Frauenrechte sind universell oder gar nicht

Diesen Terminhinweis des Zentralrats der Ex-Muslime Deutschland (ZdE) geben wir gerne weiter

Autonomes Frauenreferat des AStA der Bergischen Universität Wuppertal (BUW)

Vortrag

MINA AHADI:

Ist Emanzipation universell?

Die Rolle der Frau im politischen Islam

Mittwoch, 17.12.2014 um 18:30 Uhr

Bergische Universität Wuppertal

Campus Grifflenberg

Raum K8 (K.11.10)

Gaußstraße 20

42119 Wuppertal

ZdE (Facebook)

https://de-de.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

Das gastgebende Autonome Frauenreferat des AStA der BUW zur Veranstaltung:

„Das autonome Frauenreferat des AStA der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) vertritt, berät, vernetzt und unterstützt Student_Innen der BUW. Ebenso setzen sich die Referentinnen des autonomen Referates für Frauen mit den Themen Sexismus, Feminismus, Gender-Studies, Queer-Studies, Maskulinismus, Rassismus etc. auseinander.

Der Entwicklungsfond der Vereinten Nationen für Frauen (UNIFEM), der seit 2011 UN Women heißt, setzt sich speziell für die Rechte der Frauen innerhalb des Menschenrechtskonzeptes ein. Die Emanzipation der Frau kann hierbei als wichtiges Mittel zur Gleichstellung verstanden werden. Der Universalcharakter der Menschenrechte, somit auch der Emanzipation, wird jedoch von einigen Protagonist_Innen nicht kritiklos hingenommen, vielmehr absolut in Frage gestellt. Häufig basieren diese Kritiken auf einer kulturrelativistischen Haltung, die dazu führt, dass Menschenrechtsverletzungen mit dem Argument, Menschenrechte seien, ein „westliches Produkt“, damit „eurozentrisch“, nicht weiter angeprangert werden.

Nicht erst mit dem Vormarsch der IS ist die Frage der Rolle der Frau im politischen Islam in den Vordergrund gerückt. In vielen Ländern, die durch ein Regime geführt werden, die ihre Interpretation des Islams zu einem politischen Instrument verwenden, oder die seit Jahren mit islamisch-fundamentalistischen Gruppierungen zu kämpfen haben, gehören Zwangsverschleierungen der Frauen, Steinigung bis zum Tod, Vergewaltigungen, Genitalverstümmlungen, Zeitehen und das Einschneiden des Rechts auf Bildung für Frauen zum täglichen Bild. Der Vortrag soll diese Missstände aufdecken, ein Bewusstsein für die Rolle der Frauen in solchen Ländern schaffen und Perspektiven zeigen.“

https://www.facebook.com/AutonomesFrauenUndLesbenreferatDerBUW

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8 Antworten to “Frauenrechte sind universell oder gar nicht”

  1. Edward von Roy Says:

    Im Islamischen Recht (Scharia) hat die Frau einen untergeordneten Status, was auch gar kein „Islamismus“ ist, sondern die wortwörtlich umgesetzte Religion von Koran und Sunna.

    Der muslimische Schariagehorsam ist jenseitszentriert und zielt auf die Bewahrung des Gnadenstandes mit Allah, die Vermeidung des ewigen Feuers und das mindestens halbwegs gesicherte wiewohl prekär bleibende Eingehen in den Paradiesgarten.

    Der tunesische Zweig der für ein Islamisches Revival global agitierenden Muslimbruderschaft (Muslim Brotherhood), die Partei Nahda („Wiedergeburt“, die der ḥākimiyya li-llāh, der Herrschaft Allahs nämlich), wollte 2012 und will vermutlich auch 2014 in Artikel 28 der geplanten Staatsverfassung festschreiben, dass Mann und Frau eben nicht gleichberechtigt sind, sondern zueinander „komplementär“ (complémentaire, complementary).

    Letztlich müssen alle irdischen Gesetze vom Himmel kommen (Stichwort Schariavorbehalt), denn nur Allah ist Gesetzgeber (Souverän) und die letztliche staatliche Verfassung ist der Koran. Dein Befolgen oder auch nur Dulden menschengemachter Gesetze lästert möglicherweise Gott und führt dich vielleicht in die Hölle, das klingt mittelalterlich, ist aber ist sehr ernst gemeint und lesen wir so bei Maududi nicht anders als bei Ayatollah Chomeini.

