Posts Tagged ‘Aiman Mazyek’

ZdE zur Welle der Gewalt

September 23, 2012

‏عصبية‎

ʿaṣabīya

Gruppennarzissmus, Stammesdenken

Asabiyya

Im Juli 2012 erschien bei YouTube der 14-minütige mohammedkritische Film Innocence of Muslims – Die Unschuld der Muslime. Zwei Monate später wird das Video zwischen Khartoum und Sydney, Tunesien und Pakistan von radikalislamisch motivierten Tätern als Ursache für die eigene Empörung und Straßengewalt genannt. Der Film wird als Alibi nutzbar gemacht für angeblich spontane, möglicherweise bestens geplante Angriffe auf US-amerikanische Botschaften, die vielleicht sogar bewusst mit dem Jahrestag von Nine Eleven zusammenfallen. Dieses Blog meint: es gibt gute und schlechte Kunst – aber nicht Filme morden, Mörder morden.

Stellungnahme des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) über die islamisch begründete Straßengewalt:

Zentralrat der Ex-Muslime protestiert gegen die islamische Gewalt- und Hasswelle, ausgelöst durch den Film „Unschuld der Muslime“

Hassan Nasrallah im Libanon, Ayatollah Khamenei im Iran und Aiman Mazyek in Deutschland haben alle die gleiche Position und das gleiche Interesse:

Die Islamisten sollen in der Auseinandersetzung um den umstrittenen Film „Die Unschuld der Muslime“ aggressiv auftreten.

Der ZdE ist gegen ein Aufführungsverbot des Films in Deutschland und fordert die deutsche Regierung und Parteien dazu auf, der Hetze der Islamisten nicht nachzugeben, das Recht der Meinungsfreiheit in Deutschland zu bewahren und kein grünes Licht für die Entfaltung der Brutalität durch Islamisten in Deutschland zu geben.[1]

Ein schlechter und unprofessioneller Film von arabischen Kopten mit dem Titel „Unschuld der Muslime“ hat den Anlass dafür geboten, dass islamische Regierungen und islamistische Organisationen weltweit dazu aufrufen, ihre Macht zu demonstrieren sowie ihren barbarischen Hass auf die Kunst- und Meinungsfreiheit sowie auf das Recht auf Religionskritik zu zeigen.

Im Iran sind Ayatollah Khamenei und die Medien des Gottesstaates sehr begeistert über die Möglichkeit zu einer flächendeckenden Machtdemonstration des Islam, und der Führer der Hizbollah, Hassan Nasrallah, ruft dazu auf, mit aller Härte gegen die Filmemacher vorzugehen. Und obwohl im Iran Tausende Erdbebenopfer und ihre Kinder von Hunger und Kälte bedroht sind und für sie angeblich kein Geld für nötige Hilfsmaßnahmen vorhanden sein soll, hat die islamische Regierung nach wie vor ein Kopfgeld für die Ermordung von Salman Rushdie in Höhe von 3,3 Millionen Dollar ausgesetzt.

Mit dem Anheizen der Stimmung und den Aufrufen zu gewalttätigen Protestaktionen sind die Islamisten bestrebt, ihre Macht zu demonstrieren und ihren Einfluss zu erhöhen. Ihre Rechnung lautet: Je mehr Blut fließt, je mehr Tote es gibt, desto größer schwillt der politische Islam an. Dafür werden auch Demonstranten gekauft.

Im Libanon und Iran, in Afghanistan und Pakistan agieren starke islamistische Akteure mit einer zutiefst reaktionären und barbarischen Ideologie. Sie bringen die Menschen u.a. auch Muslime um, steinigen Frauen und beleidigen mit ihren abscheulichen Taten die gesamte Menschheit. Heute reden diese Kräfte davon, der dilettantische, aber unblutige Film sei eine Beleidigung von Milliarden Menschen. Auf facebook und anderen sozialen Medien haben genau diese Menschen in der islamischen Welt die Brutalität der Regierungen z. B. des Iran verurteilt und geschrieben, dass nicht dieser Film, sondern die islamische Regierung im Iran 70 Millionen Iraner beleidigt.

Ayatollah Khamenei und die anderen islamischen Führer versuchen, Kapital aus der entfachten Empörung für sich und ihre barbarische Bewegung zu schlagen. Interessanterweise reden in Deutschland Aiman Mazyek und die verschiedenen Islamverbände im Grundsatz ganz ähnlich wie Khamenei und Nasrallah. Das zeigt: Es handelt sich – bei allen sekundären taktischen Unterschieden – um eine Bewegung, den politischen Islam und um gemeinsame Interessen.

Der ZdE in Deutschland protestiert gegen diese gewaltsame Antwort auf den Film in aller Schärfe und erwartet, dass die deutsche Regierung und Parteien sich durch Aiman Mazyek und den Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland nicht einschüchtern lassen und dass sie sich für die Grundrechte der Menschen in Deutschland einsetzen, anstatt angesichts der Gewalt der Islamisten aufzugeben.

Wir sind der Auffassung, dass die deutsche Regierung keinen Millimeter von der verfassungsmäßig verbrieften Meinungsfreiheit abweichen sollte. Die deutsche Regierung darf sich nicht zum ausführenden Organ der islamistischen Hetze gegen die Meinungsfreiheit machen. Ein Verbot der öffentlichen Vorführung des Films muss deshalb unterbleiben. Die deutsche Regierung sollte nicht wie ein Wunscherfüller der Islamisten agieren. Die deutsche Politik und die Medien haben den Islamisten und ihren Organisationen bislang ohnehin schon zuviel schädliche Zugeständnisse gemacht, diesen Kräften eine Propagandabühne bereitet, und sie in unverantwortlicher Weise aufgewertet.

Wir rufen alle fortschrittlichen Menschen, die für die Freiheit der Meinungsäußerung eintreten, mit uns gemeinsam gegen den aggressiven Aufmarsch der Islamisten aufzustehen und ihre Aktionen zu verurteilen.

An die deutsche Regierung richten wir den Appell: Sehen Sie endlich ein, dass die Kooperation mit den islamistischen Kräften im In- und Ausland ein Fehler ist, der umgehend korrigiert werden muss.

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

18.09.2012

[1] Politiker fürchten Unruhen auch in Deutschland und wollen deshalb verhindern, dass der Film … öffentlich in Berlin gezeigt wird. … Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) sagte der „Frankfurter Neuen Presse“, nichts rechtfertige die Verletzung religiöser Gefühle.

aus: Muslime warnen vor Straßenschlachten

in: DIE WELT 18.09.2012

http://www.welt.de/politik/deutschland/article109289736/Muslime-warnen-vor-Strassenschlachten-in-Deutschland.html

Weitere Quellen zum Thema, vom Blogbetreiber ergänzt. Mit Blick auf das Land der bislang gewalttätigsten der so gerne auf den Kurzfilm bezogenen menschenfeindlichen und schariafreundlichen Proteste, Pakistan:

Innocence of Muslims

http://en.wikipedia.org/wiki/Innocence_of_Muslims

Protest in Bahrain – wenig spontan wirkend. Fotografiert am 14. September 2012. Auf dem Plakat steht: „Die Islamische Umma [Weltgemeinde] wird denen keine Toleranz zeigen, die das, was ihr heilig ist, beleidigen.“

A protest in Duraz, Bahrain against an anti-Islamic film. The banner (in Arabic) reads: „The Islamic nation will not tolerate with those who offend its sanctities“

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/A_protest_against_an_anti-Islamic_film.JPG

2012 diplomatic missions attacks – September 11, 2012 – ongoing

Cairo, Egypt

Chennai, Tamil Nadu, India

Sydney, Australia

Benghazi, Libya

Sana’a, Yemen

Tunis, Tunisia

Khartoum, Sudan

Antwerp, Belgium

London, United Kingdom

Paris, France

Copenhagen, Denmark

http://en.wikipedia.org/wiki/2012_diplomatic_missions_attacks

Hundreds of Pakistanis protesting an anti-Islam video broke through a barricade near the U.S. Consulate in the southern city of Karachi on Sunday, sparking clashes with police in which one demonstrator was killed and more than a dozen injured.

