Prof. Dr. Ringel empfiehlt dem Gesetzgeber die FGM Typ Ia und IV („milde Sunna“)

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan

FGM nach Koran und Sunna

Zwei Wegbereiter deutscher Mädchenbescheidung

Von Edward von Roy

„Heute habe ich euch eure Religion vervollständigt [so dass nichts mehr daran fehlt] und meine Gnade an euch vollendet, und ich bin damit zufrieden, dass ihr den Islam als Religion habt“ (Koran 5:3). An jenem Tag also („heute“) trat die offenbarte Normativität und Gesetzgebung in Kraft und Gesetzgeber Allah möchte über die Sorgfalt der menschlich eingehaltenen Befehle sagen können: „ich bin damit zufrieden“.

Die seither und bis zum Tage der Auferstehung gültige Scharia fordert die Genitalbeschneidung mindestens jeder dem schafiitischen Recht unterliegenden Frau und in Europa ist der studierte Humanmediziner Prof. Dr. Karl-Peter Ringel anerkannter Fachmann für die Fehlfunktionen des Immunsystems. Warum allerdings ein Immunpathologe die religiöse Mädchenbeschneidung verteidigt, statt sich an den gebotenen ärztlichen Grundsatz primum non nocere zu halten, bleibt uns aufklärungshumanistisch und allgemein menschenrechtlich orientierten Gegnern von Scharia und Fiqh wenig nachvollziehbar. Weil das deutsche Justizministerium eine Fatwa zur religiösen Frauenbeschneidung noch nicht anerkennt, muss Frauenbeschneidungsversteherin Ass. jur. Kathrin Meyer aktiv werden und für das Interdisziplinäre Zentrum Medizin-Ethik-Recht (MER) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verfassen Ringel und Meyer ihr § 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung: „Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt, indem geschlechtsneutral von einer medizinisch nicht erforderlichen Vorhautbeschneidung des einwilligungsunfähigen Kindes gesprochen wird“.

Erst im Dezember 2012 hielt es der zum Totalitarismus von Scharia und Fiqh schweigende Deutsche Bundestag für angemessen, auf Elternwunsch jedem Jungen am Penis das sensitive Äquivalent zur Klitoris (!) rituell amputieren zu lassen und die irgendwie altehrwürdige oder gottesfürchtige Zirkumzision (Vorhautamputation) zu erlauben, doch auch das unversehrte weibliche Genital stimmt Allah möglicherweise ausgesprochen unzufrieden. Mädchen, ist dein Geschlechtsteil noch nicht halal? Der § 1631d BGB Beschneidung des männlichen Kindes gefährdet das Heil der Seele, denn das islamisch vorgegebene Wohlverhalten ist „vervollständigt“ (Koran 5:3) und ein vollständiges, das heißt ein unbeschnittenes männliches oder weibliches Genital bedeutet, dass die Pflicht zur Scharia noch nicht vervollständigt ist.

Wird § 1631d BGB jetzt geschlechtsneutral umformuliert, bekommt Deutschland die in Familienrecht und Personensorge integrierte FGM nach Koran und Sunna?

Das Vorgehen der beiden Verfechter einer deutschen Mädchenbeschneidung Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer besteht zum Ersten in der gezielten Nichtweitergabe anatomisch korrekter Information zur Zirkumzision (Sorrells et al., Fine-touch pressure thresholds in the adult penis). Deutschlands nichtbeschneidende und beschneidende Elternhäuser, Politiker und Sozialpädagogen sollen in Presse oder Parlamentsprotokoll nicht lesen können, dass dem Jungen 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen oder Tastkörperchen der Typen Merkel, Ruffini, Vater Pacini und Meissner amputiert werden, die hoffentlich vorhandene Klitoris enthält 8000. Die negativen Auswirkungen jeder MGM auf Sexualität, Ehe und Partnerschaft sind der Fachwelt ebenfalls bekannt (Morten Frisch et al., Male circumcision and sexual function in men and women). Diese Methode öffentlich vorgespielter Dummheit konnte in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 den politischen Praxistest bravourös bestehen. Nun endlich kann man sich auf die Ermahnung beschränken, dass der am 12.12.2012 durchs Parlament gepeitschte § 1631d die Mädchen diskriminiert, die in der BRD anders als in Indonesien noch gar nicht beschnitten werden dürfen.

Deutschland arbeitet, wie uns in diesen Tagen ja leider auch der 70. Deutsche Juristentag (Mädchenbeschneidungsfreundin Prof. Dr. Tatjana Hörnle) zeigt, mit Hochdruck an der Legalisierung der weiblichen Genitalverstümmelung nach der WHO-Klassifikation von FGM Typ Ia (Amputation Klitorisvorhaut) und IV (hier v. a. das Einstechen; engl. pinpricking, ritual nick). Wer nicht daran glaubt, dass jeder unbeschnittene Mann wie jede unbeschnittene Frau dereinst auf Dauer im Höllenfeuer brennt oder der ewigen Verdammnis anderweitig anheimfällt, hält die rituelle Teilzerstörung des Kindergenitals allerdings für eine Kindeswohlgefährdung. Die anatomisch eher unkundigen Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer müssen hier energisch einschreiten und zusätzlich in den Lobgesang ausbrechen, dass die inzidierte oder amputierte Klitorisvorhaut Familie, schafiitische Moscheegemeinde und Bundesrepublik Deutschland mit heißem Gemeinschaftsgeist, mit dem „positiven Aspekt der Schaffung religiöser Identität“ beschenkt:

iii. Zwischenergebnis

Eine Kindeswohlgefährdung kann nach den vorgenannten Ausführungen nur für die sehr extremen Formen der weiblichen Genitalbeschneidung angenommen werden. …

Anderes gilt jedoch für die weniger eingriffsintensiven Formen der Beschneidung weiblicher Genitalien. Insbesondere die „milde Sunna“ ist als religiös motivierte Beschneidung mit dem positiven Aspekt der Schaffung religiöser Identität verbunden.

[ Seite 70 ]

Ringel und Meyer wissen nicht oder verschweigen, dass es auch islamrechtlich nicht beim Wegschneiden der Klitorisvorhaut bleiben wird, sondern dass, wie schon in vorislamischer Zeit, selbstverständlich das weibliche Zentrum der Lust amputiert oder teilamputiert werden muss, die arabisch baẓr (Mehrzahl buẓūr) zu nennende Klitoris. Eines Tages begegnete Mohammed der zum Islam konvertierten muqaṭṭiʿatu l-buẓūr (amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris, cutter of clitorises), der Frauenbeschneiderin Umm ʿAṭiyya. Die Gottgehorsame befragte den Propheten nach der religiösen Rechtmäßigkeit ihrer täglichen Arbeit und Allahs Sprecher stellte fest:

أشمِّي ولا تنهَكي

ašimmī wa-lā tanhakī

[Cut] slightly and do not overdo it

[Schneide] leicht und übertreibe nicht

Oder Mohammed verkündete den Willen des Himmels so:

اختفضن ولا تنهكن

iḫtafiḍna wa-lā tanhikna

Cut [slightly] without exaggeration

Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

Seither ist das dem kleinen Mädchen zu amputierende Quantum und Volumen an Genitalgewebe aufregend vielfältig als Viertel eines Reiskorns oder beispielsweise als Bohne (the size of a nail clipping, a quarter-grain of rice, a guava seed, a bean, the tip of a leaf, or the head of a needle) definiert worden oder als Hahnenkamm (the crest of a rooster), wobei gefährlich verschwommen bleibt, ob die sprichwörtliche Bohne jetzt aus der Klitorisvorhaut oder aber vielmehr aus der Klitoris herausgeschnitzt werden muss und schon eher gesichert ist, dass jede somalische, kurdische oder indonesische Bäuerin und Beschneiderin von Zeit zu Zeit sehr üppige Bohnen sowie ausgesprochen fleischige Hahnenkämme zwischen ihren Fingerspitzen dreht.

An dieser politisch wie genital allerdings sensiblen Stelle wird es islamrhetorisch seit Jahren sofort sehr laut, die zum Dialog der Religionen unabdingbare Harmonie droht unschön gestört zu werden. Sufischeich Nuh Ha Mim Keller muss heran, um die nervös gewordenen Multikulturfreunde zu beruhigen. Der Konvertit kann in den Schariatexten zwar kein arabisches Wort für Klitorisvorhaut finden, übersetzt aus dem sechseinhalb Jahrhunderte alten Rechtskompendium (Reliance of the Traveller) aber seelenruhig al-baẓr falsch mit Klitorisvorhaut. Die heutigen schafiitischen Ulama (What is the Ruling on Circumcision for Women?) stellen Kellers Beschwichtigung auf ihrer Homepage ein (Clarification), allerdings nicht über, sondern unter das entsprechende heilssichernde Rechtsgutachten (Fatwa), denn für „Klarstellung“ (clarification) hat der absolute Gesetzgeber weiter oben im Text ja bereits gesorgt (Allah knows best) und, achja, nun darf der Bruder aus Amerika dem Publikum auch noch etwas Nettes erzählen. Seit ein paar Monaten verwendet die mädchenbeschneidende Assalaam Foundation (Bandung, Java, Indonesien) keine Scheren mehr, sondern sticht zum rituellen Säubern mit der Lanzette. Man mache sich als deutscher Arzt oder Politiker nichts vor, erstens kann jederzeit nachbeschnitten werden und zweitens wurden die Scheren nicht weggeworfen.

Indonesiens Ulama dürfen nicht länger traurig sein, schnell zurück nach Germany zu den zwei Wegbereitern der weiblichen Beschneidung (FGM). Weil das Genital Eigentum des Stammes ist, braucht das potentiell aufmüpfige kleine Kind nicht erst umständlich gefragt zu werden:

IX. Ergebnis

Die Eltern einer Tochter haben wegen Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 GG das Recht, eine Einwilligung in eine religiös motivierte Vorhautbeschneidung zu erteilen. Die Personensorge umfasst auch das Recht in die medizinisch nicht indizierte Vorhautbeschneidung einer einwilligungsunfähigen Tochter einzuwilligen.

[ Seiten 88-89 ]

Nun werde der derzeit noch unangenehm verfassungswidrige § 1631d BGB zeitnah modernisiert und integriere endlich die Jungen und die Mädchen. Ringel und Meyer können sich darauf verlassen, dass der Deutsche Bundestag nie wieder so sehr ins Schwitzen, Kriechen und verfassungswidrige Nachgeben geraten möchte wie am schwarzen Tag der Kinderrechte, dem 12.12.2012.

Unser zwei Vorkämpfer für ein Personensorgerecht auf Mädchenbeschneidung, der Humanmediziner und die Volljuristin spüren, dass die spirituell motivierten und den Beschneidungsauftrag erteilenden Eltern und der künftige deutsche FGM-Praktiker („Täterkreis“) ein reines und edles Ziele anstreben:

Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt, indem geschlechtsneutral von einer medizinisch nicht erforderlichen Vorhautbeschneidung des einwilligungsunfähigen Kindes gesprochen wird. Der elterlichen Einwilligung in die Klitorisvorhautbeschneidung kommt von Verfassungswegen – wegen des (religiösen) elterlichen Erziehungsrechts – eine rechtfertigende Wirkung zu. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ muss bei Vorliegen einer Einwilligung der Eltern und der Einhaltung der entsprechenden Voraussetzungen, wie dem Arztvorbehalt und der Durchführung „nach den Regeln der ärztlichen Kunst“ etc., ausscheiden. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ als „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ i.S.v. § 226a StGB mit dem dort vorgesehenen Strafrahmen ist absolut unverhältnismäßig. Die Einordnung der „milden Sunna“ unter § 226a StGB ist auch mit Blick auf den Täterkreis nicht rechtfertigungsfähig.

[ Seite 110 ]

Der Betreiber eines hochspezialisierten Laboratoriums mit Ambulanz für Immunpathologie Karl-Peter Ringel und die rechtswissenschaftliche Mitarbeiterin für das multinationale, interdisziplinäre Forschungsprojekt zum Kindeswohl im Medizinbetrieb Kathrin Meyer müssen nur noch ein paar Wochen auf Zeit spielen und dafür sorgen, dass die anatomischen Fakten bzw. die Folgen der Jungenbeschneidung, nämlich mit FGM Typ Ib (Klitoridektomie) vergleichbar zu sein (Sorrells et al.) und lebenslang der eigenen Sexualität wie auch derjenigen der Partner zu schaden (Frisch et al.) nicht so bald in Presse und Parlament laut werden. Dann bekommt Deutschland die Mädchenbeschneidung vom FGM Typ Ia und IV und die Islamgelehrten vom Indonesian Ulema Council (MUI) und überhaupt die Schariatreuen der Rechtsschule der Schafiiten können zufrieden sein.

Oder wir Aufklärungshumanisten und Menschenrechtsuniversalisten sagen Nein zu jeder Zwangsbeschneidung oder Wunschbeschneidung an Kindern unter achtzehn Jahren, an Jungen oder Mädchen. Das ist unsere Forderung.

Edward von Roy am 14.09.2014

Q u e l l e n

§ 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung. Professor Karl-Peter Ringel, M.D. / Ph.D., FRSM Ass. jur. Kathrin Meyer. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Interdisziplinäres Zentrum Medizin-Ethik-Recht. Herausgegeben von Prof. Dr. Hans Lilie

http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=33910&elem=2767812

Basic Human Genital Anatomy

Neurologically, the most specialized pressure-sensitive cells in the human body are Meissner’s corpuscles for localized light touch and fast touch, Merkel’s disc cells for light pressure and tactile form and texture, Ruffini’s corpuscles for slow sustained pressure, deep skin tension, stretch, flutter and slip, and Pacinian corpuscles for deep touch and detection of rapid external vibrations. They are found only in the tongue, lips, palms, fingertips, nipples, and the clitoris and the crests of the ridged band at the tip of the male foreskin. These remarkable cells process tens of thousands of information impulses per second and can sense texture, stretch, and vibration/movement at the micrometre level. These are the cells that allow blind people to „see“ Braille with their fingertips. Cut them off and, male or female, it’s like trying to read Braille with your elbow.

Physiologically, the clitoris is richly endowed with thousands of these specialized pressure-sensitive nerves and the clitoral foreskin is virtually bereft of them. The ridged band at the tip of the the penile foreskin is richly endowed with thousands of these same specialized pressure-sensitive nerves and the glans is virtually bereft of them. Lightening speed feedback by somatosensory transduction from such tactile sensitivity gives humans intense pleasure, environmental awareness, and control. Cut off these super-sensitive cells and with lack of awareness comes lack of control. To say that amputation of the clitoris or amputation of the mobile roller-bearing-like portion of the natural penis, and consequently thousands of these specialized nerve cell interfaces, does not permanently sub-normalize a woman’s or a man’s natural capabilities and partially devitalize their innate capacity for gliding action tactile pleasure is grossly illogical denial of the bio-mechanical and the somatosensory facts of human genital anatomy.

Mechanically, the natural vaginal and penile lubricants are kept inside the vagina during male/female intercourse by the organic seal effect of the mobile penile foreskin. The mechanoreceptors in the buried legs of the intact clitoris straddle the entroitus of the vagina and are stimulated by the identical mechanoreceptors in the thick bunching accordion folds of the mobile penile foreskin. The clitoris and the penile foreskin are also intensely vascular – thickening when stimulated. Millions of years of trial and error evolutionary forces have synchronously engineered the human sex organs to function synergistically. We can be sure Nature has evolved (if you prefer, God has created) these differences and duplications for a reason. The brilliantly engineered unaltered female body is the perfect match for the equally brilliantly engineered design of the natural penis; they evolved together to compliment each other and they function collaboratively to achieve two common goals – mutual pleasure and insemination.

A woman can live without the sensitivity of the visible part of her clitoris. A man can live without the mobile and most sensitive part of his penis. But, both men and women are better off with their natural fine-touch parts intact – all of them. And so are their sexual partners.

Gary Harryman

https://ms-my.facebook.com/shareyoursexknowledge/posts/652188514794501

Fatwa

What is the Ruling on Circumcision for Women?

Question

What is the mu`tamad qowl (relied upon position) of the Shafi`ee Mazhab regarding the khatnah (circumcision) of women? Is it wajib (obligatory) or sunnat?

Also, what if a woman was ignorant if it being wajib will it be incumbent on her during her advanced age to perform khatnah?

Answer

Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab. In a situation a woman is in her advanced age, it is not permissible to circumcise her if it may harm her (al-Rauḍah of Imam An-Nawawi: 3: 384).

Answered by:

Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfiʿī

Checked by:

Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

http://www.shafiifiqh.com/what-is-the-ruling-on-circumcision-for-women/

Das Religionsrecht der Schafiiten ist einsehbar im ‚Umdat as-Salik wa ‚Uddat an-Nasik, Das Vertrauen des Reisenden und Rüstzeug des Anbetenden, das Shihabuddin Abu al-‚Abbas Ahmad ibn an-Naqib al-Misri (1302–1367) verfasste.

Reliance of the Traveller: The Classic Manual of Islamic Sacred Law

The new edition of the in-depth manual of Islamic law based on the Shafi’i school of thought, with a detalied index and commentary on specific rulings. 1,200 pages in an exceptional binding with Arabic and facing English text in two column format with occasional diagrams. ‚Umdat al-Salik wa ‚Uddat al-Nasik (Reliance of the Traveller and tools of the Worshipper) is a classic manual of fiqh. It represents the fiqh rulings according to the Shafi’I school of jurisprudence.

http://www.amazon.com/Reliance-Traveller-Classic-Islamic-Al-Salik/dp/0915957728

Al-Misri who based his work on the previous Shafi’i works of Imam Nawawi and Imam Abu Ishaq as-Shirazi. … The book was translated by the American Muslim scholar Nuh Ha Mim Keller in 1991 and became the first translation of a standard Islamic legal reference in a European language to be certified by Al-Azhar.

http://en.wikipedia.org/wiki/Reliance_of_the_Traveller

Answering Islam lässt sich von US-Scheich Keller nichts vormachen:

Islamic Law on Female Circumcision

The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‚Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

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29 Antworten to “Prof. Dr. Ringel empfiehlt dem Gesetzgeber die FGM Typ Ia und IV („milde Sunna“)”

  1. aus Halle Says:

    Florian Steger überzeugt:

    Dienstag, 16.10.2012, 11.00-11.45 Uhr (30 min Vortrag, 15 min Diskussion)

    Medizinethische Anmerkungen zur Beschneidung

    Florian Steger (Halle/Saale)

    http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=26639&elem=2614971

    „dass das Kindeswohl ein letztlich staatlich zu schützendes Wohl ist, das ich in Anbetracht auch des Gesetzentwurfes und der nun erweiterten Personensorge, die letztlich wegen der Religionsfreiheit gefordert wurde, für gefährdet sehe … Doch keiner wird einen Arzt, der einer alten Tradition moralischer Werte verpflichtet ist und sein Handeln einer ärztlichen Ethik verpflichtet sieht, zwingen können, eine Beschneidung durchzuführen, wenn er Einwände gegen diese Maßnahme hat, wenn er diese nicht verantworten will. Das ärztliche Ethos kann hier gegen die gesetzliche Möglichkeit der Beschneidung treten und eine gesetzlich erlaubte Handlungspraxis unmöglich machen. Erste Aufrufe zu einer solchen ärztlichen Handlungspraxis des Unterlassens von medizinisch nicht indizierten Beschneidungen bei nichteinwilligungsfähigen Jungen waren bereits vor dem Beschluss des Gesetzesentwurfes zu hören.“

    So muss ein Arzt, der seinen Beruf ernst nimmt, jetzt zur FGM argumentieren.

  2. Carcinòl Says:

    Die Genitalbeschneidung schadet Jungen wie Mädchen und muss endlich ganz weg, überall auf der Welt.

    Was treibt die beiden, warum wollen Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer die Mädchenbeschneidung in Deutschland straffrei stellen?

    Vorsicht Bild enthält Gewalt. Man beachte die sehr helle Hautfarbe aller Beteiligten, das ist nicht FGM-klischeehaft Afrika subsaharisch, sondern eher schon Irakisch-Kurdistan.

    Praktiziertes Schariagesetz nach Imam asch-Schafii, demnächst Made in Germany? Hoffentlich niemals.

  3. Carcinòl Says:

    Zwei Beispiele für außerafrikanische FGM, in Australien das Volk der Pitta-Patta (Introzision, Aufschneiden bzw. Aufreißen des Genitals) und in Südamerika im schon zum Amazonasbecken gehörenden Teil von Peru die zu den Pano zählenden Shipibo (Amputation der kompletten Klitoris).
    ::

    PARLIAMENTARY CAMPAIGN „STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN“: FEMALE GENITAL MUTILATION

    What is female genital mutilation?

    Introcision: This form of mutilation is practised specifically by the Pitta-Patta Aborigines from Australia: When a girl reaches puberty, the whole tribe – both sexes – assembles. The operator, an elderly man, enlarges the vaginal orifice by tearing it downward with three fingers bound with opposum string. In other districts, the perineum is split with a stone knife. This is usually followed by compulsory sexual intercourse with a number of young men. Introcision is also practised in Peru, in particular among the Conibos, a division of the Pano Indians in the North-East: as soon as a girl reaches maturity, she is intoxicated and subjected to mutilation in front of her community. The operation is performed by an elderly woman, using a bamboo knife. She cuts around the hymen from the vaginal entrance and severs the hymen from the labia, at the same time exposing the clitoris. Medicinal herbs are applied followed by the insertion into the vagina of a slightly moistened penis-shaped object made of clay.

    http://www.ipu.org/wmn-e/fgm-what.htm

    IPU (Genf und New York)

    http://www.ipu.org/english/whatipu.htm

    http://www.ipu.org/english/home.htm

    ::

    Shipibo-Conibo

    http://en.wikipedia.org/wiki/Shipibo-Conibo_people

    http://de.wikipedia.org/wiki/Shipibo-Conibo

    Pano-Sprachen
    Pano-Tacana (30) (Pano-Tacanan, Pano-Takana, Pano-Tákanan)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pano-Sprachen

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    Perú. Bei den Shipibo war oder ist das Ritual ani Ŝhrëati eine radikale Klitoridektomie.

    Myth, Cosmos, and Ceremony among the Shipibo Ethnographic Sketch

    Von: Peter G. Roe

    My specific reference point is the mythology of the Shipibo, a populous, fairly acculturated Panoan-speaking new alluvial tribe of the Peruvian montaña. They number some 16,000-20,000 people spread out in villages of about 150 people each and in much smaller, isolated, multihouse matrilocal extended-family compounds up and down the middle Ucayali River, a major southern tributary of the Amazon. They occupy the banks and related oxbow lakes of that river from Cumaría in the north to the mouth of the Pachitea in the south, where a closely related people, the Conibo, Ucayali and adjacent waters. They practice slash-and-burn horticulture, raising sweet manioc and plantains for carbohydrates on the land near the river; they also hunt and fish the river for aquatic protein.

    (…)

    Ceremony as Condensed Symbol: The Ani Ŝhrëati or the Bëstëti Ŝhrëati

    Some of the themes derived from Shipibo myths may be applied to the study of a famous Shipibo puberty rite, the ani Ŝhrëati. This rite has been of considerable interest to travelers and anthropologists alike for its unique elaboration and for its shocking (to Westerners) main episode: the radical clitoridectomy young Shipibo girls must undergo before they are marriageable. This rite-along with the closely similar hair-cutting rite, Bëstëti Ŝhrëati sometimes confused with it-is or was a central Shipibo institution.

    [Seite 93]

    ::

    Our ancestors had the ceremony to cut the clitoris of the young girls. It took a lot of time to prepare for the fiesta, sometimes up to two or three

    [Seite 96]

    ::

    Seite 97 Vorbereitung und Ablauf des Rituals. Drogen finden Verwendung: Das Mädchen wird mit einem eigens gebrautem alkoholischen Getränk, eine Art von Bier, betäubt und dann genital verstümmelt durch eine vollständige Klitoridektomie, nach der WHO-Klassifikation also eine FGM Typ Ib.

