Sozialpädagogen fordern Rücktritt der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz

„Ein pauschales Verbot von Ehen von Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen“, sagt die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Aydan Özoğuz übergeht, dass Kinderehen nicht nur im Einzelfall, sondern stets menschenrechtswidrig und grundrechtswidrig sind und trägt so zum Erhalt dieser kinderfeindlichen und erfahrungsgemäß insbesondere mädchenfeindlichen Praxis bei.

Ein Minderjähriger kann die lebenslangen Folgen, die sich aus einer Ehe mit einem Erwachsenen für ihn ergeben, nicht abschätzen, weshalb nur zwei volljährige Menschen einander heiraten dürfen. Volljährig bedeutet achtzehn Jahre alt. Ehen mit zehn- oder zwölfjährigen Mädchen sind Kindesmissbrauch, das ist Fakt und da gibt es nichts schönzureden.

Durch ein Gesetz ist diese Altersgrenze für Ehemündigkeit zu sichern. Entsprechend ist die bestehende deutsche Ausnahmeregelung, bei der ein Ehepartner bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen sechzehn oder siebzehn Jahre jung sein kann, abzuschaffen.

Keine Ehe unter achtzehn, dieser Grundsatz muss auch für religiöse Eheschließungen gelten wie die islamische Imam-Nikah. Nach islamischem Recht, also nach der Scharia, ist ein pubertäres, gegebenenfalls neun Jahre altes Mädchen ehemündig.

Diese dem Vorbild der Heirat Mohammeds mit Aischa folgenden Kinderehen sehen wir seit Jahrzehnten auch in Europa und eben nicht erst seit der Ankunft der syrischen Flüchtlinge. Frau Özoğuz als Staatsministerin für Integration schweigt zur Frauenfeindlichkeit und auch Mädchenfeindlichkeit der islamischen Ehe. Sie ignoriert, dass vormoderne Ehrbegriffe und ausbleibender Schulbesuch die Integration und Teilhabe blockieren und ins „soziale Abseits drängen“.

Im Ausland geschlossene Ehen, auch religiöse, müssen auf Antrag eines Partners oder auf Antrag des Jugendamts aufgelöst werden können. Dass Deutschland vor sieben Jahren ermöglicht hat, religiös zu heiraten ohne standesamtliche Voraustrauung, war grundfalsch und ist fatal, wie spätestens heute für jeden erkennbar wird.

Integration kann nur gelingen bei Wiedereinführung der standesamtlichen Ersttrauung. Eine religiöse Trauung, etwa auch eine islamische Ehe, die sogenannte Imam-Nikah, ohne vorausgegangene standesamtliche Heirat ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern ein Straftatbestand.

Zehn oder zwölf Jahre alte Mädchen zu verheiraten hat sehr viel mit dem Islam zu tun. Deshalb braucht die Bundesrepublik Deutschland in der universitären Ausbildung der Imame ebenso wie in der Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer für den bekennenden Islamischen Religionsunterricht ein Verbot der Bewerbung einer Imam-Ehe ohne standesamtliche Voraustrauung.

Bis die Fehlentscheidung von 2009 korrigiert ist, darf im öffentlichen Schulunterricht für die Imamehe keine Werbung gemacht werden, auch nicht im bekennenden Islamischen Religionsunterricht.

Es ist ein Skandal, dass nach wie vor in Griechenland der Mufti kleine Mädchen verheiraten darf. Der Deutsche Bundestag muss den EU-Staat auffordern, die seit 1920, seit dem Vertrag von Sèvres, beziehungsweise 1923, seit dem Vertrag von Lausanne, ins Griechische Recht integrierte Scharia zu entfernen.

Ein moderner Staat braucht ein einheitliches Ehe- und Familienrecht ohne religiöse Ausnahmen oder sonstige Gruppenrechte. Der frauendiskriminierende und kinderfeindliche Versuch der Rechtsspaltung in Ehe- und Familienangelegenheiten („Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegenheiten, wie z. B. Familienrecht, anerkannt werden kann“, Mustafa Cerić (2006)) ist das Einfallstor für immer noch mehr Schariagesetze.

Die Bundesrepublik hat ins Grundgesetz und in die AEMR zu integrieren und gerade nicht in die Scharia oder die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam. Gleichzeitig muss die BRD die Mädchen und Frauen überall auf der Welt im Blick haben, siehe GG Artikel 1 (2) „Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“.

Nicht nur der Bundesminister der Justiz Heiko Maas, sondern auch eine Beauftragte oder ein Beauftragter für Migration, Flüchtlinge und Integration sollte dafür kämpfen, das ausnahmslose Heiratsalter von 18 Jahren für Deutschland rasch zu erreichen und zeitnah weltweit durchzusetzen, denn unsere Menschenrechte sind nicht westlich oder östlich, sondern universell.

Frau Özoğuz ist in ihrem Amt nicht länger tragbar und muss zurücktreten.

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

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8 Antworten to “Sozialpädagogen fordern Rücktritt der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz”

  1. Cees van der Duin Says:

    [ Vera Lengsfeld, eine Kämpferin für Menschen- und Bürgerrechte schon in der DDR. 1990 erhielt die Politikerin und Publizistin den Aachener Friedenspreis, 2008 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. ]
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    Kinderehen: Torpedieren Özoguz und Maas SPD-Beschlüsse?

    Nachdem der Versuch von Justizminister Heiko Maas (SPD), Kinderehen durch die Hintertür zu legalisieren, gescheitert ist, gab es gestern eine Art konzertierter Aktion von Politik und Medien, den Deutschen mit der Moralkeule einzubläuen, dass Kinderehen bei uns nicht verboten werden dürften. Landauf, landab wurde in Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen verbreitet, was die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), zu Protokoll gegeben hatte: Die Auflösung von Kinderehen würde die Kindfrauen ins soziale Abseits katapultieren.

