Warum keine Islamschule?

السلفية

as-salafīya

Die perfekt handelnde Urgemeinde

Islamschule ist …?

Ein Gastbeitrag von Edward von Roy

In der Zeit des Herannahens der bereits explizit so genannten Weltwirtschaftskrise, von welcher der linke Niederrhein und nicht zuletzt die eine Viertelmillion Einwohner umfassende Stadt Mönchengladbach bereits betroffen sind, könnte der durch gegenkulturelle und gegenmoderne Milieus produzierte Fundamentalismus wieder besonders attraktiv werden. Waren es vor drei bis vier Jahrzehnten noch überwiegend neohinduistisch geprägte Strömungen wie Hare Krishna und Bhagwan bzw. war es der in Korea verwurzelte Kult der Mun-Sekte, die im Namen der Alternativkultur beim Seelenfang gefährlich erfolgreich waren, ist die Globalisierung inzwischen weiter vorangeschritten und wird die Realität der weltweit 1,5 Milliarden Menschen muslimischer Prägung auch in Europa und Deutschland spürbar.

Ein kraftvoller Fundamentalismus nämlich tritt uns in Gestalt des orthodoxen beziehungsweise revolutionären Islam gegenüber, der die vollkommene Lebensführung im Angebot zu haben vorgibt und seinen Anhängern ein komplettes Modell der Lebensführung und Rechtssprechung anbietet, das dem Individuum wenig bescheiden suggeriert, keine weitere Welterklärung mehr zu benötigen. Gegenüber den Weisungen des heiligen Buches, des Koran, der auf jede denkbare Frage die absolut korrekte Antwort bereits beinhalte, sei jedes nichtislamische Urteil, ob demokratisch, wissenschaftlich oder juristisch hergestellt, schlicht unwesentlich.

So bietet auch der Sohn eines Millî-Görüş-Funktionärs, der in Braunschweig geborene salafistische Scheich Muhamed Seyfudin Ciftci genannt Abu Anas seinen Jüngern an, die als sittlich minderwertig erklärte kulturelle Moderne der universellen Menschenrechte zu verlassen und die angeblich authentische islamische Lebensführungsdiktatur der Salafismus zu betreten. Ohne Geschlechtertrennung, ohne Gewand und Bart (männlich) bzw. ohne Ganzkörperschleier oder zusätzlichen Gesichtsschleier (weiblich) sei das absolute diesseitige und jenseitige Glück allerdings nicht zugänglich. Ex-Profiboxer und Islamprediger Pierre Vogel genannt Abu Hamza arbeitet dem Scheich zu und ist als innenstädtischer Missionar in ganz Deutschland durchaus erfolgreich damit befasst, die formell frühmittelalterliche Seinsweise der Salafiyya als jedem anderen totalitären Islam für überlegen zu erklären und einer säkularen Umsetzung des Islam, wie sie von Bassam Tibi und Necla Kelek plausibel begründet wird, sowieso.

Für alle Schichten der leider zunehmend zerklüfteten Gesellschaft bietet der klassisch-hochmittelalterliche, schariabasierte Islam des Fiqh (Sakraljurisprudenz) bzw. der separatistische Islam der Muslimbrüder und Salafisten die angeblich unumgänglichen, Lebenssinn herstellenden und vor dem Höllenfeuer bewahrenden Bildungs- und Praxisprogramme, die für das Prekariat (Bushido, Ammar114), für den jungen Durchschnittsrheinländer (Ex-Feuerwehrmann Sven Lau genannt Abu Adam) ebenso wie für unsere Eliten (Murad Wilfried Hofmann, Ayyub Axel Köhler) offensichtlich attraktiv sind.

Wer bei dem „Hüter der beiden heiligen Stätten“ (Saudi-Arabien) studiert hat, dem wird eine besondere Autorität zugestanden, und so kann sich kein DITIB- oder VIKZ-Imam umfassend von den Salafisten distanzieren, sondern allenfalls einräumen, das Kopftuch, die Geschlechtertrennung im Schulsport und das Leben nach dem Koran ebenfalls energisch verbreiten zu wollen, also im Sinne der islamischen Orthodoxie gehorsam zu sein. Der Mönchengladbacher VIKZ-Imam Adnan Özden hat derlei Schariagehorsam bereits öffentlich getätigt und sich, auf Kosten von Ciftci und Vogel, als Retter des städtischen friedlichen Zusammenlebens angeboten, nicht ohne die Spaltung der Stadtbevölkerung in Nichtmuslime und Muslime weiter voran zu treiben, ausgerechnet im Namen der Toleranz und des Dialogs.

Man sollte von Erpressung reden, lautet die derzeitige, von Kirchen und Bürgermeistern wie versehentlich mitgetragene Islamverteidigung doch sinngemäß: „Wenn du gegen das Kopftuch und die Scharia argumentierst, stellst du Toleranz und Koexistenz in Frage und schürst künftige, ethnoreligiös begründete Gewalt.“ Dabei wird übersehen, dass in der säkularen Republik gar keine Religionsvölker leben, sondern Individuen, die dem Schutz des gleich behandelnden Grundgesetzes unterstehen und eben nicht dem „Schutz“ der ungleich behandelnden (diskriminierenden) Scharia, auch nicht im Personenstands- und Familienrecht. Und um nichts anderes als um die durchgesetzte Rechtsverschiedenheit geht es dem politischen Islam, der in seinem gespaltenen „Kern“ dabei die Deklassierung der Frau erstrebt, emotional wie juristisch. Leider bezeichnen unsere Politiker wie Hans-Gert Pöttering und Horst Köhler den orthodoxen bzw. revolutionären Islam öffentlich als eine „im Kern friedliche Religion“, Fakten möchten und können sie uns dabei nicht nennen. Islamverharmlosung bedarf der Faktenferne, weshalb Norbert Bude und Reinhold Schiffers im Sinne ihres nachhaltigen beruflichen Erfolgs klug genug sind, das Wort Hidschab oder Scharia gar nicht erst auszusprechen.

Den Charakter einer Rechtsreligion zu verstehen, fällt Europäern, die von bis zu vier oder fünf Jahrhunderten der Säkularisierung profitieren (Renaissance, Aufklärung, universelle Wissenschaftlichkeit, Psychoanalyse, Totalitarismuskritik), offensichtlich schwer. Man frage einen Mönchengladbacher zu den Begriffen Standesbeamter, Rechtssachverständiger und Familienrichter und wird eine einigermaßen vernünftige Antwort bekommen, notfalls nach einem Blick in das Internetlexikon Wikipedia, jedenfalls wird wohl kaum ein Befragter einen Zusammenhang zum Spirituellen oder zur „Religion“ herstellen. Dass aber ein Scheich wie Muhamed Seyfudin Ciftci an der islamischen Universität zu Medina eine Ausbildung eben zum Rechtssachverständigen, Standesbeamten und Familienrichter durchlaufen haben könnte und für seine Getreuen hier in Deutschland eine parallele Rechtsordnung durchzusetzen wünscht, überfordert unsere zum „Dialog mit dem Islam“ aufrufenden Kleriker und Politiker möglicherweise immer noch. In Kanada und Großbritannien wird der rechtsspaltende Charakter des hoch politischen Islam richtigerweise im Namen des „One Law For All“ zurückgewiesen.

