Archive for the ‘Burka, Niqab’ Category

Mitbegründerin der Grünen will Körperverletzung unter Betäubung legalisieren

August 8, 2012

الخِتان

al-ḫitān

Beschneidung

Wenig paradiesisch: Eva und die Vorhaut

Von Jacques Auvergne am 08.08.2012

Wie kann jemand, der im Spätsommer 2010 gegen die Burka angeschrieben hat und vier Wochen eher gegen die politischen Folgen der Scharia unterzeichnet, 2012 für die religiöse Beschneidung eintreten, wenn sie nur unter einer das Kind kräftig benebelnden Narkose durchgeführt wird?

Bei aller noch zu erwartenden oder bereits hörbar gewesenen Erpressungstaktik von schrecklichen Penis-Verwundungen bei stümperhaften Hinterhofbeschneidungen ist die Verlagerung eines angeblich das Heil der Seele sichernden Rituals in ein Hospital, ist die Medikalisierung der Amputation einer hoch sensiblen Hautfalte am maskulinen Kindergenital für jeden Freund des Aufklärungshumanismus und der Universalität der Menschenrechte keine sozialpädagogische oder juristische Option.

Zirkumzisionsfreundin Eva Quistorp meldet sich am 17. Juli 2012 zum Thema Ritualbeschneidung (Ḫitān bzw. Brit Mila) bei Perlentaucher zu Wort (Wider die postmoderne Religionspolitik) und ruft nun nicht etwa nach dem, kulturell modern, endlich durchgesetzten Verzicht auf gottesfürchtige Entfernung gesunden Genitalgewebes am Kinderpenis, sondern nach dem durchgesetzten Einsatz von Opiaten für “kleine Jungen” bzw. “kleine Jungs”. Ja, die gute alte Kinderzeit; kleine Jungen klingt so familienidyllisch-traut, scharfes Denken stört da die Romantik (scharfes Messer nicht?) und kleine Jungs klingt sogar ein wenig nach Pipimachen.

Nanu, “Juden” und “Muslime” sind nicht einfach als Staatsbürger misszuverstehen, sondern gleichen, ein wenig wie die in die europäische Fauna hinein immigrierten Waschbären oder Halsbandsittiche, einer Art zugewanderter Spezies? Frau Quistorp jedenfalls wünscht sich allen Ernstes:

“Ich habe nichts gegen eine Kompromisslösung zur Beschneidung von kleinen Jungs bei Juden und Muslimen, wenn sie betäubt werden und daraus kein Gruppenzwang wird … [und ich finde den Versuch von Volker Beck und Renate Künast anerkennenswert, zeitnah] eine juristische Klärung und einen Kompromiss zu erreichen, der zumindest auf der Schmerzbetäubung besteht bei der Beschneidung kleiner Jungen.”

Das ist argumentativ und ethisch widerlich und verstößt gegen die Normen von körperlicher Unversehrtheit und Menschenwürde. Hier heißt es deshalb, auf den groben Klotz der Eva Quistorp einen genau so groben Keil zu setzen bzw. paradox zu intervenieren, um Menschenfeindlichkeit zu erkennen und zu verwerfen; wollen wir denn etwa ab morgen sagen:

“Ich habe nichts gegen eine Kompromisslösung zur Beschneidung von kleinen Mädchen, wenn sie betäubt werden und daraus kein Gruppenzwang wird … [lassen Sie uns versuchen] eine juristische Klärung und einen Kompromiss zu erreichen, der zumindest auf der Schmerzbetäubung besteht bei der Beschneidung kleiner Mädchen.”

Das wollen wir natürlich nicht, Kinder und Jugendliche, einerlei ob weiblich oder männlich, haben Anspruch auch gewaltfreies Heranwachsen und unversehrte Geschlechtsorgane. Beschneidung ist Gewalt (mit oder ohne Opium).

Emanzipatorisch tuend bei Perlentaucher zu lärmen, die wortwörtliche Lesart der so genannten Heiligen Schriften sei ja irgendwie so was von ewiggestrig, aber im selben Text die Jungenbeschneidung mit einem Paragraphen durchsetzen wollen, in den klinische Betäubungsmittel sozusagen integriert sind, DAS ist postmodern![1]

Sehr geehrte Frau Quistorp, was ist geschehen: Sie schrieben schon mal viel besser, etwa, als Sie gegen die Burka argumentierten; genau so sollten Sie auch mit der Zirkumzision umgehen:

“Das ist ein Verfall der Diskussions- und Denkkultur, die kohärent und auch in komplexen Zusammenhängen denken muss. Es muss daran erinnert werden, dass bis in die 70er Plakate und Filme de facto als “blasphemisch” zensiert wurden. Soll das Rad wirklich dorthin zurückgedreht werden?” (Lüftet den Schleier, 11.08.2010)[2]

Ersetzen wir im Text gegen die kulturrelativistischen Burkaverteidigerinnen nur ein Wort, und lesen zuerst, Eva Quistorp:

“Inzwischen wird Religionsfreiheit in der deutschen Debatte aber zu häufig absolut gesetzt und von den anderen Grundrechten abgekoppelt. Es ist nicht den Traditionen des Grundgesetzes und der europäischen Aufklärung und Demokratie entsprechend, wenn die Religionsfreiheit jetzt über die anderen Freiheiten erhoben wird und einige intellektuelle Frauen meinen, die Burka verteidigen zu müssen.”

Jetzt um ein paar Buchstaben abgewandelt, das “Frauen” lassen wir beim Thema Jungenbeschneidungslobby auch mal stehen:

“Inzwischen wird Religionsfreiheit in der deutschen Debatte aber zu häufig absolut gesetzt und von den anderen Grundrechten abgekoppelt. Es ist nicht den Traditionen des Grundgesetzes und der europäischen Aufklärung und Demokratie entsprechend, wenn die Religionsfreiheit jetzt über die anderen Freiheiten erhoben wird und einige intellektuelle Frauen meinen, die Beschneidung verteidigen zu müssen.”

Und wie soll “Ein glaubwürdiges Bekenntnis zur FdGO, besonders unter Berücksichtigung der Gleichberechtigung der Geschlechter, der negativen Religionsfreiheit, der Meinungsfreiheit auch in religiösen Angelegenheiten und der sexuellen Selbstbestimmung” aussehen, wenn die Eltern des heute Erwachsenen bestimmt haben, ob Klitorisvorhaut, Präputium oder Klitorisspitze religiös gebilligt vorhanden sind oder in Kindertagen religiös begründet abgetrennt worden sind? Den Satz hat Quistorp 2010 signiert, Grüne gegen Scharia:[3]

Der demokratiegefährdend trickreiche, schariafreundliche grüne Ausweg ist die Ritusbezogenheit:

“Bei sämtlichen Verhandlungen – insbesondere bei geplanten Staatsverträgen mit islamischen Verbänden – muss ein öffentlicher, unrückholbarer Verzicht auf die nicht-ritusbezogenen, also rechtlich-politischen Teile der Scharia garantiert werden. Wenn dieser Verzicht von den islamischen Organisationen und Verbänden anlässlich von geplanten Abkommen mit Regierungsstellen und anderen offiziellen Institutionen nicht geleistet wird, kann es zu keinen Vereinbarungen kommen.”

Beschneidung ist Hadithbefehl, nachzulesen bei Buchari, Beschneidung ist reinster Wille Allahs, reinste zeitlose Scharia. Und Beschneidung ist ein vom der Zeitlichkeit unterworfenen Menschen auszuübender Ritus. Auch Talaq, Dhimma, Dschihad und Kalifat sind beides, sind ganz schariatisch-ewig und ganz Ritualpflicht, jedenfalls betont das manch ein Scheich. Ohne deine realisierten Muʿamalāt (mensch-menschlichen Pflichten nach Koran und Sunna) sind deine ʿIbadāt (gottesdienstlichen islamischen Pflichten) vergeblich, wer seinen Sohn schuldhaft nicht beschneidet, dessen Gebet wird bei Allah vielleicht ja gar nicht angenommen.

Ein schöner Satz aus dem offenen Brief zur Kritik am Wissenschaftsrat, Grüne gegen Scharia, ist bei der Achse des Guten archiviert:

“Wir sehen die Grundsätze der freiheitlichen Demokratie des Grundgesetzes durch den theokratischen politischen Islam und die verfassungswidrige Scharia gefährdet und fordern die zur Konferenz geladenen Politiker, Professoren und Journalisten sowie die bei der Tagung anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung dazu auf, die drohende Rechtsspaltung in Grundgesetz und Schariarecht zu verhindern. Menschen sind Staatsbürger, keine Angehörigen ethnoreligiös definierter Kollektive. Auch im Personenstands- und Familienrecht darf die Scharia in Europa nicht legalisiert werden.”

Hidschāb, Schleier ist Scharia. Ḫitān, Beschneidung ist Scharia.

Den einseitig beschneidungsfreundlichen und damit grundsätzlich kinderfeindlichen Appell von Volker Beck und Renate Künast (Das ist keine Straftat, Berliner Zeitung vom 09.07.2012) als “Kompromisslösung” zu bezeichnen ist rhetorisch unredlich. Beck und Künast, denen Quistorp hier “wohltuende Differenzierung” attestiert, lassen dem kleinen Jungen eben gerade keine Differenzierung zwischen Vorhaut und keine Vorhaut. Sünnetci und Mohel schneiden das hoch sensitive Gewebe ab – im vermeintlichen Dienste der Abwehr des Bösen und der Erlangung des Wohlgefallens der Gottheit – ganz pauschal und undifferenziert. Oder, anders gesagt: differenziert wird nur zwischen vorher, unbeschnitten-kindlich-unerwachsen, und nachher, in den Männerbund initiiert und beschnitten sprich heiratsfähig, oder aber man unterscheidet, genauer man diskriminiert zwischen der sittlich höherstehenden Kultur der Beschneider und der sittlich minderwertigen Lebensweise der Nichtbeschneider.

Noch kein deutscher Imam sagt in einer Freitagspredigt, dass es ein gelingendes islamgemäßes Leben als männlicher Beschneidungsverweigerer geben kann. Das sollte sich ändern und das lässt sich erreichen.

Erwachsene dürfen sich an ihrem Genital oder woanders am Körper ästhetisch modellieren. Wir wollen weder die Beschneidung verbieten noch die Religion, sondern wir wollen die religiöse Beschneidung an Minderjährigen verbieten. Die so genannte Religionsfreiheit der Eltern wird nicht eingeschränkt, wenn sie keine genital mutilation an ihrem Kind vornehmen. Beschneidung ist Körperverletzung und schädigt das Kind an Körper und Psyche. Beschneidung ohne medizinische Begründung ist brutal und gegenaufklärerisch und widerspricht wissenschaftlichen Standards.

Sehr richtig – und erfreulicherweise war auch Eva Quistorp unter den Erstunterzeichnern: “Ein Islam, der nicht schulreif ist, schadet der Integration und gefährdet die freiheitliche Demokratie.” Einen Satz eher lesen wir zustimmend: “Jeder Schulunterricht hat in der Tradition der Aufklärung zu erfolgen und wissenschaftlichen Standards zu genügen.”

Genau, und weil oder obwohl der himmlische Beschneidungsbefehl im Islamischen Religionsunterricht (IRU) versetzungsrelevant gelehrt werden wird, hat auch jedes einzelne unserer Argumente zum Einsatz oder Nichteinsatz von Messern oder Skalpellen in Festsälen und Kinderzimmern im Rahmen so genannter heiliger Handlungen eben diesem Grundsatz zu entsprechen:

“hat in der Tradition der Aufklärung zu erfolgen und wissenschaftlichen Standards zu genügen.”

Sehr geehrte Frau Quistorp, das haben auch Sie abgezeichnet. Vor gar nicht so langer Zeit.

Vor vierundzwanzig Monaten.

Jacques Auvergne

[1] Eva Quistorp: Wider die postmoderne Religionspolitik

publiziert von: perlentaucher 17.07.2012

http://www.perlentaucher.de/essay/wider-die-postmoderne-religionspolitik.html

[2] Eva Quistorp: Lüftet den Schleier

veröffentlich bei: The European 11.08.2010

http://www.theeuropean.de/eva-quistorp/3984-burkaverbot-und-grundgesetz-2

[3] Grüne gegen Scharia

zu lesen auf: Die Achse des Guten 13.07.2010

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/print/0017076

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Ayatollah Sobhani zur Doktrin der Schia

Juli 16, 2012

جعفر سبحانی تبریزی

Ǧaʿfar Sobḥānī Tabrīzī

Ja’far Sobhani

Die Doktrin der Schia

Iran. Der im Jahr 1930 geborene Ja’far Sobhani ist ein Ältester im Rat der Rechtsgelehrten der Hauzah al-‚Ilmiyyah Ghom, dem theologischen Seminar[1] und Direktor des 1979 gegründeten Imam Sadeq Institute. Der einflussreiche Großayatollah gilt einigen Muslimen als Mardscha (Quelle, eigentlich marja-e taqlid, Quelle der Nachahmung), als ganz und gar zu imitierendes Vorbild.

Der in Welt- und Jenseitskundigkeit womöglich nur von Propheten zu übertreffende Ayatollah verfasste mehr als achtzig Bücher, in denen er zu den Themen Tafsir (schariatreue Koranexegese), Theologie (Schariabefehl), Philosophie (schariabestätigende Philosophie), Fiqh (Islamische Jurisprudenz, teufelsabwehrend und prekär seelenrettend) sowie zur menschlichen Geschichte (das heißt zur menschlichen Erfüllung oder Verweigerung des von Allah geschaffenen Heilsplans) nachdenkt. Für besonders fromme Zwölferschiiten haben Sobhanis Äußerungen annähernd den Charakter einer Fatwa.

Seit sechs Jahrhunderten ist Ghom den Theologen ein Ort der Gelehrsamkeit und dem Volk Zentrum des Pilgerns zum Grab von Fatima al-Ma’sumeh († 817)[2] der Schwester des Prophetennachkommen Reza († 818), dem achten der nach schiitischer Auffassung von Gott ernannten zwölf Imame und Tochter des ebenfalls von Mohammed abstammenden siebten Imam († 799).

Ungeachtet seines Alters, die achtzig hat der Gelehrte überschritten, und trotz seines traditionsreichen Wohnorts ist Sobhani alles andere als weltabgewandt. Im Mai 2012 interessierte sich der Großayatollah für Jugendkultur und Musik-Events, brandmarkte den Wettbewerb Eurovision als sittengefährdend und stellte den angeblich zu Religionsfeindlichkeit und Unmoral auffordernden Rap-Musiker Shahin Najafi auf eine Stufe mit Salman Rushdie.

Aus dem auf Nichttheologen zugeschnittenen schiitischen Standardwerk Manshur-i ‚Aqayid-i Imamiyya (A Charter of Imami Beliefs; nach der englischen Übersetzung von Reza Schah-Kazemi: Doctrines of Shi’i Islam: A Compendium of Imami Beliefs and Practices) übersetzt ins Deutsche und kommentiert Jacques Auvergne.

Die Charta der Imamischen Glaubenslehre (A Charter of Imami Beliefs) besteht aus knapp 150 Artikeln, das sind teilweise sehr kurze Abhandlungen zur Doktrin der Schia. Zur Orientierung: in den (eingerückten) übersetzten Zitaten wird die Artikelnummern genannt, nicht die Seitenzahl; Artikel eins, Großayatollah Sobhani:

1. Drei grundsätzliche Werkzeuge kennt der Islam, um Wissen über die Welt und die Wahrheit der Religion zu erwerben: … [erstens] Sinnesorgane und Sinneswahrnehmung, darunter vor allem und Hör- und Sehsinn, [zweitens] Intellekt und Vernunft, … sowie [zum Dritten] Offenbarung (revelation), jenes Werkzeug, mit dem auserwählte, herausragende Individuen Wissen aus dem unsichtbaren Seinsbereich (from the unseen domain) erhalten.

Unnötig zu sagen, dass im Islam mein oder dein bisschen Vernunft der Offenbarungswahrheit der anerkannten spirituellen Führer nicht zu widersprechen hat.

Die auch von Ja’far Sobhani[3] gewählte Reihenfolge innerhalb des sinnlichen Weltwahrnehmens, nämlich das Hören dem Sehen voranzustellen, ist typisch islamisch, denn was der Menschheit von dem einst Mohammed eingeflüsterten vollkommenen Gesetz geblieben ist, ist Klang, nämlich die Klangwerdung des rezitierten Koran. Der Sehsinn, das Sehen auf den Ort der moralischen (islamischen) Erprobung namens Diesseits (dunyā) wird vom Teufel verführt und genarrt und dazu verleitet, die bedeutsamere jenseitige Welt (āḫira) als den Ort von Strafgericht, Höllenfeuer und Paradiesgarten aus dem Blick zu verlieren.

Das Ohr könne in Bezug auf die Wahrheit nicht betrogen werden, das Auge hingegen allerlei optischen Täuschungen erliegen, weshalb es nicht wie beim Ungläubigen nur platt technisch nach außen zu schauen hat, sondern, so versichern Islamtheologen, allahbewusst und frohlockend „tief“ zu erkennen: „Nötig ist ein Auge, das nach innen sehen kann, it needs an eye that can see inwardly and deeply.“[4] In der Höhle des Berges Hira wurde die Gottheit oder dessen Engel dem meditierenden Mohammed zum akustischen Ereignis.

Allenfalls die koranischen Schriftzeichen selbst leiten das potentiell irritierte menschliche Auge recht, und so wird (auch aus furchtsamer Suche nach einem irdischen Signal himmlischer Bestätigung, trotz aller Verführungen zum Bösen und schariarechtlichen Unwägbarkeiten ein rechtschaffenes Leben zu führen) volksislamisch etwa das Wort Allah in aufgeschnittenen Tomaten[5] oder auf dem Schuppenmuster eines Goldfischs erblickt.[6] Die vermeintlich vom Schöpfer signierten Naturobjekte selbst sind dabei natürlich keinesfalls zu verehren, das wäre Pantheismus oder sogar Animismus und somit finsterster Schirk; die Schöpfung als solche vielmehr, so versichern uns letztlich wohl alle monotheistischen Religionen, ist nichts als Beweis für die Existenz des Schöpfers und mit dessen absoluter Wahrheit keinesfalls gleichzusetzen.

Ja’far Sobhani:

Die ersten beiden [Mittel des Weltverstehens] sind allen Menschen gemeinsam und helfen ihnen dabei, die Welt richtig einzuschätzen; sie bilden eine effektive Unterstützung für das Verständnis des Islamischen Gesetzes (they are the effective supports for the comprehension of the Shariʿa). Die dritte Weise [von Welterkenntnis] betrifft [nur] die Individuen, die vom Allmächtigen auf besondere Weise gesegnet worden sind; die herausragendsten Beispiele sind die Botschafter Gottes (the messengers of God).

Für Schiiten haben auch die höheren Ayatollahs, die, wie etwa Chomeini, nicht selten schlicht Imame genannt werden, Einblick in den Verborgenen Bereich (al-ġaib, anglis. ghaib) der Welt; sunnitisch wird ihnen allerdings jedwede Jenseitskundigkeit (ʿIlmu l-Ġaib, ilm-e-ghaib) empört abgesprochen.[7]

Als Beleg für seine Thesen zum Thema Sinneswahrnehmung und Intellekt zieht der Imam das Buch der Bücher heran, Sure die Biene, Koran 16:78:

1 „Allah hat euch aus dem Leib eurer Mütter ohne irgendein Wissen herauskommen lassen und hat euch Gehör, Augenlicht und Herzensverstand („Herz“, afʾida, hearts) gegeben, auf dass ihr Ihm vielleicht eure Dankbarkeit erweisen möget.“

Das Wort afʾida ist die Mehrzahl von fuʾād und beschreibt die innere Empfänglichkeit oder nachdenkliche Innerlichkeit (the inner sphere) des Menschen, in der Hören, Sehen und Intellekt artikulierbar werden.

Oft galt oder gilt im Islam nicht das Hirn, sondern das Herz als Sitz des menschlichen Verstandes.[8]

Auch in Bezug auf die himmlische Herabsendung von Information blättert der iranische Ayatollah in der Gebrauchsanleitung für gelingendes Leben, im Koran, wo, ebenfalls in Sure 16, Vers 43 klarstellt:

„Und [in der Zeit] vor dir haben wir niemand anderen als jene Männer entsandt, denen wir die Offenbarung anvertrauten, daher fragt doch die Leute des Erinnerungsvermögens [die Kenner der heiligen Texte], wenn ihr selber nicht wisst.“

Sobhani erklärt, wie Allahgott vom Himmel aus in die Hierarchien der Hauza zu Ghom (Houze-ye Elmiye-ye Qom) und iranischen Koranschulen Wissen gnädig herabrieseln lässt:

Während sie Wissen über die Welt und die Religion erlangten, haben die spirituellen Führer (religious men) sicherlich von ihren Sinnesorganen profitiert. Doch die menschliche Wahrnehmung kann nur die empirische Basis für unser verständiges Urteil bilden, jedes [wirkliche, umfassende] Verständnis [der Welt und der Menschheit] bedarf des Erwerbs von Kenntnis über Allah (God), Seine Attribute und Seine Taten (His attributes and His acts).

Wissen ist islamisches Wissen, der nichtmuslimische Professor gefährdet das Seelenheil seiner Studenten.

2. Der Inhalt der von Allah an die Propheten gelieferten Botschaft kann in zwei Kategorien angeordnet werden: Glaube und Tat (belief and action). Was den Bereich des Glaubens betrifft, geht es zuerst um den [festen] Glauben an die Wirklichkeit Allahs und Seiner Attribute voller Schönheit (ǧamāl) bzw. Majestät (ǧalāl) sowie Seines göttlichen Handelns (His divine acts). Wie beim Bereich der Aktion sind [uns Menschen] auch hier gottgesandte Verpflichtungen und Befehle (duties and commands) gestiftet worden, die eine individuelle und soziale Lebensführung im Einklang mit der [uns als Scharia bekannten] göttlichen Norm (according to the divine norm) aufzeigen.

Ziel rechten Glaubens sind Wissen und Gewissheit; und zweifellos kann nur der religiöse Beweis (ḥuǧǧa, anglis. hujja) [als gottgewollt und gottgeleitet] Indikator dieser Gewissheit sein. Folgerichtig ist jedem Muslim auferlegt, [mühsam] Gewissheit in allen Angelegenheiten des Glaubens zu erlangen; er kann sich [also] in diesem Bereich nicht hinter der Pflicht zur Nachahmung anderer Menschen, dem Taqlid (taqlīd) verstecken. Die Pflichten und Anordnungen des Bereichs der Tat aber haben zum Ziel, Alltag und Leben (our lives) mit unseren Glaubensgrundsätzen in Übereinstimmung zu bringen. [Denn] in Ergänzung zur Gewissheit muss der Gläubige [ganz und gar] auf Verhaltensweisen zurückgreifen, die von der Scharia bestätigt worden sind, was wiederum bedeutet, dass er sich auf einen Mudschtahid (anglis. mujtahid) beziehen muss, auf einen Schariakundigen (an Expert on the Sharīʿa).

Wie zufällig den Taqlid leben ohne Zwang zum Taqlid … wer nicht recht handelt, beweist nicht lediglich Wissensmangel, sondern lästert den Schöpfer und gefährdet zudem das Seelenheil seiner Angehörigen und Nachbarn.

Im Koran noch schlicht als Stilmittel der Beweisführung für bzw. gegen Allah genannt, hat die Huddscha (anglisiert als ḥojjat) unter Zwölferschiiten eine ausschließlich islamische sowie eine zusätzliche Bedeutung: In jeder Phase der Menschheitsgeschichte, öffentlich bekannt oder nicht, gibt dank Allahs Gnade eine menschgewordene Verkörperung dieses „Beweises“; daneben wird der in der uns allen fast zum Greifen nahen Verborgenheit (al-ġaiba) lebende Fürst der Zeit genannte Zwölfte Imam als Seine Heiligkeit der Beweis, Ḥażrat-e Hoǧǧat verehrt (Hazrat aus arab. ḥaḍra, was wörtlich präsent meint, wird islamisch vor allem in Südasien als Ehrentitel benutzt etwa im Sinne der Anrede Euer Ehren oder Eure Majestät). Im neunzehnten Jahrhundert zu einem Titel geworden, Hodschatoleslam (Ḥoǧǧat al-Eslām), begründete später Ruhollah Chomeini sein Modell der Herrschaft des Höchsten Rechtsgelehrten mit dem etwaige kritische Einwände islamisch aktiv (gewalttätig) aus dem Weg räumenden Begriff des Beweises.[9]

4. Weil nun aber einerseits Offenbarung endgültige Rechtleitung darstellt und zum anderen der Intellekt das von Gott in jedes Individuum gestellte innere Licht, da kann es letztlich keinen Widerspruch geben zwischen diesen zwei göttlich angeordneten Beweisquellen menschlicher Erkenntnis. Falls irgendein Widerspruch zwischen beiden auftritt, haben wir entweder ein Mangel an Verständnis der Religion vorauszusetzen oder eine fehlerhafte Prämisse im Bereich der Theorie.

Wo aber nun kein wirklicher Widerspruch zwischen Intellekt und Offenbarung besteht, sollte es auch keinen Widerspruch zwischen Wissenschaft und Offenbarung geben.

Universitäre Forschung und Lehre haben die Wahrheit der Scharia zu belegen oder dürfen nicht betrieben werden.

Das ist die berüchtigte Islamische Wissenschaft, die darauf beruhen muss, aufklärungshumanistische universelle Wissenschaft (Universität) zu ironisieren und zu unterwandern. Sobhani fordert nichts weniger als die beibehaltene Gleichschaltung des iranischen Hochschulbetriebs: Politologie, Jura, Soziologie und vor allem Pädagogik sind nur wahr, solange sie die (der ganzen Menschheit) von Allah gesetzten Grenzen der Scharia bestätigen oder zumindest nicht verletzen.

5. Was nun jene Gesetze (laws) betrifft, die die Ordnung des Existierenden steuern (govern the order of existence) – Gesetze, die objektiv sind und unabhängig von unseren Gedanken und Vorstellungen – so ist festzuhalten, dass sie endgültige und ewige Wirklichkeiten darstellen (definitive and permanent realities).

Islam ist gereinigter Wohlklang, von teuflischen Missklängen befreites Naturgesetz.

Nicht dass du etwa meintest, Muslim, dich gehen lassen zu können, denn auch neuzeitliche, etwa technologisch geprägte Umweltbedingtheiten schmälern deine von Mohammed, Abu Hamid al-Ghazali oder Ruhollah Chomeini genannten Schariapflichten keinesfalls:

Wenn sich bei der menschlichen Untersuchung des Weltganzen einmal ein Teil der Erkenntnisse als wahr herausgestellt hat und ein anderer als unwahr, dann ist der wahre Teil für immer wahr, denn eine Veränderung der äußeren Bedingungen verändert die kosmische Realität keinesfalls (for a change of environmental conditions does not effect a change in universal reality). Mit anderen Worten können Kern und Wesen des Konzepts von ‚Relativität‘ als ein Weltbetrachten und Bedeutungsbilden, das zu einer Zeitepoche gültig sei und zu einer anderen ungültig, von uns auf keinen Fall als irgendwie wahr betrachtet werden. Wenn zwei mal zwei vier ist, wird das bedingungslos und immer so sein, und wenn nicht, dann niemals; dieser Grundsatz gilt absolut. Wissen kann nicht sowohl der Seite des Wahren angehören und zugleich dem Bereich des Irrtümlichen.

Nach Sahih International übersetze ich aus Koransure 24 Das Licht Vers 2:

„Wenn eine [unverheiratete] Frau oder ein [unverheirateter] Mann schuldig befunden worden sind, Unzucht begangen zu haben, gebt jedem hundert Peitschenhiebe, und habt kein Mitleid mit ihnen wo es doch um die Religion Allahs geht und ihr an Allah und den Jüngsten Tag glauben sollt! Und lasst eine Schar von Gläubigen bei ihrer Bestrafung Zeuge sein.“

Zwei mal zwei ist vier und Scharia ist Gesetz, frei nach Sobhani ergänzt: Wissen muss im Volk verbreitet werden!

Diese himmlische, die Haut des Sünders zerfetzende und die frommen Gaffer erschreckende und begeisternde Vorgabe kann man als Sultan oder Demokrat auf Erden ja vielleicht mit einem Befehl außer Kraft setzen, die Bestrafung selbst bleibt islamisch wahr. Und genau im einschüchternden Sinne dieses (angeblichen) Islamischen Beweises, Islamischen Wissens und Islamischen Wahren vergleicht Ja’far Sobhani im Jahre 2012 den begabten Kölner Musiker Shahin Najafi mit Salman Rushdie, offensichtlich befürchtend, dass die iranische Jugend dem Einfluss der Kleriker endgültig verloren geht und im Weltbürgerlichen und Wissenschaftlichen der kulturellen Moderne ihre neue Heimat findet. Bei ABNA (AhlulBayt News Agency) wettert der Großayatollah über den eines Heinrich Heine, Bertolt Brecht oder Wolf Biermann würdigen soziokritischen Liedertext, stellt den Rapper in eine Reihe mit Salman Rushdie und ruft zur Gleichbewertung (und, da Islam Praxis ist, wohl auch zur Gleichbehandlung) beider Frevler auf:

„Selbstverständlich ist das kein Projekt eines Einzelnen, sondern eine wohldurchdachte Maßnahme, um die religiösen Grundsätze des Volks zu untergraben und eine Form von Unwissenheit in der Gesellschaft zu verbreiten.”[10]

Unwissen darf im Volk nicht verbreitet werden!

Sobhani betont: „Allah behandelt den Gläubigen niemals wie den Ungläubigen. God never treats the believer in the same way as the unbeliever.“[11]

Gewalt im Islam richtet sich immer ganz besonders gegen die Frauen; das Zeichen ihrer irdischen Herabsetzung und Entwürdigung ist der Schleier. Sobhani und der Hidschab:

„Es ist eine soziale Sünde, wenn die Leute keinen guten Hidschab tragen. Politiker und Beamte der Islamischen Regierung sind für diese große Sünde verantwortlich. Aber anscheinend kümmern sie sich nicht ausreichend darum. Das Überleben unserer Islamischen Regierungen hängt am Hidschab!“

Angewendete Taqiyya mag das Schariasystem befördern und die Nichtmuslime schwächen, und so kennt dieselbe Quelle (Kabir News) Ja’far Sobhani auch als Prediger der islamisch verstaatlichten Lüge:

„Lügen ist eine große Sünde, aber die Wahrheit sagen muss auch nicht immer sein! Lying is a big sin, but telling the truth is not a must!“[12]

Naturkunde werde islamisiert:

6. Der Kosmos – hier verstanden als alles, was nicht Gott ist – ist die Schöpfung Gottes, und nie ist er unabhängig von Gott gewesen oder wird es sein, nicht einmal für einen Augenblick.

Scharia ist, wenn es kein Entrinnen gibt. An der Ausweglosigkeit führt kein Weg vorbei.

Indem wir die Welt als Schöpfung Gottes feststellen, meinen wir, dass sie durch Seinen Willen entstanden ist.

Ghom 2012. „Wir Muslime sind Menschen mit Wissenschaft und höchster Kenntnis“, sagt der Großayatollah und ergänzt zur Menschheitsgeschichte: „falls wir in der Wissenschaft einmal eine Zeit lang zurückgefallen sind, sind entweder wir oder unsere Feinde dafür zu beschuldigen, die makellose Islamische Lehre aber kann dafür nichts.“ Dreierlei irdische Tätigkeit finden Allahs Wohlgefallen und werden von ihm reich belohnt: „Die Aktivitäten der Wissenschaftler, der Dschihadisten und der Arbeiter!“ Die Behörden und ihre Mitarbeiter warnt der Geistliche dringend vor offensichtlich schier allgegenwärtigen inneren und äußeren Feinden, die das System schwächen wollen, und den Wissenschaftlern und Publizisten gibt er folgenden Wink, gewissermaßen ein Ernährungstipp: „Weil der Mensch nun einmal physischer und spiritueller Nahrung bedarf, haben Forscher und Autoren sehr genau zu kontrollieren, was sie veröffentlichen und womit sie Verstand und Herz der Jugend nähren.“[13]

Der Weg ins Paradies ist dem iranischen Studenten oder Zeitungsleser sicher, Allahgott kann Pressezensur.

Das Ende dieser Welt und dieser schariapflichtigen Gesellschaft ist nahe, inschallah:

7 Die gegenwärtige Ordnung des Universums besteht nicht für immer und ewig. Vielmehr wird dieses Weltgefüge, nach einer gewissen Zeit, deren Dauer nur Gott kennt, zusammenbrechen, um einer anderen Ordnung zu weichen, die schon dem Bereich der Auferstehung in jener anderen Welt zugehört. (Sure 14:48)

Bis dahin gilt der himmlische Befehl.

Einstweilen daher weiter im Blick auf das Diesseits … durch die ewigen Gitterstäbe des Gefängnisses der Scharia versteht sich, dir, den Scheuklappen des gepeinigten Arbeitspferdes nicht unähnlich, lebensfeindliche Beschränkungen andressierend, tausend angeprügelte Stoppschilder, muslimische Identität stiftend, welche dir Überblick und Phantasie tausendfach durchkreuzen:

8. Die Ordnung der Welt gründet in Ursache und Wirkung, das gilt für jedes existierende Phänomen. Gleichwohl kann die Einwirkung oder Beeinflussung zwischen zwei Objekten jederzeit zerstückelt oder gebrochen sein, ganz nach Belieben des göttlichen Willens.

Nicht die irdische Schwerkraft fesselt den kreisenden Mond an unseren Planeten, Allahgott macht das. Alles könnte ganz anders sein. Um Himmels Willen:

Die Weisheit Gottes selbst nimmt durch diese Ordnung Gestalt an, sodass der Ausfluss Seiner Gnade durch die ureigenste Natur der Dinge hindurchscheint, was sich, auf der Ebene des Beobachtbaren, als Ursache und Wirkung zeigt.

Nächtens leuchtet das ferne Mondgestein nicht, weil es das Sonnenlicht reflektiert, und es regnet auch nicht, weil Wassermoleküle zum Tropfen kondensieren, sondern weil Allah das so will.

Der Koran hat diese beiden Ebenen genau herausgearbeitet, dass alle Naturerscheinungen von Wirkungszusammenhängen beherrscht werden einerseits und zum anderen, dass der eigentliche und wirklich wahre Einfluss auf jede Wirkung und Veränderung der Vollmacht des universellen göttlichen Willens bedarf.

Das bewirkt … die Theologisierung der Werkstätten, Schulen und Labore. Wer in Teheran noch so trockene Physik studiert, hat ins Preisen der Herrlichkeit Allahs einzustimmen.

Ob die im Deutschland des Jahres 2012 im Aufbau befindlichen, zwei Jahre eher vom Wissenschaftsrat (WR) „empfohlenen“, theologisch (schariatreu) orientierten Islamischen Studien an deutschen Hochschulen denn auf lange Sicht gar keine Auswirkung auf die Nachbarfakultäten wie Soziologie oder Pädagogik haben werden? Mögen die Lehrenden und Lernenden in Münster / Osnabrück, Frankfurt / Gießen, Nürnberg / Erlangen oder Tübingen vor dem Einfluss der Muslimbrüder und Millî-Görüs-Bewegten verschont bleiben, jedenfalls so weit und so lange wie möglich.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan sah das im März 2011 so: „Theologie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Klärung, zur Aufklärung … Das Verhältnis von Glaube und Vernunft ist eine der Grundfragen schlechthin, und ich glaube, in der Universität des 21. Jahrhunderts wird Theologie auch immer mehr als Orientierungswissenschaft gefragt sein. Theologische Kompetenz wird in vielen anderen Berufen gefragt sein … “[14]

Mein Schüler, was fragst du noch nach der Wirklichkeit? Allah bewirkt!

10. Die Welt ist eine geführte Wirklichkeit (a guided reality); alle ihre Partikel, auf welcher Rangstufe der Existenz (degree of existence) sie sich auch befinden mögen, zehren vom Licht der göttlichen Rechtleitung im genauen Maße ihrer Empfänglichkeit (according to their measure of receptivity).

Das Konvolut deiner maximalen Islamerkenntnis (ʿaqīda) ist angeboren nämlich vorherbestimmt; du kennst die Höhe nicht, solltest allerdings, um nicht auf Dauer in der Verdammnis zu darben, im Diesseits, also heute, jetzt, das gotterkennende und gottbekennende Plansoll keinesfalls unterschreiten. Kommst du freiwillig mit zum Gebet, Bruder?

Sobhani belegt hier mit Koran 20:50, wo die (selbstredend von Allah) geschaffene ureigene, dinghafte Natur jeder Sache oder jedes Wesens in einem vielleicht zweiten Schritt den Befehl (den Befehl Allahs „natürlich“) zur Einnahme des korrekten Orts und Kurses im Unheil abwehrenden Schariasystem erhält. Aus Sahih International übersetzen wir: Unser Herr ist Er, Der jedem Ding seine Form gab und [es] dann anleitete; aus Pickthall: Der allem seine Natur gab und es dann rechtleitete (zum Nachlesen kann Allah Internet unter http://quran.com/20/50 ).

Der Mensch an sich ist von Geburt aus Muslim, weil seine fiṭra, sein natürliches Ausgerichtetsein auf Allahgott es so vorgibt. Zum Islam zu wechseln heißt für dich daher nichts anderes als dein atheistisch oder christlich oder anderweitig verschüttettes ureigenes Wesen und angeborenes Allahbewusstsein zu befreien und zu reaktivieren. Das jedenfalls sagen echte Schariafreunde:

14. Jeder ist mit einer reinen Urspungsnatur geboren worden, der fiṭra, und mit dem Bewusstsein für den Tauhid (the Divine Oneness), auf dass er seine wesenhafte Natur fortwährend entwickeln möge, alle Tendenzen zur Rebellion gegen sie abwehre und so, unausweichlich, seinen Weg hin zur absoluten Wahrheit finde.

Sobhanis the Divine Oneness, der auch bei Ayatollah Chomeini zentrale Begriff des Tauhid[15] ist der für jeden – auch sunnitischen – Muslim verpflichtende Glaube an die vierfache Einheit und Unteilbarkeit von Schöpfer, Schöpfung, Weltgemeinde und Gesetz, anders gesagt die vierfache Einheit und Unteilbarkeit von Chaliq, Chalq,[16] Umma und Scharia.

Und Sklave von Allah und ab 1979 Revolutionär unter Imam Chomeini zu sein und jedem Regierungskritiker und jeder freiheitlichen Frau das Leben zur Hölle zu machen, das ist die hier von Ja’far Sobhani verherrlichte, speziell schiitische fiṭra.[17]

15. Der Mensch ist mit freiem Willen ausgestattet; er ist fähig, unabhängig auszuwählen – das bedeutet, dass, wenn er beschließt, etwas zu tun oder zu unterlassen, er die verschiedenen Perspektiven und Folgen im Licht seiner intellektuellen Befähigung abwägt (he takes account of its various dimensions in the light of his intellectual faculty. Der Heilige Koran stellt dazu in 76:3 fest:

„Wahrlich, wir haben ihm den Weg gezeigt, ob er nun dankbar sei oder ungläubig“

und sagt in Sure 18:29

„Sprich: [Dies ist] die Wahrheit von deinem Herrn [zu den Menschen gekommen]. Nun also, wer es will, den lasst glauben, und wer es [anders] will, den lasst nicht glauben.“

Allahs Drohung klingt allerdings auch im ersten Koranzitat auf. Sure 76:3 ist von Sobhani vollständig wiedergegeben – siehe http://quran.com/76/3 –, doch hat der zum Schariagehorsam verpflichtete Leser, beispielsweise der nordrhein-westfälische Schüler des ab 1. August 2012 bekennenden Islamischen Religionsunterrichts (IRU) auch den Folgevers in strenger demokratischer Gottesfurcht (Landesschulgesetz NRW) zu verinnerlichen: „Wir haben den Ungläubigen Ketten, Fesseln und Feuerglut bereitet.“

Zu Sure 18:29 fehlen gleich zwei Drittel, in http://quran.com/18/29 finden wir den entscheidenden Rest; die Sache mit der legendären islamischen Freiheit im Glauben wird vom himmlischen Chef persönlich klargestellt: „Wir haben den Ungerechten [the wrong-doers; the unjust; Muhsin Khan liest: the Zalimun] ein Feuer [Höllenfeuer] bereitet, das sie [einer Hauswand oder einem Zelt gleich] auf allen Seiten umgibt [und nicht mehr heraus lässt]. Wenn sie um Hilfe [wie um einen labenden Trunk] flehen, wird sie ihnen gewährt mit einem Wasser, das wie geschmolzenes Metall [oder siedendes, trübes Öl] ist und ihnen die Gesichter verbrennt. Einen schlimmeren Trunk und eine üblere Ruhestätte gibt es nicht.“

Handlungsbezogene Flüchwürdigkeit (ẓulm) zu vermeiden ist im neuen Schuljahr versetzungsrelevant jedenfalls Einstellungskriterium für das IRU-Lehrpersonal. Die demnächst im Staatsauftrag auch unter deinen deutschen Schulkameraden oder Uni-Kommilitonen ausfindig zu machenden ẓālimīn, 91 mal im Koran,[18] oder ẓālimūn, 33 mal im Koran,[19] sind die Polytheisten und die, die Unrecht (aẓ-ẓulm) begehen (mushrikeen, wrongdoers, oppressors).

Imam an-Nawawi (1234–1278), Autor von Gärten der Tugendhaften Riyāḍu ṣ-Ṣāliḥīn, hat die Übeltäter sorgfältig aufgelistet, denen Allahgott flucht und kommt auf elf Kategorien, darunter die Frauen, die Perücken tragen oder anfertigen, Juden, die an prophetischen Gräbern Verehrung betreiben, jene, die Bilder belebter Wesen malen sowie die Männer, die Frauen nachahmen und die Frauen, die Männer nachahmen.[20]

Exkurs Bilderverbot. Es erzählte Ali ibn Abu Talib: Der Prophet sagte: Die Engel betreten kein Haus, in dem es ein Bild gibt, einen Hund oder eine in sexueller Hinsicht unreine Person. Angels do not enter the house where there is a picture, or a dog, or a person who is sexually defiled (Abu Dawud Buch 32 Nummer 4140 und wortgleich in Abu Dawud Buch 1 Nummer 0227). Der große Hadithsammler Buchari (3:34:318) stellt nach Aischa den himmlischen Willen fest, dass auch Sitzkissen nicht mit Bildern bestickt sein dürfen; wie bei Sahih Muslim 19:024:5268 werde den frevlerischen Bildermalern oder Bildbesitzern am Tag der Auferstehung die – unerfüllbare und damit das entsetzliche Los besiegelnde – Forderung gestellt, der Abbildung Leben einzuhauchen.[21]

Auch das ist Tauhid, wer ein noch so kleines Teil der islamischen Schöpfungseinheit nachmachen will oder jedenfalls diesen Anschein zu erwecken nicht öffentlich überprüfbar vermeidet stellt die Einheitlichkeit Allahs in Frage (wer einen noch so kleinen säkularen juristischen Bereich nicht nach besten Kräften schariatisiert ebenso: vom Koranrezitieren zum Kopfabhacken ist es, sobald Polygamie, Kindbraut oder koranisches Erbrecht legalisiert sind, letztlich nur ein fließender Übergang und eine Frage der Bereitschaft, seine islamische Religion ernst zu nehmen).

Ein fiktiver Blick in Deutschlands Klassenzimmer und Universitäten der nahen Zukunft. Muss die Schul- oder Hochschulbibliothek, vielleicht durch schariafromme („salafistische“) Rollkommandos, nicht zeitnah von islamfeindlichen Büchern oder unverschleierten Frauen gesäubert werden, etwa so, wie es der islamkritisch denkende pakistanische Physiklehrer Pervez Hoodbhoy aus Islamabad berichtet?[22] Ob die Islamische Religionslehrerin, die ihre Haare nicht bedeckt oder sie pfiffig rappelkurz trägt, nicht gegen den Islam verstößt und Männer imitiert, und erst recht jene Frau, die ein Holzfällerhemd oder gar eine körperbetonte Jeanshose trägt? Und darf der junge IRU- und Mathelehrer sich eigentich seinen Bartwuchs ganz abrasieren, der Mann hat doch Vorbildfunktion im Sinne der umliegenden Moscheegemeinden? Können wir Diener Allahs unwidersprochen dulden, dass junge Leute händchenhaltend über den Campus schlendern oder dass männliche Hochschüler am Fachbereich Islamische Studien ein Seidenhemd tragen oder einen goldenen Ring, Seide und Gold, das dürfen doch nur Frauen? Wie auch immer – damit die schöne sittliche Ordnung nicht einstürzt und mit ihren Trümmern den Weg ins Paradies versperrt, dürfen Männer und Frauen sich nicht ähnlich sein, so lernt es weltweit jeder Koranschüler und verinnerlicht es gehorsam, geheiligte und heilssichernde Frauenentwürdigung und Homophobie in eine neue Generation tradierend.[23]

19. Ethische Werte, die dem ureigensten Prinzip des Menschlichen zuzurechnen sind und in der fiṭra wurzeln, sind dauerhaft und unveränderlich (permanent and immutuable); weder der Lauf der Zeit noch die Veränderung der Gesellschaft kann sie abändern.

Im Guten, so fährt der Großayatollah fort, seien zum Beispiel eingehaltene Versprechen sowie wohltätige Gaben und Gegengaben zeitlos wertvoll, von ihm überzeugend begründet mit Koran 55:60 (nicht ganz genau nach Pickthall), im gegenteiligen Bereich beispielsweise die Hässlichkeit von Verrat oder nicht eingehaltener Zusage. Die ewige Bedrohung der islamischen Werte lautet in Sobhanis verwendetem englischem Korantext wortgleich mit der Koranübersetzung von Pickthall: and forbiddeth lewdness [Anstößigkeit, Unzüchtigkeit] and abomination [Gräuel, verruchte Taten, abscheuliche Laster] and wickedness [Verruchtheit, Frevel]. Yusuf Ali schreibt es verständlicher: He forbids all shameful deeds, and injustice and rebellion, Shakir: He forbids indecency and evil and rebellion, Dr. Ghali: He forbids obscenity and maleficence [Schädlichkeit] and iniquity [Frevel, Widerrechtlichkeit, Ungerechtigkeit].

Wie im Januar 2012 die himmlische Diktatur Iran das Strafmaß gegen den 28-jährigen Amir Mirzaei Hekmati begründet? Der vermeintliche Delinquent ist angeblich ein Spion.[24] Seine Tat kann damit als Moḥārebeh klassifiziert werden (Krieg gegen Gott und seinen Propheten; der entprechende Täter ist Moḥāreb genauer moḥāreb bā Khoda). Der Iran wendet also den Koran an und verteidigt die islamischen Werte, die, wie Sobhani versichert: „in der fiṭra wurzeln.“ Die 2008 verhaftete siebenköpfige informelle Führung der iranischen Bahai wurde für Verderben stiften auf Erden (efsād-e fel-arẓ; Täter: mofsed-e fel-arẓ) angeklagt,[25] auch diese Anklage kann die Todesstrafe nach sich ziehen. Ernst genommene Scharia führt von Fitratheorie zur Galgenpraxis.

21. Aufstieg und Niedergang der Völker hängt von vielen Ursachen zugleich ab, die, lassen wir externe Faktoren einmal beiseite, vor allem damit zu tun haben, wie das jeweilige Volk religiöse Überzeugungen und moralische Grundsätze erkennt und beherzigt. Dieses Prinzip steht nicht im Widerspruch zur göttlichen Vorsehung (divine predestination, qaḍāʾ wa qadar), was daran liegt, dass alle Ursächlichkeit nichts als Ausdruck des universellen Willen Gottes ist (This is because the principle of causality is itself an expression of the universal will of God).

Darüber denken nicht nur die Schiiten nach. Zum äußerst bedeutsamen Islamischen Grundsatz von [Allahs] Fügung und Bestimmung (al-Qaḍāʾ wal-Qadar) gibt Scheich al-Munajjid (Muḥammad Ṣāliḥ al-Munaǧǧid, * 1960) zumindest den Sunniten folgende Antwort, Fatwa:

„Niemand kann daher wahren und sicheren Glauben haben, außer er kennt Allāh durch Dessen schönste Namen und erhabene Attribute, sich Seinen Befehlen mit ruhigem Gewissen und im Vertrauen auf seinen Herrn unterwerfend. In diesem Fall können keine Zweifel oder fadenscheinige Argumente Einzug finden in das Herz des Menschen. Zweifellos ist das der größte Beweis dafür, dass der Glaube an al-Qadar wichtiger ist als der Glaube an andere Säulen des Glaubens und dass der menschliche Verstand nicht selbstständig al-Qadar verstehen kann, denn al-Qadar ist eines der Geheimnisse Allāhs in Seiner Schöpfung. Was auch immer Allāh uns in Seinem Buch mitteilte oder durch den Mund Seines Gesandten, akzeptieren wir und glauben daran, und was auch immer unser Herr uns nicht mitteilte, daran glauben wir, so wie wir auch an Seine vollkommene Gerechtigkeit und Weisheit glauben und daran, dass Er nicht nach dem gefragt wird, was Er tut, doch die Menschen werden gefragt.“[26]

Shaykh Muhammad ibn Ibrâhim at-Tuwaijri (* 1952) aus Saudi-Arabien wird in Deutschland beispielsweise bei den Medinafreunden („Salafisten“) von Die Wahre Religion (Ibrahim Abou-Nagie) hoch geachtet. Der Scheich wird zur islamischen Tugend der Geduld (aṣ-‎ṣabr) befragt, antwortet im Sinne der Scharia und weist hin auf den unbedingt notwendigen Glauben jedes Muslim hin an Qaḍāʾ wa Qadar. Fatwa:

„Der Glaube an al-Qadā‘ wa-l-Qadar (den göttlichen Willen und die Bestimmung) ist eine der Säulen des Glaubens. Der Glaube des Muslims ist nicht vollständig, bis er davon überzeugt ist, dass alles, was ihn trifft, ihn niemals verfehlen konnte, und dass alles, was ihn verfehlt, ihn niemals treffen konnte. … All die Desaster und Bedrängnisse, die auf der Erde eintreten oder die dem Einzelnen geschehen oder mit seinem Vermögen oder seiner Familie, waren Allāh bekannt, noch bevor sie geschahen. Er hat sie auf al-Lauh al-Mahfūz (der bewahrten Tafel) niedergeschrieben. … Jedes Unglück tritt durch Allāhs Bestimmung ein. Wenn Er es nicht gewollt hätte, wäre es nicht geschehen, doch Allāh erlaubte und bestimmte es und so geschah es. … Der Gläubige muss das, was Allāh bestimmt hat, mit Geduld ertragen und geduldig im Gehorsam Allāh gegenüber sein und geduldig im Fernbleiben der Sünde. Wer auch immer geduldig ist, dem wird Allāh am Tag der Auferstehung einen Lohn ohne Maß geben.“[27]

Wieder zur Zwölferschia. Ayatollah Sobhani zu Höherentwicklung und Verfall der Nationen und Staaten:

Anders gesagt: der Wille Gottes manifestiert sich dergestalt, dass die Gesellschaften ihr eigenes Schicksal durch Anwendung ihrer Glaubenssätze und Taten vorzeichnen. Eine Gesellschaft, die sich auf Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit gründet, wird in Wohlstand und Beständigkeit leben; im entgegengesetzten Fall steht ihr ein unangenehmes Los bevor.