    […] der Chef der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, erkannte, dass die Äußerungen von Frau Özoguz untragbar sind. Er forderte ihren Rücktritt. Allerdings hätte er auch den Rücktritt von Justizminister Maas fordern müssen, der die Öffentlichkeit bewusst getäuscht hat, indem er ein generelles Verbot von Kinderehen ankündigte, dann aber einen Entwurf vorlegte, der auf eine Legalisierung hinausgelaufen wäre. […] er hat sich, noch vor Frau Özoguz, mit denselben Argumenten für die Anerkennung von Kinderehen ausgesprochen.

    Mit der Anerkennung von Kinderehen wird unser Rechtsstaat schwer, wenn nicht irreparabel, geschädigt. Kinderehen sind bereits verboten. Insofern hätte es keines neuen Gesetzes, sondern nur einer Durchsetzung der Rechtslage bedurft […]

    Was Frau Özoguz betrifft, muss man sich die Frage stellen, weshalb sie sich nicht an die Beschlüsse der SPD hält, deren stellvertretende Vorsitzende sie ist. Ihre Partei hat auf einer Klausurtagung Anfang September einen eindeutigen Beschluss gefasst: „Die Ehemündigkeit muss ohne Ausnahme auf 18 Jahre festgesetzt werden. Im Ausland geschlossene Ehen dürfen in Deutschland nur dann anerkannt werden, wenn beide Ehegatten 18 Jahre alt sind. Es muss klargestellt werden, dass diese Ehen mit Minderjährigen in Deutschland nicht anerkannt werden können. Kinder, die im Ausland verheiratet wurden, müssen die Möglichkeit erhalten, diese Ehen von hier aus aufheben zu lassen.“

    Um hiesige Kinderehen zu verhindern, hat die SPD sogar beschlossen, dass die „religiösen Voraustrauungen“, die etwa von Imamen vorgenommen werden, strafbar werden – zum Beispiel mit Bußgeldern für Imame. „Eine religiöse Trauung darf nur dann erfolgen, wenn zuvor eine standesamtliche Trauung stattgefunden hat.“ Auch das ist bereits Rechtslage, aber es scheint der Bekräftigung zu bedürfen. Wollen Özoguz und Maas diesen Beschluss torpedieren? […]

    [ Vera Lengsfeld am 05. November 2016. Die Achse des Guten. ]

    http://www.achgut.com/artikel/kinderehen_torpedieren_zguz_und_maas_spd-beschluesse

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    [ Petition gegen Kinderehen ]
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    Edward von Roy

    An den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
    20. August 2016

    Eherecht
    Pet 4-18-07-4030-036062

    Keine Heirat unter achtzehn – auch nicht auf Kinderwunsch

    https://schariagegner.wordpress.com/2016/08/20/petition-gegen-kinderehen/

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  2. Edward von Roy Says:

    Die Achse des Guten, von Joachim Nikolaus Steinhöfel am 29.10.2016

    Maas will Kindesmissbrauch legalisieren

    […] Update II: Maas rudert zurück.

    Samstag 15 Uhr: Über Nacht ist der brandneue Gesetzes-Entwurf, der vorgestellt wurde, überholt. Hier seine peinliche Erklärung […]

    http://www.achgut.com/artikel/maas_will_kindesmissbrauch_legalisieren

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    Vera Lengsfeld am 04.11.2016

    Kinderehe? Mit 1.000 Euro sind Sie dabei!

    […] Nur gelegentlich gab es einen Aufschrei, wie im Fall des Syrers mit den vier Frauen und mehr als 20 Kindern. Die Erosion unserer Gesetzlichkeit und die Unterminierung unserer Lebensweise wurde von den zuständigen Politikern entweder nicht bemerkt oder in Kauf genommen, von Linken und Grünen vielleicht sogar mit klammheimlicher Freude. Inzwischen verzeichnete das Ausländerzentralregister im Juli 1475 verheiratete Jugendliche in Deutschland; 361 davon sind jünger als 14 Jahre, 120 sind 14 oder 15 Jahre alt. Die meisten sind Syrer, auch Afghanen und Iraker sind darunter. […]

    Nachdem der Coup durch die Aufmerksamkeit des Hamburger Rechtsanwalts und Achse des Guten Autoren Joachim Steinhöfel aufgeflogen war, ruderte Maas erst zurück, indem er behauptete, der SPIEGEL habe sich auf einen veralteten Entwurf bezogen. Nun wird aber mit der Moralkeule versucht, die Kinderehen doch noch zu legalisieren.

    […] hat sich nun auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), gegen ein generelles Verbot von Kinderehen ausgesprochen: „Ein pauschales Verbot von Ehen von Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen.“

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mädchen, das durch Heirat von allen Entwicklungsmöglichkeiten abgeschnitten wurde und vollständig vom Ehemann abhängig ist, sich also in unserer Gesellschaft im sozialen Abseits befindet, soll nicht daraus befreit werden dürfen. Natürlich führt auch Özoguz die Unterhaltsansprüche an, die verloren gehen könnten. Sie hat offensichtlich kein Interesse daran, anderen Frauen ähnliche Chancen einzuräumen wie die, die sie selbst für sich genutzt hat.

    […] Aber es kommt noch schlimmer. Wer geglaubt hat, dass Kinderehen lediglich ein importiertes Problem seien, wurde kürzlich ganz nebenbei darüber informiert, dass solche Verbindungen auch in deutschen Moscheen geschlossen werden. Statt diese Praxis umgehend zu verbieten, falls die Politik das bisher übersehen haben sollte, wurde von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) nur ein lächerliches Bußgeld von 1.000 Euro für Imane angekündigt, sollten sie diese Praxis nicht aufgeben.

