Grundrechte, nicht Werte – Integration gelingen lassen

Mönchengladbachs Integrationsratsarbeit … mit den deutsch-türkischen Praktikern der Desintegration von Millî Görüş bis zu den Grauen Wölfen

Querverweise und Handlungsempfehlungen. Von Edward von Roy zum 6. November 2017.

Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby“, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.

Karl Marx 1854

http://geschichte-wissen.de/blog/marx-engels-und-der-islam/

Vielen Dank für die freundliche Einladung. Zwei Gedanken möchte ich meinen Hinweisen und Anregungen voranstellen, erstens: kulturelle Moderne als das Recht jedes Menschen auf eine selbstgeschriebene Biographie, zweitens: kulturelle Moderne als die Abkehr vom Gruppenchauvinismus.

Recht auf selbstgeschriebene Biographie. Nicht Abstammung oder Herkunft, sondern die Neigungen und Fähigkeiten des Einzelnen sollen das dessen Leben bestimmen dürfen. In der kulturellen Vormoderne hingegen, siehe Kasten-System Indiens, siehe Islamisches Recht (Scharia), waren bzw. sind es v. a. die Religion und der Beruf des Vaters, der den Lebenslauf des (leider weitgehend verhinderten) Individuums festlegte. Im freiheitlichen Rechtsstaat, und nur so funktioniert kulturelle Moderne, kann sich das (befreite, das emanzipierte) Individuum beispielsweise dazu entscheiden, zu heiraten oder unverheiratet zu leben oder lesbisch oder schwul zu leben, was im Islam, beim dort gegebenen Zwang zur Ehe (Koran 24:32 “Und verheiratet die Ledigen”) und beim dortigen Hass auf Homosexualität, nicht funktioniert. Islamrechtlich (islamisch) ist der Schwule zu töten, lediglich die Art der Hinrichtung, von einem hohen Ort in die Tiefe stürzen oder Kreuzigung oder Steinigung oder eine Kombination (Stürzen in die Tiefe bei anschließender Steinigung), ist islamrechtlich strittig (s. Scheich al-Munajjid, IslamQA Fatwa 38622: The punishment for homosexuality).

Nein zum Gruppenchauvinismus. Das Wort Chauvinismus ist bekannter im Hinblick auf den Machismo, das männliche, nicht zu billigende, Verachten und Herabwürdigen der Frau. Das chauvinistische Kollektiv verdammt und entrechtet jede andere Gruppe. Die nach Sure und Hadith, die nach “Koran und Sunna” vorzunehmende Aufspaltung der Menschheit in Muslim – Dhimmi – Harbi ist so ein Gruppenchauvinismus und ebenso die im Milieu der türkischen, auch ülkücülar, “Idealisten” genannten bozkurtlar (bozkurtçular), “Grauen Wölfe” leider übliche Erhöhung der Turkvölker und Verachtung aller Kurden, Armenier, Griechen oder Juden sowie aller Sympathisanten von allgemeinen Menschenrechten (AEMR), Internationalismus, Kommunismus, Atheismus, Islamkritik oder Feminismus.

Das also vorab, was ist Kennzeichen überwundener kultureller Vormoderne, 1.: das Recht des Individuums auf eine selbstgeschriebene Biographie, 2.: kulturelle Moderne sagt Nein zum Gruppenchauvinismus.

Zum Thema dieser Stunde.

Mönchengladbach und die der MHP zuzurechnende Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland, Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu, ADÜTDF.

Graue Wölfe (türkisch Bozkurtlar oder Bozkurtçular) werden türkische Rechtsextremisten genannt, die beispielsweise Parteimitglied sind der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP, Milliyetçi Hareket Partisi; Parteivorsitzender: Devlet Bahçeli; 1969 gegründet durch Alparslan Türkeş) oder der Partei der Großen Einheit (BBP, Büyük Birlik Partisi; gegründet 1993 durch Muhsin Yazıcıoğlu). In der Vergangenheit, vor allem in den 1970er Jahren, verübten sie Gewalttaten und Morde. Sie bezeichnen sich selbst auch als als „Idealisten“ (ülkücüler).

Die ADÜTDF, die sich auch “Türkische Föderation” nennt, Türk Federasyon (TF), ist eine Europaorganisation der MHP sowie Gründungsmitglied der Türkischen Konföderation in Europa, Avrupa Türk Konfederasyon (ATK).

ADÜTDF-Ortsgruppe Mönchengladbach, gegründet um 1974, in der Türkischen Föderation ungefähr seit deren Gründung, 1978, – vierzig Jahre Graue Wölfe an der Niers. Durch Stadtrat, Presse oder Soziale Arbeit: 40 Jahre Wegducken jedenfalls Weggucken. So scheitert die Integration, die wir nicht scheitern lassen wollen (Integration in was: nicht in den rassistischen Großreichs-Mythos von Turan oder in die Scharia, ins Grundgesetz ist zu integrieren).

Das niederrheinische Wolfsgeheul geht in die dritte Generation.

Das neue Vereinshaus. An der Wand das eigene Logo sowie dasjenige des Dachverbandes Avrupa Türk Konfederasyon (ATK).

https://www.facebook.com/1550910288570323/photos/pcb.1677688382559179/1677687825892568/?type=3&theater

https://www.facebook.com/1550910288570323/photos/pcb.1677688382559179/1677687855892565/?type=3&theater

Avrupa Türk Konfederasyon

https://de-de.facebook.com/Avrupa-T%C3%BCrk-Konfederasyon-138331986226101/

April 2015

Innerhalb der Erzbergerstraße waren die Grauen Wölfe umgezogen.

Der Führer der MHP, Devlet Bahçeli (Devlet Bahceli) persönlich eröffnete das neu errichtete Vereinshaus.

Almanya Mönchengladbach (1974) Türk Kültür Derneği‚mizin yeni hizmet Binası Açılışını Liderimiz Devlet Bahçeli yaptı.

https://www.muhabirce.de/2015-04-26/devlet-bahceli-almanyada-tuerk-kueltuer-dernegi-binasini-acti

MHP 10:51 – 25. Apr. 2015

https://twitter.com/mhp_bilgi/status/592023148545101825

August 2017

Ein Wandteppich mit dem gewebten Bild des Faschisten, Hitler-Verehrers und MHP-Gründers Alparslan Türkeş (und den obligatorischen drei Mondsicheln, Anm.), entdeckt und per Facebook kritisiert von den Mönchengladbacher FALKEN (dass vor vier Jahren auch eine SPD-Politikerin bei den Grauen Wölfen zu Gast war, dass der einstige Oberbürgermeister Norbert Bude (SPD) anlässlich einer, ausgerechnet, Integrationspreis-Verleihung auch mit einem ranghohen örtlichen Vertreter der Grauen Wölfe auf einem Foto lächelnd posierte, verschweigen die Falken oder sie wissen es nicht).

https://www.facebook.com/FalkenMonchengladbach/posts/1658283457529668

Frank Boss, wiederum, ein Landtagsabgeordneter der CDU, (…) sitzt direkt unter einem Wandteppich, auf dem ein heulender Wolf zu sehen ist, ihm gegenüber prangt auf einem weiteren Wandteppich Alparslan Türkeş, Gründer der MHP.

Falken gegen Wölfe | von Dennis Pesch | jungle.world 05.10.2017

https://jungle.world/artikel/2017/40/falken-gegen-woelfe

Türkisch Deutscher Integrations Verbund – TDIV hat Falken Mönchengladbachs Beitrag geteilt.

31. August ·

++++STELLUNGNAHME zu Facebook- Post von Falken

(…) Wir lieben unsere Kultur und Geschichte. Wir verabscheuen keine anderen Völker und keinen Menschen. Wir machen keine Trennung zwischen Mann und Frau [genau, nicht wir … das macht Allah]. Bei uns ist jeder willkommen! Auch Sie, liebes Falken Team können gerne mal bei uns vorbeischauen und unsere türkischen Spezialitäten und Köstlichkeiten probieren. Schaffen Sie Ihre Vorurteile aus der Welt, TÜDELÜ!

Sekräterin des Gemeinnützigen Türkischen Kulturvereins [ADÜTDF, Mönchengladbachs Graue Wölfe]

Aysegül Kaya

https://de-de.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1870848189909863&id=1550910288570323

BRD im Jahr 2000 (oder früher)

Eine frühe Erwähnung der türkischen Ultranationalisten auf dem Mönchengladbacher Stadtgebiet, mindestens 17 Jahre alt, findet sich bei der (niederländischen) Seite Antifaschistische Aktion (afa) Nederland.

Mönchengladbach – Turkse Culturele Vereniging Mönchengladbach en omgeving, Erzbergerstraße

(uit: Aslan, Fikret, Kemal Bozay, e.a., Graue Wölfe heulen wieder: Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in der BRD, Unrast Verlag, Münster, 2e druk, 2000)

https://afa.home.xs4all.nl/comite/adres.html

Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung – die örtlichen Grauen Wölfe. Seit 17 Jahren in der linken Literatur belegt.

Die zentrale Mönchengladbacher Figur beim Unter-den-Teppich-Kehren des Problems Graue Wölfe ist die langjährige Integrationsratsvorsitzende

Gülistan Yüksel

Von 1995 bis 2014 war sie gewähltes Mitglied im Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach. Dort war sie von 1997 bis Oktober 2014 Vorsitzende. Von 2000 bis 2014 war Yüksel im Vorstand des Landesintegrationsrates NRW [LAGA].

https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BClistan_Y%C3%BCksel

Bei einem öffentlichen Vortrag in der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Soziale Arbeit, anlässlich der frauenrechtlich orientierten Ringvorlesung Die Hälfte des Himmels (2009) legte Yüksel Wert auf das familiäre, vor allem das elterliche Recht, die Tochter bei der Auswahl des Ehemannes zu beraten. Die türkeistämmige Integrationsratsvorsitzende betonte, dass arrangierte Ehen nicht als Zwangsverheiratungen bezeichnet werden dürfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:G%C3%BClistan_Y%C3%BCksel

2013

Gülistan Yüksel als Graue-Wölfe-Gast. Aile ve çocuk etkinliği (Aile ve Cocuk etkinligi) bedeutet Familien- und Kinder-Aktion.

Aile ve Cocuk etkinligi-07.12.2013-TURAN TV | Facebook

Mönchengladbach Türk Kültür Dernegi‘nin [das bedeutet: Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach, Erzbergerstraße, = der ADÜTDF-Ortsverein] her sene geleneksel hale getirdigi Cocuk etkinligine bu defada sehrimizin bir cok Ailesi cocuklariyla katilmistir! Bunun yani sira SPD Milletvekili [SPD-Bundestagsabgeordnete] sn Gülistan [Gülistan YÜKSEL zu Gast bei den Grauen Wölfen] hanimla beraber Yabancilar Meclis üyesi [Integrationsratsmitglied] sn Mehmet Gümüs [Gümüş, der Graue Wolf im Mönchengladbacher Integrationsrat] de etkinlige istirak etmistir. Bu güzel calismalarindan dolayi Münchengladbach Türk Kültür dernegini tebrik eder diger calismalarinda da basarilar dileriz.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.224855384353569.1073741913.117835988388843&type=3

TURAN TV hat 22 neue Fotos hinzugefügt. 7. Dezember 2013 ·

Cuma Namazi-Mönchengladbach Ülkü Ocagi-19.04.2013

Mönchengladbach Ülkü Ocagi – Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung, Graue-Wölfe-Gast Gülistan Yüksel:

https://www.facebook.com/117835988388843/photos/a.224855384353569.1073741913.117835988388843/224855751020199/?type=3&theater

Februar 2010

Vor sieben Jahren, 2010 trat der TDIV erstmalig zu den Wahlen für den Integrationsrat an. Gülistan Yüksel rief zur Wahl auf: “Nutzen Sie Ihr Wahlrecht, indem Sie am 07. Februar 2010 Ihren Integrationsrat wählen.” und: “Unabhängig davon, welchen Listenwahlvorschlag Sie favorisieren, jede Stimme stärkt den Integrationsrat!”

• Türkischer Elternverein Mönchengladbach [TEMG, um Levent Ulus]

• Türkisch Islamischer Kulturverein [Diyanet deutsch DITIB, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion]

• Türkisch Deutscher Kulturverein Mönchengladbach [Türk Kültür Derneği. ADÜTDF, Türk Federasyon, bekannt als Graue Wölfe]

• Islamisches Zentrum [Bilal-Moschee. IGMG, Millî Görüş]

• Deutsch Türkischer Solidaritäts- und Kulturverein [der Sufismus (mystischer Islam, allerdings, s. Imam al-Ghazali, der Scharia streng treu) des Nimet Vakfi, ehedem Luisenstraße, jetzt Waldnieler Straße]

• Integrations- und Bildungsverein in Mönchengladbach [VIKZ Verband Islamischer Kulturzentren, Neusser Straße]

BürgerZeitung für Mönchengladbach und Umland (bzmg) 2010

http://www.bz-mg.de/zu-vergangenen-wahlen/wahl-zum-integrationsrat-2010/integrationsrat-turkisch-deutscher-integrationsverbund-will-sechs-vereine-reprasentieren.html

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 7. Februar 2010 können Sie in Mönchengladbach den Integrationsrat wählen. Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer lokalen Demokratie. Hier haben Sie die Möglichkeit direkt mitzuwirken und kommunalpolitische Entscheidungen mit zu beeinflussen. Ihre Stimme zählt!

Der Integrationsrat, der sich aus Ratsmitgliedern und direkt gewählten Migrantenvertretern zusammen setzt, kann sie sich mit allen integrationspolitischen Themen unserer Stadt befassen. Er macht Verbesserungsvorschläge und setzt sich für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben Aller ein.

Nutzen Sie Ihr Wahlrecht, indem Sie am 07. Februar 2010 Ihren Integrationsrat wählen.

Als Integrationsratsvorsitzende möchte ich Sie persönlich zur Wahl aufrufen, weil viele Entscheidungen nicht auf Bundes- oder Landesebene, sondern hier im Rathaus getroffen werden und diese Wahl für viele Migrantinnen und Migranten die einzige Möglichkeit ist, sich aktiv in die kommunale Integrationspolitik einzubringen. Helfen Sie mit, diese erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortzusetzen und gehen Sie wählen!

Unabhängig davon, welchen Listenwahlvorschlag Sie favorisieren, jede Stimme stärkt den Integrationsrat!

Bis Mitte Januar 2010 erhalten alle Wahlberechtigten eine Wahlbenachrichtigungskarte. Wie bei anderen Wahlen auch, haben Sie im Verhinderungsfall die Möglichkeit Briefwahl zu beantragen. Wahlberechtigt sind alle Ausländerinnen und Ausländer ab 16 Jahren sowie Eingebürgerte, die die deutsche Staatsbürgerschaft nicht länger als fünf Jahre besitzen.

Herzlichst

Ihre Gülistan Yüksel

http://www.bz-mg.de/zu-vergangenen-wahlen/wahl-zum-integrationsrat-2010/integrationsrat-wahlaufruf-der-vorsitzenden-gulistan-yuksel.html

August 2017

Mindestens seit dem Jahr 2000 also ist der Türkische Kulturverein, Erzbergerstraße, in der Literatur zum Thema als lokale Vertretung der Grauen Wölfe der ADÜTDF bekannt – und 2017 möchte der Mönchengladbacher CDU-Landtagsabgeordnete Frank Boss nicht wissen, dass er beim ADÜTDF zu Gast gewesen ist, bei den Grauen Wölfen.

Bei den Falken und der SPD hat dies für erhebliche Irritationen gesorgt. „Die CDU muss ihr Verhältnis zu radikalen Gruppierungen und Sympathisanten endlich klären“, fordert SPD-Ratsherr Oliver Büschgens. Drastischer reagiert SPD-Vize Winfried Kroll: „Dass sich CDU-Politiker bei Sympathisanten der ,Grauen Wölfe‘ blicken lassen und sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, sie seien mit Extremisten auf Tuchfühlung gegangen, ist für mich unerträglich.“ Boss selbst zeigt sich „fassungslos“, dass er in die Nähe von „Grauen Wölfen“ gerückt wird: „Hanebüchen. Ich habe im Wahlkampf auf Einladung den Türkischen Kulturverein besucht.“

Frank Boss und der „Graue Wolf“ | Rheinische Post vom 26. August 2017

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/frank-boss-und-der-graue-wolf-aid-1.7036996

November 2017

Der örtliche “Herd” (ocak, Feuerstelle; gemeint ist die Ortsgruppe) der ADÜTDF findet sich auf der Homepage der Stadt Mönchengladbach. Als nähere Information wird Erzbergestraße geboten, der Verweis auf MHP bzw. ADÜTDF (Graue Wölfe) fehlt. Auch die IGMG wird verlinkt, ihre Bilal-Moschee findet sich unter Islamisches Zentrum (nur in Mönchengladbach; generell ist IZ seit Said Ramadan (zuerst Genf und München) Kennzeichen für die muslimbrudernahen Moscheen). Abgerufen am gestrigen 05.11.2017.

Stadt Mönchengladbach

Mitmachen – Aktiv sein!

Vereine, Gruppen und Ehrenamt in Mönchengladbach

Sie suchen nähere Informationen zu einem Verein oder einer bestimmten Mönchengladbacher Gruppe? – In der Datenbank der Vereine und Gruppen erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Freizeit-, Sport- und Kulturgruppen in Mönchengladbach.

Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung

[…]

Islamisches Zentrum

https://www.moenchengladbach.de/de/leben-in-mg/vereine1/

Angebote Integration

Anbieter und Angebote zur Integration und Migration

[wie oben – ADÜTDF sowie IGMG]

https://www.moenchengladbach.de/index.php?id=angebote-integration

TDIV – 2017 auf Facebook

Türkisch Deutscher Integrations Verbund – TDIV

https://de-de.facebook.com/T%C3%BCrkisch-Deutscher-Integrations-Verbund-TDIV-1550910288570323/

Rückblick

Mai 2014

Mit dem Türkisch-Deutschen Integrationsverbund (TDIV), Türk Alman Uyum Birliği, kandidierte auch 2014 ein Zusammenschluss aus sechs lokalen Gründungsorganisationen, dem auch der Türkische Kulturverein Mönchengladbach (Türk Kültür Derneği, Erzbergerstraße) als Ortsverein der Grauen Wölfe (Türk Federasyon Mönchengladbach Ülkü Ocağı) sowie der IGMG-Moscheeverein (Islamisches Zentrum / Hz. Bilal-Moschee, Nordstraße) angehörte, welcher der Millî-Görüş-Bewegung zuzurechnen ist.

Alparslan Türkeş (* 1917; † 4. April 1997) ist der Gründer der rechtsextremistischen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP). Die MHP ist die Mutterorganisation der “Türkischen Föderation”, der ADÜTDF.

Die Ultranationalisten, Rechtsextremisten und Rassisten der ADÜTDF (Graue Wölfe) gehören nicht in einen Integrationsrat.

Die IGMG ist eine radikalislamische (islamkonsequente) Bewegung, eine Schariabewegung. Der Weg ist, zum Ziel der Erlangung ewiger Glückseligkeit in der Dschanna, die irdische Errichtung der Hakimiyya (divine sovereignty), s. Koran 12:40 (Legislation is not but for Allah) und 6:57 (The decision is only for Allah. He relates the truth, and He is the best of deciders). Zu Ziel und Weg also gehört die Durchsetzung der Herrschaft Allahs auf Erden. Nichts anderes will der sogenannte politische Islam bzw. sogenannte Islamismus – war Mohammed, rhetorische Frage, ein “Islamist” oder war er der Heerführer, Staatsgründer und Prophet. Daneben steht die IGMG in der Nachfolge des türkischen Politikers Necmettin Erbakan (* 1926; † 2011) und der Parteien seiner Millî-Görüş-Bewegung. (Exkurs. FEMYSO-Mitgründer (1996) Ibrahim El-Zayat ist verheiratet mit Sabiha El-Zayat-Erbakan, der Schwester des des IGMG-Funktionärs Mehmet Sabri Erbakan. Mehmet Sabri Erbakan ist ein jüngerer Bruder des muslimischen türkischen Politikers Necmettin Erbakan. Ibrahim El-Zayat sitzt im Vorstand der Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE) und im Vorstand der von ihm 1995 mitgegründeten Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler/Innen (GMSG) und ist bzw. war Funktionär für die Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland (M.S.V.), das Institut Européen des Sciences Humaines (IESH) bei Chateau-Chinon (Frankreich) sowie für die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD), wir befinden uns mitten in der Muslimbruderschaft. Als Generalbevollmächtigter der Europäischen Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft (EMUG) verwaltet El-Zayat die etwa 300 Millî-Görüş-Moscheen (IGMG) in Deutschland. Er ist auch Sekretär der 1996 gegründeten Stiftung Nederlandse Moskeeenbouw – en Ondersteunings Gemeenschap, die den Grundbesitz der niederländischen Millî Görüş verwaltet. Zurück zu Erbakan.) Erbakans nacheinander fünf Parteien waren: Milli Nizam Partisi (MNP, “Nationale Ordnung”), Millî Selamet Partisi (MSP, “Nationales Heil”), Refah Partisi (RP, “Wohlfahrt”), Fazilet Partisi (FP, “Tugend”), Saadet Partisi (SP, “Glückseligkeit”).

Auch die Anhänger einer Lebensweise und Gesellschaftsform, die streng dem Islamischen Recht (Scharia) folgt, gehören nicht in einen Integrationsrat.

