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Maududi: Weltanschauung und Leben im Islam

März 23, 2012

تقسیم ہند

Taqseem-e-Hind

Partition of India

Teilung Indiens

Towards Understanding Islam

Betrachtungen zu Abul Aʿlā Maudūdī: Weltanschauung und Leben im Islam (deutsche Übersetzung von Fatima Heeren-Sarka im Auftrag von der Islamic Foundation, Leicester 1978). Maududi veröffentlichte den Text 1960 im pakistanischen Lahore, wobei er auf Ideen aus seinem bereits 1932, also vor der Entstehung (West-)Pakistans (1947, Partition of India) erschienenen Risālah Dïniyāt zurückgriff. Es war Maududi-Übersetzer Khurshid Ahmad gewesen, der auch diesen Text aus dem Urdu ins Englische übertragen hatte: Towards Understanding Islam (ebenfalls bei The Islamic Foundation, 1980).[1] Eine auf Beibehaltung und weltweite Durchsetzung der universellen Menschenrechte zielende Islamkritik von Jacques Auvergne (2012).

Für Abul A’la Maududi (1903-1979) ist jeder tugendhafte Mensch Diener Allahs, treuer Muslim. Allen anderen mangelt es damit an Tugend oder an Information. Anstand heißt, Allah die alleinige Regentschaft zu überlassen, was heute und jetzt nichts anderes ist als gelebter Islam und was recht bald Islamrepublik bedeuten wird. Die Theodemokratie, wie Maududi das Kalifat nennt, folge der gereinigten Gesinnung nämlich wie von selbst und innerhalb von weniger als zehn Jahren.[2]

1941 gründete der Maulana („Meister“; einige Salafisten nehmen an dem ihrer Meinung nach nur dem Schöpfer zustehenden Ehrentitel Maududis Anstoß) die radikale, ab 1947 (Teilung Indiens) auf den pakistanischen Islamstaat hinarbeitende Partei und Bewegung Jamaat-e-Islami (JI). 1956 wurde Pakistan zur ersten Islamischen Republik der Welt. Zu den heutigen Auslandsvertretungen der JI gehören die im britischen Leicester ansässigen Werke UK Islamic Mission und Islamic Foundation. Zwischen 1978 und 1984 arbeitete Ahmad von Denffer an der Islamic Foundation, der Islamfunktionär wirkte später vom der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Islamischen Zentrum München aus.

Islam ist beinahe so etwas wie ein erfülltes physikalisches oder biologisches Gesetz, eigentliches Menschentum jedenfalls ist Muslimsein:

15. Der Islam ist eine weltumfassende Religion, deren Zweck es ist, im Menschen islamische Eigenschaften und islamische Haltung zu schaffen und weiterzubilden. Islam ist genaugenommen ein Eigenschaftswort. Wer immer diese Eigenschaften besitzt, welcher Rasse oder Gemeinschaft, welchem Land oder Volk er auch angehören mag, ist ein Muslim.

Glauben heißt gehorchen:

16. Islam ist ein arabisches Wort und heißt Unterwerfung, Hingabe und Gehorsam. Als Religion steht Islam für völlige Unterwerfung unter den Willen Gottes und absoluten Gehorsam Ihm gegenüber. Eine weitere wahrheitsgetreue Bedeutung des Wortes Islam ist Frieden. Das heißt, dass man wirklichen körperlichen und geistigen Frieden nur durch Unterwerfung und Gehorsam Gott gegenüber erlangen kann. Ein solches Leben des Gehorsams gibt dem Einzelnen innere Ruhe und legt damit den Grundstein für den wirklichen Frieden in der Gesellschaft im Großen.

Gehorsam umkreisen Atome und Himmelskörper, Elektrone und Spiralnebel den Schöpfer. Gottergeben bewegen sich der fallende Stein oder der fliegende Vogel in den Bahnen ihrer von Allah gesetzten Bestimmung. So ist Islam beinahe Naturreligion, jedenfalls ist dein Muslimsein erfülltes Naturgesetz:

15, 16. Dieses mächtige, allumfassende Gesetz, das alles lenkt, was das Universum einschließt, von den winzigsten Staubkörnchen bis zu den Milchstraßen im Weltraum, ist das Gesetz Gottes, des Schöpfers und Erhalters des Universums. Da also die gesamte Schöpfung dem Gesetz Gottes gehorcht, folgt das ganze Universum im wahrsten Sinne des Wortes der Religion des Islams, denn Islam bedeutet nichts anderes als Unterwerfung und Gehorsam Gott gegenüber. Die Sonne, der Mond, die Erde und alle anderen Himmelskörper sind daher ‚Muslime‘. Ebenso Luft, Wasser, Wärme, Steine, Bäume und Tiere: alles im Universum ist ‚Muslim‘, denn es gehorcht Gott durch Unterwerfung unter Seine Gesetze.

Der schariatisch bzw. koranisch betrachtete Mensch aber ist dazu ausgestattet, frei Wählen zu können und kann in diesem Bereich aus dem Naturgesetz (Islam) heraus fallen. Vollkommenheit erlange der Mensch daher erst im ungebremsten Einwilligen in Allahs Gesetz, wie auch Maududi weiß.

Bei Imam al-Ghazali (1058-1111) ist das Ziel gelingenden menschlichen Lebens beschrieben, die ewige Heimkehr zu Allah, was wiederum, andernfalls hätte Mohammed seine Aufgabe falsch verstanden, die irdische Erfüllung der Schariapflichten voraussetzt. Auf Erden bedeutet Islam für den muslimischen Endverbraucher somit Unterwerfung den frommen Gelehrten und Muftis gegenüber, während es für die muslimische Ehefrau erfüllte Religion ist, ihrem Mann zu gehorchen.

Eine unislamische Gesellschaft oder Regierung allerdings, um von al-Ghazali wieder zu Maududi zu kommen, stört die naturgesetzliche islamische Harmonie und muss vielleicht, da sie den Bund mit dem Schöpfer bricht und dem ewigen Heil aller Bewohner entgegen steht, zur Einsicht gebracht (islamisiert) oder revolutionär beseitigt werden.

Wo doch jedes Staubkörnchen gottergeben ist, müssen wir einen den Islam verwerfenden Menschen als schrecklich unwissend bezeichnen:

19. Der Mensch, der Gott verleugnet, wird Kāfir (Verberger) genannt, weil er durch seinen Unglauben das verbirgt, was seiner Natur angeboren ist und in seiner Seele fortlebt, denn er ist ja tatsächlich instinktiv erfüllt vom Islam. … Jedes Teilchen in ihm, sei es nun organisch oder unorganisch, existiert in Übereinstimmung mit dem Islam und erfüllt die Pflichten, die ihm zugeteilt wurden. Doch das Einsichtsvermögen dieses Menschen ist entstellt, sein Verstand ist getrübt … Kufr ist also eine Form von Unwissenheit, ja es ist die Unwissenheit überhaupt.

Jedes Molekül trägt die Last der Scharia und bleibt gerade dadurch im Bereich der Pflichterfüllung und Harmonie zu seinem Schöpfer. Die im Koran (2:286) ausgesprochene Bitte an den Schöpfer, am Islam nicht zu schwer zu tragen (Our Lord! Lay not on us a burden greater than we have strength to bear) hat der Angesprochene im selben Vers gleich selbst beantwortet: Allah bürdet niemandem eine Last auf die er nicht auch tragen kann (On no soul doth Allah Place a burden greater than it can bear, Übersetzung Yusuf Ali).

Jeder aufklärerisch ankekränkelte, Allah nicht durch eine korrekte Lebensführung preisende Naturforscher verfehlt den Sinn seines Lebens ebenso sehr wie der naturromantisch oder gar pantheistisch fühlende Dichter. Keine Elektronenhhülle ohne Atomkern, kein Hofstaat ohne König, keine Armee marschierender Soldaten ohne General, keine Schöpfung ohne Schöpfer:

19. Er [der Säkulare oder der nichtmuslimische Wissenschaftsfreund] betrachtet seinen eigenen Körper, der auf wunderbare Weise funktioniert, … und doch ist er unfähig, die Kraft zu erkennen die ihm das Leben geschenkt hat. … Er ist Zeuge eines herrlichen Planes im Universum – und doch ist es ihm unmöglich, den Planer all dessen zu erkennen. Er nimmt die Schönheit und Harmonie wahr in der alles zusammenklingt – doch nicht den Dirigenten des Ganzen.

Deine Aufgabe als Mensch ist es daher, die Scharia zu leben und Wissen zu erwerben. Nicht etwa koranwidriges Denken, denn natürlich (von Natur aus) ist hier nicht das falsche Wissen gemeint, sondern das richtige (islamische) Wissen:

20. Wie kann der Mensch … dem echten Wissen näher kommen?

Der Frevel der Verneinung Allahgottes und seiner Gesetze ist ein gewaltiger. Der Schariaverweigerer ist eigentlich ein Terorist, jedenfalls ein Gewalttäter und Vertragsbrecher:

20, 21. Kufr ist auch eine Tyrannei oder vielmehr die schlimmste Art der Tyrannei … es ist außerdem auch offene Auflehnung, Undankbarkeit und Treulosigkeit.

Wer nicht nach Koran und Sunna lebt, lästert Allahgott, lehnt sich gegen die Natur des Universums auf und beschädigt sich selbst; da ist die ewige Höllenstrafe beinahe noch eine Begnadigung und die eventuelle Steinigung schon fast nicht der Rede wert. Du willst dir doch nicht selbst im Wege stehen?

Lebe ein Leben der Natürlichkeit und Schönheit, lebe den Islam. « Allah est Beau et Il aime la beauté. »[3] Allah ist schön und liebt das Schöne.

Die wahre Religion ist benutzerfreundlich, Alltagshandeln nach Koran und Sunna ist vollkommene Ergonomie. Genau betrachtet wird dein Schariagehorsam auch zum praktizierten Sozialen Arbeiten und Naturschutz, denn:

20. ein Kāfir, ein Mensch also, der Gott verneint, begeht zwangsläufig die größte Ungerechtigkeit, denn er vergewaltigt alle materiellen und geistigen Kräfte, sich gegen den Lauf der Natur aufzulehnen

Weil man, was auch Adolf Hitler wusste, bei beschworener Naturhaftigkeit oder Natur nicht mehr weiterzudenken braucht, haben sich auch die Anhänger aus Alternativkultur oder New Age nicht über die menschenrechtswidrigen, insbesondere frauenentwürdigenden islamischen Normen beschwert. Eine Dosis an proislamischer Ekstase lässt die allgemeinen Menschenrechte bedeutungslos erscheinen … Geschwister, lasst uns ganz im Rhythmus des Lebens mitschwingen.

Verlangt so viel Ruf nach Rückkehr zur kosmischen Ausgewogenheit jetzt nicht nach schönen Reimen? Wagen wir`s:

Allahs heransausendes Schwert als ganz natürlicher Wert. Aus himmlischer Liebe neunundneunzig Hiebe. Fliegende Steine, jedem das seine. Der Lauf der Dinge, Allahs Klinge.

Hoppla Herr Bischof bzw. Minister, der Dialog ist im Eimer.

Kehre daher zurück zur absoluten (islamischen) Harmonie der Herren Mohammed und Maududi, wenn du Erkenntnis erlangen willst:

22. Jemand, der auf diese Weise zum Rebellen wird, kann niemals wahres Wissen und echte Einsicht erlangen. Denn das Wissen, das den eigenen Schöpfer nicht erfassen kann, wird auch bei der Enthüllung jeder anderen Wahrheit versagen. … sein ganzes Dasein wird in Unordnung sein … er wird auf Erden nur Verwirrung und Durcheinander stiften.

23. Solch ein Mensch wird auf Erden Ruhe und Gleichgewicht stören und im Jenseits der Verbrechen für schuldig befunden werden, die er gegen seine Natur und seine Fähigkeiten begangen hat. … Jede Faser seines Wesens wird sich bei Gott gegen ihn beschweren, Der als der wahrhaftige Quell der Gerechtigkeit ihm die vollste Strafe auferlegen wird, die er verdient.

Entscheide dich heute und sofort zwischen Himmelsgarten und Feuergrube, wähle den Schariagehorsam oder den widernatürlichen Zustand des Ausbreitens von Unheil:

24. Islam, das heißt vertrauensvolle Hingabe an Gott und Gehorsam Ihm gegenüber, oder Kufr, nämlich Verleugnung Gottes und Auflehnung gegen Ihn.

Gegen den Islam zu denken mag erst im Jenseits geahndet werden, doch die Islamische Seinsweise öffentlich zu kritisieren oder gar aktiv zu stören, bewerten die Theologen als Verderbenstiften auf Erden (al-ifsad fil-arḍ, spreading evil on earth).[4]

Bekehrt euch, rettet eure Seele, reiht euch ein in den Kampf gegen Schund und Schmutz.[5]

Islamisches Missionieren heißt Saubermachen (Ghamidi: purification of morals), kraftvolles Zurückdrängen jedweder Verderbtheit (fasād fil-arḍ, disorder, corruption) in Stadt und Staat. Und jene, die gegen die Islamische Ordnung rebellieren oder ankämpfen, im Koran verwendet Allah die zu Krieg (ḥarb) gehörende Verbform yuḥāribūn (they fight against, they rebel against), sollt ihr kreuzigen, ihnen eine Hand und einen Fuß von gegenüberliegenden Körperseiten abhacken oder sie in die Verbannung schicken.[6]

Ohne Islamkonforme Lebensführung kein wissenschaftliches Denken, meint Wissenschaftsfeind Maududi:

24. Durch richtige Anwendung seines Wissens und Verstandes erkennt er seinen Schöpfer, setzt Glauben in Ihn und obwohl er unter keinerlei Zwang steht, entschließt sich, Ihm zu gehorchen. Er irrt sich nicht bei der Unterscheidung von Rechtem und Unrechtem und wählt das Rechte ungeachtet der Tatsache, dass er die Möglichkeit hatte, sich dem Unrechten zuzuwenden.

Islam ist, wenn endlich jeder weiß, was zu tun ist. Die Schönfärber (Sufis) des bleibend ungerechten und menschenfeindlichen Schariagesetzes freuen sich, dass der Aspekt der menschlichen Seele, der zum Bösen (bi s-sūʾ, towards the evil) aufhetzt, verführt oder anstiftet (ammāra; incites to, enjoins unto, commands to) durch den Prozess der Entkörperlichung oder Ichabstreifung (at-taǧarrud, anglisiert al-tajarrud) unschädlich oder jedenfalls abgedrängt worden ist und der Satan gleich mit vertrieben.[7]

Ichabstreifung. Der genannte, aus dem rituellen Kleiderablegen anlässlich des Kernereignisses der Pilgerfahrt und später aus dem Sufismus (taṣawwuf, ṣūfīya) stammende Terminus geheiligter Selbstauslöschung und entsprechend heftiger Weltverachtung (Ḥasan Naṣrallāh: We are going to win, because they love life and we love death) wurde, völlig richtig verstanden, von Ḥasan al-Bannā (1906-1949) aufgegriffen, wie wir bei Yon Machmudi (Islamising Indonesia) lesen können: Der erste Muslimbruder verpflichtete die islamrevolutionäre und kulturrassistische Ordensgemeinschaft, nachzulesen in The Message of the Teachings (Risālat at-Taʿālīm), auf einen Treueschwur (baiʿa) von zehn Grundregeln („the pillars of our bayʿa are ten; learn it“). Diese lauten:

Einvernehmen (understanding, al-fahm), Aufrichtigkeit (sincerity, al-iḫlāṣ), Tatkraft (action, al-ʿamal), äußerste Anstrengung (honest striving, al-ǧihād), Opfer (sacrifice, at-taḍḥiya), Gehorsam (obedience, aṭ-ṭāʿa), Beharrlichkeit (perseverance, aṯ-ṯabāt)), Authentizität (authenticity, at-taǧarrud), Brüderlichkeit (brotherhood, al-uḫuwwa) und Treue (trust, aṯ-ṯiqah).[8]

Ichabstreifung. Der Radikale ist nach dem frei bis falsch übersetzten Sayyid Qutb also einfach authentisch. Andernorts wird Qutbs Tadscharrud mit Entschiedenheit (resoluteness) wiedergegeben, was der Gewaltlizenz genauer (authentischer) entspricht. Authentisch brutal.

Sufi oder Nichtsufi, die von Allah gesetzten Grenzen sind genau einzuhalten, daneben darf vielleicht und mit Imam al-Ghazali (Iḥyāʾ ʿulūm ad-Dīn, The Revival of the Religious Sciences) ein wenig über die menschliche Seele spekuliert werden. Seelenkundlich verbreitet ist ein dreiphasiges Modell, das drei Seelen (nufūs, Sg. nafs) kennt: Bei Allah verhasst und schlimmer angesehen als ein Tier ist der Mensch, der vom (zum Bösen!) verführenden Nafsu l-Ammāra bis-Sūʾ (the soul that enjoins evil) beherrscht wird. Auf dem Weg der Besserung wenn auch noch nicht frei von Sünde ist dein Nafsu l-Lawwāma oder Nafs der Selbstanklage (the self-accusing soul). Die höchste spirituelle Reife erreicht der Mensch erst mit seinem Nafsu l-Muṭmaʾinna, mit der im Koran (89:27) angesprochenen Seele der Gottesruhe (the satisfied soul).[9]

Maududi wird konkreter:

31. Wie wir schon sagten, bedeutet Islam Gehorsam Gott gegenüber.

Welches sind die wesentlichsten Dinge, die ein Mensch wissen muss, um sein Leben in Einklang mit dem göttlichen Plan zu bringen?

Als Erstes und Wichtigstes muss man einen unerschütterlichen Glauben an die Existenz Gottes haben

Des Weiteren muss man die Eigenschaften Gottes kennen.

Individualität und Autonomie staatsprogrammatisch und revolutionär auszulöschen geht auf verschiedene Weise: Der ohne göttliches Strafgericht, dafür mit einem gewaltbejahenden Schicksalsbegriff (Vorsehung) hantierende Nationalsozialismus benötigte das zur Wissenschaft erklärte Konzept verschiedenwertige Rassen, um den Führerstaat aufzubauen. Die Atheisten Stalin und Mao sprachen statt von Vorsehung von Fortschritt und bespitzelten oder ermordeten jeden Gegner für ihr ebenfalls als wissenschaftlich behauptetes Gemeinwohl. Der dritte Totalitarismus der, der erneuerte Islam, braucht das Zittern jedes Ex-Individuums vor dem Tag der Auferstehung, um die molekülgleich angeordneten Menschen ins Kristallgitter seines „archaischen Faschismus“ (Maxime Rodinson 1979)[10] einzubinden.

32. Darüber hinaus muss der Mensch die Einzelheiten über die Lebensweise kennen, durch deren Befolgung er das Wohlwollen Gottes erlangen kann. … hier wird einfaches Wissen nicht ausreichen. Der Mensch muss volles Vertrauen und die feste Überzeugung haben, dass es wirklich das göttliche Gesetz ist und dass sein Heil einzig und allein in der Befolgung dieser Gebote liegt.

Und schließlich muss man auch die Konsequenzen von Glauben und Gehorsam einerseits und jene des Unglaubens kennen. … Aus diesem Grunde ist das Wissen um das Leben nach dem Tod unbedingt erforderlich.

Schließlich geht es um die absolute Entscheidung schlechthin, um deinen ewigen Verbleib in Himmel oder Hölle:

34, 35. Daraus lässt sich klar ersehen, dass kein Mensch ohne Glauben oder Īmān ein wirklicher Muslim sein kann. Er ist die unerlässliche Voraussetzung oder vielmehr der eigentliche Ausgangspunkt, ohne den kein Anfang gemacht werden kann. … Das Leben des Gehorsams (Islam) wird geboren aus dem Keim des Īmān. … ohne Īmān gibt es keinen Islam.

Aus dem Samenkorn des Īmān wächst der Baum des Islam, erläutert Meister Maududi.

Insgesamt nennt der Islamtheoretiker vier Kategorien von Gläubigkeit bzw. Religionsverleugnung, moralisch ganz oben stehen die ungetrübten Islampraktiker, dann, sozusagen zweitklassig, folgt der Glauben besitzende Inkonsequente oder pflichtvergessene Muslim.

Dieser den Gehorsam (Islam) nicht praktizierende Gläubige (Muʾin) ist zwar kein Apostat, geht jedoch, als Schariaverweigerer, fehl und stellt seinen Schöpfer nicht zufrieden. Nach Maududi begegnet uns im Nichtpraktizierenden ein unechter Muslim, und erst wer das ganze Schariagesetz praktiziert, erlangt Allahs Wohlgefallen und ist ein echter Muslim. Zweitklassig also sind:

35. Jene, die zwar Glauben besitzen, … deren Glaube aber nicht stark und tief genug ist, um sie zur völligen Hingabe an Gott zu bringen. Sie … verdienen Bestrafung für ihre Versäumnisse und Verfehlungen, doch sind sie immer noch Muslime. Sie … begehen Fehler, sind aber keine Rebellen. Sie erkennen ihren Herrn und Sein Gesetz an, und obwohl sie sich gegen das Gesetz vergehen, haben sie sich gegen ihren Herrn nicht aufgelehnt. … Sie … also schuldig und verdienen Bestrafung.

Drittklassig sind jene Gehorsamsverweigerer, die gar keinen Īmān besitzen. Sie stiften durch ihr schlechtes Vorbild bereits im Diesseits der menschlichen (also naturhaft muslimischen) Gemeinschaft so unermesslich großen Schaden, dass sie eigentlich als Verbrecher zu gelten haben und, vielleicht, 40 bis 80 Peitschenhiebe erhalten sollten:

35. Jene, die überhaupt keinen Glauben haben. Diese Menschen weigern sich, die Oberherrschaft Gottes anzuerkennen, und sind Rebellen. Auch wenn sie sich nicht schlecht benehmen und weder Verderben noch Aufruhr verbreiten, bleiben sie Aufrührer, und ihre scheinbar guten Taten sind von geringem Wert. Solche Menschen sind wie Gesetzesbrecher. Und ebenso wie ein Gesetzesbrecher – selbst wenn irgendwelche seiner Taten im Einklang mit dem Gesetz des Landes stehen – nicht zu einem getreuen und gehorsamen Bürger wird, so kann auch das scheinbar Gute jener, die sich gegen Gott auflehnen, nicht das Gewicht der tatsächlichen Verfehlungen, der Rebellion und des Ungehorsams ausgleichen.

Doch das ist noch nicht die niederste Stufe der Verworfenheit, dort nämlich finden wir die Kategorie vier:

35. Jene, die weder Glauben besitzen noch gute Taten tun. Sie verbreiten Unordnung in der Welt und üben Gewalttätigkeit und Unterdrückung in vielfältiger Form aus. Sie sind die schlimmsten aller Menschen, denn sie sind Rebellen [sowie] Übeltäter und Verbrecher.

Unordnung (fasād; disorder, corruption) im Lande (fil-arḍ) zu erzeugen ist der im Koran angeordnete und auch im barbarischen Strafrecht Pakistans angewendete Tatvorwurf.[11] Mit Vergeltungsgebot (qiṣāṣ) und Blutgeld (dīya, Blood Money, prix du sang) setzt die von (Mohammeds und) Maududis Denken durchaus geprägte Islamische Republik die Scharia um, wie Tahir Wasti berichtet: „Des Erzeugens von fasad-fil-arz machen sich unter anderem jene schuldig, die öffentlichen Frieden und öffentliche Ruhe stören.“[12]

Unablässig droht der Fasad, die lichten Fäden des himmlisch gewebten Gnadenbundes – des Dīn! – aller Menschen zu ihrem Schöpfer zu zerstören, was ihre ewige Rückkehr zum Heil noch unwahrscheinlicher macht als es das Zerreißen des von Halbgöttin Ariadne selbstgesponnenen roten Wollfadens bedeutet hätte, der dem Helden Theseus den Weg aus dem Haus des Ungeheuers wies.[13]

Es gab Propheten, die Einblick in höhere Welten hatten. Es gibt Menschen mit Islamischem Wissen.

Höre auf die Gelehrten:

39. Doch nachdem man auf den geeigneten Menschen gestoßen ist, nimmt man seinen Rat bedingungslos an. Diese Art von Glauben nennt man „Glaube an das Unbekannte“ … Īmān bil-ghayb.

Ghaib (ġaib)[14] ist der sekündlich beinahe zum Greifen nahe, von Dschinnen und Engeln durchgeisterte Seinsbereich des Verborgenen. Ja, gib nur zu, dass du keinen Durchblick hast.

Das ist doch mal ein Ratschlag für den minderjährigen Teilnehmer am Islamischen Religionsunterricht:

39. Denn hier hat man sich in Dingen, die man nicht weiß, auf jemanden zu verlassen, der sie weiß. Genau das ist Īmān bil-ghayb – der Glaube an das Unbekannte.

Īmān bil-ghayb bedeutet daher, dass man Kenntnis erlangt über etwas, das einem unbekannt war, von jemandem, der etwas davon weiß.

Führer befiehlt, Mufti gibt Fatwa. Der Mensch als solcher ist im Islam, anders als im Katholizismus, nicht sündig, sondern erkenntnisbezogen minderbemittelt.

Ein Scheich, Alim oder gar Prophet muss schließlich eine Stufe höher stehen als der simple Gläubige. Grundsätzlich bist du doof:

Man hat kein grundsätzliches Wissen über die Lebensweise, durch die man das Wohlgefallen seines Schöpfers erlangen kann. Und man tappt im Dunkeln über das Leben, das nach dem Tode kommen wird.

Wer dem das reine, deutliche Schöpferwort erlauschenden Nabi (nabī, pl. anbiyā) widerspricht, verbreitet falsches Wissen und darf verachtet oder zum Schweigen gebracht werden:

(…) Kenntnis … wird uns durch Propheten vermittelt, die direkte Verbindung zu Gott hatten und mit dem richtigen Wissen begabt worden sind.

Darum mach dich auf, folge der im Jahre 632 oder 855 verstummten Stimme des Himmels. Weltlichkeit ist Götzendienst. Lass dich aus dem Verborgenen steuern und gehorche den Propheten, weil diese:

die Wahrheit sprechen und ihre Lehren es verdienen, befolgt zu werden. …

Lebe Koran und Sunna, baue, ganz nach Maßgabe der Hisba, Familie und Nachbarschaft islamisch um:

39. Ein solches Bestreben zur Erkenntnis und Anerkennung der Wahrheit ist unerlässlich zum Gehorsam gegen Gott und zum Handeln in Übereinstimmung mit Seinem Gesandten.

Nichtislamisches ist unwichtig oder führt zur Hölle. Nichtislamische Betrachtung der Natur zum Beispiel führt in den Abgrund, eine Weltdeutung, jedenfalls findet das der fromme Maududi, die zum rückständigen Polytheismus oder ketzerischen Atheismus führen muss.

Die Unversehrbarkeit nicht etwa des Menschen oder des allgemeinen Menschenrechts, sondern von Schöpfung, Gesetz (Scharia), Weltgemeinde (Umma) und Schöpfer (Allah) ist der so genannte Tauḥīd. Nur dieser zum Blühen gebrachte Einheitsglaube oder Einheitliche Glaube ermögliche Wissenschaft, Frieden und Humanität:

97. Der Tauḥīd vertreibt alle Wolken der Unwissenheit und erleuchtet den Horizont mit dem Himmel der Wahrhaftigkeit. … Der Mensch ist außerstande, die Wirklichkeit allein mit Hilfe seines Einsichtsvermögens zu erfassen und zu begreifen. …

Das Universum … kann nicht ohne Schöpfer, Planer, Überwacher und Dirigenten bestehen.

Das darf der muslimische Ehemann auf Heirat und Schlafzimmer übertragen, denn die grundsätzlich verstandesschwache und wankelmütige Frau „kann nicht ohne … Planer, Überwacher und Dirigenten bestehen.“ Im Islam gibt es nie Gleichheit, sondern immer nur Rangunterschied: oben und unten, Befehlen und Gehorchen.

Dem Angehörigen der zur Herrschaft berufene Kaste oder Klasse ist es selbstverständlich aufgetragen, jedem Nichtmuslim „Planer, Überwacher und Dirigent“ zu sein. Ein bisschen wie Allah, Stellvertreter halt, Kalif.

Überall auf der Welt, wo solche den Koran wörtlich verstehenden Frommen den politischen Ton angeben, ist das für Andersdenkende gesundheitsschädlich bis lebensgefährlich, denn der so genannte Islamist, gemeint ist der konsequente Muslim, wird den heilsplangemäßen (Maududi: „Planung“) Aufbau der Herrschaft Allahs eben als ungestörtes göttliches Wirken („Werk“) betrachten:

Er muss oberste Herrschaftsgewalt über alles haben, was im Universum existiert. Er muss grenzenlose Macht besitzen; … muss frei sein von jeder Schwäche, und absolut niemand darf die Macht haben, sich in Seine Planung einzumischen oder Sein Werk zu stören.

