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Der blinde Fleck der Altachtundsechziger und Linken

November 11, 2008

Guten Morgen Arouet8,

wiedereinmal ein lesenswerter Beitrag von dir, in dem du die Situation der ‘auf den Hund gekommenen’ Linken und Altachtundsechziger beschreibst. In unterwürfiger, masochistischer Manier pflegen sie den interreligiösen Dialüg.

Unter dem Deckmantel der Toleranz, der politisch korrekten Verfassungstreue und des Gutmenschentums treten sie die Erkenntnisse der Aufklärung und die oft blutig erkämpfte Freiheit mit Füssen und tragen eifrig dazu bei, Europa auf der Überholspur zurück ins Mittelalter zu katapultieren.

Mich bringt es oft zur Verzweiflung, dass viele pseudo-linke (Sozial)pädagoginnen und Politikerinnen es für feministisch halten, für die Unfreiheit ihrer Geschlechtsgenossinnen zu kämpfen. Ihre grenzenlose Toleranz höhlt die Demokratie aus, grenzt individuelle Handlungsspielräume ein und gefährdet Leib und Leben von ReligionskritikerInnen, Frauen in konservativen muslimischen Familien und ApostatInnen. Nicht zuletzt sägen sich diese ‘Gutis’ den Ast ab, auf dem sie selbst sitzen, denn sollten Macht und Einfluss der Islam-Verbände weiter anwachsen, werden sich die Lebensbedingungen auch für loyale DialügpartnerInnen drastisch verschlechtern. Diese Frauensolidarität macht wirklich stark, Männerbünde und das Patriarchat. Frauen als Steigbügelhalterinnen der Scharia. Wer für alles offen ist, kann wirklich nicht ganz dicht sein.

Arzu Toker und Alice Schwarzer haben die wahren Motive politisch korrekter Gutmenschen durchschaut. Lesetipp: Ausgabe Jan./Feb. 2006 der EMMA : ‘Das Klima wird kühler für Multi-Kultis. Und die Pfründe weniger’

und

‘Unheilige Allianz. Wie subventioniertes Gutmenschentum und Fundamentalismus sich bestens arrangieren’ auf dem Blog schariagegner.

http://www.emma.de/514.html
https://schariagegner.wordpress.com/2007/11/09/integrationspoker-von-glucksspielern-und-taktierern/

In einem Punkt muss ich dir allerdings als Gleichheitsfeministin widersprechen. Das Maskuline haben haben die Linken und Altachtundsechziger nie verachtet. Sie waren wie ihre Väter und Großväter ausgemachte Chauvinisten. Oder gab es damals Autoreklamen, wo sich ein wenig bekleideter Mann auf dem Kühler räkelte? Auf den Titelseiten der Boulevardpresse waren schon immer barbusige Frauen abgebildet, je jünger, je besser.

Nie sah man dort Fotos von Männern, nicht einmal Bilder von recht bekleideten männlichen Modells mit nacktem Oberkörper. Sicherlich nicht, weil Männer sich leichter verkühlen oder abstoßend hässlich sind. Ich möchte hier nicht der Polygamie das Wort reden, aber Vielweiberei war ok, jedoch Vielmännerei?

Auf viele weitere lesenswerte Beiträge von dir.

Ümmühan Karagözlü
https://schariagegner.wordpress.com

Multikulti, die Altachtungsechziger und das Blog Schariagegner

Oktober 3, 2008

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Lied: Das weiche Wasser bricht den Stein.

Marx, Mao, Mohammed:

Woodstock goes Caliphate

Vom Islam lernen heißt siegen lernen. Antiimperialisten huldigen der Religion des Friedens

Gorleben, Startbahn West, Mutlangen, Hasselbach, Wackersdorf. Was für Namen würdevoll geschlagener Schlachten von uns rot/grünen Friedenstäubchen gegen Kapitalismus und Kalten Krieg. Wir in die Jahre gekommenen einstigen alternativkulturellen Gegner der US-amerikanischen Atomwaffen sind allerdings bemerkenswert tolerant, wenn es nur ein Herr Ahmadinedschad ist, der sich in diesen Monaten mit nuklearen Gefechtsköpfen ausrüsten will. Schließlich ist Genosse Ahmadinedschad ein Freund der sozialrevolutionären Scharia, ein Vertreter einer antiimperialistischen Gesinnung mithin, die unsere internationale Solidarität verdient. Soweit die Satire.