    After the cutting of the clitoris they prepare another festival, this time to cut the hair [the Bëstëti Ŝhrëati]

    [Seite 98]

    ::
    Irgendwie stehe die Zerstörung des Genitals mit dem unter allen Stämmen der Pano hoch verehrten Mond in Verbindung. Der Mond, so wird geglaubt, mache aus dem Mädchen eine Frau. Zusätzlich ist aber vermutlich öffentlich nachzuweisen, dass das Mädchen noch Jungfrau ist.

    The Clitoridectomy. Most anthropologists who have dealt with the ani Ŝhrëati have expressed difficulty in deciphering the reasons for the ceremony. Farabee offered an explanation of the ani Ŝhrëati as a sacrifice of the young girl’s virginity to the moon. This custom of defloration is common among all the Panoan tribes. Its origin and import are impossible now to determine. Among some tribes an old man performs the operation. The Panoan worship the moon: as the performance takes place at the full of the moon, it is easy to imagine, as some of them do, that the ceremony is in the nature of a sacrifice of virginity to the moon. It is a common saying that the moon makes women of girls. When you ask a man why the operation is performed, he will either say that he does not know, or that it is a way of letting everybody know the girl is a virgin.

    [Seite 102]

    http://udel.edu/~roe/TheCosmicZygote/ch2.pdf

    PETER G. ROE
    The Cosmic Zygote. Cosmology in the Amazon Basin

    RUTGERS UNIVERSITY PRESS NEW BRUNSWICK, NEW JERSEY

    I n h a l t

    http://udel.edu/~roe/TheCosmicZygote/tableofcontents.pdf

  4. Bragalou Says:

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) mindestens der Typen Ia (teilweise oder vollständige Amputation der Klitorisvorhaut) und IV (hier Variante pinprick / ritual nick), praktisch allerdings eigentlich stets Ib (teilweise oder vollständige Amputation der Klitoris), ist Scharia und den Schafiiten sowie der vermutbaren Hälfte der Hanbaliten religiöse Pflicht (wadschib; fard), doch auch Sophie Albers Ben Chamo redet unbekümmert islamverharmlosenden Unsinn, gekonnt nebenbei ins Post Scriptum abgedrängt:

    „Die weibliche Beschneidung wird in der Ausstellung nicht behandelt, da sie weder im jüdischen, noch im islamischen, noch im christlichen Glauben vorgesehen ist.“

    Quelle: Eine Frage der Vorhaut, stern am 23.10.2014

    http://www.stern.de/panorama/haut-ab-neue-ausstellung-zum-thema-beschneidung-2147432.html

  5. Edward von Roy Says:

    Islamic FGM in Malaysia

    Die Fatwa des Jahres 2009 bekräftigt die Jahrhunderte alte Pflicht zur Jungen- und Mädchenbeschneidung. Rubrik Soziales und Scharia (Sosial/Syariah).

    Malaysia has no laws in reference to FGM.[214] The Malaysian government sponsored 86th conference of Malaysia’s Fatwa Committee National Council of Islamic Religious Affairs held in April 2009 decided that female circumcision is part of Islamic teachings and it should be observed by Muslims, with the majority of the jurists in the Committee concluding that female circumcision is obligatory (wajib). However, the fatwa noted harmful [die Scharia ist für Schariafreunde nie harmful, schädlich] circumcision methods are to be avoided [wie im Hadith, Mohammed sprach zur Frauenbeschneiderin Umm Atiyya: [Schneide] leicht und übertreibe nicht] bzw. Schneide [leicht] und ohne Übertreibung].[215] In 2012, Malaysian government health ministry proposed guidelines to reclassify and allow female circumcision as a medical practice.[216]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Malaysia

    [215]

    Hukum Pemotongan Genitalia Wanita (Female Genital Mutilation) Jabatan Kemajuan Islam Malaysia, Rasmi Fatwa, Government of Malaysia (2009)

    Muzakarah Jawatankuasa Fatwa Majlis Kebangsaan Bagi Hal Ehwal Ugama Islam Malaysia Kali Ke-86 yang bersidang pada 21 – 23 April 2009 telah membincangkan Hukum Pemotongan Genitalia Wanita (Female Genital Mutilation). Muzakarah telah memutuskan bahawa amalan berkhatan bagi wanita adalah sebahagian daripada syiar Islam yang perlu dilaksanakan oleh umat Islam. Walau bagaimanapun, Islam juga amat mementingkan keselamatan umatnya dan memberikan kelonggaran sekiranya sesuatu amalan atau perbuatan itu boleh mendatangkan kemudharatan pada diri. Sehubungan itu, selaras dengan pandangan Jumhur Ulama’, Muzakarah bersetuju memutuskan bahawa hukum berkhatan [zu khitan, Beschneidung] bagi wanita [der Frau] adalah wajib [wadschib, islamrechtlich verpflichtend]. Walau bagaimanapun, sekiranya ia boleh membawa kemudharatan pada diri, maka ia perlu dielakkan.

    http://www.e-fatwa.gov.my/fatwa-kebangsaan/hukum-pemotongan-genitalia-wanita-female-genital-mutilation

    “A Tiny Cut”: Female Circumcision in South East Asia

    … The overwhelming majority of Muslims in Southeast Asia follow the Shafii school of law, which declares FGC as wajib, or obligatory. In contrast, the other three Sunni schools, together with the Shia schools, consider FGC a sunnah or a recommended act. Just like male circumcision, there is no mention of it in the Quran. The form of FGC taking place in Southeast Asia seems to follow this general and gender-neutral rule from al-Nawawi to remove the prepuce at a young age, but also at an older age if it causes no ‘harm’.[xvi] This ruling is found in his chapter on taharah or purity, indicating that the concern was for the cleanliness of the genitals, especially the area under the prepuce, and consequent validity of acts of worship [das Gebet eines oder einer Unbeschnittenen ist möglicherweise gar nicht gültig; MGM und FGM zähle nicht zu den Mu’amalat oder zwischenmenschlichen Pflichten, sondern sei Teil der ‚Ibadat oder Pflichten des Menschen Allah gegenüber]. …

    Sya Taha

    http://www.theislamicmonthly.com/a-tiny-cut-female-circumcision-in-south-east-asia/

    a Muslimah in NL
    Sya

    http://susu-pekat-manis.blogspot.nl/2014/10/muslims-touch-dogs-and-religious.html

    Taha

    http://susu-pekat-manis.blogspot.de/2011/06/being-someones-daughter.html

    Über den Islam nur Gutes, der sogenannte Menschenrechtsaktivist Azrul Khalib (Azrul Mohamad Khalib) ist auch Mietmaul & Spendeneintreiber pardon Kommunikationsmanager und PR-Chef (communications and resource mobilisation adviser) für das Projekt SPRINT der International Planned Parenthood Federation:

    Human rights activist Azrul Mohamad Khalib has written a scathing commentary calling for abolition of the practice.

    He says it has no religious [Unsinn, die FGM ist Scharia] or medical benefits.

    [Wenn keine „medizinischen“ Vorteile dann ja vielleicht gar keine Nachteile, will der medizinisch unakzeptabel übervorsichtig sprechende und islambezogen entweder unkundige oder uns belügende Azrul Mohamad Khalib dieses suggerieren? „Keine religiösen Vorteile“ (no religious benefits) ist schlicht Unsinn, das unbeschnittene Genital eines Jungen oder Mädchen ist für Schafiiten haram, und was haram ist, führt ins ewige Feuer. Welchen größeren Vorteil (benefit) kann es denn für einen Gläubigen geben, als in den Himmel zu kommen?]

    But according to the results of a university survey the practice is widespread, with more than 90 per cent of Malay Muslim female respondents reporting they have been circumcised.

    [Das war leider zu vermuten, mehr als 90 % der muslimisch sozialisierten Frauen Malaysias sind Opfer von Genitalverstümmelung.]

    Azrul Mohamad Khalib told Radio Australia’s Connect Asia: „It certainly is a surprising figure, really. The study involves more than 1,000 female respondents and when we look at it, around 90 per cent or so are Malay Muslims.“ …

    What about the suggestion that the health ministry may be about to register the practice?

    He said: „One of the things I find quite alarming with regards to this development is that the Ministry of Health is actually depending on a fatwa, a religious opinion that was actually issued by the national fatwa council, in which they made it obligatory, or ‚wajib‘, for all Muslim women to be circumcised.

    „It seems that the Ministry of Health is now (instituting) that fatwa.“…

    [Terre des Femmes („Eine Fatwa in Malaysia hat FGM im Jahr 2009 verpflichtend für islamische Frauen gemacht, außer wenn die Prozedur Schaden bringt.“) beliebt das bekanntlich falsch zu verstehen, Malaysias Mädchenbeschneidung ist nicht seit 2009 wadschib, religionsrechtlich verpflichtend, sondern schafiitisch historisch seit mindestens 650 (Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper) oder wahrscheinlicher seit mehr als 1000 Jahren, theologisch seit 1400 Jahren, seit der Rede Allahs an Mohammed.]

    „So, in contrary to quite a number of best practices as well as a WHO (World Health Organisation) advisory, the Ministry of Health is taking steps now to sort of make it standardised, or medicalised, in such a way that it might be applied to all public health-care facilities.“

    At the moment the practice is carried out generally by traditional practitioners, as well as private health practitioners, the activist said. …

    Azrul Mohamad Khalib verfehlt das Thema FGM im schafiitischen Islam, die Schariapflichten zu erfüllen ist auf Erden gerade nicht „unnötig“ (unnecessary), sondern notwendig.

    „… such practices are unnecessary … They’re not required by religion, they’re not having any medical benefits whatsoever and certainly when we look at it it’s strictly cultural in its entirety.

    Khalib unterlasse bitte die Desinformation, die FGM sei kein religiöses Erfordernis (They’re not required by religion).

    ABC Net (Malaysia storm over female circumcision) 07.12.2012

    http://www.abc.net.au/news/2012-12-07/an-malaysia-debate-over-female-circumcision/4416298

    „Eine Fatwa in Malaysia hat FGM im Jahr 2009 verpflichtend für islamische Frauen gemacht, außer wenn die Prozedur Schaden bringt.“

    (TdF)

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1353-malaysia


    Khalib lobenswert antirassistisch aktiv gegen die Apartheid der Bangsa, leider beschönigt er die uralten islamischen selektiven Erb- und Heiratsverbote, den im Staat Kelantan legalen Wali mudschbir und andere Vorgaben der ewigen Scharia, die jeden bekennenden Konfuzianer, Taoisten und Atheisten noch nicht einmal als Dhimmi herabstuft, sondern als Harbi rechtlos stellt:

    Dear Paprika: Walking in the Park for Peace

    … How can some people say Malaysia is divided into three main races when many of us are of mixed parentage? One girl I met at this walk said she is part Chinese, Malay, Portuguese and Thai. So how, she asked, is she defined as “bangsa Melayu” (Malay)? …

    http://www.loyarburok.com/2014/01/30/dear-paprika-walking-park-peace/

  6. Edward von Roy Says:

    … Heute geht es im Gegensatz zu den ersten Anti-FGM/C-Kampagnen in afrikanischen Ländern um die globale Durchsetzung des Verbots. Wir wissen, dass Mädchen bei uns, in Europa und zunehmend im Mittleren Osten, etwa in der Autonomen Kurdischen Region Iraks und Teilen Südostasiens – Indonesien, Malaysia, Singapur – betroffen sind.

    Rechtfertigungen dafür liefern islamische Rechtsschulen. [Der] sunnitische [Fiqh nach Imam asch]-Schafi’i [und damit der Klerus der Schafiiten], erklärt das Ritual für [wadschib (anglisiert wajib)], obligatorisch. [Ihm] folgen in Südostasien die meisten Muslime. Drei weitere sunnitische Schulen sowie die Schia sehen in FGM/C an Mädchen eine Sunna, eine empfohlene Handlung. Die religiöse Einflussnahme erklärt die gegenwärtige Ausweitung der FGM/C.

    Am Beispiel Indonesiens lässt sich verfolgen, wie leicht sich Regierungen in Widersprüchen verfangen und dann in Schwierigkeiten kommen. …

    [ Rolle des MUI fehlt. Lobenswert: immerhin kennt und nennt man die Bedeutung des Islam für die weibliche Genitalverstümmelung ]

    erklärt und geringfügig korrigiert aus: Presseerklärung zum Internationalen Tag Gegen Weibliche Genitalverstümmelung, von: Deutscher Frauenring, 04.02.2015

    http://www.deutscher-frauenring.de/aktuelles/nachrichten/04.02.2015-presseerklaerung-zum-internationalen-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) unter keinen Umständen tolerieren!
    04.02.2015

    Wir schließen uns dem ausnahmslosen Verbot der Weiblichen Genitalverstümmelung und Beschneidung (FGM/C) an.

    Eine kompromisslose Durchsetzung des Verbots ist heute leider weiterhin nötig. Zwar setzt sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das komplette Verbot dieser Menschenrechtsverletzung ein. Sie lehnt jegliche nicht medizinisch gebotene Verletzung der weiblichen Genitalien ab, einschließlich der zur Kategorie IV zählenden Eingriffe. Diese werden jedoch oft als „geringfügig“ angesehen. Neuerdings verbirgt sich FGM/C in Angebotspaketen für Geburt und nachgeburtliche Betreuung, also als Eingriff mittels ’sterilisierter Schere oder Skalpell‘. Auch hier bezieht die WHO eindeutig Position: Mit Blick auf den besorgniserregenden und zunehmenden Trend zur Medikalisierung der Prozedur ergeht an das medizinische Fachpersonal die dringende Aufforderung zur Unterlassung von FGM/C. …

    [ Erfreulich, dass man sich der WHO anschließt und ein Zerfransen der WHO-Klassifikation beinahe deutlich nicht duldet. Die nicht ganz deutlich erhobene eigene Forderung nach einem weltweiten Verbot aller Formen von FGM (Typ I, II, III, IV) auf den schlecht gebastelten deutschen § 226a StGB sowie auf den 70. Deutschen Juristentag zu beziehen wäre wichtig gewesen.

    Das Einfallstor für eine auch europäische bzw. deutsche FGM mindestens vom Typ Ia und Typ IV bleibt die Jungenbeschneidung (der Staat hat die körperliche Unversehrtheit des Individuums zu schützen; Minderjährige (Jungen oder Mädchen) können die lebenslangen Formen der Beschneidung auf Gesundheit, Sexualität und Partnerschaft völlig altersgemäß nicht abschätzen und sind daher nicht einwilligungsfähig; Kinder sind Grundrechtsträger ohne Einschränkung; die Gleichberechtigung wurde in Deutschland 1994 zum Staatsziel erklärt, weshalb nicht eine Geschlechtsklasse rituell am Genital mutiliert werden darf und die andere nicht), was auch dem DEUTSCHEN FRAUENRING klar sein sollte und der dazu den grundrechtswidrigen § 1631d BGB hätte zurückweisen müssen.

    Die Islamic FGM (khitan al-inath, sunat perempuan) hätte man beim Namen nennen müssen, deren Legalisierung seit Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014) und James Munby (2015) schließlich Deutschland bzw. Europa droht. ]

    Heute geht es im Gegensatz zu den ersten Anti-FGM/C-Kampagnen in afrikanischen Ländern um die globale Durchsetzung des Verbots. Wir wissen, dass Mädchen bei uns, in Europa und zunehmend im Mittleren Osten, etwa in der Autonomen Kurdischen Region Iraks und Teilen Südostasiens – Indonesien, Malaysia, Singapur – betroffen sind.

    Rechtfertigungen dafür liefern islamische Rechtsschulen. Die sunnitische Shafii, erklärt das Ritual für wajib, obligatorisch. Ihr folgen in Südostasien die meisten Moslems. Drei weitere sunnitische Schulen sowie die Schia sehen in FGM/C an Mädchen eine Sunna, eine empfohlene Handlung. Diese religiöse Einflussnahme erklärt die gegenwärtige Ausweitung der FGM/C.

    Am Beispiel Indonesiens lässt sich verfolgen, wie leicht sich Regierungen in Widersprüchen verfangen und dann in Schwierigkeiten kommen. …

    DEUTSCHER FRAUENRING
    Präsidium

    Pressekontakt: Sarah Stammen E-Mail: stammen7@gmail.com

    http://www.deutscher-frauenring.de/presse/press-releases/weibliche-genitalverstuemmelung-fgm-c-unter-keinen-umstaenden-tolerieren

    Deutscher Frauenring (DFR)

    Er macht heute, zusammen mit verschiedenen anderen Frauenorganisationen, einen Teil des Dachverbandes Deutscher Frauenrat aus.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenring

    Deutscher Frauenrat

    Der Deutsche Frauenrat ist in der Liste der Interessenvertretungen des Deutschen Bundestages eingetragen. Er ist Mitgründer der Europäischen Frauenlobby in Brüssel und genießt als Nichtregierungsorganisation (NRO) besonderen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenrat

  7. Edward von Roy Says:

    Kuala Lumpur 2015. Nach der schafiitischen Rechtsschule (Madhhab) bzw. der schafiitischen Sakraljurisprudenz (Fiqh) ist khitan al-inath (sunat perempuan, khitan wanita, Islamic FGM) wadschib, religionsrechtlich verpflichtend.

    Wer flüstert es Angela Merkel („Der Islam gehört zu Deutschland“)?

    Islam ist FGM. Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört auch die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna (indones. sunat perempuan, arab. khitan al-inath) zu Deutschland und ist zeitnah straffrei zu stellen. Das gilt es zu verhindern.
    **
    *

    … 19-year-old Syahiera Atika … is a modern incarnation of Malay culture: She happily embraces Western-style capitalism, while at the same time strictly following the local interpretation of Islam. And as she proudly informs me, that also means she’s circumcised.

    „I’m circumcised because it is required by Islam,“ she says. The Malay word she uses is wajib, meaning any religious duty commanded by Allah. Syahiera is aware of how female circumcision is perceived in the West, but rejects any notion that it’s inhumane. „I don’t think the way we do it here is harmful,“ she says. „It protects young girls from premarital sex as it is supposed to lower their sex drive. But I am not sure it always works.“ She giggles at this thought. …

    Regardless of how cruel FGM is, the majority of Muslim women in Malaysia are, like Syahiera, circumcised. A 2012 study conducted by Dr. Maznah Dahlui, an associate professor at the University of Malaya’s Department of Social and Preventive Medicine, found that 93 percent of Muslim women surveyed had been circumcised. …

    Dahlui insists Malaysia’s version of female circumcision is less invasive than some types practiced around the world—she says it involves a needle prick to the clitoral hood [das wäre der pinprick bzw. ritual nick, also eine FGM Typ IV] and is performed on girls between the ages of one and six. However, as I discovered, more invasive procedures are also widespread.

    Obstetrician and gynecologist Dr. Mighilia of the Global Ikhwan private clinic located in Rawang, north of Kuala Lumpur, admitted that she performs a more drastic version with a needle or scissors. „I just take a needle and slit off the top of the clitoris, but it is very little,“ she said. „Just one millimeter.“ [nicht die Klitorisvorhaut wohlgemerkt wird „aufgeschlitzt“, wir haben, sofern bzw. weil Gewebsverlust anzunehmen ist, eine FGM Typ Ib als die teilweise oder gänzliche Amputation der Klitoris, oder einen die Klitoris beschädigenden Untertyp von FGM Typ IV]

    Genital mutilation isn’t banned in Malaysia, although public hospitals are prevented from performing the surgery. In 2009 the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled that female circumcision was obligatory for all Muslim women, unless it was harmful.

    [Allahgott will nichts Schädliches, also „kann“ die FGM nicht schädlich (harmful) sein …] …

    According to Adibah, FGM became more socially acceptable in 2012, when the Ministry of Health announced it was developing guidelines to reclassify the procedure as medical. To her, this misleads people into thinking mutilation is medically sound. „If you come up with the guidelines and you medicalize it this means you’re OK with it, despite it having no medical benefit,“ she said. (The Ministry of Health did not respond to multiple requests for comment.)

    Not that the „medicalization“ of female genital mutilation is unique to Malaysia—the practice was recently identified as a new „disturbing trend“ by the UNFPA, UNICEF, the International Confederation of Midwives, and the International Federation of Gynaecology and Obstetrics.

    But some Malaysians believe that international organizations like those shouldn’t be telling them how to live. „The problem with the West is that it’s just so judgmental,“ said Abdul Khan Rashid, a professor at Penang Medical College. „Who the hell are you to tell us what to practice and what not to practice? A lot of women now do it in private clinics in safe conditions, but if you’re going to make it illegal, the practice will just go underground.“

    Malaysian medical practitioners also defend the practice by passing judgment onto other countries. „We are very much against what is going on in other countries like Sudan,“ said Dr. Ariza Mohamed, an obstetrician and gynecologist at KPJ Ampang Puteri Specialist Hospital in Kuala Lumpur. „That is very different from what we practice in Malaysia,“ she added. „And there is a big difference between circumcision and female genital mutilation.“

    [Genau so gehen Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014), James Munby (2015) usw. vor, die allesamt die schützenswerte WHO-Klassifikation zur FGM (Typ I, II, III, IV) spalten wollen in einen weiterhin verbotenen und einen (wenig zufällig sehr schariakonform) dann auch in Großbritannien bzw. Deutschland erlaubten Teil.

    „Und es gibt einen großen Unterschied zwischen weiblicher Beschneidung und Verstümmelung (mutilation)“, sinngemäß genau so vernahm es erst vor wenigen Wochen die ein Jahr lang schlampig gegen die indonesische FGM arbeitende Terre des Femmes (TdF) aus dem Mund der Berliner Botschaftsvertreterin des Staates Indonesien, Lefianna H. Ferdinandus.]

    von: Marta Kasztelan (Female Circumcision Is Becoming More Popular in Malaysia), mit Fotos von: Thomas Cristofoletti, in: VICE, 20.02.2015

    http://www.vice.com/en_ca/read/female-circumcision-is-becoming-more-popular-in-malaysia

  8. Edward von Roy Says:

    Islamische Mädchenbeschneidung (Sunna-gehorsam FGM Typ I, irakisch dabei wohl ausschließlich Ib Klitoris(teil)amputation und wohl (nie?) keine Ia Klitorisvorhautamputation) unter den Kurden.

    Selten (fünf von 2000 genital verstümmelten Frauen) kennt der Irak auch FGM Typ II (Schamlippenamputation, nordirakisch dann wohl, s. erste Quelle, Verstümmelung der bzw. an den Labia minora).
    ::

    Female genital mutilation (FGM) is widespread in Africa but also occurs in Oman, Yemen, and Saudi Arabia; parts of Indonesia and Malaysia; and in specifi c immigrant communities in North America and Europe. Two new reports—one published by German relief organisation WADI on Feb 6, the other to be issued by Human Rights Watch (HRW) later this year—centre on an arena hitherto neglected by researchers and activists: Iraqi Kurdistan.

    Kurdish northern Iraq is an autonomous region consisting of the three governorates of Dohuk, Arbil, and Suleymaniya, with a population of about 5·5 million, and several provinces in neighbouring governorates, one of which, Kirkuk, awaits the result of a referendum to determine whether it will become part of Kurdistan.

    “Most girls in northern Iraq are likely to have undergone FGM”, concludes the WADI report, which surveyed more than 1400 women across the region. The average rate of FGM was 72·7%, but in some areas was virtually 100%.