Alles in allem ist Optimismus angezeigt:

22. Das [von Allah gewirkte] Schicksal hält der Menschheit eine leuchtende Zukunft bereit. Sicherlich begleiten Ungleichheit und Entbehrung das menschliche Leben, aber das wird nicht für immer so sein. Die Menschheit bewegt sich auf eine bessere Zukunft hin, in der sich ein vollumfängliches System der Gerechtigkeit duchgesetzt hat. … Und so wird sich, nach einem zähen Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum, der endgültige Sieg der Wahrheit einstellen, wie lang auch immer es bis dahin dauern möge.

Zu diesem Islamischen Saubermachen (Endsieg) muss der Versuch der Ausrottung der gleichgeschlechtlichen Liebe gehören. Und so sprach der Theologe aus dem altehrwürdigen Ghom im Mai 2012 – nur ganz kurz – über den dieses Jahr in Aserbaidschan abgehaltenen Musikwettbewerb Eurovision und die (angebliche) dazugehörige Schwulenparade. Sobhani brauchte gar nicht mehr zu sagen. Die Andeutung des Großayatollahs reichte aus, um in Baku radikale islamische Demonstranten auf die Straße zu bringen, die gewaltig große Fotos trugen, welche Ahmadinedschad und Chameine’i abbildeten (hier also kein Bilderverbot) sowie ein Transparent mit der Aufschrift: Aserbaidschan braucht keine religiösen Homosexuellen! Offiziell war eine Schwulenparade zwar gar nicht vorgesehen, aber Kunst oder anderweitig Nichtislamisches ist für Sobhani offensichtlich immer „pervers“ und der Mensch an sich pflichtschuldigst heterosexuell, jedenfalls der nicht am Galgen aufzuhängende Mensch. Auch im Internet wurden Allahs Revolutionäre aktiv und man hackte die Homepage von Eurovision, der Besucher las: „Stoppt die Durchführung von Eurovision 2012 in Baku und erlaubt keine Homo-Paraden! Gezeichnet: Cyber-Krieger für Freiheit.“ Anwohner fanden islamistische Flugblatt- und Video-Propaganda gegen das europäische Musik-Event in ihren Briefkästen.[28]

Wenn man sich ganz bewusst macht, dass das Fundament menschlichen Lebens im Bewahren seiner spirituellen Würde besteht, folgt daraus ohne Frage, dass im Islam jede Handlung verboten ist, die von der menschlichen Würde oder von einer der anderen gottgegebenen Qualitäten abweicht. Um hier genauer zu werden ist beispielsweise jede Gewaltherrschaft (tyrannical authority) – sowohl für den Herrschenden als auch für die Beherrschten – streng verboten.

Die Frage ist, ab wann der schriftgläubige Muslim die nicht schariakonforme Demokratie angreifen muss, die ja vielleicht auch eine Tyrannis ist.

Hier wird der Islam doch glatt zur Befreiungstheologie, was die Politikwissenschaftlerin, Pastorin und „Islambeauftragte“ Beate Sträter[29] mit dem Vergleich von Leonardo Boff und Sayyid Qutb (Zwischen Radikalisierung und Integration: Politischer Islam in Ägypten und christliche Befreiungstheorie in Brasilien) bereits andeutete. 2007 fordern die an das südamerikanische christliche Vorbild erinnernden, leicht antisemitischen Hamas-Freunde („Das Projekt der nationalen Befreiung vom Zionismus“; „Denn nur mit der militärischen Niederlage Israels, der USA und ihres Bündnisses kann ein demokratischer Staat Wirklichkeit werden.“) und engagierten Kopftuchverteidiger („Die Kampagne gegen das Kopftuch ist Teil des Kulturkampfes des Westens gegen den Rest der Welt“) von der Antiimperialistischen Koordination (AIK) die Anerkennung der Schariabewegung als spirituell motivierten Sozialaktivismus: „Ein Vierteljahrhundert später, wo im Nahen Osten, der Region, die heute die zentrale Zielscheibe des imperialistischen Krieges ist, ähnlich geartete politisch-religiöse Bewegungen an vorderster Front Widerstand gegen Besatzung und westliche Dominanz leisten, da scheinen diese Erfahrungen wie weggeblasen. Man kann nicht umhin zu denken, dass diese gänzlich andere Rezeption damit zusammen hängt, dass deren religiös-kultureller Hintergrund nicht christlich, sondern islamisch ist.“[30]

26. Die Freiheit des Individuums im Islam findet seinen Ausdruck auch darin, dass es keinen Zwang gibt im Hinblick darauf, welcher Religion jemand angehören möchte. … Glauben kann im Islam erst aus innerer Überzeugung und frommer Herzensregung entstehen, die aus einer Reihe von Faktoren fließen, deren wichtigste die Fähigkeit ist, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden, das Realistische vom Unrealistischen. Wenn [vom Individuum] erst einmal Urteilsvermögen erworben worden ist, wird es sich – unter normalen Umständen – dafür entscheiden, der Wahrheit zu folgen.

Wie zu erwarten nennt Sobhani hier Koransure 2:256, das berüchtigte kein Zwang in der Religion: There is no compulsion in religion. The right way is distinct from error.

Wer die Scharia nicht lobpreist und – öffentlich kontrollierbar – tätig beherzigt, ist kein Realist, sondern ein Phantast, ein weltfremder Spinner oder ist nicht geschäftsfähig, hat kein „Urteilsvermögen“, ist, sagen wir es politisch unkorrekt: verrückt. Und wo Islam richtig ruppig (original) angewendet wird, besteht auch heute in manchen Weltgegenden die vielleicht einzige Möglichkeit, eine nach der Sunna geforderte Todesstrafe abzuwenden (Sahih Buchari Nr. 9.83.17 Ein Muslim darf nicht getötet werden, mit folgenden drei Ausnahmen, als Strafe für Mord, Ehebruch oder Apostasie, und 9.84.57 Wer immer die Islamische Religion wechselt, den tötet), darin, den Apostaten für unzurechnungsfähig zu erklären. Auch die islamisch einwandfrei verurteilte Atefah Rajabi Sahaaleh wurde noch schnell für geistesgestört erklärt, bevor man die Sechzehnjährige am 15. August 2004 öffentlich aufhängte.

Diese durch und durch islamische Möglichkeit (üb)erlebte im Jahr 2006 der ethnische Tadschike Abdul Rahman (* 1965). Seit seinem Religionswechsel zum Christentum (1990) führte der verheiratete Vater zweier Töchter den biblischen Namen Joel und im von der deutschen Bundeswehr „befriedeten“ Afghanistan drohte dem Islamapostaten, durchaus dank der schariatreuen Bonner Afghanistan-Konferenz (2002), die Todesstrafe. Wakil Omari, der Sprecher des Obersten Gerichts in Kabul, gab im Einklang (oder vielmehr legalisierten Zweiklang) von Verfassung und Scharia bekannt, dass der neue Christ doch einfach für psychisch gestört erklärt und dann sofort auf freien Fuß gesetzt werden könnte. Herrn Omari sei die Familie des Unbotmäßigen zu Hilfe gekommen, die ausgesagt hätte, Abdul Rahman wäre geistig labil („mentally instable“), der Gerichtssprecher wusste Genaueres: „Er hat selbst ausgesagt, fremdartige Stimmen in seinem Kopf zu hören. He himself has said that he hears strange voices in his head.“

Optimistisch befand Staatsanwalt Abdul Wasay: „In unserem Gesetz steht es ganz deutlich: wenn jemand geisteskrank ist, kann er nicht verurteilt werden und ist freizulassen. In our law it is clear — if one is not mentally healthy, he or she cannot be tried, he can be freed.“ Zweihundert Menschen demonstrierten gegen das Gerichtsurteil im tadschikisch geprägten Mazār-i Scharif (Provinz Balch, das historische Baktrien). Weil Mohammeds Neffe ʿAlī bin Abī Ṭālib, der vierte der rechtgeleiteten Kalifen und Ehemann von Prophetentochter Fatima dort bestattet ist, der persische Ortsname bedeutet Grab des Heiligen, gilt die Stadt allen islamischen Strömungen als kostbarer Wallfahrtsort. Leider waren es nicht etwa Säkulare, die angelegentlich der Freilassung des Konvertiten protestierten, sondern zornige Mullahs und Koranschüler aus der Nachbarschaft: „Wir wollen, dass die Scharia angewendet wird, wir wollen, dass er hingerichtet wird. We want Islamic Sharia implemented, we want him executed.“ Nichtafghanische, fremde („westliche“) Einmischung verbat man sich wie selbstverständlich und bewies mit Sprechchören Multikultur und globales Denken: „Tod Amerika, Tod Bush!“[31]

Die Verfassung Afghanistans, die Weichenstellung in Richtung einer Islamrepublik erfolgte 2002 auf dem Bonner Petersberg (Sharia made in Germany), nennt die Staatsform einer Islamischen Republik (Art. 1), ordnet die Staatsreligion an als die Heilige Religion des Islam (Art. 2) und stellt fest, dass kein Gesetz gegen die Glaubensgrundsätze und Vorgaben der heiligen islamischen Religion verstoßen kann (Art. 3; die afghanische Rechtssprechung soll dabei in Übereinstimmung mit der hanafitischen Jurisprudenz der Scharia erfolgen (Art. 130)). Etwas später also etwas müde bekennt man sich zu den Menschenrechten der UN (Art. 7), andernorts (Art. 35 Recht auf Gründung politischer Parteien) erfolgt das für „Islamdemokratien“ typische Nebeneinander sprich Schariaerhöhen in der Aufzählung von Islamprinzip und Verfassungsrahmen (Their manifesto and charter shall not contravene the Holy religion of Islam and principles and values enshrined in this constitution), himmlischem und menschengemachten Gesetz. Der Vorrang dürfte klar sein und stand ja auch bereits in Artikel eins bis drei. Allah ist im Halbkalifat bereits der eigentliche Regent, Islam rules.[32]

Auf manchen Angehörigen der kulturellen Moderne werden Theologen wie Ja’far Sobhani, wenigstens auf den ersten Blick, sehr tolerant wirken („Die Freiheit des Individuums im Islam …, dass es keinen Zwang gibt im Hinblick darauf, welcher Religion jemand angehören möchte. … Glauben kann im Islam erst aus innerer Überzeugung und frommer Herzensregung entstehen“), genau diese Himmelswächter aber tragen in Wirklichkeit die Barbarei des todeswürdigen Apostasieverbots und den einzigen Ausweg, einen Unzurechnungsfähigen nicht zu ermorden, ins 21. Jahrhundert. Islamkritiker müssen sich daher sofort an Menschen wie Abdul Rahman aus Afghanistan erinnern, wenn Scharia-Theologen wie der Großayatollah sagen, was akzeptable Gläubigkeit ist: „die Fähigkeit …, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden, das Realistische vom Unrealistischen. Wenn [vom Individuum] erst einmal Urteilsvermögen erworben worden ist, wird es sich – unter normalen Umständen – dafür entscheiden, der Wahrheit zu folgen“. Der „unterscheidungsschwache“ tadschikische Familienvater verlangte „Unrealistisches“, tötet ihn.

Artikel 26 ist noch nicht zu Ende. Zum Zwecke der selbstredend völlig friedlichen globalen islamischen Mission denken Allahgott und Sobhani militärpolitisch:

Es ist wahr, dass der Dschihad eine Verpflichtung für alle Muslime darstellt, aber das bedeutet keinesfalls, andere dazu zu zwingen, den Islam anzunehmen (It is true that Jihād is an obligation for all Muslims, but this does not in any way mean forcing others to accept Islam).

Das Ziel des Dschihad liegt vielmehr in der Beseitigung aller Barrieren, die verhindern, dass die göttliche Botschaft zu den Menschen gebracht wird, auf dass der „rechte Weg“ den Menschen auch wirklich erkennbar wird und erläutert werden kann (The aim of Jihād is, rather, the removal of barriers that prevent the divine message from being [peacefully] conveyed tot he people throughout the world, so that the „right way“ can indeed be clarified and presented to all).

Die Kopplung von Dawa und Dschihad zu erkennen ist für uns Säkulare unverzichtbar, vielleicht ja sogar ihre Identität. Die Prediger darf niemand an ihrer Arbeit hindern, auch im Feindesland oder Heidentum nicht; wer sich irgendwo auf der Welt der Dawa in den Weg stellt, kann im Islam wahrscheinlich getötet werden. Wer das weiß und spürt, redet so: „Der Islam auferlegt uns beides, Dawa und Dschihad. Beide sind gleich bedeutsam und untrennbar. Wo doch unser ganzes Leben islamisch gestaltet werden muss, brauchen wir Dawa und Dschihad ganz wesentlich, nichts von beiden kann dem anderen vorgezogen werden“, das war ein Zitat von der vor allem von Pakistan aus agierenden Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba (LeT, the Army of the Pure).[33]

Muslim werden ist dein Weg aus dem finstren Götzendienst hinauf zum erhabenen Allahbewusstsein, vom Schirk zum Tauhid. Allahs Einssein, der Tauhid, so Sobhani, habe oder erfordere fünf Aspekte: Wesenhaftigkeit (Oneness in the Essence), Gotteswirksamkeiten (Oneness of the Attributes), Schöpfertum (Oneness of Creatorship), Regentschaft (Oneness of Lordship) und Verehrungswürdigkeit (Oneness of Worship).

Koran 7:54 lautet: „Ihm alleine gehören (al-chalq WA l-amr), die Schöpfung UND der Befehl.“ Die Gottheit rief das Weltall ins Dasein und gab ihr den Befehl zum Gehorsam. Das sind (mindestens) zwei Schritte: Allah war uranfängliche Wirkung und wirkt in jedem Augenblick (die Scharia). Eine Tauhid-Doktrin von Sobhani (Artikel 31) erscheint denn auch ein wenig so, als ob Allāh die eine selbe Schöpfung zweimal geschaffen hätte oder doppelt beherrsche, einmal in ihrer physischen und einmal, vielleicht in einem zweiten, veredelnden Schritt in ihrer religiösen d. h. schariatisierenden Dimension der Existenz. Jedenfalls unterscheidet der Großayatollah die Herrschaft (at-tadbīr) Allahs über die kreatürliche (takwīnī) und die religiöse (islamische, tashrīʿī) Sphäre. Naja, die bösen der Dschinnen und die Satane durchtoben fraglos nur die finstere Dimension des Hier und Heute und sind, wie die vielen Hinrichtungen beweisen, auch im Iran noch nicht ganz ausgetrieben; Sobhani: This oneness of lordship has two aspects: (a) creative governance (tadbīr takwīnī), and (b) religious governance (tadbīr tashrīʿī).

Dr. Mohd Zaidi Ismail vom kulturell gegenmodernen International Institute of Islamic Thought and Civilization (ISTAC) in Malaysia beispielsweise kennt den mit Allahs Wirkungskraft (al-ʿamr) oder Wirken verbundenen tadbīr als dessen göttliche Sachwalterschaft, Führung und Regentschaft (tadbir is one of the major Arabic terms meaning administration, management, or governance).[34] Entsprechend unterscheidet Mohd Zaidi Ismail zwischen Gesetzgebendem Befehl (Legislative Commands, al-amr al-taklifi) und Kreatürlichem Befehl (Creative Command, al-amr al-takwini).[35]

Gesetze fallen im Islam vom Himmel, wer andere Paragraphen erlässt, wird in Ewigkeit brennen. Der 1959 in Nablus geborene, sehr konsequent islamische sprich terroristische Denker Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī (»Democracy … a Religion«, vgl. Sägefisch 206) weiß, wer in die Hölle kommt:

„Gesetzgeber, Abgeordnete, Anwälte, Richter … Und deshalb erklären wir denjenigen zum Kafir, der im Einklang mit dem Din namens „Demokratie“ Gesetze erlässt.“[36]

Wer Scheich Ṣaliḥ al-Fawzān ernst nimmt, hält die menschenrechtlichen Normen vom 10. Dezember 1948 für einen Aufruf zur Blasphemie und das muslimseitig mehr als zufällige Befolgen des deutschen Grundgesetzes für praktizierten Satanismus:

„Das Festlegen von Gesetzen … ist ein Recht Allahs des Erhabenen … Und wer eine Gesetzgebung außer der Gesetzgebung Allahs akzeptiert, der hat Allah etwas zur Seite gestellt (Schirk begangen), … So hat also Allah das Befolgen der Satane und ihrer Verbündeten in der Erlaubnis einer Sache, welche Allah verboten hat, zum Schirk erklärt. Genauso gilt für jemanden, der Gelehrten oder Führern im Verbot von etwas folgt, was Allah erlaubt hat, oder in der Erlaubnis einer Sache, die Allah verboten hat, dass er sich diese als Herren neben Allah genommen hat. … Ihr Gehorsam ihnen gegenüber im Erlauben und Verbieten von Dingen neben Allah stellte also ihre Anbetung und ihren Schirk dar. Es ist ein großer Schirk, welcher unvereinbar mit dem Tawḥīd ist, welchen das Bezeugen von „lā Ilāha illā Allah“ nach sich zieht, denn von den Folgen dieses Zeugnisses ist, dass das Verbieten und Erlauben einzig das Recht Allahs ist. … Dieser hat sich die Ungläubigen zu Herren neben Allah genommen, die für ihn die Gesetze erlassen …“[37]

Der schiitische Großayatollah widerspricht weder dem Dschihad-Ideologen al-Maqdisi noch dem salafistischen Scheich al-Fauzan, Sobhani:

32. Folglich: Einheit der Herrschaft, Einheit im Aufstellen des religiösen Gesetzes [der Scharia], Einheit im Gehorsam – all das und viel mehr gehört zur Einheitlichkeit von Staatsführung und Regierungsform. Dem Propheten Mohammed kam der Titel eines Machthabers zu; er war von Gott auserwählt; [und nur] eine solche Regentschaft ist im Einklang mit der göttlichen Vollmacht und Ermächtigung. Deshalb muss jeder Muslim dem Propheten so gehorchen, wie er Gott gehorchen muss; so [und nicht anders] ist es jedem Muslim auferlegt; wahrlich, Gehorsam ihm gegenüber ist dasselbe wie Gehorsam Gott gegenüber.

Weil aber die Präzisierung der religiösen Verpflichtungen Teil des göttlichen Herrschaftsbereichs ist, hat niemand das Recht, anders zu urteilen [als nach Koran und Sunna].

Sobhani zitiert aus Sure 5:44 „Diejenigen, die nicht nach der Offenbarung Gottes richten, das sind gewiß die Ungläubigen.“ Einige nordamerikanische oder europäische Korangläubige werden aus dieser Sure die Pflicht lesen, Familienstreitigkeiten unbedingt ohne staatliche Einmischung zu regeln oder vor einem nicht nach der Scharia handelnden Richter nicht aufzustehen, wirklich Strenggläubige erkennen in 5:44 einen Aufruf zum Umsturz und zur totalen Durchformung von Verfassung und Paragraphenwerk nach den Vorgaben von Koran und Sunna.

Harun Yahya hingegen hält Chomeini oder Sobhani zwar nicht für Apostaten, aber schweigt zur nach 5:44 begründbaren Islamrevolution und nennt nur den ersten Teil der Sure, in dem Allahgott von sich behauptet, den Juden die Thora herabgesendet zu haben. Der Kreationist tut so, als würde er Mohammeds Verhöhnung der (trotz aller Ermahnung immer noch nicht zum Islam übergetretenen) Juden nicht erkennen, sondern ruft die Abraham verwendenden Religionen zum friedlichen Zusammenleben … auf islamischer Grundlage:

„Die Konflikte zwischen Juden, Christen und Muslimen, die auf historische Ursachen zurückzuführen sind, auf Vorurteile und Missverständnisse, sollten ein für alle Mal beendet werden. Die Anhänger aller drei Religionen sollten in gegenseitigem Verständnis und in Toleranz zusammen leben. Wichtig ist, die Gemeinsamkeiten hervorzuheben und nicht die Unterschiede zu betonen. Man muss helfen anstatt Ärger zu schüren, konstruktiv sein, anstatt destruktiv, kooperativ anstatt obstruktiv, und man muss einen anstatt zu trennen.“[38]

Der islamfromme türkische Antisemit Harun Yahya („Wie haben die Nationalsozialisten Millionen Juden, Zigeuner und Behinderte ermordet? Welche geheime Abmachung gab es zwischen den Nationalsozialisten und dem radikalen Zionismus? How Did The Nazis Massacre Millions Of Jews, Gypsies And The Disabled? What Was The Secret Agreement Between Nazism And Radical Zionism?“) weiß, dass Jesus von Nazareth bald zurück auf die Erde kommen wird, um das Islamische Recht anzuwenden und kein anderes:

„Jesus wird zur Erde zurückkommen … Sein Richten als gerechter Richter bedeutet … dass er gemäß der Scharia (die Gesamtheit der Gebote) des Islams richten wird, also in Übereinstimmung mit dem Quran und der Sunna des Propheten Muhammad.“[39]

Noch eine letzte theologische Denkfigur sei mit Sobhani betrachtet, ab nächsten Monat (1. August 2012) ist bekennende Schariakunde in Nordrhein-Westfalen schließlich versetzungsrelevant: al-Qaḍāʾ wal-Qadar, Allahs Wollen und Sein Anordnen, göttlicher Befehl (Qaḍāʾ) und göttliche Grenzbestimmung (Qadar), die monotheistisch konkurrenzlose Entscheidungsmacht und die von uns gefälligst nicht als knauserig oder gar geizig zu nennende Portionierung ihrer diesseitigen Ausgestaltung.

Der qaḍāʾ ist das ins Dasein Rufen (Koran 2:117 „Als er [Allah] ein Ding [ins Dasein] rief, sagte er nur: Sei! Und es ist“), während der als Islamische Vorbestimmung (türk. kismet) wohlbekannte Qadar die Zuweisung des Maßes ist, die Befristung, beispielsweise der Dauer der Existenz, für den Menschen am interessantesten, die Lebensdauer (Koran 6:2 Er ist Der, Der dich aus Lehm erschaffen hat, und er hat dir eine Frist gesetzt“).

Zum Qadar gehört die Auslöschung (al-fanāʾ) die nach Allahs unergründlich-allweisem Ratschluss das Erdenleben beendet. Im Iran beendet, glaubt man den barbarischen Mullahs, der himmlische Wille die Lebensspanne für die Frau aus Teheran im Evin-Gefängnishof mit fliegenden Steinen (Maryam Ayubi am 11. Juli 2011) und für den Mann in Semnan (ein angeblicher Drogenschmuggler, 18.04.2012), Isfahan (zwei ebenfalls bei Anklage wegen Rauschgiftbesitzes Gehenkte, 19.04.2012) oder Marvdasht (20.04.2012) an einem in Deutschland hergestellten mobilen Baukran (Qadar made in Germany sozusagen). Auch die jugendliche Atefah Rajabi Sahaaleh, Anklagepunkt „Vergehen gegen die Keuschheit, crimes against chastity“ wurde am 15.08.2004 im Stadtzentrum von Nekā, Provinz Māzandarān, öffentlich erhängt. Angeblich hatte die Sechzehnjährige mehrere islamisch nicht erlaubte sexuelle Beziehungen in Folge; sie war am Wohnort bereits seit drei Jahren als Sünderin sozusagen markiert und bereits als Dreizehnjährige auf einer Party gewesen. Damals hatte man hatte sie mit einem Jungen in einem Auto erwischt, wofür sie hundert Peitschenhiebe erhielt. Weil sie im Laufe des Prozesses aus Protest etwas von ihrer Kleidung ablegte, erklärte sie der wutergrimmte untere Richter für geistig unzurechnungsfähig und legte ihr wenig später die Galgenschlinge persönlich um den Hals.[40]

Schon um das Seelenheil der Tugendhaften (Auspeitschungs- und Hinrichtungsfreunde) nicht zu gefährden, muss bei jedem Verstoß gegen das Himmelsgesetz der uranfänglichen Maßgabe (Sobhani: the initial measuring out, taqdīr) bzw. der religiösen (religionsrechtlichen) Vorherbestimmung (Sobhani: the religious pre-determination, taqdīr tašrīʿī) entsprochen werden, Allahs heilssichernder Lebensdauerbegrenzung bedarfsweise Tötung. Scharia muss Justiz werden und Todesurteil zum Gottesurteil – im Sinne des Gemeinwohls (maslaḥa, public interest).

In der völligen Gewissheit der Existenz Allahs zu leben und zu sterben bedeutet, in jederzeit möglicher sonstiger Ungewissheit zu leben, auch in der Ungewissheit über eine eigene Willensentscheidung. Der Qadar ist sinnlich erlebbar zu machen:

48. Der Glaube an das Prinzip von qaḍāʾ und qadar ist im Islam von äußerst wichtiger Bedeutung.

49. In letzter Konsequenz ist der Glaube an das göttliche Wissen des qadar nichts als eine Funktionsweise des Glaubens an das ewige Wissen Gottes. … Imam ʿAlī sagte: Die Bedeutung von qaḍāʾ und qadar bezieht sich auf das Anordnen des Gehorsams und das Verbieten des Ungehorsams (commanding obedience and forbidding disobedience).

Allahs Liebling hatte gelegentlich Schwierigkeiten, als Prophet ernst genommen zu werden (6:7 Wenn Wir dir eine auf Papier geschriebene Schrift herabgesandt hätten, die sie in die Hand nehmen könnten, hätten die Ungläubigen gesagt: „Das ist eindeutig Zauberei!“). Da sprang die Gottheit ein (85:21-22) und deutete an, dass ein Urkoran [bei Ihm Selbst, Allah] im Himmel liegt („Und trotzdem, er ist ein herrlicher Quran, auf einer wohlverwahrten Tafel“; bzw.: „Nein, es ist der würdige Koran, unantastbar auf der gut behüteten Tafel“). Bei Sahih Buchari (Band 4 Buch 54 Nummer 414) lässt das den Imran ibn Husain fragen und Mohammed zur islamischen Weltchronik sprechen („O Gesandter Allahs, wir sind zu dir gekommen, damit du uns unsere Religion lehrst, so berichte uns über die Entstehung der Schöpfung!“ Unser Prophet, Allahs Segen und Frieden mit ihm, erwiderte: „Allah war, und es war nichts außer Ihm da. Dann schuf Er das Wasser und danach den Thron (Al-‚Ahrsh), der sich über dem Wasser befand. Als dann ließ Er jenes Schreibrohr (Al-Qalam) auf die wohlverwahrte Tafel (Lauhul-Mahfudh) alles, was auf der Welt geschehen wird, schreiben, und dann schuf Er Himmel und Erde.“)

Es steht geschrieben! Questions on Islam sind türkeistämmige Freunde von Said Nursi in der Hauptsache und Fethullah Gülen mehr als nebenbei und reden richtig vom Clear Book (6:59 kitāb mubīn).[41] Der Heilsplan der Menschheit ist dabei eindeutig, ob er im ewigen Lauḥ eingesehen werden könnte oder von dir und mir in der materialisierte Papierversion nachgelesen wird, im vermutbaren jedenfalls okkulten Urkoran oder im konkreten Koran. Das ist vom muslimischen Endverbraucher auch gar nicht zu klären (6:59 Gott allein hat die Schlüssel zum Verborgenen; nur Er weiß darüber Bescheid. Er weiß alles, was es auf der Erde und in den Gewässern gibt. Kein Blatt fällt herab, das Gott nicht kennt, kein Saatkorn in der dunklen Tiefe der Erde, nichts Weiches und nichts Trockenes, das nicht im eindeutigen Buch [fi kitāb mubīn] (des göttlichen Wissens) geschrieben steht), und so ist es von der kosmischen Superdatenbank Lauḥ al-Maḥfūẓ (al-Lawh al-Mahfooz, the preserved tablet, die wohlverwahrte Tafel) nicht weit bis zu einem Qadar-Konzept.

Auch Scheich Muḥammad Ṣāliḥ al-Munaǧǧid glaubt an die koranische Urausgabe, ortet sie aber im der menschlichen Sinneswahrnehmung enthobenen Seinsbereich (al-ghaib)[42] und weist die Vermutung mancher Exegeten zurück, die wohlverwahrte Tafel sei auf der Stirn des Engels Isrāfīl gelagert oder bestünde aus dem gelbgrünen Edelstein Chrysolith und bittet um Geduld bis zum Tag der Auferstehung.[43]

Scheich al-Munajjid betont, dass du an Qaḍāʾ (Allahs Wollen) und Qadar glauben musst, aber dass du an folgende vier Sachen glauben musst, um an den Qadar (Allahs Maßgeblichkeit) glauben zu können: 1.) Allah ist allwissend, 2.) alles ist 50.000 Jahre vor Erschaffung der Welt im Buch al-Lawh al-Mahfooz [al-Lauḥu l-Maḥfūẓ] aufgeschrieben worden, 3. Allahs Befehl ist unaufhaltsam und vollumfänglich. 4.) alles Bestehende ist von Allah geschaffen und gewollt.

Im Islam ist die Art, wie ein Mensch seinen Lebensunterhalt bestreitet und wie (the specific manner) er zu Tode kommt Teil des gottgewollten Schicksals, Islam Q&A (al-Munajjid) sagt: „Sein [Allahs] Wissen, dass alle Dinge zu der Ihm bekannten Zeit vergehen und in jener besonderen Weise, die Er verfügt und will. His [Allah`s] knowledge that they will come to pass [dahingehen] at the times that are known to Him and in the specific manner that He has decreed and willed.“ Der Glaube an die göttliche Bestimmung (Qadar) selbst ist Charakterprobe und Treuebeweis, al-Munajjid: „Der Glaube an al-Qadar ist ein wirklicher Test hinsichtlich der Stärke des Glaubens einer Person an Allāh. Es ist der wahre Test über das Wissen eines Menschen hinsichtlich seines Herrn und hinsichtlich dessen, was aus diesem Wissen des sicheren und aufrichtigen Glaubens an Allāh sowie Seiner Attribute der Majestät und Perfektion resultiert.“[44]

79. Die Islamische Scharia

Das Geheimnis der Ewigkeit der Islamischen Scharia umfasst zweierlei: Zum ersten ist diese Scharia der vollständigste Plan der Sicherung der natürlichen und spirituellen Bedürfnisse der Menschen in Übereinstimmung mit der göttlichen Anleitung und Lenkung (divine guidance); nichts Vollständigeres als Islam kann ersonnen sein. Zum zweiten, im Bereich der alltagsorientierten Entscheidungen und Bestimmungen (practical rulings), bietet Islam eine Palette umfassender Prinzipien und universeller Normen, die in der Lage sind, den unterschiedlichsten menschlichen Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht zu werden (capable to the most diverse needs of man).

Und so sieht die universelle himmlische Normenpalette der Scharia (divine guidance) alltagspraktisch aus, practical rulings:

„[2009] In Iran hat die Polizei am Donnerstag erneut Proteste von Studenten gewaltsam niedergeschlagen. Unterstützt von Mitgliedern der berüchtigten Bassidsch-Miliz setzten die Polizisten Tränengas ein, um eine Demonstration von etwa 250 Anhängern der Reformbewegung an der Universität von Teheran aufzulösen. … Laut offiziellen Angaben wurden bei den bisherigen Protesten mindestens 20 Menschen getötet. Die Reformbewegung spricht von deutlich mehr Toten. Menschenrechtsgruppen schätzen, dass seit der Wahl etwa 2000 Menschen verhaftet wurden. … Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP ergriff Iran auch andere Maßnahmen, um Demonstrationen zu unterbinden. So hätten die Behörden den dritten Tag in Folge das Handynetz so blockiert, dass keine Kurznachrichten verschickt werden konnten.“[45]

Die Scharia ist nicht von gestern, Sobhani im selben Artikel:

Das wird in der Tatsache unter Beweis gestellt, dass die Islamischen Rechtsschulen des Fiqh seit vierzehn Jahrhunderten kreativ den praktischen Rechtsbedürfnissen der Muslime gerecht geworden sind, bis zum heutigen Tage: keine Rechtsangelegenheit ist bekannt geworden, die der Islamische Fiqh nicht hätte lösen können.

Unsteigerbare Harmonie wird wird mit Allahs Gesetz endlich sozial integriert. Die Vorzüge der Scharia leuchten auch dem Dümmsten ein, und dass der Islam von Scharia und Fiqh mit unverfälschter Natürlichkeit, mit Einfachheit zu tun hat, erklärte uns der IRU-Wegbereiter und CDU-Landtagsabgeordnete Michael-Ezzo Solf so: „Muslime bringen Religion in ein sich entreligionisierendes Europa … in unseren unglücklich aufgeklärten Breiten ist das Talent der Transzendenz verkümmert. Da schwimmt man in einem Meer von Relativierungen, und da wird man jetzt konfrontiert mit gläubigen Menschen, die zumeist auf eine viel einfachere Weise glauben.“[46]

Auch das Talent der Transzendenz Ja’far Sobhani will das Einfache, einfach Islam:

80. Eine Besonderheit der Scharia ist ihre Einfachheit und die ausgewogene Natur ihrer Regelungen, ein Charakteristikum, das ihre Vorzüge jedem so leicht verständlich macht.

Was die Regeln der Schariapraxis betrifft, so lässt sich sagen, dass im Islam jede unnötige Härte und Ungerechtigkeit verboten ist; hat sich doch Mohammed selbst als jemand vorgestellt, der ein „einfaches“ Gesetz bringt – who brings an „easy“ law: I have come with a law that is easy (sahla) and tolerant (samḥa).“

Wenn der Schüler im bekennenden Islamischen Religionsunterricht (IRU) eine Norm der Scharia als unmenschlich hart empfindet, ist er voller Unverstand und fehlt ihm der rechte „einfache“ (sahla) Glaube.

Wenn der IRU-Teilnehmer den Islam kritisiert, ist er nicht samḥa, ist er intolerant, und wenn er den Islam von Scharia und Fiqh ablehnt, handelt er ungerecht. Diesem Schüler steht, nach Sobhani Artikel 21, sicherlich: „ein unangenehmes Los bevor“, und zwar auf Dauer:

118. Abiding in the punishment of Hell is the fate apportioned to the unbelievers – Der ewige Verbleib im strafenden Höllenfeuer ist das Los für die Ungläubigen.

Schüler, du willst doch die Klasse nicht wiederholen müssen und eine Sechs in IRU? Lausche dem Großayatollah:

119. We believe that, even now, Heaven and Hell are existent realities. Bereits im Hier und Heute glauben wir, dass Himmel und Hölle Wirklichkeit sind.

Und so wusste auch Ministerin Sylvia Löhrmann, am 7. Dezember 2011 zu Gast in der Bilal Moschee am Islamischen Zentrum Aachen: „Unsere Schulen bilden für das Leben – und wenn Religion das Leben prägt, dann gehört Religionsunterricht in die Schule. … Das Beiratsmodell erlaubt uns, einen vollwertigen islamischen Religionsunterricht anzubieten. Wir wollen nicht länger warten, bis es eine anerkannte muslimische Religionsgemeinschaft gibt. … Dabei ist der islamische Religionsunterricht für die muslimischen Schülerinnen und Schüler eine große Chance, denn er unterstützt die Entwicklung einer muslimischen Identität in einer nicht durchgängig muslimisch geprägten Umgebung und er befähigt dazu, auf Grundlage der islamischen Quellen – insbesondere des Korans – die Welt regelgeleitet religiös zu deuten.“

Die koranischen Regeln (rules, Islamic rules) hat Allahgott aufgestellt. Ministerin Löhrmann, ihre Rede hielt sie beim syrischen Zweig der Muslimbruderschaft im IZ Aachen, billigt den totalen Schariagehorsam: der zu muslimisierende junge Mensch an Rhein und Ruhr lebe künftig „regelgeleitet“ – also schariageleitet! Auch der Islamische Religionslehrer Sobhani denkt regelgeleitet:

„Das Gesellschaftssystem der Islamischen Revolution gründet sich auf dem Volkswillen und wird durch Islamische Regeln und Vorgaben eingelöst. The system of Islamic Revolution is based on people’s will that should be met in the form of Islamic rules and instructions.“[47]

Jacques Auvergne

[1] Sobhani spricht

http://www.ana.ir/photo/2012-04-04/sobhani1.jpg

Konferenz an der Hauza (Spracheinstellung hier indonesisch)

http://www.abna.ir/data.asp?lang=12&Id=190052

http://shafaqna.com/english/component/k2/item/502-ayatollah-sobhani-warns-against-enemy-seditions-in-muslim-countries.html

Von der altehrwürdigen Hauza zu Ghom aus und für die libanesische Hizbollah: Tod Israel, Nieder mit den USA, Zionisten sind Faschisten; das Übliche unter Schariafreunden und AEMR-Gegnern. Hoffentlich werden solche Proteste an den Zentren für Islamische Theologie an deutschen Universitäten nicht „tolerant integriert“. Die antisemitische und echt islamische Studentensolidarität an der Houze-ye Elmiye-ye Qom wird ungerührt oder wohlwollend Kenntnis genommen bei JafariyaNews: Largest Shia News Website

Hawzah ilmiyah Qom denounces Israel attacks

By: Sheikh M Khurasani

HOLY CITY OF QOM, Iran: The religious seminary of Holy City Qom „Hawzah ilmiyah“ has strongly condemned Israeli’s brutal military actions in Lebanon.

In this regard, hundreds of religious students marched in Holy city of Qom to demonstrate against Israel’s atrocities in Lebanon and the Palestinian-run territories.

Demonstrators, carrying Lebanese, Palestinian and Islamic Republic of Iran flags, chanted slogans such as `Death to Israel‘, `Down with USA‘, `Zionist are fascists‘. Participants expressed their full solidarity with the Lebanese people and Hizbullah.

http://www.jafariyanews.com/2k6_news/july/23hawzah_qom_statment.htm

hauzah ilmiah Qom (beachtliche Internetadresse: leader ist Chamene’i; Spracheinstellung hier indonesisch)

http://www.leader.ir/langs/id/index.php?p=contentShow&id=7420

Stellung des Führenden aus der Sicht Imam Chomeinis

Voraussetzungen des Oberhauptes

http://www.leader.ir/langs/de/index.php?p=leader_imam

Hauzah Ilmiyah Qom Iran

http://abna.ir/print.asp?lang=12&id=203954

http://www.abna.ir/a/uploads/52/9/52981.jpg

Chamenei in Ghom

http://www.abna.ir/a/uploads//74/5/74569.jpg

Qom, Feb 10, IRNA – Expediency Council Akbar Hashemi Rafsanjani said in Qom on Friday that extremist movements within various religious factions are hurting the security and unity of the world’s Muslims. Rafsanjani made the remarks while addressing a conference on the Islamic world and its challenges.

http://www.payvand.com/news/07/feb/Rafsanjani-Qom1.jpg

http://www.payvand.com/news/07/feb/1125.html

Ayatullah Jaafar Subhani … Hawzah Ilmiyah Qom. Thematisiert beim WordPress-Blog Syiahali und von Indonesien aus.

http://syiahali.wordpress.com/2011/05/17/pandangan-resmi-ulama-ulama-panutan-syiah-itsna-asyariyah-perihal-para-sahabat-dan-istri-istri-nabi-saw/

SYIAHALI: web syi’ah imamiyah ushuliyah terlengkap di Indonesia-Malaysia dan Brunei.. Web ini membantu N.U dan Rakyat Malaysia melawan Salafi Wahabi demi persatuan islam, demi toleransi dan saling sayang Sunni-Syi’ah

tägliche Besucher 609 (Juli 2012)

http://www.statscrop.com/www/syiahali.wordpress.com

[2] Shrine of Fatemeh Masoumeh in Qum, Iran in August 2005.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Masoumeh.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Honor_Maasoome-Ghom-Iran.JPG

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/66/Fatimah_Ma%27sumah_Shrine_Qom_22.jpg

Der Schrein selbst

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/fa/c/ce/Zarih-fatemeh-masomeh.jpg

Shrine of Fatimah Ma’sumah, Qom, Iran. January, 2009

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d0/Fatimah_Ma%27sumah_Shrine_Qom_14.jpg

Exit door of shrine of Hazrat Massoumeh Qom, Iran

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/51/Sortie_haram_edit.jpg

Dicht am Fatimaschrein liegt die unter Großayatollah Borudscherdi (1875-1961) erbaute Azam-Moschee (Masjid-e ‚Azam, Bauzeit 1954-1961), an der heutzutage auch Großayatollah Sobhani predigt. Borudscherdi gilt unzweifelhaft als Quelle der Nachahmung, seit ihm gab es auf Erden keine gesicherte marja-e taqlid mehr.

Masjid-i Azam has now become central place for the students of the Islamic seminaries

http://www.masoumeh.com/eng/html/id/4/6.html

The Ulama and the people of Qum under the leadership of Imam Khomeini (R.A.) staged a historical uprising against the dictatorial Pahlavi regime in the month of June 1963. This uprising was brutally suppressed by the military and Imam Khomeini (R.A.) was exiled from Iran. But great jurisprudents like Ayatullah al-Uzma Gulpaigani (R.A.) [nicht der noch lebende Großayatollah Lotfollah Safi-Golpaygani (* 1918), der 2012 wie Sobhani religiös gegen den Rap-Musiker hetzte, sondern Großayatollah Mohammad-Reza Golpayegani, Lebenszeit 1899 – 9.12.1993, der die Hauza, die Religions-Hochschule nach dem Ableben von Borudscherdi und in der Zeit von Chomeinis Exil leitete] and Ayatullah al-Uzma Araki, who were present in Qum guided the Islamic seminary.

The Islamic revolution in Iran achieved remarkable victory in the year 1979 under the leadership of Imam Khomeini (R.A.) but the Baathist regime in Iraq led by Saddam imposed a war against Islamic Republic of Iran and heavily suppressed all the activities of the Islamic seminaries in the holy city of Najaf (Iraq). Thousands of leading Ulama and Tullab were massacred in Najaf by Saddam’s regime and many others fled from Najaf and took refuge in the holy city of Qum which has now emerged as the greatest centre of Islamic learning in the world. At present more than 60,000 Ulama [zu sg. alim, Gelehrter, das ist etwas hoch angesetzt – die Studenten, tullab sg. Talib sind hier wohl mitgerechnet] including the leading Marajah Taqleed are residing in this holy city. [Sehr interessant: die Flucht der Gelehrten aus Nadschaf nach Ghom. Man gibt sich in Ghom ziemlich stolz, aber allseits anerkannte Mardscha-e Taqlid leben seit Borudscherdi nicht] Many research centres in Islamic sciences have been established recently in the holy city of Qum and at present more than 50 different Islamic seminaries are functioning in the holy city to disseminate and propagate the teachings of Islam. … At present more than 10,000 non-Iranian tullab from 90 countries are studying in the Islamic seminaries in this holy city.

Beside many Islamic seminaries many leading Islamic research institutions and centres are working in the holy city of Qum. All these Islamic research centres in Qum have been established after the victory of the Islamic revolution and are carrying out intensive and advanced research in all the specialized fields of Islamic sciences under the guidance of the Paramount Leader of Islamic Revolution Hadrat Ayatullah al-Uzma Sayyid Ali Khamenei.

http://www.masoumeh.com/eng/html/id/10/index.html

[3] Ja’far Sobhani: Doctrines of Shi’i Islam: A Compendium of Imami Beliefs and Practices

http://books.google.de/books?id=6h2UnIaoioQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

The Qom Theological Lecturers Association, Association of the Teachers and Researchers of Qom, Society of Seminary Teachers of Qom, , Society of Islamic Teachers of Qom’s Hawzah, die Benennung variiert

Jame’eh-ye Modarressin (Jame’eh-ye Modarressin-e Howzeh-ye ‚Elmiyye-ye Qom)

http://www.jameehmodarresin.org/

Religions-Hochschule [hauza, Howzeh]

Religious Highschool

Als Religionshochschule gelten höhere Bildungseinrichtungen, in denen eine Ausbildung zum Gelehrten [faqih] erfolgt.

Die Ausbildung ist vergleichbar einem Universitätsstudium. Eine Besonderheit religiöser Hochschulen besteht darin, dass unterschiedliche Hochschullehrer dasselbe Lehrfach anbieten, so dass die Studenten die Auswahl zwischen verschiedenen Hochschullehrern haben. Das Ansehen eines Hochschullehrers steigt mit der Zahl seiner Studenten, was eine Qualitätssteigerung in konstruktiver Konkurrenz zur Folge hat.

Während bei Sunniten die Al-Azhar-Universität einen hohen Bekanntheitsgrad genießt, sind bei Schiiten die Religionshochschulen in Qum und Nadschaf sehr angesehen. Darin erfolgt unter anderem die Ausbildung zum Hudschat-ul-Islam und Ayatollah.

aus: ESLAM

http://www.eslam.de/begriffe/r/religions-hochschule.htm

Ayatollah Sobhani … head of Imam Sadeq Research and Academic Institute

http://en.icro.ir/index.aspx?siteid=257&pageid=11747&newsview=340111

Imam Sadeq Institute (ISI, Ayatollah Ja’far Sobhani)

http://imamsadeq.org/ar.php

The Imam Sadiq Institute, based in Qom, Iran, is under the supervision of Ayatollah Ja‘far Sobhani. Established in 1979 on ‘Id al-Ghadir (the anniversary of the designation and appointment by Prophet Muhammad of ‘Ali b. Abi Talib as Imam), the ISI endeavours to enrich theological discourse in the Muslim community through its mandate, which is to explore theology and theological issues in their contemporary contexts and its position and subsequent development through history; and to enrich the consciousness of the current generation on issues of Islam and its principles.

http://www.iis.ac.uk/view_article.asp?ContentID=101992

His eminence Ayatollah Jafar Sobhani is a leading member of the Council of Mujtahids in the Seminary of Qom; one of the two most important centers of learning in Twelver Shi’ism. He is the director of the Imam Sadiq Institute, Iran. His work in all areas of the Islamic sciences is widely known and receives critical attention. His is a prolific writer having published over 300 scholarly works.

(The 500 Most Influential Muslims)

http://www.slideshare.net/AlHaqqNetwork/the-500-most-influential-muslims-2009

Der Ayatollah im Bild

http://www.rasanews.ir/Images/News/Larg_Pic/15-5-1390/IMAGE634482500497968750.jpg

http://www.allameh.ir/images/mosahebe1/jafar-sobhani-l.jpg

YouTube-Kurzfilme

Dhuhr Salat (Afternoon Prayer) Led by Ayatollah Jafar Subhani

http://www.youtube.com/watch?v=Esc_j-NUqz4

Hier sogar verehrt als Quelle der Nachahmung

sobhani jafar ayatollah marja taghlid

http://www.youtube.com/watch?v=ul3pzCa_OGs

Scholars of Qom meet Imam Khamenei

Including Ayatullah Sayyid Ali Meelani, Ayatullah Makaarim Shirazi, Ayatullah Ja’far Subhani, etc.

Khamenei visits the city of the BIGGEST MARJA’S in the world: Qom.

Um sich zu entwickeln und um der Wissenschaft zur Ausbreitung zu verhelfen, braucht die Menschheit Ausbilder und Führer … so ist es uns schließlich im Koran als dem vollständigsten und vollkommensten Buch zur Erziehung der Seele aufgezeigt worden:

L’Ayatollah Sobhani : “ Le Coran nous a présenté les meilleurs éducateurs de l’Humanité“

Téhéran (IQNA) – „Si la société humaine accepte qu’elle a besoin de formateurs pour avancer, la science s’étendra dans le monde, apportant l’ordre, le salut et le bonheur pour tous“ a affirmé l’Ayatollah Sobhani .

L’ayatollah Sobhani lors de ses cours de commentaire coranique, a souligné que l’Humanité ne parviendrait à la paix et à la sécurité qu’en se formant au niveau idéologique : „L’être humain pour progresser et évoluer, a besoin d’éducateurs et ces éducateurs ont été présentés dans le Coran qui est le livre le plus complet et le plus parfait pour l’éducation de l’âme. Si la société humaine accepte qu’elle a besoin de formateurs pour avancer, la science s’étendra dans le monde, apportant l’ordre, le salut et le bonheur pour tous.“

Agence Internationale de Presse Coranique (IQNA)

Mardi , Octobre 2, 2007

http://www.iqna.ir/fr/news_detail.php?ProdID=173592

Echte Erben des Wissenschaftszerstörers Abu Hamid al-Ghazali … die IQNA lässt über Aristoteles denken:

Belief in the Hereafter, Main Difference between Naṣīr al-Dīn al-Ṭūsī and Aristotle’s Views on Salvation

One of the main differences between Khajah Nasir and Aristotle’s viewpoints concerning man’s salvation is that Aristotle believes in the possibility of reaching absolute bliss in this world while Naṣīr al-Dīn al-Ṭūsī maintains that perfect prosperity can only be gained in the Hereafter.

This is according to Shahin A’vani, academic board member of Iran’s Philosophy and Wisdom Research Center, speaking on the last day of the congress held on February 26 to commemorate prominent Iranian polymath and prolific writer Khajeh Nasireddin Toosi, better known as Naṣīr al-Dīn al-Ṭūsī.

Elaborating on the concept of salvation in view of Khajeh Nasir, she said: “Since ethics is primarily aimed at reaching prosperity, it is first essential to compare Khajeh Nasir and Aristotle in terms of their views on ethics.”

http://www.iqna.ir/en/news_detail.php?ProdID=961899

November 2012. Himmlische Gedichte sollen den Islamischen Kampfgeist der Prügelmiliz (Basidsch) heben:

Foreign Poets to Partake in 3rd Congress of Islamic Resistance Poetry

Secretary of the third International Islamic Resistance Poetry Congress said foreign poets will participate in the congress.

Nosratollah Salehnejad also told IQNA that the event will be held for three days beginning from November 3rd, the national Students Day.

“It is organized by the Ravayat Publications in cooperation with the Ministry of Culture and Islamic Guidance and the Basij Organization”, he added.

Salehnejad noted that three cities of Kermanshah province are planned to host the congress, which aims to discuss and clarify the scientific, art and cultural foundations of resistance poetry in Iran and the rest of the world.