    Das alle Bereiche des Lebens umfassende (totalitäre) System Islam berücksichtigt Glückseligkeit und Verdammnis im Diesseits und im Jenseits und man kann nicht sagen, dass Chomeini, Maududi oder die Muslimbrüder ihre Religion falsch verstanden hätten.
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    La femme tunisienne condamnée par Ennahda à devenir la complémentaire de l’homme

    http://news.tunistribune.com/?q=la-femme-tunisienne-condamnee-par-ennahda-a-devenir-la-complementaire-de-lhomme/23898.html

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    The draft constitution, formulated by a constituent assembly dominated by Islamists, is due to be ratified in a referendum next year. Talks on the exact wording are continuing between the Ennahda party-led government — elected after the overthrow of dictator Zine al-Abidine Ben Ali last year — and activists.

    Article 28 assigns women “a complementary role inside the family,” which activists describe as gratuitous, humiliating and a threat to women’s rights.

    “It is demeaning and unfair to all women in Tunisia,” said Bouchra Belhaj, a lawyer and human rights activist in the capital, Tunis. “They have placed women into a certain category, the category of the wife who is just ‘complementary’ to her husband and nothing more.”

    von: Borzou Daragahi (Term used for women in Tunisia’s draft constitution ignites debate, protests)
    in: The Washington Post 16.08.2012

    http://www.washingtonpost.com/world/middle_east/term-used-for-women-in-tunisias-draft-constitution-ignites-debate-protests/2012/08/16/c6045e24-e7bf-11e1-a3d2-2a05679928ef_story.html

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    Rolle der Frau im Islam
    Erdogan: Gleichberechtigung ist unnatürlich

    … Frauen und Männer sind nach Ansicht des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht für die gleiche Art von Arbeit geeignet. „Sie können eine Frau nicht in die gleiche Position wie einen Mann bringen. Das widerspricht der Natur“, sagte Erdogan bei einer Rede vor dem Frauenverband Kadem in Istanbul. Zudem habe der Islam für die Frau die Rolle der Mutter vorgesehen. …

    Erdogan kritisierte, Feministen akzeptierten die Mutterrolle von Frauen nicht. Deshalb könne man ihnen auch nicht den besonderen Stellenwert erklären, den Mütter und Frauen im Islam hätten.

    Frauenorganisationen protestierten auf Twitter gegen Erdogans Äußerungen. Sie riefen unter dem Hashtag #kadinerkekesittir (Frauen und Männer sind gleich) zu Protesten in Istanbul und Ankara auf.

    … Erdogans Ansichten über die Rolle der Frau sind in der Türkei umstritten. In seiner Zeit als Ministerpräsident und Chef der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP hatte er mit der Aussage für Diskussionen gesorgt, jede Frau solle mindestens drei Kinder haben.

    24.11.2014

    http://www.n-tv.de/politik/Erdogan-Gleichberechtigung-ist-unnatuerlich-article14024146.html

  2. Wuppertaler Aufklärungshumanist und Menschenrechtsuniversalist Says:

    Veranstaltung mit Mina Ahadi

    Thema: Ist Emanzipation universell?
    Die Rolle der Frau im politischen Islam
    Gastgeber: Autonomes Frauenreferat des AStA der BUW

    http://www.wherevent.com/detail/Zentralrat-der-Ex-Veranstaltung-mit-Mina-Ahadi

  3. Wuppertaler Aufklärungshumanist und Menschenrechtsuniversalist Says:

    Angekündigt bei

    Bergische Universität Wuppertal (BUW)

    Veranstaltungskalender der Bergischen Universität Wuppertal
    Ist Emanzipation universell? Die Rolle der Frau im politischen Islam
    Vortrag von Mina Ahadi
    Autonomes Frauenreferat des AStA

    http://www.termine.uni-wuppertal.de/index.php?id=10&tx_cal_controller%5Bview%5D=list&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Buid%5D=2946&tx_cal_controller%5Bgetdate%5D=20141217&cHash=e2652a63d7aa06490cd24411e135b61f