    HRW stated that type 1 mutilation—clitorodectomy—predominated, even though some older women reported undergoing the amputation of their clitoris and inner labia (type 2 mutilation).

    aus: Talha Burki (Reports focus on female genital mutilation in Iraqi Kurdistan), in: The Lancet [Reed Elsevier (UK) Limited] Vol 375, 06.03.2010

    http://www.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140-6736(10)60330-3.pdf

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    The Lancet is the world’s leading independent general medical journal. The journal’s coverage is international in focus and extends to all aspects of human health. […] Copyright © 2015 Elsevier B.V.

    http://www.journals.elsevier.com/the-lancet/

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    The self-reported prevalence of female genital mutilation was 70.3%, while it was 58.6% according to clinical examination of the women’s genitalia. The most common type of female genital mutilation was type I (99.6%) and the most common age at which mutilation was performed was 4–7 years (60.2%). This practice was mostly performed by traditional birth attendants (72.5%). Only 6.4% of mutilated women reported having complications after mutilation, most commonly bleeding (3.6%). The practice was more reported among housewives (OR = 3.3), those women whose mothers were mutilated (OR = 15.1) or with unknown mutilation status (OR = 7.3) and those women whose fathers were illiterate (OR = 1.4) or could only read and write (OR = 1.6). The common reasons for practicing female genital mutilation were cultural tradition (46.7%) and dictate of religion (38.9%). Only 30% of the participants were aware about the health consequences of female genital mutilation. More than one third (36.6%) of the women support the practice and 34.5% have intention to mutilate their daughters.

    […]

    Of the 1987 participants, 1397 (70.3%) reported to have undergone FGM. Clinical examination verified presence of FGM among 1164 (58.6%) participants. The mean age ± SD of clinically confirmed mutilated participants (27.8 ± 7.0 years) was significantly higher (P = 0.050) than that of non-mutilated (27.2 ± 6.9). Majority had type I mutilation (99.6%). Only five participants had type II mutilation; two were at the age of 15–19 years and three at the age of 20–29 years, all of them were born in rural areas, the mothers of four of them were illiterate and the father of one of them was illiterate. Only 983 (84.5%) mutilated participants remembered who performed mutilation for them. Of these, the majority of FGMs (72.5%) were performed by traditional birth attendants. Only 747 (64.2%) mutilated participants remembered the age at which they were mutilated. Of these, the majority (60.2%) were mutilated when they were between the ages of four and seven years.

    aus: Berivan A Yasin, Namir G Al-Tawil, Nazar P Shabila and Tariq S Al-Hadithi (Female genital mutilation among Iraqi Kurdish women: a cross-sectional study from Erbil city)

    hier bei: BMC (biomedcentral)

    http://www.biomedcentral.com/1471-2458/13/809

    MESOP

    http://www.mesop.de/mesops-must-read-female-genital-mutilation-among-iraqi-kurdish-women-a-cross-sectional-study-from-erbil-city/

  9. Machandelboom Says:

    Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein.
    ::

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Es gibt Formen von weiblicher Genitalverstümmelung, die man mit der Beschneidung von Jungen vergleichen könnte [allerdings, und zwar Ib Klitoris(teil)amputation oder Typ II Labien(teil)amputation]. So gibt es Gegenden, in denen nur die Haut der Klitoris entfernt wird [das wäre eine FGM Typ Ia und anatomisch ahnungslos. Die Zirkumzision ist, die menschliche Keimbahnentwicklung betreffend, mit der FGM Typ II zu vergleichen sowie, histologisch und sensorisch-sexuell, mit einer FGM Typ Ib].

    […] Laut einer Umfrage in Großbritannien ist ein Hindernis im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, das Unverständnis für die Ungleichbehandlung: Jungen dürfen straffrei beschnitten werden, bei Mädchen aber ist die „mildeste Form“ verboten.

    [Na demnächst mit Tatjana Hörnle usw. erlaubt? Ganz im Ernst, wo bleibt 2014 und 2015 der Protest von Terre des Femmes gegen die verschiedenen Vorstöße zur Straffreistellung der milden Sunna?]

    CICERO: Welche Gründe gibt es für weibliche Genitalverstümmelung?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Die Verstümmelung wird als religiöse [genau, etwa islamische] und gesellschaftliche Pflicht angesehen und gilt als Voraussetzung für eine Heirat. Ziel ist es, [nach dem Tod in den Himmel zu gelangen und nicht in die Hölle, ferner geht es darum] die Sexualität der Frau zu kontrollieren, die Jungfräulichkeit vor der Ehe und die sexuelle Treue sicherzustellen. Frauen, die nicht beschnitten sind, gelten in manchen Teilen Afrikas als Huren, gehören nicht zur sozialen Gemeinschaft. Frauen, die nach Deutschland migrieren, setzen diese Tradition manchmal fort.

    CICERO: Bei der Beschneidung von Jungen ist der Bezug zum Islam und klarer noch zum Judentum festgeschrieben. Ist die Genitalverstümmelung von Frauen auch in einem religiösen Werk vorgeschrieben?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Weder in der Bibel noch im Koran wird dieser Eingriff verlangt [so ein Unsinn, Islam funktioniert nicht als lässige Koranlektüre, sondern etwa als Qiyas (qiyās), schariagelehriger Analogieschluss oder als Idschma‘ (iǧmāʿ) der Mehrheit der ‚Ulama, alles durch den Endanwender zu befolgen per Fatwa vom Scheich], aber in alter Tradition wird dieses grausame Ritual seit vielen Jahrhunderten fortgeführt: Von islamischen Gruppen und auch von Christen. Das lässt sich nicht auf bestimmte Religionen beschränken. [Terre des Femmes weicht aus, die FGM ist für Schafiiten wadschib, religiöse Pflicht] […]

    CICERO: Was würden Sie sich für Ihre Position beim Thema Knabenbeschneidung wünschen?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Um das Selbstbestimmungsrecht durchzusetzen [völlig falsch, die genitale Intaktheit des Minderjährigen d. h. des Jungen oder Mädchens unter 18 Jahren ist zu kompromisslos durchzusetzen, nicht die genital autonomy des Kinderwunsches nach Beschneidung], brauchen wir den Dialog mit den Religionsgemeinschaften [wozu Dialog? Klare strafbewehrte Verbotse müssen her – und dann hinter Gitter mit den Beschneiderinnen und Beschneidern], um über Alternativen zu sprechen: Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein. [Unglaublich, Schewe-Gerigk will nicht nur, was ebenfalls abzulehnen wäre, Jugendliche (14-17 Jahre), sondern ausdrücklich Kinder (!) in ihr Verstümmeltwerden einwilligen lassen. Koran und Sunna verlangen die Beschneidung religiös zwingend, hanbalitisch und schafiitisch für alle Jungen, mindestens schafiitisch aller Jungen und Mädchen. Da gilt es alle Minderjährigen vor dem religiösen Zwang zu schützen, da heißt es Nein zu sagen zu den Schariapflichten] Im Judentum mit der Vorgabe des achten Tags ist das schwieriger. Da könnte man über rituelle Ersatzhandlungen sprechen [wie lange verhandeln, 3000 oder 5000 Jahre lang?].

    aus: „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“, in: Cicero, 25.07.2012 (s. u.), die Fragen stellte Karoline Kuhla

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330/seite/4

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330

    BESCHNEIDUNG. Karoline Kuhla hat Kunstgeschichte und Philosophie an der Freien Universität in Berlin studiert.

    „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
    25. Juli 2012

    http://www.cicero.de/autoren/kuhla-karoline-0


    Qiyas (qiyās), der die Grenzen des (gruppenbezogen menschenfeindlichen und zusätzlich durchgehend frauenfeindlichen) Islamischen Rechts einhaltende und sichernde Analogieschluss eines Schariagelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Qiyas

    Idschma‘ (iǧmāʿ), Mehrheitsmeinung der islamgelehrigen Elite, die Schönheit und Vernunft der alle Lebensbereiche regelnden (totalitären) Scharia bestätigend

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ijma

    Usul al-Fiqh (uṣūlu ʾl-fiqh), heilssicherndes Staatsprogramm für die um Himmels Willen zu errichtende Lebensführungsdiktatur

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fiqh

    ‚Ulama (ʿUlamāʾ, Singular ʿĀlim), die islamischen Gelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ulama

  10. Carcinòl Says:

    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte
    Köln
    11.09.2014

    Keine Genitalverstümmlung: Jungen und Mädchen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!

    Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist empört über den Vorstoß der Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung und anderer Formen der Genitalverstümmelung rechtfertigt. Hörnle wird ihre These auf dem 70. Deutschen Juristentag (16. bis 19. September 2014 in Hannover) vertreten.

    Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: „Hörnle argumentiert, wenn die Vorhaut der Jungen amputiert werden dürfe, müsse auch die Beschneidung der Klitorisvorhaut erlaubt sein. Eine solche Argumentation, bei der frei nach dem Motto „Gleiches Recht für alle“ körperliche Gewalt an Mädchen durch Gewalt an Jungen gerechtfertigt wird, ist an Zynismus kaum noch zu überbieten. Kinder haben verfassungsmäßig garantierte Rechte, zu diesen Rechten gehört das Recht auf Schutz vor Gewalt. Die Resolution der Vereinten Nationen erlaubt keine Art von Beschneidungen an Mädchen und Frauen. Ist ein Arzt an einem solchen Eingriff beteiligt, so kann dieser auch standesrechtlich belangt werden.

    Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen vor Genitalverstümmelung geschützt werden [was natürlich nicht heißen kann, geschlechtsneutral rituell ein ganz kleines bisschen zu beschneiden]. Weder Tradition noch Religion dürfen dazu führen, dass an den Genitalien von minderjährigen nicht einwilligungsfähigen Mädchen oder Jungen ohne medizinische Indikation herumgeschnitten wird [Nein Herr Dr. Hartmann. So wird das nie was! Denn: jünger als 18 Jahre = nicht einwilligungsfähig]. Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie aus rituellen Gründen begangen werden. Es ist Zeit, dass das 2012 erlassene „Beschneidungsgesetz“ novelliert wird. Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen [Thema zum Schluss leider etwas verfehlt, denn laut MUI wird ja mit der sunat perempuan gerade nicht verstümmelt. Auch sagt Wolfram Hartmann leider nicht, was gesagt werden muss: die rituelle Zirkumzision ist eine Genitalverstümmelung].“

    Quelle: Pressemeldung des BVKJ

    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/keine-genitalverstuemmlung-jungen-und-maedchen-haben-ein-recht-auf-koerperliche-unversehrtheit/

  11. Edward von Roy und Gabi Schmidt Says:

    „So läuft das ab!“

    Beschneidungsrhetoriker Bühmann

    Männliche Genitalverstümmelungen begünstigende Desinformation ausgerechnet gegenüber Minderjährigen als der Zielgruppe der BRAVO verantwortet das Mietmaul pardon der Pressesprecher des BDU und Betreiber einer urologischen Privatpraxis auf Sylt Dr. Bühmann.

    Seit viereinhalb Jahren unkorrigiert im Netz – kein Wort von den bei jeder Zirkumzision amputierten 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Merkel, Meissner, Vater-Pacini, Ruffini. Kein Hinweis auf die damals (2011) bereits vier Jahre alten Forschungsergebnisse von Morris L. Sorrels et al. (fine-touch; sensorische Schädigung des Penis; von 2007).

    Sicherlich, die Erkenntnisse von Morten Frisch et al. (negative Auswirkungen auf die Partnerschaft) waren erst acht Wochen später zugänglich, doch hätte man sie seit Mai 2011 im Online-Text ohne weiteres nachtragen können und müssen – und muss das immer noch sehr geehrter Herr Bühmann. Auch eine neuer Text ließe sich schreiben, warum nicht in der BRAVO.

    Nicht einmal den Hinweis auf vorhauterhaltende Techniken wie die Triple-Inzision werden den Jugendlichen seit 2011 angeboten, im Gegenteil wird von jeder anderen OP als der vollständigen Zirkumzision ausdrücklich abgeraten.

    Zitat: BRAVO vom 08.03.2011 | Beschneidung: So läuft das ab!

    Beschneidung: So läuft das ab!

    Geht auch eine Teilbeschneidung?

    Bei einer Teilbeschneidung wird nur ein Teil der Vorhaut abgetrennt, so dass die verbleibende Haut noch über der Eichel liegt. Allerdings hat diese Art der Beschneidung gegenüber einer vollständigen Beschneidung keine Vorteile. Im Gegenteil: Bei einer Teilbeschneidung ist in etwa 30 Prozent der Fälle eine Nachoperation nötig, weil es durch Narbenbildung zur erneuten Enge kommen kann.

    Wie ist der Sex hinterher?

    Direkt nach der Operation ist die Eichel noch sehr empfindlich. Klar, sie ist es nicht gewohnt, frei zu liegen. Deshalb kann das neue Gefühl anfangs gewöhnungsbedürftig sein. Ein beschnittener Junge kann aber genauso tollen Sex erleben, wie ein Unbeschnittener. Jungen, die den Vergleich „Sex mit und ohne Vorhaut“ kennen, berichten trotzdem von einem Unterschied.

    Auch Selbstbefriedigung ist beschnitten möglich. Der Rest der Vorhaut bleibt schließlich beweglich und kann für schöne Gefühle sorgen. Wer gern eine Lotion oder ein Öl dazu nehmen möchte, kann das tun. Es geht aber auch ohne Hilfsmittel.

    Ein Märchen ist allerdings, dass beschnittene Jungen beim Sex länger durchhalten, weil angeblich ihre Eichel unempfindlicher geworden ist. Dafür gibt es keinen Beweis. Wie schnell ein Junge erregbar ist, hat nicht allein mit seiner Eichel zu tun, sondern auch mit den Hormonen, der Aufregung oder dem Stress, den sich der Junge selber macht – also viel mit dem Kopf.

    Für diesen Artikel wurde das Dr.-Sommer-Team beraten von:
    Herrn Dr. Wolfgang Bühmann
    Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU)
    Text: Marthe Kniep

    http://www.bravo.de/dr-sommer/beschneidung-so-laeuft-das-ab-240345.html

    Auch 2015 erweist sich Wolfgang Bühmann als eher lernresistent. Der Arzt aus Westerland leugnet die hohe sexuelle, nämlich sensitive und partnerschaftliche Bedeutung der Penisvorhaut. Einen eigenen Wert im männlichen sexuellen Erregungssystem habe sie nicht, so implizit der Sylter, dem das Präputium zur Eichelschutzkappe verkommt („[s]o schützt die Vorhaut die Eichel“) und der wie zufällig verschweigt, dass die Mehrheit sprich über 50 % aller Jungen im Grundschulalter, diese sind jünger als 10 (zehn!) Jahre und eben nicht nach der Geburt lediglich „einige Jahre“ alt, von Natur aus noch keine gänzlich retraktierbare Vorhaut besitzt:

    Bei 96% aller Neugeborenen sind Präputium penis und Glans verklebt – und sie bleiben es einige Jahre lang. „So schützt die Vorhaut die Eichel vor Urin und Verschmutzungen“, betont Bühmann.

    Sicherlich gibt es die Keratinisierung (Verhornung), die Männer spüren dann wenig bis gar nichts mehr und möchten erklärlicherweise Kondome ablehnen, was die Gefahr der HIV-Übertragung erhöht und die afrikanischen Kampagnen als unsinnig erkennen lässt. Wir haben aber über den Schaden jeder Zirkumzision zu sprechen. Nein, die Vorhaut SCHÜTZT nicht, sie IST das maskuline Lustorgan Nummer Eins oder sie WAR es.

    Zum Glück darf Dr. Kolja Eckert im selben Artikel der Petra Plaum (Beschneidungen von Jungs? Nur bei medizinischer Indikation! – Mit welchen Argumenten Ärzte Zirkumzisionen ablehnen, Medscape, 04.08.2015) die anatomischen Fakten darstellen, warum liest man das nicht auf dem Internetauftritt des Essener Elisabeth-Krankenhauses:

    Inzwischen erklärt Eckert den Eltern, dass das Präputium 70 bis 80 % der Nervenendigungen enthält, die für das männliche sexuelle Lustempfinden zuständig sind – „es ist damit ein funktionell wichtiges Organ, sage ich dann, das nicht ohne guten Grund entfernt werden sollte. Die Eichel kann von ihrer nervalen Ausstattung her nur einen Bruchteil der Empfindungen aufnehmen und weiterleiten.“

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926

    Auf Seite 2 darf Prof. Dr. Matthias Franz, warum bleibt Morten Frisch ungenannt und wird die Studie nicht verlinkt, dünn über die längst erforschten nachteiligen Auswirkungen auf Ehe bzw. Partnerschaft reden:

    Eine große dänische Analyse zeige, dass beschnittene Männer seltener ein erfülltes Sexualleben haben als andere.

    Das beschneidungsrhetorische Dreigestirn Eckert – Bühmann – Franz gibt sich einsichtig und erheischt unser Vertrauen:

    Alle 3 Mediziner fordern unisono umfassendere Elternberatungen als bisher üblich

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926_2

    Faktenbasierte Aufklärungsgespräche (Elternberatungen) zur männlichen Beschneidung (MGM) fordern wir Sozialpädagogen auch, sind aber dahingehend besorgt, dass der in der Vergangenheit eher faktenfern (unwissenschaftlich) und beschneidungsfreundlich (kinderfeindlich) arbeitende BDU dazu auch im Jahre 2015 weder bereit noch in der Lage ist.

    Alles soll irgendwie besser werden. Man empört sich über dieses und beteuert jenes, aber man legt sich gerade nicht fest:

    umfassendere Elternberatungen als bisher üblich

    Schluss mit der BDU-Doppelstrategie aus Schaufensterveranstaltung (Elisabeth-Krankenhaus, Essen 2015) und Hinterzimmer (mystisches Elterngespräch zum Kinderpenis, danach die MGM).

    Den für die Öffentlichkeit dann endlich überprüfbaren phimose- und zirkumzisionsbezogenen Inhalt von BDU-Aufklärungsgespräch und BDU-Elternberatung jetzt auf den Tisch.

    Zusätzlich fordern wir einen Aufruf des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU) an seine 2685 Mitglieder (Stand 1. November 2011), sich jeder Bestrebung nach Straffreistellung der Sunna-Mädchenbeschneidung (schafiitische Religionspflicht) in den Weg zu stellen.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)
    Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

  12. Edward von Roy Says:

    (Desinformation pur)

    Penis beschneiden? 12 Fragen und Antworten
    von Dr. med. Roland Mühlbauer, 31.08.2015

    http://www.apotheken-umschau.de/Sexualitaet/Penis-beschneiden-12-Fragen-und-Antworten-491193.html

    (Meine Antwort)
    03. Sep 2015 23:18 und
    03. Sep 2015 23:20

    ::
    ::

    Nein zur medizinisch nicht unbedingt erforderlichen Beschneidung

    Ob Apotheken-Umschau bereit ist, dazuzulernen, bleibt zu hoffen.

    Wie wohltuend, dass wenigstens hier im Kommentarbereich auf die sensorisch-sexuelle Bedeutung der Vorhaut eingegangen worden ist: „dass das Präputium 70 bis 80% der Nervenendigungen enthält, die für das männliche sexuelle Lustempfinden zuständig sind“.

    Kein Wort hingegen verliert Autor Dr. med. Roland Mühlbauer über die bei jeder Zirkumzision amputierten 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Merkel, Meissner, Vater-Pacini, Ruffini. Keinen Hinweis gibt er auf die Forschungsergebnisse von Morris L. Sorrels et al. (fine-touch; sensorische Schädigung des Penis; von 2007). Auch auf die Erkenntnisse von Morten Frisch et al. (negative Auswirkungen der Beschneidung auf die Partnerschaft) ist von einem Mediziner hinzuweisen.

    Im Gegensatz zur Vorhaut besitzt der größte Teil der Glans penis (Eichel) beinahe ausschließlich nicht-spezialisierte, freie Nervenendigungen (Nozizeptoren), die nur grobe Reize wie etwa starken Druck oder hohe Temperaturreize detektieren können, die vom Gehirn als Unlust oder Schmerz wahrgenommenen werden.

    Penisvorhaut maskulines Lustorgan Nummer Eins

    Bis auf jene schmale Zone zwischen Corona glandis (Eichelrand) und Sulcus coronarius (Penisfurche) ist die Glans zur Wahrnehmung von sexueller Lust von Natur aus nicht fähig. Das maskuline Lustorgan Nummer Eins ist die Vorhaut – oder sie war es.

    Auch Herr Dr. med. Roland Mühlbauer kann damit beginnen, sich zum Thema Zirkumzision zu informieren.

    Richtigerweise ist in vielen Staaten weltweit auch die geringste Form der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) verboten, beispielsweise Formen von Ritzen oder Einstechen (FGM Typ IV) oder die Amputation der Klitorisvorhaut (Typ Ia).

    Die Vorhaut eines Jungen oder Mannes ist genau so sehr zu schützen wie ihr sensorisch-sexuelles Äquivalent, die Klitoris eines Mädchens oder einer Frau. Die zerstörerische Wirkung der (etwa kulturell oder rituell begründeten) Amputation der Penisvorhaut entspricht einer FGM Typ Ib, einer Klitoris(teil)amputation.

  13. Rudyard Clifford Says:

    Stichworte
    – Freilaw (Uni Freiburg)
    – Kinderrechte und Islam
    – UN-Kinderrechtskonvention und Scharia

    Allahs Schöpfungsordnung und Gesetz abgedrängt in Fußnote 7 – Freilaw druckt das Wort Scharia, leider ohne sich vom Totalitarismus des jenseitszentrierten (den Platz im Paradies erstrebenden) Islamischen Rechts zu distanzieren.

    Katharina Thiefes (schloss im Frühjahr 2014 ihren Bachelor in Internationale Beziehungen an der TU Dresden ab) kann wissen, dass die Beschneidung (MGM und FGM) der Jungen und Mädchen Schariapflicht ist – nach der Rechtsschule mindestens der Schafiiten. Beim Talaq verliert die Mutter ihre Kinder an den Mann und seinen Clan. Neunjährige Mädchen sind reif für die Heirat und den ehelichen Geschlechtsverkehr – alles das ist Scharia, echter Islam.

    Der Deutsche Bundestag folgte am 12.12.2012 dem Islamischen Recht (und der Halacha) und erlaubte die männliche Genitalverstümmelung – warum ist das für Frau Thiefes nicht der Rede wert?! Das Bundesverfassungsgericht beschloss am 27.01.2015, dass der Schleier einer Lehrerin pauschal den Schulfrieden eben nicht gefährde – und trägt wie ein Briefträger der islamrechtliche Feststellung von DIYANET (deutsch aktiv als DITIB) weiter:

    „Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien.“

    Kinderrechtlich ist das sogenannte Lehrerinnenkopftuch – richtiger: ist die religiöse Schleierpflicht – hoch relevant, denn nicht nur sind Mädchen und Jungen im Erziehungs- und Bildungsbereich dem totalitären Körperkonzept und herabwürdigenden Frauenbild ausgesetzt, das jede Unverschleierte als im Diesseits sittlich minderwertig und im Jenseits tendenziell für das Höllenfeuer bestimmt definiert, nein, die Neunjährige muss den Hidschab tragen: „ab Eintritt der Pubertät“.

    BEDEUTUNG DER RÜCKNAHME DER DEUTSCHEN ERKLÄRUNG ZUR UN-KINDERRECHTSKONVENTION – ENDE DER EINSCHRÄNKUNG DER KINDERRECHTE IN DEUTSCHLAND?

    Nur ja nichts Schlechtes über das Islamische Recht sagen (das bedeutet: über den Islam, denn Islam ist Heilssicherung und totales Rechtssystem), ganz zaghaft tippt Katharina Thiefes das Wörtchen Scharia, ohne dem Leser zu sagen, was Scharia (auf Erden umzusetzen als der Fiqh) ist und was die menschenrechtlichen und hier v. a. kinderrechtlichen Folgen des Islamischen Rechts sind:

    Insbesondere akzeptieren einige Staaten (z.B. Afghanistan, Brunei, Iran, Pakistan, Katar und Syrien) die KRK nur, insofern die Bestimmungen nicht der Scharia widersprechen. [Leblanc, Reservations to the Convention on the Rights of the Child, 357, 379 und United Nations Treaty Collection, Convention on the Rights of the Child (Stand: 9.11.2013).]

    http://www.freilaw.de/bedeutung-der-rucknahme-der-deutschen-erklarung-zur-un-kinderrechtskonvention-ende-der-einschrankung-der-kinderrechte-in-deutschland/1711

    In Estland vernahm und notierte Thiefes 2014:

    „Auch der negative Einfluss des islamischen Fundamentalismus auf die Frauenrechte und die Gewaltbereitschaft mancher Fundamentalitsten machen mir Angst.“

    http://schwarzkopf-stiftung.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/07/Katharina-Thiefes-Estland.pdf

  14. Edward von Roy Says:

    FGM is a neither a requirement nor a Sunna in Islam.
    It is well documented that FGM has no link with Islam.
    (The Islamic Cultural Centre and The London Central Mosque)

    the girls‘ circumcision is not part of Islam
    (CAIR)

    FGM is NOT Islamic
    (Najla Islam Ali)

    ::

    Treulose Politiker und Juristen sowie pflichtvergessene Jounalisten und Wissenschaftler aller Welt verneigen sich vor der iKfR (im Kern friedliche Religion). Über den Islam nur Gutes! Na also, geht doch.

