Minderjährige Mädchen oder Jungen können ihrer Beschneidung nicht rechtswirksam zustimmen, weil sie nicht einwilligungsfähig sind

ختان

ḫitān

kadın ve erkek sünneti

FGM oder MGM nach Koran und Sunna

Kindeswunsch auf Beschnittenwerden auch für Mädchen bald Gesetz?

Britischer Medizinethiker fordert das verstaatlichte Befragen des männlichen oder weiblichen Kindes nach dessen baldiger Genitalverstümmelung (MGM oder FGM)

Das jeweils geltende Gesetz, so fordert es der Research Fellow am Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics, soll endlich sicherstellen, dass Kinder befragt werden dürfen, ob sie einen Teil ihres Geschlechtsorgans der Religion oder Tradition opfern. Zitate aus dem jüngsten Text des Verharmlosers der Jungenbeschneidung (MGM) und Wegbereiters der Mädchenbeschneidung (FGM) Brian D. Earp: Hat die weibliche Genitalverstümmelung gesundheitliche Vorteile? Das Problem mit der Medikalisierung der Moralität, Originaltitel: Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality.

Ob wir als Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen in aller Welt minderjährige Drogenkonsumenten oder Drogenkuriere, Kindersoldaten, Minderjährige im Bordell, Kindesmissbrauch oder Kinderehen erfolgreich verhindern wollen, stets hat die Altersgrenze 18 Jahre benannt und durchgesetzt zu werden. Weder in den Kinderschutz noch in das Kindeswohl ist dabei ein Aushandeln von Altersgrenzen der Einwilligungsfähigkeit in Bezug auf eine rituelle Genitaloperation integrierbar, auch nicht in Bezug auf den Bereich der Jugendlichen, in Deutschland meint das bekanntlich das Alter der 14 bis 17 Jahr alten Menschen. Kinder raus aus Ehebett, Soldatenuniform oder Bordell, Kinder weg von den rituellen Beschneidungsmessern, Kind ist Mensch unter achtzehn Jahren.

Leider duldet die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) eine gegebenenfalls anzuwendende rechtliche Einschränkung sprich ein abgesenktes Eintrittsalter ins Dasein als Erwachsener („soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt; unless under the law applicable to the child, majority is attained earlier“), doch heißt es, immerhin, in Artikel 1 der KRK ganz grundsätzlich: „Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat; a child means every human being below the age of eighteen years“. Eindeutiger ist da schon die African Charter on the Rights of the Child (1990) Article 2 Definition of a Child (For the purposes of this Charter, a child means every human being below the age of 18 years. Aux termes de la présente Charte, on entend par „Enfant“ tout être humain âgé de moins de 18 ans).

Medizinethiker Brian D. Earp schmuggelt den Kindeswunsch auf männliche oder weibliche Genitalverstümmelung in die Hörsäle und Parlamente. Stoppen wir diesen Mann, denn der Staat hat nicht die kindliche Wunschbeschneidung, sondern die kindliche genitale Intaktheit zu sichern. Schluss mit dem enthemmt religionsfreundlichen und wenig zufällig beschneiderfreundlichen Geplapper über Genitalautonomie (genital autonomy), Schluss mit dem Geschwätz über ein informiertes Einwilligen (informed consent) in Bezug auf eine nicht medizinisch indizierte Beschneidung an einem unter 18 Jahre alten Menschen.

Übersetzung (gekürzt) und Kommentare von Jacques Auvergne (2017). UPDATE: Earp reagiert, Auvergne antwortet.

Der Brite Brian Earp, eigentlich Brian David Earp und bekannt als Brian D. Earp, hat einen Abschluss in Experimentalpsychologie und studierte neben Psychologie auch Philosophie und Kognitionswissenschaft. Earp, der gemeinsam mit dem aus Australien stammenden Philosophen Julian Savulescu allen Ernstes über Neuro-Enhancement in Liebe und Ehe nachdenkt, arbeitet am The Oxford Centre for Neuroethics (OCN) und schaltet sich bei jeder Gelegenheit in die berüchtigte sogenannte Beschneidungsdebatte ein. Diese allerdings braucht von uns Sozialpädagogen gar nicht erst geführt werden, denn wir diskutieren schließlich auch nicht lang und breit über das Pro und Kontra von Drogen für Kinder, Kindersex, Kindersoldaten, Kinderehen. Religion im Sinne einer persönlichen Spiritualität bekommt vielen Menschen ganz ausgezeichnet, einige wöchentliche Gebete und Riten sind zusätzlich eine feine Kultur, doch ansonsten muss beides weg, Beschneidungsdebatte und Beschneidungsmesser. Schluss mit den Debatten, wir knipsen hiermit, Zirkumzision sowie FGM betreffend, das Licht aus im Debattierclub.

Die rituelle genitale Versehrung, man rede von Genitalverstümmelung, meint nicht nur jene 50 % der Menschheit, die männlichen Geschlechts ist. In Detroit, Michigan, USA sitzt Dr. Jumana Nagarwala im Gefängnis, eine Ärztin und religiöse (islamische) Mädchenbeschneiderin. Die schiitischen Dawudi Bohra beschneiden ihre sieben Jahre alten Mädchen, für die Debattenfreunde ein willkommener Anlass zum Diskutieren, unser Lichtausknipsen hat nichts geholfen und sogleich ist Brian D. Earp zur Stelle mit einem umfangreichen Text, den er am 15. August 2017 vom Sydney aus auf dem Onlinemagazin Quillette veröffentlichen ließ, allerdings noch am selben Tag bei BMJ (London) einstellte. Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality,[1] unautorisierte und gekürzte Übersetzung ins Deutsche.

Hat die weibliche Genitalverstümmelung gesundheitliche Vorteile? Das Problem mit der Medikalisierung der Moralität

(Von Brian D. Earp. Zuerst auf Quillette (Sydney) am 15.08.2017.)

Vier Mitglieder der islamischen Glaubensströmung der Dawudi Bohra, die in Detroit, Michigan leben, wurden vor kurzem wegen Durchführung von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) angeklagt. Dies ist das erste Mal, dass die US-Regierung einen Fall von „FGM“ verfolgt; ein entsprechendes Bundesgesetz war 1996 verabschiedet worden. Die Weltöffentlichkeit beobachtet sehr genau, wie sich der Fall entwickelt.

So vieles kommt hier ins Spiel: Multikultur, Religionsfreiheit und die Grenzen der Toleranz einerseits, der Umfang der Rechte von Kindern und von Minderheitengruppen andererseits, darüber hinaus sogar das Konzept von „Schaden“.

Warum setzt Earp (an “FGM” case) im ersten Absatz den Begriff von der weiblichen Genitalverstümmelung, englisch Female genital mutilation (FGM), in Anführungsstriche? Möglicherweise fanden in Michigan islamische Genitalverstümmelungen von FGM Typ I oder II statt, doch selbst für den Fall, dass es nicht möglich sein wird, der Ärztin und Muslima Dr. Jumana Nagarwala mehr nachzuweisen als einen Einstich (prick) oder Einschnitt (incision, nick), beide dem Bereich von FGM Typ IV zuzurechnen, FGM ist FGM ist FGM. Insbesondere aber hat Earp (even the very concept of “harm”) den Schadensbegriff, die mit jeder, also auch noch mit der geringst invasiven weiblichen Genitalverstümmelung einhergehende körperliche und zusätzliche psychische Schädigung nicht zu apostrophieren.

Earp weiß natürlich, wie politische Korrektheit funktioniert. Erst ganz wenige Ärzte auf der Welt wagen, die einer FGM Typ Ib Klitoris(teil)amputation oder Typ II Labien(teil)amputation durchaus vergleichbare Zirkumzision, die Vorhautamputation an Jungen als Schaden und irreversible Schädigung zu beschreiben. Ein entsprechend mutiger Parlamentarier, etliche dieser Spezies sind Arzt, sähe seine Wiederwahl sicherlich gefährdet angesichts der seit 2007 Zehntausende, Hunderttausende männliche kindliche Genitale verstümmelnden Afrikaprogramme für sogenannte Freiwillige medizinische Beschneidung von Männern (VMMC – Voluntary Medicine Male Circumcision) einerseits und in Anbetracht der sehr hohen Zahl von Schariagehorsamen unter den 1,6 Milliarden Muslimen weltweit andererseits.

Wenn sie nun schon nicht nützlich ist, schädlich sein, Schaden stiften darf die Jungenbeschneidung auf keinen Fall. Auch in Deutschland ist dieses Ausblenden der Fakten Staatsdoktrin und wird, wenn wir das nicht im letzten Augenblick verhindern, die zeitnahe Straffreistellung der Chatna (Chitan al-inath, sunat perempuan), der islamisch begründeten FGM nach sich ziehen. Der Fiqh der Schafiiten bewertet die Beschneidung des Kindes als religiös zwingend (wadschib) und ist hier zwischen Junge und Mädchen zu unterscheiden gar nicht erst bereit. Ein Islam ohne FGM ist noch nicht erfunden.

Individualrechte versus Gruppenrechte – hat der 18 Jahre alt gewordene männliche oder weibliche Mensch das Recht auf einen intakten Körper, insbesondere auf ein intaktes Geschlechtsorgan? Wir Intaktivisten spalten die Schülerschaft eben nicht auf in Christenkinder, Judenkinder, kleine Muslime oder kleine Atheisten, sondern fordern: Keine Beschneidung unter 18 Jahren.

Schaden (harm) ist uns auch keine Idee (concept), sondern wissenschaftlich überprüfbare Tatsache. FGM schadet immer.

Allzu hastig erzählt Brian D. Earp Ungefähres über die vier Typen weiblicher Genitalverstümmelung zu (FGM Typ I, II, III, IV) und wendet sich dem rituellen Einstich zu, einer FGM Typ IV. Der optimistische Beschneidungsrhetoriker aus Oxford spricht von einem rituell hervorquellenden Tropfen Blut und weiß nicht oder verschweigt, dass die islamische Mädchenbeschneidung, bei einer FGM Typ IV bleibt es so gut wie nie, den Teufel abhalten und den Weg ins Paradies ebnen soll einerseits und zum anderen ein Bekenntnis zur einem jeden Bereich des Lebens regelnden Wohlverhalten und Gesetz ist. Islamische weibliche Beschneidung (FGM), der Chitan al-inath bzw. die Chatna, funktioniert islamisch nicht ohne die Möglichkeit von Talaq und Zweitfrau. Die Praxis der Chatna ohne die Pflicht zum Hidschab geht islamisch nicht. Chatna ohne korangemäß halbiertes weibliches Erbe funktioniert nicht.

Oft, allzu oft amputiert die Chatna gerade bei den Dawudi Bohra viel von der Klitoris, was Earp an dieser Stelle nicht sagt, der gerade über den religiösen Nadelstich in die Klitorisvorhaut nachdenkt (pricking the foreskin or “hood” of the clitoris to release a drop of blood), wohingegen gerade auch die Bohra das rituell zu reinigende weibliche Kind, falls sie es überhaupt bei einem Nadelstich belassen, in die Schamlippen stechen oder, wenig zufällig, in das Lustorgan Nummer Eins, in die Klitoris.

Gesundes Gewebe wird in der Regel durch dieses Verfahren nicht entfernt, das in Communities, in denen es üblich ist, oft durch ausgebildetes medizinisches Personal durchgeführt wird. Langfristige nachteilige gesundheitliche Folgen sind vermutlich selten.

Einmal abgesehen davon, dass das Mädchen, spätestens wenn die Schwiegermutter den Besitz einer Klitoris für Sünde (haram) hält, jederzeit nachbeschnitten werden kann, FGM, auch die geringste, beschädigt stets das Vertrauen des Mädchens in Eltern, Umfeld und Umwelt, anders gesagt: FGM traumatisiert psychisch immer, was wiederum bedeutet: sie schadet immer. Der körperliche Schaden kommt dazu, auch aus einem Einschnitt oder Nadelstich kann, wer weiß, ob die Immunabwehr des Kindes gerade stark ist oder ob in der Klinik MRSA vagabundiert, eine Nekrose oder Sepsis entstehen, was wiederum tödlich sein kann. Nadelstich mit Nebenwirkung Tod, Herr Earp?

Erste und widersprüchliche Berichte deuten darauf hin, dass die Dawudi Bohra eine, siehe oben, FGM Typ IV Variante Nadelstich in die Klitorisvorhaut durchführen, mithin eine Form weiblicher Beschneidung praktizieren, wenn auch nicht jene extremen Formen, die so oft in den westlichen Medien hervorgehoben werden.

Drei Bemerkungen. Erstens. Was soll das Gerede von widersprüchlichen Berichten, selbstverständlich beschneiden die Dawudi Bohra ihre sieben Jahre alten Mädchen. Zweitens. Earp, wir hatten gesehen, dass er den Ort des Stechens nicht korrekt angibt, sagt female genital cutting, weibliche Beschneidung, wo er female genital mutilation mindestens unverzüglich hätte beklagen müssen, weibliche Genitalverstümmelung, FGM. Drittens. Westliche Medien (in the Western media), gibt es für Earp auch Eastern media, Oriental media, Islamic media? Wie es in den Siebziger Jahren schon Ali Schariati betrieb, versucht der Multikulturalist und Kulturkreistheoretiker Brian D. Earp die eine Welt mit ihren unteilbaren allgemeinen Menschenrechten aufzuspalten in Okzident und Orient.

Earp, der als Fachmann für Ethik zwischen Atheistenkind, Judenkind, Christenkind und Muslimkind gerade nicht hätte unterscheiden dürfen, verschweigt die zahlenmäßig hundertfach größere Religion Islam und zeigt auf das kleine jüdische Religionsvolk.

Nicht nebenbei ist anzumerken, dass es eine Charakterlosigkeit und Gemeinheit leider auch in unserem Kreis der Intaktivisten gibt, wo man, genau unter dieser Bezeichnung (intactivism, intactivists), bereits früh und richtigerweise gegen die mythisch begründete oder gedankenlose und in jedem Fall schlimme Routine der nordamerikanischen Säuglingsbeschneidung gekämpft hat.

Erwähnte Gemeinheit besteht darin, wir können es bündig zusammenfassen und gleich kommt ein kleiner deutscher Aufschrei von MOGiS bis gbs, den Juden das Beschneiden verbieten zu wollen und den Muslimen nicht.

Denn alles andere als zufällig marschierte im Herbst 2012 die gesamte deutsche Heerschar des gesetzlichen Alternativentwurfs, die Jungen beschneiden Ja bitte, aber erst ab vierzehn Jahren, Heerführer waren Walter Otte, Victor Schiering und Gislinde Nauy (diese noch 2014: „Die Säkularen Grünen treten für den Anstoß einer (…) ergebnisoffenen Debatte ein. (…) Wir schlagen (…) eine Übergangsregelung von fünf Jahren vor, in denen die Jungengenitalbeschneidung strafrechtlich nicht verfolgt wird. (…) Bereits einsichts- und einwilligungsfähige Jungen müssen umfassend über die Operationsrisiken und die zu erwartenden Auswirkungen auf ihr späteres Sexualempfinden aufgeklärt werden und im Zweifelsfall ein Vetorecht gegenüber dem Eingriff besitzen“,[2] man lese den Satz noch einmal und ersetze dabei Jungen durch Mädchen) sowie im Herbst 2012 MdB Marlene Rupprecht, genau in diese Richtung: den Juden, nur sie müssen ihr Ritual genau am achten Tag begehen, das Beschneiden verbieten zu wollen und den Muslimen nicht. Letztere können gemäß Scharia bis zum Alter des Jungen von vierzehn Jahren (15 Mondjahre) warten. (Auf Erden wird Allahs Bodenpersonal auf die himmlische Erlaubnis der Beschneidung des männlichen Babys am siebten Tag selbstverständlich nicht verzichten.)

2013 war Rupprecht federführende Autorin (rapporteur) für Resolution 1952 des Europarats (Punkt 7.5.2 „medizinische, hygienische und andere Bedingungen für Praktiken wie die medizinisch nicht gerechtfertigte Beschneidung junger Knaben klar zu definieren“, Punkt 7.7 plädiert für die Ausarbeitung „spezifischer juristischer Regelungen, um zu gewährleisten, dass bestimmte Operationen und Praktiken nicht ausgeführt werden, bevor ein Kind nicht alt genug ist, um zu Rate gezogen zu werden“,[3] auch hier sollte man das einmal probeweise laut lesen und dabei Junge durch Mädchen ersetzen). Jetzt bitte der kleine deutsche Aufschrei von MOGiS bis gbs und hiermit zurück zum Wegbereiter der transatlantischen milden Sunna (Islamic FGM) Brian D. Earp.

Das Verteidigungsteam hat bereits signalisiert, dass es den „risikoarmen“ Aspekt des fraglichen Genitalbeschneidens hervorheben wird und behauptet, dass es nicht als Verstümmelung gelten sollte. Es ist doch weit weniger invasiv als der Brit mila, die jüdische rituelle männliche Beschneidung, die bei Minderjährigen in den USA gesetzlich erlaubt ist und von niemandem in Frage gestellt wird.

In Sachen amerikanische Neugeborenenbeschneidung jüdische Familien zu erwähnen ist nicht angebracht, denn in den vergangenen Jahrzehnten drohten in US-amerikanischen Hospitälern alle neugeborenen männlichen Babys Opfer der Säuglingsbeschneidung zu werden. Einer fleißigen Intaktivistenbewegung verdanken erst neuerdings viele männliche Amerikaner, trotz der fortgesetzten täglichen schlimmen Routine in den Krankenhäusern, einen unversehrten Penis, darunter auch etliche Juden übrigens.

Selbstredend muss die Zeit möglichst bald kommen, an der das Genital des noch keine 18 Jahre alten Jungen – oder gleichaltrigen Mädchens – vor rituellen Operationen absolut geschützt ist. Earps Aufgabe wäre es eigentlich, hierzu beizutragen.

Doch unethisch und geschmacklos billigt Earp mit dem heutigen Leid der US-amerikanischen oder britischen Jungen das morgige Leid der Mädchen.

Dass auf Dauer kein freiheitlicher Rechtsstaat das Genital einer Geschlechtsklasse bedingungslos schützen und zugleich das Geschlechtsteil der anderen Hälfte seiner Bürger allerlei rituellen oder kulturellen Beschneidungen zum Opfer fallen lassen kann, versteht sich von selbst. Der ohnehin verfassungswidrige deutsche § 1631d BGB kann keinen Bestand haben. Neben vielen anderen haben vor drei Jahren Meyer und Ringel sowie Tatjana Hörnle die Straffreistellung einiger Formen der FGM gefordert.

Als karrieregeiler Berichterstatter muss man auch bei geänderten äußeren Bedingungen weiterhin oben schwimmen. Deshalb begab sich der Beschneidungsrhetoriker im vergangenen Jahr (In defence of genital autonomy for children) optimistisch auf diese Rutschbahn hinein in eine künftige transatlantische FGM (Abstract: „I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed, before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves“), man beachte dabei, wen Brian D. Earp seit 2016 beschneiden lassen will: Kinder (children), also auch die Mädchen.

Derlei Ansinnen muss jeder Intaktivist zurückweisen, denn völlig altersentsprechend ist ein Kind nicht in der Lage, eine solche, seinen erst künftigen Erwachsenenkörper und eine seine erwachsene Sexualität und Partnerschaft betreffende Entscheidung zu fällen. Anders gesagt und auf den Text von 2016 bezogen (In defence of genital autonomy for children), ließe sich dem dortigen letzten Satz (until such a time as the individual who will actually be affected by them is in a position to weigh the pros and cons in light of her (or his) own values) dann zustimmen, wenn Earp unzweideutig die Altersgrenze achtzehn Jahre gefordert hätte. Das hat er aber gerade nicht, er fordert vielmehr künftige Gesetze für beschneidungsfrohe oder jedenfalls beschneidungsfromme Kinder (children).

Wie gesagt, auch der Research Fellow am Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics erkennt, dass kein Staat auf Dauer die eine Hälfte der Kinder auf Elternwunsch beschneiden lassen kann und die andere Hälfte auf keinen Fall. In der Tat steht den USA, Großbritannien und Deutschland eine gewaltige Änderung unmittelbar bevor. Der Welterklärer aus Oxford:

Sobald die Rechtsanwälte der Bohra einen geschlechtsspezifischen oder religiösen Doppelstandard im bestehenden US-amerikanischen Recht aufzeigen können, werden die rechtlichen Folgen ganz erheblich sein. Entweder muss die männliche Beschneidung in irgendeiner Weise eingeschränkt oder es müssen „kleinere“ Formen von FGM erlaubt werden, wie auch immer, das Ergebnis wird explosiv sein.

Die vielleicht etwas stumpf gewordenen Klingen der Beschneidungsmesser dürfen nachgeschärft werden und Nachvollziehbarkeit war gestern. Mystiker Earp ruft nach mehr Besinnlichkeit:

Zu „gut“ und „schlecht“ gibt es mehr als nur gesund versus ungesund.