Die Islamische Ordnung, Sayyid Qutb (Milestones) setzt sie (als den an-Niẓām al-Islāmī, the Islamic order) gegen den verderblichen und zur Hölle führenden Lebensführungsmodus (an-Nizām al-Ǧāhilī, the rule of ignorance), darf auch nach Abul A’la Maududi keinesfalls mit Spuren von Volkssouveränität vermischt werden. Jeder Gegner am einzig gerechten und einzig heilssichernden System ist daran hindern, den himmlischen Willen „zu stören“. Selbst der türkische Revivalismus denkt in diesen Gegensätzen: Weil der Teufel nicht schläft, greift die bei Allahgott verhasste Ordnung oder nichtige Ordnung, Erbakan sagte Batıl Düzen, Tag für Tag die gerechte Ordnung (ADİL DÜZEN) an. Ob Maududi, Qutb oder Erbakan, die Versöhner von Politik und Scharia haben den Islam nicht falsch verstanden, sondern nehmen ihn einfach nur beonders ernst.

Das vermeintliche Friedensstören betreffend wird es in Demokratien wie Deutschland daher darauf ankommen, dass die Mehrheit eben nicht die Ansicht teilt bzw. teilen wird, eine die muslimischen Frommen erzürnende Islamkritik sei Volksverhetzung (§ 130 StGB: die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören).

Gesetzgeber darf der Mensch nicht sein, alle Regeln haben den Regenten zu erfreuen, Allah. In seinem Artikel Allahs Gesetz und das Gesetz der Unwissenheit schrieb Sayyid Qutb:

„Wer kann sich anmaßen, zu sagen, er gäbe der Welt bessere Gesetze als Allah? (…) Kann er etwa sagen, dass er die menschliche Natur besser kennen würde als der Schöpfer?“[15]

Ṭaiyib bedeutet gut, sauber, ausgezeichnet, richtig oder gesetzlich. Kalima heißt eigentlich Wort und meint im Islam das an die Menschen gerichtete absolute, das unter deutschen Gläubigen gern so genannte Schöne Wort: Kalima Ṭaiyiba.[16] Im Hadith (Sahih Muslim Buch 5, Kitab Al-Zakat) heißt Allah ja selbst der Richtigste, at-Tayyib: Allah ist der Gute und deshalb nimmt Er nur das Gute an (O people, Allah is Good and He therefore, accepts only that which is good),[17] der in seinem Koran den Dschinnen und Menschen versichert: Zu Ihm Selbst steigen die Worte der Kalima, To Him ascend the Goodly Words.[18]

Der Tauhid, die vierfache Unantastbarkeit von Schöpfer, Schöpfung, Scharia und Weltgemeinde, wird Klang in eben dieser Kalima, im Es gibt keinen Gott außer Allah: Lā ilāha illā-llāh:[19]

100. Die Auswirkungen des Tauḥīd

Jemand, der an diese Kalima glaubt, kann niemals engstirnig sein und eine verkümmerte Weltanschauung haben. Er glaubt an den Einen Gott, Der der Schöpfer des Himmels und der Erde, der Herr des Ostens und des Westens und der Erhalter des gesamten Universums ist.

Außerhalb der Scharia gibt es gar keine Naturgesetze. Nicht das Holz der Feuerstelle schafft die Flamme und hält sie am Brennen, nicht die Verschmelzung der Erbanlagen zeugt neues höheres Leben, nicht die Schwerkraft ist es, die den Stein nach unten fallen lässt, Ursache ist nur Einer, Allah, der sekündliche Beweger und Erhalter des Weltalls.

Den frommen Muslim könnte ein atheistischer Anhänger der Volkssouveränität beinahe für einen Anarchisten halten:

101. Der Gläubige weiß, dass Gott allein der Besitzer aller Macht ist und dass niemand außer Ihm … irgendeine Art von Autorität oder Einfluss ausüben kann.

Auch ein notorische Obrigkeitskritiker sollte den Islam nicht voreilig romantisieren, denn statt der von ihm gewünschten Herrschaftslosigkeit (An-Archie), blüht ihm die verschärfte Repression der, wir erlauben uns diese Wortschöpfung, Islamarchie oder genauer Allah-Archie. Einen Treffer zu diesem Neologismus kennt das Englische Internet, immerhin: Allaharchy in the UK?[20]

Nine-Eleven-Verschwörer und Iran-Verteidiger Salim Ishaq Hassan aus dem nigerianischen Kano will nichts anderes als die Schariarepublik und wirbt für die Ersetzung der Demokratie (Democracy) durch die Islamokratie (Islamocracy): Wir sind wirklich echte Islamokraten und keine Demokraten! We are indeed ‘ISLAMOCRATS’ and not Democrats.[21]

Zurück zur Kalima, Maududi wird volkswirtschaftlich:

104. Der Glaube an „lā ilāha illā-llāh“ schafft eine Geisteshaltung des inneren Friedens und der Zufriedenheit … Der Gläubige begreift, dass Reichtum und Gaben jeglicher Art in Gottes Hand liegen und dass Er sie austeilt, hier mehr, dort weniger

Der muslimischen Ehefrau braucht nicht so viel ausgeteilt zu werden, sondern, sie erbt nur halb so viel wie ihr Bruder, „weniger“; und dass dem Dhimmi die Dschizya abgepresst wird, ist eine Frage der göttlichen Fügung (liegt „in Gottes Hand“). Im Übrigen herrscht Allahs Faschismus, Kalifat:

105. Das allerwichtigste Ergebnis des Glaubens an „lā ilāha illā-llāh“ ist jedoch, dass er den Menschen dazu bringt, dem Gesetz Gottes zu gehorchen und es zu befolgen. …

Je fester der Glaube eines Menschen in dieser Beziehung ist, desto genauer wird er Gottes Gebote befolgen; er wird das vermeiden, was Gott verboten hat, und er wird Seine Anordnung auch in völliger Abgeschlossenheit und Finsternis ausführen, denn er weiß, dass Gottes „Wachsames Auge“ ihn niemals sich selbst überlässt, und er fürchtet den Tag des Gerichts, dem niemand entgehen kann. Aus diesem Grunde ist es die erste und wichtigste Vorbedingung für jeden, der Muslim sein will, an „lā ilāha illā-llāh“ zu glauben … nämlich daran, dass es absolut niemanden gibt, der der Anbetung würdig ist außer Gott.

Nach verschiedenen, für Nichtkenner der Scharia sicherlich eher harmlos klingenden Gedanken zu Gebet und Armensteuer wendet sich Meister Maududi dem konsequenten Friedenmachen zu, dem Kriegsdienst; schließlich hieß bereits sein erstes, 1927/1928 erschienenes Buch Al-Jihad fil-Islam:

140. Der Dschihād ist ein Teil der … allgemeinen Verteidigung des Islams. … in der Sprache der Scharīʿa wird dieses Wort [ǧihād] tatsächlich vornehmlich für den Krieg benutzt, der einzig und allein im Namen Gottes gegen jene geführt wird, die als Gegner des Islams Unterdrückung ausüben. Die außerordentliche Opferbereitschaft, selbst das eigene Leben hinzugeben, müssen alle Muslime aufbringen. Wenn sich jedoch ein Teil der Muslime erbietet, am Dschihād teilzunehmen, so ist damit die ganze Gemeinde von ihrer Verantwortung entbunden.

Heutige Mobilität schafft da ganz andere Möglichkeiten. Der Dschihad war eigentlich immer eine Frage der Globalisierung und die Umma (Weltgemeinde) organisiert nun den Globalen Dschihad.

Wenn ein Islamischer Staat von Nichtmuslimen angegriffen wird, reichen die von Maududi genannten kämpfenden Stellvertreter auch gar nicht aus:

In diesem Fall muss jeder zum Dschihād bereit sein.

In allen diesen Fällen ist der Dschihād eine genauso unerlässliche und primäre Pflicht wie das tägliche Gebet oder das Fasten. Wer dem zu entkommen sucht, ist ein Sünder … ist ganz offenbar ein Heuchler, der bei der Prüfung seiner Aufrichtigkeit versagt, und alle seine ʿIbādāt und Gebete sind leerer Schein, eine wertlose, hohle Vorspiegelung von Gottergebenheit.

Fast zum Schluss denkt der Meister an das Unvermeidliche, an die Frau. Allahs Familienpolitik definiert den Ehemann als des Hauses General:

162. Dem Ehemann wird die Stellung des Familienoberhauptes zugeschrieben. Keine Einrichtung kann reibungslos arbeiten, wenn sie nicht einen Hauptverantwortlichen besitzt. Man kann sich keine Schule ohne einen Direktor oder eine Stadt ohne Bürgermeister vorstellen. … Der Islam überträgt diese Stellung dem Ehemann und macht auf diese Weise die Familie zu einem wohlgeordneten Ausgangshafen der Zivilisation, zu einem Modell für die Gesellschaft im Großen.

Es ist den Frauen vorgeschrieben, zu Hause zu bleiben und die ihnen übertragenen Pflichten zu erfüllen.

Im öffentlichen Raum zischen oder prügeln maskuline Bevollmächtigte alle Frauen in arteigene Bewegungsbereiche. Im gelebten Islam herrscht Geschlechtertrennung, das ist nicht zuletzt auch eine Frage des Jugendschutzes:

167. Um das sittenreine Leben der Gemeinschaft zu erhalten und die Entwicklung der Gesellschaft auf guter Grundlage sicherzustellen, ist das freie Zusammentreffen der beiden Geschlechter verboten.

Kopftücher reichen bis zum Knöchel und haben eigentlich auch das Gesicht zu bedecken:

167, 168. Außerhalb des Kreises, der die nächsten Anverwandten umfasst, zwischen denen eine Heirat verboten ist, werden Männer und Frauen dazu angehalten, nicht frei miteinander zu verkehren, und auch wenn sie miteinander Verbindung aufnehmen müssen, dann sollten sie dies nur unter Beachtung des Hidschāb (Gebot der Verschleierung) tun. Das heißt, dass die Frauen, die ihr Heim verlassen, einfach angezogen und gut verschleiert gehen sollten. Nur wenn es unumgänglich nötig ist, können sie den Schleier heben, sie müssen sich jedoch wieder vollkommen umhüllen, wenn die außergewöhnliche Gelegenheit vorüber ist.

Ehen sind folglich eigentlich nur arrangiert möglich, denn unter den ledigen Männern sind es gerade die jüngsten, die Folgendes lernen und beachten müssen:

Es ist falsch, Frauen absichtlich zu betrachten, und es ist noch schlimmer, zu versuchen, ihre Bekanntnschaft zu machen.

Die Form gewinnende Apartheid zu den Nichtmuslimen ist mit Textilien zu bekunden. Falsche Kleidung kennzeichnet die für das Höllenfeuer Bestimmten, deswegen:

ist es Pflicht eines jeden, sich stets geziemend zu kleiden. Der Mann sollte seinen Körper mindestens von den Knien bis zu seinem Nabel bedecken, während die Frau außer Gesicht und Händen nichts von ihrem Körper irgendeinem anderen als ihrem Ehemann zeigen sollte. Dieses wird Satr – Bedeckung – genannt, und sich stets in dieser vorgeschriebenen Weise bekleidet zu halten ist für jeden Mann und jede Frau religiöse Pflicht.

Satr (Hussain Kamani meint dazu: intime Körperteile … sie zu entblößen ist anstößig) ist von uns nicht mit Bedeckung, das wäre im Iran und in Pakistan mit Parda (anglisiert Purdah) oder arabisch mit Hidschab (angl. hijab) wiederzugeben, sondern als Schambereich oder mit das zu Bedeckende.

Satr (private parts … indecent to expose), im Arabischen wörtlich das Versteckte oder das zu Versteckende, bezieht sich gerade nicht auf die textile Hülle, sondern auf das Menschen und Dämonen erregende Darunterliegende, auf die ʿaura (anglisiert awrah), den Schambereich der schariatischen Sexualpolitik und Körperpolitik.

Arabisch ‚Aura und, sozusagen übersetzt, Persisch bzw. Urdu Satr (oder jedenfalls: Aura und schambesetzte Körperteile) sind nicht ganz dasselbe; mit dem aus Indien stammenden und von den USA aus arbeitenden Islamgelehrten, bhai bedeutet Bruder, Burhan bhai (Islamhelpline) dürfen wir den Sachverhalt Satr vielmehr als Bedeckungsbedürftigkeit oder Bedeckungsbedarf definieren: Wenn eine Frau ihre intimen [der Aura zuzurechnenden] Körperteile nicht verhüllt, begeht sie eine Verletzung ihres Satr.[22]

Doch meint die Scharia ja stets Seelenrettung und Sozialkontrolle und konnte die echtislamische Aura nicht einfach Körperzone oder Körperteil im biologischen oder medizinischen Sinne sein. Schließlich ist im Islam dein Genital ein Politikum allerersten Ranges.

Körperteile sind Allahs Absicht ohnehin nachzuordnen; nach Maßgabe der Hurma (körperliche Unversehrbarkeit im Islam) haben selbst korankonform abgehackte Hände, Füße oder Köpfe zunächst einmal heilssichernden und daneben erzieherischen Wert und ist das fromme Abhacken eben gerade keine Verletzung der Hurma.

Ein vorletzter Gedanke gilt den Ungläubigen:

170. Jeder unnötige Streit mit ihnen ist zu umgehen, vielmehr sollten wir in Frieden und gutem Einverständnis mit ihnen leben. …

Der Kulturrassismus von Sendungsbewusstein, Verachtung für alles Nichtislamische und heilssichernden Heiratsverboten schafft korangemäßen Frieden. Koranfromm zerspalten sich die Städte aller Welt in ethnoreligiös definierte Segmente und weicht der jeweilige Staatsbürger dem Religionsangehörigen. Solange der Nichtmuslim gegen die Scharia nicht aufmuckt, zeigt der Muslim „gutes Einverständnis“.

Alle anderen Weltanschauungen sind Stückwerk:

173. Der Islam dagegen ist eine weltumfassende Ideologie. … Er spricht die gesamte Menschheit an und lässt keinerlei engstirnige Diskriminierung zu.

… sondern nur offenherzige und weitblickende Diskriminierung! Die Scharia ist auf Erden kein Provisorium, sondern Naturgesetz und einzige bei Allah angenommene Glaubenslehre:

Zugleich ist dieses Gesetz aber auch ewig gültig.

Es basiert auf denselben Prinzipien, aus denen heraus der Mensch erschaffen wurde. Und da diese Natur zu allen Zeiten und unter allen Umständen gleich bleibt, muss sich das Gesetz, das sich auf ihre reinen Prinzipien stützt, auch auf jede Zeit und auf alle Verhältnisse anwenden lassen. Und diese weltumfassende und ewig gültige Religion ist der Islam.

Der betrachtete Text ist ein gutes halbes Jahrhundert alt, publiziert knapp zwei Jahrzehnte vor Chomeinis Putsch in den Gottesstaat; die ältesten Ideen sind bereits unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs von Maududi ersonnen worden, also vor acht Jahrzehnten.

Der organisierte Islam begreift sich als Alternative zur kulturellen Moderne und meint, Konzepte wie Kalifat von Córdoba, osmanisches Millet-System oder Partition of India (1947) problemlos auch auf Europa übertragen zu können. Da die korantreue Medinensische Urgemeinde Vorbild bleibt, ist eine Rechtsspaltung im Personenstandsrecht und Familienrecht auf jeden Fall durchzusetzen, wie Mustafa Cerić zugibt: opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.

Das Märchen von einer Islamischen Rechtsanwendung oder Islamischen Rechtskonformität (Fiqh; Schariagerichte, Islamische Streitschlichter, Islamische Eheberatung, Islamischer Religionsunterricht), die frauenfreundlich und demokratieverträglich sei, ist im Sinne der gelingenden globalen Islamischen Revolution überall zu Gehör zu bringen.

Das theologisch keineswegs falsche und von Maududi ersehnte Göttliche Kalifat (The Divine Caliphate) dürfte überall verwirklicht werden, wo sich die (angeblich) zu Muslimisierenden der Islamischen Bewegung (Maududi: Islam is a movement)[23] nicht entziehen wollen oder können.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] Weltanschauung und Leben im Islam

http://www.masjid-omar.de/Buecher/Weltanschauung_und_Leben_im_Islam.pdf

Maulana Maududi Towards Understanding Islam (Translated by Khurram Murad)

http://www.scribd.com/doc/61954634/Maulana-Maududi-Towards-Understanding-Islam-Translated-by-Khurram-Murad

The Meaning of Islam From A. Maududi’s ‚Towards Understanding Islam‘

http://www.webcitation.org/5klXo9uVR

Weltanschauung und Leben im Islam

deutsch von Fatima Heeren-Sarka (auch: Im Auftrag der Islamic Foundation, Leicester 1978)

hier: Hg.: Islamisches Zentrum München

http://www.masjid-omar.de/Buecher/Weltanschauung_und_Leben_im_Islam.pdf

http://www.scribd.com/doc/3270113/Weltanschauung-Leben-Im-Islam-Abul-Ala-Mawdudi

Hg.: Islamische Gemeinschaft in Deutschland (1994)

http://www.amazon.de/Weltanschauung-Leben-Islam-Abu-l-Ala-Maududi/dp/3892630240

Ethical Viewpoint of Islam

By Abul A’la Maududi [Pg. 20]

http://www.scribd.com/doc/73899582/02-Ethicial-View-Point-of-Islam

http://www.islamicstudies.info/literature/ethical.php

Alles Beifreiungstheologie oder was? Tauhid statt Dschahiliyya, denn erst in der Theo-Demokratie (Allahkratie, Kalifat) gibt es nichts mehr, das Allahgott erzürnt. Bei oumma.com strebt Mohamed Tahar Bensaada nach Höherem:

Dreißig Jahre lang schrieb Maududi an seinem Korankommentar: The Tafhim-ul-Quran is a 6-volume translation and explanation of the Qur’an by Abul Ala Maududi. Maududi spent 30 years writing his Tafsir; he began in 1942 and completed it in 1972.

http://en.wikipedia.org/wiki/Tafhim-ul-Quran

Maududi: The Islamic Law and Its Introduction in Pakistan, ins Englische von Khurshid Ahmad

http://www.scribd.com/doc/58234322/Maulana-Maududi-the-Islamic-Law-and-Its-Intro-in-Pak

Maududi: The Islamic Law and Its Introduction in Pakistan

http://www.scribd.com/doc/34956916/The-Islamic-Law-and-Its-Introduction-in-Pakistan

La théologie de la libération de Abu Ala Mawdudi

Du principe du Tawhid qui est à la base de la doctrine islamique, Mawdudi tire sa conception d’une « théo-démocratie » dans laquelle la souveraineté n’appartenant qu’à Dieu, les gouvernants et gouvernés doivent être égaux dans ce sens qu’ils ont l’égal devoir d’agir conformément aux principes divins qui prêchent le bien et condamnent le mal : « L’Islam désire par-dessus tout que les gens s’en remettent entièrement à la Vérité de Dieu, qu’ils le servent et l’honorent.

De même, il souhaite que la loi de Dieu devienne pour chacun la loi selon laquelle il ordonne sa vie. Il exige aussi que l’injustice soit combattue, que les maux soient éliminés, car ils provoquent la colère de Dieu, et que les vertus et valeurs de société soient valorisées, car elles rencontrent la faveur divine »

http://oumma.com/La-theologie-de-la-liberation-de,2321

Beim Komitee Aktion Palästina (Le Comité Action Palestine (CAP)): Entretien avec Mohamed Tahar Bensaada sur la Palestine

http://www.comiteactionpalestine.org/modules/news/article.php?storyid=155

Haus des Islam (HDI), Lützelbach; Publikationen:

Abul A‘la Maududi: Der Weg zu Frieden und Heil (Diese kleine Schrift stammt aus einer Reihe von englischen Übersetzungen zum Verständnis des ISLAM – zu deutsch: „Hingabe, Ergebung in den Willen Gottes und Frieden“. Sie zeigt einige grundlegende Gedanken auf und will dazu verhelfen, den IsIam und seine Anhänger zu verstehen.), sowie: Abu‘l A‘la Al-Mawdudi: Der Islam – eine geschichtliche Perspektive (Ein zusammenfassender Überblick über den Islam, aus geschichtlicher Perspektive.)

Beachtenswert zum Thema Europa und Maududi sind die ebenfalls hier beim HDI genannten, auf Leicester (und Lützelbach) verweisenden Namen Khurram Murad und Ahmad von Denffer.

http://www.hausdesislam.de/53-0-Publikationen.html

Khurshid Ahmad (Islamic scholar)

Khurshid Ahmad is a Chairman of Institute of Policy Studies Islamabad, Pakistan Khurshid Ahmad became a member of Islami Jamiat-e-Talaba (IJT) in 1949 and was elected as the Nazim-e-A’la (President) of the same organization in 1953. He formally joined Jama’at-e-Islami Pakistan in 1956 and is at present Naib Ameer (Vice President) of the organization. Besides several other responsibilities, he is presently also the editor of the seminal Tarjuman al-Quran, a monthly publication launched by Sayyid Maududi in May 1933.

http://en.wikipedia.org/wiki/Khurshid_Ahmad_%28Islamic_scholar%29

Jamaat-e-Islami Pakistan

It is not simply a religious or political party. It bears the logo from a verse in the Quran Ud-Khulu Fis-Silmi Kaffa meaning „Enter in Islam full fledge“ and take Islam as a complete way of life.

Founded 26 August 1941

Founder Sayyid Abul A’la Maududi (Founder Ameer)

Mian Tufail Mohammad – 2nd Ameer

Qazi Hussain Ahmad – 3rd Ameer

2012: Ameer Syed Munawar Hasan

Official colors Green, white, blue

Human kind will find peace and growth only when it will accept and practice true teachings of God in all spheres of its life, from individual level to national and international levels. These teachings were presented by prophets in different ages and Muhammad has left the The Quran in its original form and his personal teachings are recorded in different Ahadith which are sufficient to establish a complete code of life. …

The Muslim woman is accorded full spiritual and intellectual equality with man. … women’s honour and chastity must be respected

http://en.wikipedia.org/wiki/Jamaat-e-Islami

Jamaat-e-Islami

Grünweißblau

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/33/Jamaat-e-Islami_Pakistan_flag.PNG

Kinder, genauer: Jungen mit JI-Fahnen, Karatschi, Pakistan

http://photos.thenews.com.pk/tasveer_images/2011-8-27/large/2_24550.JPG

Quelle: Fotoserie (Bild 7 von 32)

Bild 8 zeigt gewaltige Fahnen der libanesisch-schiitischen Miliz Hisbollah sowie die Fahne von Palästina. Am Vorabend des antiisraelisch gemeinten Al-Quds-Tags. Activists of Imamia Students Organization carrying huge flags of Hizbullah, Pakistan and Palestine during a rally on the eve of Youm-ul-Quds on M. A. Jinnah Road.

http://photos.thenews.com.pk/e_image_detail.asp?catId=2&date=8/27/2011&albumId=0&page=8&picId=24549

Der Al-Quds-Tag (auch Al-Kuds-Tag) Rûs-e dschehânî-ye Ghods, „Internationaler Jerusalemtag“, nach dem arabischen Namen für Jerusalem, Al-Quds) ist ein gesetzlicher Feiertag im Iran. Er geht auf einen Aufruf des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Ruhollah Chomeini vom 8. August 1979 zurück, am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan die „internationale muslimische Solidarität zur Unterstützung der legitimen Rechte des muslimischen palästinensischen Volkes [zu] erklären.“ Am ersten Al-Quds-Tag, dem 17. August 1979, sollen allein in Teheran 3,5 Millionen Menschen demonstriert haben. Nach Chomeini ist „der Al-Quds-Tag ein islamischer Tag und ein Tag der Mobilisierung der Muslime. „Ich hoffe, dass dieser Tag die Basis zur Gründung einer Partei aller Unterdrückten der Welt sein wird“.

http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Quds-Tag

Frauen bei Parteiveranstaltungen der JI

http://www.demotix.com/sites/default/files/imagecache/large_610x456_scaled/photos/975968.jpg

Female supporters of Pakistani political and Islamic party Jammat-e-Islami (JI) march during an anti-US protest rally

Photo by Yasir Kazmi, December 20, 2011, Karachi, Pakistan.

http://www.demotix.com/news/975978/jamaat-e-islami-protest-against-us-foreign-policy?destination=search/context/location/Pakistan/subject/Photo%20by

Webpräsenz

http://urdu.jamaat.org/

JI kann Facebook

http://www.facebook.com/jamaat.org

[2] Maududi und die Theodemokratie.

Generell galt Maududis Aufmerksamkeit aber weniger dem Gesetzgebungsprozess im „Islamischen Staat“ als praktischen Schritten zur Umsetzung dieses revolutionären Wandels. Sein Szenario zur vollständigen Etablierung des Islam in Pakistan sieht zunächst die Kodifizierung der alleinigen Souveränität Gottes und der shari’a in der Verfassung vor. Alle bestehenden Gesetze müssten mit ihr in Einklang gebracht oder abgeschafft werden. Die Implementierung dieser Normen werde die Muslime davon überzeugen, Männer zu wählen, die sich für die vollständige Errichtung des islamischen Systems einsetzen. Nachdem die „islamische“ Bewegung auf diese Weise demokratisch die Macht übernommen habe, könne der Staat die tiefgreifende Reform aller Lebensbereiche nach dem frühislamischen Vorbild in Angriff nehmen, insbesondere mithilfe des Erziehungswesens und der Medien. Mit den richtigen Leuten könne diese Reform innerhalb von 10 Jahren bewerkstelligt werden.