The film, which denigrates Islam’s Prophet Muhammad, has sparked violent protests throughout the Muslim world in recent days, including one in Libya in which the U.S. ambassador to the country was killed, reports The Associated Press. …

Ali Ahmar, a spokesman for the Shiite Muslim group that organized the rally, said one protester was killed during the clash. …

At least 8,000 people also attended a rally against the film Sunday in the eastern city of Lahore, which was organized by Jamaat-ud-Dawa, believed to be a front organization for a powerful militant group. The protesters shouted anti-U.S. slogans and burned an American flag.

„Our war will continue until America is destroyed!“ shouted some of the protesters. „Dog, dog, America is a dog!“ chanted others.

The head of Jamaat-ud-Dawa, Hafiz Mohammad Saeed, who has a $10 million U.S. bounty on his head, addressed the crowd and demanded the Pakistani government shut down the U.S. Embassy and all consulates in the country until the film makers are punished.

Around 4,000 people attended a demonstration near the northwest city of Dera Ismail Khan organized by the hard-line party Jamiat-Ulema-Islam.

„This film shows how much these Americans and these Westerners are extremists,“ the head of the party, Maulana Fazlur Rehman, told the protesters.

aus: Pakistan Protesters March on US Consulate, One Dead

in: ThisDay (Lagos, Nigeria) 17.09.2012

http://www.thisdaylive.com/articles/pakistan-protesters-march-on-us-consulate-one-dead/125204/

Pakistan ruft einen neuen Feiertag aus, morgen ist Tag der Liebe zum Propheten:

Islamabad, Sept 20: Pakistan government on Wednesday decided to observe the coming Friday as ‚Love the Prophet Day‚ [21. September 2012] and declared it a national holiday, condemning an anti-Islam film that has triggered violent protests across the Muslim world.

Chairing a meeting of his cabinet, PM Raja Pervez Ashraf called on people to protest peacefully against the film.

The cabinet set aside its agenda to condemn the anti-Islam film and decided to observe Sept 21 as ‚Youm-e-Ishq-e-Rasool‚ or ‚Love the Prophet Day‘ to convey the government’s protest against the film. The day was also declared a national holiday.

http://news.oneindia.in/2012/09/20/pakistan-to-observe-love-the-prophet-day-on-friday-1073305.html

Einen Tag danach, Gewaltausbrüche am Tag der Liebe zum Propheten:

Violence erupts on Love the Prophet Day

September 21

http://www.sunnewsnetwork.ca/video/1852749922001

Die an Maududi orientierte Partei und Missionsbewegung JI ist auch in Bangladesch einflussreich, elitär, reaktionär und radikalislamisch; 2002 errang sie bei den pakistanischen Parlamentswahlen mit ihren Bündnispartnern 53 von 272 Parlamentssitzen. Die Jamaat-ud-Dawa (JuD) hingegen ist der politische Arm der Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba.

21. September 2012, Tag der Liebe zum Propheten. Nach einem politisch erregenden Freitagsgebet Kinos anzünden, Banken ausrauben, Steine schmeißen und Läden plündern. Prominente Islamfunktionäre und ihre Islamischen Bewegungen von Jamaat-e-Islami (JI) bis Jamaat-ud-Dawa (JuD) verantworten Motivation und Logistik:

On the M A Jinnah Road, armed miscreants attacked the Capri, Prince, Nishat and Bambino Cinemas and torched them with kerosene oil. No law enforcers dared to stop the miscreants from torching the public property. The thugs later moved forward and attacked the Sindh Bank, robbed the money and also torched it.

Similarly, mobs in Kharadar area torched a Frontier Constabulary check-post, in Quaidabad area they torched the Gulistan Cinema and partially damaged the DC Malir Office. In Liaquatabad area, armed miscreants attacked several vehicles and also torched a truck. In the PIB Colony area, a bank, after it was robbed of cash, was burnt down. Moreover, two wine shops were torched in Zaman Town and Awami Colony police limits. …

The rallies and protests began at The Mall soon after the Friday prayers as Jamaat-e-Islami and Pakistan Muslim League-N staged protest meetings at Masjid-e-Shuhada, addressed by respective local leaders, including Dr Farid Paracha, Dr Wasim Akhtar, Amirul Azeem, Pervaiz Malik, MNA, Mian Marghoob MNA, Imran Nazeer, Salman Rafiq and others. …

Meanwhile, workers of Jamaatud Dawah, Defence of Pakistan Council (DPC), Tehrik-e-Hurmat Rasool (THR), Ahle Sunnat Wal Jamaat, Tahaffuz-e-Namoos-e-Risalat Mahaz and Sunni Tehrik joined the rallies.

The rallies of Sunni Ittehad Council (SIC), Majlis-e-Wahdat Muslemeen (MWM), Sunni Tehrik and Jamaatud Dawah reached The Mall after the frontline of the mob had crossed over to the Governor’s House.

Islami Jamiat Talaba, Imamia Students Organisation (ISO), Pakistan Tehreek-e-Insaf and other parties also took out rallies, which culminated on the Egerton Road.

aus: Salis bin Pervaiz: Death, destruction mar Yaum-e-Ishq-e-Rasool

in: The News (Karachi, Pakistan) 22.09.2012

http://www.thenews.com.pk/Todays-News-13-17622-Death-destruction-mar-Yaum-e-Ishq-e-Rasool

Schiitisch, gegründet 2008, Führer ist Hodschatoleslam Raja Nasir Abbas Jafri:

Majlis-e-Wahdat Muslemeen (MWM)

http://www.youtube.com/watch?v=g-n77jITsek

http://www.youtube.com/watch?v=YAj8b2L2ATU&feature=related

Rechtsradikaler Dachverband von 35 Bewegungen, gegründet im November 2011 und geführt von Maulana Samiul Haq:

Defense of Pakistan Council (PPC, Difa-e-Pakistan)

http://en.wikipedia.org/wiki/Difa-e-Pakistan_Council

http://www.youtube.com/watch?v=ZHHTDnegtFc

http://www.youtube.com/watch?v=8U9mqOijfoo&feature=related

Jamaat-ud-Dawa (JuD)

http://www.youtube.com/watch?v=NlYZ1SGLfKY

http://www.youtube.com/watch?v=qBdps8br1YE&feature=related

ISLAMABAD (AP) — Pakistan’s „Day of Love for the Prophet“ turned into a deadly day of gunfire, tear gas and arson.

Thousands angered by an anti-Muslim film ignored pleas for peaceful rallies and rampaged in several Pakistani cities Friday in battles with police that killed 19 people and touched off criticism of a government decision to declare a national holiday to proclaim devotion for the Prophet Muhammad. …

Analysts accused the Pakistani government of pandering to these extremists by declaring Friday to be an official holiday — calling it a „Day of Love for the Prophet.“ Officials urged peaceful protests, but critics said the move helped unleash the worst violence yet caused by the film, titled „Innocence of Muslims.“

In addition to those killed, nearly 200 others were injured as mobs threw stones and set fire to cars and movie theaters, and battled with police who responded with tear gas and gunfire.