Was soll der Geiz, ein bisschen gesund reicht doch. Wir müssen nach höheren Werten fragen, körperliche Unversehrtheit ist schließlich nicht alles im Leben. Ist doch noch genug drangeblieben an Penis oder Vulva. There is more to “good” and “bad” than healthy versus unhealthy.

Denn wie uns der Bohra-Fall jetzt zeigen wird, liegen ernsthafte, sogar gefährliche Nachteile in jedem Bestreben, das moralische Denken zu medikalisieren oder die medizinische Forschung zu moralisieren. In beiden Fällen behaupte ich, zumindest wenn es um das Genitalbeschneiden der Kinder geht, dass die augenscheinlich voreingenommene Politik der WHO die Dinge viel schlimmer macht.

Wieso, die WHO-Klassifikation ist ganz ausgezeichnet und noch die geringst invasive Form der weiblichen Genitalverstümmelung muss überall verboten bleiben oder werden, kompromisslos. Earp sieht das sozusagen toleranter.

Wie wir eingangs gehört hatten, grübelt der englische Neuromantiker gemeinsam mit dem Australier Savulescu über den Einsatz von Pychostimulanzien mit dem Ziel der geistigen Leistungssteigerung in Ehe und Liebe. Allen Ernstes soll eine Prise Hirndoping Partnerschaft und Sex gesteigerte Intensität oder jedenfalls mehr Lebensqualität schenken, Praxistipps demnächst in Buchform gebracht, und überhaupt, der mechanistische und entseelte, der gnadenlos verwissenschaftlichte Blick auf die Welt ist ein Jammer:

„Die heutige Tendenz ist, alles einzuebnen und plattzuwalzen, indem wir ‘alles erforschen’, erkennt Julian Savulescu, ein Philosoph an der Universität Oxford und fährt fort: „Die Leute möchten unbedingt glauben, dass es nur das Beweisbare, dass es allein die Evidenz ist, nach der wir unser Tun ausrichten sollen.“ Die Menschen verstehen das so falsch. Sobald wir unsere ethische Analyse auf platte Nutzen-Risiko-Relationen reduzieren, verfehlen wir die wichtigen Fragen nach den Werten.

Ein der Mystik ergebenes Freundespaar, von Oxford aus schwärmen gleich zwei Neuromantiker dafür, dem Zauber und der Erhabenheit wieder eine Chance zu geben … und dem zauberhaften und erhabenen Kinderbeschneiden.

Betrachten wir zu diesem Zweck doch den rituellen Einstich oder Einschnitt (beides zu FGM Typ IV) oder die männliche Beschneidung, und fragen wir uns, was in Bezug auf diese Bräuche ein ethisches Problem darstellen könnte; Nutzen wie Risiken lassen wir einmal beiseite. Mehrere Möglichkeiten geraten in unser Blickfeld.

Jaja, diese vielen Jungen hier und diese vielen Mädchen da, und überall um die Kinder herum schwirren Menschenbilder, Religionen, Traditionen und Beschneidungsmesser. Weil alles anders sein könnte oder auch nicht, hinterfragt Brian D. Earp mutig das jeweilige Nichtbeschneiden oder auch Weiterbeschneiden:

Ganz unabhängig vom Geschlecht des Kindes und von der Eingriffstiefe als dem Schweregrad der irreversiblen Verletzung oder Versehrung hören wir von einer subkulturell oder auch mehrheitsgesellschaftlich wahrgenommenen, angeblichen Notwendigkeit, die Genitalien der Kinder zu beschneiden. Bekanntlich gilt diese männliche oder weibliche Beschneidung als Voraussetzung für die Aufnahme in die Gemeinschaft. Ein derartiges Ritual, das schließlich alles andere als selbstverständlich sein sollte, können wir sicherlich plausibel in Frage stellen.

Fast gewissenhaft geht der über Zirkumzision und FGM grübelnde Brite ein bisschen in sich. Denn ob es Junge oder Mädchen ist (children grow up to feel disturbed by what they take to be an intimate violation carried out when they were too young to understand or refuse), ein über seine Beschneidung unzufrieden aufwachsendes Kind kann doch gewiss niemand von uns wollen.

Kinder wachsen heran, an denen die rituelle Verletzung oder Verstümmelung der Intimzone durchgeführt wurde, als sie zu jung waren, um der Zirkumzision oder FGM zuzustimmen oder sie abzulehnen.

Ach Fräulein Jumana, was für ein hübsches Messerchen sie doch heute wieder mit sich führen für die islamische Chatna auf Kindeswunsch.

Wer sich von Kopf bis Fuß wohl in seiner Haut fühlt, weibliche oder männliche Vorhaut eingeschlossen bittesehr, wer den menschlichen Leib als Ganzes wertschätzt, der ruft gar nicht erst nach einer Sonderrolle für Vulva oder Penis. Erst das trennende Wort, dann die trennende Messerklinge, abgetrennt denken um elegant abzuschneiden, dazu definiert Earp das humane Genital als unbedingt extravagant und exklusiv.

Genitalien sind anders als andere Körperteile.

Zum Abschneiden auf Kindeswunsch freizugeben, Earp meint offensichtlich das, wenn er sagt: The genitals are not like other parts of the body.

Nein, vom kindlichen Körperfleisch wird den Ahnen oder dem Himmel kein Opfer mehr gebracht, gar nichts wird rituell amputiert, weder vom Geschlechtsteil noch von einem anderen Körperteil und weder auf Elternwunsch noch auf Kindeswunsch.

Jetzt schwärmt Earp davon, das männliche oder weibliche Kind am Genital immer nur sehr sanft zu schneiden und am besten nur, wenn es zustimmt.

Auch besteht die Möglichkeit einer psychischen Schädigung. Obwohl es schwierig ist, diese wissenschaftlich zu messen, variiert dieser Schaden zweifellos im Zusammenhang mit der geistigen und emotionalen Disposition des Kindes und mit dem Timing und den Umständen des Schneidens.

Antrag abgelehnt. Smooth birth, sanfte Geburt gibt es, sanfte FGM nicht.

Weg und Ziel zum Kinderglück läge mithin im rechten Zeitbestimmen (timing), nur die MGM oder FGM zum rechten Zeitpunkt befreie das Kind glücklich von jeder psychischen Schädigung … und von einer gehörigen Portion Genital.

Einige Bohra-Frauen berichten beispielsweise, emotional traumatisiert zu sein von dem, was ihnen passiert ist, als sie kleine Mädchen waren – diese Verwirrung, diese Schmerzen, diese Peinlichkeit, mit entblößtem Genital niedergedrückt zu werden. Andere Frauen hingegen bestehen darauf, dass es ihnen nichts ausmacht und dass sie stolz darauf waren, beschnitten zu werden. Eine ähnliche Meinungsvielfalt finden wir unter religiös beschnittenen Männern.

Earps Kurs ist jetzt überdeutlich, er will das Einwilligen des Mädchens in die religiöse Chatna (FGM) der Bohra, den genitalautonomen Wunsch des Mädchens auf Beschnittenwerden. Nur über das rechte Alter darf in den Ministerien und Parlamenten jetzt noch ein bisschen gefeilscht werden. Für Earp sind offensichtlich einige der schiitischen siebenjährigen Mädchen reif genug gewesen, ihre Chatna psychisch ganz ausgezeichnet und sogar mental gewinnbringend, etwa den Selbstwert steigernd („stolz“) zu verarbeiten.

Der Optimist aus Oxford, nanu, glaubt etwas gehört zu haben von vernünftiger Krankheitsprophylaxe in Form von Schamlippenkorrektur an einem Neugeborenen.

Es ist nicht unplausibel, dass bestimmte „milde“ Formen von FGC, wie eine neonatale Labioplastik, das Risiko von verschiedenen Krankheiten reduzieren könnten.

Die unter den Bohra so schlimm verbreitete Krankheit Labiophobie kann endlich kuriert werden, der Schamlippenschreck.

Earp kommt auf den anstehenden großen amerikanischen Strafrechtsprozess zur islamischen FGM zu sprechen. Erstmals in der Geschichte der USA begann im April 2017 ein Strafprozess nach 18 USC 116 (female genital mutilation), nachdem in Detroit, Michigan, die Ärztin Dr. Jumana Nagarwala sowie die Eheleute Attar angezeigt worden sind. Die drei Beschuldigten sind Angehörige der schiitischen Dawudi Bohra (United States of America v. JUMANA NAGARWALA; United States of America v. D-1 FAKHRUDDIN ATTAR, D-2 FARlDA ATTAR).

Um ehrlich zu sein, hat sich die US-Regierung wahrscheinlich in die schlimmste denkbare Situation hinein manövriert, nur um aller Welt zu zeigen, dass es ihr „sehr ernst“ ist, eine FGM strafrechtlich zu verfolgen. Damit aber setzt sie sich durchaus plausiblen Anschuldigungen zu antimuslimischer Voreingenommenheit aus sowie dem Vorwurf, einen sexistischen Doppelstandard zu pflegen.

Der Hauptgrund dafür ist wie folgt. Wenn sie verurteilt sind, stehen die muslimischen Minderheitsangehörigen vor zehn Jahren Gefängnishaft, nur weil sie, angeblich, eine Form von FGM praktizieren, die körperlich weniger invasiv ist als andere Formen des medizinisch unnötigen Genitalbeschneidens, die in den westlichen Ländern rechtlich toleriert werden.

Denn schließlich gibt es die männliche Beschneidung. Es gibt auch chirurgische genitale „Normalisierung“ an intersexuellen Kindern sowie die operative „Reparatur“ des Hymens mit dem Ziel der Illusion von Jungfräulichkeit. Und es gibt zumindest einige sogenannte „kosmetische“ weibliche Genitaloperationen, die zunehmend an Minderjährigen durchgeführt werden.

Earp wirft einen Blick auf die Zirkumzision. Richtig, Einschnitt oder Einstich (FGM Typ IV) sind vergleichsweise weniger invasiv. Aber wozu das Gequatsche? Noch die geringst invasive FGM muss überall auf der Welt untersagt bleiben oder endlich verboten werden.

Anders als der „Ritual-Nick“, der typischerweise nicht die Form oder Funktion der äußeren (weiblichen) Genitalien verändert, verändert die männliche Beschneidung beide auf Dauer.

Die Zirkumzision entfernt per definitionem den größten Teil oder die gesamte Vorhaut, bei einem Erwachsenen sind diese rund 50 Quadratzentimeter elastisches Gewebe der empfindlichste Teil des Penis in Bezug auf leichte Berührung.

In Bezug auf leichteste Berührung, leichtesten Zug oder leichteste Vibration, auf das Wahrnehmen von Wärme oder von stetigem leichtem Druck, so empfindsam und für Sexualität und Partnerschaft so bedeutsam wie Klitoris oder Labien.

Dann nennt Earp einige Komplikationen männlicher Beschneidung, knapp aber korrekt, leider ohne, obwohl es kinderrechtlich wie medizinethisch geboten ist, zu fordern, dass nicht die Jungenvorhäute, sondern die Beschneidungsmesser auf den Müllhaufen der Weltgeschichte gehören.

Die Rechtsanwälte der Bohra werden die genannten Unstimmigkeiten sicherlich anprangern. Wenn rituelle männliche Beschneidung nicht nur gesetzlich zulässig, sondern in den USA völlig unreguliert ist, so werden sie argumentieren, wie kann dann ein Verfahren, das weit weniger Risiken birgt und auch körperlich weniger schädlich ist, als Bundes-Strafsache eingestuft werden? Sie werden auch auf die religiöse Bedeutung der „weiblichen Beschneidung“ unter den Bohra hinweisen und uns fragen: Sind religiöse Praktiken in den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Ländern denn etwa nicht mit starkem Rechtsschutz gewährleistet?

Die Staatsanwaltschaft wird mit ziemlicher Sicherheit diese zwei Argumentationslinien verfolgen. Erstens werden sie argumentieren, dass FGM keine religiöse Praxis ist, sondern „bloß“ eine kulturelle Tradition, weil es keine Erwähnung der weiblichen Beschneidung im Koran gibt. Zweitens werden sie darauf hinweisen, dass die männliche Beschneidung mit bestimmten gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist, während die FGM „keine gesundheitlichen Vorteile hat“ (wie von der WHO angegeben).

Beide Strategien betreffend dürfte Earp vermutlich richtig liegen. Tatsächlich ist zu befürchten, dass ein Staatsanwalt zu Prozessbeginn – absolut faktenfern – sagt, der Islam kenne keine FGM. Auf beiden Seiten des Atlantiks möchte man die Lüge bzw. das Märchen vom FGM-freien Islam doch so gerne glauben.

Doch auch Brian D. Earp kann es wissen und sagt es an dieser Stelle nicht: Mindestens sunnitisch-schafiitisch sowie bei den schiitischen Bohra (allen Bohra, nicht nur den Dawudi Bohra) ist die Beschneidung des Kindes wadschib, religiös verpflichtend, und eben nicht die Beschneidung lediglich des männlichen Kindes.

Der Islam funktioniert nicht durch fromme Koranlektüre, sondern ist die den gesamten Alltag ordnende, rechtsverbindliche und inschallah vor der Hölle bewahrende Anwendung von Koran und Sunna. Und genau dort, in den Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des Propheten Mohammed sowie der Aussprüche und Handlungen Dritter, die er stillschweigend gebilligt hat, da steht sie, die Empfehlung oder auch, das sagt dir dein Scheich, Imam, Vater oder Ehemann, die Verpflichtung zur weiblichen Beschneidung.

Islam ist nicht Lesen im Koran, sondern Gehorsam nach Koran und Hadith.

Eines Tages begegnete Mohammed der zum Islam konvertierten professionellen Kitzlerabschneiderin (muqaṭṭiʿatu l-buẓūr, amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris, cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya. Die aus Angst vor Bestrafung im Diesseits und im Jenseits sehr um Glaubensgehorsam bemühte Umm Atiyya, manche reden von Umm Habibi, befragte den Propheten nach der religiösen Rechtmäßigkeit ihrer Berufstätigkeit und Allahs Sprachrohr stellte fest:

أشمِّي ولا تنهَكي

ašimmī wa-lā tanhakī

[Cut] slightly and do not overdo it

[Schneide] leicht und übertreibe nicht

Oder Mohammed verkündete den Willen des Himmels so:

اختفضن ولا تنهكن

iḫtafiḍna wa-lā tanhikna

Cut [slightly] without exaggeration

Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

Seither ist das dem kleinen Mädchen zu amputierende Quantum und Volumen an Genitalgewebe, vielfältig und flexibel, als Viertel eines Reiskorns, als Guavensamen, Bohne, Blattspitze, Nadelkopf (the size of a nail clipping, a quarter-grain of rice, a guava seed, a bean, the tip of a leaf, or the head of a needle) definiert worden oder als Hahnenkamm (the crest of a rooster), wobei überirdisch verschwommen bleibt, ob die sogenannte Bohne oder dergleichen jetzt aus der Schamlippe, aus der Klitorisvorhaut oder aber aus der Klitoris herausgeschnitten werden muss und schon eher gesichert ist, dass jede somalische, kurdische oder indonesische Beschneiderin von Zeit zu Zeit sehr üppige Bohnen sowie ausgesprochen fleischige Hahnenkämme zwischen ihren Fingerspitzen dreht.

Islam ist Gehorsam und Führung. Al-Azhar für alle Sunniten, Darul Uloom Deoband mindestens für die Hanafiten, Yusuf al-Qaradawi nicht lediglich für die die Umma führende Muslimbruderschaft, die Teheraner Mullahs mindestens für die Zwölferschia und der Syedna für die Dawudi, sie alle sind ausgesprochen verbindlich auch in Sachen FGM und Islam. Die irdische islamische Führung ist vorhanden, letztlich seit 1400 Jahren, und Souverän ist ohnehin keiner denn Allah.

Der Mann aus Oxford wird ein bisschen nachdenklich: ist die weibliche Beschneidung denn nun Empfehlung oder Befehl? Schmerzlich vermisst Earp den hier Eindeutigkeit herstellenden gesamtislamischen Führer.

Es gibt keine endgültige Autorität im Islam, um solche Streitigkeiten zu beenden, und so debattiert man bis heute.

Ganz im Sinne von Scheich und Muslimbruder Mustafa Cerić (A single muslim authority) fleht Brian D. Earp sie heran, die islamische Spitzenbehörde. Earp weiß, dass den Dawudi die Chatna als gelebter Glaube gilt, doch dass der schuldhafte Verstoß gegen die Scharia auf ewig vom Ziel des Daseins ausschließt, der ewigen Nähe zu Allah, schreibt der Plapperer zur Islamic FGM nicht.

Die Kleriker der Dawudi Bohra begründen die Mädchenbeschneidung religiös.

Wie wir bereits gesagt haben, vermeidet Earp, überall, wo auch er die Kausalität von Islam und FGM sehen und beklagen müsste, offen zuzugeben: mindestens für sunnitische Schafiiten und schiitische Dawudi Bohra ist die – auch in den USA verbotene – Mädchenbeschneidung oder FGM genau so sehr Religionspflicht wie die Jungenbeschneidung. Karrierebeflissen vermeidet er die gebotene Islamkritik.

Die Jungenbeschneidung betreffend, verwirbelt Earp nun Religion mit Kultur zum Doppelgesicht und Doppelbegriff von der religiösen und kulturellen Tradition, allerlei offensichtlich fließt für Earp irgendwie zusammen in die große bunte Beschneidungsentscheidung:

Die meisten Beschneidungen geschehen aufgrund religiöser und kultureller Traditionen. Im Westen, obwohl dortige Eltern die Widerspruch gegen die Beschneidungspraxis nahelegende medizinische Literatur benutzen könnten, tun die meisten Eltern das, was sie aus einer Vielzahl nichtmedizinischer Gründen wollen. Hier wird deutlich, dass Religion, Kultur, ästhetische Präferenz, familiäre Identität und persönliche Erfahrung in ihre Entscheidung einfließen.

Schiitische Muslime beschneiden ihre Jungen und Mädchen in Australien (Scheich Shabbir Mohammedbhai Vaziri) und in den USA (Dr. Jumana Nagarwala), wo bitte spürt Earp jetzt The West, das geheimnisvolle Westland? Wir hatten es bereits gesehen, ganz wie Schariati vor 40 Jahren im Iran, so versucht der britische Kulturrelativist und Kulturkreistheoretiker Earp die eine Welt mit ihren unteilbaren universellen Menschenrechten zu zerspalten in West und Ost, in den gottvergessenen Okzident und den schariapflichtigen Orient. Wo aber die Scharia verpflichtend ist, da ist auch die FGM Pflicht.

Durch die Wiederholung des Mantras – in fast jedem Artikel zur weiblichen Genitalbeschneidung –, dass „FGM keine gesundheitlichen Vorteile hat“, sendet man das völlig falsche Signal. Dieses Mantra impliziert, dass, wenn FGM gesundheitliche Vorteile hatte, sie doch nicht so schlimm wäre.

Völlig richtig, nur, typisch Earp, Geplapper bar jeder ethischen Konsequenz. Intaktivisten und überhaupt Kinderrechtler müssen Fundamentalisten des Nichtbeschneidens sein, die, weil Dialog immer ein Sich in der Mitte Treffen, ein Aushandeln bedeutet, mit den Freunden von MGM oder FGM niemals in den Dialog treten.

Brian D. Earp lässt die Katze aus dem Sack!

FGM Typ I, II, III oder IV auf Kindeswunsch!

Alle Kinder – weiblich, männlich und intersex – haben ein überzeugendes Interesse an intakten Genitalien. Alles andere ist gleichgültig, nur sie selbst sollten entscheiden, ob sie wollen, dass ihre „intimen Teile“ eingeschnitten, eingestochen, mit einer Schamlippenkorrektur versehen, „normalisiert“, beschnitten oder zusammengenäht werden, und das in einem Alter, in dem sie einschätzen können, was wirklich auf dem Spiel steht.

Nicht Kinder. Menschen können das – völlig altersgemäß mit achtzehn Jahren.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass ein absolutes Verbot solcher Genitalbeschneidungen, ausgeübt an Kindern vor dem Alter der Fähigkeit zum informierten Einwilligen, günstig ist. Vielmehr kann sich ein gesetzliches Verbot als ein sehr ungeschickter Versuch erweisen, sozialen Wandel herbeizuführen, und mehr schaden als nützen. Wenn wir beispielsweise junge Mädchen aus den Häusern ihrer Eltern herausreißen und ihre Genitalien auf der Suche nach „Beweisen“ invasiv untersuchen und ihre Eltern, die ihre Kinder zweifellos lieben, ins Gefängnis werfen, dann könnte das traumatischer sein als die Handlung des Schneidens.

Medizinethiker Brian D. Earp quatscht ihn herein in Hörsaal und Parlament, den Kindeswunsch auf männliche oder weibliche Genitalverstümmelung.

