AEMR als radikales Feindbild

ختان

ḫitān

sünnet

MGM nach Koran und Sunna

AEMR, Beschneidungsforum und Schariapflicht zur Beschneidung

Die Beschneidung sprich rituelle Teilzerstörung der Geschlechtsorgane der Jungen und Mädchen ist islamische Theologie, ist Hadith und Fatwa und beispielsweise nach dem Fiqh der Schafiiten religionsrechtlich verpflichtend (wadschib). Aus Karrierebewusstsein oder Angst aber schweigt man zur Unvereinbarkeit der Schariapflichten mit den allgemeinen Menschenrechten (AEMR). 2015 kehrt sich die ohnehin allenfalls zaghaft intaktivistische Seite Beschneidungsforum von der aus den allgemeinen Menschenrechten abzuleitenden genitalen Unversehrtheit jedes männlichen oder weiblichen Minderjährigen endgültig ab und leugnet die leider gegebene religiöse, hier islamische Beschneidungspflicht.

Im Forum enttarnt der Verfasser Petition vom 20. Juli 2012 gegen Kinderbeschneidung (Pet 4-17-07-451-040847) und 2014 Referent zum Thema MGM (Europa 25 Jahre nach dem First International Symposium on Circumcision. Genital Intactness statt Beschneidung auf Kinderwunsch), Diplom-Sozialpädagoge (FH) Edward von Roy, die Taqiyya des die nach Koran und Sunna gebotene genitaloperative Sünnet (ḫitān) keineswegs aufgebenden Imams Sidigullah Fadai, fordert die Unverhandelbarkeit der genitalen Intaktheit aller Menschen unter achtzehn Jahren gegenüber dem Berücksichtigen des elterlichen herkunftsbezogenen oder religiösen Hintergrundes und kann sich gegen den dialogischen, sprich potentiell kinderfeindlich menschenrechtliche Kompromisslösungen aushandelnden Kurs des Forums nicht durchsetzen.

Die Forenleitung betont, dass sich jeder einzelne sogenannte Muslim von Kritik an seiner Religion persönlich angegriffen fühlen darf und daher vor Islamkritik zu bewahren ist. Damit spaltet Beschneidungsforum, rechtlich folgenreich sprich bürgerrechtlich unakzeptabl, die Bevölkerung in Muslime und Nichtmuslime. Einerseits also soll sich jeder muslimisch sozialisierte deutsche Beschneidungsfreund hinter seiner Religion verstecken dürfen, andererseits darf die leider gegebene theologische Pflicht zur MGM und FGM auf Beschneidungsforum noch nicht einmal zur Sprache kommen. Einträge vom 07.12. bzw. 08.01.2015 aus den zwei Diskussionen zum Münchner Imam bzw. zur aktuellen Lage der Beschneidungsdebatte in der Türkei.

Pizarro73

29.10.2014

Imam Sidigullah Fadai: „Auch ein Nichtbeschnittener kann ein guter Moslem sein.“

Imam Sidigullah Fadai, Dozent für Islamologie und Organisator von MünchenKompetenz, ein Programm zur Weiterbildung muslimischer Seelsorger

http://www.gruene-muenchen.de/themen/dokument/podiumsdiskussion-zu-rituellen-beschneidungen/

Podcast bei Min 31:40

Frage aus dem Publikum: „Kann man ein guter Moslem sein ohne Beschneidung?“

Antwort: „Es kann auch ein Nichtbeschnittener ein guter Moslem sein. Es ist keine Voraussetzung für ein Glaubensbekenntnis.“

Edward

07.01.2015, 23:50

Taqiyya pur

Nach der fiṭra wird jeder als Muslim geboren, und jetzt bitte genau die Einschränkung des Imam lesen. Du darfst das Glaubensbekenntnis auch unbeschnitten sprechen: „Es ist keine Voraussetzung für ein Glaubensbekenntnis“. Genau.

Deinen Islam aber sollst du nicht nur bekennen, sondern leben. Anschließend also reden wir über die Praxis, das übst du Woche für Woche, du gibst dir Mühe und wir kontrollieren dein Handeln, irgendwann lebst endlich islamrechtlich einwandfrei (ḥalāl). Wenn du männlich bist und älter bis als 15 Jahre lebst du also … beschnitten.

Für die Ausbreitung der einzig sittlich akzeptablen Lebensweise und Gesellschaftsform (für die Islamexpansion) darf, ja soll man lügen. Der Imam hat Taqiyya gemacht.

Edward

08.01.2015, 11:38

Sidigullah Fadai ist kein Beschneidungsgegner

#Pizarro73,

in diesem Forum geht es um männliche Beschneidung (MGM) und in diesem Thread um Sidigullah Fadai.

Fadai ist der gestellten Frage ‚geschmeidig‘ – bewusst unredlich – ausgewichen, hat (mündlich, das bräuchte man jedoch schriftlich mit theologischer Neuauslegung der entsprechenden, die Beschneidung bislang leider eindeutig fordernden Hadithe und Fatwas) den falschen Eindruck erweckt, dass die MGM islamisch nicht notwendig sei und danach nichts mehr gegen Beschneidung geschrieben oder getan.

Wir sollten daher nicht glauben, Sidigullah Fadai spräche sich gegen MGM aus. Schau dir sein Wirken und Umfeld an: Es gibt keinen einzigen Sechzehnjährigen oder Achtzehnjährigen in Fadais Einflussbereich, der sinngemäß sagen kann: ‚Juhu, nur Dank Imam Fadais Einsatz gegen MGM bin ich genital intakt geblieben‚.

Eine islamische Autorität beim ernst gemeinten Argumentieren gegen MGM (und schafiitische FGM) wäre etwas Begrüßenswertes. Du selbst hast dich, sicherlich gutgläubig und wohl allzu optimistisch, (im Thread zur Lage der Jungenbeschneidung in der Türkei) erst gestern auf den afghanischstämmigen Münchner Imam berufen, ich hingegen sagte, dass wir keine Erfolge feiern dürfen, wo keine sind.

Es könnte doch beispielsweise in diesem Jahr 2015 der „Islamologe“ und Imamweiterbildner selbst etwas Unzweideutiges gegen § 1631d BGB schreiben, das ist schließlich der Paragraph, den wir kippen müssen.

Da ist bislang leider nichts zu sehen.

#Guy,

es macht keine Freude, von einem Imam belogen zu werden. Fadai aber wollte [am 26. Juli] 2012 ebenso die Beschneidungspraxis weiterhin sichern wie – für den zu meisternden Augenblick – den lästigen Fragesteller ‚einwickeln‘, einlullen, mit einem nett klingenden Gesäusel zum Schweigen bringen. Es geht oft darum, ’sein Gesicht zu wahren‘, vgl. in diesen Jahren die indonesischen Kleriker und Politiker zur islamischen FGM. Nicht nur der ZMD und der gesamte KRM aber fordern die islamisch begründete MGM.

Wir haben keine falschen Kompromisse einzugehen, sondern auf Nichtbeschneidung zu bestehen.

Das Dulden von Zweideutigkeiten, das Verwässernlassen der eigenen Forderungen oder Höflichkeit um jeden Preis bedeuten leider das Weiterbeschneiden. In diesem Sinne: Ja zur Diskussion und Nein zum ‚Dialog‘, denn dialogisch herangehen heißt grundsätzlich, einen Kompromiss aushandeln zu wollen.

In Sachen der AEMR-basierten Grundrechte bin ich nicht kompromissbereit.

Maria Werner

08.01.2015, 14:58

Es ist schon sehr augenfällig, um es mal ganz diplomatisch auszudrücken, wenn jemandem Lüge und üble Absichten unterstellt werden, der sich wie Sidigullah Fadai äußert. Ich verweise an dieser Stelle auf die bereits ausgesprochene Verwarnung:

https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&postID=38079#post38079

Edward, dies ist kein Spielplatz für Menschen, die Feindbilder brauchen und sie ausleben. Dies ist ein Forum für Menschen, die von Beschneidung betroffen sind und solche, die etwas dagegen unternehmen wollen. Ich solidarisiere mich ausdrücklich mit unseren muslimischen Beschneidungsbetroffenen und -gegnern gegen Deine Polemik.

Guy

07.01.2015 08:30

Mein Junge nicht – in der Türkei beginnt langsam Debatte über Beschneidung (Audio)

http://www.ardmediathek.de/radio/Studio-9-Deutschlandradio-Kultur/Mein-Junge-nicht-in-der-T%C3%BCrkei-beginnt/Deutschlandradio-Kultur/Audio-Podcast?documentId=25709518&bcastId=22051212

Pizarro73

07.01.2015, 09:26

wow wow wow!!!

Was für fantastische Neuigkeiten!!!

Interessant auch die Wahrnehmung der deutschen Politik und Gesellschaft durch kinderrechtsfreundliche progressive Kräfte in der Türkei.

Genau das stand nämlich 2012 auch zur Debatte: unterstützen wir Stillstand und Tabu oder den Mut und den Zweifel.

Hat jemand gefunden, wo man das Buch bestellen kann?

Laffelrog

07.01.2015, 18:59

Kaan Göktaş? Das scheint dieser Herr zu sein:

Sünnet çocuk haklarına aykırı mı?

Widerspricht die Beschneidung den Kinderrechten? (oder so ähnlich) [in: Radikal 28.03.2013]

http://www.radikal.com.tr/hayat/sunnet_cocuk_haklarina_aykiri_mi-1126947

Edward

07.01.2015, 20:05

„Unbeschnittene Jungen werden in der türkischen Gesellschaft nicht akzeptiert … die Macht der Umma“

Sicherlich verdient jeder muslimisch sozialisierte Mensch, der die erwiesene körperliche Schädigung und damit die grundsätzlich gegebene Kindeswohlgefährdung jeder Jungenbeschneidung (MGM) erkannt hat und deshalb seinen Sohn nicht beschneiden lässt, meine Hochachtung.

Und sicherlich, sobald es einen Grund zur intaktivistischen Freude gibt soll man feiern. Ich fürchte aber, dass sich in Sachen genitaler Intaktheit sprich im bewussten Verweigern der MGM noch so gut wie gar nichts bewegt, in der Türkei ebenso wie unter Auslandstürken. Nein, wir stehen erst ganz am Anfang.

Ohne Jungenbeschneidung nach Koran und Sunna, arab. khitân türk. sünnet, gibt es kein islamisch gelingendes Leben, kein Imam einer deutschen Moscheegemeinde jedenfalls sagt etwas anderes.

Necla Kelek am 28.06.2012 in DIE WELT:

Auch meine Schwester hat ihre Söhne beschneiden lassen, weil es Brauch und Tradition ist. Unbeschnittene Jungen werden in der türkischen Gesellschaft nicht akzeptiert, die Beschneidung gehört zum Muslimsein und unauflöslich zur männlichen Identität. Und diese gewinnt nur, wer Schmerzen ertragen kann. Wer die nicht aushält, wer nicht bereit zu sein scheint, einen Teil von sich Allah zu opfern, gehört nicht dazu. … Etwa 10.000 muslimische Jungen in Deutschland kommen in jedem Jahr in das Alter, beschnitten zu werden. Das machen türkische Ärzte, aber auch aus der Türkei eingeflogene angelernte Beschneider. Oft aber wird die Beschneidung im Sommerurlaub in der Türkei vorgenommen, da sie ein Familienfest ist. Auch mich beschäftigen das kulturelle Muster, die Macht der Umma des übergeordneten sozialen Systems, die in diesem Ritus deutlich wird, und die Vorstellung von Männlichkeit, die damit immer wieder fortgeschrieben wird.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article107288230/Die-Beschneidung-ein-unnuetzes-Opfer-fuer-Allah.html

Kinderrechtlich und überhaupt menschenrechtlich unakzeptabel, doch beinahe so scheint es wirklich immer noch zu sein:

Das ist eine glatte Lüge. In der Türkei, immerhin ein Land mit 75 Millionen Muslimen, wird jeder Junge schon vor der Einschulung beschnitten.

http://politik-forum.eu/viewtopic.php?p=1573133#p1573133

Pizarro73

07.01.2015, 20:20

Das stimmt so nicht, ich kenne einen Imam in München, der ganz klar betont, man müsse nicht beschnitten sein um ein guter Moslem zu sein:

Imam Sidigullah Fadai

Edward

07.01.2015, 20:24

Sidigullah Fadai

Danke, ja, auch mir ist der Imam der afghanischen Gemeinde München bekannt. Fadais 2012 zu vernehmende Argumente gegen die Jungenbeschneidung sind unter den islamischen Autoritäten ohne Relevanz, er ist diesbezüglich ohne jeden Einfluss und vermutlich ist kein einziger Münchner Afghane bekannt geworden, der seinen Sohn auf Imam Fadais Rat dann auch bewusst nicht hat beschneiden lassen.

Fadais intaktivistische Glaubwürdigkeit stelle ich zudem in Frage, möglicherweise hat der Dozent für „Islamologie“ einfach auf Zeit gespielt. Aber vielleicht sagt der Imamweiterbilder ja 2015 etwas gegen gegen den inzwischen leider geschaffenen § 1631d BGB. Ich fürchte, dass auch Fadai die vollen Schariapflichten will, den Hidschab für jede Muslima, die Beschneidung für alle männlichen Muslime (und mindestens schafiitisch wenn nicht sogar hanbalitisch die islamische FGM gleich mit).

http://www.gruene-muenchen.de/aktuell/termine/veranstaltung/26-07-2012-podiumsdiskussion-zu-rituellen-beschneidungen/

Weguer

07.01.2015, 20:29

Edward, kann es sein, dass die Diskussion um Jungenbeschneidung für Dich nur ein Vehikel ist, ein Vorwand, um gegen den Islam zu kämpfen und zu agitieren?

Edward

07.01.2015, 20:40

Khitan (sünnet) ist Scharia

Weguer, wenn Jungenbeschneidung Schariapflicht ist, bist du dann für oder gegen die Scharia? Und, um wieder aufs Thema zu kommen, kannst du uns auch nur einen Imam des türkischen Staatsislam (DIYANET hierzulande DITIB) nennen, der sinngemäß sagt: ‚In meiner Moschee ist jeder männliche Beschnittene oder Unbeschnittene sehr herzlich zum Gebet willkommen und kein Vater muss seinen Sohn beschneiden lassen‚? Das ist ja vielleicht in hundert Jahren der Fall oder hoffentlich sogar noch etwas rascher. Zurzeit bewegt sich leider gar nichts.