    BAK Shalom AG – nrw

    Am Mittwoch findet eine sehr interessante Veranstaltung des Autonomen Frauenreferats der Bergischen Universität Wuppertal statt. Mina Ahadi wird unter der Fragestellung, ob Emanzipation universell ist, über die Rolle der Frau im politischen Islam sprechen

    https://de-de.facebook.com/bak.shalom.nrw

  4. Edward von Roy Says:

    Na sharghī, na gharbī …

    FREIHEIT IST NICHT ÖSTLICH UND NICHT WESTLICH, SONDERN UNIVERSELL

    Folgendes sagte Fathiyeh Naghibzadeh, die 1979 in Teheran gegen die Schariagesetze demonstrierte und später aus dem Iran fliehen musste:

    Am 7. März 1979, wenige Wochen nach dem Umsturz im Iran, befahl Ayatollah Khomeini, dass Frauen iranische staatliche Einrichtungen nur noch mit Kopftuch betreten dürften. Daraufhin kam es im Zuge des internationalen Frauentages am 8. März zu zahlreichen Demonstrationen gegen die Zwangsverschleierung. Die Islamisten mussten daraufhin ihr Dekret vorläufig zurücknehmen.

    Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null ist der Titel eines Films, den Frauen der Gruppe Politik und Psychoanalyse aus Frankreich 1979 im Iran gedreht haben, um die Botschaft der iranischen Frauen weiterzugeben: „Freiheit ist nicht östlich und nicht westlich, sondern universell“.

    Die Bedeutung und Explosivität dieser Parole mag damals vielen im Westen nicht bewusst gewesen sein. Doch sie fasst in einem Satz die Kritik am Islamismus zusammen. Sie entwendet Khomeinis Motto: „Der Iran ist weder östlich [kommunistisch] noch westlich [kapitalistisch], sondern islamisch“ und entlarvt diese Parole als fundamentalen Angriff auf die Aufklärung und auf die weltliche Emanzipation.

    Der Höhepunkt dieses Films ist die Stellungnahme zweier verschleierter muslimischer Frauen, die ihre Teilnahme an dieser Demonstration mit dem Kampf für die Rechte und Freiheiten ihrer Töchter begründen. Sie stellen damit nicht nur den Herrschaftsanspruch der Islamisten in Frage. Sie wischen mit ihrem kurzen Auftritt auch alle Konzepte des Kulturrelativismus vom Tisch, der den islamischen Tugendterror zur Folklore des Orients erklärt.

    Die postmoderne Romantisierung des Islam stellt die Dinge auf den Kopf: sie beschreibt den Islam in der Sprache der Islamisten – als unschuldige Natur, als Schutzpatron der Frauen vor Pornographie und westlichem Imperialismus. Es sind westliche, sich selbst als Feministinnen verstehende Kulturrelativistinnen, die jeden Tag absurdere Rechtfertigungen für die islamische Herrschaft erfinden. Die Iranerin Atoussah H. schrieb dem Khomeini-Anhänger Michel Foucault bereits 1978 ins Stammbuch: „Es scheint, dass für die westliche Linke, der es an Humanismus mangelt, der Islam begehrenswert ist – für andere Völker.“ Denn die iranischen Frauen wussten von Anfang an sehr gut, was sie von dem „Schutz“ der Islamisten zu erwarten hatten: Die Abschaffung aller bis dahin erkämpften bürgerlichen Rechte, die Einführung der Scharia, Entrechtung, Folter und Steinigung.

    Als die iranischen Frauen gegen Khomeini auf die Straße gingen, konnten sie nicht wissen, dass 30 Jahre später selbst in westlichen Ländern Elemente der Scharia in das Familienrecht eingeführt werden. Sie haben ihren mutigen Kampf somit nicht nur gegen die Islamisten im Iran, sondern für die Rechte der Frauen auf der ganzen Welt geführt. …

    Ein Film wie Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null könnte heute in Europa wohl kaum noch produziert werden. Mit aller Gewalt wollen Teile der europäischen Medien stattdessen ein Bild entwerfen, in dem es für die Menschen aus dem Orient keine andere Lebensform geben kann als die islamische.

