Ohne vorgehaltene Hand – ein längst überfälliges Buch

Vreemd hoe ver het ongeluk lijkt, als het ons niet persoonlijk treft.

Es ist merkwürdig, wie fern ein Unglück ist, wenn es uns nicht selbst betrifft.

― John Steinbeck

Die gebotene Missbrauchsprävention und gründliche Missbrauchsaufarbeitung jetzt endlich auch in der deutschen Pfadfinder- und Jugendbewegung

[Text in Arbeit] Gastbeitrag eines Sozialarbeiters und einstigen VCP-Pfadfinders während des Lesens von: Ohne vorgehaltene Hand. Netzwerke sexuellen Missbrauchs in der deutschen Pfadfinder und Jugendbewegung (Almut Heimbach). Leider gibt es zu dem Buch, Titel OvH abgekürzt, noch keine Rezension. Auch dieser Text ist keine, dazu hätte der Leser seinen sich bei der Lektüre einstellenden Flug der Gedanken nicht so vorlaut in den Vordergrund stellen dürfen. Teil A Gedanken beim Lesen des OvH, Teil B Kurze Anmerkungen zu einzelnen Stellen des OvH, Teil C Danksagung und Leseempfehlung. Über das jüngste und wichtigste Buch zum Thema deutschsprachiges Pfadfindertum und Jugendbewegung. Von Edward von Roy.

Teil A Gedanken beim Lesen des OvH

Die aber auch, lautet der altbekannte, kläglich untaugliche Abwehrreflex, die da drüben haben aber ebenfalls schlimme Sachen gemacht. Gewiss, es gab die große US-amerikanische Organisation Boy Scouts of America (BSA), die viele, viele Missbrauchstäter, einmal aufgeflogen, möglichst geräuschlos an einen anderen Ort versetzte und mit dortigen Minderjährigen weiterarbeiten ließ. Es gab die Katholische Kirche, die mit ihren vielen, vielen, als Missbrauchern aufgeflogenen Priestern jahrelang entsprechend verfuhr. Es gab die seit Gerold Becker durch Pädosexuelle unterwanderte Odenwaldschule (OSO), doch diese Täter, wie das heute betrachtete Buch gründlich herausarbeitet, waren nicht die sprichwörtlichen schlimmen Anderen, sondern zum Teil waschechte Jungenschafter wie Täter Jürgen Kahle oder jedenfalls Bündische von der Waldeck (vorderer Teil, ABW), die, als OSO-Lehrer, ihre Schüler durchaus auch auf dem Gelände der ABW (Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck) missbrauchten. OvH arbeitet gründlich heraus, dass sich die ABW ihrer Geschichte als Täterumfeld und auch als Tatort nicht oder noch nicht ausreichend stellt.

Die aber auch, nein, der Missbrauch an Jungen ist in Deutschland, anders als vielleicht in den USA, wo das durch die BSA betriebene Verschweigen und Vertuschen ein Hauptproblem gewesen ist, keine Ansammlung von Einzelfällen gewesen, sondern an vielen Orten eine Art Betriebsgeheimnis aus Sicht der Scoutisten und der Öffentlichkeit, jedoch, aus der Perspektive der bündischen propädophilen Sektierer, ein offenes Geheimnis. Zusätzlich eine Pseudoreligion jedenfalls eine veritable jugendbewegte Weltanschauung, die, sich auf Sexisten und Kinderfeinde wie Hans Blüher, Gustav Wyneken oder Alfred Schmid berufend, von sich beansprucht, mit einem sogenannten pädagogischen Eros das Ureigene, das Echte, das Eigentliche jugendbewegten Lebens und Erlebens zu verkörpern, ein bisschen, zunehmend auf dem Hohlenfels, per Sternkreis – jahrzehntelange Zentralfigur Axi – endgültig auf dem Balduinstein. Die Propädophilen – Zentralfigur Axi – oder die bündischen Päderasten seien der ehrenwerte jugendbewegte Kern, die lauen anderen die unehrenhafte Peripherie.

Viele, jahrzehntelang die Bünde durchwandernde Täter waren bestens vernetzt, Hohlenfels, Rees und Balduinstein bildeten die Knotenpunkte des Netzwerks. Etliche von ihnen waren deutschlandweit bekannt, Täter Axi zusätzlich in Österreich, galten als ideale Jungenführer und als allgemein gutes Vorbild.

Und weil wir der zumal bündische Fisch immer vom Kopf stinkt und wir gerade auch von der ABW reden und das heutige Thema die jahrzehntealte bündische Unkultur des sexuellen Missbrauchs an Jungen ist, dieser begangen durch eine Vielzahl von Tätern oder vielmehr durch ein waldeck-, hohlenfels- und balduinsteinzentriertes Netzwerk von in der Jugendbewegung namhaften Tätern: Haben die Verantwortlichen für den Peter-Rohland-Singewettstreit einmal die Güte, uns zu erzählen, wen sie 2019 in die Jury lassen und warum? Warum hat die von ABWern eigens gegründete Stiftung zum Ziel: „Die Aufarbeitung und Verbreitung des künstlerischen Nachlasses von Peter Rohland“ und nicht ebenfalls: „Die Aufarbeitung des Kindesmissbrauchs der teilnehmenden Gruppen der bündischen Singewettstreite“, sowie: „Die Aufarbeitung der in ihrem Leben durch einstige oder heutige Preisrichter der jeweiligen Singewettstreit-Jury begangenen sexuellen Straftaten an Jungen“? Die Teilnehmer am 20. Peter-Rohland-Singewettstreit (7. September 2019, Burg Waldeck, Dorweiler) können erwarten, dass weder in der Jury noch in den ersten Reihen verurteilte Sexualstraftäter oder Menschen unter Verdacht sitzen oder Menschen, gegen die ermittelt wird bzw. deren einschlägiges Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Betroffene, damit meinen wir die Opfer sexualisierter Gewalt, können erwarten, ihren Peinigern auf einem überbündischen Event nicht zu begegnen.[1]

Die da aber auch, das mag also stimmen, bleibt aber ein Ausweichen vor der seit Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen) endlich in das Blickfeld gerückten, beinahe prinzipiell oder systematisch zu nennenden sexualisierten Gewalt in der deutschen (!) Pfadfinder- und Jugendbewegung. Es geht um geachtet oder geächtet. Im englischen oder auch anglophonen Scoutismus war und ist der Pädosexuelle geächtet, in einem sehr deutschen, sehr zentralen jugendbewegten Milieu hingegen war der Jungenverehrer oder Jungenmissbraucher geachtet. Das muss ein Ende haben. Ohne den Sturz der beiden propädophilen bündischen Halbgötter oder Götzen Fred und Axi wird das nicht funktionieren. Missbrauch an Jungen in den Jugendbünden beispielsweise auch der Pfadfinder ist ein sehr deutsches Problem.

Gleichwohl scheint es, geboten international gedacht oder allgemein menschenrechtlich (AEMR, Paris 10.12.1948), sinnvoll, dass die Buchautorin des OvH auch auf einen französischen wie einen englischen Fall von Missbrauch hinweist, auf den Täter Léonide Kameneff, der mit dem Segelschiff Karrek Ven mit Kindern in der Karibik unterwegs war (Schule auf dem Boot, l’École en bateau) und als Täter überführt werden konnte zum einen, und andererseits auf die mir bis dahin unbekannten Tatsache, dass Colonel J. S. Wilson (John Skinner Wilson, 1888–1969) vor neun Dekaden nacheinander gleich zwei Platzwarte des für das weltweite Scouting (Pfadfinderbewegung) so relevanten Gilwell Park feuern musste.

Während Colonel Wilson, 1930 unmittelbar nach seiner Rückkehr vom Jamboree im ungarischen Gödöllö, konsequent handelte, ließ eine dem Wandervogel entsprossene, sich von der unschönen Wirklichkeit abkehrende Jugendbewegung ab etwa 1910 und ließen ab etwa 1925 die Bünde der Bündischen Jugend Missbrauchstäter in höchsten Positionen gewähren.

Der Weg in einen eben auch päderastischen Sumpf führte die Wandervögel und die Bündischen über die Neo-Barbarei der seit Rousseau das Denken mürbe und faulig werden lassenden Forderung Zurück zur Natur[2] (statt wie geboten global zu rufen: Gemeinsam hin zur Zivilisation, solidarisch hin zum vernünftig und freiheitlich-demokratisch gestalteten Zusammenleben aller Menschen), über viel, viel Waldeslust (garniert mit hübschen Knaben, Mädchen bleiben dem Neo-Germanen entbehrlich; achja, der Wald bitte in deutscher Eiche, keine französische oder polnische Eiche) und noch mehr Ritterburgenromantik (vorzugsweise bei pädosexueller Nutzbarmachung der Trias Gral-Templer-Katharer), dabei schicksalsergeben über keusche teutonische Männlichkeit und edles reines Deutschtum grübelnd (wer nicht zum Deutschtum gehört, beschreibt Hassprediger Rosenberg im Mythus des 20. Jahrhunderts). Mit entsprechenden Grafiken und Fotos aufgehübscht, pflegte man eine oft homoerotisch (echte Schwule bis auf Lauinger allerdings selbst im Lahntal ziemlich Fehlanzeige), vor allem aber eine, erstmals seit Wilhelm Jansen (seit 1905 Oberbachant im AWV) und endgültig seit Hans Blüher und Gustav Wyneken, pädoerotisch angewärmte bis aufgeheizte, drückend schwere Gemütlichkeit. Klaglos oder sogar begeistert duldete – bzw. duldet – man die entsprechenden Theoretiker bzw. Stimmungsmacher, die Dichter, Maler und Fotografen, ebenso wie die Praktiker, die Gewalttäter, als Gruppenleiter, Bundesführer, Burgvogt auf der Jugendburg oder als Redakteur bzw. Schriftleiter einer überbündischen Zeitschrift. Etliche der vielen missbrauchten Jungen verschwanden von der bündischen Bildfläche sprich überbündischen Show-Bühne, die Täter hingegen, bedarfsweise frisch haftentlassen, hatten ihren nächsten und übernächsten Auftritt und teilten, geizig jedenfalls knauserig, jugendbewegte Welterkenntnis, bündische Ehre aus und bekamen und bekommen Applaus.

Fünf ebenso prominente wie problematische Namen aus den Redaktionen. Joachim Münster als Redakteur (1974 bis 1983, darin die Zeit der silbernen Reihe 1976 bis 1981) der Zeitschrift der eisbrecher) kämpfte per Arbeitskreis humane Sexualität (ASH), einer Untergruppe der Humanistischen Union (HU), für die Legalisierung von Sex ab zwölf Jahre. Arbeitsteilig schuf sein Komplize Axi, der Schriftleiter (1982–1992) vom Stichwort, den christlich angemalten ideologischen Überbau. In den deutschen Provinzen missbrauchten Männer aus dem fernen oder nahen Freundeskreis der beiden Genannten Jungen. Von Zeit zu Zeit tuschelten etliche der wie die Motten zum Licht (des durch die Zeitschriftenmacher und Kooperationspartner Joachim und Alexej widerspruchslos definierten „Bündischen“) heranschwärmenden Pfadfinder über einige Taten hinter hervorgehaltener Hand. Weitere Gäste blickten viel oder wenig durch, noch andere wussten nichts.

Der Dritte aus den Redaktionen war Erziehungswissenschaftler Walter Sauer genannt wasa. Von 1983 bis 1987 war der Schönfärber des pädagogischen Eros Schriftleiter des eisbrecher. Der bündische Wanderprediger (Eigenbezeichnung) arbeitete nicht nur für Stichwort. Auch für den eisbrecher war Axi freier Mitarbeiter und Korrespondent (1978 bis 1981). Um nur noch zwei weitere Jungenbewunderer zu nennen, auch Max Himmelheber (* 1904; † 2000) und Fotograf Lothar Sauer (* 1930; † 2018) arbeiteten für eisbrecher. Die Genannten bildeten ein Netzwerk, waren einander Mitarbeiter, und auf einer moralischen Ebene kann und sollte man insbesondere den selbsternannten ranghöchsten Sinndeuter der Jugendbewegung mitverantwortlich machen für das Tun und Lassen der Kollegen und den Inhalt beider Zeitschriften jener Jahre. Schließlich hätte Axi sein Amt jederzeit niederlegen können und müssen, wenn ihm der Kurs etwa der silbernen Reihe ganz und gar nicht gepasst hätte. Sein jammeriges Ermahnen an die Kollegen, doch bitte nicht so viele sexuelle Handlungen mit Minderjährigen zu begehen („die guten Leute wissen ja gar nicht, was sie tun“), seine ihm angeblich wichtige Suche nach herberen Formen gehört nicht in ein Tagebuch, auch nicht in die unvermeidlich abseitige bündische Presse, sondern in die reale Presse, nicht in Axis soundsovieltes meditatives Hinterzimmer („Werother Gesprächskreis“, „Werother Protokoll“), sondern in Ermittlungsakte und Gerichtssaal.

Auch in den gesamten Neunziger Jahren hätte Axi die Möglichkeit gehabt, sich Gehör zu verschaffen. Der Jugendbewegungserklärer und Pseudokosak schwieg nicht aus Energiemangel oder Taktgefühl, sondern aus Kalkül. Die beiden Zeitschriften der 1970er und 1980er erschienen im selben Verlag, standen gesammelt im Regal vieler deutscher Pfadfinderstämme, und auch dem Super-Pfadi Stachowitsch war klar, dass viele Kunden beide Schriften im Abonnement hielten. Solange aber der Schriftleiter der Älterenzeitschrift Stichwort schweigt, ernsthaftes Reden wäre etwas anderes als konsequenzloses Sinnieren in Blättchen jugendbewegter Esoterik, und sich auch nicht aus der gesamten wandernden und halstuchtragenden Szene zurückzieht, mitverantwortet er auch den Inhalt des an die Jüngeren gerichteten Blattes, billigt die silberne Reihe und deren Personal und Umfeld. Arbeitsteilung: Stachowitsch als der Lieferant einer auf hochgeistig, aristokratisch und elitär getrimmten Theorie, einer reaktionären, homophilen, propädophilen und vorgeblich christlichen Weltanschauung, der Fahrten und Lager darstellende eisbrecher hingegen blieb das sinnlichere und konkretere Gegenstück für die wandernde Basis und die Bewunderer makelloser Jungenkörper.

Zum Thema Singen, genauer gesagt Singewettstreit. Liedgesang ist, zurückgehend auf den alten Wandervogel vor rund 110 Jahren, der deutschen Jugendbewegung bzw. heutigen Bündischen Jugend eine Art Kultur und Lebensgefühl, deutsche Pfadfindergruppen sind davon oft stark geprägt. Als kleine Gruppe oder als Einzelner herausragend gut zu singen, das heißt technisch gut, vor allem aber authentisch (vgl. innere Wahrhaftigkeit; Meißnerformel) und überzeugend (ob protestkulturell, aufrüttelnd, oder romantisch, bezaubernd), verschafft in diesen Kreisen Anerkennung, wird bewundert. (Nun, das klare Denken bleibt da schon mal auf der Strecke.) Mittendrin in einem Singewettstreit befindet die Jury vor allen Dingen, aber nicht ausschließlich, über das möglichst gute Singen. Vielmehr entscheiden die Juroren ein wenig auch um so etwas wie einen Platz in der Nähe des bündischen Olymp, des bündischen Eigentlichen, und sie sind dazu sozusagen befugt. Denn klar ist, dass nicht jeder gewinnen wird. Doch auch ins Amt eines Preisrichters gelange nicht einfach irgendein Profaner oder lausiger Zivilist. Etliche Preisrichter hatten vielmehr eine ruhmreiche bündische Herkunft, waren auf dem Meißner 1963 oder dem Allenspacher Hof 1977 oder erlebten 1981 das Hahnenbachtal-Lager „Bünde in Gemeinschaft“, andere waren vielleicht mit Oelb auf Fahrt oder kannten Werner Helwig. Technisch noch so perfekt und wohlklingend zu singen, reicht unter zünftigen deutschen Pfadfindern jedenfalls nicht, denen Singen wenig gilt ohne Tage und Nächte in der Gemeinschaft, ohne die Mühsal der Wanderungen, ohne den Schein und Duft der Lagerfeuer. Diesem ganzheitlichen Ansatz entsprechend ist durch den bündischen Preisrichter, sehe ich das falsch, nicht nur die Gesangskunst der Gruppe zu bewerten und auszurichten, sondern auch deren Teamgeist und Gruppenkultur, ihr Verständnis von Gemeinschaft, Kameradschaft und Freundschaft. Falls aber Jury auf eine solche Weise funktioniert, sollten künftige Ausrichter von Singewettstreiten ganz besonders gründlich kontrollieren, wer Preisrichter sein darf, wer in (auch sprichwörtlich) jeder Beziehung bündisch nachahmenswert sei, anders gesagt, in welche Richtung gelenkt wird. Auch die Gruppenleiter und Eltern sollten sich fragen, wer genau den Minderjährigen als ein Vorbild an pfadfinderischer Lebenskunst und Lebensführung vor die Nase gesetzt wird, schlichter gefragt, mit welchen Erwachsenen ihre Kinder zusammentreffen. Soweit zum Thema Singewettstreit.

Missbrauch in der Jugendbewegung. Hinter hervorgehaltener Hand wurde, vom Meer bis zum Alpenschnee, auf Großfahrten, Jugendburgen oder Sängerfesten getuschelt und geraunt, und dann und wann kam auch einmal ein Fall zur Anzeige und ging durch Gerichtssaal und Presse. Und wurde rasch wieder vergessen jedenfalls aus dem Raum des Besprechbaren verdrängt. Klar, die Missbraucher wollten weitermachen.

Dass dieselben Täter nicht selten Jahrzehnt für Jahrzehnt aktiv waren, entging dem Bewusstsein oder vielmehr Unbewusstsein der meisten, die Bündische Sache bzw. die Wandervogelidee merkwürdig verehrenden deutschen Pfadfinder (Welche Sache eigentlich genau, welche Idee?). Jedenfalls kam das, was zu sagen gewesen wäre, nicht vernunftgeleitet und verändertes Handeln fordend zur Sprache, und wenn doch, dann nicht öffentlich nachvollziehbar dokumentiert, sondern heimlich. Einige wussten oder ahnten nichts. Ebenso frei wie verantwortungslos begab man sich als durchschnittlicher, bündisch geprägter oder bündisch begeisterter Pfadfinder und Gruppenleiter auch mit Minderjährigen auf die nächste Wallfahrt auf die Hohlenfels von spätestens 1961 bis 1978, auf den Balduinstein ab 1974 oder, hier waren nicht die Veranstalter, sondern etliche Gäste das Problem, nach Ottenstein / Ahaus 1985 bis 2007 und 2010, wo allüberall es in manchen Jahren von Missbrauchern nur so wimmelte. Überbündisch konnte man sich der Lagerfeuerromantik hingeben. Die singen doch so schön.

Raum und Zeit, geographisch und historisch. Eine mit OvH jetzt endlich verfügbare Übersicht, selbstverständlich in Schriftform hat der sogenannten Bündischen Jugend gefehlt, eine Art Deutschlandkarte der kindeswohlgefährdenden (Kind ist Mensch unter 18 Jahre) bündischen pädosexuellen Hotspots und der sie umgebenden, pädoerotisch aufgeheizten Gruppen, zudem eine entsprechende Deutschlandgeschichte, eine zeitbezogene Betrachtung und Analyse über die schließlich viele Gruppengenerationen überspannende Aktivität der Missbrauchstäter und ihrer Helfer. Die relative Kurzlebigkeit vieler Gruppen geht mit einer Art von relativer Gedächtnislosigkeit daher, die Täter haben den zeitlichen Überblick und die realen oder potentiellen Opfer können ihr Wissen nicht weitergeben bzw. blicken nicht durch. Durch das Verfügbarmachen der geographischen wie zeitlichen Struktur erfüllt das Ohne vorgehaltene Hand den pfadfinderischen Anspruch des Be prepared.

Der Postbote klingelt. Das erwartete Paket ist da, man öffnet es und entnimmt das üppige schwere wichtige Buch:

Almut Heimbach: Ohne vorgehaltene Hand. Netzwerke sexuellen Missbrauchs in der deutschen Pfadfinder und Jugendbewegung.

Ja, gering in Höhe und Breite, Format A 5, man hatte es schon vernommen und war durchaus besorgt: Ob das Format zu klein gewählt sein würde, das wichtige Buch dadurch vielleicht unhandlich dick, Schriftgröße oder Zeilenabstand vielleicht zu gering? Man blättert und atmet auf, eine bequeme Lesbarkeit ist gegeben. Auch ein stundenlanges Lesen im OvH (Ohne vorgehaltene Hand) ist möglich, und, das als Warnung, es werden viele Stunden und Tage und Wochen, denn aus dem Weiterlesen kommt jedenfalls ein Kenner vieler der aufgeführten Orte und Bünde und Täter schier nicht heraus. Die jugendbewegten Nebelschleier des Geraunes und Getuschels zu Papier gebracht und rational durchdrungen zu wissen, die hinter den bündischen Gerüchten, allzu oft die hinter den heimlichen bündischen Wahrheiten stehenden Fakten endlich schwarz auf weiß zu lesen, ermöglicht gegenwärtigen Überblick und Ausblick auf eine verantwortbare Zukunft.

Als skeptischer Beobachter und auch begeisterter Teilnehmer der pfadfinderischen und jugendbewegt-bündischen Szene in den Jahren um das Meißnerfest 1988 will man einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen, und ahnt schon, dort viele Personen auch dieser eigenen Zeit wiederzufinden. Man wird nicht enttäuscht und findet im Text neben Klarnamen auch etliche chiffrierte Namen, kenntlich gemacht durch ein angefügtes Sternchen. Rasch zähle ich zwanzig, 22 dieser anonymisierten Personennamen und erkenne nach dem Lesen jeweils weniger Zeilen zwölf Herren, die allesamt in rheinischen bündischen Kreisen auftraten, berühmt bis berüchtigt waren, Gegenstand heimlichen Erzählens, gleichzeitig wirklich zu erleben. Über etliche der Anonymisierten anderen las man etwas später in der Presse, und sofern sie noch leben, sind einige nach wie vor auf Kirchentagen, Singewettstreiten oder Bardentreffen prominent anwesend.

Erstmals hat man mit OvH eine Übersicht zu allen wichtigen problematischen, leider bis heute relevanten Akteuren der letzten Jahrzehnte zu Hand. Beim Lesen beginnen sich die Bruchstücke zum großen Gesamtbild zu ordnen, Gerüchte den Fakten zu weichen. Wieder und wieder sieht man sich der Leser darin bestätigt, wie genau etliche einflussreiche Bündische informiert waren, dass sie die schlimmen Tatsachen an allzu wenige Mitbündische weitergaben, und auch das leider nur hinter vorgehaltener Hand. Manch anderes erweist OvH als Gerücht (andererseits: „Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit“, Zitat von Henry de Montherlant), erklärt die Autorin gut belegt als Halbwahrheit oder sie beweist uns die eine oder andere Mutmaßung als völlig unzutreffend. Der Leser kann nur ahnen, wieviel Sorgfalt, Aufwand, Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen zum Einholen von derart viel abgesicherter Information notwendig ist.

Das Nebeneinander von Klarnamen und chiffrierten Namen stört beim Lesen im OvH keineswegs, und dem Leser, insbesondere sicherlich dem an Prävention interessierten heutigen jungen Gruppenleiter, könnte oder sollte es vielleicht weniger um das echte Gesicht des Täters gehen, der hoffentlich auf dem Zeltplatz nicht auftaucht, sondern um dessen Eingebettetsein im Vereinsleben und überbündischen Leben, um die Täter-Umfeld-Passung als Teil der Täterstrategie.

Die Buchform zu wählen, und keine Datenbank und schon gar keine Online-Version, erscheint sinnvoll. Eine gewisse Anstrengung des Lesers kann erwartet werden, und die bei einer Papierversion gegebene Möglichkeit des Einlegens von Lesezeichen sowie Chance, das Buch jederzeit auf- oder zuzuschlagen, schafft Distanz bei dem schwierigen und für manchen Leser vielleicht schmerzhaften Thema sexuelle Belästigung bzw. sexueller Missbrauch. Die informativen Fußnoten und wichtigen Verweise ermöglichen dem besonders interessierten Leser guten und immer besseren Überblick, die Relation zwischen Text und Fußnotenteil ist zweckmäßig und gelungen.

Wie angenehm und ermutigend, im Inhaltsverzeichnis und natürlich im Buchtext etliche Namen sowie etliche Fahrtennamen unchiffriert zu lesen. Zur gebotenen Abkehr vom jahrzehntelang geübten überbündischen Einknicken und Tuscheln gehört, relevante Namen und Fahrtennamen klar auszusprechen, beispielsweise vom pädophilen Hardcore-Esoteriker Fred d. i. Fred Schmidt (Traktat über das Licht: Eine gnostische Schau (1957)) zu lesen und zu sprechen und zuallererst, ohne länger vor Ehrfurcht zu erstarren, vom propädophilen Netzwerker Alexej Stachowitsch (* 1918 in Stockholm; † 2013 in Limburg an der Lahn) genannt Axi.

Axi. Der in Deutschland echteste aller unechten Kosaken, der österreichische Soldat sowie deutsche Wehrmachtssoldat (Hauptmann 1. Panzer Nachrichten-Abteilung 228)[3], der österreichische Scout (schrieb als Jamboree-Programmchef das Lagerlied für das 7. World Scout Jamboree 1951 in Bad Ischl) und zeitweilige deutsche Nerother Wandervogel, der ein Jahrzehnte wirksames, propädophiles oder auch mal pädosexuelles Netzwerk stiftende Balduinsteingründer, der lebenslange Balduinsteiner (Sternkreis, das sind die Balduinsteingründer) und bundesgründende Phoenix. Der Verfasser von in einigen Pfadfinderkreisen vor 25 Jahren unkritisch häufig und unkritisch andächtig gesungenen Liedern wie Mein ganzes Leben sei ein Fahren, Der Geist ist müd, Einmal einfach loszusingen, der selbsternannte wie anerkannte Definierer der Bündischen Sache bzw. der jugendbewegten Identität („bündischer Wanderprediger“). Axi achtete auf sich, entwarf sich als jugendbewegte Kultfigur und wurde weithin als eine solche anerkannt. Gewiss, niemand war gezwungen, ihn zu verehren, etliche sexuelle Attacken indes hat Axi dem jeweils gerade greifbaren Objekt seiner Begierde aufgezwungen. Die Kultfigur ist gestürzt, was bleibt, ist der Täter Axi.

OvH gibt couragierten Menschen den Raum, über den realen und gar nicht so hehren Stachowitsch zu berichten, der nämlich, wie an allzu wenigen Orten bereits vor 25 bis 30 Jahren hinter hervorgehaltener Hand geraunt wurde, ganz gern Jungen oder jungen Männern an und unter die Wäsche ging.

Der Meister der Knabenliebe sinnierte von Nächstenliebe, verwirklichte sich. Er dachte an sich und es ging ihm darum, von Zeit zu Zeit einmal loszuspringen, in das volle Leben greifen, zu umarmen was gefällt, das machte ihm Freude (Buchtitel). Chronisch schielte der edel tuende Axi auf ewige 16 Jahre alte Beute, sein leutseliger Kamerad auf bleibende 14, der jungenschaftliche Gast thai auf 12, eine überbündische Arbeitsteilung, konkurrenzfrei, kollegial, kameradschaftlich? Wenn aller Idealismus, wenn alle Tagebuchschreiberei über Bemühungen um herbere Formen seitens Axi nur Getue war, listiger Kulissenbau? Warum vermied Axi die offene Diskussion, bei seinerseits – er konnte polarisieren und Maßstäbe einfordern – unzweideutigem Bekenntnis und bei Ächtung der sexualisierten Gewalt in den Bünden und begangen durch die ihm größtenteils persönlich bekannten zehn bis zwanzig Täter? Stachowitsch kannte weitgehend das im OvH detailliert gezeichnete Problem und produzierte in den 70er bis 90er Jahren zahlreiche Texte zum bündischen Wesen, umschlich jedoch das Thema Nummer Eins wie die Katze den heißen Brei.

Es gibt keine einvernehmliche Sexualität zwischen Minderjährigen und Erwachsenen, sinngemäß wird das jeder gute Jugendbund zum Grundsatz erheben. Doch auch im gesamten Vierteljahrhundert nach dem Meißnerfest 1988 wollte der so gerne die Rolle einer bündischen Autorität schlüpfende Wanderprediger sich hier partout nicht öffentlich dokumentiert festlegen. Hat den bündischen Ober-Guru, seit Felbertal, Aufklärung über den grassierenden Missbrauch an Jungen in seiner dichtesten Umgebung und Verhinderung weiterer Taten überhaupt interessiert? Dazu reichen lediglich die in den ersten Balduinsteiner Jahren ausgesprochenen Hausverbote nicht aus.

Vielleicht nicht strafrechtlich gesehen, aber mindestens moralisch ist das Schweigen einer überbündisch anerkannten und auf zahllosen Veranstaltungen in ganz Deutschland in Erscheinung tretenden Persönlichkeit zum Missbrauch in den Bünden eine Form von Gewalt.

Exkurs.

Oktober 2018, der Meister des schönen Scheins wäre hundert Jahre alt geworden und der heutige, einst durch Stachowitsch gegründete Verein Jungenbund Phoenix meint:

„Axi war (…), wie wir heute wissen und klar benennen müssen: ein Täter, der gegenüber Jugendlichen übergriffig geworden ist (…). Als Phoenix (…) haben wir uns in den vergangenen Jahren der Aufarbeitung der Schattenseiten unseres Bundesgründers gestellt. Ein vorläufiger Abschlussbericht ist in Arbeit und die Ergebnisse werden auch Niederschlag finden in den anstehenden Publikationen von Almut Heimbach und Sven Reiß. (…) wir stehen nun vor der Frage, wie wir in dieser Situation an Axi erinnern können. Zerfällt seine Lebensleistung angesichts seiner Schatten zu Staub? Sollten wir uns von ihm distanzieren, ihn aus dem Gedächtnis und der Legitimation unseres Bundes und des Bündischen tilgen, oder wäre das gerade zu einfach? Können wir uns noch kritisch-positiv auf ihn beziehen? (…) Wir glauben, dass nicht nur uns als Bund einige unserer formalen und strukturellen Grundlagen in schmerzhafter Weise fragwürdig, ja brüchig geworden sind. Wir werden daher in einen umfassenden und substanziellen Prozess der Selbstvergewisserung gehen. Das, was wir tun und wollen, müssen wir für uns heute neu und unmissverständlich formulieren. Dabei wird sich auch zeigen, inwieweit wir uns weiter auf Axi beziehen können und wollen.“

(Gedanken zu Axis 100. Geburtstag. Veröffentlicht auch auf scouting am 10.10.2018.)

Aber ja, tut endlich was. Warum sollte sich auch euer Verein denn nicht endlich von dem übergriffigen Führer emanzipieren, distanzieren? Doch es ist zu befürchten, dass nichts geschehen, dass sich der Jungenbund Phoenix weiter auf Axi beziehen wird.

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Die mindestens über drei bis vier Jahrzehnte um den führenden Personalbestand der ajH autonome jungenschaft Hellas, um Axi und seinen (!) Balduinstein, die gj graue jungenschaft oder die in den ersten Jahren vor allem von der gj benutzte Balduinsteinaußenstelle Falado organisierten Täter und Tatsituationen gleichen der, Planung und Absprache erfordernden, Treibjagd. Erschrocken erblickte die Außenwelt einen Einzelfall dort, einen Einzelfall da, leider meistens, um sich wegzudrehen und zu schweigen. Die erklärlich gerne die hochverehrte Position als Schriftleiter, Redakteur oder Preisrichter einnehmenden, das angeblich großartige Bündische definierenden Täter hingegen behielten den jahrzehntelangen Überblick, ähnlich wie in Kette durch unübersichtliches Gelände vorgehende Treibjäger. Jungen wurden zur Beute. Ob zur Zeit der Feier auf dem Meißner 1988 oder ob die zwanzig Jahre danach, auf das feige Schweigen der an ihrem Ansehen und ihrer Karriere interessierten zahlreichen bündischen, vor allem den Organisationen der Pfadfinder angehörigen Nichttäter war Verlass, so viele wussten so viel … feige? Nein, Feigheit war und ist es nicht, sondern aggressives Ignorieren. Die Aggression stürzt dann mit Macht auf den ein, der das Schweigen bricht.

Axi und sein (!) Balduinstein? Allerdings. Irgendwann endgültig in das 1983 gekaufte Haus in Weroth umziehen, ist zwar geringe (16.400 m) Distanz, aber keine Distanzierung. In den gesamten Achtziger wie Neunziger Jahren hatte Stachowitsch Zeit, öffentlich etwas gegen den leider vorhandenen bündischen, speziell jedoch gegen den wenig zufällig, seit Felbertaler und Hohlenfelser Zeiten, in seinem persönlichen Umfeld besonders stark vorhandenen sowie auch durch seine engsten Kameraden begangenen Kindesmissbrauch zu sagen. Wieder und wieder wurde die 1974 auch durch ihn gegründete Jugendburg Tatort, und der deutschlandweit hochverehrte Axi schwieg. Mindestens noch 1989 weilte Axi gelegentlich auf dem Gelände des Freien Bildungswerkes Balduinstein.

Den Kontakt hätte abbrechen müssen, wer an Kinder- und Jugendschutz wirklich interessiert ist. Stachowitsch hingegen betonte voller Stolz und Dankbarkeit seine Mitgliedschaft im (propädophilen, Anm.) Sternkreis, das heißt als Gründungsmitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein, noch in seiner Feuerrede auf dem Bundestag des Jungenbundes Phoenix Pfingsten 2011. Bei seinem Rücktritt vom Amt des Bundesführers nach 35 Jahren sagte Axi: „Als Bundesführer scheide ich jetzt von Euch, bleibe aber natürlich im Bund und auch im Sternkreis, der mir noch den ehrenden Status eines „Erzhüters des Bundes“ zuerkannt hat – und das auf Lebenszeit – Danke! (Myrrhenstreu. Die Postille des Phoenix, 13, 2011, S. 2-3.)

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Teil B Kurze Kommentare zu einzelnen Stellen des OvH

Vgl. OvH Seite 377 (in Kapitel 15.1 Graue Jungenschaft, Fall Thai und die Kontakte zur Rabenklaue) und an anderen Stellen. Hortenführer thai und die Täterstrategie hier speziell Anbahnungsstrategie des Entschämens. Die Schilderung betrifft die Zeit um das Jahr 1983. 1. Deutschlands, die bündische Jugendarbeit angeblich belastendes Nordsüdgefälle an Natürlichkeit und Unbefangenheit. 2. Diavortrag vor den Jungen mit, in nette Fahrtenbilder eingestreut, Verlegenheit oder Beschämung hervorrufenden Fotos bzw. bei einer das Schamgefühl verletzenden Kommentierung dieser Bilder. 3. Die seltsame These, dass gute Jungenschafter sich außerhalb der Zeit in der Horte (Gruppe) möglichst selten sehen sollten.

Sicherlich gibt es eine überwindenswerte, ein überstarkes Schamgefühl antrainierende Erziehung etwa in fundamentalistischen Milieus, die das Kind oder den Jugendlichen unfrei halten will. Doch hat Scham für jedes Individuum eine Berechtigung, man erinnere sich etwa an die Warnung, die Sigmund Freud vor dem Verlust von Schamgefühl gab.[4] Nennen wir die Anbahnungsstrategie des raschen Beschämens und anschließenden gemeinschaftlichen Schamüberwindens und Schamabbaus die Strategie des Entschämens.

Zu 1. Der Erwachsene ermunterte oder gar drängte ein vierzehn Jahre altes Hortenmitglied, zuzustimmen, dass die bündische Jugendarbeit unter einem Nordsüdgefälle in Bezug auf die Natürlichkeit von Körpergefühl und Sexualerziehung leide. Nur in Norddeutschland nämlich sei diese Unbefangenheit weitgehend gegeben, im Rheinland vor allem bei der Minderheit der Evangelischen und im katholisch geprägten Bayern kaum. Der Junge spürte, dass der Mann von ihm erwartete, sinngemäß zu sagen: Wir müssen das körperfreundlichere evangelische jedenfalls norddeutsche Element loben und das prüde, verklemmte katholische Verständnis verachten. Der Vierzehnjährige ahnte Ungutes und tat so, als könne er diese Theorie noch nicht so ganz verstehen, er schwieg und Thai insistierte nicht weiter, wirkte aber enttäuscht, mürrisch.

Zu 2. Gegen Ende eines umfangreichen Lichtbildvortrags vor der in Gründung befindlichen Horte, Fotos von Jungen der grauen jungenschaft auf Fahrt im sonnigen Süden, zeigte ein nächstes, überraschendes Bild einen Sandweg aus der Bodenperspektive und im Vordergrund einen vermutlich durch einen Menschen erzeugten Kothaufen. Der Gruppenführer lachte schmutzig: „Da hat doch unser Junge ein Morgenei gelegt.“ Die anwesenden Jungen waren angeekelt, Fäkalien in Großaufnahme will eigentlich keiner sehen. Nächstes Dia, Naturkunde, ein kleines Reptil in Großaufnahme, eine Eidechse, ein hübsch geflecktes Exemplar. Auf den zweiten Blick war zu erkennen, dass der Schwanz des Tieres nachgewachsen war, ein Raubvogel oder eine Krähe mag das Original abgehackt haben. Eidechsen können bekanntlich so ihr Leben retten und ein kürzerer, etwas weniger schön gefärbter Stummelschwanz wächst nach. Wieder lachte Dietrich T. dreckig: „Der Schwanz ist nachgewachsen, schade, dass das bei uns nicht funktioniert!“. Den entsetzten Hortenmitgliedern war klar, dass mit Schwanz Penis gemeint war. Eine derartig aufdringliche, auch Verletzbarkeit und Verletzung einschließende Weise von Penisbezug wollten sie in der Gruppenstunde nicht erleben, einige Jungen lächelten gequält.

Zu 3. „Es ist besser, wenn sich zwei Jungen einer Horte nur in der Gruppenstunde sehen. Besser also, wenn sie nicht auf derselben Schule sind.“ Offensichtlich fürchtete thai Aussprache der Jungen untereinander, was er dann nicht kontrollieren könnte, auch Lehrer könnten rascher etwas mitbekommen.

Strategie des Entschämens, der radikalen Zerstörung des individuellen kindlichen bzw. Jugendlichen Schamgefühls. Offensichtliches Ziel ist, Scham als spießig und alle Körperfunktionen zum Kleingruppenerlebnis zu erklären. Das im Englischen sinnvoll private parts genannte Genital, der gesamte Körper jedes Minderjährigen soll dem Gruppenleiter zur Verfügung stehen, zum Missbrauch.

Innerhalb weniger Tage oder Wochen nach der geschilderten Gruppenstunde missbrauchte Dietrich T. einen Jungen aus dieser Gruppe und wurde dafür richtigerweise angezeigt und verurteilt. Vielleicht sieben oder acht Jahre später wagte sich thai noch einmal an den Tatort, auf die an diesem Tag überbündisch belebte Jugendburg Balduinstein. Er wurde von mehreren Personen erkannt und sprach kurz mit einem Funktionsträger der Burg. Mittlerweile ist der Täter verstorben.

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Teil C Danksagung und Leseempfehlung

Ohne vorgehaltene Hand. Netzwerke sexuellen Missbrauchs in der deutschen Pfadfinder und Jugendbewegung. Ein erfrischender Sturm, der den jahrzehntelang vorherrschenden, niederdrückenden Nebelschleier aus düsterer Ahnung und teilweiser Mitwisserschaft wegbläst. Die allgemeine, seit Jahrzehnten den Missbrauch an Jungen umgebende Stummheit hat ebenso ein Ende wie das besondere Getuschel. Den Tätern und ihren Helfern und Helfershelfern wird das Monopol auf Interpretation der jugendbewegt-bündischen Sache entzogen und den Missbrauchsopfern endlich das vorrangige Rederecht gegeben. Mit einem solchen Kompass und Ratgeber, einem derart unbestechlichen, zum eigenen Denken anregenden und die eigene Verantwortlichkeit einfordernden Buch hätte viel Leid verhindert werden können.

Durch eine im notorisch dem Antiintellektualismus, der Verklärung zugeneigten jugendbewegt-bündischen Raum, der zudem an der Pflege des Heiligenscheins der ranghohen bündischen Täter bzw. der angeblich gegebenen Makellosigkeit der eigenen Bundesgeschichte interessiert war, bislang allzu selten gebliebene Genauigkeit der Recherche sowie mit bewundernswerter und nachahmenswerter Courage ist es der Autorin gelungen, eine auf Missbrauchspraxis oder Mitwisserschaft bezogene, jahrzehntealte Sprachlosigkeit zu überwinden.

Endlich sind die auch in neunziger Jahren unter Gruppenleitern einander zugeflüsterten Reisewarnungen nicht mehr notwendig, die den Informierten in Kontexte halbwegs geheimgehaltenen Wissens einbetteten und damit beinahe zu einem Mitverschwörer der Pädo-Täter machten. Wer schweigt, macht sich schuldig. Zum einen. Zum anderen: Wer flüstert, macht sich schuldig.

Zweckmäßigerweise werden auch alte Spannungen zwischen den Bünden oder innerhalb der relevanten Bünde in aller gebotenen Gründlichkeit dargestellt, namentlich der Nachfolgestreit um den 1974 auf Burg Waldeck verstorbenen Bundesführer Oelb (Karl Oelbermann, * 1896 in Bonn; Zwillingsbruder des Robert Oelbermann, † 1941 im KZ Dachau), nämlich als der Konflikt zwischen Axi und dem bis heute amtierenden Bundesführer FM und seinen Anhängern. Auch über den Kauf und späteren Verkauf von Burg Hohlenfels und natürlich über die maßgeblichen Hohlenfelser Akteure und deren bündische Vernetzung Kenntnis zu haben, ist nützlich, um das ab 1974 bestehende, eben durchaus auch auf Missbrauchstaten hin orientierte System Balduinstein zu verstehen.

Mehr als 1200 Seiten geballte Information, eine enorme Leistung. Ist für unsere Milieus der Fahrtenlieder und Schwarzzelte, die Ecke einer Kohtenbahn ist auf dem Umschlag abgebildet, jemals so konzentriert gearbeitet worden? Wohl kaum. Eher schon ist vorstellbar, dass die dem Erfolg vorausgehende, gut dreijährige, allerlei Reisetätigkeit und hunderte Stunden am PC erfordernde Arbeitsintensität bewirken kann, dass Familienangehörige und Freunde einem mehrfach das Sie anbieten.

Zu einem ungetrübten Fahrtenglück für alle daran teilnehmenden Kinder, zu einer guten Jugendbewegung und Jugendarbeit wird OvH wesentlich beitragen.

Ohne vorgehaltene Hand kommt zur rechten Zeit und sollte den Verantwortlichen für Jugendherbergen, Pfadfinderzeltplätze oder Gruppenleiterschulungen bekannt sein.

Ebenso sollte das Buch von Kinderschützern gelesen werden. Beispielsweise sickern die Aufweicher der Schutzaltersgrenzen in die Kinderehendebatte[5] und die Beschneidungsdebatte[6] ein. Und immer wieder versuchen die politischen Pädostrategen, Initiativen zu unterwandern, welche mit scheinbar vorbehaltlos unterstützenswerten Forderungen daherkommen: Genital Autonomy, Sexuelle Vielfalt,[7] Diversität, Interreligiöser Dialog.[8]

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

(1984 bis 1989 VCP Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder GNO Gau Nassau-Oranien, 1983 gj graue jungenschaft.)

Q u e l l e n

[1] Im Jahre 2000 wurde von den drei Waldeckern Peer (Dieter Krolle), Zar (Günter Seifert) und Rolf Schiel der Peter-Rohland-Singewettstreit ins Leben gerufen, der bis heute jährlich abgehalten und seit 2015 von Markus G., Daniel H. (beide Schlagsaite) und Kerstin Schiel geleitet wird.
Aus: Die Peter Rohland Stiftung. Von Klaus P. Möller [Molo] (1936-2015) und Joachim Michael [Dort zu mike: „Joachim Michael, Dr. jur., geb. 1936, Rechtsanwalt und Notar a. D., kam erstmals 1953 mit der Schwäbischen Jungenschaft auf die Burg“].

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[ Hunsrück, Baybachtal. ]
14. Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck
Zeitpunkt: 6. – 8. September 2013
Moderation Kerstin Schiel und Daniel H.
Jury-Mitglieder: Birte A., Hanno Botsch, Kerstin Botsch, Siegfried B. – Wanja (Freies Bildungswerk Balduinstein), Barbara F. (DPB Ubier), Michael K. – Pint (Zugvogel), Peter M. – Pit (DPB Mosaik), Kerstin M., Hannah M. – Frodo (Deutsche Freischar), Heike und Sven V.

