DEN KOPF FREI HABEN!

Dieses Blog macht auf eine Petition aufmerksam, mit der Terre des Femmes (TdF) sich für ein Verbot des Hidschab im öffentlichen Raum und vor allem in Schule und Kindergarten einsetzt.

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Petition · DEN KOPF FREI HABEN! · Change.org

https://www.change.org/p/petition-den-kopf-frei-haben

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DEN KOPF FREI HABEN!

Jedes Kind hat das Recht auf Kindheit – laut UN-Kinderrechtskonvention gelten alle Personen unter 18 Jahren als Kinder.

Aus diesem Grund fordern wir ein Verbot der Mädchenverschleierung bis zum Erreichen der Volljährigkeit. Die Frühverschleierung konditioniert Mädchen in einem Ausmaß, dass sie das Kopftuch später nicht mehr ablegen können. Heranwachsende stehen nicht selten bis zur Volljährigkeit in finanzieller und rechtlicher Abhängigkeit vom Elternhaus. Zudem unterliegen „Teenager“ einem starken Einfluss durch ihr soziales Umfeld und ihre Altersgruppe, den „Peergroups“. Uns geht es um den Schutz der Rechte der Mädchen und ihrer freien, selbstbestimmten Entfaltung in der Gesamtgesellschaft.

Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, in Deutschland ein gesetzliches Verbot des Kopftuchs bei Minderjährigen vor allem in Bildungsinstitutionen umzusetzen.

https://www.frauenrechte.de/online/themen-und-aktionen/gleichberechtigung-und-integration/kinderkopftuch

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TERRE DES FEMMES-Petition „DEN KOPF FREI HABEN!“ für ein gesetzliches Verbot der Mädchenverschleierung bis zum Erreichen der Volljährigkeit, damit sich Mädchen gleichberechtigt entwickeln können.

_ttps://www.facebook.com/terre.des.femmes/posts/unterst%C3%BCtzen-sie-unsere-petition:-%22den/2189927684369968/

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Die Verschleierung von Mädchen aller Altersstufen – ein zunehmendes Phänomen in vielen Schulen und sogar in Kindergärten – steht für eine Diskriminierung und Sexualisierung von Minderjährigen.

Deshalb fordert TERRE DES FEMMES ein gesetzliches Verbot des sogenannten „Kinderkopftuchs“ im öffentlichen Raum vor allem in Ausbildungsinstitutionen für alle minderjährigen Mädchen. Wir wollen, dass Mädchen ohne Kopftuch und ohne Vollverschleierung groß werden – bei uns und anderswo.

https://www.frauenrechte.de/online/aktivwerden/petitionen-unterstuetzen

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2 Antworten to “DEN KOPF FREI HABEN!”

  1. Gabi Schmidt Says:

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    Ein wichtiges Ziel jeder pädagogischen Arbeit ist die Förderung, Erziehung und Bildung der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler. Sie sollen befähigt werden, mutig ihren eigenen Verstand nutzen, um ein eigenes, differenziertes Verständnis von der Kultur der Menschheit und der biologischen und physikalischen Natur der Welt zu entwickeln.

    Mädchen wie Jungen sollen zu demokratischen Persönlichkeiten heranwachsen, die ihre Grundrechte kennen und jedem Fundamentalismus gegenüber immun sind, die sich selbstbewusst einmischen und kritisch Stellung nehmen. Sie sollen das Rüstzeug haben, sich in einem ihren Neigungen, Fähigkeiten und Wünschen entsprechenden Berufs- und Privatleben verwirklichen zu können.

    Schon wenige ‚Schamtücher‘, so wird das Kopftuch auch genannt, das Bundesverfassungsgericht spricht von ‚Bedeckung‘, üblich ist aber auch die Bezeichnung Hidschab, reichen aus, um einen unbefangenen Umgang miteinander, gerade über ethno-religiöse Grenzen hinweg, zu verhindern.

    Muslimische Jungen übernehmen die von klein auf anerzogene Rolle des Sittenwächters und üben permanente Kontrolle über die ‚rechtgläubigen‘ verschleierten und die unverschleierten Mädchen aus. Auf säkular erzogene muslimische Mädchen, die ihre Haare offen tragen, wird hoher Anpassungsdruck ausgeübt, weil sie angeblich ‚ihre Religion beleidigen‘ und ‚ihren Eltern Schande‘ bereiten. Dem von Familie, Mitschülerinnen und Mitschülern und Community entgegengebrachte Druck halten Minderjährige selten Stand und entscheiden dann‚ ‚ganz aus sich heraus‘, ‚freiwillig‘ sich den religiösen Regeln entsprechend zu kleiden.

    Freiheit, so wie auch viele säkulare MuslimInnen sie verstehen, ist die Möglichkeit ohne Zwang, ohne Bevormundung und Angst vor Strafe durch Eltern oder Allah zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten zu wählen. Wäre das Kopftuch wirklich eine Freiheitssache, müsste es möglich sein, sich im Haus und in der Öffentlichkeit nach Lust und Laune mal ‚gut betucht‘, mal ‚oben ohne‘ zu bewegen. Zur Freiheit das Kopftuch anzulegen gehört immer auch die Freiheit, ohne Furcht darauf verzichten zu können, um bei einer anderen Gelegenheit einfach wieder nach diesem Utensil zu greifen.

    Das Kopftuchverbot für Mädchen unter 18 Jahren trägt somit dazu bei, Lern- und Experimentierfelder des Erarbeitens von Gender-Rollen und Handlungsspielräumen zu schaffen, die den Kindern und Jugendlichen beiderlei Geschlechts aus konservativen Familien ansonsten fehlen würden.

    Gabi Schmidt, Sozialpädagogin in der Lern- und Sprachförderung

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  2. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Die Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ hat eine Unterschriftenaktion gestartet. Sie fordert ein Verschleierungsverbot für alle Mädchen unter 18 Jahren:

    ruhrbarone | Frauenrechtlerinnen fordern Verbot der Mädchenverschleierung | am 08.06.2018

    https://www.ruhrbarone.de/frauenrechtlerinnen-fordern-verbot-der-maedchenverschleierung/155466

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