Sehr geehrter Herr Ciftci: In Deutschland besteht bereits eine Rechtsordnung, an einer zweiten ist kein Bedarf! Mit Ihrer »Islamschule« wollen Sie Menschen gegenüber den Standards der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte immunisieren und rufen Sie zu einem totalitär zu kontrollierenden, „zu Allah ins Paradies führenden“ Wohlverhalten auf, welches wissenschaftliche Erkenntnisse überflüssig macht und verhöhnt. Damit betreiben Sie Abschottung, Segregation und bedrohen die Integration des Individuums, also auch des „muslimischen“ oder des weiblichen, in den Bereich des gleich behandelnden Grundgesetzes.

Die im Umzug von Braunschweig nach Mönchengladbach befindliche Islamschule, an welcher in einem Online-Studium 200 Studenten akribisch lernen, sich aus der kulturellen Moderne zurückzuziehen und sich ins Mittelalter zu integrieren, will die Zerspaltung der Bevölkerung in Nichtmuslime und Muslime, was der Dhimmitude (Apartheid) des Kalifats zwar bestens entspricht, was wir als säkulare Staatsbürger jeder Religion, Ex-Religion oder Nichtreligion jedoch im Sinne der Rechtseinheitlichkeit zu verhindern haben und verhindern werden.

31. 08.2010, Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

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14 Antworten to “Warum keine Islamschule?”

  1. cees van der duin Says:

    Integration:
    Alice Schwarzers Unbehagen über den Islam

    Die politisch korrekte Herumeierei mit den Gefahren des militanten Islam scheint Alice Schwarzer schwer zu nerven. Am 23. September bringt sie ein zorniges und aufrüttelndes Buch mit dem Titel „Die große Verschleierung. Für Integration, gegen Islamismus“ (Kiepenheuer & Witsch, 272 Seiten, 9,95 Euro) mit Beiträgen von ihr und anderen Emma-Autorinnen heraus.

    Seit mehr als 30 Jahren werde im Westen aus falscher Toleranz über die Gräueltaten im Namen des Islams hinweggesehen. Sie selbst habe nach dem Sturz des Schahs 1979 mit Vertretern der Khomeini-Regierung im Iran gesprochen. Kalt lächelnd habe man ihr gesagt, dass die Scharia mit Steinigung als Bestrafung von Homosexualität oder Ehebruch der Frau eingeführt werde. „Nein, die Islamisten haben nie einen Hehl aus ihren Absichten gemacht. So wenig wie einst die Nationalsozialisten“, so Schwarzer.

    Die islamistischen Agitatoren, oft ausgebildet im Iran, in Afghanistan oder Ägypten und finanziert von Saudi-Arabien, hätten es hierzulande unter Verweis auf Toleranz und Religionsfreiheit geschickt verstanden, ihre wahren Motive zu verschleiern. Heute sei es zusehends schwerer, zwischen dem Islam als Religion und dem politischen Islamismus zu unterscheiden.
    Islamisierung als Ziel

    In Deutschland seien die Islamisten vor allem an den Universitäten, bei den Protestanten und im alternativen Milieu auf offene Ohren gestoßen. Denn hier sei die Angst und das schlechte Gewissen, in Sachen Fremdenliebe etwas falsch zu machen, besonders groß. „Und groß war auch die Bereitschaft gläubiger Altlinker, nach dem Tod ihrer Götter Mao und Che Guevara, neuen Göttern zu folgen: Allahu Akbar! Vermutlich hätten die jungen Konvertiten der sogenannten ‚Sauerlandgruppe’ ein, zwei Generationen zuvor bei der RAF mitgemacht.“

    Doch noch größer als die Gefahr des Terrorismus sei die systematische Unterwanderung unseres Bildungs- und Rechtssystems mit dem Ziel der Islamisierung. …

    Das Kopftuch, für Schwarzer die „Flagge der Islamisten“, müsse an deutschen Schulen nicht nur für die Lehrerinnen, sondern auch für die Schülerinnen verboten werden. „Nur dieser konsequente Akt gäbe den kleinen Mädchen aus orthodoxen bis fundamentalistischen Familien endlich die Chance, sich wenigstens innerhalb der Schule frei und gleich bewegen zu können.“ Selbstredend, dass das „Stoffgefängnis Burka“ wie in Frankreich auch in Deutschland verboten gehört.

    (03.09.2010, Wilhelm Klümper)

    http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Alice-Schwarzers-Unbehagen-ueber-den-Islam-id3647425.html

  2. Helmut Zott Says:

    Es stellt sich generell die Frage, inwieweit die Zuwanderung von Muslimen Deutschland geistig, kulturell und materiell überhaupt vorangebracht hat. Durch welchen geistigen oder moralischen Gehalt im Koran, und durch welche politischen Grundhaltungen im Islam, sollten denn bereichernde und fördernde Wirkungen ausgehen? „Die Geschichte hat nur zu deutlich gezeigt, mit welcher Brutalität Mohammed seine Kritiker beseitigte bzw. beseitigen ließ, wie er Verträge brach, Menschen verstümmelte, Lösegeld erpresste und den Stämmen Arabiens auf der Spitze seines Schwertes den Islam aufzwang. Wer sich diesen Propheten zu seinem Vorbild auserkoren hat, wird sicherlich nicht die Absicht haben, die Demokratie noch demokratischer zu machen“, oder gar Humanität zu verbreiten (Zitat nach Michael Steiner: „Die islamischen Eroberer“; S. 188).

  3. Helmut Zott Says:

    @ cees van der duin vom 5. September 2010 um 12:29

    Seit Jahren verbreitet Alice Scharzer den Unsinn, dass man zwischen dem Islam und dem Islamismus unterscheiden müsse.
    Sie schreibt: „Mir geht es ausschließlich um den Missbrauch des Islam als politische Strategie. Denn eines ist klar: Das ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts. Und diesmal im Weltmaßstab.“
    Und an anderer Stelle: „Denn der Islamismus – nicht der Islam! – ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts und die größte Bedrohung nicht nur für Frauen, sondern auch für die ganze Demokratie.“

    Unverständlicherweise findet man diese Verkennung des islamischen Glaubens bei mehreren Islamkritikern, die in der Öffentlichkeit als Kenner der Materie in Erscheinung treten und als solche geachtet sind.

    Auch Bassam Tibi hat den Islam nicht verstanden, wenn er in
    „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“ auf Seite 112 schreibt:
    „Der Islam ist eine spirituelle Religion, keine politische Angelegenheit. Im Gegensatz dazu ist der Islamismus als Spielart des religiösen Fundamentalismus eine totalitäre Ideologie mit rechtsradikalen Zügen.“
    Bassam Tibi unterscheidet also auch zwischen Islam und Islamismus, und hält in seinem Konzept des „Euro-Islam“ die Demokratie unsinnigerweise vereinbar mit dem Islam. Sein „Euro-Islam“ ist eine geistige Todgeburt.

