Keine Werbung für den Hidschab


(In Frankfurt am Main im Museum Angewandte Kunst wird übermorgen, am 4. April 2019, die weltweit erste umfassende Museumsausstellung eröffnet, die sich „der zeitgenössischen muslimischen Mode“ widmet. Diese Bagatellisierung und sogar Bewerbung des frauenfeindlichen Hidschab und, mit dem Tuch stets einhergehend, des reaktionären Menschenbildes und totalitären Gesellschaftsmodells nach Koran und Sunna wurde an den deYoung Fine Arts Museums in San Francisco inhaltlich erarbeitet und von Max Hollein initiiert. Der Hype um den Hidschab verhöhnt das Streben zahlloser Frauen nach Gleichberechtigung, wie es etwa ab 2014 in der Online-Bewegung My Stealthy Freedom sichtbar geworden ist und, seit 2017, in den mutigen Auftritten der iranischen Mädchen der Revolutionsstraße (Girls of Enghelab Street), die es wagen, trotz Schleierzwang das Tuch abzunehmen. Das Museum Angewandte Kunst soll nur die erste europäische Station sein. Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) protestiert mit einem offenen Brief.)

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Protestschreiben an die Organisatoren von „Contemporary Muslim Fashions“

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der im Frankfurter „Museum Angewandte Kunst“ geplanten Ausstellung Contemporary Muslim Fashions (04. April bis 15. September) sollen islamische Schleier wie Hidschab, Kopftücher, Burkas und Niqabs ausgestellt und der öffentlichen Meinung als Modetrends muslimischer Frauen präsentiert werden.

Sie sind die Organisatoren dieser „Modenschau“. Es ist kaum vorstellbar, dass Sie nicht wissen, dass Sie damit den Finger auf eine große Wunde der Geschichte der Menschheit gerichtet haben und dass Sie uns – Millionen Frauen, die Opfer dieser „Mode“ geworden sind – verspotten. Wir möchten daher ausdrücklich erklären, dass die islamische Verschleierung kein normales Kleidungsstück ist. Und wir möchten für alle, die an der Wahrheit interessiert sind, diese Frage nochmals näher betrachten.

Wenn man vom Schleier als einem göttlichen Gebot und einem wichtigen Teil des Islam spricht, steht dahinter die Philosophie, dass der islamische Gott zu den Männern auf der Erde spricht. Frauen werden dabei zu Segnungen für den Mann deklassiert, die jeweils einem Mann dienen und sich vor den lüsternen Blicken anderer Männer schützen müssen. Solange sie im Elternhaus leben, müssen sie dem Willen von Vater oder Bruder gehorchen. In der Ehe haben sie sich ihrem Ehemann zu unterwerfen.

Der islamische Gott hat erklärt, dass Frauen von der Geschlechtsreife bis zum Tod ihre Haare nicht öffentlich zeigen sollen. Sie sollen körperverleugnende, blickdichte Kleidung tragen und ihrem Körper und ihren Gefühlen fremd sein. Diese Haltung des Islam ist nicht nur eine theologische Theorie, sondern wurde im Laufe der islamischen Geschichte mit Nachdruck eingefordert und ausgeführt. Deshalb werden Millionen von Frauen in sogenannten islamischen Ländern tagtäglich Opfer von Patriarchat und Frauenfeindlichkeit. Und das Leben von uns Frauen unter diesen Bedingungen war und ist voller Schmerz, Erniedrigung und Gewalt. Wir können Ihnen Hunderte von Artikeln und Lebensgeschichten zusenden, die davon erzählen.

Wichtiger als Tradition, Geschichte und Kultur ist jedoch der Einfluss der islamischen Bewegung, die vor etwa vierzig Jahren im Iran die Macht ergriffen hat. Seitdem wird die Verschleierung in vielen islamisch geprägten Ländern durch Agenten der islamischen Sittenpolizei und Repressionsorgane den Frauen aufgezwungen. Länder wohlgemerkt, die auch vor Auspeitschungen und Hinrichtungen nicht halt machen.

Die Verschleierung ist das Banner einer frauenfeindlichen Ideologie, welche im Iran und Afghanistan, im Sudan und in Somalia mittels Gefängnis und Folter aufgezwungen wird. Auch in Europa bzw. in den westlichen Ländern zwingt diese Bewegung mit Hilfe von Moscheen und islamischen Organisationen, die häufig mit islamischen Regimes verbunden sind, sogar Kindern den Schleier auf. Die Verteidiger und Aktivisten dieser Bewegung sind überall präsent und reden davon, dass es in Europa „Religionsfreiheit“ geben sollte. Sie etablieren den Mythos, dass Frauen und fünfjährige Kinder frei entscheiden würden, den Schleier zu tragen.

Leider hat sich ein Teil der Feministinnen und Multikulturalisten an die Seite dieser islamischen Bewegung gestellt und bezeichnet den Schleier als ein normales Kleidungsstück unter vielen. Sie schweigen zu den Schmerzen und dem Leid von Millionen Frauen, die in Geschichte und Gegenwart Opfer dieser schrecklichen islamischen Frauenfeindlichkeit waren und sind. Und sie verkaufen dies der Öffentlichkeit auch noch als Freiheit der Wahl der Kleidung oder als das Recht der Frauen auf Ausübung ihrer Religion!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn zeitgenössische Kunst und zeitgenössische Kleidermode auch nur von einem Hauch des Humanismus berührt sind, müssten sie den Kampf, ja den Krieg der Frauen im Iran, in Afghanistan, Saudi-Arabien usw. widerspiegeln, den sie gegen diese „Kleidermode“ führen. Es ist ein Kampf um Menschenwürde und für die Freiheit des Atmens.

All jene, die Mode aus dem Leid von Frauen und den Symbolen ihrer Versklavung kreieren, sollten sich dafür schämen. Es ist vollkommen inakzeptabel, im 21. Jahrhundert ein Tuch zu verteidigen und zu beschönigen, aus dem Blut trieft. Ein Tuch, das Symbol der Frauenverachtung ist. Ein Tuch, in dessen Gewebe unzählige schmerzvolle Geschichten vom fehlenden Recht auf Scheidung, von Ehrenmorden und Säureattacken auf nicht verhüllte Frauen eingewoben sind.

Wir fordern die Annulierung dieser Modenschau. Keine Schau auf Kosten der Wunden, die durch die Religion und durch die islamische Bewegung unserem Körper und unserer Psyche zugefügt worden sind. Annulieren Sie diese Schau, die unsere Schmerzen verhöhnt.

(Original bei: Zentralrat der Ex-Muslime (2019))

https://exmuslime.com/protest-gegen-contemporary-muslim-fashions/

_ttps://www.facebook.com/486839381365629/photos/a.486847511364816/2075580399158178/?type=3&theater

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21 Antworten to “Keine Werbung für den Hidschab”

  1. Edward von Roy Says:

    (…) Matthias Wagner K versteht die Kritik nicht. Er ist Direktor des Museums Angewandte Kunst und Mitkoordinator der Ausstellung. „Das Kopftuch ist für mich ein Zeichen dafür, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben“, sagt er WELT.

    Der Hauptfokus der Ausstellung liege „auf dem modischen Aspekt des Phänomens muslimischer Bekleidungstraditionen“. Es zeige individuelle Interpretationen von „modest fashion“ aus aller Welt, welche sich nicht auf das Schlagwort „Verschleierung“ oder „Kopftuch“ begrenzen ließen. Für ihn bedeute „modest“ nicht „sittsam“, sondern „weniger körperbetont“.