He referred to identifying and introducing top poems featuring resistance and Islamic Awakening, providing a venue for interaction among poets from Iran and other countries, and publishing top works in the field as other objectives of the congress.

http://www.iqna.ir/en/news_detail.php?ProdID=1043266

Wie bei der gegenmodernen globalen sunnitischen Islamischen Bewegung, verwendet man auch im Iran den Begriff vom Islamischen Erwachen (Islamic Awakening)

http://www.iqna.ir/en/news_detail.php?ProdID=1026405

„Die Islamische Revolution hat Religion und Leben miteinander versöhnt“Ajatollah Mohammad Ali Taskhiri, Generalsekretär des Weltforums für die Annäherung der Islamischen Denkschulen hat auf einer wissenschaftlichen Gedenkfeier für den verstorbenen muslimischen Philosophen Professor Roge Garaudy [d. i. Roger Garaudy] gesagt:

„Zum ersten Mal bin ich dem Namen Roge[r] Garaudy begegnet als ich das Buch „Unsere Wirtschaft“ von Schahid Sadr las.“ Er fuhr fort: „Schahid Sadr hat in diesem Buch die Marxisten gefragt, was der Beweis für die Richtigkeit ihrer Theorie sei. Und die Marxisten haben in Erwiderung dieser Frage das Thema der Anpassung angeführt. Schahid Sadr hat wegen diesem Thema an den Marxisten Kritik geübt.“

Taskhiri fuhr fort: „Einer der Bereiche, in denen Schahid Sadr in diesem Buch Roge Garaudy gegenübertritt ist die wissenschaftliche Forschung. Schahid Sadr untersucht aufgrund logischen Denkens und aufgrund seiner Ausbildung an der theologischen Hochschule die Theorie Garaudys und analysiert sie kritisch.“

Ajatollah Taskhiri berichtet weiter: „Als ich im Gefängnis von Saddam war, in dem harte Bedingungen herrschten, war ich mit einem kommunistischen Mitglied der irakischen Armee in einer Zelle und ich habe mit ihm darüber gesprochen, was Schahid Sadr an den Marxisten bemängelt. Er wusste keine Antwort auf diese Kritik und ist, nachdem ich ihm die Kritik von Sadr vorgelegt hatte, Muslim geworden. Die Kritik, die Schahid Sadr an den irakischen Kommunisten übte, war für diese niederschmetternd. Damals meinten die Marxisten, entweder jemand ist Kommunist oder er hat keine Ahnung.“

Taskhiri sagte: „Ich habe Garaudy gefragt, ob Ajatollah Sadr die Marxisten verstanden hat.“ Er antwortete mir: „Nur wenige haben die Marxisten verstanden. Einer von ihnen war Schahid Ajatollah Sadr.“

Ajatollah Taskhiri weiter: „Roge Garaudy besaß eine revolutionäre Gesinnung und war davon überzeugt, dass es drei große Abtrünnigkeiten von der Religion gab. Die größte Abtrünnigkeit vom Judentum war für ihn der Zionismus, vom Christentum der Römische Katholizismus und vom Islam der Wahhabismus. Er hat Malik Fahad als politische Dirne bezeichnet.“

Der Generalsekretär des Weltforums für die Annäherung der Islamischen Denkschulen sagte: „Bei einem Besuch Roge[r] Garaudys im Iran fragte in ein hoher Verantwortungsträger der Staatsordnung: `Welches wichtige Phänomen haben Sie nach der Revolution im Iran beobachtet?“ Er antwortete: „Iran hat nach der Revolution Religion und Leben miteinander versöhnt.“

Ajatollah Taskhiri sagte abschließend: „Roger Garaudy hat den Wahhabismus scharf abgelehnt und gesagt, dass dieser den Islam auf der Welt entwürdigt.“

http://www.taqrib.info/germany/index.php?option=com_content&view=article&id=767:die-islamische-revolution-hat-religion-und-leben-miteinander-versoehnt&catid=36:1389-04-05-12-37-23&Itemid=64

Auf seinem Weg durch die Ideologien und Religionen der Welt war er Kommunist, Christ, Verfechter des Islam und Holocaust-Leugner. … Im Jahr 1981 wollte Garaudy als Grüner und Kernkraftgegner französischer Präsident werden. Ein Jahr später trat er zum Islam über. … Im Zuge seiner Israel-Äußerungen wurden nicht zuletzt die arabischen Übersetzungen von Garaudys Werken zu Verkaufserfolgen.

Süddeutsche 15.06.2012

http://www.sueddeutsche.de/kultur/franzoesischer-philosoph-und-holocaust-leugner-roger-garaudy-ist-tot-1.1383762

Garaudy bedient in seinem Text eine ganze Reihe jener Erwartungen, die ein Auschwitzleugner hegen mag, wenn und falls überhaupt er ein Buch zur Hand nimmt und nach Bestätigung für seine historischen Phantasien sucht.

So erwähnt er beispielsweise die Resolution der UN von 1975, die den Zionismus als eine Form des Rassismus verurteilte. Nur auf amerikanischen Druck, so Garaudy, sei die Resolution nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zurückgenommen worden:

„Neben vielen anderen internationalen Schurkereien erreichten sie die Rücknahme der berechtigten Resolution von 1975 (…)“ [nach: Garaudy: Founding Myths, Gründungsmythen‘]

Garaudy bezeichnet die Resolution als gerecht und die Rücknahme als „international banditry“, als internationale Schurkerei. Er bleibt den Nachweis schuldig, dass dies auf Druck der USA geschehen sei, und die Tatsache, dass der Generalsekretär der Vereinten Nationen die Resolution von 1975 später noch einmal ausdrücklich als bedauerlichen Fehler und als Tiefpunkt der Beziehungen bezeichnet hat, verschweigt Garaudy seinen Lesern. …

Garaudy schließt sein Buch mit den Worten:

„Es gibt keine wirkungsvollere Anklage gegen Hitlers Regime als das Beharren auf der historischen Wahrheit. Zu dieser Wahrheit wollten wir mit diesem Werk beitragen.“

Er meinte wohl eher die ‚revisionistische Wahrheitssuche‘, und die ist ihm in vollem Umfang gelungen. Die amerikanische Ausgabe seines Buchs ist denn auch bei Noontide Press erschienen, dem Verlag der antisemitischen und rassistischen ‚Liberty Lobby‘.

aus: Holocaust-Referenz (h-ref), Argumente gegen Auschwitzleugner

http://www.h-ref.de/literatur/g/garaudy-roger/gruendungsmythen.php

Revolutionen in der Arabischen Welt – ein Vorspiel zu einer rein islamischen Weltordnung

http://www.taqrib.info/germany/index.php?option=com_content&view=article&id=368&Itemid=148

Al-Andalus, Cordoba! Plätschernde Brunnen, arabische Gelehrsamkeit und heilige Schutzgelderpressung der Dschizya. Lautengeklimper, Marmorpaläste und dann und wann eine kleine Dhimmi-Auspeitschung. Märchenstunde mit Seyed Mohammad Saghafi:

Glanzvolles über die islamische Zivilisation Andalusiens

Ja, Andalusien, das dereinst die helle Leuchte der islamischen Zivilisation und Vermittler bei der Übertragung der Kultur nach Europa war, hatte einen derartigen Niedergang, dass das Herz davon ergriffen wird und die Tränen in die Augen treten, und dass es jeden mitfühlenden muslimischen Menschen aufschreien und ihn über die Zerstörung der Gebetsnischen und den Einsturz der Kanzeln, die früher einmal die Plätze der Betenden einfassten und die erhabenen Stellen der Prediger waren, Gedichte der Trauer vortragen lässt.

http://www.taqrib.info/germany/index.php?option=com_content&view=article&id=97&Itemid=115

Islam Meets Sociology – Dr Seyed Mohammad Saghafi, a distinguished cleric teaching at Azad University with Dr. Gholamabas Tavasoli, Doyen of Iranian Sociology.

http://en-gb.facebook.com/note.php?note_id=214480365262743&comments

Suchbegriff Sobhani bei Mohabat News – IRANIAN CHRISTAN NEWS AGENCY

http://www.mohabatnews.com/index.php?searchword=Sobhani&ordering=&searchphrase=all&option=com_search

Ayatollah Sobhani invited the Christian leaders of Iran to a debate!

http://www.mohabatnews.com/index.php?option=com_content&view=article&id=2803:ayatollah-sobhani-invited-the-christian-leader-of-iran-to-a-debate&catid=36:iranian-christians&Itemid=279

[4] Voodoo, Koran und Inquisition sind (schlechte, mag sein) Religion. Der bloße Jägerblick reicht dem Schamanen nicht aus; um der von Dämonen durchflatterten Weltlichkeit erfolgreich Widerstand (resistence) zu leisten, musst du vielmehr bereit sein, mit einem erleuchteten Auge (eye) entrückt in die Geisterwelt zu gucken. Spitzt die Ohren, Koranschüler! Lauschet den geehrten Führern und Gelehrten:

It needs an eye that can see inwardly and deeply and an ear that is sensitive and punctilious. … conscious perception of religion is the main source of resistance (p 134, 135)

aus: The Call of Islam Radio (COIRadio), Islamische Republik Iran

http://www.coiradio.com/library/library/quran/light/light_12/025/73-74.htm

coiradio, Address: Holy City of Qom, Iran

http://www.coiradio.com/index.php?option=com_content&view=article&id=1207&Itemid=415

Auch in der heiligen Stadt Ghom (Qum) denkt Allahgott folgenreich (juristisch), an prominenter Stelle findet sich daher der Durchklick zum Islamischen Recht. Wie sehr darf Geld mit Unerlaubtem (haram, unlawful) durchmischt sein, um noch als der Fünfte (chums) angesehen werden zu können? Khums on the Items Mixed With Haram

(The Call of Islam Radio, Qum, Iran)

http://islamiclaws.radioftp.ir/2011/07/13/khomse-on-the-items-mixed-with-haram/

[5] Hundreds of Muslims are flocking to a small terraced house in West Yorkshire to see a tomato which they believe carries a divine message from Allah.

Housewife Shabana Hussain, 27, found the Islamic scripture while she was preparing a meal for her family.

She chopped a tomato in half, and bismillah, or Allah, was written in Arabic in the veins. The other half of the vegetable said la illaha illala, or There is no God but Allah.

„I was shocked and surprised,“ she said. „Now word has got out about the tomato and hundreds of people have called in to see it.“

Mrs Hussain and her husband Imdad, who have four young children, are now expecting more visitors to their home in the Girlington district.

„It’s very clear,“ said Mrs Hussain. „Everyone has been able to make the message out.“ …

Away from the kitchen, a Virgin Mary statue in southern Italy was found to weep tears that looked like vegetable oil in 1997.

And two years earlier, pilgrims flocked to the town of Civitavecchia, near Rome, where there were claims of another Madonna weeping blood.

Message from Allah ‚in tomato‘, BBC 09.09.1999

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/443173.stm

Weiteres himmlisch beschriftetes Gemüse, die Wahrheit von Scharia und Kalifat beweisend

http://www.peterboroughtoday.co.uk/webimage/1.712551.1280475566!image/1589575157.jpg_gen/derivatives/landscape_595/1589575157.jpg

Rather than keeping the tomato, Mrs Khan, of Park Lane, Eastfield, presented it to her sister Hambreen Hanif so she could eat it for good luck.

Mrs Khan said: “When I first saw the writing, I just thought, ‘Is this real?’

aus: Adam Uren: Fruity phenomenon: Muslim word seen in tomato, Peterborough Today 30.07.2010

http://www.peterboroughtoday.co.uk/news/local/fruity-phenomenon-muslim-word-seen-in-tomato-1-712552

My sister was preparing dinner yesterday.She cut a tomato in half and to her amazements the word Allah was written inside it … Subhan’Allah!

Yanabi: Reviving the Spirit of Islam, 24 October 2010

http://www.yanabi.com/Uploads/Images/8100e1ea-b386-44ba-be30-bd01.JPG

[6] Ich bekam zu hören, dieser Fisch ist ein Mysterium, er trägt den Namen ,,Allah“ auf der einen und ,,Mohammed“ auf der anderen Körperseite. … Er kam am nächsten Tag mit einem Dolmetscher, sah sich staunend den Fisch an und bestätigte, dass jeder, der den Koran lesen kann, auch die Schriftzeichen für Allah und Mohammed lesen kann.

Jürgen Fechner: The Fish Divine with the Signs of Allah

http://www.wonder-fish.com/allah_d.htm

Der Schöpfer signiert. Mehr Allahfisch gefällig?

http://farm5.static.flickr.com/4028/4296200058_5ff64da5c1.jpg

http://www.underwatertimes.com/news2/allah_fish.jpg

[7] Für Sunniten ist der Einblick in die Sphäre des Verborgenen (al-ghaib) seit dem Ableben Mohammeds nicht mehr menschenmöglich:

Imam Jafar is reported by the Shia to have said the following to his peers: “I swear by God that knowledge of the first things and the last things has been bestowed on us [Imams].” On hearing this utterance of the Imam, one of his companions asked him wether he had knowledge of the unseen. He [Imam Jafar] answered:

“Woe upon you that you find it necessary to ask such a question. We are fully informed of each drop of sperm in the loins of men and the wombs of women. Woe upon you; open your eyes, and let your hearts perceive the truth! We are God’s proof, dwelling among His creation, but only the believers whose faith is as firm as the mountains of Tihamah has the ability to perceive this truth. I swear by God that if I wished I could inform you how many pebbles exist in the world, even though their number is constantly growing, by night and by day.” (Source: http://al-islam.org/leadership/ )

These quotes are all contradictory to the Quran, in which Allah declares that He and He alone possesses knowledge of the Unseen. This idea that the Imams can see the Unseen, that they can know everything about the heavens and the earth, and all of these other exaggerations are contradictory to the spirit of Islam. To give the attributes and qualities of Allah to the creation is the unforgiveable sin that is known as Shirk. …

This article is only the tip of the iceberg, but it is a good insight into the manner in which the Shia exalt their Imams and commit Shirk in the process. What is the most perplexing is the fact that if any of these statements about the Imams were really true, then why is this not mentioned in the Quran?

von: Ibn al-Hashimi, in: Ahlel Bayt: A Sunnah Perspective

http://www.schiiten.com/backup/AhlelBayt.com/www.ahlelbayt.com/articles/imamah/imamah-and-shirk.html

Der südasiatische Mehrheitsislam der ein wenig schiitisch und volksislamisch gefärbten, im Übrigen orthodox sunnitischen Barelwi betont, dass noch nicht einmal Mohammed vollständigen ‚ilm-e-ghaib (knowledge of the unseen) hatte, vollständige Einsicht in den verborgenen Seinsbereich:

We, The Ahle As Sunnah, believe that Allah has given the knowledge of the Ghayb (unseen), to the Prophet [May Allah bless him and grant him peace], and that it is also permissable to say that our Prophet [May Allah bless him and grant him peace] knows the knowledge of the Ghayb. However, it is not possible, nor permissable to say that the Prophet’s [May Allah bless him and grant him peace] knowledge of the Ghayb is equal to that of Allah – or even like the knowledge of Allah, since Allah’s knowledge is His own and the Prophet’s knowledge has been given to him by Allah.

http://www.alahazrat.net/islam/knowledge-of-unseen-%28ilm-ul-gaib%29.php

Imam Ahmed Raza Khan (radi Allahu Ta’ala anhu), popularly known as „A’la Hadrat“ in the Islamic world, was born on the 10th of Shawaal 1272 A.H. (14 June 1856) in Bareilly Shareef, India. His father, Moulana Naqi Ali Khan (radi Allahu Ta’ala anhu), and illustrious grandfather, Moulana Rida Ali Khan (radi Allahu Ta’ala anhu), were great Awliya and celebrated theologians recognized as such by academic circles of the entire sub-continent.

http://www.alahazrat.net/islam/about-us.php

Barelwi (Barelvi), nur echt mit der schwarzweißen Zwiebelkuppel. City of Bareilly (Barelī, 900.000 Einwohner, 52 % Hindus, 34 % Muslime, 10 % Sikhs), Uttar Pradesh, Indien.

http://mw2.google.com/mw-panoramio/photos/medium/12182233.jpg

http://dargahawlia.files.wordpress.com/2011/01/imam-e-ahle-sunnatimam-ahmadahmed-raza-khan-bareillyra-shrinedargah-in-indiainsideoutside-viewby-dargahawlia-urs-barelvi-sunni.jpg

http://forum.valka.cz/attachments/12801/bareilly.jpg

Barelvi is a term used for a movement of Sufi, Sunni Islam originating in the Indian subcontinent. The movement is known as Ahle Sunnat to its followers.

The movement in British India was shaped by the writings of Ahmed Raza Khan Barelvi (1856–1921). The movement defends contemporary traditionalist Islamic beliefs and practices from the criticisms of movements like the Deobandi, Wahabi and Ahl al-Hadith. This included a defence of many traditional practices and rites associated with popular Sufism. … India Today estimates that the vast majority of Muslims in India adhere to the Barelvi movement, and The Times (UK) writes that most (South Asian) Muslims in the United Kingdom also adhere to the movement. Similarly, the conservative think tank The Heritage Foundation gives such estimates for the vast majority of Sunni Muslims in Pakistan. … Barelvis follow the Ash’ari and Maturidi schools of aqidah, any one of the four school of fiqh, and the Qadri, Chishti, Naqshbandi or Suhrawardi Sufi orders.

http://en.wikipedia.org/wiki/Barelvi

Ahmed Raza Khan Fazil-e-Barelvi

http://en.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Raza_Khan_Barelvi

Fazl-e-Haq Khairabadi (1797–1861) was one of the main figures of the Indian Rebellion of 1857. He was a philosopher, a poet, a religious scholar, but is most remembered for his role as a freedom fighter. It was he who issued the fatwa in favour of Jihad against the English in 1857.

http://en.wikipedia.org/wiki/Fazl-e-Haq_Khairabadi

[8] Herz als Sitz des Verstandes, auch in Malaysia, aber nicht nur irgendwie sufistisch, sondern kalifatstreu:

So, what is soul actually? The soul (nafs), spirit (ruh), heart (qalb), and mind (`aql) have been used either interchangeably or for different but interrelated concepts (Al-Attas, 1990). This posting will only focus on the mind (since its close relation with the brain) and the heart (since early Muslim scholars had emphasised its connection with the brain (e.g. Ibn al-Qayyim).

The Qur’an and Hadith have indicated the role played by the (spiritual) heart in relation to behaviour and cognition. Some Qur’anic verses mentioned that the heart is involved in conceptualisation or understanding (7: 179, 63: 3). In addition, Prophet Muhammad (PBUH) in his famous hadith said that: “Inside the body, there is a ‘mudghah’(piece of flesh). If it is in a good condition, then the rest of the body will be in a good condition. If it is in a bad condition, then the rest the body will be in a bad condition. Indeed, it is the ‘qalb’” (narrated by Bukhari & Muslim).

http://islamic-world.net/index.php?option=com_content&view=article&id=1762:the-place-of-soulnafs-in-biological-psychology&catid=35:islamic-phsycology&Itemid=67

We would like to introduce an innovative plan on behalf of Islam. It is called Islamic World, and it is a concept rather than an organization. We accept that there is no path to a right and just world but Islam, therefore we want to do our utmost to bring rightly guided committed belief and dedicated practice of Islam back into every aspect of life for all members of the Muslim ummah; and, to make Islam both acceptable and attractive to non-Muslims. … Our ultimate goal is a truly and fully, united Islamic world.

http://www.islamic-world.net/index.php?option=com_content&view=article&id=48&Itemid=34

http://www.islamic-world.net/

Kalif: Muhammad Al’Mahdi at the Khalifah Institute

The Calif speaks. View The Video Presentation by Prof Muhammad al Mahdi

http://caliph.wordpress.com/

Der kleine oder nicht so kleine Kalif aus Malaysia verlinkt zur Dawa-Bewegung für Burma. Da’wah in Myanmar (Burma). This site contains information about islamic education, Myanmar Qu’ran Translation,propagation(da’wah)and character building,Myanmar Muslim History, etc…

http://myanmarwind.blogspot.de/

Es kann nur einen (Koran; Allah; Kalifatsplan) geben! Die letztlich selbe Kalifatsbewegung, viele Deutsche reden immer noch verlegen von „Salafismus“. Hier aus Indonesien.

http://indo2.islamic-world.net/

[9] Beweis [der Wahrheit der Scharia], Hoddschatoleslam (Ḥuǧǧatu l-Islām).

ḤOJJAT (Ar. ḥojja, “proof or argument”), a term used as: (1) a line of argument in the course of debate; (2) designation of the Shiʿite Imams or their most essential spiritual function as “proofs of God”; (3) an epithet specifically applied to the Twelfth Imam, Ḥażrat-e Hojjat; and (4) a high official in the hierarchy of Ismaʿili missionary activities (daʿwa; see DĀʿI).

Usage in debate. Ḥojja is not necessarily an irrefutable proof or even a correct one, but rather a line of argument used to advance one viewpoint against another in the course of debate. The Arabic term is Koranic in origin and is used to refer both to the false and self-serving arguments the unbelievers may advance against God or his prophets (Koran 42:16, 25), and to the arguments of God or his prophets against such unbelievers (Koran 6:83). The Koran tells us, however, that God’s is the decisive proof or argument (ḥojja bāleḡa) that silences all others (Koran 6:149). This term is also sometimes used in theology (kalām) and philosophy to mean argument or proof, but it does not seem to have a uniform or technical definition in either of these disciplines (Gardet, pp. 543-44).

Usage in Shiʿism. Ḥojjat does possess a specific, technical meaning in the Shiʿite tradition, especially in Imami Shiʿism, where it refers to that single individual in any given era of human history who represents God’s “proof “ to humanity. Such an individual is either a prophet or the imam/legatee of the prophet, and Imami doctrine holds that there is always one such ḥojjat in existence at all times (e.g., Kolayni, I, pp. 232-35). …

The Imams were considered the “proofs of God” … and in this capacity, the Imams would also serve as “witnesses” against human beings on the Day of Resurrection. The Imam’s status as the very “proof of God to mankind” was also an argument for his supernaturally comprehensive knowledge and infallibility (ʿeṣma)[Unfehlbarkeit] .

The notion of the Imam as “ḥojjat Allāh” seems to have assumed particular importance after the disappearance or occultation (ḡayba) of the Twelfth Imam.

Encyclopædia Iranica

http://www.iranicaonline.org/articles/hojjat

The title Hujjatu l-Islām wa l-Muslimīn („Authority on Islam and Muslims) is given to middle-ranking clerics.

http://en.wikipedia.org/wiki/Hujjat_al-Islam

`Esma, Justice, and Infallibility

The `esma of a prophet is different from the justice of a pious man as it is different from the infallibility of angels.

Infallibility: Angels are incapable of committing a sin and hence are infallible by definition.

Is ‚Esma Contrary to Freewill?

The issue of freewill arises when the argument of ‚Esma or divine protection is made. … Therefore, about Prophet Joseph – Yusuf (a.s) we recite in the Quran:

“And indeed she did desire him, and he would have inclined to her desire, had he not seen the evidence of his Lord.” 12:24

In the same story the Quran narrates from the wife of the king who said to the women in the city:

“I did seek to seduce him, but he sought Protection (Esmat from God).” 12:32

Therefore, if Prophet Joseph (a.s) was incapable of committing adultery he would not have had the desire for it, nor would he need to seek divine protection.

http://www.ihic.org.au/Book.aspx?id=10&sec_id=61

Alles zu finden beim IHIC: Imam Husain Islamic Centre („The Light of Guidance, and the Ark of Salvation“) bei den Schiiten von downunder … Australien.

http://www.ihic.org.au/Book.aspx?id=10&sec_id=51

Die Lampe der Rechtleitung, und das Boot der Rettung, das ist Hussein, und jeder kann es auf der rechten Seite des Thrones (ʿarš) Allahs nachlesen. This is how Imam Hussain (a) became the Torch of guidance, and Ark of salvation

http://www.sibtayn.com/en/index.php?option=com_content&view=article&id=35&Itemid=110

Der Thron ist groß, sehr groß. Thus, it is a significantly large `Arsh; none knows how great the size of its magnificence is except Allah (Glorified and Exalted be He) Who created it (but we are told by the Prophet that it is very large).

http://asmawasifaat.wordpress.com/2011/10/14/meaning-of-allahs-arsh-throne/

Maturidis Aussage zum „(ar: ar-Raḥmān ʿāla al-ʿarš Istawāʾ)“ – wörtlich: „Er, der Allerbarmer Erhob sich über den Thron.“ [5:20] die von den Hanafiten vertreten wird … Auf dieser Basis vertrat Maturidi die Ansicht, dass die sogenannten „Hände“ Gottes (im Koran wörtlich: yedullah) die Macht Gottes sein könnten oder auch nicht, da es dafür keinen festen Beleg gebe; daher machte er keine kategorische Schlussfolgerung. Abu al-Hasan al-Asch’ari dagegen machte sie und vertrat die Ansicht, dass die Hände Gottes zweifellos für die Macht Gottes stehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abu_Mansur_al-Maturidi

[10] (Ahlul Bayt News Agency) – Grand Ayatollah Jafar Sobhani, Iranian senior jurisprudent in a statement denounced heinous act of an Iranian singer to desecrate Imam Hadi, the tenth Shia Imam and grandson of Prophet Mohammad.

Top cleric in this message, slammed sacrilegious song by Shahin Najafi, Iranian singer living in Germany saying, “Of course this is not a project by an individual, but a pre-planned measure to undermine the religious beliefs of the people and to create a kind of ignorance in society.

He called the act to be in line with what Salman Rushdie did previously and said the outcome for both of them is the same.

A young Iranian singer in Germany has recently performed a song desecrating Imam Hadi (AS), tenth Shia Imam raising the anger of Muslim communities across the world.

A number of Iranian Shia jurisprudents have announced him to be heretic, a statement for which the punishment is execution.

Previously the same statement has been issued for Salman Rushdie, Indian author of Satanic Verses, the book which desecrated Prophet Mohammad.

http://www.abna.ir/data.asp?lang=3&Id=316573

eingestellt ebenfalls bei der Chomeini-treuen türkischen Seite Islamic Invitation Turkey („… it is Hizbullah that will vertainly triumph. Qur’an-5/56“)

http://www.islamicinvitationturkey.com/2012/05/21/muslim-cleric-likens-najafi-to-salman-rushdie/

Großayatollah Sobhani stellt Najafi und Salmani Rushdie gleich

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat der Großayatollah den Rapper Shahin Najafi und den Autor des Buches Satanische Verse, Salman Rushdie, auf die selbe Stufe herabgesetzt.

Najafi hatte in einem Lied den 10. Imam der Schiiten, Imam Naghi beleidigt und sich über die Gebräuche der Muslime lustig gemacht. Außerdem hatte er Gott beschimpft und den Glauben der Muslime geschmäht.

In seiner Ansprache sagte Sobhani, dass dies nicht das Projekt einer einzigen Person sei und dass es eine vorausgeplante Maßnahme war, um den religiösen Glauben der Menschen zu schmähen und Ignoranz in der Gesellschaft zu erreichen.

Er stellte die Schandtat mit den Satanischen Versen des Salman Rushdie gleich und sagte, dass die Ergebnisse Untaten desselben Ausmaßes seien.

(Anmerkung Jacques Auvergne: Der junge Kölner Künstler ist jemand, auf den ein moderner Iraner stolz sein kann. Großayatollah Sobhani hingegen erweist sich einmal mehr als ganz schlechtes Vorbild für die Jugend; die Menschen im Iran haben bessere Seelsorger verdient als Chomeini und Sobhani und die barbarische Scharia haben sie gar nicht verdient!)

http://abna.ir/data.asp?lang=7&id=316703

[11] Die rachsüchtigen Herrschaften Allahgott und Sobhani wünschen jedem das Seine:

When it comes to apportioning reward and punishment, God never treats the believer in the same way as the unbeliever, the good in the same way as the bad; rather, He gives each person an appropriate, fitting recompense.

http://www.sies.co.uk/sies/minister/2006/sep/sep2006_6.html

[12] Sobhani, der Hidschab und die islamisch verstaatlichte Lüge

Grand Ayatollah Jafar Sobhani criticized the current situation of Hijab in Iran.

“Its a social sin when people don’t wear good Hijab. Authorities and officials of the Islamic government are responsible for this huge sin. But it seems they don’t care about it that much. The survival of our Islamic government is up to Hijab. So this shows the importance of this divine duty.” Ayatollah Sobhani said on Tuesday in Qom.

“People and officials should not ignore Hijab issues. They should care about it as much as they can.” He added.

Hijab is required on women in public in Iran. However in Iran many women, especially younger ones, have taken to wearing transparent, colorful and very loosely worn Hijabs instead of Chadors or manteaus to protest but keep within the law of the state. Iran’s police have tightened the control of Hijab recently. Police usually arrest people who don’t have good Hijab.

Jafar Sobhani is a lecturer at Qom seminaries and a senior member of the high council of Qom Seminary. Sobhani believes that the media in an Islamic country must be tightly controlled by the administration and it is not necessary that the people get informed about news unless necessary. He said: “Lying is a big sin, but telling the truth is not a must.”

Quelle: Samia Zahid am 02.06.2012 auf Kabir News

http://kabirnews.com/ayatollah-jafar-sobhani-criticized-hijabs-situation-in-iran/2393/

Ahmad Reza Radan, Deputy Commander of the Iranian police and Tehran’s police chief, defines Hijab standards in Iran.

“Wearing tight clothes, short mantuas, short-sleeve mantuas and clothes are completely prohibited and they are against Hijab standards in Iran.” Radan said.

He also commented about the scarves and shawls worn by women, “Women must wear scarves which completely cover their hairs from back and forth.” Radan also asked Iranian women to follow these guidelines in cars too. Ahmad Reza Radan believes Iranian police is responsible for Hijab problem and this is a divine duty.

It’s noteworthy that US sanctions were imposed on two Iranian national police officials, Ismail Ahmadi Moghadam and Ahmad-Reza Radan. According to US officials, Radan has been involved in assisting the Syrian government in suppressing the anti-government protests and has travelled to Syria to “aid in the Syrian crackdown of its people”. Radan is infamous for his crackdown on “unIslamic” hair and dress style too.

Quelle: Samia Zahid am 26.06.2012 auf Kabir News

http://kabirnews.com/ahmad-reza-radan-defines-hijab-standards-in-iran/2641/

[13] Professor at Qom Seminary glorified Islam as the school of science, learning and culture saying, „Muslims are people with science and high knowledge.“ adding, „If we lag behind in science for a period of time, that is either we or the enemies have to be blamed for that but the school of Islam has no shortcoming.“

Ayatollah Sobhani also underscored the most valuable activities that are rewarded by God saying, „Activities of the scientists, Jihadists (those who combat for heavenly means) and workers are highly valued and rewarded by God Almighty.“

He also warned the high officials against domestic and foreign enemies who plan to weaken the system.

Ayatollah Sobhani addressed the publishers and researchers and said,“ Man needs to b e fed both physically and spiritually; hence, researchers and writers have to carefully review what they produce and how they feed the minds of the youth.“

http://www.abna.ir/data.asp?lang=3&Id=293609

[14] Die Hoffnungsweiterträgerin, Entwicklungshelferin, himmlisch rechtgeleitete Bundesbildungsministerin und Glaubensdenkerin Annette Schavan: „Das ist eine Hoffnung, von der ich aus vielen Gesprächen mit muslimischen Theologen, aber auch mit sonstigen jungen Intellektuellen weiß, dass sie sich das wünschen: eine Möglichkeit der Entwicklung über die Theologie. Der Staat bestimmt das nicht, der Staat schafft Rahmenbedingungen – Fachbereiche – in denen Entwicklung möglich ist.“

„Theologie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Klärung, zur Aufklärung; deutlich zu machen, wie stark das aufklärerische Potenzial des Christentum ist. Sie hilft, deutlich zu machen, dass Glaube nicht nur geglaubt werden will, sondern auch gedacht werden. Das Verhältnis von Glaube und Vernunft ist eine der Grundfragen schlechthin, und ich glaube, in der Universität des 21. Jahrhunderts wird Theologie auch immer mehr als Orientierungswissenschaft gefragt sein. Theologische Kompetenz wird in vielen anderen Berufen gefragt sein, und das Angebot des Studiums könnte wunderbar weiterentwickelt werden auf diese anderen Berufsfelder und Kompetenzbereiche und damit weit über Kirche hinaus ausstrahlen.“

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/articolo.asp?c=474466

Allahs Ausstrahlung werden wir schon zu spüren bekommen … für die freiheitliche Demokratie verheißt es allerdings nichts Gutes, dass Schavan im Januar 2012 das Zentrum für Islamische Theologie an der Uni Tübingen gemeinsam mit Mustafa Cerić eröffnete. Cerić ist Großmufti von Bosnien und Herzegowina und Scheich im ECFR (Chef ist Yusuf al-Qaradawi).

http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsticker-zentrum-fuer-islamische-theologie.html

internationale Kooperationen der Arabistik und Islamwissenschaft mit Universitäten und universitären Einrichtungen in der islamischen Welt wie auch Kooperationsvereinbarungen der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen mit der Islamisch-Theologischen Fakultät Sarajevo und der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen mit entsprechenden Islamisch-Theologischen Fakultäten der Universität İstanbul und der Dokuz Eylül Universität İzmir …

Studierende/Struktur/Räume

Im aktuellen Wintersemester 2011/12 sind 36 Studierende eingeschrieben, davon 23 Frauen und 13 Männer; sie kommen aus aller Welt.

Die W 3-Professur für „Koranwissenschaften“ ist mit Dr. Omar Hamdan besetzt. Er wird durch ein Sekretariat und seinen Assistenten, Dr. Mohammed Nekroumi, unterstützt.

Die W 3-Professur für „Islamische Glaubenslehre“ wird Dr. Lejla Demiri übernehmen. Sie hat den Ruf inzwischen angenommen und wird voraussichtlich ab dem Wintersemester 2012/13 an der Universität Tübingen lehren und forschen.

Ein Ruf auf die W 3-Professur für „Islamische Religionspädagogik“ wurde im Dezember 2011 erteilt.

Die W1-Juniorprofessur für „Islamisches Recht“ wird von Dr. Mouez Khalfaoui übernommen (Ruf angenommen). Auf die W 1-Juniorprofessur für „Geschichte und Gegenwartskultur des Islam“ wurde Dr. Erdal Toprakyaran berufen (Ruf angenommen).

Das Tübinger Zentrum ist eine zentrale Einrichtung, als akademischer Lehr- und Forschungsbereich bietet es ein breit gefächertes Studium der Islamischen Theologie. Die Forschung soll auf ein international anerkanntes Niveau gestellt werden. Der 8-semestrige Bachelorstudiengang „Islamische Theologie“ ist bekenntnisbezogen ausgerichtet und verbindet die Islamische Theologie auch mit allgemeinen geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Dazu gehört die Be-schäftigung mit religiösem Quellenmaterial, aber auch die Auseinandersetzung mit der religiösen Glaubenspraxis und deren Vermittlung. Darüber hinaus befasst sich der Studiengang mit der islami-schen Religion im europäischen und deutschen Kontext und vermittelt interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen. Ergänzend sollen ein Masterstudiengang sowie ein Lehramtsstudiengang entwickelt werden.

Bei der Besetzung der Professuren gilt, analog zu den christlich-theologischen Fakultäten, das Prin-zip der Konfessionsbindung. Es ist die Aufgabe eines Beirats, diese bei der Besetzung der Professuren sicherzustellen. Die wissenschaftliche Eignung und akademische Exzellenz der Professoren wird ausschließlich durch die Universität geprüft und gewährleistet.

Beirat

Ein siebenköpfiger Beirat begleitet den Prozess der Akademisierung und Institutionalisierung der Islamischen Theologie an der Universität Tübingen und entscheidet in bekenntnisrelevanten Fra-gen. Als Beiratsmitglieder wurden im Mai 2011 bestellt:

Vorsitzender: Suleyman Tenger (geb. in der Türkei), Religionsbeauftragter an der Zentral Moschee der Türkisch Islamischen Union und Religionspädagoge am Dokumentationszentrum für Islamische Religionspädagogik;

Muhamed Baščelič (geb. in Bosnien-Herzegowina), Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland e.V. und Doktorand an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen;

Dr. Fatma Bayraktar-Karahan (geb. in der Türkei), Predigerin im Raum Essen und Referentin im Projekt ProDialog;

Serkan Ince (geb.in Deutschland), Masterstudent der Religionswissenschaft mit Schwerpunkt religiöse Gegenwartskultur an der Universität Bayreuth;

Ismail Kuvvet (geb. in Deutschland), Gemeindeleiter und Erzieher am Kulturzentrum der Deutsch-Türkischen Integration und Islam Bildung e. V. (KDTI) Herrenberg;

Prof. Dr. Abdullah Takim (geb. in der Türkei), Stiftungsgastprofessor für Islamische Religion an der Universität Frankfurt; Mitorganisator des Theologischen Forums Christentum –Islam der Diözese Rottenburg-Stuttgart;

Dr. Halise Kader Zengin (geb. in Deutschland), wissenschaftliche Assistentin an der Theologischen Fakultät der Universität Ankara.

Feierliche Einweihung des „Zentrums für Islamische Theologie“ an der Universität Tübingen am 16. Januar 2012. Pressemitteilung. Tübingen, den 16.01.2012

http://www.uni-tuebingen.de/uploads/media/12-01-16ZentrumIslamischeTheologieTuebingen.pdf

http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsfullview-aktuell/article/feierliche-einweihung-des-zentrums-fuer-islamische-theologie-an-der-universitaet-tuebingen-am.html

Beirat

Seine Zusammensetzung folgt den Empfehlungen des Wissenschaftsrats. Alle Beiratsmitglieder verfügen über theologische Kompetenz. Fünf Vertreter werden von den Verbänden vorgeschlagen. Dabei entfallen auf DITIB drei Stimmen, auf VIKZ und IGBD je eine Stimme. Die zwei nicht-organisierten Muslime mit je einer Stimme werden vom Rektor vorgeschlagen.

Der Beirat entscheidet ausschließlich in bekenntnisrelevanten Fragen. Die Wissenschaftsfreiheit der Hochschule wird gewahrt. Bei Berufungen wird entsprechend dem Landeshochschulgesetz verfahren: Die Berufungskommission wird vom Rektorat einberufen. Ihr gehören islamische Theologen – derzeit sind hier nur externe Vertreter möglich – sowie Wissenschaftler anderer Fakultäten und Repräsentanten der unterschiedlichen universitären Gruppen an. Das Auswahlverfahren in der Berufungskommission erfolgt nach den hochschulintern geltenden Regeln und nach ausschließlich wissenschaftlichen Kriterien. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens in der Berufungskommission ist in Analogie zu Berufungsverfahren bei den christlich-theologischen Fakultäten die Zustimmung des Beirates einzuholen. …

Die Stiftung Mercator will den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich islamische Theologie mit insgesamt 3,6 Millionen Euro in sechs Jahren fördern. Um diese Förderung können sich auch Nachwuchswissenschaftler des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Tübingen bewerben. Ergänzt werden diese Bemühungen durch die Etablierung eines Netzwerks mit Universitäten in der islamischen Welt (Ankara, Istanbul, Izmir, Sarajevo, Kairo, Rabat etc.), mit denen bereits wissenschaftliche Kooperationen bestehen.

http://www.ilahiyat.de/muslimischegegenwart.html

Ringvorlesung Islamische Jurisprudenz

Universität Frankfurt (2012), Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam

Montag, 11.06.2012 „Islamisches Recht: Zur Schulgründung und Konsolidierung“ Prof. Dr. Rüdiger Lohlker, Wien

Montag, 18.06.2012 „Das islamische Erbrecht in Tunesien: Neue Argumente in einem alten Disput“ Prof. Dr. Moez Khalfaoui, Tübingen

Montag, 25.06.2012 „Islamisches Recht und Menschenrechte“ Dr. Dr. Seyed Iranbomy & Dr. Mahmoud Bassiouni, Frankfurt

Montag, 02.07.2012 „Scharia Jet Set: Islamic Finance, der Aufstieg der neuen islamischen Rechtsgelehrten und die Herausforderungen der Finanzkrise“ Dr. Kilian Bälz, Frankfurt/Kairo/Berlin

Montag, 09.07.2012 „Islamisches Recht in Deutschland“ Prof. Dr. Mathias Rohe, Erlangen

http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb09/islam/Plakatentwurf1.pdf

Rechtsanwalt Dr. Dr. Seyed Iranbomy – Rechtsgebiete: Arbeitsrecht, Ehe- und Familienrecht, Internationales Privatrecht

http://anwaltauskunft.de/anwaltsuche+16871c1781ac18fc33df6ced1789cea4

Mahmoud Bassiouni: Islamische Menschenrechtsdiskurse

http://www.springerlink.com/content/w657j584hq138p2u/

Menschenrechte aus transkultureller Perspektive. Universität Kassel – Institut für Philosophie 01.-02.07.2011

M.A. Mahmoud Bassiouni: Der islamische Menschenrechtsdiskurs

http://www.uni-kassel.de/philosophie/Programm_Menschenrechte_Workshop_SS2011.pdf

Der philosophische Menschenrechtsdiskurs, wie er sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. im arabisch-islamischen Raum sowie in der VR China herausgebildet hat, hat bisher kaum westliche Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Von daher haben die theoretischen Entwicklungen in diesen beiden Regionen auch in der kontinentaleuropäischen und angloamerikanischen Philosophie der Menschenrechte nur am Rande Berücksichtigung gefunden. Dies ist in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass diese Theorieentwürfe in ihrer jeweiligen argumentativen und systematischen Struktur bislang nur in geringem Maße aufgearbeitet und für die westliche Theorienbildung zugänglich gemacht worden sind. Für ein Theoriefeld, das sich allein schon aufgrund seines Gegenstandes nicht nur an den westlichen Debatten orientieren kann, liegt es jedoch auf der Hand, die Argumente und Hintergrundtheorien, welche diese beiden unterschiedlichen Menschenrechtsdiskurse bestimmen, näher in den Blick zu nehmen. Der Forschungsbereich Transkulturalität der Menschenrechte beabsichtigt diesen blinden Fleck des westlichen Diskurses zu verkleinern.

http://globaleethik.wordpress.com/transkulturalitat-der-menschenrechte/

Universität Kassel, Institut für Philosophie

http://www.uni-kassel.de/philosophie/forschung.html

[15] Er hat die Menschheit mit Tauhid erschaffen (Al-Kulayni, al-Kafi (Akhundi), II, 12, hadith Nr.2.). Vom Revolutionsführer wird der Tauhid ebenso vernunftfern wie islamisch mit dem angeborenen Ausgerichtetsein auf Allah hin verschmolzen, dem Begriff der Fitra:

Chomeini: „Es ist eine der Eigenschaften der Natur, mit der Gott den Menschen geschaffen hat, dass er Unvollkommenheit mit Abneigung begegnet. Was er als Mangel oder Fehler erkennt, dem steht er von Natur aus ablehnend gegenüber. Deshalb sollte das, was die menschliche Natur anzieht, eins und einzig sein, denn alles, was zur Pluralität fähig ist, und alles, was aus Teilen besteht, ist unvollkommen und mangelhaft. Pluralität geht immer mit Begrenztheit (was ein Mangel ist) einher, und alles Mangelhafte wird von der menschlichen Natur abgelehnt. Diese beiden Aspekte in der menschlichen Natur, nämlich die Ablehnung des Mangelhaften und das Begehren des Vollkommenen bestätigt nicht nur das Prinzip von Tauhid, der Einheit Gottes, sondern auch, dass die Göttliche Existenz jede Vollkommenheit umfasst und von jedem Mangel frei ist. Dies kommt in der gesegneten Sura at-Tauhid zum Ausdruck, die sich auf die Wesenheit des Erhabenen, des Allerhöchsten bezieht. Die Sure spricht am Anfang von huwa (Er) und nennt in den nächsten Versen sechs seiner Eigenschaften. Da sein Heiliges Wesen eine absolute Wesenseinheit (huwiya) ist, umfasst das Göttliche Sein alle Vollkommenheiten. Gott ist einzig (ahad), und seine Einzigkeit (ahadiya) bedingt sein Einsein (wahidiya). Und da absolute Wesenheit alle Vollkommenheiten einschließt und frei ist von allen Mängeln, die aus endlicher Wesenheit entspringen, ist er ewig (samad), das Ende, das Ziel und die Zufluchtstätte von allem. Weil Er absolute Wesenheit ist, wird nichts von Ihm getrennt, noch ist Er selbst von etwas getrennt. Er zeugt nicht und wurde nicht gezeugt (lam yalid wa lam yulad), vielmehr ist er der Ursprung und das Ende, zu Dem alles Lebendige zurückkehrt, ohne von Ihm getrennt worden zu sein, denn Trennung bedingt Mangel. Diese absolute Wesenheit hat kein Gleiches (wa lam yaku-llahu kufuwan ahad), da absolute Vollkommenheit Wiederkehr ausschließt.“

http://www.al-shia.de/ueberlieferungen/fitra.htm

He originated mankind upon tawhid

Khomeini: “It should be known to you that one of the characteristics of the nature upon which God has fashioned mankind is a loathing for imperfection. Man is by nature averse to everything he perceives as defective and faulty. Since His sacred Essence has an absolute ipseity (huwiyyah) (an absolute ipseity must be absolutely perfect; otherwise it is a finite ipseity), the Divine Being encompasses all perfections. `Allah’, (which follows the pronoun huwa in the surah), shows that in spite of encompassing all perfections, It is simple (basit); otherwise It would not have an absolute ipseity . Thus, He is ahad (unique) and His ahadiyyah (uniqueness) necessitates His wahidiyyah (oneness). And since absolute ipseity includes all perfections and is free from all defects-which originate in finite ipseity He is Samad (Eternal, the End, Goal and Refuge of every thing) and is not vacuous. On account of His being absolute ipseity, nothing is begotten or separated from Him, nor is He Himself separated from anything. He is lam yalid wa lam yulad, i.e. He begetteth not, nor was begotten; rather, He is the Source of everything and the End to which all existents return without having separated from Him, for separation necessitates defectiveness. Absolute Ipseity has no equal either, since absolute perfection precludes recurrence.”

http://www.erfan.ir/article/article.php?id=5569

[16] Chaliq, Chalq

„Allaah ta‟ala allein ist der Chaaliq (Schöpfer), Er ist der Baari’ (Erschaffer) und der Musawwir (Gestalter). Weil Er der Chaaliq von allem außer Ihm ist, ist alles Übrige Chalq (Schöpfung), das durch Seinen Befehl Kun! (sei!) entstanden ist.“

aus: Abu Muhammad: Islamische Begriffe für deutschsprachige Muslime

http://www.salaf.de/sprache/PDF/spr0001_Islamische%20Begriffe%20fuer%20deutschsprachige%20Muslime.pdf

bei: SALAF.de – authentisch & informativ

http://www.salaf.de/

Schariapflicht im Digitalzeitalter. (Technologisch) moderne Kalligraphien des islamischen Gottesnamens al-Chaaliq (al-Ḫāliq), „der Schöpfer“

http://1.bp.blogspot.com/-oSPDaZhrPoc/TckNylyDMqI/AAAAAAAAADQ/siqn-1hq6ZU/s1600/%D8%A7%D9%84%D8%AE%D8%A7%D9%84%D9%82.jpg

http://data0.zic.fr/loqmane/mod_article1458931_1.jpg?6397

bei: Eslam: Der Schöpfer.

http://www.eslam.de/begriffe/s/schoepfer.htm

[17] Die Bedeutung von fitra

Der Ausdruck fitrat-Allah ist der Zustand, in dem Gott die Menschheit erschaffen hat, bezieht sich auf die wesentliche Bedingung ihrer Existenz. Es ist etwas, was gerade in der Essenz ihrer Existenz vorhanden und unentrinnbar mit der Substanz ihrer Natur verbunden ist. Die fitra ist eine Gnade Gottes, mit der Er die Menschen vor allen anderen Geschöpfen ausgezeichnet hat.

Chomeini

http://www.al-shia.de/ueberlieferungen/fitra.htm

The Meaning of Fitrah:

It should be known that fitrat Allah, as the condition and state in which God fashioned mankind, refers to the essential condition of their existence. It is something which is present in the very essence of their creation and is inextricably kneaded into the very substance of their nature. God’s fitrah is one of His favours with which He has endowed the human species out of all creatures.

Khomeini

http://www.erfan.ir/article/article.php?id=5569

Kalligraphie: fiṭra, von Ahmed Kandil

http://www.eslam.de/begriffe/n/images/natur_des_menschen.jpg

Wer vor seiner Urnatur (fiṭra) flüchtet, verdient auf Erden oder spätestens im Jenseits Entehrung, gottgewollen Heilsverlust, Degradierung und Erniedrigung. Allah ist schließlich der Entehrer, der Bringer von Schmach und Schande, der Herabsetzer, der Erniedriger:

Wer allein die Macht hat, absolut zu erhöhen, Allah, darf sich vorbehalten, absolut zu erniedrigen. al-Mudhill: The Dishonorer, The Disgracer, The Degrader, The Humiliator

The One whose wisdom creates situations that are low and despicable.

The One who creates the appearance of dishonor or degradation.

The One whose wisdom produces circumstances of humiliation and disgrace.

Mudhill (dishonorer) is the opposite of Mu’izz (honorer).

http://wahiduddin.net/words/99_pages/mudhill_25.htm

Sure 9:2 Die Reue kennt Al-Mudhill. The Dishonorer, He who lowers and puts one in abasement and degradation.

Know that you can never elude [ausweichen, sich entziehen] God, and that, verily, God shall bring disgrace [Schmach und Schande] upon all who refuse to acknowledge the truth.

At-Tawbah 9:2

Wir übersetzen einen Masnawī-Vers (zu thanā, ṯanā, ‚doppelt legen‘, türkisch: mesnevi, eine literarische Gattung von Doppelversen; der Doppelvers ist ein altes Prinzip, man vergleiche die Struktur der Psalmen oder sogar diejenige der finnischen Kalevala).

Er allein hat das Recht zu brechen, denn Er allein hat die Macht aufzubauen. Er, Der weiß, wie man zusammennäht, weiß, wie man auseinanderreißt. Was immer er verkauft, im Austausch kauft er etwas Besseres. Er legt das Haus Trümmer, und einen Augenblick später baut er es lebenswerter als jemals zuvor.

He alone has the right to break,

for He alone has the power to mend.

He that knows how to sew together,

knows how to tear apart:

whatever He sells,

He buys something better in exchange.

He lays the house in ruins;

then in a moment He makes it more liveable than before.

Mathnawi I:3882-3886

http://www.namesofallah.com/eng/html/n025.htm

Al-Mudhill: The Humiliator

Allah Mudhill Allah Hu.

The esma of Mudhill is the esma that shows that Allah is the degrader of those It has created.

The esma of Mudhill is the esma that will degrade and humiliate those who Allah has created when Allah wishes it. Last week we explained the esma of Mu’izz. These are esmas that are opposites of each other. Mu’izz was the esma that gave honor and elevated the servant, the esma that allowed one to attain an elevation in their character, and the esma of Mudhill is the opposite. …

Instead of living according to the rules and wishes of the Creator, when he lives in a corrupt manner amoung people, then he brings his nafs, his soul, into the lowest level, and fools himself into [ed. deceives himself with] the finite pleasures of this finite world, lives forgetting the beauty and goodness of the Creator, then he will encounter the esma of Mudhill, and fall into abasement.

http://www.sherifbaba.com/mudhill.htm

[18] ẓālimīn, 91 mal im Koran

http://searchtruth.com/search.php?keyword=%D8%B8%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%8A%D9%86&chapter=&translator=1&search=1&start=0&records_display=10&search_word=all

[19] ẓālimūn, 33 mal in der himmlischen Gebrauchsanweisung

http://searchtruth.com/search.php?keyword=%D8%B8%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%88%D9%86&chapter=&translator=1&search=1&start=0&records_display=10&search_word=all

[20] Allahs Fluch (curse) trifft, so listet Imam an-Nawawi auf:

women who wear false hair, and those women who prepare such.

the Jews who turned the graves of their Prophets into places of worship

the painters of pictures of living things

those men who imitate women and those women who imitate men

http://forums.islamicawakening.com/f20/curses-of-allah-and-his-messenger-21591/

Imam an-Nawawī ist bekannt für sein Die Gärten der Tugendhaften (Riyāḍu ṣ-Ṣāliḥīn, Gardens of the righteous), weniger für den Minḥāǧ aṭ-Ṭalīb (wörtl.: Theologischer Standort des Schariastudenten), sein Kompendium für schafiitischen Fiqh

Minhaj et talibin: A Manual of Muhammadan Law ; According To The School of Shafi Law Publishing Co (1977), Navrang (1992), Adam Publishers (2005)

http://en.wikipedia.org/wiki/Al-Nawawi#Recent_English_Language_Editions

[21] Narrated Ali ibn Abu Talib:

The Prophet (peace be upon him) said:

The angels do not enter a house which contains a picture, a dog, or a man who is impure by sexual defilement.