    Fathiyeh Naghibzadeh

    http://de.stopthebomb.net/text-audio-und-video/texte-aus-der-stb-koalition/fathiyeh-naghibzadeh-zum-8-maerz.html

  5. ORT: Raum K8 (K.11.10) = Gaußstraße 20 Says:

    Campus Grifflenberg, K8 (Gebäude K, Ebene 11, Raum 10), Gaußstr. 20

    Ist Emanzipation universell? Die Rolle der Frau im politischen Islam

    Vortrag von Mina Ahadi

    http://www.termine.uni-wuppertal.de/index.php?id=3&tx_cal_controller%5Bview%5D=event&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Buid%5D=2970&cHash=84b237deb90767c5d824386802f33ece

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    Veranstaltungsort:
    Bergische Universität Wuppertal
    Campus Grifflenberg
    Raum K8 (K.11.10)
    Gaußstr. 20
    42119 Wuppertal

    http://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/28945

    Veranstaltungsort:
    Bergische Universität Wuppertal
    Campus Grifflenberg
    Raum K8 (K.11.10)
    Gaußstr. 20
    42119 Wuppertal

    http://www.zef.uni-wuppertal.de/aktuelles/ansicht/artikel/narratologisches-kolloquium-5.html

  6. Machandelboom Says:

    Wohl wahr:
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    Beendet das Verbrechen der falschen Toleranz!

    … Zurück zum Geltungsbereich der Toleranz. … Auch der bereits zitierte “Internationale Bund Konfessionsloser und Atheisten” (IBKA) hat keinen Toleranzbegrenzer in seinen Statuten. Im Umgang mit dem Islam läuft der Toleranzmotor also auch dort heiß. Nicht anders bei anderen freigeistigen Organisationen wie der Humanistischen Union etc.

    Der bayerische Bund für Geistesfreiheit hat in seinen Statuten der Dialektik der Toleranz zumindest theoretisch Rechnung getragen. In Artikel 13 heißt es dort: “Die Bereitschaft zur Verständigung ist die Grundlage, das Miteinander auf der Erde zu garantieren. Humanistische Lebensauffassung ist gekennzeichnet von Toleranz gegenüber allen Menschen, anderen Denk-­ und Lebensauffassungen und zu Religionen. Toleranz trifft ihrerseits auf Grenzen, wenn Menschenrechte verletzt bzw. wenn Positionen der Intoleranz vertreten werden.” … Beklagenswert ist an alledem lediglich, dass der BfG Bayern sich an seine eigenen Grundsätze in der Bewertung des Islam nicht hält.

    Das Gegenteil einer verabsolutierten Toleranz mit ihren Möglichkeiten des Scheiterns durch fehlgeleitete “Übertoleranz”, mit der man sich zum Komplizen des Verbrechens macht, ist eine gesunde Toleranz, die mit einem Geltungsbereich ausgestattet ist. Dieser Geltungsbereich wird verlassen, wenn Menschenrechte verletzt bzw. wenn Positionen der Intoleranz vertreten werden. Außerhalb dieses Geltungsbereiches darf es folglich keine Toleranz geben. Außerhalb dieses Geltungsbereiches geübte Toleranz wird dann vielmehr zur Übeltat der unterlassenen Hilfeleistung, der Komplizenschaft mit dem Verbrechen oder der Duldung von Menschenrechtsverletzungen, wo deren Verhinderung möglich wäre.

    Der Islam ist sowohl in seinen im Koran und in den Hadithen niedergelegten Statuten als auch in seiner Ausführung, wo immer diese Statuten befolgt und umgesetzt werden, außerhalb des Geltungsbereiches von Toleranz angesiedelt. Er fordert an über 200 Stellen im Koran zu Menschenrechtsverletzungen auf (siehe „Korananalyse“, 2002) und vertritt konsequent das Prinzip der Intoleranz. Islam bedeutet “Unterwerfung” und alles, was sich den islamischen Prinzipien nicht fügt, ist zu unterwerfen und im Falle des Nicht­-Übertrittes zu töten. Der Dhimmi­-Status für Christen und Juden, die man im Falle von Zahlung einer Sondersteuer und der Akzeptanz von an anderer Stelle beschriebenen Demütigungen leben lässt, macht hier keine Ausnahme, denn die islamischen Gesetze sind in diesem Falle dennoch zu respektieren. Der Islam kann somit für einen Freigeist, der die Dialektik der Toleranz verstanden und durchleuchtet hat, a priori und strukturell nicht in den Geltungsbereich von Toleranz fallen. …