Deshalb waren vor dreieinhalb Jahren die Wahlen zum Integrationsrat anzufechten. Wir forderten Neuwahlen – ohne die Liste TDIV.

Mönchengladbach, den 27.05.2014

1. Beschwerde gegen den Ablauf der Wahlen zum Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach 2014

2. Anfechtung des Wahlergebnisses für den Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach 2014

3. Forderung von Neuwahlen zum Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

zu 1.

mit diesem Schreiben legen wir Beschwerde gegen die Zulassung des Listenvorschlags Türkisch-Deutscher Integrationsverbund (TDIV) ein.

https://www.itk-rheinland.de/ratsinfo/moenchengladbach/10990/QW5sYWdlIDEgenUgMjE4X0lYIGdlc2Nod2Flcnp0LnBkZg==/12/n/99807.doc

Das im Mai 2014 überall aushängende Wahlplakat zeigte denn auch die Logos aller sechs Organisationen, also ebenfalls von ADÜTDF – Graue Wölfe –, und IGMG.

Am 25. Mai 2014 konnte die Liste TDIV, Türkisch deutscher Integrationsverbund, vier von 16 möglichen Sitzen für den Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach gewinnen. Die Pressestelle der Stadt gab bekannt; hier bei WZ, Westdeutsche Zeitung:

Insgesamt 16 Sitze wurden vergeben. Für den Türkisch Deutschen Integrationsverbund (TDIV) werden Sezai Şahin, Ozan Mehmet Gümüş [Gümüs; Türkischer Kulturverein / Graue Wölfe], Yilmaz Karaca und Yusuf Berk, für die Grünen Giovanni Ferraro, Nasser Zeaiter, Gabriel Budiele Makula, Metin Tek, Wouroud Zeaiter und Jasmin Saleh, für die Jüdische Gemeinde Herr Yukhym Gershenzon und Larisa Kreya, für Zukunft in Vielfalt Canan Yüksel und Peter Steier sowie die Einzelbewerber Zeina Wehbé und Bülent Bağır – INTEGRATION in MG im Integrationsrat vertreten sein.

Der Integrationsrat, der 2004 aus dem seit 1986 bestehenden Ausländerbeirat gegründet wurde, zählt insgesamt 24 Mitglieder, darunter 16 direkt gewählte Migrantenvertreter. Acht Mitglieder werden vom Stadtrat gestellt. Die konstituierende Sitzung des neuen Integrationsrates findet am 3. Juli statt. Dann wird auch der oder die neue Vorsitzende gewählt. Die bisherige Vorsitzende, Gülistan Yüksel (SPD), die dem Gremium seit 1997 vorsteht, trat wegen ihres Bundestagsmandats nicht erneut an.

[Quelle war Stadt Mönchengladbach, Pressestelle]

Integrationsrat: Grüne sind stärkste Kraft | WZ vom 27. Mai 2014

http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/integrationsrat-gruene-sind-staerkste-kraft-1.1648112

(…) Die Grünen erhalten im neuen Integrationsrat sechs Sitze. Die Liste Türkisch Deutscher Integrationsverbund (TDIV) kam auf 23,5 Prozent (vier Sitze). Die Liste Zukunft in Vielfalt erhielt 12,4 Prozent (2) und die Jüdische Gemeinde Mönchengladbach 11,3 Prozent (2). Darüber hinaus entfielen auf die Einzelbewerber Zeina Wehbé 7,6 Prozent (1 Sitz), Bülent Bagir 5,7 Prozent (1), Lumni Hani 2,90 Prozent und Alpha Ibrahima Balde 2,1 Prozent. Insgesamt 16 Sitze wurden vergeben.

Im Gremium sitzen Sezai Sahin, Ozan Mehmet Gümüs, Yilmaz Karaca und Yusuf Berk (alle TDIV), (…)

Der Integrationsrat zählt 24 Mitglieder, acht Mitglieder werden vom Rat gestellt. Die bisherige Vorsitzende des Integrationsrats ist Gülistan Yüksel, die jetzt für die SPD im Bundestag sitzt.

Sechs Sitze für die Grünen im neuen Integrationsrat | RP 30. Mai 2014

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/sechs-sitze-fuer-die-gruenen-im-neuen-integrationsrat-aid-1.4273482

Jury … Oberbürgermeister Norbert Bude, Integrationsbeauftragte Marion Blinten, Leiterin des Freiwilligenzentrums Mönchengladbach Frau Tanja Kulig, Vorsitzende des Integrationsrates Gülistan Yüksel MdB, sowie Herr Giovanni Ferraro, Herr Mehmet Gümüs [Gümüş] und Herrn Peter Steier Mitglieder des Integrationsrates und Frau Kristin Bruks, Beraterin im Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes (…) Jugendclubhaus Westend Mönchengladbach.

https://www.facebook.com/guelistanyueksel/photos/a.568026236624016.1073741877.346662715427037/568060939953879/?type=3&theater

Preisträger des 1. Integrationspreises : Herr Muhittin Usta

https://www.facebook.com/guelistanyueksel/photos/a.568026236624016.1073741877.346662715427037/568060933287213/?type=3&theater

Wie zu erwarten, verwendete die WZ den Begriff Türk Federasyon (Graue Wölfe) nicht, stattdessen titelte sie: Integrationsrat: Grüne sind stärkste Kraft”. Auch die im WZ-Titel erwähnten Mönchengladbacher GRÜNEN hatten es 2014 nicht für nötig befunden, den Wahlsieg der Grauen Wölfe oder der ebenfalls im TDIV vertretenen Millî Görüş (IGMG) zu kritisieren.

September 2014

Darf der Lokalverein der integrationsfeindlichen ADÜTDF (Graue Wölfe) in den Mönchengladbacher Integrationsrat einziehen? Am 11.09.2014 musste der Wahlprüfungsausschuss darüber entscheiden. Bürgerrechtler und Sozialarbeiter hofften auf angesetzte Neuwahlen ohne die türkisch-ultranationalistisch sowie zusätzlich, mit der örtlichen Millî Görüş, IGMG, radikalislamisch durchsetzte Wahlliste Türkisch-Deutscher Integrationsverbund TDIV.

Vorprüfung der Gültigkeit der Wahl der Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach … Prüfung der Beschwerde und des Einspruchs gegen die Wahl der Mitglieder des Integrationsrats der Stadt Mönchengladbach sowie der Forderung von Neuwahlen

(aus dem städtischen Amtsblatt Nr. 28 vom 31.08.2014)

http://www.moenchengladbach.de/uploads/media/Abl-2014-28.pdf

Edward von Roy

1. Oktober 2014 um 10:29

Auf Segregation (Abschottung) hinarbeitende sprich integrationsfeindliche Organisationen wie MHP / ADÜTDF (bozkurtçular, Graue Wölfe) oder IGMG (Millî Görüş) gehören nicht in einen Integrationsrat.

Mönchengladbachs OB Hans Wilhelm Reiners und der Leiter für den Fachbereich Recht Bernd Hinz sehen das zur Stunde anders.

218/IX

Anlage 1

Anlage 2

https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html?select=10990

Der Oberbürgermeister

Mönchengladbach, 28.08.2014

Fachbereich Bürgerservice

Beratungsvorlage

Vorlagen-Nr. 218/IX

Beratungsfolge:

Wahlprüfungsausschuss 11.09.2014

Hauptausschuss 25.09.2014

Rat 01.10.2014

TOP:

Gültigkeit der Wahl der Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach am 25.05.2014 gemäß § 22 der Wahlordnung für die Wahl der Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach (WahlIO IR MG) i. V. m. § 40 des Kommunalwahlgesetzes (KWahlG) i. V. m. § 66 der Kommunalwahlordnung (KwahlO)

Beschlussentwurf:

Der Wahlprüfungsausschuss und der Hauptausschuss empfehlen dem Rat wie folgt zu beschließen:

Die Beschwerde sowie der Einspruch der XXX* vom 27.05.2014 sind unzulässig. Die Forderung von Neuwahlen ist darüber hinaus unbegründet.

Die Vorprüfung gemäß § 22 WahlO IR MG i. V. m. § 40 KWahlG i. V. m. § 66 KWahlO hat ergeben, dass keine der in § 40 Abs. 1 Buchstaben a) bis c) KWahlG aufgeführten Fälle vorliegen. Die Wahl der Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach wird gemäß § 22 WahlO IR MG i. V. m. § 40 Abs. 1 Buchstabe d) KWahlG für gültig erklärt.

Finanzwirksamkeit:

Keine

Auswirkungen auf die Kinder- und Familienfreundlichkeit

Keine [Extremisten seien für Kinder kein Problem?]

Begründung:

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 2. Juni 2014 das endgültige Ergebnis der Wahl der Mitglieder des Integrationsrates vom 25.05.2014 festgestellt.

Die Ergebnisse wurden gemäß § 20 Abs. 5 WahlO IR MG vom Wahlleiter öffentlich bekanntgemacht – siehe Amtsblatt Nr. 21 vom 15.06.2014 -. Die Veröffentlichung erfolgte mit dem Hinweis auf § 22 Abs. 1 WahlO IR MG i. V. m. § 39 KWahlG, wonach

* Aus datenschutzrechtlichen Gründen Name/n entfernt.

2

jeder Wahlberechtigte des Wahlgebietes, die für das Wahlgebiet zuständige Leitung der Parteien und Wählergruppen, die an der Wahl teilgenommen haben, sowie die Aufsichtsbehörde binnen eines Monats nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses Einspruch gegen die Entscheidung über die Gültigkeit der Wahlen erheben können.

Innerhalb der Einspruchsfrist sind beim Wahlleiter mit Schreiben vom 27.05.2014 die Beschwerde und der Einspruch XXX* sowie die Forderung von Neuwahlen fristgemäß eingegangen (siehe Anlage 1).

Der Einspruch wurde vom Fachbereich Bürgerservice dem Fachbereich Recht mit der Bitte um rechtliche Würdigung vorgelegt. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass die Beschwerde sowie der Einspruch unzulässig sind. Die Forderung von Neuwahlen ist darüber hinaus unbegründet (siehe Anlage 2).

Der Rat der Stadt hat gemäß § 40 KWahlG nach Vorprüfung durch den Wahlprüfungsausschuss über Einsprüche sowie über die Gültigkeit der Wahl von Amts wegen zu beschließen.

Der Rat der Stadt stellt nach Vorprüfung durch den hierfür gewählten Wahlprüfungsausschuss fest:

1. die Beschwerde sowie der Einspruch XXX* vom 27.05.2014 sind unzulässig; die Forderung von Neuwahlen ist darüber hinaus unbegründet.

2. mangelnde Wählbarkeit eines Vertreters nach den vorliegenden Erkenntnissen war nicht gegeben,

3. es sind keine Unregelmäßigkeiten bei der Vorbereitung der Wahl oder der Wahlhandlung vorgekommen, die im jeweils vorliegenden Einzelfall auf das Wahlergebnis für die Wahl der Mitglieder des Integrationsrates oder auf die Zuteilung der Sitze aus den Listenwahlvorschlägen von entscheidendem Einfluss gewesen sein könnten.

Somit wird als Beschlussempfehlung für den Rat vorgeschlagen, die Wahl der Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach vom 25.05.2014 für gültig zu erklären.

Hans Wilhelm Reiners

– Anlage 2 zur Beratungsvorlage 218/IX –

27.05.2014

Hi/Fr 8093

… wird geltend gemacht, dass dem TDIV mit dem Türkischen Kulturverein und der IGMG zwei Mitglieder des Zusammenschlusses aus sechs Organisationen angehören, welche laut Bundes- und Landesamt für Verfassungsschutz sowie der Aufklärungsbroschüre des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW “Wer sind die Grauen Wölfe” Ziele verfolgen, die sowohl gegen die Verfassungsprinzipien des Grundgesetzes und den Gedanken der Völkerverständigung verstoßen als auch die freiheitlich-demokratische Grundordnung der BRD abschaffen wollen. Sowohl Sezai Sahin als Listenleiter als auch jeder seiner Listenkollegen sei durch die Kandidatur für den TDIV bereit, Ziele, Wohlverhaltensdoktrin und politische Praxis von Grauen Wölfen und Milli Görüs mitzutragen. Keiner der 15 Listenmitglieder habe sich von der Ideologie der ADÜTDF bzw. von der Doktrin Erbakans distanziert, auch sie seien deshalb nicht wählbar.

Selbst aus der behaupteten Nähe der TDIV oder gar aus einer Mitgliedschaft von Teilen der TDIV bei Verbänden der sog. “Grauen Wölfe”, wenn man diese einmal als wahr unterstellt, würde sich rein rechtlich nichts anderes ergeben. Denn auch wenn diese Gruppierung unter Beobachtung des Verfassungsschutzes und des Innenministeriums steht, so ist sie bislang nicht in Deutschland verboten worden. Dies wäre allerdings Voraussetzung für die Auswirkung auf die Wählbarkeit ihrer Mitglieder, …

Im Übrigen darf gemäß § 3 Vereinsgesetz ein Verein erst dann als verboten (Artikel 9 Abs. 2 des Grundgesetzes) behandelt werden, wenn durch Verfügung der Verbotsbehörde festgestellt ist, dass seine Zwecke oder seine Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder dass er sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung richtet; in der Verfügung ist die Auflösung des Vereins anzuordnen (Verbot). Dies ist bisher in Bezug auf die “Grauen Wölfe” nicht geschehen.

… Insofern bleibt auch fraglich, wie vorliegend der Tatbestand von § 108 a StGB erfüllt sein soll. … Auch für ein Verbot der “Grauen Wölfe” ist nicht die Stadt, sondern das Ministerium für Inneres und Kommunales zuständig.

Hinz

https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html?select=10990

[Bernd Hinz, Leiter des Fachbereiches Recht der Stadt]

Stadtverwaltung Mönchengladbach

Dezernat V (Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit, Verbraucherschutz)

Fachbereich Recht (30)

Fachbereichsleitung

Herr Hinz

E-Mail Bernd.Hinz@Moenchengladbach.de

http://pb.moenchengladbach.de/public/index.php?l=6&mr=20&o=69

Ultranationalistisch und integrationsfeindlich sowie auch am heutigen Tage unter Angebote zur Integration durch die Stadt Mönchengladbach beworben:

Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung [Mönchengladbach Türk Kültür Derneğine]

[der reguläre lokale ülkü ocak (Idealistenverein) der türkisch-rechtsextremistischen Föderation der Türkisch Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland / ADÜTDF, Graue Wölfe]

http://www.moenchengladbach.de/index.php?id=angebote-integration

https://www.ruhrbarone.de/kritik-an-grossveranstaltung-der-rechtsradikalen-grauen-woelfe-in-oberhausen/70287

Rückblick

Januar 2014

Facebook und die Türk Federasyon (ADÜTDF) Mönchengladbach. Eine am 21. Januar 2014 veröffentlichte kleine Fotoserie, vier Bilder, zeigt die Verleihung des Integrationspreises. Festlich gestimmt zeigen sich der damalige Oberbürgermeister Norbert Bude, SPD, gemeinsam mit Gülistan Yüksel, ebenfalls SPD, und Mehmet Gümüş vom Türkischen Kulturverein (ADÜTDF, Mönchengladbachs Graue Wölfe). Betreiberin des Facebook-Kontos ist Gülistan Yüksel.

Gülistan Yüksel – Miteinander. Für Deutschland.

21. Januar 2014 · Stadt Mönchengladbach und der Integrationsrat verleihen zum ersten Mal den Integrationspreis. Herzlichen Dank an alle Bewerberinnen und Bewerber für ihr Engagement und den damit geleisteten gesellschaftlichen Beitrag. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Freude diese Arbeit fortzuführen.

Abgerufen am 05.11.2017

https://de-de.facebook.com/guelistanyueksel/photos/a.568026236624016.1073741877.346662715427037/568060939953879/?type=1&permPage=1

IGMG

Ideologie & Ziele der IGMG

Die Geschichte und Ideologie der IGMG ist eng mit dem Namen Necmettin ERBAKAN, Parteiführer der türkisch-islamistischen Glückseligkeits-Partei (SP), verbunden: So leitet sich die Bezeichnung Milli Görüs direkt aus den programmatischen Vorstellungen des türkischen Islamistenführers ab.

Für islamistische Bewegungen ist die Forderung nach Errichtung einer „Islamischen Ordnung“ [durchaus genau so, wie es der Prophet Mohammed vorgelebt und befohlen hat] kennzeichnend, die auf den Rechtsvorschriften der Scharia basiert [eben, Islam ist v. a. auch Rechtssystem und Gerichtspraxis]. In der laizistischen Türkei hätte die Propagierung des Konzeptes „Nizam Islami“ [niẓām islāmī, Nizam-ı İslâm] ein Parteiverbot bzw. strafrechtliche Konsequenzen zur Folge gehabt. ERBAKAN führte daher zwei „neue“ Begriffe in die türkisch-islamistische Debatte ein: „Milli Görüs“ (Nationale Sicht) und „Adil Düzen“ (Gerechte Ordnung). Die von der Milli Görüs-Bewegung propagierte „Gerechte Ordnung“ beinhaltet ein umfassendes soziales, ökonomisches und politisches Regelungssystem, das auf islamischer Grundlage beruht [allerdings – wie unter dem Staatsgründer, Feldherrn und Prophet Mohammed]. Ziel ist es, die westliche [falsch, eher schon die weltliche, die Dschahiliyya] Ordnung zu überwinden und durch ein islamisches Gemeinwesen zu ersetzen [das global zu errichtende Kalifat bzw. erneuerte Medina].

Entsprechend der Milli Görus-Idee versucht die IGMG in Deutschland, ihren Anhängern ein Leben zu ermöglichen, das sich an ihrer Auslegung [die sich von derjenigen der Muslimbruderschaft oder Darul Uloom oder Kairoer Azhar allerdings nicht unterscheidet] von Koran und Sunna orientiert. Dazu strebt die IGMG an, als legitime Vertretung der türkischen Muslime im politischen Raum und als Ansprechpartner für staatliche Stellen anerkannt zu werden. In der deutschen Öffentlichkeit bemüht sich die IGMG darum, moderat [vgl. die berüchtigte Mittigkeit, al-Wasatiyya (wasaṭiyya)] und integrationsorientiert [vgl. Fitra (fiṭra), Geschaffensein: jeder Mensch wird als Muslim geboren. Islam integriert …] zu erscheinen.

(Verfassungsschutz Niedersachsen)

http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/extremismus/islamismusundsonstigerextremismus/islamistische_organisationen_und_bestrebungen/islamische_gemeinschaft_milli_goerues_ev_igmg/ideologie_igmg/54200.html

Was tun? Und wie?

Handlungsempfehlungen

A

AEMR statt entgrenzte Toleranz

Der gebotene Kampf gegen, auch türkischen, Rassismus und den, auch islamischen, Extremismus wird versickern und versanden, solange Funktion und Bedeutung der am 10. Dezember 1948 festgestellten universellen oder allgemeinen Menschenrechte (AEMR) nicht erkannt sind.

Bewusstsein schaffen (A1 bis A3). Übersichtlich darstellen und öffentlich zeigen, gerne auf einer Stellwand, die man allerdings nicht nur auf einem “Straßenfest zum Start der Interkulturellen Woche”, sondern, und vielleicht zuallererst, im Foyer von AWO und Der Paritätische anbieten sollte, im AstA, in Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Niederrhein:

1

Tabellarische Gegenüberstellung – Verweise auf die jeweiligen tatsächlichen Folgen d. h. Rechtsfolgen für: Recht auf Leben, Frauenrechte (im Sinne von Gleichberechtigung von Mann und Frau), Meinungsfreiheit, Islamische FGM, Polygamie und Verstoßung (Talaq, die Kinder gehören dem Mann und seinem Stamm), Kinderehen (islamisches Heiratsalter für Mädchen ist neun Jahre – neun Mondjahre, also achteinhalb) –, von AEMR und – auf der Scharia basierender – Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (OIC, Kairo 1990).

2

Tabellarische Gegenüberstellung von AEMR und der – ebenfalls schariabasierten – Islamischen Charta (“Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft”; Nadeem Elyas für den ZMD; ZMD 2002).

3

Kritisieren des Islamischen Rechts (himmlisch gegeben als die Scharia; irdisch anzuwenden als der Fiqh). Bürgerrechtliches sowie allgemein menschenrechtliches (AEMR) begründetes Zurückweisen, Stichwort Schariavorbehalt, jeder in einer Staatsverfassung implementierten Scharia (am Beispiel von Afghanistan und Ägypten).

4

StGB der BRD sowie Landesverfassungen: Der Begriff von der Gotteslästerung ebenso wie die Rede von Gottesfurcht muss ersatzlos gestrichen werden, bevor sich die global vernetzte Schariabewegung darauf berufen kann.

5

Der organisierte deutsche Islam ist erst dann für Hochschule, Stichwort Imamausbildung, und Schule, Stichwort Bekenntnisunterricht, bekennender Religionsunterricht, geeignet, ist erst dann “schulreif”, wenn er sich von der Wohlverhaltensdoktrin der Scharia gelöst hat (zwei Beispiele: Pflicht zum Hidschab (ab der Pubertät ist der Körper der Frau zu bedecken bis auf (mindestens) Hände und Gesicht, so vertreten von Diyanet dt. DITIB), religiöse Pflicht zur Beschneidung sprich Genitalverstümmelung der Jungen und, mindestens sunnitisch-schafiitisch sowie bei den schiitischen Dawudi Bohra, auch die Religionspflicht (wāǧib, farḍ; wadschib bzw. fard) zum chitan al-inath, zur Beschneidung (FGM) der Mädchen).