    Inge Bell von der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes spricht von einem Schlag ins Gesicht von Mädchen und Frauen weltweit, die das Kopftuch nicht tragen wollen oder es ablegen möchten – aber nicht dürfen. „Ein muslimisches Kopftuch darf nicht als modisches Accessoire verherrlicht werden, denn das ist es nicht“, sagt sie WELT. Es werde nicht grundsätzlich freiwillig getragen und könne daher nicht nach Belieben, nach Stimmung oder Saison an- und ausgezogen werden. Täten die Betroffenen es trotzdem, drohe ihnen mitunter Strafe, Ausgrenzung oder Tod. Die Ausstellung sei ein Skandal.

    Von Martin Niewendick · „Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islam“ · DIE WELT 11.03.2019

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article190063881/Contemporary-Muslim-Fashions-Kritik-an-Kopftuch-Ausstellung.html

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    die zunehmende Nachfrage nicht nur muslimischer Frauen nach „dezenten“, weniger körperbetonten und zugleich modischen Styles (…) mehr als 1,8 Milliarden praktizierenden Muslim*innen weltweit

    Museum Angewandte Kunst

    https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/contemporary-muslim-fashions/

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    „Modest Fashion beschreibt eine weniger körperbetonte Bekleidung. Das heißt, es gibt keine tiefen Ausschnitte, keine tiefen Schlitze bei Röcken, dass alles etwas körperumfließender und nicht hauteng ist.“

    Von Juliane Orth · Kleidung mit Konfliktpotenzial · Deutschlandfunk Kultur 01.04.2019

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/ausstellung-contemporary-muslim-fashions-kleidung-mit.1013.de.html?dram:article_id=445214

  2. Sabine Reyer Says:

    „… individuelle Interpretationen von „modest fashion“ aus aller Welt …“ Für mich ist das die krasse Veräppelung (das andere A-Wort wollte ich hier nicht schreiben) der muslimischen Zwangsverschleierung von Frauen. Sind Muslime eigentlich echt beglückt von dieser Show bzw. Ausstellung? Der „Markt“ kassiert die religiöse Moral und keiner merkt es – noch nicht mal die Ausstellungsmacher??? Realsatire!!!

  3. Gabriele Apfeld Says:

    Für junge muslimische Frauen, aber auch für normale junge Frauen ist es sehr schwer sich in unserer freien Kultur zu definieren, wenn so viel Betonung auf Nacktheit und Narzissmus zur Schau getragen wird, um so wichtiger ist es sie zu stärken. Es ist schwer Moral und Anstand, Sitte und ehrliche Freundlichkeit zu zeigen. Mode tut dies heute nicht mehr in allen Strömungen. Die Lösung ist leider nicht, die Frauen in religiöse Bahnen zu pressen, mit alten Formen zu unterdrücken, es gibt eine moderne, sittliche Kultur, die bekleidet und nicht nur sexistisch reizt. Wir müssen als Frauen unseren Weg der Freiheit gehen, der Sexismus ist mit Verschleierung nicht gelöst, aber mit der Freiheit der Bekleidung erschaffe ich Freude bei den Frauen und den Menschen und diese menschliche Freude sollte erschaffen werden. In unsere Zeit ist menschliches Denken das wichtigste Gut und geht eben nur mit Freude, Sitte und Anstand, nachhaltig. Deswegen stärken Sie die Frauen, sonst ist es falsch.

  4. Cees van der Duin Says:

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    “ Mädchen unter 18 Jahren sollten nach Auffassung des Berliner Psychologen und Islamismusexperten Ahmad Mansour kein Kopftuch tragen.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article168203573/Islamismus-Experte-fordert-Kopftuch-Verbot-bei-Minderjaehrigen.html

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    Buch «Klartext zur Integration» des deutsch-israelischen Soziologen Ahmad Mansour

    „… als Mansour laut erklärte, dass er selber so rückständige Praktiken wie Beschneidung nicht feiere …“

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/kontertext-Sehnsucht-nach-Klartext-im-Integrationsdiskurs

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  5. Adriaan Broekhuizen Says:

    Protestschreiben an die Organisatoren von „Contemporary Muslim Fashions“

    https://exmuslime.com/protest-gegen-contemporary-muslim-fashions/

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    _ttps://www.facebook.com/486839381365629/photos/a.486847511364816/2075745295808355/?type=3&theater

  6. Cees van der Duin Says:

    Die Ausstellungsmacher laden am übernächsten Wochenende (12. bis 14. April), eine Woche nach Beginn der kontrovers diskutierten Schau, zu einem dreitägigen „Forum“ ein.

    Contemporary Muslim Fashions Forum

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    Im Rahmen der Ausstellung Contemporary Muslim Fashions lädt das Museum Angewandte Kunst in Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main vom 12. bis zum 14. April zum dreitägigen Contemporary Muslim Fashions Forum ein.

    https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/contemporary-muslim-fashions/

    „Eingeladen sind Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen, Bloggerinnen und Influencerinnen, die nicht nur über muslimische Mode sprechen wollen, sondern ganz allgemein über «Themen wie kulturelle Identität, Gender, Nachhaltigkeit, Politik und Gleichberechtigung», wie das Museum ankündigte.“

    wn 03.04.2019

    https://www.wn.de/Welt/Kultur/Kunst/3726082-Contemporary-Muslim-Fashions-Voller-Widersprueche-Schau-zu-muslimischer-Mode

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    Nabila Bushra

    https://www.fnp.de/frankfurt/nabila-bushra-kaempft-rechte-frauen-islam-10479337.html

    http://www.islamiq.de/2017/10/15/muslimische-frauen-muessen-nicht-gerettet-werden/

    „Absolventin Nabila Bushra erhält [am 27.02.2017 – Anm.] an der Frankfurter Fachhochschule den [durch die Frauenkommission der Fachhochschule verliehenen und mit 1000 Euro dotierten] Laura-Maria-Bassi-Preis. Die 27-Jährige hat sich für Frauenrechte im Islam und gegen Rassismus engagiert. (…) Bushra, die gerade ihr Studium der Sozialen Arbeit mit einer Bachelorarbeit über muslimische Frauen in Deutschland abgeschlossen hat“

    https://www.fr.de/frankfurt/einsatz-frauenrechte-geehrt-11054011.html

    „Für Nabila Bushra passen Kopftuch und Frauenrechte zusammen. (…) Bushra (…) studiert Gender Studies an der Uni Freiburg. In Frankfurt hat sie ihren Bachelor in Sozialer Arbeit gemacht“

    http://fudder.de/diese-freiburgerin-setzt-sich-gegen-diskriminierung-an-der-uni-ein–154381141.html

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    Eröffnet wird das „Contemporary Muslim Fashions Forum“ am Freitagabend (12. April, 19 Uhr) mit dem Vortrag einer Professorin für Kulturwissenschaften aus London, die ein Buch über muslimische Mode geschrieben hat. Am Samstag (13. April) sind unter anderem Frauen dabei, die sich in einem YouTube-Kanal satirisch mit den Lebensrealitäten in Deutschland lebender Musliminnen beschäftigen. (dpa)

    https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-am-main-ort28687/ausstellung-ueber-muslimische-mode-museum-angewandte-kunst-frankfurt-geht-kritiker-12101409.html

  7. 1+1=2 Says:

    Die Rückkehr der Sittenwächter. Hidschab bedeutet: die Frau ist einfältig und wankelmütig, anders gesagt: sie ist unmündig, und braucht einen – männlichen, das versteht sich – Aufpasser und Vormund, den wali: Vater, Bruder oder Ehemann.