{Book 32, Number 4140: Sunan Abu-Dawud}

Narrated Aisha:

(mother of the faithful believers) I bought a cushion with pictures on it. When Allah’s Apostle saw it, he kept standing at the door and did not enter the house. I noticed the sign of disgust on his face, so I said, “O Allah’s Apostle! I repent to Allah and His Apostle . (Please let me know) what sin I have done.” Allah’s Apostle said, “What about this cushion?” I replied, “I bought it for you to sit and recline on.” Allah’s Apostle said, “The painters (i.e. owners) of these pictures will be punished on the Day of Resurrection. It will be said to them, ‘Put life in what you have created (i.e. painted).’ ” The Prophet added, “The angels do not enter a house where there are pictures.”

{Volume 3, Book 34, Number 318: Sahih Bukhari}

Ibn ‘Umar reported Allah’s Messenger (may peace be upon him) having said:

Those who paint pictures would be punished on the Day of Resurrection and it would be said to them: Breathe soul into what you have created.

{Chapter 19, Book 024, Number 5268: Sahih Muslim}

http://hadithoftheday.wordpress.com/2007/05/09/pictures-and-angels-in-the-house/

Book of Purification (Kitab Al-Tahara) of Sunan Abu-Dawud, 0227: Narrated Ali ibn Abu Talib: The Prophet said: Angels do not enter the house where there is a picture, or a dog, or a person who is sexually defiled.

http://www.searchtruth.com/book_display.php?book=1&translator=3&start=110&number=0227

[22] Islamabad, Pakistan — The clerics openly defy the state. Since Jan 21, 2007, baton wielding burqa-clad students of the Jamia Hafsa, the women’s Islamic university located next to Lal Masjid, have forcibly occupied a government building, the Children’s Library. … The male students of Islamabad’s many madrassas are even more active. They terrorize video shop owners, who they accuse of spreading pornography and vice. Newspapers have carried pictures of grand bonfires made with seized cassettes and CDs. Most video stores in Islamabad have now closed down. Their owners duly repented after a fresh campaign by militants on May 4 bombed a dozen music and video stores, barber shops and a girls school in the North West Frontier Province (NWFP). … The Lal Masjid head cleric, a former student of my university in Islamabad, added the following chilling message for our women students in the same broadcast:

The government should abolish co-education. Quaid-e-Azam University has become a brothel. Its female professors and students roam in objectionable dresses. I think I will have to send my daughters of Jamia Hafsa to these immoral women. They will have to hide themselves in hijab otherwise they will be punished according to Islam. Our female students have not issued the threat of throwing acid on the uncovered faces of women. However, such a threat could be used for creating the fear of Islam among sinful women. There is no harm in it. There are far more horrible punishments in the hereafter for such women.

What next? As Islamabad heads the way of Pakistan’s tribal towns, the next targets will be girls schools, internet cafes, bookshops and western clothing stores, followed by shops selling toilet paper, tampons, underwear, mannequins, and other un-Islamic goods.

aus: Pervez Hoodbhoy: What next after Karachi’s carnage?

bei: 3quarksdaily 14.05.2007

http://3quarksdaily.blogs.com/3quarksdaily/2007/05/what_next_after.html

[23] Was sagt das Schariagesetz dazu, dass eine Frau Männer nachahmt, indem sie Hosen tragen will? Kann man sie heiraten? What is the Sharee‘ah (Islamic law) ruling on marrying a woman who imitates men by wearing trousers or any other such thing? Möge sie heiraten und mag sie ihr Ehemann beraten und auf den rechten Pfad zurückführen. Wenn sie aber mit einer Männern vorbehaltenen Kleidung hinaus auf die Straße geht, so ist sie der Verfluchung Allahs würdig und hat etwas Ungesetzliches getan.

Therefore, it is incumbent not to marry a woman who imitates men in her gait, way of dressing, way of speaking, and frequency of going out, unless the husband is able, by way of giving advice and instruction, to change the life of his wife, and return her to the right path.

However, here the questioner might be asked why the wife would put on trousers, and whether she does this in order to go out and display herself in front of men and women. Being so, she is worthy of the curse and commits an unlawful deed.

But should she wear it in order to be adorned for her husband at home, there is no fault on her for that, due to the general significance of the permission for the woman to adorn herself for her husband. It is well-known that the woman has the right to wear clothes that she likes to adorn herself with for her husband, provided that she does not do so by way of imitating (men or disbelieving women).

Fatwa No : 3982 Marrying a woman who imitates men by wearing trousers

Fatwa Date : Rabee‘ Al-Aakhir 3, 1432 / 9-3-2011

http://www.islamweb.net/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=3982

Islam forbids men to imitate women and women to imitate men!

It was narrated from Ibn ‘Abbaas (may Allaah be pleased with him) that the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) cursed men who imitate women and women who imitate men, and he said: “Throw them out of your houses.” Narrated by al-Bukhaari (5885).

Undoubtedly one of the most obvious signs of an effeminate man is that he wears women’s clothing and imitates their ways.

It was narrated that Abu Hurayrah (may Allaah be pleased with him) said: The Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) cursed the man who wears women’s clothing and the woman who wears men’s clothing. Narrated by Abu Dawood (4098) and classed as saheeh by al-Nawawi in al-Majmoo’ (4/469) and by al-Albaani in Saheeh Abi Dawood.

ʿAaʾishah (may Allaah be pleased with her) said: The Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) cursed masculinized women. Narrated by Abu Dawood (4099); classed as hasan by al-Nawawi in al-Majmoo’ (4/469) and as saheeh by al-Albaani in Saheeh Abi Dawood.

Al-Mannaawi (may Allaah have mercy on him) said:

As al-Nawawi said, this indicates that it is haraam for men to imitate women and vice versa, because if it is haraam with regard to clothing then imitating them in one’s movements and tone of voice is even more abhorrent. So it is haraam for men to imitate women and vice versa with regard to clothing that is unique to one sex, and the one who does that is subject to the threat of being cursed [von Allah verflucht]. End quote.

Fayd al-Qadeer (5/343).

Once this is established, we will know that the Islamic ruling on this kind of sexual perversion is that it is haraam, and it is a major sin. So it is not permissible to do that whether alone or with one’s wife, because going against the sound human nature (fitrah) that Allaah has created in us can only result in corruption and evil. Allaah has created man with masculine qualities that cannot go with wearing women’s clothing or imitating women’s mannerisms.

Undoubtedly the one who seeks to be effeminate and derives pleasure from that and thinks that it fulfils his desire is sick with a disease that the doctors describe as a “fetish”. They have behavioural programs to treat such cases that are presented to them, so anyone who is faced with this problem should not hesitate to go to a psychologist to supervise his treatment for this sickness.

Islam Question & Answer (d. i. Scheich al-Munajjid)

http://islamqa.info/en/ref/81994

Der ZMD und der Islamrat beziehen sich in ihren Websitetexten zu diesem Thema auf die erwähnten Koranverse, vor allem Vers 24,31, und die Pflichtenlehre. Es sei eine Pflicht (wagib) für die Muslimin, sich in dieser Art zu kleiden, auch wenn nicht alle dieser Pflicht nachkämren (ZMD). Die Milli Görüs-Website äußert sich zur Blöße der Frau, das Gesicht und die Hände der Frau dürften sichtbar sein. Die Blöße des Mannes reiche vom Bauchnabel bis unter das Knie. Das entspricht dem Konsens der Rechtsschulen, den auch die Islamisten teilen, und basiert auf einer „geschlossenen“ Lesart des Koran. Die Definition, wie sich die Frau zu bedecken habe, wurde von den Rechtsgelehrten in klassischer Zeit, etwa zweihundert Jahre nach Muhammads Tod, in einem Konsens festgelegt. Sie gingen davon aus, dass eine solche Bedeckung zu Muhammads Zeit üblich war. Denn der Koran sagt in den erwähnten Versen nichts Genaues aus. …

Als Hardliner tritt Nadeem Elyas im innerislamischen Spektrum hervor, wenn er von der angeblichen „Umstrittenheit bezüglich der Kopfbedeckung“ im Koran spricht und den heute noch viel zitierten Ägypter Qasim Amin, der Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts für die Aufhebung der Geschlechtertrennung, die Bildung der Frau und einen sozialen Umgang von Frauen und Männern eintrat, als „einen Gegner für jede Ausdrucksweise von Religiosität und Frömmigkeit“ bezeichnet. … Einzelne, dem ZMD durch Gremien verbundene Personen sind Mitglieder im ECFR. Auch die Milli Görüs ist diesem Rat beigetreten, wie Werner Schiffauer bei der Anhörung vor dem Innenausschuss des Bundestages im September 2004 mitteilte. Der ägyptische, in Qatar lebende Scheich Yusuf Qaradawi, ein in den Medien aktiver Islamist, ist Vorsitzender dieses Rates, zu dem auf islam.de, dem Internet-Projekt des ZMD, ein Link besteht und auf den in den Antworten zu den FAQ häufiger Bezug genommen wird. Im Qaradawi-Buch „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“, S. 139 f., heißt es zur Blöße der Frau: „Nach der Auslegung, die wir vorzogen, ist die Aura der Frau für Nicht-mahram Männer und nichtmuslimische Frauen der gesamte Körper, mit Ausnahme von Gesicht und Händen.“

Der ECFR führt an, die Sittsamkeit und die Verschleierung der Frau, d.h. die Bedeckung des Kopfes, seien Pflicht für die Muslimin, um sich von der Nicht-Muslimin und der nicht-frommen Frau zu unterscheiden. … Qaradawi vertrat in seinem Buch „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ die Position, die Muslimin habe ihre Blöße auch vor der Nicht-Muslimin zu bedecken. Der Zweck ist eine soziale Differenzierung und ein Hervorheben, sich vom nicht-muslimischen Gesellschaftsmodell abzuwenden. Der ECFR räumt einer Konvertitin eine Kulanzphase ein, in der Erwartung, dass sie das Kopftuch tragen wird. Für Islamisten ist die Abgrenzung vom westlichen Gesellschaftsmodell Kern ihrer Lehre. Dass die Frau islamische Kleidung trägt und sich so unterscheidet, gehört zu diesem islamistischen Modell wesentlich dazu.

aus: Claudia Knieps: Schreibt der Koran das Kopftuch vor?

in: bpb 15.02.2005

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/konfliktstoff-kopftuch/63289/einstieg-in-die-debatte

IGMG zum Kopftuch nämlich Hidschab:

Abû Dâwûd, einer der bekanntesten Hadîthüberlieferer beschreibt das Ereignis im Kapitel „Libas“ bezüglich Asmâ binti abû Bakr (ra) auf folgende Weise: Aischa berichtet: „Asmâ binti abû Bakr (ra) erschien in freizügiger Kleidung vor dem Propheten (saw). Dieser wendete sich von ihr ab und sprach: „O Asma! Wenn die Frau ihre Geschlechtsreife erlangt hat, dann sollte nichts von ihr zu sehen sein außer diesem!“ Und er zeigte auf seine Gesicht und seine Hände.“

Theologen, die die These vertreten, dass das Kopftuch kein Gebot sei, begründen ihre These folgendermaßen: Sie stellen die Behauptung auf, dass die Aussage „So werden sie eher erkannt und (daher) nicht belästigt” an eine Bedingung gebunden sei, wodurch das Tragen eines Kopftuchs nicht verpflichtend sei, sobald diese Bedingung nicht gegeben ist. Um diese Behauptung zu verifizieren, müsste der Prophet, der eine Vorbildfunktion erfüllt, auch dementsprechend gehandelt haben. Weder der Prophet noch seine Anhänger haben jedoch auf diese Weise gehandelt, sondern haben ganz im Gegenteil die Wichtigkeit der Kleidungsvorschriften betont.

Auf der anderen Seite, geht aus dem 1. Vers der Sure Nûr hervor, dass die Vorschriften keine Empfehlungen, sondern Gebote sind. Sie sind von universellem Charakter, d.h., sie sind nicht bloß für eine bestimmte Zeit und einer bestimmte Gruppe als Pflicht auferlegt.

Wenn wir uns den ersten Vers anschauen, so werden wir wiederholt mit dieser Wahrheit konfrontiert: „Eine Sure, die Wir herabsandten und verbindlich machten! Und Wir sandten in ihr eine eindeutige Botschaft herab, auf dass ihr euch ermahnen lasst.“ [24:1]

Es scheint so, als ob der erste Vers der Sure Nûr darauf abziele, die aktuellen Diskussionen mit der Ermahnung, dass die in der Sure erwähnten Vorschriften verpflichtend sind und die Bedeutung der Verse offen aus dem Text hervorgehen, verstummen zu lassen.

Obwohl die Verse einige Wörter beinhalten, über die in den Korankommentaren keine einheitliche Meinung herrscht, hat man nichtsdestotrotz einheitliche Vorgaben bzgl. der Kleidung der Frau. Dabei wurde weder eine Form noch eine Farbe vorgeschrieben, sondern je nach Einkommen und Geschmack, jedem selbst überlassen. Begriffe aus den Verse, die Diskussionen auslösten sind „Zîna“ (Reize), „Chimâr“ und „Dschilbâb“. Jedoch entstehen diese Diskussionen nicht aus Uneinigkeit, vielmehr werden die verschiedenen Bedeutungen diskutiert.

Beispielsweise geht es beim Begriff Zîna um die Frage, ob es sich bei dem Wort um den ganzen weiblichen Körper handelt, bestimmte Körperpartien, oder um Teile des Körpers, an denen Schmuck getragen werden kann, wie z. B. das Dekolleté, der Hals und die Ohren. Auch der Begriff Dschilbâb wird unterschiedlich gedeutet und umgesetzt. Daher gibt es im türkischen Raum den zweiteiligen Überwurf, in Afghanistan die Burka und in manch arabischen Ländern den Nikâb, der nur die Augen sichtbar werden lässt. Trotz der unterschiedlichen Auffassung, vertreten alle die Ansicht, dass der Kopf, der Hals, das Dekolleté und der gesamte Körper bedeckt sein müssen, mit Ausnahme der Hände, der Füße und dem Gesicht. In Bezug auf den Begriff Chimâr, der ebenfalls für Diskussionen sorgt, einigte man sich insoweit, als dass es sich dabei um ein Tuch handle, dass den Kopf, den Hals und das Dekolleté bedeckt und das Gesicht frei lässt.

Wie bereits erwähnt, wurden keine genaueren Vorgaben für die Art und Weise der Bedeckung festgelegt, sondern lediglich darauf hingewiesen, worauf man bei der Kleidung Acht geben muss. Hierbei orientiert man sich an die Ausübung des Propheten (saw). Demzufolge muss die Kleidung folgende Bedingungen erfüllen: Sie muss dick genug sein, so dass Hautfarbe und Körperform nicht erkennbar sind. Sie muss den ganzen Körper samt Kopf umhüllen, mit Ausnahme von Händen, Füßen und dem Gesicht. Es ist unerheblich, ob das Kleidungsstück aus einem Teil, aus zwei oder mehreren Teilen besteht.

Jeder, der die oben ausgeführten Bedingungen erfüllt und somit dem Koran und der Sunna des Propheten folgt, wird das Wohlgefallen Allahs erlangen. Wichtig ist, dass wir nicht versuchen die Gebote des Korans und des Propheten unserem Leben anzupassen, sondern unser Verhalten und unser Leben dem Koran und dem Propheten anzugleichen.

aus: İlhan Bilgü: Das Kopftuch im Islam

bei: das islamische Portal. Islamische Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) 15.05.2008

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2008/05/15/das-kopftuch-im-islam?L=%20%2Fphprojekt%2Flib%2Fconfig.inc.php.html..html

http://www.igmg.de/islam/newsdetails-islam.html?tx_ttnews[tt_news]=7793&tx_ttnews[backPid]=28&type=98

An article by Ilhan Bilgu in IGMG Perspektive, (7) which is the official publication of Milli Gorus Germany, is one of many Milli Gorus writings that display the distrust and skepticism of Milli Gorus towards German society and its institutions. According to the article, there is an increasing racism among the German public that is fueled by those politicians who use Islam and Islamophobia for political mobilization. … By discriminating against immigrant children because of their religion and ethnicity, he argues, the German education system turns them into violent individuals. Xenophobia exists not only within the education system, he states, but at all levels of German society, including within the German police, who „cover up the racist attacks against the immigrants.“ (8) …

Milli Gorus in Germany believes that Islam provides a framework for the individual, the political and the social life. Only a life that is guided by Islam can achieve the „just order.“

Politics can create a just foundation based on Shariah law. If politics declares itself independent of Shariah, it makes itself absolute and itself becomes the source of subjugation. (11)

An article by Unal Koyuncu (12) agrees with the above statement about the centrality and inseparability of Shariah from the life of a Muslim. The author harshly criticizes Bassam Tibi’s Euro-Islam argument that Islam can be compatible with Western ideals of democracy and secularism only if it is confined to the individual sphere as a code of ethics and completely excluded from the government structure. He accuses Tibi of being ignorant about his own religion and praises Heinz Halm, a leading German Islamist and a professor of Islamic studies at the University of Tubingen in Germany. Koyuncu agrees with Halm’s understanding of Shariah as an organic part of Islamic faith and mentions the impossibility of separating Shariah from a life that is guided by Islam. (13) Milli Gorus’s reactions to the suggestions by Euro-Islamists that Islam should be kept as a code of ethics and not considered a political project reveal Milli Gorus’s skeptical stance towards Western-style democracy and its call for a broader place for Islam in public life in Germany. …

Islamism in Germany is able to articulate Islam as a central political category by building on the traditional indivisibility of politics and religion in Islam and transforming Islam into a master signifier. (18) Under conditions of exclusion, Milli Gorus could be able to make Islam the master signifier by unifying the ways Islam operates in different discursive configurations. By defining Islam as din (faith), as dunya (worldly life) and as dawla (political order), Milli Gorus traces the existence of Islam in different discourses and unifies them in a counter-hegemonic discourse. (19) In Milli Gorus’s discourse, Islam offers a third way, a model for future society where Islamism becomes an opposition strategy, a counter-hegemonic discourse that presents an alternative and thus a threat to the democratic political order. …

Milli Gorus in the Netherlands has formulated an understanding of Islam as a response to changing realities to avoid the „crisis“ that otherwise would occur in the meaning world of the Muslim immigrant community. In the Islamic faith, Islam embraces all spheres of life and has strict commandments for conduct within them. Islamic law, or Shariah, is the expression of these sacral instructions. It is the complex of the theological and worldly regulations of Islam and constitutes an alternative to democratic institutions. (22) Milli Gorus in the Netherlands has transformed the understanding of Shariah in order to avoid a possible clash between two systems of meaning. … The formulation of democracy as the continuation of Dutch society becomes the hegemonic discourse in the political life of Milli Gorus. This life is dominated by new norms and values and, thus, meanings. It is through this new formulation that Milli Gorus gives meaning to the political world. While it is Islam that is the hegemonic discourse in the religious and cultural spheres, it is democracy that takes over the hegemonic role in the political sphere. In order to avoid a conflict between these two systems of meaning, religious content is reinterpreted. Milli Gorus’s understanding of Shariah … is no longer associated with establishing an Islamic state that is ruled by Islamic law; rather, it is interpreted as „the conducts that a Muslim carries out in his/her daily life to gain the consent of Allah.“ (23) …

(7.) Ilhan Bilgu, „Tendency of Violence among Youngsters and the Bankruptcy of Politics,“ IGMG Perspektive (February, 2008).

(8.) Ilhan Bilgu, „Tendency of Violence among Youngsters and the Bankruptcy of Politics,“ p. 9.

aus: Gonul Tol i. e. Gönül Tol: What type of Islamism for Europe? Islamism in Germany and the Netherlands

in: ResourceLibrary CBS. Business Library Januar 2009

http://findarticles.com/p/articles/mi_7057/is_1_11/ai_n39157829/

http://findarticles.com/p/articles/mi_7057/is_1_11/ai_n39157829/pg_3/?tag=content;col1

http://findarticles.com/p/articles/mi_7057/is_1_11/ai_n39157829/pg_4/?tag=content;col1

[24] Ein Teheraner Revolutionsgericht verurteilte einen angeblichen US-Spion zum Tode: Der Angeklagte sei schuldig, „Krieg gegen Gott und seinen Propheten“ geführt zu haben, befanden die Richter. Und für diesen Tatbestand – im islamischen Recht „Mohareb“ genannt – sieht die Scharia-orientierte Rechtsprechung des Iran die Todesstrafe vor.

aus: Iran: Todesurteil gegen „US-Spion“

in: Die Presse, Print-Ausgabe, 10.01.2012

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/722414/Iran_Todesurteil-gegen-USSpion

[25] Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur ISNA meldete am 12. Februar 2009, dass die Angeklagten einem Revolutionsgericht überstellt würden. Die Anklage lautete angeblich auf „Spionage für Israel“, „Beleidigung religiöser Gefühle“ und „Propaganda gegen die Islamische Republik“. Einige Wochen später kam ein weiterer Punkt hinzu: „Verderben stiften auf Erden“, ein Delikt, das nach dem im Iran geltenden islamischen Recht mit dem Tod bestraft werden kann. Vertreter der Bahai weisen die Anschuldigung als frei erfunden zurück. Der für den 18.10.2009 angesetzte Prozesstermin wurde zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Am 12. Januar 2010 war schließlich der Prozess in einer kurzen Sitzung eröffnet worden. Regierungsnahen Medien zufolge lautete die Anklage gegen die Sieben am ersten Verhandlungstag auf „Spionage“, „Propaganda gegen die islamische Ordnung“, „Aufbau einer illegalen Organisation“, „Zusammenarbeit mit Israel“, „Versenden geheimer Unterlagen ins Ausland“, „Handlungen gegen die nationale Sicherheit“ und „Stiften des Verderbens auf Erden“.

Quelle: IGFM

http://www.igfm.de/Iran-Bahai-Verfolgung-einer-Minderheit.1301.0.html

[26] Schariarechtsgutachter Scheich al-Munajjid („Qadā’ bedeutet Perfektion und Vollständigkeit und das Wort Qadar bedeutet Festsetzung und Bestimmung“) stellt [den Willen Allahs] fest, dass dein Glaube an den Qadar aus vier Teilen bestehen muss, Frage Nr. 49004, Fatwa:

Wissen: Dies ist der Glaube daran, dass Allāhs Wissen alle Dinge umfasst und dass auch nicht ein einziges Atom in den Himmeln oder auf der Erde davon ausgeschlossen ist. Allāh kannte jeden Seiner Schöpfung, bevor Er ihn erschuf. Er wusste durch Seine ewige Kenntnis, was sie tun würden.

Schrift: Dies ist der Glaube daran, dass Allāh die Bestimmungen hinsichtlich aller erschaffenen Wesen auf al-Lauh al-Mahfūz niedergeschrieben hat. … (vgl. Koran 22:70). Und der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Allāh schrieb die Bestimmung aller erschaffenen Wesen nieder, 50.000 Jahre bevor Er die Himmel und die Erde erschuf.“ (Muslim #2653)

Wille: Dies ist der Glaube daran, dass alles, was in diesem Universum geschieht, nur durch den Willen Allāhs geschieht. Was auch immer Allāh will geschieht und was auch immer Er nicht will, geschieht nicht. Nichts existiert außerhalb Seines Willens.

Schöpfung: Dies ist der Glaube daran, dass Allāh der Schöpfer aller Dinge ist, einschließlich der Taten der Menschen. Nichts geschieht in diesem Universum, ohne dass Er der Schöpfer davon ist.

http://at-tanzil.de/aqida/arkaan-al-iman-saulen-des-iman/al-qada-wa-al-qadr/der-glaube-der-ahl-al-sunnah-bezueglich-al-qada-wa-l-qadar/

gefunden bei At-Tanzil Q&S Islamisches Bewusstsein nach den Altvorderen

Mit dem Ziel auf die Worte des Herrn der Wel¬ten hin¬zu¬ar¬bei¬ten: „Rufe zum Weg dei¬nes Herrn mit Weis¬heit und schö¬ner Ermah-nung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art. (Sure an-Nahl, Vers.125), haben wir diese Inter¬net¬prä¬senz eröff¬net, um – so Allah will – ein¬zig und allein unse¬rem Herrn näher¬zu¬kom-men. … Denn jeder Mus¬lim, ob nun Mann oder Frau, ist es auf¬er¬legt wor¬den, sich Wis¬sen in der Lebens¬ord¬nung (Din) anzu¬eig¬nen, spe¬zi¬ell was den obli¬ga¬to¬ri¬schen Wis¬sens¬zweig der Reli¬gion betrifft, wor¬über jeder Mukal¬laf (Rechts¬fä¬hige) befragt wer¬den wird. … Unse¬r Weg ist klar und ein¬deu¬tig bestimmt, durch die Rede Allahs, der authen¬ti¬schen Sun¬nah, dem Kon-sens der Pro¬phe¬ten¬ge¬fähr¬ten (Ijma as-Sahaba) und dem Ana¬lo¬gie¬schluss (Qiyas), ent¬spre¬chend dem Ver¬ständ¬nis der vier Rechts¬ge¬lehr¬ten die¬ser Ummah (die vier Imame der Rechtschulen) und dem lau¬te¬ren Alt¬vor¬de¬ren (as-Salaf al-Salihin).

http://at-tanzil.de/uber-uns/

http://at-tanzil.de/

[27] Der Glaube an al-Qadā’ wa-l-Qadar

Frage Nr. 12380: Was ist der Rang von Sabr (aṣ-‎ṣabr‎, Geduld) im Islam? Was sollte der Muslim mit Geduld ertragen?

Antwort (veröffentlicht in: Usūl al-Dīn al-Islami) von Scheikh Muhammad ibn Ibrāhīm al-Tuwayjri

http://diewahrereligion.tv/fatwah/?p=1470

Islamprinzip Geduld, ‎ṣabr:

„So sei denn geduldig mit dem Befehl deines Herrn…“

Auszüge aus „Geduld und Dankbarkeit”

Ibnul Qayyim al-Jawziyyah

http://arrayyana.wordpress.com/2010/10/09/%E2%80%9Eso-sei-denn-geduldig-mit-dem-befehl-deines-herrn%E2%80%A6%E2%80%9C/#more-461

Muhammad ibn Ibrâhim at-Tuwaijri: Jurisprudencia Islámica Tomo 2: Relaciones Jurídicas

Buchbeschreibung: La Jurisprudencia Islámica (Fiqh) es la cienca que estudia cada uno de los distintos dictámenes y los deduce de sus fuentes originales: el Corán y la tradición Profética (Sunnah); para que los musulmanes puedan ponerlos en práctica en todos los aspectos de su vida. Por consiguiente, la Jurisprundencia Islámica (Fiqh) abarca todos los aspectos de la vida humana para así poder ofrecer un juicio (Hukm) a cada cuestión y contiene desde los ritos de adoración (Ibadat) a las relaciones sociales de todo tipo (MuÆamalat), como por ejemplo las familiaries, las comerciales, las contractuales, las políticas y las internacionales.

http://www.iiph.com.sa/iiph-Jurisprudencia_Isl%C3%A1mica_Tomo_2:_Relaciones_Jur%C3%ADdicas_%28Spanish%29-p313.html

[28] L’ayatollah Jafar Sobhani a appelé les musulmans d’Azerbaïdjan (plus de 90% de la population) à protester contre ce qu’il juge être une „attitude anti-islamique“ du gouvernement azerbaïdjanais.

„Nous avons appris que le gouvernement d’Azerbaïdjan accueille le Concours Eurovision de la chanson et qu’il y aurait, pendant le concours il y aurait des parades homosexuelles“, a-t-il déclaré, selon l’agence de presse semi-officielle iranienne Fars.

„Nous accueillons l’Eurovision, pas une marche homosexuelle“, a répondu un représentant de Bakou pendant une conférence de presse, ajoutant : „en fait, il n’y a même pas de mot dans la langue azerbaïdjanaise pour une marche homosexuelle, à l’inverse de leur langue.“

Alors que le débat semble maintenant porter sur la désignation du pays „le plus homosexuel“ des deux, l’Iran aurait été particulièrement irrité par des manifestations dirigées contre lui à Bakou, durant lesquelles défilaient, à côté de banderoles où était inscrit „l’Azerbaïdjan n’a pas besoin de religieux homosexuels!“, de grandes photos du président iranien Mahmoud Ahmadinejad et du Guide suprême, l’ayatollah Ali Khamenei.

Par ailleurs, des pirates informatiques ont attaqué les sites officiels du concours de l’Eurovision et y ont laissé des messages ordonnant à Bakou „de renoncer à l’Eurovision et de ne pas autoriser les parades homosexuelles“.

La polémique autour de l’Eurovision cache en fait des tensions diplomatiques plus sérieuses entre les deux pays: l’Iran accuse l’Azerbaïdjan d’avoir aidé Israël – ou tout au moins laissé faire- à assassiner plusieurs de ses scientifiques nucléaires, tandis que l’Azerbaïdjan considère que les Gardiens de la Révolution, organisation paramilitaire iranienne, sont derrière des projets d’attentats sur son sol, dont certains visaient des cibles israéliennes.

Bakou a d’ailleurs arrêté des dizaines de personnes soupçonnées d’en être proches.

aus: David Koskas: Eurovision: une Gay pride clandestine selon la république des mollahs

in: IsraëlInfos 24.05.2012

http://www.israel-infos.net/article.php?id=8798

Azerbaijan’s hosting of the Eurovision Song Contest – a flamboyant annual pageant of pop music from around Europe – has been condemned by some Iranian clerics and lawmakers who have referred to a „gay parade“ – although no such event is planned.

A senior Iranian cleric, Ayatollah Sobhani, issued a statement urging Muslims in the region to protest what he described as anti-Islamic behaviour by Azerbaijan’s government.

„We heard that the government of Azerbaijan is hosting the international Eurovision Song Contest and that during this contest there will also be a gay parade,“ the semi-official Fars news agency quoted the cleric as saying.

Iran was angered by subsequent anti-Iranian protests in the Azerbaijan capital Baku, where demonstrators carried pictures of President Mahmoud Ahmadinejad and Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei and banners that read „Azerbaijan does not need clerics-homosexuals!“

The latest spat between the countries that share a religion but have sharply different political systems is part of wider diplomatic tensions.

Iran has accused Azerbaijan of assisting Israel in what it says was the Jewish state’s assassination of Iranian nuclear scientists.

Azerbaijan, for its part, arrested dozens of people this year on suspicion of links with Iran’s Revolutionary Guards and of plotting attacks on targets that included the Israeli ambassador.

aus: Margarita Antidze: Iran’s „gay“ Eurovision jibes strain Azerbaijan ties

bei: Reuters 22.05.2012

http://uk.reuters.com/article/2012/05/22/uk-azerbaijan-iran-idUKBRE84L12520120522

Benjamin Gondro: Die Beziehungen zwischen Israel und Aserbaidschan

http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/wp-content/uploads/2011/06/ADK152-Die-Beziehungen-zwischen-Israel-und-Aserbaidschan.pdf

Die israelischen Botschaften in Indien und Georgien sind nach Angaben des Außenministeriums in Jerusalem Ziel von Bombenattentätern geworden. Das Ministerium teilte mit, in der Vertretung in Neu-Delhi seien bei einem Anschlag auf das Auto eines israelischen Diplomaten zwei Menschen verletzt worden. Den Angaben zufolge detonierte die Bombe am Nachmittag in unmittelbarer Nähe der israelischen Botschaft.

Bei den Verletzten in Indien handle es sich um die Frau eines Diplomaten sowie um einen Fahrer, hieß es in Jerusalem weiter. Das indische Innenministerium berichtete von vier Verletzten, unter ihnen eine Botschaftsangehörige.

Ein Anschlag auf die Botschaft in der georgischen Hauptstadt Tiflis konnte hingegen verhindert werden. … Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf Iran sowie der libanesischen Hisbollah-Miliz vor, für die Anschläge verantwortlich zu sein. „Heute waren wir Zeuge von zwei Terrorversuchen gegen unschuldige Zivilpersonen“, sagte Netanjahu. „Iran steckt hinter diesen Anschlägen und er ist der größte Terrorexporteur der Welt.“ Israel habe in den vergangenen Monaten ähnliche Anschläge in Aserbaidschan, Thailand und anderswo vereiteln können. „In all diesen Fällen waren die Drahtzieher dieser Anschläge Iran und sein Protegé Hisbollah“, so Netanjahu bei einem Treffen mit Abgeordneten der Likud-Partei.

aus: Netanjahu beschuldigt Iran

Süddeutsche 13.02.2012

http://www.sueddeutsche.de/politik/bombenanschlag-auf-israelische-diplomaten-netanjahu-beschuldigt-iran-1.1282854

[29] Profi-Schariaverharmloserin Beate Sträter: Nach den Skandalen um die von Allahs Diktatur Saudi-Arabien betriebene Bonner König-Fahd-Akademie ab 01.04.2005 bis Ende 2008 evangelische Pastorin im Sonderdienst für das christlich-muslimische Gespräch im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel; weitere Mitgliedschaften: Feministischer Arbeitskreis christlicher und islamischer Theologinnen (FACIT), Arbeitskreis Christen-Muslime der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), hauptamtliche Schulreferentin der EKiR in Bonn, Synodalbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Bonn für das christlich-muslimische Gespräch, Vorstandsvorsitzende für die Evangelische Schüler- und Schülerinnenarbeit im Rheinland e.V. (ESR), seit 2012 Beauftragte für das Christlich-Muslimische Gespräch im Reformierten Bund in Deutschland). Von einer Kritik am auf Ungleichbehandlung (Diskriminierung) beruhenden Gesetz Allahs und Islamischen Recht keine Spur.

http://www.reformiert-info.de/8473-0-159-2.html

Beate Sträter war seit 1999 Geschäftsführerin der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“ e.V.. Fünf Jahre lang arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei zwei Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Sie lebte ein Jahr in Kairo, wo sie auch arabisch lernte. Der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel hatte im Herbst letzten Jahres die Errichtung der auf fünf Jahre befristeten, halben Sonderdienststelle für „Fachberatung Islamfragen und Begegnung mit Muslimen“ beschlossen.

Evangelischer Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel (Archiv 2005)

http://www.ekir.de/BadGodesberg-Voreifel/service/FAD9C9915BC04CB79523DBF1AA9D5918.php

Allah verunsichert die rheinische Christenheit, aber das muss gar nicht sein. Und wie wenig hilfreich sie doch sind, diese Furchterregendes („Beängstigendes“) über den Islam verbreitenden Fernsehsender und Zeitungen („Medien“)! Nicht der Rede wert, was an Grauen „ab und an auch im praktischen Zusammenleben im Alltag spürbar wurde“

„Denn die künftige Arbeit der Pfarrerin im Sonderdienst Frau Sträter hat ja darin ihren Grund, dass in den Gemeinden Bad Godesbergs Unsicherheit entstanden ist, wie die Heiligung des Kyrios Christos, des einen Herrn der Welt und der Glaube an ihn zusammengehen kann mit der Rechenschaft gegenüber jedermann. Auch gegenüber radikal-islamischen Strömungen arabischer Prägung, von denen hier im Umfeld der König-Fahd-Akademie so vieles und für manchen so Beängstigendes von den Medien verbreitet wurde, allerdings ab und an auch im praktischen Zusammenleben im Alltag spürbar wurde.“

http://www.ekir.de/BadGodesberg-Voreifel/Downloads/BGV_0405_Einfuehrung_Straeter_EK.pdf

Man tauschte beide Posten innerhalb der Firma (EKiR, Bonn) einfach aus, die Schulbeauftragte gegen die Islambeauftragte:

„Weiterhin trifft sich der von Pfarrerin Beate Sträter, bis 2009 Islamberaterin des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel, ins Leben gerufene interreligiöse Dialogkreis Bad Godesbergs, zu dem nun Sträters ehrenamtliche Nachfolgerin und Ex-Schulereferentin Elisabeth Thissen einlädt.“

http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Der-Gettoisierung-in-Bad-Godesberg-Vorschub-geleistet-article20678.html

Hauptamtliche Schulreferenten der EKiR (Stand: 15.06.2011)

Bonn/Bad Godesberg-Voreifel/An Sieg und Rhein: Leitender Schulreferent: Friedrich Talmon; Dr. Beate Sträter

http://www.ekir.de/www/downloads/ekir2011-06-16schulreferenten.pdf

Dr. Beate Sträter, Elisabeth Thissen

http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=9&tx_ttnews[arc]=1&tx_ttnews[pS]=1196463600&tx_ttnews[pL]=2678399&tx_ttnews[tt_news]=28&tx_ttnews[backPid]=13&cHash=da4e91979a

Rat der Muslime in Bonn

Kommission für gesellschaftliche, soziale und karitative Fragen

Abdl Qalq Azrak – Sozialbeauftragter (Al Mohajirin Moschee)

Jilali Rhoutaisse – Seniorenbeauftragter (Al Mohsineen Moschee)

Hasan Özdogan – Beauftragter für Gründung muslimischer Einrichtungen (Muslimischer Sozialer Bund e.V.)

Al¬Sunna Moschee und Süleymaniye Moschee – Krankenhausseelsorge

http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=29

Kommission für Ethik

Haluk Yildiz – Ethikbeauftragter Imame und muslimische Wissenschaftler

Interreligiöser Dialog (Deutsche Muslim-Liga Bonn)

Bashir Ahmad Dultz – Dialogbeauftragter

Kommission für Öffentlichkeitsarbeit

Ayyub Mühlbauer – Medienbeauftragter

Musan Ahmetasevic (Bosniakische Moschee)

http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=37

Kommission für Erziehung und Schule

Yahya Martin Heising – Schulbeauftragter

http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=26

[30] Arafats Fatah ging mit den Osloer Verträgen auf die amerikanisch-israelischen Bedingungen ein, ohne nur eine einzige der grundlegenden Interessen der unterworfenen Palästinenser erfüllt zu bekommen – außer ein paar vagen Versprechungen. Nach anfänglicher Unterstützung durch weite Teile der Bevölkerung erkannte man nach und nach, betrogen worden zu sein, nachdem sich Israel nicht einmal zu einer Bantustanlösung bereit erwies. Während die Fatah an ihrer neuen Rolle als Kolonialverwaltung festhielt, regte sich in der Bevölkerung zunehmend Widerstand. Die islamische Bewegung, die in Form der Moslembrüder historisch eine quietistische bis kollaborationistische Rolle gespielt hatte, wurde zunehmend zum Träger dieses Widerstands. Das Projekt der nationalen Befreiung vom Zionismus, das links und säkularistisch argumentiert kaum mehr Hoffnung auf Erfolg versprach, erhielt mit religiöser Begründung neue Anziehungskraft. … Dennoch kennt der politische Islam seinen Hauptfeind, den Imperialismus.

aus: Willi Langthaler: Islamische Befreiungstheologie? Über die Verteufelung des politischen Islam

in: Intifada Nr. 24 vom 21.07.2007

http://www.antiimperialista.org/de/node/5259

Was die Kopftuchgegner vereint, ist die Angst vor diesem Stück Stoff … Zur Herstellung dieses Konsenses wird in den Medien eine Gegenüberstellung von Werten produziert, die auf der einen Seite Laizismus, Frauengleichberechtigung und Demokratie, auf der anderen religiösen Fanatismus, Frauenunterdrückung und islamisch-fundamentalistische Diktatur wähnt. Westliche Aufklärung gegen islamische Barbarei. Dieses Paradigma ist kein unbekanntes. Es ist jenes, das seit einigen Jahren zu Legitimationszwecken des westlichen Feldzugs gegen den Islam, zur Konsensbildung für die Kriege gegen Afghanistan und gegen den Irak herhalten muss. Die Kampagne gegen das Kopftuch ist Teil des Kulturkampfes des Westens gegen den Rest der Welt, da dieser aufgrund der historischen Niederlage der Linken in den letzten Jahren verstärkt im Islam ein Instrument seines Widerstands gegen die westliche politisch-militärische Vorherrschaft und ökonomische Ausblutung gefunden hat. … Die in den letzten Jahren verstärkte Rückbesinnung auf den Islam hängt dabei einerseits mit dem Scheitern linker und arabisch-nationalistischer Bewegungen zusammen, die vormals die soziale und politische Unzufriedenheit der arabischen und islamischen Massen kanalisierten. Andererseits hat die Religion in den arabischen und islamischen Gesellschaften allgemein einen anderen Stellenwert als in den westlichen. Die in Europa mit der Aufklärung und den bürgerlichen Revolutionen erfolgte gründliche Säkularisierung der Gesellschaft fehlt in den islamischen Ländern und war zu deren Entwicklung auch nicht in dem Maße notwendig wie im von der Kirche als Staatsmacht und Repressionsinstrument geknechteten Europa.

aus: Margarethe Berger: Die Angst des Westens vor dem Kopftuch

auf: Antiimperialistisches Lager (AIK) 14.03.2004

http://www.antiimperialista.org/de/node/570

Evelyn Hecht-Galinski, Publizistin und Tochter des verstorbenen Vorsitzendes des Zentralrats der Juden, griff die Unterwürfigkeit Deutschlands gegenüber Israel und dem Zionismus an, verurteilte die extreme Parteilichkeit der Medien und die Niedertracht des Antisemitismus-Vorwurfs für Israel-Kritiker wie sie selbst. Sie bekannte sich dazu, Antizionistin und Anhängerin eines gemeinsamen demokratischen Staates in Palästina zu sein. Haydar Eid von der Al-Quds-Universität in Gaza, der das erste Mal seit der Verhängung der Blockade das Freiluftgefängnis verlassen durfte, rief zu einem „Tsunami aus neuen Gaza-Schiffen“ auf. … Denn nur mit der militärischen Niederlage Israels, der USA und ihres Bündnisses kann ein demokratischer Staat Wirklichkeit werden.

aus: Willi Langthaler: Eis auch in Deutschland gebrochen: Erste große Konferenz für einen gemeinsamen demokratischen Staat in Palästina

auf: Antiimperialistisches Lager (AIK) 01.12.2010

http://www.antiimperialista.org/tr/node/6692

Leseempfehlung, Evelyn Hecht-Galinski kommt auch drin vor:

Henryk M. Broder: Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage

http://www.amazon.de/Vergesst-Auschwitz-Erinnerungswahn-Endl%C3%B6sung-Israel-Frage/dp/3813504522

Wenn es nicht gerade um das Thema des bewunderns- und verteidigenswerten Staats Israel geht, kann Israelkritikerin Hecht-Galinski durchaus auch mal überzeugen, jedenfalls beim Thema Initiation in den afro-pazifischen Männerbund mit menschlichem Fleischopfer vom famosen männlichsten aller Körperteile, für das es im Deutschen noch nicht einmal einen Namen gibt: die Verklemmten quaken verkrampft Glied, die Rationalen sinnieren lateinisch Penis, die altn Bauern und neuen Subproleten kommen der ganzkörperlich integrierten maskulinen Sache am nächsten und scherzen über den Schwanz:

„Beschneidung von Mädchen ist nicht erlaubt – warum also müssen sich die Jungen das gefallen lassen? Egal ob es ein Säugling oder ein Achtjähriger ist – das Kind wird weder gefragt, noch kann es sich wehren. Es sollte zumindest das Alter der gesetzlichen Reli¬gionsmündigkeit haben – 14 Jahre also – und sich frei entscheiden können, ob es das will oder nicht.“ … Ich fürchte, daß dieses Urteil keinen Bestand hat, der Druck beider Zentralräte auf Politik und Justiz wird noch zunehmen. Mit dem Schächten ist das ähnlich – diese Tierquälerei ist wie die Beschneidung ein Anachronismus sondergleichen und zweitens gesetzlich verboten. Das muß religiöse Muslime und Juden aber nicht weiter betrüben, sie bekommen ohne weiteres eine Ausnahmegenehmigung. … In den USA geschehen viele verrückte Sachen, oft mit der Begründung, es gehe um Hygiene. Und daß sich US-Männer gerne beschneiden lassen, ist sicher auch eine Modeerscheinung, die mit religiösen Motiven wenig zu tun hat. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied: Wenn erwachsenene Männer sich ihr Genital verstümmeln lassen wollen, ist es ihre eigene Entscheidung. Ein Kind mit Gewalt zu beschneiden, ist aber unmenschlich. Körperverletzung eben, wie das Kölner Landgericht befunden hat. Und strafbar.

aus: (im Interview mit Peter Wolter) Evelyn Hecht-Galinski: »Beschneidung kleiner Kinder ist unmenschlich«

in: junge Welt 28.06.2012

http://www.jungewelt.de/2012/06-28/052.php

Blutige Neugeburt im afropazifischen Jägerbund

Aufklärungshumanistische und menschenrechtsuniversalistische Argumente gegen Khitan (sünnet), Jacques Auvergne (2007) sagt Nein zur nicht medizinisch indizierten Zirkumzision

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/04/010/

In an e-mail to the Post, the general-secretary of the Central Council of Jews in Germany, Stephan J. Kramer, wrote, „I share Henryk M. Broder’s view. It is a rare phenomenon to find even Jews [in Germany] expressing themselves in an anti-Semitic and anti-Zionist manner, and Ms. Hecht-Galinski is a leading representative; she obviously tries to cope with her self-hatred through anti-Semitic and anti-Zionist statements. The Central Council will support Henryk Broder in this trial, if Ms. Hecht-Galinski thinks she has to solve the problem in the courts.“ In an interview with Deutschlandradio in 2006, Hecht-Galinski described the Central Council of Jews in Germany as the „mouthpiece of the Israeli government in Germany.“ Broder, who is considered a leading expert on anti-Semitism in Germany, testified before the Bundestag’s Domestic Affairs Committee in June. The „modern anti-Semite does not believe in The Protocols of the Elders of Zion. But instead he fantasizes about an ‚Israel lobby‘ that is supposed to control American foreign policy,“ he told the legislators. And in reference to the „memory culture“ in Germany, which is consumed with the Holocaust and the period between 1933 and 1945, yet fails to see Iran’s genocidal policy as a real threat to Jews, Broder said, „For the modern anti-Semite, it goes without saying that every year on January 27 he will commemorate the liberation of Auschwitz. But at the same time he militates for the right of Iran to have atomic weapons. Or he inverts the causal relationship and claims that it is Israel that is threatening Iran and not vice versa.“

aus: Benjamin Weinthal: ‚Kosher anti-Semitism‘ in Germany

in: The Jerusalem Post, Berlin 10.07.2012

http://www.jpost.com/LandedPages/PrintArticle.aspx?id=111190

[31] „The doctor’s check-up will decide his fate — we have just sent him to a mental health hospital for a check-up,“ state prosecutor Abdul Wasay told AFP. …

Around 200 men demonstrated in the northern city of Mazar-i-Sharif Monday against the court decision not to proceed with the trial.

The men, mostly students and mullahs from a local Islamic school, condemned Western „interference“ and chanted „Death to America“ and „Death to Bush.“

They said Rahman should be hanged according to Sharia, which says that a person who converts away from Islam should be put to death unless they revert.

„We want Islamic Sharia implemented, we want him executed,“ the men chanted in the one-hour gathering.

aus: Afghan Court Drops Case Against Christian Convert

in: Deutscher Welle (o. D.)

http://www.dw.de/dw/article/0,2144,1945495,00.html

[32] Dem perfekt Gesunden wird eine Geisteskrankheit attestiert, um ihn nicht töten zu müssen (Hadith bei Sahih Buchari), dann schmeißt man Abdul Rahman ganz aus dem Land am Hindukusch; bei der Deutschen Islam-Konferenz wäre er als Gastredner auch nicht gewünscht:

This is not the first time an apostate in the new American-made Afghanistan has confronted the very real possibility of being put to death by the state. In 2006, a Christian convert named Abdul Rahman was tried for apostasy. The episode prompted a groundswell of international criticism. In the end, Abdul Rahman was whisked out of the country before his execution could be carried out. A fig leaf was placed over the mess: The prospect of execution had been rendered unjust by the (perfectly sane) defendant’s purported mental illness — after all, who in his right mind would convert from Islam? ; His life was spared, but the Afghans never backed down from their insistence that a Muslim’s renunciation of Islam is a capital offense and that death is the mandated sentence.

They are right. Under the construction of sharia adopted by the Afghan constitution (namely Hanafi, one of Islam’s classical schools of jurisprudence), apostasy is the gravest offense a Muslim can commit. It is considered treason from the Muslim ummah. The penalty for that is death.

This is the dictate of Mohammed himself. One relevant hadith (from the authoritative Bukhari collection, No. 9.83.17) quotes the prophet as follows: “A Muslim . . . may not be killed except for three reasons: as punishment for murder, for adultery, or for apostasy.” It is true that the hadith says “may,” not “must,” and there is in fact some squabbling among sharia scholars about whether ostracism could be a sufficient sentence, at least if the apostasy is kept secret. Alas, the “may” hadith is not the prophet’s only directive on the matter. There is also No. 9.84.57: “Whoever changes his Islamic religion, then kill him.” That is fairly clear, wouldn’t you say? And as a result, mainstream Islamic scholarship holds that apostasy, certainly once it is publicly revealed, warrants the death penalty. …

Afghanistan is not a democracy. It is an Islamic sharia state.

To grasp this, one need only read the first three articles of its constitution:

1. Afghanistan is an Islamic Republic, independent, unitary, and indivisible state.

2. The religion of the state of the Islamic Republic of Afghanistan is the sacred religion of Islam. Followers of other religions are free to exercise their faith and perform their religious rites within the limits of the provisions of law.

3. In Afghanistan, no law can be contrary to the beliefs and provisions of the sacred religion of Islam.

Need to hear more? The articles creating the Afghan judiciary make higher education in Islamic jurisprudence a sufficient qualification to sit on the Afghan Supreme Court. Judges are expressly required to take an oath, “In the name of Allah, the Merciful and Compassionate,” to “support justice and righteousness in accord with the provisions of the sacred religion of Islam.” When there is no provision of law that seems to control a controversy, Article 130 directs that decisions be in accordance with “the Hanafi jurisprudence” of sharia.

aus: Andrew C. McCarthy: Death to Apostates: Not a Perversion of Islam, But Islam

hier bei: U.S. Copts Association

http://www.copts.com/english/?p=860

Englische Volltext: [unautorisiert; die bei der Vertretung Afghanistans in Polen ins Netz gestellte und somit vielleicht ja beinahe autorisierte Fassung siehe unten] Übersetzung der Verfassung Afghanistans von 2004; 12 Kapitel English full text translation of the constitution of Afghanistan of 2004

Chapter One The State Article One Afghanistan is an Islamic Republic, independent, unitary and indivisible state. Article Two The religion of the state of the Islamic Republic of Afghanistan is the sacred religion of Islam. Followers of other religions are free to exercise their faith and perform their religious rites within the limits of the provisions of law. Article Three In Afghanistan no law can be contrary to the beliefs and provisions of the sacred religion of Islam.

Jedem Affen seine Banane und jedem Religionsangehörigen sein (schariaverträgliches) Sonderrecht, demnächst ja vielleicht auch in Germanistan:

Verfassung Afghanistans (etwas mehr offizielle Übertragung ins Englische siehe unten), Artikel 130, Artikel 131 Article One Hundred and thirty While processing the cases, the courts apply the provisions of this Constitution and other laws. When there is no provision in the Constitution or other laws regarding ruling on an issue, the courts‘ decisions shall be within the limits of this Constitution in accord with the Hanafi jurisprudence and in a way to serve justice in the best possible manner. Article One Hundred and thirty one The Courts shall apply Shia school of law in cases dealing with personal matters involving the followers of Shia Sect in accordance with the provisions of law. In other cases if no clarificatio n by this constitution and other laws exist, courts will resolve the matter according to laws of this Sect.

http://www.ecoi.net/file_upload/OSC_27995_0_.txt

auch hier noch einmal die unautorisierte englische Fassung (2003), aufgelesen in Norwegen. CMI is an independent development research institute in Bergen, Norway.

