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Islam und FGM

Juni 9, 2008

جامعة الأزهر

dschami‘at al-azhar,

Die Al-Azhar-“Universität”

Die Al-Azhar und

das weibliche Genital

Ägypten praktiziert für nahezu alle seine Bevölkerungsgruppen und ‑schichten traditionell die Frauenbeschneidung, grundsätzlich in Form der Klitoridektomie. Laut einer Studie von UNICEF sind 96 % der verheirateten Frauen Ägyptens zwischen 15 und 49 Jahren „beschnitten“, wir sollten allerdings wohl besser sagen: Sind genitalverstümmelt.

Den Bürgern Europas gegenüber streiten muslimische Geistliche und streiten vor allem nichtmuslimische xenophile Islamfreunde gerne ab, dass FGM (female genital mutilation, Frauenbeschneidung) irgend etwas mit dem Islam zu tun habe. Lesen Sie die folgenden Auszüge aus einer Fernsehdebatte zum Thema der weiblichen Beschneidung in Ägypten.

Ausgestrahlt wurde das Interview über den kuwaitischen Fernsehsender Al-Rai TV am 28. März 2006. Quelle MEMRI-TV, deutsch von Jacques Auvergne, 9. Juni 2008.

Es unterhalten sich Dr. Muhammad Wahdan, Dozent an der Kairoer Al-Azhar-„Universität“ und die Dozentin für Islamisches Religiöses Recht Dr. Malika Zarrar. Zarrar ist grundsätzliche Gegnerin jeder Form von Frauenbeschneidung. Der Islam-Experte von der so genannten Universität Al-Azhar, die immerhin als die höchste Autorität des sunnitischen Islam gilt, hat eine „differenziertere“ Meinung: Wahdan will die FGM, Wahdan will die Teilamputation der Klitoris für alle Mädchen, die sie benötigen, nicht aber für die, die sie nicht benötigen. Wahdan beruft sich auf die alten arabischen Vorfahren und, was noch etwas mehr gilt, auf die rechtgeleiteten Kalifen. So argumentiert „islamische Medizin“ gegenüber den nichtmuslimischen Verstehern der Multikultur. So verkündet die Al-Azhar den islamisierten Frauen dieser Welt ihre Chance auf genitale Unversehrtheit.

Die sogenannte „Universität“ Al-Azhar ist nichtmuslimischen Studierenden nicht zugänglich. Darüber hinaus hält man Koedukation für unmenschlich, Studentinnen und Studenten studieren jedenfalls absolut geschlechtergetrennt. Unter Sunniten genießt die Al-Azhar und genießen deren Absolventen weltweit hohes Ansehen.

Dr. Muhammad Wahdan: Ibn Al-Qayyem berichtet uns, dass, als Hagar Abraham heiratete und schwanger wurde, Sara sehr eifersüchtig auf sie war. Von Eifersucht getrieben, schwor sie bei Allah, dass sie drei Teile von Hagars Leib abschneiden würde. Abraham, dem das zu Ohren kam, war nun besorgt, Sara könnte Hagars Nase oder Ohren abschneiden, weshalb er ihr die Anweisung gab, Saras Ohren zu durchstechen und Sarahs Geschlechtsteil zu beschneiden. So kam es zu der ersten Beschneidung in der Geschichte der Menschheit.

Dr. Malika Zarrar: Ich habe jetzt weder die Intellektuellen noch die Eliten im Blick. Ich spreche von der Alltagswirklichkeit, von den einfachen Leuten die in Elendsvierteln leben, von der Realität, in der ich aufgewachsen bin und gelebt habe. Ich rede auch von dem, was in Südägypten geschieht, bei den Nuba, bei den Landbewohnern und so weiter. Ich spreche über den Alltag wie ich ihn immer wieder erfahre: In der Begegnung mit jeder Frau, die dieser schmerzhaften und öffentlichen Verletzung ihrer Ehre unterworfen wurde.

Ich möchte dieses als Verbrechen bewertet wissen, sowohl nach religiösen als auch nach weltlichen Maßstäben. Ich verurteile jeden, der diese Praxis zu verteidigen versucht.

Dr. Muhammad Wahdan: Dr. Zarrar lehnt ganz grundsätzlich jede Form von khifadh, Frauenbeschneidung ab, ich jedoch betone, dass khifadh bereits in alten Zeiten unter den Arabern existierte und dass sogar die rechtgeleiteten Kalifen von ihr sprachen. Dafür gibt es viele Beweise.

