Posts Tagged ‘Apostasie’

Ehsan Fattahian braucht Ihre Hilfe – jetzt!

November 10, 2009

جمهوری اسلامی ایران

Dschomhūrī-ye Eslāmī-ye Īrān

Islamische Republik Iran

Retten Sie Ehsan Fattahian!

UPDATE: Ehsan Fattahian ist heute hingerichtet worden, sagt hpd.de am 11.11.2009 um 16:01 Uhr

Zur Petition

http://gopetition.com/petitions/save-ehsan-fattahian-from-execution.html

Ehsan Fattahian befindet sich im Gefängnis, Mittwochmorgen soll er hingerichtet werden. Aus dem vormodernen Anklagegrund der Apostasie (= “Abfall vom Glauben”) ist der ethnische Kurde vor zwei Jahren festgenommen worden, auch wurde ihm oppositionelle Arbeit gegen das islamische Regime vorgeworfen. Zunächst zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, verhängte das Hohe Gericht gegen ihn die Todesstrafe wegen Apostasie.

Ehsan befindet sich seit Sonntag im Hungerstreik, Dutzende seiner Mithäftlinge haben sich mit einem Brief an die Weltöffentlichkeit gewandt und fordern jeden einzelnen von uns auf, etwas gegen diesen staatlichen Mord zu tun. Jetzt – heute! – kommt es auf jede Stimme an. Bitte unterzeichnen auch Sie!

Wir können den UN-Generalsekretär, Herrn Ban ki-Moon, auf dem Wege der hier genannten Petition bitten, alles zu unternehmen, um die Todesstrafe gegen Ehsan (Esma’il) Fattahiyan aufzuheben.

Hier geht es zur von Reza Hiwa bei GoPetition gestarteten Petition.

Zur Petition

http://gopetition.com/petitions/save-ehsan-fattahian-from-execution.html

Facebook für Ehsan Fattahian

http://www.facebook.com/group.php?gid=201235431220&v=wall&ref=ts

Bei: amnesty international. Ehsan Fattahian eingeschlossen sind weitere kurdischstämmige Iraner in Haft, darunter Habibollah Latifi (Habib Ollah Latifi) und Sherko Moarefi (Shirko Ma´rofi)
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http://www.amnesty.org/fr/library/asset/MDE13/102/2009/fr/a4056737-ef5d-4af2-aebb-fc85c489e11b/mde131022009en.htm

Bei: Loghman H. Ahmedi (Democratic Party of Iranian Kurdistan, PDKI), London

http://loghmanahmedi.com/2009/11/08/kurdish-political-prisoner-ehsan-fatahian-will-be-executed-on-wednesday/

Mina Ahadi, bei: Gudrun Eussner

http://www.eussner.net/artikel_2009-11-09_16-13-52.html

Bei: Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg e.V. (Berlin)

http://gbsbb.wordpress.com/2009/11/09/petition-gegen-hinrichtung-in-iran/

Bei: Zwischenruf

http://www.zwischenruf.at/?p=3618

Bei: Feuerbringer

http://feuerbringer.com/2009/11/09/rettet-ein-leben/

Bei: Alleance for Kurdish Rights

http://kurdishrights.org/2009/11/09/iran-set-to-execute-kurdish-political-prisoner-ehsan-fattahian-on-november-11/

Beim Blog »Politically Incorrect«

http://www.pi-news.net/2009/11/protest-gegen-drohende-hinrichtungen-im-iran/

Antwort an Gedankenverbrecher

Februar 26, 2008

Ein „Gedankenverbrecher“

zu Koran und Ehrenmord.

Er erhielt zwei Antworten

Ehrenmorde gab es in Deutschland schon seit Jahr und Tag…nur der Begriff dafür ist anders …bei uns heißt das Familiendrama und das gibt es bei uns an Weihnachten und anderen feierlichen Tagen …

Den Koran lesen? Ihr solltet mal der größten Lüge der Menschheit auf die Schliche kommen … täglich beim Datum mal drauf achten, und 2008 Jahre zurückrechnen. Da fängt die Lüge doch schon an… es gibt unter den Muslimen wie auch bei den Christen Individuen, die es Faustdick hinter den Ohren haben: Also sollte man den Islam nicht mit allen Menschen die diese Glaubenskultur leben in einen Sack stecken … mal an die eigene Nase packen.

Die Kirche ist eine der reichsten Institutionen, ja man könnte sagen ein Netzwerk des Reichtums und ein Land weiter verhungern Menschen, wie kann das sein?!?!?!

… man gibt Ihnen einen GOTT und man gibt Ihnen ein BUCH, und man kann sie hin und her manipulieren, bis hin zum Glaubenskrieg, welcher unschwer zu erkennen seit geraumer Zeit unter dem Vorwand 9/11 & Propaganda anhält …

gedankenverbrecher

Antwort an Gedankenverbrecher

von Jacques Auvergne

Hallo Gedankenverbrecher,

das ist ja erst einmal eine These über die sich diskutieren lässt: Wie weit gibt es ’sozio-strukturelle Entsprechungen’ des europäischen “Familiendramas” mit dem orientalischen “Ehrenmord”? Einige Parallelen sind gegeben: Männergewalt gegen Frauen, oder: Die Frau als Besitz des Mannes misszuverstehen. Da wird dir wohl jeder Recht geben.

Auch mit Kritik am so genannten Christentum oder vielmehr an der Kirche rennst du bei mir und bei vielen anderen offene Türen ein.

Grundsätzlich jedoch, und da nimmst du womöglich zu sehr die Rolle des verschnupften Einzelgängers ein der seine Hände in eitler Unschuld wäscht, grundsätzlich gibt es kein Machtvakuum. Auch kein ”religiöses”.

Zugleich ist der Mensch ein religiöses Wesen, der postmoderne Götterspötter betet halt die Aktienkurse an oder verehrt seine gelebte oder lediglich erwünschte Sexualität oder seinen blechernen Fetisch Auto.

Ja, leider ist Religion immer wieder von den jeweiligen Machthabern, von Schamanen- oder Priestercliquen wie auch von Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder missbraucht worden, seit Jahrtausenden. Insofern ist deine Nennung von “2008″ ebenso richtig wie überflüssig. Jeder Papua-Stamm gebraucht und missbraucht in diesem Sinne Religion, die alten Griechen und Germanen taten dieses, künftige Religionen werden ihren Auftrag des Seelenführens missbrauchen, mehr oder weniger. Und auf dieses Maß der missbräuchlichen Gewalt wie auf seine Minimierung kommt es an. Religionskritik beziehungsweise Fundamentalismuskritik wird der Menschheit stets eine Notwendigkeit sein. Ablassgegner Martin Luther war Religionskritiker, Hexenprozesskritiker Graf Spee von Langenfeld desgleichen. (Sakrale oder säkulare) ‘Kastensysteme’, (sakrale) Klassensysteme mit “Menschen verschiedener Wertigkeit” müssen wir abbauen.

Der Islam teilt Menschen in Klassen, seine Konzeptionen sind Dhimma (sozial), Dar al-Islam bzw. Dar al-Harb (territorial), sein Kerker ist die angeblich von Gott Allah gestiftete Scharia (politisch). Diesen Islam, es geht hier nicht um die Spiritualität muslimischer Individuen wie Irshad Manji oder Bassam Tibi, diesen – kollektivistischen, demokatiezerstörenden – Islam braucht die Welt allerdings nicht zu dulden (dulden, lateinisch = tolerieren).

Zum Abbau von Scharia-Islam (”vom Gott gemachtes” Recht) und Fiqh-Islam (menschliche Rechtssprechung) brauchen wir Leute wie uns beide. Du solltest einmal das Buch von Professor Bassam Tibi lesen: “Der Islam und Deutschland – Muslime in Deutschland”. Oder Ex-Muslimin Mina Ahadi zuhören.

Religion missbrauchte die Gläubigen? Die ‘unsichtbaren Religionen’ Maoismus und Stalinismus taten dieses allerdings in womöglich noch höherem Ausmaß und ihr Tugendterror stand denen von (Robespierre oder) Calvin oder den Taliban in Nichts nach.

“Die das Beste wollen, werden das Gute verhindern” sagte einmal ein weiser Mensch. Insofern: Sei nicht ‘perfekt atheistisch’. Christen mögen sagen: Erkenne deine Schuld” (und minimiere sie, ergänzen wir wohl beide).

Dass Bush mythologische Begrifflichkeiten wie “das Böse” in die Politik eingebracht hat ist sachlich richtig, bedauernswert und keine Meisterleistung der kulturellen Moderne: Ein Politiker in einem säkularen Staat darf von ‘unangemessen’ oder ‘nachteilig’ sprechen oder nötigenfalls von ’schlecht’, nicht jedoch von “böse”. Angesichts der Kreationisten und Evangelikalen könnte einem angst und bange werden. Kreationismus im Islam gibt es allerdings auch: Harun Yahya und sein antidarwinistischer ”Atlas der Schöpfung”.

Lesetipp: Alice Schwarzer: Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz.

Ein alter griechischer Philosoph soll aus der Stadt verbannt worden sein, weil er behauptet habe, die Sonne sei nichts als eine glühende Scheibe aus Metall und etwas größer als die Halbinsel Peloponnes. Die polytheistischen Priester Athens hatten plötzlich Sorge, überflüssig zu werden und sie intrigierten gegen den frühen Wissenschaftler. Tja, man erhält sich halt seine Klientel. Es gibt kein Machtvakuum.

Mische mit! Auch islamkritisch versteht sich, jedenfalls mit einem kantigen Profil, zu dem du dich bekennst. Gegenwärtig finde bei dir zu wenig Bekenntnis und zu viel Hass auf jede Struktur. Das sollte sich ändern. Dann lege auch den ebenso provokanten wie bezeichnend aalglatten Spitznamen ‘Gedankenverbrecher’ ab, der wohl nicht viel anderes als die persönlich recht risikolose Lust an verbalisiertem Zerstören bezeichnet.

Ayaan Hirsi Ali oder Robert Redeker verstecken sich … nicht vor den nervenden amerikanischen Neokons, sondern vor den unsere Toleranz einfordernden Freunden von Kalifat und Scharia.

Jacques Auvergne

Antwort an Gedankenverbrecher

von Ümmühan Karagözlü

Hallo, Gedankenverbrecher,

mir ist neu, dass es in Deutschland jemals einen Mord aus falsch verstandener Ehre gegeben haben soll. Wo bitte ist in Deutschland jemals eine Frau oder Mann ermordet worden, weil sie / er gegen Regeln der christlichen Religion oder Wertehierarchie der kulturellen Vormoderne verstoßen hat, es sei denn sie / er käme aus muslimischem Sozialisationshintergrund oder habe vor der Zeit der französischen Revolution gelebt. (Hexenverbrennung)

Mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem eine Frau umgebracht wurde, weil sie als Frau es gewagt hat, ohne Kopftuch das Haus zu verlassen und es vorzog, selber ihre Freunde auszusuchen. Hier wird keine junge allein erziehende Mutter mit dem Tode bedroht, die eine selbst gewählte Berufsausbildung abschließt, die Gesellenprüfung  besteht und sich auch ökonomisch auf eigene Füße stellt.

https://schariagegner.wordpress.com/2007/11/26/fur-ein-selbst-bestimmtes-leben-%e2%80%93-nicht-erst-im-paradies/

Häusliche Gewalt, meist gegen Frauen und Kinder, da auch wieder vor allem gegen Mädchen, hat es tatsächlich schon immer gegeben, zu jeder Zeit, in allen Gesellschaften, auch an christlichen Feiertagen.

Menschen zu töten, aus welchen Motiven auch immer ist immer, ist ein fürchterliches Verbrechen, das als solches geahndet werden muss, doch ist es in der kulturellen Moderne nicht üblich, Morde aus falsch verstandener Ehre zu verteidigen und für moralisch vertretbar zu halten. Das pflegen orthodoxe Muslime jedoch sogar vor laufender Kamera zu tun(s. Linkliste, „Ehren?Mord“: Reaktionen muslimischer Schüler und in der gleichen Rubrik „Die Familie konnte nicht anders handeln“).

Gerade wenn man den Islam und die Muslime nicht in einen Topf werfen soll, ist es ratsam, Koran, Scharia und Sunna zu lesen, damit man sich ein Urteil bilden kann dass möglichst fair und objektiv ist. Auf meinem Blog

https://schariagegner.wordpress.com/

findest du unter Netzwerk Schariagegner empfehlenswerte Internetadressen und Bücher.

Warum soll es für aufgeklärte, (selbst)kritische Menschen nicht möglich sein, sich selbst eine Meinung zu Religionen zu bilden und bedenkliche Inhalte, die gegen universelle Menschenrechte verstoßen, (die gibt es auch im Hinduismus, Christentum und Naturreligionen, vielleicht sogar in allen Religionen) kritisieren? Dazu sollte man  allerdings die einschlägigen Regelwerke kennen. Lesen bildet.

Wer die Regelwerke des Islams kennt weiß, dass es nur einen Islam geben kann, wer das nicht glauben will, lese die einschlägige Literatur, die Konzept und Philosophie beschreibt. Alle abweichenden Interpretationen sind Gotteslästerung, sogenannte MuslimInnen, die den Leitlinien aus Koran Scharia und Sunna nicht folgen, (z.B. Sunniten, Schiiten, Ismailiten, Aleviten und Sufis) sind nach Scharia-Recht ApostatInnen und des Todes würdig.

Um den wegen ihres Glaubens und auch Nichtglaubens (ExmuslimInnen)  Verfolgten beizustehen und somit den universellen Menschenrechten weltweit Gültigkeit zu verschaffen und sie zu unterstützen, sie zu unterstützen, universellen Menschenrechten weltweit Gültigkeit zu verschaffen,  ist es unbedingt notwendig, zwischen Islam und MuslimInnen zu unterscheiden und auch deren Einzigartigkeit, Recht auf Selbstverwirklichung und Religionsfreiheit, auch negative Religionsfreiheit, zu respektieren und einzufordern.

Während ich den Islam und seine sogenannten heiligen Schriften und Regeln als Gleichheitsfeministin grundsätzlich kritisieren muss, halte ich es tatsächlich für wichtig, MuslimInnen ’nicht in einen Sack zu stecken’. Das gleiche gilt aus meiner Sicht auch für Gutmenschen, die nicht alle KulturrelativistInnen und EurozentrikerInnen sind, sondern manchmal leider leichtgläubig und einfach uninformiert.

https://schariagegner.wordpress.com/2007/11/09/integrationspoker-von-glucksspielern-und-taktierern/

Ümmühan Karagözlü

https://schariagegner.wordpress.com/

Kommentar derfototim

Februar 25, 2008

Richtig. Nicht jeder Christ ist so islamophob, dass er die islamistische Übernahme der westlichen Welt ’heraufspinnt’. Es ist aber auch nicht jedeR MuslimIn so islamophil, dass sie / er nicht vor dem Ausverkauf von Grund- und universellen Menschenrechten warnt, die wegen der koranischen Pflicht der Daawa, des islamischen Auftrags, die ’einzig wahre Religion’ zu verbreiten und die göttliche Ordnung des Islam weltweit zu errichten, in jedem Staat in legalistischer Manier eingefordert werden, damit die AnhängerInnen der kulturellen Vormoderne sie missbrauchen können, um der grausamen, Menschen verachtenden, insbesondere die Menschenwürde und die körperliche Gesundheit der Frauen beschneidende Scharia Geltung zu verschaffen (FGM, Steinigung, Erbrecht, Glaubwürdigkeit vor Gericht). Wer das nicht glauben will, lese Koran, Sunnah und Scharia.

Tatsächlich gibt es moderne, moderate MuslimInnen, die dem Scharia-Islam bzw. dem Fiqh-Islam abgeschworen haben. Viele sind Mitglieder der mittlerweile weltweiten Bewegung der ExmuslimInnen. Nur haben die ihre Klingelschilder abmontiert, sind im Telefonbuch nicht zu finden und stehen unter Personenschutz, der unter Umständen allerdings teuer ist. Pech für Hirsi Ali? Wie wärs mit einer Spende zur Finanzierung des von Ayaan Hirsi Ali angeregten Hilfsfonds für von Islamisten Verfolgte?

Es ist ebenfalls richtig, dass in Deutschland keine Hexen verbrannt werden, dafür werden in islamischen Ländern Frauen gesteinigt.

Was ist so schlimm daran, für seine große Liebe zum Islam zu konvertieren?

Für jemanden zu konvertieren ist ja wohl eindeutig das falsche Motiv. Für eine Konversion sollte die Beziehung zwischen zwei sich liebenden Menschen nicht herhalten müssen, um nachträgliche Vorwürfe nach der Art: ’Du bist Schuld, dass ich meine Religion verraten habe’, auszuschließen. Die PartnerIn sollte schon wegen ihres / seines eigenen Seelenheils sicher sein, dass die KonvertitIn aus freien Stücken den Glauben wechselt. Ausserdem sollte man beachten, dass man aus dem Islam nicht austreten kann, ohne der Apostasie schuldig zu werden, ein nach Schariarecht todeswürdiges Verbrechen. Wer das Leben locker nimmt und Religion für nicht so wichtig hält, der sollte sich überlegen, ob sie / er nicht einfach bei dem bisherigen Glaubensbekenntnis bleibt oder aus der Glaubensgemeinschaft, der sie / er gerade angehört, auszutritt, um ohne Zugehörigkeit zu einem religiösen Bekenntnis seinen privaten und beruflichen Alltag zu gestalten. Wir leben in einer säkularen Demokratie, wo ein Kirchenaustritt ein von der Verfassung garantiertes Grundrecht für jede BürgerIn ist, und weder beruflich negative Folgen (außer man arbeitet für eine kirchliche Einrichtung) noch diskriminierende gesellschaftliche Auswirkungen hat. Dann heiratet man eben „nur“ standesamtlich, schließlich kann man auch ohne geistlichen Segen sehr romantisch feiern.

Was ist schlimm daran, wenn Peter Kohl “den Islam toll” findet?

Nun, Derfototim, um diese Frage zu beantworten, empfehle ich die bereits genannten theokratischen Werke, Internetadressen wie

https://schariagegner.wordpress.com/2007/09/24/religionsfreiheit-in-afghanistanen-2/

https://schariagegner.wordpress.com/2007/09/24/sonniges-touristenziel-agypten-aus-anderem-blickwinkel/

http://www.igfm.de/fileadmin/igfm.de/pdf/Publikationen/Dokumentationen/IGFM_Frauen_unter_der_Scharia_2005.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma

http://newsweek.washingtonpost.com/onfaith/guestvoices/2007/08/my_view_of_islam.html

https://schariagegner.wordpress.com/2007/11/26/fur-ein-selbst-bestimmtes-leben-%e2%80%93-nicht-erst-im-paradies/

https://schariagegner.wordpress.com/2007/11/26/fur-ein-selbst-bestimmtes-leben-%e2%80%93-nicht-erst-im-paradies/

und Bücher von Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelek, Serap Cileli, Seyran Ates. Ebenfalls informative Homepages zum Thema Islam sind Terre des Femmes, IGFM (Stichwort Scharia eingeben), Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz, Wikipedia sowie die Blogs Sägefisch und Schariagegner.

Dummerweise wird damit außer acht gelassen, dass es “den Islam” gar nicht gibt, sondern dass es sich um eine Religion mit derart vielen Ausprägungen handelt. Eine Generalisierung, die allen Muslimen gleiche Bräuche, Sitten, Werte und Handlungsmaßstäbe zuschreibt, ist nicht nur deplatziert, sondern ist diejenige, die Grundlage der anti-islamischen Stimmungswelle ist, die blindwütig wie die christlichen Kreuzzüge über den ach so hochzivilisierten Westen schwappt.

Dieser Ansicht muss ich entschieden widersprechen. Es ist zwar richtig, dass es verschiedene Rechtsschulen und Ausprägungen dieser Weltanschauung mit sehr unterschiedlichen Sitten und Gebräuchen gibt, (z.B. Sunniten, Schiiten, Ismailiten, Ahmadiyya, Aleviten und Sufis sowie Reformbewegungen wie Wahabiten, Salifisten, Taliban und diverse Islamisten) doch gibt es nur einen Islam, eine Ummah. Welches Gesamtkonzept hinter diesem Dogma steht, kann man im Koran, der Sunnah und der Scharia nachlesen. Alle so genannten Muslime, die sich nicht diesen Regeln unterwerfen, sind Apostaten und dürfen nach Schariarecht getötet werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam

http://plateauofiran.wordpress.com/2008/03/23/manouchehr-farhangi-was-murdered-in-madrid-spain/

’Ungläubige’, die anderer Ansicht sind, den Islam für die ’Religion des Friedens’ halten und glauben, dass es einen moderaten Islam gibt, sind auf die Taqiyya der islamistischen TheokratInnen hereingefallen.

Nun nehmen wir einmal an, Elif Sözen käme nicht aus einer traditionell denkenden Familie, was nach der im Kommentar genannten Quelle allerdings falsch ist

http://www.welt.de/print-wams/article612253/Ave_Maria_in_Istanbul.html und Peter Kohl wäre nicht konvertiert. Was wäre, wenn eines Tages ein Diener Allahs sich durch Gottes (Allahs) Wort in Koran und Scharia beauftragt sieht, dem Schariarecht Geltung zu verschaffen, dem Opfer oder den Opfern ins Gesicht lacht und den / die ’Gotteslästerer’ tötet?

Wer nicht an die “weltweite Islamisierung” glaubt, der informiere sich beispielsweise über die Lebenslage der Christen in Afghanistan, Indonesien, Ägypten, der Türkei, dem Iran, Pakistan. Den türkischen Völkermord an den Armeniern könnte man durchaus als konsequente Islamisierung verstehen, auch die Diskriminierung syrischer, chaldäischer, und koptischer ChristInnen und die Lebenslage von ApostatInnen wie Lina Joy, die als Muslima zum Christentum konvertierte.

http://www.csi-schweiz.ch/menschenrechts_aktionen.php?sId=02&sucHL

http://en.wikipedia.org/wiki/Lina_Joy

Eine weitere Form der Islamisierung ist die Entführung junger ChristInnen zwecks Zwangsislamisierung in Ägypten, Sudan und Nigeria.

Den HinduistInnen geht es als PolytheIstinnen auch sehr schlecht, weil sie Schirk begehen, Vielgötterei. Sie greifen damit das Dogma der Einzigartigkeit Allahs an und machen sich damit der schlimmsten Form des Unglaubens schuldig. Der ‚gnädige Allerbarmer Allah’ verzeiht vieles, wenn er will, aber auf gar keinen Fall, dass man andere Götter neben ihm anbetet. (Sure 4, Vers 48 und 116) Auch Bittgebete zu anderen GöttInnen, Heiligen oder Engeln sind verboten. Die die immer auflackernden, blutigen Unruhen zwischen Indien und Pakistan sind durchaus ethno-religiös motiviert.

Welchen Respekt der Islam dem Buddhismus und seinen AnhängerInnen entgegenbringt, sieht man an der Sprengung der Statuen von Bamyan

http://www.csi-schweiz.ch/menschenrechts_aktionen.php?sId=02&sucHL

http://en.wikipedia.org/wiki/Lina_Joy

Übrigens: Vielleicht sollten die selbstberufenen Islamophilen und Gutmenschen sich auch fragen, woher sie die Legitimation für ihre Islamophile nehmen, den Islam von vornherein als toll und verteidigenswert anzusehen.

https://schariagegner.wordpress.com/2007/11/09/integrationspoker-von-glucksspielern-und-taktierern/

Ümmühan Karagözlü

Manifest der Zwölf

Oktober 17, 2007

Manifest der Zwölf:

Manifest

der Zwölf

Gemeinsam gegen den

neuen Totalitarismus

1. März 2006

Nachdem die Menschheit Faschismus, Nazismus und Stalinismus glücklich überwunden hat, sieht sie sich nun einer neuen globalen Bedrohung des gleichen totalitären Typus gegenüber, dem Islamismus.

Wir als Schriftsteller, Journalisten und Intellektuelle rufen zum Widerstand gegen diesen religiösen Totalitarismus auf und zum Kampf für Freiheit, Chancengleichheit und säkulare Werte für jeden und überall.

Die jüngsten Ereignisse, die sich in den Monaten nach der Veröffentlichung der so genannten dänischen Mohammed-Karikaturen zutrugen, sie haben uns Bedeutsamkeit und Notwendigkeit des Kampfes für jene universellen Werte wieder einmal deutlich gemacht.

Dieser Kampf wird nicht mit Waffengewalt entschieden werden können, sondern auf geistig‑kultureller Ebene gewonnen oder verloren. Wir erleben in diesen Jahren weder den viel beschworenen ’Zusammenprall der Kulturen’ noch einen etwaigen Gegensatz zwischen ’Orient und Okzident’. Vielmehr erleben wir einen weltweiten Kampf zwischen Rechtsstaat und Gottesstaat: zwischen Demokratie und Theokratie.

Wie alle Totalitarismen, so wird auch der Islamismus von Ängsten und Frustrationen genährt. Dabei stützen sich die Hassprediger gekonnt auf eben diese Emotionen, um ihre halbmilitärischen Gefolgschaften zu ordnen, welchen kaum verhohlen die Zielrichtung vorgegeben wird, die mancherorts bereits errungene Freiheit zu vernichten und die Ungleichheit zu erzwingen. Und wir sagen es laut und deutlich: nichts, nicht einmal die Verzweiflung rechtfertigt die Wahl von Obskurantismus, Totalitarismus und Hass.

Islamismus ist eine reaktionäre Weltanschauung, die Gleichheit, Freiheit und Säkularität tötet, wo immer sie den Ton angeben darf. Ihr Erfolg würde zu einer Gesellschaft der prinzipiellen Ungleichheit und der brutalen Ausbeutung führen, zu einer Gesellschaft, in der die Frauen durch die Männer unterdrückt werden und die Nicht‑Islamisten durch die Islamisten. Um das zu verhindern, kommt es darauf an, unterdrückten oder diskriminierten Menschen weltweit den Weg zu ihren universellen Rechten zugänglich zu machen.

Wir weisen einen jeglichen Kulturrelativismus zurück, der gerne darin besteht, es hinzunehmen, dass Männern oder Frauen aus der muslimischen Kultur im Namen einer ’Rücksichtnahme auf Kulturen und Traditionen’ ihr persönliches Recht auf Gleichheit, auf Freiheit und auf echte Religionsfreiheit vorenthalten wird.

Wir weigern uns, unseren kritischen Geist aus der modischen Sorge heraus zu verleugnen, der so genannten Islamophobie bezichtigt zu werden. Islamophobie, jenes fragwürdige Konzept, das die Kritik des Islams als rückständiges Glaubensgebäude mit der Ausgrenzung seiner gläubigen Individuen bewusst zu verwechseln trachtet.

Wir setzen uns vernehmlich für die weltweite Zugänglichkeit des Rechts auf Meinungsfreiheit ein, damit der Geist kritischen Denkens auf allen Kontinenten wehen kann, um bald jeden Missbrauch und alle Dogmen als solche erkennbar und benennbar zu machen.

Wir richten diesen Aufruf an die Demokraten aller Länder, auf dass das angebrochene Jahrhundert ein Zeitalter der Aufklärung sein möge und keine Epoche des Obskurantismus.

Mittwoch, den 1. März 2006

Erstunterzeichnende:

Ayaan Hirsi Ali

Chahla Chafiq

Caroline Fourest

Bernard-Henri Lévy

Irshad Manji

Mehdi Mozaffari

Maryam Namazie

Taslima Nasreen

Salman Rushdie

Antoine Sfeir

Philippe Val

Ibn Warraq

dt. v. gruppe pik, 17.10.2007

Unbezahlbarer, selbstschädigender Geiz

Oktober 7, 2007

Ayaan Hirsi Ali kehrt in Niederlande zurück. Dem niederländischen Staat ist der Personenschutz für diese zivilcouragierte Islamkritikerin in Amerika zu teuer! Dabei kann man sicher sein, dass in den Niederlanden, wo die ehemalige niederländische Politikerin sehr bekannt ist, es noch viel teurer wird, sie vor Anschlägen zu bewahren..

Es ist unglaublich. Die Sicherheit dieser blitzgescheiten Frau, die uneigennützig trotz des Mordes an Theo van Gogh und der Todesdrohungen gegen sie selbst weiterhin nicht zu letzt unsere Freiheit, unser Anrecht auf eine eigene Biographie, unsere Demokratie verteidigt, soll dem Rotstift der Rechnungsprüfer des Staatshaushaltes zum Opfer fallen? Das wäre so, als würde der Verstand aus Sparsamkeitsgründen ausgeschaltet. Das ist unbezahlbar teurer, selbstschädigender Geiz.

In Anlehnung an eine frühere Fernsehsendung:

Wer immer in der niederländischen Regierung für diesen Schwachsinn verantwortlich ist, bekommt von mir den Pannemann des Monats.

P.S. Natürlich wird die Trophäe von mir gestiftet.

Ümmühan Karagözlü


Religionsfreiheit in Afghanistan

September 24, 2007

Es gibt keinen Zwang im Glauben?

Abdul Rahman (41) drohte die Todesstrafe, weil er zum Christentum übergetreten ist.

März 2006

Abdul Rahman arbeitete vier Jahre lang als Mitarbeiter für eine christliche Hilfsorganisation in Pakistan. Dort konvertierte er vom Islam zum Christentum. Seine Frau ließ sich deshalb von ihm scheiden. Ab 1993 lebte Rahman in Deutschland wo er 2000 einen Antrag auf Asyl stellte, der abgelehnt wurde. Als sich die politischen Verhältnisse in Afghanistan geändert hatten, kehrte der Familienvater 2002 wieder in seine Heimat zurück. Dort störte sich zunächst niemand daran, dass er zum Christentum konvertiert war.

Erst als er 2006 das Sorgerecht für seine beiden damals 13 und 14 Jahre alten Töchter beantragen wollte, die Mädchen hatten beide bisher bei der Großmutter väterlicherseits gelebt, und Rahman wollte sie zu sich holen, gab es Streit und die eigene Familie zeigte ihn an. Sie schaltete die Polizei ein mit der Begründung …der ist doch Christ. Daraufhin wurde der Familienvater verhaftet, seine Bibel wurde als Beweisstück konfisziert, es wurde Anklage erhoben. Tatvorwurf: Rahman habe mit seinem Übertritt den Islam beleidigt.

Zwar räumt die 2004 angenommene Verfassung Afghanistans Minderheiten das Recht ein, ihre Religion zu praktizieren, Muslime aber müssen streng der Lehre des Islams folgen, was eine Konvertierung unmöglich macht. Da der Islam in Afghanistan Staatsreligion ist, fußt Rechtsprechung einzig auf der Scharia, die den Übertritt zu einer anderen Religion mit der Todesstrafe bedroht. Trotzdem lehnte der Afghane das Angebot des Staatsanwaltes, die Anklage fallen zu lassen, wenn er seinen Übertritt widerruft, ab. Die Richter vermuteten einen Fall von Geisteskrankheit und beantragten ein Psychiatrisches Gutachten.

Nur mit massivem Druck westlicher Staaten, der damalige deutsche Außenminister Steinmeier erinnerte zum Beispiel an die internationale Menschenrechtskonvention die das Land unterschrieben habe, Us-amerikanische und deutsche Politiker forderten eine Änderung der afghanischen Gesetze, einige Politiker stellten den weiteren Bundeswehreinsatz in Afghanistan in Frage, erklärte der zuständige Richter Ansarullah Mawlavizada, der Fall sie auf Grund einiger Fehler und Unzulänglichkeiten sowohl technischer wie auch rechtlicher Natur an die Staatsanwaltschaft zurückgewies en. Am 29. März wurde abends gemeldet, dass Rahmani in Italien eingetroffen sei und ihm dort Asyl gewehrt würde.

Thea Stavridis

Quelle: Wikipedia, Focus

Sonniges Touristenziel Ägypten aus anderem Blickwinkel

September 24, 2007

„Wir sind Christen“, sagten die Jungen

Zum Islam wechseln oder das Examen nicht bestehen

Zwei Schüler wurden vor die heimtückische Wahl gestellt, ihre eingereichte Abschlussprüfung mit der Zwangskonversion zum Islam verbinden zu „dürfen“ oder aber das Examen nicht zu bestehen.

Mit dem riskanten „Ich bin ein Christ“ jedoch unterschrieben die beiden Jungen ihre Abschlussprüfung, wohl wissend, damit das Nichtbestehen ihrer schulischen Ausbildung zu riskieren. Derzeit versucht eine in den USA ansässige Organisation internationalem Druck aufzubauen, um die ägyptische Regierung dazu zu bewegen, derartige ausweglose Fangfragen christlichen Minderjährigen gegenüber zu verhindern.

Sam Grace, ein Sprecher der ägyptisch-christlichen COPTIC NEWS betont: „Nur durch das hartnäckige und mutige Verweigern des erzwungenen Übertritts zum Islam ist dieser Fall seitens der internationalen Öffentlichkeit überhaupt wahrgenommen worden.“ Derartige unerzählte Geschichten publik zu machen ist das Anliegen von Grace.

Die beiden Jungen, Mario Medhat Ramses, 11, und Andrew Medhat Ramses, 13, sehen sich nun einer beruflichen wie ökonomischen Zukunft ohne Berufsabschluss ausgeliefert, obschon ihre schulischen Leistungen seitens des Französischen Gymnasiums von Alexandria (French Lycee) als „brilliant“ eingestuft wurden.

Grace berichtet, dass Ägyptens Erziehungsministerium sich hinter die Schulentscheidung, die Prüfung mit der Konversionserklärung zu verknüpfen stellt. Der Vater der beiden Kinder, der die Familie vor fünf Jahren verlassen hat, wäre nämlich mittlerweile vom Christentum zum Islam übergetreten, so habe das Ministerium erläuternd ausgeführt.

Die Eltern Medhat Ramses und Camellia Medhat waren zur Zeit der Geburt der Jungen ein christliches Ehepaar. Doch dann trennte sich der Vater von der Mutter und konvertierte zum Islam, um eine Muslima zu heiraten.

Seit knapp vierzehn Jahrhunderten darf zwar ein Muslim eine Christin heiraten, doch ein Christ keine Muslima. Ebenso gilt aber nach islamischem Männerrecht, dass die Kinder des Mannes (mehrere Frauen darf er ja haben) immer Muslime sind.

Das vormoderne islamische Religionsrecht, dass von der Zivilregierung Ägyptens angewendet wird, verlangt, dass jedes Kind eines (!) zum Islam übergetretenen Elternteils dem Konversionswunsch folgen muss, „da der Islam die höherrangige Religion ist“, wie Grace die fragwürdige ägyptische Alltagspraxis ungeschönt darstellt.

Auch eine Art, einen Völkermord zu betreiben. Es gab Jahrhunderte, in denen nahezu die gesamte Bevölkerung Ägyptens oder Kleinasiens verschiedenen christlichen Konfessionen angehörte.

Die Kinder hingegen „den verfälschten Religionen des Judentums oder Christentums des anderen Elternteils zu überlassen, das müsse sie für das Feuer der Hölle bestimmen, wie es aus islamischer Sicht nun einmal das Schicksal aller Juden und Christen sei“, rundet Grace den Bericht aus Alexandria ab.

Alexandria hatte einmal eine weltberühmte Bibliothek. Heute reicht den angepassten Ägyptern ein Buch aus, um die Welt zu erklären.

Was sich jenseits der Mauern des Touristenhotels abspielt, davon bekommen die
europäischen Reisenden offenbar wenig mit.

Ins Deutsche von Jacques Auvergne

Quelle:

http://freecopts.net/english/index.php?option=com_content&task=view&id=594&Itemid=9