„The people were just waiting for a trigger,“ said Imtiaz Gul, director of the Islamabad-based Center for Research and Security Studies.

aus: SEBASTIAN ABBOT: Pakistan hit by deadly riots over anti-Muslim film

in: The Associated Press 21.09.2012

http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hxodOz3Y7R9SI34uzW5wQ6qAJsVQ?docId=fb7e65bfde0541dda8056da83a3876d0

http://www.theglobeandmail.com/news/world/three-killed-in-pakistan-in-anti-islam-film-protests/article4558378/

In 1985, Hafiz Mohammed Saeed and Zafar Iqbal formed the Jamaat-ud-Dawa (Organization for Preaching, or JuD) as a small missionary group dedicated to promoting an Ahl-e-Hadith version of Islam. … Hafiz Muhammad Saeed – Living in Pakistan – Founder of Lashkar-e-Taiba and amir of its political arm, Jamaat-ud-Dawa (JuD).

http://en.wikipedia.org/wiki/Jama%27at-ud-Da%27wah

http://en.wikipedia.org/wiki/Lashkar-e-Taiba

Hafiz Muhammad Saeed (born 1950) was the amir of Jama’at-ud-Da’wah

http://en.wikipedia.org/wiki/Hafiz_Muhammad_Saeed

Jamiat Ulema-e-Islam (JUI)

JUI is a Deobandi (Sunni/Hanafi) organization, part of the Deobandi Muslim movement.

http://en.wikipedia.org/wiki/Jamiat_Ulema-e-Islam

JUI-Präsident (ameer) ist Maulana Fazlur Rahman, Markenzeichen der Jamiat Ulema-e-Islam sind schwarz-weiß gestreifte Fahnen

http://www.youtube.com/watch?v=YQthh4MxSbw&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=9tVrMtf_hmU&feature=related

Jamiat Ulema-e-Islam, offizielle Webpräsenz

http://www.nrdf.org.pk/jui/

Der pakistanische Eisenbahnminister Ghulam Ahmed Bilour hat ein Kopfgeld auf den Produzenten des islamfeindlichen Films aus den USA ausgesetzt. Er versprach an diesem Samstag demjenigen, der „diesen Gotteslästerer“ töte, 100.000 Dollar.

Bilour forderte die Taliban und das Terrornetzwerk al-Kaida auf, sich der „noblen Sache“ anzuschließen. Er will das Geld aus seiner eigenen Tasche zahlen, berichtete die BBC.

„Wenn jemand anderes in Zukunft ähnliches Material produziert, dann werde ich seinen Mördern ebenfalls 100.000 Dollar zahlen“, sagte der Eisenbahnminister. Die BBC zitiert ihn weiter: „Länder, in denen es eine Meinungsfreiheit gibt, brauchen Gesetze gegen Menschen, die unseren Propheten beleidigen. Wenn sie keine Gesetze erlassen, dann wird die Zukunft sehr gefährlich.“ Ihm sei klar, dass es eine Straftat sei, Menschen zum Mord aufzurufen, sagte der Minister. Es gebe aber keinen anderen Weg, „Gotteslästerern“ Furcht einzuflößen.

DER SPIEGEL 22.09.2012 [Beleg für Ansprache auch der Taliban und der Qaida s. u.]

http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistanischer-minister-setzt-kopfgeld-auf-mohammed-filmmacher-aus-a-857413.html

„I will pay whoever kills the makers of this video $100,000,“ the minister said. „If someone else makes other similar blasphemous material in the future, I will also pay his killers $100,000.

„I call upon these countries and say: Yes, freedom of expression is there, but you should make laws regarding people insulting our Prophet. And if you don’t, then the future will be extremely dangerous.“ …

His ANP party, which is part of the governing coalition, told the BBC this was a personal statement, not party policy, but added that it would not be taking any action against him.

BBC 22.09.2012

http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-19687386

Beleg: auch Taliban und al-Qaida dürfen sich angesprochen fühlen und aus Ministerhand ihr Mordhonorar kassieren:

He suggested even the Taliban and al-Qaeda would be eligible for the reward.

http://www.manchesterwired.co.uk/news.php/1453478-Anti-Islam-film-Pakistan-minister-offers-bounty

Awami National Party, ANP

Ideology: Socialism on a pan-Islamic basis, Pashtun Nationalism

Since the 2008 elections the party has been the principal target of Tehreek-e-Taliban militants with over 100 activists by February 2009 having been assassinated by suicide bombers or in target killings.

http://en.wikipedia.org/wiki/Awami_National_Party

Möchte mehr Morde für Seelenheil und Kalifat: Pakistans Eisenbahnminister Bilour

http://en.wikipedia.org/wiki/Ghulam_Ahmad_Bilour

(…) Alle vereint die gemeinsame Front gegen den äußeren Feind, die Lebenswelt und den Einfluss des “Westens”, repräsentiert durch die USA – und der Kampf gegen Israel. Begleitet und vorbereitet wird dies durch die fünfte Kolonne in diesem Krieg, den sogenannten “Istanbul-Prozess”, ein von den islamischen Staaten beschlossenes und mit über zehn Milliarden Dollar jährlich finanziertes Missionsprogramm, dessen Ziel unter anderem die Kriminalisierung von Kritik der Religion des Islam ist. …

Am 20. Mai 2012 versammelten sich in Kairouan die Aktivisten der tunesischen Salafiyya zum “Zweiten Kongress der Partisanen der Scharia”. …

“Wir haben sie nicht eingeladen”, sagte ein Händler, aber Proteste gegen die ungebetenen Gäste gab es auch nicht. Vor der versammelten Prominenz der zwar immer noch verbotenen salafistischen Bewegung Hizb Ettahrir skandierte die Menge: “Juden, Juden, die Armee des Mohammeds ist zurück!” und “Wir sind alle Kinder Osamas!” Gemeint war natürlich Osama Bin Laden. Ein Redner schwor die Menge ein: “Jeder Muslim ist ein Dschihadist, und der Dschihad ist unsere Pflicht.” …

Ihre “Asabiyya”, das ist die vom großen tunesischen Historiker Ibn Khaldun beschriebene “kollektive Aggressivität”, stellt die tunesische Zivilgesellschaft vor erhebliche Probleme.

Überall, wo sich die demokratische Bewegung zeigt, treten diese Moralterroristen auf. Der Islam-Mob stürmt Theater und Kinos, wenn ihnen ein Film oder Schauspiel nicht gefällt; provoziert Straßenschlachten, wenn in Kunstausstellungen missliebige Werke gezeigt werden; besetzt Universitäten, damit ihre Frauen vollverschleiert studieren können.

Die Salafisten sind die Sturmabteilung des politischen Islam. …

aus: Necla Kelek: Der Tugendterror der wütenden Salafisten

in: DIE WELT 19.09.2012

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article109308790/Der-Tugendterror-der-wuetenden-Salafisten.html

Gruppennarzissmus

Fromm bezeichnet den Gruppennarzissmus als eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Vorbereitung eines Krieges und sieht seine Ursache in der Form der heutigen Gesellschaft, „welche Isolierung und Feindseligkeit der Menschen untereinander“ und somit sowohl den Narzissmus als auch den Gruppennarzissmus fördere. Allerdings sieht er in ihm auch die Chance, wenn es gelänge, den Gruppenarzissmus auf die gesamte Menschheit auszudehnen, „wenn der einzelne sich primär als Weltbürger erleben und wenn er auf die Menschheit und ihre Leistungen stolz sein könnte“, dass dieser den Weg zu einem „Neo-Humanismus“ ebnen könnte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppennarzissmus

Autoritärer Charakter

http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4rer_Charakter

Autoritäre Persönlichkeit

http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4re_Pers%C3%B6nlichkeit

Scharia. Rechtsstatus für verschiedene Menschen und Völker

http://de.wikipedia.org/wiki/Scharia#Rechtsstatus_f.C3.BCr_verschiedene_Menschen_und_V.C3.B6lker

Offener Brief an die Landtagsabgeordneten zu KRM und Beirat

Dezember 5, 2011

يوم حقوق الإنسان ‏

yaum ḥuqūq al-insān

Human Rights Day

Internationaler Menschenrechtstag (10. Dezember)

Die Landesregierung, der Verbandsislam und die Suche nach dem bekennenden Religionsunterricht

Als verfassungswidrig könnte sich das zwischen Nordrhein-Westfalen und den im Koordinierungsrat (KRM) zusammengeschlossenen Islamverbänden am 22.02.2011 „verabredete“ Beiratsmodell erweisen.[1] Plan ist, dass der KRM einen Beirat bildet, der dann legal als staatlicher Ansprechpartner funktionieren soll, um einen Religionsunterricht mit Bekenntnischarakter anzubieten.

Am 14. September 2011 wurde dazu im Düsseldorfer Landtag das Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (6. Schulrechtsänderungsgesetz, Drucksache 15/2209) von Sachverständigen besprochen und der Öffentlichkeit vorgestellt (vgl. Ausschussprotokoll Drucksache APr 15/278 vom 14.09.2011).[2] Das Gesetz wird nun in den Fraktionen beraten.