Nicht Verbot und Verunglimpfung gebe ich den Vorzug, sondern Debatte und Dialog. Denn wie auch immer man sich dem Thema nähert, es ist an der Zeit, über die müden (und falschen) Dichotomien männlich gegen weiblich hinauszugehen, über Religion gegen Kultur hinauszugehen oder über gesundheitliche Vorteile gegen keine gesundheitlichen Vorteile. Der Horizont für Kritiker des Genitalbeschneidens beginnt sich zu weiten und jetzt sollten sie endlich im Fokus stehen: die Kinder gegenüber den Erwachsenen – denn es geht um körperliche Autonomie und informiertes Einwilligen.

Schluss mit dem Dialog, das intakte Kindergenital steht nicht zur Debatte.

Ob Mädchen oder Junge, keine Beschneidung unter achtzehn.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality | by Brian D. Earp | BMJ 15.08.2017

http://blogs.bmj.com/medical-ethics/2017/08/15/does-female-genital-mutilation-have-health-benefits-the-problem-with-medicalizing-morality/

Zuerst, am selben Tag, bei Quillette, Editor in Chief Claire Lehmann

http://quillette.com/2017/08/15/female-genital-mutilation-health-benefits-problem-medicalizing-morality/#comment-9158

[2] Säkulare Grüne (2014) Hintergrundpapier Jungenbeschneidung

Gislinde Nauy, Dana Kühnau, Mariana Pinzón Becht, Walter Otte, Victor Schiering

http://saekulare-gruene.de/wp-content/uploads/2014/08/Hintergrundpapier_Jungenbeschneidung.pdf

[3] Council of Europe, Parliamentary Assembly, rapporteur Ms Rupprecht

Resolution 1952 (2013) Children’s right to physical integrity

7.5.2. clearly define the medical, sanitary and other conditions to be ensured for practices which are today widely carried out in certain religious communities, such as the non-medically justified circumcision of young boys;

7.7. raise awareness about the need to ensure the participation of children in decisions concerning their physical integrity wherever appropriate and possible, and to adopt specific legal provisions to ensure that certain operations and practices will not be carried out before a child is old enough to be consulted.

http://semantic-pace.net/tools/pdf.aspx?doc=aHR0cDovL2Fzc2VtYmx5LmNvZS5pbnQvbncveG1sL1hSZWYvWDJILURXLWV4dHIuYXNwP2ZpbGVpZD0yMDE3NCZsYW5nPUVO&xsl=aHR0cDovL3NlbWFudGljcGFjZS5uZXQvWHNsdC9QZGYvWFJlZi1XRC1BVC1YTUwyUERGLnhzbA==&xsltparams=ZmlsZWlkPTIwMTc0

UPDATE (30.08.2017)

Earp fühlt sich missverstanden: „Die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten“, „ein derartig schlimmes Missverstehen“, „diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten“

„Hallo, leider lese ich kein Deutsch, doch wenn Google Translate in irgendeiner Weise zuverlässig ist, scheint es mir, dass Sie meinen Artikel sehr falsch verstanden haben. Vielmehr scheinen Sie mich derart stark missverstanden zu haben, dass sich die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten ergibt.

Anscheinend denken Sie, dass ich die nichttherapeutische weibliche Genitalbeschneidung unterstütze? Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt! Ich habe die Frage aufgeworfen, ob das gesetzliche Verbot die effektivste Strategie sein wird, da es bekanntlich historisch nicht besonders effektiv gewesen, den Versuch zu unternehmen, wie in San Francisco (und in Deutschland) geschehen, die männliche Beschneidung zu kriminalisieren. Vielmehr wurden noch stets reaktionäre Gesetze verabschiedet, die sicherlich noch schwerer zu bekämpfen sind.

Wir beide mögen eine unterschiedliche Auffassung darüber haben, wie die Praktiken der Beschneidung des Kinderkörpers beendet werden können, aber ich muss schon sagen, dass ich noch nie einen Bericht über einen meiner Texte gelesen habe – wie gesagt, wenn Google Translate genau ist –, der ein derartig schlimmes Missverstehen aufweist in Bezug auf fast jedes meiner Argumente.

Ich weiß ja nicht genau, wer der Autor dieses Blogs ist, aber wenn Sie eine Diskussion über Skype oder so etwas wünschen würden, dann können wir diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten sicherlich begradigen.“

Brian Earp am 29.08.2017 um 18:52 Uhr (Deutsch Eifelginster)

Dear mister Earp,

thank you for your comment.

Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen years of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

Best regards

Jacques Auvergne

“MALES need protection as females do,” says Lloyd Schofield

http://www.economist.com/node/18712852?story_id=18712852&fsrc=rss

He thinks the decision to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18 years old. Schofield

http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

haram (حرام)

https://en.wikipedia.org/wiki/Haram

najis (نجس‎‎)

https://en.wikipedia.org/wiki/Najis

Indonesian authorities tried to ban FGM […], but the Indonesian Ulema Council (MUI) issued a fatwa saying that female circumcision was part of religious practice.

http://www.thejakartapost.com/news/2016/02/06/fgm-indonesia-hits-alarming-level.html

In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027753951500103X

wajib (واجب), fard (فرض), a religious duty commanded by Allah (God)

https://en.wikipedia.org/wiki/Fard

Islamic Law on Female Circumcision – Answering Islam

The Arabic word bazr [بظر] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

بظر baZr

https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

Clitoris

https://fr.wikipedia.org/wiki/Clitoris

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44 Antworten to “Minderjährige Mädchen oder Jungen können ihrer Beschneidung nicht rechtswirksam zustimmen, weil sie nicht einwilligungsfähig sind”

  1. Cees van der Duin Says:

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    Grübel, grübel, …

    Cure for love: Should we take anti-love drugs?

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    Ein bisschen Drogen verabreichen gegen oder auch für mehr Lust und Sex?

    Und es stimmt ja irgendwie, jeder ist anders, unterscheidbar.

    „Es wird Unterschiede geben für unterschiedliche Menschen.“

    „But it will be different for different people.“

    Wie mit der künftigen kindlichen genitalen Intaktheit, unterschiedlich, bunt, vielfältig, verschieden für die so sehr verschiedenen Kinder?

    https://www.newscientist.com/article/mg22129564-700-cure-for-love-should-we-take-anti-love-drugs/

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    Brian D. Earp, Verharmloser der Jungenbeschneidung (MGM) und Wegbereiter der Mädchenbeschneidung (FGM)

    I do not think that a sharp object should be taken to any girl’s vulva unless it is to save her life or health, or unless she has given her fully-informed consent to undergo the procedure. In the latter case, of course, she wouldn’t be a “girl” anymore, but rather an adult woman, who can make a decision about her own body.

    Einfach nur „erwachsen“ (adult) zu sagen reicht nicht, denn im Islamischen Recht (Scharia) ist das Mädchen religiös mündig, auch als islamisch genitalautonome Ehefrau, und ggf. erst neun Jahre alt (Mondjahre, also achteinhalb). Brian D. Earp hätte vor dreieinhalb Jahren fordern müssen: ’18 Jahre alt und als Mädchen oder Junge‘.

    But if “FGM” is wrong because it involves cutting into the genitals of a vulnerable child, without a medical indication and without consent, thereby exposing the child to surgical risk (…)

    Bereits im Februar 2014 ging es Earp um das die Einwilligung (consent) ins eigene Verstümmeltwerden erteilende Kind (child).

    Female, male, and intersex genital cutting should be done exclusively with a medical indication or with the informed consent of the individual. Children of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves.

    Female genital autilation (FGM) and male circumcision: should there be a separate ethical discourse?

    (Published 18.02.2014 by Brian D. Earp)

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2014/02/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-time-to-confront-the-double-standard/

    .

    Ob männlich oder weiblich, jedes hier bereits einsichtige Kind soll sich auf eigenen Wunsch endlich beschneiden lasssen dürfen, jubelte Brian D. Earp 2015 und prophezeite den dazugehörigen und allgemeines Glück [vgl. Maslaha مصلحة‎‎, „public interest“] verheißenden, bereits schier zum Greifen nahen ethischen Bezugsrahmen (ethical framework). Das durch Earp immer näher heran gezauberte Bezugssystem ist allerdings längst vorhanden – es ist Allahs Schöpfungsordnung und Gesetzlichkeit, framework ist die Scharia.

    „The non-therapeutic alteration of children’s genitals (…) I propose an ethical framework for evaluating such alterations that is based upon considerations of bodily autonomy and informed consent, rather than sex or gender.“

    Female genital mutilation and male circumcision: toward an autonomy-based ethical framework

    https://www.dovepress.com/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-toward-an-autonomy-bas-peer-reviewed-article-MB

    .

    Im gleichen Stil fabrizierte Earp 2016 seine Replik auf die Freunde der Jungen- und Mädchenbeschneidung Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs (Female genital alteration: A compromise solution).

    Ultimately, I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed, before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves.

    (…)

    My own perspective is that the most promising way forward would be to argue for an “autonomy-based” ethical framework, whereby “Children of whatever [sex or] gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves.”

    In defence of genital autonomy for children

    By Brian D. Earp | Journal of Medical Ethics

    https://www.academia.edu/19117334/In_defence_of_genital_autonomy_for_children

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    Getting beyond „pro“ vs „anti“ science

    Von Mystiker Brian Earp, veröffentlicht am 25.07.2017

    From my interview with Steve Patterson. Why it’s not as simple as being either „pro science“ or „anti science.“

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    Wohl wahr! Bockmist und Kuhscheiße statt Wissenschaft! Allerdings, Herr Earp!

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    The problem of bullshit in science (full interview)

    Veröffentlicht am 26.07.2017

    The bulk of my interview with Steve Patterson. Why there is so much bullshit in science.

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  2. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Presentation by Brian Earp given to the 23rd Congress of the World Asociation for Sexual Health. Monday 29th May 2017

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    Gender, Genital Alteration and Beliefs about Bodily Harm

    ___ps://vimeo.com/230669701

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    The Journal of Sexual Medicine
    Volume 14, Issue 5, Supplement 4, May 2017, Page e225
    The Journal of Sexual Medicine

    Gender, Genital Alteration, and Beliefs About Bodily Harm

    author Brian Earp

    Yale University and The Hastings Center, United States & Uehiro Centre for Practical Ethics at the University of Oxford, United Kingdom

    Available online 27 May 2017.

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1743609517306215

    The Journal of Sexual Medicine
    Volume 14, Issue 5, Supplement 4, Pages A1-A4, e205-e350 (May 2017)
    23rd Congress of the World Association for Sexual Health
    Clarion Congress Hotel Prague, Czech Republic
    28–31 May 2017

    http://www.sciencedirect.com/science/journal/17436095/14/5/supp/S4?sdc=1

    .

    Prag 28.-31.05.2017

    Auch sehr gute Leute auf dem Kongress in Tschechien: aus Finnland Tiina Vilponen, aus Dänemark Morten Frisch.

    23rd Congress of the World Association for Sexual Health

    THE RIGHT TO BODILY INTEGRITY AND THE CONCEPT OF SEXUAL HARM

    Brian Earp (USA)

    GENDER, GENITAL ALTERATION, AND BELIEFS ABOUT BODILY HARM

    Brian Earp (USA)

    http://was2017.guarant.eu/files/was-2017-final-program.pdf

    .

    ISLAM AND SEXUALITY BY TWO LATIN AMERICAN CONVERTS IN THE US

    Estefania Simich Muñoz, Shannon Chavez Qureshi (USA)

    http://was2017.guarant.eu/files/was-2017-final-program.pdf
    .

    Hymenoplasty and Muslim Patients: Islamic Ethico-Legal Perspectives
    Pages 1003-1010
    Mohammad H. Bawany, Aasim I. Padela

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1743609517312924

  3. Jacques Auvergne Says:

    .

    Erfolgreicher Intaktivismus – der Name sagt es doch – bedeutet bedingungslose Unversehrtheit des Geschlechtsorgans …

    … und gerade nicht unbedingte Unversehrtheit der Religionsvorschriften oder traditionellen Rituale. Schaden (harm) haben Intaktivisten zu messen lediglich als die Verstümmelung bzw. Verletzung von Penis oder Vulva, und irrelevant kann für sie bleiben, ob die Xhosa-Tradition, die Halacha oder die prekär heilssichernde Schariagesetzlichkeit durch das verruchte bzw. gotteslästerliche Nichtbeschneiden Beschädigung (harm, Schaden) erleidet.

    .

    Vgl. demgegenüber bei Brian Earp 2017 – o. g. Video bei min 12:00 –

    .

    „one of the components of risk is harm. This is the level of badness or loss associated with the occurrence of x. Harm does not just include physical injury but any sort of circumstance that P would prefer not to be the case. If there is nothing bad about x at all then P is not at risk from x. This entails that our attitudes and preferences partly determine risk, because our attitudes and preferences determine what counts as a harm.“

    (Philosopher Scott Campbell)

    ___ps://vimeo.com/230669701

    Brian D. Earp min 16:44

    They say: „My vulva is cleaner. It`s more beautiful. It`s easier to keep hygienic.“ […] until Western activists [nicht „westlich“, sondern wissenschaftlich, unsere Wissenschaft (und ebenso unsere AEMR) ist universell und gilt nicht nur im famosen Westen oder Abendland.]

    .

    .

    Das Campbell-Zitat findet sich auch in einem Text von Brian Earp und Robert Darby über die deutsche Beschneidungsdebatte des Jahres 2012 (Stichworte Kölner Urteil; Schaffung des § 1631d BGB).

    Circumcision, Sexual Experience, and Harm: Reply to Stephen R. Munzer’s “Secularization, Anti-Minority Sentiment, and Cultural Norms in the German Circumcision Controversy”

    By Brian D. Earp and Robert Darby April 2017

    Brian D. Earp is Associate Director of the Yale-Hastings Program in Ethics and Health Policy at Yale University and The Hastings Center. Robert Darby (Ph.D. University of New South Wales) is an independent scholar and author of A Surgical Temptation: The Demonization of the Foreskin and the Rise of Circumcision in Britain (University of Chicago Press, 2005).

    http://pennjil.com/brian-earp-robert-darby-circumcision-sexual-experience-and-harm-reply-to-stephen-r-munzers-secularization-anti-minority-sentiment-and-cultural-norms-in-the-german-circumcision-cont/

    .

    Brian D. Earp is Resident Visiting Scholar at The Hastings Center Bioethics Research Institute in Garrison, New York, as well as Research Associate at the Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics at the University of Oxford in England.

    http://socialtrendsinstitute.org/experts/all/brian-d-earp

    .

    Religionsfreund Earp hat es längst verstanden: eines von beiden wird Beschädigung, engl. harm, erfahren, das Islamische Recht (Scharia) oder das kindliche (männliche oder weibliche) Geschlechtsorgan.

    Der Philosoph aus Oxford und New York traut sich nicht auszusprechen, dass 100 % globale Durchsetzung der AEMR nicht zusammmengehen kann mit 100 % Verwirklichung der Scharia.

  4. eekhoorntje Says:

    __

    Strebt Earp nach einer Synthese aus Wissenschaftlichkeit und auf dem Hadith beruhender Prophetischer Medizin? Oder sucht er die Aussöhnung zwischen aktueller Wissenschaft und Romantischer Medizin?

    Romantische Medizin.

    Das 18. und auch das beginnende 19. Jahrhundert waren für verschiedenste medizinische Systeme offen. Neue Erkenntnisse (z. B. die Entdeckung der Nerven) und darauf folgende theoretische Deutungssysteme (z. B. Brownianismus, animalischer Magnetismus) waren in einer Vielzahl vorhanden. Als Gemeinsames kann man die Idee von einer allgemeinen Lebenskraft nennen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts, im geistigen Kontext der Romantik und des Deutschen Idealismus, entstand in Deutschland vorübergehend auch eine romantische Medizin. Diese Sonderströmung war mit einer gewissen Abkehr vom wissenschaftlichen Prinzip verbunden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Medizin

    Die romantische Medizin wird im historischen Rückblick häufig als eine spekulative (etwa die Theorien des animalischen Magnetismus aufnehmende) Sackgasse des wissenschaftlichen Fortschritts in der Medizin gesehen, andererseits aber auch als Wegbereiterin neuer und freierer Formen der Gesundheitsfürsorge und Erziehung. Diese Zweischneidigkeit der Beurteilung verdankt sich zumal auch der Selbstverteidigung klassischer Glaubenslehren gegen die weltanschaulichen und lebensweltlichen Umbrüche in der Folge der neuen Naturwissenschaften.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Romantische_Medizin

    Ṭibb an-Nabawī – Die Prophetische Medizin

    Um die Mitte des 10. Jahrhunderts gingen muslimische Religionsgelehrte daran, die Traditionen medizinischen Inhalts aus den großen Hadith-Sammlungen zu extrahieren und sie in eigenständigen Schriften unter dem Titel Ṭibb an-nabī („Die Medizin des Propheten“) zusammenzustellen. Die älteste bekannte Schrift dieser Art stammt von Ahmad ibn Muhammad Ibn as-Sunnī (st. 974). Sie wurde einige Jahrzehnte später von Abū Nuʿaim al-Isfahānī (st. 1038) erheblich erweitert. Während Ibn as-Sunnī zu jedem Thema gerade einmal drei Hadithe nennt, führt Abū Nuʿaim jeweils rund vierzig Traditionen an.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Prophetische_Medizin

  5. Cees van der Duin Says:

    .

    Der allzeit optimistische Brian D. Earp und der Hidschab islamisch sinnfrei verkürzt benannt und genäht als das Kopftuch: Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    Everett JAC, Schellhaas FMH, Earp BD, Ando V, Memarzia J, Parise CV, Fell B, Hewstone M

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    Journal of Applied Social Psychology. 45: 90-104

    DOI: 10.1111/jasp.12278

    https://neurotree.org/beta/publications.php?pid=31045

    .

    Jim A. C. Everett, Fabian M. H. Schellhaas, Brian D. Earp, Victoria Ando, Jessica Memarzia, Cesare V. Parise, Benjamin Fell, Miles Hewstone (2015).

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women. Journal of Applied Social Psychology, 45(2), 90-104.

    http://psychology.yale.edu/diversity/recent-publications-diversity-related

    ::

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    Authors

    First published: 23 July 2014

    DOI: 10.1111/jasp.12278

    Abstract

    Given the prominence of Muslim veils—in particular the hijab and full-face veil—in public discourse concerning the place of Muslims in Western society, we examined their impact on non-Muslims’ responses at both explicit and implicit levels. Results revealed that responses were more negative toward any veil compared with no veil, and more negative toward the full-face veil relative to the hijab: for emotions felt toward veiled women (Study 1), for non-affective attitudinal responses (Study 2), and for implicit negative attitudes revealed through response latency measures (Studies 3a and 3b). Finally, we manipulated the perceived reasons for wearing a veil, finding that exposure to positive reasons for wearing a veil led to better predicted and imagined contact (Study 4). Practical and theoretical implications are discussed.

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jasp.12278/abstract

    .

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    […]

    Islamophobia

    This scale was adapted from Leibold and Kühnel (2006) and required participants to rate how much they agreed or disagreed with 14 statements including “Equality of men and women is compatible with Islam” (reverse scored) and “I am distrustful of people of the Muslim religion” (1 = not at all, 7 = very much; α = .89) (see Appendix for the full scale).

    Was für ein Kindergarten: sittsame, wohlanständige, keusche Kleidung generell und das Tuch über Haar und Schulter speziell und hier sei nur Speziallfall Zwei gemeint, was soll das? Haben die noch nie auch nur einen Fatwa zu islamischer Kleidung gelesen?

    Note that “hijab” has both a general and a specific meaning. In general, it refers to modest styles of Islamic dress—regardless of the specific type of headdress worn—and in particular it refers to the common headscarf, covering the hair and shoulders but not the face. In the present paper, we use the term in reference to the specific type of Muslim veil.

    Der weibliche Körper bis auf Hände und Gesicht bedeckt – mindestens! Die genannten Autoren haben vom Hidschab und überhaupt vom Islam offensichtlich keine Ahnung.

    Acknowledgments

    We are grateful to Trevor Phillips, to Rabiha Hannan of ‘New Horizons in British Islam’ for comments on an earlier version of this paper, and to Rachel New for her excellent proof reading.

    […]

    Islamophobia scale (Leibold & Kühnel, 2006)

    1. Islam has created an admirable culture (R). [Nunja, angesichts des Dschihad ist die Dhimma prima.]

    7. Islam is a backward religion. [Nun, der Weg in Totalitarismus und Gottesfurcht ist für literalistische Koranfreunde echter Fortschritt]

    8. Islam is actually a peaceful religion (R). [Friedhofsruhe ist irgendwie auch Frieden.]

    9. Equality of men and women is compatible with Islam (R). [Die Männer stehen eine Stufe über den Frauen. Koran 4:34; 2:228]

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jasp.12278/full

    .