    Niemand traut sich daher, schlecht über Allahs Gesetz (gottgegeben theoretisch als die Scharia, irdisch anzuwenden als der Fiqh) zu sprechen – und in den echten alten Islam ist die FGM zeitlos integriert. Und so lässt sich über die Chitan al-Inath (sunat perempuan) nicht schlecht reden, die zum interreligiösen Dialog unabdingbare Harmonie darf nicht beschädigt werden. Das friedliche Zusammenleben stehe auf dem Spiel, was sei dagegen schon ein bisschen Beschneiden der Jungen und Mädchen.

    Ulama und Kulturrelativistinnen, globale Schariafront und postmodernes Gutmenschentum lechzen daher nach der Straffreistellung einer irgendwie gering invasiven Mädchenbeschneidung (FGM) – nur FGM soll man sie bitte nicht mehr nennen dürfen. Verstümmelung (mutilation) klingt so wenig nett.

    Nach

    Fuambai Ahmadu in den USA,
    Ringel / Meyer in Deutschland,
    Tatjana Hörnle für Deutschland (2014),
    James Munby für England und Wales (2015),

    kommt jetzt

    Sonia Grover in Australien.

    Die kinderfeindlich und frauenfeindlich arbeitende Sonia Grover ist Gynäkologin am Royal Children’s Hospital (RCH) in Melbourne, Australien und gerade als angebliche FGM-Expertin in einen Gerichtsprozess eingebunden, der eine religiöse Mädchenbeschneidung (FGM) in der australischen muslimischen Einwanderergruppe der schiitischen Dawoodi Bohra behandelt.

    ::

    Genital mutilation trial: A small nick is not trauma, expert testifies

    von: Sarah Crawford
    hier in: The Courier Mail, 17.09.2015

    http://www.couriermail.com.au/news/genital-mutilation-trial-a-small-nick-is-not-trauma-expert-testifies/story-fnii5s41-1227532200435

    ursprünglich in: The Daily Telegraph

    AN expert on female genital mutilation told a trial a “minimal” nick or cut to a girl’s private parts could “hardly count as trauma”. Professor Sonia Grover, who did the first Australian medical study on women’s experience of FGM, said her patients […]

    http://ustad.science/genital-mutilation-trial-a-small-nick-is-not-trauma-expert-testifies-the-daily-telegraph/

    ::

    A small nick is not trauma, expert testifies

    Professor Sonia Grover, who did the first Australian medical study on women’s experience of FGM, said her patients objected to it being described as “mutilation”. “They would prefer we use the expression female circumcision or cutting,” Prof Grover said. […]

    “If it is as minimal as anything it hardly counts as trauma and you would not see anything if you had done that … it is hard to prove anything has happened,” she said.

    ___p://www.dailytelegraph.com.au/news/nsw/genital-mutilation-trial-a-small-nick-is-not-trauma-expert-testifies/story-fni0cx12-1227532200435

    Antrag abgelehnt Sonia Grover! Die Einheit der Typologie der FGM (I, II, III, IV) wird nicht aufgebrochen, auch die sogenannten milden Formen der Mädchenbeschneidung haben illegal zu bleiben.

    Sonia Grover completed her Obstetrics and Gynaecology specialist training in Melbourne […] Dr Grover established the position of Fellow in paediatric and adolescent gynaecology at RCH which is now one of the few internationally recognised training positions for the International Federation of Paediatric and Adolescent Gynaecology.

    http://www.rch.org.au/rch_gynaecology/staff/Associate_Professor_Sonia_Grover/

    Seit mindestens 2009 ist Grover am Thema FGM

    Female genital mutilation
    Sonia Grover
    Article first published online: 7 OCT 2009

    DOI: 10.1111/j.1440-1754.2009.01629.x

    © 2009 The Author. Journal compilation © 2009 Paediatrics and Child Health Division (Royal Australasian College of Physicians)

    Journal of Paediatrics and Child Health
    Volume 45, Issue 10, pages 614–615, October 2009

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1440-1754.2009.01629.x/abstract

    Australian FGM case: girl describes pain after alleged procedure

    The alleged victim’s mother, another woman and a Shia Muslim cleric are standing trial in Australia’s first female genital mutilation case

    […] The defence called professor Sonia Grover, from the University of Melbourne, to give evidence on the medical report as she has spent decades working with women affected by FGM.

    “I think you have to be quite careful what conclusion you draw [from not being able to see the tip of the glands of the clitoris] because in a little girl this is a sensitive area … girls are going to pull their legs together, it might be uncomfortable to do [the examination], so it might limit your capacity to see the tip,” she said.

    Grover said it was not unusual not to be able to see that area in a young girl. She said it was a possibility “something’s been done and the tip has been removed”, but there are other possible explanations for not being able to see it. […]

    “If [a cut to the clitoris is] minimal as anything then it hardly counts as trauma and you wouldn’t see anything if you’d actually done that, but then it’s hard to prove anything had happened,” Grover said.

    Grover said she had not heard of the term “khutna”, which is the cultural term used by C1 for what allegedly happened to her.

    [Arabisch khatana schneiden, khitân / khatna Beschneidung (Chitân, Chatna), auch Jungenbeschneidung, einfach mal das Wörterbuch aufschlagen Frau Grover! Und dann den Hadith lesen, das Sprachrohr Allahs an die Beschneiderin,

    Mohammed sagte es der muqaṭṭiʿa al-buẓūr (cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya entweder so:

    أشمِّي ولا تنهَكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    Oder aber der himmlische Befehl lautet:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

    The defence has previously said while a ceremony did take place when each girl was seven years old, it was “secret women’s business” and did not involve FGM. Instead, the defence says, the girls were “touched” on the genitals with forceps.

    Shabbir Mohammedbhai Vaziri [Sheik Shabbir Mohammed Bhai Vaziri], a high-ranking member of the clergy in the Dawoodi Bohra Shia Muslim community of which the family is a part, is also standing trial, accused of helping KM and A2 after the fact.

    http://www.theguardian.com/society/2015/sep/17/australian-fgm-case-girl-describes-hurting-in-my-bottom

    2012. Das (menschenrechtlich eigentlich unakzeptable, hier die AEMR zielsicher unterlaufende) Wir-Weißen-ja-auch-Argument bzw. Wir-Nichtmuslime-ja-auch-Argument darf in der FGM-Debatte nicht fehlen. Und überhaupt, weiß Grover, die religiöse Mädchenbeschneidung ist ja irgendwie eher selten (engl.: rare).

    Als ob die (momentane) Quantität von Vergewaltigungen, Banküberfällen, Raubmorden usw. eine Rolle für deren Legitimität und Legalität spielen dürfte.

    Royal Australian and New Zealand College of Obstetricians and Gynaecologists vice-president Ajay Rane said labiaplasties and vulvoplasties to reduce the size of a women’s genitals were “the modern version of FGM (female genital mutilation)“.

    Melbourne gynaecologist Sonia Grover said female genital mutilation, a practice in which girls‘ genitals are cut and sometimes stitched together to narrow the vaginal opening, was rare in Australia.

    http://www.smh.com.au/national/health/genital-surgery-on-the-rise-doctors-20121214-2bfde.html

    FGM-Kritik ist Rassismus! Die Weißen oder jedenfalls die Kulturimperialisten drohen, die gelegentlich mädchenbeschneidenden Exoten zu marginalisieren, das geht aber gar nicht.

    However, legislation, policy and practice undoubtedly occur within the context of the dominant culture and there is a real risk of marginalising minority ethnic groups. […]

    The prevalence of FGM has been associated with Islam, and although many Muslims in practising countries believed that genital modification in women was required by their faith, is now clear that this is not the case (CSAAMA[*] 1995; Olenick[**] 1998).

    Quelle: Pascale Allotey, Lenore Manderson, Sonia Grover (The politics of female genital surgery in displaced communities), Seite 199-200 (FN 4), in: Judith Green, Ronald Labonté: Critical Perspectives in Public Health)

    _ttp://www.amazon.ca/gp/reader/0415409527/ref=sib_dp_ptu/183-3542989-0842550#reader-link

    _ttps://books.google.de/books?id=Myp9-PdXHdcC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Professor Sonia Grover – Paediatric & Adolescent Gynaecology

    _____

    * nicht CSAAMA, sondern
    CSA, AMA bzw. CSA-AMA, CSA/AMA o. dgl.:

    CSA = Council on Scientific Affairs
    AMA = American Medical Association

    American Medical Association, Council on Scientific Affairs (1995) ‚Council Report: Female Genital Mutilation‘, Journal of the American Medical Association 274: 1714-16.

    ** Female circumcision is nearly universal in Egypt, Eritrea, Mali and Sudan. Author: Olenick I. Source: International Family Planning Perspectives. 1998

    https://www.datafirst.uct.ac.za/dataportal/index.php/citations/?keywords=I%20Olenick&field=authors

    ::
    ::

    Unser kompromissloses Ja zur genitalen Intaktheit (nicht genital autonomy) jedes weiblichen oder männlichen Minderjährigen (Mensch unter 18 Jahre).

    Ja aber die Religion. Einerseits. Und andererseits (Anknipsen von Multikulti-Weinerlichkeit oder auch Empörungsdschihad) FGM ist nicht islamisch!

    So wird das nie was … bzw. so kann das Mädchenbeschneiden immer weiter gehen:

    Please Note: Although strongly associated with Muslims, FGM is NOT Islamic, and in fact predates Islam, having been found in Egyptian mummies dating back to 200 BC.[lxvi]

    NAJLA ISLAM ALI

    Lügt uns das Blaue vom Himmel herunter:

    Najla [Najla Islam Ali, Najla Islam Ali Bashamakh] has a BSc (Hons) in Psychology from City University, an MA in Islamic Studies from Markfield Institute, accredited by Loughborough University, an MA in Woman and Child Abuse from London Metropolitan University, as well as a Post Graduate Certificate in Islamic Counselling also accredited by Loughborough University and a TEFL certificate. She currently lives in Egypt with her husband and kids, where she studies Qur’an and Arabic Language privately.

    http://www.islam21c.com/politics/violence-against-women-female-genital-mutilation/#_edn1

    Die Kleidung betreffend kann sie auch ehrlich. Korrekt, der Hidschab ist Allahs Befehl:

    Note:
    The observance of hijāb for the Muslim woman is as a manifestation of chastity and modesty, and a clear signal that sexual attention is not desired, due to the concealment of attractive attributes. It is a fact that the greatest attraction for men is women[24], and the command to cover in Islam serves to protect the Muslim woman from sexual attention from men […]

    The Islamic command for the woman to cover herself comes from several verses of the Qur’ān, and ahadīth (Prophetic guidance) […]

    By covering herself, the Muslim woman sends out a clear signal that she does not want to be treated as a sexual object […]

    _ttp://www.islam21c.com/islamic-thought/2353-sexualisation-of-culture-breeds-sexual-violence/

    Islam21c
    Scheich Haitham al-Haddad,
    Richter am Schariagericht. A judge for the shari’ah Council.

    Scheich Abu Rumaysah Refi Shafi
    He is the chairman for the WISE (Wycombe Islamic Society). He currently gives weekly circles in High Wycombe and Watford. He is also a Lecturer for MRDF.

    http://www.islam21c.com/category/islam21c-writers/

    Najla Islam Ali Bashamakh
    MA Islamic Studies

    hier (wieder) bei der Maududi-treuen Islamic Foundation

    The Islamic Foundation Library
    Ratby Lane, Markfield,
    Leicestershire

    _ttp://www.iflibrary.org.uk/Newsletter/LIBRARY%20E-NEWSLETTER%205.pdf

    SABEEL
    Ustadh [hochverehrter Lehrer, revered teacher] Abu Rumaysah Refi Shaafi

    _ttp://sabeel.mrdfsandbox.co.uk/instructor/ustadh-abu-rumaysah-refi-shaafi/

    The Muslim Research and Development Foundation (MRDF)
    Greenfield Road, London

    _ttp://www.mrdf.co.uk/mrdf/

    Nichts an der kohärenten Scharia oder am Idschma‘ der ‚Ulama darf schlecht sein, wer weiter kritisiert, ist mit Taqiyya einzulullen oder unglaubwürdig zu machen. Heather Hastie erlebt einen Islamapologeten, der den gegebenen Zusammenhang von Islam und FGM verschleiern möchte, und behält den Überblick:

    Reza Aslan: Lying for Islam on FGM

    […] Aslan denied FGM was even an issue in Islam. “FGM is not an Islamic problem, it’s an African problem,” he stated. […] And later, “In Indonesia women are absolutely 100% equal to men.” […]

    In Indonesia, FGM is absolutely an Islamic practice. Until Islam came to Indonesia, it was unheard of. It was introduced in the 13th century along with Islam and Muslim communities are the only ones that practice it. Indeed in some regions, the practice is carried out annually as part of the celebrations for Muhammad’s birthday. As recently as 2013 Indonesia’s top Muslim clerics, the IUC (Indonesian Ulema Council), came out in support of FGM. Although it acknowledged FGM wasn’t compulsory, it recommended it for both moral and religious reasons. The Council has also been lobbying the government to “circumcise” girls to bring it in line with Islamic teachings. […]

    Reza Aslan’s characterization of female genital mutilation as an “African problem” is simply wrong. Except for in Africa, FGM is solely a Muslim issue. […]

    For example, Fatwa 60314 includes statements that express the importance of FGM within Islam and dismiss the opinions of doctors. […]

    http://www.heatherhastie.com/reza-aslan-lying-for-islam-on-fgm/

    FATWA 60314
    Circumcision of girls

    The Islamic Cultural Centre and The London Central Mosque have collaborated with the Foundation for Women’s Health, Research and Development (FORWARD) in order to write this paper on female genital mutilation (FGM) […]

    FGM is a neither a requirement nor a Sunna in Islam. […] The conclusion to be reached is that female circumcision is neither required nor is it an obligation nor a sunna. […]

    It is well documented that FGM has no link with Islam.

    http://www.iccservices.org.uk/news_and_events/updates/female_genital_mutilation.htm

    CAIR (USA) probiert es ebenfalls einfach, stellt die Lüge in den Raum und schaut zu, was passiert (Ringel / Meyer, Tatjana Hörnle, James Munby usw.)

    Quran, Sunna, International Treaties Refuse FGM […]
    the girls‘ circumcision is not part of Islam

    http://www.cair.com/press-center/cair-in-the-news/9422-quran-sunna-international-treaties-refuse-fgm.html

    Taqiyya

    http://www.answering-islam.org/Index/T/taqiyya.html

    http://www.answering-islam.org/Responses/Menj/taqiyyah.htm

    Taqiyya

    Rudolf Strothmann: Art. „Taḳīya“ in E.J. Brill’s First Encyclopaedia of Islam 1913-1936. Bd. VIII, S. 628-629.

    https://books.google.de/books?id=wpM3AAAAIAAJ&pg=PA628#v=onepage&q&f=false

  15. Edward von Roy Says:

    Öffentliche Anhörung am 6. Mai 2015
    im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag

    von Martin Lessenthin
    Sprecher des Vorstands der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

    Stellungnahme der IGFM
    zum 11. Bericht über die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung

    3. Brennpunktthema „Weibliche Genitalverstümmelung“

    Frage der CDU/CSU Bundestagsfraktion:

    „Das Brennpunkthema des Berichts ist das Problem der weiblichen Genitalverstümmelung. Die Bundesregierung setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass die Praxis dieser schweren Menschenrechtsverletzung innerhalb und außerhalb Deutschlands beseitigt wird. Wo sehen Sie im Hinblick auf die im Bericht genannten Maßnahmen und Initiativen Ansatzpunkte, um den Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung noch weiter zu intensivieren?“

    Auch die IGFM kann wissen, dass der mindestens schafiitische Islam die Beschneidung (Genitalverstümmelung) jedes Jungen und Mädchens verlangt. Martin Lessenthin hätte sagen müssen: Im Islam ist die FGM religiöse Pflicht, und Deutschland muss die Mädchenbeschneidung trotzdem verbieten.

    Die indonesischen Scheiche und Muftis etwa bewerten die religiöse Mädchenbeschneidung sunat perempuan (Islamic FGM; arabisch: Chitan al-Inath) ja gerade nicht als mutilation (Verstümmelung), sondern beschneiden die Mädchen einfach islamisch weiter.

    Ein unzweideutiges Bekenntnis der IGFM zu einem bleibenden deutschen Verbot aller (!) vier Typen von FGM steht aus.

    Nach der WHO-Klassifikation reden wir von den vier FGM-Typen I, II, III, IV, beispielsweise gehört dazu der Untertyp FGM Ia Klitorisvorhautamputation oder gehören dazu die Subtypen von FGM Typ IV wie ritueller Nadelstich (ritual nick, pinprick).

    Ob Martin Lessenthin hier einmal deutlich werden könnte?

    https://www.bundestag.de/blob/373774/3f64eaec5611d4058992f2f99cf5aeeb/stellungnahme-lessenthin-data.pdf

    ::
    ::

    Tobe Levin sagt: „Das Grundproblem ist, dass die weibliche Genitalverstümmelung in den traditionellen Gemeinschaften positiv besetzt ist – der Schnitt befreit aus dieser Sicht von etwas Hässlichem, das zur Zügellosigkeit der Frau beiträgt.“ Sie befürchtet auch, dass durch das in Deutschland kürzlich erlassene Gesetz, das die rituelle Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen erlaubt, eine Tür geöffnet und versucht werden könnte, eine Parallele zur Genitalverstümmelung von Mädchen zu ziehen. „Ich bin selbst Jüdin und trotzdem gegen die genitale Verstümmelung von Jungen. Mit Kinderrechten ist auch das nicht vereinbar.“

    Von: Nina Schmedding (KNA) (Ein Thema, über das man nicht spricht), auf: domradio, 06.02.2013.

    http://www.domradio.de/themen/menschenrechte/2013-02-06/500000-frauen-europa-leiden-unter-genitalverstuemmelung

  16. Edward von Roy Says:

    [ Andreas Manok; unten auch mit FGM-Freundin Kathrin Meyer ]
    [ RA Andreas Manok, LL.M. & Ass. iur. Kathrin Meyer ]
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    Manok, Andreas
    Die medizinisch nicht indizierte Beschneidung des männlichen Kindes
    Rechtslage vor und nach Inkrafttreten des § 1631d BGB unter besonderer Berücksichtigung der Grundrechte
    Schriften zum Gesundheitsrecht (SGR), Band 34
    2015. 217 S. Broschur (340 g)
    ISBN 978-3-428-14584-3

    Andreas Manok untersucht die Frage der rechtlichen Zulässigkeit medizinisch nicht indizierter Beschneidungen männlicher Minderjähriger auf Veranlassung ihrer Eltern. Nach einem kulturhistorischen Abriss und der Betrachtung medizinischer Aspekte prüft er umfassend, ob der vom Bundesgesetzgeber als Reaktion auf das sogenannte »Kölner Beschneidungsurteil« in das BGB eingefügte § 1631d verfassungsgemäß ist. Er gelangt zu dem Ergebnis, dass § 1631d BGB in mehrfacher Hinsicht verfassungswidrig ist. Denn zum einen überwiegt angesichts der Tragweite und der Irreversibilität des Eingriffs das Grundrecht der Minderjährigen auf körperliche Unversehrtheit das elterliche Erziehungsrecht und deren Grundrecht auf Religionsfreiheit. Zum anderen liegt eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung männlicher Minderjähriger wegen des Geschlechts vor, da der Eingriff bei ihnen zulässig sein soll, während selbst milde Formen weiblicher Beschneidung durch § 226a StGB als Verbrechen unter Strafandrohung stehen.

    http://www.duncker-humblot.de/index.php/fachgebiete/rechts-und-staatswissenschaften/die-medizinisch-nicht-indizierte-beschneidung-des-mannlichen-kindes.html

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    2. Dresdner Medizinrechtssymposium (25./26. Oktober 2013)

    Am 25. und 26. Oktober findet das 2. Dresdner Medizinrechtssymposium im Festsaal der Sächsischen Landesärztekammer in Dresden statt. Das Symposium richtet sich an alle Entscheider im Gesundheitswesen.

    15:30 – 17:00 Uhr Themenblock 7: Beschneidung der Rechte von Knaben?

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631d BGB,
    Referent: RA Andreas Manok, LL.M., Ravensburg

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    26.10.2013

    15.30 – 17.00 Uhr Themenblock VII – Beschneidung der
    Rechte von Knaben?

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631d BGB,
    Referent: RA Andreas Manok LL M Ravensburg & Ass iur Kathrin Meyer, Universität Leipzig

    […]

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631 d BGB
    Zwischenfazit [Seite 19]

    § 1631d BGB und § 226a StGB behandeln die Beschneidung von Mädchen und Jungen unterschiedlich

    ƒ Männliche Kinder sind in Bezug auf den ihnen gewährten (staatlichen) Schutz ihrer körperlichen Unversehrtheit schlechter gestellt [Na ihr Juristen, nun flugs die islamische FGM legalisieren, damit endlich alle Kinder gleich schlecht gestellt sind?]

    Anatomische Vergleichbarkeit
    Penisvorhaut — Klitorisvorhaut [Seite 20]

    [ Das ist anatomisch kenntnislos. Die männliche Vorhaut ist das Lustorgan Nummer Eins, sie enthält 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen, korrekt ist daher nur dieser Vergleich:

    Peniles Präputium = Klitoris! ]

    Vergleichbarkeit hingegen bei der Beschneidung der Klitorisvorhaut mit der Beschneidung der Penisvorhaut – hier keine biologischen Unterschiede, die eine Ungleichbehandlung rechtfertigen. [S. 20]

    [Zwei Juristen kultivieren anatomische Faktenferne, damit die mindestens allen Schafiiten religiös zwingend vorgeschriebene Chitan al-Inath (islamische FGM) straffrei werden kann. Das ist zu verhindern.]

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631 d BGB
    Ungleichbehandlung wegen des Geschlechts
    Ergebnis

    Keine Rechtfertigung der unterschiedlichen Behandlung der Beschneidung der Klitorisvorhaut und der Beschneidung der Penisvorhaut möglich.

    http://www.di-uni.de/fileadmin/content/medizinrechtssymposium/vortraege/Themenblock%20VII%20-%20Beschneidung.pdf

  17. Edward von Roy Says:

    STATEMENT

    UN Secretary-General’s Remarks at Special Event on Mobilizing to Achieve the Global Goals through the Elimination of Female Genital Mutilation by 2030 [As delivered]
    New York, 08.02.2016

    […] Let us shift the focus away from mutilation to education. [Lernen statt Verstümmeln, ok. Aber wieso jetzt woanders hinsehen, wir wollten heute über die Schädigung jeder FGM reden, also auch der mit Koran und Sunna begründeten FGM.]

    Let us make a world where FGM stands for Focus on Girls’ Minds. How about this: FGM stands for Focus on Girls Minds. [Identität und Autonomie des Mädchens im Mittelpunkt – das ist genital autonomy. Alles Fred Karst oder was; die Päderastenlobby könnte ebenfalls das genitalautonome Kind in den Mittelpunkt (focus) stellen. Will Ban Ki-moon die Beschneidung auf Kinderwunsch? Genau das brauchen wir nicht, sondern genital intactness. Der Minderjährige, Mädchen oder Junge, soll wirklich geschützt sein: Keine Beschneidung unter achtzehn.]