Die Teheraner Mullahs, die Kairoer al-Azhar oder Darul Uloom Deoband könnten ja etwas anderes beschließen und verkünden und, etwa bei der durch sie durchaus mitgeprägten deutschen universitären Imamausbildung oder im bekennenden Islamischen Religionsunterricht, unzweideutig lehren lassen. Jungenbeschneidung ist Islamisches Recht (Scharia).

Wir Intaktivisten haben nicht nur gegen die islamrechtlich begründete, sondern auch gegen die MGM der Papua, Xhosa oder US-Amerikaner zu argumentieren und anzuarbeiten. Das sprichwörtliche Brett das wir zu bohren haben ist leider sehr dick.

Tante Jay

08.01.2015,08:19

Aloha,

seit wann dulden wir Leute hier, die die Beschneidung als Deckmäntelchen nehmen, um ihre Pegida-Vorstellung „Kampf dem Islam“ durchzudrücken?

Scheiße, fällt mir das schwer, nach Charlie Hebdo, aber vielleicht mal ein kleiner Reminder, auch für Edward (und für mich) :

– auch und gerade beschneidende Eltern lieben ihre Kinder. Die tun das nicht, weil sie sich heimlich freuen, dass sie der kleinen Nervensäge es so richtig zeigen können, sondern, weil ihnen eingeredet wurde, dass sie etwas Gutes tun.

– Otto-Normal-Moslem wird so ziemlich alles tun, um jeglichen Kontakt zu den Islamisten zu vermeiden. Die Probleme hier sind nicht Einwanderer, unsere Hauptprobleme bei den fanatisierten Muslimen sind Sven Lau und Pierre Vogel. Und DIE sind so deutsch, dass sie einen Schäferhund mit der Ahnentafel beeindrucken.

– Pegida ist als Bewegung nicht „besorgt“ sondern durch und durch abstoßend und widerlich. Dass wir nu nen Pegidioten hier haben, machts nicht besser.

Im Ernst. Es ist schwierig, die Extremisten immer wieder auszusortieren, aber DU mein lieber Edward, bist eindeutig nur hier, damit du mal so richtig gegen Muslime Stimmung machen kannst.

„Bist du für die Scharia oder gegen die Scharia“ – mit DER Frage hast du dich für die nächsten 100 Jahre für alles disqualifiziert, was du je zur Beschneidung hättest sagen können.

Du gehörst mit dieser Haltung sehr eindeutig nicht hierher.

Forenleitung

08.01.2014, 10:24

Edward, mit Deinen Äußerungen torpedierst Du unsere Arbeit.

In zahlreichen anderen Foren und auch in sozialen Netzwerken wird auf uns verlinkt und wir wissen, dass in unserem Forum Muslime mitlesen, sich informieren wollen.

Wir sprechen hier von einem leichten, aufkommenden Zweifel, dem Gedanken, dass die über Generationen hinweg vorherrschende Meinung zur unbedingten Pflicht, die eigenen Söhne an ihren Genitalien beschneiden zu müssen, vielleicht doch nicht richtig ist.

Und dann kommst Du und weist sie mit dem imaginären Vorschlaghammer, sprich mit dem Verweis auf angeblich einwandfreies, muslimisches Leben, darauf hin, dass sie schön auf Linie bleiben müssten, wenn sie nicht von ihrem Glauben abschwören wollen:

kannst du uns auch nur einen Imam des türkischen Staatsislam (DIYANET hierzulande DITIB) nennen, der sinngemäß sagt: ‚In meiner Moschee ist jeder männliche Beschnittene oder Unbeschnittene sehr herzlich zum Gebet willkommen und kein Vater muss seinen Sohn beschneiden lassen‘? […]

Jungenbeschneidung ist Islamisches Recht (Scharia).

Dies könnte ebenso gut als eine Aufforderung verstanden werden, Muslime mögen doch bitte möglichst radikal werden und auch so bleiben, damit sie dem gewünschten Bild entsprechen und weiterhin bekämpft werden können. Ist das die Wirkung, die Du erzielen willst?

Ebenso diese unmögliche Äußerung [über Imam Sidigullah Fadai, der auf der von Bündnis 90/Die Grünen organisierten Podiumsdiskussion zu rituellen Beschneidungen, München am 26.07.2012, auf mündliche Anfrage angeblich geantwortet habe, dass die Beschneidung islamisch gar nicht nötig sei] von Dir:

Deinen Islam aber sollst du nicht nur bekennen, sondern leben. Anschließend also reden wir über die Praxis, das übst du Woche für Woche, du gibst dir Mühe und wir kontrollieren dein Handeln, irgendwann lebst endlich islamrechtlich einwandfrei (ḥalāl). Wenn du männlich bist und älter bis als 15 Jahre lebst du also … beschnitten.

Für die Ausbreitung der einzig sittlich akzeptablen Lebensweise und Gesellschaftsform (für die Islamexpansion) darf, ja soll man lügen. Der Imam hat Taqiyya gemacht.

Du machst den Eindruck, als hättest Du ein klares Feindbild und würdest es hier hegen und pflegen. Beschneidung scheint dabei nur ein willkommener Vorwand zu sein. Doch die Welt ist eben nicht nur schwarz und weiß, die weitaus meisten Muslime leben hier friedlich auf dem Boden unseres Grundgesetzes, die von Dir so gerne propagierte Ausbreitung der Scharia magst Du sehen, ob sie den Tatsachen entspricht, steht auf einem anderen Blatt.

Sag mir: Welcher Moslem sollte sich in einem Forum wie unserem wohl fühlen, wenn ihm ständig ins Kreuz getreten wird und ihm (oder ihr) von Dir suggeriert wird, er sei rückständig, potentiell gewalttätig und abzulehnen?

Du hast bei Deiner Anmeldung hier unserer Charta zugestimmt.

Dort steht unter anderem:

Wir bejahen den Wertepluralismus unserer Gesellschaft und achten deshalb die ethischen Entscheidungen von jedem der bei uns mitmacht, gleichgültig ob diese Entscheidungen aus einem religösen Glauben oder aus einem säkularen humanistischen Weltverständnis heraus getroffen werden. […]

So vermeiden wir eine einseitige dogmatische Fixierung. Eine fundamentale Kritik an Religionen und Weltanschauungen oder eine Voreingenommenheit gegenüber ihren Angehörigen haben deshalb bei uns keinen Platz, genauso wenig wie eine Feindseligkeit gegen Mitbürger/Innen, die aus anderen Kulturkreisen nach Deutschland gekommen sind.

Überlege Dir bitte, ob Du diese Grundwerte mittragen kannst. Weitere Ausflüge in islamfeindliche Gefilde werden wir definitiv nicht mehr dulden.

Edward

08.01.2014, 12:13

Bitte immer genau zwischen Islam und Muslim unterscheiden

#Forenleitung,

ich halte den § 1631d BGB für verfassungswidrig, rede vom Menschenrecht auf einen genital intakten Körper und verwende dabei die Kategorie Muslim bzw. Kategorie Nichtmuslim selbstverständlich bewusst nicht.

Leitlinie meines Handelns ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR).

Schwarze oder Weiße, Allochthone oder Autochthone, Nichtmuslime oder Muslime und Männer oder Frauen sind demnach jeweils gerade keine Kategorien oder ‚Sorten Mensch‘, die wir Beschneidungsgegner ängstlich unterscheiden müssten. Nicht der (sogenannte) Muslim, sondern der (nach wie vor die Beschneidung aller Jungen und schafiitisch aller Mädchen fordernde) Islam ist hier jedenfalls einstweilen das kinderrechtliche bzw. menschenrechtliche Problem.

Zum menschenrechtspolitisch grundsätzlichen Nicht-Kategorisieren wusste Ali Atalan:

Vielmehr mache sie [die Studie] klar, dass die Kategorie „Muslim“ nicht existiere … „Diese Republik ist weder christlich-jüdisch, noch muslimisch, aber auch nicht atheistisch – und das ist gut so.“

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.2/Suche/Landtag_Intern/Suchergebnisse_Landtag_Intern.jsp?w=native%28%27+%28+ID+ph+like+%27%27LI110501%27%27++%29%27%29&order=native%28%27ID%281%29%2FDescend+%27%29&view=detail

Gegen eine private atheistische Haltung oder eben eine private Frömmigkeit oder Spiritualität habe ich nichts, wohl aber gegen die religiös (d. h. in der Türkei überwiegend islamisch) begründete genitale Mutilation der Erwachsenen an Minderjährigen.

#Tante Jay

Bitte zitiere mich korrekt mit der Kausalfrage: „Weguer, wenn Jungenbeschneidung Schariapflicht ist, bist du dann für oder gegen die Scharia?“ und unterlasse es, mich öffentlich in der Nähe von Xenophoben bzw. Gegnern der von mir vertretenen universellen Menschenrechte (AEMR) anzusiedeln.

Forenleitung

08.01.2015, 13:28

Es ist schön, dass Du zurück zum Thema willst, Edward. Doch offenbar sind noch immer nicht alle Missverständnisse endgültig geklärt:

Nicht der (sogenannte) Muslim, sondern der (nach wie vor die Beschneidung aller Jungen und schafiitisch aller Mädchen fordernde) Islam ist hier jedenfalls einstweilen das kinderrechtliche bzw. menschenrechtliche Problem.

Du sagst selbst, dass Du Dich gegen eine bestimmte Glaubensrichtung einsetzt. Dies widerspricht klar den Regeln unserer Charta – ich denke nicht, dass ich diese jetzt noch einmal zitieren muss.

Ich versuche es Dir anhand eines Beispiels zu erklären, was unser Problem damit ist:

Angenommen, Du würdest den Katholizismus ablehnen und kritisieren, weil darin die Empfängnisverhütung als Todsünde gilt, Homosexuelle als bedauernswert und fehlgeleitet gelten und sich so viele Priester pädophile Übergriffe schuldig gemacht haben. Auch, wenn die meisten Katholiken selbstverständlich verhüten, mit Homosexuellen kein Problem haben und die Taten dieser Priester verurteilen: Zunächst wird pauschale Kritik am katholischen Glauben als Verletzung des persönlichen Glaubens angesehen werden.

Indem Du zwar vorgibst, nicht „der (sogenannte) Muslim“ sei das Problem, sondern der Islam, kritisierst Du erstmal den persönlichen Glauben jedes Muslims, egal, ob der nun wirklich streng nach dem Koran, den Hadithen und der Sunna lebt oder eben gern mal Schweinefleisch ist, nur einmal am Tag betet und das Handabhacken bei Diebstahl aus tiefstem Herzen ablehnt. Du greifst ihn an, Edward, und das werden wir in diesem Forum nicht länger dulden.

Hier geht es ausschließlich um Genitalbeschneidung von Kindern, nicht die dazugehörigen Religionen.

Und darüber wird auch nicht mehr länger diskutiert.

Edward

08.01.2015, 14:53

Religionen, auch die heute noch die MGM und FGM fordernden Religionen, können und müssen sich verändern

#Forenleitung,

warum soll der (vermeintlich zeitlos gültige) himmlische Befehl den Alltag von uns Menschen bestimmen. Selbst wo die Beschneidungspflicht religionsrechtlich eindeutig ist und, was Necla Kelek etwa in Die verlorenen Söhne so erfreulich deutlich beschreibt, mit hohem Gruppendruck versehen, sollen Eltern zeitnah und ohne Angst vor sozialer Ächtung zur MGM (oder schafiitisch verpflichtenden FGM) ihr Nein sagen können. Das erst ist kulturelle Moderne, und die ist gerade nicht durch Herkunft oder den sogenannten (als Kategorie bitte abzulehnenden) ‚Kulturkreis‘ bedingt, sondern universell zu verwirklichen. Körperliche, zumal genitale Unversehrtheit ist Teil der AEMR und konsequent weltweit umzusetzen. Der mutige Hamed Abdel-Samad sagt es so:

“ ‚Islam light‘ bedeutet Islam ohne Scharia, ohne Dschihad, ohne Missionierung, ohne Geschlechterapartheid und ohne Anspruchsmentalität.“ Ist das dann noch Islam? fragen viele Muslime. Ja, sagt Abdel-Samad. Es ist seine einzige Überlebenschance.

https://de-de.facebook.com/pages/Hamed-Abdel-Samad/140472656003522?sk=info&tab=page_info

Maria Werner

08.01.2015, 15:14

Hamed Abdel-Samad würde sich niemals mit Deinen radikalen Feindbildern gemein machen, Edward. Ich kenne seine Bücher sehr gut.

Edward

08.01.2015, 15:27

Ohne Worte

Na das ist doch mal ein Bekenntnis von dir, Maria Werner, wer wie ich auf der Gültigkeit der Allgemeinen Menschenrechte (AEMR) besteht und die Menschheit dementsprechend gerade nicht in Männer und Frauen, Einwanderer und Alteingesessene oder in Muslime und Nichtmuslime aufspaltet, der huldigt also radikalen Feindbildern.

Maria Werner

08.01.2015, 15:30

@ Edward: Wir wissen alle, mit welchen Ausführungen Du deutlich gemacht hast, dass Du radikalen Feindbildern anhängst. Da hilft ein Verweis auf die Allgemeinen Menschenrechte auch nicht mehr als Feigenblatt.

Edward

08.01.2015, 15:46

Maria Werner wittert „radikale Feindbilder“

Na, jetzt bitte ich um Beispiele.

Pizarro73

08.01.2015, 15:28

Es ist auch völlig an der Realität vorbei zu glauben, mit dem Aufgeben der Scharia verschwände MGM in dem entsprechenden Kulturkreis.

Auch diejenigen, die mit Scharia gar nichts am Hut haben, verstümmeln ihre Söhne. Ebenso ist das meist im säkularen Judentum.

Täter-Opfer-Kreisläufe brauchen nicht zwingend Religion. Sie setzen sich ganz aus sich selbst fort.

Diese Spiralen gilt es zu durchbrechen. Mit Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung.

Tante Jay

08.01.2015, 19:00

Leute merkt ihrs?

Kollege Edward kommt ins Schwurbeln. Mittels übergenauer Auslegung seiner eigenen Worte versucht er, sich aus dem xenophoben Bereich, wo er ziemlich eindeutig reingehört, rauszuwinden.

