Rückkehr des Patriarchats. Polygame Ehe

فانكحوا ما طاب لكم من النساء مثنى وثلاث ورباع

Fa-nkiḥū mā ṭāba lakum mina n-nisāʾi maṯnā wa-ṯulāṯa wa-rubāʿa

Il est permis d’épouser deux, trois ou quatre, parmi les femmes qui vous plaisent

Marry women of your choice, two or three or four

Dann heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier

Very poly indeed

Von Jacques Auvergne

Die gestreiften Flaggen sind wieder eingerollt, mit dem Regenbogen hat es sich ausgeflattert. Die in den letzten Tagen vor Ministerium und Rathaus wehenden Rainbow flags, buntes Erkennungszeichen der LGBT Bewegung seit 1978, hat man irgendwo verstaut, die zu ihrer allmählichen Selbstauflösung islamfreundlich lächelnde Republik hat Sommerpause und taumelt dem Kalifat entgegen.

Ganz im Ernst, dass Weltbürger und Bildungsbürger Homosexuelle nicht herabwürdigen, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Jahrelanger inniger Freundesliebe angemessene Standards wie erlaubte Aussageverweigerung vor Gericht, gestatteter Besuch auf der Intensivstation oder mögliche Berücksichtigung im Testament sind für alle Bürger zu verwirklichen, also ganz unabhängig von der jeweiligen sexuellen Ausrichtung. Umso bemerkenswerter die Doppelmoral zeitgenössischer Politiker und Kirchenfunktionäre, anlässlich des Christopher Street Day (CSD) einerseits aufgesetzte Homosexuellenfreundlichkeit an den Tag zu legen, andererseits zu der nach Koran und Sunna gebotenen tätigen Schwulenfeindlichkeit zu schweigen. Über den Islam nur Gutes, sonst ist EdeKa (Ende der Karriere).

Der Homosexuelle ist islamrechtlich (islamisch) vermutlich in jedem Fall zu töten, was nach nach dem ersten Kalifen Abū Bakr († 634) durch Verbrennen am Schandpfahl geschehen soll. Der Neffe und Schwiegersohn Mohammeds jedoch, der vierte Kalif ʿAlī bin Abī Ṭālib († 661), der aus heutiger schiitischer Sicht so hohe Verehrung verdient, verlangte als Strafmaß das Hinabstürzen des Schwulen kopfüber von einem hohen Ort in die Tiefe, eigentlich nur vom Minarett der Moschee aus (erst später wurde beispielsweise auch ein hoher Felsen für akzeptabel gehalten). Nach noch anderer Meinung hingegen sei schariarechtlich (islamisch) allein die Steinigung (raǧm) angemessen. Der Cousin des Propheten, der bei Sunniten wie Schiiten hoch angesehene Gelehrte der Umma (ḥabr al-umma) ʿAbdallāh ibn ʿAbbās († 687 oder 688), verknüpfte gleich zwei Strafen: der Schlimme sei erst hinabzuwerfen und anschließend zu steinigen.[1]

Zu diesem im Din (dīn, rechte Lebensführung und Gesellschaftsordnung nach Koran und Sunna) auf Erden inschallah hinzurichtenden Homosexuellen haben Politik und Klerus also auch 2015 eisern geschwiegen. Erwachsene finden über die Internet-Bildsuche beispielsweise mit: islamic state homosexual thrown, raqqa gay thrown, shabaab gay stoned, iran homosexuals executed zeitgenössische Islamanwendung des Tötens manch eines männlichen Missetäters, welcher der Sünde der liwāṭ (ʿamal qaum Lūṭ, was das [Volk von] Lot tat) beschuldigt worden war, der Homosexualität.

Im Schöpfungssystem (Scharia) und einzig sittlichen Gesetz (auch Scharia) von Weltall und Menschheit sind Lesben, im Gegensatz zu männlichen Homosexuellen, schlicht nicht so wichtig, eine Körperstrafe reicht daher gegebenenfalls aus (Islam Q&A 200216: How can she rid herself of lesbian desires?, 21058: The punishment for lesbianism). Im heutigen Iran erhält die Frau allerdings bei vierfacher Wiederholung frau-fraulicher genitaler Sexualität die Todesstrafe, für die Ersttäterin reichen hundert Peitschenhiebe.[2]

Im Übrigen dürften Lesben realislamisch durch ihren Stamm als Naschiza (našiza) bewertet werden, als die schlimme Ungehorsame. Die Moralgefährderin wird also unter Nuschuz (nušūz) verbucht, Widerspenstigkeit, und gemäß Himmelsbefehl (Koran) Sure 4:34 ist sie, die bloße Befürchtung ist ausrechend (Allahgott: „Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit [nušūz] ihr befürchtet“), durch ihren Besitzer (Ehemann) erst zurechtzuweisen, dann mit Entzug von Zärtlichkeit zu bestrafen und zuletzt zu verprügeln („ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie“). Wie jede andere Muslima wird auch die homosexuelle Tochter bei Bedarf und nach Maßgabe des Wali mudschbir zwangsverheiratet und ist dazu fallweise, ganz nach dem Vorbild von Mohammed und Aischa, als Braut möglicherweise neun Jahre alt (Mondjahre). Im schiitischen Ehevertrag schließlich schuldet die Frau ihrem Ehemann Tamkin (obedience, submission), definiert als ungehinderte sexuelle Verfügbarkeit (unhampered sexual availability).

2015 nun in transatlantischer Fröhlichkeit Marriage For All, Ehe für alle, so als ob der Islam dazu gar nichts zu sagen hätte?

Die Multikulturellen jedenfalls gehen auf die Straße, kleiden sich bunt, queer, erotisch. Einen Straßenzug weiter hingegen darf die Muslima das Haus nicht verlassen, keinen Sex vor der Ehe haben und hat sich etwa auch laut DITIB-Briefträger Bundesverfassungsgericht „ab Eintritt der Pubertät“ und „mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen“ blickdicht und formauslöschend zu bedecken. Einen Nichtmuslim zu heiraten ist ihr verboten, lesbischer Sex sowieso, aber ist das nicht auch erotisch und bunt, irgendwie jedenfalls, regenbogenbunt? Grundgesetz und Koran endlich auf Augenhöhe. Allerdings, Deutschland wird anders, und immer noch ganz anders.

Noch etwas mehr anders bitte. ECFR-Scheich Mustafa Cerić, seit wenigen Tagen sitzt der Bosnier auch im Kuratorium des MFI (Münchner Forum für Islam),[3] forderte vor neun Jahren (2006), dass sich Muslime und Nichtmuslime mehr und mehr voneinander unterscheiden sollen jedenfalls dürfen, man empfehle dazu den beiden mental und rechtlich immer mehr auseinanderrückenden Kollektiven der Muslime und der Nichtmuslime ganz viel Vielfalt und bunte Toleranz:

Verständnis fördern, Unterschiede achten und Gemeinsamkeiten erkennen

promote understanding, respect differences, and explore common ground

Verständnis für das „Anderssein“ der „Anderen“ schaffen[4]

create an understanding of the ‚otherness‘ of the ‚other‘ person[5]

Bemerkenswerterweise wurde soeben der Bereich des Andersseins (otherness) mit gefälligst zu empfindender Freude und Ehrfurcht gefüllt, islamisches Anderssein sei unbedingt gut. Im interkulturellen bzw. interreligiösen Betrieb (Islamisierungsbetrieb) jedoch wird seit Gayatri Spivak ein zweiter Begriff mit dem Wortteil anders (other) verwendet, eine willkommene Beschuldigung: die Schariagegner würden gegenüber den Schariatreuen schlimme Ausgrenzung betreiben (othering). Der Dhimmi spüre und spure, selbstgewähltes korankonformes Anderssein ist prima (otherness), hinzuweisen jedoch auf die Menschenrechtswidrigkeit der Scharia gemeinschaftsschädliches Wegstoßen (othering).[6]

Aber nein, ihr Nichtmuslime, auch im Sommer 2015 ist unser endlich gemeinschaftlich in getrenntes Recht aufzuspaltendes oder in ausschließliches Schariarecht einzubindendes gemeinsames Europa für uns Beibürger im Reich des Unglaubens Dar al-Kufr („Muslims as Co-Citizens of the West“, Murad Wilfried Hofmann) noch nicht bunt genug, noch nicht anders genug. Das deutsche Buntland etwa hat noch nicht genug für das Leben der Schariapflichtigen getan und braucht endlich ein Allahgott zufriedenstellendes Familienrecht, notfalls kurzzeitig mit Regenbogenfahnen geschmückt. Euch die Regenbogenfahnen heute und das Dasein als Dhimmi oder Harbi morgen, uns der zeitlose Anstand mit Hidschab und Harem.[7]

1924 hat die Türkei die Polygamie erfreulicherweise verboten – der einzige von Allah angenommene Glaube und Lebensstil aber lockt und drängt den muslimischen Mann, ohne Rücksicht auf Zeit und Raum, zur Mehrehe. Heimlich gab es daher weiterhin Zweitfrauen in der Türkei, vor fünf Jahren (2010) vermutlich beinahe 200.000. Allahs Recht, also auch das korankonforme Familienrecht, kennt keine Staatsgrenzen, außerhalb der Türkei tobt der Kampf für die Polygamie in Kenia, Marokko (Muslimbrüderpartei PJD), Tunesien (Adel Almi), Russland (Ramzan Kadyrow) sowie vor allem in Großbritannien (Scharia-Familienrechtlerin Aina Khan, Schariarichterin Amra Bone).[8]

In seiner am 24.02.2006 von der Moschee von Zagreb (Kroatien!) aus bekanntgegebenen Deklaration Europäischer Muslime (Declaration of European Muslims), sie soll im Vorjahr (2005) entstanden sein, hat es der auch in der International Union of Muslim Scholars (IUMS, Chef ist Yusuf al-Qaradawi) sitzende Mustafa Cerić als damaliger Führer der Schariagelehrten (Reis-ul-ulama) und Großmufti von Bosnien und Herzegowina doch längst angemahnt:

Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegen¬heiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann.

opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law

Anders als nach dem selbst nach 2004 schariatreu verfassten marokkanischen Personenstandsrecht, der berüchtigten Mudawana (mudawwana al-aḥwāl aš-šakhṣiyya),[9] die Erstfrau darf oder muss der zweiten Heirat zustimmen, ist in Deutschland – noch! – bereits die (standesamtliche) Bigamie, das Eingehen einer zweiten Ehe, nach § 1306 BGB unzulässig und wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (§ 172 StGB). Doch ist nur das Abschließen der weiteren standesamtlichen Ehe strafrechtlich verboten, nicht die bereits bestehende polygame Ehe selbst.

Im Islam hat der Gesetzgeber (Allah) zum Thema Heirat alles klargestellt, was juristisch erlaubt (ḥalāl) ist: ein Gesetz, das die Polygamie sprich die Polygynie verbietet, ist dem Souverän (Allah) zuwider und somit verboten (ḥarām). Leider schaffte das am 01.01.2009 in Kraft getretene neue Personenstandsgesetz die Pflicht zur standesamtlichen Voraustrauung ab, eine den freiheitlichen Rechtstaat unterminierende Begünstigung der zwingend frauenfeindlichen Imam-Nikah (nikāḥ, Ehe im Islam) und also auch der Polygamie.

Noch zur Mudawana bzw. zu Marokkos derart frauenfeindlich bis Januar 2014 gültigem Strafrecht (l’article 475 du code pénal). 2011 zwang ihre eigene Familie die im Alter von 15 Jahren vergewaltigte Amina al-Filali dazu, den elf Jahre älteren Täter zu heiraten – Islamisierung ist die Rückkehr der Stämme und die Clans von Opfer und Vergewaltiger hatten sich so geeinigt. Das Familiengericht in der nordmarokkanischen Hafenstadt Larache (al-ʿArāʾiš, Region Tanger-Tétouan, 120.000 Einwohner) bestätigte die Gültigkeit dieser Zwangsehe. Am 10. März 2012 tötete sich das 16 Jahre alte Mädchen mit Rattengift.[10]

Schon vor elf Jahren, im Oktober 2004 wurde dem Deutschen Bundestag bekannt gegeben, dass auch Zweit- und Drittfrauen von der Familienversicherung jeder gesetzlichen Krankenkasse profitieren, bei der sie kostenlos mitversichert sind.[11] Im selben Jahr bereits hatte das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht einer irakischen Zweitfrau aus humanitären Gründen Aufenthaltsrecht zuerkannt.[12]

In der Buntrepublik aber ist Islamkritik im Allgemeinen und Kritik an der islamischen (und ebenso an der hinduistischen oder traditionell-afrikanischen) Polygamie im Besonderen nicht hilfreich, nein, die Vielweiberei ist alternativlos. Islam heißt Frieden. Wali mudschbir, Kindbraut und Harem sind Naturgesetz, wie Mustafa Cerić weiß:

Zur Institution der Familientradition gibt es keine Alternative. Der Versuch, das Grundgesetz vom Familienleben zu brechen, kommt dem Versuch gleich, das Grundgesetz der Natur vom Sonnenaufgang im Osten zu brechen.

The institution of family tradition has no alternative. The issue of family values is not only a moral demand of human society, but also an existential condition of humanity. The attempt to break the common laws of family life is equal to an attempt to break the common law of the nature of the Sun in rising from the East.

Allah nämlich denkt gar nicht queer, vielmehr explizit antischwul, doch irgendwie auch polyamorös und in jedem Fall polygam, jedenfalls was den männlichen Wunsch nach Heirat mit mehreren Frauen betrifft.

Jetzt rate man doch einmal, wer vom deutschen Gesetzgeber dieses hier verlangt:

Alle Menschen sollen ungeachtet ihres Geschlechtes das gleiche Recht haben, einander zu heiraten. Auch nicht-monogame, auf dauerhafte Verantwortung angelegte Partnerschaften und Lebensgemeinschaften müssen berücksichtigt werden

Yusuf al-Qaradawi vielleicht, über ECFR und IUMS der spirituelle Chef von Mustafa Cerić? Oder irgendein Scheich aus Saudi-Arabien? Irgendwelche Multikulturellen?

Andererseits, ist aus postmoderner (nachdemokratischer) Sicht der Harem denn etwa nicht polyamor und zugleich höchst ethisch?

Die Pressemitteilung weiter:

Auch polyamouröse Verantwortungsgemeinschaften halten es für möglich und machbar, ihre Liebe in ethischer Verantwortung mit mehreren Menschen auf Augenhöhe zu teilen und allen in gleicher Weise gerecht zu werden[13]

Nordrhein-westfälische Landtagspolitiker der Partei der Piraten sind es, die am 16.06.2015 die Ehe für alle fordern – ohne sich von der islamischen Polygamie zu distanzieren. Ist der schariarechtlich erlaubte Harem (halal nur mit jederzeit möglichem Talaq) für die Piratenpartei denn etwa nicht Teil der „Vielfalt aller Lebensstile“, ist die islamische Zweit- bis Viertfrau denn etwa nicht in die „individuell gewünschte Form des Zusammenlebens“ zu integrieren?

Drucksache 16/8972:

Artikel 1 des Grundgesetzes basiert auf der freien Selbstbestimmung über Angelegenheiten des persönlichen Lebens. Der Vielfalt aller Lebensstile muss daher diskriminierungsfrei und in voller Gleichberechtigung entsprochen werden. Eine tatsächlich diskriminierungsfreie Öffnung der Ehe muss eine einseitige Bevorzugung traditioneller Rollen-, Familien- und Arbeitsmodelle wirksam überwinden. Eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens muss ermöglicht werden, um der möglichen Vielfalt aller Lebensentwürfe gleichberechtigt gerecht zu werden. Alle Formen der homosexuellen, heterosexuellen, queeren und polyamourösen Partnerschaften müssen diesbezüglich vollumfänglich gleichgestellt werden, um eine tatsächlich diskriminierungsfreie Öffnung der Ehe für alle zu gewährleisten. […]

Das Eheversprechen ist eine persönliche Entscheidung. Niemand soll berechtigt sein, die Ausgestaltung der Eheform festzulegen oder auf bestimmte Geschlechter oder Lebensmodelle zu begrenzen.

Ehen erster und zweiter Klasse darf es nicht geben. [14]

Johannes Ponader war ab April 2012 politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland – bis Mai 2013, monatelang hatten ihn seine Parteifreunde gebeten zurückzutreten. 2012 lebte der der Schauspieler, Regisseur und selbsternannte „Gesellschaftskünstler“ bekennend polyamant.

2013 forderte die Piratenpartei eine Ehe oder jedenfalls ein eheähnliches Rechtsinstitut für drei oder mehr Personen:

In Frankreich wurde vor 16 Jahren der „Pacte civil de solidarité“ (Pacs) eingeführt, eine Art „Ehe light“. Damit regeln Paare über einen zivilrechtlichen Vertrag ihr Zusammenleben und verpflichten sich zu gegenseitiger Unterstützung. Die Bindung ist jedoch weniger eng als in einer Ehe – und einfacher aufzulösen. Der Pacs war ursprünglich für Homosexuelle gedacht, ist inzwischen aber bei Heterosexuellen sehr beliebt. 168.000 Französinnen und Franzosen ließen sich im letzten Zähljahr 2013 „verpacsen“ („pacser“ ist inzwischen ein stehender Begriff) […]

Damit macht diese Leichtversion der Ehe bereits mehr als 40 Prozent der formalisierten Paarbeziehungen aus. Einen Zivilpakt stellten die Grünen in ihrem Hamburger Landesverband schon 2011 einmal zur Diskussion. Auch die Piratenpartei wollte, als sie 2013 um den Einzug in den Bundestag kämpfte, den Pacs zum Thema machen – allerdings nicht beschränkt auf zwei Personen, sondern erweitert auf „polyamouröse Beziehungen“.[15]

Was nun ist polyamant oder polyamor, was bedeutet Polyamorie, englisch polyamory? Es geht um vertrauensvolle, liebevolle, auch sexuelle sowie auf Langfristigkeit angelegte Beziehungen bei gegebenem Einverständnis aller daran beteiligten Partner (hoffentlich ausschließlich volljährigen „Partner“, Stichwort Fred Karst). Menschen, die diese Art von nichtmonogamer Beziehung führen oder sich vorstellen können, in einer solchen zu leben, nennen sich polyamorös, polyamant oder polyamor. Neue Begriffe werden entworfen: Mitfreude etwa (compersion, Resonanzfreude) bezeichnet die Manifestation von Liebe, in der jemand im Geliebtwerden des geliebten Menschen durch eine andere Person auch selbst Glück und Erweiterung erlebt – statt, wie den meisten Menschen doch wohl eher bekannt, vor Eifersucht zu rasen. Mitfreude also als eine besondere Form von Empathie, nämlich als die Freude daran, dass der nahestehende Mensch in seinem Leben etwas Schönes genießt. Angeblich sei so viel Mitgefühl im Spiel, dass man den uns neuen Polyamorösen oder Polyamanten nicht mit dem ja schon länger bekannten Swinger verwechseln dürfe.

(Nebenbei sicherlich zu beachten: die Forderung nach neuen Gesetzen zum Thema Sexualität, wie sie aus manchen experimentierfreudig, reformistisch, romantisch, esoterisch oder avantgardistisch wirkenden Milieus alle paar Jahre hörbar zu werden pflegt, sollten wir stets gegen Bestrebungen nach Straffreistellung der Päderastie absichern – Stichwort frühe Grüne bzw. Berliner Alternative Liste der Achtziger Jahre; islambezogen Kindbraut.)

Besteht ja vielleicht gar keine Gefahr, dass eine deutsche offiziell werdende Polyamorie die islamische Polygamie recht bald oder nur jemals heranzieht? Sicherlich ließe sich sagen, der Islam kenne einvernehmliche und gleichberechtigte nichtmonogame Beziehungen von Männern und Frauen ja gerade nicht, die schariafromme Muslima muss ihrem Mann schließlich gehorchen. Damit wäre eine Legalisierung der polyamorösen Partnerschaft gerade kein Harem. Oder man würde darauf bestehen, dass die Polyamory ja durchaus auch beispielsweise eine Frau und zwei Männer betreffen kann oder zwei Frauen und zwei Männer, nach der Scharia schlimmstes Verbrechen und möglicherweise mit der Steinigung zu bestrafen.

Doch all das wird zur gebotenen Abwehr der islamischen Vielweiberei nicht funktionieren, denn zum einen ist das korankonforme Modell vier Frauen ein Ehemann im Bereich des Polyamorösen ja nicht ausgeschlossen und werden schariatreu lebende Polygamisten immer behaupten, in größtmöglicher Einvernehmlichkeit zu leben. Nachdem deutsche Politiker den Islam seit Jahren, zielsicher desinformierend, eine „im Kern friedliche Religion“ (iKfR) nennen und auch die Piratenpartei zur Grundrechtswidrigkeit und insbesondere Frauenfeindlichkeit der Scharia schweigt, wird niemand wagen, schon gar nicht die CSD-Bewegten oder Parteipiraten selbst, die islamische Zweit- oder Drittfrau schlimm intolerant aus dem regenbogenbunten Raum des Polyamorösen zu exkludieren.

Zum anderen wird die global denkende, einheitliche Bewegung für die Legalisierung der Schariagesetze auf Gleichbehandlung klagen: was diese postmodernen oder auch modernen, ihren einvernehmlichen Sex pflegenden gottlosen Dreiecks- oder Vierecksverhätnisse dürfen, das kann der Staat uns Muslimen, wobei wir selbstredend den Vorschriften von Koran und Sunna folgen, nicht vorenthalten.

Und so kommt der Muslimbruder und bosnische Scheich im Europäischen Fatwarat an sein politisches Ziel, das die islamische Schöpfungsordnung (Scharia) schließlich vorgegeben hat:

opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law

Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegen¬heiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann.

Hauptsache ist doch die schmucke Regenbohnenfahne – und dass man über den zutiefst homosexuellenfeindlichen Islam nur Gutes redet. Daher organisieren die einen CSD, fühlen sich queer oder leben polyamant, während die anderen ihre Töchter mit der Pubertät blickdicht unter den Hidschab verpacken, Imamehe bevorzugen, sich auf die demnächst legale Nebenfrau freuen und Allahs Herrschaft spüren.

Die Islamisierer arbeiten transatlantisch und auch in Nordamerika schleicht die Debatte Ehe für alle unaufhaltsam in Richtung Polygamie und Schariarecht. In den USA des Neunzehnten Jahrhunderts lebte die Religionsgemeinschaft Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) bekanntlich gerne auch polygam. Nathan Collier aus den USA ist ein heutiger exkommunizierter Mormone und verlangt eine zweite Ehefrau heiraten zu dürfen. Andernfalls will er klagen – unter Berufung auf das Urteil zur Homo-Ehe.[16]

Alles fühlt queer, alles wird bunt und vielleicht sogar ein bisschen polyamor. Die Spaßkulturellen freuen sich auf die nächsten LGBT-Parade und loben eine angeblich vorhandene Toleranz des Islam, während die seit der Pubertät den religiös verpflichtenden Schleier (ḥiǧāb) tragende Einwanderin im Nachbarhaus ihrem Mann Tamkin (tamkīn) schuldet (Ermächtigung, Bestärkung; Stabilität), sexuellen Gehorsam.[17]

In Honor Killing (2015) informieren Daniel Akbari und Paul Tetreault über das Prinzip Tamkin: „Sobald eine Frau Naschiza ist [našiza, eine Widerspenstige], hat der Ehemann gemäß Koran 4:34 das Recht, sie nach dem Grundsatz des Tamkin mit physischer Gewalt zur Unterwerfung und Gehorsam zu zwingen, zum Beispiel zum Geschlechtsverkehr.“ (When a woman is nashizah, the husband’s right under sura 4:34 to physically force her submission – tamkeen – to his demand for sex by beating her). Die verheiratete Muslima, so fassen Akbari und Tetreault die Rolle der Frau in der islamischen Ehe korrekt zusammen, hat: „ihrer Pflicht zum Tamkin nachzukommen, indem sie die sexuellen Wünsche ihres Mannes erfüllt“ (to perform her duty of tamkeen by meeting her husband’s sexual demands).[18]

Im Iran regelt Artikel 1108 Civil Code die Pflicht der Frau zum ehelichen Gehorsam. Kommt sie dem Tamkin nicht nach, muss er ihr keinen Unterhalt mehr leisten, kann sich scheiden lassen, eine zweite Frau heiraten oder sie korangemäß schlagen. Weibliche Ohnmacht und männliche Allmacht – Tamkin.

Article 1108 – If the wife refuses to fulfil duties of a wife without legitimate excuse, she will not be entitled to the cost of maintenance.[19]

Und in Deutschland im Sommer 2015, was machen die Lobbyisten des Polyamoren innerhalb und außerhalb von Piratenpartei und LGBT-Bewegung?

Das Leid anderer zulassen und zum Schleierzwang sowie zur Entwürdigung der Frau in der islamischen Ehe (nikāḥ) schweigen, zugleich im Namen des hippen Queeren und aufregenden Polyamorösen dem werdenden Kalifat die Zweitfrau legalisieren.

Der vielleicht doch bleibend eifersüchtige Postmoderne gibt sich der erotisierten Kleingruppendynamik hin, um sich selbst zu erfahren und weil man das ja mal erlebt haben muss, die über die Neue im Schlafzimmer überraschte und nicht weniger eifersüchtige Muslima hingegen fürchtet sich vor dem Höllenfeuer und erhofft himmlische Belohnung.[20]

Juni 2015, die türkische Parade zum CSD fiel in den Ramadan, wie schon im Vorjahr. Ohne Vorwarnung untersagte der Gouverneur die regenbogenbunte Parade, berief sich auf den islamischen Fastenmonat und ließ auf dem Taksim-Platz Einsatzkräfte mit Wasserwerfern, Reizgas und Gummischrot gegen die Homosexuellen und ihre zivilcouragierten Freunde vorgehen. Internationale Journalisten wurden durch erkannbar nationalistisch und kalifatsbewegt motivierte Zivilisten angegriffen, eine Fotografin von Agence France-Presse (AFP) wurde leicht verletzt. Die Polizeibeamnten sahen einfach zu, um dann selbst eine, die homophobe Gewalt filmende, Reporterin der AFP zu attackieren.[21]

Im Deutschland des Jahres der Ehe für alle 2015 bloß nichts gegen das Islamische Recht sagen und viel nackte Haut auf der CSD-Parade zeigen, während manch eine schariapflichtige Nachbarin ohne männliche Erlaubnis das Haus längst nicht mehr verlassen darf.[22]

Den Dhimmis von morgen kann es nicht queer genug zugehen, auch polyamore Ehen müssen endlich legal werden.

Dem Spaßvogel die Orgie, der Muslima Hidschab und Tamkin.

Mit der Regenbogenfahne den Harem herbeiwinken.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] Strafe für Homosexualität im Islam

Muhammad’s successor, his father-in-law Abu Bakr (reigned 632-34), reportedly had a homosexual burned at the stake. The fourth caliph, Muhammad’s son-in-law Ali ibn Abi Talib (reigned 656-61) ordered a sodomite thrown from the minaret of a mosque. Others he ordered to be stoned.