(Zitiert aus der den unheilsabwehrenden und heilssichernden Anspruch auch der Maududischen Orthopraxie unangemessen verschweigenden und die Scharia leider nicht im Namen der AEMR unmissverständlich verwerfenden Kurzabhandlung zu Maududi von Thorsten Otto: Maulana Maududi und die Ideologie der Jamaat-i-Islami; bei: suedasien.info 13. Juni 2001)

http://www.suedasien.info/analysen/654

[3] « Allah est Beau et Il aime la beauté. » D’après ‚Abdullah Ibn Mas’ud

http://3ilm.char3i.over-blog.com/article-31827515.html

Zur Verpflichtung, nach dem Recht zu sprechen, was Allah mit Koran und Sunna herabgesendet hat. Il est obligatoire de juger par le Livre et la Sounnah.

http://3ilm.char3i.over-blog.com/article-32343482.html

“Allaah is beautiful and He loves beauty.” From ’Abdullaah Ibn Mas’ood.

http://xeniagreekmuslimah.wordpress.com/2010/12/20/%E2%80%9Callah-is-beautiful-and-he-loves-beauty-%E2%80%9D/

Islamic Reflections ist ein Blog, den Schariafreundin Xenia aus Griechenland betreibt. Islam in Greek γιά το Ισλάμ στα Ελληνικά. Stolz verhindert deinen Eingang ins Paradies, irdische Liebe zur Ästhetik (um Allahs willen) aber ist korrekt, denn hochmütig wäre es nur, die Wahrheit (von Koran und Sunna) zu verneinen und die (muslimischen) Menschen zu verachten.

http://islamingreece.wordpress.com/

Pride means denying the truth and looking down on people.

http://thebeautyofislam.tumblr.com/post/17930639051/the-prophet-sallallahu-alayhi-wa-sallam-said

Wunder des Koran. Webseite von Abduldaem Al-Kaheel auf Griechisch.

http://www.kaheel7.com/el/

Allahs Kreationist Abduldaem Al-Kaheel. Gegenaufklärung auf Deutsch.

http://kaheel7.com/de/

Hölle (dschahannam), moderne Kalligraphie des orts- und zeitlos aktuellen islamischen Themas

http://sayehgraph.persiangig.com/image/jahannam.jpg

Mahnende Schriftzeichen. Es flackert

http://www.m5zn.com/uploads/2010/12/2/photo/12021008123694twv7rj61d.jpg

http://vthumb.ak.fbcdn.net/hvthumb-ak-ash2/51306_166309316763016_166308540096427_15667_1381_b.jpg

es köchelt

http://jaleb.files.wordpress.com/2010/09/jahanam.jpg

A Concise Description of Jannah & Jahannam

Written almost one thousand years ago by Shaikh ‚Abd al-Qadir al-Jilani, whose eminence is universally acknowledged by Muslims of all persuasions including Shaikh al-Islam ibn Taymiyyah, it is translated by Muhtar Holland, one of the foremost translators of classical Arabic.

http://www.al-rashad.com/A-Concise-Description-of-Jannah-Jahannam_p_3561.html

A Concise Description of Jannah and Jahannam (the Garden of Paradise and the Fire of Hell) is excerpted from the larger work, Al-Ghunya li-Talibi Tariq al-Haqq (Sufficient Provision for Seekers of the Path of Truth).

http://kitaabun.com/shopping3/product_info.php?manufacturers_id=30&products_id=3552&osCsid=b0d

Sufficient Provision for Seekers of the Path of Truth: (Al-ghunya Li-talibi Tariq Al-haqq)

Shaikh ‚Abd Al-Qadir Al-Jilani (Autor), Muhtar Holland (Übersetzer)

http://www.amazon.de/Sufficient-Provision-Seekers-Path-Truth/dp/1882216121

als download (.pdf)

http://filetram.com/4shared/sufficient-provision-for-seekers-of-the-path-of-truth-pdf-8156126910

Abd al-Qadir al-Gilani (Abd al-Qādir al-Dschīlānī, Evdilqadirê Geylanî) starb 1066 in Bagdad. Sein dortiges Grab ist eine bedeutende Pilgerstätte für Muslime vor allem aus Indien und Pakistan, die oft wochenlang wohnen und täglich schweigend mit einem kleinen Besen umhergehen, um das Heiligtum zu reinigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Qadir_al-Dschilani

http://www.amazon.com/Concise-Description-Jannah-Jahannam-Paradise/dp/1842001205

Enthüllungen des Verborgenen, ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; Al-Kitab-Verlag, Köln 1985

Die Futūh al-ġaib; ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; Hrsg. u. übers. von Walther Braune, bei: de Gruyter; Berlin und Leipzig 1933

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Woe%3D118859315&method=simpleSearch

The Revelations of The Unseen (Futūh al-ġaib)

http://ia600806.us.archive.org/zipview.php?zip=/29/items/olcovers332/olcovers332-L.zip&file=3323142-L.jpg

[4] Verderbenstiften auf Erden

spreading evil on eart, al-ifsadfi al-ard

aus: Javaid Rehman: Islamic State Practices, International Law And The Threat From Terrorism: A Critique Of The ‚clash Of Civilizations‘ In The New World Order (p 59)

http://books.google.de/books?id=es9Sunv_y2MC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

„devastating the land“ (al-ifsad fil-ard)

http://weekly.ahram.org.eg/2009/970/en81.htm

Ersetze die Verderbnis durch Stellvertreterschaft (Kalifat) und Treuhänderschaft. Die Allahkratie als eine Frage der Umweltethik:

They are described again and again as the mufsidin fi’l-Ard, those who spread fasad (corruption, degradation, and ruin) on earth. The mufsidin fi’l-Ard abused the trust of amana and are in clear contrast to the khulafa fi’l-Ard, Allah’s trustees on earth.

aus: Abdur-Razzaq Lubis: Environmental Ethics in Islam

http://www.mandailing.org/Eng/envethicsislam.html

[5] Bekämpfung von Schund und Schmutz in Wort und Bild. In: Preußische Gemeinde-Zeitung. Zeitschrift für das gesamte Kommunalwesen, 9/1914

Reinhard Mumm (1873-1932), Theologe und Politiker der Weimarer Zeit, war ein christlicher Multifunktionär, beispielsweise als Schriftführer im Geschäftsführenden Ausschuss der Christlichsozialen Partei (CSP), als Vorsitzender des Evangelischen Reichsausschusses der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), als Vorsitzender des sozialen Ausschusses der preußischen Generalsynode und Mitglied des Verwaltungsrates des Zentralausschusses der Inneren Mission sowie als Vorsitzender des Bildungsausschusses des Reichstages.

Reinhard Mumm: Im Kampf gegen Schund und Schmutz Bd. 7 1926

Toenies, Hubert: Die rechtlichen Grundlagen zur Bekämpfung von Schund und Schmutz in Schrifttum, Film, Theater und in Revuen. Diss. Hamburg 1943

http://www.difarchiv.deutsches-filminstitut.de/dt2tai01lb.htm

1919 fiel Politiker Reinhard Mumm als Vorkämpfer für die schulischen Religionsunterricht und christliche Bekenntnisschulen auf, der sich gegen die Position der religionslosen Pflichtschule für alle, die, etwas verwaschen aber immerhin, beispielsweise von der SPD seit 1891 (Erfurter Programm) getragen wurde. Deutschlands christliche Kleriker oder Kirchenfunktionäre bereiten neunzig Jahre später dem weiteren Umfeld der Muslimbruderschaft den islamrevolutionären Weg, das als ZMD oder KRM den Islamischen Religionsunterricht im staatlichen Schulsystem installiert; anders als in der Weimarer Zeit macht heute allerdings selbst die SPD mit.

siehe in: Brakelmann, Friedrich, Jähnichen (Hg.): Auf dem Weg zum Deutschen Grundgesetz: Beträge zum Verfassungsverständnis des neuzeitlichen Protestantismus (dort p 113-114)

http://books.google.de/books?id=9Qw1jLHY-ZQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[6] In Sure 5:33-34 stellt Allahgott fest: Kreuzigt sie oder hackt ihnen Hand und Fuß verschiedener Körperseiten ab oder verjagt sie aus dem Land.

Some scholars have proffered Q. 5: 33-34 as a possible basis. In their opinion, God, in these verses of Sūrah Mā’idah, has prescribed the punishment for muḥārabah (rebellion) and fasād fi al-arḍ (disorder), and they believe that blasphemy against the Prophet (sws) is also a form of this offence of muḥārabah …

the word used in the verse is yuḥāribūn (they fight/rebel against)

they shall not be able to stay amongst you but with difficulty; cursed [verdammt, verflucht] shall they be; wherever found, they shall be killed in an exemplary manner. (33: 60-61).

aus: Javed Ahmed Ghamidi: Punishment for Blasphemy against the Prophet

eingestellt im pakistanischen Lahore bei: Al-Mawrid, A Foundation for Islamic Research and Education. Gründer des Almawrid Institute of Islamic Sciences kurz Al-Mawrid ist der bei bewussten oder versehentlichen Proislamisten als Islamreformer gehandelte Javed Ahmad Ghamidi (Ǧāwīd Aḥmad Ġāmidī) selbst.

http://www.al-mawrid.org/pages/articles_english_detail.php?rid=1157&cid=304

Schariaprogramm von Halal-Küche bis Körperstrafe und von Dawa bis Dschihad. Das Kalifat zum Download bietet Javed Ahmed Ghamidi:

The Dietary Shariah of Islam

The Islamic Shariah of Jihad

The Islamic Shariah of Preaching

The Penal Shariah of Islam

The Political Shariah of Islam

The Social Shariah of Islam

Principles of Understanding Islam

Morals and Morality

Worship Rituals

http://www.al-mawrid.org/pages/download_books.php

Werde schariagelehrig und verwende Facebook

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=179118368798789&set=a.179118365465456.35788.119460701431223&type=3&theater

Javed Ahmad Ghamidi was born in 1951 in a village of Sahiwal, a district of the Punjab province. After matriculating from a local school, he came to Lahore in 1967 where he is settled eversince.

http://www.al-mawrid.org/pages/research.php

Aufdringliche Bescheidenheit ist frommer Schmuck … für die Taliban (wörtl. Studenten) oder als fahrend Schülerlein.

I do not wield the pen of a writer nor do I possess the wisdom of a scholar. I am just a student. I am embarking on this journey with trust in Allah.

http://www.javedahmadghamidi.com/

Bin ein fahrend Schülerlein

In einem Provinzialstatut des Erzbischofs von Mainz aus dem Jahre 1233 werden die vagi scolares, auch Everhardini genannt, bezichtigt, „ein vor Gott abscheuliches Leben zu führen … Deo abhominabilem vitam ducunt, divinum officium invertunt, unde etiam laici scandalicantur … Schandmäuler, Lästerzungen und zudringliche Schmeichler“

http://www.archive.org/stream/sittengeschichte00baue/sittengeschichte00baue_djvu.txt

vagi scolares, qui Eberdini vocantur (p 61)

http://books.google.de/books?id=a8c1JJHvQqkC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Vivaient ainsi d’aumônes les Vagi Scolares, escholiers errants parfois fort jeunes (7 à 15 ans) qui partent sur les routes d’Europe (p 273)

http://books.google.de/books?id=xe680-erwA4C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Ṭālib ist der Student oder Schüler. Taliban als Prinzip frommen Nacheiferns. Die Praktiker.

http://ansarulhaqq.files.wordpress.com/2010/11/taliban-militants101.jpg

http://www.thedailystar.net/latest_photo/2010/09/28/2010-09-28__Taliban.jpg

http://www.fnp.de/sixcms/media.php/rmn01.a.7225.de/thumbnail_514/taliban2_34832828_original.large-4-3-800-0-0-3417-2562.jpg

Der Nato-Bericht zeige erstmals auf, wie eng die Bande zwischen dem pakistanischen Geheimdienst ISI und den Taliban wirklich seien. Zuvor waren bereits französische Geheimdienstberichte bekannt geworden, die zu ähnlichen Ergebnissen gekommen waren. Offiziell bestreitet die pakistanische Regierung jede Zusammenarbeit mit den Taliban.

In dem Bericht, den ein Nato-Sprecher gegenüber der BBC als „nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“ eingestuft hatte, wird auch dargelegt, wie stark afghanische Truppen und Polizeieinheiten mit den Aufständischen verflochten sind. Während der Einfluss des Terrornetzwerks Al-Kaida schwinde, steige der der Taliban immer weiter.

Aus: Nato-Bericht zeigt: Pakistan unterstützt Taliban

Frankfurter Neue Presse 01.02.2012

http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/politik/natobericht-zeigt-pakistan-unterstuetzt-taliban_rmn01.c.9561862.de.html

Auf dem Foto: Javed Ahmed Ghamidi. Der Theoretiker.

http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2011/1/20/1295535431122/Javed-Ahmad-Ghamidi-refor-007.jpg

http://www.javedahmadghamidi.com/images/article_images/meezan_article_image48.jpg

Schariafreund Javed Ahmed Ghamidi, der neun Jahre lang mit Maududi zusammenarbeitete, heute als Islamreformer auftreten zu lassen ist entweder ganz große Tragik oder ganz großes Theater und in jedem Fall so wenig glaubhaft wie das geniale Bühnenstück der Shirin Ebadi, die wehleidig die Rolle einer Schariagegnerin und Gegnerin von Revolutionsführer Chamene’i verkörpert, um, was von Menschenrechts- und Frauenrechtsorganisationen erfolgreich übersehen wird, Chatami den Weg zur UN störungsfrei zu halten und den politischen Einfluss der europäischen Muslimbrüder (IGD, FIOE, ECFR, RIGD) zu vergrößern. Das in Familie, Straßenzug und Staat etablierte Islamsystem (Islamic world order), der scheinheilige Ghamidi weiß das, ist selbstverständlich reinster Dienst an Allahgott (servitude to God); nun ergibt sich das Kalifat eben als Begleiterscheinung (as a corollary of). Und wenn der islamisierte Staat auch keine Hauptflicht (basic obligation) des Muslims sei, so bleibt er doch heilige und heilssichernde Nebenpflicht?

Ghamidi worked closely with Abul Ala Maududi (alternative spelling Syed Maudoodi; often referred to as Maulana Maududi) (1903–1979) for about nine years before voicing his first differences of opinion, which led to his subsequent expulsion from Mawdudi’s political party, Jamaat-e-Islami in 1977. … Ghamidi, for his part, agreed with Khan that the basic obligation in Islam is not the establishment of an Islamic world order but servitude to God, and that it is to help and guide humans in their effort to fulfill that obligation for which religion is revealed. Therefore, Islam never imposed the obligation on its individual adherents or on the Islamic state to be constantly in a state of war against the non-Islamic world. In fact, according to Ghamidi, even the formation of an Islamic state is not a basic religious obligation for Muslims. …

Javed Ahmed Ghamidi resigned in September 2006 from the Council of Islamic Ideology (CII), a constitutional body responsible for providing legal advice on Islamic issues to the Pakistani government. His resignation was rejected by the President of Pakistan. Ghamidi’s resignation was prompted by the Pakistani government’s formation of a separate committee of ulema to review a Bill involving women’s rights; the committee was formed after extensive political pressure was applied by the MMA. Ghamidi argued that this was a breach of the CII’s jurisdiction, since the very purpose of the council is to ensure that Pakistan’s laws do not conflict with the teachings of Islam.

http://en.wikipedia.org/wiki/Javed_Ahmad_Ghamidi

Schleimer, Hütchenspieler oder Münchhausen? Allahs pakistanischer Werbestratege nutzt alle Tricks:

After faith, the second important requirement of religion is purification of morals. This means that a person should cleanse his attitude both towards his Creator and towards his fellow human beings. This is what is termed as a righteous deed. All the Shari‘ah is its corollary. With the change and evolution in societies and civilizations, the Shari‘ah has indeed changed; however faith and righteous deeds, which are the foundations of religion, have not undergone any change. The Qur’an is absolutely clear that any person who brings forth these two things before the Almighty on the Day of Judgement will be blessed with Paradise which shall be his eternal abode.

http://en.wikipedia.org/wiki/Javed_Ahmad_Ghamidi#Morals_.26_Ethics

Muttahida Majlis-e-Amal (MMA)

http://en.wikipedia.org/wiki/Muttahida_Majlis-e-Amal

JI-Mitgründer und Islamjurist Amin Ahsan Islahi (1904–1997) verfasste die Koranexegese Tadabbur-i-Qur’an und arbeitete mit am Aufbau der totalitären Islamischen Republik Pakistan (Islāmī Ǧumhūriya-i Pākistān). Der Schariafreund wurde politisch kaltgestellt und überwarf sich mit zudem mit dem offen radikalen Maududi in Detailfragen zum islamischen revivalistischen Grundkonsens, der letztlich beinhaltet, wie denn die allgemeinen Menschenrechte aus dem Land der Reinen (so Pākistān wörtlich) fernzuhalten sind.

Islahi was among the founder members of the Jamaat-e-Islami, a religious party founded by the eminent Islamic scholar Mawdudi in 1941. During his seventeen year stay in the party, he represented the intellectual element and remained a member of the central governing body, Majlis-i-Shura. During this period, he did the groundwork needed to write a commentary of the Qur’an – an objective which he had set before him early in life. In 1956, when the Government of Pakistan set up the Islamic Law Commission, Islahi – also an eminent expert on Islamic law – served as a member until the commission was abolished in 1958 by the martial law regime of General Ayub Khan. In 1958, he abandoned the party after serious differences arose between him and Mawdudi on the nature of the constitution of the party.

http://en.wikipedia.org/wiki/Amin_Ahsan_Islahi

http://en.wikipedia.org/wiki/Tadabbur-i-Qur%E2%80%99an

Katalanisch zu Pakistan:

L’islam hi és la religió oficial. La paraula Pakistan, és un acrònim ideat per Choudhary Rahmat Ali, i en urdú vol dir „país dels purs“. …

El nom Pakistan significa literalment Terra dels Purs en urdú i persa. Va ser encunyat el 1933 com a Pakstan per Choudhary Rahmat Ali, un activista del Moviment pakistanès, qui ho va publicar en el seu pamflet a Now or Never. Figurativament, el nom és acrònim que representa els „trenta milions de brethren musulmans que viuen a PAKSTAN“ — referint-se als noms de les cinc regions septentrionals del subcontinent indi, viz.: Punjab, la província que fa frontera al nord-oest (Província Afganesa), Kashmir, Sind, i Baluchistan„. La lletra ‚i‘ va esdevenir l’addició defacto per facilitar la pronúncia i formar el nom correcte lingüísticament.

http://ca.wikipedia.org/wiki/Pakistan

PAKISTAN: „THE LAND OF THE PURE“

The originator of the word PAKISTAN, Chowdhry Rehmat Ali wrote of his concepts, “ ‚Pakistan‘ is both a Persian and an Urdu word. It is composed of letters taken from the names of all our homelands- ‚Indian‘ and ‚Asian‘, that is Punjab, Afghania (North-West Frontier Province), Kashmir, Iran, Sindh (including Kachch and Kathiawar), Tukharistan, Afghanistan and BaluchistaN. It means the land of the Paks – the spiritually pure and clean. It symbolizes the religious beliefs and the ethnical stocks of our people; and it stands for all the territorial constituents of our original Fatherland. It has no other origin and no other meaning; and it does not admit of any other interpretation.“

http://www.uh.edu/~sriaz/pakistan/

Mizan

(by: Javed Ahmed Ghamidi)

http://en.wikipedia.org/wiki/Mizan

[7] Ichabstreifung, Selbstaufgabe:

he attained the degree of tajarrud – unhampered single-minded devotion

in: Harry T. Norris: Islam in the Balkans (p 219)

http://books.google.de/books?id=kTcRDKnYf2cC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

He further explained that tajarrud is the act of the mind, body and soul of taking off ALL which is not Islam and leave only Islam in the life. … Tajarrud means to reject all other … ideology and to only hold fast to the principle of Islam and stand with it … Tajarrud in the collective work means to stick to the principles of the group that we believe in and not confusing it with other matters.

http://dakwahilahi.blogspot.com/2008/03/tajarrud.html

Thus, the struggle against the lower soul and Satan should be down resolutely, with the attractive force of eagerness (shawq) and live arising from Faith. It should be done by appealing to the inner being (batin) of the Saints and asking their help as well as by watering the subtle essence (latifa) of walayat, which is present in the hearts of the Faithful. This subtle essence is the “dignity of the most supreme spiritual reality of ‘Ali’ (‘alawiyyat-i ‘Ali—peace be upon him), which draws the believer constantly from the darkness of ignorance and the world of nature into the light of incorporeality (tajarrud) and Knowledge.

In this way, he will do himself and others an injustice and will have no consideration for God’s creatures. So, by finding the slightest pretext, he will kindle the fire of enmity and will “burn up a world”, and will eventually surrender to other blameworthy traits. May God preserve us from the evil of Satan and the “demanding ego” (nafs-i ammara)!

aus: Scheich Muhammad Hasan Salih Ali Shah: Pand-i Salih (Salih’s Advice)

http://soltanalishahi-en.blogspot.com/

Die global aktiven Freunde des Gründers der Muslimbruderschaft, Hasan al-Banna, sind radikal genug, Tadscharrud mit Authentizität (authenticity) zu übersetzen, demnächst ja vielleicht auch im deutschen Islamischen Religionsunterricht? Wir werden auf das Wort authentisch zu achten haben.

[8] Al-Banna formulated ten prerequisites of the covenant. These include understanding (al-fahm), sincerity (al-ikhlas), action (al-‚amal), honest striving (al-jihad), sacrifice (al-tadhiyyah), obedience (al-ta’ah), perseverance (al-thabat)), authenticity (al-tajarrud), brotherhood (al-ukhuwwah) and trust (al-thiqah).

aus: Yon Machmudi: Islamising Indonesia. The Rise of Jemaah Tarbiyah and the Prosperous Justice Party (PKS) (p 188)

http://books.google.de/books?id=1ZH5aSDwZssC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

“the pillars of our bay‛a are ten; learn it.”

bei: Ella Landau-Tasseron: Leadership and Allegiance in the Society of the Muslim Brothers (p 12)

http://www.currenttrends.org/docLib/20110110_Baya2010_Layout4.pdf

Hassan al-Banna: The Message of the Teachings

Dear truthful brothers,

the basic pillars of our covenant are ten; so grasp their meanings and memorise them. They are

1. Al-Fahm (understanding)

2. Al-Ikhlaas (sincerity)

3. Al-‘Amal (action)

4. Al-Jihad

5. Al-Tadhiyah (sacrifice)

6. Al-Taa’ah (obedience)

7. Al-Thabaat (perseverance)

8. Al-Tajarrud (resoluteness)

9. Al-Ukhuwah (brotherhood)

10. Al-Thiqah (trust)

aus: The Message of the Teachings: By Imam Hassan al-Banna

(Risalah Ta’alim)

http://kondori.wordpress.com/2011/01/23/ikhwan-syllabus-the-message-of-the-teachings/#more-209

http://web.youngmuslims.ca/online_library/books/tmott/

http://www.ummah.com/forum/showthread.php?285162-The-Message-of-the-Teachings-By-Imam-Hassan-al-Banna

[9] Das Hebräische Nefesh, Seele, ist sprachverwandt mit dem Arabischen Nafs. Im Islam, zumal in seinem schariatreu gebliebenen Sufismus, hat sich eine veritable Seelenkunde entwickelt, die mehrere nufūs (Pl. v. nafs) kennt, die aber ein Leben außerhalb der Normen von Koran und Sunna selbstverständlich verbietet.

Imam al-Ghazali on Jihad al-Nafs – Fighting the Ego

http://www.scribd.com/rayyan974/d/36325559-Islam-Al-Ghazali-Jihad-an-Nafs

Der Nafs al-Ammāra bis-Sūʾ plattesten biologischen Funktionierens (The stage of total ignorance) möge der Phase deines dankbaren spirituellen Wachstums weichen, dessen Seele (nafs) den Namen Nafs al-Lawwāma verdient und was Allah wohlgefällt (This stage and state of repentance is very much loved by his Creator), um schlussendlich in die glückselige Hingegebenheit der Nafs al-Muṭmaʾinna zu münden, meinte der pakistanische Lehrer, Autor und mystische Intellektuelle Wasif Ali Wasif (1929-1993).

http://www.wasifkhayal.com/featured-articles/nearness-to-his-highness/

Per Drei-Phasen-Seele ins Paradies: Von der soul that dictates evil, über die dem Ego immer noch verhaftete self-reproaching soul hinauf zur ego-freien satisfied soul. Und nebenbei ein bisschen Zweitfrau, Burka, Steinigung und Dschihad?

Sheikh Suhaib Hassan: The Journey of the Soul

http://www.missionislam.com/knowledge/Soul.htm

Nafs-e-Ammara: This is the nafs in its worst form, where it leads towards evil. When our nafs reaches this state, we are lower than animals in the eyes of Allah.

Nafs-e-Lawwama: This is the stage where we are not evil, but we still do wrong.

Nafs-e-Mutmainna: This state is the goal of this life: total contentment with Allah. Not to commit any sins intentionally, and to take pleasure in performing good acts.

http://shafaa786.wordpress.com/2011/03/20/what-is-nafs/

Frau Dr. Hena Jawaid aus Pakistan verherrlicht Nationaldichter Muḥammad Iqbāl. Die Medizinerin aus Karachi kennt gleich sieben Stufen der Seele.

1st Nafs-i Ammāra, the Soul Depraved.

2nd Nafs-i Lavvāma, the Soul Accusatory.

The two summarized under Sharī‘ah, the Law.

3rd Nafs-i Mulhama, the Soul Inspired.

4th Nafs-i Muṭma’inna, the Soul Tranquil.

Summarized under Tarīqa, the Way.

5th Nafs-i Rāẓīya, the Soul God-satisfied.

6th Nafs-i Marẓīya, the Soul God-satisfying.

Summarized under Ma‘rifa, the Gnôsis.

7th Nafs-i Ṣāfīya va Kāmila, the Soul Clarified and Perfect; which embodies Ḥaqīqa, the Truth.

http://inworldofmysticiqbal.wordpress.com/2009/07/20/iqsam-un-nafuus/

[10] Den Islam, zumal derjenige, den die Muslimbruderschaft monopolisiert und vermarktet, erkannte Maxime Rodinson 1979 als einen „archaischen Faschismus“,: a certain type of archaic fascism (type de fascisme archaïque)

The comparison of Islamism with fascism was also put forward by Maxime Rodinson, [1915-2004] the eminent French scholar of Islam, and by common consent one of three greatest scholars of Islam of the 20th century, who pioneered the application of sociological method to the Middle East. As a French Jew born in 1915, Rodinson also learned about fascism from direct experience; his parents perished in Auschwitz. Rodinson replied to Michel Foucault-to be discussed at length below- and Foucault’s uncritical endorsement of the Iranian Revolution. In a long front-page article in Le Monde, Rodinson targeted those who „come fresh to the problem in an idealistic frame of mind.“ Rodinson admitted that trends in Islamic movements such as the Muslim Brotherhood were „hard to ascertain….But the dominant trend is a certain type of archaic fascism (type de fascisme archaïque). By this I mean a wish to establish an authoritarian and totalitarian state whose political police would brutally enforce the moral and social order. It would at the same time impose conformity to religious tradition as interpreted in the most conservative light.“

hier bei: Ibn Warraq: ISLAM AS TOTALITARIANISM

(Jan. 2009, zitiert aus: Maxime Rodinson. Islam Resurgent? Le Monde, December, 6-8, 1978, quoted in Janet Afary and Kevin B.Anderson.)

http://www.newenglishreview.org/Ibn_Warraq/Apologists_of_Totalitarianism%3A_From_Communism_to_Islam,_Part_I/

Ähnlich kritisch sieht Broder die Aussage des Erlangener Islamwissenschaftlers und Jura-Professors, Matthias Rohe, der Westen müsse gegenüber dem Islam „seine zivilisierte Anschlussfähigkeit“ beweisen – und nicht umgekehrt. „Das klingt, als ob er den Siegern von morgen schon heute zurufen möchte: ‚Ich bin auf eurer Seite! Bitte merkt es euch!'“

Zu Islam-Freunden zählt Broder auch den Linken-Politiker Oskar Lafontaine, der die Schnittpunkte linker Politik und islamischer Religion betont habe. Genauso wie der gläubige Muslim verpflichtet sei, zu teilen, wolle „Die Linke“, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft. Vergessen habe Lafontaine dabei, „dass die Idee der Gemeinschaft im Islam archaisch, autoritär und totalitär ist, dass sie der Entwicklung von Demokratie, Gewaltenteilung und Menschenrechten im Wege steht und dass sie Frauen, Kinder und Ungläubige zu Wesen zweiter Klasse degradiert.“

aus: Broder: „Islam ist archaisch, autoritär und totalitär“, in: pro 09.03.2010

http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen.html?&news[action]=detail&news[id]=2810

[11] Der teuflische Fasad. „mischief in the land“ (fasaadin fi al-ard)

http://en.wikipedia.org/wiki/Fasad

Charsadda, Provinz Khyber Pakhtunkhwa, Pakistan – „However, the bench sentenced him to 10-year rigorous imprisonment under the principle of Fasad fil Arz.“ 16.01.2012, by Waseem Ahmad Shah

http://www.dawn.com/2012/01/16/law-to-check-honour-killings-yet-to-take-effect.html

Naqvi also pointed to Section 311 of the PPC, which states that if the court considers that the principle of Fasad-Fil-Arz applies, or if all the heirs do not waive the right to Qisas, the court can sentence a person to 14 years of imprisonment. By Saba Imtiaz, 17.03.2011

http://www.dawn.com/2012/01/16/law-to-check-honour-killings-yet-to-take-effect.html

Die Schariagesetze zu Vergeltung und Blutgeld wurden 1990 eingeführt, „The Qisas & Diyat laws were introduced in 1990 upon the insistence of the Shariat Appellate Bench of the Supreme Court.“ Moeen Cheema 23.02.2011

http://www.thenews.com.pk/Todays-News-13-4181-Raymond-Davis-vs-Qisas-&-Diyat-Laws

Tahir Wasti: The application of Islamic criminal law in Pakistan: Sharia in practice

[12] „guilty of creating fasad-fil-arz are inter alia those who disturb the collective peace and tranquillity“ (p 226)

http://books.google.de/books?id=88-XutlkJAQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[13] Le fameux « fil d’Ariane », Der berühmte Ariadnefaden der griechischen Mythen, wie ihn die russischstämmige und im georgischen Tiflis aufgewachsene Künstlerin Lena (heute in Annecy) sieht. Fil d’Ariane (60×80 cm), Öl

http://en.artscad.com/A-Imgs.nsf/0/461FC76C6F6AB29CC12577DC002A3488/$FILE/G.Jpg

http://www.artabus.com/elena/fildariane1

Risikobereiter Theseus, Spindel mit Rettungsfaden, menschenfressendes Ungeheuer. Gezeichnet vom präraffaelitischen britischen Maler Sir Edward Coley Burne-Jones (1833-1898)

http://www.matrifocus.com/BEL02/Images/ariadne-theseus.jpg

Das famose Garnknäuel überreichend. Arianna e Teseo. Niccolò Bambini (1651-1736)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Bambini%2C_Niccolo_-_Ariadne_and_Theseus.jpg

[14] Ghaib, göttlich gelenkte Sphäre des Unsichtbaren kommt im Koran 17 Mal vor (Übertragung Mohsin Khan)

Allah [ist König] über das Vorborgene (ġaib) der [athmosphärischen] Himmel (samāwāt, sg. samāʾ) und des Landes (fil-arḍ). And to Allah belongs the ghaib (Unseen) of the heavens and the earth (11:123)

Das ist die neue Botschaft, aus dem Verborgenen heraus enthüllt: That is of the news of the ghaib (Unseen) which We reveal to you (12:102)

http://www.searchtruth.com/search.php?keyword=ghaib&search=1&translator=5

Die alten oder heutigen islamischen Gelehrten (ʿulamāʾ, Sg. ʿālim) betreiben die Wissenschaft von der Welt des Unsichtbaren, den ʿIlmu l-Ġaib

Knowledge of Unseen (Ilm ul Gaib)

We, The Ahle As Sunnah, believe that Allah has given the knowledge of the Ghayb (unseen)

http://www.islam786.com/ilmalghayb.htm

http://www.islamieducation.com/en/beliefs-of-ahle-sunnah-aqeedah/ilm-ul-ghaib-the-knowledge-of-unseen.html

Islam(aktiv)ist Yusuf Islam geboren Steven Demetre Georgiou zwischendurch Cat Stevens singt zum Seinsbereich des Verborgenen:
ghaib, a world unseen and that we know is not a dream.

http://lyricskeeper.de/de/yusuf-islam/a-is-for-allah.html

[15] In his article Allah’s Law and the Law of Ignorance, Sayyid Qutb writes:

„Who can claim that he can give people better law than that of Allah? … Can he say that he knows the nature of mankind better than their creator? Can he say that he is more compassionate and sympathetic to mankind than their Lord? Can he say that he knows their interest better than the God of mankind?“

http://www.partitionofindia.com/_archive/00000fd1.htm

Maulana (Meister) Maududi (anglisiert Mawlana Mawdoodi usw.) und sein Umfeld arbeiteten für das Konzept des Islamischen Systems, des Nizam-e Islami:

“Pakistan is going to be established; the Muslim League is going to win”; they jumped on the band-wagon and even joined the Muslim League and from within they tried to develop this idea of a secular, liberal, progressive, leftist state.

