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Gestohlene Jugend: Pubertätsblocker schädigen lebenslang

Oktober 15, 2022

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Kind ist Mensch unter achtzehn Jahre. Und Kind ist Junge oder Mädchen.

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„Bist du noch sehr jung? Und bist du noch nicht in der Pubertät? Dann kannst du Pubertätsblocker nehmen. … So hast du mehr Zeit zum Nachdenken. Und du kannst in Ruhe überlegen: Welcher Körper passt zu mir?“ Regenbogenportal des Bundesfamilienministeriums.

„Informationen zu sogenannten Pubertätsblockern für transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche, die sich unsicher über ihre geschlechtliche Identität sind.“ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am 13.10.2022.

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Für ein besonders erfolgreiches Beutemachen der Pharmainvestoren und Pharmakonzerne, für einen hemmungslos profitorientierten Gesundheitssektor ist es von Nutzen oder sogar Bedingung, dass eine möglichst unmündig gehaltene Mehrheit nicht mehr so genau weiß, was Gesundheit ist. Nur wenn und solange der durch einen Pandemiemythos („Corona“) überliste oder vielmehr eingeschüchterte Mensch allen Ernstes glaubt, dass der Menschheit eine grässliche Virusgefahr drohe, gegen die der technisch unveränderte, der angeborene Körper, der gesund geborene und natürlich gebliebene Körper nicht ausreichend gerüstet sei, wird er sein jetziges und künftiges Immunsystem und dasjenige seiner Kinder gläubig und gehorsam der Bill-Gates-Fabrik abkaufen wollen, um sich und den Nachwuchs mit der unnötigen und schädlichen oder tödlichen experimentellen Gentherapie („mRNA-Impfstoff“) behandeln zu lassen, was freilich das Gegenteil bewirkt und das Immunsystem sehr schwächt.

Der Mensch sei technikbedürftiges Mangelwesen. Diese angeblich mangelhafte Menschennatur könne man jetzt endlich überwinden, die Menschheit müsse, eine vielleicht aus Naturverachtung und Selbstekel resultierende veritable Transition, hinübergleiten in die Mensch-Maschine-Glückseligkeit, so sinngemäß lehrt man es bei Klaus Schwab auf dem World Economic Forum (WEF) in Davos. Führer Schwab ruft alle Welt dazu auf, das durch die (erlogene, Anm.) Pandemie geschaffene „schmale Fenster der günstigen Gelegenheit“ unbedingt zu nutzen und, wem sonst, ihm zu folgen, hinein in den großen Neustart. The Great Reset. The pandemic represents a rare but narrow window of opportunity to reflect, reimagine, and reset our world. Selbst in Davos oder als einer der schwabtreuen Young Global Leaders (YGL) oder Global Shapers könnte man etwas skeptischer sein, Technik wird die Menschheit nicht erlösen, an den seit zwei Jahren vielen Millionen Menschen verabreichten sogenannten „Impfungen“ gegen das vergleichsweise harmlose Coronavirus beispielsweise funktionieren nur die Nebenwirkungen, die nicht selten den Gentherapierten („Geimpften“) schwer beschädigen oder töten.

2021 las man beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass rund 5,6 Milliarden Menschen zweimal geimpft werden müssen, um die COVID-19-Pandemie zu beenden.“ Heute liest man beim BMZ: „Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass rund 5,6 Milliarden Menschen mehrmals geimpft werden müssen, um die COVID-19-Pandemie zu beenden.“ Wievielen Kindern auf der Welt werden die Pharmakonzerne Pubertätsblocker oder Hormone verabreichen wollen, wie beim derzeitigen Menschenversuch COVAX dann vielleicht ebenfalls unterstützt durch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF?

Ohne Untertanen kein König. Damit es verehrte wenige, selbstredend klarschauende Mächtige gibt, „Experten“ für Zukunft beispielsweise wie Klaus Schwab, für Injektionskampagnen („Impfprogramme“) wie Bill Gates oder Fachleute für Seuchenabwehr und Gesundheitsrettung wie Neil Ferguson, Jeremy Farrar, Wieler, Drosten oder Lauterbach, benötigt man möglichst viele, die möglichst inbrünstig um Orientierung betteln.