One of the earliest and most authoritative commentators on the Qur’an, Ibn ‚Abbas (died 687) stipulated a two-step execution in which „the sodomite should be thrown from the highest building in the town and then stoned.“ Later it was decided that if no building were tall enough, the sodomite could be shoved off a cliff.

aus: by Paul Varnell (Punishing Gays under Islam), zuerst in: Chicago Free Press 21.10.2001, hier am selben Tag auf: IGF CultureWatch (Independent Gay Forum)

http://igfculturewatch.com/2001/10/21/punishing-gays-under-islam/

Qur’an, Hadith and Scholars:Homosexuality

(WikiIslam)

http://wikiislam.net/wiki/Qur’an,_Hadith_and_Scholars:Homosexuality

What is Islam’s position on homosexuality?

von: TheReligionofPeace (um Glen Roberts)

http://www.thereligionofpeace.com/quran/026-homosexuality.htm

Ibn Abbas : « Il faut trouver le plus haut bâtiment de la ville. Le transgresseur homosexuel doit être ligoté, puis jeté de ce bâtiment, puis lapidé. »

http://archives-lepost.huffingtonpost.fr/article/2010/11/17/2308095_l-art-halal-de-tuer-les-homosexuels.html

Ibn Abbas said: „Find the tallest building in the town and throw the homosexual down from its roof, then stone him to death“.

http://www.qamrulkhanson.net/page_1143059028720.html

Muhammad’s son- in-law Ali, the fourth caliph (later regarded as infallible and semi-divine by Shi’ite Muslims), ordered a guilty man to be thrown headlong from the top of a minaret.

von: Louis Crompton (). Herausgeber: Will Roscoe und Stephen O. Murray (Islamic Homosexualities: Culture, History, and Literature), Seite 143.

https://books.google.de/books?id=6Zw-AAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

38622: The punishment for homosexuality

What is the punishment for homosexuality? Is there any differentiation between the one who does it and the one to whom it is done?

The crime of homosexuality is one of the greatest of crimes, the worst of sins and the most abhorrent of deeds, and Allaah punished those who did it in a way that He did not punish other nations. It is indicative of violation of the fitra [fiṭra, das Ausgerichtetsein der Schöpfung und damit auch jedes Menschen auf den Schöpfer hin, auf Allah], total misguidance, weak intellect and lack of religious commitment, and it is a sign of doom and deprivation of the mercy of Allaah. […]

The Sahaaba [ṣaḥāba, Mohammeds Gefährten und Begleiter] were unanimously agreed on the execution of homosexuals, but they differed as to how they were to be executed. Some of them were of the view that they should be burned with fire, which was the view of ‘Ali (…) and also of Abu Bakr (…), as we shall see below. And some of them thought that they should be thrown down from a high place then have stones thrown at them. This was the view of Ibn ‘Abbaas (…). Some of them thought that they should be stoned to death, which was narrated from both ‘Ali and Ibn ‘Abbaas (…).

bei: Islam Question and Answer (Islam Q&A), General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

http://islamqa.info/en/38622

Die Sahāba [ṣaḥāba] stimmten einmütig überein, dass Homosexuelle hingerichtet werden mussten, doch sie waren unterschiedlicher Meinung darüber, wie sie hingerichtet werden sollten. Einige von ihnen vertraten die Ansicht, dass sie mit Feuer verbrannt werden sollten, was die Meinung von `Ali (…) und auch von Abu Bakr (…) war, wie wir weiter unten sehen werden. Und einige von ihnen meinten, dass sie von einem hohen Platz herab geworfen und anschließend mit Steinen beworfen werden sollten. Dies war die Ansicht von ibn `Abbās (…). Einige meinten, dass sie gesteinigt werden sollten, was sowohl von `Ali als auch von ibn `Abbās (…) berichtet wurde.

aus: Die Strafe für Homosexualität. Frage Nr. 38622, o. g. Munajjid-Fatwa. Hier seit fünf Jahren online bei: Die wahre Religion (das ist Ibrahim Abou-Nagie)

h__p://www.diewahrereligion.eu/fatwah/?p=287

LGBT rights in Saudi Arabia

In 1928, the Saudi judicial board advised Muslim judges to look for guidance in two books by the Hanbalite jurist Marʿī ibn Yūsuf al-Karmī al-Maqdisī (d.1033/1624). Liwat [liwāṭ] (sodomy) is to be:

„treated like fornication, and must be punished in the same way. If muḥṣan [commonly translated as „adulterer“ but technically meaning someone who has had legal intercourse, but who may or may not currently be married] and free [not a slave], one must be stoned to death, while a free bachelor must be whipped 100 lashes and banished for a year.“

Sodomy is proven either by the perpetrator confessing four times or by the testimony of four trustworthy Muslim men, who have been eyewitnesses to the act. If there are fewer than four witnesses, or if one of them is not upstanding, they are all to be chastised with 80 lashes for slander.

https://en.wikipedia.org/wiki/LGBT_rights_in_Saudi_Arabia

Karmī, Marʿī ibn Yūsuf al-Karmī (Marʿī ibn Yūsuf ibn Abī Bakr ibn Aḥmad al-Maqdisī al-Ḥanbalī), gestorben 1623 or 1624 d. Z.

http://www.worldcat.org/identities/lccn-n83139695/

http://id.loc.gov/authorities/names/n83139695.html

http://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/book/lookupname?key=Karm%26imacr%3B%2C%20Mar%26%23x02bb%3B%26imacr%3B%20ibn%20Y%26umacr%3Bsuf%2C%20-1623%20or%201624

[2] Articles 111, 112 and 130 are from Penal Code Chapter 2 entitled, Punishment for Sodomy.

Article 127 of Iran’s Islamic Penal Code defines lesbianism or Mosahegheh as sexual act between two women involving their genitalia (Article 127).

The punishment for lesbian sex is 100 lashes (Article 129), but if the offense is repeated, the fourth times the parties will be killed (Article 131).

Two adult and mentally sound men who willingly had anal intercourse with each other are sentenced to death (Article 110).

If the two men only engaged in tafkhiz (non-penetrative sexual pleasure), the penalty is 100 lashes for the first 3 times and the death penalty for the fourth time (Article 121 and 122).

If two men are found naked under a blanket, they will both receive 99 lashes (Article 123).

Finally, if two men kiss each other passionately, they will be punished by 60 lashes (Article 124).

Under Article 638 of the Islamic Penal code, an individual who offends “public decency” will be sentenced to imprisonment from 10 days to two months or up to 74 lashes.

Quelle: The International Gay and Lesbian Human Rights Commission (IGLHRC), New York

http://iglhrc.org/content/iran

An-našiza, nušūz. Die Widerspenstige oder Ungehorsame, Widerspenstigkeit oder Ungehorsam

Nushuz, insubordination or refusal to give the husband his marital rights.

http://www.islam-fyi.com/islamic-words/nushooz

The disobedient or rebellious wife (nashiza) The wife working against her husband’s wishes denotes disobedience.

The Islamic Law of Personal Status (Seite 106), herausgegeben von Jamal J. Nasir

https://books.google.de/books?id=N4WmwikqudIC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[3] Gestalt nimmt inzwischen das Kuratorium des MFI an. Das Gremium soll die Arbeit des Vereins begleiten, inhaltliche Anstöße geben und es nach außen repräsentieren. Als Gründungsmitglieder haben laut Imam Idriz der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der Präsident des Zentralkomitees der Katholiken, Alois Glück, Stadtrat Marian Offman (CSU) und Großmufti Emeritus Mustafa Cerić, der Präsident des Bosniakischen Weltkongresses, zugesagt. Angefragt habe Idriz auch bei Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), auf Antwort warte er noch.

aus: Bernd Kastner (Stadt verlangt 4,4 Millionen für Moscheegrundstück), in_ Süddeutsche Zeitung 28.07.2015

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-forum-fuer-islam-stadt-verlangt-millionen-fuer-moscheegrundstueck-1.2584548

[4] DEKLARATION EUROPÄISCHER MUSLIME

http://www.islamheute.ch/Deklaration.htm

[5] DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS

http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

Der Führer der Ulama (Reisu-l-ulema) zur kroatischen Hauptstadt Zagreb, von der aus er die Deklaracija evropskih muslimana verkünden ließ:

Što se tiče prijema kod nemuslimana, moram reći da sam prijatno iznenađen ulogom Zagreba, odnosno, Hrvatske. Mislim da je Deklaracija u Zagrebu, medijski, ali i politički, najvruće i najbolje prihvaćena. Čini mi se da je upravo zagrebački prijem Deklaracije imao utjecaja pa su i drugi počeli da se za nju interesiraju. Prisustvo velikog broja diplomata, svjetovnih i vjerskih intelektualaca u Zagrebačkoj džamiji na promociji Deklaracije bilo je doista impresivno. Također, prilika da Deklaraciju uručim nadbiskupu zagrebačkom Bozaniću i predsjedniku hrvatske Mesiću govori da je Zagreb dobro razumio poruku Deklaracije.

http://www.rijaset.ba/index.php?option=com_content&view=article&id=141:intervju-reisu-l-uleme-avazu-29122006&catid=40&Itemid=568

[6] Othering

Der Begriff wurde von Gayatri Chakravorty Spivak geprägt. Er hält Einzug in Theorien der Ethnologie, Sozialarbeit, Soziologie, Kultur und Sozialanthropologie sowie Gruppenpädagogik. Eine allgemein gebräuchliche deutsche Übersetzung existiert bislang nicht. Julia Reuter hat „othering“ als „VerAnderung“ übersetzt. […] Othering kann zu Feindbildern, insbesondere zur Fremdenfeindlichkeit führen […] Der als Othering beschriebene sozialpsychologische Mechanismus ist eine der Grundlagen für Diskriminierung von Minderheiten und von Verfeindungsprozessen zwischen verschiedenen Gruppen allgemein (z. B. ethnische Gruppen oder Religionsgemeinschaften).

https://de.wikipedia.org/wiki/Othering

Cemal Uşak: Othering as a Political Instrument, from the Religious Perspective

http://wpfdc.org/blog/society/18698-othering-as-a-political-instrument-from-the-religious-perspective

The World Public Forum (WPF) „Dialogue of Civilizations“

The WPF “Dialogue of Civilizations” European Headquarters are located in Vienna (Austria).

http://wpfdc.org/about-us/about

Karin Creutz-Kämppi: The Othering of Islam in a European Context

Othering Discourses […] Othering Discourses of Islam

http://www.nordicom.gu.se/sites/default/files/kapitel-pdf/269_creutz-kamppi.pdf

Ahmed Idrissi Alami: „Mutual Othering: Islam, Modernity, and the Politics of Cross-Cultural Encounters in Pre-Colonial Moroccan and European“

http://www.amazon.de/Mutual-Othering-Cross-Cultural-Encounters-Pre-Colonial/dp/1438447345

He also examines issues of Islam, modernity and reform within a global cultural context. […] Professor Idrissi Alami is currently working on research projects that explore the Maghreb through transatlantic discourse and culture, Arab and Muslim diasporic narratives, and nation and nationalism in Arabic literature and culture.

https://www.cla.purdue.edu/facultystaff/profiles/promoted/promotions-13/Idrissi_Alami,_Ahmed.html

Enes Karić: Who is the ‘Other’ today?

[…] there are also other “distances”, or “proximities” that have determined the constituting of the relationship of “I” with “the other”. […]It is high time that the idea of “the other” is seen as a creative force, to enrich the world.

http://www.fin.ba/datoteke/Karic_OP_Series.pdf

Enes Karić is a professor of Qur’anic studies and history of the interpretation of the Qur’an at the University of Sarajevo. He was dean of the Faculty of Islamic Studies in Sarajevo (2003–2007) and served as Minister of Education, Science, Culture and Sports in Bosnia and Herzegovina (1994–96).

http://www.unomaha.edu/idj/Issue2/Karic_Judeo-Christian-IslamicCultureCivilizaiton.pdf

Enes Karić. 2009 trat er bei der Wahl des Großmuftis (Reisul-ulema) von Bosnien und Herzegowina als wichtigster Gegenkandidat des damals amtierenden Mustafa Cerić an. […] Karićs Studie Die historisch-zivilisatorische Bedeutung der mystischen Koranauslegung (The Significance of Sufism in the History of Islamic Civilization: Its place and Value in the Universal and Perennial Process of Spiritual Inquiry) wurde in das Programm der UNESCO aufgenommen, und wird in speziellen, verschiedenen Aspekten der islamischen Kultur gewidmeten Publikationen erscheinen (The Different Aspects of Islamic Culture), deren Herausgeber Ekmeleddin İhsanoğlu [IRCICA; 2005 bis 2013 Generalsekretär der OIC] ist. Seit 1990 ist Enes Karić Ratsmitglied der von Ahmed Zaki Yamani [* 1930 in Mekka; zeitweise Generalsekretär der OPEC] in London gegründeten Al-Furqan Islamic Heritage Foundation, einer Stiftung zum Erhalt des islamischen Schrifterbes. Bei dem Islamic Studies Journal (Pakistan) und dem American Journal of Islamic Social Sciences (Herndon, USA) [das IIIT, International Institute of Islamic Thought] ist er ebenfalls als Ratsmitglied tätig. Im Sommer 2002 wurde er vom Königlichen Aal-al-Bayt-Institut für islamisches Denken (Jordanien) zum aktiven Mitglied gewählt [Royal Aal al-Bayt Institute for Islamic Thought, RABIIT].

https://de.wikipedia.org/wiki/Enes_Kari%C4%87

Die Sendung „hart aber fair“ widmet sich in der Sendung vom 24.11.2014 erneut dem Thema Islam. Dabei wird erneut mit dem Titel der Sendung ein „Othering“ betrieben, wie es in letzter Zeit bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gängig geworden ist. So wird Deutschland auf die eine Seite und „der Islam“ auf die andere Seite gestellt. Dieses mediale Konstrukt findet seinen Höhepunkt in dem dann auch noch unschuldig gefragt wird: „Wie passt das zusammen?“ Tatsächlich passen „der Islam“ und Deutschland sehr gut zusammen.

Akif Şahin

http://www.dunia.de/2014/11/22/hart-aber-fair-deutschland-und-der-islam-wie-passt-das-zusammen/

Wir bezeugen an diesem gesegneten Zeitabschnitt noch einmal, dass der Hass und Othering beseitigt werden können, wenn auf der Basis der universellen menschlichen Werte [wie sie Allah den Menschen eingeräumt hat: die abgestuften Diskriminierungen („Werte“) der heilssichernden Scharia und eben nicht der AEMR] die Menschen sich gegenseitig so akzeptieren, wie sie sind.

Fethullah Gülen

http://de.fgulen.com/content/view/388/23/

[7] So hatten im 19. Jahrhundert in Nablus 16 % der muslimischen Männer mehr als eine Frau, in Damaskus waren es 12 %, in Istanbul hingegen nur 2 %.

https://de.wikipedia.org/wiki/Harem

Fatwa (27.07.2004)

Question

Does Inability to Treat Wives Equally Prohibit Polygamy?

Answer

[…] equal division of love is beyond human capacity; hence, one will not be accounted for it before Almighty Allah. Unfortunately, there are many countries that allow men to practice adultery but prohibit polygamy.

The eminent Muslim scholar Sheikh Yusuf Al-Qaradawi states:

“Citing the above mentioned verse as evidence of prohibiting polygamy is rejected, as it means changing words from their context. Moreover, it implies accusing the Prophet (peace and blessings be upon him) and his Companions (may Allah be pleased with them) of not understanding the Qur’an or of purposely not following it, for almost all of them married more than one wife. […]

The former Grand Sheikh of Al-Azhar, Sheikh `Abdel-Halim Mahmoud (…) told me that a Muslim man from some Arab Muslim country that prohibits polygamy married a second wife in secret. He did not register the marriage contract lest he be punished by the man-made law of his country. The police suspected and followed him until they arrested him in his second wife’s home. Facing him with the accusation that he had a second wife and thus breached the laws of the country, he evaded the accusation saying, “Who told you she is my wife? She is not; she is my mistress, and we make love to one another from time to time.” Upon that, the investigators apologized to him, “We are so sorry for this misunderstanding. We thought that she was your wife. We did not know she is your mistress!” Thus, the man was set free, for his country regards adultery as a right of personal freedom, while it forbids polygamy!”

http://www.onislam.net/english/ask-the-scholar/family/polygamy/170404.html

Polygamie im Iran

Under Iranian law, while women may contract only one marriage at one time, it is a man’s religious and legal right to marry more than one woman. One man can enter into up to four permanent marriages at a time. Although this right is not stipulated in Civil Code, it can be deduced from several articles. For example, Article 942, although dealing with the issue of inheritance, expressly refers to the polygamy of men:

“If there are more than one wife, one fourth or eighth part of the assets, which belongs to the wife, will be divided equally among them.”

[…] Until 1968, men could marry up to four permanent wives without any interference of the court or any other bodies investigating their ability to “treat their wives justly”. Although it did not prohibit polygamy, the Family Protection Act of 1968 was the first law that tried to restrict polygamy and made the permission of the court mandatory for additional marriages. According to Article 14 of this Act:

“When a man, already having a wife, desires to marry another woman, he shall obtain permission from the court of law. The court shall give the permission only when it has taken the necessary steps, and, if possible, has made an inquiry from the present wife of the man, in order to assure the financial ability and [physical] power of the man for doing justice [to the wives].”

[…] Seven years later, as a result of the efforts of women’s rights activists, the Family Protection Act was revised. The new Act, again, failed to abolish polygamy but imposed more restrictions on the practice and even prescribed criminal prosecution for the second wife if she was aware of the first wife but married the man without the first wife’s consent and the court’s permission. According to Articles 16 and 17 of the new Family Protection Act of 1975, a man was given permission to marry a second wife only under specific circumstances and after following specific procedures:

Article 16- “A man, already having a wife, may not marry a second wife unless in the following situations:

1) First wife’s consent.

2) Inability of first wife in performing marital duties.

3) Non-submission of the first wife to the husband. [bei Ungehorsam]

4) Affliction of the wife to insanity or other difficulty to cure diseases mentioned in article 8(5-6).

5) Conviction of the wife according to article 8(8).

6) Addiction of the wife according to article 9(8).

7) Wife’s abandonment of family life.

8) Wife’s infertility.

9) Disappearance of the wife according to article 8(14).”

On July 31, 1984, the Guardian Council—without repealing the whole article or the Act—only declared that the punishment of violation of Article 17 against Shari’a and therefore marrying a further wife without the court permission was not punishable any more:

“The punishment of parties to the [further] marriage and the Registry Officer… prescribed in article 17 of the Family Protection Law is against Shari’a.”

During the third periodic review of the situation of human rights in Iran by the UN Human Rights Committee, the IRI, when questioned about polygamy in Iran, responded:

“By virtue of [a]rticle 16 of the Family Protection Law and article 645 of the Islamic Penal Code, polygamy is prohibited in the Islamic Republic of Iran, but could take place under particular conditions, including insanity of the woman, conviction to prison, infertility.”

This response is inaccurate and far from the truth. First, Article 645 of the Islamic Penal Code has nothing to do with polygamy. It deals with and criminalizes marriage and divorce without registration. . Second, as discussed above, Article 17 of the Family Protection Law of 1975, which used to criminalize polygamy in specific cases, was declared as against Shari’a by the Guardian Council in 1984. Therefore Article 16 of the same law was abandoned and has no legal effect anymore. Since then, polygamy is neither a crime nor prohibited. To the contrary, according to Civil Code, it is permitted and men do not need to prove “particular conditions” nor obtain the court permission to remarry (i.e. permanent marriage) up to four times. […]

Nafaqa

[…] However, a woman’s right to nafaqa is not unconditional. A woman merits nafaqa as long as she obeys her husband (tamkin). As soon as she begins to display disobedience (nushuz), she has no right to claim for nafaqa. According to Article 1108 of the Civil Code, if she refuses to fulfill the duties of a wife without legitimate excuse, she will not be entitled to nafaqa (maintenance). The following section will examine the two concepts of tamkin and nushuz.

Tamkin (obedience)

At the core of the marriage contract is the wife’s tamkin (submission), defined as an unhampered sexual availability that is regarded as a man’s right and a woman’s duty. In exchange for themahriyeh, which is analogous to a “sale” price, the husband gains a type of ownership over his wife, in the form of sexual access. The wife has to be sexually available to him at all times, such that he has total control over her, including her movements to and from the home. In return, he is required to provide her nafaqa (maintenance). Without an acceptable excuse, the wife’s failure to comply with the lawful wishes of her husband constitutes „nushuz“ (disobedience) and means that she may lose her right to maintenance.

A wife is nashezeh (disobedient) when she, for instance, refuses to have sex with her husband or leaves her husband’s home against his will. As soon as the wife repents and obeys the lawful wishes and commands of her husband, she ceases to be nashezeh. As already discussed, this legal framework is reflected in Iran’s family law. Article 1105 of the Civil Code exclusively recognizes the husband as the head of the family which means that his orders must be obeyed by his wife and children. Then Article 1108 stresses that, if the wife refuses to tamkin (obey her husband) without a reasonable excuse she loses her right to the nafaqa (maintenance). A wife’s disobedience can also create legal grounds for polygamy, divorce, or domestic violence (wife battery).

aus: Mohammad Hossein Nayyeri (Gender Inequality and Discrimination: The Case of Iranian Women)

http://iranhrdc.org/english/publications/legal-commentary/1000000261-gender-inequality-and-discrimination-the-case-of-iranian-women.html

Iranian women’s groups and other rights organisations are fighting a much discussed proposed law which they say would encourage polygamy by allowing a man to take a second wife without the permission of the first in certain circumstances. […]

A leading conservative deputy, Ali Motahari, said in parliament last year, “Polygamy is Islam’s honour.” […]

Iran’s first law that recognised polygamy according to Islamic Sharia law was passed when Reza Shah, who ruled between 1925 and 1941, was in power. In 1970, women activists demanded the secular government of Mohammad Reza Shah outlaw polygamy but despite the government’s positive reaction to their demand, clerics prevented it. In 1975, an alternative was adopted that polygamy was permitted under certain conditions, such as obtaining the first wife’s permission.

aus: Sahar Sepehri (Women Fight Polygamy Proposal), in: IWPR Institute for War & Peace Reporting (London – Den Haag – Washington) 01.02.2010

https://iwpr.net/global-voices/women-fight-polygamy-proposal

Im selben Jahr 2010 ebenfalls diskutiert beim frankophonen schiitischen Internetforum AhlOulBayt (le forum de discussions et de dialogues de la communauté musulmane chiite francophone)

Ali Motahari

Ali Motahhari, geb. 1958, hat einen Sitz im Parlament (Madschlis) der religiösen Diktatur Iran, ist Führer der für die iranischen Parlamentswahlen 2012 antretenden Stimme des Volkes / Sedaje Mellat, auch Jebheh Sedaa-ye Mellat genannt kurz JSM, arbeitet als Hochschullehrer, ist Chef im Verlag Sadra Publications, der die Werke des islamisch berühmten Vaters Morteza Motahhari editiert (Verlag nicht zu verwechseln mit Sadra Islamic Philosophy Research Institute (SIPRIn) / Mulla Sadra Publications Foundation unter Seyyed Mohammed Khamenei geb. 1936).

La polygamie est l’honneur de l’Islam.

http://www.ahloulbayt.org/showthread.php?t=5907&page=19

Ali, Sohn von Morteza Motahhari

https://fr.wikipedia.org/wiki/Ali_Motahari

https://en.wikipedia.org/wiki/Ali_Motahari

Schiitische Muslime dürfen nach ihren Glaubensgrundsätzen drei Frauen neben der Hauptfrau haben. Die Beziehungen zu den „Nebenfrauen“ sind manchmal sogenannte Zeit-Ehen. Von Geistlichen abgesegnet dauern sie wenige Stunden oder auch viele Jahre. Die Frau erhält dafür eine vereinbarte Summe und der Mann ist zur finanziellen Sorge für Kinder aus dieser Ehe, die auch erbberechtigt sind, verpflichtet. Diese Praxis wird bis auf die Zeit des Propheten Mohammeds zurückgeführt.

Und das Regime will an dieser umstrittenen Tradition auch weiterhin festhalten. So stellte jüngst der stellvertretende Außenminister Hassan Ghaschghavi klar: „Wir leben in einem islamischen Land und wir handeln nach den Regeln des Korans. Selbst wenn wir hunderttausend Menschen exekutieren müssen, werden wir mit der Durchsetzung dieser Regeln fortfahren.“ […]

Insbesondere die städtische Mittelschicht lehnt Vielweiberei entschieden ab. Und viele Iraner betrachten die Zeit-Ehe als nichts anderes als legalisierte Prostitution.

aus: Birgit Cerha (Vielehe fürs Regime), in: Frankfurter Rundschau 03.10.2010

http://www.fr-online.de/politik/iran-vielehe-fuers-regime,1472596,4894274.html

[8] Türkei 1924

Abschaffung des Kalifats, Vereinheitlichung des Schulwesens, Verbot der Polygamie, Aufhebung des islamischen Rechts, Kopftuchverbot, Einführung westlicher Kleidung (Hutgesetz), des lateinischen Alphabets und des gregorianischen Kalenders und das Verbot religiöser Parteien.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kemalismus#Laizismus

40 Marokkanerinnen, berichten türkische Medien, leben nun als Zweitfrauen in Gökce und den umliegenden Dörfern. Sie sind in aller Regel nicht rechtmäßig verheiratet, sondern leben in einer vom Imam legalisierten Beziehung als Zweitfrau in der Familie. […]der Trend zur Zweitfrau ist in der Türkei keineswegs mehr auf den unterentwickelten Osten beschränkt. Eine jüngst für die Gleichstellungskommission des Parlaments erstellte Studie der Hacettepe-Universität in Ankara kommt zu dem Schluss, dass die Anzahl von Zweitfrauen kontinuierlich steigt. Knapp 200.000 soll es demnach mehr oder weniger offiziell geben, obwohl die Vielehe seit Gründung der Republik 1924 verboten ist.

[…] im Verständnis der regierenden islamischen AKP ist an der Zweitfrau nichts Verwerfliches. Einer der Chefideologen der AKP, Ali Bulac [ALİ BULAÇ], rühmt sich öffentlich, über die im Islam zugelassene Anzahl von vier Ehefrauen zu verfügen.

aus: Jürgen Gottschlich (Der Trend geht zur Zweitfrau), in: taz, 12.01.2011

http://www.taz.de/!5128945/

On the issue of polygamy, Gülen [Fethullah Gülen] thinks that although it was allowed by the Prophet Muhammad; there is no record in the Qur’an or Hadith that Islam requires Muslims to marry more than one woman as a fulfillment of a religious duty. […]. Qur’an mentions polygamy only as permission under special circumstances […] Islam, as a universal system, made polygamy possible so that no women should be left alone without protection when they are widowed

aus dem frauenorientierten und von islambeschönigender Taqiyya (zu Zweitfrau, Talaq, sonstiger zwingend frauenentwürdigender Schariagerichtspraxis inbesondere auch Erbrecht, Hidschab) überbordenden Lobgesang auf den den Islam und seinen türkeistämmigen Hodschaefendi, von: M. Sait Yavuz Women in Islam: Fethullah Gülen’s Perspective, bei der amerikanischen Hizmet („Gulenmovement.us was launched and has been maintained by a group of Peace Islands Institute volunteers in order to introduce and present Fethullah Gülen“) am 25.05.2013 (wer wirklich zu Gülen will: ___p in http)

___p://www.gulenmovement.us/women-in-islam-fethullah-gulens-perspective.html

Abraham’s Table: The Status of Women in Abrahamic Traditions

(Peace Islands Institute, das ist die amerikanische Hizmet oder Gülenbewegung)

___p://www.peaceislands.org/portfolio/abrahams-table-the-status-of-women-in-abrahamic-traditions/

Husbands living in a „harem“ with multiple wives have been cleared to claim state benefits for all their different partners. A Muslim man with four spouses – which is permitted under Islamic law – could receive £10,000 a year in income support alone. […]

Ministers have decided that, even though bigamy is a crime in Britain, polygamous marriages can be recognised formally by the state – provided they took place overseas, in countries where they are legal. […]

Officials have also identified a potential loophole by which a man can divorce his wife under British law while continuing to live with her as his spouse under Islamic law, and obtain a spouse visa for a foreign woman who he can legally marry.

aus: James Slack (Muslim husbands with more than one wife to get extra benefits as ministers recognise polygamy), in: Mail Online / Daily Mail, 03.-04.02.2008

http://www.dailymail.co.uk/news/article-512043/Muslim-husbands-wife-extra-benefits-ministers-recognise-polygamy.html

Als ich ihn darauf hinwies, dass die Mehrehe in Deutschland verboten sei, begriff er gar nicht, was ich ihm sagte. Oder er wollte es nicht begreifen. Seit diesem Erlebnis hat sich mein Blick auf die verschleierten Frauen auf Wochenmärkten und in Hamburger Parks verändert – ich sehe den Harem.