Fallt auf den Schaumschläger nicht rein – wir hatten schon mehrere solcher Luftnummern hier drin. Die waren nur alle antisemitisch. Ich würde vorschlagen dieselben Regeln anzuwenden.

Nicht einsichtig => Raus.

Just my 2 Cents.

Guy

09.01.2015 14:30

Edward mit den Scherenhänden …

Das ist wirklich nett. Du benutzt das Forum hier um deine Thesen zu verbreiten, und wenn Du Gegenwind bekommst, schreiben deine Pseudonyme oder Handlanger anderweitig wieder Pamphlete mit Titeln wie

Beschneidungsforum leugnet Unvereinbarkeit von Scharia und Grundgesetz

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2015/01/09/411/

Das Beschneidungsforum hat also eine eigene Meinung. Das Beschneidungsforum sagt, meint, etc.

Für wie blöde haltet ihr die Leser eigentlich? Glaubt ihr man geht dir/euch auf den Leim?

Das ist dieselbe verkürzte Sichtweise wie die sonstigen pauschalierenden Thesen, die du hier über den Islam seitenweise verbreiten durftest.

Edward, ich wünsche dir eine gute Reise. Poste dein Gift künftig woanders. Du bist raus.

Dein Kampf ist nicht unser.

Q u e l l e n

Imam Sidigullah Fadai: „Auch ein Nichtbeschnittener kann ein guter Moslem sein.“

https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=5061

Mein Junge nicht – in der Türkei beginnt langsam Debatte über Beschneidung (Audio)

https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=5298

Question:

I am 20, male and born Muslim. Until now I am not circumcised. Is it obligatory for me to get circumcised? I am really afraid to do this. If I do not get circumcised, what is the sin that I will be committing?

Answer:

Circumcision is an emphasised Sunna [as-sunna al-muʾakkada] and one of the prominent symbols of Islam. Even a mature person is not excused from it without a valid reason. One who does not get circumcised without a valid reason is sinful. …

http://www.fatwa.org.au/circumsicion-for-adult.html

Question

I am a 24-year-old Muslim man and I am not circumcised until now because my parents did not want me to be circumcised when I was young. What is the ruling if I die or get married? In this case, will this be unlawful?

Answer

… A man who dies without getting circumcised, although he could have done so, bears a sin because he overlooked a Sharee‘ah obligation [eine Schariaverpflichtung]. He is not required to get circumcised after death because, by death, he is not competent for religious assignments. Circumcision does not affect the validity of marriage, but the uncircumcised married man is still required to get circumcised.

http://www.islamweb.net/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=27517

Question:

asalaam alaikam I am a revert to islam and I want to ask regarding khitan (circumcision), I am not circumcised and I am kinda confused and been upset in the past about this as some people made comments implying I ain’t a true muslim because I am not circumcised and some people kept trying to force me to get an operation.

Is circumcision wajib or sunna muakkada for a revert? In the UK it is not possible to get circumcision done in hospitals unless you go private and it is alot of money but I do not like knives or needles touching my body also they perform the operation whilst awake and I don’t wanna be in pain when that happens is this a sin if I abstain from it on these grounds?

Second question some people say people who don’t get circumcised are dirty and evil like comparing them to kuffar they say if you don’t get circumcised you will give your wife cervical cancer (which is not exactly true) and they say if one gets circumcised he can;’t get the aids virus although medical reports say although the risk is lowered aids can still occur due to sexual contact is it wrong for a muslim to look down on another muslim if he isn’t circumcised and calling him dirty even if he washes his private part thoroughly and is very cautious regarding urine drops?

Last question I sometimes lead salah here and there with people is it makruh for me to lead people in salah if I am not circumcised also is it makruh for me to pray in the saff behind the imam a shafi’i told me in shafi’i fiqh this is the case does this apply in the hanafi madhaab ? And is there anything to say I can’t marry a muslim woman due to me being uncircumcised I am quite scared as some people take this very seriously and say its even haraam for a muslima to marry a non circumcised man (I think this is cultural people who might say this not those who are practicising) do I have to tell my future spouse about this or not like does it come under as a fault.

I got depressed over the past few years about this as some people made very nasty comments and it kinda affected my confidence.

Answer:

Wa Alaikum As Salaam,

There are differences of opinion among the Fuqaha (jurists) regarding circumcision for males. Some have stated that it is Wajib (essential), while others have stated that it is Sunna.

Imam Abu Hanifa, Hassan Basri and some scholars of the Hanbali Madhab consider it Sunna. In this regard, they cited a hadith in which the Prophet said, ‘Circumcision is a Sunna for men and a virtue for women.’ (Ahmad) from the narration of Shaddad bin Aws.

Other Imams of Fiqh like Imams Shafi’i, Malik, Ahmad, Awzai, Sha’bi, Rabii’a, Yahya bin Saeed Ansari have stated that circumcision is Wajib (essential). Imam Malik has been very stern on this ruling to the extent that he stated that it is incorrect for an uncircumcised man to lead Salah and give evidence. In establishing the ruling of Wajib for circumcision, these scholars have cited the hadith in which it is stated that the Prophet said to a man who embraced Islam, “Shave off the hair grown during disbelief (Kufr) and circumcise. (Ahmad, Abu Dawood). Harb also narrated from Zuhri who said that the Prophet said, ‘Whoever accepts Islam, let him circumcise, even though he is old’.

While explaining the ruling of circumcision, the great scholar, Allama Khatabi writes, ‘Even though circumcision is mentioned as being Sunna, many of the scholars have considered it as being wajib. The reason for this is that circumcision is a symbol of Islam. It is a way through which a Muslim can be differentiated from a Kafir. (Tarbiya al-Awlad fil-Islam).

Those scholars have further mention that the reason circumcision is considered as Wajib is that the Tahara (cleanliness) [rituelle Reinheit] and Salah [das Pflichtgebet] being invalid, becomes doubtful. This is so because the foreskin covers the private organ entirely, and sometimes retain drops of urine which become difficult to wash. If left unwashed, then cleanliness and Salaah will not be achieved. From this, it is seen that the soundness of one’s Tahara and Salaah is suspended upon circumcision. It is for this reason, many of the former and latter scholars have prevented an uncircumcised person from becoming an Imam and leading the Salaah. (Tarbiya al-Awlad fil-Islam).

From these explanations, it is evident that one should make every effort to be circumcised, especially when it was not done at a young age. Temporarily, one may encounter the little discomfort, but the advantages and benefits are tremendous. Besides this, it makes one feel safer in the matters of Taharah and Salaah, which are important aspects of our deen.

Notwithstanding the rulings given, if you do not do it, this does not affect you being a true and sincere Muslim. According to the scholars who say that it is Sunna, there will be no sin upon you if you chose not to do it. However, you must ensure that after urinating, the urine does not remain under the foreskin of your private organ. You should wash yourself properly so that no impurities remain on your private organ after urinating.

It is wrong for people to say such things like uncircumcised people are dirty etc. and compare them to Unbelievers. It cannot be said with certainty that a wife will get cervical cancer if she has sexual relations with her husband who is not circumcised, and that a person will be protected from AIDS if he is circumcised. Those are probably based on research done by experts. However, it is not that these will happen of a surety.

With respect to leading others in Salaah if you are not circumcised, then, according to those scholars who say that circumcision is Sunna, you can do so, as long as you are absolutely sure that you have washed your private organ thoroughly with no urine remaining on it. You can also stand in the first Saff, there is no dislike for this in the hanafi Madhab.

Being Uncircumcised does not prevent you from becoming married. There is absolutely no statement that it is haram for a Muslim woman to marry a non circumcised man. When you intend to marry, it is good to tell your spouse that you are not circumcised, so that this does not create problems in your marital relationship.

And Allah Knows Best.

Mufti Waseem Khan [Darul Uloom Trinidad & Tobago Institute of Higher Islamic Studies & Secondary Education]

21.03.2014

http://www.darululoomtt.net/ruling-circumcision-uncircumcised-doesnt-kaafir-disbeliever/

Mufti Waseem Khan is presently the Chairman and Principal of a prestige Islamic Institute in Trinidad known as ‚Darul Uloom Trinidad and Tobago‘. He is also a teacher at the Institute where he teaches Hadith (Sahih Al Bukhari), Aqaa’id, Tafseer of the Quran and Fiqh. He is the head Mufti of the Department of Ifta at the Institute and the Chairman of both the Darul Uloom Halal and Hilal Committees.

http://www.theislamicnetwork.org/muftiwaseem.html

What is the Ruling on Circumcision for Women? [Schafiiten]

Question:

What is the mu’tamad qowl (relied upon position) of the Shafi’ee Mazhab regarding the khatna (circumcision) of women? Is it wajib (obligatory) or sunnat?

Also, what if a woman was ignorant if it being wajib will it be incumbent on her during her advanced age to perform khatnah?

Answer:

Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu‘ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab. In a situation a woman is in her advanced age, it is not permissible to circumcise her if it may harm her (al-Rauḍah of Imam An-Nawawi: 3: 384).

http://islamqa.org/shafii/shafiifiqh/30239

In 2009, the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled that „female circumcision“, as it has become known, was obligatory for Muslims but if harmful must be avoided.

Azrul Mohamad Khalib is also communications and resource mobilisation adviser of the SPRINT project with the International Planned Parenthood Federation. … He said: „One of the things I find quite alarming with regards to this development is that the Ministry of Health is actually depending on a fatwa, a religious opinion that was actually issued by the national fatwa council, in which they made it obligatory, or ‚wajib‘ [MGM wie FGM ist dem schafiitischen Fiqh wadschib, islamrechtlich verpflichtend], for all Muslim women to be circumcised.

„It seems that the Ministry of Health is now (instituting) that fatwa.“

„So, in contrary to quite a number of best practices as well as a WHO (World Health Organisation) advisory, the Ministry of Health is taking steps now to sort of make it standardised, or medicalised, in such a way that it might be applied to all public health-care facilities.“

aus: Malaysia storm over female circumcision. ABC Net (Australien) am 07.12.2012

http://www.abc.net.au/news/2012-12-07/an-malaysia-debate-over-female-circumcision/4416298

Alle Parteien versuchen seit dem Wahlkampf im letzten Jahr [2009], das ihnen unangenehme Thema Islam und Integration der Muslime aus der öffentlichen Debatte herauszuhalten. Unangenehm, weil kein Fortschritt in Sicht ist. Der Dialog mit den Islamverbänden ist gescheitert, weil sie unfähig zum inhaltlichen Diskurs sind. Die Islamkonferenz – so hört man – soll umstrukturiert werden, um die Erfolgserwartungen zu dämpfen. Allen Verantwortlichen ist nach drei Jahren quälender Debatte klar, mit dem organisierten Islam wird keine Integration gelingen, man wird die Verbände allenfalls befrieden. Darum macht man die Sache klein. …

In ihrem Überschwang stoßen die (von solchen Verdächten und Rücksichtnahmen natürlich freien) Kritiker der Islamkritik aber unbeabsichtigt eine Debatte über die Leitkultur an. Eine Debatte, die sie einst selbst zu verhindern suchten, als sie vor Jahren von einem Muslim, dem Politologen Bassam Tibi, angeregt wurde. Man fertigte Tibi ab, wie man gewöhnlich den wegbeißt, der sich nicht mit der Rolle des Impulsgebers begnügen will, sondern es wagt, an der Deutungsmacht der jeweiligen Platzhirsche zu zweifeln. …

Die „Süddeutsche“ verwechselt nicht nur die seit Max Weber unter Soziologen bekannten Unterscheidungen von Verantwortungs- und Gesinnungsethik, sondern unterstellt mir als Muslimin „christliche Islamkritik“, um dann zur großen Gleichmacherei anzusetzen. Islamkritiker werden zu „Fundamentalisten der Aufklärung“, ein Begriff, den als Erster übrigens der Mörder von Theo van Gogh benutzte. Die Verteidigung der Menschenrechte wird als Fundamentalismus denunziert, und Henryk Broder wird behandelt, als sei er Mullah Omar.

Die Selbstverständlichkeit, mit der Freiheit hingenommen und gleichzeitig deren Verteidigung diskreditiert wird, erscheint mir als intellektueller Überdruss, die Wortwahl der Kritiker leichtfertig. …

Debatte In dieser neuerlichen Debatte fällt aber auf, dass der Anlass – der Islam und seine Rolle in einer demokratischen Gesellschaft – völlig untergeht. …

Ja, es geht mir um die Reform des Islam und darum, dass sich Muslime von politischen Ideologien lösen, säkularisieren und sich auf die spirituelle Kraft der Religion besinnen.

Ja, ich halte den Versuch, die religiöse Rechtleitung und die Vorschriften für den Alltag durch Tradition und Gesetz zu bestimmen, ich halte die Scharia [gottgegeben, menschlich anzuwenden als Fiqh] für überholt. Sie gehört geächtet.

In Deutschland leben über vier Millionen Bürger, denen man eine muslimische Identität zuschreibt, es gibt mehr als dreitausend Moscheen und Gebetsstätten und mehrere tausend Vorbeter und Funktionäre. Diese heterogene und völlig disparate Community hat erhebliche soziale, kulturelle, ökonomische und auch religiöse Probleme. Viele der größten Probleme erwachsen aus dem tradierten Menschen- und Weltbild, dem Dilemma einer Kollektivgesellschaft, die mit einer auf die Verantwortung des Individuum ausgerichteten Sozialordnung kollidiert; einer Kultur- und Modernitätsdifferenz also, die mit den Mitteln der herkömmlichen Migrationsforschung und der Integrationspolitik bisher nicht gelöst werden konnten, weil sie das „System Islam“ nicht anrührten.

Für mich sind Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen universale westliche [Nein, die kulturelle Moderne und die Menschenrechte der AEMR sind nicht westlich oder östlich, sondern, wie Kelek richtig sieht, universal] Werte, unteilbar und für alle geltend, auch für Muslime.

aus: Necla Kelek (Ihr habt mit Hass gekocht), in: FAZ 22.01.2010

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/kritik-der-islamkritik-ihr-habt-mit-hass-gekocht-16687.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Solange der Islam sich seiner Aufklärung verweigert, solange er keine Götter duldet neben sich, solange er Andersgläubigen und Nichtgläubigen Bekehrung oder Unterwerfung und Abtrünnigen den Tod androht, solange gehört er nicht zu Deutschland.