    Zu diesen Verkennern gehört auch Udo Ulfkotte, der in seinem Buche „Der Krieg in unseren Städten” (2003) auf Seite 11 schreibt: “Während der Islam eine Religion ist, ist der Islamismus eine Ideologie. Und nicht der Islam, sondern der Islamismus ist die Ursache der heutigen Gefahr.”

    Ebenso verhält es sich mit Rolf Stolz, der den gleichen Sachverhalt in einem Artikel mit der Überschrift „Zehn Thesen zum Islamismus“ vorträgt, der in dem Buche „Gegen die feige Neutralität“, (herausgegeben von Prof. Dr. Armin Geus und Dr. Stefan Etzel) abgedruckt ist, wo er auf Seite 128 schreibt: „Der Islamismus ist eine politisch-religiöse Bewegung, die Überlieferungen und Gegenwart der Religion Islam benutzt, ausbeutet und missbraucht. …“

    Und endlich sei noch Daniel Pipes erwähnt, der in dem gleichem Buch „Gegen die feige Neutralität“, in dem auch ein Beitrag vom mir
    (S. 133 – 146) unter dem Titel „Islam, eine Religion des Friedens?“ abgedruckt ist, auf Seite 268 folgendes schreibt:
    „Anders als Allam und Wilders unterscheide ich zwischen Islam und Islamismus …“

    In der Tat wird uns Ungläubigen immer wieder empfohlen, und das nicht nur von muslimischer Seite, zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden.
    Die religiöse Seite des Islams, die mit den “fünf Säulen des Islams” umschrieben werden kann, ist untrennbar verbunden mit der politischen Seite, die im Bedarfsfalle mit rücksichtsloser Gewalt die Interessen gemäß der Scharia durchsetzt. Diese Verbindung ist essentiell und untrennbar. Die Scharia ist ein integraler Bestandteil des Islams.
    Es gibt nur einen Islam.
    Der 1961 in der Türkei geborene Berliner Autor Zafer Senocak, der seit 1970 in Deutschland lebt, hat einen klaren Durchblick, wenn er schreibt:
    „Auch wenn die meisten Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet.“

    Auch die Unterscheidung von gläubigen Muslimen und Islamisten bzw. Terroristen ist Unsinn.
    Der erste Islamist beziehungsweise Terrorist im Islam war Mohammed selbst, das Vorbild aller Muslime.

    Ein Terrorist ist ein gläubiger Moslem wie jeder andere und dient genauso gottgefällig Allah, nur mit anderen Mitteln, die a priori und an sich, nach islamischer Auffassung, weder gut noch böse sind.
    Der Unterschied zwischen einem Terroristen, der den politischen Aspekt des Islam korrekterweise mit einbezieht, und einem gläubigen friedlichen Moslem, der fälschlicherweise nur den religiösen Aspekt der “fünf Säulen des Islams” im Auge hat oder kennt, ist nicht grundsätzlicher Natur.
    Je nach Vermögen und Möglichkeiten hat jeder Moslem seinen persönlichen Beitrag für Allah zu leisten. Dabei sind alle dienlichen Mittel durch Allah legitimiert und somit erlaubt, denn gut ist, was der Sache Allahs dient, gut ist, was dem Islam nützt.
    Der bekannte Moslemführer Nawab-Safavi erklärt: „Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen Unterwerfung unter den Willen des Allmächtigen (Allahs). Es heißt: Du sollst nicht töten! Aber der Allmächtige selbst lehrt uns das Töten …. Wir sagen, dass Töten einem Gebet an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist, solche, die (dem Glauben) schaden, aus dem Weg zu räumen. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel“ (Amir Taheri: „Morden für Allah“; S. 56).
    Die Übergänge von friedlichen gläubigen Muslimen, die wir in unsere Verblendung in die höchsten Staatsämter hieven, und den Terroristen sind fließend. Sie sind nicht stabil und können jederzeit kippen, je nach Situation und Gesinnungswandel bzw. Erkenntnisstand.
    In diesem Sinne ist jeder gläubige Moslem ein potentieller Terrorist.

    Der leicht verständliche Grund für die Gemeinsamkeit basiert auf der Tatsache, dass beide, ob Terrorist oder gläubiger friedlicher Moslem, sich auf Allah und die verbindlichen Glaubensgrundlagen beziehen, und das sind der Koran, die Sunna und die Scharia. Auch haben beide ohne Einschränkung die lebenslange Verpflichtung, sich um die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bemühen, was der Terminus „djihad“ ausdrückt.
    Es handelt sich letztlich um den göttlichen Auftrag die Menschheit unter das Gesetz Allahs zu bringen. Das erstrebte Endziel ist somit, die gesamte Menschheit als Umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden zu einen. Was einst keimhaft im so genannten „Medina Modell“ veranlagt wurde, ist das bleibende Vorbild für den Einzelnen und den Gottesstaat. Es hat heute und für alle Zukunft seine Gültigkeit.

  4. schariagegner Says:

    Sehr geehrter Herr Zott,
    vielen Dank für Ihre Kommentare.

    Ich empfehle Ihnen und allen Lesern den in der FAZ abgedruckten Artikel

    Integrationsdebatte- Ein Befreiungsschlag

    Die Thesen von Thilo Sarrazin zu Bildung und Zuwanderung sollte man diskutieren, nicht den Autor verteufeln. Aber die politische Klasse, der seine Kritik gilt, verweigert sich der Debatte, argumentiert die Soziologin Necla Kelek.

    http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E0A47A9BA62F54940957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Viele säkulare Muslime, zu denen ich mich auch zähle, wünschen sich für den politreligiösen Islam eine Aufklärung, die letztendlich, wie beim Christentum, dazu führt, den Macht- und Einflussbereich von Staat und Kirche/Religion zu trennen. Der Glaube oder Nichtglaube muss Privatsache sein. Auch die negative Religionsfreiheit ist ein verfassungsrechtlich verbrieftes Grundrecht.

    Religion sollte Frau und Mann, Mädchen und Junge ermöglichen, sich zu emanzipieren, Körper, Seele und Geist eines jeden sollen nicht unterworfen sondern befreit werden. Als unumgängliche Qualitätskriterien bieten sich die universellen Menschenrechte an, da auch die positive Religionsfreiheit Grenzen haben muss. Ein Austritt aus der Religionsgemeinschaft bzw. der Wechsel zu einer anderen Glaubenslehre muss möglich sein, ohne Sanktionen befürchten zu müssen, wenn man konvertiert. Es gibt keine spirituellen Ohrfeigen für die ungehorsame Tochter oder gottgefällige Prügel für widerspenstige Ehefrauen, Körperverletzung ist strafbar. Das von den universellen Menschenrechten abgeleitete Grundgesetz endet eben nicht vor der Haustüre.
    Eine Weltanschauung, die beispielsweise Menschenopfer oder Kannibalismus vorschreibt, können wir nicht tolerieren.