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11. Peter-Rohland-Singewettstreit
Fr, 3. September 2010 – So, 5. September 2010
Burg Waldeck – Dorweiler
Moderation: Hans-Dietrich M. (Bömmes) und Uli H. Begrüßung durch den ABW-Vorsitzenden Reiner K. (Brummel)

Jury-Mitglieder: Birte A., Hanno Botsch (ABW), Kerstin Botsch, Barbara F. (DPB Ubier), Ingo I., Helm König (ABW), Hannah M. – Frodo (Deutsche Freischar), Martin S. – Caligula (Freies Bildungswerk Balduinstein), Jörg S. – Plauder (Zugvogel), Sven V.
https://www.burg-waldeck.de/de/veranstaltungen/event/19-11-peter-rohland-singewettstreit.html
[ Ottenstein meint das Sängerfest des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund. Das Treffen bestand in den Jahren 1985 bis 2007 und 2010 auf einer Wiese zwischen Ottenstein (zu Ahaus) und Doemern (zu Vreden), Kreis Borken, westliches Münsterland. ]
Jurymitglieder:
Kerstin, Wanja, Pinte, Armin, Hexe, Helm, Old Church.
Aus: Die längste bündische Theke hat jetzt geschlossen | scouting
Gepostet von almi (Redaktion; DPB) am 16.06.2007 in Singewettstreit

Die längste bündische Theke hat jetzt geschlossen


[ Erinnert bei der ABW zum Tod des Albrecht Stempel ] durch den beitritt in den sternkreis und somit als gründungsmitglied des freien bildungswerkes balduinstein hat brecht sich ganz und gar dem aufbau des bildungswerkes gewidmet
köpfchen 4/2002 Februar 2003
https://edoweb-rlp.de/resource/edoweb:4243495/data
Hans-Albrecht Stempel (* 06. 03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein) war bereits in den 20er Jahren ein Nerother Wandervogel und dort mit Werner Helwig befreundet, von dem er den Fahrtennamen „brecht“ erhielt. Er war 1926 bei der Gründung des „Bundes der Wandervögel und Pfadfinder“ (BdWuP, später „Deutsche Freischar) dabei und war während des 3. Reiches zusammen mit Alfred Zschiesche im bündischen Widerstand in Wiesbaden tätig. 1974 gründete er gemeinsam mit Freunden, darunter Alexej Stachowitsch (axi) den Verein Freies Bildungswerk Balduinstein. Brecht wohnte und wirkte bis zuletzt auf Burg Balduinstein.
https://www.scout-o-wiki.de/index.php/Albrecht_Stempel
Der Nerotherbund wurde unter Leitung des ABW-Mitglieds Brecht Stempel mit Freunden aus dem Rheinland und Bremen 1946 neu gegründet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck
Baybach
https://de.wikipedia.org/wiki/Baybach

[2] Explizit findet sich eine solche Formel bei Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) nicht, doch den Sinn seiner Gesellschaftskritik und Geschichtsphilosophie trifft « retour à la nature » durchaus.
https://fr.wikipedia.org/wiki/Retour_%C3%A0_l%27%C3%A9tat_de_nature

[3] EK005105 STACHOWITSCH ALEXEI 21/10/1944 HAUPTMANN 1./PANZER NACHRICHTEN-ABTEILUNG 228 | AWARDED ‚DIV.GEF.ST‘ EKII, KVK1, KVK2MS, KRIM, OST | 116. PANZ. DIV. (STAMP NUMBER 2) | UNKNOWN OBERST | WH URKUNDE MUNSTER VIA WEHRMACHTAWARDS.COM PARTIAL J.OOI
http://www.baseportal.com/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/1939ironcross/main&localparams=1&cmd=list&range=4420&sort=Source

Die Heeresgruppe Süd wurde am 24. August 1939 für den Polenfeldzug durch die Umbildung des Armee-Oberkommandos 12 aufgestellt. Sie griff unter der Führung von Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt ab dem 1. September 1939 mit der Masse der gepanzerten und schnellen Divisionen des Heeres aus Schlesien (8. Armee in Niederschlesien, 10. Armee – hier Schwerpunkt – in Oberschlesien), Mähren und der Slowakei (14. Armee) heraus Südpolen an. Nach erfolgreichem Durchbruch der 10. Armee auf Warschau wurden die aus Westpolen zurückflutenden polnischen Truppen in der Schlacht an der Bzura durch die 8. Armee zerschlagen. Während die 10. Armee anschließend bei Warschau Verbindung mit der von Norden angreifenden Heeresgruppe Nord herstellte, griff die 14. Armee durch Südpolen hindurch auf Lemberg und Lublin an. Nach Abschluss des Polenfeldzuges wurde das Heeresgruppenkommando an die Westfront verlegt und in „Heeresgruppe A“ umbenannt.
Die Heeresgruppe Süd wurde am 22. Juni 1941, dem Tag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion („Unternehmen Barbarossa“) durch Umbenennung der Heeresgruppe A neu aufgestellt. Sie griff hierbei aus ihren Bereitstellungsräumen vom südlichen Polen über die Slowakei, Ungarn und Rumänien die sowjetische Südwest- und Südfront an. Ihre strategischen Ziele waren der Vorstoß zum Dnepr und die Eroberung Kiews sowie der weitere Vormarsch ins Donezbecken. In zwei großen Kesselschlachten bei Uman und Kiew zwischen Juli und September 1941 wurden mehrere sowjetische Armeen aufgerieben. Nach der Einnahme Odessas im Oktober drangen Teile der Heeresgruppe auf die Krim vor und begannen mit der Belagerung Sewastopols, während anderen Teilen die Einnahme von Charkow und zeitweilig die von Rostow am Don gelang. Der Rückzug aus Rostow Ende November 1941 führte zur Ablösung Rundstedts durch Generalfeldmarschall Walter von Reichenau, der nach seinem Tod im Januar durch Generalfeldmarschall Fedor von Bock ersetzt wurde. Im Winter 1941/42 hatte die Heeresgruppe Defensivstellungen entlang der Flüsse Mius und Donez eingenommen.
Im Januar 1942 ging der Donez-Abschnitt zwischen Isjum und Balakleja verloren, es gelang den Sowjets einen starken westlichen Brückenkopf zu schlagen. Marschall Timoschenko erneuerte am 12. Mai seine Offensive mit doppelten Angriffsarmen auf Charkow, wurde aber durch eine überraschende deutsche Gegenoffensive in der Schlacht bei Charkow schwer geschlagen. Dieser Erfolg war Voraussetzung zur Vorbereitung der deutschen Sommeroffensive 1942 („Fall Blau“). Im Juli 1942 wurde die Heeresgruppe infolge der Erweiterung des Operationsbereiches in die Heeresgruppen A und B aufgeteilt.
Anfang 1943 wurden nach dem Untergang der 6. Armee in Stalingrad die Heeresgruppen B und Don (ehemals 11. Armee) als Heeresgruppe Süd unter dem Befehl von Generalfeldmarschall Erich von Manstein zusammengefasst. Zu ihr gehörten im Frühjahr 1943 die 1. und 4. Panzerarmee sowie die neuaufgestellte 6. und 8. Armee.
Die Heeresgruppe Süd trug von Anfang 1943 bis Frühjahr 1944 die Hauptlast der Kämpfe an der Ostfront. Nachdem die Front durch den Gegenangriff von Mansteins (Rochade der 1. Panzerarmee vom Kaukasus in die Ukraine) im Februar/März 1943 stabilisiert worden war, ging die Initiative nach dem gescheiterten Unternehmen Zitadelle bei Kursk im Juli 1943 endgültig an die Rote Armee verloren. Im September musste das Industriegebiet im Donezbecken geräumt werden, im November 1943 scheiterte der Versuch, die Dnepr-Linie zu halten (s. Panther-Stellung). Bis April 1944 kämpfte sich die Heeresgruppe unter schweren Verlusten, die u. a. durch die Dnepr-Karpaten-Operation entstanden, jedoch insgesamt intakt nach Galizien zurück.
Am 1. April 1944 erfolgte die Umbenennung in Heeresgruppe Nordukraine.
Im September 1944 wurde die Heeresgruppe Südukraine in Ostungarn in Heeresgruppe Süd umbenannt. Bis März 1945 kämpfte sie in Westungarn und zog sich bei Ende des Zweiten Weltkrieges nach Österreich zurück, wo sie am 2. April 1945 in Heeresgruppe Ostmark umbenannt wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresgruppe_S%C3%BCd

1929 trat Stachowitsch in den Österreichischen Pfadfinderbund (ÖPB), Gruppe Salzburg 2, ein. 1933 nahm er am vierten Welt-Jamboree im ungarischen Gödöllő teil, wo er noch Robert Baden-Powell sah. 1935 erwarb Stachowitsch die österreichische Staatsbürgerschaft und wurde in den österreichischen Olympiakader einberufen. Er wurde Salzburger Jugendmeister im Laufsport 1935 und 1936. Stachowitsch wurde Gruppenführer im ÖPB, blieb dies aber nur zwei Jahre bis zu dessen Zwangsauflösung 1938. 1937 machte er seine Matura und begann eine Radioelektronikerausbildung, zugleich war er Offiziersbewerber in der Wiener Heerestelegraphenabteilung. Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 kam er auf die Kriegsschule der Wehrmacht in Hannover, wo er seine Offiziersprüfung ablegte und 1939 Leutnant wurde. Während des Zweiten Weltkrieges war er unter anderem im Armeenachrichtenregiment an der Westfront, später in der Heeresgruppe Süd an der Ostfront. Nach dem Krieg machte er 1947 den Meister als Radiomechaniker und arbeitete in einer Werkstatt in Salzburg.
https://www.jurtenland.de/wiki/Alexej_Stachowitsch

[4] „Der Verlust des Schamgefühls ist das erste Zeichen von Schwachsinn (…) die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Mißachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen.“
Sigmund Freud, Gesammelte Werke, Band 7, 1906–1909, S. 149

[5] Petition gegen Kinderehen 20.08.2016 Eherecht Pet 4-18-07-4030-036062 (das neue Aktenzeichen) Pet 4-18-07-99999-036062 (anfangs zugeteilt)
Keine Heirat unter achtzehn – auch nicht auf Kinderwunsch
„(…) Im EU-Mitgliedsland Griechenland verheiratet Cemali Meço (Μέτσο Τζεμαλή) nachweislich auch 12 oder sogar 10 Jahre alte Mädchen. Als Mufti von Komotiní (Κομοτηνή, türk. Gümülcine) nimmt er jene weiblichen Kinder, die angeblich unbedingt heiraten wollen, in Augenschein und befindet sie ggf. für „reif genug“ zur Ehe. Griechenlands Kinderheiraten, Kinderbräute und Kinderschwangerschaften wurden durch die Verträge von Lausanne (1923) und Sèvres (1920) abgesichert, was die bis zum Tag der Auferstehung gültige Scharia (Σαρία) ins griechische Familienrecht implementierte (ob das muslimische Minderheitenrecht nur in Ostmakedonien und Thrakien oder in ganz Griechenland gilt, ist umstritten). Eine derartige Rechtsspaltung kann ein Staat, der allen seinen Bürgerinnen und Bürgern gleiche Chancen auf Selbstbestimmung, Gesundheit und Bildung garantieren will, nicht dulden, die Scharia darf nicht integriert werden, weder in Hellas noch in Deutschland, auch nicht im Familienrecht. Die Europäische Union hat keine internen Schariazonen bzw. Zonen mit kinderfeindlichen, hier speziell mädchenfeindlichen Gesetzen zu inkludieren. (…)“
https://schariagegner.wordpress.com/2016/08/20/petition-gegen-kinderehen/
In January, the grand mufti, Abdul Aziz al-Sheikh, said girls as young as 10 may be married according to Islam and stressed that Islamic law is not by any means oppressive to women as he lashed out at critics.
„If a girl exceeds ten or twelve then she is eligible for marriage, and whoever thinks she is too young, then he or she is wrong and has done her an injustice,“ he said.
http://www.alarabiya.net/articles/2009/02/21/66952.html
„We hear a lot in the media about the marriage of underage girls,“ he said, according to the newspaper. „We should know that Shariah law has not brought injustice to women.“
http://edition.cnn.com/2009/WORLD/meast/01/17/saudi.child.marriage/index.html
Islam: A Declaration Of European Muslims
Bosnian Muslim leader Mustafa Ceric. On 24.02.2006, Bosnia-Herzegovina Mustafa Ceric issued the Declaration of European Muslims from the Zagreb mosque.
(f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law;
https://www.rferl.org/a/1066751.html
Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegenheiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann.
opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law
https://schariagegner.wordpress.com/2015/08/01/rueckkehr-des-patriarchats-polygame-ehe/

[6] Die Pressemappe
„(…) Droit au Corps (DaC), wörtlich „Recht auf Körper“, will die weltweiten nichttherapeutischen Zirkumzisionen nicht etwa abschaffen, sondern mit einem auf Mitgefühl basierenden Dialog aller Beteiligten begleiten. Schließlich stehe in der Ethik des Vereins die Verminderung (tierischen und) menschlichen Leidens an erster Stelle (whose ethics give priority to the alleviation of suffering). Ohne Not und ohne rot zu werden argumentiert DaC 2019 nur noch gegen die Kleinjungenbeschneidung und Beschneidung männlicher Säuglinge, denn allenfalls bzw. nur die zwölfjährigen und jüngeren Jungen hält DaC für nicht einwilligungsfähig. (…) Die verhängnisvollen rechtlichen Folgen im Hinblick auf Kindesmissbrauch und Kinderehen sind genau im Blick zu behalten, sobald jemand anfängt, von der genitalen Autonomie (genital autonomy) eines Minderjährigen zu reden. Wer sich durch einen Erwachsenen den sensitiv wichtigsten Anteil des Genitals amputieren lassen darf, die Penisvorhaut entspricht sensorisch der Klitoris, dem wird man den Sex mit Erwachsenen oder das Heiraten eines Erwachsenen vermutlich nicht untersagen können – Droit au Corps denkt an Dreizehnjährige mit der faulen Ausrede, ein „nicht zu vernachlässigender Teil“ dieser Kinder hätte doch ohnehin schon heterosexuellen Sex (pénétration vaginale … un nombre non négligeable de jeunes explorent à partir de 13 ans selon les statistiques disponibles … vaginal penetration … a significant number of young people explore from the age of 13 according to available statistics). Körper wie Psyche jedes Dreizehnjährigen oder auch Fünfzehnjährigen jedoch sind noch lange nicht erwachsen, Kindheit bzw. Kind ist keine abstrakte Konstruktion verständnisloser oder Kinder unterdrückender Erwachsener. Nichtheterosexuelle Sexualkontakte des Kindes hat DaC dabei aus dem Blickfeld geschoben. Wer Aushandlungsprozesse ritueller Beschneidungen plant oder für wünschenswert hält, macht sich zum Komplizen der schweren Menschenrechtsverltzung jeder Genitalverstümmelung. DaC sollte seine die genitale Unversehrtheit Minderjähriger aufs Spiel setzenden Pläne unverzüglich beenden und insbesondere von einer Minderjährige (Menschen unter 18 Jahre) betreffenden Beratungslösung Abstand nehmen. Die betrachtete Pressemappe ist zurückzuziehen und zu überarbeiten nach dem intaktivistischen sinngemäßen Grundsatz: „Ob Mädchen oder Junge, keine Beschneidung unter 18 Jahren“. (…)“
https://schariagegner.wordpress.com/2019/07/05/kinder-an-die-macht/

[7] Zur einer Demo für sexuelle Vielfalt (für den Bildungsplan 2015), Stuttgart 2014, hatte neben der Interessengemeinschaft Christopher Street Day (IG CSD) ebenfalls Krumme 13 aufgerufen, eine pädophile Lobby.

[8] Dialog mit dem Islam
Interreligiöser Dialog läuft ebenfalls in Gefahr, die in der kulturellen Moderne mühselig errungenen Schutzaltersgrenzen einzureißen. Wenn oder sobald der eheliche Geschlechtsverkehr mit einer Braut von neun Jahren (Mondjahren, also achteinhalb) heilssichernde Religionspraxis ist, Religion, ist der Einsatz für mehr Kinderschutz unrechtes Teufelszeug (ẓulm; vgl. ẓālimūn, Übeltäter), Verderbenstiften auf Erden (persisch Mofsed-e-filarz).
Mofsed-e-filarz (Persian: مفسد فی الارض‎, also Mofsed fel-Arz, Afsad-i fil Arz, or fasad-fel-arz, Arabic: المفسد في الأرض‎ Al-Mufsid fi al-Arḍ, also fasad fi ‚l-arḍ) is the title of capital crimes (or the person guilty of them) in the Islamic Republic of Iran, that has been translated in English language sources variously as „spreading corruption on Earth“, „spreading corruption that threatens social and political well-being“, „corrupt of the earth; one who is charged with spreading corruption,“ „gross offenders of the moral order“, and „enemies of God on Earth.“
https://en.wikipedia.org/wiki/Mofsed-e-filarz

DW 10.01.2018
Greece limits Islamic Sharia law courts for Muslim minority
The Greek parliament has changed a century-old law that gave Islamic courts priority over family law matters among the Muslim minority in Western Thrace.

https://www.dw.com/en/greece-limits-islamic-sharia-law-courts-for-muslim-minority/a-42088793

Turkey ‘Concerned’ Over Greek Changes to Islamic Law in Thrace
By Tasos Kokkinidis – 11.01.2018

(…) In a statement Turkey’s foreign ministry warned Athens against infringing upon the prerogatives of elected Muslim jurists (muftis) in Western Thrace, shortly after the country passed legislation amending the way Islamic law is applied in the region.
Greece’s parliament voted overwhelmingly to make the practice of sharia law in family disputes optional for the country’s Muslim minority earlier this week.
The legislation will allow Muslim litigants to opt for a Greek civil court to resolve family disputes rather than appealing to locally-elected Islamic jurists.
For family law matters, Greek Muslims generally seek recourse to muftis on issues such as divorce, child custody and inheritance. Rights groups say it is a system that frequently discriminates against women.
The issue has its origins in the period after World War I, and treaties between Greece and Turkey that followed the collapse of the Ottoman Empire. (…)

Turkey ‘Concerned’ Over Greek Changes to Islamic Law in Thrace

Sharia Law Becomes Optional for Greece’s Muslim Minority
By Tasos Kokkinidis – 10.02.2018
The bill on Sharia law is a historic step for Greece, Prime Minister Alexis Tsipras said in a tweet on his official page.
“The government is taking a historic step today, bringing to Parliament the bill on Sharia law that expands the equality and equity enjoyed by all Greeks without exception,” Tsipras said.

Sharia Law Becomes Optional for Greece’s Muslim Minority

Αλ. Τσίπρας: «Ιστορικό βήμα» το νομοσχέδιο της κυβέρνησης για τη σαρία

Δημοσίευση 9 Ιανουαρίου 2018, 17:35 / Ανανεώθηκε 9 Ιανουαρίου 2018, 17:03

http://newpost.gr/politiki/5c125ec156dccb7e13e4fcbd/al-tsipras-istoriko-bhma-to-nomosxedio-ths-kybernhshs-gia-th-saria

Τσίπρας: Ιστορικό βήμα το νομοσχέδιο για τη Σαρία

09.01.2018 | NEWSROOM IEFIMERIDA.GR

Δήλωση για τον νόμο σχετικά με την εθελοντική εφαρμογή του νόμου της Σαρία στη Θράκη έκανε ο πρωθυπουργός κι ενώ το θέμα συζητείται στη Βουλή.

Ο Αλέξης Τσίπρας χαρακτήρισε την νομοθετική πρωτοβουλία ιστορικό βήμα για την ισονομία και την ισοπολιτεία για τα μέλη της μειονότητας στη Θράκη και εμφανίστηκε αποφασισμένος να προχωρήσει και σε άλλες μεταρρυθμίσεις.

Αναλυτικά η δήλωση του πρωθυπουργού:

«Η κυβέρνηση κάνει σήμερα ένα ιστορικό βήμα, φέρνοντας στη Βουλή το νομοσχέδιο για τη Σαρία, που διευρύνει και εμβαθύνει την ισονομία και την ισοπολιτεία για όλες τις Ελληνίδες και όλους τους Έλληνες.

Ως μέλος της Ευρωπαϊκής Ένωσης, η χώρα μας έχει οικειοθελώς δεσμευθεί με συγκεκριμένες συνθήκες, όπως η Ευρωπαϊκή Σύμβαση Δικαιωμάτων του Ανθρώπου.

Με την παρούσα ρύθμιση η κυβέρνηση, σεβόμενη σε κάθε περίπτωση τα ιδιαίτερα χαρακτηριστικά της μουσουλμανικής μειονότητας της Θράκης, αποκαθιστά αδικίες που έγιναν κατά το παρελθόν εις βάρος μελών της, με την εξαίρεσή τους από το καθεστώς των νομικών εγγυήσεων και των ατομικών ελευθεριών, που θα πρέπει να απολαμβάνουν όλοι οι Έλληνες πολίτες.

Με επιμονή στην ανάγκη για διάλογο, ψύχραιμη αντιμετώπιση, και με συνείδηση της σοβαρότητας των θεμάτων, οφείλουμε να προχωρήσουμε με σταθερά βήματα σε μεταρρυθμίσεις, που θα αναβαθμίζουν τα δικαιώματα και τη ποιότητα ζωής της μουσουλμανικής μειονότητας της Θράκης».

https://www.iefimerida.gr/news/388016/tsipras-istoriko-vima-nomoshedio-gia-ti-saria

[ Im EU-Mitgliedsland Griechenland verheiratet Cemali Meço (Μέτσο Τζεμαλή) nachweislich auch 12 oder sogar 10 Jahre alte Mädchen. Als Mufti von Komotiní (Κομοτηνή, türk. Gümülcine) nimmt er jene weiblichen Kinder, die angeblich unbedingt heiraten wollen, in Augenschein und befindet sie ggf. für „reif genug“ zur Ehe. Griechenlands Kinderheiraten, Kinderbräute und Kinderschwangerschaften wurden durch die Verträge von Lausanne (1923) und Sèvres (1920) abgesichert, was die bis zum Tag der Auferstehung gültige Scharia (Σαρία) ins griechische Familienrecht implementierte (ob das muslimische Minderheitenrecht nur in Ostmakedonien und Thrakien oder in ganz Griechenland gilt, ist umstritten). Eine derartige Rechtsspaltung kann ein Staat, der allen seinen Bürgerinnen und Bürgern gleiche Chancen auf Selbstbestimmung, Gesundheit und Bildung garantieren will, nicht dulden, die Scharia darf nicht integriert werden, weder in Hellas noch in Deutschland, auch nicht im Familienrecht. Die Europäische Union hat keine internen Schariazonen bzw. Zonen mit kinderfeindlichen, hier speziell mädchenfeindlichen Gesetzen zu inkludieren. ]

In May 2006, the appointed Mufti of Komotini expressed his view that „nowhere in the history of Islam has there been an elected mufti.“

The Government recognizes Shari’a (the Muslim religious law) as the law regulating family and civic issues of the Muslim minority in Thrace. The First Instance Courts in Thrace routinely ratify decisions of the muftis who have judicial powers on civic and domestic matters. The National Human Rights Committee, an autonomous human rights body that is the Government’s advisory organ on protection of human rights, has stated that the Government should limit the powers of the muftis to religious duties and should stop recognizing Shari’a, because it can restrict the civic rights of citizens it is applied to. There are arranged marriages among underage Roma and Muslims, although Greek civil law forbids marriages of children under age eighteen. A parent or legal guardian, however, may apply for a judicial permit for the marriage of an underage person from a First Instance Court in cases of „extraordinary circumstances,“ such as pregnancy.

(International Religious Freedom Report 2006. Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor. U.S. Department of State.)

http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2006/71383.htm

Mufti Cemali Meço

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%9C%CE%AD%CF%84%CF%83%CE%BF_%CE%A4%CE%B6%CE%B5%CE%BC%CE%B1%CE%BB%CE%AE

h t t ps://www.youtube.com/watch?v=3QfwNqG-voI

h t t ps://www.youtube.com/watch?v=ZlyjMFGhk6w

[ Im Jahre 2006 erschien eine aus Griechenland stammende, ethnisch türkische schwangere Elfjährige mit ihrem islamrechtlich angeheirateten 20-jährigen Ehegatten Hassan N. in Düsseldorf. Eilig schickte man die Kindbraut zurück nach Hellas, der Leiter des Düsseldorfer Jugendamts reiste mit. ]

Vor zwei Jahren tauchte der erste Fall auf: Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mittwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte. […]

An der griechischen Grenze zur Türkei werden Minderjährige (ein altes Gesetz erlaubt dies) mit Zustimmung der Eltern verheiratet. Die Zwangsehen sind zwar selten. Da sie aber Griechenland als EU-Mitglied absegnet, sind sie auch in Deutschland gültig.

(Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby. Von Barbara Kirchner. Express, 11.06.2008.)

http://www.express.de/unglaublicher-fall-zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby-22167452

Das verheiratete Kind

(Von Uta Keseling. Die Welt, 25.02.2005.)

Es war Liebe“, sagt Nurays [Name geändert] Mutter, und auch Nuray, die zwölfjährige Braut in Kopftuch und Blümchenrock, sagt: „Ja, es war Liebe“ und versucht, dabei nicht allzu stolz auszusehen. […]

Es soll Liebe gewesen sein, sagen alle, die dazu geführt habe, daß im vergangenen Sommer der 22jährige Levent Metin [Name geändert] die damals elfjährige Nuray aus der armen nordgriechischen Provinz Thrakien heiratete und mit nach Düsseldorf brachte, wo er heute lebt. Alle, das sind Nuray, ihre Familie, der Mufti, der als religiöses Oberhaupt die Trauung besiegelte – und auch das Jugendamt in Düsseldorf, dessen Leiter sagt: „Sie hat ihn wohl freiwillig geheiratet“, und das Mädchen dennoch zurück nach Griechenland brachte. Persönlich.

[…] in Thrakien, wo etwa ein Drittel der 338 000 Menschen Muslime sind. Der Mufti der Universitätsstadt Komotini, Meco Cemali, hat Nurays Hochzeit amtlich besiegelt. Er ist vom griechischen Staat bestellt, sein Amtsgebäude im Zentrum der Stadt ist zugleich Standesamt und Friedensgericht, zuständig für etwa 60 000 Muslime, die Hälfte der Bevölkerung des Bezirks Rodopi. In den 123 dazugehörigen Dörfern verrichten staatlich bestellte Imame Gottesdienste und religiöse Zeremonien.

„Es gibt kein Land, das einem Mufti so weitreichende Kompetenzen einräumt“, sagt der Mufti stolz. In einem kalten, großen, leeren Raum gewährt er unter den obligatorischen Mekka-und-Medina-Postern Audienz. Draußen warten Menschen mit Formularen in der Hand. Er selbst habe seine Imame aufgefordert, Mädchen unter 17 Jahren nicht zu verheiraten, sagt der Mufti. Wenn jedoch ein Mädchen selbst die Heirat unbedingt wolle, nehme er es persönlich psychologisch und physisch in Augenschein und entscheide, ob es reif genug sei. Wenn ja, spräche das islamische Recht nicht gegen die Ehe. Der Mufti sagt: „Daß Zwölfjährige verheiratet werden, kommt nur alle drei oder vier Jahre vor.“

http://www.welt.de/print-welt/article495796/Das-verheiratete-Kind.html

Text in Arbeit

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87 Antworten to “Ohne vorgehaltene Hand – ein längst überfälliges Buch”

  1. Эдвард фон Рой Says:

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    Pfadfinder-Betreuer aus Staufen wegen fast 700 Missbrauchsfällen angeklagt

    Fast 700 Mal soll sich ein früherer Mitarbeiter einer Pfadfinder-Jugendgruppe in Staufen an Minderjährigen vergangen haben. (…) hat die Staatsanwaltschaft Freiburg jetzt am Mittwochvormittag (07.08.2019) offiziell Anklage gegen den 41-Jährigen erhoben. (…)

    Er soll zwischen 2010 und 2018 immer wieder vier verschiedene Jungen sexuell missbraucht haben. Den Kontakt zu zwei 7 und 8 Jahre alten Grundschülern hatte er über seine Arbeit bei der evangelischen „Lazarus von Schwendi“-Pfadfindergruppe hergestellt. Dort war er zwischen 1999 bis 2011 mit einer dreijährigen Unterbrechungspause als Gruppenleiter tätig.

    Zwei weitere 8 und 11-jährige Jungen soll er später in seinem persönlichen Freizeitbereich und auf einem Campingplatz in einer Gemeinde südlich von Freiburg kennengelernt haben.

    Rechnet man alle Einzelvorwürfe zusammen, gehen die Ermittler von mindestens 696 Fällen des sexuellen Missbrauchs aus, einige davon wohl auch in besonders schwerer Form. In der Anklage lassen sich auch die Straftatbestände der Vergewaltigung und der Körperverletzung als Vorwurf wiederfinden. (…)

    Quelle: baden.fm (Funkhaus Freiburg) 07.08.2019

    https://www.baden.fm/nachrichten/frueherer-pfadfinder-leiter-aus-staufen-wegen-fast-700-missbrauchsfaellen-angeklagt-548921/

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    Der Verdächtige Christian L. aus Staufen sitzt seit Ende Februar in Untersuchungshaft.

    https://www.rtl.de/cms/staufen-pfadfinder-betreuer-soll-kinder-ueber-400-mal-missbraucht-haben-4335293.html

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    Bei dem in U-Haft sitzenden 41-jährigen Verdächtigen handele es sich um einen früheren Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde Staufen, bestätigte die Evangelische Landeskirche in Baden am Montag. Er arbeite seit mehreren Jahren nicht mehr bei der Kirche. Der Fall werde nun aufgeklärt, die Kirche kooperiere hierbei mit den Ermittlern.

    Der Verdächtige habe sich in den Jahren 2009 bis 2018 an den Jungen vergangen, diese seien bei den Taten 8 bis 14 Jahre alt gewesen. Zwei der Opfer habe er in seiner Funktion als ehrenamtlicher Betreuer der Pfadfinder kennengelernt, die beiden anderen durch Freizeitaktivitäten.

    Kindesmissbrauch Staufen | Zweiter Betreuer von Pfadfinder-Gruppe in U-Haft | swp.de (Südwest Presse Online) 07.05.2019

    https://www.swp.de/panorama/kindesmissbrauch-in-staufen_-betreuer-in-u-haft-30927552.html

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    (Der 41-Jährige soll sich zwischen 2010 und 2018 an vier Jungen vergangen haben. Ihm werden 696 sexuelle Übergriffe zur Last gelegt, wie die Anklagebehörde am Mittwoch mitteilte. Die Jungen seien zum Zeitpunkt der Übergriffe zwischen 7 und 14 Jahre alt gewesen. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.)

    Unter anderem wird dem beschuldigten Deutschen vorgeworfen, zwischen 2010 und 2013 einen zu Beginn der Taten achtjährigen Jungen in fünf Fällen sexuell missbraucht und in neun Fällen schwer sexuell zu missbraucht haben. Er habe das Kind im Rahmen seiner Arbeit bei einer Pfadfindergruppe in Staufen kennengelernt, wo er als Gruppenleiter tätig gewesen sei, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Ebenfalls bei den Pfadfindern soll der Mann einen anfangs sieben Jahre alten Jungen in 131 Fällen schwer sexuell missbraucht haben.

    Zudem werden dem einstigen Betreuer im Zeitraum von Januar 2014 bis Februar 2017 weitere 480 Fälle des sexuellen Missbrauchs sowie 69 Fälle des schweren sexuellen Missbrauchs zur Last gelegt. Das Opfer in diesen Fällen sei zu Beginn der Taten elf Jahre alt gewesen. Außerdem soll sich der Angeschuldigte im August 2017 und im August 2018 an einem anfangs achtjährigen Jungen vergangen haben. Das Kind hatte er auf einem Campingplatz nahe Freiburg kennengelernt. (…)

    Von dpa | Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Staufener Ex-Pfadfinderbetreuer | Badische Zeitung | 07.08.2019

    https://www.badische-zeitung.de/kindesmissbrauch-in-staufen-anklage-gegen-pfadfinderbetreuer-erhoben–176166139.html

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    CPD Stamm Lazarus von Schwendi, Staufen

    ___p://www.staufen-pfadfinder.de/index.php/links

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    CPD
    Aktuelle Stellungnahme
    08.05.2019

    Wie am Montag, 06.05.2019 bekannt wurde, wird gegen ein früheres Mitglied der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands wegen sexualisierter Gewalt ermittelt. Ein Zusammenhang zur CPD besteht durch die frühere Mitarbeit der beschuldigten Person in der CPD-Gruppe in Staufen im Breisgau. Der Beschuldigte ist seit mehreren Jahren kein Mitglied der CPD mehr.

    http://www.c-p-d.info/aktuelle-stellungnahme/

    [ Stellungnahme der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands ]

    Klicke, um auf Stellungnahme-CPDBund_Staufen_08052019.pdf zuzugreifen

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    FAZ 07.05.2019 – Zwei frühere Betreuer einer evangelischen Pfadfinder-Gruppe in Staufen sollen mehrere Kinder sexuell missbraucht haben.

    _ttps://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/betreuer-sollen-pfadfinder-in-staufen-missbraucht-haben-16175106.html

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    [ Christian L., nicht zu verwechseln mit ]

    Die Ermittlungen stehen in keinem Zusammenhang zum als Staufener Missbrauchsfall bekannt gewordenen Prozess um Christian L. und Berrin T. [ Michaela Berrin T. ] , (…) auch wenn der aktuelle Tatverdächtige Christian L. heißt.

    ___ps://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesellschaft/missbrauchsfall-in-staufen-eine-rekonstruktion-e685927/?reduced=true

    [ Staufener Missbrauchsfall ]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Staufener_Missbrauchsfall

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  2. silis Says:

    – Zitat –

    Helmut Kentler (* 2. Juli 1928 in Köln; † 9. Juli 2008 in Hannover) war ein deutscher Psychologe und Professor für Sozialpädagogik an der Universität Hannover. Posthum werden sexualpolitische Positionen in seinen Schriften als Verharmlosung von Pädosexualität angesehen und kritisiert. (…)

    Kentler war auch als gerichtlicher Sachverständiger in Missbrauchsfällen tätig. Über die von ihm bis zu diesem Zeitpunkt bearbeiteten fast 30 Fälle erklärte er 1997: „Ich bin sehr stolz darauf, dass bisher alle Fälle, in denen ich tätig geworden bin, mit Einstellungen der Verfahren oder sogar Freisprüchen beendet worden sind.“ Kentler maß der sexuellen Aktivität von Erwachsenen mit Kindern keinen Unrechtsgehalt bei, sondern nur der dabei eventuell angewandten Gewalt. Diese aber sei untypisch, da echte Pädophile keine Gewalt anwenden würden, sondern im Gegenteil „hochsensibel gegen Schädigungen von Kindern“ seien. Im Jahr 1999 kündigte Kentler eine Buchveröffentlichung über „die ungefähr 35 Prozessverfahren gegen Unschuldige, die ich als Gutachter begleitet habe“ an, doch ließ er dann das Manuskript (Eltern unter Verdacht – Vom Missbrauch des sexuellen Missbrauchs) unveröffentlicht. Im selben Jahr erklärte er:

    „Ich habe […] in der überwiegenden Mehrheit die Erfahrung gemacht, dass sich päderastische Verhältnisse sehr positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Jungen auswirken können, vor allem dann, wenn der Päderast ein regelrechter Mentor des Jungen ist.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kentler#T%C3%A4tigkeit_als_Gerichtsgutachter

    https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kentler

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    17.09.1988 / 18.09.1988 Bemerkungen zur Geschichte der Freundschaft | Vortrag und Gespräch | Helmut Kentler auf Burg Balduinstein

    15.09.1990 / 16.09.1990 Liebe als Überlebens-Chance | Vortrag und Gespräch | Helmut Kentler auf Burg Balduinstein

    _ttps://twitter.com/buendischerblog/status/1104065686006050816

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    KENTLER-EXPERIMENT

    Sexualforscher vermittelte Pflegekinder an Pädophile
    Berlin hat 84.000 Euro für die Aufarbeitung eines verstörenden Modellversuchs bereitgestellt. Helmut Kentler hat Kinder und Jugendliche an Pädophile vermittelt.

    (…) Ein erstes Gutachten zum sogenannten Kentler-Experiment hatte das Göttinger Institut für Demokratieforschung im Auftrag der Senatsverwaltung erstellt und 2016 veröffentlicht. Nun hat die Verwaltung 84.000 Euro für weitere Forschung an der Universität Hildesheim bewilligt. „Das sind wir den Betroffenen schuldig. Es ist zutiefst erschütternd, was Kindern und Jugendlichen, die sich in staatlicher Obhut befanden, angetan wurde”, sagte Senatorin Sandra Scheeres (SPD). (…)

    Nordkurier 14.03.2019

    https://www.nordkurier.de/aus-aller-welt/sexualforscher-vermittelte-pflegekinder-an-paedophile-1434850203.html

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  3. 1+1=2 Says:

    Untersuchungen gegen Kentler

    Die Berliner Senatsverwaltung gab 2015 nach öffentlichem Druck bei der Politikwissenschaftlerin Teresa Nentwig vom Institut für Demokratieforschung in Göttingen eine Studie über das mit Unterstützung des Jugendamts Ende der 1960er Jahre in Berlin durchgeführte pädosexuelle „Experiment“ von Kentler in Auftrag. In diesem Zusammenhang nannte die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres das damalige „Experiment“ ein Verbrechen in staatlicher Verantwortung. Betroffene, die sich 2017 an die zuständige Senatorin gewandt hatten, zeigten sich enttäuscht von der geringen Unterstützung. 2017/18 wurde Nentwig auch in Niedersachsen mit der Erforschung des Wirkens von Kentler beauftragt. Kentler befasste sich auch in Hannover mit verhaltensauffälligen Jugendlichen, hatte in Hannover ebenfalls Kontakte zum Jugendamt und sollte in deren Auftrag die erste Pflegschaft eines lesbischens Paares wissenschaftlich begleiten, was aber nicht zustande kam da das Paar aus persönlichen Gründen von der Pflegschaft Abstand nahm. Ob Kentler selbst sexuell an Jugendlichen wie seinen Pflege- und Adoptivsöhnen oder seinen Nachhilfeschülern übergriffig wurde, ist nach Nentwig noch offen.

    Im Januar 2018 gab die Leibniz Universität Hannover bekannt, dass sie weitere Untersuchungen zu Kentler veranlasst habe. „Ich bin geradezu schockiert, dass sich seinerzeit die Exekutive wie die Judikative davon haben vereinnahmen lassen“, sagte Präsident Volker Epping beim Neujahrsempfang. „Ich bin auch völlig irritiert, dass die Fachcommunity dieses Agieren Kentlers nicht kommentiert, nicht aufgeschrien hat!“ Erst nach Abschluss des durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Projekts „Die Rolle des Sexualwissenschaftlers im Pädosexualitätsdiskurs – zum Beispiel Helmut Kentler“ sei der Universität (neun Jahre nach Kentlers Tod) das Ausmaß des Falles deutlich geworden. Ziel der weiteren Untersuchung werde es sein, die Umstände von Promotion, Berufung und Wirken Kentlers bis zu seiner Emeritierung genauer zu untersuchen. Dazu gehöre auch das Verhalten von Universität, Fakultät und Fachbereich mit Blick auf seine Person. Zur sachgerechten Aufarbeitung werden Aufträge an externe, unabhängige Personen vergeben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kentler#Untersuchungen_gegen_Kentler

  4. Stellina Odorosa Says:

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    Bundesversammlung 2014

    Die Bundesversammlung der Deutschen Freischar trat am Wochenende des ersten Advent zusammen [ 28.-30.11.2014 ]

    hexe (Karin Peter, Odenthal) schied nach zwölf Jahren aus dem Amt der Bundesführerin aus und wurde mit großem Beifall bedacht

    https://www.freischar.de/aktuelles/page/5

    ::

    ( Zum wichtigen Artikel von Christian Füller (Wandern und vögeln) schrieb die über die nicht über urg Balduinstein, sondern über die endlich erfolgte Aufklärung empörte („bin ich entsetzt“) amtierende Bundesführerin hexe. )

    HexeDF
    am 26.06.2013, 23:13

    Selber seit 10 Jahren Bundesführerin der „Deutschen Freischar, Bund der Wandervögel und Pfadfinder“ bin ich entsetzt über den Artikel.

    Es gibt bei der taz auch Autoren, die gründlich nachforschen, mit Menschen sprechen, sich informieren.

    Warum durfte denn keiner von denen schreiben?

    Aus Ihren Zeilen, Herr Füller, lese ich Häme, Angst vor einer Gruppe Menschen die Sie nicht verstehen (und es ist bekanntlich immer einfacher etwas zu verteufeln als es kennen zu lernen) und, nicht zuletzt, fahrlässiges Verbreiten von Unwissen. […]

    https://taz.de/Paederasten-in-der-Jugendbewegung/!5065581/

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    Pfingsten 2012 Dreh Trailer Brexbachtal

    „1968“ …

    „da war ich drei Jahre alt“ …

    „Würdest du nochmal sagen, dass ich den erbe …?“

    „Die Hexe erbt den Kessel“

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  5. Kowelenzer Schängelche Says:

    Axi – Eine pfadfinderisch-bündische Heiligenstatue zeigt Risse und beginnt zu zerbröckeln

    1974 Mitbegründer der Jugendburg fbw (Freies Bildungswerk) Balduinstein
    1974 am 22. Mai (erster …) Einzug auf der Burg (scout-o-wiki)
    1974 Sinn und Un-Sinn. Eine Bündische Herausforderung
    1977 (2. Auflage 1979) Bündisch ist … Beiträge zur Frage nach dem Bündischen. (Hg. fbw Balduinstein)
    1981 (erneuter?!) Einzug auf Burg Balduinstein und Schriftleiter der Zeitschrift Stichwort
    1984 über den überbündischen Meister („Guru“) freut sich scouting
    1999 buchgewordener Lobgesang durch Hanns Cornelissen (1943-2002)
    2003 Ehrung mit der Goldenen Lilie der PPÖ, Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs
    2011 auf Pfadfinder-Treffpunkt wagt jemand vorsichtig Kritik: „lebende Fossilien …, die wie Gurus angebetet werden“, an deren Texten zudem: „ein echter Wandervogel nicht zweifeln darf“
    2013 Stachowitsch verstirbt im Alter von 94 Jahren
    2916 Felix Prautzsch (Axi – Licht und Schatten) über Axi als Täter, in Stichwort 202/2016, S. 32–39
    2017 Aberkennung der Auszeichnung Goldene Lilie durch den Bundesrat der PPÖ

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    Da gibt es doch so lebende Fossilien mit piepsenden Hörgeräten, die wie Gurus angebetet werden und an deren Schreib-Erzeugnissen ein echter Wandervogel nicht zweifeln darf?

    Beitrag vom 13.02.2011 – 12:21

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=10027&entries=15

    Erkenntnis und Erfüllung – Des Alexej Stachowitsch wundersame Lebensfahrt

    Gebundenes Buch – 1. Februar 1999 | von Klaus Hinkel (Herausgeber), Hanns Cornelissen (Autor), Norbert Schwarte (Nachwort)

    Ein Mann hat eine Vision. Er macht die Verwirklichung seiner Ideen zu seiner unnachahmlichen Lebensform. Das Ziel seines Wirkens sind der Aufbau und die gedankliche Begründung einer einzigartigen Gemeinschaft von Jungen und Erwachsenen, die, in der Tradition der deutschen bündischen Jugendbewegung stehend, sich um weltanschaulich-religiöse Orientierung und persönliche Vervollkommnung bemühen. Es wird am Leitfaden seiner spannenden Lebensgeschichte deutlich, wer Alexej Stachowitsch in Wahrheit ist: – eine bedeutende Gestalt in der modernen Erziehungslandschaft. Mit ausführlichem Bildanhang.

    https://www.amazon.de/Erkenntnis-Erf%C3%BCllung-Stachowitsch-wundersame-Lebensfahrt/dp/3887782348

    Alexej Stachowitsch (Axi), überbündischer „Guru“

    scouting 1984 Seite 27

    Klicke, um auf SC-01-1984-Seite-25-36.pdf zuzugreifen

    2017 Aberkennung der Auszeichnung Goldene Lilie durch den Bundesrat der PPÖ

    Seit 2003 war er Träger der Goldenen Lilie der PPÖ, der nach dem Silbernen Steinbock zweithöchsten Auszeichnung der PPÖ. Diese Ehrung wurde ihm posthum im Juli 2017 einstimmig in einem Beschluss des Bundesrats der PPÖ aberkannt. Diese Entscheidung war unter anderem eine Reaktion auf einen Artikel im Stichwort, in dem der Bundesführer des Jungenbund Phoenix über Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe von Axi […] berichtete.

    https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Alexej_Stachowitsch

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    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  6. Cees van der Duin Says:

    [ Staufen ]

    [ Der Beschuldigte stand 2004 schon einmal wegen, Tatvorwurf, Missbrauch von Kindern vor Gericht, er wurde 2007 freigesprochen. ]

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    (…) Zwei der Jungs hatte der nicht verheiratete und nicht vorbestrafte Tatverdächtige in den Jahren 2009 bis 2013 als Betreuer beim evangelischen Pfadfinderstamm Lazarus von Schwendi kennengelernt, die beiden anderen zwischen 2014 und 2018im Freizeitbereich“. Was genau damit gemeint ist, sagte die Polizei nicht, jedenfalls war der Verdächtige in dieser Zeit nicht mehr bei den Pfadfindern. (…)

    Denn der mutmaßliche Täter habe sehr raffiniert manipuliert, habe ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut und den Kindern suggeriert, dass die sexuellen Handlungen mit ihnen „völlig normal“ seien. Es sei wöchentlich zu mehreren Übergriffen gekommen, wohl sämtlich in geschlossenen Räumen, erklärte Kaiser. Es gebe keine Fotos und Hinweise auf Mittäter.

    Allerdings ist im Zuge der Ermittlungen nun noch ein 27-jähriger Verdächtiger ausgemacht worden, ebenfalls ein früherer Betreuer der Lazarus-Pfadfinder. Ihm wird vorgeworfen, eine Dreizehnjährige missbraucht zu haben. Der Beschuldigte ist auf freiem Fuß, weil kein Haftgrund vorliege. Beide mutmaßlichen Täter haben noch keine Aussagen gemacht.

    Das Jugendamt des Landkreises und andere staatliche Stellen waren bei den jetzt bekannten Vorfällen in Staufen in keiner Weise involviert, betonte die Polizei. Aufsehen erregt aber, dass der in Untersuchungshaft sitzende Pfadfinderbetreuer bereits 2004 wegen eines Missbrauchsverdachts vor Gericht stand. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe beantragt. In der Berufung wurde der Angeklagte im Jahr 2007 aber frei gesprochen: „Es stand Aussage gegen Aussage“, so Staatsanwältin Nikola Nowak.

    Die Kirchengemeinde Staufen wusste von dem Prozess gegen den Mann, der früher bei ihr Zivildienstleistender war. Nach dem Freispruch durfte er ab 2010 Pfadfinder betreuen und war längere Zeit auch als Hausmeister in der evangelischen Kirche beschäftigt. Die evangelische Landeskirche will jetzt die genauen Umstände seiner Beschäftigung in Staufen klären. (…)

    aus: StN Stuttgarter Nachrichten am 07.05.2019 (Vertrauen von Schützlingen 400-mal missbraucht?)

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.missbrauch-bei-staufener-pfadfindern-vertrauen-von-schuetzlingen-400-mal-missbraucht.a9fd76fd-d067-4a7c-9918-447b60f5961a.html

    Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft. Gegen ihn wurde allerdings in den Jahren 2004 – 2007 ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern geführt, in dem er aber vom Landgericht Freiburg im Rahmen einer Berufungsverhandlung freigesprochen wurde. Die Staatsanwaltschaft hatte damals die Verurteilung zu einer Geldstrafe beantragt. Es stand Aussage gegen Aussage. Das Gericht konnte sich letztlich nicht von der Schuld des Angeklagten überzeugen.

    Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass es in der Vergangenheit auch Verdachtsmomente in Bezug auf einen anderen Betreuer bei den Pfadfindern gegeben hatte, der gegenüber Mädchen bzw. weiblichen Jugendlichen übergriffig geworden sein soll.

    Die Ermittlungsbehörden sind auch diesen Nachweisen umgehend nachgegangen und haben in diesem Zusammenhang bereits umfangreiche Ermittlungen und Befragungen durchgeführt; eine Zeugin hat mittlerweile Angaben dazu gemacht, dass es zu sexuellen Handlungen mit dem Beschuldigten gekommen sei, als sie 13 und 14 Jahre alt war. Die Taten liegen sechs bzw. sieben Jahre zurück. Der mittlerweile 27 Jahre alte Beschuldigte wurde mit den Tatvorwürfen konfrontiert, auch er macht bislang keine Angaben.

    (Quelle: Polizeipräsidium Freiburg)

    https://regiorebellen.de/staufen-missbrauch-kinder-pfadfinder-39950/

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    [ zu finden bei: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) ]

    Missbrauch verhindern!

    Themen : Gewalt , Jugendschutz , Opferschutz , Sexualdelikte
    Broschüre, 56 Seiten / A5

    (1 MB)

    Inhalt

    Die Broschüre informiert alle Interessierte, insbesondere Eltern und Erziehungsverantwortliche, über das Thema „sexueller Missbrauch von Kindern“. Im Schwerpunkt werden Präventionsempfehlungen vermittelt, sowie Hinweise zum Handeln im Verdachtsfall und das Vorgehen der Polizei nach einer Anzeigenerstattung erläutert.

    Inhalt im Überblick:

    Allgemeine Informationen über die Straftat sexueller Kindesmissbrauch
    Präventionstipps für Erwachsene (Eltern) und Kinder
    Täterstrategien
    Opferaspekte, u. a. mit Erklärungen zu Anzeichen von Missbrauch
    Handlungsempfehlungen bei Vermutung und Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch
    Informationen über den Ablauf eines Verfahrens von der Anzeige bis zur Gerichtsverhandlung
    Informationen über Missbrauch in Institutionen, Übergriffe unter Jugendlichen, Missbrauch und Internet, Ansprechen von Kindern, Selbstbehauptungstrainings
    Verweise auf Beratungsstellen

    s://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/194-missbrauch-verhindern/

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    missbrauch-verhindern.de – Website der Kampagne „Missbrauch verhindern“ von WEISSER RING und Polizei

    hilfeportal-missbrauch.de – umfangreiches Informationsportal des regierungsamtlichen Beauftragten zum Thema Missbrauch

    https://weisser-ring.de/praevention/tipps/sexueller-missbrauch

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    Ursula Enders

    Grenzen achten

    Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen

    Dieses Buch informiert über Möglichkeiten, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vor Missbrauch in Institutionen zu schützen und bei der Verarbeitung sexualisierter Gewalterfahrungen zu unterstützen. Zu den Schwerpunkten gehören: Strategien der Täter und Täterinnen / Gewaltrituale in Jugend- und Sportverbänden / Sexuelle Übergriffe unter Kindern / Institutionelle Strukturen, die Missbrauch begünstigen / Umgang mit einer Vermutung / traumatisierte Institutionen / Hilfen für Opfer, Kindergruppe, Eltern und Kollegen / Möglichkeiten der Prävention.

    Ein Handbuch für die Praxis!

    https://www.kiwi-verlag.de/buch/grenzen-achten/978-3-462-04362-4/

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    Auch Indianer kennen Schmerz

    Sexuelle Gewalt gegen Jungen. Ein Handbuch von Dirk Bange und Ursula Enders

    https://zartbitter-shop.de/shop/auch-indianer-kennen-schmerz-sexuelle-gewalt-gegen-jungen/

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  7. Meißnerfest 2013 Says:

    100 Jahre Freideutscher Jugendtag Hoher Meißner 1913
    100 Jahre Meißnerformel
    Vorbereitungstreffen des Jubiläums 2013
    13. bis 15. Februar 2009 auf Schloss Martinfeld

    … Auf welche Wurzeln (1913) können wir uns reinen Herzens beziehen? … [ Fragestellung von schna, DF ]

    Auf welche Wurzeln (1913) können wir uns reinen Herzens beziehen? Teilnehmende Diskutanten: dadarish – DF, costa – Sprecherkreis RjB, kim – Wandervogel Uelzen / Wandervogel-Hof Reinstorf, Christian – DPB, wanja – Burg Balduinstein, rosé – Deutsche Gildenschaft, schrat – BDP Berlin, Klaus Schulte – CP Iserlohn, schna – DF

    Zusammenfassung von dadarish [ Dieter Geißler ]

    Klicke, um auf dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf zuzugreifen

    _ttps://books.google.de/books?id=Gz6hCAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    [ dadarish ]

    https://www.jurtenland.de/dadarish

    [ Auf welche Wurzeln von Meissner 1913 können wir uns heute noch „reinen Herzens“ beziehen / berufen? – Fragestellung von schna, DF ]

    [ Ungeordnete Wort- und Gedankensplitter von schna zusammengetragen: ]

    wanja: völkische Gruppen drängen in unsere bündische und in die Gesellschaft

    Klicke, um auf dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf zuzugreifen

    Mitglieder des Vereins sind: Walter Pfeiffer (bolko, 1. Vorsitzender), Siegfried Bruder (wanja, 2. Vorsitzender), Hans Grigull (jack, Kassenführer), Andreas Scholvien, Georg Kobiela, Karin Peter (hexe), Jörg Weike (pack) und Katharina Labrenz (kathi).

    Klicke, um auf dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf zuzugreifen

  8. Adriaan Broekhuizen Says:

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    États-Unis : plus de 12.000 scouts abusés sexuellement en 72 ans

    Après les scandales de pédophilie dans l’Église, c’est au tour des organisations de boys scouts américaines d’être visées par des révélations d’abus sexuels. Des données gardées secrètes pendant plus de 70 ans.

    RTL 24.04.2019 | Leia Hoarau et AFP

    https://www.rtl.fr/actu/international/etats-unis-plus-de-12-000-scouts-abuses-sexuellement-en-72-ans-7797486440

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    ABUSED IN SCOUTING

    https://abusedinscouting.com/

    Boy Scouts of America Kept Voluminous Records Detailing Abuse For Over 100 Years

    https://abusedinscouting.com/history-of-abuse/

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    ::

    Missbrauch bei Pfadfindern – Das düstere Geheimnis der Boy Scouts

    von Elmar Theveßen

    ZDF 11.08.2019

    Die Klagen wegen Missbrauchs gegen die Pfadfinder-Organisation „Boy Scouts of America“ werden immer mehr. Bei „Abused in Scouting“ kämpfen mehrere Anwälte für das Recht der Opfer.

    (…) insgesamt 350 Opfer, die sich in vergangenen Monaten bei „Abused in Scouting“, einem Verbund von Anwaltskanzleien, gemeldet haben (…)

    Ganz neu sind die Pädophilie-Vorwürfe gegen „Boy Scouts of America“ nicht. Im Januar 2019 war eine interne Untersuchung an die Öffentlichkeit gelangt, nach der in Unterlagen des BSA bereits 7.819 Täter und 12.254 Opfer identifiziert werden konnten. Aber nur wenige der Opfer in der neuen Klage finden sich in den schon bekannten Listen. Der Anwaltsverbund sieht darin einen Beleg für den fehlenden Aufklärungswillen innerhalb der Organisation: „Man kann BSA nicht vertrauen, dass sie die faulen Äpfel aussortiert, weil sie genau das nicht getan hat“ (…)

    Vor wenigen Tagen erst war BSA Gastgeber für das Welttreffen der Pfadfinderbewegung, dem sogenannten Jamboree. Auf einem riesigen Gelände in den Bergen von West-Virginia trafen sich 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 150 Ländern, aus Deutschland waren 1.300 Teilnehmer angereist. Offiziell war der Pädophilie-Skandal kein Thema bei der Veranstaltung, aber dennoch Gegenstand zahlreicher Gespräche zwischen den Jugendlichen. Einige sagten dem ZDF, dass gerade in Amerika ja das Thema Sex so tabuisiert werde, dass die Kinder sich gar nicht trauen, mit Unbeteiligten darüber zu reden, wenn sie sexuell missbraucht worden sind. Auch dass „Boy Scouts of America“ bis zu Beginn dieses Jahres eine reine Jungenorganisation war, hat möglicherweise dazu beigetragen, dass das düstere Geheimnis der Organisation nicht bekannt wurde.