Im Rahmen der Abkehr von der, wesensgemäß diskursiven, Wissenschaft und im Rahmen des Verächtlichmachens des freiheitlich gemeinten Bürgerbegriffs erzeugt das gezielte Verwischen der Kontraste, das Vernebeln der Konturen verängstigte, leicht lenkbare und voneinander isolierte Menschen. Ein für das zivilisierte Zusammenleben, ein auch für Durchsetzung und Erhalt der allgemeinen Menschenrechte unerlässlicher Kontrast ist der zwischen Mann und Frau oder zwischen Mädchen und Junge.

Gewiss kann Sprache Gewalt sein oder Gewalt befördern, andererseits ist sie Oberfläche, Symptom über dem Nachdenken, Fühlen und Träumen jedes einzelnen Menschen, Anzeichen für das heil gebliebene beziehungsweise geheilte oder aber für das eher gestörte Halbbewusste und Unbewusste des Individuums oder auch der einen und anderen Gruppe. Inneres Nachspüren und Neubesinnung, Neuorientierung sind immer möglich, und damit stimmt sie glücklicherweise nicht, die Aussage: Was sie nicht sprechen, können sie nicht denken. Doch kann man sich die Frage stellen, wer Bereiche unbesprechbar halten oder machen will oder aber wer die Vokabeln verändern möchte, von unverhandelbaren Bürgerrechten (civil rights) hin zum interkulturellen Dialog beispielsweise, von allgemeinen Menschenrechten (universal human rights) zur berüchtigten Diversity oder Vielfalt, von dem religiösen und menschenrechtlichen Problem der Scharia bzw. des Fiqh (die Rechtsanwendung der Scharia) hin zum Geplauder über Koexistenz und friedliches Zusammenleben, von einem freiheitlich verstandenen Bürgerbegriff (citoyenneté) zu „Zivilgesellschaft“. „Während der Präsidentschaft will Bundeskanzlerin Merkel einen umfassenden Dialog mit der Zivilgesellschaft führen.“ Wer verschiebt die Debatte auf jeweils einen anderen Begriff, fort von Gesundheitserhalt und Gesundheitsförderung etwa, über Biosecurity, schließlich zu Health security. Fort von Volkssouveränität, FdGO und Bundesrepublik hin zu „Staat“. Statt von experimenteller Prophylaxe per Gentherapie redet man von COVAX oder „Schutzimpfung“, statt modRNA (nucleoside-modified mRNA) verharmlosend von „mRNA“. Schon um die Jahrtausendwende schrieb man in Deutschland nicht länger von Kindern oder von Jungen und Mädchen, vielmehr las man „kids“.

Nach Auslöschung der Kategorie Frau, so sorge man sich, kann der Frauenfeind seine Gewalt gesellschaftlich unangefochten ausleben, nach einer endgültigen Abschaffung der Kategorie Kind und der dazugehörigen Kategorie Kinderschutz, so ist zu befürchten, wird sexualisierte Gewalt an Kindern sozial wie rechtlich kein Problem mehr sein. Wer heute noch von Frau redet sei von gestern, wer gar Junge sagt ein Reichsbürger oder anderer schlimmer Reaktionär? Was würde bedeuten, nicht mehr Mädchen zu sagen, nicht länger von einem Mann reden zu können? Soll heutzutage durch Änderung oder Wegfall der Bezeichnung, soll durch Etikettenschwindel Gewalt unsichtbar, jedenfalls unbesprechbar gemacht werden? Kind ist Mensch unter achtzehn Jahre. Und Kind ist Junge oder Mädchen.

Kind ist Junge oder Mädchen, sagen wir, doch manchen Leuten passt das nicht. Jenen beispielsweise, die viel Geld mit einem monate- oder jahrelang anzuwendenden Pubertätsblocker, das ist ein synthetisches Analogon des natürlichen Gonadotropin-Releasing-Hormons GnRH (Wirkort ist der im Gehirn, im Zwischenhirn gelegene Hypothalamus) und mit lebenslangen Hormonbehandlungen verdienen möchten und die dem Opfer der Geschlechtsumwandlung („Transition“) anschließend weitere Medikamente verkaufen werden, die es vielleicht lebenslang einnehmen muss, Substanzen gegen hormontherapeutisch mitverursachte oder verursachte Knochenschädigung oder gegen Tumore etwa oder gegen eine, durch das unnötige Hormonexperiment begünstigte oder entstandene, Depression.