The Constitution of Afghanistan

(Unofficial Translation) (Please refer to Pashtu and Dari versions for accuracy) Year 1382 (2003)

http://www.cmi.no/afghanistan/background/docs/DraftConstitution.pdf

Islamic Republic of Afghanistan

The Constitution of Afghanistan

(Ratified) January 26, 2004

The present Constitution of the Islamic Republic of Afghanistan was agreed upon by more than 500 delegates representing Afghan men and women from across the country at the Constitutional Loya Jirga (December 13, 2003 – January 4, 2004). The Constitution was formally ratified by President Hamid Karzai at a ceremony in Kabul on January 26, 2004. The full text of the Constitution may be found below. Note: this is an unofficial English translation of the Constitution. In any conflict between this and the original Dari / Pashto Constitution, the Dari / Pashto version shall take precedence.

Article One

Afghanistan shall be an Islamic Republic, independent, unitary and indivisible state.

Article Two

The sacred religion of Islam is the religion of the Islamic Republic of Afghanistan. Followers of other faiths shall be free within the bounds of law in the exercise and performance of their religious rituals.

Article Three

No law shall contravene the tenets and provisions of the holy religion of Islam in Afghanistan.

Article One Hundred Thirty

In cases under consideration, the courts shall apply provisions of this Constitution as well as other laws. If there is no provision in the Constitution or other laws about a case, the courts shall, in pursuance of Hanafi jurisprudence, and, within the limits set by this Constitution, rule in a way that attains justice in the best manner.

Article One Hundred Thirty-One

The courts shall apply the Shia jurisprudence in cases involving personal matters of followers of the Shia sect in accordance with the provisions of the law. In other cases, if no clarification in this Constitution and other laws exist, the courts shall rule according to laws of this sect.

http://www.afghanembassy.com.pl/cms/uploads/images/Constitution/The%20Constitution.pdf

gefunden auf der Seite der afghanischen Botschaft in Warszawa, Polska. Warschau, Polen.

http://www.afghanembassy.com.pl/cms/en/the-embassy

[33] In 1985, Hafiz Mohammed Saeed and Zafar Iqbal formed the Jamaat-ud-Dawa (Organization for Preaching, or JuD) as a small missionary group dedicated to promoting an Ahl-e-Hadith version of Islam. In the next year, Zaki-ur Rehman Lakvi merged his group of anti-Soviet jihadists with the JuD to form the Markaz-ud Dawa-wal-Irshad (Center for Preaching and Guidance, or MDI). The MDI had 17 founders originally, and notable among them was Abdullah Azzam.

The LeT was formed in Afghanistan’s Kunar province in 1990 and gained prominence in the early 1990s as a military offshoot of MDI. MDI’s primary concerns were dawah and the LeT focused on jihad although the members did not distinguish between the two groups‘ functions. According to Hafiz Saeed, „Islam propounds both dawa[h] and jihad. Both are equally important and inseparable. Since our life revolves around Islam, therefore both dawa and jihad are essential; we cannot prefer one over the other.“ [Quelle bei Stephen Tankel, siehe hier anschließend]

Most of these training camps were located in North-West Frontier Province (NWFP) and many were shifted to Azad Kashmir for the sole purpose of training volunteers for the Kashmir Jihad. From 1991 onwards, militancy surged in Indian Kashmir, as many Lashkar-e-Taiba volunteers were infiltrated into Indian Kashmir from Azad Kashmir with the help of the Pakistan Army and ISI. As of 2010, the degree of control that Pakistani intelligence retains over LeT’s operations is not known.

http://en.wikipedia.org/wiki/Lashkar-e-Taiba

„Islam propounds both dawa[h] and jihad. Both are equally important and inseparable. Since our life revolves around Islam, therefore both dawa and jihad are essential; we cannot prefer one over the other.“

Stephen Tankel: Lashkar-e-Taiba. Past Operations and Future Prospects

April 2011

http://newamerica.net/sites/newamerica.net/files/policydocs/Tankel_LeT_0.pdf

[34] Although the term tadbir itself is not used in the Quran, the present tense of its verbal form, yudabbir, is repeated four times – in Yunus (10): 3 and 31; al-Ra‘d (13): 2; and al-Sajadah (32): 5.

In all of such occasions, the verb is accompanied by the term al-amr and refers to a particular type of Divine Act.

We therefore read yudabbir al-amr, whose meaning, for want of an exact English equivalent, is “He (that is, Allah) governs the affairs”.

The word amr in Arabic, apart from connoting “a command or a decree”, may also mean “an affair, an entity, an event, or a state”.

http://muslimcivilizationproject.blogspot.de/2011/04/dr-zaidi-ismail-tadbir-in-quran.html

http://thestar.com.my/columnists/story.asp?col=ikimviews&file=/2009/5/5/columnists/ikimviews/3758878&sec=IKIM

Auch zur guten (schariakonformen) Staatsführung eignet sich der Tadbir:

In Sunan ibn Majah, an established collection of the Prophetic Traditions, the Prophet was reported to have declared:

“There is no equivalent of reason (‘aql) as purposive reflection (al-tadbir), no piety (wara‘) as abstinence (al-kaff), and no nobility (hasaba) like good character (husn al-khuluq).”

http://thestar.com.my/columnists/story.asp?col=ikimviews&file=/2009/5/5/columnists/ikimviews/3758878&sec=IKIM

http://muslimcivilizationproject.blogspot.de/2011/04/dr-zaidi-ismail-tadbir-in-quran.html

aus: Dr. Zaidi Ismail: The Prophet on ‘tadbir’ and ‘tadabbur’

http://thestar.com.my/columnists/story.asp?file=/2009/6/23/columnists/ikimviews/4170748

http://muslimcivilizationproject.blogspot.de/2011/04/dr-zaidi-ismail-prophet-on-tadbir-and.html

Allah bzw. Dr. Zaidi Ismail erklärt Physik. Der ungewisse Raum des Barzakh trennt den Seinsbereich des Verborgenen (Ghaib) vom Seinsbereich des sinnlich Wahrnehmbaren; im Übrigen muss wahre Wissenschaft islamisch erwärmt und erhoben sein, um der Ganzheitlichkeit und Heilssicherung zu dienen:

Dr. Zaidi Ismail: Yes to the Natural Sciences; No to Scientism

In fact, this reductionistic idealogy and tendency constitutes what in the modern West is referred to as scientism, something which is fundamentally opposed to Islam and its worldview.

According to Islamic cosmology, there are generally two levels of cosmic existence: one is the visible world (‘alam al-mulk wa’l-shahadah) and the other, the hidden world (‘alam al-malakut wa’l-ghayb). In between, according to many authoritative scholars and metaphysicians, is the imaginal world (‘alam al-mithal) known theologically as barzakh.

Therefore, in order to ensure that the sciences-NS included-as developed by the Muslims are islamic, it is important that they be conceived of and caused to unfold in line with the worldview of Islam and its attendant system of knowledge. As the Universe is conceived of in this worldview primarily as an open, grand, created Book, consisting of Divine ayat (signs or symbols), the Muslim attempt to develop sciences ought to include their formulation of a scientific framework which incorporates such a conception of the Universe. This framework, if rightly imbued and disseminated through proper education, can determine a totally different orientation for the development of science in Muslim societies.

http://www.ikim.gov.my/v5/index.php/file/index.php?lg=2&opt=com_article&grp=2&sec&key=1304&cmd=resetall

http://muslimcivilizationproject.blogspot.de/2011/05/dr-zaidi-ismail-yes-to-natural-sciences.html

Mohd Zaidi Ismail, International Institute of Islamic Thought and Civilization (ISTAC) No. 205A Jalan Damansara 50480 Kuala Lumpur, Malaysia

http://www.ub.edu/islamsci/membership/member-listF-L.htm

Noch mehr Islamologie gefällig? Ganzheitlich (islamisch) Physik und Naturkunde lernen geht am:

Centre for Advanced Studies on Islam, Science and Civilisation (CASIS), Kuala Lumpur, Malaysia

http://www.utm.my/casis/

[35] Menschliches Denken und Weltverständnis befolgt Koran und Sunna einerseits und findet beglückende „Zeichen“ (ayāt, auch die Koransuren heißen bekanntlich so) Allahs in der Naturbetrachtung auf andererseits:

Such knowledge basically involves one’s understanding of Allah’s Legislative Commands (al-amr al-taklifi), which act as one’s primary guidance, as well as one’s knowing the Divine Pattern of executing His Creative Command (al-amr al-takwini).

And to know both the Legislative Commands of God and the Divine Pattern of executing His Creative Command, not only must one sincerely and seriously attend to His Revelation – the Holy Quran and its embodiment in the Personality and Life of the Prophet Muhammad – but one also has to continuously observe and contemplate His signs and symbols (ayat Allah) in the Cosmos.

http://thestar.com.my/columnists/story.asp?col=ikimviews&file=/2009/12/8/columnists/ikimviews/5252107&sec=IKIM%20Views

http://muslimcivilizationproject.blogspot.de/2011/04/dr-zaidi-ismail-emulating-allah-in.html

Islamologie und Proislamismus beim Dschihad auf das Lehrer- und Klassenzimmer:

CE4CE is a groundbreaking educational initiative, working to enrich the UK school curriculum in order to highlight the shared cultural and technological inheritance of humanity.

http://www.ce4ce.org/about-us.php

Liebe Kinder hier entlang bitte, auf das Abstellgleis des Denkens! Und dass ihr mir an Sunna und Scharia lebenslänglich kleben bleibt wie die Fliege am süßen Leim:

1001 Inventions / CE4CE Posters: Our 10 large A1 sized posters are perfect for your school, college, home or university. Beautifully designed, these posters can be used in schools or can even form your own mini exhibition on Muslim Heritage.

http://www.ce4ce.org/posters.php

Professor Al-Hassani Interviewed on National Geographic Radio 20 June 2012

On 17 June 2012, National Geographic Weekend Radio aired an interview performed with Professor Salim Al-Hassani, President of FSTC. … n Western schools, many world history classes gloss over the period of time following the fall of the Roman Empire by calling them the „Dark Ages.“ But Salim Al-Hassani explains to Boyd that the Muslim world was bursting with industry and discoveries that helped Europe usher in its Renaissance period. Al-Hassani edited the book 1001 Inventions: The Enduring Legacy of Muslim Civilization.

http://www.ce4ce.org/news-events.php#19

Modern society owes a tremendous amount to the Muslim world for the many groundbreaking scientific and technological advances that were pioneered during the Golden Age of Muslim civilization between the 7th and 17th centuries. Every time you drink coffee, eat a three-course meal, get a whiff of your favorite perfume, take shelter in an earthquake-resistant structure, get a broken bone set or solve an algebra problem, it is in part due to the discoveries of Muslim civilization.

http://www.1001inventions.com/National_Geographic

Warum spaltet Prinz Charles die Menschheitszivilisation in Exotik-Islam und altgriechischen bis abendländischen „the West“, ohne die Scharia eindeutig zu verwerfen und die Allgemeinen Menschenrechte einzufordern? Sollen die „zu muslimisierenden“ unter den kleinen Briten dem Bürgerbegriff und Staatsbürgerbegriff mehr und mehr entfremdet werden, um sich von den Himmelswächtern aus der kulturellen Moderne ins erneuerte islamische Mittelalter führen zu lassen, ins parallelgesellschaftliche britische Kalifat?

Praising the project, The Prince of Wales states in his foreword: “I am delighted to see the success of the initiative called 1001 Inventions, which presents and celebrates the many scientific, technological and humanitarian developments shared by the Islamic world and the West.” The Prince of Wales also states: “It is a matter of great pride that, although global in its outreach and operation, 1001 Inventions is in fact an initiative of a British-based team supported by a network of academics around the world.” …

Ahmed Salim, Producer of 1001 Inventions, commented: „We are honoured that The Prince of Wales has written the foreword for the latest edition of the 1001 Inventions book. The Prince of Wales has, for many decades, actively promoted greater awareness of the enormous impact that Muslim Civilisation has had on our modern way of life, and he has publicly recognised the enormous, yet under-appreciated, positive influence that this era in history has on the world in which we live. We are grateful for The Prince of Wales’ continuing support for the important work that we are carrying out.”

Er macht sich zum Dhimmi, unser Charles!

http://www.1001inventions.com/HRH_Prince_Charles

1001inventions — Global Strategic Partner: Abdul Latif Jameel Community Initiatives (ALJCI)

http://www.1001inventions.com/newyork

Abdul Latif Jameel Community Initiative, Saudi-Arabia

http://www.aljci.org/en/

Abdul Latif Jameel Company (ALJ) is supporting the groundbreaking educational initiative exploring historical Muslim contributions to science and technology which is set to embark upon a worldwide tour.

http://www.aljci.org/en/initiative-search?t=9

ALJ Community Initiatives (ALJCI)

Fleißig, fleißig:

Mohammed Abdul Latif Jameel, president of the ALJCI, as the “Saudi Volunteer of the Year.”

http://www.saudiinfocus.com/en/forum/showthread.php?p=24098

ALJCI wins Business Sector Social Responsibility Award

http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentid=20120612126667

Genau, Allahgott will die von jedem Kind gespürte Eine-Welt-Idee, den Tauhid! Dr. Anne-Maria Brennan sagt es so:

CE4CE aims to discover the past so that we might develop the future. The company, founded by the Foundation for Science Technology and Civilisation (FSTC) with their flagship 1001 Inventions, has been created to help to redress the historical inaccuracies that exist not just in relation to Muslim civilisation but also to the other major world civilisations which, taken together, have significantly contributed to our modern world. … The Common Era underpins the idea that we are all part of one world and that no culture or ideology holds sway over the rest of us. CE4CE is non-political, non-sectarian and non-religious in approach, is based upon scientific methodology, and is sensitive to the moral and traditional values of each culture or religion.

http://www.ce4ce.org/message-from-the-chair.php

1001inventions — Organisations and Partners: Foundation for Science, Technology and Civilisation (FSTC). The Foundation for Science, Technology and Civilisation (FSTC) is the global academic and knowledge partner for 1001 Inventions.

President – Prof. Salim TS Al-Hassani

Chairman – Prof. Mohamed El-Gomati

http://www.1001inventions.com/credits

[36] Die Religion „Demokratie“

Also verrichten wir unsere ’Ibadah dementsprechend und sagen uns los von allem, was dem widerspricht. Wir machen Kufr gegen alles, was ihn (den Din) zerstört oder ihm entgegenwirkt. Gegen alle Praktiken des Kufrs, der abzulehnenden Gruppen und der verdorbenen Methologien. Davon ist die Neuheit im Kufr unserer Zeit, die sich „Demokratie“ nennt. Wer also dieser folgt und sie begehrt (sucht, erstrebt, gut findet), so hat er einen anderen Din (Religion) als den Islam begehrt. Es sagt der Erhabene:

em3:85. Und wer einen anderen Din außer den Islam anstrebt, wird dieser von ihm niemals angenommen und er gehört in der Aakhirah zu den Verlierern.

Gesetzgeber, Abgeordnete, Anwälte, Richter Und deshalb erklären wir denjenigen zum Kafir, der im Einklang mit dem Din namens „Demokratie“ Gesetze erlässt. Also die Gesetzgebung für das Volk durch das Volk. Genauso erklären wir denjenigen zum Kafir, der einen Gesetzgeber (außer Allah) erwählt, bevollmächtigt oder sich durch ihn vertreten lässt. Denn damit hat er sich einen anderen als Allah zum Richter, Herrn und Gesetzgeber genommen

Kein Takfir auf alle Wähler

Doch gleichzeitig machen wir keinen Takfir (jemanden zum Kafir erklären) auf die Allgemeinheit der Leute, die an den (demokratischen) Wahlen teilnehmen, denn sie streben durch ihre Teilnahme nicht allesamt Herren zur Gesetzgebung an. Unter ihnen sind welche, die nichts weiter als die Wahl von Vertretern für Dienstleistungen der Dunya und des Alltags bezwecken. Das ist natürlich eine Katastrophe, die sich in dieser Angelegenheit sehr verbreitet hat. Doch unterscheiden sich somit die Zwecke der Wähler (von den Gesetzgebern), die nicht wie die Abgeordneten (des Parlaments) in der Gesetzgebung mitwirken oder diese selbst betreiben. Deswegen übereilen wir nicht den Takfir gegen die einzelnen von ihnen (den Wählern), allerdings machen wir Takfir gegen die einzelnen Abgeordneten, die am deutlichen Kufr mitwirken, wie an der Erlassung von Gesetzen usw.

aus: Scheich Abu Muhammad al-Maqdisi: Dies ist unsere ‚Aqidah. Die islamischen Glaubensgrundsätze

http://www.ahlu-sunnah.com/threads/27599-Wichtige-Aqida-PDF-Dateien

»Democracy … a Religion«

Vom salafistisch motivierten autodidaktischen Studenten zum Vordenker der gottgewollten und heilsbringenden Kriegsführung. Jacques Auvergne betrachtet den Text »Ad-Dīmuqrāṭīya Dīn. Die Religion der Demokratie« des Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī, dem hier sein Gedicht »Dear Brother, who dwells in these prisons« vorangestellt wird.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/10/13/206/

[37] Islam ist Gesetzesreligion sprich komplettes Rechtssystem, Richter und Staatsanwalt sind Götzen, demokratisch geschaffene Paragraphen lästern Allah:

Das Festlegen von Gesetzen, welchen die Diener in ihrer Anbetung und in ihren Taten folgen, auf welche sie ihre Angelegenheiten zurückführen, und welche die Streitigkeiten zwischen ihnen klären und die Feindseligkeiten beilegen, ist ein Recht Allahs des Erhabenen, des Herrn der Menschen und Erschaffers der Schöpfung. … Und wer eine Gesetzgebung außer der Gesetzgebung Allahs akzeptiert, der hat Allah etwas zur Seite gestellt (Schirk begangen), … So hat also Allah das Befolgen der Satane und ihrer Verbündeten in der Erlaubnis einer Sache, welche Allah verboten hat, zum Schirk erklärt. Genauso gilt für jemanden, der Gelehrten oder Führern im Verbot von etwas folgt, was Allah erlaubt hat, oder in der Erlaubnis einer Sache, die Allah verboten hat, dass er sich diese als Herren neben Allah genommen hat. … Ihr Gehorsam ihnen gegenüber im Erlauben und Verbieten von Dingen neben Allah stellte also ihre Anbetung und ihren Schirk dar. Es ist ein großer Schirk, welcher unvereinbar mit dem Tawḥīd ist, welchen das Bezeugen von „lā Ilāha illā Allah“ nach sich zieht, denn von den Folgen dieses Zeugnisses ist, dass das Verbieten und Erlauben einzig das Recht Allahs ist. … Dieser hat sich die Ungläubigen zu Herren neben Allah genommen, die für ihn die Gesetze erlassen, ihm vorschreiben was verboten ist, und zwischen den Menschen richten.

aus: Shaykh Ṣaliḥ al-Fawzān: ʿAqīdah at-Tawḥīd

zu verstehen, dass die Anhänger von nicht durch Allah festgelegten Gesetzen Muschrikūn sind … Das heißt, das was sie rufen ist ein Teufel, und zwar aufgrund ihres Befolgens seiner Gesetzgebung … Und dies liegt daran, dass ihr angeblicher Glaube, während sie gleichzeitig nach dem Urteil des Tāghūts suchen, schlicht eine Lüge ist … Und aus diesen himmlischen Texten die wir erwähnt haben wird klar, dass niemand am Unglauben und Schirk jener zweifelt, welche erfundenen Gesetzen folgen

Shaykh Muḥammad al-Amīn ash-Shinqīṭī

http://www.ahlu-sunnah.com/threads/26675-Kufr-duna-Kufr-Sure-5-44

Äussere Merkmale der (von Allah verbotenen) Loyalität und der Freundschaft (Muwalaah) gegenüber Nicht-Muslimen 1. Die äusserliche Ähnlichkeit zu ihnen in Kleidung, Art und Weise des sprachlichen Ausdrucks u.ä.

Die äußerliche Ähnlichkeit / Anpassung in beispielsweise der Art sich zu kleiden oder der Art sich auszudrücken, ist ein Hinweis auf Zuneigung und Liebe zum Nachgeahmten. Deshalb sagte der Prophet Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm,: „Wer sich einem Volk ähnlich macht (ein Volk nachahmt), der ist von ihnen (gehört zu ihnen).“ So ist das Nachahmen der Nicht-Muslime in Dingen, welche zu deren Merkmalen / Eigenheiten gehören, verboten, wie zum Beispiel das Nachahmen ihrer Sitten und Bräuche, ihrer Art des Gottesdienstes, ihrer Eigenschaften und ihres Benehmens. Dazu gehören u.a. auch das Rasieren des Bartes sowie das Tragen eines Schnurrbarts, welcher über die Lippe reicht, das Reden in der den Nicht-Muslimen eigenen Sprache und Ausdrucksweise ohne Notwendigkeit …

Dritte Gruppe — Diejenigen, die einerseits geliebt werden sollen, ihnen gegenüber andererseits aber auch eine ablehnende und feindliche Haltung eingenommen werden muss. Dies sind diejenigen, bei denen sich Zuneigung und Feindschaft, welche ihnen entgegengebracht werden sollen, vereinen, und dies sind diejenigen unter den Muslimen, die Allah ungehorsam sind, und Sünden begehen. Sie werden für das, was sie an aufrechtem Glauben besitzen, geliebt und für das, was sie gegenüber Allah an Ungehorsam zeigen (solange dieser Ungehorsam nicht die Grenze zu Unglaube und Shirk überschreitet), wird ihnen Ablehnung und Feindschaft entgegengebracht. Die Liebe und Zuneigung gegenüber den Muslimen erfordert es, sie auf ihre Fehler aufmerksam zu machen und diese Fehler zu missbilligen. Somit ist das Schweigen gegenüber Muslimen angesichts ihrer Fehler nicht erlaubt, und sie müssen zurechtgewiesen werden. Es wird ihnen das Gute befohlen, sowie das Schlechte verwehrt und verboten, es werden an ihnen die in der islamischen Rechtssprechung festgelegten Strafen vollstreckt und sie werden zurechtgewiesen, bis sie von ihrem Ungehorsam gegenüber Allah ablassen und sie sich in Reue von ihren schlechten Taten abwenden. Es wird ihnen aber keinesfalls vollständige Ablehnung und Feindschaft entgegengebracht

aus: Scheikh Saalih ibn Fawzaan Al-Fawzaan: Loyalität und Lossagung im Islam

http://www.ahlu-sunnah.com/threads/27599-Wichtige-Aqida-PDF-Dateien

[38] Friedenstiften mit Maududi, Qutb und Chomeini? Adnan Oktar Dschihad-Kampfname Harun Yahya sagt es so:

Gott hat den Gläubigen befohlen, Friedensstifter zu sein und den Frieden auf Erden zu bewahren. Er hat diejenigen verdammt, die Unschuldige Menschen töten, den Frieden auf Erden stören, grundlos Kriege erklären (es sei denn zur Verteidigung oder Befreiung aus der Unterdrückung). …

Aufrichtige Gläubige sollten sich zusammenschließen, um nach den moralischen Werten der Religion zu leben, die durch Religionslosigkeit entstehenden Katastrophen aufzuhalten und den Atheismus und Materialismus intellektuell zu bekämpfen. Aus Ignoranz entspringende Vorurteile und die Provokationen jener, die gegen die moralischen Werte der Religion sind, müssen zurückgewiesen werden. Juden, Christen und Muslime sollten versuchen, zu kooperieren, um die hohen moralischen Werte der Religion auf der Erde zu verbreiten. Diese Kooperation muss auf den fundamentalen Prinzipien der Liebe, des Respekts, der Toleranz, und des gegenseitigen Verständnisses gründen. Es ist notwendig, zu erkennen, dass hier sofortiger Handlungsbedarf besteht und dass man sich fernhalten muss von allem, was zu Konflikten führen kann. Im Quran findet sich der Aufruf der Muslime an die Völker der Schrift:

Sprich: „O Leute der Schrift! Kommt herbei! Einigen wir uns darauf, dass wir Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass die einen von uns die anderen nicht zu Herren neben Allah annehmen.“ (Quran, 3:64)

Aus: Harun Yahya: Die Völker der Schrift sind vertrauensvolle Freunde

http://www.islamverurteiltantisemitismus.com/artikel3.htm

Der für Nursi schwärmende Harun Yahya will die Scharia, was sonst:

Im Brief des Rabbani „ZU BEGINN JEDES JAHRHUNDERTS erscheint von den Gelehrten dieser Ummah EIN MÜCEDDID (von allen Muslimen anerkannter großer Muslimischer Gelehrter, der zu Beginn jedes Jahrhunderts gesandt wird, um die Religion der Zeit entsprechend zu erläutern, Erneuerer) und wird die Scharia beleben.“ (Briefe des Rabbani, 1/520)

Und in den Briefen aus Barla von Said Nursi wurde offen hingewiesen, dass „ALLE JAHRHUNDERT, DER ALLMÄCHTİGE ALLAH EINEN MÜCEDDIDI- DIN (ERNEUERER DER RELIGION) SCHICKT…“ (Briefe aus Barla, S.119)

http://harunyahya.de/de/works/106610/ES-WURDE-OFFEN-BERICHTET–DASS-MAHDI-%28FSAI%29-IN-1400-HIDSCHRI-AUFKOMMEN-WIRD

Hurra, der Rabbi aus Nazareth wird das Kalifat aufbauen; Harun Yahya:

[39] Morgen wird Jesus das Kalifat aufbauen! Adnan Oktar genannt Harun Yahya glaubt das:

Jesus (a.s.) wird zur Erde zurückkommen … Sein Richten als gerechter Richter bedeutet hier- laut Aussage der Ulema (islamischen Rechtsgelehrten) – dass er gemäß der Scharia (die Gesamtheit der Gebote) des Islams richten wird, also in Übereinstimmung mit dem Quran und der Sunna des Propheten Muhammad (Allahs Segen und Heil auf ihm). Doch Allah weiß dies am besten. Wie man ersieht, sind die Verse über die Rückkehr Jesu (a.s.) zur Erde sehr ausdrücklich und bemerkenswert.

http://www.jesuskommtzuruck.com/s1_5.html

[40] Dein Qadar kann vieles sein, steht aber geschrieben, zum Beispiel Steinigung

11 July has been chosen by the International Committee against Stoning to mark the day that 31 year old mother of two, Maryam Ayoubi, was stoned to death in 2001 under Khatami’s ‘reformist’ presidency.

http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/2012/07/11/stoning-must-end-now/

Das Internationale Komitee gegen Steinigung hat den 11. Juli gewählt, um den Tag zu markieren, an die die 31-jährige Maryam Ayoubi unter der Präsidentschaft des „Reformers“ Chatami zu Tode gesteinigt wurde.

https://schariagegner.wordpress.com/

Kismet Baukran. Islam pur:

Friday 20 April 2012

Four Iranian prisoners executed in Iran: One hanged in public

http://www.spiran.com/en/humanrightsinir/fourprisoners.html

Shahin Najafi is a rapper/musician who moved from Iran to Germany in 2005 after various threats from local authorities convinced him that his form of rap music was just too hot to handle. Najafi’s music is often critical of the Iranian government, something that isn’t just fodder for provocative lyrics, but could put you in jail, or six feet under if some government officials have their say.

Last week he released “Naghi” a song that is critical of Iranian society and politics and within a week all hell broke loose.

A prominent Islamic cleric, Ayatollah Lotfollah Safi-Golpayegani, has called the rapper an apostate, an enemy of the nation and the faith and made calls for his death. Several Iranian newspapers are reporting that an anonymous man has offered a $100,000 bounty to anyone who kills Najafi, and I suspect can also bring back original tracks of his most controversial songs.

Shahin has been in hiding in Cologne, Germany since the release of the Fatwa and bounty, and he plans on staying as safe as he can until perhaps the furor dies down.

aus: Dr. Jason Johnson: Rap and Radical Islam: A Hazardous Combination

in: Social Democratic Party of Iran (SPI, led by Jalal Madani / Khosro Shakeri) 06.08.2012

http://www.spiran.com/en/hzardouscombina.html

ursprünglich allerdings hier: Jason Johnson: Shahin Najafi: The Salman Rushdie of Rap

beim Autoren selbst: Jason Johnson 23.05.2012

http://drjasonjohnson.com/2012/05/23/shahin-najafi-the-salman-rushdie-of-rap/

16 year old Atefeh Rajabi was publicly hanged in the city centre in Neka in the northern Iranian province of Mazandaran on 15 August for ‘acts incompatible with chastity’ after having been arrested a few months earlier for having sexual relations. She had no attorney at any stage of the farce.

During the ‘trial’, she expressed her outrage at the misogyny and injustice in society and ‘judicial’ system and even removed some of her clothing. The lower court ‘judge’ was so incensed by her protestations that he personally put the noose around her neck after his decision had been upheld by the ‘Supreme Court’.

Aus: Maryam Namazie: Requiem for Atefeh Rajabi

http://www.skeptically.org/hhor/id3.html

Die 16 Jahre alte Atefeh Rajabi wurde wegen „Taten, die mit der Keuschheit nicht kompatibel waren“ am 15. August im Stadtzentrum von Neka in der nordiranischen Provinz von Mazandaran öffentlich erhängt, nachdem sie einige Monate früher dafür festgenommen worden war, weil sie sexuelle Beziehungen hatte. Auf jeder Stufe dieser Farce hatte sie keinen Anwalt. Während des „Gerichtsverfahrens“ drückte sie ihre Empörung über die Frauenfeindlichkeit und die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft und über das „rechtliche“ System aus und legte sogar etwas von ihrer Kleidung ab. Der untere „Richter“ des Gerichts wurde so von ihren Protesten erzürnt, dass er die Schlinge persönlich um ihren Hals plazierte, nachdem seine Entscheidung vom „obersten Gericht“ aufrechterhalten worden war. In einigen Berichten über ihre Hinrichtung ist Atefeh als „geistig unzurechnungsfähig“ bezeichnet worden. Ich nehme an, dass es nichts anderes als Wahnsinn sein konnte, welcher eine 16-Jährige dazu bringt, gegen das System zu wettern. Welcher Zahra Kazemi dazu bringt, Photographien vom ihrer Kleidung ab. Der untere „Richter“ des Gerichts wurde so von ihren Protesten erzürnt, dass er die Schlinge persönlich um ihren Hals plazierte, nachdem seine Entscheidung vom „obersten Gericht“ aufrechterhalten worden war. In einigen Berichten über ihre Hinrichtung ist Atefeh als „geistig unzurechnungsfähig“ bezeichnet worden. Ich nehme an, dass es nichts anderes als Wahnsinn sein konnte, welcher eine 16-Jährige dazu bringt, gegen das System zu wettern. Welcher Zahra Kazemi dazu bringt, Photographien vom Evin-Gefängnis zu machen. Welcher Shahla Jahed dazu bringt, vor ‘Gericht’ gegen die Folter, der sie gegenüber stand, und gegen die Anordnung ihrer Hinrichtung aufzuschreien. Welcher Maryam Ayoubi dazu bringt, gegen die Anordnung ihrer Steinigung anzuschreien.

Reiner Wahnsinn?

Zu lesen, dass Atefeh wahnsinnig war, erinnert mich an die unzähligen protestierenden Frauen, die in ihren Jahrhunderten für wahnsinnig erachtet wurden. Aber lieber Leser, es gibt da einen Unterschied. Es ist nicht die süße 16-jährige Atefeh, die für ihr Jahrhundert wahnsinnig ist, sondern das Regime ist es, welches gerade brutal ihr Leben beendet hat.

aus: Maryam Namazie 24.08.2004: Nein, sie war nicht wahnsinnig. Ein Requiem für Atefeh Rajabi

in: API-Brief NR. 36 OKTOBER 2004 (Eine Veröffentlichung der API – Arbeiterkommunistische Partei Irans)

http://www.wpiran.org/germany/apibrief/api36.pdf

API durchschaut das angeblich so gepeinigte und menschenrechtlich aktive Mullah-Maskottchen Shirin Ebadi, arbeitsteilig mit Chatami globale Wegbereiterin des Schariarechts:

[Shirin] Ebadi aber glaubt an den Islam und die islamische Regierung und behauptet, dass die islamischen Gesetze kein Widerspruch zu den Menschenrechten sind. Wie kann man einer Frau Preise verleihen, wenn Sie die Regierung unterstützt, die den Menschen jeden Tag das Leben zu Hölle gemacht hat?

http://www.wpiran.org/germany/apibrief/api36.pdf

Being stopped or arrested by the moral police is a fact of life for many Iranian teenagers.

Previously arrested for attending a party and being alone in a car with a boy, Atefah received her first sentence for „crimes against chastity“ when she was just 13.

Although the exact nature of the crime is unknown, she spent a short time in prison and received 100 lashes.

When she returned to her home town, she told those close to her that lashes were not the only things she had to endure in prison. She described abuse by the moral police guards.

Soon after her release, Atefah became involved in an abusive relationship with a man three times her age.

Former revolutionary guard, 51-year-old Ali Darabi – a married man with children – raped her several times.

She kept the relationship a secret from both her family and the authorities.

Atefah was soon caught in a downward spiral of arrest and abuse.

Circumstances surrounding Atefah’s fourth and final arrest were unusual.

The moral police said the locals had submitted a petition, describing her as a „source of immorality“ and a „terrible influence on local schoolgirls“.

But there were no signatures on the petition – only those of the arresting guards.

Three days after her arrest, Atefah was in a court and tried under Sharia law.

The judge was the powerful Haji Rezai, head of the judiciary in Neka.

aus: Execution of a teenage girl

BBC 27.07.2006

http://news.bbc.co.uk/2/hi/5217424.stm

[41] Belief of Ahl al-Sunnah concerning al-Qada’ wa’l-Qadar (Divine Will and Decree)

The status of belief in al-qadar in Islam:

Belief in al-qadar is one of the six pillars of faith which were mentioned in the words of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) when Jibreel (peace be upon him) asked him about faith (eemaan). He said: “(It is) to believe in Allaah, His angels, His Books, His Messengers, the Last Day, and to believe in the Divine will and decree (al-qadar) both good and bad.” Narrated by Muslim, 8. Al-qadar is also mentioned in the Qur’aan, where Allaah says (interpretation of the meaning):

„Verily, We have created all things with Qadar (Divine Preordainments of all things) before their creation as written in the Book of Decrees Al-Lawh Al-Mahfooz.“

(…) Belief in al-qadar is the real test of the extent of a person’s belief in Allaah. It is the true test of how much a person really knows about his Lord and what results from this knowledge of certain and sincere faith in Allaah, and His attributes of majesty and perfection.

Islam Q&A (al-Munajjid)

http://islamqa.info/en/ref/49004

deutsch:

Der Glaube der Ahl al-Sunnah bezüglich al-Qadā’ wa-l-Qadar(Göttlicher Wille und Bestimmung)

Frage (Nr. 49004):

Könnt ihr mir den islamischen Standpunkt hinsichtlich des göttlichen Willens und der Bestimmung (al-Qadā’ wa-l-Qadar) erklären?

http://www.ahlu-sunnah.com/threads/41008

Der saudi-arabische Scheich Abdurrahman al-Barrāk (* 1933) sieht das genauso.

Question

What is the difference between qadâ’ & qadr?

Answered by

Sheikh `Abd al-Rahmân al-Barrâk

There is no sequential aspect to Allah’s decree and determination of things. One does not take place before the other. This is the case if we are referring to the two in the context of Allah’s knowledge or in the context of what has been written.

However, if we mean by qadâ’ what Allah decrees in His timeless knowledge and by qadr what Allah has set forth in the Preserved Tablet, then there is a sequence between the two. This is because of the fact that the recording in the Preserved Table took place fifty thousand years before the creation of the heavens and the Earth.

As for the determination of Allah’s decree in Allah’s knowledge, this is something timeless.

And Allah knows best.

http://en.islamtoday.net/node/1831

Abdurrahman bin Nasir al-Barrak, ʿAbd ar-Raḥmān bin Nāṣir al-Barrāk bin Ibrāhīm al-Barrāk

Abdurrahman al-Barrak wurde 1933 in Saudi-Arabien geboren. Sein Vater starb früh, der Junge erblindete mit 9 Jahren. Mit 12 Jahren konnte er bereits den Koran auswendig und lernte unter anderem bei Scheich Abd al-Aziz ibn Baz. In den frühen 1950er Jahren arbeitete al-Barrak an der Imam Muhammad bin Saud Islamic University sowie am College für Schariarecht.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er durch umstrittene Fatwas bekannt. Im März 2008 drohte al-Barrak zwei Journalisten der Zeitung Al-Riyadh, Abdullah ibn Bidschad al-Utaibi und Yusuf Abu l-Chail, mit dem Tode, weil beide „ketzerische Artikel“ veröffentlicht hätten. 2010 drohte er denen, die sich für eine Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen, mit dem Tode, da dies der Scharia widerspreche.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abdurrahman_al-Barrak

Shaikh ‘Abdul-Rahman bin Nasir al-Barrak

Al-Barrak has drawn attention for issuing controversial fatwas, or religious edicts. One such fatwa called for strict gender segregation. The fatwa states, „Whoever allows this mixing … allows forbidden things, and whoever allows them is a kafir and this means defection from Islam … Either he retracts or he must be killed … because he disavows and does not observe the Sharia.“

In March 2008, al-Barrak issued a fatwa that two writers for the newspaper Al-Riyadh, Abdullah bin Bejad al-Otaibi and Yousef Aba al-Khail, should be tried for apostasy for their „heretical articles“ regarding the categorization of „unbelievers“ and put to death if they did not repent.

http://en.wikipedia.org/wiki/Abdul-Rahman_al-Barrak

[42] An die permanente Nähe und Wirkung der Sphäre des Okkulten wird im Islam geglaubt, an al-Ghaib, the unseen! Auch unter Nursi-treuen und Gülen-toleranten Türken Sprache:

The Unseen means two things: First are situations about which we know nothing but only Allah (SWT) knows, these have nothing to do with faith. Faith is in question not for this type of unseen, but for the unseen that the Quran announces and Prophet Muhammad (PBUH) makes explanations about.

For us, the unseen does not mean that what cannot be seen, but what is not seen. We believe in not the unseen without proofs but in reasonable unseen with sound proofs. (Elmalılı Hamdi Yazır)

The first to occur to the mind as far as having faith in the unseen is concerned is having faith in Allah (SWT) and other pillars pertaining to faith. This all has to do with the unseen.

aus: Alaaddin Başar: What does to have faith in the unseen, mean?

publiziert bei: Questions on Islam 30.03.2006

http://www.questionsonislam.com/article/what-does-8220to-have-faith-unseen8221-mean

[43] Wie sieht die wohlverwahrte Tafel aus, der himmlische Urkoran? Scheich al-Munajjid bittet um Geduld bis zum Tag der Abrechnung.

Ibn Katheer (may Allaah have mercy on him) said: “in al-Lawh al-Mahfooz (the Preserved Tablet)” means, It is among the higher group (i.e., angels), preserved and protected from anything being added or taken away, or any alteration or changes. (Tafseer Ibn Katheer, 4/497, 498).

Ibn al-Qayyim (may Allaah have mercy on him) said: “Preserved”: most readers recite this with a kasrah, i.e., it is a description of the Lawh. This indicates that the shayaateen are not able to bring it down, because its location is protected and they cannot reach it. And it is itself protected, so the Shaytaan cannot add anything to it or take anything away from it. …

As for the reports in some books of Tafseer, that al-Lawh al-mahfooz is on the forehead of Israafeel or that is was created of green chrysolite, etc., none of these reports have been proven. It is part of the Unseen (al-ghayb) of which we cannot accept any reports except from the one who received Revelation concerning it.

http://islamqa.info/en/ref/7002

What is al-lawh al-mahfooz? Die Chronik des Weltalls, die wohlverwahrte Tafel, Lauḥu l-Maḥfūẓ, besteht sie etwa doch aus dem Stein Olivin sprich Peridot sprich Chrysolith?

http://www.naturalgems.de/images/edelstein_peridot_oval_gruen.jpg

http://schmuckreif.de/photos/peridot3.jpg

Oder ist al-Lauḥu l-Maḥfūẓ auf der Stirn des Erzengels Isrāfīl („der Brennende“) befestigt, der zwar im Koran nicht namentlich erwähnt wird, aber von vielem Muslimen als der die Posaune blasende Todesengel erkannt wird?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3d/Irakischer_Maler_um_1280_001.jpg

http://2.bp.blogspot.com/-HjdTZw6NOkQ/TtADqwGckTI/AAAAAAAAAIo/EG02YdCEEUQ/s1600/mahmutkuru_israfil.jpg

http://2.bp.blogspot.com/-HjdTZw6NOkQ/TtADqwGckTI/AAAAAAAAAIo/EG02YdCEEUQ/s1600/mahmutkuru_israfil.jpg

Lauḥ ist irgendetwas Beschreibbares, ein besserer Notizblock also, und weil es im frühen Mittelalter noch keinen Computer gab ein Holzbrettchen. Oder ein Tierknochen, das Schulterblatt eines Kamels ist flach genug.

Ibn Manzoor said:

Al-Lawh: every wide, flat surface or sheet of wood.

Al-Azhari said: al-Lawh is a flat surface of wood, and a shoulder-blade [of an animal], if it is written on, may be called a lawh.

Al-Lawh is something that is written on.

Schulterblatt. Mit Allahs Script? Beispiel und Experiment, nachgeschrieben von Ruqaiyyah Waris Maqsood. So dürften die ältesten Suren niedergeschrieben worden sein.

http://www.ruqaiyyah.karoo.net/articles/bone1.jpg

http://www.ruqaiyyah.karoo.net/articles/quran.htm

Schwester Ruqaiyyah, christliche Theologin, dann zum Islam übergetreten. She gained her honours degree in Christian Theology at the University of Hull in 1963, and Post Graduate Teaching Certificate in 1964, with distinctions in theory and practice. Her professional life was spent as Head of Religious Studies at various tough UK inner city secondary schools, until she retired in 1996, to concentrate on writing and lecturing. … She grew up a devout Christian, but converted to Islam in 1986.

http://www.ruqaiyyah.karoo.net/

shoulder bone of a camel

http://kateban.com/picman/pics/129.jpg

Tausend Jahre alt, Fatimidisches Tunesien, noch heute wird der Blaue Koran in Kairouan (Qairawān) aufbewahrt. Folio from the Blue Qur’an — North Africa, possibly Qayrawan, 9 – 10th century

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Der_blaue_Koran%2CKairouan.JPG

http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44004000/jpg/_44004200_bluequran.jpg

https://sites.google.com/site/kateannelong/FoliofromblueQuran.jpg

Jemand posaunt gewaltig, alles klingt nach Weltende! Dann muss dieses gefiederte Wesen wohl der Israfil sein. Koran, Sure 39:68.

Sahih International

And the Horn will be blown, and whoever is in the heavens and whoever is on the earth will fall dead except whom Allah wills. Then it will be blown again, and at once they will be standing, looking on.

Pickthall

And the trumpet is blown, and all who are in the heavens and all who are in the earth swoon away, save him whom Allah willeth. Then it is blown a second time, and behold them standing waiting!

Dr. Ghali

And the Trumpet is blown; then whoever is in the heavens and whoever is in the earth will (get) stunned, excepting whom Allah decides (to exempt). Thereafter it will be blown another time; then, only then will they be upright, looking on!

German

Wenn ins Horn geblasen wird, werden alle in den Himmeln und auf Erden wie erschlagen tot daliegen, ausgenommen die, die Gott am Leben lassen will. Wenn ein zweites Mal ins Horn geblasen wird, werden alle vom Tod aufstehen und warten.

http://quran.com/39/68

Imam al-Mubin (Clear Record) and Kitab al-Mubin (Clear Book) are notebooks of al-Lawh al-Mahfuz (Preserved Tablets) and titles of divine knowledge. In Badiuzzaman’s words, the Clear Record, Clear Book and Preserved Tablets are all the titles of divine knowledge.

http://www.questionsonislam.com/node/12737

[44] Could you explain to me the Islamic view of the Divine Will and Decree (al-qada’ wa’l-qadar)? What should I believe with regard to this topic?

Note that what is meant by belief in al-qada’ (the Divine will) is: certain belief that everything that happens in this universe happens by the will and decree of Allaah. … Qadar means Allaah’s decree of all things from eternity, and His knowledge that they will come to pass at the times that are known to Him and in the specific manner that He has decreed and willed. They will happen the way they are meant to and the way they are created.

http://islamqa.info/en/ref/49004

[45] Iran schlägt Proteste nieder

Süddeutsche 09.07.2009

http://www.sueddeutsche.de/politik/studentendemos-in-teheran-iran-schlaegt-proteste-nieder-1.110478

[46] Zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts

Rede von Michael Solf MdL vor dem Landtag Nordrhein-Westfalen. Gehalten am 29. Juni 2011

http://wp1157195.wp193.webpack.hosteurope.de/solf/archiv/plenum/rede2011-06-29-Solf-IRU.pdf

[47] “The system of Islamic Revolution is based on people’s will that should be met in the form of Islamic rules and instructions,” the grand Ayatollah [Jafar Sobhani] underlined. “Paying to just people’s demands and neglecting the rules and instructions of Islam lead the society to secularism,” senior cleric added. …

Ruling and governing just belong to God and nobody has right to govern the people except those who are sent by God and if a government formed without God’s permission, this Government is not legal.”

http://www.abna.co/data.asp?lang=3&Id=242939

Fachlehrplan für den SCHULVERSUCH ISLAMUNTERRICHT an der bayerischen Hauptschule

genehmigt mit KMS vom 7. November 2006 Nr. III.6 – 5 O 4344 – 6. 89 430

Jahrgangsstufe 5

Regeln für das Zusammenleben in der Klasse: Wir geben uns Verhaltensregeln für den Islamunterricht

Jahrgangsstufe 6

Gott ruft auf zu Ehrlichkeit und gegenseitiger Achtung:

o sich an Verträge, Regeln und Abmachungen halten (Koran 5:1)

Frieden beruht auf Ordnung:

o Sich selbst und einander Regeln geben, bestehende Regeln kennen und beachten, Regeln nach ihrem Sinn befragen

o Streitschlichterprogramme

o Regeln in anderen Religionen: Das Gebot der Nächstenliebe in Judentum

Jahrgangsstufe 7

RELIGIÖSES LEBEN. Fasten

o Suche nach Nähe zu Gott

o Grundsätzliche Regeln

o Die Frage von Fastengebot, Freiwilligkeit oder Fastenverbot

Jahrgangsstufe 8

8.5 KORAN UND HADÎTH. Der Koran

o Regeln für die Lebensführung

o Die Warnung vor dem Jüngsten Gericht

aus: Lehrplan zum Modellversuch „Islamischer Unterricht“ – Hauptschule Art Lehrplan zum Modellversuch Gültig seit 07.11.2006 Beschreibung Dem Lehrplan liegt der bisherige Lehrplan für den Islamunterricht nach dem Erlanger Modell ohne inhaltliche Änderungen zugrunde. Die Bekanntmachung zum Modellversuch ist dem Lehrplan vorangestellt.

bei: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), München

http://www.isb.bayern.de/isb/download.aspx?DownloadFileID=a0d843c72f036aa5313976b728ba58a6

Frau Zu den wichtigen Bestrebungen des Islam gehört die Wiederherstellung des Ansehens der Frau. Daran orientiert heißt es bereits in der Präambel der Verfassung der Islamischen Repu¬blik Iran:

„Die Kräfte der Menschen, die bisher im Dienste der allseitigen Ausbeutung durch die Fremdherrschaft standen, werden ihre ursprüngliche Identität und ihre menschlichen Rechte mit der Errichtung der islamischen Gesellschaftsgrundlagen wiedergewinnen. Es ist natürlich, dass die Frauen aufgrund der größeren Unterdrückung, die sie vom bisherigen abtrünnigen Unrechtssystem erfahren haben, mehr Rechte zurückerlangen werden. Die Familie ist die grundlegende Einheit der Gesellschaft und der Mittelpunkt der Entwicklung und des Fortschritts des Menschen. Bei der Familienbildung stellt die Übereinstimmung im Glauben und [mit] den Idealen, welche die Grundlage des Reife- und Entwicklungsprozesses des Menschen ist, eine Grundforderung dar. (deutsch bei m-haditec, Bremen 2007)

Und am 23.3.1981 sagte Imam Chomeini:

„Die Frau ist die Erzieherin der Gesellschaft! Im Schoße mütterlicher Fürsorge wächst der Mensch heran. Die erste Lebensphase des Mannes wie der Frau vollzieht sich im Schoße ihrer mütterlichen Geborgenheit und erzieherischen Obhut. Die Frau erzieht die Menschen. Glück und Ehre der Länder sind abhängig von der Existenz der Frau. Durch ihre positive Erziehung formt sie gesunde, rechtschaffene Menschen: Aufgrund dieser ihrer positiven Erziehung entwickeln sich blühende, kultivierte Länder. Folglich entspringt alles Glück im Schoße der mütterlichen Geborgenheit und erzieherischen Fürsorge der Frau, welche die Quelle allen Wohls ist!“

http://www.eslam.de/manuskripte/buecher/faszination_frau_im_islam/faszination_frau_im_islam_wiederherstellung_des_ansehens_der_frau.htm

Hidschab Die Regeln für die Bekleidung für Männer und Frauen sind Bestandteil der islamischen Lehre. Ihre Befolgung gehört somit zum islamischen Glauben und zur islamischen Lebensweise. Das Tragen des „Kopftuchs“ ist Teil der Glaubensausübung. … Die Kleidervorschriften gelten ab dem Zeitpunkt der Geschlechtsreife als Pflicht. Auch vor dem Erreichen dieses Alters sollen bestimmte Teile dieser Vorschriften, z.B. Bedeckung der Geschlechtsteile, aus erzieherischen und gesellschaftlichen Gründen beachtet werden. Schamhaftigkeit gehört zur Glaubensausübung. … Gebote und Vorschriften des Islam sollen bewusst befolgt werden. Die Befolgung soll aus Überzeugung und freiem Willen erfolgen, weshalb der Koran und die Prophetensprüche immer wieder den Sinn dieser Vorschriften, die negativen Folgen für die Gesellschaft durch ihre Missachtung und die Belohnung im Jenseits für ihre Beachtung erläutern.

aus: Das Kopftuch

Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V., Pressemitteilung vom 20. Oktober 2003, hier in: bpb 28.6.2005

http://www.bpb.de/themen/Z6AZOL,0,0,Das_Kopftuch.html

Der Schariagott will die Rechtsspaltung

Die Hoffnung auf einen Europa-Islam ohne Scharî’a bleibt wohl Vision

Die Hoffnung, dass die Muslime in dem für sie ungewohnten Milieu freier Meinungsäußerung einen Europa-Islam ohne Scharî’a entwickeln könnten, wird wahrscheinlich eine Vision bleiben. Die hiesigen Organisationen – abgesehen von DITIB – sind nicht säkular. Das können sie auch gar nicht sein, weil sie ihr System als „Einheit von Religion und Staat“ (dîn wa daula) verstehen. (…)

Ein Nebeneinander von Grundgesetz und Scharî’a?