    „Wir beobachten dich genau, du der überall und zeitlos gültigen Scharia Verpflichtete, und wie deine Lebensführung, so sei auch deine Kleidung ehrbar, tugendhaft, gottesfürchtig, sittsam, keusch …“

    Züchtig!

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    Mode, die international als „modest fashion“ bezeichnet wird – in Deutschland hätte man früher gesagt: züchtig

    https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.contemporary-muslim-fashions-voller-widersprueche-schau-zu-muslimischer-mode.fe28eaf2-1718-4cf2-be1a-d8893bbf843e.html

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    Die bayerischen Verfassungsrichter behaupten [ glücklicherweise und nachvollziehbar, Anm. ], das Kopftuch könne „zu Zweifeln daran führen, ob die Entscheidung des Rechtsstreits ausschließlich nach Maßgabe des geltenden Rechts und ohne Einfluss persönlicher religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen erfolgt“. Und weiter: „Ebenso kann bei den Prozessbeteiligten die Befürchtung geweckt werden, die Richterin oder der Richter werde nicht unparteiisch entscheiden, sondern gegebenenfalls Personen, die derselben Religion angehören oder dieselbe Weltanschauung teilen, bevorzugt behandeln.“

    Fazit: „Danach ist das Tragen religiös oder weltanschaulich konnotierter Kleidungsstücke oder Symbole grundsätzlich geeignet, Zweifel an der Unvoreingenommenheit des jeweiligen Trägers zu begründen.“ (…)

    https://www.taz.de/!5581620/

  8. Edward von Roy Says:

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    Die frauenverachtende Praxis des muslimischen Glaubens, die praktizierte Scharia

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    (…) Inge Bell von der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes weigert sich. Sie sieht in den Kleidern, die Beine und Arme komplett verhüllen und in der Ausstellung mit oder ohne Kopftuch gezeigt werden, den Versuch von Modeschöpfern, im Rahmen einer streng patriarchalen, islamistischen Kleiderordnung etwas Ansprechendes zu entwerfen: „Es ist ja nun so, wir haben es hier mit einem System zu tun“, sagt Bell.

    „Und Frauen müssen sich auch mit diesem System arrangieren. Und die frauenverachtende Praxis des muslimischen Glaubens, also des Familienrechts und der [sonstigen] Scharia, dieses frauenfeindliche System, damit muss man sich ja auch irgendwie arrangieren. Deshalb ist es nur normal und auch verständlich, dass es auch Designer und Designerinnen gibt, die dann halt diese Modest Fashion, also diese züchtige Mode, herstellen.“ (…)

    Solche Mode auszustellen, dagegen hat Inge Bell nichts einzuwenden. Doch ihr fehlt bereits in der Ankündigung jedweder kritische Aspekt zu [ schariakonformen, islamischen ] Kleidervorschriften und Unterdrückungsmechanismen, gegen die weltweit viele Frauen kämpfen:

    „Wir sehen ja, wohin es führt, wenn das System nicht beachtet wird. Wir sehen es an den Frauenprotesten im Iran, die ihre Kopftücher abziehen, die dann dafür ins Gefängnis wandern. Oder eben – was wir ja jetzt ganz aktuell haben: die Nasrin Sotoudeh, die Menschenrechtsanwältin in Teheran, die ja jetzt zu 33 Jahren Haft verurteilt wurde und zu Peitschenhieben, einfach weil sie Frauen verteidigt, weil sie das Kopftuch nicht tragen wollen.“ (…)

    Von Ludger Fittkau · Unterwerfung mit Stil · Deutschlandfunk · 04.04.2019

    https://www.deutschlandfunk.de/ausstellung-contemporary-muslim-fashions-unterwerfung-mit.886.de.html?dram:article_id=445239

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    Die Scharia als Rechtsordnung

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    “ Frauen, die sich als Feministinnen bezeichnen, verkaufen uns den Hidschab als Symbol der Befreiung und die Scharia als verfassungskompatible alternative Rechtsordnung

    ( Ali Ertan Toprak )

    https://hpd.de/artikel/nuetzliche-idioten-des-politischen-islam-16680

    https://www.emma.de/artikel/nuetzliche-idioten-des-politischen-islam-336653

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  9. Jacques Auvergne Says:

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    Reina Lewis – Muslim Fashion and Global Politics

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    Symposium | Reina Lewis “Modest Body Politics: Faith, Fashion, and Ethnicity”

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    Reina Lewis: Modest fashion politics: the challenges of defending choice

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    Contemporary Muslim Fashions opened at the de Young Museum, located in Golden Gate Park, 22 September 2018 and runs until 6 January 2019. It will then travel to Museum Angewandte Kunst in Frankfurt.

    https://www.dezeen.com/2018/10/01/contemporary-muslim-fashions-exhibition-de-young-museum-san-francisco/

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    „Die Zerrbilder zum Islam zu überwinden, …“ [ Sinngemäß lautet die Unterstellung: Der Islamkritiker hat einen Knick in der Optik, jedenfalls verbreitet er ein schlimm verzerrtes, falsches Bild von der Welt. ]

    Curators Jill D’Alessandro and Laura L. Camerlengo consulted with the Bay Area’s Muslim community (which numbers over 250,000) and Reina Lewis, a professor of cultural studies at the London College of Fashion, to dig past the misrepresentations of Islam in mainstream media. (…)

    Die Strategie der Bewegung für immer mehr Schariagesetze ist, die beiden Kategorien Islam und Muslime zu vermischen …

    Many Muslims still suffer the consequences of Islamophobia—a global ignorance that keeps growing. Those who refuse to understand the diversity within Islam often put Muslims into a box

    … Islam – Muslims, Islam – die Muslime, beides soll unentwirrbar sein, für alle Zeit verschmolzen. Denn Schariaverweigerer soll es nicht geben, weder unter den Muslimen noch unter den Nichtmuslimen.

    https://www.kqed.org/arts/13844505/beyond-the-burka-contemporary-muslim-fashion-at-the-de-young

    Contemporary Muslim Fashions is the first major museum exhibition to explore the complex and diverse nature of Muslim dress codes worldwide. … Reina Lewis, professor of cultural studies at the London College of Fashion

    https://deyoung.famsf.org/press-room/announcing-2018-exhibitions-de-young

    Reina Lewis

    https://en.wikipedia.org/wiki/Reina_Lewis

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    Säkulare Migrantinnen

    https://saekulare.com/

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    Islamkritische Gruppen monierten, dass die Ausstellung die muslimische Kleiderordnung verharmlose. Eine iranische Gruppe „Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung“ betonte in einem offenen Brief, die Schau sei „ein Schlag ins Gesicht“ von Frauenrechtlerinnen. Die Ausstellung ignoriere den Kampf von Frauen in islamischen Staaten, die sich „gegen den Zwang zu Verschleierung und Verhüllung einsetzen“ und dafür ihre Freiheit, Unversehrtheit und ihr Leben riskierten. (…)