Zum zehnten Dezember 2011, dem internationalen Menschenrechtstag (Human Rights Day). Offener Brief an die Landtagsabgeordneten in NRW von Edward von Roy, dem Verfasser der Petition gegen das Löhrmannsche Beiratsmodell.[3]

Edward von Roy

Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Mönchengladbach

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

beim Thema Islam reden wir über eine Sache, die jeder von uns als sein bester Experte kennt, über Religion. Lerne ich jemanden wirklich gründlich kennen, finde ich seine oder ihre etwaige, persönlich erarbeitete Spiritualität interessant und würdevoll, eine kantige atheistische Haltung allerdings nicht minder und das kann dann natürlich auch eine ex-muslimische Position sein. Deutschlands so genannte Muslime sind keine Spezies, keine Sorte Mensch, sondern Bürger bzw. Staatsbürger. Wir integrieren ins Grundgesetz hinein, nicht in das islamische oder sonstige Religionsgesetz.

Es mag so sein, dass ‚der Mensch‘ seit Jahrtausenden religiös ‚ist‘ und dazu berufen, Sinn und Alltag, Denken und Hoffen autonom (hoffentlich) zu verknüpfen. Viel entscheidender ist dabei, dass der Islamische Religionsunterricht den säkularen Rechtsstaat nicht als Provisorium der Allahkratie darstellt, dass er das Grundgesetz nicht im Namen des Jenseits ironisiert und die jungen Menschen nicht allmählich von den 1948 festgelegten Standards der allgemeinen Menschenrechte (AEMR) entfremdet. Den 63. Tag der Bekundung der AEMR dürfen wir in einer Woche feiern, am Zehnten Dezember, dem Human Rights Day.

Am 14.09.2011 hätten in Düsseldorf im Haus des Landtags die Worte Millî Görüş, Muslimbruderschaft, Fiqh und Scharia (šarīʿa) problematisiert werden sollen – und dazu überhaupt erst einmal ausgesprochen werden müssen. Beides ist nicht geschehen. Nach den Gründen sollte man fragen: Ist der ZMD, insbesondere die IGD zu Scheich Yusuf al-Qaradawi (Chef des ECFR)[4] auf Distanz gegangen? Halten Islamrat und insbesondere IGMG Necmettin Erbakan für jemanden, der den Islam falsch verstanden hat? Will der KRM auch über den nordrhein-westfälischen Islamischen Religionsunterricht (IRU) dazu aufrufen, die religiösen Erklärungen oder Rechtsgutachten von Muftis wie Mustafa Cerić (im ECFR) einfach nicht ernst zu nehmen?

Auch Lamya Kaddor hätte zitiert und problematisiert werden müssen (Quelle: CIBEDO):

„Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar.“[5]

Kaddor forderte am 14.09.2011 auch nicht den Wegfall der diskriminierenden Schariagesetze etwa im Familienrecht der Staaten Malaysia, Pakistan oder Ägypten, sondern orakelte: „Das Ziel muss sein, einseitige Darstellungen und Dogmatismus zu verhindern, insbesondere zum Beispiel in Frauenfragen, in der Sicht auf Nichtmuslime.“ Ob sie der Kairoer al-Azhar oder der pakistanisch geprägten Darul ‚Uloom „Dogmatismus“ vorwirft und den international aktiven Scharialobbyisten von Muslimbruderschaft oder Millî Görüs ‚Einseitigkeit“, ließ Frau Kaddor leider offen.

Unverhandelbares Zentrum jeder Erziehung muss die AEMR sein, die auch im Namen von Tradition oder Religion nicht außer Kraft zu setzen ist. Kofi Annan weiß:

„Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht. Sie gibt ihnen die Stärke, jede Grenze zu überwinden, jede Mauer zu erklimmen, jeder Macht zu trotzen. Der Kampf für allgemeine Menschenrechte war immer und überall ein Kampf gegen alle Formen der Tyrannei und Ungerechtigkeit – gegen Sklaverei, gegen Kolonialismus, gegen Apartheid. Dies ist heute nicht anders.“[6]

Der orthodoxe Islam der Gegenwart, der 1990 die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (Cairo Declaration on Human Rights in Islam (CDHRI) verkündete, kann mit universellen Menschenrechten nichts anfangen und kultiviert den Fiqh (Sakraljurisprudenz). Die ʿUlamāʾ (die islamischen Gelehrten, sg. ʿĀlim) geben Befehl, der Mufti (Sarajevo: Großmufti Mustafa Cerić, ECFR) klärt letzten Zweifel. Der Schariaverweigerer brutzelt auf ewig in der Feuergrube, weil er den Sinn gelingenden menschlichen Lebens verfehlt hat, den Rechtsgehorsam nach Maßgabe von Scharia und Fiqh. Wenn die Gottheit Souverän und die Scharia die Wolke ist, regnen Gesetze vom Himmel:

„Der Fiqh ist der Niederschlag der islamischen Wohlverhaltensdoktrin (Scharia), wie er im Koran begründet ist und durch die Tradition oder Sunna [das ist der mehrbändige Hadith als die prophetische Überlieferung und die Sira, die prophetische Biographie) zusätzlich abgesichert ist. Der Fiqh wird durch die Regelungen und Interpretationen der islamischen Juristen legalisiert und damit verwirklicht.“[7]

Islam pur, Scharia ‚unplugged‘ heißt, zu bekennen: Unislamisches Leben ist sittlich minderwertig und kraftvoll verächtlich zu machen, schariagemäße ‚Orthopraxie‘ (Wohlverhalten) ist in Familie und Straßenzug durchzusetzen (ḥisba, Hisba), für die Frau ist der Schleier (ḥiǧāb, Hidschab) Pflicht. Die Ungläubigen und ihre Verhaltensweisen sind zu meiden, unislamisches Wissen ist ‚falsches Wissen‘.

„Im Islam ist die [dem gänzlichen menschlichen Verstehen enthobene] Scharia Moralkodex und Religionsgesetzlichkeit.“[8]

Hisba, die [bedarfsweise gewalttätige] Wahrung der Ordnung nach den Gesetzen Allahs.[9] Theologische Grundlage der Hisba ist die Pflicht jedes Muslims, „zu gebieten, was recht ist und zu verbieten, was verwerflich ist“ (al-amr bil-maʿrūf wan-nahy ʿani l-munkar), Koran 3:110. Heutige Hisba organisieren beispielsweise die ägyptischen Muslimbrüder sowie unbegrenzt durchsetzungsfähige Kräfte in Nigeria und Afghanistan.[10]

Politische Kultur nebst Meinungsbildung und Abstimmungsverhalten müsse wieder vom Allah inspiriert sein, fordert der ägyptische Kleriker Mahmoud Amer, was zur „himmlischen“ Folge hat, dass Muslime keine Nichtmuslime wählen dürfen.[11]

Amer erklärt: „Was ich gesagt habe ist, dass es einem Muslim nicht erlaubt ist, jemanden zu wählen, der sich nicht für die Umsetzung der Scharia begeistert und sich nicht politisch dafür einsetzt.“[12]

Zurück in den Düsseldorfer Landtag, wo am 14.09. das zwar unwissenschaftliche, aber sehr religiöse und koranisch verheißene Weltgericht in Form eines Berichts über einen deutschen islamischen Geistlichen durchaus zur Sprache kam: „Der Lehrer muss den Kindern im Religionsunterricht schon vermitteln, dass sie, wenn sie nicht beten, in die Hölle kommen.“ An dieser pädagogisch entscheidenden Stelle jedoch verblüffte und beschämte Bernd Ridwan Bauknecht (Bonn) das Auditorium zielsicher: „Er hat das nicht so gemeint, das ist mir schon klar. Es war auch ein netter Mensch.“ Nein Herr Bauknecht, Sie sind im Irrtum befindlich, Ihr DITIB-Imam hat ‚das‘ (!) sehr wohl ’so gemeint‘, und nette Menschen sind wir alle.