    Die nun eingereichte Musterklage mit mehreren hundert Betroffenen könnte das nun ändern. Gleichzeitig stellt sie auch die Existenz von „Boys Scouts of America“ in Frage. Die Verbandsleitung denkt offenbar darüber, die BSA für bankrott erklären zu lassen. Damit könnte sich die Organisation vor drohenden Schadensersatzzahlungen in mehrstelliger Millionenhöhe drücken. Am Ende würde also das passieren, was James Kretschmer sich wünscht: Der Untergang des Pfadfinderverbandes in den USA. Er selbst kämpft immer noch mit den psychischen Folgen seiner Erfahrung von 1970. Damals hatte er versucht, sich das Leben zu nehmen: „Ich saß in der Mitte eines Highways und dachte, es wäre ok, wenn jetzt ein großer LKW kommt. Dann wäre es vorbei. Dann müsste ich damit nicht mehr leben.“ Jetzt will Kretschmer nur noch eines: Dass kein Pfadfinder mehr das durchmachen muss, was ihm vor langer Zeit angetan wurde.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/das-duestere-geheimnis-der-boy-scouts-in-den-usa-100.html#xtor=CS5-22

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  9. Бальдуинштайн Says:

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    Jugendburg Balduinstein: Haft nach Missbrauch – Rhein-Lahn-Zeitung

    Diez/Balduinstein

    Jugendburg Balduinstein: Haft nach Missbrauch

    Im Missbrauchsprozess um die Jugendburg Balduinstein ist der 74-jährige Angeklagte am vierten Verhandlungstag wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu zwei Jahren Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt worden. Das Schöffengericht Diez unter Vorsitz von Richter Martin Böhm ahndet mit dem Urteil nach langwieriger Beweisaufnahme mit immer neuen Beweisanträgen zwei Fälle von schwerem sexuellem Missbrauch aus dem Jahr 2002.

    https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-lahn-zeitung-diez_artikel,-jugendburg-balduinstein-haft-nach-missbrauch-_arid,1945152.html

    Und nun hats den Chef der #Balduinstein-Truppe also doch noch erwischt. Mit 74 muss er büßen – für zwei Mal #Missbrauch. Und der mutige Richter spricht es aus: es war eine Serie von Taten, wir können nur diese ahnden

    h t t ps://twitter.com/ciffi/status/1103989987291422720

    Ganz wichtiges Urteil zu so genannten Jugendburg #Balduinstein, die in Wahrheit Pädoburg war. Inzwischen mehrere Urteile und nun wurde auch der Chef und #Missbrauch‘er dito zu 2 Jahren ohne Bewährung verurteilt #jugendbewegung

    h t t ps://twitter.com/ciffi/status/1103982188817772549

    Was war los auf der Pädoburg? Nach Jahren wird endlich gegen die mutmaßlichen Täter der Burg Balduinstein verhandelt.

    Auf der #Balduinstein hatten die Tatverdächtigen jeweils einen „Lieblingspimpf“, der dann nicht im Kollektiv der Wandervogel-Gruppe übernachtete, sondern erst alkoholisiert und dann in den jeweiligen Privatraum im Obergeschoss der Burg gebracht wurde. Organisierter #Missbrauch

    h t t ps://twitter.com/ciffi/status/1091231137031172097

    Urteil: Schuldig | scouting

    07.03.2019 – „Pädo-Netzwerk Balduinstein“: Weiteres Urteil gesprochen (…)

    Auch weil der Angeklagte während des Verfahrens keine Reue oder Bedauern anzeigte, sah es von der Aussetzung der Strafe auf Bewährung trotz u.a. günstiger Sozialprognose, hohem Alter des Täters und fehlenden Vorstrafen ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mehrere Prozessbeteiligte gehen davon aus, dass gegen das Urteil wohl binnen einer Woche Rechtsmittel eingelegt werden.

    https://scouting.de/urteil-schuldig/

  10. UMK: "An einem anderen Ort" Says:

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    Einladung zum 37. Jahrestreffen 2019 des Untermerzbacher Kreises (UMK)

    vom 12.04. – 14.04.2019

    Liebe Pfadfinderbrüder und –Schwestern!

    https://www.umk.me/jahrestreffen/55-jahrestreffen-2019.html

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    Am 26. und 27. Juni 1982 trafen sich Pfadfinderleiter der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) aus vier Diözesen in der Philosophisch-Theologischen Hochschule von Untermerzbach zu einem Meinungsaustausch. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage nach dem Pfadfindertum Baden-Powells in der DPSG. Beim Jahrestreffen 1991 des Untermerzbacher Kreises (UMK) auf der Burg Balduinstein wurde nach eingehender Diskussion folgende neue Erklärung verabschiedet (…)

    https://www.umk.me/

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    Burg Balduinstein – UMK

    02.04.2018 – Der UMK (Untermerzbacher Kreis) überbündisches Forum, das unabhängig vom … dass die von uns geforderte Transparenz zur Aufarbeitung der Vorfälle rund um die Burg Balduinstein von der Homepage genommen wurde, …

    https://www.umk.me/home/burg-balduinstein.html

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    [ Nichtöffentliche Treffen auf Burg Balduinstein ]

    02.04.2018
    02. April 2018

    Wir, die Sprecher von UMK, stehen mit diversen Leuten (…) Balduinstein (…) in Kontakt.

    Dieses war dringend notwendig geworden (…)

    Wir mussten leider feststellen, dass die von uns geforderte Transparenz zur Aufarbeitung der Vorfälle rund um die Burg Balduinstein (…) obwohl Ermittlungsverfahren bzw. Prozesse noch laufen. Die Ansprechpartner und ausgewiesenen Anlaufstellen für die Missbrauchten sind nicht mehr veröffentlicht.

    Auch wurde uns bestätigt, dass es seit längerer Zeit nicht öffentliche Treffen auf der Burg gibt.

    Zudem erkennt man auf der Homepage des Burgvereins, dass der Vorstand sich geändert hat.

    Wir wurden über diese diversen und gravierenden Änderungen nicht informiert und dies entspricht nicht unseren Forderungen.

    Unter diesen Voraussetzungen werden und müssen wir die Burg als Austragungsort kritisch in Frage stellen und suchen aus diesem Grund aktiv nach einem anderen Ort für das Treffen des Untermerzbacher Kreises im Jahr 2019.

    Die Sprecher des UMK

    https://www.umk.me/home/burg-balduinstein.html

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    30.07.2013
    30. Juli 2013

    Jahrestreffen
    Hallo!
    Auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder aufgefordert werde, zu schweigen, weil „es nicht in meiner Entscheidungskompetenz liegt“, möchte ich doch zu Bedenken geben, inwieweit es angebracht ist, angesichts der abgeschlossenen und noch laufenden Gerichts- und Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs gegen führende Personen der Burg Balduinstein einen anderen Tagungsort für das Jahrestreffen zu wählen.

    https://www.umk.me/gaestebuch.html

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  11. Edward von Roy Says:

    [ Das gute Gesetz gegen die verfassungswidrigen Kinderehen, Kind ist Mensch unter 18 Jahren. ]

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    BGH, 14.11.2018 – XII ZB 292/16

    https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=14.11.2018&Aktenzeichen=XII%20ZB%20292%2F16

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    Kinderehengesetz vor dem BVerfG: Verdruss mit Ansage – LTO

    LTO 21.12.2018

    Das Kinderehengesetz ist erst ein Jahr alt, da hält es der BGH für verfassungswidrig und legt es dem BVerfG vor. Zu Recht, meint Jennifer Antomo. Dabei ist relevant, in welcher Besetzung das BVerfG mit seinem neuen Richter entscheiden wird.

    https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/kinderehen-gesetz-vorlage-bgh-bverfg-harbath-befangenheit/

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    [ BGH zu Gesetz gegen Kinderehen ]

    Verfassungsgericht muss prüfen

    (…) Ob das Gesetz tatsächlich verfassungswidrig ist, muss jetzt das Bundesverfassungsgericht prüfen. ( Az.: XII ZB 292/16 )

    taz 14.12.2018

    https://taz.de/BGH-zu-Gesetz-gegen-Kinderehen/!5558794/

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    Kinderehe-Gesetz wird Fall für Karlsruhe

    tagesschau 14.12.2018

    ( Seit 2017 gilt eine Regelung für Kinderehen, die keine Ausnahmen mehr zulässt. Dabei kann die Annullierung für Frauen große Nachteile bedeuten, befürchtet der Bundesgerichtshof – und lässt das Gesetz vom Verfassungsgericht prüfen. )

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hält die gesetzliche Regelung über die Unwirksamkeit von Kinderehen, die nach ausländischem Recht geschlossen wurden, für grundgesetzwidrig. (…)

    Der BGH muss die neue Vorschrift nun anwenden. Er bezweifelt aber, ob die neue Regelung mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Denn die Vorschrift lässt keinerlei Ausnahmen zu. Genau davor hatten Fachleute eindringlich gewarnt.

    Wird eine Ehe für nichtig erklärt, verlieren die betroffenen Mädchen sämtliche Ansprüche, etwa auf Unterhalt und Vermögensausgleich. Auch wenn Kinder gezeugt wurden, kann das zu größeren Problemen führen.

    Fachleute hatten sich deshalb dafür ausgesprochen, dass die Familiengerichte im Einzelfall entscheiden sollen, ob eine Ehe wirksam ist oder nicht. Nun wird das Bundesverfassungsgericht entscheiden müssen, ob die automatische Nichtigkeit von Kinderehen Bestand haben wir oder nicht.

    https://www.tagesschau.de/inland/kinderehe-107.html

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  12. "Van de duin" ... Hoi, ik ben Cees Says:

    Ab 1992 engagierte Hermann von Schroedel-Siemau sich erneut in seiner Heimatstadt Halle (Saale) und trat 1998 in den Ruhestand.

    Hermann von Schroedel war bis 1981 Aufsichtsratsvorsitzender und Gründungsmitglied des Instituts für Bildungsmedien. Als Pfadfinder war er ein engagiertes Mitglied der deutschen Jugendbewegung und ein persönlicher Förderer von deren Einrichtungen auf der Burg Ludwigstein. Der Jugendaustausch zwischen Deutschland und Spanien, aber auch mit Finnland beruhte besonders im Bereich des Segelns auf seiner Initiative und war mit einer von ihm als begeistertem Hochseesegler eingerichteten Segelschule in Fleckeby an der Schlei als Träger verbunden, die die notwendige Seemannschaft* vermittelte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_von_Schroedel-Siemau

    Ναυτική τέχνη
    Seamanship
    Zeemanschap, ook wel praktische zeevaartkunde genoemd

    Unter *Seemannschaft versteht man die Fertigkeiten, die ein Seemann zur praktischen Handhabung eines Wasserfahrzeuges beherrschen muss.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Seemannschaft

    Hafen Fellhorst
    Häfen Fleckeby
    Die Schlei bei km 83,5

    Die Anlagen des Hafens liegen vor dem Deich Fleckeby. Der Hafen hat 90 Liegeplätze. Verantwortlich für Bau und Unterhaltung ist das Sporthotel mit Segelschule Fellhorst.

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/kuestenschutz_fachplaene/Ostseekueste/Downloads/FP_O_3-8-7_Anlagen_Haefen_Schlei.pdf?__blob=publicationFile&v=2

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    Wanderausstellung des Kieler Präventionsbüros „Petze“ in der Grundschule Fleckeby / Schülern ein positives Körpergefühl vermitteln

    „Wir wollen unseren Schülern das Gefühl vermitteln, mein Körper gehört mir, und ich darf nein sagen“ (…)

    „Ich bin schlau, ich hole mir Hilfe“ lautet der Titel einer Stellwand. Auf die Frage, warum die Ausstellung „Petze“ heißt, weiß Gian Luca schnell zu antworten: „Es ist nicht petzen, wenn man jemand anderem erzählt, dass man ein unheimliches Gefühl hat“, erklärt der Zehnjährige. Im Gegenteil, das sei dann genau das Richtige in der Situation. Er weiß jetzt auch, dass es „gute“ und „schlechte“ Geheimnisse gibt. Bei letzteren nutzen die Täter das Wissen, dass es für Kinder eine Ehrensache ist, Geheimnisse nicht zu verraten. Häufig verstärken sie die Geheimhaltungen durch Drohungen.

    aus: Nein zum sexuellem Missbrauch – von: S. Karkossa-Schwarz – in: Eckernförder Zeitung 09.06.2012 –

    https://www.shz.de/173927

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    09.12.2007 – Die von sim begründete Segelschule Fellhorst war über 25 Jahre lang mit den Freunden des Arbeitskreises Seepfadfinder Ausgangs- und

    h t t ps://www.rotenburgerseminar.de/index.php?option=com_phocadownload&view=category&download=17:ina-2008-1&id=4:impulsnachrichten&Itemid=24

    [ ca. 2008 ]

    Abend werden wir sie alle treffen in Fellhorst bei sim am Kamin

    h t t ps://www.rotenburgerseminar.de/index.php?option=com_phocadownload&view=category&download=17:ina-2008-1&id=4:impulsnachrichten&Itemid=24

    DPV
    19.03.1976 Vorstand Fellhorst
    10.09.1976 Vorstand Fellhorst
    22.08.1980 Vorstand Fellhorst
    28.08.1981 ~
    13.08.1982 ~
    28.06.1990 ~
    18.07.1992 Internationaler Segellehrgang Fellhorst H. Schroedel
    01.07.1994 Bundesführertreffen Fellhorst Vorstand

    h t t ps://dpvonline.de/datensammlung-30-jahre-dpv/

    Brief von Hermann von Schroedel (sim) an das Bundesministerium für Jugend und Familie wegen Bildung des Deutsche Pfadfinderverbandes, 1972

    https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7355745

  13. Gruß aus Wirges Says:

    Die „Donnerstag Wandergruppe“

    „Nur, wo Du zu Fuß warst, warst Du wirklich“

    https://www.blick-aktuell.de/Berichte/Nur-wo-Du-zu-Fusswarst-warst-Du-wirklich-364134.html

  14. Grüner Bund Says:

    Betr.
    Wandervogel, Jugendbewegung
    Duo Hein & Oss

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    – Rodalben – Liedermacher Oskar Kröher ist tot –

    Oss starb am 1. Juli im Alter von 91 Jahren in Rodalben.

    https://www.burg-waldeck.de/de/10-tagungshaus/156-nachruf-auf-oss-kroeher-1927-2019.html

    https://scouting.de/wir-trauern-um-oss-kroeher/

    Die Zwillingsbrüder Hein (* 17. September 1927 in Pirmasens; † 14. Februar 2016 ebenda) und Oss Kröher (* 17. September 1927 in Pirmasens; † 1. Juli 2019 in Rodalben), eigentlich Heinrich und Oskar Kröher, waren zwei deutsche Volkslied-Sänger und Liedermacher. Sie absolvierten jahrzehntelang überwiegend gemeinsame Auftritte

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hein_%26_Oss

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    Hein & Oss – Das sind unsere Lieder

    https://www.spurbuch.de/de/produktleser-verschiedenes/product/hein-oss-das-sind-unsere-lieder.html

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  15. "Van de duin" ... Hoi, ik ben Cees Says:

    La SEGELSCHULE FELLHORST es una escuela de vela scout situada en el norte de Alemania Federal, cerca de Kiel, en esta escuela realizan sus actividades de aprendizaje algunos scouts alemanes, pero llegado el verano se utiliza para intercambios juveniles con otros países, dos países clásicos de estos intercambios, son España y Finlandia, y actualmente están abriendo más aún sus lazos con otros países (U.S.A., Israel, Sahara español y otros). El Ministerio alemán de la Juventud, subvenciona a los extranjeros el gasto de estancia en su país.

    Palabras del WIG WAM

    http://palabrasdelwigwam.blogspot.com/2013/03/segelschule-fellhorst.html

    zudem
    Internet Bildsuche
    “ FOTOĞRAF ARŞİVİ “ “ SEGELSCHULE FELLHORST “

    Fotoğraf Arşivi
    sakaryaizcigrubu.org

    http://www.sakaryaizcigrubu.org/

    İ.E.L. Sakarya İzci Grubu, 15 Şubat 1912’de İstanbul Erkek Lisesi bünyesinde kurulmuş olan ve o zamandan bu zamana kadar hala faaliyetlerini sürdüren tek izci grubudur.

    https://tr.wikipedia.org/wiki/%C4%B0.E.L._Sakarya_%C4%B0zci_Grubu

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    Haus Fellhorst ist verkauft | shz.de

    https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/haus-fellhorst-ist-verkauft-id2560421.html

    Hummelfeld

    https://da.wikipedia.org/wiki/Hummelmark

  16. silis Says:

    Casa Rourell

    „El Rourell és una masia situada en el terme municipal de Moià“

    https://ca.wikipedia.org/wiki/El_Rourell_(Moi%C3%A0)

    Casa Rourell, ein Bauernhof in der Nähe von Moià
    [ Casa Raurell als gelegentliche Schreibweise ]

    el Molí del Perer
    [ eine alte Mühle ganz in der Nähe von Casa Rourell ]
    .
    .
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    EL PERER

    Situat a l’aiguabarreig format pels torrents de Malrubí, riu Sec i Rodors.

    El molí del Perer a banda de moldre gra, va ser un dels últims reductes de vinya i una de les cases pioneres de l’apicultura que ha tingut el terme municipal de Moià. A les imatges veiem el molí, la casa del moliner, alguna edificació annexa i la bassa de dimensions considerables.

    En una finestra tapiada hi ha escolpit un escut amb un perer i l’any 1676.

    El Molí del Perer es va fer servir durant un temps com a residència temporal per un agrupament escolta alemany anomenat Pfadfinderschaft Luchs. Feien acampades i practicaven tècniques de supervivència a la muntanya.

    A finals dels anys 80, començaments dels 90, el Molí del Perer va tornar a ser llogat, aquest cop a un grup naturalista afeccionat al teatre i a les arts anomenat Taller-7, però hi va haver discrepàncies amb la gent del poble i no els van renovar el contracte.

    http://losfolloneros.blogspot.de/2009/08/30-dagost-de-2009-caminada-popular-de.html

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    CASA RAURELL – MOIA – Casa de campo de la Asociacion de Scouts Alemanes

    circulada, Landheim des Deutschen Pfadfinderbundes, 1977

    http://www.todocoleccion.net/postales-barcelona-provincia/casa-raurell-moia-casa-campo-asociacion-scouts-alemanes~x13655346

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    [ Horst Schweitzer ] […] … zweiundzwanzigjährige Verbundenheit mit Casa Raurell, einem alten Bauernhaus nordwestlich von … von der Stadt Zierenberg gepachtet. RAURELL / BARCELONA 1974 96: zweiundzwanzig Jahre … unserer zweiten Heimat in Spanien: Raurell sah in zweiundwanzig Luchs-Jahren …

    _ttp://docplayer.org/13805433-Rot-graue-blaetter-internetschrift-der-pfadfinderschaft-grauer-reiter.html

    Am 1. Oktober 1972 dann der Neubeginn in Spanien, eine erste Gruppe in Barcelona entsteht, der weitere – auch in Madrid – folgen. Schon im Winter finden die ersten spanischen Lager statt, und die erste gemeinsame Großfahrt der spanischen und deutschen Luchse führt nach Finnland. (…) In Zierenberg kann 1974 die Hütte am Bärenberg von der Stadt gepachtet werden. Und in Spanien beginnt im gleichen Jahr eine zweiundzwanzigjährige Verbundenheit mit Casa Raurell, einem alten Bauernhaus nordwestlich von Mojá. Nachdem dessen Pachtvertrag 1996 ohne Verlängerung abgelaufen war, ziehen die Luchse in die nahegelegene Mühle im Bachtal, die sie bereits seit vielen Jahren als Treffpunkt genutzt hatten. (Aus: Fünfzig Jahre Abenteuer – zum Jubiläum der Pfadfinderschaft Luchs. Von: Uwe Geese (1998).)

    Klicke, um auf rgb%20007.pdf zuzugreifen

    _ttp://www.schriftleitung.org/contentserv/schriftleitung.org/data/media/2335/rgb%20007.pdf

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    Idee und Bewegung
    Zeitschrift der Kulturinitiative „Lebendig Leben“
    Nr. 73 März 2006
    Nachrufe
    Zum Tode von Horst Schweitzer | von Uwe Geese
    85

    Klicke, um auf Inhalt_73.pdf zuzugreifen

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    Der Große Bärenberg (im Volksmund meist nur Bärenberg genannt) ist mit 600,7 m ü. NHN der höchste Berg der Hinterhabichtswälder Kuppen und der zweithöchste des Habichtswälder Berglands und befindet sich bei Zierenberg im nordhessischen Landkreis Kassel.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Normalh%C3%B6hennull

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    [ Möglich, dass man auch in Spanien etwas bemerkt hat. Die Jahre wären 1972 bis 1975 (die Zeit als Lehrer in Barcelona an der Deutschen Schule), aber auch die folgenden mindestens 20 Jahre – Schweitzer starb 2006 – in Katalonien in Casa Rourell / Raurell 1974 bis 1996 bzw. auch 1977 ff. nebenan in der Molí del Perer. Falls bereits oder künftig etwas Schriftliches geben sollte, könnten Suchbegriffe hilfreich sein wie: Escultismo en la década de 1970 / 1980 / 1990 (…) Líder Boy Scout acusado de abuso sexual a menor / voluntario de escultismo acusado de abuso de menores / Los Boy Scouts y los abusos sexuales / hechos de pedofilia y ataques sexuales a niños ]

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    Moià / Molí del Perer

    Abril 2009. Situat al costat de la riera d’en Gai, de l’edifici del molí no en queda cap vestigi; només es pot veure la bassa, ben construïda, que mesura uns 15 per 15 metres, el pou i la resclosa.

    … per un agrupament escolta alemany anomenat Pfadfinderschaft Luchs. … alemanys varen estar bastants anys a la casa propera que es diu El Raurell i quan no els … Desde 1974 hasta 1996 los scouts tenían un contracto por Casa Rourell.

    http://www.moianes.net/galeria/displayimage.php?album=3&pos=305

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    1974 erhielten die Luchse wieder eine feste Unterkunft, und zwar sowohl in Spanien, wo Casa Rourell, ein Bauernhof in der Nähe von Moià, gepachtet wurde, als auch in Deutschland, wo ihnen eine Hütte bei Zierenberg überlassen wurde. […]

    Im Jahr 1990 wurden die ersten Sippen in Münster und Wernigerode gegründet – vermutlich handelt es sich um eine der frühesten Gründungen in den neuen Bundesländern. Im selben Jahr wurde in Spanien eine alte Mühle, el Molí del Perer, ganz in der Nähe von Casa Rourell, dem Bauernhaus, zusätzlich gepachtet. Im Jahr 1993 kamen außerdem die Köhlerhütten bei Wernigerode hinzu.

    Zu dieser Arbeit wurde der Aufbau neuer Gruppen in Spanien spürbar schwieriger, so dass die deutsche Sippen an Bedeutung gewannen. Eine schwere Enttäuschung war 1996 der Verlust von Casa Rourell, dessen Pachtvertrag nicht verlängert wurde.

    Im Frühjahr 2010 wurden zeitgleich mit den Enthüllungen der sexuellen Übergriffe innerhalb der katholischen Kirche auch sexuelle Übergriffe Horst Schweitzers sowohl innerhalb der Pfadfinderschaft Luchs, als auch in seiner Funktion als Lehrer bekannt. Die Pfadfinderschaft Luchs distanzierte sich im März 2010 offiziell von Horst Schweitzer. Wenige Wochen später folgte eine entsprechende Erklärung des „Fördererkreises der Pfadfinderschaft Luchs e. V.“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinderschaft_Luchs

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    El Col·legi Alemany de Barcelona és un centre educatiu fundat l’any 1894 a Barcelona i situat des de 1977 a Esplugues de Llobregat

    https://ca.wikipedia.org/wiki/Col%C2%B7legi_Alemany_de_Barcelona

    El Colegio Alemán de Barcelona (en alemán: Deutsche Schule Barcelona) es un centro educativo de Barcelona fundado en 1894 y desde 1977 situado en la localidad barcelonesa de Esplugas de Llobregat. [ Horst Schweitzer arbeitete von 1972 bis 1975 in Barcelona – die Schule befand sich also noch nicht am Standort Esplugas de Llobregat ]

    https://es.wikipedia.org/wiki/Colegio_Alem%C3%A1n_de_Barcelona

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    G., Uwe (2006): Zum Tod von Horst Schweitzer. Idee und Bewegung H. 73, 85.

    [ http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/pdf-Inhaltsverz/Inhalt_73.pdf ]

    https://books.google.de/books?id=CbTQDgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-18267-0_7

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    “ Mein Herz gehörte den Jungen, die noch nicht von dem Erwachsensein und dem Kampf ums Überleben gebeutelt waren, die noch sagten, was sie dachten, und die noch zu begeistern waren für das große Abenteuer. Eines jedoch war mir von Anfang an klar: Ich würde mich nie im Leben wieder einer Ideologie beugen – die Grundlage einer neuen Gemeinschaft würde nur die Freundschaft, nie eine Ideologie sein. “

    ( Der 70jährige Täter Horst Schweitzer (1928–2006) 1998 )

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    Bolivien
    2018

    Caso abusos en los Scouts de La Paz

    https://eju.tv/2018/11/caso-abusos-en-los-scouts-de-la-paz-hoy-se-realiza-la-audiencia-de-gunter-montesinos-y-henry-arispe/

    https://m.eldiario.net/index.php?n=45&a=2018&m=04&d=19

    https://www.paginasiete.bo/seguridad/2017/10/27/detienen-hombre-acusado-violar-sobrina-durante-anos-157246.html

    USA
    2019

    La lista de líderes de Boy Scouts acusados de abuso sexual tiene casi 3.000 nombres más que los conocidos anteriormente

    (CNN) — La organización Boy Scouts of America (BSA) creía que más de 7.800 de sus exlíderes habían participado en abusos sexuales de niños durante el transcurso de 72 años, según el testimonio de la corte recientemente expuesto.

    https://cnnespanol.cnn.com/2019/04/24/la-lista-de-lideres-de-boy-scouts-acusados-de-abuso-sexual-tiene-casi-3-000-nombres-mas-que-los-conocidos-anteriormente/

  17. Vom Gedeonseck zum Jakobsberg Says:

    Zitat UMK

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    Erkenntnisse April 2018

    Kategorie: Vorfälle zur Burg Balduinstein
    Veröffentlicht: 02. April 2018

    Wir, die Sprecher von UMK, stehen mit diversen Leuten rund um die Burg Balduinstein in Kontakt.

    Dieses war dringend notwendig geworden, nachdem weitere Gerüchte um die Burg und den Burgverein aktuell die Runde machen.

    Wir mussten leider feststellen, dass die von uns geforderte Transparenz zur Aufarbeitung der Vorfälle rund um die Burg Balduinstein von der Homepage genommen wurde, obwohl Ermittlungsverfahren bzw. Prozesse noch laufen. Die Ansprechpartner und ausgewiesenen Anlaufstellen für die Missbrauchten sind nicht mehr veröffentlicht.

    Auch wurde uns bestätigt, dass es seit längerer Zeit nichtöffentliche Treffen auf der Burg gibt.

    Zudem erkennt man auf der Homepage des Burgvereins, dass der Vorstand sich geändert hat.

    Wir wurden über diese diversen und gravierenden Änderungen nicht informiert und dies entspricht nicht unseren Forderungen.

    Unter diesen Voraussetzungen werden und müssen wir die Burg als Austragungsort kritisch in Frage stellen und suchen aus diesem Grund aktiv nach einem anderen Ort für das Treffen des Untermerzbacher Kreises im Jahr 2019.

    ( Die Sprecher des UMK )

    https://www.umk.me/home/burg-balduinstein.html

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    ( Bei UMK veröffentlicht am: 27.11.2014 )

    Der folgende Text stammt von der Homepage der Burg Balduinstein und dient der Dokumentation.

    Quelle: ___p://www.jugendburg-balduinstein.de/der-verein/erkenntnisse-und-massnahmen/

    Zu den Missbrauchsvorwürfen
    Erkenntnisse und Maßnahmen

    (…) An alle Vereinsmitglieder wurde Material zum Thema „sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“ verteilt, um jeden einzelnen für die Komplexität der Problemstellung zu sensibilisieren. (…)

    Original hier

    An alle Vereinsmitglieder wurde Material zum Thema „sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“ verteilt, um jeden einzelnen für die Komplexität der Problemstellung zu sensibilisieren.

    ___ps://www.jugendburg-balduinstein.de/der-verein/erkenntnisse-und-massnahmen/

  18. have a nice day Says:

    BJU Int. 2007 Apr;99(4):864-9.

    Fine-touch pressure thresholds in the adult penis.

    Sorrells ML, Snyder JL, Reiss MD, Eden C, Milos MF, Wilcox N, Van Howe RS.

    The glans of the circumcised penis is less sensitive to fine touch than the glans of the uncircumcised penis. The transitional region from the external to the internal prepuce is the most sensitive region of the uncircumcised penis and more sensitive than the most sensitive region of the circumcised penis. Circumcision ablates the most sensitive parts of the penis.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17378847

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    Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark

    Morten Frisch, Morten Lindholm, Morten Grønbæk

    International Journal of Epidemiology, Volume 40, Issue 5, October 2011, Pages 1367–1381, https://doi.org/10.1093/ije/dyr104

    Published: 14 June 2011

    Circumcision was associated with frequent orgasm difficulties in Danish men and with a range of frequent sexual difficulties in women, notably orgasm difficulties, dyspareunia and a sense of incomplete sexual needs fulfilment. Thorough examination of these matters in areas where male circumcision is more common is warranted.

    https://academic.oup.com/ije/article/40/5/1367/658163

  19. no scouting without intactivism Says:

    Stop HGM (i. e. FGM or FGM) below the age of 18 years.

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    Die Vorhaut ist sensibler als die menschlichen Lippen oder Fingerspitzen. Die Vorhaut, nicht die Eichel, ist der für leichte Berührung empfindlichste Teil des intakten männlichen Geschlechtsorgans (Sorrells, Snyder, Reiss, Ede, Milos, Wilcox, Van Howe: Fine-touch pressure thresholds in the adult penis).

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17378847

    Aufgrund ihrer sexuellen Empfindsamkeit spielt das Präputium eine bedeutende Rolle im Sexualleben unbeschnittener Männer und belastet eine jede Vorhautamputation Sexualität, Sexualpartner und Partnerschaft (Frisch, Lindholm, Grønbæk: Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark).

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21672947

    Ronald Goldmans aktuelles Buch heißt „Beschneidung: Das verborgene Trauma“. Ich habe es noch nicht gelesen, aber der Übersetzer Ulf Dunkel ist in diesem Blogtalk schon aktiv gewesen und kann uns sicher was darüber erzählen, welche Folgen dieses Trauma hat.

    Boyle G. et al. Male circumcision: Pain, trauma and psychosexual sequelae. Journal of Health Psychology2002;7:329-343.

    http://www.cirp.org/library/psych/boyle6/

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    Goldman R. The psychological impact of circumcision. BJU Int 1999;83(Suppl 1):93-102.

    http://www.cirp.org/library/psych/goldman1/

    ( Psychische Folgen der Beschneidung )

    The Psychological Impact of Circumcision

    ( Umfangreiches Quellenverzeichnis: References – Revised January 2016, by Ronald Goldman, Ph.D. )

    https://www.doctorsopposingcircumcision.org/for-professionals/psychological-impact/

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    Noch zu den körperlichen nachteiligen Folgen jeder Zirkumzision; zu lesen ebenfalls bei den stets empfehlenswerten D.O.C. Doctors Opposing Circumcision

    The Sexual Impact of Circumcision

    https://www.doctorsopposingcircumcision.org/for-professionals/sexual-impact/

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    [ Die Beschneidung von Jungen hinterlässt bei manchen Betroffenen wie Victor Schiering und Önder Özgeday ein lebenslanges Trauma. Die beiden fordern eine entschiedenere gesetzliche Regelung, abseits kultureller und religiöser Wertvorstellungen.

    MOGiS setzt sich für Menschen ein, die von sexuellem Missbrauch, sexueller Ausbeutung und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Im Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener engagieren sich Jungen und Männer, die von Eingriffen an ihren Genitalien negativ betroffen sind. Ihr Ziel ist die politische und gesellschaftliche Ächtung aller Formen nicht-therapeutisch indizierter chirurgischer Eingriffe an einwilligungsunfähigen Menschen. ]

    Aus der Frankfurter Rundschau vom 07.05.2019

    (…)

    Es geht doch nur um ein Stückchen Haut, oder?

    Önder Özgeday: Ich könnte jetzt etliche anatomische und sexuelle Funktionen der Vorhaut auflisten. Nehmen wir aber an, es wäre nur ein Stückchen Haut. Das ändert nichts an meiner Argumentation. Selbst dann hätte ich über dieses Stückchen Haut selbst verfügen wollen und müssen. Wir leben in einem Rechtsstaat. Ich hatte das Recht, meine körperliche Beschaffenheit im Ganzen erfahren zu dürfen so wie jeder andere Mensch. Und nein! Die Vergleiche mit Impfen und Zahnarztbesuchen et cetera greifen nicht.

    Victor Schiering: Ist das die Art und Weise, wie wir Jahrzehnte nach der sexuellen Revolution wieder über Genitalien sprechen wollen? Ihnen einen „Wert“ oder „Nichtwert“ zusprechen, der kollektivistisch festgelegt wird und den man hinzunehmen hat? Die männliche Vorhaut macht rund 50 Prozent der Haut des Penis‘ aus und ist aufgrund ihrer nervalen Beschaffenheit sein empfindlichster Teil. Sie ermöglicht den „Gleitmechanismus“, den die Natur offensichtlich vorgesehen hat. Es ist einfach unethisch und sexistisch, so über Teile von Genitalien zu sprechen.

    (…)

    In Ihrem Fall war die Amputation also medizinisch indiziert?

    Schiering: Ja. Die Schulmedizin handelte damals meist nach dem Motto: Wenn sich eine Vorhaut zu Schuleintritt nicht voll bewegen lässt, wird sie abgeschnitten. Meine hielt sich wie unzählige andere einfach auch nicht an dieses Zeitschema. Die Ärzte erlebte ich als durchaus hartnäckig dabei. Ein Drittel aller Jungs in meiner ersten Klasse wurde in die Chirurgie überwiesen. Ich hatte nie eine Entzündung oder Ähnliches.

    Offenbar sind Sie nicht der Einzige, der so empfindet. Betroffene berichten von suizidalen Gedanken als Folge ihrer Beschneidung.

    Schiering: Zum Teil sind wirklich gravierende psychische Folgen festzustellen. Zudem werden Betroffene oft lächerlich gemacht. Die Debatte 2012 hat bei vielen Betroffenen Spuren hinterlassen und das Vertrauen in den Rechtsstaat und an faire politische Prozesse extrem erschüttert. Eigentlich stehen wir immer noch ungläubig davor, was damals geschehen ist: Menschenrechte sind wieder relativierbar, auf höchster gesetzlicher Ebene.

    (…)

    Özgeday: Ich wurde mit zehn Jahren beschnitten. Ungefähr zum Eintritt der Pubertät, als ich langsam verstand, was wirklich geschehen war, hatte ich massive posttraumatische Belastungsstörungen und führte einen Suizidversuch durch. Noch heute werde ich die Bilder nicht los. Es geschah bei lokaler Betäubung. Ich konnte das Blut spritzen sehen. Eine Assistentin bekam es ins Gesicht. Das Geräusch der Instrumente hörte ich. ich war chic gekleidet und war stolz, ich wollte mutig sein für meine Eltern. Es war kein „Unfall“, der mich entstellte. Sondern meine liebenden Eltern hatten bewusst jemanden beauftragt im guten Willen. Dieser Konflikt hat mich meiner Herkunftskultur entrissen und mein Urvertrauen tief erschüttert. Ich bin nun Vater eines fünfjährigen Sohnes. Es schnürt mir die Luft ab beim Gedanken, dass jemand an ihm herummanipuliert. In meinem Fall wurde es sogar groß und mit viel Trara in einem Saal gefeiert. Ich empfinde einen großen Ekel.

    Ihre Beschneidung erfolgte aus rituellen Gründen?

    Özgeday: Ich würde es „kulturell“ nennen. Mein Vater war Atheist, wie auch ich selbst. Der Islam war nie Teil meiner Erziehung. Es war eher eine „Mannwerdung“. Die Beschneidung ist einfach so extrem in den Köpfen verankert. Dass es Vorteile bringt. medizinisch, ästhetisch, Präferenz des anderen Geschlechts.

    „Es ist Körperverletzung und fertig“ | von Lutz Büge | FR 07.05.2019 22:25

    https://www.fr.de/panorama/geschah-lokaler-betaeubung-12256851.html

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    Bronski

    Was hat sich getan in Sachen Knabenbeschneidung?

    http://frblog.de/blogtalk-schiergeday/

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    Ob Mädchen oder Junge: keine Beschneidung unter achtzehn Jahren.

  20. Szenekenner Says:

    dunkle männer kamen / lammfelleingehüllt / was sie auch versprachen / wurde nie erfüllt

    ( ungezählte male hielten sie uns auf, von alo hamm genannt trenk )

    http://www.liederquelle.de/lied/ungezaehlte-male-hielten-sie-uns-auf

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    dunkelmann axi, der mit der lammfellmütze …

    … der wolf im lammpelz, sozusagen

    ( den chef-pseudokosaken augenzwinkernd mit der genannten liedzeile des trenk zu verbinden, war vor mindestens 25 Jahren hier und da üblich. )

  21. sarkastisch Says:

    Balduinsteindudelmoser

    Auf der BURG da gibt’s koa Sünd
    Da gibt’s nur die Natur
    Doch die Liebe ist nun mal
    Schöner als im Tal

  22. eisvogel Says:

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    Wandervögel sangen im Vereinshaus

    Mitglied Peter Moers und die Rabenklaue Bonn

    von Hubert Linden

    Die Pflege und den Erhalt des Bündischen Liedgutes haben sich Peter Moers und seine Freunde zur Aufgabe gemacht. Ursprung ist die Wandervogelbewegung, die zur Zeit der Weimarer Republik entstanden ist. Noch heute gibt es Gruppen in ganz Deutschland wie die Rabenklaue Bonn, die von Peter Moers geleitet wird.

    Am vergangenen Wochenende fand ein großes Treffen der Wandervögel aus ganz Deutschland, unter anderem aus Berlin bei Peter Moers in Bonn statt. Bei der Gelegenheit statteten fünfzehn frohe Sänger und Gitarristen am Freitag, 26. April dem allwöchentlichen Vereinshausabend einen Besuch ab.

    Eine gute Stunde hörten wir schmissige Wanderlieder, gekonnt dargeboten und begleitet von diversen Gitarren und einem Akkordeon. Das erfreute die Angler und Gäste im Vereinshaus sichtlich und groß war der Applaus. Besonders großen Anklang fand ein Akkordeonsolo mit Gesang, und wer den Text beherrschte konnte nach Lust mit einstimmen.

    Wir danken Peter Moers für diese tolle Idee und die Bereicherung unseres Freitagstreffs.

    Fischschutzverein Siegburg 1910

    https://www.fischschutzverein-siegburg.de/aktuelles/%C3%A4lteres/

    Barden und Landsknechte Ur-Ippendorf

    https://www.kamelle.de/vereine/?letter=L

    Rabenklaue-Bonn und Minsker Wandervogel in Bonn, 10. 8. 2012

    http://www.buendische-blaue-blume.de/index-Dateien/Page2616.htm

    Rabenklaue-Bonn und Minsker Wandervogel in Bonn, 10. 8. 2012

    https://strubb.de/BL_BL/index-Dateien/Page2616.htm

    ___p://www.buendische-blaue-blume.de/index-Dateien/Rabenklaue-Bonn%20und%20Minsker%20Wandervogel%20in%20Bonn,%2010.%208.%202012.doc

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  23. Эдвард фон Рой Says:

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    Just-world hypothesis
    Just-world fallacy
    Just World Theory
    Der Gerechte-Welt-Glaube

    [ „Tja, das musste wohl so kommen. Sowas kommt von sowas! Irgendwann ist Zahltag. Jeder bekommt, was er verdient.“ ]

    And many even go a step further and blame the victims. Man ging sogar noch weiter und machte die Opfer selbst für das Phänomen verantwortlich. (Hamed Abdel-Samad)

    „Je ausgeprägter der Gerechte-Welt-Glaube ist, desto weniger wird beim Vergleich der eigenen mit der Lebenslage benachteiligter Menschen ein schlechtes Gewissen erlebt.“ (Quelle s. u.)

    .
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    Just-world hypothesis
    Just-world fallacy
    Just World Theory
    Der Gerechte-Welt-Glaube

    … especially when used to rationalize people’s misfortune on the grounds that they „deserve“ it …

    The hypothesis popularly appears in the English language in various figures of speech that imply guaranteed negative reprisal, such as: „you got what was coming to you“, „what goes around comes around“, „chickens come home to roost“, „everything happens for a reason“, and „you reap what you sow“.

    .
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    the other group received a narrative that ended with the man raping the woman. Subjects judged the rape ending as inevitable and blamed the woman in the narrative for the rape on the basis of her behavior, but not her characteristics

    (…)

    Illness

    Other researchers have found that observers judge sick people as responsible for their illnesses.

    (…)

    The self as victim

    See also: Psychological response to rape and Self blame

    Some research on belief in a just world has examined how people react when they themselves are victimized. An early paper by Dr. Ronnie Janoff-Bulman found that rape victims often blame their own behavior, but not their own characteristics, for their victimization. It was hypothesized that this may be because blaming one’s own behavior makes an event more controllable.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Just-world_hypothesis

    Lerner, M.J. & Montada, L. (1998). An Overview: Advances in Belief in a Just World Theory and Methods, in Leo Montada & M.J. Lerner (Eds.). Responses to Victimizations and Belief in a Just World (1–7). Plenum Press: New York.

    Montada, L. & Lerner, M.J. (Eds., 1998). Responses to victimizations and belief in a just world. New York: Plenum.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Just-world_hypothesis

    Melvin J. Lerner

    Lerner is most recognized for the Just-world phenomenon, published in „The Belief in a Just World: A Fundamental Delusion“ (1980), and for being co-editor of the first volume devoted to the „Justice Motive“ in 1981.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Melvin_J._Lerner

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    Europe – Dubrovnik, Croatia

    XXXV Postgraduate Course on Victimology, Victim Assistance and Criminal Justice – Inter-University Centre, Dubrovnik, Croatia

    Proudly held in cooperation with the World Society of Victimology (WSV)

    Date: 20th May to 1 June, 2019

    Venue: Inter-University Centre, Dubrovnik, Croatia

    http://www.worldsocietyofvictimology.org/wsv-events/victimology-courses/europe-dubrovnik-croatia/

    Viktimologie

    Die Viktimologie (lateinisch victima ‚Opfer‘), auch Opferforschung genannt, ist eine Teildisziplin der Kriminologie, die sich mit den Opfern von Straftaten befasst. Gegenstand der Forschung sind Opferpersönlichkeitsstrukturen, der Prozess, in dem jemand zum Opfer einer Straftat wird (Viktimisierung), Beziehungsstrukturen zwischen Opfer und Täter, die Folgen für die Opfer einer Straftat und die Interaktion zwischen Opfer und sozialen Institutionen (z. B. Justiz, Medien) und seiner sozialen Umwelt.

    Erste Ansätze einer systematischen Betrachtung des Opfers kamen von dem deutschen Kriminologen Hans von Hentig (z. B. 1947 sein wichtigstes Werk „The Criminal and His Victim“). Hentig stellte die jeweiligen Opfergruppen in den Vordergrund. Benjamin Mendelsohn (1947) betrachtete rechtliche Gesichtspunkte. Henri Ellenberg machte auf soziale Isolation als Risikofaktor für die Opferwerdung aufmerksam.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Viktimologie

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    And many even go a step further and blame the victims

    I come from Egypt, where the sexual abuse of women has now reached an unbearable scale, in part because it was initially ignored or downplayed. This can be ascribed to a few factors: for one, it is difficult to admit in a supposedly religious, moral society that many women are sexually abused; for another, there are concerns about the effect a more open discussion might have on tourism, one of the country’s main sources of income. And many even go a step further and blame the victims because of the way they dress. The hypocrisy and unwillingness to confront the problem have turned a limited phenomenon into an epidemic: over 95 percent of Egyptian women report daily experience with sexual abuse and sexual coercion.

    “It also has to do with Islam” | Von Hamed Abdel-Samad | Cicero 12.01.2016

    https://www.cicero.de/aussenpolitik/attacks-cologne-it-also-has-do-islam/60360

    Man ging sogar noch weiter und machte die Opfer selbst für das Phänomen verantwortlich.

    „Das hat auch mit dem Islam zu tun“ | Von Hamed Abdel-Samad | Cicero | erschienen am 08.01.2016 | bei Cicero am 02.01.2017

    https://www.cicero.de/innenpolitik/zu-den-ereignissen-koeln-religion-ist-mitverantwortlich/60341

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    Title: GWAL – Allgemeine Gerechte-Welt-Skala

    Other Titles: Skala Allgemeiner Gerechte-Welt-Glaube
    General Belief in a Just World Scale (GBJW)
    Authors:
    Dalbert, C.
    Montada, L.
    Schmitt, M.

    Issue Date: 2002
    Publisher: ZPID (Leibniz Institute for Psychology Information) – Testarchiv

    Die GWAL erfasst Gerechtigkeitsüberzeugungen, Bereitschaft zu prosozialen Handlungen, Disposition zur Abwertung von Opfern („blaming the victim“-Phänomen) u. ä. Sie besteht aus sechs Items. Reliabilität: Die interne Konsistenz nach Cronbach beträgt Alpha = .82 und die Split-half-Reliabilität beträgt nach Spearman-Brown rtt = .77 und nach Guttman rtt = .77. Validität: In einer Kreuzvalidierung wurden fünf der sechs GWAL-Items erneut durch einen eigenen Faktor gespeist. Die GWAL als Maß für die Bereitschaft, den Glauben an die gerechte Welt notfalls als Fiktion aufrechtzuerhalten, kovariiert positiv mit der Tendenz zur Selbst- und Fremdtäuschung im Sinne der sozialen Erwünschtheit. Je ausgeprägter der Gerechte-Welt-Glaube ist, desto weniger wird beim Vergleich der eigenen mit der Lebenslage benachteiligter Menschen ein schlechtes Gewissen erlebt. Vielmehr steigen mit zunehmendem Gerechte-Welt-Glaube die Abwertung solcher Personen und die Verleugnung der Unterschiede zwischen deren und der eigenen Lebenslage. Internale Erklärungen sowohl des eigenen positiven Schicksals als auch der schlechteren Lebenslage anderer (und damit Rechtfertigungen der gegebenen Unterschiede) werden mit steigendem Gerechte-Welt-Glauben wahrscheinlicher (Partialkorrelationen: r = -.14 bis .45). Eine Faktorenanalyse ergab erwartungsgemäß eine Einfaktorlösung.

    Dalbert, C., Montada, L. & Schmitt, M. (2002). GWAL. Allgemeine Gerechte-Welt-Skala [Verfahrensdokumentation aus PSYNDEX Tests-Nr. 9001041 und Fragebogen]. In Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) (Hrsg.), Elektronisches Testarchiv. Trier: ZPID. https://doi.org/10.23668/psycharchives.308

    https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/321

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  24. Cees van der Duin Says:

    Multiply Numbers By Drawing Lines

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    Japanisch multiplizieren

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    Chinesisch Multiplizieren

    wie Chinesen multiplizieren

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    Mulitplizieren – Methode der Inder

    indisches Multiplizieren

  25. 1+1=2 Says:

    Für viele wurden die dortigen Jugenderlebnisse positiv prägend für das ganze Leben. Das einfache Leben auf Fahrt, das Lernen von Selbstständigkeit und Verantwortung sind zeitlose Ideale der Bünde.

    Doch die Erfolgsgeschichte hat Schattenseiten. Eine davon wurde nun vor dem Landesgericht in Saarbrücken verhandelt. Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen in 11 Fällen lautete die Anklage gegen den 37-jährigen Markus M. Der bis Ende vergangenen Jahres als Erzieher Tätige soll seine Führungsrolle bei den Pfadfindern und Wandervögeln für eigene sexuelle Befriedigungen ausgenutzt haben. …

    Wiederholt wurde die Jugendburg Balduinstein als Tatort genannt – eine an der Lahn gelegene, romantische Begegnungsstätte von Pfadfindern und anderen bündischen Gruppen. Der frühere Pfadfinderstamm „Landsknechte“ des Angeklagten bezeichnete die Burg auf seiner Homepage als „Heimatburg“. Später wandte sich Markus M. mit einer – laut Aussage eines seiner Jungen als „Geheimbund“ bezeichneten – Gruppe von den Pfadfindern ab. Markus M. und seine Gefolgschaft wurden nach einiger Zeit selbst Wandervögel: Balduinsteiner Wandervögel.

    Quelle: taz vom 12.06.2013

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bi&dig=2013%2F06%2F12%2Fa0121&cHash=3bc5ccb677fb1e40e84b05a6305f58a3

    Erzieher missbraucht Pfadfinder beim Ausflug

    Berichtet von einer Nacht im Dezember 2004 auf der Burg Balduinstein bei Koblenz: „Der Junge kam zu uns ins Zimmer und legte sich zwischen uns. Während ich Sex mit Markus hatte, griff er mir an die Brüste. Und mein Mann machte sich an ihm zu schaffen.“

    BILD vom 31.05.2013

    http://www.bild.de/news/inland/erzieher/erzieher-missbraucht-pfadfinder-30631846.bild.html

    Burg Balduinstein: Noch mehr Jungen missbraucht?

    Rhein-Zeitung vom 19.06.2013

    Koblenz/Balduinstein – Gegen einen Gruppenführer der Wandervögel sind erneut schwere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat nach Informationen unserer Zeitung gegen einen 53-jährigen Mann Anklage wegen Kindesmissbrauch (24 Fälle) und Missbrauch von Schutzbefohlenen (drei Fälle) erhoben. …

    Beide Männer sollen einen Teil ihrer Missbrauchstaten auf der Burg Balduinstein (Rhein-Lahn-Kreis) verübt haben. Sie ist Heimatstandort der Autonomen Wandervögel und gehört seit 1979 dem Verein „Freies Bildungswerk Balduinstein“. Auffallend ist: Die beiden mutmaßlichen Tatzeiträume überlappen sich. Der 37-Jährige soll seine Missbrauchstaten von 2004 bis 2006 verübt haben, der 53-Jährige von 2002 bis 2006.

    Das wirft die Staatsanwaltschaft dem 53-Jährigen vor: Der Mann, der in Nordrhein-Westfalen lebt, soll zahlreiche sexuelle Übergriffe auf zwei Jungen verübt haben, die ihm von deren Eltern anvertraut worden waren. Zu den Taten kam es laut Anklage bei mehreren Veranstaltungen und Treffen auf Burg Balduinstein, außerdem während eines Ausflugs der Wandervögel an die Adria. Die beiden Opfer sollen zwischen 12 und 15 Jahre alt gewesen sein. …

    http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Burg-Balduinstein-Noch-mehr-Jungen-missbraucht-_arid,611652.html

    FÜRSTEN IN LUMPEN UND LODEN
    Jugendbewegung – Der Film

    Gegen ein Mitglied unsrer Projektgruppe „FÜRSTEN IN LUMPEN UND LODEN. Jugendbewegung – Der Film“ ist ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellem Missbrauch eingeleitet worden. … Der Verein „Fürsten in Lumpen und Loden“ wird aufgelöst.

    http://www.jugendbewegung-der-film.de/

    ::

    [In 27 Fällen soll sich ein heute 54 Jahre alter Mann an Jugendlichen sexuell vergangen haben. Im Zentrum der Anschuldigungen stehen Treffen in der Jugendbegegnungsstätte Burg Balduinstein.]