Unverzichtbar für den deutschen Staat ist und bleibt aber die Akzeptanz seiner Verfassung und seiner Gesetze durch jeden Einwohner, welche Religions- und Staatsangehörigkeit er auch immer ansonsten noch haben mag. Dieser Rechtsstaat kann nicht zweierlei Recht dulden und partiell die Scharî’a akzeptieren. Denn dies würde unweigerlich endgültig auf den „Staat im Staat“ hinauslaufen. Man muss aber leider davon ausgehen, dass unser Grundgesetz den meisten der hiesigen Muslime überhaupt nicht bekannt ist, weshalb dieser Staat allerdringendst Aufklärungsarbeit leisten muss.

aus: Ursula Spuler-Stegemann: Muslime in Deutschland. Organisationen und Gruppierungen; in: Islam in Deutschland. Die Grenzen der Religionsfreiheit

http://www.buergerimstaat.de/4_01/muslimelorga3.htm

AUFGABEN UND ZIELE DES ISLAMISCHEN RELIGIONSUNTERRICHTS

Eine islamische Glaubenspraxis ohne und außerhalb der Gemeinschaft der Muslime ist nicht denkbar. Aufgabe des Religionsunterrichts ist es daher, den Schülern die Wechselwirkung zwischen Gemeinschaft und Individuum bewusst zu machen, aufmerksam zu machen auf die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen für die Entwicklung des Einzelnen, aber auch auf das Gelingen von islamischer wie allgemein menschlicher Gemeinschaft durch unterschiedliche Fähigkeiten und das Zusammenwirken ihrer Glieder.

Grundlegende Aufgabe eines islamischen Religionsunterrichts ist, Glauben und islamische Lebensweise mit der konkreten Lebenswirklichkeit und den Lebenserfahrungen der Schüler zusammenzuführen in einer Weise, dass sie einander wechselseitig erschließen und erklären. Dieses didaktische Prinzip der Korrelation soll verhindern, dass der Islam allein als theoretisches Regelwerk vermittelt wird, ohne Bezug und ohne Bedeutung für die konkrete Lebensgestaltung des Einzelnen wie auch der Gemeinschaft im Hier und Jetzt.

aus: Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. (Hrsg.), Lehrplan für den islamischen Religionsunterricht,
Köln 1999

http://www.ganztagsschulen.org/_downloads/ZDMIRU.pdf

Recht auf Islamkritik

November 15, 2011

فخر

faḫr

Stolz

Stolze Muslima

Ein freiheitlicher Spottvers über eine autoritäre Persönlichkeit lautet: Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform! Man mag ergänzen: Oder eine Burka. Stolze Muslima, die im November 2011 auf dem Blog Eifelginster die aus dem März desselben Jahres stammende Abhandlung Prinzip Burka (Gabi Schmidt, auch auf: Eifelginster: 222. Niqab, Dschilbab, Khimar) kommentierte, bekommt Antwort von Blogbetreiber Cees van der Duin sowie von der Autorin Gabi Schmidt.

seit dem 11 september leiden viele menschen an der krankheit der islamophobie. wenn man einen muslimischen mann sieht mit bart, heisst es, er ist ein terrorist oder er ist ein hassprediger, und wenn man eine frau mit burka, nigab, kopftuch oder khimar sieht, sagt man die frau im islam wird unterdrückt. ich bin 16 und habe mit 15 angefangen, kopftuch zu tragen und ich habe es freiwillig gemacht. es gibt frauen, die unterdückt werden, aber wo gibt es denn keine menschen, die nicht unterdrückt werden wegen ihrer rassen, ihrer religion? wie war es den früher, wo hitler der füher von deutschland war, da wurden die juden gefoltert, getötet von ihren familien gerennt u.s.w und es gibt noch viel mehr menschen, die unterdrückt werden. nur weil die minderheit vom islam die menschen unterdrückt oder was noch es gibt, heisst es ja nicht, dass der ganze islam durch und durch schlecht ist; man kann ja auch sagen: wenn einer in der familie kriminell ist, heisst es ja nicht, die ganze familie ist kriminell, oder nicht? sie verstehen: man muss nicht immer die muslime beschuldigen.

stolze muslima am 12.11.2011

Sehr geehrte stolze Muslima,

schön, dass Sie hier schreiben, vielen Dank für Ihren Beitrag. Ja, an den 11. September 2011 kann ich mich gut erinnern. Sehen Sie diese Straße, ganz normal für eine deutsche Großstadt, die Marienstraße in Hamburg-Eißendorf. In Haus Nummer 54, vorne links im Bild, wohnte ab 1998 der am 11.09.2001 auf freien Entschluss gestorbene Mohamed Atta. Achtzehn andere Glaubensbrüder starben am selben Tag ebenfalls freiwillig, aber die anderen 2.970 Menschen, zweitausendneunhundertsiebzig, wollten an diesem Tag gar nicht sterben.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/Marienstra%C3%9Fe_54.JPG

Hier sieht man das weltbekannte fünfeckige US-amerikanischen Verteidigungsministerium drei Tage nach dem radikalislamischen Angriff. Obwohl nur relativ kleinräumlich beschädigt, starben doch 184 (hundertvierundachtzig) Personen in diesem Hauptgebäude des sogenannten Pentagon nach dem Einschlag von American Airlines Flug Nr. 77.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/US_Navy_010914-F-8006R-001_aerial_view_of_Pentagon_destruction.jpg

Mit 23 Jahren war Marwan Alshehhi der jüngste der vier Piloten der Attentate.

http://de.wikipedia.org/wiki/Marwan_Alshehhi

Sie sagen völlig richtig, dass es überall auf der Welt Nichtmuslime gibt, die beim Anblick von Burkafrauen oder orthodox-islamischen Bärtigen an Dschihad-Kämpfer denken. Ist das aber „Islamophobie“ oder nicht vielmehr einfach nur genaues Erinnern an Ayatollah Chomeini (1979), afghanische Taliban (1996 bis 2001), Somalias Shabaab-Paramilitärs (Scheich Hassan Dahir Aweis), Irans Bassidschi-Milizionäre (2009) und die demokratische Sorge vor einem weltweiten und auch europäischen Anwachsen der islamisch-religiösen Radikalisierung?

Ob die beiden zur Zeit einen Bart tragen, weiß ich nicht genau, aber sind Ibrahim Abou-Nagie oder Abu Ameenah Bilal Philips für Sie denn etwa keine Hassprediger? Gehen Sie, sehr geehrte stolze Muslima, was ich ihnen empfehle, zur Theologie der Herren Abou-Nagie und Philips vernehmlich auf Distanz?

Abou-Nagie

http://is1.myvideo.de/de/movie18/8a/thumbs/6572250_1.jpg

Bilal Philips (links; rechts: Abu Hamza d. i. Pierre Vogel)

http://www.welt.de/multimedia/archive/01361/jw_Frankfurt2_DW_B_1361260p.jpg

Ja, ich bin gegen Kopftuch oder Schleier. Der Hidschab erklärt jede Kopftuchverweigerin zur Schlampe und jeden Mann zum geborenen Sittenstrolch. Die islamische Kleidung verpflichtet den Träger zur Hisba, zum tatkräftigen Aufbau der Islamischen Ordnung (Nizam Islami) in Familie, Nachbarschaft und Straßenzug. Das Kopftuch stellt die Trägerin unter das Männer privilegierende und Frauen herabsetzende Islamische Recht (Koran: halbes Erbe für die Schwester gegenüber ihrem Bruder usw.). Schariakonforme Kleidung beschimpft – das geht auch ohne Worte – jeden Schariagegner als Brennstoff für das Höllenfeuer und jeden muslimischen Pflichtvergessenen als irdisch verachtenswert.

Menschen haben ein Gesicht, selbst wenn sie laut Scharia von Natur aus wankelmütiger, unreligiöser und nackter sind als Männer und zum Ausgleich einen Schleier (Hidschab) oder zusätzlichen Gesichtsschleier (Niqab) tragen „wollen“ (müssen). Dieser Mensch zum Beispiel hatte ein Gesicht, er hieß Mohammed Atta und lernte Flugzeugfliegen zur Ehre Allahs.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/13/Mohamed_Atta.jpg

Heute nennen Sie sich stolze Muslima. Muslima heißt Allahs furchtsame und schamhafte Dienerin. Und muslimisch sein heißt religiös sein. Gegen Religion ist gar nichts einzuwenden, und ein bisschen stolz sollte jedermann sein. Gerne dürfen Sie daher genau so stolz sein wie ich oder wie jeder andere Mensch, aber eben nicht auf Kosten anderer stolzer sein, und gerne dürfen Sie muslimisch empfinden, solange Sie das barbarische Schariagesetz nicht höher stellen als die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948.

Sehr geehrte stolze Muslima, bitte lesen Sie diese zwei Texte, damit Sie wissen, wo die Frau im nichtsäkularen (originalen) Islam im Verhältnis zu ihrem Vater, Bruder, Ehemann oder Sohn steht, nämlich irgendwo zwischen Pflanze und Hund:

Abu al-Faradsch Ibn al-Dschauzi: Das Buch der Weisungen für Frauen

http://eifelginster.wordpress.com/2009/07/30/135/

Ayatollah Morteza Motahhari: Stellung der Frau im Islam

http://eifelginster.wordpress.com/2011/04/23/230/

Zwischen „die Muslime“ und „die Nichtmuslime“ dürfen wir gar nicht unterscheiden, schließlich sind wir alle Staats-Einwohner und Stadtbürger und Nachbarn und in jedem Fall sind wir alle Menschen. Muslime sind keine Sorte Mensch, ein juristisch folgenreiches Aufspalten der zum Beispiel deutschen Bevölkerung in ethnoreligiöse Gruppen ist in der freiheitlichen Gesellschaft zu verhindern. Deshalb darf die Scharia auch für die so genannten Muslime und auch im Personenstandsrecht, Eherecht oder Familienrecht keine Anwendung finden. Deshalb gibt es ein Gesetz für alle, oder, wie es Maryam Namazie auf Englisch sagt: ONE LAW FOR ALL.

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

Sie tragen also, vielleicht aus islamverliebtem Geschichtsbewusstsein oder hochgestimmter Muslimsolidarität oder um Pluspunkte (hasanat) fürs Paradies anzuhäufen oder aus Angst vor dem Höllenfeuer, ein Kopftuch. Reicht es da denn nicht, einmal wöchentlich freitags für einen Tag ein schmuckes knappes silbergraues und dann einmal jährlich in der letzten Ramadanwoche ein klitzekleines weißes Kopftuch zu tragen – und sich ansonsten den Wind durch die Haare wehen zu lassen? Haare schimmern auch ganz hübsch in der Sonne, Frauenhaare ebenso wie Männerhaare. Oder sind für Sie Frauenhaare anders nackt als Männerhaare, nackter und sozusagen unverschämter? Kopftuch reicht im Übrigen zur Abwehr der bösen Dschinnen gar nicht aus, Sie müssen aus Sicht der Scharialobbyisten bis auf Hände und Gesicht den ganzen Leib einwickeln, damit jeder sieht: Frau unterwegs, wandelndes Sicherheisrisiko. Tun Sie das bitte nicht.

Verkriechen Sie sich nicht unter das „Schamtuch“ (Feridun Zaimoglu) wie die Schnecke in ihr Haus oder die Muschel in ihre Schale, während den nackthaarigen und langbärtigen Männern (Scharia: Frauenhaar ist Schamhaar, Männerhaar Ehrenhaar) drei Nebenfrauen und eine unbegrenzte Anzahl von Konkubinen zustehen. Die Kopftuchträgerin fällt ferner den muslimischen Säkularen in den Rücken, und wer noch mehr nach der Scharia ruft, ist ein echter Frauenversklaver, wie uns die Lektüre von Abu al-Faradsch Ibn al-Dschauzi (Das Buch der Weisungen für Frauen) und Ayatollah Morteza Motahhari (Stellung der Frau im Islam) gezeigt hat. Ob in Islamabad oder Teheran, Kairo oder Istanbul: Heute Kopftuch, morgen Kalifat.

Vielen Dank für Ihr Interesse am Thema Religion, bleiben Sie stolz und religiös. Bleiben wir stolz und religiös alle miteinander oder auch stolz und atheistisch, jedenfalls stolze freiheitliche Demokraten, und sorgen wir dafür, dass die allgemeinen Menschenrechte durch das angeblich vom Himmel herab gekommene Gottesgesetz weder aufgefressen noch angeknabbert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Cees van der Duin am 13.11.2011

Lesetipp, am besten vielleicht in dieser Reihenfolge: Necla Kelek:

Die fremde Braut. Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland (2005)

Die verlorenen Söhne. Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes (2006)

Bittersüße Heimat. Bericht aus dem Inneren der Türkei (2008)

Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam (2010)

http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-03469-1#buecher

Guten Morgen stolze Muslima,

danke für Ihren Kommentar.

Sie nennen sich stolze Muslima, aber leider geht aus ihrem Beitrag nicht hervor, worauf sie denn stolz sind. Dürfen wir annehmen, dass sie stolz darauf sind, eine reine, züchtig bedeckte Muslima zu sein?

Vielleicht können meine Kollegin Ümmühan Karagözlü und ich, Gabi Schmidt, Autorin des von Ihnen kommentierten Textes, sie ermuntern, den Post zur Burka und vor allem den dort empfohlenen Artikel des Islamwissenschaftlers und Politologen Ralph Ghadban[1] noch einmal aufmerksam zu lesen. Der gebürtige Libanese klärt darin über das Frauenbild in Koran und Sunna auf und geht auf die religiöse und gesellschaftspolitische Bedeutung des Schleiers ein[2].

Vorab ein paar Zitate aus dem gelinkten Textbeitrag, der bei der Bundeszentrale für politische Bildung abgedruckt ist. Sie belegen, dass jedes Schamtuch, in welcher Variante man es auch trägt, dazu dient, den weiblichen Körper zu sexualisieren, zu biologisieren und zu verteufeln.

Ghadban schreibt:

Bei der Frau ist ihr ganzer Körper eine ‚aurah [Anm. für Nichtmuslime: Schamzone] und die Gelehrten streiten darüber, ob Gesicht und Hände auch verdeckt sein müssen oder nicht.

Wie man sieht, entspricht die ‚aurah beim Mann ungefähr der Gegend, wo die Geschlechtsteile liegen. Die Frau dagegen wird als ganze auf ihre Sexualität reduziert. Im hadîth heißt es, die Frau i s t eine ‚aurah. Nirgends steht, dass der Mann eine i s t – der Mann h a t eine ‚aurah.

Ghadban weist auf al-Ahwazî[3] hin: „[…] die Frau selbst ist eine ‚aurah, weil man sich für sie schämt, wenn sie sich zeigt: genau wie man sich schämt, wenn die ‚aurah zum Schein kommt. Und die ‚aurah ist das Geschlechtsteil und alles, wofür man sich schämt, wenn es sichtbar wird.“ Al-Manawî[4] schreibt in seiner Erläuterung desselben: Die Frau ist eine ‚aurah „bedeutet, dass ihre Erscheinung und Entblößung vor den Männern verwerflich ist. Und die ‚aurah ist das Geschlechtsteil des Menschen und alles, wofür man sich schämt.“

Ghadban weiter:

Aus diesem Grund wurde die Frau verteufelt, weil ihre Erscheinung allein die Männer verführt. Die Verbindung zwischen der Verteufelung und der Verführung bringt folgender hadîth zum Ausdruck: „Der Prophet sah eine Frau, da ging er zu seiner Ehefrau Zeinab und schlief mit ihr. Er sagte: Wenn eine Frau euch entgegenkommt, dann kommt sie mit dem Antlitz eines Teufels. Wenn einer von euch eine Frau sieht und sie gefällt ihm, er soll zu seiner Frau gehen, weil sie auch hat, was diese Frau hat.“

Da eine Gemeinschaft sich immer die Werte und Normen gibt, die ihren Bestand sichern und ihrer Weiterentwicklung dienen, müssen zügellose Sexualität und Ehebruch seitens der Männer damals ein häufiges, familienzersetzendes, den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdendes Problem gewesen sein.

Meine Kollegin Ümmühan Karagözlü meint dazu: „Diese Textstelle ist für mich als säkulare Muslima einer der vielen Beweise, dass man als aufgeklärter Mensch in der kulturellen Moderne Koran und Sunna nicht wörtlich nehmen kann und darf. Keine Ehefrau, die sich ihrer Menschenwürde bewusst ist, kann damit einverstanden sein, von ihrem Ehemann zur Triebabfuhr und Befriedigung seiner sexuellen Gelüste missbraucht und zur Zeugung Allah ergebener Söhne als Zoontjesfabriek (Ayaan Hirsi Ali) benutzt zu werden.

Mit dem Menschenbild der frühmittelalterlichen Primärquellen muss die traditionelle Muslima ihre sexuelle Lust als haram (verboten) ignorieren und verdrängen. Niemals kann sie sich sicher sein, dass ihr entgegengebrachte Zärtlichkeiten in Wirklichkeit nicht einer Konkurrentin gelten. Ihr Göttergatte und Stellvertreter Allahs hingegen wird schon dafür sorgen, dass seine Angetraute nicht einmal die Gelegenheit hat, in Gedanken fremdzugehen. An der Allah-Gott wohlgefälligen Bedeckung des Frauenkörpers haben beide Geschlechter somit ein starkes Interesse. Dem männlichen Clan ist es ein zentrales Anliegen, die vom Teufel mit der Kunst der Verführung ausgestatteten weiblichen Familienmitglieder mindestens mit einem Kopftuch zu verhüllen, schließlich gilt es, seine Ehre zu verteidigen. Jeder Moslem, der sich diesem starken sozialen Druck entzieht, gilt als Waschlappen, Weichei und lächerliche Figur.

Auch die weiblichen Verwandten stehen unter diesem Zwang, zumal sie die eigentlichen Leidtragenden bei jeder familieninternen Ehrverletzungen sind. Die ohnehin stark eingeschränkte persönliche Freiheit würde durch Verschärfung der Überwachung und Kontrolle durch Väter, Onkel, Brüder, Ehemänner und Community weiter auf ein erdrückendes Minimum reduziert. Mit dem Hidschab versuchen viele noch nicht verheiratete Teenager sich von den Eltern ein wenig Vertrauen zu erkaufen. Sie täuschen sich nicht, dass islamisch korrekt gekleideten Töchtern eher zugestanden wird, die religiösen Regeln gehorsam zu befolgen.

Auffällig ist, dass gerade Musliminnen, der jede Körperkontur auflösenden, zunehmend strengeren, inzwischen sogar in der Farbigkeit wenig individuellen Verschleierung kaum Widerstand entgegensetzen. Sie, stolze Muslima, sind ein Beispiel. Einige Frauen, darunter auch Andersgläubige, verteidigen in den Medien sogar den Ganzkörperschleier und demonstrieren für das „Freiheitsrecht“ auf Vollverschleierung. Die mangelhafte Gegenwehr ist mit einem Männerbild, das den Mann pauschal als triebgesteuerten, willensschwachen Unhold darstellt, völlig nachvollziehbar. Mit einem immer längeren Schamtuch glauben sich Musliminnen vor belästigender Anmache, Zudringlichkeiten und sexuellen Übergriffen zu schützen. Sie hoffen außerdem, dass die schmucklose, möglichst totale, eintönig schwarze oder schlammfarbene Verhüllung Konkurrentinnen und potentielle Nebenbuhlerinnen möglichst unattraktiv erscheinen lässt. Deren reizvolle Schönheit soll nicht länger Männerblicke anziehen und den eigenen Partner daran hindern, Gefallen an fremdem Frauen zu finden.Wer unter solchen Voraussetzungen behauptet, seinen Hidschab freiwillig zu tragen, beschwindelt seine Umgebung und ist unaufrichtig gegen sich selbst“. Soweit meine Kollegin Karagözlü.

Ghadban fährt fort:

Die Frau ist ein sexuelles Objekt. Sie ist verführerisch und teuflisch. Sie stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Männer dar. Außerdem ist sie schlecht. Ali soll gesagt haben: „Die Frau als Ganzes ist böse. Und das Böseste an ihr ist, dass man auf sie nicht verzichten kann.“ Ein hadîth bei Buchârî besagt, dass die Mehrheit der Menschen in der Hölle aus Frauen besteht. Aus diesen Gründen muss sie eingesperrt werden, das ist auch gut für sie. In einem hadîth steht: „Die Frau ist eine ‚aurah, wenn sie ausgeht, dann kommt ihr der Teufel entgegen. Sie ist am nähsten zu Gott, wenn sie in ihrem Haus tief steckt.“

Ghadban:

Die Sexualisierung der Frau erreicht einen Höhepunkt mit dem Begriff al-fitna. Al-fitna bedeutet Unruhe stiften. Das geschieht, wenn die Frau etwas zeigt, was im Prinzip nicht ausdrücklich verboten ist, aber denselben Effekt wie das Verbotene hat, z.B. das Gesicht. Die Verschleierung des Gesichtes ist umstritten, alle Gelehrten sind sich aber darüber einig, dass das Gesicht, wenn es hübsch ist, verschleiert werden muss, um die fitna zu vermeiden.

Das wirft einen Blick auf das Männerbild: Der Mann ist offensichtlich ein triebhaftes Wesen, das im Angesicht der Frau nicht mehr zu kontrollieren ist. Und wenn sie noch dazu hübsch ist, dann fängt er an zu randalieren. Der Mann ist so schwach, dass er in der Frau nicht eine, sondern zehn ‚aurah sieht. Der Prophet soll gesagt haben: „Die Frau hat zehn ‚aurah. Wenn sie heiratet, schützt ihr Mann eine von ihnen und wenn sie stirbt, schützt das Grab alle zehn ‚aurah.“ „Dasselbe soll auch Ali gesagt haben.“

Soweit Ghadban.

Der bei Muslimen hoch verehrte islamische Gelehrte al-Ghazali stellte sich eine gottesfürchtige Ehefrau folgendermaßen vor: „Sie muss im Hof bleiben und sich um die Wäsche kümmern. Sie darf nicht allzu oft ausgehen (Elle ne doit pas sortir trop souvent), muss einfältig und gutmütig sein, darf keinen allzu geselligen Umgang mit den Nachbarn haben und sie nicht öfter besuchen, als es absolut unverzichtbar ist. Sie muss sich sehr um ihren Ehemann kümmern und ihn respektvoll behandeln. Ohne seine Einwilligung darf sie das Haus nicht verlassen (She should not go out of her house except by his permission)“.

Ein weiteres Zitat des iranischen Philosophen und Schariagelehrten: „Dabei hat sie [beim Ausgehen, beim Verlassen des Hauses] abgetragene Kleidung anzulegen (Elle devra revêtir de vieux vêtements) und sich nur auf unbelebten Straßen zu bewegen. Die öffentlichen Märkte muss sie meiden und sicherstellen, dass niemand sie an ihrer Stimme erkennt. Sie darf sich nicht an einen Freund ihres Ehemannes wenden, selbst wenn sie seine Hilfe gerade nötig hätte.“ (Beides aus: Die Wiederbelebung der religiösen Wissenschaften).

Das islamische Recht, die im Wesentlichen aus Koran, Sunna und Sira (Biographie des Propheten Mohammed) bestehende Scharia, ist die Grundlage des religiös begründeten Wertesystems und der heiligen Weltordnung des Islam. Der Hidschab ist ihm bei der Umsetzung der Scharia ein in vielerlei Hinsicht nützliches Werkzeug. Die islamische Bedeckung spaltet die Gesellschaft in gegensätzliche, mehrstufig herabgewürdigte Gruppen. Musliminnen / Muslime, Frauen / Männer, MuslimInnen / NichtmuslimInnen, verschleierte Muslimas / Frauen mit offenen Haaren, Muslime / Dhimmis (nichtmuslimische Monotheisten), Muslime / Harbis (Polytheisten), vom Glauben Abgefallene / Heuchler[5]. Ein fairer, respektvoller Umgang der verschiedenen Gemeinschaften untereinander ist den Gruppenmitgliedern nach Islamischem Recht nicht erlaubt (Hisba[6], al-wala-wa-l-barāa[7]).

Ghadban meint dazu:

Trotz der Gefahr, die von den Frauen ausging, mussten sie sich nicht alle gleich verhüllen. Die ‚aurah der Sklavin war wie beim Mann vom Nabel bis zum Knie. Die Gelehrten begründeten es damit, dass sie sich anbieten muss, um gekauft zu werden. In der Tat stand sie dem Mann sexuell zur Verfügung, und er durfte ihr sogar seine Geschlechtsteile zeigen wie seiner Frau.

Die Frau durfte sich natürlich nicht zeigen vor ihren männlichen Sklaven. Die freien Christinnen und Jüdinnen hingegen durften genau wie die Sklavinnen ihren Kopf und ihr Gesicht nicht verhüllen. Der Muslim darf ihren Anblick genießen. Das gehört zum Bereich der sexuellen Herrschaft. Die Muslimin ist beschützt, daher der Begriff muhassanât: Husn heißt Festung. Die anderen Frauen sind mehr oder weniger Freiwild. (…)

Es geht nur um entfesselte Sexualität, die nur mit äußerem Zwang in Schranken zu halten ist. Hieß es im Koran noch „Schau mit Diskretion“, dann heißt es später „Du darfst nicht schauen“. Diskretion ist eine Kontrolle von innen, bei ihrem Fehlen und bei herrschender Sexualisierung muss die Kontrolle von außen kommen. Daher die krankhafte Geschlechtertrennung in der islamischen Gesellschaft. Wenn Mann und Frau in Kontakt kommen, dann ist das Sündigen unvermeidlich. In einem hadîth heißt es, wenn eine Frau und ein Mann sich treffen, dann ist der Teufel der Dritte.

Die Burka erklärt jede Frau, die verschleierte und die nicht verschleierte, zum freilaufenden moralischen und sexuellen Sicherheitsrisiko. Jeder noch so unbedarfte Blickkontakt, das Händeschütteln bei der Begrüßung eines Freundes oder Smalltalk mit dem Nachbarn ist ihr verboten. Männer hingegen können nach dieser patriarchalisch islamischen Weltsicht niemals unanständig, liederlich oder sündhaft handeln, sondern sind im Zweifelsfall hilflos triebfixierte, willensschwache Opfer weiblicher Bezauberung und Verführungskunst. Nach dieser Logik ist der Mann unschuldig, die Frau hingegen muss für seine lüsternen Blicke bestraft werden. Ihr ganzer Körper ist mit Stoff zu bedecken, damit männliche Muslime nicht die Kontrolle über sich verlieren und vergewaltigend über sie und andere nicht korrekt verschleierte Mädchen und Frauen herfallen.

Auch heute gilt für orthodoxe Muslime wie Scheich Taj al-Din al-Hilali: Hält sich eine Frau nicht an die Kleidungsregeln, ist sie selber schuld, wenn sie sexuell missbraucht wird. Der höchste muslimische Geistliche Australiens, bezeichnete am 25.10.2006 unverschleierte Frauen als nacktes Fleisch: „Wenn ihr rohes Fleisch auspackt und offen auslegt, und die Katzen kommen und fressen es – wessen Fehler ist das?“, fragte der Prediger seine Zuhörer – und antwortete sich gleich selbst: „Das unbedeckte Fleisch ist das Problem.“ Solange Frauen in ihrem Zimmer bleiben und den Schleier tragen, argumentierte al-Hilali weiter, seien sie keinen Gefahren ausgesetzt. Wer sich aber schminke und verführerisch mit den Hüften schwinge, fordere den Appetit geradezu heraus.

Addressing 500 worshippers on the topic of adultery, Sheik al-Hilali added: „If you take out uncovered meat and place it outside on the street, or in the garden or in the park, or in the backyard without a cover, and the cats come and eat it..whose fault is it – the cats or the uncovered meat? „The uncovered meat is the problem.“ He went on: „If she was in her room, in her home, in her hijab (veil), no problem would have occurred[8], [9].“

Als demütige, gottesfürchtige Tochter Allahs für jeden von Weitem auszumachen, unterstehen die Trägerinnen des Hidschab dem Kontrollzwang der ‘religiösen’ Community (das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten). Das verpflichtet gerade verhüllte Musliminnen dazu, besonders strikt die kulturell vormodernen Anweisungen und Empfehlungen in Koran, Hadithen und Fatwas zu befolgen und ihrerseits zur strikten Beachtung und Umsetzung dieser Glaubensgrundsätze zu ermahnen. Fatalerweise spornt sie vor allem die männlichen Mitglieder der muslimisch geprägten Gemeinde dazu an, ihrer entmündigenden Kontrollfunktion über die ‘Zwiespalt säende, teuflisch-verführerische Wesensart des weiblichen Geschlechts’ nachzukommen. Jedes Überprüfen, ob aus dem Bone (Unterkopftuch) mittlerweile nicht doch eine frivole Haarsträhne hervorlugt, jedes Zurechtzupfen des Kopftuchs erinnert wie eine Eselsbrücke daran, den gottgefälligen, geraden Weg keinesfalls zu verlassen.

Ghadban ergänzt das den Primärquellen zu Grunde liegende Frauenbild um folgenden Aspekt:

Die Gelehrten begnügten sich nicht damit, aus der Frau ein bösartiges sexuelles Wesen zu machen, sie versuchten aus ihr ein minderwertiges Wesen zu machen. Die Frau wurde aus der Rippe Adams erschaffen – und die Rippe ist krumm. Wenn man die Rippe gerade biegen will, dann bricht sie. „Das heißt, dass die Frau per Beschaffenheit mangelhaft ist. Ad-Dâremî schreibt: „Er sagte, die Frau sei aus einer Rippe erschaffen worden. Wenn man sie gerade biegt, dann zerbricht sie. So nimm Rücksicht auf sie“. Buchârî schreibt: „Seien sie mit den Frauen fürsorglich, sie wurden aus einer Rippe erschaffen. Das Krummste an ihr ist ihr Oberteil, wenn du sie gerade biegen willst, bricht sie. Wenn du sie lässt, dann bleibt sie krumm. Seien sie mit den Frauen fürsorglich“.

Diese andere Beschaffenheit der Frau stellt einen Mangel in ihrer Natur dar, der von einem hadîth erläutert wird. Nach Buchârî soll der Prophet gesagt haben, den Frauen fehle es an Vernunft und an Religion. Die Frauen fragten nach dem Grund. Er antwortete: „Ist die Zeugenaussage der Frau nicht halb so viel Wert wie die des Mannes? Das kommt von ihrem Mangel an Vernunft. Muss sie nicht während der Menstruation aufhören zu fasten und zu beten? Das kommt von ihrem Mangel an Religion.“

Die letzte Aussage führt zur Biologisierung der Frau. Die Frau mag eine Seele haben wie der Mann, ihre Biologie bringt ihr aber Nachteile. Sie kann beispielsweise keine gesellschaftliche Verantwortung tragen. In einem hadîth heißt es: „Ein Volk kann keinen Erfolg erzielen, wenn es von einer Frau angeführt wird. Es ist so, weil die Frau mangelhaft und unfähig ist, sich eine richtige Meinung zu bilden. Und weil der Herrscher verpflichtet ist, in der Öffentlichkeit aufzutreten, um die Angelegenheiten seiner Untertanen zu verwalten. Die Frau ist aber eine ‚aurah und ist dafür nicht geeignet. Deshalb darf sie weder Imam noch Qadi werden.“

Diese auf die Biologie gestützte Auffassung der Frau hat in einer anderen Form in der modernen Zeit überlebt. Beim Polemisieren mit dem Westen in der Frage der Menschenrechte für Mann und Frau unterscheiden die Muslime zwischen Gleichheit und Ähnlichkeit. Im Islam sind Mann und Frau als Menschen vor Gott gleich und genießen dieselben Rechte. In der Gesellschaft sind sie aber nicht ähnlich. Ihre Unähnlichkeit beruht auf ihren biologischen Unterschieden, was zu Konsequenzen führt. Ayatollah Murtada al-Mutahirî z.B. schreibt: „Die Welt der Frau ist anders als die Welt des Mannes, die Beschaffenheit und die Natur der Frau sind anders als die Beschaffenheit und Natur des Mannes. Das führt natürlich dazu, dass viele Rechte, Pflichten und Strafen nicht einheitlich sind.“ Dann kritisiert er den Westen, der krampfhaft versucht, für beide Geschlechter dieselben Gesetze und Institutionen durchzusetzen, trotz der, wie er schreibt, „instinktiven und biologischen Unterschiede“ der beiden.

Das Schamtuch ist die Eintrittskarte in den Club der Alpha-Mädchen, zu deren zwingend notwendigem Verhaltensrepertoire die Verachtung und der heilige Ekel gegenüber allen nichtislamischen Lebensweisen gehört. Mit dem Kopftuch mobben für Allah, gottgefälliges Mobbing[10]. In Belgien durften Schülerinnen lange Zeit selber entscheiden, ob sie sich im Schulgebäude bedecken oder ihre Haarpracht offen tragen wollten. Durch die schleichende weltweit wachsende Fundamentalisierung, die in den letzten Jahren immer mehr an Fahrt aufnahm, begann ein religiöses Wettrüsten. Eines Tages erschienen die Mädchen sogar in der Burka zum Schulunterricht. Viele öffentlich geförderte Bildungseinrichtungen in Flandern haben sich daraufhin für ein Verschleierungsverbot entschieden. Das traditionsreiche königliche Atheneum war die letzte Schule, die das Verbot von Kopfbedeckungen auf Kappen und Mützen beschränkte. Karin Heremans, die Direktorin: „Es gab muslimische Schülerinnen, die kein Tuch tragen wollten. Aber der Druck wurde so groß, dass sie das Atheneum schließlich verließen … In diesem Jahr war die Frage nicht mehr ob, sondern wie man es trägt … Das Kopftuch zu tragen war plötzlich entscheidend dafür, eine gute Muslima zu sein[11].“

Eine jede Muslimin, die in der Umma (islamische Weltgemeinschaft) im Prinzip kein hohes Ansehen genießt, sondern eher als treuhänderisches Gut des Ehemannes gilt (Allah hat dem Ehemann wahrhaftig das Recht zuerkannt, von der heiligen Wertsache namens Eheweib Behaglichkeit, Erholung, Friedlichkeit und Nutzen zu beziehen[12], [13]), wird als vollverschleierte, gottesfürchtige Frömmlerin ein wenig aufgewertet. Sie ist Avantgardistin, Trendsetterin, kann sich als die Erhabene und moralisch Überlegene fühlen, die auf unverschleierte oder weniger streng verhüllte Glaubensschwestern und Ungläubige verächtlich herabsehen darf, die Konkurrentinnen korangetreu belehren, kränken und verachten kann und dafür obendrein auch noch mit Hasanat, himmlischen Pluspunkten belohnt wird.

Ghadban fasst den Inhalt seines Textes folgendermaßen zusammen:

Unter dem Vorwand der Religionsfreiheit wird versucht, eine Gesellschaftsordnung einzuführen, die höchst problematisch ist. Das Kopftuch ist ein zentrales Element dieser Ordnung und symbolisiert die Position der Frau. Es ist nicht, wie im Diskurs ständig wiederholt wird, allein ein Zeichen ihrer Unterdrückung, denn man kann die Frau ohne Kopftuch unterdrücken. Es ist vor allem ein Zeichen ihrer Entwürdigung, weil es die Frau auf ihre Sexualität reduziert. Sie ist eine ‚aurah, und da ihr ganzer Körper Schamzone ist und man nicht mit entblößten Geschlechtsteilen auf die Straße geht muss sie sich verhüllen. Deshalb sprechen die Muslime davon, dass die Frau durch das Kopftuch ihre Würde gewinnt. Sie sagen auch, dass das Kopftuch sie beschützt. Wer sich als sexuelles Objekt betrachtet, braucht natürlich einen Schutz, vor allem, wenn man die Männer als unkontrollierte triebhafte Wesen sieht.

In einer Gesellschaft, in der die Erwartungen an die Selbstkontrolle der Menschen so hoch sind, dass auch die Vergewaltigung in der Ehe bestraft wird, ist es berechtigt zu fragen, ob diese Gesellschaft solche Vorstellungen akzeptiert und verkraftet. Es heißt schließlich im Artikel Eins des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Ende der Zitate aus Das Kopftuch in Koran und Sunna.

Sehr geehrte stolze Muslima,

sicherlich ist es überzogen, jeden Kittel- und Bartträger unter den Generalverdacht zu stellen, Hassprediger und Terrorist zu sein, jede blauäugige Unschuldsvermutung ist jedoch genauso verfehlt. Ein großer Prozentsatz der Menschen wird verständlicherweise jedem Skinhead und Stiefelträger, jedem mit Bierdose und Baseballschläger ausgestattetem Punk und auch jeder Vollverschleierten mit begründeten Misstrauen begegnen. Sie wissen, dass ein Neonazi rechtsradikales Gedankengut vertritt, ein durch Alkohol enthemmter, eine Schlagwaffe mit sich führender Nonkonformist gewaltbereit sein könnte und ein Mann sich unter der Burka verstecken könnte, der eine Bank überfallen will.

Die offene Gesellschaft ist ein Modell von Karl Popper[14], die jedem Einzelnen ein Höchstmaß an Freiheit bieten soll. Im Gegensatz zu geschlossenen Gesellschaften, die einen für alle verbindlichen Heilsplan verfolgt, ist ein intellektueller Meinungsaustausch ausdrücklich gestattet, damit auch kulturelle Veränderungen möglich werden. Die von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Paris 1948) abgeleiteten Grund- und (Staats)Bürgerrechte, zu denen auch die Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit sowie die strikte religiöse Neutralität des Staates gehören, sind im Grundgesetz garantierte Abwehr- Schutz- und Freiheitsrechte gegen den Staat und Dritte. Jeder Bürger kann sich auf sie berufen und sie einklagen, jeder Bürger darf sie schützen und verteidigen. Jeder Bürger soll sich dafür einsetzen, dass alle Menschen sie genießen können. Sollte das gelingen, kann man wahrhaftig stolz sein.

Der Friedensnobelpreisträger Kofi Annan betonte anlässlich der Feier zum Tag der Menschenrechte am 10.12.1997:

Die Menschenrechte sind das Fundament der menschlichen Existenz und Koexistenz. Die Menschenrechte sind allgemeingültig, unteilbar und voneinander abhängig. Es sind die Menschenrechte, die uns menschlich machen. Sie sind die Leitlinien, nach denen wir der Menschenwürde eine erhabene Stellung einräumen. … Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht. Sie gibt ihnen die Stärke, jede Grenze zu überwinden, jede Mauer zu erklimmen, jeder Macht zu trotzen.“ Soweit der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Halten wir es doch mit Carlo Schmid[15], der am 08.09.1948 für die wehrhafte Demokratie eintrat:

Soll diese Gleichheit und Freiheit völlig uneingeschränkt und absolut sein, soll sie auch denen eingeräumt werden, deren Streben ausschließlich darauf geht, nach der Ergreifung der Macht die Freiheit selbst auszurotten? Also: Soll man sich auch künftig so verhalten, wie man sich zur Zeit der Weimarer Republik z. B. den Nationalsozialisten gegenüber verhalten hat? Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft: Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muss man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.

Gabi Schmidt

Ümmühan Karagözlü

14.11.2011

[1] Ghadban stammt aus dem Libanon und lebt seit 1972 in Berlin. Dort studierte er Islamwissenschaften und promovierte in Politologie. Er war Mitbegründer der Libanonhilfe für die Unterstützung der Bürgerkriegsflüchtlinge im Libanon und Berlin(gegründet 1976). 1977 bis 1992engagierte er sich in der Sozialarbeit mit arabischen Berlinern, u.a. als Leiter der Beratungsstelle für Araber beim Diakonischen Werk in Berlin, u.a. als Leiter der Beratungsstelle für Araber beim Diakonischen Werk in Berlin. Ghadban ist seit 1992 in der Sozialforschung tätig (Quelle: Wikipedia).

[2] Ralph Ghadban: Das Frauenbild in Koran und Sunna

http://www.bpb.de/themen/IYRYVB,1,0,Das_Kopftuch_in_Koran_und_Sunna.html#art1

[3] Abu Yusuf Ya’qub bin Isaaq ad-Dawraqi al-Ahwazi genannt ibn as-Sikkit

http://www.eslam.de/begriffe/a/ali_ibn_mahziyar.htm

[4] Al-Manawi wird vom kuwaitischen Waqf-Ministerium zur Frauenfrage angeführt

http://www.douralquran.com/portal/english/info/details.php?data_id=17

[5] Abdur-Rahmaan ibn Zayd ibn Aslam said, „The levels of paradise go up and the levels of Hell go down“ [Ibn Rajab, at-Takhweef min an-Naar, p.5]. It was reported from some of the Salaf that the sinners amongst the monotheists who enter Hell would be in the first level, the Jews would be in the second level, the Christians in the third level, the Sabians in the fourth level, the Magians in the fifth level, the polytheist Arabs in the sixth level and the hypocrites in the seventh level (1) Some books give names to these levels: the first is called Jahanam, the second Ladhaa, the third al-Hutamah, the fourth as-Sa’eer, the fifth Saqar, the sixth al-Jaheem, and the seventh al-Hawiyah.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-412697/Outrage-Muslim-cleric-likens-women-uncovered-meat.html

[6] Hisba

http://de.wikipedia.org/wiki/Hisba

Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rechte_gebieten_und_das_Verwerfliche_verbieten

[7] al-walāʾ wal-barāʾa

http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27a

Scheich Muhammad al-Saeed al-Qahtani: Al-Wala wal-Baraa. According to the Aqeedah of the Salaf.

http://www.kalamullah.com/Books/alWalaawalBaraa1.pdf

[8] Sheik Taj Din al-Hilali, the nation’s most senior Muslim cleric, compared unveiled women with meat that is left uncovered in the street and is then eaten by cats.

In a Ramadan sermon in a Sydney mosque, Sheik al-Hilali suggested that a group of Muslim men recently jailed for many years for gang rapes are innocent.

http://www.islamreview.com/articles/WOMEN_ARE_RESPONSIBLE.shtml

[9] Frauen seien die Waffen des Satans, um die Männer zu kontrollieren, meint der australische Scheich al-Hilali, und eine Verschleierte wird ja vielleicht gar nicht vergewaltigt, jedenfalls, wenn sie das Haus gar nicht erst verlässt:

The sheik then said: „If she was in her room, in her home, in her hijab, no problem would have occurred.“ He said women were „weapons“ used by „Satan“ to control men.

http://www.theaustralian.com.au/news/nation/muslim-leader-blames-women-for-sex-attacks/story-e6frg6nf-1111112419114

Sheik Taj el-Din al-Hilali’s controversial speech. If the woman is in her boudoir, in her house and if she’s wearing the veil and if she shows modesty, disasters don’t happen.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/6089008.stm

[10] EMMA September/Oktober 2009: Mobbing gegen kopftuchfreie Mädchen

„Willst Du aussehen wie eine Deutsche?“ Oder: „Das Kopftuch ist unsere Ehre – hast Du keine?“ Und: „Deinen Eltern ist es wohl egal, wie über Dich geredet wird.“ Die darauf angesprochene Aylin kämpfte mit den Tränen und sagte schließlich: „Es wird immer schlimmer. Und seit ich neulich im Ramadan mein Schulbrot ausgepackt habe, ist es ganz aus. Die Kopftuch-Mädels mobben mich total.“ Das also war der Grund für die Schulmüdigkeit der 14-Jährigen.

http://www.emma.de/ressorts/artikel/islam-islamismus/mobbing-gegen-kopftuchfreie-maedchen/

[11] Stefanie Bolzen: In dessen Direktorenzimmer sitzt Karin Heremans. Die blonde Frau sieht müde aus, das Handy klingelt immer wieder, alle paar Minuten kommt eine Mitarbeiterin herein. Ihre Schule, das zweihundert Jahre alte Königliche Atheneum, kommt seit Wochen nicht mehr aus den Schlagzeilen: Proteste und Polizeieinsätze, verwüstete Unterrichtsräume. Und 250 Mädchen, die zum Schulanfang nicht mehr zum Unterricht erschienen. Weil die 46-Jährige mit diesem Tag das Tragen von Kopftüchern verboten hatte. Die Direktorin hat das nie gewollt. Aber sie konnte es irgendwann nicht mehr verhindern.

http://www.welt.de/die-welt/politik/article4967468/Letzte-Loesung-Kopftuchverbot.html

[12] Normally, the rule of Amaanat is that the Ameen (Trustee) is under compulsory obligation to maintain and guard the Amaanat. He is not permitted to derive any personal benefit or use from or with the Amaanat. However, Allah Ta’ala in His infinite mercy has bestowed to the husband the right to derive comfort, rest, peace and benefit from the Sacred Trust we call The Wife.

http://www.muftisays.com/forums/virtues/4472/an-amaanat-for-husbands-to-mediate.html?p=22126#22126

[13] Both husband and wife are the makhlooq (creation) of Allah Ta’ala. In His infinite wisdom, Allah Ta’ala has assigned different rights, duties and obligations to the variety of specimens of His makhlooq. Allah Ta’ala has assigned the wife to the care of the husband. She is His makhlooq whom He has placed in the custody of the husband. Allah Ta’ala has awarded custody of the wife to the husband by way of Amaanat (Sacred Trust), not by way of mielkiyyat (ownership). As such, the wife in the custody of her husband and under his jurisdiction is a Sacred Trust. She is the sole property of Allah Ta’ala—and of no one else.

http://blog.darulislam.info/aggregator?page=3

[14] Karl Popper

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper

[15] Carlo Schmid

http://de.wikipedia.org/wiki/Carlo_Schmid

In Frieden und Harmonie

September 11, 2011

والله خير الماكرين

wa-Llāhu ḫayru l-mākirīna

Allah, tuzak kuranların en hayırlısıdır

und Allah ist der beste Ränkeschmied

Tief im innersten Integrationsrat

Im August 2010 plante die in Braunschweig ansässige so genannte Islamschule des am Ort geborenen Sohnes eines Gründers der deutschen Milli Görüş nach Mönchengladbach umzusiedeln. Salafist Muhamed Ciftci war im bosnischen Bürgerkriegsgebiet Aktivist der mittlerweile verbotenen IHH gewesen und hatte sich in Saudi-Arabien zum Schariagelehrten ausbilden lassen. Im Stadtteil Eicken formierte sich Protest gegen die Ansiedlung der den saudi-arabischen Wahhabiten und dem deutschen Missionar Pierre Vogel nahe stehenden Lehrstätte und radikalen Fernuniversität.

Die SPD-Kommunalpolitikerin und Vorsitzende des örtlichen Integrationsrates Gülistan Yüksel („Wir als Integrationsrat wollen das friedliche Miteinander und den Dialog der Religionen“), eine bekennende Anhängerin des Modells der arrangierten Ehe, regte sich nicht etwa über die Salafisten auf, sondern über den Bürgerwiderstand („Die gießen Öl ins Feuer!“). Auch eine Gruppe oder vielmehr Liste aus dem Innenleben des Integrationsrats meldete sich offiziell zu Wort, der Türkisch-Deutsche Integrations-Verbund (TDIV, Türk-Alman Uyum Birliği), der bei der Wahl zum Integrationsrat am 07.02.2010 immerhin 35,75 % errungen hatte. Damals hatte die Liste Interkulturell Yüksel die mit 40,46 % noch einmal knapp gewonnen.

Mit dem Hinweis „Zur Islamschule und den darauf folgenden Entwicklungen gibt der Türkisch-Deutsche-Integrations-Verbund (TDIV) folgende Erklärung ab“ publizierte die BürgerZeitung Mönchengladbach (bz-mg) am 03.09.2010 ein Statement, in dem die Worte Kalifat, Apostatenmord, Steinigung und Scharia nicht vorkommen. Auch zu Burka und Polygamie, um die es beim Thema Muhamed Ciftci oder Pierre Vogel ja eigentlich gehen müsste, fällt nicht nur kein schlechtes, sondern gar kein Wort. Kitschig wird ein verschwommen bleibendes städtisches Gemeinsames („Heimatstadt“) beschworen, das, einem deutschlandweiten Trend folgend, neuerdings von zersetzenden („giftige Keime“), heimtückischen und gewaltbejahenden Kräften („Sarrazin“) bedroht sei:

Islamschule: Erklärung des Türkisch-Deutschen Integrationsverbund (TDIV)

Eine lebenswerte, liebenswerte Stadt am schönen Niederrhein, die Heimatstadt von Deutschen, Migranten und Muslimen. Die ersten muslimischen Gemeinden entstanden hier vor über 40 Jahren als eine Begleiterscheinung von zuwandernden Arbeitskräften aus unterschiedlichen muslimischen Ländern.

Seither haben sich die Gemeinden weiterentwickelt und vertreten über 10 Tausend muslimische Bürger in dieser schönen Stadt.

Aus Erfahrung mit diesen Menschen wissen wir, dass sie gerne hier leben, dass sie gar diese Stadt lieben. Diese Menschen haben die gleichen Sorgen und Befürchtungen, wie jeder Bürger dieser Stadt. „Werde ich Morgen noch eine Arbeit haben?“, „Werden meine Kinder eine gute Ausbildung genießen?“, „Wird es meiner Familie auch in Zukunft gut gehen?“ oder „Wird die Borussia dieses Jahr endlich wieder einmal Meister?“

Diese oder ähnliche Fragen bestimmen auch den Alltag dieser Menschen. Wir glauben an einen anderen Gott!

Vielleicht ist es auch der Selbe und wir nehmen ihn nur anders wahr. All dies hat uns aber in den letzten 40-Jahren nicht davon abgehalten in Frieden und Harmonie hier zusammenzuleben.

Leider ist seit kurzem dieser Frieden in unserer schönen Stadt bedroht. Immer mehr extremistische Gruppierungen finden hier eine Spielwiese, wo sie ihre gefährlichen Ideologien verbreiten können. Konform zum bundesweiten Trend, siehe Sarrazin, werden immer mehr giftige Keime in die Gesellschaft gestreut, die das Zusammenleben der Bürger in unserer Stadt gefährden.

Wenn wir, die besonnenen Bürger dieser Stadt, Deutsche, Migranten, Katholiken, Evangelisten, Juden und Muslime jetzt nicht gemeinsam dagegen aufbegehren, überlassen wir das Feld solchen Extremisten, und legen unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder in deren Hände.

Wir fordern daher alle Verantwortlichen für die jetzige Situation auf, ihre Handlungen zu überdenken und dazu beizutragen, dass Mönchengladbach auch in Zukunft eine lebenswerte und liebenswerte Stadt am Niederrhein bleibt.

Auf eine namentliche Signatur verzichtete der TDIV dabei. Von einem einzigen Kommentar abgesehen, blieb die alarmierend schariafreundliche Aussage des TDIV zur radikalen salafistischen Islamschule bis heute, also mindestens ein ganzes Jahr lang, unkommentiert auf der Seite der BürgerZeitung Mönchengladbach stehen. Bereits am 05. September 2010 kommentierte Diplom-Sozialpädagoge Edward von Roy:

Integration ist den Menschen in Mönchengladbach ebenso Überzeugung wie Herzenssache. Wichtig ist dabei eine städtische Kultur, die auf der Vollständigkeit und Zugänglichkeit des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (GG, 1949) beruht und auf der sie tragenden Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR, 1948). Denn wir integrieren schließlich in das Grundgesetz hinein und nicht in das Schariagesetz.

Beim kritischen Blick auf die Gesellschaft ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau (nicht erst im Paradies) doch offensichtlich zentraler als die Frage, ob Menschen an denselben Gott glauben oder an verschiedene Götter.