Auch an der Andreasschule in Bonn-Rüngsdorf, wo der Konvertit Islamkunde unterrichtet, werden junge Muslime nicht dazu aufgerufen, den Glauben an Teufel und Höllenfeuer für falsch zu halten oder für einen antiquierten Islam. Von der Scharia und ihrem Niederschlag irdischer Gesetze distanziert sich Bauknecht möglicherweise ebenso wenig wie von der Islamtheorie und Islampraxis der Theologen des European Council for Fatwa and Research (ECFR).

Im Schulbuch Saphir 5/6 belehrt man die Kinder in Bezug auf das Paradies. Seite 19 stellt das islamische Glaubensbekenntnis (Schahada) richtig dar, nämlich als unverzichtbaren Teil der Heilssicherung: „um dem Toten mit Gottes* Hilfe den Weg ins Paradies zu ebnen.“ Die Sache mit der ewigen Feuergrube haben die Herausgeber Lamya Kaddor, Rabeya Müller und Harry Harun Behr bemerkenswert gelöst, die für Schriftgläubige sozusagen unentbehrliche Hölle wurde in diesem Buch einfach übergangen.[13] Warum verschweigt man die Hölle (und gibt sie nicht als geistig mittelalterlich und heute unpädagogisch auf), erscheint Kaddor die ewige Strafe als nicht jugendfrei bzw. nicht kindgerecht? Ein Mitarbeiter an Saphir 5/6 war Bernd Ridwan Bauknecht, mitverantwortlich für Team NRW.

Vom Kitsch-Islam zum echten Islam. Allah sagt:[14]

Sure 23:103

Diejenigen aber, die leichte Waagschalen haben, sind dann ihrer selbst verlustig gegangen. Sie werden (ewig) in der Hölle weilen.

Sure 23:104

Das Feuer verbrennt ihnen das Gesicht, wobei sie (in ihrer Qual) die Zähne fletschen (kaalihuun).

Sure 11:106

Die Unseligen werden dann im Höllenfeuer sein, wo sie (vor Schmerzen) laut aufheulen und hinausschreien

Sure 4:56

Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden wir (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Sooft (dann) ihre Haut gar ist, tauschen wir ihnen eine andere (dagegen) ein, damit sie die Strafe (richtig) zu fühlen bekommen. Allah ist mächtig und weise.

Neben dem Koran gibt es die Sunna. Auch der Hadith erläutert die ewige Qual für den Sünder.[15]

Sahih Muslim:

Es wird manche geben, denen reicht das Feuer bis zu ihren Knöcheln, anderen bis hoch zu ihren Knien, anderen bis hoch zu ihren Taillen und schließlich anderen bis hoch zu ihren Nacken.

Sahih Buchari:

Derjenige, der am Tag des Gerichts die geringste Strafe von den Menschen des Höllenfeuers erhalten wird, wird ein Mann sein, dem glühende Kohle unter den Bogen seines Fußes gelegt wird. Sein Gehirn wird davon kochen.

Auch at-Tirmidhi (825-892) ist informiert:[16]

Siedendes Wasser wird auf ihre Köpfe gegossen werden und es wird durch sie eindringen, bis es ihr Innerstes zerschneidet … Bis es aus ihren Füßen herauskommt und alles geschmolzen ist. Dann werden sie wiederhergestellt, wie sie waren.

Wenn Bernd Ridwan Bauknecht von Bonn-Rüngsdorf aus einen Islam ohne Hölle lehren möchte, einen Islam, der den Koran als Symbolsprache oder Allegorie begreift, die man weltweit gar nicht wörtlich nehmen soll, so mag er das der interessierten Öffentlichkeit doch einfach unmissverständlich mitteilen.

Die erwähnten, die Höllenstrafe brutal und einschüchternd beschreibenden Zitate aus Koran und Hadith gehören zwar zu den islamischen Glaubensgrundlagen, können aber aus (verfassungs-)rechtlichen (u.a.: Kinderrechtskonvention; Jugendschutzgesetz) und pädagogischen Gründen (Unzulässigkeit der ‚Schwarzen Pädagogik‘; Überwältigungsverbot; keine Erziehung zur ‚autoritären Persönlichkeit‘) an einer öffentlichen Schule nicht ohne Außenansicht und Kritik gelehrt werden.

Lamya Kaddor (in: Islamische Erziehungs- und Bildungslehre) bevorzugt es, höllenbezogen den Leser mit einem flackernden Plural von ‚Wahrnehmung‘ zu verwirren: „… dass der Sünder wie Brennholz in der Hölle sein wird. Aufgrund solcher Aussagen im Koran baut sich ein Bild in den Köpfen der Muslime auf, das Gott als strafenden Gott wahrnimmt.“ Ob die Lehrerin im nordrhein-westfälischen Schulversuch Islamkunde in deutscher Sprache (hier: Dinslaken-Lohberg) allerdings für einen ‚Abbau‘ dieses Bildes sorgen will oder Allahs Höllenstrafe für unsinnig und unislamisch hält, sagt sie uns auch auf Seite 98 nicht.[17]

Religionspädagoge Halit Ünal ermuntert die Jungen und Mädchen, an ihre Zukunft zu denken:

„Die Kinder sollen verstehen lernen, dass das Diesseits keinen Bestand hat. Deshalb sollen sie in zunehmendem Maße über ihren Zustand im Jenseits nachdenken und die Zwiesprache mit Allah suchen. (…) Der Unterricht soll den Islam von seinen wahren Quellen aus betrachtet vermitteln, um keinen Nährboden für falsche Auslegungen des Korans zu bieten. Ein verzerrtes Verständnis von Religion kann nämlich leicht zu Extremismus und Fanatismus führen.“

Soweit Halit Ünal in Islamischer Religionsunterricht: Hintergründe, Probleme, Perspektiven (hg. von Thomas Bauer, Lamya Kaddor, Katja Strobel).

Ein nordrhein-westfälischer staatlicher Ansprechpartner für Islamischen Religionsunterricht muss glaubhaft erklären, die jenseitszentrierten (‚heilssichernden‘) und auf Ungleichbehandlung (Diskriminierung) beruhenden Normen von Scharia bzw. Schariagesetz (Fiqh) nicht versetzungsrelevant zu lehren und den Schülern nicht werbend zu empfehlen.

Ganz anderes scheint der Koordinierungsrat der Muslime (KRM) in Deutschland zu erstreben, zwar weiß er vom Grundgesetz, doch:

„Koran und Sunna des Propheten Mohammed bilden die Grundlagen des Koordinationsrats … Dieser Grundsatz darf durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben oder verändert werden.“[18]

Glauben heißt Gehorchen, islamische Frommheit ist öffentlich überprüfbares (!) Wohlverhalten. Ein Leben außerhalb des Kollektivs der Schariagehorsamen ist ein misslingenes Leben, weiß der ZMD (1999), was heute beim BMBF (Impressum: Bundesministerium für Bildung und Forschung http://www.ganztagsschulen.org) nachzulesen ist:

„Eine islamische Glaubenspraxis ohne und außerhalb der Gemeinschaft der Muslime ist nicht denkbar. Aufgabe des Religionsunterrichts ist es daher, den Schülern die Wechselwirkung zwischen Gemeinschaft und Individuum bewusst zu machen, aufmerksam zu machen auf die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen für die Entwicklung des Einzelnen, aber auch auf das Gelingen von islamischer wie allgemein menschlicher Gemeinschaft durch unterschiedliche Fähigkeiten und das Zusammenwirken ihrer Glieder.“[19]

In die kulturelle Moderne ist die Auffassung nicht integrierbar, dass die Religionszugehörigkeit des Vaters oder Großvaters den Lebensweg eines Kindes oder Jugendlichen total bestimmen soll. Jeder hat das Recht, seine Biographie autonom zu entwerfen.