    Women Who Wear Hijab Can Have a Better Body Image, Study Says

    Das zwitscherte Islamschönfärber und Hidschabfreund Brian D. Earp am 08.11.2014 um 04:28 Uhr. Wer schenkt dem äquidistanten Spaßkulturellen endlich einen Hidschab, am besten mit Niqab?

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/531060581541740544

    .

    .

    Wie Hexenverbrennungsscheiterhaufen oder Sklavenkette, alles eine Frage der Wahrnehmung und überhaupt der Perspektive …

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp am 21.02.2013

    Varying „the veil“: Differential effects of the hijab, niqab, and burqa on first impressions in non-Muslim perceivers

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/304771901044170752

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    .

  6. Jacques Auvergne Says:

    __

    Earp fordert uns auf, die FGM keinesfalls als ein großes Ganzes („monolith“) zu begreifen, das rituelle Mädchenbeschneiden ist für ihn „not just one thing“

    Hach wie aufregend, diese Vielfalt von FGM, diese vielen bunten Möglichkeiten weiblicher Genitalverstümmelung, Earp setzt den Begriff FGM auch in diesem Text in Anführungszeichen. Die FGM, das setzt Earp als unhinterfragbar voraus, sei für uns alle gefälligst kein Monolith, sie sei gerade nicht als Einheit zu betrachten, not just one thing.

    Über die – wie das weibliche Genital absolut schützenswerte – Einheit und Unteilbarkeit der WHO-Klassifikation möchte Brian D. Earp wieder und wieder seitenlang plappern und quatschen, – wie wir gesehen haben offensichtlich mit dem Ziel, erstens die für uns so wichtige Klassifikation kaputtzuquatschen und zweitens in jedem Staat Gesetze schaffen zu lassen, die es gestatten, dass sich das nach religiöser bzw. kultureller Zugehörigkeit oder nach körperlicher Umgestaltung strebende Mädchen für die gewünschte Form von FGM entscheidet.

    Um das mühselig errungene Problembewusstsein zur FGM zu ironisieren und ins Schwimmen zu bringen, insbesondere um die Forderung nach dem Verbot der (jeder!) FGM aufzuweichen, setzt Earp, aus seiner Sicht ist das konsequent, das Wort FGM, wie gesagt, stets in Gänsefüßchen.

    „The first thing to notice about this list is that “FGM” is not just one thing. Disturbingly, there are many different ways to nick, scratch, or cut off parts of a girl’s vulva […] But just like FGM, circumcision is not a monolith; it isn’t just one kind of thing.“

    Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: should there be a separate ethical discourse?

    by Brian D. Earp

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2014/02/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-time-to-confront-the-double-standard/

  7. Edward von Roy Says:


    Brian D. Earp: „Kindern welchen Geschlechts auch immer sollten gesunde Teile ihrer Geschlechtsorgane nicht verletzt oder entfernt werden, bevor sie das Ziel eines solchen Eingriffs verstehen und ihm zustimmen können.“

    Und nun das: Im „Journal of Medical Ethics“ schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. Und sie sollten die Sprache überdenken, in der sie darüber reden. Werde etwa die Vorhaut der Klitoris nur teilweise beschnitten, so solle das nicht als Verstümmelung, sondern als „Veränderung“ (Alteration) bezeichnet werden: FGA statt FGM. (…)

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“ (…)

    Man müsse bedenken, dass „viele Kinder den Prozeduren unterworfen werden, weil ihre Eltern sie lieben und sie glücklich sehen wollen in ihrem Erwachsenenleben“, argumentieren Arora und Jacobs. Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. (…)

    Brian Earp vom Hastings Center für bioethische Forschung in New York prangert die heutige „Laissez-faire“-Haltung gegenüber der männlichen Beschneidung an. Sie könne kein Maßstab sein. „Kindern welchen Geschlechts auch immer sollten gesunde Teile ihrer Geschlechtsorgane nicht verletzt oder entfernt werden, bevor sie das Ziel eines solchen Eingriffs verstehen und ihm zustimmen können.“

    (…) die Berliner Chirurgin Cornelia Strunz meint, das sei eine unbegründete Hoffnung. Sie ist Generalsekretärin der Desert Flower Foundation Deutschland und Ärztliche Koordinatorin am Desert Flower Center des Krankenhauses Waldfriede. Dort werden Frauen behandelt, die unter schweren gesundheitlichen Folgen von Genitalverstümmelung zu leiden haben. Bei einer jungen Frau, die in der letzten Woche in ihrem Krankenhaus ihr Kind zur Welt brachte, war so etwas zwar nicht nötig: Als Mädchen war ihr „nur“ die Vorhaut der Klitoris beschnitten worden. „Für sie ist es trotzdem ein traumatisches Kindheitserlebnis gewesen“, sagt Strunz. Der Familie des Ehemannes war das zu wenig: Sie wurde nie akzeptiert.

    „Der Vorschlag der amerikanischen Gynäkologen ist ein typisches Beispiel dafür, dass gut gemeint meistens das Gegenteil von gut ist“, resümiert Roland Scherer, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie und Ärztlicher Leiter des Desert Flower Center Waldfriede. „Es wird sich ja herumsprechen, dass die Ärzte ‚falsch’ beschneiden. Der Schutz vor einer späteren Verstümmelung wird so sicherlich nicht funktionieren.“ Zwar sei es ein langer und mühsamer Weg, das grausame Ritual an den Mädchen zu beenden. „Ein bisschen Verstümmelung zu erlauben, hilft dabei aber nicht weiter, im Gegenteil.“

    Kann die Beschneidung von Frauen „harmlos“ sein? • Zwei amerikanische Gynäkologen stellen eine „harmlose“ Form der weiblichen Genitalverstümmelung zur Diskussion. Viele ihrer Kollegen protestieren. • von Adelheid Müller-Lissner • Der Tagesspiegel am 27.02.2016

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/debatte-um-genitalverstuemmelung-kann-die-beschneidung-von-frauen-harmlos-sein/13006444.html

  8. 1+1=2 Says:

    .

    Verstümmelungsrelativierer Earp – die Verstümmelung (mutilation) in Gänsefüßchen. Statt FGM schreibt er „FGM“, auch hier:

    Between moral relativism and moral hypocrisy: Reframing the debate on „FGM“

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27477191

    http://www.academia.edu/10197867/Between_moral_relativism_and_moral_hypocrisy_reframing_the_debate_on_FGM_

  9. Edward von Roy Says:

    .

    Interdisciplinary researcher Brian Earp […] argues that the harms of FGM can be minimized, and even eliminated, by a transition toward its less invasive forms coupled with medicalization. According to Earp, the argument that FGM harms women’s sexuality is valid, though exaggerated […]

    Earp argues that it is better to prohibit FGM and MC on infants, and allow them only when the subjects are mature enough to give their free informed consent.

    Legalized Families in the Era of Bordered Globalization • Daphna Hacker • Publisher: Cambridge University Press; Target online publication date: August 2017

    https://books.google.de/books?id=wjQyDwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Prof. Daphna Hacker, Tel-Aviv University

    https://www.cambridge.org/core/books/legalized-families-in-the-era-of-bordered-globalization/5B6074535C753F0A81781D8BA02E59D9

    https://en-law.tau.ac.il/profile/dafna

  10. Jacques Auvergne Says:

    .

    Brian Earp Says:
    29. August 2017 um 6:52 PM

    Hi there – I don’t read German, unfortunately, but if Google Translate is in any way reliable, it appears to me that you have wildly misread my article and have the most contorted possible version of my views in mind. It seems you think I somehow support non-therapeutic female genital cutting? Nothing could be further from the truth. I have questions about whether legal prohibition will be the most effective strategy, because historically it has not been very effective and when attempts were made to criminalize male circumcision in San Francisco (and Germany), reactionary laws were passed making it even harder to fight against the practices. So, we may have some different notion of the most effective strategy for bringing an end to cutting children’s bodies, but I must say I don’t believe I have ever read an account of my writing — again if Google Translate is accurate — that so badly misunderstand nearly every point I was trying to make. I’m not sure who the author of this blog is, but if you would like to have a discussion via Skype or something like that, perhaps we can straighten out these grotesque misrepresentations of my views.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/08/28/475/

    .

    Dear mister Earp,

    thank you for your comment.

    Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

    Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen yeras of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

    Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

    Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

    Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

    In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

    The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

    A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

    Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

    Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

    The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

    Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

    Best regards

    Jacques Auvergne

    __
    __

    “MALES need protection as females do,” says Lloyd Schofield

    http://www.economist.com/node/18712852?story_id=18712852&fsrc=rss

    He thinks the decision to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18 years old. Schofield

    http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

    haram (حرام)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Haram

    najis (نجس‎‎)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Najis

    Indonesian authorities tried to ban FGM […], but the Indonesian Ulema Council (MUI) issued a fatwa saying that female circumcision was part of religious practice.

    http://www.thejakartapost.com/news/2016/02/06/fgm-indonesia-hits-alarming-level.html

    In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027753951500103X

    wajib (واجب), fard (فرض), a religious duty commanded by Allah (God)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fard

    Islamic Law on Female Circumcision – Answering Islam

    The Arabic word bazr [بظر] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    بظر baZr

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    Clitoris

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Clitoris

  11. Cees van der Duin Says:

    ::

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    Vor 8 Stunden

    German speakers? If GoogleTranslate reliable, this author wins prize4 most insane misrepresentation of my views ever __tps://buff.ly/2vGqx9x

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    Vor 8 Stunden

    https://buff.ly/2vGqx9x

    ::

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

    https://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

    ___

    Martin Bock‏ @mjnbock
    vor 7 Stunden
    Antwort an @briandavidearp

    German native spkr here. Txt barely coherent, hard t understand. Clrly author against GM. Likely misunderstands on purpose.

    ___

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    vor 6 Stunden

    Thanks – it seemed intensely self-contradictory throughout!

    ___

    Seculear‏ @Seculear
    vor 7 Stunden

    Antwort an @briandavidearp

    Agree. He clearly doesn’t understand your view & misrepresents your argumentation.

    ___

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    vor 6 Stunden

    Ok thanks for the reassurance

    ___

    Rob Kiser‏ @rckiser
    vor 6 Stunden
    Antwort an @briandavidearp

    Nice photo though.

    ___

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

    ::
    ::

    Brian Earp Says:
    29. August 2017 um 6:52 PM

    Hi there – I don’t read German, unfortunately, but if Google Translate is in any way reliable, it appears to me that you have wildly misread my article and have the most contorted possible version of my views in mind. It seems you think I somehow support non-therapeutic female genital cutting? Nothing could be further from the truth. I have questions about whether legal prohibition will be the most effective strategy, because historically it has not been very effective and when attempts were made to criminalize male circumcision in San Francisco (and Germany), reactionary laws were passed making it even harder to fight against the practices. So, we may have some different notion of the most effective strategy for bringing an end to cutting children’s bodies, but I must say I don’t believe I have ever read an account of my writing — again if Google Translate is accurate — that so badly misunderstand nearly every point I was trying to make. I’m not sure who the author of this blog is, but if you would like to have a discussion via Skype or something like that, perhaps we can straighten out these grotesque misrepresentations of my views.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/08/28/475/

    ::

    .

    Dear mister Earp,

    thank you for your comment.

    Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

    Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen yeras of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

    Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

    Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

    Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

    In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

    The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

    A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

    Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

    Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

    The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

    Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

    Best regards

    Jacques Auvergne

    __
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    “MALES need protection as females do,” says Lloyd Schofield

    http://www.economist.com/node/18712852?story_id=18712852&fsrc=rss

    He thinks the decision to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18 years old. Schofield

    http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

    haram (حرام)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Haram

    najis (نجس‎‎)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Najis

    Indonesian authorities tried to ban FGM […], but the Indonesian Ulema Council (MUI) issued a fatwa saying that female circumcision was part of religious practice.

    http://www.thejakartapost.com/news/2016/02/06/fgm-indonesia-hits-alarming-level.html

    In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027753951500103X

    wajib (واجب), fard (فرض), a religious duty commanded by Allah (God)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fard

    Islamic Law on Female Circumcision – Answering Islam

    The Arabic word bazr [بظر] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    بظر baZr

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    Clitoris

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Clitoris

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/08/28/475/

  12. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    Dauerbaustelle Earp und FGM. Unser Nein zum kindlichen Beschneidungswunsch gemäß der Gillick-Kompetenz

    .

    the ethics of nontherapeutic genital cutting (NGC) […]

    Conclusion 2: Valid Autonomy or Consent–Based Distinction. Because of this asymmetry, along with Conclusion 1, efforts should be made to discourage childhood NGC regardless of the sex or gender of the child. Fully informed, Gillick-competent[vi] individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.

    [vi] Gillick-competence refers to an ability to give valid consent prior to an age of legal majority (Larcher & Hutchinson, 2010; see also Maslen et al., 2014). For a discussion of how one might assess such a capacity with respect to specific interventions in differing cultural contexts, see Earp (2016a, online materials at p. E9).

    Gender and Genital Cutting: A New Paradigm | by Brian D. Earp and Rebecca Steinfeld

    http://euromind.global/en/brian-d-earp-and-rebecca-steinfeld/#_ednref6

    .

    Nun kennt das englische Recht allerdings die Besonderheit der Gillick-Kompetenz. Damit ist gemeint, dass junge Leute auch unter 16 Jahren intellektuell durchaus in der Lage sein können, zu entscheiden, ob sie sich bestimmten medizinischen Maßnahmen unterziehen wollen. Benannt ist diese Fragestellung nach Victoria Gillick.

    https://www.revierpassagen.de/29839/im-zweifel-fuer-das-leben-ian-mcewans-neuer-roman-kindeswohl/20150327_1108

    .

    Ein »gillickkompetentes« Kind ist ein Kind, das Rechte ohne elterliche Einwilligung auszuüben vermag, weil es ausreichendes Verständnis für sein Handeln (…)

    https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845236384-100/die-rechtliche-handlungsfaehigkeit-des-kindes-die-unkinderrechtskonvention-aus-der-sicht-des-artikels-12-un-brk

    .

    Zwölfjährig, vielleicht sogar jünger …

    One GP commented that „It [capacity to consent] seems to have moved down to 12 [years of age] or even less in some circumstances“.

    https://www.victoria.ac.nz/__data/assets/pdf_file/0006/843252/McLean.pdf

    .

    12 Jahre – zwölf – und gillickkompetent könne schon mal sein, jünger sei „selten“ (unusual), …

    Es ist ungewöhnlich, dass ein Kind unter 12 Jahren Gillick-kompetent ist, meint man bei Nisha Dogra, Clay Frake, Fiona Warner-Gale, Andrew Parkin (A Multidisciplinary Handbook of Child and Adolescent Mental Health for Front-line Professionals), s. Seite 42.

    https://books.google.de/books?id=RSYQBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    .

    … andererseits geht es im englischen Medizinrecht (s. u., WP, „below the age of 16“) ja erst gar nicht um die 16 oder 17 Jahre alten Jugendlichen, sondern um die oder den Fünfzehnjährigen oder das noch jüngere Kind.

    Es geht also (auch …) um das Altersfenster der zwölf bis fünfzehn Jahre alten Kinder, auf das auch das unethische Konzept einer staatlichen kindgerechten FGM-Befragung bzw. Zirkumzisionsdiskussion gemäß Brian Earp zielt. 12 bis 15 Jahre alt und endlich die Wunsch-FGM bzw. -MGM haben dürfen. Achja, reif à la Gillick und jünger als 12 gilt als nicht ausgeschlossen, 11 (oder jünger?) sei, wie wir bei Nisha Dogra et al. erfahren haben, „selten“ (unusual).

    .

    la compétence de Gillick, qui entoure n’importe quelle question médicale ou dentaire, avec laquelle un jeune peut donner le consentement […]

    „Dies bedeutet, dass jeder junge Mensch unter 16 Jahren, der einsichtig ist und bestimmte Kriterien der Reife erlangt hat, eine Zustimmung zu einem medizinischen Verfahren oder einer jeden anderen Behandlung geben kann, ohne dass seine Eltern anwesend sind oder sie über den Besuch [ihres Kindes beim Arzt] informiert sind.“

    « Ceci signifie que n’importe quel jeune sous l’âge de 16 qui comprend et critères d’ajustements certains peut donner leur consentement à un acte médical ou traitement sans leurs parents étant présents, ou ils étant informés au sujet [de la visite de l’enfant], du traitement ou de tout autre soin. »

    (apparu dans la NATION de WEEK-END le 29 novembre 2013 aux pages 22 et 23)

    http://sexplained.com/language/fr/presse-le-nation-barbade-ouest-indies/

    .

    12 Jahre alt gilt also als akzeptiert, 11-jährig und gillickkompetent sei eher selten. Was ist mit dem Kind von 10 Jahren?

    .

    Zehnjährig sei dann doch sehr fraglich …

    The 10-year-old who is convinced that he is the wrong gender and does not want to grow up in that gender.

    How should paediatricians assess Gillickcompetence? | by Vic Larcher, Anna Hutchinson (2009)

    http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.827.9088&rep=rep1&type=pdf

    .

    Also zehn eher noch nicht, 11 allenfalls ganz selten.

    Lifecentre (im englischen Chichester) allerdings weist die Möglichkeit einer Gillickkompetenz mit 11 einigermaßen deutlich zurück. Damit bliebe wieder das zu betrachtende Altersfenster 12 bis 15, obwohl Lifecentre ausgerechnet zu 12 seltsam laut schweigt …

    Gillick Competency

    A small child, from birth to 11 years old, would certainly be regarded as too young to make a properly informed decision affecting their life, like whether or not they should have a surgical operation.

    … umd uns dann zu sagen, dass man zum Alter der 13- bis 16-Jährigen zu einer Gillickkompetenz pauschal nichts sagen kann … was in der Frage „FGM ja oder nein?“ auf den berüchtigten Einzelfall hinauslaufen dürfte, gekoppelt an das befragungspraktische Hinterzimmer namens Moschee oder Arztpraxis.

    13-16 years old is a bit of a grey area. Some kids will know exactly what is going on, what they need and what they want. Others may not be quite so sure about what exactly they are agreeing to.

    Lifecentre (Chichester, GB)

    http://lifecentre.uk.com/counselling-at-lifecentre/our-work-with-children-young-people/what-are-my-rights/

    .

    Victoria Gillick

    Victoria D. M. Gillick (née Gudgeon; born 1946, Hendon) is a British activist and campaigner best known for the eponymous 1985 UK House of Lords ruling that considered whether contraception could be prescribed to under-16s without parental consent or knowledge. The ruling established the term „Gillick competence“ to describe whether a minor (below the age of 16) is able to consent to his or her own medical treatment, without the need for parental permission or knowledge.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Victoria_Gillick

    .

    Trotz der permanenten verantwortungslosen Versuche von Brian Earp, eine Kindeswunsch-FGM oder -MGM zu legalisieren, bleibt unsere Haltung zur männlichen oder weiblichen Beschneidung: illegal unter 18 Jahren.

    .

  13. Cees van der Duin Says:

    __

    Earp fühlt sich missverstanden: „Die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten“, „ein derartig schlimmes Missverstehen“, „diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten“

    „Hallo, leider lese ich kein Deutsch, doch wenn Google Translate in irgendeiner Weise zuverlässig ist, scheint es mir, dass Sie meinen Artikel sehr falsch verstanden haben. Vielmehr scheinen Sie mich derart stark missverstanden zu haben, dass sich die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten ergibt.

    Anscheinend denken Sie, dass ich die nichttherapeutische weibliche Genitalbeschneidung unterstütze? Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt! Ich habe die Frage aufgeworfen, ob das gesetzliche Verbot die effektivste Strategie sein wird, da es bekanntlich historisch nicht besonders effektiv gewesen, den Versuch zu unternehmen, wie in San Francisco (und in Deutschland) geschehen, die männliche Beschneidung zu kriminalisieren. Vielmehr wurden noch stets reaktionäre Gesetze verabschiedet, die sicherlich noch schwerer zu bekämpfen sind.

    Wir beide mögen eine unterschiedliche Auffassung darüber haben, wie die Praktiken der Beschneidung des Kinderkörpers beendet werden können, aber ich muss schon sagen, dass ich noch nie einen Bericht über einen meiner Texte gelesen habe – wie gesagt, wenn Google Translate genau ist -, der ein derartig schlimmes Missverstehen aufweist in Bezug auf fast jedes meiner Argumente.

    Ich weiß ja nicht genau, wer der Autor dieses Blogs ist, aber wenn Sie eine Diskussion über Skype oder so etwas wünschen würden, dann können wir diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten sicherlich begradigen.“

    Brian Earp am 29.08.2017 um 18:52 Uhr (Übersetzung ins Deutsche)

  14. Yolanda Says:

    .

    Brian D. Earp: “Si curamos la gripe con fármacos, ¿por qué no la infidelidad?”

    ___ps://twitter.com/lacontralv/status/722369608318115840

    .