    Ich bin gegen einen bekennenden, ordentlichen islamischen Religionsunterricht, da Lehrinhalte immer auf der menschenverachtenden (speziell frauenverachtenden) Scharia, Allahs unveränderliches, wörtlich zu verstehendes Gesetz, fußen. Der Religionspädagoge Dr. Jürgen Heumann (Oldenburg) ist der Meinung, dass der Islam nicht schulreif ist. Er sieht die Schule in der Tradition der Aufklärung. Zum evangelischen und katholischen Religionsunterricht gehört es daher, sich kritisch mit der Entstehung der Religion auseinanderzusetzen. Auf muslimischer Seite sieht Heumann aber wenig Bereitschaft, Allah selbst zur Diskussion zu stellen. Geschweige denn, die Entstehung des Koran als ein von Menschen in einer geschichtlichen Situation verfasstes religiöses Dokument zu würdigen – und damit zwischen Legende und historischer Entstehung zu unterscheiden.

    http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html

    Selbstverständlich lehne ich auch die so genannten Islamischen Studien an deutschen Universitäten ab, die selbstverständlich alle Aspekte des Islamischen Rechts also auch den Fiqh als Studienkonzept einbeziehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ümmühan Karagözlü

  5. Helmut Zott Says:

    Sehr geehrte Frau Karagözlü,
    danke für Ihre Stellungnahme.

    1.) Zu Sarrazin:
    Noch haben wir in unserem Staat das Recht die Wahrheit auszusprechen, in besonderen Fällen sogar die moralische Pflicht dies zur Wahrung und Rettung der Demokratie zu tun.
    Herr Dr. Sarrazin hat sein demokratisch verbrieftes Recht auf ungehinderte und freie Meinungsäußerung in Wort und Schrift als Privatmann in Anspruch genommen. Er hat dabei weder den Ruf der Deutschen Bundesbank, noch das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beschädigt, vielmehr Fakten benannt und unliebsame Wahrheiten ausgesprochen. Es ist ein Skandal und eine Schande für Deutschland wie man mit ihm verfährt. Demokratie schaut anders aus.

    2.) Zu Prof. Heumann:
    Ich habe Herrn Prof. Heumann vor einiger Zeit den fogenden Brief geschrieben, auf den er allerdings nicht geantwortet hat:

    Sehr geehrter Herr Prof. Heumann,
    auch wenn der Artikel, auf den ich erst heute gestoßen bin, vom 20.03.2008 stammt, ist sein Inhalt unter dem Titel „Islamisches Glaubensfach an Schulen nicht akzeptierbar“, auch heute noch aktuell. Ich stimme Ihnen zu in allen Ihren Aussagen, so auch in dieser:
    “Ein Religionsunterricht, der die eigene Religion lediglich affirmativ und überzeugend vermitteln will, ohne eine Kritik der eigenen Tradition und des eigenen Gottesbildes leisten zu wollen, ist deshalb m. E. nicht schulfähig“.
    Ich bin allerdings der Meinung, dass der Islam grundsätzlich nicht „schulfähig“ ist.
    Wie ich das meine, können Sie meinem Artikel im Anhang „Islam, eine Religion des Friedens?“ (abgedruckt in dem Buch „Gegen die feige Neutralität“, herausgegeben von Prof. Dr. Geus und Dr. Stefan Etzel, Basilisken-Presse) entnehmen.
    In der Hoffnung, dass ich Sie hiermit nicht belästige, verbleibe ich mit freundlichen Grüssen
    Helmut Zott

  6. Helmut Zott Says:

    3.) Zu Necla Kelek:
    In der laufenden Debatte um die gescheiterte Integration in Deutschland wird dem Umstand zu wenig Beachtung geschenkt, dass für fromme Muslime nicht die freie Willensentscheidung, sondern ihr Glaube für die Integrationsverweigerung ursächlich verantwortlich ist. Die Demokratie und damit der deutsche Staat wird aus religiösen Gründen abgelehnt:
    „Für fromme Muslime gehört die einzige rechtmäßige Befehlsgewalt Allah allein, und der Herrscher bezieht seinen Machtanspruch von Allah und dem heiligen Gesetz und nicht vom Volk“.
    Der Koran und damit Allah belehrt die Gläubigen im Vers 89 der 4. Sure mit den folgenden Worten: „Sie (die Ungläubigen) wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr (ihnen) gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmt keinen von ihnen zum Freund oder Helfer …“ (Koranübersetzung von Max Henning).
    Zweifellos ist für einen gläubigen Moslem die Scharia nicht vereinbar mit unserem Grundgesetz. Weiter heißt es an anderer Stelle im Koran: „ Es ziemt nicht den gläubigen Männern und Frauen, so Allah und sein Gesandter irgendeine Sache beschlossen, sich die Freiheit herauszunehmen, anders zu wählen; denn wer Allah und seinem Gesandten ungehorsam ist, der befindet sich in offenbarem Irrtum“(Sure 33, Vers 37; Übersetzung nach L. Ullmann).
    Die Einbindung in die Welt des Unglaubens wird im Islam als Verrat an der Sache Allahs betrachtet. Grundsätzlich besteht für eine gläubige muslimische Minderheit die Verpflichtung, sich aus dem offenkundig unislamischen gesellschaftlichen Umfeld zurückzuziehen, um dem schlechten Einfluss der vermeintlich korrupten Gedanken und Zustände dieses politischen Systems zu entgehen. Die geistige und soziale Isolierung schließt den Rückzug frommer Muslime in die reine Umgebung einer Moschee mit ein, wo alles geboten wird, was ihnen ein autonomes Dasein ohne Integration im Umfeld des Unglaubens ermöglicht.
    „Integration“ bedeutet für fromme Muslime im Zustand der Minderheit und Schwäche keineswegs Einordnung, Auseinandersetzung und kulturelle Korrespondenz mit den Gegebenheiten des aufnehmenden Landes, sondern Absonderung.
    Ein frommer Moslem müsste sich weitgehend von den Prinzipien seines Glaubens trennen, um sich verbindlich und rückhaltlos zu den Grundrechten in einem demokratischen Rechtsstaat oder zu der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ bekennen zu können. Gleichzeitig frommer Moslem und wahrer Demokrat zu sein, ist nicht möglich. Islam und Demokratie schließen sich aus und sind grundsätzlich unvereinbar.
    Später erfolgt dann, nach quantitativem Erstarken durch wachsenden Zuzug und hoher Geburtenrate, die „hidjra“, der Durchbruch zur islamischen Dominanz und die vollständige Durchdringung aller Lebensbereiche nach altbewährtem Muster des „Medina-Modells“.
    Ermöglicht wird dies alles auf ganz legalem Wege mit Hilfe der Demokratie selbst, die implizit die Gesetzlichkeit enthält, nach der man sie, unter Ausnutzung des Rechtssystems und der demographischen Situation, abschaffen kann. Ziel und Zweck aller Bemühungen und Maßnahmen ist und bleibt die Errichtung einer göttlich legitimierten Herrschaft, unter Annullierung der säkularen, der Scharia widersprechenden Gesetzgebung, und der abschließenden Unterordnung aller Ungläubigen unter das Gesetz des neu geprägten Staates.