    Martin Münch

    http://www.bfg-heidelberg.de/DogmaKritik

  7. Machandelboom Says:

    Kein Kontakt zu Salafisten? Mit Abu Jibril und Yahya Heising sind es drei. Fehlanzeige der Fehlanzeige.
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    Islamische Hochschulgemeinde Wuppertal tritt Vorurteilen gegen Muslime entgegen.

    … Die IHG-Mitglieder hoffen, dass sie als praktizierende Muslime irgendwann als Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft angesehen werden – wie die Studentin Amal Ben Moussa. Sie will Lehrerin werden, darf das aber wegen ihres Kopftuchs womöglich nicht. Für sie ein Zeichen von Intoleranz: „Das Lehrerkollegium sollte ein Querschnitt der Gesellschaft sein.“

    Kontakt zu Salafisten? Fehlanzeige, betont die IHG

    Was zum Alltag für die muslimischen Studenten gehört, sind hingegen die häufigen Fragen danach, wie sie als Muslime zu Extremisten stünden – etwa zu Salafisten. „Diese Frage empfinden wir als beleidigend“, sagt Akif Yurduseven. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns von allen Radikalen distanzieren.“ Die Salafisten etwa lehnten eine moderne Auslegung des Korans ab, das sei bei anderen Gläubigen nicht der Fall. „Wir haben keinen Kontakt zu diesen Menschen“, betont der Student.

    von: Mirja Schmitt (Muslimische Studenten werben für Toleranz), in: WZ am 16.08.2013

    http://www1.wdr.de/studio/wuppertal/themadestages/salafistamflughafen106.html

    Urmuslim (Salafi) Yusuf S. hatte bei der Gepäckabfertigung des Düsseldorfer Flughafens gearbeitet und saß 2013 im Vorstand der IHG (Islamischen Hochschulgemeinde Wuppertal)

    Der Polizei ist der Wuppertaler allerdings schon länger als Mitglied der Szene bekannt. Der Staatsschutz hatte ihn jedoch als eher harmlosen Mitläufer eingestuft. Nach WDR Recherchen gehört der Mann aber zum Gründerzirkel der extremistischen Darul Arqam Moschee in der Klophausstraße. So trägt der Mietvertrag seine Unterschrift. Selbst seinen Pass hat Yunus S. damals vorgelegt. Das war im April. Die Anstellung bei der Sicherheitsfirma am Flughafen und die damit verbundene Überprüfung durch die Bezirksregierung hatte bereits einen Monat vorher stattgefunden.

    In der Islamischen Hochschulgemeinde hatte Yunus S. schon im vergangenen Jahr versucht, mehr Einfluss zu gewinnen. So war er 2013 sogar im Vorstand des Vereins. Auf einer Internetseite der Hochschulgemeinde wird er heute noch immer als Vorsitzender aufgeführt. „Wir haben uns sehr schnell wieder von ihm getrennt“, heißt es heute aus dem Vorstand. Offensichtlich hatte Yunus S. schon damals keinen Hehl aus seiner extremistischen Einstellung gemacht. Einmal hat er sogar einen Vortrag gehalten, doch die Muslime in der Uni-Gemeinde wollen sich von Salafisten eindeutig abgrenzen.

    auf: WDR Studio Wuppertal (Mutmaßlicher Extremist nach Festnahme wieder auf freiem Fuß) am 30.10.2014

    http://www1.wdr.de/studio/wuppertal/themadestages/salafistamflughafen106.html

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    Von Männern und Frauen – Abu Jibril. http://www.ihg-wuppertal.de. Willkommen bei der Islamischen Studierenden Vereinigung der Uni Wuppertal! Die IHG bietet an