    Die Ausstellung wolle (…) „ein positives Bewusstsein für muslimische Kultur fördern, indem die Vereinbarkeit des Islam mit der westlichen Welt praktisch [ die allgemeinen Menschenrechte (AEMR 10.12.1948) gelten global, nicht lediglich im phantastischen Abendland – und die alle Lebensbereiche regelnde Scharia verstößt an tausend Stellen gegen AEMR und GG ] gelebt vor Augen geführt wird“. Die Ausstellung umfasse auch Fotografien, TV-Beiträge und Social-Media-Material von Frauen, die sich kritisch mit Bekleidungsvorschriften, patriarchalischen Strukturen und Fremdbestimmung auseinandersetzen, so der Museumsdirektor [Matthias Wagner K]. „Die Ausstellung verschweigt also nicht, dass Frauen in manchen Regionen und Ländern dieser Welt im Kampf gegen Bekleidungsvorschriften drakonische Strafen befürchten müssen.“

    Hier bei: ZDF | 04.04.2019 12:07 Uhr | Quelle: KNA, dpa

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/umstrittene-schau-ueber-muslimische-mode-100.html

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  10. Jacques Auvergne Says:

    Die Vorträge heißen beispielsweise …

    Social Media und junge muslimische Identität

    Mode, Glaube und Social Media

    Muslim Fashion und Kunst

    Die Auswirkung von Fast Fashion auf die Gesellschaft – Ethische- und Halal-Mode als Gegenpol

    Mode und Intersektionen von Race, Gender, Class und Identität

    https://www.museumangewandtekunst.de/de/veranstaltungen/contemporary-muslim-fashions-forum/

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    Islamic fashion

    https://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_fashion

    Pierre Bergé (1930—2017) war ein scharfer Kritiker von Islamic fashion / mode islamique. Eigene Übersetzung:

    „Modeschöpfer sollten mit islamischer Mode nichts zu tun haben. Designer sind dazu da, Frauen schöner zu machen, ihnen ihre Freiheit zu geben, statt mit jener Diktatur zusammenzuarbeiten, die ihnen diese abscheulichen Sachen auferlegt, wie sich zu verstecken und ein verborgenes Leben führen.“

    „Verzichten Sie auf das Geld, zeigen Sie Prinzipien.“

    https://jezebel.com/ysl-partner-slams-designers-who-cater-to-muslim-women-a-1767981402

    « Nur weil Frauen durch ihren Ehemann, ihre Familie oder ihre Umgebung gezwungen werden, sich so zu kleiden, müssen wir noch lange nicht in diese Richtung gehen. Ganz im Gegenteil müssen wir ihnen beibringen, sich auszuziehen, zu revoltieren, ihnen beibringen, zu leben wie eine moderne Frau. Ce n’est pas parce que des femmes sont obligées de se vêtir comme ça par leur mari, leur famille ou leur entourage, qu’il faille aller dans ce sens-là. Bien au contraire, il faut leur apprendre à se dévêtir, leur apprendre à se révolter, leur apprendre à vivre comme vivent les femmes d’aujourd’hui » (Pierre Bergé)

    « … und nicht Komplize dieser Lebensführungsdiktatur zu sein … pas pour être le complice de cette dictature imposée … »

    (Zitate (eigene Übersetzung) aus: Anthony Vincent | Pierre Bergé „scandalisé“ par l’engouement des créateurs pour la mode islamique | Le Figaro 31.03.2016)

    http://madame.lefigaro.fr/style/pierre-berge-islam-voile-scandalise-mode-310316-113662

  11. Cees van der Duin Says:

    ::

    Zugang nur nach Sicherheits-Check Umstrittene muslimische Mode-Ausstellung startet in Frankfurt

    hr hessenschau 04.04.2019

    Ausstellung über Muslim-Mode
    Video 02:57 Min.

    Muslim Fashion. Mehr als ein Kopftuch.
    Video 50:40 Min.

    https://www.hessenschau.de/kultur/zugang-nur-nach-sicherheits-check-umstrittene-muslimische-mode-ausstellung-startet-in-frankfurt,muslim-fashion-ausstellung-100.html

    ::

    Museumsleiter Wagner K: „Mode ist nie völlig unpolitisch!“

    https://www.dw.com/de/muslimische-mode-und-der-zoff-um-stoff-contemporary-muslim-fashions/a-48183633

    ::

    [ Die aus dem Iran stammende Frauenrechtlerin Monireh Kazemi gehört zu den Kritikerinnen der Ausstellung und weiß, dass auch heute alle Iranerinnen den Schleier tragen müssen, dass von Freiwilligkeit keine Rede sein kann. ]

    „Wir haben die Erfahrung, dass wir uns verhüllen und unseren Kopf bedecken – gegen unseren Willen.“

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/ausstellung-contemporary-muslim-fashions-kleidung-mit.1013.de.html?dram:article_id=445214

    ::

  12. Jacques Auvergne Says:

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    (…) Ach, so ist das: Für die Entrechtung der Frauen sind wir hier ja eigentlich nicht, aber wo sie so bunt und modebewusst drapiert wurden, ist ein bisschen symbolische Unterdrückung schon in Ordnung? Ein anderes Bild zeigt eine Frau in Burkini und langer Hose, die in einem Schwimmbad unter Wasser taucht (…) sie darf ihre Haut nicht zeigen, das Wasser nicht spüren, ihre Freiheit nicht ausleben. (…) Und so dient (…) Diversität gerade nicht dem Kampf für Gleichheit und Freiheit, sondern vor allem der (…) Selbstbestätigung, auf der richtigen Seite zu stehen. Multikulti, divers, integrativ: (…) die Ausstellung passt sich unverblümt diesem vermeintlich weltoffenen Zeitgeist an (…)

    Von Hannah Bethke | Toleranz, die blind macht | FAZ 19.03.2019

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/bunte-burka-streit-ueber-eine-modeausstellung-in-frankfurt-16095954.html

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    Germany: Muslim fashion exhibition draws Iranian women’s protest

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=hT82dWQzYrQ

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  13. Cees van der Duin Says:

    Not showing too much of a person’s body. Modest Fashion entspricht einer gewissen Vorstellung vom (Nicht-)Zeigen von Körperlichkeit

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    Islamitische mode tentoonstelling in Frankfurt

    https://www.marocmagazine.nl/islamitische-mode-tentoonstelling/

    Eerste tentoonstelling over islamitische mode in Frankfurt

    Het is de eerste grote tentoonstelling ooit die het fenomeen hedendaagse islamitische mode onderzoekt. (…)

    https://fashionunited.nl/nieuws/cultuur/eerste-tentoonstelling-over-islamitische-mode-in-frankfurt/2019022841575

    modest – adj. not showing too much of a person’s body

    https://learningenglish.voanews.com/a/modern-muslim-womens-fashion-debuts-at-san-francisco-museum/4585439.html

    [ in Rotterdam ] Niederlande

    Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum in New York

    Modest Fashion (…) entspricht einer gewissen Vorstellung vom (Nicht-)Zeigen von Körperlichkeit.

    https://www.museumangewandtekunst.de/media/pm-lang-contemporarymuslimfashions.pdf

    Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum in New York

    https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/contemporary-muslim-fashions/

    San Francisco
    Frankfurt
    Rotterdam
    New York

    https://www.moz.de/kultur/artikelansicht/dg/0/1/1719790/

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    ( Wird eine Frau, die den Hidschab nicht trägt, in die Hölle kommen? )

    Will a woman who does not wear hijab go to Hell?

    https://islamqa.info/en/answers/7436/will-a-woman-who-does-not-wear-hijaab-go-to-hell

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    L’imam al-Bukhari (1/583) a dit : […] Ibn ‚Abbas rapporte du Prophète -…- qu’il a dit :

    « Allah m’a montré l’enfer et j’ai vu que la majorité de ses habitants était des femmes, car elles renient »

    On demanda : « Car elles renient Allah ? »

    Il répondit : « [Non mais] parce qu’elles renient les bienfaits de leurs époux et les faveurs qu’ils leur font. Tu peux être bienfaisant envers une femme toute ta vie. Il suffit que tu la contraries une fois pour qu’elle dise « Tu n’as jamais été bienfaisant envers moi ».