    Missbrauchsprozess: Abgründe hinter Burgmauern
    Taunus-Zeitung vom 06.06.2014

    Mindestens einmal im Monat soll sich der in Köln lebende Angeklagte dem Kind unsittlich genähert haben. Der Junge, im Verlauf der Verhandlung fällt der Begriff „Lieblingspimpf“, habe sich zunächst gewehrt, doch „der Angeklagte ließ nicht locker“, weist die Anklage massive Anschuldigungen auf. Dreimal sei ein damals 13-Jähriger dabei gewesen.

    Gleich mehrere Stunden lang widmet sich das Schöffengericht Person und Sachverhalt. … „Es war meine Welt, irgendwie“, erläuterte der ledige Angeklagte die über Kontakte der Mutter entwickelten Interessen. 2005 wurde er Mitbegründer der autonomen Wandervögel in Balduinstein, dort, wo er schon Anfang der 90er-Jahre Mitglied im Trägerverein der Burg geworden war. …

    Begonnen, so die Einlassung, habe es bei einem Zwischenstopp auf dem Weg zu einem Segeltörn an der Adria im Oktober 2003. … Kennengelernt hatte der Kameramann die Gruppe bei einem Filmprojekt im Rahmen einer Videowerkstatt im Mai des gleichen Jahres.

    http://www.taunus-zeitung.de/lokales/limburg_und_umgebung/Missbrauchsprozess-Abgruende-hinter-Burgmauern;art680,885072

    [Mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ahndete das Diezer Schöffengericht sexuelle Übergriffe auf zwei Jugendliche.]

    Zurück bleibt Erstaunen. Und Entsetzen. Erwachsene suchten sich innerhalb der Jugendgruppen „Lieblingspimpfe“ aus, machten ihnen Geschenke und ließen sie in ihren Zimmern übernachten – in den eigenen Betten. Treffender als die Anwältin, die den inzwischen 23 Jahre alten Hauptbetroffenen als Nebenkläger vertrat, kann man es nicht ausdrücken: Bei Begegnungen auf Burg Balduinstein konnte auf einen Pool von Jungen zurückgegriffen werden…

    Ihre Hoffnung, dass dieses System komplett bereinigt werde, ist in der gebotenen Schärfe allerdings kaum zu erfüllen. … Der Staatsanwalt hatte dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vorgeworfen, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen bei gegenseitigen Berührungen freien Lauf gelassen zu haben, mindestens einmal im Monat. …

    Drei Übergriffe zwischen Oktober 2004 und 2006 trugen dem Angeklagten neben der Bewährungsstrafe Beratungsgespräche bei der Psychiatrischen Ambulanz Trier ein (um den Therapiebedarf zu ermitteln). Außerdem zahlt der 54-Jährige Schmerzensgeld von 3000 und 1500 Euro.

    Quelle: Missbrauchsprozess: Entsetzen über mildes Urteil. Taunus-Zeitung am 14.06.2014.

    http://www.taunus-zeitung.de/rhein-main/Missbrauchsprozess-Entsetzen-ueber-mildes-Urteil;art801,895541

    ::

    Tatort Jugendburg Balduinstein:

    4 Pfadfinder missbraucht: Kinderschänder will nicht in den Knast.

    http://www.bild.de/regional/saarland/saarland/kinderschaender-will-nicht-in-den-knast-37310002.bild.html

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    Der Wahnsinn auf dem Balduinstein geht weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Richter sprach von einem Netzwerk

    (auf facebook am 20.06.2013)

    https://de-de.facebook.com/scoutingmagazin/posts/348668105236434

    Zur gleichen Zeit lief in Saarbrücken ein mehrtägiges Gerichtsverfahren gegen Markus M., einen Wandervogelführer aus dem Umfeld der Burg Balduinstein, der über mehrere Jahre Schutzbefohlene missbraucht hatte. Wir hatten uns vom Arbeitskreis vorgenommen, das Verfahren als Prozessbeobachter zu begleiten …

    Beräunertreffen und andere Singewettstreite wurden als Tatorte angegeben. Welch ein schales Gefühl bleibt zurück, wenn man sich vorstellt, dass im Gewölbekeller neben dem rauschenden Singefest im Meissnersaal ein 14jähriger Sippling von seinem volljährigen Gruppenleiter missbraucht wird? Wie beschämt fühlt man sich, wenn der Richter in der Urteilsverkündung ausspricht, das es scheinbar neben der Odenwaldschule und den katholischen Internaten einen weiteren Ort gegeben hat, in dem es gehäuft zum Missbrauch Schutzbefohlener gekommen ist – nämlich die Jugendbewegung. Und gleichzeitig wächst in diesen Momenten die Sicherheit, dass wir mit dem AK-Schatten auf dem richtigen Weg sind, hier nicht länger die Augen zu verschließen.

    Das Verfahren in Saarbrücken … wird Folgeverfahren nach sich ziehen, denn Markus M. war kein Einzeltäter, sondern eingebettet in ein System, in welchem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Teil jugendbewegten Erlebens verkauft wurde.

    (zitiert aus: AK Schatten – Jahresrückblick 2013)

    Klicke, um auf AK_Schatten_-_Jahresrueckblick_2013.pdf zuzugreifen

    ::

    Über den mit Jugendburg Balduinstein verbundenen, manchmal beinahe fotorealistisch malenden Künstler genauer Nacktjungenanbieter otolo d. i. Otto Lohmüller:

    Aufenthalt mit Ute und Adrian in Thailand.

    1998 Kunstseite von “Otolo” im Internet.

    Bei Totenfeier von “Serge Dalens” in St. Cloud bei Paris. Reiche Begegnungen mit Autoren.

    1999 “Achims Verlag” bringt “Fahrtenchronik der Tempelritter” heraus.

    Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn, um das geplante Gemälde “Segen” mit Brecht, Tobias und Costa vorzubereiten. [Anm.: brecht ist der Vorkriegsbündische Hans-Albrecht Stempel, * 06. 03.1907, † 23.09.2002 auf Burg Balduinstein.]

    2001 Indienaufenthalt. Es entstehen dort eine Reihe von Porträt-Aquarellen und danach zu Hause 15 Acrylbilder eines Indien-Zyklus.

    Aufenthalt auf der Halbinsel Krim, Ukraine. Entstehung einiger Porträt-Aquarelle, die er in Simferopol ausstellt. Fernsehbericht darüber im ukrainischen Fernsehen.

    2002 Entstehung des Gemäldes “Patrick-Sport” (Wkvz 410).

    Der hochbetagte “Brecht” stirbt, Beerdigung bei der Jugendburg Balduinstein. Treffen bündischer Köpfe.

    2003 Anfang Januar der 1 000 000. Besucher auf der Kunstseite von Otolo im Internet.

    (…)

    В 1999 “Ахима Ферлага” выносит ” хроника поездок рыцарей храма “.

    Важная встреча в замке Бальдуинштайн [Balduinstein] в плющенную проволоку, чтобы подготавливать запланированную картину “одобрение” [das Gemälde „Segen“ bzw. „Der Segen“, ggf. ist одобрение allerdings mit Zustimmung übersetzbar, siehe unten] с Брехтом [brecht], Тобиасом [tobias] и Costa. (…)

    “Брехт преклонного возраста” умирает, вербовка пива около молодежного замка Бальдуинштайна [Balduinstein]. Наталкиваются bündischer голов [Zusammenkommen / Begegnung / Treffen bündischer Köpfe, s. o.].

    h t t p://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    Russisch одобрение = Zustimmung, Beifall, Akzeptanz, Billigung

    http://de.bab.la/woerterbuch/russisch-deutsch/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Der Segen? Blick ins dem Russischen verwandte Bulgarische, dort ist одобрение nicht Segen, sondern Zustimmung, Einwilligung, was uns im Hinblick auf die (einst) etwa von Otto Lohmüller pauschal gebilligten sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und (etwas älteren) Minderjährigen alarmieren muss:

    acceptance, approval (an agreeing to the action of another) [„ein Einwilligen in die Handlung eines anderen“]

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    Im Deutschen als nicht religiös verstandener Ausdruck allbekannt: Einer Sache „den Segen geben“, etwas „absegnen“, vgl. hier aus dem Russischen ins Polnische u. a. als poparcie, akceptacja: „Akzeptanz“

    http://pl.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D0%B5

    In den slaw. Sprachen ist der – religiös verstandene – Segen, der Wunsch nach vermiedenem Schaden und Unheil, auch künftiger himmlischer Heilssicherung sowie handlungsorientierter Rechtleitung des Gesegneten auf Erden, doch wohl eher Благослов, blagoslov. Vgl. hingegen bulgar. to approve, to endorse (to sanction officially, to ratify, to confirm). to approve, to OK (to regard as good, to be pleased with, to think well of) Одобряваш ли идеята ми? – Do you approve of my idea?

    http://en.wiktionary.org/wiki/%D0%BE%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D1%80%D1%8F#Bulgarian

    ::

    Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen, oder: Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    „Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des „Werkschulheim Felbertal“ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.“

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: „Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.“ (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) „Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.“

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  26. Cees van der Duin Says:

    Fachtagung Pfadfinden

    Grenzverletzungen und Missbrauch in der Jugendbewegung

    Annemarie Selzer, Jugendbildungsstätte Burg Ludwigstein, Arbeitskreis Schatten der Jugendbewegung

    Tagungsband 2016, Seiten 193-196

    http://www.pfadfinder-fachtagung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=371&Itemid=919

    Sven Reiß

    Schatten der Jugendbewegung. Sexualisierte Gewalt und Pädosexualität in jugendbewegten Gruppen.

    Materialien zu einem Seminar der Jugendbildungsstätte

    Klicke, um auf Reiss_Schatten_JB_-_Internetfassung_AK_Schatten.pdf zuzugreifen

    __
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    [ Na, wer will denn hier Spuren verwischen ? ]

    “ Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen. “

    Wikipedia
    Löschkandidaten
    4. August 2019 – 04.08.2019
    Otto Lohmüller

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/4._August_2019#Otto_Lohm%C3%BCller

  27. Edward von Roy Says:

    ( Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche )

    Straf­recht­s­pro­fes­soren erstatten An­zeige

    LTO – Legal Tribune Online – 29.10.2018

    (…) Sechs renommierte Juraprofessoren haben am Freitag in Verbindung mit dem Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) Strafanzeigen bei jenen Staatsanwaltschaften eingereicht, die für die 27 Diözesen in Deutschland zuständig sind. Die Strafanzeigen richten sich gegen Unbekannt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern und des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

    In ihrer elfseitigen Begründung legen die Rechtsexperten dar, dass im Fall des katholischen Missbrauchsskandals ein zwingender Anlass zur Einleitung von „Ermittlungsmaßnahmen zur Überführung der Täter“ bestehe, „etwa für eine Durchsuchung von Archiven und die Beschlagnahme der vollständigen, nicht anonymisierten Akten.“ Der Mustertext der 27 Strafanzeigen wurde am Sonntagabend auf der Website des ifw veröffentlicht.

    Ende September hatten unter anderem die Bistümer Osnabrück, Hildesheim und Münster parallel zu einer bundesweiten Studie der katholischen Kirche bekanntgegeben, dass Geistliche in den vergangenen Jahrzehnten in Niedersachsen und Bremen mehr als 220 Minderjährige missbraucht haben. In ihrem Schreiben zeigen sich die Strafrechtsprofessoren Holm Putzke, Rolf Dietrich Herzberg, Eric Hilgendorf, Reinhard Merkel, Ulfrid Neumann und Dieter Rössner überrascht darüber, „wie
    zurückhaltend Staat und Öffentlichkeit (bislang) mit dem alarmierenden Anfangsverdacht schwerer Verbrechen umgehen.“

    Reicht die anonymisierte Studie für Durchsuchungen aus?

    Die niedersächsische Justizministerin hingegen hatte am Freitag noch bezweifelt, dass die bisher vorliegenden Erkenntnisse ausreichen, damit die Staatsanwaltschaft von sich aus Ermittlungsverfahren einleitet. Barbara Havliza ermutigte bei einer Sitzung im Landtag in Hannover vielmehr die Opfer, sich bei den Strafverfolgungsbehörden zu melden. Die Staatsanwaltschaften seien in ihren Möglichkeiten eingeschränkt, solange keine Opfer namentlich bekannt seien.

    Die Studie beziehe sich im Wesentlichen auf den Zeitraum von 1946 bis 2016, in Einzelfällen gehe es auch bis zum Jahr 1931 zurück. Aber „sie nennt weder Namen von möglichen Tätern und Opfern noch konkrete Tatorte – also genau das nicht, was zu Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen eine
    Person erforderlich ist.“

    Möglicherweise könne eine Befragung der an der Studie beteiligten Wissenschaftler mehr Licht ins Dunkel bringen, sagte Havlize. Doch auch den Forschern habe das Aktenmaterial nur in anonymisierter Form vorgelegen. Für Durchsuchungen müsse es aber zunächst einen Anfangsverdacht geben. „Die Staatsanwaltschaft darf also nicht losgehen und durchsuchen in der vagen Hoffnung, man werde bei den Bistümern schon etwas finden, das einen Verdacht gegen eine noch unbestimmte Person begründen wird.“ Dies gelte umso mehr, als die katholischen Bistümer, in deren Archiven strafverfolgungsrelevante Unterlagen liegen könnten, juristisch gesehen Unbeteiligte seien. (…)

    https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/missbrauch-skandal-katholische-kirche-strafanzeige-strafrecht-professoren/

  28. silis Says:

    ( Aus der Pfadfinderzeitschrift scouting )

    Sicheres Verhalten bei Gewitter

    Von der scouting Redaktion am 26.08.2019

    https://scouting.de/sicheres-verhalten-bei-gewitter/

    __

    ( Noch dazu. )

    bergZeit

    Zelten und Camping bei Gewitter: Das musst Du wissen!

    https://www.bergzeit.de/magazin/zelten-bei-gewitter-wie-verhaelt-man-sich-richtig/

    .

    Gewitter im Gebirge: So verhält man sich richtig! – alpin.de

    http://www.alpin.de/sicher-am-berg/1166/artikel_gewitter_im_gebirge_das_muesst_ihr_wissen.html

    .

    BVCD – Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland

    Verhalten auf Campingplätzen bei Gewitter

    Klicke, um auf Verhalten_bei_Gewitter.pdf zuzugreifen

    .

    VDE – Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik

    Blitzschutz beim Zelten, Campen und auf dem Campingplatz

    „Dieses Merkblatt des VDE|ABB informiert Camper, aber auch Campingplatzbetreiber und Gruppenleiter von Zeltlagern, welche Vorkehrungen sie bereits vorher zum Schutz vor Blitzen ergreifen können und wie sie sich bei Gewitter richtig verhalten.“

    https://www.vde.com/de/blitzschutz/infos/caming-zelten

    .

    VDE

    Comic-App für Kinder zum richtigen Verhalten bei Gewitter

    https://www.elektronikpraxis.vogel.de/comic-app-fuer-kinder-zum-richtigen-verhalten-bei-gewitter-a-544923/

    .

    Nützliche Tipps vom TÜV Nord gegen Unwetter auf einem Festival

    https://www.fazemag.de/vier-tipps-um-ein-unwetter-auf-einem-festival-zu-ueberstehen/

    .

  29. Cees van der Duin Says:

    [ Stichwort Kinderschutz trotz „ästhetischer“ Jungenvergötterung ]

    Titelgemälde und Titelgestaltung: Otto Lohmüller (geb.1943) (Wkvz 315) Möwenkornett Adrian vor der Katharerburg Puilaurens Öl auf Leinwand – 1990 (…)

    Zusätzlich ist Otolo seit 1989 2. Präsident der COPSE, (Comité pour la Promotion du Scoutisme en Europe) in Straßburg, einer Interessensgemeinschaft zur Bewahrung des pfadfinderischen Geistes nach Lord Robert-Baden-Powell.

    https://books.google.de/books?id=duh0CQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    [ citation ]

    L’association «COPSE» n’est pas un nouveau mouvement scout, ni une fédération et encore moins un regroupement quelconque d’anciens ; c’est un lieu de rencontres et d’échanges entre personnes appartenant à la Grande Fraternité Scoute, oeuvrant pour son développement et sa reconnaissance à l’échelle de l’Europe.

    (…)

    Le COPSE comprend beaucoup d’amateurs de romans scouts de type SIGNE DE PISTE et JAMBOREE, et aux illustrateurs, dans la lettre du COPSE on trouve des articles trés érudits sur cette littérature toutes collections. Les membres sont presque tous je crois des anciens scouts. Comme son nom l’indique, l’action du COPSE vise la promotion du scoutisme en Eurrope.

    Chouette | 30.12.2005

    http://www.fraternite.net/forum/voirtopic.php?topic=2921&forum=5&start=1

    Le COPSE, Comité pour la Promotion du Scoutisme en Europe, est une association de droit local alsacien fondée en 1989 par des anciens du scoutisme et proche du scoutisme européen historique, de la FSE Alsace (avec Jean-Claude Alain). Elle a organisé notamment des colloques et anime un site.

    https://fr.scoutwiki.org/Comit%C3%A9_pour_la_promotion_du_scoutisme_en_Europe

    COPSE (Comité pour la Promotion du Scoutisme en Europe) eine europäische Pfadfindervereinigung zur Bewahrung des pfadfinderischen Geistes mit Sitz in Straßbourg/Frankreich.

    Vertreter in den Ländern

    Frankreich:
    Jean Francois Roussel
    STRASBOURG

    Deutschland:
    Otto Lohmüller
    GENGENBACH

    Belgien: Éric Lobet
    BRUXELLES

    https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Comit%C3%A9_pour_la_Promotion_du_Scoutisme_en_Europe

  30. Alabasterschale Says:

    [ Vogeltränke, Tränke für die Vögelchen ]

    „Steine“, so Oelbermann, „vom sagenumwobenen Gral auf dem Berge Montségur in Südfrankreich“

    .
    .
    .

    (…)

    Nachdem die bündische Jugendbewegung der Gleichschaltung der Nationalsozialisten zum Opfer fiel, inszenierte man 1936 einen Prozeß gegen den Nerother Wandervogel, in dem es auch um die Homosexualität des Gründers Robert Oelbermann ging. Die vermuteten Radikalen fanden die französischen Journalisten im Hunsrück nicht, sondern nur das, was jeder finden kann, wenn er die Burg betritt. Im Innenhof steht eine aus groben Steinen gemauerte Rundbank. Ein umlaufendes Spruchband trägt die eingemeißelten Worte Wolfram von Eschenbachs: huet iuach da gent unkunde wege“. [ hüet iuch: dâ gênt unkunde wege ]

    Das Besondere an dieser Bank ist, daß alle Steine, aus denen sie gemauert wurde, von dort stammen, wo die seltsamen Eintragungen in die Gästebücher gemacht werden: Montsegur. Von dem steinigen Berg, auf dessen Gipfel die Ruinen der ehemaligen Katharerfestung stehen, haben die Nerother auf großer Fahrt „jeden einzelnen Felsbrocken, nur zu Fuß und per Anhalter, in den Hunsrück gebracht. Diese seltsame Tradition“ geht auf Pater Martin Kuhn zurück, der sie 1964 als eine Geste der Versöhnung anregte. Sie ist vielleicht so zu verstehen, daß die Jugendlichen das schwere Kreuz der Abtrünnigen“ auf sich nehmen.

    Ein symbolischer Ausgleich, der in Erinnerung bewahrt, was vor über 700 Jahren am Montsegur geschah, als die Ketzer der römischen Kirche unterlagen und auf dem Scheiterhaufen den Tod fanden. Junge Nerother folgen dieser Tradition noch immer, die Strapazen nehmen sie mit sportlichem Ehrgeiz und mit einer gewissen Selbstironie auf sich. Im Januar 1995 waren es 881 registrierte Steine, der schwerste brachte über 46 kg auf die Waage. Aus den überzähligen Steinen soll eine kleine überkonfessionelle Kapelle gebaut werden. Die Waldecker Rundbank ist wie eine Allegorie auf das literarische Schaffen Otto Rahns: denn das Schicksal der Katharer, deren Steine die Nerother tragen, hat Rahn zeit seines Lebens fasziniert und beschäftigt. Er unternahm lange Reisen auf den Spuren der sogenannten Ketzer, und mühsam hat er, Stein um Stein“, die Funde seiner Recherche zusammengetragen

    Hans-Jürgen Lange – Otto Rahn und die Suche nach dem Gral Biografie und Quellen – Arun

    https://docplayer.org/58904088-Otto-rahn-und-die-suche-nach-dem-gral.html

    .

    Die Alabasterschale — Beilagen einer Briefzuschrift an die Redaktion mit angefügter kritischer Stellungnahme — von Ernst Kurtz — 1965 — Publisher: Nerother Schrift Burg Waldeck (1965)

    ASIN: B007K4D6J6

    https://www.amazon.co.uk/Alabasterschale-Briezuschrift-angef%C3%BCgter-kritischer-Stellungnahme/dp/B007K4D6J6

    .

    hüet iuch: dâ gênt unkunde wege

    Wolfram von Eschenbach
    1170/75 – nach 1220
    Parzival
    Buch V

    https://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/13Jh/Wolfram/wol_pa05.html

    .

    König Oelb

    — DER SPIEGEL 30/1969 21.07.1969

    (…) Der bejahrte Wandervogel — meist bekleidet mit rotem Barett, Halstuch und Kniebundhosen lebt in der herzigen Vorstellung, Herr eines „Jungenreiches“ zu sein, in dem Ritter dem König und Knappen den Rittern dienen.

    Auslandsfahrten seiner Orden und Fähnlein sind laut Nerother Rundbrief „Kreuzzüge im alten Stil“, und bei Bundestagen blickt „Oelb“, der Führer, „vom Sattel eines Pferdes auf seine Scharen herab“. Ein „sauberes Jungenleben“ und „frischer, froher Geist“ festigen laut Vereinszeitschrift „Herold“ die Gemeinschaft, und „Liebe zu den Führern heiligt den Bund“.

    Die Treuesten der Getreuen gehen alljährlich für König Oelb „unter die Gralssucher“: Ritter und Knappen schleppen verwitterte Felsbrocken in den Hunsrück — „Steine“, so Oelbermann, „vom sagenumwobenen Gral auf dem Berge Montségur in Südfrankreich“. Mit diesen Steinen errichten sie auf dem Burggelände „unserem unvergeßlichen Robert ein Zeichen der Erinnerung“.

    Robert, Karl Oelbermanns Zwillingsbruder, ist laut „Herold“ der „Märtyrer unserer Idee“. Und Karl, des Märtyrers größter Apostel, empfängt noch immer Losungen: Er „horcht innerlich auf die Stimme seines Bruders, die in der Ferne des Jenseits kaum mehr zu vernehmen ist“.

    Alt-Wandervogel und Weltkrieg-I-Teilnehmer Robert Oelbermann hatte einst in den Bünden der Jugendbewegung „Adelsherrschaft“ statt Demokratie gefordert, und „die oberste Macht in den Gauen“ sollte „nur in den Händen eines Gau-Adels liegen“.

    In der Neujahrsnacht 1919/20 gründeten Robert und Karl Oelbermann einen autoritär gegliederten „Nerothenbund“; in einer Höhle nahe dem Dorf Neroth in der Eifel schworen sich die Zwillinge und sechs Anhänger „ewige Treue“.

    Auf Streifzügen durch den Hunsrück stieß die Oelbermann-Schar wenig später auf die mittelalterliche Burgruine Waldeck im Baybachtal bei Kastellaun.

    (…)

    Die ideologischen Gegensätze zwischen ABW und Oelbermanns Nerothern sind seither unüberbrückbar: Oelb ließ Ideengut und Organisationsformen der alten Jugendbewegung in seinen Horden neu aufleben, während die Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck „das romantische Rittergetue“ für unzeitgemäß und lächerlich hält. Oelbs Wandervögel schwärmen von einer „aristokratischen Lebensform“ als einer „Herrschaft der Besten“ — für die ABW ist das „eine dumme Herausforderung“ der Demokraten.

    Ein Burgfriede auf der Waldeck ist nicht mehr möglich. Als ein studentischer Kreis in der ABW 1964 zum erstenmal Folklore-Sänger einlud, meinten Oelbs Klampfen-Kämpfer, sie könnten noch mitmusizieren. Schockiert vom engagierten Lied der Degenhardts, Hüschs und Süverkrüps, zogen sich die Nerother dann aber bald in die Wälder zurück.

    Fortan kam es zu Sabotage-Akten gegen das Festival. Die zunächst provisorische Holzbühne gegenüber Oelbs Domizil, dem Waldecker Säulenhaus, wurde demoliert und in Brand gesteckt. Eine Metallplastik im Gelände wurde umgestürzt und durch ein Klosett-Becken ersetzt. Karl Oelbermann 1967: „Jetzt geht es erst richtig los, jetzt werden die Klingen gekreuzt.“

    Doch dann hatten die Linken mit sich selbst zu tun: Durchs stille Baybachtal zog ein Hauch von Revolution. 1968, beim fünften Festival „Chansons Folklore International“, wehten rote Fahnen von den Firsten, Mao-Bibeln wurden gehandelt, und eine dreitausendköpfige Menge in Gammelkluft skandierte „Ho-Tschi minh“. Eine „Basisgruppe Waldeck“ attackierte per Flugblatt die „singenden Fachidioten“ auf der Bühne.

    Als Folkloristen, Chansonniers und Protestler im Matsch eines Dauerregens zu klären versuchten, ob das Waldeck-Festival noch eine politische Bedeutung habe oder nicht (Flugblatt-Text: „Sänger werden bei revolutionären Aktionen nicht mehr benötigt“), steckten Nerother (Oelb: „Unsere jungen Löwen“) vier erbeutete rote Fahnen in Brand. Die Menge stimmte darauf die Internationale an.
    „Danach“, so erinnert sich ABW-Vorsitzender Rudolf Schmaltz“ „war der ganze Hunsrück in Aufruhr,“ Manch alter ABW-Mann — noch eben für linke Lieder, doch nicht mehr für die Revolution zu haben — war schockiert. Hinzu kamen in der ABW materielle Sorgen. Schmaltz: „Letztes Jahr haben wir 9000 Mark Defizit gemacht,“ In einem langwierigen Rechtsstreit um die Besitzrechte auf Waldeck entschied die vierte Zivilkammer des Landgerichts Koblenz unlängst zuungunsten der ABW. „Und jetzt“, sagt Schmaltz“ „ist auch die Bühne noch kaputt.“

    Wie bestellt sank das Podium der Linken am 7. Juni in Trümmer. Seither fahndet die Kripo von Bad Kreuznach nach den Attentätern; das Bundeskriminalamt entsandte zwei Sprengstoffexperten in den Hunsrück. Doch für ABW-Präses Schmaltz ist die Sache längst klar: „Das können nur die Nerother gewesen sein.“ Karl Oelbermann freilich („Keiner weiß was, keiner sah was“) verdächtigt Schmaltzens eigene Leute: „Wenn man sich selber sabotiert, macht man sich interessant.“ Und in den Kneipen rund um die Burg geht die Kunde von einem großen Unbekannten, der auf eine preisgünstige Zwangsversteigerung des Burggeländes aus sei. (…)

    21.07.1969

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45549111.html

    .

    Spiegel Online

    „AUCH DER ONKEL HO GEHT NICHT MEHR AUFS KLO“.

    22.09.1969

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45562585.html

    .

    Otto Wilhelm Rahn (* 18. Februar 1904 in Michelstadt im Odenwald; † 13./14. März 1939 bei Söll (Tirol), Österreich) war ein deutscher Schriftsteller, Mediävist, Ariosoph und SS-Obersturmführer, der sich mit dem Gralsmythos beschäftigte.

    Renommierte Historiker seiner Zeit und der Gegenwart lehnen Rahns Ansichten ab. Katharerforscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die dualistische Lehre der Katharer durch bogomilische Missionare im Westen verbreitet wurde.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Rahn

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  31. Alabasterschale Says:

    Zitat

    Landheim Antiquariat – Bücher der deutschen Jugendbewegung
    28. Januar 2016 ·

    Das N-Katharerkreuz wurde ab 1964 verliehen, nachdem Oelb die Nerother zu Fahrten auf die Montségur aufgerufen hatte.

    Aus dem Steinbruch auf der Höhe sollten die neuen Gralssucher einen Stein auf die 1.500 Km entfernte Waldeck bringen und sie dort zu einem Ehrenmal für Robert Oelbermann zusammenfügen.

    Über die Jahre füllte sich das kleine Gästebuch bei Mme. Couquet mit fahrtenfrohen Eintragungen. Die Beschäftigung mit der Idee einer Gralsburg und der ritterlichen Suche nach dem Gral wurde für die Jungen zu einem Auseinandersetzen mit dem Burggedanken und dem romantischen Wandervogelbild.

    FM hat der Tradition ein Ende bereitet, (…).

    Stein Nr. 1000 erreichte 2010 die Waldeck. Weitere Steine sind nicht mehr erwünscht (lt. FM).

    ___ps://de-de.facebook.com/152658124784253/posts/das-n-katharerkreuz-wurde-ab-1964-verliehen-nachdem-oelb-die-nerother-zu-fahrten/1048503858533004/

  32. have a nice day Says:

    [ (Stangl, 2019) ]

    Die Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft (Streicher-Pehböck & Winkler-Kirchberger 2000, S. 8) nennt folgende drei wesentliche Täterstrategien:

    Verwirren der Opfer, die Opfer sollen glauben, dass sie sich geirrt haben.

    Herstellen eines Gefühls der Gegenseitigkeit beim Opfer. Das Opfer soll das Gefühl haben, selbst für die Tat verantwortlich zu sein.

    Täter stellen ihr Verhalten als „normal“ hin, bagatellisieren oder verleugnen den Missbrauch. Sie übernehmen keine Verantwortung für ihr Handeln.

    aus:

    Stangl, W. (2019). Formen des sexuellen Missbrauchs. [werner stangl]s arbeitsblätter.

    https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MISSBRAUCH/SexuellerMissbrauchFormen.shtml

    __
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    (Stangl, 2019).

    Fey (1988), beschreibt fünf Themenbereiche als zentral für eine präventive Erziehung:

    Mein Körper gehört mir. Der eigene Körper ist wertvoll, jedes Kind hat das Recht, ihn zu schützen.

    Intuition: Maßstab für Mädchen und Buben sind ihre eigenen Gefühle; „ich kann mich auf meine Gefühle verlassen“.

    Berührungen: Kinder lernen zwischen „guten“ und „schlechten“ sowie „merkwürdigen“ Berührungen unterscheiden und die beiden letzteren abzuweisen.

    Neinsagen: Kinder dürfen und müssen in bestimmten Situationen Grenzen ziehen und Nein zu den Anforderungen Erwachsener sagen. Sie haben die Erlaubnis, nicht zu gehorchen und sich zu wehren.

    Geheimnisse: Kinder lernen adäquate Geheimnisse, wie zum Beispiel Überraschungen, von schlechten, beängstigenden Geheimnissen zu unterscheiden. Wenn Heimlichkeiten unheimlich werden, ist es besser, sich Freunden und/oder Erwachsenen mitzuteilen.

    aus:

    Stangl, W. (2019). Signale und Folgen sexuellen Missbrauchs. [werner stangl]s arbeitsblätter.

    https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MISSBRAUCH/SexuellerMissbrauchFolgen.shtml#Praevention

  33. silis Says:

    Noch zu „Rabenklaue-Bonn und Minsker Wandervogel in Bonn“.

    Einen Wandervogel in Minsk kannte man allenfalls in Ippendorf. Gemeint ist die beeindruckende, pfadfinderähnliche Jugendarbeit in Minsk um den Liedermacher und einstigen Motorrad-Abenteurer Vladimir Zakharin (Владимир Захарин, Zaharin Vladimir Sergeevich) und um Tatyana Zakharin. Vor 26 Jahren begannen sie, mit den CPD-Pfadfindern aus Bonn, Ortsteil Medinghoven (um Stammesführer wolf) zusammenzuarbeiten.

    Vom 25. Juli bis 8. August unternahmen unsere Pfadfinder vom Stamm der Christlichen Pfadfinder MARTIN BUCER wieder eine Reise nach Minsk / Weißrussland. Und diese Fahrt war ein voller Erfolg: sowohl pfadfinderisch, als auch mit Bezug auf Versöhnung, Verständigung, Aufrechterhalten des Sühnezeichens, internationale Jugendbegegnung und Abenteuer in fremden Ländern! 1992 brachte die erste Begegnung durch eine Motorradgruppe aus Köln die Verbindung in Minsk zustande, erinnerten sich Wladimir (76 Jahre) und Tatjana Zakharin, auch dieses Jahr Gastgeber in Minsk. Kurz darauf, 1993, wurde daraus durch das Engagement von Pfarrer Wolf Hermann Federschmidt und seiner Frau Ruth eine jährliche Begegnung junger Menschen, besonders mit den Pfadfinderinnen und Pfadfindern unserer Gemeinde.

    Gut Pfad! – Die Pfadfinder zu Besuch in Minsk. Gemeindemagazin Nr. 12. Evangelische Kirchengemeinde Hardtberg [Bonn] Dezember 2017 bis Februar 2018.

    Klicke, um auf Webgesamtplusgelb.pdf zuzugreifen

    Мототуризм в СССР
    Владимир Захарин

    h ttp://zakharin.org/about/

    Быть конструктором @meccanofilm

    h ttps://www.facebook.com/pg/meccanofilm/posts/

    Мототуризм: спорт и отдых – Владимир Захарин – litresp.ru

    h ttps://litresp.ru/chitat/ru/%D0%97/zaharin-vladimir-sergeevich/mototurizm-sport-i-otdih

    [ Vgl. im: Liederliches (Liederbuch der CPD Bonn) Lieder wie азимут / Azimut ]

  34. E. Says:

    Papierformate A0 bis A8, Anschauungsmodell

    .

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8a/A_size_illustration.svg

  35. Adriaan Broekhuizen Says:

    Myanmar
    Burma

    World Song at opening of the Campfire of the Myanmar Girl Guides and Scouts National Camp

    The WAGGGS World Song is from 3.07 minutes onwards.

    .
    .

    World Scout Jamboree Closing Ceremony

    The end of the 2007 World Scout Jamboree. A moment that lives in my heart

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    Goodbye Song – Cambodian Boy Scout

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  36. Mechel Schrouse Says:

    Sie trafen ihre Opfer auf Kinderfesten und im Schwimmbad. Auch über das Internet und auf Flugblättern versprachen die beiden Männer zehn bis 14-jährigen Jungen Spaß und Lagerfeuerromantik bei der Bündischen Pfadfinderschaft Südlandfahrer. …

    Seit heute steht Sven Jürgen P. (34) wegen sexuellen Missbrauchs in 377 Fällen vor dem Münchener Landgericht. Seinem Lebensgefährten Holger K. (22) werden 146 Fälle zur Last gelegt. Insgesamt 16 Jungen wurden laut Anklage zwischen 1992 und 1999 von den beiden Männern gequält. … Der Schüler Holger K. sprach die hübschen Jungen an und lud sie mit Flugblättern zu einem Treffen der von seinem älteren Liebhaber Sven P. 1991 gegründeten Pfadfindergruppe Wanderfalken ein. … Der Rattenfänger achtete genau darauf, dass die angesprochenen Kinder nicht älter als 14 Jahre alt waren. Laut Anklageschrift wusste er, dass es dem EDV-Kaufmann P. darauf ankam, „die Knaben als sexuelle Partner aufzubauen und deren sexuelle Unerfahrenheit zu missbrauchen, um so seine pädophilen Neigungen auszuleben“. Auch Holger K. war als Jugendlicher von dem EDV-Kaufmann verführt worden.

    Sven P. habe dann in der gemeinsamen Wohnung getestet, ob das neue Mitglied zu sexuellen Kontakten bereit war. Jungen, die sich weigerten, seien als angeblich ungeeignete Pfadfinder wieder nach Hause geschickt worden. Die anderen Kinder gerieten laut Anklage in einen Teufelskreis von abenteuerlichen Erlebnissen und sexuellem Missbrauch: Sie genossen die Spiele und Ferienfahrten … Dafür und wohl auch aus Furcht vor den Angeklagten schwiegen sie über die Vorgänge bei den Pfadfindertreffen, wo sie sich regelmäßig ausziehen und am ganzen Körper streicheln lassen mussten. Die beiden Erwachsenen onanierten vor den Schülern und schlüpften nackt zu den ausgezogenen Kindern in die Doppelschlafsäcke. Die Bedenken ihrer Opfer spielten sie damit herunter, dass dies eine ganz normale Sache sei. Erst nachdem sich im April 1999 ein Junge seinen Eltern anvertraut hatte, wurden Sven P. und Holger K. festgenommen. …

    Bei einer Verurteilung drohen den mutmaßlichen Kinderschändern bis zu 15 Jahre Haft. Bisher haben die Angeklagten die Aussage verweigert, sie wollen aber nach Angaben ihrer Anwälte Geständnisse ablegen. … [Der] Pflichtverteidiger von Sven P. [gegenüber] der WELT: „Mein Mandat sagt aus. Er weiß auch, dass verbotene Dinge geschehen sind. Das ist unbestreitbar.“ Laut [dem Anwalt] ist für P. eine Welt zusammengebrochen. Seit seiner frühesten Jugend war die Wandervogelbewegung sein Leben. „Für ihn hat die Sexualität einfach dazugehört.“

    von: Sibylle Ahlers (Erst ans Lagerfeuer gelockt, dann zum Sex gezwungen) in: DIE WELT 21.03.2000

    http://www.welt.de/print-welt/article508010/Erst-ans-Lagerfeuer-gelockt-dann-zum-Sex-gezwungen.html

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    … Den Opfern wurden Treuegelübde abgenommen, die sie zum Schweigen verpflichteten.

    Die Übergriffe fanden auf Ausflügen der Pfadfinderschaft Südlandfahrer nach England, in die Toskana oder die Türkei statt – meistens in Doppelschlafsäcken. Das Gericht sprach von einer „Spitze des Eisbergs“. Als strafmildernd wurde die „problemhafte Kindheit“ der Angeklagten gewertet. Der Jüngere war aus der Psychiatrie ausgerissen.

    (Jungen missbraucht, Hamburger Abendblatt 14.04.2000)

    http://www.abendblatt.de/archiv/2000/article204297087/Jungen-missbraucht.html

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    Haftstrafe für Pfadfinder

    Im Prozess um den sexuellen Missbrauch von Buben in mehreren 100 Fällen sind zwei Leiter einer Pfadfinderschaft gestern zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der 34-jährige Haupttäter muss für sieben Jahre ins Gefängnis, ein 22 Jahre alter Mitangeklagter erhielt zweieinhalb Jahre Haft.

    Die beiden pädophil veranlagten Lebenspartner hatten vor dem Landgericht München II gestanden, seit 1993 bei Ausflügen und Auslandsreisen ihrer Pfadfinderschaft Südlandfahrer mit mehreren Jungen in der Pubertät in Hunderten von Einzelfällen intim geworden zu sein. Das Gericht hatte diese Angaben als „Spitze des Eisbergs“ bezeichnet.

    Die Staatsanwaltschaft hatte neun und drei Jahre Haft beantragt und will nun prüfen, ob sie in die Revision geht. Auch der Anwalt des älteren Angeklagten erwog, Rechtsmittel einzulegen. Der Verteidiger des 22-Jährigen akzeptierte das Urteil.

    Unterdessen hat der Bayerische Jugendring (BJR) in München zum Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern aufgerufen. Jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder zehnte bis zwölfte Junge in Deutschland seien Opfer sexueller Gewalt, sagte eine BJR-Sprecherin.

    aus:
    Main-Post (Würzburg)
    zz MÜNCHEN (LBY)
    22:00 Uhr Aktualisiert am:
    03. Dezember 2006 | 03.12.2006
    22:29 Uhr

    https://www.mainpost.de/regional/franken/Haftstrafe-fuer-Pfadfinder;art1727,921417

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    Zum anderen Fred Karst, der zusammen mit Ullmann

    aus: Pisaversteher (“BIS ZU 1000 OPFER”), 27.03.2015

    http://pisaversteher.com/2015/03/27/bis-zu-1000-opfer/

    Zwei der wichtigsten Täter in diesem Zusammenhang sind Bündische:

    Fred Karst, grünes Mitglied, der in und außerhalb der Partei Gruppen mit Kindern installierte, die zum Missbrauch und zur „Nachschub“-Gestaltung wichtig gewesen seien; […]

    Peter S, der an der Grenze zu Neukölln eine Art Kinderpornostube errichtete, die zum Anwerbeumfeld dieses päderastischen Grünen Täterclusters gehört haben soll.

    herrce am 28.03.2015 – 08:13

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90

    Schreiben von Fred Karst, Adressat unklar, Datum unklar (wahrscheinlich 1993)

    p 227

    aus: Die Grünen und die Pädosexualität: Eine bundesdeutsche Geschichte

    von: Dr. Franz Walter, Dr. Stephan Klecha und Alexander Hensel

    https://books.google.de/books?id=B9pXBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  37. Edward von Roy Says:

    30.08.2019
    Verdacht der gefährlichen Körperverletzung

    Sachverhaltsbeschreibung:

    Die Kriminalpolizei Neuwied fahndet nach dem abgebildeten Mann. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

    Er soll am 10.10.2018 in Rheinbrohl eine unsachgemäße Beschneidung bei einem Säugling durchgeführt haben. Aufgrund der mangelnden Fähigkeiten des Unbekannten, insbesondere auch mangelnder Hygiene, soll es zu einer fieberhaften Wundinfektion gekommen sein, die in der Folge eine Behandlung des Säuglings in einer Kinderklinik erforderlich machte.

    Hinweise zur Person nimmt die Polizei Neuwied unter 02631/878-0 oder per E-Mail kineuwied@polizei.rlp.de entgegen.

    Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:

    Der Täter könnte mit einem silberfarbenen PKW Skoda unterwegs sein und ist angeblich Arzt. Es besteht der Verdacht, dass er gewerblich Beschneidungen durchführt.

    Er ist ca. 40 Jahre alt, ca. 1,70m groß und weist einen leichten Bauchansatz auf.

    Sachbearbeitende Dienststelle:

    Polizei Neuwied unter 02631/878-0

    Fahndungsart:

    Fahndungstypen

    Personenfahndung

    https://www.polizei.rlp.de/de/fahndung/detailansicht/news/detail/News/verdacht-der-gefaehrlichen-koerperverletzung/

    __
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    Express

    vor 6 Stunden

    Die Kripo fahndet nach einem Mann, der gewerblich Beschneidungen durchführen soll. Ein Säugling wäre bei einem Eingriff fast gestorben.

    https://www.express.de/bonn/saeugling-nach-beschneidung-in-klinik-kripo-neuwied-jagt-angeblichen-arzt-33090672

  38. E. Says:

    Falado, o Falado,
    Landluft langweilt sowieso.
    Mehr Erfahrung suchen wir,
    Sorgenträger bleiben hier.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho,
    Dreimast fährt nach Falado.

    Island, ja, das wär mal was:
    Sturm und Eisberg machen Spaß!
    Augen leuchten, Flaggen wehn –
    dies` Schiff wird nie untergehn!
    Ein Mast ho, zwei Mast ho,
    Dreimast spürt schon Falado.

    Tags dicht an den Eisberg ran,
    nachts die hohen Wogen dann.
    In den Kojen schlafen sie,
    Bötchen wackelt so wie nie.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho,
    Dreimast will nach Falado.

    Es macht knirsch, das Boot ist leck,
    gluck, gluck, gluck – der Kahn ist weg!
    Mit viel Glück kommt jedermann
    trotzdem noch in Deutschland an.
    Ein Mast ho, zwei Mast ho, Dreimast.
    Schluss mit Falado.

    silis

  39. silis Says:

    Οι αστοί τρομάξανε ( “ Ο Μπεζεντάκος “ )
    – i astí tromáxane – “ o Bezendákos “

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  40. Eifelginster Says:

    Sexualisierte Gewalt im Sport – für viele Vereine nach wie vor ein Tabu-Thema. Doch die Bereitschaft, sich mit dem hochsensiblen Thema auseinanderzusetzen, steigt: Immer mehr Vereine schulen ihre Mitarbeiter. Und der Landessportbund Rheinland-Pfalz [LSB] legt ein komplettes Präventions-Programm auf.

    Ralf S[…] steht in der Turnhalle seines TV Heddesdorf und gibt unumwunden zu: „Wir haben festgestellt, dass wir nicht gut vorbereitet waren.“ Vorbereitet nämlich auf einen Fall, den niemand in seinem Verein haben möchte: den Verdacht, dass ein Übungsleiter übergriffig geworden sein soll.

    Fest installierte Vertrauenspersonen und eine Präventionsliste

    Der Vorwurf hatte sich in diesem Fall zwar nicht bestätigt, aber der Vereinsvorsitzende reagierte trotzdem und kontaktierte den Sportbund Rheinland. Mittlerweile ist der TV Heddesdorf, ein Verein mit 874 Mitgliedern in Neuwied, bestens aufgestellt im Kampf gegen die Gefahr sexualisierter Ge[walt] im Sport. „Wir haben zuerst eine Analyse der Situation vorgenommen, dann entschieden, dass unsere Übungsleiter sowohl einen Ehrenkodex unterschreiben müssen als auch einen erweitertes Führungszeug vorzulegen haben“, beschreibt Ralf S[…] die ersten Schritte. Hinzu kommen mittlerweile fest installierte Vertrauenspersonen und eine schriftliche Präventionsliste, die jedem Verantwortlichen Hilfestellung im Falle verdächtiger Vorkommnisse gibt.

    (…) Oliver Kalb, der zuständige Abteilungsleiter beim LSB in Mainz, findet klare Worte: „Ich erlebe das in vielen Beratungsgesprächen: da wird gerne mal argumentiert: das kommt bei uns nicht vor, wir kennen uns alle, wir sind über viele Jahrzehnte gewachsen.“ (…)

    Sexualisierte Gewalt im Sport: Nicht wegsehen – Hinschauen! | Von Christian Döring | SWR | 16.08.2019

    https://www.swr.de/sport/Sport-Hintergrund-Sexualisierte-Gewalt-im-Sport-Nicht-wegsehen-Hinschauen,sexualisierte-gewalt-im-sport-artikel-100.html

  41. Adriaan Broekhuizen Says:

    [ kinderurologie ballooning – Ballooning is a normal and harmless occurrence for many intact boys. ]

    Ballonieren der Vorhaut | DocCheck Flexikon

    https://flexikon.doccheck.com/de/Ballonieren_der_Vorhaut

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    D.O.C. Doctors Opposing Circumcision

    Frequently Asked Questions

    Was I foolhardy to keep my son intact (not circumcised)?
    What is foreskin retraction?
    Does my intact son require any special hygiene? What are the do’s and don’ts?
    Is it necessary to pull a boy’s foreskin back to clean it?
    Is it true my son’s foreskin should be retractable by age 5?
    Should I be retracting my son’s foreskin a little bit more each day?
    How can I protect my son from forcible foreskin retraction?
    What is the right way to catheterize an intact boy?
    Does my son really need a circumcision to treat a foreskin infection?
    What if my son gets a urinary tract infection?
    Why does my son’s foreskin swell up when he pees?
    What are the white lumps under my son’s foreskin?
    Does my son’s overhanging foreskin need a “trim”?
    Is it OK for my son to pull on his foreskin?
    What should I tell my son to say if he is teased for being intact?

    By
    Michelle Storms, MD
    George C. Denniston, MD, MPH
    Mark D. Reiss, MD
    Morris L. Sorrells, MD
    Adrienne Carmack, MD
    Gillian Longley, RN, BSN, MSS

    Revised March 2016

    https://www.doctorsopposingcircumcision.org/for-parents/frequently-asked-questions/

    Doctors Opposing Circumcision is a non-profit, all-volunteer organization. D.O.C. was founded in 1995 by George C. Denniston, MD, MPH, a caring physician and professor of family medicine, who was troubled by American medicine’s routine approach to infant circumcision – and decided to take action. We now have members in many countries around the world.

    https://www.doctorsopposingcircumcision.org/about-us/

    ::

    [ premature, forcible foreskin retraction (PFFR) ]

    if intact, don’t retract

    The foreskin should NEVER be forcibly retracted! Forcibly pulling back the foreskin tears the membrane between the foreskin and the glans. It causes pain and bleeding, serves as an entry point for bacteria, and can lead to infection, adhesions, and scarring. The boy should be the first person to retract his own foreskin. No physician, other health care professional, or parent should ever forcibly retract a boy’s foreskin.

    Klicke, um auf IntactAmerica%20Foreskin%20Facts%20Flyer_112014.pdf zuzugreifen

    ::

    You protected your son from circumcision at birth and now you’ll need to protect him from premature forcible foreskin retraction (PFFR). Too often, uninformed healthcare professionals and caregivers do not understand the anatomy, functions, development, and care of the normal penis. Many doctors still don’t know that the foreskin and glans develop as one structure and are attached by a membrane called the balano-preputial lamina. Sometime between birth and the end of puberty (for each man, it’s different), these two structures naturally separate. The average age of foreskin retractability is 10.4 years. (…)

    Let your son’s penis develop naturally as it should, and make sure no one – not a doctor or nurse, not a babysitter or another relative – tries to forcibly retract his foreskin. This is the best way to avoid injury and make sure he’s healthy and happy.

    —Marilyn Milos, RN

    http://intactamerica.org/dyk_premature_retraction

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  42. Zbigniew Nowak Says:

    żeby tworzyć przyszłość należy pamiętać o przeszłości

    to create the future, remember the past

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    Als Überfall auf Polen wird der völkerrechtswidrige Angriffskrieg des nationalsozialistischen Deutschen Reichs gegen die Zweite Polnische Republik bezeichnet, mit dem Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg in Europa entfesselte. Die deutschen Streitkräfte griffen am 1. September 1939, unterstützt von slowakischen Truppen, unprovoziert an, unmittelbar nach dem angeblichen und zur Rechtfertigung angeführten Überfall auf den Sender Gleiwitz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_Polen

    The German invasion began on 1 September 1939, one week after the signing of the Molotov–Ribbentrop Pact between Germany and the Soviet Union.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Invasion_of_Poland

    In den frühen Morgenstunden des 1. September eröffnete das deutsche Kriegsschiff „Schleswig-Holstein“ das Feuer auf die polnische Befestigung in Danzig.

    https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-15370/alfred-naujocks-der-mann-der-den-krieg-begann_aid_431401.html

    Die Westerplatte bei Danzig

    Bekannt wurde sie durch den Beschuss des polnischen Munitionslagers am 1. September 1939, der als Beginn des Zweiten Weltkrieges gilt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Westerplatte

  43. אדוארד פון רוי Says:

    Aufsichtspflicht | scouting am heutigen 02.09.2019

    https://scouting.de/aufsichtspflicht/ Aufsichtspflicht | scouting

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    Die Aufsichtspflicht ist der Dreh- und Angelpunkt in nahezu allen Rechtsfragen, mit denen Sippenführungen konfrontiert werden.