Die in Deutschland lebenden Muslime gehören nun zu Deutschland, das ist wahr. Sie genießen wie jeder, der hier lebt, den Schutz des Grundgesetzes, der ihnen auch die Religionsfreiheit garantiert, solange die Religion nicht mit den deutschen Gesetzen kollidiert. Wer den Koran wörtlich nimmt, wie es der Islam bis heute vorschreibt, wird nicht konfliktfrei durch den deutschen Alltag kommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Christian Wulff unseren gläubigen muslimischen Bürgern wirklich die Last aufbürden wollte, sich ständig zwischen zwei gültigen Systemen entscheiden zu müssen: zwischen der deutschen Rechtsstaatlichkeit und den Gesetzen des Islam, die, wenn der Islam zu Deutschland gehörte, hier gelten würde wie in Ägypten, Saudi-Arabien und zunehmend auch wieder in der Türkei.

Zu Deutschland gehören der Rechtsstaat, die Gleichstellung der Geschlechter, die Freiheit der Kunst, die Meinungs- und Religionsfreiheit, die Solidargemeinschaft, das Recht auf Bildung und gewaltfreie Erziehung. Aber nicht der Islam.

aus: Monika Maron (Der Islam gehört nicht zu Deutschland), in: Tagesspiegel 05.10.2010

http://www.tagesspiegel.de/kultur/glaube/zur-rede-des-bundespraesidenten-der-islam-gehoert-nicht-zu-deutschland/1949762.html

Sind drei Viertel aller Deutschen Rassisten und fremdenfeindlich, weil sie fürchten, der Islam gewinne zu viel Einfluss in Deutschland und unterhöhle langsam die säkularen Grundlagen unseres alltäglichen Lebens? Fremdenfeinde, Rassisten, Islamfeinde (im Wechsel mit Islamhasser), diese Worte gehören in der Diskussion über Pegida offenbar zusammen.

Islamkritiker oder -gegner kommen nicht mehr vor, nur Hasser und Feinde. Was aber wäre ein Islamfreund? Welchen Grund hätte ich, eine Islamfreundin zu sein? Ich kann die Freundin von Muslimen sein, aber nicht Freundin dieser unaufgeklärten Religion mit politischem Anspruch, deren Hasspotenzial offenbar so groß ist, dass es gerade die ganze Welt erschüttert.

Islamisierung beginnt nicht erst, wenn der Islam in Deutschland Staatsreligion geworden ist, sondern wenn er unsere rechtsstaatlichen und zivilisatorischen Grundsätze mit seinen religiösen Ansprüchen unterläuft. Man muß kein Anhänger von Pegida sein, um zu fordern, dass Regierung und Gesellschaft die schwer erkämpfte Säkularität verteidigen und einer Religion, der die Aufklärung noch bevorsteht, klare Grenzen zu ziehen.

Die stärksten Verbündeten wären dabei die säkularen Muslime, Menschen wie Seyran Ateş, Necla Kelek, Hamed Abdel-Samad, Güner Balcı, die so wenig wie Christen und Atheisten wünschen, dass der Islam in Deutschland mehr Rechte und Raum beansprucht, als einer Religion in einem weitgehend säkularen Land zusteht.

Stattdessen hat die Regierung es vorgezogen, dem Druck der Islamverbände nachzugeben und die säkularen Kräfte von der Islamkonferenz auszuschließen. Warum sprechen wir überhaupt von viereinhalb Millionen Muslimen in Deutschland und akzeptieren damit den Anspruch des Islam, dass jeder, der als Muslim geboren wurde, ein Leben lang Muslim bleiben muss?

aus: Monika Maron (Pegida ist keine Krankheit, Pegida ist das Symptom), in: DIE WELT 04.01.2015

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article135973630/Pegida-ist-keine-Krankheit-Pegida-ist-das-Symptom.html

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12 Antworten to “AEMR als radikales Feindbild”

  1. Machandelboom Says:

    Die hohe Kunst der Taqiyya, um ihn politisch durchzusetzen, den Islam schön malen. Imam Sidigullah Fadai

    Deutschland: Münchner Imam: „Muslime können Glauben wechseln“ [Vorsicht Imamtrick]

    Fadai: „Wer als Muslim zu einem anderen Glauben kommt, soll dahin gehen, wo er mit dieser Haltung glücklich wird.“

    [Dechiffriert: Wer von der Islampraxis abfällt, soll irdisch glücklich sündigen und dafür im ewigen Feuer brennen. Nach der Fitra gelesen und ebenfalls entschlüsselt: Jedes Kind ist von Geburt an Muslim und soll diese Seinsweise endlich, irdisch und islambewusst-jenseitsorientiert, glückhaft leben, der nichtislamisch fehlerzogene Jugendliche kehre also zeitnah zu seiner angeborenen Religion zurück und lebe endlich schariakonform. Oder islamisch-theologisch noch anders getrickst: Du kommst als Sittsamer („Wer als Muslim“) heran, betrittst standhaft den Bereich des Kufr („zu einem anderen Glauben kommt“) und konvertierst eben nicht, sondern gehst durch diesen verworfenen Sumpf hindurch zurück in die Zone des Anstands, des Islam („soll dahin gehen, wo er mit dieser Haltung [der Fitra, des angeborenen Islam] glücklich wird“).]

    Auf den Einwand, dass es in vielen islamisch geprägten Ländern keine Religionsfreiheit gebe, entgegnete Fadai, dass das, was im Koran stehe, nicht dasselbe sei, was Menschen aus ihm machten. Mit dieser Äußerung erregte er Unmut und Widerspruch bei einem Teil der rund 140 Besucher, darunter Ex-Muslimen. Menschenrechtler weisen stets darauf hin, dass das islamische Recht, die Scharia, für den Abfall vom Islam die Todesstrafe vorsehe.

    [Das, was im Koran steht, ist nicht dasselbe wie das, was Menschen aus ihm machen. Koran und Sunna müssen Alltag und Gesellschaft endlich total steuern. Die Taqiyya des Schariafreunds reicht weiter bzw. holt weiter aus: Erst im wiederhergestellten Medinastaat (622-855 d. Z.) als der rechtschaffenen, den Gnadenstand mit Allah sichernden und vor der Hölle vielleicht rettenden Zivilisation, erst im Kalifat herrscht wahre „Religionsfreiheit“. Noch fundamentaler: Der Apostat werde auf Erden islamrechtlich einwandfrei ermordet oder nicht ermordet, wir alle, Henker wie Apostat, müssen endlich den Koran ganz genau lesen und in Alltag und Politik leben.]

    http://www.ead.de/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-muenchner-imam-muslime-koennen-glauben-wechseln.html

    Zivilcouragierter Münchner Imam kämpft heldenhaft gegen islamische Parelleljustiz und Schariagerichte, wer sich gerne belügen lassen möchte, darf sich sehr freuen. Germany: Zero Tolerance for Sharia Law

    In other words: “the state doesn’t have the monopoly on justice,” says Imam Fadai. … In 2011, a “Parallel Justice Round Table” was created with both state and Munich city representatives of the law, education authorities, Islam specialist Mathias Rohe of Erlangen University, and Bavaria’s integration commissioner Martin Neumeyer.

    http://vinmedia.biz/vinienco/2012/07/02/germany-tolerance-sharia-law/

    Bayern will mit islamischer Schattenjustiz aufräumen. Na, dann integrieren wir den kaum bekannten Halbschatten doch, implementieren immer noch ein bisschen mehr islamisches Recht. Einfach nur genau lesen, was der Islamisierer sagt, Allah ist Souverän und Deutschland auf dem guten Weg:

    Imam Sidigullah Fadai kümmert sich in München um die staatsbürgerliche Weiterbildung von Imamen. Er hält es für ein Gebot des Islam, sich an die Rechtsordnung des Landes zu halten, in dem man lebt. [Die Scharia bleibt den von Menschen ersonnenen Gesetzen übergeordnet und bestimme das Handeln der Muslime auch in Deutschland.] … „Insider sagen, dass es Paralleljustiz in jedem Bereich des Lebens gibt“, sagt Fadai [eben, Koran und Sunna regeln jeden Lebensbereich]. Vor allem, wenn es um Familien- und Eheprobleme geht, sind Sprüche der Imame oder der selbst ernannten [möge der Staat sie bald ernennen] Friedensrichter viel öfter die Richtschnur des Handelns.

    Fadai selbst kennt junge muslimische Frauen, die geschieden sind und gerne wieder heiraten würden es aber nicht dürfen, weil das nicht in das Rechtsverständnis der Geistlichen passt. Oder es werden in den Hinterzimmern Geld-Streitigkeiten gelöst, die im Interesse aller Beteiligten nicht vor einem bayerischen Amtsgericht verhandelt werden sollten.

    Etwa, wenn ein Schwarzarbeiter von seinem Auftraggeber den ausstehenden Lohn „einklagen“ will. Dann wird der Friedensrichter angerufen. „Der Staat hat hier jedenfalls kein Rechtsmonopol“, sagt Imam Fadai.

    Selbsternannte [nein, vom Himmel ernannte] Friedensrichter oder Imame, die an den geltenden Gesetzen vorbei [nun, die Schöpfungsordnung ist letztgültiges Gesetz, die Scharia] Recht sprechen, sind keine Seltenheit, aber schwer zu fassen.“

    (DIE WELT am 26.06.2012)

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article107275025/Bayern-will-mit-islamischer-Schattenjustiz-aufraeumen.html

    صدیق الله فدایی
    Sidigullah Fadai

    http://iplay.im/user/UCxVxZ_nL1VmTy-nYzWs2fiw

    https://www.youtube.com/channel/UCxVxZ_nL1VmTy-nYzWs2fiw

  2. Machandelboom Says:

    Circumcision is one of the Sunnas of the fitra, as is indicated by the words of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him): „The fitra is five things – or five things are part of the fitra – circumcision, shaving the pubes, plucking the armpit hairs, cutting the nails, and trimming the moustache.“ narrated by al-Bukhaari (5889) and Muslim (257).

    Undoubtedly with regard to the Sunnas of the fitra, some of the wisdom behind them is obvious, and that includes circumcision. There are clear benefits to it which we should pay attention to and understand the wisdom behind it.

    In the answer to question no. 9412 we have discussed circumcision, how it is to be done and the ruling on it. In the answer to question no. 7073 we have explained the health and shar’i benefits of circumcision for males.

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males [als sunna al-muakkada gleichsam verpflichtend oder, wie den Schafiiten, als wadschib religiös absolut verpflichtend] and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory [schafiitisch ist die FGM allerdings nicht mustahabb, sondern wadschib, Religionspflicht und für einige hanbalitische Gelehrte ebenso].

    http://islamqa.info/en/45528

    Circumcision : It was narrated that Abu Hurayra said: The Messenger of Allah (peace and blessings of Allah be upon him) said: “The fitra is five things, or five things are part of the fitra: circumcision, shaving the pubic hairs, plucking the armpit hairs, clipping the nails and trimming the moustache.” So if it is a boy, he must be circumcised within this period [bis zur islamisch verstandenen Pubertät sprich schariarechtlich der Erlangung des bulūġ (buluugh) als der religiösen Reife, Jungen sind mit 15 Jahren, Mädchen mit 9 Jahren bāliġ (baaligh), religiös reif. Spätestens der fünfzehnjährige Junge also ist nach der Scharia zu beschneiden sprich genital zu verstümmeln.]

    http://www.islamicislamic.com/parents.htm

    Die Beschneidung im islamischen Rechtssystem (Fiqh)

    Im islamischen Recht gilt allgemein: „Wenn der Nutzen eines schmerzzufügenden Eingriffs beim Lebewesen größer ist als der durch diesen Eingriff hervorgerufenen Schaden, dann ist diese Eingriff zu befürworten. Die Beschneidung folgt diesem Prinzip. Es gibt kein bestimmtes Alter für die Beschneidung. Allerdings ist es [häufige Auffassung], dass Kinder zwischen 7-10 Jahren beschnitten werden sollten.

    Die Beschneidung ist eine Pflicht jedes Vaters. Er muss die Beschneidung durchführen (lassen).

    Bei der Beschneidung gilt, dass mind. die Hälfte der Vorhaut entfernt werden muss.

    Nach den vier Rechtsschulen des Islam (Ebu Hanifa, Safi-i, Malik-i, Hanbeli) gilt über khitan [türk. sünnet, Beschneidung] folgendes:

    Bei Ebu Hanifa und Malik-i [für Hanafiten und Malikiten] gilt die Beschneidung als Sünnet-i müekkede [sunna al-muakkada] (ein auf der Sunna beruhender, über das Pflichtmaß hinausgehender Akt der Gottesverehrung, dessen Unterlassung ungehörig ist). Das bedeutet eine unbedingte Sunna [und der Junge wird unbedingt beschnitten].

    Für Hanbeli [Hanbaliten] hingegen ist es für die Männer ein Vacib [wadschib, religionsrechtlich verpflichtend, wobei einige hanbalitische Autoritäten betonen, dass die Beschneidung zusätzlich auch für Frauen Schariapflicht ist].

    Für Safi-i [Schafiiten] ist die Beschneidung [jedes Mannes und jeder Frau] ein Vacib [wadschib, islamische Pflicht].

    http://www.enfal.de/hitan.htm

  3. Carcinòl Says:

    Auch das (bis zur Kinderfeindlichkeit religionsfreundliche) Beschneidungsforum weiß: die Beschneidung ist Scharia, MGM wie FGM. Wer als Intaktivist den Befehl des himmlischen Gesetzes (Scharia; Halacha) nicht kritisiert, mithin den Inhalt und Glaubensgehorsam der echten alten Religion, wird nichts gegen die Genitalverstümmelung erreichen.

    Deutschland 2012, keine zwei Wochen später sollte der Gesetzgeber die Straffreistellung jeder MGM auf Elternwunsch legalisieren. Jungen religiös begründet genital verstümmeln durfte bei den Humanisten Württemberg noch etwas bequatscht werden, Religionsfreund Christoph Kupferschmid vom Verband der Kinder- und Jugendärzte mittendrin.