B

Die leider oft scheinheiligen Heiligen der Integration kritisieren

Bei einem öffentlichen Vortrag in der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Soziale Arbeit, anlässlich der frauenrechtlich orientierten Ringvorlesung Die Hälfte des Himmels (2009) legte Yüksel Wert auf das familiäre, vor allem das elterliche Recht, die Tochter [und ebenso den Sohn; Anm.] bei der Auswahl des Ehepartners zu beraten.

Eine Mitarbeiterin des örtlichen Kinderschutzvereins Zornröschen wurde nachvollziehbarerweise sauer und widersprach: „Ich möchte selbst entscheiden, wen ich heirate. Und außerdem – was ist, wenn ich gar nicht heiraten will?“. Als Mit-Gastgeberin fuhr Professorin Edeltraud Vomberg der Kinderschützerin über den Mund: „Das ist Ihre Meinung. Frau Yüksel, bitte erklären Sie doch genauer, worum es geht.“ Und Yüksel wurde ausführlich, etwa zwei Jahre lang sollen die durch ihre Eltern „arrangierten“ jungen Leute ein künftiges eheliches Zusammenleben ausprobieren dürfen: „Und wenn das nicht passt, dann trennt man sich eben“. Yüksel betonte, dass arrangierte Ehen nicht als Zwangsverheiratungen bezeichnet werden dürfen. Der ebenfalls anwesende Sozialarbeiter und Autor rief der Integrationsratsvorsitzenden und heutigen Bundestagsabgeordneten (SPD) vor sämtlichen ca. 120 Teilnehmern im Hörsaal sehr laut zu: „Ihre Ansichten vom Arrangieren der Ehen stammen aus dem Mittelalter“.

In Mönchengladbach kurz vor dem Bundestags-Wahlkampf 2017 ein bisschen über lokale CDU-Politiker zu lästern reicht nicht, wenn man eigentlich wissen muss und offensichtlich hinnimmt, dass der in den Siebziger Jahren gegründete Türkische Kulturverein, als die faktische Ortsgruppe der MHP (Graue Wölfe), 19 Jahre lang, nämlich über die Dauer der gesamten Amtszeit von Gülistan Yüksel, SPD, seine Strukturen beibehalten bzw. seine Macht ausbauen konnte.

Die jetzige Bundestagsabgeordnete ist endlich öffentlich dafür zu kritisieren, zum Ocak (“Herd”) der Idealisten geschwiegen zu haben sowie, 2013, ungerührt Gast der Grauen Wölfe gewesen zu sein.

Aile ve çocuk etkinliği (Aile ve Cocuk etkinligi) bedeutet Familien- und Kinder-Aktion

In Mönchengladbach waren und sind die Grauen Wölfe ein CDU-Problem nicht minder als eines der SPD – die Grauen Wölfe sind der Kitt, der die städtische GroKo zusammenhält.

C

Rechte statt Werte, Debatte statt Dialog.

Rechte (AEMR-basiert) statt Werte, Debatte (Streitkultur) statt Dialog.

Schluss mit dem Gerede von dem, beispielsweise im interreligiösen Dialog gepflegten, friedlichen Zusammenleben (der Religionsvölker oder Glaubensnationen, Sg. arab. milla). Im funktionierenden (freiheitlichen) Rechtsstaat sind Muslime weder von Natur aus schariapflichtig noch eine eingewanderte exotische Spezies, mit denen eine dann zweite Sorte Mensch auf gefälligst „tolerante“ (schariatolerante) Weise friedliches Zusammenleben vertraglich abzusichern hätte. Was unter einem derartigen islamsensiblen Vertrag zu verstehen ist, haben Kairoer Menschenrechtserklärung (OIC 1990), Deklaracija Evropskih Muslimana (Declaration of European Muslims) von ECFR-Scheich und damals Reisu-l-ulema Mustafa Cerić (2006) sowie Islamische Charta (ZMD 2002) hinreichend verdeutlicht – ein erneuerter Ṣaḥīfat al-Madīna (Mīthāq al-Madīna), ein Staatsvertrag, wie durch den Islamverkünder 622 in Yathrib (heute Medina) abgeschlossen.

Rechte sind einklagbar! Werte sind ggf. nett, aber sie sind nicht einklagbar, vielmehr können sie immer neu ausgehandelt werden.

Nordamerika, historische Südstaaten. Plantagenbesitzer und Sklave waren Christ, teilten miteinander doch wohl einige christliche oder sonstige Werte. Der bewundernswerte und schließlich erfolgreiche Kampf der Schwarzen in den USA, nennen wir Rosa Parks oder Martin Luther King, zielte auf civil rights (Bürgerrechte), nicht auf civil values (Werte …). Schluss mit dem Gerede von Werten.

Als Überleitung zur letzten Forderung eine Kritik an der Bemerkung eines jungen Politikers unserer Region, der das i-Wort verwendete, i wie … Islam.

Der Islam passt ebenso gut zu unseren „Grundwerten“, wie jede andere Religion auch.

Nein, der echte Islam regelt, rigide und repressiv, jeden Lebensbereich, anders gesagt: er ist totalitär. Der echte Islam schüchtert insbesondere bereits die Kinder ein mit Höllenfurcht, er entwürdigt die Frau und bedroht jeden Apostaten oder Kritiker.

Cemali Meco (Μέτσο Τζεμαλί, Faziletli Gümülcine Müftüsü Hafız Cemali Meço Efendi), der Mufti von Komotiní verheiratet islamrechtlich (islamisch) zwölf oder elf Jahre alte Mädchen, die schwanger im rheinischen Düsseldorf auftauchen –, seit den Zwanziger Jahren, seit den Verträgen von Sèvres und Lausanne ist die Scharia ins griechische Recht implementiert. Islam ist Kindbraut. “Der Islam passt ebenso gut zu unseren „Grundwerten“, wie jede andere Religion auch.” Zu unseren “Grundwerten” …? Nein, jedenfalls zu unseren Grundrechten passt der Islam nicht.

In Detroit, Michigan, USA wartet die Ärztin und schiitische Muslima Dr. Jumana Nagarwala auf ihren nächsten Prozesstermin, sie hatte sieben Jahre alte Mädchen religiös (islamisch) beschnitten d. h. genital verstümmelt – und hat ihre Religion richtig verstanden. Islam ist FGM, weibliche Genitalverstümmelung. “Der Islam passt ebenso gut zu unseren „Grundwerten“, wie jede andere Religion auch.” Nein. Schluss mit dem Märchen vom menschenfreundlichen Islam. Es gibt gemäßigte, demokratiefähige Muslime, einen gemäßigten oder menschenfreundlichen Islam gibt es (noch) nicht.

D

Den Islam endlich besprechbar machen

Schon Karl Marx wusste und kritisierte: der Islam teilt die Menschheit auf in Muslim, Dhimmi und Harbi, wir Heutigen können ergänzen: die aktivierte, die zur Herrschaft gekommene Religion der Wortwörtlichkeit von Koran und Sunna, der Islam ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (die Diskriminierung der Christen und Juden, die Rechtlosigkeit für Atheisten und Polytheisten. Die Entwürdigung der Frau – ihre Aussage vor Gericht ist nur halb so viel Wert wie die Aussage eines Mannes, laut Allahs Rede (Koran) erhält sie nur halb so viel Erbe wie ihr Bruder).

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland richtet sich, richtigerweise, nicht an ein Gefüge von Kollektiven, sondern zunächst an das Individuum, dem es unveräußerliche Rechte und Freiheiten verschafft und garantiert.

Die AEMR ist kein Produkt des legendären Abendlands. Unsere Menschenrechte sind nicht westlich (“okzidental”) oder östlich (“orientalisch”), sondern universell.

Überall auf der Welt ist daher durchzusetzen:

Jeder Mensch muss, ohne Sorge vor Getötetwerden, körperlichem Angriff, Enterbtwerden oder Mobbing, die Religion wechseln oder ohne Religion leben können, insbesondere muss er die Möglichkeit haben, jederzeit den Islam zu verlassen.

Der Islam braucht Kritik, doch nicht nur in Saudi-Arabien, Pakistan oder Bangladesch, nicht nur im Iran oder Sudan ist Islamkritik lebensgefährlich, eigentlich, ganz nach der zeitlosen Scharia, tödlich.

Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem.

Edward von Roy

Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem

Islamkonferenz um Islamkonferenz der Rechtsspaltung entgegen? Der säkulare Verfassungsstaat hat mit totalitär denkenden Jenseitszentrikern nicht auf Augenhöhe zu diskutieren, auch nicht im Rahmen der „Verbesserung des Zusammenlebens zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den Muslimen … ein gemeinsamer Weg zu einem besseren Miteinander“ (DIK 2009) oder von „Allianzen für die transkulturelle Gesellschaft“ (KIK 2013). Von Edward von Roy (2013).

https://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/

Purify and Educate

Bärte, Burkas, Betproteste. Zu leben wie die korrekt handelnde Urgemeinde, den verwehenden Fußspuren des Propheten und der rechtgeleiteten Altvorderen (as-salaf aṣ-ṣāliḥ) genau nachzufolgen ist das Anliegen der Revivalisten oder Salafisten. Von Edward von Roy (2011).

https://schariagegner.wordpress.com/2011/05/09/salafismus-und-verbandsislam/

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

22 Antworten to “Grundrechte, nicht Werte – Integration gelingen lassen”

  1. Geroweiher Says:

    __

    Interkulturelles Straßenfest 2012

    Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein MG

    http://www.interkulturellewoche.de/system/files/termine/pdf/moenchengladbach_ikw_2012.pdf

    __

    Interkulturelles Straßenfest

    15.09.2013 – 11:00 – 18:00 h

    Auftakt der Interkulturellen Woche 2013.
    Parkplatz am Geroweiher

    http://alt.hindenburger.de/kalender-liste-tag.html?month=201309

    .

    11.09.2013

    Ministerbesuch zum Interkulturellen Straßenfest

    Am kommenden Sonntag, 15. September, von 11 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz am Geroweiher: Auftakt der Interkulturellen Woche 2013

    Mit zahlreichen Musik- und Tanzdarbietungen gestaltet der Integrationsrat der Stadt am kommenden Sonntag, 15. September, von 11 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz am Geroweiher sein diesjähriges Interkulturelles Straßenfest. Die Veranstaltung zu der auch Guntram Schneider, NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, erwartet wird und ein Grußwort an die Besucher richtet, steht unter dem Motto „Rassismus entsteht im Kopf – wer offen ist, kann mehr erleben“. Ebenso wird Gülistan Yüksel, Vorsitzende des Integrationsrates, die Besucher begrüßen. Beim Interkulturellen Straßenfest treten unter anderem … Musikgruppen … des gemeinnützigen Türkischen Kulturvereins Mönchengladbach auf.

    Stadt Mönchengladbach – Pressestelle

    http://www.moenchengladbach.de/index.php?id=522&user_wfp2pressenewsdetails_pi1%5Bnews_id%5D=11855&cHash=9aa22f92e1884e3ec0e656a4adbc3422

    https://article.wn.com/view/2013/09/11/Ministerbesuch_zum_Interkulturellen_Stra_enfest_Stadt_Monche/

    .

    2013

    [ „Rassismus entsteht im Kopf – wer offen ist, kann mehr erleben“ ]

    Mit zahlreichen Musik- und Tanzdarbietungen gestaltet der Integrationsrat der Stadt am Sonntag, 15. September, von 11 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz am Geroweiher sein diesjähriges Interkulturelles Straßenfest.

    Die Veranstaltung, zu der auch Guntram Schneider, NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, erwartet wird und ein Grußwort an die Besucher richtet, steht unter dem Motto „Rassismus entsteht im Kopf – wer offen ist, kann mehr erleben“.

    Ebenso wird Gülistan Yüksel, Vorsitzende des Integrationsrates, die Besucher begrüßen.

    https://mg-heute.de/2013/09/14/interkulturelle-woche-2013-geroweiher/

    __

    2015

    Sitzung der AG Migration und Vielfalt

    http://www.spd-mg.de/termin/28844/885129/Sitzung-der-AG-Migration-und-Vielfalt.html

    Meldung:

    31. Oktober 2015

    AG Migration und Vielfalt beim interkulturellen Straßenfest Mönchengladbach

    (…) Nach der Gründung der Arbeitsgemeinschaft (AG) Migration und Vielfalt stellte sich die AG erstmalig in der Öffentlichkeit bei einer Veranstaltung vor. (…)

    Zur Unterstützung des Standes kamen zusätzlich zu vielen Mitgliedern der AG auch die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, der Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges
    sowie der Franktionsvorsitzende Felix Heinrichs und viele weitere Mitglieder.

    http://www.spd-mg.de/meldungen/28844/203070/AG-Migration-und-Vielfalt-beim-interkulturellen-Straszenfest-Moenchengladbach.html

    __

    Interkulturelles Straßenfest des Integrationsrates Mönchengladbach

    25.09.2016

    […] Und der Blick auf das Münster, vom Geroplatz aus gesehen, kann wirklich nicht schöner sein. […]

    Auch die ehemalige Integrationsratsvorsitzende, Gülistan Yüksel – MdB, hat es sich nicht nehmen lassen und ist von Berlin aus nach hier zu Besuch gekommen. […]

    Bericht / Fotos: R. Ossig, – MG, den 26.09.2016

    http://www.awo-mg-volksgarten.de/files/awo_content/pdf/berichte_cnt_pdf/Bericht_Interkulturelles_Stra%C3%9Fenfest_2016.pdf

    .
    .

    IKW 2016 Mönchengladbach – Interkulturelle Woche

    [ „Mitwirkende“, unter anderem ]

    Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein MG

    IGMG Islamisches Zentrum Nordstraße

    SPD MG AG Migration und Vielfalt

    http://www.interkulturellewoche.de/system/files/termine/pdf/moenchengladbach_ikw_2016.pdf

  2. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    Vorwürfe der Muslime – „Alte Synagoge in Essen sät Hass“

    von Frank Stenglein
    WAZ 05.05.2011

    Muhammet Balaban, Chef des Integrationsbeirats, will keine kritischen Islam-Debatten mehr. (…)

    https://www.waz.de/staedte/essen/vorwuerfe-der-muslime-alte-synagoge-in-essen-saet-hass-id4615300.html

    .
    .

    „Integrationsrat ist ein Hort der Grauen Wölfe“ | WAZ | Essen

    von Christina Wandt
    WAZ 18.11.2011

    „Das Abstimmungsverhalten zeigt, dass der Integrationsrat unterwandert ist, er ist ein Hort der Grauen Wölfe.“

    https://www.waz.de/staedte/essen/integrationsrat-ist-ein-hort-der-grauen-woelfe-id6084510.html

    .
    .

    Herr Balaban, rechtsextreme „Graue Wölfe“ und der Essener Integrationsrat

    (…) Graue Wölfe und Herr Balaban – eine alte Liebe

    Mit einer weniger knappen Abstimmungsergebnis der Integrationsratssitzung am 16. November wäre in einem vollbesetzten Gremium wahrscheinlich nicht weiter auf gefallen, dass Muhammet Balaban seit vielen Jahren ein positives Verhältnis zu den „Grauen Wölfen“ pflegt, zu dem er eigentlich auch öffentlich steht.

    (…) Trotz aller kritischen Presseberichte, der Proteste von Grünen und einer deutlichen Mehrheit der Essener Ratsfraktionen, des Friedensforums und anderer Organisationen konnte allerdings am 19. November 2011 der Deutschland-Kongress der rechtsextrem-nationalistischen „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF)“ in der Grugahalle ein weiteres Mal ungestört von irgendwelchen Gegendemonstrationen stattfinden.

    Diese „Idealisten“ sind besser unter ihrem alt-türkischen Symbol als „Graue Wölfe“ bekannt. (…)

    lokalkompass 30.11.2011

    http://www.lokalkompass.de/wesel/politik/herr-balaban-rechtsextreme-graue-woelfe-und-der-essener-integrationsrat-d113980.html

    .

    2008

    [ „Ab der Pubertät steht jeder eigenverantwortlich vor Gott. Die Mädchen entscheiden dann selbst, wie sie sich kleiden.“, Muhammet Balaban von der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA) ]

    „Dieser Mann weiß nicht, was er tut“, empört sich Muhammet Balaban von der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA). „Das ist Diskriminierung. Ein Rektor sollte Schulpolitik machen, nicht missionieren!“

    Balaban glaubt nicht, dass muslimische Eltern ihre Kinder zum Kopftuchtragen zwingen. „Ab der Pubertät steht jeder eigenverantwortlich vor Gott. Die Mädchen entscheiden dann selbst, wie sie sich kleiden.“ [Der eigen-, aber unverantwortlichen Neunjährigen oder Älteren ewige Qual in der Hölle.]

    Hier sind Kopftücher unerwünscht | zum Thema Anne-Frank-Realschule | von Markus Böhm | Express, 01.10.2008

    http://www.express.de/anne-frank-realschule-hier-sind-kopftuecher-unerwuenscht-22086168

    .

  3. 1+1=2 Says:

    ___

    26. August 2017 von Oliver Büschgens

    Kontakt zu Grauen Wölfen in Mönchengladbach – CDU muss sich erklären

    (…) Auf den mit dem Artikel verlinkten Bildern sind Symbole der „Grauen Wölfe“ und eine Flagge der „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland“ zu erkennen. Dort ist der „Türkische Kulturverein“ Mitglied. Die Föderation ist, laut Verfassungsschutz, der größte Dachverband der „Ülkücü-Bewegung“. Laut Verfassungsschutzbericht NRW 2015 stehen innerhalb der Ülkücü-Bewegung „je nach Ausrichtung der jeweiligen Gruppierung islamische, ultranationalistische oder rassistische Inhalte im Vordergrund.“ Der „Türkische Kulturverein“ gehört dem Mönchengladbacher TDIV an. Der Türkisch-Deutsche-Integrationsverein stellt zurzeit den Vorsitzenden des Mönchengladbacher Integrationsrates.

    Oliver Büschgens, stellvertretender Vorsitzender der Mönchengladbacher SPD: „Sollte sich diese Meldung bewahrheiten, erwarte ich eine deutliche Stellungnahme des CDU-Vorsitzenden und parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesinnenministerium Dr. Krings. Die CDU muss ihr Verhältnis zu radikalen Gruppierungen und deren Sympathisanten endlich klären. Auch angesichts der jüngsten Äußerungen des Wahlkampfleiters von Dr. Krings erwarte ich von unserem Kooperationspartner eine eindeutige Distanzierung!“

    „Dass sich CDU Politiker bei Sympathisanten der Grauen Wölfe blicken lassen und sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, sie seien mit Extremisten auf Tuchfühlung gegangen, ist für mich unerträglich“, so Winfried Kroll, Mönchengladbacher SPD-Vize. „In der CDU gibt es widersprüchliche Aussagen und Wahrnehmungen, wenn man etwas über den Umgang mit Grauen Wölfen oder anderen extremistischen Gruppen erfahren will. Organisationen die mit Volksverhetzung, Rassismus, Nationalismus, Abwertung anderer Ethnien in Verbindung gebracht werden, stehen außerhalb des demokratischen Spektrums und dürfen nicht hofiert werden.“ (…)

    https://oliverbueschgens.wordpress.com/2017/08/26/kontakt-zu-grauen-woelfen-in-moenchengladbach-cdu-muss-sich-erklaeren/

    ___

  4. Adriaan Broekhuizen Says:

    „Es ist ihnen zudem gelungen, in erheblichem Maße die Integrationsräte zu unterwandern.“

    .
    .

    „Graue Wölfe“ beunruhigen Bürger in Bochum-Dahlhausen

    von Michael Weeke | WAZ am 08.02.2011

    (…) Dr. Kemal Bozay ist Geschäftsführer der Ifak, der Verein, der sich seit 40 Jahren um die Integration von türkischen Migranten in Bochum bemüht. Das Geschehen beurteilt er kritisch. Bozay gilt als Kenner der Struktur der „Grauen Wölfe“. Vor zwei Jahren hielt er in Bochum ein viel beachtetes Referat bei einer Veranstaltung des Stadtjugendrings. „Die Grauen Wölfe politisieren, setzen auf Selbst-Abschottung, propagieren eine Selbst-Ethnisierung.“ Integration bedeute für sie schlicht „Unterwerfung“.

    Manche türkischen Jugendliche fühlen sich dort offenbar gut aufgehoben. „Egal, was Du bis jetzt gemacht hast, Du bist bei uns willkommen“, sei eine Methode der Akzeptanz. Die Strategie sei immer ähnlich. Es gebe einen Jugendtreff, Info- und Beratungsangebote und spezielle Veranstaltungen für Familien. (…)

    Für den NRW-Verfassungsschutz gibt die „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“, so die offizielle Bezeichnung, Anlass zur Observation: „Zu den ideologischen Feinden gehören vor allem Kurden, Amerikaner, Juden und Armenier aber auch Angehörige gesellschaftlicher Minderheiten, zum Beispiel Homosexuelle.“ (NRW Verfassungsschutzbericht 2009)

    https://www.derwesten.de/staedte/bochum/graue-woelfe-beunruhigen-buerger-in-bochum-dahlhausen-id4259382.html

    .