Die im KRM engagierten, leider allesamt an der Wortwörtlichkeit von Koran und Sunna orientierten Islamverbände werden es dem ‚erfolgreich muslimisierten‘ Individuum wohl eher nicht ermöglichen, für sich selbst die ganze Fülle und Lebensqualität der AEMR zu ergreifen, schon gar nicht im Bereich einer säkularen Interpretation des islamischen Religiösen. Die Ulama und Scheiche beginnen, sich zwischen Regierung und ‚muslimische Ex-Bürger‘ zu schieben.

Die genannte Quelle Aufgaben und Ziele des Islamischen Religionsunterrichts (ZMD, Köln 1999, Seite 2) ordnet an, wie alle Kinder und Jugendliche die repressiven, kulturrassistischen und frauenfeindlichen Normen der Scharia zu etikettieren haben:

„Dabei sollen sie die Vorgaben des Korans und der Sunna als Hilfe und nicht als Maßregelung begreifen lernen.“

Ein Niveau wie im Katechismusunterricht der deutschen Fünfziger Jahre. Unter selbstbestimmter Spiritualität verstehen die Volksvertreter im Düsseldorfer Landtag hoffentlich etwas anderes.

Etwaige noch offene Fragen klären Mufti Mustafa Cerić und Scheich Yusuf al-Qaradawi, alles andere ist, so weiß der ZMD, im Buch der Bücher nachzulesen:

„Die Schüler sollen den Koran als das endgültige Wort Allahs verstehen lernen.“

Wie sollen die am IRU teilnehmenden Kinder und Jugendlichen angesichts einer derartigen Frömmigkeit AEMR und GG bewerten und empfinden, die doch sicherlich nicht das islamische „endgültige Wort“ sind?

Auch Pädagogin Kaddor (bei: CIBEDO 2008) ist bekennende Schriftgläubige als Muslima zweifele sie schließlich: „nicht daran, dass stimmt, was im Koran steht“. Aus der Hand von Dr. Maria Böhmer erhielt die offensichtlich mit vielen integrationsbezogenen Hoffnungen befrachtete Kaddor am 30.11.2011 die Integrationsmedaille. Unsere Staatsministerin scheint keine Sorgen zu haben, dass Kaddors den Koran zur zweifelsfreien Wahrheit erklärender und die Scharia nicht verwerfender Religionsunterricht die Integration erschweren und die Segregation befördern könnte.

GG Art. 5 stellt fest: Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. Ein vermitteltes, ‚die Seele vor dem Höllenfeuer rettendes‘ Menschenbild und Gesellschaftsmodell wie das des orthodoxen Islam, in dem der Nichtmuslim und die Frau glaubensgehorsam wie islamjuristisch herabgesetzt sind, wird die Schülerin oder den Schüler in einen Wertekonflikt mit dem Grundgesetz bringen.

Der Konformitätsdruck wird in zunehmend islamfrommen Straßenzügen und Klassenzimmern leider rasch steigen und mit: „Das Kopftuch ist unsere Ehre – hast Du keine?“ verdeutlichen die ‚mobbenden Kopftuch-Mädels‘ der Schülerin mit offenen Haaren ihren Status.[20]

Wo die lokalen Inhaber der Meinungshoheit zum ‚korrekten Islamischen‘ jede junge Kopftuchverweigerin als Schlampe schildern, ist es auch einem Jungen oder einem Mann (das gilt auch für Nichtmuslime wie z.B. für viele Lehrer) nahezu unmöglich, dem Hidschab ‚bekennend‘ entgegenzutreten. Die Forderung der Scharia stellt Erol Pürlü (Düsseldorf 14.09.2011) korrekt dar: „Mit der Pubertät ist es ein Gebot, Kopftuch zu tragen.“

Sicherlich kann in Deutschland gemäß GG Art. 4 jeder sein Gottes- bzw. Weltbild ‚bekunden‘ und ‚bekennen‘, solange andere Grundgesetzesartikel und davon abgeleitete Regelungen nicht verletzt werden. Andererseits schließen sich die Wertauffassungen von AEMR und Scharia gegenseitig aus (Koran und Sunna: halbes Erbe für die Frau; ihre halb wertvolle Aussage vor Gericht; Ehe der Muslima mit einem Nichtmuslim verboten; Apostasieverbot; Schleierzwang).

Was tut der nordrhein-westfälische Landtag dafür, dass es jedem Bürger (also auch jedem so genannten Muslim) möglich ist, seine Ablehnung von Fiqh und Scharia zu ‚bekunden‘ und zu ‚bekennen‘, und zwar auch im Islamischen Religionsunterricht?

Lassen Sie mich zum Schluss den Text der Petition I.3/15-P-2011-05451-00) vom 20.09.2011 wiederholen, den der Düsseldorfer Landtag beschließen möge:

„Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) ist gegenwärtig kein Ansprechpartner für Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht; die am 22.02.2011 in Düsseldorf diesbezüglich getroffene Gemeinsame Erklärung des Koordinationsrats der Muslime (KRM) und der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, in der die Einberufung eines im Einvernehmen mit dem KRM zu besetzenden Beirats verabredet worden ist, ist für den Staat, hier vertreten durch das Bundesland NRW, nicht bindend; der von KRM und Schulministerin geplante Beirat ist nicht einzurichten.“

Mit freundlichen Grüßen

Edward von Roy

[1] Gemeinsame Erklärung des Koordinationsrats der Muslime (KRM) und der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen über den Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht

Die Unterzeichnenden verabreden die Einberufung eines Beirats, dessen Mitglieder unter Beachtung des Homogenitätsprinzips im Einvernehmen mit dem KRM benannt werden. Der Beirat formuliert die religiösen Grundsätze der Muslime gegenüber dem Land. Alle Beiratsmitglieder sind muslimischen Glaubens.

Der KRM nimmt es – unter Aufrechterhaltung seiner anderslautenden verfassungsrechtlichen Position – zur Kenntniss, dass der nordrhein-westfälische Landtag erwägt, fraktionsübergreifend ein Schulrechtsänderungsgesetz zu beschließen, das den islamischen Religionsunterricht rechtlich ermöglicht und auch für die rechtliche Absicherung des Beiratsmodells sorgt.

Um den Bedenken der Mitglieder des KRM zu begegnen, die Beiratslösung könne auf Dauer angelegt sein, wird ausdrücklich bekräftigt, dass es sich um eine zu befristende Übergangslösung handeln soll.

http://religion-recht.de/2011/02/islamischer-religionsunterricht-in-nordrhein-westfalen-mit-dem-krm/

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/Pressemitteilungen/Gemeinsame_Erklaerung.pdf

http://gew-krefeld.de/Aktuelles-Archiv2011/0211/03/Islamunterricht_3.11.pdf

Die Ministerin macht Druck. Löhrmanns Schreiben an die Mitglieder des Landtags Nordrhein-Westfalen zum Thema „Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung über den Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht“

Schariafreundin Löhrmann am 24.02.2011 als Fachfrau für erleichtertes Zusammenleben:

„In der unterzeichneten Erklärung wird die Einberufung eines Beirats verabredet, dessen Mitglieder im Einvernehmen mit dem KRM benannt werden. Der Beirat formuliert die religiösen Grundsätze der Muslime gegenüber dem Land, alle Beiratsmitglieder sind muslimischen Glaubens. Mit diesem Beirat hat das Land Nordrhein-Westfalen nun für eine noch zu bestimmende Übergangsfrist einen institutionalisierten Ansprechpartner auf Seiten der Muslime, ohne dass die Mitglieder des KRM als Religionsgemeinschaften anerkannt werden.

Um die rechtlichen Grundlagen für den bekenntnisorientierten Islamunterricht zu schaffen und auch um für die rechtliche Absicherung des Beiratsmodells zu sorgen, muss das Schulgesetz geändert werden. Es wäre ein sehr gutes integrationspolitisches Signal, wenn dieses Gesetz fraktionsübergreifend aus der Mitte des Parlaments eingebracht und verabschiedet würde. …

Die Einführung des bekenntnisorientierten Islamunterrichts dient nachhaltig dem Wohl unseres Landes – das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser Orientierung wird dadurch spürbar erleichtert.

http://www.laga-nrw.de/data/110224_gemeinsame_erklrung_mswkrm.pdf

[2] Zum Gesetzentwurf hat im Landtag am 14. September 2011 eine Expertenanhörung stattgefunden. Protokoll.