    Familien, die sich eine Kinderehe wünschen, werden das Bußgeld problemlos aufbringen. Die spannende Frage ist, ob solche in Deutschland geschlossenen Kinderehen dann auch bereitwillig anerkannt werden. […]

    http://www.achgut.com/artikel/kinderehe_mit_1.000_euro_sind_sie_dabei

  3. 't Eekhoorntje Says:

    „Kinderehen sind Kindesmissbrauch. Dafür kann es keine Ausnahmegenehmigungen geben. Jeder Fall ist ein Fall zu viel!“

    Martin Lessenthin, Sprecher des IGFM-Vorstands

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    Portrait of Said, 55, and Roshan, 8, on the day of their engagement in Afghanistan. Photo © Stephanie Sinclair / VII

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    (Narrated ‚Aisha)

    … that the Prophet married her when she was six years old and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death). (Sahih Al-Bukhari, Volume 7, Book 62, Number 64; see also Numbers 65 and 88)

    […]

    SUNAN ABU DAWUD

    Aisha said: The Apostle of Allah (….) married me when I was seven years old. The narrator Sulaiman said: Or six years. He had intercourse with me when I was nine years old. (Sunan Abu Dawud, Number 2116)

    Narrated Aisha, Ummul Mu’minin:

    The Apostle of Allah (…) married me when I was seven or six. When we came to Medina, some women came.

    According to Bishr’s version:

    Umm Ruman came to me when I was swinging. They took me, made me prepared and decorated me. I was then brought to the Apostle of Allah (…), and he took up cohabitation with me when I was nine. She halted me at the door, and I burst into laughter. (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 4915)

    Narrated Aisha, Ummul Mu’minin:

    The Prophet (…) used to kiss her and suck her tongue when he was fasting. (Sunan Abu Dawud, Book 13, Number 2380)

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

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    National Geographic Live
    NG Live!: Too Young to Wed: Child Brides

    Photographer Stephanie Sinclair and writer Cynthia Gorney investigate the world of prearranged child marriage, where girls as young as five are forced to wed.

    http://video.nationalgeographic.com/video/ng-live/sinclairgorney-lecture-nglive

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    Eltern und Imame wirksam daran hindern, Kinderehen herbeizuführen!

    Frankfurt am Main (3. November 2016) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert ein generelles Verbot von Kinderehen „ohne Ausnahmen und Schlupflöcher“. Das Verbot müsse auch für nicht staatlich anerkannte Ehen, die sogenannten „Imam-Ehen“ gelten […]
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    IGFM fordert generelles Verbot und Aufhebung von Kinderehen ohne Ausnahmen

    „Kinderehen sind Kindesmissbrauch. Dafür kann es keine Ausnahmegenehmigungen geben. Jeder Fall ist ein Fall zu viel!“, kritisiert Martin Lessenthin, Sprecher des IGFM-Vorstands. „Das Grundgesetz schützt die Ehe. Kindesmissbrauch unter dem Deckmantel sogenannter ‚Ehen‘ schützt sie keinesfalls.“ Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte [AEMR] unterstreicht, dass eine „Ehe nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung“ von „heiratsfähige(n) Männern und Frauen“ geschlossen werden darf. „Mädchen sind weder heiratsfähig noch ‚Frauen‘. Das internationale Recht ist eindeutig und es gilt auch für Deutschland“, unterstreicht Lessenthin.

    Damit das Verbot auch tatsächlich umgesetzt werden könne, plädiert die IGFM für eine automatische Aufhebung bei der Einreise. […]

    Als wirklich praktikable Maßnahme sieht Lessenthin den Vorschlag des bayrischen Justizministers Winfried Bausback (CSU).
    Kinderehen sollen demnach sofort bei der Einreise für nichtig erklärt werden. Bisher sei das deutsche Recht bei Kinderehen ein „Papiertiger“. Eine Verpflichtung der Jugendämter, die Aufhebung von Kinderehen zu beantragen, existiere nicht. […]

    Die IGFM plädiert außerdem für eine wirksame Vorbeugung in Deutschland. Es sollten Wege gefunden werden,
    dass Imame, die Kinderehen schließen, ihr Amt nicht weiter ausüben können.

    http://www.igfm.de/themen/frauenrechte/verbot-von-kinderehen-ohne-ausnahme/

  4. Jacques Auvergne Says:

    Oussama El-Saadi
    Osama El-Saadi
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    (Il governo danese vuole dividere le coppie di rifugiati con spose minorenni. Ma l’imam Osama El-Saadi, della moschea di Aarhus, si oppone: „Dovete accettare la nuova cultura“.)

    (L’esortazione dell’imam suona inascoltabile alle orecchie degli occidentali. E per quanto possa sembrare assurdo pensare che qualcuno in Europa sostenga la necessità di accettare per legge i matrimoni con spose bambine, un importante imam danese è arrivato a dichiararlo pubblicamente.)

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    L’imam: „Accettate le spose bambine: è la cultura dei migranti“

    Claudio Cartaldo – il Giornale | 15.02.2016

    Osama El-Saadi, della moschea di Aarhus, in una intervista ad un giornale danese ha esortato il governo ad accettare le spose bambine perché tale pratica è nella cultura dei migranti che arrivano nel Paese.

    Ecco, secondo l’imam, visto che gli immigrati che stanno invadendo l’Europa sono soliti far sposare le bambine […]

    http://www.ilgiornale.it/news/cronache/limam-accettate-spose-bambine-cultura-dei-migranti-1225008.html

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    Danish imam says government should accept child marriages among refugees

    By Ray W
    CPH Post online (The Copenhagen Post) | 15.02.2016)

    Oussama El-Saadi, a high-profile imam from a mosque in Aarhus, is urging the Danish government to reconsider its decision to separate child brides from their husbands when the couples arrive as refugees in Denmark.