Necla Kelek (Die fremde Braut)

https://books.google.de/books?id=-fRlAgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Necla Kelek: Die fremde Braut. Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland.

http://www.kiwi-verlag.de/buch/die-fremde-braut/978-3-462-03469-1/

[Frankreich 2005]

Ist die Duldung polygamer Haushalte eine der Ursachen für den Gewaltausbruch in den französischen Vorstädten? […]

Der Fraktionsvorsitzende der rechtsbürgerlichen Regierungspartei UMP, Bernard Accoyer, nannte die „Vielehe“ als einen Faktor, der die Unruhen begünstigt habe. In vielen schwarzafrikanischen Familien werde das gesetzliche Verbot der Polygamie missachtet.

Die Debatte über die Polygamie war in Frankreich lange tabuisiert worden. Bis 1993 tolerierte der französische Staat, daß im Rahmen der Familienzusammenführung Einwanderer aus Schwarzafrika auch mehrere Ehefrauen nach Frankreich einreisen lassen konnten. Solvabilitätskontrollen wurden kaum durchgeführt; die Einhaltung des Polygamie-Verbots nicht überprüft.

Die Sozialbehörden tolerierten stillschweigend die polygamen Haushalte, denen sie hohe Kindergeldzahlungen und andere Sozialleistungen zur Verfügung stellten. Auch die Sozialwohnungsgesellschaften denunzierten Familien nicht, die ganz offensichtlich aus einem Mann, mehreren Ehefrauen und einer großen Zahl von Kindern gebildet wurden.

[…] Die Zahl polygamer Familien in Frankreich wird auf 30.000 geschätzt, die meisten dabei stammen aus Mali, Senegal, Gambia oder Mauritanien, wo die Vielehe nicht unter Strafe steht.

Der gaullistische Innenminister Charles Pasqua ließ 1993 eine Gesetzesänderung verabschieden, wonach die Erteilung von Aufenthaltsgenehmigungen auf eine Ehefrau im Rahmen der Familienzusammenführung beschränkt wurde. Seit Ende 2001 stehen die Präfekten per Dienstanweisung in der Pflicht, die räumliche Trennung von Ehefrauen aus polygamen Haushalten „zu fördern“.

aus: Michaela Wiegel („Vielehe eine Ursache für Unruhen“), in: FAZ, 16.11.2005

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-vielehe-eine-ursache-fuer-unruhen-1279969.html

[Großbritannien 2011]

The council meets once a month at the Birmingham Central Mosque. […] Across the desk, Dr Mohammed Naseem, chair of the mosque’s Sharia council, sits alongside Talha Bokhari, a white-robed imam, and Amra Bone, the only woman sitting on an Islamic court in this country.

aus: Jonathan Wynne-Jones (Sharia: a law unto itself?), in: The Telegraph 07.08.2011

http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/8686504/Sharia-a-law-unto-itself.html

[USA 2013. University of Michigan]

„Eine einvernehmliche Mehrfachehe könnte die gangbare Alternative zur [derzeit lediglich erlaubten] Einehe sein“

„consensual non-monogamy may be a viable alternative to monogamy“

A Critical Examination of Popular Assumptions about the Benefits and Outcomes of Monogamous Relationships

Terri D. Conley, Ali Ziegler [Psychologieprofessor aus Alaska, US], Amy C. Moors, Jes L. Matsick, and Brandon Valentine

http://www.academia.edu/1986155/A_critical_examination_of_popular_assumptions_about_the_benefits_and_outcomes_of_monogamous_relationships

Pers Soc Psychol Rev. 2013 May;17(2):124-41. doi: 10.1177/1088868312467087. Epub 2012 Nov 21.

A critical examination of popular assumptions about the benefits and outcomes of monogamous relationships.

Conley TD, Ziegler A, Moors AC, Matsick JL, Valentine B.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23175520

[USA 2014. Schon wieder Conley, Matsick, Moors, Ziegler.]

Does Monogamy Harm Women? Deconstructing Monogamy with a Feminist Lens

ALI ZIEGLER, JES L. MATSICK, AMY C. MOORS, JENNIFER D. RUBIN & TERRI D. CONLEY

http://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/323/354

Stadt Ketchikan, University of Alaska Southeast, Social Sciences, Faculty Member Follow:

Ali Ziegler

Forschungsgebiet u. a.: Sexual Double Standard, Non-Monogamy, Consensual non-monogamy

http://uasalaska.academia.edu/AliZiegler

Ketchikan ist eine US-amerikanische Stadt in Alaska. Sie ist Verwaltungssitz von Ketchikan Gateway Borough. Ketchikan der größte Ort auf Revillagigedo Island und nach Sitka die zweitgrößte Stadt des Alexanderarchipels. Die Stadt liegt im Süden des sogenannten Alaska Panhandle.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ketchikan

[Kenia 2014]

Kenya’s parliament has passed a bill allowing men to marry as many women as they want, prompting furious female MPs to storm out, reports say.

The bill, which amended existing marriage legislation, was passed late on Thursday to formalise customary law about marrying more than one person.

The proposed bill had initially given a wife the right to veto the husband’s choice, but male members of parliament overcame party divisions to push through a text that dropped this clause.

„When you marry an African woman, she must know the second one is on the way, and a third wife … this is Africa,“ MP Junet Mohammed told the house, according to Nairobi’s Capital FM. […]

The bill must now pass before the president to be signed before becoming law.

(Kenya’s parliament passes bill allowing polygamy), in: The Guardian, 21.03.2014

http://www.theguardian.com/world/2014/mar/21/kenya-parliament-passes-bill-allowing-polygamy

[Tunesien 2015, Scheich Adel Almi (Zitouna-Partei), der Verfasser der Todesfatwa gegen Amina Sboui genannt Amina Tyler, fordert die Aufhebung des seit 1956 bestehenden Verbots der Vielehe.]

Adel Almi et son parti Tunisie Zitouna ont fait de la levée de l’interdiction de la polygamie en Tunisie leur cheval de bataille.

A cet effet, le secrétaire général de Tunisie Zitouna, Mohamed Ali Bouaziz, vient d’annoncer, à l’issue d’une rencontre avec le président de la commission des réformes du Code du statut personnel Sassi Ben Hlima, «une bonne nouvelle prochainement aux sœurs pures et chastes», la levée de l’interdiction de la polygamie en Tunisie. […]

aus: Le parti Tunisie Zitouna de Adel Almi annonce la légalisation prochaine de la polygamie, in: Business News, 26.04.2015

http://www.businessnews.com.tn/le-parti-tunisie-zitouna-de-adel-almi-annonce-la-legalisation-proaine-de-la-polygamie,520,55442,3

[Tschetschenien 2015]

Die junge Tschetschenin Luisa Goilabijewa sagt erst „Ja“, nachdem man sie zum dritten Mal fragt, ob sie den mehr als 30 Jahre älteren Mann neben sich heiraten will.

Die 17-Jährige hebt während der ganzen Standesamts-Zeremonie nicht einmal den Blick vom Boden, mehrmals wischt sie sich Tränen aus dem Gesicht.

Manche russische Medien sprechen von einer Zwangsheirat. Zudem soll der Bräutigam, ein lokaler Polizeichef namens Naschud Gutschigow, bereits verheiratet sein. Polygamie ist auch in der autonomen Republik Tschetschenien verboten. Doch einer wünschte die Hochzeit seines Vertrauten Gutschigow mit dem jungen Mädchen: das Staatsoberhaupt, der Putin-Verbündete Ramsan Kadyrow.

Seine Unterstützung signalisierte Kadyrow deutlich: Die Hochzeit zwischen der 17-Jährigen und dem 47-jährigen Polizeichef sei die „Feier des Jahrtausends“, schrieb er auf Instagram. Alles laufe „in voller Übereinstimmung mit dem Islam und den Gesetzen der Russischen Föderation“ ab. Ein weiteres Signal, dass Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Ehe nicht angebracht seien: Kadyrow persönlich tauchte auf der Feier auf und ließ sich beim Tanzen mit den Gästen filmen.

aus: Anja Willne (17-Jährige muss 30 Jahre Älteren heiraten – weil ein Putin-Freund es will), FOCUS, 18.05.2015

http://www.focus.de/politik/ausland/sie-soll-zweitfrau-werden-17-jaehrige-muss-30-jahre-aelteren-heiraten-weil-ein-putin-freund-es-will_id_4689138.html

[Marokko 2015. Forschungsministerin (Ministre déléguée auprès du ministre de l’Enseignement supérieur, de la Recherche scientifique et de la Formation des cadres) Soumia Benkhaldoun von der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD, Le Parti de la justice et du développement, marrokanische Muslimbruderschaft) will ihren bereits verheirateten Ministerkollegen (Ministre chargé des Relations avec le parlement et la société civile) El Habib Choubani heriaten.]

Als Marokkos König die Polygamie stark einschränkte, berief er sich auf den Islam: „Gott hat die Vielehe vom islamisch-rechtlichen Standpunkt aus fast unmöglich gemacht“, sagte der Monarch Mohammed VI. vor gut zehn Jahren, als das Familienrecht grundlegend reformiert wurde. Denn es sei für einen Mann kaum möglich, mehrere Gattinnen gleichberechtigt zu behandeln. […]

Im Islam darf ein Muslim bis zu vier Frauen heiraten. In Marokko werden weitere Ehen nur in Fällen „höherer Gewalt“ erlaubt, etwa wenn die bisherige Gattin keine Kinder bekommen kann. Sie muss einer weiteren Heirat aber auch erst einmal zustimmen. Inzwischen haben Schätzungen zufolge deshalb in dem nordafrikanischen Land mit rund 33 Millionen Einwohnern weniger als 1000 Männer eine Zweitfrau. Choubanis und Benkhaldouns Hochzeit wäre ein politisches Ausrufezeichen.

aus (Ministerliebe löst Diskussion über Polygamie in Marokko aus), Der Westen, 20.05.2015

http://www.derwesten.de/politik/ministerliebe-loest-diskussion-ueber-polygamie-in-marokko-aus-id10690921.html

[Großbritannien 2015, vermutet werden 100.000 staatlicherseits (noch) nicht anerkannte, v. a. religiöse Ehen, davon sind vermutlich 20.000 polygam]

Islamic family lawyer Aina Khan said she was seeing a ‘huge’ increase in issues with polygamy as a result of such ‘secret’ marriages. She said: ‘Probably a quarter of all couples I see involve polygamy issues. There has been a huge rise in recent years because people can have a secret nikah (Islamic marriage) and no one will know about it.’ It has been estimated that there are as many as 20,000 polygamous Islamic unions in the UK. […]

Sharia law, which considers polygamy legitimate, with Muslim men permitted to take up to four wives.

Amra Bone, Britain’s first woman Islamic judge on a Sharia court, said most Muslim men did not take more than one wife.

She added: ‘Most men will tell you, “I can’t look after one wife, never mind more than one”.

‘But we cannot – and the Government cannot – ask Muslims not to have more than one wife. People have a right to decide for themselves,’ she told The Times.

In an extreme example [das ist nicht extrem, das ist prophetisch. Mindestens im Norden Griechenlands ist das Prinzip Kindbraut seit jeher legal, in Deutschland kommen verheiratete kleine Mädchen vor und werden verschwiegen], a 2012 investigation found a Muslim cleric in Peterborough was willing to marry off a 12-year-old child bride in a Sharia ceremony.

Quelle: Young British Muslims are fuelling a rise in Sharia weddings and secret polygamous marriages, claims Islamic family lawyer, in: Daily Mail, 03.07.2015

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3147991/Young-British-Muslims-fuelling-rise-Sharia-weddings-secret-polygamous-marriages-claims-Islamic-family-lawyer.html

The lack of recognition of Sharia law marriage – or nikah– the standard Muslim religious marriage ceremony – in British law is part of the reason so many Muslim marriages are going unregistered. […]

Polygamy and unregistered marriages are a serious concern. But stigmatising the religious law of any community and linking religious rituals to extremism does little but contribute to a toxic atmosphere in which all aspects of Muslim life are depicted as a problem in the UK. In reality, it is those like Aina Khan, working to create symbiosis between British and religious laws – including Sharia law – who are doing the most to assist those vulnerable women and children affected by this legal loophole.

aus: Myriam Francois-Cerrah (Sharia marriage in the UK is not toxic – polygamous men are), in: The Telegraph 03.07.2015

http://www.telegraph.co.uk/women/womens-life/11715461/Muslim-Sharia-marriage-in-the-UK-is-not-toxic-polygamous-men-are.html

Aina Khan

Join the ‘Register Our Marriage’ (R.O.M.) public group on Facebook!

https://www.facebook.com/ainakhanlawyer/posts/629555683843429

As many as 100,000 couples are living in such marriages, which are not valid under UK law […]

Amra Bone, a female Sharia law judge, denied that the councils discriminated against women [Bildbeschreibung]

aus: Frances Gibb (Young Muslims fuel huge rise in Sharia marriage), in: THE TIMES UK News 03.07.2015

http://www.thetimes.co.uk/tto/news/uk/article4486748.ece

[9] Islam pur: Vielweiberei in Marokko. Die Mudawana (frz. la moudawana)

Si pour beaucoup, la polygamie semble être une réalité oubliée, au Maroc, le combat des femmes contre la pratique polygamique est loin d’être terminée. La nouvelle Moudawana a en effet adopté une solution pour le moins ambiguë en la matière. Sans couper les ponts avec le droit musulman, elle a essayé d’assortir la polygamie de certaines conditions pour limiter sa pratique. Pour autant, l’adoption de la Moudawana en 2004 n’a pas été suivie par une harmonisation du système juridique. Une source de violence et de souffrance pour de nombreuses femmes. […]

Une situation de précarité que l’on retrouve chez de nombreuses femmes dans l’incapacité de s’assumer financièrement. « La polygamie est une réelle problématique sur le plan social, et juridique. Dans la Moudawana on parle des engagements des conjoints, on parle de gestion de la vie maritale, des effets du mariage, on parle également de la séparation des biens dans l’article 49. Or, quand un homme a quatre femmes, comment peut-on procéder à cette séparation équitablement ? », soulève pour sa part Maître Mohammed Almou, avocat au barreau de Rabat et fervent défenseur de l’interdiction de la polygamie. […]

’affirmant contre le principe de polygamie, Kenza se veut pourtant pragmatique et insiste sur la notion de contrôle. « Tant que les juges autoriseront la polygamie, l’Etat doit assurer des contrôles et visiter la première femme, la seconde etc », explique-t-elle. Et de conclure, « dans la polygamie, il y a certainement une femme qui vit dans l’enfer ».

aus: Polygamie: La parole aux femmes, in: TelQuel (Marokko), 27.04.2015

http://telquel.ma/2015/04/27/polygamie-parole-aux-femmes_1443883

La moudawana (die seit 2004 gültige Fassung)

La polygamie – Tout en restant autorisée, elle devient plus difficile. Le consentement de la première épouse devient obligatoire. Elle n’est pas abolie mais elle est soumise à des conditions strictes.

https://fr.wikipedia.org/wiki/Moudawana#Le_code_actuel

TRADUCTION EN FRANÇAIS DU CODE DE LA FAMILLE

Ministère de la Justice Décembre 2004

DAHIR N°1.04.22 DU 12 HIJA 1424 (3 FEVRIER 2004)

PORTANT PROMULGATION

DE LA LOI N° 70.03 PORTANT CODE DE LA FAMILLE

S’agissant de la polygamie, nous avons veillé à ce qu’il soit tenu compte des desseins de l’Islam tolérant qui est attaché à la notion de justice, à telle enseigne que le Tout Puissant a assorti la possibilité de polygamie d’une série de restrictions sévères. « Si vous craignez d’être injustes, n’en épousez qu’une seule ». Mais le très Haut a écarté l’hypothèse d’une parfaite équité, en disant en substance « vous ne pouvez traiter toutes vos femmes avec égalité, quand bien même vous y tiendriez » ce qui rend la polygamie légalement quasi-impossible. De même, avons–Nous gardé à l’esprit cette sagesse remarquable de l’Islam qui autorise l’homme à prendre une seconde épouse, en toute légalité, pour des raisons de force majeure, selon des critères stricts draconiens, et avec, en outre, l’autorisation du juge.

En revanche, dans l’hypothèse d’une interdiction formelle de la polygamie, l’homme serait tenté de recourir à une polygamie de fait, mais illicite. Par conséquent, la polygamie n’est autorisée que selon les cas et dans les conditions légales ci-après :

– Le juge n’autorise la polygamie que s’il s’assure de la capacité du mari à traiter l’autre épouse et ses enfants équitablement et sur un pied d’égalité avec la première, et à leur garantir les mêmes conditions de vie, et que s’il dispose d’un argument objectif exceptionnel pour justifier son recours à la polygamie;

– la femme peut subordonner son mariage à la condition, consignée dans l’acte, que son mari s’engage à s’abstenir de prendre d’autres épouses:

Cette conditionnalité est en fait assimilée à un droit qui lui revient. A cet égard, Omar Ibn Khattab, – que Dieu soit satisfait de lui – a dit : « Les droits ne valent que par les conditions y attachées », « le contrat tient lieu de loi pour les parties » (Pacta Sunt Servanda). En l’absence d’une telle condition, il lui appartient de convoquer la première épouse et demander son consentement, aviser la deuxième épouse que son conjoint est déjà marié, et recueillir également son assentiment.

En outre, il devrait être loisible à la femme dont le mari vient de prendre une deuxième épouse de réclamer le divorce pour cause de préjudice subi.

http://www.sgg.gov.ma/Portals/0/lois/code_fam_fr.pdf

Aus dem Vorwort der marokkanischen Verfassung von 2011:

État musulman souverain, attaché à son unité nationale […]. Le prééminence accordée a la religion musulmane dans ce référentiel national va de pair avec l’attachement du peuple marocain aux valeurs d’ouverture, de modération, de tolérance et de dialogue pour la compréhension mutuelle entre toutes les cultures et les civilisations du monde.

Artikel 3

L’Islam est la religion de l’Etat qui garantit à tous le libre exercice des cultes.

http://www.maroc.ma/fr/system/files/documents_page/BO_5964BIS_Fr.pdf

[10] Wer Amina al-Filali ist, muss in Marokko niemand erklären. Jeder kennt das traurige Schicksal der 16-Jährigen aus dem nordmarokkanischen Larache. Sie schluckte am 10. März Rattengift. Jede Hilfe kam zu spät. Amina wollte ihrer unerträglichen Ehe entfliehen und wusste sich nicht anders zu helfen. Denn ihr zehn Jahre ältere Ehemann Mustafa war zugleich ihr Vergewaltiger. Als Amina gerade einmal 15 Jahre alt war, hatte sie der junge Mann aus der Nachbarschaft mit einem Messer in der Hand zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Er entkam einer hohen Haftstrafe dank des [Anm.: inzwischen, im Januar 2014, aufgehobenen, s. u.] Artikels 475 des Strafgesetzbuches. Der sieht eine Einigung zwischen der Familie des minderjährigen Opfers und des Täters vor. Um die Ehre der Familie zu wahren, wurde Amina mit Mustafa verheiratet. Das zuständige Gericht stimmte zu.

„Das Gesetz und die soziale Norm sind absurd und grotesk“, schreibt die Tageszeitung al-Sabah. „Da soll eine schlechte Tat – die Vergewaltigung – durch eine andere, noch widerwärtigere Tat – die Heirat mit dem Vergewaltiger – wiedergutgemacht werden.“ Die Wirtschaftszeitung La vie eco veröffentlichte vor wenigen Tagen eine lange Reportage, in der zahlreiche Frauen zu Wort kommen, die wie Amina als Minderjährige vergewaltigt und von den Familien mit ihrem Peiniger zwangsverheiratet wurden. In einigen Fällen, so der Text, komme es zu diesen Vergewaltigungen, nachdem eine junge Frau einen Heiratsantrag abgewiesen habe. Der Mann zwingt die Frau durch die Vergewaltigung zur Ehe.

von: Reiner Wandler: (Suizid einer jungen Frau löst Gesetzesdebatte aus), in: Badische Zeitung 22.03.2012

http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/suizid-einer-jungen-frau-loest-gesetzesdebatte-aus–57283780.html

We Are All Amina Filali

In memory of Amina Filali and in support of changing Morocco’s rape laws

https://www.facebook.com/pages/We-Are-All-Amina-Filali/392757007401977

Une mineure mariée de force à son violeur se suicide à Larache

Amina Filali, jeune fille de 16 ans mariée de force à un homme qui l’a violée, s’est donnée la mort samedi dans la région de Larache, en avalant un produit toxique, révèle Al Massae.

Au lieu de porter secours à son épouse, le mari (et violeur) aurait pris la fuite, abandonnant la jeune fille à son sort. Avant de se suicider, la victime avait signalé les violences de son mari à la police.

Violée à l’âge de 15 ans, Amina Filali avait été mariée de force à son violeur. Sa famille avait d’abord porté plainte auprès de la justice tangéroise avant de trouver un accord avec la famille du violeur.

Leur mariage avait par la suite été arrangé par les deux familles et approuvé par un juge. Selon la loi marocaine, un violeur est exempté de peine s’il épouse sa victime.

Ce que dit la loi :

Article 475 :

Quiconque, sans violences, menaces ou fraudes, enlève ou détourne, ou tente d’enlever ou de détourner, un mineur de moins de dix-huit ans , est puni de l’emprisonnement d’un à cinq ans et d’une amende de 200 à 500 dirhams.

Lorsqu’une mineure nubile ainsi enlevée ou détournée a épousé son ravisseur, celui-ci ne peut être poursuivi que sur la plainte des personnes ayant qualité pour demander l’annulation du mariage et ne peut être condamné qu’après que cette annulation du mariage a été prononcée.

Article 486 :

Le viol est l’acte par lequel un homme a des relations sexuelles avec une femme contre le gré de celle-ci. Il est puni de la réclusion de cinq à dix ans.

Toutefois si le viol a été commis sur la personne d’une mineure de moins de dix-huit ans, d’une incapable, d’une handicapée, d’une personne connue par ses facultés mentales faibles, ou d’une femme enceinte, la peine est la réclusion de dix à vingt ans.

Code pénal Marocain

(Bladi 14.03.2012)

http://www.bladi.net/mineure-mariee-force-violeur-suicide-larache.html

Januar 2014, Artikel 475 des marokkanischen Strafgesetzbuch endlich aufgehoben:

„In Marokko könnte ein Vergewaltiger dem Gefängnis nicht mehr entkommen, indem er das Opfer heiratet“

Au Maroc, un violeur ne pourra plus échapper à la prison en épousant sa victime

Le Monde Afrique 22.01.2014

http://www.lemonde.fr/afrique/article/2014/01/22/au-maroc-un-violeur-ne-pourra-plus-echapper-a-la-prison-en-epousant-sa-victime_4352748_3212.html

[11] Harem ist mitversichert

Von der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen profitieren nicht nur der Ehepartner und alle Kinder – auch Zweit- und Drittfrauen sind kostenlos mitversichert, so eine Stellungnahme des Gesundheitsministeriums für den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags. Frauen, die etwa mit einem muslimischen Mann „nach ausländischem Recht wirksam in polygamer Ehe verheiratet“ seien, hätten ja, so das Ministerium, auch einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Ehemann. „Es ist daher rechtlich nicht zu beanstanden, wenn diese Frauen beitragsfrei familienversichert sind.“ Um wie viele Fälle es sich handelt, ist unbekannt. Kritik an der Haremsversicherung übt Volker Wissing, FDP-Mitglied im Petitionsausschuss: Die Ehe mit mehreren Frauen sei mit westlichem Werteverständnis unvereinbar, weshalb die Bundesregierung darauf achten müsse, diese nicht über den Umweg der Sozialversicherung zu unterstützen.

in: DER SPIEGEL 18.10.2004

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32499115.html

[12] Khedr S. hat sein Zweitfrauenproblem gelöst. Mit beiden Gattinnen will der anerkannte Flüchtling Tisch und Bett teilen, doch nur einer Frau wollte die deutsche Justiz bislang ein Aufenthaltsrecht gewähren. Das wird nun anders. Gestern entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz: Auch die Nebenfrau darf eine Aufenthaltsbefugnis verlangen […]

Das Urteil verweist auf ein grundsätzliches Problem: Muslimische Zweitfrauen fallen durch Gesetzeslücken, zumindest im öffentlichen Recht. Denn das deutsche Recht ist auf Monogamie ausgerichtet. Ein Mann, eine Frau, allein diese Bindung schützt das „Ehegattenprivileg“. Wäre Deutschland ein abgeschirmter Raum, wäre das unproblematisch, ist doch hierzulande die Vielehe bei Strafe untersagt. Doch längst leben hier Paare ohne abendländischen Ehekodex und deutschen Pass.

Zum Beispiel Khedr S. Seit 1996 lebt der Iraker in der BRD, er erhielt Asyl. Daheim hinterließ er zwei Gattinnen: Eine hat er schon 1977 geehelicht, der anderen gab er 1990 das Jawort. Beide Frauen reisten gemeinsam im Juni 1999 illegal in Deutschland ein. Das war das Ende der rechtlichen Gemeinsamkeit: Frau eins erhielt eine Aufenthaltserlaubnis, Frau zwei wurde lediglich geduldet – und klagte gegen diesen Unsicherheitsstatus. In der ersten Instanz blieb die Klage erfolglos, im Berufungsverfahren aber gaben die Richter ihr nun Recht. Das aber bezeichneten sie ausdrücklich als Ausnahme […] Dabei könne sie sich […] nicht auf das Ehegattenprivileg berufen, vielmehr handele es sich um eine humanitäre Geste.

Dieses Urteil ist symptomatisch für den gewundenen Umgang der deutschen Justiz mit der Polygamie. Die ist schließlich grundsätzlich geächtet. Der Kompromiss: Heiratet ein Ausländer in seiner Heimat mehrere Frauen nach dort gültigem Recht, wird er nicht strafrechtlich verfolgt, wenn er später in Deutschland lebt. […]

Für den Schutz der Zweitwitwe etwa entschied das Bundessozialgericht in Kassel 2003 im folgenden Fall: Eine Marokkanerin, die im Rheinland lebt, klagte vor Gericht. 37 Jahre war sie verheiratet, dann starb ihr Mann, auch er Marokkaner. Nun sollte sie mit der vierzig Jahre jüngeren Zweitfrau die deutsche Rente teilen. Sie allein habe Anspruch auf das Geld, wenigstens aber gebühre ihr der größere Anteil, argumentierte die Erstfrau. Immerhin habe der Gatte die andere Frau erst drei Jahre vor seinem Tod geheiratet. Die Richter aber urteilten: Die Dauer der Ehe ist unerheblich, jede Gattin hat Anspruch auf den gleichen Rentenanteil.