    Wie die rechtsradikalen „Grauen Wölfe“ junge Türken ködern

    von Melanie Bergs | WAZ 28.02.2011

    (…) Doch auch die Erwachsenenwelt ist vor den Grauen Wölfen nicht gefeit. Immer wieder wird davor gewarnt, dass sich türkische Radikale in etablierte deutsche Parteien einschleichen. In NRW sei das Deutsch-Türkische Forum der CDU und vereinzelt auch die SPD von Mitgliedern der Grauen Wölfe infiltriert, klagt Yüksel [der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel]. „Es ist ihnen zudem gelungen, in erheblichem Maße die Integrationsräte zu unterwandern.“ (…)

    Rund 70 Vereine der nationalistischen Bewegung mit mehr als 2000 Mitgliedern zählen die Verfassungsschützer in NRW. (…)

    https://www.derwesten.de/incoming/wie-die-rechtsradikalen-grauen-woelfe-junge-tuerken-koedern-id4341035.html

    .

    CDU will türkische Extremisten ausschließen

    – Von Kristian Frigelj, Düsseldorf | WELT 03.12.2014 –

    […] Der Paragraf 12 (parteischädigendes Verhalten) soll um einen neuen Punkt ergänzt werden: Demnach verhält sich jemand auch parteischädigend, wenn er „als Mitglied der CDU einer Organisation angehört oder eine solche fördert, deren Ziele nach dem sachlich gerechtfertigten Verständnis der Partei die gleichzeitige Verfolgung der Ziele und Grundsätze der Partei ausschließen, und dadurch die Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft der Partei beeinträchtigt“.

    Urheber dieses Antrages ist der nordrhein-westfälische CDU-Landesverband. Dort gibt es seit längerer Zeit immer wieder interne Diskussionen über türkischstämmige Parteimitglieder, die den rechtsextremen Grauen Wölfen zuzurechnen sind. Dahinter steckt die Ülkücü-Bewegung, die in Deutschland in „Idealistenvereinen“ organisiert ist und gemäß Verfassungsschutz in NRW dem „türkischen rechtsextremistischen Spektrum zuzurechnen ist“.

    Öffentlich wurde dieses Problem von der Parteispitze um CDU-Landeschef Armin Laschet lange heruntergespielt, obwohl Medien über die Grauen Wölfe in der Partei immer wieder berichteten. […]

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article134977264/CDU-will-tuerkische-Rechtsextremisten-ausschliessen.html

    .

    „Grauer Wolf“ im Oberhausener Integrationsrat tritt zurück

    von Ruşen Tayfur | WAZ 18.10.2014

    (…) In mehreren Offenen Briefen forderte die „Antifa“ den Ausschluss von Olgaç, weil dieser als ehemaliger Vorsitzender und heutiges Mitglied des Kulturvereins eindeutig mit der „Föderation“ in Verbindung stehe, „dem deutschen Arm der rassistischen und nationalistischen, insbesondere antisemitischen, homophoben und kurdenfeindlichen Partei MHP in der Türkei“. Dies sei insbesondere deshalb beunruhigend, da die Internationale Liste/Türkisch-muslimische Liste ihre Nähe zur SPD betone. (…)

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/grauer-wolf-im-oberhausener-integrationsrat-tritt-zurueck-id9944492.html

    .

    Politischer Wirbel um Graue Wölfe in Köpi-Arena Oberhausen

    von Peter Szymaniak | WAZ 17.04.2015

    Der politische Wirbel um die Großveranstaltung von Türken in der König-Pilsener-Arena am Sonntag, 26. April, mit zehntausend Teilnehmern verstärkt sich. Sowohl Grüne wie Linke werfen den Arena-Betreibern, der SMG Entertainment Deutschland, vor, mit der Vermietung der Arena an die „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF)“ Rechtsextremisten eine Plattform zu bieten.

    Vor anderthalb Jahren, im November 2013, hatte die Vereinigung, die vom Verfassungsschutz den rechtsextremen „Grauen Wölfen“ zugeordnet wird, schon einmal in der Arena getagt. Damals rechtfertigte Arena-Geschäftsleiter Johannes Partow die Vermietung damit, es handele sich „um ein kulturelles Event“.

    Der Rat der Stadt Oberhausen reagierte mit einer Resolution: „Der Rat wendet sich gegen Rechtsextremismus jeglicher Art und protestiert deshalb gegen die geplante Hauptversammlung in Oberhausen. Er fordert die Betreiber der König-Pilsener-Arena auf, den Grauen Wölfen keine Bühne zu bieten. Oberhausen hat keinen Platz für den Rassismus der Grauen Wölfe! Nein zur Versammlung der Grauen Wölfe in der König-Pilsener-Arena!“ (…)

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/politischer-wirbel-um-graue-woelfe-in-koepi-arena-oberhausen-id10571949.html

    .

    Graue Wölfe

    (…) In den 1970er und 1980er Jahren haben die Grauen Wölfe als paramilitärischer Arm der MHP die Militäroffensive der türkischen Regierung gegen die kurdische PKK unterstützt. 1980 wurde die MHP, wie alle anderen Parteien, nach dem damaligen Militärputsch verboten. Der Vorsitzende wurde mit einem später aufgehobenen Politikverbot belegt. Dennoch machten viele Anhänger der Grauen Wölfe im Laufe der 1980er Jahre Karriere beim Militär und anderen staatlichen Einrichtungen. Ende der 1980er wurde das Verbot der MHP offiziell wieder aufgehoben. Im Laufe der späten 1980er und 1990er Jahre wandelte die Partei sich. Sie ist heute überwiegend religiös orientiert und nationalistisch einzustufen.

    In Linz kam es 2014 und 2015 zu Kritik am dortigen Bürgermeister, da dieser Kontakte zum den Grauen Wölfen zuzurechnenden Verein Avrasya unterhielt. Diese Kontakte wurden auch nicht beendet, als der Verein Avrasya in sozialen Netzwerken Drohungen gegen Kurden verbreitete. 2016 wurde der Verein aus dem Linzer Integrationsbeirat ausgeschlossen, nachdem ein Funktionär in Mauthausen faschistische Gesten gezeigt hatte.

    Laut Aussagen eines Migrationsforschers im Sommer 2016 wurde bekannt, dass sich die Grauen Wölfe mit den Anhängern der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP solidarisierten, obwohl sie früher mit diesen verfeindet waren. Sie sähen darin eine „Perspektive“ mit diesem Bündnis.

    (…) Die sich selbst als „türkische Idealisten“ ansehende Gruppierung steht in Europa unter Beobachtung. Der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wirft ihr vor, „zur Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa“ beizutragen, und sieht in ihr „ein Hindernis für die Integration der türkischstämmigen Bevölkerung“.

    Im Juni 2009 trat Ali H. Yıldız, Vorstandsmitglied des Deutsch-Türkischen Forums (DTF), einer Unterorganisation der CDU, von seinem Amt zurück, weil sich das DTF nicht klar genug von den „Grauen Wölfen“ distanziere. Er erklärte: „Es kann nicht sein, dass wir uns auf der einen Seite gegen Pro Köln zusammenschließen und auf der anderen Seite die türkische NPD über die CDU Köln hofieren.“ Eine weitere Zusammenarbeit mit Sympathisanten der türkischen Rechtsextremen sei mit seinem Gewissen nicht zu vereinbaren. Sein Kölner Parteifreund Kubilay Demirkaya beschrieb die „Grauen Wölfe“ als: „Antisemiten, rassistisch, rechtsradikal, nationalistisch, haben diverse Feindbilder, zu denen gehören Juden, Amerikaner, Europäer, Kurden, Israel. Also es ist schon eine gefährliche Mischung, die sich in Deutschland breitmacht.“

    Eine Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung empfahl 2006 CDU-Politikern, „aus politstrategischen Gesichtspunkten“ im Einzelfall abzuwägen, „inwieweit eine zielgerichtete Zusammenarbeit“ mit den Grauen Wölfen möglich sei. Allerdings fordern Stimmen in der DTF regelmäßig, dass Graue Wölfe in einer demokratischen Partei nichts zu suchen haben und ausgeschlossen werden sollten.

    2011 kam es im Essener Integrationsrat zum Eklat, als die „Allianz der Essener Türken“ sich gegen eine Resolution zu den Grauen Wölfen positionierte. Der grüne Ratsherr Burak Çopur sagte, er sei fassungslos, dass die „Allianz der Essener Türken“ geschlossen gegen die Resolution gestimmt habe, also auch der Vorsitzende des Integrationsrates Muhammet Balaban und sein Stellvertreter Mehmet Kekeç. „Das Abstimmungsverhalten zeigt, dass der Integrationsrat unterwandert ist, er ist ein Hort der Grauen Wölfe.“

    Die Sozialverwaltung der Stadt Köln sagte nach einigen Diskussionen zu, eine Studie über den Einfluss rechtsextremer Gruppen wie der Grauen Wölfe auf türkeistämmige Jugendliche durchzuführen. Zunächst wollte sich der Vorsitzende des Integrationsrates in Köln, Tayfun Keltek (SPD), nicht für die Studie aussprechen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_W%C3%B6lfe#Politische_Bet.C3.A4tigung

    .

    Tayfun Keltek war auch hier Mitgründer und seitdem Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen NRW (LAGA NRW), die seit 2010 Integrationsrat NRW heißt.

    2012 wurde Keltek dafür kritisiert, dass er eine Studie über die rechtsextremen, türkischen Grauen Wölfe als nicht notwendig ansah, „da die Gefahr durch türkische Rechtsextreme nicht so groß und eine solche Studie in Zeiten leerer Kassen »nicht unbedingt nötig« sei“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tayfun_Keltek

    .

    Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu

    ADÜTDF | Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland

    Sevket Kücükhüseyin resümierte in einer Broschüre der Konrad-Adenauer-Stiftung:

    „Allgemein muss die Haltung der ADÜTDF als integrationshemmend bewertet werden.“

    Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg legte dar:

    „Es liegt auf der Hand, dass durch die Zugehörigkeit zu einem Verein dieser Ausrichtung eine Integration in die deutsche Gesellschaft gleichsam unmöglich erscheint, richten sich doch die Ziele der ‚Idealisten‘ nicht nur gegen das friedliche Zusammenleben der Völker, sondern sind gleichzeitig auch als antidemokratisch, antiliberal und antipluralistisch zu werten.“

    – Baden-Württemberg, Landesamt für Verfassungsschutz: Militaristischer „Idealisten-Eid“ auf ADÜTDF-Veranstaltung im Raum Stuttgart

    Das ehemalige Vorstandsmitglied Ali Yildiz des Deutsch-Türkischen-Forums verglich die Organisation mit der NPD:

    „Es kann nicht sein, dass wir uns auf der einen Seite gegen Pro Köln zusammenschließen und auf der anderen Seite die türkische NPD über die CDU Köln hofieren.“

    – Kölner Stadt-Anzeiger: Türkische Rechtsextreme: „Graue Wölfe“ in der Kölner CDU“

    https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland#Bewertungen_des_Integrationswillens_der_Organisation

    .

  5. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    [ Wetzlar 2011 | Integrationsrat / Ausländerbeirat und Graue Wölfe ]

    FR 23.02.2011

    Keine Chance für Graue Wölfe

    ( von Thomas Witzel )

    (…) Im Zentrum steht der Name Bayram Serin. Der 38-Jährige ist Vorsitzender des Ausländerbeirates. Mitglieder dieses Gremiums werfen ihm vor, Mitglied der „Grauen Wölfe“, einer Vereinigung politischer Extremisten, zu sein. Jetzt hat Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) die Notbremse gezogen. Mit einer 12-Punkte-Resolution will sich die Stadt nun von türkischen Rechtsextremen distanzieren.

    Die „Wetzlarer Internationale Liste“ um den Wissenschaftler Mustapha Ouertani spricht von undemokratischen Tendenzen, nationalistischen Umtrieben und faschistischen Einstellungen im Ausländerbeirat. Im Hintergrund der Vorwürfe steht der „Türkische Sozialdienstverein“ (Bizim Ocak) in Niedergirmes, wo Serin als Berater tätig ist. Der Verein ist dem Dachverband „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland“ (ADÜTDF) angeschlossen. Ein Verband, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird und als Sammelbecken für Mitglieder und Sympathisanten der „Grauen Wölfe“ eingestuft ist.

    Mindestens seit 2008 ist dieser Umstand bekannt. (…)

    [ Wolfram Dette (FDP) war von 1997 bis 2015 Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar. ]

    Oberbürgermeister Wolfram Dette (…) : „Der Magistrat erwartet von den Mitgliedern des Wetzlarer Ausländerbeirates eine klare Abgrenzung von den rechtsextremistischen Grauen Wölfen und den Organisationen, die sich zu diesem Leitbild bekennen“. Er betont, dass es in der Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat in den vergangenen Jahren ein konstruktives Miteinander gegeben habe und bislang extremistische Äußerungen einzelner Mitglieder nicht bekanntgeworden seien.

    Die beiden großen christlichen Konfessionen hatten schon vor einer Woche in einer öffentlichen Erklärung Politiker und Migrantenvertreter aufgefordert, sich deutlich zu distanzieren. Harald Würges, Diakon und Beauftragter der evangelischen Kirchenkreise, betont: „In der Migrantenarbeit darf sich nicht die Ideologie der Grauen Wölfe durchsetzen“. Die Politik habe sich zu lange Zeit gelassen. Nun stehe die Tür aber wieder offen für den richtigen Weg zu Integration, „ohne dass Extremisten mit am Tisch sitzen“.

    Warum dies alles gerade hier so eskalieren konnte, dafür hat Würges seine eigene Erklärung: „Es gibt einen türkischen Sozialberater, der ist sogar im Arbeitskreis Migration tätig, und in der SPD. Der hat die 16 türkischen Kultur-Vereine, die sich hinter Bayram Serin gestellt haben, zusammengebracht“. (…)

    http://www.fr.de/rhein-main/wetzlar-keine-chance-fuer-graue-woelfe-a-948112

    .

    [ Wiesbaden 2014 | Ausländerbeirat und Graue Wölfe ]

    Wiesbadener Tagblatt vom 02.12.2014

    Türkische Rechtsextremisten: Graue Wölfe fahren auch in Wiesbaden eine „Strategie der Anpassung“

    ( Von Wolfgang Degen )

    WIESBADEN – „Der türkische Rechtsextremismus in Gestalt der Grauen Wölfe ist kein Thema von gestern“, stellt Benno Hafeneger klar. Hafeneger ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität in Marburg, einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte ist das Thema „Außerschulische Jugendbildung“. Hafeneger hat sich wiederholt mit den türkischen Ultranationalisten Graue Wölfe und deren Werben um die Jugend befasst. (…)

    1997 trat zum ersten Mal eine Liste „Der Türkische Vereinen-Bund“ an, auch der Verein der Grauen Wölfe war auf dieser Liste vertreten. Mit dieser Unterstützung wurde im Beirat eine Machtposition erobert, und bis heute verteidigt. (…)

    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/tuerkische-rechtsextremisten-graue-woelfe-fahren-auch-in-wiesbaden-eine-strategie-der-anpassung_14820609.htm

    [ Wiesbaden ]

    Wiesbadener Tagblatt vom 25.10.2014

    Türkischer Rechtsextremismus in Wiesbaden: Stadtpolitik gibt sich wieder erstaunlich nachsichtig und ignorant

    ( Von Wolfgang Degen )

    (…) Recherchen dieser Zeitung hatten vor rund vier Jahren den Verein entlarvt und eine Diskussion in der Stadt ausgelöst.Es endete mit „klaren Forderungen“, wie die damalige für Integration zuständige Dezernentin Birgit Zeimetz (CDU) im Dezember 2010 erklärt hatte: Es handele sich um einen Verein, „der (…) schon aufgrund der hinter ihm stehenden ultranationalistischen und integrationsfeindlichen Ideologie des Dachverbandes (…) abgelehnt werden muss und für die Stadt nicht mehr als Ansprech- oder Kooperationspartner in Betracht kommen kann“. Er bekomme „von der Stadt kein Podium mehr zur Darstellung wie beispielsweise auf dem Sommerfest des Ausländerbeirates“.

    Dezernentin Zeimetz ist Vergangenheit, und auch die damals klare Linie der Stadt gegenüber den Grauen Wölfen scheint Vergangenheit zu sein. Die Stadtpolitik sieht wieder großzügig über das Problem hinweg. „Niemand will sich an diesem Thema die Finger verbrennen“, offenbart ein Stadtverordneter. Er legt Wert darauf, anonym zu bleiben. „Alles andere bringt mir nur großen Ärger ein. Auch in meiner Partei. Das weiß ich“. Das erinnert an Kapitulation. Sind türkische Rechte in Wiesbaden hoffähig? „Leider ja“, meint der Stadtverordnete, und er liefert die Erklärung mit: Die Grauen Wölfe seien seit Jahren bestens vernetzt in der Stadt, in den Parteien und über den Ausländerbeirat.

    Aus alt mach‘ neu

    Die nun für Integration zuständige Dezernentin Rose-Lore Scholz (CDU) zeigt sich auf Anfrage völlig überrascht, dass die Wölfe noch immer Wölfe sind und den Wolfsgruß zeigen. (…)

    Der Sozialwissenschaftler Emre Arslan hält den Weg des Dialogs für eine naive Vorstellung. Er hat sich intensiv mit der Ideologie der GrauenWölfe befasst und ein Standardwerk darüber geschrieben. Er spricht von „einer unterschätzten Gefahr“.Die Leitkultur eines übersteigerten Türkentums sei „ schädlich“ und „integrationshemmend. Es sei schon gar nicht, wie reklamiert, die türkische Kultur. „Sie geben ihre politischeIdeologie als solche aus. Die Stadt sei gefordert, ein Zeichen zu setzen: „Man darf ihre Ideologie nicht tolerieren. Solche Vereine sollten ausgegrenzt werden.“ (…)

    Veranstalter des Sommerfestes ist der Ausländerbeirat. (…)

    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/tuerkischer-rechtsextremismus-in-wiesbaden-stadtpolitik-gibt-sich-wieder-erstaunlich-nachsichtig-und-ignorant_14720118.htm

    .

    Integrationsbeirat

    Ausländerbeirat – in einigen Städten auch Ausländerrat (teilweise umbenannt), Integrationsrat oder Integrationsbeirat – ist ein Überbegriff für verschiedene deutsche Gremien und Organe, die insbesondere auf kommunaler Ebene die gesetzliche Aufgabe haben, in den Gemeinden und Gemeindeverbänden die Interessen der ausländischen Einwohner zu vertreten. Dazu beraten die Ausländerbeiräte die Organe der Gemeinde in allen Angelegenheiten, die ausländische Einwohner betreffen.

    Kritiker bemängeln, dass es in Ausländerbeiräten oftmals Probleme mit Ausländerextremismus gebe. Kritik an problematischen Listenkandidaten und Vertretern gelte auch denen als Tabu, die rassistische und anti-demokratische Gesinnung selbst ablehnten. So wurde etwa im Januar 2011 berichtet, dass es im Ausländerbeirat der Stadt Frankfurt am Main (KAV) Vertreter gebe, die den rechtsextremen türkischen Grauen Wölfen angehörten. Auch in Wiesbaden, Wetzlar und Aßlar soll es zur Wahl „Grauer Wölfe“ in die Ausländerbeiräte gekommen sein. Erst durch Medienberichte sei man in Hessen auf das Thema aufmerksam geworden. In Essen kam es im Jahr 2010 zu Wahlmanipulationen bei der Wahl des Integrationsrates. Unmittelbar vor der Neuwahl im November 2011 scheiterte eine Resolution gegen die Grauen Wölfe an der Mehrheitsfraktion, welche bei 6 % Wahlbeteiligung (2010: 13,6 %) ihr Ergebnis von 31,0 % auf 48,4 % noch steigern konnte. In Mönchengladbach gelang es dem örtlichen Ülkü Ocak (Idealistenverein) der ADÜTDF, dem Türk Kültür Derneği (Türkischer Kulturverein Mönchengladbach), sich 2010 und 2014 als eines von sechs Gründungsmitgliedern der Liste Türkisch-Deutscher Integrationsverbund (TDIV) in den Integrationsrat wählen zu lassen, ohne dass die Stadtverwaltung oder eine Ratsfraktion das auch nur kommentierte. Auch die Millî Görüş ist dort TDIV-Mitgründer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Integrationsbeirat

    .

    Paderborn 2017

    KulTürk-Paderborn lädt Funktionär der Grauen Wölfe ein

    Am 10. Juli 2017 veröffentlichten der AStA der Universität Paderborn, Die Linke.SDS Paderborn, Die LISTE, EPI, Juso-Hochschulgruppe, SAI und der Projektbereich Eine Welt folgende Erklärung:

    „Für ihre Veranstaltung am Mittwoch, dem 12.07.2017, lädt die Hochschulgruppe „KulTürk-Paderborn“ den Referenten Mehmet Alparslan Celebi ein. Celebi, ein Funktionär der ATIB (Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa; Türkisch: Avrupa Türk-İslam Birliği), soll an der Universität Paderborn in türkischer Sprache über die Identität und Zukunft der in Europa lebenden TürkInnen referieren.