Deutschlands antideutsche Gutmenschen und kapitalismuskritische Drittweltfreunde erleben dieser Jahre ein letztes Revival, wie uns das Buch „Kopftuch und Kreuz. Muslimische Frauen aus evangelischer Sicht“ von Pfarrerin Dr. Beate Sträter zeigt. Jene Pfarrerin und Islambeauftragte, die ihre wissenschaftliche Doktorwürde dadurch erlangte, dass sie den Antisemiten, Theokraten und Ahnherrn etlicher terroristischer ’sozialreformerischer’ Bewegungen Sayyid Qutb mit dem brasilianischen Befreiungstheologen Leonardo Boff verglich

„Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Europa hatte zweimal Krieg,

der Dschihād wird der letzte sein.

Ihr Friedenstäubchen seid nicht schlecht,

singt: „weiches Wasser bricht den Stein“.

„Das Kapital, imperial,

den Orient wohl unterdrückt!

Scharia antikolonial!“

Der Islam hat euch sehr beglückt.

„Es reißt die schwersten Mauern ein,

und sind wir schwach und sind wir klein:

Wir wollen wie das Wasser sein!

Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Mein Nachbar lebt schon polygam,

beruflich treibt er Schutzgeld ein …

wo ich doch aus der ’Linken’ kam,

doch weiches Wasser bricht den Stein.

Nur Demut macht die Frauen froh.

Im Kalifat wird Friede sein,

und viel Taqiyya sowieso.

Denn weiches Wasser brach den Stein.

Scharia blüht in ganzer Pracht

beim heil`gen Sex zur Hochzeitsnacht.

Denn Brüssel hatte investiert:

Das Jungfernhäutchen repariert.

„Es reißt die schwersten Mauern ein,

und sind wir schwach und sind wir klein:

Wir wollen wie das Wasser sein!

Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Der Sozialist von heute spürt:

Der Islam wird die Lösung sein!

Moscheebesuch zur Freiheit führt

und weiches Wasser bricht den Stein.

Doch was ist das? Der edle Mann

vom Nil grüßt euch mit „Christenschwein!“,

beschneidet seine Tochter dann,

das weiche Wasser bricht den Stein?!

Dem Kāfir Schmerz! Denn leider kann

kein Dhimmi gleichberechtigt sein,

den Apostaten tötet man,

schau: Weiches Wasser bricht den Stein.

„Es reißt die schwersten Mauern ein,

und sind wir schwach und sind wir klein:

Wir wollen wie das Wasser sein!

Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Satire auf das Lied “Europa hatte zweimal Krieg“, wie es die Gruppe ’bots’ um unseren niederländischen Berufskollegen, den Sozialpädagogen und Jugendarbeiter Hans Sanders vor einem runden Vierteljahrhundert in der deutschen Friedens- und Alternativbewegung bekannt gemacht hatte. Ein antiimperialistischer westdeutscher Konzertmanager, der 1971 bis 1978 als IM Dieter mit der Stasi (MfS) dergestalt ’kooperiert’ hat, dass er den wohl bekanntesten aus der DDR ausgebürgerten Liedermacher bespitzelte, soll den ursprünglichen Text geschrieben haben und wäre dann Autor des Refrains „Es reißt die schwersten Mauern ein“

Vorschlag zum Singen: Rechtsbündig gedruckt die Melodie zwei, die höhere (Original etwa: “Raketen stehn vor unsrer Tür“). Linksbündig gedruckt der Grundtyp als Melodie eins wie sie auch im Kehrreim erklingt. Satire von gruppe pik zum ’Taqiyya-Tag der offenen Moschee’ d. h. zum 3.10.2008

Die Herkunft der Melodie ist uns leider nicht bekannt, möglicherweise ist sie ebenso alt und bretonisch wie diejenige des von den bots dankenswerterweise bekannt gemachten ’Was sollen wir trinken, sieben Tage lang’