Auf der Steuererklärung ihres Gatten hingegen hat eine Zweitfrau nichts zu suchen, befand 1986 das Finanzgericht Münster. Ein Marokkaner wollte seine beiden Frauen steuerlich geltend machen. Doch Finanzamt und Justiz wiesen ihn zurück. Ein Mann kann nur seine Erstfrau beim Ehegattensplitting geltend machen, sagten die Richter. […]

aus: Cosima Schmitt (Auch die Zweitfrau darf bleiben), in: taz 30.03.2004

http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2004/03/30/a0100

Polygamie nach der Tradition Afrikas

Südafrika

Südafrikas Präsident Jacob Zuma ist eine weitere Ehe eingegangen. Die Hochzeit mit der bisherigen Verlobten Bongi Ngema sei in einer traditionellen Zulu-Zeremonie mit dem Namen Umgcagco gefeiert worden, teilte das Präsidialamt mit. Zuma und Ngema heirateten in Zumas Heimatstadt Nkandla in der Provinz KwaZulu-Natal.

Zuma hat nunmehr vier Frauen, was unter den Ehegesetzen Südafrikas möglich ist. Es war aber bereits seine sechste Hochzeit. Eine seiner Frauen beging im Jahr 2000 Selbstmord und eine Ehe wurde im Jahr 1998 geschieden.

aus: AFP (Südafrikas Präsident Zuma heiratet eine weitere Frau) in: Donaukurier 20.04.2012

https://web.archive.org/web/20120423094331/http://www.donaukurier.de/nachrichten/panorama/Suedafrika-Leute-Hochzeit-Polygamie-Suedafrikas-Praesident-Zuma-heiratet-eine-weitere-Frau;art154670,2595917

Kenia

MP Samuel Chepkong’a, who proposed the amendment, said that when a woman got married under customary law, she understood that the marriage was open to polygamy, so no consultation was necessary, Kenya’s Daily Nation newspaper reports.

Mohammed Junet, an MP representing a constituency from the western Nyanza province, agreed.

„When you marry an African woman, she must know the second one is on the way and a third wife… this is Africa,“ Kenya’s Capital News website quotes him as saying.

aus: ( Kenyan polygamy law: Female MPs storm out of parliament) BBC 21.03.2014

http://www.bbc.com/news/world-africa-26681580

[13] Piratenfraktion will Ehe auch für „polyamouröse“ Partnerschaften

Rheinische Post, 26.06.2015

http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/piratenfraktion-will-ehe-auch-fuer-polyamouroese-partnerschaften-aid-1.5195459

[14] LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN

Drucksache 16/8972

16.06.2015

Antrag der Fraktion der PIRATEN:

Liebe verdient Respekt: Ehe für alle!

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-8972.pdf

[15] Quelle: Alan Cassidy (Ein bisschen verheiratet), in: FAZ 14.04.2015

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-wilde-ehe-ehe-light-ist-auch-in-deutschland-thema-13535481.html

Polygamie im Piraten-Programm

Berliner Zeitung 17.08.2013

http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/polygamie-in-piraten-programm

Ponader sagt, er sei „polyamant“, mitunter liebe er mehrere Frauen, nicht heimlich, sondern offen. Diese Transparenz sei ganz wichtig, sagt Ponader, eigentlich sei es wie in der Piraten-Politik. Die Partner müssten beteiligt werden an den Gefühlen für die anderen. Besitzdenken und Liebe passen für Ponader nicht zusammen. Wenn seine Partnerin sich in einen anderen verliebe, dann freue er sich mit ihr, sagt Ponader. „Frubbelig“ nennt er diesen Gefühlszustand, er ist das Gegenteil von Eifersucht.

Mit den Piraten und ihren anhaltend guten Umfragewerten ist der Freak in der großen Politik angekommen, und so ist es keine Überraschung, dass sie auf ihrem Parteitag im April Ponader zum politischen Geschäftsführer wählten.

aus: Merlind Theile (Im Zeichen der Sandale), in: DER SPIEGEL 25.06.2012

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-86570530.html

[16] Roberts‘ Ausführungen hätten ihn inspiriert, sagte Collier. Der Richter hatte geschrieben, Menschen in polygamen Beziehungen könnten die gleichen Argumente anführen, die Homosexuelle für die Legalisierung der Homo-Ehe vorbrächten: Wenn ihnen das Recht zu heiraten vorenthalten werde, sei das respektlos und mache sie zu Bürgern zweiter Klasse. […] Collier ist 46 und betreibt eine Kühlfirma in Billings. Er war nach eigenen Angaben früher Mormone, sei aber wegen Polygamie exkommuniziert worden. Offiziell distanzierten sich die Mormonen bereits im Jahr 1890 von der Vielehe. Derzeit gehört Collier nach eigener Aussage keiner Religionsgemeinschaft an.

aus: ulz/AP (Dreierbeziehung in Montana: Urteil zur Homo-Ehe inspiriert Polygamisten), in: DER SPIEGEL, 03.07.2015

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/urteil-zur-homo-ehe-polygamist-fordert-zweite-heiratsurkunde-a-1041928.html

[17] tamkīn : ‘strengthening, stability’; in mysticism, the spiritual act of endurance and stability

http://referenceworks.brillonline.com/browse/encyclopaedia-of-islam-2-Glossary-and-Index-of-Terms/alpha/t?s.rows=100&s.start=200

Lehren der Beauftragung und Ermächtigung (talaqqiyāt al-taʿyīn wa-l-tamkīn)

(Seite 169)

https://books.google.de/books?id=6CVLXA9EoaAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

sexual submission (tamkin)

The main legally sanctioned rights and duties are tamkin (submission, obedience) and nafaqa (maintenance). Tamkin, defined as sexual submission, is a husband’s right and thus a wife’s duty; whereas nafaqa, defined as shelter, food, and clothing, is a wife’s right and a husband’s duty. A wife is entitled to nafaqa after consummation of the marriage, but she loses this right if she is in a state not of tamkin but of nushuz (disobedience).

aus: Donna Lee Bowen, Evelyn A. Early (Herausgeber) (Everyday Life in the Muslim Middle East)

https://books.google.de/books?id=KzRX9E_-yp0C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Tamkin im Sufismus (damit ggf. auch im Dschihad)

The states of Talwin and Tamkin

according to ‚Abd al-Sabur, is al-talwin wa-l-tamkin (literally „the change and consolidation„), that is, the transition of the Sufi from one ecstatic state to another, while tamkin means consolidation in a certain state, […] along the path of union with God. The term talwin means perpetual change from one state to another, while tamkin means consolidation in a certain state […]

from the state of talwin, in which his human traits still exist, to the state of tamkin, which is a divine state. The Sufi must free himself

aus: Reuven Snir (Religion, Mysticism and Modern Arabic Literature (Seiten 103, 109)

https://books.google.de/books?id=QDkjqr3MLywC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

In mystischer Verzückung als Sufi sich (und andere) dem Kalifat unterwerfen, sich (und uns) die Ketten der Scharia schönlügen. Tamkin bedeute für AISA spirituelle „Stabilität“ (stabilité), im iranischen Eherecht hingegen meint der Begriff, sehr real, die weiblicherseits zu leistende Bestärkung und Ermächtigung des Mannes zur jederzeitigen sexuellen Gewalt. Sufi-Meisterschaft ist Selbstauslöschung hier und Bestärken bzw. Machtergreifen da, denn wie der Mann seine Familie regiert, so herrscht der Kalif oder Amir, in Stellvertreterschaft für Allah und Mohammed, über die Umma. Sufismus ist das die Errichtung der Herrschaft Allahs begleitende Kulturprogramm.

Et l’un des shaykhs soufis a dit : “ Tamkîn, la stabilité, c’est la suppression de talion. “ […] Or, tamkîn est de deux sortes : l’une, se référant à l’influence dominante de Dieu (shâhid-i haqq) et l’autre à la soumission [Unterwerfung, Islam nämlich] de son propre moi (shâhid-i khud).

Quelle AISA [Association Internationale Soufie Alawiya, der Verein, in dem die Tariqa Alawiyya europaweit organisiert ist. Chef ist Pfadfinderführer und Sufischeich Khaled Bentounès, Gründer der Scouts musulmans de France und des Islamisierungsspektakels Flamme der Hoffnung.]

http://www.aisa-net.com/soufisme/Soufisme14/Alawi_bio2.htm

Tamkin als Projekt und Konzept der Muslimbruderschaft:

la stratégie de la Confrérie repose sur le projet/concept du tamkin (NDR : terme désignant la possibilité de la réalisation des grands desseins)

aus: Entretien avec Tewfik Aclimandos, zu lesen nur bei: Ministère de la Défense

Stattdessen verfolgte die Muslimbruderschaft nun die Strategie, die Gesellschaft Schritt für Schritt zu verändern. Hierbei hilft ihr bis in die Gegenwart ein immer stärker ausgebautes Netz von Vereinen sowie der Betrieb von Krankenhäusern. […]Mit dem Projekt Tamkin [möglich machen] betreibt die Muslimbruderschaft die gezielte Unterwanderung der Berufsverbände und der staatlichen Gewerkschaften.

aus: Malte Gebert (Al-Ikhwan al-Muslimun)

https://books.google.de/books?id=nYn8XmoBxCEC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Koranpolitik (Islam) stellt die Frauenfrage, die Frau im Islam ist zu entwürdigen. Menschen, zumal diese wankelmütigen Frauen auf Erden und auf Zeit stark machen kann Allah oder Iblis, insofern gibt es vielleicht und insbesondere für Frauen islamischen und satanischen Tamkin. Wenn die Muslimbrüder den himmlischen Befehl umsetzen, verschafft das der Muslima Tamkin. Der verworfene, verschwörerische Westen (Dschahiliyya) aber hat seine Strategie von Tamkin. Zuerst der koranwidrige sprich falsche Tamkin …

many denounce the “Western feminist conspiracy” seeking to export concepts like women’s empowerment (tamkin al-mar’a) in order to weaken Muslim societies by attackingthe institution of the family.

aus: Amelie Le Renard (A Society of Young Women: Opportunities of Place, Power, and Reform in Saudi Arabia), Seite 66

… und hier der schariakonforme, der rechte Tamkin, wir müssen der Berichterstatterin dazwischenrufen:

So haben sich die Muslimbrüder beispielsweise in der Frauenfrage geöffnet [nicht die Brüder haben, Allahgott hat]. […]Die Hauptaufgabe der Frau bestehe danach in der Erziehung nachfolgender Generationen [Genau, das Haus darf sie nicht verlassen und einen Nichtmuslim nicht heiraten, der Hidschab ist zu tragen]. Dies rechtfertige jedoch keine Privilegierung des Mannes gegenüber der Frau. Die Scharia gehe von einer grundsätzlichen Gleichheit (musawa) von Mann und Frau aus, beide ergänzten sich organisch [nun, die tunesischen Brüder sagen Komplementarität]. Deshalb müsse die politische Partizipation der Frau GIGA gestärkt werden. Über eine Politik des „Empowerment“ (tamkin) müssten Frauen befähigt werden, sich überall in den Entwicklungsprozess einzubringen, hieß es schon im Programm zu den Wahlen des Konsultativrates 2007.

[Kulturrelativistinnen wie Lübben können ganz unbesorgt sein, die Ikhwan hat in ihren Tamkinbegriff, der selbstredend auch auf die den Männern vom Himmel verliehende treuhänderische Besitzssache der Ehefrauen anzuwenden ist, grundsätzliches Ausgehverbot, Schleierzwang und halbes Erbe integriert].

Ziel einer islamischen Frauenpolitik müsse es deswegen sein, Frauen dabei zu unerstützen, ein Gleichgewicht zwischen ihrer Rolle im Arbeitsprozess und ihren häuslichen Pflichten zu finden. […] Nur ein moderater [aber gewiss doch, selbstredend sind Allah und seine Umma nie extrem, vielmehr nach Maßgabe der Wasatiyya (al-wasaṭiyya) wohlausgewogen, maßvoll, eben moderat] Mittelweg [die Wasatiyya nach Koran 2:143] werde der Frau den Weg zu einer größeren gesellschaftlichen und politischen Partizipation im Einklang mit ihrer familiären Rolle öffnen.

desinformierend von: Ivesa Lübben (Die Muslimbruderschaft und der Widerstand gegen eine dynastische Erbfolge in Ägypten), in: GIGA (German Institute of Global and Area Studies) Focus Nahost 5/2009

http://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/27575/ssoar-2009-lubben-die_muslimbruderschaft_und_der_widerstand.pdf?sequence=1

wasaṭ, be in the middle, penetrate into the middle; wasuṭ, enjoy authority; wasṭ, middle, the golden mean, center, medial, moderate, middling, just

vgl.: Francis Joseph Steingass (1884), The student’s Arabic-English dictionary, London: W.H. Allen (Seite 1212)

https://archive.org/stream/cu31924026873194#page/n3/mode/2up

Francis Joseph Steingass (1825-1903) wurde in Frankfurt (Main) in eine deutsche jüdische Familie geboren. Studium in München, Professur für moderne Sprachen in Birmingham. Der britische Linguist beherrschte 14 Sprachen und veröffentlichte persische und arabische Wörterbücher.

http://www.coronetbooks.com/books/c/comp7111.htm

Frau Lübben, was wollen die Muslimbrüder?

Wenn man sich das politische Programm der „Partei für Freiheit und Gerechtigkeit“, dem politischen Arm der Bruderschaft anschaut, dann unterscheidet sich dieses kaum von dem anderer Parteien. Sie wollen eine demokratische Verfassung auf islamischer Grundlage [Schura]. So etwas fordern selbst liberale Kräfte. Zudem sind ihnen entwicklungspolitische Themen wichtig: Bildung [soweit schariakonform], Gesundheit und Wiederankurbelung der [zu islamisierenden] Wirtschaft.

Wieso haben die Menschen dann Bedenken?

Es ist nicht unbedingt die Politik der Bruderschaft, welche den Menschen Angst macht. Mit ihrem Bekenntnis zum Pluralismus in der Politik und zur Demokratie ist es den Brüdern ernst, würde ich sagen. Doch was passiert im kulturellen Bereich? Viele machen sich Sorgen, dass die Muslimbrüder Kultur und Alltagsleben islamisieren wollen und dass Menschen, welche einen anderen Lifestyle haben als die konservativen Brüder, an den Rand gedrängt werden.

Und wie viel Islam wollen die Muslimbrüder für das neue Ägypten?

Sie beschreiben sich als demokratische Partei auf der Grundlage der Verfassung. Dazu muss man wissen, dass in der bestehenden Verfassung der Islam als Grundlage der Gesetzgebung festgelegt ist. Auch ist Ägypten ein sehr religiöses Land. Umfragen zufolge wollen 90 Prozent der muslimischen Ägypter, dass der Islam in der Politik eine Rolle spielt. Die Trennung von Politik und Religion ist also auch bisher nicht gegeben. Im Programm der Brüder steht nicht, dass sie die Scharia umsetzen wollen, sondern dass sie deren Werte verwirklichen wollen [The heart of Islam is action].

Das sagte allen Ernstes: Ivesa Lübben, 56, Politologin an der Uni Marburg. Die Fragen stellte Julia Gerlach. Aus: Angst vor Islamisierung in Ägypten, Frankfurter Rundschau 02.12.2011.

http://www.fr-online.de/politik/demokratische-wahlen-angst-vor-islamisierung-in-aegypten,1472596,11248996.html

„The heart of Islam is action“

Bilal Cleland, Sekretär der Australian Federation of Islamic Councils (AFIC)

http://www.tellmeaboutislam.com/islam-and-unitarians.html

Wer erzählt es Ivesa Lübben:

Gender equity in Islam

Parameters of proper modesty for males and females (dress and behavior) are based on revelatory sources (the Quran and authentic Sunnah) and as such are seen by believing men and women as divinely-based guidelines with legitimate aims, and divine wisdom behind them. They are not male-imposed or socially imposed restrictions.

Dr. Jamal Badawi [aus Ägypten stammend, der hochrangige Muslimbruder war Professor in Halifax, Kanada]

http://www.tellmeaboutislam.com/gender-equity-in-islam-and-womens-rights.html

http://www.islamicweb.com/begin/gender.pdf

Muslimbruder Jamal Badawi ist aktives Mitglied in Canadian Council on American-Islamic Relations, Fiqh Council of North America (FCNA), the Muslim American Society (MAS), European Council for Fatwa and Research (ECFR), Islamic Society of North America (ISNA) sowie Gründungsvorsitzender der Islamic Information Foundation.

Polygamy in Islamic Law

Von Dr. Jamal Badawi

http://www.irfi.org/articles/articles_251_300/polygamy_in_islamic_law.htm

Die kanadische Seite Point de Bascule (PdeB) informiert:

A Muslim Brotherhood’s internal document identifying Jamal Badawi as one of its leaders advocates “destroying the Western civilization from within”.

Un document interne des Frères Musulmans identifiant Jamal Badawi comme un de leurs leaders encourage à «détruire de l’intérieur la civilisation occidentale»

http://pointdebasculecanada.ca/badawi-sunni-leader-canada-incites-judges-civil-servants-not-apply-legal-provisions-opposed-to-sharia/

Islam Online (April 21, 2004): Jamal Badawi issued a fatwa saying husbands can physically punish wives who persist « in bad habits and showing contempt of her husband and disregard for her marital obligations » as a way to avoid divorce

http://pointdebasculecanada.ca/badawi-jamal/

Die Ehefrau und Naschiza verprügeln? Ja, aber wirklich nur im äußersten Fall, und nur im islamisch erlaubten Maß.

that maximum measure is limited by the following:

It must be seen as a rare exception to the repeated exhortation of mutual respect, kindness and good treatment. Based on the Qur’an and Hadith, this measure may be used in the cases of lewdness on the part of the wife or extreme refraction and rejection of the husband’s reasonable requests on a consistent basis (nushuz). Even then, other measures, such as exhortation, should be tried first.

http://www.onislam.net/english/ask-the-scholar/family/marital-relationships/174868-wife-beating-in-islamic-perspective.html

Muslim Brotherhood internal memorandum (May 19, 1991): Jamal Badawi is identified as a leader of the MB network in North America (section 20), gesichert bei The Investigative Project on Terrorism (IPT).

http://www.investigativeproject.org/documents/misc/20.pdf

The Investigative Project on Terrorism (IPT) (um Steven Emerson)

http://www.investigativeproject.org/

Reviving the Islamic Spirit (RIS) is an annual Islamic conference typically held during the winter holiday season in Toronto, Ontario, Canada.

Zu den Rednern gehörten:

• Jamal Badawi

• Tariq Ramadan

https://en.wikipedia.org/wiki/Reviving_the_Islamic_Spirit

Tamkin, Allah beruft zur Ergreifung der Macht

In their mind, everything was set in place for their divine empowerment (tamkin); and God would never desert His soldiers. […] the daughter of the Brotherhood’s effective leader was caught screaming on television: “God will part the sea for us! Just wait and see!”

aus: Hazem Kandil (Inside the World’s Largest Islamist Group), bei: Dissent (New York), 26.11.2014

http://www.dissentmagazine.org/online_articles/muslim-brotherhood-egypt-inside-worlds-largest-islamist-group

Al Tamkeen (Consolidation of Power)

Theoretically, Hasan al-Banna [Ḥasan al-Bannā, 1928 Gründer der Muslimbruderschaft], in his famous booklet, The Message of The Teachings, articulated this vision where he told his followers that the Islamic call passes through three different phases: familiarisation, development and implementation.

von: Ahmed Elzobier (Political Islam: The Logic of Governance in Sudan) (p 71)

https://books.google.de/books?id=PlCTBAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Sudan […] the twin concepts of Tamkeen (literally, ‚empowerment‘) [Ermöglichung und Machtgewähren … Allah macht`s möglich und billigt die männliche Machtübernahme] and Figh Eldarura [fiqh aḍ-ḍarūra] (literally, ‚theology of necessity‘). The empowerment, Tamkeen, was translated into economic [Aufrüstung] as well as political empowerment [Machtergreifung] of the movement and its members, while the theology of necessity, Figh Eldarura [ḍarūra], provided an ideological justification for […]The two concepts were the cornerstone of Turabi’s strategic thinking

aus: Ibrahim Elnur (Contested Sudan: The Political Economy of War and Reconstruction), (p 66)

https://books.google.de/books?id=AfN8AgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Turabi, Hasan at-Turabi (Ḥasan at-Turābī)

An earlier post reported that Tunisian Muslim Brotherhood leader Rachid Ghannouchi had joined Hamas leader Khalid Meshaal and Global Muslim Brotherhood leader Youssef Qaradawi in pressing Sudanese President Omer Al-Bashir to release Turabi from prison.

Hassan Turabi was involved in the past as a leader in the Sudanese Muslim Brotherhood and is probably best known as the man who invited Osama bin Laden to live in Khartoum during the 1990s when Sudan was both a center for terrorist activity and strongly under the influence of Turabi.

Quelle: The Global Muslim Brotherhood Daily Watch (GMBDW) 21.03.2011

http://www.globalmbwatch.com/2011/03/21/sudanese-president-denies-global-muslim-brotherhood-requests-to-release-hassan-turabi/

Wagdy Ghoneim And Hassan al-Turabi Together In Khartoum

The Global Muslim Brotherhood Daily Watch (GMBDW) 08.04.2014

http://www.globalmbwatch.com/2014/04/08/wagdy-ghoneim-hassan-al-turab-khartoum/

Ḍarūra („Darura“)

Teuflische Sachzwänge (Dschahiliyya) sind gegeben und verlangen von den Eliten der Schariafront elastische einstweilige Anpassung als die berüchtigte „Flexibilität der Scharia“ (flexibility of Sharia) bei der irdischen Rechtsfindung (fiqh), um Muslime und Nichtmuslime gegen alles Islamwidrige (Demokratie usw.) auf Dauer doch ins Kalifat hineinzurücken. Ausführlich redet bekanntlich Mathias Rohe um die Sache Darura herum. Wiki weiß immerhin:

„Seine formelhafte Ausprägung hat es in der berühmten arabischen Rechtsregel: aḍ-ḍarūrāt tubīḥ al-maḥẓūrāt – Zwangslagen machen die verbotenen Dinge erlaubt, Not kennt kein Verbot.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Dar%C5%ABra

Die Besteuerung wird zum Beispiel grundsätzlich (die Praxis ging und geht häufig ganz andere Wege) an der Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen ausgerichtet. Zudem kennt auch das islamische Recht die Regel „Not kennt kein Gebot“; „Notwendigkeit“ (darura) erlaubt etwa den Mundraub oder die Notwehr.

aus: Mathias Rohe ( Kein feststehendes Gesetzbuch. Die islamische Rechtsordnung hat sich über 1.400 Jahre entwickelt und ist interpretationsfähig), auf: Das Parlament

https://www.das-parlament.de/2015/16/themenausgaben/-/369296

Hidschab im Iran, Polygamie im Iran

In addition, while women are required to wear a Hijab, backed by Article 683, which states: “Those women that appear in the streets and public places without the Islamic hijab, shall be sentenced from ten days to two months’ imprisonment or fined from fifty thousand to five hundred thousand Rials,” there is no similar law and penal code for men.

Regarding family law, girls are legally allowed to marry at 8-9 years old [neun Mondjahre, solar gerechnet 99 Tage weniger als neun Jahre – die Braut ist acht Jahre und achteinhalb Monate alt – Mohammed und Aischa], while boys must be at least 15 years old. Further, the father is the natural guardian [der walī, auch für Sunniten absolute Institution] who can marry off his daughter; even if the girl is an adult, she cannot marry someone on her own [das gilt gesamtislamisch: ohne ihren Wali kann die Frau nicht heiraten]. Wives and daughters cannot leave the country without the official permission of their husbands or natural guardian. They also cannot obtain a passport without the consent of their husbands.

Muslim men can marry women from other religions (religions of the book), while women cannot marry a non-Muslim unless the man converts to Islam.

Also under family law, it goes without saying that the woman can only contract one marriage at one time, but there is no restriction on the number of wives a man can have. Though many follow Quranic verses that allow four wives, under the Shia Islamic belief system, a Mut’a (temporary marriage) can provide a loophole. In Mut’a, Muslim men are allowed contract an unlimited number of temporary marriages, for a fixed period of time.

Article 1105 of the Civil Code states, “In relations between husband and wife, the position of the head of the family exclusively belongs to the husband.”

One of the most appalling laws is Tamkin, meaning submission or obedience. To be more specific, Tamkin has been defined as the full accessibility and unhampered sexual availability of the woman to her husband. Sexual availability is considered a woman’s duty and a man’s right.

When it comes to employment laws, Article 1117 of the Civil Code indicates “The husband can prevent his wife from an occupation or technical profession which is incompatible with the family’s interests or the dignity of him or his wife.” Men can initiate a unilateral divorce.

In family law and inheritance rules, women only receive half as much as their brothers or other male relatives. Even if a husband dies, the wife will receive only one-eighth of the inheritance if she has a child. The law also prevents women from being judges.

aus: Dr. Majid Rafizadeh (The Islamic State Of Iran And Gender Discrimination), auf: FrontPage Mag (David Horowitz Freedom Center) 23.02.2014

http://www.frontpagemag.com/fpm/219504/islamic-state-iran-and-gender-discrimination-dr-majid-rafizadeh

[18] von: Daniel Akbari und Paul Tetreault ( Honor Killing: A Professional’s Guide to Sexual Relations and Ghayra Violence from the Islamic Sources ), Kapitel 8 (Chapter 8 What Sharia Commands and Forbids), Seiten 110 und 112.

https://books.google.de/books?id=IGfrBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Daniel Akbari is a graduate of the Tehran University School of Law. He is certified by the Iranian Bar Association as a Number One Attorney, qualified to handle cases involving the death penalty, and is admitted to practice before the Supreme Court of Iran. He is a criminologist and expert in homeland security. Paul Tetreault is a graduate of George Mason University School of Law and a member of the Virginia Bar. He has clerked for judges in federal district court and the U.S. Court of Appeals and studied Islam since the 1990s.

http://www.amazon.de/Honor-Killing-Professionals-Relations-Violence-ebook/dp/B00S1PBZAU

[19] THE CIVIL CODE OF THE ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN

CHAPTER 8 RECIPROCAL DUTIES AND RIGHTS OF PARTIES TO A MARRIAGE

http://www.wipo.int/edocs/lexdocs/laws/en/ir/ir009en.pdf

von: ʿAlī Sharīf:

Nafaqah va tamkīn dar ḥuqūq-i khānavādah

[khānavādah, vgl. khanevadeh i. d. folgenden Quelle, der etwas größere Familienkreisder Juden im südlichen Iran]

Teheran 1997, Verlag: Nashr-i Bishārat

http://www.worldcat.org/title/nafaqah-va-tamkin-dar-huquq-i-khanavadah/oclc/48792699

Although the basic unit of Shirazi Jewish kinship is the nuclear family, the most important family unit is the khanevadeh (extended family). The khanevadeh is a patrilateral extended family of three generations, which, in former times, lived in one household.

aus: Laurence D Loeb (Outcaste: Jewish Life in Southern Iran), Seite 104

https://books.google.de/books?id=3x8DrcD2W0AC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Nafaqa

https://en.wikipedia.org/wiki/Nafaqah

[20] 21421: If my husband takes a second wife, will I be rewarded?