    Kennt seine Religion genau: Islamwissenschaftler Hussein Hamdan.

    http://www.diesseits.de/image/beschneidung-dhuw-hamdan

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    Weitaus distanzierter bei dieser Diskussion trat der Islamwissenschaftler Hussein Hamdan auf, der sich besonders im christlich-islamischen Dialog engagiert und zu diesem Thema in Tübingen promoviert. Die Beschneidung bei Jungen sei im Islam, so Hamdan, genauso verpflichtend wie im Judentum, aber die Bedeutung sei eine andere [ – zur islamischen Mädchenbeschneidung schwieg Hamdan]. Denn aus islamischer Sicht handele es sich hier um ein Ritual der Reinheit und nicht, wie im Judentum, um eine identitätsstiftende religiöse Handlung. Es handele sich bei der Beschneidung von Jungen also um keine Einführung in den Islam. Zudem betonte Hamdan die Unterschiede innerhalb des islamischen Glaubensgebietes [Dar al-Islam]. So sei es in der Türkei üblich, die Beschneidung zwischen dem siebten und neunten Lebensjahr eines Jungen durchzuführen — verbunden mit einem größeren Fest. Arabische Muslime führten die Beschneidung der Jungen schon kurz nach der Geburt durch. So gebe es dann auch in Deutschland eine je nach Herkunftsland unterschiedliche Ausführung der religiösen Beschneidung von islamischen Jungen [genau, der Befehl selbst ist umzusetzen, für einen religiös erwachsenen männlichen Muslim (15 oder 16 Jahre alt) ist die Vorhaut gar kein Körperteil bzw. als doch vorhandenes Körperteil haram, islamisch illegal].

    Die Art und Weise, wie die Diskussion in den letzten Monaten geführt wurde, empfand Hamdan selbst als schwierig und betonte, wie wichtig es sei, einen respektvollen Ton zu finden, um einen Dialog auf Augenhöhe zu führen. Rückblickend sei die Debatte um das Urteil für zwei Aspekte besonders wichtig gewesen: Erstens mussten sich dadurch Muslime und Juden intensiv mit dem Sinn der Beschneidung von Jungen befassen. Und zweitens hätten Muslime und Juden in Deutschland so eine Gemeinsamkeit entdeckt, die … ein wichtiger Schritt im Dialog zwischen beiden sei. Er bedauere es sehr, dass kein Vertreter des jüdischen Glaubens anwesend sei, denn seiner Einschätzung nach sei mit einem Beschneidungsverbot jüdisches Leben in Deutschland nicht mehr möglich [und, so suggeriert und, letztlich, verlangt es der Islamwissenschaftler, bei einem deutschen Beschneidungsverbot sei auch muslimisches Leben ebenso wenig möglich].

    aus: Julia von Staden (Debatte über Beschneidung: „Kinder sind nicht die Leibeigenen der Eltern“), in: diesseits (das humanistische magazin) 30.11.2012

    http://www.diesseits.de/perspektiven/saekulare-gesellschaft/1354230000/debatte-ueber-beschneidung-kinder-sind-nicht-leibeige

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    Nach einer Häufung von Todesfällen wurde die weibliche Genitalverstümmelung 2008 in Ägypten gesetzlich verboten. Ärzten und Hebammen, die traditionell auf dem Land den Eingriff vornehmen, droht seither eine Gefängnisstrafe. Auch der ägyptische Großmufti hatte in einer sogenannten Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten, vorab klargestellt, dass die weibliche Genitalverstümmelung nicht mit den Werten des Islam vereinbar sei [die Sprache der Taqiyya, die Mädchenbeschneidung (FGM) von Typ I oder IV hat der Mufti mit dieser Fatwa explizit leider nicht verboten, die eher auf FGM Typ II und III zielt, die er eben unter „Verstümmeln“ zu fassen beliebt. Der schafiitische Fiqh verpflichtet zur Mädchenbeschneidung].

    Doch seit der Revolution nehme die Zahl der Mädchen-Beschneidungen plötzlich wieder zu, hat Umm Mohamed in ihrer Gegend beobachtet. Zu Zeiten des Mubarak-Regimes hätten sich die Leute noch vor den Strafen gefürchtet. Doch jetzt würden es die Ärzte in ihrem Viertel nicht mal mehr heimlich tun, ärgert sich die Ägypterin. „Sie beschneiden tagsüber kleine Jungen. Und Mädchen beschneiden sie nachts zum doppelten Preis. Alle Leute wissen das.“ …

    Nach dem gesetzlichen Verbot hätte man einen Rückgang beobachten können. „Aber seitdem die Muslimbrüder und andere Islamisten in Ägypten das Sagen haben, steigen die Zahlen wieder. Sie ermutigen die Familien, es wieder zu tun.“ Dabei würden nicht mal die streng gläubigen Muslime in Saudi-Arabien Mädchen oder Frauen beschneiden [das ist leider falsch, zumal jeder zweite Mufti oder Scheich des hanbalitischen Fiqh die FGM als religionsrechtlich verpflichtend bewertet].

    Salafisten und Vertreter der Muslimbruderschaft, der politischen [nun, der korantreuen] Heimat von Ägyptens Präsident Mohamed Mursi, fordern trotzdem die erneute Legalisierung [genau, die Medina erneuernden Urgemeindler haben ihren Islam richtig verstanden. Auch alle Muslimbrüder waren 1928 sozusagen Salafi und sind es heute]. …

    Doch die Islamisten [gibt es nicht. Die Islamaktivisten also] hätten mancherorts bereits Fakten geschaffen [yes indeed, Islam is action], erklärt Mervat Tallawy, Präsidentin des Nationalen Frauenrates für Ägypten. Vor einigen Wochen sei sie darüber informiert worden, dass die Muslimbruderschaft in der ländlichen Region der Provinz Minia Busse als mobile Kliniken einsetzen würden. „Die Beschneidung von Mädchen wurde dabei als eine Art Gesundheitsservice angeboten. Und das kostenlos“, sagt Tallawy. Aufkleber mit dem Logo der „Partei für Freiheit und Gerechtigkeit“, dem politischen Arm der Muslimbruderschaft, hätten auf diesen Bussen geklebt.

    Der Nationale Frauenrat schaltete den zuständigen Gouverneur und das Gesundheitsministerium in Kairo ein. Aber die Sprecher der Muslimbrüder-Partei hätten alles abgestritten und den Dorfbewohnern vorgeworfen, das Logo gefälscht zu haben. Darüber muss Mervat Tallawy, eine elegante ältere Dame, bitter lachen. Die Dorfbewohner lebten sehr einfach und könnten oft kaum lesen. Ihnen traue sie eine derartige Fälschung gar nicht zu. Dass die Muslimbruderschaft womöglich illegale Beschneidungsaktionen auf dem Land finanziere, glaubt sie da schon eher. „Das ist Kindesmisshandlung, das ist ein barbarischer Akt“, kommentiert Tallawy verächtlich. „Aber solange der ägyptische Präsident diese Praktiken nicht selbst ausdrücklich verurteilt, werden die Fundamentalisten weitermachen und uns in Mittelalter zurückführen. Ich weiß nicht, warum sie die Frauen so hassen.“ [genau so fühlt sich der echte alte Islam für die Frauen an, Allahs Gesetz Praktizieren ist praktizierter Frauenhass]

    von: Cornelia Wegerhoff (Immer mehr Frauen werden verstümmelt), auf: DW 06.12.2012

    http://www.dw.de/immer-mehr-frauen-werden-verst%C3%BCmmelt/a-16395437

  4. Machandelboom Says:

    Chitan (Beschneidung, schafiitisch auch der Mädchen) ist islamisches Erfordernis. Es wäre doch so schön wenn es anders wäre mit der „im Kern friedlichen Religion“ (iKfR), tell me lies, sweet little lies. Desinformation pur:

    Turkish author Kaan Göktaş argued that circumcision is not required by Islam. Circumcision is not mentioned in the Koran

    [Islam funktioniert nicht als Korantext, sondern als Koran und Sunna plus allahzentrisches Rechtsgutachten eines Schariafachmanns, anders gesagt als Koran plus Hadith plus Fatwa.

    Beschneidung ist Scharia und Kaan Göktaş ist keiner der ulamāʾ, kein ʿālim.]

    http://www.circinfo.org/news_2015.html

    ::

    Kaan Göktaş (Oldu da Bitti Maşallah) und seine leider zaghaft schariafreundliche sowie auch inhaltlich (religionspolitikbezogen wie forderungsbezogen) sehr dünne Beschneidungskritik war 2013 Thema bei İMC TV (im gleichen Jahr war Gökhan Biçici Programmredakteur bei diesem privaten türkischen Nachrichtenkanal).

    Maria Werner fragt sich auf dem schariafreundlichen Beschneidungsforum, wie Kaan Göktaş Argumente eigentlich genau lauten, versteht aber kein Türkisch. Maria Werner kann wissen, dass islamrechtlich (islamisch) bei Hanbaliten und Schafiiten (etwa Kurdistan, Somalia, Indonesien, Malaysia) Jungenbeschneidung absolute religiöse Verpflichtung (wadschib) ist, bei den Schafiiten auch die zusätzliche Mädchenbeschneidung, und dass für Malikiten (v. a. im Maghreb) und Hanafiten (Bosnien, Türkei, Kasachstan usw.) die Jungenbeschneidung Sunna muakkadah ist, sogenannte betonte Sunna, in der (nämlich beschneidenden) Praxis einem wadschib gleichkommend. Kein Imam predigt etwas anderes, auch nicht bei DITIB oder VIKZ, kein Wunder, denn keine Fatwa sagt etwas anderes.

    Man darf gespannt sein, welche Islambeschönigung in diesem Beschneidungsforum-Thread nun anheben wird oder ob man eine (wir bedauern es: faktisch nicht vorhandene) Anti-Beschneidungs Bewegung in der Türkei von Mitteleuropa aus so drängend gerne erkennen möchte. Wir erinnern uns an die auf Beschneidungsforum religionsfreundlich abgewürgte Debatte zum angeblichen MGM-Kritiker Imam Sidigullah Fadai).

    Ist die Knaben-Beschneidung überhaupt Pflicht im Islam? Eine Aufklärung des Theologen und Arztes [nun, er sucht seine Promotion] Nadeem Elyas

    Knabenbeschneidung aus islamischer Sicht

    1. Die Knabenbeschneidung wird im Islam in Anlehnung an die Tradition des Propheten Abraham und an die jüdische und ursprüngliche christliche Tradition weitergeführt. Der Gesandte Allahs, (…), sagte: „Zur ursprünglichen Natur [Fitra, d. i. das natürliche Ausgerichtetsein der Schöpfung und damit jedes Menschen auf Allah hin] der Menschen gehören fünf Handlungen: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare.“ So wird die die Beschneidung bei allen muslimischen Völkern seit Jahrhunderten als islamische Tradition und Pflicht gepflegt.

    2. Die Verpflichtung zur Beschneidung ist durch die Sunna (Aussagen und Handlungen des Gesandten Allahs) belegt. Denn der Koran und die Sunna gelten gemeinsam als die Quelle der Rechtslehre [gottgegeben als die mit dem menschlichen Verstand nicht erfassbare Scharia, auf Erden menschlich umzusetzen als der elitär erlernbare Fiqh] im Islam; sie ergänzen und erklären sich gegenseitig. In der Regel enthält der Koran zusammengefasste Aussagen, die die Sunna ausführlich durch Aussagen und Lebensweise des Propheten darlegt.

    3. Ausgehend von der Sunna gilt die Beschneidung sowohl bei Sunniten als auch bei Schiiten als islamische Pflicht und gehört zu den Glaubensüberzeugungen der Muslime. Bei zwei der sunnitischen Rechtsschulen (der schafiitischen und der hanbalitischen) sowie bei den schiitischen Rechtsschulen gilt die Beschneidung als Wadschib (Pflicht). Bei den restlichen sunnitischen Rechtsschulen (der hanafitischen und der malikitischen) gilt sie als Sunna Muakkadah (mit Nachdruck empfohlene Prophetentradition) [de facto wie ein wadschib].

    http://islam.de/20776

    ::

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=6001

    ::

    Die Beschneidung ist eine Pflicht jedes Vaters. Er muss die Beschneidung durchführen (lassen).

    Nach den vier Rechtsschulen des Islam (Ebu Hanifa [Hanafiten: Bosnien, Türkei, Kasachstan usw.], Safi-i [Schafiiten; Kurdistan, Somalia, Indonesien, Malaysia], Malik-i [Malikiten, v. a. im Maghreb], Hanbeli [Hanbaliten, Saudi-Araben]) gilt über Chitan folgendes:

    Bei Ebu Hanifa und Malik-i gilt die Beschneidung als Sünnet-i müekkede (ein auf der Sunna beruhender, über das Pflichtmaß hinausgehender Akt der Gottesverehrung, dessen Unterlassung ungehörig ist). Das bedeutet eine unbedingte Sunna [einem wadschib de facto gleichkommend].

    Für Hanbeli hingegen ist es für die Männer ein Vacib [wadschib, absolute religiöse Pflicht].

    Für Safi-i ist die Beschneidung [der Jungen und Mädchen] ein Vacib [wadschib].

    http://www.enfal.de/hitan.htm

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    Muhammed Peygamber sünnetsizdi

    Kaan Göktaş

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    Sünnet – langsame Beschneidungsdebatte in der Türkei
    18.01.2015
    Kathrin Erdmann

    Sünnet – die Beschneidung von Jungen ist für die meisten türkischen Eltern eine lange Tradition, die nie infrage gestellt wurde. Der Autor und Journalist Kaan Göktaş rüttelt an diesen Grundfesten. Mit seinem Buch Oldu da Bitti Maşallah will er Eltern ermutigen, einen anderen Weg zu gehen, denn aus seiner Sicht […] Mit Religion habe sie hingegen gar nichts zu tun.

    http://blog.kathrinerdmann.de/tag/kaan-goektas/

  5. Cees van der Duin Says:

    Nicht der Koranleser, das Schariagesetz ist das Problem

    Endlich Hoffnung für das religionsfreundliche und insbesondere islamfreundliche Beschneidungsforum? Es sieht leider nicht so aus. Was ist gerade geschehen.

    Phil21 blickt durch und hat den Mut, unbequeme Tatsachen zu sagen.
    __________

    Phil21
    Vor 2 Stunden
    Der Islam steht für die Unterdrückung von Frauen. Der Islam schreibt Frauen vor ein Kopftuch zu tragen. Oder eine Burka. Der Islam steht für die Zwangsverheiratung von Frauen. Der Islam schreibt Frauen vor kein Auto zu fahren. Der Islam erlaubt es auch Frauen zu schlagen, zu steinigen wenn sie ungehorsam sind oder Ehebruch begangen haben. Noch Fragen. Diese Religion gehört in meinen Augen abgeschafft. Und manche Gläubige sind so wahnsinnig in den Islam vernarrt, dass Sie im Auftrag von Alla oder wie der auch immer heißt morden und töten. Man hat es im Frankreich gesehen.