    Brian D. Earp: „If We Use Medicines to Cure the Flu, Why Not Use Them to Cure Infidelity?“

    (…) It is only ethical to wait until children reach adulthood. Then they can decide whether they want to change sex, be circumcised or have plastic surgery. Not before. (…)

    [Brian Earp sagt hier nicht: erwachsen (adult) = 18 Jahre alt.]

    http://www.socialtrendsinstitute.org/news/v/en/news/n1614/brian-d-earp-if-we-use-medicines-to-cure-the-flu-why-not-use-them-to-cure-infidelity

    .

    It should be clear that these different forms of FGM are likely to result in different degrees of harm, with different effects on sexual function and satisfaction, different chances of developing an infection, and so on. And yet all forms of non-therapeutic female genital alteration – no matter how sterilised or minor – are deemed to be mutilations in ‘Western’ countries. All are prohibited by law. The reason for this, when you get right down to it, is that cutting into a girl’s genitals without a medical diagnosis, and without her consent, is equivalent to criminal assault on a minor under the legal codes of most of these societies. And, morally, I think the law is correct here. […] Just like FGM, however, circumcision is not a monolith: it isn’t just one kind of thing.

    An un-consenting child, an unnecessary, invasive surgery: is there any moral difference between male and female circumcision? | Boys and girls alike | by Brian D Earp

    http://circinfosite.info/index.php/news/an-un-consenting-child-an-unnecessary-invasive-surgery-is-there-any-moral-difference-between-male-and-female-circumcision/

    [2015, adapted from: Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: Should there be a separate ethical discourse?]

    https://www.academia.edu/8817976/Female_genital_mutilation_FGM_and_male_circumcision_Should_there_be_a_separate_ethical_discourse

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    ‚In defence of genital autonomy for children‘

    In another commentary on the controversial subject, entitled „In defence of genital autonomy for children,“ Brian D. Earp, of The Hastings Center Bioethics Research Institute, NY, makes his stance clear early on in the text:

    „Ultimately, I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves.“

    [Leider typisch für Brian Earp, da steht es wieder: Kinder (children) sollen einwilligen dürfen, 16, 14, 12 Jahre alt? Antrag abgelehnt.]

    Should we soften our approach to female genital mutilation? | by Tim Newman | Medical News Today (MNT) 23.02.2016

    http://www.medicalnewstoday.com/articles/306868.php

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    Intact America
    18. Februar 2014 ·

    Ethicist and intactivist Brian D. Earp breaks down the claim that female genital mutilation is „worse“ than male genital mutilation:

    „Children of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves. It is time to stop the compartmentalization and recognize that there is one cause here: respecting children’s rights and protecting them from harm.“

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    Dan Bollinger

    Earp’s deconstruction of what I call the “severity argument” is a very important point. There is a wide range of what we call FGM and MGM, with a huge amount of overlap. The severity of the assault is unimportant when compared to classifying all these acts as criminal and protecting all of the victims.

    18. Februar 2014 um 11:38 · 29

  15. In defence of genital intactness for children Says:

    In defence of genital autonomy for children | by Brian D Earp

    […] I suggest that children […] agree to it themselves. […]

    http://jme.bmj.com/content/42/3/158

    ::

    Lena Nyhus, the founder of Intact Danmark:

    „We need an age limit of 18 years.“

    http://cphpost.dk/news/national/danes-want-circumcision-banned.html

    ::

    Morten Frisch:

    In December of 2016, the Danish Medical Association published its revised policy on circumcision. Speaking on behalf of its 29,185 members, the new policy came out in an unusually clear voice. Its central passage goes like this (my unofficial translation):

    Circumcision of boys without a medical indication is ethically unacceptable when the procedure is carried out without informed consent from the person undergoing the surgery. Therefore, circumcision should not be performed before the boy is 18 years old and able to decide whether this is an operation he wants.

    Denmark Doctors Declare Circumcision Of Healthy Boys ‘Ethically Unacceptable’ | by Morten Frisch | The Huffington Post 22.04.2017

    http://www.huffingtonpost.com/entry/denmarks-29000-doctors-declare-circumcision-of-healthy_us_58753ec1e4b08052400ee6b3

    ::

    Omskæring af drenge bør kun ske efter den unge er myndig

    https://dsr.dk/politik-og-nyheder/nyhed/omskaering-af-drenge-boer-kun-ske-efter-den-unge-er-myndig#.WNeemkjFMsU.email

    ::

    Aldersgrænse 18+ | Intact Denmark

    https://intactdenmark.wordpress.com/omskaering/aldersgraense-18/

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    Omskæring, Medicin og Etik

    – en debataften arrangeret af Intact Denmark

    18. september 2017 kl. 17:00-19:00

    hos Sex og Samfund

    […] Emnet belyses ved en debat mellem børnelæge Gorm Greisen, der er imod en 18-års aldersgrænse for ikke-terapeutisk omskæring, og læge Ayhan Al Kole, der er for.

    https://intactdenmark.wordpress.com/2017/08/29/omskaering-medicin-og-etik-debataften/

    ::

    NO to a child’s genital autonomy, YES to a child’s genital intactness!

  16. Jacques Auvergne Says:

    Brother K‏ @Intact_Nation
    05:37 – 30. Aug. 2017

    „It is mandatory for the male while it is optional for the female,“ he said

    ___ps://twitter.com/Intact_Nation/status/902872994594209793

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    KOZHIKODE: Female circumcision is an established practice in Islam, says Sunni Yuvajana Sangham, (SYS) a feeder organization of the Samastha Kerala Jam-Iyyathul Ulema.

    Working secretary of the SYS Abdul Hameed Faizi Ambalakkadavu said that circumcision is Sunna (the traditional portion of Muslim law based on Muhammad’s words or acts) in Islam.

    „It is mandatory for the male while it is optional for the female,“ he said.

    „Female circumcision is a boon for women and gives a pleasurable experience for men. In Islamic practice, the organ is not completely cut as in female genital mutilation, but only a small portion is removed,“ he said. […]

    „There should be women experts to do the procedure,“ he said. Asked about the protest staged by the Muslim Youth League (MYL) against a centre in Kozhikode where female circumcision was done, […]

    `Female circumcision is an established practice in Islam‘ | The Times of india (TNN) 30.08.2017

    http://timesofindia.indiatimes.com/city/kozhikode/female-circumcision-is-an-established-practice-in-islam/articleshow/60288986.cms

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    Kozhikode [koːɻikːoːɖ], or Calicut, is a metropolitan city in the state of Kerala in southern India on the Malabar Coast. Calicut is the largest urban area in the state and 192nd largest urban area in the world. The city lies about 275 kilometres (171 mi) west of Bangalore.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Kozhikode

    Kozhikode (Malayalam: കോഴിക്കോട്, Kōḻikkōṭ [ˈkoːɻikːoːɖ]), früher Calicut (deutsch auch Kalikut), ist eine Stadt an der Malabarküste im indischen Bundesstaat Kerala mit rund 430.000 Einwohnern (Volkszählung 2011). Sie ist Verwaltungssitz des Distrikts Kozhikode.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kozhikode

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    أشمِّي ولا تنهَكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

  17. Cees van der Duin Says:

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    Ngaitana oder Ndiyindoda rufend will das gottesfürchtige oder traditionsbewusste größere Kind zeitnah genital verstümmelt werden

    Die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM Typen I, II, III, IV) stellt das Ausmaß der körperlichen Zerstörung dar und beschränkt sich dabei gerade nicht lediglich auf Schädigung eines anderen bzw. Dritten (harm third parties; third-party harm).

    Dementsprechend beinhaltet das für uns gebotene Prinzip Nulltoleranz zur FGM selbstverständlich, vgl. Fuambai Ahmadu (oder Filmjunge Tahsin), auch die FGM (oder MGM) als Selbstbeschädigung (self-harm) bzw. Selbstverstümmelung (self-mutilation) eines Menschen unter 18 Jahren.

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    Posted in: self harm

    can it be consistent to defend a person’s right to harm herself if she chooses to do so … but only up to a point? Can you draw a line at marijuana, say, and leave heroin beyond the pale?

    The answer, I think, is no.

    It seems to me that the main concern here is third-party harm. That is, heroin can rightfully be banned if and only if its use can be shown to harm individuals other than the user.

    Legalize heroin | by Brian D. Earp | Practical Ethics 2011

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2011/09/legalize-heroin/

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    Posted in: self harm

    Is the non-therapeutic circumcision of infant boys morally permissible? | by Brian D. Earp | Practical Ethics 2011

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2011/08/circumcision-is-immoral-should-be-banned/

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    Ngaitana oder Ndiyindoda

    Ngaitana oder Ndiyindoda rufend will das gottesfürchtige oder traditionsbewusste größere Kind zeitnah genital verstümmelt werden und freut sich sehr auf die morgige Pressekonferenz im Düsseldorfer Universitätsklinikum. Auch Matthias Franz billigt den genitalautonomen Wunsch beispielsweise des elfjährigen Tahsin (KiKA 2014) nach dem Beschnittenwerden. Ernsthafter Kampf gegen die männliche Beschneidung (Genitalverstümmelung) sieht anders aus.

    Beschneidung ist Beschneidung, ob sie dem Säugling bzw. Kleinkind aufgezwungen wird oder ob das ältere Kind dem Gruppenzwang angeblich freiwillig Folge leistet, um nicht in der Hölle zu brennen oder den Stamm nicht zu entehren (EAST IS EAST: Now, how I looking mullah in the bloody face, ’cause your son got bloody tickle-tackle!).

    Schluss mit der Zwangsbeschneidung oder Wunschbeschneidung der Minderjährigen!

    Keine Beschneidung unter achtzehn Jahren!

    https://schariagegner.wordpress.com/2016/10/29/beschneidung-schadet-dem-kindeswohl-bei-jungen-und-maedchen/

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    No discussion, no decision, no circumcision. Weg mit den Beschneidungsmessern. Hat der sich über die Oslo Resolution freuende Dr. Antony Lempert (Children’s basic rights to bodily integrity and to form their own beliefs, Quelle Barry Duke auf freethinker am 02.10.2013) denn gar keine Lehre aus dem Mau Mau Aufstand gezogen? Wenn wir ein antikolonial fühlendes Mädchen rufen lassen: „Ngaitana – I will circumcize myself“, dann ist das hundertprozentige genitale Selbstbestimmung nach dem Grundatz: Let girls decide for themselves whether or not they want to be circumcised, nur das Geschlechtsorgan ist anschließend für immer kaputt. Der voreilig als Intaktivist gehandelte Sprecher des UK Secular Medical Forum (SMF) Dr. Lempert toleriert das freiwillige Beschneiden für völlig gesunde Minderjährige (There can be no justification for healthy children to be forcibly cut, Quelle national secular society am 01.10.2013), doch in jener zauberhaften Stunde, in der im heiligen Wald der erste Junge aufschreit „Ndiyindoda! – I am a man!“, gleich ist der sich auf die Einweihung freuende kleine Nelson Mandela an der Reihe, haben wir genau den gesundheitsgefährdend geringen Anspruch der Anne Lindboe erfüllt: „Vi hos Barneombudet mener derfor det er best for barnet at barna selv skal få bestemme om de vil bli omskåret – Wir als Kinderrechtsbeauftragte glauben, dass es am Besten für ein Kind ist, wenn sich das Kind selbst entscheiden kann ob es beschnitten werden möchte“ (Quelle barneombudet.no). LET BOYS DECIDE FOR THEMSELVES WHETHER OR NOT THEY WANT TO BE CIRCUMCISED tönt es am 30.09.2013 aus Norwegens Hauptstadt – Antrag abgelehnt sehr geehrte Frau Anne Lindboe und sehr geehrter Herr Fredrik Malmberg, Skandinavien braucht kein Ngaitana für die Mädchen und für die Jungen kein Ndiyindoda. Dass Kinderärztin Lindboe auch das dreizehnjährige männliche Kind über sein genitales Verstümmeltwerden entscheiden lassen will, lässt sie unwidersprochen in der israelischen Presse publizieren: non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed (JTA 25.11.2013). Norwegen braucht einen neuen Ombudsman für Kinderrechte, Anne Lindboe ist in ihrem Amt nicht länger tragbar.

    Europa 25 Jahre nach dem First International Symposium on Circumcision. Genital Intactness statt Beschneidung auf Kinderwunsch | Vortragsskript von Edward von Roy | Köln 14.02.2014

    https://schariagegner.wordpress.com/2014/02/14/keine-beschneidung-unter-achtzehn/

  18. eekhoorntje Says:

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    a child’s right to bodily intactness [ Yes! ]

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    a child’s right to bodily autonomy [ No! ]

    On the supposed distinction between culture and religion: A brief comment on Sir James Munby’s decision in the matter of B and G (children) | by Brian D. Earp (@briandavidearp) | 08.02.2015

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2015/02/on-the-supposed-distinction-between-culture-and-religion-a-comment-on-sir-james-munbys-decision-in-the-matter-of-b-and-g-children/

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    Autonomy

    is the capacity of a rational individual to make an informed, un-coerced decision.

    [ age 18 ]

    https://en.wikipedia.org/wiki/Autonomy

  19. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Schluss mit jeder FGM unter 18 Jahren! Das sogenannte gillick-kompetente Kind soll sich genital verstümmeln lassen dürfen? Nein! Stoppt den Versuch der Unterwanderung des Intaktivismus, begangen durch die Strategen der Gillickkompetenz

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    Fully informed, Gillick-competent individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.

    Gender and Genital Cutting: A New Paradigm | by Brian D. Earp and Rebecca Steinfeld | Euromind (c/o European Parliament)

    http://euromind.global/en/brian-d-earp-and-rebecca-steinfeld/

    Euromind is a meeting forum for scientists and humanists in the European Parliament created by European MEP Teresa Giménez Barbat. We provide a platform for the dialogue between science and politics at the frontiers of knowledge, with the potential to transform society.

    http://euromind.global/en/quienes-somos-2/

    Teresa Giménez Barbat

    María Teresa Giménez Barbat (born in 1955 in Barcelona, Catalonia, Spain) is a Spanish anthropologist, writer and politician. She advocates secular humanism, rationalist universalism and scepticism. She writes in two languages, Spanish and Catalan. She is member of the Spanish political party Union, Progress and Democracy (UPyD) and has participated in anti-nationalist movements before in Catalonia.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Teresa_Gim%C3%A9nez_Barbat

    Das Europäische Parlament (inoffiziell auch Europaparlament oder EU-Parlament; kurz EP) mit offiziellem Sitz in Straßburg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Parlament

  20. Edward von Roy Says:

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    Ein bislang kaum jemals errechter Tiefpunkt der Ethik wurde 2017 vom britischen Oxford aus ausgelotet: Stufenweises Regulieren und religionsabhängig bzw. kulturkreisbezogen abgestuftes Bestrafen einer FGM oder politische Akzeptanz und juristische Straflosigkeit bei Wunsch und Gillick-Kompetenz des Mädchens

    .

    Der im phantastischen Okzident, in den „Ländern des Westens“ („in Western countries“, Earp, Steinfeld) sozialisierte jedenfalls arbeitende Richter soll den religiösen bzw. kulturellen Hintergrund der Täterin oder des Täters beachten, der seiner Tochter gerade einen Teil des Geschlechtsorgans amputiert hat (FGM). Wohin will Brian Earp die USA und Europa führen? Demnächst stufenweises Regulieren und Bestrafen der Kinderehen? Stufenweises Regulieren und Bestrafen der Vielweiberei? Step-wise regulation of child marriage, step-wise regulation of polygamy?

    Es ist wie bei Earps Vorschlag der medikalisierten minimalen Mädchenbeschneidung auf Mädchenwunsch (das sog. gillickkompetente weibliche oder männliche Kind soll sich lt. Earp beschneiden lassen dürfen). Auch diesem Konzept dürfen wir keine Chance geben, denn stufenweises Verbieten ist stufenweises Erlauben, einerseits. Und andererseits hätten wir unsere Städte, Straßenzüge und Schulklassen in verschiedenerlei anzuwendendes Recht, hier sogar Strafrecht, zerlegt, die kulturkreisbezogene Rechtsspaltung erreicht, was jede an ihrer Abschaffung nicht interessierte freiheitliche Demokratie bekanntlich insbesondere im Hinblick auf das Islamische Recht (Scharia) zu verhindern hat.

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    Three members of the Dawoodi Bohra sect of Islam were recently indicted on charges of “female genital mutilation” (FGM) in the US state of Michigan. (…) Some authors [hier berufen sich Earp und Steinfeld auf Hanoch Ben-Yami] have proposed step-wise regulation of medically unnecessary childhood genital cutting, along with community engagement and education, as alternatives and/or supplements to formal prohibition. (…)

    Prohibition of female genital cutting, for example, has been largely unsuccessful in many countries where it is customary and deeply culturally embedded (rates are higher than 90% in Egypt, for instance, where it has been illegal since 2008); and recent attempts to criminalise circumcision of boys, such as in Germany in 2012, have been blocked, overturned or ignored. (…)

    How different are female, male and intersex genital cutting? · Rebecca Steinfeld, Brian D Earp · The Conversation · 15.05.2017

    https://theconversation.com/how-different-are-female-male-and-intersex-genital-cutting-77569

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    Circumcision: What should be done? · by Hanoch Ben-Yami

    Professor Hanoch Ben-Yami, Department of Philosophy, Central European University, Budapest, Hungary

    http://jme.bmj.com/content/39/7/459

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    (Ben-Yamis Text ist nicht offen zugänglich, so weit so schlecht.)

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    Rebecca Steinfeld und Brian D. Earp (2017)

    Das jahrhundertealte Ritual der FGM stufenweise regulieren und abgestuft bestrafen, wenn überhaupt (für Earp ist eine medikalisierte Wunsch-FGM bei vorhandener Gillickkompetenz des Mädchens ethisch einwandfrei und politisch prima) überhaupt bestrafen und in der Übergangszeit – wie viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte eigentlich, Herr Earp? – den Dialog mit den FGM-praktizierenden Communities suchen und nette Bildungsprogramme gegen die Mädchenbeschneidung initiieren oder die FGM gar nicht erst verbieten und ganz auf Gemeinwesenarbeit und interreligiösen bzw. interkulturellen Dialog setzen? Ein im weltweiten Kampf gegen die FGM völlig ungeeigneter, geistesgeschichtlich antiaufklärerischer und gesellschaftlich zutiefst reaktionärer Vorschlag.

    Some authors have proposed step-wise regulation of childhood NGCs (e.g., Ben-Yami, 2013; Davis, 2013), along with community engagement and education (Finke, 2006), as alternatives and/or supplements to formal prohibition.

    https://www.researchgate.net/publication/11670053_Male_and_female_genital_alteration_a_collision_course_with_the_law

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    We frame our article around the recent indictment of three members [Jumana Nagarwala, Fakhruddin Attar, Farida Attar] of the Dawoodi Bohra sect of Islam on charges of “female genital mutilation” (FGM) in the US state of Michigan, and the decision by one of Norway’s major political parties to back a measure to ban childhood male circumcision.

    In Western countries [Unsinn, das IAC arbeitet in Afrika und fordert das einzig vernünftige, die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung]

    How different are female, male and intersex genital cutting? Brian Earp’s and my article in last week’s The Conversation · Rebecca Steinfeld · 25.05.2017

    http://www.rebeccasteinfeld.com/2017/05/

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    FGM and Shia Islam

    Three sentenced to 15 months in landmark female genital mutilation trial

    (A former midwife, a mother of two girls and a Dawoodi Bohra community leader sentenced over mutilation of two young girls in Australia’s first criminal prosecution for FGM.)

    A retired nurse, a mother of two girls and a Dawoodi Bohra community leader have each been sentenced to a maximum 15 months in prison after Australia’s first criminal prosecution for female genital mutilation.

    A former midwife, Kubra Magennis, and a woman who cannot be named were found guilty in November of carrying out FGM on two girls, the woman’s daughters, between 2009 and 2012.

    The older sister underwent a ceremony known as “khatna” in a community member’s home in the New South Wales south coast town of Wollongong. Her younger sister’s FGM was carried out in the family’s western Sydney home.

    Both girls were aged seven at the time of the FGM, which was classed as either type one or type four, involving the cutting or partial removal of their clitorises without leaving a scar.

    The older girl said in court she had been told to lie on a bed naked from the waist down and imagine she was a “princess in a garden” while FGM was carried out on her by Magennis, who had been asked by the girl’s mother to perform the khatna. (…)

    by Michael Safi · the guardian · 18.03.2016

    https://www.theguardian.com/society/2016/mar/18/three-sentenced-to-15-months-in-landmark-female-genital-mutilation-trial

    Jumana Nagarwala

    Dr. Jumana Nagarwala is an Indian-American physician who, in 2017, became the first person charged under the United States law criminalizing female genital mutilation. Nagarwala is a Dawoodi Bohra [Schiiten, ismailitisch, ein Sub-Zweig der Tayyibi-Ismailiten], a member of the only [falsch, s. u. (2017) die sunnitischen Muslime (Schafiiten) in Kozhikode, Kerala] religious community in India to regularly practice FGM.