A wise woman should accept whatever Allaah decrees for her, and she should realize that her husband’s marrying another woman is something permissible, so she should not object to it. It may be that this (second) marriage will make him more chaste and prevent him from doing something haraam.

It is very unfortunate that some women object less to their husbands doing haraam things than to their marrying another woman in a permissible manner. This is a sign of their lack of reason and religious commitment.

Women should follow the good example of the wives of the Prophet (…) and his companions, who were patient and sought reward even though many of them felt jealous. If your husband goes ahead and takes a second wife then you have to be patient and content and treat him well so that you can attain the reward of the patient and the doers of good.

Note that this life is the life of trials and tests, and how quickly it ends. So congratulations to the one who is patient in obeying Allaah in this life until he attains eternal delight in the gardens of Paradise.

http://islamqa.info/en/21421

21421: Werde ich dafür belohnt, wenn sich mein Mann eine zweite Frau nimmt?

Frage

Was ist die Belohnung (ʿaǧr) für die Geduld (ṣabr) der Erstfrau, wenn sich der Ehemann eine zweite Frau nimmt? Gibt es in diesem Fall eine besondere Belohnung, oder gibt es die gleiche Belohnung wie für alle Frauen die ihren Ehemännern gehorsam sind und ihren religiösen Pflichten nachgehen? Wenn ich wüsste, dass es eine besondere Belohnung gibt, dann wären manche Dinge einfacher für mich zu akzeptieren. Jemand sagte, dass die Belohnung einer Frau in diesem Falle größer sei, als die Belohnung eines Gläubigen der zum Dschihad (ǧihād) zieht. Und da ja der Haddsch der Dschihad einer Frau ist, müsste das Akzeptieren einer Zweitfrau besser sein als Dschihad. Gibt es vielleicht einen Beweis dafür, oder kennen Sie eine andere Belohnung?

Antwort

[…] Die Geduld in der Gehorsamkeit zu ihrem Ehemann ist für die Frau ein Weg um ins Paradies zu gelangen, wie in dem Hadith, von Ibn Hibban erzählt, berichtet wird: „Wenn die Frau ihre Fünf (Gebete) betet, ihren Monat (Ramadan) fastet, ihr Geschlecht behütet und ihrem Mann Gehorsam leistet, wird ihr gesagt: „Trete ein ins Paradies von welchem der Tore du wünschst.“ [Von al-Albani als ṣaḥīḥ eingestuft in Ṣaḥīḥ al-Ǧāmiʿ aṣ-Ṣaġīr, no 660]

Ihre Geduld im Hinnehmen der Heirat ihres Mannes mit der Zweitfrau, wird ihr sogar eine höhere und bessere Belohnung bringen als dies, aus mehreren Gründen:

1. Die Heirat ihres Ehemannes mit einer weiteren Frau wird als Versuchung und Prüfung für sie angesehen und wenn sie diese mit Geduld meistert wird sie die Belohnung für denjenigen bekommen der bei einer Prüfung geduldig ist, so wie Allah sagt: „Die Geduldigen erhalten ihren Lohn großzügig, ohne dass abgerechnet wird.“ [39:10]

[…] Al-Tirmidhi (2399) berichtet von Abu Huraira dass der Prophet, (…) sagte: „Prüfungen werden die gläubigen Männer und Frauen weiterhin widerfahren – in Bezug auf sie selbst, ihre Kinder und ihren Reichtum – bis sie Allah ohne Sünde auf sich treffen.“ (Als ṣaḥīḥ eingestuft von al-Albani in Ṣaḥīḥ al-Ǧāmiʿ , no 5815)

2 – Wenn eine Frau dies akzeptiert und ihren Mann und die andere Ehefrau gut behandelt, bekommt sie die Belohnung der al-Muhsineen. Allah sagt sinngemäß: „Gewiss, wer gottesfürchtig und standhaft ist – gewiss, Allah lässt den Lohn der Gutes Tuenden nicht verlorengehen.“ [12:90]

„Kann der Lohn für Güte anderes sein als Güte?“ [55:60]

„Wahrlich, Allah ist mit denen, die Gutes tun.“ [29:69]

3 – Wenn sie deshalb Wut empfindet, aber diese Wut kontrollieren kann – und das Kontrollieren der Zunge ist ein Teil der Kontrolle der Wut – sagt Allah sinngemäß: „… die den Zorn unterdrücken und den Mitmenschen vergeben; und Allah liebt, die da Gutes tun“ [3:134] … diese Belohnung gibt es zusätzlich zu der Belohnung für den Gehorsam dem Ehemann gegenüber unter normalen Bedingungen.

Eine verständige Frau sollte alles akzeptieren was Allah für sie bestimmt, und sie sollte einsehen, dass die Heirat ihres Mannes mit einer weiteren Frau erlaubt ist, und sie sollte sich dem nicht widersetzen. Es könnte sein, dass diese zweite Heirat ihn keuscher macht und ihn davor schützt Verbotenes zu begehen.

Frauen sollten dem guten Beispiel der Frauen des Propheten (…) und seinen Gefährten folgen, die geduldig waren und die Belohnung suchten, obwohl sie Eifersucht empfanden. Wenn dein Ehemann dies verwirklicht und sich eine zweite Frau nimmt, dann musst du geduldig sein und zufrieden und ihn gut behandeln, so dass du die Belohnung der Geduldigen und derjenigen die Gutes tun, erhalten kannst.

Beachte, dass dieses Leben ein Leben der Versuchungen und Prüfungen ist, und wie schnell es wieder vorbei ist. Glückwunsch an denjenigen der geduldig im Gehorsam zu Allah ist in diesem Leben, bis ihm ewige Freude in den Gärten des Paradieses zuteil wird.

Islam Q&A

http://islam-forum.info/Thema-Werde-ich-dafuer-belohnt-wenn-sich-mein-Mann-eine-zweite-Frau-nimmt

[21] Un groupe de civils, apparemment des nationalistes et islamistes qui s’étaient réunis près d’Istiklal, là où devait avoir lieu la marche, ont attaqué les journalistes couvrant l’événement, blessant légèrement plusieurs d’entre-eux dont un photographe de l’AFP.

La police n’a pas bronché à cette agression, selon les témoins et les médias.

Une vidéaste de l’AFP a, quant à elle, été brutalisée par la police alors qu’elle filmait son intervention musclée. […]

«Aucune quantité d’eau ne peut effacer les valeurs universelles d’égalité, de fierté, de diversité et d’espoir incarné par le drapeau arc-en-ciel», symbole de la communauté homosexuelle, a pour sa part écrit la romancière Elif Shafak.

La place de Taksim est devenue le symbole de la contestation contre M. Erdogan et de son régime pendant près d’un mois en 2013.

aus: AFP ( La police réprime violemment un défilé de la fierté gaie à Istanbul), auf: La Presse (Montréal, Québec, Kanada), 28.06.2015

http://www.lapresse.ca/international/europe/201506/28/01-4881493-la-police-reprime-violemment-un-defile-de-la-fierte-gaie-a-istanbul.php

In den vergangenen Jahren hatte der Marsch in Istanbul ohne Zwischenfälle stattgefunden. Eine empörte Passantin sagte am Sonntag: „In was für einem Land leben wir? Was ist das für eine Diktatur?“ […]

Journalisten, die über die Kundgebung berichten wollten, wurden von einer Gruppe Zivilisten angegriffen, die sich in der Nähe der Fußgängerzone versammelt hatte. Eine AFP-Fotografin wurde von den offenbar nationalistischen und islamistischen Angreifern leicht verletzt. Die Polizei schritt nicht ein. Die Beamten attackierten eine Videoreporterin von AFP, als diese die Polizeigewalt filmen wollte.

Wasserwerfer gegen feiernde Demonstranten, FAZ am 28.06.2015

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei/polizei-loest-gay-pride-in-istanbul-gewaltsam-auf-13673584.html

Die türkische Polizei ist in Istanbul gewaltsam gegen eine Demonstration für die Rechte homosexueller Menschen vorgegangen. Mit Wasserwerfern, Tränengas und Gummigeschossen trieben sogenannte Anti-Aufruhr-Einheiten Tausende Teilnehmer der Gay Pride auseinander, die sich friedlich auf dem zentralen Taksim-Platz versammelt hatten. Augenzeugen berichteten, dass viele bunt geschminkte Teilnehmer sich vor der Polizei in Geschäfte flüchteten, die ihre Rollläden herunterließen.

Die Veranstalter der Gay Pride schrieben auf Facebook, Gouverneur Vasip Şahin habe die Parade ohne Vorwarnung verboten. Als Begründung habe er gesagt, dass sie in den für Muslime heiligen Fastenmonat Ramadan fällt. […] Trotz der Angriffe sammelten sich am Abend mehrere Tausend Schwule und Lesben auf der Einkaufsmeile İstiklal Caddesi, um für mehr Toleranz zu demonstrieren.

Polizei treibt mit Gewalt Gay Pride auseinander, ZEIT 28.06.2015

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/istanbul-tuerkei-christopher-street-day-proteste-homosexualitaet

[22] Frage

Braucht eine Frau die Erlaubnis ihres Ehemannes, um das Haus zu verlassen?

Antwort

[…] Umar ibn al-Khattab [ʿUmar bin al-Ḫaṭṭāb, * 592 in Mekka; † 644 ebenda] sagte:

„Ehe ist Sklaverei, so achte sehr darauf, wem du deine Tochter zur Versklavung gibst.“ […]

Ibn Mufliḥ al-Hanbali [Ibn Mufliḥ al-Maqdisī, † 1362] sagte:

„Es ist haram für eine Frau das Haus ihres Mannes ohne seine Erlaubnis zu verlassen, außer in Notfällen oder zu Verpflichtungen, welche die Schari’a anordnet.“ (Al-Adab asch-Schariyya, 3/375).

[…] laut dem Konsens der Imame kann sie das Haus nicht verlassen, außer mit seiner Erlaubnis

http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/88-verlobung-a-ehe/eheleben-umgang-miteinander/1338-die-erlaubnis-des-ehemannes-fuer-die-frau-um-hinauszugehen

‘Umar ibn al-Khattaab said: “Marriage is slavery, so be careful with regard to whom you give your daughter for enslavement.” In al-Tirmidhi and elsewhere it is narrated that the Prophet (…) said: “I urge you to treat women well, for they are prisoners with you.”

So a woman is like a slave or prisoner of her husband, and she cannot go out of his house except with his permission, whether her father, her mother or anyone else tells her to do that, according to the consensus of the imams.

http://www.sunniforum.com/forum/showthread.php?109166-Woman-obeying-Her-Husband

Ibn Mufliḥ [Ibn Mufliḥ al-Maqdisī, † 1362]

https://en.wikipedia.org/wiki/Ibn_Muflih

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16 Antworten to “Rückkehr des Patriarchats. Polygame Ehe”

  1. Machandelboom Says:

    Dem Spaßvogel die Orgie, der Muslima Hidschab und Tamkin. Mit der Regenbogenfahne den Harem herbeiwinken.

    Wie wahr, die Islamisierung nimmt rasant an Fahrt auf.

    Auch der aktuelle SPIEGEL (Familie für alle) schweigt zu der (in der Türkei seit 1924 verbotenen) Vielweiberei nach Koran und Sunna.

    Ganze sechs (!) Journalisten jedenfalls Schreiberlinge lächeln über komplexe Sorgerechtsprozesse, eine siebenköpfige Familie, bestehend aus drei Schwestern, zwei Müttern und zwei Vätern, freuen sich über glückliche Kinderwunscherfüllung auch für Lesben oder Schwule nach Samen- oder Eizellspende, spotten über ewiggestrige Standesämter, plappern von Sorgerechtsproblemen bei elterlicher Transsexualität, verhöhnen ein wenig das angeblich antiquierte deutsche Personenstandsrecht bzw. Eherecht, das angesichts der heutigen Herausforderungen („neuen Realitäten“) versagen müsse.

    Patchworkfamilien und Regenbogenfamilien allüberall, der geänderten, bunt und menschenfreundlich gewordenen Wirklichkeit endlich entsprechende neue Gesetze müssten dringend her.

    Das bürgerrechtlich und nicht zuletzt frauenrechtlich wichtigste Problem wird unterschlagen. Kein Wunder, es anzusprechen würde erfordern, die Worte Islam und Scharia bzw. Koran und Sunna zu verwenden. Also verfährt man, wie es bei islambezogenen Themen leider üblich geworden ist, mit Lügen durch Auslassen.

    Allahs Harem fällt aus Beobachtungsfeld und Pressetext:

    Kinder können eine Vielzahl von Eltern haben […] Auf viele dieser Fragen kennt das deutsche Recht keine Antworten, die den neuen Realitäten angemessen wären. […] Gesetzesänderungen, die den traditionellen Familienbegriff auflösen, dürften mit der Union nicht zu machen sein […]

    Eltern, das sind nach deutschem Recht nicht mehr als zwei […] schlagen die Grünen einen Ausweis elterlicher Mitverantwortung vor. Er soll beim Jugendamt beantragt werden können […]“

    Aus: Melanie Amann, Christiane Hoffmann, Caroline Katschak, Ann-Katrin Müller, Ralf Neukirch, Britta Stuff (Familie für alle), in: DER SPIEGEL, 01.08.2015 (32/2015).

    ___p://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2015-32.html

  2. Cees van der Duin Says:

    Ein 12. Juni, Hannelore Kraft hat Geburtstag. Bundesrat 2015, Scheich und Mufti warten nicht gerne:

    und eine sofortige Sachentscheidung herbeizuführen … Damit hat der Bundesrat die Entschließung gefasst

    eine vollständige Gleichbehandlung der Ehe im gesamten Bundesrecht
    ::

    BUNDESRAT
    Drucksache 274/15
    05.06.2015

    Antrag der Länder Niedersachsen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen

    Entschließung des Bundesrates: „Ehe für alle – Entschließung für eine vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren“

    Der Niedersächsische Ministerpräsident
    Hannover, 5. Juni 2015

    An den
    Präsidenten des Bundesrates
    Herrn Ministerpräsidenten
    Volker Bouffier

    Sehr geehrter Herr Präsident,

    die Landesregierungen von Niedersachsen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen haben beschlossen, dem Bundesrat die als Anlage beigefügte Entschließung des Bundesrates: „Ehe für alle – Entschließung für eine vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren“ zuzuleiten.

    Ich bitte Sie, die Vorlage gemäß § 36 Absatz 2 der Geschäftsordnung des Bundesrates in die Tagesordnung der 934. Sitzung des Bundesrates am 12. Juni 2015 aufzunehmen und eine sofortige Sachentscheidung herbeizuführen.

    (Stephan Weil)

    ::

    TOP 47a
    Redebeiträge:7

    273/15 Entwurf eines Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts Verbunden mit:
    erweitern

    TOP 47b
    Verbunden mit:TOP 47a

    274/15 Entschließung des Bundesrates: „Ehe für alle – Entschließung für eine vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren“

    http://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/934/to-node.html

    Plenarprotokoll

    Präsident Volker Bouffier:

    Wir kommen zu Tagesordnungspunkt 47 a) und b):

    […] möchte ich die Aufmerksamkeit des Hauses auf die Ehrentribüne lenken. Wir haben die Freude, dass der Vorsitzende des Hohen Rates der Gebietskörperschaften [Haut conseil des collectivités, High Council of Collectivities, HCC] der Republik Mali, Seine Exzellenz Herr Oumarou Ag Mohamed Ibrahim Haidara, mit einer hochrangigen Delegation Platz genommen hat. Exzellenz, wir freuen uns, dass Sie mit Ihrer Delegation heute zu Gast sind. Ich heiße Sie im Bundesrat herzlich willkommen.

    (Beifall)

    Wir haben einen intensiven Austausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Mali. Auch in sehr schwierigen Fragen haben wir erfolgreich zusammengearbeitet. […]

    Wer für die sofortige Sachentscheidung ist, den bitte ich um das Handzeichen. – Das ist die Mehrheit. Damit kommen wir zur Entscheidung in der Sache. Ich frage daher, wer die Entschließung fassen möchte. Ihr Handzeichen bitte! – Das ist die Mehrheit. […]

    Damit hat der Bundesrat die Entschließung gefasst.

    http://www.bundesrat.de/SharedDocs/downloads/DE/plenarprotokolle/2015/Plenarprotokoll-934.pdf?__blob=publicationFile&v=2

    ::

    Der Bundesrat hat die Bundesregierung in seiner Sitzung am 12. Juni 2015 mit einer Entschließung aufgefordert, die weiterhin bestehende Benachteiligung gleichgeschlechtlicher Paare zu beenden und eine vollständige Gleichbehandlung der Ehe im gesamten Bundesrecht herzustellen. Die Entschließung wurde der Bundesregierung übermittelt, die sich nun mit den Länderforderungen befassen und eine Stellungnahme erarbeiten wird. Ein Gesetzentwurf mehrerer Länder mit thematisch gleichem Inhalt wurde zur weiteren Beratung in die Ausschüsse verwiesen. Die Debatte zu diesem Punkt hatte auch der Vorsitzende des Hohen Rates der Republik Mali, Oumarou Haidara, verfolgt, den Bundesratspräsident Volker Bouffier zu Beginn der Sitzung auf der Ehrentribüne im Plenarsaal der Länderkammer begrüßte.

    http://www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/15/934/934-node.html

    ::

    Oumarou Ag Mohamed Ibrahim Haïdara

    président du Haut conseil des collectivités

    http://www.maliweb.net/tag/oumarou-ag-mohamed-ibrahim-haidara/

    ::

    Femme et Polygamie : Trahison ou nécessité

    Le Coran autorise d’avoir au plus 4 femmes mais recommande de les aimer toutes équitablement (on s’arrête généralement au terme « avoir plus d’une femme… »). […] Avant tout, la polygamie est un mode de vie.

    AÏSSATA DIARRA

    http://www.maliweb.net/societe/femme-et-polygamie-trahison-ou-necessite-17369.html

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    Rethinking Mali’s Political Culture
    by: Alex Thurston

    Haut Conseil Islamique du Mali (HCIM, “High Islamic Council of Mali”) […]

    The HCIM’s president, Sheikh Mahamoud Dicko, favors a greater role for Islam in Malian political and public life. […] In very different ways, the HCIM and Ansar al Din both want a more deeply Islamic society in Mali,

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    http://therevealer.org/archives/11887

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    HCIM High Islamic Council of Mali

    http://www.giz.de/expertise/downloads/Fachexpertise/giz2013-en-fgm-education-GenDia-Mali.pdf

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    HCI Islamic High Council [Haut Conseil Islamique du Mali]

    http://www.interpeace.org/index.php/documents/publications/mali/460-self-portrait-obstacles-to-peace-in-mali-french-1/file

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    The Diverse Role of Muslim Actors in Mali’s Democratic Consolidation:Fostering Plurality to Inhibiting Strong State Institutions

    Julia Leininger

    http://www.academia.edu/4095255/The_Diverse_Role_of_Muslim_Actors_in_Mali_s_Democratic_Consolidation_Fostering_Plurality_and_Inhibiting_Strong_State_Institutions

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    The Radicalization of African Islam
    by: Dawit Giorgis

    Imam Mahamoud Dicko, president of the Islamic High Council of Mali

    http://nationalinterest.org/commentary/protecting-african-islam-8157

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    Die islamische Sunnabeschneidung der Mädchen muss, wie jede andere FGM, verboten bleiben, trotz des Ansinnens von Personen wie Ringel / Meyer 2013 und Tatjana Hörnle 2014.

    Bamako ist die Hauptstadt von Mali.

    The Bamako Declaration: Female Genital Mutilation

    The term FGM is not judgemental. It is instead a medical term that reflects what is done to the genitalia of girls and women. It is a cultural reality. Mutilation is the removal of healthy tissue. […] We, the participants at the 6th IAC General Assembly, demand a halt to this drift towards trivializing the traditional practice by adopting a subtle terminology.

    http://nofgm.org/2014/11/12/the-bamako-declaration-female-genital-mutilation-terminology-mali-2005/

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    Frauenrechte in Mali

    Domestic violence against women, including spousal abuse, was tolerated and common. […] The law criminalizes rape, but spousal rape is not illegal. Reports of rape were rare, and most cases went unreported.

    FGM was common, particularly in rural areas, and was performed on girls between the ages of six months to six years. According to domestic NGOs, approximately 95 percent of adult women had undergone FGM. […] The government continued its two-phased plan aimed at eliminating all forms of FGM by 2008. […]

    Family law favored men, and women were particularly vulnerable in cases of divorce, child custody, and inheritance rights, as well as in the general protection of civil rights. […] if the type of marriage was not specified on the marriage certificate, judges presumed the marriage was polygynous. Traditional practice discriminated against women in inheritance matters, and men inherited most of the family wealth.

    (Quelle: U.S. Department of State)

    http://www.state.gov/j/drl/rls/hrrpt/2006/78745.htm

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    Mali und die Polygamie (auch als Einwanderer in Frankreich)

    d’après le rapport de Pauline Gaullier

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Polygamie_en_France#Origines_de_la_polygamie_en_France

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Polygamie_en_France#D.C3.A9bat_politique

    Polygamy is legal in Mali and frequently practiced. Malian immigrants to western nations such as France have encountered handfuls of problems based on such unions, and sparked political debate in France to bring about tougher laws against polygamy.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Polygamy_in_Mali

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    Kinderrechte in Mali. Problem Kinderheirat.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Droits_de_l%27enfant_au_Mali

    Women may legally marry at age 18 and men at age 21. The marriage code allows girls under age 15 to marry with parental consent or special permission from a judge. Women’s rights organizations opposed this provision as contradicting international conventions that protect children through the age of 18. Underage marriage was a problem throughout the country with parents in some cases arranging marriages for girls as young as nine [reiner Islam nach dem Vorbild von Mohammed und Aischa]. A local NGO reported that at least 10 girls-—some below the age of 13—-lost their lives between 2005 and May 2007 because of medical complications resulting from early marriage. Medical specialists noted that child brides were often the victims of FGM, which exacerbates the possibility of complications from infection and childbirth.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Children%27s_rights_in_Mali

    FGM in Mali

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Droits_de_l%27enfant_au_Mali#Mutilations_g.C3.A9nitales_f.C3.A9minines

    Female genital mutilation, or FGM, was common, particularly in rural areas, and was performed on girls between the ages of six months to six years. According to domestic NGOs, approximately 95 percent of adult women had undergone FGM.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Children%27s_rights_in_Mali

  3. Machandelboom Says:

    Die religiöse Trauung ist in Senegal immer noch relevanter als die zivile, aber insbesondere in der Stadt und bei gebildeteren Leuten wird der Gang zum Zivilstandsamt wichtiger.

    Bevor man die definitive Unterschrift unter die Heiratsurkunde setzt, muss man ankreuzen, ob man sich für Monogamie oder Polygamie entschieden hat. Es ist immer wieder vorgekommen, dass eine Frau nur in die Heirat einwilligte, wenn der Mann ihr hoch und heilig versprach, keine Zweitfrau zu nehmen. Und dann hielt er doch nicht Wort. Aber auch wenn er nun «Monogamie» ankreuzt, hat er immer noch die Möglichkeit, die zweite Frau nur religiös zu heiraten. Oder gar nicht. Das «deuxième bureau» ist in Westafrika legendär. Der Ausdruck spielt darauf an, dass der Mann gerne behauptet, er müsse noch Überstunden im Büro machen, wenn er zu seiner Geliebten geht. […]

    Senegal ist das Land mit der höchsten Polygamie-Rate in Afrika. Etwa die Hälfte der Frauen lebt in polygamen Ehen. […]

    Um Eifersucht zu vermeiden, ist der Rhythmus des Zusammenlebens in einem polygamen Haushalt genau geregelt. Nicht umsonst nennt eine Ehefrau ihre Mit-Frau «la rivale». […] Übrigens sagte Mohammed, man solle nur so viele Frauen heiraten, wie man gerecht behandeln könne (Sure 4,3). An anderer Stelle heißt es, Gerechtigkeit sei in dieser Sache nicht möglich (4,129). Scharfsinnige Koran-Exegeten folgerten daraus, der Prophet habe eigentlich von der Polygamie abgeraten.

    aus: David Signer (Die Tücken der Polygamie), in: NZZ 17.06.2015

    http://www.nzz.ch/panorama/alltagsgeschichten/heiraten-in—-senegaldie-tuecken-der-polygamie-1.18563603


    Ehe für alle, Ehe light für manche, Adoption für gleichgeschlechtliche Paare, Legalisierung der Polygamie, neue Zivilstände – der Ruf nach einer Modernisierung des Familienrechts erklingt von überall. Angetrieben von internationalen Ereignissen wie der kürzlich legalisierten Homo-Ehe in den USA, wird eifrig dafür lobbyiert, der Staat möge doch auch hierzulande möglichst bald alle möglichen Formen des Zusammenlebens außer der Ehe in rechtlich verbindliche Formen gießen.

    In der Schweiz liegt die Ehe für alle zurzeit auf Eis, weil der Bundesrat erst die Volksabstimmung zur CVP-Initiative im nächsten Jahr abwarten möchte. Die Annahme würde die Ehe für alle auf viele Jahre hinaus wohl unmöglich machen. Andere denken schon viel weiter. Die Ehe für alle oder auch ein Pacte civil de Solidarité (Pacs) Schweizer Art – müsste ein solch neues Institut monogam oder polygam ausgestaltet sein? Für den gesellschaftsliberalen Vordenker, Adriano Mannino, Co-Präsident der Denkfabrik GBS Schweiz, sind die Argumente, weshalb Beziehungen zwischen mehreren Personen illegal sein sollen, oft irrational. «Es fühlt sich einfach falsch an», sei die häufigste Antwort, die wohl in der christlichen Sexualmoral gründete, so Mannino. […]

    So müssen Väter, die mit verschiedenen Müttern Kinder gezeugt hätten, in Zukunft auch anteilsmäßig für die Betreuung bzw. deren Kosten aufkommen, was bisher nur für Verheiratete der Fall war. In diesem engen Bereich des Unterhaltsrechts bestehen damit in Zukunft ähnliche Rechtswirkungen «wie bei einer Polygamie».

    aus: Nadine Jürgensen (Polyamorie gibt es längst), in: Neue Zürcher Zeitung 27.07.2015

    http://www.nzz.ch/schweiz/polyamorie-gibt-es-laengst-1.18586051

  4. Viviane T. Says:

    … und dann die Forderung nach Heirat von mehr als zwei Menschen?

    (Die Überbringerin der schlechten Nachricht … statt der saarländischen CDU-Chefin dankbar zu sein, wenigstens indirekt auf das bestehende Risiko einer wie versehentlichen Legalisierung der frauenfeindlichen, etwa durch die Scharia bedingten Polygynie (Vielweiberei) aufmerksam gemacht zu haben, empört man sich.

    Erfreulich auch das durch Annegret Kramp-Karrenbauer („zweier erwachsener Menschen“) immerhin angedeutete Thema Kinderheirat, denn neben dem Harem droht mit einem ungebremsten „Ehe für alle“ ja auch die prinzipielle Kindbraut.)

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    Von Seiten der Union hat nun die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer nachgelegt. „Es stellt sich die Frage, ob wir grundlegende Definitionen unserer Gesellschaft verändern wollen, und zwar mit womöglich weitreichenden Folgen“, sagte die CDU-Landeschefin der Saarbrücker Zeitung.