Nur wenn der Bedarf erhalten bleibt, immer mehr Kinder und Jugendliche in die Geschlechtsumwandlung („-angleichung“) getrieben werden, behalten die entsprechenden, wie Pilze aus dem Boden schießenden Arbeitskreise, Beratungsstellen, Fachtagungen, Studien, Gesetzesänderungsprojekte, Dissertationen und Professuren ihre (unmoralische) Berechtigung. Die eigene wissenschaftliche Karriere beispielsweise befördern Annelou L C de Vries und Peggy T Cohen-Kettenis bei der psychologischen Erforschung (Clinical Management of Gender Dysphoria in Children and Adolescents: The Dutch Approach) oder Thomas D Steensma et al. (Body image in children with gender incongruence). Big Pharma wittert, dass da noch ein ganz großer Gewinn drin ist, die weltweite Ausweitung des Substanzverkaufs bei lebenslanger Kundenbindung, immer neue Patente, ewige Datenernte. Nennen wenigstens wir die Pubertätsblocker oder das Anwenden einer Therapie mit kontrasexuellen Hormonen an Kindern, gegengeschlechtlichen Hormonen (cross-sex hormone treatment on children) einen unethischen Menschenversuch und ein Medizinverbrechen.

Deutschland im Herbst 2022, Lisa Paus (54, Grüne) ist Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Mit offiziellem Logo und aus Steuergeldern finanziert wendet sich das BMFSFJ an Minderjährige, ausdrücklich auch an Kinder.

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Jung und transgeschlechtlich.

Manche Kinder oder Jugendliche merken: Ich bin gar kein Mädchen. Oder: Ich bin gar kein Junge. Auch wenn die anderen mich so sehen. Wir haben Tipps für euch.

Bin ich transgeschlechtlich? Woher weiß ich das?

Nimm dir Zeit. Probiere es aus. Fühlst du dich als Mädchen wohler? Oder fühlst du dich als Junge wohler? Wichtig ist: Es soll dir jetzt gut gehen. Wie du in 10 Jahren leben wirst, ist egal. Als Mann? Als Frau? Das musst du im Moment noch nicht entscheiden.

Pubertätsblocker nehmen

Bist du noch sehr jung? Und bist du noch nicht in der Pubertät? Dann kannst du Pubertätsblocker nehmen. Pubertätsblocker sind besondere Medikamente. Blocker heißt: etwas stoppen. Diese Medikamente sorgen dafür, dass du nicht in die Pubertät kommst. Das heißt: dein Körper entwickelt sich erst mal nicht weiter. Weder in Richtung Frau. Noch in Richtung Mann. So hast du mehr Zeit zum Nachdenken. Und du kannst in Ruhe überlegen: Welcher Körper passt zu mir?

Hormone nehmen

Vielleicht sagst du auch: Nein, ich bin mir ganz sicher. Dieser Körper passt wirklich nicht zu meinem Gefühl. Dann kannst du bestimmte Hormone bekommen. Diese Hormone machen dich männlicher. Oder sie machen dich weiblicher. Sie verändern zum Beispiel deine Stimme. Oder du bekommst mehr Busen. Oder einen Bart. Je nachdem, welche Hormone du nimmst.

Operation

Hormone können aber nicht alles. Manches geht nur mit einer Operation. Zum Beispiel die Geschlechtsteile verändern. Für eine Operation musst du aber mindestens 18 Jahre alt sein.

[ Bindestriche entfernt: trans-geschlechtlich, trans-geschlechtliche Menschen, die Geschlechts-Teile verändern (vgl. d. URL, „leichte Sprache“) wird hier zusammengeschrieben: transgeschlechtlich, transgeschlechtliche Menschen, die Geschlechtsteile verändern. ]

regenbogenportal.de/leichte-sprache/jung-und-trans-geschlechtlich

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Die genannten kinderfeindlichen, körperfeindlichen, familienfeindlichen und reproduktionsfeindlichen Aussagen und gesundheitsgefährdenden Ermunterungen las die Öffentlichkeit auf dem „Regenbogenportal des Bundesfamilienministeriums“ (regenbogenportal.de), das laut Ministerium als „Informationsplattform für die LSBTIQ*-Community“ funktionieren soll (LGBTIQ oder LSBTIQ steht für lesbisch, schwul (engl. gay), bisexuell, transgeschlechtlich, intergeschlechtlich, queer, das angefügte Sternchen sei, so das Regenbogenportal, „Platzhalter für weitere Selbstbezeichnungen“.