  7. Helmut Zott Says:

    Das christliche Medienmagazin „pro“ berichtet unter der Überschrift:
    „Der Muslim, der Religionslehrer ausbildet“ das Folgende:

    Der 38 Jahre alte Mouhanad Khorchide ist seit Juli Professor für islamische Religionspädagogik am Centrum für religiöse Studien der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ab Herbst sollen auch in Deutschland islamische Religionslehrer ausgebildet werden. ……

    Für Aufsehen sorgte 2009 seine Doktorarbeit, für die er mehr als die Hälfte der rund 350 islamischen Religionslehrer in Österreich nach ihren Einstellungen befragt hatte. Es stellte sich heraus, dass 33 Prozent rechtsstaatliche Prinzipien ablehnen. Über 20 Prozent lehnen die Demokratie ab, weil sie sich mit dem Islam nicht vereinbaren lasse, und 8,5 Prozent bezeichneten es als „verständlich, wenn Gewalt zur Verbreitung des Islam angewendet wird“. 18,2 Prozent äußerten Verständnis dafür, wenn Muslime, die vom Islam abgefallen sind, mit dem Tod bestraft werden. 28,4 Prozent sehen einen Widerspruch zwischen „Muslim sein“ und „Europäer sein“.

  8. schariagegner Says:

    Sehr geehrter Herr Zott,

    Theologisch orientierte Islamische Studien an Deutschen Universitäten, mit vollem Schariaprogramm. Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften an deutschen
    Hochschulen. Was sollen wir davon halten?

    Münster ist eine der drei oder vier Studienorte, die tatsächlich auf Empfehlung des Wissenschaftsrats (WR) die Imamausbildung und Ausbildung der Lehrer für den Islamischen Religionsunterricht (IRU) an deutschen Universitäten durchführen will.

    http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Islamprogramm_koeln.pdf

    Wissenschaftsvorbehalt ?, Aufklärung? Grundgesetz?

    Wie praktisch, anhand einer Studie im Nachbarland Österreich, deren Wissenschaftlichkeit ich gar nicht anzweifle, nachweisen zu können, dass in der Alpenrepublik mehr als 50% der islamischen Religionslehrer Verfassungsfeinde sind und die Demokratie ablehnen. Es kann doch keine Überraschung sein, dass wer mit Amir Zaidan, den Erfinder der Kamelfatwa, kooperiert (iGiÖ), solche Ansichten vertrititt.

    Natürlich, die deutschen Vertreter der Islamverbände werden nicht belastet, denn die sollen ja die Karriere nicht behindern. Für jeden Skeptiker einleuchtend, dass bei so viel Extremismus dringend eine rechtleitende Ausbildung für religiöse Autoritäten her müsse.

    So stellt man sich selber einen Persilschein aus, ist über jeden Verdacht des religiösen Fanatismus erhaben und empfiehlt sich, den vom Islam abgefallenen Sven Kalisch zu beerben und die Professur des Lehrstuhls islamische Religionspädagogik zu übernehmen.

    https://schariagegner.wordpress.com/2010/07/15/islamische-studien-in-deutschland/

    https://schariagegner.wordpress.com/2010/07/16/mina-ahadi-beim-wissenschaftsrat/

    Mit freundlichen Grüßen

    Ümmühan Karagözlü

  9. Cees van der Duin Says:

    Liebe Freunde der freiheitlichen Lebensweise,

    hier noch ein Text zu den Kalifatsfreunden, gefunden bei der antimodernen Seite al-adala (Yahya ibn Rainer).

    Bleibt unbestechlich und unverzagt,
    Cees

    Auch die Rheinische Post wollte das Sommerloch bekämpfen und hat mit vielen Artikel ordentlich für Aufsehen und Erregung unter den dort ansässigen Bürgern gesorgt. Soviel dazu. Ich denke viele haben schon von diesem Geschehen mitbekommen.

    Doch ich will heute mein Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch nehmen und euch sachliche und authentische Informationen über diese Schule mitgeben, in der Hoffnung, dass ich mit Gottes Hilfe, den ein oder anderen dazu ermutigen kann, sich der Karawane des Erlangens von Wissen, anzuschlißen.

    Nun denn:

    Wer oder Was ist die Islamschule Braunschweig?

    Die Islamschule Braunschweig wurde im Jahre 2007 von Muhammed Seyfudin Ciftci gegründet, bekannter unter dem Namen Abu Anas. Die Islamschule Braunschweig orientiert sich inhaltlich sehr genau an die Islamische Universität in Medina/Saudi-Arabien. Sie ist oftmals auch viel detaillierter, da man im Gegensatz zur Universität von Medina keinen Schwerpunkt auswählen muss, und somit an alle Fachbereiche vertieft herangeht.

    Wer unterrichtet in der Islamschule Braunschweig?

    Im ersten Semester ist der Lehrer in allen Fächern Abu Anas (von den Schülern auch aus Respekt „Sheikh Abu Anas“ genannt). Abu Anas hat im Jahre 2006 sein 8-jähriges Studium an der Universität in Medina in islamischen Rechtswissenschaften beendet und ist seitdem einer der wohl aktivsten muslimischen Predigern in Deutschland und in vielen anderen Ländern wie Türkei, Belgien, Niederlande, Frankreich und auch in Osteuropa. Neben seinem Amt als Lehrer und Direktor der Islamschule Braunschweig ist er auch Vorsitzender des Vereins „Einladung zum Paradies e.V.“ und führt einen eigenen Bücherverlag und eine Reiseagentur für die Pilgerfahrt in die geschützten Städte des Islams. Abu Anas war der erste Ausländer der in seiner Studienzeit an der Universität von Medina von 1999 – 2005 während der Pilgerfahrt-Saison Predigten an der Kaaba und in der Prophetenmoschee von Medina halten durfte. Unter seinen Lehrern war beispielsweise der Gelehrte Sheikh Muhammed Ibn Muhammed Ibn Al-Mukhtar Al-Shanqity. Zudem hat Abu Anas eine Art Empfehlung (eine sogenannte Idschaza) von Sheikh Abdullah Ibn Jibreen. 2008 sprach Abu Anas auch im arabischen Fernsehen über die Islamschule Braunschweig (siehe hier).

    http://www.al-adala.de/index.php?option=com_content&view=article&id=494:gastbeitrag-eine-schule-fuer-deutschland-die-islamschule-braunschweig&catid=34:artikel-aus-eigener-feder&Itemid=138

    ein paar Durchklicks:

    EZP ist mittlerweile MuslimTube

    https://muslimtube.de/

    EZP-Hadschreisen

    Bathuan Tirgil, Hamm

    http://www.ezp-hadschreisen.de/

    Bücherverlag

    http://www.moscheeverlag.de/

    Islamschule im arab. Fernsehen

    Islam(aktiv)ist Yahya ibn Rainer
    bei
    Die Wahrheit im Herzen

    http://diewahrheitimherzen.net/forum/Benutzer-Yahya-ibn-Rainer

    Die Wahrheit im Herzen

    Islamische Fragen:
    Scheich Abul Hussein
    Abu Anas

    Ehe & Heirat:
    Abu Jibriel

    Seelensorge für Frauen:
    Schwester Aminah
    Schwester Maryam

    http://www.diewahrheitimherzen.net/kontakt

    Yahya ibn Rainer
    bei twitter

    http://twitter.com/#!/IbnRainer

  10. Cees Says:

    Den diskriminierenden und antimodern-revolutionären Islam integrieren, den Muslimbrüdern und ihren Muftis und Scheichen (ECFR) darf niemand widersprechen! Es hätte um Integration (ins Grundgesetz) gehen sollen und um das islamisch bedingte Scheitern derselben.