    (…)

    WIE ERFÜLLT MAN SEINE AUFSICHTSPFLICHT?

    Oberstes Ziel der Aufsichtspflicht ist es, einen Schaden von den Schutzbefohlenen oder einen Schaden, den die Schutzbefohleneneinem Dritten zufügen könnten, zu verhindern. Um deiner Aufsichtspflicht genüge zu tun, gibt es einige Dinge, die du beachten solltest:

    1. Vermeide und beseitige Gefahrenquellen! (z.B. sind offen rumliegende Sägen oder Scherben am Lagerplatz keine gute Idee)

    2. Belehre die Teilnehmer-innen über mögliche Gefahren! (z.B. falls ihr am Ufer eines Sees zeltet oder eine kurze Etappe entlang einer Straße wandern müsst.)

    3. Sprich Ge- und Verbote aus!

    4. Überwache das Tun der Schutzbefohlenen! Dies kann der Situation angemessen auch stichprobenartig erfolgen, du musst keine Helikoptersippenführung sein.

    5. Greif ein, um einen Schaden zu verhindern! Das Eingreifen beim Nichtbeachten von Regeln ist nötig, zum Einen aus rechtlicher Sicht, als auch aus pädagogischer Sicht.

    Beachte in jeder Situation, dass deine Sipplinge alle unterschiedlich sind mit ihren individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten. Du solltest deine Gruppe gut kennen und einschätzen können um zu entscheiden, welche Regeln wichtig sind und wie sehr du auf sie Acht geben musst. Überschätze dabei auch deine eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht.

    Beachte außerdem, dass das Ausüben der Aufsichtspflicht der Situation angemessen sein sollte. Auf einem ruhigen Lagerplatz am Waldrand wirst du dich in deiner Rolle als Sippenführung anders Verhalten, als bei einem Ausflug in die Stadt.

    • Recht und Aufsichtspflicht • bei: BdP (Angelegt von Andrea Ries (Fuchs), zuletzt geändert am 18.01.2019) • BdP Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder

    _ttps://meinbdp.de/display/BUFA19/Recht+und+Aufsichtspflicht

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    A commitment to protect children and young people is a responsibility shared by every individual involved in the Scout Movement, as such we are committed to address and prevent practices that harm them (refer to the World Safe From Harm Policy). This includes physical, psychological, and emotional abuse.

    • Code of Conduct • WOSM – World Organization of the Scout Movement

    _ttps://www.scout.org/sites/default/files/library_files/Code%20of%20Conduct%20of%20WOSM.pdf

    in anderen Sprachen

    _ttps://www.scout.org/es/document/code-of-conduct

    A commitment to protect children and young people is a responsibility shared by every individual involved in the Scout Movement.

    • World Safe from Harm Policy • WOSM – World Organization of the Scout Movement

    _ttps://www.scout.org/sites/default/files/library_files/SafefromHarmWorldPolicy_2017_EN_0.pdf

    in anderen Sprachen

    _ttps://www.scout.org/safe-from-harm-policy

  44. De wolf, die nooit slaapt Says:

    [ Zur Vorgeschichte ]

    [ Na, wer will denn hier Spuren verwischen ? ]

    “ Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen. “

    Wikipedia
    Löschkandidaten
    4. August 2019 – 04.08.2019
    Otto Lohmüller

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/4._August_2019#Otto_Lohm%C3%BCller

    Artikel bleibt

    Artikel bleibt, da der Gegenstand nach RK#A definitiv als relevant gilt – Doc Taxon • Disk. • Wikiliebe?! • 06:59, 1. Sep. 2019

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/4._August_2019#Otto_Lohm%C3%BCller_(bleibt)

  45. Adriaan Broekhuizen Says:

    ( Ein Mitbegründer der Grünen, Lehrer Eckhard Stratmann-Mertens, gewährt bestürzende Einblicke in das Treiben pädophiler Kreise in den frühen Jahren der Öko-Partei. )

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    WDR: Herr Stratmann-Mertens, es gibt neue Vorwürfe gegen einen ehemaligen Grünen-Politiker aus Nordrhein-Westfalen, der in den 80er-Jahren Sex mit Minderjährigen gehabt haben soll. Wie stark waren die pädophilen Strömungen damals bei den Grünen?

    Eckhard Stratmann-Mertens: Diese pädophile Strömung (…) Im Landesverband NRW waren das (…) vielleicht so bis zu zehn Leute, die für eine Legalisierung von Sex mit Kindern eintraten. Zugleich gab es aber so eine Stimmung, ein emanzipatorisches Aufbruchsklima in der Partei, tolerant zu sein gegenüber Menschen, die sich gegen die herrschende Sexualmoral einsetzten.

    WDR: Wie äußerte sich diese Stimmung?

    Stratmann-Mertens: Es gab um 1980 eine Gruppe, die nannte sich Indianerkommune. Die kamen aus Nürnberg. Diese Gruppe nahm dann an einigen Bundesparteitagen teil. Die bezeichneten sich als Kinderrechtsinitiative, die ganz offen für pädosexuelle Kontakte Stimmung machten. Auf Parteitagen lagen dann teilweise Erwachsene rum, die mit Jugendlichen knutschten. Es war zum Kotzen. Aber aus einer falsch verstandenen Liberalität wurde da in den Anfangsjahren der Grünen nicht eingegriffen. Das grün-alternative Selbstverständnis lautete halt: Alles ist zunächst einmal erlaubt, was für sexuelle Befreiung steht. Das sehe ich aus heutiger Sicht sehr kritisch. Man hätte diese Leute viel früher rausschmeißen müssen.

    (…)

    Stratmann-Mertens: Ich kannte dieses frühere Vorstandsmitglied gut. Er hat sich auch damals mir gegenüber dazu bekannt, pädophil zu sein. Ich erinnere mich, dass ich mich damals nicht daran gestört habe, sondern es eher interessant fand. Ich wusste auch von dieser Emmaus-Kommune in Moers. Von sexuellen Übergriffen habe ich aber nie etwas gehört.

    WDR: Eines der damaligen Opfer wird nun in der Zeitung zitiert, der Grüne habe sich mit seinem Handeln auch auf die griechischen Philosophen bezogen. Diese hätten ja auch ihre Lustknaben gehabt und mit ihren Schülern sexuellen Umgang gepflegt.

    Stratmann-Mertens: Ja, der Grünen-Vorstandskollege hat mir gegenüber auch so argumentiert. Er hat dann immer von der Erziehungsverantwortung gegenüber den Jugendlichen gesprochen. Damals habe ich das so hingenommen. Heute wundere ich mich, dass ich nicht kritischer nachgefragt habe. (…)

    (Die Fragen stellte Martin Teigeler.)

    „Ich glaube Daniel Cohn-Bendit kein Wort“ | Welt am 23.07.2013 |

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article118319669/Ich-glaube-Daniel-Cohn-Bendit-kein-Wort.html

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    Der alltägliche Missbrauch in einer grünen Kommune | Welt am 21.07.2013 |

    Von Freia Peters, Politikredakteurin

    (…) „Wir waren etwa 25, davon rund zehn Kinder, das Haus lag abseits mitten im Wald. Wir hatten ein total freies Leben, bekamen keinerlei Grenzen“, sagt Griese. „Nach außen hin waren wir der nach Abbé Pierre lebende Emmaus-Verein. Aber wenn ich Schulkameraden mitbrachte, wurden die angefummelt. Von daher ging es natürlich schon rum: Da leben die Pädophilen.“

    Seine Mutter habe die Mitbewohner ermahnt, die Finger von den Kindern zu lassen. „Aber nützt es, dreimal im Jahr etwas anzumahnen, was täglich passierte?“, fragt Griese. „Ich habe mich drauf eingelassen. Mein Interesse war groß an Süßigkeiten, Pornoheften, Bargeld, Zigaretten. Manchmal bekam ich 20 Mark. Mit Pornoheften konnte ich in der Schule ganz groß punkten. All diese Vorteile bekam man, wenn man sich auf die Fummeleien einließ. Heute würde man von Prostitution sprechen. Sex gegen Kohle.“

    Vereinsvorsitzender der Lebensgemeinschaft war Hermann Meer, Architekt, inzwischen verstorben, ab 1980 Mitglied des NRW-Landesvorstandes der Grünen. Am 27. Oktober 1983 übertrug der WDR eine dreistündige „Hallo Ü-Wagen“-Sendung live vom Dachsberg zum Thema Überflussgesellschaf (…)

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article118234356/Der-alltaegliche-Missbrauch-in-einer-gruenen-Kommune.html

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    „Fälle langjährigen sexuellen Missbrauchs Anfang der 1980er Jahre in der christlichen Emmaus-Gemeinschaft auf dem Dachsberg in Kamp-Lintfort“

    Aufarbeitung und Verantwortung – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Klicke, um auf Broschuere_Aufarbeitung_und_Verantwortung_Online_190515_074146.pdf zuzugreifen

  46. Cees van der Duin Says:

    ( In Sri Lanka sind es etwa 5000 minderjährige Jungen, die jedes Jahr Opfer von kommerzieller sexueller Ausbeutung werden. Vor einigen Jahren hat die Regierung nun immerhin eine Kinderschutzbehörde eingerichtet und das Schutzalter gegen sexuellen Missbrauch von 12 auf 16 Jahre angehoben. Die Sex-Touristen hält das bislang jedoch nicht ab. Maureen Seneviratne kämpft gegen den Kindesmissbrauch an den oft tamilischen sogenannten beach boys. )

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    Sexueller Kindesmissbrauch in Sri Lanka

    Von Thomas Kruchem | Deutschlandfunk 12.08.2006

    […] Maureen Seneviratne erlebte als Mitarbeiterin eines Touristik-Unternehmens Kindesmissbrauch aus nächster Nähe und gründete deshalb 1990 die Organisation „PEACE“ [ Protecting Environment and Children Everywhere ] – eine private Initiative, die von einem bescheidenen Büro in Colombo aus den Kampf gegen kommerziellen Kindesmissbrauch organisiert […]

    https://www.deutschlandfunk.de/sexueller-kindesmissbrauch-in-sri-lanka.799.de.html?dram:article_id=120130

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    Sri Lanka: Sexuelle Gewalt gegen tamilische Knaben

    Schnellrecherche der SFH-Länderanalyse | SFH – Schweizerische Flüchtlingshilfe | Bern, 16.08.2018

    Klicke, um auf 180816-lka-sexuellegewaltknaben.pdf zuzugreifen

  47. silis Says:

    2009

    „Gestorben ist Skynnie (Lars Tiemann) am 3. Oktober 2009 während des Backesfestes des BdP Neuwied, bei dem Liebsten, was er machte, beim Singen.“

    Skynnie † Farewell Skynnie 4
    Rocky Mountains 2006 4
    Panamericana 5

    Köpfchen 4/09 Dezember 2009 der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck ABW

    https://edoweb-rlp.de/resource/edoweb:4243575/data

    Der Zugvogel trauert um Skynnie

    Von almi (Redaktion; DPB) am 20.12.2009 | scouting 04-09

    [In der Nacht von Freitag dem 02. auf Samstag den 3.] Oktober 2009 verstarb unerwartet Lars „Skynnie“ Tiemann vom Zugvogel – Deutscher Fahrtenbund (Bergischer Orden) im Alter von 33 Jahren. Seine Beisetzung erfolgte unter großer Beteiligung und Einbindung seiner Freunde aus den Bünden. Im Anschluss an die Beisetzung fand eine Trauerfeier auf dem Bundeszentrum „Kochshof“ statt. Skynnie hatte sich u.a. beim Peter-Roland-Singewettstreit weit über seinen Bund hinaus einen Namen als musikalisches Talent, Liedermacher und Interpret mit beeindruckender Stimme gemacht.

    https://scouting.de/der-zugvogel-trauert-um-skynnie/

    2019

    (…) Vor zehn Jahren, in der Nacht vom 02. auf den 03. Oktober 2019, brach Skynnie (Lars Tiemann) vollkommen unerwartet beim Musizieren an seinem Kontrabass zusammen und verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Bei allem Schmerz, den seine Familie und Freunde damals erfuhren, war die Tatsache, dass er, der große Sänger und Musiker, sein Leben singend und musizierend beendete ein kleiner Trost. Musik und Gesang waren der Dreh- und Angelpunkt seines Lebens. Mit seiner unverwechselbaren Art Lieder zu schreiben, zu komponieren und zu interpretieren hat er viele Menschen, besonders aus seinem Freundeskreis, bis zum heutigen Tag nachhaltig fasziniert und nicht wenige auch musikalisch deutlich mitgeprägt.

    In Erinnerung an Skynnie haben sich gut zwei Dutzend seiner Freund*innen und engen Weggefährten*innen zusammengetan, um ein spannendes Erinnerungsprojekt an ihn auf den Weg zu bringen. Herausgekommen ist dabei eine beeindruckende Doppel CD mit einem ausführlichen Begleit-Booklet. (…)

    https://www.eventyas.com/XX/Unknown/392738190900881/Peter-Rohland-Singewettstreit

    Bericht vom Peter-Rohland

    Der Peter-Rohland-Singewettstreit, welcher stets Anfang September auf dem Gelände der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck stattfindet, beging vergangenes Wochenende sein 20. Jubiläum. Das traditionelle Vorabendprogramm am Freitag war diesmal dem vor 10 Jahren verstorbenen Skynnie aus dem Zugvogel gewidmet. Dies sorgte für eine starke Präsenz von bündischen Gästen insbesondere aus dem Umfeld des Zugvogel. So viele Kohten und Jurten (…)

    Von almi (Redaktion; DPB) am 10.09.2019 | scouting

    https://scouting.de/bericht-vom-peter-rohland/

  48. Эдвард фон Рой Says:

    Bearb. Internetfassung. Erstfassung in: Historische Jugendforschung. Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung NF 7/2010, 2011, S 6

    Sein Freund Erich Ebermayer schrieb hierzu rückblickend: Wyneken war in seiner Zuneigung zu dem 15jährigen zu unvorsichtig, zu offen. Er rechnete nicht damit, daß er überall Feinde, Spitzel, Neider hatte. Thijs Maasen wertete in seiner Arbeit über den Pädagogischen Eros bei Gustav Wyneken auch zahlreiche Briefe aus, die Wyneken seinen Schülern schrieb. Es sind Briefe, in denen Wyneken seinen heranwachsenden Schülern deutlich machte, wie sehr er sie liebe, wie sehr er sie brauche, aber auch, wie sehr er von ihnen unbedingte Treue einforderte. Für Maasen wird besonders in diesen Briefen sichtbar dass die hohen Ideale des Pädagogischen Eros sich in der Praxis oft als nicht realisierbar erweisen.

    Nachwirkungen: Jungenbünde in der Weimarer Republik

    Die von Hans Blüher und Gustav Wyneken entworfenen Bilder des Männerhelden wurden seither in der Jugendbewegung aufgegriffen. So kam es nach der ersten Verurteilung Gustav Wynekens zu einer Solidaritätskundgebung des Nerother Wandervogels für diesen, den eine verständnislose Zeit verurteilen will. Ebenso setzten sich die Neupfadfinder um die Zeitschrift Der Weiße Ritter für Wyneken ein und vertraten Männerbundideologien in Anlehnung an Hans Blüher und Stefan George. Das bedeutet freilich nicht, dass es sich hier um besonders gefährdete Bereiche handelte. Es zeigt vielmehr auf, dass im jugendbewegten Milieu generell Möglichkeiten bestanden, um hinter homoerotischen Männerbundideologien und Konzepten wie dem des Pädagogischen Eros pädosexuelle Präferenzen und sexuelle Gewalt auch gegenüber anderen Bundesmitgliedern zu kaschieren und teilweise auch im Sinne einer Täterstrategie zu legitimieren. Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang zudem auf die in der Jugendbewegung weit verbreitete Freikörperkultur. Entstanden aus dem Willen zu neuer Natürlichkeit und immer mit den Geboten von Anstand und Reinheit belegt, bot diese Praxis dennoch besondere Möglichkeiten für sexuelle Begierden bzw. Übergriffe. Einzelne Fotoquellen aus diesem Zusammenhang, die im Archiv der deutschen Jugendbewegung gut mit der Fülle unverdächtiger Bilder verglichen werden können, zeigen die sexuellen Interessen an Jugendlichen deutlich, etwa in einem Fotoalbum des Köngener Bundes. Auf einem Foto ist der erwachsene Führer inmitten einer Gruppen von Knaben zu sehen, die sich gegenseitig nackt massieren, der Mann mit erigiertem Penis. Ein anderes Fotoalbum einer bündischen Gruppe der zwanziger Jahre wird seit 1998 als Nachdruck vorwiegend in pädosexuellen Kreisen vertrieben. Einer der wenigen, die sich bereits in der Zwischenkriegszeit entschieden gegen den pädagogischen Eros aussprachen, war der Jugendführer Eberhard tusk Koebel: Wer über Eros spricht, oder den bösen Schein das zu tun nicht vermeidet, wird verjagt und geächtet. Ich weiß, daß wir uns hierin von der ganzen Jugendbewegung einschließlich DPb, DF, Fred Schmid bewußt und scharf trennen. Dort duldet man, schweigt anstatt anzuklagen stellt keine Grenze auf. Es gibt keine erotische Wahrheit. Nur eine: das angeborene junge Schamgefühl zu verteidigen und nicht über Eros zu sprechen, zu lesen, zu hören, zu schreiben. Wer sie nicht achtet, spürt unsere Waffen, auch Fred Schmid…. Ich übernehme die Verantwortung, Jungen aus der häuslichen Einfalt zu reißen, nur, wenn ich Gewähr bieten kann, dass sie sich bei uns besser entwickeln. Das kann ich nur bei konsequenter Trennung von Peter Martin Lampel, André Gide, Fred Schmid und ach, noch so einigen. Dazu gehört eine tiefe ethische dienstliche Bindung an Ideale, an soziale Ideale, die der egoistisch-erotischen Einstellung des Erfolgsjägers widersprechen.

    Von Sven Reiß: Schatten der Jugendbewegung. Sexualisierte Gewalt und Pädosexualität in jugendbewegten Gruppen. Materialien zu einem Seminar der Jugendbildungsstätte

    https://docplayer.org/34338596-Schatten-der-jugendbewegung-sexualisierte-gewalt-und-paedosexualitaet-in-jugendbewegten-gruppen-materialien-zu-einem-seminar-der-jugendbildungsstaette.html

  49. Jacques Auvergne Says:

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    ISLAM UND MENSCHENRECHTE – VERSCHIEDENE KULTUREN, DIE GLEICHEN PROBLEME? – Giordano-Bruno-Stiftung

    Podiumsdiskussion mit: Hamed Abdel-Samad (Ägypten), Mina Ahadi (Iran), Shuruq (Saudi-Arabien), Yahya Ekhou (Mauretanien), Mahmudul Haque Munshi (Bangladesch), Alia Khannum (Pakistan) und Angelika Kallwass, im Rahmen der „Säkularen Woche der Menschenrechte“ vom 11. – 18. November in Berlin.

    Saudi-Arabien, Mauretanien, Bangladesch und Pakistan sind kulturell sehr unterschiedlich.

    Doch all diese Länder sind islamisch geprägt – und in all diesen Ländern werden Menschenrechte massiv verletzt.

    Dies gilt insbesondere für nichtgläubige Menschen, die wegen ihrer religionskritischen Überzeugungen bedroht, gefoltert oder gar getötet werden.

    Hat das alles wirklich nichts mit der Religion zu tun?

    Quelle: Giordano-Bruno-Stiftung
    ISLAM UND MENSCHENRECHTE

    .

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=q1TFr3DDOWk
    _ttps://www.youtube.com/watch?v=AZL-su9GZDM

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  50. stellina odorosa Says:

    Von christian füller @ciffi am 08.03.2019

    Ganz wichtiges Urteil zu so genannten Jugendburg #Balduinstein, die in Wahrheit Pädoburg war. Inzwischen mehrere Urteile und nun wurde auch der Chef und #Missbrauch‘er dito zu 2 Jahren ohne Bewährung verurteilt #jugendbewegung

    _ttps://twitter.com/ciffi/status/1103982188817772549

    taz 11.0 6. 2013 von Christian Füller

    Wandern und vögeln

    Bei den Wandervögeln soll ein leitendes Mitglied Jugendliche missbraucht haben. Sexuelle Gewalt gegen Schutzbefohlene ist Teil ihrer über 100-jährigen Geschichte.

    https://taz.de/Paederasten-in-der-Jugendbewegung/!5065581/

    03:49 – 8. März 2019

    Interessant und (für Außenstehende) irritierend: wie lange die Jungen brauchten, um sich zu befreien. Das Gemisch aus Schuld, Scham, Schweigegelübde & Auserwähltsein (!) klebt verdammt gut. Manche von denen haben aber auch 10 Jahre durchgehalten, um die Täter dranzukriegen. /4

    _ttps://twitter.com/ciffi/status/1103985968871284737

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    Von christian füller @ciffi am 08.03.2019

    Für Burg #Balduinstein war einer eigener Wandervogel-Zweig mit Jungen ab 12/13 Jahren gekeilt und systematisch gegroomt worden. Der Lieferant von Frischfleisch wurde schon 2013 wg #Missbrauch verurteilt (2013!) http://www.taz.de/!5065581/ http://www.taz.de/!479903/ /2

    _ttps://twitter.com/ciffi/status/1103984131304800257

    Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht

    Was hat sich über Jahre hinter den Mauern von Burg Balduinstein abgespielt? Abgründe tun sich auf.

    Rhein-Lahn-Zeitung 06.06.2014

    ___ps://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-lahn-zeitung-diez_artikel,-jungen-auf-burg-balduinstein-missbraucht-_arid,1162224.html

  51. 반더포겔 Says:

    ワンダーフォーゲル

    Die Bezeichnung „Wandervogel für die Wanderbewegung wurde bei der Gründungsversammlung 1901 auf Vorschlag von Wolfgang Meyen gewählt. Nach der Auskunft von dessen Vetter Albrecht Meyen (vgl. Idee und Bewegung 56, 2001, S. 53/54) stammt der Begriff aus einem Gedicht Otto Roquettes (1824-1896) aus „Waldmeisters Brautfahrt. Ein Rhein- Wein- und Wandermärchen“ von 1851, das in der Steglitzer Wandervogel-Gruppe als Lied gesungen wurde. In dem Gedicht wird der Begriff Wandervogel zum ersten Mal auf Personen angewendet:

    Ihr Wandervögel in der Luft,
    im Ätherglanz, im Sonnenduft
    in blauen Himmelswellen,
    euch grüß‘ ich als Gesellen!

    Ein Wandervogel bin ich auch
    mich trägt ein frischer Lebenshauch,
    und meines Sanges Gabe
    ist meine liebste Habe.

    Eine weitere (und eindeutig bekanntere) Herleitung verweist auf einen Grabstein auf dem Friedhof Berlin-Dahlem. Er schmückt das Grab von Kaethe Branco († 1877). Die Grabinschrift lautet:

    Wer hat Euch Wandervögeln
    Die Wissenschaft geschenkt,
    Daß Ihr auf Land und Meeren
    Nie falsch die Flügel lenkt?
    Daß ihr die alte Palme
    Im Süden wieder wählt,
    Daß ihr die alten Linden
    Im Norden nicht verfehlt?

    https://scout-o-wiki.de/index.php/Wandervogel

    „Der Wandervogel von echtem romantischem Blute ist eine Mischung aus einem deutschen Schüler, einem Kunden und einem fahrenden Scholaren aus dem Mittelalter.Ein brauner dreckiger Kerl mit einem Schlapphut, ein paar grün-rot-goldenen Bändern irgendwo, den Rucksack auf dem Buckel, draußen einen rußigen Kochtopf und auf der Schulter eine Gitarre – dieses Bild ging nie verloren, und wenn so ein Bengel des Mittags am See stand, das ausgebrannte Feuer hinter sich, die krumme Tabakspfeife zwischen den Zähnen und trotzig die Schultern emporgereckt, so war es, als ob die Natur ihr Versöhnungsdenkmal schmückt.“

    Von Wolf d. i. Wolfgang Meyen (1884-1940)

    Klicke, um auf swr2-wissen-20100903.pdf zuzugreifen

    Von etwa 12000 ausgezogenen fielen mehr als 7000!

    https://books.google.de/books?id=B6P3CwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    반더포겔

    독일에서는 청년들이 도보여행을 하며 조국애와 인문적 식견을 넓힌다는 취지로 반더포겔 ( Wandervogel ) 이라는 ‘철새’라는 뜻의 운동을 시작했습니다. 그 이후로부터 도보여행과 캠핑은 유럽각지로 그 문화가 퍼지며 레저 중 하나로 자리 잡게 됩니다.

    출처: https://blog.gm-korea.co.kr/542 [한국지엠 톡 BLOG]

    ワンダーフォーゲル ( Wandervogel ) とは?

     ワンダーフォーゲルという言葉は、ドイツ語で『渡り鳥』を意味します。

    元々はドイツの青少年らの間で流行した野外活動を指して呼ばれていましたが、

    山が多い日本においては、登山がワンダーフォーゲルとして浸透していきました。

    https://konan-wandervogel.jimdo.com/%E3%83%AF%E3%83%B3%E3%82%B2%E3%83%AB%E3%81%AB%E3%81%A4%E3%81%84%E3%81%A6/

    KONAN W.V.

    https://konan-wandervogel.jimdo.com/

  52. Cees van der Duin Says:

    Jamboree on the Air (JOTA)
    and
    and Jamboree on the Internet (JOTI)

    – Die Idee des JOTA ist nicht, weltweit so viele Pfadfinder-Kontakte wie möglich zu sammeln, sondern vielmehr die Kommunikation von Scout zu Scout, um voneinander zu lernen und über die Region/Land des Gegenüber mehr zu erfahren.
    – Das JOTA ist kein Funkwettbewerb !!!
    – Das JOTA ist nur Mittel zum Zweck, damit Pfadfinder untereinander in Kontakt treten können.
    – Jede Pfadfindergruppe legt selber für sich fest,wie und wie lange sie am JOTA teilnimmt.
    – Der Anruf dazu lautet „CQ Jamboree“

    DARC – Deutscher Amateur-Radio-Club

    Klicke, um auf 170907_-_JOTA_-_Jamboree-On-The-Air_f%C3%BCr_pdf.pdf zuzugreifen

    JOTA
    and
    JOTI

    The World’s Largest Digital Scout Event promoting friendship and global citizenship!

    18 – 20 October 2019

    https://www.jotajoti.info/

    Jamboree on the Air (JOTA) and Jamboree on the Internet (JOTI) is an annual event that occurs on the 3rd weekend in October each year.

    JOTA JOTI – Girl Guides Australia

    https://www.girlguides.org.au/about/international-guiding/jota-joti/

    Jamboree-on-the-Internet | Boy Scouts of America

    Jamboree on the Internet (JOTI) offers an alternative to direct radio contacts. Scouts make connections around the world using computers and the Internet and various techniques.

    JOTI begins on Friday, October 19, 2018, at 00:00 hours local time, and will end on Sunday, October 21, 2018, at 24:00 hours local time.

    Jamboree-on-the-Internet | Boy Scouts of America

    https://www.scouting.org/joti/

    World Scout Frequencies
    European JOTA Frequencies

    http://www.arrl.org/jamboree-on-the-air-jota

    Gilde der Schwarzzeltfunker

    https://schwarzzelt-funker.de/

  53. Эдвард фон Рой Says:

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    Hamed Abdel-Samad | Islam und Islamkritik (NZZ Standpunkte 2017)

    Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in eine streng religiöse Familie hinein geboren und war als Student Mitglied der radikal-islamischen Muslimbruderschaft. Mit der Auswanderung nach Deutschland ging er den Weg der Selbstaufklärung. Er begann die Probleme seiner Herkunftswelt im Horizont der Religion zu begreifen. Heute ist er ein profilierter Kritiker des Islamismus wie des Islam. Angesichts des grassierenden dschihadistischen Terrors diagnostiziert Abdel-Samad eine Gewaltbereitschaft, die im Koran selber durch die Verbindung von Religionsstiftung und Machtpolitik angelegt sei. Er hält es an der Zeit, das Buch einer neuen Lesart zuzuführen.

    ( Buch von Abdel-Samad: Der Koran: Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses )

    Mit Hamed Abdel-Samad unterhalten sich «NZZ»-Chefredaktor Eric Gujer und die Politikphilosophin Katja Gentinetta über seinen «Abschied vom Himmel» des Glaubens, seine Kritik der Lehren des Propheten sowie die Möglichkeiten, den Islam für die heutige Zeit zu reformieren.

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  54. Edward von Roy Says:


    [ Am 20.09.2019 von schlumpf auf Pfadfinder-Treffpunkt ]

    Wie weiter nach Missbrauch

    Auf Burg Ludwigstein findet findet im November ein Seminar über Missbrauch in der Jugendbewegung statt, mit der Fragestellung, was denn zu tun ist, wenn es im kleinen oder großen Umfang zu Missbrauch in einem Bund oder in der gesamten Bewegung gekommen ist.

    Weitere Informationen findet ihr auf der Website der Jubi.

    Die Veranstaltung wird organisiert von mir, Stephan und rosé.

    Ich leite inzwischen eine Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt in Kassel, rosé sitzt an seiner Promotion und hat zwischendurch im Auftrag der Aufarbeitungskommission an einer Studie über die Berliner Pädosexuellenszene der 70er und 80er Jahre mitgearbeitet – und dabei auch mal wieder bündische Spuren gefunden…..

    Andreas Huckele [] kennt zwar die Jugendbewegung nicht, ist aber Fachmann in Bezug auf Missbrauch und Aufdeckung und Aufarbeitung.

    Wir sind sehr gespannt, auf diese Veranstaltung!

    Und freuen uns über zahlreiche, interessierte Teilnehmer[].

    Viele Grüße
    Schlumpf

    Klicke, um auf WIE_WEITER_NACH_DEM_MISSBRAUCH.pdf zuzugreifen

    (…)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=13139&entries=0#post196297


    Arbeitstagung zu sexualisierter Gewalt in der Jugendbewegung

    8.-10. November 2019
    Jugendburg Ludwigstein

    Ein Wochenende lang wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, was passiert, wenn es zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gekommen ist. Dass es in der Jugendbewegung dazu in größerem Maße gekommen ist, wurde spätestens mit dem Erscheinen des Buches „Ohne vorgehaltene Hand“ von Almut Widdershoven für jeden deutlich; dass es in allen kleineren und größeren Bünden und Verbänden so gewesen sein kann, ebenfalls. Doch was heißt das für die heutige Generation Pfadfinder[] und Jugendbewegter?

    (…) Dazu haben wir Andreas Huckele als Referent gewinnen können. Er war maßgeblich beteiligt an der Aufdeckung der Missbrauchstaten an der Odenwaldschule und hat dort eine große Menge Erfahrung gesammelt über jene Dynamiken, die auftreten, wenn sexualisierte Gewalt aufgedeckt wird. (…)

    Arbeitsgruppen

    AG 1: Was kann jede/r Einzelne für sich tun, wenn er sexualisierte Gewalt erlebt hat?

    Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, reden davon „Überlebende“ zu sein, weil ein solch erlebtes gewaltsames Zerstören der eigenen Integrität sehr schwer zu verarbeiten ist. Was braucht es, um überlebensfähig zu werden, um seine eigenen Grenzen spüren zu können, sich sicher zu fühlen?

    Leitung: Andreas Huckele

    AG 2: Was braucht ein Bund oder eine Gruppe nach der Aufdeckung von Missbrauch?

    Wenn in einem Bund oder einer Gruppe sexualisierte Gewalt aufgedeckt wird, sind alle Mitglieder davon betroffen. Je höher die eigene Identifikation mit der Gruppe, desto schwerer ist es, mit der Tatsache klar zu kommen, dass es zu sexualisierter Gewalt gekommen ist. So sind oft diejenigen, die aufdecken, die, die den meisten Ärger auf sich ziehen und nicht die Täter. Wie kann gelingende Aufdeckung funktionieren? Welche Dynamiken setzt Aufdeckung frei unter allen Mitgliedern in der Gruppe und was kann in solchen Zeiten hilfreich sein?

    Leitung: Annemarie Selzer

    AG 3: Wie können Archive die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch unterstützen?

    Archive bewahren die Erinnerung an Vergangenes, neutral und ohne inhaltlichen Filter. Das bietet die Chance, Aufarbeitungsprozesse, etwa von sexualisierter Gewalt, zu unterstützen. Zugleich müssen die persönlichen Interessen derjenigen geschützt werden, von denen in den Archivalien die Rede ist. Aus dieser Abwägung erwächst eine große Verantwortung von Archivar[en], die am besten im Gespräch mit allen Beteiligten wahrgenommen wird. In der Arbeitsgruppe sollen / können die verschiedenen Perspektiven auf bzw. Erwartungen an Archive formuliert werden: von Missbrauch betroffene Menschen, Akten deponierende Bünde oder Institutionen, Nachlässe abgebende Einzelpersonen, Missbrauch aufklärende Stellen, Wissenschaftler[].

    Leitung: Sven Reiss und Susanne Rappe-Weber

    ◦ (…)

    Referenten

    Andreas Huckele Autor, Dozent und Supervisor aus Frankfurt a. M.

    Andreas Huckele berät als selbständiger Familientherapeut, Supervisor und Mediator Organisationen und Einzelpersonen in Krisen und Veränderungsprozessen. Als ehemaliger Schüler der Odenwaldschule initiierte er ab 1998 maßgeblich die Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs an der Odenwaldschule. Sein unter dem Pseudonym „Jürgen Dehmers“ veröffentlichtes autobiographisches Buch „Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch“ wurde 2012 mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.

    Dr. Susanne Rappe-Weber Historikerin und Archivarin aus Eschwege

    Susanne Rappe-Weber leitet das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf der Jugendburg Ludwigstein. Sie forscht und publiziert zur frühneuzeitlichen Regionalgeschichte sowie zur Geschichte der Jugendbewegung und ist Herausgeberin des Archivjahrbuchs. 2019 referierte sie auf der Tagung der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs unter dem Thema „Archive und Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“ zum Ludwigsteiner Nachlass des Reformpädagogen Gustav Wyneken.

    Annemarie Selzer Sozialpädagogin, Therapeutin und Mediatorin aus Kassel

    Annemarie Selzer leitet im Mädchenhaus Kassel die Fachberatungsstelle Amani mit den Schwerpunkten ehrbezogene Gewalt und sexualisierte Gewalt. Zuvor arbeitete sie u.a. als Bildungsreferentin auf der Jugendburg Ludwigstein im Bereich Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt in jugendbewegten Gruppen und Verbänden. 2010 war sie Mitbegründerin des Arbeitskreises „Schatten der Jugendbewegung“, dessen Aktivitäten in der bündischen Szene eine Trendwende hin zur Aufarbeitung und Ächtung sexueller Gewalt markieren.

    Sven Reiss M.A. Kulturwissenschaftler aus Kiel

    Sven Reiss ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Europäische Ethnologie / Volkskunde der Universität Kiel. Er promoviert zum Thema „Päderastie in der deutschen Jugendbewegung. Eine kulturwissenschaftliche Annäherung“ und arbeitet im Auftrag der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs (UKASK) an der Studie „Sexuelle Gewalt im Rahmen der so genannten Pädosexuellenbewegung in Berlin“. 2010 war er Mitbegründer des Arbeitskreises „Schatten der Jugendbewegung“ zur Aufarbeitungs- und Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt in den Bünden.

    Klicke, um auf WIE_WEITER_NACH_DEM_MISSBRAUCH.pdf zuzugreifen


  55. Эдвард фон Рой Says:

    Bagatellisierung der Jungenbeschneidung (MGM, männliche Genitalverstümmelung) durch Amani Fachberatungsstelle gegen gegen sexualisierte Gewalt?

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    Amani – spezialisierte Fachberatungsstelle

    ► gegen sexualisierte Gewalt

    Sexualisierte Gewalt kommt überall vor. Mädchen und Jungen können von sexueller Gewalt betroffen sein. Bei uns findest du vertrauliche Beratung.

    ► gegen ehrbezogene Gewalt und Zwangsverheiratung

    Du sollst gegen deinen Willen verheiratet werden? Du fühlst dich von deiner Familie bedroht und befindest dich in einer Notsituation? Deine Schwester soll beschnitten werden?

    Wir beraten und unterstützen Betroffene und auch deren Angehörige oder Fachpersonal wie Lehrer, Eltern, Erzieher und Sozialpädagogen.

    ( 1. Mädchenhaus Kassel 1992 )

    https://maedchenhauskassel.de/

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    ( Amani – Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt )

    Am 29.08.2019 feierten wir von Amani mit Unterstützung aller Kolleginnen des Mädchenhauses unsere Eröffnung im Bürgersaal im Rathaus.

    https://amani-kassel.de/eroeffnung-amani/

    Weibliche Genitalbeschneidung / FGM

    „Du hast schon mal von weiblicher Genitalbeschneidung, Sunna, Meknishab oder Kutairi gehört oder weißt aus eigener Erfahrung was das bedeutet? Du hast Schmerzen im Bauch, bist traurig oder hast Sorgen um eine Schwester oder Freundin, die beschnitten werden soll?“

    https://amani-kassel.de/

    Eritrea, Tigrinya (Tigrinisch) Meknishab
    Kenia, Swahili Kutairi Circumcision (male and female)

    Klicke, um auf Beleidsadvies_bestrijding_vrouwelijke_genitale_verminking_Pharos.pdf zuzugreifen

    Weibliche Genitalbeschneidung / FGM

    Informationen für Fachkräfte

    (…) „FGM_C ist und bleibt immer ein schwerer Eingriff in die körperliche Unversehrtheit von Mädchen und Frauen.“

    Soweit stimmt das, doch ebenso ist die MGM (Zirkumzision, rituelle männliche Beschneidung) „immer ein schwerer Eingriff in die körperliche Unversehrtheit von“ Jungen und Männern – was Amani entweder nicht weiß oder heute nicht sagt. Warum.

    „Die Formen der Verstümmelung wurden von der WHO in vier Typen eingeteilt“, genau: FGM Typ I, II, III, IV.

    Bleiben wir bei den Fakten und bei FGM Typ I mit den beiden Untertypen:

    .

    Type I — Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy). When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are proposed:

    Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only;
    Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.

    ( WHO Classification of female genital mutilation )

    https://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/

    .

    Bemerkenswert, dass die (islamische) FGM der sogenannten Sunna beide (!) Untertypen von Typ I enthalten kann – andernorts unterschiedlich benannt, anglisiert: Ia mild sunna (die milde Sunna), Ib modified sunna.

    Type I: Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (the fold of skin surrounding the clitoris). In Islamic culture, this type is known as Sunna (‘tradition’), and it is compared to male circumcision.
    – Type Ia: Removal of the prepuce/clitoridal hood (circumcision).
    – Type Ib: Removal of the clitoris with the prepuce (clitoridectomy).

    Der schariatreue sprich FGM-erpichte sudanesische Islamische Fiqh-Rat wollte zwischen den verschiedenen Typen weiblicher Genitalverstümmelung differenzieren, Typ I, die Sunnabeschneidung, sollte im Sudan erlaubt sein bzw. bleiben (s. u., Adriana Kaplan y Laura Nuño Gómez).

    Der Bundesstaat Al-Qadarif (القضارف al-Qaḍārif, auch Gedaref oder Gadaref), anglis. El-Gadarif, hat 2009 jede Form von FGM verboten, South Darfur dt. Dschanub Darfur, auch Süd-Darfur, (جنوب دارفور Ǧanūb Dārfūr), machte es 2013 ebenso. Der Bundesstaat Red Sea, Rotes Meer (al-Bahr al-ahmar (البحر الأحمر al-Baḥr al-aḥmar) bemüßigte sich lediglich, FGM Typ III zu verbieten.

    Gadaref (…) Under Article 13 of the Child Law 2009, all harmful traditional practices (including FGM) are prohibited. This is applicable to all forms of FGM. (…) South Darfur (…) – under Article 11 of the South Darfur State Child Act 2013, all forms of FGM are prohibited. (…) Red Sea

    Klicke, um auf sudan_law_report_v1_(july_2018).pdf zuzugreifen

    (…) In Sudan, for instance, the 2008 Children’s Act project was reviewed by the Council of Ministers, and its 13th article, which banned FGM/C, was dropped because of a fatwa of the Islamic Jurisprudence Council, which called for a distinction between the different types of FGM/C, and not to ban the practice known as Sunna (cutting of the clitoris) (Redress 2009).

    ( Multisectoral Academic Training Guide on Female Genital Mutilation/Cutting | Directoras: Adriana Kaplan y Laura Nuño Gómez | Coordinadoras Magaly Thill y Nora Salas Seoane )

    Klicke, um auf Guia-Ingles.pdf zuzugreifen

    .

    Zurück zu Amani nach Kassel:

    Weibliche Genitalbeschneidung / FGM
    Informationen für Fachkräfte

    Jetzt allerdings wird es erst schlampig („für Fachkräfte“), dann, beim Vergleichen der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) mit der männlichen Beschneidung, anatomiebezogen und sexualitätsbezogen grundfalsch:

    „Typ I Klitoridektomie. Hier wird den Mädchen der äußere, sichtbare Teil der Klitoris teilweise oder vollständig herausgeschnitten.“

    Damit meint man in Kassel die FGM Typ Ib, doch gelegentlich wird bei der FGM Typ Ib sogar etwas mehr herausgezogen und herausgeschnitten (in der Sahelzone schon mal mit einer krummgebogenen Fahrradspeiche) als das, was angeblich irgendwie sichtbar ist. Vor allem aber sagt die WHO in ihrer Definition, Klassifikation von FGM Typ Ia über einen „sichtbaren“ Teil des Kitzlers nichts, weshalb auch Amani das („Informationen für Fachkräfte“) nicht tun sollte.

    Jetzt das Ärgernis für jeden Intaktivisten, Intaktivismus verstanden als Kampf gegen Genitalverstümmelung an Kindern (Kind ist Mädchen oder Junge unter 18 Jahre). Es geht immer noch um FGM Typ Ia, Amputation der Klitorisvorhaut. Amani allen Ernstes:

    „Dies kann beim Mann mit der Entfernung des Penis gleichgesetzt werden.“

    https://amani-kassel.de/weibliche-genitalbeschneidung-fgm-fuer-fachkraefte/

    .

    Grober Unsinn. Als wäre es nicht schlimm genug, auch so viele Jahre nach der Zeit der drei grundlegenden Forschungsarbeiten, Cold and Taylor (1999), Sorrells et al. (2007) sowie Frisch et al. (2011), immer noch allzu oft lesen zu müssen, die Zirkumzision entspräche lediglich einer FGM Ia. Das in Bezug auf weibliche wie männliche Individuen verwendete Wort Vorhaut (foreskin, prepuce) bzw. das Klitoris wie Penis beigefügte Wort Vorhaut ist es m. E., welches die vermeintliche Analogie schafft: die Penisvorhaut zu amputieren sei genau so sehr schädigend wie die Klitorisvorhaut wegzuschneiden). Selbstverständlich muss noch die geringst invasive Form der weiblichen Beschneidung, wir sagen der FGM (die Typ Ia oder eine der FGM IV), abgeschafft werden, weltweit.

    Man behalte im Blick, dass die damalige deutsche Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Katharina Barley die ihr am 28. März 2018 und erneut am 08. April 2019 explizit auch zur Islamic FGM gestellte Frage (Kämpfen Sie mit uns gegen die Straffreistellung der Chatna (chitan al-inath, sunat perempuan), auch der milden Sunna?) erst gar nicht und dann, am 17. Mai 2019, nur teilweise beantwortete („Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung“, das ist ein Ausweichen vor dem Thema islamische Pflicht zur FGM unter Schafiiten und Dawoodi Bohra), um verfassungswidrig die Genitalverstümmelung an einem der beiden Gender, dem maskulinen, zu verteidigen („Die Beschneidung muss in Deutschland möglich sein“).

    Amani Fachberatungsstelle gegen gegen sexualisierte Gewalt (Kassel) kann wissen und sollte aktiv vermitteln, dass das penile Präputium, die Vorhaut des Penis, das männliche Zentrum der Lust darstellt, seine Amputation mithin einer FGM Typ Ib entspricht, einer (Teil)Amputation der Klitoris.

    Amani Fachberatungsstelle gegen gegen sexualisierte Gewalt sollte diese falsche Gleichsetzung, eine FGM Typ Ib könne „beim Mann mit der Entfernung des Penis gleichgesetzt werden“, zeitnah streichen und, sobald es um Jungen oder Männer geht, stets die aktuelle Leitlinie zum Thema Phimose weitergeben.

    S2k-Leitlinie 006-052 „Phimose und Paraphimose“ aktueller Stand: 09/2017

    Klicke, um auf 006-052l_S2k_Phimose-Paraphimose_2017-12_01.pdf zuzugreifen

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    Die Vorhaut, nicht die Eichel, ist der für leichte Berührung empfindlichste Teil des intakten männlichen Geschlechtsorgans (Sorrells, Snyder, Reiss, Ede, Milos, Wilcox, Van Howe: Fine-touch pressure thresholds in the adult penis).

    Die Vorhaut ist sensibler als die menschlichen Lippen oder Fingerspitzen. Aufgrund ihrer sexuellen Empfindsamkeit spielt das Präputium eine bedeutende Rolle im Sexualleben unbeschnittener Männer und belastet jede Vorhautamputation Sexualität, Sexualpartner und Partnerschaft (Frisch, Lindholm, Grønbæk: Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark).

    Zu den durchweg nachteiligen Auswirkungen jeder medizinisch nicht indizierten männlichen Beschneidung gehört eine lebenslange starke Schädigung der sexuellen Sensitivität, denn die über 73 Meter Nervenfasern und 20.000 überwiegend spezialisierten Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen (Meissner-Körperchen, Vater-Pacini-Körperchen, Ruffini-Körperchen und Merkel-Zellen) werden bei der Zirkumzision, die wir endlich männliche Genitalverstümmelung (MGM) nennen sollten, amputiert. Diese spezialisierten Nervenendigungen dienen dazu, auch leichteste Berührungen sowie Feinheiten von Temperatur, Geschwindigkeit bzw. Vibration oder Textur wahrzunehmen und weiterzuleiten.

    Im Vergleich dazu befinden sich auf der Glans penis (Eichel) nur rund 4.000 überwiegend unspezialisierte freie Nervenenden, sogenannte Nozizeptoren, die Schmerzreize aufnehmen und weiterleiten können. Die schmale Zone der Eichel zwischen Corona glandis (Eichelrand) und Sulcus coronarius (Penisfurche), die von Natur aus doch (wenige) Lustrezeptoren enthält, keratinisiert (verhornt) im Laufe der Jahre, was beschnittene Männer als großen Verlust an (restlicher) sexueller Lebensqualität beschreiben und mit Schutzmaßnahmen (vor mechanischer Reibung im Alltag) bzw. mit Restoring (Versuch der Wiederherstellung der Vorhaut) nur begrenzt ausgleichen können.

    Kinderrechtlich bzw. überhaupt menschenrechtlich trauriges Fazit. Durch die Beschneidung werden dem Jungen oder dem Mann ein Großteil der Nervenendigungen des Penis insgesamt und fast alle der besonders empfindlichen niedrigschwelligen spezialisierten Nervenendigungen irreversibel entfernt (amputiert). Die empfindlichsten Regionen des unbeschnittenen Penis sind durch die Beschneidung entfernt (amputiert) worden.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

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    Q u e l l e n

    British Journal of Urology, Volume 83, Suppl. 1: Pages 34-44, January 1999.

    The prepuce

    C.J. Cold and J.R. Taylor

    http://www.cirp.org/library/anatomy/cold-taylor/

    Fine-touch pressure thresholds in the adult penis

    Morris L. Sorrells, James L. Snyder, Mark D. Reiss, Christopher Eden, Marilyn F. Milos, Norma Wilcox and Robert S. Van Howe

    http://www.cirp.org/library/anatomy/sorrells_2007/

    https://www.doccheck.com/de/detail/photos/10253-sorrells-2

    https://flexikon.doccheck.com/de/Sexuelle_Auswirkungen_der_Zirkumzision

    Male Circumcision and Sexual Function in Men and Women

    A Survey-based, Cross-sectional Study in Denmark

    Morten Frisch; Morten Lindholm; Morten Grønbæk

    https://academic.oup.com/ije/article/40/5/1367/658163/Male-circumcision-and-sexual-function-in-men-and

    https://flexikon.doccheck.com/de/Sexuelle_Auswirkungen_der_Zirkumzision

    2019 […] schlumpf […] Auf Burg Ludwigstein findet findet im November ein Seminar über Missbrauch in der Jugendbewegung statt […] Ich leite inzwischen eine Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt in Kassel

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=13139&entries=0#post196297

    Geboren in Kassel 1973. Nach Abitur und Erzieherausbildung 1999 Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Kiel. Seit 2009 in der Jugendbildungsstätte Ludwigstein als Bildungsreferentin tätig, dort seit 2010 mit dem Schwerpunkt Prävention und Intervention bei sexueller Gewalt betraut. Meine eigene, pfadfinderische Biographie begann mit 15 Jahren im BdP in Kassel und begleitete mich über die Gründung eines eigenen Bundes (Kranichschar Azur) zu meiner Tätigkeit als Bildungsreferentin für jugendbewegte Gruppen bis heute.

    http://www.pfadfinder-fachtagung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=376&Itemid=925

    Pfadfinder Fachtagung
    Vorträge 2016

    http://www.pfadfinder-fachtagung.de/index.php/archiv/vortraege/2016

    WS 1: Grenzverletzungen und Missbrauch in der Jugendbewegung

    Veröffentlichungstitel: Grenzverletzungen und Missbrauch in der Jugendbewegung

    Tagungsband 2016, Seiten 193-196

    http://www.pfadfinder-fachtagung.de/index.php/archiv/vortraege/2016/371-ws-1-grenzverletzungen-und-missbrauch-in-der-jugendbewegung

    Kassel.de · Stadt Kassel · 29.08.2019 · 05:11

    Im Bereich der sexuellen Gewalt an Kindern und Jugendlichen haben wir immer noch mit Unwissenheit, Verharmlosungen, Bagatellisierungen und Widerständen zu tun“, so Bürgermeisterin Friedrich heute bei der offiziellen Eröffnung der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt. „Amani“ heißt die neue Einrichtung unter dem Dach des Mädchenhauses, zu der neben Bürgermeisterin Friedrich, Schuldezernentin Ulrike Gote, Dr. Bernd Hermann und über 150 Frauen und Männer, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema zu tun haben, herzlich den Fachfrauen Steffi Burmester und Annemarie Selzer gratulierten. Ulli Freund bereicherte die Veranstaltung mit ihrem Vortrag zum Thema „Sexuelle Übergriffe unter Kindern“.