Was also verursacht die Zwietracht? Sie ist nichts als das Resultat einiger falscher Handlungen …

Moderatorin: Was für falsche Handlungen?

Dr. Muhammad Wahdan: Zum Beispiel, wenn ich meine Tochter zu einer lokalen Beschneiderin bringen würde die keine professionelle Beschneiderin ist und diese dann dem Mädchen ihre Sache wegschneidet. Das sage ich gerade all jenen, die jetzt darauf warten, dass ich mich gegen die pharaonische Beschneidung ausspreche. Ich bin ganz und gar dagegen. Sie ist verboten.

Ich bin gegen die vollständige Entfernung der Klitoris. Ich bin völlig dagegen weil sie verboten ist und Allah nicht wohlgefällt.

Kalif Omar bin Al-Khattab sprach zu einem Beschneider: „Immer wenn du die Beschneidung der khifadh durchführst – so lasse ein Teil zurück.“ Das beweist ihr Vorkommen unter den Arabern der Zeit von Omar.

Khifadh-Beschneidung ist nicht für alle Mädchen das richtige sondern nur für einige.

Moderatorin: Welche Mädchen?

Dr. Muhammad Wahdan: Ich werde Ihnen sagen welche Mädchen das sind. Einst rief mich ein Mädchen an – eine Frau benachrichtigte mich – es ist nichts Beschämenswertes, Fragen zur Religion zu stellen … ein Mädchen also rief mich an und erzählte: Immer wenn ich mit der Straßenbahn fahre und dabei enge Jeans trage … die ägyptische Straßenbahn wackelt ja ganz schön herum … sie also sagte: „Es erregte mich wirklich sehr! Was soll ich tun?“

Dr. Malika Zarrar: Gott stehe ihr bei …

Dr. Muhammad Wahdan: Ich fragte den Doktor und werde Ihnen sagen was geschah … ich fragte den Doktor und der sagte mir, das die Klitoris dieses Mädchens sehr hoch sei und dass ein kleiner Teil von ihr abgeschnitten werden müsse.

Wir müssen alle Mädchen zu einem muslimischen Arzt bringen der auf diese Angelegenheit spezialisiert ist, und dieser wird beschließen, ob sie eine Khifadh-Beschneidung braucht oder nicht. Wenn nämlich ein Mädchen die Khifadh benötigt, sollten wir sie durchführen, und wenn ein Mädchen sie nicht benötigt, sollten wir es unterlassen.

Steht es mir denn zu, einen Ritus des Islam zu verneinen und die Gesetze von Allah?

Dr. Malika Zarrar: Der Prophet Muhammad hatte vier Töchter. Haben Sie jemals davon gehört, dass er eine von ihnen hätte beschneiden lassen?

Dr. Muhammad Wahdan: Das Islamische Forschungszentrum an der Al-Azhar University hielt am 14. November 1994 eine Tagung zu diesem Thema ab – die getroffene Entscheidung habe ich bei mir, wenn Sie eine Kopie davon haben möchten … diese lautet: Betreffend die weibliche Beschneidung – Nachdem CNN einen Bericht über ein ägyptisches Mädchen ausgestrahlt hat die brutal beschnitten wurde … Dies ist der Bericht, der die Weltöffentlichkeit für diesen Sachverhalt sensibilisierte, denn der Westen möchte uns seine Kultur und Philosophie auferlegen …

Dr. Malika Zarrar: Beschneidung ist immer brutal.

Dr. Muhammad Wahdan: Das Forschungszentrum, die höchste religiöse Autorität in der islamischen Welt, befand, dass „weibliche Beschneidung, khifadh-Beschneidung, im Islam rechtmäßig ist und keinesfalls als verboten oder als ein Vergehen angesehen werden darf.“

Moderatorin: Wie kommt es, dass es religiöse Scheichs gibt, die ihre Töchter nicht beschneiden lassen?

Dr. Muhammad Wahdan: Wer hat Ihnen das gesagt?

Moderatorin: Haben Sie Töchter?

Dr. Muhammad Wahdan: Ich habe keine Töchter. Ich wünschte ich hätte welche.

Dr. Malika Zarrar: Gut, dass Sie keine haben!