    Le reniement mentionné dans ce hadith ne désigne pas la mécréance majeure mais mineur, voir Al-Fath (1/83)

    L’imam al-Bukhari (1/583) a dit : « […] Usama rapporte du Prophète -…- qu’il a dit :

    « Je me suis posté à la porte du Paradis et j’ai vu que la majorité de ceux qui y entraient étaient des pauvres.

    Quant aux personnes opulentes, elles furent empêchées d’entre [et devaient attendre que tous les pauvres s’y introduisent].

    Lorsque les gens de l’enfer furent jetés dans le feu, je vis que la majorité d’entre eux étaient des femmes. »

    Rapporté aussi par Muslim (4/2236)

    L’imam al-Bukhari (1/583) a dit : […] Imran rapporte du Prophèt -…- : […] qu’il a dit :

    « j’ai regardé le paradis et j’ai vu que la majorité de ses habitants étaient les pauvres. J’ai ensuite regardé l’enfer et j’ai vu que la majorité de ses habitants étaient les femmes. »

    Rapporté également par Muslim (1/2096)

    http://www.3ilmchar3i.net/article-bitants-67987200.html

    .

    Keinen Hidschab zu tragen ist eine Sünde. Und Sünden werden laut Allah mit der Hölle bestraft

    Aber ob jemand der sündigt 100 %ig in die Hölle kommt und jemand der Hidschab trägt 100 % nicht in die Hölle kommt, muss Allah sobhanahu entscheiden, weil nur er in die Herzen schaut. Ein Beispiel: Nehmen wir an, dass eine Muslima nur aus Furcht Hidschab trug, also nicht aus Überzeugung! Und eine andere Muslima aus Not keinen Hidschab trug. Dann erhält die erste nach meiner Einschätzung keinen Thawab [ثواب Lohn im Jenseits] und die zweite wegen der gegebenen Zwangslage keine Sünden. Also: Al-aamalo bel-nyaat. [ innama al-a’mal bi-l-niyyat – Deeds are by intentions ]

    https://www.shia-forum.de/index.php?/topic/22388-was-kein-kopftuch-h%C3%B6lle/

  14. Jacques Auvergne Says:

    (…)

    Fataawa al-Lajnah al-Daa’imah (17/100):

    It is not permissible for a woman to go out in a decorated garment that attracts people’s gaze, because this is something that tempts men.

    It also says (17/108):

    The dress of the Muslim woman need not only be black. It is permissible for her to wear any colour of clothing so long as it covers her ‘awrah, does not resemble men’s clothing, and is not so tight as to show the shape of her limbs or so thin as to show what is beneath it, and does not provoke temptation.

    And it says (17/109):

    Wearing black for women is not a must. They may wear other colours that are worn only by women, do not attract attention and do not provoke desire.

    (…)

    [ Does women’s hijab have to be black? Aus dem Fatwa Nummer 39570 bei Scheich Muhammad Salih al-Munajjid (Muḥammad Ṣāliḥ al-Munaǧǧid, * 1960). ]

    https://islamqa.info/en/answers/39570/does-womens-hijab-have-to-be-black

    .
    .

    Quelles sont les normes qui caractérisent le voile islamique ? (…)

    Fatwa 6991 Les normes du voile islamique

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    Les conditions du voile

    il doit couvrir tout le corps sauf les parties exclues
    il ne doit pas constituer en lui-même une parure
    il doit être épais (safiq) sans quoi il ne pourrait pas cacher le corps
    il doit être ample et ne doit pas être serré de façon à dessiner les contours de son corps
    il ne doit pas être encensé ni parfumé
    il ne doit pas ressembler aux vêtements masculins
    il ne doit pas ressembler aux vêtements des femmes non musulmanes
    il ne doit pas être trop voyant

    https://islamqa.info/fr/answers/6991/les-normes-du-voile-islamique

    .
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    Fatwa 6991 Correct Hijaab

    (…) The purpose of clothing is to prevent fitna (temptation), and this can only be achieved if clothes are wide and loose. Tight clothes, even if they conceal the colour of the skin, still describe the size and shape of the body or part of it, and create a vivid image in the minds of men. The corruption or invitation to corruption that is inherent in that is quite obvious. So the clothes must be wide. (…)

    [ Scheich al-Albani (Muhammad Nasiruddin al-Albani (Muḥammad Nāṣir ad-Dīn al-Albānī, 1914–1999) nennt die acht Kriterien für einen korrekten Hidschab ]

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    Correct Hijab

    It should cover all the body apart from whatever has been exempted
    It should not be an adornment in and of itself
    It should be thick and not transparent or see-thru
    It should be loose, not tight so that it describes any part of the body
    It should not be perfumed with bakhoor or fragrance
    It should not resemble the clothing of men
    It should not resemble the dress of kaafir women
    It should not be a garment of fame and vanity

    https://islamqa.info/en/answers/6991/correct-hijaab

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    Rechtsgelehrte des Islam haben Regeln aufgestellt, welche Körperteile (vgl. Aura, ʿaura, islamischer Schambereich) der muslimischen Frau in Gegenwart von Nicht-Mahram-Männern bedeckt sein müssen. Dabei wurden Koran und Hadithe herangezogen.

    Nach Ansicht des Islamgelehrten al-Albani muss der Hidschab ( حجاب ḥiǧāb ) folgende Anforderungen (šurūṭ) erfüllen:

    .
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    Der korrekte Hidschab

    Er muss den gesamten Körper bis auf Gesicht und Hände bedecken
    Er darf selbst kein Schmuck (zīna) sein
    Er muss blickdicht (ṣafīq) sein und darf nichts durchschimmern lassen
    Er muss wallend (faḍfāḍ) sein und darf nicht eng anliegen
    Er darf nicht parfümiert sein
    Er darf nicht der Kleidung des Mannes ähneln
    Er darf nicht der Kleidung ungläubiger Frauen ähneln
    Es darf keine Kleidung sein, mit der man nach Berühmtheit strebt

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    https://de.wikipedia.org/wiki/Hidsch%C4%81b

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  15. Jacques Auvergne Says:

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    Hijab includes the way a person walks, talks, looks and thinks. All of it should be done modestly and applies to both men and women.

    Dr. Bilal Philips · 21.08.2014 ·

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    Hijab includes conduct and behaviour among other things Complete ‚hijab‘, besides the six criteria of clothing, also includes the moral conduct, behaviour, attitude and intention of the individual. A person only fulfilling the criteria of ‚hijab‘ of the clothes is observing ‚hijab‘ in a limited sense. ‚Hijab‘ of the clothes should be accompanied by ‚hijab‘ of the eyes, ‚hijab‘ of the heart, ‚hijab‘ of thought and ‚hijab‘ of intention. It also includes the way a person walks, the way a person talks, the way he behaves, etc.