    _ttps://www.facebook.com/stadtkassel/posts/10157229798751147

    _ttps://twitter.com/StadtKassel/status/1167045176440889347

    Amani Fachberatungsstelle Kassel @AmaniKassel

    Amani berät auch bei „Gewalt im Namen der Ehre“ [ HGM, human genital mutilation d. i. FGM oder MGM, ist Gewalt im Namen der Religion, Gewalt im Namen der Tradition, Gewalt im Namen der Ehre. ]

    Wir sind Teil von _ttp://hessen-gegen-ehrgewalt.de

    Amani Fachberatungsstelle Kassel · 19.09.2019 · 03:19

    _ttps://twitter.com/AmaniKassel/status/1174628990230892544

    Auf unserer Website gibt es Bilder und Berichte zu unserer Eröffnungsfeier. Die bezog sich auf unseren Bereich sexualisierte Gewalt. [ Die Beschneiderin oder der Beschneider ist (sicherlich, vermutlich) kein Päderast, doch das Kind als Opfer einer HGM d. i. FGM oder MGM erlebt sexualisierte Gewalt, erlebt, genau wie das weibliche Opfer der FGM, zusätzlich Folter (torture) und, lebenslang, Verstümmelung bzw. Verstümmeltsein (mutilation). Die auch im gebotenen Kampf gegen die FGM in Bezug auf die Zirkumzision (MGM) weltweit, 2012 sogar mehrheitlich im Deutschen Bundestag, immer noch beinahe allgemein übliche Empathieverweigerung Jungen und Männern gegenüber ist nicht hinzunehmen. ]

    Amani Fachberatungsstelle Kassel · 19.09.2019 · 03:11

    _ttps://twitter.com/AmaniKassel/status/1174627046095540224

    Aus der Frage an die damalige deutsche Justizministerin Katarina Barley

    „Bekennen Sie sich zum Beibehalten der WHO-Kategorisierung weiblicher Genitalverstümmelung, welche FGM definiert als Typ I, II, III, IV? Kämpfen Sie mit uns gegen die Straffreistellung der Chatna (chitan al-inath, sunat perempuan), auch der milden Sunna? Jede Form von FGM (I, II, III, IV) gehört verboten – überall auf der Welt.“

    Barley ließ uns warten: 415 Tage oder 1 Jahr 50 Tage. Die Frage, ein Jahr unbeantwortet, hatte 2019 erneut gestellt werden müssen. Zur FGM nur platte Floskeln. Zur Islamic FGM der Schafiiten und Dawoodi Bohra schweigt die Ministerin ebenso wie zur Frage, ob für sie FGM Typ Ia sowie FGM Typ IV überhaupt in den Bereich von Genitalverstümmelung gehören. MGM (Jungenbeschneidung) findet Barley problemlos bis prima.

    https://schariagegner.wordpress.com/2018/03/25/scharia-rechtsstaat-und-beschneidung/

  56. Edward von Roy Says:

    WALDENBUCH / STUTTGART – Um den geplanten Gaststättenumbau wird sich der neue Besitzer der Burkhardtsmühle in nächster Zeit wenig kümmern können. Das Amtsgericht Stuttgart verhängte gegen ihn wegen Diebstahls eine 15-monatige Haftstrafe ohne Bewährung. Was im Gerichtsalltag bei einem simplen Diebstahl eine Stunde oder allenfalls einen Vormittag in Anspruch nimmt, dauerte im Fall Kamenzin mit Befangenheitsanträgen, Beweisanträgen und unzähligen Unterbrechungen drei Tage. Der 59 Jahre alte Angeklagte Werner Helmut Kamenzin nahm das Urteil gestern äußerlich ruhig auf. Doch an dem Spruch des Schöffensgerichts unter Vorsitz von Richter Norbert Winkelmann wird er noch schwer zu kauen haben. Die Verurteilung (…)

    Kreiszeitung Böblingen | Gericht – Burkhardtsmühlenbesitzer muss in Haft

    https://www.krzbb.de/krz_158_102186793-13-_Gericht—Burkhardtsmhlenbesitzer-muss-in-Haft.html?archiv=1

    STUTTGART / WALDENBUCH – Eine Brieftasche und ein Laptop soll er entwendet haben, der Besitzer der Waldenbucher Burkhardtsmühle. Für ihn geht es aber um mehr: Wird er verurteilt, könnte er wegen einer früheren Bewährungsstrafe wieder in den Knast kommen. Die Verhandlung vor dem Amtsgericht Stuttgart am Montagmorgen ist gut besucht. In den Zuhörerreihen sitzen etliche Presseleute und eine Hand voll Leute, die in unterschiedlichen Angelegenheiten mit dem Angeklagten ein Hühnchen zu rupfen haben. Und auch der Zeugenstand ist im Lauf des Tages häufig besetzt. Eloquent und in dunkelblauem Anzug auf der Anklagebank: Werner Helmut Kamenzin (59). Er hat zwar einen Pflichtverteidiger, führt jedoch in der (…)

    Kreiszeitung Böblingen | Gericht – Waldenbucher Mühlenbesitzer hat schlechte Karten

    https://www.krzbb.de/krz_158_102186694-13-_Gericht—Waldenbucher-Mhlenbesitzer-hat-schlechte-Karten.html?archiv=1

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    15.07.2003

    Neuntes Urteil gegen „kriminelles Gesamtkunstwerk“

    Kamenzin überrascht mit Einräumen einiger Vorwürfe

    Werner Kamenzin, Ex-Sozialarbeiter, Besitzer der Burkhardtsmühle, dubioser Jugendbetreuer und einst Chef des unabhängigen Jugendzentrums Stuttgart, ist zum neunten Mal rechtskräftig verurteilt worden.

    … Der 62-Jährige soll in den Sonneck-Hütten im Jahr 2000 einen Jugendlichen gefangen gehalten und missbraucht haben. Das Opfer hatte sich nach einem Artikel über Kamenzin in dieser Zeitung bei den Behörden gemeldet. Ein zweiter, gehörloser Jugendlicher erhebt ähnliche Vorwürfe gegen den 62-Jährigen.

    http://www.archiv.taubenschlag.de/html/pressearchiv/0703/index.html

    Der Taubenschlag ist eine Website für Taube und Schwerhörige, aber auch für Hörende. Der Taubenschlag bietet Informationen und Einblicke in die Welt der Hörgeschädigten, die Sie nirgendwo sonst finden.

    https://www.taubenschlag.de/impressum/

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    Der Maibaum in Ofterschwang & Party auf den Sonneck-Hütten am 01. Mai

    auf YouTube am 26.06.2010

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=js6yV92E5Uw

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    [ Missbrauch – Plötzlich war Helmut K. [Werner Helmut Kamenzin] am Telefon ]

    Der böse Schatten bleibt

    Von Thomas Faltin | Stuttgarter Zeitung 09.04.2010

    Erst 1978, als 20-Jähriger, gelang es Harry, aus dem bösen Schatten zu treten. Er zog aus der Wohngemeinschaft aus – und 1981 ganz aus Stuttgart weg nach Bayern. Zuvor war der einzige Versuch, Helmut K. zur Rechenschaft zu ziehen, kläglich gescheitert. Harry war ins Jugendamt gestiefelt, um sich beim Amtsleiter zu beschweren. Doch eine Mitarbeiterin wimmelte ihn ab: Wem glaube man wohl mehr, einem Heimkind oder einem angesehenen Sozialarbeiter.

    (…) ging Bernd Behnk ans Telefon. Behnk war der neue Vorsitzende des Sonneck-Hütten-Vereins, den K. ebenfalls geleitet hatte. Behnk erklärte Harry, dass K. wegen Betrugs im Gefängnis sitze und dass er gerade dabei sei, alle Fakten über Helmut K.s Übergriffe der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Die aber hat nie auf das detaillierte Schreiben reagiert. Und auch die Ermittlungsergebnisse der Polizei im Allgäu, wo K. auf den Sonneck-Hütten ebenfalls Jugendliche missbraucht haben soll, brachten die Staatsanwaltschaft Stuttgart nicht zu einer Anklage. (…)

    Seite 1

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauch-der-boese-schatten-bleibt.7e18343a-d6ad-46af-90dc-4c91928498f3.html

    Seite 2

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauch-der-boese-schatten-bleibt-page1.7e18343a-d6ad-46af-90dc-4c91928498f3.html

    Seite 3

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.missbrauch-der-boese-schatten-bleibt-page2.7e18343a-d6ad-46af-90dc-4c91928498f3.html

  57. Maurice Dupont Says:

    pro – Christliches Medienmagazin

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christlicher_Medienverbund_KEP#Christliches_Medienmagazin_pro

    Christlicher Medienverbund KEP

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christlicher_Medienverbund_KEP

    pro: Herr Poupaud, Ihre Figur Alexandre basiert auf einem realen Menschen. Haben Sie vor dem Dreh mit ihm gesprochen?

    Melvil Poupaud: François Ozon hat die gesamte Recherche zum Film gemacht. Er hat die Mitglieder des Opfervereins „La Parole Liberée“ getroffen, um so nahe wie möglich an die Realität heranzukommen. Ich hatte nicht das Bedürfnis. Das Drehbuch war bereits kraftvoll und bewegend. Es ist zwar die Geschichte der Opfer, aber sie ist adaptiert. Ich wollte nicht mit einer Person im Kopf schauspielern.

    (…)

    Haben Sie mit Mitgliedern des Opfervereins gesprochen, nachdem diese den Film sahen?

    Ja, das war bewegend. Als wir die erste Filmvorführung für die Crew machten, entdeckte ich einige der Opfer im Publikum. Ozon war besorgt um ihre Reaktion, weil er Details in den Film brachte, zu denen die Opfer sagten, dass man sie besser weglasse. Aber er hielt es für eine gute Idee, auch diese Dinge anzusprechen. Nach der Vorführung bedankten sie sich bei uns, weil der Film nahe an der Realität sei und bei ihrem Anliegen weiterhelfe. Es war eine Erleichterung für Ozon. Dort traf ich zum ersten Mal Alexandre. Ich lernte noch mehr darüber, wie mutig und heldenhaft er im Leben gewesen ist und wie ihn seine Familie dabei unterstützt.

    aus: „Der Katholizismus braucht eine echte Revolution“ | Interview | Die Fragen stellte Michael Müller | pro – Christliches Medienmagazin | 05.09.2019 |

    https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/film/2019/09/05/der-katholizismus-braucht-eine-echte-revolution/

    Le film „Grâce à Dieu“, GELOBT SEI GOTT

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    François Ozon : „Un enfant abusé, c’est une bombe à retardement“

    François Ozon, réalisateur, scénariste, est l’invité de Léa Salamé à 7h50 pour son film „Grâce à Dieu“, qui évoque l’affaire Preynat et les scandales d’abus sexuels au sein de l’Église Catholique.

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    By the Grace of God / Grâce à Dieu (2019) – Trailer (English Subs)

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    François Ozon y Denis Ménochet hablan de ‚Gracias a Dios‘ | Fotogramas

    El Director François Ozon junto con el actor Denis Ménochet explican su película ‚Gracias a Dios‘. Considerada ya como el nuevo ‚Spotlight‘ francés, François Ozon hace un recorrido sobre los puntos más polémicos de esta historia basada en hechos reales, sobre las víctimas del sacerdote Preynat en Lyon, haciendo Denis Ménochet el papel protagonista de un de las víctimas.

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  58. Edward von Roy Says:

    (Vor einem Jahr trat die Deutsche Bischofskonferenz mit der Missbrauchsstudie vor die Öffentlichkeit: die MHG-Studie, benannt nach Mannheim, Heidelberg und Gießen, den Standorten der für die Studie verantwortlichen Institute. 4,4 Prozent der Kleriker, deren Akten (nicht durch die Wissenschaftler …) betrachtet wurden, sind des sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden. 1670 beschuldigte Kleriker, kaum Verurteilungen.)

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    Viele Täter, wenig Gerechtigkeit

    Von Gaby Mayr | Deutschlandfunk Kultur | 23.09.2019 |

    […] Im September 2018 veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz eine in ihrem Auftrag erstellte wissenschaftliche Untersuchung über „Sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige“. Leiter der interdisziplinären Studie war der Psychiater und Neurologe Harald Dreßing:

    „Da wurden mehr als 38.000 Personalakten von Klerikern durchgesehen, beginnend ab 1946 bis 2014, ob sich in diesen Akten irgendein Hinweis auf eine Beschuldigung des sexuellen Missbrauchs findet. Und die Zahlen daraus, das sind ja dann die Zahlen, die wirklich wie ein Tsunami einmal um die Welt gegangen sind, also diese Zahlen von 4,4 Prozent der Kleriker, von denen Akten durchgesehen wurden, sind des sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden. Also 1670 Kleriker ist schon eine beachtliche Zahl, und die Stichprobe, die wir da durchgesehen haben, auch eine sehr große Stichprobe.“ […]

    Fragen stellen sich. Zum Beispiel durften die Forschenden nicht selber in die Kirchenarchive gehen. Nur Beschäftigte oder Beauftragte der Bistümer sahen die Originalunterlagen. Sie entschieden, was in die Fragebögen der MHG-Forscherinnen und Forscher eingetragen wurde.

    „Wir haben keine einzige Akte selbst gesehen von diesen Personalakten. Man kann sich natürlich als Wissenschaftler fragen: Lasse ich mich auf so etwas ein? Also, normalerweise will ein Wissenschaftler die Quellen selbst sehen.“ […]

    Auf die Strafverfolgungsbehörden schien einiges an Arbeit zuzukommen. Immerhin stand in der MHG-Studie, dass bei über 80 Prozent der Vorfälle die Betroffenen keine Anzeige erstattet hätten. Allerdings: Die anonymisierten Angaben der Studie helfen den Ermittlern kaum, denn „wir als Strafverfolgungsbehörde haben den Auftrag, konkrete Einzelfälle daraufhin zu prüfen, ob ein strafrechtsrelevanter Anfangsverdacht vorliegt“.

    Ohne einen konkreten „Anfangsverdacht“ darf keine Staatsanwaltschaft ermitteln. Anfangsverdacht kann die Anzeige des Opfers einer Tat sein – oder eine Zeugenaussage. Die Selbstanzeige eines Tatverdächtigen oder der Vermerk in einer Akte oder Veröffentlichungen.

    Aber was tun, wenn Veröffentlichungen so allgemein gehalten sind wie die MHG-Studie? Kein einziger Name wird genannt, es wird nicht einmal nach Diözesen unterschieden. […]

    […] Einzelne Meldungen in den Medien zeigen, dass auch katholische Geistliche neue Formen sexueller Gewalt ausüben.

    „Das ist ein großes Thema, was ich auch sehe, dass man sich im Internet an Kinder heranmacht, die vielleicht irgendwo in Asien leben und da zum Opfer werden. Wenn man da schlau ist, ist das Risiko, entdeckt zu werden, deutlich geringer als wenn sie den Messdiener in der Gemeinde missbrauchen.“

    Harald Dreßings Bilanz ein Jahr nach Veröffentlichung der MHG-Studie:

    „Da ist meine Einschätzung, dass zwar viel Diskussion stattfindet, aber tatsächliche Veränderungen an strukturellen Bedingungen, die den sexuellen Missbrauch begünstigen, eigentlich nicht erkennbar sind.“

    Kirchenarchive bleiben nach wie vor geschlossen

    Wissenschaftler Dreßing fordert von der katholischen Kirche, ihre Archive wirklich zu öffnen, um anhand etwa von Protokollen herausfinden zu können: Wer hat wann was gewusst von Übergriffen und sexualisierter Gewalt? Wer hat geschwiegen, wer hat vertuscht? […]

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-jahr-nach-missbrauchsstudie-viele-taeter-wenig.976.de.html?dram:article_id=459437

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-jahr-nach-missbrauchsstudie-viele-taeter-wenig.976.de.mhtml?dram%3Aarticle_id=459437&xtor=AD-254-%5B%5D-%5B%5D-%5B%5D-%5Bdkultur-mobil%5D-%5B%5D-%5B%5D&fbclid=IwAR264FSuwhJnCNpZyDA_R5RgLcOwBzMOMYFFtF-ZXqHV2QMGHLwYgW3hZgc

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  59. Cees van der Duin Says:

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    Ensar Foundation
    hashtag #StopChildAbuseinTurkey

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    Turkey child abuse: Scandal shocks Karaman

    BBC News 19.04.2016

    by Selin Girit BBC News, Karaman, Turkey

    https://www.bbc.com/news/world-europe-36071773

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    Fikih-Der
    2019

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    Rampant child abuse in Turkey’s religious schools

    by Dicle Eşiyok
    ahvalnews | Ahval 17.09.2019

    (…) The Fıkıh-Der case is the latest example in a long series of sexual abuse incidents uncovered at similar institutions. Time and again, the government addresses these scandals by trying to sweep them under the carpet.

    A vocational high school hushed up a teacher’s rape of a 17-year-old girl. The victim spoke out in 2014, but authorities imposed a broadcast ban.

    A 52-year-old imam was arrested in July 2015, accused of sexually abusing three female students at a summer Quran school in the northern province of Bartin.

    The next month, Turkish media reported that an imam at the Otpazari Mosque of Afyon in western Turkey had molested two students aged seven and nine. Once again, the reflex response of the authorities was to impose a ban on reporting the incident.

    An instructor of a Quranic boarding school in Beypazarı, in central Turkey, was accused of sexually abusing a male student in 2013. The incident was brought to the court in November 2017, but again authorities imposed a broadcast ban on the case.

    One of the most troubling abuse scandals took place at a boarding house in Karaman, in central Anatolia. A 54-year-old teacher and a senior member of the Islamist Ensar Foundation was accused of raping and sexually abusing 10 secondary school students at one of its dormitories.

    According to the indictment, the assaults took place between 2012 and 2016. The victims said they were from 10 to 12 years old when they were first molested, the BBC reported.

    But the foundation, which is known for its close links to Erdoğan and the AKP government, has since continued to receive lucrative government contracts to teach schoolchildren as well as generous funding from municipalities.

    https://ahvalnews.com/turkey-education/rampant-child-abuse-turkeys-religious-schools

    http://ahval.co/en-59010

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    Von Frank Nordhausen / RND
    Göttinger-Tageblatt 21.09.2019

    Missbrauchsfälle in Koranschulen erschüttern die Türkei

    „Gipfel der Ignoranz“ – mit dieser Schlagzeile überschrieb die oppositionelle türkische Tageszeitung „Cumhuriyet“ Anfang September einen Bericht über den jahrelangen sexuellen Missbrauch von Kindern bei einer Islam-Sekte, der seither das Land erschüttert.

    Mehr als ein Dutzend Minderjährige seien mutmaßlich von Hodschas (Koranlehrern) einer Religionsschule in Istanbul sexuell missbraucht und vergewaltigt worden, heißt es in dem Bericht. Die Kinder besuchten das Internat einer Koranschule der nicht offiziell registrierten Sekte Fikih-Der (Erkenntnis-Verein) [ fıkıh-der ] im konservativen Bezirk Ümraniye auf der asiatischen Seite Istanbuls. Nachdem sich sechs Jungen und ihre Eltern an die Polizei gewandt hatten, wurden inzwischen drei tatverdächtige Hodschas festgenommen.

    Der Fall löste einen Empörungssturm in den sozialen Medien des Landes aus und hebt eine überfällige Debatte wieder auf die Tagesordnung. Sexueller Missbrauch von Kindern in religiösen Einrichtungen wie Koranschulen oder Kinderwohnheimen ist eines der größten Tabus der Türkei.

    Sobald eine einschlägige Affäre bekannt wird, sprechen Vertreter der Regierung oder der staatlichen Religionsbehörde Diyanet von „Einzelfällen“ und „Perversen“. Doch die immer wieder aufflackernden Medienberichte legen nahe, dass die islamischen Gemeinschaften ein ähnlich ernstes Problem mit kriminellen Pädophilen haben könnten wie die katholische Kirche im Westen.

    (…)

    Der Istanbuler Missbrauchsskandal erinnert auch fatal an einen ähnlichen Fall, der im März 2016 erstmals zu einer breiten öffentlichen Diskussion in der Türkei über sexuell motivierte Verbrechen an Kindern führte. Damals enthüllte die kleine linke Zeitung „Birgün“, dass der 54-jährige Lehrer Muharrem B. in einem Wohnheim der islamistischen Ensar-Stiftung in der zentralanatolischen Stadt Karaman mindestens 45 Schüler zwischen acht und 14 Jahren vier Jahre lang sexuell missbraucht habe. Nachts sei er in den Schlafsaal gekommen und habe einzelne Schüler mitgenommen. „Jeder im Heim wusste, was Lehrer Muharrem machte“, sagte einer der Jungen. Vor Gericht bezeugten die Kinder auch, dass der Lehrer sie gezwungen habe, „Tier- und Menschenpornos“ mit ihm anzuschauen. (…) Der Fall war hochpolitisch, da die Wohnheime illegal betrieben wurden und die Ensar-Stiftung für ihre enge Verbindung zur islamischen AKP-Regierung und zur Familie des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan bekannt ist. Trotz des Skandals erhält die Stiftung bis heute lukrative Regierungsaufträge für den Schulunterricht und kommunale Geldzuwendungen in Millionenhöhe. Damals verhängte die Regierung eine Nachrichtensperre und versuchte zunächst auch, eine von der Opposition im Parlament beantragte Untersuchungskommission zu verhindern.

    (…)

    Mittlerweile ist zudem klar geworden, dass die Missbrauchsfälle bei Ensar und Fikih-Der nur die Spitze eines Eisbergs darstellen. So ist die bei der Polizei angezeigte Zahl sexuell attackierter Kinder nach einem Report der oppositionellen sozialdemokratischen CHP in der Regierungszeit von Erdogans AKP seit 2002 bis 2016 von rund 4000 auf etwa 18.000 beziehungsweise um 450 Prozent angestiegen.

    Die Regierung versucht, die Skandale regelmäßig unter den Teppich zu kehren. Als handele es sich um Staatsgeheimnisse, verhängt Ankara bei Missbrauchsfällen im Zusammenhang mit Imamen und Hodschas offizielle Nachrichtensperren. (…)

    https://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Missbrauchsfaelle-in-Koranschulen-erschuettern-immer-haeufiger-die-Tuerkei

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    2019

    Yılmaz Özdil: Erkek çocuklara tecavüz edilen Fıkıh Derneği AKP’nin bir neticesidir

    [ Yilmaz Özdil: Die Fikih (vgl. arab. fiqh, Scharia-Recht) Stiftung, die Jungen vergewaltigt hat, ist ein Ergebnis der AKP ]

    İstanbul’da güya din eğitimi veren Fıkıh Araştırmaları Derneği’nin yatılı kursunda 30’a yakın erkek çocuğuna tecavüz edildiği ortaya çıktı.

    [ Es stellte sich heraus, dass fast 30 Jungen im Internat der Association of Fiqh Studies missbraucht worden waren ]

    ___ps://t24.com.tr/haber/yilmaz-ozdil-erkek-cocuklara-tecavuz-edilen-fikih-dernegi-akp-nin-bir-neticesi,837926

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  60. silis · Эдвард фон Рой Says:

    „1974 (…) Aus Korrespondenzen rund um die Gründung der Burg Balduinstein, die im Archiv der Deutschen Jugendbewegung zu finden sind, ist ersichtlich, dass schon von Anbeginn an die Idee, dass sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen ein Teil des Burglebens sein sollen, vorhanden war.“

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    [Jugendburg] Balduinstein vor Gericht

    Von schlumpf (Annemarie Selzer), eisbrecher 223/2019

    […] es steht diesmal eine Person vor Gericht, die sich nicht von der Geschichte de[s] Balduinstein trennen lässt. Der Angeklagte hat die Burg Balduinstein von Beginn an mitgeprägt, kam wie viele der Mitgründer des Freien Bildungswerks aus dem Nerother Wandervogel und war vorher Burgwart auf dem Hohlenfels. […] In Bettlaken gehüllt, sonst nackte Jungen. Bei Max strich er über […]

    Ein weiterer Zeuge aus der gleichen Gruppe gibt an, ebenfalls von dem Angeklagten missbraucht worden zu sein, anlässlich eines Peter-Rohland-Singewettstreites auf […] Burg Waldeck (Haben die Verantwortlichen für den Peter-Rohland-Singewettstreit einmal die Güte, uns zu erzählen, wen sie 2019 in die Jury lassen und warum?), bei dem man gemeinsam im Wohnmobil des Angeklagten schlief. […] Er schilderte, dass […] ihm erklärt worden war, dass diese sexuellen Handlungen Teil des bündischen Lebensgefühl seien und dass man das unter Freunden so mache. Er habe dies so sehr geglaubt, dass er es nicht ungewöhnlich fand, […]

    im Jahre 1974 […] Wer oder was gründete mit welchen Beweggründen diesen Verein auf der Burg? Es waren zehn Männer, die alle aus dem Nerother Wandervogel kamen […]

    Im Freien Bildungswerk Balduinstein schlossen sich Menschen zusammen, die mit viel Engagement die Jugendbewegung in den folgenden Jahren prägten. Da waren die Gründer der Falado ebenso dabei wie das Bündische Audio, zwei Mitglieder prägten das Gesicht des eisbrechers der „silbernen Reihe“ mit ihren Bildern und Zeichnungen, ein andere[r] war Schriftleiter des Stichwort. Da gab es rauschende überbündische Feste […]

    Alexej Stachowitsch, genannt axi […] ist […] dem Freien Bildungswerk bis zuletzt verbunden geblieben. […]

    Aus Korrespondenzen rund um die Gründung der Burg Balduinstein, die im Archiv der Deutschen Jugendbewegung zu finden sind, ist ersichtlich, dass schon von Anbeginn an die Idee, dass sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen ein Teil des Burglebens sein sollen, vorhanden war. […]

    Klicke, um auf e223-2019_burg-balduinstein-vor-gericht-missbrauch.pdf zuzugreifen

    HaSiWe @HHerSingewett

    Mit „Burg #Balduinstein vor Gericht“ ist ein bedrückender, aber wichtiger Artikel im #eisbrecher erschienen. Denn schließlich, so auch das Fazit des Artikels, soll die bündische Szene ein sicherer Ort für junge Menschen sein.
    Hier nachlesen: http://bit.ly/burg-balduinstein-missbrauch
    05:57 – 21. Okt. 2019

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    HaSiWe @HHerSingewett vor 19 Stunden

    Außerdem gibt es eine passende Veranstaltung zu dem Thema:
    „Wie weiter nach dem Missbrauch?“, eine Arbeitstagung zu sexualisierter Gewalt in der #Jugendbewegung vom 08. bis 10. November auf der Ludwigstein, die wir hier gerne empfehlen wollen: http://bit.ly/wwnm2019

    _ttps://twitter.com/HHerSingewett/status/1186265212984418306

  61. silis · Эдвард фон Рой Says:

    [ Priester Bernard Preynat hat Pfadfinder sexuell missbraucht. ]

    Ein Kampf gegen das Schweigen und gegen die Zeit

    Ein französischer Priester vergeht sich in den 1980er Jahren an Pfadfindern. Jahrzehnte später wird der zuständige Bischof wegen Vertuschung verurteilt. Regisseur François Ozon erzählt den Missbrauchsskandal von Lyon aus der Perspektive der Betroffenen. Zu sehen sind Schmerz, Ohnmacht und Stärke.

    Von Marie Wildermann | Deutschlandfunk

    https://www.deutschlandfunk.de/kinofilm-gelobt-sei-gott-ein-kampf-gegen-das-schweigen-und.886.de.html?dram:article_id=459388

    04.07.2019 – The 73-year-old priest had been accused of abusing young scouts entrusted to him in a Lyon suburb. The case has involved the city’s archbishop, Cardinal Philippe Barbarin, who has been handed a suspended sentence by a Lyon Court for failing to report allegations that Preynat had abused boy scouts in his Diocese. (…)

    A communiqué released on Thursday by the French Episcopal Conference said the formula used by the ecclesiastical collegial Court, in charge of the criminal proceedings, is that Father Bernard Preynat “has been found guilty of committing criminal offenses of a sexual nature against minors under the age of sixteen.” During a 20 year period starting in the 1970s, Preynat was in charge of a group of scouts at Sainte-Foy-lès-Lyon that was not directly connected to the main Scout movement, and therefore was not subjected to inspections. Decades later, an association named “La Parole Libérée” revealed the scale of the abuse, which affected dozens of adolescents.

    In view of the complainants’ requests for compensation, Cardinal Barbarin asked for the statute of limitations to be waived. This allowed the juridical process to go forward with the trial beginning on 6 August 2018.

    „In light of the facts and their recurrence; the large number of victims; the fact that Bernard Preynat abused the authority vested in him within the scout group that he had founded and led since its creation, taking upon himself the roles of leader and of chaplain; the Court has decided to impose the maximum penalty under Church law in such a case, namely, the removal of his status as a priest.“

    https://www.vaticannews.va/en/church/news/2019-07/french-priest-preynat-guilty-sexual-abuse-defrocked.html


    Il faisait partie du groupe de scouts de Saint-Luc. François Devaux est l’une des victimes présumées du père Bernard Preynat, soupçonné d’actes pédophiles dans les années 1980 et 1990. Après de multiples plaintes et dénonciations de la part des parents, le prêtre lyonnais a été mis en examen pour „agressions sexuelles et viols sur mineurs de 15 ans par personne ayant autorité“, mercredi 27 janvier, et placé sous contrôle judiciaire. „Mon client a reconnu les faits qui lui ont été reprochés devant le juge d’instruction“ à l’issue de sa garde à vue, a rapporté son avocat, Frédéric Doyez. Une dizaine de personnes pourraient être concernées au total. Vingt-cinq ans après, les langues parviennent à se délier et les victimes bravent la loi du silence.

    „Tu es mon grand garçon, c’est notre secret“

    François Devaux n’avait alors que 10 ans. Louveteau dans le groupe de Saint-Luc, à Sainte-Foy-lès-Lyon (Rhône), il était encadré par le père Bernard Preynat, tout comme les 400 autres jeunes du camp. A la tête du groupe des années 1970 à 1991, le prêtre „était un homme charismatique, il était admiré de tous. C’était quelqu’un qui brillait“, se souvient François Devaux, contacté par francetv info. En mai 1990 pourtant, „dans une pièce isolée, il m’a pris la jambe et m’a levé. Il a glissé sa main le long de ma cuisse, elle est allée jusqu’à ma fesse droite et il m’a embrassé sur la bouche“, se souvient cet homme de 36 ans, aujourd’hui marié.

    Son histoire n’est pas isolée. Sur le site de La parole libérée, l’association qu’il a créée en décembre 2015, les témoignages s’accumulent. „Il s’est serré contre moi en me disant ‚tu es mon grand garçon, c’est notre secret, il ne faut pas en parler‘. Puis il a enlevé son pantalon et m’a forcé à le caresser en me disant que j’étais son garçon“, raconte par exemple Christian. „Il m’enlaçait en me demandant de faire pareil, il me prenait les mains qu’il mettait derrière son dos et me serrait fort, exprimant une sorte de râles et j’étais comme compacté contre son torse“, décrit encore Bertrand. Suivent les récits de Laurent, Alexandre, Didier, Axel ou encore Jérôme. Tous s’enchaînent et se ressemblent.

    (…) Le prêtre (…) quitte Sainte-Foy-lès-Lyon en 1991 pour Neulise (Loire). En 1999, il est ensuite envoyé à Cours-la-Ville (Rhône) puis au Coteau (Loire) deux ans plus tard. Nommé doyen en 2003, il devient responsable de six paroisses. En 2015 enfin, il part pour le Service diocésain de la formation (Sedif) de Lyon. (…)

    Camille Adaoust | France Télévisions / francetvinfo: |

    Mis à jour le 15/03/2016 | 09:56 publié le 28/01/2016 | 16:17
    Veröffentlicht am 28.01.2016 aktualisiert am 15.03.2016

    https://www.francetvinfo.fr/faits-divers/un-pretre-mis-en-examen-pour-pedophilie-a-lyon-ses-superieurs-ont-toujours-ete-informes-de-son-passe_1289141.html


    Pourquoi ?

    Les fondateurs de « La Parole Libérée » ont tous été membres du Groupe des Scouts Saint Luc (GSL) de la paroisse de Sainte Foy-lès-Lyon entre le début des années 80 jet celui des années 90.

    https://www.laparoleliberee.fr/l-association-1/qui-sommes-nous/pourquoi/

    Les témoignages Die Zeugenaussagen

    https://www.laparoleliberee.fr/les-faits/temoignages/

    – Testimonies – Die Zeugenaussagen
    in the victims‘ own words

    https://www.laparoleliberee.fr/english/testimonies/

    The founder members of the association ‘La Parole Libérée’ (Lift the Burdon of Silence), were all involved in the Saint Luc Scout Group in the parish of Sainte Foy-lès-Lyon from the beginning of the 80s up until the start of the 90s.

    https://www.laparoleliberee.fr/english/why/

    Vielleicht hinterlassen Sie auch einen Kommentar in unserem Blog („Die befreite Sprache“)? Vielleicht sprechen Sie mit Ihrem Umfeld über uns, sodass noch mehr Menschen von unseren Aktivitäten erfahren?

    https://www.laparoleliberee.fr/other-languages/deutsch/

    Gelobt sei Gott (Originaltitel Grâce à Dieu, englischsprachiger Festivaltitel: By the Grace of God) ist ein französischer Spielfilm von François Ozon aus dem Jahr 2018. Das Drama thematisiert nach wahren Begebenheiten den Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche. Es erzählt vom Schicksal der drei Männer Alexandre, François und Emmanuel, die in Lyon leben und während ihrer Zeit als jugendliche Pfadfinder vom katholischen Geistlichen Bernard Preynat missbraucht wurden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gelobt_sei_Gott

  62. silis · Эдвард фон Рой Says:

    Fragwürdiges Kita-Spiel „Original Play“ „Für mich ist das eine Einladung zur Übergriffigkeit an Kindern“

    rbb24 25.10.19

    (Erwachsene kuscheln und rangeln mit Kindern, die ihnen fremd sind: Das angeblich therapeutische Spiel „Original Play“ wird seit Jahren in Kitas angeboten. Doch Experten warnen: Das Spiel könnte Pädophile anlocken. Verdachtsfälle gab es bereits. Von Gabi Probst.)

    „Das reale Risiko zum Missbrauch für Pädo-Kriminelle und andere Missbraucher bestätigen mehrere Experten in Deutschland und Österreich sowie der Österreichische Kinderschutzbund, da keine Personalien oder polizeiliche Führungszeugnisse geprüft werden. Der Gründer von „Original Play“, Fred Donaldson hingegen bestreitet gegenüber der ARD und dem ORF im Interview, dass seine Methode Kindesmissbrauch möglich mache. Er habe auch keine Kenntnisse über konkrete Vorfälle.“

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/10/kita-spiel-original-play-warnung-kontraste.html

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    Do 24.10.2019 | 21:45 | Kontraste | Von Gabi Probst

    Original Play Kindesmissbrauch in deutschen Kitas

    (Das Training soll helfen, Aggressionen von Kindern abzubauen. Original Play heißt das Geschäftsmodell eines dubiosen, international tätigen Vereins. Während Eltern nicht ahnen, was in der Kita passiert, dürfen wildfremde Männer mit ihren Kindern „spielen“. Eltern in Berlin und Hamburg zeigten Missbrauchsfälle und sogar Vergewaltigungen an.)

    (…) Voraussetzung für das Spiel – so steht es auf der Internetseite – sind in der Regel zweitägige Workshops mit Donaldson, für die sich jedermann anmelden kann. Kosten pro Teilnehmer: 200-250 Euro. Nach den Workshops werden von seinen sogenannten Lehrlingen die Mattenspiele für die Fremden in Kindereinrichtungen organisiert, Lehrlinge, die vorher von Donaldson ausgebildet und ermächtigt werden. Und es läuft weltweit so – auf mehreren Kontinenten, z.B. in Deutschland, Österreich oder wie hier in einem Camp in Südafrika.

    In Deutschland wird „Original Play” vorrangig in München, Regensburg, Dresden, Berlin und Hamburg gespielt, meist in kirchlichen Kitas oder Gemeinden.

    Huber Die Trauma-Therapeutin, Michaela Huber berät unter anderem das Bundeskriminalamt. Sie und ein Kollege aus Österreich beschäftigten sich für uns mit der Methode und Donaldsons Buch zum Spiel:

    Michaela Huber, Traumatherapeutin Göttingen

    „Für mich, in meinen Augen, ist das eine Einladung zur Übergriffigkeit gegenüber Kindern.“

    Karl-Heinz Brisch, Kinderpsychiater, Medizinische Privatuniversität Salzburg

    „Es ist mir zum Teil wirklich Gänsehaut über den Rücken gelaufen, weil es gibt eine ganze Reihe von Textpassagen, die lesen sich wie eine Anleitung für Pädophilie.“ (…)

    https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-24-10-2019/kindesmissbrauch-an-deutschen-kitas.html

  63. Edard von Roy Says:

    Münster 2019

    Katholischer Pfarrer warb dafür, Missbrauchstätern zu verzeihen – empörte Gottesdienstbesucher verlassen Kirchengebäude

    In einer Predigt und vor 100 Besuchern der Kirche Heilig Geist in Münster wollte Ulrich Zurkuhlen den Tätern sexualisierter Gewalt vergeben, woraufhin ein Teil des Chores und 70 Gläubige die Kirche unter lautem Protest aus der Kirche hinausgingen.

    Inzwischen hat der 79-Jährige Predigtverbot.


    Warum von Missbrauchsopfern keiner Vergebung verlangen kann

    Der 79-jährige Priester Ulrich Zurkuhlen hat mit seiner Predigt am ersten Juli-Sonntag in der Heilig-Geist-Gemeinde in Münster einen Eklat ausgelöst. Er warb dafür, einander vergeben zu können, und bezog dies ausdrücklich auch auf Priester, die Minderjährige sexuell missbraucht haben. Zahlreiche Gottesdienstbesucher verließen daraufhin die Kirche.

    Müssen Missbrauchsopfer den Tätern vergeben? Diese grundsätzliche Frage stand nach der Sonntagspredigt im Raum. Theologen finden dazu klare Worte. Der Leitende Pfarrer der Gemeinde, Stefan Rau, sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), Vergebung sei eine der wichtigsten Kategorien des christlichen Glaubens. Allerdings habe sich die Kontroverse in der Gemeinde an der Frage entzündet, wer ein Recht auf und wer eine Pflicht zur Vergebung habe. „Ich bin an genau dieser Stelle anders als Pfarrer Zurkuhlen der Meinung, dass man von einem Opfer niemals Vergebung verlangen kann.“ Kein Mensch habe ein Recht auf Vergebung oder könne sie von Gott verlangen. (…)

    Von Christiane Laudage (KNA) | Kirche+Leben 11.07.2019

    https://www.kirche-und-leben.de/artikel/warum-von-missbrauchsopfern-keiner-vergebung-verlangen-kann/

    (…) Das zeigte sich auch am Sonntagmorgen (14.07.2019) beim Gottesdienst in der betroffenen Heilig-Geist-Kirche. Rund 100 Menschen waren gekommen, darunter viele in der Hoffnung, dass sich der für die Kirchengemeinde zuständige Pfarrer Hubertus Krampe zu den Vorfällen äußert.

    Das tat Krampe, zunächst indirekt in seiner Predigt. Er warb dafür, im Leben Verantwortung zu übernehmen und mit aller Entschiedenheit für das Gute einzutreten. Nach dem eigentlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Krampe dann deutlicher. Er kam auf den Eklat zu sprechen.

    Dabei lobte er ausdrücklich die Gemeindemitglieder. Ende Juni hatten sie die umstrittene Predigt von Pfarrer Ulrich Zurkuhlen nicht einfach über sich ergehen lassen. Sie hatten ihrem Ärger Luft gemacht, und zwar während des Gottesdienst. Einige standen auf und forderten den Priester unmissverständlich auf, seine Predigt abzubrechen.

    In diesem Moment hätten die Gläubigen bewiesen, dass sie eine Gemeinschaft seien, die für das Gute einstehe, sagte Krampe. Der Pfarrer war bei dem Gottesdienst, als sein Kollege öffentlich Vergebung für Missbrauchstäter forderte, dabei. Er saß unter den Gläubigen in der Kirche.

    Auch Pfarrer Krampe zeigte sich am Sonntag noch immer entsetzt über die Äußerungen von Ulrich Zurkuhlen. Diesem wurde vom Bischof inzwischen jeglicher Dienst in der Kirche verboten.

    Gläubige in Münster nach umstrittener Predigt verunsichert | WDR | Stand: 15.07.2019, 19:59

    https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/gottesdienst-nach-umstrittener-predigt-100.html

    „So war es!“ – Pfarrer verteidigt Predigt nach Protesten erneut

    Pfarrer Ulrich Zurkuhlen hatte in seiner Predigt dazu aufgerufen, Missbrauchstätern zu vergeben. 70 Gläubige verließen daraufhin die Messe. Nun hat er seine Positionen erneut verteidigt. Das Bistum Münster findet das jedoch nicht sehr hilfreich.

    katholisch.de 08.07.2019

    https://www.katholisch.de/artikel/22262-so-war-es-pfarrer-verteidigt-predigt-nach-protesten-erneut

    katholisch.de ist das Internetportal der römisch-katholischen Kirche in Deutschland. Die Redaktion mit Sitz in Bonn arbeitet im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Katholisch.de

    Umstrittener Pfarrer aus Münster darf nicht mehr predigen

    Der umstrittene emeritierte Pfarrer Ulrich Zurkuhlen aus Münster soll nach dem Willen des Bistums nicht mehr predigen. Bischof Felix Genn hat das Verbot dem 79-Jährigen am Freitag (05.07.2019) mitgeteilt, nachdem dieser mit einer Predigt zum Thema Missbrauch für Irritationen gesorgt hatte. Er hatte von Vergebung auch für die Täter des Missbrauchs gesprochen.

    WDR 10.05.2019

    https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/kirche-missbrauch-pastor-100.html

  64. Edward von Roy Says:

    ( Der pensionierte Lehrer und einstige Pfadfinderführer Hans Heintze berichtet über Täter Horst Schweitzer )

    Ehemaliger Pfadfinderführer berichtet über Horst S.: „Ein skrupelloser Machtmensch“

    Von Frank Thonicke – HNA Hessische / Niedersächsische Allgemeine – 20.04.2010

    Kassel. Es war im Jahr 1965, als sich der damals 20 Jahre alte Pfadfinder Bernd Müller (Name geändert) einem älteren Kameraden anvertraute. Sechs Jahre lang hatte er ein schreckliches Erlebnis mit sich herumgeschleppt, nun sprach er sich bei dem Pfadfinderleiter Hans Heintze aus Hann. Münden aus.

    Er sei als 14-Jähriger von einem anderen Pfadfinder sexuell missbraucht worden, sagte Müller: Von Horst S. [ Schweitzer ], der damaligen Nummer eins unter den Pfadfindern in Nordhessen und Südniedersachsen und zugleich Lehrer an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. Gegen Horst S., der mittlerweile verstorben ist, erheben immer mehr Opfer schreckliche Vorwürfe. Es geht um Missbrauch und Vergewaltigung. Nun packt erstmals ein damaliger Pfadfinderführer aus, der Horst S. gut kannte. (…) Hans Heintze, heute 70 Jahre alt, pensionierter Lehrer für Deutsch und Geschichte an einem Gymnasium in Hannover.

    Heintze gründete in seiner Jugend in Südniedersachsen einige Pfadfindergruppen. Dadurch kam er in Kontakt zu Horst S., der als Bundesführer des Pfadfinderbundes „Großer Jäger“ die Szene in Nordhessen und Südniedersachsen beherrschte. Horst S., so erinnert sich Heintze, war ein dominanter Mann: „Wenn der in einen Saal kam, war der Saal plötzlich voll.“ Der kugelrunde Horst S. sei nicht nur äußerlich eine imposante Gestalt gewesen: „Er konnte reden, und er war ein Machtmensch.“

    Einer, der seine Interessen auch skrupellos durchgesetzt habe. Er habe sich Seilschaften errichtet und sei auch nicht vor Erpressung zurückgeschreckt. Wer gegen ihn war, dem drohte er mit Klagen, erinnert sich Heintze.

    Dass der Pfadfinderboss auf kleine Jungs in kurzen Hosen stand, habe man damals auch bei den Pfadfindern geahnt. (…) Horst S. habe stets seine Favoriten gehabt, mit denen er sich auch öffentlich umgab. Auf der anderen Seite sei es ihm anfangs gelungen, seine Pädophilie gut zu tarnen. Er habe flammende Reden gegen die Homosexualität gehalten.

    (…) 1964/65, als er den Bau eines Internats in Hofgeismar forcierte. (…)

    https://www.hna.de/kassel/ein-skrupelloser-machtmensch-722792.html

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    Bild 8 von 10 eingestellt von Axel aus Salzburg

    Unser damaliger Bundesvorsitzender Horst Schweitzer mit „Wölflingen“ in Karlshafen

    https://www.myheimat.de/marburg/freizeit/unser-damaliger-bundesvorsitzender-horst-schweitzer-mit-woelflingen-in-karlshafen-m433816,84713.html

    Kommentar von Hans Heintze | 11.10.2010 | 22:36

    https://www.myheimat.de/marburg/freizeit/auf-grosser-fahrt-d84713.html

  65. Edward von Roy Says:

    Die Jugend- und Schulsenatorin (…) Sandra Scheeres (…) sprach über das so genannte Kentler-Experiment. Die fürchterliche Idee des Psychologen und Sozialpädagogen Helmut Kentler, mit Hilfe Berliner Jugendämter pädophilen Männern Kinder und Jugendliche zur Pflege zu geben. Jahrzehntelang ging das so. (…) Trotzdem wurde bis in die früheren 2000er Jahre Jugendliche von pädophilen Männern betreut. In der öffentlichen Diskussion wurden diese Taten häufig in die 1960er- und 1970er-Jahren verlegt. „Aber das ist eine historische Verkürzung“, sagte Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim.

    Sandra Scheeres will aus der Expertise der Wissenschaftler – die noch einen Abschlussbericht vorlegen werden – vor allem lernen, „ob wir Strukturen ändern müssen und wie aus den Fehlern lernen können“. Eine Frage ist zum Beispiel, ob es weiterhin diese uneinheitliche Vorgehensweise bei der Jugendhilfe gibt. (…)

    Kentler-Experiment in Berlin dauerte länger als angenommen | (Bericht zum Missbrauch von Pflegekindern) | tagesspiegel 18.11.2019

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bericht-zum-missbrauch-von-pflegekindern-kentler-experiment-in-berlin-dauerte-laenger-als-angenommen/25242306.html

    _ttps://twitter.com/ciffi/status/1196678910500646915

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    christian füller @ciffi 10.11.2019

    Haralds Geschichte: „@HaraldWiester konfrontiert die Verantwortlichen der Pfadfinder und die Kirchenspitze seit längerer Zeit mit seiner Geschichte und fordert eine unabhängige Aufarbeitung“ #FAS

    [ Bei den evangelischen Pfadfindern vergeht sich ein Leiter immer wieder an einem Jungen. Jahrzehnte später spricht der Mann über seine Taten. Sein Kommentar: „Ja und?“ ]

    (…) Südhessen, zu Beginn der achtziger Jahre. Harald Wiester steht auf der Schwelle von der Kindheit zur Jugend. (…)

    Missbrauch im Indianerlager

    Von Reinhard Bingener, FAZ 12.11.2019

    _ttps://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sexuelle-uebergriffe-missbrauch-bei-den-evangelischen-pfadfindern-16477369.html

    Zu meiner Geschichte

    _ttps://twitter.com/HaraldWiester/status/1194390315001618432

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    „Ich hab dich arg lieb“

    Von Julian Staib | FAZ am 26.10.2019

    Am saarländischen Uniklinikum missbrauchte ein Arzt jahrelang Kinder. Viele Kollegen wussten Bescheid. Sie schrieben einen anonymen Brief, informierten die Klinikleitung. Die Staatsanwaltschaft ermittelte, die Ärztekammer wurde informiert, ebenso die Landesregierung. Doch niemand informierte die betroffenen Familien. Wie konnte es dazu kommen? (…)

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kindesmissbrauch-arzt-im-saarland-jahrelang-gedeckt-16441773.html

  66. Cees van der Duin Says:

    2:06:45

    Franz Ruppert: Liebe, Lust und Trauma

    AKVorarlberg

    Liebe und Sexualität sind unterschiedliche Phänomene. Menschliche Sexualität kann lustvoll sein, sie kann zu lebenslangem Dauerstress führen oder gar zum Trauma werden. Wenn beide Partner psychisch gesund sind, ist der Sexualakt zugleich ein Liebesakt, ein Ausdruck persönlicher Zuneigung zwischen den Beteiligten. Er kann diese Liebe zusätzlich fördern.

    Franz Ruppert versucht in seinem Vortrag anhand seiner umfangreichen Erfahrungen als Psychotherapeut Antworten auf die Fragen zu geben: Was ist „Sexualität“ überhaupt? Gibt es so etwas wie ein „richtiges Frau oder Mann Sein“? Ist Sexualität immer mit Liebe verknüpft? Warum werden so viele Kinder schon früh sexuell „missbraucht“? Kann eine „sexuelle Traumatisierung“ psychotherapeutisch geheilt werden?

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=y3P7Mcwm-xs

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    21.12.2019

    Legionarios de Cristo publican informe detallando número de abusadores sexuales y víctimas

    David Ramos | ACI Prensa

    “Este número de víctimas incluye los al menos 60 menores de edad de los que abusó el P. Marcial Maciel”, fundador de la congregación, fallecido en 2008, a los 87 años. (…)

    “En su gran mayoría las víctimas fueron niños adolescentes de entre 11 y 16 años”, añade la congregación, precisando que “con 45 de estas víctimas de sacerdotes de la Congregación se ha avanzado en un camino institucional de reparación y reconciliación”.

    https://www.aciprensa.com/noticias/legionarios-de-cristo-publican-informe-detallando-numero-de-acusados-de-abusos-y-victimas-32907

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    Legion of Christ says 33 of its priests sexually abused minors

    Catholic News Agency 23.12.2019

    ince its founding in 1941, 33 priests of the Legionaries of Christ committed sexual abuse of minors, victimizing 175 children, according to a report of an internal commission released Saturday. (…)

    Fr. Marcial Maciel, who founded the order, abused at least 60 minors.

    In addition, 74 of the order’s seminarians abused minors. Of these, 14 went on to be ordained. Three of those 14 were ordained after 2005 and “the superiors admitted them to ordination without knowledge of the facts.”