Aus einer, im Bereich von Machbarkeitswahn und zugleich Weltekel, unter Technokraten wie Bill Gates oder Klaus Schwab üblichen, Überbewertung des Wünschens und Planens kann ein Geringschätzen oder gar Verachten der Welt und des Körpers folgen, jedenfalls ein Abwerten der nicht maschinell-technologisch veränderten Welt, seit zwei Jahren des nicht mit modRNA („mRNA“) experimentell gentherapierten Körpers. Unter Ministerin Lisa Paus an Deutschlands Kinder die Frage richten zu lassen: „Welcher Körper passt zu mir?“, lässt sie die schöne alte bunte tiefe Welt, das freudevolle und sinnvolle Leibliche und hier sogar den eigenen, noch kindlichen Leib verachten lernen. Mädchen wie Jungen brauchen, sehr geehrte Frau Ministerin Paus, keine Pubertätsblocker (Puberty blockers), keine Hormontabletten bzw. gegengeschlechtliche Hormontherapie (Cross-sex hormone therapy (CHT) for gender dysphoria), keine geschlechtsangleichenden Operationen / GA-OP (Gender-affirming surgery (GAS), gender confirmation surgery (GCS), sex reassignment surgery (SRS)), sondern das Gefühl und Bewusstsein von Stimmigkeit und Sinnhaftigkeit der Welt und der Gesellschaft. Mädchen wie Jungen nutzen das bei den Menschen in ihrer Umgebung mangelhaft oder hoffentlich reichlich vorhandene Weltvertrauen und Selbstvertrauen, manche mögen ergänzen das Gottvertrauen. Unnötige Operationen erschaffen dem Kind oder Jugendlichen weder Vertrauen zum Weltganzen noch zu sich selbst, und was ihm lebenslang an Leib und Seele verbleibt, sind hässliche Narben, über die auch die 1978 durch Gilbert Baker geschaffene Rainbow Flag nicht hinwegtrösten wird, die ehrenwerte Regenbogenfahne.

„Es ist sehr ärgerlich, dass der Kompromissentwurf für eine Impfpflicht ab 60 wegen der Haltung der Union keine Mehrheit gefunden hat. … Allgemeine Impflicht ab 18 wäre aus meiner Sicht die beste Variante gewesen, um sicherzustellen, dass die Corona-Pandemie nicht mehr zu einem Lockdown-Winter führen wird.“ Lisa Paus, MdB, am 7. April 2022. Zwei Wochen später, am 25. April 2022 wurde Paus Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett Olaf Scholz.

Die „Operation“, das „die Geschlechtsteile verändern“ ist eine Kastration, bereits die gegengeschlechtlichen Hormone können rasch unfruchtbar werden lassen, zu nichts anderem dienen sie. Was, wenn der mit Geschlechtshormonen behandelte oder genitaloperierte Mensch Jahre später doch ein Kind gebären oder zeugen möchte? Junge Volljährige betreffend ist es geboten, gesetzlich festzulegen, dass eine „geschlechtsangleichende“ Operation, die Gonadektomie, ob Female to Male (FtM) oder Male to Female (MtF), erst nach sieben Jahren der erwachsenen Welterfahrung und Körpererfahrung sowie nach Abschluss der körperlichen Reife erfolgen darf, also nicht unter einem Alter von 25 Jahren.

Junge Menschen sollen lernen, ihren eigenen Träumen, Hoffnungen und Erwartungen, ihrem erwünschten Selbstbild – oder doch noch allzu viel Fremdbild, Fremderwartung? – durch ausdauerndes Lernen von Sachzusammenhängen oder Fremdsprachen, durch Feinfühligwerden und Zuhörenlernen im Kunst- und Musikunterricht, durch sportliches Training Schritt für Schritt näherzukommen, wie es sich für Schüler und Studenten nun einmal gehört. Zur Selbsterfahrung gehört auch, zu spüren und anzuerkennen, dass zwar überraschend viel, aber eben nicht alles erreichbar ist, dass Sorgen und Ängste nicht wie per Lichtschalter auszustellen, sondern ein wichtiger Wegweiser sind, dass auch und gerade, während der eigenen Lebenszeit sagen die einen, auf Erden die anderen, unerfüllbare Hoffnungen ein wichtiger Wegbegleiter sind. Wer eigentlich ist es, der jungen Menschen einreden möchte, dass es im Leben einen, seltsam technikverliebten, Bereich der absoluten Zufriedenheit, einen Daseinszustand der Erlöstheit gebe, der sich als gehorsamer Konsument und wie bei einer perfekt funktionierenden Maschine auf Knopfdruck erreichen lässt? Das Davoser Weltwirtschaftsforum? Pharma-Großinvestor Bill Gates?