    Answers To Non Muslims Common Questions About Islam | von Zakir Naik (2010)

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    „Meine Mutter hat mich gezwungen, den Hidschab zu tragen. Sie hat mir mit dem Höllenfeuer gedroht und ihre Hände um meinen Nacken gelegt“, schreibt auch die Userin Kamelliah, die sich selbst als „Genug-von-deinem-Bullshit-Lesbe“ bezeichnet; und als „Ex-Muslimin“, die aus Saudi-Arabien weggerannt ist.

    ( EMMA )

    https://www.emma.de/artikel/macht-das-kopftuch-frei-336423

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    [ hadith
    | Hier mit einigen Hadithen ]

    Sechs Voraussetzungen der islamischen Bekleidung

    1. Bedeckung der AURA
    Die Gelehrten sind sich darüber fast einig, dass alles bis auf Gesicht und Hände zur Aura der Frau gehört, welche komplett bedeckt werden muss. Die Bekleidung darf keinen Teil der Aura preisgeben bzw. andeuten.

    Abu Dawud überlieferte einen Hadith von Aischa (…), der besagt, dass Asma’ (…) einmal zum Propheten (…) kam und sie trug durchsichtige Kleidung. Da wandte er (…) seinen Blick ab und sagte zu ihr: „Oh Asma’, wenn die Frau ihre Reife erreicht hat (d. h. wenn sie ihre erste Menstruation bekommen hat), dann darf sie von ihrem Körper nur dies zeigen (und zeigte auf Gesicht und Hände).

    h t t ps://www.facebook.com/StarkenImanErlangtManDurchWissen/posts/der-korrekte-hijabsechs-voraussetzungen-der-islamischen-bekleidung1-bedeckung-de/212302148895973/

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    [ madhhab
    | Hier auch (Hinweise auf die) die Lehrmeinungen der vier sunnitischen Rechtsschulen ]

    Bis auf das Gesicht und die Hände ist der Körper der Frau eine Schamzone. Das Gesicht sowie die Hände sind während und außerhalb des Gebets keine Schamzonen, außer es besteht (durch deren Entblößung) Furcht vor Versuchung („Fitna“). Man ist sich nicht gänzlich einig, ob die Füße zu den Schamzonen gehören oder nicht. Nach der mehrheitlich anerkannten Auffassung, sind die Füße keine Schamzonen. Nach einer anderen Auffassung sind die Füße einer Frau, wenn auch nicht im Gebet, aber außerhalb des Gebets Schamzonen. Um sich vor dieser Veruschung zu schützen, wäre es empfehlenswert, dass die Füße bedeckt werden. Nach mehrheitlicher Auffassung gehören die Arme, die Ohren und die offen herunterragenden Haare zu den Schamzonen.

    Die Überlieferungen die als Basis zu dieser Sachlage dienen, sind folgende:

    Nach Überlieferung der Prophetengattin ʿĀʾiša (…), suchte ihre Schwester ʾAsmaʾ die Audienz des Propheten (…) auf. Sie trug ein dünnes Gewand, wodurch ihr Unterkörper sichtbar war. Als der Prophet (…) sie sah, wandte er sein Gesicht ab und predigte folgendes: Oh ʾAsmaʾ, wenn eine Frau die Geschlechtsreife erreicht ist es – bis auf das Gesicht und die Hände – nicht richtig wenn andere Körperteile sichtbar sind. (Ebû Dâvud, Libas 31)

    Der Prophet (…) schildert laut den Prophetengefährten (und Überlieferer einer Großzahl an Ḥadīṯ) Abū Huraira, dass Frauen die trotz Bekleidung unbedeckt sind, mit dünnen und transparenten Kleidern auftreten, der Hölle geweiht sind und nicht einmal den Duft des Paradieses wahrnehmen werden können. (Müslim, Libas,125)

    Ḥafṣah, die Tochter von ʿAbd ar-Raḥman suchte, obwohl sie ein dünnes Kopftuch trug, welches ihre Haare offen legte, die Audienz von ʿĀʾiša (…) auf. ʿĀʾiša (…) nahm daraufhin ihr das Kopftuch ab und faltete es zweifach, um es dicker zu machen. (Muvatta‘, Libas:4)

    Der Prophetengefährte und zweite Kalif ʿUmar b. Al-Ḫaṭṭāb (…) hat die Gläubigen gewarnt hinsichtlich der Bekleidung von Frauen mit Kleidern die, auch wenn sie nicht transparent wie Glas sind, so durchsichtig sind, dass das Darunterliegende deutlich zu sehen ist. (Beyhaki, Sünen, 2/235)

    Imām Serahsī hat nach dieser Überlieferung eine Erklärung abgegeben, die besagt, dass auch wenn das Kleid der Frau sehr dünn bzw. transparent ist, das Urteil gleich bleibt. Dazu notierte er eine Überlieferung mit dem warnenden Hinweis darauf, dass eine Frau (bzw. ihre Aura, ihre Schamzone), die trotz Bedeckung offen ist: Solch ein Kleid ist wie eine Art Netz, es sichert nicht die Bedeckung. Daher ist es fremden Männern nicht erlaubt („Ḥarām“) eine Frau, die so gekleidet ist anzusehen. (el-Mebsût, 10/155)

    Das Maß welches bei der Transparenz der Kleidung zu beachten ist, ist ob es die Hautfarbe der Person offen legt. Wenn man bei einer Betrachtung von außen die Hautfarbe der Person erkennen kann, ist die Bedeckung mit solch einem Gewand nicht gewährleistet, egal ob das Gewand dabei dünn oder dick gestrikt ist. Dies wird im Werk „Halebî-i Sağir“ folgendermaßen erläutert: Wenn die Bekleidung so dünn ist, dass die Hautfarbe und die darunter liegenden Körperteile offen legt, ist die Bedeckung der Schamzonen damit nicht gewährleistet. Wenn die Bekleidung, obwohl sie dick genug ist, an den Rundungen des Körpers anliegt (und diese somit erkennbar sind) ist die Verhüllung in dem Rahmen noch gegeben. Man dürfte das Gebet somit noch verrichten.(Halebî-i Sağır, S.141)

    Die Rechtsschulen sagen hierzu folgendes: (…)

    ( Fragenandenislam )

    http://www.fragenandenislam.com/icerik/die-bedeckung-der-frau-das-wahren-von-anstand-und-w%C3%BCrde

    .
    .

    9. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität. In welcher Weise die vorgeschriebene Bedeckung erfolge, sei allein die Entscheidung der muslimischen Frau. Das Tragen des Kopftuchs diene demnach ausschließlich der Erfüllung eines religiösen Gebots und habe darüber hinaus für die Trägerin weder einen symbolischen Charakter noch diene es der Bekundung nach außen.

    Beschluss vom 27. Januar 2015 – 1 BvR 471/10

    Leitsätze
    zum Beschluss des Ersten Senats vom 27. Januar 2015

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html

    .

  16. Adriaan Broekhuizen Says:

    Iranian Women’s March against Hijab in March 8th, 1979

    .