    The investigation was taken with a view to the Legion’s general chapter, which will begin Jan. 20, 2020. (…)

    https://catholicherald.co.uk/news/2019/12/23/legion-of-christ-says-33-of-its-priests-sexually-abused-minors/

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    News2 (AFP – Newsticker) Stand: 22.12.2019

    175 Minderjährige von Priestern des Ordens Legionäre Christi missbraucht

    Untersuchungsbericht: Ordensgründer Maciel verging sich an 60 Minderjährigen

    Mitglieder des erzkonservativen katholischen Ordens Legionäre Christi haben in den vergangenen acht Jahrzehnten mindestens 175 Minderjährige sexuell missbraucht. Für die Taten seien 33 Priester und Diakone verantwortlich, hieß es in einem am Samstag veröffentlichten Untersuchungsbericht der Kongregation. Der verstorbene Ordensgründer Marcial Maciel missbrauchte demnach 60 Minderjährige.

    https://www.welt.de/newsticker/news2/article204516922/Gewalt-175-Minderjaehrige-von-Priestern-des-Ordens-Legionaere-Christi-missbraucht.html

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    Gewalt im Konvikt alltäglich – Verdächtiger noch im Amt

    Am Collegium Josephinum, einem 1997 aus Kostengründen geschlossenen Internat des Erzbistums Köln in Bad Münstereifel, haben bis Anfang der 1980er-Jahre ein Dutzend namentlich bekannte Lehrkräfte sowie ein externer Mitarbeiter in teils erheblichem Umfang körperliche Gewalt an Schülern ausgeübt – darunter vier Priester. Sieben ehemalige Lehrkräfte, darunter sechs Priester, nutzten ihre Machtposition für sexuelle Übergriffe an zahlreichen Jungen bis hin zum aus heutiger Sicht strafbewehrten sexuellen Missbrauch. Mindestens 60 Schüler wurden zu Opfern. Einer der Seelsorger ist noch immer im Erzbistum im Dienst.

    Von Martin Wein | Kölnische Rundschau 14.09.2017

    https://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/missbrauch-in-bad-muenstereifel-gewalt-im-konvikt-alltaeglich—verdaechtiger-noch-im-amt-28411376

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    Sexueller Missbrauch, physische und psychische Gewalt am Collegium Josephinum, Bad Münstereifel

    Eine wissenschaftliche Aufarbeitung mit und für Betroffene

    Endbericht

    Köln im Juli 2017

    Claudia Bundschuh unter Mitarbeit von Bettina Janssen und Arnfried Bintig

    Herausgegeben vom Erzbistum Köln

    Klicke, um auf Abschlussbericht-Collegium-Josephinum-Originalfassung-224-Seiten.pdf zuzugreifen

  67. Эдвард фон Рой Says:

    Um das pfadfinderische Goar d. h. hier um den RSW – wolle – einzuschätzen, habe man stets auch dieses im Blick: Von Augsburg nach Würzburg nach Goar. KPE hier, axi, axis ewiger Balduinstein und die anderen bündischen Päderasten mittendrin, der so was von unschuldige wolle zuletzt. Nicht nebenbei: Über die 110 bis 120 Jahre alten nationalistischen und völkisch-rassistischen Traditionslinien im Wandervogel bzw. in der Bündischen Jugend werden zumal deutsche Pfadfinder stets zu reden haben.

    [ Zu lesen bei scouting am 23.04.2018 ] (…)

    Neue Rekordbeteiligung beim Rheinischen Singewettstreit! Insgesamt 900 Teilnehmer auf der Burg und 700 Besucher in der Kirche. Die Kirche war rappelvoll, kein Plätzchen mehr frei. 14 Gruppen beteiligten sich in den vier Kategorien am eigentlichen Wettstreit. Wolle vom Orga-Team bedauerte aber die sinkende Teilnehmerzahl bei den Singegruppen.

    https://scouting.de/die-sieger-des-rheinischen-singewettstreit-2018-mit-fotoserie/

    1995 gründete wolle (Wolfgang P.) in Britten im Saarland den Christlichen Pfadfinderbund Saar. Angefangen mit zwei Jungensippen, zu der sich ziemlich bald eine Mädchensippe gesellte, wuchs die Gruppe schnell auf etwa 70 Mitglieder an. Da die vier Bauwägen, in denen Gruppenstunden stattfanden, nicht mehr ausreichten, baute sich der Stamm Grimburg 1998/99 ein eigenes Heim.

    (…) mit regelmäßigen Arbeitseinsätzen und Törns auf der „Falado von Rhodos“ [ das vermeidbar untergegangene, am 09.08.2013 westlich von Island auf 64° 4′ 8″ N, 23° 5′ 59″ W gesunkene Segelschiff als die Schwimmversion von Pädo-Tatort Burg Balduinstein, Anm. ] dabei.

    https://meissner-2013.de/b%C3%BCnde/christlicher-pfadfinderbund-saar

    Der Christliche Pfadfinderbund Saar ist gemeinnützig und von den Behörden nach § 9 des Jugendwohlfahrtsgesetzes als förderungswürdig anerkannt. Dennoch lehnt er finanzielle Unterstützung von Staat und Kirche ab.

    _ttp://www.cpblaustein.de/cpsb-flyer.pdf

    Christlicher Pfadfinderbund Saar e. V.

    _ttp://www.cps.de/

    Pater Andreas Hönisch SJM … Mitgründer der Katholischen Pfadfinderschaft Europas in Deutschland und Österreich … Hönisch wurde in Habelschwerdt in Schlesien, dem heutigen polnischen Bystrzyca Kłodzka, geboren. Nach der Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg machte er sein Abitur am jesuitischen Aloisiuskolleg in Bad Godesberg [ der Ort meiner Kindheit Godesberg war bis zum 1. August 1969 eine selbstständige Stadt – danach zu Bonn ] … Von 1966 bis 1977 war er in der Seelsorge in Gießen tätig, wo er auch Gruppen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) betreute.

    1976 gründete Hönisch zusammen mit Günther Walter die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE), in der sich Gruppen zusammenfanden, die mit den programmatischen Neuerungen innerhalb der DPSG in den 1970er-Jahren nicht einverstanden waren. Seit der Gründung der KPE war er bis zu seinem Tod auch deren Bundeskurat. Nach eigenen Angaben aus dem Jahr 1986 schickte er zahlreiche Jugendliche, die die Priesterweihe anstrebten, zum Engelwerk. Dessen Gemeinschaft Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz sei der einzige Orden, den er seinen Pfadfindern empfehlen könne.

    Obwohl die Gründung der KPE mit Zustimmung des Jesuitenordens erfolgt war, verbot ein späterer Provinzial Hönisch jede Arbeit in der KPE. Dieser weigerte sich (nach eigenen Angaben nach Rücksprache mit Kardinal Ratzinger), die Arbeit in der KPE aufzugeben, und wurde daraufhin wegen Ungehorsams aus der Gesellschaft Jesu ausgeschlossen. Bischof Josef Stimpfle inkardinierte ihn als Weltpriester in die Diözese Augsburg.

    Ende der 1980er-Jahre traten mehrere Mitglieder der KPE, die Ordenspriester werden wollten, mit dem Ansinnen der Gründung einer neuen Ordensgemeinschaft an Hönisch heran. Dieser versuchte sie zunächst dazu zu bewegen, sich anderen Orden anzuschließen, und lud zu diesem Zweck sogar Mitglieder anderer Ordensgemeinschaften zu Vorstellungen ein. Da sich die zukünftigen Priester jedoch nicht von ihrem Vorhaben abbringen ließen, wurden zwei Jahre nach Rücksprache Hönischs mit dem Rektor der Engelwerk-Hochschule, Ingo Dollinger, 1988 in Mussenhausen die biritualistischen „Servi Jesu et Mariae (SJM)“ gegründet, was allgemein als Andreas Hönischs Werk angesehen wird. Die Neugründung erfolgte mit der Zustimmung des Bischofs von Augsburg, Josef Stimpfle.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_H%C3%B6nisch

    Der Singewettstreit wurde 1992 unter dem Namen Augsburger Singewettstreit, Singe- und Instrumentalwettstreit der Pfadfinderbewegung und bündischer Jugend, als eine Alternative zum größten deutschen Singewettstreit in Hamburg gegründet. Gründe für diese Neugründung liegen in den verschiedenen Auffassungen über traditionell – bündisches Liedgut, wie es in den verschiedenen Bünden vorherrscht. In den ersten Jahren spielte die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE) im Organisationskomitee eine entscheidende Rolle.

    Nachdem der Singewettstreit ursprünglich im Augsburger Kongresszentrum stattfand wurde er ab 1996 nach Würzburg ins Kongresszentrum verlegt. (…)

    2008 fand der Wettstreit in St. Goar am Rhein in der mittelalterlichen Evangelische Stiftskirche, und das Lager auf der Burg Rheinfels statt.

    Aus dem Würzburger Singewettsteit wurde 2009 der Rheinische Singewettstreit [ RSW in Sankt Goar – um wolle d. i. Wolfgang P., CPS Christlicher Pfadfinderbund Saar ].

    https://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=W%C3%BCrzburger_Singewettstreit

    Der Päderastie ähnliche institutionalisierte Formen der „Knabenliebe“ gab es auch als Wakashudō in der Samurai-Kultur Japans, als Mittel der „Kraftübertragung“ bei Initiationen von Knaben in Neuguinea und Melanesien und gibt es bis heute als Bacha bazi in Afghanistan.

    https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4derastie

    بچه بازی
    Bacha bazi

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bacha_bazi

    The custom is connected to sexual slavery and child prostitution

    https://en.wikipedia.org/wiki/Bacha_bazi

    [ Als Tatort gegründet, Anm.: ] Burg Balduinstein

    2013 wurde bekannt, dass auf dem Gelände Minderjährige sexuell missbraucht worden waren. Zunächst wurde ein 37-Jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte. Die Revision bestätigte das Urteil. Ein Jahr später wurde ein 54-jähriger Mittäter des 37-Jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt, dessen Täter aus dem engeren Umfeld des Trägervereins der Burg stammten. In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    [Mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ahndete das Diezer Schöffengericht sexuelle Übergriffe auf zwei Jugendliche.]

    Zurück bleibt Erstaunen. Und Entsetzen. Erwachsene suchten sich innerhalb der Jugendgruppen „Lieblingspimpfe“ aus, machten ihnen Geschenke und ließen sie in ihren Zimmern übernachten – in den eigenen Betten. Treffender als die Anwältin, die den inzwischen 23 Jahre alten Hauptbetroffenen als Nebenkläger vertrat, kann man es nicht ausdrücken: Bei Begegnungen auf Burg Balduinstein konnte auf einen Pool von Jungen zurückgegriffen werden

    Ihre Hoffnung, dass dieses System komplett bereinigt werde, ist in der gebotenen Schärfe allerdings kaum zu erfüllen. … Der Staatsanwalt hatte dem freiberuflich tätigen Cutter und Kameramann vorgeworfen, im Zeitraum von Juli 2002 bis Juli 2006 als Gruppenführer der autonomen Wandervögel seinen pädophilen Neigungen bei gegenseitigen Berührungen freien Lauf gelassen zu haben, mindestens einmal im Monat. …

    Drei Übergriffe zwischen Oktober 2004 und 2006 trugen dem Angeklagten neben der Bewährungsstrafe Beratungsgespräche bei der Psychiatrischen Ambulanz Trier ein (um den Therapiebedarf zu ermitteln). Außerdem zahlt der 54-Jährige Schmerzensgeld von 3000 und 1500 Euro.

    Quelle: Missbrauchsprozess: Entsetzen über mildes Urteil. Taunus-Zeitung am 14.06.2014.

    http://www.taunus-zeitung.de/rhein-main/Missbrauchsprozess-Entsetzen-ueber-mildes-Urteil;art801,895541

    Wie zweckmäßig, dass das für jede anständige, sorgfältige Jugendarbeit und zumal für die Pfadfinderarbeit (global Scouting) unverzichtbare Buch OvH Ohne vorgehaltene Hand auch den überbündisch und pfadfinderisch relevanten Ort RSW Rheinischer Singewettstreit erwähnt.

    Dieser jedoch, vertreten bekanntlich vor allem durch wolle CPS d. i. Wolfgang P. aus Zerf, grollt jedenfalls schmollt:

    “ Der RSW weist die im Buch formulierten Vorwürfe und Unterstellungen entschieden zurück und lehnt die Nennung unserer Veranstaltung innerhalb des Buches komplett ab. “

    02.01.2020 / 02.Januar 2020

    Stellungnahme des Rheinischen Singewettstreits e. V. zu der Publikation „Ohne vorgehaltene Hand – Netzwerke sexuellen Missbrauchs in der deutschen Pfadfinder‐ und Jugendbewegung“ von Almut Widdershoven, erschienen im Mai 2019 im Selbstverlag

    .

    Man spielt den Missverstandenen. Und bekundet verschnupft, zielsicher am Thema vorbeiredend: “ Die Unterstellung einer tolerierenden Haltung gegenüber Missbrauchstätern verbitten wir uns ausdrücklich. “

    Tatsache ist, dass ihr sie bei euch auf dem Singewettstreit habt herumlaufen lassen, das halbe Dutzend der altbekannten überbündisch aktiven Missbrauchstäter, im schönen Sankt Goar und beinahe in sæcula sæculorum – und jetzt möchtet ihr euch was auch immer „ausdrücklich“ … „verbitten“.

    Teflonbeschichtet sozusagen. CPS kann Lotoseffekt. Noch so viel Schmutzwasser drumherum, der Pfadifunktionär bleibt sauber, rein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lotoseffekt

    Dann, kaum zu fassen: “ Bis heute ist kein Fall von sexuellem Missbrauch im Kontext des Rheinischen Singewettstreit bekannt. “

    Zu den traurigen Fakten. Jeder konnte und kann sie kennen, die mindestens sechs bündischen päderastischen Alttäter oder auch Täter, die sich jahrelang auf dem RSW in Sankt Goar tummelten, doch im Jahr 2020 beschwört Saubermann wolle einen irgendwie nicht gegebenen Kontext: „Bis heute ist kein Fall von sexuellem Missbrauch im Kontext …“.

    Alles Kontext oder was. Die zahlreichen Kontexte einfach anders framen, anders rahmen, solange, bis der gegebene Kontext, schwuppdiwupp, weg ist, jedenfalls irgendwie und beinahe.

    Gewiss, der eine oder andere Missbrauch geschah ein paar Kilometer weiter weg in dem einen Fall und einige Wochen eher oder oder auch später im anderen Fall.

    Goar ist sauber. Geht doch.

    Das ist die – leider sehr deutsche! – Herangehensweise des Kopf-in-denSand-Steckens.

    Die Bündischen bzw. bündischen Pfadfinder von heute sollten ihre drei Problemfelder bearbeiten: den religiösen Extremismus – KPE sowie Kreationisten bzw. Evangelikale -, den Nationalismus bzw. die völkisch-rassistischen Traditionen, die päderastischen Traditionen seit Gustav Wyneken.

    Statt dessen will man gleichsam den Radiergummi betätigen, sehnt man sich nach der Blauen Blume der Erinnerungslosigkeit:

    “ Der RSW weist die im Buch formulierten Vorwürfe und Unterstellungen entschieden zurück und lehnt die Nennung unserer Veranstaltung innerhalb des Buches komplett ab. “

    Ichbinkleinmeinherzistrein.

    Edward von Roy

  68. thymian Says:

    „Gemeinde Balduinstein (…) Entstehung und Enthüllung unseres Begrüßungssteines am 26. August 2016 (…) Frank Puchtler und Wolf-Dieter Matern erhalten eine Miniaturnachbildung“

    Zur dritten Bildsammlung:

    Skulpturenausstellung 16.-17. April 2016

    h ttps://www.gemeinde-balduinstein.de/fotos/veranstaltungen-2019/2016/


    Das Bündische und die Kunst

    Kunst bringt die Menschheit weiter gerade auch durch das verblüffende Detail, (nämlich) den ungewohnten Blickwinkel, durch eine Veränderung der Perspektive. Insofern ist Kunst Revolution und die wahre Künstlerschaft avantgardistisch. Ob im Laufe von 120 Jahren praktisch erreicht oder eher verfehlt, zur gesellschaftlichen Avantgarde zu gehören, ist auch ein jugendbewegter Anspruch.

    Es ist vier Jahre her, die Steinbildhauerworkshops hatten Jubuiläum. Alle in einer eigenen festlichen Ausstellung auf dem Gelände der Jugendburg gezeigten Kunstwerke waren „in [den] letzten 20 Jahren“ entstanden, wie in Foto eins beschrieben, nämlich „1995-2005“. Foto eins, man nennt Austellungstitel und Räumlichkeit: „Balduin-Stein-Skulpturen (…) Ausstellung (…) im großen Saal auf der Burg Balduinstein“.

    Der menschliche Körper fasziniert insbesondere die Künstler der Menschheit sei jeher und ist seit Antike und Renaissance sozusagen das Maß aller Dinge. Aus dem Stein herausgemeißelt entsprechend … da ein Gesicht, … dort, seien wir doch nicht so prüde, ein Hintern, und, vielleicht beachtlich, unter „Skulpturenausstellung 16.-17. April 2016“, das Foto

    zweite Reihe, fünftes von links

    …, das Kunstwerk erscheint, nun tut doch nicht so schamhaft, wie eine menschliche Glans Penis. Die penile Eichel verblüffend groß dimensioniert, das als Vorbild dienende momentane genitale Durchblutungsstadium offensichtlich tendenziell prachtvoll prall. Auch noch einmal, dort ganz links, mit Personengruppe im letzten Bild, dritte Zeile. Gewiss, der humane Körper ist immer wieder einen Blick wert.

    Kein Kunstwerk ohne Künstler! Wer wohl diese Huldigung an das maskuline Genital in Stein verewigt hat? Vielleicht hat mit Hammer und Meißel gar ein wahrhaftiger Bündischer den Marmor geklöpfelt?

    Wenn ja, wohin will der dann jugendbewegte Artist unsere Perspektive und Neubesinnung lenken, bündisch wie überbündisch, sozial avantgardistisch, sexuell revolutionär?

    Man verstehe mich nicht falsch, ich rufe nicht nach Zensur des Blickwinkels und Gestaltens, es bleibt grundsätzlich wichtig, auch den unbekleideten menschlichen Körper künstlerisch darzustellen oder Sexualität kreativ zur Sprache zu bringen.

  69. thymian Says:

    Tätärätätätätä

    In Balesta is Kermes

    Und zur Eröffnung wurde gestern durch unseren Landrat Frank Puchtler und unsere Bürgermeisterin Marie-Theres Schmidt der neue Begrüßungsstein am Ortseingang von Balduinstein der Öffentlichkeit präsentiert.

    h ttps://www.facebook.com/feuerwehr.balduinstein/posts/1103638593023183/

    [ An dritter Stelle zu lesen: Freies Bildungswerk Balduinstein ]

    h ttps://www.facebook.com/feuerwehr.balduinstein/photos/pcb.1103638593023183/1103638563023186/?type=3&theater


    [ Fünfte Zeile erstes Foto, Bildbeschreibung ]

    Die Namen der großzügigen Spender wurden in Stein gehauen

    h ttps://www.gemeinde-balduinstein.de/fotos/veranstaltungen-2019/2016/


    fnp 19.03.2016

    Der Balduin-Stein

    Mit einem Begrüßungsstein soll die Ortsgemeinde Balduinstein ihrem Namen alle Ehre [Welche Ehre, die „Ehre“ der verweigerten Aufarbeitung des 1974 gegründeten Systems Missbrauch? Anm.] machen.

    (…) Neben beantragten Fördergeldern hat die Ortsgemeinde zu einer Spendenaktion aufgerufen. Jeder Spender erhält eine Spendenquittung. Bei Spenden ab 100 Euro wird der Name des Spenders auf der Rückseite eingemeißelt. Erfreulicherweise sind schon einige Spenden von Bürgern und Vereinen eingegangen. Dennoch wäre die Ortsgemeinde für weitere Unterstützung sehr dankbar. Spendenkonto: Nassauische Sparkasse Diez, (…), Empfänger: Verbandsgemeinde Diez, Verwendungszweck: Förderung Kunst und Kultur, Ortsgemeinde Balduinstein. (…)

    https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/balduin-stein-10636123.html


    Fasching in Balesta am Samstag 22.02.2020 im Burgsaal in Balduinstein

    h ttps://www.localbook.de/artikel/Fasching_in_Balesta_am_Samstag__im_Burgsaal_in_Balduinstein/431-2019-46-0-00000000000019112823

  70. thymian Says:

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    Landeslager 2014 am Marbachstausee (…) der unter Anleitung von Gretel aus Kelkheim überhaupt das erste Mal ein Jagdhorn in der Hand

    https://waldjugend-hessen.de/index.php?site=aktuell

    Balduins Post – Gemeinde Balduinstein | Nr. 22 Seite 2 September 2019

    Burg im Mittelpunkt | Am 29. / 30. Juni fand das Burgfest bei überaus heißen Temperaturen statt. (…) Es gab (…) Fleisch vom Schwenkgrill (Waldjugend Kelkheim)

    [ Hier ohne Internetquelle / URL. Bei gemeinde-balduinstein.de zwei falsche Schreibweisen, NortEmeyer („Burgfest am 29./30. Juni 2019 (…) Burgführungen mit Gretel Nortemeyer“) sowie, Balduins Post Nr. 22 (September 2019), NorDmeyer („Neben geführten Besichtigungen von Gretel Nordmeyer“). ]

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    Gretel Nortmeyer [d. i. Annegret Nortmeyer, im Film zum 700. Jubiläum (2019) die „Burgführerin von Burg Balduinstein“.]

    [Verlinkt via Facebook u. a. zu: ] Deutsche Waldjugend Kelkheim, Taunusmeute, ÜT 2017, Die info, Burg Balduinstein, Deutsche Waldjugend, Deutsche Waldjugend LV Hessen, Waldjugend NRW, Deutsche Waldjugend LV Hamburg [sowie, Rubrik Musik, zum] Peter-Rohland-Singewettstreit [… alles Jury oder was …]

    ____s://de-de.facebook.com/people/Gretel-Nortmeyer/100004179888391

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    Zu lesen in scouting am 19.05.2020

    Balduinstein als friedlicher Ort

    (…) Als „Burgführerin von Burg Balduinstein“ tritt auch die neue Vorstandsvorsitzende des Bildungswerkes im Fernsehbericht auf. Fernsehbericht wie auch Offener Brief weisen darauf hin, dass Balduinstein ein „friedlicher Ort“ sei. Ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen, (…) der Forderung nach öffentlicher Aufarbeitung der Fälle sexualisierter Gewalt seit Gründung des Bildungswerkes wurde bislang nicht nachgekommen. Die Kommentare unter dem idyllischen Fernsehbericht sprechen wohl für sich.

    https://scouting.de/balduinstein-als-friedlicher-ort/

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    Ortsjubiläum 700 Jahre Balduinstein

    min 0:46 bis 0:51, min 2:38 bis 2:59, min 3:56 bis 4:26

    „Gretel“, „Burgführerin von Burg Balduinstein“

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    impressum – jugendburg balduinstein

    vorstand: vorsitzende: gretel nortmeyer

    __jugendburg-balduinstein.de › kontakt › impressum

    vorstand der burg – jugendburg balduinstein

    annegret nortmeyer (…)

    __jugendburg-balduinstein.de

    (…)

    Annegret Nortmeyer: Gedanken zur Autorenlesung von Berry [Herbert Westenburger]

    (…)

    Annemarie Selzer (Schlumpf): Eindrücke vom Jurtengespräch zum Thema: Was tun gegen die „Blüherei“

    (…)

    Weimarer Erklärung 2013

    (…)

    https://d-nb.info/106467836x/04

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    Herbert Westenburger, bündisch berry, war bis zum Verbot 1934 Nerother Wandervogel und danach illegaler Jungenschafter. Am 24.01.2009 war berry auf Jugendburg Balduinstein zu Gast, um über seine Jugendzait im Nazideutschland und im Nachkriegsdeutschland zu erzählen.

    Herbert (Berry) Westenburger, 5.1.1920 in Frankfurt am Main geboren, seit März 1932 bis zum Verbot 1934 im Nerother Wandervogel, danach in illegaler Jungenschafts-Horte. Mit jüdischen Vorfahren entfällt ein Studium. Wechsel vom Gymnasium zur Handelsschule. Danach Konditorenlehre und Hotelfachschule. 1938 Haft wegen „bündischer Umtriebe“, Amnestie und ab September 1939 Flaksoldat. Westfront, Berlin, 1942/43 bis zur Niederlage Afrika-Korps. Verwundet, britische und amerikanische Gefangenschaft, zwei vergebliche Fluchtversuche. Rückkehr Januar 1946. Mutter als „Halbjüdin“ in Auschwitz ermordet. Wiederaufbau der Nachkriegs-Jugendbewegung. Ehrung durch Verleihung der „Johanna Kirchner“-Medaille für sein standhaftes Festhalten an bündischen Idealen während der NS-Zeit. Hielt in Schulen und Fachhochschulen Frankfurts Aufklärungsvorträge über die jugendliche Verweigerungstaktik. Beruflich tätig in internationalen Büromaschinenfirmen. Verkaufsdirektion Nato-Truppen, Europa.

    (Initiative Opferdenkmal (Oberursel). Initiative für die Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an die Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus.)

    https://www.opferdenkmal-oberursel.org/2012/09/herbert-berry-westenburger-liest/

    Johanna-Kirchner-Medaille

    Die Johanna-Kirchner-Medaille war eine Auszeichnung der Stadt Frankfurt am Main. In den Jahren 1991–1995 verlieh die Stadt die Medaille an damals noch lebende Menschen, die dem Nationalsozialismus Widerstand entgegengesetzt hatten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna-Kirchner-Medaille

    Herbert »Berry« Westenburger wurde als 18-jähriger von der Gestapo verhaftet, weil er zur bündischen Jugend gehörte. Nach dem Verbot sämtlicher Jugendorganisationen außer der Hitlerjugend 1933, gründeten etwa 20 Jugendliche, die sich der Hitlerjugend (HJ) nicht anschließen wollten, die »autonome Jungenschaft Frankfurt«. Sie machten Fahrten und veranstalteten gemeinsam Sing- und Leseabende. Dabei verfolgten sie keine politischen Ziele. Dennoch gerieten sie immer wieder in handgreifliche Auseinandersetzungen mit HJlern, die einen eigenen Streifendienst eingerichtet hatten.

    Aufgrund immer strengerer Kontrollen der NS-Behörden und zum Schutz vor Übergriffen durch die HJ, gründete »Berry« mit einigen Freunden den »Bündischen Selbstschutz«. Deren intensive Vernetzungsarbeit mit Bündischen in anderen Städten Deutschlands sollte aber nicht allzu lange währen, denn im September 1938 verhaftete die Gestapo zahlreiche Mitglieder, darunter auch Herbert Westenburger.

    »Berry« war in verschiedene Städte gereist und wurde von der Gestapo gesucht, als er am 23. September 1938 nach Frankfurt zurückkam. Seine Mutter, die bereits von der bevorstehenden Verhaftung wusste, versuchte ihn noch zu warnen, indem sie sich mit ihm nicht zu Hause, sondern in einem Café traf. Doch kurze Zeit später betraten zwei Gestapo-Beamte das Café, nahmen Berry fest und brachten ihn ins Polizeigefängnis Klapperfeld.

    (Ehemaliges Polizeigefängnis Klapperfeld Dokumentation der Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld in Frankfurt am Main.)

    https://www.klapperfeld.de/de/ausstellung/alltag-im-klapperfeld/herbert-rberryl-westenburger.html

    Nachruf auf „Hund“ Wolfgang Lauinger

    https://scouting.de/nachruf-auf-hund-wolfgang-lauinger/

    Wolfgang Lauinger hat sich in einer Lebensphase, in der viele Menschen sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen, entschieden, seine Biographie öffentlich zu machen. Als sogenannter „Halbjude“, als Swingkid und als schwuler Mann war seine Vita von Jugend an geprägt von Freiheitswillen und Widerstand gegen Konventionen. Wolfgang Lauinger war in der Lage, den Wert von Demokratie und Menschenrechten anhand seines Lebensweges authentisch zu vermitteln. Er legte großen Wert darauf, damit junge Menschen zu erreichen, was ihm in außergewöhnlicher Weise gelang. Für dieses zutiefst demokratische, soziale und pädagogische Engagement erhielt er im Jahr 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

    https://www.hessen.de/pressearchiv/pressemitteilung/100-geburtstag-wolfgang-lauinger

    Wolfgang Lauinger gehörte in den 70er-Jahren zu den Gründern der Jugendburg Balduinstein. Er führte zahlreiche Veranstaltungen insbesondere mit Jugendlichen durch, in denen er von seinen Erfahrungen berichtete. Bildung sah er als ein Mittel an, Demokratie zu fördern und zu bewahren. Er forderte vor allem die Rehabilitierung der nach dem Paragrafen 175 verurteilten Männer und eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Rolle von Nationalsozialisten und nationalsozialistischem Gedankengut insbesondere in der Justiz der frühen Bundesrepublik.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Lauinger

    Der Gemeinderat der Ortsgemeinde Balduinstein hat am 13.06.2005 einstimmig Herrn Wolfgang Lauinger zum Ehrenbürger der Ortsgemeinde Balduinstein ernannt. Diese Würdigung ist Ausdruck der Dankbarkeit und Anerkennung, die sich Herr Lauinger durch sein Engagement zur Nutzung des Burgsaales und der Restaurierung der Burg Balduinstein erworben hat.

    https://www.gemeinde-balduinstein.de/gemeinde/ehrenb%C3%BCrger/

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    (100 Jahre Hoher Meißner (1913–2013): Quellen zur Geschichte der Jugendbewegung | herausgegeben von Barbara Stambolis, Jürgen Reulecke)

    13. Zum Jugendtag in Weimar (30.8.–1.9.2013): Weimarer Erklärung vom 1. September 2013 (zur Verfügung gestellt von Kay Schweigmann-Greve).

    (…) [Und nicht vergessen, Islam heißt Frieden. Bemerkenswert angestrengt werden Islam und Muslime verwechselt oder, ganz im Sinne der Muslimbruderschaft oder der Teheraner Mullahs, zu Doppelbegriffen wie „der Islam und die Muslime“ als angeblich untrennbar verschmolzen. Abzulehnen bleibt Muslimfeindlichkeit und jede Art von Antisemitismus.]

    Wir lehnen jede Form von Antisemitismus und auch Islamfeindlichkeit ab. (…)

    Weimar, 1. September 2013

    Sozialistische Jugend Deutschlands Die Falken
    (…)
    Kulturinitiative »Lebendig Leben«
    Bildungsstätte der Jugendburg Ludwigstein

    https://books.google.de/books?id=Gz6hCAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Weimar 2013: Ein harmonisches, geschichtsbewusstes und gegenwartsorientiertes Treffen der verschiedenen Ströme der Jugendbewegung

    ___ps://www.falken-nds.de/?p=1743&cpage=1

    .

  71. Edward von Roy Says:

    Werkschulheim Felbertal, eine Pionierschule, die inzwischen nicht mehr am alten Standort ist. Der Gründer und Direktor dieser Schule, Alexej Stachowitsch, ein Russe, war ein begnadeter Pädagoge, aber er war auch ein Pädophiler. Der andere Bericht betraf die Odenwaldschule, wo der berühmte Gerold Becker massiven Missbrauch betrieben hat.

    https://www.herder.de/religion-spiritualitaet-shop/schuld-und-verantwortung-gebundene-ausgabe/c-38/p-16483/

    2006 …! Alexej Stachowitsch singt während des UMK-Treffens (2006) auf Burg Balduinstein im Kurfürstenkeller das Lied Tyi morják.

    s://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Axi_Balduinstein.jpg

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    ( Kommentiert auf scouting am 05.05.2020. )

    Beim Lesen von „das Freie Bildungswerk Balduinstein hat sich intensiv mit der Thematik des Kindeswohls auseinandergesetzt“, vermisse ich ein: „das Freie Bildungswerk Balduinstein hat sich intensiv mit dem sexuellen Missbrauch an Jungen auf dem Balduinsteiner Burggelände seit den Siebziger und Achtziger Jahren auseinandergesetzt“.

    https://scouting.de/offener-brief-des-neuen-balduinstein-vorstandes/

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    ( Kommentiert auf scouting am 06.05.2020. )

    Die jeweilige Tat, nämlich die sexualisierte Gewalt an einem Minderjährigen, jugendbewegt-bündisch gemeint war nahezu immer ein Junge, ist für den sogenannten Betroffenen, vielleicht darf man sich sagen für das Opfer, nicht Vergangenheit, niemals.

    Sexueller Missbrauch vergeht nicht, sondern durchdringt die Jahrzehnte und die bündischen Gruppengenerationen. Durchragt sogar die Generationen, denn ein Kind bekommt mit, ob seine Großmutter im Krieg oder seine Mutter oder sein einst im Wandervogel oder Pfadfinderbund aktiver Vater vergewaltigt bzw. sexuell missbraucht worden ist.

    Der Ort der Tat, allerdings, der Tatort, und ein solcher war und bleibt die im landschaftlich so wunderschönen Lahntal gelegene Jugendburg Balduinstein, ist dem jeweiligen Betroffenen ein Ort der Angst, seinen damaligen oder heutigen Freunden ein Ort des Grauens. Nicht 1974 ff., sondern heute.

    Das sogenannte Freie Bildungswerk hat seine hochproblematische 46-jährige Vergangenheit aufzuarbeiten. Es wäre ein Verschweigen und Missachten der Opfer der Jugendburg Balduinstein, heute lediglich zu schreiben: „Unsere Burg ist ein schöner und friedlicher Ort“.

    https://scouting.de/offener-brief-des-neuen-balduinstein-vorstandes/

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    [ Offener Brief des neuen Balduinstein-Vorstandes ]
    [ Scouting – Di., 05/05/2020 – 07:29 ]

    Hier der Offene Brief des neuen Vorstandes des Bildungswerkes Balduinstein:

    „Liebe Freunde,

    das Freie Bildungswerk Balduinstein hat sich intensiv mit der Thematik des Kindeswohls auseinandergesetzt und unser Präventions- und Interventionskonzept hierzu ist fast fertig. (…) Als Konsequenz vergangener Vorfälle (…)

    Unsere Burg ist ein schöner und friedlicher Ort, der viele Chancen und Möglichkeiten bietet, und der Burgverein ein Kreis verantwortungsbewusster Menschen, deren Ziel die Erhaltung der Burg als Institution ist.

    Horridoh, Gretel, Costa und Wölfchen“

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    der eisbrecher · 8. Mai 2020 um 02:44 uhr

    also fürs erste ignorieren wir den offenen brief der balduinstein erstmal und warten auf einen in dem wirklich etwas drinsteht. wie macht ihr das?

    h ttps://www.facebook.com/der.eisbrecher/posts/4443362422355955?__tn__=-R

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    Für viele wurden die dortigen Jugenderlebnisse positiv prägend für das ganze Leben. Das einfache Leben auf Fahrt, das Lernen von Selbstständigkeit und Verantwortung sind zeitlose Ideale der Bünde.

    Doch die Erfolgsgeschichte hat Schattenseiten. Eine davon wurde nun vor dem Landesgericht in Saarbrücken verhandelt. Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen in 11 Fällen lautete die Anklage gegen den 37-jährigen Markus M. Der bis Ende vergangenen Jahres als Erzieher Tätige soll seine Führungsrolle bei den Pfadfindern und Wandervögeln für eigene sexuelle Befriedigungen ausgenutzt haben. …

    Wiederholt wurde die Jugendburg Balduinstein als Tatort genannt – eine an der Lahn gelegene, romantische Begegnungsstätte von Pfadfindern und anderen bündischen Gruppen. Der frühere Pfadfinderstamm „Landsknechte“ des Angeklagten bezeichnete die Burg auf seiner Homepage als „Heimatburg“. Später wandte sich Markus M. mit einer – laut Aussage eines seiner Jungen als „Geheimbund“ bezeichneten – Gruppe von den Pfadfindern ab. Markus M. und seine Gefolgschaft wurden nach einiger Zeit selbst Wandervögel: Balduinsteiner Wandervögel.

    taz am 12.06.2013

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bi&dig=2013%2F06%2F12%2Fa0121&cHash=3bc5ccb677fb1e40e84b05a6305f58a3

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    Erzieher missbraucht Pfadfinder beim Ausflug

    Berichtet von einer Nacht im Dezember 2004 auf der Burg Balduinstein bei Koblenz: „Der Junge kam zu uns ins Zimmer und legte sich zwischen uns. Während ich Sex mit Markus hatte, griff er mir an die Brüste. Und mein Mann machte sich an ihm zu schaffen.“

    BILD vom 31.05.2013

    http://www.bild.de/news/inland/erzieher/erzieher-missbraucht-pfadfinder-30631846.bild.html

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    Burg Balduinstein: Noch mehr Jungen missbraucht?

    Rhein-Zeitung vom 19.06.2013

    Koblenz/Balduinstein – Gegen einen Gruppenführer der Wandervögel sind erneut schwere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat nach Informationen unserer Zeitung gegen einen 53-jährigen Mann Anklage wegen Kindesmissbrauch (24 Fälle) und Missbrauch von Schutzbefohlenen (drei Fälle) erhoben. …

    Beide Männer sollen einen Teil ihrer Missbrauchstaten auf der Burg Balduinstein (Rhein-Lahn-Kreis) verübt haben. Sie ist Heimatstandort der Autonomen Wandervögel und gehört seit 1979 dem Verein „Freies Bildungswerk Balduinstein“. Auffallend ist: Die beiden mutmaßlichen Tatzeiträume überlappen sich. Der 37-Jährige soll seine Missbrauchstaten von 2004 bis 2006 verübt haben, der 53-Jährige von 2002 bis 2006.

    Das wirft die Staatsanwaltschaft dem 53-Jährigen vor: Der Mann, der in Nordrhein-Westfalen lebt, soll zahlreiche sexuelle Übergriffe auf zwei Jungen verübt haben, die ihm von deren Eltern anvertraut worden waren. Zu den Taten kam es laut Anklage bei mehreren Veranstaltungen und Treffen auf Burg Balduinstein, außerdem während eines Ausflugs der Wandervögel an die Adria. Die beiden Opfer sollen zwischen 12 und 15 Jahre alt gewesen sein. …

    http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Burg-Balduinstein-Noch-mehr-Jungen-missbraucht-_arid,611652.html

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    FÜRSTEN IN LUMPEN UND LODEN
    Jugendbewegung – Der Film

    Gegen ein Mitglied unsrer Projektgruppe „FÜRSTEN IN LUMPEN UND LODEN. Jugendbewegung – Der Film“ ist ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellem Missbrauch eingeleitet worden. … Der Verein „Fürsten in Lumpen und Loden“ wird aufgelöst.

    http://www.jugendbewegung-der-film.de/

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    Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    „Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des „Werkschulheim Felbertal“ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.“

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

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    kurier.at: Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. (…)

    Kardinal Christoph Schönborn: (…) Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

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    Doris Wagner, ‎Kardinal Christoph Schönborn – 2019 – ‎Religion

    Schuld und Verantwortung: Ein Gespräch über Macht und Missbrauch in der Kirche

    (…)

    Sakrosankte. Meister, ausgenutzte Bedürftigkeit

    Christoph Schönborn: Mit der Missbrauchsfrage bin ich eigentlich das erste Mal über Berichte in Berührung gekommen, die berühmte säkulare Schulen betrafen: das Werkschulheim Felbertal, eine Pionierschule, die inzwischen nicht mehr am alten Standort ist. Der Gründer und Direktor dieser Schule, Alexej Stachowitsch, ein Russe, war ein begnadeter Pädagoge, aber er war auch ein Pädophiler. Der andere Bericht betraf die Odenwaldschule, wo der berühmte Gerold Becker massiven Missbrauch betrieben hat.

    Innerkirchlich wurde ich zum ersten Mal massiv mit dem Thema Missbrauch (…) über meinen Vorgänger Kardinal Hans Hermann Groër: Vorwurf des Missbrauchs von Jugendlichen als Lehrer im Knabenseminar in Hollabrunn. (…)

    https://books.google.de/books?id=_QibDwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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  72. Lahntalwanderer Says:

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    Jamboree 1951 Bad Ischl – 1/4

    Filmbericht vom 7. World Scout Jamboree 1951 in Bad Ischl (Österreich).

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    Scout Jamboree Salzburg (1951)

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    Jamboreelied von Bad Ischl

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  73. thymian Says:

    die burg ist eine überbündische begegnungsstätte, in der sich unsere gäste ebenso wohlfühlen wie wir selbst.

    sie soll uns balduinsteinern und unseren freunden immer bündische heimstätte und zuflucht sein.

    (…)

    wir wollen bündische gruppen ansprechen, die fantasie und lebenskraft besitzen, um sich diese möglichkeiten zu eigen zu machen und für sich und andere fruchtbar zu nutzen. die kultur einer gruppe lebt aus der begegnung, dem gespräch und dem gegenseitigen austausch.

    dafür bietet die burg ungestörten raum.

    https://www.yumpu.com/de/document/read/28761789/jahresprogramm-jugendburg-balduinstein

    _ttps://www.scout-o-wiki.de/index.php/Freies_Bildungswerk_Balduinstein_e.V.

    der eisbrecher · 8. Mai 2020 um 02:44 also fürs erste ignorieren wir den offenen brief der balduinstein erstmal und warten auf einen in dem wirklich etwas drinsteht.

    Hamburger Singewettstreit · #balduinsteinbleibtḥarām

    _ttps://www.facebook.com/der.eisbrecher/posts/4443362422355955?__tn__=-R

    die balduinstein ist haram

    eisbrecher leser wissen mehr

    _ttp://bit.ly/burg-balduinstein-missbrauch
    _ttps://der-eisbrecher.de/cont_files/e223-2019_burg-balduinstein-vor-gericht-missbrauch.pdf
    _ttps://m.facebook.com/der.eisbrecher/posts/3698380720187466

    _ttps://www.instagram.com/eisbrechercrew/?hl=nb
    _ttps://www.instagram.com/eisbrechercrew/?hl=nb

    „Burg Balduinstein vor Gericht“ – im eisbrecher 223 hat schlumpf (annemarie selzer) einen intensiven blick auf die jahrzentealten gerüchte um missbrauch von kindern und jugendlichen auf der burg balduinstein geworfen.

    der eisbrecher

    _ttps://www.picuki.com/profile/eisbrechercrew
    _ttps://m.facebook.com/der.eisbrecher/posts/3698380720187466



    Soso, „Vorfälle“ (Offener Brief) also gab es ab 1974. „Als Konsequenz vergangener Vorfälle“. Aufarbeitung geht anders.

    Offener Brief des neuen Balduinstein-Vorstandes (Mai 2020).

    „(…) das Freie Bildungswerk Balduinstein hat sich intensiv mit der Thematik des Kindeswohls auseinandergesetzt und unser Präventions- und Interventionskonzept hierzu ist fast fertig. Wir möchten euch gerne über einige Grundzüge unseres Konzeptes informieren, damit ihr auf dem neuesten Stand der Dinge seid. Wir haben uns in unserer Herangehensweise an den Maßstäben der Jugendverbände orientiert, unabhängig davon, dass wir ein Erwachsenenverband sind. Als Konsequenz vergangener Vorfälle ist es uns wichtig, hier sehr niedrigschwellig zu arbeiten, um besonders Kindern und Jugendlichen im Rahmen unserer Möglichkeiten ein geschütztes Umfeld auf der Burg zu bieten, auch wenn unsere Gastgruppen für ihre Veranstaltungen natürlich selbst verantwortlich sind. (…)“

    https://www.jurtenland.de/aggregator/categories/2?page=1

    Zur verweigerten, ausstehenden Aufarbeitung und ebenfalls zu einer ernst gemeinten bündischen Prävention

    gehört die ausführliche, schriftlich dokumentierte, jederzeit öffentlich zugängliche Darstellung, was alles zu den Übergriffen auf Jungen führte sowie was sie begleitete.

    Zu diesen begünstigenden und begleitenden Rahmenbedingungen seit 1974 ist, sobald dort die skandalöserweise ausstehende Aufarbeitung der Vergangenheit der eigenen Institution erwünscht sein wird, durch den neuen heutigen Vorstand, d. h. durch Annegret Nortmeyer („vorstand: vorsitzende“) und Mitarbeiter (gemeinsam der „vorstand der burg“) darzulegen in Bezug auf ihre Jugendburg:

    Die Bedeutung der Epoche Hohlenfels, Kontakte nach Rees, die Bedeutung der überbündischen Feste / Treffen bzw. der Singetreffen / Singewettstreite in Balduinstein oder mit Balduinsteinbeteiligung andernorts, die Rolle der Zeitschriften, die der Falado, der balduinsteinnahen gj grauen jungenschaft incl. Pädo-Idol fred Alfred Schmid, Rolle, Herstellung und Vertrieb der „Atmosphäre“ herstellenden Fotos bzw. Kunstwerke von der silbernen Reihe der Zeitschrift eisbrecher bis zum Gengenbacher Nacktjungenmaler, die päderastische „Pädagogik“ des „Sexualaufklärers“ und mindestens zweimaligen (1988, 1990) Referenten beim Freien Bildungswerk Balduinstein Prof. Dr. Helmut Kentler, Hochschullehrer von 1976 bis 1996.

    Dazu gehört die detaillierte Analyse

    der Verbindungen von Funktionsträgern bzw. Verantwortlichen der Jugendburg Balduinstein ab 1974 mit den eigenen sowie den befreundeten weiteren bündischen Tätern. Zu diesen Verbindungen kann auch das Gutheißen, Billigen, Verharmlosen oder Beschweigen der jeweiligen Missbrauchstat gehören. Taten geschahen auf der Burg oder andernorts in Deutschland oder im Ausland.

  74. thymian Says:

    Pädosex-Professor Kentler als Referent auf der 1974 gegründeten Jugendburg – auch das sollte Thema der Aufarbeitung sein für alle Pfadfinder bzw. Bündischen Deutschlands im Allgemeinen und im Besonderen für die der Waldjugend angehörige bzw. nahestehende, bündisch gretel genannte Annegret Nortmeyer, die neue Vorstandsvorsitzende und, 2019 im Film zum 700. Jubiläum, die „Burgführerin von Burg Balduinstein“.

    Pädo-Freund Kentler & Berlin | Gab es seit den 70er Jahren ein Netzwerk, innerhalb dessen Kinder durch Reformpädagogen zum Missbrauch verschoben wurden? Von Berlin zur Odenwaldschule. Initiator eines Pädo-Projekts war Helmut Kentler. Der Pädagoge war mit Pädosexuellen gut Freund und machte eine glänzende Karriere. Auch als Gerichtsgutachter. | EMMA am 6. Dezember 2016.

    „Helmut Kentler. Er ist Leiter des Pädagogischen Instituts Berlin und mit allen vernetzt, die in der deutschen und holländischen Pädosexuellen-Szene Rang und Namen haben. … Als Gerichtsgutachter wird Prof. Kentler in zahlreichen Fällen dafür sorgen, dass Verfahren gegen Kindesmissbraucher eingestellt bzw. die Täter freigesprochen werden.“

    https://www.emma.de/artikel/paedo-freund-kentler-und-der-berliner-senat-333857

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    Balduinstein September 1988 — Helmut Kentler: Bemerkungen zur Geschichte der Freundschaft

    Balduinstein September 1990 — Helmut Kentler: Liebe als Überlebens-Chance

    Alles Jugendburg oder was? Freies Bildungswerk Balduinstein und der dort 1988 und 1990 referierende Helmut Kentler

    Helmut Kentler (* 2. Juli 1928 in Köln; † 9. Juli 2008 in Hannover) war ein deutscher Psychologe, Sexualwissenschaftler und Professor für Sozialpädagogik an der Universität Hannover. Posthum werden sexualpolitische Positionen in seinen Schriften als Verharmlosung von Pädosexualität angesehen und kritisiert.

    Nach Beendigung seines Studiums war er zunächst als Jugendbildungsreferent an der Evangelischen Akademie Arnoldshain tätig. Im Anschluss daran arbeitete er von 1962 bis 1965 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und „erster Pädagoge“ im Studienzentrum Josefstal (evangelische Jugendarbeit) bei Neuhaus am Schliersee. Die maßgeblich von ihm mit entwickelte Theorie einer emanzipatorischen Jugendarbeit machte ihn bundesweit bekannt. Im Folgejahr war er als Assistent von Klaus Mollenhauer an der PH Berlin. Danach wurde er Abteilungsleiter für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung am Pädagogischen Zentrum Berlin und von 1967 bis 1974 ebendort Abteilungsdirektor. 1975 promovierte er in Hannover mit der Dissertation Eltern lernen Sexualerziehung, die auch als Buch erschien und insgesamt bis in die 1990er Jahre eine Auflage von 30.000 Exemplaren erreichte. 1976 erhielt er einen Ruf als Hochschullehrer für die Ausbildung von Berufsschullehrern für Sonderpädagogik an die Universität Hannover, an der er bis zu seiner Emeritierung 1996 lehrte.

    Kentler gehörte zu den Befürwortern einer „emanzipatorischen“ Jugendarbeit und zählt zu den Vertretern der Sexualaufklärung der 1960er und 1970er Jahre. In seiner Tätigkeit als Gerichtsgutachter und Experte für Kinder- und Jugendsexualität erreichte er in Fachkreisen Bekanntheit. Von 1979 bis 1982 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, später war er im Beirat der Humanistischen Union. Außerdem war er Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung.

    Ende der 1960er Jahre brachte er in einem Modellversuch mehrere verwahrloste 13- bis 15-jährige Jungen, die er als „sekundärschwachsinnig“ einschätzte, bei ihm bekannten Pädophilen unter, um sie unter deren Obhut zu resozialisieren und zu reifen Erwachsenen heranwachsen zu lassen. Aufgrund der damit verbundenen Straftatbestände machte er dies erst nach deren Verjährung mehr als ein Jahrzehnt später öffentlich. Kentler versprach sich von dem Experiment, dass die Jugendlichen durch die Männer sozial wieder gefestigt würden. Dass die Männer Sex mit den Minderjährigen haben würden, war Kentler klar. Der Skandal wurde 2015 öffentlich debattiert, die Senats-Jugendverwaltung beauftragte daraufhin die Wissenschaftlerin Teresa Nentwig von der Universität Göttingen, den Vorfall und die Verantwortung der Behörden aufzuarbeiten.

    Bei einer Fraktionsanhörung der FDP im Jahr 1981 berichtete er: „Diese Leute haben diese schwachsinnigen Jungen nur deswegen ausgehalten, weil sie eben in sie verliebt, verknallt und vernarrt waren.“ In einem Gutachten für die Senatsverwaltung für Familie, Frauen und Jugend bezeichnete er die Ergebnisse des Versuchs 1988 als „vollen Erfolg“. Strafrechtliche Konsequenzen hatte er damals wegen Verjährung nicht mehr zu befürchten. Er hielt auch während seiner Lehrtätigkeit in Hannover Kontakte zu den ehemaligen Beteiligten aufrecht und empfahl Anfang der 1990er Jahre in einem Gutachten für das Berliner Familiengericht, dass einer der missbrauchten Jugendlichen weiter bei seinem pädophilen Pflegevater, den er als pädagogisches Naturtalent bezeichnete, bliebe.

    Kentler war ledig, homosexuell und hatte drei Adoptivsöhne und einen Pflegesohn.