    Es gebe in Deutschland bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau. „Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen“, mahnte Kramp-Karrenbauer.

    SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi nennt die Aussagen von Kramp-Karrenbauer „einen neuen Tiefpunkt der Debatte über die Ehe für alle“.

    [Tiefpunkt-Spürerin Yasmin Fahimi könnte sich vernehmlich und unzweideutig von der Vielweiberei nach Koran und Sunna distanzieren oder vom schariakonformen Heiratsalter für muslimische Mädchen im Norden Griechenlands – das tut sie nicht.]

    Quelle Süddeutsche Zeitung, Kramp-Karrenbauer vergleicht Homo-Ehe mit Inzest und Polygamie (03.06.2015)

    http://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-ministerpraesidentin-kramp-karrenbauer-vergleicht-homo-ehe-mit-inzest-und-polygamie-1.2505351

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    „… und dann die Forderung nach Heirat von mehr als zwei Menschen?“

    in der Saarbrücker Zeitung, von: Daniel Kirch, 03.06.2015

    Kramp-Karrenbauer: Das ist mehr als Symbolik. Es stellt sich die Frage, ob wir grundlegende Definitionen unserer Gesellschaft verändern wollen, und zwar mit womöglich weitreichenden Folgen. Wir haben in der Bundesrepublik bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau. Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen. Wollen wir das wirklich?

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/themen/Adoptionsrecht-Definitionen-Gleichstellung-Heiraten-Kindeswohl;art2825,5769481

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    Kramp-Karrenbauer stellt klar:

    „Ich habe die gleichgeschlechtliche Ehe weder mit Inzest noch mit Polygamie verglichen oder gar gleichgesetzt“.

    Der Saarbrücker Zeitung hatte Kramp-Karrenbauer zur Homo-Ehe gesagt:

    „Wir haben in der Bundesrepublik bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau. Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen. Wollen wir das wirklich?“

    Anzeige wegen Volksverhetzung

    Aus Sicht der Berliner Rechtsanwältin und Mitorganisatorin des Christopher Street Day, Sissy Kraus [d. i. Dr. Manuela Sissy Brucker (ehemals Kraus)], erfüllen die Äußerungen Kramp-Karrenbauers den Straftatbestand der Volksverhetzung. Sie habe daher Strafanzeige gegen die saarländische Ministerpräsidentin gestellt, schreibt Kraus auf Facebook.

    „Grob diffamiert“

    Als Homosexuelle fühle sie sich durch die Äußerungen Kramp-Karrenbauers grob diffamiert. Wer gleichgeschlechtliche Ehen in eine Reihe mit Vielehe und Inzucht stelle, äußere sich homophob und menschenverachtend. Kramp-Karrenbauers Aussage sei „in ihrem Gehalt gleichzusetzen mit den ähnlich verachtenden Äußerungen 1933-1945“, schreibt Kraus in ihrer Anzeigeschrift, die sie ebenfalls auf Facebook veröffentlichte.

    Quelle: SR online, Strafanzeige gegen Kramp-Karrenbauer (04.06.2015)

    http://www.sr-online.de/sronline/nachrichten/politik_wirtschaft/krampkarrenbauer_homosexualitaet_volksverhetzung_anzeige100.html

  5. Machandelboom Says:

    Leblouh (gavage)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Leblouh

    a subtle form of torture – zayar

    [Mauretanien der letzten Jahrhunderte: das schariafromme Edelweib ist zielsicher faul und daher gut und gerne für jeden erkennbar dick, nur ihre Sklavinnen sind dünn. Zayar, Quälen, und Leblouh (gavage), Zwangsmästen für Sechsjährige. Fettleibigkeit gilt in manchen Landesteilen und Milieus des westlichen Afrika – innerhalb von Niger, Nigeria oder Mauretanien, im nördlichen Mali sowie im Norden von Kamerun – als Zeichen von Reichtum, Schönheit, Heiratswürdigkeit bzw. einem reichen und seine (ggf. mehreren sprich in Polygynie lebenden) Frauen gut versorgenden Ehemann. Deshalb werden dort etliche Mädchen monatelang in veritable Fütterungsfarmen eingesperrt und gezwungen, bis zu 20 Liter Kamelmilch täglich zu trinken.

    Initiation in den Kreis der Heiratsfähigen, Gruppenzwang sowie kinderfeindliche und überhaupt frauenfeindliche Körperpolitik, strukturell durchaus der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) vergleichbar, nur ist hier das Essen die Folter und Gesundheitsschädigung (inwieweit die zwangsgemästeten Mädchen zusätzlich Opfer der FGM sind, bleibt ebenso zu klären wie die Fragen nach Polygamie und Kindbraut (child marriage, child bride). Das übergewichtige Kind kann schwanger werden – und im Islam darf oder soll dem Beispiel von Mohammed und der neunjährigen Aischa gefolgt werden.).]

    Mauritania’s ‚wife-fattening‘ farm

    von: Pascale Harter
    BBC, 26.01.2004

    A generation ago, over a third of women in the country were force-fed as children – Mauritania is one of the few African countries where, on average, girls receive more food than boys.

    Now only around one in 10 girls are treated this way. The treatment has its roots in fat being seen as a sign of wealth – if a girl was thin she was considered poor, and would not be respected. […]

    „Young people in Mauritania today, we’re not interested in being fat as a symbol of beauty. Today to be beautiful is to be natural, just to eat normally.“

    Some men are also much less keen on having a fat wife – a reflection of changes in Mauritanian society.

    „We’re fed up of fat women here,“ said 19-year-old shop owner Yusuf.

    „Always fat women! Now we want thin women.

    „In Mauritania if a woman really wants to get married I think she should stay thin. If she gets fat it’s not good.

    „Some girls have asked me whether they should get fat or stay thin. I tell them if you want to find a man, a European or a Mauritanian, stay thin, it’s better for you. But some blokes still like them fat.“

    And while there still men who like their women big, Fatematou is on hand to fatten them up with her years of experience.

    I asked her if she ever felt cruel, beating and force feeding children?

    „No! It’s not cruel to make girls fat!“ she said.

    Me, I’ve seen 10-year old girls give birth. I tell you, 10 years old!“ [child marriage, child bride]

    „Once they are fat and beautiful they can serve their men well, once they are fat they can be married.“

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/3429903.stm


    BBC NEWS 19.07.2007
    The fattening rooms of Calabar

    [Nigeria]

    „In the morning you eat fine,“ says Happiness Edem, recalling her time in the fattening room in the Nigerian city of Calabar.

    „After eating you can take a bath. From there you can sleep, you sleep fine, you wake up, you eat, you sleep.“

    Happiness attended the fattening centre for a total of six months, at the request of her husband, Morris Eyo Edem, leading up to their wedding.

    By the time she had come out, her body shape had changed completely – to the delight of her husband.

    Fattening culture

    The average weight of a Nigerian woman is 60kg – but Happiness is well over twice that. […]

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/6904640.stm


    Girls being force-fed for marriage as fattening farms revived

    von: Alex Duval Smith
    in: The Guardian, 01.03.2009

    A children’s rights lawyer, Fatimata M’baye, echoed Ely’s pessimism. „I have never managed to bring a case in defence of a force-fed child. The politicians are scared of questioning their own traditions. Rural marriages usually take place under customary law or are overseen by a marabou (a Muslim preacher). No state official gets involved, so there is no arbiter to check on the age of the bride.“ Yet, she said, Mauritania had signed both international and African treaties protecting the rights of the child.

    Leblouh is intimately linked to early marriage and often involves a girl of five, seven or nine being obliged to eat excessively to achieve female roundness and corpulence, so that she can be married off as young as possible. Girls from rural families are taken for leblouh at special „fattening farms“ where older women, or the children’s aunts or grandmothers, will administer pounded millet, camel’s milk and water in quantities that make them ill. A typical daily diet for a six-year-old will include two kilos of pounded millet, mixed with two cups of butter, as well as 20 litres of camel’s milk. „The fattening is done during the school holidays or in the rainy season when milk is plentiful,“ said M’baye. „The girl is sent away from home without understanding why. She suffers but is told that being fat will bring her happiness. Matrons use sticks which they roll on the girl’s thighs, to break down tissue and hasten the process.“

    Other leblouh practices include a subtle form of torture – zayar – using two sticks inserted each side of a toe. When a child refuses to drink or eat, the matron squeezes the sticks together, causing great pain. A successful fattening process will see a 12-year-old weigh 80kg. „If she vomits she must drink it. By the age of 15 she will look 30,“ said M’baye.

    Historians say the practice dates back to pre-colonial times when all Mauritania’s white Moor Arabs were nomads. The richer the man, the less his wife would do – the preference being for her to sit still all day in her tent while her black slaves saw to household chores. Ancient Berber quatrains laud tebtath (stretchmarks) as jewels. Even today lekhwassar (fat around the waist) is given lyrical pride of place and girls sent for fattening gain the stature of mbelha. They are taught to sit in the lotus position, speak softly, use utensils and to emulate the exemplary lives of the Prophet Muhammad’s wives. Fattening of girls is practised beyond Mauritania, in northern Mali and rural Niger – areas conquered, along with half of present-day Spain and Portugal, by the Almoravid dynasty in the 11th century. The practice of fattening also continues in Nigeria’s Calabar state and north Cameroon.

    http://www.theguardian.com/world/2009/mar/01/mauritania-force-feeding-marriage


    Ältere Frauen helfen den Mädchen beim Stopfen, denn es soll möglichst schnell gehen: „Man sieht dich erst als Frau an, wenn du genug Fett um die Hüften hast, wenn du Brust und Bauch hast. Wenn du mit zwölf Jahren ungefähr 80 Kilo auf die Waage bringst, hast du es geschafft. Du bist bereit, geheiratet zu werden. Dann hast du dein Mädchendasein abgelegt“, erzählt Edem dem BBC.

    „Natürlich leidest du. Aber wenn man dir ständig erzählt, dass das Essen nötig ist, um glücklich zu werden, um einen Mann zu finden, der dich verehrt, dann machst du eben mit. Die Techniken der Mast sind vielfältig: „Wenn ein Kind nicht trinken will, bohrt die Aufseherin zwei Stäbe in sein Zahnfleisch [dazu anders Alex Duval Smith sowie ; tooth wäre Zahn, toe ist Zehe. „Fuß“, s. u.: Zayar involves pressing two wooden sticks together on a girl’s foot]. Die Schmerzen sind fürchterlich“, erklärt Fatimata M’baye, Anwältin für Kinder und Jugend, die Praktik „Zayar“. Wenn sich die Mädchen übergeben, müssen sie das Erbrochene trinken. Eine bekannte Folterungsmethode, nicht nur in Afrika.

    „Je dicker du bist, desto mehr Platz hebt ein Mann in seinem Herzen für dich auf. Das wird den jungen Mädchen hier vermittelt.“ Mint Ely ist die Leiterin der Hausfrauen-Stiftung des westafrikanischen Landes [Mauretanian]. Sie beschreibt die Situation in den ländlichen Regionen als großen Rückschritt: „Wir hatten bereits ein Ministerium für Frauen und besetzten 20 Prozent der Sitze im Parlament. Dann kam das Militär und drängte uns zurück in die traditionelle Rolle.“ Durch einen Militärputsch im August 2008 verlor der amtierende Präsident Sidi Mohamed Ould Sheikh Abdallahi sein Amt und die Militärs bildeten einen Hohen Staatsrat unter Leitung von General Abdel Aziz. Die bis dahin durchgebrachten Gesetze zur Abschaffung der Sklaverei, Pressefreiheit und ein Klima freier politischer Betätigung gehörten der Vergangenheit an.

    von FOCUS-Online-Autorin Lena Marg (Je fetter, desto besser), in: Focus, 09.03.2012

    http://www.focus.de/panorama/welt/xxl-wahn-in-mauretanien-wenn-aus-essen-folter-wird-_aid_722252.html


    In terms of the history of leblouh (or as it is referred to in many other nations, gavage), it dates back to the eleventh century – a time when the Muslim world was flourishing. At that time, Mauritania’s population consisted of lowly, white Moor Arabs. As a result of poverty, a Mauritanian man was considered wealthy, and thus well respected, if his wives did not engage in “housework”. These wives would sit lazily in tents attended to by slaves. The women were said to be imitating the behavior of Prophet Muhammad’s wives. Therefore, fatness, which accompanied this laziness, was soon deemed a common characteristic of affluent Mauritanian women (Smith). […]

    torture called zayar. Zayar involves pressing two wooden sticks together on a girl’s foot; the resulting pain is supposed to keep the girl l consuming the massive quantity of food (Force-feeding Sends Mauritania Backwards).

    http://www.smith.edu/health/documents/erika.pdf


  6. Machandelboom Says:

    Dem Spaßvogel die Orgie, der Muslima Hidschab und Tamkin. Mit der Regenbogenfahne den Harem herbeiwinken.

    Sägefisch (2015)

    Ein Kind könnte mehr als zwei rechtliche Elternteile haben … an der Zahl der Elternteile zu rütteln, wäre eine Revolution

    Der Spiegel (2015)

    Noch zu Familie für alle (DER SPIEGEL 32/2015), von: Melanie Amann, Christiane Hoffmann, Caroline Katschak, Ann-Katrin Müller, Ralf Neukirch, Britta Stuff (Familie für alle), in: DER SPIEGEL, 01.08.2015.

    ___p://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2015-32.html

    Die Bevölkerung soll auf das Bejahen der nicht zuletzt durch die Scharia erlaubten bis empfohlenen Vielweiberei dressiert werden, auf Toleranz gegenüber dem (wesenhaft und praktisch höchst intoleranten) Islam konditioniert werden wie ein Pawlowscher Hund.

    Fällt dann das Reizwort Ehe für alle bzw. Familie für alle, hat der Dhimmi faktenfern-selig von Regenbogenfahnen zu träumen und zu lächeln. Auf Seite 16 prangt prominent die Bildbeschreibung:

    Ein Kind könnte mehr als zwei rechtliche Elternteile haben – und zwar nicht nacheinander, sondern gleichzeitig.

    Was bitte ist das denn anderes als der Ruf nach Legalisierung auch der islamischen Polygamie? Im Text heißt es:

    Eine Antwort auf den künftig wohl häufiger auftretenden Fall wäre eine derzeit noch abenteuerlich anmutende Konstruktion: Ein Kind könnte mehr als zwei rechtliche Elternteile haben – und zwar nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. In Deutschland ist so etwas nicht vorgesehen. Anderswo sieht dies anders aus. […]

    Das hätte Vorteile im Alltag, wenn es um Auskünfte in der Schule oder beim Arzt geht, die nur den Eltern erteilt werden dürfen. […]

    Aber an der Zahl der Elternteile zu rütteln, wäre eine Revolution

    Genau das wäre das Rütteln, eine islamische Revolution.

    Zwei im SPIEGEL genannten Strippenziehern, „Ethikrat-Vorsitzende Woopen“ (Christiane Woopen) und „Rechtsprofessorin Dethloff“ (Nina Dethloff, Bonn) sollten wir in Zukunft genau auf die Finger schauen, was die nicht ausbleiben werdenden und unbedingt abzuwehrenden Versuche der Straffreistellung von Polygynie und Kindbraut nach Koran un Sunna betreffen wird.

    Mustafa Cerić und Tariq Ramadan gehen raffiniert (Taqiyya) arbeitsteilig vor. Cerić lässt ja durchaus durchblicken, zeitnah das gesamte Familienrecht (von Talaq und Zweitfrau bis Kinderverheiratung) europaweit durchdrücken zu wollen. Ramadan will selbstverständlich dasselbe, tut aber schon mal so, als sei er gegen Polygamie.

    Tariq Ramadan contre la polygamie

    Croyez le ou non mais ce pseudo-musulman est contre la polygamie

    http://www.bladi.info/threads/tariq-ramadan-polygamie.289472/

    Tariq Ramadan is not in favour of forbidding polygamy.

    13) In 2002, Ramadan wrote a preface to « Musulmane tout simplement » (“Simply Muslim”), a book written by Asma Lamrabet, in which she says that the Western world can not criticise polygamy because “many men have one, two or three mistresses in western societies”! In the same book Asma Lamrabet explains that husbands should give their wives a “light slap” because, “many women become hysterical when they quarrel with their husband”! And this does not prevent Tariq Ramadan writing in his latest book-interview that, “it is Islamically forbidden to beat his wife.” (*) Even the Quran says the opposite!

    14) Tariq Ramadan is not in favour of forbidding polygamy. According to this great “Islamic feminist”, it is the wife’s responsibility to add a special clause in the marriage contract if she does not accept polygamy: “The role of the marriage contract has to be restored (…) [the woman]] can ask that the contract stipulates her refusal of polygamy, her right to work and her right to a financial autonomy.”(*). In other words the law can not defend women against the mechanisms of patriarchy which have oppressed them for centuries: it is up to each individual woman to defend herself, against the pressures of her own family, her future husband and her future husband’s family. In the real world only Muslim Wonderwomen will be able to win such a battle!

    aus: AWL (40 reasons why Tariq Ramadan is a reactionary), in: Workers‘ Liberty, 26.07.2007

    http://www.workersliberty.org/node/4004

    Christiane Woopen

    Christiane Woopen (* 12. Dezember 1962) ist eine deutsche Medizinethikerin und Philosophin. Seit 2009 bekleidet sie die Professur für Ethik und Theorie der Medizin an der Universität zu Köln. Außerdem ist sie seit 2001 Mitglied des Deutschen Ethikrates, seit 2008 dessen stellvertretende Vorsitzende und seit 2012 dessen Vorsitzende. […]

    2007 wurde sie Mitglied im Kuratorium der Bundesstiftung Mutter und Kind des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 2009 gehört Woopen dem Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) an. 2010 wurde sie in den Internationalen Bioethik-Ausschuss (IBC) der UNESCO berufen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christiane_Woopen

    http://www.ethikrat.org/ueber-uns/mitglieder/christiane-woopen

    Nina Dethloff

    Nina Dethloff, Rechts-Professorin an der Universität Bonn, hat im Rechtsausschuss des Bundestages klar für einen neuen Artikel 3 plädiert. Sie sagt, dass die Rechtsstellung von Lesben und Schwulen ebenso verbessert würde wie die von bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen Menschen. „Die Aufnahme des Merkmals der sexuellen Identität würde ihre Rechtsstellung gegenüber der gegenwärtigen Lage verbessern“, schreibt sie.

    Fünf von neun Experten sprachen sich im Ausschuss aber gegen eine Änderung aus, teils aus rechtlichen, teils aus gesellschaftlichen Bedenken.

    aus: Peter Seiffert (Wolfgang und Werner ins Grundgesetz), in: der freitag, 30.05.2010

    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wolfgang-und-werner-ins-grundgesetz


    Europaführer Muslimbruderschaft
    TARIQ RAMADAN

    Polygamy in Islamic and non-Islamic countries


  7. Jacques Auvergne Says:

    [He] discovered the tooth …
    while [she] was on a break

    Valentin Loescher, 20, was volunteering alongside Camille Jacquey, 16, on his first summer archaeological dig at the Arago cave near Tautavel, when he discovered the tooth. […]

    Loescher, a history of art student from Metz, told France Television that while Jacquey was on a break he had been carefully brushing a mound of soil in his excavation area that featured lots of remains of large animals, when he found the small remains of a tooth.

    aus: Angelique Chrisafis in Paris and Agence France-Presse (French student finds tooth dating back 560,000 years), in. The Guardian, 28.07.2015

    http://www.theguardian.com/science/2015/jul/28/french-archaeologist-finds-tooth-dating-560000-years-tautavel

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    Gender-gestörte Berichterstattung bzw. Prinzip invisible boy.

    TAUTAVEL (Département Pyrénées-Orientales, Region Languedoc-Roussillon). Seit 50 Jahren arbeiten vorbildlich fleißige junge Leute in ihren Sommerferien unentgeltlich am archäologisch sehr bedeutenden Ausgrabungsort Höhle von Arago, La Caune de l’Arago. So auch 2015.

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    Blick aus der Ebene zur Höhle: Der Eingang befindet sich vor der Spitze des Schildes

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    Er und nicht sie fand den uralten Zahn. Der drei Wochen auf dem Gelände arbeitende Student für Kunstgeschichte Valentin Loescher (20) aus Metz hat den Zahn gefunden, während seine Kollegin aus dem Zweierteam, Camille Jacquey (16), gerade Pause machte.

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    DER SPIEGEL desinformiert, belassen wir es bei der Titelzeile, um weiterzugeben an den herrlichen Sarkasmus des mimamausebär:

    Frankreich: 16-Jährige findet 560.000 Jahre alten Menschenzahn

    #44 29.07.2015, 21:38 von mimamausebär
    Ein patriarchaler Zahn

    [ agztse: „Also der Mann findet den Zahn, während die Dame gerade Pause machte.“ ]

    Jetzt verzerren Sie aber die Realität, und zwar mit Fakten! Fakten sind ein patriarchales Instrument zur strukturellen Benachteiligung der Frau.

    Die sicher unumstrittene, weil nicht diskriminierende und gender-gerechte Realität ist: Das Mädchen hat trotz ihres zarten Alters als junge Frau in der heteronormativen Gesellschaft bereits unentgeltliche und von chauvinistischen Machos verkannte Sorgearbeit und Soziale-Interaktionsarbeit gegenüber ihren Mitmenschen zu leisten. Sicher auch gegenüber dem Studenten, der hier schließlich kostenlos neben ihr und ihren klar erkennbaren Brüsten sitzt und sie damit zum Objekt seiner (Hetero!-)Sexualität degradiert. Man beachte auch die Perspektive des Fotos schräg von oben, die das Mädchen „süß“ erscheinen lassen soll. All diese substanziellen sozialen Beiträge fließen dem Unterfangen der Ausgrabung zu, beispielsweise in Form von Motivation der lüsternen männlichem Helfer, ob das Mädchen nun gerade „Pause macht“ oder nicht.

    Es ist daher bei nicht heteronormativ-faktengetreuter sondern geschlechtergerechter Deutung der Realität absolut zutreffend beschrieben, dass die 16-Jährige den Fund durch eigene Leistung erzielt hat, und dabei ein männlicher „Helfer“ lediglich diese Leistung an die Grabungsstelle gemittelt hat.

    Natürlich ist bedauernswert, dass diese körperliche Vermittlung notwendig war. Das dürfte daran liegen, dass Seilschaften männlicher Ausgräber, gewissermaßen eine gläserne Mauer, immer noch Frauen von der augenscheinlich ruhmreicheren Position an Schaufel, Spatel und Pinsel fernhalten. Dass das Mädchen bei ihrer spektakulären Entdeckung nicht selbst anwesend war, zeigt wieder einmal, wie weit wir noch von echter Gleichberechtigung entfernt sind.

    http://www.spiegel.de/forum/wissenschaft/frankreich-16-jaehrige-findet-560000-jahre-alten-menschenzahn-thread-330968-5.html

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    Mit geradezu archäologischer Sorgfalt aufgelesen zum Thema gender-einäugige Berichterstattung des Jahres 2015 über den Schneidezahn des Homo erectus bzw. heidelbergensis:

    Gender Mainstreaming. Der Zahn der Zeit

    Von Gudrun Eussner
    29.07.2015

    http://eussner.blogspot.de/2015/07/gender-mainstreaming-der-zahn-der-zeit.html

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    https://www.facebook.com/valentin.loescher

  8. Carcinòl Says:

    Man bringt nicht den Mut auf, zur Heirat nach Koran und Sunna Nein zus sagen, also muss man wie nebenbei die islamische Polygamie durchsetzen und übrigens auch die in der Scharia unbedingt mögliche Kindbraut (Mohammed und Aischa). Das in Griechenland seit jeher und bis heute völlig legale Verheiraten neunjähriger muslimischer Mädchen durch den Mufti hat, auf Deutschland bzw. ganz Europa übertragen, einen (kinderfeindlichen, ethisch widerwärtigen) Vorteil für die Päderasten unter den Dhimmis oder Harbis, denn das Kind sei ja genital selbstbestimmt (vgl. den Begriff der genital autonomy in der treulosen Zone der Intaktivisten, der Beschneidungsgegner).

    Das Projekt 100% MENSCH schweigt zur Scharia:

    „Liebe ist Liebe – überall! Liebe, Loyalität, Verantwortung, Einvernehmlichkeit, Gleichberechtigung und Fürsorge sind die Grundlage aller Partner*innenschaften und Familien – unabhängig von ihrer Konstellation. Es gibt keine Liebe zweiter Klasse. Die freie Entscheidung über die eigene Sexualität ist ein Grundrecht. Dieses Recht endet dort, wo das Recht anderer Menschen auf ihre körperliche und psychische Unversehrtheit und/oder ihre Selbstbestimmung verletzt wird. Das Projekt 100% MENSCH unterstützt das Konzept des SSC (safe, sane, consensual – zu deutsch: sicher, vernünftig, einvernehmlich).“

    http://100mensch.de/projekt100mensch.html

    Alles Fred Karst oder was?! Der praktizierende Pädosexuelle würde selbstverständlich ebenfalls von seiner „geschlechtlichen Identität“ sprechen, der strenge Muslim seinen Anspruch auf Zweit- bis Viertfrau jederzeit mit der Phrase „Liebe ist ein Menschenrecht. Es gibt keine Liebe zweiter Klasse“ garnieren:

    „Liebe ist Liebe. Liebe ist ein Menschenrecht. Es gibt keine Liebe zweiter Klasse. Kein Staat, keine Religion, keine Weltanschauung und keine Gesellschaft hat das Recht, Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu verfolgen. In über 70 Ländern ist dies leider noch der Fall.“

    http://100mensch.de/77love.html

    Die anti-homophobe Haltung von 100% MENSCH ist unterstützenswert … und vielleicht ist es ja ganz menschenfreundlich und insbesondere frauen- und kinderfreundlich gemeint. Indirekt ist man an einer Stelle beinahe religionskritisch, wenn auch leider zu feige, die Worte Schariarecht und Islam auszusprechen:

    „Noch immer leben Homosexuelle und trans* Menschen in vielen Ländern in ständiger Gefahr von staatlicher und religiöser Verfolgung.“

    http://100mensch.de/77love.html

  9. Jacques Auvergne Says:

    Das Urteil eines Oberverwaltungsgerichts könnte den Anfang vom Ende der konventionellen Einehe bedeuten. Gehört der Polygamie die Zukunft?

    in: DER SPIEGEL, 06.04.2004
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    Polygamie-Urteil: Vom Islam lernen heißt heiraten lernen!

    Von Henryk M. Broder

    […] Polygamie bei Ausländern, erklärte der CSU-Generalsekretär Söder, komme für die CSU nicht in Frage; es sei „ein Skandal“, dass ein eingewanderter Iraker eine Aufenthaltsbefugnis für seine Zweitfrau bekomme. […]

    Für die Christen ist Polygamie kein Thema, zumindest nicht offiziell. Die katholische Kirche und ihre Gläubigen diskutieren ein anderes Tabu: den Zölibat und seine Folgen, unter anderem Gottes heimliche Kinder. Für die Juden hat sich das Thema in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts erledigt, als Gerschom Ben Juda, der führende Gelehrte seiner Zeit, das Familienrecht reformierte und bei dieser Gelegenheit die Vielehe verbot. Zunächst probeweise für die drei Gemeinden Speyer, Worms und Mainz, dann allgemein. Er ließ aber, typisch jüdisch, eine Ausnahme zu. Wenn 100 Rabbiner zustimmten, war eine Vielehe erlaubt. Nur: Wer hatte schon die Mittel und die Zeit, 100 Rabbiner zu befragen, ganz abgesehen davon, dass es praktisch unmöglich ist, 100 Rabbiner auf eine Meinung festzulegen.