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMA15-278.pdf

Expertenrat zum geplanten islamischen Religionsunterricht

14.09.2011 – Nun haben CDU, SPD und Grüne gemeinsam einen Gesetzentwurf zur Einführung islamischen Religionsunterrichts als reguläres Schulfach auf den Weg gebracht. Die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Weiterbildung (stellvertretender Vorsitz: Dr. Gerd Hachen, CDU) sowie des Unterausschusses Integration (Vorsitz: Arif Ünal, Grüne) spitzten heute in einer Expertenanhörung gespannt die Ohren, was die geladenen Sachverständigen vorwiegend aus Wissenschaft und muslimischen Verbänden zu dem Gesetzentwurf zu sagen hatten.

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.1/Pressemitteilungen-Informationen-Aufmacher/Aufmacher/2011/09/Aufmacher118210.jsp

[3] Petition

I.3/15-P-2011-05451-00

Der Landtag möge beschließen:

Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) ist gegenwärtig kein Ansprechpartner für Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht; die am 22.02.2011 in Düsseldorf diesbezüglich getroffene Gemeinsame Erklärung des Koordinationsrats der Muslime (KRM) und der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, in der die Einberufung eines im Einvernehmen mit dem KRM zu besetzenden Beirats verabredet worden ist, ist für den Staat, hier vertreten durch das Bundesland NRW, nicht bindend; der von KRM und Schulministerin geplante Beirat ist nicht einzurichten.

Edward von Roy begründet:

Zur auf Ungleichbehandlung beruhenden, angeblich die Seele vor dem Höllenfeuer rettenden Pflichtenlehre der Scharia (Islamisches Recht) geht der KRM, der insofern als fundamentalistisch und reaktionär zu bezeichnen ist, nicht auf Distanz. Ein proschariatischer Verantwortlicher für die Inhalte des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) jedoch wird die an staatlichen Schulen unterrichteten Kinder und Jugendlichen, auch die nichtmuslimischen, in einen Wertekonflikt mit den Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) bringen, der Grundlage unseres Grundgesetzes (GG)

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/09/20/260/

[4] ECFR

Die Vereinigten Staaten fragen ihre Botschaften, ob der Europäische Rat für Fatwa und Forschung (ECFR) nach einer europäischen Anerkennung der Schariagesetze strebe.

The Bush administration asked its Dublin embassy to evaluate whether the European Council for Fatwa and Research (ECFR) was trying to have Sharia law recognised in Europe. …

It details how Washington asked its Dublin embassy to answer a series of questions on whether Irish-based groups like the ECFR, which is headquartered in Clonskeagh at the mosque of the Islamic Cultural Centre in Ireland, were trying to introduce Sharia law.

The ECFR is chaired by Qatar-based Egyptian cleric Yusuf al-Qaradawi, 84, a leading member of the Muslim Brotherhood, the embassy told Washington. He is now better known for the conservative views shared on his weekly talk show on Al-Jazeera.

Homosexuelle sind islamrechtlich zu töten, ein „leichtes“ Schlagen der Ehefrau ist dem Muslim nach einigen Mahnungen gestattet. In der Hierarchie der geistigen und geistlichen Autoritäten der Muslimbruderschaft steht Scheich Yusuf al-Qaradawi sicherlich sehr weit oben.

Among al-Qaradawi’s controversial views are that homosexuality is punishable by death, and that “lightly” beating one’s wife is permissible if all other means of persuasion have proven unsuccessful. Al-Qaradawi is considered a high-ranking leader within the Muslim Brotherhood’s intellectual movement.

The US was apparently concerned that the ECFR and similar groups were trying to force greater legal recognition for Islamic Sharia law in Western Europe, fearing that such laws were not compatible with democracy.

aus: TheJournal.ie (an Irish news website) 26.04.2011

http://www.thejournal.ie/usa-had-concerns-over-dublin-based-muslim-think-tank-wikileaks-126383-Apr2011/

im Bild: Die Moschee von Clonskeagh oder Islamic Cultural Centre of Ireland (ICCI) ist Sitz des den Muslimbrüdern verbundenen Gelehrtennetzwerks ECFR

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/3/31/Mosque_in_Clonskeagh.jpg

26.04.2008, Kommentator Shengyi:

The same goes for the European Council for Fatwa and Research: It is headquartered in the ICCI, it regularly meets there, the ICCI imam is ECFR general secretary and the ICCI publishes ECFR fatwas. It is very obviously important for the theological/political orientation of the ICCI and the ECFR must be mentioned in the article.

http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Islamic_Cultural_Centre_of_Ireland

28.04.2011 – IRELAND’S LARGEST Sunni mosque has tried to counter the perception … that it is dominated by groups such as the Muslim Brotherhood.

Weder in Kairo noch in Dublin dominiert die Muslim Brotherhood, Allahgott dominiert, die Bruderschaft setzt lediglich politisch um. Mit Koexistenz umschreiben Islamisten Apartheid oder Sezession:

The centre also argued that it calls for “integration and peaceful coexistence of Muslims and non-Muslims”. Rückzug und „Auswanderung“, abgeschottet von den Dhimmis, bis sich die Kräfteverhältnisse verschoben haben.

http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2011/0428/1224295620891.html

ICCI – The Islamic Cultural Centre of Ireland was established in 1996 evolving, by Allah’s Will, into a distinguished landmark and an elite Islamic edifice not only in Ireland but in Europe as a whole.

Je mehr Schamhaftigkeit, desto mehr Allahkratie. Muslim women pray here. Muslim men and women pray at the same time but in separate locations due to modesty.

http://islamireland.ie/about.html

Dr. Nooh Al-Kaddo und Ahmed Al-Rawi vom Europe Trust arbeiten europaweit für mehr und mehr Waqf (waqf, Islamische Stiftung, pl. awqāf; türk. vakıf).

The Europe Trust is now more than ten years old and is proud of its distinctive approach of using awaqf (endowments) to generate resources to support many deserving organisations and community projects. … However, recognising that the lack of public awareness of awqaf is a major obstacle, which we need to overcome, and so we have joined forces with the Kuwait Awaqf Foundation and the Islamic Research and Training Institute of the Islamic Development Bank and organised a seminar, back in 2006. This was the first seminar of its kind and was intended to initiate consultation on the concept of waqf and to explore how awaqf can be used for community development projects.

http://www.europetrust.eu.com/

Sommer 2011, Irland lässt den radikalen Scheich nicht einreisen! Yūsuf al-Qaraḍāwī hat Selbstmord-Terrorangriffe verteidigt und die Todesstrafe für Homosexuelle islamisch begründet.

A CONTROVERSIAL religious leader with close links to Ireland’s largest Muslim organisation has been banned from entering the country, the Irish Independent has learned.

The Irish Naturalisation and Immigration Service refused to approve an entry visa for Sheikh Yusuf al-Qaradawi, an Egyptian cleric who has defended suicide bombing and advocated the death penalty for homosexuals.

Sheikh al-Qaradawi (84) is head of the European Council of Fatwa and Research (ECFR), a private Islamic foundation whose headquarters is in the Islamic Cultural Centre of Ireland (ICCI) in Clonskeagh, Dublin. (…)

Nooh al-Kaddo bestätigt, dass al-Qaradawis ECFR am ICCI angesiedelt war:

Despite Mr Al-Qaradawi’s controversial remarks, the ICCI, the largest Muslim organisation in the country, has refused to criticise him. Its chief executive, Dr Nooh al-Kaddo, confirmed to the Irish Independent that Mr Al-Qaradawi’s foundation had its headquarters at the ICCI. He described the sheikh as „widely respected“ and a „learned scholar“. „His views are representative of Islamic teachings and are not assumed to be a violation of same,“ said Dr al-Kaddo.

von: Shane Phelan: ‚Fatwa‘ sheikh with links to Irish Muslims is refused visa

in: Irish Independent 08.08.2011

http://www.independent.ie/national-news/fatwa-sheikh-with-links-to-irish-muslims-is-refused-visa-2842247.html

Sheikh al-Qaradawi (84) is head of the European Council of Fatwa and Research (ECFR), a private Islamic foundation whose headquarters is in the Islamic Cultural Centre of Ireland (ICCI) in Clonskeagh, Dublin.