Dr. Muhammad Wahdan: Wenn ich eine Tochter hätte würde ich sie beschneiden lassen.

Moderatorin: Haben Sie Schwestern?

Dr. Muhammad Wahdan: Ja.

Moderatorin: Sind sie beschnitten worden?

Dr. Muhammad Wahdan: Lassen Sie mich erzählen was wir taten. Wir brachten meine jungen Schwestern zu einem spezialisierten Arzt, der sagte, dass eine von beiden die Beschneidung bräuchte und die andere nicht. Wir führten die Khifadh-Beschneidung bei derjenigen durch, die sie benötigte und wir führten sie bei derjenigen, die sie nicht benötigte, nicht durch.

Dr. Malika Zarrar: Wir müssen Saudi-Arabien den Krieg erklären. Wir müssen zum Schwert greifen und sie bekämpfen, denn diese praktizieren das nicht in Saudi-Arabien oder in den Golfstaaten.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass alle Prostituierten beschnitten worden sind.

Dr. Muhammad Wahdan: Im Jahre 2001 hat das Zentrum für Bevölkerungsforschung an der Al-Azhar-Universität eine Untersuchung durchgeführt, um die Keuschheit der ägyptischen Mädchen und den Zusammenhalt der ägyptischen Familie zu erforschen. Man untersuchte einen repräsentativen Querschnitt der ägyptischen Bevölkerung. Man entdeckte verschiedene Faktoren der Keuschheit der ägyptischen Mädchen.

Das erste ist die Khifadh-Beschneidung der Mädchen. Der zweite Faktor ist die Sittsamkeit, der dritte ist die von der Mutter ausgeübte Überwachung des töchterlichen Verhaltens und schließlich, viertens, die Einhaltung der Gebete.

Moderatorin: Wird das Mädchen gefragt, ob sie beschnitten warden will oder nicht?

Dr. Muhammad Wahdan: Nein. Wir fragen den Doktor, der dann die Entscheidung trifft.

Dr. Malika Zarrar: Gott helfe uns.

Moderatorin: Und was ist mit der Meinung des Mädchens?

Dr. Muhammad Wahdan: Was meinen Sie damit?

Moderatorin: Was ist, wenn sie sagt: Ich will nicht beschnitten werden. Was geschieht dann?

Dr. Muhammad Wahdan: Wenn ein Mädchen sagt, sie will das nicht, so steht ihr das zu. Gar kein Problem.

Moderatorin: Kommt das aber in der Realität vor?

Dr. Muhammad Wahdan: Ich habe keinen Bezug zur Realität. Ich spreche darüber wie die Dinge sein sollten.

Moderatorin: Sie sind ein religiöser Scheich, der Al-Azhar-Universität. Sie können doch nicht sagen, Sie hätten keinen Bezug zur Realität.

Dr. Muhammad Wahdan: Realität ist ein Fehler, wir müssen sie korrigieren.

In Ägypten haben wir viereinhalb Millionen alte Jungfern. Die Definition für alte Jungfer ist eine Frau, die dreißig Jahre alt geworden ist ohne jemals ein Heiratsangebot erhalten zu haben. Wir haben ein veritables Problem mit den alten Jungfern der arabischen Welt und das letzte, was wir für sie wollen, ist, sexuell erregt zu sein. Beschneidung für die Mädchen die es brauchen wird sie keusch, würdig und rein machen.

So weit das Fernsehinterview mit den beiden ägyptischen Sachkundigen, ausgestrahlt, vielleicht bezeichend, nicht in Ägypten sondern in Kuwait. Ins Deutsche von Jacques Auvergne

Im Juni 2007 wurde bekannt, Ägypten habe nach dem Tod des zwölfjährigen Mädchens Budour Ahmad Shaker ein generelles Verbot gegen die Klitoridektomie ausgesprochen. In derselben Quelle (1) wird bekannt gegeben, dass bereits ein Jahrzehnt früher, 1997, ein landesweites Verbot der FGM, nämlich der Klitoridektomie ausgesprochen worden sei, was betonen mag, dass die Amputation der gesamten Klitoris fortan zu bestrafen wäre. Leider bleibt die Aussage unklar. Wie viel Klitorisgewebe dem Mädchen nämlich amputiert wird liege vermutlich auch nach den Verboten von 1997 und 2007 ganz im Ermessen des „muslimischen Arztes“. Ägyptens First Lady, Suzanne Mubarak, äußerte sich 2007 beschneidungskritisch (5).