    ATIB ist eine der drei europäischen Dachorganisationen der sogenannten türkischultranationalistischen „Ülkücü-Bewegung“ (auch Graue Wölfe genannt). (…)

    Celebi wäre nicht der erste umstrittene Referent, den KulTürk-Paderborn einladen würde. Bereits am 12.01.2016 lud die Hochschulgruppe trotz Kritik den AKP-Lobbyisten Remzi Aru ein. Aru hetzte an der Universität Paderborn öffentlich gegen sämtliche Minderheiten und Andersdenkende. Als Konsequenz wurde KulTürk-Paderborn am 18.05.2016 mit deutlicher Mehrheit vom Studierendenparlament als studentische Initiative aberkannt. (…)

    ( LINKE.SDS Paderborn c/o DIE LINKE.Paderborn )

    http://www.sds-paderborn.de/

  6. 1+1=2 Says:

    =

    Song: Erdowie, Erdowo, Erdogan | extra 3 | NDR

    =

    =
    =

    Neuer Song für Erdogan (den Schnuckel-Schnauzbart-Chef-Osman) | extra 3 | NDR

    =

    =

  7. Edward von Roy Says:

    __

    In Deutschland sind die Anhänger des türkischen nationalistischen Spektrums zum größten Teil in legalistischen Dachverbänden organisiert. Der älteste Dachverband ist die 1978 gegründete „Föderation der türkisch demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e. V.“ (ADÜTDF) mit rund 7.000 Anhängern, die in 160 lokalen Vereinen organisiert sind. Die ADÜTDF ist der deutsche Ableger der türkischen Partei „Milliyetci Hareket Partisi“ (MHP); dt.: „Partei der nationalen Bewegung“, der „Urorganisation“ der „Ülkücü“-Bewegung.

    ( Bundesamt für Verfassungsschutz )

    https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-auslaenderextremismus-ohne-islamismus/was-ist-auslaenderextremismus/nationalistische-tuerken

    .

    Ülkücü-Bewegung (Graue Wölfe)

    Sitz/Verbreitung

    Die »Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e.V. (ADÜTDF)« hat als größter Dachverband der »Ülkücü-Bewegung« ihren Sitz in Frankfurt am Main. In Nordrhein-Westfalen sind rund 70 Vereine unter dem Dachverband der »ADÜTDF« organisiert.

    Gründung/Bestehen seit

    Die »Ülkücü-Bewegung« hat ihre Ursprünge in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und ging aus der Turkisten- /Turanisten-Bewegung hervor. Die heutige »ADÜTDF« wurde 1978 in Frankfurt am Main als »Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Europa e.V.« gegründet. Die Umbenennung in »Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.« erfolgte 2007.

    Mitgliederzahl

    »Ülkücü-Bewegung«: nicht bezifferbar
    Vereinsgebundene »ADÜTDF«-Mitglieder:
    Bund: circa 7.000, NRW: circa 2.000
    Grund der Beobachtung / Verfassungsfeindlichkeit

    Durch ihr extrem nationalistisches Gedankengut bestehen tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht, dass die »Grauen Wölfe« Ziele verfolgen, die sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung (Art. 9 Abs.2 GG) beziehungsweise das friedliche Zusammenleben der Völker richten und zugleich gegen den in Art 3 Abs.3 S.1 GG garantierten Gleichheitsgrundsatz verstoßen. Sie erfüllen damit die Voraussetzungen zur Beobachtung durch die Verfassungsschutzbehörden nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 4 VSG NRW.

    ( Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen )

    http://www.mik.nrw.de/verfassungsschutz/auslaenderextremismus/nationalistische-bestrebungen.html

    __
    __

    MHP

    Die Milliyetçi Hareket Partisi (MHP), auf Deutsch Partei der Nationalistischen Bewegung, ist eine rechtsextreme Partei in der Türkei. Ihr Vorsitzender ist seit 1997 Devlet Bahçeli. Die MHP gilt als politischer Arm der „Idealisten“ (Ülkücüler) oder „Grauen Wölfe“ des Parteigründers Alparslan Türkeş.

    Aus­richtung
    Rechtsextremismus
    Turanismus
    Türkischer Nationalismus
    EU-Skepsis

    https://de.wikipedia.org/wiki/Milliyet%C3%A7i_Hareket_Partisi

    ADÜTDF

    Die „Mutterorganisation“, die türkische Partei MHP, (…) Die Mitglieder und Sympathisanten der ADÜTDF, die so genannten Idealisten (Ülkücüler), (…)

    https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland

    __
    __

    – Drucksache 18/5222 –

    Kleine Anfrage

    der Abgeordneten Ulla Jelpke, Wolfgang Gehrcke, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen, Andrej Hunko, Niema Movassat, Harald Petzold (Havelland), Jörn Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE

    Türkische Graue Wölfe in Deutschland

    (…)

    In Deutschland sind die „Grauen Wölfe“ in sogenannten Idealistenvereinen (türkisch Ülkücü) der Türkischen Föderation (TF) als Teil des […] Dachverbands [ „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e. V.“ („Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu“, ADÜTDF). Derzeit ist Şentürk Doğruyol Generalvorsitzender der ADÜTDF. Bei der „Türkischen Konföderation in Europa“ (Avrupa Türk Konfederasyon, ATK) ist die ADÜTDF Gründungsmitglied. ] (ADÜTDF). Am 26. April 2015 versammelten sich rund 10000 Menschen zu einer von der ADÜTDF angemeldeten Wahlkampfveranstaltung mit dem MHP-Vorsitzenden Devlet Bahceli in der Oberhausener König-Pilsener-Arena (www.derwesten.de/staedte/oberhausen/graue-woelfe-jubeln-mhp-chef-in-oberhausen-zu-id10607606.html). Neben der Türkischen Föderation existiertin Deutschland die im Jahr 1987 von der ADÜTDF abgespaltenen, stärker re-ligiös orientierten „Türkisch-Islamischen Union“ (ATIB) sowie der „Verband der türkischen Kulturvereine in Europa“ (ATB) als Auslandsabteilung der BBP. Dazu kommt eine wachsende Ülkücü-Jugendszene, die sich insbesondere über Internetseiten und Musik definiert.

    (…) Nach Angaben des offen zu den „Grauen Wölfen“ stehenden CDU-Mitglieds Zafer Topak, der dem Ausländerbeirat der Stadt Hamm angehört, gibt es in der CDU „jede Menge Sympathisanten oder Mitglieder dieser Organisation“, die nicht ausgeschlossen würde, da die Partei sie „als Stimmenbringer“ benötige(www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/38616008/1/data.pdf). Auch aus anderen Par-teien werden immer wieder Unterwanderungen durch „Graue Wölfe“ bekannt(www.welt.de/politik/deutschland/article130046195/Das-Problem-der-CDU-mit-tuerkischen-Nationalisten.html).

    (…) Aus Dinslaken schlossen sich etwa zwei Dutzend junge Männer als „Lohberger Brigade“ dem Islamischen Staat (IS) in Syrien an, wo mehrere von ihnen bereits im Kampf getötet wurden. „Einige dieser jungen Salafisten – so die Recherchen von „Frontal21“ – sind in den Jugendverbänden der „Grauen Wölfe“ radikalisiert worden. Heute posieren sie im Internet mit den abgeschlagenen Köpfen ihrer Gegner“ (www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/38616008/1/data.pdf).

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/052/1805222.pdf

    __
    __

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/5466

    03.07.2015

    Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Wolfgang Gehrcke, Christine Buchholz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
    – Drucksache 18/5222 –

    Türkische Graue Wölfe in Deutschland

    (…)

    [ Inwieweit haben nach Kenntnis der Bundesregierung rechtsextreme Parteien aus der Türkei – insbesondere MHP und BBP – anlässlich der türkischen Präsidentschaftswahlen im Jahr 2014 und der türkischen Parlamentswahlen im Jahr 2015, an denen sich auch im Ausland lebende türkische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger beteiligen konnten, Wahlkampf in Deutschland bzw. unter den in Deutschland lebenden Türkinnen und Türken betrieben? ]

    Im Vorfeld der türkischen Parlamentswahlen 2015 wurden folgende Wahlkampfveranstaltungen der „Partei der Nationalistischen Bewegung“ (MHP) in Deutschland bekannt. (…)

    Datum 25.04.2015
    Ort Mönchengladbach
    Einladender Verband ADÜTDF/ATK
    Türkische Partei MHP

    26.04.2015
    Oberhausen
    ATK
    MHP

    (…)

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/054/1805466.pdf

    __

    Frank Boss […] sagte der Jungle World: »Ich bin im Sinne der Integration dorthin gefahren. […] Unglücklicherweise war es so, dass […] an der Wand ein Symbol der Grauen Wölfe hing.« Im TDIV gebe es verschiedene Ortsverbände, welche Strukturen es im einzelnen gebe, sei ihm nicht bekannt, führt Boss aus und beteuert: »Wir haben mit den Grauen Wölfen nichts am Hut.« Er habe nichts von den Verbindungen gewusst, die Wandteppiche seien ihm nicht aufgefallen.

    Falken gegen Wölfe | von Dennis Pesch | jungle.world 05.10.2017

    https://jungle.world/artikel/2017/40/falken-gegen-woelfe

    .

    [ 25. April 2015 – Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung – Devlet Bahçeli, türkischer Politiker und der derzeitige Vorsitzende der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), besucht seine Grauen Wölfe. ]

    25.04.2015 – MHP Genel Başkanı Devlet Bahçeli, Mönchengladbach Türk Kültür Ocağı’nın yeni hizmet binasının açılışını gerçekleştirdi. GİRİŞ25.04.2015

    http://www.haber7.com/partiler/haber/1354386-devlet-bahceli-acilisa-katildi

    Devlet Bahçeli Almanya’da Türk Kültür Ocağı açtı

    Devlet Bahçeli, Mönchengladbach Türk Kültür Ocağı’nın açılışını gerçekleştirdi.

    MHP Genel Başkanı Devlet Bahçeli, Mönchengladbach Türk Kültür Ocağı’nın yeni hizmet binasının açılışını gerçekleştirdi.

    http://www.ensonhaber.com/devlet-bahceli-almanyada-turk-kultur-ocagi-acti-2015-04-26.html

    Bir dizi temaslarda bulunmak üzere Almanya’ya gelen Bahçeli, duanın ardından kurdeleyi keserek Türk Federasyona bağlı Mönchengladbach Türk Kültür Ocağı’nın yeni hizmet binasının açılışını yaptı.

    http://www.milliyet.com.tr/bahceli-almanya-da-turk-kultur/siyaset/detay/2049741/default.htm

    .

    Boss selbst zeigt sich „fassungslos“, dass er in die Nähe von „Grauen Wölfen“ gerückt wird: „Hanebüchen. Ich habe im Wahlkampf auf Einladung den Türkischen Kulturverein besucht.“

    Frank Boss und der „Graue Wolf“ | von Dieter Weber | Rheinische Post (RP) 26.08.2017

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/frank-boss-und-der-graue-wolf-aid-1.7036996

    __

  8. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    Millî Görüş
    Milli Görüs

    2006

    [ haqq versus batil ]

    Die Begriffe „batil“ („unbedingt Falsches“) und „haqq“ („unbedingt Richtiges“) gelten nach ERBAKAN als grundlegend für eine gerechte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Die westliche Zivilisation (Deutschland mit einbegriffen) ist als „batil“ einzustufen. Das „Milli Gazete“-Motto „Hak Geldi Batil Zail Oldu“ („Gekommen ist die Wahrheit – Verschwunden ist das Unrecht“) weist auf diese immer noch gültige Deutung hin.

    http://www.verfassungsschutz-bw.de/site/lfv/get/documents/IV.Dachmandant/Datenquelle/stories/public_files/islamisten/islamismus-broschuere-2006.pdf

    .

    2014

    „Milli-Görüs“-Bewegung

    „Saadet Partisi“ („Partei der Glückseligkeit“, SP)

    .

    Aufsplitterung der „Milli-Görüs“-Bewegung in Deutschland

    Die „Saadet Partisi“ wie auch die türkische Regierungspartei AKP haben ihre Wurzeln in den „Milli-Görüs“-Parteien Necmettin ERBAKANs und entstanden erst im Jahr 2001 infolge der Spaltung der „Fazilet Partisi“ („Tugendpartei“, FP). Aufgrund dieser Genese sind in der IGMG in Deutschland Anhänger beider Parteien vertreten, die intern um Einfluss ringen.

    [ UETD 2013 – AKP-Politiker bei der Milli Görüs in Belgien ]

    Der deutlich gestiegene Einfluss der AKP wurde beispielsweise im Mai 2013 bei einer Großveranstaltung der IGMG im belgischen Hasselt deutlich, bei der erstmals hochrangige AKP-Regierungsvertreter anwesend waren. Über die „Union Europäisch-Türkischer Demokraten“ (UETD) betreibt die AKP bereits seit 2004 eine breit angelegte Lobbyarbeit in Deutschland. Die „Saadet Partisi“ ihrerseits forciert seit Mitte 2013 den Aufbau eigener Strukturen (…)

    Bei der Gründungsveranstaltung der SP-Deutschlandvertretung am 27. Dezember 2013 in Köln bezeichnete der zum Deutschland-Repräsentanten bestellte Abdussamet TEMEL, ein früherer IGMG-Spitzenfunktionär aus Bayern, die SP als den politischen und die IGMG als den religiösen Arm der „Milli Görüs“ in Deutschland – eine Sichtweise, die auch die IGMG selbst mit ihrem Anspruch, eine Religionsgemeinschaft zu sein, vertritt. Der ebenfalls bei der Gründungsveranstaltung anwesende SP-Generalvorsitzende Mustafa KAMALAK beschwor dort die bekannte Weltsicht der „Milli Görüs“: „Milli Görüs ist keine Alternative, sondern das Heilmittel, und zwar das einzige.“ Gesellschaften, die des Korans und der Sunna beraubt seien, seien nicht in der Lage, eine gerechte Ordnung zu begründen. Implizit charakterisierte KAMALAK damit auf deutschem Boden die westliche Gesellschaftsordnung als eine Unrechtsordnung, in der „Milli-Görüs“-Terminologie gesprochen folglich als „nichtig“ („batil“).

    (…) [ Nusret Çayir genannt Nusretullah Hoca Efendi ]

    der reisende Hodja Nusret CAYIR („Nusretullah Hoca“)

    [ “ Cayir agitiert gegen die demokratische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland und propagiert die Allgemeingültigkeit der Scharia als konkurrierendes Modell. “ – s. u. – ]

    (…)

    (Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (2014))

    http://www.verfassungsschutz-bw.de/,Lde/Startseite/Arbeitsfelder/Aufsplitterung+der+_Milli_Goerues_Bewegung+in+Deutschland

    .

    Nusret Çayir
    Nusret Cayir
    IAC

    Bis zu seiner Abschiebung in die Türkei am 23. Oktober 2015 prägte der Prediger Nusret Çayir die IAC in Deutschland. Seiner Auffassung zufolge gebe es niemanden außer der „Millî Görüş“, der die Türkei retten könne.

    https://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2015.pdf

    .

    Saadet Partisi (SP)

    Unzufrieden mit der abnehmenden Repräsentanz der politischen Dimension der Mill Görüs-Ideologie in der Bundesrepublik entschloss sich die türkische Saadet Partisi (SP – Glückselig­keitspartei) zum Aufbau eigener Strukturen in Deutschland und eröffnete am 1. Januar 2015 in Köln die Generalzentrale ihrer Europavertretung.

    lsmail Aga Cemaati (IAC)

    Die IAC ging aus dem islamischen Orden der Naqshbandiya hervor, dem auch der verstorbene Führer der Milli Görüs-Bewegung Necmettin Erbakan angehörte. Der europäische Zweig der IAC zeigt sich ebenfalls verbunden mit der Ideologie der Milli Görüs-Bewegung und der Saadet Partisi. Europavertreter der IAC ist nach eigenem Bekunden der Prediger Nusret Cayir.

    Nusret Cayir (Nusretullah Hoca Effendi)

    Cayir agitiert gegen die demokratische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland und propagiert die Allgemeingültigkeit der Scharia als konkurrierendes Modell. Im Oktober 2015 wurde er in die Türkei abgeschoben. Seitdem ist er bemüht, mit seinen Anhängern in Deutschland über Video­-Botschaften zu kommunizieren.

    ( Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2016 )

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-170.pdf

    .

    IGMG

    „Uniday 2009“ am 4. April in Dortmund

    03. März 2009 [ 3. März 1924 – Türkei beseitigt das Kalifat – Anm. ]

    igmg.de: Als Gastredner sind Prof. Dr. Tariq Ramadan und Prof. Dr. Iskender Pala eingeladen. Auf der einen Seite ein Professor, der mit Frankreich assoziiert wird, auf der anderen ein Professor aus der Türkei. (…)

    Celal Tüter: (…) Prof. Tariq Ramadan ist ein Intellektueller der bestrebt ist, diese Spannungen zu vermindern und theoretische Ansätze zur Identitätsfindung europäischer Muslime auszuarbeiten. Ihm ein Gehör zu schenken, bedeutet zugleich unsere eigenen Probleme ins Visier zu nehmen.

    _ttps://www.igmg.org/aezuniday-2009aeoe-am-4-april-in-dortmund/

    .

  9. Edward von Roy Says:

    .

    Zum Glück schweigen nicht alle Oberbürgermeister zu den nationalistischen türkischen sogenannten Idealisten (Graue Wölfe).

    Norbert Bude (SPD) ebenso wie Hans Wilhelm Reiners (CDU) haben leider noch nicht gesagt, was auch in Mönchengladbach zu fordern überfällig ist: „Wir erwarten eine klare Distanzierung von den Grauen Wölfen.“

    .

    Frankfurt 2017

    Sympathiebekundung für türkischen Nationalisten zurückgenommen

    .

    .
    .

    „Avrupali Eskisehirliler“-Vorsitzender löscht „Graue-Wölfe“-Bild von Facebookseite

    Von MARK OBERT | Frankfurter Neue Presse (fnp) 29.08.2017

    Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD fordert von Mehmet Eser eine „klare Distanzierung von den Grauen Wölfen“. Der Vorsitzende des türkischen Vereins „Avrupali Eskisehirliler“ wiederum hat bereits am Wochenende auf einen Bericht dieser Zeitung reagiert: Seine Sympathiebekundung für die türkischen Nationalisten ist von seiner Facebookseite verschwunden.

    (…) Erst am Dienstag vergangener Woche hatte er es gepostet. Einige Tage davor hatte er bereits die Wölfe-Flagge – drei weiße Halbmonde auf grünem Grund – auf sein Profil gestellt gehabt. Nach einem Bericht dieser Zeitung am Samstag hat der 49-jährige Taxiunternehmer aus Frankfurt sofort reagiert.

    Für Irritation hatte das Bild mit einem heulenden Wolf und einer zum stilisierten Wolfskopf geformten Hand vor allem deshalb gesorgt, weil Eser im Rahmen der Städtepartnerschaft mit seiner türkischen Heimatstadt Eskisehir gute Kontakte zu Oberbürgermeiser Peter Feldmann (SPD) unterhält. Frankfurts Stadtoberhaupt ließ derweil gestern eine deutliche Botschaft an Eser verkünden: „Wir erwarten eine klare Distanzierung von den Grauen Wölfen.“ (…)

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Avrupali-Eskisehirliler-Vorsitzender-loescht-Graue-Woelfe-Bild-von-Facebookseite;art675,2751362

    .

    „Avrupali Eskisehirliler“-Vorsitzender löscht „Graue-Wölfe“-Bild von Facebookseite

    Taunus Zeitung

    http://www.taunus-zeitung.de/lokales/frankfurt/Avrupali-Eskisehirliler-Vorsitzender-loescht-Graue-Woelfe-Bild-von-Facebookseite;art675,2751362

    .

    Rüsselsheimer Echo

    Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD fordert von Mehmet Eser eine „klare Distanzierung von den Grauen Wölfen“.

    http://m.ruesselsheimer-echo.de/lokales/frankfurt/Avrupali-Eskisehirliler-Vorsitzender-loescht-Graue-Woelfe-Bild-von-Facebookseite;art675,2751362

    .
    .

    Der Verein „Avrupali Eskişehirliler e.V.“ („Europäer aus Eskişehir) wurde 2007 ins Leben gerufen und ist ein Kulturverein mit derzeit ca. 100 Familien mit Wurzeln in und um Eskişehir. Ziel des Vereins ist die Wahrung und Förderung sowie die Pflege von Tradition und Kultur, Belebung von Solidarität und Kommunikation zwischen ihren Mitgliedern und Eskişehir.

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Avrupali-Eskisehirliler-Vorsitzender-loescht-Graue-Woelfe-Bild-von-Facebookseite;art675,2751362

    .

    Eskişehir (türkisch für „alte Stadt“; der ursprüngliche Name in der Antike und in Byzanz war Δορύλαιον Dorylaion, dt. Doryläum) ist mit 685.727 Einwohnern (2013) eine der größten Städte in Anatolien und die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

    Die Gegend um Eskişehir ist hauptsächlich bekannt durch den Abbau von Sepiolith (Lületaş). In der Innenstadt gibt es zahlreiche Geschäfte, die Meerschaumpfeifen verkaufen, welche hier seit 1700 geschnitzt werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eski%C5%9Fehir

    .
    .

    ARD | Graue Wölfe: Wetzlar verabschiedet Resolution

    .

    .
    .

    Losssagen von den „Grauen Wölfen“ und Türk Federasyon

    jugendnetz wetzlar am 22.02.2011

    .

    .
    .

    Extremismus in Hessen: Graue Wölfe in Wetzlar

    .

    .
    .

    Wetzlar 2011

    Bündnis macht gegen „Graue Wölfe“ mobil

    Die türkisch-nationalistischen „Grauen Wölfe“ haben nicht nur das mittelhessische Wetzlar aufgeschreckt. Aber vor allem dort macht ein Bündnis gegen sie mobil – auch, damit Jugendliche nicht mit ihnen heulen.