    El-Saadi said the practice is part of the culture of many of the refugees arriving in the country and that child brides should be looked at from a “different perspective”. […]

    Data from Norway reveals that at least 61 minors were married when they sought asylum in that country last year – several of whom were under the Norwegian age of consent. The youngest was an 11-year-old girl. […]

    http://cphpost.dk/news/danish-imam-says-government-should-accept-child-marriages-among-refugees.html

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    Dänemark: Imam fordert Legalisierung von Kinderehen

    Von Ellen Ivits. STERN.de | 13.02.2016

    (Dänemark will Asylwerber, die mit Minderjährigen verheiratet sind oder diese geschwängert haben, in Zukunft sofort abzuschieben. Ein Imam fordert aber: Kinderehen müssen erlaubt werden – aus Respekt vor der Kultur der Flüchtlinge.)

    […] Das dänische Parlament fordert nun ein entschiedenes Eingreifen: Asylwerber, die mit einer Minderjährigen verheiratet sind oder diese sogar geschwängert haben, sollen sofort abgeschoben werden. Die Mädchen sollen hingegen in Dänemark bleiben dürfen.

    Der Imam von Aarhus, Osama El-Saadi, ist gegen eine solche Regelung und fordert die Legalisierung der Kinderehe. […]

    Wie die „Metroxpress“ berichtete, leben in Dänemark inzwischen vier minderjährige Flüchtlingsmädchen, die schwanger sind. Vier weitere Mädchen sind bereits Mütter. Zwei von ihnen hatten ihr erstes Kind bereits mit 14 Jahren geboren. Erst vor Kurzem macht ein weiterer Fall eines 14-jährigen Flüchtlingsmädchens Schlagzeilen, das zusammen mit ihrem viel älteren Ehemann in einem dänischen Flüchtlingsheim lebte. Die Behörden hatten zunächst wohl angenommen, dass das Mädchen 17 Jahre alt ist.

    http://www.stern.de/politik/ausland/daenemark–imam-fordert-legalisierung-von-kinderehen-6697082.html

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    Imam: Kinderehen müssen legalisiert werden

    In Asylheimen findet man immer öfter Kinderbräute. Dänemark möchte nun durchsetzen, dass die deutlich älteren Männer, mit denen die Mädchen zumeist verheiratet sind, sofort abgeschoben werden. Ein Imam ist jedoch gegen diese Entscheidung: Er fordert, dass Familien respektiert und Kinderehen erlaubt werden. […]

    oe24 (Österreich) | 13.02.2016

    http://www.oe24.at/welt/Imam-Kinderehen-muessen-legalisiert-werden/224048164

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  5. Jacques Auvergne Says:

    „the minimum possible marital age for them is nine years old“

    (Beim Europaparlament zur Scharia Griechenlands: Forced marriage from a gender perspective – DOCUMENT REQUESTED BY THE COMMITTEE ON WOMEN’S RIGHTS AND GENDER EQUALITY (Seiten 43-44))
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    „if the husband and the guardian of the girl agree upon something that will not cause harm to the young girl, then that may be done. If they disagree, then Ahmad and Abu ‘Ubayd say that once a girl reaches the age of nine then the marriage may be consummated even without her consent

    (consent, Einvernehmlichkeit ist in erster Ehe (Tochter Jungfrau) islamisch entbehrlich, der Wali ist dann Wali mudschbir.) Islam Question and Answer, General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid. Jurisprudence and Islamic Rulings » Rulings on art and acting. Fiqh of the family. Conditions of Marriage: Fatwa Nummer 22442.)
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    „Islam is action!“ Nur islamisches Handeln ist das Wahre halt – und die Braut inschallah neun Jahre alt

    Neun lunare Jahre, solar umgerechnet 8.72876712329 Jahre, die schariakonforme (حلال ḥalāl) Braut ist ggf. etwas über achteinhalb.

    Zur islamisch legalen (halal) Tat gehört die Arbeit der Schariarichter bzw. der Aufbau von Schariagerichten, nicht zuletzt für den muslimischen gesamten Bereich von Familiensachen, Personenstand und Gültigkeit von Ehen, denn:

    { Et ceux qui ne jugent pas d’après ce qu’Allah a fait descendre, ceux-là sont les mécréants [al-kāfirūn]. } Coran 5:44

    { Und wer nicht nach dem richtet / regiert was Allah herabgesandt hat, diese sind die Kafirun! } [5:44]

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    Muhammad and Aisha Revisited:

    An Examination of Muhammad’s Marriage to a Prepubescent Girl And Its Moral Implications

    Sam Shamoun

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

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    Prinzip Kindbraut. Der Imam von Aarhus (Århus), Osama El-Saadi, hat seine Religion richtig verstanden: nicht der Islamismus den es gar nicht gibt, der Islam verheiratet neunjährige Mädchen.

    Scharia endlich raus aus dem Familienrecht weltweit!
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    RT, 12.02.2016 – Suite à l’annonce du gouvernement qui a déclaré que les mariages avec des mineurs ne seraient pas reconnus, un célèbre imam a appelé Copenhague a revenir sur sa décision et à accepter cette «pratique culturelle».

    Danemark : l’imam de Aarhus pousse le gouvernement à accepter le mariage des enfants réfugiés

    https://francais.rt.com/international/15623-danemark–limam-aarhus-pousse

    Danish imam urges govt to accept child marriages among refugees

    A high-profile imam has urged the Danish government to accept child brides, as the practice is part of the culture of many refugees arriving in the country. It follows an announcement by Denmark that such couples will be separated under Danish law.

    Imam Oussama El-Saadi, of the Aarhus mosque in Denmark, said that child brides should be looked at from a “different perspective.”

    “It is an extraordinary humanitarian situation, and I think you have to take care of these families. They’re married, and even if the man is twice as old as they have built a family. We have to accept that it is a different culture, and we cannot destroy family life,” he told Danish newspaper Metroxpress. […]

    The imam’s comments follow an announcement by Danish Integration Minister Inger Støjberg, who said that Denmark would be separating child brides from their husbands.

    „It is completely unacceptable that there are currently minors within the Danish asylum system living with their spouses or partners and I have asked the Danish Immigration Service to immediately put a stop to it,“ Støjberg said.