    [Auf dem Flughafen gerade noch erwischt: die Ärztin und islamische Beschneiderin wollte nach Nairobi, Kenia. Derzeit im Detroit, Michigan, USA im Gefängnis.]

    Nagarwala, licensed in Michigan, was accused of cutting the genitals of two Minnesota girls (…)

    On June 14, 2017, a fourth individual, Tahera Shafiq of Wayne County, was arrested and charged with assisting in mutilations. On June 21, 2017, additional („superseding“) charges were filed, and the mothers of two of the alleged victims were charged with arranging for their daughters to be mutilated, bringing the total to six defendants. The two mothers are Farida Arif and Fatema Dahodwala, both of Oakland County. Also, four more young alleged victims were identified, although their names are being withheld.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Jumana_Nagarwala

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    FGM and Sunni Islam

    FGM carried out in Kerala too, finds Sahiyo study · The Hindu · 14.08.2017

    “During an investigation in February, Sahiyo found a medical clinic in Kozhikode, where two doctors admitted that they perform the procedure of sunnat [sunna, khatna] or circumcision on both boys and girls. They claimed that women from several local Muslim sects are increasingly coming to their clinic to have sunnath performed on themselves, their daughters and even their daughters-in-law,” said the report.

    http://www.thehindu.com/news/cities/mumbai/fgm-carried-out-in-kerala-too-finds-sahiyo-study/article19493882.ece

    Female Genital Cutting is being practiced in Kerala too: Sahiyo investigation

    When asked if she performs female sunnat [sunna, dt. Chatna oder (wie die Jungenbeschneidung) Chitan; Islamic FGM: Chitan al-inath, Chitan al-banat, in Malaysia und Indonesien sunat perempuan, khitan wanita], the lady doctor at the clinic said, “yes, we do it”. She said that the practice involved “cutting the foreskin of the clitoris” to increase sexual pleasure, and that it is “good for married life”.

    The lady doctor claimed that the practice was now growing popular among Muslim women from “many sects” in Kerala, and that she performed it for girls and women of “any age”. (…)

    “It is better to do it when the girl is a baby,” the lady doctor said.

    https://sahiyo.com/2017/08/14/female-genital-cutting-is-being-practiced-in-kerala-too-sahiyo-investigation/

    In a shocking revelation, it has emerged that female genital mutilation (FGM) is still carried out in several parts of Kerala including Thiruvananthapuram, despite being labelled a criminal offence.

    Asianet Newsable had recently reported that FMG is performed in some hospitals in Kozhikode and Malappuram in the state, based on an investigation by Sahiyo, an organisation working against the practice.

    Now, reports claim that the procedure is carried out even at hospitals and clinics in Thiruvananthapuram as well, through intermediaries or agents found on several popular online forums. (…)

    Female genital mutilation widespread in Kerala, agents available online: report · by Team Asianet Newsable · 27.08.2017

    http://newsable.asianetnews.tv/kerala/female-genital-mutilation-widespread-agents-available-online-tvm

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    Stoppt selbst die geringst invasive FGM

    Die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalberstümmelung (FGM) muss erhalten bleiben: Nein zu den Versuchen der Straffreistellung der Islamic FGM (Chitan al-inath, indones.: sunat perempuan), etwa der sogenannten milden Sunna, überall auf der Welt. Von Gabi Schmidt und Edward von Roy (2017).

    https://schariagegner.wordpress.com/2017/04/16/fbi-ermittelt-islamische-fgm-im-grossraum-detroit-michigan/

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  21. Cees van der Duin Says:

    Gruseliges aus dem Earp-Fanclub 2016

    Der durfte 2016 nicht fehlen: Richard Shweder hat großes Verständnis für das kenianische Zurechtschnitzen des Penis.

    Three responses to Earp’s article [Between Moral Relativism and Moral Hypocrisy: Reframing the Debate on FGM] by Richard Shweder, Robert Darby and Lindemann Nelson were published in the same Kennedy Institute of Ethics Journal, Volume 26, Number 2, June 2016 (…)

    Richard Shweder’s is entitled Equality Now in Genital Reshaping: Earp’s Search For Moral Consistency.

    He opens by saying: “For many adolescent Kenyan males genital reshaping is a self-defining experience of enormous positive significance. The same can be said for many Kenyan females. These adolescents, male and female, do not think their bodies have been “mutilated.” Quite the contrary, by their lights the surgical procedure removes a defect of nature and is the means by which a desired state of physical integrity and social maturity is achieved. By their lights the procedure gets rid of unseemly fleshy encumbrances and protrusions and helps them erase unwanted physical traces of childhood bisexuality, thereby making their genitals look smooth and clean and more gender appropriate. By their lights their appearance and self-esteem have been improved by the surgery. The surgery is understood to be a reshaping of one’s body in the service of local ideals for genital aesthetics and sexual identity. Alternatively stated, for many Kenyans having one’s genitals reshaped promotes a sense of well-being and is experienced as an enhancement, much the way body modifications of various sorts promote a similar sense of well-being among many youth and adults in North America and Europe.”

    FGM: Between Moral Relativism and Moral Hypocrisy | by Bríd Hehir | Shifting Sands („Female Genital Mutilation / Cutting Matters“) 03.08.2016

    http://www.shiftingsands.org.uk/moral-relativism-moral-hypocrisy-reframing-debate-fgm/

    Shifting Sands: Female Genital Mutilation / Cutting Matters

    Shifting Sands is a website initiative aimed at responding to the shifting terms of debate around Female Genital Mutilation / Cutting (FGM/C), established by myself, Bríd Hehir.

    http://www.shiftingsands.org.uk/about/

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    Viel Gefühl für Exotik also habe der Weiße Mann: ‚Na dann ihr Afrikaner, so spürt eure kulturellen Wurzeln und beschneidet euch mal schön!‘. Auch in Oxford offensichtlich arbeitet ein derartig tolerantes Bleichgesicht.

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    Kulturkreistheorie bzw. Rassismus pur ist es zu meinen, der Nichteuropäer oder Nichtchrist sei zur kulturellen Moderne unfähig und müsse daher bei MGM und FGM verharren.

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    Zeigt der Welt, wo es kinderrechtlich und ethisch lang geht:

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    Intact Kenya | The INTACT Network Kenya Chapter of Saving Our Sons

    https://www.facebook.com/IntactKenya/

    Kennedy Owino Odhiambo betreibt in seiner Organisation Intact Kenya Aufklärung zu medizinischen Fakten und menschenrechtlichen Aspekten […]

    Max Fish, US-amerikanische Journalistin, begleitet das VMMC Experience Project von Beginn an: „Für mich (…) steht außer Frage, dass die Massenbeschneidungen in Afrika eines Tages als einer der schlimmsten Fälle von Rassismus des 21. Jahrhundert gelten werden. Sie kultivieren ein rassistisches Stereotyp, dass Treue oder Kondomgebrauch für afrikanische Menschen nicht möglich seien, sondern es einer „final solution“ speziell für Afrika bedürfe. So habe ich das VMMC Experience Project mitbegründet, um den Betroffenen jetzt eine Stimme zu geben.“

    https://www.bvkj.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/article/mogis-ev-bvkj-berufsverband-der-kinder-und-jugendaerzte-terre-des-femmes-vmmc-experienc/

    2017 Max Fish

    http://de.intactiwiki.org/index.php/Max_Fish

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    WWDOGA 2017 Max Fish [5/15]

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    Prince Hillary Maloba

    http://de.intactiwiki.org/index.php/Prince_Hillary_Maloba

    „History will judge us on why we allowed the circumcision of children to continue.“

    Prince Hillary Maloba, Präsident des V.M.M.C. Experience Projectes, gibt betroffenen Afrikanern ein Stimme. Was passiert dort wirklich, mit Millionen Dollars finanziert?

    Prince Hillary Maloba, Director of the V.M.M.C. Experience Project, gives affected Africans a voice. What does really happen there, backed by millions of dollars?

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    WWDOGA 2017 Prince Hillary Maloba [6/15]

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  22. eekhoorntje Says:

    Nur dem Betroffenen, nur ihm selbst (oder auch ihr selbst, analog bei einer weiblichen Person) sollte es daher überlassen sein, über irreversible operative Genitalmodifikationen zu entscheiden, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem oder sie mit den eigenen Vorlieben und Werten einsichtig umgehen kann

    Therefore, it should be up to the affected individual himself (or indeed herself, in analogous circumstances) to decide about permanent genital-modification surgeries at such a time as he or she can meaningfully factor in his or her own preferences and values

    Brian D. Earp [vermeidet auch hier die unverhandelbare Forderung 18 Jahre]

    The Center for Disease Control and Prevention’s proposed policy on male genital cutting is closedly based on the AAP’s policy. It has received more than 3,100 replies, 97.2% of them opposed. They include submissions from […] Brian Earp, citing his peer-reviewed critique of the policy

    ( Circumstitions )

    http://www.circumstitions.com/

    Und wie gewohnt auch hier das Earpsche Mantra von der Genitalautonomie (der des Kindes fragt man sich und denkt mit Grauen an Earp und die kindliche sogenannte Gillickkompetenz …

    Therefore, it should be up to the affected individual himself (or indeed herself, in analogous circumstances) to decide about permanent genital-modification surgeries at such a time as he or she can meaningfully factor in his or her own preferences and values

    Do the benefits of male circumcision outweigh the risks? A critique of the proposed CDC guidelines | Brian D. Earp [ 18.03.2015 ]

    https://www.academia.edu/9603843/Do_the_benefits_of_male_circumcision_outweigh_the_risks_A_critique_of_the_proposed_CDC_guidelines

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    Die islamische weibliche Beschneidung (Islamic FGM) bringe der Frau „unerhörte Wohltaten“. So jubelt Asiff Hussein, der, was die islamischen autoritativen Texte schlicht nicht hergeben, seit Jahren behauptet, die Chatna (chitan al-inath) meine lediglich eine FGM Typ Ia. Wer den Islam kennt, weiß, dass die beiden Hadithe („la tanhaki, … schneide nicht zuviel“) eine FGM (beispielsweise eine FGM Typ I oder II) meinen, eine intakte Klitoris also islamisch gar nicht gewährleistet werden kann. Viele, viele Scheiche haben ausdrücklich die (Teil)amputation der Klitoris (baZr) gefordert und es lässt sich nicht sagen, dass die Herrschaften ihre islamische Religion nicht gründlich genug kennen würden. Doch auch eine religiöse FGM Typ Ia oder IV ist FGM und gehört abgeschafft, überall auf der Welt.

    Female Circumcision – The Hidden Truth – By Asiff Hussein

    How Misogynists and Feminists are feeding upon each other to denigrate an Islamic practice that brings untold benefits to women

    ___ps://www.facebook.com/anvermanatungasl/photos/a.525134324193868.126223.515586185148682/946908352016461/?type=3

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    (Asiff Hussein is a Sri Lankan based writer. He is an Islamic scholar and Vice President – Outreach at the Centre for Islamic Studies, Sri Lanka.)

    The Islamic basis for female circumcision | Shifting Sands 03.07.2017

    http://www.shiftingsands.org.uk/the-islamic-basis-for-female-circumcision/

    Asiff Hussein

    Hussein has written in support of what the World Health Organization classifies as Type Ia Female Genital Mutilation. In an article entitled „Female Circumcision: The Hidden Truth“ he defended amputation of the clitoral prepuce as „an Islamic practice that brings untold benefits to women,“ while criticising more extreme forms of FGM such as clitoridectomy and infibulation.

    In May 2016 a page on social media site Facebook promoting Hussein’s article was deleted by Facebook after multiple complaints from Facebook users.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Asiff_Hussein

  23. لا لا ختان الإناث · Lā lā ḫitān al-ināṯ · STOP FGM Says:

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    Concerning girls under the age of 18 years:

    Whether by force or by „choice“ – FGM is FGM is FGM

    STOP the khatna / khitan al-inath (Islamic FGM)

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  24. Yolanda D. Zapatero Says:

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    Niños y niñas por igual

    por Brian D Earp

    View story at Medium.com

    Proyecto Karnayna‏ @Carnaina 30. Juni
    „Niños y niñas por igual“, por @briandavidearp

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    Antwort an @Carnaina

    Gracias!

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    Boys ages about 7-8 years old, in line to be circumcised in Jakarta, Indonesia.

  25. Our successful world-wide fight against child (male and female) genital mutilation goes on! Says:

    Conclusion 2: Valid Autonomy or Consent–Based Distinction. (…) efforts should be made to discourage childhood NGC [nontherapeutic genital cutting] regardless of the sex or gender of the child. Fully informed, Gillick-competent individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.

    Brian D. Earp and Rebecca Steinfeld (2017) Gender and Genital Cutting: A New Paradigm

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    STOP Brian D. Earp’s idea about NGC (non-therapeutic cutting of children’s genitals) of a „Gillick competent“ child

    „A Gillick competent child can give consent to medical procedures as an autonomous adult.“

    Children, Gillick competency and consent for involvement in research | David Hunter and Barbara K Pierscionek (2007)

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2598111/

    .

    „Nonetheless, both can be opposed in terms of human rights to bodily integrity and as child abuse when practiced without medical justification on people below the age of 18.“

    Prof. Dr. Tobe Levin, University of Maryland in Europe, Associate W. E. B. Du Bois Institute for African and African American Research – Harvard University, President FORWARD – Germany

    https://genitale-autonomie.de/videos-der-vortraege/levin/

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    “Yes, a child is any person under age 18 (…) So you can say 0 to 18 years is a child”

    „In Ghana, per the Children’s Act and the Constitution, a child is anyone below the age of 18.“

    https://books.google.de/books?id=WLPBDAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    https://www.researchgate.net/publication/306508544_Perceptions_of_Child_Sexual_Abuse_in_Ghana_Causes_Consequences_and_Implications_for_Intervention

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    Das Model versichert, dass er/sie mindestens 18 Jahre alt und voll rechtsfähig zur Abgabe dieser Erklärung ist.

    Definitionen:

    „Model“ bezeichnet das Fotomodell und beinhaltet sein Erscheinungsbild, Abbild und Form.

    https://www.tillybilly.com/tfp-vertrag-tillybilly

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    „the position of government is to implore traditional Bondo women leaders to „totally avoid“ the initiation of girls below the age of 18 years into the Bondo society (…) the Child Rights Act of Sierra Leone defines the age of a child as 18 and therefore it is not permissible to initiate girls into the secret society who are under 18 years. He therefore stated that the government of Sierra Leone respects Bondo Society as one of the traditional institutions that contribute to the development of the country, and that it wants the Bondo Society to respect a girl’s right to first reach the age of 18 years and make a choice.“

    http://www.thepatrioticvanguard.com/freetown-gender-director-speaks-on-circumcision

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  26. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Von Zeit zu Zeit also plaudert Earp über nichttherapeutische und nichteinvernehmliche chirurgische irreversible Modifikationen (FGM und MGM) der kindlichen Geschlechtsorgane

    „the non-therapeutic, non-consensual alteration of children’s genitals“

    https://www.researchgate.net/publication/266971287_Female_genital_mutilation_FGM_and_male_circumcision_Should_there_be_a_separate_ethical_discourse

    Daraus dürfen wir doch wohl erschließen, was der Mann aus Oxford mit (nun, seiner) Ethik und Philosophie (an autonomy-based ethical framework; a gender-neutral approach to genital cutting) begründet und politisch durchsetzen will:

    nichttherapeutische und einvernehmliche chirurgische irreversible Modifikationen der kindlichen Geschlechtsorgane

    non-therapeutic, consensual alteration of children’s genitals

    Antrag abgelehnt.

    Earp-Kritiker Auvergne überzeugt:

    „Ob Mädchen oder Junge, keine Beschneidung unter achtzehn.“

  27. Cees van der Duin Says:

    ___

    Vom Islam eher ahnungslos, bietet uns Earp seichte FGM-Plaudererei (female “circumcision” (…) But there is no “pope” in Islam to make the final call)

    Take the Dawoodi Bohra case. The defendants claim that, like male circumcision, female “circumcision” is required by their religion. In the Western popular media, this claim is usually dismissed as mistaken, because neither male nor female circumcision is mentioned in the Quran, the central scripture of Islam.

    But both practices are mentioned in the Hadith (the sayings of the prophet Mohammed), which is another important source of Islamic law.

    Based on their reading of the Hadith, some Muslim authorities state that “circumcision” of both sexes is recommended or even obligatory, while others draw a different conclusion. But there is no “pope” in Islam to make the final call: whether a practice counts as religious, therefore, depends on the local community and its interpretation of scripture.

    [Das „depends on the local community“ ist ziemlicher Unsinn. Die weibliche Beschneidung ist islamrechtlich – d. h. islamisch – seit tausend Jahren geklärt – und Allahs Gesetz (Scharia) gilt auch nicht lokal, sondern global (und soll den Glaubensgehorsamen vor dem ewigen Verbleib in der Hölle schützen). Sunnitisch geklärt je nach Madhhab, beispielsweise ist die FGM für die Schafiiten wadschib (farD).

    Die vier Madhhahib erkennen einander an, weshalb die Kairoer Al-Azhar immer auch die schafiitische FGM-Pflicht mit vertritt (ohne das derzeit offen zu sagen).

    Für die schiitischen Dawudi Bohra ist der Syedna durchaus eine Art “pope”, Papst.]

    How Different are Female, Male and Intersex Genital Cutting? | by Brian D. Earp, with Rebecca Steinfeld | BMJ 16.05.2017

    http://blogs.bmj.com/medical-ethics/2017/05/16/how-different-are-female-male-and-intersex-genital-cutting/

  28. Machandelboom Says:

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    Filmjunge Tahsin (KiKA 2014) „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“ – dazu treffend MOGiS e. V.: „typische Propaganda, wie ein Junge durch sein Umfeld manipuliert und die Operation ihm schmackhaft gemacht werden soll“ – im Gegensatz dazu Brian D. Earp (2017) „the child (…) to give informed consent

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    Nicht genau gelesen oder vergesslich: WWDOGA 17.05.2017

    Worldwide Day of Genital Autonomy
    17. Mai 2017 ·

    Dr. Rebecca Steinfeld, Brian D. Earp:
    „Based on these and other points of overlap, the emerging consensus among some scholars is that the ethics of genital cutting should not be based on the apparent sex of the child (as judged by their external genitalia). Instead, it should be based on their age and ability to give informed consent.“

    [„How different are female, male and intersex genital cutting?
    Three members of the Dawoodi Bohra sect of Islam were recently indicted on charges of “female genital mutilation” (FGM) in the US state of Michigan.“]

    _ttps://www.facebook.com/WorldDayofGenitalAutonomy/posts/1241186749313030

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    „Tahsins Beschneidungsfest“

    Eine für den 19. Januar 2014 angesetzte Sendung der Reihe „Schau in meine Welt“ hat weite Proteste im Internet ausgelöst. So wird in der Folge „Tahsins Beschneidungsfest“ laut offizieller Ankündigung die Beschneidung von Tahsin, einem elfjährigen Jungen aus der Türkei gezeigt. Auf KiKA heißt es im Ankündigungstext der Folge, „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“. Der Programmankündigung wird unterstellt, dass die Zwangsbeschneidung von Jungen verherrlicht wird.

    Bezugnehmend auf das umstrittene Beschneidungsgesetz erschien auf Humanist News ein Artikel, der Kritik an der Ausstrahlung der Folge „Tahsins Beschneidungsfest“ übte und sich dabei auf den Ärzteverband deutscher Kinderärzte berief.

    Im Ärzteblatt kritisierten Ärzteverbände das Gesetz als sehr problematisch. So würde die Möglichkeit der Selbstbestimmung fehlen, auch müssten die Betroffenen gut über mögliche Risiken und durch die Beschneidung entstehende Einschränkungen aufgeklärt werden.

    Der Verein intaktiv e. V. für genitale Selbstbestimmung verfasste daraufhin einen Protestbrief mit dem Titel „Kein Beschneidungsfest auf KiKA!“ Die Beschneidung wird hier als Amputation bezeichnet, die bei Kindern unnötige Schmerzen auslösen würde. Der Verein forderte KiKA daher auf, die Ausstrahlung abzusagen. intaktiv e. V. appellierte an KiKA, dass ein Sender für Kinder Beschneidung ohne medizinische Notwendigkeit genauso wenig positiv darstellen sollte, wie etwa das Kupieren von Hundeschwänzen und -ohren, die betäubungslose Kastration von Ferkeln und das Verstümmeln eines afrikanischen Mädchens.

    MOGiS e. V., der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener, sandte ebenfalls einen Brief an den Sender. In diesem bezeichnete er die Sendungankündigung als „typische Propaganda, wie ein Junge durch sein Umfeld manipuliert und die Operation ihm schmackhaft gemacht werden soll“. Weiter ist eine Aussage eines Mitglieds des Vereins zu lesen. So schreibt dieser: „Als Opfer religiöser Zwangsbeschneidung, das auch als Erwachsener unter den Folgen leidet, betrachte ich es als abstoßend, dass das Deutsche Kinderfernsehen beiläufig eine rituelle Zwangsbeschneidung feiert.“ MOGiS forderte ebenfalls, die Sendung nicht auszustrahlen.

    In einem Standardantwortschreiben an sämtliche Kritiker erklärte KiKA, dass durch die Ausstrahlung Einblicke in fremde Kulturen ermöglicht werden und die Kinder anschließend die Möglichkeit hätten, im Chat darüber zu diskutieren. Der Sender blieb dabei die Sendung auszustrahlen. Der Streit zwischen den Kritikern der Sendung „Tahsins Beschneidungsfest“ und KiKA erreicht auch weitere Medien, wie Express.de oder die Hamburger Morgenpost.

    https://de.wikipedia.org/wiki/KiKA#.E2.80.9ETahsins_Beschneidungsfest.E2.80.9C

    KiKA [ˈkiːkaː] (vormalige Eigenschreibweise: KI.KA) ist ein öffentlich-rechtlicher Fernsehkanal von ARD und ZDF für Kinder und Jugendliche.

    https://de.wikipedia.org/wiki/KiKA

    ::

    (Protestbrief der Sozialpädagogen Edward von Roy und Gabi Schmidt an KiKa zur geplanten Ausstrahlung von „Schau in meine Welt – Tahsins Beschneidungsfest“.)

    17.01.2014
    Offener Brief

    Eine Beschneidung ist kein Fest

    (…) Es ist ein Skandal, dass KiKa als der Kinderkanal von ARD und ZDF mit der geplanten Ausstrahlung von „Schau in meine Welt – Tahsins Beschneidungsfest“ im Namen der kulturellen Vielfalt und der interreligiösen Toleranz ganz offensichtlich Artikel 24 (3) der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ironisiert und verhöhnt, indem es den minderjährigen Zuschauern gegenüber die Jungenbeschneidung als akzeptable Lebenspraxis und kulturelle Tradition darstellt.

    Als Sozialpädagogen fordern wir hiermit den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), den Programmdirektor des Kinderkanals KiKa sowie die verantwortliche Redakteurin für Schau in meine Welt! auf, den kinderfeindlichen Film Tahsins Beschneidungsfest nicht auszustrahlen und der Öffentlichkeit stattdessen zeitnah einen noch herzustellenden Film über einen Jungen zu zeigen, der mit seinen intaktivistischen Eltern in einer nordamerikanischen oder europäischen Innenstadt gegen die Beschneidung von Mädchen und Jungen protestiert. Denn ob das Kind weiblich ist oder männlich, es hat ein Recht auf ein unzerstörtes, auf ein intaktes Genital. (…)

    https://schariagegner.wordpress.com/2014/01/17/protestbrief-an-kika-zur-geplanten-ausstrahlung-von-schau-in-meine-welt-tahsins-beschneidungsfest/

    ::

    Ich betonte die Unverhandelbarkeit der 18 Jahre:

    Machandelboom Says:
    Januar 20, 2014 um 5:57 am

    (…) Prof. Dr. Matthias Franz
    Stellv. Direktor des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf
    und
    Vorsitzender des Instituts für Seelische Gesundheit und Prävention Düsseldorf

    „Einem kleinen hilflosen Jungen das Trauma der Genitalbeschneidung trotzdem zuzufügen befriedigt ausschließlich Bedürfnisse von Erwachsenen. Diese sind aber häufig in ihrem Handeln befangen durch klerikale Machtansprüche, Gruppendruck, unreflektierte Traditionen und Schuldgefühle. Seine normative Kraft und transgenerationale Loyalität bezieht dieses archaische patriarchalische Ritual aus der Identifikation der Opfer mit dem Handeln ihrer Eltern. Dabei spüren viele Mütter und Väter intuitiv, dass sie ihren Sohn und die Beziehung zu ihm durch die Beschneidung beschädigen könnten. Die symbolisierende Transformation oder das zeitliche Aufschieben der Vorhautbeschneidung bis zur Einwilligungsfähigkeit der Betroffenen sollten deshalb auch in Deutschland weiter Gegenstand einer faktenbasierten, argumentativen und im gegenseitigen Respekt aller Beteiligten geführten Diskussion bleiben.“

    Das ist ok, solange das „zeitliche Aufschieben“ nicht diskutiert sondern eingefordert und gesetzlich (also ggf. auch per Strafverfolgung) sichergestellt wird und der Kindesbegriff nicht das deutsche gesetzliche Jugendalter ausblendet, sondern, ganz im Sinne der UN-Konvention für Kinderrechte, das vollendete achtzehnte Lebensjehr meint.

    https://schariagegner.wordpress.com/2014/01/17/protestbrief-an-kika-zur-geplanten-ausstrahlung-von-schau-in-meine-welt-tahsins-beschneidungsfest/

    .

  29. Machandelboom Says:

    .

    Kommentare zu dem heutigen Pionier der weiblichen oder männlichen Beschneidung (FGM, MGM) auf kindlichen Wunsch – ab der persönlichen Reife des Kindes à la Gillick-Kompetenz – finden sich bereits 2014 auf Beschneidungsforum

    Earp: Until enough hearts and minds are shifted on this issue, any strong-armed ban would be a mistake.

    .

    OMG, jetzt auch noch Brian D. Earp auf dem Holzweg

    And so, I think before we can get anywhere in this discussion, we are going to have to acknowledge that that is a very different meta-ethic. I think we have to acknowledge that certain religious commitments are based on a particular view of the universe, and that this view is in direct conflict with a “Western” moral focus on: individuals, on human rights adhering to those individual as individuals, and on the notion that children and infants, above all, need special protection because they can’t defend those rights on their own

    Oh, das ist ja was ganz ganz Neues: Hinter der Beschneidung steht eine ganz andere Metaethik! Ironie off.

    Was hatte er denn gedacht? Selbstverständlich sind idividuelle Menschenrechte (…)

    ( susanna )

    __

    „Brian Earp bekennt, dass er in der Vergangenheit Fehler gemacht hat. Er möchte jetzt von den Beschneidungsbefürwortern ernst genommen werden.

    Earp: „But it does mean that there is some important “homework” to do if one wants one’s criticisms to be taken seriously by those whose moral universe may be shaped by different considerations.“

    In seiner Ankündigung seines Artikels bei Twitter dankt er ausdrücklich seinem Oxforder Kollegen Julian Savulescu. Dieser vertritt die Meinung:“Harm reduction, not prohibition“

    ( Werner )

    __

    „Was er meiner Ansicht nach allerdings unterschätzt, ist die mögliche positive Rückwirkung eines Gesetzes auf die ethische Haltung in der Bevölkerung (zumindest in Europa, wo der Staat einfach mehr regelt), er betont einseitig einen möglichen backlash.

    Das Recht auf gewaltfreie Erziehung hatte einen großen Vorlauf und auch einige Widerstände zu überwinden, aber hatte insgesamt gewaltfreies Erziehungsverhalten von Eltern gestärkt, den entsprechenden Argumenten in Diskussionen über Erziehung zwischen Eltern ein ganz anderes Gewicht gegeben und zusätzlich sensibilisiert für Kinderrechte.“

    ( susanna )

    __

    ( Werner )

    Man muss schon aufpassen, dass man nicht mit dem Hinweis auf einen (angeblichen) „Backlash“ durch die Forderung nach einem Beschneidungsverbot die gesamte amerikanische und einen großsen Teil der sonstigen (u. a. auch der deutschen) Intaktivistenbewegung in die Tonne tritt. Der Ärger von Dan Bollinger und Georganne Chapin auf der Practical Ethics Seite war deutlich genug.

    Niemand hat etwas gegen „change by cultural dialogue“, aber mir ist das erstens nicht ausreichend und zweitens zu schwammig und drittens fehlt mir die für einen Dialog notwendige Bereitschaft auf der Befürworterseite.

    Darüberhinaus macht man sich unglaubwürdig, wenn man trotz besseren Wissens auf „harm reduction“ hinarbeitet und entgegen aller bisherigen Argumentation einen Doppelstandard bei der Hinterzimmer-Beschneidung einführt.

    Dan Bollinger formulierte es so:

    „It is a mistake to abolish slavery, instead let’s just whip then less often.

    It is a mistake to allow women the vote, instead we’ll just count every tenth vote.

    It is a mistake to prevent children working in factories, instead we’ll just make sure they take a midday nap.

    It is a mistake to outlaw female mutilation, instead let’s make sure they are cut with clean knives.

    It is a good thing those activists didn’t take your advice.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/4143-OMG-jetzt-auch-noch-Brian-D-Earp-auf-dem-Holzweg/?postID=29358

    .

    Soweit zu Beschneidungsforum (2014).

    Wie wir gesehen haben, ist Earps Trick jetzt, 2017, nur noch einen sozusagen offensichtlichen Missbrauch beim Genitalbeschneiden anzuklagen, nämlich die Gewalt der Erwachsenen gegen den Willen des Kindes. Wenn hingegen das „gillickkompetente“ Kind (!) die Beschneidung will, soll es sie bekommen.

    Intaktivismus meint das Genital und kommt von intakt, heil, unzerstört, nicht von kaputtgemachtes Genital auf Kinderwunsch.

    Mit Argumenten kann und sollte der weltweite Intaktivismus den nach dem kindlichen Beschneidungswunsch fragenden Herrn aus Oxford argumentativ stoppen. Keine Beschneidung unter 18 Jahren.

    Darüberhinaus ist, wie Jacques Auvergne (Brian D. Earp: this author wins prize4 most insane misrepresentation of my views ever) das überzeugend dargestellt hat, das Earpsche Denken eine große Gefahr für die weltweiten gesetzgeberischen Errungenschaften in Bezug auf Päderastie oder Kinderehen. Denn das irgendwie gemäß Gillick „kompetente“ Kind ist dann ja kein Missbrauchsopfer mehr, sondern genital autonom, und auch der islamfromme sprich schariagehorsame griechische Mufti Dschemali Metscho (Hafız Cemali Meço Efendi, Gümülcine, Χαφίζ Τζεμαλή Μέτσο Μουφτής Κομοτηνή) darf – hallo, Brian D. Earp? – befinden, ob das zwölf- oder elfjährige Mädchen reif genug ist für die Ehe.

    Wenn jedoch ein Mädchen selbst die Heirat unbedingt wolle, nehme er es persönlich psychologisch und physisch in Augenschein und entscheide, ob es reif genug sei. Wenn ja, spräche das islamische Recht nicht gegen die Ehe. Der Mufti sagt: „Daß Zwölfjährige verheiratet werden, kommt nur alle drei oder vier Jahre vor.“

    Das verheiratete Kind | von Uta Keseling | DIE WELT am 25.02.2005

    https://www.welt.de/print-welt/article495796/Das-verheiratete-Kind.html

    .

    Brian D. Earp über Jacques Auvergne:

    this author wins prize4 most insane misrepresentation [Fehldarstellung, Verdrehung der Tatsachen] of my views ever

    _ttps://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

    .

    August 2017, sich oder uns macht Herr Earp etwas vor.

    Eine Fehldarstellung (misrepresentation) oder Verdrehung von Tatsachen gibt es nicht.

  30. Cees van der Duin Says:

    Die schlimmen Stichworte sind hier

    HGM das ist FGM und Zirkumzision

    Gillickkompetenz bei Jungen von 15 oder 13 Jahren

    der Junge ist 15-jährig oder 13-jährig und gillickkompetent

    Michael David Alan Freeman
    Michael D. A. Freeman
    M. D. A. Freeman

    Michael Freeman, ‚A Child’s Right to Circumcision‘ (1999)

    Michael Freeman, ‚Why It Remains Important to Take Children’s Rights Seriously‘ (2007)

    .
    .

    A child under 16 may also be able to consent to circumcision when ‘Gillick competent’ (…) It is not clear what ‘old enough’ means; it must be presumed this occurs when the boy is Gillick competent

    Michael Freeman

    Michael Freeman
    LLM, Barrister
    Emeritus Professor of English Law

    Michael David Alan Freeman joined the Faculty in 1969 after lecturing at the University of Leeds. He is the Founding Editor of the International Journal of Children’s Rights; Editor of the International Journal of Law in Context, General Editor of International Library of Medicine, Ethics and Law and of the International Library of Family, Society and Law and former Editor of the Annual Survey of Family Law. He was editor of Current Legal Problems.

    He has published in the areas of Family Law, Child Law and Policy, Children’s Rights, Medicine, Ethics and the Law and Medical Law, Jurisprudence and Legal Theory, and other areas of law and policy.

    Current Teaching

    Undergraduate
    Family Law
    Conflict of Laws
    Jurisprudence
    Medicine, Ethics and Law

    Postgraduate
    Children and their Rights

    https://www.laws.ucl.ac.uk/people/michael-freeman/

    _
    _

    A child’s right to circumcision

    M.D.A. FREEMAN, Faculty of Laws, University College London, London, UK

    A child under 16 may also be able to consent to circumcision when ‘Gillick competent’ […]

    Circumcision: a child’s right

    (…) It is not clear what ‘old enough’ means; it must be presumed this occurs when the boy is Gillick competent.

    BJU International (1999), 83, Suppl. 1, 74–78

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1046/j.1464-410x.1999.0830s1074.x/pdf

    .

    CULTURE, CHILDHOOD AND RIGHTS
    Michael Freeman

    (…) the cultural pluralism model (…)

    the case of Shabina Begum (…) to wear the [ hijab, hijāb; jilbab, jilbāb ] at school (…)

    Shabina Begum. She is a Muslim girl, at the time of the litigation 17 years of age. A young woman in fact, and certainly competent on the Gillick standard (…) The jilbāb is a long, shapeless garment that covers the entire body, except for hands, feet and face. This is worn, for religious reasons, by some [ n. d. Scharia: by all ] Muslim women. (…)

    the school allowed Muslim girls to wear the hijāb [ offensichtlich damals durch die Schule (islamwidrig) verstanden als das im Islamischen Recht unbekannte Kopftuch ] or the shalwar kameeze, but not the jilbāb [ ales durcheinander, die durch Freeman genannte Definition des „Dschilbab“ (the entire body, except for hands, feet and face) ist doch gerade der Hidschab, die religiös jeder Muslima vorgeschriebene Kleidung im Islam. ]

    http://din-online.info/pdf/fam5-2.pdf

    .

    Why It Remains Important to Take Children’s Rights Seriously

    Michael Freeman [ der ‘the boy is Gillick competent’ jubelt und für den ein intaktes Kindergenital einfach nicht so wichtig ist. ]

    Gillick-kompetent und 13 (in Worten: dreizehn) Jahre alt – wir wissen: mit 13 oder 14 hat ein großer Prozentsatz aller Jungen die Geschlechtsreife (Spermarche) erst gerade erreicht, ist also noch lange fertig mit der Pubertät, hat keinen Erwachsenenkörper und weiß daher aus eigenem Erleben nicht tatsächlich, was Erwachsenensexualität und erwachsenengemäße Partnerschaft ist – für Professor Freeman kein Problem, der jedenfalls irgendwie ausreichend reife Junge soll sich unbedingt beschneiden lassen dürfen, wenn er das will, denn er sei ‘competent in the Gillick sense’

    Imagine our bridge-crosser is instead a 13-year-old Jehovah’s Witness who needs a blood transfusion and is refusing it, or a 16-year-old anorexic who is refusing her consent to treatment. Let us assume that both are competent in the Gillick sense.

    https://de.scribd.com/document/164433092/Michael-Freeman

  31. Cees van der Duin Says:

    September 2016
    Genital Autonomy
    14th Symposium
    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity
    Stafford

    Biographies; Keele 2016

    Brian D. Earp hat keinen Vortrag gehalten, anders (s. „Day One“) als durch den Veranstalter früh angekündigt.

    Dafür sprach (s. „Programme & Syllabus of Abstracts“) Rebecca Steinfeld, die, wie Earp sowie im April 2017 (Gender and Genital Cutting: A New Paradigm) in einem gemeinsamen Text mit Earp, die einvernehmlichen (consensual) von den nicht einvernehmlichen Genitalbeschneidungen (non-consensual genital modifications) abgrenzen möchte (s. d. Kurzbericht bei den ARC – Attorneys for the Rights of the Child (um J. Steven Svoboda)).

    Nach Durchsetzung des neuen Paradigmas (A New Paradigm) ist das Genital dann zwar lebenslang kaputt, aber das irgendwie Glillick-kompetente Kind, Mädchen der Junge, war ja irgendwie genitalautonom. Ngaitana! Ndiyindoda! Und v. a. ganz viel Ahhahu akbar! Intaktes Genital und erfolgreiche Integration (in die kulturelle Moderne der AEMR) war gestern, die treulosen Wissenschaftler erteilen den Spießbürgern die Absolution dafür, nicht hinzusehen, die Genitalbeschneidungen nicht zu kritisieren. Psst, Mufti und Scheich, alles kann so weitergehen wie bisher, der islamgehorsame Junge darf sagen: „Ich habe keine Angst. Ich werde ein Mann werden. Auch mein großer Bruder wird ein Mann werden. Wir sind mutig.“*

    https://www.genitalautonomy.org/biographies-keele-2016/

    .

    Day One:
    Child Protection, Law and Ethics Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two:
    Politics and Activism Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three:
    Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment. Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas‘ NHS Foundation Trust; Holly Greenberry, Co-Director of Intersex UK; and a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    http://eventful.com/stafford/events/changing-global-perceptions-/E0-001-090913749-7@2016091510

    .

    Genital Autonomy International
    presents
    14-16 September 2016
    University of Keele, Staffordshire, UK

    CHANGING GLOBAL PERCEPTIONS: CHILD PROTECTION & BODILY INTEGRITY

    14TH International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights

    Programme & Syllabus of Abstracts

    Rebecca Steinfeld,
    a political scientist researching the politics of reproduction and genital alteration (…) Most recently, she has been working with bioethicist Brian Earp at the Brocher Foundation in Geneva, where they have been critiquing the contrasting global policies towards female and male genital alteration.

    Programme
    Wednesday, 14 September 2016
    Child Protection, Law and Ethics

    1410 – 1445
    Genital alteration: Towards more empirical, ethical and effective policies −
    Rebecca Steinfeld

    http://www.gaamerica.org/symposia/fourteenth/14th_symp.pdf

    .

    An insightful presentation titled Genital Alteration: Towards More Empirical, Ethical and Effective Policies by the University of London’s Rebecca Steinfeld addressed the current double standard by which FGM is targeted for elimination as a human rights violation while male genital mutilation (MGM) is tolerated or even promoted as a measure to promote global health. Steinfeld asked, What if instead of framing the argument as an issue of male vs. female, or as religion vs. culture, we focused on consensual vs. non-consensual genital modifications? She proposed four possible alternative approaches to overcome the current inequities involving childhood genital cutting policies by either increasing protection for boys or decreasing protection for girls.

    http://www.arclaw.org/newsletter/vol-12/no-1/features/highlights-keele-symposium-tim-hammond

    ____

    * „Ich habe keine Angst. Ich werde ein Mann werden. Auch mein großer Bruder wird ein Mann werden. Wir sind mutig.“

    „I’m not afraid. I’ll become a man,“ said the five-year-old. „My big brother is also becoming a man. We are brave.“

    (Free circumcision makes good politics in Turkey | by Ece Toksabay (2011))

    aus: Free circumcision makes good politics in Turkey
    verbreitet von: REUTERS 13.07.2013
    noch am selben Tag bei onislam, das sind Yusuf Estes, Ahmad Kutty, Taqwa Saifulhaq usw.
    auf: The Jerusalem Post 14.07.2011
    auf: myMetro (Harian Metro, Malaysia) 18.07.2013

    http://www.jpost.com/Middle-East/Free-circumcision-makes-good-politics-in-Turkey

    http://www.reuters.com/article/2011/07/13/us-turkey-circumcision-idUSTRE76C1I420110713

    http://www.onislam.net/english/news/europe/453014-circumcision-for-turkey-votes.html

    July 13, 2011
    Free circumcision makes good politics in Turkey
    by Ece Toksabay

    Intactivism News (circumstitions) „There’s no such thing as a free circumcision.“

    http://www.circumstitions.com/news/news42.html

    .

    KiKA-Filmkind Tahsin: „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/KiKA#.E2.80.9ETahsins_Beschneidungsfest.E2.80.9C

    .

    Tahsin steht mit elf Jahren eine Beschneidung bevor. Er und sein Bruder Emir werden mit dieser religiösen Tradition zu „echten Männern“. Aufgeregt und voller Vorfreude blickt Tahsin auf das kommende Ereignis. „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“ – freut sich Tahsin, obwohl er nicht so genau weiß, was dann eigentlich anders sein wird. (…)

    Strahlend vor Stolz winkt der Elfjährige in die Menge, sein Vater wischt sich die Tränen aus den Augen.

    [Vielleicht schon bald ist der Chitan des die Beschneidung ersehnenden Kindes, auf Kindeswunsch türkisch die Sünnet, auch in Londonistan verstaatlicht, Mufti Brian sei Dank. Und auch die genitalautonomen dreizehnjährigen britischen Mädchen der schiitischen Dawoodi Bohra bekommen endlich ihren Stolz und ihre Chatna … instead of framing the argument as an issue of male vs. female.]

    http://www.kika.de/schau-in-meine-welt/charaktere/tahsin/index.html

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    Despite their young age, the results for males aged 6-13 years show that male minors want to be active decision-makers in their own health. Fifty-seven per cent of 237 male students in this category believe that they should be the ones taking the decisions (…) If Gillick were to be implemented, these minors would be able to go to the doctor on their own. In fact a 12 year old wrote that he had gone to the doctor on his own because of an earache. This shows that minors do care for their health and some are mature enough to actually go to the doctor even though their parents disagree. A poignant remark was made by a 10 year old who wrote ‘I would like that the law would leave us and make a decision by our own’.

    Confidentiality and treatment of young adults. Proposals for amendments: the Gillick Proposition | by Dr Ann Marie MANGION | The Journal of the Malta College of Family Doctors | VOLUME 04 | 01.05.2015

    https://www.um.edu.mt/library/oar/bitstream/handle/123456789/4492/Confidentiality%20and%20treatment%20of%20young%20adults.pdf

  32. لا لا ختان الإناث · Lā lā ḫitān al-ināṯ · STOP FGM Says:

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    U.S. Imam promotes FGM

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    Islamic scholars on female circumcision

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    Bilal Philips – Is Female Circumcision Allowed in Islam?

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    Hukum Khitan Bagi Wanita – Ustadz Firanda Andirja, MA

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    Proses Khitan Anak Perempuan Tradisi Sunat Wanita dalam Islam

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    Apakah Anak Perempuan Wajib Dikhitan (Disunat) ?? – Ustadz Khalid Basalamah

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    Islamic religious experts on female circumcision

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  33. Adriaan Broekhuizen Says:

    „FGM is abuse and a criminal offence … Inform the police and social services … FGM is illegal“

    .

    FGM is abuse and a criminal offence, and if a child is at immediate risk you must report it to social services and the police. The police are likely to respond by taking out a protective order preventing the girls from travelling abroad. […]

    Inform the police and social services

    […] Explain clearly that FGM is illegal and that the law can be used to help her protect her daughters from FGM.

    (Dr Rachel Birch is a GP and medicolegal adviser at the Medical Protection Society.)

    How can I protect these girls from FGM? | by Dr Rachel Birch | Pulse (UK) 16.04.2015

    http://www.pulsetoday.co.uk/clinical/more-clinical-areas/womens-health/how-can-i-protect-these-girls-from-fgm/20009723.article

  34. Jacques Auvergne Says:

    __

    The enjoyment of the highest attainable standard of health is one of the fundamental rights of every human being without distinction of race, religion, political belief, economic or social condition.

    Constitution of WHO: principles

    http://www.who.int/about/mission/en/

    Verfassung der WHO von 1946. „Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“

    __
    __

    Art. 11, Europäische Sozialcharta von 1961. „Jedermann hat das Recht, alle Maßnahmen in Anspruch zu nehmen, die es ihm ermöglichen, sich des besten Gesundheitszustandes zu erfreuen, den er erreichen kann.“

    https://www.haufe.de/arbeitsschutz/arbeitsschutz-office/gesundheit-zusammenfassung_idesk_PI957_LI1604843.html

    (Considering that in the European Social Charter opened for signature in Turin on 18 October 1961)

    European Social Charter (Revised)

    Article 11 – The right to protection of health

    https://rm.coe.int/168007cf93

    __

  35. Edward von Roy Says:

    .

    „Some people under the age of 18 are competent (…) In England, such children are described as Gillick-competent after the judge who first said a child of under the age of 16 could, if competent, consent“

    (Savulescu 2008)

    Die berüchtigte Gillickkompetenz. Auch zur Beschneidung (Zirkumzision) sprich männlichen Genitalverstümelung zog Julian Savulescu bereits vor neun Jahren (2008) die Idee vom gillickkompetenten Kind heran.

    .
    .

    Ban Cosmetic Surgery in Children?

    by Julian Savulescu | Practical Ethics 22.04.2008

    The Queensland Government, in Australia, has announced it will ban cosmetic surgery in people under 18 years of age. Other states, such as New South Wales, have stated they will also consider restricting access by teenagers to cosmetic enhancement.

    This is problematic in a number of ways.

    Some people under the age of 18 are competent, that is have the maturity and mental abilities, to give valid consent on their own to medical procedures. In England, such children are described as Gillick-competent after the judge who first said a child of under the age of 16 could, if competent, consent to the use of contraception without the consent of her parents. […]

    Circumcision is another example of a surgical procedure which is performed mostly for non-medical reasons.

    Perhaps the strongest objection to all these interventions in children is that it is preferable to wait until the child is older and can make a more mature, balanced and perhaps more fully autonomous decision. This point ignores two relevant considerations.

    Firstly, some children are competent prior to 18 to make their own decisions and indeed autonomy is fostered by taking control of one’s own life, in the way one sees as best.

    Secondly, some enhancements cannot be delayed without significant costs. One cannot always undo the effects of teasing, humiliation, ostracism, low self-esteem and other psychological damage once it has occurred. Sometimes it will indeed be best to wait until a child can make his or her own decision. But sometimes, parents and doctors may even have to make a judgement call before the child is competent.

    [ Nachvollziehbarkeit und Rechtssicherheit waren gestern? Savulescu sieht Einzelfall um Einzelfall und beschwört diese vielen Zwischentöne des menschlichen Daseins, diese Nuancen. ]

    Each case will be different. Wise judgement, between people willing to consider the child’s own best interests, including most of all the child, which is sensitive to the particularities of the situation is preferable to blunt, blunderbus legislation which can never cover the nuances of the human condition.

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2008/04/ban-cosmetic-surgery-in-children/

    Brian Earp is a Research Associate with the Oxford Centre for Neuroethics and a Consultant working with the Institute for Science and Ethics at Oxford’s Martin School. (…) With Professor Julian Savulescu, Earp is authoring a book on the neuroenhancement of love and marriage, to be completed this year.

    http://www.neuroethics.ox.ac.uk/our_members/brian_earp

  36. Adriaan Broekhuizen Says:

    One Response to
    Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality

    Adriaan Broekhuizen says:
    September 8, 2017 at 2:47 pm

    Dear mister Earp,

    thank you for your paper.

    Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

    Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen years of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

    Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

    Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

    Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

    In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

    The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

    A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

    Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

    Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

    The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

    Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

    Best regards

    Adriaan Broekhuizen

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2017/08/does-female-genital-mutilation-have-health-benefits-the-problem-with-medicalizing-morality/#comment-235073

  37. Adriaan Broekhuizen Says:

    Anmerkung:
    Der Textinhalt des letzten Kommentars stammt natürlich von J. Auvergne.

    Ich habe mir heute lediglich erlaubt, die – so unterstützenswerte! – Position weiterzureichen an Practical Ethics.

    Auch ich möchte erreichen, dass möglichst viele Menschen, natürlich gerne auch B. Earp, beginnen, über die Bedeutung der Altersgrenze 18 Jahre nachzudenken und sofort STOP! rufen, sobald jemand in Bezug auf rituelle Genitalverstümmelungen von Gillick-Kompetenz redet, vom Gillick-kompetenten 15, 13 oder sogar zwölf Jahre alten Kind.

    A. Broekhuizen

  38. Jacques Auvergne Says:

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    Brother Rachid
    Rachid Hammami

    * 1971 Sidi Bennour [ سيدي بنور ] Casablanca-Settat, Marokko

    https://en.wikipedia.org/wiki/Brother_Rachid

    .

    Why Does a Muslim Woman Wear the Veil (Hijab)?

    Brother Rachid

    .

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  39. ... just another intactivist Says:

    [ Zitat ]

    Eifelginster September 4, 2017 at 6:36 PM

    Thank you very much, Joseph, for your answers.

    __

    The challenge for intactivism

    Intactivism is infiltrated by strategists, who want to reduce the age of „informed consent“ down to 15 or 12 years (or younger).

    The high pressure of conformity, for instance, in the Xhosa tribe, but also among many Muslims for example in Turkey, Iraq, Indonesia, will not allow the (f. e. 12 or 15 years old) boy or the Sunni-Shafiite girl, or Shia-Dawoodi-Bohra girl, to say no to circumcision (MGM or FGM).

    Brian D. Earp, professionally active as a kind of philosopher and medical ethicist, obviously works on a change in public awareness as well as the subsequent amendment to criminal law. His goal seems to be (see case Jumana Nagarwala), to implement the so-called „mild sunna“ resp. Khatna (FGM type I or IV) into the Law (in the US, in GB, etc.), if the surgery is a desire of the „Gillick competent“ child.

    His trick is the use of that so-called Gillick competence. The „gillick-competent“ child, 15 or 12 years old or perhaps even younger, can supposedly agree in any medical surgery (even without the parents‘ knowledge), can (consequently) consent to the FGM or MGM. And a „voluntary“ FGM or circumcision is, unfortunately, no longer an ethical problem for Brian Earp. This idea must be stopped. Everyone has a right to reach her or his 18th birthday with intact genitalia – and FGM is FGM, be it unvoluntary or „voluntary“.

    __

    Brian D. Earp, Rebecca Steinfeld (Gender and Genital Cutting: A New Paradigm), April 2017

    Fully informed, Gillick-competent[vi] individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.“ (…)

    [vi] Gillick-competence refers to an ability to give valid consent prior to an age of legal majority

    http://euromind.global/en/brian-d-earp-and-rebecca-steinfeld/

    _

    Children (child is a human being under 18 years of age) must be absolutely protected by us adults before any medically unnecessary surgery.

    Earp talks about the self-determined child, the child with his own opinion, etc.,
    but the most important thing is missing in his texts:
    the girl or boy must be (at least) 18 years old.
    Earp always says „children“, and this is not 18, but younger.

    Any softening of the FGM standards should be prevented, also a „de minimis“ FGM (FGM type Ia, or FGM type IV as ritual nick, pinprick etc.) must not be allowed.

    So, in short, I emphasize the value of the age limit 18 years.

    I would like to wish Joseph4GI a lot of success in the future as well.

    Best regards,
    Cees van der Duin

    = =
    = =

    Joseph September 6, 2017 at 9:56 AM

    Cees,

    Intactivism is the fight for genital integrity, self-autonomy and choice for healthy, non-consenting individuals.

    True intactivists recognize that coercion cannot be „voluntary.“ This is the problem with the „mass circumcision campaigns“ in Africa being carried out by American organizations. They call it „Voluntary Male Medical Circumcision“ (VMMC) but then target underage children, or try to coerce parents into „volunteering“ for their children.

    I’m not sure where you are getting this idea about Brian D. Earp, that he is some sort of „strategist trying to reduce the age of informed consent down to 15 or 12,“ but this sounds completely out of character.

    I know of the case in Chicago, and I have read the paper you reference, and I’m afraid none of this supports your accusation that Brian D. Earp is trying to attempt some kind of „trick.“

    An adult man or woman choosing to undergo surgery for cosmetic reasons has never been an ethical problem for most, if not all intactivists.

    There are *some* intactivists who are extremists and who believe circumcisions should not be ever be carried out, even if an adult person requests it, but they are few and far between, and most level-headed intactivists break with such extremists.

    We have always argued that a person should be able to choose what he or she wants for him or herself, and we have always recognized that children are too young to make this decision. Additionally we speak out against coercion and feeding men and parents deliberate misinformation to get them to agree to circumcision for their children.

    As far as I am aware, Brian D. Earp opposes the forced genital cutting of healthy, non-consenting individuals of any age or sex, and it would be unlike him to argue that a child of 12 or 15 should be considered capable of making an informed decision about this.

    If, as you say, he is trying to argue that a „self determined child under 18“ should be considered capable of agreeing to circumcision, I’m ready to break with him, as he would be no better than those pushing so-called „VMMC“ in Africa.

    I am with you; only an adult person over the age of 18 should be asked for his or her consent. And even still, coercion, either by society or religion is not „voluntary“ or „consent.“

    Softening FGM standards to allow a „pinprick“ or a „ritual nick“ would only lead to the eventual allowing of all other forms of FGM.

    I am sure that Brian D. Earp opposes both lowering the age of consent and allowing mild forms of FGM, and is trying his best to warn of the consequences with his papers.

    There must be some confusion.

    Thank you for reading my blog and for voicing your concerns.

    Joseph4GI

    https://joseph4gi.blogspot.de/2017/08/self-serving-fgm-myths-that-persist.html

  40. Jacques Auvergne Says:

    .

    Dawudi Bohra, die mutigen Anti-FGM-Aktivistinnen von SAHIYO haben einen Gegner. Die als die DBWRF (Dawoodi Bohra Women for Religious Freedom) organisierten weiblichen vehementen Verteidiger der Islamischen Mädchenbeschneidung (FGM) nennen die Chatna (anglisiert khatna) harmlos:

    „WHO and anti-FGM advocates unfairly and incorrectly apply the narratives of extreme procedures to all procedures, including to the harmless Islamic circumcision. The fact that it is harmless is also evidenced by the fact that the vast majority of Bohra women, and the vast majority of Muslim women in Indonesia and Malaysia do not at all feel that circumcision harms them.“

    Die Muslimas von DBWRF (Dawoodi Bohra Women for Religious Freedom) berufen sich auch auf Brian D. Earp:

    „Richard Schweder, Juliet Rogers, Fuambai Ahmadu, Lucrezia Catania, Brian Earp, Sara Johnsdotter, Betinna Sheldon-Duncan“

    You say that female circumcision is harmless, yet there are reports of women who have suffered injury due to the practice. How do you respond to that?

    There are indeed such reports, but whilst we sympathise with anyone who has suffered as a result of circumcision, it is important to realise that the reports are anecdotal and cannot be fully relied upon for a number of reasons. The first is that the most of them are from people who have left the fold and have a vested interest in challenging the mainstream religious community and the practices they have disowned. Secondly, none of the presumed injuries have been independently verified by doctors or psychiatrists and are attributed to circumcision for dubious reasons. Many of these women have led normal lives and can’t even recall being circumcised, but due to the excessive promotion of the narrative that the practice ought to be harmful, they convince themselves that they too must have been injured or traumatised in some way, despite their completely normal lives.

    The other point to make is that WHO has not got a single clinical study to show that Islamic female circumcision, that is a nick, cut or excision of prepuce, leads to any harm whatsoever. WHO and anti-FGM advocates unfairly and incorrectly apply the narratives of extreme procedures to all procedures, including to the harmless Islamic circumcision.

    The fact that it is harmless is also evidenced by the fact that the vast majority of Bohra women, and the vast majority of Muslim women in Indonesia and Malaysia do not at all feel that circumcision harms them. The procedure is as regarded in the same vein as inoculation and ear piercing. That is why they see no difficulty in having their daughters and grand-daughters circumcised.

    Are there any efforts to exclude female circumcision from WHO’s definition of FGM?

    Yes. Eminent sociologists, gynaecologists and academics have asked for a review of WHO’s classification that feeds false information to anti-FGM policies. Richard Schweder, Juliet Rogers, Fuambai Ahmadu, Lucrezia Catania, Brian Earp, Sara Johnsdotter, Betinna Sheldon-Duncan et al, have widely written that the anti-FGM policies are based largely on emotion and not on fact or scientific study, use narratives and labels that give false descriptions to women who choose to practice it, fail to deliver gender parity, fail to be sensitive to cultural norms, and label it patriarchal and abusive without real evidence. Some of them call for certain harmless types of procedures, including the kind of female circumcision practiced by the Bohras to be legalised in line with as male circumcision. In February 2016, two eminent gynaecologists wrote in the Journal of Medical Ethics to call for a reclassification of procedures by their potential for harm rather than by the detail of procedure itself, and allow the less invasive ones (including female circumcision practiced by Bohras) to be legalised. In June 2016, the Economist also promoted the same view.

    https://dbwrf.org/DB/faq

  41. Edward von Roy Says:

    … auf Seite 36

    Das Gillick-Urteil von 1985; vier Jahre später schuf man den Children Act (1989).

    […]

    Seite 43

    Weibliche Beschneidung (female circumcision).

    […]

    Ein Mädchen, selbst eines, das gillickkompetent ist, kann in keinerlei Form von FGM (genital mutilation) einwilligen (cannot consent). […]

    Es gibt [hingegen] keine Beschränkung in Bezug auf die männliche Beschneidung. Es wäre falsch, die beiden zu vergleichen [dieses Dogma („Mantra“) der Unvergleichbarkeit wiederum ist falsch, wie mittlerweile beispielsweise auch Earp erkennt.]

    FEMINISM AND CHILD LAW | von Michael Freeman | in: Feminist Perspectives on Child Law | herausgegeben von Jo Bridgeman, ‎Daniel Monk – 2013

    https://books.google.de/books?id=-22OAgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  42. schariagegner Says:

    Gerade im Profil ein neues kleines Foto hochgeladen … natürlich rote Haare, und zwar gelockt.

    Und überhaupt, so viel Eitelkeit muss sein.

  43. Adriaan Broekhuizen Says:

    ::

    Argumente weitgehend vermeidend, seicht plappernd wie gewohnt – eine gute Viertelstunde dauert das folgende Intervew, das Thema wird, insbesondere wenn man es kinderrechtlich und ethisch betrachtet, durch Brian D. Earp weitgehend verfehlt.

    So einfach hätte er sagen können: Keine Beschneidung unter achtzehn! oder: Weltweites Verbot der FGM, d h. jeder FGM, auch der geringst invasiven FGM! Das macht Everybody’s Darling aus Oxford nicht.

    Philosophy 24/7 | A Podcast That Interviews Leading Philosophers About Pressing Moral and Political Issues.

    Male Circumcision

    With Brian Earp | The podcast is hosted by David Edmonds, a multi-awarding winning BBC journalist

    Gesamtlänge min 19:37

    Female circumcision is regarded as a violation of a human right. The World Health Organization says “It reflects deep-rooted inequality between the sexes, and constitutes an extreme form of discrimination against women.” But male circumcision, practiced in various cultures and prevalent in various religions, barely generates any controversy. Brian Earp argues that the parallels between the two are much closer than people are usually willing to acknowledge.

    http://www.philosophy247.org/podcasts/circumcision/

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    Anmerkungen

    min 4:33 [FGM] nur der rituelle Einschnitt – ritual nick – werde als religiös (als islamisch) betrachtet – das entspricht einer FGM Typ IV und das geben die Hadithe nicht her. Völlig entsprechend verlangen etliche Ulama als islamisch vollgültige (halal) Mädchenbeschneidung das Äquivalent zu einer FGM Ib oder II – und Everybody’s Darling Brian D. Earp sagt das hier leider nicht.

    ca. min 13:00 Earp sinngemäß: FGM – zwar steht die weibliche Beschneidung nicht Koran, aber sehr wohl im Hadith, in der zweiten Rechtsquelle des Islam, also könnte man sie durchaus als islamisch bezeichnen [allerdings, dem ist so – und das nicht lediglich als nick, Einschnitt]

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    Philosophy 24/7

    A Podcast That Interviews Leading Philosophers About Pressing Moral and Political Issues.

    About Philosophy 247

    Philosophy 24/7 brings you concise interviews with leading philosophers about pressing moral, political and social questions.

    The podcast is hosted by David Edmonds, a multi-awarding winning BBC journalist, and one half of the duo behind the Philosophy Bites podcast.

    http://www.philosophy247.org/pages/about/

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    ___ps://twitter.com/fsnole1/status/907413789863284736

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  44. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Reason and Paradox in Medical and Family Law: Shaping Children’s Bodies

    Brian D. Earp, Jennifer Hendry, Michael Thomson

    https://academic.oup.com/medlaw/article-abstract/doi/10.1093/medlaw/fwx027/3852239/Reason-and-Paradox-in-Medical-and-Family-Law

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    Thema wie gewohnt und zu befürchten
    Genitalverstümmelung
    FGM
    MGM
    James Munby
    Fuambai Sia Ahmadu “ FS Ahmadu “
    die Gillick-Kompetenz bzw. das Gillick-kompetente Kind “ the capacity of minors to consent to contraceptive treatment “
    ästhetisch motivierte Labioplastik im sagenhaften „Westen“

    .

    Reason and paradox in medical and family law: shaping children’s bodies

    Medical Law Review · December 2017
    DOI: 10.1093/medlaw/fwx027

    Brian D. Earp at University of Oxford
    Jennifer Hendry at University of Leeds
    Michael Thomson at University of Leeds

    https://www.researchgate.net/publication/316505694_Reason_and_paradox_in_medical_and_family_law_shaping_children's_bodies

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