Mawlana Mawdudi, realizing this situation, in April 1948 said that to settle this issue the State, the Constituent Assembly, should declare what is the nature of the Pakistani State. He visited all parts of the country and Jama’at-e-Islami launched this movement, which is known as Mutalba-e-Nizam-e-Islami and it was in response to that the Constituent Assembly, on 12th of March 1949, passed the Objective Resolution, and one has to understand the mind of the people who were piloting the Pakistan movement (…)

aus: Mehboob ul Hassan: Meeting with History: A Conversation with Prof. Khurshid Ahmad (p 94). Mehboob ul Hassan arbeitet und lehrt am Sheikh Zayed Islamic Centre, Universität von Karachi, Pakistan

http://www.asafas.kyoto-u.ac.jp/kias/pdf/kb4_1and2/09mehboob.pdf

Mehboob ul Hassan arbeitete im japanischen Kyoto und ist ein Anhänger des in Pakistan höchst verehrten und als Staatsgründer geltenden Muhammad Ali Jinnah. Gegenärtig ist ul Hassan Gastprofessor am International Institute of Islamic, Economics (IIIE), International Islamic University, Islamabad.

http://www.iiu.edu.pk/wp-content/uploads/downloads/academics/short_cv/iiie/MEHBOOB_UL_HASSAN.pdf

Nizam! ist der Ruf nach der gerechten Gesellschaftsform: Mutalaba-e Nizam-e Islami (Demand of the Islamic System), Lahore, [1948]

Englisches Wikipedia zu Maududi:

1942 – Started writing a commentry of the Qur’an called Tafhim-ul-Quran

1947 – Jamaat-e-Islami Pakistan headquarters moved to Lahore (Ichhra)

1948 – Campaign for Islamic constitution and government

1948 – Thrown in jail by the government for fatwa on jihad in Kashmir

1949 – Government accepted Jamaat’s resolution for Islamic constitution

1950 – Released from jail

http://en.wikipedia.org/wiki/Abul_Ala_Maududi

[16] Eigentlich gibt es gleich sechs Kalimas, auch die das Lā ilāha illā-llāh enthaltende Schahada (Glaubensbekenntnis) ist eine Kalima.

http://www.scribd.com/doc/17255029/Six-Kalimas-of-ISLAM

Auch bei Amatullah kennt man die Kalima richtig im Plural: Das Schöne Wort. The Goodly words include:

1- The statement: La ilaha il Allah.

2-dhikrullahi ta’ala, Remembrance of Allah the Most High

3- all the words of advice and beneficial knowledge done sincerely for the sake of Allah. The purest of speech comprises of La ilaaha il Allah, Alhamdulillah, SubhanAllah, and other words of remembrances as well as the Glorious Qur’an.

http://tayyibaat.wordpress.com/2008/09/04/what-is-tayyib/

Lā ilāha illā-llāh. Schöne Kalligraphie der Kalima von Mohammad Abdur Rahim.

http://farm4.static.flickr.com/3106/3113878402_8ac2bd357c.jpg

Fromm die Kalima malen geht auch ganz modern. Allahs Duschvorhang oder das Hinstreben zum Bilderverbot. Den Weltblick blockieren per Kalima.

http://maulidamulyarahmawati.files.wordpress.com/2011/08/la-ilaha-illallah.jpg

Iran Islam Shia La ilaha ill-Allah Military & Political Flag … Such flags are mostly used by Shia Political & Military Groups in Iran, Iraq & Lebanon.

http://mecollectibles.com/992-3136-thickbox/iran-islam-shiala-ilaha-ill-allah-military-political-flag.jpg

Es kann nur Einen (Zeigefinger) geben. Auch Kalima.

http://www.islamino.de/upload/339490645_198818_195384567150549_151827681506238_587278_454469_n.jpg

[17] Allahs Name: At-Tayyib. Bei Imam Muslim:

2214. Sahih Muslim

by Imam Muslim, translation by Abdul Hamid Siddiqui , Volume: The Book of Zakat (Kitab Al-Zakat), Chapter: ACCEPTANCE OF SADAQA BY HONEST WORK AND ITS GROWTH:

Abu Huraira reported Allah’s Messenger (may peace be upon him) as saying: 0 people, Allah is Good and He therefore, accepts only that which is good.

http://theonlyquran.com/hadith/Sahih-Muslim/?volume=5&chapter=18

Sahih Muslim. Auch hier der echt islamische Zwang zur Orthopraxie: Allah ist der Gute und deshalb nimmt Er nur das Gute an

From Abee Hurayrah: The Messenger of Allah said, “O people, Allah is Tayyib (Good, Pure) and He therefore, accepts only that which is good …”

aus: Ash-Shaykh Abee ‚Abdir-Rahmaan, Yahyaa bin ‚Alee Al-Hajooree: Mentioning the Beautiful Names of Allah with the Evidences

http://abdurrahman.org/tawheed/asmawasifat/Names-of-Allah-with-Evidences.pdf

Islam Q&A sprich Scheich Munajjid stimmt zu: al-Tayyib (the Good) is one of the names of Allaah, may He be exalted

http://islamqa.info/en/ref/72870

Korrekt ins Deutsche Übersetzt bei Die Wahre Religion (Ibrahim Abou-Nagie)

Frage (Nr. 72870):

Ist al-Tayyib (der Gute) einer der Namen Allahs oder ist es eine Beschreibung? Wie lautet die Richtlinie um Namen von Beschreibungen und Attributen zu unterscheiden?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

1. Al-Tayyib (der Gute) ist einer der Namen Allahs, aufgrund der Überlieferung, die von Abu Hurayrah bei Muslim (#1015) verzeichnet wurde: „Oh ihr Menschen, Allah ist gut und Er akzeptiert nichts außer dem, was gut ist.“

http://diewahrereligion.tv/fatwah/?p=24

Ibnul-Qayim Al-Jawziya (…) Dans le Sahih Muslim, il dit : « Allah est Bon et accepte seulement ce qui est bon. » (Rapporté par Muslim 1686)

http://www.salafs.com/modules/news/article.php?storyid=186

[18] Reden reicht nicht: Ohne dein Wohlverhalten (engl. righteous work, frz. bonne action) hilft dir allerdings auch keine Kalima (the good speech; la bonne parole)

35:10 To Him ascends good speech, and righteous work raises it.

35:10 vers Lui monte la bonne parole, et Il élève haut la bonne action.

http://quran.com/35/10

[19] Amatullah weiß zu Ṭaiyib (etymologisch auch zu Ṭūba, Frohbotschaft, Frohe Kunde):

Tayyib is from taa-ya-ba and it literally means to be good, pleasant, agreeable, lawful. The word ‘tayyib’ itself means to be good, clean, wholesome, gentle, excellent, fair and lawful. From these meanings we get the general meaning for tayyib of anything that is good and pure. (…)

What do at Tayyibeen receive in Paradise? Allah ta’ala says: Those who have believed and done righteous deeds – ‘Tooba’ [Ṭūba, Frohe Kunde] is theirs and a good return. (Suratur Ra’ad, ayah 29)

http://tayyibaat.wordpress.com/2008/09/04/what-is-tayyib/

[20] Ein Neologismus zur Islamischen Theokratie: Allaharchie.

Allaharchy in the UK?? There was a great article on Drudge about the goal of making Britain an Islamic state.

http://shortattention.blogspot.de/2002_09_01_archive.html

The goals of Islam could be called the creation of an “Islamarchy”, a dictatorial theocracy supplanting democracy

http://www.freerepublic.com/focus/f-news/2582005/posts

[21] While Democracy is an agent of the global order of ‘Kufr’ (Secularism) Islamocracy is an agent of the global order of Islam. While Democracy is an agent of the global order of war, economic conflict, and political hegemony and invasion Islamocracy is an agent of the global order peace, unity, and model political emancipation of the world nations …

So then, we ought to know that the Islamic way of life – religious, political, social, and economic – is what we called “Shari’ah” in Islamic terminology. Since we have our own set of rules, laws, norms, policies, philosophy, and cultures, we must depose and suspend democracy from our nations meanwhile putting “ISLAMOCRACY” which denotes a government ruled by Shari’ah Ruling system and by a constitution which is based on the foundation of eternal verities of God (Islamic laws). …

We are now beyond the question of Democracy; we now speak vehemently of “ISLAMOCRACY”. We are indeed ‘ISLAMOCRATS’ and not Democrats. This is what we proposed to all our members of ‘Ummatul Islam’ to adopt and to advocate for it to the whole humanity.

By: Salim Ishaq Hassan: THE BATTLE: “DEMOCRACY VS ISLAMOCRACY”

http://www.islamicity.com/forum/forum_posts.asp?TID=14887

Auf seinem Blog Salimanology erklärt der nigerianische Islamische Revolutionär den koranlesenden Radikalen, warum der Westen Israel verteidigt und den Iran beschuldigt. Salim Ishaq Hassan genannt Salimullah ruft dazu auf, die Teheraner Islamische Diktatur zu unterstützen: „Seine [Irans] Entwicklung ist die unsere und wird den Weg bahnen für eine [globale] Wiederauferstehung der Islamischen politischen Macht und Islamischen Gesellschaftsordnung.“

It is because they are not Europeans…. Nor Americans: it is because they are Muslims and their state is ruled by Islamic government in form of Islamocracy (Shari’ah Ruling System). … Finally, let us stand up for Iran; its development is ours and will pave the way for further resurrection of Islamic political power and social order.

http://salimullah1.blogspot.de/2009/10/why-only-iran-but-why-not-israel.html

http://salimullah1.blogspot.de/

Islamokratie

Türkei 2011 – Der neue Filter für Internetcafés gibt einen Vorgeschmack auf das, was dem gesamten türkischen Netz ab 22. August droht. Dann tritt nämlich eine Verordnung in Kraft, die jeden Nutzer dazu zwingen wird, einen von vier Filtern zu gebrauchen. Zur Auswahl stehen „Kind“, „Familie“, „Inland“ und „Standardpaket“. Dagegen wurde bereits in den vergangenen Wochen in mehr als 30 Städten heftig protestiert. …

Istanbul. In der Türkei sind ab sofort eine Million Internetseiten gesperrt: Alle Internetcafés im Land müssen verpflichtend einen speziellen Filter verwenden, der eine Fülle an Websites blockiert. Dazu zählen: Google, BBC, Facebook, eBay, Amazon und die Seite des türkischen Menschenrechtsvereins. Sie sind einfach nicht mehr erreichbar.

Teilweise gesperrt wurde die englischsprachige Version der freien Internetenzyklopädie Wikipedia. Dort ist das Stichwort „Kurdish People“ nicht zu erreichen. Auch Seiten, die Bademoden anbieten, können nicht mehr aufgerufen werden. Vereine von Schwulen und Lesben sind ebenfalls gesperrt sowie eine Reihe von Firmen – wie eine Seite, die Autos der Marke Peugeot zum Verkauf anbietet. …

Der neue Filter für Internetcafés gibt einen Vorgeschmack auf das, was dem gesamten türkischen Netz ab 22. August droht. Dann tritt nämlich eine Verordnung in Kraft, die jeden Nutzer dazu zwingen wird, einen von vier Filtern zu gebrauchen. Zur Auswahl stehen „Kind“, „Familie“, „Inland“ und „Standardpaket“. Dagegen wurde bereits in den vergangenen Wochen in mehr als 30 Städten heftig protestiert.

Eine weitere offene Frage bleibt, was das Paket „Familie“ bedeutet. In traditionellen Lokalen in Anatolien gibt es einen „Familiensalon“: Das ist der Teil des Lokals, in dem die Frauen sitzen, möglichst ohne Blickkontakt zum übrigen Teil des Lokals. Offenbar soll das türkische Internet nun auch so einen „Familiensalon“ bekommen. Statt der mit dem Internet normalerweise verbundenen Weltoffenheit kommt nun scheinbar die Rückkehr ins anatolische Dorf.

aus: Google und Facebook fallen türkischer Zensur zum Opfer

von: JAN KEETMAN 26.05.2011 (auch in: “Die Presse”, Print-Ausgabe, 27.05.2011)

(sir007 kommentiert am 27.05.2011 um 14:08 sehr klug: AKP- anfangs vorsichtig, jetzt ungeniert in Richtung Islamokratie)

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/665647/Google-und-Facebook-fallen-tuerkischer-Zensur-zum-Opfer

Kommt die Islamokratie? Kommentatorin Tzophe am 02.02.2011 um 22:05 zur Islamisierung Ägyptens: Sinon, à la place d’une démocratie, nous aurons une islamocratie.

http://plus.lefigaro.fr/article/egypte-obama-appelle-a-une-transition-immediate-20110202-392060/commentaires?page=7

[22] Satr (Bedeckungsbedarf; Schambereich)

Islamic code of dress (…) Our main object of wearing clothes is covering our satr (private parts) and protection of the body from hot and cold conditions. The satr has been defined as the parts of the person which is indecent to expose. For a man this is what consists between the navel and the knee. It is the entire body for a female except the palms.

aus: Hussain Kamani: Islamic Clothing

http://www.inter-islam.org/Actions/clothing.htm

Satr (arab. ʿaura), Schambereich! Bedecke dich, Weib.

Der ukrainische Fragesteller will zum Verhüllungsgebot und Hidschab wissen: Are there different levels of satr (covering parts of the body)? Der Yusuf al-Qaradawi zugeneigte Scheich Ahmad Kutty aus dem kanadischen Toronto stellt Allahs Willen zu diesem Thema fest, was hier von Malaysia aus veröffentlich wird:

Islamic rules of satr or covering

http://infad.usim.edu.my/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=8188

Der indischstämmige und von den Vereinigten Staaten aus arbeitende Respected Brother (bhai) Burhan erläutert:

Beloved sister in Islam, the ‘satr’ of the believing woman in front of her fellow woman and mehrams is the covering of her breast until her knees inclusive. That is the minimum legal requirement for a believing woman’s ‘satr’, and if a woman does not cover these parts of her ‘satr’ in front of other women or her mehrams, she will be in violation of her ‘satr’.

vhttp://www.islamhelpline.com/node/1931

Nicht selten aber werden Satr und Aura gleichgesetzt, so etwa macht es Abdulla Tariq

[Die muslimische Frau] muss ihren Schambereich verhüllen: she must conceal her Satr … Das Bedecken der Blöße, the concealment of Satr

http://www.islamicvoice.com/august.98/dialogue.htm

Aura – Satr nur eine Frage der Übersetzung aus dem Arabischen ins Persische oder Urdu?

The part of the body, of a man or woman, called ‚awrah in Arabic, satr in Urdu and Persian is something the concealing of which is obligatory for everyone – legally, naturally and rationally – and is, after the initial article of Faith (Iman), the foremost obligation which must be carried out necessarily by concealing the private parts of the body.

http://www.classicalislamgroup.com/index.php?view=tafseer/s33-v53to55-11

Auch hier überzeugt uns Dearest Brother Burhan („bhai“ means brother) mehr, der Etymologie (Burhan: the literal meaning of the Arabic word ‘satr’ is something that is hidden, or something which should be hidden), was erst einmal schlicht auf die Körperteile verweist, um die soziale Dimension ergänzt. Damit, weil die Geschlechtsteile im Ehebett ja nicht verschwunden sind, ist unzweifelhaft von Verhüllungsbedürftigkeit bzw. Verhüllungsbedarf die Rede:

There is no ‘satr’ between a husband and a wife in Islam

http://www.gowister.com/islam-answer-281.html

Das globale Geflecht der Online-Muftis. Zu Burhan vgl. hier:

http://www.islamicity.com/Recognitions/HinduBussinessLine/FindingAnswers.htm

Das System Parda und Syed Abul A’la Maududi: Purdah and Status of Woman in Islam

http://www.scribd.com/doc/52183286/Purdah-and-Status-of-Woman-in-Islam-Syed-Abul-A-la-Maududi

[23] Islam is a movement which seeks to build up the structure of human society on the conception of Divine sovereignty.

Aus: Sayyid Abul A’la Maududi: The Process of Islamic Revolution, Kapitel: The Technique of Islamic Movement

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/part3.htm

The Divine Caliphate

Another distinguishing feature of the Islamic state is that the basic conception underlying all its outward manifestations is the idea of Divine sovereignty. Its fundamental theory is that the earth and all that it contains belongs to God Who alone is its Sovereign. … God alone has the right to legislate and give commands.

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/part1.htm

The Method of Islamic Revolution [Minhaj al-inqilab al-islami]

Keeping in mind the nature of the Islamic state as explained above; let us consider the means to be employed for bringing it into being.

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/part2.htm

Maududi: The Process of Islamic Revolution

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/index.html

getting rid of all powers based on rebellion against the laws of God

aus dem Kapitel: Hajj & Jihad; in: Maududi: Let us be Muslims

http://ebookbrowse.com/maulana-maududi-let-us-be-muslim-part-v-hajj-jihad-pdf-d169301594

Ebenfalls aus Maududis Let Us Be Muslims Part V Hajj Jihad stammt diese knappe Erklärung:

The lordship of man over man is the root cause of all corrupt rule. The only way to reform and change is to accept the sovereignty of God over man.

http://billahislam.webs.com/apps/blog/show/next?from_id=7881097

Maududi: Let us be Muslims

http://www.onlineislamicstore.com/b2749.html

http://www.scribd.com/doc/35502978/Let-Us-Be-Muslims

Carlo Schmid und die freiheitliche Demokratie

Januar 8, 2011

دو قومی نظریہ

Do qaumi naẓariya

La théorie des deux nations

Zwei-Nationen-Theorie

Christlich-wertkonservative Islamkritik?

Von Edward von Roy, Weihnachten 2010.

Islamkritiker empören sich berechtigt über gelegentlich vermutbaren kulturellen Rabatt im Bereich von Rechtssprechung und Strafmaß, das muss entsprechend auch für religiösen Rabatt gelten, denn die Hütchenspieler der Scharialobby berufen sich abwechselnd auf Kultur und Frömmigkeit, wie es gerade besser passt. Das wiederum verdeutlicht, dass der säkulare Staat den Stadtbürger und Staatsbürger überhaupt nicht religiös zu klassifizieren hat, denn hier gilt die Straßenverkehrsordnung und nicht das Alte oder Neue Testament. Der Kölner und Islam-Missionar Pierre Vogel bleibt bei Rot an der Ampel ebenso stehen wie seine iranischstämmige Mitbürgerin und Ex-Muslima, die den Islam genau so gut kennt wie er.

Was wir zu verteidigen haben, ist die Rechtseinheitlichkeit. Unser geplantes Positionspapier sollte daher vor der Rechtsspaltung warnen, die Mustafa Cerić, der den Islam richtig, nämlich als diskriminierend und die Seele rettend, verstanden hat, bekanntermaßen über das Familien- und Personenstandsrecht einzuführen gedenkt: the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.

Wenn wir plausibel argumentieren wollen, können wir zudem weiterhin die Standards der Alice Schwarzer verwenden, die gleichheitsfeministischen Standards also, schließlich will der Islam die theologische und juristische Herabsetzung der Frau. Den Islam lediglich als faschistoid oder faschistisch zu bezeichnen, islamkritische Atheisten würden diese Strategie vermutlich bevorzugen, wird nicht erfolgreich sein, denn der Islam sieht sich, ob uns das passt oder nicht, als Religion und er ist, ob völkerkundlich oder psychologisch gesehen, funktional natürlich Religion. Mit „Religion“ (christlicher, jüdischer) aber lässt sich eine Religion nicht abwehren, jedenfalls nicht bei beibehaltenem Grundgesetz (GG).

Die meisten von uns sind mehr oder weniger tiefgründig christlich sozialisiert worden. Andererseits tritt, wo auch immer in Europa wir hinsehen, organisierte christlich-konservative Islamkritik weder als christlicher Verein noch als Gemeinschaft von Christen auf (und ist damit konfessionell ungebunden, nicht überkonfessionell). Konservative Netzwerke von islamkritischen Aktivisten bestehen üblicherweise aus Christen, Juden, Pantheisten, bekennenden Neuplatonikern und bekennenden Atheisten und bestehen vor allem aus uns allen, uns freiheitlichen Demokraten, die keine Bevormundung durch den derzeitigen, bekanntermaßen islamverliebten christlichen Klerus wünschen, die aber sicherlich überhaupt keinen Klerus wünschen, der AEMR und GG für alle oder für die Menschen ihrer Glaubensnation (Milla, türk. millet) außer Kraft setzt. Wir verteidigen also nicht das (womöglich zur Spätgotik, um 1350 n. Chr., untergegangene) famose Abendland, sondern das auf Rationalität, nicht auf Seelenrettung, begründete einheitliche Recht. Unsere Gesetze und Verordnungen regeln das irdische Zusammenleben, nicht den dauerhaften Verbleib in Paradiesgarten oder Höllenfeuer.

Was Europa droht, ist eine Neuauflage der erwiesenermaßen zur Staatszerschlagung hoch wirksamen Zwei-Nationen-Theorie (muslimisches Pakistan bzw. Bangladesch versus hinduistisches Indien). Jedes schwammige „europäische Werte“ (bitte, welche? Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit – hat der fraglos nichteuropäische Chinese diese Werte denn nicht?) ist zweckmäßigerweise durch das Zitat zu ersetzen, mit dem am 08.09.1948 Carlo Schmid für die wehrhafte Demokratie eintrat:

„Soll diese Gleichheit und Freiheit völlig uneingeschränkt und absolut sein, soll sie auch denen eingeräumt werden, deren Streben ausschließlich darauf geht, nach der Ergreifung der Macht die Freiheit selbst auszurotten? Also: Soll man sich auch künftig so verhalten, wie man sich zur Zeit der Weimarer Republik z. B. den Nationalsozialisten gegenüber verhalten hat? Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft: Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muss man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.“

Mich freut immer, wenn sich wertkonservative oder christliche (oder gar heutige sozialdemokratische) Kreise zu diesem Zitat bekennen.

Ob ein Bekenntnistext christlich oder konservativ argumentierender Islamkritiker nun drei, zwei oder eine Seite umfasst oder auch nur eine halbe Seite, es muss dort im ersten Absatz das unmissverständliche Bekenntnis zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (vom 10.12.1948) ebenso in Erscheinung treten wie das klare Credo zum Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG, 23.05.1949). Mit dem tief empfundenen (frommen) oder aber politisierten (missbrauchten) Wörtchen christlich ist wenig bis gar nichts gesagt, denn dass der Genfer Herr Calvin beliebte, den spanischstämmigen Trinitätsleugner und Arzt Michael Servetus auf nassem Laub zu Ehren Gottes zu verbrennen, ist schließlich völlig evangelisch.

Das bedeutet: Ohne die Nennung von AEMR 1948 und GG 1949 können christlich-wertkonservative Islamkritiker kein Thesenpapier und schon gar kein Positionspapier aus der Hand geben, denn jeder halbwegs kluge Reporter oder Journalist wird innerhalb von einer Millisekunde sagen: „Ihr nennt kein Grundgesetz – ihr wollt also das Grundgesetz überwinden“ und wird, er muss dazu gar nicht linksradikal sein, in der Presse schreiben: „Euer Verein hat also mit der AEMR keinen Vertrag, sondern will das abendländisch bzw. völkisch definierte Mehrklassenrecht – ihr seid bekennende Sezessionisten und arbeitet auf einen Staatsstreich hin – euer Gefasel vom europäischen Werteverbund ist also lediglich Synonym für arische Rasse.“ Daher noch einmal, und ganz deutlich: Jedes Positionspapier christlich-wertkonservativer Islamkritiker muss sich in den ersten drei oder vier Sätzen unmissverständlich zu AEMR 1948 und GG 1949 bekennen.

Ein bewusstes Anknüpfen an die Tradition selbstbewusster Bürgerlichkeit läge in einer Bezugnahme auf das Hambacher Fest vom 27. bis 30. Mai 1832, dem Urmodell des Bürgerprotests gegen Pressezensur, ein anderer Weg des die Demokratie bewahrenden Argumentierens ist das Bekenntnis zum wissenschaftlichen Denken. Wissenschaftliche Erkenntnisse und die Naturgesetze gelten schließlich überall auf der Welt, universell, in Köln, Minsk, Mekka oder Pjöngjang.

Uns sollte stören, dass gewisse Teile der europäischen islamkritischen Szene im relativ stark missbräuchlichen Namen des Europäischen, des Abendländischen oder gar des Christlichen so etwas wie eine Neuauflage der hindu-nationalistischen Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) anzustreben scheinen, während andere das Werk der Islamisten kongenial dadurch mit betreiben, dass sie irgendwelche Kulturkreistheoretiker propagieren, die den so genannten Morgenländern kalkuliert verunmöglichen, jemals Teil des Deutschen Volkes oder des Europäertums zu sein. Unser Patriotismus hat nicht rassisch begründet zu sein, sondern verfassungsrechtlich. Gleichberechtigter Staatsangehöriger ist daher nicht der „Christ“ oder der „Europäer“, sondern der Bürger. Bürgersinn und Verfassungspatriotismus haben unser Credo zu sein, nicht Bibel oder blonde Haare.

Im Übrigen ist Religion erst dann frei und reif und human (und christlich), wenn sie nicht den ökonomischen, rechtlichen oder gesundheitlichen Status des Gläubigen als vom Ungläubigen verschieden definiert. In einer freiheitlichen Demokratie kann jeder von uns ein paar Jahre lang Atheist sein oder mit dem Dalai Lama meditieren, ohne sein Wahlrecht oder sein Recht auf Leben zu verlieren. Umgekehrt entbindet begeisterte Koranlektüre nicht von der Einhaltung der Schulpflicht oder des Baurechts. Ein Recht für alle: One Law For All, so bringt Maryam Namazie ihre Kampagne auf den Punkt.

Zusammengefasst: 1. Dem Islam das Prädikat Religion bzw. religiös abzusprechen, wird nicht funktionieren: Das Islamische Gesetz und System ist mehr als ein diesseitiger Totalitarismus, sondern (unreife oder unangenehme, mag sein) echte Religion, die diskriminierende Paragraphen erzeugende Scharia ist Religion. 2. Nein zur Rechtsspaltung! Das Bestehen auf der Unteilbarkeit der Menschenrechte und (damit) auf der Gleichberechtigung von Mann und Frau allein kann uns zum Erfolg führen. 3. Zivilisation im Plural anzunehmen (The Alliance of Civilizations (AoC); The United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC)) oder in der Manier von irgendwelchen braunen oder bibelbewegten Esoterikern den abendländischen Kulturkreis oder das christliche Europa (bzw. das christliche Amerika) zu verteidigen, wird geeignet sein, im Sinne der südasiatischen Two-Nation Theory die bürgerliche Kultur erfolgreich zu beenden und dürfte rasch entweder das Kalifat an die Macht bringen oder den rassisch reinen Führerstaat.