    „We should naturally ensure that young girls are not being forced to live in a relationship with an adult at the asylum centers,“ she added.

    The Danish Integration Ministry revealed in January that there were 27 minors living as part of a married couple in the asylum system. An investigation by Metroxpress found brides as young as 14 living in refugee centers. […]

    Meanwhile, government data from Norway shows that at least 61 minors were married when they sought asylum in the country last year, several of whom were under the country’s age of consent. The youngest was an 11-year-old girl.

    Just six months ago, a UN report on child marriages among Syrian refugees in Jordan […]

    https://www.rt.com/news/332282-child-brides-denmark-refugees/

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    Maroc – Fatwa: « On peut marier les filles de 9 ans. Elles sont plus performantes au lit que les femmes adultes »

    « Mohamed Ben Abderrahman Al Maghraoui, un des symboles de la Salafia wahhabite [damit der Islam irgendwie menschenfreundlich und demokratietauglich erscheint, erfindet man Wortungetüme wie wahhabitische Salafiyya … gemeint ist 100 % Islam] au Maroc, a autorisé le mariage d’une fille dès l’âge dès 9 ans »

    http://pointdebasculecanada.ca/maroc-fatwa-on-peut-marier-les-filles-de-9-ans-elles-sont-plus-performantes-au-lit-que-les-femmes-adultes/

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    Islam Question and Answer
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    – Principles of Fiqh » Jurisprudence and Islamic Rulings » Customs and traditions » Rulings on art and acting.
    – Fiqh of the family » Conditions of Marriage.

    Fatwa.

    22442: On acting; and the ruling on marrying young girls

    […] Why islam allowed to marry children(girls) of age below 10 […] Can you justify this ruling of Islam (child marriage)?

    […] The fact that it is permissible to marry a young girl does not mean that it is permissible to have intercourse with her; rather that should not be done until she is able for it. For that reason the Prophet (…) delayed the consummation of his marriage to ‘Aa’isha. Al-Nawawi said: With regard to the wedding-party of a young married girl at the time of consummating the marriage, if the husband and the guardian of the girl agree upon something that will not cause harm to the young girl, then that may be done. If they disagree, then Ahmad and Abu ‘Ubayd say that once a girl reaches the age of nine then the marriage may be consummated even without her consent, but that does not apply in the case of who is younger. Maalik, al-Shaafa’i and Abu Haneefa said: the marriage may be consummated when the girl is able for intercourse, which varies from one girl to another, so no age limit can be set. This is the correct view. There is nothing in the hadeeth of ‘Aa’isha to set an age limit, or to forbid that in the case of a girl who is able for it before the age of nine, or to allow it in the case of a girl who is not able for it and has reached the age of nine. Al-Dawoodi said: ‘Aa’isha (…) was reached physical maturity (at the time when her marriage was consummated). […]

    https://islamqa.info/en/22442

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    Henryk M. Broder
    13.02.2016
    Die Presseschau zur Nacht

    Und bald auch bei uns: Imam fordert Legalisierung von Kinderehen „Ehe man die Bräutigame politisch und moralisch verdammt, sollte man bedenken, dass die Asylbewerber aus einer ganz anderen Kultur kommen, wo die Ehe der Weg in die Sicherheit sein kann“, sagte Osama El-Saadi der „Metroxpress“.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_presseschau_zur_nacht38

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    „Sind gezwungen, ihre Kultur zu akzeptieren“14-Jährige in Asylheim schwanger – Imam fordert: Müssen Kinderehen legalisieren

    13.02.2016 · von FOCUS-Online-Redakteur Melchior Poppe

    http://www.focus.de/finanzen/recht/sind-gezwungen-ihre-kultur-zu-akzeptieren-14-jaehrige-in-asylheim-schwanger-imam-fordert-muessen-kinderehen-legalisieren_id_5282095.html

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    Allah’s Messenger (…) married me when I was six years old, and I was admitted to his house at the age of nine.

    Der Gesandte Gottes (…) heiratete mich (tazawwaǧanī), als ich sechs (Jahre) war. Er führte mich in sein Haus (banā bī), als ich ein Mädchen von neun Jahren war.

    (Hadith: Muslim ibn al-Haddschādsch zum Bericht von Aischa.)

    „the minimum possible marital age for them is nine years old“

    (Publiziert bei: Europaparlament. Zur Scharia in Griechenland.)
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    Elfjähriges Mädchen verheiratet und schwanger

    Berliner Morgenpost, 05.01.2012

    (Ein elfjähriges Mädchen ist in der Türkei hochschwanger in eine Klinik eingeliefert worden. Sie war von einem Imam mit einem mehr als doppelt so alten Mann verheiratet worden.)

    Nach einer religiös besiegelten Heirat hat ein 25 Jahre alter Türke seine hochschwangere 11-jährige Ehefrau in ein Krankenhaus der nordwesttürkischen Stadt Bolu gebracht. […]

    Da eine zivile Ehe nicht möglich gewesen sei, habe der Mann die Ehe mit der 11-Jährigen vor einem Imam geschlossen.

    (dpa/mim)

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article105860155/Elfjaehriges-Maedchen-verheiratet-und-schwanger.html

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    Child marriage in Turkey

    [Aktuelle (Juli 2016) Entwicklungen zum Thema türkische Kinderehe siehe unten – sowie, v. a. mit Blick auf die leider an der Legalisierung der islamischen Kinderheirat arbeitende Bundesrepublik Deutschland, in Kürze auf diesem Blog.]

    https://en.wikipedia.org/wiki/Child_marriage_in_Turkey

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    Married at 11, mother at 12

    Hürriyet Daily News, 02.04.2016

    In the eastern province Diyarbakır, an 11-year-old girl was married to a 14-year-old boy, arranged by their families. An imam preformed the rites, which is illegal in Turkey.

    The girl gave birth to her first child one year later while she was only 12. When the newborn was registered in 2013 at the Birth Registration Office, officers noticed the age of the mother and reported it to a state prosecutor. […]

    The father of the victim claimed his daughter had chosen to marry on her free will, while the father of the groom said there had been no force involved and that both sides were willing to get married. Her first child was born on Feb. 21, 2007. Since a baby cannot be born in five months, the crime occurred when the victim was 11 years old, not 12. Apparently the prosecutor missed this detail. […]

    [ Prinzip Kindbraut – ein weiterer Fall. ]

    Another incident Koluman refers to explains this widespread mentality in the justice system:

    A sexually abused child was at the Child Monitoring Center (ÇİM). The prosecutor refused to go to the ÇİM. […]

    As a matter of fact, this child had been married by force and had experienced sex once. She was beaten by her husband because there was no sex for five months. Then she ran away from home. […]

    http://www.hurriyetdailynews.com/married-at-11-mother-at-12.aspx?PageID=238&NID=97212&NewsCatID=507

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    Turkey’s Constitutional Court stirs outrage by annulling child sex abuse clause

    Hürriyet Daily News, 14.07.2016

    The Constitutional Court has ruled to annul a provision that punishes all sexual acts against children under the age of 15 as “sexual abuse” […]

    The Constitutional Court discussed the issue upon an application from a district court, which complained that the current law does not discriminate between age groups in cases of child sexual abuse and treats a 14-year-old as equal to a four-year-old.

    The local court said the law does not provide legal consequences for the “consent” of victims in cases where the child victim is from 12 to 15 years of age and able to understand the meaning of the sexual act. […]

    With seven votes against six, the Constitutional Court agreed with the local court and decided to annul the provision. The decision will come into effect on Jan. 13, 2017.

    The local court’s argument and the Constitutional Court’s endorsement have drawn a backlash from academic and human rights circles, which underlined that all individuals under the age of 18 are considered children according to international conventions to which Turkey is a party.

    “First of all, every individual under the age of 18 is a ‘child’ according to international conventions. Seeking a child’s consent in cases of sexual abuse is out of the question,” the chair of the Association to Prevent Child Abuse and Neglect, Professor Bahar Gökler, told Turkey’s state-run Anadolu Agency.

    Gökler said this “calamitous” decision was in violation of child rights. […]

    Activists are likely to seek a reversal of the Constitutional Court’s ruling. The head of the Turkey Federation of Women’s Association (TKDF), Canan Güllü said they are now considering bringing the case to the attention of the European Court of Human Rights.

    “This decision will lead to unwanted marriages. People will be able to kidnap and rape children, marry them at an early age, and prevent them from going to school,” Güllü said.

    “We are looking to see whether we can make an appeal to annul the decision. We could go to the European Court of Human Rights,” she added. […]

    The Court has recently also annulled a provision that foresees at least 16 years of imprisonment in cases of child rape for the same reasons. That annulment is set to come into effect on Dec. 23, 2016.

    http://www.hurriyetdailynews.com/turkeys-constitutional-court-stirs-outrage-by-annulling-child-sex-abuse-clause.aspx?PageID=238&NID=101607&NewsCatID=509

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    Turkey’s Constitutional Court Removes Minimun Legal Age Clause: More Child Brides Coming

    Christof Lehmann
    nsnbc 10.08.2016

    http://nsnbc.me/2016/08/10/turkeys-constitutional-court-removes-minimun-legal-age-clause-more-child-brides-coming/

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    [ Seiten 43-44 ]

    Forced marriage from a gender perspective

    STUDY

    DOCUMENT REQUESTED BY THE COMMITTEE
    ON WOMEN’S RIGHTS AND GENDER EQUALITY

    AUTHORS
    Emma Psaila, Vanessa Leigh, Marilena Verbari, Sara Fiorentini, Virginia Dalla Pozza, Ana Gomez

    RESPONSIBLE ADMINISTRATOR
    Erika Schulze
    Policy Department C: Citizens’ Rights and Constitutional Affairs
    European Parliament
    Brussels

    European Parliament, manuscript completed in February 2016.

    […]

    Application of Sharia law in Greece

    Pursuant to the 1923 Treaty of Lausanne, Greece has undertaken specific obligations as regards the status and respect of the Muslim minority 251.

    On the basis of several legal acts 252 and the most recent Law 1920/1991 253 a particular dual judicial system regime applies for the Muslim minority which is mainly located in the region of Western Thrace.

    In fact, both Islamic Law (Sharia) and the Greek Civil Code apply and the Islamic ‘Mufti’ (Μουφτής) has jurisdiction among Muslim Greek citizens of this region in family law issues, namely marriages, divorces, alimonies, custodies, guardianships, emancipation of minors, Muslim wills, and inheritance disputes 254.

    There are divergent opinions in theory regarding the territorial scope and compatibility of the application of Sharia. The Greek Supreme Court 255 has ruled in favour of the application of Sharia in the Greek territory beyond the region of Thrace (so to include all Greek Muslims residing in Greece – apart from the Dodecanese 256) as special law establishing privileges for Muslims 257.

    In June 2000, the Mufti of Xanthi in Western Thrace issued ‘a marriage licence for virgin women according to the Sharia’, laying down the terms for performing wedding ceremonies 258.

    According to the Islamic Sacred Law, a person can get married once they have reached puberty. Usually for girls this is established by the first menstrual cycle and when this cannot be proven, at the age of 15 years, while the minimum possible marital age for them is nine years old 259.

    A characteristic of the ‘marriage licence’ under Sharia is that a woman, even when adult, is represented by her guardian, which is her father, brother or grandfather and the declaration of will is not given in person 260.

    [ Der folgende Abschnitt behandelt die Istanbul Convention „the intentional conduct of forcing an adult or a child to enter into a marriage is criminalised“, da steht „gezwungen“ (forced), die islamische Ehe auf Kinderwunsch (Mädchen neun Jahre alt) ist damit also kein Problem – und darum ging es der Koran und Sunna zielsicher nicht widersprechenden Istanbul Convention. ]

    http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/STUD/2016/556926/IPOL_STU(2016)556926_EN.pdf

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    (hpd. — Türkei erlaubt Sex mit Minderjährigen. Bereits im Juni diesen Jahres beschloss die Türkei ein Gesetz, nachdem es erlaubt sei, Sex mit 12-jährige zu haben und diese zu verheiraten. Zuvor hatte das türkische Verfassungsgericht eine Bestimmung aufgehoben, die alle sexuellen Handlungen an Kindern unter 15 Jahren als „sexuellen Missbrauch“ unter Strafe stellte. Dieser Skandal ging in der medialen Berichterstattung um den Putschversuch in der Türkei und seine Folgen unter.)

    Wenn Päderasten Gesetze machen

    Von Jan Weber

    hpd, 12.08.2016

    Das türkische Boulevardblatt Hürriyet berichtete bereits am 14. Juli, dass das türkische Verfassungsgericht das Mindestalter für Geschlechtsverkehr auf 12 Jahre (anstatt wie bisher 16 Jahre) abgesenkt hat. Dabei stützte sich das Verfassungsgericht auf den Antrag eines Landgerichtes. Das hatte sich beschwert, dass im aktuellen Gesetz nicht zwischen Sex mit einem 4-jährigen und einem 14-jährigen Kind unterschieden wird. Es forderte vom Verfassungsgericht eine Differenzierung.

    Das Verfassungsgericht klärte die Sache daraufhin nicht im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes. Es begründete seine Entscheidung damit, dass bereits 12-jährige wissen können, was „Sex“ bedeutet. […]

    Mit diesem Entscheid des Gerichts werden die sog. „Kinderbräute“ nachträglich rechtlich abgesichert. In der Türkei soll es nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen rund 3.5 Millionen Ehen mit Minderjährigen geben. Diese Zahl könnte nach Inkrafttreten des Gesetzes am 13. Januar 2017 signifikant steigen. […]

    Strenggläubige Muslime verweisen gern auf den Vorbildcharakter des Propheten Muhammad: „Nach einer als sehr glaubwürdig eingestuften Überlieferung [Hadith; al-Buchari] soll Muhammad mit 53 Jahren die Ehe mit der 9-jährigen Aischa vollzogen haben, nachdem er sie bereits drei Jahre zuvor geheiratet hatte.“ Leider muss man davon ausgehen, dass das Verfassungsgericht eher Muhammad im Sinne hatte als die Rechte von Minderjährigen.

    http://hpd.de/artikel/wenn-paederasten-gesetze-machen-13418

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    Nach den Bestimmungen orthodoxer islamischer Rechtsschulen dürfen Mädchen ab neun Jahren heiraten. Diese Rechtsschulen orientieren sich an der Ehe des Propheten Mohammeds mit seiner dritten Frau Aischa, die nach islamischer Überlieferung (Hadith) zum Zeitpunkt des Eheschließungsvertrages sechs Jahre und bei der Hochzeit neun Jahre alt gewesen sein soll. Bei Muslim ibn al-Haddschādsch heißt es als Aussage von Aischa: „Der Gesandte Gottes (…) heiratete mich (tazawwaǧanī), als ich sechs (Jahre) war. Er führte mich in sein Haus (banā bī), als ich ein Mädchen von neun Jahren war.“ Es wird angenommen, dass die Ehe mit neun Jahren auch vollzogen wurde.

    Die Heirat mit jungen Mädchen tritt insbesondere in ländlich-traditionellen Gegenden auf und wird dort von Traditionalisten als Sunna (nach dem prophetischen Vorbild) angesehen. Gründe für diese frühe Verheiratung können wirtschaftliche Nöte oder die Sorge um den Erhalt des guten Rufes der Familie sein.

    Bezüglich der Türkei stellte 2008 die UNDP-Studie „Human Development Report – Youth in Turkey“ fest, dass vor allem in ländlichen Gebieten die Furcht vor der Verletzung der Ehre eines Mädchens häufig die Grundlage für Kinderheiraten und sogar für Ehrenmorde ist.

    Im Jemen wurde 1999 das Schutzalter, welches das Erreichen der Einwilligungsfähigkeit für sexuelle Handlungen festlegt, von 15 Jahren auf den Beginn der Pubertät gesenkt; in der Regel versteht man dort darunter ein Alter von neun Jahren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kinderheirat#Islamische_L.C3.A4nder

  6. Cees van der Duin Says:

    Auch die SPD tendiert zur Volljährigkeit. Fechner erinnerte in diesem Zusammenhang an einen Beschluss seiner Fraktion vom September. Danach soll die Ehemündigkeit ohne Ausnahme auf 18 Jahre festgesetzt werden. Im Ausland geschlossene Ehen dürften in Deutschland demnach nur dann anerkannt werden, wenn beide Ehegatten 18 Jahre alt sind. Klargestellt werden solle zudem, so Fechner, dass diese Ehen mit Minderjährigen in Deutschland nicht anerkannt werden können.

    Die SPD will außerdem das 2009 abgeschaffte Verbot der „religiösen Voraustrauung“ im Personenstandsrecht mit Androhung eines Bußgeldes wieder einführen. „Eine religiöse Trauung darf nur dann erfolgen, wenn zuvor eine standesamtliche Trauung stattgefunden hat“, sagte Fechner.

    (Koalition will Streit über Kinderehen beilegen. Von: Dietmar Neuerer. Handelsblatt am 01.11.2016.)

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fahrplan-fuer-gesetzgebungsverfahren-differenzen-beim-thema-auch-in-der-union/14768136-2.html

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    Die SPD-Bundestagfraktion vertritt hier allerdings eine andere Auffassung. Der rechtspolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Johannes Fechner, erinnerte an einen Beschluss seiner Fraktion vom September. Danach soll die Ehemündigkeit ohne Ausnahme auf 18 Jahre festgesetzt werden. Im Ausland geschlossene Ehen dürften in Deutschland demnach nur dann anerkannt werden, wenn beide Ehegatten 18 Jahre alt sind. Klargestellt werden solle zudem, so Fechner im Gespräch mit dem Handelsblatt, dass diese Ehen mit Minderjährigen in Deutschland nicht anerkannt werden können.

    Die SPD will außerdem, genauso wie die Union, das 2009 abgeschaffte Verbot der „religiösen Voraustrauung“ im Personenstandsrecht mit Androhung eines Bußgeldes wieder einführen. „Eine religiöse Trauung darf nur dann erfolgen, wenn zuvor eine standesamtliche Trauung stattgefunden hat“, sagte Fechner.

    („Man fasst es nicht!“ – Wirtschaftswoche vom 03.11.2016.)

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/kinderehen-man-fasst-es-nicht/14788952.html

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    [ SPD im September 2016: ]

    „Die Ehemündigkeit muss ohne Ausnahme auf 18 Jahre festgesetzt werden. Im Ausland geschlossene Ehen dürfen in Deutschland nur dann anerkannt werden, wenn beide Ehegatten 18 Jahre alt sind. Es muss klargestellt werden, dass diese Ehen mit Minderjährigen in Deutschland nicht anerkannt werden können. Kinder, die im Ausland verheiratet wurden, müssen die Möglichkeit erhalten, diese Ehen von hier aus aufheben zu lassen.“

    (Legalisierung von Kinderehen grenzt Muslime aus. Von Vera Lengsfeld am 04.11.2016.)

    http://vera-lengsfeld.de/2016/11/04/legalisierung-von-kinderehen-grenzt-muslime-aus/

  7. Cees van der Duin Says:

    الطفلة العروس
    ʿarūs
    Une enfant mariée
    Verheiratetes kleines Mädchen. Das verheiratete Kind:
    KINDBRAUT

    طفلة
    ṭifla
    girl child
    KLEINES MÄDCHEN

    http://www.almaany.com/en/dict/ar-en/%D8%A7%D9%84%D8%B7%D9%81%D9%84%D8%A9/

    طِفْلة {noun}. طِفْلة [ṭifla] { noun } (also: صَبيّة). child (girl) { noun }.

    http://en.bab.la/dictionary/arabic-english/%D8%B7%D9%81%D9%84%D8%A9

    عَرُوس • (ʿarūs) m (plural عُرُس (ʿurus))
    bridegroom

    عَرُوس • ‎(ʿarūs) f ‎(plural عَرَائِس ‎(ʿarāʾis))
    bride

    عُرْس ‎(ʿurs, “wedding”), عِرْس ‎(ʿirs, “wife, husband”).

    https://en.wiktionary.org/wiki/%D8%B9%D8%B1%D9%88%D8%B3

    زواج الأطفال
    zawāǧu l-aṭfāl
    child marriage
    KINDEREHE

    زواج الاطفال في العراق
    Child Marriage in Iraq
    Kinderehe im Irak

    Child Marriage in Iraq زواج الاطفال في العراق

    STOP CHILD MARRIAGE

    (u. a. von: Mia Beyer. Vallekilde Højskole, Dänemark)

    .

    .

    MIA BEYER
    Mia has lived in most of the world and has a Master in International Development- and African Studies. She works in Denmark as well as abroad as a freelance consultant specialized in youth, active citizenship, organizational development and communication. Since 2011 she has also trained an Iraqi blogger network in order to help them fight for social change and freedom of Expression.

    http://vallekilde.dk/english/agency-event/

    .

    Child Marriage in Iraq زواج الاطفال في العراق
    هذا الفلم من انتاج برنامج التبادل الثقافي العراقي -الدنماركي في السليمانية – العراق ٢٠١٤ الشركاء في البرنامج الشبكة العراقية للإعلام المجتمعي – أنسم للتدوين …

    .

    .

    زواج القاصرات في العراق
    فلم قصير من انتاج برنامج التبادل الثقافي العراقي -الدنماركي في السليمانية – العراق ٢٠١٤

    الشركاء في البرنامج
    الشبكة العراقية للإعلام المجتمعي – أنسم للتدوين في العراق INSM
    منظمة دعم الاعلام الدنماركية
    مؤسسة Vallekilde الدنماركية
    ميا بيار

    فريق العمل
    زينة صالح
    أن سوفي فولكمان
    أيما سميث كريكيرسين
    الباقر جعفر درويش
    الطفلة رهف وليد
    رسم – هاوناز جلال

    this film produced by exchange program for Danish and Iraqis in Al-Sulaimania – Iraq 2014.

    Program partners
    Iraqi Network for Social Media – INSM
    Vallekilde
    International Media Support- IMS
    Mia Beyer

    Cast
    Zina Salih
    Anne Sofie folkmann
    Emma Smith Gregersen
    Albaqer Jafer
    Actress : Rahaf Waleed

    https://ar-ar.facebook.com/16daysIQ/posts/578565385594589

  8. Dwarslöper Says:

    Rede von Bundeskanzlerin Merkel zum 9. Integrationsgipfel am 14. November 2016

    https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2016/11/2016-11-14-rede-merkel-integrationsgipfel.html

    Zum 9. Integrationsgipfel am 14.11.2016 erklärt die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz:

    „(…) Schwerpunkt des 9. Integrationsgipfels war diesmal der Austausch über erfolgreiche Ansätze zur Verbesserung der Teilhabe und Zugehörigkeit von Menschen mit familiären Einwanderungsgeschichten.

    (…) eine vielfältige Gesellschaft mit gleichen Teilhabe-Chancen für alle (…) Die Herausforderung ist, diese Vielfalt so zu gestalten, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird und sich keiner ausgeschlossen fühlt.“

    https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Allgemein/2016-11-14-integrationsgipfel.html

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