Wahrscheinlich kann nur ein sehr säkularer Staat ein freiheitlich demokratischer Staat sein, und hier wird die so genannte negative Religionsfreiheit, frei übersetzbar als “Lass mich mit deiner Religion in Ruhe”, zum Thema, mit dem die umstrittene Islamschule nach wie vor einige Probleme zu haben scheint.

Warum nur möchte sich der Türkisch-Deutsche Integrationsverbund (TDIV) in seiner Erklärung zur Islamschule vom mittelalterlich gebliebenen und heutzutage schlicht reaktionären Gesellschafts- und Frauenbild der Salafiyya nicht ein wenig distanzieren?

Im Sinne von AEMR und GG möge unsere Heimatstadt in der Tat “eine lebenswerte und liebenswerte Stadt am Niederrhein” (TDIV) bleiben.

Der TDIV hat vorgezogen, dem Kommentator nicht zu antworten und zum Thema Salafismus zu schweigen.

Quellen

Islamschule: Erklärung des Türkisch-Deutschen Integrationsverbund (TDIV)

http://www.bz-mg.de/brauchtum-gesellschaft-menschen/integration-nachbarschaft/islamschule-erklarung-des-turkisch-deutschen-integrationsverbund-tdiv.html

Hütchenspieler unter sich, wo ist die Kugel? Die Integrationszauberer Guntram Schneider und Gülistan Yüksel stellen fest: Die Salafisten sind gar keine Integrationsangelegenheit, sondern eine zahlenmäßig marginale extremistische Sekte, der Islam ist Teil Deutschlands, die Salafisten wollen die Scharia, der Islam will vielleicht auch die Scharia, ist aber eine Weltreligion, und über den Islam darf niemand schlecht reden:

bz-mg, 14.10.2010. Kurzfristig hatte NRW-Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) die Einladung der Vorsitzenden des Integrationsrates Gülistan Yüksel angenommen, mit Vertretern des Integrationsrates und der Eickener Bürgerinitiative über die Auswirkungen der „Islamschule“ zu diskutieren.

Anlass dieses Gespräches seien die Demonstrationen am letzten Wochenende in Eicken, erklärte Yüksel. Am 8. November soll in einem größeren Kreis erneut über dieses Thema diskutiert werden.

Guntram Schneider erklärte, dass die Islamschule nicht in erster Linie ein Thema der Integrationspolitik sei. Vielmehr sei es eine Frage des Extremismus. Der Verein „EZP“ sei nach übereinstimmender Auffassung des Verfassungsschutzes von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen den Salafisten zuzuordnen und eine kleine Gruppe im heterogenen Spektrum des Islam.

Diese Gruppe bestehe über wiegend aus „Konvertiten“, also meist deutsche Staatsbürger aus vormals anderen Religionen, deren Ziel es sei, in Deutschland die „Schari’a“ durchzusetzen. Die Schari’a stehe in krassem Widerspruch gegen die deutsche Verfassung. …

Schneider warnte davor, den Widerstand gegen die Islamschule dazu zu nutzen, den gesamten Islam zu diskreditieren. Wie Bundespräsident Wulff ist auch Schneider der Auffassung, dass der Islam zu Deutschland gehöre. …

Es dürfe nicht zugelassen werden, dass aufgrund kleiner extremistischer Minderheiten eine Weltreligion in Verruf gerate.

Gülistan Yüksel bekräftigt ergänzend, die Islamschule und die Geschehnisse in Eicken hätten nichts mit Integration zu tun. …

Hans-Willi Körfges zeigte sich zufrieden, dass die Eickener Bürgerinitiative sich deutlich von denen distanziert habe, die als „Trittbrettfahrer“ auftreten und prinzipiell gegen den Islam polemisieren.

http://www.bz-mg.de/brauchtum-gesellschaft-menschen/integration-nachbarschaft/integrationsminister-schneider-islamschule-ist-kein-integrationsproblem.html

Ebenfalls aus der BürgerZeitung Mönchengladbach (bz-mg) stammt der Hinweis auf die Hochschulveranstaltung Die Hälfte des Himmels, auf der Gülistan Yüksel 2009 vor angehenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen das Elternrecht verteidigte, den Ehepartner des Kindes mit auszusuchen.

http://www.bz-mg.de/vorschulisches-schule-studium-beruf/die-halfte-des-himmels-offentliche-ringvorlesung-der-hochschule-niederrhein-zur-lebenssituation-von-frauen.html

Bei einem öffentlichen Vortrag in der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Soziale Arbeit, anlässlich der frauenrechtlich orientierten Ringvorlesung Die Hälfte des Himmels (2009) legte Yüksel Wert auf das familiäre, vor allem das elterliche Recht, die Tochter bei der Auswahl des Ehemannes zu beraten. Die türkeistämmige Integrationsratsvorsitzende betont, dass arrangierte Ehen nicht als Zwangsverheiratungen bezeichnet werden dürfen.

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BClistan_Y%C3%BCksel

Horst Köhler schmeißt keine Kamelle um sich, sondern Bundesverdienstkreuze. Gülistan Yüksel’e LİYAKAT NİŞANI

http://www.youtube.com/watch?v=grDOmQYS7Dw

Fanclub.

ALMANYA CUMHURBAŞKANI KÖHLER’DEN GÜLİSTAN YÜKSEL’E LİYAKAT NİŞANI

Am 12.05.2010 vollbringt der deutsche Bundespräsident die Kernfusion und zaubert Friedensbewegung und Scharia zur iKfR zusammen, zur im Kern friedlichen Religion. Vorsorglich hat Horst Köhler uns allerdings auch das Lachen gleich mit verboten:

Ich kenne den Islam als im Kern friedliche Religion, die in sich ruht, ihre eigene Berechtigung und Geschichte hat. Respekt muss uns leiten, wenn wir über den Islam diskutieren.

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Interviews/2010/20100512_Rede.html

Henryk M. Broder (DER SPIEGEL, 30.08.2010) reist an den Niederrhein und schreibt zum Mönchengladbacher Bürgerprotest gegen den drohenden Heranzug der vom niedersächsischen Verfassungsschutz beobachteten Islamschule.

Aus: Als käme der Leibhaftige in die Stadt. Henryk M. Broder:

Die Vorsitzende des Integrationsrates von Mönchengladbach, Gülistan Yüksel, erläutert, sie sei zuerst im Urlaub und dann krank gewesen und habe sich deswegen um die Sache nicht kümmern können. Außerdem sei sie ehrenamtlich tätig. „Wir als Integrationsrat wollen das friedliche Miteinander und den Dialog der Religionen.“ Freilich müsse man auch „die Ängste der Menschen ernst nehmen“. Nach der Versammlung sagt sie, die Bürgerinitiative würde „Öl ins Feuer gießen“. Dann geht sie heim, während die Einwohner von Eicken in kleinen Gruppen ratlos weiter diskutieren. Einer sagt: „Wie kann so etwas passieren? Was haben wir für Behörden, die nicht wissen, was sich hier tut?“

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,714471,00.html

Integrationsrat Mönchengladbach, Wahltag 07. Februar 2010. Die kleinfamiliär und von den SPD-nahen Yüksels dominierte Liste „Interkulturell Yüksel“ (Gülistan Yüksel, Hüseyin Yüksel, Ekrem Işık, Fehmi Mushin Yüksel, Peter-Johann Steier, Canan Özge Yüksel) liegt vor dem eher die lokalen Moscheegemeinden abbildenden „Türkisch-Deutschen-Interations-Verbund“ oder TDIV (Yusuf Berk, Sezai Şahin, Yunus Yiğit, Maksut Yıldırım, Turgut Danacı, Ozan Mehmet Gümüş)

http://integrationsrat-mg.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=43&Itemid=65

Uyum meclisi seçimleri için güç birliği

Diyanet İşleri Türk İslam Birliği (DİTİB), Türk Kültür Ocağı, İslam Toplumu Milli Görüş (IGMG) Derneği, Mönchengladbach Eğitim ve Uyum Derneği, Nimet Vakfı ve Türk Veliler Derneği (= Türkischer Elternverein) … Gümüş, Danacı, Şahin, Berk, Yıldırım … Türk-Alman Uyum Birliği (= TDIV, auf dem Foto liest man TDIV – Gemeinsam in die Zukunft)

http://ha-ber.net/index.php?option=com_content&task=view&id=6495&Itemid=75

Yunus Yiğit bei der Opfertierkampagne der IGMG

http://www.igmg.de/tr/haberler/yazi/2010/11/30/opfertierkampagne-des-igmg-hilfs-und-sozialvereins-in-der-tuerkei.html

Bild: Gruppenfoto mit Großplakat: IGMG Hilfs- und Sozialverein e.V.

http://www.igmg-hilft.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/T%C3%BCrkiye_2.jpg

Youtube-Kurzfilm: IGMG Opfertierkampagne 2009

http://www.youtube.com/watch?v=MOg2GdvXEBs

http://www.youtube.com/watch?v=7zjTIcWdkcQ&feature=related

Wo wir sind. IGMG Sosyal Yardım Derneği. Wir betreiben Projekte in den folgenden 53 Ländern und Regionen:

http://www.igmg-hilft.de/de/wo-wir-sind.html

Yunus Yiğit, bei: Milli Gazete, auch der IGMG Hilfs- und Sozialverein e.V. und die IHH sind genannt.

http://www.milligazete.com.tr/haber/hayir-yolunda-yarisin-182510.htm

RP, 17.09.2010.

Nachdem jedoch Peter-Johann Steier (Liste Yüksel) auch seine persönliche Meinung gegen die Salafisten in Eicken äußerte, wurde die Sitzung unterbrochen. Anschließend verlas Vorsitzende Gülistan Yüksel (SPD) eine einstimmig beschlossene Stellungnahme des Rates „zur Situation in Eicken“.

Darin heißt es: „Der Integrationsrat unterstützt alle Maßnahmen, die der Verständigung und Toleranz dienen und lehnt extremistische Gruppierungen ausdrücklich ab.“

http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/integrationsrat-lehnt-radikale-islamschule-ab-1.719188

Koran 8:30

Allah, tuzak kuranların en hayırlısıdır,

and Allah is the best of plotters.

http://www.kuranmeali.com/ayetkarsilastirma.asp?sure=8&ayet=30

Sure Acht Die Kriegsbeute, 8: The Spoils of War

and Allah is the best of plotters.

http://skepticsannotatedbible.com/quran/8/index.htm

Koran 3:54

Allah, düzen kurucuların en hayırlısıdır,

and Allah is the best of schemers.

http://www.kuranmeali.com/ayetkarsilastirma.asp?sure=3&ayet=54

faithfreedom: „Sure 3:54 bezeichnet Allah als ´makara´. Das arabische Wort ´makara´ bedeutet täuschen, intrigieren oder planen. … Das Wort ´Intrigant´ (maakir) ist ein sehr starkes Wort … Der Kalif Abu Bakr sagte einmal, dass er Angst vor der Makr (Täuschungskraft) Allahs hätte.“

und Allah ist der beste Listenschmied.

http://www.faithfreedom.org/German/Artikel/irre.htm

Was Spreewaldgurke und Burka verbindet. Europa, die Basken, die Sorben und der Islam

August 17, 2011

Was Spreewaldgurke und Burka verbindet. Europa, die Basken, die Sorben und der Islam

Die islamisch zu überwindende Rechtseinheitlichkeit kultureller Moderne gibt dem Umgang mit nationalen Minderheiten neue Brisanz. Von Jacques Auvergne.

Jeder Mensch trägt seine Kindheit lebenslang mit sich herum wie die Schnecke die feinsten Windungen ihres gedrehten Hauses. Diese Kammern und Gänge des Erinnerns bleiben allzu oft abgeschottet, zu viele alte Menschen reden erfahrungsgemäß oft erst kurz vor ihrem Tod beispielsweise über die Schrecken des letzten Weltkrieges, manche sprechen nie darüber. Schiffbrüchigen nicht unähnlich und Kindheit, Gottesbegriff und Heimat gleichsam im Koffer oder Handgepäck mit sich führend, strandeten jüdische Auschwitzüberlebende um 1945 in Israel und ostdeutsche Breslauer oder Danziger in Köln oder Hamburg. Wie Luft- oder Seereisende landeten italienische oder türkeistämmige Gastarbeiter um 1970 und Wolgadeutsche oder Siebenbürger Sachsen um 1995 in Deutschland, sie alle schlugen mehr oder weniger tief Wurzeln, fühlen sich vielleicht als Deutsche und sind womöglich Staatsbürger und sind nebenbei Katholiken oder Waldenser oder Muslime oder Ex-Muslime.

Die Würde eines Menschen zu achten, bedeutet nicht nur, ihn nicht umzubringen, ihn nicht zu foltern oder zu bespucken, sondern auch, seine Erinnerung und Kindheit wertzuschätzen. Wir Islamkritiker haben daher grundsätzlich zu respektieren, wenn ein Bosnier oder Marokkaner an Engel glaubt oder seinen Gott Allah nennt, und nicht anders ist es unmenschlich und letztlich demokratiegefährdend, wenn unsere in diesen Jahren so gerne Moscheen eröffnenden Bürgermeister nicht auszusprechen bereit sind, dass ein Türke oder Iraner sehr wohl Atheist sein kann und das vielleicht seit Kindertagen. Eine der Erinnerungslosigkeit verpflichtete deutsche SPD oder Kirche aber schweigt zur Frauenfeindlichkeit des Islamischen Rechts, arrangiert mützentragende Kölner Jüdinnen mit DITIB-Kopftuchfrauen zum proschariatischen interreligiösen Dialog und ist bereit, den Kindern der türkeistämmigen Einwanderer die Auseinandersetzung mit dem Völkermord an den Armeniern zu ersparen.

Nur die genaue Erinnerung kann der Menschheit helfen, künftiges großes Leid zu vermeiden. Es ist menschenverachtend und letztlich zukunftsgefährdend, wenn selbst ernannte Progressive sich pauschal über ein irgendwie störendes Kriegerdenkmal, einen Berliner hugenottischen evangelischen Gottesdienst oder ein ostpreußisches Heimattreffen lustig machen und zugleich zu feige sind, polnischen oder arabischen Antisemitismus zu kritisieren. Menschen haben Wurzeln, individuelle, die selbst Geschwister oder Eheleute voneinander unterscheiden, und kollektive wie Familie, Region, Nation. Dass sich das Individuum von vielen kollektiven Zwängen von Tradition und Religion emanzipieren und den Zugang zum post-magischen und post-mythischen Denken finden soll, ist dabei ein unverändertes wichtiges Ziel, das gerade Pädagogen und Sozialarbeiter von Zeit zu Zeit laut aussprechen sollten, wenn sie nicht sehr bald für die islamfreundliche Apartheid einer erneuerten Kultur der Stämme („Gesamtgesellschaft“) arbeiten möchten.

Identität ist nicht angeboren, anders als es der Rassist sagt, und fällt auch nicht vom Himmel, anders als es der Theokrat predigt, sondern wird vom Individuum erarbeitet oder auch nicht erarbeitet. Wenn ich afrikanische Vorfahren hätte und in New York leben würde, könnte mein Großvater mich ermahnen, meine „schwarze“ Identität zu entdecken und gegen eine womöglich in rassistischem „weißem“ Denken und Handeln verhaftete amerikanische Umwelt zu verteidigen. Oder ich habe vielleicht, ebenfalls als New Yorker, eine schwarze, chinesische, jüdische, mexikanische oder deutsche Identität gegen den Willen meiner allzu sehr assimilierten amerikanischen Familie zu erkämpfen und sollte mich ein paar Jahre später, um mich nicht in Fundamentalismus oder Sektiererei gleichsam einzumauern, beizeiten von den universellen Menschenrechten integrieren und assimilieren lassen. Meine Gottheit muss ich schließlich nicht „verstaatlichen“, beten kann ich nach Feierabend oder am Wochenende.

Im Zeitalter der Globalisierung kehren also nicht nur die (allzu?) viel besprochenen Götter zurück in unsere Städte, sondern, in Form der die Universalität der Menschenrechte und die Einheitlichkeit des Rechts ironisierenden Kultgemeinschaften, die Stämme. Ein Islam ohne Vielweiberei und Kinderheirat ist derzeit weder vorgesehen noch organisierbar. Hauptgefährdung und Hauptakteur dieser für die USA, Kanada, Europa und Australien drohenden, geradezu stammeskulturellen Rechtsverschiedenheit ist ein von Industrie (Ford, Thyssen) und vom „christlichen“ Multikulturalismus bzw. Kreationismus begrüßter Islam, der sich leider von Sunnagehorsam und Fiqh-Jurisprudenz immer noch nicht trennen möchte.

Anders als die Diktatur oder der Gottesstaat verträgt die kulturelle Moderne jede Menge Identität, ihr Staatsbürger kann progressiv oder konservativ, religiös oder atheistisch, heterosexuell oder homosexuell empfinden und leben, ohne seine bürgerlichen Rechte zu verlieren, und nicht zuletzt kann er sein Weltbild und Lebensgefühl – kann er seine Identität – nahezu nach Belieben ändern, beispielweise die Religion wechseln oder ohne Gott leben. Die Frage ist also nicht, ob jemand eine muslimische oder spanische oder baskische Identität hat (und warum soll ein spanischer Baske nicht zum Islam konvertieren), sondern ob das Individuum vom Stammesführer oder Religionsführer daran gehindert wird, von den Standards der allgemeinen Menschenrechte Gebrauch zu machen (und wieder aus dem Islam auszutreten).

Es ist nicht falsch, den Terror der baskischen ETA auch mit dem nationalistischen spanischen Staatsführer und dessen Unterdrückung der ethnischen Minderheitenkulturen zu erklären. General Franco untersagte den nordspanischen ethnischen Minderheiten der Katalanen und Basken öffentlichen Volkstanz und das offizielle Sprechen der eigenen alten, romanischen bzw. westeuropäisch-vorindogermanischen Sprache. Die zweisprachigen Ortsschilder (gälisch, baskisch, sorbisch) mahnen eben auch an die hoffentlich für immer überwundenen Zeiten der Unterdrückung indigener Sprachen durch ein Herrenvolk. Wir Freunde der AEMR, die sich an das Individuum richtet und nicht an das mehr oder weniger separatistische Kollektiv, haben keine Minderheitensprachen zu behindern, sondern zuallererst zu fragen, ob ein kurdischer Mann Opfer von Schutzgelderpressung an die gewaltbereite PKK ist, ob eine Frau aus dem Volk der Sinti und Roma zwangsverheiratet wird oder ob einer in Afrika, Asien oder Europa lebenden Somalierin, Ägypterin oder Indonesierin die zu verhindernde weibliche Genitalverstümmelung droht.

Die heutigen Nationalstaaten Mitteleuropas lassen sich nicht nur durch agrarische Stammessprachen, mittelalterliche Siedlungsbewegungen, Handelskartelle (v.a. die Hanse) und Klostergründungen (vgl. Zisterzienser) sondern auch durch die kriegerische Verteidigung gegen das von Napoleon geplante europäische, zwangssäkularisierte Imperium erklären. Die jahrhundertelang von Hohenzollern oder Habsburgern und von den sonstigen „vom Himmel eingesetzten“ (Gottesgnadentum) Fürsten verwalteten Deutschen, die nicht zuletzt erst durch die napoleonische Besatzung ihr Deutschtum entdeckten und rasch nationalistisch bis rassistisch zu überhöhen begannen, sind eben keine „rassisch reinen“ Germanen, sondern der Raum einer von Bibelübersetzung über den Kampf gegen Pressezensur bis zur Rechtschreibreform mühselig genug errungenen Hochsprache („Hochdeutsch“), ein genetischer melting pot der nacheiszeitlichen Steinzeit und der Völkerwanderungszeit, ein Schmelztiegel aus Kelten, Slawen und Germanen, von römischen Legionären und mittelalterlichen jüdischen Kaufleuten genetisch, kulturell und sprachlich reich gemacht. Keltische Hügelgräber im Westen und sorbische Sprachinseln im Osten machen dieses Mosaik lediglich sichtbar, die indischstämmigen Sinti, die traditionell nichtsesshaften Jenischen oder die bäuerlich-katholischen Spreewälder bzw. Lausitzer Sorben sind Deutsche und vor allem sind sie Staatsbürger mit ungeschmälerten Rechten und Pflichten.

Der Weg aus Heimattümelei zur Verachtung für das ethnisch Andere oder zum Heilsziel aus Rasse, Blut und Boden ist oft nicht weit. Die rassistischen türkischen Grauen Wölfe und ihre Freunde beispielsweise instrumentalisieren selbst die turksprachige irakische Minderheit, die, brisanterweise auf dem selben Gebiet ansässig wie die irakischen Kurden, ihrerseits von Dschihadisten umworben wird. Die Tscherkessen (Inguschen und Tschetschenen), einst Opfer Stalinscher Umsiedlungs- und Völkermordpolitik, sehen sich nachvollziehbarerweise seit Jahrhunderten russisch kolonialisiert und wenden sich neuerdings leider ebenfalls der Islamischen Revolution zu.

Aus sozialpädagogischer Sicht sind Fundamentalisten oder Nationalisten hinsichtlich ihrer Identität hoch wahrscheinlich ziemlich verunsichert, denn angesichts der nun wirklich nicht sezessionistisch oder gar terroristisch aktiven Elsässer, Südtiroler, Sorben oder Kaschuben könnte man inzwischen angstfrei sagen, dass die Alteingesessenen aus dem Elsass oder in Südtirol sprachlich und kulturell Deutsche bzw. Deutschösterreicher sind, dass Kaschuben zwar Slawen, aber linguistisch keine Polen sind und Sorben zwar echte Deutsche, aber eben zugleich echte, im Frühmittelalter (um 600 n. Chr.) eingewanderte Slawen (und weder Tschechen noch Polen). Anders als manche Bewohner in Berlin-Neukölln (Migrantenanteil 39 %, Ausländeranteil 21,3 %, Anteil der Muslime in Neukölln 18 % ohne Konvertiten und Ex-Muslime) oder Amsterdam-Slotervaart (Einwohnerherkunft: Marokko 33 %, Türkei 21 %, Surinam 5 %) betreiben die genannten nichteingewanderten ethnischen Minderheiten der Europäischen Union nun wirklich keine Integrationsverweigerung, sondern zeichnen sich im Allgemeinen durch Weltoffenheit und Friedfertigkeit aus: Die Menschen im baskischen, am 26. April 1937 von der geheimen deutschen Legion Condor bombardierten Gernika / Guernica(1) im Baskenland oder in Kartuzë / Kartuzy (Karthaus, 40 km westlich von Danzig) sind damit lobenswerte Prototypen des modernen, mehrsprachigen und geschichtsbewussten Europäers.

Volksmärchen und Volksbrauchtum sollten wir gerade nicht der politischen radikalen Rechten überlassen. Jeder von uns hat Zeit genug, Baskisch oder Sorbisch zu lernen, und niemand ist dazu gezwungen. Korsische Kirchenlieder oder kaschubischer Holzhausbau,(2) Baskentum oder Sorbentum sind also keine Frage des Terrorismus, sondern des Tourismus. Den Gesichtsschleier oder die nach griechischem Familienrecht legale Verheiratung elfjähriger muslimischer Mädchen hingegen sollten wir nicht unter Völkerkunde oder Heimatkunde verbuchen.

Der politische Islam wird die diversen europäischen Minderheitenrechte für sich ausbeuten und in Deutschland in nicht ferner Zukunft darauf bestehen, für eine an der Scharia orientierte Partei nach dem Vorbild der dänischen Minderheit nicht an die 5-Prozent-Hürde gebunden zu sein. Was seit 1945 international sowie etwas krampfhaft als vorbildlich gelobt worden ist, das deutsch-dänische Zusammenleben oder Nebeneinander-her-Leben in Nordschleswig, wird angesichts der islamischen Praxis von arrangierter Ehe, Zweitfrau und Burka zu einem Treibsatz gegen den Fortbestand des freiheitlichen Rechtsstaats. Dabei ist es selbstverständlich schützenswert und verteidigenswert, dass ein deutscher Staatsbürger aus Schleswig-Holstein die dänische Sprache lernt, einerlei, ob großelterlich ererbt oder ob beruflich oder touristisch erwünscht.

Die Spaltung in Wir und die Anderen, der gelegentliche Kriegszug gegen die Feinde und auch der geduldete befreundete Stamm zwecks Austauschs von Heiratspartnern ist zutiefst archaisch, geradezu steinzeitlich, er zeigt sich in den islamischen Heiratsgeboten und kristallisiert in der segmentierten Stadt des Orients aus, in denen armenisches, jüdisches und katholisches Viertel scharf getrennt sind. Die ethnoreligiös gespaltene Stadt der islamischen Dhimma wird in diesen Jahrzehnten auf die westeuropäischen Städte übertragen, das eben ist das Scheitern der Integration.

Im von Mohammed gestifteten Islam ist der Nichtmuslim emotional und juristisch herabzustufen, er ist als Dhimmi zu versklaven oder als Harbi ohne Recht auf Eigentum und Leben. Islamisierung arbeitet mit dem Erwecken von Ekel gegenüber den Anderen, den Unreinen, innermuslimisch und männerbündisch ist zusätzlich auch jede Frau ekelhaft.

Der Weg der einen, unteilbaren Menschheit in die kulturelle Moderne war das Überwinden von Nationalismus und Rassenhass und die Empathie mit dem Mitmenschen. Die islamisch verweigerten universellen Menschenrechte haben konsequenterweise die „reinigende“ (pakistanische) Zwei-Nationen-Theorie auch in Europa zu „integrieren“, die religiös begründete Doktrin der Segregation oder gar Sezession. Mit dem Ziel der Rechtsspaltung haben Europas Islamisten längst damit begonnen, den flämisch-wallonischen oder britisch-irischen Konflikt politisch auszunutzen, sie vergleichen sich, wie es Pierre Vogel macht, mit den Opfern europäischer Völkermorde, um Schuldgefühle zu erwecken, die der türkische Islamverbandsfunktionär, salafistische Straßenmissionar oder sonstige proschariatische Dialogaktivist praktischerweise gleich rituell entsühnen kann.

Die Zugehörigkeit zur Umma wird, islam-theologisch keineswegs falsch, schon bald als Zugehörigkeit zu einer Art von Nation ausgegeben werden, die das Recht habe, lokale errungene nationale Minderheitenrechte zu beanspruchen. Das Volk Allahs beansprucht den kulturellen Schutz, den irische Gälen, ostdeutsche Sorben oder spanische beziehungsweise französische Basken nach Jahrhunderten der oft brutalen Unterdrückung für sich erkämpft haben. Dass kein deutscher Imam oder Scheich für die Anerkennung des 1915 und 1916 begangenen türkischen Völkermordes an den Armeniern und Assyrern auf die Straße geht, zeigt die Doppelmoral der kulturrassistisch denkenden Schariafreunde, denen es um das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben des Individuums eben gar nicht geht, sondern um das „Recht“, als Frau ein Kopftuch zu tragen, als Mann den Heiratspartner seiner Tochter auszusuchen und als Frau oder Mann seinen Kindern die Angst vor dem jenseitigen Strafgericht nebst ewigem Höllenfeuer erwecken zu dürfen (Islamischer Religionsunterricht). Ob in mittelalterlichem Gewand (Pierre Vogel) oder in Nadelstreifen (Ayyub Axel Köhler), die Salafisten proben den Ausstieg aus dem Baugrund der freiheitlichen Lebensweise, der Rechtseinheitlichkeit.

Religiöses Menschenopfer ist kein Hobby, keine akzeptable Subkultur. Rätoromanisch, baskisch, sorbisch oder jiddisch zu reden oder zu singen ist in einer freiheitlichen Demokratie hingegen jedem möglich. Bildungsbürgerlich, weltbürgerlich und geschichtsbewusst sollte jeder Islamkritiker daher ein Stück weit so empfinden, als wäre er Jude oder Baske oder Sorbe oder Muslim oder Frau oder homosexuell, das ist schließlich eigentlich bereits mit der Ethik eines Kant oder Jesus von Nazareth geboten, die jedem Menschen die gleiche Würde zubilligt, was auch verlangt, die Welt aus seinem Blickwinkel zu betrachten.

Nation ist Identität, Kurde, Baske, Gäle, Kaschube oder Pomake zu sein ist Identität, und da uns säkularen Islamkritikern jeder zur Mitarbeit willkommen ist, auch oder gerade bei einer Familienherkunft aus einer ethnischen Minderheit oder bei Migrationshintergrund (was ja auch stets eine ethnische Minderheitenrolle bedeutet), benötigt und betont Islamkritik also zuallererst eine internationale, aufklärungshumanistische Identität.

In diesen Jahren der weltweiten Rückkehr des Fundamentalismus schwingen sich Religionsführer immer mehr zu politischen Volksführern auf. Wer den unabsehbar folgenreichen „Dialog der Religionen“ behindert, wird als Friedensgefährder gebrandmarkt. Unsere Regierungen dürfen nicht länger den Umweg über die Himmelswächter wie Rowan Williams oder Mustafa Cerić wählen, um mit ihren Bürgern zu kommunizieren: So wenig wir pauschal antireligiös eingestellt sind, so sehr müssen wir darauf achten, dass Kleriker, christlich oder muslimisch, den Schulen und Parlamenten fern bleiben.

Die so genannten Muslime sind nicht als Ethnie zu deuten und haben auch im Personenstands- und Familienrecht keine gesonderten Rechte zu Heiratsalter oder Polygamie durchzusetzen. Da es in Europa keine islamische nationale Minderheit gibt und geben darf, haben unsere gewählten Politiker keinen „Dialog“ mit islamischen Funktionären zu führen. Imam und Erzbischof sind Staatsbürger, ihre vor der Hölle warnende heilige Kleidung hat in Rathäusern nichts zu suchen. Bestehende Schutzrechte nationaler Minderheiten sind auf möglichen und zu verhindernden Missbrauch durch den schariatreuen Islam zu überprüfen.

Wie der Aufruf des türkischen Präsidenten Erdoğan an die Deutschtürken, sich nicht zu assimilieren (Köln 2008: Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit) bzw. sich als Türken zu fühlen (Düsseldorf 2011: Ihr seid meine Staatsbürger, ihr seid meine Leute)(3) oder wie das Beschwören einer bemerkenswert vage bleibenden „muslimischen Staatsbürgerlichkeit“ durch Tariq Ramadan oder Murad Wilfried Hofmann vermuten lässt, würden die Parteigänger der Scharia auch die Privilegien des 1995 vom Europarat vorgelegten Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten(4) dazu missbrauchen, aus dem für alle geltenden einheitlichen und auf Gleichbehandlung beruhenden Recht auszusteigen. Der europäische Nationalismus oder Rassismus ist mühselig genug gezähmt worden, das Europa der Völker braucht kein Volk der Vielweiberei.

Die koranbasierte Höllenfurcht berechtigt nicht zu Privilegien und ist keine Grundlage für Staatsverträge, in Bibel oder Koran zu lesen entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. Zwar beinhaltet Deutschland eine Menge Kirchen und Moscheen sowie eine friesische, dänische sorbische Minderheit, aber keine Ethnie der Bärtigen und Burkafrauen.

Die beliebte Kopfbedeckung Baskenmütze (sie stammt nicht aus dem Baskenland, sondern aus dem benachbarten, traditionell okzitanisch(5) sprechenden Béarn) wehrt keine bösen Geister ab, Sekten von Trägern des Dirndls oder Tirolerhuts, die Ausstiegswilligen mit dem Tod drohen und Heiraten mit Friesen oder Sorben verbieten, sind ebenfalls nicht bekannt geworden. Die alten ethnischen Minderheiten Europas scheinen von der Allgemeinheit besonderen kulturellen Schutz einfordern zu können, ohne dass die Gefahr besteht, dass sie lokal oder gar expansiv die Demokratie durch einen totalitären Staat ersetzen.

Anders als die Burka ruft die sorbische Tracht nicht nach dem Gottesstaat.

Spreewaldgurken(6) lassen sich integrieren, Schariagesetze nicht.

Jacques Auvergne

(1) Guernica 1937, das Zentrum des Baskentums barbarisch zerstört

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/Bundesarchiv_Bild_183-H25224%2C_Guernica%2C_Ruinen.jpg

Das Wappen der Provinz Bizkaya (span. Vizcaya) zeigt den seit Generationen gepflegten bzw. nachgepflanzten „Baum von Guernica“ (Gernikako Arbola), die Heilige Eiche, unter der Ratsversammlungen durchgeführt wurden.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/20/Escudo_de_Bizkaia_2007.svg

(2) Kaschubisches Haus. Das Dorf Wdzydze Kiszewskie (kaschubisch Kiszewsczé Wdzëdzé), Ersterwähnung 1280, wurde durch Auswanderung verlassen und von den Eheleuten Theodora und Isidor Gulgowski vor dem Verfall gerettet. Heute ist es ein Freilichtmuseum und begeistert Touristen aus aller Welt.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Wdzydze_zagroda_7.jpg

(3) Süddeutsche, 13.02.2008

„Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

http://www.sueddeutsche.de/politik/erdogan-rede-in-koeln-im-wortlaut-assimilation-ist-ein-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit-1.293718

DER SPIEGEL, 27.02.2011

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,747496,00.html

FAZ, 28. Februar 2011

„Ich sage Ja zur Integration, aber Nein zur Assimilation … niemand wird in der Lage sein, uns von unserer eigenen Kultur und Zilvilisation loszureißen … Die Islamphobie ist genauso wie Antisemitismus und Rassismus ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

http://www.faz.net/artikel/C30923/auftritt-in-duesseldorf-erdogan-nein-zur-assimilation-30328988.html

(4) Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten, amtliche deutsche Übersetzung. Für Islamisten ein geeignetes Mittel zum Aufbau einer zweiten Rechtsordnung bzw. einer parallelen Staatlichkeit?

Artikel 3

1. Jede Person, die einer nationalen Minderheit angehört, hat das Recht, frei zu entscheiden, ob sie als solche behandelt werden möchte oder nicht; aus dieser Entscheidung oder der Ausübung der mit dieser Entscheidung verbundenen Rechte dürfen ihr keine Nachteile erwachsen.

2. Angehörige nationaler Minderheiten können die Rechte und Freiheiten, die sich aus den in diesem Rahmenübereinkommen niedergelegten Grundsätzen ergeben, einzeln sowie in Gemeinschaft mit anderen ausüben und genießen.

Artikel 6

1. Die Vertragsparteien fördern den Geist der Toleranz und des interkulturellen Dialogs und treffen wirksame Maßnahmen zur Förderung der gegenseitigen Achtung und des gegenseitigen Verständnisses sowie der Zusammenarbeit zwischen allen in ihrem Hoheitsgebiet lebenden Menschen unabhängig von deren ethnischer, kultureller, sprachlicher oder religiöser Identität, und zwar insbesondere in den Bereichen Bildung, Kultur und Medien.

Artikel 8

Die Vertragsparteien verpflichten sich anzuerkennen, daß jede Person, die einer nationalen Minderheit angehört, das Recht hat, ihre Religion oder Weltanschauung zu bekunden sowie religiöse Einrichtungen, Organisationen und Vereinigungen zu gründen.

Artikel 9

1. Die Vertragsparteien verpflichten sich anzuerkennen, daß das Recht jeder Person, die einer nationalen Minderheit angehört, auf freie Meinungsäußerung die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen in der Minderheitensprache ohne Eingriffe öffentlicher Stellen und ohne Rücksicht auf Landesgrenzen einschließt. Die Vertragsparteien stellen im Rahmen ihrer Rechtsordnung sicher, daß Angehörige einer nationalen Minderheit in bezug auf ihren Zugang zu den Medien nicht diskriminiert werden.

http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/157.htm

Framework Convention for the Protection of National Minorities (FCNM)

http://conventions.coe.int/Treaty/EN/Treaties/Html/157.htm

vgl.: Minderheitenrechte der Vereinten Nationen

Declaration on the Rights of Persons Belonging to National or Ethnic, Religious and Linguistic Minorities

Adopted by General Assembly resolution 47/135 of 18 December 1992

http://www2.ohchr.org/english/law/minorities.htm

(5) Okzitanisch (occitan / langue d’oc) ist die traditionelle romanische Sprache des südlichen Drittels Frankreichs. Es gibt ungefähr 200 000 aktive Sprecher und circa 6 Millionen potentielle Sprecher mit mehr oder weniger aktiven Kenntnissen; das Okzitanische ist für die meisten die Zweitsprache.

Verbreitungsgebiet:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/Occitanie.png

Im süditalienischen Dorf Guardia Piemontese spricht man okzitanisch. Wiki: „Ab 1375 siedelten der Inquisition entflohene waldensische Piemontesen in der 500 m überm Meer gelegenen heutigen Oberstadt. … Lange Zeit gaben die Waldenser sich äußerlich wie Katholiken, gingen zur Messe und ließen ihre Kinder in der katholischen Kirche taufen. Privat hielten die Waldenser aber an ihrem Glauben fest, empfingen aber nur etwa alle zwei Jahre für wenige Tage waldensische Prediger auf Pastoralreise. Die Erfolge der Reformation überzeugten die heimlichen Waldenser, ihren Glauben nicht länger verstecken zu müssen. Auf ihrer Synode in Chanforan (Piemont) beschlossen sie 1532, sich offen zu bekennen.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Guardia_Piemontese

Flagge Okzitaniens: Das croix occitane (crotz occitana, crous óucitano), auch croix de Toulouse genannt, und die étoile à sept branches (estela de las sèt brancas, astrada), das Zeichen der am 21.05.1854 gegründeten, anfänglich leider etwas sezessionistisch denkenden okzitanischen Heimatbewegung des Félibrige (lo Felibritge, lou Felibrige).

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6d/Flag_of_Occitania_%28with_star%29.svg

Okzitanisch, Varietäten und Schriftbildnormen

http://fr.wikipedia.org/wiki/Norme_classique_de_l%27occitan#Comparaison

(6) Spreewaldgurke

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5b/Spreewaldgurke1.jpg

Gurke, Wortherkunft. Wikipedia weiß: Der deutsche Name ist aus altpolnisch ogurek, heute ogórek [ɔˈgurɛk] „Gurke“ entlehnt. Dieses Substantiv, bereits im frühen Mittelalter in die slawischen Sprachen übernommen, stammt vom mittelgriechischen Adjektiv αγούρος ágūros [aˈguros] „grün, unreif (von Früchten)“ ab, das sich aus mittelgriechisch ἄωρος áōros [ˈaorɔs] „unzeitig, unreif“ entwickelt hat. Im Deutschen ist Gurke seit dem 16. Jahrhundert belegt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gurke

Spreewaldkahn

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/14/Spreewald_kahn_01.jpg

Spreewaldhaus

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5e/Spreewaldhaus.jpg

Internationaler Tag gegen Steinigung

Juli 5, 2011

آية الرجم

Āyatu r-Raǧm

Steinigungsvers

Hallo,

ich hoffe, euch allen geht es gut.

Ich wende mich an euch alle mit der Bitte, uns mit einer Bekundung, einem Video oder einer Aktion anlässlich des 11. Juli 2011 zu unterstützen, denn das ist der Internationale Tag gegen Steinigung (International Day against Stoning).

Im Folgenden nähere Informationen über diesen Tag.

Eure Mitarbeit in dieser Sache ist wirklich sehr wichtig.

In der Hoffnung auf eure Rückmeldung. Mit den besten Grüßen

Mina Ahadi

Patty Debonitas

Maryam Namazie

Internationaler Tag gegen Steinigung – nur noch wenige Tage bis zum 11. Juli!

Wie Sie wissen, leidet Sakineh Mohammadi Ashtiani immer noch im Gefängnis. Erst vor kurzem haben die Behörden gesagt, dass ihr Fall der drohenden Todesstrafe durch Steinigung noch nicht endgültig beschieden worden ist und dass Sakineh vorerst im Gefängnis bleiben muss. Wahrheitswidrig des Mordes an ihrem Ehemann bezichtigt, ist ihr einziges wirkliches Vergehen, als Frau im Iran zu leben. Auch ihr Rechtsanwalt, Sajjad Houtan Kian, ist immer noch inhaftiert, weil er den Mut gehabt hatte, sie und andere zur Steinigung verurteilte Frauen, die im Gefängnis von Täbris eingesperrt sind, professionell zu verteidigen; er ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden, wurde psychisch terrorisiert und hat deswegen 20 Kilogramm an Gewicht verloren.

Die Kampagne zur Rettung von Sakineh Mohammadi Ashtiani ist von äußerster Wichtigkeit, denn unmissverständlich ist sie für die Verteidigung der Humanität eingestanden, gegen die barbarische Strafe der Steinigung überall auf der Welt. Ihr ist es gelungen, erheblichen internationalen Druck gegen das Islamische Regime des Iran aufzubauen und dieses, unter Mithilfe von Millionen von Menschen in aller Welt, zu ächten und anzuprangern. Das ist eine Leistung, auf die wir stolz sein dürfen.

Lassen Sie uns alle am 11. Juli 2011, dem Internationalen Tag gegen Steinigung, einen weiteren Schritt unternehmen den Druck erhöhen, mit dem wir die sofortige und bedingungslose Freilassung von Sakineh Mohammadi Ashtiani verlangen und eine Beendigung der Praxis der Steinigung. Machen Sie mit, indem Sie sich entweder auf einen öffentlichen Platz stellen, ein Foto oder Plakat von Sakineh in der Hand, nehmen Sie im Internet Kontakt zu Gleichgesinnten auf oder organisieren Sie ein öffentliches Zeichen der Solidarität per Flash Mob, damit Bewusstsein und Aufmerksamkeit steigen. Lassen Sie uns am 11. Juli aufs Neue und in hundert Städten der Welt das Banner der Menschlichkeit emporhalten, gegen die Barbarei unserer Zeit.

Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit und Unterstützung.

Mit den besten und herzlichsten Grüßen

Mina Ahadi, International Committee against Stoning and Execution

Patty Debonitas, Iran Solidarity

Maryam Namazie, One Law for All

BITTE HANDELN SIE JETZT!

1. Dokumentieren Sie Ihre 11.-Juli-Aktion an dieser Stelle auf Facebook, auch Fotos sind dabei zweckmäßig:

http://www.facebook.com/pages/11-July-2011-International-Day-against-Stoning/237122256317387

bei Fragen dazu können Sie uns gerne eine E-Mail senden:

actionforsakineh@gmail.com

2. Schreiben Sie auf Englisch einen Protestbrief an die Islamische Republik Iran, zu Händen des Chefs der Justiz, Herrn Sadegh Laridschani, Anschrift:

Head of the Judiciary

Sadeq Larijani

Howzeh Riyasat-e Qoveh Qazaiyeh (Office of the Head of the Judiciary)

Pasteur St., Vali Asr Ave., south of Serah-e Jomhouri

Tehran 1316814737, Iran

E-Mail: info@dadiran.ir

Ebenfalls auf Englisch auch über seine Website

http://www.dadiran.ir/tabid/75/Default.aspx

First starred box: your given name; second starred box: your family name; third: your email address.

Oder schreiben Sie an den für die Stadt Täbris zuständigen Chef der Justiz der Provinz Ost-Aserbaidschan

Head of the Judiciary in East Azerbaijan Province

Malek-Ashtar Sharifi

Office of the Head of the Judiciary in Tabriz

East Azerbaijan, Iran

sowie an den politischen und religiösen Führer des Iran, Seine Exzellenz Ayatollah Seyyed Ali Chamene’i

Ali Khamenei

The Office of the Supreme Leader

Islamic Republic Street – End of Shahid Keshvar Doust Street

Tehran

Iran

Eine elektronische Nachricht, gerichtet an Ali Chamenei, können Sie hier einreichen, sowohl in Englischer Sprache …

http://www.leader.ir/langs/en/index.php?p=letter

… als auch, hier, auf Persisch:

http://www.leader.ir/langs/fa/index.php?p=letter

Mohammad Javad Ardashir Larijani ist Generalsekretär des Generalsekretär des iranischen Obersten Rates für Menschenrechte

Secretary General, High Council for Human Rights

Mohammad Javad Larijani

Howzeh Riassat-e Ghoveh Ghazaiyeh

Pasteur St, Vali Asr Ave., south of Serah-e Jomhuri

Tehran 1316814737, Iran

Fax: +98 21 3390 4986

E-Mail: bia.judi@yahoo.com

3. Schreiben Sie an Regierungsstellen, Staatsoberhäupter, Europaabgeordnete und Parlamentsabgeordnete Ihres Landes sowie an die Vereinten Nationen mit der dringenden Bitte, die Freilassung von Sakineh Mohammadi Ashtiani und Houtan Kian zu verlangen und einem Regime, das im 21. Jahrhundert immer noch Menschen zu Tode steinigen will, die Anerkennung zu verweigern.

4. Spenden Sie an die Kampagne «Save Sakineh Mohammadi Ashtiani» durch Zusendung eines Schecks an ‘Count Me In – Iran’, Postanschrift BM Box 6754, London WC1N 3XX, UK. Auch per Paypal können Sie spenden:

http://countmein-iran.com/donate.html

Außerdem können wir noch talentierte Aktivisten für die Bereiche Design / Grafik, Fundraising oder Öffentlichkeitsarbeit gebrauchen; falls Sie uns hier helfen können, erreichen Sie uns gerne auch per E-Mail

actionforsakineh@gmail.com

5. Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Mina Ahadi

minaahadi@aol.com

0049 1775692413

Internationales Komitee gegen Steinigung / International Committee Against Stoning (ICAS)

http://stopstonningnow.com/wpress/

Spenden können Sie über Count Me In – Iran:

Maryam Namazie

Coordinator

Count Me In – Iran

BM Box 6754, London WC1N 3XX, UK

Telefon: +44 (0) 7719 166 731

E-Mail: countmeiniran@gmail.com

Homepage:

http://countmein-iran.com/donate.html

Wichtige Informationen zum Thema finden sich bei:

Internationales Komitee gegen Todesstrafe / International Committee Against Executions (ICAE)

http://notonemoreexecution.org/

JOIN 11 JULY 2011, INTERNATIONAL DAY AGAINST STONING

Update vom 5. Juli 2011

Alle Ihre Meinungen, Fotos, Videos, Gedichte und anderen Bekundungen der Solidarität gegen die Steinigung und für die Unterstützung von Sakineh Mohammadi Ashtiani und die anderen zum Tode Verurteilten können Sie auf dieser Facebook-Seite veröffentlichen:

http://www.facebook.com/pages/11-July-2011-International-Day-against-Stoning/237122256317387

… oder sie per E-Mail an das International Committee Against Stoning (ICAS) senden:

actionforsakineh@gmail.com

Der britische Wissenschaftler und Autor Richard Dawkins meint:

Der 11. Juli ist der Internationale Tag gegen Steinigung. Er wird auch von Maryam Namazie organisiert, jener bewundernswerten und mutigen Kämpferin für bedrohte Frauen im Iran und in den anderen Teilen der Erde, in denen der Islam Frauen unterdrückt. Wo auch immer Sie wohnen: Bitte unterstützen Sie Frau Namazie am 11. Juli.

Anmerkung: Zwei Quellen zu Richard Dawkins

http://www.youtube.com/watch?v=pQzuFrMRA3M

http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/books/article6805889.ece

Die britische Forscherin und Schriftstellerin Ahlam Akram sagt zum 11. Juli 2011:

Die Todesstrafe durch Steinigung ist die menschheitsgeschichtlich älteste Weise brutaler Hinrichtung. Obwohl es im Koran keine Spur der Rechtfertigung für ein derartiges Verbrechen gibt, existieren einige Aussagen von Umar ibn al-Chattab, die bestätigen sollen, dass der Koran die Steinigung verlange, dass Mohammed sie praktiziert habe und dass seine Gefährten diesem Vorbild gefolgt seien. Steinigung bedeutet, dass die ganze Gemeinschaft in das schreckliche Geschehen eingebunden ist, was wiederum jede Schranke der Menschlichkeit in dieser Gemeinschaft und in jedem Individuum einreißt und der Gesellschaft eine Kultur der Gewalt gestattet. Die Prozedur ist äußerst barbarisch und blutig und legt die Saat für ein Klima permanenter Erniedrigung und Dämonisierung aller Frauen. Ich appelliere an alle Frauen der Welt, gegen die Steinigung zu kämpfen und von den Vereinten Nationen zu verlangen, jeden Mitgliedsstaat auszuschließen, der die Steinigung zulässt. Jeder dieser Staaten muss von internationaler Förderung ausgeschlossen werden. Um eine universelle Kultur des Friedens zu erreichen, bedarf es einer Bestätigung der Universalität der Menschenrechte, insbesondere der Frauenrechte.

Annie Sugier und Ahlam Akram sprachen am 12. März 2011 in London auf einer Podiumsdiskussion zu Religion und Säkularität anlässlich der Internationalen Konferenz zu Frauenrechten, Scharia und Säkularismus.

http://www.youtube.com/watch?v=fPDXFJAAfDo

Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell aus Großbritannien stellt fest:

Steinigung ist ein vorzivilisatorisches Relikt oder vielmehr ein Überbleibsel der Nicht-Zivilisation. Ein barbarisches Verbrechen gegen die Humanität, einzigartig in seiner Grausamkeit und seinem Sadismus. Alle Menschen dieser Welt – und auch die Vereinten Nationen – müssen jetzt noch viel mehr tun, um die Praxis der Steinigung für immer zu beenden. Das gilt entsprechend für jede andere Form der Todesstrafe.

Dr. Stephen Law ist Herausgeber von THINK (Königliches Institut für Philosophie, London, UK) und erhebt seine Stimme gegen die Steinigung:

Es ist wichtig, dass wir uns solidarisch für alle Menschen einsetzen, die durch Steinigung eingeschüchtert werden sollen oder getötet werden, Menschen, die oftmals frei erfundenen Anschuldigungen oder absurden religiösen Gerichtsurteilen ausgeliefert sind.

Hinweis: The Royal Institute of Philosophy. THINK erscheint dreimal jährlich.

http://www.royalinstitutephilosophy.org/page/34

THINK: Philosophy for everyone

http://journals.cambridge.org/action/displayIssue?jid=THI&tab=currentissue

Leo Igwe ist Geschäftsführender Direktor der Nigerianischen Humanistischen Bewegung (Nigerian Humanist Movement) im bevölkerungsreichsten Staat Afrikas:

In der heutigen Welt muss es uns schockieren, zu erfahren, dass e simmer noch Staaten wie den Iran gibt, in denen Menschen zur Steinigung verurteilt warden. Wie wohl nicht anders zu erwarten, wird diese barbarische Form der Bestrafung vorzugsweise gegen die schwächsten Mitglieder der Bevölkerung eingesetzt wie Sakineh Mohammadi Ashtiani und ihre iranischen Mitstreiter. Gemeinsam mit anderen Freunden überall auf der Welt möchte ich jetzt dazu beitragen, dass die Regierung des Iran die Steinigung und die anderen Hinrichtungen abschafft – und Sakineh Mohammadi Ashtiani unverzüglich die Freiheit zu gewähren.

In Solidarität mit dem Internationalen Tag Gegen Steinigung.

P.S. Wir führen vom 22.-25 September eine Humanistische Tagung in Nigerias Hauptstadt Abuja durch. Dort gibt es eine Konferenz zu religiös begründeten Menschenrechtsverletzungen. Bitte werben Sie am Internationalen Tag gegen Steinigung auch dafür.