Und auch allzuviele nordamerikanische und westeuropäische Eltern oder viele, allzu viele Lehrer sind in den letzten 20 Jahren auf eine Pharma-Lobby hereingefallen, die ihnen weisgemacht hat, dass sich das unerwünschte Verhalten der ärgerlich quicklebendigen oder rätselhaft verträumten Söhne oder Töchter durch Schlucken von Tabletten abstellen oder umstellen lassen kann wie mit einem Schalter. Um nur zwei der angeblichen Wundermittel gegen kindertypischen Schabernack und jugendgemäße Widerborstigkeit pardon gegen „ADHS, Aufmerksamkeitsdefizitsstörung / Hyperaktivitätsstörung“ zu nennen: Methylphenidat (MPH, „Ritalin, Medikinet, Concerta“), Nebenwirkungen Appetitlosigkeit, Angstgefühle, anfängliche Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Nervosität, Unruhe, Agitiertheit, Aggressionen, Zähneknirschen, Depressionen, verminderte Libido, Verwirrung, Spannung, Schwindelgefühl, Zittern, Ameisenlaufen (Kribbeln), Dämpfung (Sedierung), Spannungskopfschmerzen, verschwommenes Sehen, Drehschwindel, Schmerzen im Nasenrachenraum, Aufstoßen (Dyspepsie), Erbrechen, Verstopfung, übermäßiges Schwitzen, Muskelspannung, Reizbarkeit, Gewichtsverlust, Muskelzuckungen (Tic), emotionale Labilität, sowie Atomoxetin („Strattera“), bei Kindern wird signifikantes Begünstigen oder Auslösen von aggressivem Verhalten, Suizidalität und Suizidhandlungen unter Atomoxetin berichtet.

Genitalverstümmelung wird schöngeredet zur Gender-bestätigenden Hormontherapie (gender-affirming hormone therapy) oder zur Gender-bestätigenden Behandlung (gender affirming treatment), die englische Tavistock Clinic (gender identity clinic for children at the Tavistock and Portman NHS) redete von Entwicklungs-Dienstleistungen für Gender-Identität (GIDS, Gender Identity Development Service). 2022 möchte das Familienministerium allen Kinder in Deutschland klarmachen, dass es völlig in Ordnung sei, wenn Erwachsene über das Schlucken von Tabletten zur Verhinderung der Geschlechtsreife plappern, „Pubertätsblocker“, über das Außerkraftsetzen bzw. dauerhafte Zerstören der Arbeit der Keimdrüsen, „Hormone nehmen“, über die Amputation der Genitalien. „Manches geht nur mit einer Operation. Zum Beispiel die Geschlechtsteile verändern.“

Der Auftrag eines Familienministeriums wäre vielmehr, jedem Kind zu sagen, dass es kostbar, unersetzlich und schützenswert ist und ihm zu versichern, dass gerade seine körperliche Unversehrtheit garantiert und verteidigt wird, gegen chemische Pubertätszerstörer oder Hormontherapien und ebenso gegen die unnötigen und schädigenden oder tödlichen experimentellen Gentherapien auf Basis von modRNA (Nukleosid-modifizierte mRNA, kenntnislos oder schamlos „mRNA“ genannt).

Dass die zeitlich und örtlich gegebenen, grundsätzlich fragwürdigen und hinterfragenswerten vorherrschenden Frauenbilder und Männerbilder dem einzelnen Mädchen oder Jungen, der einzelnen Frau oder dem einzelnen Mann zu eng erscheinen und, schmerzhaft, zu eng sind sind, ist zu verstehen.