    Doch sogleich wird der Islam als Lösung gepriesen, keinesfalls darf der Deutsche ihn als desintegrierendes (abschottendes) Konzept bewerten. Man schreit also nach mehr (nichtsäkularisiertem) Islam, nach mehr Schariaprofessoren.

    Aus der Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums (BMI), die heute veröffentlicht werden soll, geht hervor, dass ein Viertel der Muslime zwischen 14 und 32 Jahren, die keinen deutschen Pass haben, nicht bereit ist, sich zu integrieren. Sie könnten bezeichnet werden als streng religiös, „mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz“, heißt es in der Untersuchung.

    Dazu sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) der „Bild“-Zeitung: „Deutschland achtet die Herkunft und kulturelle Identität seiner Zuwanderer. Aber wir akzeptieren nicht den Import autoritärer, antidemokratischer und religiös-fanatischer Ansichten. Wer Freiheit und Demokratie bekämpft, wird hier keine Zukunft haben.“ …

    Der Jenaer Psychologe Wolfgang Frindte, der maßgeblich an der Untersuchung war, sagte der Nachrichtenagentur dpa, die Zahlen seien für ihn nicht überraschend. Würden auch die Eltern- und Großelterngenerationen einbezogen, zeige sich, dass der Anteil radikaler Einstellungen sinke und sich die Muslime deutlich vom islamistischen Terrorismus distanzierten.

    aus: Umstrittene Studie über junge Muslime in Deutschland
    FOCUS Online 01.03.2012

    http://www.focus.de/politik/deutschland/auslaender-umstrittene-studie-ueber-junge-muslime-in-deutschland_aid_719333.html

    Auch der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans Peter Uhl (CSU), warnte vor einem wachsenden Fanatismus junger Muslime in Deutschland.

    Mit Blick auf die Studie „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“ sagte Uhl der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Diese Integrationsverweigerung muss nicht, aber kann den Nährboden für religiösen Fanatismus und Terrorismus darstellen.“ Die hohe Zahl nicht integrierter und auch nicht integrationswilliger Muslime sei „erschreckend“. …

    24 Prozent der nicht-deutschen Muslime im Alter zwischen 14 und 32 Jahren gelten als „streng Religiöse mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz“.

    ► 33 Prozent der nichtdeutschen Muslime äußern zudem Vorurteile gegenüber Juden.

    ► Bei jungen Muslimen mit deutscher Staatsbürgerschaft sind es dagegen 15 Prozent, die als streng religiös gelten, den Westen ablehnen und ideologisch fundierte „Gewalt als Mittel zur Verteidigung gegen die Bedrohung durch den Westen“ akzeptieren.

    ► Insgesamt 78 Prozent der befragten deutschen Muslime (alle Altersgruppen) bejahen die Integration in Deutschland, dagegen lehnen 22 Prozent sie ganz klar ab und betonen ihre „Herkunftskultur“.

    ► Besorgniserregende Ergebnisse gibt es vor allem bei den nichtdeutschen Muslimen: Nur 52 Prozent befürworten Integration, 48 Prozent zeigen dagegen „starke Separationsneigungen“.

    Als Ursachen für die Radikalisierung gerade unter den jüngeren und nicht-deutschen Muslimen nennt die Studie das Ausmaß der „traditionellen Religiosität“ in Zuwandererfamilien, die prägende Wirkung „autoritärer Einstellungen“, die Orientierung an „Macht“ und „Erfolg“ sowie das Erleben von „gruppenbezogener Diskriminierung“ in Deutschland.

    aus: Innenminister warnt radikale Muslime
    BILD 29.02.2012

    http://www.bild.de/politik/inland/muslime/schock-studie-muslime-verweigern-integration-22901072.bild.html

    Lebenswelten junger Muslime in Deutschland

    http://www.ifkw.uni-jena.de/kommunikationspsychologie/projekte

    IfKW (Jena,
    Institut für Kommunikationswissenschaft)
    Prof. Dr. Wolfgang Frindte
    Leiter der Abteilung Kommunikationspsychologie

    Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften
    Institut für Kommunikationswissenschaft

    http://www.ifkw.uni-jena.de/kommunikationspsychologie/personal

    vgl.: Terrorismus – mediale Konstruktion und individuelle Interpretation
    Ein friedenswissenschaftlicher Beitrag zur medien- und sozialwissenschaftlichen Analyse und Bewertung terroristischer Bedrohungen in Deutschland

    Prof. Dr. Wolfgang Frindte, Prof. Dr. Bertram Scheufele, Nicole Haußecker, M.A., Dipl.-Psych. Jens Jirschitzka, Dipl.-Psych. Johannes Schneider

    http://www.ifkw.uni-jena.de/institut/terrorismus-mediale-konstruktion-und-individuelle-interpretation

  11. Ümmühan Karagözlü Says:

    Interessanter Artikel in den Stuttgarter Nachrichten, wenn auch von 2011:

    Ciftci: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen“

    …“Die Freiburger IHH-Gruppe schleuste mehrere Männer als Kämpfer ins bosnische Kriegsgebiet: nach unserer Zeitung vorliegenden Unterlagen den wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilten Deutschen Aleem Nazir, den in Ulm lebenden Reda Seyam, der mit dem Terroranschlag in Bali im Jahr 2002 in Verbindung gebracht wird. Und Mohammed Seyfundin Ciftci aus Braunschweig, der nach Unterlagen der kroatischen Polizei vom Jahr 1993 an auf den kroatischen und bosnischen Schlachtfeldern unterwegs war. Die Nachrichtendienste aller drei am Krieg beteiligten Balkanländer beschuldigen ihn, Dschihadisten besonders nach Zentralbosnien geschleust, sie unterstützt und versorgt zu haben“.

  12. Bragalou Says:

    Vor vier Jahren, Mönchengladbach beim drohenden Heranzug der Scharialehrstätte von Scheich Mohamed Seyfudin Çiftçi genannt Abu Anas. Staatsdoktrinäre Islambeschönigung im Stadtteil Eicken. Ein Islamversteher aus der CDU gab den Moderator und ist jetzt Oberbürgermeister.