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  17. Edward von Roy Says:

    Referatsleiterin Gabriele Wenner

    https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2900

    gabriele.wenner @ stadt-frankfurt.de

    https://www.frauenbeauftragte.org/gabriele-wenner-0

    Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt am Main
    Diplom-Pädagogin

    https://www.gffb.de/aktuelles/10-fachveranstaltung-ein-drahtseilakt/215-gabriele-wenner.html

    https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2900&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=102285

    Ausstellung Contemporary Muslim Fashions
    Mit Grußwort von Gabriele Wenner – Leiterin des Frauenreferats
    Ansprechpartner Linda Kagerbauer
    linda.kagerbauer @ stadt-frankfurt.de

    https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2900&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=35296726

    2017

    • „Keine Diskriminierung gegenüber Frauen mit Kopftuch!“

    • „Selbstbestimmung! Mädchen sollen tragen dürfen, was sie wollen!“

    Linda Kagerbauer wird sowohl die Situation von Mädchen und jungen Frauen beleuchten als auch die Aufgaben feministischer Mädchenarbeit und Mädchenpolitik in Frankfurt vorstellen. An diesem Abend soll generationenübergreifend die Bedeutung von Feminismus diskutiert und belebt werden.

    https://www.frankfurter-info.org/termine/wir-machen-uns-die-welt-wie-sie-uns-gefaellt-sexismus-feminismus-und-maedchenpolitik

    http://frauen-macht-politik-ffm.de/

    Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main
    info.frauenreferat @ stadt-frankfurt.de

    Tagung „Contemporary Muslim Fashions Forum“

    http://frauen-macht-politik-ffm.de/

    Feministin, politische Bildnerin, Aktivistin, Referentin und Autorin, Vorstandsfrau der LAG Mädchenpolitik in Hessen e. V. sowie Promotionsstudentin im Bereich der feministischen Mädchenarbeit und Mädchenpolitik … hauptberuflich im Frauenreferat der Stadt Frankfurt als Referentin für Mädchenpolitik und Kultur

    http://www.linda-kagerbauer.de/

    .

    Linda Kagerbauer ist Diplom-Sozialpädagogin und Referentin für Mädchenpolitik und Kultur im Frauenreferat der Stadt Frankfurt

    https://buero-frauenarbeit.de/wir-ueber-uns/referentinnen-des-buerof

    https://speakerinnen.org/de/profiles/linda-kagerbauer

    https://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/de/kontakte/linda-kagerbauer

  18. Η κρυφή μου ελευθερία - i krifí mou eleftheriá Says:

    .

    مسیح علی‌نژاد‎
    Μασίχ Αλινετζάντ

    Masih Alinejad: The hijab is a „visible symbol of oppression“

    The Iranian journalist and founder of My Stealthy Freedom talks about the danger Iranian women face because of hijab restrictions. She explains during the 2016 Women in the World Salon in Los Angeles.

    .

    .

    Der Hidschab, eines der augenfälligsten Zeichen für die entwürdigte und entrechtete Lage muslimischer Frauen in so vielen Ländern dieser Welt.

    One of the most visible symbols of oppression for Muslim women in many countries.

    .
    .

    How Masih Alinejad started a social movement against forced hijab

    .

    .

  19. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    María do Mar Castro Varela (* 1964 in La Coruña) ist eine spanische Politikwissenschaftlerin und Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Gender und Queer Studies an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. In der Lehre liegen außerdem thematische Schwerpunkte auf Racism and Migration, Kritische Theorie und Projektentwicklung. Ihre Forschungsinteressen konzentrieren sich auf Postcolonial Studies, Gender und Queer Studies, Critical Migration Studies, Holocaust Studies und Critical Media Praxis.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mar%C3%ADa_do_Mar_Castro_Varela

    16-16.45 Uhr Keynote (deutsch) „Mode und Intersektionen von Race, Gender, Class und Identität” mit Prof. Dr. María do Mar Castro Varela (Alice Salomon Hochschule, Berlin)

    [ Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferats der Stadt Frankfurt am Main, nennt sich auch Gaby Wenner ]

    Sonntag, 14.04.2019, 10.30-12.30 Uhr, Einlass: 9 Uhr, Begrüßung: 10 Uhr, Grußworte: 10.15 Uhr Gaby Wenner, Frauenreferat Frankfurt

    (…)

    „Ethische Mode” mit Asmaa El Maaroufi (Darmstadt)

    https://www.museumangewandtekunst.de/de/veranstaltungen/contemporary-muslim-fashions-forum/

    Asmaa El Maaroufi
    Forschungsschwerpunkte

    Schöpfungstheologie
    Koranische Anthropologie
    Islamische Ethik (Speziell: Bio-, Medizin- und Umweltethik)
    Tierethik
    Islamische Philosophie

    _ttps://www.uni-muenster.de/ZIT/Personen/Mitarbeiter/personen_el_maaroufi_asmaa.html

    Insitut für Theologische Zoologie ITZ
    Das ITZ ist An-Institut der PTH Münster

    Gründerin des muslimischen Umweltblogs greenukum und Mitglied im muslimischen Umweltschutzverein Hima e. V.

    _ttps://www.theologische-zoologie.de/kuratorium/kuratoriumsmitglieder/kuratorium-i-asmaa-el-maaroufi-ulzheimer/

    .

  20. Jacques Auvergne Says:

    … Aber Muslima, du trägst oder kaufst doch nicht etwa Haram Fashion? Du stehst am verkehrten Regal, nur da drüben findest du Halalkleidung. Denn ob das Produkt halal ist, islamrechtlich erlaubt, sollte dir das wichtigste Entscheidungs- und Kaufkriterium sein. Wurde der Mantel wirklich halal hergestellt, finanzieren sich Designer und Fabrik ohne Zinsen? Hat die Modemarke aktuell ein gültiges Halalzertifikat? …

    „Um dieses Wirtschaftspotential zu erschließen, müssen alle Arten von Firmen, von Nahrung über Kosmetik bis zur Kleidung, gemäß der Standards produzieren, die in der Scharia niedergelegt sind, also im Islamischen Recht, das definiert, was halal ist. Nur diese Produkte schließlich sind für Muslimischen Konsum gestattet.“ (Quelle siehe unten, euro-islam.info 25.03.2014, eigene Übersetzung.)

    .
    .

    Den Begriff halal auf Mode anzuwenden hält El Maaroufi für schwierig. Was aus muslimischen Verständnis her erlaubt ist oder nicht, sollte auf das ethische Konzept der Kleidung angewandt werden, nicht auf das Aussehen. Begriffe wie halal seien aber für die deutsche Mehrheitsgesellschaft werbewirksam interessant, sagte El Maaroufi. Kommunikationsberaterin Aisha Camara stimmte zu und sagte, dass „über den Begriff halal bestimmte Zielgruppen angesprochen werden. Halal kann ein Kaufkriterium für Musliminnen sein“. Das hätten auch große Marken inzwischen erkannt. „Toblerone ist jetzt halal – Marken machen solche Dinge nicht zufällig.“

    ( Aus der FR am 14.04.2019 )

    https://www.fr.de/frankfurt/muslime-mode-mitdenken-12191000.html

    .

    Halal Fashion: an underestimated sector

    _ttps://www.halalint.org/en/halal-fashion-an-underestimated-sector

    Mission & Vision

    Implement and enhance a worldwide integrated Halal market, aiming at guaranteeing, in accordance with the global Halal standards, business opportunities for finance and economic professionals and safeguard of consumers’ rights.