Für Sozialarbeit und Jugendarbeit muss das aber gerade nicht bedeuten, dafür zu werben, sich durch Chemikalie und Skalpell aus dem Leid zu erlösen, sondern geht es darum, die Räume dessen, was wir unter Mädchen und Frau einerseits, unter Junge und Mann andererseits verstehen, ausreichend weit genug halten bzw., bedarfsweise auch gegen Tradition und Religion, so zu erweitern, dass sich jede und jeder wohl fühlen kann.

Frau gleich Kinder Küche Kirche. Er lässt es sich schmecken, sie bringt den Müll raus. Er präsentiert Kinder dann und wann als seinen Besitz, sie kümmert sich um das kranke Kind. Das ist ein anzuprangerndes und zu überwindendes Menschenbild, das die Frauen unterdrückt und das die Mädchen zu Opfern und die Jungen zu Tätern erzieht.

Wieviel angeblich Männliches oder typisch Maskulines, wieviele Männlichkeitswerte bei Mädchen und Frauen dulden wir. Darum geht es. Wieviel angeblich Weibliches oder typisch Feminines, wieviele Weiblichkeitswerte bei Jungen und Männern dulden wir. Darum geht es.

Darum geht es, den Raum der Entfaltung für jedermann möglichst groß zu machen. Mit Neugier, mit Lernenwollen. In Vernunft, Anteilnahme und Versöhnung. Ohne Tabletten. Ohne Skalpell.

Wer – nach transhumanistischer Bedarfsweckung und zur Freude von Big Pharma – erst zu Hormonkur und Genitaloperation greifen muss, damit anschließend zwischen Körper und Kollektiv irgend etwas endlich stimmt, hat sich gerade nicht vom vorherrschenden Verständnis von Weiblichkeit bzw. Männlichkeit emanzipiert, befreit, sondern bleibt ein nützliches Opfer herrschender Gender-Normen. Völlig altersgemäß können Kinder und Jugendliche eine derartige Entscheidung auch gar nicht treffen, sind sie in Bezug auf eine Hormonbehandlung oder in Bezug auf auf eine geschlechtsumwandelnde (Euphemismus: „geschlechtsangleichende“) Genitaloperation, nennen wir sie beim Namen Genitalverstümmelung, schlicht nicht einwilligungsfähig.

Man verhindere, dass Kindern die notwendigerweise schädigenden Substanzen („Pubertätsblocker“) verabreicht werden. Selbst nach einem zeitnahen „Medikamente absetzen“ ist ziemlich genau („ungefähr“) nichts mehr wie früher.

Noch ein letzter Blick in Jung und transgeschlechtlich – Regenbogenportal.

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Wie kann ich meinen Körper verändern? Mein Körper soll zu meinem Gefühl passen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Medikamente absetzen

Vielleicht sagst du irgendwann: Mein Körper passt doch zu meinem Gefühl. Dann nimmst du die Pubertätsblocker einfach nicht mehr. Dein Körper entwickelt sich weiter. Ungefähr so wie vor den Pubertätsblockern.

regenbogenportal.de/leichte-sprache/jung-und-trans-geschlechtlich

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Das Gerede von kindlicher, Kind als Mensch unter achtzehn Jahre, Genitalautonomie bzw. Gillick competence, das, eine sehr fragwürdige erwachsene Vorstellung, angeblich gillickkompetente oder genitalautonome Kind würde uns, man lese die Istanbul Convention und weise sie zurück, und Kinderehe ebenso heranbringen wie den einst etwa von Fred Karst als legal, im Sinne von Straffreiheit, politisch gewollten Kindersex (vgl. Abgeordnetenhaus von Berlin, Sitzung vom 29. Mai 1986, Grünen-Politikerin Renate Künast „Komma, wenn keine Gewalt im Spiele ist.“). Solches würde dem Kind heute – und ihm als dem Menschen von morgen – schaden.

Fordern wir, dass das Kind eben nicht für genitalautonom erklärt wird und warnen wir vor genital autonomy als einer Norm, mit der sich selbst Wortführer für straffreie Pädosexualität oder für Kinderehen arrangieren können. Beim gebotenen Kampf gegen die FGM etwa achte man vielmehr auf den Standard genitaler Intaktheit, genital intactness, der gerade nicht durch die Lobby einer genital autonomy aufgeweicht werden darf. Vor nicht erforderlichen Medikamenten, unnötigen Operationen und anderer Quacksalberei können sich Erwachsene vielleicht, hoffentlich schützen, in Bezug auf Minderjährige und den rutschigen Steilhang Pubertätsblocker-Hormontherapie-Genitaloperation betreffend, sollten Erwachsene die genitale Intaktheit des jungen Menschen schützen und eine Forderung nach dessen genitaler Autonomie zurückweisen, sobald die Gefahr besteht, dass dem Kind oder Jugendlichen hormonähnliche Substanzen wie GnRH-Analoga oder kontrasexuelle (cross-sex) Hormone verabreicht werden könnten oder dass dem Minderjährigen eine medizinisch nicht absolut gebotene genitale Operation bevorstehen könnte.