Das aber heißt, das Dr. Muhammed Wahdan nach wie vor als Maßstab für die „Wissenschaftlichkeit“ der ägyptischen Kinderheilkunde und Gynäkologie gelten darf.

Bereits 1996 gab das ägyptische Gesundheitsministerium bekannt (2), dass zumindest Angehörige staatlicher Kliniken sich nicht länger an Mädchenbeschneidungen beteiligen dürfen. Auf eine Definition, ob hierbei eine „ärztlich empfohlene“ (nach Wahdan) Teilamputation der Klitoris eingeschlossen sei wurde allerdings großzügig verzichtet.

Dr. Saed Thabat, Professor für Gynäkologie am Kairoer Kasr El Aini Ausbildungshospital, erwies sich 1996 jedoch als begeisterter Befürworter der FGM, so diese nur in staatlichen Kliniken und von geschultem Personal durchgeführt werde (2). Dr. Thabat teilt entsprechende schriftliche Handreichungen an seine Studenten aus, eingeschlossen eine Abhandlung mit einer Begründung, warum die FGM gesunder für jede Frau sei: „Sowohl der Islam als auch die Medizin stimmen hierin überein und loben die Vorzüge der Frauenbeschneidung.“

Saed weiter: „Unbeschnittene Mädchen wollen mehr Sex haben als für sie gesund ist. Und sie sind anfälliger für Infektionen und Krebserkrankungen.“ Dem, ironisch gesagt, beherzten Engagement der ägyptischen Gesundheitsbehörden, im Ernst: der schwammigen Absage an die FGM im Jahre 1996 ging der bekannt gewordene Tod eines elfjährigen Mädchens voraus.

In diesen Tagen, wir schreiben Juni 2008, scheint sich der angeblich genitalfreundliche Wortnebel zum wiederholten Male von den Ufern des Nils aus zu verbreiten: Wieder einmal (3) wird behauptet, Ägypten mache Ernst mit einem Verbot der Frauenbeschneidung.

Und damit ist die Kette der vielen kleinen und großen offiziellen Verbote der totalen Klitoridektomie oder auch der pharaonischen Beschneidung oder auch einer anderen Beschneidungsform, Ägypten legt sich da nicht so gerne fest, keineswegs ausreichend beleuchtet.

1995 etwa untersagte Gesundheitsminister Ismail Sallam die Durchführung von Frauenbeschneidungen in staatlichen Krankenhäusern. Gut, könnte man meinen: Die drohende Medikalisierung einer archaischen Praxis wird hier klar erkannt und beherzt verboten. Was aber war diesem heldenhaften Tun nur um ein Jahr vorausgegangen?

1994 wurde ein Dekret erlassen, das alle staatlichen Krankenhäuser anwies, einen Tag in der Woche zur Durchführung der FGM zu reservieren (2). In Ägypten ist man sehr flexibel.

Juni 2008. Ägypten verbietet die Frauenbeschneidung (3). Nun ja, bekannte Muster wiederzuerkennen gibt der menschlichen Psyche Gewissheit und Halt.

Das Leben besteht aus Wiederholungen. Egyptian health minister bans female circumcision. Alle Jahre wieder.

2008 allerdings murrte die vor genau 80 Jahren von Hassan al-Banna in Ägypten gegründete al-ichwān al-muslimūn, mithin die dschihadistische Muslimbruderschaft erstmalig vernehmlich laut gegen dieses soundsovielte Verbot und will den Rechtsweg einlegen, um ein derartig „unislamisches Verhalten“ wie es das der FGM-Gegnerschaft nun einmal sei, nachhaltig zu unterbinden (3). Man darf gespannt sein: Wird sich die Muslimbruderschaft als Befürworter der FGM outen? Kuscht die Al-Azhar? Protestiert die Bundesregierung, wenn ja, wofür?

Jeden Tag werden in Ägypten Mädchenbeschneidungen durchgeführt.

Wir wünschen Dr. Malika Zarrar Kraft und Erfolg bei ihrem an der menschlichen Vernunft und an den universellen Menschenrechten orientierten Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung.