Israel liefert uns hochwertige, empfehlenswerte Produkte und ist für Touristen immer eine Reise wert. Indien und Israel, Griechenland und Großbritannien aber sind auf dem sprichwörtlichen Holzweg, solange sie die Scharia im Familienrecht nicht außer Kraft setzen.

Menschenrecht gibt es weltweit und nur im Singular – entweder Allahs Menschenrecht oder das vom 10. Dezember 1948! Auch die Wissenschaft oder die menschliche Zivilisation sind unteilbar und auf Individualität, Solidarität und Unveräußerlichkeit begründet, der Scharia-Islam hingegen ist vorzivilisatorisch (magisch) und gegenzivilisatorisch (antisozial), okkult und stammeskulturell und spaltet die Solidargemeinschaft der Bevölkerung in ehrenwerte Parteigänger Allahs und Gottlose bzw. Verräter.

Die Scharia ist nicht „anders“, sondern undemokratisch, sie ist unheilsabwehrend, gewaltverherrlichend und territorial expansiv. Die Scharia muss nicht deshalb weg, weil sie „morgenländisch“ (orientalisch) ist, sondern weil sie auf Ungleichbehandlung (und vermeintlicher Seelenrettung) beruht. Nur eine sehr säkulare Gesellschaft kann eine freiheitlich demokratische Gesellschaft sein.

Weltzivilisation, „zivilisierte Welt“ gibt es nur einmal, und irgendwann und möglichst rasch müssen das Recht auf Leben und die Pressefreiheit auch in Teheran gelten.

Dass die kulturelle Moderne, unter schariabefördernden Kulturkreistheoretikern jeglicher Couleur fälschlich genannt der Westen, keine Hände und Köpfe abhackenden Gottesdienste feiert und keinen Gott zu integrieren braucht, der mit fliegenden Steinen tötet, mag uns zu Weihnachten besonders klar werden.

Und zu unserem demokratischen Glück kennt oder benötigt die Ethik des Jesus von Nazareth weder Arier noch Abendländer und klassifiziert den Menschen eben nicht juristisch folgenreich in schwarz- und weißhäutig, orientalisch und okzidental. Und so können wir gleichsetzen:

One Law For All = Frohe Weihnachten,

Edward von Roy

Glaubensprinzipien nach Qutb

Oktober 4, 2010

معالم في الطريق

maʿālim fi ṭ-ṭarīq

Zeichen auf dem Weg

Muslimische Gemeinschaft in ihrer originalen Form wiederhergestellt. Gottes Souveränität auf Erden.

Zu den »Zeichen auf dem Weg. Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq« des Sayyid Quṭb lesen wir eine in Syrien produzierte englischsprachige Fassung. Übertragung der »Milestones« ins Deutsche und Kommentierung von Jacques Auvergne.

Im Jahre 1964 verfasste Sayyid Quṭb seine islamisch-orthodoxe (rückwärtsgewandt-revolutionäre) Schrift »Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq« als das arabische Original des späteren englischen »Milestones« (1). In den Händen halten wir eine verbreitete, vom syrischen Verlag Dar al-Ilm, (Damaskus o. D. / 199?) veröffentlichte englische Ausgabe. Das Gleichnis der Kilometersteine oder der Zeichen auf dem Weg ist unter jenen Muslimen, die zum praktizierten Terror neigen, rasch bekannt und weltweit verbreitet geworden (2).

Die Buchstruktur der zwölf Kapitel kann vernachlässigt werden, in jedem Kapitel sind die Argumente grundsätzlich unverändert, wiederkehrend wie der Nacht für Nacht kreisende Sternenhimmel. Die Kapitel II, III, IV und VIII beinhalten Auszüge aus dem dreißigbändigen Korankommentar »Fī ẓilāl al-qurʾān« (In the Shades of the Qur’an), der zwischen 1951 und 1965 entstand.

Andererseits verdeutlicht das Inhaltsverzeichnis der Meilensteine den Anspruch der Muslimbrüder auf universelle Führung und globalen Dschihad:

I Eine einzige koranbasierte Generation 15

II Das Wesen der koranbasierten Methode 23

III Die Merkmale der Islamischen Gesellschaft und die korrekte Methode ihrer Installation 45

IV Auf Allahs dschihadistischem Pfad. Der glaubensbewegte Krieg für die Sache Gottes 53

V „Kein Gott außer Allah“ – Islam als Way of Life 77

VI Das universelle Gesetz 87

VII Islam ist die wahrhaftige Zivilisation 93

VIII Islamisches Konzept und islamische Kultur 107

IX Die Staatsangehörigkeit eines Muslims und sein Glaube 117

X Weitreichende Veränderungen 129

XI Der Glaube wird siegen 141

XII Dies ist die Straße 149

Zum Text.

7. Meilensteine. … Der Menschheit mangelt es an jenen vitalen Werten, die nicht nur zum gesunden Wachstum, sondern auch für jeden wirklichen Fortschritt unabdingbar sind. Selbst die westliche Welt hat erkannt, dass sie nicht in der Lage ist, gesunde Werte für die gesamte Menschheit aufzuzeigen.

Das holt auch in Europa linke wie rechte Zivilisationskritiker geschickt ab, denn zum Thema Werteverfall und Wertewandel hat schließlich jeder etwas zu sagen.

Der über die weltweite Bewegung des koranbasierten Faschismus weniger gründlich informierte Leser der Schrift »Milestones« übersieht vielleicht, dass Sayyid Quṭb auf Seite 7 mit dem Ziel der Vermeidung von Universalität und universellen Menschenrechten eine Aufspaltung der einen Menschheit und ihrer kulturell geprägten Denksysteme in „westlich“ und „muslimisch“ vorgenommen hat. Die AEMR und ihre unveräußerliche Gleichberechtigung der Frau seien den angeblich andersartigen („nicht westlichen“) Muslimen keinesfalls zuzumuten.

Mit dem »Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq« halten wir eine Gebrauchsanweisung zum Boykott der kulturellen Moderne in der Hand, mit welcher jeder Muslim nun im Namen der Moral, Gerechtigkeit und Religion dazu aufgerufen ist, an den Lebensstil des Ur-Islam („the generation of the Companions of the Prophet, may God be pleased with them“, Seite 15) anzuknüpfen. Der Ideologe der Muslimbrüder Quṭb ist also der Salafīya zuzurechnen, womit uns die dichte politische Verwandtschaft zwischen den bärtigen Kittelträgern von „Einladung zum Paradies“ (EZP) und den Verbandfunktionären etwa des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) deutlich wird. Die beiden Kölner Konvertiten, der erfolgreiche Straßenmissionar Pierre Vogel genannt Abu Hamza (* 1978, einstiger Profi-Boxer) und der Finanzberater Ayyub Axel Köhler (* 1938, arbeitete bis 1999 am Institut der deutschen Wirtschaft und beriet bis 1992 die der OIC zuzurechnende, auf Zypern ansässige International Association of Islamic Banks (IAIB)) leben sicherlich in sehr unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, doch folgen sie der derselben Scharia und wünschen dieselbe „Transformation“ der teilweisen oder gesamten säkularen Demokratie in einen schariakonformen Staat.

Jeder Bewunderer der spätestens unter al-Ġazālī (al-Ghazali, † 1111) totalitär vollendeten Scharia, und damit: jeder Muslim hat dem kulturrassistischen Stadtstaat von Medina nachzueifern. Einen Imam, der die Scharia verwirft, wird man auch bei VIKZ und DİTİB nicht finden. Deutschlands Muslime lesen die textgewordene, neun Jahrhunderte alte Methode der Seelenrettung nach al-Ġazālī ganz gerne, wie ein Blick auf die von Ahmet Arif Celik betriebene Seite »kauf & hilf« beweist (3). Ghazalis »Mīzān al-ʿAmal« (Das Kriterium des Handelns) hat Blog Sägefisch als Text Nummer 162 vorgestellt. An Club-Türsteher pardon Himmelstorwächter al-Ghazali kommt niemand vorbei ins islamische Paradies.

Sayyid Quṭb:

7. Die Demokratie des Westens ist in einem derartigen Maße unfruchtbar geworden, dass sie speziell im Bereich der Ökonomie damit begonnen hat, Anleihen beim Sozialismus zu nehmen. Die Gesellschaftstheorien des Ostblocks, allen voran der Marxismus, der durchaus auch im Westen seine Anhänger hatte, sind ein Lebensstil (way of life), der auf einer Ersatzreligion begründet ist. Anderseits erkennen wir, dass keine einzige Nation auf der Erde wirklich marxistisch zu nennen ist. Der Marxismus, dessen Anspruch der menschlichen Natur und den menschlichen Bedürfnissen widerspricht, kann nur dort blühen, wo die Gesellschaft degeneriert ist oder sich in eine Diktatur gewandelt hat.

Es ist für die gesamte Menschheit essentiell, eine neue Führerschaft zu erlangen! Die Führung der Menschheit durch den Menschen des Westens ist im Sinken begriffen, nicht etwa, weil die westliche Kultur im materiellen Sinne verarmt wäre oder weil ihre wirtschaftliche oder militärische Kraft erlahmt wäre, sondern durch den Verlust an jenen Leben spendenden Werten, die sie zeitweise zur Führung der Menschheit befähigt hatten.

Heute ist der Islam das einzige System, das diese Werte und diese Lebensweise (way of life) besitzt. „Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für den Nutzen der Menschheit bereitet worden ist. Ihr ordnet an, was gut ist, und untersagt, was verboten ist, und ihr glaubt an Gott“ (3:110).

8, 9. „Und so haben wir euch zu einer mittigen, ausgewogenen Gemeinschaft gemacht, auf dass ihr der Menschheit zuverlässige Zeugen seid, wie der Botschafter euch ein verlässlicher Zeuge ist“ (2:143).

Mittleres Maß heißt im Iran vaseteh, zu arabisch wasaṭīya, „Mittigkeit“. Der Wegbereiter der Islamischen Revolution Ali Schariati redet vom Islam als von einer Weltanschauung oder Philosophie der „Mitte“ nach dem mathematischen Median oder Zentralwert. Bei einer typisch islamischen sprich xenophoben Herangehensweise ist alles Unislamische damit schlicht abseitig: »Maktab-e Vaseteh-e Islam, The Median School Of Islam« (siehe Sägefisch Text Nummer 171 und 172).

Islam als wasaṭīya wird, völlig korankonform, zu einer Art von (manichäisch verzerrter) Naturreligion, nichtislamisches Leben zum Ausdruck gestörter Harmonie mit dem Kosmos (so sieht es der Sufismus) und zum satanisch zu nennenden Angriff auf Menschheit und Weltall, die uns angeblich ja nur Dank Allahgottes Gnade in jedem Augenblick erhalten bleiben.

In Stadtpolitik und Straßenverkehr steht und geht der seelische und soziale Gesundheit ausbreitende Muslim immer in der Mitte, er darf den Nichtmuslim zu Ehren der sittlichen Ausgewogenheit pädagogisch randständig erscheinen lassen, seinen guten Ruf ins Wanken bringen und den Dhimmi oder Harbi profan-technisch ins Abseits drängen. Islam ist schließlich die Lizenz auf praktizierten Sadismus, von zwei islamischen Führern ist der erwiesenermaßen brutalere derjenige mit der stärkeren „Religion“.

Der Schariaverweigerer möge als exzentrische Randfigur erkennbar sein oder, sofern er sich Gehör verschafft, als ein die Harmonie der „Mitte“ bedrohender Extremist. So verstanden säubert islamische Gewalt von Extremismus und Ungerechtigkeit.

9. Wenn der Islam wieder die Rolle der Menschheitsführung einnehmen soll, wird es nötig sein, dass die Muslimische Gemeinschaft in ihrer originalen Form wiederhergestellt wird.

Große Teile der totalitär denkenden Muslimbrüder bzw. ihr Umfeld treten hier als Salafīya in Erscheinung, als restaurierte Urgemeinde. Das sollten wir ernst nehmen und uns nicht wundern, dass nahezu jede Terrorgruppe zwischen den Philippinen (Moro National Liberation Front (MNLF), Abū Saiyāf (ein MNLF-Abkömmling)), Pakistan (Laškar-ĕ Ṭayyiba, LeT), Europa (Ḥizbu t-taḥrīr, HuT (4)) und Nigeria (Boko Haram) (5)), nahezu jede Missionsgemeinde oder fast jede islamische Partei ihrem eigenen Verständnis nach eine Kalifatsbewegung darstellt.

Auch bei Anhängerschaft und Umfeld der türkischen Millî-Görüş-Bewegung ist das werdende Kalifat dem muslimischen Endverbraucher in Einem Lebenssinn, Sozialwerk, wählbare Partei, ideelle Fortsetzung der heilssichernden Gemeinde der Prophetengefährten (ṣaḥāba) oder der Frommen Altvorderen (as-salaf aṣ-ṣāliḥ) und vermeintlicher Schlüssel zum Paradies, solange der Treueeid (baiʿa) auf den Führer (amīr, türk. emir, einst Necmettin Erbakan oder auch Cemaleddin Kaplan, heute vielleicht Erdoğan plus Bardakoğlu) abgelegt und eingehalten wird (6).

9. Der Islam muss wiederbelebt werden. Zwischen einem Wiederaufleben des Islam und der Übernahme der Führerschaft über die Menschheit, der Weltherrschaft, mag ein weiter Abstand bestehen und große Schwierigkeiten mögen auf dem Weg liegen, aber jetzt heißt es den ersten Schritt zu gehen, den der Islamischen Erneuerung.

10. Zur Erlangung der [moralischen und militärischen] Führerschaft über die Menschheit (leadership of mankind) muss uns etwas anderes dienen als nur der materielle Fortschritt, und diese weitere Qualität kann nur im Glauben liegen und in einer Lebensweise (way of life), die einerseits die modernste Wissenschaft und Technik nutzt und andererseits die Grundbedürfnisse der Menschen auf dem gleichen hohen Niveau erfüllt, wie es die westlichen Technokraten in der Sphäre des materiellen Reichtums getan haben. Dann aber muss dieser Glaube und dieser Lebenswandel (way of life) die konkrete Gestalt einer Gesellschaftsordnung annehmen, anders gesagt: Die Gestalt der Islamischen Gesellschaft (Muslim society).

Niẓāmu l-Islāmī, allahzentrische Gesellschaft. Am 30.07.2006 ließ Abu Bakar Bashir, der Führer des indonesischen Mujahedeen Council und Mitgründer der terroristischen »Jemaah Islamiyah« (JI, al- Ǧamāʿ al-Islāmiya, „Islamische Gemeinschaft“), verlauten, den Staat in eine Allahkratie (engl.: Allahcracy) zu transformieren (7).“

Bashir gilt als Verantwortlicher für den Anschlag von Bali am 12.10.2002, bei dem 202 Menschen ermordet wurden, darunter 88 australische, 38 indonesische, 26 britische, 7 amerikanische und 6 deutsche Menschen.

Der gottesfürchtige Terrorprediger Bashir, wegen guter Führung im Juni 2006 aus dem Gefängnis entlassen, eine Mitverantwortung für den Anschlag auf das Marriott Hotel im Jahre 2003 konnte ihm nicht nachgewiesen werden, führt zur islamischen Seinsweise aus: „Das System der Demokratie ist nicht der Weg des Islam, es ist verboten. Demokratie gründet auf der Volksherrschaft, aber der Staat muss auf Gottes Gesetz aufbauen. Ich nenne es Allahkratie.“

11. Bei der Betrachtung der Quellen und Grundlagen der modernen Lebensformen (ways of living) wird ersichtlich, dass die ganze Welt in die gottlose Barbarei, in die Ǧāhilīya gestürzt ist. Diese Ǧāhilīya entsteht aus der Rebellion gegen Gottes Souveränität auf Erden. Dadurch werden einigen Menschen Eigenschaften zuteil, die nur Gott zustehen, und andere Menschen werden beherrscht. Heutzutage haben wir nicht die einfach strukturierte Form der antiken oder vorgeschichtlichen Ǧāhilīya vor uns, sondern ein System, das sich das Recht anmaßt, charakterliche und soziale Werte selbst zu definieren und die Regeln des Zusammenlebens ohne Rücksicht auf die göttlichen Vorschriften auszuhandeln.

11. Sowohl die Erniedrigung des gewöhnlichen Menschen im Kommunismus als auch die Ausbeutung der Individuen und Nationen im Imperialismus und Kapitalismus sind damit nichts als ein Nebeneffekt der Rebellion gegen Gottes Autorität und der Verneinung der dem Menschen von Gott verliehenen Würde.

Die würdige Frau hat ihren Leib mit einem Tuch zu bedecken, nacktes weibliches Haar ist Krieg gegen Gott.

11. Die Islamische Seinsweise (Islam`s way of life) ist einzigartig, denn in allen anderen Systemen der Lebensführung wird, wenn man es genau betrachtet, ein Teil der Menschheit vergottet und gewissermaßen angebetet. Nur in der Islamischen Lebensweise werden alle Menschen von der Knechtschaft anderen Menschen gegenüber frei, nur in ihr können sie sich der ungeschmälerten Verehrung Gottes widmen, von Ihm alleine Rechtleitung empfangen und sich alleine vor Ihm verneigen. Hier allerdings gabelt sich der Weg. Dies ist die vitale Botschaft, welche die Menschheit noch nicht kennt. Sie ist kein Ergebnis westlicher Erfindungskunst oder des europäischen Genius, sie ist weder östlich noch westlich.

11. Ohne Zweifel besitzen wir diese neue Sache, die unübertrefflich, vollkommen und makellos ist, ein Ding, das der Menschheit unbekannt ist und das sie zu „produzieren“ unfähig ist. Aber, wie bereits ausgeführt, kann die Schönheit dieses neuen Systems nicht ohne eine konkrete Form empfangen werden. Um hier voranzukommen, müssen wir die Bewegung der Islamischen Erneuerung (the movement of Islamic revival) in einigen Muslimischen Staaten begründen. Nur eine solche Erneuerungsbewegung (revivalist movement) könnte eines Tages die Rolle der weltweiten Führung erlangen, sei der Weg bis dahin kurz oder lang.

13. Alle Rechtleitung ist von Gott.

Das war das Vorwort.

Kapitel I Eine einzige koranbasierte Generation

15. Zu einem bestimmten Zeitpunkt schuf die göttliche Botschaft eine Generation von Muslimen, die prophetischen Gefährten, möge Gott Wohlgefallen an ihnen haben, die in der islamischen Geschichte ihresgleichen nicht findet und auch in der Menschheitsgeschichte einzigartig geblieben ist. Das war die erste Periode des Islam, diese klare Quelle, aus der die erste Generation der Muslime ihren Durst stillte. Ob eine Beimischung diese Quelle hätte trüben können, vielleicht zu späterer Zeit?

Die Quelle selbst, aus der die Prophetengefährten tranken, war der Koran und nur der Koran, denn der dem Koran nachgeordnete Hadith ist ja ein Ausfluss aus diesem reinsten Wasser. Der Koran war also die einzige Quelle, die ihren Durst löschte, und das nicht etwa, weil es zu damaliger Zeit keine Zivilisation oder Kultur, keine Wissenschaft oder keine Bücher oder Denkschulen gegeben hätte. Die römische Kultur, Zivilisation und Rechtskultur, die griechische Logik, Philosophie und Kunst sowie die persische Zivilisation, Dichtkunst und Staatsverwaltung waren vielmehr vorhanden und hätten wirksam sein können. Auch die indische und chinesische Kultur waren zum Greifen nahe. Und doch erbaute die Lebensweise des Ur-Islam ihre Zivilisation ausschließlich auf Gottes Eigenem Buch (Book of God).

Der reale Mohammed war wohl eher mit der Islamisierung der polytheistischen bzw. judaisierten zentralarabischen Oasenkultur beschäftigt und hatte das Problem, die jüdische Tradition der Propheten für seine Zwecke zu beschlagnahmen und Abraham, Moses und Jesus posthum zu Ankündigern von Allahkult bzw. Mohammedgehorsam umzufunktionieren, die syrische Stadtkultur zu ignorieren und die entwickelte südarabische Identität auszulöschen. Erst al-Ghazali studierte die griechischen Philosophen, um ihren Einfluss auf den Islam zu verhindern (Islamisierung als ein Lernen, um zu zerstören). Eine beeindruckend antisoziale Haltung verbindet allerdings alle drei, Muḥammad, al-Ġazālī und Sayyid Quṭb, als gemeinsames Feindbild nennen sie die Frau und den mit dem Satanischen und Unmoralischen im Bund stehenden mythischen und realen Nichtmuslim. Mann, Moral und Paradies werden zum lichtgleichen Amalgam, Frau, Nichtmuslim und Teufel fusionieren zur bedrohlichen Gegenmacht.

17. Wahrhaftig, es war die Absicht des Propheten Mohammed, eine Generation heranzubilden, die rein war im Herzen, rein im Verstand und rein im Miteinander. Ihre Ausbildung hatte der von Gott vorgeschriebenen Methode zu folgen, wie sie im Koran niedergelegt ist, gereinigt von allen anderen Quellen.

Gereinigt von allem Nichtislamischen. Das Nichtislamische ist schmutzig und gefährdet den Weg ins Paradies. Der womöglich mal ein Glas Wein trinkende Jude, der Ungeschächtetes oder Schweinefleisch verzehrende Christ, Atheist oder Ex-Muslim stinkt nicht im profanen Sinne, sondern besudelt im spirituellen Sinne die auf dem Wege der Annäherung an Allahgott befindlichen Muslime.

Wie die Islamische Föderation Berlin (IFB) im November 2004 kleinlaut zugab, bevorzugte ihr Imam an der Kreuzberger Mevlana-Moschee allerdings eine drastische Sprache und brachte freche Schariaverweigerung, mangelnde Körperhygiene und ewige Verdammnis in Kongruenz: „Es gibt Deutsche, die auch gut sind. Aber sie sind und bleiben doch Atheisten. Wozu nutzen sie also? Haben wir jemals einen Nutzen von ihnen gehabt? Auf der ganzen Welt noch nicht. Weil Gott mit ihnen Mitleid hatte, gab er ihnen Freuden im Diesseits, aber im Jenseits kann der Deutsche wegen seiner Ungläubigkeit nur das Höllenfeuer erwarten. … Diese Deutschen, diese Atheisten, rasieren sich nicht unter den Armen. Ihr Schweiß verbreitet einen üblen Geruch und sie stinken.“ Die der Millî Görüş sehr nah und dabei der Muslimbruderschaft nicht allzu fern stehende IFB betrieb in Berlin 10 Moscheen und durfte an 37 Schulen islamischen Religionsunterricht erteilen.

Da Demokratie Götzendienst ist, sind die Muslime aufgerufen, alles „Westliche“ zurückzuweisen und den koranbasierten Führerstaat aufzubauen. Islam ist der gewaltbereite Kult um das Eigene und Makellose bei geheiligter Abwehr des Fremden und Unreinen.

Die koranische Republik, das neue Kalifat entsteht durch energische Akte der Reinigung und der Abwehr des Verunreinigenden.

19. Wann immer ein Mensch zu Lebzeiten des Propheten den Islam annahm, trennte er sich zugleich vollkommen vom Bereich der Ǧāhilīya (dem Zustand der Unkenntnis der göttlichen Rechtleitung) ab. Er trat in den Kreis des Islam und begann ein neues Leben und warf alles über Bord, was seinem vergangenen Leben angehörte, als er noch in Unkenntnis über das Göttliche Recht (Divine Law) war. Er betrachtete sein vergangenes, vorislamisches Leben, mit dem sicheren Gespür dafür, dass seine damaligen Taten unrein gewesen waren und im Islam keinesfalls zu tolerieren sind!

20. Der werdende Islam erreichte die völlige Zurückweisung und Abkehr von der ǧāhilī, unwissend und götzendienerisch zu nennenden Umgebung, ihren Gewohnheiten und Traditionen, was durch die Ersetzung des Polytheismus durch das Konzept der Einheit Gottes (Oneness of God) verwirklicht wurde. Die ǧāhilī, heidnisch und gotteslästerlich zu nennende Betrachtungsweise des Lebens und eine entsprechende Weltsicht wurde durch die Islamische Weltanschauung (Islamic view) überwunden. Heutzutage sind wir abermals von Ǧāhilīya umgeben, die in ihrer Natur mit der damaligen Ǧāhilīya völlig übereinstimmt und womöglich noch barbarischer und tiefer ist.

Mustafa Cerić (Muslims who live in Europe should present Islam to the western audience as a universal Weltanschauung, and not as a tribal, ethnical, or national culture (8)) beschreibt die Scharia als die „Weltanschauung“ der Muslime.

»In the sharı¯’’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God, a covenant that is the same in content if not in form as the previous covenant contained in the Old Testament of Moses and the New Testament of Jesus. […]

Hence, this Islamic covenant, the sharı¯’ah, is perpetual, it is not negotiable and it is not terminable. It is perpetual because it is God’s infinite (azalı¯) word in the past; it is not negotiable because it has a power to enforce obedience; and it is not terminable because it is infinite (abad) into the future.

The fiqh (Islamic applied law) is not the sharı¯’ah. Rather, it is a particular understanding of the sharı¯’ah. Thus, the fiqh (understanding) of the shari’ah of a particular person or group is not perpetual, it is negotiable and it is terminable. The sharı¯’ah is the perpetual principle on the basis of which each and every generation of Muslims has the right and the duty to make judgments about good and evil, right and wrong, in the context of its time and space in accordance with its own experience (9).«

Muslime sind nach Auffassung des bosnischen Großmuftis also zur ewigen und unverhandelbaren Scharia verpflichtet, die Anwendung „im Kontext von Zeit und Raum“ erfolgt durch den elitär-gelehrigen und dabei ebenso kulturrassistischen wie frauenfeindlichen fiqh. Die systematische Barbarei wird zum „Einzelfall“ einer Art von Spruchrecht. Die das Fremde verehrenden Europäer lassen sich mit einem grantig-esoterischen „Die Scharia ist nicht der Fiqh!“ abspeisen. Die islamische Deklassierung der Nichtmuslime und Frauen bleibt heilssichernd.

20. Unsere gesamte Umgebung, die Auffassung und Vorstellungsfähigkeit der Leute, alle unsere Gewohnheiten, die Kunst, alle Verordnungen und Gesetze sind finsterste Ǧāhilīya, und sogar das, was wir gewöhnlich als die Islamische Kultur bezeichnen, als Islamische Quellen, Islamische Philosophie oder Islamisches Denken sind ebenfalls nichts als wackeliger Entwurf und falscher Glanz, heidnische Ǧāhilīya. Aus diesem Grunde konnten die Islamischen Werte niemals erfolgreich in unsere Herzen vordringen und sind unsere Gehirne noch nie von Islamischen Konzepten erleuchtet worden. Folglich kann keine Gemeinschaft unserer Zeit zu der Größe heranwachsen, die der ersten Generation des Islam zu Eigen war. Damit aber muss unsere auf den Dienst an der Islamischen BEWEGUNG (Islamic movement) ausgerichtete Arbeit vor allem zu Beginn jeder Einübung und Erziehung darauf achten, dass wir uns von allen Einflüssen der Ǧāhilīya fern halten, die uns umgeben und von denen wir auf manche Art abhängig sind. Wir müssen zur reinen Quelle zurückkehren, aus welcher die Menschen einst die göttliche Rechtleitung erhielten, die einzige Quelle, die von jeder Verschmutzung ganz und gar frei ist.

Taṣfīya – tarbīya, „Reinigung und Erziehung“, das Fremde herausdrängen, das Menschenmaterial allahbewusst drillen. Der in Deutschland beispielsweise von Hassan Dabbagh oder Pierre Vogel vertretene Salafismus arbeitet in diesen zwei Schritten oder Dimensionen, zum ersten setzt er auf die Reinigung von allen unislamischen Elementen (taṣfīya), zum zweiten auf die streng islamgemäße Ausbildung und Erziehung (tarbīya). Die mittelalterlich wirkenden Gewänder sind da nur folgerichtig, Symptom für den gelebten Hass auf alles Nichtislamische und für eine in Faschisierung begriffene Gegenkultur. Der ZMD verzichtet einstweilen auf Bärte und Burkas.