Zur Information: Leo Igwe kämpft auch gegen den traditionellen afrikanischen Okkultismus, der manchmal bereits kleine Mädchen wie Esther Obot Moses als „Hexe“ (witch) ausgrenzt und tödlich bedroht.

http://www.iheu.org/witch-girl-rescued-%E2%80%93-report-iheu-representative-leo-igwe

Für seinen Einsatz gegen den angsteinflößenden afrikanischen Glauben an das „Übersinnliche“ und gegen die menschenverachtende Beschuldigung angeblich begangener „Hexerei“ (witchcraft) ist Leo Igwe im Januar 2011 von der Polizei verhaftet und misshandelt worden.

http://www.iheu.org/iheu-representative-leo-igwe-jailed-and-beaten-human-rights-work

http://www.saharareporters.com/news-page/clampdown-child-rights-activists-akwa-ibom-state-leo-igwe-arrested-police-orders-gov-akpab

George Broadhead ist Vizepräsident der UK Gay & Lesbian Humanist Association (GALHA) sowie Vorstandsmitglied im UK Pink Triangle Trust. Zur Steinigung meint Broadhead empört:

Es hat mich erschüttert, erfahren zu müssen, dass die Steinigung ein Strafmaß ist, welches gesetzlich in sechs Islamischen Staaten vorgesehen ist: Iran, Saudi-Arabien, Sudan, Pakistan, Jemen, die Vereinigten Arabischen Emirate und zusätzlich in einigen Bundesstaaten des nördlichen Nigeria. Diese barbarische Strafe läuft darauf hinaus, vor dem angeordneten Tod eine Folter durchzuführen und sollte in keinem zivilisierten Gesellschaft Platz haben.

Im Juni 2010 unterstützte auch die GALHA die Londoner Demonstration gegen Schariagesetze (protest against Sharia Law; One Law for All Campaign).

http://www.galha.org/gay-humanists-support-london-rally-against-sharia-law/

One Law for All: Campaign against Sharia law in Britain

http://www.onelawforall.org.uk/

http://www.onelawforall.org.uk/about/

Will Uganda die Homophobie verstaatlichen? The UK’s Gay and Lesbian Humanist Association (GALHA) has condemned plans by members of the Ugandan Parliament to fast track legislation that would allow the judicial killing of gay people in a wide range of situations. GALHA has joined demands by the international community that Ugandan President Museveni veto the „Kill The Gays“ bill, should it be passed in Parliament.

http://www.galha.org/gay-humanists-condemn-ugandan-parliament-s-threat-to-murder-gay-citizens

UK Pink Triangle Trust. Der Islam des Herrn Ali Abdussalam Treki sei durch eine wesenhafte Homophobie (intrinsic homophobia) gekennzeichnet.

http://www.pinktriangle.org.uk/press/2009_09_27.html

Helle Merete Brix ist eine dänische Schriftstellerin und Journalistin:

Gerne werde ich mich an einer Aktion gegen Steinigung beteiligen, diese barbarische Bestrafe, die schon lange und überall hätte verboten werden müssen. Mein Dank gilt allen Organisationen, die die Öffentlichkeit über die Situation der inhaftierten Frauen und Männer informieren, sei es im Iran oder anderswo auf der Welt.

Homepage von Helle Merete Brix

http://www.hellemeretebrix.com/english/

Dänische Unterstützer findet die selbst radikalislamische, pakistanische Jamaat-e-Islami. Von Helle Merete Brix und Lars Hedegaard.

http://www.sappho.dk/Den%20loebende/jamaat_english.htm

http://www.sappho.dk/Den%20loebende/ekstremister_english.htm

Im Internet verbreitet sich die wichtige Botschaft weltweit, die im Internationalen Tag gegen Steinigung liegt. International Day Against Stoning.

SCOOP, Neuseeland

http://www.scoop.co.nz/stories/WO1107/S00079/iran-11-july-the-international-day-against-stoning.htm

allvoices

http://www.allvoices.com/news/9575075-iran-11-july-the-international-day-against-stoning

topix

http://www.topix.com/ir/tabriz

The Richard Dawkins Foundation

http://richarddawkins.net/articles/642009-international-day-against-stoning

Mina Ahadi

International Committee against Execution

International Committee against Stoning

E-Mail: minaahadi@aol.com

Tel: 0049 (0) 1775692413

http://notonemoreexecution.org

http://stopstonningnow.com/wpress/

Alle Übersetzungen ins Deutsche auf diesem Post zum 11. Juli stammen von Cees van der Duin, 05.07.2011.

Der englische Originaltext der Grußworte findet sich auf der Seite der IRAN Solidarity, für die Patty Debonitas Sprecherin ist.

http://iransolidarity.blogspot.com/2011/07/stoning-must-stop-join-international.html

IRAN Solidarity, wichtige Termine.

http://www.iransolidarity.org.uk/events.html

ZdE gegen Salafistenkundgebung in Hamburg

Juli 3, 2011

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

Pressemitteilung

Hamburg, 03.07.2011

Wie angekündigt wurde, will der Islamofaschist und Hassprediger Pierre Vogel am 09.07.2011 in Hamburg auftreten.

Es ist sehr zu bedauern, dass so eine menschenverachtende Person immer noch die Freiheit der Meinungsäußerung ausnutzen kann, um seinen reaktionären und menschenfeindlichen islamischen Glauben, besonders gegen Frauen, unter dem Namen ‚Friedensaktivist‘ zu verbreiten.

Wir, der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), haben durch unsere Aufklärungsarbeit immer wieder die Gesellschaft und die deutsche Regierung davor gewarnt, dass die Islamisten und deren Organisationen tatsächlich gegen die wirkliche Integration und gegen die Menschenrechte agieren. Die Scharia und die islamischen Gesetze sind mit den Grundrechten und Menschenrechten nicht vereinbar.

Die Salafisten sind hundertprozentige Korananhänger. Sie werben für die Durchführung der islamischen Gesetze (Scharia), so, wie es wortwörtlich im Koran steht.

Scharia heißt:

Geschlechterapartheid, die Trennung der Frauen und Männer,

Erniedrigung der Frauen, weil laut Koran die Frauen nur halb so viel Wert sind wie die Männer. Im Islam sind Frauen halbe Menschen und haben den Männern zu gehorchen und zu dienen, andernfalls müssen sie durch die Männer bestraft werden,

Steinigung von Frauen und Männern wegen Ehebruch,

Dieben die Hände abhacken sowie Gesetze nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“.

Hinzu kommen viele andere abscheuliche Gesetze (die aus Koransuren abgeleitet sind), die frauenfeindlich, kinderfeindlich und generell menschenfeindlich sind.

Inzwischen gibt es berechtigten Verdacht auf terroristische Neigungen der Salafisten in Deutschland. Laut Verfassungsschutz hatte Pierre Vogel Kontakt zur Sauerland-Gruppe, deren terroristische Pläne im September 2007 enttarnt wurden.

Das Attentat in Frankfurt am Main im März 2011 wurde durch einen Salafisten verübt, wobei zwei US-Soldaten ermordet und zwei weitere verletzt worden sind.

Vor kurzem wurde ein Familienhaus in Mönchengladbach durch die Anhänger von Pierre Vogel und unter der Führung von Sven Lau in Brand gesteckt.

So werden die Menschen, die gegen die Salafisten und deren Methoden sind, eingeschüchtert und unter Druck gesetzt.

Die Morddrohungen der Islamisten in Deutschland und in anderen Ländern gegen ihre Gegner sind wohl jedem bekannt.

Der Zentralrat der Ex-Muslime kritisiert die deutsche Politik, die so viel „Toleranz“ und Spielraum gegenüber islamischen Organisationen und Verbänden aufbringt.

Es findet immer noch unter dem Integrationsvorwand die ‚Deutsche Islam-Konferenz‘ statt, deren Ziel weit weg von der wirklichen Integration der Muslime in Deutschland ist.

Die deutschen Politiker sollten sich, statt auf falsche Integrationspolitik und Toleranz, mehr auf die Opfer der Salafisten und anderer islamischer Verbände konzentrieren, die meistens leider Jugendliche aus den islamischen Milieus sowie anderen Kreisen sind.

Daher haben wir genug Gründe, den Hamburger Senat aufzufordern, die angekündigte Veranstaltung durch Pierre Vogel in Hamburg am 09.07.2011 zu verhindern.

Wir rufen gleichzeitig alle freiheitsliebenden Menschen und Humanisten auf, gegen den Auftritt der Salafisten in Hamburg zu protestieren.

Zentralrat der Ex-Muslime

Postfach 801152

51011 Köln

exmuslime@gmail.com

http://www.ex-muslime.de/

Der Landtagspräsident antwortet auf den offenen Brief

Juli 3, 2011

Landtag Rheinland-Pfalz

Der Präsident des Landtags

Frau

Gabi Schmidt

27. Juni 2011

Sehr geehrte Frau Schmidt,

Vielen Dank für Ihren offenen Brief, mit dem Sie vor dem Hintergrund einer Kundgebung von Pierre Vogel in Koblenz dazu aufgerufen haben, den Einfluss salafistischer Prediger mit verfassungskonformen Mitteln einzugrenzen.

Sicher war die Vorstellung, dass ein radikal-islamistischer Prediger in Koblenz Tausende Muslime zur Gewalt anstachelt und den Heiligen Krieg propagiert, ein absolutes Schreckensszenario, dass sich glücklicherweise aber zumindest nicht wie befürchtet realisiert hatte. So kamen nicht die ursprünglich erwarteten 3.000, sondern „nur“ rund 500 Anhänger.

Nach einem von der Stadtverwaltung Koblenz verhängten Versammlungsverbot hatte das Oberverwaltungsgericht die Versammlung zwar zugelassen, diese allerdings mit zahlreichen Auflagen verbunden. So war beispielsweise eine Geschlechtertrennung vor der Kundgebungsbühne verboten worden. Direkte Aufrufe zur Gewalt hätten den sofortigen Abbruch der Veranstaltung zur Konsequenz gehabt. Polizei sowie Ordnungs- und Jugendamt haben die Einhaltung der Auflagen überwacht. Zu Verstößen ist es wohl nicht gekommen.

Dennoch muss der Rechtsstaat wachsam bleiben. Nach den Berichten der Verfassungsschutzbehörden gewinnen radikal-islamistische Strömungen des Salafismus immer mehr Anhänger, besonders für junge Menschen ohne Orientierung werde die Ideologie immer attraktiver. Hier gilt es nicht nur zu beobachten, sondern auch zu sensibilisieren.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Mertes, MdL

Gabi Schmidt

Mönchengladbach

Der Präsident des Landtags

Joachim Mertes

Mainz

03. Juli 2011

Ihr Schreiben vom 27.06.2011

Ihr Antwortschreiben auf meinen offenen Brief

Sehr geehrter Herr Mertes,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Durch die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne politische Funktion ist es tatsächlich gelungen, an diesem Sonntagabend im Mai die Voraussetzungen zu schaffen, dass die angekündigte Dawa-Großveranstaltung in friedlichem Rahmen blieb.

Allerdings bin ich davon überzeugt, dass die viel geringere Teilnehmerzahl und der relativ störungsfreie Ablauf vor allem dem Umstand zu verdanken ist, dass der Handlungs- und Redespielraum mit rechtsstaatlichen Mitteln so eingeschränkt worden ist, dass weder die beiden religiösen Extremisten Green und Vogel noch ihre Anhänger die Möglichkeit hatten, Hass oder antidemokratische Parolen zu verbreiten oder durch Redebeiträge beispielsweise Frauen und Homosexuelle zu diskriminieren.

Allerdings kann ich Ihre vorsichtige Einschätzung, dass die erteilten Auflagen beachtet und eingehalten worden seien, nicht bestätigen. Das gilt für die verbotene Geschlechtertrennung vor der Bühne ebenso wie für das Tragen der Ganzkörperverschleierung. Vor allem aber wurde der Jugendschutz grob missachtet, wie das Transparent an der Rückwand des zur Bühne umfunktionierten Pritschenwagens hinter den beiden Predigern beweist, das nicht zuletzt Jugendliche dafür anwarb, sich in der Islamic Online University von Bilal Philips einzuschreiben.

Schüler eines Hasspredigers zu werden, der nicht nur aus der BRD aus gutem Grund ausgewiesen wurde, ist unter dem Aspekt des Jugendschutzgesetzes sicher keine sinnvolle Möglichkeit, seine Freizeit zu gestalten. Das Curriculum dieser „Fernuniversität“, das zur linientreuen islamischen Dogmatik verpflichtet und unter Androhung der Höllenstrafe dazu auffordert, den islamischen Primärquellen Koran und Sunna nicht zu widersprechen, sie in jeden Lebensbereich wortgetreu zu integrieren und sich Allahs Gesetz, der Scharia, zu unterwerfen, ist mit den universellen Menschenrechten nicht vereinbar und damit verfassungsfeindlich.

Welcher der verschiedenen wissenschaftlich anerkannten Persönlichkeitstheorien man auch anhängt[1], eine gesunde ganzheitliche Entwicklung heranwachsender junger Menschen wird mit Gewissheit durch solche Lehrinhalte verhindert. Das Recht auf individuelle Selbstbestimmung gilt an diesem Institut nicht und stünde dem erfolgreichen Abschluss eines Zertifikats, Diploms oder Baccalaureats sicherlich im Wege. Jedes Bemühen der staatlichen Schulen, die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu demokratischen Persönlichkeiten zu erziehen und zu bilden, wird dort unterlaufen. Dafür steigt die Gefahr der Radikalisierung, die zu einer Biographie führt, die dem Lebenslauf des Frankfurter Attentäters Arid Uka ähnelt. Der 21-jährige Kosovare wurde nachweislich durch Predigten der Frankfurter Salafistenszene (Dawa FFM, Abou Maleeq alias Deso Dogg) dazu verleitet, zum Dschihadisten und Mörder zu werden[2].

Polizei, Ordnungs- und Jugendamt hätten am 29.05.11 mehrfach Grund gehabt, die Koblenzer Kundgebung zu unterbrechen, weil gegen Genehmigungsvoraussetzungen verstoßen wurde. Das von weitem lesbare Werbeplakat für das Bildungsinstituts des aus Jamaika stammenden Konvertiten, der die Bundesrepublik nach dem gemeinsamen Auftritt mit Pierre Vogel innerhalb von drei Tagen verlassen musste, 2007 von der australischen Regierung als nationales Sicherheitsrisiko eingestuft wurde und zumindest 2009 nicht in die USA einreisen durfte[3], wäre auf jeden Fall ein Anlass gewesen, die Veranstaltung sofort abzubrechen.

Aus Philips Schülerschaft sollen Kämpfer für al-Qaida rekrutiert worden sein. Am bekanntesten ist der zu lebenslanger Haft verurteilte Terrorist Al-Timimi, der dem Gelehrten zumindest sehr nahe gestanden haben muss. Der 1963 in Washington D.C. geborene Sohn irakischer Einwanderer genoss zumindest soviel Vertrauen, dass Philips ihn mit einem Empfehlungsschreiben ausstattete, das dazu aufrief, Al-Timimi politisch, finanziell und moralisch zu unterstützen. Einige Mitglieder des Virginia Paintball Jihad, eine elfköpfige Gruppe, die wegen terroristischer Verbrechen angeklagt worden ist, bezeugten bei der Gerichtsverhandlung, dass der Iraker sie dazu aufgestachelt habe, gegen die USA zu kämpfen und die Taliban in Afghanistan zu unterstützen. Kurz nach dem 11. September hätte der geistige Brandstifter einige Mitglieder davon überzeugt, nach Pakistan zu reisen und sich dort in einem Trainings-Camp für Dschihadisten ausbilden zu lassen, das der Lashkar-e-Taiba, einer ausländischen Terrororganisation angehört. Al-Timimi wurde zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt.

Am 12.06.2009 wollte Philips mit Pierre Vogel in der vom Verfassungsschutz beobachteten Al-Nur-Moschee auftreten. Wegen massiver Proteste des LSVD gegen den für seine Homosexuellenfeindlichkeit bekannten Kanadier wurde diese Veranstaltung in letzter Minute abgesagt. Volker Beck, erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte bereits am 17.06.2009 in der mündlichen Fragestunde des Bundestages wissen wollen, warum Imam Philips, der Al-Timimi nachweislich unterstützt hat, nicht schon an der Einreise gehindert worden sei. Als im April 2011 die beiden Extremisten Philips und Vogel nun gemeinsam auf dem Frankfurter Roßmarkt auftreten wollten, forderte der Beck gemeinsam mit dem hessischen Innenminister Boris Rhein nun endlich ein Einreiseverbot gegen den Hassprediger zu verhängen. Leider ohne Erfolg, der in Katar lebende Kanadier durfte mit dem Kölner Missionar sogar auftreten. Erst nach Beendigung der Kundgebung überreichte die Ausländerbehörde Bilal Philips eine Verfügung, das Land innerhalb von drei Tagen zu verlassen. Für Menschen zu werben, die in der BRD als unerwünschte Person und Sicherheitsrisiko gelten, verstößt gravierend gegen die Auflage, den Jugendschutz zu gewährleisten.

Auch ich bin wie Sie der Meinung, dass wir unseren Rechtsstaat nicht nur wachsam beobachten müssen, sondern auch für politischen und religiösen / weltanschaulichen Extremismus sensibilisieren sollten. Das reicht meiner Ansicht nach aber nicht aus. Wir brauchen Transparenz statt Hinterzimmerabsprache und objektive, wissenschaftlich begründete Aufklärung statt Beschwichtigungsdogmatik, entgrenzt toleranten Dialog und politische Korrektheit (DIK; Plan der Bundesregierung, den Islam als Körperschaft des öffentlichen Rechts anzuerkennen und mit den Kirchen gleichzustellen; Einführung religionsbezogener Islamischer Studien / des flächendeckenden bekennenden IRU).

Wir brauchen die wehrhafte Demokratie, wie schon Carlo Schmid sie einforderte. Wir sollten uns klar zu den allgemeinen Menschenrechten bekennen, den Schutz für Kinder und Jugendliche im Grundgesetz verankern und den Mut aufbringen, Gesetze konsequent durchzusetzen, auch wenn ein solch kompromissloses Handeln den Regeln von Appeasement und Diversity widerspricht. One Law For All.

Sehr geehrter Herr Mertes, mir bereiten nicht Extremisten jeder politischer oder religiöser Ausrichtung und deren Sympathisanten Sorgen, die mit rechtswidrigen Mitteln oder verfassungsfeindlichen Inhalten Gewalt verherrlichen, gegen Frauen und Minderheiten hetzen und mehr oder weniger verdeckt zum Staatssturz aufrufen. Vor solchen Angriffen kann sich die wehrhafte, säkulare und freiheitliche Demokratie schützen, dessen bin ich mir ganz sicher.

Das absolute Schreckensszenario ist für mich vielmehr die Feststellung, dass Politiker, Kirchenvertreter und sonstige Lobbyisten ohne Not oder unausweichlichen Sachzwang (V-Fall) bereit sind, aus entgrenzter Toleranz, politischem Appeasement, persönlichem Machtstreben, Desinteresse an den Menschen und mangelnder Zivilcourage die Existenzbedingungen für unsere offene Gesellschaft (Karl Popper) zu gefährden. Unsere Verfassung, die uns allen die von unteilbaren, universellen Menschenrechten abgeleiteten Freiheits- Schutz- und Abwehrrechte garantiert, solange wir sie wollen und mit erlaubten Mitteln schützen und verteidigen, bildet die Grundlage unserer Lebensqualität, das Fundament des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

Fußnoten

[1]

http://www.social-psychology.de/do/PT_intro.pdf

[2]

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Vater-von-Arid-U-entschuldigt-sich_aid_972439.html

[3]

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilal_Philips

Quellen

Bilder 4 und 5; sowie 16 und 17:

http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,1_mmid,7954.html

Bild 5: „Möchtest du Schüler von Dr. Bilal Philips werden? Gestalte deine Zukunft sinnvoll!“

http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,5_mmid,7954.html#pic

Bild 16 und 17: Niqab, Gesichtsschleier

http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,16_mmid,7954.html#pic

http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,17_mmid,7954.html#pic

Nur Frauen: Bild 14

http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,14_mmid,7954.html#pic

Links die Männer, rechts nur Frauen

http://www.rhein-zeitung.de/fotos/bilder-regional_costart,21_mmid,7954.html#pic

Auf dem Video sehe ich vor der Bühne nur Männer stehen, beispielsweise zwischen Minute 4:20 und 5:20.

http://www.youtube.com/watch?v=IFQdfW_78ys&feature=related

Video bei der Rhein-Zeitung (30.05.2011), Gesamtlänge 4:54 Minuten: Niqabis (Gesichtsverschleierte) bei 3:36 und 3:40

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Kein-Aerger-bei-Kundgebung-von-Islamistenprediger-Pierre-Vogel-in-Koblenz-_arid,255620.html

Pierre Vogel in Hamburg

Juni 28, 2011

همبورغ‏

Hamburg

[Beispiel für ein E-Mail-Anschreiben]

Sehr geehrte Damen und Herren,

anliegend ein offener Brief zur Kenntnisnahme und Weiterleitung mit der Bitte, die angekündigte Veranstaltung mit rechtsstaatlichen Mitteln zu untersagen.

Pierre Vogel, ihm nahestehende Vereine und Kooperationspartner stehen zurzeit unter hohem Beobachtungsdruck der Behörden. Schon einmal ist es nach einer Kundgebung des „Friedensaktivisten“ zu Tätlichkeiten der Bodyguards des Ex-Jugendboxmeisters gegen Journalisten gekommen.

http://www.journal-frankfurt.de/?src=journal_news_einzel&rubrik=2&id=12978

In Mönchengladbach, dem Vereinssitz von Einladung zum Paradies (EZP), dessen Mitglied und Starprediger Pierre Vogel ist, ermittelt die Polizei gegen Vereinsangehörige wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Am 05.06.2011 soll der Vereinsvorsitzende und ehemalige Feuerwehrmann Sven Lau mit Hilfe von zwei Salafisten im Keller eines Mehrfamilienhauses Feuer gelegt haben.

http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/sven-lau-als-brandstifter-1.1311870

Nach dem Freitagsgebet kam es in der vergangenen Woche zu Handgreiflichkeiten gegen Teilnehmer einer Mahnwache, die gegen die extremistische und demokratiefeindliche Ideologie des Salafismus demonstrierten. Die Polizei ermittelt.

http://www.wdr.de/themen/politik/nrw/verfassungsschutzbericht/2010/verfassungsschutzbericht_erstes_halbjahr/110627.jhtml

Sollte es nicht möglich sein, die Kundgebung zu verhindern, bitte ich darum, die im Text des Anhangs genannten Kriterien wie die Verhinderung der Zugangsmöglichkeit für Minderjährige in die Genehmigungsauflagen einfließen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

[Unterschrift]

Gabi Schmidt

Mönchengladbach

An den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg,

an Herrn Olaf Scholz, Erster Bürgermeister

Offener Brief

Protest gegen den geplanten Auftritt des salafistischen Predigers Pierre Vogel in Hamburg am 09.07.2011

27. Juni 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Demonstrations- und Versammlungsrecht ist in der Wertehierarchie unserer säkularen und offenen Gesellschaft (Karl Popper) ein hochrangiges Abwehrrecht, das jeden Einwohner vor staatlicher Willkür und behördlichem Machtmissbrauch schützen soll.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sich Menschen mit und ohne politisches Amt nicht gegen die Verbreitung von verfassungswidrigen und ebenso frauenfeindlichen wie jugendgefährdenden Ideologien, deren Multiplikatoren sowie Kundgebungen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln wehren dürfen.

Demokraten müssen, wenn sie die innere Sicherheit, den inneren Frieden und die von den allgemeinen Menschenrechten abgeleiteten Grundrechte für alle erhalten wollen, radikale, gegendemokratische Weltanschauungen und deren Wegbereiter eingrenzen, egal welchem politischem Spektrum oder philosophisch-spirituellem Weltbild diese Gruppen oder Einzelpersonen zuzuordnen sind. Nur so können Staat und Gesellschaft gemeinsam ihrer Verpflichtung nachkommen, Kindern und Jugendlichen ein unbeschwertes, gesundes Aufwachsen auf Dauer zu ermöglichen. Die Rahmenbedingungen für die Gegenwehr geben die allgemeinen Gesetze und Verordnungen vor.

Die aus den Abwehr- und Freiheitsrechten des Grundgesetzes abzuleitende (meist mittelbare) Drittwirkung garantiert jedem Einzelnen einklagbare Schutzrechte, die nicht nur das Verhältnis zwischen Individuum und Behörden regeln, sondern auch das friedliche Zusammenleben zwischen Einwohnern ordnen. Geeignete Werkzeuge zur Verteidigung unserer offenen Gesellschaft müssen daher nicht erst geschaffen werden, sondern sie stehen uns bereits durch die Verfassung und untergeordnete Gesetze zur Verfügung. Man muss die Rechtsvorschriften nur konsequent und zivilcouragiert anwenden. Demokraten müssen nicht durch falsch verstandene Freiheit und entgrenzte Toleranz eigenhändig zur Auflösung der freiheitlich demokratischen Grundordnung beitragen.

Die Unterzeichner appellieren, die Jedermenschrechte der AEMR (Paris 1948) und die freiheitlich demokratische Grundordnung zu schützen und auszubauen. Sie fordern, dass:

Gebietskörperschaften (Städte, Kreise und Gemeinden) keine ganz oder teilweise von öffentlicher Hand finanzierten Hallen oder Räume potentiell verfassungswidrigen Organisationen oder Personen bereitstellen oder vermieten. Für die Einschätzung der Verfassungstreue können die Verfassungsschutzberichte der Länder herangezogen werden.

Sollte sich herausstellen, dass eine Veranstaltung von einem Strohmann[1] angemeldet worden ist, um den eigentlichen Verantwortlichen zu verschleiern oder sollten die Behörden durch sonstige falsche Angaben getäuscht worden sein, sollte eine Nutzungserlaubnis verweigert werden bzw. vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden und die bereits erteilte Genehmigung wieder entzogen werden. Polizei und Staatsschutz sind zu informieren.

Um Missverständnisse von vornherein auszuschließen und unnötigen Ärger zu vermeiden, wäre es vorteilhaft, im Nutzungsvertrag der Einrichtung darauf hinzuweisen, dass während der gesamten Veranstaltung, sei sie öffentlich oder geschlossen, der Jugendschutz, die allgemeinen Menschenrechte sowie abgeleitete Gesetze vollumfänglich in Wort-, Schrift- und Bildbeiträgen zu beachten und umzusetzen sind.

Die potentiell verfassungsfeindlichen Gruppen dürfen beim Organisieren von Fahrgemeinschaften Jugendliche nicht explizit einladen.[2] Die Gefährlichkeit politischer bzw. religiöser Ideologien für die gesunde geistige, körperliche und seelische Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen dürfte den Behörden hinlänglich bekannt sein.

Es ist solchen Radikalen zu untersagen, Minderjährigen den Zutritt zu Werbeveranstaltungen, Tagen der offenen Tür, Vorträgen, Kundgebungen, Seminaren und Informationsständen zu ermöglichen. Wenn sie Minderjährige für ihre Angebote interessieren wollen, haben sie zuerst Kontakt zu den Erziehungsberechtigten aufzunehmen und diese über Ziele und Konzepte zu informieren. Eltern müssen wissen, wie, wo und mit wem ihre Kinder Zeit verbringen, damit sie der Personensorge, die auch noch Jugendliche unter achtzehn Jahren schützt, nachkommen können.

Bücher, Skripte, jedes Informations- und Werbematerial, das ausgelegt, verteilt oder gegen Entgelt angeboten werden soll, ist ausdrücklich in diese Vertragsvereinbarungen einzubeziehen und muss spätestens 48 Stunden vor Beginn der Zusammenkunft auf jugendgefährdende oder grundgesetzwidrige Inhalte überprüft und erst danach zugelassen werden. Sollen neue, noch nicht zugelassene Druckerzeugnisse, Videos, CDs eingesetzt oder bereitgestellt werden, sind diese vor Beginn genehmigen zu lassen, ist dies aus zeitlichen oder sonstigen Gründen nicht möglich, dürfen diese keinesfalls eingesetzt werden.

Gastredner sind rechtzeitig bekannt zu geben, um ein mögliches Gefährdungspotential einschätzen zu können. Diese Absprache gilt auch für ausländische „Überraschungsgäste“, die beispielsweise rassistisches Gedankengut verbreiten, mit ihrem Hass gegen Homosexuelle den öffentlichen Frieden stören oder durch Gewaltbereitschaft die öffentliche Sicherheit bedrohen. Solche Personen sind daran zu hindern, den Boden der BRD zu betreten (Bilal Philips, Zakir Naik). Journalisten ist ungehinderter Zutritt zu öffentlichen Veranstaltungen zu gewähren.

Wird gegen eine dieser Genehmigungsvoraussetzungen verstoßen, ist auf diese schriftlich vereinbarten Absprachen und das Hausrecht zu verweisen und dafür zu sorgen, dass beispielsweise Literatur, die im Index jugendgefährdender Schriften aufgeführt ist, von den Tischen mit Informationsmaterial entfernt wird oder dass akkreditierte Reporter nicht daran gehindert werden, teilzunehmen, um über das Treffen zu berichten. Nötigenfalls ist die Zusammenkunft aufzulösen.

Bei Demonstrationen und Kundgebungen im öffentlichen Raum (Fußgängerzone, Plätze Parks) muss durch streng zu überprüfende Auflagen garantiert sein:

a) dass der öffentliche Frieden und die öffentliche Sicherheit innerhalb der Rahmenbedingungen von Art. 5 GG nicht gefährdet wird. Beispielsweise sind Straftaten wie „leichtes Schlagen“ von Ehefrauen auch nicht religiös zu rechtfertigen, der Jugendschutz ist zu beachten, Gewalt oder Gewalttäter dürfen nicht idealisiert werden (Totengebet für Bin Laden).

Während der Kundgebung muss überwacht werden, dass die Vorschriften des Versammlungsgesetzes wie beispielsweise das Verbot von Schutzwaffen oder das Vermummungsverbot eingehalten werden. Auch der islamische Gesichtsschleier (Niqab) verhindert eine Identifikation des Versammlungsteilnehmers / Demonstranten, das ist jedoch nicht rechtens, da die Wiedererkennung eines Demonstranten / Zuhörers jederzeit gewährleistet sein muss. Dieses Kleidungsstück darf deshalb, wie jede andere Vermummung, während der gesamten Zeit nicht getragen werden. Vollverschleierte, die dieser Auflage nicht folgen wollen, haben die Kundgebung zu verlassen.

Diese Regel ist unbedingt durchzusetzen, weil die Extremverschleierungen provozieren, den öffentlichen Frieden und die öffentliche Sicherheit gefährden. Diese frühmittelalterliche Kleidung ironisiert die Gleichberechtigung und vor allem Gleichstellung von Frau und Mann. Es werden Geschlechterrollen und Lebenskonzepte propagiert, die alle Bemühungen, heranwachsende Mädchen und Jungen zu kritisch denkenden, demokratischen Persönlichkeiten zu erziehen, karikieren. Zur Emanzipation, Partizipation und Chancengleichheit gehört unbedingt, das andere Geschlecht als völlig gleichberechtigt und gleichgestellt zu akzeptieren, zu respektieren und auch aus keinem anderen Grund Menschen zu benachteiligen oder auszuschließen.

b) dass keine Geschlechtertrennung durch Aufforderung, Zwang oder Strafandrohung (Höllenfeuer) durchgeführt wird.

c) Der Polizei muss genügend weibliches und männliches Personal zur Verfügung stehen, um beispielsweise Personen zu überprüfen. Kann diese Bedingung nicht eingehalten werden oder ist das Gefahrenpotential nicht einzuschätzen, ist von der Genehmigung einer Großveranstaltung abzusehen.

d) Auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel ist rechtzeitig zu prüfen, ob Gründe vorliegen, Gastredner aus dem Ausland, die beispielsweise rassistisches Gedankengut verbreiten, mit ihrem Hass gegen Homosexuelle den öffentlichen Frieden stören und Grundrechte verletzen oder durch Gewaltbereitschaft die öffentliche Sicherheit gefährden, daran zu hindern sind, den Boden der BRD zu betreten (Bilal Philips, Zakir Naik).

Deshalb sind auch auf öffentlichen Plätzen oder Fußgängerzonen etc. Gastredner rechtzeitig bekannt zu geben (Einschätzung des Gefährdungspotentials). Überraschungsgäste, die unter Beobachtung von Sicherheitsbehörden stehen, sich plötzlich auf der Bühne befinden und das Programm rahmen oder mitgestalten, sind nicht zuzulassen (Ibrahim Abou-Nagie[3]).

Redebeiträge und Sprechchöre sowie Aussagen von Transparenten, Werbeplakaten oder Flyern müssen die allgemeinen Gesetze und Verfassung der BRD beachten. Das gilt insbesondere für Inhalte, die das Geschlechterverhältnis betreffen, Mädchen und Frauen durch Sexualisierung oder Biologisierung herabwürdigen, Homosexuelle beschimpfen, bedrohen oder verteufeln, die Religionsfreiheit sowie die Freiheit von Religion angreifen oder Menschen beispielsweise wegen ihrer Abstammung diskreditieren (Juden; Kurden). Sachliche Kritik, zumal wenn sie belegt ist, ist ausgenommen.

29. Mai 2010, in Koblenz stehen Pierre Vogel und Abdur-Raheem Green auf dem bekannten Lkw und vor einem gewaltigen Plakat: „Möchtest du Schüler von Dr. Bilal Philips werden? Gestalte deine Zukunft sinnvoll!“, darüber prangt http://www.PierreVogel.de und steht ISLAMIC ONLINE UNIVERSITY.[4]

Das von den Initiatoren des Ereignisses vorgesehene Werbematerial (Flyer, Texte, Videos, Plakate, Transparente) ist vor der Genehmigung der Kundgebung zu überprüfen. Soll in der Kundgebung von den Organisatoren nicht zugelassenes Werbematerial benutzt werden, ist dieses vor Beginn genehmigen zu lassen.

Falls Beiträge der Organisatoren oder der eingeladenen Redner / Prediger trotzdem menschenverachtende politische Ideologien verbreiten oder religiös begründen, zu Gewalt aufrufen, zu Straftaten aufwiegeln bzw. diese befürworten oder gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen (Art. 3 GG), haben die Verantwortlichen sich an die Genehmigungsvoraussetzungen zu halten, Störenfriede müssen entfernt werden. Notfalls ist die Veranstaltung sofort aufzulösen.

Wird gegen diese Auflagen verstoßen, sind diese Utensilien zu entfernen, anderenfalls ist die Kundgebung abzubrechen. Für vom Verfassungsschutz beobachtete Feinde der Demokratie, deren Organisationen aus dem In- und Ausland und für Personen, die in der Bundesrepublik unerwünscht sind (Ausreiseverfügung / Einreiseverbot vom 20.04.2011 gegen Bilal Philips) sowie für deren Veranstaltungen und Institute hat weder in Wort, Schrift noch Bild geworben zu werden („Möchtest du Schüler von Dr. Bilal Philips werden?“). Diese Vorschriften gelten für jeden Teilnehmer der Versammlung.

Halten wir es doch mit Carlo Schmid, der am 08.09.1948 für die wehrhafte Demokratie eintrat:

„Soll diese Gleichheit und Freiheit völlig uneingeschränkt und absolut sein, soll sie auch denen eingeräumt werden, deren Streben ausschließlich darauf geht, nach der Ergreifung der Macht die Freiheit selbst auszurotten? Also: Soll man sich auch künftig so verhalten, wie man sich zur Zeit der Weimarer Republik z. B. den Nationalsozialisten gegenüber verhalten hat? Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft: Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muss man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.“

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

[1] „Anmelder ein Strohmann“ Frankfurt verbietet Auftritt islamistischer Prediger

Eine Privatperson habe die Kundgebung zum Thema „Islam – die missverstandene Religion“ angemeldet, aber erforderliche Angaben nicht machen können. Der Anmelder sei vermutlich ein Strohmann. FAZ-net, 19. April 2011

http://www.faz.net/artikel/C31725/anmelder-ein-strohmann-frankfurt-verbietet-auftritt-islamistischer-prediger-30334690.html

[2] „Liebe Geschwister im Islam, wie ihr bereits mitbekommen habt, planen wir am 29.05.11 einen Vortrag mit Pierre Vogel und den Weltbekannten Prediger Abdur Raheem Green. Da es viele Geschwister gibt die keinen Führerschein besitzen, kein Auto haben, oder vielleicht noch zu jung sind um einen Führerschein zu besitzen, haben wir uns erstmals dazu entschlossen für euch Reisebuse zu organisieren die von folgenden Städten zur Veranstaltung nach Koblenz und zurückfahren. Hamburg, Berlin und Frankfurt.“

Quelle: DAWA-NEWS: Pierre Vogel: Abdur-Raheem Green kommt nach Deutschland!

http://dawa-news.net/2011/04/26/pierre-vogel-abdur-raheem-green-kommt-nach-deutschland/

[3] „Auch ein wunderschönes Ereignis war die Anwesenheit der Geschwister des Team von DieWahreReligion und das Team von DawaFFM. Das Erfolgsrezept für eine erfolgreiche Dawa-Arbeit ist der feste Zusammenhalt. Man konnte deutlich bei den Prediger Abu Hamza und Ibrahim Abu Nagie die Tränen in den Augen sehen, als sie sich umarmten. Versöhnung erfreut eben das Herz. Es ist auch sehr wichtig, in Zeiten von Islamhass und Hetze gegen die Muslime, dass die Muslime unter sich zusammenhalten und sich nicht trennen und insbesondere nicht in Streitigkeiten auseinander gehen.“

http://dawa-news.net/2011/04/21/dawa-news-bericht-uber-die-frankfurter-kundgebung/

[4] bei Minute 0:25-0:35 und 2:28-2:40

http://www.youtube.com/watch?v=Lj5BmcraXdw

ebenso bei

http://www.youtube.com/watch?v=IkNOTw-fN0g&feature=related

vgl. Wikipedia Pierre Vogel, Foto, abgerufen Juni 2011

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b9/Pierre_Vogel_Koblenz_2011.jpg

Dank an die Stadtverwaltung Koblenz

Mai 29, 2011

كوبلنس

Koblenz

Gabi Schmidt

Edward von Roy

An die Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Koblenz

29.05.2011

Danksagung, Offener Brief

Pierre Vogel in Koblenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Engagement. In der ausklingenden Woche hat die Stadt Koblenz viel gegen den global tätigen Fundamentalismus getan. Sie hat Weitblick und Mut bewiesen, indem sie betonte, dass es gelte, die Allgemeinheit und besonders die Jugend vor den Aussagen der Prediger Pierre Vogel und Abdur-Raheem Green zu schützen, indem sie das Teilnahmeverbot bzw. Zugangsverbot aller Minderjährigen forderte und am Freitagnachmittag Einspruch beim Oberverwaltungsgericht gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts einlegte, nachdem das OVG den für heute Abend geplanten Auftritt Vogels erlaubt hatte.

Koblenz ist weltoffen und fremdenfreundlich, und es ist ein kalkulierter Trick der Salafis (Salafisten), sich immer wieder als Opfer einer angeblich vorhandenen ‚Medienhetze‘ oder Xenophobie zu inszenieren.

Hoffentlich wird Vogel in wenigen Stunden gar keine ‚Seele fangen‘ können und das schöne Koblenz noch am späten Abend verlassen, ohne dass Heranwachsende oder auch Sechzehnjährige öffentlich zum urgemeindlich (salafistisch) gelesenen Islam konvertiert sind.

Aber ob Pierre Vogel, Bilal Philips, Abdur-Raheem Green, Nicolas Blancho oder Ibrahim Abou-Nagie, die korantreuen Revolutionäre werden wiederkommen, um ihr „vor dem Höllenfeuer rettendes“, gegenmodernes, nicht zuletzt auf Frauenentwürdigung beruhendes Gesellschafts- und Menschenbild zu propagieren und die Standards von AEMR und GG zu ironisieren bzw. provokant anzuknabbern. Im Dezember 2011 kann der aus dem indischen Mumbai nach Deutschland einreisende Zakir Naik durchaus auch am Mittelrhein Station machen.(1)

Der Deutsche Städtetag und etwa die Lehrergewerkschaft GEW oder der sozialpädagogische Berufsverband DBSH sollten in den nächsten Monaten versuchen, ganz allgemein allen Extremisten, ob Salafisten oder NPD-Neonazis, das ungehemmte Reden auf Marktplätzen zu erschweren.

In Mönchengladbach etwa durfte Einladung zum Paradies 2010 geschätzte vierzig Info-Stände in der Fußgängerzone betreiben, Kinder liefen dort ungehindert herum, während der Staatsschutz das Gelände observierte. Unser Mönchengladbacher OB meinte, er sei keine ‚Versagungsbehörde‘ und habe sich dieser ‚Sondernutzung‘ nicht in den Weg zu stellen. Das aber ist rechtlich fraglich und es käme auf einen Versuch an, ob von beispielweise fünf beantragten Infotischen nicht, juristisch nachhaltig, auch einer „reicht“.

Zur Frage Was ist Salafismus beschreibt Purify and Educate die geheiligte Intoleranz der salafistischen Theologie, ihre totalitäre Wohlverhaltensdoktrin, der unsere muslimischen oder nichtmuslimischen Jugendlichen (14-17 Jahre), altersentsprechend, wohl noch nicht widersprechen können.(2)

Zakir Naiks Medieneinsatz betreffend ist interessant, dass seit fünf Jahren für Ägypten ein durch einen saudischen Unternehmer gesponsorter salafistischer Fernsehkanal besteht, al-Khalajia TV.(3)

Entsprechende Pläne gibt es für Europa, wie die von Bergheim bei Köln aus betriebene Seite Way to Allah weiß: „Wir werden mit der Hilfe von Allah und eurer Unterstützung einen islamischen Fernsehsender in deutscher Sprache gründen, der in Deutschland seinen Sitz hat, allerdings auch in Österreich und der Schweiz zu empfangen sein wird.“(4)

Auf dieser Linkliste (Blogroll von: One Law For All: Mönchengladbach ohne salafistische Islamschule) finden sich mehr als hundert Pressequellen zum Thema Salafismus / Einladung zum Paradies, die vom versuchten Anwerben eines zwölfjährigen Kindes (027. Islamisten werben Jugendliche an) bis zum theologischen Begründen der Tötung der Ehebrecherin (033. Ciftci: Steinigung ist gerechtfertigt) die Praxis des Missionars Vogel und seiner Mitstreiter beschreiben. Durch das öffentliche Beschimpfen von ihrer Arbeit nachgehenden Journalisten (016. Salafisten: Kampagne gegen Reporter) fielen die Salafisten 2010 der Öffentlichkeit ebenso auf wie durch den illegalen Betrieb einer Kindertagesstätte (021. Masjid As-Sunnah Mönchengladbach – Erster muslimischer Kindergarten).(5)

Jugendliche waren 2010 auch in Berlin eine Zielgruppe salafistischer Missionare, dem Charme des Rebellischen und Protestkulturellen dürften Minderjährige, völlig altersgemäß, besonders leicht erliegen.(6)

Koblenz hat in Bezug auf Pierre Vogel besser argumentiert als bislang jede andere Stadt, wenngleich sich deutschlandweit wohl noch kein Politiker traut (auch nicht Axel Wilke oder Julia Klöckner, die das Wort Scharia immerhin bereits ausgesprochen haben), von unseren Islamverbänden die absolute und unwiderrufliche Abkehr von Scharia und Fiqh zu fordern.

Pierre Vogel hat keine andere Scharia im Programm als Ayyub Axel Köhler (ZMD) oder die Sonderströmung der Ahmadiyya, mit deren Frauenbild und Schleierpflicht Oberbürgermeister Hofmann-Göttig offensichtlich keine Probleme hat, oder als die die salafistischen, der Muslimbruderschaft nahestehenden Lifemakers, welche vor fünf Jahren die Koblenzer Hochschulgruppe gründeten und bis heute prägen (ISK, um Safiye Ilhan). Muslimbruderschaft (IGD, FIOE, FEMYSO, ECFR) sind natürlich auch urgemeindlich orientiert, sind Salafisten.

Sorglos integriert die Uni Koblenz gut vernetzte Schariafreunde in ihren Internetauftritt (Islamische Studierende in Koblenz – ISK), lässt Safiye Ilhan (Lifemakers Rosenheim) zu ‚Frauenfragen‘ zu Wort kommen, eine unverhohlen auf Pro-ḤAMĀS-Kurs befindliche Meldung zur hochschulseits offensichtlich unproblematischen ‚Gaza-Blockade‘ schließt sich an.(7)

Pierre Vogel hat ein sportgymnasiales Abitur (Berlin 1999) erworben und dann in Saudi-Arabien den Islam studiert. Die ISK-Koblenz verlinkt nach Bonn in die Adenauerallee 13 (Lifemakers; Rat der Muslime Bonn) und gehört damit dem nicht minder revolutionären akademischen Salafismus an. Arbeitsteilig übernimmt Pierre Vogel Hauptschulen und Vorstädte, während Lifemakers Germany offensichtlich an Hochschulen und Wohlfahrtsverbände herangeht.(8)

Der ZMD ist urgemeindlich geprägt, „salafistisch“, und wird dem Geist der Muslimbrüder (Said Ramadan, Vater von Hani und Tariq Ramadan) durchaus gerecht. Das ist der Unterwasseranteil des Eisbergs deutscher Salafismus. Seelenfänger, Empörungsobjekt und Provokationskünstler Pierre Vogel ist für uns alle lediglich einfacher sichtbar, den Gewinn aus der Empörung gegen Nicolas Blancho oder Pierre Vogel streichen Tariq Ramadan, Mustafa Ceric (Sarajevo; ECFR) und Bajrambejamin Idriz (Penzberg; Projekt ZIE-M) ein.(9),(10),(11)

Pierre Vogel hat den Islam gründlich studiert und richtig verstanden.

Notfalls bleibt uns eben „nur“, unsere Minderjährigen so stark zu machen, so sehr zu „immunisieren“ gegenüber politischem bzw. religiösem Extremismus, dass sie weder bei den Kindern Gottes, Hare Krishna oder der Mun-Sekte noch bei Skinheads, gewaltbereiten Linksradikalen, Scientology oder eben bei Pierre Vogel ‚versickern‘, und falls doch, dass sie wieder den Rückweg ins freie Denken (und Fühlen) finden.

Kalifat und Scharia sind schließlich nicht angeboren, es gibt auch kein Burka-Gen.

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Schmidt

Sozialpädagogin

Edward von Roy

Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Quellen

(1) Über die Islamic Research Foundation betreibt der Inder Zakir Naik den Salafi-Fernsehkanal Peace TV.

http://www.irf.net/

24-Stunden Islamic Spiritual Entertainment! Jetzt mit Umfrage: “Wer ist Ihr Lieblings-Redner, Abu Ameenah Bilal Philips, Scheich Yusuf Estes, Abdur-Raheem Green (England), Dr. Zakir Naik (Indien) oder Scheich Ahmed Hoosen Deedat (Südafrika)?”

http://www.irf.net/index.php?option=com_content&view=article&id=140&Itemid=56

Das Who-is-who der internationalen islamischen Oratoren der Da’wa

http://www.irf.net/index.php?option=com_content&view=article&id=159&Itemid=174

(2) Zur Frage Was ist Salafismus. Purify and Educate.

http://eifelginster.wordpress.com/2011/05/09/235/

(3) DIE WELT, 08.05.2011

http://www.welt.de/politik/ausland/article13359898/Salafisten-sind-treibende-Kraft-des-Angriffs-in-Kairo.html

(4) Deutschland: Salafistischer TV-Kanal im Aufbau.

http://www.way-to-allah.com/projekte/1.html

Way to Allah (Adel Zaghdoud, 50127 Bergheim), der zum Aufbau eines Salafismus-TV wirbt, empfiehlt theologisch den Prediger Pierre Vogel.

http://www.way-to-allah.com/unterricht_predigten.html

(5) Mönchengladbach, As-Sunnah-Moschee. Salafistischer Kindergarten nahm ohne behördliche Genehmigung den Betrieb auf.

http://www.youtube.com/watch?v=DC1vPYZWJk8

Salafismus in Mönchengladbach 2010. Linkliste mit Pressequellen.

http://eickener.wordpress.com/

(6) Berliner Morgenpost, 15.06.2010. Verfassungsschutz: Islamisten werben Berliner Jugendliche an.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1326206/Islamisten-werben-Berliner-Jugendliche-an.html

(7) ISK, integriert in die Homepage der Uni Koblenz. „Unterdrückt der Islam Frauen? Ist der Islam eine frauenfeindliche Religion? Gibt es Frauenrechte im Islam? Was ist mit Aufklärung und Emanzipation für die Frau?“

http://userpages.uni-koblenz.de/~muslime/?p=440

ISK, Koblenz. „Gaza: Die Blockade überwinden – die Reise der Freiheitsflotte und was daraus geworden ist. Matthias Jochheim, Frankfurt/M, … wird von seinen Erfahrungen als Teilnehmer der ‚Freedom Flotilla‘ Richtung Gaza an Bord des Schiffes ‚Mavi Marmara‘ berichten.“

http://userpages.uni-koblenz.de/~muslime/?p=433

(8) Lifemakers Germany

http://www.lifemakers-germany.de/index.html

(9) Tariq Ramadan

http://www.tariqramadan.com/

(10) Mustafa Ceric: The challenge of a single Muslim authority

in Europe „In the sharı¯’’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God“ , „In fact, the question of the imamate as the ‘supreme leadership’ of the universal Muslim umma [21, p. 859] after the death of the Prophet is the central issue of the current situation not only in the Muslim centre, but also in the Muslim periphery, Europe included. I have designated the imamate as the third theological foundation of Islamic authority in civil life because it is a part of Islamic judicial theory as well. The imamate is a human product based on personal faith, established by collective moral commitments and maintained by political power.

http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

Mustafa Ceric: DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS

f) opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law; g) and the protection of European Muslims from islamophobia

http://blog.zeit.de/joerglau/2006/12/01/erklarung-der-europaischen-muslime_62

(11) ZIE-M

„Zentrum für Islam in Europa – München ist eine Initiative, die bisherige muslimische Vergangenheit in diesem Lande herausfordern will, sich der Lebensrealität im Kontext der Gegenwart im Hier und Jetzt zu stellen. Das Projekt ZIEM ist ein aufrichtiges Angebot von Muslimen in München, die sich dem Gemeinwohl [Anm.: istiṣlāḥ, koranbasiertes und schariagehorsames Gemeinwohl] unserer Gesellschaft in Deutschland verpflichtet sehen. Mit Bezug auf das Konzept vom ZIEM ist von einer progressiven und innovativen Ansatzweise die Rede. Innovativ deshalb, weil dieses Konzept sich in einem Punkt von eingespielten muslimischen Strukturen unterscheidet: Es ist vollkommen abgekoppelt von Einflussnahmen durch die einstigen Herkunftsländer [Anm.: Ja, gar kein Staat, nur noch Allāh ist Souverän]. Progressiv deshalb, weil es spezifisch auf das Hier und Heute und auf den heutigen, in Deutschland heimischen Muslim eingeht [Anm.: der Muslim sei eine Sorte Mensch und müsse daher eine Sorte Staatsbürger werden], und auf unser aller gemeinsame [Anm.: rechtsverschiedene] Zukunft hin ausgerichtet ist.“

http://www.zie-m.de/index.php?option=com_content&view=article&id=390&Itemid=752&lang=de

Bajrambejamin Idriz: Projekt ZIE-M

http://www.zie-m.de/