    In this way, we will create conditions where, as one NGO rightly says, Finally Girls Matter. [Da wabert mancherlei: „Schlussendlich sind die Mädchen entscheidend“ bzw. „Letztlich mögen sich die Mädchen entscheiden“, „Letztlich kommt es auf die Mädchen an“. So nämlich plappert UMACA, USA – Mali Charitable Association Of NYC Fundraising*. Ein unzweideutiges Bekenntnis gegen jede FGM, also auch für ein Verbot von FGM Typ Ia oder IV, ist Finally Girls Matter leider nicht.]

    These empowered girls and women will help build a new future for all. [Einen Augenblick, was für eine „new future“ genau? Neue Zukunft mit 2030 weltweit durchgesetztem Verbot der Chitan al-inath (sunat perempuan) oder Neuzeit mit Islamic FGM auf Wunsch der Neunjährigen?]

    Thank you.

    http://www.un.org/sg/statements/index.asp?nid=9446

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    *UMACA, USA-MALI CHARITABLE ASSOCIATION [Um Frau Assetou Sy, Mrs. Assetou Traoré Sy. Auf der Homepage findet sich nur kein schlechtes, sondern erst gar kein Wort über Religion, Islam, Scharia.]

    About us

    A triple time New York City Award Winning Recipient of New York City Council’s Proclamation and a great leader,Mrs. Assetou Traore Sy, Executive Director, is committed to improving the lives of women and children in the United States and internationally. USA-MALI CHARITABLE ASSOCIATION (UMACA) started working on Female Genital Mutilation (FGM) right after the UN Resolution 2012. […]

    http://www.finallygirlsmatter.org/?page_id=207

    USA – Mali Charitable Association Of NYC Fundraising

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    „Moolaadé – Bann der Hoffnung. Regie: Ousmane Sembène. Senegal/Frankreich/Burkina Faso u.a. 2004. Ein Dorf in Westafrika: Vier kleine Mädchen sind vor der Beschneidungszeremonie geflohen. Als ihnen eine couragierte Frau Zuflucht gewährt, bahnt sich ein dramatischer Konflikt an.“

    Desinformation pur leider auch von Silvia Hallensleben:

    Obwohl der Islam FGM nicht vorschreibt“ (filmheft Fokus Afrika: Filmheft MOOLAADÉ – BANN DER HOFFNUNG. Zum Film von Ousmane Sembène (1923-2007) – Cineast, Schriftsteller, Aktivist.)

  18. Jacques Auvergne Says:

    Schafiitisch Junge oder Mädchen, unbeschnitten ist haram:

    „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    Alles wird gut (alles ist halal), das Volk hat verstanden. Wenn da nicht diese Vereinten Nationen wären und der jährliche sechste Februar. Man wisse um die sunat perempuan und verliere nicht sein Gesicht. Man kultiviere das tosende Blabla:

    „Former First Lady Sinta Nuriyah Wahid advocates for the elimination of FGM during a UNFPA conference in Jakarta.“

    Die einstige First Lady oder Ibu Negara, Landesmutter, war Ehefrau des 2009 verstorbenen indonesischen Politikers und Staatspräsidenten von 1999 bis 2001 Abdurrahman Wahid genannt Gus Dur. Dessen Großvater hatte die sunnitisch-schafiitische Nahdlatul Ulama (NU, nahḍatu l-ʿulamāʾ „Wiedererwachen der Gelehrten“) gegründet, die oft als antifundamentalistisch missverstanden wird und für allmähliche (und selbstredend globale) totalitäre Islamisierung steht. Zwischen 1984 und 1999 leitete Abdurrahman Wahid das Exekutivkomitee der NU. Mit einer Mitgliedschaft von über 30 Millionen Menschen ist die NU die größte schariatreue (islamische) NGO der Erde.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings”

    Islamschönlügnerin Wahid am 17.09.2016 zu den Teilnehmern eines Seminars der UNFPA über die FGM in Jakarta, Tagungstitel: Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives.
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    UNFPA Indonesia

    Changing the Dialogue: Speaking Out Against Female Genital Mutilation in Indonesia

    03.02.2016

    JAKARTA, Indonesia – “The day before I was discharged by the midwife, my daughter was circumcised. She is now three weeks old. When she becomes an adult, she will pray five times a day and read the Al Quran,“ says Rosa, a young woman living in Jakarta, before expressing a common misconception in the country. „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    In many regions of Indonesia, the practice of female genital mutilation (FGM) is centuries old and deeply seeded, and many, like Rosa, mistakenly believe the procedure is a dictate of their religion.

    [Wieso mistakenly, fälschlich? Die FGM ist schafiitisch religiöse Pflicht und für die anderen Rechtsschulen mindestens ehrenwert.]

    The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    Die sunat perempuan ist wadschib. Lügen ohne rot zu werden:

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    this Monday, 8 February, Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana Yambise will speak about the nation’s strengthened commitment to fighting the procedure at an International Day of Zero Tolerance for FGM event at the United Nations in New York. […]

    http://indonesia.unfpa.org/news/2016/02/changing-the-dialogue-speaking-out-against-female-genital-mutilation-in-indonesia

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    […] The Indonesian Commission for Child Protection (KPAI) has called on the government to do more against FGM, starting by taking a clear stance on the matter.

    KPAI commissioner Maria Ulfah Anshor previously pointed outthat FGM is a violation of Indonesia’s child protection law as well as a number of human rights principles and international conventions that Indonesia has ratified.

    Maria Ulfah said in September last year that the government should act quickly and decisively by providing “complete, honest and accurate information about opinions on and the effects of female circumcision, so that people can steer clear from this dangerous practice.”

    Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Yohana Yambise was slated attend a high-level event at the United Nations in New York on Monday to mark International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation, which falls on Feb. 6.

    The eradication of FGM by 2030 is part of the Sustainable Development Goals that world leaders, including the Indonesian government, agreed to last year.

    The fifth SDG, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI) and former longtime chairman of Muhammadiyah, is a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), a UN initiative, representing the Islamic world.

    [Din Syamsuddin = Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin]

    Adding to the confusion surrounding the government’s stance on the practice in Indonesia, MUI in 2008 issued a controversial fatwa that condoned FGM.

    The semi-official MUI is Indonesia’s top Islamic advisory body.

    Parents here mostly cite religious reasons for allowing the procedure, even as a growing number of religious leaders in Indonesia and elsewhere contend that there is no basis in Islam for FGM.

    (Unicef: 200 Million FGM Cases Worldwide, Many in Indonesia. The Jakarta Globe, 05.02.2016)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/unicef-200-million-fgm-cases-worldwide-many-indonesia/

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    […] Jakarta. Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI), has been selected to become a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), to represent the Islamic world in the United Nations initiative that has been supporting work on the 17 newly agreed Sustainable Development Goals (SDGs).

    The former longtime chairman of Muhammadiyah, the nation’s second-largest socio-religious organization, was chosen in his capacity as a leader of the Religions for Peace organization, according to a press release by the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations (CDCC), which he also chairs.

    The SDSN was launched by UN Secretary-General Ban Ki-moon in 2012 […]

    There are quite a few obstacles Indonesia will have to overcome to achieve any of the new SDGs, but Din could hit the ground running as his own MUI issued a controversial fatwa in 2008 condoning female genital mutilation (FGM), which is a direct challenge to development goal No. 5.

    Goal No. 5, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    FGM, mainly carried out for religious reasons, remains widespread in Indonesia […]

    (MUI’s Din Syamsuddin Joins UN Quest for Sustainable Development. The Jakarta Globe)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/muis-din-syamsuddin-joins-un-quest-sustainable-development/

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    Din Syamsuddin
    Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin

    Chairman of Muhammadiyah (2005–present)

    Chairman of the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations / CDCC (2007–present)

    Member, Strategic Alliance Russia-based Islamic World (2006–present)

    Member, UK-Indonesia Islamic Advisory Group (2006–present)
    Chairman, World Peace Forum / WPF (2006–present)

    Honorary President, World Conference on Religions for Peace / WCRP, based in New York (2006–present)

    Vice Chairman of the MUI (2005–2010)

    Vice Chairman of the Central Advisory Board of ICMI (2005–2010)

    Vice Secretary General, World Islamic People’s Leadership [ WIPL ], based in Tripoli

    Member, World Council of World Islamic Call Society, based in Tripoli

    https://id.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

    https://en.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin#Being_Chairman_of_Indonesian_Ulema_Council_Center

    Din Syamsuddin

    Muhammad Sirajuddin Syamsuddin (* 31.08.1958) ist ein indonesischer Politiker und Hochschullehrer, der zahlreiche Ämter bekleidet und sich am interreligiösen Dialog beteiligt. Er ist der Vorsitzende der Muhammadiyah, der größten modernistischen islamischen Organisation in Indonesien, und Generalsekretär des Indonesischen Ulema-Rates. Im Juli 2010 wurde er als Vorsitzender der Muhammadiyah für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Er lehrt als Professor für Islamic Political Thought (Islamisches politisches Denken) an der Nationalen Islamischen Universität in Jakarta und ist Vorsitzender des Zentrums für Dialog und Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen (Center for Dialogue and Cooperation among Civilizations).

    Er studierte an der Syarif Hidayatullah State Islamic University Jakarta und promovierte später an der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA) in den Vereinigten Staaten.

    2008 war er einer der Delegationsteilnehmer des 2. Seminars des Katholisch-Muslimischen Forums.

    Er gilt in verschiedenen Bereichen als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten innerhalb der muslimischen Welt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

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    Majelis Ulama Indonesia (MUI)

    Prof Din Syamsuddin Resmi Jadi Ketua Umum MUI Menggantikan Almarhum KH Sahal Mahfudz […] [Din replaced Sahal Mahfuz who died on 24.01.2014.]

    Ma’ruf Amin

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    https://id-id.facebook.com/MajlisUlamaIndonesia/posts/821287614553117

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    In November 2010, the Indonesian Ministry of Health passed a regulation [No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 regarding “Female Circumcision”] legitimizing the practice of female genital mutilation (FGM) and authorizing medical professionals to perform it.

    http://www.equalitynow.org/take_action/fgm_action431

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    Patricia Tobon
    Patrícia Tobón Yagarí
    Maria Patrícia Tobón Yagarí

    http://www.un.org/spanish/News/story.asp?newsID=34401#.VrqystJ5N30

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    [Wie denn nun, war Minister Heru P. Kasidi anwesend oder nicht, wenn ja, was hat er gegen die islamische FGM gesagt?]

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi and Patricia Tobón Yagarí, an Embera indigenous lawyer from Colombia.

    http://www.unfpa.org/es/node/13874

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

    2014

    Women’s Roles and Participation in REDD+ Focus of Indonesian Gender and REDD+ Dialogue Event

    A dialogue event was held in Jakarta, Indonesia on 17 June 2014 on the topic of “Achieving Gender Equality in REDD+ Implementation”.

    Dr. Heru P. Kasidi, Deputy Minister for Gender Mainstreaming in Politics, Social and Law

    http://un-redd.org/Newsletter2014Issue3/IndonesianGenderREDD/tabid/133458/Default.aspx

    Dr. Heru KASIDI, Deputy, Ministry of Women’s Empowerment and Child Protection, Indonesia

    http://www.oecd.org/globalrelations/OECD_SEA_Regional_Forum_AGENDA.pdf

    2007
    Dr Heru P. Kasidi, Assistant to Deputy Minister for EVAW, Ministry of Women Empowerment of Indonesia.

    http://unwomen-eseasia.org/News/Unifem_and_thai_gov_pressrelease.html

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    [Die Ministerin heißt Yembise. Nicht Yambise. Aber wie denn nun, hat sich Ministerin Yembise im Februar 2016 in New York gegen die islamische FGM positioniert oder nicht?

    Mea culpa oder so, keine Fragen stellen, sondern sorgsam dosiert Ehre entbieten. Das Gesicht wahren.

    Wie geht es Ihren Kindern, ist die Kleine schon beschnitten?]

    […] Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana S. Yambise, and Patricia Tobón Yagarí, an Emberá indigenous lawyer from Colombia.

    (UNFPA zur diesjährigen Schönsprechveranstaltung International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation (FGM))

    http://www.unfpa.org/events/international-day-zero-tolerance-female-genital-mutilation

    Yohana Yembise
    Yohana Susana Yembise

    https://id.wikipedia.org/wiki/Yohana_Yembise

    Yohana is first female Papuan minister

    (The Jakarta Post, 28.10.2014)

    http://www.thejakartapost.com/news/2014/10/28/yohana-first-female-papuan-minister.html

    Yohana Susana Yembise: A first for Papua

    (The Jakarta Post, 26.04.2013)

    http://www.thejakartapost.com/news/2013/04/26/yohana-susana-yembise-a-first-papua.html

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    in flagranti

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    Nur Bewusstsein schaffen (raise awareness) soll reichen? Fordert die Ministerin, auch entgegen der schafiitischen Normativität (Scharia), die Mädchen wirklich gar nicht mehr zu beschneiden? FGM (sunat perempuan) ist Alltag, welche der existierenden Regelungen (regulations) also findet Menteri Yohana prima?

    Welche Anordnungen zur Islamic FGM sollen den Leuten 2016 bewusst (aware) gemacht werden? Wie viele weitere Jahre soll sich die indonesische Regierung irgendwie vorwärts (forward) bewegen? Was für einen Erfolg haben die durchgeführten staatlichen Programme (programs) denn gehabt?

    “In most cases, people aren’t even aware of the existence of regulations on FGM,” said Yohana Yembise. “Moving forward the Government will continue to conduct programmes to raise awareness among the medical and health workers to stop practicing any forms of FGM procedures.”

    Und wirklich jedwede (any) Form von FGM? Verstümmelung (mutilation) definiert durch MUI, Indonesiens Madschlis der Ulama?

    http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=53186#.Vrq7TdJ5N31

    http://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2016/02/un-event-mobilizes-action-toward-ending-female-genital-mutilation/

    Menteri Pemberdayaan Perempuan dan Perlindungan Anak

    Minister of Women Empowerment and Child Protection, Joan Yembise

    Minister für Women Empowerment und Kinderschutz, Johana Yembise

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    […] The royal families of Java also employed a non-Arabic word for FGC such as kres or tetesan (‘pricking’). Among the orthodox Muslims, the term sunat perempuan or khitan perempuan (‘female circumcision’) is more commonly used, until today. […]

    The overwhelming majority of Muslims in Southeast Asia follow the Shafii school of law, which declares FGC as wajib, or obligatory.[…]

    Today, in Southeast Asian society, we are witnessing a growing trend towards institutionalising and medicalising FGC. In 2008, the Ministry of Health in Malaysia reported that 88 percent of their female staff had their daughters circumcised by doctors in the private practice. Another study in Indonesia revealed that 65 percent of FGC was performed in hospitals. In Singapore, a woman Muslim doctor admits to “circumcising five to six patients a day”, mostly babies and prepubescent children.

    In late 2006, the Ministry of Health in Indonesia banned doctors from performing the procedure based on the grounds that it was “potentially harmful”, but this ban was not enforced. Hospitals continue to offer sunat perempuan for baby girls, sometimes as part of “birth packages” which also included vaccinations and ear piercing. Yayasan Assalaam, an Islamic foundation that runs a mosque and several schools, also links the practice to celebrating the birthday of Prophet Muhammad, and even provides incentives like money and food to parents who bring their daughters to their annual sunat ceremony.

    In Malaysia, the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled in 2009 that female circumcision, was “obligatory for Muslims but if harmful must be avoided”. More recently, in Indonesia, the Indonesian Council of Ulema ruled in favour of female circumcision and added that although it cannot be considered mandatory, it is still “morally recommended”. The leader of this council however warned to avoid “excesses” in the removal or cutting of the clitoris — […]. A similar advice is given by the Islamic Religious Authority of Singapore on their website. […]

    (“A Tiny Cut”: Female Circumcision in South East Asia. Von: Sya Taha, 12.03.2013)

    http://theislamicmonthly.com/a-tiny-cut-female-circumcision-in-south-east-asia/

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    the „tetesan“ – as it is called in the country […] The the Muslim intellectual Sumanto Al Qurtuby says the faction that supports tetesan is linked to the Salafi and Wahhabi [also ziemlich genau der hanbalitische Fiqh] community, which together with other fundamentalist groups are concentrated in Bandung and Aceh. They believe that circumcision is „morally“ encouraged by Sharia, or Islamic law, and reiterated in the hadith, in anecdotes related to the life of the Prophet Muhammad. […]

    The author of this article in his youth, when he was about eight years old, witnessed firsthand circumcision practiced on a young girl, forced by her parents (Muslims) to submit to the „Islamic ritual.“ Rather than doing it in a private and appropriately sterilized room – as I recall – the act of female circumcision was carried out in the open air, her feet on the ground, while the genital organ was removed with a razor blade. The little girl began to scream in pain, as a stream of blood oozed from the wound. At the end of the rite, I remember that the family offered a kind of celebration of the „thank you“ to neighbors, for taking part in the „Islamic ritual.“

    An opinion poll carried out by the government in 2003 confirmed that the practice of female genital mutilation is still widespread in rural areas. […]

    (Mathias Hariyadi: Java, radical Islam in favor of female genital mutilation. AsiaNews (katholisch), 12.07.2012)

    http://www.asianews.it/news-en/Java,-radical-Islam-in-favor-of-female-genital-mutilation-26563.html

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    […] The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    “Many countries have passed laws to criminalize FGM; however, legislation alone cannot solve the problem,” sayid Dr. Ahmed Ragaa Abdel-Hameed Ragab, a professor from the International Islamic Centre for Population Studies and Research at Cairo’s Al-Azhar University. “FGM can only be abolished by a grass-roots approach that involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice.”

    In 2014, researchers at Jakarta’s YARSI University conducted a study along with UNFPA to better understand FGM practices throughout the country and help develop a new, more comprehensive plan to eliminate the procedure. Then in September 2015, UNFPA convened the seminar in Jakarta, attended by Madame Wahid and nearly 100 others, entitled Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. […]

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

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    [Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. UNFPA-Seminar zur FGM. Jakarta am 17.09.2015, Jakarta on 17 Sept.]

    […] Prof. Jurnalis Uddin from YARSI University Indonesia presented findings from a study, which was supported by UNFPA Indonesia, aimed at determining whether the 2010 government regulation on female circumcision had been effective as a harm-reduction strategy. Women, men, midwives, traditional practitioners, religious leaders and Islamic jurists were approached to obtain a better understanding of their knowledge, attitudes and practices regarding FGM/C.

    “FGM/C can only be abolished by a grassroots approach which involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice,” explained Prof. Ahmed Ragaa Abd El-Hameed Ragab from the International Islamic Center for Population Studies and Research (IICPSR) at Al Azhar University in Egypt during his presentation, where he discussed FGM/C from the context of health, religion and culture.

    “Many countries have passed laws to to criminalize FGM/C , among them Egypt. However, legislation alone cannot solve the problem. The IICPSR at Al-Azhar University was founded in 1975 to disseminate the true stand of Islam regarding issues of reproductive health and explored the issue from an Islamic perspective and published several publications addressing it. In addition, IICPSR designed and implemented several programmes in Egypt and Somalia to eradicate this practice.” […]

    Former first lady and human rights activist H.E. Madame Sinta Nuriyah Wahid discussed some of the traditional motives and Islam and FGM/C procedures in Indonesia during her keynote speech, adding that she hoped the seminar would start a conversation.

    Sinta, who raised four daughters with the late fourth president of Indonesia, Abdurrahman ‘Gus Dur’ Wahid, described how her children grew up in a traditional pesantren (Islamic boarding school) environment. Their grandfather, Wahid Hasyim, was a religious affairs minister in the Sukarno era and their great-grandfather, Hasyim Asy’ari, founded Nahdlatul Ulama – currently the biggest religious organization in the country.

    Despite this, none of Sinta’s daughters or six granddaughters was subjected to the treatment, which many in Indonesia strongly believe is an integral part of the faith.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Koran nor from the prophet’s sayings,” explained Sinta during her keynote address, with various religious experts at the seminar concurring. “That is why I am confident that the nahdliyin [followers of NU] will not circumcise their daughters. I hope this seminar will contribute to ideas and recommendations of action to reduce the practice of female circumcision.” […]

    UNFPA

    http://indonesia.unfpa.org/news/2015/09/fgm-in-indonesia-discussions-from-a-social-cultural-and-health-perspective-

  19. Jacques Auvergne Says:

    „Religionsfreiheit – Interreligiöse Herausforderungen angesichts von Zuwanderung“

    (03.12.2015)
    _____

    Eugen Biser (1918 – 2014) war ein deutscher römisch-katholischer Priester, Fundamentaltheologe und Religionsphilosoph.

    Der mindestens schafiitische Islam verlangt die Beschneidung aller Jungen und Mädchen; Schariagehorsam (d. i. der nicht säkularisierte Islam oder Mainstream-Islam, kurz gesagt Islam) ist chitan al-inath (FGM, indonesisch sunat perempuan). Der Deutsche Juristentag seit Tatjana Hörnle weiß das, und auch kirchenchristlich baut man am Rechtspluralismus oder Stadtviertelkalifat.

    Mindestens müssen die bestehenden Paragraphen dazu grün angemalt, schariaverträglich werden. Ein unbeschnittenes Genital (Mann oder Frau) ist uns Schafiiten haram, wir wollen in den Himmel kommen! Noch ist jede Form der weiblichen Genitalverstümmelung verboten – die Islamisierungsfabrik Eugen-Biser-Stiftung wird aktiv.

    Eugen-Biser-Stiftung. Der Vorsitzende des Kuratoriums ist der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof. Im Kuratorium sitzt Schariafreund Mathias Rohe. Richard Heinzmann ist Ehrenpräsident des Stiftungsrats.

    BR
    ARD-alpha
    2016
    111 Minuten

    Denkzeit
    Religionsfreiheit

    Samstag, 13.02.2016
    22:30 bis 00:20 Uhr

    Redaktion: Birgit Engel

    Religionsfreiheit – Interreligiöse Herausforderungen angesichts von Zuwanderung

    Eine Veranstaltung der Eugen-Biser-Stiftung vom 3. Dezember 2015.

    – Prof. Dr. Heinrich Heinzmann, Prof. em. für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik

    – Prof. Dr. Ömer Özsoy, Professor für Koranexegese, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

    – Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka, Rabbiner, Direktor der „School of Jewish Theology“ Universität Potsdam

    – Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D.

    – Prof. Dr. Martin Thurner, Akademischer Direktor am Martin-Grabmann-Forschungsinstitut, LMU München

    http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/ausstrahlung-592144.html

    http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-1184260.html

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/denkzeit/denkzeit104.html

    _____
    _____

    Dazu bei Beschneidungsforum. Aus den Kommentierungen von Forist Selbstbestimmung:

    2:20 Heinzmann: „Zwang und Glauben schliessen sich gegenseitig aus“

    Hört, hört!

    Homolka, 31:19: „wir Europäer müssen aus unserer bisherigen Unfähigkeit, religiös-pluralistischen Gesellschaften Rechnung zu tragen, die richtigen Lehren ziehen.“

    Wo zeigt sich denn diese Unfähigkeit? Wird hier interreligiöser Geschlechtsverkehr mit dem Tode bestraft, wie im Iran? Wird hier der Bau von Gotteshäusern von Minderheitsreligionen verboten oder behindert, wie in vielen Ländern der Welt, vor allem muslimischen?

    Wird hier Minderheitsreligionen das Missionieren verboten, wie in vielen Ländern der Welt, vor allem muslimischen?
    Werden hier Andersgläubige mit Gewalt vertrieben, wie z.B. im Irak und in Syrien?