    Die Eingangsfrage richtete Moderator Hans Wilhelm Reiners an den Bundesinnenminister de Maizière: „Können Sie den Menschen in Eicken ein Stück Angst nehmen?“ (…)

    Die abschließende Frage, wie im Bundestag mit diesem Themenkomplex umgegangen werde, richtete Hans Wilhelm Reiners an Dr. Krings als Bundestagsabgeordneten (…)

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-nord/eicken/thomas-de-maiziere-cdu-teilt-die-einschatzung-von-nrw-integrationsminister-schneider-spd-islamschule-ist-kein-integrationsthema.html

  13. Juanita Figueras Says:

    Rheinische Post (RP)
    24. November 2016 | 00.00 Uhr

    Parteien kämpfen gemeinsam gegen Rassismus

    Mönchengladbach. Der Rat will ein Bündnis gegen Rassismus auf den Weg bringen. Auf dem Hauptfriedhof wird ein Mahnmal errichtet. Von Ralf Jüngermann

    Die Debatte über zunehmenden Populismus und Fremdenfeindlichkeit hat die Mönchengladbacher Politik erreicht. Im Rat wurde gestern ungewöhnlich einmütig diskutiert, wie ein Bündnis gegen Rassismus auf den Weg gebracht werden kann. Die Grünen hatten das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Sie schlugen vor, die Verwaltung solle ein lokales Handlungskonzept aufstellen und viele Initiativen wie das Bündnis „Aufstehen“ in ein lokales Handlungskonzept einbinden. Die Notwendigkeit sehen CDU und SPD genauso. „Wir müssen uns ernsthaft Sorgen machen“, sagte Dieter Breymann (CDU) angesichts der jüngsten Wahlergebnisse in Deutschland und in Teilen Europas. „Wir erleben immer mehr vermeintlich besorgte Bürger, die Rattenfängern auf den Leim gehen“, so Breymann. Gefordert seien daher alle gemeinsam. Es reiche nicht aus, das Thema mit einem Beschluss an die Verwaltung zu delegieren. „Es ist unser aller Aufgabe, eine Antwort auf die Entwicklung zu finden“, so der kulturpolitische Sprecher der CDU. Die Parteien verabredeten sich gestern in der Ratssitzung, außerhalb des Rates gemeinsam eine Linie zu erarbeiten. Ob denn nun wirksame Mittel gegen den Rechtsextremismus gefunden werden sollen (wie Grüne und Linke es sehen) oder gegen jedweden Extremismus und Rassismus, wollen die Parteien noch miteinander aushandeln. Dass dieses gelingen wird, steht für Reinhold Schiffers (SPD) außer Frage. „Das wird kein Einheitsbrei werden, sondern Ecken und Kanten haben. Die Gemeinsamkeiten in unserer Sicht auf dieses Thema sind aber sehr tragfähig“, sagte der frühere Bezirksvorsteher.

    […]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/parteien-kaempfen-gemeinsam-gegen-rassismus-aid-1.6417022

    ___
    ___

    Juanita
    24.11.2016, 07:14 Uhr

    […] Nun zum Plan für das soundsovielte obrigkeitliche antirassistische „Bündnis“.

    Wenn das mal nicht eine Mogelpackung für postmoderne Selbstgefälligkeit wird, dieses elitär im Hinterzimmer ausgebrütete ‚Bündnis gegen Rassismus‘ !

    Eine Selbstvergewisserung nach dem Motto „Piep piep piep – was bin ich lieb“ ?

    Denn was genau sind denn für Reinhold Schiffers die „Gemeinsamkeiten in unserer Sicht“, allgemeine Menschenrechte (AEMR, Paris 10.12.1948) Ja oder Nein? Er sollte das der Stadtöffentlichkeit doch einfach unzweideutig mitteilen.

    Gleichberechtigung von Mann und Frau weltweit Ja oder Nein, kompromisslos?! Bei Bedarf also auch gegen das islamische Recht (Scharia) durchgesetzt und zwar global, gehört das oder gehört das nicht zu Schiffers „Ecken und Kanten“?

    Tja. Stille. Ganz großes Schweigen.

    Lesenswerter Rückblick auf das Jahr 2010.

    „Er ist eine Art Problemlösebär“ „tief im Herzen versteht Schiffers alles und jeden“ „Tachchen.“

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73892367.html

    ___
    ___

    D.Breymann
    24.11.2016, 12:00 Uhr

    Hallo Juanita,

    genau darum geht es nicht, ein obrigkeitliches Bündnis gegen was auch immer. Nein, es geht um die originäre Aufgabe der politischen Parteien, sich dem Thema zu stellen und sich Gedanken über etwaige Konsequenzen zu machen. Wir (die Parteien) neigen nämlich immer wieder zu den gleichen Reaktionsmustern. Bei diesem Thema geht es aber um die Verfasstheit unserer Gesellschaft an sich. Da sind wir jenseits irgendwelcher Riten gefragt. Eine Sitzung, wo nachher ein Betroffenheitsblabla veröffentlicht wird, verfehlte das beabsichtigte Ziel.

    VG

    DB

    ___
    ___

    Juanita
    24.11.2016, 18:48 Uhr

    Sehr geehrter Herr Breymann, vielen Dank für Ihre Zeilen,

    Sie schreiben: „Bei diesem Thema geht es aber um die Verfasstheit unserer Gesellschaft an sich“ – das sagen Sie, ein Rechtsanwalt … nun, der entsprechende Text stammt vom 23. Mai 1949 – unser unbedingt erhaltenswertes GG, daran anschließend die nachgeordneten Gesetze.

    Eine andere (nicht beliebig diskutierbare!) Werthaltung und dazugehörige (einklagbare!) Rechtssicherheit („Verfasstheit“) will das ‚Bündnis gegen Rassismus‘ hoffentlich nicht – die Bürgerinnen und Bürger werden das erst im Entstehen begriffene Bündnis allerdings sehr kritisch beobachten.

    GG, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland – da lesen wir in Artikel 3 (2) die fünf entscheidenden Worte der besonderen Initiative der Parlamentarierin Elisabeth Selbert: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“.

    Männer und Frauen sind gleichberechtigt – eben kein halbes Erbe der Tochter im Verhältnis zu ihrem Bruder (Koran), keine halbe Aussagekraft der Frau vor Gericht (auch Koran), kein Zwang für jede Frau zum Tragen des Hidschab (Hadith; d. i. die Sunna). Talaq, Zweitfrau, Kinderehen, bei Trennung gehören die Kinder stets dem Mann – die frauenfeindlichen Folgen der Scharia nehmen schier kein Ende.

    Männer und Frauen sind gleichberechtigt – das ist mit der CDHRI als der OIC-Charta von 1990 (Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam) nicht vereinbar, was auch nicht am Salafismus, Wahhabismus, Islamismus oder was auch immer liegt, sondern an der wortwörtlich umgesetzten Religion von „Koran und Sunna“ (KRM), am … genau, am Islam.

    Das das ‚Bündnis gegen Rassismus‘ und Reinhold Schiffers bleiben aufgefordert, sich von der rechtlich herabgestuften, von der entwürdigten Rolle der Frau im islamischen Recht (von Allah gegeben als die Scharia; im Diesseits menschlich anzuwenden als der Fiqh) zu distanzieren. 2010 hat Schiffers (Ciftci, ‚Islamschule‘) hier m. E. ziemlich kläglich versagt.

    „Das wird kein Einheitsbrei werden, sondern Ecken und Kanten haben. Die Gemeinsamkeiten in unserer Sicht auf dieses Thema sind aber sehr tragfähig“ – aber ja, und wir warten jetzt auf die zugesagten Ecken und Kanten: 100 % UDHR (AEMR) einerseits – 0 % Sharia Law andererseits. Zuviel Ecke, zuviel Kante, hm?