    Und wer gegen die Beschneidung ist, der ist auch gegen den Islam. Schlimm finde ich nur dass einige Schüler damals dachten ich sei aus religiösen Gründen beschnitten wurden. Dabei will ich nichts mit dieser Religion zu tun haben.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6289-Der-Islam-sagt-Ja-zum-Leben/?postID=45156#post45156

    Franke87 und Urolüge wissen entweder wirklich immer noch nicht, dass die Scharia die Beschneidung verlangt – mindestens schafiitisch auch die der Mädchen! – oder werfen aus Furcht, Angepasstheit oder Karrierebewusstsein islamfreundlichen Nebel:

    Franke87
    Vor 2 Stunden
    Der Islam ist nicht grundsätzlich schlecht, sondern das was die Menschen daraus machen!
    Man darf wegen ein paar weniger, die momentan im „Namen“ dieser Religion Leid über die Welt bringen, nicht über eine ganze Religion urteilen. […]

    Urolüge
    @Phil21
    Sorry, aber das hat nichts mit diesem Forum zu tun, pauschale Religionskritik hat hier, finde ich, nichts zu suchen OT

    Nur weil irgendwelche Deppen Religion als Vorwand für Übergriffe heranziehen … Beschneidung ist für mich auch ein Übergriff …

    Phil21
    Vor 37 Minuten
    Doch hat es Urolüge. Wo der Islam regiert, ist die Beschneidung nicht weit. Wo der Islam regiert, ist die Unterdrückung von Frauen nicht weit. Ich finde das sollte man hier ganz öffentlich ansprechen. Und ich habe auch niemanden hier damit beleidigt. Aber für die Christen bzw. Katholiken und den Islam ist es ja schon eine Beleidigung, wenn man keinen richtigen Glauben hat. Ich wurde erst letztens auf der Straße angesprochen, ob ich denn schon die Bibel gelesen hätte. Daraufhin meinte ich Nein und ich will auch nicht die Bibel lesen. Daraufhin sagte die ältere Dame, dass meine Seele verdammt sei. Wer nicht an Gott glaubt, der kommt nach dem Tod in die Hölle. Und so ähnlich ist es auch beim Islam. Wenn man dort an Alla nicht glaubt, dann ist man ein ungläubiger Sünder.

    In jede Religion egal ob Christen, Katholiken oder den Islam herrscht ein Glaubenszwang. Und der Islam ist der strengste Glaube. Weil er für die Unterdrückung von Frauen steht. Dort herrschen strenge Regeln. Und dort ist die Beschneidung von Kindern ausdrücklich erwünscht. Ich finde es nicht in Ordnung und habe hier im Beschneidungsforum ganz deutlich darauf hingewiesen. Ihr müsstet doch selbst merken wie krank eine Religion ist, wenn sie vorschreibt dass Kinder beschnitten werden müssen. Oder will man mir damit jetzt tatsächlich hier Unrecht tun?

    _______

    Bravo Phil21, so und nur so geht Kinderschutz – für alle Kinder.

    Leider, so fürchte ich, wird man dich bei Beschneidungsforum schon morgen zwingen, deiner schönen islamkritischen Meinung abzuschwören oder, kritisierst du den Beschneidungsbefehl der Religion von Koran und Sunna weiterhin, sehr bald aus dem Forum hinauswerfen.

    In die Forums-Hölle sozusagen.

    Die Macher von Beschneidungsforum bilden auch eine Art Religion, eine Plattform der Verherrlichung oder Beschönigung des Islamischen Gesetzes (himmlische Scharia und irdischer Fiqh). Der Islam verlangt die Genitalverstümmelung, wie gesagt für Schafiiten auch die weibliche Genitalverstümmelung (FGM). Das aber darf man auf Beschneidungsforum nicht schreiben oder wird hinabgestoßen in die höllisch heiße Bedeutungslosigkeit.

    __________

    Urolüge
    Doch Phil, du beleidigst, weil du ALLE die an den Islam glauben pauschal verurteilst … die Bibel brauchst du nicht lesen … aber wenn du den Islam beurteilst und verurteilst, lies doch vorher den Koran.

    __________

    Unsinn, Urolüge, hier gilt die Verfassung und nicht der Koran – und Phil21 hat über pauschal alle Muslime nicht schlecht geredet, sondern, wie freiheitlich demokratisch geboten, über die repressive und insbesondere frauenfeindliche Moral und Verhaltensvorschrift des Islam.

    Auf die vielen Passagen, die sehr wohl im Koran stehen und mit den universellen Menschenrechten kollidieren gehe ich jetzt nicht ein. Der Schariavorbehalt in nahezu jeder Verfassung eines überwiegend islamisch geprägten Staates und nicht zuletzt die Erklärung der Menschenrechte im Islam (Kairo 1990) zeigt sehr deutlich, wo überall es zur Kollision mit einem freiheitlichen Rechtsstaat kommen muss, sobald Koran und Sunna das tun, wozu sie da sind, nämlich mehr und mehr an die Macht kommen. Islamisierung ist Machtergreifung, das ist das Problem mit der Religion nach Koran und Sunna.

    Viele Muslime leiden am Islam, etwa viele säkulare oder weibliche Muslime. Nicht der Islamismus den es nicht gibt, der Islam entwürdigt die Frau und diskriminiert jeden Ungläubigen d. h. Schariaverweigerer. Nicht der Muslim, der Islam ist das Problem.

    Für sein kompromissloses heutiges Nein zum himmlischen Beschneidungsbefehl verdient Phil21 großes Lob.

    Seit 1111 der Zeitrechnung oder bereits seit 855 d. Z. oder eigentlich bereits seit dem Leben des Propheten funktioniert Islam nicht als Koran, sondern als Allahs Befehl (Koran) und Mohammeds Vorbild (Sunna).

    Im Koran steht tatsächlich nichts von Beschneidung, aber im Hadith bzw. in den Hadithen. Aus beidem, Koransure und Hadithvers, bauen die Islamgelehrten die jeweilige Fatwa, das Rechtsgutachten. Das ist seit mehr als tausend Jahren so und dieses System ist nicht reformierbar. Nein, die ewige und irdisch nach immer mehr Einfluss und Herrschaft strebende Scharia muss gänzlich entfernt werden aus den für alle Menschen geltenden Gesetzen.

    Beschneidung (sprich Genitalverstümmelung) ist laut Hadith und Fatwa entweder so sehr islamisch vorbildlich und tugendhaft bzw. so sehr religiös ehrbar, dass sie einer religiösen Pflicht gleichkommt (Hanafiten, Malikiten, Hanbaliten; Zwölferschiiten), oder sie ist absolute religiöse Pflicht (Imam Schafii in Bezug auf alle Jungen und Mädchen, dieses evtl. auch nach ibn Hanbal; schiitische Dawoodi Bohra).

    Glaube oder Glaubenszweifel der jeweiligen Eltern oder Großeltern haben das Individuum nicht zu bedrohen. Jeder kann in der funktionierenden Demokratie ein paar Seiten im Koran lesen oder nicht lesen, darum geht es also gar nicht. Jeder kann hierzulande die Religion wechseln und beispielsweise Ex-Muslim sein, sehr anders als unter der Herrschaft des Islam.

    Islamkritik ist zur Verteidigung der Bürgerrechte und allgemeinen Menschenrechte daher notwendig, die Multikultis und Islamschönfärber etwa auf Beschneidungsforum hingegen sind das große demokratische Problem.

    Nicht der Koranleser, das Schariagesetz ist das Problem.

    Cees van der Duin

  6. Edward von Roy Says:

    (Trauerspiel Beschneidungsforum. Ernst gemeinte Beschneidungskritik geht nur mit gründlicher Religionskritik. Der konsequente und couragierte Phil21 hat das verstanden. Die Forenleitung von Beschneidungsforum wahrscheinlich auch, aber sie windet sich aus der Verantwortung heraus und sitzt, nämlich digital, am sprichwörtlichen längeren Hebel. Wer den Islam kritisiert, fliegt aus dem Forum.

    Dergleichen ist in Deutschland spätestens seit Nine Eleven (2001) Mainstream. Islamkritiker erleben weggerissene Mikrophone, in Foren Sperrung.)

    Forenleitung

    Phil, ein Teil Deiner Äußerungen ist hier aus zwei Gründen fehl am Platze:

    1. Du verallgemeinerst

    Phil21 schrieb:
    „Der Islam steht für die Unterdrückung von Frauen.“

    Phil21 schrieb:
    „Der Islam steht für die Zwangsverheiratung von Frauen.“

    Phil21 schrieb:
    „Der Islam erlaubt es auch Frauen zu schlagen, zu steinigen wenn Sie ungehorsam sind oder Ehebruch begangen haben.“

    Es ist zweifellos richtig, dass manche Muslime ihren Glauben in dieser Weise ausleben. Aber damit sind sie nicht DER Islam. Pauschale Religionskritik ist nach unserer Charta nicht erlaubt, bitte halte Dich daran.

    2. Du kommst vom Thema ab
    Siehe oben genannte Zitate.
    Die von Dir genannten Probleme muss man natürlich ansprechen und diskutieren dürfen. Aber nicht hier in diesem Forum. Hier geht es um einen Eingriff in die Körper von Menschen, meist Kindern, oft religiös bedingt. Und um die Menschen, die davon betroffen sind. Aber es geht hier nicht um Kritik an Religionen.

    Zuletzt:

    Phil21 schrieb:
    „Und wer gegen die Beschneidung ist, der ist auch gegen den Islam.“

    Ein klares Nein, Phil. Wer für das Recht aller Menschen auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung eintritt, hat nicht zwangsläufig ein Problem mit dem Islam. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Wir können gut verstehen, dass Du aufgrund Deiner Situation wütend und zornig bist. Aber achte bitte dennoch auf Deine Wortwahl und darauf, unsere Regeln einzuhalten.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6289-Der-Islam-sagt-Ja-zum-Leben/?postID=45156#post45156

    (Die Forenleitung von Beschneidungsforum hat Angst vor Kritik an der Religion, wobei es auf der ganzen Welt ja eigentlich immer nur um Kritik am Islam geht. So kann sie hochwahrscheinlich niemals etwas gegen die Genitalverstümmelung (HGM, das ist FGM und MGM) erreichen, aber darf sich im wonniglichen Gefühl suhlen, irgendwie zu den Guten dieser Welt zu gehören.

    Die beiden großen Kirchen sagen nichts gegen die Scharia, sondern pflegen den interreligiösen Dialog, was die Bürgerrechte und universellen Menschenrechte zielsicher beschädigt. Diese Komplizenschaft zur globalen Schariafront (de facto, nämlich führend, ist das die Muslimbruderschaft) macht auch den nichtmuslimischen Teil der Religiösen Rechten (Religious Right) für alle gefährlich (wobei eine Religiöse Linke wie Hasan Hanafi („left Islam“) usw. keine Abhilfe wäre, da sie jedenfalls solange sie die kinderfeindlichen und frauenfeindlichen Schariapflichten und Schariagesetze nicht zurückweist).

    Phil21 überzeugt, denn die Religion (der Islam) fordert die Beschneidung sprich Genitalverstümmelung – und Intaktivisten sind gegen FGM / MGM. Erst ein Islam ohne andressierte grässliche Höllenfurcht, praktizierte Frauenentwürdigung, Schleierzwang, Eroberungsdoktrin und Beschneidungsbefehl ist eine akzeptable Sache.

    Beschneidung ist Religion. Ohne gründliche Religionskritik wird der Kampf gegen Beschneidung niemals erfolgreich sein.

    Wer für eine genitale Intaktheit (und nicht genitale Selbstbestimmung) für alle Kinder (Kind ist Mensch unter 18 Jahren) kämpft, muss etwas gegen Wortwörtlichkeit und Gehorsamspflicht von Koran und Sunna sagen.)

    [Zitatbeginn]

    Ist ein Euro-Islam möglich? Von Ralph Ghadban (Vortrag, KAS 2009)

    […] Zusammengefasst: Der Islam ist die beste Religion [Din als Wohlverhalten, Gesetzlichkeit und Seinsweise], die Umma der Muslime ist die beste Gemeinschaft unter den Menschen, ihr Auftrag ist es, die Herrschaft des Islam auf die ganze Welt auszudehnen und die Menschheit auf den Weg Gottes hinzuweisen oder wie im Fall der Heiden, sie dazu zu zwingen. Wenn ein Muslim an die Wortwörtlichkeit dieser Offenbarung glaubt und das tun die meisten Muslime, weil der Koran das Wort Gottes ist, dann haben wir bezüglich der Menschenrechte ein massives Problem. […]

    In den humanistischen Vorstellungen besitzt der Mensch durch seine bloße Existenz eine Würde und ein Recht auf Freiheit, Gleichheit und Solidarität. In der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ [AEMR] von 1948 heißt es in Artikel I: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ […]

    Das gilt uneingeschränkt für alle Menschen.