    „Die Lösung… wird auf einer neuen Form von postnationaler und postsäkularer Demokratie aufbauen müssen.“

    Was ist eine „postsäkulare Demonkratie“? […] Im ersten Teil der vor Blödsinn strotzenden Rede von Paul Kirchhof (man muss im Hinterkopf einfach nur an „religös motivierte Züchtigung“, „Bluttransfusion bei Kindern“, FGM usw. denken) lugt aus jeder zweiten Zeile „Beschneidung“ hervor – aber er vermeidet das WORT wie der Teufel das Weihwasser.

    49:49 „Die Eltern verantworten ein Leben lang unkündbar unscheidbar, was mit diesem ihre Kind geschieht …“

    Äh, werden Menschen jetzt gar nicht mehr volljährig? Und müssen Jugendämter und Familiengerichte nicht immer wieder Kinder vor ihren Eltern schützen?

    „Wir müssen nicht im 21. Jh. denken, sondern wir müssen uns unserer Traditionen besinnen.“

    Ja, diese tollen Traditionen, Frauen unterdrücken, Kinder schlagen, Sklavenhaltung, Hexen verbrennen … Warum sollten wir auch ausgrechnet im 21. Jh. denken? Nur weil wir zufällig im 21. Jh. leben?

    „Der Mensch will auch lachen und weinen.“

    Lachen bestimmt. Aber wollen die meisten Menschen wirklich weinen?

    Kirchhof:

    „Freiheit meint, jeder hat die Möglichkeit zu lassen und zu tun was er will – im Rahmen des Religiösen.“

    „Beschneidung ist ja angesprochen worden“

    Zuvor? Wo? Habe ich das überhört? Kann mir da jemand helfen? Ich finde das nicht! [Wichtiger Einwand.]

    Kirchhof hat jedenfalls das Wort „Beschneidung“ peinlichst vermieden [gut erkannt]. Der hat ganz abstrakt von der elterlichen Allmacht geschwurbelt, Kinderrechte – Fremdwort.

    „Da war es ja ein Fall, wo der Staat ein Bedürfnis einer bestimmten Religionsgemeinschaft dann auch gesetzlich legitimiert hat – vor zwei Jahren, gut, aber vorher war’s ja auch möglich, vorher ist es nicht problematisiert worden [Nein, von mir und bereits am 04.11.2007 Blutige Neugeburt im afropazifischen Jägerbund], in dem Moment wo es dann problematisiert worden ist, ist es dann auch gesetzlich legitimiert worden – was ja nicht unkritisch aufgenommen worden ist in der deutschen Gesellschaft, es gab ja eine engagierte Diskussion [die abgewürgt wurde. Es gab Petition Pet 4-17-07-451-040847 sowie die, u. a. durch den ZdE getragene, gegen den grundgesetzwidrigen § 1631d BGB fristgerecht eingelegte Verfassungsbeschwerde vom 27. Dezember 2013]“

    Ja, schön, dass wir mal drüber gesprochen haben!

    Merke: das war nie ein Problem, das ist kein Problem, und das wird auch nie ein Problem sein! Das ist lediglich problematisiert worden! (Und das ist ja jetzt, Jehova / Allah sei Dank, vorbei).

    „wir würden nicht davon abrücken, dass eine Körperverletzung bei uns strafbar ist.“

    Also wenn eine Religionsg. die Körperverletzung erlaubt, dann stellt sich wohl die Frage, dass wir die Religionsfreiheit als Recht garantieren, also d. h. als eine Berechtigungsposition in einer Rechtsordnung, die prinzipiell die Gewalt von Mensch gegen Mensch nicht toleriert“

    MGM [und, lieber Selbstbestimmung, und FGM à la Tatjana Hörnle, djt, MUI] ist Kirchhof wohl zu heikel, er weicht lieber aufs Schächten aus.

    „Auch da gibt es dann Regeln – nehmen sie mal das Schächten, das Schächtverbot wir haben ein prinzipielles Schächtverbot – aber wir haben – wegen der Religionen dann eine Ausnahme gemacht.“

    Schächten – ist das jetzt ein Beispiel für Gewalt Mensch gegen Mensch?

    „Wir werden, glaube ich beim Rechtsgüterschutz [körperliche Unversehrtheit?] in unserer Rechtsordnung nicht differenzieren wollen, wenn die Religion mehr zulässt, aber im Übrigen religionsoffen sein.“

    [Jeder darf bald Jungen und Mädchen beschneiden – dahin steuert der Gegenaufklärer und proschariatische Jurist Kirchhof.]

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6545-Gestern-Abend-in-BR-alpha-Religionsfreiheit-Interreligi%C3%B6se-Herausforderungen-ang/?postID=47241#post47241

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    Islamisierungs-„Denk“fabrik Eugen-Biser-Stiftung

    http://eugen-biser-stiftung.de/VERANSTALTUNGEN.2.0.html

    http://eugen-biser-stiftung.de/Dialog_mit_dem_Islam.333.0.html

    http://eugen-biser-stiftung.de/Symposien_zum_christlich-islamischen_Dialog.375.0.html

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    Eugen-Biser-Stiftung vor sechseinhalb Jahren, Tatort Verzeihung Tagungsort Evangelische Akademie Tutzing

    Ausbildung von Imamen in Deutschland
    23. – 24.11.2009

    Imam Benjamin Idriz, Islamisches Forum Penzberg
    Richard Heinzmann, Eugen-Biser-Stiftung
    Walter Homolka, Uni Potsdam / Abraham-Geiger-Kolleg
    Janbernd Oebbecke, Uni Münster
    Rauf Ceylan
    Bülent Uçar

    http://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/index.php?id=576&part=prog&lfdnr=1445

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    Eugen-Biser-Preis 2008

    H. R. H. Prince Ghazi bin Muhammad bin Talal
    Haschemitisches Königreich von Jordanien

    Shaykh Habib Ali Zain al-Abideen al-Jifri
    Vereinigte Arabische Emirate

    Reisu-l-Ulema Dr. Mustafa Cerić
    Großmufti von Bosnien und Herzegowina

    Reden anlässlich des Festaktes in der Allerheiligen-Hofkirche

    Professor Dr. Dr. h. c. mult. Paul Kirchhof
    Vorsitzender des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung

    Professor Dr. Richard Heinzmann
    Vorsitzender des Stiftungsrats der Eugen-Biser-Stiftung

    http://eugen-biser-stiftung.de/Eugen-Biser-Preis_2008.345.0.html

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    2016

    STIFTUNGSRAT
    Professor Dr. Richard Heinzmann
    – Ehrenpräsident –

    http://eugen-biser-stiftung.de/STIFTUNGSRAT.296.0.html

    Paul Kirchhof

    Er ist zudem Vorsitzender des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung

    https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Kirchhof

    Im Kuratorium neben Helmut Kohl usw.

    Professor Dr. Dres. h. c. Paul Kirchhof

    Bundesverfassungsrichter a. D., Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Professor Dr. Mathias Rohe

    Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Direktor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa (EZIRE)

    Dr. h. c. Annette Schavan

    Bundesministerin für Bildung und Forschung a. D., Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Vatikanstadt

    http://eugen-biser-stiftung.de/KURATORIUM.298.0.html

  20. Bragalou Says:

    FGM Conference | Middlesex University London

    (Am morgigen 20.02.2016)

    „the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual […] female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty.“

    (Comfort Momoh, London, Herkunftsland Nigeria.)

    „The idea that FGM is a Muslim issue is a myth“

    (Leyla Hussein, London, Herkunftsland Somalia.)
    ::

    Leyla Hussein (Somali: Leyla Xuseen, Arabic: ليلى حسين‎) is a Somali psychotherapist and social activist. She is a co-founder of the Daughters of Eve non-profit organization and a Chief Executive of Hawa’s Haven.
    ::

    Der Kampf gegen FGM Typ II oder Typ III verdient grundsätzlich Anerkennung und Unterstützung. Doch kann es nicht Ziel eines ernst gemeinten Intaktivismus sein, schwere Formen der FGM durch weniger invasive zu ersetzen. Wer als Hebamme oder Frauenrechtlerin die FGM ganz abschaffen will, sollte daher besser nicht erklären, die FGM sei durch und durch unislamisch.

    Islam ist weibliche Genitalverstümmelung mindestens von FGM Typ Ia oder IV, eigentlich allerdings sogar eine FGM Typ Ib.

    Schafiitisch (in Somalia, unter den Kurden, in Indonesien und Malaysia, teilweise in Ägypten, teilweise sogar in Saudi-Arabien) und vielleicht sogar hanbalitisch ist die arabisch chitan al-inath, indonesisch sunat perempuan genannte FGM absolut verpflichtend. Bei den anderen islamischen Rechtsschulen wird die islamische FGM gestattet oder, überwiegend, als ehrbar bewertet.

    Zur Taqiyya von Flunkerscheich Nuh Ha Mim Keller (* 1954) von der Tariqa Schadhiliyya hat Answering Islam alles Wichtige gesagt:

    The Arabic word baZr [ بظر ] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    بظر

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    ::

    Comfort Momoh [Stammt aus Nigeria.]

    Momoh sees between 300-350 women a year, and is disappointed that even ‘so-called health professionals’ are still not reporting when they find affected women.

    ‘I know of women who have had children in the UK and no one here has picked up that they’ve gone through FGM. So that’s one of the challenges.’ […]

    She spends half her time visiting schools to raise awareness among pupils and teachers, and works closely with GPs, mosques and churches.

    Some people still see FGM as a religious obligation [genau, die Ulama der Schafiiten etwa], so we need imams and pastors taking a stand to support the campaign.’

    She has helped set up 16 more clinics across the UK and her outreach work stretches beyond London, into Kent and Surrey – and even internationally on frequent trips to Africa.

    (King’s College London; im Dezember 2014.)

    https://alumni.kcl.ac.uk/comfort-momoh

    In 1999 Momoh worked as an adviser to the World Health Organization, and in 2001 represented the UK at the United Nations Commission on the Status of Women.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Comfort_Momoh

    ::

    Wir kennen Comfort Momoh durch das Urteil des Schariafreundes und höchsten englischen und walisischen Familienrichters Sir James Munby (Re B and G (Children) (No 2) [2015] EWFC 3 – Family Law), dem wir unterstellen, an der britischen Straffreistellung von FGM Typ Ia und FGM Typ IV zu arbeiten, der sogenannten milden Sunna.

    ::
    ::

    Morgen bekommt Islamschönfärberin Leyla Husseyn die Bühne.
    ::

    FGM Conference | Middlesex University London

    Keynote speakers

    Confirmed keynote speakers include:

    Dr Comfort Momoh MBE (Midwife and FGM/Public health specialist at Guys & St Thomas‘ Hospital, London)

    Leyla Hussein (Psychotherapist/ Lead Campaigner and Consultant Co-Founder of Daughters of Eve, Hawa’s Haven and Dahlia’s Project)

    Conference Programme

    The Conference is being developed in two parts; the morning session is an introduction to the child in the FGM clinic, working with survivors‘ stories from Leyla Hussein and to women’s equality and law followed by a question and answers session chaired by Theresa Bourne, Associate Professor, School of Health and Education, Middlesex University. The afternoon session consists of two learning sessions that will be running in five parallel workshops tackling FGM from a wide range of perspectives including social work, gender, compassion, sexual health, cultural views, midwifery, children and psychology. […]

    http://www.mdx.ac.uk/events/2016/02/fgm-conference

    FGM Conference
    Venue:
    Middlesex University,
    Hendon Campus, College Building,
    The Burroughs, NW4 4BT

    Keynote speakers

    Dr Deborah Hodes, Consultant Community Paediatrician Designated Doctor for Safeguarding, UCL Hospitals NHS Foundation Trust

    Leyla Hussein (Psychotherapist / Lead Campaigner and Consultant Co-Founder of Daughters of Eve, Hawa’s Haven and Dahlia’s Project)

    Dr Comfort Momoh MBE (Midwife and FGM / Public health specialist at Guys & St Thomas Hospital Hospital, London)

    http://www.mdx.ac.uk/__data/assets/pdf_file/0038/197786/MDX197_FGM-Conference-6pp-DL-Rollfold-5-11-2015-WEB.PDF

    ::
    ::

    […] the response from the less well-intentioned viewers was to say, ‚this is a Muslim issue.‘ It made me think. Had my message implied that FGM was purely an Islamic affair? I re-watched my own documentary to see if I had made such a statement. But no, I’d clearly stated >“none of the holy books mention FGM.“ So, I can’t help but wonder where this belief stems from.

    The survivors who helped me make The Cruel Cut were both Christian and Muslim. Maybe it’s the fact that I’d identified myself as a Muslim, or that we live in a world where blaming Islam for the world’s ills is becoming increasingly acceptable. So ladies and gents, allow me to put this issue to rest once and for all. Let’s begin with a few facts and some interesting figures (brace yourselves, here comes another list):

    80% of Muslims around the world do not practice FGM.
    Islam advocates women’s rights to sexual pleasure.
    The prophet Mohamed did not have his daughters undergo FGM.

    […]

    (By: Leyla Husseyn. FGM: A Muslim Issue? Posted: 23/12/2013 01:18 GMT Updated: 21/02/2014. The Huffington Post.)

    http://www.huffingtonpost.co.uk/leyla-hussein/fgm-female-genital-mutilation_b_4490603.html

    ::
    ::

    Leyla Hussein: „The idea that FGM is a Muslim issue is a myth and religious leaders should be speaking out to dispel this myth, yet the majority are silent. When any form of violence or oppression becomes an issue in a community, you will find religion is used as a means for excusing behaviours. And that’s by no means limited to the Muslim community. When oppression is involved, religion becomes a tool.” […]

    „I’ve even had atheist feminists say ‘You cannot be a Muslim if you’re going to talk about these things’ and I reply: ‘Yes, I am.’ Because if you look at the teachings of Islam, they are about celebrating sexuality. Yet no one actually reads those bits and that annoys me. In the Quran it says you are not allowed to change how God made you, so removing my genitals is totally un-Islamic.”

    ::
    ::
    ::
    Da fehlt doch was zum islamverliebten Glücklichsein? Genau, auf zur Preisverleihung. Leyla Hussein erhielt auch einen Preis von der global denkenden, wiewohl noch nicht einmal in London weltberühmten World Peace and Prosperity Foundation (WPPF).

    Leyla Hussein a trained Psychotherapist and a multi-award winning campaigner on FGM […] She received World Peace and Prosperity Foundation award 2013. […] She successfully lobbied at a political level and, her e-petition ‘Stop FGM in the UK Now’ gathered over 100,000 signatures, triggering a much needed debate in Parliament on FGM in the UK. […] Leyla now blogs for the Huffington Post, Guardian and Cosmopolitan.

    http://fuuse.net/world-woman/?staff=leyla-hussein

    World Peace And Prosperity Foundation in London, SW4 9SE
    86 Clapham Common North Side

    Dr Salah Malik and Prince Mir Mohsin Ali Khan are registered as the company’s directors

    http://www.bizdb.co.uk/company/world-peace-and-prosperity-foundation-08082312/

    Prince Mir Mohsin Ali Khan
    Born: 1934
    Nationality: UK
    Posttown: LONDON

    http://www.cbetta.com/director/mir-mohsin-ali-khan

    https://www.duedil.com/director/916940575/mir-mohsin-ali-khan

    ::

    Award Ceremony of World Peace and Prosperity Foundation at House of Lords

    ::

    ::

    Prince Nawab Mir Mohsin Ali Khan

    Prince Mohsin Ali Khan of Hyderabad, was born on June 8, 1930 in the Khana Bagh Palace and is the only surviving member of the Asaf Jahi dynasty

    https://www.facebook.com/Prince-Nawab-Mir-Mohsin-Ali-Khan-1437043753233898/

    ::

    Who’s running the WPPF show these days? Ray [Raymond Keene, Schachmeister und Schachjournalist Raymond Dennis Keene] is still listed as Vice-Chairman on the letters but the level of his involvement is unclear, since he was apparently replaced [Amtsrücktritt am 27.05.2013, s. b. DataLog] as a director of the company in June, by Salah Malik.

    http://streathambrixtonchess.blogspot.de/2013/11/mo-money.html

    Dr Salah Malik. British • Director • 78 Years Old • Retired

    https://www.endole.co.uk/company/08082312/world-peace-and-prosperity-foundation

    Vesna PetkoviC, Company Secretary

    http://www.datalog.co.uk/browse/detail.php/CompanyNumber/08082312/CompanyName/WORLD+PEACE+AND+PROSPERITY+FOUNDATION

    Vesna Petković of Pro Art & Co.

    http://www.ebritic.com/?p=179442

    Pro Art & Co.
    Speakers: Vesna Petković, curator

    ___p://www.proartandco.co.uk/

    Es gibt einen Preis und es gibt Krümel an Fakten zum Preisverleiher WPPF.

    ::
    ::

    TaskForce: „Die Frauenrechtlerin Leyla Hussein […] sammelte in einem Experiment Unterschriften für die Legalisierung dieser Praxis in England.“

    https://de-de.facebook.com/TaskForceFGM/posts/10151652933991831

    ::

    What happened when anti-FGM campaigner asked people in the street to sign a petition in favour of mutilating girls

    ANNA DAVIS
    Standard, 28.10.2013

    http://www.standard.co.uk/news/london/what-happened-when-anti-fgm-campaigner-asked-people-in-the-street-to-sign-a-petition-in-favour-of-8908877.html

    ::
    ::

    Auch Comfort Momoh lügt sich oder jedenfalls uns den gegebenen Zusammenhang zwischen Islam und FGM weg:

    However, Islamic scholars have delivered edicts, clearly stating that the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual of initiation for women. Mali is an example of a staunchly Islamic country, where organisations and progressive Imams are working together to spread the message that abandoning the custom of FGM is not a sin against Islam, but the end of a dangerous practice that can have long-lasting health repercussions. […]

    Ethical, religious and legal issues

    Whilst Islam is the main religion in areas where FGM is practised, female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty. Christian, Jewish and traditional religious groups have also practised circumcision and, conversely, in some Islamic countries such as Pakistan, female genital mutilation is extremely uncommon.

    (Female Genital Mutilation. Von Comfort Momoh. Zu finden in Einführung (Introduction) und auf Seite 31.)

    https://books.google.de/books?id=dVjIP0RfVAMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  21. Edward von Roy Says:

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    „Acceptance of de minimis procedures that generally do not carry long-term medical risks is culturally sensitive, does not discriminate on the basis of gender, and does not violate human rights. More morbid procedures should not be performed.“

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    Von den USA aus kämpfen Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs dafür, die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung oder Female Genital Mutilation (FGM) zu zerspalten in einen weiterhin verbotenen und einen ihrer Meinung nach zeitnah straffrei zu stellenden Teil. Das ist unbedingt zu verhindern; alle vier Typen der weiblichen Genitalverstümmelung, das ist FGM Typ I, II, III, IV, müssen verboten bleiben. Also darf auch die islamische FGM (arabisch: chitan al-inath, indonesisch: sunat perempuan), beispielsweise als die sogenannte milde Sunna (d. i. eine FGM Typ Ia oder gehört, als pinprick bzw. ritual nick, in den Bereich einer FGM IV), nicht erlaubt werden.

    Angesichts des dreitägigen Kongresses der gastgebenden pseudointaktivistischen Genitalautonomen in Keele im September 2016 (14th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights at Keele University in Keele, Staffordshire, UK) ist Vorsicht geboten, denn der zielsichere Nebelwerfer Brian D. Earp (Research Associate with the Oxford Centre for Neuro-ethics) feilscht nach wie vor mit kämpferischem Elan um die rechte Altersgrenze einer mündigen Einwilligung (age of consent) ins eigene genitale Verstümmeltwerden. Dass die regelmäßig 15 oder 16 Jahre alten Jungen der Xhosa dem enormen Gruppendruck zum Beschnittensein nicht widerstehen und deshalb weltweit zu FGM wie MGM das Verbot jeglicher ritueller Amputationen bzw. Verletzungen unter 18 Jahren durchgesetzt werden muss, kann auch Earp wissen. Bereits am ersten Tag (Day One: Child Protection, Law and Ethics) hat Brian Earp („that it gives less attention than is desirable to ethical issues surrounding autonomy and bodily integrity. I conclude that circumcision before an age of consent is not an appropriate health-promotion strategy“, 18.03.2015) seinen Auftritt.

    Es ist zu leider anzunehmen, dass man sich beim Symposium (Keele University, 14 – 16th Sept 2016), wie schon 2014 in Boulder, Colorado, immer noch nicht zur in Bezug auf jede HGM (FGM, MGM) gebotenen Altersgrenze 18 Jahre bekennen wird. Die Parteigänger der Bewegung für eine Genital Autonomy (GA) spielen noch ein bisschen auf Zeit … die Muftis und Scheiche behalten die MGM und bekommen ihre Islamic FGM (chitan al-inath, sunat perempuan) … wenn die ernsthaften Intaktivisten sie (und die mädchenbeschneidenden deutschen Planungen von Ringel / Meyer sowie von Tatjana Hörnle) nicht stoppen.
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    J Med Ethics doi:10.1136/medethics-2014-102375

    Female genital alteration: a compromise solution

    Kavita Shah Arora 1,2,
    Allan J Jacobs 3

    Author Affiliations
    1 Department of Obstetrics and Gynecology, MetroHealth Medical Center, Cleveland, Ohio, USA
    2 Department of Bioethics, Case Western Reserve University, Cleveland, Ohio, USA
    3 Director of Gynecologic Oncology at Coney Island Hospital, Professor of Obstetrics and Gynecology and Associate Faculty in Bioethics, Stony Brook University, Stony Brook, New York, USA

    Correspondence to
    Dr Kavita Shah Arora, Department of Obstetrics and Gynecology, MetroHealth Medical Center, 2500 MetroHealth Drive, G230E, Cleveland, OH 44109, USA; Kavita.shah.arora@gmail.com

    Received 17 July 2014
    Revised 24 February 2015
    Accepted 21 July 2015
    Published Online First 22 February 2016

    Abstract

    Despite 30 years of advocacy, the prevalence of non-therapeutic female genital alteration (FGA) in minors is stable in many countries. Educational efforts have minimally changed the prevalence of this procedure in regions where it has been widely practiced. In order to better protect female children from the serious and long-term harms of some types of non-therapeutic FGA, we must adopt a more nuanced position that acknowledges a wide spectrum of procedures that alter female genitalia. We offer a revised categorisation for non-therapeutic FGA that groups procedures by effect and not by process. Acceptance of de minimis procedures that generally do not carry long-term medical risks is culturally sensitive, does not discriminate on the basis of gender, and does not violate human rights. More morbid procedures should not be performed. However, accepting de minimis non-therapeutic f FGA procedures enhances the effort of compassionate practitioners searching for a compromise position that respects cultural differences but protects the health of their patients.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

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    FGM is only the same as ‚male circumcision, breast implants and designer vagina ops‘: Gynecologists argue genital ’nicks‘ that don’t harm girls should be legalized

    By Lizzie Parry For Dailymail.com

    Published: 23:35 GMT, 22 February 2016 | Updated: 09:25 GMT, 23 February 2016

    Category 1 would include procedures that should have no long lasting effects on the appearance or function of the genitalia, if performed properly: an example would be a small nick in the vulvar skin.

    Category 2 would include procedures that change the appearance slightly but which are not expected to have any lasting effects on reproductive capacity or sexual fulfilment. Examples include pulling back the hood of the clitoris and labiaplasty.

    Categories 3-5 would include procedures, such as clitoris removal and vaginal cauterisation that maim or harm and impair sexual fulfilment, pregnancy and childbirth. These should be banned, they say.

    http://www.dailymail.co.uk/health/article-3459178/FGM-akin-male-circumcision-breast-implants-designer-vagina-ops-Gynecologists-argue-genital-nicks-don-t-harm-girls-legalized.html

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    The American Journal of Bioethics

    Publication details, including instructions for authors and subscription information:

    http://www.tandfonline.com/loi/uajb20

    Ritual Male Infant Circumcision and Human Rights

    […] Circumcision beyond infancy is riskier. […] Male circumcision has evidence-based health benefits. […]

    […] Circumcision, however, is a religious requirement for Jews (Glass 1999) and Muslims (Rizvi et al. 1999). […]

    CONCLUSION The concept of human rights is imprecise […] Male infant circumcision has a low complication rate […]

    Allan J. Jacobs a & Kavita Shah Arora b
    a Stony Brook University School of Medicine
    b Case Western Reserve University
    Published online: 12 Feb 2015.

    http://www.stonybrook.edu/bioethics/circumcisionandhumanrights.pdf

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  22. Edward von Roy Says:

    Auch ein bisschen Genitalverstümmelung bleibt eine Genitalverstümmelung.