    http://www.yasni.at/abu+jibril/person+information/islam

    http://www.yasni.at/abu+jibril/person+information

    IHG – Islamische Hochschulgemeinschaft Wuppertal
    23. Dezember 2011 ·
    Termine im Wintersemester 2011/2012
    8.11.2011
    Abu Jibril – Das Opfer als Ausdruck der Gottesfurcht
    15.11.2011
    Dennis – Die Propheten
    22.11.2011
    Khayra – Das Kopftuch in Deutschland
    29.11.2011
    Selwa – Die Lage des Islams in Deutschland
    6.12.2011
    Yahya Heising – Muslim sein in unserer Zeit
    13.12.2011
    Eric – Das Fasten im Ramadan
    20.12.2011
    Cumali Hoca – Was es bedeutet Muslim zu sein
    10.01.2012
    P.G. Schmidt – Die gute Tat
    17.01.2012
    Abu Jibril – Von Männern und Frauen

    https://de-de.facebook.com/permalink.php?story_fbid=196342377125675&id=196123133814266

    … Heute Morgen um 06.00 Uhr wurde der Islam-Prediger Abu Jibril auf dem Düsseldorfer Flughafen vom deutschen Bundesgrenzschutz auf eine

    http://www.yasni.at/abu+jibril/person+information/prediger

    Namensgleichheit (Abu Jibril) vielleicht ja zufällig …

    Verwirrung um Einreisesperre des Bundes gegen Abu Jibril

    Luzern, 26.06.2011

    Heute Morgen um 06.00 Uhr wurde der Islam-Prediger Abu Jibril auf dem Düsseldorfer Flughafen vom deutschen Bundesgrenzschutz auf eine Einreisesperre in die Schweiz aufmerksam gemacht.

    Demnach hätte der deutsche Prediger das Flugzeug ohne Weiteres besteigen können, wäre aber gemäß den Angaben der deutschen Polizisten in der Schweiz vorübergehend festgehalten und danach wieder nach Düsseldorf zurückgeschickt worden.

    Demnach liegt aller Voraussicht nach eine Einreisesperre des Bundes gegen den Deutschen vor. Der Bund bestätigte diesen Sachverhalt bislang nicht. Auch über die Hintergründe gibt es keine verlässlichen Informationen.

    Das Seminar im Luzerner Hauptbahnhof wird dennoch stattfinden.

    hxxp://islamischejugend.ch/neu/verwirrung-um-einreisesperre-des-bundes-gegen-abu-jibril/

    Neue Luzerner Zeitung Online am 26.11.2011
    Junge Muslime besetzen Bahnhof-Restaurant

    Die Vereinigung Islamischer Jugend Schweiz (VIJS) hat am Sonntag an einem Treffen in Luzern gegen die Islamophobie demonstriert. Ein angekündigter Islam-Prediger aus Deutschland reiste nicht an, offenbar weil er nicht in die Schweiz einreisen durfte. …

    Auch Nicolas Blancho dabei

    Der Präsident des umstrittenen Islamischen Zentralrates (IZRS), Nicolas Abdullah Blancho, rief die Anwesenden auf, stolz zu sein auf ihre Identität. Sie seien Teil der Zukunft der Schweiz und dürften es sich nicht gefallen lassen, dass sie und ihre Rechte unterdrückt würden. Blancho beklagte eine zunehmende Einschränkung der Rechte der Muslime. …

    Vermutungen zu Finanzierung

    Der Islamische Zentralrat sah sich am Sonntag zudem mit der Vermutung konfrontiert, wonach Gelder von salafistischen Organisationen, etwa aus Saudi-Arabien, zu seinen Gunsten fliessen könnten.

    http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/lu/luzern/Junge-Muslime-besetzen-Bahnhof-Restaurant;art92,102148

  8. Dwarslöper Says:

    Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und des Internationalen Komitees gegen Steinigung blickt durch und redet Klartext:

    Aus meiner Sicht positionieren sich hier Frau Merkel und die deutsche Regierung als Teil unserer Probleme und nicht als Teil der Lösung. Hier in Deutschland haben Frau Merkel & Co. den Islamisten Aufmerksamkeit und Einfluss geschenkt, sie haben die Islamkonferenz organisiert. Angeblich vertreten nun also diese islamischen und frauenfeindlichen Organisationen Millionen Menschen hierzulande, wie absurd … Vielleicht erhofft sich die deutsche Regierung, man könnte so terroristischen Anschlägen in Deutschland vorbeugen und die Muslime beruhigen, die Kontrolle über Ghettos (…) behalten.