    Im Koran bildet der Glaube [als der Glaubensgehorsam. Allah ist Herrscher und Mohammed Sein Befehlsgeber. Scharia ist Schöpfungsordnung und der Din die rechte Seinsweise. Islam is action, Islam ist Tat] den entscheidenden Aspekt in der menschlichen Natur und nicht die Würde, die Vernunft oder das Gewissen. […] Mit anderen Worten gilt die Würde in vollem Sinn nur für die Gläubigen [als die Schariagehorsamen, die Islampraktiker]. Die Ungläubigen [als Verweigerer der rechten Seinsweise, die Schariaverweigerer] sind krank, in ihren Herzen taub, stumm und blind und werden in der Hölle enden (2:5-20) […]

    Der Mensch muss den Schöpfungszweck erfüllen, seiner Natur folgen und Gott anbeten. Darin besteht seine Würde. Als bestes Geschöpf ist der Mensch auch der Stellvertreter Gottes (khalîfa) auf Erde. Und als solcher ist er beauftragt, dem Willen Gottes zu folgen, in dem er sein Gesetz (schari’a^, Scharia) umsetzt. Das Gesetz regelt die Beziehungen der Menschen zu Gott (’ibâdât) sowie die Beziehungen der Menschen untereinander (mu’âmalât). Die Beziehung zu Gott besteht in der bedingungslosen Unterwerfung unter seine Allmacht. Im Diesseits hat der Mensch den Auftrag (taklîf), die Welt nach dem Gesetz Gottes zu verwalten […]

    Nach dieser Auffassung ist der Islam eine Gesetzesreligion, die den Menschen keine Rechte einräumt, sondern nur Pflichten erlegt, nämlich den Glaube an Gott und die Umsetzung der Scharia. […]

    Die Kairoer Erklärung von 1990 ist nicht anders. Nach einer langen und schönen Präambel wird im vorletzten Artikel 24 knapp und kurz gesagt: „Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung erwähnt sind, unterliegen der islamischen Scharia“ und, um Missverständnisse zu vermeiden, findet eine Bestätigung im letzten Artikel 25 statt: „Die islamische Scharia [die dem menschlichen Verstand enthoben ist, der Endanwender folgt den Weisungen von Familienoberhaupt, Scheich, Mufti, Amir, welche Koran und Sunna nicht widersprechen dürfen] ist die einzige Referenz für die Interpretation und Deutung der Artikel dieser Erklärung.“ […]

    Trotz der formellen Akzeptanz der UN-Deklaration der Menschenrechte durch die islamischen Ländern haben die religiösen Institutionen in ihren islamischen Menschenrechtsdeklarationen der UN Position nie zugestimmt, im Gegenteil die alte traditionelle islamische Position bestätigt. Viele Modernisierungsversuche sind deshalb, wie al-Afif gezeigt hat, mehr oder weniger unehrliche Scheinversuche für die Bewahrung des alten religiösen Bestandes und verhindern eine Anpassung an die Moderne.

    Die Anstrengung der Islamisten mit Hilfe des fiqh einen westlichen Islam zu schaffen, ist ein Manöver im Rahmen ihrer Missionierungsbestrebungen zur Islamisierung des Westens. Sie dienen weder der Integration noch der Modernisierung, sondern dem Erhalt und der Stärkung der muslimischen Gemeinschaften im Hinblick auf die Einführung der Scharia in den säkularen Staaten.

    (Ist ein Euro-Islam möglich? Von Ralph Ghadban. KAS-Bonn 25.08.2009)

    [Zitatende]

    http://www.ghadban.de/de/wp-content/data/Vortrag-KAS-Bonn.pdf

    Konrad-Adenauer-Stiftung – Politisches Bildungsforum NRW
    ISLAM – RELIGION UND GESELLSCHAFTSMODELL
    24.–26.08.2009
    ORT
    Schloss Eichholz, Wesseling
    Dienstag, 25.08.2009
    16.00 – 17:30 Uhr
    Ist ein Euro-Islam möglich?
    Ralph Ghadban
    Evangelische Fachhochschule Berlin

    http://www.kas.de/bundesstadt-bonn/de/events/37055/


    TILMAN NAGEL. Die Scharia und der Verfassungsstaat.

    https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb5/inst/IRP/BG_Einzeldokumente_ab_2010/Bitburger_Gespr_2010_I_Nagel_75_82_geschuetzt.pdf


  7. Cees van der Duin Says:

    Islam needs reformers, not moderates

    Ali A. Rizvi

    Warum der Islam doch etwas mit Terrorismus zu tun hat

    Huffington Post, 17.11.2015


    […] Was sollen Nicht-Muslime denken, wenn selbst moderate Muslime wie Ihr genau die Worte und das Buch verteidigen, das diese Fundamentalisten genauso mühelos zitieren, um eine Rechtfertigung für Ihre Morde zu präsentieren – perfekt und unfehlbar? […]

    Wir stehen hier vor einem offensichtlichen Dilemma. Die Überzeugung, dass der Koran das Wort Gottes ist, das nicht infrage gestellt werden darf, ist ein Grundsatz des islamischen Glaubens.

    Muslime weltweit, fundamentalistisch oder fortschrittlich, halten sich daran. Viele von Euch sind der Meinung, dass es einem Abschwören des Glaubens gleichkommt, diesen Grundsatz zu lockern. […]

    Ich höre diese Diskussionen über eine Reform des Islam schon mein ganzes Leben lang. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der erste Schritt aller grundlegenden Reformen ein Überdenken des Konzepts der schriftlichen Irrtumslosigkeit ist. […]

    In den meisten muslimischen Haushalten wird der Koran auf dem höchstmöglichen Platz platziert. Bei uns war es auf dem obersten Bord eines Bücherregals. Er kann nicht berührt werden, es sei denn, es wird zunächst eine Reinigungszeremonie durchgeführt. Er darf nicht von Frauen gelesen oder rezitiert werden, die grade ihre Menstruation haben. […]

    Es gab viele Dinge im Koran, von denen wir nicht wussten, dass sie so dort standen. Genau wie Aslan dachten auch wir fälschlicherweise, dass harte Strafen in Saudi-Arabien wie Köpfen oder das Amputieren von Gliedmaßen etwas Kulturelles und nichts Religiöses seien.

    Später lernten wir, dass der Koran tatsächlich das Köpfen als Strafe vorsieht, und in Sure 5, Vers 38 ist deutlich zu lesen, dass Dieben, ganz gleich ob Mann oder Frau, die Hand amputiert werden solle.

    Es gibt aber auch eine ganze Reihe anderer Dinge, von denen angenommen wird, dass sie im Koran zu finden sind. Dem ist jedoch nicht so. Ein berühmtes Beispiel ist der Hijab oder die Burka. Weder das eine noch das andere wird im Koran erwähnt. Auch ist an keiner Stelle von der Steinigung als Strafe zu lesen. Dieses wird im Hadith (der Sunna, der Überlieferungen der Handlungen und Aussprüche des Propheten) und sogar im Alten Testament erwähnt, aber nicht im Koran.

    Weder männliche noch weibliche Beschneidung finden im Koran Erwähnung. Wieder jedoch kann beides im Hadith nachgelesen werden. Als Aslan das Thema weibliche Beschneidung diskutierte, vermied er es zu erwähnen, dass von den vier sunnitischen Rechtsschulen die Schafi’i Schule die weibliche Beschneidung vorschreibt und die anderen drei Schulen es empfehlen.

    Aus diesem Grund beträgt die Häufigkeit von weiblicher Beschneidung in Indonesien, dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit und dem Land, die meisten davon Schafi’i, und das Land, in dem laut Aslan Frauen den Männern zu 100% gleichgestellt sind, mindestens 86%. Mehr als 90% der Familien unterstützen diese Praxis.

    In dem Land mit der größten arabischen muslimischen Bevölkerung, Ägypten, beträgt die Rate der weiblichen Beschneidungen über 90%. Also ja, sowohl männliche als auch weibliche Beschneidung ist älter als der Islam, aber es ist falsch zu sagen, dass keine Verbindung zu der Religion besteht. […]

    Wenn ihr denkt es sei rassistisch, den Islam zu kritisieren, dann sagt ihr im gleichen Atemzug, dass der gesamte Islam eine einzige Rasse sei. […]

    Der Islam braucht in der Tat Reformer, keine moderaten Muslime. Und Wörter wie „Reform“ passen einfach nicht so gut zu Wörtern wie „Unfehlbarkeit“. Der Zweck der Reformen ist es, Dinge zu verändern, das System zu reparieren und ihm eine neue Richtung zu geben. Und um etwas zu reparieren, muss man sich eingestehen, dass es kaputt ist, und nicht einfach nur kaputt scheint. […]

    Sie waren radikal. Rebellen. Reformer. So wird der Wandel vorangetrieben. Alle Revolutionen waren einmal Rebellionen. Der Islam selbst ist so entstanden. Offen problematische Ideen aufzugreifen ist nicht bigott. Es ist keine Blasphemie. […]

    http://www.huffingtonpost.de/ali-a-rizvi/warum-islam-doch-etwas-mit-terrorismus-zu-tun_b_8579988.html


    An Open Letter to Moderate Muslims

    In most Muslim households, the Quran is physically placed at the highest place possible. In our house, it was at the top of a tall bookshelf. It cannot be physically touched unless an act of ablution/purification (wudhu) is first performed. It cannot be recited or touched by menstruating women. […]

    Neither male nor female circumcision (M/FGM) are found in the Quran. Again, however, both are mentioned in the hadith. When Aslan discussed FGM, he neglected to mention that of the four Sunni schools of jurisprudence, the Shafi’i school makes FGM mandatory based on these hadith, and the other three schools recommend it. This is why Indonesia, the largest Muslim country in the world, mostly Shafi’i, where Aslan said women were „absolutely 100% equal“ to men, has an FGM prevalence of at least 86%, with over 90% of families supporting the practice. And the world’s largest Arab Muslim country, Egypt, has an FGM prevalence of over 90%. So yes, both male and female genital cutting pre-date Islam. But it is inaccurate to say that they have no connection whatever to the religion.

    http://www.huffingtonpost.com/ali-a-rizvi/an-open-letter-to-moderat_b_5930764.html


    Ali A. Rizvi

    http://www.huffingtonpost.de/ali-a-rizvi/


    Auch auf Twitter

    Pakistani-Canadian Writer. Musician. Physician. Working on my first book, The Atheist Muslim (2016).

    Ali A. Rizvi

    https://twitter.com/aliamjadrizvi

  8. Pelikan Says:

    Islam ist Schariagesetz, Beschneidung ist Scharia

    Weguer als einer von den Islambeschönigern von Beschneidungsforum schon wieder! Sie lechzen danach, auf den angeblich islamreformerisch bzw. islamliberal denkenden AHmad ManSour (18.07.2012, man beachte das Datum) hereinzufallen und leugnen die absolute religiöse Pflicht (wadschib, farD) zur Jungenbeschneidung des hanbalitischen und des schafiitischen MaDHhab.

    Auch bei Zwölferschiiten kann die CHatna (CHitân) nicht diskutiert werden. Als religionsrechtlich definierte sogenannte Sunna muakkada kommt den anderen beiden sunnitischen Rechtsschulen die männliche Beschneidung (MGM) einer (wie alles menschliche Handeln prekär heilssichernden) Religionspflicht gleich.

    „Die Pflicht zur Beschneidung wird im Koran nicht erwähnt. Und selbst die muslimischen Gelehrten sind sich über die Notwendigkeit des Eingriffs nicht einig.“

    Bemerkenswerterweise wirft, ausnahmsweise und warum auch immer, noch nicht einmal Userin MaGHrebprincessa Nebel, sondern kennt die betonharte Mauer der von Allah geschaffenen Scharia und der menschlichen Schariapraxis Fiqh, deren Infragestellen lebensgefährlich ist. Die schariatreue MaGHrebprincessa über die tausendjährige Macht der Ulamâ (Sg. Âlim) bzw. Ayatollahs, der sunnitischen bzw. schiitischen Schariagelehrten:

    „Ich möchte dir [Weguer] ungern die Freude / Hoffnung nehmen, aber ein paar Aussagen [wie die von AHmad ManSour am 18.07.2012] werden da nicht ausreichen. Da müssten deutlich mehr Stimmen erhoben werden, um wirklich etwas zu erreichen. So manchem Muslim droht die Todesstrafe wegen Glaubensabfall. Solange die Gelehrten nicht hinter solchen Aussagen stehen, ist jegliche Aussage dieser Art äußerst lebensgefährlich. Es müssen mehrere Gelehrte diese Aussage als gültig erklären, damit überhaupt ein Umdenken der Anhänger anfängt und damit einen Dialog möglich macht. In Europa kannst du als Muslim sagen was du willst, solange deine Familie auch hier lebt, ansonsten gefährdet man mit solchen Äußerungen das Leben der Familie.“

    Vom Totalitarismus des dîn (Lebensführung und Gesellschaftsgestaltung) nach Koran und Sunna distanziert sich auch MaGHrebprincessa nicht.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6414-Ahmad-Mansour-zur-Beschneidung-im-Islam/?postID=46209#post46209

  9. Pekka Tulikivi Says:

    Hömma, du kannz DIESE SACHE nich haben, mein Sohn. Die gehört nich zu dir. Dat is nich unsre Religion, vastehste.

    You can’t ‘ave this thing, my son. It no belong to you. Not our religion, see.
    _
    _

    Beschneidung verhindern – Familie ist aus kulturellen [nur aus kulturellen – oder nicht vor allem aus religiösen, nämlich islamischen?] Gründen dafür [Chitan / sünnet ist Scharia, Islam]

    TomT: „[…] Meine Frau ist Türkin und will eigentlich, Gott sei Dank, auch keine Beschneidung, wenn nicht unbedingt notwendig […]

    Jetzt ist es leider so, dass die gesamte Familie Druck macht angefangen von den Schwiegereltern, Onkel, Tanten, Neffen usw. und sagt: Lass doch bei der OP gleich die Beschneidung mit erledigen.

    Hatte gestern eine sehr hitzige Diskussion darüber mit meiner Schwägerin, da sie mir nicht auch nur ein sinnvolles Argument liefern konnten.

    Meine Frau steht nun mit dem Rücken zur Wand und würde, wenn ich nicht so standhaft wäre, mit Sicherheit die Beschneidung durchführen lassen damit endlich Ruhe in der Familie herrscht. […]“

    Bela2012: „[…] Druck durch die Familie ist hart […]“

    Guy: „[…] Familiär wirst du das durchstehen müssen. Indem Du dich widersetzt, ersparst du deiner Frau diese Rolle. […]“

    NoCut: „[…] Ganz offen verstehe ich nicht so ganz, was Deine Schwägerin überhaupt die Vorhaut Deines Sohnes angeht. Vielleicht wirke ich jetzt etwas „ruppig“, aber an dieser Diskussion seid Ihr wohl auch selbst schuld, wenn ihr die ganze Familie in derart intime Gesundheitsfragen einweiht.

    Ich käme jedenfalls nicht im Traum auf die Idee, derartige Themen mit der Verwandschaft (Brüder, Schwestern, Eltern & Co.) zu besprechen. Ihr seid die Eltern und Ihr tragt auch die Verantwortung für Euer Handeln. Sollte sich Euer Sohn in 10 Jahren darüber beschweren, dass Ihr im einfach die Vorhaut habt amputieren lassen, wird er ja auch Euch beiden und nicht seiner Tante die Schuld dafür geben.