    FR 11.01.2011

    (…) Nicht nur Nationalsozialisten sind auf der Suche nach Nachwuchs, auch die „Grauen Wölfe“ sorgen für die Zukunft vor. Diese türkisch-nationalistische Bewegung ist nach Expertenansicht für bestimmte Jugendliche mit Migrationshintergrund anziehend, weil sie dort – anders als sonst – anerkannt werden. Sorgen macht sich auch eine Bürgerinitiative in Wetzlar, wo die „Wölfe“ aktiv sein sollen. Das „Bündnis gegen Nazis“ hat deshalb eine Unterschriften- und Aufklärungskampagne ins Leben gerufen. Es sei wichtig zu informieren. Die „Grauen Wölfe“ seien bislang als Problem nicht wahrgenommen worden, sagte Bündnis-Mitglied und DGB-Vorsitzender in Mittelhessen, Ernst Richter.

    „Fanatischer Nationalismus und Rassismus gehen uns alle an“, sagte er weiter. Es sei egal, aus welcher Ecke diese kommen. Das Bündnis fordert unter anderem, dass „insbesondere jugendliche Migrantinnen und Migranten als ein willkommener Teil von Wetzlar gesehen und gefördert werden“. Diese würden kaum wertgeschätzt. „Jeder braucht aber Wertschätzung und wird sich dort wohlfühlen, wo er sie bekommt“, erklärte Richter. Im Zweifel bei Gruppen am Rande der Gesellschaft.

    Nach Angaben des Marburger Jugend- und Extremismusforschers Benno Hafeneger wollen die „Wölfe“ insbesondere junge Männer ansprechen. In Deutschland machten sie sich dabei auch die besondere Situation von Migranten zunutze: „Sie bieten bestimmten Jugendlichen, die auf der Suche nach Identität und Integration sind, Orientierung.“ Gelockt würden sie mit Freizeitangeboten wie Musik- oder Folklorefesten. Das sei ähnlich wie bei anderen rechten Gruppen. Es seien aber keine Massen, die so zu „Wölfen„ würden.

    Die „Grauen Wölfe“ sind Anhänger der extrem nationalistischen ADÜTDF. Diese „Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Deutschland“ mit Sitz in Frankfurt ist dem hessischen Landesamt für Verfassungsschutz zufolge ein „Sammelbecken“ für Anhänger der türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung„ MHP (Milliyetci Hareket Partisi). Diese hat sich die Gründung eines osmanischen Großreichs zum Ziel gesetzt.

    Die Behörde beobachtet nach eigenen Angaben die Gruppierungen. Sie schreibt im Verfassungsschutzbericht aber nur über sie, wenn es einen Anlass gibt. In Hessen sind Medienberichten zufolge 14 Vereine aktiv, vor allem im Rhein-Main-Gebiet sowie in Süd- und Mittelhessen. Zuletzt gerieten demnach der „Türkische Sozialdienstverein“ sowie ein Lokalpolitiker in Wetzlar in die Kritik. Das SPD-Mitglied zog wegen angeblicher Nähe zu den „Grauen Wölfen“ und trotz aller Dementis seine Kandidatur für die Kommunalwahl zurück. Nach Medienangaben häufen sich auch die Fälle, in denen Ausländerbeiräte und etablierte demokratische Parteien von mutmaßlichen türkischen Rechtsextremen unterwandert werden.

    Nach Angaben des Vorsitzenden des deutsch-türkischen Jugendwerks in Frankfurt, Hüseyin Ayvaz, haben die „Grauen Wölfe“ oder auch islamistische Gruppen „leider“ sehr gute Angebote für Jugendliche. Ihnen werde dort vermittelt, „etwas Besonderes“ zu sein – sie würden dort anerkannt. Das große Problem von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sei ja gerade, dass sie von der Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt würden. Das Jugendwerk will nach eigenen Angaben Jungen und Mädchen mit ausländischen Wurzeln dagegen den Weg in die Mitte der Gesellschaft weisen. (…)

    http://www.fr.de/rhein-main/wetzlar-buendnis-macht-gegen-graue-woelfe-mobil-a-951395

    .

    Wahlwerbung für die MHP in Kadıköy, Istanbul 2009

    .

    ADÜTDF Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu
    Almanya Türk Federasyon

    .

    Türk Federasyon Marşı

    .

    .
    .

    28. ALMANYA TÜRK FEDERASYONU KURULTAYI

    .

    .

  10. Kızılırmak Says:

    __
    __

    __
    __

    ATK Schweiz
    Les «Loups gris» / Die „Grauen Wölfe“

    .

    .

    Basel 2017

    Wirft Baselland die Grauen Wölfe raus?

    Die Veranstaltung der Grauen Wölfe in Reinach BL steht auf der Kippe.

    Blick (Schweiz) 17.03.2017

    https://www.blick.ch/news/politik/radikale-tuerken-wollen-am-samstag-auftreten-wirft-baselland-die-grauen-woelfe-raus-id6385282.html

    .

    17.03.2017 Durch die Polizei aus Sicherheitsgründen abgesagt

    La police interdit un rassemblement turc controversé à Bâle

    https://www.letemps.ch/suisse/2017/03/17/police-interdit-un-rassemblement-turc-controverse-bale

    .
    .

    ATK & ADÜTDF Frankreich

    Fransa Türk Federasyon

    .

    .

    Bischwiller (Frankreich)

    Vor allem seit dem Niedergang der örtlichen Textilindustrie kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen der einheimischen elsässischen Bevölkerung und den Migranten, deren Integration nur teilweise gelungen ist.

    [ Desintegration vorantreiben – Graue Wölfe heulen ]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bischwiller

    .

    Bischwiller

    Şemsimah Şener
    Semsimah Sener

    .

    .

    Bischwiller

    .

    .

    Şemsimah Şener
    Cırpınırdı Karadeniz
    Bischwiller Ülkü Ocağı Türkiyem Şöleni

    __

    Şemsimah Şener

    Zafer İşleyen ve Ali Kınık
    Zafer Isleyen und Ali Kinik

    __
    __

    Hamburg

    __

    __
    __

    ( Ein Grauer Wolf an der DITIB-Moschee? Die Moschee sympathisierte offensichtlich auch intensiv mit der AKP Erdogans.)

    Rechtsextreme „Graue Wölfe“ in der Offenburger Moschee

    bo baden-online (Offenburg, Deutschland) 26.11.2016

    Diese Geste könnte Süleyman Sögütlü, Vorstandsmitglied der Offenburger Moschee, in Erklärungsnot bringen: Auf einem Bild seines Facebook-Profils, das der OT-Redaktion vorliegt, posiert er vor der türkischen Nationalfahne mit dem Gruß der Grauen Wölfe (siehe­ Foto). Diese Gruppierung wird­ im baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht 2015 als rechtsextrem eingestuft. Weiter heißt es: »Ihre Anhänger idealisieren die türkische Nation in deren politischer, territorialer und kultureller Ausprägung. Hinzu kommt die Betonung islamischer Werte.« Das Handzeichen ist in der Türkei und unter türkischstämmigen Menschen in Deutschland bekannt und wird den Grauen Wölfen zugeordnet.

    Damit gerät eine Einlassung Sögütlüs im Prozess, den er derzeit gegen das OT vor dem Landgericht Offenburg führt (siehe Hintergrund), ins Wanken, wonach er unpolitisch sei. Dies hat er sogar in einer eidesstattlichen Erklärung von seinem Anwalt Dirk Knop (Offenburg) verlesen lassen. (…)

    Wie eng die Verflechtungen zwischen der Offenburger Moschee und der türkischen Regierungspartei AKP sind, zeigen nun Recherchen dieser Zeitung. (…)

    Bisher wurde er von Rechtsanwalt Dirk Knop ­(Offenburg) vertreten, bis dieser gestern sein Mandat niederlegte. (…)

    https://www.bo.de/lokales/offenburg/graue-woelfe-in-der-offenburger-moschee

    .
    .

    „Unsere Partei ist die MHP, unser Führer ist BAHÇELİ, der Graue Wolf ist unser Symbol, İslam ist unser Gottesdienst, das führende Land ist die Türkei, wir sind auf dem Weg zur Macht“

    Aus dem Zafer-İşleyen-Lied Meine Partei ist die MHP

    __
    __

    _ttps://www.facebook.com/zaferisleyenresmisayfa/photos/a.10151069123693215.441726.136956598214/10152099397543215/?type=3

    __

    April 2014 – Nein zum Frühlingsfest der Grauen Wölfe in der Gesamtschule Volksgartenstraße!

    Überall in Mönchengladbach hängen seit ein paar Tagen die repräsentativen Plakate, die für die demokratiegefährdende Veranstaltung in der Gesamtschule Volksgartenstraße 75 werben, die drei Fotos der prominenten Musiker fesseln das Auge: links prangt der radikale Zafer İşleyen, berüchtigt für seine rockigen Neu-Arrangements türkischer mehter marşı (Militär- und Marschmusik), rechts der überzogen patriotische Spieler der bağlama (türkisches Saiteninstrument) Ali Kınık, in der Mitte Şemsimah Şener, die sich auf ihrem Facebook-Account zur Idealistenbewegung (Graue Wölfe) und zum großen Faschistenführer Alparslan Türkeş bekennt, was nun noch irgendjemand Herrn Norbert Bude sagen sollte, bevor unser Oberbürgermeister voreilig für die beeindruckende Performance der Künstlerin zu schwärmten beginnt:

    _ttps://tr-tr.facebook.com/semsimah.sener.1

    https://tr-tr.facebook.com/semsimah.sener.1

    Das Mönchengladbacher Plakat für den 12.04.2014, alle drei musikalischen Nationalisten sind überkrönt von einer gewaltigen türkischen Fahne, davor der stolze Spruch, ein Buchtitel des Dichters Arif Nihat Asya (1904-1975), nämlich:

    BİR BAYRAK RÜZGAR BEKLİYOR
    EINE FAHNE WARTET AUF WIND

    He mostly gained fame through his poems especially through Bir Bayrak Rüzgar Bekliyor (A Flag is Waiting for Wind) and Fetih Marşı (The Conquest March).

    http://www.kultur.gov.tr/EN,37293/asya-arif-nihat.html

    In gleich großen Buchstaben steht darunter

    KÜLTÜR VE SANAT ŞÖLENİ
    KULTUR und KUNST FESTIVAL

    Mit einem pfiffig schräg gesetzten VOLKSTANZ-FORMATION (HALK OYUNLARI EKİBİ) und GEDICHTE (ŞİİRLER) bewerben Mönchengladbachs Graue Wölfe der ADÜTDF die Veranstaltung.

    Wer in die Gesamtschule Volksgartenstraße einlädt, ist klar ersichtlich, Ortsgruppe Mönchengladbach der:

    TÜRK FEDERASYON
    Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu
    Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland

    … wobei rechts das Logo der (deutschen) ADÜTDF und links das (europäische) Emblem des am 29.10.2007 gegründeten Dachverbandes der Idealisten aus sieben Staaten gezeigt wird:

    AVRUPA TÜRK KONFEDERASYON
    Türkische Konföderation in Europa

    giriş ücreti 10 Euro, Eintritt 10 €

    Im unteren Drittel dann die eingescannten Visitenkarten der Sponsoren bzw. Unterstützer, beinahe 25 regionale (Duisburg / Venlo / Mönchengladbach / Krefeld / Köln, v. a. Mönchengladbach) Kleinindustrielle oder Händler. Auf facebook, bei:

    ZAFER İŞLEYEN
    9. April 2014 ·

    12-13 Nisan’da ALMANYA konserlerimizde görüşmek üzere Allah’a emanet olun.Bu arada saçlarım…

    _ttps://www.facebook.com/zaferisleyenresmisayfa/photos/a.10151069123693215.441726.136956598214/10152099397543215/?type=3&permPage=1

    _ttps://www.facebook.com/zaferisleyenresmisayfa/photos/a.10151069123693215.441726.136956598214/10152099397543215/?type=3&Theater

    _ttps://www.facebook.com/zaferisleyenresmisayfa/photos/a.10151069123693215.441726.136956598214/10152099397543215/?type=3&theater

    __
    __

    Mönchengladbach 2014, Ali Kınık, Zafer İşleyen und Şemsimah Şener, jene drei Kultfiguren des nationalistisch angekränkelten Bereichs der türkischen Musikszene, die mit Engagement ihr Können ganz in den Dienst der Ülkücü-Bewegung stellen und wesentlich zur Popularität der rassistischen Ideologie der Grauen Wölfe bei In- und Auslandstürken beitragen, durften am Samstag, dem 12.04.2012 nicht an der Mönchengladbacher Gesamtschule auftreten, sondern mussten in einen hastig angemieteten privaten Saal ausweichen.

    Das Konzert der ultrarechten Musiker fand damit auf dem Gebiet der Stadt Mönchengladbach und am geplanten Tag statt. Hier die Fotos.

    Mönchengladbach konsereimizden resimler.

    _ttps://tr-tr.facebook.com/photo.php?fbid=10152108378728215&set=pcb.10152108379813215&type=1&theater

    https://tr-tr.facebook.com/photo.php?fbid=10152108378728215&set=pcb.10152108379813215&type=1&theater

    __
    __

  11. Oberhausen Says:

    .

    .

    ADÜTDF 28. Hauptversammlung / Almanya Türk Federasyon 28. Büyük Kurultayı

    Graue Wölfe in Oberhausen

    Kritik an Großveranstaltung der rechtsradikalen Grauen Wölfe in Oberhausen

    von Felix Christians | ruhrbarone 11.11.2013

    Am kommenden Samstag wollen die Grauen Wölfe ihre „28. Hauptversammlung“ in der Oberhausener König-Pilsener-Arena abhalten. Bis zu 7000 Teilnehmer werden erwartet.

    Als die Rechtsradikalen 2011 in der Essener Grugahalle tagten gab es breite Kritik quer durch alle Parteien. Der Eklat beschäftigte auch die Landespolitik. Oberbürgermeister Paß kündigte damals an, weitere Kongresse der Wölfe in der Halle verhindern zu wollen. Nun weichen die Veranstalter nach Oberhausen aus. […]

    https://www.ruhrbarone.de/kritik-an-grossveranstaltung-der-rechtsradikalen-grauen-woelfe-in-oberhausen/70287

    .
    .

    16 Kasım 2013 günü Almanya Türk Federasyonu’nun 28 Büyük Kurultayı’na katıldık, (…)

    .

    MHP
    Devlet Bahçeli Oberhausen Kurultayı
    Almanya
    Türk Federasyon

    .

    28. ALMANYA TÜRK FEDERASYONU KURULTAYI

    .
    .

    zwei Jahre später,
    Oberhausen 2015
    Türkischer Wahlkampf

    „Graue Wölfe“ jubeln ihrem Partei-Chef in Oberhausen zu

    von Ruşen Tayfur | WZ 26.04.2015

    (…) 10.000 Anhänger der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), in Deutschland besser bekannt als „Graue Wölfe“, jubelten am Sonntag in der König-Pilsener-Arena dem Parteivorsitzenden Devlet Bahçeli zu. Der kam auf Wahlkampf-Tour vorbei, um die Stimmen der Eingewanderten mit türkischen Pässen buhlend. Im Vorfeld war das Arena-Management scharf dafür kritisiert worden, den rechten Ultranationalisten eine Bühne geboten zu haben. (…)

    Auch Deutschland greift er an: „Kurden, Aramäer, Armenier, alle beschweren sich über uns, alle wollen eine Entschuldigung von uns“, sagt Bahçeli, auf die Debatte um den Völkermord an Armeniern vor 100 Jahren anspielend. „Sie alle treffen sich in der Genozid-Lobby. Sie wollen die Türkei verleumden. Doch wie kann Deutschland sich daran beteiligen? Wir waren doch Schicksalsbrüder im Ersten Weltkrieg.“ Die Deutschen sollten sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen, sagt Bahçeli. „Wir haben keinen Hitler hervorgebracht. Wir haben keine Menschen vergast. Die Türkei hat niemals einen Völkermord begangen.“

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/graue-woelfe-jubeln-ihrem-partei-chef-in-oberhausen-zu-id10607606.html

    .

  12. aus Witten Says:

    .

    RP 26.08.2014
    Mönnchengladbach

    Gülistan Yüksel wird neue Parteivorsitzende der SPD

    (…) Da niemand in der SPD von einem Gegenkandidaten ausgeht, gilt als sicher, dass Yüksel beim Parteitag am 13. September zur neuen Vorsitzenden gewählt wird. (…)

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/guelistan-yueksel-wird-neue-parteivorsitzende-der-spd-aid-1.4477071

    .

    .

    .

    15. Mai 2014

    Yüksel wirbt für Integrationsratswahlen

    RP 15.05.2014

    (…) Begeisterung wünscht sich Gülistan Yüksel auch von den restlichen 44 000 Wahlberechtigten. Die SPD-Bundestagsabgeordnete war lange Zeit Vorsitzende des Integrationsrates, kandidiert nun zwar nicht mehr, wirbt aber für die Teilnahme der Migranten an der Wahl. (…)

    Für Yüksel ist die interkulturelle Öffnung der Verwaltung ein Erfolg des Integrationsrats: Verwaltungsmitarbeiter werden geschult und für Kultur-Unterschiede sensibilisiert. Auch eine Integrationsbeauftragte gibt es bei der Stadt inzwischen: „Das Gremium kann etwas bewirken. Integration geht nur, wenn alle zusammenarbeiten.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/yueksel-wirbt-fuer-integrationsratswahlen-aid-1.4240936

    .
    .

    .

    Mönchengladbach 2017 ist leider nicht so weit wie Witten 2013

    Quelle: Ruhr Nachrichten

    Grüne warnen vor getarnten Grauen Wölfen

    „Der radikale Nationalismus der Grauen Wölfe widerspricht den Grundlagen einer erfolgreichen Arbeit im Integrationsrat total“, erklärt die Fraktion der Grünen in einer Stellungnahme. Mindestens ein Angehöriger des umstrittenen Deutsch-Türkischen Kulturvereins ist dort Mitglied.

    WITTEN Bündnis 90/Die Grünen fordern, dass sich der Deutsch-Türkische Kulturverein dazu bekennt, Mitglied der Türk Federaysonu zu sein und damit politisch den Grauen Wölfen nahe zu stehen. Der radikale Nationalismus der Grauen Wölfe widerspreche der Arbeit im Integrationsrat völlig.

    Der Deutsch-Türkische Kulturverein hat sich nach eigenen Angaben schon lange von den Grauen Wölfen losgesagt, doch noch immer prangt das Logo der ADÜTDF groß an seinem Gebäude.

    http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/witten/Deutsch-Tuerkischer-Kulturverein-Gruene-warnen-vor-getarnten-Grauen-Woelfen;art939,2004737

    .

    Witten Ülkü Ocagi – Local Business | Facebook

    Ülkü Cup
    Kaffeehaus
    Witten Ülkü Ocagi wurde mit dieser Seite zusammengeführt

    https://www.facebook.com/pages/%C3%9Clk%C3%BC-Cup/134788006599293?rf=566443916702721

    .
    .

    Immer wieder tritt die „Türk Federasyon“ als Ausrichterin von Veranstaltungen in Witten auf

    .

    .
    .

    Debatte um Integration hält an

    WAZ Redaktion | WAZ 13.05.2013

    https://www.waz.de/staedte/witten/debatte-um-integration-haelt-an-id7947500.html

    .
    .

    Vorstandsmitglied Serafettin Deniz (43) hatte beteuert, sein Verein habe nichts mit den „Grauen Wölfen“ zu tun.

    WAZ 08.05.2013

    https://www.waz.de/staedte/witten/kritik-an-tuerkischem-verein-waechst-id7933219.html

    .
    .

    Antifa Witten: Distanzierung von Grauen Wölfen eine „dreiste Lüge“

    von Martin Niewendick | ruhrbarone am 13.05.2013

    (…) Dass das Logo „Türk Federasyon“, eine Organisation der Grauen Wölfe, auf dem Vereinsschild und auf aktuellen Plakaten des Vereins prangt, sei einem Versehen geschuldet. man habe nichts mit der Gruppierung, einem Arm der rechtsradikalen türkischen Partei MHP, zu tun. Diese Distanzierung sei eine Farce, heißt es nun in einer Stellungnahme der Antifa Witten:

    Die Distanzierungen des Deutsch-Türkischen Kulturvereins sind eine Farce

    Die Taktik des „Deutsch-Türkischen Kulturvereins“, seine offensichtliche Mitgliedschaft bei den rechtsextremen „Grauen Wölfen“ zu leugnen und erst nachdem die Öffentlichkeit sich darüber nicht mehr täuschen lässt zu behaupten, sie sei eine Organisation der Mitte und würde sich lediglich um Integration bemühen, kann lediglich als perfide bezeichnet werden. Tatsache ist, die Bewegung der „Ülkücüler“, deren deutscher Dachverband die „Türk Federasyon“ ist und als deren Teil sich der Wittener Kulturverein ausgibt, propagiert eine nationalistische, rechtsradikale und minderheitenfeindliche Ideologie. Hierbei handelt es sich auch nicht einfach um Vermutungen von Polizei und Verfassungsschutz, sondern um seit vielen Jahrzehnten bekannte Tatsachen. (…)

    Serafettin Deniz, der für den Verein spricht, behauptete noch am 8.5.2013 gegenüber der WAZ, sein Verein habe nichts mit den „Grauen Wölfen“ zu tun. Wie aber der Homepage der „Türk Federasyon“ zu entnehmen ist, sitzt er selbst im Vorstand der Wittener „Ülkü Ocagi“ (Siehe Screenshot, M.N.). Seine durchsichtigen Behauptungen und verschrobenen Distanzierungen müssen vor diesem Hintergrund nur als eines bezeichnet werden: als dreiste Lüge! Wer glaubt er könne die BürgerInnen derart an der Nase herumführen, für den kann es als Mitglied des Integrationsrates nur eine Konsequenz geben und die heißt Rücktritt.