    Anders gesagt und ich komme zum Schluss:

    Wenn es sich von der OIC-Charta oder CDHRI (Cairo Declaration on Human Rights in Islam) distanziert mit Berufung auf AEMR (10.12.1948) und GG (23.05.1949) – dann, nur dann verdient das ‚Bündnis gegen Rassismus‘ die Unterstützung der Bürger Mönchengladbachs und nur dann hat es auch auch meine Unterstützung.

    Andernfalls nicht. Entscheidet euch.

    ________

    Nachtrag zum Einstieg ins Thema

    Vergleich mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

    Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte weicht von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in vieler Hinsicht ab, vor allem dadurch, dass sie eindeutig nur diejenigen Rechte anerkennt, welche im Einklang mit der Schari’a stehen. Artikel 24 legt fest: „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari’a nachgeordnet.“ Artikel 19 besagt: „Es gibt keine Verbrechen und Strafen außer den in der Schari’a festgelegten“. Die Rolle des islamischen Rechts als alleinige Quelle der Rechtsfindung wird durch Artikel 25 bestätigt, dieser legt fest: „Die islamische Schari’a ist die alleinige Referenz für die Erklärung oder Erläuterung aller Artikel dieser Erklärung“. Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der „wahren Religion“ und der Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle zugeschrieben wird.

    Bei fast jedem Verweis auf die Menschenrechte macht die Kairoer Erklärung die Einschränkung, dass diese Rechte im Einklang mit der Schari’a ausgeübt werden müssten. Artikel 22 zum Beispiel beschränkt die Redefreiheit auf diejenigen Meinungsäußerungen, die dem islamischen Recht nicht widersprechen. Auch das Recht zur Ausübung öffentlicher Ämter könne nur in Übereinstimmung mit der Schari’a wahrgenommen werden.

    Die Kairoer Erklärung steht im Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte, weil sie die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkennt. Artikel 5 verbietet jede Einschränkung des Heiratsrechts, was „Rasse“, „Hautfarbe“ oder „Nationalität“ betrifft, führt allerdings die Religion nicht auf, so dass Männer und Frauen auf Grundlage ihre Religionszugehörigkeit Heiratsbeschränkungen unterworfen werden können.

    Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest. Der Artikel 6 garantiert Frauen gleiche Würde, aber nicht Gleichstellung in anderen Belangen. Weiterhin legt der Artikel dem Mann die Verantwortung für den Unterhalt der Familie auf, der Frau wird keine entsprechende Rolle zugewiesen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam#Vergleich_mit_der_Allgemeinen_Erkl.C3.A4rung_der_Menschenrechte

  14. Juanita Figueras Says:

    Zum Thema informiert die UNESCO

    ICCAR – International Coalition of Inclusive and Sustainable Cities
    ECCAR – European Coalition of Cities against Racism

    http://www.unesco.org/new/en/social-and-human-sciences/themes/fight-against-discrimination/coalition-of-cities/

    Städtekoalition gegen Rassismus

    „Die europäische Städtekoalition gegen Rassismus der UNESCO besteht seit 2004. Das Konzept basiert auf der Einsicht, dass Diskriminierung vor Ort entsteht und demnach auch vor Ort bekämpft werden muss. Die UNESCO kooperiert heute mit regionalen Städtekoalition in sechs Weltregionen, um geeignete, lokal angepasste Strategien zur Rassismusbekämpfung zu entwickeln.

    In Nürnberg fiel am 10. Dezember 2004 der Startschuss für die ‚European Coalition of Cities Against Racism‘ (ECCAR).“

    https://www.unesco.de/wissenschaft/rassismus/staedtekoalition.html

    European Coalition of Cities against Racism: ECCAR

    http://www.eccar.info/

    ECCAR bei Facebook

    https://www.facebook.com/European-Coalition-of-Cities-Against-Racism-ECCAR-131009977030195/

    Europäische Städte-Koalition gegen Rassismus

    „Dortmund ist jetzt Mitglied der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus (ECCAR). […] Die Städte-Koalition gegen Rassismus ist eine Initiative der UNESCO, die 2004 gestartet wurde.“

    https://www.dortmund.de/de/rathaus_und_buergerservice/lokalpolitik/vielfalt_toleranz_und_demokratie/eccar/index.html

    ___

    Mönchengladbach – zum Thema schreibt Ratsherr Torben Schultz auf Facebook gestern um 15:16 Uhr ·

    „Im Februr 2016 bringt DIE LINKE. Mönchengladbach das Thema „Städte-Koalition gegen Rassismus“ (ECCAR) auf die Tagesordnung. Seitdem taucht der Tagespunkt immer wieder auf. Jetzt schreibt die RP:

    ‚Die Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Mönchengladbach hatten das Thema auf die Tagesordnung gesetzt.‘

    Hallo RP Mönchengladbach?! Dabei hatte Karl Sasserath in seiner Rede noch extra die Urheberschaft genannt. Wäre wirklich nicht so schwer gewesen richtig zu berichten!

    Hier unsere PM vom Anfang des Jahres: “

    http://www.linksfraktion-mg.de/aktuelles/pressemitteilungen/536-antirassismus

    Quelle

    https://de-de.facebook.com/TorbenSchultzLinkeMG

    _____

    Ebenfalls zum Thema schreibt die

    Grüne Fraktion Mönchengladbach
    22. September 2016 ·

    _____

    Was in keiner Stadt unter den Tisch fallen sollte beim Thema Rassismus und nationalistischer Extremismus:

    „Die Ideologie ist der türkische Rechtsextremismus. Als Feindbilder sehen die Grauen Wölfe die kurdische Terrororganisation PKK […] und jegliche Kurden, welche eine „Gefahr“ für die Türkei darstellen. Ebenfalls als Feindbilder gelten Juden, Christen, Armenier, Griechen, Kommunisten, Freimaurer, Israel bzw. „Zionisten“, die EU, der Vatikan und die Vereinigten Staaten.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_W%C3%B6lfe

    Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen:
    Wer sind die „Grauen Wölfe“?

    http://www.nrweltoffen.de/wissen/publikationen/UElkuecue-Broschuere.pdf

    Deutscher Bundestag
    Kleine Anfrage, Urheber: Fraktion DIE LINKE

    Türkische Graue Wölfe in Deutschland

    http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP18/675/67530.html

    Aus der Antwort der Bundesregierung, Bundesministerium des Innern (federführend)

    „Die „Grauen Wölfe“ vertreten eine ausgeprägte Feindschaft gegenüber nicht-türkisch sunnitischen Bevölkerungsgruppen der Türkei. Zu ihren Feindbildern gehören Kurdinnen und Kurden, Alevitinnen und Aleviten, Armenierinnen und Armenier, Griechinnen und Griechen sowie Jüdinnen und Juden. “

    „Die Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu (ADÜTDF), der Deutschlanddachverband der Idealisten und dessen europäischer Dachverband Avrupa Türk Konfederasyon (ATK) sind der Bundesregierung bekannt.“

    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/054/1805466.pdf

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