21. Wir müssen zur Quelle der Rechtleitung zurückkehren. Wir müssen uns frei machen von der Gesellschaft, die ǧāhilī ist, von den Weltbildern und Traditionen, die ǧāhilī sind, von den politischen und gesellschaftlichen Führungen und Führern, denn auch sie sind ǧāhilī. Keinen Kompromiss darf es für uns geben mit der widergöttlichen Gemeinschaft und Gesellschaft des Mangels an Allahbewusstsein, mit der Seinsweise der Ǧāhilīya. Zuallererst müssen wir die Lebenspraxis dieser Gesellschaft ändern, das Ǧāhilī-System an seinen Wurzeln greifen. Erheben wir uns daher hier und heute über die Ebene der Ǧāhilīya, ihre Werte und Moral. Wir und es, wir und das barbarische System, das sind zwei verschiedene Straßen, und wer auch nur einen Schritt mit der Karawane der Ǧāhilīya zieht, der wird das Ziel für immer aus den Augen verlieren und unseren Islamischen Weg verlassen.

In der Niedrigkeit der Ǧāhilīya zu leben müsse jeden halbwegs aufgeweckten Muslim zutiefst beschämen, denn in einer jederzeit erreichbaren Nähe gebe es die absolute Makellosigkeit und Reinheit, und nur das völlige Hinwenden zur dieser Quelle, zu Allahgott, bewahre vor dem Versinken im Schmutz der Dämonie.

Das Bejahen der universellen Menschenrechte beziehungsweise freiheitlichen Demokratie ist für einen nichtsäkularen und dabei etwa den »Meilensteinen« anhängenden Muslim Frevel an Gott und Dienst am Satan. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau kann für derartig allahbewusste Mitbürger nur eine Einflüsterung des Iblīs, des höchsten Teufels sein, wobei kein DİTİB- oder VIKZ-Imam auch im Bezug auf die Deklassierung der Frau dem Sayyid Quṭb widersprechen könnte, letzterer zwar in der Manier der Salafisten gleichsam den Mantelsaum des Propheten berühren möchte, aber schließlich gegen die in ihrer Verfeinerung erst im Hochmittelalter ausformulierten (von niemand anderem als von Allāh gesetzten) Grenzen der Scharia nicht verstößt.

As-salafīya: Wie mit der Zeitmaschine 1.400 Jahre in die Vergangenheit nach Medina fliegen. Geduldiges, widerständiges Leben im gotteslästerlichen Blendwerk des Heute, äußerlich wie zufällig den Forderungen des Schariagroßmeisters Abū Ḥāmid al-Ġazālī gerecht werdend. Perfektionistisch die Fußspuren des Propheten gleichsam als Erster und Frommster nachschreitend, kann sich ein Abu Anas (Muhamed Seyfudin Çiftçi (10)) oder Abu Hamza (Pierre Vogel) ohne weiteres leisten, den Namen des Persers al-Ġazālī († 1111) und des Ägypters Quṭb († 1966) zu übergehen jedenfalls nicht zu nennen, und doch wird jeder Muslim selbst aus der Blazer und Krawatte tragenden Erbakan- oder Gülen-Bewegung mehr oder weniger gequält zugeben müssen, mit den bärtigen Missionaren von »Einladung zum Paradies / Islamschule« fromme „Brüder“ vor sich zu sehen.

Der Vater des Braunschweigers Muhamed Seyfudin Çiftçi war ein hochrangiger Funktionär der Millî-Görüş-Bewegung. Sohn Abū Anas wirkte zwischen 1992 und 1994 als „Sozialarbeiter“ im bosnischen Bürgerkriegsgebiet für die nachmalig den palästinensischen Terrorismus finanzierende Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH, um den Hamburger Arzt und IGMG-Funktionär Mustafa Yoldaş, am 12.07.2010 in Deutschland verboten, IHH-Vertretungen gibt es heute in Belgien, Dänemark, den Niederlanden und in Österreich). Salafistenscheich Abū Anas studierte in Medina ḥadīṯ (Hadith, heilssichernde Überlieferung) und fiqh (Schariagerichts-Praxis) sowie qaḍa (Sakralrichterschaft, zu al-qāḍī, Schariarichter) und bringt den auf Necmettin Erbakan fixierten oder sonstigen kufr betreibenden deutschen Türken damit die unmittelbare Rechtleitung aus dem heutigen bzw. aus dem prophetischen Arabien.

„Ad fontes!“ forderte Erasmus von Rotterdam (11) im Jahre 1511 („Sed in primis ad fontes ipsos properandum, id est graecos et antiquos – Aber vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen, das heißt zu den Griechen und den anderen Alten.“). „Kaynaklara“, könnte das „missing link“ zwischen IGMG und Wahhabiten namens Scheich Çiftçi die Deutschtürken ermahnen, „kaynaklara doğru“. (ad fontes!, türk.).

45. Durch alle Epochen der Menschheitsgeschichte hindurch ist der Ruf hin zu Gott von einer einzigen, unveränderten Natur geblieben. Sein Ziel ist ‚Islam‘, was bedeutet, die menschlichen Wesen GOTT zu unterwerfen (bring into submission to God), sie derartig von aller Knechtschaft Menschen gegenüber zu befreien. Sich loszulösen von menschlicher Herrschaft und menschengemachten Gesetzen (human lordship and man-made laws), um die Souveränität und Autorität des EINEN WAHREN GOTTES (of the One True God) anzuerkennen und Sein Gesetz in allen Bereichen des menschlichen Lebens zu befolgen.

46. Der Mensch sollte sich nicht von der Autorität Gottes ablösen, um ein von ihr unabhängiges System zu entwickeln, eine abgetrennte Lebensweise. Demzufolge ist es wünschenswert, dass er in all jenen Bereichen des Lebens dem ISLAM folgt, in dem ihm entsprechende Wahlfreiheit zusteht, er sollte das Göttliche Gesetz (the Divine Law) in allen Lebensfeldern implementieren, damit zwischen ihm und dem Rest des Weltganzen Harmonie entsteht.

46. Ǧāhilīya ist demgegenüber die Herrschaft des Menschen über den Menschen und ist damit ein Verstoß gegen das universelle Prinzip. Ǧāhilīya hat nicht stets dasselbe System, oft hat sie gar keines, sie tritt immer dann auf, wenn die Gesellschaft sich eigene Führungen, eigene Konzepte und Werte oder eigene Traditionen, Gewohnheiten und Anschauungen entwickelt.

Der linke Antietatist wittert Herrschaftskritik, der entgrenzte Fremdenfreund aus der Kirchentagsecke eine Gelegenheit zum Gutfühlen. Nie wieder Unterjochung durch Menschen, jetzt unterjocht Allahgott. Ein Hauch von Sozialismus. Oder so ähnlich.

46 Hinter der Ǧāhilīya verbirgt sich keine weltfremde Theorie, vielmehr ist sie unter gewissen Bedingungen alles andere als theoretisch. Echte Ǧāhilīya tritt uns nicht selten als vitale Bewegung entgegen, die einer eigenen Führerschaft, eigener Werthaltungen und Konzepte sowie eigener Gewohnheiten und Gestimmtheiten nicht entbehrt. Sie ist eine durchstrukturierte Lebensform, ihre intensiv miteinander zusammenarbeitenden Mitglieder fühlen sich einander verpflichtet.

Was uns als Islamophobie unterstellt wird, eine unbegründet-panische Abwehr, ließe sich etwas anders also durchaus auf die Islamisten anwenden: Angst vor einer modernistischen Weltverschwörung. Den salafistischen Freunden des seelischen und geistigen Mittelalters mag die Kultur ungeschmälerter Frauenrechte und Pressefreiheit tatsächlich als Bedrohung erscheinen, andererseits geht es darum, den zur Gottesfurcht (taqwā) verpflichteten Nachwuchs den weltbürgerlich und wissenschaftlich angekränkelten Feinden gegenüber zu immunisieren.

47. Der geistige Grund des Islam, in welchem Jahrhundert auch immer, ist das Bezeugen des »Lā ilāha illā llāh …«, es gibt keine Gottheit außer Gott. Denn Er ist die einzige wahre Gottheit, der Erhalter Seiner Schöpfung und Regent des Weltalls, Er ist der Wahrhaftige Souverän. Dieses einzigartige Zeugnis ist das Bekenntnis, Allāh im Herzen zu haben, Ihm allein Verehrung zu entbieten und Seine Gesetze zu verwirklichen.

Der Beginn der zweiteiligen šahāda, des Bekenntnisses zu Allahgott und Scharia, verpflichtet den sittlichen Menschen zur Unterwerfung unter den Schöpfer und zum persönlichen Durchsetzen des Schariagesetzes. Eine zweite Hälfte des islamischen Credo bezieht sich auf Mohammed, Scharia und kalām sprechen auch von „die zwei Bekenntnisse des Glaubens“, aš-šahādatān.

Hört ein Muslim also auf Sayyid Quṭb oder folgt er heutigen Salafisten wie Bilal Philips (*1947 in Jamaika, „Rette deine Familie vor dem Satan!“ (12)) oder Muhamed Seyfudin Çiftçi (*1973 in Braunschweig, Prediger an der Islamschule Braunschweig und Vorstandsvorsitzender des Vereins Einladung zum Paradies (EZP)), so mag es zwischen orthodoxer Praxis und Ruf zur Religionsdiktatur bzw. zwischen allahkratischem Lebensgefühl und terroristischer Durchsetzung des Kalifats für ihn als Anhänger des „schönen Wortes des Eingottglaubens“ (kalimatu t-tauḥīd), wie die Schahada auch genannt wird, keine grundsätzliche Differenz geben, höchstens einen Unterschied der religiösen Folgsamkeit, der Glaubwürdigkeit, der Schariatreue, der Islamkonsequenz.

47. Das Schariagesetz aufzurichten muss bedeuten, dass die Menschen ihr gesamtes Leben der Unterwerfung unter Gott widmen. Doch kennen wir Menschen Gottes Rechtleitung nur durch eine einzige Quelle, durch den Gesandten Gottes, weshalb sich die Glaubensbezeugung vervollständigt mit einem: »… wa ašhadu anna Muḥammadun Rasūl Allāh«, und ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Gottes ist.

Nach Auffassung der Sufis ist es gerade die zweite Hälfte der šahāda, die den Muslim vom Teufel unterscheidet, da der absolut Böse schließlich sehr genau weiß, dass es nur einen Gott gibt. Selbstverschuldet ähneln sich Juden und Christen also möglicherweise ein wenig dem Teufel an, weil auch sie den Gesandten verwerfen.

Aus salafistischer Sicht ist das Verhalten der prophetischen Gefährten und, soweit menschenmöglich, des Propheten selbst möglichst genau nachzuahmen. Eine logische oder universell-ethische Begründung des islamisch korrekten Verhaltens ist weder geboten noch möglich, der nicht von den Grenzen der Scharia gebändigte Verstand führe den Menschen in moralische und sexuelle Abgründe. Was nicht korankonform ist, ist unvernünftig, alle sittlich zu nennende heutige Wissenschaft sei bereits im Ur-Islam vorgegeben oder jedenfalls angelegt, jede andere Wissenschaft wie Totalitarismusforschung, Psychologie und Evolution ist satanisch.

Im August 2010 benutzt Salafist Muhamed Seyfudin Çiftçi den im Iran staatlich geplanten Steinigungsmord an Sakineh Mohammadi Ashtiani als Trittbrettfahrer, um für sich selbst und für die totale Scharia zu werben. Die Basler Zeitung bietet ihm ein Forum: „Alles, was im Koran steht und uns vom Propheten überbracht wurde, ist gerecht und vernünftig. Es gibt auch keine Alternative oder bessere Lösung. Somit ist auch die Steinigung als Strafe für Ehebruch gerechtfertigt“ (13).

Die mit der islamischen Ordnung (niẓām islāmī, türkisch: nizamı İslâm, im Schariastaat Pakistan gemäß Zia ul-Haq »Nizam-e-Mustafa. Islamic System« (14)) übereinstimmende persönliche Lebensführung zu verwerfen, die „Aqida“ (ʿaqīda, pl. ʿaqāʾid; wie das radikale IESH, das bei Château-Chinon in Burgund gelegene Institut Européen des Sciences Humaines den Begriff Scharia ganz gerne vertuscht) als die persönlich gelebte Scharia abzulegen, hieße, ins satanische Chaos zu stürzen, weshalb der Frauenleib nach Meinung von Pierre Vogel noch heute unter den Schleier zu bringen ist, möglichst auch unter den Gesichtsschleier, um die jenseitige Strafe halbwegs gewiss zu vermeiden.

48. Der Ur-Islam hatte sich von allen Fesseln des Götzendienstes und der Erniedrigung frei gemacht. Der Medinastaat war auf einem Glauben begründet, der die ganze Wirklichkeit des Lebens umfasste. Dieser Glaube brachte sogleich eine Gruppe von Menschen an die ihnen zustehende Herrschaft, Gläubige, die unabhängig geworden waren von jener menschlichen Herrschaft, die ǧāhilī gewesen war. Islam ist die im Sinne Allahs ausgeführte herrschaftliche Praxis gewesen, niemals eine blutleere Theorie. Gerade auch in den Finsternissen der heutigen Ǧāhilīya kann es für die Menschheit keine andere Weise der islamischen Wiederbelebung (revival of Islam) geben, als seinem naturgemäßen (islamischen) Charakter zu folgen und sich in eine BEWEGUNG und ein organisches SYSTEM zu transformieren.

49. Anstatt diejenigen Wesensmerkmale zu betonen, die sowohl den Menschen wie auch den Tieren gemeinsam sind, beförderte der Islam die zutiefst menschlichen Qualitäten, nährte sie und machte sie zum dominanten Faktor.

Islamverweigerung ist etwas Tierisches. Die Scharia lässt das innere Tier hinter sich und opfert es, sie „enttiert“, vermenschlicht.

49. Im Folgenden konnte der Islam eine großartige Zivilisation aufbauen, die Araber, Perser, Syrer. Ägypter, Marokkaner, Türken, Chinesen, Inder, Römer, Griechen, Indonesier und Afrikaner vereinigte, kurz gesagt: Menschen aller Nationen und Rassen. Ihre so vielfältigen Charaktereigenschaften wurden vereint und in wechselseitiger Zusammenarbeit (mutual cooperation), Harmonie und Eintracht nahmen sie am Aufbau der Islamischen Gemeinschaft und der Islamischen Kultur teil. Diese wunderbare Zivilisation war keinesfalls eine „Arabische Zivilisation“, sondern eine Islamische Zivilisation, denn sie war niemals „national“, sondern stets glaubensbegründet.

Aus einer in sittlicher Hinsicht dem Tier verwandten Niederung erhob sich ein Teil der Menschheit, die umma, in das, was den Namen Zivilisation eigentlich erst verdient. In völkischer bis rassistischer Manier wird ein Plural an nationalen oder ethnischen Eigenheiten angenommen, an einer Integration in universelle Standards hat Sayyid Quṭb als orthodox-islamischer Ideologe gar kein Interesse, sonst könnte ja jemand auf die Idee kommen, für den Dhimmi die Gleichberechtigung zu fordern oder, da sei Allahgott vor, gar für die Frau.

Islam ist geheiligte und heilssichernde Ungleichbehandlung, einen mehrheitsfähigen anderen Islam kann es in zweihundert oder bereits in hundert Jahren ja vielleicht geben – nachdem man sich von Scharia und Fiqh getrennt hat, vorher nicht.

Nachhaltig demokratisches Motto für Kindergarten, Stadt, Verein oder Firma: Muslim rein, Scharia raus.

Kapitel IV Auf Allahs dschihadistischem Pfad. Der glaubensbewegte Krieg für die Sache Gottes

53. Dreizehn Jahre lang war dem Botschafter Gottes aufgetragen, sich zurückzuhalten und die Praxis der Geduld zu üben, Kriegsführung [Dschihad, religiöses Töten] oder der Einzug der Kopfsteuer [Dschizya, religiöse Schutzgelderpressung] war noch nicht seine prophetische Aufgabe. Dann aber ist ihm aufgetragen worden, auszuwandern, und noch später ist ihm die Erlaubnis erteilt worden zu kämpfen [Nichtmuslime zu töten]. Es ist ihm auferlegt worden, diejenigen zu bekämpfen, die ihn bekämpften, und diejenigen zu verschonen, die keinen Krieg gegen ihn führten. Noch später ist ihm aufgetragen worden, die Polytheisten zu bekämpfen [zu ermorden], damit Gottes Religion ganz und gar aufgerichtet werden konnte.

53. Mit dem Ruf zum ǧihād ging die Aufteilung der Ungläubigen in drei Gruppen einher: Die, mit denen man im Frieden lebt, die, mit denen die Muslime im Krieg lagen und, drittens, die Dhimmis.

Juden und Christen als erniedrigte Arbeitskräfte, Halbsklaven. Alle arabischen Polytheisten waren auf Allahs Befehl hin zu ermorden.

53. Der Islam hat den Menschen erklärt, dass der Krieg gegen diejenigen unter den „Leuten des Buches“ geführt werden muss, die offen ihre Feindschaft erklären oder sich weigern, die ǧizya zu entrichten.

53. Die Menschen, mit denen der Gesandte Verträge abschließ, bestanden aus drei Gruppen: Erstens die Vertragsbrecher, Mohammed kämpfte gegen sie und war siegreich, zweitens diejenigen, deren Vertrag auf eine begrenzte Zeit abgeschlossen worden war, im Falle ihres Wohlverhaltens wurden sie in dieser Zeit auch nicht angegriffen, und drittens diejenigen, mit denen kein [übervorteilender, erpresserischer] Friedensvertrag bestand und die sich nicht im Kriegszustand mit den Muslimen befanden. Diese dritte Gruppe betreffend befahl Gott, ihnen eine Gnadenfrist von vier Monaten [vor dem Angriff oder Schutzvertrag] zu gewähren, einige entgingen dieser Gruppe auch dadurch, dass sie [zwar Juden oder Christen bleiben wollten, aber die muslimische Oberhoheit anerkannten und] ihre ǧizya zu entrichten begannen.

55. Diejenigen, mit denen der Prophet im Kriegszustand war, hatten immer Angst vor ihm (The people at war were always afraid of him).

Die näher rückende islamische Ordnung (an-niẓām) soll, Allahgott will es so, den Schariagegnern Angst machen. So dürfen Muslimbrüder bzw. Salafisten ihre Umgebung unter Berufung auf Mohammeds Vorbild energisch terrorisieren, wenn es etwa darum geht, eine Moschee zu errichten oder Sonderrechte für Kopftuch und Burka durchzusetzen. Allahs Liebling verleiht allen, die ihm folgen, den Freibrief zur Ausübung von Psychoterror und Erpressung.

Der Dschihad des Moscheebaus erfordert eine veritable Kultur illegaler Moscheebaustellen (vgl. Krefeld-Oppum, Am Verschubbahnhof 79-81, Sägefisch 044), denn Allahgott will schließlich auch in deiner Nähe ein Hauptquartier für daʿwa (Schariabewerbung) und ḥisba (Schariadurchsetzung), einen „Ort der Niederwerfung“ (masǧid, mosquée) und missbilligt von Menschen gemachte Vorschriften wie z. B. Bauvorschriften.

Bei Aufdeckung werden Lokalpolitiker, Polizeikräfte und Zeitungen mehrschichtig blamiert, indem unerwartete, den Straßenverkehr behindernde Blockadegebete organisiert werden oder indem zu unerwarteter Stunde Kolonnen von Bärtigen und Burkafrauen auf dem Marktplatz auftauchen (»Nächtens in Mönchengladbach« (15)). Örtlicher Christenklerus mag sich solidarisch gegen den Bürgermeister empören, die Antifaschisten gegen die Wertkonservativen und die Presse gegen die Polizei, damit die Moschee rascher fertig wird und Ciftcis Islamschule Braunschweig endlich verlassen kann.

57, 58. Diese Religion ist wahrhaftig eine allgemeine Erklärung der Freiheit des Menschen von aller Knechtschaft anderen Menschen gegenüber und ebenso von der Knechtschaft seinen eigenen Wünschen gegenüber, was ja auch eine Form des auf einen Menschen bezogenen Dienens ist. Diese Religion ist der Ausdruck dafür, dass kosmische Regentschaft und irdische Souveränität allein Gott gehören, dass Er der Herr aller Welten ist. Ja, das ist ganz bewusst eine Herausforderung an das in den verschiedensten Ausformungen auftretende, von Menschen geschaffene System. Wo immer der Mensch sich ein auf einen Menschen bzw. auf mehrere oder auf alle Menschen bezogenes Konzept der Souveränität anmaßte, trat er an die Stelle Gottes und beanspruchte eine Göttliche Eigenschaft (Divine attribute).

Im eigentlichen Sinne dienen, wirklich Knechtschaft ausüben darf der „ʿAbd Allāh“ (wörtlich: Diener bzw. Knecht Allahgottes), der sittlich lebende Mensch schließlich nur Einem gegenüber.

Der Gottesknecht ist damit nach der Doktrin auch der Muslimbrüder und Salafisten wie beiläufig zum Staatsstreich verpflichtet, sofern in seinem Wirkungskreis die Herrschaft Allahs noch nicht realisiert ist. ʿAbd Allāh zu sein als Aufruf zum Gesetzesbruch.

Der Genfer Hani Ramadan (Sohn von Said Ramadan, Sägefisch 109, und Bruder von Tariq Ramadan, Sägefisch 165) oder der Braunschweiger Muhamed Seyfudin Çiftçi werben für die schariakonforme Steinigung, wohl wissend, dass die noch geltenden Gesetze der Ǧāhilī-Demokratie sie nicht erlauben. Für den Salafistenscheich Çiftçi ist „alles, was im Koran steht und uns vom Propheten überbracht wurde, gerecht und vernünftig … Die Steinigung als Strafe für Ehebruch sei gerechtfertigt, sagte der 36-jährige Prediger (16).“

»Einladung zum Paradies« (EZP (17)) bedeutet: Wir brauchen eure Gesetze nicht, wir wollen in den Himmel.

58. Beim Installieren des Göttlichen Gesetzes auf Erden (God`s rule on earth) können wir weder auf Spezialisten zurückgreifen, wie das die Kirche mit ihren Priestern versuchte, noch kann es für uns irgendwelche Regenten als befugte Sprecher Gottes geben, was in einer so genannten Theokratie der Fall wäre. Gottes Gesetz zu etablieren bedeutet vielmehr, dass Seine Gesetze in Kraft gesetzt werden und dass jede letztinstanzliche Entscheidung, in welcher Angelegenheit auch immer, im Einklang mit diesen Gesetzen steht.

58. Die irdische Etablierung der Regierungs- und Kontrollgewalt Gottes, das Untersagen jeder Oberhoheit des Menschen, dem anmaßenden Usurpator die Souveränität wieder weg zu nehmen und sie erneut Gott zu überantworten, die Wirksamkeit des Göttlichen Gesetzes der Scharia (of the Divine Law (Shari`ah)) zuzulassen und das Untersagen aller menschengemachten Gesetze, all das kann durch bloßes Predigen nicht erreicht werden.

59. Diese universelle Erklärung von der Befreiung jedes Menschen von aller Gehorsamspflicht, abgesehen eben von der Autorität Gottes, diese Erklärung, dass Souveränität alleine Gott gebührt, dass Er der Herr des Universums ist, sie ist weit mehr als nur eine kopflastige, philosophische oder passiv akzeptierende Proklamation. Sie ist eine positive, ganz praktische und dynamische Botschaft mit der Perspektive, die Scharia als die Gesetzlichkeit Gottes (the Shari`ah of God) zur Anwendung zu bringen und damit die Menschen von ihrer Knechtschaft anderen Menschen gegenüber zu befreien und sie dem Dienst an Gott (to bring them into the service of God) zu unterstellen, jenem EINEN und Bündnispartnerlosen (the One without associates). Das kann nicht erreicht werden, solange [rituelles islamisches] GEBET und [politische muslimische] BEWEGUNG nicht ganzheitlich ausgesöhnt sind, nicht wirklich gelebt werden.

Salafismus ist: Sich vor Allahgott verneigen und den Gegner ermorden, aktiv werden für das Beten (ad-daʿwa) und das Töten (al-qitāl). Die heutigen Dschihadisten Algeriens verstehen sich als eine derartige Eintracht zwischen rituellem GEBET und politischer BEWEGUNG und nennen sich »Groupe salafiste pour la prédication et le combat« (GSPC, der al-Qāʿida zuzurechnen, al-Ǧamāʿatu s-Salafīyatu li d-Daʿwati wa l-Qitāl).

60. Gott ist [der Schöpfer und in jedem Augenblick auch der] der Erhalter (Sustainer) nicht lediglich der Araber, und auch Seine planerische Weitsicht (providence) ist nicht bloß auf die Angehörigen umma begrenzt. Nein, diese Religion will die ganze Menschheit zu seinem Schöpfer zurückbringen und sie von jedem Dienst befreien, den Dienst an Gott ausgenommen.

Diktatur als gelebter Gottesdienst. Das englische Substantiv „the Sustainer“ ist groß geschrieben: Nichts verdankt sich einem Naturgesetz, die Schöpfung wird Augenblick für Augenblick neu geschaffen, Allahgott könnte jederzeit anders handeln und jeden von uns am Weiterleben hindern, sonst wäre er ja nicht allmächtig.

„Diese Religion“, etwa im Titel der um 1967 entstandenen qutbschen Schrift: »Haḏā d-Dīn. This Religion« ist eine typische Formulierung des ägyptischen Ideologen (vgl. »Die Wolken der Unwissenheit und die Zügel der Macht«, Sägefisch 185). „Diese“ Lehre, die richtige, von „jener“, von der falschen Religion zu unterscheiden und darüber hinaus jede Situation zu „islamisieren“, jede Einzelheit des Weltganzen als „Zeichen“ (Āya, pl. Āyāt, auch: Koranvers) Allahgottes zu sehen und gewissermaßen mit dem Finger darauf zu zeigen, ist etwas sehr Koranisches. Beim Hören auf das welterklärende Ur-Buch, an dem jeder Federstrich unendlich heilig ist, mag sich mancher Muslim zudem an die aus religiöser Dankbarkeit geäußerte und vielfach in Kalligraphien dargestellte gottesfürchtige Redensart erinnert fühlen, die Sure 27:40, entstammt („This is by the Grace of my Lord“) und die dem Sprecher bedeutet: „Dem Schöpfer sei Dank, al-ḥamdu li-llāh: alle Dinge kommen von Gott all unser Dank gilt Gott allein“. In Allahs koranischem Bauplan der Welt nämlich heißt es zu einem menschenseitig geforderten Wunderzeichen, die kecke Königin von Saba verlangte von Salomon, ihren Thron herbeizuzaubern: Haḏā min faḍl Rabbī – [Auch] DIESES geschah durch die Gnade meines Herrn (18).

Der salafistische bzw. dschihadistische Islam versteht sein soziales Tun als reinigend, pädagogisch und befreiungstheologisch, wirklich böse Terroristen sind schließlich nur die Demokraten. Angesichts der absoluten göttlichen Gerechtigkeit, wie sie die Scharia stiftet, ist ein Sozialismus etwas Überflüssiges (Beigesellung). Die christliche Schariaverherrlicherin Beate Sträter, sie hatte einst in Kairo Religion unterrichtet (über Frau Sträter zur Spezies der Muslime: „Beeindruckt hat sie, wie deren Form der Frömmigkeit in den Alltag eingebettet ist, etwa während des Fastenmonats Ramadan“), verglich in ihrer Doktorarbeit den südamerikanischen roten Aktivisten und Christen Leonardo Boff mit dem Theoretiker für expansiven Kulturrassismus Sayyid Quṭb (19).

Kirchentag 2009, Bremen (20). Sträter sinniert zum Thema: »Was bringt der Dialog?« Tja, was – ganz viel Scharia bringt er, sogar für die, die sie gar nicht wollen. Beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag (München 2010) zauberte Sträter mit Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik und Generalsekretär Aiman Mazyek (ZMD) zu »Juden, Christen und Muslime lesen in ihren Schriften (21)«.

60. Wenn man den Islam [endlich wieder richtig, ] auf diese Weise versteht, bedeutet Dienst im eigentlichen Sinne (real servitude) Gesetzesgehorsam (following laws), und dieser ist eben ausschließlich Gott vorbehalten. Jeder, der einem anderen dient als Gott, steht folglich außerhalb der [einzig wahren] Religion, selbst wenn er sich als [muslimischer] Religionsangehöriger ausgibt. Der Prophet hat klar gemacht, dass nach der Scharia der Grundsatz „Anbetung ist Gehorsam“ gilt, und wenn man Gottesverehrung (worship) oder Anbetung so versteht, wird erkennbar, dass die Juden und Christen in dem Augenblick, als sie Mohammed den Gehorsam verweigerten, Gott gegenüber „ungehorsam“ waren und damit jenen zu gleichen begannen, die „Gott etwas anderes beigesellen“.