Schützen wir kindgemäße und jugendgemäße Räume und Zeiten. Schützen wir für Minderjährige die zum Entfalten aller ihrer Potentiale erforderlichen Räume, das meint den öffentlichen Raum wie Rückzugsräume, und Zeiten, das bedeutet viele Jahre, erforderlich für ein umfassendes Erleben, Lernen, Suchen, Selbstfinden und Erarbeiten. Als Alter der Volljährigkeit (age of majority) sind achtzehn Jahre anzusetzen bzw. weltweit durchzusetzen.

Allzuleicht folgen insbesondere junge Menschen dem Druck in Richtung einer gewünschten operativen Körpermodifikation und wachsen zu Tätern heran, die die Verstümmelungsgewalt an die nächste Generation weitergeben. Das Beispiel der südafrikanischen Xhosa zeigt, dass auch 15 oder 16 Jahre alte Jungen dem in ihrer Community herrschenden Gruppendruck zum Beschnittensein nicht ausweichen können. Die lebenslangen Folgen der FGM oder MGM auf Sexualität und Partnerschaft vermag, völlig altersgemäß, ein Minderjähriger nicht abzuschätzen. Man fordere daher: Ob Mädchen oder Junge, keine Beschneidung unter achtzehn Jahren. Nicht zu vernachlässigen ist stets die psychische und emotionale Ebene, denn was muss das einer Beschneidungskultur (FGM oder MGM) unterworfene Kind denken: Unbeschnitten gehöre ich nicht zu den ehrbaren Erwachsenen, unbeschnitten darf ich nicht heiraten, unbeschnitten bin ich unrein und verachtenswert, unbeschnitten werde ich von meinen Eltern oder Großeltern nicht geliebt, selbst Gott ist vielleicht sehr zornig auf Unbeschnittene, auf Beschneidungsgegner und deren Helfershelfer.

Medizinisch nicht absolut erforderliche Operationen gehören nicht ins Kinderzimmer, das gilt für die als Ritual wohl mehrere Jahrtausende alte menschliche, also weibliche oder männliche Genitalbeschneidung, richtig gesagt Genitalverstümmelung, für die weltweit überwindenswerte weibliche Genitalverstümmelung (FGM Typ I, II, III, IV) nicht anders als für die männliche Genitalverstümmelung, auch Zirkumzision oder Beschneidung genannt. Zu derartigen irreversiblen körperlichen Umgestaltungen gehören aber auch jene Pubertätsblocker oder Hormonbehandlungen, die erst seit wenigen Jahren dem gelockten oder bedrängten, jedenfalls überlisteten Mädchen oder Jungen den Weg freimachen sollen hinein in die verheißungsvolle Zone der anderen Geschlechtsklasse, sagen wir in die körperliche und seelische Beschädigung.

Schluss damit, kein an Kinder gerichtetes Gerede über eine an ihm vielleicht anzuwendende Hemmung der Pubertätsentwicklung durch GnRH-Analoga, über einen Pubertätskaputtmacher („Pubertätsblocker“), auch nicht durch ein Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (bmfsfj.de am 13.10.2022 „Informationen zu sogenannten Pubertätsblockern für transgeschlechtliche Kinder und Jugendliche, die sich unsicher über ihre geschlechtliche Identität sind.“). Kein Geplapper vor Kindern, Kind ist Mensch unter 18 Jahren, über „Hormone nehmen“ („Sie verändern zum Beispiel deine Stimme. Oder du bekommst mehr Busen. Oder einen Bart.“), weder unter dem Zeichen der Regenbogenfahne noch im Namen „geschlechtlicher Vielfalt“ (Regenbogenportal) und versehen mit dem Siegel eines Ministerium für Familie, Frauen und Jugend.

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

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