    Als Beleg legt das Antifa-Bündnis einen Screenshot vor, der zeigt, dass Serafettin Deniz als Mitglied der Türk Federasyon geführt wird: (…)

    https://www.ruhrbarone.de/antifa-witten-distanzierung-von-grauen-woelfen-eine-dreiste-luege/59941

    .
    .

    Der Sitz der Grauen Wölfe an der Wittener Hauptstraße

    .

    .

  13. Aghet | Seyfo Says:

    Stuttgart 2011 und Uni Duisburg-Essen 2016

    .

    Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

    .
    .

    Stuttgart 2011

    Auftritt bei Extremisten bringt SPD in Erklärungszwang

    von Frank Krause | Stuttgarter Nachrichten 25.11.2011

    Nachspiel des Wahlkampfs: CDU verlangt Aufklärung über Kontakt mit „Grauen Wölfen“.

    Stuttgart – War es nur ein Informationsaustausch oder eine ungewollte Hofierung von Extremisten? Der Auftritt von Tülay Schmid, Ehefrau von Vizeministerpräsident Nils Schmid (SPD), bei den „Grauen Wölfen“ sorgt für Verwirrung. (…)

    Was Bauer offenbar nicht wusste: Der gastgebende Verein gehört zur Förderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF), besser bekannt unter dem Namen „Graue Wölfe“. Das Problem: Die Grauen Wölfe, zu denen knapp 40 ähnliche Vereine in Baden-Württemberg zählen, werden seit Jahren von den Sicherheitsbehörden beobachtet. So hält der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz der Organisation vor, „zur Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa“ beizutragen. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz in Stuttgart hat mehrfach Bedenken geäußert. Die Grauen Wölfe würden Bestrebungen pflegen, „die gegen den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet sind, insbesondere gegen das friedliche Zusammenleben der Völker“. (…)

    „Wenn mir bewusst gewesen wäre, dass es sich um eine Organisation der Grauen Wölfe handelt, wäre ich nicht zu der Veranstaltung gegangen“, sagt Bauer im Rückblick . Er habe an dem Abend „nicht einmal im Ansatz nationalistische oder gar extremistische Stimmungen“ gespürt. Und Tülay Schmid? „Sie ist sehr glaubwürdig und hat mit den Grauen Wölfen überhaupt nichts zu tun“, beteuert Bauer. (…)

    Integrationsministerin Bilkay Öney, Parteifreundin von Schmid und Mitglied der grün-roten Regierung, will mit den Grauen Wölfen jedenfalls nichts zu tun haben. Im Integrationsausschuss des Landtags stufte Öney den Verein neulich als „radikal, nationalistisch und antidemokratisch“ ein.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.graue-woelfe-auftritt-bei-extremisten-bringt-spd-in-erklaerungszwang.d9ff17eb-9a15-42dd-a605-d629598ff6d5.html

    .
    .

    Uni Duisburg-Essen 2016

    Krawall-Auftritt an der Uni Duisburg | Türkische Rechtsextreme:

    „Graue Wölfe“ werden in Deutschland immer aggressiver

    von FOCUS-Online-Redakteur Ulf Lüdeke | FOCUS 30.04.2016

    (Faschistische Extremisten mit türkischem Migrationshintergrund, die bei einem Vortrag an einer deutschen Universität stören, Zuhörer einschüchtern und sogar bedrohen: Der Zwischenfall an der Universität Duisburg-Essen vom vergangenen Dienstag hat für viel Aufsehen gesorgt.)

    http://www.focus.de/politik/deutschland/krawall-auftritt-an-der-uni-duisburg-tuerkische-rechtsextreme-graue-woelfe-werden-in-deutschland-immer-aggressiver_id_5486025.html

    Ausschreitungen von Genozidleugnern und Rechten: AStA über Skandalveranstaltung an der Uni Duisburg

    FOCUS 28.04.2016

    Zu dem Vortrag hatte der Verein Türkischer Studenten Şahin Ali Söylemezoğlu als Referenten geladen. Er ist bereits aus der Vergangenheit durch Relativierungen des Völkermords an den Armeniern aufgefallen, hat das Buch „Die andere Seite der Medaille“ verfasst, in dem er den Genozid leugnet und widerlegt. Deswegen hatte sich AStA bereits vorab an das Rektorat der Uni Duisburg gewendet hatte, mit der Bitte, den Redner auszuladen.

    http://m.focus.de/regional/duisburg/vortrag-terror-in-istanbul-eskaliert-ausschreitungen-mit-genozidleugnern-und-rechten-asta-ueber-skandalveranstaltung-an-der-uni-duisburg_id_5479830.html?utm_campaign=facebook-focus-online

    .

    Veranstaltung mit Genozidleugner an der UDE eskaliert | AStA Uni DuE

    (…) So überraschte es kaum, dass Graue Wölfe vor Ort waren – insbesondere der Veranstalter selbst grüßte mit dem Wolfsgruß. Des Weiteren war er offensichtlich gut bekannt mit einem anderen Teilnehmer, der in Security-Montur und vor allem mit Quarz-Sandhandschuhen ausgerüstet auftrat. Diese Handschuhe fallen unter das Waffengesetz. Als er Teilnehmende beleidigte und bedrohte, wurde er nicht zur Ordnung gerufen. Allgemein war die Stimmung geprägt von Beleidigungen und Drohungen gegenüber Kritiker*innen – es fielen u.a. Sätze wie ‚Ich ficke Dich‘. Auch, dass Teilnehmende abgefilmt und mit dezidierten Portraitaufnahmen durch Türkischnationale dokumentiert wurden, fand die Zustimmung des Veranstalters. Dem mehrfach direkt vorgetragenen Hinweis auf das Recht am eigenen Bild, wurde lapidar die Aussage „Hier kann jeder fotografieren, wie er will.“ entgegnet. Die Veranstaltung wurde dadurch zu einem höchst unsicheren Raum, in dem geltendes Recht nicht mehr gewährleistet wurde. Auch der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes war als Einzelner nicht in der Lage einzugreifen. „Der Veranstalter hat im Rahmen der kompletten Veranstaltung ein Bedrohungsszenario für die Anwesenden hingenommen und teils bewusst unterstützt.“, kritisiert Marcus Lamprecht, der Vorsitzende des AStA.

    Ein offizieller Vertreter des Rektorats war nicht anwesend, und damit auch niemand, der das Hausrecht hätte durchsetzen können. Das Rektorat hat sich, der Brisanz der Veranstaltung bewusst, mit dieser Entscheidung seiner Verantwortung entzogen und weder für die Sicherheit der Vortragsgäste gesorgt, noch dafür, dass die Veranstaltung tatsächlich im Rahmen der akademischen Spielregeln erfolgte. Dazu Lamprecht: „Es kann nicht sein, dass an unserer Universität genozidleugnende Veranstaltungen stattfinden, in deren Rahmen außerdem noch Anwesende massiv bedroht und beleidigt werden.“

    Seinen Vortrag konnte Referent Ali Söylemezoğlu komplett halten, von Zensur kann keine Rede sein. Erst die anschließende Diskussion eskalierte, da der Redner nicht auf inhaltliche Kritik an nichtbelegten Behauptungen und offensichtlichen Falschdarstellungen einging. Vielmehr bezeichnete er kritikäußernde Personen als „Kinder“. Auch die Redefreiheit der Kritiker*innen wurde durch den Veranstalter nicht gewährleistet, zumal die zuvor erfolgten Drohungen durch die Grauen Wölfe nicht ohne Wirkung geblieben waren. Als es zu lautstarken Auseinandersetzungen kam, rief der Veranstalter den AStA-Vorsitzenden auf, für Ordnung zu sorgen. Abgesehen davon, dass dies nicht die Aufgabe eines AStA-Mitglieds gewesen wäre, war der Veranstalter nicht bereit, diesem das Mikrofon zur Verfügung zu stellen.

    Abschließend betont der AStA: „Wir sind enttäuscht, dass eine genozidleugnende und derart bedrohliche Veranstaltung unter Beteiligung gewaltbereiter Nationalisten an unserer Uni stattfinden konnte. Wir hoffen, dass eine ähnliche Veranstaltung vom Rektorat der Uni Köln noch rechtzeitig abgesagt wird, bevor sich derartige Szenen wiederholen.“

    http://www.asta-due.de/2016/04/veranstaltung-mit-genozidleugner-an-der-ude-eskaliert/

    .

    Pressemitteilung vom 26.04.2016

    Veranstaltung mit Genozidleugner an der UDE eskaliert

    http://www.asta-due.de/wp-content/uploads/2016/04/PM_VortragMitGenozidleugnerEskaliert_260416.pdf

    .

    [ Der Völkermordleugner, ohne rot zu werden: ]

    „Ein Völkermord war es eben nicht“

    http://www.dw.com/de/ein-v%C3%B6lkermord-war-es-eben-nicht/a-18398316

    .

    Der vergessene Völkermord ( der Türken an den Armeniern )

    .

    .

    Aghet ( Seyfo ) – Völkermord.
    Zum Genozid am Volk der Armenier / Assyrer Teil 1/5

    .

    .
    .

    Der durch die Völkermordkonvention der Vereinten Nationen anerkannte Genozid wird in der Türkei von offizieller Seite bis heute abgestritten. Türkischen Bürgern, wie beispielsweise dem Nobelpreisträger Orhan Pamuk, die sich dafür einsetzen, eine historische Anerkennung des Genozids zu erreichen, droht nach Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuches immer noch eine Geld- oder Haftstrafe.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Aghet_%E2%80%93_Ein_V%C3%B6lkermord

    .

  14. aus Bonn und Neuss Says:

    .

    Wo die Grauen Wölfe heulen

    von Rüdiger Franz | General-Anzeiger (GA) (Bonn) 05.05.2016

    In Bonn hatte jahrelang ein „Deutsch-Türkischer Kulturverein“ das Logo der nationalistischen Partei im Wappen geführt. Seit kurzem sind die Räume an der Ellerstraße verwaist, nun trifft man sich in Beuel. Hinweise auf etwaige Zugehörigkeiten zu den Grauen Wölfen, so sagte ein Sprecher der Bonner Polizei gestern auf GA-Anfrage, lägen derzeit nicht vor.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Wo-die-Grauen-W%C3%B6lfe-heulen-article3247348.html

    .
    .

    Bonn Ülkü Ocağı

    .

    ALMANYA BONN’DA ÜLKÜ OCAĞI’NA SALDIRI

    .

    Bonn Ülkü Ocağı Başkanı Şiir

    .

    Heyya Hey Bonn Ülkü Ocağı

    .

    SG AY-YILIDIZ Folklör Ekibi
    03.01.2010 Bonn (3)
    [ Ahmet Şafak und Ali Kınık ]
    Bonn Ülkü Ocagi Ahmet Safak & Ali Kinik
    Konseri 03.01.2010

    Ceken: Burak Bozkurt 66

    .

    Ahmet Safak konzert in bonn 2

    .
    .

    Bonn Ülkü Ocagi
    Siemensstr. 14

    https://www.facebook.com/pages/Bonn-%C3%9Clk%C3%BC-Ocagi/168298169895179

    .

    Bonn Ülkü Ocagi, Bonn
    Siemensstraße 14

    https://seekty.com/de/bonn/gemeinschaft-behorden/bonn-ulku-ocagi/

    .

    Türk Federasyon / ADÜTDF ( Graue Wölfe ) 2017

    Bonn Ülkü Ocağı 23 Nisan – Türk Federasyon
    Siemensstr. 50 [ angemietet, die ehemalige Biskuithalle ]
    [ Ein Konzert mit ] Cafer Altun

    http://turkfederasyon.com/etkinlikler/bonn-ulku-ocagi-23-nisan

    http://turkfederasyon.com/de/node/835

    ADÜTDF per Twitter
    23.04.2017

    _ttps://twitter.com/Turk_Federasyon/status/854277685635407872/photo/1

    .
    .

    Neuss – Turkse Ideaal- en Culturele Vereniging, Michaelstraße 9
    [ Türkischer Ideal- und Kulturverein ]

    Neuss – Turkse Voetbal- en Vrijetijdsvereniging, Kapitelstraße 44
    [ Türkischer Fußball- und Freizeitverein ]

    https://afa.home.xs4all.nl/comite/adres.html

    Neuss
    TÜRKISCHER Ideal- und Kulturverein

    https://www.marktplatz-mittelstand.de/neuss/12924106-tuerkischer-ideal–und-kulturverein

    Türkischer Fußball- und Freizeitverein
    Türkischer Ideal- und Kulturverein

    http://www.migration-online.de/data/migrat_adress_6.pdf

    [ Graue Wölfe Neuss | Further Straße 83-85 in Neußerfurth ]
    Neuss Ülkü Ocagi

    https://de-de.facebook.com/Neuss-%C3%9Clk%C3%BC-Ocagi-150123155071672/

    Neuss 2014
    Further Str. 83

    Die Äußerung von Herrn Davaric in seinem Schreiben vom 04. Juli 2014

    „Ich bin einfaches Mitglied des Kulturvereins auf der Further Str. Wenn Sie behaupten, dass dieser Moscheeverein auf der Further Straße Graue Wölfe sind, dann bin ich auch einer.“

    spricht damit unserer Einschätzung nach für sich.

    https://assets06.nrwspd.net/docs/doc_56249_201491419462.pdf

    Neuss Ülkü Ocagi
    aTf KRV 1. Bölge Başkanlığı „Bayrak Şöleni“
    Ali Kınık – Aşık Sefai – Zafer İşleyen

    https://www.evensi.de/page/neuss-ulku-ocagi/10006417039

    _ttps://www.facebook.com/events/1270589536309591/

    https://www.facebook.com/events/1270589536309591/

    Die Facebook-Seite des türkischen Kulturvereins an der Further Straße lässt für die SPD keinen Zweifel mehr zu: Der Verein gehört zur Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine (ADÜTDF) – den nationalistischen „Grauen Wölfen“ -, die dem türkisch rechtsextremistischen Spektrum zugerechnet und vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Der kommt bei Auswertung der Bilder, die unter anderem den Vereinsvorsitzenden Tansel Ciftci mit dem „Wolfsgruß“ der Bewegung zeigen und ihm von der SPD vorgelegt wurden, zur gleichen Einschätzung.

    Für die SPD steht damit fest: Der türkischstämmige Stadtverordneten Deniz Davarci von der BIG-Partei, der dieser Moscheegemeinde angehört, muss sich von den Zielen dieser Bewegung distanzieren. „Das vermissen wir bisher“, halten der Fraktionsvorsitzende Arno Jansen und der Parteivorsitzende Benno Jakubassa fest. Und sie betonen: Die in der konstituierenden Ratssitzung Anfang Juli gemachten Vorwürfe erhält die SPD aufrecht.

    NGZ 13.09.2014

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/spd-besorgt-graue-woelfe-in-neuss-aktiv-aid-1.4523446

    SPD schießt Eigentor mit Davarci-Angriff

    WZ 09.07.2014 [ causa Deniz Davarci ]

    Wenn das Graue Wölfe seien, sei er auch einer, habe er geantwortet.

    http://www.wz.de/lokales/rhein-kreis-neuss/neuss/spd-schiesst-eigentor-mit-davarci-angriff-1.1688313

    .
    .

    Und nicht vergessen:

    „Wir lieben unsere Kultur und Geschichte … Schaffen Sie Ihre Vorurteile aus der Welt, tüdelü!“

    .

  15. Jacques Auvergne Says:

    .

    Graue Wölfe heulen wieder: Türkische Faschisten und ihre Vernetzung in der BRD

    Taschenbuch – 2000
    von Fikret Aslan (Autor),‎ Kemal Bozay (Autor),‎ Ulla Jelpke (Vorwort),‎ Monika Morres (Vorwort),‎ Sedar Celik (Mitwirkende),‎ Talat Turhan (Mitwirkende)

    https://www.amazon.de/Graue-W%C3%B6lfe-heulen-wieder-Faschisten/dp/3897710048

    .

    – vor 15 Jahren –

    Köln 2002

    – Seite 31 ff. –
    Thema 1:

    „Bleib Türke, werde Deutscher!“ Als Junge in der „Parallelgesellschaft“

    von Kemal Bozay, Politikwissenschaftler, Köln

    […] Die gescheiterte Integration bzw. der Desintegrationsprozess führt andererseits jedoch zur Hinwendung zu türkisch islamistisch-fundamentalistischen und türkisch radikal-nationalistischen Strömungen. […]

    Gerade den faschistoiden „Grauen Wölfen“, die mit ihrer Partei MHP (Partei der Nationalen Bewegung) in der Türkei die Regierungspolitik mitprägen, fällt bei der Radikalisierung des türkischen Nationalismus in Deutschland eine wichtige Aufgabe zu. Sie versuchen mit ihren Dachverbänden wie der Türk-Föderation (ADÜTDF – Föderation der Idealistenvereine in Deutschland) und ihren Nebenorganisationen, ein wichtiger Treffpunkt von Migranten und Migrantenjugendlichen zu sein, die auf Identitätssuche sind. […]

    Islamistisch-fundamentalistische Dachverbände wie Milli Görüş (IGMG), die staatliche Religionseinrichtung DITIB, die islamistische Sekte VIKZ (Verband der islamischen Kulturzentren), die rechtsextreme ATIB (Türkisch-Islamische Union) und die fanatisch rechtsextremistischen Grauen Wölfe verfügen über ein breites Netzwerk von Strukturen, um die türkische Community für ihre politischen Inhalte zu gewinnen. Sie versuchen, gerade Migrantenjugendliche mit türkischem Pass für ihre Zielvorstellungen anzuheuern und sie dabei für islamistische, nationalistisch-türkische Werte zu gewinnen. […]

    Praxis der Jungenarbeit 3 | Dokumentation der dritten Konferenz „Praxis der Jungenarbeit“ am 18.04.2002 in Köln

    Eine Veranstaltung von
    Landesjugendamt Rheinland
    PARITÄTISCHES Jugendwerk NRW
    Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NW e. V.

    Herausgeber:
    Landschaftsverband Rheinland / Landesjugendamt
    PARITÄTISCHES Jugendwerk NRW
    Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NW e. V.

    http://lagjungenarbeit.de/files/lag_files/veroeffentlichungen/Broschueren/praxis_der_jungenarbeit_3.pdf

    .
    .

    Wiesbaden 2014

    Türkische Rechtsextremisten: Graue Wölfe fahren auch in Wiesbaden eine „Strategie der Anpassung“

    (…) „Der türkische Rechtsextremismus in Gestalt der Grauen Wölfe ist kein Thema von gestern“, stellt Benno Hafeneger klar. Hafeneger ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität in Marburg, einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte ist das Thema „Außerschulische Jugendbildung“. Hafeneger hat sich wiederholt mit den türkischen Ultranationalisten Graue Wölfe und deren Werben um die Jugend befasst. (…)

    Auch für Wiesbaden trifft zu, was Hafeneger für die Grauen Wölfe in Deutschland insgesamt beobachtet – „sie versuchen, sich brav und bieder zu geben“. Er spricht von einer „Strategie der Anpassung“. Anhänger und Sympathisanten der Grauen Wölfe verharmlosen sich als „stolze Verfechter des Türkentums“. Sie agieren dabei laut Hafeneger so, als stünden sie stellvertretend für Türken und Türkischstämmige insgesamt. Kritik an dem rechtsextremen Gedankengut werde zum einen geschickt als Angriff auf das Türkentum an sich umgedeutet.

    „Dabei repräsentieren die Grauen Wölfe nur einen marginalen Ausschnitt der türkischen Gemeinde“, rückt Hafeneger die tatsächlichen Verhältnisse zurecht. Zum anderen werde von den Grauen Wölfen und ihren Fürsprechern so getan, als sei die eigene Ideologie eine Erfindung Böswilliger. Am Beispiel Wiesbadens lässt sich zudem aufzeigen, wie der lokale Ausländerbeirat im Interesse der kleinen Gruppierung immer wieder instrumentalisiert wird. Eine tatsächliche Abkehr von dem Verein gibt es daher nicht. (…)

    Wiesbadener Tagblatt 02.12.2014

    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/tuerkische-rechtsextremisten-graue-woelfe-fahren-auch-in-wiesbaden-eine-strategie-der-anpassung_14820609.htm

    .

  16. Nkulila-Mbwana Says:

    ·
    ·

    ( facebook )

    17. September 2017

    ( Linksjugend ’solid Mönchengladbach )

    ·

    Getroffene Wölfe heulen!

    Auf dem Integrationsfest der Stadt Mönchengladbach haben wir unseren DIE LINKE. Mönchengladbach Stand nicht dem Wahlkampf gewidmet, sondern der Aufklärung über die „Grauen Wölfe“, ihre Rolle in den Dachverbänden und ihre Kontakte zur CDU. Das wir damit gewisse Vereine verärgern war uns bewusst.