Mohammed aktualisierte die Jahrtausende alte abrahamische Menschheitsreligion, ab der Zeit um 612 oder 622 n. Chr. also haben die verstockten Buchbesitzer voll verantwortlich Schirk betrieben, Polytheismus.

Wer heute der freiheitlichen Demokratie folgt, so ließe sich dieser Gedanke in Schariafolgerichtigkeit, in Islamkonsequenz ja vielleicht im Sinne von Pierre Vogel (Deutschland) oder Nicolas Blancho (*1983 in Biel, Schweiz) fortsetzen, begeht Schirk, ist Polytheist.

Aus Sicht von Salafisten ist Säkularisierung Krieg gegen Allāh.

61. Welches politische System auch immer auf Erden errichtet wird, es sollte seine Autorität von Gott beziehen, seine Gesetze alleine von Ihm empfangend. Nur dann ist jedes Individuum wirklich frei und kann es unter dem Schutzschirm des einigenden, schariabasierten Staates und gesamtgesellschaftlichen Rechtsrahmens sogar seiner eigenen Religion folgen. Nur so und nicht anders kann die Religion gereinigt (purified) werden. Das Wort Religion meint mehr als nur Gläubigkeit (belief), Religion ist Lebensgefühl und Lebenspraxis, eine komplette Seinsweise (way of life), und der Islam gründet im Glauben. Solange die Menschen die Grenzen der gesamtgesellschaftlichen [schariatischen] Gesetze nicht verletzen, die ihrerseits schließlich Göttlich legitimiert sind (based on a Divine authority), können sie ihrem Glauben oder ihrer Religion völlig wunschgemäß folgen. Wer das verstanden hat, der weiß, was dieser besondere Charakter des Schwert-Dschihad (ǧihād bi s-saif) ist, der zum Zwecke hat, der islamischen BEWEGUNG den Weg des Predigens freizuräumen. Der hat auch verstanden, dass Islam keinesfalls lediglich eine defensive politische Bewegung ist (defensiv in einem engen Wortsinne aufgefasst).

Multikulturalisten erstreben die Aufspaltung der Staatsbürger in Glaubensnationen und wollen den Wandel in eine schariakonforme so genannte Gesamtgesellschaft („unsere bunte Republik Deutschland“).

Der Teufel gibt uns die demokratischen Gesetze, von Allahgott allein stammen die richtigen Gesetze:

62. Bei einer Auffassung des Wortes „Verteidigung“ (defense) in einem weiten Sinne verstehen wir das wahre Wesen des Islam, das in einer universellen Erklärung und Verkündung der Freiheit des Menschen von der Dienstpflicht anderen Menschen gegenüber besteht und in einer Aufrichtung des irdischen Königtums Gottes (souvereignty of God) und Seiner politischen Herrschaft (and His Lordship). Damit hat alle menschliche Herrschsucht und Rücksichtslosigkeit (selfishness) ein Ende, das ist die Implementierung des Regelwerks der Göttlichen Scharia (of the Divine Shari’ah) in allen menschlichen Belangen.

Volksouveränität führt in die höllischen Flammen.

73. Es mag geschehen, dass die Feinde des Islam beschließen, in ihren Zonen zu bleiben, um weiterhin der Herrschaft der Menschen über die Menschen zu huldigen, während sie von der Botschaft der universellen Befreiung noch nicht erreicht sind. Aber der Islam kann sich damit nicht zufrieden geben, solange sie nicht die ǧizya entrichten, die ein Zeichen dafür ist, dass sie ihre Tore und Türen für die islamische Predigt geöffnet haben und ihr staatlicherseits keine Hindernisse in den Weg stellen.

Welcome to the Islamic Da`wah Center, a historical landmark in the heart of Houston, one of America’s greatest cities. (22).

78. Das Erkennungsmerkmal einer Muslimischen Gesellschaft ist dieses: Alle ihre Angelegenheiten gründen allein in der anbetenden Hinwendung des Menschen an Gott. Ein Mensch, der nicht an das Einssein Gottes glaubt, verehrt mehr als lediglich Gott.

Der manichäische und totalitäre politische Kult, der hier aus dem tauḥīd, dem Eingottglauben, entwickelt wird, erspart dem salafistischen Endverbraucher der Bewegung »Einladung zum Paradies« (EZP) die eigene Meinung, denn schon ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein könnte Allahgottes Einmaligkeit schmälern und eine erkennbar schariawidrige Meinung muss eine Einflüsterung des Satans sein.

Gesetze können nur beiläufig eingehalten werden, der Salafist ist gewissermaßen zufällig verfassungstreu. Letztlich begegnet uns derlei Ungerührtheit und Faktenresistenz überall, wo Scharia und Fiqh nicht wirklich abgelehnt werden: Von den Moscheevereinen des türkischen Staatsislam der DİTİB über die ihre Imame selbst ausbildenden Gemeinden des VIKZ (Süleyman-Hilmi-Tunahan-Bewegung) bis zu den Naqschbandi-Sufis (Peter Dyck, um Scheich Nazım El-Hakkani), zur hochnäsigen Verherrlichung der rechten Lehre gehört es, nichtmuslimische Ansichten für belanglos zu halten.

Die nicht koranbasierte Weltbetrachtung ist letztlich nicht wichtig. AEMR und GG sind trügerische Oberfläche und lenken ab vom Eigentlichen. Guten Abend Herr Minister, willkommen zum Fastenbrechen in unserer Moschee (23).

Das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland hat künftig in Sachen Schariatisierung der Politik auch von seinem Integrationsminister möglicherweise nicht viel Gutes zu erwarten. Das männerrechtliche Markierungszeichen und tugendpolitische Kontrollinstrument des islamischen Schleiers betreffend antwortete Guntram Schneider, Nordrhein-Westfalens frisch gewählter Minister für Arbeit, Integration und Soziales auf die Frage „Wollen sie das Kopftuchverbot für Lehrerinnen wieder abschaffen?“ tolerant tönend und schariafreundlich: „Wenn ein Kopftuch nicht aus politischen Gründen getragen wird, habe ich nichts dagegen. Ebenso wie ich nichts dagegen habe, dass Kreuze in Klassenzimmern hängen.“ Der Sozialdemokrat will also das mühsam errungene Lehrerinnenkopftuchverbot kippen (24).

79. Bevor wir uns aber an die Arbeit begeben können, das Islamische Gesellschaftssystem und die Muslimische Gemeinde zu organisieren, sollten wir beachten, dass die Menschen ihre Herzen reinigen und nichts verehren außer Gott. Denn nur jene, die derart gereinigten Herzens sind, können sich zu einer [wirklich muslimischen] Gruppe zusammenschließen, und nur eine solche Gruppe, deren Glaube und Planung, Gebet und Gesetz vollkommen frei sind von allem Dienst, der nicht Allah gilt, sie allein kann den Aufbau des Muslimischen Gemeinwesens beginnen. Jeder, der wirklich islamisch leben will, wird wie von selbst ein Teil dieser Gruppe werden und wird eine Verkörperung des »Lā ilāha illā llāh, Muḥammadun rasūlu llāh« sein.

Alle Fragen haben ein Ende. Das zum Zweifeln (Überdenken) fähige Ego löst sich in der expansiv denkenden Kultgruppe auf, jedes Individuum entformt sich in die kollektive Formel der šahāda. Aus dem finsteren Sumpf der Ǧāhilīya wächst mit Billigung des Schöpfers ein ehrbares soziales System, und wie ein Molekül rastet der Salafist ein in das wachsende Kristallgitter des koranbasierten Tugendstaates. In Gehorsamspflicht ist der Muslim, einem magnetisierten Teilchen gleichend, auf den Führer zugeordnet, auf den Nachfolger Mohammeds und irdischen Stellvertreter Allahgottes, unendlich bereit, einen militärischen Befehl entgegenzunehmen und unhinterfragt auszuführen. Die Wiederbelebung des Urislam wird den Quṭb-Anhängern, den Quṭubiyūn erlebbar als ein einziges Fließen, vom Glaubensbekenntnis ausgehend, über das tägliche Gebetsritual, hinein in die heilssichernde BEWEGUNG und, in šāʾa llāh, in die realisierte Gottesherrschaft.

Drum hurtig, Bruder aus Paris, eile zum polizeilich nicht genehmigten Gebet auf eine der drei dir bekannten Straßen im 18. Arrondissement, quartier Barbès: rue des Poissonniers, rue Myrha, rue Polenceau, der Verkehr kann dabei um Gottes Willen blockiert werden. Prière musulmane illégale. La rue est totalement occuppée par des musulmans (25).

85. Niemandem steht es zu, ein Gesetz zu erlassen, solange nicht geklärt ist, dass Gott der Gesetzgeber ist und dass die Quelle der Autorität keine Nation, Partei oder Persönlichkeit ist, sondern Gott Selbst. Das Recht, Gesetze zu erlassen, kann nicht an einen Menschen oder eine Gruppe von Menschen delegiert werden, wie das einst in Europa mit der „Kirche“ der Fall war. Im Islam gibt es keine „Kirche“, niemand kann im Namen Gottes sprechen als Sein Botschafter. Zu den Grenzen des Göttlichen Gesetzes der Scharia sind ganz klare Verfügungen erlassen worden.

Allahs Liebling, das vollkommenste aller Wesen. Da fragt man sich doch, was für ein Theater die Muslime eigentlich darüber machen, nur ja nicht Mohammedaner genannt zu werden.

Spuren verwischen. Der Emir oder Scheich möchte sagen können, der Tagesbefehl käme gewissermaßen unmittelbar von Mohammed und Allahgott.

Durch die von Unheil getränkte, von Geistern und Teufeln belebte Welt spannt sich der Ariadnefaden des göttlichen Gesetzes. Die Orientierung bietende Schnur der Scharia ist an zwei Punkten festgeknüpft, in der Vergangenheit im einzig zivilisierten Staatswesen, im Medina Mohammeds, und wie an einer Rettungsleine lässt es sich ins Paradies hangeln, wenn man nicht locker lässt.

88. Der Mensch ist ein Teil des Weltalls, die Gesetze, die unsere menschliche Natur beherrschen, unterscheiden sich nicht von den Gesetzen, die das Universum regieren. Der Schöpfer des Weltalls und der Menschheit, Er, der den Menschen gegenüber den universellen Gesetzen gehorsamspflichtig gemacht hat, hat allen Handlungen und Werken der Menschen die SCHARIA vorgegeben. Wenn ein Mensch der Scharia folgt, ist er in Harmonie mit dem Universum befindlich und auch in Übereinstimmung mit seiner eigenen Natur. Die SCHARIA ist demzufolge ebenso ein Teil des universellen Naturgesetzes wie auch Teil der körperlichen und biologischen Gegebenheiten des Menschen.

Scharia ist Naturzustand, Islam Naturreligion. Das Abhacken von Händen und Köpfen stellt damit lediglich gestörte universelle Harmonie wieder her. Der Biologie gemäße Peitschenhiebe. Das Burka-Gen.

89, 90. Der Gehorsam gegenüber der Scharia ist zur Erhaltung der allgemeinen Harmonie unerlässlich. … Völlige Übereinstimmung zwischen dem menschlichen Gesetz und dem Gesetz des Weltalls ist von unübertrefflichem Nutzen für die Menschheit. Nur in diesem Zustand wird die Menschheit mit sich selbst ausgesöhnt sein und mit dem Universum in Frieden leben können. … Tatsächlich harmonisiert die SCHARIA das äußerliche Verhalten der Menschen mit der inneren menschlichen Natur.

126. Für die Muslime konnte die Dāru l-Islām zum Heimatland werden, dessen Regent Gott ist und dessen Verfassung der Koran. Dāru l-Islām ist das edelste Konzept von Heimat, Nation und mitmenschlicher Beziehung. Diejenigen, die zu Gott einladen, sollten alle Einflüsse der Ǧāhilīya von sich entfernen und auf Dauer von sich fern halten. Denn die Verunreinigung durch den širk, die Beigesellung, ist eine bleibende Gefahr, und eine jede falsche Beziehung der Muslime zu Heimatland, Rasse oder Nation ist ein versteckter širk.

127. Wahrlich, in einem Land, in dem die SCHARIA nicht aufgerichtet ist, gibt es keinen Islam und ein Ort ist nicht Teil der Dāru l-Islām, wenn der Islam zwar bekannt und gewohnt ist, die Göttlichen Gesetze aber nicht angewendet werden.

Ohne Islamische Revolution keine Islampraxis und kein Seelenheil.

132. Sowohl in ihrer historischen als auch in ihrer heutigen Spielart ist die Ǧāhilīya bösartig und zersetzend. Ihr äußeres Gewand mag sich im Laufe der Jahrhunderte ändern, doch bleiben ihre Wurzeln stets dieselben. Ihre Wurzeln sind menschliche Begierden, welche Unwissenheit und Selbstverliebtheit zu verewigen drohen, Begierden, die durch gewisse Personen, Klassen oder Nationen dazu gebraucht werden, über Gerechtigkeit, Wahrheit und Güte zu herrschen. Das reine Gesetz Gottes aber durchtrennt diese Wurzeln, um einem Rechtssystem zum Durchbruch zu verhelfen, das keine menschlichen Beimengungen enthält und das frei ist von Unwissenheit und Partikularinteresse.

Die den Frevel ernährenden Pfahlwurzeln sind gnadenlos auszureißen, dem Satan sind die militärischen Nachschubwege abzuschneiden. Beim Ansinnen, die Dämonie aushungern zu lassen, geht es nicht nur um die Ideologie der Feinde, um die feindliche „kulturelle Reproduktion“ durch ein im Sinne Allahs abzuschaltendes nichtislamisches Schul und Bildungssystem, sondern auch um das Töten des einen oder anderen politischen Gegners im jeweiligen „Einzelfall“.

Mord an den Hartnäckigsten (prominente Atheisten oder Feministinnen) oder den Einflussreichsten (säkular denkende Journalisten, Autoren oder Wissenschaftler wie der 1992 ermordete Faraǧ Fauda (26)) aller Förderer der Ǧāhilīya ist in die große sozialpolitische Reinigungsarbeit der Muslimbrüder inbegriffen. Mordende Säuberung ist besonders geboten, sobald sie „nachweislich“ den Verhinderer der islamischen Unterwanderung, der daʿa, erfolgreich treffen kann. Vordergründig heißt daʿa Missionierung, praktisch gemeint ist allerdings, solange die Scharia nicht überwunden ist, das Zurückdrängen der Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit.

Eine in diesem Sinne „missionarisch“ tätige pakistanische Dschihadgruppe nennt sich entsprechend „Gemeinschaft der Verkündigung“, Jamaat-ud-Dawa (JuD (27)) und auch die 1953 gegründete, in Deutschland verbotene HuT (Hizb ut-Tahrir, Ḥizbu t-taḥrīr, „Partei der Befreiung“) ist der engagierten daʿa gewidmet: „Ziel von Hizb-ut-Tahrir ist die Wiederaufnahme der islamischen Lebensweise und das Tragen der Da’wa (Botschaft) in die Welt. Dieses Ziel bedeutet, die Muslime wieder zu einer islamischen Lebensweise in Dar ul-Islam zurückzuführen, einer islamischen Gesellschaft also, wo alle Angelegenheiten des Lebens gemäß den islamischen Rechtssprüchen entschieden werden. Die Sichtweise im Leben, der Handlungsmaßstab, muss das (islamisch) Erlaubte und Verbotene (al-ḥalāl wa l-ḥarām) sein, im Schutze des Islamischen Staates, des Kalifats, in dem die Muslime einen Kalifen aufstellen, ihm die Bai’a zum Gehorsam auf das Buch Allahs und die Sunna Seines Propheten leisten und darauf, dass er den Islam als Botschaft in die Welt trägt durch Da’wa und Dschihad (28).“

Nicht nur unter sunnitischen Parteigängern der Scharia gilt die islamische Mission, gilt die daʿa, immer wieder als mit dem religiös begründeten Mord bestens vereinbar. Die vom Iran unterstützte, schiitische irakische »Islamische Dawa-Partei« (Ḥizb al-Daʿwa al-Islāmīya (29)) etwa scheiterte 1982 mit einem Attentatsversuch an Diktator Saddam Hussein und ist im Folgejahr für Bombenanschläge in Kuweit verantwortlich gemacht worden. Ihr ideologischer Führer, der von Saddam Hussein ermordete Großayatollah und Theoretiker einer schariabasierten Wirtschaft Muḥammad Bāqir aṣ-Ṣadr, wollte einen auf der vollständigen Scharia gegründeten Irak errichten. Chomeini übernahm einige wirtschaftspolitische Ideen des irakischen Großayatollahs.

138. Nichts am Islam gibt es, dessen wir uns schämen müssten oder das wir nur furchtsam verteidigen könnten, nichts, was wir heimlich unters Volk schmuggeln müssten. Islam ist die siegreiche Gesinnung, überlegen vor dem Denken des Ostens und dem Denken des Westens und dieser und jener Erscheinungsweise der Ǧāhilīya, das heutzutage auch von so genannten „Muslimen“ vertreten wird, die es wagen, den Islam mit Aspekten derjenigen Zivilisation zu rechtfertigen oder auch nur zu vergleichen, die wir als minderwertig wissen, als ǧāhilī. Diese Menschen sind die Aggressoren gegen die Religion, die den Islam verteidigen, als säße er auf der Anklagebank.

Begrifflichkeiten der Universalität, ob wissenschaftlich oder menschenrechtsbezogen, sind auf die einzig sittlich zu nennende Glaubenslehre nicht anwendbar.

142, 143. Der Gläubige ist unübertrefflich in seinem Natur- und Weltverständnis, da der Glaube an den Einen Gott, in der Weise, wie er dem Islam zuteil geworden ist, die größte Wahrheit ist. Der Gläubige ist unübertrefflich in seinen Werten und Standards, an denen er Lebensereignisse und Personen misst. Und der Gläubige ist unübertrefflich in seinem Gesetz, seiner Lebensführung und seinem Gesellschaftssystem.

Der kirchlicherseits für den Dialog mit dem Islam so oft bemühte Glaube an den „Einen Gott“ findet sich also bereits beim Ideengeber der Muslimbrüder, Sayyid Quṭb.

Die zur kulturrassistischen Scharia schweigende Katholische Kirche betreibt eine derartige, die universellen Menschenrechte gefährdende Toleranz bereits seit 1964 als dogmatische Verschmelzung von Christus und Allahgott unter Berufung auf den Stammvater Abraham und lässt im »Lumen Gentium« antijesuanisch und postchristlich verkünden: „Der Heilswille [Gottes] umfasst aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.“

Im Folgejahr definierte der Vatikan, wiederum unter Verwendung des ungefragten Abrahams, den christlichen Gott als mit dem Islamgott identisch. Polygame Steinigungsfreunde und weltweite Katholiken würden dieselbe Gottheit anbeten, den „alleinigen Gott“, weiß »Nostra Aetate«:

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gern beruft.“

Zur geistlosen, brutalen und frauenfeindlichen Scharia erklärt der Osnabrücker Katholikenrat in seiner »Islambroschüre«:

„SCHARIA bedeutet ursprünglich ‚Weg’. Der Begriff meint die göttliche Schöpfungsordnung und wird meist mit ‚islamisches Recht’ übersetzt. Erkennbar wird dieser ‚Weg’ für Muslime im Koran und im Vorbild des Propheten. Die Umsetzung der dort niedergelegten Grundprinzipien in Gesetze ist Aufgabe der Rechtswissenschaft (fiqh). Die Scharia ist kein fertiges Gesetzbuch, sondern lebendige Auslegung (30).“

Die extrem multikulturell (antietatistisch, strukturhassend) motivierte Evangelische Kirche im Rheinland (EKIR) schließt sich inzwischen ausdrücklich den vier bis fünf Jahrzehnte älteren, proschariatischen (menschenrechtswidrigen) Standards der katholischen Obrigkeit an, wie sie in »Lumen Gentium« und »Nostra Aetate« als das festgelegt worden sind, was der Islamkritiker und gründliche Kenner von Christentum und Kirchengeschichte Helmut Zott so treffend als den „Jahrtausendirrtum“ bezeichnet. EKIR: »Abraham und der Glaube an den einen Gott (31)«.

152, 153. Und dann gibt es das JENSEITS. Es muss eine existente Sphäre sein, unmittelbar der irdischen Sphäre benachbart und letztlich nicht getrennt von ihr, eine äußere Wirklichkeit ebenso sehr wie sie im Bewusstsein des Gläubigen vorhanden ist. Aber die Anstrengungen haben auch dort noch kein Ende, und die [dortige] wirkliche Entscheidung ist [für uns Menschen] unfasslich. … Jenen, die den Glauben zurückgewiesen haben, den Tyrannen und Verbrechern, hat Gott die Strafe verheißen, während Er ihnen eine begrenzte irdische Lebenszeit zugestanden hat: Obwohl Er einige von ihnen bereits in diesem Leben bestraft, wartet die letztliche Strafe im JENSEITS auf sie.

Die absolute, letztlich einzig bedeutsame Sphäre der unbegrenzten Machtfülle und vollkommen Unverständlichkeit ist uns allen wie zum Greifen nah und berechtigt den faschistoid agierenden Führer (Imam, Ayatollah, Muslimbruder) zur gelegentlich praktizierten Brutalität. Der Muslim hat nach Kräften an der Abschaffung von allgemeinen Menschenrechten, Wissenschaft und Pressefreiheit mitzuwirken.

154, 155. Damit erhellt sich die Bedeutung, die der zu Gott verpflichtende RUF [im Laufe der Jahrtausende] für die Menschheit gehabt hat. Die Geschichte des RUFES und die Geschichte derer, die ihm Folge leisteten, sowie jener, die sich dem RUF widersetzten, umfasst die Mahnung des frommen Noah und die Geschichte jener, die auf Noahs Warnung nicht hörten, sie beinhaltet die Armeen des Pharao und die vor den Ägyptern erfolgreich flüchtenden Gottesfürchtigen. Die einstigen Bekenner Gottes waren die am stärksten rechtgeleiteten Menschen ihrer Zeit beziehungsweise ihrer israelitischen Zeit, obgleich sie die vollständige Durchsetzung der Religion noch nicht erreichen konnten und die ungeschmälerte Gottesherrschaft noch nicht leben durften [was erst Mohammed beschieden war]. Die Geschichte des RUFES wird uns durch die Verworfenheit der Polytheisten bezeugt, die sich von der göttlichen Rechtleitung und dem Glauben an Mohammed abwendeten, und ebenso bezeugt in der auf Gottesfurcht begründeten Siegesgewissheit der GLÄUBIGEN.

An die Gewalttradition des Medinastaates gilt es anzuknüpfen, die verstaatlichte Deklassierung der Dhimmis und Frauen sichert das Seelenheil. Wer sich Allahs erneuerter Herrschaft in den Weg stellt, darf nach prophetischem Vorbild getötet werden.

159. Der Kampf zwischen GLÄUBIGEN und Glaubensfeinden ist niemals aus politischem, ökonomischem oder rassischem Motiv heraus erfolgt, sondern ein echter Krieg der Weltanschauungen gewesen: Unglaube gegen Rechtgläubigkeit, Ǧāhilīya gegen Islam. … Es hat sich also um eine Frage des Glaubens gehandelt und um einen Kampf des Glaubens. Die GLÄUBIGEN mögen dessen eingedenk sein, was auch immer die Islamfeinde dazu erklären, schließlich sind die Gottesfürchtigen den Widersachern Feinde, allein, weil sie an Allah glauben und einzig Ihm ihren Gehorsam und ihre Unterwerfung anbieten.

Bedarfsweise wahrheitswidrig ist jedem Islamgegner eine ungleich größere Destruktivität und Aggressivität zuzuerkennen, damit der Kampf für die Schariagesellschaft zur „Notwehr“ wird. Wir nähern uns dem Ende des Buches:

160. Heutzutage wird die christlich betriebene Geschichtsverfälschung in der Behauptung sichtbar, die Kreuzzüge seien eine Form des Imperialismus gewesen. Das ist aber ganz bewusst völlig falsch erklärt, denn der Imperialismus der jüngeren Vergangenheit ist nichts anderes als eine neue Maske der unveränderten kreuzzüglerischen Gesinnung. Nur weil die Kreuzzugsmentalität heutzutage nicht in ihrer ungefilterten Form umgesetzt werden kann, wie das im Mittelalter noch möglich war, muss sie sich als Imperialismus tarnen.

Menschenrechtsimperialismus. Gleichberechtigungskreuzzug. Der Islam hat es schon schwer mit dem globalisierten Unglauben. Das letzte Zitat:

160. Der unverschleierte kreuzzüglerische Geist aber wurde gegen den Felsen des wahren Glaubens geschmettert, den die Muslimische Führung (Muslim leadership) darstellte.

Soweit unsere Betrachtung der »Zeichen auf dem Weg. Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq« des Sayyid Quṭb, ein Buch, das auch heute gelesen und verehrt wird und jede Integration in AEMR oder deutsches Grundgesetz verhöhnt.

Eine felsenfeste „Muslim leadership“ mit der Lizenz zur Gewaltanwendung möchten eben auch die heutigen Muslimbrüder bzw. Wahhabiten und ihr dem Medina-Modell verpflichtetes Umfeld, von Tariq Ramadan bis Ibrahim el-Zayat und von Pierre Vogel (EZP) bis zum Zentralrat (ZMD), gerne mitten in Europa verkörpern, damit sich die frechen Ansprüche auf straffreie Islamapostasie oder Gleichberechtigung der Frau an dieser Geduld und Gelassenheit in Stücke schlägt.

Ein einheitliches säkulares Recht kann den durch Koran und Sunna zur Ungleichbehandlung verpflichteten so genannten Muslimen schließlich nicht zugemutet werden, der Weg der Legalisierung von Polygamie und Kinderverheiratung ist den „Nichtmuslimen“ mit kommunaler und kirchlicher Nachhilfe gefälligst durch „Dialogveranstaltungen“ klar zu machen.

Um ihres Seelenheils willen ist es den Muslimbürgern in den USA und in der Europäischen Union künftig zu gestatteten, das Prinzip der Volkssouveränität für ihre „parallelen“, ihre segregierten politischen Strukturen zurückzuweisen. Der Islam als der religiös begründete Freibrief zur Gewaltpraxis, beginnend beim seine Tochter auch zwangsweise verheiratenden Muslim (nötigender Heiratsvormund, walī muǧbir), ist auf Wissenschaftlichkeit und Rechtsgewissheit keinesfalls zu verpflichten.

Das aus der Hisba (ḥisba, wörtlich: Stimmigmachen, Bewahrheiten) abzuleitende Fernziel der Säuberung der Erde vom Unglauben bleibt bestehen. Der Dschihad ist zu globalisieren und zum Erfolg zu bringen, damit Artikel 23 der saudischen Verfassung weltweit gilt: „Der Staat soll den Islamischen Glauben schützen und die Scharia umsetzen. Der Staat soll das Gute befördern und das Böse untersagen und seiner Pflicht zum Ruf nach dem Islam nachkommen (32)“

Jacques Auvergne

(1) Elmer Swenson: »Sayyid Qutb`s Milestones. Everything You Always Wanted to Know About Sayyid Qutb`s Milestones, But Couldn`t Be Bothered to Find Out«

http://gemsofislamism.tripod.com/milestones_qutb.html#answer_equality

(2) „Kilometersteine. Unterwegs zur Festigkeit im Glauben” nennt der hanbalitisch-salafistisch orientierte Blogger Abu Sabaya (Tariq Mehenna, Tareq Mehanna) seine Seite. »Milestones. On the road to firmness in faith.«

http://iskandrani.wordpress.com/

Salafist Mehenna aus Worcester (Massachusetts, USA) steht der Muslimbruderschaft nicht fern: “Hasan al-Banna – may Allah have Mercy upon him“

http://iskandrani.wordpress.com/2008/02/07/give-advice-without-causing-offense/

Offensichtlich war Salafist Mehenna gerade auf dem Weg in ein Terrorcamp, um anschließend zwei amerikanische Politiker zu ermorden und Menschen in Einkaufszentren zu erschießen. In Boston wurde der mutmaßliche Dschihadist festgenommen.