    Trotzdem hat die Vielehe bei Juden bis in die jüngste Zeit überlebt. Denn die „Sefarden“, die orientalischen Juden, bekamen das Verdikt des europäisch-aschkenasischen Gelehrten nicht mit – oder ignorierten es, um in ihrer polygamen Umgebung nicht aus dem Rahmen zu fallen.

    Als dann Juden aus den arabischen Ländern nach Israel einwanderten, passierte es, dass ein Familienvater Papiere für sich, seine Kinder und seine zwei oder mehr Frauen verlangte. Das Problem wurde pragmatisch gelöst: Die Behörden drückten alle Augen zu, es gab kein Gesetz und kein Urteil zu einem solchen Fall. Wenn aber ein Sefarde in Israel heiraten wollte, musste er sich für eine Frau entscheiden, mehr war nicht erlaubt.

    Und nun die Muslime. Sie praktizieren die Vielehe nicht so oft wie früher, aber verboten oder ganz aus der Mode ist sie nicht. Und so ergeben sich Konflikte, wenn ein polygamer Muslim nach Europa kommt. […]

    Vom Islam lernen heißt also demnächst: Heiraten lernen! Statt wie Joschka Fischer jede Verbindung mit einer aufwendigen, teuren und schmerzlichen Scheidung zu beenden, wird man nicht seriell, sondern additiv heiraten, wobei der Gesetzgeber hier eine Obergrenze festlegen sollte. Sie wird vermutlich bei vier Frauen liegen. […]

    http://www.spiegel.de/panorama/polygamie-urteil-vom-islam-lernen-heisst-heiraten-lernen-a-294227.html

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    Zur himmlisch gebilligten irdischen Vielweiberei vgl. bei n-tv am 16.03.2004 zu den Mormonen.

    Viele Ehefrauen sind gottgewollt

    Hannah, LeeAnn, Shirley, Linda und Cari teilen sich einen Haushalt, die Erziehung von 29 Kindern und einen Ehemann: Tom Green. Linda ist die „Hauptfrau“. Sie organisiert, vor allem: wann welche Frau mit Green das Bett teilt.

    In den USA ist Polygamie verboten, trotzdem gibt es sie. Im Bundesstaat Utah leben mindestens 30.000 bis 50.000 Menschen in polygamen Haushalten. Die Behörden sahen geflissentlich darüber hinweg – bis der auf seine Riesenfamilie stolze Green 2001 eine Medienkampagne startete und sich wegen Polygamie vor Gericht verantworten musste.

    Die Vielweiberei hat Tradition

    Polygamie gibt es in Utah etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich Mitglieder der „Kirche der Heiligen der Letzten Tage“, wie die Mormonen-Kirche offiziell heißt, dort ansiedelten. Die Gemeinschaft sagte sich zwar 1890 offiziell von der Polygamie los. Doch fundamentalistische Mormonen praktizieren sie seitdem weiter, empfehlen die Vielehe sogar.

    Die Mormonen glaubten mit Blick auf die Vielehe alttestamentarischer Propheten, dass Gott eine solche Praxis verlangt. Trotz ihrer polygamen Lebensweise haben Mormonen sehr strikte Moralvorstellungen. Sie lehnen die Abtreibung ab, ebenso wie sexuelle Praktiken, die nicht der Zeugung von Nachkommen dienen. Im Idealfall bekommt die Ehefrau eines Polygamisten – sofern es ihr körperlicher Zustand erlaubt – jedes Jahr ein Kind. Oberstes Prinzip der Gemeinschaft ist das Patriarchat: Die Familie ist ein Königreich, in dem der Vater das Sagen hat. […]

    http://www.n-tv.de/archiv/Viele-Ehefrauen-sind-gottgewollt-article93721.html

  10. Carcinòl Says:

    On Sunday, an explosion occured at a Kurdish civil centre in Stockholm, Sweden, following clashes between Turks, Kurds and anti-fascists at a rally organised by the Swedish Grey Wolves

    (Zur Lage auch in Schweden, von MEE, September 2015)

    Polygami bør derfor tillates som et individuelt livsstilsvalg
    Polygamy should be allowed as an individual lifestyle choice

    (FPU Hedmark, Norwegen 2013)

    Korantreu und polygam in Skandinavien. Dank sei einem Widder aus der Heide für den Hinweis auf Norwegen (2005) und die dortige Einwanderungsbehörde Behörde UDI.

    ob das Norwegische Direktorat für Einwanderung (UDI) im Jahre 2005 meldet, die Polygamie werde immer beliebter […]

    Blök!
    Euer Schaf
    monogamer Heidschnuckenbock (mangels Gelegenheit)
    20.01.2006

    http://www.eussner.net/print_schaf_2006-01-20_00-15-04.html

    Ein ganzer Schwarm einstiger spanischer Kommunisten oder Linker ist zum Islam konvertiert und im Netzwerk der Murabitun aktiv. Über Mansur Escudero, Mansur Abdussalam Escudero (Junta Islámica; Comisión Islámica de España) und andere aus der Polygamie-Lobby und überhaupt aus der Schariabewegung lese man ebenfalls bei Gudrun Eussner (15.02.2005).

    Dort findet sich auch der Hinweis auf das Buch des katholischen amerikanischen Anthropologen Philip Leroy Kilbride (Plural Marriage for Our Times. A Reinvented Option?), einen Bestseller von 1994.

    Polygamie oder Monotonie?

    http://www.eussner.net/schaf_2005-02-15_23-08-46.html

    Über ein schariatisiertes Andalusien zum Europakalifat und globalen Finanzdschihad. Die Murabitun.

    Escudero

    Miembro fundador y presidente de la Federación Española de Entidades Religiosas Islámicas (FEERI) desde 1990 a 2003 y Secretario General de la Comisión Islámica de España (CIE), desde 1991 a 2006.

    https://es.wikipedia.org/wiki/Mansur_Escudero

    Movimiento Mundial Murabitún (MMM) en España

    El nombre de “al-Murabitún” remite al menos a tres movimientos o …… La Catedral de Córdoba y la nueva controversia con Mansur Escudero

    ___p://alianzacivilizaciones.blogspot.de/2008/07/movimiento-mundial-murabitn-mmm-en.html


    rundskriv UDI 2005-16

    Når det gjelder barn i polygame ekteskap, gis tillatelse i familiegjenforening

    https://www.regjeringen.no/globalassets/upload/kilde/krd/hdk/2005/0013/ddd/pdfv/253540-udi.pdf

    MiRA-Senterets erfaringer tilsier at polygame ekteskap forekommer i Norge.

    http://mirasenteret.no/no/nyheter/hgsuttalelser/25-hgsuttalelser-ekteskapsloven

    1.4 Forslag for å motvirke polygame ekteskap

    https://www.stortinget.no/no/Saker-og-publikasjoner/Publikasjoner/Innstillinger/Odelstinget/2006-2007/inno-200607-018/1/

    1.4.1 Innledning

    1.4.2 Departementets vurderinger og forslag

    https://www.stortinget.no/no/Saker-og-publikasjoner/Publikasjoner/Innstillinger/Odelstinget/2006-2007/inno-200607-018/1/#a4

    UDIs oppgave

    Utlendingsdirektoratet (UDI) er den sentrale etaten i utlendingsforvaltningen. UDI skal sette i verk og bidra til å utvikle innvandrings- og flyktningpolitikken til regjeringen.

    http://www.udi.no/om-udi/om-udi-og-utlendingsforvaltningen/hvem-gjor-hva-i-utlendingsforvaltningen/#link-4251

    11.11.2005 – The practice of polygamy is on the increase in Norway, according to the Immigration Directorate (UDI). […]

    The increase is mainly due to men who travel to countries where polygamy is legal, and where they marry for the second time without first dissolving the first marriage in Norway.

    Up to now, these men have had the possibility of seeking family reunification for the second wife in Norway.

    The Directorate now wants to stop this possibility.

    http://www.norwaypost.no/index.php/news/latest-news/14667

    Marriage

    Polygamy is prohibited.

    It is illegal to be married to more than one person. Polygamists can be sentenced to prison. If more than one marriage has been entered into abroad, only one of the spouses is entitled to family reunification in Norway. Under Norwegian law, spouses have an obligation to support each other and their children financially. Married persons also have an obligation to keep each other informed in order to enable them to assess the family’s financial situation.

    Forced marriages

    Only marriages entered into voluntarily by both partners are recognised in Norway. Forced marriage is punishable by law.

    A marriage agreement made by parents or other adults on behalf of a child under the age of 18 is not legally binding in Norway. Coercing or putting pressure on another person to get married is punishable by imprisonment. Forced marriages are not accepted as grounds for family reunification.

    Divorce

    Women and men have identical rights with respect to divorce.

    Norwegian divorce laws do not discriminate on the basis of gender, ethnic background or religion, neither as regards the right to divorce nor as regards the financial settlement after a divorce. Whether a divorce granted in Norway is recognised in another country will depend on that country’s legislation. Rules concerning daily care and parental responsibility for children after a divorce are the same for both spouses.

    Children

    Last instalment to Ajoka Theatre Lahore upon receipt of revised audited statment of accounts Children have independent rights in Norway.

    Under Norwegian law, all persons under 18 years of age are children. All children have independent, legal rights and are entitled to necessary care from their parents. Children have both a right and an obligation to attend school from the year they reach the age of six until they have completed their tenth year of schooling. Parents are under an obligation to ensure that their children attend school. The authorities are obliged to intervene if a child or young person is living under conditions that can harm their health or development. Corporal punishment of children is illegal. This means, for example, that it is illegal to hit children. […]

    Royal Norwegian Embassy in Islamabad
    Islamabad
    Pakistan

    http://www.norway.org.pk/studywork/visaandresidence/visa/RESIDENCE-PERMIT/Information_to_family_reunification_applicants/#.VfrkqNJ_t30

    Norwegen im Dezember 2013, Jugendverband der Fortschrittlichen Partei will Polygamie legalisieren – alles ganz freiwillig selbstverständlich. Das Wort Scharia fällt nicht.

    16.12.2013 – Oslo

    Progress Party Youth Branch Advocates Polygamy in Norway

    Norway’s governing party Progress Party (FrP)’s youth branch (FpU) [Fremskrittspartiets Ungdom] in Hedmark wants people themselves shall determine who and how many they will marry in the country.

    At the annual meeting of Hedmark FpU on 7 December, it was decided to send a resolution to FPUS national convention to allow polygamy, which means that men and women can be married to several people at once in Norway.

    „Hedmark Progress Party’s youth believe that the state should not interfere in people’s love affairs. Polygamy should be allowed as an individual lifestyle choice. Today’s marriage and partnership framework should be replaced by a new common law which is absolutely neutral, even when it comes to the number you want get married.“, writes the resolution.

    – We are a liberal party, and it is important that people decide for thelselves, says Katrine Solberg [Katrine Jakobsen Solberg], who is chairman of Hedmark FpU.

    But Solberg [Jakobsen Solberg] adds that she wants strict regulation of polygamy, so that no one is forced into such marriages.

    http://www.tnp.no/norway/panorama/4181-progress-party-youth-branch-advocates-polygamy-in-norway

    Hedmark FpU: – Vær gift med så mange du vil!

    FpU Hedmark vil at folk selv skal få bestemme hvem og hvor mange de vil gifte seg med.

    […] I vedtaket står det:

    „Hedmark Fremskrittspartiets ungdom mener at staten ikke skal blande seg inn i folks kjærlighetsforhold. Polygami bør derfor tillates som et individuelt livsstilsvalg ved at dagens ekteskaps-og partnerskapslov erstattes med en ny felles lov som er helt nøytral, også da det gjelder antallet man ønsker å inngå et ekteskap med.“

    – Vi er et liberalt part, og det er viktig for oss at folk får bestemme selv, sier Katrine Solberg, som er formann i Hedmark FpU.

    (nrk 13.12.2013)

    http://www.nrk.no/ho/–vaer-gift-med-sa-mange-du-vil-1.11416319

    WILL DIE POLYGAMIE HABEN:

    VIL HA POLYGAMI: Katrine Jakobsen Solberg, leder for FpU Hedmark, ønsker å legalisere polygami. – Personlig klarer jeg ikke å finne noen argumenter imot, sier hun.

    http://www.dagbladet.no/2013/12/13/nyheter/fpu/innenriks/polygami/30818079/

    Aber ja doch, ergänzt die Chefin der FpU Hedmark, natürlich auch die Polyandrie, Vielmännerei.

    https://nb-no.facebook.com/HedmarkFpu/posts/706036626075130


    Katrine Solberg
    Katrine Aurland

    The latest Tweets from Katrine Aurland (@katrinesolberg). Formann i Hedmark FpU, sekretær i Åmot FrP.

    https://twitter.com/katrinesolberg

    Katrine Aurland

    https://katrineaurland.wordpress.com/om-meg/

    Katrine Aurland (Solberg)

    https://www.facebook.com/katrine.aurland


    Die (einstige) Namensgleichheit ist zufällig. Eine andere Katrine Solberg.

    Benutzer Katrine Solberg killerqueen7780 jedenfalls findet ganz toll und bewertet daher positiv etwa folgende Kurzfilme: einen islamischen Gebetsruf (Adhan) auf türkisch, den völkischen Barden Ali Kınık, Verherrlichendes zu den ülkücü şehitleri (Märtyrer der Idealistenbewegung) C c C MHP ülkücüler [türkische ultranationalistische Partei], überhaupt die türkischen Rassisten und Faschisten der Bozkurtlar (Ülkücü-Bewegung, GRAUE WÖLFE)

    https://www.youtube.com/user/killerqueen7780

    Innerhalb einer Bibliothek die Abteilungsleiterin für den Fachbereich Kinderbuch.

    Schiff des Buches, das Bücherboot. Bokbåten. Für die Kinder an der Küste, ein Boot als schwimmende Bibliothek.

    Bokbåten «Epos»

    Die EPOS ist eine schwimmende Bibliothek, um auch abgelegene Siedlungen an der Westküste erreichen zu können. Bokbåten «Epos» er et flytende bibliotek som besøker mindre steder i fylkene Hordaland, Sogn og Fjordane og Møre og Romsdal.

    https://no.wikipedia.org/wiki/Bokb%C3%A5ten_%C2%ABEpos%C2%BB

    Bokbåtadministrator Katrine Solberg.

    http://mrfylke.no/Nyheiter/Bokbaaten-AArets-bibliotek-2012

    Grå vargarna

    Idealistiska ungdomar (turkiska: Ülkücü Gençlik), mer allmänt kända som Grå vargarna (turkiska: Bozkurtlar) är en turkisk högerextrem, ultranationalistisk, nyfascistisk ungdomsorganisation. Grå vargarna är det högerextrema turkiska partiet Nationella aktionspartiets (MHP) ungdomsorganisation.

    https://sv.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%A5_vargarna

    Oslo, Norway | Oslo, Norveç Evlâd-ı Osmanlı Fitness Kanımız Aksada Zafer İslamın’dır.! ☆cCc Ülkücü Gençlik Her Yerde! cCc☆ Snap: ibrahim-salih

    _ttps://instagram.com/ibra.salih/

    _ttp://instagramzone.com/UserDetails/395212858

    _ttp://www.instagramkusu.com/ibra.salih

    Im benachbarten Schweden heulen die Grauen Wölfe schon etwas lauter. Sundbyberg (40.000 Einwohner) grenzt an Stockholm:

    İsveç Ülkü Ocakları, Sundbyberg

    https://www.facebook.com/pages/%C4%B0sve%C3%A7-%C3%9Clk%C3%BC-Ocaklar%C4%B1/420002351476771

    IDEALISTENBEWEGUNG
    ÜLKÜCÜ HAREKET
    Mustafa Kemal Atatürk
    Başbuğ Alparslan Türkeş
    Lider Devlet Bahçeli

    ___p://www.ulkuocaklari.org.tr/


    Increasing tensions see resurgence of Turkey’s far-right street movements

    Throughout the several nights of anti-Kurdish riots that took place in mid-September, the five-fingered “wolf sign” was a ubiquitous sight among the protesters.

    The gesture refers to the Grey Wolves, a far-right paramilitary organisation who have antagonised left-wing activists, Kurds and other minority groups in Turkey for decades.

    However, the gesture has also become used as general symbol of Turkey’s nationalists, denoting the legend of Asena, a mythic she-wolf in Turkic (as opposed to Turkish) folklore.

    For Turkey’s minorities, the gesture symbolises the chauvinism at the heart of the modern Turkish republic and its intolerance to pluralism.

    The ideology of the Grey Wolves, and its political wing, the Nationalist Movement Party (MHP) is based on Pan-Turkism, though they have also been referred to by critics as neo-fascist. The MHP received the third-largest percentage of the vote share in June’s general election, showing for many that the Grey Wolves’ beliefs have been able to cross over into mainstream politics. […]

    Last month, Thailand was rocked by a bombing at a Hindu shrine in Bangkok, which killed 20 people. Two suspects were arrested, a Chinese man from Xinjiang – home to China’s Uighurs – and a Turkish national Adem Karadag.

    Though neither suspect has been forthcoming (with one now having fled to Turkey), the arrest of a Turk and a Uighur – coupled with mounting anger at Thailand’s recent decision to deport 100 Uighurs to China where they face persecution – led some analysts to suggest that the attack had been carried out by a Grey Wolves supporter.

    The reach of the Grey Wolves into the Turkish and pan-Turkic diaspora has been wide – according to a 2013 report in the German newspaper Neues Deutschland, the group is the largest far-right organisation in Germany.

    „Most Grey Wolves outside Turkey live here [Germany], probably about 10,000,“ said Stephen G Humer, chair of the Terrorism Research Network in Berlin. „German Police often discovers weapons and solves cases of violence with a clear connection to Grey Wolves and their supporters.“

    On Sunday, an explosion occured at a Kurdish civil centre in Stockholm, Sweden, following clashes between Turks, Kurds and anti-fascists at a rally organised by the Swedish Grey Wolves. […]

    Quelle: Middle East Eye (MEE), 14.09.2015

    http://www.middleeasteye.net/news/increasing-tensions-see-resurgence-turkeys-far-right-street-movements-923266627#sthash.frvkJkOx.dpuf

  11. Cees van der Duin Says:

    _

    „Niederländisches Parlament erschrocken über sogenannte Kindbräute“

    [ Tja, das Wegsehen war so angenehm, so multikultibequem. Kinderheirat ist Scharia (Islamisches Recht), der Sex des Ehemannes mit seiner 12, 11, 10 oder 9 Jahre (Mondjahre) alten Ehefrau ist religiös legal (halal). Prinzip Kindbraut erreicht Niederlande. ]

    Partijen in de Tweede Kamer reageren geschrokken op de berichten over kindbruidjes in Nederland.

    „Im Flüchtlingsheim Ter Apel haben seit Januar 2014 mindestens 34 syrische Kindbräute um Asyl gebeten, weitere 22 sind unterwegs hierher als sogenannte nachreisende Ehefrauen.“

    Volgens RTV Noord zouden vanaf januari 2014 ten minste 34 Syrische kindbruiden asiel hebben aangevraagd in ons land. Nog eens 22 tienermeisjes zijn onderweg als ’nareizende bruiden‘, want hun man verblijft al in Nederland.

    Vanaf volgend jaar geldt een wet die deze kindhuwelijken in Nederland niet erkent. Maar nu al eist de Kamer actie. „Hier moet acuut iets aan gedaan worden“, zegt CDA-Kamerlid Peter Oskam. „Hier heeft de overheid de taak deze meisjes te beschermen naar onze wetten, normen en standaarden. Kindhuwelijken zijn volstrekt onacceptabel en we kunnen deze praktijken in Nederland niet toestaan.“

    [ Beinahe erfreulich, aber Peter Oskam müsste dann auch sagen, dass der Islam nicht durch und durch menschenfreundlich und demokratieverträglich ist. Mohammed heiratete die sechsjährige Aischa und hatte drei Jahre später Sex mit der Neunjährigen. ]

    „We kunnen niet wegkijken terwijl deze jonge meisjes gevangen zitten in een gedwongen huwelijk“, zegt PvdA-Kamerlid Attje Kuiken. „In de nieuwe wet wordt al geregeld dat Nederland dergelijke huwelijken niet langer accepteert, maar in de tussentijd kunnen we niet stilzitten. Deze meisjes moeten beschermd worden.“

    „Diese Mädchen müssen beschützt werden.“

    [ Das müssen sie, aber traut sich Attje Kuiken auszusprechen, wovor diese muslimischen Mädchen eigentlich beschützt werden müssen, nämlich vor dem Islamischen Recht, vor der Scharia? Das neun Jahre alte Mädchen ist religiös reif und / d. h. heiratsfähig. Willkommen in der Herrschaft Allahs auf Erden, der sittlich einzig akzeptablen menschlichen Verhaltens- und Lebensweise. Kindbraut ist Religion – und jetzt endlich mal die Istanbul-Konvention lesen, die Polygamie und Kindbraut ziemlich zielsicher beschweigt bis bejaht.

    „Wir dürfen nicht wegschauen“ – das stimmt, aber ist Frau Kuiken die Situation in Komotiní Nordgriechenland denn nicht bekannt gewesen, wo die muslimischen Mädchen seit jeher durch den Mufti verheiratet und in islamischer Ehe schwanger geworden sind? ]

    RTL Nieuws

    http://www.rtlnieuws.nl/nieuws/binnenland/kamer-eist-direct-actie-tegen-kindbruiden

    […] some 20 teenage Syrian girls had made the journey to the Netherlands. […] Two of the girls are 13 and two others 14. One is 15 and married to a man of 38 […] Labour MPs have now called on junior justice minister Klaas Dijkhoff to clarify the situation.

    Unacceptable

    MP Antje Kuiken is quoted as saying by broadcaster Nos that the situation is unacceptable. ‘I don’t believe this is voluntary,’ she said.

    [ „Ich glaube nicht, dass das freiwillig ist“, Kinderrechtler aufgepasst. Der an seiner Abschaffung nicht interessierte freiheitlich demokratische Staat darf die Kindbräute nicht erst fragen, ob sie nicht vielleicht doch freiwillig ehelichen Sex haben bzw. gerne verheiratet sind – wir hätten sonst die Päderastie mit legalisiert. ]

    ‘I think these are forced marriages.’ Kuiken said the girls now arriving in the Netherlands should be placed with foster families. Last year 34 teenagers in arranged marriages came to the Netherlands as refugees, most of whom are no longer minors.

    (am 28.09.2015 auf DutchNews.nl: MPs want answers on refugee child brides as 20 head for Ter Apel)

    http://www.dutchnews.nl/news/archives/2015/09/mps-want-answers-on-refugee-child-brides-as-20-head-for-ter-apel/

    Niederlande: Regierung stellt Fragen über Kinderbräute in Flüchtlingszentrum

    Bei der Registrierung von Flüchtlingen im Asylzentrum „Ter Apel“ ist den Behörden aufgefallen, dass sich unter der Einreisenden viele Kinderbräute befinden, die zu ihren Ehemännern wollen.

    Aus Dokumenten geht hervor, dass in letzter Zeit mindestens 20 syrische Mädchen eingereist sind. Zwei sind 13 Jahre, zwei sind 14 Jahre alt. Ein Mädchen ist 15 und mit einen 38-jährigen Mann verheiratet. Letztes Jahr soll es 34 Fälle gegeben haben.

    Etliche Politiker glauben, dass es sich hierbei um Zwangsehen handelt. Die betroffenen Mädchen sollen deshalb in Pflegefamilien untergebracht werden. Ehen unter Teenagern sind in den Niederlanden nur dann gültig, wenn das Ehepaar offizielle Heiratsurkunden aus dem Heimatland vorlegen kann.

    http://www.shortnews.de/id/1173005/niederlande-regierung-stellt-fragen-ueber-kinderbraeute-in-fluechtlingszentrum

    Frau Kuiken vorgestern auf ihrem Facebook. Es geht um „Zwangsverheiratungen, Zwangsheiraten“, „gedwongen huwelijken“, aber abenso geht es um „syrische Meisjes“. Wohlgemerkt nicht um Frauen, sondern um Mädchen, weshalb wir ergänzen: Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen.

    Attje Kuiken ‏@attjekuiken 28. Sep.

    Gedwongen huwelijken Syrische meisjes zijn onacceptabel. Nieuwe wet maakt dit straks onmogelijk, maar in tussentijd mogen we niet wegkijken

    https://twitter.com/attjekuiken

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  12. Cees van der Duin Says:

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    ‚Fenomeen kindbruiden in Midden Oosten is een soort toekomstverzekering voor meisjes‘

    „Im Nahen Osten ist das Phänomen Kindbraut eine Art von Zukunftsversicherung für die Mädchen“

    [Das „Phänomen“ ist Islamisches Schariarecht, das Prinzip Kindbraut ist reiner Islam.]

    [Ter Apel ist centrale opvanglocatie, Zentrale Aufnahmestelle.]

    Dutzende syrische Kindbräute auf dem Weg nach Ter Apel

    ‚Tientallen Syrische kindbruiden onderweg naar Ter Apel‘

    Ter Apel – Im Laufe des Jahres 2014 hatten mindestens 34 minderjährige Ehefrauen (Kindbräute) in den Niederlanden um Asyl angefragt.

    Ter Apel – Tussen januari 2014 en begin dit jaar hebben ten minste 34 Syrische kindbruiden asiel aangevraagd in Nederland.

    Auch sollten weitere 22 sogenannte nachreisende Bräute unterwegs nach Ter Apel gewesen sein.

    Daarnaast zouden er nog eens 22 zogeheten ’nareizende bruiden‘ onderweg zijn naar Ter Apel, tienermeisjes waarvan de man al in ons land verblijft. Dat blijkt uit een intern stuk van de Immigratie en Naturalisatie Dienst (IND) waar RTV Noord inzage in heeft gehad.

    Hoe oud zijn de kindbruiden?
    Wie alt sind diese Kindbräute?

    Die Daten stammen aus dem März 2015 […] und inzwischen sind neun der 34 registrierten Kindbräute achtzehn Jahre alt. Ebenfalls fällt das junge Lebensalter der nachreisenden Bräute auf. […] Jeweils zwei von ihnen sind 13 und 14 Jahre alt, eine Fünfzehnjährige ist mit einem 38 Jahre alten Mann verheiratet. Ob diese Bräute inzwischen in Ter Apel angekommen sind, ist nicht bekannt.

    De cijfers dateren van eind maart 2015. De IND schrijft onder meer dat negen van de 34 geregistreerde kindbruiden inmiddels de leeftijd van 18 jaar hebben bereikt. Wat ook
    opvalt is de jonge leeftijd van een aantal nareizende bruiden. Volgens de IND zijn er twee meisjes van dertien en twee van veertien jaar onderweg naar Nederland. Verder blijkt dat de oudste man (38) getrouwd is met een meisje van 15 jaar. Of de bruidjes inmiddels in Ter Apel zijn aangekomen is niet bekend.

    Getraumatiseerde tieners

    Volgens Ineke van Winden van het Centrum tegen Kinderhandel en Mensenhandel (CKM) in Leeuwarden gaat het in veel gevallen om getraumatiseerde tieners. ‚Deze meisjes zijn nog kinderen. Veelal afkomstig uit Syrische vluchtelingenkampen in Libanon, Jordanië en Turkije en daar uitgehuwelijkt. Ze hebben eigenlijk hulp nodig. Op het moment dat ze gevangen zitten in een gedwongen huwelijk is de kans op nieuwe trauma’s groot.‘

    [Sexuelle Handlungen zwischen Volljährigen und Minderjährigen sind nicht zu erlauben, auch nicht in Form der Imam-Nikah. Zusätzlich ein Nein zur Polygamie nach Koran und Sunna.]