    Kavita Shah Arora, Gynäkologin aus Cleveland in Ohio, und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs sind zwei postmoderne und kinderfeindliche amerikanische Gynäkologen und bewerben eine angeblich harmlose Form der weiblichen Genitalverstümmelung, um mit ein bisschen medikalisiertem Kaputtmachen dräuendes Schlimmeres zu verhindern. Zum Glück protestieren viele ihrer Kollegen.

    A Controversial Alternative To Banning Female Genital Cutting

    (A pair of gynecologists argue a minor surgical ritual could prevent greater harm—but global health experts disagree.)

    Von: Tracy Clark-Flory, am: 23.02.2016 um 12:30 AM
    Bei: vocativ

    http://www.vocativ.com/news/288402/female-genital-cutting/

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    Ein symbolischer Schnitt

    Der Tagesspiegel, 23.02.2016, 17:47 Uhr
    Von Adelheid Müller-Lissner

    […] Im „Journal of Medical Ethics“ schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. Und sie sollten die Sprache überdenken, in der sie darüber reden. Werde etwa die Vorhaut der Klitoris nur teilweise beschnitten, so solle das nicht als Verstümmelung, sondern als „Veränderung“ (Alteration) bezeichnet werden: FGA statt FGM. Dafür brauche man eine neue Kategorisierung der Eingriffe […]

    Ein Kompromiss für die Kinder?

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“ […]

    Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. […]

    In der online erschienenen März-Nummer der Zeitschrift schlägt den beiden Gynäkologen von mehreren Kollegen heftige Kritik entgegen. Brian Earp vom Hastings Center für bioethische Forschung in New York prangert die heutige „Laissez-faire“-Haltung gegenüber der männlichen Beschneidung an. Sie könne kein Maßstab sein. „Kindern welchen Geschlechts auch immer sollten gesunde Teile ihrer Geschlechtsorgane nicht verletzt oder entfernt werden, bevor sie das Ziel eines solchen Eingriffs verstehen und ihm zustimmen können.“ In dieser Frage des Einverständnisses [unter achtzehn Jahren gibt es, völlig altersentsprechend, keinen informed consent] […]

    Eine Tradition zur Kontrolle der Frau besser ganz verlassen

    Ruth Macklin vom Albert Einstein College für Medizin in New York setzt weiterhin auf hartnäckige und geduldige Versuche, die Einstellung von Familien und Gesellschaften zu Beschneidungen zu verändern. „Eine kulturelle Tradition, die das Ziel hat, Frauen zu kontrollieren, verlässt man am besten ganz – auch in ihren weniger schädlichen Ausprägungen“, schreibt sie. Arianne Shahvisi, Ethikerin an der Universität von Sussex, schließlich bezweifelt, dass die eher symbolischen, später kaum sichtbaren Eingriffe einer jungen Frau überhaupt helfen können, vom Ehemann und der Familie akzeptiert zu werden.

    Auch die Berliner Chirurgin Cornelia Strunz meint, das sei eine unbegründete Hoffnung. Sie ist Generalsekretärin der Desert Flower Foundation Deutschland und Ärztliche Koordinatorin am Desert Flower Center des Krankenhauses Waldfriede. Dort werden Frauen behandelt, die unter schweren gesundheitlichen Folgen von Genitalverstümmelung zu leiden haben. Bei einer jungen Frau, die in der letzten Woche in ihrem Krankenhaus ihr Kind zur Welt brachte, war so etwas zwar nicht nötig: Als Mädchen war ihr „nur“ die Vorhaut der Klitoris beschnitten worden. „Für sie ist es trotzdem ein traumatisches Kindheitserlebnis gewesen“, sagt Strunz. Der Familie des Ehemannes war das zu wenig: Sie wurde nie akzeptiert.

    „Es wird sich herumsprechen, dass die Ärzte falsch beschneiden“

    „Der Vorschlag der amerikanischen Gynäkologen ist ein typisches Beispiel dafür, dass gut gemeint meistens das Gegenteil von gut ist“, resümiert Roland Scherer, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie und Ärztlicher Leiter des Desert Flower Center Waldfriede. „Es wird sich ja herumsprechen, dass die Ärzte ‚falsch’ beschneiden [Problem ist die gar nicht falsche, nämlich echt islamische Mädchenbeschneidung (FGM) namens Chitan al-Inath / sunat perempuan, die auch das zur schafiitischen FGM-Pflicht notorisch schweigende Desert Flower Center nicht nach Europa hereinrufen sollte]. Der Schutz vor einer späteren Verstümmelung wird so sicherlich nicht funktionieren.“ Zwar sei es ein langer und mühsamer Weg, das grausame Ritual an den Mädchen zu beenden. „Ein bisschen Verstümmelung zu erlauben, hilft dabei aber nicht weiter, im Gegenteil.“ […]

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/debatte-um-genitalverstuemmelung-ein-symbolischer-schnitt/13006444.html

  23. Cees van der Duin Says:

    Koran + SUNNA = Islam

    Islam ist weibliche Genitalverstümmelung (FGM) und diese gehöre endlich in Arztpraxis oder Operationssaal; doch sollen wir künftig statt unschön von FGM kultursensibel von FGA reden, wie die amerikanischen Freunde der Mädchenbeschneidung Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs allen Ernstes von uns verlangen:

    the content of religious belief and practice are guided by interpretive texts and traditions. Thus, many Muslim scholars classify FGA as ‘SUNNA’ or practice established by the prophet Muhammad. Though not prescribed explicitly in the Quran, the practice thus is religiously virtuous. In fact, the colloquial term for FGA procedures in Arabic refers to a ritual state of purity. […]

    Nomenclature

    We use the term ‘procedure’ in the context of FGA rather than ‘surgery’ to emphasise that there is no medical benefit established by well designed trials, and that the primary purpose is not health-related. ‘Procedure’ is defined by Merriam-Webster as a “series of steps followed in a regular definite order,” and does not imply that the intervention is done for health reasons, in a health facility or by a medical professional.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

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    Nein zur Straffreistellung der Islamic FGM (chitan al-inath, sunat perempuan)

    Denn genau das sollten wir eben nicht: unsere Haltung Null Toleranz gegenüber der FGM (FGM besteht aus den vier Typen der unteilbaren WHO Klassifikation; siehe: Addis Abeba 1995; Bamako 2005) dürfen wir nicht „kultursensibel“ aufweichen:

    Should we soften our approach to female genital mutilation?

    Von Tim Newman
    Bei MNT am 23.02.2016

    A paper published this week in the Journal of Medical Ethics asks whether some forms of female genital mutilation should be legalized in America. They argue that not allowing minor versions of the operation is a form of cultural prejudice.

    Somalia has one of the highest rates of female genital mutilation.
    Female genital mutilation (FGM) is a hot topic and a subject that insights anger, confusion and distress. […]

    A recent paper – written by Dr. Kavita Shah Arora, from the Department of Obstetrics and Gynaecology at the MetroHealth Medical Center, Cleveland, OH, and Allen J. Jacobs, from the Department of Obstetrics and Gynecology, Stony Brook University, NY – puts a new slant on the difficult topic.

    The paper, published alongside a series of responses from other experts, is likely to spark impassioned discourse. The main thrust of Dr. Arora’s argument is that banning the most minor of FGM procedures is:

    „Culturally insensitive and supremacist and discriminatory towards women.“ […]

    Dr. Arora and her colleagues believe that more time and thought needs to be devoted to finding some middle ground.

    They argue that some FGM procedures are little more than a nick in the vulvar skin and cause no long-term changes in the form or function of the genitalia.

    The authors consider that by categorizing the procedures along a scale of severity and renaming them as „female genital alterations (FGAs),“ some of the stigma might be dropped. The authors are careful to make it clear that they „are not arguing that any procedure on the female genitalia is desirable. […] we only argue that certain procedures ought to be tolerated by liberal societies.“

    By legalizing only the least intrusive FGM procedures, they believe that some young girls might be saved from the most serious procedures that include clitoral removal and vaginal cauterization. These most disruptive interventions would be classed as „Category 5“ and would remain outlawed. On the other hand, so-called „nick“ procedures, classed as „Category 1,“ would become permissible.

    According to the authors, Category 1 FGM would be no more invasive – in fact, slightly less invasive – than circumcision, which is widespread in the US. The medical benefits of circumcision are tenuous, and the authors consider that the practice, in many cases, is a religious, cultural intervention with parallels to Category 1 FGM.

    Both practices are carried out without the consent of the minor at the sharp end of the scalpel.

    […]

    Gefahr im Verzug, die Messerklinge ist dem kindlichen Genital und der Zauberkünstler kindlicher genitaler Autonomie Brian D. Earp der intaktivistischen Bewegung nahe:

    ‚In defence of genital autonomy for children‘ [Antrag abgelehnt, auch eine FGM oder MGM auf Kinderwunsch kommt nicht in Frage.]

    In another commentary on the controversial subject, entitled „In defence of genital autonomy for children,“ Brian D. Earp, of The Hastings Center Bioethics Research Institute, NY, makes his stance clear early on in the text:

    „Ultimately, I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves.“

    Earp goes on to explain the legal issues that would surround making Category 1 FGM permissible. He states „cutting into a child’s genitals without a medical diagnosis, and without its informed consent [Nein Herr Earp, der Mensch unter 18 Jahren ist nicht fähig zum informed consent und trotzdem oder vielmehr gerade deswegen durch uns Erwachsene vor jeder ritueller Verstümmelung oder Verletzung zu bewahren], meets the formal definition of criminal assault under the legal codes of most of these societies.“

    He also raises concerns about regulating the procedures; he worries that it might „open the door“ for more invasive procedures. Earp’s commentary goes on to discuss medical, sexual, cultural and political issues that would go hand in hand with weakening laws surrounding FGM.

    http://www.medicalnewstoday.com/articles/306868.php

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    Cultural sensitivity

    FGA is ‘embedded in many cultural systems through multiple ties to historical tradition, tribal affiliation, social status, marriageability and religion,’ but is most frequently associated with Muslim culture. Critics have argued that there is no reference to any procedure altering female external genitalia in the Quran and thus, there is no religious basis for the practice. However, legal protection of a religious practice is not contingent either on the orthodoxy of the practice or on a consensus within a religious tradition accepting the practice. Furthermore, outsiders to a religious tradition cannot infer the practices of a religious system from a literal reading of its canonical texts. It is no more possible to define Islam within the four corners of the Quran than to define Christianity (which includes traditions ranging from Presbyterian to Pentecostal to Greek Orthodoxy) solely from a reading of the Bible. Rather, the content of religious belief and practice are guided by interpretive texts and traditions. Thus, many Muslim scholars classify FGA as ‘SUNNA’ or practice established by the prophet Muhammad. Though not prescribed explicitly in the Quran, the practice thus is religiously virtuous. In fact, the colloquial term for FGA procedures in Arabic refers to a ritual state of purity.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

  24. Jacques Auvergne Says:

    Islam ist FGM und eben darum geht es Kavita Shah Arora (Kavita Arora) und Allan Joel Jacobs: die islamische, etwa die verpflichtende schafiitische Beschneidung der Jungen und Mädchen soll integriert werden.
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    20min (Schweiz) am 23.02.2016

    Deux gynécos en faveur d’excisions minimalistes

    […] Pour les Drs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, tous deux de Cleveland (États-Unis), deux types d’excisions pourraient être tolérées : celles qui n’ont aucun effet durable sur l’apparence ou le fonctionnement des organes génitaux ou celles qui modifient «légèrement» leur apparence, sans avoir d’effet durable sur la capacité de reproduction ou sur l’épanouissement sexuel des femmes. Ils comparent ces interventions à la circoncision masculine qui est légale dans le monde occidental.[…]

    (nxp/afp)

    http://www.20min.ch/ro/news/monde/story/Deux-gyn-cos-en-faveur-d-excisions-minimalistes-18441871

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    TV5

    24.02.2016 à 17:50 par Sylvie Braibant

    Des excisions „minimes“ proposées par deux gynécologues américains

    […] « Nous ne disons pas que les interventions sur les organes génitaux de la femmes sont souhaitables, mais plutôt que certaines interventions devraient être tolérées par des sociétés libérales », écrivent les deux auteurs dans une revue spécialisée, le Journal of Medical Ethics.

    Dans leur introduction, les deux médecins, Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, une femme et un homme, tous deux de Cleveland (Nord Est des États-Unis) dressent un constant : malgré les campagnes de prévention, la pratique des „altérations génitales féminines a très peu reculé“. Elle est également stable dans les pays où elles sont exécutées sans précaution. C’est pourquoi „nous devons adopter une position plus nuancée qui reconnaît un large éventail de procédures en vue de modifier les organes génitaux féminins“.

    On se frotte les yeux. Est-on certain-e d’avoir bien lu ? La justification arrive quelques lignes plus bas : „Ainsi, en acceptant ces altérations génitales féminines minimalistes, nous renforcerions nos efforts pour une prise en charge compassionnelle via un compromis qui respecte les différences culturelles mais protège les patientes.“ […]

    […] on attend les candidates qui se présenteront aux consultations des docteurs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs en leur demandant : „bonjour, pourriez-vous me faire une mini altération génitale, s’il vous plaît ?“

    http://information.tv5monde.com/terriennes/des-excisions-minimalistes-proposees-par-deux-gynecologues-americains-90834

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    Légaliser l’excision : et le serment d’Hippocrate ?

    Par Marina Fabre
    Les Nouvelles, 24.02.2016

    Comment lutter contre l’excision et autres mutilations génitales des femmes ? Les légaliser, proposent deux gynécologues américains dans le Journal of Medical Ethics. Mais attention, préviennent les Drs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, ce seront des excisions « minimalistes » qui tiennent compte des « croyances culturelles tout en protégeant la santé physique des filles ».

    « Nous vous proposons une solution de compromis : les Etats libéraux pourraient légaliser les FGA (NDLR : altérations génitales féminines) en respect des obligations culturelles et religieuses, mais interdiraient les formes de FGA qui sont dangereux pour la reproduction ou l’épanouissement sexuel ».

    « Le serment d’Hippocrate, c’est de soigner, pas de mutiler ! »

    Scepticisme. Les mutilations génitales féminines ont précisément pour but de retirer le plaisir sexuel des femmes. Sous couvert de traditionalisme, ces médecins américains voudraient donc légaliser l’excision mais seulement si ces interventions chirurgicales n’ont aucun effet sur « l’épanouissement sexuel » des femmes… ça parait compliqué. « Odieux », préfère Danielle Mérian, présidente de SOS Africaines en Danger, association qui lutte contre l’excision et le viol conjugal.

    « Le serment d’Hippocrate, c’est de soigner, pas de mutiler ! », s’indigne Danielle Mérian, « l’excision est un crime puni par la loi, il concerne des petites filles, c’est un cauchemar permanent pour elles, une souffrance physique et psychologique ». […]

    http://www.lesnouvellesnews.fr/deux-gynecologues-veulent-legaliser-lexcision-et-le-serment-dhippocrate/

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    Khadija Gbla hat retweetet
    No FGM Australia ‏@NoFGM_Oz 23. Feb.
    Survivors of female genital mutilation outraged by ‚compromise‘ which could legalise #FGM #endFGM @KhadijaGbla

    https://twitter.com/khadijagbla

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    Survivors of female genital mutilation outraged by ‚compromise‘ which could legalise procedure

    Imogen Brennan reported this story on Tuesday, February 23, 2016 18:35

    […] IMOGEN BRENNAN: Khadija Gbla was deeply traumatised by the event. Almost 20 years on, she still has nightmares about that day. […]

    KHADIJA GBLA: They believe if you cut off the clitoris, essentially you will have no sexual desire and you will stay faithful to your husband.

    IMOGEN BRENNAN: In a paper published in today’s Journal of Medical Ethics, two gynaecologists in America are arguing that small „nicks“ should be used as a compromise.

    Kavita Shah Arora is an Assistant Professor of reproductive biology and bio-ethics at MetroHealth Medical Center.

    She’s a practising gynaecologist, and a co-author of the paper. She says practices that have no permanent physical effects could protect young women from severe forms of genital cutting.

    KAVITA SHAH ARORA: It really is a harm-reduction strategy. An example would be a nick on the vulva. So just a small, little cut, it would heal over just like a cut does on any other part of our body.

    I think we have to ask ourselves why we can have a procedure where there is morphological change done to male infants but not any sort of procedure on female infants, even if they have no risk.

    Unsinn, Risiken gibt es immer, denn selbst ein Nadelstich kann eine Infektion nach sich ziehen, sagen wir mit MRSA, und daneben gibt es auch die mögliche seelische Verletzung. Von der „pädagogischen“ vormodernen heute gegenmodernen Botschaft nicht zu sprechen, die da lautet:

    „Die sorgeberechtigten Erwachsenen haben das Recht, aus religiösen bzw. rituellen Gründen dem Kind am Genital Schmerzen zuzufügen. Es muss am kindlichen Geschlechtsorgan Blut fließen und auch eine Narbe entstehen dürfen, damit eine Arztpraxis oder Klinik eine Daseinsberechtigung hat“ – das können wir nicht wollen, egal ob das Kind Mädchen oder Junge ist.

    […]

    http://www.abc.net.au/pm/content/2016/s4412101.htm

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    Why Should Any Form of Female Genital Mutilation Be Legalized?

    The Utah People’s Post, 24.02.2016. Von Amelia Donovan.

    […] Why not stop the mutilation that 3 million girls are subjected to every year? This tradition is deeply ingrained in a lot of cultures in Asia, Africa, and the Middle East.

    The painful and often anesthesia-free can range in severity from nicking the young girl’s genitals to completely removing her clitoris and labia then stitching up the vagina.

    Performing this kind of operations is illegal in the US and the UK, but Kavita Allan Jacobs and Shah Arora, two gynecologists based in New York and Ohio, disagree.

    They argue that pushing the procedure underground will pose even more threat to girls. The gynecologists added that trying to wipe it out could be “viewed as racist or culturally insensitive.”

    Instead, Jacobs and Arora suggest that a compromise that “respects culture and religion but provides necessary protections against child abuse,” such as operations that won’t affect the girl’s ability to carry a pregnancy later or her long-term sexual satisfaction.

    Their controversial proposal suggests doctors could limit the procedure to small cuts or the removal of some parts of the labia or the clitoral hood. Nawal Nour, head of the African Women’s Health Center at the Brigham and Women’s Hospital in Boston, Massachusetts, is not the only one who disagrees with this compromise.

    “From a human rights and health care perspective,” she said, “this is a hard pill to swallow.” She argues that the gynecologists have no data suggesting that if a girl is only nicked when she is 6 or 7, she won’t suffer a more severe surgery four or five years later.

    At the same time, who’s to say that these proposed minimal procedures will be accepted by the traditional communities that preserve the practice?

    In addition, it seems like a gamble to legalize any form of mutilation, even though Arora and Jacobs said smaller nicks will eventually heal completely.

    But even smaller surgeries involving FGM can still have a strong psychological impact on the girls, because the “amount of tissue removed does not necessarily correlate with the amount of psychological damage.”

    As a last argument against compromising with FGM is that it’s one of those cultural practices that don’t deserve to be respected or preserved. […]

    http://www.utahpeoplespost.com/2016/02/female-genital-mutilation-legalized/

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    Faire Genitalverstümmelung, kann es das geben?

    (Ein Vorschlag, der einen Aufschrei provoziert: Zwei US-Gynäkologen stellen eine vermeintlich harmlose Alternative der weiblichen Beschneidung zur Diskussion.)

    Von: Adelheid Müller-Lissner | ZEIT, 23.02.2016 – 00:00 Uhr

    […] Im Journal of Medical Ethics schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. […]

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“

    […] Man müsse bedenken, dass „viele Kinder den Prozeduren unterworfen werden, weil ihre Eltern sie lieben und sie glücklich sehen wollen in ihrem Erwachsenenleben“, argumentieren Arora und Jacobs. Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. […]

    http://pdf.zeit.de/wissen/2016-02/genitalverstuemmelung-debatte-symbolischer-eingriff.pdf

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    Is There a Middle Way on Female Genital Mutilation?
    MedPage Today

    Veröffentlicht am 23.02.2016

    A paper in the Journal of Medical Ethics from Kavita Shah Arora, MD, of MetroHealth Medical Center in Cleveland, and colleagues addressed a proposed „compromise“ to the controversial procedure of female genital mutilation, which is often performed on young girls by their families in accordance with their religious beliefs. Arora’s team suggested renaming the procedure „female genital alteration,“ and developing a multi-tiered system to classify different procedures performed on young girls according to their severity.

    They suggested that „liberal societies“ should be able to tolerate the less severe forms of genital alteration: those that almost never have a lasting effect on female morphology, such as a nick in the vulvar skin, and those that create morphological changes but do not impact a woman’s sexual satisfaction, such as surgical retraction of the clitoral hood (analogous to male circumcision).

    [Achja, retraction: Retraktion, Zurückziehen, hier: Zurückverlegen? (Teil)Amputation zu sagen wäre doch wohl ehrlicher.

    Auch Anatomie ungenügend; im Hinblick auf humane Keimbahnentwicklung und Gewebstyp der Penisvorhaut gehört eine MGM in den Bereich einer Schamlippen(teil)zerstörung sprich FGM Typ II und wer die sensorische lebenslange Schädigung jeder Zirkumzision verstanden hat, weiß:

    Die Beschneidung des männlichen Kindes ist nicht Äquivalent zu FGM Typ Ia, Klitorisvorhaut(teil)amputation, sondern zu FGM Typ Ib Klitoridektomie, Klitoris(teil)amputation.]

    In this video, Jacques Moritz, MD, of Weill Cornell Medicine in New York City, discusses the findings of the study and three accompanying editorials, and weighs in on what major medical organizations may think of these procedures and their impact on women’s health.

  25. Machandelboom Says:

    Heute lenkt man die Herde zum eitlen Diskutieren? Wird die WHO-Klassifikation sprich das Kindergenital jetzt kaputtgequatscht? Warum fordert die Autorin nicht, dass die WHO-Klassifikation zur FGM (FGM Typ I dazugehörend Ia und Ib, Typ II mit IIa, IIb, IIc, Typ III, Typ IV) eben auf keinen Fall in einen verbotenen und einen straffrei erlaubten Teil aufgespalten werden darf?

    Der die ZEIT lesende postmoderne Multikulturfreund darf sich etwas grausen, mindestens autoreferentiell „ein starkes Unbehagen“ spüren. Kritik an Frauenstatus, Körperverständnis und Gesellschaftsmodell von Koran und Sunna üben darf er nicht.

    Am eigentlichen Thema der Arbeit der Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihres New Yorker Kollegen Allan Jacobs, nämlich der Frage nach der Legalisierung der islamischen FGM (Chitan al-inath, sunat perempuan), redet Adelheid Müller-Lissner gekonnt vorbei.

    „Ein bisschen Verstümmeln geht nicht“, ein bisschen Mädchenbeschneiden geht, Frau Müller-Lissner? „Ein Denkverbot sollte es nicht geben“, achso, ein bisschen FGM, ein bisschen Todesstrafe, ein bisschen Kopftuchzwang, ein bisschen Faschismus, muss man ja mal drüber geredet haben?