    Wir haben unter anderem die lokale Recherche der Falken Mönchengladbach und andere Quellen benutzt.

    Womit wir nicht gerechnet haben war, dass unsere Stellwand nicht gezeigt werden durfte. Anhänger*innen der Grauen Wölfe haben nicht nur Kontakte zur CDU Mönchengladbach, sondern auch eine hohe Position im Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach! Es wurde gepöbelt, mit Rauswurf und sogar mit Gewalt gedroht! So haben wir unsere Stellwände dann umgedreht und zensiert. Interessierten Menschen konnten wir es natürlich nicht verbieten es zu lesen. 😉

    Wir fragen uns nun wie es sein kann, das man auf einem Fest wo die Stadt Veranstalter ist Fakten nicht nennen, Meinungen nicht sagen darf. Wir lassen uns nicht einschüchtern! Wir wollten faschistische Strukturen enttarnen und haben es wohl geschafft. Getroffene Wölfe heulen am lautesten.

    ·

    h__ps://www.facebook.com/linksjugendmg/posts/1954386574817368

    ·
    ·

    Getroffene Wölfe heulen!

    ( DIE LINKE. Mönchengladbach )

    Sonntag, 17. September 2017

    Erste Stellungnahme vom KV DIE LINKE. Mönchengladbach und der Linksjugend ’solid Mönchengladbach:

    Auf dem Integrationsfest der Stadt Mönchengladbach am heutigem Tag haben wir unseren DIE LINKE. Mönchengladbach –
    Stand nicht dem Wahlkampf gewidmet, sondern der Aufklärung über die „Grauen Wölfe“ – ihre Rolle in den Dachverbänden
    und ihre Kontakte zur CDU. Dass wir damit bestimmte Vereine verärgern war uns bewusst.

    Wir haben unter anderem die lokale Recherche der Falken Mönchengladbach und andere Quellen benutzt.

    Womit wir nicht gerechnet haben war, dass unsere Stellwand nicht gezeigt werden durfte. Anhänger*innen der Grauen
    Wölfe haben nicht nur Kontakte zur CDU Mönchengladbach, sondern auch eine hohe Position im Integrationsrat der Stadt
    Mönchengladbach inne! Es wurde gepöbelt, mit Rauswurf und sogar mit Gewalt gedroht! So haben wir die
    Informationsmaterialien auf unseren Stellwänden dann umgedreht und mussten sie somit zensieren. Interessierten
    Menschen konnten wir es natürlich nicht verbieten diese weiterhin zu lesen.

    Wir fragen uns nun wie es sein kann, dass mensch auf einem Fest wo die Stadt Veranstalter ist, Fakten nicht nennen
    und Meinungen nicht sagen darf.

    Wir lassen uns nicht einschüchtern! Wir wollten faschistische Strukturen enttarnen und haben es wohl geschafft.

    Getroffene Wölfe heulen am lautesten.

    ·

    http://www.die-linke-mg.de/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=868

    ·

  17. Cees van der Duin Says:

    ::

    Türkeistämmige in Deutschland

    https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkeist%C3%A4mmige_in_Deutschland#Zahl_der_t.C3.BCrkeist.C3.A4mmigen_Menschen_in_Deutschland

    ::

    Liljeberg | Repräsentative Studie zum Integrationsverhalten von Türken in Deutschland
    Zwei Drittel der Befragten (69%) sehen den Islam als die „einzig wahre Religion“

    http://www.liljeberg.info/aktuell/DTR-Bus-01-2011-Presseinformation.pdf

    LILJEBERG
    Deutsch-türkische Wertewelten 2012

    Seite 9 – „Auffallend sind jedoch bestimmte Tendenzen zu einer vermehrten Segregation.“ … „So sagen inzwischen 62% gegenüber 40% im Jahr 2010, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen sind.“

    „Bedenklich sind tendenziell zunehmende religiöse Ressentiments, vor allem gegenüber Atheisten und Juden.“

    Seite 12 – „48% der TiD befürworten die Todesstrafe (Tendenz zunehmend).“

    Seite 13 – „Eine wachsende Intoleranz zeigt sich auch bei der Stellungnahme zu einem moralischen Dilemma“

    Seite 16 – „Der Anteil der streng Religiösen ist seit 2010 tendenziell angestiegen.“ … „Der höchste Anteil … findet sich überraschenderweise in der jüngsten Altersgruppe.“

    Seite 18 – salafistische Koranverteil-Aktion „Lies!“

    Knapp 70 % der laizistisch oder kemalistisch geprägten über 50-Jährigen sind dagegen, 63 % der 15- bis 29-Jährigen finden die Aktion „sehr gut bzw. eher gut“

    Quelle bei: Holger Liljeberg

    https://liebbu.files.wordpress.com/2012/08/wertewelten-2012-pressemitteilung.pdf

    ::
    ::

    Islam-Gebote stehen über dem Gesetz, findet fast die Hälfte | von Marcel Leubecher | WELT 16.06.2016

    Islamisch-fundamentalistische Einstellungen sind unter Einwanderern aus der Türkei weit verbreitet. Der Aussage „Muslime sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammeds anstreben“, stimmen laut der Emnid-Umfrage 32 Prozent der Befragten „stark“ oder „eher“ zu. (…) Der Aussage „Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe“ stimmen sogar 47 Prozent der Befragten zu. Jeder Zweite bejaht „stark“ oder „eher“ die Einstellung „Es gibt nur eine wahre Religion“. 36 Prozent sind darüber hinaus überzeugt, dass nur der Islam in der Lage ist, die Probleme unserer Zeit zu lösen.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article156269271/Islam-Gebote-stehen-ueber-dem-Gesetz-findet-fast-die-Haelfte.html

  18. aus Duisburg Says:

    __

    Duisburg | Seit der ersten Sitzung vor einem Jahr gibt es zwischen zwei Gruppierungen im Integrationsrat Streit um die Wahl eines Delegierten zur Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen. Die Mehrheit der meist muslimisch-religiösen Vertreter des Integrationsrates unter Führung des Vorsitzenden Sevket Avci möchte, dass Yücel Güngör die Stadt bei der Landesarbeitsgemeinschaft vertritt.

    Doch Güngör gilt als Anhänger der umstrittenen Organisation „Graue Wölfe“ bzw. der rechtsnationalistischen Partei MHP. Deren Mitglieder bezeichnen sich selbst als „Idealisten“ (türkisch: „Ülkücüler“). (…)

    Dass ausgerechnet der Anhänger eines türkischen Nationalisten die Stadt Duisburg in der Landesarbeitsgemeinschaft vertreten soll, ist den Vertretern der SPD, der Grünen und der Linken ein Dorn im Auge, doch sie sind im Integrationsrat in der Minderheit. Mit Hilfe ihrer Mehrheit im Rat wurde bislang verhindert, dass Yücel Güngör als Delegierter benannt wird. Pikant: Güngör war zehn Jahre lang Mitglied der SPD, trat aber nach Querelen aus der Partei aus.

    Integrationsrat und Stadtrat in Duisburg liefern sich Machtkampf | von Alfons Winterseel, Sinan Sat | Der Westen 28.01.2011

    https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/integrationsrat-und-stadtrat-in-duisburg-liefern-sich-machtkampf-id4218858.html

    ::

    92.2 radio duisburg 31.01.2011

    Es gibt Zoff im Duisburger Integrationsrat

    Es geht um die Wahl eines Delegierten in die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen NRW. Über den Vertreter aus Duisburg wird man sich allerdings nicht einig. Vom Integrationsrat gewählt wurde Yücel Güngör. Der Stadtrat lehnte den Kandidaten aber ab. Nazan Aksu von den Grünen sagt, dass Güngör ein rechter Nationalist und Anhänger der „Grauen Wölfe“ sei:

    http://www.radioduisburg.de/duisburg/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2011/01/31/article/es-gibt-zoff-im-duisburger-integrationsrat-1.html

    ::

    Im April 2010 war Güngör an der Organisation und Durchführung einer Totenmesse für Alparslan Türkes in der Merkez-Moschee mitbeteiligt.

    Stadtrat und Integrationsrat in Duisburg streiten weiter über Güngör | Sinan Sat | WAZ 03.02.2011

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/stadtrat-und-integrationsrat-in-duisburg-streiten-weiter-ueber-guengoer-id4239652.html

  19. Jacques Auvergne Says:

    (…)

    Nun aber zum Umgang mit schwuler Praxis im elfhundert bis vierzehnhundert Jahre alten Islamischen Recht. Tatsächlich fragt Allahs irdisch aufzurichtende Hakimiyya (Regentschaft) nicht nach einem lesbischen oder schwulen Argumentationsmuster oder Selbstverständnis, sondern bringt den Mann, der homosexuellen Geschlechtsverkehr ausübt, um, nur noch über das anzuwendende Wie dieses Umbringens diskutieren die Ulama, sunnitisch unter Verwendung vieler Hadithe. Beginnen wir aber schiitisch.

    Um im Diesseits den Gnadenstand mit der Gottheit von Koran und Sunna nicht zu verspielen und im Jenseits dem dauerhaften Verbleib im ewigen Feuer zu entgehen, macht man sich in San José im sonnigen Kalifornien ausgesprochen islamische Gedanken zum Umgang mit jenem Schlimmen, der es macht wie die Leute des Lot, und befragt um Rat einen in Kentucky geborenen und in Maryland aufgewachsenen schiitischen Rechtsgelehrten. Der im Iran, in Großbritannien und Südafrika verehrte Kenner des schiitischen Islamischen Rechts arbeitet heute von der heiligen Stadt Ghom aus: Scheich Hamza Sodagar, der im Oktober des letzten Jahres (2016) in London in der AhlulBayt Islamic Mission (AIM) predigen durfte, in einer durch den Gottesstaat Iran betriebenen Schule und vor teilweise 6 (sechs!) Jahre alten Kindern.

    If there’s homosexual men, the punishment is one of five things. One, the easiest one maybe: chop their head off. That’s the easiest. Second, burn them to death. Third, throw them off a cliff. Fourth, tear down a wall on them so they die under that. Fifth, a combination of the above. (Sheikh Hamza Sodagar)

    Wenn es homosexuelle Männer gibt, ist die Strafe eine von fünf Sachen. Zum Ersten, vielleicht ist das ja einfachste: hacke den Kopf ab. Ja sicher, das ist am einfachsten. Zweitens: verbrenne sie zu Tode. Drittens: werfe sie von einer eine Klippe herab. Viertens: stürze eine Mauer auf sie nieder, so dass sie unter ihr sterben. Fünftens: eine Kombination der oben genannten Strafen (Scheich Hamza Sodagar)

    Nun zum Islamischen Recht (Islam) der Sunniten.

    Narrated Abdullah ibn Abbas: The Prophet (…) said: If you find anyone doing as Lot’s people did, kill the one who does it, and the one to whom it is done.

    Sunan of Abu-Dawood – Book 38 Hadith 4447

    Narrated Jabir ibn Abdullah: Allah’s Messenger (…) said, “The thing I fear most for my people is what Lot’s people did.”

    Tirmidhi and Ibn Majah transmitted it.

    Al-Tirmidhi – Hadith 3577

    Gerade als deutscher Sonnenscheinatheist beachte man: nicht die von einzelnen Individuen gespürte und erarbeitete eigene sexuelle Orientierung, für so etwas hat der Islam keine Zeit, ist islamrechtlich entscheidend, sondern der praktizierte homosexuelle Analverkehr. Letzten sunnitischen Zweifel darüber, dass Praktizierer von Akten von Homosexualität zu töten sind, beseitigt Scheich al-Munaddschid in seinem Fatwa Nummer 38622 The punishment for homosexuality.

    38622: Die Strafe für Homosexualität

    […] Scheich al-Islam [Šayḫ al-Islām‎] ibn Taimiyya [1263–1328] sagte: Im Hinblick auf die Homosexualität sagten einige der Gelehrten, dass die Höllenstrafe für sie die gleiche sei wie die für Zina [zinā, Ehebruch], und [auch] das wurde gesagt: Es ist weniger [schwerwiegend] als das. Aber die richtige Ansicht, bezüglich der die Sahaba [ṣaḥāba, die Gefährten und Begleiter Mohammeds] einhellig zustimmten, ist, dass beide getötet werden sollen, die aktiven und passiven Partner, ob sie verheiratet sind oder nicht. Die Autoren von al-Sunan erzählten von ibn Abbas [619–688], dass der Prophet (…) sagte: „Wer auch immer die Handlung der Leute von Lot begeht [Lūṭ, vgl. bibl. Lot, die islamische Lesart des sündigen Volks von Sodom und Gomorra], tötet ihn, denjenigen der es [das homosexuelle Penetrieren, den Analverkehr] ausübt [sexuell aktiv] ebenso wie den, dem es [sexuell passiv] geschieht. „Und Abu Dawud [817–888)] überlieferte von ibn Abbas über eine unverheiratete Person, die eine homosexuelle Handlung begeht, und sagte: Er soll gesteinigt werden. Und etwas Ähnliches wurde von Ali ibn Abi Talib erzählt (…). Die Sahaba unterscheiden sich [hier] nicht hinsichtlich des Urteils, dass die Homosexuellen hingerichtet werden sollen, aber sie unterschieden sich hinsichtlich der Methoden. Es wurde von Abu Bakr [genannt] al-Siddiq [der erste der vier Rechtgeleiteten Kalifen, (al-ḫulafāʾu r-rāšidūn)] erzählt, dass er verbrannt werden soll, und von anderen, dass er hingerichtet werden soll. Es wurde von einigen von ihnen erzählt, dass eine Mauer auf ihn gekippt werden soll, bis er unter ihr stirbt.

    Und es wird gesagt, dass beide in den schmutzigsten Winkeln [der Stadt] eingesperrt werden sollten, bis sie sterben.

    Es wurde von einigen von ihnen erzählt, dass er auf den höchsten Platz in der Stadt hinaufgetragen werden und und von dort in die Tiefe geworfen werden sollte, um [dann dort zusätzlich] gesteinigt zu werden, wie Allah es mit den Leuten von Lot tat [Bis auf den gottesfürchtigen und rechtschaffenen Lot, den Allah durch zwei als Menschen verkleidete Engel warnen ließ und aus der Stadt schickte, starben die Einwohner von Sodom und Gomorra allesamt durch vom Himmel fallende Steine]. Dies wurde von ibn Abbas erzählt. Nach dem anderen Bericht soll er gesteinigt werden. Dies war die Ansicht der Mehrheit der Salaf. Sie sagten: Weil Allah das Volk von Lot steinigte und die Steinigung für jeden [ertappten] Zani [Sg. zānī, der Ehebrecher] in Analogie zur Steinigung des Homosexuellen vorgeschrieben ist. Beide sind zu steinigen, ob sie frei sind oder Sklaven, oder ob einer von ihnen der Sklave des anderen ist, sofern sie das Alter der Pubertät erreicht haben. Wenn aber einer von ihnen nicht das Alter der Pubertät erreicht hat, so soll er bestraft, aber nicht gesteinigt werden, denn keiner ist zu steinigen, [wie wir ja wissen] außer dem, der die Pubertät erreicht hat. Ende Zitat von al-Siyasa al-Schar’iyya (Seite 138).

    Islam Question and Answer Generalsupervisor: Scheich Muhammad Salih al-Munajjid

    Nun ist es an Michael Schmidt-Salomon (MSS: „Der erste schwule Mann, der da hingerichtet wurde, war 1979 im Zuge der Iranischen Revolution“), einen Beweis für die kühne These zu liefern, dass 1369 Jahre lang, zwischen Mohammeds erstem Verkündigen (im Jahr 610) der seit drei Jahren auf dem Berge Hira erhaltenen prophetischer Visionen und dem Jahr der Islamischen Revolution 1979 mit islamischer Begründung und vermittels Sturz in die Tiefe, Feuer, Steinigung, umkippender Mauer oder durch das Stürzen in die Tiefe bei anschließender Steinigung kein, aber auch gar kein Mann islamisch begründet getötet worden ist, der es so schlimm tat wie die Leute des Lot.

    Wie wir gesehen haben, geht es der Scharia um die homosexuelle Tat (jener Person, „die eine homosexuelle Handlung begeht“, who commits a homosexual act), nicht um das Selbstverständnis eines heutigen, sich als hetero-, bi- oder homosexuell empfindenden Menschen. Es geht dem Islam um das Ertappen des schlimmen Missetäters, dessen, der „die Handlung der Leute von Lut begeht“ (Whoever you find doing the action of the people of Lut“), nicht um eine sexuelle Orientierung.

    (…)

    Nachtcafé zaubert den Islam weg | von Jacques Auvergne (2017)

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/03/28/467/

  20. Jacques Auvergne Says:

    .

    DW Deutsche Welle

    Datum 31.01.2018
    Dauer 05:07 Min.

    .

    Unsichtbare Frauen in Deutschland

    Weil sie Analphabetinnen sind, ist für viele Flüchtlingsfrauen in Deutschland die Integration schwer. Viele leben isoliert in ihren Familien und bleiben für die deutsche Gesellschaft unsichtbar. Für ihre Integration und die ihrer Kinder ist das katastrophal.

    http://www.dw.com/de/unsichtbare-frauen-in-deutschland/av-42323994?maca=de-podcast_europa-aktuell-2169-xml-mrss

    .

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=Q04OOXecutg

    .

    Unsichtbare Frauen in Deutschland

    .

    .

    _ttp://www.ardmediathek.de/tv/Fokus-Europa-Video-Podcast-Deutsche-/Unsichtbare-Frauen-in-Deutschland/Deutsche-Welle/Video-Podcast?bcastId=31428574&documentId=49660026

    http://www.ardmediathek.de/tv/Fokus-Europa-Video-Podcast-Deutsche-/Unsichtbare-Frauen-in-Deutschland/Deutsche-Welle/Video-Podcast?bcastId=31428574&documentId=49660026

    .

    DW Deutsche Welle
    Fokus Europa
    Länder, Menschen, Schicksale

    http://www.dw.com/de/tv/fokus-europa/s-101183

    .

  21. Jacques Auvergne Says:

    In seinem neuen Buch „Integration“ rechnet der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad mit einer Politik ab, die die Integration zu lange vernachlässigte.

    „Gescheitert ist aus meiner Sicht dagegen der Versuch, Muslime als Kollektiv zu integrieren, durch Institutionalisierung des Islam, durch Religionsunterricht oder durch Staatsverträge mit den konservativen Islamverbänden. Der Versuch, Muslime als Kollektiv zu integrieren, hat jedoch zwei Schönheitsfehler (…)

    Gleichzeitig wird es für die hiesigen Gegner der Integration leichter, all jene zu ignorieren, die sich längst als Teil dieses Landes verstehen. Hinzu kommt, dass der Staat bei den oben genannten Maßnahmen den Fehler machte, die Integrationsbemühungen zu islamisieren und damit letztlich die Gegner der Integration auf muslimischer Seite zu Wächtern des Integrationsprozesses zu machen. Nicht das Individuum wurde in seinen Rechten und Kompetenzen bestärkt, sondern das religiöse und patriarchalische Kollektiv, das dem Individuum eigentlich im Wege steht.“

    Abdel-Samad: „Kopftuch-Debatte birgt Wurzel für eine Vielzahl von Problemen“ | (Auszüge aus neuem Buch „Integration“) | Focus | 12.04.2018

    https://www.focus.de/politik/deutschland/neues-buch-vorgestellt-autor-hamed-abdel-samad-kopftuch-debatte-birgt-wurzel-fuer-viele-integrations-probleme_id_8741436.html

  22. Jacques Auvergne Says:

    .

    ( Polygamie in Senegal. Fast die Hälfte der Senegalesinnen teilt sich ihren Ehemann mit weiteren Frauen. Ob und wie sich das rechnet … )

    .

    Die Ökonomie der Polygamie

    Von Angela Köckritz | brand eins

    https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/mobilitaet/senegal-die-oekonomie-der-polygamie

    brand eins ist eine monatlich erscheinende deutsche Wirtschaftszeitschrift.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Brand_eins

    .
    .

    Arbeit ist ihnen heilig

    Wie die Religionsgemeinschaft der Mouriden im Senegal die Wirtschaft Westafrikas eroberte und sich weltweit vernetzte.

    Von Angela Köckritz

    DIE ZEIT Nr. 41/2017, 5. Oktober 2017 | online 04.10.2017, editiert 08.10.2017.

    https://www.zeit.de/2017/41/mouriden-senegal-religion-westafrika-wirtschaft/komplettansicht

    .

    الطريقة المريدية‎
    aṭ-Ṭarīqat al-Murīdiyya
    Mouride brotherhood

    Die Muridiyya (Murīdiyya المريدية, Wolof: Yoonu murit) oder der Muridismus ist eine Sufi-Bruderschaft (Tariqa, ṭarīqa) im Senegal und in Gambia, die im späten 19. Jahrhundert von Amadu Bamba gegründet wurde und heute eine der wirtschaftlich und gesellschaftlich einflussreichsten Kräfte im Senegal darstellt. Sie beherrscht ganze Branchen der Wirtschaft, zum Beispiel das Transportwesen. Ihre Anhänger werden Muriden (Mouriden) genannt. Heute ist die Bruderschaft durch Arbeitsmigration auch in Europa verbreitet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mur%C4%ABd%C4%ABya

    Daara (auch: dahra, dara) zu arabisch دار dār ‚Haus‘

    https://de.wikipedia.org/wiki/Daara

    .

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: