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Weltfrauentag 2013 – Kampf gegen die Scharia

Februar 16, 2013

Arabischer Frühling, weibliche Revolution und Säkularismus:

Nein zur Scharia!

Einladung zur Konferenz am 8. März,

dem internationalen Frauentag

Universität Frankfurt, AStA Festsaal, Bockenheimer Warte, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main

Freitag den 8. März 2013, Einlass 16:00 Uhr

Taslima Nasrin

Maryam Namazie

Mina Ahadi

Houzan Mahmoud

Zana Ramadani

Necla Kelek

Nadeen Gamil

Equal Rights Now – Organisation gegen die Frauendiskriminierung

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) Deutschland

Die Revolutionen in den Ländern wie in Ägypten, Tunesien und Syrien, welche bekannt sind als „arabischer Frühling“ gegen das jeweilige diktatorische Regime, haben noch einmal das wichtige Thema der Situation der Frauen und der Emanzipation in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt. In diesen Ländern versucht der politische Islam sich durchzusetzen, an die Macht zu kommen und mit allen Mitteln zu erhalten.

Diese Situation stellt insbesondere die Frauen vor eine wichtige Frage: Mit solchen islamischen Regierungen, was wird mit uns Frauen geschehen?

Die bittere und schmerzhafte Erfahrung der Frauen im Iran sowie deren Kampf in den letzten 35 Jahren gegen die frauenfeindliche islamische Regierung ist vielen Menschen in den oben genannten Ländern bekannt.

Es ist offensichtlich, dass je mehr der Islam und die Religion Macht in der Politik und im Staat erhält, desto mehr werden die Frauen in der Gesellschaft zurückgehalten und rechtsloser dargestellt.

In dieser Konferenz mit den weltweit bekannten Rednerinnen wird über die Rolle des Islams und der islamischen Staaten im Leben der Frauen und über den Widerstand der Frauen gegenüber reaktionären islamischen Regierungen für die Freiheit und Emanzipation gesprochen.

Wir möchten unsere Solidarität mit der weltweiten Freiheitsbewegung der Frauen insbesondere in Ägypten, Tunesien, Libyen, Iran und … ausdrücken.

Wir laden alle Interessierten zu dieser Konferenz ein.

Koordinationskomitee der Konferenz

Kurze Biografie der Rednerinnen

Mina Ahadi

Mina Ahadi ist Gründerin des „Internationalen Komitee gegen Todesstrafe“ und Islam- und Religionskritikerin. Sie ist Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland und eine erfolgreiche und bekannte Aktivistin im Kampf für die Menschen- und Frauenrechte, gegen Steinigung und Todesstrafe weltweit.

Nadeen Gamil

Nadeen Gamil ist eine 21-jährige Frauenrechtlerin aus Kairo. Frau Gamil ist eine bekannte Sozialaktivistin und radikale Frauenbefreierin. Seit 2011 arbeitet sie mit dem ägyptischen Frauenverband, in welchem sie Operations Director und Mediensprecherin ist. Nadeens Vorbild ist ihre Mentorin und Kollegin Dr. Nawal El Saadawi, die das Fundament des Verbandes gelegt hat.

Necla Kelek

Necla Kelek ist in der Türkei geboren und ist eine deutschtürkische Sozialwissenschaftlerin. Sie ist ebenso eine Islamkritikerin wie Frauenrechtlerin. 1995 erschien ihr Buch „Die fremde Braut“. Für Die fremde Braut erhielt Kelek den renommierten Geschwister-Scholl-Preis.

Maryam Namazie

Maryam Namazie, geboren im Iran, ist eine Islam- und Religionskritikerin und Frauenrechtlerin. Sie ist Gründerin der Organisation „One law for all“ gegen Scharia-Gesetze, sie kämpft seit Jahren für die Frauen- und Menschenrechte. Sie ist eine bekannte Säkularistin und Gewinnerin von mehreren renommierten Preisen wie u. a. des „Secularist of the Year Award“ im Jahre 2005.

Taslima Nasrin

Taslima Nasrin ist eine Autorin und Ärztin aus Bangladesch. Sie setzt sich für die Rechte der Frauen ein und ist eine Islamkritikerin. Gegen sie wurde von einem islamischen Gericht das Todesurteil ausgesprochen. Sie erhielt im Jahr 1996 den „International Humanist Award“.

Houzan Mahmoud

Houzan Mahmoud ist eine Frauenrechtsaktivistin und Islamkritikerin aus Kurdistan-Irak. Sie ist Sprecherin der Organisation „Freiheit der Frau im Irak“ und ein bekanntes Gesicht in der Region. Sie organisierte mehrere Kampagnen für die Verteidigung der Frauenrechte im Irak und weltweit.

Zana Ramadani

Zana Ramadani ist Albanerin aus Mazedonien und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Sie ist 29 Jahre alt und in eine muslimische Familie geboren. Frau Ramadani ist Frauenrechtlerin und Mitbegründerin von FEMEN Germany.

Q u e l l e und mehr

8 March 2013, International Women’s Day Event, Frankfurt, Germany

http://www.onelawforall.org.uk/8-march-2013-international-womens-day-event-frankfurt-germany/

ONE LAW for ALL

http://www.onelawforall.org.uk/

Maryam Namazie

http://www.maryamnamazie.com/

http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/

Taslima Nasrin

http://taslimanasrin.com/

Taslima’s Banned books. Lajja (Shame), 1993

http://taslimanasrin.com/index2.html

Drei ins Deutsche übersetzte Bücher von Taslima Nasrin. Scham (Lajja; Shame). Lied einer traurigen Nacht: Frauen zwischen Religion und Emanzipation. Das Mädchen, das ich war.

http://www.amazon.de/Taslima-Nasrin-Scham/dp/B007R2VK4O/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1361116770&sr=1-7

http://www.amazon.de/traurigen-Nacht-zwischen-Religion-Emanzipation/dp/3453122984/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1361116770&sr=1-5

http://www.amazon.de/Das-M%C3%A4dchen-das-ich-war/dp/3499609452/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1361116770&sr=1-4

Houzan Mahmoud

http://houzanmahmoud.blogspot.de/

Bücher von Necla Kelek

http://www.kiwi-verlag.de/spezialseiten/autorsuche/?id=1058

Solidarität mit OL4A

Februar 4, 2013

المساواة في القانون

al-musāwāh fī ʾl-qānūn

Equality before the law

Gleichheit vor dem Gesetz

Ein weiteres arbeitsreiches Jahr für OL4A, die One-Law-for-All-Kampagne

Jahresrückblick auf 2012. Unautorisierte Übersetzung aus dem Englischen durch Cees van der Duin.

Liebe Freundin, lieber Freund,

für uns als OL4A oder One-Law-for-All-Campaign liegt ein weiteres arbeitsreiches Jahr hinter uns und wie immer bedanken wir uns bei dir für deine Unterstützung – ohne die unsere grundlegende Arbeit gar nicht möglich wäre. Insbesondere sprechen wir unseren regelmäßigen Spendern unseren Dank aus.[1]

Am 17. Januar 2013 sprach die aus dem Sudan stammende Ex-Muslima und One-Law-for-All-Aktivistin Nahla Mahmoud auf dem seit 1990 privaten britischen Fernsehsender Channel 4 zur diskriminierenden Natur der Scharia und zur drängenden Notwendigkeit unserer Kampagne auf.[2]

2012 ist ein Jahr voller Höhen und Tiefen in unserem Kampf gegen Scharia und radikalen Islam und für die Verteidigung von Säkularismus, Gleichheit und Recht gewesen, doch nun gibt es für uns allen Grund, optimistisch ins Jahr 2013 zu gehen.

Die öffentliche Debatte über die Scharia beginnt sich zu verändern, was sich nirgendwo so deutlich zeigt wie anlässlich unserer Reden und Vortragstermine. Universitäre Gesellschaften kreuz und quer durch das Vereinigte Königreich sprechen sich zunehmend für Säkularität und allgemeine Menschenrechte aus. Des Weiteren ist ein Gesetz, das den Einfluss der Scharia in Großbritannien regulieren soll, in zwei Lesungen im Oberhaus des Britischen Parlaments (House of Lords) behandelt worden und die Schariakörperschaften sind insofern des Kindesmissbrauchs überführt worden, als dass sie kleine Mädchen an alte Männer „verheiraten“. Auch das Thema Zwangsverheiratung ist im Parlament diskutiert worden bei der Regierungszusage der Kriminalisierung dieser Praxis. Unsere Kampagne OL4A wächst und beeinflusst alle diese Diskurse weiterhin – einschließlich unseres grundsätzlichen Zurückweisens des Versuchs der extremen politischen Rechten, die Schariadebatte im Sinne ihrer eigenen, rassistischen Agenda zu kapern.

Einen Überblick über unsere Aktivitäten des Jahres 2012 finden Sie auf unserer Homepage.[3]

Unsere Pläne für 2013

Mit eurer Hilfe wird OL4A – One Law for All auch in Zukunft den Kampf gegen die Scharia und für gleiche Rechte für alle in Großbritannien und anderswo anführen, wozu auch die Unterstützung des Gleichheitsgesetzes (siehe Petition)[4] sowie Reden im Inland und Ausland gehören werden, um das entsprechende öffentliche Problembewusstsein zu schaffen und Unterstützung zu mobilisieren.[5]

Außerdem planen wir die Veröffentlichung eines Berichts mit dem Titel: Die Nähe zum Unterdrücker suchen: Die proislamistische Linke (Siding with the Oppressor: The Pro-Islamist Left), die unseren vorausgegangenen Bericht: Feinde, keine Verbündeten – Die extreme Rechte (Enemies Not Allies – The Far Right)[6] ergänzt und all jene beleuchtet, welche die Islamisten und Scharialobbyisten mit Schutz und Schirm unterstützen und versorgen. Ferner wollen wir einen Bericht publizieren und ein Seminar abhalten zu den Versäumnissen des Multikulturalismus im Hinblick auf den Schutz der Kinder. Wir werden Debatten mit Islamisten und Rechtsextremisten organisieren und um die Einsendung von Texten zur gesamteuropäischen Schariaproblematik bitten.

Musiker und Liedermacher sind eingeladen, an unserem musikalischen Wettbewerb der Lieder für die Freiheit (Songs for Freedom)[7] teilzunehmen, der von der säkularen australischen Künstlerin Shelley Segal organisiert wird. 2013 werden wir unseren fünften Jahrestag begehen, den wir am Samstag, dem 7. Dezember mit einem großen Konzert begleiten wollen, bei dem auch die Finalisten des genannten Wettbewerbs Songs for Freedom zu erleben sind.

Unterstützen Sie uns!

Ohne Frage, aufgrund unserer Kampagne hat sich vieles geändert in der öffentlichen Debatte zu Schariarecht und Gleichberechtigung. Wenn es euch möglich ist, unterstützt unsere maßgebliche Arbeit weiterhin. Um an die Kampagne One Law for All zu spenden, könnt ihr uns einen Überbringerscheck senden (One Law for All, BM Box 2387, London WC1N 3XX, UK) oder mit Paypal bezahlen. Wer möchte, kann uns monatlich £5-10 oder mehr per Lastschrift zukommen lassen. Näheres zu den Spendenverfahren oder zum Beitritt in den 100 Club finden Sie hier.[8]

Zuletzt, falls ihr online einkauft, so tut das bitte über die Website Easy Fundraising.[9] Für euch entstehen dabei keinerlei Kosten, aber ihr könnt mithelfen, die dringend benötigten Geldmittel für One Law for All einzuwerben.

Noch einmal vielen Dank für eure unschätzbare Unterstützung. Auf eine Fortsetzung unseres Kampfes für Menschenrechte für alle im neuen Jahr 2013.

Mit herzlichen Grüßen

Maryam Namazie

Anne Marie Waters

Sprecherinnen

One Law for All

BM Box2387, London WC1N 3XX, UK

Telefon: +44 (0) 7719166731

E-Mail: onelawforall@gmail.com

http://www.onelawforall.org.uk/

Als Gesellschaft mit beschränkter Haftung sind wir in England und Wales unter Nummer 8122621 registriert.

[1] Der OL4A-100Club oder One Law for All 100 Club zielt darauf hin, ständig hundert Spender zu haben, die bereit sind, monatlich £10 oder mehr per Dauerauftrag an die Kampagne zu spenden. The One Law for All 100 Club aims to secure 100 donors willing to donate £10 or more towards the campaign on a monthly basis via standing order.

http://www.onelawforall.org.uk/donate/

Gehören auch zum One Law for All 100 Club – mit einer monatlichen Mindestspende von zehn britischen Pfund. Join OL4A-100Club!

http://www.onelawforall.org.uk/wp-content/uploads/OL4A-100Club-Intro.pdf

[2] Nahla Mahmoud on Channel 4Thought TV

http://www.onelawforall.org.uk/nahla-mahmoud-on-channel-4thought-tv/

Nahla Mahmoud

4thought.tv asks ‚Is there a place for Sharia Law in Britain?‘ Nahla Mahmoud is an atheist and ex-Muslim who left her native Sudan when she decided that she could no longer live under the laws of an Islamic state. In Nahla’s view, Islamic law discriminates against women and minority groups. She was shocked to learn that Sharia councils already exist in Britain. Nahla says Sharia law should never be allowed to overrule secular law, which must apply to all people living in a modern democracy.

http://www.channel4.com/programmes/4thoughttv/episode-guide/series-3/episode-149

[3] The OL4A or One-Law-for-All-Campaign : A summary of our 2012 activities

http://www.onelawforall.org.uk/2012activities/

Kindbraut per Imamehe – heute und mitten in England. From the Sunday Times report:

“Muslim clerics in Britain are prepared to conduct sharia marriages involving child brides as young as twelve, an investigation by The Sunday Times has discovered.

“Two imams told an undercover reporter that they would be willing to officiate at the wedding of an underage girl to a man in his twenties, despite the possibility of the youngster then having sex with her husband.”

The two imams were Mohamed Kassamali of the Husaini Islamic Centre in Peterborough, who is reported to have resigned from his position, and Abdul Haque, a retired imam of a mosque in Shoreditch, East London who, according to the ST, “still officiates at weddings”.

Haque is said to have told the reporter, “Tell people it’s an engagement but it will be a marriage. In Islam, once the girl reaches puberty parents have the right.

“Nobody should know about this. If she talks in school, social workers will take her. You and I will be in trouble.”

http://www.iengage.org.uk/news/comment/2072-sunday-times-front-page-story-on-islamic-child-brides

[4] Unterzeichnen Sie diese Petition an die Britische Regierung, um der diskriminierenden Praxis der britischen Scharia-Gerichte endlich ein Ende zu bereiten:

End discriminatory Sharia court system in the UK

We, the undersigned, support the Arbitration and Mediation (Equality) Bill introduced to the House of Lords in 2011, which aims to tackle discriminatory practices, particularly against women and children, in arbitration and mediation carried out in the UK via Sharia courts. We call on the Government to take immediate action, support the passing of the Bill and defend equality for all before the law.

http://www.avaaz.org/en/petition/End_discriminatory_Sharia_court_system_in_the_UK

[5] Aktuelle Veranstaltungen von OL4A – One Law for All. Events.

http://www.onelawforall.org.uk/category/events/

[6] Enemies Not Allies – The Far Right

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-enemies-not-allies-the-far-right/

[7] Sounds of Freedom! One Law for All is inviting musicians and songwriters to create and submit their original material for a song competition.

… Song entries should be focused on issues that relate to the work ‘One Law for All’ is engaged with, discussing themes like religion, freedom, secularism, Sharia law, equal rights & religious arbitration.

Submissions must include a recording of the song and a lyric sheet sent either by email to soundsoffreedommusic@gmail.com or as physical CD to:

BM Box2387

London

WC1N 3XX

United Kingdom

The final date for submissions is September 30th 2013

We look forward to hearing your entries.

Warm Regards,

Shelley Segal

Sounds of Freedom Coordinator

http://www.onelawforall.org.uk/sounds-of-freedom/

[8] Spenden

http://www.onelawforall.org.uk/donate/

[9] Unterstützen Sie einen guten Zweck – mit easyfundraising.org.uk

https://www.easyfundraising.org.uk/support-a-good-cause/step-1/?char=40474

Es folgt der Text im Original.

Another busy year for One Law for All campaign

Dear Friend,

It has been another busy year for One Law for All and we thank you as always for your support – without which, our vital work would not be possible. We are particularly grateful to our 100 Club regular donors.

Sudanese ex-Muslim and One Law for All activist Nahla Mahmoud has spoken eloquently on Channel 4 about the discriminatory nature of Sharia and the urgent need for our campaign.

Whilst 2012 has been a year of ups and downs in the fight against sharia and Islamism and in defence of secularism, equality and rights, there is every reason to be optimistic as we enter 2013.

The public debate on sharia is changing and this is no more evident than at our speeches and speaking engagements. University societies the length and breadth of Britain are increasingly speaking out for secularism and human rights. Moreover, a Bill to reign in the power of sharia in Britain has passed two readings in the House of Lords, sharia bodies have been exposed as being abusive to children in ‚marrying‘ young girls to old men, forced marriage has been discussed in Parliament with a Government commitment to criminalise the practice, and One Law for All continues to grow and to influence this debate – including in our vital opposition to the far-Right and its attempts to hijack the issue of sharia law to further its own racist agenda. A summary of our 2012 activities can be seen here.

*Plans for 2013*

With your help, One Law for All will continue to lead the fight against sharia in Britain and elsewhere, and for equal rights for all, including by supporting the Equality Bill and speaking across the country and internationally to raise awareness and mobilise support.

Moreover, we plan to release a report entitled: “Siding with the Oppressor: The Pro-Islamist Left”, which accompanies our previous report “Enemies Not Allies – The Far Right” and highlights those who support and provide cover for Islamists and pro-sharia advocates. We also plan to issue a report and hold a seminar on the failures of multiculturalism in the area of child protection. We will be organising debates with Islamists and the Far-Right and issuing a call for papers on Sharia law across Europe too.

December 2013 will mark our fifth anniversary; we plan to celebrate with a huge concert, including with finalists of our “Songs for Freedom” music competition organised by Shelley Segal. We are inviting musicians and songwriters to create and submit their original material for the competition.

Support us!

Clearly, much has changed in the public debate on Sharia law and equality as a result of our campaign. If you can, please continue to support us in our essential work. To donate to One Law for All, send a cheque made payable to One Law for All to BM Box 2387, London WC1N 3XX, UK or pay via Paypal. You can also commit to giving at least £5-10 a month via direct debit. You can find out more about how to donate or join the 100 Club here.

Also, if you shop online, please do so via the Easy Fundraising’s website. It won’t cost you anything extra but can help raise much needed funds for One Law for All.

Thanks again for your invaluable support. We look forward to continuing to fight for human rights for all in 2013.

Warmest wishes

Maryam Namazie

Anne Marie Waters

Spokespersons

One Law for All, BM Box2387, London WC1N 3XX, UK

tel: +44 (0) 7719166731

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Company limited by guarantee and registered in England and Wales under company number 8122621.

Internationaler Tag gegen Steinigung

Juli 11, 2012

11. Juli: Internationaler Tag gegen Steinigung

Pressemitteilung vom Internationalen Komitee gegen Steinigung und von One Law for all (Campaign against Sharia law in Britain). Übersetzung ins Deutsche und Englisches Original.

Die Steinigungen müssen jetzt ein Ende haben!

Anlässlich des 11. Juli, des Internationalen Tags gegen Steinigung rufen wir die Menschen überall auf der Welt dazu auf ein Ende der barbarischen Todesstrafe der Steinigung zu verlangen.

Das Internationale Komitee gegen Steinigung hat den 11. Juli gewählt, um den Tag zu markieren, an die die 31-jährige Maryam Ayoubi unter der Präsidentschaft des „Reformers“ Chatami zu Tode gesteinigt wurde. Obwohl sie aus Todesangst das Bewusstsein verloren hatte wurde sie mit einer Krankentrage herausgebracht und es wurden Steine auf ihren Körper geworfen bis sie tot war.

Die Steinigung ist ein mittelalterlicher Akt der Barbarei, den das Islamische Regime im Iran und andere Islamische Verbrecherbanden und Staaten als Bestrafung Frauen auferlegen, die Sex außerhalb der Ehe gehabt haben sollen und in manchen Fällen auch Männern bzw. Homosexuellen. Sie ist ein Mittel, um alle Menschen so sehr in Angst und Schrecken zu versetzen, dass sie sich unterwerfen.

Trotz alledem gibt es in Ländern, in denen Frauen zu Tode gesteinigt werden, reichlich Opposition und Widerstand gegen die Steinigung. Besonders im Iran, wo das Regime hunderte von Menschen gesteinigt hat, gibt es eine starke Bewegung gegen Steinigung. Seit geraumer Zeit ist es dem Regime nicht mehr möglich, Menschen in aller Öffentlichkeit zu steinigen; die Steinigungspraxis ist damit de facto außer Kraft gesetzt, was seit der Kampagne zur Rettung von Sakineh Mohammadi Ashtiani besonders deutlich sichtbar ist.

Um Sakineh zu verteidigen sind Millionen Menschen überall auf der Welt vorangegangen und an die Öffentlichkeit getreten. Die Weltöffentlichkeit selbst hat ihre Stimme erhoben, um Sakineh zu verteidigen, ein Ende der Steinigung zu verlangen und das Regime zu verurteilen. Während Sakineh immer noch im Gefängnis ist (ebenso wie ihr Rechtsanwalt Houtan Kian) war das Islamische Regime des Iran dazu gezwungen, ihre Steinigungsstrafe auszusetzen und spricht jetzt sogar davon ihre Hinrichtung abzusagen oder von einer möglichen Freilassung. Das alles hat die weltweite Bewegung gegen Steinigung erreicht. Diese Bewegung hat in den letzten wenigen Jahrzehnten schon vielen Menschen das Leben gerettet.

Am heutigen 11. Juli ruft das Internationale Komitee gegen Steinigung jeden auf sich ebenso an die Opfer zu erinnern wie an jene, die noch von einer Steinigungsstrafe bedroht sind. Wir fordern ein unzweideutiges Ende der barbarischen Steinigungspraxis, im Iran und überall.

Mina Ahadi

Internationales Komitee gegen Steinigung

Tel: +49 (0) 1775692413

minaahadi@aol.com

http://stopstonningnow.com/wpress/

Maryam Namazie

Sprecherin

One Law for All

Tel: +44 (0) 7719166731

onelawforall@gmail.com

http://www.onelawforall.org.uk/

Press Release

11 July: International Day against Stoning

Stoning must end now

In commemoration of 11 July, International Day against Stoning, we call on people worldwide to demand an end to the barbaric practice of stoning to death.

11 July has been chosen by the International Committee against Stoning to mark the day that 31 year old mother of two, Maryam Ayoubi, was stoned to death in 2001 under Khatami’s ‘reformist’ presidency. Though she had fainted out of sheer fear, she was nonetheless carried out on a stretcher and stones were thrown at her body until she was dead.

Stoning is a medieval act of barbarity that the Islamic regime in Iran and other Islamic gangs and states use to mete out punishment against women who have sex outside of marriage and in some cases also against men and homosexuals. It is a tool to frighten people into submission.

Even so, there is ample opposition and resistance to stoning in countries where women are stoned to death. In Iran, in particular, where the regime has stoned to death hundreds of people, there is an extensive social movement against stoning. It has become impossible for the regime to stone people in public for a very long time now and the practice of stoning has effectively been suspended, particularly after the campaign to defend Sakineh Mohammadi Ashtiani.

Millions of people all over the world came to the fore to defend Sakineh, demand an end to stoning and condemn the regime. Whilst Sakineh is still in prison (as is her lawyer Houtan Kian), the Islamic regime of Iran has been forced to suspend her stoning sentence and even speaks of cancelling her execution as well as her possible release. This is all thanks to the worldwide movement against stoning. This movement has saved many a life in the past few decades.

On 11 July, the International Committee against Stoning calls on everyone to remember the victims of stoning and those languishing under stoning sentences and to demand an unequivocal end to the barbaric practice of stoning in Iran and everywhere.

Mina Ahadi

International Committee against Stoning

Tel: +49 (0) 1775692413

minaahadi@aol.com

http://stopstonningnow.com/wpress/

Maryam Namazie

Sprecherin

One Law for All

Tel: +44 (0) 7719166731

onelawforall@gmail.com

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Der Mord an Rafik Tagi muss aufgeklärt werden

Dezember 8, 2011

رافق تقی

Rafiq Tağı

Рафик Таги

Rafik Tagi

aserbaidschanischer Mediziner, Schriftsteller und Journalist

Salman Rushdie, Richard Dawkins, Maryam Namazie, Taslima Nasrin und Mina Ahadi fordern das Europaparlament dazu auf, eine Delegation nach Aserbaidschan zu schicken, um über den Mord an Rafik Tagi aufzuklären

Mina Ahadi hat am Dienstag den 6. Dezember 2011 das Europäische Parlament besucht und einen gemeinsamen Brief von Salman Rushdie, Richard Dawkins, Taslima Nasrin, Maryam Namazie u. a. an Jerzi Buzek, den Präsidenten des Europaparlaments, überreicht.

Mina Ahadi hat auch Marton Kovacs, den parlamentarischen Mitarbeiter von Alexander Alvaro (FDP) besucht und über Rafik Tagi sowie Houtan Kian, den Rechtsanwalt von Sakineh Mohammadi Ashtiani gesprochen.

Der gemeinsame Brief von mehreren Persönlichkeiten, ins Deutsche übersetzt:

Rafik Tagi, der bekannte Schriftsteller, der Kritiker von Islamismus, Islam, Islamischem Regime des Irans sowie der Regierung Aserbaidschans, erlitt vielfache Verwundungen durch Messerstiche, als er sich am 19. November gerade auf seinem Nachhauseweg befand.

Tagi schien dann auf dem Weg der Genesung zu sein und konnte sogar ein Interview geben, in dem er sagte, dass der Angriff vielleicht durch das Regime des Iran organisiert worden war. Jedoch verschlechterte sich Rafik Tagis Gesundheitszustand bald und er starb. Manch einer ist jetzt besorgt, dass das Krankenhaus sich vielleicht nicht ausreichend um die Sicherheit gekümmert hat und dass er vergiftet worden sein könnte.

Die Islamische Republik Iran hat verneint, irgendeine Rolle bei diesem Mord gespielt zu haben, obwohl im Jahre 2006 Ayatollah Lankarani eine Todesfatwa gegen Tagi erlassen hatte. Lankaranis Sohn (dessen Vater inzwischen gestorben war) begrüßte den Mord an Tagi; die Presse des iranischen Islamischen Regimes zeigte sich hocherfreut und schrieb „Der Salman Rushdie von Aserbaidschan ist tot!“

Wir, die unterzeichnenden Schriftsteller und Aktivisten, rufen die Europäische Union dazu auf, die Ermordung zu verurteilen und eine Kommission einzurichten, die den Mordfall Tagi untersucht. Die Wahrheit um seine Ermordung muss ans Licht kommen.

Das englische Original lautet:

Rafiq Tagi, the prominent writer and critic of Islamism, Islam, the Islamic regime of Iran and the Azerbaijani government received multiple stab wounds on his way home on 19 November.

He seemed to be recuperating, even doing an interview where he said the attack may have been organised by the regime in Iran. However, he took a turn for the worse and died. Some are concerned that security at the hospital was lax and that he could have been poisoned.

The Islamic Republic of Iran has denied any role in his murder even though in 2006 Ayatollah Lankarani issued a death fatwa against him. Ayatollah Lankarani’s son (whose father has since died) saluted Tagi’s murder; the Islamic regime of Iran’s paper gleefully wrote ‘Azerbaijan’s Salman Rushdie is dead.’

We, the undersigned writers and campaigners, call on the EU to condemn the killing and send a mission to investigate Rafiq Taqi’s death. The truth surrounding his murder must come to light.

Mina Ahadi

Nick Cohen

Richard Dawkins

Maryam Namazie

Salman Rushdie

Taslima Nasrin

Joan Smith

Mina Ahadi

Internationales Komitee gegen Todesstrafe

International Committee Against Execution (ICAE)

http://notonemoreexecution.org

Internationales Komitee gegen Steinigung

International Committee Against Stoning (ICAS)

http://stopstonningnow.com/wpress/

E-Mail: minaahadi@aol.com

Telefon: 0049 (0) 1775692413

Bitte lesen Sie zum Thema auch:

Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt den Mord an Rafik Tagi

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), Presseerklärung vom 30.11.2011

https://schariagegner.wordpress.com/2011/12/01/zum-mord-an-rafik-tagi-presseerklarung-des-zde/

Internationaler Tag gegen Steinigung

Juli 5, 2011

آية الرجم

Āyatu r-Raǧm

Steinigungsvers

Hallo,

ich hoffe, euch allen geht es gut.

Ich wende mich an euch alle mit der Bitte, uns mit einer Bekundung, einem Video oder einer Aktion anlässlich des 11. Juli 2011 zu unterstützen, denn das ist der Internationale Tag gegen Steinigung (International Day against Stoning).

Im Folgenden nähere Informationen über diesen Tag.

Eure Mitarbeit in dieser Sache ist wirklich sehr wichtig.

In der Hoffnung auf eure Rückmeldung. Mit den besten Grüßen

Mina Ahadi

Patty Debonitas

Maryam Namazie

Internationaler Tag gegen Steinigung – nur noch wenige Tage bis zum 11. Juli!

Wie Sie wissen, leidet Sakineh Mohammadi Ashtiani immer noch im Gefängnis. Erst vor kurzem haben die Behörden gesagt, dass ihr Fall der drohenden Todesstrafe durch Steinigung noch nicht endgültig beschieden worden ist und dass Sakineh vorerst im Gefängnis bleiben muss. Wahrheitswidrig des Mordes an ihrem Ehemann bezichtigt, ist ihr einziges wirkliches Vergehen, als Frau im Iran zu leben. Auch ihr Rechtsanwalt, Sajjad Houtan Kian, ist immer noch inhaftiert, weil er den Mut gehabt hatte, sie und andere zur Steinigung verurteilte Frauen, die im Gefängnis von Täbris eingesperrt sind, professionell zu verteidigen; er ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden, wurde psychisch terrorisiert und hat deswegen 20 Kilogramm an Gewicht verloren.

Die Kampagne zur Rettung von Sakineh Mohammadi Ashtiani ist von äußerster Wichtigkeit, denn unmissverständlich ist sie für die Verteidigung der Humanität eingestanden, gegen die barbarische Strafe der Steinigung überall auf der Welt. Ihr ist es gelungen, erheblichen internationalen Druck gegen das Islamische Regime des Iran aufzubauen und dieses, unter Mithilfe von Millionen von Menschen in aller Welt, zu ächten und anzuprangern. Das ist eine Leistung, auf die wir stolz sein dürfen.

Lassen Sie uns alle am 11. Juli 2011, dem Internationalen Tag gegen Steinigung, einen weiteren Schritt unternehmen den Druck erhöhen, mit dem wir die sofortige und bedingungslose Freilassung von Sakineh Mohammadi Ashtiani verlangen und eine Beendigung der Praxis der Steinigung. Machen Sie mit, indem Sie sich entweder auf einen öffentlichen Platz stellen, ein Foto oder Plakat von Sakineh in der Hand, nehmen Sie im Internet Kontakt zu Gleichgesinnten auf oder organisieren Sie ein öffentliches Zeichen der Solidarität per Flash Mob, damit Bewusstsein und Aufmerksamkeit steigen. Lassen Sie uns am 11. Juli aufs Neue und in hundert Städten der Welt das Banner der Menschlichkeit emporhalten, gegen die Barbarei unserer Zeit.

Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit und Unterstützung.

Mit den besten und herzlichsten Grüßen

Mina Ahadi, International Committee against Stoning and Execution

Patty Debonitas, Iran Solidarity

Maryam Namazie, One Law for All

BITTE HANDELN SIE JETZT!

1. Dokumentieren Sie Ihre 11.-Juli-Aktion an dieser Stelle auf Facebook, auch Fotos sind dabei zweckmäßig:

http://www.facebook.com/pages/11-July-2011-International-Day-against-Stoning/237122256317387

bei Fragen dazu können Sie uns gerne eine E-Mail senden:

actionforsakineh@gmail.com

2. Schreiben Sie auf Englisch einen Protestbrief an die Islamische Republik Iran, zu Händen des Chefs der Justiz, Herrn Sadegh Laridschani, Anschrift:

Head of the Judiciary

Sadeq Larijani

Howzeh Riyasat-e Qoveh Qazaiyeh (Office of the Head of the Judiciary)

Pasteur St., Vali Asr Ave., south of Serah-e Jomhouri

Tehran 1316814737, Iran

E-Mail: info@dadiran.ir

Ebenfalls auf Englisch auch über seine Website

http://www.dadiran.ir/tabid/75/Default.aspx

First starred box: your given name; second starred box: your family name; third: your email address.

Oder schreiben Sie an den für die Stadt Täbris zuständigen Chef der Justiz der Provinz Ost-Aserbaidschan

Head of the Judiciary in East Azerbaijan Province

Malek-Ashtar Sharifi

Office of the Head of the Judiciary in Tabriz

East Azerbaijan, Iran

sowie an den politischen und religiösen Führer des Iran, Seine Exzellenz Ayatollah Seyyed Ali Chamene’i

Ali Khamenei

The Office of the Supreme Leader

Islamic Republic Street – End of Shahid Keshvar Doust Street

Tehran

Iran

Eine elektronische Nachricht, gerichtet an Ali Chamenei, können Sie hier einreichen, sowohl in Englischer Sprache …

http://www.leader.ir/langs/en/index.php?p=letter

… als auch, hier, auf Persisch:

http://www.leader.ir/langs/fa/index.php?p=letter

Mohammad Javad Ardashir Larijani ist Generalsekretär des Generalsekretär des iranischen Obersten Rates für Menschenrechte

Secretary General, High Council for Human Rights

Mohammad Javad Larijani

Howzeh Riassat-e Ghoveh Ghazaiyeh

Pasteur St, Vali Asr Ave., south of Serah-e Jomhuri

Tehran 1316814737, Iran

Fax: +98 21 3390 4986

E-Mail: bia.judi@yahoo.com

3. Schreiben Sie an Regierungsstellen, Staatsoberhäupter, Europaabgeordnete und Parlamentsabgeordnete Ihres Landes sowie an die Vereinten Nationen mit der dringenden Bitte, die Freilassung von Sakineh Mohammadi Ashtiani und Houtan Kian zu verlangen und einem Regime, das im 21. Jahrhundert immer noch Menschen zu Tode steinigen will, die Anerkennung zu verweigern.

4. Spenden Sie an die Kampagne «Save Sakineh Mohammadi Ashtiani» durch Zusendung eines Schecks an ‘Count Me In – Iran’, Postanschrift BM Box 6754, London WC1N 3XX, UK. Auch per Paypal können Sie spenden:

http://countmein-iran.com/donate.html

Außerdem können wir noch talentierte Aktivisten für die Bereiche Design / Grafik, Fundraising oder Öffentlichkeitsarbeit gebrauchen; falls Sie uns hier helfen können, erreichen Sie uns gerne auch per E-Mail

actionforsakineh@gmail.com

5. Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Mina Ahadi

minaahadi@aol.com

0049 1775692413

Internationales Komitee gegen Steinigung / International Committee Against Stoning (ICAS)

http://stopstonningnow.com/wpress/

Spenden können Sie über Count Me In – Iran:

Maryam Namazie

Coordinator

Count Me In – Iran

BM Box 6754, London WC1N 3XX, UK

Telefon: +44 (0) 7719 166 731

E-Mail: countmeiniran@gmail.com

Homepage:

http://countmein-iran.com/donate.html

Wichtige Informationen zum Thema finden sich bei:

Internationales Komitee gegen Todesstrafe / International Committee Against Executions (ICAE)

http://notonemoreexecution.org/

JOIN 11 JULY 2011, INTERNATIONAL DAY AGAINST STONING

Update vom 5. Juli 2011

Alle Ihre Meinungen, Fotos, Videos, Gedichte und anderen Bekundungen der Solidarität gegen die Steinigung und für die Unterstützung von Sakineh Mohammadi Ashtiani und die anderen zum Tode Verurteilten können Sie auf dieser Facebook-Seite veröffentlichen:

http://www.facebook.com/pages/11-July-2011-International-Day-against-Stoning/237122256317387

… oder sie per E-Mail an das International Committee Against Stoning (ICAS) senden:

actionforsakineh@gmail.com

Der britische Wissenschaftler und Autor Richard Dawkins meint:

Der 11. Juli ist der Internationale Tag gegen Steinigung. Er wird auch von Maryam Namazie organisiert, jener bewundernswerten und mutigen Kämpferin für bedrohte Frauen im Iran und in den anderen Teilen der Erde, in denen der Islam Frauen unterdrückt. Wo auch immer Sie wohnen: Bitte unterstützen Sie Frau Namazie am 11. Juli.

Anmerkung: Zwei Quellen zu Richard Dawkins

http://www.youtube.com/watch?v=pQzuFrMRA3M

http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/books/article6805889.ece

Die britische Forscherin und Schriftstellerin Ahlam Akram sagt zum 11. Juli 2011:

Die Todesstrafe durch Steinigung ist die menschheitsgeschichtlich älteste Weise brutaler Hinrichtung. Obwohl es im Koran keine Spur der Rechtfertigung für ein derartiges Verbrechen gibt, existieren einige Aussagen von Umar ibn al-Chattab, die bestätigen sollen, dass der Koran die Steinigung verlange, dass Mohammed sie praktiziert habe und dass seine Gefährten diesem Vorbild gefolgt seien. Steinigung bedeutet, dass die ganze Gemeinschaft in das schreckliche Geschehen eingebunden ist, was wiederum jede Schranke der Menschlichkeit in dieser Gemeinschaft und in jedem Individuum einreißt und der Gesellschaft eine Kultur der Gewalt gestattet. Die Prozedur ist äußerst barbarisch und blutig und legt die Saat für ein Klima permanenter Erniedrigung und Dämonisierung aller Frauen. Ich appelliere an alle Frauen der Welt, gegen die Steinigung zu kämpfen und von den Vereinten Nationen zu verlangen, jeden Mitgliedsstaat auszuschließen, der die Steinigung zulässt. Jeder dieser Staaten muss von internationaler Förderung ausgeschlossen werden. Um eine universelle Kultur des Friedens zu erreichen, bedarf es einer Bestätigung der Universalität der Menschenrechte, insbesondere der Frauenrechte.

Annie Sugier und Ahlam Akram sprachen am 12. März 2011 in London auf einer Podiumsdiskussion zu Religion und Säkularität anlässlich der Internationalen Konferenz zu Frauenrechten, Scharia und Säkularismus.

http://www.youtube.com/watch?v=fPDXFJAAfDo

Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell aus Großbritannien stellt fest:

Steinigung ist ein vorzivilisatorisches Relikt oder vielmehr ein Überbleibsel der Nicht-Zivilisation. Ein barbarisches Verbrechen gegen die Humanität, einzigartig in seiner Grausamkeit und seinem Sadismus. Alle Menschen dieser Welt – und auch die Vereinten Nationen – müssen jetzt noch viel mehr tun, um die Praxis der Steinigung für immer zu beenden. Das gilt entsprechend für jede andere Form der Todesstrafe.

Dr. Stephen Law ist Herausgeber von THINK (Königliches Institut für Philosophie, London, UK) und erhebt seine Stimme gegen die Steinigung:

Es ist wichtig, dass wir uns solidarisch für alle Menschen einsetzen, die durch Steinigung eingeschüchtert werden sollen oder getötet werden, Menschen, die oftmals frei erfundenen Anschuldigungen oder absurden religiösen Gerichtsurteilen ausgeliefert sind.

Hinweis: The Royal Institute of Philosophy. THINK erscheint dreimal jährlich.

http://www.royalinstitutephilosophy.org/page/34

THINK: Philosophy for everyone

http://journals.cambridge.org/action/displayIssue?jid=THI&tab=currentissue

Leo Igwe ist Geschäftsführender Direktor der Nigerianischen Humanistischen Bewegung (Nigerian Humanist Movement) im bevölkerungsreichsten Staat Afrikas:

In der heutigen Welt muss es uns schockieren, zu erfahren, dass e simmer noch Staaten wie den Iran gibt, in denen Menschen zur Steinigung verurteilt warden. Wie wohl nicht anders zu erwarten, wird diese barbarische Form der Bestrafung vorzugsweise gegen die schwächsten Mitglieder der Bevölkerung eingesetzt wie Sakineh Mohammadi Ashtiani und ihre iranischen Mitstreiter. Gemeinsam mit anderen Freunden überall auf der Welt möchte ich jetzt dazu beitragen, dass die Regierung des Iran die Steinigung und die anderen Hinrichtungen abschafft – und Sakineh Mohammadi Ashtiani unverzüglich die Freiheit zu gewähren.

In Solidarität mit dem Internationalen Tag Gegen Steinigung.

P.S. Wir führen vom 22.-25 September eine Humanistische Tagung in Nigerias Hauptstadt Abuja durch. Dort gibt es eine Konferenz zu religiös begründeten Menschenrechtsverletzungen. Bitte werben Sie am Internationalen Tag gegen Steinigung auch dafür.

Zur Information: Leo Igwe kämpft auch gegen den traditionellen afrikanischen Okkultismus, der manchmal bereits kleine Mädchen wie Esther Obot Moses als „Hexe“ (witch) ausgrenzt und tödlich bedroht.

http://www.iheu.org/witch-girl-rescued-%E2%80%93-report-iheu-representative-leo-igwe

Für seinen Einsatz gegen den angsteinflößenden afrikanischen Glauben an das „Übersinnliche“ und gegen die menschenverachtende Beschuldigung angeblich begangener „Hexerei“ (witchcraft) ist Leo Igwe im Januar 2011 von der Polizei verhaftet und misshandelt worden.

http://www.iheu.org/iheu-representative-leo-igwe-jailed-and-beaten-human-rights-work

http://www.saharareporters.com/news-page/clampdown-child-rights-activists-akwa-ibom-state-leo-igwe-arrested-police-orders-gov-akpab

George Broadhead ist Vizepräsident der UK Gay & Lesbian Humanist Association (GALHA) sowie Vorstandsmitglied im UK Pink Triangle Trust. Zur Steinigung meint Broadhead empört:

Es hat mich erschüttert, erfahren zu müssen, dass die Steinigung ein Strafmaß ist, welches gesetzlich in sechs Islamischen Staaten vorgesehen ist: Iran, Saudi-Arabien, Sudan, Pakistan, Jemen, die Vereinigten Arabischen Emirate und zusätzlich in einigen Bundesstaaten des nördlichen Nigeria. Diese barbarische Strafe läuft darauf hinaus, vor dem angeordneten Tod eine Folter durchzuführen und sollte in keinem zivilisierten Gesellschaft Platz haben.

Im Juni 2010 unterstützte auch die GALHA die Londoner Demonstration gegen Schariagesetze (protest against Sharia Law; One Law for All Campaign).

http://www.galha.org/gay-humanists-support-london-rally-against-sharia-law/

One Law for All: Campaign against Sharia law in Britain

http://www.onelawforall.org.uk/

http://www.onelawforall.org.uk/about/

Will Uganda die Homophobie verstaatlichen? The UK’s Gay and Lesbian Humanist Association (GALHA) has condemned plans by members of the Ugandan Parliament to fast track legislation that would allow the judicial killing of gay people in a wide range of situations. GALHA has joined demands by the international community that Ugandan President Museveni veto the „Kill The Gays“ bill, should it be passed in Parliament.

http://www.galha.org/gay-humanists-condemn-ugandan-parliament-s-threat-to-murder-gay-citizens

UK Pink Triangle Trust. Der Islam des Herrn Ali Abdussalam Treki sei durch eine wesenhafte Homophobie (intrinsic homophobia) gekennzeichnet.

http://www.pinktriangle.org.uk/press/2009_09_27.html

Helle Merete Brix ist eine dänische Schriftstellerin und Journalistin:

Gerne werde ich mich an einer Aktion gegen Steinigung beteiligen, diese barbarische Bestrafe, die schon lange und überall hätte verboten werden müssen. Mein Dank gilt allen Organisationen, die die Öffentlichkeit über die Situation der inhaftierten Frauen und Männer informieren, sei es im Iran oder anderswo auf der Welt.

Homepage von Helle Merete Brix

http://www.hellemeretebrix.com/english/

Dänische Unterstützer findet die selbst radikalislamische, pakistanische Jamaat-e-Islami. Von Helle Merete Brix und Lars Hedegaard.

http://www.sappho.dk/Den%20loebende/jamaat_english.htm

http://www.sappho.dk/Den%20loebende/ekstremister_english.htm

Im Internet verbreitet sich die wichtige Botschaft weltweit, die im Internationalen Tag gegen Steinigung liegt. International Day Against Stoning.

SCOOP, Neuseeland

http://www.scoop.co.nz/stories/WO1107/S00079/iran-11-july-the-international-day-against-stoning.htm

allvoices

http://www.allvoices.com/news/9575075-iran-11-july-the-international-day-against-stoning

topix

http://www.topix.com/ir/tabriz

The Richard Dawkins Foundation

http://richarddawkins.net/articles/642009-international-day-against-stoning

Mina Ahadi

International Committee against Execution

International Committee against Stoning

E-Mail: minaahadi@aol.com

Tel: 0049 (0) 1775692413

http://notonemoreexecution.org

http://stopstonningnow.com/wpress/

Alle Übersetzungen ins Deutsche auf diesem Post zum 11. Juli stammen von Cees van der Duin, 05.07.2011.

Der englische Originaltext der Grußworte findet sich auf der Seite der IRAN Solidarity, für die Patty Debonitas Sprecherin ist.

http://iransolidarity.blogspot.com/2011/07/stoning-must-stop-join-international.html

IRAN Solidarity, wichtige Termine.

http://www.iransolidarity.org.uk/events.html