    Ein bisschen Verstümmeln geht nicht

    (Ein Mini-Eingriff unter Narkose, statt der irreversiblen Genitalverstümmelung in irgendeiner dreckigen Hütte? Schlechte Idee! Trotzdem muss man sie diskutieren dürfen. Ein Kommentar von Adelheid Müller-Lissner)

    ZEIT, 25.02.2016

    „Die Empörung ist groß: Wer das vorschlägt, toleriere die Unterdrückung von Frauen und akzeptiere Menschenrechtsverletzungen als kulturelles Erbe, sagen viele. Aber darf man nichts vorschlagen, was – würde es als Alternative akzeptiert – Hunderttausenden Frauen das Leben retten könnte? […] Ein Denkverbot sollte es nicht geben. Man sollte die Argumente prüfen. Schließlich machen die US-Gynäkologen ihren Vorschlag, um Schlimmeres zu verhüten.“

    „das Argument, wer kultursensibel sei und weniger gravierende Eingriffe von Fachleuten sauber ausführen lasse, erspare diesen Mädchen größeres Leid“

    „Fazit: Beim Lesen der Studie spürt man deutlich ein ehrliches, vielleicht sogar sympathisches und menschliches Anliegen der Wissenschaftler. Und wird gleichzeitig ein starkes Unbehagen nicht los.“

    Schlimm, für Müller-Lissner ist der ungebremste Wunsch nach Geldverdienen auf Kosten der körperlichen Unversehrtheit kleiner Mädchen „ein ehrliches, vielleicht sogar sympathisches und menschliches Anliegen“. Aber sie ist ja vielleicht besonders in ganz hohem Maße befugt mitzureden, denn das Schicksal hat sie zum FGM-Bequatschen berufen: „Als Mutter von mehreren Töchtern“.

    Zielsicher die (derzeitige …) schafiitische FGM Marke Assalaam Foundation auslassend, beschwört Müller-Lissner das Grauen von FGM Typ III, allenfalls noch von Labien(teil)amputationen mit (Teil)zerstörung der Klitoris sprich Typ IIb, IIc sowie ggf. noch von Typ Ic Klitoris(teil)amputation:

    „Abgesehen davon, dass derart beschnittene Frauen nie wieder Spaß, sondern nur heftige Schmerzen beim Sex empfinden“, achso, achja, die nicht „derart“, sondern andersartig „beschnittene[n] Frauen“, etwa nach den Vorgaben des Madschlis der Ulama Indonesiens (MUI, Majelis Ulama Indonesia) sind für die USA und vielleicht ja auch für Deutschland gar kein Problem?

    http://www.zeit.de/wissen/2016-02/genitalverstuemmelung-beschneidung-von-maedchen-frauen-inkontinenz-infibulation

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  26. Edward von Roy Says:

    „We hope to see Arora and Jacobs publicly retract their two papers, or follow the steps of Dr. Elhagaly.“

    Gute Hoffnung für alle Kinder hat CircWatch am 26.02.2016
    ::
    ::

    Which doctors claim that legalizing some forms of FGM will help some girls?

    The most recent discussion in genital integrity forums is the publication of a paper (and related news articles) by two U.S. based gynecologysts, Kavita Arora and Allan Jacobs, of an article called “female genital alteration: a compromise solution” in the Journal of Medical Ethics. In this paper, authors Kavita Arora and Allan Jacobs reframe the discussion of female genital mutilation (FGM) as a matter of “alteration“, because they consider that the term mutilation is culturally insensitive and discriminatory towards women. They argue that mild forms of “FGA” do not constitute a human rights violation, and thus promote that some of those forms could be offered and tolerated as a “compromise” to protect children from more extensive forms of “FGA“, allowing parents to uphold cultural and religious practices “without sacrificing the health and well-being of female children“.

    This is obviously a scandalous proposal, and one that is not entirely new. In May of 2010 the American Academy of Pediatrics had already suggested a similar path with their maligned “policy statement on ritual genital cutting of female minors“, a paper that was criticized by the World Health Organization as an obstacle to their efforts to eradicate FGM, and was also criticized by pro-genital integrity and children’s rights organizations such as Intact America, fearful that the American medical community may slowly reinstate the practice of FGM among Americans, a practice that persisted for at least the first half of the 20th century, before slowly falling in obsolescence. The AAP’s policy statement was retired one month later. […]

    And here is where this new paper is a logical consequence of their previous article.

    Published in 2015 in the American Journal of Bioethics, the article, entitled “Ritual Male Infant Circumcision and Human Rights“, is a very flawed rationalization meant to deny that male infant circumcision can constitute a violation of human rights.
    […]

    Their paper on ritual male infant circumcision pretends to appear multicultural, by using language that appeals more to an European audience. For example, referring to infant circumcision as “ritual” is common in European circles, since it is not considered a medical practice in those places – I imagine that many American doctors would feel relatively insulted by the suggestion that they are practicing a ritual, which is what Arora and Jacobs are doing. Through the paper, they often reinforce the fact that Muslims practice circumcision, to give the appearance of diversity. However, Robert Darby pointed that by framing their paper around infant circumcision, they are in fact excluding most “ritual” circumcision practices, such as those from African tribes, Philippines, and Muslim groups, since they occur mostly after infancy. It’s worth noting that in some languages, “infancy” refers to childhood in general, but its current use in English refers only to the pre-verbal period, so mostly the first year of life. […]

    Their paper goes into a discussion of whether genital integrity is in fact a human right, and whether the principle of open future as suggested by Darby is applicable or not. […]

    […]

    Allan Jacobs is Professor of Obstetrics, Gynecology, and Reproductive Medicine at Stony Brook University School of Medicine. He received his B.A. (psychology) at Cornell University, his M.D. from the University of Southern California, and his J.D. from St. John’s University. He completed his residency at Parkland memorial Hospital and his fellowship at Mount Sinai Hospital. A board certified gynecologic oncologist, he serves as Chairman of the Department of Obstetrics and Gynecology at Flushing Hospital Medical Center. He has published articles in the field of reproductive ethics in journals such as the Hastings Center Reports. He has also published in the area of health law, a current research interest. He teaches biomedical ethics and health law to medical students and residents.

    […]

    To our knowledge, a single case stands in the United States. Dr. Hatem Elhagaly, Muslim, was fired from the Mayo Clinic for promoting a practice that is illegal in America but, in his words, “honors Islam.” […]

    In publishing this paper arguing for mild forms of “FGA“, Jacobs and Arora have followed the logical steps established by their previous paper, but they have also put themselves at odds with the Western rejection of FGM.

    Their only positive point is breaking again that “taboo” that makes most American doctors afraid to suggest any comparison between male infant circumcision and female genital mutilation. But the conclusion that those practices are not violation of human rights seems to detract from the humanity and dignity of the authors.

    We believe doctors should dedicate their efforts to serve their patients as healers, not as cultural or religious brokers defending the “parental right” to harm the child (the patient) as part of a ritual.

    We hope to see Arora and Jacobs publicly retract their two papers, or follow the steps of Dr. Elhagaly.

    [ CircWatch 26.02.2016, bitte dort im Ganzen lesen ]

    http://circwatch.org/which-doctors-claim-that-legalizing-some-forms-of-fgm-will-help-some-girls/

    .
    .

    [ Im Bild: FGM-Freund Allan J. Jacobs ]

  27. Machandelboom Says:

    Erzählt uns Islamverharmloserin Cornelia Strunz zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM, chitan al-inath, sunat perempuan) Märchen oder glaubt sie das wirklich:

    „Man muss wissen, dass die Beschneidung nicht aus religiösen Gründen durchgeführt wird“

    Der schafiitische Islam verlangt die Beschneidung der Jungen und Mädchen. Das ist Islamisches Recht (Scharia), echte alte Religion.

    __
    __

    Was passiert während einer weiblichen Genitalbeschneidung?

    Man muss wissen, dass die Beschneidung nicht aus religiösen Gründen durchgeführt wird, sondern aus einer Tradition heraus. Alle elf Sekunden wird weltweit ein Mädchen an den Genitalien beschnitten. Es ist eine grausame Tradition. Nur eine beschnittene Frau ist etwas wert in dieser Gesellschaft. Sie kann verheiratet werden, dafür bekommt die Familie dann eine Ziege oder ein Schaf, was sehr viel mehr wert ist als das Mädchen an sich. Das Mädchen wird gewaltsam festgehalten, eine Beschneiderin, Hebamme oder die eigene Großmutter führt die Beschneidung durch. Mit einer Rasierklinge, einer Glasscherbe oder einem anderen scharfen Gegenstand werden entweder die Vorhaut der Klitoris, die gesamte Klitoris oder auch die kleinen Schamlippen entfernt. […]“

    https://www.trailer-ruhr.de/alle-elf-sekunden-wird-weltweit-ein-maedchen-an-den-genitalien-beschnitten

    Islamic FGM ist echte Religion nach Koran und Sunna und Dr. Cornelia Strunz vom Desert Flower Center Berlin behauptet immer noch das Gegenteil. Warum.

  28. Edward von Roy Says:

    Tom Georg Schmidt ( Uni Greifswald, Strafrecht )

    Die Strafbarkeit der Beschneidung der äußeren Genitalien vor dem Hintergrund von § 1631d BGB und § 226a StGB

    ( Gutachter waren Christian Fahl und Christoph Sowada )

    Strafrecht in Forschung und Praxis, Band 336

    Verlag Dr. Kovač, Hamburg
    Hamburg 2016, 272 Seiten
    ISBN 978-3-8300-9221-6

    http://www.verlagdrkovac.de/programmvorschau.htm

    http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-9221-6.htm

    .

    „eingriffsarme Beschneidungsformen bei Jungen und Mädchen verfassungskonform“

    .

    Der Autor untersucht zunächst, inwiefern die Veranlassung einer Beschneidung von Kindern durch ihre Eltern verfassungsgemäß ist, und kommt zu dem Ergebnis, dass eingriffsarme Beschneidungsformen bei Jungen und Mädchen verfassungskonform sind, wenn sie der Verwirklichung des elterlichen (religiösen) Erziehungsrechts dienen und medizinisch fachgerecht ausgeführt werden.

    Im Anschluss daran wird erörtert, unter welchen Voraussetzungen die männliche und weibliche Beschneidung strafbar bzw. straffrei durchgeführt werden kann. Dabei werden die Tatbestandsvoraussetzungen des § 1631d BGB unter besonderer Berücksichtigung der erforderlichen Schmerzbehandlung und des § 226a StGB unter besonderer Beachtung von Gleichheitsfragen erläutert.

    Diese Veröffentlichung kommt zu dem Ergebnis, dass die Regelungen in § 1631d BGB und § 226a StGB aufgrund der Möglichkeit einer verfassungskonformen Auslegung (noch) verfassungsgemäß sind und schließt mit – aus Sicht des Verfassers – nötigen Reformvorschlägen.

    http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-9221-6.htm

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/7122-Tom-Georg-Schmidt-dass-eingriffsarme-Beschneidungsformen-bei-Jungen-und-M%C3%A4dchen/

    Tom Georg Schmidt
    28. Juni 2016

    Die Strafbarkeit der Beschneidung der äußeren Genitalien vor dem Hintergrund von § 1631d BGB und § 226a StGB

    Gutachter:
    Prof. Dr. jur. Christian Fahl
    Prof. Dr. jur. Christoph Sowada

    https://rsf.uni-greifswald.de/forschung/promotion/abgeschlossene-promotionen/

  29. Bragalou Says:

    .

    Edward von Roy

    Gabi Schmidt

    An den
    Deutschen Bundestag
    Petitionsausschuss
    [Ansprechpartner]

    In Kopie an den
    Deutschen Bundestag
    Petitionsausschuss

    30.10.2016

    Familienrecht
    Pet 4-18-07-403-032760
    Ihr Schreiben vom 26. Oktober 2016
    Petition

    [Anrede],

    wir danken für Ihr Schreiben und antworten mit dieser Eingabe.

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen

    Erstens

    § 1631d BGB Beschneidung des männlichen Kindes ist nicht geschlechtsneutral neu zu formulieren, insbesondere ist keine Änderung des § 1631d BGB vorzunehmen, der „auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt, indem geschlechtsneutral von einer medizinisch nicht erforderlichen Vorhautbeschneidung des einwilligungsunfähigen Kindes gesprochen wird“, wie es seit 2014 Prof. Dr. Karl-Peter Ringel und Ass. jur. Kathrin Meyer fordern (§ 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung / Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum Medizin-Ethik-Recht (MER) Schriftenreihe Medizin – Ethik – Recht ; 51; erschienen: Halle (Saale) : MER, 2014).

    Zweitens

    § 1631d BGB Beschneidung des männlichen Kindes ist abzuändern, denn völlig altersgemäß kann der männliche Jugendliche (14 bis 17 Jahre alt) die lebenslangen – nachteiligen – Beschneidungsfolgen für seine Gesundheit, Sexualität und Partnerschaften nicht einschätzen und ist damit schlicht nicht einwilligungsfähig. Der Junge hat vielmehr den Anspruch, bis zum Alter von 18 Jahren (Volljährigkeit) ein unversehrtes Geschlechtsorgan zu besitzen (keine Beschneidung unter achtzehn), der Staat seiner Schutzpflicht nachzukommen, die sich aus GG Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 („Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“) in Verbindung mit GG Artikel 1 Absatz 1 Satz 2 („Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“) ergibt, vgl. BVerfGE 53,30 (57) – die Grundrechte als Abwehrrechte gegen den Staat verpflichten den Staat zunächst v. a. zum Unterlassen rechtswidriger Eingriffe in den Schutzbereich der Grundrechte. Darüber hinaus verlangen sie nach der Rspr. des BVerfG auch die vorbeugende Verhinderung drohender Grundrechtsverletzungen durch Dritte oder durch den Staat: Aus dem objektiv-rechtlichen Gehalt des Grundrechts folge „die Pflicht der staatlichen Organe, sich schützend und fördernd vor die genannten Rechtsgüter zu stellen und sie insbesondere vor rechtswidrigen Eingriffen von Seiten anderer zu bewahren“.

    .

    Thematischer Exkurs vom Familienrecht zum Eherecht.

    In der Petition vom 20.08.2016 (Eherecht Pet 4-18-07-4030-036062 Keine Heirat unter achtzehn – auch nicht auf Kinderwunsch) ist auch die zeitnah drohende und aus Sicht der Petenten zu verhindernde deutsche Straffreistellung der sunnitisch-islamischen, vor allem schafiitischen Chitan al-inath (indones. sunat perempuan), also der Beschneidung von Mädchen (weibliche Genitalverstümmelung (FGM) Typ I und Typ IV) angesprochen worden, die sogenannte milde Sunna bzw. Sunnabeschneidung der Mädchen. Sicherlich ließe sich sagen, dass der schafiitische Fiqh zwischen männlicher und weiblicher Beschneidung nicht differenziert, sondern die religiös absolut verpflichtende Beschneidung aller Jungen und Mädchen fordert.

    Leider berücksichtigt Ihr Schreiben vom 12.10.2016 (Eherecht Pet 4-18-07-4030-036062) lediglich die Jungen und nicht die Mädchen und Sie schreiben über „Beschneidung von Jungen“, statt von der islamischen Beschneidung der Jungen und Mädchen zu reden, vor allem von der in unserer Petition angesprochenen FGM Typ I oder Typ IV und den auf Mädchenbeschneidung zielenden deutschen Vorstößen von Humanmediziner Prof. Dr. Karl-Peter Ringel und Ass. Jur. Kathrin Meyer (Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung), von Prof. Dr. Tatjana Hörnle (Verhandlungen des 70. Deutschen Juristentages • Gutachten: Kultur, Religion, Strafrecht. Neue Herausforderungen an eine pluralistische Gesellschaft) sowie von Prof. Dr. iur. Mark A. Zöller („rein symbolische Bagatellverletzungen“).

    Sie schreiben:

    „Zu der von Ihnen angesprochenen Thematik Beschneidung von Jungen erhalten Sie aus arbeitsorganisatorischen Gründen unter einem anderen Aktenzeichen Nachricht.“

    Wir bitten um Beachtung, dass unsere Petition vor der drohenden deutschen Legalisierung der Mädchenbeschneidung warnt (und die Beschneidung aller Kinder unter achtzehn Jahren ablehnt, also auch der Jungen).

    Aus der Petition, Zitat:

    Es meine niemand, die Istanbul Convention schütze vor das Mädchen FGM. Keine Rechtsschule (maḏhab) des sunnitischen Islam verdammt die weibliche Beschneidung (indones. sunat perempuan, arab. Chitan al-inath (ḫitān al-ināṯ, ختان الإناث; auch: ḫitān al-banāt, „Beschneidung der Töchter“, zu: bint, „Tochter“), der schafiitische Madhhab sogar fordert die Beschneidung als zwingende (wadschib) religiöse Pflicht für alle Jungen und Mädchen. Der Trick des Indonesian Ulema Council (Majelis Ulama Indonesia, MUI) ist, die Mädchenbeschneidung einer FGM Typ I oder Typ IV nicht unter Verstümmelung (mutilation) zu fassen. Begeistert oder desinteressiert hat Deutschland die – das unterstellen wir: islamischerseits auf europaweite Straffreiheit der Kindbraut und der FGM zielende! – Istanbulkonvention am ersten Tag (11.05.2011) signiert, zum Glück noch nicht ratifiziert. Man halte sich an das Motto: Erst lesen, dann – nicht unterschreiben.

    Noch dazu. Der verfassungswidrige Paragraph zur Jungenbeschneidung auf Elternwunsch § 1631d BGB muss weg. Der leider schlecht gemachte Paragraph zum Verbot der weiblichen Beschneidung (FGM), § 226a StGB, muss erhalten bleiben und eindeutiger formuliert werden, denn auch die sogenannte milde Sunna (Chitan al-inath, sunat perempuan) bzw. eine FGM Typ Ia oder Typ IV darf, trotz der Vorschläge des Jahres 2014 von Humanmediziner Karl-Peter Ringel und Volljuristin Kathrin Meyer (Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung) und von Prof. Dr. Tatjana Hörnle (Verhandlungen des 70. Deutschen Juristentages • Gutachten: Kultur, Religion, Strafrecht. Neue Herausforderungen an eine pluralistische Gesellschaft), nicht legalisiert werden, auch nicht mit dem gegenaufklärerischen und kinderfeindlichen Gerede über „rein symbolische Bagatellverletzungen“ des Trierer Professors Dr. Mark A. Zöller (Die Strafbarkeit der Genitalverstümmelung als Gesetzessymbolik?, in: Streitbare Strafrechtswissenschaft. Festschrift für Bernd Schünemann zum 70. Geburtstag am 1. November 2014; Mitherausgeberin ist Tatjana Hörnle.). Körperliche Unversehrtheit ist Menschenrecht und gilt unabhängig vom Geschlecht. […]

    […] Das Alter einer Fähigkeit zum Einwilligen (age of consent). Dieses ist beim Thema Kindbraut – Kinderehe – Kinderschwangerschaft von höchster Bedeutung (Nein, ich als Zwölfjährige will den Mann nicht heiraten – Ja, ich als Zwölfjährige will den Mann heiraten). Wiederum berührt beim age of consent bzw. informed consent (Informierte Einwilligung) ist das Thema Genitalverstümmelung (HGM, d. i. FGM oder MGM) sowie zusätzlich das Thema Päderastie. Die Maßgabe achtzehn Jahre kennen wir seit 2012 aus der deutschen Beschneidungsdebatte, wo leider voreilig von genitaler Selbstbestimmung (genital autonomy) gesprochen wird (statt von genital intactness), so als könne ein körperlich (wie seelisch) nicht ausgereifter Mensch die schädlichen Folgen der MGM oder FGM auf seine lebenslange Sexualität und auf seine künftigen Partnerschaften ausreichend abschätzen.

    Nein, in sein rituelles genitales Verstümmeltwerden kann, so muss es der freiheitliche Rechtsstaat festlegen, weder ein Mädchen noch ein Junge einwilligen. Der sexuell wahrscheinlich (und hoffentlich) eher unerfahrene (vgl. auch das patriarchalische sowie islamische Ideal der Jungfräulichkeit) und körperlich noch nicht einmal ausgewachsene weibliche oder männliche Minderjährige kann völlig altersentsprechend nicht einwilligen, zumal er sich, vgl. die Jungen der traditionell erst in der späten Pubertät beschneidenden südafrikanischen Xhosa, auch als 15- oder 16-Jähriger dem Druck des Kollektivs offensichtlich nicht zu entziehen vermag.

    Von seltenen Fällen aus dem Bereich Intersexualität abgesehen können wir einen körperlich noch kindlichen oder jedenfalls pubertären jungen Menschen keine Entscheidungen treffen lassen, die sein voraussichtlich (wenn das Kind bei der Beschneidung nicht verstirbt oder das Geschlechtsorgan verliert) erst Jahre später ausgewachsene Genital betrifft – das ergibt sich bereits aus dem Wort Intaktivismus, welches Heil-Bleiben, Unversehrt-Lassen bedeutet und eben nicht „Genital Autonomy – It’s a Personal Choice“ (Name einer Organisation aus Stone, Staffordshire, UK). Die Kinderärztin (!) Anne Lindboe („Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised“, Oslo 2013) müsste, weil sie als Norwegens Kinderrechtsbeauftragte Mädchen und Jungen nicht ungleich behandeln kann, eigentlich ergänzen: „Let girls decide for themselves whether they want to be circumcised“; vor solchen Fragen hat der Staat alle Kinder zu schützen (Kind ist Mensch unter 18 Jahren).

    Zitatende zum Thema Beschneidung von Mädchen und Jungen (Eherecht; Kinderehen).

    .

    Zurück zum Thema Familienrecht, – Pet 4-18-07-403-032760 –, wir wiederholen unsere eingangs erhobene Forderung und Petition.

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen

    Erstens

    § 1631d BGB Beschneidung des männlichen Kindes ist nicht geschlechtsneutral neu zu formulieren, insbesondere ist keine Änderung des § 1631d BGB vorzunehmen, der „auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt, indem geschlechtsneutral von einer medizinisch nicht erforderlichen Vorhautbeschneidung des einwilligungsunfähigen Kindes gesprochen wird“, wie es seit 2014 Prof. Dr. Karl-Peter Ringel und Ass. jur. Kathrin Meyer fordern (§ 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung / Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum Medizin-Ethik-Recht (MER) Schriftenreihe Medizin – Ethik – Recht ; 51; erschienen: Halle (Saale) : MER, 2014).

    Zweitens

    § 1631d BGB Beschneidung des männlichen Kindes ist abzuändern, denn völlig altersgemäß kann der männliche Jugendliche (14 bis 17 Jahre alt) die lebenslangen – nachteiligen – Beschneidungsfolgen für seine Gesundheit, Sexualität und Partnerschaften nicht einschätzen und ist damit schlicht nicht einwilligungsfähig. Der Junge hat vielmehr den Anspruch, bis zum Alter von 18 Jahren (Volljährigkeit) ein unversehrtes Geschlechtsorgan zu besitzen (keine Beschneidung unter achtzehn), der Staat seiner Schutzpflicht nachzukommen, die sich aus GG Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 („Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“) in Verbindung mit GG Artikel 1 Absatz 1 Satz 2 („Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“) ergibt, vgl. BVerfGE 53,30 (57) – die Grundrechte als Abwehrrechte gegen den Staat verpflichten den Staat zunächst v. a. zum Unterlassen rechtswidriger Eingriffe in den Schutzbereich der Grundrechte. Darüber hinaus verlangen sie nach der Rspr. des BVerfG auch die vorbeugende Verhinderung drohender Grundrechtsverletzungen durch Dritte oder durch den Staat: Aus dem objektiv-rechtlichen Gehalt des Grundrechts folge „die Pflicht der staatlichen Organe, sich schützend und fördernd vor die genannten Rechtsgüter zu stellen und sie insbesondere vor rechtswidrigen Eingriffen von Seiten anderer zu bewahren“.

    Mit freundlichen Grüßen

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

    .

    [ An folgender Stelle wird dazu wird weiter berichtet werden ]

    Beschneidung schadet dem Kindeswohl – bei Jungen und Mädchen

    https://schariagegner.wordpress.com/2016/10/29/beschneidung-schadet-dem-kindeswohl-bei-jungen-und-maedchen/

    .

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