösen Zwang zu schützen, da heißt es Nein zu sagen zu den Schariapflichten] Im Judentum mit der Vorgabe des achten Tags ist das schwieriger. Da könnte man über rituelle Ersatzhandlungen sprechen [wie lange verhandeln, 3000 oder 5000 Jahre lang?].

    aus: „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“, in: Cicero, 25.07.2012 (s. u.), die Fragen stellte Karoline Kuhla

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330/seite/4

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330

    BESCHNEIDUNG. Karoline Kuhla hat Kunstgeschichte und Philosophie an der Freien Universität in Berlin studiert.

    „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
    25. Juli 2012

    http://www.cicero.de/autoren/kuhla-karoline-0


    Qiyas (qiyās), der die Grenzen des (gruppenbezogen menschenfeindlichen und zusätzlich durchgehend frauenfeindlichen) Islamischen Rechts einhaltende und sichernde Analogieschluss eines Schariagelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Qiyas

    Idschma‘ (iǧmāʿ), Mehrheitsmeinung der islamgelehrigen Elite, die Schönheit und Vernunft der alle Lebensbereiche regelnden (totalitären) Scharia bestätigend

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ijma

    Usul al-Fiqh (uṣūlu ʾl-fiqh), heilssicherndes Staatsprogramm für die um Himmels Willen zu errichtende Lebensführungsdiktatur

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fiqh

    ‚Ulama (ʿUlamāʾ, Singular ʿĀlim), die islamischen Gelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ulama

  25. Dwarslöper Says:

    Bild: Berlin – Es ist eine uralte, brutale Tradition, in Afrika ebenso wie in Südost-Asien oder dem Nahen Osten. Keine Religion schreibt sie vor [falsch, im schafiitischen Islam ist die FGM religiöse Pflicht] – und doch leiden Frauen in aller Welt unter der weiblichen Genitalverstümmelung FGM (Female Genital Mutilation).

    Dr. Cornelia Strunz vom „Desert Flower Center“ in Berlin:

    Die Entfernung der Vorhaut beeinträchtigt das sexuelle Empfinden des Mannes nicht. [falsch, die empfindsamsten Teile des Penis werden amputiert] Beschnittene Frauen leiden dagegen ein Leben lang unter den Folgen.“

    Bild vom 20.09.2015 (Die grausame Praxis der Genitalverstümmelung)

    http://www.bild.de/news/inland/beschneidung/so-grausam-ist-fgm-42596438.bild.html

    Michaela-Maria Müller: […] Desert Flower Center […] Obwohl viele der heute betroffenen Frauen Muslima sind, ist der Brauch jedenfalls nicht islamischen Ursprungs [über die Scharia gefälligst nichts Schlechtes]. Der Koran schreibt ihn nicht vor [dafür der Hadith sprich der über Koran und Sunna erst juristisch funktionierende Islam].

    Cornelia Strunz […] Warum aber wird den Frauen so etwas überhaupt angetan? [wage niemand zu sagen, Islam und FGM hätten miteinander etwas zu tun.]

    Süddeutsche vom 29.05.2015 (Tiefer Schnitt)

    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/genitalverstuemmelung-tiefer-schnitt-1.2498717

  26. Dwarslöper Says:

    Jeder kann wissen: Islam ist nicht Koranlektüre, sondern Wohlverhalten nach Koran und Sunna. Damit ist die FGM auch echt islamisch und den Schafiiten sogar wadschib, Religionspflicht.

    Ausgerechnet zu Indonesien (schafiitisch) desinformieren die Als-ob-Frauenrechtlerinnen von Terre des Femmes (TdF) so:

    „Obwohl FGM keine religiösen Ursprünge hat, so wird es in Indonesien dennoch religiös begründet.“

    Sehr widersinnig werden sogleich auch gegenläufige Informationskrümel ausgestreut; spaßkulturell geht alles:

    „Obwohl FGM keine religiösen Ursprünge hat, so wird es in Indonesien dennoch religiös begründet. Viele muslimische Führer sind der Meinung, dass der Koran Mädchen zur Beschneidung verpflichtet. Aber das Gesetz ändert sich von einem madhab (Lehrrichtung in der islamischen Normenlehre) zum anderen. So kann es wadschib (für alle MuslimInnen verpflichtend) sein oder sunna (empfohlen aber optional). Zudem soll es die Sexualität der Frau kontrollieren und sie zu einer aufopferungsvollen, anspruchslosen und sicheren Ehefrau werden lassen.“

    Mysterienkult TdF … kann man nicht erklären, muss man erlebt haben.

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1352-indonesien


    Zur FGM in Thailand erwähnt TdF immerhin die Rolle des Islam. Doch muss ein noch so kurzer Text zur Islamic FGM misslingen, solange die Schariakonzepte FiTra und TaHara fehlen. Annähernd richtiges Info-Krümelchen: ohne Koran geht Islam nicht, gewiss. Doch ist Hadith nicht Koraninterpretation („Auslegung“), sondern (je nach islamgelehriger Bewertung ggf. hoch oder höchst relevanter) autoritativer islamischer Text, Erzählung zu Mohammed:

    „In Thailand gibt es sehr unterschiedliche Gründe warum Mädchen beschnitten werden. Zum einen aus Gründen der Ästhetik (es wird befürchtet, die Klitoris könne übermäßig wachsen) zum anderen als Aufnahmeritus ins Erwachsenenalter beziehungsweise in den Islam. […] In Thailand sind sich die Muslime uneinig über die Auslegung (hadith) des Korans bezüglich der Genitalverstümmelung.

    Warum das nichts wird mit den Kampf für gleiche Frauenrechte: Terre des Femmes – über das Islamische Recht (Scharia) nichts Schlechtes.

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1355-thailand

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