Quote: „We have been informed from our brothers that are good friends with Abu Sabaya, that he was recently arrested in the Boston airport. He was on his way to his new hospital job to a Muslim Country when the FBI arrested him.“ Tariq Mehanna is blogger Abu Sayaba, see his blog at this link http://iskandrani.wordpress.com/

http://www.billwarnerpi.com/2009_10_01_archive.html

»Br. Tariq Mehanna’s Letter from Prison«

http://muslimmatters.org/2008/12/18/br-tariq-mehannas-letter-from-prison/

Am 26.10.2009 berichtet Pamela Geller auf »Atlas Shrugs« über die MB-nahe Muslim American Society und die drei mutmaßlichen terroristischen Verschwörer, darunter Tareq Mehanna, der sich, wie wir wissen, Abu Sabaya nennt.

http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2009/10/boston-muslim-terrororist-son-of-mas-muslim-american-society-leader.html

Tariq Mehenna, drei Fotos.

http://www.longwarjournal.org/images/tarek-mehanna.jpg

http://www.csmonitor.com/var/ezflow_site/storage/images/media/images/2009/1022/p02s10-usju.html/amehannatime_p1.jpg/6973448-1-eng-US/AMEHANNATIME_P1.jpg_full_380.jpg

http://cache.boston.com/bonzai-fba/Globe_Photo/2009/03/07/1236473164_3764.jpg

Mehenna unterrichtete Naturwissenschaften und Religion an der Alhuda Academy im US-amerikanischen Worcester, Massachusetts.

http://alhudaacademy.org/

Die Alhuda Academy ist dem Worcester Islamic Center (WIC) angeschlossen.

http://www.wicmasjid.org/

(3). An Club-Türsteher pardon Himmelstorwächter al-Ghazali (al-Ġazālī, † 1111) kommt niemand vorbei ins islamische Paradies, weshalb uns der hilfreiche Kölner Ahmet Arif Celik über »kauf & hilf« Ghazalis Schriften verkauft.

http://www.kaufundhilf.de/advanced_search_result.php?keywords=Ghazali&x=0&y=0

»kauf & hilf« vertreibt Ahmad von Denffer.

http://www.kaufundhilf.de/advanced_search_result.php?keywords=Denffer&x=0&y=0

Quṭb („Qutb“) und al-Maudūdī („al-Mawdudi“) lässt »kauf & hilf« als „zeitgenössische Korankommentatoren“ tätig werden: Tafsir in 5 Bänden (SKD Bavaria).

http://www.kaufundhilf.de/product_info.php?info=p600_Tafsir-in-5-Baenden–SKD-Bavaria-.html

(4) Ḥizbu t-taḥrīr, HuT. „Hizb-ut-Tahrir ist eine politische Partei, deren Ideologie der Islam ist. Politik ist ihre Tätigkeit und der Islam ihr ideologisches Fundament. Sie arbeitet innerhalb der islamischen Umma und mit ihr, zur Wiedererrichtung des Kalifats und um die islamische Botschaft in die gesamte Welt zu tragen.“

http://www.hizb-ut-tahrir.org/DE/

Ḥizbu t-taḥrīr, HuT. Beim Protest in der dänischen Hauptstadt führen HuT-Kalifatsbewegte am 21. Juli 2006 ein gewaltiges Stoffbanner mit sich: “Das Kalifat – Die einzige Schutzmacht der muslimischen Weltgemeinde. Khilafah – The Only Protector Of Muslim Ummah”. Mit “Schutzgelderpressung” liegt man vielleicht nicht völlig falsch. Der Islamische Führerstaat ist ernst zu nehmen. Foto von: EPO.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/54/Hizb_ut-Tahrir_demo_kbh.jpg

HuT-Gründer Taqīu d-Dīn an-Nabhānī (1909-1977, türk. en-Nebhânî) verfasste einen revolutionären Ruf zur Allahkratie: „Die Islamische Gesellschaftsordnung“, »Niẓāmu l-Islāmī«, türkisch „İSLÂM NİZAMI“.

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/webseite/ru_artikel/buecher_deutsch/lebensordnung_des_islam.pdf

Die HuT-Homepage will die hanafitischen Muslime erreichen und wird, neben Englisch und Deutsch, in Urdu, Russisch und Türkisch angeboten. Takiyyuddîn en-Nebhânî: »İSLÂM NİZAMI«. Militanter Fundamentalismus ist ja vielleicht auch für Deutschtürken attraktiv, wer sich seinen Ehepartner nicht aussuchen und auch sonst nie Fragen stellen durfte, droht bei HuT kleben zu bleiben wie eine Fliege am Fliegenfänger.

http://www.hizb-ut-tahrir.org/PDF/TR/tr_books_pdf/Islm_Nzm_2001.pdf

(5) Die nigerianische Dschihadistenmiliz »Boko Haram«, wörtlich: „Bildung ist sündig (ḥarām)“ bzw. „(Westliche) Bücher sind verboten“, will im Norden des Landes die vollumfängliche (totalitäre) Scharia aufrichten. BBC titelt am 26.07.2009 »Dozens killed in Nigeria clashes« und berichtet: “At least 39 people have died in clashes between security forces and a radical Islamist group in the north-eastern Nigerian city of Bauchi … Authorities said the militants belonged to Boko Haram, a group that wants Sharia law imposed across Nigeria.”

http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/8169359.stm

(6) Matthias Knödler (ifi) zur Millî Görüş als Kalifatsbewegung: Unter “Bildung“ versteht die IGMG nach Auffassung des Verfassungsschutzes vor allem islamisches bis islamistisches Gedankengut, das einen unter einem Kalifen geführten Staat als Ziel hat. Bei: Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz, mk am 26.04.2010.

http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M5a731f26047.0.html

Millî Görüş als Kalifatsbewegung. Verfassungsschutz Niedersachsen: „Für islamistische Bewegungen ist die Forderung nach Errichtung einer „Islamischen Ordnung“ kennzeichnend, die auf den Rechtsvorschriften der Scharia basiert. In der laizistischen Türkei hätte die Propagierung des Konzeptes „Nizam Islami“ ein Parteiverbot bzw. strafrechtliche Konsequenzen zur Folge gehabt. ERBAKAN führte daher zwei „neue“ Begriffe in die türkisch-islamistische Debatte ein: „Milli Görüs“ (Nationale Sicht) und „Adil Düzen“ (Gerechte Ordnung). Die von der Milli Görüs-Bewegung propagierte „Gerechte Ordnung“ beinhaltet ein umfassendes soziales, ökonomisches und politisches Regelungssystem, das auf islamischer Grundlage beruht. Ziel ist es, die westliche Ordnung zu überwinden und durch ein islamisches Gemeinwesen zu ersetzen. Entsprechend der Milli Görus-Idee versucht die IGMG in Deutschland, ihren Anhängern ein Leben zu ermöglichen, das sich an ihrer Auslegung von Koran und Sunna orientiert.“

http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=12349&article_id=54200&_psmand=30

David A. Strauss: »Global Insurgency to Reestablish the Caliphate; Identifying and Understanding the Enemy«. Der Autor der Meilensteine wird hier, für Deutsche Kenner des Milieus um Pierre Vogel zunächst sicherlich irritierend, als Salafist dargestellt, einleuchtender, in die Tradition des Ibn Taimiyya (Taqīyu d-Dīn Aḥmad bin Taimīya) gestellt: “The three most influential figures in Salafism are Taqi al-Din ibn Taymiyyah (1263-1328), the founder of Salafism, Muhammad ibn Abd‘ al-Wahhab (1703-1791) spiritual advisor for the second conquest and reunification of the Arabian Peninsula (Mohammed being the first conqueror and unifier), and Sayyid Qutb (1906-1966) arguably responsible for modern Salafist ideology.”

http://www.dtic.mil/cgi-bin/GetTRDoc?Location=U2&doc=GetTRDoc.pdf&AD=ADA506224

(7) Indonesien. Abu Bakar Bashir, der geistige Urheber des islamistischen Terrorangriffs auf der Insel Bali im Jahr 2002, der 202 Tote forderte, ist der „spirituellen“ Auffassung, dass Muslime nicht in einer Demokratie leben können: „The democratic system is not the Islamic way,“ he says. „It is forbidden. Democracy is based on people, but the state must be based on God’s law. I call it Allahcracy. … George Bush is trying to rot Islam from within, and America is attacking Indonesian Muslims – with ideas. That’s why I’m fighting America – but only with preaching and ideas, of course.“

Quelle: United Press International (UPI), zitiert bei Free Republic (“Free Republic is the premier online gathering place for independent, grass-roots conservatism on the web. We’re working to roll back decades of governmental largesse, to root out political fraud and corruption, and to champion causes which further conservatism in America. And we always have fun doing it. Hoo-yah!“)

http://www.freerepublic.com/focus/f-news/1674673/posts

Zachary Abuza: “In Jemaah Islamiah’s case, the base of the inverse triangle is Majelis Mujahidin Indonesia, an umbrella organisation for political parties, NGOs, civil society organisations, and individuals committed to transforming Indonesia into an Islamic state. Created in 1999, the organisation has an office in Yogyakarta, publishes conspiracy-laden and vehemently antisemitic and anti-American books through Wihdah Press and its own magazine, Risalah Mujahidin, lobbies political officials, and in 2001 and 2003, held high-profile national conferences. Muhammad Jibril, son of Jemaah Islamiah leader Muhammad Iqbal Abdurrahman, runs Ar-Rahman Media, its multimedia publishing house. The use of diverse institutions is deliberate, even as the antipathy toward Indonesian democracy is pronounced.”

Zachary Abuza, »The Rebound«, am 28.04.2009 auf »Australia/Israel & Jewish Affairs Council« (AIJAC, eine jüdische Vereinigung in Australien).

http://aijacorgau.ascetinteractive.biz/index.php?id=newsandarticles&_action=showArticleDetails&articleID=6308&categoryID=360

(8) Mustafa Cerić: »DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS« (3) Muslims who live in Europe should present Islam to the Western audience as a universal Weltanschauung, and not as a tribal, ethnic, or national culture.

http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

http://www.militantislammonitor.org/article/id/2044

(9) Mustafa Cerić: »The challenge of a single Muslim authority
in Europe« In the sharı¯’’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God … The fiqh (Islamic applied law) is not the sharı¯’ah.

http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

http://www.toomuchcookies.net/archives/1728/scharia-ist-nicht-islamisches-recht.htm

(10) Ciftci. »Salafistische Veranstaltungen in Braunschweig und Hannover«, Verfassungsschutz Niedersachsen. Abu Alia ist der Mönchengladbacher Konvertit Efstathios Tsiounis.

http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=12260&article_id=54278&_psmand=30

Rede im April-Plenum 2010 zur Großen Anfrage der Fraktionen der CDU und der FDP zum Extremismus in Niedersachsen: »Der islamistische Terrorismus ist nicht wurzellos. Als ideologischer Nährboden gewinnt der so genannte Salafismus stark an Bedeutung. Sein Ziel ist ein rigider „Gottesstaat“, wie er in der Frühzeit des Islam herrschte. Demokratie gilt Salafisten als eine „falsche Religion“.«, bei: Uwe Schünemann (CDU)

http://www.uwe-schuenemann.de/index.php?option=com_content&view=article&catid=17&id=113&Itemid=69

(11) Erasmus von Rotterdam 1465-1536, Portrait, 1523, gemalt von Hans Holbein d. J.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a2/Hans_Holbein_d._J._046.jpg

(12) Bilal Philips: Save your Family from Satan

http://video.google.com/videoplay?docid=-8062229699023259894#docid=-8749261909031056304

(13) Denise Jeitziner: »Die Steinigung ist gerechtfertigt«, in: Basler Zeitung, 18.08.2010. Scheich Çiftçi schüttelt den Kopf über so viel iranischen Unverstand, schiitisch geworfene Steine gehen gar nicht, fliegende Steine müssen sunnitisch sein. Jeitziner über den Braunschweiger Islamisten der Vereine Einladung zum Paradies und Islamschule, bei dem 200 „Schüler“ im Fernstudium die Scharia studieren und der sich Abū Anas nennen lässt: „Der Iran wende nicht das islamische Recht an, sondern das schiitische, was kategorisch abzulehnen sei.“

http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Die-Steinigung-ist-gerechtfertigt/story/19626828

Abū Anas, nun Scheich, profan auch Herr Çiftçi. Biographie. Vater Millî-Görüş-Funktionär, er zeitweilig „Sozialarbeiter“ im bosnischen Bürgerkriegsgebiet für die seit Juli 2010 in Deutschland verbotene IHH (Internationale Humanitäre Hilfsorganisation), die Spendengelder für die terroristische HAMAS sammelt. Schariastudium in Saudi-Arabien.

http://www.abuanes.com/index.php/biographie.html

»ISLAM-FETWA. Islamische Rechtsgutachten«, o du Suchender, beim Braunschweiger Salafistenscheich Muhamed Seyfudin Çiftçi, demnächst vielleicht in Mönchengladbach am Niederrhein, bleibt keine irdische Frage offen.

http://www.islam-fetwa.de/

Rechtsfrage an den Scheich: „Was soll der Mann tun, wenn er in der Hochzeitsnacht vermutet, dass die Frau keine Jungfrau ist?“ Der Scheich spricht: „Vor der Heirat sollte der Ehemann sich erkundigen ob sie noch Jungfrau ist, denn ein Muslim heiratet eine Muslima die nach dem Islam handelt.“

http://islam-fetwa.de/index.php?option=com_content&task=view&id=32&Itemid=39

»ISLAMSCHULE. Fachwissen aus allen Bereichen des Islams«, Fernstudium. Schuldirektion unter der Leitung von Muhamed Ciftci, Hamburger Str. 283, 38114 Braunschweig. Anmeldegebühr 80,00 € (einmalig), Gebühr 55,00 € (monatlich).

http://www.islamschule.de/

Rechtsanwältin Wanka schilderte als die „wichtigen Personen“ im Leben ihres Mandanten:

Muhamed Seyfudin Ciftci, Direktor der Islamschule in Braunschweig

Fritz Gelowicz von der Sauerlandgruppe „aus den Medien bekannt“

Bekkay Harrach, den er zu Al Qaida vermittelt habe

Abdulrahman Hussein, „Mitglied bei Al Qaida“

http://www.swr.de/blog/terrorismus/?p=2064

(14) Zia ul-Haq (1924-1988) regierte Pakistan ab 1977 und legalisierte das Abhacken der Hand eines Diebes, womit er Vorreiter für die weltweite Bewegung zur Einführung der ungeschmälerten Scharia wurde. Englisches Wikipedia: »Zia ul-Haq`s Islamization«

http://en.wikipedia.org/wiki/Zia-ul-Haq%27s_Islamization

(15) Wilfried Schultz: »Nächtens in Mönchengladbach 2«, auf: »Die Achse des Guten«

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/naechtens/

Aus Mönchengladbach berichtete Henryk M. Broder: » Als käme der Leibhaftige in die Stadt«, aus: DER SPIEGEL 30.08.2010

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,714471,00.html

(16) Für den Abu Anas genannten Salafistenscheich Çiftçi ist „alles, was im Koran steht und uns vom Propheten überbracht wurde, gerecht und vernünftig … Die Steinigung als Strafe für Ehebruch sei gerechtfertigt.“

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/Ciftci-Steinigung-ist-gerechtfertigt_aid_896095.html

(17) EZP-Verlag. Man verlinkt zu Scheich Abu Anas (Çiftçi) persönlich, »iFis. Islamic Banking« bietet „Halal-zertifizierte Anlageprodukte“ und „Halal-zertifizierte Takaful-Versicherungen“, wirbt für »ISLAMSCHULE« (Abu Anas / Çiftçi). Kategorien lauten etwa: Hadith & Sinna, Islamisches Recht, Frau und Familie im Islam.

http://www.ezp-verlag.de/new_shop/index.php

Vertraue Allahgott, misstraue den satanischen Medien der Ǧāhilīya.

»11. September war geplant und wurde gesprengt! 9/11«

http://www.ezp-news.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2460:11-september-war-geplant-und-wurde-gesprengt-911&catid=40:ezpartikel

Mehr davon? EZP-Nachrichten. Islam ist Information, Islamkritik Desinformation.

http://www.ezp-news.de/

(18) Koran, 27:40. Haḏā min faḍl Rabbī – Dies geschah durch die Gnade meines Herrn. This is by the Grace of my Lord.

http://salahko.jeeran.com/files/154344.jpg

http://www.shahedblogs.com/userfiles/1%2828%29.jpg

(19) Die Evangelische Klerikerin und Schariafreundin Beate Sträter dissertierte 2007 zu: »Zwischen Radikalisierung und Integration. Politischer Islam in Ägypten und christliche Befreiungstheologie in Brasilien«. Mordplanung für Allahs Herrschaft (Hidschab, Dschihad, Dhimmitude) wird der EKIR als Befreiungstheologie verkauft, der christliche Linke Leonardo Boff wird mit dem islamofaschistischen Theoretiker Sayyid Quṭb verglichen. Das evangelisch-revolutionäre Rheinland stöhnte lustvoll auf, Sträter wurde als Islambeauftragte in Bonn-Bad Godesberg geehrt, die dem tumben Volke diese vertrackte wahhabitische König-Fahd-Akademie zu erklären versuchte. Mittlerweile ist Sträter im Kirchenkreis verantwortlich für Schule (ausgerechnet). Kein Lesetipp, Reisewarnung.

http://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/zwischen_radikalisierung_und_integration/beate_straeter/ISBN3-8329-2261-X/ID14381131.html

(20) Beate Sträter 2009. Zum Thema »Was bringt der Dialog?« schwebt Sträter für einen bemerkenswert unbekannten Verein namens »Feministischer Arbeitskreis christlicher und islamischer Theologinnen Bonn« in den Saal. Im Gesamtprogramm fehlen nicht: Ayatollah Seyed Abbas Hosseini Ghaemmaghami (Schia Hamburg (IZH), mutmaßlicher Burkafreund und Steinwurfbilliger, Nachkomme des prophetischen Urenkel Zain al-ʿĀbidīn (Zeynel Âbidin)), Miyesser Ildem (Köln), Yasemin Karakasoglu (Uni Bremen), Pfarrer Hans-Martin Gloël („Brücke-Köprü“, Nürnberg).

http://www.kirchentag.de/fileadmin/dateien/Programm/DEKT_2009_Programmheft3.pdf

„Miyesser Ildem arbeitet als Informatikerin in der Schulverwaltung. Geb. 1947, Ausbildung zur religionspädagogischen Fachkraft beim IPD in Köln, Mitbegründerin des ZIF, zur Zeit im Vorstand des Zentrums, Koordinatorin des „Abrahamischen Teams“ in Köln.“

http://www.amazon.de/Saphir-Religionsbuch-Musliminnen-Muslime-Saphir/dp/3466507839

(21) Beate 2010. Brumlik, Sträter, Mazyek. Sehr dialogisch Richtung Kalifat.

https://2010-oekt-2-muenchen.s3.amazonaws.com/OEKT_Programmheft_Version123c.pdf

Nürnberg: »Brücke-Köprü. Begegnungszentrum für Christen und Muslime«, Mitglied im Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialoges (KCID). Sucht Kontakt nach Penzberg, Necmettin Erbakan und Yusuf al-Qaradawi sind also im christlich-dialogischen Nürnberg, wo selbst der Gewerkschaftschor „Auftakt“ für die Toleranz und die Burka singt, kein Problem. „Beirat: Dr. Rainer Oechslen, Beauftragter für den Interreligiösen Dialog und Islamfragen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. … Ansprechperson: Pfarrer Hans-Martin Gloël.“

http://www.bruecke-nuernberg.de/

»Charta des Zusammenlebens«, Nürnberg. Mit dem Stadtrechtsdirektor und Kopftuchfreund Hartmut Frommer („Das Kopftuch ist kein starkes Symbol des Islam“), mit Hans-Martin Gloël, Ute-Strait Aouichi und Ali-Nihat Koç. Auf, Mädchen, mit dem Hidschab in die Mathestunde und der Bade-Burka in die Schwimmhalle: „3.2. Religiöse Bekleidung: Wir wünschen uns Respekt vor religiös motivierten Kleidungsvorschriften im Schulkontext. Sollte der Sportunterricht nicht geschlechtergetrennt sein, muss das Tragen einer geeigneten religiösen Bekleidung erlaubt werden.

http://www.bruecke-nuernberg.de/pdf/zusammen/Charta_des_Zusammenlebens_Muslime-Nichtmuslime_Nuernberg.pdf

Nürnbergs Stadtrechtsdirektor Hartmut Frommer: „Das Kopftuch ist kein starkes Symbol des Islam, keine Kundgabe des Glaubens, zumindest nicht in den islamischen Staaten“. Am 17.11.2000 titelt Der Freitag »Reizobjekt Kopftuch«

http://www.freitag.de/2000/47/00470502.htm

(22) The Islamic Da`wah Center. Serving the Community by Presenting a True Picture of Islam. Houston, Texas, US.

http://www.islamicdawahcenter.org/

Da’wa-Zentrum IIZ. Islamisches Informationszentrum Ulm (I.I.Z. Ulm e.V., 1999-2007)

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Informationszentrum_Ulm

Verlagert der EZP seine Islamschule von Braunschweig nach Mönchengladbach, um in Nordrhein-Westfalen ein daʿwa-Zentrum aufzubauen? . Die Leiterin des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Mathilde Koller, stellt klar: „Wir werden deshalb die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten. Wir wollen verhindern, dass gerade junge Menschen durch die in dem künftigen „Dawa“(Missions)-Zentrum vermittelte Ideologie radikalisiert werden.“, aus: Der Westen, 03.08.2010.

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Verfassungsschutz-nimmt-Islamschule-ins-Visier-id3405625.html

(23) NRW-Integrationsminister Guntram Schneider buckelt vor der Schariapraxis: „Sie haben ein Anrecht darauf, ihre Religion auszuleben“ – türkische Millî Görüş, pakistanische Deobandi und marokkanische Salafisten können zufrieden sein. Im Norden der Stadt marschieren die Salafisten um Scheich Abu Anas (EZP) auf und besetzen in den folgenden Tagen und Nächten den Marktplatz, während im Süden Mönchengladbachs der türkische Botschaftsrat für Religionsangelegenheiten und DİTİB-Vizepräsident dem ewigen Sonderrecht arbeitsteilig den Weg bahnt: „Ali Dere beklagte dass in der Integrationsdebatte noch immer die Andersartigkeit hervorgehoben werde“ – eben, anders bis rechtsverschieden zu leben ist in Ordnung, nur hervorheben sollte man das doch bitte nicht. „Dere mahnte, in der Diskussion über das Zusammenleben auch die Ressourcen der Muslime und die islamische Theologie stärker einzubeziehen“, die Politik wird also dringend gebeten, die Scharia zu berücksichtigen. Der elitäre Dhimmi ist der Nutzbarmachung unterworfen, und triumphierend titelt SABAH AVRUPA: »Schneider fordert Religionsfreiheit für alle«

http://www.sabah.de/de/schneider-fordert-religionsfreiheit-fur-alle.html

Der Evangelische Pressedienst titelt dazu: »Minister nimmt an Fastenbrechen in Mönchengladbach teil« und berichtet und von Schneiders antisalafistischer Motiviertheit seiner Teilnahme am Scharia-Ritual: „Vor dem Hintergrund des Streits um eine Islamschule in Mönchengladbach nimmt der nordrhein-westfälische Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) dort am Montag am muslimischen Fastenbrechen teil. Gemeinsam mit der für Integration zuständigen Staatssekretärin Zülfiye Kaykin wolle er damit in der örtlichen Ditib-Moschee ein Zeichen des interreligiösen Dialogs und der Verständigung setzen, erklärte Schneider am Freitag in Düsseldorf.“

http://www.epd.de/west_index_78474.html

(24) Düsseldorf, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales. Guntram Schneider meint zum mühsam erkämpften Kopftuchverbot für Lehrerinnen: „Wenn ein Kopftuch nicht aus politischen Gründen getragen wird, habe ich nichts dagegen. Ebenso wie ich nichts dagegen habe, dass Kreuze in Klassenzimmern hängen.“ Zu finden nur noch bei IG Zeitarbeit, ursprünglich in: Rheinische Post, 22.07.2010.

http://www.ig-zeitarbeit.de/artikel/6934

(25) Auf ihrer Website »ATLAS SHRUGS« titelt Pamela Geller am 19.06.2010 zum freitäglichen Gebetsdschihad in der Hauptstadt Frankreichs, Barbès-Viertel: »Muslime übernehmen die Straßen von Paris für ihre Freitagsgebete. The Muslims take over the Paris streets for Friday prayers«

http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2010/06/muslims-illegally-occupying-streets-of-paris-to-pray-muslim-militia-blocks-the-streets.html

Rue Myrha. „Seit einigen Jahren beten dort jeden Freitag mehrere hundert Muslime. Die Straße wird dazu abgesperrt, Straßenverkehr und Fußgänger werden am Weiterkommen gehindert. Depuis quelques années, plusieurs centaines de musulmans y prient chaque vendredi. La rue est alors fermée par des barrières, empêchant la circulation des voitures et des piétons.“

http://fr.wikipedia.org/wiki/Rue_Myrha

(26) Faraǧ Fauda. Ana Belén Soage: »FARAJ FAWDA, OR THE COST OF FREEDOM OF EXPRESSION« – “Secular activist and author Faraj Fawda was assassinated by Islamist militants in 1992 after al-Azhar accused him of blasphemy.”

http://meria.idc.ac.il/journal/2007/issue2/jv11no2a3.html

(27) Die militante pakistanische Jamaat-ud-Dawa (JuD) betreibt 2010 als „Falah Insaniat Foundation Pakistan“ humanitäre Arbeit für die Opfer der Flutkatastrophe.

Hafeez Tunio: »Militant relief: Undercover, but not out of sight« am 27.08.2010 in der pakistanischen »Tribune« (tribune.com.pk)

http://tribune.com.pk/story/40001/militant-relief-undercover-but-not-out-of-sight/

(28) „Partei der Befreidung“, Hizb-ut-Tahrir (Ḥizbu t-taḥrīr) „Die Tätigkeit von Hizb-ut-Tahrir ist das Tragen der islamischen Da’wa (Botschaft), um den dekadenten Realzustand der Gesellschaft zu verändern und sie in eine islamische Gesellschaft umzuwandeln. Dies geschieht, indem man ihre gegenwärtigen Ideen verändert und sie zu islamischen Ideen umformt, bis das allgemeine Meinungsbild der Menschen davon geprägt ist.“

http://www.hizb-ut-tahrir.org/index.php/DE/def

(29) »Islamische Dawa-Partei«, Ḥizb al-Daʿwa al-Islāmīya, Rodger Shanahan: »THE ISLAMIC DA’WA PARTY: PAST DEVELOPMENT AND FUTURE PROSPECTS«, in: »MERIA. Middle East Review of International Affairs« Volume 8, No. 2 – June 2004

In the case of al-Da’wa, al-Sadr laid out four mandatory principles of governance in his 1975 work, Islamic Political System. These were:

1. Absolute sovereignty belongs to God.

2. Islamic injunctions are the basis of legislation. The legislative authority may enact any law not repugnant to Islam.

3. The people, as vice-regents of Allah, are entrusted with legislative and executive powers.

4. The jurist holding religious authority represents Islam. By confirming legislative and executive actions, he gives them legality

http://meria.idc.ac.il/journal/2004/issue2/jv8n2a2.html

(30) AEMR war gestern, Schariaverharmlosung auf neokatholisch. Bistum Osnabrück, Bistum Hildesheim: „Die Broschüre möchte Vorurteile abbauen helfen und zur interreligiösen Begegnung ermutigen.“

http://katholikenrat-osnabrueck.de/fix/files/608/doc/Islambrosch%FCre.pdf

(31) »Abraham und der Glaube an den einen Gott« – die evangelische Landessynode verabschiedet eine textgewordene „Arbeitshilfe“, um den Dialog zwischen Christen und Muslimen zu fördern. Kein Wort von der Grundrechtswidrigkeit des Islamischen Rechts, bei der Schariaverharmlosung wirkten mit: Ständiger Theologischer Ausschuss, Ausschuss Christen und Juden, Ausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik und Arbeitskreis Christen und Muslime. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKIR), 16.01.2009. „Der Abrahambund ist uns eine Hilfe zum gegenseitigen Verständnis von Juden, Christen und Muslimen.“

http://www.ekir.de/www/downloads/LS2009-B1032.pdf

(32) Verfassung von Saudi-Arabien, Constitution of Saudi Arabia. Im exportorientierten (expansiv gedachten) Artikel 23 heißt es: „The state shall protect the Islamic creed and shall apply Islamic Shari’ah. The state shall enjoin good and forbid evil, and shall undertake the duties of the call to Islam.“

http://www.mofa.gov.sa/Detail.asp?InNewsItemID=35297

http://www.saudi-us-relations.org/fact-book/documents/2007/071102-basic-law.html