    _ttps://www.halalint.org/en/missionvision

    Stichworte
    Islamic finance
    World Halal Food Council – WHFC
    Halal International Authority – HIA
    Organization for the Islamic Cooperation – OIC
    Italy Italien
    Sharif Lorenzini
    Rome Convention
    Islamisches Zinsverbot
    Scharia

    “ The Islamic finance is ready to contribute to lead the EU and Italy out of the economic crisis, provided that they respect the Halal (an Arabic term which literally means „licit“, in the sense that something is conform to the Islamic principles, namely the Islamic Shariah) Standards. “

    “ The President of Halal International Authority (HIA), Prof. Dr. Eng. Sharif Lorenzini announced the signing of a memorandum of understanding with the Malaysian Halal Industry Development Corporation to create the first Halal Hub in Europe, starting from Italy. “

    “ also considering that the Shariah does not allow the application of an interest rate because it is seen as a grave sin “

    _ttps://www.halalint.org/en/italy-is-ready-for-global-halal-market

    .

    imam Sharif Lorenzini (président de la communauté musulmane italienne)

    Riposte Laïque 02.08.2016 – par Danielle Borer

    https://ripostelaique.com/inquietanti-parole-delliman-lorenzini-gli-islamici-sono-per-bonificare-e-rieducare-gli-italiani.html

    .

    ( 2014 hatte Lorenzini bereits 150 italienische Firmen zertifiziert … )

    BARI – “Italy has the credentials to become a leading country in exports to the Islamic world, and we want to offer to institutions and businesses all the support to make this happen.” Says Sharif Lorenzini, president of the Italian section of the International Halal Authority (HIA), the only recognized body for the certification of Halal products.

    A few days before the World Halal Food Council meeting, which will convene for the first time in Italy, all the representatives of the Halal world and representatives of 57 Islamic states of the Organization for Islamic Cooperation (OIC), in Rome from March 27 to 29 of next year. Lorenzini supports the Italian food economy in Islamic markets. “We’re talking about a three trillion euro a year industry, an increase of about 15% each year due to the two billion Muslims in the world.”

    To open the doors to this potential, Italian companies of all kinds, from food to cosmetics and clothing, must produce according to standards laid down by Shariah, i.e. Islamic law that determines what is ‘Halal,’ then the product is admitted for Muslim consumption. (…)

    source: euro-islam.info (Italy wants to play in the Global Halal Market) 25.03.2014

    _ttps://more.bham.ac.uk/euro-islam/tag/bari/

    .

    ( … und 2018 waren es bereits 500 Firmen. )

    Halal Expo Dubai · 21. Juni 2018 ·

    ‪Sharif Lorenzini, President of the Halal International Authority: In Italy, there are about 4 million Halal foodies and this will increase on average of 12 percent annually. 500 Italian companies have been granted the Halal certification so far.‬

    _ttps://www.facebook.com/HalalExpoDubai/photos/a.132713003983964/236599036928693/?type=3

  21. Jacques Auvergne Says:

    صدف خادم
    Sadaf Chadem

    « Je veux m’améliorer le plus possible, aller le plus loin possible et montrer la voie aux autres Iraniennes pour qu’elles puissent goûter à ce sport, dans un pays où il y a un énorme engouement pour les sports de combat »

    https://ici.radio-canada.ca/sports/1163952/boxe-iran-sadaf-khadem-federation

    “I want to improve as much as possible, go as far as possible and show the way to other Iranian women so that they can taste this sport

    https://www.pakistantoday.com.pk/2019/04/12/from-tehran-to-royan-boxer-sadaf-khadem-fights-for-the-first-time-in-a-ring/

    .
    .

    J’ai fait un combat dans un cadre légal, en France. Mais comme je portais un short et un t-shirt, ce qui est banal aux yeux du monde entier, j’ai bafoué les règles de mon pays. Je ne portais pas de hijab, j’étais coachée par un homme… Certains voient ça d’un mauvais oeil.

    L’Équipe 16.04.2019

    https://www.lequipe.fr/Boxe/Article/Sadaf-khadem-je-ne-veux-pas-qu-on-m-interdise-de-boxer/1009804

    Sadaf Khadem: Iranian female boxer halts return over arrest fears

    … Khadem was quoted by a sports newspaper as saying she believed she was accused of violating Iran’s compulsory dress code by boxing in a vest and shorts. …

    „I was fighting in a legally approved match, in France. But as I was wearing shorts and a T-shirt, which is completely normal in the eyes of the entire world, I confounded the rules of my country,“ she told the L’Equipe newspaper.

    „I wasn’t wearing a hijab, I was coached by a man – some people take a dim view of this.“

    BBC 17.04.2019

    https://www.bbc.com/news/world-middle-east-47960798

    .

    boxing in a vest and shorts

    BBC

    https://www.bbc.com/news/world-middle-east-47960798

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    Iranischer Boxerin droht Verhaftung in der Heimat

    Weil sie bei ihrem Box-Kampf [gegen die Pflicht zu islamkonformer Kleidung verstoßen] hat [und sich von einem Mann trainieren ließ], liegt gegen Sadaf Khadem im Iran ein Haftbefehl vor. Aus Furcht vor einer Verhaftung kann sie nach dem Wettkampf nicht zurückkehren und bleibt in Frankreich.

    … Die 24-jährige iranische Boxerin und ihr Trainer entschieden nach dem Turnier [in Royan, Charente-Maritime] in Frankreich, nicht in den Iran zurückzukehren, wie ihre Pressesprecherin Clara Dallay der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sadaf Khadem wird in ihrer Heimat ein Verstoß gegen die Kopftuchpflicht vorgeworfen, nachdem sie den Wettkampf ohne Kopftuch bestritten hatte. Gegen sie liegt ein Haftbefehl vor. … Die Fitnesstrainerin aus Teheran siegte gegen die Französin Anne Chauvin. Sie trat dabei in Shorts und Trägerhemd ohne Kopftuch an. …

    Die Iranian Boxing Federation sagte daraufhin, dass sie auch in der Zukunft keine Kämpfe für Frauen organisieren und außerdem keine Verantwortung für Boxerinnen übernehmen werde. Iranische Frauen hätten zudem bei Kämpfen stets den [ حجاب Hidschab ] Hijab zu tragen, im In- wie auch im Ausland. Erst kürzlich war eine Frau im Iran zu einem Jahr Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil sie gegen die Kopftuchpflicht verstoßen hatte. Das Gesetz besagt, dass Frauen ab dem neunten Lebensjahr in der Öffentlichkeit [Hidschab] tragen müssen.

    ach/sti (afp, rtr, DW)

    Zu lesen bei DW 17.04.2019

    https://www.dw.com/de/iranischer-boxerin-droht-verhaftung-in-der-heimat/a-48373046

    .

    Erste iranische Boxerin bleibt nach Kampf ohne Kopftuch in Frankreich – Iran hat Haftbefehl erlassen

    Epoch Times 17.04.2019

    … Nachdem sie den Wettkampf ohne Kopftuch bestritten hatte, wird der Iranerin in ihrer Heimat ein Verstoß gegen die Kopftuchpflicht vorgeworfen. Auch ihrem Trainer, dem früheren Boxweltmeister Mahjar Monschipur, droht den Angaben zufolge die Festnahme im Iran, da er der Komplizenschaft verdächtigt werde. …

    Ich will den Weg für andere Iranerinnen bereiten, damit auch sie diesen Sport treiben können“, hatte Sadaf Khadem am Samstag per Instagram mitgeteilt. Ihr Post erreichte in wenigen Stunden über 70.000 Menschen. Ihr Sieg wurde von Tausenden jungen Leuten im Iran gefeiert.

    https://www.epochtimes.de/sport/iranische-boxerin-kehrt-nach-wettkampf-nicht-in-ihre-heimat-zurueck-a2859206.html

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