Immigration officials are understood to have blocked his entry to the country after Mr Al-Qaradawi described suicide-bombing attacks on Israelis as “martyrdom in the name of God”.

The Irish Independent has learnt the elderly religious leader was denied a visa when he last tried to enter the country on ECFR business.

The Irish ban follows similar ones in the US and UK.

aus: Ireland: ‘Fatwa’ sheikh with links to Irish Muslims is refused visa

09.08.2011, Secular Europe Campaign

http://secular-europe-campaign.org/2011/08/ireland-fatwa-sheikh-with-links-to-irish-muslims-is-refused-visa/

Al-Qaradawi interdit de séjour en Irlande: protestation du Centre culturel islamique irlandais

Yusuf al-Qaradawi meint, Homosexuelle solle man doch am besten töten, und Apostaten seien unbedingt zu bekämpfen. Der Terrorismus der Hamas sei völlig akzeptabel, und in Adolf Hitler erblickt der Scheich göttliches Wirken:

Le Centre culturel islamique d’Irlande (Islamic Cultural Center of Ireland-ICCI), lié aux Frères musulmans, proteste après que le Service de l’immigration et des naturalisations ait renouvelé l’interdiction de territoire de cheikh Yussuf Al-Qaradawi en vigueur depuis trois ans. (…)

Conseil européen de la fatwa et de la recherche (CEFR) (en plus de présider le Conseil mondial des Oulémas, très respecté dans le monde sunnite) des attentats du Hamas, ainsi que par sa préconisation de tuer les homosexuels. Les autorités irlandaises auraient pu ajouter son enseignement d’abattre les apostats ainsi que sa vision d’Hitler comme un instrument divin. Le CEFR possède son siège social dans les locaux du Centre culturel, d’où l’irritation des responsables (…)

Nooh al-Kaddo refuse de condamner celui qui est „largement respecté“ en plus d’être un véritable „érudit“. „Ses positions sont fidèles aux enseignements de l’islam“ a expliqué al-Kaddo. (…)

Al-Kaddo est un membre du bureau de l’Union des organisations islamiques d’Europe (UOIE), dont la branche française est l’Union des organisations islamiques de France (UOIF)

bei: Observatoire de l’islamisation (Joachim Véliocas)

http://www.islamisation.fr/archive/2011/08/10/qaradawi-interdit-de-sejour-en-irlande-protestation-du-centr.html

im Bild: Pictured at the Inter-faith meeting in the Islamic Cultural Centre of Ireland were Dr Nooh Al-Kaddo, CEO, ICCI; Fr. Godfrey O’Donnell, Romanian Orthodox Church; Sheikh Husein Halawa, Imam of ICCI, Chairman of Irish council of Imams; Adrian Cristea, Integration Project, Irish Inter-Church Committee and Shaheen Ahmed, PR Officer, ICCI.

http://dublin.anglican.org/cmsfiles/images/galleries/full_mosque_visit_9.jpg

[5] IRU als wissenschaftsfreie Zone? Die Logik ist hier, Frau Kaddors Islam woanders? Lamya Kaddor: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar.“

http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html

[6] Generalsekretär Kofi Annan: Ihre Allgemeingültigkeit verleiht den Menschenrechten ihre Kraft

Die Menschenrechte sind das Fundament der menschlichen Existenz und Koexistenz. Die Menschenrechte sind allgemeingültig, unteilbar und voneinander abhängig. Es sind die Menschenrechte, die uns menschlich machen. Sie sind die Leitlinien, nach denen wir der Menschenwürde eine erhabene Stellung einräumen.

http://www.unric.org/de/pressemitteilungen/5047

[7] Der Fiqh ist die Islamische Sakraljurisprudenz. Wenn die Gottheit Souverän und die Scharia die Wolke ist, regnen Gesetze vom Himmel – demnächst auch in Europas Parlamente?). Heiligkeit begründet die Paragraphen im gelebten Islam. Justiz plus Seelenrettung.

Fiqh is an expansion of the code of conduct (Sharia) expounded in the Quran, often supplemented by tradition (Sunnah) and implemented by the rulings and interpretations of Islamic jurists.

http://en.wikipedia.org/wiki/Fiqh

[8] Sharia law is the moral code and religious law of Islam

http://en.wikipedia.org/wiki/Sharia

[9] Hisba. Ordnung schaffen mit Gewaltlizenz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbah

[10] Hisba ganz praktisch. Vom Wortsinn her deutet der Begriff auf ausgleichen, gleich machen (siehe jüngere deutsche: Gleichschaltung). Die Pflicht jedes Muslims, „zu gebieten, was recht ist und zu verbieten, was verwerflich ist“ (al-amr bil-maʿrūf wan-nahy ʿani l-munkar) stellt in Ägypten, Nigeria und Afghanistan authentische islamische Gottesfurcht (taqva) her, notfalls mit Prügel.

http://fr.wikipedia.org/wiki/Hisba#Hisba_moderne

[11] A Muslim Is Not Allowed to Vote for a Non-Muslim Für Demokraten sicherlich keine gute Perspektive im Hinblick auf die Wahl von Klassensprecher, Bürgermeiser oder Landtagspräsident.

http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/41281.htm

[12] 29.11.2011 – Mahmoud Amer: „Lassen Sie mich etwas hinzufügen,: Man darf nicht jemanden wählen, der bekanntermaßen nicht täglich fünf mal betet (…)

http://de.ibtimes.com/articles/25001/20111129/gyptischer-kleriker-mahmoud-amer-muslime-d-rfen-keine-nicht-muslime-w-hlen.htm

[13] Saphir 5/6. Wir reden ein bisschen vom Paradies und lassen die Hölle für heute weg. Seite 19: „um dem Toten mit Gottes* Hilfe den Weg ins Paradies zu ebnen.“

http://www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/46058.pdf

[14] Hölle im Koran

http://www.koransuren.de/koran/koran_suren.html

[15] Hölle im Hadith

http://www.islamreligion.com/de/articles/382/

[16] Hölle bei at-Tirmidhi

http://www.islamreligion.com/de/articles/382/

http://www.way-to-allah.com/dokument/Eine_Beschreibung_der_Hoelle.pdf

[17] Lamya Kaddor hat gehört, „dass der Sünder wie Brennholz in der Hölle sein wird„, und beschreibt uns die Visualisierungen in den Köpfen der Frommen: „ein Bild in den Köpfen der Muslime …, das Gott als strafenden Gott wahrnimmt.“ Feiert Frau Kaddors Gott mit allen säkularen Muslimen und Ex-Muslimen ein ewiges Friedensfest, heute bleibt die Hölle kalt? In Wirklichkeit tritt die selbst ernannte deutsche Islamliberale den weltweiten islamgelehrigen Einschüchterern gar nicht entgegen. Das Schariarecht hat die Lehrerin auch nicht verworfen, weshalb der islamische Teufel und seine ewige Bleibe weiterhin islampädagogisch aktiv sind.

http://books.google.de/books?id=FXi1qkboZmgC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[18] Der KRM ist gegründet auf Koran und Sunna ewiglich plus eine Tagesdosis Grundgesetz. KRM, Geschäftsordnung in der Fassung vom 28.03.2007.

http://koordinationsrat.de/files/krm/krm_go.pdf

[19] Aus: AUFGABEN UND ZIELE DES ISLAMISCHEN RELIGIONSUNTERRICHTS, von: Zentralrat der Muslime in Deutschland (Hg.), Lehrplan für den islamischen Religionsunterricht, Köln 1999

http://www.ganztagsschulen.org/_downloads/ZDMIRU.pdf

[20] EMMA September/Oktober 2009

http://www.emma.de/ressorts/artikel/islam-islamismus/mobbing-gegen-kopftuchfreie-maedchen/