    Mit dieser Politik hat die deutsche Regierung den Islamisten geholfen und einen großen Konflikt in die Gesellschaft gebracht. Schauen Sie, es gibt immer mehr „Kopftuch“ auf der Straße, mehr Einfluss von Islamisten auf Unterrichtsinhalte, mehr Einschüchterung von Schülern und Lehrerinnen durch Islamisten, und wer hier erst recht unter Druck gesetzt wird, das sind Frauen, Mädchen, moderne und säkulare Menschen aus den sog. islamischen Ländern. Frau Merkel & Co. haben uns verraten.

    Ein sehr wichtiger Punkt heutzutage ist auch, dass der Islam eben nicht nur eine Religion ist, sondern auch eine politische, aggressive und brutale Bewegung. Es gibt keine milde Brutalität oder milde Islamisten. Es gibt auch keinen besseren Islam. Alle diese islamischen Organisationen spielen ihr Spiel, und die deutsche Regierung blendet das Terror- und Barbarei-Potenzial aus und versucht zu verharmlosen, und das ist ein großes Problem für uns alle. …

    Soweit es Pegida betrifft und auch die sog. christlichen und abendländischen Werte, dazu muss ich sagen: Es gibt in Europa menschenrechts- und frauenrechtsorientierte Werte, das ist aber nicht christlich-abendländisch, sondern das sind humanistische Werte, welche gegen den Widerstand der Kirchen bitter erkämpft worden sind. Und wir sind entschieden für diese Rechte und viele von uns sind allein deswegen hierhergekommen, weil man hier frei leben kann. Aber wenn Tausende von Frauen, welche gegen die Zumutungen der islamischen Communities kämpfen, allein gelassen werden, wenn Moscheen und Islamisten immer noch mehr Macht gewinnen in der Mitte von Europa und wenn das auch noch als erfolgreiche Integration verkauft wird, wenn also statt Menschen der Islam integriert wird, was können die Frauen dann tun?

    Der Zentralrat der Ex-Muslime ist ein Versuch von unserer Seite, um dafür einzustehen, dass es im 21. Jahrhundert möglich sein sollte, seine Religion zu kritisieren und ungefährdet verlassen zu können, und niemand sollte deswegen unter Morddrohungen leben müssen. Im 21. Jahrhundert sollte es möglich sein, als individuelle Person in einer Zivilgesellschaft gesehen zu werden und nicht als Teil des Zwangskollektivs der Umma, oder als „4 Millionen Muslime“!

    Im 21. Jahrhundert sollten religiöse Organisationen, die Teil des weltweiten islamistischen Aufmarsches sind, unter Kontrolle gehalten werden und nicht als Vertreter von angeblichen Millionen von Menschen etabliert werden … Menschen, die mit diesen Islamisten rein gar nichts zu tun haben wollen, die in ihren Herkunftsländern Opfer dieser Islamisten waren.

    Es ist also Zeit für eine andere Politik, und zwar nicht mit Patrioten und Rassisten, sondern mit Humanisten und freiheitsliebenden Menschen, die Ausgrenzung und Hass verurteilen, die aber auch Frauenrechtsverletzung, Ehrenmord, Kopftuchzwang und Burka verurteilen, und welche für eine zivile Gesellschaft, für universelle Menschenrechte für alle sowie für eine klare Trennung von Religion und Staat eintreten.“

    Mina Ahadi, Köln


    Eine Religion, deren Rechtssystem die Scharia ist, von der der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in mehreren Verfahren urteilte, dass sie „inkompatibel mit den fundamentalen Prinzipien in der Demokratie“ sei, kann nicht in engerem Sinn zu Deutschland „gehören“. …

    ( erkannte sehr plausibel: Bruno Schneider, Teltow )

    (beide Zitate aus: Der Islam und Deutschland – eine Ex-Muslimin antwortet einem Leser, Der Tagesspiegel 12.02.2015)

    http://www.tagesspiegel.de/politik/zurueckgeschrieben-der-islam-und-deutschland-eine-ex-muslimin-antwortet-einem-leser/11364256.html

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