    Politiek gevoelig
    Ein politisch heikles Thema

    Kinderverheiratungen werden in den Niederlanden anerkannt, wenn sie im Herkunftsland Gültigkeit besitzen.

    Kindhuwelijken worden in Nederland erkend, mits geregistreerd in land van herkomst. Volgens critici is het gedoogbeleid van de overheid er vooral op gericht om politiek gevoelige discussies te voorkomen. En dat het politiek gevoelig ligt, blijkt ook wel uit de reactie van fractievoorzitter Richart Joling van de PvdA in de gemeente Vlagtwedde. Hij noemt de cijfers van de IND schokkend. ‚Als overheid staan wij dus toe dat deze meisjes seksueel misbruikt worden. Ik vind dat zeer verwerpelijk en zeer ernstig.‘

    Duidelijk beleid ontbreekt

    […] Letztlich dürfen die Kinder selbst entscheiden […]

    De cijfers van de IND dateren dus van voor de huidige vluchtelingenstroom. Volgens Joling vragen er op dit moment gemiddeld drie kindbruiden per week asiel aan in Ter Apel. Hij baseert zich op bronnen binnen het COA. ‚Ik heb begrepen dat de medewerkers van het COA niet zo goed weten wat ze met de situatie aan moeten. Duidelijk beleid ontbreekt.
    De kinderen mogen uiteindelijk zelf bepalen of ze hulp willen of samen met hun echtgenoot opgevangen willen worden.‘

    [Die berüchtigte Genital Autonomy. Nein Danke. Schluss mit der Päderastie, auch wenn Koran und Mufti den Kindersex erlauben oder sich das verheiratete Mädchen nicht unterdrückt fühlt.]

    „Doch aus den Augen verlieren dürfen wir ebensowenig die Mädchen, die plötzlich aus unserer Einrichtung verschwinden.“

    Volgens Van Winden is het van groot belang dat het COA en andere zorginstellingen de ‚doelgroep‘ scherp in de gaten houden. ‚Wat is hier aan de hand. Wat zien wij gebeuren rondom de asielzoekerscentra. Hebben we oog voor de meisjes die ineens uit de opvang verdwijnen.‘

    Verdwenen

    So verschwand zu Beginn dieses Monats eine vierzehnjährige Syrisches Mädchen. Sie war hochschwanger und hatte seit sechs Wochen in Ter Apel gelebt. Die Polizei geht davon aus, dass sie gemeinsam mit ihrem Ehegatten auf der Flucht ist und sich irgendwo in Osteuropa aufhält.

    Zo verdween er begin deze maand ineens een 14-jarig Syrisch meisje. Ze was hoogzwanger en verbleef sinds anderhalve maand in Ter Apel. De politie gaat er vanuit dat ze samen met haar echtgenoot is gevlucht en ergens in Oost-Europa zit.

    Te druk

    Recente cijfers over het aantal kindbruiden ontbreken dus. Volgens woordvoerder Yvonne Wiggers van het ministerie van Veiligheid en Justitie is het daar momenteel simpelweg te druk voor. ‚We kunnen op deze korte termijn geen cijfers leveren. Ook niet bij benadering.‘

    Die Zweite Kammer will, dass die Gesetze so schnell wie möglich angepasst werden.

    [Moment, in welche Richtung eigentlich … pro oder kontra islamisches Heiratsalter? Oder ein schrecklich netter Kompromiss? Was eigentlich ist mit der Frage Zweitfrau?]

    Im Ausland abgeschlossene Ehen sollen nur anerkannt werden, wenn beide Partner mindestens achtzehn Jahre alt sind.

    [Muslimfeindliche Diskriminierung, schlimmes Unrecht. Das ist nicht halal, mit so einem Gesetz ist Allahgott nicht zufrieden. Wir wollen in den Himmel kommen, wir fordern einen schariaverträglichen Paragraphen.]

    Als het aan de Tweede Kamer ligt wordt de wet zo snel mogelijk aangepast. Huwelijken die in het buitenland zijn afgesloten worden voortaan alleen erkend als beide partners 18 jaar of ouder zijn. De Eerste Kamer moet zich nog uitspreken over de wetswijziging. Dat gebeurt waarschijnlijk in november.

    Zur geplanten Gesetzänderung soll die Erste Kammer wahrscheinlich im November entscheiden.

    Door: RTV Noord

    http://www.rtvnoord.nl/nieuws/154125/Tientallen-Syrische-kindbruiden-onderweg-naar-Ter-Apel

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    In Ter Apel en omgeving wordt naarstig gezocht naar de 14-jarige hoogzwangere Fatema Alkasem uit Syrië. […]

    Onduidelijk is of het stel nog in Nederland verblijft. ,,Duitsland ligt natuurlijk erg dichtbij Ter Apel. Mogelijk zijn ze daar naar toe gegaan“, laat de politiewoordvoerder weten. Fatema was maandag gekleed in een lange roze jas. Ze draagt een hoofddoek. […]

    http://www.dvhn.nl/nieuws/groningen/hoogzwangere-fatema-14-vermist-12979683.html

    Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 03.09.2015

    Hochschwangere verschwindet aus Asylzentrum in Ter Apel

    Wie die Zentrale Aufnahmestelle (Centraal Orgaan opvang Asielzoekers) mitteilt, hat die aus Syrien stammende Fatema Alkasem am Montag zusammen mit dem Vater des ungeborenen Kindes die Einrichtung verlassen. Am Nachmittag hatte sie einen Arzttermin, zu dem sie nicht erschienen ist. Es handele sich um eine Risikoschwangerschaft, deshalb muss sie zur Entbindung unbedingt in ein Krankenhaus.

    14-Jährige könnte in Deutschland sein

    Polizeisprecher Wouter de Vries sagte in einer Pressekonferenz: „Ter Apel grenzt direkt an Deutschland. Es ist möglich, dass sie über die Grenze gegangen sind.“ Deshalb sei die deutsche Polizei verständigt worden. Ter Apel ist der Nachbarort der Stadt Haren und der Samtgemeinde Lathen in Deutschland. Die niederländische Polizei beschreibt die Jugendliche als 165 cm groß, sie hat dunkle Haare und braune Augen. Bekleidet war sie zuletzt mit einer langen roten Jacke und sie trug ein Kopftuch. […]

    http://www.noz.de/lokales/meppen/artikel/612698/hochschwangere-verschwindet-aus-asylzentrum-in-ter-apel

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  13. Bragalou Says:

    [ Islamisches Zentrum München ]

    7. Darf eine muslimische Frau einen Nichtmuslim heiraten?

    Ehe und Familie sind im Islam besonders geschützt, weil sie als kleinste Einheiten der Gesellschaft das Fortbestehen der Gemeinschaft sichern. Eine funktionierende Ehe bedarf einer Lebensgrundlage und Lebenseinstellung, die beiden Partnern gemeinsam ist. Deshalb ist eine Ehe zwischen muslimischen Partnern in jedem Fall vorzuziehen. Aus einer Beziehung zwischen andersgläubigen Partnern mit unterschiedlichen Weltanschauungen können Schwierigkeiten erwachsen. Z.B. ist eine Einigung in Fragen einer religiösen Kindererziehung schwieriger zu finden. Auch kann ein nichtmuslimischer Ehemann seine Frau z.B. bei der Religionsausübung einschränken. Daher darf eine muslimische Frau keinen Angehörigen einer anderen Religion heiraten. (Koran 2:221)

    8. Wie ist die Erlaubnis zur Mehrehe im Islam zu verstehen?

    Im Islam gibt es die Erlaubnis der Heirat von vier Frauen, […]

    9. Warum kann eine muslimische Frau nicht mehrere Männer heiraten?

    Der Islam ist die Religion der natürlichen Veranlagung des Menschen. Die Heirat von Frauen mit mehreren Männern ist allgemein eine nur selten vorkommende Praxis. Daher kann man davon ausgehen, dass es auch nicht der Natur der Frau entspricht, gleichzeitig mit mehreren Männern verheiratet zu sein. So spricht sich auch der Islam dagegen aus. Ein wichtiger Grund liegt darin, dass der Mann verpflichtet ist, für seine Kinder zu sorgen (s. Frage 2). Bei mehreren Männern besteht die Gefahr, dass die Vaterschaft nicht eindeutig nachgewiesen werden kann. Dies kann dazu führen, dass sie sich entweder um die Kinder streiten oder aus der Verantwortung ziehen. Außerdem ist es nicht praktikabel, dass mehrere Männer als Familienoberhaupt fungieren.

    ___p://www.islamisches-zentrum-muenchen.de/html/islam_-_frau_und_familie.html

  14. Jacques Auvergne Says:

    Februar 2016, Dänemark erlebt islamisches Recht (Scharia).

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    Prinzip Kindbraut. Der Imam von Aarhus (Århus), Osama El-Saadi, hat seine Religion richtig verstanden: nicht der Islamismus den es gar nicht gibt, der Islam verheiratet neunjährige Mädchen. Scharia endlich raus aus dem Familienrecht – weltweit!
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    RT, 12.02.2016 – Suite à l’annonce du gouvernement qui a déclaré que les mariages avec des mineurs ne seraient pas reconnus, un célèbre imam a appelé Copenhague a revenir sur sa décision et à accepter cette «pratique culturelle».

    Danemark : l’imam de Aarhus pousse le gouvernement à accepter le mariage des enfants réfugiés

    https://francais.rt.com/international/15623-danemark–limam-aarhus-pousse

    Danish imam urges govt to accept child marriages among refugees

    A high-profile imam has urged the Danish government to accept child brides, as the practice is part of the culture of many refugees arriving in the country. It follows an announcement by Denmark that such couples will be separated under Danish law.

    Imam Oussama El-Saadi, of the Aarhus mosque in Denmark, said that child brides should be looked at from a “different perspective.”

    “It is an extraordinary humanitarian situation, and I think you have to take care of these families. They’re married, and even if the man is twice as old as they have built a family. We have to accept that it is a different culture, and we cannot destroy family life,” he told Danish newspaper Metroxpress. […]

    The imam’s comments follow an announcement by Danish Integration Minister Inger Støjberg, who said that Denmark would be separating child brides from their husbands.

    „It is completely unacceptable that there are currently minors within the Danish asylum system living with their spouses or partners and I have asked the Danish Immigration Service to immediately put a stop to it,“ Støjberg said.

    „We should naturally ensure that young girls are not being forced to live in a relationship with an adult at the asylum centers,“ she added.

    The Danish Integration Ministry revealed in January that there were 27 minors living as part of a married couple in the asylum system. An investigation by Metroxpress found brides as young as 14 living in refugee centers. […]

    Meanwhile, government data from Norway shows that at least 61 minors were married when they sought asylum in the country last year, several of whom were under the country’s age of consent. The youngest was an 11-year-old girl.

    Just six months ago, a UN report on child marriages among Syrian refugees in Jordan […]

    https://www.rt.com/news/332282-child-brides-denmark-refugees/

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    Maroc – Fatwa: « On peut marier les filles de 9 ans. Elles sont plus performantes au lit que les femmes adultes »

    « Mohamed Ben Abderrahman Al Maghraoui, un des symboles de la Salafia wahhabite [damit der Islam irgendwie menschenfreundlich und demokratietauglich erscheint, erfindet man Wortungetüme wie wahhabitische Salafiyya … gemeint ist 100 % Islam] au Maroc, a autorisé le mariage d’une fille dès l’âge dès 9 ans »

    http://pointdebasculecanada.ca/maroc-fatwa-on-peut-marier-les-filles-de-9-ans-elles-sont-plus-performantes-au-lit-que-les-femmes-adultes/

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    Islam Question and Answer
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    – Principles of Fiqh » Jurisprudence and Islamic Rulings » Customs and traditions » Rulings on art and acting.
    – Fiqh of the family » Conditions of Marriage.

    Fatwa.

    22442: On acting; and the ruling on marrying young girls

    […] Why islam allowed to marry children(girls) of age below 10 […] Can you justify this ruling of Islam (child marriage)?

    […] The fact that it is permissible to marry a young girl does not mean that it is permissible to have intercourse with her; rather that should not be done until she is able for it. For that reason the Prophet (…) delayed the consummation of his marriage to ‘Aa’isha. Al-Nawawi said: With regard to the wedding-party of a young married girl at the time of consummating the marriage, if the husband and the guardian of the girl agree upon something that will not cause harm to the young girl, then that may be done. If they disagree, then Ahmad and Abu ‘Ubayd say that one a girl reaches the age of nine then the marriage may be consummated even without her consent, but that does not apply in the case of who is younger. Maalik, al-Shaafa’i and Abu Haneefa said: the marriage may be consummated when the girl is able for intercourse, which varies from one girl to another, so no age limit can be set. This is the correct view. There is nothing in the hadeeth of ‘Aa’isha to set an age limit, or to forbid that in the case of a girl who is able for it before the age of nine, or to allow it in the case of a girl who is not able for it and has reached the age of nine. Al-Dawoodi said: ‘Aa’isha (…) was reached physical maturity (at the time when her marriage was consummated). […]

    https://islamqa.info/en/22442

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    Henryk M. Broder
    13.02.2016
    Die Presseschau zur Nacht

    Und bald auch bei uns: Imam fordert Legalisierung von Kinderehen „Ehe man die Bräutigame politisch und moralisch verdammt, sollte man bedenken, dass die Asylbewerber aus einer ganz anderen Kultur kommen, wo die Ehe der Weg in die Sicherheit sein kann“, sagte Osama El-Saadi der „Metroxpress“.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_presseschau_zur_nacht38

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    „Sind gezwungen, ihre Kultur zu akzeptieren“14-Jährige in Asylheim schwanger – Imam fordert: Müssen Kinderehen legalisieren

    13.02.2016 · von FOCUS-Online-Redakteur Melchior Poppe

    http://www.focus.de/finanzen/recht/sind-gezwungen-ihre-kultur-zu-akzeptieren-14-jaehrige-in-asylheim-schwanger-imam-fordert-muessen-kinderehen-legalisieren_id_5282095.html

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    http://media.news.de/images/osama-el-saadi-imam-daenemark-legalisierung-kinderehen_856418882_800x600_1d82e22cee6aa9f0266244f41014143d.jpg?images/b4/58/b3b7b6faa20567b3185467e98355.jpg,nopic/no_pic.jpg,800,600,,1,0,70,438,329,,

  15. Jacques Auvergne Says:

    Allah’s Messenger (…) married me when I was six years old, and I was admitted to his house at the age of nine.

    Der Gesandte Gottes (…) heiratete mich (tazawwaǧanī), als ich sechs (Jahre) war. Er führte mich in sein Haus (banā bī), als ich ein Mädchen von neun Jahren war.

    (Hadith: Muslim ibn al-Haddschādsch zum Bericht von Aischa.)

    „the minimum possible marital age for them is nine years old“

    (Publiziert bei: Europaparlament. Zur Scharia in Griechenland.)
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    Elfjähriges Mädchen verheiratet und schwanger

    Berliner Morgenpost, 05.01.2012

    (Ein elfjähriges Mädchen ist in der Türkei hochschwanger in eine Klinik eingeliefert worden. Sie war von einem Imam mit einem mehr als doppelt so alten Mann verheiratet worden.)

    Nach einer religiös besiegelten Heirat hat ein 25 Jahre alter Türke seine hochschwangere 11-jährige Ehefrau in ein Krankenhaus der nordwesttürkischen Stadt Bolu gebracht. […]

    Da eine zivile Ehe nicht möglich gewesen sei, habe der Mann die Ehe mit der 11-Jährigen vor einem Imam geschlossen.

    (dpa/mim)

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article105860155/Elfjaehriges-Maedchen-verheiratet-und-schwanger.html

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    Child marriage in Turkey

    [Aktuelle (Juli 2016) Entwicklungen zum Thema türkische Kinderehe siehe unten – sowie, v. a. mit Blick auf die leider an der Legalisierung der islamischen Kinderheirat arbeitende Bundesrepublik Deutschland, in Kürze auf diesem Blog.]

    https://en.wikipedia.org/wiki/Child_marriage_in_Turkey

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    Married at 11, mother at 12

    Hürriyet Daily News, 02.04.2016

    In the eastern province Diyarbakır, an 11-year-old girl was married to a 14-year-old boy, arranged by their families. An imam preformed the rites, which is illegal in Turkey.

    The girl gave birth to her first child one year later while she was only 12. When the newborn was registered in 2013 at the Birth Registration Office, officers noticed the age of the mother and reported it to a state prosecutor. […]

    The father of the victim claimed his daughter had chosen to marry on her free will, while the father of the groom said there had been no force involved and that both sides were willing to get married. Her first child was born on Feb. 21, 2007. Since a baby cannot be born in five months, the crime occurred when the victim was 11 years old, not 12. Apparently the prosecutor missed this detail. […]

    [ Prinzip Kindbraut – ein weiterer Fall. ]

    Another incident Koluman refers to explains this widespread mentality in the justice system:

    A sexually abused child was at the Child Monitoring Center (ÇİM). The prosecutor refused to go to the ÇİM. […]

    As a matter of fact, this child had been married by force and had experienced sex once. She was beaten by her husband because there was no sex for five months. Then she ran away from home. […]

    http://www.hurriyetdailynews.com/married-at-11-mother-at-12.aspx?PageID=238&NID=97212&NewsCatID=507

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    Turkey’s Constitutional Court stirs outrage by annulling child sex abuse clause

    Hürriyet Daily News, 14.07.2016

    The Constitutional Court has ruled to annul a provision that punishes all sexual acts against children under the age of 15 as “sexual abuse” […]

    The Constitutional Court discussed the issue upon an application from a district court, which complained that the current law does not discriminate between age groups in cases of child sexual abuse and treats a 14-year-old as equal to a four-year-old.

    The local court said the law does not provide legal consequences for the “consent” of victims in cases where the child victim is from 12 to 15 years of age and able to understand the meaning of the sexual act. […]

    With seven votes against six, the Constitutional Court agreed with the local court and decided to annul the provision. The decision will come into effect on Jan. 13, 2017.

    The local court’s argument and the Constitutional Court’s endorsement have drawn a backlash from academic and human rights circles, which underlined that all individuals under the age of 18 are considered children according to international conventions to which Turkey is a party.

    “First of all, every individual under the age of 18 is a ‘child’ according to international conventions. Seeking a child’s consent in cases of sexual abuse is out of the question,” the chair of the Association to Prevent Child Abuse and Neglect, Professor Bahar Gökler, told Turkey’s state-run Anadolu Agency.

    Gökler said this “calamitous” decision was in violation of child rights. […]

    Activists are likely to seek a reversal of the Constitutional Court’s ruling. The head of the Turkey Federation of Women’s Association (TKDF), Canan Güllü said they are now considering bringing the case to the attention of the European Court of Human Rights.

    “This decision will lead to unwanted marriages. People will be able to kidnap and rape children, marry them at an early age, and prevent them from going to school,” Güllü said.

    “We are looking to see whether we can make an appeal to annul the decision. We could go to the European Court of Human Rights,” she added. […]

    The Court has recently also annulled a provision that foresees at least 16 years of imprisonment in cases of child rape for the same reasons. That annulment is set to come into effect on Dec. 23, 2016.

    http://www.hurriyetdailynews.com/turkeys-constitutional-court-stirs-outrage-by-annulling-child-sex-abuse-clause.aspx?PageID=238&NID=101607&NewsCatID=509

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    Turkey’s Constitutional Court Removes Minimun Legal Age Clause: More Child Brides Coming

    Christof Lehmann
    nsnbc 10.08.2016

    http://nsnbc.me/2016/08/10/turkeys-constitutional-court-removes-minimun-legal-age-clause-more-child-brides-coming/

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    [ Seiten 43-44 ]

    Forced marriage from a gender perspective

    STUDY

    DOCUMENT REQUESTED BY THE COMMITTEE
    ON WOMEN’S RIGHTS AND GENDER EQUALITY

    AUTHORS
    Emma Psaila, Vanessa Leigh, Marilena Verbari, Sara Fiorentini, Virginia Dalla Pozza, Ana Gomez

    RESPONSIBLE ADMINISTRATOR
    Erika Schulze
    Policy Department C: Citizens’ Rights and Constitutional Affairs
    European Parliament
    Brussels

    European Parliament, manuscript completed in February 2016.

    […]

    Application of Sharia law in Greece

    Pursuant to the 1923 Treaty of Lausanne, Greece has undertaken specific obligations as regards the status and respect of the Muslim minority 251.

    On the basis of several legal acts 252 and the most recent Law 1920/1991 253 a particular dual judicial system regime applies for the Muslim minority which is mainly located in the region of Western Thrace.

    In fact, both Islamic Law (Sharia) and the Greek Civil Code apply and the Islamic ‘Mufti’ (Μουφτής) has jurisdiction among Muslim Greek citizens of this region in family law issues, namely marriages, divorces, alimonies, custodies, guardianships, emancipation of minors, Muslim wills, and inheritance disputes 254.

    There are divergent opinions in theory regarding the territorial scope and compatibility of the application of Sharia. The Greek Supreme Court 255 has ruled in favour of the application of Sharia in the Greek territory beyond the region of Thrace (so to include all Greek Muslims residing in Greece – apart from the Dodecanese 256) as special law establishing privileges for Muslims 257.

    In June 2000, the Mufti of Xanthi in Western Thrace issued ‘a marriage licence for virgin women according to the Sharia’, laying down the terms for performing wedding ceremonies 258.

    According to the Islamic Sacred Law, a person can get married once they have reached puberty. Usually for girls this is established by the first menstrual cycle and when this cannot be proven, at the age of 15 years, while the minimum possible marital age for them is nine years old 259.

    A characteristic of the ‘marriage licence’ under Sharia is that a woman, even when adult, is represented by her guardian, which is her father, brother or grandfather and the declaration of will is not given in person 260.

    [ Der folgende Abschnitt behandelt die Istanbul Convention „the intentional conduct of forcing an adult or a child to enter into a marriage is criminalised“, da steht „gezwungen“ (forced), die islamische Ehe auf Kinderwunsch (Mädchen neun Jahre alt) ist damit also kein Problem – und darum ging es der Koran und Sunna zielsicher nicht widersprechenden Istanbul Convention. ]

    http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/STUD/2016/556926/IPOL_STU(2016)556926_EN.pdf

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    (hpd. — Türkei erlaubt Sex mit Minderjährigen. Bereits im Juni diesen Jahres beschloss die Türkei ein Gesetz, nachdem es erlaubt sei, Sex mit 12-jährige zu haben und diese zu verheiraten. Zuvor hatte das türkische Verfassungsgericht eine Bestimmung aufgehoben, die alle sexuellen Handlungen an Kindern unter 15 Jahren als „sexuellen Missbrauch“ unter Strafe stellte. Dieser Skandal ging in der medialen Berichterstattung um den Putschversuch in der Türkei und seine Folgen unter.)

    Wenn Päderasten Gesetze machen

    Von Jan Weber

    hpd, 12.08.2016

    Das türkische Boulevardblatt Hürriyet berichtete bereits am 14. Juli, dass das türkische Verfassungsgericht das Mindestalter für Geschlechtsverkehr auf 12 Jahre (anstatt wie bisher 16 Jahre) abgesenkt hat. Dabei stützte sich das Verfassungsgericht auf den Antrag eines Landgerichtes. Das hatte sich beschwert, dass im aktuellen Gesetz nicht zwischen Sex mit einem 4-jährigen und einem 14-jährigen Kind unterschieden wird. Es forderte vom Verfassungsgericht eine Differenzierung.

    Das Verfassungsgericht klärte die Sache daraufhin nicht im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes. Es begründete seine Entscheidung damit, dass bereits 12-jährige wissen können, was „Sex“ bedeutet. […]

    Mit diesem Entscheid des Gerichts werden die sog. „Kinderbräute“ nachträglich rechtlich abgesichert. In der Türkei soll es nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen rund 3.5 Millionen Ehen mit Minderjährigen geben. Diese Zahl könnte nach Inkrafttreten des Gesetzes am 13. Januar 2017 signifikant steigen. […]

    Strenggläubige Muslime verweisen gern auf den Vorbildcharakter des Propheten Muhammad: „Nach einer als sehr glaubwürdig eingestuften Überlieferung [Hadith; al-Buchari] soll Muhammad mit 53 Jahren die Ehe mit der 9-jährigen Aischa vollzogen haben, nachdem er sie bereits drei Jahre zuvor geheiratet hatte.“ Leider muss man davon ausgehen, dass das Verfassungsgericht eher Muhammad im Sinne hatte als die Rechte von Minderjährigen.

    http://hpd.de/artikel/wenn-paederasten-gesetze-machen-13418

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    Nach den Bestimmungen orthodoxer islamischer Rechtsschulen dürfen Mädchen ab neun Jahren heiraten. Diese Rechtsschulen orientieren sich an der Ehe des Propheten Mohammeds mit seiner dritten Frau Aischa, die nach islamischer Überlieferung (Hadith) zum Zeitpunkt des Eheschließungsvertrages sechs Jahre und bei der Hochzeit neun Jahre alt gewesen sein soll. Bei Muslim ibn al-Haddschādsch heißt es als Aussage von Aischa: „Der Gesandte Gottes (…) heiratete mich (tazawwaǧanī), als ich sechs (Jahre) war. Er führte mich in sein Haus (banā bī), als ich ein Mädchen von neun Jahren war.“ Es wird angenommen, dass die Ehe mit neun Jahren auch vollzogen wurde.

    Die Heirat mit jungen Mädchen tritt insbesondere in ländlich-traditionellen Gegenden auf und wird dort von Traditionalisten als Sunna (nach dem prophetischen Vorbild) angesehen. Gründe für diese frühe Verheiratung können wirtschaftliche Nöte oder die Sorge um den Erhalt des guten Rufes der Familie sein.

    Bezüglich der Türkei stellte 2008 die UNDP-Studie „Human Development Report – Youth in Turkey“ fest, dass vor allem in ländlichen Gebieten die Furcht vor der Verletzung der Ehre eines Mädchens häufig die Grundlage für Kinderheiraten und sogar für Ehrenmorde ist.

    Im Jemen wurde 1999 das Schutzalter, welches das Erreichen der Einwilligungsfähigkeit für sexuelle Handlungen festlegt, von 15 Jahren auf den Beginn der Pubertät gesenkt; in der Regel versteht man dort darunter ein Alter von neun Jahren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kinderheirat#Islamische_L.C3.A4nder

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    Muhammad and Aisha Revisited:

    An Examination of Muhammad’s Marriage to a Prepubescent Girl And Its Moral Implications

    Sam Shamoun

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

  16. 't Eekhoorntje Says:

    Karikatur von Cahit Kaya.

    Demo. Ein Plakat hält der Gutmensch:

    „Islam ist nicht der Feind, gegen Islamophobie“

    und trägt ein Hemd in den Regenbogenfarben.

    Ein Muslim kommt näher, denkt:

    „Ein Homo?“,

    schreit:

    „Perverse Schwuchtel! Allahu Akbar!“,

    und schlägt zu.

    Am Boden der blutende Demonstrant:

    „Pegida ist schuld, arghhhhh!“

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    https://davidbergerweb.files.wordpress.com/2016/09/islam-cahit-kaya.jpg?w=400&h=200&crop=1

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