    Nach Kentlers Auffassung reicht es nicht aus, dass Eltern den sexuellen Wünschen ihrer Kinder keine Hindernisse in den Weg legen, vielmehr sollten diese ihre Kinder an die Sexualität heranführen, weil sie sonst „riskieren, dass sie sexuell unterentwickelt bleiben, dass sie zu sexuellen Krüppeln werden“. Eltern trügen hier ein hohes Maß an Verantwortung: „Den Eltern muss klargemacht werden, dass ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Kindern und Eltern nicht erhalten bleiben kann, wenn den Kindern die Befriedigung so stark drängender und unaufschiebbarer Bedürfnisse wie der sexuellen verwehrt wird.“ Frühe Koituserfahrungen seien sinnvoll, denn koituserfahrene Jugendliche „fordern eine eigenständige Welt der Teenager und lehnen die Normen der Erwachsenen häufiger ab“.

    Ein besonderes Anliegen war Kentler der Abbau der sexuellen Repression gegen Mädchen: „Häufig war die repressive Erziehung bei ihnen sogar so erfolgreich, dass sie sexuellen Triebdruck gar nicht mehr empfinden. Ein sexuell aufgeschlossener Junge nennt ein solches Mädchen dann ‚verklemmt‘, ‚unmodern‘ – er hat damit wohl nicht so unrecht.“

    Ausgehend von der Erkenntnis, dass Kinder auch schon vor der Pubertät sexuelle Bedürfnisse haben können, grenzte er deren freie Befriedigung unter Gleichaltrigen oder mit Erwachsenen deutlich vom sexuellen Missbrauch ab: „Sexuell befriedigte Kinder, die gerade auch in sexuellen Fragen zu ihren Eltern ein gutes Vertrauensverhältnis haben, sind vor sexueller Verführung und sexuellen Angriffen am besten geschützt.“ Kentler warnte die Eltern vor einer zu großen Problematisierung auch unfreiwilliger sexueller Kontakte von Kindern mit Erwachsenen: „Am verkehrtesten wäre es jetzt, wenn die Eltern die Nerven verlieren, in Panik geraten und gleich zur Polizei laufen würden.“ Wenn der Erwachsene rücksichtsvoll und zärtlich gewesen sei, könne das Kind den Sexualkontakt mit ihm sogar genossen haben. Als kaum problematisch betrachtete Kentler gleichberechtigte und diskriminierungsfreie sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern: „Werden solche Beziehungen von der Umwelt nicht diskriminiert, dann sind um so eher positive Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung zu erwarten, je mehr sich der Ältere für den Jüngeren verantwortlich fühlt“, schrieb er 1974 in seinem Vorwort zur Broschüre Zeig mal!

    Tätigkeit als Gerichtsgutachter

    Kentler war auch als gerichtlicher Sachverständiger in Missbrauchsfällen tätig. Über die von ihm bis zu diesem Zeitpunkt bearbeiteten fast 30 Fälle erklärte er 1997: „Ich bin sehr stolz darauf, dass bisher alle Fälle, in denen ich tätig geworden bin, mit Einstellungen der Verfahren oder sogar Freisprüchen beendet worden sind.“ Kentler maß der sexuellen Aktivität von Erwachsenen mit Kindern keinen Unrechtsgehalt bei, sondern nur der dabei eventuell angewandten Gewalt. Diese aber sei untypisch, da echte Pädophile keine Gewalt anwenden würden, sondern im Gegenteil „hochsensibel gegen Schädigungen von Kindern“ seien. Im Jahr 1999 kündigte Kentler eine Buchveröffentlichung über „die ungefähr 35 Prozessverfahren gegen Unschuldige, die ich als Gutachter begleitet habe“ an, doch ließ er dann das Manuskript (Eltern unter Verdacht – Vom Missbrauch des sexuellen Missbrauchs) unveröffentlicht. Im selben Jahr erklärte er:

    „Ich habe […] in der überwiegenden Mehrheit die Erfahrung gemacht, dass sich päderastische Verhältnisse sehr positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Jungen auswirken können, vor allem dann, wenn der Päderast ein regelrechter Mentor des Jungen ist.“

    Dass er Jugendliche bei ihm bekannten Päderasten unterbrachte, hielt Kentler auch später keineswegs geheim, er berichtete darüber in seinem Buch Leihväter von 1989.

    Ursula Enders, die Gründerin des Opferhilfeverbandes „Zartbitter“, kritisiert Kentler als einen Mann mit pädosexuellenfreundlichen Positionen. Stephan Hebel bewertete in einem Leitartikel der Frankfurter Rundschau im März 2010 eine Passage aus Kentlers Vorwort zur Broschüre Zeig mal! von 1974 als „unverhohlenen Aufruf zur Pädophilie“; ähnlich äußerte sich Alice Schwarzer in der Zeitschrift Emma. Auch die evangelischen Autoren Andreas Späth und Menno Aden greifen in ihrem Buch Die missbrauchte Republik – Aufklärung über die Aufklärer Kentler scharf an. Aufgrund eines Artikels von Ursula Enders in Emma wurde 1997 „in letzter Minute“ verhindert, dass Kentler 1997 den Magnus-Hirschfeld-Preis erhielt. Er sollte den Preis vor allem für sein Engagement in der ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche erhalten.

    2013 ordnete der Politikwissenschaftler Franz Walter vom Göttinger Institut für Demokratieforschung, der damals die frühere Stellung von Teilen von Grünen und FDP zur Pädophilie untersuchte, Kentler eine Schlüsselrolle zu in deutschen Netzwerken pädophiler Aktivisten.

    Untersuchungen gegen Kentler

    Die Berliner Senatsverwaltung gab 2015 nach öffentlichem Druck bei der Politikwissenschaftlerin Teresa Nentwig vom Institut für Demokratieforschung in Göttingen eine Studie über das mit Unterstützung des Jugendamts Ende der 1960er Jahre in Berlin durchgeführte pädosexuelle „Experiment“ von Kentler in Auftrag. In diesem Zusammenhang nannte die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres das damalige „Experiment“ ein Verbrechen in staatlicher Verantwortung. Betroffene, die sich 2017 an die zuständige Senatorin gewandt hatten, zeigten sich enttäuscht von der geringen Unterstützung. 2017/18 wurde Nentwig auch in Niedersachsen mit der Erforschung des Wirkens von Kentler beauftragt. Kentler befasste sich auch in Hannover mit verhaltensauffälligen Jugendlichen, hatte in Hannover ebenfalls Kontakte zum Jugendamt und sollte in deren Auftrag die erste Pflegschaft eines lesbischens Paares wissenschaftlich begleiten, was aber nicht zustande kam, da das Paar aus persönlichen Gründen von der Pflegschaft Abstand nahm. Ob Kentler selbst sexuell an Jugendlichen wie seinen Pflege- und Adoptivsöhnen oder seinen Nachhilfeschülern übergriffig wurde, ist nach Nentwig noch offen.

    Im Januar 2018 gab die Leibniz Universität Hannover bekannt, dass sie weitere Untersuchungen zu Kentler veranlasst habe. „Ich bin geradezu schockiert, dass sich seinerzeit die Exekutive wie die Judikative davon haben vereinnahmen lassen“, sagte Präsident Volker Epping beim Neujahrsempfang. „Ich bin auch völlig irritiert, dass die Fachcommunity dieses Agieren Kentlers nicht kommentiert, nicht aufgeschrien hat!“ Erst nach Abschluss des durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Projekts „Die Rolle des Sexualwissenschaftlers im Pädosexualitätsdiskurs – zum Beispiel Helmut Kentler“ sei der Universität (neun Jahre nach Kentlers Tod) das Ausmaß des Falles deutlich geworden. Ziel der weiteren Untersuchung werde es sein, die Umstände von Promotion, Berufung und Wirken Kentlers bis zu seiner Emeritierung genauer zu untersuchen. Dazu gehöre auch das Verhalten von Universität, Fakultät und Fachbereich mit Blick auf seine Person. Zur sachgerechten Aufarbeitung werden Aufträge an externe, unabhängige Personen vergeben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kentler


    Freies Bildungswerk Balduinstein

    Jahresplan 1988

    17. / 18. Sept. 88

    Prof. Helmut Kentler: Bemerkungen zur Geschichte der Freundschaft

    Vortrag und Gespräch

    ___ps://twitter.com/MarcoSven6/status/1213231710604845058

    Freies Bildungswerk Balduinstein

    1990

    15. / 16. Sep. 90

    Prof. Helmut Kentler: Liebe als Überlebens-Chance

    Vortrag und Gespräch

    ___ps://twitter.com/buendischerblog/status/1104065686006050816/photo/1

  75. Cees van der Duin Says:

    Berlin, 3. Dezember 2019

    Kommission veröffentlicht Empfehlungen für Aufarbeitungsprozesse in Institutionen

    Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht heute ihre Empfehlungen zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in Institutionen. Damit bekommen private, öffentliche oder nichtstaatliche Einrichtungen verbindliche Kriterien an die Hand, um zurückliegenden sexuellen Kindesmissbrauch in ihrer Institution aufzuarbeiten. Seit 2016 haben sich rund 1.500 Betroffene von sexuellem Missbrauch in Familien und Institutionen der Kommission in einer Anhörung oder mit einem schriftlichen Bericht anvertraut. Aus diesen Berichten konnten viele Erkenntnisse für die Empfehlungen gewonnen werden.

    Prof. Dr. Sabine Andresen, Vorsitzende der Kommission: „Institutionen, die Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch aufarbeiten wollen, wissen oft nicht, wie sie vorgehen sollen. Auch für heute erwachsene Betroffene, die Aufarbeitung einfordern und von Widerständen in Institutionen berichten, ist es wichtig, dass sie auf klare Kriterien zurückgreifen können. Um diese Lücke zu schließen, hat die Kommission ein Empfehlungspapier zu Rechten von Betroffenen und Pflichten von Institutionen in Aufarbeitungsprozessen entwickelt. Damit wird es möglich, gegenüber Institutionen einzufordern, dass sie nicht planlos und willkürlich vorgehen, sondern sich an übergreifenden Kriterien orientieren.“

    Institutionen haben in der Vergangenheit nur selten Aufarbeitung betrieben, auch weil sexueller Kindesmissbrauch als Gewaltform nur wenig im öffentlichen Bewusstsein war und Betroffene nicht gehört wurden. Das ist heute anders. „Wenn Mädchen oder Jungen sexualisierte Gewalt in Heimen oder Internaten, Kirchen, Schulen oder Vereinen wie dem Sport oder anderen Freizeitbereichen erlebt haben, sind diese Einrichtungen dazu verpflichtet, sich mit ihrer Gewaltgeschichte auseinanderzusetzen und durch Aufarbeitung Verantwortung für die Vergangenheit in ihrer Institution zu übernehmen“, so Prof. Dr. Sabine Andresen. „Das sind sie den heute erwachsenen betroffenen Menschen schuldig, aber auch den Kindern und Jugendlichen, die sich in ihrer Institution aufhalten und ein Recht darauf haben, geschützt zu werden.“

    Viele Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, haben in den letzten Jahren Schutzkonzepte eingeführt. Prävention läuft ohne tiefgreifende Aufarbeitung jedoch Gefahr, wirkungslos zu bleiben, wenn Strukturen, die Missbrauch in einer Institution ermöglicht haben, unbekannt bleiben und weiterhin bestehen. Aufarbeitung fragt: Waren Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit sexualisierter Gewalt ausgesetzt? Welche persönlichen sozialen Folgen hatte das für die Betroffenen? Wer sind die Täter oder Täterinnen und arbeiten sie noch heute mit Kindern oder Jugendlichen? Wer waren die Mitwissenden, die nichts unternommen haben, um Kindern und Jugendlichen zu helfen? Kann aufgezeigt werden, was sie gebraucht hätten, um Mädchen und Jungen besser zu schützen?

    Die Empfehlungen der Kommission benennen u.a. die Voraussetzungen, damit das Recht von Betroffenen auf Aufarbeitung verwirklicht werden kann. Dazu gehört an erster Stelle eine aufgeschlossene Haltung gegenüber den Rechten der Betroffenen und den Pflichten der Institution. Von entscheidender Bedeutung ist zudem, dass der Aufarbeitungsprozess von einem unabhängigen Aufarbeitungsteam geleitet wird. Eine öffentliche Bekanntmachung, Möglichkeiten für eine Beteiligung von Betroffenen an dem Prozess, Transparenz, Hilfs- und Begleitangebote und die Vernetzung von Betroffenen sind ebenfalls wichtige Bedingungen für eine gelingende Aufarbeitung.

    Des Weiteren gehen die Empfehlungen auf Rechtsfragen ein, auf die verschiedenen Beteiligten im Aufarbeitungsprozess, auf Fragen der Finanzierung, auf Methoden und Formate der Aufarbeitung, auf die Gestaltung von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, auf Formate der Anerkennung und nicht zuletzt darauf, wie Prävention und Schutz von Kindern nach der Aufarbeitung gestärkt werden können.

    Die Kommission liefert mit ihren Empfehlungen erstmals verbindliche Kriterien für Aufarbeitungsprozesse. Damit diese gelingen, braucht es jedoch von jeder Institution den Willen zur Aufarbeitung.

    ( vgl.: Download Empfehlungen zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauch in Institutionen )

    https://www.aufarbeitungskommission.de/pm-03-012-2019-empfehlungen-aufarbeitung-institutionen/

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    Rechte und Pflichten: Aufarbeitungsprozesse in Institutionen

    Empfehlungen zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs

    Klicke, um auf Empfehlungen-Aufarbeitung-sexuellen-Kindesmissbauchs_Aufarbeitungskommission-2020.pdf zuzugreifen

  76. Lahntalwanderer Says:

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    Die Familie der Grafen von Schönborn führt ihren Ursprung auf ein Ministerialengeschlecht zurück, das bereits vor 1180 zur rheinischen Ritterschaft gehörte. Das Stammland der Familie befand sich im Rheingau (westlicher Hintertaunus) und im östlichen Hintertaunus. Der Name der Familie leitet sich von dem Ort Schönborn nahe Limburg an der Lahn ab.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nborn_(Adelsgeschlecht)

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    Der Kardinal entstammt der alten Familie Schönborn. Wie sinnig. Für Kindeswohl und Jugendschutz sorgen gewissermaßen von dem namensgebenden Ort aus. Das Dorf läge dazu geeignet, genau zwischen Balduinstein und Burg Hohlenfels.

    Schön-Born bedeutet gutes Trinkwasser, uns bleibt die Hoffung auf mehr Aufdeckung und Erkenntnis, gleichnishaft entspringt aus dem ewigen Gestein auch an den beiden wandervogelpäderastisch angekränkelten Orten, sagen wir aus dem Lahnmarmor, ein „schöner Bronn“, die „gute Quelle“.

    Ende der 1950er Jahre entdeckte der Nerother Wandervogel Burg Hohlenfels, nannte sie 1960 zweite Jugendburg des Bundes, lud 1961 dorthin ein zum 3. Überbündischen Treffen (15 Jugendbünde, 1200 Teilnehmer), pachtete sie bald und wurde von 1963 bis 1978 Eigentümer.

    „Auf der Hohlenfels hat sich um ihren Burgvogt sicher die damalige Opposition im NWV gegen FM geschart, insofern überrascht es nicht, dass der Teil, der den Bund verlassen hat u. a. aus diesen Kreisen stammt.“

    _ttps://www.scout-o-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Jugendburg

    _ttp://wiki.pfadfinder-treffpunkt.de/index.php?title=Benutzer:Sadarji

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    Der Name des Adelsgeschlechts der Grafen von Schönborn geht auf das Dorf Schönborn im Rhein-Lahn-Kreis bei Diez an der Lahn zurück. Aus einer Urkunde des Jahres 1284 geht hervor, dass es „am schönen Born“ im Niederlahngau, bereits eine Ansiedelung gegeben haben mag, zu der auch eine Kirche gehörte. Die Einwohner standen unter der Herrschaft der Grafen von Katzenelnbogen. Ab 1651 war Hessen-Darmstadt Landesherr. 1806 wurde der Ort dem Herzogtum Nassau zugeordnet, das 1866 vom Königreich Preußen annektiert wurde. Seit 1946 ist Schönborn Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. 1972 kam es im Zuge einer Verwaltungsreform zur Bildung der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, der die Ortsgemeinde Schönborn bis 2019 angehörte und die dann in der Verbandsgemeinde Aar-Einrich aufging.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nborn_(Rhein-Lahn-Kreis)

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  77. Grüner Bund Says:

    „Alexej Stachowitsch (* 10. Oktober 1918 in Stockholm, Schweden; † 1. April 2013 in Limburg, Deutschland ) war Autor, Pädagoge, Liedermacher, Techniker, Pfadfinder, Wandervogel und Bergsteiger, aber auch Leichtathletik-Sportler. 1951 wurde er Gründer und Leiter des Werkschulheims Felbertal im Felbertal, das sich heute in Ebenau befindet. (…) Im Zweiten Weltkrieg kam er als Offizier (…)“

    Leider verliert Salzburgwiki kein Wort über ein halbes Jahrhundert sexualisierter Gewalt gegen Jungen im allerdichtesten Alexej-Stachowitsch-Umfeld und über axi als Täter.

    Nicht nebenbei: „Im Zweiten Weltkrieg kam er als Offizier“, allerdings – und kämpfte, anders als es uns Pfadfindern bzw. Bündischen seine irgendwo ergatterte pittoreske Fellmütze und urige Domra später suggerieren sollten, in Steppe und Gebirge keineswegs für Gott, Russland und Kosakenehre, sondern für Adolf Hitler und gegen das russische Volk. Axis Fahne in den Kriegsjahren war keine ostkirchliche oder kosakische, sondern die deutsche, und zwar die mit dem Hakenkreuz. Anschließend Tyi morják singen.

    „Im Jahr 1951 gründete Stachowitsch das Werkschulheim Felbertal, ein Gymnasium mit Matura, Lehrabschluss in einem Handwerk und Internat. Bis 1958 war Alexej Stachowitsch Direktor dieser Schule, anschließend (…)“

    … allerdings, „anschließend“ musste der Pädophile die von ihm selber gegründete Schule verlassen, wurde dem aufgeflogenen Täter Österreichs Boden unter den Füßen zu heiß. Rasch der Ortswechsel und „anschließend“, überbündisch aufgeregt umschwärmt, Tyi morják anstimmen und viel später, 2003, die Pfadis sind von der Schicksalsbedeutung der Stunde ganz ergriffen, durch die PPÖ das Ehrenzeichen Goldene Lilie erhalten. ]

    https://www.sn.at/wiki/Alexej_Stachowitsch

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    Die Familie Stachowitsch gehörte im zaristischen Russland dem Landadel an, einige Vertreter waren politisch und diplomatisch aktiv, der Vater Diplomat in Stockholm. Nach der Oktoberrevolution durften sie nicht mehr in die Heimat zurückkehren. Mischa und seine Zwillingsschwester Nadeshda wurden am 19. September 1921 in Südtirol im Exil geboren, sein älterer Bruder Alexej 1918. Im Herbst 1922 traf Mischa Stachowitsch mit Eltern und Geschwistern in Salzburg ein. Der Vater arbeitete als Übersetzer, Autor und im Sommer als Tennislehrer beim Salzburger Eislauf- und Tennisklub (dem heutigen 1. STC Stiegl).

    Klicke, um auf 2016-01-07_STV-Mild_Mischa%20Stachowitsch_ein%20Nachruf.pdf zuzugreifen

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    Alexej Stachowitsch (* 10. Oktober 1918 in Stockholm; † 1. April 2013 in Limburg an der Lahn; auch bekannt unter seinem Fahrtennamen Axi) war ein österreichisch-russischer Autor, Pädagoge, Liedermacher, Techniker, Pfadfinder, Wandervogel und Bergsteiger.

    Stachowitsch gilt in vielen Kreisen als eine der wichtigsten Gestalten der Nachkriegs-Jugendbewegung in Deutschland und Österreich. Er war Programmchef und Lagerliedverfasser beim siebten Weltjamboree in Bad Ischl, erster Schulleiter des Werkschulheims Felbertal, Ordensführer im Nerother Wandervogel, Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein und Gründer des Jungenbundes Phoenix. Beruflich war er im Bereich Nachrichtentechnik, in der Automobilindustrie und als Offizier im österreichischen Bundesheer tätig.

    Erst nach seinem Tod wurde allgemein bekannt, dass Alexej Stachowitsch im Lauf seines Lebens zahlreichen Jugendlichen sexualisierte Gewalt angetan hatte. Unter den Betroffenen befanden sich auch Schüler und Schutzbefohlene von ihm.

    Leben

    Alexej Stachowitsch kam als Sohn des Michail Alexejewitsch Stachowitsch (1889–1967), eines Diplomaten an der russischen Gesandtschaft in Stockholm, zur Welt. Die Familie Stachowitsch aus Palna-Michailowka im Gouvernement Orjol, südlich von Moskau, stammte ursprünglich aus Polen, schloss sich den Saporoger Kosaken in der heutigen Ukraine an und siedelte erst später nach Russland über. Nach der Oktoberrevolution floh die Familie durch verschiedene europäische Staaten, bis sie 1921 von Verwandten nach Salzburg eingeladen wurde. Dort besuchte Stachowitsch die Volksschule und das Realgymnasium.

    1929 trat Stachowitsch in den Österreichischen Pfadfinderbund (ÖPB), Gruppe Salzburg 2, ein. 1933 nahm er am vierten Welt-Jamboree im ungarischen Gödöllő teil, wo er noch Robert Baden-Powell sah. 1935 erwarb Stachowitsch die österreichische Staatsbürgerschaft und wurde in den österreichischen Olympiakader einberufen. Er wurde Salzburger Jugendmeister im Laufsport 1935 und 1936. Stachowitsch wurde Gruppenführer im ÖPB, blieb dies aber nur zwei Jahre bis zu dessen Zwangsauflösung 1938. 1937 machte er seine Matura und begann eine Radioelektronikerausbildung, zugleich war er Offiziersbewerber in der Wiener Heerestelegraphenabteilung. Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 kam er auf die Kriegsschule der Wehrmacht in Hannover, wo er seine Offiziersprüfung ablegte und 1939 Leutnant wurde. Während des Zweiten Weltkrieges war er unter anderem im Armeenachrichtenregiment an der Westfront, später in der Heeresgruppe Süd an der Ostfront. Nach dem Krieg machte er 1947 den Meister als Radiomechaniker und arbeitete in einer Werkstatt in Salzburg.

    Ab 1945 war er maßgeblich beteiligt am Wiederaufbau des österreichischen Pfadfindertums (Pfadfinder Österreichs, PÖ). Er wurde Landesfeldmeister von Salzburg. Die Gründung des Salzburger Jugendbeirats unter seiner Mitwirkung fiel ebenfalls in diese Zeit. Für das „Lager der Freundschaft“ im Montafoner Tal 1946 mit deutschen, schweizerischen, österreichischen, französischen und italienischen Pfadfindern, dem ersten Lager dieser Art nach dem Zweiten Weltkrieg, komponierte er das Lagerlied. 1947 nahm er am Woodbadge-Kurs im Gilwell-Park in England teil. Als Helfer des Internationalen Pfadfinderbüros assistierte er 1948 beim Wiederaufbau der deutschen Pfadfinderbewegung und wurde Mitbegründer des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP). Er hielt Vorlesungen an der philosophischen Fakultät der Universität Salzburg zur Jugendbewegung, wurde Mitglied der Internationalen Pfadfinderkonferenz und studierte durch ein Stipendium angewandte Psychologie und Soziologie in Amerika. 1950 wurde er einer der Organisatoren beim ersten Gilwell-Kurs der PÖ. Beim siebten Weltjamboree 1951 in Bad Ischl war er zuständig für das Programm und Lagerliedverfasser. Im gleichen Jahr gründete er das Werkschulheim Felbertal in Ebenau und wurde erster Schulleiter. Nachdem er 1958 die Schulleitung abgegeben hatte, stieg er beim Automobilbetrieb Simca in der Fabrikation ein, später wechselte er in den kaufmännischen Bereich.

    Um 1961 erfolgte sein erster Besuch auf der Burg Waldeck, wo er in Kontakt mit dem Nerother Wandervogel kam und sich mit dessen Bundesführer Karl Oelbermann anfreundete. 1963 übernahm er dann die Jungengruppe „Kosakenorden“ als Ordensführer im Nerother Wandervogel. 1964 übernahm Stachowitsch die Vertretung der Generaldirektion von Simca in Deutschland in Raunheim. Wenig später wechselte Stachowitsch zum Nachrichtentechnischen Beratungsbüro in Frankfurt am Main. Er nahm eine ausgiebige Reisetätigkeit auf. Ab 1972 war er Angestellter der AEG-Telefunken AG in Backnang. 1973 legte er die Führung der Jungengruppe „Kosakenorden“ nieder und zog sich als Alt-Nerother aus der aktiven Gruppenarbeit im Nerother Wandervogel zurück. Im Jahr darauf war er Mitbegründer der Bildungs- und Begegnungsstätte auf Burg Balduinstein. 1976 gründete er den Jungenbund Phoenix, dessen Bundesführer er bis 2011 war. 1981 zog Stachowitsch auf Burg Balduinstein ein und wurde Schriftleiter der Zeitschrift Stichwort. 1983 kaufte er den „Phoenixhof“ in Weroth (Westerwald) als Alterssitz, der zum Zentrum des Jungenbundes Phoenix umgebaut wurde. 1988 war Stachowitsch bei der Organisation des Meissner-Lagers tätig. Auf Grund unterschiedlicher Zielsetzung beendete Axi 1989 die Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Balduinstein. 1991 arbeitete Stachowitsch kurzzeitig in der Russlandhilfe des Roten Kreuzes als Delegationsleiter. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehren-Oberst der sibirischen Kosaken ernannt. 2001 wirkte er bei der Reunion „50 Jahre Jamboree Bad Ischl“ mit. Seit 2003 war er Träger der Goldenen Lilie der PPÖ, der nach dem Silbernen Steinbock zweithöchsten Auszeichnung der PPÖ. Diese Ehrung wurde ihm posthum im Juli 2017 einstimmig in einem Beschluss des Bundesrats der PPÖ aberkannt. Diese Entscheidung war unter anderem eine Reaktion auf einen Artikel im Stichwort in dem der Bundesführer des Jungenbund Phoenix über Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe von Axi im Laufe seines Lebens berichtete. Stachowitsch engagierte sich bei zahlreichen Veranstaltungen, so dem von Pfadfindern und bündischer Jugend initiierten „Augsburger, Würzburger und Rheinischer Singewettstreit“, dem Untermerzbacher Kreis. Am 1. April 2013 verstarb er in Limburg/Lahn und wurde im Familiengrab auf dem Salzburger Kommunalfriedhof beigesetzt.

    Stachowitsch war orthodoxer Christ. Er war verheiratet, zwei seiner drei Kinder sind jung verstorben.

    https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Alexej_Stachowitsch

  78. Alter Wanderer Says:

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    (Vor elf Jahren, 2009 zeigte rogér den Mut des Aufdeckens zum 1974 gegründeten, mindestens drei Jahrzehnte lang aktiven Pädo-Netzwerk Jugendburg Balduinstein.)

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    2009

    Warum beherbergte das „Freie Bildungswerk Balduinstein“ Pädophile?

    Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, dass dort über Jahre hinweg junge Heranwachsende sexuell missbraucht wurden. Jeder wusste es, aber keiner hat was gesagt. Warum haben alle nur weg gesehen und ist das auch heute noch möglich?

    https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20100524192724AAGKQzT

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  79. Grüner Bund Says:

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    Zitat.

    christian füller · @ciffi · 8. März 2019

    Ganz wichtiges Urteil zu so genannten Jugendburg #Balduinstein, die in Wahrheit Pädoburg war. Inzwischen mehrere Urteile und nun wurde auch der Chef und #Missbrauch‘er dito zu 2 Jahren ohne Bewährung verurteilt #jugendbewegung

    h t t ps://twitter.com/ciffi/status/1103982188817772549

    christian füller · @ciffi · 8. März 2019

    Interessant und (für Außenstehende) irritierend: wie lange die Jungen brauchten, um sich zu befreien. Das Gemisch aus Schuld, Scham, Schweigegelübde & Auserwähltsein (!) klebt verdammt gut. Manche von denen haben aber auch 10 Jahre durchgehalten, um die Täter dranzukriegen. /4

    h t t ps://twitter.com/ciffi/status/1103985968871284737

    Ja – und total spannende Gruppe von Überlebenden. Haben Dank einer Leitfigur, die zu ihnen gehörte, & mit Hilfe von Aufklärern aus der Bündischen/#Jugendbewegung es geschafft, sich #Missbrauch relativ fix zu stellen. Und haben dann paar Jahre bis zum Urteil durchgehalten #Respekt

    h t t ps://twitter.com/ciffi/status/1104064874563469312

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  80. Grüner Bund Says:

    h ttps://twitter.com/InfoOetken/status/1263865615670009860

    #100%fürBeratung @BKSFgegenGewalt

    „Missbrauchsopfer, Mitbetroffene und ihre Helfer benötigen unser aller Unterstützung“. Unter dem Titel „Lügde und Staufen sind überall“ haben Opfer und Mitbetroffene von sexuellen Missbrauch in Kindheit und Jugend eine Stellungnahme veröffentlicht: _ttps://bit.ly/30nXoQn

    _ttps://twitter.com/BKSFgegenGewalt/status/1164141177274347525

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    ( Ein Ausschuss des NRW-Landtags arbeitet das Behördenversagen im Kindesmissbrauchsfall von Lügde auf. Mehrere Jugendamtsmitarbeiter verweigern allerdings nach Informationen von WDR, NDR und SZ die Aussage. )

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    tagesschau 22.05.2020 16:11 Uhr

    Jugendamtsmitarbeiter verweigern Aussage

    Von Arne Hell und Marc Steinhäuser, NDR/WDR

    Die Aufarbeitung des Behördenversagens im Fall Lügde stockt. Der eingesetzte Untersuchungsausschuss im Landtag von Nordrhein-Westfalen kann nicht wie geplant mit den Zeugenvernehmungen weitermachen. Nach Informationen von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ verweigern mehrere Mitarbeiter des Landkreises Hameln-Pyrmont die Aussage.

    Das Jugendamt des Kreises im Süden Niedersachsens war verantwortlich dafür, dass auf dem Campingplatz in Lügde ein Pflegemädchen leben durfte, bei Andreas V. Von ihm war es zwischen 2016 und 2018 mehr als hundert Mal sexuell missbraucht worden. Außerdem hatte Andreas V. das Mädchen benutzt, um Kontakt zu anderen Mädchen zu knüpfen, von denen er einige ebenfalls missbraucht hat. Er wurde im vergangenen Jahr zu 13 Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

    Für den Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag sind die beteiligten Mitarbeiter des Jugendamtes Hameln-Pyrmont wichtige Zeugen. Sie hätten kommende Woche dazu befragt werden sollen, warum Hinweisen auf den Mann auf dem Campingplatz nicht konsequenter nachgegangen worden sei. Mehrfach hatten sich Personen bei den Behörden gemeldet, die Anhaltspunkte dafür sahen, Andreas V. könnte pädophil sein.

    Mehrere Jugendamtsmitarbeiter aus Hameln sind allerdings nicht bereit, die Fragen der Abgeordneten zu beantworten. In einem Schreiben ihrer gemeinsamen Anwältin heißt es, dass die vier Mitarbeiter von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen würden.

    Die Anwältin begründet dies damit, dass es gegen diese Mitarbeiter schon Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegeben hatte. Diese Ermittlungen waren eingestellt worden. In dem Schreiben ihrer Anwältin an den NRW-Landtag heißt es, bei dieser Art der Einstellung bestehe immer die Gefahr, „dass aufgrund der Zeugenaussage das Verfahren wieder aufgenommen wird“.

    (…)

    Unter den Abgeordneten im NRW-Landtag herrscht Verärgerung über das Vorgehen der Jugendamtsmitarbeiter. „Dass das unangenehm ist, bei uns im Untersuchungsausschuss auszusagen, das kann ich gut verstehen“, sagt der SPD-Abgeordnete Andreas Bialas. „Aber verdammt nochmal, wenn man an die Opfer denkt, was die durchgemacht haben müssen. Da sollen die Leute gefälligst mal zwei Stunden kommen und sich unseren Fragen stellen. Das kann ich erwarten.“

    Verena Schäffer von den Grünen betont, dass es im Ausschuss nicht um das Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter gehe: „Wir haben ein Interesse daran, strukturelle Mängel aufzuklären, um daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen. Und damit solche schrecklichen Taten gegenüber Kindern nicht nochmal passieren.“

    https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/luegde-ausschuss-jugendamt-101.html

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    Amani Fachberatungsstelle Kassel @AmaniKassel

    Krass! Und wie sollen so alle Jugendämter aus den Fehlern lernen können?

    h ttps://twitter.com/AmaniKassel/status/1264160900690382848

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    Ahmad Mansour @AhmadMansour__

    Sprache #gendern und gleichzeitig #Kopftuch bei Kindern als Ausdruck von #Vielfalt betrachten, #Burka und #Genitalverstümmelungen still schweigend hinnehmen und als Zeichen von #Toleranz verstehen, das passt alles nicht zusammen!

    5:18 nachm. · 26. Mai 2020 ·T

    h ttps://twitter.com/AhmadMansour__/status/1265301314868830209

    Recht hat er! Drum engagiert sich die Betatungsstelle gegen Genitalverstümmelung und für Frauenrechte besonders von Migrantinnen und Mädchen und Frauen aus patriarchialen Familien

    Amani Fachberatungsstelle Kassel @AmaniKassel

    h ttps://twitter.com/AmaniKassel/status/1265317218658779137

  81. Cees van der Duin Says:

    Die alltägliche Gefahr am Smartphone: Cybergrooming trifft besonders einsame und jüngere Kinder

    lokalo24 — 16.05.2020

    Kassel. „Wenn die Eltern unten im Wohnzimmer sitzen und denken, ihre Kinder sind sicher zu Hause, können sich oben im Kinderzimmer ganz andere Szenen abspielen. Über das Smartphone ist das Internet immer und überall mit dabei und somit auch die Gefahr des Cybergroomings (siehe unten)“, erzählt Annemarie Selzer, Leiterin von Amani, der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Kassel. Den Tätern wird es heutzutage leicht gemacht, direkten Zugriff zu Kindern zu erhalten – und das ohne Beobachter von außen. Alle gängigen Plattformen der sozialen Medien eignen sich für ‚Anbahnungskontakte‘ und gerade spezielle Kinderchatforen liefern die geeignete Zielgruppe.

    „Kinder geben sehr schnell sehr viel von sich preis. Gerade Plattformen mit Profil liefern oft Name, Wohnort, Hobbies, so dass ein Täter schnell ein Vertrauensverhältnis aufgrund vorgetäuschter Gemeinsamkeiten aufbauen kann. Schnell geht es dann zur Sache und der Kontakt wird vermehrt sexualisiert. Man fragt nach Nacktfotos und ähnlichen“, so Selzer. Gerade jüngere Kinder mit ihrem Urvertrauen oder einsame Kinder, die nach Bestätigung suchen, sind einem hohen Risiko ausgesetzt, sich von außen beeinflussen zu lassen und schließlich Opfer zu werden. (…)

    (…) gerade Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren im Internet aufklären und sich als offener Gesprächspartner anbieten. Denn oftmals wissen Kinder gar nicht, dass Inhalte, die sie geschickt bekommen, illegal und sogar strafbar sind. Beispielsweise, wenn Kindermissbrauchsabbildungen oder Rechtsextremes in Gruppen kursieren. Postet ein Unbekannter solch ein Video in eine Whatsapp-Gruppe, machen sich alle Mitglieder des Besitzes mitschuldig. Zumal das Material alleine die Kinder schon verstören kann. „Eltern sollten daher genau schauen, was das Kind allein in seinem Zimmer am Handy macht. Wichtig ist es auch, den Kindern nicht mit Handyverbot zu drohen, denn das ist oftmals das Schlimmste. Viel eher sollte man mit den Kindern in Kontakt bleiben, nachfragen, mit wem gechattet wird und bei unbekannten Namen nachhaken“, gibt Annemarie Selzer Tipps. Wurde das Kind dann tatsächlich dazu gebracht, freizügige Fotos zu verschicken, sollte man als Erwachsener keinesfalls wütend oder enttäuscht reagieren, sondern Hilfestellen wie Amani in Anspruch nehmen und Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Fachberatungsstelle Amani und das Mädchenhaus Kassel halten den Beratungsbetrieb aufrecht. Gerade in Zeiten von häuslicher Isolation kann die Gefahr steigen, Opfer von sexualisierter und anderer Gewalt zu werden.

    (…)

    Polizeipressesprecher Matthias Mänz dazu: Wir als Polizei raten Eltern unbedingt dazu, den Umgang ihrer Kinder mit Medien von Beginn aufmerksam zu begleiten und zu verfolgen sowie ihnen die nötige Medienkompetenz zu vermitteln. Im Internet gibt es viele gute Informationsseiten wie w.polizeifürdich.de oder w.klicksafe.de für Eltern und Pädagogen sowie als „Klicksafe für Kinder“. (…)

    https://www.lokalo24.de/lokales/kassel/alltaegliche-gefahr-smartphone-cybergrooming-trifft-besonders-einsame-juengere-kinder-13764223.html

  82. thymian Says:

    Axi unterwegs: Vom Felbertal (1951-58) nach Balduinstein (ab 1974)

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    Teilnahme am 4th World Rover Moot (in Skjåk Skjak, Norwegen) bzw. an der (in Elvesæter Elvesaeter, Norwegen) abgehaltenen 12th World Scout Conference – im August 1949,

    Programmchef und Lagerliedverfasser beim siebten Weltjamboree in Bad Ischl (Österreich) im August 1951,

    Gründer und Direktor des Werkschulheims Felbertal – Spätherbst 1951 bis Frühjahr 1958,

    Besuch auf der Burg Waldeck (spätestens) Dezember 1961,

    Burg Hohlenfels um 1970, Balduinstein ab 1974,

    Weroth (Westerwald) ab 1983.

  83. Edward von Roy Says:

    1/2016 Abschlussbericht zu dem Forschungsprojekt

    Die Unterstützung pädosexueller bzw. päderastischer Interessen durch die Berliner Senatsverwaltung

    Am Beispiel eines “Experiments” von Helmut Kentler und der “Adressenliste zur schwulen, lesbischen pädophilen Emanzipation“

    Studie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

    Verfasser
    Institut für Demokratieforschung
    Georg-August-Universität Göttingen

    Klicke, um auf Projektbericht_Kentler_Adressenliste_Online_G%C3%B6ttinger-Demokratieforschung2016-11.pdf zuzugreifen

    Teresa Nentwig: Abschlussbericht zu dem Forschungsprojekt: Die Unterstützung pädosexueller bzw. päderastischer Interessen durch die Berliner Senatsverwaltung. Am Beispiel eines „Experiments“ von Helmut Kentler und der „Adressenliste zur schwulen, lesbischen & pädophilen Emanzipation“. Studie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Unter Mitwirkung von Hanna Feesche, Sören Isele und Malte Lübke, Göttinger Institut für Demokratieforschung 11/2016.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kentler

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    taz 14.09.2013

    Von Nina Apin und Astrid Geisler, Recherche Brigitte Marquardt.

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    Der Versuch

    (Berlin, Ende der sechziger Jahre: Straßenkinder werden von pädosexuellen Straftätern betreut. Ein Modellprojekt, amtlich genehmigt. Warum störte das niemanden? Eine Erkundung.)

    Drei vorbestrafte Hausmeister wurden auf diese Weise zu offiziellen Pflegevätern gemacht und für ihre Betreuung der Minderjährigen mit staatlichem Pflegegeld entlohnt. Kentler übernahm die Supervision und machte zweimal die Woche Hausbesuche. (…)

    Wolfgang Eschenhorn (…) lebte zur Zeit des Modellversuchs mit Kentler in einer Wohngemeinschaft. (…)

    Kentler wollte Ulrich von der Straße holen und vermittelte ihn an einen der pädosexuellen Hausmeister. Doch das pädagogische Experiment scheint in Ulrichs Fall längst nicht so erfolgreich gelaufen zu sein wie von Kentler behauptet. Kentler habe in seinen Berichten mehrere Teenager-Lebensläufe zusammengewürfelt. In Wahrheit habe es Ulrich in der Wohnung des Pädosexuellen gar nicht gefallen, sagt Eschenhorn: Der Junge sei nach einiger Zeit getürmt – um den sexuellen Avancen zu entgehen.

    Das fehlt in Kentlers Erfolgsbilanzen. Hat der renommierte Forscher seine Studien beschönigt, um dem Anliegen der Pädophilen zu helfen? Immerhin saß er zeitweise im Kuratorium der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie, der DSAP. (…)

    Helmut Kentler lobte die pädosexuellen Ersatzväter als stabilisierend, ja geradezu ideal für die Persönlichkeitsentwicklung der Problemjugendlichen. Der ältere Mann gebe „seinem jugendlichen Partner sehr viel mehr als nur sexuelle Befriedigung“, schrieb er: „Der Junge reagiert darauf mit starker Liebe, und um den Mann nicht zu verlieren, entwickelt er die Fähigkeit zur Frustrationstoleranz und zu geistigen Leistungen.“ Begeistert stellte Kentler fest: „Ich mache immer wieder – und, soweit ich nachdenke, ohne Ausnahme – die Erfahrung, dass diese Jungen sehr treue Ehemänner werden, dass sie gute Ehen führen und dass sie in der Zuwendung zu ihren Kindern die vertrauens- und verständnisvolle Beziehung, die ihr väterlicher Freund zu ihnen hatte, wiederholen.“

    (…) Jene, die Helmut Kentler gut kannten, mit ihm diskutierten, zusammenarbeiteten oder gar die Wohnung teilten, gehören einer Bewegung an, die den offenen Diskurs propagierte und alles bis ins Letzte ausdiskutierte. Viele von ihnen wählten Berufe, in denen das Gespräch im Zentrum steht – wurden Ärzte, Therapeuten, Sozialpädagogen. Ausgerechnet sie, die das Reden als Heilmittel etabliert haben, schweigen jetzt lieber.

    Das hat Folgen. Die Debatte bleibt einseitig, auch im Falle Kentlers. Mangels Alternative werden bis heute seine Lobeshymnen auf die Pflegeelternqualitäten von Pädophilen zitiert. Der Sozialpädagoge machte in den Jahren nach dem Modellversuch eine akademische Karriere. Vielen gilt er bis heute als mutiger Wegbereiter der Sexualpädagogik und der Schwulenbewegung.

    Auf lauter werdende Kritik von Feministinnen reagierte er Ende der Neunziger entrüstet. Kentler fühlte sich falsch verstanden, schließlich habe er nie Sex mit Kindern befürwortet, sondern nur über Jugendliche gesprochen. Sein Modellversuch, daran hielt er fest, sei ein „voller Erfolg“ gewesen.

    https://taz.de/!450552/

    Die Rolle der taz

    ■ Aufarbeitung: Wiederholt hat sich die taz mit ihren eigenen pädophilen Verstrickungen befasst – und sie wird das auch weiterhin tun.

    ■ Lektüre: Diese Links führen zu Artikeln, die die Rolle der taz in der Pädophiliedebatte thematisieren: taz.de/paedophilie, taz.de/paedophilie2, taz.de/paedophilie3

    https://taz.de/!450552/

  84. thymian Says:

    ( Nicht allein nach Deutschland eingewandert: Der Gründer und gefeuerte oder abgedrängte Direktor des WSH Felbertal kam ins Rheinland, zur Waldeck und Hohlenfels, mit einem seiner Schüler. )

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    „… aus meiner alten Schule“

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    Quelle: Des facettenreichen Grafen Alexej Stachowitsch (Axi) Zeit (1918 – 2013)

    Verfasst von Helmut Wurm bündisch puschkin, Betzdorf, Stand 17.08.2019.

    Axi deutete mir an, er habe etwas mit Autos zu tun. Er brachte beim ersten Besuch einen sympathischen jungen Mann mit, den er mir mit den Worten „ein Boy aus meiner alten Schule“ vorstellte. Später kam er dann nur noch alleine.

    Bemerkung: Vorläufige variable biografische Skizze zu Alexej Stachowitsch verfasst von Helmut Wurm. „Änderungen im Inhalt und in den Formulierungen sind künftig zu erwarten. Jegliche verbindliche Aussage in dieser Biografie besteht vorläufig noch nicht.“

    p://www.buendische-blaue-blume.de/index-Dateien/Eine%20neue%20persoenliche%20Axi-Biografie.pdf

    puschkin ( Bündische Blaue Blume / Portal der Bündischen Blauen Blume )

    ps://strubb.de/BL_BL/index-Dateien/Page674.htm

    Wandern – Bilder – Siegerland

    p://www.wandern-bilder-siegerland.de/

  85. thymian Says:

    Ebba Hagenberg-Miliu

    Unheiliger Berg: Das Bonner Aloisiuskolleg der Jesuiten und die Aufarbeitung des Missbrauchsskndals

    (…) Eine zweite Heimat im AKO fand ich in der ND-KSJ-Gruppe. (…) Anfang der siebziger Jahre begannen Klaus-Jürgen K. und das AKO-PRO-Seminar irgendwann, die „Scouter“ zu gründen – ein System eigener Art, (…)

    https://books.google.de/books?id=j_R3DwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Die Website zum Buch „Unheiliger Berg“. Das Aloisiuskolleg der Jesuiten und die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals

    https://unheiliger-berg.jimdofree.com/

    Dr. Ebba Hagenberg-Miliu, freie Journalistin. Über den Missbrauch am Aloisiuskolleg berichtet sie seit 2010 für GA General-Anzeiger (Bonn) und epd Evangelischer Pressedienst

    https://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Philosophie/Philosophie-Allgemein/Unheiliger-Berg-978-3-17-025130-4

    2009

    Die Mailnachricht von Klaus-Jürgen K. und seinen 20 jungen Bonner Scoutern

    https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/urlaub-wird-das-hier-absolut-nicht_aid-40450393

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    General-Anzeiger Bonn 22.01.2020

    Missbrauch am Ako in Bad Godesberg: Kritik an Leitung des Aloisiuskollegs

    ( Wie läuft die Aufarbeitung zehn Jahre nach Missbrauch am Ako? ) ( Opfergruppe erhebt Vorwürfe )

    ( Ebba Hagenberg-Miliu )

    Bonn Im Januar 2010 wurden Missbrauchsfälle am Aloisiuskolleg (Ako) in Bad Godesberg öffentlich. Zehn Jahre später gibt es geteilte Meinungen zur Aufarbeitung.

    ps://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/missbrauch-am-ako-in-bad-godesberg-kritik-an-leitung-des-aloisiuskollegs_aid-48475423

    ( Vgl. bei )

    Eckiger Tisch Bonn – Verein Geschädigter des Aloisiuskollegs

    ps://ro-ro.facebook.com/pg/Eckiger-Tisch-Bonn-Verein-Gesch%C3%A4digter-des-Aloisiuskollegs-336524363204419/posts/

  86. psári Says:

    Hajo Ortil. 1916 stieß er zum Alt-Wandervogel und war später Mitglied in der Deutschen Freischar. Nach dem Krieg wurde er Lehrer an der Oberschule an der Dechanatstraße in Bremen und 1958 am Gymnasium an der Parsevalstraße.

    Heybey, Seeadler

    Zur Zeit liest man im Artikel: „1975 Seine letzte Reise machte Ortil mit den „Seeadlern“, einer ähnlichen Gruppe wie Ortils Piraten. Sie wurde geleitet von Dietmar Heybey, einem Lehrer aus Buxtehude. 1964 hatten Ortils Piraten und Heybeys Seeadler schon einmal eine Reise zusammen gemacht, damals nach Pantelleria.“ – ist genannter Dietmar Heybey ja vielleich identisch mit diesem im WVDB aktiven Menschen: „Dietmar Heybey kritisierte die Überzahl der Jüngeren und bemängelte, dass die Bünde nur sich selbst hätten darstellen wollen“ (50 Jahre danach – 50 Jahre davor: Der Meißnertag von 1963 und seine Folgen, S. 73) s://books.google.de/books?id=zYsOBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false vgl. hier: „Zu ihm reiste Dietmar Heybey, einer der Gehrdener Wandervogelführer“ (ZEITUNG 2/2017, S. 35) s://www.freischar.de/wp-content/uploads/2018/01/zeitung_2_2017_web.pdf

    s://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Hajo_Ortil

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    „Es gibt eine Menge Gerüchte über ihn, die leider alle stimmen. Hajo war ein Pädophiler, der seine Boys über Jahrzehnte verführte, fotografierte, Pornofilme erstellen ließ und „seine“ Jungs auch an andere Päderasten weitervermittelte. Kurioserweise brachten die Päderasten aus dem Netzwerk Ortil (Hans-Joachim Oertel) ebenfalls „ihre“ Jungs mit und so wurden rauschende Feste in den Ferien zu Ostern und/oder Silvester in der Hartwigstr. oder z. B. in Bristol gefeiert – tatsächlich entstanden große Liebesbeziehungen zwischen den Jungs und selbst ich kann sagen, meine größte Jugendliebe war zu einem Schweizer gleichaltrigen Jungen. Später war die Hälfte meiner Klasse bei Hajo und wir vögelten in der Vor-AIDS-Zeit um die Wette. Schließlich kam es wie es kommen musste: 1979 kam es zu einer eine großen Hausdurchsuchung bei Hajo und eine staatsanwaltliche Anklage folgte. Was daraus wurde weiß ich nicht mehr. Ein ehemaliger Hajo-Boy, der ironischerweise später Polizist wurde, hatte ihn angezeigt wegen Kindesmissbrauch.“ 14. April 2012

    s://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Hajo_Ortil

  87. Эдвард фон Рой Says:

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    Zartbitter @Zartbitter_eV · 31.07.2020

    Sehr irritierend: Der Beitrag ist inhaltlich sauber recherchiert.

    Allerdings mekrwürdig: Als Experte bzgl Kooperation #EKD mit #Kentler kommt Pof. Uwe Sielert zu Wort, der Anfang der 90er Jahre trotz der ihm nachweislich bekannten Fakten zu Kentler & der Unterbringung von Kindern & Jugendlichen bei pädokriminellen Pflegevätern nicht bereit war, sich von #Kenlter zu distanzieren.

    Stattdessen gab #Sielert gemeinsam mit Herrath Fachbuch heraus, indem Pädosexuellenlobbyist Bornemann, Vetrinärmediziner & Briefkastenonkel der „Neuen Revue“ sowie Kuratoriumsmitglied d umstrittenen AHS unwidersprochen unter dem Titel „Wenn der Versuch der Verhinderung Schaden erzeugt“ behaupten durfte, dass Kinder in der Mehrzahl der „Beziehungen“ mit Erwachsenen die Initiatoren seien. (Herrath/Sielert 1990).

    Nun sieht Prof. Sielert bei #EKD Aufklärungsbedarf.

    M. E. besteht ebenso Aufarbeitungsbedarf bzgl einer „Mittäterschaft“ d Inhaber d Lehrstühle sexual- & erziehungswissenschaftlicher Fakultäten, die in 90ern sich nicht vom Pädokriminellen-Lobbyist Kentler distanzierten.

    ( – es twittert Ursula Enders )

    ttps://twitter.com/Zartbitter_eV/status/1289306351395467265

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