Minister wie Herr Sallam und Scheichs wie Herr Wahdan werden noch einige Zeit dabei erfolgreich sein, den Mädchen und Frauen Ägyptens das Recht auf körperliche namentlich genitale Unversehrtheit unzugänglich zu halten. In Dörfer und Regionen die FGM praktizieren, sollten wir sonnen- und erlebnishungrige Touristen ganz bewusst nicht reisen.

Bloggerin Lisa Wynn verbrachte dreieinhalb Jahre in Kairo und berichtet, dass mit einer einzigen Ausnahme niemand auch nur ein Wörtchen über das nicht besprechbare Thema Frauenbeschneidung verliert. „It was a non-issue“ nennt Lynn das im herrlich bündigen Englischen: „Das war ein Unthema.“ Studierende sahen sich nicht in der Lage, das Wort Frauenbeschneidung vor der koedukativ zusammengesetzten Gruppe auch nur laut auszusprechen. Diese Erfahrung macht deutlich, dass eine ganze Nation ein Ritual duldet und kultiviert, ohne dass auch nur die jungen Eliten dagegen aufzumucken wagen. Offensichtlich ist das symptomatisch für den Zustand aller islamischen Gesellschaften zwischen Marokko und Malaysia.

Fassen wir zusammen: Erstens bleibt Frauenbeschneidung etwas Unbesprechbares. Zweitens findet sie statt. Und drittens wird sie immer wieder offiziell verboten. Die Akteure der arbeitsteiligen islamischen Gesellschaften kultivieren eine vernetzte und flexible Rhetorik.

Vielleicht sollten wir Imperialisten und Eurozentriker die ägyptischen FGM-Verbote gar nicht wörtlich nehmen sondern als einen gequält geäußerten Wunsch erkennen.

Als den Wunsch nach dem Wechsel des Gesprächsthemas.

Jacques Auvergne

1. Zum nebulösen Verbot von 2007

http://www.guardian.co.uk/world/2007/jun/30/gender.humanrights

2. Zum legendären Verbot von 1996

http://www.bmj.com/cgi/content/full/313/7052/249

3. Zum fabelhaften Verbot von 2008

http://www.dradio.de/nachrichten/200806081500/4

4. Bloggerin Lisa Wynn

http://culturematters.wordpress.com/2007/07/04/new-ban-on-female-circumcision-in-egypt/

5. Suzanne Mubarak auch „so was von gegen FGM“. 2007

http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/6251426.stm

Oktober 2007. Gute Quelle, thanks to Lisa Wynn

http://afp.google.com/article/ALeqM5jUPmjsbBS7ci0dIjRL33BR3vvc8A

An vielen Stellen auf der Welt wird erfolgreich gegen die uralte und damit durchaus auch vorislamische FGM vorgegangen. Die gute Hoffnung im weltweiten Kampf aller zeitgemäß denkenden Menschen sind Organsationen wie terre des femmes, (i)ntact, Forward Germany und Wadi. Diese sind die Fachleute in Sachen FGM, teilweise Experten für einzelne Regionen so WADI e. V. für den kurdischen Nordirak, einem Gebiet, in dem FGM überhaupt erst durch WADI e. V. für die Weltöffentlichkeit und Wissenschaft entdeckt wurde. Die bekannte Frauenrechtsorganisation terre des femmes hat beispielsweise von Anfang an die NGO Bangr Nooma in Burkina-Faso unterstützt

terre des femmes

http://www.terre-des-femmes.de/

(i)ntact

http://www.intact-ev.de/

Forward-Germany

http://www.forward-germany.de/

„Stop FGM in Kurdistan!“ (Wadi e. V.)

http://www.stopfgmkurdistan.org/

WADI

http://www.wadinet.de/projekte/frauen/fgm/kampagne.htm

Maimouna – der Film. Ein Film von Fabiola Maldonado und Ulrike Sülzle. Filmemacherin Ulrike Sülzle verstarb nach langer Krankheit am 11. Mai 2008. Der Film beschreibt das Leben von Maimouna Ouédraogo, der großen Aktivistin gegen Genitalverstümmelung an Frauen in Burkina Faso. Terre des femmes unterstützt seit 1998 die dort tätige NGO Bangr Nooma

http://www.maimouna-derfilm.de/

Zur NGO Bangr Nooma

http://www.frauen-lubu.de/bangrnooma.html