    Falls Du übrigens die Entscheidung tendenziell mehr Deiner Frau überlassen solltest, bist Du damit auch nicht raus aus der Nummer. Dein Sohn würde Dir dann im Zweifel vermutlich die Schuld daran geben, weil Du zu „schwach“ warst und ihn nicht vor den anderen beschützt hast. Jedenfalls könnte ich mir gut vorstellen, dass er eher Deiner Frau vergeben würde als Dir.

    Macht Euch bewusst, dass Ihr beiden hier eine Entscheidung für Euren Sohn und nicht für die Verwandten treffen müsst. […]“

    TomT: „Schon vor der Geburt, als klar war dass es ein Junge wird, waren die ersten auf der Matte und haben angefangen die Beschneidung zu thematisieren. Aber du hast natürlich vollkommen Recht, die Entscheidung können und dürfen sie uns nicht abnehmen. Die ständige Diskussion nervt nur und eben die Furcht meine Frau könnte nun „einknicken“ und das ganze durchführen lassen.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6443-Beschneidung-verhindern-Familie-ist-aus-kulturellen-Gr%C3%BCnden-daf%C3%BCr/?postID=46588#post46588

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    East Is East (Film, 1999)

    00:18:02 Not our religion, see?

    Time – Phrase

    00:17:57 You can’t have this thing.

    00:18:00 It no belong to you.

    00:18:02 Not our religion, see?

    00:18:04 No worry about it. I buy you nice watch.

    00:18:08 0h, why bother with this at his age, George?

    http://www.subzin.com/quotes/M1526479d5/East+Is+East/Not+our+religion%2C+see%3F

    __

    East is East (Film, 1999)

    Schlimmer Slang in der von “Verwestlichung” sprich Islamlosigkeit bedrohten Familie, jeder zweite Satz verwendet bloody, verdammtnochmal.

    Der traditionsbewusste Patriarch sieht sich vor der gesamten Moscheegemeinde bloßgestellt, grausam entehrt, weil sein jüngster Sohn noch nicht vorhautamputiert ist.

    Schorsch: Getan? Isch werde sagen was er verdammtnochmal getan hat. Er hat misch verdammt blamiert. Die ganze Familie hat misch verdammt vorgeführt. Da gehe isch jahrelang Moschee. Wie soll isch morgen demm Mullah innet verdammte Gesischt gucken? Alldieweil DEIN SOHN noch diesen verdammten Dödel hat.

    George: Done? I tell you what he bloody done, missus. ‘E makes a bloody show of me. All the bloody family always makes a bloody show of me. I go to that mosque long time. Now how I looking Mullah in the bloody face? ‘Cause your son got bloody tickle-tackle.

    [Im Jargon steht tickle-tackle ironisch und frivol für das männliche Genital; Yet another slang term for male genitalia, but twee and camp rather than vulgar. “If you show me your boobs I’ll show you me tickle-tackle.”]

    http://de.urbandictionary.com/define.php?term=tickle-tackle

    Sajid (backing away): Get stoofed!

    [Ziemlich grob für Verpisst euch: “Fickt euch”; Didn’t know what “stoof” meant so I looked it up. Stoof means “another word for sex, or when you want to fuck”.]

    http://justicebuilding.blogspot.de/2013/06/a-hero.html

    Drehbuch bzw. Filmbeschreibung zu Sajids Verhalten: backing away, weicht zurück; Sajid whimpers, Sajid wimmert, er hat also große Angst vor der männlichen Genitalverstümmelung.

    Die in Halacha und Islam dämonisierte Vorhaut als das männliche Lustorgan Nummer Eins wird zu DIESE SACHE:

    DIESE SACHE muss abjeschnitte sein!

    Auch das fromm tuende, aus Pakistan stammende und die Unmoral und “Verwestlichung” seiner ziemlich englischen Familie fürchtende Familienoberhaupt verwendet lautstark und wenig fromm einen subproletarischen Slang:

    George: No bloody funny, you sees. It’s got be fixed! This thing has to be cutting! (Sajid runs away) Ey! Come ‘ere you bastard!


    Saleem: (secretly an art student, drawing an intact penis to show his brothers and sister) We draw ’em all the time at college. … protects the end of the penis.

    Der totalitär spirituelle Manir kennt seine Religion:

    Vorhäute sind dreckig.

    Salim zweifelt eher am Glauben als an der Evolution:

    Es gäbe sie nicht, wenn sie wirklich dreckig wären.

    Maneer (the religious one): Foreskins are dirty.

    Saleem: They wouldn’t be there if they were dirty.

    Mina stellt alte Gewohnheiten in Frage:

    Warum schneidet man sie eigentlich immer ab?

    Meenah: Why do they cut it off?

    Der Sohn versteckt sich vor Schorsch und schließt sich auf dem Klo ein. Der islamisch jenseitszentrierte und schariakonform vorhauthassende Vater kann nur durch ein Loch in der Toilettentür zu Sajid hereinrufen:

    Hömma, du kannz DIESE SACHE nich haben, mein Sohn. Die gehört nich zu dir. Dat is nich unsre Religion, vastehste.

    George (calling through a hole in the outside toilet door to Sajid): You can’t ‘ave this thing, my son. It no belong to you. Not our religion, see. No worry about it. (Cajoling [redet ihm gut zu]) I buy you nice watch.

    Ella: Ach Schorschilein, warum warum sollen wir uns in seinem Alter mit dem ganzen Thema noch rumärgern.

    Oh why bother with all this now at ‘is age, George?

    Doch der seinen moscheegemeindlichen Ehrverlust fürchtende Ehemann erinnert an das im Islam sehr grundsätzlich präputial bedrohte Seelenheil.

    The ‘ell ist eigentlich hell also die Hölle und DIESE SACHE, der Vorhautbesitz, führe unweigerlich weg vom Paradies und ins ewige Feuer:

    George: Your son goin’ bloody ‘ell with this thing. But we fixes.

    Die Ehefrau versucht es reformislamisch, keine Chance:

    Ella: Achnee, dat führt ihn nich inne Hölle.

    Ella: ‘E’s not goin’ to ‘ell.

    George: I tell you, missus, it’s my ‘ouse, an I bloody control it. (They argue.)

    Nach der Genitalverstümmelung (aus schlechter Gewohnheit im Deutschen verharmlosend Beschneidung genannt) im Krankenhaus.

    Muslim “Schorsch” lässt dem professionell perfekten doch unbekümmert genitalbeschädigenden, vermutlich indischen Arzt gegenüber eine für ihn gewohnte rassistische Bemerkung fallen, der immerhin gerade seinen Sohn “beschnitten” sprich genitalverstümmelt hat.

    Das Beschneidungsgeschenk, eine Uhr, so lesen wir, sei irgendwie arabisch, vielleicht ein religiöser Wecker mit Gebetszeiten, sicherlich eine Anspielung auf das zeitlos islamische Zeitverständnis.

    Der ewige reine Osten ist im dekadenten England angekommen und hat mit euren wissenschaftlichen Erkenntnissen und euren allgemeinen Menschenrechten nichts zu tun, so ließe es sich mit “George” sagen, uns korantreuen Orientalen die kulturelle Vormoderne, East is East.

    http://www.circumstitions.com/Movies.html

    [ Wissenschaft statt Stammesritual! Eltern können keine Genitalverstümmelung anordnen, Minderjährige (unter 18 Jahren) sind völlig altersentsprechend in ihr rituelles Verstümmeltwerden nicht einwilligungsfähig. Keine Beschneidung unter achtzehn! ]

  10. Machandelboom Says:

    [Endlich, ein Einziger blickt durch. Götz am 02.02.2016 um 19:00 Uhr]

    Noch was zu MaGHrebPrincessa: Dein Logo „terrorism has no religion“ gefällt mir nicht. Terroristen haben sehr wohl eine Religion. Es gibt aber sicher auch Terroristen ohne Religion. Mit dem argumentativen Trick, wenn er Terrorist ist, kann er kein „wahrer“ Muslim, Christ etc. sein, lügst Du Dir und anderen in die Tasche.

    [Götz kenntnisreich am 04.02.2016, Hickhack hatte geschrieben: das Kopftuch dient schließlich dazu die Frauen vor den unkontrollierbaren Trieben der Männer zu schützen]

    Der Islam geht nicht von den Interessen der Frau aus. Das Kopftuch soll auch nicht die Frau schützen, sondern den Mann. Dieser soll nicht durch den Anblick von Frauenhaaren in Versuchung geführt werden.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/5578-Das-Kopftuch-im-Klassenzimmer/?postID=46941#post46941

    [Na, ob sich das Kartell der Meinungsmacher von Beschneidungsforum nun endlich dazu durchringen kann, die stets totalitäre und insbesondere frauenfeindliche Scharia doof zu finden?]

  11. Edward von Roy Says:

    Ibrahim (arabe : إبراهيم) est un personnage du Coran. […] Les musulmans lui doivent aussi l’institution de la circoncision et la construction du Temple de la Ka’ba.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ibrahim

    .
    .

    Stichwort Nicht-Mufti und Nichtayatollah Kaan Göktaş! Islam funktioniert nicht als Koran pur, sondern als Koran und Sunna. Ob und dass MGM – und schafiitische FGM – Pflicht ist, hat der Hadith eindeutig bestimmt und bekräftigt seit tausend Jahren Fatwa um Fatwa.

    Liest den Koran und hält ihn hoch und redet den alle Lebensbereiche regelnden (den totalitären) Islam schön; Kaan Göktaş schweigt zur Scharia und belügt uns, ohne rot zu werden:

    „Es gibt zwei Dinge die falsch sind: 1. Beschneidung ist etwas Islamisches und der Islam fordert die Beschneidung, 2. Die Menschen in der Türkei lassen sich beschneiden, weil sie Muslime sind. Das ist beides falsch und muss korrigiert werden“ [nun, korrekt wäre gewesen: „Beschneidung ist etwas Islamisches und der Islam fordert die Beschneidung“, der Rest ist die Taqiyya des Kaan Blaustein],

    „Beschneidung gibt es im Islam nicht“ [jeder Junge und jedes Mädchen ist zu beschneiden, das ist die schafiitische religiöse Pflicht],

    „Beschneidung hat mit dem Islam nichts zu tun. Es gibt keinen Eintrag über Beschneidungen im Koran“ [Nicht-Ulama und Nichtscheich Kaan Göktaş erspare sich und vor allem uns solche Lüge. Die männliche und weibliche Beschneidung steht im Hadith der Sunna … und knüpft an Allahs Rede aus Sure al-Baqara 2:135, „Say: Nay! (we follow) the religion of Ibrahim, the Hanif, and he was not one of the polytheists“, „Folgt dem Weg Abrahams, des Hanifen!“].

    Schlimm. Und wieder einmal macht Auf-Zeit-Spieler Walter Otte mit beim Islamschönreden.

    http://hpd.de/artikel/beschneidung-hat-dem-islam-nichts-tun-12815

    Walter Otte

    Walter Otte, Jahrgang 1955, ist Kaufmann und Jurist, übt die Tätigkeit eines Rechtsanwalts in Berlin aus. Er ist einer der Sprecher des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne und Sekretär der Säkularen Grünen in Berlin.

    http://hpd.de/autor/walter-otte

    Düsseldorf, den 21.7.2012, Professor Dr. med. Matthias Franz, Universität Düsseldorf:

    „kann die Religionsfreiheit kein Freibrief zur Anwendung von (sexueller) Gewalt gegenüber nicht einwilligungsfähigen Jungen sein […] Zusammenfassend kann man aus ärztlicher Sicht eindeutig sagen, dass es keine medizinischen Gründe für die Entfernung einer gesunden Vorhaut bei einem gesunden, nicht einwilligungsfähigen kleinen Jungen gibt […] Herr Nadeem Elyas, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Muslime, hält beispielsweise den Zeitpunkt aus Sicht des Islam für variabel […] Warum sollte man nicht warten, bis der Betroffene einsichtig zustimmen kann?“, was soll das, 18 Jahre oder nicht 18 Jahre?! Schon um endlich erfolgreich die Kinderheirat (im Islam ist die Kindbraut ggf. neun Jahre alt, neun Mondjahre) oder die legalistische Päderastie des frühen Berliner GRÜNEN Fred Karst zu überwinden, haben sich Intaktivisten eindeutig zu positionieren: Keine Beschneidung unter achtzehn!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

    Gislinde Nauy, Dana Kühnau, Mariana Pinzón Becht, Walter Otte, Victor Schiering. Hintergrundpapier zur „Jungengenitalbeschneidung“ … am 28.06.2014 forderten der Freund der Beschneidungs auf Kinderwunsch Walter Otte und seine Mitstreiter allen Ernstes; man ersetze, wie es das Grundgesetz nicht anders zulässt, auch einmal Junge durch Mädchen:

    „Bereits einsichts- und einwilligungsfähige Jungen müssen umfassend über die Operationsrisiken und die zu erwartenden Auswirkungen auf ihr späteres Sexualempfinden aufgeklärt werden und im Zweifelsfall ein Vetorecht gegenüber dem Eingriff besitzen. Diese Aufklärung muss nach verbrieften Standards durch ärztliches Personal durchgeführt und dokumentiert werden, sowie auch die Eltern umfassen. Ebenso sorgfältig muss jede Jungengenitalbeschneidung mitsamt allen ggf. eintretenden Operationskomplikationen anonymisiert dokumentiert werden um eine belastbare Datenbasis für die weitere Evaluation zu bekommen.“

    Antrag abgelehnt Her Otte, denn ob er Junge oder Mädchen ist: der Mensch unter 18 Jahren ist in eine Genitalbeschneidung sprich Genitalverstümmelung (FGM oder MGM), völlig altersentsprechend, gar nicht einwilligungsfähig.

    http://saekulare-gruene.de/wp-content/uploads/2014/08/Hintergrundpapier_Jungenbeschneidung.pdf

    http://saekulare-gruene.de/hintergrundpapier-zur-jungengenitalbeschneidung/

  12. Edward von Roy Says:

    [Gerade gefunden auf Facebook. Ab hier Zitat.]

    Guy Sinden

    an
    WAZ
    1 Std ·

    Das könnte Herr Abu Bakr sein.
    Der hat mir mal einen netten Liebesbrief geschrieben, als sein Tun im Beschneidungsforum öffentlich gemacht wurde.
    Wurde natürlich nichts draus.
    Und seine netten Filmchen hat er auf Youtube anscheinend beseitigt, die wo er mit dem Lötkolben die Beschneidungswunde kauterisiert.
    ____

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